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KURT 12/2022

KURT - Dein Magazin für Gifhorn Ausgabe Dez. 2022/Jan. 2023

KURT - Dein Magazin für Gifhorn
Ausgabe Dez. 2022/Jan. 2023

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(je nach Ausstattung)<br />

Wir wünschen<br />

schöne Weihnachten,<br />

bedanken uns für Ihre Treue und<br />

wünschen einen guten Start<br />

ins neue Jahr 2023!<br />

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15.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong> - 09.01.2023<br />

Unsere Öffnungszeiten:<br />

Mo Geschlossen Di - Fr 10:00 - 18:30 Uhr<br />

Sa 10:00 - 15:00 Uhr So Geschlossen<br />

2<br />

Ride it! Love it!<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong> 3


Seitenkopf<br />

Editorial<br />

Der Glühweinmarkt ist unsere Rettung<br />

Die Revolution im Iran tobt und es rollen Köpfe,<br />

nur nicht die des Regimes. Sprit- und Gaspreise<br />

plagen uns Bürgerinnen und Bürger, während in<br />

Katar das Geld für alles mögliche verschleudert<br />

wird – außer für Bier. Und beim Warten auf die<br />

zweite Staffel der Netflix-Serie „Wednesday“<br />

fragt sich die Welt, ob Unterhaltung<br />

überhaupt noch besser ginge.<br />

Krieg, Klimawandel und der Versuch<br />

eines Staatsstreichs angeführt<br />

von verwirrten Adligen und anderen<br />

Reichsbürgern lassen mich gerne zurückblicken<br />

aufs Weihnachten meiner<br />

Kindheit. Einzig der Bosnien-Krieg,<br />

den ich damals in den ZDF-Kindernachrichten<br />

„Logo“ verfolgte, ließ mich erschaudern. Doch<br />

unter dem festlich geschmückten Weihnachtsbaum<br />

entdeckte ich liebevolle Geschenke in<br />

fröhlichem Papier – beim Vergessen half das<br />

ganz gut. Inmitten der Wärme weihnachtlicher<br />

Stimmung trällerte ich „O Tannenbaum“ mit<br />

Mutter, Vater, Großmutter, Bruder und Schwester<br />

– bis der Start der Bescherung verkündet<br />

wurde. Nicht zu vergessen der wunderbare<br />

Geruch von Weihnachtsgebäck, der das ganze<br />

Haus mit der genüsslichen Atmosphäre einer<br />

Weihnachtsbäckerei füllte.<br />

Versunken im Traum der behüteten<br />

Weihnacht reißt mich doch eins<br />

aus dem Schwelgen – brrrrr, meldet<br />

sich mein Handy: „Immer mehr akute<br />

Atemwegserkrankungen“, titelt die<br />

Tagesschau-App. Na super, noch eine<br />

Bedrohung. Wie soll ich nur inmitten<br />

des Alltagswahnsinns zu Besinnlichkeit<br />

kommen? Da kommt sie, die bahnbrechende<br />

Idee: Auf zu Gifhorns Weihnachts- beziehungsweise<br />

Glühweinmarkt! Kein Ort eignet sich jetzt<br />

besser, um die Welt sich selbst zu überlassen.<br />

Bastian Till Nowak<br />

nowak@kurt-gifhorn.de<br />

MATTHIAS BRODOWY<br />

„Bis es euch gefällt!“<br />

40 Jahre!<br />

Alles Gute,<br />

Golfclub Gifhorn<br />

Foto: Thomas Rodriguez<br />

31.<strong>12</strong>.<strong>2022</strong> – Silvester in der Stadthalle<br />

²<br />

²<br />

<br />

<br />

²<br />

In diesen Tagen feiert der Golfclub<br />

Gifhorn sein 40-jähriges<br />

Bestehen. <strong>KURT</strong> traf sich dafür<br />

zum Interview mit Präsident<br />

Uwe Ostmann und sprach mit<br />

ihm über die Festlichkeiten,<br />

den Wandel des Sports und<br />

Zukunftsideen. » Seite 44<br />

<br />

<br />

<br />

1982 - <strong>2022</strong><br />

www.stadthalle-gifhorn.de<br />

4 <strong>KURT</strong><br />

<strong>KURT</strong> 5


Die 5 <strong>KURT</strong> Highlights<br />

1Wer sich zum Jahresabschlussknall an<br />

einem heiteren Abend erfreuen kann,<br />

sollte sich den Silvester-Auftritt von<br />

Matthias Brodowy in der Gifhorner<br />

Stadthalle nicht entgehen lassen. Überhäuft<br />

mit Preisen und schon seit den<br />

80er-Jahren auf der Bühne zu Hause ist<br />

der in Braunschweig geborene Kabarettist aus<br />

dem deutschsprachigen Kulturfeld nicht wegzudenken.<br />

Mit seinem Best-of-Programm gastiert er nun<br />

in unserer Mühlenstadt. Was es da alles zu bestaunen gibt? Genug Material aus zehn<br />

Solo-Programmen, unzähligen Radiostücken und Bücher-Veröffentlichungen. Und musikalisch<br />

dürfte es auch werden, schließlich ist Matthias Brodowy ohne sein Piano nicht<br />

zu denken. Tickets gibt‘s bei der Konzertkasse, Steinweg 73 in Gifhorn, im Internet unter<br />

www.stadthalle-gifhorn.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.<br />

2<br />

Freiheitslieder<br />

Silvesterknaller mit<br />

Matthias Brodowy<br />

Silvester, 31. Dezember, 18 Uhr, Stadthalle, Schützenplatz 2, Gifhorn<br />

Vorverkauf: ab 37 Euro zzgl. Gebühren<br />

für die Zukunft: In Gifhorn<br />

spielt das Staatsorchester am Neujahrstag<br />

Feierlich und optimistisch ins neue Jahr: Zum traditionellen Neujahrskonzert lädt der<br />

Kulturverein Gifhorn in unsere Stadthalle ein. Das Programm des Staatsorchesters Braunschweig<br />

unter dem Titel „Freiheitslieder“ soll Heiteres und Besinnliches verbinden. Mit<br />

populären Werken von Johann Strauß, Josef<br />

Strauß, Emile Waldteufel und weiteren Komponisten<br />

werden unter der musikalischen<br />

Leitung von Mino Marani beliebte Klassiker<br />

erklingen. Katharina Göres (Sopran) und<br />

Michael Pflumm (Tenor) sind die Solisten<br />

des Abends. Tickets gibt‘s im Kavalierhaus<br />

im Steinweg 3, unter Tel. 05371-813924 und<br />

online unter www.kulturverein-gifhorn.de.<br />

Foto: Thomas M. Jauk<br />

Foto: Tomas Rodriguez<br />

Sonntag, 1. Januar, 20 Uhr, Sektempfang ab 19 Uhr<br />

Stadthalle, Schützenplatz 2, Gifhorn<br />

Eintritt: ab 27,90 Euro zzgl. Gebühren<br />

3<br />

4<br />

Schwungvolles<br />

Vorweihnachtlicher Weg zum Stall in der Heide<br />

Mit Laternen, Gesang, Flötenklängen und<br />

kurzen Texten geht‘s durch die Gifhorner Heide:<br />

Schäfer Carlo Laser und das Ökumenische<br />

Kirchenforum Gifhorn laden gemeinsam zu dem<br />

vorweihnachtlichen Weg zum Stall ein. Geplant<br />

sind vier Stationen: rund 50 Minuten von Station<br />

zu Station, dann etwas mehr als eine Stunde<br />

Ausklang. Angekommen am Schafsstall gibt‘s<br />

ein Abschlussgeschenk bei Glühwein,<br />

Kinderpunsch und Spekulatius.<br />

Kinder dürfen ihre Laternen<br />

gerne mitbringen.<br />

4. Adventssonntag, 18. Dezember, 15.30 Uhr, Treffpunkt: Lönsstein nahe des<br />

Heideparkplatzes in der Verlängerung des Kellerbergs, Winkel, Teilnahme kostenfrei<br />

Silvesterkonzert mit<br />

Saxophonquartett<br />

Vier Männer, vier Saxophone, ein ganzes<br />

Universum voll Kompositionen und Arrangements<br />

– das Saxophonquartett Hannover<br />

ist für sein Silvesterkonzert zu Gast in der<br />

St. Nicolaikirche. Ihre Bandbreite reicht<br />

von der Renaissance über die Klassik und<br />

Romantik bis zu Jazz, Pop und neuer Musik.<br />

Kartenvorverkauf im Gemeindebüro<br />

und im Büro des Kulturvereins, Steinweg 3.<br />

Silvester, 31. Dezember, 20 Uhr<br />

St. Nicolaikirche, Marktplatz, Gifhorn<br />

Vorverkauf: 15 Euro, ermäßigt 7,50 Euro<br />

Fotos: Helwig Behrends<br />

Foto: Uwe Kraus<br />

5<br />

Das alles schlummert<br />

unter unseren Füßen<br />

Die Grabungen an der Sassenburg lieferten<br />

neue Einblicke, unscheinbare Äcker entpuppen<br />

sich als Geschichtsarchiv und eine in<br />

Steinhorst entdeckte Gerberei scheint älter<br />

als gedacht: Gifhorns Kreis- und Stadtarchäologe<br />

Dr. Ingo Eichfeld referiert im<br />

Januar über „Das archäologische Jahr im<br />

Landkreis Gifhorn – Rückblick auf <strong>2022</strong>“.<br />

Spannende Entdeckungen werden vorgestellt<br />

– die Archäologische Arbeitsgemeinschaft<br />

und die Professur für Ur- und Frühgeschichte<br />

der Uni Leipzig waren beteiligt.<br />

Dienstag, 10. Januar, 19 Uhr<br />

Schloss, Schlossplatz 1, Gifhorn, Eintritt frei<br />

6<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong> 7


Umfrage<br />

Was war Dein schönstes Geschenk?<br />

<strong>KURT</strong>s Praktikanten Pauline Stapel und Vincent Borawski haben sich in Gifhorn umgehört<br />

Wir wünschen<br />

ein schönes, frohes<br />

Weihnachtsfest und<br />

ein gutes neues Jahr.<br />

Danke an all unsere Kunden<br />

und Geschäftspartner für<br />

das entgegengebrachte<br />

Vertrauen.<br />

Das beste Weihnachtsgeschenk, das ich je<br />

bekommen habe, war von meinen Eltern:<br />

ein Star-Wars-Todesstern aus Lego. Ich war<br />

zehn Jahre alt, Star Wars war mein Leben.<br />

Obwohl ich heute nicht mehr ganz so besessen<br />

bin, habe ich fast alle Filme geguckt.<br />

Louiz Kalitzky (17), Schüler aus Gifhorn<br />

Mein schönstes Weihnachtsgeschenk war<br />

ein Nokia-Handy, das ich von meinen Eltern<br />

geschenkt bekommen habe. Ich wollte<br />

unbedingt ein Handy haben, aber meine<br />

Eltern haben mir nie eines gekauft. Also<br />

habe ich mich über mein erstes Handy<br />

besonders gefreut, letztens habe ich es<br />

meiner Schwester geschenkt.<br />

Julia Gorbatenko (16), Schülerin aus Gifhorn<br />

Meine Oma hat mir eine<br />

kleine Gartenhütte an<br />

einem Teich geschenkt. Ich<br />

kümmere mich um den Teich<br />

und halte die Hütte in Schuss.<br />

Außerdem gehe ich dort<br />

gerne hin, um mit Freunden<br />

zu angeln oder einfach etwas<br />

Zeit zusammen zu verbringen.<br />

David Redzepovic (18),<br />

Schüler aus Hankensbüttel<br />

www.autohausblecker.de<br />

Meine Kinder haben<br />

mir zwei Bäume geschenkt,<br />

die im Harz<br />

gepflanzt wurden,<br />

um etwas für die<br />

Umwelt zu tun. Dafür<br />

engagiere ich mich<br />

gerne. Das war wirklich<br />

mein schönstes<br />

Geschenk.<br />

Silke Dudda (54),<br />

Lehrerin aus Meine<br />

Das schönste, das ich jemals zu<br />

Weihnachten bekommen habe,<br />

war die Freiheit. Ich war zuvor in<br />

Haft und wurde am 24. Dezember<br />

freigelassen. Es war einer<br />

der besten Tage meines Lebens.<br />

René Paul (48) aus Gifhorn<br />

Von meinen Eltern habe ich als Kind ein Star-Wars-<br />

Raumschiff von Lego bekommen. Ich war früher<br />

ein Riesen-Fan und hatte sogar Bettdecken und<br />

so. Ich habe mich wirklich sehr gefreut.<br />

Gordon Zimmermann (16),<br />

Schüler aus Wasbüttel<br />

8 Autohaus <strong>KURT</strong>Blecker GmbH · Braunschweiger Str. 151 · 38518 Gifhorn · Tel.: 05371 <strong>12</strong>0 13<br />

<strong>KURT</strong> 9


Bei uns sind auch<br />

Weihnachtsmänner<br />

in jedem Fall bestens<br />

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Genießen Sie die Feiertage und<br />

kommen Sie sicher ins neue Jahr.<br />

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Thomas Schulze<br />

Hindenburgstraße 8 · 38518 Gifhorn<br />

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EIN GUTER GRUND.<br />

<strong>KURT</strong>s Sieben<br />

7 Tierarten,<br />

die wir<br />

zum Leben<br />

erwecken<br />

sollten<br />

Mammut, komm zurück: Auch unser<br />

Landkreis könnte davon profitieren<br />

Von Malte Schönfeld<br />

Die kalten Tage sind angebrochen,<br />

außerdem steht Weihnachten vor der Tür.<br />

„Wünsch Dir was“ im zoologischen Sinne<br />

könnte bald Realität werden. Denn das<br />

Start-up Colossal Biosciences, dem in<br />

einer ersten Finanzierungsrunde auch die<br />

Wohltäterin Paris Hilton ein paar Dollar<br />

Entwicklungshilfe überwies, plant für<br />

das Jahr 2025 die Wiederbelebung des<br />

Tasmanischen Tigers und für 2027 die des<br />

Wollhaarmammuts. <strong>KURT</strong> meint, dass<br />

das ganz tolle Nachrichten sind. Insofern<br />

könnte auch der Wirtschafts- und Erlebnisstandort<br />

Gifhorn profitieren. Deswegen<br />

haben wir für Euch 7 ausgestorbene<br />

Tiere, die wir zurückbringen sollten.<br />

10<br />

<strong>KURT</strong><br />

Das Quagga<br />

Direkt zum Anfang ein kleiner<br />

Schocker: Haben Sie schon<br />

mal vom Quagga gehört?<br />

Nein? Das Quagga war<br />

eine Form des Zebras. Erst<br />

1883 soll das letzte Quagga gestorben sein. In Abgrenzung<br />

zum herkömmlichen Zebra war das Quagga nur<br />

1<br />

am Kopf und Hals mit Streifen gekennzeichnet. <strong>KURT</strong><br />

empfiehlt: Wiederbeleben und im Landkreis auswildern.<br />

4<br />

Der Megalodon<br />

Es gibt wohl niemanden, der noch nicht<br />

vom Megalodon, diesem gigantischen<br />

Riesenhai, gehört hat. Endlich<br />

gäbe es für den Pottwal und<br />

den riesigen Riesenkalmar<br />

Duelle auf Augenhöhe.<br />

Außerdem würde dann der<br />

Film „Hai-Alarm auf Mallorca“<br />

endlich einen Sinn ergeben.<br />

6<br />

Die<br />

Seekuh<br />

Ein beachtlicher Brummer<br />

von bis zu 10 Tonnen, im 18. Jahrhundert<br />

überjagt und ausgestorben:<br />

Stellers Seekuh, nach einem deutschen<br />

Arzt benannt,<br />

gehört zurück<br />

in die Nordsee.<br />

Der<br />

2<br />

Homotherium<br />

Vor <strong>12</strong>.000 Jahren ausgestorben:<br />

Der Homotherium, besser<br />

bekannt als Säbelzahnkatze, könnte<br />

wieder in Gifhorn heimisch werden.<br />

<strong>KURT</strong> sieht<br />

schon den<br />

Tourismus<br />

boomen.<br />

Foto: Sergiodlarosa (CC BY-SA 3.0)<br />

Der Schomburgk-Hirsch<br />

Kaum ein Tier ist von dieser königlichen Eleganz: Benannt nach Robert Hermann Schomburgk,<br />

einem deutschen Forschungsreisenden und späteren Generalkonsul in Siam,<br />

starb der Schomburgk-Hirsch wohl in den 1930er Jahren aus. Tragisch, weil schön.<br />

3<br />

Noch tragischer ist das verzeichnete Ableben des letzten Exemplars: Angeblich<br />

wurde es von einem betrunkenen Siamesen erschlagen. Nun denn.<br />

Illustration: Karen Carr (CC BY-SA 3.0) Foto: Robert01 (CC BY-SA 3.0)<br />

Foto: Aconcagua (CC BY-SA 3.0)<br />

<strong>KURT</strong>s Sieben<br />

Der Riesenalk<br />

Fast ein Piguin, eher ein<br />

Pokémon: Der Riesenalk wurde<br />

mutmaßlich 1844 von dänischen<br />

Jägern endgültig dahingemetzelt.<br />

Nach der Wiederbelebung<br />

des Riesenalks scheint<br />

eine Gewöhnung an<br />

5<br />

den Schlosssee und den<br />

Tankumsee realistisch.<br />

Knut, der Eisbär<br />

Eine Ikone der Umweltschutzorganisationen:<br />

der Eisbär. Wenn<br />

wir nicht mit unserem Kohlenstoffdioxid-Ausstoß<br />

aufpassen,<br />

ist der größte aller lebenden<br />

Bären – tatsächlich noch größer als Dietmar Bär – bald nicht<br />

mehr. Bis 2100 könnte der weiße Plüschkumpel aus dem<br />

hohen Norden ausgestorben sein. Vielleicht sollte man<br />

schon jetzt einen Haufen Knuts, der 2011 gestorbene<br />

Eisbär aus dem Berliner Zoo, auf Halde züchten.<br />

7<br />

<strong>KURT</strong> 11


Weihnachten in Gifhorn<br />

Weihnachten in Gifhorn<br />

Stößchen,<br />

auf unseren<br />

Weihnachtsmarkt<br />

Auf einen Apfelpunsch mit den Organisatoren<br />

Martin Ohlendorf und Thomas Meinecke<br />

Wista-Geschäftsführer<br />

Martin Ohlendorf und<br />

<strong>KURT</strong>-Volontärin Marieke<br />

Eichner schlemmen<br />

beim Interview auf dem<br />

Weihnachtsmarkt.<br />

Foto: Sigrid Wiertz<br />

Auf Gifhorns Weihnachtsmarkt, direkt unterm Tannenbaum mit Blick<br />

den winterlich-diesigen Steinweg hinunter, trifft sich Martin Ohlendorf,<br />

Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing<br />

Gifhorn GmbH (Wista), zum Interview mit <strong>KURT</strong>-Volontärin Marieke<br />

Eichner auf zwei wärmende Gläser Punsch – und zwei stärkende<br />

Mühlenmäuse. Bei heißem Gebräu und fluffigem Gebäck stößt dann<br />

noch Thomas Meinecke vom Fachbereich Kultur der Stadtverwaltung<br />

hinzu. Als leise Weihnachtsmusik spielt und der Nebel einen<br />

Hauch heiligscheinigen Weichzeichner auf die Szenerie legt, stellt<br />

sich festtägliche Gemütlichkeit auf dem Marktplatz ein.<br />

Für alle, die noch nicht<br />

hier waren: Was gibt’s zu<br />

entdecken auf unserem<br />

Gifhorner Weihnachtmarkt?<br />

Martin Ohlendorf (trinkt einen<br />

Schluck): Wir finden zunächst<br />

eine Neuheit. Hier links von<br />

uns steht der Bio-Winzer Steffen<br />

Müller aus der Pfalz vor<br />

der Nicolai-Kirche. Der hat<br />

sich mit dem Mühlenmuseum<br />

zusammengetan und verkauft<br />

Wein und Gebäck. Wie<br />

schmeckt übrigens Deine Mühlenmaus?<br />

Fluffig. Oh schau mal, da ist Sigrid<br />

Wiertz von Wiertz Genussvoll!<br />

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Sigrid: Soll ich mal ein Foto von<br />

Euch machen?<br />

Martin und Marieke stoßen in<br />

die Kamera grinsend an.<br />

Martin: Dankeschön (trinkt einen<br />

Schluck)! Jedenfalls, dort<br />

in der Holzhütte ist auch<br />

„Südheide Genießen“ mit dabei.<br />

Das ist ein regionaler<br />

Verbund aus Erzeugern und<br />

Landwirten, die ihre Produkte<br />

in Präsentkörben verkaufen.<br />

Gleich rechts davon steht der<br />

Gastronomiestand von Jerome<br />

Mantau, der hat Bratwurst,<br />

Pommes und Pilzpfanne im<br />

Angebot. Daneben finden wir<br />

die Krippe der St. Nicolai-<br />

Kirche, da freuen wir uns sehr,<br />

dass die wieder mit dabei ist.<br />

Darum geht’s ja auch an<br />

Weihnachten.<br />

Eben. Dann kommt das Zuckerstübchen<br />

von Michael<br />

Laubinger, der nun schon im<br />

40. Jahr seinen Stand in<br />

Gifhorn aufbaut. Alois Weber<br />

mit Poffertjes und Crêpes darf<br />

natürlich auch nicht fehlen,<br />

darauf folgt das Kinderkarussell<br />

von Anita Mantau, die<br />

nebenan auch den berühmten<br />

Baumkuchen verkauft. Schauen<br />

wir auf die andere Seite<br />

geht’s weiter mit Schmalzkuchen<br />

von Peter Weber.<br />

Ah, die mit dem Turm!<br />

Genau! Jedesmal, wenn eine<br />

neue Rutsche fertig ist, wird<br />

die Glocke im Turm geläutet.<br />

Daneben folgt Gerd Jahn aus<br />

Neubokel, er schenkt Prinz-<br />

Glühwein und Apfelpunsch<br />

aus. Passend dazu steht rechts<br />

davon eine kleine Hütte, in die<br />

man sich reinsetzen kann. Von<br />

unserem Platz aus gerade nicht<br />

zu sehen – weil hinter der Tanne<br />

– steht die Gute Bude, die<br />

ist bekannt. Dort können sich<br />

Kunsthandwerk und Ehrenamt<br />

unkompliziert und kostenlos<br />

sichtbar machen, Ware verkaufen<br />

oder ihre Taten präsentieren.<br />

Und hinter uns gibt’s dann<br />

noch das Wista-Wohnzimmer.<br />

Warum steht da ein Wohnzimmer<br />

auf dem Weihnachtsmarkt?<br />

Das gibt’s nun schon seit drei<br />

Jahren bei uns, das ist eine »<br />

<strong>12</strong><br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong> 13


Weihnachten in Gifhorn<br />

Weihnachten in Gifhorn<br />

» Kombination aus Bühne und<br />

Aufenthaltsraum. Wir hatten<br />

uns überlegt: Wie bekommen<br />

wir mehr Aufenthaltsqualität?<br />

Wenn sie nicht gerade als Bühne<br />

bespielt wird, nutzen wir die<br />

Hütte nun als Wohnzimmer<br />

– ganz weihnachtlich mit geschmücktem<br />

kleinen Tannenbaum<br />

und Holzklötzen mit Fell<br />

drauf zum Setzen.<br />

Auf dem Weg hierher bin ich an<br />

weiteren Buden in der Innenstadt<br />

vorbeigelaufen. Der Weihnachtsmarkt<br />

findet also nicht ausschließlich<br />

auf dem Marktplatz<br />

statt?<br />

In der Corona-Zeit hatten wir<br />

überlegt: Wie können wir die<br />

Gastronomie stärken? Da ist<br />

das Konzept entstanden, die<br />

… wenn die kleinen<br />

Engel toben<br />

Gifhorner Gastronomie sichtbar<br />

zu machen. Durch Sondernutzungsanträge<br />

bei der Stadt<br />

konnten Buden aufgestellt<br />

werden und das ist so gut gelaufen,<br />

dass wir es in diesem<br />

Jahr wiederholen.<br />

Neben dem Kaufhaus Schütte,<br />

dem H1 und Wiertz Genussvoll<br />

ist neu in diesem Jahr das<br />

Modenhaus Becker dazugekommen,<br />

das mit vier Ständen<br />

vom 8. bis 22. Dezember<br />

Weihnachtsmarkt-Botschafter<br />

in der Innenstadt ist.<br />

Warum habt Ihr Euch für den<br />

Marktplatz als primären Ausrichtungsort<br />

des Weihnachtsmarkts<br />

entschieden?<br />

Seit vielen Jahren besteht der<br />

Wunsch, die Stände kreisförmig<br />

anzuordnen, um ein Gefühl<br />

der Geborgenheit zu erzeugen,<br />

eine Ballung von Menschen,<br />

die sich treffen und austauschen.<br />

Wir hatten den Wunsch,<br />

das vor der Kirche und den<br />

Fachwerkfassaden stattfinden<br />

zu lassen, an diesem traditionellen<br />

Ort der Begegnung.<br />

Damals die Eisbahn hier aufzustellen,<br />

war ein erster Schritt<br />

in diese Richtung. Es wird auch<br />

in diesem Jahr wieder eine Befragung<br />

geben, wie Standbetreiber,<br />

Bürger, Einzelhändler<br />

und Wochenmarktbeschicker<br />

dieses Experiment bewerten,<br />

als Anlass das Konzept weiter<br />

zu entwickeln.<br />

Wie wird diese Befragung denn<br />

aussehen?<br />

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Dachstiftung<br />

Diakonie<br />

Das wird sich zeigen (grinst<br />

und trinkt einen Schluck).<br />

Na gut. Wie organisiert man eigentlich<br />

einen Weihnachtsmarkt?<br />

Vor dem Weihnachtsmarkt<br />

ist nach dem Weihnachtsmarkt<br />

(lacht)! Der Organisationsprozess<br />

ist eigentlich<br />

durchgehend. Die Ausschreibungsphase<br />

beginnt nach den<br />

Sommerferien, dann gibt’s die<br />

Möglichkeit, sich zu bewerben<br />

als Schausteller. Wir prüfen<br />

auf Eignung und konzipieren<br />

dann mit den Bewerbungen<br />

den Weihnachtsmarkt.<br />

Erreichten Euch in diesem Jahr<br />

weniger Bewerbungen als vor<br />

der Pandemie?<br />

Ja, wir haben deutlich weniger<br />

Bewerbungen erhalten. Zwei<br />

haben sogar kurzfristig abgesagt.<br />

Ein großer Punkt ist nämlich,<br />

Fachkräfte zu finden, um<br />

die Besetzung der Hütten zu<br />

gewährleisten. Und da wir im<br />

vergangenen Jahr den Markt<br />

abbrechen mussten, konnten<br />

wir auch in diesem Jahr keine<br />

Planungssicherheit gewährleisten,<br />

so dass einige da skeptisch<br />

waren.<br />

Lief denn die Eröffnung am<br />

25. November trotzdem gut?<br />

Der Auftakt ist mit richtig gutem<br />

Weihnachtsmarkt-Wetter<br />

aus meiner Sicht gelungen.<br />

Insbesondere, weil am Eröffnungstag<br />

auch der Kinderweihnachtsmarkt<br />

stattfand –<br />

und auch durch den Schlossmarkt<br />

am Samstag und<br />

Sonntag hatten wir eine hohe<br />

Frequenz von Besuchern. Das<br />

war eine wirklich gute Synergie.<br />

Einige Stände waren sogar<br />

Zur Eröffnung strömten die Gifhornerinnen und Gifhorner auf den Weihnachtsmarkt<br />

