05.12.2022 Aufrufe

5. Dezember 2022

- AMS-Ausblick auf 2023: Wieder mehr Arbeitslose erwartet - Grazer Univiertel: Monkeys kehrt zurück - Jugendliche nach Raubüberfällen in Graz vor Gericht - Neue Online-Plattform für alle Pflegeberufe - Besucherrekord im Universalmuseum Joanneum

- AMS-Ausblick auf 2023: Wieder mehr Arbeitslose erwartet
- Grazer Univiertel: Monkeys kehrt zurück
- Jugendliche nach Raubüberfällen in Graz vor Gericht
- Neue Online-Plattform für alle Pflegeberufe
- Besucherrekord im Universalmuseum Joanneum

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5. DEZEMBER 2022, E-PAPER AUSGABE

Getty

Quelle: ZAMG


Es wird wieder

freundlicher.

Im Laufe des

Vormittags

setzt sich morgen

zunehmend sonniges Wetter

durch. Bis zu 7 Grad sind drin.

Ausgehen

Nach mehr als 2,5 Jahren sperrt das

Monkeys im Grazer Univiertel demnächst

runderneuert wieder auf. 3

Einsperren

Drei Jugendliche saßen heute in

Graz vor Gericht. Die Anklage: Teils

schwerer Raubüberfall. 4

Nach Rekordtief:

AMS rechnet im

nächsten Jahr mit

mehr Arbeitslosen

LUEF, GETTY, KK

Bilanz und Ausblick. 30.200 Personen waren im heurigen Jahr im Schnitt in der Steiermark arbeitslos gemeldet. Ein niedriger Wert wie

zuletzt Mitte der 80er-Jahre. Angesichts der aktuellen Krisen rechnen die Experten im nächsten Jahr aber wieder mit einem Anstieg der Quote. SEITE 2


2 graz

www.grazer.at 5. DEZEMBER 2022

Martina Lienhart, F. Titschenbacher,

Martina Strohmeier (v.l.). LK STMK/FISCHER

Appell: Regionaler

Christbaum-Kauf

■ Auf den steirischen Christbaumhöfen

herrscht Hochbetrieb:

Die rund 350 heimischen

Christbaumbauern sind damit

beschäftigt, die zehn bis 14 Jahre

gepflegten Weihnachtsbäume

auf die Märkte zu bringen.

Wer heimische Bäume kauft,

tut dem Klima was gutes, wie

LK-Präsident Franz Titschenbacher

heute betonte. Preise

müssen nur geringfügig angepasst

werden, am 10. Dezember

öffnen die Christbaum-Stände.

In Graz und Umgebung sind die Zahlen

übers Wochenende gestiegen. GETTY

Corona in Graz

und Umgebung

■ Die Corona-Zahlen sind in

Graz über das Wochenende

angestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz

liegt aktuell bei

287,5 (Freitag: 269,5). Im Bezirk

Graz-Umgebung beträgt

der Wert heute 355,6 (Freitag:

336,4). Im Steiermark-

Durchschnitt sind es 260,8.

Die höchste Inzidenz ist jene

in Graz-Umgebung, die niedrigste

verzeichnet man im

Bezirk Murau mit 120,7. 3.501

Steirer sind bisher mit Corona

verstorben.

AMS-Ausblick auf 2023:

„Unternehmen

werden weiter

tanzen müssen“

AMS Landesgeschäftsführer Karl-Heinz Snobe und Stellvertreterin Christina Lind (v.l.) zogen Bilanz.

ANALYSE. 2022 hab es eine Entwicklung hin zum Arbeitnehmermarkt, 2023

dürfte die Arbeitslosigkeit in der Steiermark laut AMS aber moderat ansteigen.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Im Durchschnitt werden 2022,

so eine Schätzung inklusive

Dezember, etwa 30.200 Personen

beim AMS Steiermark als

arbeitslos gemeldet worden sein.

Diese Zahl nannte AMS Landesgeschäftsführer

Karl-Heinz Snobe

bei der heutigen Jahres-Bilanz

gemeinsam mit seiner Stellvertreterin

Christina Lind. 30.200 steirische

Arbeitslose im Schnitt – das

sind 19 Prozent oder 6.979 weniger

als im Vorjahr, auch im Vorpandemiejahr

2019 waren es 3.838

Arbeitslose mehr. 7.700 Menschen

waren 2022 im Schnitt in Schulung.

