04.12.2022 Aufrufe

Holsteiner KlöönSNACK - Ausgabe Rendsburg / Mittelholstein - Ausgabe Dezember 2022

Das Magazin für Rendsburg und Region Mittelholstein - Aktuelle, lokale Berichterstattung von Menschen aus der Region für die Region.

Das Magazin für Rendsburg und Region Mittelholstein - Aktuelle, lokale Berichterstattung von Menschen aus der Region für die Region.

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!

Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.

<strong>Dezember</strong> <strong>2022</strong> | Gratis | zum Mitnehmen <strong>2022</strong>-12<br />

SNACK<br />

HOLSTEINER<br />

Klöön<br />

Die in Kropp<br />

Weihnachtsstraße<br />

Die<br />

in Kropp<br />

Weihnach<br />

+++ das Magazin für <strong>Rendsburg</strong> und die Region <strong>Mittelholstein</strong> +++ ut Stadt & Land<br />

Die<br />

Weihnachtsstraße<br />

in Kropp<br />

Die<br />

Die<br />

MUSIKABEND IN DER<br />

ABFÜLLBAR RENDSBURG<br />

DU SPINNST WOHL<br />

JEVENSTEDT IM PARTYMODUS<br />

DU SPINNST WOHL<br />

Weihnachtsstraße<br />

Die<br />

JEVENSTEDT IM PARTYMODUS<br />

Weihnachtsstraße<br />

Geschenkideen<br />

Weihnachten:<br />

Weihnachtsbäume<br />

Schlemmen & Genießen<br />

Weihnachtsstraße<br />

in Kropp<br />

Weihnachten:<br />

in Kropp<br />

Weihnachten:<br />

Fotos: pin / Michael Ermel<br />

in Kropp<br />

Blickpunkt<br />

Nortorf<br />

Blickpunkt<br />

JEVENSTEDT IM PARTYMODUS<br />

DU SPINNST WOHL<br />

Nortorf<br />

JEVENSTEDT IM PARTYMODUS<br />

JEVENSTEDT IM PAR<br />

DU SPINNST WOHL<br />

We<br />

Weihnachten<br />

Blickpunkt<br />

Nortorf<br />

DU SPINNST WOHL<br />

JEVENSTEDT IM PARTYMODUS<br />

Blickpunkt<br />

Nortorf


Moin, Moin,<br />

nun BAUEN fängt die besinnliche & WohNEN<br />

Zeit wieder an, die Vorbereitung<br />

auf Weihnachten. Leider ist es für viele Menschen keine besinnliche<br />

Zeit, sondern eher Stress pur. Weihnachtsstress ist ja eigentlich<br />

ein positiver Stress, da man Sachen erledigt, die einem Freude machen.<br />

Aber sobald wir über den Tellerrand sehen, ist Schluss mit<br />

Besinnlichkeit. Gar nicht weit weg ist Krieg, Menschen sind auf der<br />

Flucht, die Menschlichkeit auf der Erde ist immer noch nicht selbstverständlich.<br />

Immer noch gibt es Menschen, die minderwertig oder<br />

als Eigentum behandelt werden, immer noch gibt es Sanktionen<br />

gegen gleichgeschlechtliche Beziehungen oder gegen Menschen, die<br />

nicht unseren Vorstellungen entsprechen. Und dann kommt die Regenbogenbinde,<br />

die genau diese Punkte anspricht, nach außen<br />

deutlich machen will, alle Menschen sind gleichberechtigte Menschen,<br />

ohne Rücksicht auf Geschlecht, Glaube oder sexuelle Ausrichtung.<br />

Als einige Fußballer bei der WM gerade diese<br />

Regenbogenbinde tragen möchten, um allen zu zeigen, wie bunt unsere<br />

Welt ist, wird es verboten und sogar unter Strafe gestellt, weil<br />

es ja nichts mit Fußball zu tun habe. Seien wir ehrlich, was die Fußballer<br />

auf ihren Trikots aufgedruckt haben, hat auch wenig mit Fußball<br />

zu tun. Aber es wird oft viel erreicht, wenn es verboten wird.<br />

Hätte sich keiner über die Regenbogenfarben bzw. Regenbogenbinde<br />

aufgeregt, wäre es eine Tagesaktion geworden und am nächsten Tag<br />

wieder vorbei. Aber jetzt durch das Verbot ist auch der letzte Bürger<br />

darauf aufmerksam geworden und nimmt Stellung dazu. Der Verbot<br />

der Regenbogenbinde war für den Gedanken, der dahintersteht, die<br />

beste Entscheidung. Noch bekannter konnte er nicht werden. Diejenigen<br />

Menschen, die nicht der Meinung sind, dass unsere Welt<br />

bunt ist, sondern sich immer noch in schwarz-weißen Bildern bewegen,<br />

scheinen von der Regenbogenaktion sehr viel Angst zu<br />

haben. Aber keine Angst, die Entwicklung ist schon zu weit vorgeschritten,<br />

irgendwann wird auch der letzte Mensch begreifen und<br />

akzeptieren, wie schön es ist, in einer bunten Welt zu leben. Machen<br />

Sie auch einen Schritt in die bunte Welt und schenken ihrem Enkelsohn<br />

eine süße Babypuppe und ihrer Enkeltochter einen tollen<br />

Werkzeugkasten und lächeln Sie jeden Menschen an. Das macht ein<br />

glückliches Gefühl und ganz viele Menschen lächeln auch zurück.<br />

Unser Magazin <strong>Holsteiner</strong> KlöönSnack ist so bunt wie immer und<br />

voll mit Informationen und Veranstaltungstipps.<br />

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und wünsche Ihnen eine<br />

schöne Adventszeit. .<br />

Ihre Redaktion vom<br />

SNACK<br />

HOLSTEINER<br />

Klöön<br />

I M P R E S S U M<br />

KlöönSnack erscheint monatlich im<br />

Ihrens-Verlag<br />

DESIGN<br />

GRAFIK<br />

WERBUNG<br />

OFFSET<br />

DIGITAL<br />

TEXTIL<br />

Druckerei<br />

Lohmeier<br />

OFFSET | DIGITAL | TEXTILDRUCK<br />

Kieler Straße 58 | 24340 Eckernförde | Tel. 0 43 51 / 25 68<br />

info@druckerei-lohmeier.de | www.druckerei-lohmeier.de<br />

www.druckerei-lohmeier.de<br />

Verlagsleitung: Sascha Hoppe (V.i.S.d.P.)<br />

OBJEKTBETREUUNG/MEDIABERATUNG:<br />

Christine Struckmeyer<br />

Redaktion: Oliver Ollrogge, Dietmar<br />

Freitag, Frank Sorgatz, Swantje Stieh,<br />

Michael Böhm, Claus Bergmann, Stefan<br />

Knauß, Markus Sellhorn, Mirko Schneider,<br />

David Schmidholt, Peter Böhmer,<br />

Patrick Nawe (Fotos)<br />

HOLSTEINER<br />

Klöön<br />

SNACK<br />

Verlagsanschrift: Altstädter Markt 1-3,<br />

24768 <strong>Rendsburg</strong>, Tel. 04331-4405190<br />

E-Mail: Info@ihrens-verlag.com www.ihrens.com<br />

Herstellung: Druckerei Lohmeier, Eckernförde<br />

Der Verlag haftet nicht für unverlangt ein gesandte<br />

Texte, Manuskripte und Fotos. Nachdruck, Aufnahme<br />

in Online-Dienste und Internet sowie Vervielfältigungen<br />

benötigen die vorherige Zustimmung des Verlages.<br />

2


Die Praxis ohne Grenzen ist eine<br />

richtige Arztpraxis. Hier gibt es<br />

alles, was eine Hausarztpraxis<br />

ausmacht. Hier arbeiten Ärzte<br />

und Arzthelferinnen.<br />

Auch das ist wie in allen anderen<br />

Praxen. Zur Sprechstunde kommen<br />

selbstverständlich<br />

Patientinnen und Patienten. Der<br />

große Unterschied: Sie haben keine<br />

Krankenversicherung und ihnen<br />

wird trotzdem geholfen. Die<br />

sechs Helferinnen und die fünf<br />

Ärzte arbeiten ehrenamtlich und<br />

sind auf Spenden angewiesen.<br />

Gerade hat die VR Bank Schleswig-<br />

<strong>Mittelholstein</strong> eG 1.000 Euro<br />

überwiesen.<br />

Anja Spliessgardt von der VR-<br />

Bank hat sich bei der Spendenübergabe<br />

einmal in den Räumen<br />

in der Moltkestraße 1 in <strong>Rendsburg</strong><br />

umgesehen. „Wir haben uns<br />

im Team besprochen, an welchen<br />

guten Zweck in diesem Jahr unser<br />

Spendenbudget geht“, sagt die<br />

Leiterin Private Banking der VR<br />

Bank. Die Praxis ohne Grenzen<br />

wurde rasch ausgewählt und nun<br />

mit der Spende bedacht. „Es ist<br />

eine tolle Arbeit, die die Ehrenamtlichen<br />

hier leisten.“<br />

Damit die Arbeit weitergehen<br />

kann, braucht die Praxis eine<br />

fünfstellige Summe im Jahr, sagt<br />

Dr. Achim Diestelkamp, der die<br />

Praxis ohne Grenzen<br />

ehrenamtlich leitet. Denn neben<br />

der Miete für die Praxisräume<br />

müssten unter anderem Medika-<br />

LokALEs<br />

Menschen ohne Krankenversicherung werden unterstützt. Jedes Jahr wird eine fünfstellige Summe benötigt.<br />

VR-BANK UNTERSTÜTZT DIE PRAXIS OHNE GRENZEN<br />

MUSIKABEND IN DER ABFÜLLBAR RENDSBURG<br />

MIT DEM DUO „GEGEN DEN TRITT“<br />

vl. Franz-Reinold Organista,<br />

Briita Müller, Jenny Kiehn u.<br />

Frederik Kleinschmidt<br />

Seit 2018 ist der Folkmusiker<br />

Franz-Reinold Organista von der<br />

Gruppe Hüttenfolk auch mit dem<br />

Projekt „Gegen den Tritt“ unterwegs.<br />

„Gegen den Tritt“ bringt alte,<br />

neue und aktuelle Lieder zur politischen<br />

Lage zu Gehör. Partner<br />

beim Duo ist der <strong>Rendsburg</strong>er<br />

Liedermacher Frederik Kleinschmidt<br />

von der Lenzband. Die<br />

beiden Musiker sind sich 2018<br />

erstmalig bei einer Jam begegnet<br />

und arbeiten seither in verschiedenen<br />

Projekten, wie beim Maifolk<br />

oder dem Solikonzert für die<br />

Ukraine, zuletzt beim Nienstadtstraßen<br />

Open Air in <strong>Rendsburg</strong><br />

zusammen. Auf Vermittlung von<br />

Jörn Hoppmann von der Regio<br />

<strong>Rendsburg</strong> GmbH kam der Kontakt<br />

zu Britta Müller und Jenny<br />

Kiehn, den beiden Gründerinnen<br />

und Inhaberinnen der AbfüllBar -<br />

<strong>Rendsburg</strong>s erstem Unverpacktladen,<br />

zustande. Nach der Eröffung<br />

Ende Juli <strong>2022</strong> möchten die beiden<br />

Protagonistinnen für Nachhaltigkeit<br />

auch im kulturellen Bereich<br />

Angebote schaffen. Wenn es<br />

auch hier zu Nachhaltigkeitseffekten<br />

kommen sollte, sind diese<br />

nicht unerwünscht. Am Samstag,<br />

den 10. <strong>Dezember</strong> <strong>2022</strong> ist daher<br />

ein Konzert mit den Musikern<br />

von „Gegen den Tritt“ in der AbfüllBar<br />

geplant. Erwartet wird ein<br />

Abend mit sehr unterschiedlichen<br />

Liedern zur Lage & zu Weihnachten.<br />

Das Konzert beginnt um<br />

18:30 Uhr. Nach der ersten musikalischen<br />

Abfüllung kann in der<br />

Pause sicherlich das übrige Angebot-<br />

wie z. B. der wunderbare<br />

v.l.: Regina Meyn, Dr. Achim<br />

Diestelkamp und Anja Spliessgardt<br />

Foto: Helge Buttkereit<br />

mente, Facharztbehandlungen<br />

oder Krankenhausaufenthalte bezahlt<br />

werden. „Wir haben ein gutes<br />

Netzwerk in der Region, die<br />

Zusammenarbeit mit den niedergelassenen<br />

Ärzten und der Klinik<br />

funktioniert gut“, sagt Diestelkamp.<br />

Als die Praxis vor knapp zehn<br />

Jahren startete, hätten sie gehofft,<br />

dass die Arbeit bald überflüssig<br />

wird. Aber das geschieht nicht.<br />

„Jedes Jahr kommen etwa 30 Patienten<br />

neu in unsere Kartei“, berichtet<br />

Diestelkamp. Insgesamt<br />

sind mittlerweile über 300 Namen<br />

in der Kartei verzeichnet.<br />

Viele davon sind Mittelständler,<br />

die ihre Krankenversicherung<br />

nicht mehr zahlen konnten. Die<br />

Menschen kommen meist aus<br />

dem Kreis <strong>Rendsburg</strong>-Eckernförde,<br />

einige nehmen aber auch<br />

weitere Wege in Kauf.<br />

„Wenn jemand zu uns<br />

kommt und nachweisen<br />

kann, dass er keine Krankenversicherung<br />

hat, dann wird<br />

er behandelt, auf Wunsch<br />

auch komplett anonym“,<br />

sagt Regina Meyn, die als eine<br />

der ehrenamtlichen Helferinnen<br />

in der Praxis tätig<br />

ist.<br />

Ziel der Mitarbeitenden ist<br />

es, die Menschen zurück in die<br />

Krankenkassen zu bekommen.<br />

Sie klären darüber auf, dass trotz<br />

„Ruhen des Leistungsanspruchs“<br />

aufgrund fehlender Zahlung von<br />

Beiträgen noch ein Anspruch auf<br />

akute Behandlungen besteht.<br />

„Leider kommen immer wieder<br />

Patienten zu spät zu uns, so dass<br />

wir ihnen nicht mehr helfen können“,<br />

sagt Regina Meyn. Deswegen<br />

sei es wichtig, das Angebot<br />

weiter bekannt zu machen.<br />

Die <strong>Rendsburg</strong>er Praxis ohne<br />

Grenzen befindet sich in Trägerschaft<br />

des Diakonischen Werks<br />

des Kirchenkreises <strong>Rendsburg</strong>-<br />

Eckernförde. Sie ist jeden Mittwoch<br />

von 16 Uhr bis 17 Uhr sowie<br />

jeden Donnerstag von 10 Uhr<br />

bis 11 Uhr geöffnet. Die Praxis ist<br />

neben der Behandlung von Menschen<br />

ohne Krankenversicherung<br />

auch verantwortlich für die Ausstellung<br />

von Kostenübernahmen<br />

für empfängnisverhütende Maßnahmen<br />

für die Familienplanung<br />

von Empfängern von Sozialleistungen.<br />

Dieses Projekt wird unterstützt<br />

vom Kreis <strong>Rendsburg</strong>-<br />

Eckernförde und wird sowohl<br />

von Deutschen wie auch von<br />

Flüchtlingen angenommen.<br />

(Helge Buttkereit)<br />

Loppokaffee genossen werden.<br />

Weitere Infos in der Abfüllbar,<br />

dort werden auch gerne Reservierungen<br />

entgegengenommen oder<br />

unter info@abfuellbar-rendsburg.de.<br />

(KS)<br />

3


LokALEs<br />

Zeitungsartikel bestärkt Spendenbereitschaft. Unterstützung motiviert Ehrenamtliche<br />

ROTARIER SPENDEN 3000 EURO FÜR DIE TAFEL<br />

vl.: Holger Glimm (<strong>Rendsburg</strong>er Tafel), Keerstin<br />

Scheil (Präsidentin des Rotary Clubs <strong>Rendsburg</strong>-<br />

<strong>Mittelholstein</strong>), Dagmar Goede (Diakonisches Werk<br />

des Kirchenkreises <strong>Rendsburg</strong>-Eckernförde<br />

gGmbH), Gitta Heinze und Sven Nagel (beide<br />

<strong>Rendsburg</strong>er Tafel)<br />

Foto: Helge Buttkereit<br />

Die Spendenbereitschaft freut<br />

alle bei der <strong>Rendsburg</strong>er Tafel.<br />

Besonders auch die Ehrenamtlichen.<br />

„Sie sind durch die vielen Spenden<br />

der vergangenen Wochen,<br />

die auch eine besondere Anerkennung<br />

der ehrenamtlichen Tätigkeit<br />

beinhalten, noch motivierter“,<br />

sagt Dagmar Goede vom<br />

Diakonischen Werk des Kirchenkreises<br />

<strong>Rendsburg</strong>-Eckernfördel.<br />

Nun sind noch 3000 Euro des<br />

Rotary Clubs <strong>Rendsburg</strong>-<strong>Mittelholstein</strong><br />

dazugekommen. „Wir<br />

sind so froh über die Spendenbereitschaft,<br />

die spürbare Anteilnahme,<br />

die Unterstützung und<br />

das große Interesse an der Tätigkeit<br />

der Tafel durch <strong>Rendsburg</strong>er<br />

Institutionen und Bürger“, sagt<br />

Goede.<br />

Die Präsidentin der Rotarier,<br />

Kerstin Scheil, freut sich, dass<br />

ihr Serviceclub helfen kann.<br />

„Wir hatten die Spende bereits<br />

besprochen, sind aber durch die<br />

Zeitungsartikel noch einmal besonders<br />

motiviert worden.<br />

Scheil bezieht sich auf die verschiedenen<br />

Artikel der örtlichen<br />

Presse, die einen Antrag des Diakonischen<br />

Werks auf einen Energiekostenzuschuss<br />

zum Thema<br />

hatten. Denn die Kosten sind in<br />

den vergangenen Monaten auch<br />

bei der Tafel angestiegen. Der<br />

Sprit für die Fahrzeuge, die die<br />

Waren bei den Supermärkten der<br />

Region abholen, ist ebenso teurer<br />

geworden wie der Strom für die<br />

Kühlzellen im zentralen Lager<br />

der Tafel in der Bredstedter<br />

Straße.<br />

„Wir engagieren uns gerne in der<br />

Region“, sagt sie. Neben der Tafel<br />

würden weitere soziale Projekte<br />

unterstützt. Ein besonderes<br />

Projekt sei auch der Schüleraustausch,<br />

für den es im kommenden<br />

Jahr noch Plätze für Jugendliche<br />

im Alter von 15 bis 17 Jahren<br />

gibt.<br />

In den <strong>Ausgabe</strong>stellen der<br />

<strong>Rendsburg</strong>er Tafel werden jeweils<br />

einmal in der Woche Waren<br />

verteilt.<br />

Sie befinden sich in <strong>Rendsburg</strong><br />

(Bredstedter Straße 11, freitags<br />

13 bis 15 Uhr nur auf Vorbestellung,<br />

Telefon: 04331/69 63 0),<br />

Schacht-Audorf (Ev. Gemeindezentrum,<br />

Dorfstr. 10, dienstags<br />

ab 12 Uhr), Osterrönfeld (Bürgerzentrum,<br />

Alter Bahnhof 18,<br />

dienstags ab 12.30 Uhr),<br />

Owschlag (Schule, An der Schule<br />

1, mittwochs 12.30 bis 14 Uhr)<br />

und Jevenstedt (Pastorat, Dorfstraße<br />

27, dienstags ab 13.15<br />

Uhr). Das Mittagessen in der Materialhofstraße<br />

7 wird montags<br />

bis freitags von 11.45 bis 12.30<br />

Uhr ausgegeben.<br />

Die Tafelausweise gibt es donnerstags<br />

von 10 bis 12 Uhr bei<br />

der Diakonie des Kirchenkreises<br />

(Am Holstentor 16).<br />

(Helge Buttkereit)<br />

Thorben Koll gibt 2000 Euro für die <strong>Rendsburg</strong>er Tafel. Zeitungsbericht hat ihn nachdenklich gemacht<br />

SPENDE GEGEN DAS SCHLECHTE GEWISSEN<br />

Sven Nagel von der <strong>Rendsburg</strong>er Tafel (re.)<br />

erklärt Dagmar Goede (Diakonisches Werk<br />

des Kirchen kreises gGmbH), Holger Glimm<br />

und Gitta Heinze (ehrenamtliche Koordinator*innen<br />

der Tafel) die Liste mit den Anmeldungen<br />

der Tafelgäste (von links)<br />

Foto: Helge Buttkereit<br />

<strong>Rendsburg</strong> – Die Zeitungslektüre<br />

von Thorben Koll hat nachhaltige<br />

Wirkung.<br />

Der Inhaber von „Koll Kälte –<br />

Klima – Lüftung“ ärgerte sich<br />

darüber, dass die Stadt <strong>Rendsburg</strong><br />

den Antrag des Diakonischen<br />

Werks des Kirchenkreises<br />

<strong>Rendsburg</strong>-Eckernförde gGmbH<br />

auf einen Zuschuss für die gestiegenen<br />

Energiekosten der<br />

<strong>Rendsburg</strong>er Tafel zunächst<br />

nicht zustimmen wollte. Und so<br />

wurde er selbst aktiv. Schon am<br />

Tag nach der Zeitungslektüre<br />

überwies seine Firma die 2000<br />

Euro, die die Tafel bei der Stadt<br />

beantragt hatte.<br />

„Ich mache damit etwas gegen<br />

mein schlechtes Gewissen“, sagt<br />

Koll. „Ich habe keine Zeit, die<br />

ich für die wichtige Arbeit der<br />

Tafel spenden kann und so gebe<br />

ich Geld.“ „Ohne Geld geht es<br />

auch nicht“, sagt er. Genau das<br />

war schließlich auch der Hintergrund<br />

für den Antrag bei der<br />

Stadt, denn durch die gestiegenen<br />

Preise insbesondere für<br />

Treibstoffe und Strom kommen<br />

höhere Kosten auf die Tafel zu.<br />

Drei Kühlfahrzeuge der Tafel<br />

sind jeden Tag unterwegs, um<br />

Waren bei den Supermärkten der<br />

Region abzuholen. Zudem müssen<br />

die <strong>Ausgabe</strong>stellen im Umland<br />

versorgt werden. Da kommen<br />

einige Kilometer zusammen.<br />

Im Lager der Tafel in der<br />

Bredstedter Straße 11 laufen zudem<br />

zwei große Kühlgeräte – natürlich<br />

mit Strom. Dazu kommt,<br />

dass die Tafel in den vergangenen<br />

Wochen und Monaten immer<br />

mehr Hilfsbedürftige versorgen<br />

muss, mittlerweile kommen<br />

allein zur <strong>Rendsburg</strong>er <strong>Ausgabe</strong>stelle<br />

etwa 250 Haushalte mit bis<br />

zu sieben Personen.<br />

(Helge Buttkereit)<br />

Neu<br />

Jetzt auch in Alt Duvenstedt -<br />

Dorfstraße 11<br />

Brot- und Brötchen Verkauf<br />

Mo.-Fr. 6.00 - 14.00 Uhr<br />

Sa. 6.30 - 13.00 Uhr<br />

So. 8.00 - 12.00 Uhr<br />

4


Unsere neuen Webseiten - Nutzerfreundlich,<br />

modern und intuitiv<br />

Seit diesem Monat sind unsere<br />

neu gestalteten Webseiten<br />

www.fockbek.de und www.rathaus-fockbek.de<br />

online. Die Webseiten<br />

bieten ein modernes Design<br />

und sind für die BürgerInnen<br />

übersichtlich aufgebaut,<br />

leicht bedienbar und barrierearm<br />

gestaltet. Unsere BürgerInnen sollen<br />

einfach und schnell finden,<br />

wonach sie auf der Webseite suchen.<br />

Die Webseiten bieten die<br />

technische Grundlage, um<br />

zukünftig Online-Dienstleistungen<br />

anbieten zu können.<br />

Die Webseite www.fockbek.de<br />

Auf dieser Seite finden unsere<br />

BürgerInnen alle Informationen<br />

rund um die Gemeinde Fockbek<br />

und unsere Verwaltungsleistungen.<br />

Die Webseite<br />

www.rathaus-fockbek.de<br />

Auf dieser Seite stehen<br />

unsere Verwaltungsleistungen<br />

und<br />

die Informationen für<br />

unsere zwei Ämter<br />

mit den zugehörigen<br />

16 Gemeinden im Vordergrund.<br />

Die BürgerInnen aller amtsangehörigen<br />

Gemeinden finden alles<br />

Wichtige auf einen Blick: Wer ist<br />

mein Ansprechpartner? Was erledige<br />

ich wo? Formulare und Online-Anträge.<br />

Online-Terminvereinbarung<br />

Für Angelegenheiten im Bürgerbüro<br />

wurde mit den neuen Webseiten<br />

unsere Online-Terminvereinbarung<br />

eingefuḧrt. Neu ist,<br />

dass nun für sämtliche Anliegen<br />

im Bürgerbüro ein Termin benötigt<br />

wird. Die Online-Terminvereinbarung<br />

bietet viele Vorzüge für<br />

unsere BürgerInnen. So wird<br />

nach einer Buchung beispielsweise<br />

eine E-Mail über die Daten<br />

des vereinbarten Termins und die<br />

mitzubringenden Unterlagen<br />

LokALEs<br />

Ab Mitte November <strong>2022</strong> geht Fockbek mit einer völlig neu gestalteten Homepage online. Die Homepage ist übersichtlicher aufgebaut, leichter zu bedienen und barrierearm gestaltet.<br />

