13.12.2022 Aufrufe

Broschüre JAWOHL 02 / 2022

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kostenlos, Ausgabe -

AWOhl

Das Magazin des AWO Regionalverbandes Mitte-West-Thüringen e.V.

ONE

LOVE

DANKEWIR

Ihre AWO-Herzregion in Thüringen

Regionalverband

Mitte-West-Thüringen e.V.


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Wir freuen uns, Sie wieder täglich kulinarisch mit Snacks, wechselnden Tagesgerichten

und hausgebackenem Kuchen verwöhnen zu dürfen.

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Telefon: 03641 50 79 270


VORWORT

Liebe AWO-Freundinnen,

Liebe AWO-Freunde,

Liebe Leserinnen und Leser,

wir leben in einer sehr herausfordernden Zeit, die uns alle miteinander

gleichermaßen beschäftigt. Dies ist ein wesentlicher

Grund dafür, den Fokus in den kommenden Monaten und Jahren

auf Zusammenhalt, Zusammenarbeit und Vertrauen zu legen.

Viele Mitmenschen sind durch diese sehr speziellen Anforderungen

niedergedrückt, haben vielleicht die Orientierung in

ihrem Leben verloren, benötigen Hilfe im täglichen Leben

oder sind der Verzweiflung nahe. Da ist es gut, dass es einen

starken AWO Sozialverband Mitte-West-Thüringen gibt. In vielfältiger

Weise werden hier im Ehren- und Hauptamt in den unterschiedlichen

Gliederungen des Verbandes nicht nur Angebote

unterbreitet, sondern es wird sehr engagiert und aktiv

rund um die Uhr daran gearbeitet, für unsere Schutzbefohlenen

da zu sein. Wie dies von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

sowie den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern

engagiert getan wird, davon konnte ich mich persönlich

in mehreren Einrichtungen überzeugen.

Dankbar erfüllt bin ich von den Gesprächen mit einigen Mitarbeitenden

und auch Bewohnerinnen und Bewohnern von

Pflegeeinrichtungen oder auch Kindern und deren Eltern, wie

die Arbeit unseres Verbandes anerkannt, geschätzt und geachtet

wird. Dies dürfen wir dankbar und auch stolz zum Ausdruck

bringen.

Eine Zusammenfassung unserer Arbeit konnten alle Delegierten

zur Tagung des Regionalausschusses in Bad Tennstedt hören,

einige berichteten sogar selbst aus ihren eigenen Bereichen.

Für alle Präsidiumsmitglieder war dies nochmals der Beweis

dafür, dass unser Verband stark ist und zielorientiert arbeitet.

Der damit verbundene interne Austausch aller Delegierten

trägt zum Zusammenhalt bei.

Dafür dürfen wir dankbar sein. Wir können Kraft daraus schöpfen

und in Vielfältigkeit und gegenseitiger Achtung die Arbeit

fortsetzen. Freuen Sie sich auf die untersetzten Berichte und

Informationen auf den kommenden Seiten dieses neuen

JAWOHL Magazins. Hier erhalten Sie nicht nur Informationen

zu den aktuellen Angeboten des Verbandes. Mit Stolz und

Achtung dürfen wir auch die unterschiedlichen Aktivitäten der

Einrichtungen und deren Erfolge vorstellen, die oft auch durch

besondere Ehrungen und Auszeichnungen von anderen Institutionen

und den Kommunen anerkannt werden.

Vor wenigen Tagen traf sich der Ausschuss des AWO Landesverbandes

Thüringen e.V. zur diesjährigen Sitzung. Es war und

ist eine Freude, auch hier zu lesen und zu hören, welche positiven

Veränderungen der Sozialverband vorgenommen hat. Wir

können ruhigen Gewissens sagen, dass die AWO in Thüringen

wieder in der Öffentlichkeit einen anerkennenden Platz eingenommen

hat. Besonders beeindruckend und wichtig ist dabei

die Arbeit des Landesjugendwerkes der AWO Thüringen. Auch

hier ist unser Verband Mitte-West-Thüringen aktiv und eng in

die Arbeit einbezogen, um bereits jetzt unsere Zukunft zu gestalten.

Ein weiterer Kernpunkt der Arbeit des Landesausschusses war

der Beschluss der Erfurter Erklärung. Der Leitgedanke „Solidarität

und Daseinsvorsorge stärken Vertrauen, Zusammenarbeit

und Demokratie in Krisenzeiten vereinigt alle Inhalte und

Forderungen an die Europa-, Bundes- und Landespolitik, die

aus unserer Sicht nun besondere Beachtung finden müssen

und ein entsprechendes politisches Handeln erfordern.

Wir sind OneTeam Unser Ansporn ist nicht nur zu fordern,

sondern auch selber aktiv zu werden. Dankbar, begeisternd

und anspornend dürfen wir aus der Friedensgala mit dem Orchester

des Nationaltheaters Kharkiv Ukraine und namhaften

internationalen Opernsolist innen herausgehen. Dieses Benefizkonzert

für die kriegsgebeutelten Menschen der Ukraine hat

einmal mehr gezeigt, dass Musik Friedensbotschafterin und

seelische Stärkung für die tägliche Arbeit ist. Die gemeinsame

Organisation durch Mitarbeitende des Regionalverbandes, ehrenamtlich

Engagierte aus der Ukraine und der Stadt Weimar

hat gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg hin zu einer internationalen,

solidarischen Gemeinschaft sind. Unsere Bemühungen

um Solidarität und Frieden dürfen nicht nachlassen,

diese Pflicht eint uns Menschen Vorstandsvorsitzender Frank

Albrecht brachte dies sehr emotional zur Eröffnung des Konzertes

zum Ausdruck.

Jede Krise ist auch eine Chance. Diese bekannte Aussage wird

in allen Aktivitäten des Regionalverbandes sichtbar. Sie bringt

aber auch die Herausforderung zum Ausdruck, mit Vertrauen

und großer Zuversicht alle Aufgaben anzugehen und mit

Dankbarkeit auf das Erreichte zurückzublicken.

Wir wünschen Ihnen ein interessantes, spannendes und

freudiges Leseerlebnis.

Christian Lohmann

Vorsitzender Präsidium, AWO Regionalverband Mitte-West-Thüringen e.V.


Inhalt

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Vorwort

WIR-gemeinsam WIR-together

Ein persönlicher Rückblick

Jahre LEONARDO

Tanz ins neue Schuljahr

Hinterfragt: Praktikum in der Quartiersarbeit

in Jena und Weimar

ein Einblick

Freude schenken durch Kunst und Kultur im Öffentlichen Raum

Künstlersymposium in Bad Tennstedt

„Tränklers Rollender Zoo

zu Besuch im Dachwiger Zwergenland

„Wings of harmony

Faszinierende Bewegungen im Seniorenzentrum „Am Paradies

Where do the children play

Sozialraumteam Weimar-West

Piratenfrauen und Meerjungmänner segeln um die Welt

Kindergarten „Jenzigblick

Achtsamkeitsseminar „Herbstliebe

Zeit, Dinge sein zu lassen

Das sind wir

Die Fachstelle Interkulturelle Öffnung

Organisationsentwicklung: Unser Weg zur Systemischen Kita

Kindergarten „Schatzinsel

Hinterfragt: Kann ich mit behinderten Kindern arbeiten

Vom Kindergarten in die Überregionale Frühförderstelle

Was isst mein Kind

Probeverkostung für Familienangehörige im AWO Kindergarten „Schatzinsel

„Auf der Suche nach dem Zauberstein

Familienwandertag des AWO Kindergartens „Henriette Suchsland Obermehler

Hinterfragt: Für den Arbeitsmarkt dis qualifiziert

Arbeitsladen Jena

WIR-gemeinsam

WIR-together

Ein persönlicher Rückblick S.


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RESILIENZ

Wie wir auch in schwierigen Zeiten zufrieden leben und arbeiten

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Familienzentrum mobil

Familienzentrum Bad Langensalza

Hinterfragt: Zahlen.

Fachdienst für Migration und Integration Mühlhausen

Gleiche Bildungschancen für alle

Early Excellence

Neuer Betriebsrat

Neuer Ortverein für Dachwig

Hier spielt die Musik

Rettet die Sprach-Kitas

Benefizkonzert mit Operngala

in der Weimarhalle

Am Wochenende Hühnerdienst

Kindergarten Villa Lustig

Demokratie und Schule. Respekt Coaches

Ein Programm mit Zukunft

ONE TEAM

Fachdienst für Integration und Migration

Seite Beratung zu Alter Technik in der Wohnberatung Jena

„Ein Leben lang zu Hause wohnen

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Inspirierende Fortbildungsveranstaltungen für Betreuungskräfte

Qualitätsmanagement

Aktionswoche zur Demenz

im Seniorenzentrum „Am Heiligenberg

Vorgestellt: Tagespflegen Magdala und Weimar

Neue Ideen im Pflegealltag

Mit Kompetenz gegen den Fachkraftmangel

In allen Pflegeberufen fehlen Fachkräfte.

Unser Verband wird digital

Wie die Digitalisierung unsere Personalabteilung verändert

Mit großen Schritten hin zum neuen AWO-Tarifvertrag - Teil

Azubitag

Mit unseren Auszubildenden auf Abenteuertour

Wer stehenbleibt, fällt schneller um

Oder wie der Mensch aus Bequemlichkeit verlernt hat,

sich an seine Umwelt anzupassen.

Schlaglichter

Vorgestellt

Seite Was sagt Ihr Herz Mitgliedsantrag

Seite

Impressum


WIR-gemeinsam

WIR-together

Mein Rückblick auf dieses Jahr fand in meinem letzten Urlaub seinen Anfang.

Selten hatte ich einen Urlaub so ersehnt.

Mein Körper lechzte nach Erholung und einer Auszeit.


Und nun lassen sie mich gerne mit meinen ganz besonderen

Erlebnissen durch unser Verbandsgebiet gedanklich

wandern. Von West nach Ost unseres Verbandsgebietes

werde ich meine Erlebniswanderung gehen, und ich

werde nicht auf die Jahreszeiten achten.

Das tat mir schon auf meinem Weg nach Mühlhausen

leid. Als ich dort jedoch ankam, sah ich viel Aktion, viele

Aktive, viele Unterstützer innen und viele Besucher innen.

Trotz Regen und Nässe. Und die beiden Organisatorinnen

Manuela Vogt und Heidi Kunstmann führten gut

gelaunt und gut durchnässt durch ein gut organisiertes

Programm. Zwei echte AWO-Mitmacherinnen

In Mühlhausen

Nun führt mich mein Weg weiter nach Dachwig. Im Mühlenhof

treffen sich einige engagierte Menschen. Nancy

Stiller, langjährige Vorsitzende des Fördervereins im

Dachwiger Kindergarten trifft sich mit Interessierten um

einen neuen AWO-Förderverein zu gründen. Mit vielen

neuen Mitgliedern und Unterstützer innen möchte sie im

neuen Verein „Gemeinsam für Dachwig viel Gutes tun.

Die Aktiven möchten die Dorf-Bibliothek aufpeppen, für

Es war in Mühlhausen. Irgendwann im Spätsommer, ich

war eingeladen. Eine kurze Rede war gewünscht. Auf einer

Demonstration gegen die Streichung eines wichtigen

Förderprogramms für sämtliche Sprachkitas in Deutschland.

Ungefähr zwei Hände voll Pädagog innen und weitere

Unterstützer innen haben sich nach Bekanntwerden

der politischen Entscheidung zusammengesetzt und eine

Aktion ins Leben gerufen. Eine Aktion, die friedlichen und

sachlichen Protest organisieren sollte. Und diese handvoll

Engagierter hat die richtigen Initiativen für die Städte

Jena, Weimar und Mühlhausen gut geplant. Nun, genau

an dem ausgemachten Tag der Demonstrationen regnete

es. Was sag ich, es goss wie aus Kannen. Den ganzen Tag.

neue Sitzbänke im Ort sorgen und die Jugendarbeit ankurbeln.

Mich beeindruckt soviel Elan und Engagement

Total Wenn in diesen Tagen sich immer mehr Menschen

auch zurückziehen…nicht hier in Dachwig Hier sortiert

sich eine neue Kraft für den Ort und die Gemeinschaft.

