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Roth Journal_2022-12_01-24_Druck

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<strong>Roth</strong><br />

<strong>Journal</strong><br />

Das Magazin für den Landkreis<br />

LANDKREIS ROTH<br />

Consumenta <strong>2022</strong><br />

Bilanz – Gemeinschaftsstand<br />

ROTHER INKLUSIONSNETZWERK E.V.<br />

Neues Mitglied:<br />

Hilpoltsteiner Flecklasmänner e.V.<br />

RATGEBER RECHT<br />

Erbrecht, Erbschaftssteuer<br />

– wohin und was tun?<br />

www.roth-journal.de<br />

DEZEMBER <strong>2022</strong>


2 Impressum<br />

Notruftafel<br />

Ratgeber Haushalt<br />

Sparen beim Wäschewaschen<br />

3 Bücher Genniges<br />

Auszeichnungen<br />

4 Termine <strong>Roth</strong><br />

6 Landkreis <strong>Roth</strong><br />

Consumenta <strong>2022</strong> Bilanz<br />

7 Die wilden<br />

Patchworkweiber<br />

Ausstellung zum Jubiläum<br />

8 Stadt <strong>Roth</strong><br />

Barrierefreier Schlosshof<br />

Ehe & Familie<br />

Rauswurf des Ehepartners<br />

9 Hilpoltsteiner<br />

Flecklasmänner<br />

neues Mitglied beim<br />

<strong>Roth</strong>er Inklusionsnetzwerk e.V.<br />

10 Stadt Hilpoltstein<br />

Fußtheatermärchen<br />

Theatergruppe<br />

Jahrsdorf<br />

Tante Rosels Lottoschein<br />

11 Stadt <strong>Roth</strong><br />

Ehrungen der <strong>Roth</strong>er<br />

Stadtverwaltung<br />

INHALT<br />

<strong>12</strong> AOK Mittelfranken<br />

Neues im<br />

Sozialversicherungsrecht<br />

13 Weihnachtshaus<br />

Weihnachtliches Lichterparadies<br />

14 Arbeit & Beruf<br />

Neues Jahr, neuer Job?<br />

15 Auto & Verkehr<br />

Unfallschaden<br />

16 Stellenanzeigen<br />

17 Familie & Co<br />

Oh du Selige?<br />

18 Ratgeber Recht<br />

Erbrecht, Erbschaftssteuer –<br />

wohin und was tun?<br />

19 Stadthalle Gunzenhausen<br />

Erwin Pelzig – Der wunde Punkt<br />

20 N-ERGIE<br />

Gasverbrauch gesunken<br />

21 Amt für Ernährung<br />

Neue Abteilungsleiterin<br />

und Revierförsterin<br />

22 Ratgeber Gesundheit<br />

Fünf Tricks für ein<br />

besseres Bauchgefühl<br />

23 Enerpipe GmbH<br />

Klimakrise, Energiekosten,<br />

Ukraine-Krieg<br />

NOTRUFTAFEL<br />

Polizei<br />

Feuerwehr<br />

Rettungsdienst; Notarzt, Krankentransport<br />

Kassenärztl. Bereitschaftsdienst<br />

Kreisklinik <strong>Roth</strong><br />

BRK-Pflegenotruf Tag und Nacht<br />

BRK-Wasserwacht<br />

THW <strong>Roth</strong><br />

THW Hilpoltstein<br />

Notruf für vergewaltigte Frauen<br />

Hilfe für Frauen in Not<br />

Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"<br />

Frauenhaus Schwabach<br />

Frauenhaus Ansbach<br />

Gesundheitsamt <strong>Roth</strong><br />

Suchtberatung <strong>Roth</strong><br />

Telefonseelsorge evangelisch<br />

Telefonseelsorge katholisch<br />

Giftnotruf<br />

Kreispilzberatungsstelle<br />

Erziehungsberatungsstelle RH-SC<br />

Sozialpsychiatrischer Dienst (AWO <strong>Roth</strong>)<br />

110<br />

1<strong>12</strong><br />

1<strong>12</strong><br />

116117<br />

09171 8020<br />

<strong>01</strong>72 810 2050<br />

1<strong>12</strong><br />

09171 4737<br />

09174 1475<br />

0911 284400<br />

09<strong>12</strong>2 81919<br />

0800<strong>01</strong>16<strong>01</strong>6<br />

09<strong>12</strong>2 982080<br />

0981 95959<br />

09171 8116<strong>01</strong><br />

09171 96270<br />

0000 111<strong>01</strong>11<br />

0000 1110222<br />

0911 398<strong>24</strong>51<br />

09171 1604<br />

09171 4000<br />

09171 966420<br />

Foto: Soeren Stach, dpa<br />

RATGEBER HAUSHALT<br />

Sparen beim Wäschewaschen<br />

Das steckt hinter der Kaltwaschformel<br />

Berlin - Nur leicht verschmutzte Kleidung kann auch bei<br />

20 Grad und weniger gewaschen werden. Das spart Strom.<br />

Soll die Wäsche sauber werden, braucht man aber Waschmittel,<br />

die bei diesen niedrigen Temperaturen auch ausreichend<br />

Wirksamkeit entwickeln. Deshalb sollte man auf Produkte mit<br />

Kaltwaschformel zurückgreifen, rät die Initiative Hausgeräte+.<br />

Oft werden entsprechende Waschmittel auch als Niedrigtemperatur-Waschmittel<br />

bezeichnet.<br />

dpa<br />

Herausgeber u. Redaktion:<br />

Erscheinungsweise: monatlich<br />

Redaktionsschluss immer<br />

der 15. des Vormonats<br />

8. Jahrgang<br />

Verteilung: kostenlos in den Orten des<br />

nördlichen Landkreises <strong>Roth</strong>.<br />

Schwarm <strong>Druck</strong> + Werbung GbR<br />

Textbeiträge geben grundsätzlich die Meinung<br />

des Verfassers und nicht die der<br />

Redaktion wieder.<br />

IMPRESSUM<br />

Inh. Rudolf Schwarm und Bianka Luft<br />

Industriestraße 18 | 91161 Hilpoltstein<br />

Tel. 09174-9605 | info@schwarm-verlag.de<br />

V.i.S.d.P. Rudolf Schwarm<br />

Der Verfasser stellt uns frei von urheberrechtlichen<br />

Ansprüchen, die von ihm<br />

vorher rechtsverbindlich<br />

abzuklären sind.<br />

Dieses Mitteilungsblatt ist politisch unabhängig<br />

und wird ohne Zuschüsse der Kommunen<br />

ausschließlich aus den Anzeigenerlösen<br />

finanziert. Die Weiterverarbeitung<br />

der Inhalte dieses Blattes ist untersagt.<br />

Titelbild: pixabay<br />

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03944-36160, www.wm-aw.de<br />

Wohnmobilcenter Am Wasserturm<br />

2 <strong>12</strong> | <strong>2022</strong>


BÜCHER GENNIGES<br />

Auszeichnungen für Bücher Genniges in <strong>Roth</strong><br />

<strong>Roth</strong> – „Lesen ist wichtig und beeinflusst<br />

Geist und Körper“, ist sich Zweite Bürgermeisterin<br />

Claudia Lux sicher. „Lesen<br />

beeinflusst extrem und kann sogar das<br />

Leben verlängern.“ Dabei sei es wichtig,<br />

dass Eltern das Lesevergnügen ihrer Kinder<br />

bereits früh fördern würden. Stadtrat<br />

Heinz Bieberle kann dies aus eigener Erfahrung<br />

bestätigen: „Wenn ich im Kindergarten<br />

vorlese, scharen sich sofort viele<br />

Kinder um mich.“ Die Buchlektüre stünde<br />

nach wie vor hoch im Kurs, erklärte Sonja<br />

Möller-Freyberger, Geschäftsführerin von<br />

Bücher Genniges. „30 Prozent aller Jugendlichen<br />

nehmen immer noch ein Buch<br />

in die Hand – über diese Generation lasse<br />

ich nichts kommen.“ Groß im Trend seien<br />

momentan Manga-Comics: „Das sind auch<br />

Bücher und wir reagieren auf solche Zeitströme.“<br />

Dennoch ginge die Schere weit<br />

auseinander. So beobachte die Buchhändlerin<br />

aus Leidenschaft oftmals, wie Eltern<br />

Bücher regelrecht boykottierten oder ihren<br />

Kindern ausredeten, ein Buch zu kaufen.<br />

„Das tut mir in der Seele weh, was da<br />

kaputtgemacht wird.“ Immerhin würde<br />

dadurch die natürliche Neugierde unterbunden<br />

werden. Ihrer Meinung nach sei<br />

es wichtig, eine Leseförderung bereits ab<br />

dem Krippenalter zu unterstützen. Möller-Freyberger<br />

hat sich dabei ein ehrgeiziges<br />

Ziel gesteckt: „Ich will jeden zum Lesen<br />

bringen. Es muss einfach klick machen.“<br />

Eine gewisse Leseroutine sei für Bundestagsabgeordneten<br />

Ralph Edelhäußer eine<br />

wichtige Angelegenheit: „Bevor mein vierjähriger<br />

Sohn schlafen geht, gibt’s immer<br />

eine Gute-Nacht-Geschichte.“ Momentan<br />

stünde Der Räuber Hotzenplotz hoch im<br />

Kurs. Der Sandmann, klassische Märchen<br />

oder Die Bremer Stadtmusikanten seien<br />

bei den Edelhäußers fester Bestandteil im<br />

Bücherregal: „Wir freuen uns schon auf<br />

die Weihnachtsgeschichten.“<br />

Für ihren Einsatz rund um das Lesen von<br />

Büchern wurde Bücher Genniges aktuell<br />

mit dem Deutschen Buchhandlungspreis<br />

ausgezeichnet – und das bereits zum dritten<br />

Mal. Zudem erhielt Möller-Freyberger<br />

und ihr Team das brancheneigene Gütesiegel<br />

für eine qualifizierte und sorgfältige<br />

Ausbildung. Zum 19. Mal in Folge wurde<br />

die <strong>Roth</strong>er Traditionsbuchhandlung auch<br />

mit dem Gütesiegel „Leseforum Bayern<br />

– Partner der Schule“ belohnt. „Darauf<br />

sind wir sehr stolz“, erklärte Möller-Freyberger.<br />

„Eine Buchhandlung ist aber nur<br />

so gut, wie ihr Team“, wurde gelobt. Ihre<br />

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien<br />

die tragenden Säulen, der inhabergeführten<br />

Buchhandlung. Nicht zuletzt sprach sie<br />

auch ein Lob an ihre Kundschaft aus: „Leser<br />

sind offene, angenehme und freundliche<br />

Menschen.“ Dies sorge nicht zuletzt<br />

für ein zufriedenes Gefühl: „Buchhändlerin<br />

ist der schönste Beruf, den es gibt.“ Die<br />

ausgehändigten Auszeichnungen seien<br />

nicht nur eine Anerkennung für Bücher<br />

Genniges selbst, merkte Ralph Edelhäußer<br />

an: „Der Erfolg dient als Vorbildfunktion<br />

sowohl für die Geschäfte als auch für die<br />

Stadt <strong>Roth</strong>.“<br />

Text und Foto: Marco Frömter<br />

Mühlenladen Neuses<br />

Wir wünschen allen<br />

unserenKunden ein<br />

besinnliches<br />

Weihnachstfest und<br />

ein gesundes neues Jahr<br />

Mi.u.Do.13.00 -18.00 Uhr, Fr. 10.00-18.00Uhr, Sa 10.00 - 14.00 Uhr<br />

An der Mühle 1, 90530 Wendelstein/NeusesTel.:09<strong>12</strong>2/77 000<br />

<strong>12</strong> | <strong>2022</strong><br />

3


TERMINE ROTH | DEZEMBER<br />

BIS FREITAG 09.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

Kunst-Installation „Haus Europa –<br />

Licht an für mehr Menschlichkeit"<br />

08:00 Uhr, Stadtgarten<br />

"<strong>Roth</strong> ist bunt", Schloss Blumenthal eG,<br />

Künstler Markus Heinsdorff<br />

DONNERSTAG <strong>01</strong>.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

Fotoshooting mit dem Christkind<br />

und Bischof Nikolaus<br />

16:30 Uhr, Marktplatz<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Veranstaltungsorganisation<br />

DONNERSTAG <strong>01</strong>.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

Aperitivo - After Work<br />

get together<br />

18:30 Uhr, Die Bar im Löwenkeller<br />

Kreis-Metropole <strong>Roth</strong> e. V.<br />

DONNERSTAG <strong>01</strong>./ FREITAG 02.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

