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28. November 2022

- Anrainer verärgert: Rainweg versinkt seit Monaten im Dreck - FPÖ fordert Studie zum Verbrenner-Aus in Graz - Bauer sucht Frau Kandidat Robert im Gespräch - Die Baustellen der Woche in Graz

- Anrainer verärgert: Rainweg versinkt seit Monaten im Dreck
- FPÖ fordert Studie zum Verbrenner-Aus in Graz
- Bauer sucht Frau Kandidat Robert im Gespräch
- Die Baustellen der Woche in Graz

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28. NOVEMBER 2022, E-PAPER AUSGABE

Getty

Quelle: ZAMG


Der morgige

Dienstag wird

trüb und kalt.

Maximal vier

Grad sind in Graz

zu erwarten. Die Sonne zeigt

sich den ganzen Tag nicht.

Politik

Die FPÖ möchte in eine Studie herausfinden,

wie sich das Aus von Verbrennungsmotoren

auf Graz auswirkt. 3

Privat

Schafbauer Robert aus Graz-Umgebung

hat im Fernsehen die große Liebe

gesucht. Wie es ihm ergangen ist. 4

Baustellen-Anrainer

versinken im Bezirk

Liebenau im Dreck

KICKMAIER, STADT GRAZ/FISCHER, ATV

Ärger. Eine Baustelle in der Eichbachgasse sorgt für Aufregung: Seit Monaten haben die Anrainer am Rainweg, der als Zufahrtsstraße verwendet wird,

mit Verschmutzungen zu kämpfen – je nach Witterung gibt es extremen Staub oder Gatsch. Bei der Baufirma versteht man die Vorwürfe nicht. SEITE 2


graz

2 www.grazer.at 28. 19. SEPTEMBER NOVEMBER 2022 2021

Dunkle Gewitterwolken brauen sich

über dem Rathaus zusammen. GET-

Sondersitzung

zum Budget

■ Seit Wochen gehen die

Wogen rund um das Budget

der Stadt Graz hoch. „Wir haben

nie einen Hehl daraus

gemacht, dass die finanzielle

Lage der Stadt nicht rosig ist“,

so Finanzstadtrat Manfred

Eber kürzlich in einem Statement.

Am heutigen Montag

tagt der Gemeinderat deshalb

in einer Sondersitzung. Diese

hat kurz nach unserem Redaktionsschluss

für diese Ausgabe

um 16 Uhr begonnen. Alle

wichtigen Infos gibt‘s deshalb

online auf www.grazer.at

Das Modegeschäft Schöffmann in

der Annenstraße hat geschlossen. KK

Abschied nach

fast 60 Jahren

■ „Ich werde meinen wohlverdienten

Ruhestand antreten“,

lässt Norbert Cirar seine

Kunden über einen Zettel an

der verschlossenen Tür seines

Modegeschäfts Schöffmann

in der Annenstraße

wissen. 59 Jahre lang führte

er das Geschäft. „Es war eine

sehr schöne Zeit und ich werde

mich oft daran erinnern“,

so der Neo-Pensionist, der

sich bei seinen Kunden bedankt.

Anrainer kämpft für sauberen Weg:

Der Rainweg

versinkt seit

Monaten im Dreck

Ein Anblick, der sich den Anrainern des Rainweges seit eineinhalb Jahren bietet: Chaos und Schmutz.

ÄRGER. Die Großbaustelle in der Eichbachgasse sorgt bei Anrainern seit

Monaten für Unmut. Michael Kickmaier kämpft seit März dafür, dass der

Rainweg von den Verschmutzungen ordnungsgemäß gereinigt wird.

Von Mirella Kuchling

mirella.kuchling@grazer.at

In Liebenau wird fleißig gebaut,

so auch in der Eichbachgasse,

wo eine neue Siedlung

entsteht. Seit eineinhalb Jahren

wird hier sechs Tage die Woche

gearbeitet, auch samstags.