Ehrenamtlich

Weiter führt mich mein Weg nach Weimar. Hier überzeugen

viele fleißige „WeUniteds immer wieder mit ihren

Aktionen. Sie sind so nennenswert engagiert, so bemerkenswert

einfallsreich und so wichtig für die Stadtgesellschaft.

Mit ihren Aktionen und Aktivitäten unterstützen

sie immer wieder wichtige Anliegen in Weimar. Ob eine

Organisator innen der Aktion „Hier spielt die Musik .

Ausstellung, die an die vielen im Dritten Reich ermordeten

Sinti und Roma erinnert, ob die Organisation permanenter

Hilfe in sämtlichen Facetten für geflüchtete Men-


schen, die Organisation von Hilfstransporten in die Ukraine

oder nicht zuletzt der großen Opern-Gala für Frieden

in der Ukraine, der AWO-Förderverein WeUnited ist nimmermüde

Die Weimarer Stadtgesellschaft darf sich glücklich

schätzen und unseren Regionalverband macht dieses

bürgerschaftliche Engagement richtig stolz.

Verbundenheit

Bevor es weiter geht, erinnere ich mich auch sehr gern an

mein Treffen mit den aktiven Organisator innen unserer

Protestaktion „Hier spielt die Musik . . Den großen

Goethe haben wir in seinem Weimarer Wohnhaus besucht

und auf diese wichtige Aktion zurückgeblickt. Es zeichnet

einen sozial-aktiven Mitgliederverband ganz besonders

aus, wenn er in jeder Weise in der Lage ist, mit einer guten

Kampagne gegen falsche politische Entscheidungen

wirksam zu werden. Das ist uns wieder gelungen und so

war es mir ein großes Vergnügen, die Aktiven nach Weimar

einzuladen. Allergrößte Freude empfand ich auch bei

der Auszeichnung mit dem „Thüringer Siegel für Gesunde

Arbeit in Gold. Allen daran Beteiligten gebührt großer

Dank und Wertschätzung.

Voll fokussiert

Aber weiter geht s nach Jena über Magdala. In unserem

dortigen Kompetenzzentrum kann jeder Besucher in diesem

Jahr auch so manche interessante Entstehung und

Entwicklung beobachten. In unserer Servicegesellschaft

AWO Carenet hat ein neues Führungsteam den Besen

geschwungen und viel aufgeräumt. Neue Ideen verbunden

mit einer ausgeprägten Teamorientierung werden

den Weg in eine neue Zukunft ermöglichen. Conny Rauscher

ist es mit ihren neuen und erfahrenen Mitstreiter innen

gut gelungen, die Gesellschaft für alle zukünftigen

Aufgaben gut aufzustellen.

OneTeam

Und die ganz unterschiedlichen Wege der Pflegeangebote

möchte ich ebenfalls gerne erwähnen. Stephan Merkel

leistet mit seinen über dreißig Kolleg innen im ambulanten

Pflegedienst Weimarer Land beispielhaftes Ihm gelingt

es mit seinem Team, meisterlich Innovation und eine

ganz bemerkenswerte Aufgaben- und Umsatzentwicklung

zu verbinden. Fast geräuschlos hat sich der Dienst in

den vergangenen fünf Jahren zu dem stabilen Dienst im

Weimarer Land entwickelt. Super nachgefragt und ein

sehr wichtiger Pflegepartner für viele Menschen, die auf

Hilfe und Pflege zu Hause angewiesen sind.

OneTeam

Und damit nicht genug. Zwei Türen weiter im Magdalaer

Pflegehotel entwickelt Ulrike Lehmann mit ihrem Team

die erste kleine Pflege-Hochburg mit fachlichem kinästhetischem

Ansatz. Kinästhetik beinhaltet das gemeinsame

Lernen und Entwickeln von Bewegungsabläufen,

die auf die individuellen Fähigkeiten der Pflegeperson


abgestimmt sind. Dadurch wird die Mobilisation sowohl

für die Pflegekräfte als auch für die Pflegebedürftigen

leichter und angenehmer. Den Aktiven im Pflegehotel

wünsche ich viel Erfolg mit dem Pilotprojekt, und ich

wünsche mir sehr, dass die gesammelten Erfahrungen

und Kenntnisse bald in all unseren Pflegeeinrichtungen

das Leben etwas leichter machen.

Nun aber auf nach Jena.

Hier treffe ich wieder auf viele Kolleg innen, die sich verbinden,

um gemeinsam ihre Einrichtungen weiterzuentwickeln.

Und diese freundschaftliche Kollegialität und

Verbundenheit der Kindergarten-Führungskräfte beeindruckt.

Sie spricht für das Team, und sie spricht auch für

uns. Um nur ein paar wenige Ergebnisse und inhaltliche

Highlights dieses fruchtbaren Zusammenwirkens zu nennen:

Der Kindergarten Schatzinsel hat sich erfolgreich auf

den Weg zum „systemischen Kindergarten gemacht, und

das gipfelt darin, dass sie sich bis jetzt mit großem Erfolg

um den Deutschen Kita-Preis bewerben. Das Erreichen

der zweiten Runde spricht für sich Freuen können sich

auch alle im Team des Jenzigblick Als eine der ersten in

Thüringen wurden sie mit großem Erfolg als Einrichtung,

die den Early Excellence-Ansatz fest im Konzept verankert,

zertifiziert.

Bei Early Excellence geht es vor allem darum, die Fähigkeiten

eines jeden Kindes individuell zu fördern und

den Eltern zu vermitteln, wo die Stärken ihrer Kinder

liegen. Außerdem öffnen sich Kitas und andere Early Excellence-Einrichtungen

nach außen und vernetzen sich

mit Kooperationspartner innen im Stadtteil. Weitere Kindergärten

im Regionalverband haben sich ebenfalls auf

den Weg zu diesem Konzept gemacht, und ausnahmslos

ALLE glänzen mit interessanten und innovativen Konzepten

und stellen sich immer wieder wichtigen und guten

Projekten. Voll fokussiert OneTeam Verbunden Ziele und

Visionen So treffe ich auch Führungskräfte aus Pflegeeinrichtungen,

die sich damit befassen, einen besonderen

pädagogischen Ansatz den man überwiegend in Schulen

und Kindergärten antrifft in ihren Einrichtungen zu implementieren.

Pflegeeinrichtung, die nach dem Ansatz

von Maria Montessori arbeiten. In unserer Region ein Novum

Und den Pflegefachleuten und Pädagog innen

beim Diskutieren zuzusehen, wie es gehen kann, einen

pädagogischen Ansatz, den wir bisher eher im Bereich

der früh-kindlichen Pädagogik antreffen, in der Pflege

zum Leuchten zu bringen. Absolut interessant

Ziele und Visionen Ganz am Schluss gibt es noch ein

Highlight Am . . durfte ich in Jena mit dem

Oberbürgermeister den . Jenaer Ehrenamtspreis überreichen.

Frau Dr. Kraus ist eine sehr würdige Preisträgerin.

Verbundenheit

Am Ende meiner kleinen Wanderung durch unser Verbandsgebiet,

in der ich wirklich nur ein paar wenige Beispiele

kurz gestreift habe, möchte ich nicht unerwähnt

lassen, dass es auch noch einiges zu tun gibt. Leider habe

ich auch Beispiele erlebt, wo es bisher nicht allen gelungen

ist, sich voll zu fokussieren, sich als OneTeam zu organisieren,

sich mit allen wichtigen Partner innen im innen

und außen gut und fest zu verbinden. Es gibt auch Einrichtungen

und Bereiche, die sich mit ihren Zielen und

Visionen noch viel intensiver auseinandersetzen müssen.

Also, es gibt noch einiges zu tun Aber eines kann ich

nach meiner Tour durch den Regionalverband klar und

deutlich sagen: ich habe sehr viel WIR gesehen Überall

da, wo die großen und auch kleinen Erfolge blitzen.

Überall da, wo es sehr gut gelingt, die Aufgaben und

Herausforderungen zu meistern, steht das WIR

WIR-gemeinsam WIR-together

Dieses Motto wird uns im kommenden Jahr sehr eng

begleiten. Ich freu mich darauf.

Herzliche Grüße

Frank Albrecht

Vorstandsvorsitzender

AWO Regionalverband Mitte-West-Thüringen e.V.


FREIE GANZTAGSSCHULE LEONARDO

Jahre

LEONARDO

Tanz ins neue Schuljahr

Von Mira Luserke ehemalige Schülerin

Das neue Schuljahr an der Leonardo Schule begann dieses Jahr ganz anders, als es die Schülerinnen und Schüler gewohnt

sind. Schon am ersten Tag startete ein Tanzprojekt in Kooperation mit der traditionsreichen Tanzschule Näder aus Jena. Mit

diesem Projekt, welches aus dem EDISON-Fonds finanziert wurde, konnten schon zu Beginn des Schuljahres die

Gemeinschaft und der Spaß in der Schule gefördert werden.

Am Montagmorgen startete die Gruppe „Randeuropa in

der Aula mit ihren Tanzlehrern Florian Kühmstedt und

Marcel Knebel. „Randeuropa , das sind die Stammgruppen

„Kaukasus , „London und „Oberstufe .

Gegenüber, in der POM-Sporthalle, brachten Nicole Näder

und Andrea Schmidt die Stammgruppen der vierten bis

sechsten Klasse in Schwung. Nach zweistündiger Action

ging es für die Schülerinnen und Schüler dann zurück in

ihre Klassenräume für all das, was zu Beginn eines Schuljahres

an Organisation zu tun ist. So wurde die Aula frei

für die Kleinsten aus den Klassen - , von denen einige

hier erst zwei Tage zuvor ihren Schulanfang feiern durften

und auch schon ohne Tanz mächtig aufgeregt ihrem

allerersten Schultag entgegenfieberten.

In der Sporthalle wurde Platz für die Gruppe „Mittelmeer ,

bestehend aus den Stammgruppen „Rom ,„Sizilien

und „Korsika . In Altersmischung fiel es gerade


den jüngeren Heranwachsenden etwas leichter, ihre

Hemmungen abzulegen und Kontakt zu einem Tanzpartner

oder einer Tanzpartnerin aufzubauen. Auch die Größe

der Gruppen erlaubte es, im Schutz der Menge Neuland

zu betreten und die eigenen Grenzen zu überschreiten.

Beim Paartanz der Großen konnte man für sich bestimmen,

ob man „Junge oder „Mädchen tanzte, was für

manche Aufheiterung sorgte.

Die Schülerinnen und Schüler hatten die ersten drei Tage

Zeit, für je zwei Stunden ihre Tänze zu trainieren. Bei den

Großen hatten es die Tanzlehrer und Tanzlehrerinnen am

Anfang der Woche noch schwer, zu motivieren und Tanzstimmung

zu erzeugen. Bei den Jüngeren sah das schon

anders aus. Mit ihrer positiven Energie konnte Andrea die

Schülerinnen und Schüler der ersten bis sechsten Klasse

sofort für das Vorhaben der kommenden Tage begeistern.

Die Pädagoginnen und Pädagogen bekamen die Chance,

als Lernende mitzutanzen und zu beobachten, wie manche

ihrer Schützlinge beim Tanzen ganz neue Qualitäten

zeigten.

„Am Anfang dachte ich, dass es bestimmt langweilig

wird. Aber die Trainerin hat das richtig cool gemacht und

es hat total Spaß gemacht. Schülerin Kl.

Am Donnerstag füllte sich schon . Uhr der Parkplatz

gegenüber der Schule für die Generalprobe, in der die

Tänzer und Tänzerinnen zum ersten Mal auch das Gelernte

der anderen Gruppen sehen sollten. An dieser Stelle

geht ein herzlicher Dank an das DRK für die unkomplizierte

Nutzung des Parkplatzes für unsere Show Nicole Näder

brachte alle Schülerinnen und Schüler ab der vierten

Klasse in die richtige Startposition. Die Aufführung begann

mit dem „Busstop , den die ganze Schule von der

ersten bis zwölften Klasse mit den Lehrern und Lehrerinnen

gemeinsam tanzte. Anschließend präsentierten die

Kleinsten ihre ersten zwei Tänze zu mitreißender Musik in

deutscher Sprache, sodass Tänzer und Tämzerinnen wie

Publikum folgen konnten. Nachdem auch die Kinder der

vierten bis sechsten Klasse ihren ersten Tanz präsentiert

hatten, kamen die Ältesten an die Reihe und tanzten zu

YEAH von Usher und k Magic von Bruno Mars. Dann

präsentierten die Jüngeren ihre nächsten Tänze. Dabei

konnten die jungen Tänzerinnen und Tänzer das Publikum

mit ihrer guten Laune anstecken und zu immer lauterem

Mitsingen bringen.