<strong>Roth</strong>er Christkindlesmarkt<br />

16:00 Uhr, Marktplatz<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Veranstaltungsorganisation<br />

FREITAG 02.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

Lesung: "Wie der kleine Fuchs<br />

das Christkind sucht"<br />

16:00 Uhr, Schloss Ratibor/Ratsstuben<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Jugendhaus/-büro<br />

und Stadtbücherei<br />

FREITAG 02.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

Rockweihnacht mit Axel Schuhmann<br />

19:00 Uhr, Marktplatz<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Veranstaltungsorganisation<br />

SAMSTAG 03.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

Kreativwerkstatt: Korkstyle<br />

10:00 Uhr, Jugendhaus<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Jugendhaus/-büro<br />

SAMSTAG 03.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

Kabarett: Lizzy Aumeier "SOFA"<br />

20:00 Uhr, Kulturfabrik<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Kulturfabrik<br />

SAMSTAG 03./SONNTAG 04.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

<strong>Roth</strong>er Christkindlesmarkt<br />

14:00 Uhr, Marktplatz<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Veranstaltungsorganisation<br />

SONNTAG 04.<strong>12</strong>. <strong>2022</strong><br />

Ausflugsfahrt: "Weihnachtsmarkt<br />

und Gilardi-Ausstellung in Allersberg"<br />

10:00 Uhr, Abholung von zu Hause<br />

Diakoneo - Offene Hilfen <strong>Roth</strong>-Schwabach<br />

SONNTAG 04.<strong>12</strong>. <strong>2022</strong><br />

Adventskonzert:<br />

"Klavier und Querflöte"<br />

11:00 Uhr, Grundschule Gartenstraße<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Orchesterschule/Stadtorchester<br />

SONNTAG 04.<strong>12</strong>. <strong>2022</strong><br />

Schlossführung mit Stadtmuseum<br />

14:00 Uhr, ab Schloss Ratibor/Schlosshof<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Tourist-Information<br />

SONNTAG 04.<strong>12</strong>. <strong>2022</strong><br />

Kinderzaubershow<br />

mit Markus Kirschner<br />

15:00 Uhr, Marktplatz<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Veranstaltungsorganisation<br />

SONNTAG 04.<strong>12</strong>. <strong>2022</strong><br />

Abschlussfeuershow am<br />

Weihnachtsmarkt<br />

19:30 Uhr, Marktplatz<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Veranstaltungsorganisation<br />

MONTAG 05.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

<strong>Roth</strong>er Montagslesung<br />

16:30 Uhr, Stadtbücherei<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Stadtbücherei<br />

MONTAG 05./MONTAG 19.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

Bäderfahrt: Fackelmann-<br />

Therme Hersbruck<br />

09:00 Uhr, ab Festplatz<br />

Stadt <strong>Roth</strong> in Zusammenarbeit mit Seniorenbeirat<br />

DIENSTAG 06.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

"Film ab!" Seniorenfilmnachmittag<br />

14:30 Uhr, Bavaria-Kino<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte<br />

FREITAG 09.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

Familienmusical: Jan & Henry<br />

15:00 Uhr, Kulturfabrik<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Kulturfabrik<br />

SAMSTAG 10.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

Kinogruppe<br />

14:00 Uhr, ab Bahnhof<br />

Diakoneo - Offene Hilfen <strong>Roth</strong>-Schwabach<br />

SAMSTAG 10.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

Fahrt in den Indoor Funpark<br />

zum Lasertag<br />

14:00 Uhr, Jugendhaus<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Jugendhaus/-büro<br />

SAMSTAG 10.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

Konzert: Aquabella -<br />

WinterWunderWeltmusik<br />

20:00 Uhr, Kulturfabrik<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Kulturfabrik<br />

SONNTAG 11.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

Adventskonzert "Geige"<br />

17:00 Uhr, Grundschule Gartenstraße<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Orchesterschule/Stadtorchester<br />

MONTAG <strong>12</strong>.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

<strong>Roth</strong>er Montagslesung<br />

16:30 Uhr, Stadtbücherei<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Stadtbücherei<br />

DIENSTAG 13.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

Senioren-Stammtisch<br />

11:00 Uhr, Restaurant "Zeppelin"<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte<br />

DIENSTAG 13.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

Weihnachtslesung<br />

19:00 Uhr, Stadtbücherei<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Stadtbücherei<br />

4 <strong>12</strong> | <strong>2022</strong>


MITTWOCH 14.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

Gemeinsamer Mittagstisch<br />

"Guten Appetit!"<br />

<strong>12</strong>:00 Uhr, Restaurant Waldblick<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte<br />

MITTWOCH 14.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

Weihnachtsfeier<br />

16:00 Uhr, Jugendhaus<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Jugendhaus/-büro<br />

MITTWOCH 14.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

Kinoabend<br />

19:00 Uhr, Jugendhaus<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Jugendhaus/-büro<br />

DONNERSTAG 15.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

Ausflugsfahrt: "Weihnachtsshopping<br />

im Brückencenter Ansbach"<br />

10:00 Uhr, Abholung von zu Hause<br />

Diakoneo - Offene Hilfen <strong>Roth</strong>-Schwabach<br />

DONNERSTAG 15.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

Seniorentanz: Senioren auf Draht!<br />

14:00 Uhr, AWO Auf Draht!<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Kulturfabrik<br />

DONNERSTAG 15.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

Adventsfeier für Senioren<br />

"Wir stimmen uns auf Weihnachten ein"<br />

14:00 Uhr, Kath. Pfarrheim<br />

Kath. Pfarrerei <strong>Roth</strong><br />

SAMSTAG 17.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

Weihnachtskonzert<br />

17:00 Uhr, Kath. Kirche<br />

Gesangverein Liederkranz Eckersmühlen<br />

SAMSTAG 17.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

Weihnachtskonzert "Begegnung"<br />

mit dem Stadtorchester<br />

19:30 Uhr, Kulturfabrik<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Orchesterschule/Stadtorchester<br />

SAMSTAG 17.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

Weihnachtsfeier<br />

19:30 Uhr, Landhotel Böhm<br />

Freiwillige Feuerwehr 1879 e. V.<br />

SONNTAG 18.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

Billardtunier<br />

15:30 Uhr, Jugendhaus<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Jugendhaus/-büro<br />

SONNTAG 18.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

Weihnachtskonzert "Begegnung"<br />

mit Juniorstadtorchester,<br />

"Junger Chor" und <strong>Roth</strong>er Stadtmusik<br />

17:00 Uhr, Kulturfabrik<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Orchesterschule/Stadtorchester<br />

MITTWOCH 21.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

Erzählcafé "Daran erinnern<br />

wir uns gerne"<br />

14:30 Uhr, Schloss Ratibor/Ratsstuben<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte<br />

DONNERSTAG 22.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

Gemeinsamer Mittagstisch<br />

"Guten Appetit!"<br />

<strong>12</strong>:00 Uhr, Goldener Schwan<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte<br />

WÖCHENTLICHE TERMINE<br />

JEDEN MONTAG 05./<strong>12</strong>./19.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

Sturzprophylaxe "Trittsicher"<br />

(4 Termine)<br />

08:30 Uhr, Bürgertreff "Zeughausstüberl"<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte<br />

JEDEN MITTWOCH<br />

Wochenmarkt 07./14./21.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

08:00 Uhr, Marktplatz, Deutsche Marktgilde<br />

Minimarkt 07./14./21.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

13:30 Uhr, Hans-Roser-Haus,<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte<br />

JEDEN DONNERSTAG<br />

<strong>01</strong>./08./15./22.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

Chor: "Singen kennt kein Alter!"<br />

09:30 Uhr, Evang. Gemeindehaus<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte<br />

JEDEN FREITAG 02./09./16.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

Wanderung zu einem<br />

Ziel im Landkreis<br />

09:30 Uhr, ab Festplatz, Josef Ambach<br />

JEDEN SAMSTAG 03./10./17.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

Bauernmarkt<br />

08:00 Uhr, Marktplatz,<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Ordnungsamt<br />

Wir bedanken uns bei unseren<br />

Kunden und wünschen allen<br />

ein gesegnetes Weihnachtsfest<br />

und ein glückliches<br />

und gesundes neues Jahr.<br />

Wir wünschen frohe Weihnachten<br />

und alles Gute für das neue Jahr!<br />

<br />

MARKISEN-SEITZ<br />

Ringstraße 2 • 90584 Allersberg • Tel. 09176-856<br />

info@markisen-seitz.de • www.markisen-seitz.de<br />

Besuchen Sie unsere Ausstellung<br />

auch samstags von 9 bis 13 Uhr<br />

<strong>12</strong> | <strong>2022</strong><br />

5


LANDKREIS ROTH<br />

Consumenta <strong>2022</strong> Bilanz - Gemeinschaftsstand Landkreis <strong>Roth</strong><br />

Über 10 Landkreis-Unternehmen beteiligten<br />

sich bei der 17. Auflage des Landkreis–<br />

Gemeinschaftsstandes in Halle 4 und bei<br />

„Original Regional“ in Halle 1. Am letzten<br />

Messetag wurde Bilanz gezogen.<br />

Sowohl Reinhard Siegert, Schreinerei Siegert<br />

aus Rudletzholz, Roland Jäger – Firma<br />

Jäger Treppen - aus Fünfbronn und auch<br />

Hans-Peter Katz, Inhaber des gleichnamigen<br />

Unternehmens für Bautenschutz<br />

aus Rednitzhembach, waren sich einig,<br />

dass sich der gemeinsame Auftritt auf der<br />

Consumenta wieder gelohnt hat. Gerade<br />

bei den aktuell wirtschaftlich veränderten<br />

Rahmenbedingungen sei es wichtig, so die<br />

Geschäftsleute, aktiv Werbung zu betreiben<br />

um auch im kommenden Jahr wieder<br />

gut gefüllte Auftragsbücher zu haben.<br />

Auch Guiseppe Santagati, Firma GSI Equipment<br />

aus <strong>Roth</strong>, war mit seiner ersten Beteiligung<br />

am Gemeinschaftsstand des<br />

Landkreises sehr zufrieden. Das Konzept<br />

und die Resonanz der Besucher haben ihn<br />

überzeugt.<br />

Als besonderes Highlight war in diesem<br />

Jahr wieder die „Lebende Werkstatt“ am<br />

Landkreis – Gemeinschaftsstand.<br />

Manfred Dirsch und Matthias Endres freuten<br />

sich gemeinsam mit den Zimmererund<br />

Schreiner-Azubis des „Beruflichen<br />

Zum Abschluss der diesjährigen Consumenta versammelten sich die beteiligten Unternehmen sowie die Mitarbeiter<br />

der Landkreis-Wirtschaftsförderung zum gemeinsamen Foto.<br />

Schulzentrums <strong>Roth</strong>“ über das rege Interesse<br />

an diesen kreativen und anspruchsvollen<br />

Handwerksberufen. Die ersten<br />

beiden Messetage präsentierten sich der<br />

Bauernhof Bub aus Oberreichenbach und<br />

Gerhard Waldmüller aus Meilenbach mit<br />

ihren „original regionalen“ Produkten.<br />

An den drei letzten Messetagen konnten<br />

die Besucher die Holzunikate von Michael<br />

Walther aus Hilpoltstein bestaunen und<br />

natürlich auch erwerben.<br />

Genießer-Treffpunkt: Landkreis-<br />

Biergarten der Pyraser Landbrauerei<br />

NACHHALTIG SCHENKEN...<br />

6 Bio 6 Unverpackt 6 Regional 6<br />

Der Biergarten war traditionell wieder die<br />

zentrale Anlaufstelle für viele Besucher<br />

aus dem Landkreis und der Region. Für<br />

das leibliche Wohl sorgte erstmals der Partyservice<br />

Stefan Werner aus Hilpoltstein.<br />

Für ihn und seine Familie war es eine neue<br />

Herausforderung, die bestens bestanden<br />

wurde. Die zahlreichen Gäste im Landkreis<br />

– Biergarten während der fünf Messetage<br />

waren ein eindeutiger Beleg.<br />

Heidecker Straße 26 // 91161 Hilpoltstein // 0 91 74 / <strong>12</strong> 35<br />