Im Raum Graz waren Ende

November übrigens 13.440 Menschen

arbeitslos gemeldet, 16.911

inklusive Schulungsteilnehmern.

Die Arbeitslosenquote dürfte,

inklusive Dezember-Schätzung,

im Jahresschnitt bei 5,2 liegen –

zuletzt war sie laut Snobe 1985

vergleichbar niedrig. In Graz-Umgebung

gab es mitunter sogar Vollbeschäftigung

(die Quote lag unter

vier Prozent). Es zeigt sich auch

ein Wachstum der Beschäftigung:

545.600 im Jahr 2022, 533.147 im

Vorjahr – dem steht allerdings

weiter eine hohe Anzahl offener

Stellen gegenüber. 79.425 waren es

bis dato, Dezember mitgerechnet

dürfte die Zahl wohl auf etwas über

80.00 anwachsen. Nach Branchen

gab es das stärkste Plus bei den Zugängen

gegenüber dem Vorjahr in

den Bereichen Öffentlicher Dienst,

Unterricht und Soziales.

Prognose

„Wir erlebten heuer einen Umbruch,

eine echte Zeitenwende

am steirischen Arbeitsmarkt – den

Übergang hin zu einem Arbeitnehmermarkt“,

betont Snobe.

Und gab auch einen Ausblick auf

das kommende Jahr. Angesichts

der globalen Krisen geht man von

einem Ende der Hochkonjunkturphase

aus. Die Arbeitslosigkeit

dürfte im Schnitt um 1.300 Personen

ansteigen. „Vor allem Männer,

ältere Personen und Personen mit

Pflichtschulabschluss werden wieder

stärker von der Arbeitslosigkeit

betroffen sein. Überhaupt bleibt

die demographische Struktur des

jetzigen Arbeitskräftepotenzials

eine zentrale Herausforderung“.

Die demographische Situation

bleibe auch für Unternehmen ein

Problem. „Es wird weiter schwierig

bleiben, offene Stellen zu besetzen.

AMS

Die Unternehmen werden weiter

tanzen müssen“, so Snobe mit Verweis

auf AMS-Bundesvorstand Johannes

Kopf, der damit schon im

Februar auf die Entwicklung hin

zum Arbeitnehmermarkt hinwies.

Das AMS bietet wie Lind betonte,

Unternehmensberatung an. „Und

ja, das größte Thema ist, Personal

zu halten und zu gewinnen“.

Gleichzeitig sei es entscheidend,

die Teilzeitquote von Frauen zu

verringen – denn aktuell würden

51 Prozent nicht Vollzeit arbeiten.

„In Frankreich sind es im Vergleich

nur 22 Prozent“. Hier brauche es

attraktivere Angebote zur Kinderbetreuung.

AMS Bilanz

■ Mehr als 66.000 Personen fanden

mit dem AMS einen Job.

■ 430.000 Vermittlungsvorschläge.

■ 72.300 von 79.000 offen

gemeldeten Stellen wurden wieder

besetzt.

■ 55 Prozent aller neuen Dienstverhältnisse

über AMS-Unterstützung.

5.500 Langzeitbeschäftigungslose

über Aktion „Sprungbrett“

vermittelt.


5. DEZEMBER 2022 www.grazer.at

graz 3

Ab Freitag

nächster

Woche

wird im

Monkeys in

der Elisabethstraße

wieder

gefeiert. KK

Boris, der

Genießer

Grazer

Pfoten

Monkeys kehrt zurück

■ Das Warten hat für die Grazer

Partypeople ein Ende: Nach mehr

als 2,5 Jahren Sperrstunde sperrt

das Monkeys im Univiertel am 16.

Dezember wieder auf. Ein kleinerer

Umbau noch während der Corona-

Zeit ist ein bisschen ausgeartet.

Letztlich wurde das gesamte Lokal

quasi komplett erneuert, denn man

ist in dem altehrwürdigen Gebäude

in der Elisabethstraße auf marode

Leitungen, feuchte Wände und

mehr gestoßen. In den letzten Monaten

wurde alles kernsaniert. Es

gibt eine neue Lüftung, eine neue

Technik und und und. Außerdem

hat sich der Look des Lokals geändert.