Nun durften die Großen zu den Klängen von Salsa, Cha

Cha Cha und langsamem Walzer zeigen, was sie in dieser

Woche an Paartänzen gelernt hatten. Gab es in den Proben

noch anfängliche Berührungsängste mit dem Tanzpartner

oder der Tanzpartnerin, konnte man am Donnerstag

davon nichts mehr sehen, und alle Schülerinnen,

Schüler, Lehrerinnen und Lehrer machten eine gute Figur

auf dem Tanzparkett, äh nein, Tanzparkplatz.

Den krönenden Abschluss bildete ein Überraschungstanz

für alle. Da er für jeden neu war, war auch das Publikum

aufgefordert, sich von den Stühlen und Bänken zu

erheben und mitzumachen. Dieser gemeinsame Abschluss

bestärkte einmal mehr die starke Gemeinschaft

an der Leonardo-Schule. Auch wenn zu Beginn der Woche

nicht alle Schülerinnen und Schüler von dem Tanzprojekt

überzeugt waren, zeigten alle bei der Abschlussaufführung,

wie viel Spaß ihnen das Tanzen machte.

Vielen Dank an die Tanzschule Näder, die mit ihrem Elan

und ihrer Begeisterung für eine tolle Auftaktwoche im

. Schuljahr der Leonardos sorgte

Kontakt:

Freie Ganztagsschule LEONARDO

Schulleiter: Sebastian Pester

Marie-Juchacz-Straße,

Jena

Telefon

Telefax

info leonardo-jena.de

www.leonardo-jena.de


HinterFRAGT

Foto: Maria Rosenberg absolviert als Studentin

der Ernst-Abbe-Hochschule ihre Praktikumsarbeit

im AWO Regionalverband

Hallo, ich bin Maria und studiere an der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena Soziale Arbeit im bald dritten Semester. Für mein

Orientierungspraktikum habe ich mich für die Quartiersarbeit interessiert, und so bin ich zum „Treff im Tal im Ziegenhainer

Tal gekommen. Warum Quartiersarbeit Ich finde die Idee eines Ortes wunderbar, an dem alle Menschen willkommen sind,

sich generationsübergreifend vernetzen und Angebote für verschiedene Zielgruppen stattfinden. In der heutigen Welt, in

der es nicht mehr notwendig ist, seine Nachbar innen zu kennen und in der viele Menschen unter Einsamkeit leiden, erscheint

mir sowas wichtig, und es interessierte mich, wie so ein Ort entsteht und koordiniert wird. Der „Treff im Tal ist noch

ein recht junger Bürgertreff, bis . Waren die Räumlichkeiten in Trägerschaft des DRK, und somit noch in der Etablierungsphase.

Eine herausfordernde Aufgabe ich war gespannt, was mich erwarten würde.

Im März absolvierte ich die ersten drei Wochen und

arbeitete mit Frau Eberhardt und Frau Untertrifaller zusammen.

Ich bekam Einblicke in die Organisation, baute

Kontakt zu den Müttern in der Krabbelgruppe und im

Elterncafé und zu den Senior innen beim Spielenachmittag

auf. Nebenbei unterstützte ich Frau Eberhardt bei

der Erstellung von Veranstaltungsflyern oder beim Pflegen

der Social-Media-Accounts. Zu dieser Zeit verschärfte

sich auch der Krieg in der Ukraine und Frau Untertrifaller

wurde beauftragt, eine Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete

in Winzerla zu koordinieren. Da meine Hilfe hier

dringender gebraucht wurde, verbrachte ich einen Teil

der Zeit dort und packte mit an, wo es nötig war. Meine

Aufgaben waren vorrangig, die vielen eingegangenen

Sachspenden, wie Hygieneartikel und Kleidung, zu erfassen

und zu sortieren, sowie bei der Essensausgabe und

der Zubereitung des Abendbrots zu helfen. Leider besitze

ich weder ukrainische noch russische Sprachkenntnisse,

wodurch ich kaum Kontakt zu den geflüchteten Menschen

aufbauen konnte. Kommunikation erfolgte durch

Gestikulieren und Lächeln. Für mich war das eine besondere

und intensive Zeit. Es war nicht so, wie mein Prakti-


kum eigentlich hätte aussehen sollen. Der Krieg hatte die

Umstände geändert, und dies zeigte mir auf, wie wichtig

es ist, flexibel zu sein und auf aktuelle Nöte zu reagieren.

Auch das ist Soziale Arbeit. Entscheidend ist der Dienst

am Menschen. Die drei Wochen vergingen schnell, und

danach starteten wieder die Vorlesungen. Die zweite Hälfte

des Praktikums war für September bis Anfang Oktober

angesetzt, und ich war gespannt, was sich bis dahin alles

im Ziegenhainer Tal entwickelt hat.

Nach fünf Wochen Semesterferien im Sommer begann

der zweite Teil des Praktikums. Auf struktureller Ebene

hatte sich einiges verändert. Im Ziegenhainer Tal arbeitete

ich nun mit Frau Anne Bösemann zusammen. Da sie

nicht jeden Tag im Treff arbeitet, weitete sich mein Tätigkeitsbereich

nach Weimar in das „AWO-Stübchen aus.

Dort wurde ich sehr freundlich aufgenommen und bekam

noch einmal neue Einblicke in die Quartiersarbeit, da das

„AWO-Stübchen schon einen größeren Besucher innen-

Stamm, etablierte Angebote und zahlreiche Kooperationspartner

innen aufgebaut hatte. Auch hier begleitete

ich die Angebote und half bei der Vorbereitung, zum Beispiel

des Gedächtnistrainings für Senior innen, einen Vortrag

von der Polizei zum Thema Trickbetrug oder Bewegung

mit Musik für Senior innen.

Zudem konnte ich an einer Teamsitzung und einer AWO-

Weiterbildung zum Thema „Demokratie stärken teilnehmen.

Frau Bösemann freute sich sehr, dass ich ihr ein wenig

Arbeit abnehmen konnte und für sie die Erstellung

des Veranstaltungskalenders und der aktuellen Aushänge

übernahm. Zusammen führten wir auch einen Babybesuch

im Auftrag des Gesundheitsamts in Weimar-Nord

durch, begrüßten einen neuen Erdenbürger und lernten

die Eltern kennen. Das war eine sehr schöne Erfahrung.

Insgesamt war das Praktikum für mich eine gute Zeit. Ich

lernte viele unterschiedliche Menschen kennen, die Herausforderung

ebendiese zu erreichen und für die Angebote

zu gewinnen, zu sehen wie es funktionieren kann

und die Menschen bereichert. Wohin mich der Weg nach

meinem Studium führt, weiß ich noch nicht, aber ich

weiß, dass mir das Arbeitsfeld Quartiersarbeit Freude bereitet

und ich mir eine Arbeit in diesem Bereich vorstellen

kann. Ich werde auch die Entwicklung des „Treffs im

Tal weiter verfolgen und bin gespannt, wie das Netzwerk

weiter wachsen wird.

Kontakt:

Treff im Tal

Ansprechpartnerin: Anne Bösemann

Franz-Kugler-Straße ,

Mobil

treffimtal

AWO-Stübchen

Jena

awo-mittewest-thueringen.de

Ansprechpartnerin: Nancy Bösemann

Projekt „Stärkung Teilhabe Älterer Menschen und

„Gesund in Weimar-Nord

Ettersburger Straße , Weimar-Nord

Mobil

n.boesemann

Sprechzeiten:

awo-mittewest-thueringen.de

Montag bis Freitag von . bis . Uhr;

jeden Dienstag auch vor Ort


Foto: oben Hintere Reihe v.l.n.r. : Peter Duus,

Ricardo Villacis, Christian Schmidt, Tim Weigelt,

Volker Sesselmann, Jenny Eichler, Immanuel Kraus,

Robby Schubert, Frank Albrecht Vorstandsvorsitzender

AWO Regionalverband , Vordere Reihe

v.l.n.r. : Thomas Frey Vorsitzender VG Bad Tennstedt ,

Jens Weimann Bürgermeister Bad Tennstedt ,

Sylvia Itzen, Stella Dutz.

Foto rechts: Stella Dutz bei der Arbeit

KÜNSTLERSYMPOSIUM

Freude schenken

durch Kunst und Kultur

im Öffentlichen Raum

Kunst und Kultur an Orte bringen, an denen Menschen leben und verweilen. Kunst und Kultur hürdenlos erfahr- und erlebbar

machen. Diese beiden wichtigen Aufgaben haben wir uns vor dem Hintergrund eines sozialen Miteinanders auf die

Fahnen geschrieben. Als Ergebnis eines Künstlersymposiums können die Bewohner innen und Besucher innen der Kurstadt

Bad Tennstedt in einem neuen Skulpturenpark zehn individuell gefertigte Skulpturen betrachten.


„Künstlersymposium: Romantischer Frieden

Das Jahr stand ganz im Zeichen des . Geburtstages

von Friedrich von Hardenberg, besser bekannt als

Novalis. Der berühmte deutsche Schriftsteller und Philosoph

prägte die Kurstadt Bad Tennstedt maßgeblich.

Die Stadt veranstaltete mit dem AWO Regionalverband

Mitte-West-Thüringen e.V. ihm zu Ehren vom . .

Juni ein Künstlersymposium.

Zehn Skulpturen aus Holz und Stein wurden zum Thema

„Romantischer Frieden von Künstler innen aus unterschiedlichen

Regionen gefertigt, darunter Christian

Schmidt aus Rauschwitz, Jenny Eichler aus Jena und Stella

Dutz aus Leipzig. Mit dieser Kunst im öffentlichen Raum

wurde ein gemeinsames Zeichen für unsere Werte ge-

setzt: Solidarität, Toleranz, Freiheit und Gerechtigkeit

An jedem Tag dieser Festwoche gab es einen Themenschwerpunkt

rund um Kunst und Kultur. So wurde beispielsweise

die Ausstellung „Auf der Lebensreise mit

Novalis eröffnet oder eine musikalisch-literarische Lesung

veranstaltet.

Den krönenden Abschluss des Symposiums stellte

schließlich die Einweihung des Skulpturenparks mit der

Übergabe der Kunstobjekte an die Stadt Bad Tennstedt

dar. Im kommenden Jahr findet das Künstlersymposium

in der Landgemeinde Unstrut-Hainich statt. Als symbolischen

Staffelstab enthüllte dafür die Künstlerin Stella

Dutz ihre Skulptur namens „Kundalini .


KINDERGARTEN „ZWERGENLAND

„Tränklers Rollender Zoo

zu Besuch im Dachwiger Zwergenland

Was für eine Aufregung und Vorfreude zum Abschluss unseres wunderbaren Safari-Sommers, hatten wir uns

am . . den „Rollenden Zoo nach Dachwig eingeladen. Was uns da wohl erwarten würde Wir alle, Groß

und Klein, waren sehr gespannt, denn bereits am Vorabend baute sich der Zoo auf dem Alten Sportplatz auf

und sorgte somit schon für einige neugierige Blicke.


Am Donnerstagmorgen kamen zunächst unsere Kleinsten,

nämlich die Wichtel, in den Genuss, sich die exotischen

Tiere anzusehen. Neben Alpakas, Frettchen und

einem Krokodil hatten unsere Wichtel vor allem Spaß an

den zwei Riesenschildkröten, die ein paar gemütliche

Runden über den Sportplatz drehten und viele Streicheleinheiten

von unseren jüngsten Kindern erhaschten.

