Holsteiner KlöönSNACK - Ausgabe Rendsburg / Mittelholstein - Ausgabe Dezember 2022
Das Magazin für Rendsburg und Region Mittelholstein - Aktuelle, lokale Berichterstattung von Menschen aus der Region für die Region.
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<strong>Dezember</strong> <strong>2022</strong> | Gratis | zum Mitnehmen <strong>2022</strong>-12<br />
SNACK<br />
HOLSTEINER<br />
Klöön<br />
Die in Kropp<br />
Weihnachtsstraße<br />
Die<br />
in Kropp<br />
Weihnach<br />
+++ das Magazin für <strong>Rendsburg</strong> und die Region <strong>Mittelholstein</strong> +++ ut Stadt & Land<br />
Die<br />
Weihnachtsstraße<br />
in Kropp<br />
Die<br />
Die<br />
MUSIKABEND IN DER<br />
ABFÜLLBAR RENDSBURG<br />
DU SPINNST WOHL<br />
JEVENSTEDT IM PARTYMODUS<br />
DU SPINNST WOHL<br />
Weihnachtsstraße<br />
Die<br />
JEVENSTEDT IM PARTYMODUS<br />
Weihnachtsstraße<br />
Geschenkideen<br />
Weihnachten:<br />
Weihnachtsbäume<br />
Schlemmen & Genießen<br />
Weihnachtsstraße<br />
in Kropp<br />
Weihnachten:<br />
in Kropp<br />
Weihnachten:<br />
Fotos: pin / Michael Ermel<br />
in Kropp<br />
Blickpunkt<br />
Nortorf<br />
Blickpunkt<br />
JEVENSTEDT IM PARTYMODUS<br />
DU SPINNST WOHL<br />
Nortorf<br />
JEVENSTEDT IM PARTYMODUS<br />
JEVENSTEDT IM PAR<br />
DU SPINNST WOHL<br />
We<br />
Weihnachten<br />
Blickpunkt<br />
Nortorf<br />
DU SPINNST WOHL<br />
JEVENSTEDT IM PARTYMODUS<br />
Blickpunkt<br />
Nortorf
Moin, Moin,<br />
nun BAUEN fängt die besinnliche & WohNEN<br />
Zeit wieder an, die Vorbereitung<br />
auf Weihnachten. Leider ist es für viele Menschen keine besinnliche<br />
Zeit, sondern eher Stress pur. Weihnachtsstress ist ja eigentlich<br />
ein positiver Stress, da man Sachen erledigt, die einem Freude machen.<br />
Aber sobald wir über den Tellerrand sehen, ist Schluss mit<br />
Besinnlichkeit. Gar nicht weit weg ist Krieg, Menschen sind auf der<br />
Flucht, die Menschlichkeit auf der Erde ist immer noch nicht selbstverständlich.<br />
Immer noch gibt es Menschen, die minderwertig oder<br />
als Eigentum behandelt werden, immer noch gibt es Sanktionen<br />
gegen gleichgeschlechtliche Beziehungen oder gegen Menschen, die<br />
nicht unseren Vorstellungen entsprechen. Und dann kommt die Regenbogenbinde,<br />
die genau diese Punkte anspricht, nach außen<br />
deutlich machen will, alle Menschen sind gleichberechtigte Menschen,<br />
ohne Rücksicht auf Geschlecht, Glaube oder sexuelle Ausrichtung.<br />
Als einige Fußballer bei der WM gerade diese<br />
Regenbogenbinde tragen möchten, um allen zu zeigen, wie bunt unsere<br />
Welt ist, wird es verboten und sogar unter Strafe gestellt, weil<br />
es ja nichts mit Fußball zu tun habe. Seien wir ehrlich, was die Fußballer<br />
auf ihren Trikots aufgedruckt haben, hat auch wenig mit Fußball<br />
zu tun. Aber es wird oft viel erreicht, wenn es verboten wird.<br />
Hätte sich keiner über die Regenbogenfarben bzw. Regenbogenbinde<br />
aufgeregt, wäre es eine Tagesaktion geworden und am nächsten Tag<br />
wieder vorbei. Aber jetzt durch das Verbot ist auch der letzte Bürger<br />
darauf aufmerksam geworden und nimmt Stellung dazu. Der Verbot<br />
der Regenbogenbinde war für den Gedanken, der dahintersteht, die<br />
beste Entscheidung. Noch bekannter konnte er nicht werden. Diejenigen<br />
Menschen, die nicht der Meinung sind, dass unsere Welt<br />
bunt ist, sondern sich immer noch in schwarz-weißen Bildern bewegen,<br />
scheinen von der Regenbogenaktion sehr viel Angst zu<br />
haben. Aber keine Angst, die Entwicklung ist schon zu weit vorgeschritten,<br />
irgendwann wird auch der letzte Mensch begreifen und<br />
akzeptieren, wie schön es ist, in einer bunten Welt zu leben. Machen<br />
Sie auch einen Schritt in die bunte Welt und schenken ihrem Enkelsohn<br />
eine süße Babypuppe und ihrer Enkeltochter einen tollen<br />
Werkzeugkasten und lächeln Sie jeden Menschen an. Das macht ein<br />
glückliches Gefühl und ganz viele Menschen lächeln auch zurück.<br />
Unser Magazin <strong>Holsteiner</strong> KlöönSnack ist so bunt wie immer und<br />
voll mit Informationen und Veranstaltungstipps.<br />
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und wünsche Ihnen eine<br />
schöne Adventszeit. .<br />
Ihre Redaktion vom<br />
SNACK<br />
HOLSTEINER<br />
Klöön<br />
I M P R E S S U M<br />
KlöönSnack erscheint monatlich im<br />
Ihrens-Verlag<br />
DESIGN<br />
GRAFIK<br />
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DIGITAL<br />
TEXTIL<br />
Druckerei<br />
Lohmeier<br />
OFFSET | DIGITAL | TEXTILDRUCK<br />
Kieler Straße 58 | 24340 Eckernförde | Tel. 0 43 51 / 25 68<br />
info@druckerei-lohmeier.de | www.druckerei-lohmeier.de<br />
www.druckerei-lohmeier.de<br />
Verlagsleitung: Sascha Hoppe (V.i.S.d.P.)<br />
OBJEKTBETREUUNG/MEDIABERATUNG:<br />
Christine Struckmeyer<br />
Redaktion: Oliver Ollrogge, Dietmar<br />
Freitag, Frank Sorgatz, Swantje Stieh,<br />
Michael Böhm, Claus Bergmann, Stefan<br />
Knauß, Markus Sellhorn, Mirko Schneider,<br />
David Schmidholt, Peter Böhmer,<br />
Patrick Nawe (Fotos)<br />
HOLSTEINER<br />
Klöön<br />
SNACK<br />
Verlagsanschrift: Altstädter Markt 1-3,<br />
24768 <strong>Rendsburg</strong>, Tel. 04331-4405190<br />
E-Mail: Info@ihrens-verlag.com www.ihrens.com<br />
Herstellung: Druckerei Lohmeier, Eckernförde<br />
Der Verlag haftet nicht für unverlangt ein gesandte<br />
Texte, Manuskripte und Fotos. Nachdruck, Aufnahme<br />
in Online-Dienste und Internet sowie Vervielfältigungen<br />
benötigen die vorherige Zustimmung des Verlages.<br />
2
Die Praxis ohne Grenzen ist eine<br />
richtige Arztpraxis. Hier gibt es<br />
alles, was eine Hausarztpraxis<br />
ausmacht. Hier arbeiten Ärzte<br />
und Arzthelferinnen.<br />
Auch das ist wie in allen anderen<br />
Praxen. Zur Sprechstunde kommen<br />
selbstverständlich<br />
Patientinnen und Patienten. Der<br />
große Unterschied: Sie haben keine<br />
Krankenversicherung und ihnen<br />
wird trotzdem geholfen. Die<br />
sechs Helferinnen und die fünf<br />
Ärzte arbeiten ehrenamtlich und<br />
sind auf Spenden angewiesen.<br />
Gerade hat die VR Bank Schleswig-<br />
<strong>Mittelholstein</strong> eG 1.000 Euro<br />
überwiesen.<br />
Anja Spliessgardt von der VR-<br />
Bank hat sich bei der Spendenübergabe<br />
einmal in den Räumen<br />
in der Moltkestraße 1 in <strong>Rendsburg</strong><br />
umgesehen. „Wir haben uns<br />
im Team besprochen, an welchen<br />
guten Zweck in diesem Jahr unser<br />
Spendenbudget geht“, sagt die<br />
Leiterin Private Banking der VR<br />
Bank. Die Praxis ohne Grenzen<br />
wurde rasch ausgewählt und nun<br />
mit der Spende bedacht. „Es ist<br />
eine tolle Arbeit, die die Ehrenamtlichen<br />
hier leisten.“<br />
Damit die Arbeit weitergehen<br />
kann, braucht die Praxis eine<br />
fünfstellige Summe im Jahr, sagt<br />
Dr. Achim Diestelkamp, der die<br />
Praxis ohne Grenzen<br />
ehrenamtlich leitet. Denn neben<br />
der Miete für die Praxisräume<br />
müssten unter anderem Medika-<br />
LokALEs<br />
Menschen ohne Krankenversicherung werden unterstützt. Jedes Jahr wird eine fünfstellige Summe benötigt.<br />
VR-BANK UNTERSTÜTZT DIE PRAXIS OHNE GRENZEN<br />
MUSIKABEND IN DER ABFÜLLBAR RENDSBURG<br />
MIT DEM DUO „GEGEN DEN TRITT“<br />
vl. Franz-Reinold Organista,<br />
Briita Müller, Jenny Kiehn u.<br />
Frederik Kleinschmidt<br />
Seit 2018 ist der Folkmusiker<br />
Franz-Reinold Organista von der<br />
Gruppe Hüttenfolk auch mit dem<br />
Projekt „Gegen den Tritt“ unterwegs.<br />
„Gegen den Tritt“ bringt alte,<br />
neue und aktuelle Lieder zur politischen<br />
Lage zu Gehör. Partner<br />
beim Duo ist der <strong>Rendsburg</strong>er<br />
Liedermacher Frederik Kleinschmidt<br />
von der Lenzband. Die<br />
beiden Musiker sind sich 2018<br />
erstmalig bei einer Jam begegnet<br />
und arbeiten seither in verschiedenen<br />
Projekten, wie beim Maifolk<br />
oder dem Solikonzert für die<br />
Ukraine, zuletzt beim Nienstadtstraßen<br />
Open Air in <strong>Rendsburg</strong><br />
zusammen. Auf Vermittlung von<br />
Jörn Hoppmann von der Regio<br />
<strong>Rendsburg</strong> GmbH kam der Kontakt<br />
zu Britta Müller und Jenny<br />
Kiehn, den beiden Gründerinnen<br />
und Inhaberinnen der AbfüllBar -<br />
<strong>Rendsburg</strong>s erstem Unverpacktladen,<br />
zustande. Nach der Eröffung<br />
Ende Juli <strong>2022</strong> möchten die beiden<br />
Protagonistinnen für Nachhaltigkeit<br />
auch im kulturellen Bereich<br />
Angebote schaffen. Wenn es<br />
auch hier zu Nachhaltigkeitseffekten<br />
kommen sollte, sind diese<br />
nicht unerwünscht. Am Samstag,<br />
den 10. <strong>Dezember</strong> <strong>2022</strong> ist daher<br />
ein Konzert mit den Musikern<br />
von „Gegen den Tritt“ in der AbfüllBar<br />
geplant. Erwartet wird ein<br />
Abend mit sehr unterschiedlichen<br />
Liedern zur Lage & zu Weihnachten.<br />
Das Konzert beginnt um<br />
18:30 Uhr. Nach der ersten musikalischen<br />
Abfüllung kann in der<br />
Pause sicherlich das übrige Angebot-<br />
wie z. B. der wunderbare<br />
v.l.: Regina Meyn, Dr. Achim<br />
Diestelkamp und Anja Spliessgardt<br />
Foto: Helge Buttkereit<br />
mente, Facharztbehandlungen<br />
oder Krankenhausaufenthalte bezahlt<br />
werden. „Wir haben ein gutes<br />
Netzwerk in der Region, die<br />
Zusammenarbeit mit den niedergelassenen<br />
Ärzten und der Klinik<br />
funktioniert gut“, sagt Diestelkamp.<br />
Als die Praxis vor knapp zehn<br />
Jahren startete, hätten sie gehofft,<br />
dass die Arbeit bald überflüssig<br />
wird. Aber das geschieht nicht.<br />
„Jedes Jahr kommen etwa 30 Patienten<br />
neu in unsere Kartei“, berichtet<br />
Diestelkamp. Insgesamt<br />
sind mittlerweile über 300 Namen<br />
in der Kartei verzeichnet.<br />
Viele davon sind Mittelständler,<br />
die ihre Krankenversicherung<br />
nicht mehr zahlen konnten. Die<br />
Menschen kommen meist aus<br />
dem Kreis <strong>Rendsburg</strong>-Eckernförde,<br />
einige nehmen aber auch<br />
weitere Wege in Kauf.<br />
„Wenn jemand zu uns<br />
kommt und nachweisen<br />
kann, dass er keine Krankenversicherung<br />
hat, dann wird<br />
er behandelt, auf Wunsch<br />
auch komplett anonym“,<br />
sagt Regina Meyn, die als eine<br />
der ehrenamtlichen Helferinnen<br />
in der Praxis tätig<br />
ist.<br />
Ziel der Mitarbeitenden ist<br />
es, die Menschen zurück in die<br />
Krankenkassen zu bekommen.<br />
Sie klären darüber auf, dass trotz<br />
„Ruhen des Leistungsanspruchs“<br />
aufgrund fehlender Zahlung von<br />
Beiträgen noch ein Anspruch auf<br />
akute Behandlungen besteht.<br />
„Leider kommen immer wieder<br />
Patienten zu spät zu uns, so dass<br />
wir ihnen nicht mehr helfen können“,<br />
sagt Regina Meyn. Deswegen<br />
sei es wichtig, das Angebot<br />
weiter bekannt zu machen.<br />
Die <strong>Rendsburg</strong>er Praxis ohne<br />
Grenzen befindet sich in Trägerschaft<br />
des Diakonischen Werks<br />
des Kirchenkreises <strong>Rendsburg</strong>-<br />
Eckernförde. Sie ist jeden Mittwoch<br />
von 16 Uhr bis 17 Uhr sowie<br />
jeden Donnerstag von 10 Uhr<br />
bis 11 Uhr geöffnet. Die Praxis ist<br />
neben der Behandlung von Menschen<br />
ohne Krankenversicherung<br />
auch verantwortlich für die Ausstellung<br />
von Kostenübernahmen<br />
für empfängnisverhütende Maßnahmen<br />
für die Familienplanung<br />
von Empfängern von Sozialleistungen.<br />
Dieses Projekt wird unterstützt<br />
vom Kreis <strong>Rendsburg</strong>-<br />
Eckernförde und wird sowohl<br />
von Deutschen wie auch von<br />
Flüchtlingen angenommen.<br />
(Helge Buttkereit)<br />
Loppokaffee genossen werden.<br />
Weitere Infos in der Abfüllbar,<br />
dort werden auch gerne Reservierungen<br />
entgegengenommen oder<br />
unter info@abfuellbar-rendsburg.de.<br />
(KS)<br />
3
LokALEs<br />
Zeitungsartikel bestärkt Spendenbereitschaft. Unterstützung motiviert Ehrenamtliche<br />
ROTARIER SPENDEN 3000 EURO FÜR DIE TAFEL<br />
vl.: Holger Glimm (<strong>Rendsburg</strong>er Tafel), Keerstin<br />
Scheil (Präsidentin des Rotary Clubs <strong>Rendsburg</strong>-<br />
<strong>Mittelholstein</strong>), Dagmar Goede (Diakonisches Werk<br />
des Kirchenkreises <strong>Rendsburg</strong>-Eckernförde<br />
gGmbH), Gitta Heinze und Sven Nagel (beide<br />
<strong>Rendsburg</strong>er Tafel)<br />
Foto: Helge Buttkereit<br />
Die Spendenbereitschaft freut<br />
alle bei der <strong>Rendsburg</strong>er Tafel.<br />
Besonders auch die Ehrenamtlichen.<br />
„Sie sind durch die vielen Spenden<br />
der vergangenen Wochen,<br />
die auch eine besondere Anerkennung<br />
der ehrenamtlichen Tätigkeit<br />
beinhalten, noch motivierter“,<br />
sagt Dagmar Goede vom<br />
Diakonischen Werk des Kirchenkreises<br />
<strong>Rendsburg</strong>-Eckernfördel.<br />
Nun sind noch 3000 Euro des<br />
Rotary Clubs <strong>Rendsburg</strong>-<strong>Mittelholstein</strong><br />
dazugekommen. „Wir<br />
sind so froh über die Spendenbereitschaft,<br />
die spürbare Anteilnahme,<br />
die Unterstützung und<br />
das große Interesse an der Tätigkeit<br />
der Tafel durch <strong>Rendsburg</strong>er<br />
Institutionen und Bürger“, sagt<br />
Goede.<br />
Die Präsidentin der Rotarier,<br />
Kerstin Scheil, freut sich, dass<br />
ihr Serviceclub helfen kann.<br />
„Wir hatten die Spende bereits<br />
besprochen, sind aber durch die<br />
Zeitungsartikel noch einmal besonders<br />
motiviert worden.<br />
Scheil bezieht sich auf die verschiedenen<br />
Artikel der örtlichen<br />
Presse, die einen Antrag des Diakonischen<br />
Werks auf einen Energiekostenzuschuss<br />
zum Thema<br />
hatten. Denn die Kosten sind in<br />
den vergangenen Monaten auch<br />
bei der Tafel angestiegen. Der<br />
Sprit für die Fahrzeuge, die die<br />
Waren bei den Supermärkten der<br />
Region abholen, ist ebenso teurer<br />
geworden wie der Strom für die<br />
Kühlzellen im zentralen Lager<br />
der Tafel in der Bredstedter<br />
Straße.<br />
„Wir engagieren uns gerne in der<br />
Region“, sagt sie. Neben der Tafel<br />
würden weitere soziale Projekte<br />
unterstützt. Ein besonderes<br />
Projekt sei auch der Schüleraustausch,<br />
für den es im kommenden<br />
Jahr noch Plätze für Jugendliche<br />
im Alter von 15 bis 17 Jahren<br />
gibt.<br />
In den <strong>Ausgabe</strong>stellen der<br />
<strong>Rendsburg</strong>er Tafel werden jeweils<br />
einmal in der Woche Waren<br />
verteilt.<br />
Sie befinden sich in <strong>Rendsburg</strong><br />
(Bredstedter Straße 11, freitags<br />
13 bis 15 Uhr nur auf Vorbestellung,<br />
Telefon: 04331/69 63 0),<br />
Schacht-Audorf (Ev. Gemeindezentrum,<br />
Dorfstr. 10, dienstags<br />
ab 12 Uhr), Osterrönfeld (Bürgerzentrum,<br />
Alter Bahnhof 18,<br />
dienstags ab 12.30 Uhr),<br />
Owschlag (Schule, An der Schule<br />
1, mittwochs 12.30 bis 14 Uhr)<br />
und Jevenstedt (Pastorat, Dorfstraße<br />
27, dienstags ab 13.15<br />
Uhr). Das Mittagessen in der Materialhofstraße<br />
7 wird montags<br />
bis freitags von 11.45 bis 12.30<br />
Uhr ausgegeben.<br />
Die Tafelausweise gibt es donnerstags<br />
von 10 bis 12 Uhr bei<br />
der Diakonie des Kirchenkreises<br />
(Am Holstentor 16).<br />
(Helge Buttkereit)<br />
Thorben Koll gibt 2000 Euro für die <strong>Rendsburg</strong>er Tafel. Zeitungsbericht hat ihn nachdenklich gemacht<br />
SPENDE GEGEN DAS SCHLECHTE GEWISSEN<br />
Sven Nagel von der <strong>Rendsburg</strong>er Tafel (re.)<br />
erklärt Dagmar Goede (Diakonisches Werk<br />
des Kirchen kreises gGmbH), Holger Glimm<br />
und Gitta Heinze (ehrenamtliche Koordinator*innen<br />
der Tafel) die Liste mit den Anmeldungen<br />
der Tafelgäste (von links)<br />
Foto: Helge Buttkereit<br />
<strong>Rendsburg</strong> – Die Zeitungslektüre<br />
von Thorben Koll hat nachhaltige<br />
Wirkung.<br />
Der Inhaber von „Koll Kälte –<br />
Klima – Lüftung“ ärgerte sich<br />
darüber, dass die Stadt <strong>Rendsburg</strong><br />
den Antrag des Diakonischen<br />
Werks des Kirchenkreises<br />
<strong>Rendsburg</strong>-Eckernförde gGmbH<br />
auf einen Zuschuss für die gestiegenen<br />
Energiekosten der<br />
<strong>Rendsburg</strong>er Tafel zunächst<br />
nicht zustimmen wollte. Und so<br />
wurde er selbst aktiv. Schon am<br />
Tag nach der Zeitungslektüre<br />
überwies seine Firma die 2000<br />
Euro, die die Tafel bei der Stadt<br />
beantragt hatte.<br />
„Ich mache damit etwas gegen<br />
mein schlechtes Gewissen“, sagt<br />
Koll. „Ich habe keine Zeit, die<br />
ich für die wichtige Arbeit der<br />
Tafel spenden kann und so gebe<br />
ich Geld.“ „Ohne Geld geht es<br />
auch nicht“, sagt er. Genau das<br />
war schließlich auch der Hintergrund<br />
für den Antrag bei der<br />
Stadt, denn durch die gestiegenen<br />
Preise insbesondere für<br />
Treibstoffe und Strom kommen<br />
höhere Kosten auf die Tafel zu.<br />
Drei Kühlfahrzeuge der Tafel<br />
sind jeden Tag unterwegs, um<br />
Waren bei den Supermärkten der<br />
Region abzuholen. Zudem müssen<br />
die <strong>Ausgabe</strong>stellen im Umland<br />
versorgt werden. Da kommen<br />
einige Kilometer zusammen.<br />
Im Lager der Tafel in der<br />
Bredstedter Straße 11 laufen zudem<br />
zwei große Kühlgeräte – natürlich<br />
mit Strom. Dazu kommt,<br />
dass die Tafel in den vergangenen<br />
Wochen und Monaten immer<br />
mehr Hilfsbedürftige versorgen<br />
muss, mittlerweile kommen<br />
allein zur <strong>Rendsburg</strong>er <strong>Ausgabe</strong>stelle<br />
etwa 250 Haushalte mit bis<br />
zu sieben Personen.<br />
(Helge Buttkereit)<br />
Neu<br />
Jetzt auch in Alt Duvenstedt -<br />
Dorfstraße 11<br />
Brot- und Brötchen Verkauf<br />
Mo.-Fr. 6.00 - 14.00 Uhr<br />
Sa. 6.30 - 13.00 Uhr<br />
So. 8.00 - 12.00 Uhr<br />
4
Unsere neuen Webseiten - Nutzerfreundlich,<br />
modern und intuitiv<br />
Seit diesem Monat sind unsere<br />
neu gestalteten Webseiten<br />
www.fockbek.de und www.rathaus-fockbek.de<br />
online. Die Webseiten<br />
bieten ein modernes Design<br />
und sind für die BürgerInnen<br />
übersichtlich aufgebaut,<br />
leicht bedienbar und barrierearm<br />