NEUE WEBSITE – WWW.FOCKBEK.DE<br />

Nach zweijähriger<br />

Pause<br />

spielt die<br />

Folkband aus<br />

den Hüttener<br />

Bergen am<br />

Samstag, den<br />

17. <strong>Dezember</strong><br />

<strong>2022</strong> wieder<br />

ein Weihnachtskonzert<br />

auf dem Kolonistenhof<br />

in<br />

Neu Duvenstedt.<br />

Mit dabei ist<br />

dieses Mal<br />

versendet. Eine telefonische Terminvereinbarung<br />

ist selbstverständlich<br />

weiterhin möglich.<br />

Auch besteht die Möglichkeit, einen<br />

Termin über einen Terminal<br />

Eingangsbereich des Rathauses<br />

zu buchen. Die Terminvereinbarung<br />

im Bürgerbüro sichert eine<br />

verlässliche Zeitplanung. Lange<br />

Wartezeiten für unsere BürgerInnen<br />

werden vermieden. (KS)<br />

HÜTTENFOLK - DAS WEIHNACHTSKONZERT <strong>2022</strong><br />

Bandfoto – vl. vorne Nesrin Grünau,<br />

Claudia Sokollek und hinten: Nina Heinrich<br />

Wrage, Sönke Scharlau u. Franz-<br />

Reinold Organista . Foto: Raissa Waskow<br />

wieder die komplette Band, obwohl<br />

die Musiker mittlerweile<br />

über Schleswig-Holstein verteilt<br />

leben. An der Gitarre, Percussion,<br />

Cajon, Ukulele und Gesang Nesrin<br />

Grünau - am Cello, Banjo, Flöten,<br />

Gesang u. Guitarlele Claudia<br />

Sokollek - Gesang, Percussion<br />

und Melodica Nina Heinrich<br />

Wrage - Akustikbass und E-Bass<br />

Sönke Scharlau - Franz-Reinold<br />

Organista an der Gitarre, Mundharmonika.<br />

Mandoline, Waldzither,<br />

Ukulele und Gesang. Die<br />

Gruppe singt und spielt alte und<br />

teils unbekannte Lieder und<br />

Songs zur jahreszeitlichen Stimmung<br />

- auch zum Mitsingen. Das<br />

Konzert beginnt um 19:00 Uhr<br />

(Einlass 18:00). Der Eintritt inkl.<br />

Bratapfel und Punsch beträgt 15<br />

€. Aufgrund der begrenzten<br />

Platzzahl wird um Voranmeldung<br />

unter 04338 65 49 582 (Hüttenfolk)<br />

gebeten.<br />

Das Team des Kolonistenhofes<br />

und die Band freuen sich auf ein<br />

Wiedersehen.<br />

(Franz-Reinold Organista)<br />

Gesetzgebung - Steuerfreie Arbeitgeber -Inflationsausgleichsprämie<br />

Anzeige<br />

Die Leiterin der örtlichen Beratungsstelle<br />

im Lohnsteuerberatungsverbund e.V. -<br />

Lohnsteuerhilfeverein- in Fockbek, Frau<br />

Svetlana Groth, weist aus aktuellem Anlass<br />

auf folgendes hin: Am 25.10.<strong>2022</strong><br />

wurde das Gesetz zur temporären Senkung<br />

des Umsatzsteuersatzes auf Gaslieferungen<br />

über das Erdgasnetz im Bundesgesetzblatt<br />

(BGBl.) verkündet und<br />

tritt rückwirkend zum 01.10.<strong>2022</strong> in<br />

Kraft. Darin enthalten ist auch eine Regelung<br />

zur Inflationsausgleichsprämie.<br />

Demnach dürfen Arbeitgeber ihren Mitarbeitenden<br />

eine Inflationsprämie im<br />

Zeitraum vom 26.10.<strong>2022</strong>.bis zum<br />

31.12.2024 in Höhe von maximal 3.000<br />

Euro steuer- und sozialversicherungsfrei<br />

auszahlen.<br />

Die Prämie muss zusätzlich zum ohnehin<br />

geschuldeten Arbeitslohn gewährt werden<br />

und kann in Form von Zuschüssen<br />

und Sachbezügen gewährt werden. Auch<br />

mehrere Teilbeträge sind möglich.<br />

Eckpunkte der Regelung sind unter anderem:<br />

- Der Begünstigungszeitraum ist zeitlich<br />

befristet - vom 26.10.<strong>2022</strong> bis<br />

zum 31.12.2024. Der großzügige<br />

Zeitraum gibt den Arbeitgeberinnen<br />

und Arbeitgebern Flexibilität.<br />

- In diesem Zeitraum sind Zahlungen<br />

der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber<br />

bis zu einem Betrag von 3.000 Euro<br />

steuer- und sozialversicherungsfrei<br />

möglich.<br />

- Hierbei handelt es sich um einen<br />

steuerlichen Freibetrag, der auch in<br />

mehreren Teilbeträgen ausgezahlt<br />

werden kann.<br />

- Die Inflationsausgleichsprämie muss<br />

zusätzlich zum ohnehin geschuldeten<br />

Arbeitslohn gewährt werden. Jeder<br />

Arbeitgeber kann die Steuer- und Abgabenfreiheit<br />

für solche zusätzlichen<br />

Zahlungen nutzen.<br />

- Es genügt, wenn der Arbeitgeber bei<br />

Gewährung der Prämie deutlich<br />

macht, dass diese im Zusammenhang<br />

mit der Preissteigerung steht . z. B.<br />

durch entsprechenden Hinweis auf<br />

dem Überweisungsträger im Rahmen<br />

der Lohnabrechnung.<br />

Zudem wird die Arbeitslosengeld II/Sozialgeld-Verordnung<br />

dahingehend ergänzt,<br />

dass die Inflationsausgleichsprämie<br />

bei einkommensabhängigen Sozialleistungen<br />

nicht als Einkommen angerechnet<br />

wird. Aktuell gibt es noch<br />

keine gesetzliche Grundlage, ob die<br />

Prämie pfändbar oder unpfändbar ist.<br />

Weitere Informationen<br />

finden Sie auch unter<br />

www.steuerverbund.de<br />

5


LokALEs<br />

Landfrauen Bordesholm:<br />

WORKSHOP „NETZWERKEN FÜR DIE NACHHALTIGKEIT“<br />

Am 8. November <strong>2022</strong> trafen<br />

sich 8 hochmotivierte Landfrauen<br />

zum Erfahrungsaustausch<br />

im Naturschatzlädchen<br />

bei unserer Landfrau Kerstin<br />

Schlichting.<br />

Es gab bewährte alltagstaugliche<br />

Rezepturen aus dem Reinigungs-<br />

und Hautpflegebereich,<br />

Tipps und Tricks sowie die Vermittlung<br />

von Impulsen.<br />

Dazu gehört auch der achtsame<br />

Umgang mit natürlichen Inhaltsstoffen<br />

und weg von alten<br />

bequemen Gewohnheiten - jedoch<br />

immer unter dem Motto:<br />

es soll Freude machen.<br />

Ein bewusstes und preisgünstiges<br />

Herstellen von Reinigungsund<br />

Körperpflegeprodukten, einen<br />

nachhaltigen Lebensstil<br />

praktizieren, das Ziel vom plastikfreien<br />

Haushalt.<br />

Bewährtes Rezept: Deo Spray<br />

100 ml abgekochtes Wasser<br />

2 Teel. Natron<br />

5 Tropfen Bio Orangenöl<br />

Die Zutaten vermengen und gut<br />

schütteln, dann in 1 leere<br />

Sprühflasche füllen.<br />

Der nächste Workshop findet<br />

im Jan. 2023 statt.<br />

(Elsbeth Drechsel)<br />

Liebe Freunde der Wassermühle,<br />

vorher nachher<br />

Das Jahr neigt sich dem Ende<br />

und wir freuen uns euch mitzuteilen,<br />

dass viel erreicht wurde.<br />

Wir berichteten bereits im letzten<br />

Kiek mol rin, was alles erneuert<br />

werden konnte.<br />

Nun war es möglich, die Eingangstür<br />

in die Aufarbeitung zu<br />

geben. Die Standwelle wird entrostet<br />

und vorbereitet für das<br />

Aufkämmen. Sie bekommt<br />

komplett neue Zähne aus Weißbuche.<br />

Wenn die Standwelle<br />

eingebaut ist, ist die Mühle autark<br />

und alle Maschinen können<br />

mit Wasserkraft angetrieben<br />

werden.<br />

Wir werden auch nicht müde<br />

zu erwähnen,<br />

dass dies nur<br />

mit Ihrer Unterstützung<br />

mit Spenden,<br />

Beiträgen und<br />

helfenden<br />

Händen möglich<br />

ist.<br />

Herzlichen<br />

Dank an dieser<br />

Stelle. Wir<br />

wünschen einen<br />

friedvollen<br />

<strong>Dezember</strong>.<br />

Möge kommen<br />

was wir<br />

benötigen, möchten wir, was<br />

wir bekommen.<br />

Glöck to,<br />

de Vörstand<br />

6


LokALEs<br />

NEUES AUS DER SCHULE AM OCHSENWEG IN JEVENSTEDT<br />

Verkehrssicherheit der Jüngsten:<br />

Fahrradprüfung in Klasse 4<br />

Eine große Herausforderung stellte<br />

die praktische Fahrradprüfung<br />

für die Kinder der vierten Klassen<br />

am 20. 09. dar, da das Verkehrsaufkommen<br />

rund um die<br />

Schule in diesem Jahr besonders<br />

hoch war. „Es war alles sehr wuselig“,<br />

lacht Lehrerin Silke Bock,<br />

die die Schülerinnen und Schüler<br />

gemeinsam mit ihrer Kollegin<br />

Renate Nagy und der Verkehrspolizei<br />

Jevenstedt in Theorie und<br />

Praxis vorbereitet hatte und die<br />

nun erleichtert berichtete, dass<br />

alle Kinder bestanden hatten. Im<br />

Rahmen der Radfahrausbildung<br />

waren Verkehrsregeln, Verkehrsschilder,<br />

das Verhalten im Straßenverkehr<br />

sowie das verkehrssichere<br />

Fahrrad thematisiert und<br />

die Prüfungsstrecke abgefahren<br />

worden. Das Üben hatte sich gelohnt:<br />

Polizeiverkehrslehrer Andreas<br />

Kirmes war begeistert von<br />

den Leistungen der Kinder.<br />

Gut für die Sicherheit und einfach<br />

zu handhaben: Der Reflektorkragen.<br />

Ein Klassensatz ist von<br />

der Schule finanziert worden, ein<br />

weiterer wird bestellt. Silke Bock<br />

empfiehlt den Eltern selbst einen<br />

für ihr Kind anzuschaffen, um<br />

den Schulweg vor allem in der<br />

dunklen Jahreszeit sicherer zu<br />

machen.<br />

Sportliche Spitzenleistungen:<br />

Sponsorenlauf an der Schule<br />

am Ochsenweg<br />

Auch in diesem Jahr konnten die<br />

Schülerinnen und Schüler der<br />

Schule am Ochsenweg bei ihrem<br />

Lauftag am 7. Oktober mit erstaunlichen<br />

Leistungen aufwarten.<br />

Bei strahlendem Herbstwetter<br />

waren die Laufbedingungen<br />

ideal, die Stimmung ausgelassen<br />

und die Sportlerinnen und Sportler<br />

zur Freude des Organisationsteams<br />

Greta Nissen, Inga Brauer<br />

und Arne Peters hochmotiviert.<br />

Zuvor hatten sich die Kinder und<br />

Jugendlichen unter Verwandten<br />

und Bekannten möglichst<br />

viele Sponsoren gesucht, die für<br />

jede Runde, die die Läuferinnen<br />

und Läufer während einer Stunde<br />

Foto: S. Krüger<br />

zurücklegen würden, einen festgelegten<br />

Geldbetrag spenden<br />

wollten, der später dem Förderverein<br />

der Schule am Ochsenweg<br />

e.V. und den Klassenkassen zugutekommen<br />

würde. Insgesamt liefen<br />

die Sportlerinnen und Sportler<br />

– darunter auch drei Eltern –<br />

5808 Platzrunden! Klassensieger<br />

wurde Klasse 10a. In den Einzelwertungen<br />

errangen bei den Mädchen<br />

Lora Möller (Sekundarstufe,<br />

29 Runden) und Marte Freese<br />

(Primarstufe, 22 Runden) den ersten<br />

Platz; bei den Jungen siegten<br />

die Gemeinschaftsschüler Jos Nickels<br />

und Silas Jurkat-Einfeldt<br />

mit jeweils 33 Runden sowie die<br />

Grundschüler Jelle Matti Schulz,<br />

Max Häusgen und Kim Sohrbeck<br />

mit 31 Runden.<br />

Der Förderverein lud zur Kaffeepause<br />

ein und die Schülerinnen<br />

und Schüler konnten sich mit<br />

Früchten, Müsliriegeln und Kaltgetränken<br />

stärken, die von Edeka<br />

Plikat gespendet worden waren.<br />

(Susanne Krüger)<br />

JEVENSTEDT IM PARTYMODUS – 6. BESENWIRTSCHAFT IM DORF<br />

Partyrock im Amtshaus, Sound<br />

der 70er und 80er Jahre in der<br />

Sparkasse, Rockabilly in der<br />

Werkstatt, Old School in der Maschinenhalle<br />

– am 29. Oktober<br />

rockten sechzehn Bands in ungewöhnlichen<br />

Locations den Dorfkern<br />

von Jevenstedt. Zum sechsten<br />

Mal hatte der Verein für Handel,<br />

Handwerk und Gewerbe zur<br />

sogenannten Besenwirtschaft eingeladen.<br />

Besenwirtschaft – so<br />

heißen in Baden-Württemberg<br />

die Winzerstuben, die nach alter<br />

Sitte für wenige Wochen im Jahr<br />

öffnen, ihren eigenen Wein ausschenken<br />

dürfen und für diese<br />

Bratwurst für den kleinen Hunger<br />

Foto: S.Krüger<br />

Zeit einen Reisigbesen an ihr<br />

Haus hängen. In Anlehnung an<br />

diese Tradition weist der Besen<br />

in Jevenstedt bei dem alle zwei<br />

Jahre stattfindenden Event die<br />

Örtlichkeiten aus, wo bis Mitternacht<br />

zu Livemusik abgefeiert<br />

werden kann. Meist kleinere unbekanntere<br />

Bands erhalten hier<br />

die Möglichkeit sich zu präsentieren.<br />

Da der Ortskern an diesem<br />

Abend für Autos gesperrt ist, bietet<br />

sich den Besuchern ein ganz<br />

besonderes Flair: Man trifft sich<br />

auf der Straße zum gemütlichen<br />

Plausch, begegnet Menschen, die<br />

man lange nicht gesehen hat,<br />

trinkt zusammen ein Bier, genießt<br />

gemeinsam die Bratwurst oder<br />

den Burger. „Es war eine mitreißende<br />

Stimmung, voller positiver<br />

Energie und Lebensfreude“,<br />

schwärmt Andreas Behrendt, einer<br />

der Initiatoren des Events.<br />

3000 Leute waren am Samstag zu<br />

Gast, darunter viele aus den umliegenden<br />

Dörfern. „Und damit<br />

war die Besenwirtschaft ausverkauft“,<br />

freut sich Behrendt über<br />

den regen Zulauf, betont aber<br />

gleichzeitig, dass die Veranstaltung<br />

keineswegs gewinnorientiert<br />

sei: „Der Erlös kommt der<br />

Tafel Jevenstedt zugute.“ (S.Krüger)<br />

§<br />

Ihre<br />

Rechtsanwältin<br />

vor Ort!<br />

Dagmar Holm<br />

Rechtsanwältin und Notarin<br />

- auch Fachanwältin für Familienrecht -<br />

24808 Jevenstedt | Grüner Weg 1<br />

Tel. (04337) 1360 | Fax 1083<br />

E-Mail: info@rain-notarin-holm.de<br />

Tätigkeitsschwerpunkte:<br />

Vertragsrecht - Familienrecht<br />

Verkehrsrecht - Mietrecht<br />

7


LokALEs<br />

Heimatmuseum Hohenwestedt<br />

KALENDER – AUSSTELLUNG – EISERKUCHEN<br />

Der Kalender 2023 des Museumsvereins<br />

Hohenwestedt e.V.<br />

mit dem Titel „Hohenwestedt<br />

aus Künstlersicht“ wird Sie begeistern.<br />

Er zeigt Hohenwestedter<br />

Ansichten – gemalt von verschiedenen<br />

Künstlern. Einige<br />

Originale waren auch in der<br />

letzten Museums-Ausstellung<br />

„Bilder und Gemälde“ zu sehen.<br />

Zu einem Preis von 12,00 Euro<br />

kann er bei Olaf Kröger (Edeka-<br />

Markt) und im Heimatmuseum<br />

erworben werden.<br />

Vielleicht ein schönes Mitbringsel<br />

oder Geschenk? Auf jeden<br />

Fall ein farbenfroher Begleiter<br />

für das kommende Jahr.<br />

Noch bis Ende Januar 2023 läuft<br />

Derzeit herrscht reges Treiben<br />