Im Anschluss daran sahen wir sie einfahren die Tschu-

Tschu-Bahn mit den Kindern aus dem Kindergarten Bad

Tennstedt. Wir haben uns riesig darüber gefreut, dass die

Tennstedter Kinder und Erzieher unserer Einladung gefolgt

sind und sich zusammen mit uns das Programm für

die größeren Kinder angesehen haben. Herr Tränkler

stattete sich nun mit einem Mikrofon aus und gab das

Signal, dass die Show beginnen könne. Alle waren sehr

aufgeregt. Zunächst wurden uns die Alpakas vorgestellt,

gefolgt von den Frettchen Susi und Strolch. Die Kinder

erfuhren auf eine humorvolle Art und Weise viel Wissenswertes

über die einzelnen Tiere und ihren Lebensraum,

die Essgewohnheiten, über Größe und Gewicht, und sie

hatten jedes Mal die Möglichkeit, die Tiere zu streicheln

und zu füttern. Besonderen Respekt hatten sowohl Kinder,

als auch Erzieher vor der Begegnung mit dem Krokodil

und der Riesenschlange. Die Mutigsten unter ihnen

durften sich die Schlange sogar um den Hals hängen

was für ein Erlebnis Zum Abschluss hatte Herr Tränkler

noch eine große Hüpfburg im Gepäck, auf welcher die

Kinder sich noch austoben durften.

Nach diesen vielen Eindrücken knurrte nun auch schon

allen mächtig der Magen. Da das Wetter an diesem Tag so

wundervoll mitspielte, konnten wir mit allen Kindern ein

schönes Picknick auf dem Sportplatz veranstalteten und

ließen uns leckere Wiener im Brötchen und bunte Brause

schmecken lassen. Wir verweilten noch einige Zeit auf

dem Sportplatz, verabschiedeten die Kinder und Kolleg

innen aus dem „Haus Sonnenschein Bad Tennstedt

und begrüßten noch ein paar Kinder aus der Grundschule

Dachwig, die ebenfalls noch die Gelegenheit hatten, sich

die Show des „Rollenden Zoos anzusehen. Auch hier

haben wir uns sehr gefreut, dass sie unserer Einladung

gefolgt sind.

Ein ganz großes Dankeschön geht an dieser Stelle aber

vor allem an unseren Bürgermeister Volker Aschenbach

und die Gemeinde Dachwig. So war es ohne Probleme

möglich, diesen ereignisreichen Tag auf dem Sportplatz

zu organisieren, und sogar die Fußballer verlegten ihr

Training auf eine andere Örtlichkeit ein gewohnt tolles

Miteinander und Füreinander Vor allem aber möchten

wir uns auch für die großzügige finanzielle Unterstützung

durch die Gemeinde den Bürgermeister und einzelne

Spenden der Firmen TBH Israel, Mucks Lackierung und

des Mühlengrills bedanken. Ohne diese Unterstützer wäre

dieser wundervolle Tag nicht möglich gewesen.

Kontakt:

Kindergarten „Zwergenland

Leiterin: Franziska Feinbube

Herbslebener Str. ,

Telefon

zwergenland.lsz

Dachwig

awo-mittewest-thueringen.de


SENIORENZENTRUM „AM PARADIES

„Wings of harmony

Faszinierende Bewegungen

im Seniorenzentrum „Am Paradies

Ein Luftzug genügt, um die Schwingen dieses anmutigen

Mobiles in faszinierende Bewegungen zu versetzen. Das

Besondere: Am Ende richten sich die regenbogenfarbig

gestalteten Schwingen gleichmäßig und harmonisch

aneinander aus. Im asiatischen Bereich werden „Wings of

harmony zum Ausgleich gestörter Raumenergien und

zum Anregen des Chi Lebensenergie eingesetzt.

Inspiriert von der Fortbildungsveranstaltung für Betreuungskräfte

„Ein Bett mit Aussicht hatte der Förderverein

vom Seniorenzentrum „Am Paradies zusammen mit der

Sozialarbeiterin Sandra Hammermeister und interessierten

Senior innen gesägt, gestrichen und gebastelt, um

die „bewegte Idee für alle im Haus in die Tat umzusetzen.

Handwerkliches Geschick, gezielte Feinmotorik, Umgang

mit Farbe und Pinsel und das Erfreuen am sinnvollen Tätigsein

standen im Vordergrund dieses gemeinschaftlichen

Projektes im August. Entstanden sind farbenfrohe

Mobile aus Holz, die nun die Zimmer der bettlägerigen

Bewohner innen einladender gestalten und für harmonische

Schwingungen im Raum sorgen.

Unser Ziel ist es, die Selbstwirksamkeit unserer Bewohner

innen solange wie möglich zu erhalten für andere

etwas herzustellen, das Gefühl zu erleben, gebraucht zu

werden und stolz auf ein fertiges Produkt zu sein. Die

nächste Idee ist bereits gefasst: Das Gestalten von Holzscheiben

zur weihnachtlichen Dekoration.

Kontakt:

Seniorenzentrum Am Paradies

Leiterin: Katja Bienert

Soproner Str. ,

Telefon

Telefax

E-Mail info.szp

Weimar

awo-mittewest-thueringen.de


SOZIALRAUMTEAM WEIMAR-WEST

Where do

the

children

play

Freitag, Schulschluss, aufgeregte Kinderstimmen in Erwartung

eines ungewissen Nachmittags in unserer Kindergruppe,

Freude, Wiedersehen und die Frage: „Was

machen wir heute

Die klassische Familienhilfe geht in Familien, arbeitet mit

einzelnen Personen und macht Hausbesuche. Seit gut

einem Jahr gibt es in Weimar einen Kurswechsel: Wir machen

jetzt Sozialraumorientierung Doch was verbirgt sich

hinter diesem Begriff, wie verändert dieses Konzept unsere

praktische Sozialarbeit

Heute bringen wir Kinder unserer Familien, die in sehr

diversen Verhältnissen aufwachsen, zusammen. Alle verbindet,

dass sie im gleichen Stadtteil wohnen, ähnliche

Interessen verfolgen und gern gemeinschaftlich ihre Lebenswelt

entdecken und mitgestalten wollen. Anfänglich

begleiteten wir zwei Kinder, die uns ihre Lieblingsorte im

Stadtgebiet zeigten. Die gemeinsamen Unternehmungen

waren nicht konfliktfrei. Es galt, sich in der Lautstärke zu

und sich, trotz aller Konkurrenzkämpfe, Woche für Woche

wiederzusehen. Wir setzten gemeinsam mit den Kindern

die Ideen um, wir kochten, bastelten und spielten Fußball.

Möglichkeiten, die Kindergruppe auszuweiten. Nicht selten

stehen Kinder am Rand des Geschehens und beobachten

mit Neugier das Treiben der aufgeweckten, spielenden

Kinder. Nach einer kurzen Ansprache bekundeten

die aufmerksamen Beobachter innen ihr Interesse, mitmachen

zu wollen. Auf diese Art entstehen immer wieder

neu Kontakte, Dynamiken und Austausch unter den Kindern.

Auch Gruppen von Kindern, welche untereinander

verstritten waren, fanden so einen Raum für gemeinsame

Erfahrungen und ein versöhnliches Zusammensein und

Erleben.

Inzwischen bekunden auch Eltern ihr Interesse, sich aktiv

in das Projekt einbringen zu wollen und erarbeiten bereits

eigene Ideen für die Zukunft der Kindergruppe. Ein derart

niedrigschwelliges Angebot eröffnet die Möglichkeit zur

Partizipation im Stadtteil weit über die Hilfen zur Erziehung

hinaus. Perspektivisch soll dieses gewachsene Angebot

nun Stück für Stück in die Hände von freiwilligen

Eltern und Ehrenamtlichen gegeben werden. So braucht

es in Zukunft nur noch eine rahmengebende Unterstützung

von Fachkräften, und wir können uns weiteren Projekten

zuwenden.

Allmählich entstand eine Gruppenidentität mit der Gewissheit,

sich aufeinander verlassen zu können. Der

nächste logische Schritt konnte nur sein, diese Gruppe

auch für andere Kinder zu öffnen. So bezogen wir Heranwachsende

mit ähnlichen Lebensthemen ein.

Inzwischen treffen wir uns jede Woche auf dem Reifenspielplatz,

im Zentrum von Weimar West. Durch den Charakter

des öffentlichen Raumes ergeben sich ganz neue

Kontakt:

Sozialraumteam Weimar-West

Ansprechpartnerin: Sandra Platt

Warschauer Str. b, Weimar

Telefon

familienhilfe.weimar

awo-mittewest-thueringen.de


KINDERGARTEN „JENZIGBLICK

Piratenfrauen

und Meerjungmänner

segeln um die Welt

Von Madita Singh, Sprachfachkraft.

Unsere Kita „Jenzigblick besitzt eine Vielfalt an verschiedenen Kinderbüchern, die vielfältige Lebensweisen und Familienmodelle

widerspiegeln. Ein Lieblingsbuch der Kinder ist „Käpten Knitterbart und seine Bande . In diesem Buch geht es um

ein Mädchen, das von Piraten entführt wird.

Die Piraten lachen das Mädchen aus, weil es sagt, dass die

Piraten Angst vor ihrer Mutter haben werden. Am Ende

kommt raus, dass die Mutter ebenfalls Piratin ist und ihre

Tochter rettet. Das Buch beinhaltet viele Aspekte, die es

ermöglichen, über Geschlechterrollen und Familienbilder

zu sprechen. Denn wir haben beobachtet, dass die Kinder

sowohl den Mädchen, als auch den Jungen Eigenschaften

auf Grund des biologischen Geschlechts zuschreiben.

„Jungen sind viel schneller als Mädchen , „Nur Mädchen

haben lange Haare , „Ein Mädchen darf nicht schmutzig

sein, sondern muss schön aussehen oder „Jungs dürfen

keine Angst haben . Das Buch bot die Grundlage für viele

Gedanken: Es wurde gemeinsam überlegt, aus welchen

Gründen die Piraten lachen, ob es wirklich Piratinnen gab

und geben kann oder ob auch Mädchen stark sein können,

ob es ok ist, wenn auch den Piraten vor Angst die

Knie schlottern und was wir brauchen, wenn wir Angst

haben. Diese Themen kamen immer wieder auf und haben

unsere Idee eines Theaterprojekts begleitet.

Es entstand zunächst ein Theaterprojekt, in dem die Kin-


Fotos: linke Seite Sprachfachkraft Madita Singh links

und Claudia Claus rechts pädagogische Fachkräfte.

Foto oben Kinder der AWO Kita Jenzigblick

der einzelne Szenen nachgespielten. Daraus entwickelte

sich schließlich ein Waldprojekt. Die Kinder entschieden,

dass sie viel lieber draußen als Pirat innen den Wald entdecken

wollen. Dort erwarten nun wöchentlich eine Vielzahl

an Aufgaben und Mutproben, die nur im Team gelöst

werden können. Durch das Projekt haben die Kinder die

Möglichkeit, sich in anderen Rollen und anderen Erscheinungsmerkmalen

auszuprobieren. Das passiert in einem

geschützten, begleiteten und dafür sensibilisierten Rahmen.

Indem die Kinder körpereigene Erfahrungen sammeln,

erleben sie sich als selbstwirksam, und das wiederrum

stärkt ihr Selbstbewusstsein. Die aktive Teilhabe der

Kinder am Projekt stärkt somit ihre individuellen Fähigkeiten.

Durch das Aufzeigen verschiedener Möglichkeiten

zum Geschlechts- Genderausdruck erweitern die Kinder

ihre Verhaltensmöglichkeiten, also ihr Repertoire an

Verhalten, Gedanken und Gefühlen. Die Kinder können

erfahren, was es für andere Lebensrealitäten gibt, und wie

vielfältig und bunt die Gestaltung des Lebens ist.

Das Entscheidende an dem Projekt ist: Das Thema entstand

aus den Kindern heraus. Das bietet uns die Möglichkeit,

all die Themen rund um „Vielfältigkeit auf Augenhöhe

zu besprechen. Kinder sind einerseits neugierig

auf neue und unbekannte Erfahrungen, andererseits

brauchen sie ihr gewohntes Umfeld, das ihnen Schutz

und Orientierung bietet. Daher ist es immens wichtig,

dass sie im Rahmen der Betreuung im Kindergarten in

ihrer Persönlichkeit unterstützt werden, denn hier verbringen

sie den Großteil ihres Alltags. Das Wissen um und

die Reflexion über die vielfältigen Diskriminierungsformen

und dem gesellschaftlichen Normierungsdruck darf

dabei nicht ausgespart werden, denn beides ist entwicklungshemmend

und schädlich für ein respektvolles und

tolerantes Miteinander. Mit dem Projekt begeben wir uns

auf die Entdeckung ihrer kindlichen Fantasie. Wir stärken

sie in ihrem Handeln und erweitern ihre Vorstellungskraft.