gestaltet. Unsere BürgerInnen sollen<br />
einfach und schnell finden,<br />
wonach sie auf der Webseite suchen.<br />
Die Webseiten bieten die<br />
technische Grundlage, um<br />
zukünftig Online-Dienstleistungen<br />
anbieten zu können.<br />
Die Webseite www.fockbek.de<br />
Auf dieser Seite finden unsere<br />
BürgerInnen alle Informationen<br />
rund um die Gemeinde Fockbek<br />
und unsere Verwaltungsleistungen.<br />
Die Webseite<br />
www.rathaus-fockbek.de<br />
Auf dieser Seite stehen<br />
unsere Verwaltungsleistungen<br />
und<br />
die Informationen für<br />
unsere zwei Ämter<br />
mit den zugehörigen<br />
16 Gemeinden im Vordergrund.<br />
Die BürgerInnen aller amtsangehörigen<br />
Gemeinden finden alles<br />
Wichtige auf einen Blick: Wer ist<br />
mein Ansprechpartner? Was erledige<br />
ich wo? Formulare und Online-Anträge.<br />
Online-Terminvereinbarung<br />
Für Angelegenheiten im Bürgerbüro<br />
wurde mit den neuen Webseiten<br />
unsere Online-Terminvereinbarung<br />
eingefuḧrt. Neu ist,<br />
dass nun für sämtliche Anliegen<br />
im Bürgerbüro ein Termin benötigt<br />
wird. Die Online-Terminvereinbarung<br />
bietet viele Vorzüge für<br />
unsere BürgerInnen. So wird<br />
nach einer Buchung beispielsweise<br />
eine E-Mail über die Daten<br />
des vereinbarten Termins und die<br />
mitzubringenden Unterlagen<br />
LokALEs<br />
Ab Mitte November <strong>2022</strong> geht Fockbek mit einer völlig neu gestalteten Homepage online. Die Homepage ist übersichtlicher aufgebaut, leichter zu bedienen und barrierearm gestaltet.<br />
NEUE WEBSITE – WWW.FOCKBEK.DE<br />
Nach zweijähriger<br />
Pause<br />
spielt die<br />
Folkband aus<br />
den Hüttener<br />
Bergen am<br />
Samstag, den<br />
17. <strong>Dezember</strong><br />
<strong>2022</strong> wieder<br />
ein Weihnachtskonzert<br />
auf dem Kolonistenhof<br />
in<br />
Neu Duvenstedt.<br />
Mit dabei ist<br />
dieses Mal<br />
versendet. Eine telefonische Terminvereinbarung<br />
ist selbstverständlich<br />
weiterhin möglich.<br />
Auch besteht die Möglichkeit, einen<br />
Termin über einen Terminal<br />
Eingangsbereich des Rathauses<br />
zu buchen. Die Terminvereinbarung<br />
im Bürgerbüro sichert eine<br />
verlässliche Zeitplanung. Lange<br />
Wartezeiten für unsere BürgerInnen<br />
werden vermieden. (KS)<br />
HÜTTENFOLK - DAS WEIHNACHTSKONZERT <strong>2022</strong><br />
Bandfoto – vl. vorne Nesrin Grünau,<br />
Claudia Sokollek und hinten: Nina Heinrich<br />
Wrage, Sönke Scharlau u. Franz-<br />
Reinold Organista . Foto: Raissa Waskow<br />
wieder die komplette Band, obwohl<br />
die Musiker mittlerweile<br />
über Schleswig-Holstein verteilt<br />
leben. An der Gitarre, Percussion,<br />
Cajon, Ukulele und Gesang Nesrin<br />
Grünau - am Cello, Banjo, Flöten,<br />
Gesang u. Guitarlele Claudia<br />
Sokollek - Gesang, Percussion<br />
und Melodica Nina Heinrich<br />
Wrage - Akustikbass und E-Bass<br />
Sönke Scharlau - Franz-Reinold<br />
Organista an der Gitarre, Mundharmonika.<br />
Mandoline, Waldzither,<br />
Ukulele und Gesang. Die<br />
Gruppe singt und spielt alte und<br />
teils unbekannte Lieder und<br />
Songs zur jahreszeitlichen Stimmung<br />
- auch zum Mitsingen. Das<br />
Konzert beginnt um 19:00 Uhr<br />
(Einlass 18:00). Der Eintritt inkl.<br />
Bratapfel und Punsch beträgt 15<br />
€. Aufgrund der begrenzten<br />
Platzzahl wird um Voranmeldung<br />
unter 04338 65 49 582 (Hüttenfolk)<br />
gebeten.<br />
Das Team des Kolonistenhofes<br />
und die Band freuen sich auf ein<br />
Wiedersehen.<br />
(Franz-Reinold Organista)<br />
Gesetzgebung - Steuerfreie Arbeitgeber -Inflationsausgleichsprämie<br />
Anzeige<br />
Die Leiterin der örtlichen Beratungsstelle<br />
im Lohnsteuerberatungsverbund e.V. -<br />
Lohnsteuerhilfeverein- in Fockbek, Frau<br />
Svetlana Groth, weist aus aktuellem Anlass<br />
auf folgendes hin: Am 25.10.<strong>2022</strong><br />
wurde das Gesetz zur temporären Senkung<br />
des Umsatzsteuersatzes auf Gaslieferungen<br />
über das Erdgasnetz im Bundesgesetzblatt<br />
(BGBl.) verkündet und<br />
tritt rückwirkend zum 01.10.<strong>2022</strong> in<br />
Kraft. Darin enthalten ist auch eine Regelung<br />
zur Inflationsausgleichsprämie.<br />
Demnach dürfen Arbeitgeber ihren Mitarbeitenden<br />
eine Inflationsprämie im<br />
Zeitraum vom 26.10.<strong>2022</strong>.bis zum<br />
31.12.2024 in Höhe von maximal 3.000<br />
Euro steuer- und sozialversicherungsfrei<br />
auszahlen.<br />
Die Prämie muss zusätzlich zum ohnehin<br />
geschuldeten Arbeitslohn gewährt werden<br />
und kann in Form von Zuschüssen<br />
und Sachbezügen gewährt werden. Auch<br />
mehrere Teilbeträge sind möglich.<br />
Eckpunkte der Regelung sind unter anderem:<br />
- Der Begünstigungszeitraum ist zeitlich<br />
befristet - vom 26.10.<strong>2022</strong> bis<br />
zum 31.12.2024. Der großzügige<br />
Zeitraum gibt den Arbeitgeberinnen<br />
und Arbeitgebern Flexibilität.<br />
- In diesem Zeitraum sind Zahlungen<br />
der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber<br />
bis zu einem Betrag von 3.000 Euro<br />
steuer- und sozialversicherungsfrei<br />
möglich.<br />
- Hierbei handelt es sich um einen<br />
steuerlichen Freibetrag, der auch in<br />
mehreren Teilbeträgen ausgezahlt<br />
werden kann.<br />
- Die Inflationsausgleichsprämie muss<br />
zusätzlich zum ohnehin geschuldeten<br />
Arbeitslohn gewährt werden. Jeder<br />
Arbeitgeber kann die Steuer- und Abgabenfreiheit<br />
für solche zusätzlichen<br />
Zahlungen nutzen.<br />
- Es genügt, wenn der Arbeitgeber bei<br />
Gewährung der Prämie deutlich<br />
macht, dass diese im Zusammenhang<br />
mit der Preissteigerung steht . z. B.<br />
durch entsprechenden Hinweis auf<br />
dem Überweisungsträger im Rahmen<br />
der Lohnabrechnung.<br />
Zudem wird die Arbeitslosengeld II/Sozialgeld-Verordnung<br />
dahingehend ergänzt,<br />
dass die Inflationsausgleichsprämie<br />
bei einkommensabhängigen Sozialleistungen<br />
nicht als Einkommen angerechnet<br />
wird. Aktuell gibt es noch<br />
keine gesetzliche Grundlage, ob die<br />
Prämie pfändbar oder unpfändbar ist.<br />
Weitere Informationen<br />
finden Sie auch unter<br />
www.steuerverbund.de<br />
5
LokALEs<br />
Landfrauen Bordesholm:<br />
WORKSHOP „NETZWERKEN FÜR DIE NACHHALTIGKEIT“<br />
Am 8. November <strong>2022</strong> trafen<br />
sich 8 hochmotivierte Landfrauen<br />
zum Erfahrungsaustausch<br />
im Naturschatzlädchen<br />
bei unserer Landfrau Kerstin<br />
Schlichting.<br />
Es gab bewährte alltagstaugliche<br />
Rezepturen aus dem Reinigungs-<br />
und Hautpflegebereich,<br />
Tipps und Tricks sowie die Vermittlung<br />
von Impulsen.<br />
Dazu gehört auch der achtsame<br />
Umgang mit natürlichen Inhaltsstoffen<br />
und weg von alten<br />
bequemen Gewohnheiten - jedoch<br />
immer unter dem Motto:<br />
es soll Freude machen.<br />
Ein bewusstes und preisgünstiges<br />
Herstellen von Reinigungsund<br />
Körperpflegeprodukten, einen<br />
nachhaltigen Lebensstil<br />
praktizieren, das Ziel vom plastikfreien<br />
Haushalt.<br />
Bewährtes Rezept: Deo Spray<br />
100 ml abgekochtes Wasser<br />
2 Teel. Natron<br />
5 Tropfen Bio Orangenöl<br />
Die Zutaten vermengen und gut<br />
schütteln, dann in 1 leere<br />
Sprühflasche füllen.<br />
Der nächste Workshop findet<br />
im Jan. 2023 statt.<br />
(Elsbeth Drechsel)<br />
Liebe Freunde der Wassermühle,<br />
vorher nachher<br />
Das Jahr neigt sich dem Ende<br />
und wir freuen uns euch mitzuteilen,<br />
dass viel erreicht wurde.<br />
Wir berichteten bereits im letzten<br />
Kiek mol rin, was alles erneuert<br />
werden konnte.<br />
Nun war es möglich, die Eingangstür<br />
in die Aufarbeitung zu<br />
geben. Die Standwelle wird entrostet<br />
und vorbereitet für das<br />
Aufkämmen. Sie bekommt<br />
komplett neue Zähne aus Weißbuche.<br />
Wenn die Standwelle<br />
eingebaut ist, ist die Mühle autark<br />
und alle Maschinen können<br />
mit Wasserkraft angetrieben<br />
werden.<br />
Wir werden auch nicht müde<br />
zu erwähnen,<br />
dass dies nur<br />
mit Ihrer Unterstützung<br />
mit Spenden,<br />
Beiträgen und<br />
helfenden<br />
Händen möglich<br />
ist.<br />
Herzlichen<br />
Dank an dieser<br />
Stelle. Wir<br />
wünschen einen<br />
friedvollen<br />
<strong>Dezember</strong>.<br />
Möge kommen<br />
was wir<br />
benötigen, möchten wir, was<br />
wir bekommen.<br />
Glöck to,<br />
de Vörstand<br />
6
LokALEs<br />
NEUES AUS DER SCHULE AM OCHSENWEG IN JEVENSTEDT<br />
Verkehrssicherheit der Jüngsten:<br />
Fahrradprüfung in Klasse 4<br />
Eine große Herausforderung stellte<br />
die praktische Fahrradprüfung<br />
für die Kinder der vierten Klassen<br />
am 20. 09. dar, da das Verkehrsaufkommen<br />
rund um die<br />
Schule in diesem Jahr besonders<br />
hoch war. „Es war alles sehr wuselig“,<br />
lacht Lehrerin Silke Bock,<br />
die die Schülerinnen und Schüler<br />
gemeinsam mit ihrer Kollegin<br />
Renate Nagy und der Verkehrspolizei<br />
Jevenstedt in Theorie und<br />
Praxis vorbereitet hatte und die<br />
nun erleichtert berichtete, dass<br />
alle Kinder bestanden hatten. Im<br />
Rahmen der Radfahrausbildung<br />
waren Verkehrsregeln, Verkehrsschilder,<br />
das Verhalten im Straßenverkehr<br />
sowie das verkehrssichere<br />
Fahrrad thematisiert und<br />
die Prüfungsstrecke abgefahren<br />
worden. Das Üben hatte sich gelohnt:<br />
Polizeiverkehrslehrer Andreas<br />
Kirmes war begeistert von<br />
den Leistungen der Kinder.<br />
Gut für die Sicherheit und einfach<br />
zu handhaben: Der Reflektorkragen.<br />
Ein Klassensatz ist von<br />
der Schule finanziert worden, ein<br />
weiterer wird bestellt. Silke Bock<br />
empfiehlt den Eltern selbst einen<br />
für ihr Kind anzuschaffen, um<br />
den Schulweg vor allem in der<br />
dunklen Jahreszeit sicherer zu<br />
machen.<br />
Sportliche Spitzenleistungen:<br />
Sponsorenlauf an der Schule<br />
am Ochsenweg<br />
Auch in diesem Jahr konnten die<br />
Schülerinnen und Schüler der<br />
Schule am Ochsenweg bei ihrem<br />
Lauftag am 7. Oktober mit erstaunlichen<br />
Leistungen aufwarten.<br />
Bei strahlendem Herbstwetter<br />
waren die Laufbedingungen<br />
ideal, die Stimmung ausgelassen<br />
und die Sportlerinnen und Sportler<br />
zur Freude des Organisationsteams<br />
Greta Nissen, Inga Brauer<br />
und Arne Peters hochmotiviert.<br />
Zuvor hatten sich die Kinder und<br />
Jugendlichen unter Verwandten<br />
und Bekannten möglichst<br />
viele Sponsoren gesucht, die für<br />
jede Runde, die die Läuferinnen<br />
und Läufer während einer Stunde<br />
Foto: S. Krüger<br />
zurücklegen würden, einen festgelegten<br />
Geldbetrag spenden<br />
wollten, der später dem Förderverein<br />
der Schule am Ochsenweg<br />
e.V. und den Klassenkassen zugutekommen<br />
würde. Insgesamt liefen<br />
die Sportlerinnen und Sportler<br />
– darunter auch drei Eltern –<br />
5808 Platzrunden! Klassensieger<br />
wurde Klasse 10a. In den Einzelwertungen<br />
errangen bei den Mädchen<br />
Lora Möller (Sekundarstufe,<br />
29 Runden) und Marte Freese<br />
(Primarstufe, 22 Runden) den ersten<br />
Platz; bei den Jungen siegten<br />
die Gemeinschaftsschüler Jos Nickels<br />
und Silas Jurkat-Einfeldt<br />
mit jeweils 33 Runden sowie die<br />
Grundschüler Jelle Matti Schulz,<br />
Max Häusgen und Kim Sohrbeck<br />
mit 31 Runden.<br />
Der Förderverein lud zur Kaffeepause<br />
ein und die Schülerinnen<br />
und Schüler konnten sich mit<br />
Früchten, Müsliriegeln und Kaltgetränken<br />
stärken, die von Edeka<br />
Plikat gespendet worden waren.<br />
(Susanne Krüger)<br />
JEVENSTEDT IM PARTYMODUS – 6. BESENWIRTSCHAFT IM DORF<br />
Partyrock im Amtshaus, Sound<br />
der 70er und 80er Jahre in der<br />
Sparkasse, Rockabilly in der<br />
Werkstatt, Old School in der Maschinenhalle<br />
– am 29. Oktober<br />
rockten sechzehn Bands in ungewöhnlichen<br />
Locations den Dorfkern<br />
von Jevenstedt. Zum sechsten<br />
Mal hatte der Verein für Handel,<br />
Handwerk und Gewerbe zur<br />
sogenannten Besenwirtschaft eingeladen.<br />
Besenwirtschaft – so<br />
heißen in Baden-Württemberg<br />
die Winzerstuben, die nach alter<br />
Sitte für wenige Wochen im Jahr<br />
öffnen, ihren eigenen Wein ausschenken<br />
dürfen und für diese<br />
Bratwurst für den kleinen Hunger<br />
Foto: S.Krüger<br />
Zeit einen Reisigbesen an ihr<br />
Haus hängen. In Anlehnung an<br />
diese Tradition weist der Besen<br />
in Jevenstedt bei dem alle zwei<br />
Jahre stattfindenden Event die<br />
Örtlichkeiten aus, wo bis Mitternacht<br />
zu Livemusik abgefeiert<br />
werden kann. Meist kleinere unbekanntere<br />
Bands erhalten hier<br />
die Möglichkeit sich zu präsentieren.<br />
Da der Ortskern an diesem<br />
Abend für Autos gesperrt ist, bietet<br />
sich den Besuchern ein ganz<br />
besonderes Flair: Man trifft sich<br />
auf der Straße zum gemütlichen<br />
Plausch, begegnet Menschen, die<br />
man lange nicht gesehen hat,<br />
trinkt zusammen ein Bier, genießt<br />
gemeinsam die Bratwurst oder<br />
den Burger. „Es war eine mitreißende<br />
Stimmung, voller positiver<br />
Energie und Lebensfreude“,<br />
schwärmt Andreas Behrendt, einer<br />
der Initiatoren des Events.<br />
3000 Leute waren am Samstag zu<br />
Gast, darunter viele aus den umliegenden<br />
Dörfern. „Und damit<br />
war die Besenwirtschaft ausverkauft“,<br />
freut sich Behrendt über<br />
den regen Zulauf, betont aber<br />
gleichzeitig, dass die Veranstaltung<br />
keineswegs gewinnorientiert<br />
sei: „Der Erlös kommt der<br />
Tafel Jevenstedt zugute.“ (S.Krüger)<br />
§<br />
Ihre<br />
Rechtsanwältin<br />
vor Ort!<br />
Dagmar Holm<br />
Rechtsanwältin und Notarin<br />
- auch Fachanwältin für Familienrecht -<br />
24808 Jevenstedt | Grüner Weg 1<br />
Tel. (04337) 1360 | Fax 1083<br />
E-Mail: info@rain-notarin-holm.de<br />
Tätigkeitsschwerpunkte:<br />
Vertragsrecht - Familienrecht<br />
Verkehrsrecht - Mietrecht<br />
7
LokALEs<br />
Heimatmuseum Hohenwestedt<br />
KALENDER – AUSSTELLUNG – EISERKUCHEN<br />
Der Kalender 2023 des Museumsvereins<br />
Hohenwestedt e.V.<br />
mit dem Titel „Hohenwestedt<br />
aus Künstlersicht“ wird Sie begeistern.<br />
Er zeigt Hohenwestedter<br />
Ansichten – gemalt von verschiedenen<br />
Künstlern. Einige<br />
Originale waren auch in der<br />
letzten Museums-Ausstellung<br />
„Bilder und Gemälde“ zu sehen.<br />
Zu einem Preis von 12,00 Euro<br />
kann er bei Olaf Kröger (Edeka-<br />
Markt) und im Heimatmuseum<br />
erworben werden.<br />
Vielleicht ein schönes Mitbringsel<br />
oder Geschenk? Auf jeden<br />
Fall ein farbenfroher Begleiter<br />
für das kommende Jahr.<br />
Noch bis Ende Januar 2023 läuft<br />
Derzeit herrscht reges Treiben<br />
in der Güterstraße 10 in Hohenwestedt.<br />
Demnächst wird hier<br />
das Sozialkaufhaus „Anziehungspunkt“<br />
der Diakonie Altholstein<br />
seine Türen öffnen,<br />
das von der Gemeinde Hohenwestedt<br />
unterstützt wird und<br />
sein Angebot in Zusammenarbeit<br />
mit dem Jobcenter Kreis<br />
<strong>Rendsburg</strong>-Eckernförde betreibt.<br />
Das Jobcenter finanziert<br />
über Arbeitsgelegenheiten, die<br />
sogenannten 1€-Jobs, einen<br />
Großteil der Mitarbeitenden<br />
und gibt so den Teilnehmenden<br />
die Möglichkeit den ersten<br />
Schritt in Richtung Arbeitsmarkt<br />
zu gehen. Damit<br />
unsere neue und interessante<br />
Ausstellung im Museum. Unter<br />
dem Motto „Büroarbeit im<br />
Wandel der Zeit“ wird die Entwicklung<br />
vom Schreiben mit<br />
Federkiel bis zur Schreibmaschine<br />
anhand von entsprechenden<br />
Exponaten gezeigt. Ein<br />
echter Hingucker ist ein Fernschreiber<br />
mit Lochstreifen.<br />
Auch Dokumente, Formulare,<br />
Kassenbücher und Rechenmaschinen<br />
aus dem Büroalltag im<br />
Zeitablauf sind zu bestaunen.<br />
Zusätzlich zu den Öffnungszeiten<br />
des Museums donnerstags<br />
und sonntags von 14-17 Uhr<br />
sind auch individuelle Führungen<br />
möglich.<br />
Diese können bei Herrn Wohlers<br />
(04871-2400) oder<br />
bei Frau Rockenbach-<br />
Freitag (04871-<br />
763580) angemeldet<br />
werden.<br />
Und wie letztes Jahr<br />
können ab dem 1. Advent<br />
von den Besuchern<br />
wieder leckere<br />
Eiserkuchen – auch<br />
Neujährchen oder Hippengebäck<br />
genannt –<br />
verkostet werden.<br />
Friedrichstraße 11 -<br />
24594 Hohenwestedt<br />
info@heimatmuseumhohenwestedt.de<br />
-<br />
ww.heimatmuseum. -<br />
hohenwestedt.de<br />
(Ingrid Köbke)<br />
Kund/innen dann ein umfassendes<br />
Sortiment an Kleidung,<br />
Spielwaren, Möbeln und Haushaltsgegenständen<br />
wie Porzellan,<br />
Gläsern, Besteck oder Vasen<br />
finden, bittet das Team des<br />
Sozialkaufhauses jetzt um<br />
Spenden.<br />
„Wir möchten Kund/innen in<br />
wirtschaftlich schwierigen Situationen<br />
in unseren Kaufhäusern<br />
ein besonderes Einkaufserlebnis<br />
ermöglichen und hoffen<br />
darauf, noch im <strong>Dezember</strong> eröffnen<br />
zu können. Schön wäre<br />
es, wenn wir mit Hilfe der<br />
Spenden bereits den ein oder<br />
anderen lang gehegten Weihnachtswunsch<br />
erfüllen können,“<br />
erklärt Inken Engel, Fachbereichsleiterin<br />
Arbeit und Bildung<br />
bei der Diakonie Altholstein.<br />
Benötigt wird außerdem<br />
noch Ausstattungsmobiliar wie<br />
zum Beispiel rollbare Spiegel,<br />
Schaufensterpuppen, Verkaufsregale,<br />
Einkaufswagen und -<br />
körbe, ein Konferenztisch, zwei<br />
Geschirrspüler sowie Spinde<br />
für die Mitarbeitenden. Spen-<br />
· HOLZRAHMENBAU<br />
· INNENAUSBAU<br />
· FASSADENBAU<br />
· DACHEINDECKUNG<br />
· CARPORTS<br />
Fernschreiber 60er Jahre -<br />
Heimatmuseum Hohenwestedt<br />
Neues Sozialkaufhaus in Hohenwestedt:<br />
DIE DIAKONIE ALTHOLSTEIN BITTET UM SPENDEN<br />
Wir wünschen allen eine fröhliche Weihnachtszeit<br />
und eine gute Fahrt ins neue Jahr<br />
den nimmt Bianca Fessel, die<br />
als Anleiterin für den Verkauf<br />
im Kaufhaus verantwortlich ist,<br />
wochentags von 9 bis 16 Uhr<br />
gerne entgegen.<br />
Bei Möbelstücken wird um vorherige<br />