– einige Buden waren gar ausverkauft.<br />

Foto: Michael Uhmeyer<br />

ausverkauft! Das war einfach<br />

über den Erwartungen.<br />

Was ist eigentlich mit<br />

der Eisbahn passiert?<br />

Wegen der Energiekrise haben<br />

wir diesmal auf die Eisbahn<br />

und einiges an Beleuchtung<br />

verzichtet – an den Bäumen<br />

und auch im Rathaus. Aber<br />

der große Tannenbaum hier<br />

neben uns, der ist natürlich<br />

beleuchtet, das darf auf dem<br />

Weihnachtsmarkt einfach<br />

nicht fehlen. Und auch im<br />

Wista-Wohnzimmer steht der<br />

geschmückte und beleuchtete<br />

Weihnachtsbaum – soll ja<br />

schließlich gemütlich sein.<br />

In diesem Jahr haben wir<br />

den Weihnachtsmarkt zusammen<br />

mit dem Fachbereich Kultur<br />

der Stadtverwaltung, also<br />

gemeinsam mit der Fachbereichsleiterin<br />

Serina Hoffmann<br />

organisiert. Ich rufe da mal<br />

an, dann kann das Kulturbüro<br />

selbst auch etwas dazu sagen<br />

(nimmt einen Schluck und telefoniert).<br />

Der Fachbereich wird<br />

neu aufgestellt und verstärkt<br />

durch Thomas Meinecke als<br />

neuer Stellvertreter von Serina<br />

Hoffmann. In diesem Jahr haben<br />

wir den Weihnachtsmarkt<br />

alle gemeinsam organisiert, im<br />

kommendem Jahr übernimmt<br />

dann das Kulturbüro federführend.<br />

Dort werden dann alle<br />

Veranstaltungen – also Schützenfest,<br />

Altstadtfest, Wochenmarkt<br />

und Weihnachtsmarkt<br />

– gebündelt. Und da kommt<br />

Thomas schon.<br />

Hallo Thomas, in diesem Jahr hat<br />

das Kulturbüro der Stadtverwaltung<br />

gemeinsam mit der Wista<br />

den Weihnachtsmarkt organisiert.<br />

Hat das gut funktioniert?<br />

14<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong> 15


Weihnachten in Gifhorn<br />

Weihnachten in Gifhorn<br />

Thomas: Ja, sehr gut! Ich bin ja<br />

relativ neu dabei, am 1.11. kam<br />

ich zum Team dazu. Wir waren<br />

von Anfang an eigentlich immer<br />

im Team unterwegs, mit<br />

Harald Grotjahn – unserer fleißigen<br />

Aushilfskraft – war ich<br />

oft zusammen im Außendienst.<br />

Das läuft alles sehr vorbildlich.<br />

Martin, seid Ihr bei der Wista traurig,<br />

dass Ihr die Organisation des<br />

Weihnachtsmarkts abgebt oder<br />

froh, weil es doch sehr viel Arbeit<br />

für ein relativ kleines Team ist?<br />

Martin: Da gibt’s ein lachendes<br />

und ein weinendes Auge.<br />

Es ist zwar immer eine tolle<br />

Gelegenheit, Netzwerke zu<br />

fördern und Kontakte aufzubauen.<br />

Es ist mit dem bestehenden<br />

Team der Wista<br />

neben Stadtmarketing, City-<br />

Marketing und Wirtschaftsförderung<br />

aber eine große Herausforderung,<br />

einen Weihnachtsmarkt<br />

über vier Wochen<br />

zu organisieren.<br />

Thomas, wird sich denn im<br />

nächsten Jahr etwas ändern,<br />

wenn das Kulturbüro die Organisation<br />

übernimmt?<br />

Thomas: Das kann ich noch gar<br />

nicht sagen, ich bin noch dabei<br />

zu lernen und täglich in Kontakt<br />

mit der Wista, mit Martin.<br />

Wir machen natürlich eine<br />

Nachbereitung.<br />

Stichwort Stimmung: Bei „Weihnachten<br />

im Stall“ sollen echte<br />

Tiere für Krippen-Stimmung<br />

sorgen. Lebende Tiere im<br />

Trubel des Weihnachtsmarkts –<br />

ist das noch zeitgemäß?<br />

Martin: Die Tiere sind Profis.<br />

Sie sind mit Menschen aufgewachsen<br />

und Therapietiere. Sie<br />

genießen es sichtlich, im Publikumsverkehr<br />

zu stehen. Der<br />

Zeitraum ist auch begrenzt,<br />

so dass die Tiere ihre Komfortzone<br />

behalten können. Ein<br />

Schaf namens Oskar ist dabei,<br />

der Esel heißt Mup und auch<br />

ein Schulhund wird anwesend<br />

sein. Dazu liest der Schauspieler<br />

Felix Meier Weihnachtsgeschichten.<br />

Ich versuche auch,<br />

jemanden zu finden, der mit<br />

den Anwesenden Weihnachtslieder<br />

singt. Ich habe schon die<br />

Adresse von zwei Gitarrenspielern,<br />

die das an anderen Orten<br />

in Gifhorn auch machen.<br />

Meistens wird ein Prinz draus!<br />

Jetzt Ihr Lieblingsstück<br />

wachküssen.<br />

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Habt Ihr ein persönliches Highlight<br />

auf dem Weihnachtsmarkt?<br />

Thomas: Da gab es schon so einige!<br />

Bei der Eröffnung etwa,<br />

da kam die Feuerwehr mit<br />

Band und Maskottchen Bruno<br />

Brenzlig vorbei – das fanden<br />

die Kinder natürlich super!<br />

Und auch weiterhin wird’s<br />

im Programm immer wieder<br />

Highlights geben: Kasperletheater,<br />

Gedichte, Events.<br />

Martin: Mein Highlight ist,<br />

Freunde zu treffen in Gifhorn.<br />

Für mich ist das das Alleinstellungsmerkmal<br />

hier, die<br />

Gifhornerinnen und Gifhorner<br />

zu treffen.<br />

Viele meiner Verwandten,<br />

Freundinnen, Freunde und<br />

Bekannten fahren, wenn sie auf<br />

einen Weihnachtsmarkt wollen, in<br />

die nächstgrößere Stadt. Darum<br />

mal ganz frech gefragt: Braucht<br />

Gifhorn überhaupt noch einen<br />

eigenen Weihnachtsmarkt?<br />

Martin: Aus meiner Sicht ist der<br />

Weihnachtsmarkt ein wesentliches<br />

Kulturgut für Gifhorn<br />

und eine tolle Gelegenheit, um<br />

Freunde und Bekannte zu treffen.<br />

Darum ein klares Ja!<br />

Für mich ist der Gifhorner<br />

Weihnachtsmarkt einfach ein<br />

authentischer Ort. Von Gifhornerinnen<br />

und Gifhornern<br />

für Gifhornerinnen und Gifhorner.<br />

Einfach selbstgemacht.<br />

Wenn man einen großen<br />

Weihnachtsmarkt will, für den<br />

sich Agenturen um Feuerwerk<br />

kümmern, ist das etwas anderes,<br />

als unsere Qualität mit<br />

Guter Bude, Selbstgemachtem<br />

und Ehrenamt, dem Posaunenchor<br />

und so vielem mehr. Es<br />

hat nicht die Quantität anderer<br />

Städte, aber Herzlichkeit. Aus<br />

Martin Ohlendorf (von links), Harald Grotjahn und Thomas Meinecke finden‘s<br />

im festlichen Wista-Wohnzimmer so richtig gemütlich. Foto: Marieke Eichner<br />

meiner Sicht eine Qualität in<br />

anderem Format.<br />

Wenn eine Agentur einen<br />

Weihnachtsmarkt mit Profis<br />

organisiert, ist das einer Großstadt<br />

angemessen. Aber ich bin<br />

der Meinung, dass in unserer<br />

Mittelstadt Gifhorn die Qualität<br />

im Selbstgemachten steckt.<br />

Das ist auch liebenswert.<br />

Thomas: Mal ganz ehrlich, Hand<br />

aufs Herz: Wenn es so langsam<br />

dunkel wird, dann ist das hier<br />

– Entschuldigung – ein echt<br />

geiles Feeling zwischen Kirche<br />

und Fachwerkfassaden.<br />

Ich sag‘s mal so: Ein kleiner<br />

Markt – aber oho. Da haben<br />

die Kolleginnen und Kollegen<br />

viel auf die Beine gestellt. Und<br />

meinen Kindern gefällt‘s auch<br />

(lacht)! Ich will das auch gar<br />

nicht mit den großen Städten<br />

vergleichen. Das ist eine andere<br />

Liga. Man muss erst mal hinfahren,<br />

einen Parkplatz finden,<br />

dann verliert man die Kinder<br />

oder Großeltern im Gedränge<br />

– das passiert in Gifhorn<br />

nicht. Hier kann man in Ruhe<br />

Bratwurst essen und gemütlich<br />

über den Markt schlendern.<br />

Von daher: Ja, Gifhorn<br />

braucht seinen Weihnachtsmarkt!<br />

Das sind wir den Gifhornerinnen<br />

und Gifhornern<br />

schuldig. Und auch, wenn<br />

manche sagen, er sei ja so<br />

klein: Rom wurde auch nicht<br />

an einem Tag erbaut. Das muss<br />

sich erst mal aufbauen.<br />

Unser Weihnachtsmarkt<br />

schweißt zusammen, da trifft<br />

man sich – das muss!<br />

16<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong> 17


Weihnachten in Gifhorn<br />

Weihnachten in Gifhorn<br />

Gifhorns Weihnachtsmarkt-Kalender<br />

St. Nicolai-Posaunenchor, Kasperletheater und Creeper 2 an Helgas Glühweinhütte<br />

So. 11.<strong>12</strong>.<br />

Kasperletheater<br />

15.30 und 17 Uhr,<br />

Wista-Wohnzimmer.<br />

Live-Musik:<br />

Die 3 lustigen 4<br />

16 bis 18 Uhr,<br />

Helgas Glühweinhütte.<br />

Live-Musik: Creeper 2<br />

16 bis 18 Uhr,<br />

Helgas Glühweinhütte.<br />

Di. 20.<strong>12</strong>.<br />

Posaunenchor der<br />

St. Nicolai-Kirche<br />

18.30 Uhr, Wista-Wohnzimmer.<br />

Großer Ansturm beim<br />

Kinderadventsmarkt<br />

Was Kinder lieben, das finden sie wo? Natürlich<br />

auf dem Kinderadventsmarkt. Für einen<br />

Tag rückte das winterliche Angebot in der Stadt<br />

unsere Jüngsten in den Mittelpunkt. Organisiert<br />

vom Bündnis für Familie, dem auch <strong>KURT</strong><br />

angehört, konnten die Kids sich am Basteltisch<br />

ausprobieren, dem Weihnachtsmann eine Postkarte<br />

schreiben oder bei zahlreichen Aktionen<br />

mitwirken. Alles war angepasst, selbstverständlich<br />

auch die Höhe der Buden, denn schließlich<br />

sollten dort auch die Kleinsten bestellen können.<br />

Zum Aufwärmen gab‘s Kinderpunsch, als Verpflegung<br />

Mini-Hotdogs, Popcorn und selbstgebackene<br />

Kekse. Yummy! <br />

Fotos: Michael Uhmeyer<br />

Di. 13.<strong>12</strong>.<br />

Posaunenchor der<br />

St. Nicolai-Kirche<br />

18.30 Uhr, Wista-Wohnzimmer.<br />

Mi. 14.<strong>12</strong>.<br />

Kasperletheater<br />

16.30 Uhr, Wista-Wohnzimmer.<br />

Sa. 17.<strong>12</strong>.<br />

Musik: Friedenskirche<br />

16 bis 18 Uhr,<br />

Wista-Wohnzimmer.<br />

So. 18.<strong>12</strong>.<br />

Kasperletheater<br />

15.30 und 17 Uhr,<br />

Wista-Wohnzimmer.<br />

Mi. 21.<strong>12</strong>.<br />

Kasperletheater<br />

16.30 Uhr, Wista-Wohnzimmer.<br />

Do. 22.<strong>12</strong>.<br />

Weihnachten im Stall<br />

16 Uhr, vor dem<br />

Kavalierhaus.<br />

„Das magische Dreieck II“<br />

Verkäufer<br />

– Bestens zufrieden –<br />

Käufer<br />

– Sehr zufrieden –<br />

Manfred Lippick<br />

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Weihnachten<br />

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18<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong> 19


Weihnachten in Gifhorn<br />

Weihnachten in Gifhorn<br />

So feiert Gifhorn seine<br />

winterliche Adventszeit<br />

Familie, Freunde, Verliebte – sie alle sieht man<br />

über Gifhorns Weihnachtsmarkt bummeln.<br />

Doch wo verweilen die Besucherinnen und Besucher<br />

am liebsten? Etwa beim Mühlenbrot,<br />

beim duftenden Glühwein? Oder bei den schwäbischen<br />

Spezialitäten von Hans-Jörg Bosch,<br />

dem früheren Chef des Ratsweinkellers? Tolle<br />

Aktionen wie das Kasperletheater und der Posaunenchor<br />

im Wista-Wohnzimmer sorgen für<br />

Abwechslung. Und wer es tierisch mag, der sollte<br />

sich vor der St. Nicolai-Kirche den Programmpunkt<br />

„Weihnachten im Stall“ anschauen. Denn<br />

bis zum 23. Dezember hat der Gifhorner Weihnachtsmarkt<br />

noch geöffnet. <br />

Fotos: Michael Uhmeyer<br />

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<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong> 21


Engagement<br />

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„Hol Dir Deine 3000 Euro“<br />

wird zum Mega-Erfolg<br />

Lebenshilfe Gifhorn hat schon mehr als 50 Spaßmacher gefunden und sucht weiter<br />

Engagement<br />

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„Hol Dir Deine 3000 Euro!“ – so heißt die großangelegte Aktion<br />

der Lebenshilfe Gifhorn. Und die legte Anfang Dezember direkt<br />

einen Traumstart hin. Mehr als 50 interessierte Bürgerinnen<br />

und Bürger meldeten sich, um zukünftig Zeit mit Menschen mit<br />

Beeinträchtigungen zu verbringen. Doch damit nicht genug: Noch<br />

vor Weihnachten findet am 17. Dezember in der Lebenshilfe Live,<br />

Steinweg 10 in der Fußgängerzone in Gifhorn, der nächste Termin<br />

statt. Weitere Zusatztermine, dann auch in der Lebenshilfe Live 2 in<br />

Wittingen, sind angekündigt. Genaue Daten stehen noch aus.<br />

Von Malte Schönfeld<br />

Mitarbeiterin Carolin Nguyen<br />

(links) und Lebenshilfe-Vorstand<br />

Sibylle Tolle-<br />

Sommer backen Waffeln für<br />

die Gäste.<br />

Foto: Michael Uhmeyer<br />

Der Aufruf, insgesamt 250<br />

Spaßmacherinnen und Spaßmacher<br />

zu finden, hatte zum<br />

ersten Termin mehr als 100<br />

Bürgerinnen und Bürger dazu<br />

bewegt, in die Lebenshilfe<br />

Live zu kommen – „ein voller<br />

Erfolg, mega!“, zeigte sich Dr.<br />

Tanja Heitling, Geschäftsführerin<br />

der Lebenshilfe<br />

Gifhorn, begeistert.<br />

Zum Start der Aktion<br />

wählte die Lebenshilfe<br />

den Internationalen<br />

Tag der Beeinträchtigung.<br />

Bei frisch gebackenen<br />

Waffeln und einem<br />

Strudel Sahne, heißem Glühwein<br />

und süßem Kinderpunsch<br />

sowie stimmungsvoller Weihnachtsmusik<br />

wurden die Gäste<br />

von den adventlich gestylten<br />

Mitarbeitenden, dem Vorstand<br />

und dem Elternbeirat der Lebenshilfe,<br />

die an diesem Tag<br />

ehrenamtlich im Einsatz waren,<br />

begrüßt und beraten.<br />

Bereits 52 Spaßmacherinnen<br />

und Spaßmacher fanden<br />

sich beim ersten Empfang in<br />

der Lebenshilfe Live in der<br />

Innenstadt – eine beachtliche<br />

Zahl. Ziel der Aktion ist,<br />

viele Bürgerinnen und Bürger<br />

im Landkreis Gifhorn zu finden,<br />

die mit Menschen in der<br />

Lebenshilfe Gifhorn ihr Hobby<br />

teilen möchten – und dabei<br />

ganz einfach bis zu 3000 Euro<br />

jährlich steuer- und abzugsfrei<br />

verdienen.<br />

Gitarre spielen und Tanzchoreographien<br />

einstudieren,<br />

ein gemeinsames Kaffeekränzchen<br />

oder ein lockerer Spaziergang<br />

– alle Hobbys sind für die<br />

Aktion „Hol Dir Deine 3000<br />

Euro!“ relevant – egal, wie speziell<br />

oder basal sie sind. „Wir<br />

suchen noch immer Spaßmacherinnen<br />

und Spaßmacher.<br />

Seid zu Gast bei Freunden,<br />

informiert Euch und meldet<br />

Euch bei uns“, lädt<br />

Dr. Tanja Heitling, die<br />

Geschäftsführerin der<br />

Lebenshilfe, ein – die<br />

große Zahl von 250<br />

Personen vor Augen.<br />

Personen wie Hartmut<br />

und Elke Rebuschat<br />

aus Grußendorf.<br />

„Wir waren gerade in der<br />

Stadt unterwegs“, erklär-<br />

Beide Daumen hoch: Die Mitarbeitenden der Lebenshilfe Gifhorn empfingen ihre Spaßmacherinnen und Spaßmacher<br />

zur Aktion „Hol Dir Deine 3000 Euro!“. Weitere Termine – auch in Wittingen – folgen.<br />

Foto: Hotopp Video Design<br />

ten sie. Da sahen die beiden<br />

die emsig arbeitenden Weihnachtselfen<br />

vor der Lebenshilfe<br />

Live und traten ein. Die<br />

Neugier war dann doch zu<br />

groß. Damit gesellte sich das<br />

Ehepaar zu Jennifer Bosse.<br />

Denn auch die Gifhornerin<br />

zeigte keinerlei Berührungsängste:<br />

„Ich finde die Idee der<br />

Lebenshilfe richtig gut. Dort,<br />

wo Hilfe gebraucht wird, mache<br />

ich mit. Und wenn<br />

es nur beim Einkaufen<br />

oder Aufräumen<br />

der Wohnung ist.“<br />

Daran wollte Geschäftsführerin<br />

Dr.<br />

Tanja Heitling auch<br />

noch einmal erinnern:<br />

„Es wird wieder Zeit<br />

für Solidarität. Und es<br />

geht nur um Eure Zeit.<br />

Es reicht schon, sich<br />

mit einer leistungsberechtigten<br />

Person zu unterhalten und<br />

einfach da zu sein und zuzuhören.<br />

Denn wenn jeder etwas<br />

Zeit spendet, dann haben die<br />

Menschen in der Lebenshilfe<br />

ein besseres Leben.“<br />

Wer also Spaßmacherin, wer<br />

Spaßmacher werden und dabei<br />

bis zu 3000 Euro im Jahr verdienen<br />

möchte, schaut einfach<br />

an den zukünftigen Terminen<br />

vorbei. Im Januar sind dann<br />

auch besonders die Schülerinnen<br />

und Schüler ab 15 Jahren<br />

und Auszubildende des Landkreises<br />

als Spaßmacher angesprochen,<br />

auf einen kurzen<br />

Plausch vorbeizuschauen.<br />

Des Weiteren soll es für<br />

alle Interessenten im Nordkreis<br />

Termine in der Lebenshilfe<br />

Live 2 in Wittingen,<br />

Bahnhofstraße 48, geben –<br />

jeweils einen im Januar<br />

und Februar.<br />

Aktion der Lebenshilfe<br />

Gifhorn: „Hol Dir Deine<br />

3000 Euro!“<br />

Samstag, 17. Dezember<br />

sowie 21. und 28. Januar<br />

jeweils 10.30 bis 13 Uhr<br />

Lebenshilfe Live<br />

Steinweg 10, Gifhorn<br />

22<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong>23


Seitenkopf<br />

Engagement<br />

Anzeige<br />

Martin Wrasmann als Nikolaus (von links) und Matthias Nerlich als Gifhorns Bürgermeister bedanken sich bei<br />

den Damen des Kinderladens für ihre ehrenamtliche Arbeit und überreichen zahlreiche Spenden. Foto: Michael Uhmeyer<br />

Unterstützung in der Not<br />

Im Kinderladen finden finanziell Hilfsbedürftige Kleidung, Spielzeug und mehr<br />

Der Kinderladen in Gamsen<br />

ist als Gemeinschaftsprojekt<br />

des Caritasverbandes für<br />

Stadt und Landkreis Gifhorn<br />

und des Malteser Hilfsdienst<br />

Gifhorn für bedürftige Personen<br />

mit Bedarfsnachweis und<br />

für diejenigen, bei denen das<br />

Geld knapp ist. Dort gibt‘s<br />

Baby- und Kinderbekleidung,<br />

Spielzeug, Kinderbücher, Kinderwagen<br />

und viele nützliche<br />

Dinge rund ums Kind. Auch<br />

Bekleidung für Eltern und<br />

Großeltern wird geboten.<br />

Darum nimmt der Kinderladen<br />

gern Spenden entgegen.<br />

„Zurzeit sind Kinderkleidung,<br />

Winterkleidung, Schuhe und<br />

Bettwäsche gefragt“, sagt Gaby<br />

Kraatz, Koordinatorin des Kinderladens.<br />

Wichtig dabei: Alle<br />

abzugebenen Dinge sollten in<br />

einem funktionsfähigen Zustand<br />

sein, denn das Aussortieren<br />

und Entsorgen bereitet<br />

den Ehrenamtlichen großen<br />

Aufwand. Für die bereits abgegebenen<br />

und alle zukünftigen<br />

Spenden bedankt sich der Kinderladen<br />

ganz herzlich!<br />

Am vergangenen Nikolaustag<br />

stand hoher Besuch ins<br />

Haus: Der Namensgeber des<br />

Tages, dessen Gesichtszüge<br />

unter dem Bart verdächtig an<br />

Martin Wrasmann erinnerten,<br />

sowie Bürgermeister Matthias<br />

Nerlich schauten vorbei. Der<br />

Bürgermeister überreichte<br />

Fußbälle, Zicklein-Kuscheltiere,<br />

Malstifte und Bücher, die<br />

der Kinderladen an die Kinder<br />

verschenken wird, die zum<br />

Einkauf kommen. Außerdem<br />

ließ er sich durch die Räume<br />

führen und bedankte sich für<br />

die ehrenamtliche Arbeit.<br />

Nikolaus Martin Wrasmann<br />

sicherte dem Bürgermeister<br />

zudem Spenden aus dem Kinderladen<br />

zu. Denn den Hilfstransport<br />

der Stadt, der am<br />

13. Dezember in die Ukraine<br />

fährt, unterstützt der Kinderladen<br />

ebenfalls.<br />

Kinderladen<br />

Im Paulsumpf 8a<br />

Gamsen<br />

Di. & Mi. 14 bis 16.30 Uhr<br />

Fr. 14 bis 17.30 Uhr<br />

Tel. 05371-9451340<br />

24<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong> 25


In die Ferne<br />

In die Ferne<br />

Eine außergewöhnliche Reise traten im September 16 Freunde aus Gifhorn an: Karsten Krause zeigte ihnen eine<br />