Es ist unsere Vision, dass Kinder die Möglichkeit haben,

sich in ihrer Individualität uneingeschränkt zu entwickeln,

ganz ohne „Schubladendenken

Symbolisch haben wir, bezugnehmend auf das Projekt

mit, unserem Förderverein ein Piratenschiff geplant, das

als Baumhaus in unserem Garten Einzug halten soll.

Kontakt:

Kindergarten Jenzigblick

Leiterin: Heide Broda

Karl-Günther-Straße , Jena

Telefon

Telefax

jenzigblick

awo-mittewest-thueringen.de


Achtsamkeitsseminar

„Herbstliebe

Zeit, Dinge sein zu lassen

Viel zu oft ist unser Alltag geprägt von Termindruck, Erwartungen und dem Gefühl, nicht allem gerecht werden zu können.

Unser Stresstoleranzfenster ist mehr als ausgereizt und wir fühlen uns wie in einem Hamsterrad. Wenn wir jedoch viel zu

oft unsere natürlichen Bedürfnisse nach Ruhe, Schlaf, wohltuendem Essen oder me-time Zeit für mich selbst übergehen,

kann das langfristig zu Unzufriedenheit und sogar Krankheit führen.

Im Frühjahr starteten wir deshalb im AWO Regionalverband

eine neue Veranstaltungsreihe zur Stärkung der psychischen

Gesundheit. In unserem neuen Seminar „Mit

mehr Achtsamkeit durch das Jahr wird das Thema Selbstfürsorge

in den Mittelpunkt gestellt.

Im gemeinsamen Austausch konnten wir erfahren, wie

die Teilnehmenden in ihrem privaten und beruflichen Alltag

Sorgen oder Ängsten begegnen und was sie tun, um

eine Balance zwischen Anspannung und Entspannung zu

finden. Unsere Teilnehmerin Madlen Ladenberger, die seit

einem halben Jahr „Achtsamkeitsbeauftrage in ihrer Einrichtung

ist, nimmt sich seit dem Frühlingsseminar regelmäßig

me-time und reflektiert noch bewusster, was sie

stresst und was ihr gut tut. Eine andere Teilnehmerin nutzt

ihre Pausenzeit gezielt, um bei jedem Wetter spazieren zu

gehen und neue Kraft für den Nachmittag zu tanken.

Die Gegenwart im Hier und Jetzt bewusst er wahrzunehmen,

war ein wesentlicher Schwerpunkt des Herbstseminars.

So ist es gelungen, durch gezielte Übungen eine Verbindung

zu sich selbst herzustellen. Dabei kamen anhand

des DONBOSCO-Materials „Anti-Stress Karten für Erzieherinnen

zum Einsatz. Durch bewusste Konzentration, zum

Beispiel dem Umeinanderkreisen von Qigong-Kugeln auf

der Handfläche, wird die Lebensenergie aktiviert und

gestärkt. Zusätzlich trug die Begegnung in der buntgefärbten

Natur wesentlich zur wohltuenden Entspannung


der Teilnehmer innen bei und ließ aktuelle Sorgen für einige

Zeit vergessen. Es wurde gemeinsam gelaufen, gelacht

und immer wieder bewusst tief ein- und ausgeatmet.

Wenn es uns gelingt, dieses Zufriedenheitsgefühl auch im

Arbeits- und Familienalltag bewusst wahrzunehmen, kann

die körperliche und seelische Gesundheit dauerhaft stabil

bleiben. Das Zubereiten eines gemeinsamen Mittagessens

mit saisonalen, stärkenden Lebensmitteln ist ebenfalls fester

Bestandteil der Seminarreihe. Wärmende Zutaten, wie

Ingwer und Süßkartoffeln für eine kraftgebende Suppe,

ein selbst gebackenes Eiweißbrot mit Leinsamen für die

Stabilität der Psyche sowie gesunde Fruchtpralinen wurden

aufgetischt.

Appetit auf mehr Die Veranstaltungsreihe richtet sich an

alle Mitarbeitenden des Regionalverbandes und kann auch

als Teamveranstaltung organisiert werden. Das nächste

Seminar „Winterzauber findet am . Januar im AWO

Inkubator statt. Anmeldungen nimmt Frau Fenner per

E-mail gern entgegen:

n.fenner

awo-mittewest-thueringen.de

Kontakt:

Fachberaterin Nadine Fenner

AWO Regionalverband Mitte-West-Thüringen e.V.

Soproner Str. b, Weimar

Handy:

E-Mail: n.fenner

awo-mittewest-thueringen.de


Maria Brückner Yvonne Ruhnau Tina Czada

Das sind wir

Die Fachstelle

Interkulturelle

Öffnung

Kira Dornoff

Olga Koeva

Was machen wir eigentlich Wir schulen, beraten und begleiten seit

verschiedene Einrichtungen Vereine,

Bildungseinrichtungen, Behörden und Unternehmen zum Thema Vielfalt. Ziel ist es, dass alle Menschen gleichberechtigt

teilhaben können in der Arbeit, in der Freizeit und im Alltag z.B. Ämtern und Behörden . Hier bekommen Sie einen

Einblick in eine Auswahl unserer derzeitigen Projekte.

EVA: Erfolgsfaktor Vielfalt

Mit dem Projekt Erfolgsfaktor Vielfalt EVA begleiten wir

die interkulturelle Öffnung der Stadt Jena und der angrenzenden

Landkreise. In den vergangenen Jahren konnten

wir uns als zuverlässiger Partner der Stadtverwaltung Jena

etablieren und führen für verschiedene Einrichtungen,

Verwaltungen und Unternehmen regelmäßig Workshops

zu Themen wie „verständliche und bürgerfreundliche

Sprache ,„Vielfaltsgestaltung ,„Konflikte im Berufsalltag ,

etc. durch. Ziel dieser Schulungen ist, dass Mitarbeitende

auch in herausfordernden Situationen handlungssicher

bleiben und alle Bürger innen die Dienstleitungen der

Stadt Jena gleichermaßen in Anspruch nehmen können.

Besonders der Tag der Vielfalt, den wir seit mit der

Stadt Jena organisieren, hat sich als fester Bestandteil der

Veranstaltungsszene in Jena etabliert. Diesen planen wir

gemeinsam mit Jugendzentren und anderen Vereinen

und Beratungseinrichtungen, die auf die Bedürfnisse ihrer

Zielgruppen aufmerksam machen. Beim Tag der Vielfalt

wird jedes Jahr mit unterschiedlichen Aktionen, Musik

und Redebeiträgen die Vielfalt der Stadt Jena gefeiert und

ein Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung

gesetzt.

Vielfalt vor Ort begegnen

Im Projekt „Vielfalt vor Ort begegnen begleiten wir

Thüringer Kindertagesstätten im Prozess der interkulturellen

Öffnung. Das Projekt unterstützt dabei, einen


Agnes Steinmetzer

Anna Heinrich

Dorina Kastradi

Nina Stratil

Nicole Kömpf

Maria Bitar

inklusiven Umgang mit der täglich erlebten Vielfalt zu

finden, die unterschiedliche Lebensrealität der Familien

zu berücksichtigen und so größtmögliche Teilhabe zu

erreichen.

Herzstücke des Projektes sind die Analyse der Strukturen

sowie die Reflexion und Haltungsarbeit im Team. Zum

einen, da auch im Team vielfältige Ansichten und Lebensrealitäten

zusammenkommen, zum anderen, da das Team

den Alltag im Haus gestaltet auch über das Projekt

hinaus.

Aus dem Regionalverband sind folgende Kitas im Projekt:

Kita „Am neuen Ufer Mühlhausen, „Kreativkita Phantasia

Bad Langensalza, Kita „Seilermännchen Schlotheim, Kita

„Abenteuerland Jena, Kita „Schatzinsel Jena, Kita „Wirbelwind

Jena.

Aufbauend auf diese Überlegungen entstehen verschiedenste

praktische Maßnahmen. So zum Beispiel Kinderkongresse,

neue Arbeitsmaterialien oder die demokratische

Wahl von Kita-Vertrauenspersonen.

Pflege Interkulturell

Gesundheits- und Krankenpflege

Interkulturelle Öffnung in der

In diesem Projekt begleiten wir verschiedene Kliniken und

andere stationäre und ambulante Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen

in Thüringen. Neben der längerfristigen

Begleitung bieten wir auch punktuelle Beratungen und

Schulungen zu interkulturellen Themen an. Themen sind

zum Beispiel kultursensible Pflege, Umgang mit Sprachbarrieren

oder die Teamintegration von internationalen

Fachkräften und Auszubildenden.

Im März haben wir den digitalen Fachtag „Auf Vielfalt

eingestellt: Vom Willkommen und Bleiben in Thüringen

Internationale Mitarbeitende in Gesundheitsberufen

mit dem Institut für Berufsbildung und Sozialmanagement

durchgeführt. Es gab Vorträge zu den Gründen

und Chancen der Anwerbung internationaler Mitarbeitender

und zu den Praxiserfahrungen aus einer Thüringer

Klinik. Zudem wurden Workshops angeboten und eine

Podiumsdiskussion mit Vertreter innen der Politik, der

Kliniken und der AWO geführt. Fest stand dabei: Um

nachhaltig Fachkräfte zu gewinnen, muss Thüringen


attraktive Rahmenbedingungen schaffen. Das ist Aufgabe

der Politik, der Gesellschaft und der Einrichtungen.

Seit Sommer begleiten wir zudem die Arbeitsgruppe

„Pflege Interkulturell in unserem Regionalverband. Mit

dabei sind verschiedene Personen, unter anderem aus dem

Bereich Pflege der AWO in Thüringen. Wir haben uns zum

Ziel gesetzt, eine nachhaltige Vorgehensweise der Einstellung,

Einarbeitung und Teamintegration von internationalem

Personal auszuarbeiten.

Mehr dazu lesen Sie auf Seite .

Vielfalt Leben. Für eine zukunftsfähige Verwaltung

Seit Januar begleiten wir gemeinsam mit dem Thüringer

Zentrum für Interkulturelle Öffnung kurz: ThüZIKÖ

zwei Thüringer Landratsämter den Ilm-Kreis und das Altenburger

Land . Hier geht es darum, Öffnungsprozesse anzustoßen,

um gemeinsam mit Mitarbeitenden und Leitungskräften

ein Leitbild zu entwickeln und dieses umzusetzen.

Um dies zu erreichen, gibt es folgende Formate:

Es hat sich eine Arbeitsgruppe AG je Landratsamt gegründet,

die aus unterschiedlichen Hierarchieebenen

und Ämtern besteht. Von Fachbereichsleitungen bis

zum zur Sachbearbeiter in aus den Bereichen Jugendamt,

Gesundheit und Soziales und Öffentlichkeitsarbeit.

Es wurden Workshops zu verschiedenen Themen durch

geführt: Verständliche und bürgernahe Sprache, Umgang

mit Konflikten, vielfaltssensible Öffentlichkeitsarbeit,

sprachsensible Beratung

Themen, die in der AG besprochen werden:

Wie kann die Kommunikation intern und extern

verbessert werden

Wie schaffen wir mehr Serviceorientierung und

Bürgernähe

Wie können wir nachhaltiger arbeiten

Wie können wir der Digitalisierung begegnen

Wie schaffen wir ein wertschätzendes Arbeitsklima

Wie kann das Landratsamt ein attraktiverer Arbeitgeber

werden Home Office, Familienfreundlichkeit

Wie schaffen wir ein gutes Krisenmanagement

Fotos: Projekt Erfolgsfaktor Vielfalt EVA

Tag der Vielfalt

Foto oben , Pflegeprojekt Foto mitte , Projekt Erfolgsfaktor Vielfalt

EVA - Kochabend Foto unten


Erste Eindrücke aus der Fachstelle

Nina und Maria

Bereits zwei Monate sind vergangen, seit wir Nina und Maria als Werkstudentinnen

zur Fachstelle Interkulturelle Öffnung gestoßen sind. Zeit genug,

um herzlich ins Team aufgenommen zu werden, einen groben Überblick über

die vielseitigen Projekte und Themen zu erlangen und erste eigene Erfahrungen

im Durchführen von Workshops und Seminaren zu sammeln. Zeit auch,

um den besten und spannendsten Teil unserer Arbeit in der Fachstelle kennenlernen

zu dürfen die abwechslungsreiche Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten

Menschen, Teams und Einrichtungen. Was uns dabei direkt

aufgefallen ist: Werte wie Kommunikation auf Augenhöhe, ein respektvoller

Umgang mit Vielfalt und gesellschaftlicher Solidarität werden nicht nur in

Seminaren besprochen, sondern zeichnen die gemeinsamte Arbeit innerhalb

der Fachstelle aus. Sei es durch das Betonen der jeweiligen Stärken, der offenen

Kommunikation oder regelmäßigen Feedbackgesprächen. Diese Kultur

der Wertschätzung hat uns beim Einstieg in die Arbeit der Fachstelle sehr

unterstützt, und es ist eine Freude, Teil eines so diversen Teams zu sein.