in der Güterstraße 10 in Hohenwestedt.<br />

Demnächst wird hier<br />

das Sozialkaufhaus „Anziehungspunkt“<br />

der Diakonie Altholstein<br />

seine Türen öffnen,<br />

das von der Gemeinde Hohenwestedt<br />

unterstützt wird und<br />

sein Angebot in Zusammenarbeit<br />

mit dem Jobcenter Kreis<br />

<strong>Rendsburg</strong>-Eckernförde betreibt.<br />

Das Jobcenter finanziert<br />

über Arbeitsgelegenheiten, die<br />

sogenannten 1€-Jobs, einen<br />

Großteil der Mitarbeitenden<br />

und gibt so den Teilnehmenden<br />

die Möglichkeit den ersten<br />

Schritt in Richtung Arbeitsmarkt<br />

zu gehen. Damit<br />

unsere neue und interessante<br />

Ausstellung im Museum. Unter<br />

dem Motto „Büroarbeit im<br />

Wandel der Zeit“ wird die Entwicklung<br />

vom Schreiben mit<br />

Federkiel bis zur Schreibmaschine<br />

anhand von entsprechenden<br />

Exponaten gezeigt. Ein<br />

echter Hingucker ist ein Fernschreiber<br />

mit Lochstreifen.<br />

Auch Dokumente, Formulare,<br />

Kassenbücher und Rechenmaschinen<br />

aus dem Büroalltag im<br />

Zeitablauf sind zu bestaunen.<br />

Zusätzlich zu den Öffnungszeiten<br />

des Museums donnerstags<br />

und sonntags von 14-17 Uhr<br />

sind auch individuelle Führungen<br />

möglich.<br />

Diese können bei Herrn Wohlers<br />

(04871-2400) oder<br />

bei Frau Rockenbach-<br />

Freitag (04871-<br />

763580) angemeldet<br />

werden.<br />

Und wie letztes Jahr<br />

können ab dem 1. Advent<br />

von den Besuchern<br />

wieder leckere<br />

Eiserkuchen – auch<br />

Neujährchen oder Hippengebäck<br />

genannt –<br />

verkostet werden.<br />

Friedrichstraße 11 -<br />

24594 Hohenwestedt<br />

info@heimatmuseumhohenwestedt.de<br />

-<br />

ww.heimatmuseum. -<br />

hohenwestedt.de<br />

(Ingrid Köbke)<br />

Kund/innen dann ein umfassendes<br />

Sortiment an Kleidung,<br />

Spielwaren, Möbeln und Haushaltsgegenständen<br />

wie Porzellan,<br />

Gläsern, Besteck oder Vasen<br />

finden, bittet das Team des<br />

Sozialkaufhauses jetzt um<br />

Spenden.<br />

„Wir möchten Kund/innen in<br />

wirtschaftlich schwierigen Situationen<br />

in unseren Kaufhäusern<br />

ein besonderes Einkaufserlebnis<br />

ermöglichen und hoffen<br />

darauf, noch im <strong>Dezember</strong> eröffnen<br />

zu können. Schön wäre<br />

es, wenn wir mit Hilfe der<br />

Spenden bereits den ein oder<br />

anderen lang gehegten Weihnachtswunsch<br />

erfüllen können,“<br />

erklärt Inken Engel, Fachbereichsleiterin<br />

Arbeit und Bildung<br />

bei der Diakonie Altholstein.<br />

Benötigt wird außerdem<br />

noch Ausstattungsmobiliar wie<br />

zum Beispiel rollbare Spiegel,<br />

Schaufensterpuppen, Verkaufsregale,<br />

Einkaufswagen und -<br />

körbe, ein Konferenztisch, zwei<br />

Geschirrspüler sowie Spinde<br />

für die Mitarbeitenden. Spen-<br />

· HOLZRAHMENBAU<br />

· INNENAUSBAU<br />

· FASSADENBAU<br />

· DACHEINDECKUNG<br />

· CARPORTS<br />

Fernschreiber 60er Jahre -<br />

Heimatmuseum Hohenwestedt<br />

Neues Sozialkaufhaus in Hohenwestedt:<br />

DIE DIAKONIE ALTHOLSTEIN BITTET UM SPENDEN<br />

Wir wünschen allen eine fröhliche Weihnachtszeit<br />

und eine gute Fahrt ins neue Jahr<br />

den nimmt Bianca Fessel, die<br />

als Anleiterin für den Verkauf<br />

im Kaufhaus verantwortlich ist,<br />

wochentags von 9 bis 16 Uhr<br />

gerne entgegen.<br />

Bei Möbelstücken wird um vorherige<br />

Rücksprache gebeten:<br />

E-Mail anziehungspunkt-hohenwestedt@diakonie-altholstein.de<br />

(C. Konrad)<br />

Holzbau<br />

UTOW<br />

Zimmerermeister<br />

Inh. Fjodor Gutow<br />

Hauptstraße 17 · 24819 Todenbüttel<br />

Tel. 04874-9296 Internet: www.holzbau-gutow.de<br />

Mobil 0176-84830672 Mail info@holzbau-gutow.de<br />

8


LokALEs<br />

DU SPINNST WOHL<br />

Lustiges Weihnachtsstück in<br />

hochdeutscher Sprache<br />

Geeignet sich für alle großen<br />

und kleinen Märchenliebhaber<br />

ab 3 Jahren<br />

Regie: Frauke Bosch<br />

und Claudia Siemsen<br />

Handlung<br />

Normalerweise redet die Spinne<br />

Karl-Heinz aus Prinzip nicht<br />

mit ihrem Essen. Aber bei der<br />

Fliege Bisy ist es anders: Diese<br />

geht der ständig übel gelaunten<br />

Spinne am 1. <strong>Dezember</strong> ins<br />

Netz und bald schon gehörig<br />

auf die Nerven. Das quirlige Insekt<br />

quasselt in einer Tour und<br />

mag sich so gar nicht mit dem<br />

Gedanken anfreunden, am 24.<br />

<strong>Dezember</strong> als Festtagsbraten zu<br />

enden. Langsam,aber sicher nähern<br />

sich die beiden so unterschiedlichen<br />

Tiere einander an,<br />

und so viel sei vorweg verraten:<br />

https://nb-nms.de/du-spinnstwohl/<br />

Karl-Heinz hat Bisy am Ende<br />

noch immer zum Fressen gern –<br />

aber ganz anders, als noch zu<br />

Beginn der Geschichte.<br />

Aufführungen im Studio Theater,<br />

Klosterstraße 12, 24534<br />

Neumünster<br />

01. Dez <strong>2022</strong> - 9:30<br />

02. Dez <strong>2022</strong> - 9:30<br />

03. Dez <strong>2022</strong> - 16:00<br />

04. Dez <strong>2022</strong> - 16:00<br />

07. Dez <strong>2022</strong> - 9:30<br />

08. Dez <strong>2022</strong> - 9:30<br />

09. Dez <strong>2022</strong> - 9:30<br />

10. Dez <strong>2022</strong> - 16:00<br />

11. Dez <strong>2022</strong> - 16:00<br />

Die Vormittagstermine sind für<br />

Gruppen (Grundschulen Kindergärten)<br />

nach Verfügbarkeit<br />

Karten für diese Veranstaltung:<br />

Ticket Regional: www.ticket-regional.de/nbn<br />

Telefon: 0651/9790777<br />

Ticketcenter Holsteinischer<br />

Courier, Mo - Do 9 bis 14 Uhr<br />

Abendkasse: 1 Stunde vor<br />

Vorstellungsbeginn,<br />

Tel: 04321/ 853 7214<br />

Foto © Michael Ermel<br />

WEIHNACHTLICHES KONZERT<br />

Während die Stadt <strong>Rendsburg</strong> in<br />

den vergangenen Jahren halbjährlich<br />

ein Programm mit dem<br />

Titel „Freizeit- und Kulturprogramm<br />

der Stadt <strong>Rendsburg</strong> für<br />

Junggebliebene und Ältere“ zusammengestellt<br />

und durchgeführt<br />

hat, konnten seit Beginn<br />

der Corona-Pandemie keine Veranstaltungen<br />

mehr stattfinden.<br />

Durch Lockerungen von Schutzmaßnahmen<br />

durch den Gesetzgeber<br />

konnte bereits im September<br />

erfolgreich eine Konzertveranstaltung<br />

stattfinden.<br />

Nun laden die Stadt <strong>Rendsburg</strong><br />

und die Stiftung Hospital zum<br />

Heiligen Geist für Sonntag, den<br />

11. <strong>Dezember</strong> <strong>2022</strong>, die älteren<br />

<strong>Rendsburg</strong>erinnen und <strong>Rendsburg</strong>er<br />

zu einem Nachmittag bei<br />

Kaffee und Kuchen in das Kulturzentrum<br />

ein. Die Gruppe „Windspiel“<br />

wird den Nachmittag musikalisch<br />

untermalen.<br />

Beginn der Veranstaltung ist um<br />

15:00 Uhr, Einlass ab 14:30 Uhr.<br />

Der Besuch der Veranstaltung ist<br />

kostenlos, allerdings ist die Platzzahl<br />

begrenzt. Interessierte können<br />

ab sofort Karten in der Servicezentrale<br />

im Eingangsbereich<br />

des <strong>Rendsburg</strong>er Rathauses erhalten.<br />

(KS)<br />

9


vor<br />

Ort<br />

Amt Nortorf<br />

Anderen Menschen zu Weihnachten<br />

eine Freude zu bereiten,<br />

ist eines der schönsten Geschenke,<br />

die man zu den bevorstehenden<br />

Festtagen machen kann.<br />

Das zeigen in diesem Jahr auch<br />

die 23 Schülerinnen und Schüler<br />

der 7e der Nortorfer Gemeinschaftsschule.<br />

Um auch den bedürftigen<br />

Menschen der Nortorfer<br />

Tafel ein schönes Weihnachtsfest<br />

zu bereiten, sammelten sie Sachspenden<br />

und verpackten diese in<br />

rund 60 große Geschenkkartons.<br />

Zum mittlerweile 25. Mal findet<br />

an der Nortorfer Schule die wohltätige<br />

Aktion statt, zu der sich jeweils<br />

eine Schulklasse freiwillig<br />

meldet, um die Weihnachtspakete<br />

für die Tafel zusammenzustellen.<br />

„Ich bin begeistert, mit wie<br />

viel Einsatz und Engagement die<br />

Schülerinnen und Schüler bei<br />

der Aktion mitmachen", erklärte<br />

Schulleiter Timo Off. „Diese lange<br />

Tradition gelingt, weil sich neben<br />

den Schülerinnen und Schülern<br />

auch immer wieder die Klassenlehrkräfte<br />

tatkräftig einbringen<br />

und die organisatorischen Fäden<br />

zusammenhalten.“ In diesem<br />

Jahr ist dies Frau Ulrike Gahrau,<br />

PÄCKCHENAKTION<br />

AN DER GEMEINSCHAFTSSCHULE NORTORF<br />

die als Klassenlehrerin die Aktion<br />

zum ersten Mal betreut. „Von<br />

meinen Vorgängerinnen habe ich<br />

wertvolle Tipps und Hinweise<br />

bekommen.“ sagte Frau Gahrau.<br />

„Ein Teil der Arbeit findet auch<br />

außerhalb der Unterrichtszeiten<br />

statt. Aber als ich meine Klasse<br />

fragte, waren alle gleich sofort dabei<br />

und haben begeistert zugesagt",<br />

ergänzte die Lehrerin.<br />

Die Mädchen und Jungen der 7e<br />

sammelten in den letzten Wochen<br />

bei Schülern, Eltern, Freunden<br />

der Schule und auch wieder<br />

bei den ortsansässigen Geschäften<br />

und Unternehmen, worüber<br />

die Schule sehr dankbar ist. Kaffee,<br />

Tee, haltbare Lebensmittel,<br />

Süßigkeiten, Bücher, Stofftiere<br />

oder Spiele – es kam viel zusammen!<br />

Die Leiterin der Tafel, Ingrid<br />

Fehrle, wird die Gaben für die<br />

Nortorfer Tafel in der Vorweihnachtszeit<br />

entgegennehmen und<br />

dann zum Weihnachtsfest ausgeben<br />

können. Dann werden sich<br />

Kinder und Erwachsene mit<br />

strahlenden Augen und dankerfüllten<br />

Herzen über die Päckchen<br />

freuen. (Timo Off)<br />

ALG – VfL Bokel aktuell<br />

11. BOKELER 6-STUNDEN-ULTRALAUF VOM 19.11.<strong>2022</strong><br />

„Wintersport“ in Bokel - Streckenrekord bei den Frauen - Polit-Prominenz im Herrenbereich<br />

Der 11. Bokeler 6-Stundenlauf ist<br />

Geschichte. Letztlich war es für<br />

die 74 Starter/innen ein Abenteuer<br />

der besonderen Art, die sportliche<br />

Herausforderung eines Ultralaufes<br />

unter winterlichen Bedingungen<br />

zu wagen und durchzustehen.<br />

Vom Sportchef der<br />

ALG Norbert Schroeder und Ralf<br />

Horstmann, dem Bürgermeister<br />

Bokels, wurden die Athleten aufs<br />

herzlichste begrüßt und auf die<br />

„Reise“ geschickt. Frosttemperaturen<br />

in der Nacht zuvor und<br />

stellenweise vereiste Straßen ließen<br />

einige Athleten zunächst mit<br />

anderen Anforderungen kämpfen<br />

als geplant.<br />

Der 2,040 km lange Rundkurs erwies<br />

sich als anspruchsvoll, aber<br />

sehr gut laufbar. 29 Läufer/innen<br />

liefen die volle Zeit von 6 Stunden,<br />

8 weitere schafften es, über<br />

mehr als 5 Stunden auf der Strecke<br />

zu verbringen. Bei den Frauen<br />

siegte Sabine Andres. Sie bewältigte<br />

die gleiche Kilometerleistung<br />

wie schon 2021: 33 Runden,<br />

67, 65 km in der Zeit von<br />

6:04:12 Stunden. Damit war sie<br />

knapp 4 Minuten schneller unterwegs<br />

als im Vorjahr und schaffte<br />

somit einen neuen Streckenrekord!<br />

Nächstplatzierte bei den<br />

Frauen waren mit 32 Runden und<br />

65,6 km Veronika Muhra sowie<br />

Claudia Bohnenkamp, die auf 30<br />

Runden und 61,5 km kamen. Bei<br />

den Herren dominierte in diesem<br />

Jahr der Lokalmatador und Ultraläufer<br />

der ALG-VFL Bokel, Thorsten<br />

Themm. Er bewältigte 34<br />

Runden (69,8 km) in 6:13:22 vor<br />

Martin Burmeister mit 31 Runden<br />

und Sven-Olaf Billinger von der<br />

Spiridon Schleswig mit 30 Runden<br />

und 61,5 km. Superleistungen<br />

wurden auch in den Altersklassen<br />

erzielt. Bei den Senioren<br />

AK80 erlief sich Elma Robert 20<br />

Runden und damit eine Strecke<br />

von 41 km! Cosmo Gentile (Itzehoer<br />

SC) schaffte in seiner AK70<br />

26 Runden (53,3 km)!<br />

Das Bokeler Organisationsteam<br />

erhielt viel Lob und Zuspruch für<br />

die gelungenen Rahmenbedingungen.<br />

Auf ein 12tes Mal! (KS)<br />

10


Ev.-luth. Kirchengemeinde Nortorf - <strong>Dezember</strong> <strong>2022</strong><br />

ADVENTSGOTTESDIENSTE<br />

IN DER ST. MARTIN-KIRCHE<br />

So, 27.11., 10.00 Uhr Gottesdienst am 1. Advent mit Pastor Tretow, - im Anschluss Kirchenwahl<br />

und Adventsbasar im Markushaus<br />

So, 04.12., 18.00 Uhr Nightlight am 2. Advent mit Silke Kröger und Team<br />

So, 11.12., 18.00 Uhr Abendgottesdienst am 3. Advent mit Pastorin Biehl<br />

So, 18.12., 10.00 Uhr Gospelgottesdienst am 4. Advent mit Pastorin Büstrin da Costa<br />

- Wer eine Laterne mitbringt, kann sich das Friedenslicht aus Bethlehem mit nach Hause nehmen.<br />

Autohaus<br />

Bannache.K.<br />

AutorisierterServicepartner<br />

• Wintercheck Pkw 25,90 €, Professional 45,90 €<br />

inkl. Steuer, plus Materialkosten<br />

• Kostenfreier Batterie- und Kühlflüssigkeitscheck<br />

Wir wünschen unseren Kunden,<br />

Freunden und Geschäftspartnern<br />

frohe Weihnachten<br />

Wir haben<br />

vom 24.12.22<br />

bis 01.01.23<br />

geschlossen<br />

vor<br />

Ort<br />

Amt Nortorf<br />

Heiligabend, 24.12., 14.00 Uhr Krippenspiel mit Silke Kröger, Norbert Klose und dem Kinderchor<br />

15.00 Uhr Krippenspiel mit Silke Kröger, Norbert Klose und dem Kinderchor<br />

16.30 Uhr Christvesper mit Pastorin Trede<br />

23.00 Uhr Christmette mit Pastorin Biehl<br />

Sonntag, 25.12. 10.00 Uhr Gottesdienst am 1. Weihnachtstag mit Pastorin Büstrin da Costa<br />

Montag , 26.12. 18.00 Uhr Abendgottesdienst am 2. Weihnachtstag mit Pastorin Biehl<br />