Diese Gifhorner träumen<br />

Elefanten, Reifenpannen und königliche Hotels: Karsten Krause zeigt seinen<br />

Welt von starken Wasserbüffeln, Pelikanen, krachenden Wasserfällen und unterhaltsamem Quad-Biking.<br />

immer noch von Namibia<br />

Freundinnen und Freunden ein für ihn ganz besonderes Land im Süden Afrikas<br />

Wenn man Karsten Krause fragt, wie Namibia riecht, überlegt er<br />

kurz. Dann sagt er: „Es riecht nach Dornenbüschen, Steppengras<br />

und Dung vom Wild.“ Nach 19 Reisen könnte man fast sagen, Namibia<br />

ist sowas wie der Sehnsuchtsort des Gifhorners. Und deshalb<br />

nimmt er immer wieder Freunde und Bekannte mit, um das ehemalig<br />

Deutsch-Südwestafrika genannte Land zu erkunden.<br />

Von Malte Schönfeld<br />

Namibischen Boden betrat<br />

Karsten Krause zum ersten Mal<br />

2003. Seine Freunde Michael<br />

Sydow und Dietmar Hennings<br />

luden den Gifhorner Zahnarzt,<br />

der zusammen mit seiner Frau<br />

Heike in der Südstadt eine Praxis<br />

führt, auf die eigene Farm<br />

ein. Die Sonnenuntergänge,<br />

die Weite, das Farmleben – da<br />

war‘s um Karsten geschehen.<br />

„Ich bin vom Afrika-Virus infiziert<br />

worden“, beschreibt es<br />

der Gifhorner schmunzelnd.<br />

Jeder Ort dieser Welt hat<br />

einen einzigartigen Zauber.<br />

Eine Anziehungskraft. In Namibia<br />

sind es für Karsten die<br />

Ursprünglichkeit, die Natur,<br />

Flora und Fauna. Daran hat<br />

sich bis heute nichts geändert.<br />

Und deswegen organisiert der<br />

Gifhorner immer wieder Reisen,<br />

um mit seinen Vertrau-<br />

ten diese Erlebnisse zu teilen.<br />

So geschehen im Herbst mit<br />

Schützenbrüdern, Oldtimer-<br />

Cracks und Freunden. Mit dabei<br />

waren Hartmut Röling und<br />

Frank Pohlner, Bernhard Kurt<br />

Schneider und Sonja Kling,<br />

Egidio Fiore und Sebastian<br />

Raulfs, Karl-Otto und Erika<br />

Lüder, Erich Misselhorn und<br />

Doris Duarte-Misselhorn, Michael<br />

und Inge Notbom sowie<br />

Beate Rockel und Sven Wiese.<br />

Und natürlich Ehefrau Heike.<br />

In Namibia landet die<br />

16-köpfige Crew – nach einem<br />

Zwischenstopp im äthiopischen<br />

Addis Abeba – auf<br />

dem Hochplateau des Hosea<br />

Kutako International Airport.<br />

Am Fuße des Flughafens, der<br />

40 Kilometer von der Hauptstadt<br />

Windhoek entfernt liegt,<br />

stehen Palmen so groß wie<br />

Mehrfamilienhäuser. Der September<br />

verspricht angenehm<br />

trockene Wintertage. Bevor die<br />

Tour auf den Vier-Rad-Getrieben<br />

der Geländewagen losgeht,<br />

deckt sich die Reisegruppe<br />

mit reichlich Proviant und klimafreundlicher<br />

Kleidung ein.<br />

In Namibia, so sagt Karsten,<br />

gibt es ein Sprichwort: Wenn<br />

Du durch das Land gefahren<br />

bist, ohne einen Platten zu haben,<br />

bist Du nicht richtig durch<br />

das Land gefahren. Um authentischen<br />

Urlaub brauchen<br />

sich die Gifhorner jedenfalls<br />

keine Sorgen zu machen: Nach<br />

nicht einmal 500 Kilometern<br />

müssen sie gleich doppelt wegen<br />

einer Panne halten. Insgesamt<br />

werden sie in 17 Tagen<br />

5000 Kilometer ereignisreiche<br />

Wegstrecke hinter sich lassen.<br />

Die Checkpoints für die Tour »<br />

26<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong> 27


In die Ferne<br />

In die Ferne<br />

» sind unterschiedliche Farmen<br />

und Lodges, also gebuchte<br />

Hütten in den<br />

Savannen.<br />

Die erste Übernachtung<br />

auf der Heusis<br />

River Lodge. Abends<br />

auf der Veranda,<br />

ein kühles Getränk<br />

auf dem Tisch. Was<br />

die Gifhorner nicht<br />

ahnen: In Sichtweite<br />

pirschen sich Giraffen,<br />

Zebras und Antilopen an<br />

ihre Wasserstelle. Wahnsinn!<br />

Das sind schon andere<br />

Kaliber als Eichhörnchen,<br />

Feldhase und Rotkehlchen.<br />

Für Karsten Krause ist die<br />

Lodge aber noch etwas anderes:<br />

eine Erinnerung an seine<br />

alten Freunde Michael und<br />

Dietmar, die inzwischen beide<br />

verstorben sind. „Ich bin praktisch<br />

der Übriggebliebene aus<br />

dem Triumvirat“, erklärt der<br />

Gifhorner. Groß ist deswegen<br />

die Wiedersehensfreude zwischen<br />

Karsten, Martha und Salonika.<br />

Seit Jahrzehnten halten<br />

die beiden Frauen auf der Heusis<br />

River Lodge die Stellung,<br />

sie und ihre Arbeit sind nicht<br />

wegzudenken. Die Drei fallen<br />

sich in die Arme.<br />

Nach dem Morgenkaffee<br />

geht‘s in die Geländewagen<br />

und zurück auf die Strecke. In<br />

den Folgetagen führt Karsten<br />

die Gruppe bis in das tropische<br />

Fünf-Länder-Eck der Sambesi-Region,<br />

die Namibia, Angola,<br />

Botswana, Sambia und<br />

Simbabwe voneinander trennt.<br />

Die Gifhorner und der Klotz<br />

aus dem All: 1920 wurde bei<br />

Grootfontein in Namibia<br />

ein 60 Tonnen schwerer<br />

Eisenmeteorit entdeckt.<br />

Bis vor wenigen<br />

Jahren hat man dieses<br />

Gebiet noch ganz<br />

selbstverständlich als<br />

Caprivi-Zipfel bezeichnet,<br />

benannt<br />

nach dem deutschen<br />

Reichskanzler von 1890<br />

bis 1894 Leo von Caprivi.<br />

Um seine Kolonien –<br />

Deutsch-Südwestafrika und<br />

Deutsch-Ostafrika, heute Namibia<br />

auf der einen Seite und<br />

Tansania, Ruanda, Burundi<br />

und das Kionga-Dreieck auf<br />

der anderen – strategisch miteinander<br />

zu verbinden, nahm<br />

Reichskanzler Caprivi den Zipfel<br />

in den Helgoland-Sansibar-<br />

Vertrag von 1890 zwischen<br />

dem Deutschen Reich und dem<br />

Vereinigten Königreich auf. So<br />

kam die Region in deutsche<br />

„Schutzherrschaft“ und zu ihrem<br />

Namen.<br />

Nach dem Ende des Ersten<br />

Weltkriegs und den 1919<br />

im Versailler Vertrag festgehaltenen<br />

Abtretungen deutscher<br />

Gebiete wurde Namibia<br />

als Mandatsgebiet 1920 vom<br />

Völkerbund Südafrika überantwortet.<br />

Vorangegangen<br />

waren 35 Jahre deutscher<br />

Kolonialisierung, deren blutige<br />

Klimax der Völkermord<br />

an den Herero und<br />

den Nama von 1904<br />

bis 1908 war.<br />

Noch heute<br />

sind die deutsche<br />

Kolonialzeit, ihr<br />

Rassismus und<br />

die Gewalttaten<br />

nicht vernünftig<br />

aufgearbeitet.<br />

Dazu stehen noch<br />

immer zahlreiche<br />

Werke an Raubkunst in<br />

deutschen Museen und sind<br />

Teil von privaten Sammlungen.<br />

Auch in der Gifhorner Reisegesellschaft<br />

ist das Thema<br />

gewesen, sagt Karsten: „Wir<br />

haben uns mit der Geschichte<br />

des deutschen Kolonialwesens<br />

und dem<br />

Gräuel auseinandergesetzt.“<br />

Was ihm ausgesprochen gefällt:<br />

„Die Bevölkerung ist dennoch<br />

sehr deutsch-freundlich,<br />

die Leute nehmen einen sehr<br />

gut an.“ Sogar das namibische<br />

Essen sei dem europäischen<br />

Zwei Eindrücke Namibias: Die vom Aussterben<br />

bedrohten Afrikanischen Elefanten und Karstens<br />

Frau Heike vor dem Victoria Falls Hotel, in<br />

dem bereits britische Monarchen nächtigten.<br />

ähnlich: Gemüse, Kartoffeln,<br />

Wildfleisch. Nur mit dem Unterschied,<br />

dass Wildfleisch in<br />

Namibia Gnu, Springbock oder<br />

Krokodil bedeuten kann.<br />

Besonderen Luxus erlebt die<br />

Gruppe im ehrwürdigen Victoria<br />

Falls Hotel. Das 1904 im<br />

edwardianischen Stil erbaute »<br />

Frohe Weihnachten<br />

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<strong>KURT</strong>29


In die Ferne<br />

Gesundheit<br />

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» Hotel beherbergte schon britische<br />

Könige, die ausgezeichnete<br />

Eleganz ist ikonisch.<br />

Inmitten beruhigender<br />

Lilienteiche und Palmen<br />

außen sowie Himmelbetten<br />

und goldgerahmter<br />

Spiegel im Innern<br />

„riecht man die Historie.<br />

Das Victoria Falls hat den<br />

Charme des vergangenen<br />

Jahrhunderts, und es gehört<br />

zu den 100 besten Hotels der<br />

Welt“, zählt Karsten auf.<br />

In den Weiten der Savanne<br />

und des Farmlandes begegnen<br />

die Gifhorner schließlich allem,<br />

was sich ein unbedarftes<br />

Kind mit einem Bilderbuch in<br />

den Händen unter dem Kontitent<br />

Afrika vorstellt: Elefanten,<br />

Löwen, Flusspferde. Ein Quintett<br />

an Junggesellen-Elefanten<br />

pulverte sich nur wenige Meter<br />

entfernt mit Sand den breiten<br />

Rücken ein, die Dickhäuter kamen<br />

so nah, dass einige schon<br />

Bedenken hatten. „Alle saßen<br />

da mit großen Kinderaugen“,<br />

schildert Karsten. In der Küstenstadt<br />

Swakopmund, dort,<br />

wo Namibia an den Atlantik<br />

grenzt, unternimmt die Reisegruppe<br />

eine Safari in der<br />

Bucht, sie sieht Delfine und<br />

Robben, die sogar aus der<br />

Tiefe pfeilschnell bis ins Boot<br />

gesprungen kommen. Ein Teil<br />

der Reisenden setzt sich zurück<br />

an Land auf Quads und<br />

peitscht wie in der Rallye Dakar<br />

über leuchtende Dünenberge.<br />

Die rot-orange Farbe<br />

wird durch das Eisenoxid im<br />

Sand hervorgerufen. Je intensiver<br />

das Rot einer Düne,<br />

desto älter ist sie. In Sossusvlei<br />

Sonnenuntergang in Namibia:<br />

Die Fischerei und das Reisen per<br />

Boot sind im südafrikanischen<br />

Staat noch weit verbreitet.<br />

stehen die Gifhorner in<br />

einer Salzpfanne und vor<br />

Dünen, deren Sand bis zu<br />

fünf Millionen Jahre alt<br />

ist. Prähistorisch!<br />

Das ist auch der Grund,<br />

warum Karsten Krause seinen<br />

Freunden Namibia zeigen<br />

möchte. „Es wird immer Ecken<br />

geben, die ich noch nicht kenne.<br />

Die sich verändert haben“,<br />

erzählt der Gifhorner, der auch<br />

schon für den gemeinnützigen<br />

Verein Zahnärzte ohne Grenzen<br />

in Namibia unterwegs<br />

war. „Ich werde weiterhin in<br />

dieses Land reisen.“ Denn was<br />

bleibt einem auch anderes übrig,<br />

wenn die Sehnsucht wieder<br />

zu groß wird. Und außerdem<br />

scheint es so, als würde<br />

„Krause-Tours“ gut ankommen.<br />

Denn dieser Urlaub wirkt<br />

nach. „Sie haben mir gesagt,<br />

dass sie zu Hause noch immer<br />

von Namibia träumen.“<br />

Entspannte Mütter und entspannte Babys<br />

Denise Streich und Kira-May Krüger klären mit Gelassen Stillen junge Mütter auf<br />

So viele Mythen zum Stillen<br />

haben sich gehalten, dass junge<br />

Mütter heutzutage verwirrter<br />

denn je sind – mache ich<br />

bei meinem Kind alles richtig?<br />

Eine schöne Stillzeit, bei der<br />

sich Mutter und Baby wohlfühlen,<br />

ist natürlich, aber nicht<br />

selbstverständlich. Mama und<br />

Baby müssen es zusammen<br />

lernen. Jede Stillbeziehung ist<br />

einzigartig und auch einzigartig<br />

perfekt. Um diese Fertigkeiten<br />

zu lehren und mit den Ammenmärchen<br />

aufzuräumen,<br />

haben sich Denise Streich und<br />

Kira-May Krüger zusammengetan.<br />

Ihre Still- und Laktationsberatung<br />

startet im Januar.<br />

„Immer mehr Mütter stillen<br />

wieder“, wissen Denise und<br />

Kira-May. In Städten wie Hamburg<br />

oder Berlin sei deswegen<br />

die Stillvorbereitung von ausgebildeten<br />

Frauen ein großes<br />

Thema. In Gifhorn allerdings<br />

noch nicht. Das wollen Denise<br />

und Kira-May nun ändern.<br />

Die Angst, etwas falsch zu<br />

machen, mögliche Schmerzen,<br />

schlaflose Nächte – zu stillen<br />

ist kein Wattepusten. „Ich<br />

hätte mir selbst einen Vorbereitungskurs<br />

gewünscht“, gibt<br />

Denise zu. Denn die Bedenken<br />

müssen nicht sein. Schließlich<br />

Sie klären werdende und junge Mamas auf: Denise Streich (links) und<br />

Kira-May Krüger sind die Gründerinnen von Gelassen Stillen. Foto: Michael Uhmeyer<br />

kann das Stillen unvergleichlich<br />

schöne Momente wecken<br />

und die Bindung zwischen<br />

Mutter und Kind stärken.<br />

Das Angebot von Gelassen<br />

Stillen soll keine Konkurrenz<br />

zu Hebammen sein, gestützt<br />

wird sich auf Studien und nicht<br />

auf gefühlte Wahrheiten. „Die<br />

Mütter sollen Eigenentscheidungen<br />

treffen. Wir beraten<br />

auch Mamas, die sich gegen<br />

das Stillen entschieden haben“,<br />

betonen Denise und Kira-May.<br />

Die Stillvorbereitungskurse<br />

starten am 20. Januar in<br />

Gifhorn und am 23. Januar<br />

in Isenbüttel, zwei Termine<br />

à zwei Stunden sind geplant.<br />

Anmeldungen erfolgen online<br />

oder per Telefon. Und wer sich<br />

noch unsicher ist, sollte unbedingt<br />

einen Blick auf den informativen<br />

Instagram-Account<br />

von Gelassen Stillen werfen.<br />

Gelassen Stillen<br />

Still- und Laktationsberatung<br />

Denise Streich<br />

Tel. 0151-57942368<br />

denise@gelassen-stillen.de<br />

Kira-May Krüger<br />

Tel. 0160-2055722<br />

kiramay@gelassen-stillen.de<br />

www.gelassen-stillen.de<br />

Gelassen Stillen<br />

mit Denise und Kira-May<br />

× Stillberatung<br />

× Stillvorbereitungskurs<br />

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Denise<br />

Kira-May<br />

Still- & Laktationsberaterin<br />

Still- & Laktationsberaterin<br />

denise@gelassen-stillen.de<br />

kiramay@gelassen-stillen.de<br />

0151 57 94 23 68<br />

0160 20 55 722<br />

30<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong> 31<br />

@gelassen.stillen


Tierische Freunde<br />

Tierische Freunde<br />

Lieber adoptieren<br />

statt ignorieren<br />

<strong>KURT</strong>s Praktikanten verbringen einen Tag hinter den Kulissen im Tierheim Ribbesbüttel<br />

Süße Katzen knuddeln, mit nicht ganz so kleinen Hunden schmusen<br />

und danach das Katzenklo sauber machen, während um uns herum<br />

der Katzentumult ausbricht. Das haben wir, die beiden <strong>KURT</strong>-Praktikanten<br />

Pauline Stapel und Vincent Borawski, heute alles erlebt.<br />

Jedem ist wohl bekannt, welche Aufgaben ein Tierheim hat, aber<br />

wir wollten uns das alles mal genauer angucken – begleitet uns bei<br />

unserem Tag im Tierschutzzentrum in Ribbesbüttel.<br />

Von Pauline Stapel<br />

und Vincent Borawski<br />

Beim Eintreten begrüßen uns<br />

rechts hinter einem Zaun direkt<br />

ein paar Hunde, die gerade<br />

draußen sind – nur einige<br />

von vielen, die im Tierheim<br />

leben. Anfangs gab es nur den<br />

Tierschutzverein, der 1978 gegründet<br />

wurde. Das Tierheim,<br />

so wie es heute besteht, gibt es<br />

seit 1989. Bei unserer Ankunft<br />

werden wir von sechs Mitarbeiterinnen<br />

und einer Praktikantin<br />

in Empfang genommen<br />

und sind bei der Aufgabenverteilung<br />

dabei. Es gibt doch<br />

mehr zu tun, als wir dachten.<br />

Jedes Tier braucht Pflege<br />

und genügend Zeit draußen,<br />

dafür gibt es drei Auslaufbereiche<br />

für die Hunde. Sabine<br />

Hölter, die seit 22 Jahren im<br />

Tierheim arbeitet und stellvertretende<br />

Leiterin ist, erklärt<br />

uns, dass jeder Hund mindestens<br />

einmal am Tag aus dem<br />

Zwinger kommt.<br />

Manche Zwinger haben einen<br />

angrenzenden Außenbereich.<br />

So können diese Hunde<br />

rund um die Uhr selbst entscheiden,<br />

ob sie gerade rausgehen<br />

möchten oder lieber<br />

drinnen bleiben. Die Hunde<br />

werden zusätzlich von einem<br />

Hundetrainer betreut und bekommen<br />

das Hunde-Einmaleins<br />

beigebracht. Allzu große<br />

Sorgen um die häuslichen Manieren<br />

eines Hundes braucht<br />

man sich also nicht zu machen.<br />

Die Katzen haben angrenzend<br />

an ihr Innengehege einen<br />

Außenbereich. Beides wird<br />

täglich gesäubert. Beim Eintreten<br />

in die Katzenzimmer<br />

springt uns zur Begrüßung der<br />

getigerte Kater Kelloggs auf<br />

die Schultern und jagt uns den<br />

Schreck unseres Lebens ein.<br />

Neben den vielen Spielzeugen<br />

und Kletterbäumen für die<br />

Katzen steht noch eine Bank<br />

im Zimmer. Diese eignet sich<br />

besonders, um mit den Kleinen<br />

zu schmusen.<br />

Sabine erklärt uns, dass die<br />

Katzen im Tierheim in der<br />

Mehrheit sind. „Es gibt einfach<br />

zu viele wild oder freilebende<br />

Katzen, die sich unkontrolliert<br />

vermehren. Ende April bis<br />

Anfang Herbst bekommen wir<br />

am meisten Katzen, da dies<br />

die Zeit ist, in der sie ihre Jungen<br />

bekommen. Mit so vielen<br />

Jungtieren wird der Platz dann<br />

Pauline Stapel und Vincent Borawski absolvierten ein Praktikum in der <strong>KURT</strong>-Redaktion – und schauten für ihre<br />

erste Reportage einen Tag lang im Tierschutzzentrum in Ribbesbüttel vorbei.<br />

Fotos: Pauline Stapel<br />

auch mal knapp.“ Wichtig sei<br />

den Tierheim-Mitarbeiterinnen,<br />

sich viel mit den Tieren<br />

zu beschäftigen, betont Sabine.<br />

Deshalb müssen die Hunde,<br />

bevor sie etwas zu Fressen bekommen,<br />

mit dem jeweiligen<br />

Mitarbeiter interagieren, also<br />

sie angucken und sich ruhig<br />

hinsetzten. „Dies fördert die<br />

Verbindung zwischen Mensch<br />

und Tier“, erklärt sie.<br />

Uns erstaunt das strikte<br />

Auswahlverfahren beim Adop-<br />

tieren eines Tieres. Es wird besonders<br />

darauf geachtet, dass<br />

Mensch und Tier zueinander<br />

passen und sie langfristig gut<br />

miteinander auskommen. Es<br />

werden unter anderem „Dates“<br />

arrangiert und bei Hunden<br />

Treffen zum Gassi gehen vereinbart.<br />

So wird noch, bevor<br />

der Hund zu Hause einzieht,<br />

sichergestellt, dass sich<br />

Mensch und Tier charakterlich<br />

gut ergänzen. „Das Ziel ist es<br />

immer, dass die Tiere ein langfristiges<br />

Zuhause bekommen,“<br />

erläutert Sabine.<br />

Im Ribbesbütteler Tierheim<br />

gibt es mehrere Katzenhäuser,<br />

um die Katzen gut untereinander<br />

aufzuteilen. Unser Lieblingshaus<br />

ist natürlich das mit<br />

den Babykatzen, wobei diese<br />

sehr scheu sind und man in den<br />

anderen Häusern viel besser<br />

mit den Katzen spielen kann.<br />

Neben zahlreichen Katzenklos<br />

gibt es an fast jeder Ecke<br />

Spielzeuge für die Katzen »<br />

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<strong>KURT</strong> 33


Tierische Freunde<br />

Tierische Freunde<br />

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» sowie mehrere<br />

Höhlen, damit<br />

sich die Kleinen<br />

auch ordentlich<br />

entspannen können.<br />

Der Spielzeugball<br />

mit einer<br />

Glocke ist besonders<br />

beliebt: Wenn<br />

der Ball einmal anfängt<br />

zu rollen gibt es<br />

kein Halten mehr für die<br />

kleinen Flitzer.<br />

Während der Pandemie<br />

wollten viele Menschen ein<br />

Haustier bei sich aufnehmen.<br />

Da wurde dann besonders<br />

streng darauf geachtet, ob die<br />

Gefahr besteht, dass die Tiere<br />

nach Lockerung der Beschränkungen<br />

nicht doch wieder zurückgegeben<br />

werden könnten.<br />

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Wer seine Einsamkeit mit<br />

einem Tier vertreiben wollte<br />

und dies nur für die Zeit von<br />

Home-Office artgerecht versorgen<br />

konnte, bekam keines.<br />

Und wie sieht‘s mit Spenden<br />

aus? Was ist da geeignet?<br />

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Kälte- und Wärmetherapie<br />

Faszien Massagen<br />

Bobath-Therapie für Kinder<br />

Hausbesuche<br />

und vieles mehr...<br />

Am liebsten hätten Pauline und<br />

Vincent alle Stubentiger aus<br />

dem Ribbesbütteler Tierheim<br />

mit nach Hause genommen.<br />

„Wenn es fürs eigene Tier<br />

noch gut ist, ist es für<br />

uns auch gut“, sagt Sabine.<br />

„Es dürfen also auch<br />

gerne gebrauchte Sachen<br />

sein, aber bitte in einem guten<br />

Zustand.“ Neben Futter<br />

und Geld werden auch Medikamente<br />

gespendet.<br />

Am Ende unseres Besuchs<br />

haben wir es leider nicht geschafft,<br />

alle Katzen mitzunehmen<br />

– da waren unsere Jacken<br />

dann doch nicht groß genug.<br />

Tierschutzzentrum Ribbesbüttel<br />

www.tierschutz-gifhorn.de<br />

Wir wünschen<br />

frohe Weihnachten<br />

und einen<br />

guten Rutsch!<br />

Nach der Futterumstellung mit der Barfing-Methode braucht der Französiche-Bulldog-Rüde Sunny (links) von<br />

Jennifer Nicklas keine Medikamente mehr. Auch der Continental Bulldogge Oskar schmeckt‘s.<br />

Foto: Michael Uhmeyer<br />

Wieder quietschfidel dank Barfing<br />

Hunde-Ernährungsberaterin Jennifer Nicklas erklärt die artgerechte Fütterung<br />