Rücksprache gebeten:<br />
E-Mail anziehungspunkt-hohenwestedt@diakonie-altholstein.de<br />
(C. Konrad)<br />
Holzbau<br />
UTOW<br />
Zimmerermeister<br />
Inh. Fjodor Gutow<br />
Hauptstraße 17 · 24819 Todenbüttel<br />
Tel. 04874-9296 Internet: www.holzbau-gutow.de<br />
Mobil 0176-84830672 Mail info@holzbau-gutow.de<br />
8
LokALEs<br />
DU SPINNST WOHL<br />
Lustiges Weihnachtsstück in<br />
hochdeutscher Sprache<br />
Geeignet sich für alle großen<br />
und kleinen Märchenliebhaber<br />
ab 3 Jahren<br />
Regie: Frauke Bosch<br />
und Claudia Siemsen<br />
Handlung<br />
Normalerweise redet die Spinne<br />
Karl-Heinz aus Prinzip nicht<br />
mit ihrem Essen. Aber bei der<br />
Fliege Bisy ist es anders: Diese<br />
geht der ständig übel gelaunten<br />
Spinne am 1. <strong>Dezember</strong> ins<br />
Netz und bald schon gehörig<br />
auf die Nerven. Das quirlige Insekt<br />
quasselt in einer Tour und<br />
mag sich so gar nicht mit dem<br />
Gedanken anfreunden, am 24.<br />
<strong>Dezember</strong> als Festtagsbraten zu<br />
enden. Langsam,aber sicher nähern<br />
sich die beiden so unterschiedlichen<br />
Tiere einander an,<br />
und so viel sei vorweg verraten:<br />
https://nb-nms.de/du-spinnstwohl/<br />
Karl-Heinz hat Bisy am Ende<br />
noch immer zum Fressen gern –<br />
aber ganz anders, als noch zu<br />
Beginn der Geschichte.<br />
Aufführungen im Studio Theater,<br />
Klosterstraße 12, 24534<br />
Neumünster<br />
01. Dez <strong>2022</strong> - 9:30<br />
02. Dez <strong>2022</strong> - 9:30<br />
03. Dez <strong>2022</strong> - 16:00<br />
04. Dez <strong>2022</strong> - 16:00<br />
07. Dez <strong>2022</strong> - 9:30<br />
08. Dez <strong>2022</strong> - 9:30<br />
09. Dez <strong>2022</strong> - 9:30<br />
10. Dez <strong>2022</strong> - 16:00<br />
11. Dez <strong>2022</strong> - 16:00<br />
Die Vormittagstermine sind für<br />
Gruppen (Grundschulen Kindergärten)<br />
nach Verfügbarkeit<br />
Karten für diese Veranstaltung:<br />
Ticket Regional: www.ticket-regional.de/nbn<br />
Telefon: 0651/9790777<br />
Ticketcenter Holsteinischer<br />
Courier, Mo - Do 9 bis 14 Uhr<br />
Abendkasse: 1 Stunde vor<br />
Vorstellungsbeginn,<br />
Tel: 04321/ 853 7214<br />
Foto © Michael Ermel<br />
WEIHNACHTLICHES KONZERT<br />
Während die Stadt <strong>Rendsburg</strong> in<br />
den vergangenen Jahren halbjährlich<br />
ein Programm mit dem<br />
Titel „Freizeit- und Kulturprogramm<br />
der Stadt <strong>Rendsburg</strong> für<br />
Junggebliebene und Ältere“ zusammengestellt<br />
und durchgeführt<br />
hat, konnten seit Beginn<br />
der Corona-Pandemie keine Veranstaltungen<br />
mehr stattfinden.<br />
Durch Lockerungen von Schutzmaßnahmen<br />
durch den Gesetzgeber<br />
konnte bereits im September<br />
erfolgreich eine Konzertveranstaltung<br />
stattfinden.<br />
Nun laden die Stadt <strong>Rendsburg</strong><br />
und die Stiftung Hospital zum<br />
Heiligen Geist für Sonntag, den<br />
11. <strong>Dezember</strong> <strong>2022</strong>, die älteren<br />
<strong>Rendsburg</strong>erinnen und <strong>Rendsburg</strong>er<br />
zu einem Nachmittag bei<br />
Kaffee und Kuchen in das Kulturzentrum<br />
ein. Die Gruppe „Windspiel“<br />
wird den Nachmittag musikalisch<br />
untermalen.<br />
Beginn der Veranstaltung ist um<br />
15:00 Uhr, Einlass ab 14:30 Uhr.<br />
Der Besuch der Veranstaltung ist<br />
kostenlos, allerdings ist die Platzzahl<br />
begrenzt. Interessierte können<br />
ab sofort Karten in der Servicezentrale<br />
im Eingangsbereich<br />
des <strong>Rendsburg</strong>er Rathauses erhalten.<br />
(KS)<br />
9
vor<br />
Ort<br />
Amt Nortorf<br />
Anderen Menschen zu Weihnachten<br />
eine Freude zu bereiten,<br />
ist eines der schönsten Geschenke,<br />
die man zu den bevorstehenden<br />
Festtagen machen kann.<br />
Das zeigen in diesem Jahr auch<br />
die 23 Schülerinnen und Schüler<br />
der 7e der Nortorfer Gemeinschaftsschule.<br />
Um auch den bedürftigen<br />
Menschen der Nortorfer<br />
Tafel ein schönes Weihnachtsfest<br />
zu bereiten, sammelten sie Sachspenden<br />
und verpackten diese in<br />
rund 60 große Geschenkkartons.<br />
Zum mittlerweile 25. Mal findet<br />
an der Nortorfer Schule die wohltätige<br />
Aktion statt, zu der sich jeweils<br />
eine Schulklasse freiwillig<br />
meldet, um die Weihnachtspakete<br />
für die Tafel zusammenzustellen.<br />
„Ich bin begeistert, mit wie<br />
viel Einsatz und Engagement die<br />
Schülerinnen und Schüler bei<br />
der Aktion mitmachen", erklärte<br />
Schulleiter Timo Off. „Diese lange<br />
Tradition gelingt, weil sich neben<br />
den Schülerinnen und Schülern<br />
auch immer wieder die Klassenlehrkräfte<br />
tatkräftig einbringen<br />
und die organisatorischen Fäden<br />
zusammenhalten.“ In diesem<br />
Jahr ist dies Frau Ulrike Gahrau,<br />
PÄCKCHENAKTION<br />
AN DER GEMEINSCHAFTSSCHULE NORTORF<br />
die als Klassenlehrerin die Aktion<br />
zum ersten Mal betreut. „Von<br />
meinen Vorgängerinnen habe ich<br />
wertvolle Tipps und Hinweise<br />
bekommen.“ sagte Frau Gahrau.<br />
„Ein Teil der Arbeit findet auch<br />
außerhalb der Unterrichtszeiten<br />
statt. Aber als ich meine Klasse<br />
fragte, waren alle gleich sofort dabei<br />
und haben begeistert zugesagt",<br />
ergänzte die Lehrerin.<br />
Die Mädchen und Jungen der 7e<br />
sammelten in den letzten Wochen<br />
bei Schülern, Eltern, Freunden<br />
der Schule und auch wieder<br />
bei den ortsansässigen Geschäften<br />
und Unternehmen, worüber<br />
die Schule sehr dankbar ist. Kaffee,<br />
Tee, haltbare Lebensmittel,<br />
Süßigkeiten, Bücher, Stofftiere<br />
oder Spiele – es kam viel zusammen!<br />
Die Leiterin der Tafel, Ingrid<br />
Fehrle, wird die Gaben für die<br />
Nortorfer Tafel in der Vorweihnachtszeit<br />
entgegennehmen und<br />
dann zum Weihnachtsfest ausgeben<br />
können. Dann werden sich<br />
Kinder und Erwachsene mit<br />
strahlenden Augen und dankerfüllten<br />
Herzen über die Päckchen<br />
freuen. (Timo Off)<br />
ALG – VfL Bokel aktuell<br />
11. BOKELER 6-STUNDEN-ULTRALAUF VOM 19.11.<strong>2022</strong><br />
„Wintersport“ in Bokel - Streckenrekord bei den Frauen - Polit-Prominenz im Herrenbereich<br />
Der 11. Bokeler 6-Stundenlauf ist<br />
Geschichte. Letztlich war es für<br />
die 74 Starter/innen ein Abenteuer<br />
der besonderen Art, die sportliche<br />
Herausforderung eines Ultralaufes<br />
unter winterlichen Bedingungen<br />
zu wagen und durchzustehen.<br />
Vom Sportchef der<br />
ALG Norbert Schroeder und Ralf<br />
Horstmann, dem Bürgermeister<br />
Bokels, wurden die Athleten aufs<br />
herzlichste begrüßt und auf die<br />
„Reise“ geschickt. Frosttemperaturen<br />
in der Nacht zuvor und<br />
stellenweise vereiste Straßen ließen<br />
einige Athleten zunächst mit<br />
anderen Anforderungen kämpfen<br />
als geplant.<br />
Der 2,040 km lange Rundkurs erwies<br />
sich als anspruchsvoll, aber<br />
sehr gut laufbar. 29 Läufer/innen<br />
liefen die volle Zeit von 6 Stunden,<br />
8 weitere schafften es, über<br />
mehr als 5 Stunden auf der Strecke<br />
zu verbringen. Bei den Frauen<br />
siegte Sabine Andres. Sie bewältigte<br />
die gleiche Kilometerleistung<br />
wie schon 2021: 33 Runden,<br />
67, 65 km in der Zeit von<br />
6:04:12 Stunden. Damit war sie<br />
knapp 4 Minuten schneller unterwegs<br />
als im Vorjahr und schaffte<br />
somit einen neuen Streckenrekord!<br />
Nächstplatzierte bei den<br />
Frauen waren mit 32 Runden und<br />
65,6 km Veronika Muhra sowie<br />
Claudia Bohnenkamp, die auf 30<br />
Runden und 61,5 km kamen. Bei<br />
den Herren dominierte in diesem<br />
Jahr der Lokalmatador und Ultraläufer<br />
der ALG-VFL Bokel, Thorsten<br />
Themm. Er bewältigte 34<br />
Runden (69,8 km) in 6:13:22 vor<br />
Martin Burmeister mit 31 Runden<br />
und Sven-Olaf Billinger von der<br />
Spiridon Schleswig mit 30 Runden<br />
und 61,5 km. Superleistungen<br />
wurden auch in den Altersklassen<br />
erzielt. Bei den Senioren<br />
AK80 erlief sich Elma Robert 20<br />
Runden und damit eine Strecke<br />
von 41 km! Cosmo Gentile (Itzehoer<br />
SC) schaffte in seiner AK70<br />
26 Runden (53,3 km)!<br />
Das Bokeler Organisationsteam<br />
erhielt viel Lob und Zuspruch für<br />
die gelungenen Rahmenbedingungen.<br />
Auf ein 12tes Mal! (KS)<br />
10
Ev.-luth. Kirchengemeinde Nortorf - <strong>Dezember</strong> <strong>2022</strong><br />
ADVENTSGOTTESDIENSTE<br />
IN DER ST. MARTIN-KIRCHE<br />
So, 27.11., 10.00 Uhr Gottesdienst am 1. Advent mit Pastor Tretow, - im Anschluss Kirchenwahl<br />
und Adventsbasar im Markushaus<br />
So, 04.12., 18.00 Uhr Nightlight am 2. Advent mit Silke Kröger und Team<br />
So, 11.12., 18.00 Uhr Abendgottesdienst am 3. Advent mit Pastorin Biehl<br />
So, 18.12., 10.00 Uhr Gospelgottesdienst am 4. Advent mit Pastorin Büstrin da Costa<br />
- Wer eine Laterne mitbringt, kann sich das Friedenslicht aus Bethlehem mit nach Hause nehmen.<br />
Autohaus<br />
Bannache.K.<br />
AutorisierterServicepartner<br />
• Wintercheck Pkw 25,90 €, Professional 45,90 €<br />
inkl. Steuer, plus Materialkosten<br />
• Kostenfreier Batterie- und Kühlflüssigkeitscheck<br />
Wir wünschen unseren Kunden,<br />
Freunden und Geschäftspartnern<br />
frohe Weihnachten<br />
Wir haben<br />
vom 24.12.22<br />
bis 01.01.23<br />
geschlossen<br />
vor<br />
Ort<br />
Amt Nortorf<br />
Heiligabend, 24.12., 14.00 Uhr Krippenspiel mit Silke Kröger, Norbert Klose und dem Kinderchor<br />
15.00 Uhr Krippenspiel mit Silke Kröger, Norbert Klose und dem Kinderchor<br />
16.30 Uhr Christvesper mit Pastorin Trede<br />
23.00 Uhr Christmette mit Pastorin Biehl<br />
Sonntag, 25.12. 10.00 Uhr Gottesdienst am 1. Weihnachtstag mit Pastorin Büstrin da Costa<br />
Montag , 26.12. 18.00 Uhr Abendgottesdienst am 2. Weihnachtstag mit Pastorin Biehl<br />
Samstag, 31.12. 18.10 Uhr Gottesdienst am Altjahresabend mit Pastor Tretow<br />
Jeden Mittwoch Marktandacht um 11.00 Uhr<br />
Weihnachtsgottesdienste (Heiligabend) auf den Dörfern:<br />
14.00 Uhr Paul-Gerhardt-Kapelle Langwedel Pastor Biehl<br />
15.00 Uhr Friedenskapelle Gnutz Pastorin Trede<br />
15.00 Uhr Arche Warder Pastor Biehl<br />
16.00 Uhr Kapelle Timmaspe Pastorin Büstrin da Costa<br />
17.15 Uhr Kirche „Zum guten Hirten“ Groß VollstedtPastor Tretow<br />
Konzerte<br />
WEIHNACHTSGOTTESDIENSTE IN DER ST. MARTIN-KIRCHE<br />
Samstag , 03. <strong>Dezember</strong> um 19.30 Uhr<br />
Gospelchor Pahlen „Oh holy Night“<br />
Eine Veranstaltung des LIONS Fördervereins<br />
Karten gibt es für 15,- € bei Autohaus Ihle,<br />
Radio Horst und Uhren Suhr.<br />
Samstag, 10. <strong>Dezember</strong> um 18.10 Uhr<br />
Carl Loewe: Wachet auf und ruft uns die Stimme<br />
Ludwig v. Beethoven: Chorfantasie op. 80, Messe C-dur op. 86<br />
Clemens Wiencke -Klavier, Carolyn Bruker- Sopran, Isabell Czarnecki<br />
– Alt, Martin Fleitmann – Tenor, Julian Redlin - Bass<br />
Chor und Orchester an St. Martin Nortorf, Leitung: Norbert Klose<br />
Karten gibt es ab dem 21.11. in der Stadtbücherei.<br />
Dienstag, 13. <strong>Dezember</strong> um19.00 Uhr<br />
Weihnachtsmusik mit dem Langwedeler Blasorchester<br />
Leitung: Sonja Hummel<br />
Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.<br />
Donnerstag, 29. <strong>Dezember</strong> um1 9.30 Uhr<br />
HOME FOR CHRISTMAS – Das musikalische Feuerwerk im Advent<br />
Voller Wärme, facettenreich und mitreißend. Lieder, die unter die<br />
Haut gehen und Lust machen auf mehr!<br />
Weitere Infos gibt es unter: www.homeforchristmas.de<br />
Karten gibt es für 28,- € (erm. 16,- €) bei famila<br />
oder online unter www.eventim.de<br />
Die Winterkirche<br />
Unser Gottesdienst zieht um in die Winterkirche.<br />
Von Januar bis Ostern 2023 feiern wir Gottesdienste<br />
und Taufen im Markushaus.<br />
Die steigenden Energiepreise machen auch vor Kirchen nicht<br />
halt (ein Heizgang pro Wochenende kostet ca. 400 bis 500<br />
Euro). Wir möchten es warm haben, wenn wir zusammen beten,<br />
singen und Gott in unserer Mitte feiern. Deshalb ziehen<br />
wir ins Markushaus. Denn Gott ist überall da, wo wir uns in<br />
seinem Namen versammeln und Gemeinschaft leben.<br />
Ihr seid herzlich eingeladen!<br />
Euer Talarteam und Kirchengemeinderat<br />
Wir wünschen frohe Festtage<br />
und einen guten Rutsch ins neue Jahr!<br />
Kolberger Straße 3<br />
24589 Nortorf<br />
Telefon: +49 4392 61 65 Telefax: +49 4392 61 50<br />
E-Mail: info@autohaus-bannach.de Web: www.autohaus-bannach.de<br />
Wir reparieren und warten Fahrzeuge aller Fabrikate!<br />
11
LokALEs<br />
REWE BORDESHOLM WIEDER AM START!<br />
• Noch frischer, noch moderner<br />
• Mehr Service<br />
• Viele Highlights zur Wiedereröffnung<br />
Am Donnerstag, den 1. <strong>Dezember</strong> <strong>2022</strong>,<br />
öffnet der REWE Markt, Mühlenstraße<br />
12 in Bordesholm nach fast 6-monatigem<br />
Umbau wieder seine Türen. Marktmanager<br />
Malte Rehmke und sein 30-köpfiges<br />
Team freuen sich darauf, die Kundinnen<br />
und Kunden im frisch modernisierten<br />
Markt zu begrüßen. Die großzügigen Öffnungszeiten<br />
montags bis samstags von 7<br />
bis 22 Uhr bleiben weiterhin erhalten.<br />
Außerdem sorgen 180 PKW-Stellplätze für<br />
entspanntes Einkaufen.<br />
Noch frischer, noch moderner<br />
Der Markt wurde nach neuestem REWE-<br />
Konzept umgebaut und begeistert mit einer<br />
modernen Einkaufsatmosphäre: Eines<br />
der Highlights des 1.700 Quadratmeter<br />
großen Marktes ist die großzügige Obstund<br />
Gemüseabteilung: Neben einer vielfältigen<br />
Auswahl an internationalen und<br />
regionalen Produkten sticht die Salatbar<br />
hervor, an der sich Kund:innen eine individuelle<br />
Mahlzeit zusammenstellen können.<br />
Die Convenience-Truhe beinhaltet<br />
verzehrfertig zubereitete Snacks to go. Ein<br />
Kräuterregal sowie eine Beerentruhe ergänzen<br />
das Angebot. Außerdem dürfen<br />
sich Kund:innen hier auf ein großes Angebot<br />
an Bio-Artikeln und regionalen Produkten<br />
freuen, zum Beispiel Kartoffeln<br />
vom Hofladen Bornhöved oder Saisonleckerbissen<br />
wie Heidelbeeren vom Hof<br />
Fölster aus Willenscharen.<br />
Noch mehr Frische findet man an der<br />
über 12 Meter langen Frische-Theke: Hier<br />
wartet ein breites Sortiment an Fleisch-,<br />
Wurst und Käsespezialitäten. Für die richtige<br />
Beratung und den ein oder anderen<br />
Zubereitungstipp steht den Kund:innen<br />
ein kompetentes Team hinter der Theke<br />
zu Verfügung. Ofenfrisches gibt s an der<br />
neuen Bake off-Station.<br />
Mehr Service<br />
5 Kassen sorgen für einen schnellen Bezahlvorgang.<br />
Ebenso verfügt der REWE<br />
Markt über einen Abholservice: Wer mal<br />
keine Zeit für ausgiebige Einkäufe hat,<br />
kann einfach online bestellen und den<br />
Einkauf an der separaten Kasse abholen.<br />
In der Vorkassenzone lädt De Buurn Bäcker<br />
mit Sitzgelegenheiten innen und außen<br />
zum Verweilen ein.<br />
Viele Highlights zur Wiedereröffnung<br />
Anlässlich der Wiedereröffnung hat sich<br />
das Team um Marktmanager Malte Rehmke<br />
einiges einfallen lassen: Am Eröffnungstag<br />
werden die Kundinnen und<br />
Kunden mit einem Sekt begrüßt. Vom 1.<br />
bis 03. <strong>Dezember</strong> erhalten Payback-<br />
Kund:innen bei Vorlage ihrer Karte 10%<br />
Eröffnungsrabatt. Darüber hinaus ist ein<br />
buntes Rahmenprogramm für Groß und<br />
Klein geplant, von Verkostungen über Gewinnspiele<br />
wie dem Einkaufswagenschätzen<br />
und einem Glücksrad bis hin zu einem<br />
Showprogramm mit Comedy und Zauberer.<br />
Bestens versorgt: die REWE Region<br />
Nord<br />
Die REWE Region Nord mit Zentralsitz in<br />
Henstedt-Ulzburg ist ein bedeutender<br />
Nahversorger in den Bundesländern<br />
Schleswig-Holstein, Niedersachsen, im<br />
Nord-Osten von Nordrhein-Westfalen sowie<br />
in den Freien und Hansestädten Hamburg<br />
und Bremen. Die mehr als 670 RE-<br />
WE-Märkte sowie 100 Nahkauf-Märkte erhalten<br />
ihre Waren von den Logistikstandorten<br />
Stelle, Lehrte, Henstedt-Ulzburg,<br />
Breuna und Sottrum und versorgen täglich<br />
etwa 1 Mio. Kunden. In den Märkten,<br />
der Logistik und den Verwaltungsstandorten<br />
sind insgesamt rund 33.500 Mitarbeiter<br />
beschäftigt, davon rund 1.200 junge<br />
Menschen, die ihre Ausbildung absolvieren.<br />
12
Historisches<br />
25 JAHRE PARTNERSCHAFT ZWISCHEN WALCOTT/IOWA UND BREDENBEK<br />
Im Sommer<br />
1995 machten<br />
Norma und<br />
Glenn Sievers<br />
aus Walcott/Iowa<br />
Urlaub in Deutschland, eine<br />
Reise ins Land ihrer Vorfahren,<br />
nach Schleswig- Holstein. Als die<br />
beiden von Kiel auf der A 210 in<br />
Richtung <strong>Rendsburg</strong> fuhren, sahen<br />
sie die Autobahnabfahrt Bredenbek.<br />
Und weil sie wussten, dass Eric<br />
Braeden alias Hans Jörg Gudegast<br />
- in Amerika ein sehr bekannter<br />
und beliebter Film und TV-Star -<br />
aus eben diesem Bredenbek<br />
stammt, machten sie einen Abstecher,<br />
besichtigten das Dorf und<br />
landeten zum Mittag im Gasthof<br />
Krey. Die Gastwirtin, Ruth Martin,<br />
war so begeistert, dass sie mit<br />
Amerikanern Platt schnacken<br />
konnte, deshalb schenkte sie Norma<br />
und Glenn den Bredenbek-<br />
Kalender von 1995 mit alten Ansichten<br />
des Dorfes.<br />
Wieder in Amerika setzte sich<br />
Glenn Sievers mit dem Bredenbeker<br />
Bürgermeister Hans-Werner<br />
Hamann in Verbindung, denn das<br />
Jahr 1995 war zu Ende und er<br />
wünschte sich einen neuen Kalender<br />
für das Jahr 1996. Bürgermeister<br />
Hamann schickte den<br />
beiden den gewünschten Kalender<br />
und telefonierte eine Woche<br />
später.<br />
Anfang 97 folgte ein offizielles<br />
Schreiben des amerikanischen<br />
Botschafters in Bonn mit der Bitte<br />
aus Walcott zu einer Partnerschaft<br />
mit Bredenbek.<br />
Im Frühjahr 1997 wurde eine Delegation<br />
aus Bredenbek nach Walcott<br />
eingeladen und am 25. März<br />
verabschiedeten die Bredenbeker<br />
ihre Resolution zum Partnerschaftsvertrag<br />
mit Walcott. Die<br />