„Wir sind eine Stichstraße“,

erklärt Anrainer Michael Kickmaier

die Lage am Rainweg, der

als Zufahrt und Abfahrtsweg der

Großbaustelle dient. Für ihn und

seine Familie ist die Baustelle zu

einer Dauerbelastung geworden:

„Sobald wir einen Schritt auf die

Straße machen, stehen wir, je

nach Wetterlage, im Staub oder

Schlamm. In der Garage sieht es

wie in einer Kiesgrube aus.“

Verzweifelt wandte sich Kickmaier

direkt an die Baufirma,

Lieb Bau Weiz. „Anfänglich fuhr

die Firma Schleich mit ihrem

professionellen Straßenreinigungsgerät,

die Straße war perfekt.

Dann sagte der Polier zu

uns, dass das auf Dauer zu teuer

käme.“ Nach Intervention des

Straßenbauamtes der Stadt wurde

im August ein Kehrgerät mit

Rundbürste losgeschickt, im ge-

gebenen Fall leider ungeeignet.

Behördenparcours

Der Anrainer wandte sich, da keine

Einigung in Sicht war, bereits

im Frühjahr an Bezirksvorsteher

Christian Kvas: „Da die Bauund

Anlagenbehörde die Baugenehmigung

für den Bauwerber

mit Hoheitsakt feststellt, ist es

auch ihre Aufgabe bzw. Pflicht

– vor allem bei größeren Bauvorhaben

– darauf zu achten, dass

alle vorgeschriebenen Auflagen

vom Bauwerber wiederkehrend

eingehalten werden, damit die

Schmutz-, Lärm- bzw. Geruchsbelästigungen

für die Anrainer

sich im gesetzlichen Rahmen

bewegen.“ Die Stadt Graz wies

die Baufirma und den Bauherrn

auf die Misststände hin, ein Baukontrollor

war vor Ort. Im April

wande sich Kickmaier erneut an

die Stadt: „Mittlerweile hat die

ausführende Baufirma die Straßenreinigung

komplett aufgegeben.“

Auch das Straßenamt und

die Polizei kamen ins Spiel, so

richtig zuständig fühlte sich laut

Kickmaier niemand: „Wir wurden

von den Behörden im Kreis

geschickt.“

KICKMAIER

Christian Kvas dazu: „Bauauflagen,

die nur im Baubescheid

schriftlich normiert sind und

nicht kontrolliert werden, sind

oftmals zahnlos und gehen zu

Lasten der leidgeprüften AnrainerInnen.

Selbstverständlich ist

es die Aufgabe der Exekutive,

die Verschmutzung einer öffentlichen

Straße durch eine Privatperson

oder ein Unternehmen zu

sanktionieren bzw. eine Anzeige

zu erstatten.“

Gleich zu Beginn der Arbeiten

wurde auch ein Vorrang-Geben-

Zeichen abmontiert und fünf

Meter weiter neben einen Haselnussbuschen

gestellt. „Das

steht noch heute dort, ich hätte

mich privat nie getraut, ein Vorrangzeichen

zu versetzen“, so

Kickmaier. Für ihn und seine Familie

wird sich wohl nicht mehr

viel ändern. “Unser Glück ist,

dass die Baustelle mit Ende des

Jahres fertig werden soll. Mir ist

aber wichtig, dass bei anderen

Baustellen eine Grundreinigung

mitgedacht wird.“

Bei Lieb Bau versteht man die

Aufregung nicht. „So viel wie wir

reinigen, tut sonst niemand“, beteuert

Polier Peter Schweiger.


28. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

FPÖ will Studie beauftragen:

graz 3

Verbrenner-Aus fatal für Graz?

STREITTHEMA. Die EU hat das Aus des Verbrennungsmotors beschlossen. Die Grazer FPÖ fürchtet

massive Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort und fordert im Gemeinderat eine Studie.