Nach vielen verzweifelten Tierarztbesuchen<br />

mit ihrer Französischen<br />

Bulldogge Sunny dachte<br />

sich Jennifer Nicklas: „Das<br />

kann doch nicht alles sein!“<br />

Aufgrund von Allergien und<br />

teilweise blutig gekratztem<br />

Hautausschlag musste Hund<br />

Sunny täglich Medikamente<br />

nehmen. „Er hat nur noch geschlafen<br />

und war nicht mehr<br />

lebhaft.“<br />

Heute düst Sunny wieder<br />

quietschfidel durch die Gegend<br />

– ganz ohne Medikamente.<br />

Denn seine Hundemama<br />

Jennifer Nicklas ist zertifizierte<br />

Ernährungsberaterin mit<br />

dem Schwerpunkt Barfing.<br />

„Das steht für biologisch artgerechtes<br />

rohes Futter, also mit<br />

frischen Lebensmitteln.“<br />

Schließlich ist eine ausgewogene<br />

Ernährung für Tiere<br />

genauso wichtig wie für Menschen.<br />

„Wer sein Kind jeden<br />

Tag mit Dosenravioli füttert,<br />

kann sich vorstellen, wie gut es<br />

mit Nährstoffen versorgt ist“,<br />

vergleicht Jennifer Nicklas.<br />

Beim Barfing soll mit frischen<br />

Zutaten gewährleistet werden,<br />

dass das Futter keine schädlichen<br />

Stoffe enthält. „Der Hund<br />

ist von Natur aus ein Fleischfresser,<br />

das Verdauungssystem<br />

ist darauf ausgerichtet“, so<br />

Jennifer Nicklas. „Das meiste<br />

Fertigfutter enthält aber 60 bis<br />

80 Prozent Getreide und Kohlenhydrate<br />

– ganz abgesehen<br />

von den Konservierungsstoffen,<br />

Geschmacksverstärkern<br />

und Schlachtabfällen.“ Sie<br />

empfiehlt dazu das Buch „Katzen<br />

würden Mäuse kaufen –<br />

Wie die Futterindustrie unsere<br />

Tiere krank macht“.<br />

Durch frische Zubereitung<br />

könne beim Barfing individuell<br />

auf die Bedürfnisse des<br />

Hundes eingegangen werden,<br />

erklärt Jennifer Nicklas. „Deshalb<br />

möchte ich die Tiere vor<br />

Ort kennenlernen.“ Von Figur<br />

und Aktivität hängt ab, wie das<br />

Futter zusammengestellt wird.<br />

„Ein aufgedrehter Jack Russell<br />

braucht eben mehr Energie als<br />

ein gemächlicher Hund.“<br />

Jennifer Nicklas<br />

Ernährungsberatung für Hunde<br />

mit dem Schwerpunkt Barfing<br />

Tel. 0152-59347693<br />

barf-nicklas@web.de<br />

34<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong> 35


Bauen & Wohnen<br />

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Im Winter warm –<br />

im Sommer kühl<br />

Die Gifhorner Firma Glasbau Lehner hilft mit<br />

Wärmeschutz-Isolierglas beim Energiesparen<br />

Draußen prasselt der Regen, Wind und Wetter pfeifen die Kälte unter<br />

Mantel, Mütze und Schal. Da möchte man es drinnen gemütlich<br />

warm haben. Damit man dafür nicht die Heizungen dauerhaft auf<br />

Hochtouren laufen lassen muss, gibt‘s Wärmeschutz-Isoliergläser<br />

für Fenster. Die reflektieren die Raumwärme zurück nach innen.<br />

Im Sommer reduzieren sie außerdem das Aufheizen durch Sonneneinstrahlung.<br />

Das spart Energie beim Heizen und beim Klimatisieren.<br />

Karsten Momberg und sein Team von Glasbau Lehner aus<br />

Gifhorn bauen die Wärmeschutz-Isoliergläser ein.<br />

Bauen & Wohnen<br />

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Karsten Momberg,<br />

der Inhaber von Glasbau Lehner aus<br />

Gifhorn, weiß, wie mit hochmodernem Wärmeschutz-Isolierglas<br />

sowohl im Winter als auch<br />

im Sommer Energie gespart werden kann.<br />

Foto: Michael Uhmeyer<br />

Von Marieke Eichner<br />

„Energiekosten sparen mit<br />

wenig Aufwand – da sind Sie<br />

bei uns genau richtig“, informiert<br />

Karsten Momberg,<br />

Inhaber von Glasbau Lehner<br />

aus Gifhorn. „Oft lassen sich<br />

durch den Austausch der reinen<br />

Glasscheiben im Fenster<br />

schon jede Menge Energiekosten<br />

sparen“, erklärt er.<br />

und die Wärme bleibt drin!<br />

Energie sparen mit<br />

neuem Wärmeschutzglas.<br />

Hochmoderne Wärmeschutz-Isoliergläser<br />

reflektieren<br />

nämlich die Raumwärme<br />

effektiv zurück nach innen.<br />

Und als Sonnenschutzglas<br />

reduzieren sie sogar<br />

zusätzlich das Aufheizen<br />

durch Sonneneinstrahlung.<br />

„Das Thema der<br />

nächsten Jahre“, ist sich der<br />

Inhaber von Glasbau Lehner<br />

sicher.<br />

Optisch von herkömmlichen<br />

Scheiben kaum zu unterscheiden,<br />

leisten die Wärmeschutz-<br />

Isoliergläser einen permanenten<br />

Sonnenschutz, den man<br />

– anders als bei Lamellenanlagen<br />

oder Gardinen – nicht<br />

öffnen und schließen muss.<br />

„Immer mehr Gebäude werden<br />

im Sommer teuer mit Klimaanlagen<br />

gekühlt“, führt Karsten<br />

Momberg aus. „Hier hilft<br />

das Sonnenschutzglas teure<br />

Energie zu sparen.“<br />

Egal ob das Fenster aus<br />

Aluminium, Holz oder Kunststoff<br />

ist: „In der Regel ist der<br />

Scheibentausch ohne viel<br />

Dreck und Lärm in kurzer<br />

Zeit erledigt“, berichtet der<br />

Inhaber von Glasbau Lehner.<br />

„Wenn nötig bekommen<br />

Sie natürlich auch komplette<br />

Fenster und Türen bei uns.“<br />

Denn seit mehr als 25 Jahren<br />

ist Glasbau Lehner „Ihr<br />

verlässlicher Partner für<br />

Gifhorn und Umgebung“ – ob<br />

Glasschiebeanlage, Überdachung<br />

aus Glas und Kunststoff,<br />

individuelle Duschanlage oder<br />

Glas in jeder Farbe für<br />

Küche, Bad oder Wandverkleidung.<br />

„Egal wie groß oder<br />

klein Ihr Anliegen ist,<br />

das Team um Inhaber Momberg<br />

und Glasermeister Marco<br />

Lehner kümmert sich darum“,<br />

bekräftigt der Chef. Selbst<br />

im Notfall ist das Team dank<br />

24-Stunden-Notdienst stets<br />

zur Stelle.<br />

Glasbau Lehner<br />

Hugo-Junkers-Straße 8, Gifhorn<br />

Tel. 05371-71816<br />

info@glasbau-lehner.de<br />

www.glasbau-lehner.de<br />

Hugo-Junkers-Str. <strong>KURT</strong><br />

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36<br />

<strong>KURT</strong> 37


Stolpersteine<br />

Stolpersteine<br />

Zwangssterilisiert<br />

wegen „Schwachsinn“<br />

NS-Opfer Hans Löwenstein lebte im Kästorfer Erziehungsheim Rischborn<br />

Stolpersteine erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus in<br />

und aus Gifhorn – ihre Biographien stellt <strong>KURT</strong> in einer Serie vor.<br />

Diesmal geht es um Hans Löwenstein, der als 14-Jähriger ins Kästorfer<br />

Erziehungsheim Rischborn kam und vom Amtsarzt mehrfach<br />

untersucht wurde. Die dritte Diagnose lautete: „angeborener<br />

Schwachsinn“. Infolge der Behandlung wurde Hans Löwenstein<br />

– wie viele andere im Erziehungsheim – zwangssterilisiert. Seine<br />

Geschichte erzählt Historiker Dr. Steffen Meyer<br />

in einem Gastbeitrag für <strong>KURT</strong>.<br />

Von Steffen Meyer<br />

Hans Löwenstein wurde am<br />

29. März 1919 geboren. Er<br />

hatte zwei ältere Schwestern<br />

und wuchs bei seiner<br />

alleinerziehenden<br />

Mutter in Hannover<br />

auf. Der Vater verstarb<br />

1921 an einer<br />

im Ersten Weltkrieg<br />

erlittenen<br />

Verletzung.<br />

Hans Löwenstein<br />

ging auf<br />

eine Hilfsschule<br />

und kam am<br />

25. Januar 1934<br />

auf Weisung<br />

des Städtischen<br />

Jugendamtes<br />

Hannover in das Erziehungsheim<br />

Rischborn. Hier wurde<br />

er von Landesmedizinalrat<br />

Dr. Walter Gerson psychiatrisch<br />

untersucht, der sich Anfang<br />

Februar mehrere Tage in<br />

Kästorf aufhielt, um psychiatrische<br />

Untersuchungen im<br />

Erziehungsheim und in der<br />

Arbeiterkolonie vorzunehmen.<br />

Walter Gerson diagnostizierte<br />

bei dem damals 14-jährigen<br />

Jungen eine erhebliche Milieuschädigung<br />

und Debilität. Er<br />

bezeichnete ihn als „Muttersöhnchen“<br />

und äußerte den<br />

Verdacht, dass Hans Löwenstein<br />

psychopathische Züge erkennen<br />

lasse. Gerson empfahl<br />

zwar eine Anzeige im Sinne des<br />

Gesetzes zur Verhütung erbkranken<br />

Nachwuchses, aber<br />

keine Antragstellung.<br />

Im Mai 1934 musste sich<br />

Hans Löwenstein im Rahmen<br />

einer weiteren psychiatrischen<br />

Untersuchung bei Walter Gerson<br />

vorstellen, der danach nur<br />

knapp notierte: „Entwicklung<br />

abwarten.“ Anschließend lebte<br />

Löwenstein zusammen mit<br />

rund 50 anderen Jugendlichen<br />

im Erziehungsheim, bis ihn die<br />

Einrichtung am 19. Februar<br />

1935 als landwirtschaftlichen<br />

Gehilfen zu einem Bauern in<br />

Dienst gab. Was genau auf dem<br />

Diese Aufnahme von Hans Löwenstein (oben rechts) ist<br />

sehr wahrscheinlich in den 50er Jahren entstanden.<br />

38 <strong>KURT</strong><br />

Jugendliche des<br />

Erziehungsheims mit<br />

Hausmutter und Hauswirtschaftsgehilfin<br />

beim Bohnen schnippeln<br />

im Jahr 1937.<br />

Foto: Sammlung Archiv<br />

der Dachstiftung Diakonie<br />

Hof in der Ortschaft Osloß geschah,<br />

muss unklar bleiben; offenbar<br />

ergriff Hans Löwenstein<br />

eines Tages die Flucht, denn<br />

am 22. September 1935 kehrte<br />

er aus dem Gefängnis zurück<br />

ins Erziehungsheim.<br />

Wenige Wochen später erfolgte<br />

die dritte psychiatrische<br />

Untersuchung in den Kästorfer<br />

Anstalten und jetzt, am 5. Dezember<br />

1935, fertigte Walter<br />

Gerson ein Sterilisationsgutachten<br />

an. Gerson bezeichnete<br />

Löwenstein als erheblich<br />

schwachsinnigen, moralisch<br />

minderwertigen und psychopathischen<br />

Jugendlichen und<br />

diagnostizierte „Angeborener<br />

Schwachsinn“, nach den Kriterien<br />

des Gesetzgebers eine<br />

Erbkrankheit, die es durch Unfruchtbarmachung<br />

„auszumerzen“<br />

galt. Am 18. Dezember<br />

1935 reichte Anstaltsvorsteher<br />

Martin Müller das psychiatrische<br />

Gutachten beim Gifhorner<br />

Gesundheitsamt ein und<br />

bat Amtsarzt Dr. Bernhard<br />

Franke darum, einen Antrag<br />

auf Unfruchtbarmachung zu<br />

Wenn Bauzinsen<br />

steigen, ist<br />

Bausparen die Lösung.<br />

stellen. Franke kam der Bitte<br />

nach und leitete alle Unterlagen<br />

an das Erbgesundheitsgericht<br />

Hildesheim weiter,<br />

das am 26. März 1936 die Unfruchtbarmachung<br />

von Hans<br />

Löwenstein beschloss. Gegen<br />

den Beschluss legte die Mutter<br />

von Hans Löwenstein Beschwerde<br />

ein, was bei Bewohnern<br />

der Kästorfer Anstalten<br />

sehr selten vorkam. Das Erbgesundheitsobergericht<br />

Celle<br />

befasste sich mit dem Fall und<br />

wies am 5. Mai 1936 ohne Anhörung<br />

des Betroffenen die<br />

Beschwerde zurück. Landesmedizinalrat<br />

Walter Gerson sei<br />

besonders berufen, Schwachsinn<br />

zu erkennen, hieß es in<br />

der Begründung des Gerichts.<br />

Außerdem sei Hans Löwenstein<br />

nicht nur ein bisschen,<br />

Frohe<br />

Weihnachten!<br />

sondern erheblich schwachsinnig,<br />

moralisch minderwertig<br />

und dazu psychopathisch.<br />

Dem entspreche auch der Intelligenzprüfungsbogen.<br />

Am <strong>12</strong>. Juni 1936 brachte<br />

ein Erzieher Hans Löwenstein<br />

in das Allgemeine Krankenhaus<br />

Celle, wo er am 19. Juni<br />

sterilisiert wurde. Wie es dem<br />

damals 17-jährigen Jungen im<br />

Krankenhaus erging, wissen<br />

wir dank eines Dokuments,<br />

das im Archiv überliefert ist:<br />

Hans Löwenstein hatte dem<br />

Hausvater des Erziehungsheimes<br />

Rischborn, Albert Hellwig,<br />

nach der Rückkehr einen<br />

Bericht über seinen Krankenhausaufenthalt<br />

erstattet, der<br />

seinen mehrtägigen Leidensweg<br />

vor und nach der Sterilisierung<br />

zum Inhalt hat. »<br />

Tobias Meyer<br />

Wüstenrot Service-Center<br />

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<strong>KURT</strong>39


Stolpersteine<br />

Stolpersteine<br />

Der Stolperstein für das NS-Opfer<br />

Hans Löwenstein: Verlegt auf dem<br />

Gelände der Kästorfer Diakonie im<br />

Oktober.<br />

Foto: Mel Rangel<br />

» Bereits kurz nach der Ankunft<br />

fühlte sich Hans Löwenstein<br />

von einem Pfleger<br />

bloßgestellt, der vor anderen<br />

Patienten verkündete, dass<br />

er sterilisiert werden würde.<br />

Danach wurde die Operation<br />

zweimal kurzfristig verschoben,<br />

obwohl Löwenstein zuvor<br />

schon auf den Eingriff vorbereitet<br />

worden war. Dafür hatte<br />

man ihn an den entsprechenden<br />

Stellen rasiert und ihm<br />

kein Essen mehr gegeben.<br />

Am 15. Juni kehrte Hans<br />

Löwenstein schließlich morgens<br />

von einem Spaziergang<br />

in sein vollbelegtes Vierbettzimmer<br />

zurück. Am Kopfende<br />

seines Bettes waren für alle gut<br />

sichtbar Schriftstücke des Erbgesundheitsgerichts<br />

Hildesheim<br />

und weitere vertrauliche<br />

Schreiben angebracht, die sich<br />

ein Mitpatient gerade durchlas,<br />

als Löwenstein das Zimmer<br />

betrat. Erst nach seinem Protest<br />

wurden die entsprechenden<br />

Schriftstücke entfernt.<br />

„Über diese Bloßstellung habe<br />

ich mich sehr geärgert“, gab<br />

Löwenstein zu Protokoll.<br />

Unmittelbar vor der Entlassung<br />

kam es dann zu einer weiteren<br />

unangenehmen Situation<br />

für Hans Löwenstein. Der Pfleger,<br />

der ihn bereits zu Beginn<br />

seines Aufenthalts bloßgestellt<br />

hatte, griff ihm an die frisch<br />

operierte Stelle, woraufhin die<br />

Narbe aufriss. Hans Löwenstein<br />

meldete den Vorfall umgehend<br />

einer Krankenschwester,<br />

„die darauf sagte, so etwas<br />

müßte angezeigt werden, das<br />

wäre ja furchtbar“.<br />

Ob es zu einer Anzeige oder<br />

weiteren Aufklärung kam, ist<br />

allerdings anzuzweifeln. In<br />

einem Brief, den die Krankenschwester<br />

später an Anstaltsvorsteher<br />

Martin Müller<br />

schrieb, drückte sie ihr<br />

Bedauern über den Vorfall aus,<br />

ohne Hans Löwenstein oder<br />

mögliche Konsequenzen zu<br />

erwähnen. Ihr Mitgefühl galt<br />

in erster Linie dem Kästorfer<br />

Anstaltsvorsteher: „Es tut mir<br />

sehr leid, daß Ihnen die an sich<br />

schon schwere Arbeit noch auf<br />

solche Weise erschwert wird.“<br />

Hans Löwenstein kehrte am<br />

25. Juni 1936 aus dem Krankenhaus<br />

zurück und blieb nur<br />

noch kurze Zeit im Erziehungsheim<br />

Rischborn. Anfang Juli<br />

kam er wieder zu einem Bauern<br />

in Dienst, dieses Mal nach<br />

Westerbeck. Wie schon beim<br />

ersten Landwirt hielt es Hans<br />

Löwenstein auch hier nicht<br />

lange aus und floh von seiner<br />

Dienststelle. Nach seiner Ergreifung<br />

kehrte er am 26. Juli<br />

1936 nach Kästorf zurück, von<br />

wo aus er eine Woche später in<br />

das Provinzialerziehungsheim<br />

Göttingen verlegt wurde.<br />

Auf einer Personenregisterkarte,<br />

die im Stadtarchiv<br />

Hannover überliefert ist, hat<br />

Hans Löwenstein noch einige<br />

Spuren hinterlassen. Er kehrte<br />

im Dezember 1938 aus Göttingen<br />

zu seiner Mutter nach<br />

Hannover zurück, danach sind<br />

Aufenthalte in Kiel, Bremerhaven<br />

und erneut in Hannover<br />

bei der Mutter überliefert. Am<br />

1. September 1940 trat Hans<br />

Löwenstein eine Strafe in einer<br />

Hamburger Haftanstalt an.<br />

Warum er verurteilt wurde und<br />

wie lange der Aufenthalt dauerte,<br />

muss unklar bleiben.<br />

Nach dem Krieg lebte Hans<br />

Löwenstein zunächst wieder<br />

in Hannover, dort, wo auch<br />

seine Mutter gemeldet war,<br />

die am 25. Februar 1951 starb.<br />

Hans Löwenstein, der unter<br />

anderem als Krankenpfleger<br />

arbeitete, war zweimal verheiratet,<br />

beide Ehen wurden<br />

geschieden. Gestorben ist er<br />

am 21. Juli 1965 in Gehrden in<br />

der Nähe von Hannover. Eine<br />

Tochter aus der ersten Ehe lebt<br />

heute in Nordrhein-Westfalen.<br />

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<strong>KURT</strong>41


Seitenkopf<br />

Seitenkopf<br />

42<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong>43


Sport<br />

Sport<br />

40 Jahre Golfclub Gifhorn:<br />

Wir sind im Umbruch<br />

Calberlah 93x145.qxd:Layout 1 08.10.20<strong>12</strong> 10:29 Uhr Seite<br />

Im Interview erklärt Präsident Uwe Ostmann, wie die Zukunft des Vereins aussieht<br />

Nur der Spieler<br />

und der Ball:<br />

Der Golfsport hat<br />

nicht nur einen<br />

sportlichen Reiz.<br />

Auch die Natürlichkeit<br />

ist faszinierend.<br />

Fotos: Stephan Knudsen/Grote Media<br />

Am 14. Dezember feiert der Golfclub Gifhorn – gelegen am Wilscher Herr Ostmann, vorneweg<br />

die vielleicht wichtigste Frage:<br />

Weg – sein 40-jähriges Bestehen. <strong>KURT</strong> wünscht alles Gute! Offiziell<br />

starten die Festlichkeiten mit einem Sektempfang, im Juni soll‘s<br />

Wie sind Sie zum Golf gekommen?<br />

Ich gebe es direkt zu: Vom<br />

Sport her ist Golf für mich untypisch.<br />

Ich komme eher aus<br />

dann eine ganze Reihe von tollen Turnieren und Veranstaltungen<br />

der Ecke Kampfsport, dazu<br />

geben. Über den Event-Marathon, die Zukunft<br />

mehr als 30 Jahre Fallschirmspringen,<br />

Motorrad, Skifahren.<br />

des Vereins und die Schönheit des Golfsports<br />

Freunde sagten zu mir und<br />

sprach <strong>KURT</strong>-Volontär Malte Schönfeld mit<br />

meiner Frau: „Wir haben bei<br />

Euch in Gifhorn mit dem Golfen<br />

angefangen.“ Eine Calberlah<br />

Golfclub-Präsident<br />

93x145.qxd:Layout<br />

Uwe Ostmann.<br />

1 08.10.20<strong>12</strong> 10:29 Uhr Seite<br />

Woche<br />

Layout 1 08.10.20<strong>12</strong> 10:29 Uhr Seite<br />

Alles rund um Heizung und Sanitär<br />

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Alles Gute zu<br />

40 Jahren Golf Club Gifhorn!<br />

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Tel.: 05371 98 40 0<br />

später haben wir ein Schnuppertraining<br />

gemacht – und waren<br />

angefixt. Das war 2013.<br />

Mich begeistert, dass man<br />

beim Golfen nichts mit Kraft<br />

alleine bewirken kann. Und es<br />

gibt auch keine Ausreden. Sie<br />

selbst sind das Problem, wenn<br />

der Ball nicht fliegt. Sie spielen<br />

gegen sich selbst. Sie und der<br />

Ball.<br />

In diesen Tagen feiert der Golfclub<br />

Gifhorn sein 40-jähriges Bestehen.<br />

Wie hat sich der Verein seit<br />

der Gründung gewandelt?<br />

Der Golfsport steckt in einem<br />

Umbruch. Gern wird der Vergleich<br />

zum Tennis gezogen: War<br />

mal sehr elitär, hat dann den<br />

Schwenk zum Allgemein- und<br />

Breitensport genommen. In<br />

genau dieser Phase steckt der<br />

Golfsport. Das ist für viele,<br />

wenn nicht gar für alle Klubs<br />

eine echte Herausforderung.<br />

Mein Team und ich sind<br />

2018 angetreten, um diese Öffnung<br />

zu gestalten. Es ist auch<br />

eine Marketing-Frage: Wie<br />

verkauft man den Golfsport<br />

in der Region, welchen Fokus<br />

setzt man? Was seit einigen<br />

Jahren immer mehr in den<br />

Vordergrund rückt, ist Golf<br />

als Gesundheitssport. Sie können<br />

Golf bis ins hohe Alter<br />

betreiben, das sind ruhige Bewegungen,<br />

die Herz-Kreislauf-<br />

Frequenzen sind genial. Es gibt<br />

dazu inzwischen gute und fundierte<br />

medizinische Studien.<br />

Wir müssen uns da auf den<br />

Weg machen. Wie in jedem<br />

unternehmerischen Veränderungsprozess<br />

können Sie die<br />

Phasenverläufe eins zu eins<br />

ablesen. Aus unserer Sicht ist<br />

das der einzige Weg, wie der<br />

Golfsport eine Zukunft hat.<br />

Die Schönheit des Golfens –<br />

welche Rolle spielt die Natur?<br />

Wenn Sie 15 Golfer fragen,<br />

dann werden Sie die unterschiedlichsten<br />

Gründe finden,<br />

warum die Person fasziniert ist<br />

vom Golfsport. Die Natur ist<br />

eine Facette. Unser Platz ist ein<br />

Geschenk. Wir haben wirklich<br />

herrliche Landschaften. Unser<br />

Greenkeeping ist ein zentraler<br />

Punkt. Wenn der Platz funktional<br />

nicht bespielbar ist, können<br />

Sie den Sport nicht durchführen.<br />

Da braucht es gute Leute<br />

– und die haben wir.<br />

Welches sind oder waren die<br />

prägenden Gesichter im Verein?<br />

Zum einen sind da die Gründungsmitglieder<br />

hervorzuheben.<br />

Sie sind natürlich zum<br />

Sektempfang eingeladen. Zum<br />

anderen, und das ist für mich<br />

nach wie vor herausragend, »<br />

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44<br />

<strong>KURT</strong><br />

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<strong>KURT</strong>45<br />