Delegation, die zur Unterzeichnung<br />
in die USA flog bestand aus<br />
15 Bredenbeker Frauen und Männern.<br />
Vom 17. bis 25. Juli 1997<br />
wurde der Grundstein für viele<br />
Freundschaften gelegt.<br />
In Sommer 1998 folgte der von<br />
ASHHS organisierte Gegenbesuch<br />
nach Bredenbek zum Dorffest,<br />
die Gruppe bestand aus fast<br />
50 Frauen und Männern. Auch<br />
Eric Braeden kam aus Los Angelos<br />
und wurde in einer Feierstunde<br />
zum Ehrenbürger Bredenbeks<br />
ernannt. Paul Magnuson als Kameramann<br />
und eine Reporterin<br />
Susan McPeters begleite diese<br />
Gruppe, das Video wurde anschließend<br />
im TV bei WQPT ausgestrahlt<br />
und musste ein paarmal<br />
auf Wunsch der Zuschauer wiederholt<br />
werden.<br />
Zum Walcott Tag im Juli 1999<br />
kam eine Gruppe von 20 Bredenbeker<br />
zum Besuch. Der Bürgermeister<br />
von Walcott Reed Hagen<br />
hatte einen Kleinbus organisiert<br />
mit Les Kühl als Fahrer, er zeigte<br />
der Bredenbeker Reisegruppe viele<br />
Orte in Iowa und Illinois, zum<br />
Abschluss brachte er die Gruppe<br />
zum Abreise Hotel in Chicago.<br />
So wiederholten sich die Besuche,<br />
aus Bredenbek oft zum Walcott<br />
Tag, aus den USA kamen einzelne<br />
Personen oder auch Gruppen,<br />
wenn die Deutsch-Amerikanische<br />
ASHHS Schleswig-<br />
Holstein stattfand.<br />
Im Jahr 2007 kam eine Gruppe<br />
aus Bredenbek im Oktober um<br />
das 10-jährige Bestehen der Partnerschaft<br />
zu feiern. Die Bredenbeker<br />
brachten eine Bank aus Eichenholz<br />
mit, die bei den „Möbelmachern“<br />
in Bredenbek gebaut<br />
und wieder in Einzelteile<br />
zerlegt war. Jeder der Reiseteilnehmer<br />
hatte ein Stück der Bank<br />
im Gepäck, bei Mickey Burt in<br />
Walcott im Werkstattkeller wurde<br />
die Bank wieder zusammengesetzt.<br />
Der Bredenbeker Künstler Peter<br />
Muus hatte ein Bild von Bredenbek<br />
in früherer Zeit gemalt, dieses<br />
Bild wurde der Bürgermeisterin<br />
Kristal Koberg-Schaefer überreicht.<br />
Die Bürgermeisterin<br />
schenkte Bredenbek eine Uhr aus<br />
2 Teilen, auf der einen Seite war<br />
die Walcott Zeit und auf der anderen<br />
die Bredenbeker Zeit.<br />
Eine Überraschung für die Reisegruppe<br />
aus Bredenbek gab es am<br />
nächsten Morgen. Eine lange<br />
Straße, die von West nach Ost fast<br />
durch die Mitte von Walcott geht,<br />
wurde in Bredenbek Way benannt.<br />
Ein Gegenstück gibt es dazu<br />
in Bredenbek, den Walcott<br />
Weg.<br />
Immer wieder besuchten auch<br />
einzelne Personen oder Paare aus<br />
Bredenbek den Partnerort Walcott.<br />
Ebenfalls kamen auch immer<br />
wieder Besucher aus Walcott<br />
in Bredenbek an und ließen sich<br />
immer gern den Ort zeigen.<br />
Als in Bredenbek am Sportplatz<br />
ein Haus nach dem Vorbild aus<br />
Walcott gebaut wurde, kam die<br />
Bürgermeisterin Kristal Koberg-<br />
Schaefer zu Besuch nach Bredenbek<br />
und eröffnete dieses neue<br />
Haus und taufte es auf den Plattdeutschen<br />
Namen „Walcott Huus“.<br />
Dieses Haus erfreut sich in<br />
Bredenbek großer Beliebtheit, fast<br />
alle Feiern, ob im Sommer oder<br />
Winter, werden dort gern gefeiert.<br />
Im Jahr 2017 schickte die Gemeinde<br />
Bredenbek ein Geschenk<br />
zur Erinnerung an die Gründung<br />
der Partnerschaft nach Walcott.<br />
Es sollte nach 20 Jahren an die<br />
Gründung im Jahr 1997 erinnern.<br />
Die Zeit vergeht und nun sind es<br />
in diesem Jahr 25 Jahre her. Damals<br />
hatte die Gemeindevertretung<br />
von Walcott über die Amerikanische<br />
Botschaft, die 1997<br />
noch in Bonn war, in Bredenbek<br />
für eine Partnerschaft angefragt.<br />
Die Gemeindevertretung von Bredenbek<br />
als auch der City Council<br />
von Walcott/Iowa sind aufgerufen,<br />
Ideen für eine Fortsetzung<br />
der Partnerschaft zu suchen und<br />
zu finden. Es wäre schön, wenn<br />
diese Beziehung wieder mit etwas<br />
mehr Inhalt gefüllt werden<br />
könnte und somit auch ein weiteres<br />
Bestehen gesichert wäre.<br />
(Hans-Werner Hamann)<br />
13
BUchtipp<br />
WAHRE WEIHNACHTSGESCHICHTEN<br />
AUS GUTEN UND AUS SCHLECHTEN ZEITEN<br />
Zur richtigen Einstimmung auf<br />
das Weihnachtsfest gibt es seit<br />
2004 die beliebte Reihe „Unvergessene<br />
Weihnachten“ aus dem<br />
Zeitgut-Verlag. Zu den Tagen voller<br />
Kerzenschein, Tannenduft<br />
und Liedern gehören auch weihnachtliche<br />
Geschichten. Die<br />
mehr als 400 Episoden aus „Unvergessene<br />
Weihnachten“ sind<br />
von besonderem Reiz, weil nicht<br />
erdacht und nicht erfunden.<br />
Menschen wie du und ich haben<br />
sie erlebt und zumeist Jahrzehnte<br />
später aufgeschrieben. Wie das<br />
Leben selbst sind auch diese Erinnerungen<br />
mal stimmungsvoll,<br />
mal ernst und zum Nachdenken<br />
anregend, manchmal komisch<br />
oder ganz oft einfach fröhlich<br />
und voller ansteckender Festtagsfreuden.<br />
Und wenn auch in einer der Geschichten<br />
behauptet wird, „Weihnachtszeit<br />
ist Märchenzeit“, so ist<br />
eines ganz gewiss: Nichts ist<br />
wundersamer, spannender, mitunter<br />
auch trauriger als jene Geschichten,<br />
die das Leben selbst<br />
schrieb.<br />
Eine Weihnachtgeschichte<br />
(Band 6 mit 38 besinnlichen<br />
und heiteren Zeitzeugen-Erinnerungen,<br />
192 Seiten, viele<br />
Abbildungen, Ortsregister,<br />
Gebundene <strong>Ausgabe</strong> mit Lesebändchen<br />
ISBN: 978-3-86614-<br />
265-7, €11,90 Taschenbuch-<br />
<strong>Ausgabe</strong> ISBN: 978-3-86614-<br />
165-0, €8,90 Zeitgut Verlag<br />
Berlin. www.zeitgut.com)<br />
Unvergessene Weihnachten Band 1 bis 14<br />
jeder Band mit 192 Seiten und vielen Abbildungen, Band 1 bis 13 jedes<br />
Taschenbuch für 8,90 Euro; Band 14 für 10,90 Euro, ab Band 6<br />
auch als gebundene Geschenkausgaben für 11,90 Euro erhältlich;<br />
Zeitgut Verlag, Berlin. www.zeitgut.com<br />
Taschenbücher<br />
Band 1, ISBN 978-3-933336-73-6, Euro 8,90<br />
Band 2, ISBN 978-3-86614-103-2, Euro 8,90<br />
Band 3, ISBN 978-3-86614-122-3, Euro 8,90<br />
Band 4, ISBN 978-3-86614-135-3, Euro 8,90<br />
Band 5, ISBN 978-3-86614-146-9, Euro 8,90<br />
Band 6, ISBN 978-3-86614-165-0, Euro 8,90<br />
Band 7, ISBN 978-3-86614-183-4, Euro 8,90<br />
Band 8, ISBN 978-3-86614-211-4, Euro 8,90<br />
Band 9, ISBN 978-3-86614-223-7, Euro 8,90<br />
Band 10, ISBN 978-3-86614-244-2, Euro 8,90<br />
Band 11, ISBN 978-3-86614-254-1, Euro 8,90<br />
Band 12, ISBN 978-3-86614-266-4, Euro 8,90<br />
Band 13, ISBN 978-3-86614-275-6, Euro 8,90<br />
Band 14, ISBN 978-3-86614-280-0, Euro 10,90<br />
Gebundene Geschenkausgaben:<br />
Band 6: ISBN 978-3-86614-180-3, Euro 11,90<br />
Band 7: ISBN 978-3-86614-203-9, Euro 11,90<br />
Band 8: ISBN 978-3-86614-210-7, Euro 11,90<br />
Band 9: ISBN 978-3-86614-218-3, Euro 11,90<br />
Band 10: ISBN 978-3-86614-243-3, Euro 11,90<br />
Band 11: ISBN 978-3-86614-253-4, Euro 11,90<br />
Band 12: ISBN 978-3-86614-265-7, Euro 11,90<br />
Band 13: ISBN 978-3-86614-276-3, Euro 11,90<br />
Inge Handschick DIE WEIHNACHTSÜBERRASCHUNG<br />
ein Dorf in der Lausitz, nahe Zittau,<br />
Sachsen, damals DDR, 70er<br />
Jahre Es schneit. Na endlich! Else<br />
Pfennigwerth steht vor der Tür<br />
ihres niedrigen Fachwerkhauses,<br />
schnauft zwei-, dreimal und<br />
spürt, wie die Kälte an den Nasenlöchern<br />
kitzelt. Sie entschließt<br />
sich dennoch, bis zum<br />
Gartenzaun zu gehen. Sie hält<br />
nach Emil Ausschau. Als sich<br />
Emil endlich auf der gummigeflochtenen<br />
Matte umständlich<br />
die Schuhe abtritt, pflanzt sie ihre<br />
Stattlichkeit breitbeinig vor<br />
ihm auf. „Waaas? Drei Tage vor<br />
Weihnachten noch keinen Christbaum?<br />
Da sieht man mal wieder,<br />
wie ich mich auf dich verlassen<br />
kann! Fünfzig Jahre sind wir verheiratet,<br />
immer habe ich die Bäume<br />
besorgt.<br />
Du kannst bloß nörgeln. An einem<br />
fehlt ein Ast, der andere ist<br />
dir zu teuer – ansonsten ist nichts<br />
mit dir los. Ph!“ Mit einem aufreizenden<br />
Ruck dreht sich Else<br />
um. Emil ist nicht gerade der<br />
Wendigste, aber wenn es gilt, seine<br />
männliche Ehre zu retten, fällt<br />
14<br />
ihm noch rechtzeitig eine Ausrede<br />
ein: „Es ... gab bloß noch große,<br />
nichts für uns.“ Bevor er sich<br />
ausdenken kann, dass noch eine<br />
Lieferung kommen soll und er<br />
später noch einmal zur Verkaufsstelle<br />
gehen wird, ist Else schon<br />
zur Tür hinaus. Sie stürmt zum<br />
Autobus und kauft in der Kreisstadt<br />
eine Fichte. Eine knappe<br />
Stunde später ist sie wieder da.<br />
„Vater!“ schreit sie im Hausflur.<br />
So laut, dass Emil aus dem Sessel<br />
auffährt und ihm die Zeitung<br />
vom Gesicht fällt. „Was? Das soll<br />
ein Christbaum sein? Ein Reisigbesen<br />
ist das!“ höhnt er und holt<br />
eine prächtige Kiefer aus der<br />
Flurecke. „Neue Lieferung. Das<br />
beste Stück, sage ich dir. Vier<br />
Frauen wollten sie haben, aber<br />
Emil war schneller.“ Er glaubt<br />
beinahe selber, was er sagt, und<br />
Else verschlägt es die Sprache.<br />
Flugs versteckt sie ihren Dürfterling<br />
im Schuppen. „Was hat er<br />
denn gekostet, der Sturzel?“ fragt<br />
Emil, sobald sie sich wieder sehen<br />
lässt. „Vier Mark fünfzig“,<br />
lügt Else. „Ziemlich teuer für einen<br />
Kasten Feuerholz!“ Emil<br />
brummelt vor sich hin, während<br />
er seine Prachtkiefer in einen Zuber<br />
mit Wasser stellt. Anschließend<br />
schlurft er zum Schuppen,<br />
um sich an Elses Niederlage noch<br />
einmal zu erbauen. Prüfend dreht<br />
er die Fichte um und um. Hm! So<br />
schlecht ist sie gar nicht. Sie hätte<br />
es auch verrichtet. Seine unnütze<br />
Auslage, Investition in seinen<br />
männlichen Ehrgeiz, beginnt<br />
ihn zu reuen.<br />
Zwei Tage später, auf dem Heimweg<br />
von der Kaufhalle, trifft Else<br />
ihre ehemalige Kollegin Gerda,<br />
die einen Jungen an der Hand<br />
hält. Gerda, lamentiert: „Meine<br />
Schwiegertochter musste ins<br />
Krankenhaus, ausgerechnet jetzt!<br />
Die Enkel sind da. Nun muss ich<br />
einen Christbaum heranschaffen.<br />
Wir wollten eigentlich gar keinen<br />
aufstellen, aber mit Kindern ist es<br />
doch nichts ohne Baum! „Kannst<br />
von mir einen haben. Komm nur<br />
gleich mit.“ –Else holt ihre<br />
schmächtige Fichte aus dem<br />
Schuppen und fühlt sich dabei<br />
mächtig erleichtert. Es war tatsächlich<br />
kein Vergnügen, jeden<br />
Tag beim Holzholen oder Kaninchenfüttern<br />
diese stachlige Blamage<br />
so augenscheinlich vor sich<br />
zu haben. „Bist ein Schatz!“<br />
Mehrfach bedankt sich Gerda.<br />
Dann, beim Gartentor, dreht sie<br />
sich noch einmal um. „Was bekommst<br />
du denn dafür?“ Else<br />
winkt ab: „Lass schon. Ich tu’s für<br />
die Kinder.“ Der Junge strahlt.<br />
Gerda bedankt sich nochmals,<br />
und Else hat für zehn Mark achtzig<br />
den ganzen Tag das erhebende<br />
Gefühl einer guten Tat. „Wo hast<br />
du den Baum denn eigentlich<br />
hingetan?“ „Dumme Frage! Hast<br />
ihn doch selber ins Waschhaus<br />
gesetzt.“ „Meinen? Den habe ich<br />
gestern Nitsches Bernd verkauft.<br />
Der wollte unbedingt eine Kiefer,<br />
weil sie immer eine hatten. Uns<br />
ist das doch egal, Baum bleibt<br />
Baum. Nach ein paar Tagen ist<br />
der ganze Flimmer sowieso vorbei.“<br />
„Und meinen ...“ stottert Else,<br />
„habe ich Gerda geschenkt.“<br />
Es ist gut, dass beide einen Stuhl<br />
in der Nähe haben.
Der Gewinnerin aus der September-<strong>Ausgabe</strong><br />
<strong>2022</strong> Frau Gudrun<br />
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<strong>2022</strong>, findet in der Zeit<br />
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der Zeit von 10:00 Uhr bis<br />
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dem Willy-Brandt-Platz eifrig<br />
gefeilscht wurde, kann das<br />
jetzt auch wieder witterungsunabhängig<br />
und nach Herzenslust<br />
unter dem Dach der<br />
Nordmarkhalle getan werden.<br />
hineingehen<br />
(Zimmer)<br />
eine<br />
Europäerin<br />
Lückenbüßer<br />
(ugs.)<br />
ein<br />
Balte<br />
Weltmacht<br />
(Abkürzung)<br />
Riesenschlange<br />
Kaffee<br />
nach<br />
italienischer<br />
Art<br />
die dort<br />
unbestimmter<br />
Artikel<br />
Treib-,<br />
Gärungsmittel<br />
durchdringend;<br />
aufdringlich<br />
lenken,<br />
steuern<br />
Windjacke<br />
Verhältniswort<br />
betagt,<br />
nicht<br />
jung<br />
Halstuch<br />
RätsEL / BUchtipp<br />
1<br />
Freude;<br />
Sinnlichkeit,<br />
Ver-<br />
7 langen<br />
9<br />
10<br />
verzweifelt,<br />
elend;<br />
trist<br />
das<br />
klassische<br />
Altertum<br />
Abschiedsgruß<br />
schützen;<br />
abschirmen<br />
Lösungswort:<br />
1<br />
2<br />
3<br />
Ausflug<br />
zu<br />
Pferde<br />
eine<br />
Blume;<br />
ein<br />
Gewürz<br />
Tierspur<br />
4<br />
2<br />
Spion,<br />
Spitzel<br />
5<br />
das<br />
Unsterbliche<br />
5<br />
über jemanden<br />
Bescheid<br />
wissen<br />
zu<br />
keiner<br />
Zeit<br />
auf sich<br />
wirken<br />
lassen,<br />
erfahren<br />
Flugkörper<br />
freiwillig;<br />
un-<br />
Platzdeckchen<br />
(englisch)<br />
entgelt-<br />
lich<br />
Schiffszubehör<br />
langschwänziger<br />
Papagei<br />
Fischfett<br />
Teil des<br />
Bühnenstücks<br />
Insektenlarve<br />
Nasszelle,<br />
Feuchtraum<br />
Großmutter<br />
Geldsumme<br />
6<br />
verblüht,<br />
vertrocknet<br />
Flachland<br />
Kopfbedeckung<br />
Rogen<br />
des Störs<br />
Viehhüter<br />
Opernsologesang<br />
6<br />
7 8<br />
3<br />
gepökeltes<br />
Schweinefleisch<br />
scharfer<br />
Falz,<br />
Bruch<br />
Laden-,<br />
Schanktisch<br />
4<br />
Himmelswesen<br />
Beingelenk<br />
zarte,<br />
anmutige<br />
Märchengestalt<br />
große<br />
Tür,<br />
Einfahrt<br />
Musikzeichen<br />
Landraubtier<br />
8<br />
Lasten<br />
bewegen<br />
9 10<br />
15
WEihNAchtEN: schLEmmEN & GENiEssEN<br />
Köstliches zur Weihnachtszeit:<br />
ALTLÄNDER APFELKUCHEN<br />
Traditionell kommen zu Weihnachten<br />
Familie und Freunde<br />
zusammen – es ist wie kein anderes<br />
Fest dafür bestimmt, seinen<br />
Lieben eine Freude zu bereiten.<br />
Auf besonders schöne Weise gelingt<br />
dies in geselliger Kaffeerunde<br />
mit einem herrlich warmen<br />
Apfelkuchen. Zubereitet<br />
mit „Altländer Wellant“, einer<br />
neuen fruchtbetont-aromatischen<br />
sowie feinherb-saftigen<br />
Apfelsorte, entsteht im Handumdrehen<br />
eine weihnachtliche<br />
Delikatesse – hier das Rezept.<br />
Zutaten: 1 Kilo Äpfel der Sorte<br />
„Altländer Wellant“, 250 g Butter,<br />
2 Eier, 1 Päckchen Vanillezucker,<br />
200 g Mehl, 1 Päckchen<br />
Backpulver, Saft einer Zitrone,<br />
Puderzucker, Zimt und Zucker.<br />
1.<br />
2.<br />
3.<br />
4.<br />
5.<br />
Den Backofen auf 180<br />
Grad vorheizen.<br />
Äpfel schälen, vierteln<br />
und entkernen. Anschließend<br />
in Scheiben schneiden<br />
und mit Zimt und<br />
Zucker bestreuen.<br />
Butter, Eier, Vanillezucker,<br />
Mehl und Backpulver<br />
verkneten, bis ein fester<br />
Teig entsteht. Diesen<br />
dann halbieren.<br />
Die eine Hälfte ausrollen<br />
und in die Springform legen.<br />
Diese dann für 10<br />
Minuten in den vorgeheizten<br />
Backofen schieben.<br />
Danach werden die bestreuten<br />
Apfelscheiben<br />
auf dem vorgebackenen<br />
Weihnachtsessen - Easy Going<br />
Küchenstress an Weihnachten?<br />
Wir helfen Ihnen zum entspannten Weihnachtsdinner!<br />
So geht’s:<br />
Sie bestellen persönlich bis zum 12.12.<strong>2022</strong> bei uns. Wir bereiten alles im<br />
Aromabeutel (Sousvide) für Sie vor und Sie holen es am 24. <strong>Dezember</strong> bei<br />
uns ab.<br />
(Terminvergabe durch uns zwischen 10 – 12 Uhr)<br />
Zuhause im Kühlschrank lagern und später, nach unserer Anleitung,<br />
30 - 45 Minuten Ihr perfektes Weihnachtsessen auf den Tisch zaubern und<br />
genießen. Ohne Stress mit dem Kochen.<br />
Wir helfen Ihnen gerne! Alle Gerichte sind garantiert bis zum 26.12.22<br />
verzehrfähig! Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine Umbestellungen<br />
annehmen können! Menüauswahl unter: www.schollers-schuetzenheim.de<br />
6.<br />
7.<br />
Teig verteilt.<br />
Nun die andere<br />
Teigmasse ausrollen<br />
und den<br />
belegten Teig<br />
damit abdecken.<br />
Die<br />
Springform<br />
kommt anschließend<br />
noch einmal für etwa eine<br />
Stunde in den Backofen.<br />
Abkühlen lassen und mit<br />
einem Guss aus Zitronensaft<br />
und Puderzucker<br />
gleichmäßig überziehen.<br />
Einfach lecker und mit viel Vitamin<br />
C – der Altländer Wellant erinnert<br />
an Äpfel aus früherer Zeit.<br />
Foto: Marktgemeinschaft Altes<br />
Land/akz-o<br />
Infos zur Apfelsorte: Beim „Altländer<br />
Wellant“ handelt es sich<br />
um eine Neuzüchtung. Durch<br />
seinen beeindruckend intensiven<br />
Geschmack, die leuchtend<br />
rote Farbe sowie seine rustikale<br />
Erscheinung mit „Berostung“<br />
unterscheidet er sich wesentlich<br />
von anderen neuen Sorten.<br />
Über Jahre war er nur an Marktständen<br />
zu finden. Inzwischen<br />
tragen die Bäume im Alten<br />
Land so gut, dass Supermarkt-<br />
Ketten wie REWE, Edeka und<br />
Kaufland den Apfel in ihr Sortiment<br />
aufnehmen. Somit dürfen<br />
sich ab sofort Apfelliebhaber<br />
deutschlandweit an dem Gaumenschmeichler<br />
erfreuen. Gut<br />
lagerbar, ist er fast das ganze<br />
Jahr über erhältlich. In Internetforen<br />
berichten Apfelallergiker<br />
mitunter, dass sie die Apfelsorte<br />
ausnahmsweise gut und ohne<br />
die üblichen Symptome vertragen.<br />
Hinter dem Anbau von<br />
Wellant stehen die beiden großen<br />
Erzeugerorganisationen an<br />
der Niederelbe, die Elbe Obst<br />
r.V. sowie die Marktgemeinschaft<br />
Altes Land GmbH.<br />
(akz-o)<br />
Weitere Informationen:<br />
www.altlaender-wellant.de<br />
KüchenSchollerei<br />
– Partyservice –<br />
www.kuechenschollerei.de<br />
Unser Weihnachtsbuffet findet<br />
am 25. + 26.12.<strong>2022</strong><br />
jeweils von 11 - 14 Uhr statt.<br />
Freitags und Samstags ab 14 Uhr freuen<br />