Einen ersten Vorgeschmack

bekommt man schon beim Design:

Das Logo ist nun ein offener Kreis

in knallpink auf schwarzem Untergrund.

Die Bar über dem Monkeys

wurde ja bereits im September 2021

als Moridal Cocktailbar in floralem

Chic wieder eröffnet. Das Kottulinsky,

das ebenfalls zur Unternehmensgruppe

rund um Wolfgang

und Philipp Nusshold gehört, feierte

vergangenes Wochenende das

13-Jahr-Jubiläum.

Mit anderen Tieren und Kindern verträgt Boris sich nicht.

Boris weiß, was er will. Der

im Jahr 2013 geborene Pitbull

zeigt sein Interesse, indem

er näher kommt oder sich auch

gleich streicheln lässt. Charakterlich

ist Boris gefestigt, er

weiß genau, wem er vertrauen

möchte. Er geht sehr gern spazieren

und kuschelt sehr gern.

Da der Rüde eine Futtermittelallegie

hat, darf er nur Hypoallergenes

Futter bekommen.

- männlich, 9 Jahre

- kann Grundkommandos

- Hypoallergenes Futter

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4 graz

www.grazer.at 5. DEZEMBER 2022

Einer der drei Burschen war zum Tatzeitpunkt erst 13 Jahre alt und somit

unmündig. Dennoch könnte er nun wegen Falschaussage belangt werden.

Bursche: „Wir wollten

einfach Geld fladern“

ARG. Für schweren Raub müssen sich heute drei

Jugendliche vor Gericht verantworten.

Von Lia Remschnig

lia.remschnig@grazer.at

Blutjung sind jene Burschen,

die heute mitunter

wegen schweren Raubes

im Grazer Gerichtssaal sitzen

(14, 15 und 16 Jahre): Sie sollen

mutmaßlich drei Gleichaltrige

im April diesen Jahres in Graz-

Umgebung ausgeraubt haben.

Mit dem Zug ging es für die

Schüler erst von Graz nach Lieboch,

soweit stimmen die Aussagen

der Angeklagten noch

überein. Dann widersprachen

sie sich bezüglich den genauen

Begebenheiten an jenem Tag.

Aufeinandertreffen

Eine „Ich-scheiß-auf-alles, istmir-Wurscht“-Attitüde

sei nicht

angebracht, schließlich ginge es

hier um einen ernsten Fall, gibt

die Richterin den 14-, 15- und

16-Jährigen auf der Anklagebank

nach widersprüchlichen

Aussagen und Herumreden zurück.

„Bei ihm stimmt nichts, er

lügt!“, so zwei der Mitangeklagten

zur Richterin. Weiter erzählt

eines der Opfer die Geschichte

bei seiner Aussage vor Gericht:

Die vermeintlichen Täter hätten

danach gefragt, ob die Gruppe

Drogen kaufen wolle. Sie seien

ihnen dann auch gefolgt und

hätten sie schließlich mit der

Forderung nach Geld und Gegenständen

wie einer Jacke und

Kopfhörern konfrontiert. Bei

nicht herausrücken von eben

jenen, würden die Täter handgreiflich

werden – mit einem

Schlagring wurde einem Jungen

sogar gedroht, der daraufhin einen

5-Euro-Schein aushändigte

und dann vom Angeklagten in

den Schwitzkasten genommen

worden sei. Später wurden die

Jungräuber von der Polizei erwischt.

Auf die Frage hin, weshalb sie

die Tat begangen hätten, gibt einer

der Täter nach langem Hadern

schließlich zurück: „Wir

wollten einfach nur Geld fladern.“

Schuldspruch: 9 Monate

unbedingt (für den schweren

Raub) und 18 Monate bedingt

(für den Raub) – nicht rechtskräftig.

Pflege Zukunft Österreich verbindet Jobsuchende im Pflegbereich mit zukünftigen

Arbeitgebern sowie Ausbildungsinstitute mit Interessenten. GETTY

Neue Online-Plattform

für alle Pflegeberufe

VIELFÄLTIG. www.pflege-zukunft.at begleitet

Pflegende ihr ganzes Berufsleben lang.