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Sport<br />

Sport<br />

» ist es die Arbeit unseres ehemaligen<br />

Präsidenten Hans<br />

Rüsing, der es mit seinem Finanzvorstand<br />

Thomas Fast geschafft<br />

hat, den Verein in grüne<br />

Zahlen zu bringen. Es ist schon<br />

selten, dass ein Golfclub keine<br />

Schulden hat. Da zehren wir<br />

heute noch von.<br />

Selbstverständlich kommen<br />

dazu noch viele andere Namen,<br />

die man aber an dieser Stelle<br />

nicht alle nennen kann.<br />

Wie gestaltet sich das soziale<br />

Miteinander im Golfclub?<br />

Wir haben vorhin über die Entwicklung<br />

hin zum Breitensport<br />

gesprochen. Das Elitäre wird<br />

weniger. Dennoch muss man<br />

es sich noch immer leisten<br />

können, Golf zu spielen.<br />

Wir sollten auch denjenigen<br />

helfen, denen es finanziell<br />

nicht so gut geht. Wir möchten<br />

noch mehr in die Richtung<br />

gehen, dass wir notleidende<br />

Kinder unterstützen. Das ist<br />

für mich eine gesellschaftliche<br />

Aufgabe. Dennoch sage ich: Da<br />

können wir noch mehr tun.<br />

Neben dem Platz sind das<br />

Clubhaus und das Restaurant<br />

Dreh- und Angelpunkt des<br />

Clublebens. Wir wünschen,<br />

dass man nach der Runde dort<br />

einkehrt. Oder dass unsere drei<br />

Hauptspielgruppen, die Dienstagsdamen,<br />

die Mittwochsmänner<br />

und die Donnerstagssenioren,<br />

dort Zeit verbringen.<br />

Diese Routinen pflegen wir.<br />

Es gibt Vereine, die bieten<br />

seit langer Zeit keine Gastronomie<br />

mehr an. Wie man weiß,<br />

hat auch unser Gastronom im<br />

Oktober gekündigt. Wir haben<br />

das Glück, dass wir sofort einen<br />

Nachfolgepächter gefunden<br />

haben, so dass das Clubleben<br />

nahtlos weitergehen kann.<br />

Da sind wir immer hinterher.<br />

Was sind generell die Werte, für<br />

die der Golfclub Gifhorn einsteht?<br />

Der offene, ehrliche Umgang<br />

im Golf ist so wichtig wie in anderen<br />

Sportarten auch.<br />

Wenn man ein Turnier<br />

spielt, gibt‘s keine Schiedsrichter.<br />

Die Gruppe zählt sich<br />

selbst. Es ist ein großes Maß an<br />

Ehrlichkeit vonnöten.<br />

Der Golfclub Gifhorn versteht<br />

sich als Verein, der besonders die<br />

Jugendarbeit fördern möchte.<br />

Haben Sie Angst, dass sich<br />

der Nachwuchs lieber bei<br />

Instagram und TikTok als<br />

auf dem Grün tummelt?<br />

Ja, das hüpfende Komma<br />

ist und bleibt der<br />

Trainer. Er muss in<br />

der Lage sein, auch mit<br />

einer anderen Art von<br />

Kindern und Jugend als<br />

früher umzugehen. Er<br />

muss sie immer wieder neu<br />

für den Golfsport begeistern<br />

können. Da wird es auch in<br />

Zukunft Kinder geben, die sich<br />

dafür begeistern lassen.<br />

Dennoch: Das gilt für alle<br />

Sportarten. Viele Kinder können<br />

sich wesentlich schlechter<br />

konzentrieren als früher, sie<br />

wollen im Sport eher bespaßt<br />

werden. Unsere Aufgabe ist,<br />

einen Trainerpool anzubieten,<br />

der uns gute Voraussetzungen<br />

ermöglicht. Wir bemühen<br />

uns, aus den eigenen Reihen<br />

C-Trainer herauszufiltern.<br />

Anfängerinnen und Anfänger<br />

sind stets eingeladen, einen<br />

Schnupperkurs beim Golfclub<br />

Gifhorn zu absolvieren.<br />

Zweitens müssen<br />

wir darauf hoffen, dass<br />

die Eltern ihren Teil<br />

dazu beitragen. Und<br />

drittens geht‘s über die<br />

Zusammenarbeit mit den<br />

Schulen, um das Potential<br />

abzuschöpfen.<br />

Kommen wir noch einmal auf die<br />

Festivitäten zum 40. Geburtstag<br />

des Golfclubs Gifhorn zu sprechen.<br />

Was ist geplant?<br />

Wir starten noch in diesem<br />

Jahr mit dem Sektempfang.<br />

Da haben wir Vertreter aus<br />

dem Club eingeladen, die »<br />

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Sport<br />

Sport<br />

» Spielgruppenführer, natürlich<br />

die Ehrenmitglieder und<br />

die Gründungsmitglieder.<br />

Da der Gründungstag im Dezember<br />

liegt, ist vieles erst für<br />

2023 geplant. Wir wollen vor<br />

den Sommerferien eine konzertierte,<br />

geballte Aktion starten:<br />

ein Monat mit speziellen<br />

Turnieren und Veranstaltungen.<br />

Höhepunkt ist das Sommerfest<br />

am Samstag, 24. Juni.<br />

Nicht zu vergessen ist, dass<br />

wir aktuell zum ersten Mal<br />

den Adventscup anbieten. Das<br />

ist bisher total klasse gelaufen<br />

und nicht speziell etwas, was<br />

mit 40 Jahre Golfclub Gifhorn<br />

zu tun hat. Aber wir überlegen<br />

uns schon, wo wir Kleinigkeiten<br />

veranstalten können.<br />

Die Gesellschaft hat sich<br />

nach Corona verändert. Wir<br />

hatten das vorhin mit dem sozialen<br />

Aspekt. Wir wollen den<br />

Leuten da etwas bieten, sie<br />

wieder ranholen. Das ist eine<br />

der Herausforderungen.<br />

Herr Ostmann, lassen Sie uns<br />

einen Ausblick wagen. Was haben<br />

Sie und Ihre Vorstandskollegen im<br />

Golfclub Gifhorn vor, um zukunftsfähig<br />

zu sein?<br />

Wir haben als einziger Golfclub<br />

in der Region ein sehr<br />

umfangreiches Netz an Allianzen<br />

geschlossen. Unsere<br />

Mitglieder haben die Möglichkeit,<br />

in mehr als 80 Clubs<br />

deutschlandweit Greenfee-frei<br />

zu spielen.<br />

Wir versuchen durch das<br />

Zusammentragen von Bedürfnissen<br />

und Notwendigkeiten<br />

Synergieeffekte zu erzielen.<br />

Ich kann das am Beispiel Sand<br />

erklären. Davon brauchen wir<br />

Unmengen. Wie alles andere<br />

ist auch der Preis für Sand explodiert.<br />

In der Allianz können<br />

wir so zu geringeren Preisen<br />

einkaufen, weil wir für vier<br />

oder fünf Vereine bestellen.<br />

Herrliche Landschaften, die<br />

entspannend wirken: Das tolle<br />

Grün des Golfclub Gifhorn ist<br />

ein Eintrittsargument.<br />

Was noch?<br />

Was zu einer echten Herausforderung<br />

werden kann, ist die<br />

Wasserproblematik. Wenn wir<br />

nicht zusammen mit den Wasserverbänden<br />

in der Lage sind,<br />

im Sommer in einem ausgewogenen<br />

Maß Wasser auf den<br />

Platz zu bekommen, könnte<br />

es für uns schwierig werden.<br />

Schon in diesem Jahr hatte ich<br />

Angst vor einem Wasserstopp.<br />

Klar mache ich aber auch:<br />

Wenn die Landwirte jeden<br />

Tropfen brauchen, stellen wir<br />

uns hinten an.<br />

Glücklicherweise haben wir<br />

einen sehr guten Vertrag abgeschlossen,<br />

weil wir ein Wasserkonzept<br />

vorgelegt haben. Dazu<br />

werden wir Flächen, die wir beregnen,<br />

eingrenzen. Weiterhin<br />

fangen wir an, neue Rasensorten<br />

auszusäen, die mit weniger<br />

Wasser auskommen.<br />

Wir haben in den letzten<br />

fünf Jahren ein gutes Verhältnis<br />

zum Landkreis Gifhorn und<br />

zur Stadtverwaltung aufgebaut.<br />

Da sind wir ebenfalls zu<br />

Zukunftsthemen im Gespräch.<br />

Das umfasst unter anderem<br />

unseren Platz und das Clubhaus<br />

als Tourismusmagnet.<br />

Abschließend noch fünf schnelle<br />

Fragen: Nur ein Gerücht, dass man<br />

sich früher für 10.000 D-Mark<br />

einkaufen konnte?<br />

Nein. Es war schon so, dass es<br />

diese Investitionsumlage gab.<br />

Weiß nicht, ob das jetzt 10.ooo<br />

Mark waren. Es waren aber<br />

horrende Summen. »<br />

Alles Gute zu<br />

40 Jahren<br />

Golf Club<br />

Gifhorn!<br />

48<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong>49


Sport<br />

Seitenkopf<br />

Willkommen<br />

du bist.<br />

Wohnen auf der<br />

hellen Seite der macht.<br />

Die idyllische, parkähnlichen Anlage des Golfclubs Gifhorn umfasst stolze 75 Hektar. Neben dem gepflegten<br />

18-Loch-Platz gibt‘s noch eine Driving Range und ein Übungsgelände.<br />

» Ärgert es Sie, dass man beim Golf<br />

immer nur an Tiger Woods denkt?<br />

Bernhard Langer ist ein bekannter<br />

deutscher Spieler,<br />

Martin Kaymer auch. Gegenfrage:<br />

Wer kannte in Deutschland<br />

Tennisgrößen, bevor es<br />

Boris Becker und Steffi Graf<br />

gab? Wir brauchen diese Zugpferde<br />

auch im Golf.<br />

Spielt es sich besser oder schlechter<br />

nach einem Glas Weißwein?<br />

Manchmal besser (schmunzelt).<br />

Wie viel kostet eine gute Golfausrüstung?<br />

Tatsächlich haben wir seit einigen<br />

Jahren Komplettangebote<br />

für ein paar Hundert Euro. Nebenbei:<br />

Bei uns im Club gibt‘s<br />

natürlich für alle Interessenten<br />

Leihausrüstungen.<br />

Und zum Schluss, Herr Ostmann:<br />

Selbst schon mal nach verunglückten<br />

Golfbällen im Teich getaucht?<br />

Getaucht noch nicht (lacht).<br />

Aber einmal in den Teich reingefallen.<br />

<br />

<br />

Wir gratulieren dem<br />

Gifhorner Golf Club<br />

zu 40 Jahren –<br />

Alles Gute!<br />

<br />

<br />

<br />

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Wohnen auf der hellen<br />

Seite der Macht?<br />

Kannst du haben, bei der<br />

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50<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong> 51


Essen & Trinken<br />

Essen & Trinken<br />

Gute Laune zum schlechten Spiel: Gastro-Tester Malte Schönfeld stößt mit nahezu allen Gästen im Alt Gifhorn<br />

Deutschland egal,<br />

<strong>KURT</strong>-Trinkviel Malte Schönfeld und seine Begleitung bestellen Bier und schauen im<br />

wenigstens einmal an. Da hatte die Nationalelf schon 1:2 verloren – aber ordentliche Recherche muss eben sein.<br />

Kneipe sakral<br />

Alt Gifhorn das WM-Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Japan<br />

Weihnachtszeit ist Kneipenzeit – zumindest für Malte Schönfeld<br />

und seine Begleitung. Warum? Weil‘s manchmal sein muss. Pils<br />

bestellen, Deckel vollmachen, einen auf die Lampe gießen. Im vergangenen<br />

Jahr enterte <strong>KURT</strong>s Gastro-Tester noch die Astra Stuben,<br />

diesmal lockte das urig-schöne Alt Gifhorn am Fuße des Weinbergs.<br />

Und dann war ja irgendwie auch noch Fußball-WM. Nun ja.<br />

Von Malte Schönfeld<br />

Gifhorn, ein Mittwoch im Spätherbst.<br />

Draußen: kalte, klare<br />

Luft. Da atmet man gern. Um<br />

13.40 Uhr betreten meine Begleitung<br />

und ich das Alt Gifhorn<br />

am Weinberg. Drinnen: letzte<br />

Vorkehrungen. Heute trifft die<br />

deutsche Nationalmannschaft<br />

im WM-Gruppenspiel auf Japan.<br />

HDMI-Kabel werden geprüft,<br />

Lautstärken geregelt, die<br />

besten Plätze belegt.<br />

Binnen weniger Minuten füllen<br />

sich die Reihen. Es scheint<br />

fast gewöhnlich, nachmittags<br />

in die Kneipe zu gehen. Schade,<br />

denke ich mir, dass die Männer<br />

nicht Dreiteiler und Zylinder<br />

tragen und Zigarren paffen.<br />

Das hätte was Anständiges. So<br />

gleichen mir viele im Outfit: gemütlich.<br />

Ich komme im grauen<br />

XXL-Pullover wie Stromberg<br />

beim Bowling-Abend. Sieht so<br />

Deutschland <strong>2022</strong> aus?<br />

Ohne Verve, ohne Leidenschaft<br />

schaukelte man sich der<br />

WM entgegen. Vermutung:<br />

Es ging dem deutschen Fußball,<br />

nein, dem Weltfußball<br />

schon mal besser. Seit Wochen<br />

dominieren Katar, die Menschenrechtsverletzungen<br />

dort,<br />

groß angekündigte und klein »<br />

52<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong> 53


Essen & Trinken<br />

Essen & Trinken<br />

Kassenzettel abgeschnitten.<br />

» durchgesetzte Boykotte sowie<br />

das blöde Gesabbel der TV-Experten<br />

die Gespräche. Immer<br />

wieder die Zahl: Tausende von<br />

Toten. Es ist ein schmaler Grat<br />

zwischen Kondolieren und<br />

Masturbieren. Manche finden<br />

sich ganz toll in der Position<br />

des Boykotts, so wie man den<br />

Iran, Nestlé oder Germany‘s<br />

Next Top Model boykottiert,<br />

haben aber noch nie einen echten<br />

Fußballplatz vom Spielfeldrand<br />

erblickt.<br />

Zum Griffeln und für zwischendurch:<br />

Erdnussflips und Salzbrezeln sind im<br />

Alt Gifhorn ein klassischer Snack.<br />

Gleich geht‘s los. Moderatorin<br />

Esther Sedlaczek mit einem<br />

schönen grünen Anzug,<br />

so grün wie der Rollrasen in<br />

Katar. Bastian Schweinsteiger<br />

valiumt ins Mikro – schnarch.<br />

Die japanische Hymne dagegen<br />

entsprechend aufbauend<br />

und würdevoll. Die Aufstellung<br />

folgt. Müller spielt, erste<br />

Enttäuschung, zweites Bier.<br />

Wenige Minuten im Spiel,<br />

İlkay Gündoğan nach einem<br />

Fehlpass laut einigen Typen<br />

aus der Ecke nur „der Türke“.<br />

Meine Begleitung guckt<br />

bestürzt. Als Gündoğan dann<br />

zum 1:0 trifft, jubel ich laut<br />

für die deutsche Integrationsgesellschaft.<br />

Außerdem spendiert<br />

das Alt Gifhorn dafür<br />

eine Rutsche Freibier. Tut der<br />

Stimmung im Laden erwartungsgemäß<br />

gut.<br />

Halbzeit-Meinung eines<br />

Stammgasts auf der Toilette:<br />

„Süle und Schlotterbeck,<br />

das sind meine Sündenböcke.<br />

Zwei Pflaumen, die durchgeschleppt<br />

werden.“ Kann man<br />

so sehen. Ich befrage einen zur<br />

WM-Laune, der sagt: „Mir gefällt<br />

nicht, dass eine WM so ein<br />

Politikum wird.“ Strittig.<br />

Das Alt Gifhorn ist nun richtig<br />

heiß gelaufen. In der Küche<br />

brodelt die Currywurst. Ich<br />

halte mich vorerst an Flips und<br />

Salzbrezeln. Ein irres Tempo<br />

fahren die Bedienungen, Biere<br />

werden im Sekundentakt<br />

gezapft, jemand bestellt sogar<br />

einen Milchkaffee. Klirrende<br />

Gläser, das Surren des Zapfhahns,<br />

das Klickgeräusch,<br />

wenn der Kugelschreiber seine<br />

Mine ausfährt und einen neuen<br />

Strich auf dem Bierdeckel<br />

macht – Kribbeln für meine<br />

sensiblen Ohren.<br />

Anpfiff zweite Hälfte. Bei Jamal<br />

Musiala sind sich alle einig:<br />

Der hätte sein Tor verdient,<br />

der ist die Zukunft und trotzdem<br />

bereit, uns schon in der<br />

Gegenwart zu beglücken. Was<br />

ein geiler Schwan. Man möchte<br />

ihn Wunderkind nennen,<br />

lässt es aber, weil man weiß,<br />

was das für ein ungesunder<br />

Druck ist. Dann der Doppelschock,<br />

namentlich Ritsu Dōan<br />

Fassungslos ob der Leistung der deutschen Nationalmannschaft: Leon Goretzka (von links), Tagesschau-<br />

Sprecher Jens Riewa und Malte Schönfeld üben sich im Umgang mit der 1:2-Niederlage gegen Japan.<br />

und Takuma Asano. Plötzlich<br />

steht es 1:2 aus Sicht der<br />

deutschen Nationalelf. Trainer<br />

Flick fickerig. Sieht aus, als<br />

würde er am Rand der Tanzfläche<br />

mit anschauen müssen,<br />

wie der beste Freund seine Jugendliebe<br />

zu A-has „Take On<br />

Me“ durch die Gegend wirbelt.<br />

Die Niederlage ist besiegelt.<br />

Wütend wird Schnaps bestellt.<br />

Leere Zigarettenschachteln<br />

werden zerknüllt, neue<br />

gekauft. Menschen satteln auf<br />

eisgekühlte Rum-Cola um.<br />

Halte ich für keine gute Idee.<br />

Wann hat ein Tag das letzte<br />

Mal gut geendet, als man um<br />

17.30 Uhr einen Longdrink<br />

bestellte? Ein alter Witz, der<br />

mir in diesem Zusammenhang<br />

einfällt: Lieber ein wackliger<br />

Wirtshaustisch als ein fester<br />

Arbeitsplatz – ha ha! Diskutiere<br />

mit meinen Thekennachbarn<br />

das Für und Wider von<br />

Klettverschlussschuhen. Gehe<br />

zum 14. Mal auf die Toilette.<br />

Mir platzt beinahe die Birne,<br />

so warm ist es.<br />

Im Laufe des Spiels Spanien<br />

– Costa Rica, Anpfiff 17 Uhr,<br />

verliert sich ein wenig die<br />

Spur der Bestellungen. Meine<br />

Begleitung schmeißt eine<br />

Lokalrunde, lädt hier mal jemanden<br />

auf ein Bier ein, dort<br />

auf einen Havana-Cola. Kluger<br />

Einfall: die Bestellung der<br />

bierbegleitenden Speisen. Uns<br />

werden Frischkäse-Jalapeños<br />

und gefüllter Backcamembert<br />

mit Preiselbeeren und Ketchup<br />

serviert. Die gefüllten Schoten<br />

jagen mir einen gehörigen<br />

Schrecken ein: Wie scharf sind<br />

diese Teile denn? Mein lieber<br />

Scholli. Irgendwie aber auch »<br />

HEIKE & KARSTEN KRAUSE<br />

Zahnarztpraxis, Isenbütteler Weg 43, 38518 Gifhorn<br />

Wir wünschen allen schöne Weihnachtstage<br />

und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2023<br />

Wir wünschen frohe Weihnacht und ein gutes, neues Jahr!<br />

54<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong> 55


Essen & Trinken<br />

» geil. Eine Bekannte unterstützt<br />

inzwischen, den Bierdeckel<br />

zu füllen.<br />

Gegen 21 Uhr ist für<br />

mich der Abend vorbei.<br />

Denke ich zumindest.<br />

Nur um sensationell<br />

kurze zehn<br />

Sekunden verpasse<br />

ich den Schienenersatzverkehr<br />

von<br />

Gifhorn nach Braunschweig;<br />

der Busfahrer<br />

hatte keine Lust, auf<br />

den verspäteten Zug zu<br />

warten. Es folgt eine lange<br />

Stunde am dunklen Bahnhof.<br />

Als ich später in meiner Wohnung<br />

ankomme, schmerzen<br />

mir die Füße, die Augen, die<br />

Arme. Deutschland? So egal.<br />

Die Niederlage und alles, was<br />

da gefühlig dranhängt, kümmert<br />

mich nicht die Bohne.<br />

Einige Tage später spricht<br />

mich meine Begleitung an. Sie<br />

2023<br />

• Elektroinstallation<br />

• Intelligente<br />

Gebäudesteuerung<br />

Ein richtiger Schotenhauer: Die<br />

Frischkäse-Jalapeños treiben<br />

<strong>KURT</strong>s Tester Malte Schönfeld<br />

Tränen in die Augen.<br />

hatte das Alt Gifhorn<br />

um 0.04 Uhr verlassen<br />

und unsere<br />

Rechnung beglichen.<br />

Zehn Stunden Kneipe<br />

hinterlassen ihre<br />

Spuren. Sie röchelt<br />

wie ein Gauloises-<br />

Markenbotschafter. Von<br />

Fußball hat sie noch immer<br />

keine Ahnung – das<br />

Alt Gifhorn können wir trotzdem<br />

herzlich empfehlen.<br />

Alt Gifhorn<br />

Am Weinberg 1, Gifhorn<br />

Di. - Fr. 17 bis 23 Uhr<br />

• Regenerative Energien<br />

• Licht & Leuchten<br />

• Service<br />

Wir wünschen<br />

frohe Weihnachten und einen<br />

guten Rutsch ins neue Jahr!<br />

Deutsche<br />

Küche<br />

Birdie<br />

Golfclub Gifhorn<br />

Wilscher Weg 69, Gifhorn<br />

Tel 05371 6878596<br />

Di - Fr: 09:00 - 18:00<br />

Sa - So: 08:00 - 18:00<br />

Deutsches Haus<br />

Torstr. 11, Gifhorn<br />

Tel 05371 8180<br />

Mo: 17:30 - 21:00<br />

Di - Sa: 11:30 - 14:00<br />

und 17:30 - 21:00<br />

Flutmulde<br />

Winkeler Str. 2, Gifhorn<br />

Tel 05371 9373835<br />

Mo, Di, Do - Sa:<br />

11:00 - 14:00<br />

und 17:00 - 22:00<br />

So: 11:00 - 21:00<br />

Gasthaus Schaper<br />

Hamburger Str. 29<br />

Gamsen<br />

Tel 05371 97670<br />

Mo, Di, Do - Sa: ab 17:30<br />

So: ab <strong>12</strong>:00<br />

Gaststätte Evers<br />

Schulstr. 1, Isenbüttel<br />

Tel 05374 <strong>12</strong>52<br />

Mo, Mi - Sa: 17:30 - 22:00<br />

So: <strong>12</strong>:00 - 14:00<br />

und 18:00 - 21:00<br />

Gaststätte<br />

Zur Waldesruh<br />

Krümmeweg 35<br />

Wilsche<br />

Tel 0175 2504656<br />

Mi - Fr: 16:00 - 22:00<br />

Sa, So: <strong>12</strong>:00 - 22:00<br />

Das probieren wir mal aus!<br />

Essen und Trinken in Gifhorn und um Gifhorn herum<br />

Geschmacksmanufaktur<br />

Bahnhofstr. 16, Calberlah<br />

Tel 05374 6022023<br />

Di - So: 17:00 - 23:00<br />

Hofbräu-Eck<br />

Hauptstr. 28, Meinersen<br />

Tel 05372 5069<br />

Mi - So: 10:30 - 14:00<br />

und 17:00 - 22:00<br />

Isenbütteler Hof<br />

Hauptstr. 3, Isenbüttel<br />

Tel 05374 67<strong>12</strong>20<br />

Mo - Mi, Fr, Sa:<br />

17:30 - 22:00<br />

Landgasthaus Zum Pilz<br />

Lüneburger Str. 9<br />

direkt an der B4,<br />

Wesendorf<br />

Tel 05376 8908710<br />

Mo - So: 09:00 - 20:00<br />

Mehrgenerationenhaus<br />

im Georgshof<br />

Steinweg 20, Gifhorn<br />

Mo - Fr: <strong>12</strong>:00 - 14:00<br />

my Bernsteinsee<br />

Bernsteinallee 5, Stüde<br />

Mo, Fr - So: <strong>12</strong>:00 - 20:00<br />

Restaurant Jägerhof<br />

Bromer Straße 4, Gifhorn<br />

Tel 05371 98930<br />

Mo - So: 10:00 - 20:00<br />

Schützenheim<br />

Dannenbüttel<br />

Am Schützenheim 1<br />

Dannenbüttel<br />

Tel 05371 9351903<br />

Mo: ab 18:00<br />

Di, Do, Fr: ab 17:00<br />

So: 10:30 - 21:00<br />

Svens Schützen-Wiese<br />

Celler Str. 30<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 7247900<br />

Mo - Fr: 09:00 - 14:00<br />

und 16:30 - Ende<br />

Sa, So: 09:00 - Ende<br />

SV Gaststätte<br />

Leiferde<br />

Gilder Weg 64, Leiferde<br />

Mi - Fr: 17:00 - 23:00<br />

Sa: 16:00 - 23:00<br />

So: <strong>12</strong>:00 - 21:00<br />

Tennisclub Restaurant<br />

Bleiche<br />

Knickwall 6b, Gifhorn<br />

Mo - So: 9:00 - <strong>12</strong>:00 und<br />

17:00 - 22:00<br />

Zum Deutschen<br />

Heinrich<br />

Im Achtertor 2, Wilsche<br />

Tel 05371 7775<br />

Mi, Do: 16:00 - 22:00<br />

Fr, Sa: 10:00 - 23:00<br />

So. 10:00 - 22:00<br />

Zum Isetal<br />

Im Winkel 4, Kästorf<br />

Tel. 05371 7073<br />

Täglich nach Vereinbarung<br />

Zum Landhaus<br />

Allerstr. 4, Dannenbüttel<br />

Tel 05371 5895539<br />

Mo - Fr: 17:00 - 21:00<br />

Sa: 11:00 - 14:00<br />

und 17:00 - 21:0<br />

So: 11:00 - 14:00<br />

International<br />

Mr. Barman‘s<br />

Bier- und Weinkeller<br />

Braunschweiger Str. 15<br />

Gifhorn<br />

Mi - Sa: 18:00 - 22:00<br />

Route 4<br />

Gifhorner Str. 4, Ausbüttel<br />

Di - Do: 16:30 - 22:00<br />

Fr - So: 10:00 - 22:00<br />

Essen & Trinken<br />

Schlossrestaurant<br />

Zentgraf<br />

Schlossplatz 1, Gifhorn<br />

Tel 05371 866655<br />

Mi: <strong>12</strong>:00 - 14:30<br />

und 18:00 - 23:00<br />

Do - So: <strong>12</strong>:00 - 23:00<br />

Fisch<br />

Teichgut-Schänke<br />

Teichgut 1, Groß Oesingen<br />

Di - So: 11:30 - 14:00<br />

und 17:00 - 21:00<br />

Italienisch<br />

Da Pippo am Tankumsee-Campingplatz<br />

Dannenbütteler Weg 7<br />

Isenbüttel<br />

Tel 05374 9180391<br />

Di - Fr: <strong>12</strong>:00 - 14:30<br />

und 17:00 - 22:00<br />

Sa, So: <strong>12</strong>:00 - 22:00<br />

La Fontana<br />

Celler Str. 28, Gifhorn<br />

Tel 05371 9405270<br />

Mo - Mi, Fr - So:<br />

11:30 - 14:30<br />

und 17:30 - 22:30<br />

La Piazza<br />

Marktplatz 1, Gifhorn<br />

Tel 05371 8959770<br />

Mo, Mi bis Fr: 11:30 - 14:30<br />

und 17:30 - 22:30<br />

Sa - So: 11:30 - 22:30 Uhr<br />

Localino –<br />

Eiscafé, Restaurant<br />

Hauptstr. 30a<br />

Meinersen<br />

Tel 05372 974474<br />

Mo - So: 10:30 - 22:00<br />

L‘Osteria<br />

Steinweg 5, Gifhorn<br />

Tel 05371 9361657<br />

Mo - Fr: 16:30 - 22:00<br />

Sa, So: 11:00 - 22:00<br />

Henning Elektrotechnik ∙ Sonnenweg 3 in Gifhorn<br />

Tel. 05371 4544 ∙ info@henning-elektro.de<br />

56<br />

<strong>KURT</strong><br />

www.henning-elektro.de<br />

<strong>KURT</strong> 57


Essen & Trinken<br />

Essen & Trinken<br />

Mangia e Bevi<br />

Braunschweiger Str. 10<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 5898168<br />

Mo, Mi - Fr, So:<br />

11:30 - 14:30<br />

und 17:30 - 22:30<br />

Sa: 17:30 - 22:30<br />

Pizza Ponti<br />

Calberlaher Damm 14<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 150130<br />

Mo: 17:00 - 21:30<br />

Di - So: 11:30 - 21:30<br />

Pizzeria Piccola Italia<br />

Steinweg 64, Gifhorn<br />

Tel 05371 8959069<br />

Di - So: 11:30 - 21:00<br />

Villa Nova<br />

Alter Postweg 2, Gifhorn<br />

Di - Sa: 11:30 - 15:00<br />

und 18:00 - 23:00<br />

So: 11:30 - 15:00<br />

und 17:30 - 23:00<br />

Griechisch<br />

Akropolis<br />

Limbergstr. 25a, Gifhorn<br />

Di - So: 17:00 - 23:00<br />

Sa: 11:30 - 14:00<br />

und 17:00 - 23:00<br />

So: 11:30 - 14:00<br />

und 17:00 - 22:00<br />

Georgia‘s Taverne<br />

Am Sportplatz Eyßelheide 1<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 8397575<br />