wir uns Sie in unseren Punschwald<br />
begrüßen zu dürfen.<br />
SCHOLLER’S<br />
RESTAURANT UND HOTEL<br />
Inh. Volker Scholler<br />
Itzehoer Chaussee 2<br />
24784 Westerrönfeld<br />
Telefon 0 43 31 / 890 41<br />
Telefax 0 43 31 / 875 26<br />
info@schollers-schuetzenheim.de<br />
www.schollers-schuetzenheim.de<br />
Öffnungszeiten:<br />
Mi. - Fr. 09.30 - 17.00 Uhr<br />
Sa. - So. 10.00 - 17.00 Uhr<br />
Stand auf dem<br />
Weihnachtsmarkt<br />
am 2. Adventwochenende<br />
in Schenefeld<br />
Mittwoch - Freitag<br />
Täglich wechselnder Mittagstisch<br />
16
WEihNAchtEN: schLEmmEN & GENiEssEN<br />
STRESSFREI GENIESSEN – SCHLEMMERMENÜ<br />
ZU WEIHNACHTEN<br />
Weihnachten – das Fest der<br />
Liebe, der Ruhe und Besinnung.<br />
In meiner Kindheit war<br />
bei uns zu Hause am ersten Feiertag<br />
wenig davon zu spüren.<br />
Bereits in den frühen Morgenstunden<br />
gerieten meine Eltern<br />
unter der Regie der Oma in die<br />
alljährliche Truthahn-Brat-<br />
Hektik.<br />
Das riesige Tier (aus zuverlässig<br />
artgerechter Haltung), das bereits<br />
am Heiligen Morgen vom<br />
Bauern angeliefert worden war<br />
und zehn Familienmitglieder<br />
sattmachen sollte, musste ausgenommen,<br />
gewässert, gewürzt,<br />
mit Äpfeln und Zwiebeln gefüllt<br />
und in den Ofen gestopft<br />
werden. Stundenlang brutzelte<br />
es dort, immer wieder wurde es<br />
gewendet und begossen, was<br />
sich aufgrund des enormen Gewichtes<br />
nur mit zwei Personen<br />
bewerkstelligen ließ. Daneben<br />
köchelten Rotkohl, Rinderbrühe,<br />
Klöße. Für die norddeutsche<br />
Großmutter musste es<br />
auch noch Grünkohl sein und<br />
der Ostpreußen-Opa wollte<br />
grundsätzlich Salzkartoffeln als<br />
Beilage. Nun, zum Schluss waren<br />
alle pappsatt, meine Eltern<br />
fix und fertig und den Puter gab<br />
es gefühlt noch bis kurz vor Silvester<br />
zu essen.<br />
Natürlich gehört traditionell<br />
neben Christbaum, Geschenken<br />
und dem Besuch eines Gottesdienstes<br />
in den meisten Familien<br />
ein reichhaltiges Weihnachtsmenü<br />
im Kreise der<br />
Liebsten zum Weihnachtsfest<br />
dazu. Während man am Heiligen<br />
Abend eher zu schlichteren<br />
Gerichten wie Kartoffelsalat<br />
und Würstchen oder einem<br />
Fischgericht tendiert, bietet<br />
man seinen Gästen am ersten<br />
Feiertag üppige Festmenüs: Die<br />
oben erwähnte Pute, die Weihnachtsgans,<br />
aber auch Ente,<br />
Schweinebraten oder Filet Wellington<br />
werden gern mit Kartoffelgratin,<br />
Kroketten, Herzoginnenkartoffeln<br />
gereicht und mit<br />
Gemüsebeilagen wie Brokkoli,<br />
Bohnen oder Rosenkohl abgerundet.<br />
Wer es vegetarisch oder<br />
vegan mag, findet in entsprechenden<br />
Kochbüchern oder auf<br />
Internetplattformen ein großes<br />
Angebot an tierfreien Festessen.<br />
Ein Klassiker hier: der Nussbraten!<br />
Um den Gastgebern den oben<br />
geschilderten Koch-Stress zu<br />
ersparen, teilen sich in vielen<br />
Familien die Verwandten mittlerweile<br />
die Arbeit: Jeder bringt<br />
ein Gericht des Menüs mit. Eine<br />
Nutzen Sie unseren Verkaufsautomaten<br />
mit Wurstwaren und Molkereiprodukten usw.<br />
Weihnachtsmarkt<br />
auf dem Asmus-<br />
Bremer-Platz in Kiel.<br />
Foto: Lh Kiel - Bodo<br />
Quante<br />
Sie finden uns auch auf den<br />
regionalen Wochenmärkten<br />
Enten, Ententeile und Puten<br />
- Gänse aufgrund der Vogelgrippe<br />
kaum vorhanden.<br />
Peter Mogk Frischgeflügel<br />
Poststraße 14 · 24806 Hohn<br />
Tel. 0 43 35 435<br />
andere Variante, die<br />
noch weniger Aufwand<br />
erfordert und<br />
die sehr verbreitet ist:<br />
das gemeinsame Kochen<br />
am Tisch – Raclette<br />
und Fonduevarianten<br />
erfreuen sich<br />
seit Jahren großer Beliebtheit.<br />
Sehr gemütlich<br />
ist das winterliche Grillen<br />
unter Rotlichtpilzen, insbesondere<br />
für Kinder, die vor Ungeduld<br />
und Vorfreude nicht lange<br />
am Tisch sitzen mögen und lieber<br />
zwischendurch im Garten<br />
toben. Mit einem wärmenden<br />
Lütten auch für die Erwachsenen<br />
gut auszuhalten!<br />
Wer es ruhig und dennoch stilvoll<br />
mag, der bucht einen Tisch<br />
für seine Lieben und genießt<br />
sein weihnachtliches Schlemmermenü<br />
im Restaurant seiner<br />
Wahl – ganz ohne Feiertagshektik.<br />
(Susanne Krüger)<br />
Geflügel<br />
Mogk<br />
Zucht von Shorthorn-Rindern und<br />
weißen gehörnten Heidschnucken<br />
Hofladen mit Verkauf von u.a. Wurst- und<br />
Fleischwaren aus eigener Zucht und Haltung<br />
G öff S 1000 1600Uh<br />
17
WEihNAchtEN: GEschENkidEEN<br />
Kunst und Handwerk<br />
GESCHENKIDEE ZU WEIHNACHTEN<br />
In der Altstadtpassage <strong>Rendsburg</strong><br />
ist auf Initiative des Vereins<br />
Wilde Bildung ein neuer<br />
Kulturraummit dem Namen<br />
„Ist das Kunst? Galerie 42“<br />
entstanden. Dieser wird von<br />
Künstler:innen, Kunstschaffenden<br />
oder Kulturorganisationen<br />
genutzt, die für maximal<br />
vier Wochen das ehemalige<br />
Ladengeschäft im ersten<br />
Stock mit ihren Werken und<br />
ihrer Arbeit beleben.<br />
In der Adventszeit gibt es dort<br />
viel zu entdecken.<br />
Bis zum 17. <strong>Dezember</strong> verwandelt<br />
sich der Raum in einen<br />
Pop-Up Store.<br />
Wer nach einem besonderen<br />
und handgemachten Geschenk<br />
aus der Region sucht<br />
wird hier sicher fündig. Zu<br />
bestaunen und zu erwerben<br />
gibt es unter anderem<br />
Schmuck, Bestecke mit Glasperlen<br />
oder andere Kleinigkeiten<br />
aus Glas wie zum Beispiel<br />
Hühner, Möwen oder<br />
fliegende Weihnachtsmänner.<br />
Selbst designte und handgemalte<br />
liebevolle Motive auf<br />
Taschen, kleinen Bildern, Kissenhüllen<br />
oder zauberhaften<br />
Notizbüchern. Dort finden<br />
sich aber auch lustige und<br />
nützliche Keramiken, die das<br />
Zuhause den Balkon und den<br />
Garten verschönern.<br />
Ob Nisthöhlen für heimische<br />
Vögel, Futterschirmchen oder<br />
kleine tierische Magnete, zu<br />
sehen gibt es unheimlich viel.<br />
Angeschlossen haben sich<br />
noch eine Künstlerin, die<br />
traumhafte Gestecke fertigt<br />
und ein Holzkünstler, der aus<br />
altem Holz eines ehemaligen<br />
Gasthofs in Owschlag handgeschnitze<br />
Fische erschaffen<br />
hat. Das Kunst.Hand-Werk ist<br />
geöffnet von Dienstag bis Freitag<br />
von 11.00 – 18.00 Uhr und<br />
Samstag von 10.00 – 14.00<br />
Uhr.<br />
Direkt im Anschluss geht es<br />
regional und handgemacht<br />
weiter. Ab dem 19. <strong>Dezember</strong><br />
werden vier S-Künstler:innen<br />
den Raum übernehmen: Sonja<br />
IN DER PASSAGE —<br />
malt Bilder für ein unbeschwertes<br />
Leben. Sylvia filzt<br />
Engel und macht wunderschöne<br />
Taschen für alles, was<br />
man so wegstecken kann. Stefan<br />
gestaltet aus Beton und<br />
Yton und Sönke macht Musik<br />
und hat Retromusikanlagen<br />
aus der goldenen Zeit der Musik<br />
und Schallplatten zum<br />
Anhören, sowie Kunstobjekte<br />
von anderen Gestalten und<br />
vieles andere zum Verschenken<br />
an die Lieben oder an<br />
Euch selbst. Kurz gesagt wird<br />
für alle Sinne etwas geboten.<br />
Dieser Laden ist geöffnet von<br />
Montag bis Freitag von 14.00<br />
– 18.00 Uhr und Samstag von<br />
10.00 – 14.00 Uhr. (AL)<br />
Geschenkidee Foto: S. Schröder<br />
FÜR JEDEN PO DIE RICHTIGE JEANS<br />
GESCHENK-<br />
GUTSCHEINE<br />
vom<br />
American<br />
Shop<br />
SCHENKEN MACHT FREU(N)DE!<br />
Kieler Str. 58 · 24340 Eckernförde · Tel. 04351 – 73 44 535<br />
Wasbeker Straße 3 • 24534 Neumünster<br />
Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 10-18 Uhr · Sa. 10-14 Uhr<br />
Tel. 0 43 21 / 4 44 51<br />
18
WEihNAchtEN: GEschENkidEEN<br />
KLINGEN VERSCHENKEN<br />
„Messer verschenkt man<br />
nicht“, besagt ein alter Aberglaube,<br />
denn sie könnten die<br />
Freundschaft zerschneiden.<br />
Deshalb erbitten auch heute<br />
noch viele vom Beschenkten eine<br />
symbolische Bezahlung von<br />
ein paar Cent, wenn sie ein<br />
Messer als Präsent überreichen.<br />
Doch ob man nun dran glaubt<br />
oder nicht – für ambitionierte<br />
Hobbyköche und -köchinnen<br />
oder Hausfrauen und -männer,<br />
die noch mit den alten Messern<br />
ihrer Erstausstattung hantieren,<br />
ist ein edles, scharfes Küchenmesser<br />
immer ein willkommenes<br />
Geschenk. Mit der neuen<br />
patentierten Shin Black Serie<br />
hat der Pionier der Keramikmesser-Technologie,<br />
Kyocera,<br />
neue ultrascharfe Messer auf<br />
den Markt gebracht, die ihre rasierklingenartige<br />
Schärfe nachweislich<br />
doppelt so lange wie<br />
traditionelle Keramikmesser behalten.<br />
Die gut ausbalancierten,<br />
leichten Messer eignen sich sowohl<br />
für den Profi als auch für<br />
den Einsatz in der heimischen<br />
Küche, wo regelmäßig Mahlzeiten<br />
mit Obst, Gemüse, Fisch<br />
oder Fleisch zubereitet werden.<br />
Keramikmesser rosten nicht,<br />
sind geruchsneutral und können<br />
auch in der Spülmaschine<br />
gereinigt werden. Bei guter<br />
Pflege halten sie extrem lange.<br />
Grundlage aller guten Schnitte<br />
ist das Schneidbrett. Während<br />
Holz und Kunststoff die Klingen<br />
schonen, sind Unterlagen<br />
aus Glas, Stein oder Metall eher<br />
nicht geeignet.<br />
(spp-o)<br />
Foto: Kyocera/spp-o<br />
Weihnachtswunschzettelerfüller<br />
von der HolstenTherme<br />
Ein Tag Urlaub unter Palmen, Entspannung auf der SaunaWeltreise,<br />
besondere Wohlfühlmomente im WellnessStudio – das schönste<br />
Geschenk ist Zeit!<br />
Für sich selbst, um aufzutanken, für Mama und Papa oder die beste Freundin…<br />
ach, einfach für alle, die mal wieder eine Pause verdient haben. In<br />
der HolstenTherme wird das ErlebnisBad zum Lieblingswasser für die ganze<br />
Familie: rutschen, planschen und ein Runde im Wildwasserkanal bringt Riesenspaß<br />
für lütte Piraten und große Klabauter. Vollkommene Ruhe und Entspannung<br />
versprechen die liebevoll gestalteten Ziele der SaunaWeltreise:<br />
Eben noch im Alltag erleben die Reisenden hier märchenhaft orientalisches<br />
Ambiente, das Flair der Südsee, innere Einkehr in japanischer Meditation.<br />
Hier bekommt einfach jeder seine ganz persönliche Wohlfühlauszeit – und<br />
mit einem Gutschein sein ganz persönliches Wohlfühlgeschenk!<br />
Die Glücksmomente gibt einfach online: Unter www.holstentherme.de/gutschein<br />
den passenden Gutschein auswählen, selbst ausdrucken und die<br />
Liebsten glücklich machen! Alle Gutscheine sind 5 Jahre gültig.<br />
Weitere Informationen unter: www.holstentherme.de<br />
19
WEihNAchtEN: GEschENkidEEN<br />
Aus der Geschäftswelt:<br />
PICCOLA ITALIA MERCATO<br />
Am 22. Oktober <strong>2022</strong> eröffnete<br />
Herr Mario Murrieri neben seinem<br />
Restaurant Piccola Italia,<br />
einen Feinkostladen, noch ein<br />
kleines Stück Italien mehr mitten<br />
in <strong>Rendsburg</strong>, Jungfernstieg<br />
11-13, zusammen mit dem<br />
Feinkostladen und einem Onlineladen.<br />
Kunden können sich hier auf<br />
eine große Auswahl an hochwertigen<br />
und leckeren italienischen<br />
Delikatessen erfreuen.<br />
Wie Olivenöle, Pesto, Nudeln,<br />
Weine, Grappa.<br />
Spirituosen aus verschiedenen<br />
Regionen Italiens in Kombination<br />
mit den typischen süßen Gebäcken<br />
wie Cantuccini und<br />
Amarettini sowie auch der<br />
Weihnachtskuchen Panettone<br />
machen den italienischen Gaumenschmaus<br />
perfekt.<br />
Von Montag bis Samstag gibt es<br />
ein italienisches Frühstückangebot:<br />
Montag – Freitag: 9.30 Uhr bis<br />
11.30 Uhr und<br />
Samstag: 10 Uhr bis 11.30 Uhr,<br />
es wird um Vorbestellung gebeten.<br />
Weiterhin werden Feierlichkeiten<br />
jeglicher Art ausgerichtet<br />
bis zu zirka 20 Personen.<br />
Wer lieber zu Hause seine Speisen<br />
genießt, wird im Onlineshop<br />
oder der Filiale in <strong>Rendsburg</strong><br />
ein reichliches Sortiment<br />
an italienischen Spezialitäten<br />
finden. Die typischen Delikatessen<br />
aus Italien wie Pesto und<br />
Pasta in Kombination mit<br />
einem italienischen Wein<br />
machen auch die Gerichte zu<br />
Hause zu einem<br />
Geschmacks erlebnis.<br />
Die Weine kommen vom<br />
Weingut „Salvano“ Es handelt<br />
sich dabei um hochwertige<br />
Produkte und edlen<br />
Trauben von den besten<br />
Hügeln von Diano d’Alba in<br />
der Region Piemont.<br />
Gerade jetzt zur Weihnachtszeit<br />
möchte jeder etwas<br />
Edles und Besonderes<br />
verschenken, vielleicht ein<br />
Stück Italien.<br />
Hierzu werden sagenhafte<br />
italienische Präsentkörbe angeboten,<br />
die individuell zusammengestellt<br />
werden können<br />
und gleich vor Ort abzuholen<br />
sind. Sollte man sich<br />
beim Geschmack unsicher<br />
sein, so kann man auch wunderbar<br />
einen Gutschein verschenken.<br />
italienische Feinkost<br />
Piccola Italia - Mercato<br />
Jungfernstieg 11-13<br />
24768 <strong>Rendsburg</strong><br />
04331/1488877<br />
info@piccola-italia-mercato.de<br />
Öffnungszeiten:<br />
Montags - Freitag:<br />
9.30 - 17.00 Uhr<br />
Samstags:<br />
10.00 - 14.00 Uhr<br />
20
WEihNAchtEN: WEihNAchtsBäUmE<br />
AUS DEM LEBEN EINER NORDMANNTANNE<br />
Ich wurde liebevoll von Förster<br />
Martin gepflanzt. In meinen<br />
ersten drei Jahren hat er mich<br />
befreit von Disteln und anderen<br />
Wildkräutern, die wie ich das<br />
Licht brauchen.<br />
Das war eine schweisstreibende<br />
Arbeit, die er mit einer Sense erledigt<br />
hat. Dabei hatte er natürlich<br />
Unterstützung von Andreas<br />
und anderen Mitarbeitern, die<br />
um mein Wohl besorgt waren.<br />
Dann kamen Schafe – ich war<br />
schon ein stattlich gewachsener<br />
Baum – und die Schafe haben<br />
lieber die Wildkräuter gefressen.<br />
Martin schenkte mir eine<br />
Maniküre, die mit einer Machete<br />
und einer Schere erledigt<br />
wurde.<br />
Die Jahre gingen ins Land und<br />
Langeweile kam nicht auf. Im<br />
Winter bekam ich Besuch von<br />
Amseln, Grünfinken und Meisen.<br />
Sie liebten die gesunden Insekten,<br />
die sich bei mir und<br />
meinen Brüdern versteckten. Im<br />
Frühling kamen Hasen, Rehe,<br />
Hirsche und Wildschweine. Sie<br />
hatten bei mir eine Ruhestätte,<br />
die immer seltener wird. Im<br />
Sommer blühten die Wildkräuter<br />
und um mich herum flogen<br />
Schmetterlinge, Bienen, Wespen,<br />
Hornissen und viele andere<br />
Insekten.<br />
Damit mir nicht langweilig wurde,<br />
hatte Förster Martin zusammen<br />
mit seinen Helfern eine<br />
große Blumenwiese angesät. Er<br />
war der Meinung, dass man<br />
doch gerne etwas zurückgeben<br />
sollte, wenn man anderer Stelle<br />
großen Nutzen ziehen möchte.<br />
Es war eine schöne Zeit – nach<br />
sieben Jahren verabschiedeten<br />
sich die ersten Brüder – ich<br />
brauchte Platz, damit ich der allerschönste<br />
Weihnachtsbaum<br />
werden würde. Nach zwölf Jahren<br />
und vielen Abgängen meiner<br />
Brüder war ich 2,5 Meter<br />
hoch und rundum schön gewachsen.<br />
Martin sagte: So, deine<br />
glanzvolle Zeit ist in diesem<br />
Jahr. Und solltest Du mich mitnehmen,<br />
kannst Du ein gutes<br />
Gewissen haben – ich bin ein<br />
echter Öko und habe viele Brüder,<br />
die in meine Fußstapfen<br />
treten werden. Für jeden von<br />
uns werden zehn neue Bäume<br />
gepflanzt.<br />
Wir kommen aus dem Emkendorfer<br />
Forst und aus Eckernförde.<br />
Hier werden seit vielen Jahren<br />
Bäume angepflanzt und ein<br />
Großteil der durch uns erzielten<br />
Einnahmen geht in die Renaturierung.<br />
Kaufen kannst du mich<br />
in Osterrönfeld bei Edeka Martin<br />
Hoof und beim Teppichhof<br />
in Büdelsdorf sowie bei der Familie<br />
Geisert in Schülp, Alte<br />
Landstraße 36. Übrigens - der<br />
Verdienst aus Schülp wird komplett<br />
an den örtlichen Kindergarten<br />
gespendet. Ich wünsche<br />
Ihnen frohe Weihnachten! (KS)<br />
Großer<br />
Weihnachtsbaumverkauf<br />
bei Edeka Hoof (Osterrönfeld)<br />
& Teppichhof (Büdelsdorf)<br />
vom 01. - 23. <strong>Dezember</strong> <strong>2022</strong><br />
von 10 - 18 Uhr durchgehend geöffnet<br />
Die Bäume stammen aus ökologischem<br />
Anbau aus dem Emkendorfer Forst.<br />
Nach telefonischer<br />
Vorbestellung<br />
(0174 - 593 86 02)<br />
liefern wir Ihnen<br />
den Baum<br />
auch nach<br />
Hause.<br />
!<br />
20 %<br />
Rabatt<br />
für diejenigen, die durch<br />
die Corona-Pandemie<br />
betroffen sind,<br />
z.B. Krankenschwestern,<br />
Pflegekräfte,<br />
Kurzarbeiter<br />
21
WEihNAchtEN: WEihNAchtsBäUmE<br />
SIND WEIHNACHTSBÄUME UMWELTFREUNDLICH?<br />
Materialwahl und Herkunft entscheiden über die Frage, für welche Art von Baum man sich entscheiden sollte<br />
Kunststoffe werden in Bezug auf ihre Umwelteigenschaften immer mehr hinterfragt. Umso erstaunlicher ist, dass es in der Weihnachtszeit<br />
einen Absatzmarkt für Plastikbäume gibt. Dabei existiert bereits ein vorteilhaftes Naturprodukt: Der „echte“ Weihnachtsbaum.<br />
10./11. Dez. 22<br />
17./18. Dez. 22<br />
Es gibt gute Gründe, warum natürliche<br />
Weihnachtsbäume im<br />
Vergleich zur künstlichen Alternative<br />
als die bessere Wahl für<br />
die Umwelt gelten können: Sie<br />
bieten während des Wachstums<br />
einen selten gewordenen Lebensraum<br />
für bedrohte Vogelarten,<br />
geben kein Mikroplastik<br />
und Chemikalien ab, werden<br />
nicht aus fossilen Rohstoffen erzeugt,<br />
wachsen CO2-neutral,<br />
können über kurze Transportwege<br />
in die Wohnzimmer gelangen<br />
und sind nach dem Fest<br />
unproblematisch verwertbar.<br />
2.000 Familienbetriebe kümmern<br />
sich um umweltschonenden<br />
Anbau<br />
„Wir arbeiten nicht nur in und<br />
mit der Natur, sondern auch für<br />
sie“, teilt Benedikt Schneebecke,<br />
Vorsitzender des Verbands<br />
natürlicher Weihnachtsbaum<br />
e.V. mit. Viele der knapp<br />
2.000 in Deutschland beheimateten<br />
Familienbetriebe erfüllen<br />
freiwillig Kriterien, die über die<br />
gesetzlichen Vorgaben hinausgehen.<br />
Dazu gehören unter anderem<br />