Wussten Sie schon…

… dass die AWO Mitte-West-Thüringen im Jahr die Charta der Vielfalt

unterzeichnet hat Zu Vielfalt gehören laut der Charta der Vielfalt verschiedene

Dimensionen wie Alter, soziale Herkunft, ethnische Herkunft und Nationalität,

körperliche und geistige Fähigkeiten, Geschlecht und geschlechtliche

Identität, Religion und Weltanschauung sowie sexuelle Orientierung.

SCAN MICH

https: www.charta-der-vielfalt.de

fuer-arbeitgebende vielfaltsdimensionen

Kontakt:

Fachstelle Interkulturelle Öffnung

ikoe awo-mittewest-thueringen.de

Telefon


AWO KINDERGARTEN „SCHATZINSEL

Organisationsentwicklung

Unser Weg zur Systemischen Kita

Konzeptentwicklung vor ein paar Jahren abgeschlossen und jetzt Stillstand Nicht mit uns Wir Mitarbeitenden der AWO

Kita Schatzinsel in Jena-Lobeda wissen um die Bedeutsamkeit, stets mit der Zeit zu gehen. Die vergangenen, doch sehr

krisenbelasteten Jahre haben uns mehr als deutlich vor Augen geführt, in welchem permanenten Wandel wir uns befinden.

Flexibilität, Ganzheitlichkeit und fundiertes Fachwissen sind mehr denn je notwendig. Wir sind überzeugt davon, dass

der systemische Ansatz uns genau die Orientierung bietet, die wir brauchen, um allen Kindern und ihren Familien wirklich

individuell zu begegnen und ihren Bedarfen Rechnung tragen zu können. Denn im Gegensatz zu anderen pädagogischen

Konzepten bezieht die systemische Pädagogik die ganze Lebenswelt in die Betrachtung eines Kindes mit ein. Das bedeutet,

dass wir die Kinder unserer Einrichtung nicht nur für sich isoliert betrachten, sondern immer auch in Wechselwirkungen

mit ihren „Systemen , also z.B. ihrer Familie, ihrem Freundeskreis oder mit Vereinen.

Inspiriert von Fortbildungen wuchs im April dieses Jahres

die Idee, den Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit

neu zu denken und den Weg hin zu einer systemischen

Kita zu wagen. Dafür kamen das Leitungsteam sowie Projektmitarbeitende

für ein erstes Brainstorming zusammen

- Welche Maßnahmen sind nötig Wie kann der Prozess

mit dem ganzen Team realisiert werden Wer kann dabei

auch von außen helfen Mit welchen Herausforderungen

müssen wir rechnen Welche finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten

gibt es für uns

Zeitgleich unterstützte uns das Projektteam „Zukunfts-

Chancen vom AWO Landesverband Thüringen e.V. dabei,

Prozesse zu planen, Arbeitsschritte zu konkretisieren und

die Umsetzung von Maßnahmen im Blick zu behalten.

Daraus resultierend fand im Juni eine zweitägige Teamfortbildung

zum Thema ‚Systemisch Denken und Handeln

Unsere Haltung macht den Unterschied statt, bei der

wir mit Carola Pfannschmidt Leitung AWO Kindergarten

„Am Fuchsberg unsere systemischen Qualitäten auf den

Prüfstand stellten.

Neben den für uns klar sichtbaren Themenfeldern konnten

wir auch einige neue Punkte identifizieren. Daraus

ergab sich für uns alle die Frage: Wie systemisch handeln

wir wirklich Über ein systemisch ausgerichtetes Hamburger

Institut erhielten wir einen Fragenkatalog, mit dem

wir derzeit unseren aktuellen Stand erfassen. Die Auswertung

der Antworten findet voraussichtlich im Februar

statt. Mit den Ergebnissen können wir anschließend

gezielt Maßnahmen planen und umsetzen, die uns der

systemischen Kita näherbringen.


Fotos: Teamberatung am . . zum Thema Unser kitaeigenes Menschenbild Foto links , Brainstorming

Leitungsteam - v. l. Emöke Oláh-Schenzel, Corinna Kirchner und Projektmitarbeiterin Madeline Cichos Foto mitte ,

Fortbildungstage am . . und . . zum Thema Systemisch Denken und Handeln Foto rechts

Unter bestimmten Voraussetzungen lässt sich eine Einrichtung

ganz offiziell sogar als ‚Systemische Kita zertifizieren.

Die Anforderungen dafür sind jedoch hoch und

ob wir dieses Ziel eines Tages erreichen, steht heute noch

in den Sternen. Dennoch ist für uns auch so bereits klar:

der Weg zur ‚Systemischen Kita und die dadurch neugewonnene

Aufmerksamkeit für sensible Themen ist bereits

jetzt ein Gewinn für unsere Einrichtung.

Im September konnten wir im Rahmen einer pädagogischen

Dienstberatung erste Leitlinien formulieren, die

unser kitabezogenes Menschenbild definieren.

Konkretisiert werden diese Leitlinieren in unserer gegründeten

„SyKi-Gruppe . In dieser Gruppe finden sich pädagogische

Fachkräfte, Projektmitarbeitende sowie unser

Qualitätsbeauftragter zweiwöchentlich zusammen und

setzen sich u. a. mit dem Fragenkatalog auseinander.

Bei einem systemischen Ansatz ist die Teilnahme aller Mitarbeitenden

wichtig. Daher werden die Ergebnisse der

SyKi-Gruppe in den einzelnen Bereichen besprochen,

reflektiert und zurückgespielt. Nur so können die in der

Konzeption erarbeiteten Werte gelebt und spürbar wer-

werden. Mit dem intensiveren Fokus auf die Individualität

der Menschen können wir unserem Handeln einen zeitgemäßen

und sensiblen Orientierungsrahmen zugrunde

legen.

Alle kommenden Bildungsnachmittage, Fortbildungstage,

pädagogischen Dienstberatungen sowie Supervisionen

lassen sich zukünftig durch systemische Methoden

und Fragetechniken begleiten. Dadurch werden sich

auch hier neue Perspektiven ergeben. Wir freuen uns auf

den weiteren Weg, den wir als Team gemeinsam gehen

werden.

Kontakt:

Kindergarten „Schatzinsel

Leiterin: Emöke Oláh-Schenzel

Kastanienstraße a, Jena

Telefon -

Telefax -

schatzinsel awo-mittewest-thueringen.de


HinterFRAGT

Kann ich mit

behinderten

Kindern arbeiten

Vom Kindergarten in die

Überregionale Frühförderstelle

Ich bin Annette. Nach Jahren Tätigkeit als Erzieherin

und seit Jahren intensives Arbeiten als Heilpädagogin

im Kindergarten lautete mein Entschluss: Ich möchte

meine berufliche Arbeit zukünftig anders gestalten.

Im Juni hörte ich, dass in der überregionalen Frühförderstelle

für sehgeschädigte und blinde Kinder in Weimar

eine Stelle frei wurde. Diese Position sollte möglichst

schnell wiederbesetzt werden, da viele der betreuten Kinder

die Unterstützung beim Training ihrer Augen benötigen.

Ich überlegte nicht lange. In einem aufschlussreichen

Gespräch mit der Leiterin der Frühförderstelle, Frau

Möbes, bekam ich Einblicke in die Möglichkeiten von Augenübungen,

mit denen die Sehfähigkeit der Kinder verbessert

oder erhalten werden kann. Besonders bei schwermehrfachbeeinträchtigten

Klient innen sind diese Übungen

wichtig. Die Frühförderstelle arbeitet thüringenweit

und es müssen täglich weite Strecken zurückgelegt werden.

Einen so wichtigen Job anzunehmen, ist keine leichte Entscheidung.

Mit schwermehrfachbehinderten Kindern zu

arbeiten, ist eine große Verantwortung. Bisher hatte ich

noch keinen Kontakt mit ihnen und konnte die Schwere

der Aufgabe nur erahnen. Wollte ich zudem so viel mehr

Zeit im Auto verbringen Könnte ich die Arbeit mit Kindern,

die wenig oder gar nichts sehen, so gestalten, dass

es ihnen am Ende wirklich hilft Fragen über Fragen

durchzogen meinen Kopf.

Nach zwei Tagen fasste ich einen Entschluss. Meine Freude

und Neugier auf meinen neuen Lebensweg waren so

groß, dass ich mich dazu entschloss, diese neue Aufgabe

zu übernehmen.

Der Übergang aus dem Kindergarten in die Frühförderstelle

verlief reibungslos. Ende August verabschiedete ich

mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge

von meinen Kolleg innen und den Kindern des AWO

Kindergartens. In den ersten drei Wochen meiner Einarbeitungszeit

durfte ich meine neuen Kolleginnen bei ihrer

Arbeit mit den Kindern begleiten. Ich lernte, wie sie die

ganzheitliche Förderung der Kinder mit viel Einfühlungsvermögen

gestalten, ohne die spezifische Sehproblematik

eines jeden Kindes zu vernachlässigen. Die kleinen


Nun bin ich allein unterwegs zu „meiner jungen Klientel.

Aus dem großen Fundus in der Frühförderstelle suche ich

mir passendes Material zusammen, welches zu den Kindern

und ihren speziellen Sehproblematiken passt. Bei

Fragen kann ich mich jederzeit an meine Kolleg innen

wenden und in den regelmäßigen Dienstberatungen

werden unsere „Fälle und evtl. auftretende Herausforderungen

besprochen.

Klient innen werden wöchentlich im funktionalen Sehen

so gefördert, dass ihre vorhandenen Fähigkeiten und

Fertigkeiten unterstützt und weiterentwickelt werden. Ich

durfte mir Tipps und Anregungen holen, wie vorhandenes

Sehvermögen, Mobilität und Orientierung, individuelle

Kommunikationsmöglichkeiten und die Interaktion

im sehbedingten Lern- und Spielverhalten individuell

gefördert werden können.

Nach den ersten drei Wochen lernte ich die Klientel kennen,

für die ich künftig zuständig sein werde. Bei den

Hospitationen und in den vorangegangenen und anschließenden

Gesprächen wurde ich mit der spezifischen

individuellen Diagnostik der Kinder vertraut gemacht. Ich

schaute mir Methoden ab, wie sie gefördert werden können,

sodass sie Spaß an der Förderung haben und die

Ziele im Förderplan erreicht werden können.

An dieser Stelle möchte ich mich bei meinen Kolleg innen

und der Leiterin für die warmherzige Aufnahme im

Team bedanken

Im November beginnt meine Ausbildung zur Frühförderin

für Kinder mit Sehbehinderung oder Blindheit. Somit

kann ich zukünftig betroffene Familien noch besser beraten.

Neuanträge sowie Anträge für Weiterbewilligungen

von Förderungen lassen sich dann mit viel Erfahrung und

aussagekräftigen Argumenten bei den verschiedenen

Ämtern gut begründen.

Über allem steht das wunderbare Gefühl, Menschen zu

helfen und sie in ihrem Alltag zu unterstützten.