Di - Sa: 08:30 - <strong>12</strong>:00 und<br />

16:00 - 22:00<br />

So: 08:30 - <strong>12</strong>:00 und<br />

13:00 - 21:00<br />

La Caféteria<br />

Braunschweiger Str. 32<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 15950<br />

Mo - So: 08:00 - 24:00<br />

Mykonos<br />

Braunschweiger Str. 109<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 7509393<br />

Mo - Sa: 10:00 - 24:00<br />

So: 10:00 - 22:00<br />

Platon<br />

Schubertstr. 32, Gifhorn<br />

Tel 05371 3161<br />

Mo, Mi - So: 11:30 - 15:00<br />

und 17:30 - 22:30<br />

Rhodos<br />

Schulstr. 20, Isenbüttel<br />

Mo - Do: 17:30 - 23:30<br />

Fr - So: 11:30 - 14.30<br />

und 17:30 - 23:30<br />

Samos<br />

Molkereistr. 2<br />

Ehra-Lessien<br />

Tel 05377 771<br />

Di - Fr: <strong>12</strong>:00 - 14:30<br />

und 17:30 - 23:30<br />

So: <strong>12</strong>:00 - 15:00<br />

und 17:30 - 22:30<br />

Syrtaki<br />

Alter Postweg 20<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 6874474<br />

Mo, Mi - Sa:<br />

17:00 - 23:00<br />

So: <strong>12</strong>:00 - 14:30<br />

und 17:00 - 23:00<br />

Türkisch<br />

Aras Restaurant<br />

Braunschweiger Str. 91<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 7406947<br />

Mo - So: 10:00 - 23:00<br />

M&G Gemüse Kebap<br />

Fuchsienweg 1, Gifhorn<br />

Tel 05371 9383461<br />

Mo - Sa: 11:00 - 21:00<br />

So: <strong>12</strong>:00 - 21:00<br />

Ocakbası<br />

Grillrestaurant<br />

Braunschweiger Str. 137e,<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 7506991<br />

Mo - So: 10:00 - 22:00<br />

Syrisch<br />

Al-Dar<br />

Braunschweiger Str. 117<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 589400<br />

Di - So: <strong>12</strong>:00 - 14:30<br />

und 18:00 - 23:00<br />

Libanesisch<br />

Al Sesam<br />

Cardenap 2-4, Gifhorn<br />

Tel 05371 6722092<br />

Di - Sa: 09:00 - 17:00<br />

Thailändisch<br />

Bun Thai<br />

Hindenburgstr. 1a<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 8956144<br />

Mo - Sa: 11:00 - 20:00<br />

So: <strong>12</strong>:00 - 20:00<br />

Vietnamesisch<br />

Sushi Restaurant<br />

Viet Küche<br />

Braunschweiger Str. 4<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 6367456<br />

Mo - So: 11:00 - 22:30<br />

Chinesisch<br />

Asia Haus China Perle<br />

Steinweg <strong>12</strong>, Gifhorn<br />

Tel 05371 50166<br />

Mo - Sa: 09:30 - 18:00<br />

Mr. Lee<br />

Hamburger Str. 68<br />

Gamsen<br />

Tel 05371 6180999<br />

Di - So: 11:30 - 15:00<br />

und 17:30 - 23:00<br />

Tang Dynasty<br />

Braunschweiger Str. 139b<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 56021<br />

Mo, Mi - So: 11:30 - 14:30<br />

und 17:30 - 20:30<br />

Thang Long<br />

Limbergstr. 52<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 866600<br />

Di - So: 11:30 - 15:00<br />

und 17:30 - 22:00<br />

Wokman<br />

Sonnenweg 20<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 938057<br />

Di - So: 11:30 - 22:30<br />

Bistro, Imbiss<br />

& Brasserie<br />

Bistro in der Allerwelle<br />

Zur Allerwelle 1, Gifhorn<br />

Di - So: 09:30 - 18:00<br />

Brasserie Paula‘s<br />

Steinweg 21, Gifhorn<br />

Tel 05371 75914<strong>12</strong><br />

Di - Sa: 11:30 - 22:00<br />

Cappu Bistro<br />

Steinweg 4, Gifhorn<br />

Tel 05371 935256<br />

Mo - Do: 09:00 - 21:30<br />

Fr, Sa: 09:00 - 24:00<br />

So: 13:00 - 21:00<br />

Freizeitzentrum Malibu<br />

Sonnenweg 4-6, Gifhorn<br />

Tel 05371 990815<br />

Di - So: ab 17:00<br />

Grill-Kate<br />

Pyritzer Str. 2, Gifhorn<br />

Mo, Di, Do - Sa:<br />

11:00 - 23:00<br />

So: 11:00 - 22:00<br />

La Cantina<br />

Steinweg 61, Gifhorn<br />

Tel 0179 4577<strong>12</strong>3<br />

Mo - Fr: 11:00 - 18:00<br />

Sa: 10:00 - 14:30<br />

Fast Food<br />

Burger & Fries Atelier<br />

Steinweg 36, Gifhorn<br />

Tel 05371 9371077<br />

Di - So: 11:30 - 22:00<br />

Schütte-Burger<br />

Steinweg 29, Gifhorn<br />

Di - Sa: 11:30 - 18:00<br />

Subway<br />

Braunschweiger Str. 46a<br />

Gifhorn<br />

Mo - Do: 08:00 - 22:00<br />

Fr, Sa: 08:00 - 23:00<br />

So: 09:00 - 22:00<br />

Döner<br />

Calberlaher<br />

Kebab Haus<br />

Hauptstr. 34, Calberlah<br />

Mo - So: 10:30 - 21:00<br />

Ceylan Imbiss<br />

Hamburger Str. 24, Gamsen<br />

Mo - So: 10:00 - 22:00<br />

Döner 63<br />

Am Wendehof 3, Isenbüttel<br />

Mo - Sa: 11:00 - 20:00<br />

So: <strong>12</strong>:00 - 20:00<br />

Leiferde Grillhaus<br />

Dorfstr. 17, Leiferde<br />

Tel 05373 930919<br />

Di - Sa: 11:00 - 22:00<br />

So: <strong>12</strong>:00 - 21:00<br />

Pasha Grillhaus<br />

Zum Holzplatz 2, Triangel<br />

Mo - Sa: 10:30 - 21:00<br />

So: <strong>12</strong>:00 - 21:00<br />

Side Döner<br />

Calberlaher Damm 21<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 813683<br />

Mo - So: 10:30 - 22:00<br />

Tatses Imbiss<br />

Braunschweiger Str. 1<strong>12</strong>a<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 813727<br />

Mo - Sa: 10:00 - 22:00<br />

Tatses Imbiss II<br />

Gifhorner Str. 2, Wesendorf<br />

Tel 05376 890644<br />

Mo - Sa: 10:00 - 21:30<br />

So: <strong>12</strong>:00 - 21:30<br />

Café<br />

Bio-Hofcafé Der Hof<br />

Zum Hof 1, Isenbüttel<br />

Tel 05374 95570<br />

So: 14:30 - 17:00<br />

BIER- & WEINKELLER<br />

Café Aller<br />

Cardenap 5, Gifhorn<br />

Mo - Fr: 10:00 - 16:00<br />

Sa: 10:00 - 13:00<br />

Café Elsbeth<br />

Hauptstr. 2, Hillerse<br />

Tel 0160 94872646<br />

Fr: 14:00 - 17:00<br />

Sa, So: 08:00 - 11:30<br />

und 14:00 - 17:00<br />

Café Hüüs Hoff<br />

Försterweg 6<br />

Wahrenholz<br />

Mo - Fr: 05:30 - 18:30<br />

Sa: 05:30 - 18:00<br />

So: 07:00 - 10:00<br />

und 13:30 - 17:00<br />

Café Lüdde<br />

Hauptstr. 10, Kästorf<br />

Tel 05371 73527<br />

Di - Fr: 06:00 - 18:00<br />

Sa: 06:00 - <strong>12</strong>:00<br />

So: 08:00 - 11:00<br />

Café Magie<br />

Steinweg 32, Gifhorn<br />

Mo - Fr: 06:00 - 18:00<br />

Sa: 06:00 - 15:00<br />

So: 07:30 - <strong>12</strong>:00<br />

und 13:30 - 17:00<br />

Culinari<br />

Steinweg 60, Gifhorn<br />

Tel 05371 6199286<br />

Mo - Fr: 10:00 - 18:00<br />

Sa: 10:00 - 14:00<br />

Fritzcafé<br />

Hillerser Str. 1<br />

Dalldorf<br />

Do - Sa: 14:00 - 20:00<br />

So: 10:00 - 20:00<br />

Hofcafé Betzhorn<br />

Bauerneck 10<br />

Betzhorn<br />

Tel 05835 467<br />

Mo, Mi - So: ab 14:00<br />

Im Leifert‘s<br />

Steinweg 64, Gifhorn<br />

Tel 05371 56873<br />

Mo - Fr: 07:30 - 18:30<br />

Sa: 07:30 - 18:00<br />

So: 08:00 - 17:00<br />

Landcafé Neubokel<br />

Alter Kirchweg 2a, Neubokel<br />

Tel 05371 13533<br />

Mi - So: 14:00 - 18:00<br />

Modes Heide-Café<br />

Mühlenriedeweg 20, Winkel<br />

Tel 05371 4977<br />

Mi - Sa: <strong>12</strong>:00 - 18:00<br />

So: 10:00 - 18:00<br />

Meyers Hofcafé<br />

Ringstr. 3, Isenbüttel<br />

Mo - Do: 08:30 - 13:00<br />

Fr - So: 08:30 - 13:00<br />

und 14:30 - 18:00<br />

Panorama Café<br />

im Wasserturm<br />

Braunschweiger Str. 37a<br />

Gifhorn<br />

Mi - So: 09:00 - 11:30<br />

und 14:30 - 17:30<br />

Schokolatte<br />

Braunschweiger Straße 20<br />

Gifhorn<br />

Mo - Sa: 09:00 - 01:00<br />

So: 09:00 - 24:00<br />

Wiertz Genussvoll<br />

Steinweg <strong>12</strong>, Gifhorn<br />

Tel 05371 6369331<br />

Mo: 15:00 - 18:30<br />

Di - Fr: 10:00 - 18:30<br />

Sa: 10:00 - 14:00<br />

Bar, Pub,<br />

Club & Kneipe<br />

Alt Gifhorn<br />

Am Weinberg 1, Gifhorn<br />

Di - Fr: 17:00 - 23:00<br />

Astra Stuben<br />

Braunschweiger Str. 85<br />

Gifhorn<br />

Mo - So: 14:00 - 24:00<br />

Bei Micha<br />

Sonnenweg 30, Gifhorn<br />

Tel 05371 3987<br />

Di - So: ab 17:00<br />

Flax<br />

Braunschweiger Str. 3a<br />

Gifhorn<br />

Di - So: ab 19 Uhr<br />

H1 Bier- & Rock-Bar<br />

Steinweg 26, Gifhorn<br />

Mo, Di, Do: 11:00 - 24:00<br />

Mi: 10:00 - 24:00<br />

Fr: 11:00 - 02:00<br />

Sa: 10:00 - 02:00<br />

So: 11:00 - 23:00<br />

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Schillerplatz 5, Gifhorn<br />

Fr, Sa: 20:00 - 05:00<br />

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die wir vergessen<br />

haben? Dann schreibt uns<br />

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kurt-gifhorn.de oder ruft<br />

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Unsere Öffnungszeiten<br />

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Küche bis 22 Uhr<br />

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<strong>KURT</strong>59


Essen & Trinken<br />

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Wir wünschen allen Gästen und Freunden<br />

schöne Festtage und freuen uns aufs nächste Jahr.<br />

Ein kühles Bier zum Zwiebelschnitzel, ein Wasser nach dem winterlichen Spaziergang, eine Fanta in der Pause<br />

der Fahrradtour: Das alles serviert Marina Hilbig in der Wilscher Gaststätte Zur Waldesruh.<br />

Foto: Michael Uhmeyer<br />

Silvesterparty zwischen See und Kiefern<br />

Die Wilscher Gaststätte Zur Waldesruh serviert deutsche Küche und Fassbier<br />

Ihnen und Ihrer Familie<br />

wünschen wir<br />

fröhliche & besinnliche<br />

Weihnachtsfeiertage.<br />

Frohes<br />

Fest!<br />

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Bäcker<br />

In der Gaststätte Zur Waldesruh<br />

– sie liegt am gleichnamigen<br />

Wilscher Campingplatz<br />

zwischen Badesee und<br />

Kiefernwald – leitet seit April<br />

dieses Jahres Marina Hilbig<br />

die Geschicke. Doch nicht nur<br />

die Camping-Fans möchte<br />

die Gastronomin empfangen.<br />

Auch die Wilscher und alle<br />

Gifhornerinnen und Gifhorner<br />

sollen sich vom Angebot der<br />

deutschen Küche angesprochen<br />

fühlen.<br />

„Wir haben unser kleines<br />

Lokal aufgemacht“, sagt die<br />

Chefin, die vor drei Jahren aus<br />

dem Ruhrgebiet in den Landkreis<br />

Gifhorn zog, stolz. Der<br />

Sommer ließ dann direkt keine<br />

Wünsche übrig: Die Leute kamen,<br />

eigene Eiskreationen wie<br />

Amarena oder Walnuss und<br />

Gerichte wie die Kohlrouladen<br />

wurden serviert, das Fassbier<br />

gezapft.<br />

Denn darum geht‘s in der<br />

Waldesruh: Deutsche Küche<br />

mit Schmackes, dazu „quatschen,<br />

Bierchen trinken mit<br />

Blick auf den See. Gemütlich<br />

und zwanglos“, fasst Marina<br />

Hilbig zusammen. Neben<br />

vier verschiedenen Schnitzel-<br />

Varianten locken die allseits<br />

beliebte Currywurst oder auch<br />

der deftige Brathering.<br />

Im Laufe des Jahres überrascht<br />

die Gastronomin ihre<br />

Gäste zudem mit Aktionstagen,<br />

dann werden Sauerfleisch<br />

oder jüngst auch Grünkohl mit<br />

Bregenwurst serviert. Auch in<br />

Zukunft möchte man auf saisonale<br />

Speisen setzen. Wichtig<br />

sei nur, so Marina Hilbig, dass<br />

sie bezahlbar blieben.<br />

Ein idealer Ort zum Einkehren<br />

ist die Waldesruh darüber<br />

hinaus für Fahrradfahrerinnen<br />

und Spaziergänger. Wer<br />

könnte zu einer Stärkung am<br />

Wegesrand Nein sagen? Und<br />

wer Lust auf ein bisschen<br />

Party hat, kann sich für die<br />

Silvesterparty anmelden. Los<br />

geht‘s um 19 Uhr.<br />

Gaststätte Zur Waldesruh<br />

Krümmeweg 35, Wilsche<br />

Mi. - Fr. 16 bis 22 Uhr<br />

Sa. & So. <strong>12</strong> bis 22 Uhr<br />

Tel. 0175-2504656<br />

60<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong>61


Musik<br />

Musik<br />

Eben noch melancholisch,<br />

dann auf die Fresse<br />

Im Februar veröffentlichen Red Running River ihr erstes Album „Silence“ –<br />

Seit Tag eins dabei in der Thrash-Rock-Band ist der Rötgesbütteler Ronny Pfeil<br />

Seit mehr als einem Jahr ist „Silence“ fertig, seitdem herrscht – nun –<br />

Stille. Die aber pünktlich zu Weihnachten endet. „Burning Skyscrapers“<br />

war der Auftakt einer monatlichen Vorab-Single-Reihe, dem<br />

„Without You“ und „Operation Scorpion“ folgten – und im Februar<br />

können die Fans von Red Running River endlich das komplette Album<br />

„Silence“ hören, das alles andere als still ist. Die Thrash-Rock-<br />

Band existiert bereits seit 2015, von der ursprünglichen Besetzung<br />

ist aber nur noch der Rötgesbütteler Gitarrist Ronny Pfeil dabei.<br />

Die ganze Geschichte erzählen er sowie Sänger Sven Hahn,<br />

Schlagzeuger Adrian Beier und Gitarrist Mischa Paulsen nebst<br />

Bassist Sebastian Willms. Von wegen stille Nacht!<br />

Von Matthias Bosenick<br />

Bereits im August 2021 nahm<br />

das Quintett das Album „Silence“<br />

auf. Bei den Fans sprach<br />

sich das schnell herum, immer<br />

wieder drangen sie mit Fragen<br />

an die Musiker: Wann kommt<br />

das Album? „Wir mussten die<br />

Leute vertrösten“, erzählt Ronny.<br />

„Wir sagten: Habt Geduld,<br />

alles wird gut.“ Und es wird<br />

gut. „Es hat uns Zeit, Geld und<br />

Tränen gekostet, das Album<br />

aufzunehmen“, sagt Sven, „und<br />

das wollten wir nicht einfach so<br />

raushauen.“<br />

Um das Release auf professionelle<br />

Füße zu stellen, tat sich<br />

die Band mit einem Label zusammen,<br />

nämlich Calyra aus<br />

Halle. „Das passt“, freut sich<br />

wünscht frohe Weihnachten<br />

und einen guten Rutsch!<br />

Sven, und von jenen Profis<br />

erhielten Red Running River<br />

auch den Tipp, die Veröffentlichung<br />

zu planen. Und so geschieht<br />

es jetzt, mit drei Singles<br />

pro Monat vorweg und der großen<br />

Release-Party am 11. Februar<br />

2023 im Braunschweiger<br />

Jugendzentrum B58.<br />

Nicht nur die Veröffentlichung,<br />

auch die Aufnahmen<br />

zu „Silence“ fanden unter<br />

professionellen Bedingungen<br />

statt. Und zwar im Nordsound<br />

Showroom von Peter Schmidt<br />

in Oebisfelde, der Heimat der<br />

Progressive-Rock-Band Valid<br />

Blu. „Wir haben 2019 dort gespielt,<br />

eine absolut geile Location<br />

mit geilem Sound“, berichtet<br />

Sven. Dort erhielt die<br />

Band das Angebot, Studioaufnahmen<br />

anzufertigen, sobald<br />

Material vorläge. Dazu kam es<br />

zwei Jahre später. Nun ist die<br />

Band überglücklich mit dem<br />

Ergebnis und kann es kaum<br />

erwarten, „Silence“ unter die<br />

Leute zu bringen. „Wir haben<br />

Alle Jahre<br />

wieder...<br />

Über 20 Jahre<br />

Leidenschaft<br />

und Qualität<br />

für IHR Auto<br />

Von wegen stille Nacht, heilige Nacht: Von Weihnachten als Fest hält die Band Red Running River nicht ganz so<br />

viel, den fünf Musikern ist da doch der Herrentag im Frühjahr um einiges wichtiger.<br />

Foto: Cornelia Heinrichs<br />

uns zusammengerissen, es<br />

nicht einfach rauszuhauen –<br />

wir steigern den Spannungsbogen“,<br />

meint Sven.<br />

Inklusive der Vorab-Singles,<br />

die zunächst ausschließlich<br />

digital zu hören sind, enthält<br />

„Silence“ sowohl im Stream<br />

als auch auf der Digipak-CD<br />

zwölf Songs, darunter auch<br />

einige, die bereits älter sind.<br />

„Face Without A Smile“ etwa<br />

kursiert bereits mit einem Musikvideo<br />

bei YouTube. „Der<br />

Song ist sehr alt“, so Ronny,<br />

und bekommt hier einen neuen<br />

Schliff. „Das waren nur<br />

Proberaumaufnahmen, wir haben<br />

den Song komplett neu im<br />

Studio eingespielt“, erläutert<br />

Sven. Ebenso wurde „Between<br />

Misery And Might“ runderneuert<br />

und an die jetzige Zeit angepasst.<br />

Das dazugehörige Video<br />

übrigens entstand der Pandemie<br />

wegen auf ungewöhnliche<br />

Weise: „Wir sind einzeln in<br />

den Proberaum gegangen und<br />

haben das so gefilmt, dass es<br />

nicht auffällt“, sagt Ronny.<br />

„Das war coronakonform.“<br />

Die Musikvideos fallen ins<br />

Aufgabengebiet des Sängers:<br />

Sven kümmert sich um die visuelle<br />

Außendarstellung von<br />

Red Running River. „Operation<br />

Scorpion“ soll ein aufwändiges<br />

Video bekommen. Ronny:<br />

„Wir haben Locations geplant<br />

und Leute aus dem Freundeskreis<br />

organisiert, es gibt ein<br />

Drehbuch dafür.“ Sven nickt:<br />

„Wir wollen das Beste aus der<br />

Sache machen, auch ohne viel<br />

Geld.“ Ronny strahlt: „Die wird<br />

fett, die Sache!“<br />

Anhand des Titelsongs „Silence“<br />

macht die Band fest,<br />

wo ihre Themenschwerpunkte<br />

liegen. „Das ist ein Antikriegssong“,<br />

sagt Ronny. Sven führt<br />

die Single „Burning Skyscrapers“<br />

an: „Da geht es um Kritik<br />

an der Gesellschaft.“ Er<br />

umkreist das weitere Spektrum:<br />

„Alltägliche Themen,<br />

Herzschmerz, Wut und Glück<br />

gleichermaßen.“ Gesellschaftskritisch<br />

sei indes nicht alles<br />

von Red Running River: »<br />

62<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong>63


Musik<br />

Musik<br />

» „Wir sind keine politische<br />

Band“, bemerkt Sven, auch<br />

wenn man manchmal nicht<br />

umhinkomme, manche Themen<br />

zu besprechen. Ursprünglich<br />

kommt der Sänger und<br />

Texter aus der Punkszene, die<br />

zumeist politisch ist. Inzwischen<br />

hat sich Sven aber etwas<br />

in den Metal orientiert –<br />

und bleibt dennoch bei einem<br />

Standpunkt: „Verachtung für<br />

rechte Themen.“<br />

Sven findet, „Musik soll ein<br />

Ventil sein“, und dieses Ventil<br />

gestalten Red Running River<br />

so divers wie möglich. So belege<br />

„Silence“ den großen Facettenreichtum<br />

der Band, die<br />

ihre Musik selbst als Thrash<br />

Rock bezeichnet. „Wir bilden<br />

auf dem Album alles Mögliche<br />

ab, ruhige Songs bis böse Lieder“,<br />

so der Sänger. „Das ist<br />

das, was uns ausmacht: kein<br />

Einheitsbrei.“ Oder auch: „Auf<br />

die Fresse und in gleichen Zügen<br />

melancholisch und andere<br />

Töne.“ So gehöre klarer Gesang<br />

etwa genau so zu seinen Ausdrucksformen<br />

wie Growlen.<br />

Obwohl es Red Running River<br />

bereits seit mehr als sieben<br />

Jahren gibt, ist „Silence“ das<br />

Debütalbum. Eine EP liegt<br />

noch vor, „In The Realm Of<br />

Bigotry“ aus dem Jahr 2017,<br />

doch Mischa erläutert: „In den<br />

letzten Jahren hatten wir einige<br />

Besetzungswechsel, die EP<br />

spiegelt den heutigen Stand<br />

nicht wieder.“ Drei Fünftel der<br />

heutigen Band waren damals<br />

noch nicht dabei.<br />

Und da taucht das Quintett<br />

ab in seine Entstehungsgeschichte<br />

und die Historie um<br />

seine Namensgebung. Letztes<br />

verbliebenes Gründungsmitglied<br />

ist Ronny: „Wir hatten<br />

damals eine ostdeutsch-portugiesische<br />

Besetzung.“ Zwei<br />

Wochen lang überlegten die<br />

Musiker, wie die Band heißen<br />

sollte. Einer der Portugiesen<br />

warf die Frage in die Runde,<br />

auf welches Album sich geschmacklich<br />

alle einigen konnten.<br />

„River Runs Red“ von Life<br />

Of Agony stand schnell fest,<br />

und so kam ihr Vorschlag:<br />

„What about Red Running<br />

River?“ Also etwas, das zwar<br />

bereits existiert, aber „in abgewandelter<br />

Form“, und als dann<br />

auch nach Google-Recherche<br />

herauskam, dass dieser Name<br />

noch nicht vergeben war, sicherte<br />

sich ihn die Band.<br />

Zu dieser Besetzung gehörten<br />

neben Ronny und dem<br />

kurz nach ihm hinzugekommenen<br />

Mischa noch Carsten und<br />

zwei Portugiesen. „Pünktlich<br />

zum Abgasskandal von VW<br />

mussten die uns verlassen und<br />

zurück nach Portugal“, bedauert<br />

Ronny. „Wir brauchten<br />

also einen Schlagzeuger und<br />

einen Sänger.“ Bis die verbliebene<br />

Band Ersatz fand, teilten<br />

sich Mischa und Carsten den<br />

Gesang, bis letzterer andere<br />

Wege einschlug. Gregor stieß<br />

als Schlagzeuger dazu, Cynthia<br />

stieg als kurzzeitige Bassistin<br />

ein. Erlösung für den nun alleinigen<br />

Sänger Mischa nahte<br />

mit Sven: „Über Cynthia bin<br />

ich zu Red Running River gekommen,<br />

ich bin überzuckert<br />

von den Jungs.“ Und mit ihm<br />

kam Adrian: „Cynthia hat mich<br />

auf Euch gebracht, ich suchte<br />

eine Band und sie hat mich<br />

Euch vorgeschlagen.“ Bassist<br />

Basti kam als jüngstes Mitglied<br />

dazu, Sven schwärmt: „Er ist<br />

ein Multitalent, wir sind extrem<br />

froh, dass wir ihn haben.“<br />

Das Multitalent Basti ist<br />

noch in vielen weiteren Bands<br />

aktiv. Er spielt neben dem Bass<br />

viele Instrumente, darunter<br />

auch die Ukulele, und betreibt<br />

Projekte wie Die Bastion und<br />

Semi und spielt bei SKYL. Er<br />

ist nicht der einzige mit Nebenschauplätzen:<br />

Sven growlt<br />

nebenbei bei der Black-Death-<br />

Metal-Band Schädelsang. Ronny<br />

und Sven betreiben mit drei<br />

weiteren Musikern The Legend<br />

Of Sabs – und Adrian, der<br />

bis vor drei Jahren noch bei<br />

Proxillian spielte, ist sommers<br />

mit seinem Dudelsack und der<br />

Live sind Red Running River eine<br />

Naturgewalt. Der Rötgesbütteler<br />

Ronny wünscht sich, einmal<br />

vor 10.000 Leuten zu spielen.<br />

Foto: Kai Kestner<br />

Formation Klanginferno auf<br />

Mittelaltermärkten unterwegs.<br />

„Es ist schwierig, mit ihm<br />

dann Live-Termine zu finden“,<br />

zwinkert Sven.<br />

Und live sind Red Running<br />

River eine Naturgewalt. Davon<br />

durften sich jüngst die Gäste<br />

im Jekyll & Hyde in Lüneburg<br />

überzeugen, als das Quintett<br />

mit den Hamburger Glam-Metalern<br />

Night Laser auftraten.<br />

„Das Publikum war ein bisschen<br />

feuchtfröhlicher unterwegs“,<br />

erinnert sich Mischa. »<br />

...wir lösen das für Sie!<br />

Ein frohes Weihnachtsfest<br />

und alles Gute im neuen Jahr wünschen<br />

Sebastian Notbom und Team<br />

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Musik<br />

Kopfüber<br />

Der Blick voraus, zum Release im Februar: Die Thrash-Rocker von Red Running<br />