Günter Wagner

Die Automobilindustrie, etwa der internationale Zulieferbetrieb Magna, ist

wichtig für den Wirtschaftsstandort Graz. Die FPÖ will eine Studie. STREET VIEW, FISCHER

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Die Zukunft im motorisierten

Individualverkehr

liegt fern vom Verbrennungsmotor

– da scheint man

sich zumindest auf europäischer

Ebene politisch einig zu sein.

Immerhin beschloss die EU im

heurigen Juni, dass ab 2035 keine

Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor

verkauft werden sollen. „Das

wird zweifelsohne unmittelbare

Auswirkungen auf den steirischen

Mobilitätscluster AC-Styria und

damit auch auf den Wirtschaftsstandort

Graz haben. Das planmäßig

vorgesehene Aus dieser

Antriebsart ist sowohl für die Zulieferindustrie

als auch den heimischen

Arbeitsmarkt von fundamentaler

Bedeutung“, betont nun

FPÖ-Gemeinderat Günter Wag-

ner – und verweist dabei auf alleine

11.000 Beschäftigte bei Magna.

Studie für Planung

Die FPÖ spricht sich allgemein

klar gegen das Verbrennerverbot

aus, laut Wagner, mittlerweile

als Einzelkämpfer für die FPÖ

im Gemeinderat aktiv, gelte es

daher auch für die Stadt, auf das

Verbot möglichst gut vorbereitet

zu sein. Daher sei es „notwendig,

die konkreten und vermutlich

verheerenden Auswirkungen auf

die steirische Landeshauptstadt

in Erfahrung zu bringen.“

In der nächsten Gemeinderatssitzung

will er daher einen

Antrag auf die Durchführung

einer entsprechenden Studie in

Zusammenarbeit mit Einschlägigen

Experten und Wissenschaftlern

des Grazer Universitätsstandorts

stellen.


4 graz

www.grazer.at 28. NOVEMBER 2022

„TV-Star wird aus mir keiner!“

TV-Bauer

Robert hat in

der aktuellen

Staffel gleich

drei Damen

kennengelernt,

die sein

Herz erobern

wollten. Die

Wahl fiel auf

die sympathische

Wienerin

Elena. ATV

IM GESPRÄCH. „Bauer sucht Frau“-Kandidat Robert aus Kumberg erzählt, wie das TV-Format sein Leben

verändert hat, wie es ihm mit Elena ergangen ist und warum er nicht mehr im Fernsehen auftreten will.

Von Lia Remschnig

lia.remschnig@grazer.at

Markante eckige Brille,

schlanke Statur und

immer einen schlagfertigen

Spruch parat - so kennen

„Bauer sucht Frau“-Fans den

umgänglichen Kandidaten Robert

aus der aktuellen Staffel der

beliebten Sendung. Der Schafbauer

erzählt dem „Grazer“, wie

die Sendung sein Leben beeinflusst

hat.

„Die Leute erkennen mich

auf der Straße schon“, gibt er

schmunzelnd beim näheren

Nachdenken zurück hin auf die

Frage, ob er nicht schon zur Lokalberühmtheit

avanciert ist.

Schließlich ist die rund 3.500

Seelen umfassende Gemeinde

Kumberg nicht gerade groß. „Be-

rühmtheit ist ein wenig zu weit

gegriffen, Bekanntheit trifft es

eher“, gibt der 30-Jährige sich bescheiden.

Dabei hatte sich der Schafbauer

gar nicht selbst zur Sendung

angemeldet, sondern ist von einer

Freundin quasi zu seinem

(Liebes-)Glück gezwungen worden.

Zur Teilnahme hätte Robert

aus seinem Bekanntenkreis

dennoch nur positives Feedback

bekommen. „Sie meinten, dass

ich gut rübergekommen bin: vor

allem authentisch.“ Auch oder

vielleicht speziell, weil sich viele

selbst nicht trauen würden,

mitzumachen. Aus seiner Fernsehzeit

habe der Kumberger

mitgenommen, dass er sicherlich

kein Fernsehstar werden

möchte. Dazu seien ihm die Wartezeiten

bei den Dreharbeiten

zu lang. Versuch Nummer zwei

oder drei - oder gar mehr - seien

ihm schlichtweg zu nervtötend.