Kontakt:

Überregionale Förderstelle für sehgeschädigte

und blinde Kinder

Leiterin: Beate Möbes

Soproner Straße ,

Weimar

Telefon

Telefax -

Mobil

fruehfoerderung awo-mittewest-thueringen.de

Termine nach Vereinbarung


Was isst mein Kind

Probeverkostung für Familienangehörige

im AWO Kindergarten „Schatzinsel„

Was isst mein Kind eigentlich in der Kita so Wie schmeckt

das Essen Wie sieht das Essen aus Wo kommt es her, und

wie wird es verarbeitet All diese und weitere Fragen konnten

sich die Angehörigen der Kinder in der Kita Schatzinsel

beantworten lassen. An einem Mittwochabend im Oktober

standen im Beratungsraum der Einrichtung die Einrichtungsleitung

Frau Oláh-Schenzel, die Kita-Sozialarbeiterin

Frau Cichos und der Bereichsleiter der AWO-Carenet

Herr Gabriel für einen kulinarischen Austausch mit interessierten

Familienangehörigen zur Verfügung. Für diesen

Anlass wurde eine Auswahl des Kita-Essens zubereitet,

welches für alle Teilnehmenden zur Verköstigung bereitstand.

Nach einleitenden Begrüßungsworten gab Herr Gabriel

den Anwesenden einen kurzen Überblick über das Bestellund

Bewertungssystem, die Produktlinien, die Anlieferer

sowie die Berechnung der Portionsgrößen. Danach konnten

die Anwesenden all ihre Fragen zum Kita-Essen loswerden

und sich in gemütlicher Runde beim Verkosten über

das Essen und über weitere interessante Themen austauschen.

Ein reger Austausch zwischen den Teilnehmer innen und

uns gab neue Impulse. So wurden gemeinsam neue Ideen

darüber gesammelt, wie man bspw. die Kinder noch aktiver

in die Bewertung der Essensauswahl einbeziehen

könnte. Oder wie gemischte Beilagen auch in getrennter

Form angeboten werden können. Oder welche Projekte in

der Kita zum Thema ‚Ernährung als spannend empfunden

und umgesetzt werden können. Der Abend war ein voller

Erfolg, an dem wir wertvolle Informationen und Perspektiven

mitnehmen konnten.

Probieren konnten die Anwesenden die einzelnen Komponenten

des Frühstücksbuffets sowie verschiedene

Komponenten des Mittagessens.

Von Blumenkohlcremesuppe über Putengeschnetzeltes

mit Bauernhofnudeln oder Gemüsenuggets bis hin zu

Grießbrei war für jeden und jede etwas dabei. Mit genau

dieser leckeren Vielfalt an verschiedenen Zutaten versucht

die AWO-Carenet den verschiedenen Geschmäckern

der Kinder gerecht zu werden.

Kontakt:

Kindergarten „Schatzinsel

Leiterin: Emöke Oláh-Schenzel

Kastanienstraße a, Jena

Telefon -

Telefax -

schatzinsel awo-mittewest-thueringen.de


„Auf der Suche

nach dem Zauberstein

Familienwandertag des AWO Kindergartens „Henriette Suchsland Obermehler

Im Mai dieses Jahres begaben sich in Obermehler die

Kinder des Kindergartens „Henriette Suchsland auf eine

geheimnisvolle Schatzsuche. Begleitet vom Kobold

„Versteckfix erlebten die Kinder mit ihren Familien einen

besonders ereignisreichen Tag. Der kleine Kobold hatte

den seltenen Zauberstein gestohlen, und ihn im Wald

versteckt. Nun waren die Kinder gefragt, dem Geheimnis

des Steins auf die Spur zu kommen und ihn im Wald aufzuspüren.

Eine große Herausforderung war geschaffen:

Können die Kinder es schaffen, den Stein zu finden

Aufgeregt machten sich die Kleinsten mit ihren Familienangehörigen

auf die Suche nach dem Zauberstein. Eine

kleine Landkarte diente ihnen als Unterstützung durch

den Wald. Auf dem Weg warteten vielfältige Aufgaben

und schwierige Rätsel auf die teilnehmenden Familien.

Aufregung war zu spüren und das Leuchten der suchenden

Augen zeigte die Leidenschaft der kleinen und großen

Entdecker innen.

Dank der ehrenamtlichen Unterstützung durch Christian

Nürnberger ist es im Rahmen des Kindergarten-Alltags

möglich, mit den Kindern regelmäßig in den Wald zu

gehen, um das Erleben und Erfahren von Natur zu fördern.

Und so war es für die Kinder an diesem Familienwandertag

ein Highlight, dass sie ihren selbstgebauten

Wald-Iglu zeigen konnten. In der Waldhütte in Volkenroda

wurden schlussendlich sowohl der Zauberstein als auch

eine Schatzkiste gefunden. Mit einem Kletterparcours

und beim gemütlichen Grillen fand der ereignisreiche Tag

einen schönen gemeinsamen Ausklang.

Das Team des Kindergartens bedankt sich herzlich bei

allen Eltern, die sich um Verpflegung an diesem Tag

gekümmert haben.

Kontakt:

Kindergarten „Henriette Suchsland

Leiterin: Lissy Klitz

OT Obermehler, Mittelhofstraße a

Nottertal-Heilinger Höhen

Telefon

henriette.suchsland

awo-mittewest-thueringen.de


HinterFRAGT

ARBEITSLADEN JENA

Für den Arbeitsmarkt

dis qualifiziert

„Es gibt eine Spaltung … , über die nicht gesprochen wird, die

aber seit Jahren unter der Oberfläche brodelt. Es ist die Spaltung

zwischen den Frauen, … die eine Stimme haben, und den

Frauen, die Erfahrung haben; zwischen denjenigen, die Theorien

und Strategien entwickeln und denjenigen, die die Wunden und

Narben des Kampfes tragen.

Rafia Zakaria, Autorin des Buches: Against white feminism

Die Teilhabe von Frauen mit Migrations- und oder Fluchterfahrungen am Jenaer Arbeitsmarkt sowie die erlebten Diskriminierungserfahrungen

in diesem Bereich stehen im Fokus eines Projektes mit dem Titel: „Teilhabe und Wachstum in Jena .

Unser Regionalverband beteiligte sich in Form der Sozialberatung am Projekt. Dabei geht es weniger darum, für Betroffene

zu sprechen, als einen Appell an Akteur innen des Arbeitsfeldes der Arbeitsmarktintegration zu richten.

Die Migration nach Deutschland war und ist zu einem

überwiegenden Teil weiblich und in ihren Motiven heterogen

zu verstehen. Wenn wir von Teilhabe oder vielmehr

von Teilhabemangel - am Arbeitsmarkt sprechen,

dürfen wir von unserer Verantwortung bei der Beseitigung

von Akzeptanzhindernissen nicht schweigen, und

die Antworten nicht allein auf Seiten der Betroffenen

suchen.

Zugangsbarrieren für BIWoC sind in Jena ebenso gegeben,

wie sie für das gesamte Bundesgebiet gelten:

Betreffende Frauen - auch jene, die gut bzw. hochqualifiziert

sind werden mit überproportional hohen Barrieren

konfrontiert, um erfolgreich und insbesondere ihrer Qualifikation

entsprechend erwerbstätig sein zu können. Die

Folge: Berufliche Deklassierung sowie die Entwertung des

kulturellen Kapitals und wenn einer Erwerbstätigkeit

nachgegangen wird eine prekäre Beschäftigung.

Von den Frauen, die unsere Beratungsangebote in den

vergangenen Jahren wahrnahmen, verfügte die Hälfte

über eine abgeschlossene berufliche oder akademische

Ausbildung. Dennoch fanden sie keine Anstellung, die

annähernd ihren Qualifikationen entsprach „selbst ,

wenn sie ihr Studium oder ihre Ausbildung in Deutschland

absolvierten und so gängige Klischees hinsichtlich

des Bildungsstandes gegenüber BIWoC widerlegten. Von

Diskriminierungserfahrungen im Kontext der Berufs- oder


Ausbildungsberatung sowie der Vermittlung in Arbeit berichteten

- bis auf wenige Ausnahmen alle nicht weißgelesenen

Ratsuchenden.

So etwa das Negieren der eigentlichen berufsbiografischen

Wünsche auf Grund vermeintlich unzureichender

Deutschkenntnisse oder weit weniger subtil: Wenn die

Betroffene einen Hidschāb trug. Die Liste von beschriebenen

Praxen, die offenkundig im Widerspruch zur passgenauen

beschäftigungsorientierten Beratung Vermittlung

und vor allem zum Benachteiligungsverbot des

SGB IV stehen, ließe sich über die gesamte Ausgabe

ausführen.

Das heißt, bei der Betrachtung bzw. der Bedarfsermittlung

der Angebote kommen Akteur innen der Berufsoder

Ausbildungsberatung sowie der Vermittlung in Arbeit

nicht umhin, eine unvoreingenommene Perspektive

hinsichtlich des Zusammenwirkens verschiedener Differenzierung

in Bezug auf die Teilhabe am Arbeitsmarkt

und darüber hinaus zu beachten. Das bewusste oder

unbewusste Vorenthalten der Macht um Wissen auf Seiten

weißer Fachkräfte in den unterschiedlichsten Institutionen,

ein Solidarisierungsverständnis in Form einer Betonung

des „Exotischen und kultureller Aneignung sowie

ein latent praktizierter white savior complex zur Zurschaustellung

der eigenen moralischen Überlegenheit, verfestigt

dagegen das Bild der bittstellerischen „Anderen .

Auf der Agenda von Fachkräften in der beschäftigungsorientierten

Beratung muss dementsprechend die Reflexion

der eigenen weißen Privilegien, Filter und Sozialisation

obligatorisch sein und u.a. die Betonung der eigenen

Beteiligung wohlwollender Hilfe, die BIWoC BIPoC nur

als Requisiten versteht, verbannt werden. Es gilt, Top-

Down-Denkmuster und die Re Produktion sozialer Ungleichverhältnisse

zu durchbrechen, Angebote Strukturen

inklusiver und egalitärer zu gestalten und das Weißsein

aus den Strukturen zu verbannen.

Frauen, die auf der Flucht oder in der Migration häufig auf

sich allein gestellt sind und die Verantwortung für sich

und ihre Kinder übernehmen, benötigen keine belehrenden

Maßnahmen. Dennoch und trotz inszenierter Wokeund

Awareness auf Seiten einiger Unterstützungsstrukturen

leiten sich viel zu oft Angebote in erster Linie aus

einer weißen paternalistischen Perspektive ab, die BIWoC

objektivieren und ihnen den Raum, ihre eigene Sichtweise

einbringen zu können, verschließt.

Insbesondere auf dem Arbeitsmarkt ist Selbstbestimmung

für migriert gelesene Frauen nur eingeschränkt

möglich. Eine Vielzahl an Barrieren steht ihnen dabei im

Weg, ihre Potentiale entfalten und ihre Fähigkeiten einbringen

zu können. Die häusliche Care-Tätigkeit nimmt

zu, die Erwerbsfähigkeit wird abgesprochen, finanzielle

Abhängigkeiten werden normalisiert und legitimiert.

BIWoC sind dementsprechend nicht nur von Ungleichheit

basierend auf gender, sondern zusätzlich von rassifizierter

Ungleichbehandlung betroffen.

Dies kann und sollte hinsichtlich der sozialpädagogischen

Arbeitsmarktintegration auf zwei Ebenen erfolgen: Zum

einen in Form diskriminierungskritischer Beratungs- Arbeit

sowie der Implementierung spezialisierter beschäftigungsorientierter

Beratungseinrichtungen im Sektor der

freien Wohlfahrtspflege. Zum anderen zugunsten inklusiver

und partizipativer Praxen, die sich gegen jede Form

struktureller Diskriminierung wenden, in Gestalt des politischen

Einmischens.

So etwa in einer geschlechtergerechten Reflexion aufenthalts-

und arbeitsrechtlicher Einschränkungen und der

strikten formalen Anerkennungspraxis hin zu ressourcenorientierten

Maßnahmen zur Anerkennung und Erweiterung

der Qualifikationen von BIWoC BIPoC, dem Ausbau

von unabhängigen Ombudsstellen zur Meldung von Diskriminierungserfahrungen

auf dem Arbeitsmarkt sowie

der Sensibilisierung bisheriger Türsteher innen auf

dem Arbeitsmarkt, um den nötigen Resonanzboden aufund

Akzeptanzhemmnisse abzubauen.