River fiebern ihrem ersten Album „Silence“ entgegen. Foto: Lukasz Majcher<br />

» Aus diesem Grunde hatte<br />

eine Frau aus dem Publikum<br />

ihren Gleichgewichtssinn nicht<br />

mehr unter Kontrolle und<br />

fiel quer über das Mischpult.<br />

Ronny lacht: „Sie hat alles verstellt.“<br />

Mischa erinnert sich zudem:<br />

„Es lag ein toller grüner<br />

Duft in der Luft.“ Und es befand<br />

sich kurioserweise ein offener<br />

Kamin neben der Bühne.<br />

„Das war ein wahnsinnsgeiler<br />

Abend“, lacht Ronny. Nächstes<br />

Jahr ist ein weiterer Auftritt<br />

im Jekyll & Hyde geplant.<br />

Noch offen hingegen sind Gigs<br />

in Gifhorn, obschon es bereits<br />

Kontaktaufnahmen zu<br />

Veranstaltern gab, so Ronny:<br />

„Wenn‘s nach uns geht, spielen<br />

wir alles, was geht – wir haben<br />

da ziemlich Bock drauf!“<br />

Gar nicht so viel Bock indes<br />

haben die fünf Musiker auf<br />

Weihnachten. „Da wird ordentlich<br />

weggelötet“, schallt<br />

Frohe Festtage<br />

und einen<br />

guten Rutsch<br />

wünscht...<br />

es aus dem Raum, und Sven<br />

vergenauert: „Viele Festtage<br />

wie Himmelfahrt sind<br />

uns wichtiger. Im Proberaum<br />

wird Männertag gefeiert.“<br />

Er räumt ein, dass es zum<br />

Fest der Liebe „bestimmt einen<br />

feuchtfröhlichen Bandabend“<br />

geben könne, besser sei<br />

jedoch Glühwein an Silvester.<br />

Sowieso feiere Weihnachten<br />

jeder wie‘s ihm passt, Ronny<br />

etwa „mit der Familie“.<br />

Einen großen Wunsch hat<br />

Ronny: „Ich habe immer gesagt,<br />

mein persönliches Ziel<br />

ist es, in der Karriere von Red<br />

Running River einmal vor<br />

10.000 Leuten zu spielen.“<br />

Doch zunächst gilt es, das Album<br />

„Silence“ zu feiern. Auf<br />

Vinyl wird es das übrigens<br />

nicht geben, aber den Nachfolger<br />

bestimmt, sagt Sven: „Das<br />

Material ist da, wir haben es<br />

schon in der Schublade.“<br />

Red Running River:<br />

Silence<br />

<strong>12</strong> Songs<br />

redrunningriver.de<br />

Karsten Ziebart<br />

Geschäftsführer<br />

Malerstraße 7 · 38550 Isenbüttel<br />

Tel.: 05374 917299<br />

www.ziebart-abbundtechnik.de<br />

Vor wenigen Tagen kam mein Mitbewohner<br />

abends in die WG-Küche. Er, 23, sagte, dass er<br />

sich nach der Uni hinlegen musste, nun sei er<br />

gerade wieder wach geworden, gebrauchter<br />

Tag, Scheißtag sogar. Es würde ihm derzeit<br />

schwer fallen, aus dem Bett zu kommen. Er ist<br />

in Therapie, wohl auch deswegen.<br />

Irgendwo in diesen Erzählungen findet sich<br />

vermutlich jede und jeder von Ihnen, liebe Leserin<br />

und lieber Leser, wieder.<br />

Zwischen Schlaflosigkeit und Arbeitsstress<br />

die Kinder in den Kindergarten bringen,<br />

dann Tabellen kalkulieren oder Mails<br />

beantworten, geistlos in einem Meeting<br />

Haribos und Schokolade schlucken,<br />

an der Zapfsäule stehen, ins<br />

Minus gehen, abends ins kalt ausgeleuchtete<br />

Fitnessstudio schleppen.<br />

Bei Amazon die Black-Friday-<br />

Woche auskosten. Bei Tinder swipen.<br />

Den Spotify-Jahresrückblick kritisieren.<br />

Und hellwach vor dem Einschlafen einen<br />

Podcast über das Einschlafen hören.<br />

Unter Garantie fehlt es mir an gesunder Ernährung,<br />

wahrscheinlich an Sport und Alleinsein.<br />

Dazu bräuchte es eine mentale Müllabfuhr,<br />

die sich um den ganzen Schrott, das berühmte<br />

weiße Rauschen, kümmert: Krieg, Corona, Inflation,<br />

Sekundenkleber und Monet, Precht und<br />

Musk. Der trockene Husten unserer Zeit.<br />

Es braucht ein wenig, um eine Erschöpfung<br />

festzustellen. Denn man läuft ja einfach so<br />

weiter. Ausfälle drohen eigentlich nicht, zumindest<br />

nicht kurzfristig. Und es ist auch kein<br />

Post-Corona-Zustand, der mich da an diesem<br />

Samstag und diesem Sonntag unter der Bettdecke<br />

gefesselt hat. Vielmehr scheint es ein normaler<br />

Zustand zu sein, den man erreicht, wenn<br />

man sich nur lange genug mit Erwachsenenproblemen<br />

konfrontiert sieht.<br />

Zwischen Weihnachten und Neujahr werde<br />

ich zu Hause sitzen. Ein Buch lesen. Spazierengehen.<br />

Ganz allein. Und wenn mich jemand<br />

stört, bringe ich ihn um.<br />

Am Samstag komme ich nicht aus dem Bett.<br />

Am Sonntag auch nicht. Es braucht ein wenig.<br />

Unter anderem den Gedanken an frische Brötchen<br />

vom Bäcker, Baked Beans und Rührei.<br />

Unter der Dusche. Das Shampoo „Sanfte Hafermilch“<br />

soll laut eigener Aussage beruhigen. Tut<br />

es. Später, nach einem Glas schwarzen Tees,<br />

laufen Birne und Beine wieder.<br />

Was ist da los, frage ich mich. Muss an den<br />

neumodernen Begriff „soziale Batterie“ denken.<br />

Die ist eben manchmal leer. So wie<br />

früher beim Gameboy. Grünes Licht<br />

ist super, rotes Licht bereitet Sorgen,<br />

gar kein Licht macht den Bildschirm<br />

schwarz. Ich bin erschöpft.<br />

Noch vor einem Jahr galt jeder<br />

soziale Kontakt als unschicklich. In<br />

den vergangenen vier Wochen habe<br />

ich in Köln als Ritter Karneval gefeiert,<br />

bin am Bernsteinsee Kart gefahren und<br />

habe anschließend den Geburtstag des Vaters<br />

meiner Freundin mit eingelegten Gurken, Rollbraten<br />

und Wodka erlebt, musste 20 rauchende<br />

Personen an Thanksgiving in meinem Zimmer<br />

ertragen, habe versucht, einem Freund über<br />

den plötzlichen Tod seines Vaters zu helfen,<br />

habe Leipzig besucht und eine Einladung nach<br />

Berlin erhalten, bei meiner Oma am Kaffeetisch<br />

gesessen, Freunde zum Grünkohlessen getroffen,<br />

eine Woche später noch mal Freunde zum<br />

Grünkohlessen getroffen und doch alles in allem<br />

eine schöne Zeit verbracht.<br />

In einer Civey-Studie aus dem August heißt<br />

es, dass sich 49,5 Prozent der deutschen Bevölkerung<br />

als erschöpft bezeichnen würden.<br />

Gründe dafür: Leistungsdruck, Erziehung der<br />

Kinder, Pandemie, Ukraine, Medien-Konsum.<br />

Angela Merkel, die Ex-Kanzlerin, kloppte<br />

streckenweise 140-Stunden-Arbeitswochen. Am<br />

Ende zitterte sie sich gerade so ins Ziel. Basketball-Legende<br />

Kobe Bryant erzählte stolz von<br />

seinen täglichen vier Stunden Schlaf.<br />

Kopfüber<br />

Über Erschöpfung<br />

Von Malte Schönfeld<br />

66<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong> 67


Seitenkopf<br />

2 0 2 3<br />

Rea Garvey<br />

BEATRICE EGLI<br />

ROSS ANTONY<br />

THOMAS ANDERS<br />

SEMINO ROSSI<br />

SIDO<br />

Alvaro Soler<br />

01.07.<br />

Tom Gregory<br />

Leony ● SOPHIA<br />

Der<br />

KERSTIN OTT<br />

VICKY LEANDROS ZIMMERMANN<br />

BONEY M.<br />

FEAT. LIZ MITCHELL<br />

MICHAEL HOLM<br />

Luftsprünge und Landkreisgeschichte<br />

<strong>KURT</strong>-Leseotter Marieke Eichner turnt durch die Seiten und landet in der Historie<br />

Foto: Anettt e Wrede<br />

Böse Jungs und<br />

mutige Mädchen<br />

Als Tini Stegemann in den<br />

Sommerferien mit ihrer<br />

Familie von der Großstadt<br />

aufs Dorf zieht, freundet sich<br />

die baldige Viertklässlerin<br />

gleich mit den Nachbarskindern<br />

Kalle, Malte und Lisa an.<br />

Als Lisa merkt, was Tini auf dem<br />

Abenteuerspielplatz ihrer alten Heimat<br />

so gelernt hat, erzählt sie ihr gleich<br />

von ihrem Sport-Team, den Turnsternchen.<br />

Denn spätestens als Tini auf Lisas großem Trampolin hüpft wird klar: Das<br />

quirlige Mädchen mit den braunen Locken hat Talent. Und aufgeweckt ist<br />

sie auch noch. Während „die beiden Pits“ noch versuchen, Tini zu schikanieren,<br />

bleibt sie ganz cool und macht sich dann sogar mit Lisa ganz frech<br />

an den Fahrradreifen der unflätigen Jungs zu schaffen. Sympathisch! Der<br />

Wesendorfer Arne Wrede hat mit seinem Kinderbuch eine Hymne auf den<br />

Turnsport verfasst – kein Wunder, sind doch Frau und Tochter in dieser<br />

Sparte beim SSV Kästorf aktiv. Seine kleine Heldin<br />

Tini erlebt den Sport so ganz authentisch, was der<br />

Geschichte jedoch nichts von ihrer Spannung,<br />

ihrem Witz und ihrer Leichtigkeit nimmt. Zwischen<br />

Turnhalle, angedeutetem Teenie-Drama und einer<br />

polizeilichen Ermittlung blüht Tini so richtig auf.<br />

Arne Wrede: Tini Turnsternchen,<br />

166 Seiten, Eigenverlag, 14,99 Euro,<br />

ISBN 978-3-7557-4665-2<br />

Literatur<br />

Woher die Herbolde?<br />

Gedichte, Geschichten auf Platt, Archäologisches<br />

und Historisches versammeln<br />

18 Autorinnen und Autoren<br />

in der neuen Ausgabe von „1885“. Von<br />

der Nachkriegskindheit in Oerrel über<br />

die Fotoschätze auf dem Dachboden<br />

eines Urgroßvaters bis zu dem Vorläufer<br />

des BAföGs und einer frühen<br />

Version des Versandhandels zwischen<br />

Gifhorn und Celle. Außerdem geht‘s<br />

um die Glashütte, den Aufbau des<br />

Museums Burg Brome – und warum<br />

tragen so viele Menschen in Jembke<br />

den Nachnamen „Herbold“?<br />

Landkreis Gifhorn (Hrsg.):<br />

1885 – Geschichten aus der Geschichte<br />

des Landkreises Gifhorn,<br />

<strong>12</strong>8 Seiten, Calluna-Verlag, <strong>12</strong> Euro,<br />

ISBN 978-3-944946-20-7<br />

02.07.<br />

PETER WACKEL<br />

MICKIE KRAUSE<br />

ACHIM PETRY<br />

& BAND<br />

MARIE REIM<br />

DIE JUNX<br />

Hast Du ein Buch für uns? Sende uns gerne ein Rezensionsexemplar an Magazin <strong>KURT</strong>, Am Laubberg <strong>12</strong>, 38518 Gifhorn.<br />

<strong>KURT</strong>-Leseotter Marieke Eichner erreichst Du per Mail an eichner@kurt-gifhorn.de sowie unter Tel. 05371-7409590.<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

24.<strong>12</strong>. ab 21 Uhr geöffnet<br />

25.<strong>12</strong>. geschlossen<br />

26.<strong>12</strong>. ab 18 Uhr geöffnet<br />

31.<strong>12</strong>. - 04.01. geschlossen<br />

Tel. 05371 / 990815<br />

Volkswagen Zentrum<br />

Mobil: 0171 / 5227143<br />

68<br />

<strong>KURT</strong> Uelzen<br />

www.openrfestival.de<br />

<strong>KURT</strong>69<br />

<br />

<br />

Frohe Weihnacht,<br />

guten Rutsch und<br />

vielen Dank für<br />

Eure Treue!