„Das kriegt man als Mensch vor

dem Fernseher natürlich nicht

mit. Und das weiß man als Teilnehmer

vorher natürlich auch

nicht, wie das genau abläuft.“ Gescriptet

sei allerdings nichts. Die

richtigen Fragen würden bei den

Interview-Situationen schon gestellt

werden, damit die interessanten

Interviewantworten kommen.

Eine Vorgabe des Gesagten

gebe es aber nicht.

Ob er plane, dennoch einmal

im Fernsehen aufzutreten, gibt

Robert eine recht klare Antwort:

„Eigentlich nein. Es war eine lustige

Woche, eine Lebenserfahrung,

die ich jetzt im Nachhinein

nicht missen will, aber ich glaube,

einen Fernsehauftritt gibt es

für mich voraussichtlich nicht

mehr.“

Gefühl

„Sie hat eine Art gehabt, mit mir

umzugehen, die ich als sehr angenehm

empfunden habe. Es

hat gut gepasst“, schwärmt der

30-Jährige über die ausgewählte

Hofdame Elena. Mehr dürfe er

aber aktuell noch nicht verraten.

Denn dieses Geheimnis werde in

der Sendung erst noch gelüftet.

Wie sich die Sache zwischen

ihm und der Wienerin also entwickelt

hat, wird in einer Folge

im Januar ausgestrahlt. „Mit Elena

ist es von Anfang an eine Wellenlänge

gewesen“, gibt Robert

aber durchaus positiv weiter. Wir

dürfen gespannt sein, ob aus den

beiden letztendlich ein Paar geworden

ist.

derGrazer

IMPRESSUM:„der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz |HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 |GESCHÄFTS-

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1. HJ 2022). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


28. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

graz 5

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ verena.leitold@grazer.at

Raubüberfall auf

Grazer Tankstelle

In Graz fahndet die Polizei nach einem Raubüberfall nach diesem Mann. In

Werndorf waren die Einsatzkräfte bei einem Unfall gefordert. LKP STMK, FF WERNDORF

te Geld in seinen Rucksack. Der

Täter flüchtete schließlich in die

Reininghausstraße in Richtung

Karl-Morre-Straße. Eine weitere

Fluchtrichtung ist nicht bekannt.

Das Opfer wurde beim Überfall

nicht verletzt, erlitt jedoch einen

Schock. Die Polizei sucht nun

nach Zeugen. Beim Täter handelte

es sich um einen etwa 30

Jahre alten, 175 Zentimeter großen

Mann. Er sprach in einheimischem

Dialekt und war mit einem

schwarzen Kapuzensweater mit

■ Wie die Grazer Polizei am Wochenende

bekannt gab, gab es

vergangenen Freitag einen Raubüberfall

auf eine Tankstelle in der

Reininghausstraße. Gegen 21:45

Uhr betrat ein mit einer FFP2-

Maske maskierter und einer Pistole

bewaffneter Mann die Tankstelle,

täuschte einen Einkauf vor,

indem er zwei Getränkedosen

entnahm und begab sich mit

der Ware zur Kassa. Der Täter

wartete noch, bis Kunden die

Tankstelle verlassen hatten und

nötigte im Anschluss die 57-jährige

Angestellte mit den Worten:

„Das ist ein Überfall, das ist kein

Scherz, ich habe eine Pistole!“

zur Herausgabe von Bargeld. Die

Angestellte packte das geforderweißen

Bändern, einer schwarzen

Kappe, einer schwarzen Hose

sowie schwarzen Schuhen mit

weißen Sohlen bekleidet. Zweckdienliche

Hinweise zur Identität

der Person werden (auch anonym)

an den Dauerdienst des

Landeskriminalamtes Steiermark

unter 059133/60 3333 erbeten.

Frontal-Crash in

Unterführung

■ Am Samstag kam es in den

Abendstunden bei einer Bahnunterführung

in Werndorf in

Graz-Umgebung zu einer Frontalkollision

zweier Fahrzeuge.