das Anlegen von Blühflächen<br />
für Insekten und Nistmöglichkeiten<br />
für Vögel sowie<br />
der Einsatz alternativer Energien.<br />
Untersuchung warnt:<br />
Plastikbäume enthalten<br />
besorgniserregende Stoffe<br />
Die österreichische Umweltschutzorganisation<br />
GLOBAL<br />
2000 hat 2019 bei verschiedenen<br />
österreichischen und deutschen<br />
Händlern stichprobenartig<br />
künstliche Weihnachtsbäume<br />
untersucht. Das Ergebnis: In<br />
über der Hälfte der Bäume wurden<br />
„besonders besorgniserregende<br />
Stoffe“, auf Englisch<br />
„Substances of Very High Concern“<br />
(SVHCs), nachgewiesen.<br />
Ein Viertel wurde sogar als<br />
nicht verkehrsfähig eingestuft.<br />
SVHCs sind krebserregend,<br />
fortpflanzungsschädigend, erbgutverändernd,<br />
hormonell<br />
wirksam oder sammeln sich<br />
langfristig im Gewebe an, bis<br />
sie eine giftige Dosis erreichen.<br />
„Während unsere Branche sich<br />
an die strengen Gesetze ordnungsgemäßer<br />
Landwirtschaft<br />
hält, gelangen für Mensch und<br />
Umwelt schädliche Plastikbäume<br />
in den Handel.<br />
Diese Tatsache ist auch dahingehend<br />
besorgniserregend, dass<br />
viele Hersteller ihrer Informationspflicht<br />
nicht nachkommen<br />
und die Kontrollinstanzen offensichtlich<br />
versagt haben“,<br />
kommentiert Schneebecke den<br />
Bericht.<br />
(KS)<br />
Ab Sa. 27. 26. November 2021<br />
<strong>2022</strong><br />
Freitag · Samstag · Sonntag<br />
auch am 23./24. <strong>Dezember</strong> 10 bis 17 Uhr<br />
mit Verzehr und Ausschank<br />
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Weihnachtsbaumkulturen bieten vielen<br />
Tieren einen Lebensraum, darunter auch<br />
seltenen Arten.<br />
Grafik: VMWB / Kollaxo<br />
22
WEihNAchtEN: WEihNAchtsBäUmE<br />
Jahrelang hatten wir keinen<br />
Christbaum.<br />
Wir hatten zwei Neufundländer-Rüden.<br />
Über 60 Kilo<br />
schwer. Dauerwedelnd und<br />
sehr verspielt. Jetzt haben<br />
wir leider nur noch einen<br />
in die Jahre gekommenen<br />
Hund, dafür eine<br />
Enkelin, die auf einem<br />
Baum besteht.<br />
Für die meisten<br />
Menschen ist neben<br />
Adventskranz,<br />
Kerzen,<br />
Stollen und<br />
Plätzchen der<br />
Tannenbaum<br />
das zentrale<br />
Symbol des<br />
Weihnachtsfestes.<br />
Und<br />
tatsächlich lässt ein festlich geschmückter,<br />
glitzernder, herrlich<br />
nach Tannengrün duftender<br />
Baum nicht nur Kinderherzen<br />
höherschlagen. Dabei geht der<br />
uns heute geläufige Tannenbaum<br />
keinesfalls auf biblische<br />
Traditionen zurück, sondern ist<br />
wahrscheinlich heidnischen Ursprungs:<br />
Zur Zeit der Wintersonnenwende<br />
holte man sich<br />
grüne Zweige zum Schutz gegen<br />
Wintergeister und zum Zeichen<br />
des Lebens ins Haus. Im ausgehenden<br />
Mittelalter vermischten<br />
sich heidnische und christliche<br />
Traditionen – ein immergrüner<br />
„Paradiesbaum“ mit roten Äpfeln<br />
wurde bei der szenischen<br />
Darstellung der Paradiesgeschichte<br />
aufgestellt, um die Geschichte<br />
von Adam und Eva zu<br />
erzählen. 1419 schmückten Bäckergesellen<br />
zu Weihnachten in<br />
Freiburg erstmalig einen Nadelbaum<br />
mit Äpfeln und Lebkuchen.<br />
Zunächst breitete sich der<br />
Weihnachtsbaum-Brauch in den<br />
Fürstenfamilien Deutschlands,<br />
danach im ganzen Land und ab<br />
Ende des 19. Jahrhunderts in<br />
ganz Europa aus.<br />
Rund 28 Millionen Weihnachtsbäume<br />
werden jährlich in<br />
Deutschland verkauft, die zumeist<br />
aus eigens dafür angelegten<br />
Plantagen kommen, zehn<br />
Prozent sogar aus dem Ausland.<br />
Hier wie dort wird kräftig gespritzt<br />
und gedüngt – Pestizide,<br />
Herbizide, Fungizide und Mineraldünger<br />
belasten Boden und<br />
Gewässer, bedrohen Bienen und<br />
Wasserlebewesen. Naturschutzorganisationen<br />
wie NABU oder<br />
Robin Wood empfehlen daher,<br />
Weihnachtsbäume von Betrieben<br />
aus der Region zu erwerben,<br />
die nach strengen ökologischen<br />
und sozialen Maßstäben arbeiten.<br />
Sie verweisen einerseits auf<br />
Bioland- oder Naturland zertifizierte<br />
Bäume, andererseits auf<br />
die regionalen Forstbetriebe. Die<br />
Schleswig-Holsteinischen Landesforsten<br />
sind ein hervorragender<br />
Ansprechpartner für unser<br />
Bundesland: Hier kann man die<br />
aus der Region stammenden sog.<br />
Öko-Förstertannen erwerben,<br />
die mit dem EU-Bio-Label DE-<br />
Öko-009 ausgezeichnet sind. Sogar<br />
das Verpackungsnetz der<br />
Bäume ist aus abbaubarer Naturfaser<br />
und trägt so zum Schutz<br />
der Umwelt bei.<br />
Wer sich also die Mühe macht<br />
und nicht nur die Weihnachtsgans<br />
mit gutem Gewissen kaufen<br />
möchte, wird in Schleswig-Holstein<br />
durchaus fündig. Eine Liste<br />
von Verkaufsstellen der Öko-<br />
Förstertanne findet sich unter<br />
https://www.forst-sh.de/, weitere<br />
ökologisch arbeitende Betriebe<br />
unter https://www.robinwood.de<br />
oder https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen.<br />
Meine Enkelin war im letzten<br />
Jahr zufrieden mit meiner nachhaltigen<br />
Baumauswahl, vor allem,<br />
weil der Kleine einen Ballen<br />
hat, mittlerweile richtig groß<br />
geworden ist und uns auch zum<br />
Weihnachtsfest <strong>2022</strong> erfreuen<br />
wird.<br />
(Susanne Krüger)<br />
23
pRodUktE AUs dER REGioN<br />
Ab in die Pilze:<br />
VORSICHT VOR GIFTIGEN DOPPELGÄNGERN<br />
Tipps zum Sammeln<br />
und Zubereiten<br />
Beim Pilzsammeln gibt es noch weitere Dinge zu beachten:<br />
• Für einige Pilze gelten etwa Naturschutzregeln: Stein pilze<br />
oder Pfifferlinge dürfen beispielsweise nur in kleinen<br />
Mengen für den Eigenbedarf gepflückt werden.<br />
• Für das Sammeln eignet sich am besten ein luftiger<br />
Behälter wie ein Korb.<br />
• Da kleine, junge Pilze oft nicht richtig zu bestimmen sind,<br />
sollten sie gemieden werden.<br />
• Zusätzlich spielt die richtige Lagerung und Zubereitung<br />
eine große Rolle: Wer Pilze zu lange lagert und schwitzen<br />
lässt, riskiert Magen-Darm-Beschwerden.<br />
• Alle frischen Pilze müssen ausreichend gedünstet werden.<br />
Nur der Champignon ist auch roh genießbar. Reste gehören<br />
nach dem Abkühlen in den Kühlschrank und können ohne<br />
Bedenken am Folgetag verzehrt werden.<br />
Ihre Medienberaterin vor Ort:<br />
Christine Struckmeyer<br />
Tel.: 0 43 31 - 44 05 - 189<br />
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Die Grünkohlsaison hat begonnen,<br />
jetzt erntefrisch aus eigenem Anbau:<br />
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Öffnungszeiten Hofladen: Dienstag und Freitag<br />
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Vor allem in den Herbstmonaten<br />
treten Pilzvergiftungen auf.<br />
Ein häufiger Grund: Nur wenige<br />
Sammlerinnen und Sammler<br />
wissen um die giftigen Doppelgänger.<br />
Die Verbraucherzentrale<br />
Schleswig-Holstein<br />
(VZSH) rät daher bereits bei geringstem<br />
Zweifel bei der Bestimmung<br />
selbstgesammelter<br />
Pilze von deren Verzehr ab.<br />
Mit dem Wunsch, die Hauptzutat<br />
für die Pilzpfanne zum<br />
Abendessen selbst zu sammeln,<br />
beginnen häufig Krankenhausaufenthalte<br />
oder gar tödlich verlaufende<br />
Vergiftungen. Auf der<br />
Suche nach dem essbaren Wiesenchampignon<br />
bleibt immer<br />
wieder Pilzsammlern unbemerkt,<br />
dass es sich bei ihrem<br />
Fund um den giftigen Knollenblätterpilz<br />
handelt. Besonders<br />
tückisch ist, dass der Geschmack<br />
des Pilzes unauffällig<br />
ist und Symptome erst Stunden<br />
später auftreten. Auch beim beliebten<br />
Steinpilz kann es zu<br />
Verwechslungen kommen. Sein<br />
giftiger Doppelgänger ist der Satansröhrling.<br />
Der Hauptgrund<br />
für eine Pilzvergiftung ist jedoch<br />
das Verzehren zu alter Pilze.<br />
Auch hier gilt: lieber stehen<br />
lassen. „Fast jeder Speisepilz<br />
hat einen giftigen Doppelgänger.<br />
Das richtige Bestimmen der<br />
Pilze sowie ihres Alters ist extrem<br />
wichtig. Wer unsicher ist,<br />
was vor ihm sprießt und sich<br />
im Unklaren über den Zustand<br />
des Pilzes ist, sollte ihn stehen<br />
lassen“, erklärt Saskia Vetter,<br />
Ernährungsexpertin bei der<br />
VZSH.<br />
Pilz – Foto: VZSH<br />
Was tun bei Vergiftungs -<br />
erscheinungen?<br />
Bei Pilzvergiftungen rät die<br />
Deutsche Gesellschaft für Mykologie<br />
zu drei Sofortmaßnahmen:<br />
1. Arzt oder Giftzentrale kontaktieren.<br />
2. Pilzreste sichern.<br />
3. Keine medizinischen Selbstmaßnahmen<br />
ergreifen.<br />
Sicher zum Pilzgenuss<br />
Sammeln Sie nur Pilze, die Sie<br />
kennen und sicher bestimmen<br />
können. Zertifizierte Pilzsachverständige<br />
bieten Pilzlehrwanderungen<br />
an und erklären,<br />
welche Pilze essbar sind.<br />
Im Zweifel die Pilze lieber stehen<br />
lassen. (VZSH)<br />
24
GARtENARBEit kENNt kEiNE JAhREszEit<br />
GRUNDSCHÜLER PFLANZEN 30 HOCHSTAMM<br />
OBSTBÄUME IN GNUTZ<br />
Und Abmarsch<br />
hieß es am 16.11.<br />
pünktlich um<br />
09:00 Uhr für die<br />
Schüler/Innen<br />
der 4. Klasse der<br />
Privatschule <strong>Mittelholstein</strong><br />
gGmbH. Die<br />
Schüler haben<br />
sich dem Thema<br />
(Streuobst)-Wiese<br />
gewidmet und<br />
hatten zuvor<br />
beim Aussuchen<br />
der vom MEKUN<br />
und Naturpark<br />
Aukrug e.V. gespendeten<br />
Obstbäume<br />
mitgeholfen.<br />
In Begleitung<br />
ihres Klassenlehrers<br />
Herrn Dinser<br />
und der Umweltpädagogin<br />
Inka Harms vom Naturpark<br />
Aukrug e.V. ging es in die<br />
Feldmark von Gnutz. Dort angekommen<br />
wartetet Oleg Ceban von<br />
der Baumschule Ceban aus Sörup,<br />
der ehemalige Bürgermeister<br />
Markus Mehrens, weitere freiwillige<br />
Helfer sowie Helga Heesch<br />
von Naturschutzring e. V. bereits<br />
auf die Kinder.<br />
Abmessen der Seite<br />
Anbringen der<br />
Halteseite<br />
Wie pflanzt man einen Obstbaum?<br />
Nach einer kurzen Einweisung<br />
gingen die Helfer sofort<br />
ans Werk. Die Baumpfähle zur<br />
Befestigung mussten abgeladen<br />
und auf der Fläche verteilt werden.<br />
Dann wurde mit Spaten und<br />
Muskelkraft die Pflanzlöcher ausgehoben.<br />
Apfel-, Pflaumen,-<br />
Kirsch und Birnenbäume kamen<br />
nach einem fachgerechten Wurzelschnitt<br />
in die Pflanzlöcher.<br />
Zum Schluss wurden die Bäume<br />
noch mit einer speziellen Technik<br />
mit Kokosband an den<br />
Stützpfähle befestigt und ein Verbissschutz<br />
angelegt.<br />
Dann ging es auch schon wieder<br />
zurück zur Schule. Alle Beteiligten<br />
freuten sich über die rundum<br />
gelungene Aktion. In ein paar<br />
Jahren können sich Spaziergänger<br />
die Vielfalt des Obstangebots<br />
schmecken lassen. Vom Blütenreichtum<br />
werden viele Insekten<br />
profitieren und vom Fallobst im<br />
Herbst diverse Tierarten. Ebenso<br />
werden die neuen Obstbäume in<br />
Zukunft bei Umweltbildungsprojekten<br />
zum Einsatz kommen,<br />
denn die Grundschule Gnutz ist<br />
auf dem Weg der Zertifizierung<br />
als Naturpark-Schule für den Naturpark<br />
Aukrug. Ein Birnenbaum<br />
Gruppenfoto Helfer.<br />
Fotos: Inka Harms<br />
„die rote Williams Christ“ kam<br />
auf dem Schulgelände in die Erde<br />
und kann täglich beim Wachsen<br />
beobachtet werden.<br />
Gefördert wird das Projekt vom<br />
MEKUN Das Ministerium für<br />
Energiewende, Klimaschutz,<br />
Umwelt und Natur des Landes<br />
Schleswig-Holstein sowie Naturparkgelder.<br />
Winterzeit - Gartenzeit<br />
Garten- und Rasenpflege<br />
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25
26
Aus der Geschäftswelt:<br />
BAUZENTRUM TEPKER AUS<br />
OSTERRÖNFELD INFORMIERT:<br />
PLANEN / BAUEN / WOHNEN<br />
Online-Ratgeber ihre Möglichkeiten<br />
ausschöpfen.<br />
Diese Fördermittelauskunft<br />
macht jeder Kunde ganz alleine<br />
an seinem PC oder auf dem<br />
Smartphone. Dabei ist dies für<br />
den Kunden leicht zu händeln<br />
und läuft wie folgt ab:<br />
Wer eine Renovierung, Sanierung,<br />
Neubau, Umbau oder Anbau<br />
plant, benötigt hierfür in<br />
erster Linie ausreichende<br />
Kenntnisse, was möglich ist<br />
und was gewünscht ist.<br />
Diese erforderlichen Informationen<br />
findet man in den vier neuen<br />
Magazinen beim Baustoffzentrum<br />
Tepker.<br />
Jedes<br />
Magazin hat<br />
52 Seiten und<br />
ist voll mit Informationen<br />
und Inspirationen<br />
zum<br />
Bauen und<br />
Renovieren.<br />
Die vier neuen<br />
Magazine<br />
nennen die<br />
unterschiedlichen<br />
Beweggründe<br />
der privaten<br />
Bauherren<br />
für ihre Baumaßnahme.<br />
Dadurch werden<br />
die Privatkunden<br />
individuell beraten<br />
und die speziellen Wünsche<br />
zum beabsichtigten Bauvorhaben<br />
können eingeplant werden.<br />
Aber ein Thema überstrahlt zurzeit<br />
alle Grundbedürfnisse des<br />
einzelnen Kunden, und zwar das<br />
Thema energetische Sanierung<br />
bzw. Energie sparen. Daher wird<br />
dieses Thema in den Magazinen<br />
sehr ausführlich behandelt.<br />
Da alles finanziert werden muss,<br />
ist an erster Stelle hier das Interesse<br />
an staatlicher Förderung.<br />
Gerade bei der staatlichen Förderung<br />
besteht ein enormer Beratungsbedarf,<br />
den kaum ein<br />
Händler leisten kann. Daher<br />
wird in den Magazinen auf die<br />
kostenlose Online-Fördermittelauskunft<br />
hingewiesen.<br />
Schließlich hat jeder Kunde andere<br />
Bedürfnisse, aber in einem<br />
Punkt sind sich alle einig: Sie<br />
möchten Geld sparen, wo es<br />
geht. Daher sind für die meisten<br />
Bauherren jegliche Art Fördermittel<br />
von Staat, Kommunen,<br />
Institutionen und Energieversorgern<br />
ein wichtiger Grundstein<br />
für eine geplante Baumaßnahme.<br />
Das Angebot an Fördermöglichkeiten<br />
der öffentlichen<br />
Hand ist für Privatkunden sehr<br />
unübersichtlich und variiert<br />
auch regional. Einige Bauherren<br />
können erst mithilfe der Förderung<br />
ihre Pläne verwirklichen<br />
und können durch die roten Hinweise<br />
in den Magazinen auf den<br />
Fördermittelservice und die<br />
möglichen Einsparpotentiale in<br />
den Printmagazinen als auch im<br />
1. Online-Fördermittelauskunft<br />
über die Microsite<br />
starten<br />
Geplantes Modernisierungsvorhaben<br />
2. wählen<br />
3.<br />
Detaillierte Modernisierungsmaßnahme<br />
aussuchen<br />
Art und Lage des Objektes<br />
4. angeben<br />
Erhalten Sie eine individuelle<br />
Auskunft über alle För-<br />
5.<br />
derprogramme, die für Sie<br />
in Frage kommen.<br />
Alle Programme der Online-Fördermittelauskunft<br />
von Bund,<br />
Ländern, Kommunen, Herstellern<br />
und Verbänden werden laufend<br />
aktualisiert. Es gibt über<br />
6.500 Förderungen im deutschsprachigen<br />
Raum und die Abfrage<br />
erfolgt in wenigen Schritten.<br />
(KS)<br />
27
PLANEN / BAUEN / WOHNEN<br />
Selbst Kalkschichten von weniger<br />
als einem Millimeter senken<br />
den Wirkungsgrad um bis zu 25<br />
Prozent. Fotos: watercryst/akz-o<br />
Ganz Deutschland redet vom<br />
Energiesparen. Ein Kostentreiber<br />
gerät dabei aber häufig aus<br />
dem Blick: Kalksteinablagerungen<br />
auf Wärmetauscher-Flächen,<br />
die den Energieverbrauch<br />
maßgeblich erhöhen. Zwar lässt<br />
sich Kalk mit diversen Verfahren<br />
für die Technik unschädlich<br />
machen, dabei gehen jedoch oft<br />
natürliche Mineralien verloren,<br />
die für eine gesunde Ernährung<br />
essenziell sind. Die Lösung: eine<br />
chemiefreie Kalkschutztechnik,<br />
die den im Trinkwasser gelösten<br />
Kalk in kleinste Kristalle<br />
umwandelt und mit der Wasserentnahme<br />
direkt ausspült. So<br />
bleiben lebensnotwendige Mineralstoffe<br />
im Trinkwasser erhalten,<br />
Installationen werden<br />
wirksam vor teuren Kalkschäden<br />
geschützt, und zugleich sichern<br />
Hausbesitzer die dauerhafte<br />
Effizienz der Trinkwassererwärmung.<br />
Das schont die<br />
Haushaltskasse und ist gut für<br />
das Klima.<br />
Energiefresser im Haushalt:<br />
WIE KALKABLAGERUNGEN DIE HAUSHALTSKASSE BELASTEN<br />
Kalk-Wärme-Sperre vermeiden<br />
Die Wassererwärmung ist nach<br />
dem Heizen in der Regel der<br />
zweitgrößte Energieverbraucher<br />
im Haushalt. Lagert sich Kalkstein<br />
auf Wärmetauschern zur<br />
Warmwasserbereitung ab, entsteht<br />
eine sogenannte „Kalk-<br />
Wärme-Sperre“, die die Wärmeübertragung<br />
verschlechtert.<br />
Jeder Millimeter Kalkschicht<br />
sorgt für einen höheren Energieaufwand<br />
und somit für höhere<br />
Kosten. „Kalk ist ein sehr<br />
guter Isolator. Daher führen<br />
Kalkablagerungen auf Wärmetauschern<br />
bei der Erwärmung<br />
des Trinkwassers dazu, dass die<br />
Wärme immer schlechter vom<br />
Heizungswasser auf das Trinkwasser<br />
übertragen wird und der<br />
Wirkungsgrad durchaus dramatisch<br />
abnimmt“, erläutert Dr.<br />
Klaus Leiter, Mitentwickler der<br />
chemiefreien Katalysator-Technologie<br />
BIOCAT. „Je nach Typ<br />
und Bauweise des Wärmetauschers<br />
können sich bei hartem<br />
Wasser unterschiedlich stark<br />
ausgeprägte Kalkablagerungen<br />
bilden. Selbst Kalkschichten<br />
von weniger als einem Millimeter<br />
senken den Wirkungsgrad<br />
um bis zu 25 Prozent. Ein<br />
schlechter Wirkungsgrad bedeutet<br />
aber mehr Energieverbrauch<br />
und damit Mehrkosten<br />
– die sich mit modernen Kalkschutztechnologien<br />
einfach vermeiden<br />
lassen.“<br />
Energieeffizienz bei Neubau<br />
und Sanierung einplanen<br />
Wann Kalkschutz besonders<br />
wichtig ist, präzisiert Dr. Klaus<br />
Leiter. „Gerade beim Betrieb<br />
von solarthermischen Anlagen<br />
sorgen Kalkschutzanlagen für<br />
einen zuverlässigen Schutz<br />
auch bei hohen Temperaturen.<br />
Familie Sack freut sich schon seit einigen<br />
Jahren über die Vorteile der installierten<br />
Kalkschutzanlage. Die Familie genießt<br />
seither natürliches Wasser, das reich an<br />
Mineralstoffen ist, und schützt die Hauswassertechnik<br />
zugleich vor Kalksteinbildung<br />
und Schäden durch Kalk.<br />