Von Mirella Kuchling

mirella.kuchling@grazer.at

Wir wollen Pflegekräfte

bzw. angehende Pflegekräfte

ihr ganzes Berufsleben

lang begleiten – von der

Erstinformation über Ausbildungen,

über die Jobsuche bis hin

zur laufenden Weiterentwicklung

über Fortbildungen oder unseren

Newsbereich“, erklärt Marie-

Sophie Schriefl von Pflege Zukunft

Österreich. Basis

dafür ist die neue

Plattform www.

pflege-zukunft.

at. Der Pflegebereich

ist wesentlich

weiter gefasst, als

man annimmt und

dies bildet Pflege Zukunft

Österreich ab. Neben Stellenangeboten

findet man dort daher

auch Ausbildungen, Informationen

und News. Im Moment,

so Vertriebsmanagerin Carmen

Deutschmann, wären eigentlich

ungefähr 700.000 Pflegekräfte in

Österreich verfügbar. Doch sie arbeiten

zum Teil nicht mehr in die-

sem Bereich.

Manche aus

gesundheitlichen

Gründen,

andere

kehren nach C. Deutschmann

der Karenz

nicht zurück. Auch, so die Expertinnen,

weil sie nicht wissen, welche

Alternativen sie noch hätten.

Schriefl: „In Tageskliniken gibt

es keine Nachtdienste, das wäre

zum Beispiel eine Möglichkeit für

junge Mütter.“

Programme

Ausbildungsinstitute und

Universitäten können Informationen

sowie ihr Ausbildungsprogramm

kostenlos

M.-S. Schriefl

auf der Plattform präsentieren.

Unternehmen diese jetzt im

Rahmen einer Kennenlern-Aktion

60 Tage lang kostenlos testen.

Schriefl meint abschließend:

„Wir wollen zum Diskurs anregen,

ein Süprachrohr für Beschäftigte

werden, Verastaltungsformate ud

Austauschforen entwickeln, um

so der Branche wirklich die Pattform

zu geben, die sie verdient.“

derGrazer

IMPRESSUM:„der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz |HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 |GESCHÄFTS-

FÜHRUNG/REDAKTION:Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Fabian Kleindienst (CvD Print, 0664/80 666 6538),

Verena Leitold (CvD Digital, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Lia Remschnig (0664/80 666 6490), Mirella Kuchling (0664/80 666 6890), Redaktions-Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at |ANZEIGENANNAHME:

Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner ( 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Mag. Eva Semmler (0664/80 666

6895) | Victoria Purkarthofer (0664 / 80 666 6528) | OFFICE MANAGEMENT & PR-REDAKTION: Pia Ebert (0664/ 80 666 6642) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 176.407 (Der Grazer, wö, ÖAK

1. HJ 2022). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


5. DEZEMBER 2022 www.grazer.at

graz 5

C H R O N I K

Feuer zu löschen, erlitten zwei

41-jährige Personen aus Graz-

Umgebung Verbrennungen. Es

entstand außerdem ein Schaden

in noch unbekannter Höhe.

Blaulicht

Report

✏ lia.remschnig@grazer.at

Zeugenaufruf nach

Crash mit Pärchen

■ Einfach geflüchtet ist ein Pkw-

Fahrer am gestrigen Sonntagnachmittag

in Geidorf nach einer

Kollision mit zwei Personen

(78 und 81 Jahre), die gerade dabei

waren, aus ihrem Auto auszusteigen.

Der Unfall passierte

in der Heinrichstraße gegen

16.30 Uhr, dabei ist der rechte

Außenspiegel des Fahrzeuges

abgebrochen. Es dürfte sich allem

Anschein nach um einen

Audi A6 Limousine oder Kombi

(Baujahr 2011-2018) oder

um einen Audi A6 RS (Baujahr

2013 bis dato) handeln. Die Verkehrsinspektion

Graz-1 bittet

unter der Telefonnummer 059

133/65 4100 um sachdienliche

Hinweise.

Die jungen Frauen werden aufgrund mehrerer Diebstähle, die sie mutmaßlich

begangen haben sollen, gesucht. Nun wurden Bilder veröffentlicht. LPD STMK.

Adventkranz fing

in einer WG Feuer

■ In St. Leonhard kam es Freitagnacht

gegen 22.20 Uhr zu einem

Brand in einer Wohngemeinschaft.

Grund dafür dürfte laut

Aussagen der Bewohner ein Adventkranz

gewesen sein, dessen

Kerzen vor dem zu Bett gehen

nicht ausgedämpft worden waren.