Zwei Personen wurden dabei

unbestimmten Grades verletzt

und vom Roten Kreuz bzw. vom

Notarzt versorgt. Die Feuerwehren

Werndorf und Feldkirchen

mussten die beiden Fahrzeuge

sichern, an denen ein enormer

Schaden entstanden war.

Müll fing zwischen

Autos Feuer

■ Die Feuerwehr Gratwein wurde

am Samstag in eine Siedlung

im Ortsgebiet gerufen, da dort ein

Mistkübel stark zu rauchen begonnen

hatte. An der Einsatzadresse

war dann äußerste Eile geboten,

da die Florianis feststellten,

dass der Mistkübel zwischen Autos

abgestellt war. Ein Anwohner

griff sich geistesgegenwärtig den

schweren Kübel, schob ihn aus

der Müllinsel ins Freie und konnte

so ein mögliches Übergreifen verhindern.

Die Feuerwehr löschte

mittels Hochdruckschlauch.

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6 graz

www.grazer.at 28. NOVEMBER 2022

Danilo, der

scheue Rüde

Grazer

Pfoten

Danilo muss Vertrauen aufbauen können, er ist noch schüchtern. KK

Der im heurigen Jahr geborene

Mischlingrüde Da-

Er braucht viel Feingefühl.

ist auch noch nicht stubenrein.

nilo ist noch sehr unsicher. Er

stammt aus der Ukraine und - männlich

sucht Kontakt zu anderen Hunden.

In einem Zuhause mit - ideal zu Zweithund

- noch unsicher

einem selbstsicheren zweiten

Hund wäre Danilo gut aufgehoben.

Der junge Rüde kann noch www.aktivertierschutz.at

Kontakt: Arche Noah

keine Grundkommandos und Tel. 0676 84 24 17 437

In der Körösistraße wird auf Höhe der Hausnummern 1 bis 3 gearbeitet. STREET VIEW

Baustellen der Woche

■ Diese Woche warten wieder

ein paar neue Baustellen in Graz,

die Auswirkungen auf Autofahrer

und Öffi-Nutzer, aber auch Radfahrer

und Zu-Fuß-Geher haben.

So wird am Beginn der Körösistraße

seit heute etwa ein Fernwärmeanschluss

gemacht. Bis zum

16. Dezember gibt es deshalb eine

Postenregelung im Bereich des

Geh-Radweges.

Außerdem hat die Holding Graz

heute mit der Verlegung von Wasserleitungen

in der Peter-Rosegger-

Straße begonnen. Bis 5. Dezember

gibt es auf Höhe der Hausnummer

19 ebenfalls eine Postenregelung.

Seit 8.15 Uhr ist am heutigen

Montag ein Autokran von einem

privaten Auftraggeber in der

Schönbrunngasse 20 im Einsatz.

Es gibt deshalb eine Totalsperre

für den Verkehr. Eine Umleitung

wurde über den Anton-Wildgans-

Weg, die Mariagrüner Straße und

Mariatroster Straße eingerichtet.

Ab Mittwoch wird die Grafenbergstraße

baulich umgestaltet. Auf

Höhe der Hausnummern 27b bis

30 gibt es deshalb bis voraussichtlich

22. Dezember eine Postenregelung

zwischen 8 und 16 Uhr.


28. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

graz 7

Jetzt

mitdiskutieren

www.facebook.com/derGrazer

Zu karg

Weihnachtsdeko Null. Ich hoffe,

dass die neuen Geschäfte sich

halten können.

Sabina Dzalto Dujak

* * *

Andere Idee

Vielleicht sollte man eine Rotlicht

Meile hinbauen ...

Popeye Steirer

* * *

Teure Beleuchtung

Bin schon gespannt, wann die

Kosten der Weihnachtsbeleuchtung

auf die Bevölkerung umgewälzt

werden.