Samstag, 31.12. 18.10 Uhr Gottesdienst am Altjahresabend mit Pastor Tretow<br />

Jeden Mittwoch Marktandacht um 11.00 Uhr<br />

Weihnachtsgottesdienste (Heiligabend) auf den Dörfern:<br />

14.00 Uhr Paul-Gerhardt-Kapelle Langwedel Pastor Biehl<br />

15.00 Uhr Friedenskapelle Gnutz Pastorin Trede<br />

15.00 Uhr Arche Warder Pastor Biehl<br />

16.00 Uhr Kapelle Timmaspe Pastorin Büstrin da Costa<br />

17.15 Uhr Kirche „Zum guten Hirten“ Groß VollstedtPastor Tretow<br />

Konzerte<br />

WEIHNACHTSGOTTESDIENSTE IN DER ST. MARTIN-KIRCHE<br />

Samstag , 03. <strong>Dezember</strong> um 19.30 Uhr<br />

Gospelchor Pahlen „Oh holy Night“<br />

Eine Veranstaltung des LIONS Fördervereins<br />

Karten gibt es für 15,- € bei Autohaus Ihle,<br />

Radio Horst und Uhren Suhr.<br />

Samstag, 10. <strong>Dezember</strong> um 18.10 Uhr<br />

Carl Loewe: Wachet auf und ruft uns die Stimme<br />

Ludwig v. Beethoven: Chorfantasie op. 80, Messe C-dur op. 86<br />

Clemens Wiencke -Klavier, Carolyn Bruker- Sopran, Isabell Czarnecki<br />

– Alt, Martin Fleitmann – Tenor, Julian Redlin - Bass<br />

Chor und Orchester an St. Martin Nortorf, Leitung: Norbert Klose<br />

Karten gibt es ab dem 21.11. in der Stadtbücherei.<br />

Dienstag, 13. <strong>Dezember</strong> um19.00 Uhr<br />

Weihnachtsmusik mit dem Langwedeler Blasorchester<br />

Leitung: Sonja Hummel<br />

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.<br />

Donnerstag, 29. <strong>Dezember</strong> um1 9.30 Uhr<br />

HOME FOR CHRISTMAS – Das musikalische Feuerwerk im Advent<br />

Voller Wärme, facettenreich und mitreißend. Lieder, die unter die<br />

Haut gehen und Lust machen auf mehr!<br />

Weitere Infos gibt es unter: www.homeforchristmas.de<br />

Karten gibt es für 28,- € (erm. 16,- €) bei famila<br />

oder online unter www.eventim.de<br />

Die Winterkirche<br />

Unser Gottesdienst zieht um in die Winterkirche.<br />

Von Januar bis Ostern 2023 feiern wir Gottesdienste<br />

und Taufen im Markushaus.<br />

Die steigenden Energiepreise machen auch vor Kirchen nicht<br />

halt (ein Heizgang pro Wochenende kostet ca. 400 bis 500<br />

Euro). Wir möchten es warm haben, wenn wir zusammen beten,<br />

singen und Gott in unserer Mitte feiern. Deshalb ziehen<br />

wir ins Markushaus. Denn Gott ist überall da, wo wir uns in<br />

seinem Namen versammeln und Gemeinschaft leben.<br />

Ihr seid herzlich eingeladen!<br />

Euer Talarteam und Kirchengemeinderat<br />

Wir wünschen frohe Festtage<br />

und einen guten Rutsch ins neue Jahr!<br />

Kolberger Straße 3<br />

24589 Nortorf<br />

Telefon: +49 4392 61 65 Telefax: +49 4392 61 50<br />

E-Mail: info@autohaus-bannach.de Web: www.autohaus-bannach.de<br />

Wir reparieren und warten Fahrzeuge aller Fabrikate!<br />

11


LokALEs<br />

REWE BORDESHOLM WIEDER AM START!<br />

• Noch frischer, noch moderner<br />

• Mehr Service<br />

• Viele Highlights zur Wiedereröffnung<br />

Am Donnerstag, den 1. <strong>Dezember</strong> <strong>2022</strong>,<br />

öffnet der REWE Markt, Mühlenstraße<br />

12 in Bordesholm nach fast 6-monatigem<br />

Umbau wieder seine Türen. Marktmanager<br />

Malte Rehmke und sein 30-köpfiges<br />

Team freuen sich darauf, die Kundinnen<br />

und Kunden im frisch modernisierten<br />

Markt zu begrüßen. Die großzügigen Öffnungszeiten<br />

montags bis samstags von 7<br />

bis 22 Uhr bleiben weiterhin erhalten.<br />

Außerdem sorgen 180 PKW-Stellplätze für<br />

entspanntes Einkaufen.<br />

Noch frischer, noch moderner<br />

Der Markt wurde nach neuestem REWE-<br />

Konzept umgebaut und begeistert mit einer<br />

modernen Einkaufsatmosphäre: Eines<br />

der Highlights des 1.700 Quadratmeter<br />

großen Marktes ist die großzügige Obstund<br />

Gemüseabteilung: Neben einer vielfältigen<br />

Auswahl an internationalen und<br />

regionalen Produkten sticht die Salatbar<br />

hervor, an der sich Kund:innen eine individuelle<br />

Mahlzeit zusammenstellen können.<br />

Die Convenience-Truhe beinhaltet<br />

verzehrfertig zubereitete Snacks to go. Ein<br />

Kräuterregal sowie eine Beerentruhe ergänzen<br />

das Angebot. Außerdem dürfen<br />

sich Kund:innen hier auf ein großes Angebot<br />

an Bio-Artikeln und regionalen Produkten<br />

freuen, zum Beispiel Kartoffeln<br />

vom Hofladen Bornhöved oder Saisonleckerbissen<br />

wie Heidelbeeren vom Hof<br />

Fölster aus Willenscharen.<br />

Noch mehr Frische findet man an der<br />

über 12 Meter langen Frische-Theke: Hier<br />

wartet ein breites Sortiment an Fleisch-,<br />

Wurst und Käsespezialitäten. Für die richtige<br />

Beratung und den ein oder anderen<br />

Zubereitungstipp steht den Kund:innen<br />

ein kompetentes Team hinter der Theke<br />

zu Verfügung. Ofenfrisches gibt s an der<br />

neuen Bake off-Station.<br />

Mehr Service<br />

5 Kassen sorgen für einen schnellen Bezahlvorgang.<br />

Ebenso verfügt der REWE<br />

Markt über einen Abholservice: Wer mal<br />

keine Zeit für ausgiebige Einkäufe hat,<br />

kann einfach online bestellen und den<br />

Einkauf an der separaten Kasse abholen.<br />

In der Vorkassenzone lädt De Buurn Bäcker<br />

mit Sitzgelegenheiten innen und außen<br />

zum Verweilen ein.<br />

Viele Highlights zur Wiedereröffnung<br />

Anlässlich der Wiedereröffnung hat sich<br />

das Team um Marktmanager Malte Rehmke<br />

einiges einfallen lassen: Am Eröffnungstag<br />

werden die Kundinnen und<br />

Kunden mit einem Sekt begrüßt. Vom 1.<br />

bis 03. <strong>Dezember</strong> erhalten Payback-<br />

Kund:innen bei Vorlage ihrer Karte 10%<br />

Eröffnungsrabatt. Darüber hinaus ist ein<br />

buntes Rahmenprogramm für Groß und<br />

Klein geplant, von Verkostungen über Gewinnspiele<br />

wie dem Einkaufswagenschätzen<br />

und einem Glücksrad bis hin zu einem<br />

Showprogramm mit Comedy und Zauberer.<br />

Bestens versorgt: die REWE Region<br />

Nord<br />

Die REWE Region Nord mit Zentralsitz in<br />

Henstedt-Ulzburg ist ein bedeutender<br />

Nahversorger in den Bundesländern<br />

Schleswig-Holstein, Niedersachsen, im<br />

Nord-Osten von Nordrhein-Westfalen sowie<br />

in den Freien und Hansestädten Hamburg<br />

und Bremen. Die mehr als 670 RE-<br />

WE-Märkte sowie 100 Nahkauf-Märkte erhalten<br />

ihre Waren von den Logistikstandorten<br />

Stelle, Lehrte, Henstedt-Ulzburg,<br />

Breuna und Sottrum und versorgen täglich<br />

etwa 1 Mio. Kunden. In den Märkten,<br />

der Logistik und den Verwaltungsstandorten<br />

sind insgesamt rund 33.500 Mitarbeiter<br />

beschäftigt, davon rund 1.200 junge<br />

Menschen, die ihre Ausbildung absolvieren.<br />

12


Historisches<br />

25 JAHRE PARTNERSCHAFT ZWISCHEN WALCOTT/IOWA UND BREDENBEK<br />

Im Sommer<br />

1995 machten<br />

Norma und<br />

Glenn Sievers<br />

aus Walcott/Iowa<br />

Urlaub in Deutschland, eine<br />

Reise ins Land ihrer Vorfahren,<br />

nach Schleswig- Holstein. Als die<br />

beiden von Kiel auf der A 210 in<br />

Richtung <strong>Rendsburg</strong> fuhren, sahen<br />

sie die Autobahnabfahrt Bredenbek.<br />

Und weil sie wussten, dass Eric<br />

Braeden alias Hans Jörg Gudegast<br />

- in Amerika ein sehr bekannter<br />

und beliebter Film und TV-Star -<br />

aus eben diesem Bredenbek<br />

stammt, machten sie einen Abstecher,<br />

besichtigten das Dorf und<br />

landeten zum Mittag im Gasthof<br />

Krey. Die Gastwirtin, Ruth Martin,<br />

war so begeistert, dass sie mit<br />

Amerikanern Platt schnacken<br />

konnte, deshalb schenkte sie Norma<br />

und Glenn den Bredenbek-<br />

Kalender von 1995 mit alten Ansichten<br />

des Dorfes.<br />

Wieder in Amerika setzte sich<br />

Glenn Sievers mit dem Bredenbeker<br />

Bürgermeister Hans-Werner<br />

Hamann in Verbindung, denn das<br />

Jahr 1995 war zu Ende und er<br />

wünschte sich einen neuen Kalender<br />

für das Jahr 1996. Bürgermeister<br />

Hamann schickte den<br />

beiden den gewünschten Kalender<br />

und telefonierte eine Woche<br />

später.<br />

Anfang 97 folgte ein offizielles<br />

Schreiben des amerikanischen<br />

Botschafters in Bonn mit der Bitte<br />

aus Walcott zu einer Partnerschaft<br />

mit Bredenbek.<br />

Im Frühjahr 1997 wurde eine Delegation<br />

aus Bredenbek nach Walcott<br />

eingeladen und am 25. März<br />

verabschiedeten die Bredenbeker<br />

ihre Resolution zum Partnerschaftsvertrag<br />

mit Walcott. Die<br />

Delegation, die zur Unterzeichnung<br />

in die USA flog bestand aus<br />

15 Bredenbeker Frauen und Männern.<br />

Vom 17. bis 25. Juli 1997<br />

wurde der Grundstein für viele<br />

Freundschaften gelegt.<br />

In Sommer 1998 folgte der von<br />

ASHHS organisierte Gegenbesuch<br />

nach Bredenbek zum Dorffest,<br />

die Gruppe bestand aus fast<br />

50 Frauen und Männern. Auch<br />

Eric Braeden kam aus Los Angelos<br />

und wurde in einer Feierstunde<br />

zum Ehrenbürger Bredenbeks<br />

ernannt. Paul Magnuson als Kameramann<br />

und eine Reporterin<br />

Susan McPeters begleite diese<br />

Gruppe, das Video wurde anschließend<br />

im TV bei WQPT ausgestrahlt<br />

und musste ein paarmal<br />

auf Wunsch der Zuschauer wiederholt<br />

werden.<br />

Zum Walcott Tag im Juli 1999<br />

kam eine Gruppe von 20 Bredenbeker<br />

zum Besuch. Der Bürgermeister<br />

von Walcott Reed Hagen<br />

hatte einen Kleinbus organisiert<br />

mit Les Kühl als Fahrer, er zeigte<br />

der Bredenbeker Reisegruppe viele<br />

Orte in Iowa und Illinois, zum<br />

Abschluss brachte er die Gruppe<br />

zum Abreise Hotel in Chicago.<br />

So wiederholten sich die Besuche,<br />

aus Bredenbek oft zum Walcott<br />

Tag, aus den USA kamen einzelne<br />

Personen oder auch Gruppen,<br />

wenn die Deutsch-Amerikanische<br />

ASHHS Schleswig-<br />

Holstein stattfand.<br />

Im Jahr 2007 kam eine Gruppe<br />

aus Bredenbek im Oktober um<br />

das 10-jährige Bestehen der Partnerschaft<br />

zu feiern. Die Bredenbeker<br />

brachten eine Bank aus Eichenholz<br />

mit, die bei den „Möbelmachern“<br />

in Bredenbek gebaut<br />

und wieder in Einzelteile<br />

zerlegt war. Jeder der Reiseteilnehmer<br />

hatte ein Stück der Bank<br />

im Gepäck, bei Mickey Burt in<br />

Walcott im Werkstattkeller wurde<br />

die Bank wieder zusammengesetzt.<br />

Der Bredenbeker Künstler Peter<br />

Muus hatte ein Bild von Bredenbek<br />

in früherer Zeit gemalt, dieses<br />

Bild wurde der Bürgermeisterin<br />

Kristal Koberg-Schaefer überreicht.<br />

Die Bürgermeisterin<br />

schenkte Bredenbek eine Uhr aus<br />

2 Teilen, auf der einen Seite war<br />

die Walcott Zeit und auf der anderen<br />

die Bredenbeker Zeit.<br />

Eine Überraschung für die Reisegruppe<br />

aus Bredenbek gab es am<br />

nächsten Morgen. Eine lange<br />

Straße, die von West nach Ost fast<br />

durch die Mitte von Walcott geht,<br />

wurde in Bredenbek Way benannt.<br />

Ein Gegenstück gibt es dazu<br />

in Bredenbek, den Walcott<br />

Weg.<br />

Immer wieder besuchten auch<br />

einzelne Personen oder Paare aus<br />

Bredenbek den Partnerort Walcott.<br />

Ebenfalls kamen auch immer<br />

wieder Besucher aus Walcott<br />

in Bredenbek an und ließen sich<br />

immer gern den Ort zeigen.<br />

Als in Bredenbek am Sportplatz<br />

ein Haus nach dem Vorbild aus<br />

Walcott gebaut wurde, kam die<br />

Bürgermeisterin Kristal Koberg-<br />

Schaefer zu Besuch nach Bredenbek<br />

und eröffnete dieses neue<br />

Haus und taufte es auf den Plattdeutschen<br />

Namen „Walcott Huus“.<br />

Dieses Haus erfreut sich in<br />

Bredenbek großer Beliebtheit, fast<br />

alle Feiern, ob im Sommer oder<br />

Winter, werden dort gern gefeiert.<br />

Im Jahr 2017 schickte die Gemeinde<br />

Bredenbek ein Geschenk<br />

zur Erinnerung an die Gründung<br />

der Partnerschaft nach Walcott.<br />

Es sollte nach 20 Jahren an die<br />

Gründung im Jahr 1997 erinnern.<br />

Die Zeit vergeht und nun sind es<br />

in diesem Jahr 25 Jahre her. Damals<br />

hatte die Gemeindevertretung<br />

von Walcott über die Amerikanische<br />

Botschaft, die 1997<br />

noch in Bonn war, in Bredenbek<br />

für eine Partnerschaft angefragt.<br />

Die Gemeindevertretung von Bredenbek<br />

als auch der City Council<br />

von Walcott/Iowa sind aufgerufen,<br />

Ideen für eine Fortsetzung<br />

der Partnerschaft zu suchen und<br />

zu finden. Es wäre schön, wenn<br />

diese Beziehung wieder mit etwas<br />

mehr Inhalt gefüllt werden<br />

könnte und somit auch ein weiteres<br />

Bestehen gesichert wäre.<br />

(Hans-Werner Hamann)<br />

13


BUchtipp<br />

WAHRE WEIHNACHTSGESCHICHTEN<br />

AUS GUTEN UND AUS SCHLECHTEN ZEITEN<br />

Zur richtigen Einstimmung auf<br />

das Weihnachtsfest gibt es seit<br />

2004 die beliebte Reihe „Unvergessene<br />

Weihnachten“ aus dem<br />

Zeitgut-Verlag. Zu den Tagen voller<br />

Kerzenschein, Tannenduft<br />

und Liedern gehören auch weihnachtliche<br />

Geschichten. Die<br />

mehr als 400 Episoden aus „Unvergessene<br />

Weihnachten“ sind<br />

von besonderem Reiz, weil nicht<br />

erdacht und nicht erfunden.<br />

Menschen wie du und ich haben<br />

sie erlebt und zumeist Jahrzehnte<br />

später aufgeschrieben. Wie das<br />

Leben selbst sind auch diese Erinnerungen<br />

mal stimmungsvoll,<br />

mal ernst und zum Nachdenken<br />

anregend, manchmal komisch<br />

oder ganz oft einfach fröhlich<br />

und voller ansteckender Festtagsfreuden.<br />

Und wenn auch in einer der Geschichten<br />

behauptet wird, „Weihnachtszeit<br />

ist Märchenzeit“, so ist<br />

eines ganz gewiss: Nichts ist<br />

wundersamer, spannender, mitunter<br />

auch trauriger als jene Geschichten,<br />

die das Leben selbst<br />

schrieb.<br />

Eine Weihnachtgeschichte<br />

(Band 6 mit 38 besinnlichen<br />

und heiteren Zeitzeugen-Erinnerungen,<br />

192 Seiten, viele<br />

Abbildungen, Ortsregister,<br />

Gebundene <strong>Ausgabe</strong> mit Lesebändchen<br />

ISBN: 978-3-86614-<br />

265-7, €11,90 Taschenbuch-<br />

<strong>Ausgabe</strong> ISBN: 978-3-86614-<br />

165-0, €8,90 Zeitgut Verlag<br />

Berlin. www.zeitgut.com)<br />

Unvergessene Weihnachten Band 1 bis 14<br />

jeder Band mit 192 Seiten und vielen Abbildungen, Band 1 bis 13 jedes<br />

Taschenbuch für 8,90 Euro; Band 14 für 10,90 Euro, ab Band 6<br />

auch als gebundene Geschenkausgaben für 11,90 Euro erhältlich;<br />

Zeitgut Verlag, Berlin. www.zeitgut.com<br />

Taschenbücher<br />

Band 1, ISBN 978-3-933336-73-6, Euro 8,90<br />

Band 2, ISBN 978-3-86614-103-2, Euro 8,90<br />

Band 3, ISBN 978-3-86614-122-3, Euro 8,90<br />

Band 4, ISBN 978-3-86614-135-3, Euro 8,90<br />

Band 5, ISBN 978-3-86614-146-9, Euro 8,90<br />

Band 6, ISBN 978-3-86614-165-0, Euro 8,90<br />

Band 7, ISBN 978-3-86614-183-4, Euro 8,90<br />

Band 8, ISBN 978-3-86614-211-4, Euro 8,90<br />

Band 9, ISBN 978-3-86614-223-7, Euro 8,90<br />

Band 10, ISBN 978-3-86614-244-2, Euro 8,90<br />

Band 11, ISBN 978-3-86614-254-1, Euro 8,90<br />

Band 12, ISBN 978-3-86614-266-4, Euro 8,90<br />

Band 13, ISBN 978-3-86614-275-6, Euro 8,90<br />

Band 14, ISBN 978-3-86614-280-0, Euro 10,90<br />

Gebundene Geschenkausgaben:<br />

Band 6: ISBN 978-3-86614-180-3, Euro 11,90<br />

Band 7: ISBN 978-3-86614-203-9, Euro 11,90<br />

Band 8: ISBN 978-3-86614-210-7, Euro 11,90<br />

Band 9: ISBN 978-3-86614-218-3, Euro 11,90<br />

Band 10: ISBN 978-3-86614-243-3, Euro 11,90<br />

Band 11: ISBN 978-3-86614-253-4, Euro 11,90<br />

Band 12: ISBN 978-3-86614-265-7, Euro 11,90<br />

Band 13: ISBN 978-3-86614-276-3, Euro 11,90<br />

Inge Handschick DIE WEIHNACHTSÜBERRASCHUNG<br />

ein Dorf in der Lausitz, nahe Zittau,<br />

Sachsen, damals DDR, 70er<br />

Jahre Es schneit. Na endlich! Else<br />

Pfennigwerth steht vor der Tür<br />

ihres niedrigen Fachwerkhauses,<br />

schnauft zwei-, dreimal und<br />

spürt, wie die Kälte an den Nasenlöchern<br />

kitzelt. Sie entschließt<br />

sich dennoch, bis zum<br />

Gartenzaun zu gehen. Sie hält<br />

nach Emil Ausschau. Als sich<br />

Emil endlich auf der gummigeflochtenen<br />

Matte umständlich<br />

die Schuhe abtritt, pflanzt sie ihre<br />

Stattlichkeit breitbeinig vor<br />

ihm auf. „Waaas? Drei Tage vor<br />

Weihnachten noch keinen Christbaum?<br />

Da sieht man mal wieder,<br />

wie ich mich auf dich verlassen<br />

kann! Fünfzig Jahre sind wir verheiratet,<br />

immer habe ich die Bäume<br />

besorgt.<br />

Du kannst bloß nörgeln. An einem<br />

fehlt ein Ast, der andere ist<br />

dir zu teuer – ansonsten ist nichts<br />

mit dir los. Ph!“ Mit einem aufreizenden<br />

Ruck dreht sich Else<br />

um. Emil ist nicht gerade der<br />

Wendigste, aber wenn es gilt, seine<br />

männliche Ehre zu retten, fällt<br />

14<br />

ihm noch rechtzeitig eine Ausrede<br />

ein: „Es ... gab bloß noch große,<br />

nichts für uns.“ Bevor er sich<br />

ausdenken kann, dass noch eine<br />

Lieferung kommen soll und er<br />

später noch einmal zur Verkaufsstelle<br />

gehen wird, ist Else schon<br />

zur Tür hinaus. Sie stürmt zum<br />

Autobus und kauft in der Kreisstadt<br />

eine Fichte. Eine knappe<br />

Stunde später ist sie wieder da.<br />

„Vater!“ schreit sie im Hausflur.<br />

So laut, dass Emil aus dem Sessel<br />

auffährt und ihm die Zeitung<br />

vom Gesicht fällt. „Was? Das soll<br />

ein Christbaum sein? Ein Reisigbesen<br />

ist das!“ höhnt er und holt<br />

eine prächtige Kiefer aus der<br />

Flurecke. „Neue Lieferung. Das<br />

beste Stück, sage ich dir. Vier<br />

Frauen wollten sie haben, aber<br />

Emil war schneller.“ Er glaubt<br />

beinahe selber, was er sagt, und<br />

Else verschlägt es die Sprache.<br />

Flugs versteckt sie ihren Dürfterling<br />

im Schuppen. „Was hat er<br />

denn gekostet, der Sturzel?“ fragt<br />

Emil, sobald sie sich wieder sehen<br />

lässt. „Vier Mark fünfzig“,<br />

lügt Else. „Ziemlich teuer für einen<br />

Kasten Feuerholz!“ Emil<br />

brummelt vor sich hin, während<br />

er seine Prachtkiefer in einen Zuber<br />

mit Wasser stellt. Anschließend<br />

schlurft er zum Schuppen,<br />

um sich an Elses Niederlage noch<br />

einmal zu erbauen. Prüfend dreht<br />

er die Fichte um und um. Hm! So<br />

schlecht ist sie gar nicht. Sie hätte<br />

es auch verrichtet. Seine unnütze<br />

Auslage, Investition in seinen<br />

männlichen Ehrgeiz, beginnt<br />

ihn zu reuen.<br />

Zwei Tage später, auf dem Heimweg<br />

von der Kaufhalle, trifft Else<br />

ihre ehemalige Kollegin Gerda,<br />

die einen Jungen an der Hand<br />

hält. Gerda, lamentiert: „Meine<br />

Schwiegertochter musste ins<br />

Krankenhaus, ausgerechnet jetzt!<br />

Die Enkel sind da. Nun muss ich<br />

einen Christbaum heranschaffen.<br />

Wir wollten eigentlich gar keinen<br />

aufstellen, aber mit Kindern ist es<br />

doch nichts ohne Baum! „Kannst<br />

von mir einen haben. Komm nur<br />

gleich mit.“ –Else holt ihre<br />

schmächtige Fichte aus dem<br />

Schuppen und fühlt sich dabei<br />

mächtig erleichtert. Es war tatsächlich<br />

kein Vergnügen, jeden<br />

Tag beim Holzholen oder Kaninchenfüttern<br />

diese stachlige Blamage<br />

so augenscheinlich vor sich<br />

zu haben. „Bist ein Schatz!“<br />

Mehrfach bedankt sich Gerda.<br />

Dann, beim Gartentor, dreht sie<br />

sich noch einmal um. „Was bekommst<br />

du denn dafür?“ Else<br />

winkt ab: „Lass schon. Ich tu’s für<br />

die Kinder.“ Der Junge strahlt.<br />

Gerda bedankt sich nochmals,<br />

und Else hat für zehn Mark achtzig<br />

den ganzen Tag das erhebende<br />

Gefühl einer guten Tat. „Wo hast<br />

du den Baum denn eigentlich<br />

hingetan?“ „Dumme Frage! Hast<br />

ihn doch selber ins Waschhaus<br />

gesetzt.“ „Meinen? Den habe ich<br />

gestern Nitsches Bernd verkauft.<br />

Der wollte unbedingt eine Kiefer,<br />

weil sie immer eine hatten. Uns<br />

ist das doch egal, Baum bleibt<br />

Baum. Nach ein paar Tagen ist<br />

der ganze Flimmer sowieso vorbei.“<br />

„Und meinen ...“ stottert Else,<br />

„habe ich Gerda geschenkt.“<br />

Es ist gut, dass beide einen Stuhl<br />

in der Nähe haben.


Der Gewinnerin aus der September-<strong>Ausgabe</strong><br />

<strong>2022</strong> Frau Gudrun<br />

Block aus <strong>Rendsburg</strong> wurden<br />

100,00 Euro überreicht.<br />

Mit der Teilnahme an unserem<br />

Rätsel erklären Sie sich damit<br />

einverstanden, dass im Falle eines<br />

Gewinns ein Foto von Ihnen mit<br />

Angabe des Namens und des<br />

Wohnortes veröffentlicht wird.<br />

Rätseln und 100 €<br />

in bar gewinnen<br />

Unter allen Einsendern des richtigen<br />

Lösungsworts verlosen wir 100 € in<br />

bar. Senden Sie das Lösungswort per<br />

Postkarte an Ihrens-Verlag · Altstädter<br />

Markt 1-3 · 24768 <strong>Rendsburg</strong> oder<br />

per E-Mail an: info@ihrensverlag.com<br />

Bitte angeben: Name, Adresse und<br />

unbedingt die Telefon-Nummer.<br />

Einsendeschluss: 18. Dez. 22<br />

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />

Auflösung aus der letzten <strong>Ausgabe</strong>:<br />

VERLOSUNG<br />

Gewinnerin unseres Kreuzworträtsels<br />

aus der <strong>Ausgabe</strong> November<br />

<strong>2022</strong> ist Frau Renate Tietz<br />

aus Mönkeberg.<br />

Möchten Sie dieses Buch gewinnen?<br />

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wir<br />

verlosen zu Weihnachten 3 x Band<br />

6 aus dieser Serie. Teilen Sie uns<br />

einfach mit, auf welcher Seite in<br />

diesem Magazin sich die vollständige<br />

Anzeige zum nebenstehenden<br />

Ausschnitt befindet.<br />

Senden Sie einfach die Seitenzahl<br />

per Postkarte an:<br />

Ihrens-Verlag · Altstädter Markt 1-3 · 24768 <strong>Rendsburg</strong><br />

oder E-Mail an: info@ihrens-verlag.com<br />

Bitte geben Sie Ihre genaue Anschrift an, damit das<br />

Buch noch bis Weihnachten bei Ihnen ankommt.<br />

Einsendeschluss: 18. <strong>Dezember</strong> <strong>2022</strong> Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />

RENDSBURGER-TRÖDEL-TREFF<br />

– WITTERUNGSUNABHÄNGIG TRÖDELN<br />

Am Sonntag, dem 11. <strong>Dezember</strong><br />

<strong>2022</strong>, findet in der Zeit<br />

von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr<br />

ein <strong>Rendsburg</strong>er-Trödel-Treff<br />

im Erdgeschoß der Nordmarkhalle<br />

statt.<br />

Ab sofort können vormittags<br />

von Montag bis Donnerstag in<br />

der Zeit von 10:00 Uhr bis<br />

12:00 Uhr telefonisch (und<br />

nur telefonisch) unter der Telefonnummer<br />

04331 - 206<br />

641 Standplätze reserviert<br />

werden.<br />

Der <strong>Rendsburg</strong>er-Trödel-Treff<br />

ist einer der ältesten Flohmärkte<br />

im Stadtgebiet. Während<br />

in der Freiluftsaison auf<br />

dem Willy-Brandt-Platz eifrig<br />

gefeilscht wurde, kann das<br />

jetzt auch wieder witterungsunabhängig<br />

und nach Herzenslust<br />

unter dem Dach der<br />

Nordmarkhalle getan werden.<br />

hineingehen<br />

(Zimmer)<br />

eine<br />

Europäerin<br />

Lückenbüßer<br />

(ugs.)<br />

ein<br />

Balte<br />

Weltmacht<br />

(Abkürzung)<br />

Riesenschlange<br />

Kaffee<br />

nach<br />

italienischer<br />

Art<br />

die dort<br />

unbestimmter<br />

Artikel<br />

Treib-,<br />

Gärungsmittel<br />

durchdringend;<br />

aufdringlich<br />

lenken,<br />

steuern<br />

Windjacke<br />

Verhältniswort<br />

betagt,<br />

nicht<br />

jung<br />

Halstuch<br />

RätsEL / BUchtipp<br />

1<br />

Freude;<br />

Sinnlichkeit,<br />

Ver-<br />

7 langen<br />

9<br />

10<br />

verzweifelt,<br />

elend;<br />

trist<br />

das<br />

klassische<br />

Altertum<br />

Abschiedsgruß<br />

schützen;<br />

abschirmen<br />

Lösungswort:<br />

1<br />

2<br />

3<br />

Ausflug<br />

zu<br />

Pferde<br />

eine<br />

Blume;<br />

ein<br />

Gewürz<br />

Tierspur<br />

4<br />

2<br />

Spion,<br />

Spitzel<br />

5<br />

das<br />

Unsterbliche<br />

5<br />

über jemanden<br />

Bescheid<br />

wissen<br />

zu<br />

keiner<br />

Zeit<br />

auf sich<br />

wirken<br />

lassen,<br />

erfahren<br />

Flugkörper<br />

freiwillig;<br />

un-<br />

Platzdeckchen<br />

(englisch)<br />

entgelt-<br />

lich<br />

Schiffszubehör<br />

langschwänziger<br />

Papagei<br />

Fischfett<br />

Teil des<br />

Bühnenstücks<br />

Insektenlarve<br />

Nasszelle,<br />

Feuchtraum<br />

Großmutter<br />

Geldsumme<br />

6<br />

verblüht,<br />

vertrocknet<br />

Flachland<br />

Kopfbedeckung<br />

Rogen<br />

des Störs<br />

Viehhüter<br />

Opernsologesang<br />

6<br />

7 8<br />

3<br />

gepökeltes<br />

Schweinefleisch<br />

scharfer<br />

Falz,<br />

Bruch<br />

Laden-,<br />

Schanktisch<br />

4<br />

Himmelswesen<br />

Beingelenk<br />

zarte,<br />

anmutige<br />

Märchengestalt<br />

große<br />

Tür,<br />

Einfahrt<br />

Musikzeichen<br />

Landraubtier<br />

8<br />

Lasten<br />

bewegen<br />

9 10<br />

15


WEihNAchtEN: schLEmmEN & GENiEssEN<br />

Köstliches zur Weihnachtszeit:<br />

ALTLÄNDER APFELKUCHEN<br />

Traditionell kommen zu Weihnachten<br />

Familie und Freunde<br />

zusammen – es ist wie kein anderes<br />

Fest dafür bestimmt, seinen<br />

Lieben eine Freude zu bereiten.<br />

Auf besonders schöne Weise gelingt<br />

dies in geselliger Kaffeerunde<br />

mit einem herrlich warmen<br />

Apfelkuchen. Zubereitet<br />

mit „Altländer Wellant“, einer<br />

neuen fruchtbetont-aromatischen<br />

sowie feinherb-saftigen<br />

Apfelsorte, entsteht im Handumdrehen<br />

eine weihnachtliche<br />

Delikatesse – hier das Rezept.<br />

Zutaten: 1 Kilo Äpfel der Sorte<br />

„Altländer Wellant“, 250 g Butter,<br />

2 Eier, 1 Päckchen Vanillezucker,<br />

200 g Mehl, 1 Päckchen<br />

Backpulver, Saft einer Zitrone,<br />

Puderzucker, Zimt und Zucker.<br />

1.<br />

2.<br />

3.<br />

4.<br />

5.<br />

Den Backofen auf 180<br />

Grad vorheizen.<br />

Äpfel schälen, vierteln<br />

und entkernen. Anschließend<br />

in Scheiben schneiden<br />

und mit Zimt und<br />

Zucker bestreuen.<br />

Butter, Eier, Vanillezucker,<br />

Mehl und Backpulver<br />

verkneten, bis ein fester<br />

Teig entsteht. Diesen<br />

dann halbieren.<br />

Die eine Hälfte ausrollen<br />

und in die Springform legen.<br />

Diese dann für 10<br />

Minuten in den vorgeheizten<br />

Backofen schieben.<br />

Danach werden die bestreuten<br />

Apfelscheiben<br />

auf dem vorgebackenen<br />

Weihnachtsessen - Easy Going<br />

Küchenstress an Weihnachten?<br />

Wir helfen Ihnen zum entspannten Weihnachtsdinner!<br />

So geht’s:<br />

Sie bestellen persönlich bis zum 12.12.<strong>2022</strong> bei uns. Wir bereiten alles im<br />