Seitenkopf<br />

FR 21.04. & SA 22.04.<br />

Feiern<br />

Anzeige<br />

Jetzt Tickets<br />

sichern!<br />

Isenbüttel<br />

www.roth-catering.de<br />

Eine schöne<br />

Geschenkidee zu<br />

Weihnachten!<br />

Endlich wieder<br />

Frühlingswiesn<br />

in Isenbüttel<br />

Die Frühlingswiesn garantieren<br />

eine Mordsgaudi und sind<br />

das größte „Oktoberfest“ in unserer<br />

Region – im April 2023<br />

schon zum sechsten Mal.<br />

Mitten im Frühling feiern<br />

an beiden Abenden jeweils<br />

rund 1500 Besucher in<br />

Dirndl und Lederhosen<br />

und tanzen zur Live-<br />

Musik der populärsten<br />

Oktoberfest-Band der<br />

Welt, der Münchner<br />

Zwietracht, auf den Bänken.<br />

Abgerundet mit deftigen<br />

Schmankerln, Dekoration<br />

im bayerischen Stil und<br />

schmackhaftem Wiesnbier,<br />

das mit einem offiziellen<br />

Fassanstich zum Fließen gebracht<br />

wird, wird das Fest zum<br />

authentischen Wiesn-Erlebnis.<br />

Die Münchner Zwietracht kommt wieder<br />

zur Frühlingswiesn nach Isenbüttel. Die<br />

Tickets sind ein grandioses Weihnachtsgeschenk<br />

für wohl jeden Wiesn-Fan!<br />

VERANSTALTER<br />

Fr. und Sa., 21. und 22. April 2023<br />

Einlass: 18 Uhr<br />

Beginn: 20 Uhr<br />

Gehrenkamp 1a<br />

Isenbüttel<br />

Tickets ab 25 Euro<br />

MEDIENPARTNER<br />

70<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong> 71


72<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong> 73


Kreisverband<br />

Gifhorn e.V.<br />

Tipps & Termine<br />

Tipps & Termine<br />

Spende Blut – rette Leben.<br />

Do<br />

15.<strong>12</strong>.<br />

Mo<br />

19.<strong>12</strong>.<br />

Mi<br />

21.<strong>12</strong>.<br />

Fr<br />

23.<strong>12</strong>.<br />

Fr<br />

23.<strong>12</strong>.<br />

Di<br />

27.<strong>12</strong>.<br />

Di<br />

10.01.<br />

Di<br />

10.01.<br />

Mi<br />

11.01.<br />

Do<br />

<strong>12</strong>.01.<br />

Di<br />

17.01.<br />

Wahrenholz 29399<br />

Bereitschaftshalle Nord<br />

Im Gewerbegebiet 6<br />

15:30 - 19:30 Uhr<br />

Weyhausen 38554<br />

Dorfgemeinschaftshaus<br />

Vor dem Dorfe 6<br />

15:30 - 19:30 Uhr<br />

Sassenburg 38524 - Stüde<br />

Bürgerhaus<br />

Im Hägen 2<br />

16:00 - 19:30 Uhr<br />

Schwülper 38179 - Walle<br />

Sportpark Walle<br />

Schunterstraße 38<br />

15:00 - 19:00 Uhr<br />

Rühen 38471<br />

Johannes-Gutenberg-Schule<br />

An der Schule 7<br />

15:30 - 19:30 Uhr<br />

Gifhorn 38518<br />

Zum Schützen-Wiese<br />

Celler Straße 30<br />

15:00 - 19:00 Uhr<br />

Groß Oesingen 29393<br />

SELK Immanuelsgemeinde<br />

Klein Oesinger Straße 14<br />

15:30 - 19:30 Uhr<br />

Calberlah 38547 - Allerbüttel<br />

Dorfgemeinschaftshaus<br />

Molkereistraße 1<br />

16:00 - 19:30 Uhr<br />

Gifhorn 38518<br />

Stadthalle Gifhorn<br />

Schützenplatz 2<br />

09:00 - 19:30 Uhr<br />

Sassenburg 38524 - Triangel<br />

Sport- und Freizeitstätte<br />

Hasenbuschweg 50<br />

16:00 - 19:30 Uhr<br />

Isenbüttel 38550<br />

Schulforum<br />

Schulstraße 31<br />

15:00 - 19:30 Uhr<br />

Bei Fragen zur Blutspende (kostenlos):<br />

0800 11 949 11<br />

Wo<br />

ist wann was<br />

los? <strong>KURT</strong> druckt<br />

auch Deinen Termin:<br />

Sende einfach eine<br />

Mail an redaktion@<br />

kurt-gifhorn.de.<br />

Do. 15.<strong>12</strong>.<br />

Blutspende<br />

in Wahrenholz<br />

15.30 bis 19.30 Uhr,<br />

Bereitschaftshalle Nord,<br />

Im Gewerbegebiet 6,<br />

Wahrenholz.<br />

Vortrag:<br />

„Vom Zweifel ins<br />

Licht – Der Ungläubige<br />

Thomas als Wegbereiter<br />

der Adventszeit“<br />

16 Uhr, Historisches<br />

Museum, Schlossplatz 1,<br />

Gifhorn, Eintritt: 4,50 Euro<br />

pro Person.<br />

Literarischer<br />

Abend in der<br />

Stadtbücherei<br />

19 Uhr, Stadtbücherei,<br />

Cardenap 1, Gifhorn.<br />

Eltern-<br />

Informationsabend:<br />

„Trennungskinder,<br />

wenn eine Welt<br />

zerbricht. Handlungshilfen<br />

für Eltern“<br />

19 Uhr, Treffpunkt,<br />

Schulstraße 31, Isenbüttel.<br />

Fr. 16.<strong>12</strong>.<br />

Bi-Ba-Büchermäuse<br />

10.15 Uhr, Samtgemeindebücherei,<br />

Schulstraße 31,<br />

Isenbüttel, für Kleinkinder<br />

bis 3 Jahre in Begleitung<br />

eines Erwachsenen.<br />

Vorweihnachtliches<br />

Beisammensein<br />

16 bis 20 Uhr, Opa Ernys<br />

Garten/Landwirtschaftlicher<br />

Betrieb, Birkenstraße<br />

5, Weißenberge.<br />

74<br />

<strong>KURT</strong><br />

Satirische Lesung<br />

mit Osman Engin:<br />

„Getürkte Weihnacht“<br />

18.30 Uhr, FBZ Grille,<br />

Ludwig-Jahn-Straße <strong>12</strong>,<br />

Gifhorn, Eintritt: 3 Euro<br />

pro Person.<br />

Lesung: „E. A. Poe<br />

– Geschichten des<br />

Grauens“<br />

19 bis 21.30 Uhr,<br />

Kulturcafé am<br />

Schulmuseum,<br />

Marktstraße 20, Steinhorst,<br />

Tickets: Tel. 05148-3039990<br />

oder steinhorst@museengifhorn.de,<br />

Eintritt:<br />

<strong>12</strong> Euro pro Person.<br />

Live-Musik mit Sky du<br />

Mont und Edda Moser:<br />

„Der Ring des Nibelungen<br />

vor Gericht“<br />

19.30 Uhr,<br />

Scharoun Theater,<br />

Klieverhagen 50,<br />

Wolfsburg, Tickets:<br />

ab <strong>12</strong> Euro pro Person.<br />

Live-Musik:<br />

B & the Rattlesnakes<br />

20 Uhr, Alt Gifhorn,<br />

Am Weinberg 1, Gifhorn.<br />

Sa. 17.<strong>12</strong>.<br />

Weihnachtsmarkt:<br />

Eickenhofer<br />

Tannentraum<br />

9 bis 17 Uhr, Eickenhof,<br />

Eickenhof 4, Eickhorst,<br />

Eintritt frei.<br />

Sportabzeichenabnahme:<br />

Schwimmen<br />

9.30 bis 11 Uhr, Allerwelle,<br />

Zur Allerwelle 1, Gifhorn.<br />

Rockschlager-<br />

Konzert mit Brenner:<br />

„Brennende<br />

Weihnacht“<br />

Einlass: 19 Uhr,<br />

Beginn: 20 Uhr,<br />

Kultbahnhof,<br />

Am Bahnhof Süd 9,<br />

Gifhorn, Tickets:<br />

29,97 Euro pro Person.<br />

Ü40-Party im<br />

Tanzlokal Bei Micha<br />

20 Uhr, Bei Micha,<br />

Sonnenweg 30, Gifhorn,<br />

Eintritt: 5 Euro pro Person.<br />

So. 18.<strong>12</strong>.<br />

Weihnachtsmarkt:<br />

Eickenhofer Tannentraum<br />

9 bis 17 Uhr, Eickenhof,<br />

Eickenhof 4, Eickhorst,<br />

Eintritt frei.<br />

Kinder-Theater:<br />

„Die Schneekönigin“<br />

10 Uhr, Scharoun Thater,<br />

Klieverhagen 50, Wolfsburg,<br />

Tickets: ab 7 Euro pro<br />

Person, für Kinder<br />

ab 4 Jahren.<br />

Frühstücksbrunch<br />

im Burg-Café<br />

10.30 Uhr, Burg, Junkerende,<br />

Brome, Anmeldung:<br />

Tel. 0172-8281865 oder<br />

burg.brome@museengifhorn.de,<br />

Kosten: 18 Euro<br />

pro Person.<br />

Kostümführung mit<br />

Herzogin Klara<br />

11 Uhr, Historisches<br />

Museum Schloss Gifhorn,<br />

Am Schlossplatz 1, Gifhorn,<br />

Eintritt 7 Euro.<br />

Weihnachtliche<br />

Geschichten<br />

und Leckereien<br />

aus der Burgküche<br />

14 bis 17 Uhr, Museum<br />

Burg Brome, Junkerende,<br />

Brome, Teilnahme:<br />

5 Euro pro Person.<br />

Kindertheater:<br />

„Die kleine Hexe“<br />

14.30 Uhr, Stadthalle,<br />

Schützenplatz 2,<br />

Gifhorn, für Kinder<br />

ab 5 Jahren.<br />

Weihnachtliche<br />

Lesung für Kinder<br />

14.30 Uhr,<br />

EMMA - Museumswohnung<br />

im Kavalierhaus,<br />

Steinweg 3, Gifhorn,<br />

Kinder: 3 Euro,<br />

Erwachsene: 5 Euro.<br />

Führung<br />

durch das<br />

Schulmuseum<br />

15 Uhr, Marktstraße 20,<br />

Steinhorst, Eintritt:<br />

5 Euro pro Person.<br />

Wanderung:<br />

„Vorweihnachtlicher<br />

Weg zum Stall“<br />

4 Stationen in der<br />

Gifhorner Heide<br />

vom Lönsstein bis<br />

zum Schafsstall mit<br />

Schäfer Carlo Laser,<br />

15.30 bis 18 Uhr,<br />

Treffpunkt:<br />

Lönsstein nach dem<br />

Heideparkplatzes<br />

in der Verlängerung<br />

des Kellerbergs,<br />

Winkel.<br />

<strong>KURT</strong> 75


TAXI<br />

Tipps & Termine<br />

Tipps & Termine<br />

Rund um die Uhr –<br />

7 Tage die Woche<br />

UNSERE NUMMER<br />

einfach zu merken!<br />

05371<br />

<strong>12</strong>333<br />

• Kartenzahlung möglich<br />

• per App bestellbar<br />

• per WhatsApp bestellbar<br />

unter 0157 35 98 98 87<br />

Das ist<br />

Service!<br />

Mehr Infos unter<br />

Live-Musik:<br />

Weihnachtsoratorium<br />

von Johann<br />

Sebastian Bach<br />

Einlass: 17.30 Uhr,<br />

Beginn: 18 Uhr, St. Nicolai-<br />

Kirche, Marktplatz, Gifhorn,<br />

Eintritt: ab 15 Euro pro<br />

Person, Kinder bis<br />

<strong>12</strong> Jahren frei.<br />

Mo. 19.<strong>12</strong>.<br />

Blutspende<br />

in Weyhausen<br />

15.30 bis 19.30 Uhr,<br />

Dorfgemeinschaftshaus,<br />

Vor dem Dorfe 6,<br />

Weyhausen.<br />

Di. 20.<strong>12</strong>.<br />

Quizabend im Flax<br />

20 Uhr, Flax, Braunschweiger<br />

Straße 3a, Gifhorn.<br />

Mi. 21.<strong>12</strong>.<br />

Blutspende in Stüde<br />

16 bis 19.30 Uhr, Bürgerhaus,<br />

Im Hägen 2, Stüde.<br />

Offene<br />

Meditationsgruppe<br />

19.30 bis 21 Uhr, Paulusgemeinde,<br />

Brandweg 38,<br />

Gifhorn, Anmeldung: anja.<br />

barth@evlka.de, Teilnahme:<br />

8 Euro pro Person.<br />

Do. 22.<strong>12</strong>.<br />

Pflegeberatung des Senioren-<br />

und Pflegestützpunktes<br />

Niedersachsen<br />

14.30 Uhr, Treffpunkt,<br />

Schulstraße 31, Isenbüttel,<br />

Anmeldung: Tel. 05371-<br />

82820 oder pflegestuetzpunkt@gifhorn.de.<br />

Vorweihnachtliches<br />

Beisammensein<br />

16 bis 20 Uhr, Opa Ernys<br />

Garten/Landwirtschaftlicher<br />

Betrieb, Birkenstraße<br />

5, Weißenberge.<br />

Weihnachtskonzert:<br />

„Driving home<br />

for Christmas“<br />

18 Uhr, Kreismusikschule,<br />

Freiherr-vom-Stein-<br />

Straße 24, Gifhorn.<br />

Fr. 23.<strong>12</strong>.<br />

Blutspende<br />

in Walle<br />

15 bis 19 Uhr, Sportpark,<br />

Schunterstraße 38, Walle.<br />

Blutspende<br />

in Rühen<br />

15.30 bis 19.30 Uhr,<br />

Johannes-Gutenberg-<br />

Schule, An der Schule 7,<br />

Rühen.<br />

Weihnachtslieder<br />

singen<br />

17.30 Uhr, St. Marien-<br />

Kirche, Gutsstraße 2,<br />

Isenbüttel.<br />

Weihnachtskonzert:<br />

Il Clavifiato<br />

20 Uhr, Schloss, Schlossplatz<br />

1, Gifhorn, Tickets:<br />

ab 13 Euro pro Person.<br />

Sa. 24.<strong>12</strong>.<br />

Big X-Mas-Party<br />

im H1<br />

20 Uhr, H1 Bier- und<br />

Rockbar, Steinweg 26,<br />

Gifhorn,<br />

Eintritt frei.<br />

Weihnachts-Party<br />

im Tanzlokal<br />

Bei Micha:<br />

„Heiligabend<br />

nicht allein!“<br />

20 Uhr, Bei Micha,<br />

Sonnenweg 30,<br />

Gifhorn,<br />

Eintritt frei.<br />

Party im Flax:<br />

„Homecoming –<br />

Das große<br />

Wiedersehen!“<br />

ab 21 Uhr, Flax,<br />

Braunschweiger Straße 3a,<br />

Gifhorn.<br />

So. 25.<strong>12</strong>.<br />

Party im Flax:<br />

„Homecoming –<br />

Das große<br />

Wiedersehen!“<br />

ab 21 Uhr, Flax, Braunschweiger<br />

Straße 3a,<br />

Gifhorn.<br />

Mo. 26.<strong>12</strong>.<br />

80er/90er-Party<br />

im Flax<br />

ab 21 Uhr, Flax, Braunschweiger<br />

Straße 3a,<br />

Gifhorn.<br />

Di. 27.<strong>12</strong>.<br />

Blutspende<br />

in Gifhorn<br />

15 bis 19 Uhr,<br />

Svens Schützenwiese,<br />

Celler Straße 30, Gifhorn.<br />

Thrash-Metal-Konzert:<br />

Sodom<br />

Einlass: 19 Uhr,<br />

Beginn: 20 Uhr, Hallenbad,<br />

Schachtweg 31, Wolfsburg,<br />

Tickets: 35 Euro pro Person.<br />

Quizabend<br />

im Flax<br />

20 Uhr, Flax, Braunschweiger<br />

Straße 3a, Gifhorn.<br />

Do. 29.<strong>12</strong>.<br />

SuperGroup Session<br />

im Kultbahnhof<br />

Einlass: 19 Uhr, Beginn:<br />

20 Uhr, Kultbahnhof, Am<br />

Bahnhof Süd 9, Gifhorn, Tickets:<br />

26,87 Euro pro Person.<br />

Fr. 30.<strong>12</strong>.<br />

Jazz-Konzert:<br />

Nils Wogram und<br />

Mathias Claus Jazz Duo<br />

20.30 Uhr, Bürgerhaus,<br />

Hauptstraße 10, Schwülper,<br />

Tickets: 24 Euro pro Person.<br />

Sa. 31.<strong>12</strong>.<br />

A-Cappella-Konzert:<br />

„Stimmflut XXL:<br />

Das A-Cappella Special<br />

zur Silvesternacht“<br />

18 Uhr und 22.30 Uhr,<br />

Scharoun Thater, Klieverhagen<br />

50, Wolfsburg, Tickets:<br />

ab 25 Euro pro Person.<br />

Silvesterkonzert mit<br />

dem Saxophonquartett<br />

Hannover<br />

Einlass: 19 Uhr, Beginn:<br />

20 Uhr, St. Nicolai-Kirche,<br />

Marktplatz, Gifhorn, Eintritt:<br />

15 Euro pro Person.<br />

Kabarett mit<br />

Matthias Brodowy:<br />

„Bis es Euch gefällt!“<br />

20 Uhr, Stadthalle,<br />

Schützenplatz 2,<br />

Gifhorn.<br />

Silvester-Party<br />

im Flax<br />

ab 20 Uhr, Flax, Braunschweiger<br />

Straße 3a,<br />

Gifhorn, Eintritt frei.<br />

So. 01.01.<br />

Neujahrskonzert<br />

mit dem<br />

Staatsorchester<br />

Braunschweig<br />

Einlass: 19 Uhr,<br />

Beginn: 20 Uhr,<br />

Stadthalle, Schützenplatz 2,<br />

Gifhorn, Tickets:<br />

ab 32 Euro<br />

pro Person.<br />

Mo. 02.01.<br />

Neujahrskonzert<br />

mit der Ungarischen<br />

Kammerphilharmonie<br />

19 Uhr, IGS Sassenburg,<br />

Hauptstraße 110,<br />

Westerbeck,<br />

Tickets: ab 25 Euro<br />

pro Person.<br />

Harald Ziebart · Walkeweg 13 · Gifhorn<br />

Tel: 05371 94 <strong>12</strong> 323 · Mobil: 0171 72 45 994<br />

info@ziebart-finanzmanufaktur.de<br />

www.ziebart-finanzmanufaktur.de<br />

HAUSTECHNIK<br />

KÄLTE – KLIMA<br />

Wir wünschen<br />

frohe Weihnachten<br />

und einen<br />

guten Rutsch!<br />

Di. 03.01.<br />

Live-Musik:<br />

Wendland<br />

Sinfonieorchester<br />

19 Uhr, Stadthalle,<br />

Schützenstraße 21,<br />

Wittingen, Tickets:<br />

25 Euro pro Person,<br />

Schüler 15 Euro.<br />

Quizabend<br />

im Flax<br />

20 Uhr, Flax, Braunschweiger<br />

Straße 3a, Gifhorn.<br />

Fr. 06.01.<br />

Musical für Kinder:<br />

„Schneewittchen“<br />

16 bis 18 Uhr, Stadthalle,<br />

Schützenplatz 2, Gifhorn,<br />

Tickets: ab 17 Euro<br />

pro Person.<br />

Energiesparkonzert<br />

mit Raphael Nigbur, 16 Uhr,<br />

St. Nicolai-Kirche,<br />

Marktplatz, Gifhorn,<br />

Eintritt frei.<br />

Sa. 07.01.<br />

Neujahrsspringen<br />

beim RV Moorhof<br />

ab 14 Uhr, RV Moorhof,<br />

Moorstraße 19, Isenbüttel.<br />

76<br />

<strong>KURT</strong><br />

Carl-Miele-Straße 17 • 38518 Gifhorn • Tel. 05371 74 34 214 • info@jaspers-haustechnik.de<br />

<strong>KURT</strong> 77


Tipps & Termine<br />

Tipps & Termine<br />

kostenfrei Dein Magazin für Gifhorn Okt./Nov. <strong>2022</strong><br />

So. 08.01.<br />

Kindertheater:<br />

„Zinnober in der<br />

grauen Stadt“<br />

14.30 Uhr, Stadthalle,<br />

Schützenplatz 2, Gifhorn,<br />

für Kinder ab 4 Jahren.<br />

Mo. 09.01.<br />

Taizé-Gebet des<br />

Ökumenischen<br />

Kirchenforums Gifhorn<br />

18.15 bis 18.45 Uhr,<br />

Torbogen, Schloss,<br />

Schlossplatz 1, Gifhorn.<br />

Di. 10.01.<br />

Blutspende in<br />

Groß Oesingen<br />

15.30 bis 19.30 Uhr,<br />

SELK Immanuelsgemeinde,<br />

Klein Oesinger Straße 14,<br />

Groß Oesingen.<br />

Blutspende<br />

in Allerbüttel<br />

16 bis 19.30 Uhr,<br />

Dorfgemeinschaftshaus,<br />

Molkereistraße 1,<br />

Allerbüttel.<br />

Vortrag:<br />

„Das archäologische<br />

Jahr im Landkreis<br />

Gifhorn – Rückblick<br />

auf <strong>2022</strong>“<br />

19 Uhr, Schloss,<br />

Schlossplatz 1,<br />

Gifhorn.<br />

Quizabend<br />

im Flax<br />

20 Uhr, Flax, Braunschweiger<br />

Straße 3a, Gifhorn.<br />

Mi. 11.01.<br />

Blutspende<br />

in Gifhorn<br />

9 bis 19.30 Uhr, Stadthalle,<br />

Schützenplatz 2, Gifhorn.<br />

Klangmeditation<br />

19 bis 20 Uhr,<br />

Martin-Luther Gemeinde,<br />

Limbergstraße 29,<br />

Gifhorn, Anmeldung:<br />

Tel. 05371-17182 oder<br />

anja.barth@evlka.de,<br />

Teilnahme:<br />

8 bis 16 Euro<br />

pro Person.<br />

Do. <strong>12</strong>.01.<br />

Blutspende<br />

in Triangel<br />

16 bis 19.30 Uhr,<br />

Sport- und Freizeitstätte,<br />

Hasenbuschweg 50,<br />

Triangel.<br />

Frauenkino:<br />

„Ammonite“<br />

Einlass: 19.30 Uhr,<br />

Beginn: 20 Uhr,<br />

Kinocenter,<br />

Steinweg 34,<br />

Gifhorn.<br />

Fr. 13.01.<br />

Benefizkonzert für<br />

ready4work mit<br />

dem Philharmonic<br />

Volkswagen Orchestra<br />

19.30 Uhr, Stadthalle,<br />

Schützenplatz 2, Gifhorn,<br />

Tickets: 15 Euro pro Person.<br />

Sa. 14.01.<br />

Bilderbuchkino<br />

für Kinder:<br />

„Heute schlaf<br />

ich anderswo“<br />

15 Uhr, Samtgemeindebücherei,<br />

Schulstraße 31,<br />

Isenbüttel.<br />

Kleinkunst:<br />

Apfelblüten<br />

bei Nacht<br />

20 Uhr, Schloss,<br />

Schlossplatz 1, Gifhorn,<br />

Tickets: ab 19 Euro<br />

pro Person.<br />

Wir brauchen Dich!<br />

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Dann komm doch zu uns!<br />

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Tel: 0160. 2553292 • Email: dachdeckerei.js@gmx.de<br />

www.sprengel-dach.de<br />

<strong>KURT</strong> Media<br />

Am Laubberg <strong>12</strong><br />

38518 Gifhorn<br />

Oder per Mail an:<br />

timmer@kurt-gifhorn.de<br />

78 <strong>KURT</strong><br />

<strong>KURT</strong> 79<br />

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Silvester-Knaller in<br />

Gifhorns Stadthalle<br />

„Bis es Euch gefällt!“ – Matthias Brodowy glänzt<br />

mit poetischem Kabarett und virtuosem Pianospiel


Tipps & Termine<br />

Raum für Notizen<br />

So. 15.01.<br />

Theater:<br />

„Das Hörrohr“<br />

16 Uhr, Stadthalle,<br />

Schützenplatz 2, Gifhorn.<br />

Mo. 16.01.<br />

Oldie-Night<br />

mit Second Take<br />

19.30 Uhr,<br />

Dorfgemeinschaftshaus,<br />

Gilder Weg 66, Leiferde,<br />

Tickets: 15 Euro pro Person.<br />

Di. 17.01.<br />

Blutspende<br />

in Isenbüttel<br />

15 bis 19.30 Uhr,<br />

Schulforum, Schulstraße 31,<br />

Isenbüttel.<br />

Theater:<br />

„Tadellöser & Wolff“<br />

Teil 2 der Kempowski-Saga,<br />

20 Uhr, Stadthalle,<br />

Schützenplatz 2,<br />

Gifhorn.<br />

Quizabend<br />

im Flax<br />

20 Uhr, Flax, Braunschweiger<br />

Straße 3a, Gifhorn.<br />

Mi. 18.01.<br />

Blutspende<br />

in Wittingen<br />

14 bis 19 Uhr, Stadthalle,<br />

Schützenstraße 21,<br />

Wittingen.<br />

Offene<br />

Meditationsgruppe<br />

19.30 bis 21 Uhr, Paulusgemeinde,<br />

Brandweg 38,<br />

Gifhorn, Anmeldung:<br />

anja.barth@evlka.de, Teilnahme:<br />

8 Euro pro Person.<br />

Do. 19.01.<br />

Blutspende in Rethen<br />

17 bis 20 Uhr,<br />

Feuerwehrgerätehaus,<br />

Heinrichstraße 5, Rethen.<br />

Fr. 20.01.<br />

Live-Musik mit<br />

dem Trio ClariNoir:<br />

„Mozart on the Road“<br />

20 Uhr, Schloss, Schlossplatz<br />

1, Gifhorn, Tickets:<br />

ab 19 Euro pro Person.<br />

Sa. 21.01.<br />

Familienkonzert:<br />

„Held oder Huhn“<br />

15 Uhr, Schloss,<br />

Schlossplatz 1, Gifhorn,<br />

Tickets: 5 Euro pro Person,<br />

für Kinder ab 5 Jahren.<br />

Familienabend beim<br />

Spiele-Treff Isenbüttel<br />

19 bis 24 Uhr, Treffpunkt,<br />

Schulstraße 31, Isenbüttel,<br />

Anmeldung: imke.hashagen@isenbuettel.de,<br />

Teilnahme kostenfrei,<br />

für Familien mit Kindern<br />

ab <strong>12</strong> Jahren.<br />

<br />

<br />

Comedy mit<br />

Ingo Oschmann:<br />

„Wunderbar –<br />

Es ist ja so!“<br />

Einlass: 19 Uhr,<br />

Beginn: 19.30 Uhr,<br />

Realschule, Schulstraße 3,<br />

Calberlah, Tickets:<br />

18 Euro pro Person.<br />

Western-Folk-Konzert:<br />

The Kentucky Tragedy<br />

20.30 Uhr, Mr. Barman‘s<br />

Bier- und Weinkeller,<br />

Braunschweiger Straße 15,<br />

Gifhorn, Eintritt frei.<br />

Mo. 23.01.<br />

Blutspende in Leiferde<br />

15 bis 19.30 Uhr,<br />

Dorfgemeinschaftshaus,<br />

Gilder Weg 66, Leiferde.<br />

Di. 24.01.<br />

Blutspende<br />

in Knesebeck<br />

15.30 bis 19.30 Uhr,<br />

Grundschule, Kirchstraße 8,<br />

Knesebeck.<br />

Vortrag mit<br />

Jana Lehmann: „Einführung<br />

in<br />

die Permakultur“<br />

18 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus,<br />

Gilder Weg 66, Leiferde,<br />

Anmeldung bis 18.01.:<br />

Tel. 05372-89515 oder<br />

tatjana.schmidt@<br />

sg-meinersen.de.<br />

Sa. 28.01.<br />

Seminar:<br />

„Hände auflegen<br />

nach Anne Höfler“<br />

10 bis 17 Uhr, Paulusgemeinde,<br />

Brandweg 38,<br />

Gifhorn, Anmeldung<br />

bis 21.01.: anja.barth@<br />

evlka.de, Teilnahme:<br />

25 bis 45 Euro pro Person.<br />

Modewinkel<br />

Flohmarkt<br />

15 bis 18 Uhr, Stadthalle,<br />

Schützenplatz 2, Gifhorn,<br />

Eintritt: 2,50 Euro pro<br />

Person.<br />

So. 29.01.<br />

Kindertheater:<br />

„Heinrich der Fünfte“<br />

14.30 Uhr, Stadthalle,<br />

Schützenplatz 2, Gifhorn,<br />

für Kinder ab 6 Jahren.<br />

Mo. 30.01.<br />

Blutspende<br />

in Meinersen<br />

15.30 bis 19.30 Uhr,<br />

Kulturzentrum,<br />

Am Eichenkamp 1,<br />

Meinersen.<br />

Der nächste <strong>KURT</strong><br />

erscheint am 13. Januar.<br />

Redaktions- und<br />

Anzeigenschluss<br />

ist am 3. Januar.<br />

Einsendungen per E-Mail an<br />

redaktion@kurt-gifhorn.de.<br />

Tel. 05371 71 728<br />

www.fliesen-schacht.com<br />

Raum für Notizen<br />

Bis einer<br />

tot ist<br />

Von Marieke Eichner<br />

Zweifelsohne nimmt die Beliebtheit totalitärer<br />

Regierungssysteme zu. Nicht nur<br />

in Gifhorn, wo Politiker auf ihrem Social<br />

Media mit der „Konservativen Revolution“<br />

liebäugeln – eigentlich ein Begriff für<br />

antiliberale, antidemokratische Ideen in<br />

der Weimarer Republik. Und den jüngst<br />

aufgeflogenen geplanten Staatsstreich<br />

von Reichsbürger*innen als Überreaktion<br />

der Justiz bezeichnen. Versehen mit<br />

dem Kommentar aus der konservativen<br />

bis rechtsextremen Zeitung „Junge Freiheit“,<br />

es handle sich heute doch nicht um<br />

„Weimarer Verhältnisse“.<br />

Ist sich die Neue Rechte auch nicht einig,<br />

ob man sich nun der Parallelen zu<br />

Weimar bedienen solle oder nicht, fest<br />

steht: Nicht nur in Gifhorn haben Menschen<br />

vergessen, welches Glück und welche<br />

Pflichten eine Demokratie bringt.<br />

Auch im Braunschweiger Amtsgericht.<br />

Da sitzt ein Mann auf der Anklagebank,<br />

der einst wegen seiner Gewalttaten – unter<br />

anderem soll er einem Schüler den<br />

Kiefer gebrochen, einen Jugendgruppenleiter<br />

verprügelt und Steine auf einen Jugendlichen<br />

geschmissen haben – zu einer<br />

zweijährigen Haftstrafe auf Bewährung<br />

verurteilt wurde. Was ihn offenbar nicht<br />

daran hinderte, weiterhin an rechten Demos<br />

teilzunehmen, Polizisten anzugreifen<br />

und dann ist da noch der Verdacht des<br />

Brandanschlags und der Bedrohung eines<br />

Journalisten. Der Vorwurf heute: Gemeinschaftliche<br />

Körperverletzung. Diesmal<br />

hat‘s einen meiner Freunde getroffen.<br />

Darum sitze ich hier und dieser Mann<br />

starrt mich an. Ich schaue ihm in die Augen<br />

und lächle. Ja, Du machst mir Angst.<br />

Aber das werde ich Dir nicht zeigen.<br />

Die Verhandlung ist zäh, Zeuginnen<br />

sind nicht erschienen, müssen abgeholt<br />

werden. Währenddessen redet die Richterin<br />

surreal viel übers Lüften. Als die<br />

Zeuginnen auftauchen, werden drei Dinge<br />

klar. Erstens: Da die Tatnacht schon<br />

zwei Jahre zurückliegt, sind die Aussagen<br />

mau. Zweitens: „Man kennt ihn<br />

halt.“ Schließlich gibt‘s da dieses Video,<br />

auf dem er am helllichten Tag Menschen<br />

durch die Innenstadt jagt, die diversen<br />

Angriffe, Anklagen, Auftritte bei Demos<br />

und Infoständen. Und drittens: Die Richterin<br />

glaubt der Aussage des Opfers nicht.<br />

Nachdem der Pflichtverteidiger die Einstellung<br />

wegen anhängiger Verfahren bei<br />

der Generalstaatsanwaltschaft Dresden<br />

fordert, knickt die Staatsanwältin ein.<br />

Schließlich wurde ihre Hauptbelastungszeugin<br />

ausgeladen. Für die Richterin hat<br />

sich die Sache erledigt, sie ist schon wieder<br />

beim Thema Lüften.<br />

Vor dem Gerichtsgebäude werden ich,<br />

mein verprügelter Freund und anwesende<br />

Unterstützer*innen fotografiert und<br />

gefilmt. Keiner geht allein nach Hause.<br />

Denn die Fotos und Videos landen vermutlich<br />

wieder in internen Chats von<br />

Neonazi-Gruppen. Auf dem Heimweg<br />

ist die Stimmung mies. Ständig schaue<br />

ich auf mein Handy: Sind alle gut angekommen?<br />

Ich mache mir Sorgen. Hoffentlich<br />

schlägt er niemanden tot, bevor<br />

endlich etwas passiert.<br />

80<br />

<strong>KURT</strong> <br />

<strong>KURT</strong>81


<strong>KURT</strong><br />

<strong>KURT</strong> druckt<br />

klimaneutral<br />

54,354<br />

Tonnen CO 2<br />

wurden<br />

bereits kompensiert<br />

Mit Hilfe des klimaneutralen<br />

Drucks unterstützt <strong>KURT</strong> das<br />

Regenwaldschutzgebiet<br />

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In Madre de Dios leben seltene<br />

Tierarten und indigene<br />

Völker. Ihre Lebensgrundlage<br />

wird von vielen Seiten bedroht.<br />

Mit dem Waldschutzprojekt<br />

gleicht <strong>KURT</strong> seit<br />

Anfang 2020 seine CO 2<br />

-Bilanz<br />

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Anzeigenkunden und<br />

Werbepartnern, die uns dies<br />

erst ermöglichen.<br />

Mehr Infos unter www.kurtgifhorn.de/klimaschutz<br />

Redaktion:<br />

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Bastian Till Nowak, Herausgeber und Chefredakteur<br />

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Ansprechpartnerin für Werbepartner und redaktionelle Beiträge<br />

in der Samtgemeinde Meinersen<br />

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Marieke Eichner, Volontärin in der Redaktion<br />

Ansprechpartnerin für redaktionelle Beiträge sowie<br />

Termin- und Veranstaltungsankündigungen<br />

Tel. 05371 – 7409590 • eichner@kurt-gifhorn.de<br />

Malte Schönfeld, Volontär in der Redaktion<br />

Ansprechpartner für redaktionelle Beiträge sowie<br />

Termin- und Veranstaltungsankündigungen<br />

Tel. 05371 – 9418002 • schoenfeld@kurt-gifhorn.de<br />

Aileen Kristen, Mediengestalterin<br />

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sowie Designaufträge aller Art<br />

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Selina Sanft, Mediengestalterin<br />

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für Print und Online<br />

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Greta<br />

von Richthofen<br />

Mieke<br />

& Oktavius<br />

Michael<br />

Arnold<br />

Original<br />

& Fälschung<br />

Martin<br />

Wrasmann<br />

Glauben<br />

& Zweifeln<br />

Jens<br />

Neumann<br />

Sport<br />

& Leben<br />

Mia Anna<br />

Elisabeth Timmer<br />

Social<br />

& Media<br />

Matthias<br />

Bosenick<br />

Pauken<br />

& Trompeten<br />

Impressum<br />

<strong>KURT</strong> ist Dein Magazin für Gifhorn. Es erscheint monatlich und liegt an rund 300 Stellen in und um Gifhorn aus. Herausgeber:<br />

Bastian Till Nowak. Redaktion: Bastian Till Nowak (Chefredakteur), Marieke Eichner, Selina Sanft, Malte Schönfeld, Mia<br />

Anna Elisabeth Timmer. Redaktionelle Mitarbeit: Vincent Borawski (Praktikant), Matthias Bosenick, Jens Neumann, Pauline<br />

Stapel (Praktikantin), Martin Wrasmann. Layout: Michael Arnold, Erwin Klein, Aileen Kristen, Bastian Till Nowak, Selina Sanft.<br />

Fotos (sofern nicht anders angegeben): Michael Uhmeyer (Titelseite), Marieke Eichner, Bastian Till Nowak, Pauline Stapel,<br />

Adobe Stock sowie jeweilige Veranstalter und Kooperationspartner. Comic: Greta von Richthofen, Bastian Till Nowak. Auflage:<br />

6000 Exemplare. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Juliane Werthmann, Tel. 05371-9414151, werthmann@kurtgifhorn.de.<br />

Anzeigen: <strong>KURT</strong> Media, Am Laubberg <strong>12</strong>, 38518 Gifhorn, Tel. 05371-9414151, mail@kurt-gifhorn.de. Leserbriefe:<br />

Magazin <strong>KURT</strong>, Redaktion, Am Laubberg <strong>12</strong>, 38518 Gifhorn, redaktion@kurt-gifhorn.de. Internet: www.kurt-gifhorn.de.<br />

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die Gemeinschaft und das G


WIR WÜNSCHEN<br />

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84

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