Lass den<br />

Klick<br />

in Deiner<br />

Stadt !<br />

6 <strong>12</strong> | <strong>2022</strong>


DIE WILDEN PATCHWORKWEIBER<br />

Ausstellung zum Jubiläum<br />

<strong>Roth</strong> – Ihr 25-jähriges Bestehen feierten<br />

die „Wilden Patchworkweiber“ im Rahmen<br />

einer groß angelegten Ausstellung in<br />

der Grundschule am Nordring. Unzählige<br />

Kunstwerke schmückten nahezu sämtliche<br />

Räumlichkeiten des Schulgebäudes<br />

und brachten sowohl Ehrengäste als auch<br />

Besucher zum Schwärmen. Die Ausstellung<br />

sei nicht zuletzt Bestandteil des<br />

diesjährigen Landkreisjubiläums, betonte<br />

Catrin Niepelt. Bescheiden hätte vor einem<br />

Vierteljahrhundert mit gerade neuen<br />

„wilden Weibern“ das Projekt seinen<br />

Beginn erlebt, als Lieselotte Fink, Niepelts<br />

Mutter, zum ersten Mal mit Gleichgesinnten<br />

zu Nadel und Faden griff. Mittlerweile<br />

sei die Gruppe Nähbegeisterter „25 Frauen<br />

stark“. Noch wie am ersten Tag würde<br />

der Spaß am Nähen immer noch anhalten<br />

– „und wild sind wir zudem geblieben“,<br />

scherzte Niepelt.<br />

Über die letzten Jahre seien unzählige<br />

Ausstellungen veranstaltet worden. Caritative<br />

Einsätze gehörten ebenso zum<br />

Betätigungsfeld, wie etwa das Anfertigen<br />

von Herzkissen zugunsten<br />

an Brustkrebs erkrankter<br />

Frauen. Zuletzt seien die<br />

„Wilden Patchworkweiber“<br />

damit beschäftigt<br />

gewesen, die Fenster des<br />

Europahauses im <strong>Roth</strong>er<br />

Stadtgarten mit Rettungswesten<br />

zu bestücken.<br />

Nähkurse an der <strong>Roth</strong>er<br />

Volkshochschule sowie<br />

diverse Wochenend-, Themen-<br />

und Abendkurse<br />

würden ebenfalls regelmäßig<br />

angeboten werden.<br />

Allen daran Beteiligten<br />

zollte Niepelt großen<br />

Dank: „Ihr seid einfach<br />

spitze.“ Das Engagement<br />

habe sich bereits weit über die Stadtgrenzen<br />

herumgesprochen. „Es melden sich<br />

komplette Patchwork-Gruppen aus entfernten<br />

Landkreisen an, die unsere Kurse<br />

lieben.“ Besonders stolz zeigte sich Niepelt<br />

über die langjährige Zusammenarbeit mit<br />

den „Wilden Patchworkweibern Sarajevo“<br />

aus Bosnien-Herzegowina: „Wir sind wie<br />

Knöpfe und halten alles und immer zusammen.“<br />

Über das Zusammentreffen<br />

freute sich auch Aleksandra Vrdoljak. „Wir<br />

haben uns lange nicht persönlich gesehen.<br />

Corona und ein aktuell kompliziertes Jahr<br />

hätten die „starken Frauen“ allerdings<br />

nicht aus der Bahn geworfen. Im Gegenteil:<br />

„Wir haben es trotz allem geschafft<br />

zusammenzubleiben und beispielsweise<br />

Masken genäht.“ Die Kunst sei dabei nicht<br />

auf der Strecke geblieben.<br />

Für Bürgermeister Andreas Buckreus ist<br />

die Patchwork-Ausstellung längst ein „gesellschaftliches,<br />

herbstliches Großereignis.“<br />

Buckreus selbst sei mit Patchwork<br />

in den 1980er Jahren aufgewachsen,<br />

da sich seine Mutter ebenfalls mit dem<br />

„Patchwork-Virus“ infizieren ließ. Besonders<br />

die Vielfalt und Anzahl der Ausstellungsstücke<br />

hätten es dem Rathauschef<br />

angetan: „Macht weiter so.“ Landrat Herbert<br />

Eckstein zeigte sich über die große<br />

Akzeptanz der Ausstellung begeistert: „So<br />

viele Leute bei einer solche Veranstaltung<br />

zu sehen beweist: Ihr habt alles richtiggemacht.“<br />

Foto und Text: Marco Frömter<br />

<strong>12</strong> | <strong>2022</strong><br />

7


STADT ROTH<br />

Barrierefreier Schlosshof im Schloss Ratibor<br />

ROTH – die Bauarbeiten zu einem barrierefreien<br />

Schlosshof sind nach knapp zweimonatiger<br />

Bauphase abgeschlossen.<br />

Der Innenhof vom Schloss Ratibor ist<br />

Dreh- und Angelpunkt für viele Menschen<br />

– nur von dort aus sind das Museum im<br />

Schloss Ratibor, die städtische Bücherei,<br />

die Tourist-Info und auch die für Veranstaltungen<br />

und private Feiern beliebten<br />

Ratsstuben für die Öffentlichkeit erreichbar.<br />

Besucher*innen bestaunen gerne den<br />

Jagdbrunnen in der Mitte des Schlosshofes<br />

oder die eindrucksvollen Wandgemälde<br />

an den Gebäuden. Im August bilden die<br />

Örtlichkeiten die romantische Kulisse für<br />

die <strong>Roth</strong>er Schlosshofspiele, die über die<br />

Stadtgrenzen hinweg sehr geschätzt sind.<br />

Viele Menschen konnten die vielfältigen<br />

Nutzungsmöglichkeiten in der Vergangenheit<br />

nicht genießen, da die Granitpflastersteine<br />

ein nur schwer oder nicht überwindbares<br />

Hindernis darstellten. Daher<br />

hat der Bauausschuss im Dezember 2021<br />

einstimmig einer barrierefreien Pflasterung<br />

im Schlosshof zugestimmt. Ein Teil<br />

der bisherigen Bepflasterung wurde seit<br />

Baubeginn am 13. September dieses Jahres<br />

durch Betonsteine ersetzt. Die 1,50<br />

Meter breiten, neu entstandenen Wege<br />

verlaufen entlang der Regenablaufrinne<br />

auf der Innenseite des Hofes. Zusätzlich<br />

erfolgten neue Pflasterungen zu den Eingängen<br />

der Bücherei, der Tourist-Info, der<br />

Ratsstuben und des Museums. Im Bereich<br />

der sieben Wasserspeier erfolgte eine Verdichtung<br />

der Fugen, da diese vor allem bei<br />

Regen stark beansprucht werden. Der verwendete<br />

Belag entspricht nach Absprache<br />

mit der Unteren Denkmalschutzbehörde<br />

dem Pflaster des Gehweges vor dem<br />

Schloss.<br />

Die Bauarbeiten wurden in dieser Woche<br />

abgeschlossen. Die Gesamtkosten der mit<br />

dem Landratsamt <strong>Roth</strong> und der Regierung<br />

von Mittelfranken abgestimmten Baumaßnahme<br />

entsprachen den geschätzten<br />

und für den Haushalt von <strong>2022</strong> bewilligten<br />

Kosten von circa 100.000€. Mehr als die<br />

Hälfte davon kamen aus Fördermitteln.<br />

Stadtbaumeister Wolfgang Baier, Matthias Jung aus der Stadtverwaltung und Erster Bürgermeister Andreas<br />

Buckreus begutachteten vor Ort die neue barrierefreie Pflasterung im <strong>Roth</strong>er Schlosshof.<br />

EHE & FAMILIE<br />

Berlin - Schmeißt ein Ehepartner den anderen raus, muss er ihn in der Regel auch wieder hineinlassen.<br />

Denn Ehepartner haben Anspruch darauf, die Ehewohnung zu nutzen. Auf eine<br />

entsprechende Entscheidung des Oberlandesgerichts Celle weist die Arbeitsgemeinschaft Familienrecht<br />

des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hin. Im konkreten Fall verweigerte eine Ehefrau<br />

ihrem Gatten nach dem Rauswurf den Zutritt zur gemeinsam genutzten Wohnung. Der<br />

Mann hatte danach keinen Zugriff auf seine persönlichen Dinge mehr und musste in Notunterkünften<br />

übernachten. Der Gatte wollte wieder Zutritt zur gemeinsamen Wohnung haben,<br />

bis er eine andere Wohnung gefunden haben würde und ging erst vors Amts- und dann vors<br />

Oberlandesgericht. Das sah für sein Anliegen Aussicht auf Erfolg und verwies die Sache zurück<br />

ans Amtsgericht. Begründung: Ehepartner hätten Anspruch darauf, die gemeinsame Wohnung<br />

mitzunutzen und mitzubesitzen - unabhängig davon, ob die Wohnung gemeinsam oder nur von<br />

einem Ehepartner gemietet wurde. Daran ändere auch das vorübergehende Verlassen der gemeinsamen<br />

Wohnung nichts. Das Recht auf Mitbesitz entfalle dann, wenn das Ehepaar bei der<br />

Trennung etwas anderes vereinbart habe oder ein Partner mit dem Willen ausgezogen sei, die<br />