Niemand wurde verletzt. Das

Zimmer ist so beschädigt worden,

dass es nicht mehr bewohnbar ist.

Brand in der Küche

eines Pflegeheims

■ Ein Brand brach Freitagfrüh in

einem Pflegeheim in St. Peter aus.

Gegen 8 Uhr Früh kam es wegen

erhitzten Speiseöls verdünnt mit

Wasser zu einer Stichflamme in

der Küche. Beim Versuch, das

Nach Diebstahl:

Lichtbild publiziert

■ Die Polizei fahndet aktuell

nach einer Tätergruppe, die im

September mehrere Diebstähle

begangen hat. Es handelt

sich wohl um zwei weibliche

Tatverdächtige, die in Grazer

Supermärkten gestohlen haben

sollen. Hinweise zur Identität

der abgebildeten Personen

bitte an den Journaldienst

des Kriminalreferates Graz,

059133/65 3333.

Auto wurde aus

Graben geborgen

■ In Hitzendorf (GU) kam es

Samstag gegen 19 Uhr zu einem

Unfall: Ein Auto war in

den Straßengraben gefahren

und musste von der FF geborgen

werden.


6 graz

www.grazer.at 5. DEZEMBER 2022

Promi-Paten für Steirertennis

NEUE INITIATIVEN. Der Steirische Tennisverband startet eine Volksschul-Initiative und hat

prominente Paten an Bord geholt, um vor allem Menschen mit Behinderungen zu helfen.

STTV-Sportdirektor Andreas Leber mit Vize Philipp Hochstrasser, GR Markus

Huber (v.l.), begeisterten Kids der VS Krones und Robert Simon (vorne) GEPA

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Gleich zwei neue Initiativen

hat der Steirische

Tennis-Verband aus dem

Hut gezaubert. „Es sind bewusst

keine Projekte, denn die hören

irgendwann auf, und wir wollen

nachhaltig etwas verändern“,

sagt Präsidentin Barbara Muhr.

Um mehr Geld für Trainerausbildungen,

Leistungszentren zu

lukrieren, vor allem aber um

Menschen mit Beeinträchtigung

den Einstieg in den Tennissport

zu ermöglichen, gibt es ab sofort

die Möglichkeit einer Patenschaft

(ab 100 Euro pro Jahr).

Zum Start sind schon einige

Promis an Bord. Toni Polster

zum Beispiel. „Ich unterstütze

das, weil ich selbst gerne der

gelben Filzkugel nachjage“, sagt

die Fußball-Legende. Ski-Ass

Nicole Schmidhofer hat eine

Patenschaft übernommen, „weil

ich den Ansatz cool finde, dass

kein Talent am Geld scheitern

soll.“

Womit wir bei der zweiten Initiative

wären, dem Volksschul-

Projekt. „Wir wollen damit vielen

Schülerinnen und Schülern

die Chance bieten, den Tennissport

kennenzulernen“, sagt

Präsidentin Muhr. Vereine werden

dabei unterstützt, Kinder im

Kindergarten- und Volksschulalter

zum Tennis zu bringen. Als

Projektleiter fungiert hier Robert

Simon, der seit vielen Jahren

die Nachwuchsarbeit beim

TSV Hartberg leitet. „Im Sommer

2023 wird es dann auch ein

Talente-Sichtungsprogramm

geben“, verspricht STTV-Vize

Philipp Hochstrasser.

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5. DEZEMBER 2022 www.grazer.at

graz 7

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Ärger

Es ist definitiv kein Schritt in die

richtige Richtung, wo doch der

Volksgarten in der Nähe ist und

der zum Skaten auch geeignet

wäre und niemanden stört.

Für die Anrainer katasstrophal.

Jutta Poglitsch

* * *

Langsam

Nur zwei Jahre gedauert, superfix

Frau Schwentner. Die Bewohner

waren sicher eingebunden,

oder?

Alfred Weissensteiner

* * *

Betroffenheit

Politiker wohnen dort ja nicht.

Günter Pratter

Antwort

Sie sollten dort mal einziehen

und alles „genießen“. Auch, dass

sie dann keine Parkplatze finden,

aber sie können dann ja

mit den Skatern einkaufen fahren

- als Anrainer und Bewohner.

Helmut Schulhofer

* * *

Ruhelage

Die zwei wohnen sicher in einer

ruhigen Gegend am Stadtrand.