Daniel Rot

* * *

Schlafstadt

In der Tat hat sich Graz von einer

lebendigen und jungen Stadt

in wenigen Jahren in eine geschäftige

Schlafstadt mit wenig

Stil und wenigen jungen Leuten

am Abend verwandelt.

Max Reg

* * *

Politische Schuld

Sterile kommunistische Gleichschaltung.

Schrecklich im Vergleich

zur Lebendigkeit von früher.

Andreas Hirtenberger

* * *

Verteidigung

Kein Bürgermeister ist so gut

oder schlecht dass er in die

Vergangenheit reisen und dort

Veränderungen auslösen kann,

oder? Niemand (und schon gar

nicht Politiker) steht über Kritik,

wenn es ein Trend ist, der über

mehrere Jahre sichtbar ist, kann

die aktuelle Stadtregierung den

Trend verstärken oder abschwächen

(darüber kann man

zum Beispiel diskutieren),

aber konnte ihn nicht auslösen.

Mario Landgraf

* * *

Vergleich

Wenn man Wasser Jahrtausende

lang einen Stein höhlen lässt,

kommt dann ein Dummer, der

sagt, das war der Regen gestern,

nicht?

Chris Buchrieser

* * *

Vergangen ist vergangen

Wenn man glaubt, an allem ist

immer nur die Vergangenheit

schuld, wird‘s kein zukunftsorientiertes

Vorwärts geben.

Andreas Hirtenberger

* * *

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Neues Leben

in der Grazer

Franziskanergasse

In den letzten Jahren war die

Franziskanergasse aufgrund

von Vermüllung, Vandalismus

und Leerständen ein bisschen

ein Schandfleck in der Grazer Innenstadt.

Jetzt gibt es ein neues

Lokal, mehrere Pop-up-Stores,

eine Schaufenstergalerie und

eine neue Weihnachtsbeleuchtung

– und das Citymanagement

hat weitere Pläne. Unsere Leser

diskutierten auf Facebook.

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28. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

graz 8

ATG

Tanzfabrik

Sportler

des

Wochenendes

Was diese Woche

im Sport passiert

■ Dienstag: Nach einer ruhigen steht wieder eine intensive Woche

für die Graz 99ers auf dem Programm. Den Auftakt macht das Spiel

in Innsbruck, dann folgt Samstag die Partie bei den Black Wings Linz

und am Sonntag kommen die Pioneers Vorarlberg nach Graz. Spielbeginn

ist jeweils 19.15 Uhr.

■ Freitag: Die Meisterschaft in der Fußball-Bundesliga pausiert, der

SK Sturm trainiert aber weiterhin und hebt ins einwöchige Trainingslager

nach Marbella in Spanien ab. Dort warten dann Testspiele gegen

Almeria, Empoli und Nizza.

Die Tanzfabrik des ATG schaffte bei der WM den Finaleinzug. HELMUT JOKESCH

Die Grazer Formation schaffte es bei der

WM der Ästhetischen Gruppengymnastik

ins Finale und belegte den 12. Rang.

Zweimal sind sie denkbar

knapp am Finale der besten

Zwölf gescheitert, beim dritten

Anlauf hat es die Tanzfabrik

des ATG Graz knapp geschafft,

sich für das Finale zu qualifizieren.

Und das vor eigenem Publikum

im Sportpark. Weil nur

noch zwei Teams pro Nation

im Finale erlaubt sind, reichte

den Grazerinnen ein geteilter

13. Rang für die Qualifikation,

denn Bulgarien und Finnland

hatten drei Formationen unter

den besten Zwölf. „Ich freue

mich extrem, weil wir uns so

intensiv vorbereitet haben und

es extrem hart gewesen wäre,

UVC Graz

Sowohl Damen als auch Herren

siegten in der Volleyball-

Bundesliga. Die Damen sind

wweiter in Topform und gewannen

bei Bisamberg klar mit

3:0-Sätzen, die Herren feierten

bei Ried einen dringend benötigten

3:2-Sieg.

punktegleich auszuscheiden“,

sagt Teamleaderin Julia Meder,

die am Sonntag mit ihren

Kolleginnen Karin Schreiber,

Nina Emmer, Anna Jodlbauer,

Sophie Haberl, Mishel Ivanova

und Franziska Herzog

ihr großes Ziel erreicht hat.