Ehe nicht wiederherstellen zu wollen.<br />

dpa<br />

8 <strong>12</strong> | <strong>2022</strong><br />

Nach Rauswurf: Ehepartner darf<br />

in die gemeinsame Wohnung


HILPOLTSTEINER FLECKLASMÄNNER E.V.<br />

Hilpoltsteiner Flecklasmänner e.V. neues Mitglied<br />

beim <strong>Roth</strong>er Inklusionsnetzwerk e.V.<br />

Bereits im letzten Frühjahr begannen<br />

Überlegungen des Vereins Hilpoltsteiner<br />

Flecklasmänner e.V. zu einer Erweiterung<br />

des Vereinslebens und dem Denken an<br />

Menschen mit Einschränkungen.<br />

Der Verein will sich verstärkt auch für diese<br />

Gruppen öffnen und das uralte Brauchtum<br />

des Wintervertreibens in Hilpoltstein<br />

allen zugänglich machen – mit so wenig<br />

Barrieren wie möglich. Seit November<br />

diesen Jahres sind die Flecklasmänner e.V.<br />

dafür offizielles Mitglied beim <strong>Roth</strong>er Inklusionsnetzwerk<br />

e.V., um bei ihren Überlegungen<br />

fachliche Unterstützung zu erhalten.<br />

Das <strong>Roth</strong>er Inklusionsnetzwerk e.V.<br />

setzt sich im Landkreis <strong>Roth</strong> für Barrierefreiheit<br />

und die tatsächliche Inklusion von<br />

Menschen mit Behinderungen und chronischen<br />

Erkrankungen ein. Der Beschluss<br />

zur Mitgliedschaft erfolgte einstimmig.<br />

Doch auch intern wurde eine Stabsstelle<br />

für Inklusion geschaffen, die von „Flecklasmann“<br />

Marcus Henglein besetzt wird.<br />

Als Auszubildender zum Heilerziehungspfleger<br />

in der Rummelsberger Diakonie<br />

Auhof ist er nicht nur fachlich qualifiziert,<br />

sondern hat auch persönlich das Anliegen<br />

sein Amt engagiert auszufüllen.<br />

Bereits im vorherigen Jahr fand ein erinnerungswürdiger<br />

Faschings-Besuch<br />

der Senioren im AWO Soziales Kompetenz-Zentrum<br />

in Hilpoltstein statt, was in<br />

diesem Jahr wiederholt wird. Doch das<br />

Augenmerk des Vereins richtet sich weiterhin<br />

dem Verbreiten des Brauchtums<br />

und Wissens an Kinder in Schulen und<br />

Kindergärten. Dazu haben die „Flecklasmänner“<br />

im Corona-Frühjahr <strong>2022</strong> einen<br />

Brauchtums-Unterrichts-Film gedreht.<br />

Auch hier sollte der inklusive Gedanke<br />

aufgegriffen werden. In einem Gemeinschaftsprojekt<br />

mit der Heilpädagogischen<br />

Tagesstätte für Kinder und Jugendliche mit<br />

Hörbehinderung Regens Wagner Zell wurde<br />

der Brauchtums-Film in Gebärdensprache<br />

übersetzt und ist nun auch für gehörlose<br />

Menschen verständlich.<br />

Der Höhepunkt des Jahres ist aber weiterhin<br />

der beliebte Brauchtumsumzug, der<br />

von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern<br />

in und um Hilpoltstein ein fester Bestandteil<br />

im Jahreskalender ist. Gemeinsam<br />

mit dem <strong>Roth</strong>er Inklusionsnetzwerk e.V.<br />

wurden verschiedene Überlegungen angestellt,<br />

um die Festivität auch Menschen<br />

mit Behinderungen, Senioren und Familien<br />

mit Kindern leichter zu ermöglichen.<br />

So wurden im ersten Gespräch leicht begehbare<br />

Zugänge, ungehinderte Sicht für<br />

alle, ausreichend Behindertenparkplätze,<br />

eine zugängliche Behindertentoilette, ein<br />

geschützter Bereich für Menschen mit<br />

besonderen Bedürfnissen, ausreichend<br />

Platzbedarf für Kinderwägen, Rollstühle<br />

oder Rollatoren sowie Sicherheitsfragen<br />

diskutiert. Im weiteren Verlauf wird<br />

das <strong>Roth</strong>er Inklusionsnetzwerk den Hilpoltsteinern<br />

bei der Planungsarbeit des<br />

Brauchtumsumzuges zur Seite stehen.<br />

ir ünschen Ihnen<br />

frohe eihnnchhen<br />

unn es uue für <strong>2022</strong>!<br />

Unseren Kunnen<br />

nken ir herzzich<br />

für s enngegen-<br />

gebrrchhe Verrrruen.<br />

Die Flecklasmänner konnten bereits einen<br />

Gebärdendolmetscher für die Bühne im<br />

Januar 2023 zur Vorstellung der Gruppen<br />

gewinnen.<br />

Die Zusammenarbeit wird auch zukünftig<br />

viele Projekte zwischen beiden Vereinen<br />

für eine positive Inklusion hervorbringen.<br />

Der Flecklasmänner e.V. sieht es als Pflicht<br />

von Vereinen an in alle Richtungen zu<br />

denken und sich für mehr Inklusion, Gemeinschaft<br />

und Akzeptanz einzusetzen. In<br />

diesem Sinne freuen sie sich auf das Miteinander<br />

in Hilpoltstein und eine lustige<br />

sowie schöne Faschingssession 2023.<br />

KKKus Meier, Innussriessrrße , 86 Büchenbbch<br />

Tee: - 88 88 ..er-kuechenmeier..e<br />

Foto: Hilpoltsteiner Flecklasmänner<br />

<strong>12</strong> | <strong>2022</strong><br />

9


STADT HILPOLTSTEIN | RESIDENZ KULTUR<br />

THEATERGRUPPE JAHRSDORF<br />

Fußtheatermärchen mit Anne Klinge<br />

6. Januar 2023 | 14.30 und 16:00 Uhr<br />

Residenz Hilpoltstein<br />

Zu Weihnachten den Kindern ein besonderes Erlebnis schenken:<br />

Am 6. Januar 2023 spielt Anne Klinge zwei Fußtheatermärchen<br />

in der Residenz Hilpoltstein: „Froschkönig“ und „Das<br />

tapfere Schneiderlein“. Anne Klinge bringt diese Kinderstücke<br />

mit ihren Händen und Füßen auf die Bühne – eine Kunst, die<br />

ihre Zuschauer weltweit begeistert.<br />

Froschkönig (für Kinder ab 3 Jahren, 35 Min.)<br />

6. Januar 2023, 14:30 Uhr, Residenz Hilpoltstein,<br />

1. OG, Raum Johann Christian<br />

Es war einmal eine wunderschöne Prinzessin, die bekam zu<br />

ihrem Geburtstag eine goldene Kugel. Doch die Kugel fiel ihr<br />

in den Brunnen. Wie ihr der Froschkönig hilft und warum es<br />

besser ist, seine Versprechen zu halten, zeigen fantastische<br />

Fußfiguren in leichten Dialogen.<br />

Tante Rosels Lottoschein<br />

Schwank in 3 Akten<br />

Termine:<br />

Samstag 14.<strong>01</strong>.2023 19:30 Uhr<br />

Sonntag 15.<strong>01</strong>.2023 14:00 und 19:30 Uhr<br />

Freitag 20.<strong>01</strong>.2023 19:30 Uhr<br />

Samstag 21.<strong>01</strong>.2023 19:30 Uhr<br />

Sonntag 22:<strong>01</strong>.2023 19:30 Uhr<br />

Kartenvorverkauf:<br />

Petra Meixner Tel. (09174) 1323<br />

Das tapfere Schneiderlein (für Kinder ab 4 Jahren, 40 Min.)<br />

6. Januar 2023, 16.00 Uhr, Residenz Hilpoltstein,<br />

1. OG, Raum Johann Christian<br />

Der Schneider liebt das Pflaumenmus,<br />

doch mehr noch liebt er die<br />

Pflaumenmusverkäuferin. Außerdem<br />

ist er ein Held, denn er hat 7 Fliegen<br />

auf einen Streich erwischt. Nun fürchtet<br />

er sich weder vor Riesen, noch vor<br />

Wildschweinen und Einhörnern und<br />

auch nicht vor dem Heiraten…<br />

Kartenvorverkauf in der Residenz Hilpoltstein<br />

Einlass und Restkarten an der Tageskasse jeweils 30 Minuten<br />

vor Veranstaltungsbeginn, Karten für Kinder und erwachsene<br />

Begleitpersonen je 7,00 Euro.<br />

Informationen:<br />

Amt für Kultur und Tourismus der<br />

Stadt Hilpoltstein, Residenz, Kirchenstraße 1,<br />

91161 Hilpoltstein, Telefon 09174 978-505<br />

kultur@hilpoltstein.de, www.hilpoltstein.de<br />

10 <strong>12</strong> | <strong>2022</strong>


STADT ROTH<br />

Dienstjubiläen, Verabschiedungen und Beförderungen<br />

der <strong>Roth</strong>er Stadtverwaltung<br />

ROTH - Am 27. Oktober fanden die Feierlichkeiten<br />

für Mitarbeiter*innen der Stadt<br />

<strong>Roth</strong> statt, die ihr 25- oder 40-jähriges<br />

Dienstjubiläum hatten, in den wohlverdienten<br />

Ruhestand verabschiedet oder<br />

befördert wurden.<br />

Die Ehrungen nahm <strong>Roth</strong>s Erster Bürgermeister<br />

Andreas Buckreus persönlich vor.<br />

Er dankte allen Jubilar*innen und den zu<br />

verabschiedenden Kolleg*innen recht<br />

herzlich für den Einsatz und die vorbildlich<br />

geleistete Arbeit über all ihre Dienstjahre<br />

hinweg.<br />

Ihm schlossen sich der Stadtkämmerer<br />

Robert Feyerlein, Stadtbaumeister Wolfgang<br />

Baier, der Leiter des Ordnungsamtes<br />

Rainer Hofer sowie die Personalratsvorsitzende<br />

Kerstin Ruhner und die Vorgesetzten<br />

der Geehrten an. Rainer Hofer wurde<br />

selbst für 25 Dienstjahre und seine Beförderung<br />

zum Verwaltungsrat geehrt.<br />

Geehrt für 25 Dienstjahre wurden Gabriele<br />

Wolf von der Abteilung Veranstaltungen,<br />

Reiner Schubert von der Feuerwehr,<br />

Robert Steigleder vom Bauhof, Birgit Landmann<br />

von der Stadtbücherei und Andreas<br />

Geitner vom Bauamt. Vom Bauamt ebenfalls<br />

geehrt wurde Johannes-Leonhard Simon<br />

für sein 40-jähriges Dienstjubiläum,<br />

ebenso wie Walter Eichbauer vom Bauhof.<br />

Darüber hinaus wurden zwölf langjährige<br />

Mitarbeiter*innen in den Ruhestand bzw.<br />

in die Freizeitphase der Altersteilzeit verabschiedet:<br />

Karin Reich und Anna Weitzel<br />

aus dem Jugendhaus, Alfred Meyer, Klaus<br />

Böhm, Helmut Bieber und Jürgen Moises<br />

vom Bauhof, Inge Roller (Kämmerei), Johannes-Leonhard<br />

Simon (Tiefbau), Marianne<br />

Zierath (Schloss und Bücherei), Sonja<br />

Lang (VHS), Monika Sinka (Ordnungsamt)<br />

und Jutta Nachtrab (Kita Eckersmühlen).<br />

Die Beförderung von Larissa Kraus aus der<br />

Kämmerei zur Verwaltungsamtfrau wurde<br />

ebenfalls honoriert.<br />

Von Andreas Buckreus bekamen die Geehrten<br />

jeweils einen mit vielen Leckereien<br />

gefüllten Geschenkkorb überreicht, von<br />

der Personalratsvorsitzenden Kerstin Ruhner<br />

einen Blumenstrauß.<br />

Nach einem gemeinsamen Abendessen<br />

und interessanten Gesprächen fanden die<br />

Feierlichkeiten im Schloss Ratibor einen<br />

gelungenen Abschluss.<br />

Die Ehrungen der Mitarbeiter fanden im feierlichen Ambiente der <strong>Roth</strong>er Ratsstuben statt.<br />