Aromabeutel (Sousvide) für Sie vor und Sie holen es am 24. <strong>Dezember</strong> bei<br />

uns ab.<br />

(Terminvergabe durch uns zwischen 10 – 12 Uhr)<br />

Zuhause im Kühlschrank lagern und später, nach unserer Anleitung,<br />

30 - 45 Minuten Ihr perfektes Weihnachtsessen auf den Tisch zaubern und<br />

genießen. Ohne Stress mit dem Kochen.<br />

Wir helfen Ihnen gerne! Alle Gerichte sind garantiert bis zum 26.12.22<br />

verzehrfähig! Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine Umbestellungen<br />

annehmen können! Menüauswahl unter: www.schollers-schuetzenheim.de<br />

6.<br />

7.<br />

Teig verteilt.<br />

Nun die andere<br />

Teigmasse ausrollen<br />

und den<br />

belegten Teig<br />

damit abdecken.<br />

Die<br />

Springform<br />

kommt anschließend<br />

noch einmal für etwa eine<br />

Stunde in den Backofen.<br />

Abkühlen lassen und mit<br />

einem Guss aus Zitronensaft<br />

und Puderzucker<br />

gleichmäßig überziehen.<br />

Einfach lecker und mit viel Vitamin<br />

C – der Altländer Wellant erinnert<br />

an Äpfel aus früherer Zeit.<br />

Foto: Marktgemeinschaft Altes<br />

Land/akz-o<br />

Infos zur Apfelsorte: Beim „Altländer<br />

Wellant“ handelt es sich<br />

um eine Neuzüchtung. Durch<br />

seinen beeindruckend intensiven<br />

Geschmack, die leuchtend<br />

rote Farbe sowie seine rustikale<br />

Erscheinung mit „Berostung“<br />

unterscheidet er sich wesentlich<br />

von anderen neuen Sorten.<br />

Über Jahre war er nur an Marktständen<br />

zu finden. Inzwischen<br />

tragen die Bäume im Alten<br />

Land so gut, dass Supermarkt-<br />

Ketten wie REWE, Edeka und<br />

Kaufland den Apfel in ihr Sortiment<br />

aufnehmen. Somit dürfen<br />

sich ab sofort Apfelliebhaber<br />

deutschlandweit an dem Gaumenschmeichler<br />

erfreuen. Gut<br />

lagerbar, ist er fast das ganze<br />

Jahr über erhältlich. In Internetforen<br />

berichten Apfelallergiker<br />

mitunter, dass sie die Apfelsorte<br />

ausnahmsweise gut und ohne<br />

die üblichen Symptome vertragen.<br />

Hinter dem Anbau von<br />

Wellant stehen die beiden großen<br />

Erzeugerorganisationen an<br />

der Niederelbe, die Elbe Obst<br />

r.V. sowie die Marktgemeinschaft<br />

Altes Land GmbH.<br />

(akz-o)<br />

Weitere Informationen:<br />

www.altlaender-wellant.de<br />

KüchenSchollerei<br />

– Partyservice –<br />

www.kuechenschollerei.de<br />

Unser Weihnachtsbuffet findet<br />

am 25. + 26.12.<strong>2022</strong><br />

jeweils von 11 - 14 Uhr statt.<br />

Freitags und Samstags ab 14 Uhr freuen<br />

wir uns Sie in unseren Punschwald<br />

begrüßen zu dürfen.<br />

SCHOLLER’S<br />

RESTAURANT UND HOTEL<br />

Inh. Volker Scholler<br />

Itzehoer Chaussee 2<br />

24784 Westerrönfeld<br />

Telefon 0 43 31 / 890 41<br />

Telefax 0 43 31 / 875 26<br />

info@schollers-schuetzenheim.de<br />

www.schollers-schuetzenheim.de<br />

Öffnungszeiten:<br />

Mi. - Fr. 09.30 - 17.00 Uhr<br />

Sa. - So. 10.00 - 17.00 Uhr<br />

Stand auf dem<br />

Weihnachtsmarkt<br />

am 2. Adventwochenende<br />

in Schenefeld<br />

Mittwoch - Freitag<br />

Täglich wechselnder Mittagstisch<br />

16


WEihNAchtEN: schLEmmEN & GENiEssEN<br />

STRESSFREI GENIESSEN – SCHLEMMERMENÜ<br />

ZU WEIHNACHTEN<br />

Weihnachten – das Fest der<br />

Liebe, der Ruhe und Besinnung.<br />

In meiner Kindheit war<br />

bei uns zu Hause am ersten Feiertag<br />

wenig davon zu spüren.<br />

Bereits in den frühen Morgenstunden<br />

gerieten meine Eltern<br />

unter der Regie der Oma in die<br />

alljährliche Truthahn-Brat-<br />

Hektik.<br />

Das riesige Tier (aus zuverlässig<br />

artgerechter Haltung), das bereits<br />

am Heiligen Morgen vom<br />

Bauern angeliefert worden war<br />

und zehn Familienmitglieder<br />

sattmachen sollte, musste ausgenommen,<br />

gewässert, gewürzt,<br />

mit Äpfeln und Zwiebeln gefüllt<br />

und in den Ofen gestopft<br />

werden. Stundenlang brutzelte<br />

es dort, immer wieder wurde es<br />

gewendet und begossen, was<br />

sich aufgrund des enormen Gewichtes<br />

nur mit zwei Personen<br />

bewerkstelligen ließ. Daneben<br />

köchelten Rotkohl, Rinderbrühe,<br />

Klöße. Für die norddeutsche<br />

Großmutter musste es<br />

auch noch Grünkohl sein und<br />

der Ostpreußen-Opa wollte<br />

grundsätzlich Salzkartoffeln als<br />

Beilage. Nun, zum Schluss waren<br />

alle pappsatt, meine Eltern<br />

fix und fertig und den Puter gab<br />

es gefühlt noch bis kurz vor Silvester<br />

zu essen.<br />

Natürlich gehört traditionell<br />

neben Christbaum, Geschenken<br />

und dem Besuch eines Gottesdienstes<br />

in den meisten Familien<br />

ein reichhaltiges Weihnachtsmenü<br />

im Kreise der<br />

Liebsten zum Weihnachtsfest<br />

dazu. Während man am Heiligen<br />

Abend eher zu schlichteren<br />

Gerichten wie Kartoffelsalat<br />

und Würstchen oder einem<br />

Fischgericht tendiert, bietet<br />

man seinen Gästen am ersten<br />

Feiertag üppige Festmenüs: Die<br />

oben erwähnte Pute, die Weihnachtsgans,<br />

aber auch Ente,<br />

Schweinebraten oder Filet Wellington<br />

werden gern mit Kartoffelgratin,<br />

Kroketten, Herzoginnenkartoffeln<br />

gereicht und mit<br />

Gemüsebeilagen wie Brokkoli,<br />

Bohnen oder Rosenkohl abgerundet.<br />

Wer es vegetarisch oder<br />

vegan mag, findet in entsprechenden<br />

Kochbüchern oder auf<br />

Internetplattformen ein großes<br />

Angebot an tierfreien Festessen.<br />

Ein Klassiker hier: der Nussbraten!<br />

Um den Gastgebern den oben<br />

geschilderten Koch-Stress zu<br />

ersparen, teilen sich in vielen<br />

Familien die Verwandten mittlerweile<br />

die Arbeit: Jeder bringt<br />

ein Gericht des Menüs mit. Eine<br />

Nutzen Sie unseren Verkaufsautomaten<br />

mit Wurstwaren und Molkereiprodukten usw.<br />

Weihnachtsmarkt<br />

auf dem Asmus-<br />

Bremer-Platz in Kiel.<br />

Foto: Lh Kiel - Bodo<br />

Quante<br />

Sie finden uns auch auf den<br />

regionalen Wochenmärkten<br />

Enten, Ententeile und Puten<br />

- Gänse aufgrund der Vogelgrippe<br />

kaum vorhanden.<br />

Peter Mogk Frischgeflügel<br />

Poststraße 14 · 24806 Hohn<br />

Tel. 0 43 35 435<br />

andere Variante, die<br />

noch weniger Aufwand<br />

erfordert und<br />

die sehr verbreitet ist:<br />

das gemeinsame Kochen<br />

am Tisch – Raclette<br />

und Fonduevarianten<br />

erfreuen sich<br />

seit Jahren großer Beliebtheit.<br />

Sehr gemütlich<br />

ist das winterliche Grillen<br />

unter Rotlichtpilzen, insbesondere<br />

für Kinder, die vor Ungeduld<br />

und Vorfreude nicht lange<br />

am Tisch sitzen mögen und lieber<br />

zwischendurch im Garten<br />

toben. Mit einem wärmenden<br />

Lütten auch für die Erwachsenen<br />

gut auszuhalten!<br />

Wer es ruhig und dennoch stilvoll<br />

mag, der bucht einen Tisch<br />

für seine Lieben und genießt<br />

sein weihnachtliches Schlemmermenü<br />

im Restaurant seiner<br />

Wahl – ganz ohne Feiertagshektik.<br />

(Susanne Krüger)<br />

Geflügel<br />

Mogk<br />

Zucht von Shorthorn-Rindern und<br />

weißen gehörnten Heidschnucken<br />

Hofladen mit Verkauf von u.a. Wurst- und<br />

Fleischwaren aus eigener Zucht und Haltung<br />

G öff S 1000 1600Uh<br />

17


WEihNAchtEN: GEschENkidEEN<br />

Kunst und Handwerk<br />

GESCHENKIDEE ZU WEIHNACHTEN<br />

In der Altstadtpassage <strong>Rendsburg</strong><br />

ist auf Initiative des Vereins<br />

Wilde Bildung ein neuer<br />

Kulturraummit dem Namen<br />

„Ist das Kunst? Galerie 42“<br />

entstanden. Dieser wird von<br />

Künstler:innen, Kunstschaffenden<br />

oder Kulturorganisationen<br />

genutzt, die für maximal<br />

vier Wochen das ehemalige<br />

Ladengeschäft im ersten<br />

Stock mit ihren Werken und<br />

ihrer Arbeit beleben.<br />

In der Adventszeit gibt es dort<br />

viel zu entdecken.<br />

Bis zum 17. <strong>Dezember</strong> verwandelt<br />

sich der Raum in einen<br />

Pop-Up Store.<br />

Wer nach einem besonderen<br />

und handgemachten Geschenk<br />

aus der Region sucht<br />

wird hier sicher fündig. Zu<br />

bestaunen und zu erwerben<br />

gibt es unter anderem<br />

Schmuck, Bestecke mit Glasperlen<br />

oder andere Kleinigkeiten<br />

aus Glas wie zum Beispiel<br />

Hühner, Möwen oder<br />

fliegende Weihnachtsmänner.<br />

Selbst designte und handgemalte<br />

liebevolle Motive auf<br />

Taschen, kleinen Bildern, Kissenhüllen<br />

oder zauberhaften<br />

Notizbüchern. Dort finden<br />

sich aber auch lustige und<br />

nützliche Keramiken, die das<br />

Zuhause den Balkon und den<br />

Garten verschönern.<br />

Ob Nisthöhlen für heimische<br />

Vögel, Futterschirmchen oder<br />

kleine tierische Magnete, zu<br />

sehen gibt es unheimlich viel.<br />

Angeschlossen haben sich<br />

noch eine Künstlerin, die<br />

traumhafte Gestecke fertigt<br />

und ein Holzkünstler, der aus<br />

altem Holz eines ehemaligen<br />

Gasthofs in Owschlag handgeschnitze<br />

Fische erschaffen<br />

hat. Das Kunst.Hand-Werk ist<br />

geöffnet von Dienstag bis Freitag<br />

von 11.00 – 18.00 Uhr und<br />

Samstag von 10.00 – 14.00<br />

Uhr.<br />

Direkt im Anschluss geht es<br />

regional und handgemacht<br />

weiter. Ab dem 19. <strong>Dezember</strong><br />

werden vier S-Künstler:innen<br />

den Raum übernehmen: Sonja<br />

IN DER PASSAGE —<br />

malt Bilder für ein unbeschwertes<br />

Leben. Sylvia filzt<br />

Engel und macht wunderschöne<br />

Taschen für alles, was<br />

man so wegstecken kann. Stefan<br />

gestaltet aus Beton und<br />

Yton und Sönke macht Musik<br />

und hat Retromusikanlagen<br />

aus der goldenen Zeit der Musik<br />

und Schallplatten zum<br />

Anhören, sowie Kunstobjekte<br />

von anderen Gestalten und<br />

vieles andere zum Verschenken<br />

an die Lieben oder an<br />

Euch selbst. Kurz gesagt wird<br />

für alle Sinne etwas geboten.<br />

Dieser Laden ist geöffnet von<br />

Montag bis Freitag von 14.00<br />

– 18.00 Uhr und Samstag von<br />

10.00 – 14.00 Uhr. (AL)<br />

Geschenkidee Foto: S. Schröder<br />

FÜR JEDEN PO DIE RICHTIGE JEANS<br />

GESCHENK-<br />

GUTSCHEINE<br />

vom<br />

American<br />

Shop<br />

SCHENKEN MACHT FREU(N)DE!<br />

Kieler Str. 58 · 24340 Eckernförde · Tel. 04351 – 73 44 535<br />

Wasbeker Straße 3 • 24534 Neumünster<br />

Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 10-18 Uhr · Sa. 10-14 Uhr<br />

Tel. 0 43 21 / 4 44 51<br />

18


WEihNAchtEN: GEschENkidEEN<br />

KLINGEN VERSCHENKEN<br />

„Messer verschenkt man<br />

nicht“, besagt ein alter Aberglaube,<br />

denn sie könnten die<br />

Freundschaft zerschneiden.<br />

Deshalb erbitten auch heute<br />

noch viele vom Beschenkten eine<br />

symbolische Bezahlung von<br />

ein paar Cent, wenn sie ein<br />

Messer als Präsent überreichen.<br />

Doch ob man nun dran glaubt<br />

oder nicht – für ambitionierte<br />

Hobbyköche und -köchinnen<br />

oder Hausfrauen und -männer,<br />

die noch mit den alten Messern<br />

ihrer Erstausstattung hantieren,<br />

ist ein edles, scharfes Küchenmesser<br />

immer ein willkommenes<br />

Geschenk. Mit der neuen<br />

patentierten Shin Black Serie<br />

hat der Pionier der Keramikmesser-Technologie,<br />

Kyocera,<br />

neue ultrascharfe Messer auf<br />

den Markt gebracht, die ihre rasierklingenartige<br />

Schärfe nachweislich<br />

doppelt so lange wie<br />

traditionelle Keramikmesser behalten.<br />

Die gut ausbalancierten,<br />

leichten Messer eignen sich sowohl<br />

für den Profi als auch für<br />

den Einsatz in der heimischen<br />

Küche, wo regelmäßig Mahlzeiten<br />

mit Obst, Gemüse, Fisch<br />

oder Fleisch zubereitet werden.<br />

Keramikmesser rosten nicht,<br />

sind geruchsneutral und können<br />

auch in der Spülmaschine<br />

gereinigt werden. Bei guter<br />

Pflege halten sie extrem lange.<br />

Grundlage aller guten Schnitte<br />

ist das Schneidbrett. Während<br />

Holz und Kunststoff die Klingen<br />

schonen, sind Unterlagen<br />

aus Glas, Stein oder Metall eher<br />

nicht geeignet.<br />

(spp-o)<br />

Foto: Kyocera/spp-o<br />

Weihnachtswunschzettelerfüller<br />

von der HolstenTherme<br />

Ein Tag Urlaub unter Palmen, Entspannung auf der SaunaWeltreise,<br />

besondere Wohlfühlmomente im WellnessStudio – das schönste<br />

Geschenk ist Zeit!<br />

Für sich selbst, um aufzutanken, für Mama und Papa oder die beste Freundin…<br />

ach, einfach für alle, die mal wieder eine Pause verdient haben. In<br />

der HolstenTherme wird das ErlebnisBad zum Lieblingswasser für die ganze<br />

Familie: rutschen, planschen und ein Runde im Wildwasserkanal bringt Riesenspaß<br />

für lütte Piraten und große Klabauter. Vollkommene Ruhe und Entspannung<br />

versprechen die liebevoll gestalteten Ziele der SaunaWeltreise:<br />

Eben noch im Alltag erleben die Reisenden hier märchenhaft orientalisches<br />

Ambiente, das Flair der Südsee, innere Einkehr in japanischer Meditation.<br />

Hier bekommt einfach jeder seine ganz persönliche Wohlfühlauszeit – und<br />

mit einem Gutschein sein ganz persönliches Wohlfühlgeschenk!<br />

Die Glücksmomente gibt einfach online: Unter www.holstentherme.de/gutschein<br />

den passenden Gutschein auswählen, selbst ausdrucken und die<br />

Liebsten glücklich machen! Alle Gutscheine sind 5 Jahre gültig.<br />

Weitere Informationen unter: www.holstentherme.de<br />

19


WEihNAchtEN: GEschENkidEEN<br />

Aus der Geschäftswelt:<br />

PICCOLA ITALIA MERCATO<br />

Am 22. Oktober <strong>2022</strong> eröffnete<br />

Herr Mario Murrieri neben seinem<br />

Restaurant Piccola Italia,<br />

einen Feinkostladen, noch ein<br />

kleines Stück Italien mehr mitten<br />

in <strong>Rendsburg</strong>, Jungfernstieg<br />

11-13, zusammen mit dem<br />

Feinkostladen und einem Onlineladen.<br />

Kunden können sich hier auf<br />

eine große Auswahl an hochwertigen<br />

und leckeren italienischen<br />

Delikatessen erfreuen.<br />

Wie Olivenöle, Pesto, Nudeln,<br />

Weine, Grappa.<br />

Spirituosen aus verschiedenen<br />

Regionen Italiens in Kombination<br />

mit den typischen süßen Gebäcken<br />

wie Cantuccini und<br />

Amarettini sowie auch der<br />

Weihnachtskuchen Panettone<br />

machen den italienischen Gaumenschmaus<br />

perfekt.<br />

Von Montag bis Samstag gibt es<br />

ein italienisches Frühstückangebot:<br />

Montag – Freitag: 9.30 Uhr bis<br />

11.30 Uhr und<br />

Samstag: 10 Uhr bis 11.30 Uhr,<br />

es wird um Vorbestellung gebeten.<br />

Weiterhin werden Feierlichkeiten<br />

jeglicher Art ausgerichtet<br />

bis zu zirka 20 Personen.<br />

Wer lieber zu Hause seine Speisen<br />

genießt, wird im Onlineshop<br />

oder der Filiale in <strong>Rendsburg</strong><br />

ein reichliches Sortiment<br />

an italienischen Spezialitäten<br />

finden. Die typischen Delikatessen<br />

aus Italien wie Pesto und<br />

Pasta in Kombination mit<br />

einem italienischen Wein<br />

machen auch die Gerichte zu<br />

Hause zu einem<br />

Geschmacks erlebnis.<br />

Die Weine kommen vom<br />

Weingut „Salvano“ Es handelt<br />

sich dabei um hochwertige<br />

Produkte und edlen<br />

Trauben von den besten<br />

Hügeln von Diano d’Alba in<br />

der Region Piemont.<br />

Gerade jetzt zur Weihnachtszeit<br />

möchte jeder etwas<br />

Edles und Besonderes<br />

verschenken, vielleicht ein<br />

Stück Italien.<br />

Hierzu werden sagenhafte<br />

italienische Präsentkörbe angeboten,<br />

die individuell zusammengestellt<br />

werden können<br />

und gleich vor Ort abzuholen<br />

sind. Sollte man sich<br />

beim Geschmack unsicher<br />

sein, so kann man auch wunderbar<br />

einen Gutschein verschenken.<br />

italienische Feinkost<br />

Piccola Italia - Mercato<br />

Jungfernstieg 11-13<br />

24768 <strong>Rendsburg</strong><br />

04331/1488877<br />

info@piccola-italia-mercato.de<br />

Öffnungszeiten:<br />

Montags - Freitag:<br />

9.30 - 17.00 Uhr<br />

Samstags:<br />

10.00 - 14.00 Uhr<br />

20


WEihNAchtEN: WEihNAchtsBäUmE<br />

AUS DEM LEBEN EINER NORDMANNTANNE<br />

Ich wurde liebevoll von Förster<br />

Martin gepflanzt. In meinen<br />

ersten drei Jahren hat er mich<br />

befreit von Disteln und anderen<br />

Wildkräutern, die wie ich das<br />

Licht brauchen.<br />

Das war eine schweisstreibende<br />

Arbeit, die er mit einer Sense erledigt<br />

hat. Dabei hatte er natürlich<br />

Unterstützung von Andreas<br />

und anderen Mitarbeitern, die<br />

um mein Wohl besorgt waren.<br />

Dann kamen Schafe – ich war<br />

schon ein stattlich gewachsener<br />

Baum – und die Schafe haben<br />

lieber die Wildkräuter gefressen.<br />

Martin schenkte mir eine<br />

Maniküre, die mit einer Machete<br />

und einer Schere erledigt<br />

wurde.<br />

Die Jahre gingen ins Land und<br />

Langeweile kam nicht auf. Im<br />

Winter bekam ich Besuch von<br />

Amseln, Grünfinken und Meisen.<br />

Sie liebten die gesunden Insekten,<br />

die sich bei mir und<br />

meinen Brüdern versteckten. Im<br />

Frühling kamen Hasen, Rehe,<br />

Hirsche und Wildschweine. Sie<br />

hatten bei mir eine Ruhestätte,<br />

die immer seltener wird. Im<br />

Sommer blühten die Wildkräuter<br />

und um mich herum flogen<br />

Schmetterlinge, Bienen, Wespen,<br />

Hornissen und viele andere<br />

Insekten.<br />

Damit mir nicht langweilig wurde,<br />

hatte Förster Martin zusammen<br />

mit seinen Helfern eine<br />

große Blumenwiese angesät. Er<br />

war der Meinung, dass man<br />

doch gerne etwas zurückgeben<br />

sollte, wenn man anderer Stelle<br />

großen Nutzen ziehen möchte.<br />

Es war eine schöne Zeit – nach<br />

sieben Jahren verabschiedeten<br />

sich die ersten Brüder – ich<br />

brauchte Platz, damit ich der allerschönste<br />

Weihnachtsbaum<br />

werden würde. Nach zwölf Jahren<br />

und vielen Abgängen meiner<br />

Brüder war ich 2,5 Meter<br />

hoch und rundum schön gewachsen.<br />

Martin sagte: So, deine<br />

glanzvolle Zeit ist in diesem<br />

Jahr. Und solltest Du mich mitnehmen,<br />

kannst Du ein gutes<br />

Gewissen haben – ich bin ein<br />

echter Öko und habe viele Brüder,<br />

die in meine Fußstapfen<br />

treten werden. Für jeden von<br />

uns werden zehn neue Bäume<br />

gepflanzt.<br />

Wir kommen aus dem Emkendorfer<br />

Forst und aus Eckernförde.<br />

Hier werden seit vielen Jahren<br />

Bäume angepflanzt und ein<br />

Großteil der durch uns erzielten<br />

Einnahmen geht in die Renaturierung.<br />

Kaufen kannst du mich<br />

in Osterrönfeld bei Edeka Martin<br />

Hoof und beim Teppichhof<br />

in Büdelsdorf sowie bei der Familie<br />

Geisert in Schülp, Alte<br />

Landstraße 36. Übrigens - der<br />

Verdienst aus Schülp wird komplett<br />

an den örtlichen Kindergarten<br />

gespendet. Ich wünsche<br />

Ihnen frohe Weihnachten! (KS)<br />

Großer<br />

Weihnachtsbaumverkauf<br />

bei Edeka Hoof (Osterrönfeld)<br />

& Teppichhof (Büdelsdorf)<br />

vom 01. - 23. <strong>Dezember</strong> <strong>2022</strong><br />

von 10 - 18 Uhr durchgehend geöffnet<br />

Die Bäume stammen aus ökologischem<br />

Anbau aus dem Emkendorfer Forst.<br />

Nach telefonischer<br />

Vorbestellung<br />

(0174 - 593 86 02)<br />

liefern wir Ihnen<br />

den Baum<br />

auch nach<br />

Hause.<br />

!<br />

20 %<br />

Rabatt<br />

für diejenigen, die durch<br />

die Corona-Pandemie<br />

betroffen sind,<br />

z.B. Krankenschwestern,<br />

Pflegekräfte,<br />

Kurzarbeiter<br />

21


WEihNAchtEN: WEihNAchtsBäUmE<br />

SIND WEIHNACHTSBÄUME UMWELTFREUNDLICH?<br />

Materialwahl und Herkunft entscheiden über die Frage, für welche Art von Baum man sich entscheiden sollte<br />

Kunststoffe werden in Bezug auf ihre Umwelteigenschaften immer mehr hinterfragt. Umso erstaunlicher ist, dass es in der Weihnachtszeit<br />

einen Absatzmarkt für Plastikbäume gibt. Dabei existiert bereits ein vorteilhaftes Naturprodukt: Der „echte“ Weihnachtsbaum.<br />