„Die Mädchen dürfen wirklich

stolz sein“, jubelte auch

Trainer Pascal Chanterie.

Am Sonntag im Finale war

dann leider nicht mehr drin

als der zwölfte Platz, während

sich das bulgarische Nationalteam

den Weltmeisteritel vor

den beiden finnischen Teams

Minetit und Gloria sicherte.

Dennoch: „Wir haben es extrem

genossen, mit wesentlich

weniger Druck als in der Quali

nochmals zeigen zu können,

was wird draufhaben“, sagt

Franziska Herzog. Für Julia Meder

und Karin Schreiber war

das Finale auch ein Abschied.

Beide beenden nämliche ihre

aktive Laufbahn.

Weiters positiv aufgefallen sind:

Viktor Granholm

Der 25-jährige Norweger hat

den Graz 99ers nach dem Sieg

gegen Meister Salzburg das

nächste Erfolgserlebnis beschert.

Er erzielte beim 4:3 nach

Verlängerung gegen die Vienna

Capitals den entscheidenden

Treffer in der 61. Minute.

■ Samstag: Nach dem schweren Gang zu Bregenz folgt für die HSG

Graz neuerlich eine harte Nuss. Ab 19.30 warten auswärts die Fivers

Margareten.

In der Volleyball-Bundesliga spielen Damen und Herren des UVC

Graz wieder ein Heimspiel-Doppel im Sportpart. Die Damen empfangen

ab 17.30 Uhr das Volleyballteam Purgstall, die Herren treffen

ab 20 Uhr auf Amstetten.

■ Sonntag: In der Basketball-Superliga der Herren wartet der absolute

Schlager. Der UBSC Graz empfängt um 17.30 Uhr den Meister BC

Vienna. Schon davor treffen um 14.30 Uhr die Damen von UBI Graz

auf die Basket Flames aus Wien. Auswärts sind dagegen die UBSC-

DBBC Damen um 17.30 Uhr bei DBB LZ Oberösterreich gefordert.

Sonntag,

19.15 Uhr:

Graz 99ers vs.

Vorarlberg

Zintis Zusevics (links) und die Graz 99ers wollen sich am Sonntag in

Liebenau gegen die Vorarlberg Pioneers durchsetzen

GEPA


28. NOVEMBER 2022 www.grazer.at

graz 9

Der Graz Gospel Chor hat jetzt wieder Hochsaison. Die Weihnachtskonzerte sind überaus beliebt und sie zählen auch zu den besten.

FOTO HOPPENBROUWER

40-stimmiger Weinachtschor

HO, HO, HO. Weihnachtsatmosphäre in Reinkultur. Am dritten Adventwochenende lädt der Grazer Gospel

Chor am 9. und 10. Dezember zu Weihnachtskonzerten in die Heilandskirche am Kaiser-Josef-Platz.

A

m dritten Adventwochenende

lädt der stimmgewaltige

Grazer Gospel

Chor sein Publikum ein, sich

mittels mitreißender Gospels und

festlicher Weihnachtsmusik aus

aller Welt an einen friedlichen und

besinnlichen Ort voller Zuversicht,

Freude und Harmonie entführen

zu lassen. Das engagierte und erfrischende

Musizieren macht die

Konzerte des Gospel Chors zu einem

besonderen Erlebnis. Seine

große Fangemeinde verdankt der

40-stimmige Chor nicht zuletzt

Željka Hrestak, einer charismatischen

und erfahrenen Musikerin

voll sprühender Energie, die diesen

Chor bereits seit mehr als 20

Jahren mit großem Verve musikalisch

leitet.