<strong>12</strong> | <strong>2022</strong><br />

11


AOK IN MITTELFRANKEN<br />

Neues im Sozialversicherungsrecht: Betriebe rüsten sich für 2023<br />

Auch 2023 müssen sich Betriebe wieder<br />

auf Neuerungen bei den gesetzlichen Rahmenbedingungen<br />

im Sozialversicherungsrecht<br />

einstellen. Die AOK in Mittelfranken<br />

unterstützt Betriebe und Steuerbüros aus<br />

der Region alljährlich mit Informationen<br />

und Beratung zum Jahreswechsel. „In diesem<br />

Jahr können regionale Unternehmen<br />

und Steuerbüros erneut von dem praxisnahen<br />

AOK-Seminar-Angebot profitieren,<br />

das im November startet“, so Peter<br />

Oberst, alternierender Beiratsvorsitzender<br />

der Arbeitgeberseite bei der AOK in Mittelfranken.<br />

Die Erfahrungen aus dem Vorjahr<br />

zeigen, dass die Teilnahmeplätze sehr<br />

begehrt sind. Aufgrund dieser starken<br />

Nachfrage bietet die AOK 50 Online-Seminare<br />

als bundesweite Webinare an. „Alle<br />

Interessierten erhalten einen Platz, falls<br />

nötig werden zusätzliche Termine angeboten“,<br />

verspricht Peter Oberst. Aktuell<br />

liegen bundesweit bereits über 30.000 Anmeldungen<br />

vor, bayernweit sind es mehr<br />

als 8.000 Anmeldungen.<br />

Themen kompakt und praxisnah<br />

Die wichtigsten Änderungen für das Personal-<br />

und Lohnbüro sowie Auswirkungen<br />

auf die Entgeltabrechnung werden in<br />

diesen Online-Seminaren thematisiert. Im<br />

Vordergrund steht dieses Mal die aktuelle<br />

Reform der Mini- und Midijobs. Zudem<br />

werden der aktuelle Stand und die nächsten<br />

Schritte bei der digitalen Übermittlung<br />

der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung<br />

(eAU) vermittelt. „Für Arbeitgeber sind<br />

diese Informationen wichtig, um die Umsetzung<br />

der eAU in ihre Systeme, Abläufe<br />

und Prozesse ab Januar nächsten Jahres<br />

zu erleichtern“, so Peter Oberst. Der Gesetzgeber<br />

schreibt verbindlich vor, dass ab<br />

2023 Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen<br />

ausschließlich digital bei<br />

den Krankenkassen abrufen.<br />

Trends und Tipps digital verfügbar<br />

Die digitalen Formate bestehen aus Videos<br />

zu einzelnen Themenbereichen,<br />

vertiefendem Informationsmaterial zum<br />

Herunterladen und einem Expertenforum<br />

für individuelle Fragen. Bei Fragen zum<br />

Arbeits- und Steuerrecht stehen im Expertenforum<br />

zudem externe Fachleute zur<br />

Verfügung. „Die zahlreichen gesetzlichen<br />

Änderungen sind wieder verständlich aufbereitet.<br />

Interessierte können die Informationen<br />

einfach und schnell abrufen“,<br />

so Peter Oberst. „Natürlich stehen die bekannten<br />

AOK-Ansprechpartnerinnen und<br />

-partner wie bisher für vertiefende Fragen<br />

zur Umsetzung im Betrieb jederzeit zur<br />

Verfügung.“<br />

Eine Anmeldung für die<br />

Online-Seminare ist möglich unter<br />

www.aok.de/fk/jahreswechsel.<br />

Jetzt wieder für kurze<br />

Zeit erhältlich:<br />

BETRIEBSFERIEN<br />

von 22.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong> bis<br />

einschl. 8.1.2023.<br />

Gruber GmbH . Am Weiher 9<br />

92342 Freystadt/Mörsdorf<br />

www.gruber-moersdorf.de<br />

Pyraser wünscht eine<br />

Frohe Weihnachtszeit<br />

<strong>12</strong> <strong>12</strong> | <strong>2022</strong>


WEIHNACHTSHAUS<br />

Weihnachtliches Lichterparadies<br />

<strong>Roth</strong> – Nahezu traditionell verwandelt die<br />

Familie Mulzer ihr Einfamilienhaus in der<br />

Robert-Koch-Straße in ein weihnachtliches<br />

Lichterparadies. Unzählige Lichterketten,<br />

große Weihnachtsfiguren, eine<br />

Modelleisenbahn und allerhand Dekoration<br />

schmückten das komplette Anwesen<br />

in den vergangenen Jahren. Wochenlang<br />

sind Katha und Martin Mulzer mit den<br />

Vorbereitungen beschäftigt, um pünktlich<br />

zum Advent den Stromschalter zu aktivieren.<br />

Ein regelrecht himmlisches Vergnügen<br />

nicht nur für die Mulzers selbst. „Wir werden<br />

ständig darauf angesprochen, wann<br />

es wieder soweit ist und welche Neuigkeiten<br />

wir aus dem Hut zaubern“, sagt Katha<br />

Mulzer. Angesichts der momentanen Situation<br />

auf dem Energiemarkt hat sich das<br />

Ehepaar über Wochen hinweg die Köpfe<br />

zerbrochen. „Es wäre unverantwortlich,<br />

wie gewohnt weiterzumachen. Wir nehmen<br />

das Thema sehr ernst.“ Auf den weihnachtlichen<br />

Zauber wollte jedoch nicht<br />

verzichtet werden. „Wir haben die Nachrichten<br />

verfolgt und beobachtet, ob Weihnachtsmärkte<br />

überhaupt stattfinden.“<br />

Über den Stromverbrauch hätten sich<br />

die beiden bereits in der Vergangenheit<br />

gesorgt. Doch: „Jetzt führen wir Buch“,<br />

erklärt Martin Mulzer. Jedes Licht werde<br />

in einer Liste erfasst und um die entsprechende<br />

Betriebszeit ergänzt. „So behalten<br />

wir einen Überblick.“ Darüber hinaus kämen<br />

konventionelle Beleuchtungsgegenstände<br />

erst gar nicht mehr zum Einsatz.<br />

Sämtliche Lichterketten wurden unlängst<br />

durch LED-Lampen ausgetauscht: „Das<br />

spart immens Strom.“ Zwar werde das<br />

<strong>Roth</strong>er Weihnachtshaus im Prinzip wie<br />

gewohnt leuchten und glitzern. Allerdings<br />

würden in dieser Saison allgemein weniger<br />

Gegenstände aufgestellt und die Beleuchtungszeiten<br />

reduziert werden. Auf<br />

Beleuchtung in den frühen Morgenstunden<br />

beziehungsweise am Vormittag werde<br />

dabei komplett verzichtet. Auch abends<br />

würde die Beleuchtung kürzer ausfallen.<br />

„Wir sehen uns als kleines Licht mit großer<br />

Wirkung“, sind sich die Mulzers sicher. Immerhin<br />

würden sich nicht nur zahlreiche<br />

Kinder auf den überwältigenden Anblick<br />

freuen. „Viele Leute schauten in der Vergangenheit<br />

täglich vorbei.“ Insbesondere<br />

für Menschen, die sich dieses Jahr keine<br />

Beleuchtung leisten können, würde das<br />

Weihnachtshaus eine besondere Anlaufstelle<br />

darstellen. „Wir haben den Stromverbrauch<br />

auf unter 100 Watt heruntergefahren“,<br />

will Martin Mulzer berechnet<br />

haben. Eine Woche Weihnachtsbeleuchtung<br />

entspräche demnach zweimal Rasenmähen:<br />

„Das können wir verantworten.“<br />

Darüber hinaus sei er nahezu komplett auf<br />

die Bahn umgestiegen: „Das Auto steht<br />

meist still.“ Auch der Fernseher bliebe immer<br />

mehr unbenutzt: „Wir tragen unseren<br />

Teil zum Energiesparen bei.“<br />

Text und Foto: Marco Frömter<br />

<strong>12</strong> | <strong>2022</strong><br />

13


ARBEIT & BERUF<br />

Neues Jahr, neuer Job? Zeit für eine Bestandsaufnahme<br />

Bamberg - Das Jahr neigt sich dem Ende<br />

zu. Der ein oder die andere nutzt diese<br />

Zeit gern, um in sich zu gehen und gute<br />

Vorsätze für das neue Jahr zu formulieren.<br />

Wo möchte ich mich verbessern, wie will<br />

ich mich weiterentwickeln - auch beruflich?<br />

Gerade zum Jahreswechsel werden üblicherweise<br />

viele Stellen frei, die neu besetzt<br />

werden müssen. Die Unternehmen<br />

buhlen regelrecht um die besten Talente,<br />

so Prof. Maike Andresen, Inhaberin des<br />

Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre an<br />

der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.<br />

Überstürzte Entscheidungen sind dennoch<br />

nicht ratsam: «Wenn ich viel Angebot<br />

habe, dann führt das oftmals dazu,<br />

dass sich die Zufriedenheit mit dem aktuellen<br />

Job verringert», sagt Andresen.<br />

Nach einem vorschnellen Wechsel des<br />

Arbeitgebers verspüren Beschäftigte zunächst<br />

einen Flitterwochen-Effekt, eine<br />

Anfangseuphorie ähnlich wie in einer neuen<br />

Beziehung: «Man sieht alles besonders<br />

positiv.» Nach einigen Monaten stellt sich<br />

dann aber oft ein sogenannter Flitterwochen-Kater-Effekt<br />

ein: «Dann kommt so<br />

langsam die Realität rein und die Arbeitszufriedenheit<br />

geht zurück.»<br />

Schritt 1:<br />

Die Situation genau reflektieren<br />

Vor einer Kündigung sollte man also erst<br />

einmal reflektieren, wie groß die Unzufriedenheit<br />

im Job wirklich ist und woher sie<br />

rührt. «Wir brauchen die Selbstreflexion,<br />

um auf dem richtigen Weg zu bleiben oder<br />

den richtigen Weg wiederzufinden», sagt<br />

QUALITÄT SEIT ÜBER <strong>12</strong>5 JAHREN<br />

Karriere-Coachin Nelly Simonov.«Ganz<br />

einfach ist erst mal ein Gefühlscheck am<br />

Sonntagabend, also sich zu fragen: Wie<br />

geht es mir damit, dass die Arbeitswoche<br />

morgen startet?»<br />

Professor Andresen empfiehlt, bei einer<br />

beruflichen Bestandsaufnahme persönliche<br />

Karriereziele zu definieren und zu<br />

prüfen, inwieweit man diese schon erreicht<br />

hat. Zu den typischen Karrierezielen<br />

gehören etwa finanzielle Sicherheit, eine<br />

Work-Life-Balance im Sinne von genug<br />

Freizeit, Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten<br />

oder auch gute Beziehungen am<br />

Arbeitsplatz sowie Unternehmertum.<br />

Schritt 2:<br />

An Stellschrauben drehen<br />

Selbst wenn Beschäftigte in der Reflexion<br />

feststellen, dass sie wirklich unzufrieden<br />

mit ihrer beruflichen Situation sind - es<br />

muss nicht gleich ein Jobwechsel sein.<br />

Christiane Gerwing, Coachin für Persönlichkeitsentwicklung,<br />

sieht zwei Wege, die<br />

man einschlagen kann.<br />

Unter Umständen rührt die Unzufriedenheit<br />

im Job von Eigenschaften her, die man<br />

selbst mitbringt und die einem auch beim<br />

neuen Arbeitgeber zum Verhängnis werden<br />

können. Dann sollte man versuchen,<br />

«durch unterschiedliche Methoden an<br />

sich selbst zu arbeiten», sagt Gerwing.<br />

Die zweite Möglichkeit besteht darin, etwas<br />

an den konkreten Aufgaben zu verändern.<br />

Hier hilft es, die eigenen Motive<br />

zu kennen: Treiben einen besonders Beziehungen,<br />

Herausforderungen, Einflussmöglichkeiten<br />

oder Freiheiten an? «Wenn<br />

Rollladen<br />

Fenster<br />

Sonnenschutz<br />

Terrassendächer<br />

Hilpoltstein · Bahnhofstr. 25 · 09174–47600 · info@stahl-rollladen.de<br />

Einen neuen Job muss man nicht unbedingt zum<br />

Jahresanfang antreten - auch wenn es zu dem Zeitpunkt<br />

häufig viele<br />

offene Stellen gibt.<br />

ich herausfinde, wie stark diese Motive jeweils<br />

bei mir ausgeprägt sind und wie sehr<br />

ich sie mit welchem Verhalten bereits umsetze,<br />

dann weiß ich schon sehr viel über<br />

mich», so Gerwing.<br />

Gemeinsam im Team und mit den Vorgesetzten<br />

lässt sich schauen, inwieweit man<br />

die Tätigkeiten den eigenen Motiven anpassen<br />

kann: durch mehr oder weniger<br />

Kundenkontakt etwa oder eine Position<br />

mit mehr Handlungsspielraum. «Im Englischen<br />

nennen wir das Career Crafting oder<br />

Job Crafting», sagt Maike Andresen.<br />

Schritt 3:<br />

Der Jobwechsel - jederzeit möglich<br />

Und wenn weder die Arbeit an sich selbst<br />

noch Anpassungen zu Zufriedenheit führen?<br />

«Wenn alles schon zu Ende gedacht<br />

worden ist, dann würde ich sagen: Verlasse<br />

diese Umgebung, diesen Arbeitgeber,<br />

und suche nach etwas Neuem», sagt Nelly<br />

Simonov. Spätestens nach sieben Jahren<br />

ohne Veränderungen der Position, der<br />

Tätigkeit oder des Gehalts sollte man ihr<br />

zufolge ohnehin die Reißleine ziehen: «Es<br />

wird sonst zu gemütlich, der Wechsel wird<br />

umso schwerer.»<br />

Dafür eignen sich aber bestimmte Zeitpunkte<br />

im Jahr - der Jahresbeginn etwa -<br />

nicht per se besser oder schlechter. Christiane<br />

Gerwing empfiehlt, eine neue Stelle<br />

dann anzutreten, wenn man sich besonders<br />

entspannt und motiviert fühlt, etwa<br />

nach einem Urlaub: «Damit man mit einer<br />

guten Handlungsenergie in den neuen Job<br />

gehen kann.»<br />

dpa<br />

Foto: Christin Klose/dpa-mag<br />

14 <strong>12</strong> | <strong>2022</strong>


AUTO & VERKEHR<br />

Unfallschaden: Streit um Reinigungskosten rund ums Lackieren<br />

Bergisch Gladbach - Nach einem unverschuldeten<br />

Unfall hat man Anspruch auf<br />

Schadenersatz. Dazu können bei einer Reparatur<br />

auch Reinigungsarbeiten vor und<br />

nach dem Lackieren gehören. Das zeigt ein<br />

Urteil des Amtsgerichts Bergisch Gladbach<br />

(Az.: 66 C 11/22), auf das die Arbeitsgemeinschaft<br />

Verkehrsrecht des Deutschen<br />

Anwaltvereins (DAV) hinweist.<br />

Es ging um einen Bruchteil der Kosten<br />

Nach einem Autounfall war die Schuldfrage<br />

geklärt und unstrittig. Die Geschädigte<br />

ließ ihr Auto reparieren. Doch die Versicherung<br />

wollte die «reparaturbedingte<br />

Reinigung» und das «Polieren angrenzender<br />

Bauteile» im Zusammenhang mit den<br />

Lackierarbeiten nicht tragen. Bei einem<br />

Schadenersatz von 7400 Euro ging es dabei<br />

um 170 Euro. Die Betroffene musste<br />

klagen. Mit Erfolg. Das Gericht sah die<br />

Arbeiten als notwendig an. So müsse der<br />

Wagen vor Lackierarbeiten gründlich gereinigt<br />

werden, danach noch einmal. Außerdem<br />

sei auch das Polieren erforderlich<br />

gewesen, um die Farben anzugleichen.<br />

Geschädigte müssen nicht<br />

für Werkstattrisiko haften<br />

Ferner machte das Gericht darauf aufmerksam,<br />

dass die Versicherung diese Positionen<br />

auch hätte zahlen müssen, wenn<br />

sie zur Beseitigung des Schadens nicht<br />

nötig gewesen wären. So trage das Werkstattrisiko<br />

der Schädiger. Das heißt, dass<br />

für etwaige Fehler oder Verzögerungen<br />

der Werkstatt nicht der Geschädigte haften<br />

muss.<br />

Man muss als Geschädigter bei der Rechnung<br />

der Werkstatt auch nicht jeden<br />

Punkt «kleinkrämerisch durchleuchten»,<br />

heißt es im Urteil.<br />

dpa<br />

Nach einem unverschuldeten Unfall hat man Anspruch<br />

auf Schadenersatz. Dazu können bei einer Reparatur<br />

auch Reinigungsarbeiten vor und nach dem<br />

Lackieren gehören.<br />

Foto: Markus Scholz/dpa-mag<br />

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<strong>12</strong> | <strong>2022</strong><br />