10./11. Dez. 22<br />

17./18. Dez. 22<br />

Es gibt gute Gründe, warum natürliche<br />

Weihnachtsbäume im<br />

Vergleich zur künstlichen Alternative<br />

als die bessere Wahl für<br />

die Umwelt gelten können: Sie<br />

bieten während des Wachstums<br />

einen selten gewordenen Lebensraum<br />

für bedrohte Vogelarten,<br />

geben kein Mikroplastik<br />

und Chemikalien ab, werden<br />

nicht aus fossilen Rohstoffen erzeugt,<br />

wachsen CO2-neutral,<br />

können über kurze Transportwege<br />

in die Wohnzimmer gelangen<br />

und sind nach dem Fest<br />

unproblematisch verwertbar.<br />

2.000 Familienbetriebe kümmern<br />

sich um umweltschonenden<br />

Anbau<br />

„Wir arbeiten nicht nur in und<br />

mit der Natur, sondern auch für<br />

sie“, teilt Benedikt Schneebecke,<br />

Vorsitzender des Verbands<br />

natürlicher Weihnachtsbaum<br />

e.V. mit. Viele der knapp<br />

2.000 in Deutschland beheimateten<br />

Familienbetriebe erfüllen<br />

freiwillig Kriterien, die über die<br />

gesetzlichen Vorgaben hinausgehen.<br />

Dazu gehören unter anderem<br />

das Anlegen von Blühflächen<br />

für Insekten und Nistmöglichkeiten<br />

für Vögel sowie<br />

der Einsatz alternativer Energien.<br />

Untersuchung warnt:<br />

Plastikbäume enthalten<br />

besorgniserregende Stoffe<br />

Die österreichische Umweltschutzorganisation<br />

GLOBAL<br />

2000 hat 2019 bei verschiedenen<br />

österreichischen und deutschen<br />

Händlern stichprobenartig<br />

künstliche Weihnachtsbäume<br />

untersucht. Das Ergebnis: In<br />

über der Hälfte der Bäume wurden<br />

„besonders besorgniserregende<br />

Stoffe“, auf Englisch<br />

„Substances of Very High Concern“<br />

(SVHCs), nachgewiesen.<br />

Ein Viertel wurde sogar als<br />

nicht verkehrsfähig eingestuft.<br />

SVHCs sind krebserregend,<br />

fortpflanzungsschädigend, erbgutverändernd,<br />

hormonell<br />

wirksam oder sammeln sich<br />

langfristig im Gewebe an, bis<br />

sie eine giftige Dosis erreichen.<br />

„Während unsere Branche sich<br />

an die strengen Gesetze ordnungsgemäßer<br />

Landwirtschaft<br />

hält, gelangen für Mensch und<br />

Umwelt schädliche Plastikbäume<br />

in den Handel.<br />

Diese Tatsache ist auch dahingehend<br />

besorgniserregend, dass<br />

viele Hersteller ihrer Informationspflicht<br />

nicht nachkommen<br />

und die Kontrollinstanzen offensichtlich<br />

versagt haben“,<br />

kommentiert Schneebecke den<br />

Bericht.<br />

(KS)<br />

Ab Sa. 27. 26. November 2021<br />

<strong>2022</strong><br />

Freitag · Samstag · Sonntag<br />

auch am 23./24. <strong>Dezember</strong> 10 bis 17 Uhr<br />

mit Verzehr und Ausschank<br />

Güby · Damm 10<br />

Lieferservice auf Anfrage · Kartenzahlung möglich<br />

Tel. 0157-37245289 · www.schleitanne.de<br />

Weihnachtsbaumkulturen bieten vielen<br />

Tieren einen Lebensraum, darunter auch<br />

seltenen Arten.<br />

Grafik: VMWB / Kollaxo<br />

22


WEihNAchtEN: WEihNAchtsBäUmE<br />

Jahrelang hatten wir keinen<br />

Christbaum.<br />

Wir hatten zwei Neufundländer-Rüden.<br />

Über 60 Kilo<br />

schwer. Dauerwedelnd und<br />

sehr verspielt. Jetzt haben<br />

wir leider nur noch einen<br />

in die Jahre gekommenen<br />

Hund, dafür eine<br />

Enkelin, die auf einem<br />

Baum besteht.<br />

Für die meisten<br />

Menschen ist neben<br />

Adventskranz,<br />

Kerzen,<br />

Stollen und<br />

Plätzchen der<br />

Tannenbaum<br />

das zentrale<br />

Symbol des<br />

Weihnachtsfestes.<br />

Und<br />

tatsächlich lässt ein festlich geschmückter,<br />

glitzernder, herrlich<br />

nach Tannengrün duftender<br />

Baum nicht nur Kinderherzen<br />

höherschlagen. Dabei geht der<br />

uns heute geläufige Tannenbaum<br />

keinesfalls auf biblische<br />

Traditionen zurück, sondern ist<br />

wahrscheinlich heidnischen Ursprungs:<br />

Zur Zeit der Wintersonnenwende<br />

holte man sich<br />

grüne Zweige zum Schutz gegen<br />

Wintergeister und zum Zeichen<br />

des Lebens ins Haus. Im ausgehenden<br />

Mittelalter vermischten<br />

sich heidnische und christliche<br />

Traditionen – ein immergrüner<br />

„Paradiesbaum“ mit roten Äpfeln<br />

wurde bei der szenischen<br />

Darstellung der Paradiesgeschichte<br />

aufgestellt, um die Geschichte<br />

von Adam und Eva zu<br />

erzählen. 1419 schmückten Bäckergesellen<br />

zu Weihnachten in<br />

Freiburg erstmalig einen Nadelbaum<br />

mit Äpfeln und Lebkuchen.<br />

Zunächst breitete sich der<br />

Weihnachtsbaum-Brauch in den<br />

Fürstenfamilien Deutschlands,<br />

danach im ganzen Land und ab<br />

Ende des 19. Jahrhunderts in<br />

ganz Europa aus.<br />

Rund 28 Millionen Weihnachtsbäume<br />

werden jährlich in<br />

Deutschland verkauft, die zumeist<br />

aus eigens dafür angelegten<br />

Plantagen kommen, zehn<br />

Prozent sogar aus dem Ausland.<br />

Hier wie dort wird kräftig gespritzt<br />

und gedüngt – Pestizide,<br />

Herbizide, Fungizide und Mineraldünger<br />

belasten Boden und<br />

Gewässer, bedrohen Bienen und<br />

Wasserlebewesen. Naturschutzorganisationen<br />

wie NABU oder<br />

Robin Wood empfehlen daher,<br />

Weihnachtsbäume von Betrieben<br />

aus der Region zu erwerben,<br />

die nach strengen ökologischen<br />

und sozialen Maßstäben arbeiten.<br />

Sie verweisen einerseits auf<br />

Bioland- oder Naturland zertifizierte<br />

Bäume, andererseits auf<br />

die regionalen Forstbetriebe. Die<br />

Schleswig-Holsteinischen Landesforsten<br />

sind ein hervorragender<br />

Ansprechpartner für unser<br />

Bundesland: Hier kann man die<br />

aus der Region stammenden sog.<br />

Öko-Förstertannen erwerben,<br />

die mit dem EU-Bio-Label DE-<br />

Öko-009 ausgezeichnet sind. Sogar<br />

das Verpackungsnetz der<br />

Bäume ist aus abbaubarer Naturfaser<br />

und trägt so zum Schutz<br />

der Umwelt bei.<br />

Wer sich also die Mühe macht<br />

und nicht nur die Weihnachtsgans<br />

mit gutem Gewissen kaufen<br />

möchte, wird in Schleswig-Holstein<br />

durchaus fündig. Eine Liste<br />

von Verkaufsstellen der Öko-<br />

Förstertanne findet sich unter<br />

https://www.forst-sh.de/, weitere<br />

ökologisch arbeitende Betriebe<br />

unter https://www.robinwood.de<br />

oder https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen.<br />

Meine Enkelin war im letzten<br />

Jahr zufrieden mit meiner nachhaltigen<br />

Baumauswahl, vor allem,<br />

weil der Kleine einen Ballen<br />

hat, mittlerweile richtig groß<br />

geworden ist und uns auch zum<br />

Weihnachtsfest <strong>2022</strong> erfreuen<br />

wird.<br />

(Susanne Krüger)<br />

23


pRodUktE AUs dER REGioN<br />

Ab in die Pilze:<br />

VORSICHT VOR GIFTIGEN DOPPELGÄNGERN<br />

Tipps zum Sammeln<br />

und Zubereiten<br />

Beim Pilzsammeln gibt es noch weitere Dinge zu beachten:<br />

• Für einige Pilze gelten etwa Naturschutzregeln: Stein pilze<br />

oder Pfifferlinge dürfen beispielsweise nur in kleinen<br />

Mengen für den Eigenbedarf gepflückt werden.<br />

• Für das Sammeln eignet sich am besten ein luftiger<br />

Behälter wie ein Korb.<br />

• Da kleine, junge Pilze oft nicht richtig zu bestimmen sind,<br />

sollten sie gemieden werden.<br />

• Zusätzlich spielt die richtige Lagerung und Zubereitung<br />

eine große Rolle: Wer Pilze zu lange lagert und schwitzen<br />

lässt, riskiert Magen-Darm-Beschwerden.<br />

• Alle frischen Pilze müssen ausreichend gedünstet werden.<br />

Nur der Champignon ist auch roh genießbar. Reste gehören<br />

nach dem Abkühlen in den Kühlschrank und können ohne<br />

Bedenken am Folgetag verzehrt werden.<br />

Ihre Medienberaterin vor Ort:<br />

Christine Struckmeyer<br />

Tel.: 0 43 31 - 44 05 - 189<br />

ch.struckmeyer@ihrens-verlag.com<br />

Ihre Ansprechpartnerin<br />

rund um den<br />

HOLSTEINER<br />

Klöön<br />

Ihr Medienberater vor Ort:<br />

Ihr Ansprechpartner<br />

rund um den<br />

Sascha Hoppe<br />

Tel.: 0 43 31 - 44 05 - 190<br />

info@ihrens-verlag.com<br />

HOLSTEINER<br />

Klöön<br />

Gartenbaubetrieb Reese<br />

Die Grünkohlsaison hat begonnen,<br />

jetzt erntefrisch aus eigenem Anbau:<br />

Grünkohl, Kürbis, Rosenkohl, Rüben<br />

Kartoffeln, Sellerie, Porree, Kohl, Möhren und diverse Salate!<br />

Öffnungszeiten Hofladen: Dienstag und Freitag<br />

08.00 Uhr - 12.00 Uhr & 13.00 Uhr - 18.00 Uhr<br />

Mittwochs und Samstags auf dem Wochenmarkt in <strong>Rendsburg</strong><br />

Neumühlener Weg 20 · 24802 Kleinvollstedt<br />

Tel./Fax 0 43 30 / 2 64 · www.gartenbaureese.de<br />

Vor allem in den Herbstmonaten<br />

treten Pilzvergiftungen auf.<br />

Ein häufiger Grund: Nur wenige<br />

Sammlerinnen und Sammler<br />

wissen um die giftigen Doppelgänger.<br />

Die Verbraucherzentrale<br />

Schleswig-Holstein<br />

(VZSH) rät daher bereits bei geringstem<br />

Zweifel bei der Bestimmung<br />

selbstgesammelter<br />

Pilze von deren Verzehr ab.<br />

Mit dem Wunsch, die Hauptzutat<br />

für die Pilzpfanne zum<br />

Abendessen selbst zu sammeln,<br />

beginnen häufig Krankenhausaufenthalte<br />

oder gar tödlich verlaufende<br />

Vergiftungen. Auf der<br />

Suche nach dem essbaren Wiesenchampignon<br />

bleibt immer<br />

wieder Pilzsammlern unbemerkt,<br />

dass es sich bei ihrem<br />

Fund um den giftigen Knollenblätterpilz<br />

handelt. Besonders<br />

tückisch ist, dass der Geschmack<br />

des Pilzes unauffällig<br />

ist und Symptome erst Stunden<br />

später auftreten. Auch beim beliebten<br />

Steinpilz kann es zu<br />

Verwechslungen kommen. Sein<br />

giftiger Doppelgänger ist der Satansröhrling.<br />

Der Hauptgrund<br />

für eine Pilzvergiftung ist jedoch<br />

das Verzehren zu alter Pilze.<br />

Auch hier gilt: lieber stehen<br />

lassen. „Fast jeder Speisepilz<br />

hat einen giftigen Doppelgänger.<br />

Das richtige Bestimmen der<br />

Pilze sowie ihres Alters ist extrem<br />

wichtig. Wer unsicher ist,<br />

was vor ihm sprießt und sich<br />

im Unklaren über den Zustand<br />

des Pilzes ist, sollte ihn stehen<br />

lassen“, erklärt Saskia Vetter,<br />

Ernährungsexpertin bei der<br />

VZSH.<br />

Pilz – Foto: VZSH<br />

Was tun bei Vergiftungs -<br />

erscheinungen?<br />

Bei Pilzvergiftungen rät die<br />

Deutsche Gesellschaft für Mykologie<br />

zu drei Sofortmaßnahmen:<br />

1. Arzt oder Giftzentrale kontaktieren.<br />

2. Pilzreste sichern.<br />

3. Keine medizinischen Selbstmaßnahmen<br />

ergreifen.<br />

Sicher zum Pilzgenuss<br />

Sammeln Sie nur Pilze, die Sie<br />

kennen und sicher bestimmen<br />

können. Zertifizierte Pilzsachverständige<br />

bieten Pilzlehrwanderungen<br />

an und erklären,<br />

welche Pilze essbar sind.<br />

Im Zweifel die Pilze lieber stehen<br />

lassen. (VZSH)<br />

24


GARtENARBEit kENNt kEiNE JAhREszEit<br />

GRUNDSCHÜLER PFLANZEN 30 HOCHSTAMM<br />

OBSTBÄUME IN GNUTZ<br />

Und Abmarsch<br />

hieß es am 16.11.<br />

pünktlich um<br />

09:00 Uhr für die<br />

Schüler/Innen<br />

der 4. Klasse der<br />

Privatschule <strong>Mittelholstein</strong><br />

gGmbH. Die<br />

Schüler haben<br />

sich dem Thema<br />

(Streuobst)-Wiese<br />

gewidmet und<br />

hatten zuvor<br />

beim Aussuchen<br />

der vom MEKUN<br />

und Naturpark<br />

Aukrug e.V. gespendeten<br />

Obstbäume<br />

mitgeholfen.<br />

In Begleitung<br />

ihres Klassenlehrers<br />

Herrn Dinser<br />

und der Umweltpädagogin<br />

Inka Harms vom Naturpark<br />

Aukrug e.V. ging es in die<br />

Feldmark von Gnutz. Dort angekommen<br />

wartetet Oleg Ceban von<br />

der Baumschule Ceban aus Sörup,<br />

der ehemalige Bürgermeister<br />

Markus Mehrens, weitere freiwillige<br />

Helfer sowie Helga Heesch<br />

von Naturschutzring e. V. bereits<br />

auf die Kinder.<br />

Abmessen der Seite<br />

Anbringen der<br />

Halteseite<br />

Wie pflanzt man einen Obstbaum?<br />

Nach einer kurzen Einweisung<br />

gingen die Helfer sofort<br />

ans Werk. Die Baumpfähle zur<br />

Befestigung mussten abgeladen<br />

und auf der Fläche verteilt werden.<br />

Dann wurde mit Spaten und<br />

Muskelkraft die Pflanzlöcher ausgehoben.<br />

Apfel-, Pflaumen,-<br />

Kirsch und Birnenbäume kamen<br />

nach einem fachgerechten Wurzelschnitt<br />

in die Pflanzlöcher.<br />

Zum Schluss wurden die Bäume<br />

noch mit einer speziellen Technik<br />

mit Kokosband an den<br />

Stützpfähle befestigt und ein Verbissschutz<br />

angelegt.<br />

Dann ging es auch schon wieder<br />

zurück zur Schule. Alle Beteiligten<br />

freuten sich über die rundum<br />

gelungene Aktion. In ein paar<br />

Jahren können sich Spaziergänger<br />

die Vielfalt des Obstangebots<br />

schmecken lassen. Vom Blütenreichtum<br />

werden viele Insekten<br />

profitieren und vom Fallobst im<br />

Herbst diverse Tierarten. Ebenso<br />

werden die neuen Obstbäume in<br />

Zukunft bei Umweltbildungsprojekten<br />

zum Einsatz kommen,<br />

denn die Grundschule Gnutz ist<br />

auf dem Weg der Zertifizierung<br />

als Naturpark-Schule für den Naturpark<br />

Aukrug. Ein Birnenbaum<br />

Gruppenfoto Helfer.<br />

Fotos: Inka Harms<br />

„die rote Williams Christ“ kam<br />

auf dem Schulgelände in die Erde<br />

und kann täglich beim Wachsen<br />

beobachtet werden.<br />

Gefördert wird das Projekt vom<br />

MEKUN Das Ministerium für<br />

Energiewende, Klimaschutz,<br />

Umwelt und Natur des Landes<br />

Schleswig-Holstein sowie Naturparkgelder.<br />

Winterzeit - Gartenzeit<br />

Garten- und Rasenpflege<br />

Pflanz- und Gehölzschnittarbeiten<br />

Pflasterarbeiten · Zäune/Friesenwälle<br />

Kieler Straße 64 · 24768 <strong>Rendsburg</strong><br />

Telefon 0 43 31 / 123 08 30 · Fax 0 43 31 / 123 08 40<br />

info@gartenteamnord.de · www.gartenteamnord.de<br />

! Personal gesucht !<br />

849 €<br />

549 €<br />

13 €<br />

25


26


Aus der Geschäftswelt:<br />

BAUZENTRUM TEPKER AUS<br />

OSTERRÖNFELD INFORMIERT:<br />

PLANEN / BAUEN / WOHNEN<br />

Online-Ratgeber ihre Möglichkeiten<br />

ausschöpfen.<br />

Diese Fördermittelauskunft<br />

macht jeder Kunde ganz alleine<br />

an seinem PC oder auf dem<br />

Smartphone. Dabei ist dies für<br />

den Kunden leicht zu händeln<br />

und läuft wie folgt ab:<br />

Wer eine Renovierung, Sanierung,<br />

Neubau, Umbau oder Anbau<br />

plant, benötigt hierfür in<br />

erster Linie ausreichende<br />

Kenntnisse, was möglich ist<br />

und was gewünscht ist.<br />

Diese erforderlichen Informationen<br />

findet man in den vier neuen<br />

Magazinen beim Baustoffzentrum<br />

Tepker.<br />

Jedes<br />

Magazin hat<br />

52 Seiten und<br />

ist voll mit Informationen<br />

und Inspirationen<br />

zum<br />

Bauen und<br />

Renovieren.<br />

Die vier neuen<br />

Magazine<br />

nennen die<br />

unterschiedlichen<br />

Beweggründe<br />

der privaten<br />

Bauherren<br />

für ihre Baumaßnahme.<br />

Dadurch werden<br />

die Privatkunden<br />

individuell beraten<br />

und die speziellen Wünsche<br />

zum beabsichtigten Bauvorhaben<br />

können eingeplant werden.<br />

Aber ein Thema überstrahlt zurzeit<br />

alle Grundbedürfnisse des<br />

einzelnen Kunden, und zwar das<br />

Thema energetische Sanierung<br />

bzw. Energie sparen. Daher wird<br />

dieses Thema in den Magazinen<br />

sehr ausführlich behandelt.<br />

Da alles finanziert werden muss,<br />

ist an erster Stelle hier das Interesse<br />

an staatlicher Förderung.<br />

Gerade bei der staatlichen Förderung<br />

besteht ein enormer Beratungsbedarf,<br />

den kaum ein<br />

Händler leisten kann. Daher<br />

wird in den Magazinen auf die<br />

kostenlose Online-Fördermittelauskunft<br />

hingewiesen.<br />

Schließlich hat jeder Kunde andere<br />

Bedürfnisse, aber in einem<br />

Punkt sind sich alle einig: Sie<br />

möchten Geld sparen, wo es<br />

geht. Daher sind für die meisten<br />

Bauherren jegliche Art Fördermittel<br />

von Staat, Kommunen,<br />

Institutionen und Energieversorgern<br />

ein wichtiger Grundstein<br />

für eine geplante Baumaßnahme.<br />

Das Angebot an Fördermöglichkeiten<br />

der öffentlichen<br />

Hand ist für Privatkunden sehr<br />

unübersichtlich und variiert<br />

auch regional. Einige Bauherren<br />

können erst mithilfe der Förderung<br />

ihre Pläne verwirklichen<br />

und können durch die roten Hinweise<br />

in den Magazinen auf den<br />

Fördermittelservice und die<br />

möglichen Einsparpotentiale in<br />

den Printmagazinen als auch im<br />

1. Online-Fördermittelauskunft<br />

über die Microsite<br />

starten<br />

Geplantes Modernisierungsvorhaben<br />

2. wählen<br />

3.<br />

Detaillierte Modernisierungsmaßnahme<br />

aussuchen<br />

Art und Lage des Objektes<br />

4. angeben<br />

Erhalten Sie eine individuelle<br />

Auskunft über alle För-<br />

5.<br />

derprogramme, die für Sie<br />

in Frage kommen.<br />

Alle Programme der Online-Fördermittelauskunft<br />

von Bund,<br />

Ländern, Kommunen, Herstellern<br />

und Verbänden werden laufend<br />

aktualisiert. Es gibt über<br />

6.500 Förderungen im deutschsprachigen<br />

Raum und die Abfrage<br />

erfolgt in wenigen Schritten.<br />

(KS)<br />

27


PLANEN / BAUEN / WOHNEN<br />

Selbst Kalkschichten von weniger<br />

als einem Millimeter senken<br />

den Wirkungsgrad um bis zu 25<br />

Prozent. Fotos: watercryst/akz-o<br />

Ganz Deutschland redet vom<br />

Energiesparen. Ein Kostentreiber<br />

gerät dabei aber häufig aus<br />

dem Blick: Kalksteinablagerungen<br />

auf Wärmetauscher-Flächen,<br />

die den Energieverbrauch<br />

maßgeblich erhöhen. Zwar lässt<br />

sich Kalk mit diversen Verfahren<br />

für die Technik unschädlich<br />

machen, dabei gehen jedoch oft<br />

natürliche Mineralien verloren,<br />

die für eine gesunde Ernährung<br />

essenziell sind. Die Lösung: eine<br />

chemiefreie Kalkschutztechnik,<br />

die den im Trinkwasser gelösten<br />

Kalk in kleinste Kristalle<br />

umwandelt und mit der Wasserentnahme<br />

direkt ausspült. So<br />

bleiben lebensnotwendige Mineralstoffe<br />

im Trinkwasser erhalten,<br />

Installationen werden<br />

wirksam vor teuren Kalkschäden<br />

geschützt, und zugleich sichern<br />

Hausbesitzer die dauerhafte<br />

Effizienz der Trinkwassererwärmung.<br />

Das schont die<br />

Haushaltskasse und ist gut für<br />

das Klima.<br />

Energiefresser im Haushalt:<br />

WIE KALKABLAGERUNGEN DIE HAUSHALTSKASSE BELASTEN<br />

Kalk-Wärme-Sperre vermeiden<br />

Die Wassererwärmung ist nach<br />

dem Heizen in der Regel der<br />

zweitgrößte Energieverbraucher<br />

im Haushalt. Lagert sich Kalkstein<br />

auf Wärmetauschern zur<br />

Warmwasserbereitung ab, entsteht<br />

eine sogenannte „Kalk-<br />

Wärme-Sperre“, die die Wärmeübertragung<br />

verschlechtert.<br />

Jeder Millimeter Kalkschicht<br />

sorgt für einen höheren Energieaufwand<br />

und somit für höhere<br />

Kosten. „Kalk ist ein sehr<br />

guter Isolator. Daher führen<br />

Kalkablagerungen auf Wärmetauschern<br />

bei der Erwärmung<br />

des Trinkwassers dazu, dass die<br />

Wärme immer schlechter vom<br />

Heizungswasser auf das Trinkwasser<br />

übertragen wird und der<br />

Wirkungsgrad durchaus dramatisch<br />

abnimmt“, erläutert Dr.<br />

Klaus Leiter, Mitentwickler der<br />

chemiefreien Katalysator-Technologie<br />

BIOCAT. „Je nach Typ<br />

und Bauweise des Wärmetauschers<br />

können sich bei hartem<br />

Wasser unterschiedlich stark<br />

ausgeprägte Kalkablagerungen<br />

bilden. Selbst Kalkschichten<br />

von weniger als einem Millimeter<br />

senken den Wirkungsgrad<br />

um bis zu 25 Prozent. Ein<br />

schlechter Wirkungsgrad bedeutet<br />

aber mehr Energieverbrauch<br />

und damit Mehrkosten<br />

– die sich mit modernen Kalkschutztechnologien<br />

einfach vermeiden<br />

lassen.“<br />

Energieeffizienz bei Neubau<br />

und Sanierung einplanen<br />

Wann Kalkschutz besonders<br />

wichtig ist, präzisiert Dr. Klaus<br />

Leiter. „Gerade beim Betrieb<br />

von solarthermischen Anlagen<br />

sorgen Kalkschutzanlagen für<br />

einen zuverlässigen Schutz<br />

auch bei hohen Temperaturen.<br />

Familie Sack freut sich schon seit einigen<br />

Jahren über die Vorteile der installierten<br />

Kalkschutzanlage. Die Familie genießt<br />

seither natürliches Wasser, das reich an<br />

Mineralstoffen ist, und schützt die Hauswassertechnik<br />

zugleich vor Kalksteinbildung<br />

und Schäden durch Kalk.<br />

Gleiches gilt für Wärmepumpen<br />

in Kombination mit Frischwassersystemen“,<br />

so der Wissenschaftler.<br />

Verbraucherinnen<br />

und Verbraucher genießen mit<br />

moderner Kalkschutztechnik<br />

reines, gesundes Wasser, sparen<br />

Energiekosten und belasten die<br />

Umwelt nicht. Wer über den<br />

Wechsel oder die Sanierung des<br />

Heiz- oder Warmwassersystems<br />

nachdenkt, findet unter<br />

www.watercryst.com mehr Informationen.<br />

(akz-o)<br />

Elektrotechnik Steffen<br />

Installationen · Energieanlagen · Funktechnik · Meldeanlagen<br />

Jürgen Steffen<br />

Inhaber<br />

Fockbeker Chaussee 18 · 24768 <strong>Rendsburg</strong><br />

Tel. +49 (0) 43 31 69 79 95 0<br />

Fax +49 (0) 43 31 69 79 95 2<br />

Mobil +49 (0) 176 283 63 590<br />

Mail: office@elektronik-steffen.com<br />

28


Aktuelle Umfrage zeigt:<br />

DEUTSCHLAND GEHT DAS ENERGIESPAREN AN<br />

In vielen Haushalten schlummern<br />

große Einsparpotenziale, mit denen<br />

sich bares Geld sparen lässt und<br />

auch noch etwas Gutes fürs Klima<br />

getan werden kann. Fotos: akz-o<br />

Mit Beginn der Heizsaison<br />

steigt auch die Sorge um explodierende<br />

Energiekosten.<br />

Wie eine aktuelle von toom<br />

Baumarkt in Auftrag gegebene<br />

forsa-Umfrage bestätigt, unternehmen<br />

59 Prozent der Befragten<br />

mehr, um Energie zu sparen,<br />

als noch vor einem Jahr.<br />

Dennoch wird das Einsparpotenzial<br />

im eigenen Heim unterschätzt,<br />

denn nur etwa jeder<br />

Dritte plant innerhalb der<br />

nächsten 12 Monate, Energiemaßnahmen<br />

im eigenen Heim<br />

umzusetzen.<br />

Die 7 besten Energiespar-Tipps<br />

Dabei sind für 69 Prozent der<br />

deutschen Bevölkerung möglichst<br />

geringe <strong>Ausgabe</strong>n besonders<br />

wichtig. 65 Prozent geben<br />

sogar an, keine Umbaumaßnahmen<br />

zur Energieeinsparung zu<br />

planen, denn 58 Prozent schätzen<br />

den Nutzen hierfür als eher<br />

gering oder sehr gering ein.<br />

„Dabei gibt es in vielen Haushalten<br />

große Einsparpotenziale,<br />

mit denen sich bares Geld sparen<br />

lässt“, sagt Frank Brenner,<br />

Leiter Energie- und Umweltmanagement<br />

bei toom.<br />

Steckdosenleisten, die<br />

1. durch einen integrierten<br />

Schalter den Standby-Verbrauch<br />

stoppen, machen<br />

bei einem Dreipersonenhaushalt<br />

bereits bis zu<br />

acht Prozent der Stromrechnung<br />

aus.<br />

LED-Leuchtmittel sparen<br />

2. gegenüber Glüh- und Halogenlampen<br />

bis zu 80<br />

Prozent der Stromkosten<br />

ein.<br />

Besonders energiesparend<br />

sind programmierbare<br />

3.<br />

Thermostatventile. Mit<br />

ihnen lässt sich nicht nur<br />

die optimale Temperatur<br />

einstellen, sondern dank<br />

integrierter Zeitschaltuhr<br />

auch festlegen, wann sich<br />

4.<br />

5.<br />

6.<br />

7.<br />

die jeweilige Heizung einoder<br />

ausschalten soll.<br />

Ist die Wand hinter der<br />

Heizung auffallend kalt<br />

oder zieht ständig ein<br />

kühler Luftzug durch die<br />

Wohnung, schaffen<br />

Dämmplatten bzw. flexible<br />

Dämmmatten Abhilfe,<br />

die leicht von innen angebracht<br />

werden können,<br />

um Wärmebrücken zu<br />

schließen.<br />

Selbstklebendes Dichtband<br />

aus Schaumstoff,<br />

das am Inneren des Fensterrahmens<br />

angebracht<br />

wird, dichtet kleinere<br />

Spalten und Fugen gut ab.<br />

Es ist nicht nötig, alle<br />

Räume auf die gleiche<br />

Temperatur aufzuheizen.<br />

21 bis 22 Grad mögen im<br />

Wohnzimmer angenehm<br />

sein, für Küche oder Arbeitszimmer<br />

reichen 18<br />

bis 20 Grad aus. In Räumen,<br />

die noch seltener benutzt<br />

werden, sind sogar<br />

um die 16 Grad genug.<br />

Wenn beim ersten Aufdrehen<br />

der Heizung ein gluckerndes<br />

Geräusch auffällt<br />

oder sich der Heizkörper<br />

nicht gleichmäßig<br />

PLANEN / BAUEN / WOHNEN<br />

aufheizt, befindet sich zu<br />

viel Luft im Heizkreislauf.<br />

Mit einem passenden<br />

Heizkörperschlüssel aus<br />

dem Baumarkt lässt sich<br />

die überschüssige Luft<br />

durch das Lüftungsventil<br />

ablassen.<br />

Unter toom.de/energiesparen<br />

finden Interessierte weitere<br />

hilfreiche Tipps und Tricks, wie<br />

sich in jedem Raum energieeffiziente<br />

Maßnahmen umsetzen<br />

lassen.<br />

(akz-o)<br />

Das Energie-Einsparpotenzial im<br />

eigenen Heim wird vielfach unterschätzt.<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