Das alles kümmert die sicher

nicht.

Ingrid Kosiker

* * *

Auge um Auge

Es wird auf Ältere keine Rücksicht

genommen! Sollen wir

jetzt auf die Jungen Rücksicht

nehmen?

Rotraud Eisner

* * *

Lärmbelästigung

Sehr schlecht für die Bewohner

am Lendplatz. Die zwei, die

aus dem Grazer lachen, haben

keine Ahnung. Die

Herrschaften wissen

ja nicht, wie laut das

ist. Wohnen ja nicht

da.

Ulrike Schwey

* * *

Sachbeschädigung

Wer bezahlt die Beschädigungen

durch diese Personen... der

Bürger, weiterhin.

Gerd Edgar

* * *

Antwort

Beschädigungen sind wo?

Ich renne mit offenen Augen

durch die Stadt, nur ich seh keine

Beschädigungen.

Daniel Rot

* * *

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Skaten

wieder

erlaubt

Ab sofort dürfen die Grazer

Skater wieder auf dem Kaiser-Josef-Platz

und Lendplatz

fahren. Allerdings nur zu bestimmten,

genau festgesetzten

Zeiten (täglich von 14 bis 21 Uhr,

an Sonn- und Feiertagen bleibt

es untersagt). Dem war ein langer

Disput rund um das Grazer

Skateverbot vorangegangen.

Die Leser des „Grazer“ diskutieren

auf Facebook darüber.

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8 graz

www.grazer.at 5. DEZEMBER 2022

Conny

Hütter

Sportler

des

Wochenendes

Was diese Woche

im Sport passiert

■ Mittwoch: Im Trainingslager von Marbella bestreitet der SK Sturm

das letzte Match des Jahres. Gegner ist der französische Erstligist OGC

Nizza. Ab 15.30 Uhr ist das Match auf SKSturm.TV live zu sehen.

■ Donnerstag: Gleich zweimal sind die Basketballer des UBSC Graz

in der Superliga der Herren gefordert. Am Donnerstag bei den Dukes

in Klosterneuburg (17.30 Uhr), am Sonntag bei den Oberwart Gunners

(17.30 Uhr).

■ Freitag: Keine Freizeit am Fenstertag für die Graz 99ers. Die Grazer

Eishockey-Cracks treffen ab 19.15 Uhr in der Eishalle Liebenau

auf die HC Pustertal Wölfe.

Hut ab! Conny Hütter hat in Kanada Höhen und Tiefen erlebt.

Die Kumbergerin hat bei den Speed

Rennen im kanadischen Lake Louise

Höhen und Tiefen gleichermaßen erlebt.

UVC Damen

Die Grazer Volleyballerinnen

siegten Samstag in der Liga gegen

Purgstall mit 3:0 und ließen

den Niederösterreicherinnen

auch am Sonntag im Cup-Viertelfinale

im Sportpark keine

Chance und stehen damit im

Halbfinale.

GEPA

Oft ist es eine Floskel, für die

eigentliche eine größere

Summe ins Phrasenschwein

wandern sollte, wenn man davon

spricht, wie nahe Wohl und

Wehe oft beieinander liegen.

Conny Hütter hat am vergangenen

Woche aber am eigenen

Leib erfahren wie schnell es

zwischen diesen beiden emotionalen

Polen hin und her gehen

kann. Am Freitag raste die

Kumbergerin in der ersten Abfahrt

von Lake Louise zum dritten

Platz – eine ganz besondere

Genugtuung, nachdem sie die

Vorsaison wegen einer Verletzung

vorzeitig beenden musste.

Schon einen Tag später wich

die Freude dem Frust. Unter

Tränen musste Hütter wegen

Sehstörungen und Kopfschmerzen

ihren Startverzicht

für die zweite Abfahrt

bekannt geben. Derartige

Problem habe sie schon dreimal

in diesem Jahr gehabt –

wahrscheinlich stressbedingt.

„Vielleicht ist auch der positive

Stress des Podestplatzes zu

viel gewesen“, sinniert Hütter.