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16 <strong>12</strong> | <strong>2022</strong>


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Oh du Selige? Fröhlichkeit an<br />

Weihnachten nimmt im Alter ab<br />

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Hamburg - Wie sind Sie an Weihnachten so drauf? Träumen<br />

Sie auch immer im Vorfeld von einem seligen Fest, und dann<br />

ist die Stimmung doch im Keller und Sie fühlen sich nur noch<br />

gestresst? Damit sind Sie nicht allein. Das zeigt eine repräsentative<br />

Umfrage des Marktforschungsinstituts Statista Q:<br />

Über ein Drittel der 1000 Befragten in Deutschland findet die<br />

Weihnachtszeit stressig (34 Prozent). Sieben Prozent haben<br />

ihre Stimmung, in der Umfrage im Auftrag vom Portal mydays,<br />

sogar als angespannt beschreiben.<br />

Friede, Freude, Fröhlichkeit<br />

Immerhin 50 Prozent gaben an, sie fühlen sich friedlich, 48<br />

Prozent auch besinnlich, aber nur 36 Prozent fröhlich. Gerade<br />

die Fröhlichkeit ist wohl auch eine Altersfrage. Denn sie<br />

nimmt mit den Jahren kontinuierlich ab. Während in der Altersgruppe<br />

der 18 bis 29-Jährigen noch fast die Hälfte angab,<br />

in fröhlicher Stimmung zu sein (49 Prozent), waren es nur 38<br />

Prozent bei den 40- bis 49-Jährigen und nur noch 27 Prozent<br />

zwischen 50 bis 59 Jahren.<br />

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Fast jeder Vierte verzichtet auf einen Christbaum<br />

Und wie halten es die Befragten mit Traditionen am Fest? Bei<br />

58 Prozent gibt es eine Bescherung, bei etwa der Hälfte stehen<br />

Weihnachtsplätzchen (51 Prozent) und ein Adventskranz<br />

(50 Prozent) auf dem Tisch. Allerdings verzichtet fast jeder<br />

oder jede Vierte auf einen Weihnachtsbaum (23 Prozent).<br />

Knapp jeder zehnte Befragte gab an, in diesem Jahr keine Geschenke<br />

zu kaufen. Fast zwei Drittel der Befragten (65 Prozent)<br />

wollen in dem Punkt zumindest weniger Geld ausgeben<br />

als in den vergangenen Jahren.Wird jemand beschenkt, ist es<br />

vor allem der oder die Liebste. Dafür wollen die Befragten unterschiedlich<br />

viel Geld locker machen - 18 Prozent weniger<br />

als 50 Euro, rund ein Viertel zwischen 50 und 100 Euro (26<br />

Prozent) sowie 27 Prozent über 100 Euro.<br />

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In einer Umfrage gab jeder dritte Befragte zu, dass für ihn Weihnachten stressig<br />

ist. Da will dann wenig Fröhlichkeit aufkommen.<br />

Foto: Christin Klose/dpa-mag<br />

<strong>12</strong> | <strong>2022</strong><br />

17


RATGEBER RECHT<br />

Erbrecht, Erbschaftssteuer - wohin und was tun?<br />

Wenn erst einmal erkannt wurde, dass im<br />

Leben nicht zwingend ist, bis auf den Tod,<br />

dann stellt sich für viele die Frage: was tun?<br />

Es wird sich dann im Freundes- Bekanntenkreis<br />

umgehört, das Internet befragt, die<br />

Familie konsultiert. Ideen und Rat gibt es in<br />

Massen, leider oft aber unqualifiziert den<br />

falschen.<br />

Die einen greifen zu Stift und Papier errichten<br />

mit Ihren eigenen Worten eine letztwillige<br />

Verfügung - die in der Praxis oft zu<br />

großen Schwierigkeiten führt, wenn nicht<br />

gar unwirksam ist. Die anderen wollen sich<br />

an Fachleute wenden, wissen aber nicht:<br />

zum Anwalt oder zum Notar? Um dies einfach<br />

auf den Punkt zu bringen darf ein Anwalt<br />

im Unterschied zum Notar umfassend<br />

rechtlich beraten. Während sie in Notarurkunden<br />

meistens auf der vorletzten Seite<br />

finden, dass der Notar keine steuerliche Beratung<br />

vorgenommen hat, muss ein Anwalt<br />

die steuerlichen Seiten selbstverständlich<br />

ansprechen und auch hier beraten. Natürlich<br />

kann auch nur ein Anwalt den Mandanten<br />

bei einem Gerichtsverfahren beraten<br />

und vertreten. Ein Notar hingegen wird in<br />

Zusammenarbeit mit einem Anwalt bei der<br />

Umsetzung von erbrechtlichen Vorhaben<br />

z.B. zum Erfüllen von Formerfordernissen<br />

benötigt. Die beiden Berufe stehen also<br />

nicht in Konkurrenz, sondern ergänzen<br />

sich. Eine erbrechtliche und erbschaftssteuerrechtliche<br />

Beratung und Vertretung<br />

darf nur der Anwalt leisten. Und wie wichtig<br />

dies ist, zeigt folgender Beispielsfall aus<br />

der Praxis:<br />

die künftige Erblasserin ist mit dem Lebenswandel<br />

ihrer beiden Söhne nicht einverstanden.<br />

Sie ist der Auffassung, dass diese<br />

das Erbe nicht verdient haben. Sie hat<br />

allerdings einen Enkel, dem sie das Haus,<br />

was ihr wesentliches Vermögen ist, vermachen<br />

möchte. Sie setzt also eine letztwillige<br />

Verfügung auf, lässt sich aus Kostengründen<br />

zur Ersparnis nur bezüglich der letztwilligen<br />

Verfügung zivilrechtlich von einem<br />

Notar ein Testament errichten und ist der<br />

Meinung, alles richtig gemacht zu haben.<br />

Der Enkel, den sie über das notarielle<br />

Testament informiert, den Inhalt mit ihm<br />

bespricht, ist zunächst hocherfreut. Die<br />

Immobilienpreise steigen und steigen, der<br />

Wert der Immobilie legt von 280.000 € auf<br />

mittlerweile 600.000 € zu. Als der Vater<br />

des Enkels und Sohn der Erblasserin dann<br />

wegen der Scheidung sein eigenes Haus<br />

verliert, möchte dieser bei seinem Sohn<br />

einziehen. Erkennt das Testament nicht. Er<br />

meint, man könne schließlich im Haus der<br />

Großmutter dann auch nach deren Ableben<br />

zusammenwohnen. Dem Enkel kommen<br />

Zweifel, er sucht fachlichen Rat. Der Enkel<br />

ist 22 Jahre alt und am Start seines Berufslebens<br />

mit geringem Einkommen. Zivilrechtlich<br />

ist das Ergebnis der Prüfung unserer<br />

Kanzlei, dass die Großmutter zunächst<br />

alles richtig gemacht zu haben scheint. Ihre<br />

gesetzlichen Erben wären die beiden Söhne<br />

gewesen. Diese wollte sie enterben, dafür<br />

braucht sie eine letztwillige Verfügung.<br />

Diese ist formell und materiell inhaltlich<br />

richtig errichtet worden. Der Enkel wird als<br />

Alleinerbe das Haus bekommen.<br />

Aber: er wird es aber nicht behalten können.<br />

Er wird es entweder verkaufen müssen<br />

oder es wird in die Versteigerung gelangen.<br />

Der Enkel ist nicht in der Lage, die<br />

Pflichtteilsansprüche und Pflichtteilsergänzungsansprüche<br />

der beiden Söhne der Erblasserin,<br />

also seines Vaters und seines Onkels<br />

ausbezahlen zu können. Der Pflichtteil<br />

ist der halbe gesetzliche Erbteil. Bei einer<br />

Erblasserin mit 2 Kindern wären die Erbteile<br />

50 % zu 50 %. Der Pflichtteil ist somit<br />

zweimal 25 % pro Sohn, also in Summe 50<br />

% des gesamten Erbes. Der Enkel müsste in<br />

Summe 300.000.-€ an den Onkel und Vater<br />

bezahlen. Das kann er nicht. Hier wurde<br />

von der Erblasserin – nicht dem Notar<br />

- vergessen, den Enkel richtig abzusichern.<br />

Und erbschaftsteuerlich wurde offensichtlich<br />

nicht bedacht, dass der Enkel nur einen<br />

Steuerfreibetrag von aktuell 200.000 € hat.<br />

Auch dies führt wegen der Steuerforderung<br />

des Finanzamtes dazu, dass der Enkel<br />

das Haus verliert.<br />

Es reicht also nicht, sich nur lediglich über<br />

den Gang des Erbes Gedanken zu machen,<br />

es ist auch dringend angeraten, zu überprüfen,<br />

ob denn der Erbe von der Erbschaft<br />

auch etwas in der gewünschten Form hat.<br />

Es macht keinen Sinn, Immobilien zu vererben,<br />

die der Erbe dann wegen Pflichtteilsansprüchen,<br />

-ergänzungsansprüchen<br />

und Steuerforderungen nicht halten kann<br />

und im besten Fall verkaufen muss, im<br />

schlimmsten Fall versteigern. Dann ist der<br />

letzte Wille schiefgelaufen und wird konterkariert.<br />

Solcherlei Fälle nach dem Tod der<br />

Erblasserin zu retten ist äußerst schwierig,<br />

oft auch unmöglich. Insbesondere dann,<br />

wenn die Parteien völlig zerstritten sind,<br />

ist es kaum darstellbar, einen solchen Fall<br />

noch zugunsten des Willen der Erblasserin<br />

zu regeln. Aus diesem Grunde raten wir<br />

dringend an, umfassend fachkundige Hilfe<br />

vor Errichten einer letztwilligen Verfügung<br />

in Anspruch zu nehmen. Wir stehen Ihnen<br />

mit über 20 Jahren Erfahrung im Erbrecht<br />

selbstverständlich zur Seite.<br />

RA Stephan Baumann<br />

Fachanwalt für Familienrecht, Erbrecht<br />

PR-Text<br />

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Stephan Baumann, Rechtsanwalt und Mediator<br />

Fachanwalt für Arbeits- und Familienrecht, Fachanwaltslg. für Erbrecht<br />

Dozent a. D. an der GEORG-SIMON-OHM Hochschule Nürnberg<br />

Peter Spies, Rechtsanwalt und Dozent der Verwaltungsgenossenschaft<br />

Wir sind für Sie auch auf<br />

folgenden Rechtsgebieten tätig:<br />

• Arbeitsrecht<br />

• Familienrecht<br />

• Erbrecht und Betreuungen<br />

• Seniorenrecht<br />

• Internetrecht<br />

• Verkehrsrecht<br />

und Unfallregulierung<br />

• Miet- und Immobilienrecht<br />

• Straf- und Steuerrecht<br />

• Versicherungsrecht<br />

• Steuerstrafrecht<br />

• Forderungsbeitreibung<br />

18 <strong>12</strong> | <strong>2022</strong>


STADTHALLE GUNZENHAUSEN<br />

Frank-Markus Barwasser alias Erwin Pelzig – Der wunde Punkt<br />

Donnerstag, 16. März 2023 | 20.00 Uhr | Stadthalle Gunzenhausen (Isle Platz 1)<br />

Frank-Markus Barwasser endlich wieder live und nicht nur im<br />

TV, mit seinem neuen Programm „Der wunde Punkt“. Während<br />

der Pandemie oder auch der „Kulturellen Durststrecke“ hat uns<br />

Frank-Markus Barwasser mit seiner etwas anderen Talkshow<br />

„scheiß Corona“ zum lachen gebracht, die Fortsetzung wird aktuell<br />

produziert und wir können uns das Kabarett auch auf die<br />

Couch holen.<br />

„Sein“ Erwin Pelzig gehörte zum „Inventar“ des deutschen Fernsehens.<br />

Unter anderem moderierte er zusammen mit Urban Priol<br />

im ZDF „Neues aus der Anstalt“, 17 Jahre lang war er hier auch mit<br />

seiner Sendung "Pelzig hält sich" nicht wegzudenken. Dabei wurde<br />

Frank Markus Barwasser, auch für seine Bühnenprogramme<br />

mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Kleinkunstpreis<br />

und dem Deutschen Kabarettpreis. Aber auf der Bühne fühlt er<br />

sich am wohlsten- und das gibt er auch zum Besten!<br />

„Hätte man nur ein Wort zur Verfügung, um seinen jüngsten Wurf<br />

zu umschreiben, dann könnte, nein, dann müsste es zwangsläufig<br />

dieses sein: herausragend. Es ist, ja, man muss es so sagen, Barwassers<br />

Meisterwerk.“ (Main-Post, 06.04.2<strong>01</strong>7)<br />

Frank-Markus Barwasser spielt sein Programm<br />

„Der wunde Punkt“! Lassen Sie sich überraschen!<br />

Weitere Infos unter: www.pelzig.de<br />

Kartenvorverkauf über: www.reservix.de<br />

Foto: Dita Vollmond<br />

Wir bedanken uns bei all unseren<br />

Kunden und denen, die es noch<br />

werden, für das<br />

entgegengebrachte Vertrauen im<br />

Jahr <strong>2022</strong>.<br />

Ich fühl mich wohl ...<br />

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... and a happy new Year<br />