29


PLANEN / BAUEN / WOHNEN<br />

Ob beim Neubau, bei der Renovierung<br />

oder der Umgestaltung<br />

der eigenen vier Wände – offene,<br />

große Räume bestimmen<br />

die moderne Architektur.<br />

Mehrere Wohnbereiche gehen<br />

ineinander über und verschmelzen<br />

zu einer Einheit.<br />

Dieses Gestaltungskonzept<br />

stellt vielfältige Ansprüche an<br />

eine Feuerstelle: Sie soll Extravaganz<br />

mit Behaglichkeit verbinden<br />

und den Wohnraum optisch<br />

teilen, ohne diesen zu<br />

trennen. Oranier hat sich dieser<br />

Aufgabe gestellt und präsentiert<br />

hierfür die Kaminanlage Club<br />

Tre. Das Herz ist ein Heizkamineinsatz<br />

mit einer dreiseitigen<br />

Sichtscheibe, die dem Feuer<br />

aus allen Perspektiven eine<br />

große Bühne bietet.<br />

Einfach, schnell, flexibel<br />

Im Gegensatz zu klassischen<br />

Kaminanlagen, die aufwendig<br />

vom Fachmann in Handarbeit<br />

Wir wünschen unseren Kunden, Geschäftspartnern<br />

und Freunden eine schöne Weihnachtszeit<br />

Neue Perspektiven:<br />

HEIZKAMIN ALS BAUSATZ<br />

MIT individueller VERKLEIDUNG<br />

gemauert werden, ist der Club<br />

Tre eine clevere und eine kostengünstige<br />

Alternative. Beim<br />

Aufbau des Baukastensystems<br />

wird der Feuerraum einfach in<br />

die Elemente aus Leichtbeton<br />

eingefügt. All das gewährleistet<br />

eine schnelle und einfache<br />

Montage. Aufgrund der rückseitigen<br />

Isolation kann er sowohl<br />

freistehend als auch wandbündig<br />

aufgestellt werden. Ein weiterer<br />

Vorteil: Der Heizkamin<br />

lässt sich wieder abbauen und<br />

an anderer Stelle neu errichten.<br />

So kann man das Feuer bei einem<br />

Umzug regelrecht einpacken<br />

und mitnehmen<br />

(www.oranier.com).<br />

Vielfalt in Farbe und Struktur<br />

Oranier bietet insgesamt fünf<br />

Verkleidungen aus hochwertigem<br />

Colorado, einem durchgefärbten<br />

Spezialbeton und dem<br />

innovativen Material „Sintered<br />

Stone“, an. Dieser faszinierende<br />

Werkstoff ist ein extrem kratzfester<br />

und leicht zu reinigender<br />

Verbund aus Stein und Harz.<br />

Hier stehen die drei Trendfarben<br />

Schiefer, Seidenweiß und<br />

Korten, die wie rostiger Stahl<br />

anmutet, zur Auswahl. Die<br />

zwei geriffelten Colorado-Verkleidungen,<br />

deren Verarbeitung<br />

in Handarbeit erfolgt, gibt es in<br />

attraktivem Polarweiß und Anthrazit.<br />

Die edlen Verkleidungen<br />

harmonieren mit den unterschiedlichsten<br />

Einrichtungsstilen.<br />

Und sollte sich der Geschmack<br />

einmal ändern, kann<br />

die Verkleidung sogar ausgetauscht<br />

werden. So wird bei der<br />

Kaminanlage aus dem Dreiklang<br />

von Form, Funktion und<br />

Farbe schließlich eins – die feurige<br />

Wärme.<br />

(akz-o)<br />

Dreiseitige Sichtscheibe, leichte und schnelle Montage, zahlreiche<br />

Gestaltungsmöglichkeiten.<br />

Foto: akz-o<br />

30


DEN WINTER genießen<br />

IM BLOCKBOHLENHAUS<br />

Blockbohlenhäuser kommen<br />

einfach nie aus der Mode. Kein<br />

Wunder, denn ihre typische, an<br />

den Ecken Holzbohle für Holzbohle<br />

überlappende Bauweise<br />

strahlt eine urige Gemütlichkeit<br />

aus.<br />

Und trotzdem können sie sich<br />

dem Puls der Zeit anpassen.<br />

Der Beweis ist das Blockbohlenhaus<br />

‚Bastrup‘, das mit modernem<br />

Pultdach und erstmalig<br />

auch mit der Trendfarbe Anthrazit<br />

aufwartet.<br />

Durch sein Pultdach ist es betont<br />

geradlinig geschnitten und<br />

Das Blockbohlenhaus ‚Bastrup‘<br />

wird aus 28 mm starken, naturbelassenen<br />

Blockbohlen gefertigt,<br />

die aus Fichtenholz bestehen<br />

und aus nordeuropäischer,<br />

nachhaltiger Holzwirtschaft<br />

stammen. Der Aufbau des Hauses<br />

ist durch ein<br />

bewährtes<br />

Steck-<br />

/Schraubsystem<br />

und eine<br />

patentierte<br />

6-Plus-Eckverbindung<br />

bequem<br />

und einfach. Das<br />

Haus gibt es in<br />

Gemütlich und modern zugleich<br />

wirkt das Blockbohlenhaus‚ -<br />

Bastrup‘ – zum Beispiel in trendigem<br />

Anthrazit und mit großem<br />

Anbaudach. Foto: akz-o<br />

PLANEN / BAUEN / WOHNEN<br />

G laserei<br />

Mertens<br />

2003<br />

Glaserei Mertens<br />

MEISTERBETRIEB<br />

An der B430 · 24613 Aukrug<br />

Telefon 04873-20 38 52 · Fax 04873 – 90 15 787<br />

Mobil 0171 – 58 33 843<br />

info@glaserei-mertens.de<br />

• Neuverglasung<br />

(Fenster, Türen, etc.)<br />

• Reparaturverglasungen<br />

aller Art<br />

• Glasgestaltung im<br />

Sandstrahlverfahren<br />

• Eisblumierung in<br />

Eigenherstellung<br />

• Umglasung auf<br />

Sicherheitsverglasung,<br />

Schallschutz inkl.<br />

Wärmeschutz<br />

• Glasfusing<br />

passt damit ideal zu den derzeit<br />

angesagten Häusern im Bauhausstil.<br />

Hier lässt sich der<br />

Winter entspannt genießen. Seine<br />

Kombination aus modernem<br />

Design und der typischen Bauweise<br />

im Blockhausstil strahlt<br />

eine zeitlose Eleganz aus. Damit<br />

fügt es sich perfekt in den modernen<br />

Garten ein.<br />

verschiedenen Größen und es<br />

kann naturbelassen oder in<br />

trendigem Anthrazit bestellt<br />

werden.<br />

(akz-o)<br />

Weitere Informationen unter<br />

www.karibu.de.<br />

Mit seiner großen doppelflügeligen<br />

Tür, die mit drei Fensterausschnitten<br />

aus Kunstglas besetzt<br />

ist, kommt viel Tageslicht<br />

herein. Wer möchte, kann das<br />

Haus auch noch mit zusätzlichen<br />

Fenstern und einem stabilen<br />

Fußboden ausstatten.<br />

Ein absoluter Lieblingsplatz<br />

entsteht, wenn das Haus mit einem<br />

drei Meter breiten Anbaudach<br />

und optionaler Rückwand<br />

erweitert wird. Das schafft zum<br />

Beispiel tolle Gestaltungsmöglichkeiten<br />

für eine gemütliche<br />

Sitzgruppe an frischer Luft.<br />

31


BAUEN & WohNEN - UNsERE küchE<br />

HEIZEN UND BACKEN MIT DEM KACHELOFEN<br />

Knuspriges Brot, die selbstgemachte<br />

Pizza und der festliche<br />

Sonntagsbraten – all das<br />

kommt bekanntlich aus dem<br />

Backofen.<br />

Doch was ist, wenn die Preise<br />

für Gas und Strom weiter steigen<br />

oder es sogar zu einem<br />

Blackout kommt? Wer sich vor<br />

hohen Heizkosten und möglichen<br />

Lieferengpässen schützen<br />

möchte, kommt mit einem Kachelofen<br />

samt Genuss-Set entspannt<br />

durch Herbst und Winter.<br />

Gemütlich und lecker zugleich<br />

Das Herz eines Kachelofens ist<br />

ein Heizeinsatz, wie zum Beispiel<br />

das Modell Turma H80 XL<br />

von Leda, der mit dem sogenannten<br />

Genuss-Set erweitert<br />

werden kann. Dieses besteht<br />

aus einem Guss-Aufsatz mit<br />

Schamotteauskleidung, Schamotte-Speicherstein<br />

und doppelt<br />

verglaster Tür mit Edelstahlgriff.<br />

Es ist sowohl mit<br />

dem klassischen Grundgerät als<br />

auch der Durchsicht-Version<br />

sowie dem Hinterlader kombinierbar.<br />

Der besondere Clou:<br />

Der Aufsatz kann frontal oder<br />

rückwärtig auf dem Kamineinsatz<br />

verbaut werden. So kann<br />

dieses je nach Einbauwinkel direkt<br />

vom Wohnzimmer, von der<br />

Essecke oder der Küche aus bedient<br />

werden. Feuer und Backen<br />

werden so stets zum Mittelpunkt<br />

der Wohnraumgestaltung.<br />

Weitere Informationen<br />

und Inspirationen unter<br />

www.leda.de.<br />

Wärme und Gaumenfreuden –<br />

unabhängig von Gas und Strom.<br />

Foto: Leda Werk<br />

Schnell auf Temperatur<br />

Die heißen Rauchgase der brennenden<br />

Holzscheite werden<br />

durch die zweischalige Bauweise<br />

um den geräumigen Aufsatz<br />

geführt, der im Innenraum bereits<br />

nach der ersten Holzauflage<br />

ca. 200 Grad erreicht. Der<br />

Hitzegrad wird über Brennstoffmenge<br />

und Luftzufuhr gesteuert,<br />

wobei das in der Scheibe integrierte<br />

Thermometer die Temperatur<br />

anzeigt. Ist der Ofen<br />

einmal auf Temperatur, kann<br />

nach Lust und Laune gebacken<br />

werden. Kommen wir noch auf<br />

den Heizeinsatz für den Kachelofen:<br />

Vollständig aus Guss hergestellt,<br />

ist der große Brennraum<br />

mit hochwertiger Schamotte<br />

ausgekleidet und bietet<br />

sogar 50 cm langen Holzscheiten<br />

Platz – optimal für alle, die<br />

selbst sägen und hacken. Ein<br />

weiterer Pluspunkt: Auch mit<br />

dem Genuss-Set auf dem Turma<br />

können lange Heizgaszüge gebaut<br />

werden, die noch mehr<br />

Wärme aus den Heizgasen holen.<br />

Fazit: Durch den doppelten<br />

Nutzen lassen sich nicht nur<br />

fossile Brennstoffe wie Öl oder<br />

Gas, sondern auch Strom einsparen.<br />

Das ist gut für die Umwelt<br />

und entlastet die Haushaltskasse.<br />

(akz-o)<br />

Wir wünschen<br />

ein schönes Fest,<br />

besinnliche Weihnachtszeit<br />

und einen gesunden<br />

und positiven Start<br />

ins neue Jahr.<br />

32


Vorsorge, Haus & Co.:<br />

Lebensmittel, Strom, Öl und<br />

Gas:<br />

Alles wird teurer. Grund dafür<br />

ist die Inflation in Deutschland,<br />

die seit Monaten so hoch ist wie<br />

seit Jahrzehnten nicht mehr.<br />

Bürgerinnen und Bürger fürchten,<br />

dass sie sich im Alltag einschränken<br />

müssen, insbesondere<br />

ältere Menschen, deren Rente<br />

knapp bemessen ist. Viele<br />

von ihnen besitzen eine Immobilie,<br />

dennoch kalkulieren sie<br />

mit spitzem Bleistift. Doch aus<br />

Scham vor Gerede in der Nachbarschaft<br />

und in der Familie<br />

verschweigen sie ihre finanziellen<br />

Probleme: Über Geld zu reden<br />

ist für viele Menschen immer<br />

noch ein Tabu.<br />

Finanzthemen offen auf den<br />

Tisch bringen<br />

Verbraucherzentrale und Finanzcoaches<br />

empfehlen, solche<br />

Gedanken und Ängste zu überwinden.<br />

Mindestens einmal pro<br />

Jahr sollten Senioren und Seniorinnen<br />

mit den eigenen Kindern,<br />

Geschwistern oder den<br />

engsten Freunden über Gelddinge<br />

sprechen. Das Gespräch<br />

ersetzt aber nicht das Anlegen<br />

eines sogenannten Notfallordners.<br />

Viele ältere Menschen<br />

schieben diese Aufgabe vor sich<br />

her, weil es zeitintensiv ist, alle<br />

Unterlagen zusammenzustellen.<br />

Doch für die Vertrauten ist<br />

ein auf Stand gehaltener Ordner<br />

im Falle eines Falles eine große<br />

Erleichterung. Der Ordner sollte<br />

Angaben zum Bankkonto<br />

und Sparguthaben enthalten,<br />

Kopien von Miet- und Telekom-<br />

munikationsver-<br />

trägen, von Versicherungspolicen<br />

sowie eine Vorsorgevollmacht<br />

und<br />

eine Patientenverfügung.<br />

Zusätzlich<br />

sollte eine<br />

vertraute Person<br />

eine Bankvollmacht<br />

erhalten.<br />

Auch davon gehört<br />

eine Kopie in<br />

den Ordner.<br />

Optionen zur Altersfinanzierung<br />

erörtern<br />

Sich ein Herz zu<br />

fassen und über<br />

Geld zu reden,<br />

kann betroffenen<br />

Menschen aber<br />

auch Optionen aufzeigen, um<br />

den finanziellen Spielraum für<br />

den Lebensabend zu erweitern.<br />

Gemeinsam mit den Kindern<br />

oder anderen Vertrauten können<br />

sie entscheiden, ob eine<br />

Immobilienverrentung für sie<br />

infrage kommt. Diese Form der<br />

Altersfinanzierung hat sich in<br />

den vergangenen Jahren in<br />

Deutschland etabliert. Die Immobilie<br />

wird dabei an ein Unternehmen<br />

verkauft, doch die<br />

Kunden und Kundinnen dürfen<br />

lebenslang an ihrem Lieblingsplatz<br />

wohnen bleiben und erhalten<br />

eine Rentenzahlung. Sozial<br />

nachhaltige Anbieter sichern<br />

die Seniorinnen und Senioren<br />

ab durch einen Eintrag<br />

des Wohnrechts und der Rentenzahlung<br />

im Grundbuch und<br />

EiGENhEim & FiNANziERUNG<br />

FINANZIELLES MIT DER FAMILIE BESPRECHEN<br />

Foto: Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG/akz-o<br />

entlasten sie zudem von den<br />

Kosten der teuren Instandhaltung.<br />

(akz-o)<br />

Mehr Informationen erhalten Sie<br />

unter<br />

www.deutsche-leibrenten.de<br />

33


kFz-mARkt<br />

GEFAHR DURCH KOPFHÖRER IM STRASSENVERKEHR<br />

Volle Dröhnung: Auf keinen Fall darf man<br />

mit aufgesetzten Kopfhörern und hoher<br />

Lautstärke am Straßenverkehr teilnehmen.<br />

Foto: GTÜ/mid/ak-o<br />

Shell-Station<br />

Mark Tedsen<br />

Kraftfahrzeug-Technik<br />

Ohren auf im Straßenverkehr!<br />

Nicht nur gutes Sehen ist dort<br />

wichtig, auch um sich als Autofahrer,<br />

Radler oder Fußgänger<br />

sicher zu orientieren, ist das<br />

Gehör wichtig.<br />

Ist es also verboten, im Verkehr<br />

Kopfhörer zu tragen, um seine<br />

Lieblingsmusik, Podcasts oder<br />

Hörbücher zu genießen? Ganz<br />

so konsequent regelt es in<br />

Deutschland die Straßenverkehrsordnung<br />

(StVO) nicht.<br />

Hier heißt es lediglich in Paragraf<br />

23 („Sonstige Pflichten von<br />

Fahrzeugführenden“): „Wer ein<br />

Fahrzeug führt, ist dafür verantwortlich,<br />

dass seine Sicht und<br />

das Gehör nicht durch die Besetzung,<br />

Tiere, die Ladung, Geräte<br />

oder den Zustand des Fahrzeugs<br />

beeinträchtigt werden.“<br />

Auf keinen Fall darf man mit<br />

aufgesetzten Kopfhörern und<br />

hoher Lautstärke am Straßenverkehr<br />

teilnehmen. Am besten<br />

ist es daher, ganz auf Kopfhörer<br />

zu verzichten.<br />

Auf der anderen Seite können<br />

aber Kopfhörer als Freisprechanlage<br />

genutzt werden, um Telefonie<br />

und andere Funktionen<br />

per Sprache zu steuern. Das<br />

hilft Autofahrern, die im selben<br />

Paragrafen der StVO formulierte<br />

Forderung zu erfüllen, dass<br />

der Fahrer ein elektronisches<br />

Gerät, das Information dient<br />

oder zu dienen bestimmt ist,<br />

FALSCHPARKEN KANN TEUER WERDEN<br />

Punkte und Fahrverbote<br />

drohen / Tipps zum Parken<br />

vom ADAC<br />

Falschparken kann nicht nur<br />

teuer werden, auch der Führerschein<br />

kann entzogen werden.<br />

Letzteres droht zumindest notorischen<br />

Falschparkern, die<br />

mehr als 150 Parkverstöße innerhalb<br />

eines Jahres begehen.<br />

Das entschied das Verwaltungsgericht<br />

Berlin.<br />

Wer ein Parkverbot missachtet,<br />

muss mit mindestens 10 Euro<br />

Verwarnungsgeld rechnen.<br />

Parkt oder hält man in zweiter<br />

Reihe, werden mindestens 55<br />

Euro fällig. Wenn dadurch andere<br />

Verkehrsteilnehmer behindert<br />

werden, wird es nochmal<br />

teurer und ein Punkt in Flensburg<br />

kommt dazu. Gleiches gilt<br />

beim Parken auf Geh- und Radwegen<br />

und beim Zuparken von<br />

Feuerwehreinfahrten, wenn ein<br />

Rettungsfahrzeug im Einsatz<br />

behindert wird. Beim Parken<br />

auf Behindertenparkplätzen fallen<br />

ebenfalls 55 Euro Verwarnungsgeld<br />

an und auch das Abschleppen<br />

von Falschparkern<br />

ist zulässig.<br />

Besondere Regeln gelten auch<br />

in Kurven: Wer im Bereich einer<br />

engen oder unübersichtlichen<br />

Straßenstelle oder einer<br />

scharfen Kurve parkt, zahlt 35<br />

Euro. Wenn dadurch jemand<br />

behindert wird oder man länger<br />

als eine Stunde parkt, werden<br />

55 Euro Bußgeld fällig.<br />

Wenn das Parken mit Parkausweis<br />

erlaubt ist, muss dieser im<br />

oder am Fahrzeug von außen<br />

gut lesbar angebracht werden.<br />

Wo genau er liegen muss, ist<br />

vom Gesetzgeber nicht vorgeschrieben.<br />

Jedoch muss er<br />

schnell gefunden werden, ohne<br />

dass ein langes Absuchen des<br />

Fahrzeugs nötig ist.<br />

Der Gesetzgeber unterscheidet<br />

zwischen „Halten“ und „Parken“,<br />

vgl. §12 Absatz 2 der<br />

StVO: „Wer sein Fahrzeug verlässt<br />

oder länger als drei Minuten<br />

hält, der parkt.“ Das Halten<br />

nur benutzen darf, wenn hierfür<br />

das Gerät weder aufgenommen<br />

noch gehalten wird.<br />

Die Gesellschaft für Technische<br />

Überwachung (GTÜ) mahnt vor<br />

diesem Hintergrund zum eigenverantwortlichen<br />

und sicherheitsbewussten<br />

Umgang mit<br />

Kopfhörern im Straßenverkehr<br />

– dazu gehört die Wahl eines<br />

schalldurchlässigen Modells<br />

und eine nicht zu hohe Lautstärke.<br />

Kritisch werden können<br />

Kopfhörer vor allem bei einem<br />

Unfall: Wer mit eingeschränkter<br />

akustischer Wahrnehmung unterwegs<br />

ist und in einen Unfall<br />

verwickelt wird, dem kann<br />

eventuell eine Teilschuld zugewiesen<br />

werden. (ak-o)<br />

wiederum wird in den Verwaltungsvorschriften<br />

zur StVO definiert<br />

als „eine gewollte Fahrtunterbrechung,<br />

die nicht durch<br />

die Verkehrslage oder eine Anordnung<br />

veranlasst ist“. Wo<br />

nicht gehalten werden darf, ist<br />

automatisch auch das Parken<br />

verboten.<br />

Halt- und Parkverbote werden<br />