Ihre Entscheidung, nur dann

zu starten, wenn sie sich voll fit

fühlt, fand zum Glück Rückhalt

im Trainerteam. Und schon am

Sonntag waren nicht nur die

Probleme weg, sondern auch

der Erfolg wieder da. Im Super-

G musste sich die 30-Jährige

nur der Schweizerin Corinne

Suter geschlagen geben – um

den Hauch von zwei Hundertstelsekunden.

„Irgendwann im

Leben kommt alles zurück“,

sieht es die Kumbergerin trotzdem

mehr als positiv.

Weiters positiv aufgefallen sind:

Markus Bretterklieber

Der 25-Jährige siegte beim ersten

Bewerb des Grazer Winter

Runs. Bretterklieber benötigte

für die 5 Kilometer lange

Strecke 15:21 Minuten. Über

10 Kilometer siegte der erst

19-jährige Kainacher Raphael

Siebenhofer in 31:28 Minuten.

■ Samstag: Nach zwei Spielen in der Fremde bei Bregenz und den

Fivers aus Wien-Margareten tritt die HSG Graz in der Handball Liga Austria

wieder vor heimischem Publikum an. Gegner ist ab 19 Uhr Vöslau.

In der Volleyball Bundesliga reisen Damen und Herren des UVC

Graz zu den Meisterschaftsspielen bei Sokol/Post nach Wien.

In der Damen-Basketball Superliga muss UBI Graz im letzten Meisterschaftsspiel

2022 bei DBB LZ Oberösterreich antreten (20 Uhr).

■ Sonntag: Ebenfalls auswärts spielen die UBSC-DBBC Damen, die

sich ab 19.30 Uhr bei den Basket Flames in der Wiener Stadthalle beweisen

müssen.

Freitag,

ab 19.15 Uhr:

Graz 99ers vs.

Pustertal

Gegen die Pustertal Wölfe aus Südtirol wollen die Graz 99ers

am Freitag in Liebenau wieder einen Heimsieg bejubeln.

GEPA


5. DEZEMBER 2022 www.grazer.at

graz 9

Der Pavillon wird

ein wichtiger

Punkt der Steiermark

Schau 2023

in herberstein

sein. Joanneum-

Direktorin

Alexia Getzinger,

Landeshauptmann

Christopher

Drexler und

Joanneum-Direktor

Wolfgang

Muchitsch (vorne,

v.l.) präsentierten

das komplette

Joanneum-

Programm des

kommenden

Jahres. UMJ/KUCEK (2)

Eine Million Joanneum-Gäste

ERFREULICH. Beim Universalmuseum Joanneum jubelt man über das zuschauertechnisch beste

Jahr der Geschichte. Auch 2023 hat man unter neuer Leitung mit 23 Ausstellungen vieles vor.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

D

as Jahr 2022 war das beste

Jahr in unserer Geschichte“,

jubelt der scheidende

Joanneum-Direktor Wolfgang

Muchitsch, der im kommenden

Jahr von Marko Mele abgelöst

wird. Heuer konnte man bisher

rund 965.000 Besucher verzeichnen,

das Haus knackt mit hoher

Wahrscheinlichkeit bis Ende Dezember

erstmals die Besucher-

Million. Geholfen hat dabei die

Eingliederung der Tierwelt Herberstein

im Juli 2021, die heuer

250.000 Besucher zur Bilanz beisteuerte.

Aber auch das Kunsthaus

mauserte sich in diesem

Jahr zu einem verhälntismäßig

großen Renner und verzeichnete

mehr Besucher als im Jahr 2018

vor Corona.

Die Zahl der verkauften „Jahreskarten“

lässt darauf schließen,

dass sich das UMJ nicht nur bei

Touristen, sondern auch bei der

heimischen Bevölkerung großer

Beliebtheit erfreut: Während

im Jahr 2012 1.400 Jahreskarten

verkauft wurden, waren es zehn

Jahre danach 13.000. „Durch das

ausgeweitete Angebot ist es im

Vergleich zum Jahr 2019 gelungen,

bei über 20 Prozent mehr

Kindern und Jugendlichen unter

19 Jahren das Interesse für einen

Museumsbesuch zu wecken“,

zeigt sich auch der für die Kultur

zuständige Landeshauptmann

Christopher Drexler erfreut.