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Telefon: 09144 - 92 94 0<br />

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<strong>12</strong> | <strong>2022</strong><br />

19


N-ERGIE<br />

Im Netz der N-ERGIE 42,5 Prozent weniger<br />

Gasverbrauch in Nürnberg und Region gesunken<br />

Der Erdgasverbrauch in Nürnberg und<br />

der Region lag zuletzt deutlich unter dem<br />

Vorjahresniveau: Nach Zahlen der N-ER-<br />

GIE Netz GmbH, die als Tochterunternehmen<br />

der N-ERGIE Aktiengesellschaft das<br />

Erdgasnetz in Nürnberg und der Region<br />

betreibt, wurde im diesjährigen Oktober<br />

42,5 Prozent weniger Erdgas verbraucht<br />

als im Oktober 2021.<br />

Während im September die Einsparung<br />

im Vergleich zum Vorjahr noch bei lediglich<br />

19,2 Prozent lag, sparten Unternehmen<br />

und Haushalte im Oktober deutlich<br />

mehr Erdgas ein. Zum Tragen kam dabei<br />

auch der Temperaturunterschied: Im Vergleich<br />

zum Vorjahr war der September im<br />

Durchschnitt um 2,4 Grad kälter, der Oktober<br />

dagegen um 3,4 Grad wärmer. Selbst<br />

nach rechnerischer Bereinigung um den<br />

Einfluss der Temperatur zeigen die Zahlen<br />

der N-ERGIE Netz GmbH jedoch einen signifikanten<br />

Minderverbrauch an.<br />

„Positives Signal, aber<br />

Gasmangellage noch nicht vom Tisch“<br />

„Unsere eigenen Auswertungen spiegeln<br />

in etwa die Analysen der Bundesnetzagentur<br />

für Deutschland wider. Die Zahlen zeigen,<br />

dass wir bereits auf vielfältige Art und<br />

Weise Erdgas einsparen“, sagt Maik Render,<br />

Vorstand Markt und Technik der N-ER-<br />

GIE. „Das ist ein sehr positiver Beitrag zur<br />

Versorgungssicherheit. Eine Gasmangellage<br />

im Frühjahr ist aber noch nicht vom<br />

Tisch. Nur wenn es uns allen gemeinsam<br />

weiterhin gelingt, 20 bis 30 Prozent Gas<br />

einzusparen, können Abschaltungen der<br />

Industrie vermieden werden.“ Render ergänzt:<br />

„Energiesparen ist in diesem Winter<br />

nicht nur eine Frage der Solidarität. Auch<br />

in Hinblick auf den eigenen Geldbeutel ist<br />

und bleibt Energiesparen selbstverständlich<br />

das beste Mittel, um den steigenden<br />

Kosten entgegenzuwirken. Staatliche Unterstützung<br />

wie etwa durch die Energiepreisbremse<br />

begrüßen wir sehr, allerdings<br />

sollte sich deshalb niemand in falscher<br />

Sicherheit wiegen. Die Energiekosten werden<br />

für Haushalte dennoch leider spürbar<br />

höher liegen als in den Vorjahren.“<br />

N-ERGIE belohnt Energiesparen<br />

mit einer Prämie von 50 Euro<br />

Die N-ERGIE unterstützt ihre Kund*innen<br />

beim Energiesparen. Einerseits mit zahlreichen<br />

konkreten Tipps für das eigene<br />

Zuhause, andererseits mit einer Energiesparprämie:<br />

Haushalte, die es schaffen, ihren<br />

Wärmeverbrauch in den kommenden<br />

Monaten um mindestens zehn Prozent zu<br />

senken, belohnt die N-ERGIE wahlweise<br />

mit einer Gutschrift in Höhe von 50 Euro<br />

oder einer höherwertigen Prämie für den<br />

regionalen ÖPNV im VGN.<br />

Erdgas- und Fernwärmekund*innen<br />

der N-ERGIE können sich noch<br />

bis 16. Dezember <strong>2022</strong> für die<br />

Aktion anmelden:<br />

www.n-ergie.de/energiesparpraemie<br />

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Berlin - Wäschetrockner verbrauchen viel Energie. Aber nicht<br />

jeder hat die Möglichkeit, die Wäsche auf einem Wäscheständer<br />

trocknen zu lassen - etwa in kleinen Mietwohnungen. Die<br />

gute Nachricht: Ein Wäschetrockner lässt sich immerhin effizienter<br />

betreiben - nämlich wenn das Flusensieb leer ist.<br />

Denn ist das Sieb voll, wird die Luftzirkulation beeinträchtigt.<br />

Das verlängert die Trocknungszeit. Und damit verbraucht der<br />

Trockner mehr Energie.<br />

Laut der HEA - Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung<br />

sollte man das Sieb bei den meisten Geräten nach<br />

jedem Durchlauf reinigen. Manche Trockner haben allerdings<br />

eine automatische Flusenkomprimierung, so dass die Flusen<br />

seltener entfernt werden müssen. Informationen dazu findet<br />

man in der Betriebsanleitung des jeweiligen Gerätes. dpa<br />

20 <strong>12</strong> | <strong>2022</strong>


AMT FÜR ERNÄHRUNG, LANDWIRTSCHAFT UND FORSTEN<br />

Neue Abteilungsleiterin und Revierförsterin stellen sich vor<br />

Zum 1. Juli 2021 wurde die bayerische<br />

Landwirtschaftsverwaltung unter dem<br />

Motto „Landwirtschaft in die Mitte der<br />

Gesellschaft rücken“ neu ausgerichtet.<br />

Die damit verbundene strukturelle Änderung<br />

führte auch in Mittelfranken zu<br />

einer Zusammenlegung von Ämtern. Die<br />

ehemals fünf mittelfränkischen Ämter<br />

für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten<br />

Ansbach, Fürth, <strong>Roth</strong>, Weißenburg<br />

und Uffenheim wurden zu drei Einheiten<br />

verschmolzen: Ansbach, Fürth-Uffenheim<br />

und <strong>Roth</strong>-Weißenburg. Alle Dienstorte<br />

bleiben dabei unverändert erhalten.<br />

Die bayerische Forstverwaltung ist durch<br />

die organisatorische Veränderung zwar<br />

nicht direkt betroffen, doch führte die Ämterzusammenlegung<br />

hier zu personellen<br />

Wechseln im forstlichen Leitungsdienst.<br />

So übernahm Herr Jürgen Stemmer, vormals<br />

Bereichsleiter Forsten im Landkreis<br />

Weißenburg-Gunzenhausen, zum 1. Juli<br />

2021 die Leitung des Forstbereiches im<br />

neuen AELF <strong>Roth</strong>-Weißenburg i.Bay..<br />

Nachdem Herr Stemmer Ende März <strong>2022</strong><br />

in den Ruhestand eintrat, übernahm Herr<br />

Dr. Steffen Taeger die Bereichsleitung.<br />

Herr Peter Tretter, bisher Abteilungsleiter<br />

in <strong>Roth</strong>, wechselte anschließend nach<br />

Hersbruck und leitet seit dem 1. Juni <strong>2022</strong><br />

die Forstabteilung im Nürnberger Land.<br />

Ebenfalls zum 1.06.<strong>2022</strong> wurde mir die<br />

Leitung der forstlichen Abteilung <strong>Roth</strong><br />

übertragen und ich möchte die Gelegenheit<br />

nutzen, mich Ihnen kurz vorzustellen.<br />

Mein Name ist Elena Falk und ich lebe gemeinsam<br />

mit meinem Ehemann in Dürrwangen<br />

im Landkreis Ansbach. Nach dem<br />

großen Forstlichen Staatsexamen im Jahr<br />

2<strong>01</strong>7 war ich zunächst im AELF Fürth, Bereich<br />

Forsten Erlangen, eingesetzt, bevor<br />

ich an das Staatsministerium für Ernährung,<br />

Landwirtschaft und Forsten in München<br />

wechselte. Bereits von Dezember<br />

2<strong>01</strong>8 bis November 2021 verbrachte ich<br />

als Mitarbeiterin im Leitungsdienst knapp<br />

drei Jahre am AELF <strong>Roth</strong>. Nach einem kurzen<br />

Intermezzo am AELF Ansbach freue<br />

ich mich nun auf meine neuen Aufgaben<br />

als Abteilungsleiterin in <strong>Roth</strong>!<br />

An den Zuschnitten unserer Reviere hat<br />

sich durch die Zusammenlegung der Ämter<br />

keine Änderung ergeben. Wir dürfen<br />

jedoch Frau Iris Lang nach der Elternzeit<br />

wieder zurück im Dienst begrüßen. Mitte<br />

Juni <strong>2022</strong> hat Frau Lang die Leitung des<br />

Forstrevieres Georgensgmünd übernommen.<br />

Mein Name ist Iris Lang und ich<br />

freue mich nach meiner Elternzeit wieder<br />

zurück im Revierdienst zu sein. Ich bin<br />

gebürtige <strong>Roth</strong>enburgerin und lebe seit<br />

Ende 2020 mit meinem Mann und unseren<br />

beiden Söhnen in Heideck.<br />

Nach meinem Bachelorstudium in Weihenstephan-Freising<br />

und der Anwärterzeit<br />

in Rheinland-Pfalz bin ich nun seit fast 10<br />

Jahren am AELF <strong>Roth</strong> tätig. Im Schwabacher<br />

Raum habe ich zunächst verschiedene<br />

Waldumbauprojekte betreut. Im Anschluss<br />

wechselte ich auf das Forstrevier<br />

<strong>Roth</strong>see und war bis letztes Jahr, vor meiner<br />

Elternzeit, für das Gemeindegebiet Allersberg<br />

zuständig.<br />

2021 habe ich mich erfolgreich auf das<br />

wohnortnähere Revier Georgensgmünd<br />

beworben. Als Nachfolgerin von Herrn<br />

Herbert Meyer betreue ich zusammen<br />

mit meinem Kollegen Alexander Riedmaier<br />

die Gemeindegebiete von Hilpoltstein<br />

(Lang) und Georgensgmünd (Riedmaier).<br />

Fotos: AELF<br />

Betriebsurlaub am <strong>24</strong>.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong><br />

bis einschl. 7.1.2023<br />

Damit sind wir Ansprechpartner für alle<br />

Fragen rund um den Wald und dessen Bewirtschaftung<br />

für alle Waldbesitzenden in<br />

den Gemeindegebieten Hilpoltstein und<br />

Georgensgmünd. Zusätzlich übernehmen<br />

wir die Pflege des jeweiligen Stadt- bzw.<br />

Gemeindewaldes.<br />

Mit Kontakt: freundlichem Gruß<br />

Elena Forstrevier Falk und Georgensgmünd<br />

Iris Lang<br />

Wiesenstraße 10<br />

91166 Georgensgmünd<br />

Mobil <strong>01</strong>74/3025996<br />

<strong>12</strong> | <strong>2022</strong><br />

21


RATGEBER GESUNDHEIT<br />

Fünf Tricks für ein besseres Bauchgefühl an den Festtagen<br />

Hamburg - Auf sie kommt in den Weihnachtstagen<br />

besonders viel Arbeit zu:<br />

unsere Verdauungsorgane. «An den Festtagen<br />

wird meist mehr gegessen: Es sind<br />

schwerere und fettigere Mahlzeiten, oft<br />

fehlt auch die Bewegung», sagt Prof. Thomas<br />

von Hahn, Chefarzt für Gastroenterologie<br />

der Asklepios Klinik in Hamburg-Barmbek.<br />

Die Kombination aus fettreichem Essen<br />

und Bewegungsmangel kann unsere Verdauung<br />

aus dem Takt bringen. Zu den<br />

möglichen unangenehmen Folgen zählen:<br />

Sodbrennen, Völlegefühl, Bauchweh und<br />

Blähungen. Weihnachtliche Besinnlichkeit<br />

will dann kaum aufkommen.<br />

Wie werden also die Weihnachtstage für<br />

die Verdauung - und somit auch für einen<br />

selbst - entspannter? Hier fünf hilfreiche<br />

Tricks.<br />

Trick 1: Schon vorher<br />

dem Bauchgefühl vertrauen<br />

Schon bei der Menüplanung sollte man<br />

im Wortsinn auf sein Bauchgefühl hören.<br />

«Hat man im vergangenen Jahr den Gänsebraten<br />

von Oma nicht gut vertragen,<br />

kann es hilfreich sein, sich bei der Planung<br />

abzusprechen und für dieses Jahr nach einer<br />

Alternative zu suchen», sagt von Hahn.<br />

Auch abseits von der Essensplanung<br />

lässt sich mit einer guten Vorbereitung<br />

der Darm entlasten. «Magen-Darm-Beschwerden<br />

haben oft auch eine psychische<br />

Komponente, zum Beispiel Stress»,<br />

erklärt Thomas von Hahn. «Ratsam ist<br />

also auch, sich vorab zu überlegen, wie<br />

man Weihnachten möglichst entspannt<br />

gestalten kann.»<br />

Fliesen Haack<br />

„BARRIEREFREIE“<br />

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Trick 2: Regelmäßig essen -<br />