klassischerweise durch die Verkehrszeichen<br />

286 (eingeschränktes<br />

Haltverbot) und 283<br />

(absolutes Haltverbot) gekennzeichnet.<br />

Aber auch das Andreaskreuz<br />

an Bahnübergängen<br />

spricht ein Parkverbot aus, zumindest<br />

fünf Meter davor und<br />

danach innerorts und 50 Meter<br />

außerorts. Vor einem Stoppschild,<br />

einem Vorfahrt-gewähren-Schild<br />

oder einer Ampel<br />

darf ebenfalls nicht geparkt<br />

werden. (ADAC)<br />

Weitere Regeln und Informationen<br />

zum Parken und Falschparken<br />

gibt es auf adac.de<br />

• Reparatur und Service<br />

• aller Fabrikate<br />

• Reifenservice<br />

Lindenallee 31<br />

24784 Westerrönfeld<br />

• HU und AU<br />

• Unfallreparatur<br />

• Autoglas-Service<br />

Telefon 04331 80404<br />

shell.tedsen@web.de<br />

34


Beim Wechsel der Kfz-Versicherung<br />

gilt der 30. November zumeist<br />

als Stichtag für die Kündigung.<br />

Doch auch wer den Termin<br />

verpasst, kann oft noch<br />

wechseln. Wird die Versicherung<br />

zum neuen Jahr teurer, gilt<br />

ein Sonderkündigungsrecht.<br />

Viele Autofahrer könnten das<br />

im <strong>Dezember</strong> noch nutzen.<br />

Nach einer repräsentativen Umfrage<br />

der ADAC Autoversicherung<br />

denkt jeder dritte Autofahrer<br />

in diesem Jahr über einen<br />

Versicherungswechsel nach.<br />

Ein Sonderkündigungsrecht besteht<br />

grundsätzlich, wenn der<br />

Beitrag für die Kfz-Haftpflicht,<br />

die Teilkasko oder die Vollkasko<br />

erhöht wird, ohne dass der<br />

Leistungsumfang steigt. Gleiches<br />

gilt, wenn der Beitrag wegen<br />

einer geänderten Typ- oder<br />

Regionalklasse angehoben<br />

wird. Die Jahresbeitragsrechnung,<br />

die von den Versicherern<br />

oft im November verschickt<br />

wird, gibt hierüber Auskunft.<br />

Das Sonderkündigungsrecht<br />

gilt einen Monat ab Erhalt der<br />

Beitragsrechnung. Viele Autofahrer<br />

wechseln daher im <strong>Dezember</strong><br />

noch die Kfz-Versicherung.<br />

Die Kündigung sollte<br />

schriftlich erfolgen. Der Grund<br />

der Kündigung – also etwa die<br />

Beitragserhöhung – sollte klar<br />

angegeben werden.<br />

Jahresbeitragsrechnung<br />

gibt Auskunft<br />

Für Autofahrer, die unfallfrei<br />

geblieben sind und in eine bessere<br />

Schadenfreiheitsklasse eingestuft<br />

werden, ist eine Prämienerhöhung<br />

nicht immer sofort<br />

erkennbar. Viele Versicherer geben<br />

daher einen Vergleichsbeitrag<br />

an, der die Transparenz erhöht.<br />

Dieser zeigt, wie viel der<br />

Kunde im Vorjahr mit der neuen<br />

SF-Klasse gezahlt hätte. So<br />

wird sichtbar, ob sich der Versicherungsschutz<br />

verteuert hat.<br />

Prämiensteigerungen sind bei<br />

Kfz-Versicherungen keineswegs<br />

selten, denn auch Autoreparaturen<br />

werden von Jahr zu Jahr<br />

deutlich teurer. So sind beispielsweise<br />

die PKW-Ersatzteilpreise<br />

seit dem Jahr 2013<br />

durchschnittlich um mehr als<br />

55 Prozent gestiegen – allein<br />

um acht Prozent im letzten Jahr.<br />

Das ermittelte der Gesamtverband<br />

der Versicherer (GDV) in<br />

seiner jährlichen Untersuchung<br />

zur Preisentwicklung.<br />

Hohe Kosten für Autofahrer<br />

kFz-VERsichERUNG<br />

VIELE AUTOFAHRER KÖNNEN IM DEZEMBER NOCH WECHSELN<br />

Bei einer Erhöhung der Versicherungsprämie gilt ein Sonderkündigungsrecht<br />

Autofahrer mittleren Alters besonders offen für Versicherungswechsel<br />

ADAC Autoversicherung rät zum Preis- und Leistungsvergleich.<br />

Für Autofahrer dreht sich die<br />

Preisspirale somit besonders<br />

stark. <strong>2022</strong> ist schon jetzt das<br />

teuerste Tankjahr aller Zeiten.<br />

75 Prozent aller Autofahrer<br />

empfinden ihre aktuelle Kostensituation<br />

laut Umfrage der<br />

ADAC Autoversicherung als<br />

stark belastend. Jeder Dritte<br />

denkt über einen Wechsel der<br />

Kfz-Versicherung nach. Besonders<br />

wechselinteressiert zeigen<br />

sich Frauen und Männer mittleren<br />

Alters. Unter ihnen denkt<br />

etwa jeder Zweite über einen<br />

Versicherungswechsel nach.<br />

Die ADAC Autoversicherung<br />

rät, beim Wechsel des Kfz-Versicherers<br />

neben dem Preis auch<br />

die Leistungen zu vergleichen,<br />

um im Schadenfall gut abgesichert<br />

zu sein. Wichtig ist unter<br />

anderem eine hohe Deckungssumme<br />

bei Sach- und Personenschäden<br />

sowie ein Versicherungsschutz,<br />

der auch bei Unfällen<br />

durch grobe Fahrlässigkeit<br />

gilt. Bei Verträgen mit<br />

Werkstattbindung, auch Werkstatttarif<br />

oder Werkstattbonus<br />

genannt, sinkt die Prämie für<br />

die Kaskoversicherung. Allerdings<br />

sollte der Versicherer<br />

auch einen kostenlosen Holund<br />

Bringservice sowie ein Ersatzfahrzeug<br />

anbieten.<br />

(ADAC)<br />

35


tRAUER AN FEiERtAGEN<br />

Beistand von Familie und Freunden:<br />

TRAUERNDE AN FEIERTAGEN UNTERSTÜTZEN<br />

Jahr um Jahr erleben die allermeisten<br />

von uns Urlaube und<br />

Feiertage als wohltuende Unterbrechung<br />

unseres Alltags.<br />

Wir versuchen zur Ruhe zu<br />

kommen und nehmen uns Zeit<br />

für Familie und Freunde. Wir<br />

gönnen uns eine gedankliche<br />

Auszeit von den vielen Fragen,<br />

die im Privat- und im Berufsleben<br />

unsere Aufmerksamkeit<br />

fordern.<br />

Für Trauernde sind Feiertage<br />

seit jeher eine Herausforderung.<br />

Sterben und Abschiednehmen<br />

gehören zum Leben dazu und jeder<br />

hat ein Recht auf seine persönlichen<br />

Trauerrituale. Foto: pexels.com/akz-o<br />

Wer den Verlust eines geliebten<br />

Menschen verarbeitet, der fühlt<br />

sich im üblichen Rummel und<br />

angesichts der allgemeinen Vorfreude<br />

oft fehl am Platz. Insbesondere<br />

das erste Fest ohne einen<br />

nahen, vielleicht sogar ohne<br />

den nächsten Menschen ist<br />

für viele Trauernde eine emotionale<br />

Belastung. Mancher<br />

sucht vielleicht gerade den Anschluss<br />

und möchte die Feiertage<br />

in Gesellschaft verbringen;<br />

mancher ist lieber alleine mit<br />

sich, seinen Gedanken und Erinnerungen.<br />

„Die Frage, ob sich ein Verlust<br />

ohne diese Ausnahmesituation<br />

anders angefühlt hätte, wird<br />

viele Trauernde noch lange beschäftigen.<br />

Doch insbesondere<br />

während der Feiertage sollten<br />

Familie und Freunde sich die<br />

Zeit nehmen, Trauernden in ihrem<br />

Schmerz ganz individuell<br />

beizustehen. Wichtig ist, offen<br />

darüber zu sprechen, was dem<br />

Einzelnen hilft, und Räume zu<br />

schaffen, in denen Trauer auch<br />

als tröstend und heilsam empfunden<br />

werden kann“, sagt Stephan<br />

Neuser, Generalsekretär<br />

des Bundesverbandes Deutscher<br />

Bestatter.<br />

Eigene Zeit, eigener Raum<br />

Für Dr. Simon J. Walter, Kulturbeauftragter<br />

der Stiftung Deutsche<br />

Bestattungskultur, sind die<br />

individuellen Formen und Wege<br />

der Trauer entscheidend:<br />

„Die Trauer jedes Einzelnen<br />

sieht anders aus, braucht ihre<br />

eigene Zeit und ihren eigenen<br />

Raum. Gerade in der gesellschaftlichen<br />

Ausnahmesituation,<br />

in der wir uns aktuell befinden,<br />

bieten Feier- und Urlaubstage<br />

die Möglichkeit, gedanklich<br />

einen Schritt<br />

zurückzutreten und innezuhalten.<br />

Was tut mir gut in meiner<br />

Trauer? Wie kann ich anderen<br />

in ihrer Trauer beistehen?<br />

Und wie kann ich einen Abschied,<br />

der mir durch die Pandemie<br />

verwehrt worden ist,<br />

vielleicht auf ganz eigene Weise<br />

nachholen – oder meinen<br />

Nächsten auf einem solchen<br />

Weg begleiten?“ Die Antworten<br />

auf diese Fragen kann jeder nur<br />

selbst geben. Dass diese Feststellung<br />

uns heute selbstverständlich<br />

scheint, dokumentiert<br />

ein Stück weit den Wandel unserer<br />

Bestattungs- und Trauerkultur.<br />

(akz-o)<br />

Foto: Bundesverband Deutscher Bestatter/akz-o<br />

36


ARENA4YOU - Dominic Peitz, Direktor NLZ Holstein Kiel:<br />

stELLENmARkt / NEUstARt 2023<br />

„GENEINSAM HABEN WIR DANN BESCHLOSSEN, DIESE<br />

AKTION AUSZUPROBIEREN UND DURCHZUFÜHREN“<br />

Herr Peitz, wie lautet Ihr Fazit<br />

nach dem ersten Jahr der Aktion<br />

ARENA4YOU mit<br />

Schülerinnen und Schülern<br />

aus der Landeshauptstadt<br />

Kiel?<br />

Dominic Peitz: Wir sind mit<br />

dem ersten Jahr sehr zufrieden.<br />

Insgesamt waren es ja 6 Wochen,<br />

in denen wir, zusammen<br />

mit unseren Partnern,<br />

Arena4You im Holstein-Stadion<br />

durchgeführt haben.<br />

Unsere Idee war hierbei, sozialgesellschaftlich<br />

aktiv zu sein<br />

und damit vielleicht aktuelle<br />

Themen wie Jugendarbeitslosigkeit<br />

und Fachkräftemangel<br />

bei uns im Land konkret aufzugreifen<br />

und als Verein zu handeln.<br />

Dass wir damit offensichtlich<br />

einen Nerv getroffen haben,<br />

mache ich insbesondere<br />

daran fest, dass wir als Verein<br />

von den beteiligten Akteuren<br />

durchweg ein positives Feedback<br />

erhalten haben.<br />

Wie kam es überhaupt zur Zusammenarbeit<br />

der KSV Holstein<br />

mit der Agentur für Arbeit<br />

in Kiel?<br />

Dominic Peitz: Wie bereits erwähnt<br />

besteht unsere tägliche<br />

Arbeit als Verein, der in der Region<br />

verwurzelt ist, auch darin,<br />

soziale-gesellschaftliche Verantwortung<br />

für die Stadt und<br />

das Bundesland zu übernehmen.<br />

Als wir<br />

über die gpdm<br />

(dem Organisator<br />

und Durchführenden<br />

des<br />

Projekts) vom<br />

Projekt „Arena4You“<br />

erfahren<br />

haben, Berufsorientierung<br />

in einem emotionalen und für<br />

die Schüler:innen ungewohnten<br />

Umfeld zu erleben, waren<br />

wir als Verein sehr angetan und<br />

sind auf die Agentur für Arbeit<br />

zugegangen und haben Ihnen<br />

die Idee vorgestellt. Gemeinsam<br />

haben wir dann beschlossen,<br />

diese Aktion auszuprobieren<br />

und durchzuführen. Die Corona-Pandemie<br />

verzögerte die<br />

Umsetzung allerdings um ein<br />

NLZ Direktor Dominic Peitz beim Rundgang<br />

mit Kieler Schülern durch das Holstein Stadion<br />

NLZ Direktor Dominic Peitz mit Schülerinnen und Schülern<br />

im Presseraum des Holstein Stadions<br />

37


stELLENmARkt / NEUstARt 2023<br />

NLZ Direktor Dominic Peitz mit Kieler Schülern<br />

im Holstein Stadion<br />

Jahr, sodass wir erst 2021 unter<br />

strengen Auflagen und erschwerten<br />

Umständen das Projekt<br />

an den Start gebracht haben.<br />

Im zweiten Durchlauf <strong>2022</strong><br />

konnten wir dann weitere Partner<br />

für das Projekt begeistern,<br />

sodass es sukzessive auf mehreren<br />

Schultern verteilt worden<br />

ist.<br />

„Das Stadion ist hier<br />

vielleicht ein<br />

„packender“ Ort“<br />

Wie haben Sie die Kieler<br />

Schülerinnen und Schülern<br />

vor Ort wahrgenommen?<br />

Dominic Peitz: Grundsätzlich<br />

sehr begeistert, da wir Ihnen ein<br />

Umfeld bieten, das sich komplett<br />

von einer klassischen Ausbildungsmesse<br />

bzw. Ausbildungsveranstaltung<br />

unterscheidet.<br />

Das fängt schon mit der Location<br />

an. Wir fragen am<br />

Anfang des Tages immer danach,<br />

wer bereits schon einmal<br />

im Holstein-Stadion gewesen<br />

ist. Wir haben das Gefühl, dass<br />

es in diesem Jahr mehr geworden<br />

sind, die schon einmal ein<br />

Spiel unserer KSV gesehen und<br />

erlebt haben. Weiter sind Schüler:innen<br />

und Lehrer:innen<br />

auch überrascht von der Vielzahl<br />

an (Ausbildungs-)Berufen,<br />

die tatsächlich im Rahmen einer<br />

Fußballveranstaltung und -<br />

vereins vorkommen.<br />

Die Nummer 1<br />

im Direktvertrieb für Bauelemente sucht:<br />

Verkäufer/-in im Außendienst,<br />

Quereinsteiger willkommen!<br />

Du kannst dich für Markisen, Haustüren<br />

oder Terrassendächer genauso begeistern<br />

wie für Menschen?<br />

Du magst Sicherheit und Herausforderungen?<br />

Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung:<br />

Johannes.Roeschmann@heimhaus-mail.de<br />

Mehr Informationen erhältst du unter:<br />

www.heimhaus.de/roeschmann<br />

Zudem freuen Sie sich praktisch<br />

handeln und sich ausprobieren<br />

zu können, was mit der<br />

Unterstützung unserer Sponsoren<br />

vor Ort möglich ist.<br />

Warum sehen Sie ausgerechnet<br />

das Holstein-Stadion als<br />

einen geeigneten Ort für so eine<br />

Veranstaltung?<br />

Dominic Peitz: Der Fußball ist<br />

weiterhin Volkssport Nr. 1 und<br />

zieht viele Menschen von Jung<br />

bis Alt in seinen Bann. Die Aula<br />

der Schule, vielleicht Berufsmessen<br />

in großen Veranstaltungshallen<br />

mit einer Vielzahl<br />

an Unternehmen sind die gängigen<br />

Umfelder, in denen sich<br />

Schüler:innen für das Berufsleben<br />

nach der Schule orientieren<br />

können. Das Stadion ist hier<br />

vielleicht ein „packender“ Ort,<br />

die Generation Z und Alpha<br />

zu erreichen, um Ihnen<br />

etwas über die wichtige<br />

Zeit nach der Schule<br />

zu vermitteln – und wer<br />

kann am Ende schon sagen,<br />

dass er im Rahmen<br />

der Berufsorientierung<br />

einmal in der Spielerkabine<br />

oder auf der Ersatzbank<br />

im Holstein-Stadion<br />

gesessen hat.<br />

Wie geht es weiter mit<br />

dem Projekt<br />

ARENA4YOU?<br />

Schülerinnen und Schüler in der Spielerkabine<br />

der Holstein Fußballprofis<br />

Dominic Peitz: Das wird sich<br />

nun zeigen. Wir werden das<br />

Projekt gemeinsam mit allen beteiligten<br />

Partnern analysieren<br />

und besprechen, um dann ggfls.<br />

ein Weg zu skizzieren, wie es<br />

im nächsten oder in den nächsten<br />

Jahren weitergehen könnte.<br />

Sobald es hier eine Entscheidung<br />

gibt, werden wir diese<br />

auch kommunizieren. (KS)<br />

Junge Teilnehmerin waḧrend der<br />

Berufsorientierung im Holstein-Stadion im<br />

Presseraum der KSV<br />

Anzeigenverkäufer / Medienberater (m/w/d)<br />

für den Bereich Kiel und <strong>Rendsburg</strong><br />

Aufgaben<br />

• Vermarktung von Werbeflächen<br />

• Entwicklung von<br />

Verkaufskonzepten und<br />

Gewinnung von Neukunden<br />

• Betreuung von Bestandskunden<br />

Ihrens-Verlag · Altstädter Markt 1-3 · 24768 <strong>Rendsburg</strong> · info@regionalsportverlag.de<br />

HEIM UND HAUS GmbH<br />

Heintzestraße 41 – 24582 Bordesholm<br />

www.heimhaus.de/roeschmann | 0174 910 54 01<br />

38


WEIHNACHTSDEKO-Zauber IN KROPP<br />

Die Norderstraße illuminiert<br />

auch in diesem Jahr wieder<br />

den Weg zum Weihnachtsfest<br />

Nur noch wenige Wochen bis<br />

zum Weihnachtsfest, da werfen<br />

die Feierlichkeiten bereits ihren<br />

oftmals überaus bunten Schatten<br />

voraus. Vorgärten und Häuser<br />

erstrahlen an vielen Orten in<br />

unterschiedlichen Facetten und<br />

mitunter taghell – teilweise<br />

überaus beeindruckend. Immer<br />

mehr Menschen lassen sich von<br />

der großen Deko-Leidenschaft<br />

einfangen und zeigen sich kreativ.<br />

So auch in Kropp, rund 12<br />

km südlich von Schleswig an<br />

der Bundesstraße 77 gelegen.<br />

Rüdiger Hilbert hat vor 16 Jahren<br />

in der Weihnachtszeit damit<br />

begonnen, sein Haus in der<br />

Kropper Norderstraße üppig zu<br />

beleuchten. Nach und nach<br />

machten auch einige Nachbarn<br />

mit. Inzwischen ist der Kropper<br />

Lichtzauber im Advent nicht<br />

mehr wegzudenken. Überlebensgroßes<br />

Lebkuchenhaus<br />

samt Hexe und dazu einen Rentierschlitten,<br />

Riesen-Weihnachtsmann,<br />

Zuckerstangen als<br />

Wegweiser und beleuchtete<br />

Häuser und Grundstückszäume<br />

sorgen für ein tolles Schauspiel<br />

und locken die Passanten in den<br />

Abendstunden in Scharen an.<br />

Die Kropper Lichtspiele erfreuen<br />

die Herzen von Groß und Klein.<br />

Auch zahlreiche Fernseh-Stationen<br />

fanden im November den<br />

Weg in die Kropper Norderstraße<br />

und wissen längst, dass die<br />

farbenfrohe Beleuchtung schon<br />

vor Jahren auf energiefreundliche<br />

LED-Lampen umgestellt<br />

wurde. Und auch die Zeiten für<br />

den sehenswerten Weihnachtsdeko-Zauber<br />

wurden in diesem<br />

Jahr bewusst reduziert. Bis zum<br />

31. <strong>Dezember</strong> erstrahlen die<br />

Lichter von 17 bis 22 Uhr. „Früher<br />

ließen wir die Beleuchtung<br />

noch bis zum 7. Januar an,<br />

doch so leisten wir in diesem<br />

Jahr auch unseren Beitrag zum<br />

bewussten Umgang mit Strom“,<br />

so Hilbert. Für die Kindergarten-<br />

Kids werden die Lampen jedoch<br />

in den Morgenstunden angeschaltet.<br />

(RS)

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!