Gleiches gilt für Wärmepumpen<br />
in Kombination mit Frischwassersystemen“,<br />
so der Wissenschaftler.<br />
Verbraucherinnen<br />
und Verbraucher genießen mit<br />
moderner Kalkschutztechnik<br />
reines, gesundes Wasser, sparen<br />
Energiekosten und belasten die<br />
Umwelt nicht. Wer über den<br />
Wechsel oder die Sanierung des<br />
Heiz- oder Warmwassersystems<br />
nachdenkt, findet unter<br />
www.watercryst.com mehr Informationen.<br />
(akz-o)<br />
Elektrotechnik Steffen<br />
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28
Aktuelle Umfrage zeigt:<br />
DEUTSCHLAND GEHT DAS ENERGIESPAREN AN<br />
In vielen Haushalten schlummern<br />
große Einsparpotenziale, mit denen<br />
sich bares Geld sparen lässt und<br />
auch noch etwas Gutes fürs Klima<br />
getan werden kann. Fotos: akz-o<br />
Mit Beginn der Heizsaison<br />
steigt auch die Sorge um explodierende<br />
Energiekosten.<br />
Wie eine aktuelle von toom<br />
Baumarkt in Auftrag gegebene<br />
forsa-Umfrage bestätigt, unternehmen<br />
59 Prozent der Befragten<br />
mehr, um Energie zu sparen,<br />
als noch vor einem Jahr.<br />
Dennoch wird das Einsparpotenzial<br />
im eigenen Heim unterschätzt,<br />
denn nur etwa jeder<br />
Dritte plant innerhalb der<br />
nächsten 12 Monate, Energiemaßnahmen<br />
im eigenen Heim<br />
umzusetzen.<br />
Die 7 besten Energiespar-Tipps<br />
Dabei sind für 69 Prozent der<br />
deutschen Bevölkerung möglichst<br />
geringe <strong>Ausgabe</strong>n besonders<br />
wichtig. 65 Prozent geben<br />
sogar an, keine Umbaumaßnahmen<br />
zur Energieeinsparung zu<br />
planen, denn 58 Prozent schätzen<br />
den Nutzen hierfür als eher<br />
gering oder sehr gering ein.<br />
„Dabei gibt es in vielen Haushalten<br />
große Einsparpotenziale,<br />
mit denen sich bares Geld sparen<br />
lässt“, sagt Frank Brenner,<br />
Leiter Energie- und Umweltmanagement<br />
bei toom.<br />
Steckdosenleisten, die<br />
1. durch einen integrierten<br />
Schalter den Standby-Verbrauch<br />
stoppen, machen<br />
bei einem Dreipersonenhaushalt<br />
bereits bis zu<br />
acht Prozent der Stromrechnung<br />
aus.<br />
LED-Leuchtmittel sparen<br />
2. gegenüber Glüh- und Halogenlampen<br />
bis zu 80<br />
Prozent der Stromkosten<br />
ein.<br />
Besonders energiesparend<br />
sind programmierbare<br />
3.<br />
Thermostatventile. Mit<br />
ihnen lässt sich nicht nur<br />
die optimale Temperatur<br />
einstellen, sondern dank<br />
integrierter Zeitschaltuhr<br />
auch festlegen, wann sich<br />
4.<br />
5.<br />
6.<br />
7.<br />
die jeweilige Heizung einoder<br />
ausschalten soll.<br />
Ist die Wand hinter der<br />
Heizung auffallend kalt<br />
oder zieht ständig ein<br />
kühler Luftzug durch die<br />
Wohnung, schaffen<br />
Dämmplatten bzw. flexible<br />
Dämmmatten Abhilfe,<br />
die leicht von innen angebracht<br />
werden können,<br />
um Wärmebrücken zu<br />
schließen.<br />
Selbstklebendes Dichtband<br />
aus Schaumstoff,<br />
das am Inneren des Fensterrahmens<br />
angebracht<br />
wird, dichtet kleinere<br />
Spalten und Fugen gut ab.<br />
Es ist nicht nötig, alle<br />
Räume auf die gleiche<br />
Temperatur aufzuheizen.<br />
21 bis 22 Grad mögen im<br />
Wohnzimmer angenehm<br />
sein, für Küche oder Arbeitszimmer<br />
reichen 18<br />
bis 20 Grad aus. In Räumen,<br />
die noch seltener benutzt<br />
werden, sind sogar<br />
um die 16 Grad genug.<br />
Wenn beim ersten Aufdrehen<br />
der Heizung ein gluckerndes<br />
Geräusch auffällt<br />
oder sich der Heizkörper<br />
nicht gleichmäßig<br />
PLANEN / BAUEN / WOHNEN<br />
aufheizt, befindet sich zu<br />
viel Luft im Heizkreislauf.<br />
Mit einem passenden<br />
Heizkörperschlüssel aus<br />
dem Baumarkt lässt sich<br />
die überschüssige Luft<br />
durch das Lüftungsventil<br />
ablassen.<br />
Unter toom.de/energiesparen<br />
finden Interessierte weitere<br />
hilfreiche Tipps und Tricks, wie<br />
sich in jedem Raum energieeffiziente<br />
Maßnahmen umsetzen<br />
lassen.<br />
(akz-o)<br />
Das Energie-Einsparpotenzial im<br />
eigenen Heim wird vielfach unterschätzt.<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
29
PLANEN / BAUEN / WOHNEN<br />
Ob beim Neubau, bei der Renovierung<br />
oder der Umgestaltung<br />
der eigenen vier Wände – offene,<br />
große Räume bestimmen<br />
die moderne Architektur.<br />
Mehrere Wohnbereiche gehen<br />
ineinander über und verschmelzen<br />
zu einer Einheit.<br />
Dieses Gestaltungskonzept<br />
stellt vielfältige Ansprüche an<br />
eine Feuerstelle: Sie soll Extravaganz<br />
mit Behaglichkeit verbinden<br />
und den Wohnraum optisch<br />
teilen, ohne diesen zu<br />
trennen. Oranier hat sich dieser<br />
Aufgabe gestellt und präsentiert<br />
hierfür die Kaminanlage Club<br />
Tre. Das Herz ist ein Heizkamineinsatz<br />
mit einer dreiseitigen<br />
Sichtscheibe, die dem Feuer<br />
aus allen Perspektiven eine<br />
große Bühne bietet.<br />
Einfach, schnell, flexibel<br />
Im Gegensatz zu klassischen<br />
Kaminanlagen, die aufwendig<br />
vom Fachmann in Handarbeit<br />
Wir wünschen unseren Kunden, Geschäftspartnern<br />
und Freunden eine schöne Weihnachtszeit<br />
Neue Perspektiven:<br />
HEIZKAMIN ALS BAUSATZ<br />
MIT individueller VERKLEIDUNG<br />
gemauert werden, ist der Club<br />
Tre eine clevere und eine kostengünstige<br />
Alternative. Beim<br />
Aufbau des Baukastensystems<br />
wird der Feuerraum einfach in<br />
die Elemente aus Leichtbeton<br />
eingefügt. All das gewährleistet<br />
eine schnelle und einfache<br />
Montage. Aufgrund der rückseitigen<br />
Isolation kann er sowohl<br />
freistehend als auch wandbündig<br />
aufgestellt werden. Ein weiterer<br />
Vorteil: Der Heizkamin<br />
lässt sich wieder abbauen und<br />
an anderer Stelle neu errichten.<br />
So kann man das Feuer bei einem<br />
Umzug regelrecht einpacken<br />
und mitnehmen<br />
(www.oranier.com).<br />
Vielfalt in Farbe und Struktur<br />
Oranier bietet insgesamt fünf<br />
Verkleidungen aus hochwertigem<br />
Colorado, einem durchgefärbten<br />
Spezialbeton und dem<br />
innovativen Material „Sintered<br />
Stone“, an. Dieser faszinierende<br />
Werkstoff ist ein extrem kratzfester<br />
und leicht zu reinigender<br />
Verbund aus Stein und Harz.<br />
Hier stehen die drei Trendfarben<br />
Schiefer, Seidenweiß und<br />
Korten, die wie rostiger Stahl<br />
anmutet, zur Auswahl. Die<br />
zwei geriffelten Colorado-Verkleidungen,<br />
deren Verarbeitung<br />
in Handarbeit erfolgt, gibt es in<br />
attraktivem Polarweiß und Anthrazit.<br />
Die edlen Verkleidungen<br />
harmonieren mit den unterschiedlichsten<br />
Einrichtungsstilen.<br />
Und sollte sich der Geschmack<br />
einmal ändern, kann<br />
die Verkleidung sogar ausgetauscht<br />
werden. So wird bei der<br />
Kaminanlage aus dem Dreiklang<br />
von Form, Funktion und<br />
Farbe schließlich eins – die feurige<br />
Wärme.<br />
(akz-o)<br />
Dreiseitige Sichtscheibe, leichte und schnelle Montage, zahlreiche<br />
Gestaltungsmöglichkeiten.<br />
Foto: akz-o<br />
30
DEN WINTER genießen<br />
IM BLOCKBOHLENHAUS<br />
Blockbohlenhäuser kommen<br />
einfach nie aus der Mode. Kein<br />
Wunder, denn ihre typische, an<br />
den Ecken Holzbohle für Holzbohle<br />
überlappende Bauweise<br />
strahlt eine urige Gemütlichkeit<br />
aus.<br />
Und trotzdem können sie sich<br />
dem Puls der Zeit anpassen.<br />
Der Beweis ist das Blockbohlenhaus<br />
‚Bastrup‘, das mit modernem<br />
Pultdach und erstmalig<br />
auch mit der Trendfarbe Anthrazit<br />
aufwartet.<br />
Durch sein Pultdach ist es betont<br />
geradlinig geschnitten und<br />
Das Blockbohlenhaus ‚Bastrup‘<br />
wird aus 28 mm starken, naturbelassenen<br />
Blockbohlen gefertigt,<br />
die aus Fichtenholz bestehen<br />
und aus nordeuropäischer,<br />
nachhaltiger Holzwirtschaft<br />
stammen. Der Aufbau des Hauses<br />
ist durch ein<br />
bewährtes<br />
Steck-<br />
/Schraubsystem<br />
und eine<br />
patentierte<br />
6-Plus-Eckverbindung<br />
bequem<br />
und einfach. Das<br />
Haus gibt es in<br />
Gemütlich und modern zugleich<br />
wirkt das Blockbohlenhaus‚ -<br />
Bastrup‘ – zum Beispiel in trendigem<br />
Anthrazit und mit großem<br />
Anbaudach. Foto: akz-o<br />
PLANEN / BAUEN / WOHNEN<br />
G laserei<br />
Mertens<br />
2003<br />
Glaserei Mertens<br />
MEISTERBETRIEB<br />
An der B430 · 24613 Aukrug<br />
Telefon 04873-20 38 52 · Fax 04873 – 90 15 787<br />
Mobil 0171 – 58 33 843<br />
info@glaserei-mertens.de<br />
• Neuverglasung<br />
(Fenster, Türen, etc.)<br />
• Reparaturverglasungen<br />
aller Art<br />
• Glasgestaltung im<br />
Sandstrahlverfahren<br />
• Eisblumierung in<br />
Eigenherstellung<br />
• Umglasung auf<br />
Sicherheitsverglasung,<br />
Schallschutz inkl.<br />
Wärmeschutz<br />
• Glasfusing<br />
passt damit ideal zu den derzeit<br />
angesagten Häusern im Bauhausstil.<br />
Hier lässt sich der<br />
Winter entspannt genießen. Seine<br />
Kombination aus modernem<br />
Design und der typischen Bauweise<br />
im Blockhausstil strahlt<br />
eine zeitlose Eleganz aus. Damit<br />
fügt es sich perfekt in den modernen<br />
Garten ein.<br />
verschiedenen Größen und es<br />
kann naturbelassen oder in<br />
trendigem Anthrazit bestellt<br />
werden.<br />
(akz-o)<br />
Weitere Informationen unter<br />
www.karibu.de.<br />
Mit seiner großen doppelflügeligen<br />
Tür, die mit drei Fensterausschnitten<br />
aus Kunstglas besetzt<br />
ist, kommt viel Tageslicht<br />
herein. Wer möchte, kann das<br />
Haus auch noch mit zusätzlichen<br />
Fenstern und einem stabilen<br />
Fußboden ausstatten.<br />
Ein absoluter Lieblingsplatz<br />
entsteht, wenn das Haus mit einem<br />
drei Meter breiten Anbaudach<br />
und optionaler Rückwand<br />
erweitert wird. Das schafft zum<br />
Beispiel tolle Gestaltungsmöglichkeiten<br />
für eine gemütliche<br />
Sitzgruppe an frischer Luft.<br />
31
BAUEN & WohNEN - UNsERE küchE<br />
HEIZEN UND BACKEN MIT DEM KACHELOFEN<br />
Knuspriges Brot, die selbstgemachte<br />
Pizza und der festliche<br />
Sonntagsbraten – all das<br />
kommt bekanntlich aus dem<br />
Backofen.<br />
Doch was ist, wenn die Preise<br />
für Gas und Strom weiter steigen<br />
oder es sogar zu einem<br />
Blackout kommt? Wer sich vor<br />
hohen Heizkosten und möglichen<br />
Lieferengpässen schützen<br />
möchte, kommt mit einem Kachelofen<br />
samt Genuss-Set entspannt<br />
durch Herbst und Winter.<br />
Gemütlich und lecker zugleich<br />
Das Herz eines Kachelofens ist<br />
ein Heizeinsatz, wie zum Beispiel<br />
das Modell Turma H80 XL<br />
von Leda, der mit dem sogenannten<br />
Genuss-Set erweitert<br />
werden kann. Dieses besteht<br />
aus einem Guss-Aufsatz mit<br />
Schamotteauskleidung, Schamotte-Speicherstein<br />
und doppelt<br />
verglaster Tür mit Edelstahlgriff.<br />
Es ist sowohl mit<br />
dem klassischen Grundgerät als<br />
auch der Durchsicht-Version<br />
sowie dem Hinterlader kombinierbar.<br />
Der besondere Clou:<br />
Der Aufsatz kann frontal oder<br />
rückwärtig auf dem Kamineinsatz<br />
verbaut werden. So kann<br />
dieses je nach Einbauwinkel direkt<br />
vom Wohnzimmer, von der<br />
Essecke oder der Küche aus bedient<br />
werden. Feuer und Backen<br />
werden so stets zum Mittelpunkt<br />
der Wohnraumgestaltung.<br />
Weitere Informationen<br />
und Inspirationen unter<br />
www.leda.de.<br />
Wärme und Gaumenfreuden –<br />
unabhängig von Gas und Strom.<br />
Foto: Leda Werk<br />
Schnell auf Temperatur<br />
Die heißen Rauchgase der brennenden<br />
Holzscheite werden<br />
durch die zweischalige Bauweise<br />
um den geräumigen Aufsatz<br />
geführt, der im Innenraum bereits<br />
nach der ersten Holzauflage<br />
ca. 200 Grad erreicht. Der<br />
Hitzegrad wird über Brennstoffmenge<br />
und Luftzufuhr gesteuert,<br />
wobei das in der Scheibe integrierte<br />
Thermometer die Temperatur<br />
anzeigt. Ist der Ofen<br />
einmal auf Temperatur, kann<br />
nach Lust und Laune gebacken<br />
werden. Kommen wir noch auf<br />
den Heizeinsatz für den Kachelofen:<br />
Vollständig aus Guss hergestellt,<br />
ist der große Brennraum<br />
mit hochwertiger Schamotte<br />
ausgekleidet und bietet<br />
sogar 50 cm langen Holzscheiten<br />
Platz – optimal für alle, die<br />
selbst sägen und hacken. Ein<br />
weiterer Pluspunkt: Auch mit<br />
dem Genuss-Set auf dem Turma<br />
können lange Heizgaszüge gebaut<br />
werden, die noch mehr<br />
Wärme aus den Heizgasen holen.<br />
Fazit: Durch den doppelten<br />
Nutzen lassen sich nicht nur<br />
fossile Brennstoffe wie Öl oder<br />
Gas, sondern auch Strom einsparen.<br />
Das ist gut für die Umwelt<br />
und entlastet die Haushaltskasse.<br />
(akz-o)<br />
Wir wünschen<br />
ein schönes Fest,<br />
besinnliche Weihnachtszeit<br />
und einen gesunden<br />
und positiven Start<br />
ins neue Jahr.<br />
32
Vorsorge, Haus & Co.:<br />
Lebensmittel, Strom, Öl und<br />
Gas:<br />
Alles wird teurer. Grund dafür<br />
ist die Inflation in Deutschland,<br />
die seit Monaten so hoch ist wie<br />
seit Jahrzehnten nicht mehr.<br />
Bürgerinnen und Bürger fürchten,<br />
dass sie sich im Alltag einschränken<br />
müssen, insbesondere<br />
ältere Menschen, deren Rente<br />
knapp bemessen ist. Viele<br />
von ihnen besitzen eine Immobilie,<br />
dennoch kalkulieren sie<br />
mit spitzem Bleistift. Doch aus<br />
Scham vor Gerede in der Nachbarschaft<br />
und in der Familie<br />
verschweigen sie ihre finanziellen<br />
Probleme: Über Geld zu reden<br />
ist für viele Menschen immer<br />
noch ein Tabu.<br />
Finanzthemen offen auf den<br />
Tisch bringen<br />
Verbraucherzentrale und Finanzcoaches<br />
empfehlen, solche<br />
Gedanken und Ängste zu überwinden.<br />
Mindestens einmal pro<br />
Jahr sollten Senioren und Seniorinnen<br />
mit den eigenen Kindern,<br />
Geschwistern oder den<br />
engsten Freunden über Gelddinge<br />
sprechen. Das Gespräch<br />
ersetzt aber nicht das Anlegen<br />
eines sogenannten Notfallordners.<br />
Viele ältere Menschen<br />
schieben diese Aufgabe vor sich<br />
her, weil es zeitintensiv ist, alle<br />
Unterlagen zusammenzustellen.<br />
Doch für die Vertrauten ist<br />
ein auf Stand gehaltener Ordner<br />
im Falle eines Falles eine große<br />
Erleichterung. Der Ordner sollte<br />
Angaben zum Bankkonto<br />
und Sparguthaben enthalten,<br />
Kopien von Miet- und Telekom-<br />
munikationsver-<br />
trägen, von Versicherungspolicen<br />
sowie eine Vorsorgevollmacht<br />
und<br />
eine Patientenverfügung.<br />
Zusätzlich<br />
sollte eine<br />
vertraute Person<br />
eine Bankvollmacht<br />
erhalten.<br />
Auch davon gehört<br />
eine Kopie in<br />
den Ordner.<br />
Optionen zur Altersfinanzierung<br />
erörtern<br />
Sich ein Herz zu<br />
fassen und über<br />
Geld zu reden,<br />
kann betroffenen<br />
Menschen aber<br />
auch Optionen aufzeigen, um<br />
den finanziellen Spielraum für<br />
den Lebensabend zu erweitern.<br />
Gemeinsam mit den Kindern<br />
oder anderen Vertrauten können<br />
sie entscheiden, ob eine<br />
Immobilienverrentung für sie<br />
infrage kommt. Diese Form der<br />
Altersfinanzierung hat sich in<br />
den vergangenen Jahren in<br />
Deutschland etabliert. Die Immobilie<br />
wird dabei an ein Unternehmen<br />
verkauft, doch die<br />
Kunden und Kundinnen dürfen<br />
lebenslang an ihrem Lieblingsplatz<br />
wohnen bleiben und erhalten<br />
eine Rentenzahlung. Sozial<br />
nachhaltige Anbieter sichern<br />
die Seniorinnen und Senioren<br />
ab durch einen Eintrag<br />
des Wohnrechts und der Rentenzahlung<br />
im Grundbuch und<br />
EiGENhEim & FiNANziERUNG<br />
FINANZIELLES MIT DER FAMILIE BESPRECHEN<br />
Foto: Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG/akz-o<br />
entlasten sie zudem von den<br />
Kosten der teuren Instandhaltung.<br />
(akz-o)<br />
Mehr Informationen erhalten Sie<br />
unter<br />
www.deutsche-leibrenten.de<br />
33
kFz-mARkt<br />
GEFAHR DURCH KOPFHÖRER IM STRASSENVERKEHR<br />
Volle Dröhnung: Auf keinen Fall darf man<br />
mit aufgesetzten Kopfhörern und hoher<br />
Lautstärke am Straßenverkehr teilnehmen.<br />
Foto: GTÜ/mid/ak-o<br />
Shell-Station<br />
Mark Tedsen<br />
Kraftfahrzeug-Technik<br />
Ohren auf im Straßenverkehr!<br />
Nicht nur gutes Sehen ist dort<br />
wichtig, auch um sich als Autofahrer,<br />
Radler oder Fußgänger<br />
sicher zu orientieren, ist das<br />
Gehör wichtig.<br />
Ist es also verboten, im Verkehr<br />
Kopfhörer zu tragen, um seine<br />
Lieblingsmusik, Podcasts oder<br />
Hörbücher zu genießen? Ganz<br />
so konsequent regelt es in<br />
Deutschland die Straßenverkehrsordnung<br />
(StVO) nicht.<br />
Hier heißt es lediglich in Paragraf<br />
23 („Sonstige Pflichten von<br />
Fahrzeugführenden“): „Wer ein<br />
Fahrzeug führt, ist dafür verantwortlich,<br />
dass seine Sicht und<br />
das Gehör nicht durch die Besetzung,<br />
Tiere, die Ladung, Geräte<br />
oder den Zustand des Fahrzeugs<br />
beeinträchtigt werden.“<br />
Auf keinen Fall darf man mit<br />
aufgesetzten Kopfhörern und<br />
hoher Lautstärke am Straßenverkehr<br />
teilnehmen. Am besten<br />
ist es daher, ganz auf Kopfhörer<br />
zu verzichten.<br />
Auf der anderen Seite können<br />
aber Kopfhörer als Freisprechanlage<br />
genutzt werden, um Telefonie<br />
und andere Funktionen<br />
per Sprache zu steuern. Das<br />
hilft Autofahrern, die im selben<br />
Paragrafen der StVO formulierte<br />
Forderung zu erfüllen, dass<br />
der Fahrer ein elektronisches<br />
Gerät, das Information dient<br />
oder zu dienen bestimmt ist,<br />
FALSCHPARKEN KANN TEUER WERDEN<br />
Punkte und Fahrverbote<br />
drohen / Tipps zum Parken<br />
vom ADAC<br />
Falschparken kann nicht nur<br />
teuer werden, auch der Führerschein<br />
kann entzogen werden.<br />
Letzteres droht zumindest notorischen<br />
Falschparkern, die<br />
mehr als 150 Parkverstöße innerhalb<br />
eines Jahres begehen.<br />
Das entschied das Verwaltungsgericht<br />
Berlin.<br />
Wer ein Parkverbot missachtet,<br />
muss mit mindestens 10 Euro<br />
Verwarnungsgeld rechnen.<br />