also auch frühstücken<br />

Wenn klar ist, dass an den Feiertagen groß<br />

aufgetischt wird, liegt der Gedanke nahe,<br />

das Frühstück oder eine andere Mahlzeit<br />

ausfallen zu lassen. Die Ökotrophologin<br />

Maja Seimer aus Hamburg rät davon aber<br />

ab: «Dann hat die Verdauung erst gar<br />

nichts zu tun - und dann auf einmal ganz<br />

viel», so die Ernährungswissenschaftlerin.<br />

Um Magen und Darm nicht zu überfordern,<br />

sind regelmäßige Mahlzeiten die<br />

bessere Wahl. «Zum Frühstück ist etwas<br />

Leichtverdauliches optimal. Das kann zum<br />

Beispiel ein Porridge sein.»<br />

Trick 3: Gründlich kauen, um<br />

Magen und Darm Arbeit abzunehmen<br />

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Gut gekaut ist halb verdaut - das kann man<br />

sich auch an den Festtagen zunutze machen.<br />

Wer gut kaut, isst langsamer. «Der<br />

Magen bekommt die Nahrung dann portionsweise.<br />

Damit kann er besser umgehen,<br />

als wenn er in kurzer Zeit mit großen Mengen<br />

gefüllt wird», sagt Thomas von Hahn.<br />

Gründliches Kauen kann zudem außerdem<br />

dabei helfen, Gabel und Messer im<br />

richtigen Moment beiseitezulegen. Wie<br />

Ernährungswissenschaftlerin Seimer erklärt,<br />

setzt das Sättigungsgefühl nach rund<br />

20 Minuten ein. Wer in dieser Zeitspanne<br />

sein Essen schnell heruntergeschlungen<br />

hat, ist dann wohl längst bei einem drückenden<br />

Völlegefühl angekommen.<br />

Trick 4: Den Darm mit Bewegung<br />

und Massagen in Schwung bringen<br />

An den Festtagen nicht über den Appetit<br />

hinaus zu essen, fällt mitunter schwer.<br />

Wenn es im Bauch bereits zwickt oder<br />

grummelt, kann ein Spaziergang um den<br />

Block gut tun. «Spaziergänge fördern die<br />

Peristaltik, also die Bewegung im Magenund<br />

Darmtrakt, durch die die zu verdauende<br />

Nahrung transportiert wird», sagt<br />

Seimer.<br />

Leichte Bauchmassagen, etwa mit Pfefferminzöl,<br />

können einen ähnlichen Effekt<br />

auf die Verdauung haben. Wer ganz faul<br />

ist, legt sich auf den Rücken und schickt<br />

seinen Atem ganz tief in den Bauch - auch<br />

das fühlt sich an wie eine kleine Massage<br />

für die Organe.<br />

Trick 5: Lieber den<br />

Verdauungsschnaps weglassen<br />

Darf's noch ein Glas Wein sein? Diese Frage<br />

sollte man an Weihnachten, auch der<br />

Verdauung zuliebe, besser auch mal mit<br />

«Nein, danke» beantworten. «Die Kombination<br />

aus Alkohol und einem vollen<br />

Magen ist für die Verdauung eine Belastung»,<br />

sagt von Hahn. Der Alkohol hemmt<br />

die Magenmuskulatur, so dass die Nahrung<br />

länger dort bleibt und<br />

es langsamer vorangeht. Aus<br />

diesem Grund rät der Arzt<br />

vom Verdauungsschnaps ab:<br />

«Der hat höchstens eine Placebo-Wirkung.»<br />

Besser ist es,<br />

zu alkoholfreien Getränken zu<br />

greifen.<br />

dpa<br />

22 <strong>12</strong> | <strong>2022</strong>


ENERPIPE GMBH<br />

Klimakrise – Energiekosten – Ukraine-Krieg<br />

Diese Überschriften beherrschen seit Monaten<br />

die Schlagzeilen. Obwohl die Klimakrise<br />

und damit die Klimawende seit Jahren<br />

bekannt sind, kommt durch die horrend<br />

steigenden Energiekosten jetzt Schwung<br />

in den Energiesektor „Erneuerbare Energien“.<br />

Kommunen haben die Aufgabe für<br />

ihre Bürger eine zukunftsfähige Lösung für<br />

die örtliche und unabhängige Energieversorgung<br />

anzubieten.<br />

Ein Unternehmen, das schon seit 2007<br />

für eine ressourcenschonende Wärmeversorgung<br />

mit Zukunft steht, ist die mittelfränkische<br />

Firma ENERPIPE GmbH aus<br />

Hilpoltstein. Die beiden Gründer Martin<br />

Böckler und Ludwig Heinloth entwickeln<br />

mit ihrem Team maßgeschneiderte und<br />

kundenorientierte Lösungen rund um das<br />

Thema ökologische Nahwärmeversorgung.<br />

Damals war noch nicht abzusehen,<br />

wie brisant ihre Vision der „Freiheitsenergien“<br />

im Frühjahr <strong>2022</strong> sein würde.<br />

ENERPIPE sieht sich als Servicepartner,<br />

unterstützt bei der Inbetriebnahme und<br />

ist der kompetente Lieferant für die moderne<br />

Wärmeinfrastruktur. Mit der langen<br />

Erfahrung im Komplettsystem „Nahwärme<br />

aus erneuerbaren Energien“ reicht das<br />

Produktportfolio vom hochgedämmten<br />

Kunststoffrohr über Verbindungstechnik<br />

bis hin zur Übergabestation mit Pufferspeicher.<br />

Betriebssicherheit gibt die digitale<br />

Technik „E-Control-Visualisierung“. Damit<br />

kann das Netz jederzeit vom Computer<br />

aus betrachtet und optimiert werden. Bei<br />

Unregelmäßigkeiten wird der Betreiber<br />

direkt eingreifen, um wichtige Parameter<br />

einzusehen und bei Bedarf anzupassen.<br />

Um Kommunen den Aufbau einer modernen<br />

Wärmeinfrastruktur zu erleichtern,<br />

stellt der Bund beträchtliche Fördermittel<br />

zur Verfügung. Nicht nur, dass die Energiekosten<br />

klar berechnet werden können und<br />

die staatlichen Förderungen einen finanziellen<br />

Ausgleich schaffen, diese nachhaltige<br />

Energieversorgung ist das Mittel der<br />

Zukunft.<br />

Wie so ein Nahwärmekonzept in Gemeinden<br />

und Kommunen aussehen kann,<br />

zeigt das Beispiel der mittelfränkischen<br />

Gemeinde Windsbach mit 6.000 Einwohnern.<br />

Für die Wärmeversorgung eines<br />

Neubaugebiets musste eine nachhaltige<br />

und kostengünstige Lösung gefunden werden.<br />

Im Hinblick auf Nachhaltigkeit entschied<br />

sich die Stadtverwaltung Windsbach<br />

gegen die Bereitstellung von Erdgas<br />

im Wohngebiet und befürwortete die Einrichtung<br />

eines Nahwärmenetzes. Das Netz<br />

wird von der WÄRME.natürlich GbR betrieben.<br />

Die Energiebereitstellung erfolgt<br />

aus der Abwärme einer Biogasanlage und<br />

aus mit Biomethan betriebenen BHKWs.<br />

Neben den 78 Neubauten wurden auch 34<br />

Bestandshäuser an das Netz angeschlossen.<br />

Die Baumaßnahmen für weitere 45<br />

Bestandshäuser beginnen aktuell.<br />

Zu einem Nahwärmenetz gehören neben<br />

den Wärmeerzeugern (Wärmepumpe/<br />

Biogas/Holzfeuerung usw.) auch ein Rohrleitungssystem<br />

und die Übergabetechnik<br />

in jedem einzelnen Haus. Die Leistungsspitze,<br />

die oftmals am frühen Morgen<br />

entsteht, bedingt durch die Kombination<br />

aus Warmwasser- und Heizbedarf, kann<br />

aus Pufferspeichern bedient werden. Besonders<br />

bei einem Wärmepumpenbetrieb<br />

wird eine Übergabetechnik nötig, die mit<br />

niedriger Vorlauftemperatur auskommt.<br />

Das ENERPIPE Primärspeichersystem wurde<br />

speziell für solche Anwendungen entwickelt<br />

und kam zum ersten Mal im Projekt<br />

Windsbach zum Einsatz.<br />

Wie in Windsbach, sind viele Neubauhäuser<br />

größtenteils Effizienzhäuser mit gutem<br />

Wärmedämmstandard und folglich geringerem<br />

Energiebedarf. Ein Pufferspeichersystem<br />

benötigt allerdings Platz, der bei<br />

den oft nicht unterkellerten EFH rar ist.<br />

Als Lösung hat ENERPIPE die kompakte Pufferspeichereinheit<br />

„CaldoTHERM“ mit besonders<br />

wenig Platzbedarf in Kühlschrankgröße<br />

entwickelt, die den geringeren<br />

Wärmebedarf eines modernen Einfamilienhauses<br />

decken kann und gleichzeitig die<br />

erforderlichen Wärmetauscher, Pumpen<br />

und Armaturen enthält, um nicht nur Wärme<br />

zu liefern, sondern auch Warmwasser.<br />

Überwacht wird das Netz mit der E-Control-Visualisierung,<br />

damit der Komfort der<br />

Bewohner niemals beeinträchtigt wird.<br />

Dieses Neubaugebiet in Windsbach wurde<br />

nach neuesten ökologischen Erkenntnissen<br />

konzipiert und vom Forschungsund<br />

Innovationsprogramm Horizon 2020<br />

der Europäischen Union im Rahmen<br />

der Finanzhilfevereinbarung Nr. 768936<br />

finanziert.<br />

Foto: Enerpipe<br />

ROTH JOURNAL | AUSGABE JANUAR<br />

Abgabeschluss für Anzeigen und Berichte ist der 7. Dezember <strong>2022</strong><br />

<strong>12</strong> | <strong>2022</strong><br />

23


DAS TEAM DES ROTH JOURNALS<br />

bedankt sich bei seinen treuen Lesern, Kunden und Partnern für das vergangene Jahr.<br />

Wir wünschen eine schöne Adventszeit und<br />

einen guten Rutsch ins neues Jahr 2023!<br />

t<br />

p<br />

p<br />

wirsindwoar.de<br />

FROHE WEIHNACHTEN<br />

UND EINEN GUTEN RUTSCH<br />

p<br />

Wir von Auto Kopp aus Georgensgmünd bedanken uns für das<br />

entgegengebrachte Vertrauen und wünschen Ihnen und Ihrer<br />

Familie, Ihren Verwandten und Bekannten ein fröhliches<br />

Weihnachtsfest sowie viel Gesundheit, Erfolg und Glück<br />

im neuen Jahr 2023!<br />

Ihr<br />

Xar + Christ oph Ko<br />

und Team<br />

p t<br />

Auto Kopp GmbH & Co. KG Rednitzstraße 9 91166 Georgensgmünd<br />

info@auto-kopp.de www.auto-kopp.de Tel +49 (0) 9172 69 38-0<br />

Immobilienvermittlung <strong>Roth</strong><br />

Sparkasse Mittelfranken-Süd<br />

Allersberger Str. 29, 91154 <strong>Roth</strong><br />

Tel. 09171 82-<strong>24</strong>30, Fax 09171 82-<strong>24</strong>39<br />

immo.rh@spkmfrs.de<br />

<strong>24</strong> <strong>12</strong> | <strong>2022</strong>

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