Gospelballaden

Das Publikum darf sich auf ein

abwechslungsreiches, etwa zweistündiges

Programm mit grooviger

Musik freuen, wie „Rocking

Around the Christmas Tree“,

stimmungsvollen Christmas Carols

wie „God Rest Ye Merry Gentleman“,

Gospelballaden wie dem

„Border Song“ und zum Mitsingen

„Leise rieselt der Schnee - In den

Herzen ist’s warm, still schweigt

Kummer und Harm, Sorge des Lebens

verhallt, freuen Dich, Christkind

kommt bald“. Die Konzerte

finden in der Heilandskirche am

Kaiser Josef Platz 9 statt. Am 9.

Dezember geht es um 20 Uhr los.

Am 10. Dezember gibt es Konzerte

um 16 und um 20 Uhr. Karten

zum Preis von 20 Euro (18 Euro ermäßigt)

gibt es bei oeticket, unter

info@grazgospelchor.at und an

der Abendkassa um 22 Euro (20

Euro ermäßigt).

Insgesamt 40 Stimmen verleihen dem Graz Gospel Chor das einzigartige

Sounderlebnis. Jede der Stimmen ist auch für ein Solo geeignet. HOPPENBROUWER


G E W I N N S P I E L

5 x 2 Tickets

für Gospelchor zu gewinnen!

Warum Gospel?

E-Mail mit Betreff „Rätsel“,

Lösung und Telefonnummer

an:

gewinnspiel@grazer.at

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn nicht

übertragbar. Einsendeschluss: 2. 12.2022. Gewinner

werden telefonisch verständigt und sind

mit der Veröffentlichung einverstanden.

Gospel-Tourplan

■ 9.12. Weihnachtskonzert

Heilandskirche, Graz, 20 Uhr

■ 10.12. Weihnachtskonzert

Heilandskirche 16 und 20 Uhr

■ 16.12. Weihnachtskonzert,

Gratkorn Kulturhaus, 20 Uhr

■ 17.12. Weihnachtskonzert,

Shopping City Graz Nord, 1.

Obergeschoss, 15 Uhr.


graz

10 www.grazer.at 28. NOVEMBER 2022

Ausblick

Was am Dienstag

in Graz wichtig ist

■ Am morgigen Dienstag ist Giving Tuesday! Dieser Tag soll dazu anspornen,

etwas Gutes zu tun. Raiffeisen Landesbank und Lebenshilfe

backen zusammen mit Meisterkonditorin Bianca Wohlgemuth Kekse

und spenden den Erlös. Die VinziWerke suchen Alltagshelden, die die

Fahrer beim Tragen von Obstkisten und Co für die VinziMarkt-Regale

unterstützen. Die Spenden für das SOS Kinderdorf werden in Kooperation

mit etlichen Partnern, darunter auch die ShoppingCity Seiersberg, an

diesem Tag verdoppelt. Außerdem gibt es zahlreiche weitere Aktionen.

■ Ein „warmes Platzerl“ an kalten Tagen: Zwischenmenschliche

Wärme gegen Vereinsamung und für Hoffnung und Zuversicht gibt es

ab Adventbeginn an ausgewählten kirchlichen Orten in Graz. Dienstags

von 15 bis 18 Uhr in der Pfarre Graz-Herz-Jesu.

■ Kabarettist und Science Buster Gunkl kommt mit seinem Programm

„So und anders - Eine abendfüllende Abschweifung“ ins Orpheum.

Los geht‘s um 20 Uhr.

■ Im Orpheum Extra wird ab morgen „Kasperl und der Nikolaus“ gespielt.

Morgen um 15 und 16.30 Uhr.

Morgen ist Giving Tuesday, der globale Großzügigkeitstag. Der Grazer VinziMarkt

sucht Freiwillige, die bei Lebensmittelspenden anpacken. JUNGWIRTH

■ Vorgezogener Rückrundenstart für die HSG Holding Graz. Aufgrund

der European Cup Teilnahme des HC Fivers Margareten trifft

die HSG Holding Graz bereits morgen in der 12. Runde der ZTE HLA

Meisterliga auf die Wiener.

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