Parkt oder hält man in zweiter<br />
Reihe, werden mindestens 55<br />
Euro fällig. Wenn dadurch andere<br />
Verkehrsteilnehmer behindert<br />
werden, wird es nochmal<br />
teurer und ein Punkt in Flensburg<br />
kommt dazu. Gleiches gilt<br />
beim Parken auf Geh- und Radwegen<br />
und beim Zuparken von<br />
Feuerwehreinfahrten, wenn ein<br />
Rettungsfahrzeug im Einsatz<br />
behindert wird. Beim Parken<br />
auf Behindertenparkplätzen fallen<br />
ebenfalls 55 Euro Verwarnungsgeld<br />
an und auch das Abschleppen<br />
von Falschparkern<br />
ist zulässig.<br />
Besondere Regeln gelten auch<br />
in Kurven: Wer im Bereich einer<br />
engen oder unübersichtlichen<br />
Straßenstelle oder einer<br />
scharfen Kurve parkt, zahlt 35<br />
Euro. Wenn dadurch jemand<br />
behindert wird oder man länger<br />
als eine Stunde parkt, werden<br />
55 Euro Bußgeld fällig.<br />
Wenn das Parken mit Parkausweis<br />
erlaubt ist, muss dieser im<br />
oder am Fahrzeug von außen<br />
gut lesbar angebracht werden.<br />
Wo genau er liegen muss, ist<br />
vom Gesetzgeber nicht vorgeschrieben.<br />
Jedoch muss er<br />
schnell gefunden werden, ohne<br />
dass ein langes Absuchen des<br />
Fahrzeugs nötig ist.<br />
Der Gesetzgeber unterscheidet<br />
zwischen „Halten“ und „Parken“,<br />
vgl. §12 Absatz 2 der<br />
StVO: „Wer sein Fahrzeug verlässt<br />
oder länger als drei Minuten<br />
hält, der parkt.“ Das Halten<br />
nur benutzen darf, wenn hierfür<br />
das Gerät weder aufgenommen<br />
noch gehalten wird.<br />
Die Gesellschaft für Technische<br />
Überwachung (GTÜ) mahnt vor<br />
diesem Hintergrund zum eigenverantwortlichen<br />
und sicherheitsbewussten<br />
Umgang mit<br />
Kopfhörern im Straßenverkehr<br />
– dazu gehört die Wahl eines<br />
schalldurchlässigen Modells<br />
und eine nicht zu hohe Lautstärke.<br />
Kritisch werden können<br />
Kopfhörer vor allem bei einem<br />
Unfall: Wer mit eingeschränkter<br />
akustischer Wahrnehmung unterwegs<br />
ist und in einen Unfall<br />
verwickelt wird, dem kann<br />
eventuell eine Teilschuld zugewiesen<br />
werden. (ak-o)<br />
wiederum wird in den Verwaltungsvorschriften<br />
zur StVO definiert<br />
als „eine gewollte Fahrtunterbrechung,<br />
die nicht durch<br />
die Verkehrslage oder eine Anordnung<br />
veranlasst ist“. Wo<br />
nicht gehalten werden darf, ist<br />
automatisch auch das Parken<br />
verboten.<br />
Halt- und Parkverbote werden<br />
klassischerweise durch die Verkehrszeichen<br />
286 (eingeschränktes<br />
Haltverbot) und 283<br />
(absolutes Haltverbot) gekennzeichnet.<br />
Aber auch das Andreaskreuz<br />
an Bahnübergängen<br />
spricht ein Parkverbot aus, zumindest<br />
fünf Meter davor und<br />
danach innerorts und 50 Meter<br />
außerorts. Vor einem Stoppschild,<br />
einem Vorfahrt-gewähren-Schild<br />
oder einer Ampel<br />
darf ebenfalls nicht geparkt<br />
werden. (ADAC)<br />
Weitere Regeln und Informationen<br />
zum Parken und Falschparken<br />
gibt es auf adac.de<br />
• Reparatur und Service<br />
• aller Fabrikate<br />
• Reifenservice<br />
Lindenallee 31<br />
24784 Westerrönfeld<br />
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Telefon 04331 80404<br />
shell.tedsen@web.de<br />
34
Beim Wechsel der Kfz-Versicherung<br />
gilt der 30. November zumeist<br />
als Stichtag für die Kündigung.<br />
Doch auch wer den Termin<br />
verpasst, kann oft noch<br />
wechseln. Wird die Versicherung<br />
zum neuen Jahr teurer, gilt<br />
ein Sonderkündigungsrecht.<br />
Viele Autofahrer könnten das<br />
im <strong>Dezember</strong> noch nutzen.<br />
Nach einer repräsentativen Umfrage<br />
der ADAC Autoversicherung<br />
denkt jeder dritte Autofahrer<br />
in diesem Jahr über einen<br />
Versicherungswechsel nach.<br />
Ein Sonderkündigungsrecht besteht<br />
grundsätzlich, wenn der<br />
Beitrag für die Kfz-Haftpflicht,<br />
die Teilkasko oder die Vollkasko<br />
erhöht wird, ohne dass der<br />
Leistungsumfang steigt. Gleiches<br />
gilt, wenn der Beitrag wegen<br />
einer geänderten Typ- oder<br />
Regionalklasse angehoben<br />
wird. Die Jahresbeitragsrechnung,<br />
die von den Versicherern<br />
oft im November verschickt<br />
wird, gibt hierüber Auskunft.<br />
Das Sonderkündigungsrecht<br />
gilt einen Monat ab Erhalt der<br />
Beitragsrechnung. Viele Autofahrer<br />
wechseln daher im <strong>Dezember</strong><br />
noch die Kfz-Versicherung.<br />
Die Kündigung sollte<br />
schriftlich erfolgen. Der Grund<br />
der Kündigung – also etwa die<br />
Beitragserhöhung – sollte klar<br />
angegeben werden.<br />
Jahresbeitragsrechnung<br />
gibt Auskunft<br />
Für Autofahrer, die unfallfrei<br />
geblieben sind und in eine bessere<br />
Schadenfreiheitsklasse eingestuft<br />
werden, ist eine Prämienerhöhung<br />
nicht immer sofort<br />
erkennbar. Viele Versicherer geben<br />
daher einen Vergleichsbeitrag<br />
an, der die Transparenz erhöht.<br />
Dieser zeigt, wie viel der<br />
Kunde im Vorjahr mit der neuen<br />
SF-Klasse gezahlt hätte. So<br />
wird sichtbar, ob sich der Versicherungsschutz<br />
verteuert hat.<br />
Prämiensteigerungen sind bei<br />
Kfz-Versicherungen keineswegs<br />
selten, denn auch Autoreparaturen<br />
werden von Jahr zu Jahr<br />
deutlich teurer. So sind beispielsweise<br />
die PKW-Ersatzteilpreise<br />
seit dem Jahr 2013<br />
durchschnittlich um mehr als<br />
55 Prozent gestiegen – allein<br />
um acht Prozent im letzten Jahr.<br />
Das ermittelte der Gesamtverband<br />
der Versicherer (GDV) in<br />
seiner jährlichen Untersuchung<br />
zur Preisentwicklung.<br />
Hohe Kosten für Autofahrer<br />
kFz-VERsichERUNG<br />
VIELE AUTOFAHRER KÖNNEN IM DEZEMBER NOCH WECHSELN<br />
Bei einer Erhöhung der Versicherungsprämie gilt ein Sonderkündigungsrecht<br />
Autofahrer mittleren Alters besonders offen für Versicherungswechsel<br />
ADAC Autoversicherung rät zum Preis- und Leistungsvergleich.<br />
Für Autofahrer dreht sich die<br />
Preisspirale somit besonders<br />
stark. <strong>2022</strong> ist schon jetzt das<br />
teuerste Tankjahr aller Zeiten.<br />
75 Prozent aller Autofahrer<br />
empfinden ihre aktuelle Kostensituation<br />
laut Umfrage der<br />
ADAC Autoversicherung als<br />
stark belastend. Jeder Dritte<br />
denkt über einen Wechsel der<br />
Kfz-Versicherung nach. Besonders<br />
wechselinteressiert zeigen<br />
sich Frauen und Männer mittleren<br />
Alters. Unter ihnen denkt<br />
etwa jeder Zweite über einen<br />
Versicherungswechsel nach.<br />
Die ADAC Autoversicherung<br />
rät, beim Wechsel des Kfz-Versicherers<br />
neben dem Preis auch<br />
die Leistungen zu vergleichen,<br />
um im Schadenfall gut abgesichert<br />
zu sein. Wichtig ist unter<br />
anderem eine hohe Deckungssumme<br />
bei Sach- und Personenschäden<br />
sowie ein Versicherungsschutz,<br />
der auch bei Unfällen<br />
durch grobe Fahrlässigkeit<br />
gilt. Bei Verträgen mit<br />
Werkstattbindung, auch Werkstatttarif<br />
oder Werkstattbonus<br />
genannt, sinkt die Prämie für<br />
die Kaskoversicherung. Allerdings<br />
sollte der Versicherer<br />
auch einen kostenlosen Holund<br />
Bringservice sowie ein Ersatzfahrzeug<br />
anbieten.<br />
(ADAC)<br />
35
tRAUER AN FEiERtAGEN<br />
Beistand von Familie und Freunden:<br />
TRAUERNDE AN FEIERTAGEN UNTERSTÜTZEN<br />
Jahr um Jahr erleben die allermeisten<br />
von uns Urlaube und<br />
Feiertage als wohltuende Unterbrechung<br />
unseres Alltags.<br />
Wir versuchen zur Ruhe zu<br />
kommen und nehmen uns Zeit<br />
für Familie und Freunde. Wir<br />
gönnen uns eine gedankliche<br />
Auszeit von den vielen Fragen,<br />
die im Privat- und im Berufsleben<br />
unsere Aufmerksamkeit<br />
fordern.<br />
Für Trauernde sind Feiertage<br />
seit jeher eine Herausforderung.<br />
Sterben und Abschiednehmen<br />
gehören zum Leben dazu und jeder<br />
hat ein Recht auf seine persönlichen<br />
Trauerrituale. Foto: pexels.com/akz-o<br />
Wer den Verlust eines geliebten<br />
Menschen verarbeitet, der fühlt<br />
sich im üblichen Rummel und<br />
angesichts der allgemeinen Vorfreude<br />
oft fehl am Platz. Insbesondere<br />
das erste Fest ohne einen<br />
nahen, vielleicht sogar ohne<br />
den nächsten Menschen ist<br />
für viele Trauernde eine emotionale<br />
Belastung. Mancher<br />
sucht vielleicht gerade den Anschluss<br />
und möchte die Feiertage<br />
in Gesellschaft verbringen;<br />
mancher ist lieber alleine mit<br />
sich, seinen Gedanken und Erinnerungen.<br />
„Die Frage, ob sich ein Verlust<br />
ohne diese Ausnahmesituation<br />
anders angefühlt hätte, wird<br />
viele Trauernde noch lange beschäftigen.<br />
Doch insbesondere<br />
während der Feiertage sollten<br />
Familie und Freunde sich die<br />
Zeit nehmen, Trauernden in ihrem<br />
Schmerz ganz individuell<br />
beizustehen. Wichtig ist, offen<br />
darüber zu sprechen, was dem<br />
Einzelnen hilft, und Räume zu<br />
schaffen, in denen Trauer auch<br />
als tröstend und heilsam empfunden<br />
werden kann“, sagt Stephan<br />
Neuser, Generalsekretär<br />
des Bundesverbandes Deutscher<br />
Bestatter.<br />
Eigene Zeit, eigener Raum<br />
Für Dr. Simon J. Walter, Kulturbeauftragter<br />
der Stiftung Deutsche<br />
Bestattungskultur, sind die<br />
individuellen Formen und Wege<br />
der Trauer entscheidend:<br />
„Die Trauer jedes Einzelnen<br />
sieht anders aus, braucht ihre<br />
eigene Zeit und ihren eigenen<br />
Raum. Gerade in der gesellschaftlichen<br />
Ausnahmesituation,<br />
in der wir uns aktuell befinden,<br />
bieten Feier- und Urlaubstage<br />
die Möglichkeit, gedanklich<br />
einen Schritt<br />
zurückzutreten und innezuhalten.<br />
Was tut mir gut in meiner<br />
Trauer? Wie kann ich anderen<br />
in ihrer Trauer beistehen?<br />
Und wie kann ich einen Abschied,<br />
der mir durch die Pandemie<br />
verwehrt worden ist,<br />
vielleicht auf ganz eigene Weise<br />
nachholen – oder meinen<br />
Nächsten auf einem solchen<br />
Weg begleiten?“ Die Antworten<br />
auf diese Fragen kann jeder nur<br />
selbst geben. Dass diese Feststellung<br />
uns heute selbstverständlich<br />
scheint, dokumentiert<br />
ein Stück weit den Wandel unserer<br />
Bestattungs- und Trauerkultur.<br />
(akz-o)<br />
Foto: Bundesverband Deutscher Bestatter/akz-o<br />
36
ARENA4YOU - Dominic Peitz, Direktor NLZ Holstein Kiel:<br />
stELLENmARkt / NEUstARt 2023<br />
„GENEINSAM HABEN WIR DANN BESCHLOSSEN, DIESE<br />
AKTION AUSZUPROBIEREN UND DURCHZUFÜHREN“<br />
Herr Peitz, wie lautet Ihr Fazit<br />
nach dem ersten Jahr der Aktion<br />
ARENA4YOU mit<br />
Schülerinnen und Schülern<br />
aus der Landeshauptstadt<br />
Kiel?<br />
Dominic Peitz: Wir sind mit<br />
dem ersten Jahr sehr zufrieden.<br />
Insgesamt waren es ja 6 Wochen,<br />
in denen wir, zusammen<br />
mit unseren Partnern,<br />
Arena4You im Holstein-Stadion<br />
durchgeführt haben.<br />
Unsere Idee war hierbei, sozialgesellschaftlich<br />
aktiv zu sein<br />
und damit vielleicht aktuelle<br />
Themen wie Jugendarbeitslosigkeit<br />
und Fachkräftemangel<br />
bei uns im Land konkret aufzugreifen<br />
und als Verein zu handeln.<br />
Dass wir damit offensichtlich<br />
einen Nerv getroffen haben,<br />
mache ich insbesondere<br />
daran fest, dass wir als Verein<br />
von den beteiligten Akteuren<br />
durchweg ein positives Feedback<br />
erhalten haben.<br />
Wie kam es überhaupt zur Zusammenarbeit<br />
der KSV Holstein<br />
mit der Agentur für Arbeit<br />
in Kiel?<br />
Dominic Peitz: Wie bereits erwähnt<br />
besteht unsere tägliche<br />
Arbeit als Verein, der in der Region<br />
verwurzelt ist, auch darin,<br />
soziale-gesellschaftliche Verantwortung<br />
für die Stadt und<br />
das Bundesland zu übernehmen.<br />
Als wir<br />
über die gpdm<br />
(dem Organisator<br />
und Durchführenden<br />
des<br />
Projekts) vom<br />
Projekt „Arena4You“<br />
erfahren<br />
haben, Berufsorientierung<br />
in einem emotionalen und für<br />
die Schüler:innen ungewohnten<br />
Umfeld zu erleben, waren<br />
wir als Verein sehr angetan und<br />
sind auf die Agentur für Arbeit<br />
zugegangen und haben Ihnen<br />
die Idee vorgestellt. Gemeinsam<br />
haben wir dann beschlossen,<br />
diese Aktion auszuprobieren<br />
und durchzuführen. Die Corona-Pandemie<br />
verzögerte die<br />
Umsetzung allerdings um ein<br />
NLZ Direktor Dominic Peitz beim Rundgang<br />
mit Kieler Schülern durch das Holstein Stadion<br />
NLZ Direktor Dominic Peitz mit Schülerinnen und Schülern<br />
im Presseraum des Holstein Stadions<br />
37
stELLENmARkt / NEUstARt 2023<br />
NLZ Direktor Dominic Peitz mit Kieler Schülern<br />
im Holstein Stadion<br />
Jahr, sodass wir erst 2021 unter<br />
strengen Auflagen und erschwerten<br />
Umständen das Projekt<br />
an den Start gebracht haben.<br />
Im zweiten Durchlauf <strong>2022</strong><br />
konnten wir dann weitere Partner<br />
für das Projekt begeistern,<br />
sodass es sukzessive auf mehreren<br />
Schultern verteilt worden<br />
ist.<br />
„Das Stadion ist hier<br />
vielleicht ein<br />
„packender“ Ort“<br />
Wie haben Sie die Kieler<br />
Schülerinnen und Schülern<br />
vor Ort wahrgenommen?<br />
Dominic Peitz: Grundsätzlich<br />
sehr begeistert, da wir Ihnen ein<br />
Umfeld bieten, das sich komplett<br />
von einer klassischen Ausbildungsmesse<br />
bzw. Ausbildungsveranstaltung<br />
unterscheidet.<br />
Das fängt schon mit der Location<br />
an. Wir fragen am<br />
Anfang des Tages immer danach,<br />
wer bereits schon einmal<br />
im Holstein-Stadion gewesen<br />
ist. Wir haben das Gefühl, dass<br />
es in diesem Jahr mehr geworden<br />
sind, die schon einmal ein<br />
Spiel unserer KSV gesehen und<br />
erlebt haben. Weiter sind Schüler:innen<br />
und Lehrer:innen<br />
auch überrascht von der Vielzahl<br />
an (Ausbildungs-)Berufen,<br />
die tatsächlich im Rahmen einer<br />
Fußballveranstaltung und -<br />
vereins vorkommen.<br />
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Zudem freuen Sie sich praktisch<br />
handeln und sich ausprobieren<br />
zu können, was mit der<br />
Unterstützung unserer Sponsoren<br />
vor Ort möglich ist.<br />
Warum sehen Sie ausgerechnet<br />
das Holstein-Stadion als<br />
einen geeigneten Ort für so eine<br />
Veranstaltung?<br />
Dominic Peitz: Der Fußball ist<br />
weiterhin Volkssport Nr. 1 und<br />
zieht viele Menschen von Jung<br />
bis Alt in seinen Bann. Die Aula<br />
der Schule, vielleicht Berufsmessen<br />
in großen Veranstaltungshallen<br />
mit einer Vielzahl<br />
an Unternehmen sind die gängigen<br />
Umfelder, in denen sich<br />
Schüler:innen für das Berufsleben<br />
nach der Schule orientieren<br />
können. Das Stadion ist hier<br />
vielleicht ein „packender“ Ort,<br />
die Generation Z und Alpha<br />
zu erreichen, um Ihnen<br />
etwas über die wichtige<br />
Zeit nach der Schule<br />
zu vermitteln – und wer<br />
kann am Ende schon sagen,<br />
dass er im Rahmen<br />
der Berufsorientierung<br />
einmal in der Spielerkabine<br />
oder auf der Ersatzbank<br />
im Holstein-Stadion<br />
gesessen hat.<br />
Wie geht es weiter mit<br />
dem Projekt<br />
ARENA4YOU?<br />
Schülerinnen und Schüler in der Spielerkabine<br />
der Holstein Fußballprofis<br />
Dominic Peitz: Das wird sich<br />
nun zeigen. Wir werden das<br />
Projekt gemeinsam mit allen beteiligten<br />
Partnern analysieren<br />
und besprechen, um dann ggfls.<br />
ein Weg zu skizzieren, wie es<br />
im nächsten oder in den nächsten<br />
Jahren weitergehen könnte.<br />
Sobald es hier eine Entscheidung<br />
gibt, werden wir diese<br />
auch kommunizieren. (KS)<br />
Junge Teilnehmerin waḧrend der<br />
Berufsorientierung im Holstein-Stadion im<br />
Presseraum der KSV<br />
Anzeigenverkäufer / Medienberater (m/w/d)<br />
für den Bereich Kiel und <strong>Rendsburg</strong><br />
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Verkaufskonzepten und<br />
Gewinnung von Neukunden<br />
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WEIHNACHTSDEKO-Zauber IN KROPP<br />
Die Norderstraße illuminiert<br />
auch in diesem Jahr wieder<br />
den Weg zum Weihnachtsfest<br />
Nur noch wenige Wochen bis<br />
zum Weihnachtsfest, da werfen<br />
die Feierlichkeiten bereits ihren<br />
oftmals überaus bunten Schatten<br />
voraus. Vorgärten und Häuser<br />
erstrahlen an vielen Orten in<br />
unterschiedlichen Facetten und<br />
mitunter taghell – teilweise<br />
überaus beeindruckend. Immer<br />
mehr Menschen lassen sich von<br />
der großen Deko-Leidenschaft<br />
einfangen und zeigen sich kreativ.<br />
So auch in Kropp, rund 12<br />
km südlich von Schleswig an<br />
der Bundesstraße 77 gelegen.<br />
Rüdiger Hilbert hat vor 16 Jahren<br />
in der Weihnachtszeit damit<br />
begonnen, sein Haus in der<br />
Kropper Norderstraße üppig zu<br />
beleuchten. Nach und nach<br />
machten auch einige Nachbarn<br />
mit. Inzwischen ist der Kropper<br />
Lichtzauber im Advent nicht<br />
mehr wegzudenken. Überlebensgroßes<br />
Lebkuchenhaus<br />
samt Hexe und dazu einen Rentierschlitten,<br />
Riesen-Weihnachtsmann,<br />
Zuckerstangen als<br />
Wegweiser und beleuchtete<br />
Häuser und Grundstückszäume<br />
sorgen für ein tolles Schauspiel<br />
und locken die Passanten in den<br />
Abendstunden in Scharen an.<br />
Die Kropper Lichtspiele erfreuen<br />
die Herzen von Groß und Klein.<br />
Auch zahlreiche Fernseh-Stationen<br />
fanden im November den<br />
Weg in die Kropper Norderstraße<br />
und wissen längst, dass die<br />
farbenfrohe Beleuchtung schon<br />
vor Jahren auf energiefreundliche<br />
LED-Lampen umgestellt<br />
wurde. Und auch die Zeiten für<br />
den sehenswerten Weihnachtsdeko-Zauber<br />
wurden in diesem<br />
Jahr bewusst reduziert. Bis zum<br />
31. <strong>Dezember</strong> erstrahlen die<br />
Lichter von 17 bis 22 Uhr. „Früher<br />
ließen wir die Beleuchtung<br />
noch bis zum 7. Januar an,<br />
doch so leisten wir in diesem<br />
Jahr auch unseren Beitrag zum<br />
bewussten Umgang mit Strom“,<br />
so Hilbert. Für die Kindergarten-<br />
Kids werden die Lampen jedoch<br />
in den Morgenstunden angeschaltet.<br />
(RS)