„Neben dem umfassenden Programm

blicken wir im kommenden

Jahr zurück auf eine

ereignisreiche zwanzigjährige

Geschichte seit der Entstehung

des Kunsthauses Graz und des

Skulpturenparks.“

Steiermark Schau 2023

Im nächsten Jahr liegt der Fokus

auf der Steiermark Schau,

die im Vorjahr teilweise von der

Pandemie ausgebremst worden

war. So konnte der mobile Pavillon

am Wiener Heldenplatz

zwar aufgestellt, aber nicht in Betrieb

genommen werden. Für die

zweite Ausgabe der Schau, die

rund um Herberstein angesiedelt

sein wird, hofft man nun auf

mehr Ausstellungsglück und Publikumsinteresse.

Unter dem Titel

„Vielfalt des Lebens“ stellt sie

die Erhaltung der Arten- und Lebensraumvielfalt

sowie Maßnahmen

gegen den Klimawandel als

große Herausforderungen der

Gegenwart in ihren Mittelpunkt.

Sie wird von 29. April bis 5. November

2023 in der Tierwelt Herberstein

zu sehen sein.

Dichtes Programm

Die Neue Galerie Graz widmet

Franz Steinfeld, dem Begründer

der modernen Landschaftsdarstellung,

eine Schau und setzt

sich in einer Kooperation mit der

Halle für Kunst Steiermark mit

den Themen Albernheit und Enthusiasmus

in der Kunst auseinander.

Gesellschaftlicher Wandel

in der Steiermark in den vergangenen

tausend Jahren wird unter

anderem zum Interesse im Museum

für Geschichte. Daneben

werden die sogenannten „Klauberfrauen“

zu Protagonistinnen

einer Ausstellung.

Das Österreichische Freilichtmuseum

Stübing zeigt mit Blicken

in die Vergangenheit, wie

Alltag auch ohne Strom funktionieren

kann. Das Volkskundemuseum

am Paulustor bietet in

drei Ausstellungen Möglichkeit

der Auseinandersetzung: In einer

Schau steht das Thema Gleichbehandlung

im Zentrum, die langfristigen

Konsequenzen verschiedener

Migrationsprozesse bilden

einen weiteren Schwerpunkt und

schließlich wird das popkulturelle

Medium Pornografie mit einem

kulturanthropologischen

Blick in den Fokus gerückt.


graz

10 www.grazer.at 5. DEZEMBER 2022

Ausblick

Was am Dienstag

in Graz wichtig ist

■ Der 6. Dezember ist Nikolaustag! Unter dem Motto ,,Nikolaus hat

dein Gesicht‘‘ findet auch heuer wieder ab 13:30 Uhr vor der Stadtpfarrkirche

in der Herrengasse die Nikolausaktion der Katholischen

Jungschar Steiermark statt; ein steirisches Nikolaustreffen sozusagen.

Bei freiem Kommen und Gehen können Kinder bei verschiedenen

Stationen selbst in die Rolle des heiligen Nikolaus schlüpfen, ihre eigenen

Nikolausmützen und Buttons basteln und vieles über das Leben

des Heiligen Nikolaus erfahren.

■ Stadtpfarrprobst Christian Leibnitz zelebriert eine Rorate in der

Antoniuskirche in der Paulustorgasse. Diese wird musikalisch vom

steirischen Volksliedwerk gestaltet und beginnt um 6 Uhr.

■ In der Wiener Straße wird auf Höhe der Hausnummer 286 ein Wasserschieber

von der Holding Graz getauscht. In Fahrtrichtung Süden

kommt es deshalb zu Spurzusammenlegungen zwischen 9 und 15

Uhr. Die Arbeiten sollten bis 16. Dezember beendet werden.

■ Das Graz Museum lädt um 18 Uhr zur Eröffnung der Installation

„Lesering“ und zur Präsentation des Graphic Novel „Die Ringenden“

der Künstlerin Nina Prader ein.

Am morgigen Dienstag kommt der Nikolaus! Treffen kann man ihn ab

13.30 Uhr vor der Stadtpfarrkirche in der Herrengasse. KATHOLISCHE KIRCHE STEIERMARK

■ Die Kunstuni präsentiert heute und morgen ab 19.30 Uhr im Rahmen

der Jazz Night im MUMUTH ihren neuen Schlagzeug-Professor,

den US-amerikanischen Drummer Chris Smith.

live on tour

graz|karmeliterplatz

* TENNE-ALL-IN-TICKETS

um € 99 ab jetzt erhältlich!

Limitierte Auflage!

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