Black, Indigenous, Women of Colo u r

Kontakt:

Teamleitung BIWAQ: Julia Krötzsch

Telefon

j.kroetzsch

awo-mittewest-thueringen.de


BETRIEBLICHES GESUNDHEITSMANAGEMENT

RESILIENZ

Wie wir auch in schwierigen Zeiten

zufrieden leben und arbeiten

Resilienz ist die mentale Fähigkeit, Krisen zu bewältigen, ohne dauerhaft Schaden zu nehmen. Sie beschreibt die eigene

Kraft, die Dinge anzupacken, die möglich sind und das auszuhalten, was als äußere Rahmenbedingungen vorgegeben ist.

Diese Widerstandskraft können wir trainieren: für uns persönlich individuelle Resilienz , aber in unseren Arbeitskontexten

organisationale Resilienz .

R

ruhig und gelassen bleiben.

Gerade unter anhaltender Anspannung gilt es, negative

Energien oder Unausgeglichenheit Aggressivität umzulenken

und für uns selbst oder mit den Kolleg innen positive

Wege zu finden, um echte Entspannung zu spüren.

Hilfreich sind Aktivitäten wie Spaziergänge in der Natur,

Achtsamkeits- Bewegungsübungen, Yoga Meditation,

kreative Arbeit, Musik Singen oder einfach nur die Stille

und das Nichtstun genießen.

E

ehrlich und authentisch sein.

Kann ich meine Bedürfnisse meiner Familie, meinen

Freunden oder Kolleg innen gegenüber äußern Was hält

mich davon ab Welche Glaubenssätze geben mir Kraft,

und welche sind längst überholt Erfreue ich mich an Alltagsmomenten,

an dem Hier und Jetzt, an einem schönen

Abend, an der Vorfreude auf den nächsten Urlaub oder

widme ich all dem keine Aufmerksamkeit mehr

S - Schwächen akzeptieren.

Eine Krise ist wie ein Stress-Test, der die eigenen Schwachstellen

offenlegt. In Beziehungen, Freundschaften oder in

der Zusammenarbeit unter Kolleg innen werden diese

noch präsenter und die Fehler der Anderen sehen wir viel

leichter. Gleichwohl schafft eine gemeinsam durchgestandene

schwierige Zeit Verbindung und ermöglicht Wachstum.

Eine Krise kann immer auch eine Chance zur Weiterentwicklung

der eigenen Persönlichkeit, der Teamkompetenz

und der organisationalen Resilienz sein.

I

Inspiration zulassen.

Wer tut mir gut und regt meine Gedankenwelt an

Inspirierende Menschen um sich herum zu haben, ist eine

Wohltat, wenn die eigene Kraft fehlt. Kann ich mich mit

purer Lebensenergie und vom Lächeln Anderer „anstecken

lassen und bin ich bereit, alternative Wege zu entdecken

und neue Erfahrungen zu sammeln


I

Improvisation und Leichtigkeit erleben.

Wenn das Gefühl entsteht, durch Stress und unvorhergesehene

Herausforderungen aus der inneren Balance zu

geraten, sollte der Kopf nicht in den Sand gesteckt werden.

Selbsthilfe, Kreativität und Entspannung sollten dabei

zu Handlungsgrundlagen werden. An die Dinge, die

außerhalb des Gewohnten passieren, erinnern wir uns,

und sie schaffen Raum für Gelegenheiten außerhalb der

Komfortzone.

E

Entscheidungen treffen.

Schwierige Zeiten erfordern schnelle, weitreichende Entscheidungen,

obwohl vieles oft völlig unklar ist. Gerade in

Krisenzeiten sind neue Wege erforderlich. Die gewohnte

Linie zu verlassen, verlangt daher ein hohes Maß an Mut,

aber auch Gelassenheit. Der Fokus muss dabei nicht nur

auf gemachten Plänen, sondern auf deren Umsetzung

liegen.

L

liebevoll mit sich selbst umgehen.

Bin ich gut zu mir selbst, welche Gedanken habe ich über

mich oder meine Mitmenschen Bin ich optimistisch und

lebensfroh Tue ich bewusst mehr von dem, was mich

zufrieden macht Wer strahlt mir gegenüber eine positive

Grundhaltung aus, kann ich mit diesen Menschen meinen

Kontakt intensivieren Kann ich liebevoll mit den Anderen

sein, vor allem, wenn sie genervt, frustriert oder anstrengend

sind Denn sind wir selbst angespannt, erscheinen

uns die Anderen mit ihren Schwächen noch als zusätzliche

Belastung.

Z

Zusammenhalt stärken.

Besondere Aufgaben in Krisenzeiten erzeugen ein Gefühl

der Überlastung. Das Leben darf nie zur endlosen To-Do-

Liste werden. Das Interesse an unseren Mitmenschen darf

nicht dem alltäglich empfundenen Stress zum Opfer fallen,

denn Begegnungen mit anderen Menschen, gemeinsames

Lachen, Unternehmungen und gute Beziehungen

machen das Leben reich und lohnenswert.

Kontakt:

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Ansprechpartnerin: Dr. Silvia Steiner

Telefon -

steiner awo-jena-weimar.de


FAMILIENZENTRUM BAD LANGENSALZA

Familienzentrum

mobil

Im Alter wird es für Bewohner innen im ländlichen Raum zunehmend schwieriger, am sozialen Leben in den nahegelegenen

Städten teilzunehmen. Busse fahren oft nur ein bis zwei Mal am Tag, kaum an den Wochenenden und längst nicht in

alle Orte der Umgebung. Die Fahrten sind häufig mit langen Warte- und Fahrzeiten und nicht immer mit bezahlbaren

Ticketpreisen verbunden.

Um den Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt

sind, eine abwechslungsreiche, interessante und unterhaltsame

Freizeitbeschäftigung anbieten zu können, ist

das Team des Familienzentrums Bad Langensalza seit diesem

Jahr auch außerhalb der Stadtgrenzen unterwegs.

Mit einem Jahr coronabedingter Verzögerung können wir

seit dem Frühjahr mit unserem mobilen Team verschiedene

Angebote in zwei Orten rund um Bad Langensalza

anbieten.

In Schlotheim half unser mobiles Team beim Aufbau einer

Begegnungsstätte. Gemeinsam mit den Mitarbeiter innen

des ansässigen Frauen- und Familienzentrums wurden

neue Angebote geschaffen und Erfahrungen für die

Betreuung der Gäste ausgetauscht. Gleich zwei Kurse

wurden bereits erfolgreich durchgeführt. Einer achtwöchigen

Einheit von Progressiver Muskelrelaxation PMR

folgten viele Einheimische. Auch der Kurs „Mach mit

bleib fit Gehirntraining mit Bewegung wurde von den

Bewohner innen der Region dankbar angenommen. Sich

begegnen, gemeinsam bewegen und neue Erfahrungen

sammeln, sorgte bei den Teilnehmer innen instinktiv für

ein Gefühl von purer Lebensfreude.

Seit dem Sommer findet man die neuen Angebote

unseres mobilen Teams ebenso in Sundhausen. Dort zog

uns der „Alte Konsum in seinen Bann und bot uns einen

gut nutzbaren Ort zur Durchführung unserer Veranstaltungen.

Mit viel Engagement wurde die ehemalige Einkaufshalle

des Dorfes zu einem Begegnungszentrum

umgebaut. Der Aufwand hat sich gelohnt, denn unsere

neuen Örtlichkeiten werden rege genutzt. Einmal im

Monat findet hier unser Erzählcafé statt. In gemütlicher

Runde bei einer Tasse Kaffee oder Tee machen wir eine

Zeitreise in die Vergangenheit. Jedes Treffen folgt einem

bestimmten Thema, zu dem die Teilnehmer innen Fotos

oder andere Erinnerungsstücke mitbringen. Die vielen

Geschichten und Anekdoten lassen alte Erinnerungen

wiederaufleben und zaubern so manchem ein zufriedenes

Lächeln ins Gesicht.


Zu Beginn dieses Herbstes ist nun auch in Sundhausen

der Kurs „Mach mit - bleib fit im Angebot. Die Nachfrage

war einfach überwältigend. Schnell stießen wir an die

Grenzen der räumlichen Kapazitäten, so dass leider einige

Interessent innen auf den Folgekurs vertröstet werden

mussten. Durch die Kombination der speziell ausgearbeiteten

Übungen, Denkaufgaben und leichter sportlicher

Bewegung werden die Synapsen in den Gehirnen der Teilnehmer

innen trainiert, während gleichzeitig der Spaß

nicht auf der Strecke bleibt.

Mobil geht es für uns auch im letzten Quartal des Jahres

weiter. Neben einem neuen Kurs für Progressive Muskelrelaxation

PMR werden weitere offene Begegnungsangebote

im Mittelpunkt stehen. Die inhaltliche Ausgestaltung

richtet sich dabei nach den Interessen und Wünschen

der Dorfbewohner innen. Wir freuen uns schon

jetzt auf die vielfältigen, bunten Begegnungen.

Familienzentrum Bad Langensalza

BUNT wie das Leben.

Kontakt:

Familienzentrum Bad Langensalza

Leiterin: Rita Seeber

Rosa-Luxemburg-Str.

Bad Langensalza

Telefon -

Telefax -

familienzentrum.lsz awo-mittewest-thueringen.de

Öffnungszeiten:

Montag − Freitag . − . Uhr

sowie entsprechend den Veranstaltungen


HinterFRAGT

FACHDIENST FÜR MIGRATION UND INTEGRATION MÜHLHAUSEN

Zahlen.

Von Nadia Naji: Auswertungen wollen sie in den Behörden haben, Zahlen wollen sie sehen. Jahr für Jahr reichen wir sie ein,

Auswertungen, Statistiken, Zahlen. Insgesamt . Beratungen haben wir in Monaten durchgeführt, mit Klient innen.

Das sind ziemlich genau Menschen pro Berater in. Syrische Familien, Afghanische, Eritreische und so weiter.

Statistik ist sauber und übersichtlich. Man kann damit rechnen, und man kann sie dann für noch mehr Statistik verwenden.

Aber eines kann Statistik nicht:

Sie sagt absolut nichts über unsere individuelle Arbeit und die dazugehörige Person aus


In der Statistik erkennt man nicht die Sorge in den Augen

der Menschen, die kurz vor der Zwangsräumung stehen

und nicht wissen, wohin sie gehen sollen. Sie zeigt auch

nicht die Mutter, die einen Förderantrag für ihr Kind stellen

soll und keine Ahnung hat, was das ist. In der Statistik

liest man nicht die Geschichten der Geflüchteten, die wir

täglich hören - Die grausamen Bilder, die Erinnerungen

und Ängste, die die durch uns betreuten Menschen

nachts wachhalten. Die Statistik erklärt nicht, warum sich

der Va-ter, dessen Kinder noch immer im Heimatland

Gefahren ausgesetzt sind, nicht auf das Deutschlernen

konzentrie-ren kann, oder warum der Jugendliche, der

den Tod seiner Geschwister miterlebt hat, verzweifelt

versucht, seine Erin-nerungen mit Drogen zu löschen.

Die Statistik schweigt über die Menschen, die dringend

einen Arzttermin brauchen, aber nicht in der Lage sind,

einen zu buchen. Sie verschweigt die Stapel von Formularen,

die eine Familie ausfüllen muss, um finanziell über die

Runden zu kommen. Die Statistik sagt nichts über un-sere

Drucker, und was diese alles ausdrucken, kopieren und

einscannen. Papiere für Ämter, Papiere für Schulden,

Papiere für Wohnungen, Papiere für den Lebensunterhalt,

manchmal auch Papiere, die Leben retten.

Großfamilien ernähren müssen. Menschen mit Angehörigen

in weit entfernten Ländern, die sie zurücklassen

mussten. Menschen, die einmal Geschäftsleute waren

und jetzt von Hartz- leben. Menschen, die einmal studiert

haben und jetzt als ungebildet beschimpft werden,

weil sie ihr Wissen nicht in deutscher Sprache mitteilen

können. Rentner, die vier Monate vor der Rente noch einmal

die Schulbank drücken müssen sowie Rentner, die

einen seitenlangen Rentenantrag plus Anlagen ausfüllen

müssen.

Leider fehlen in der Statistik auch unsere Erfolge. Die

Erleichterung, wenn der Strom nun doch nicht abgestellt

wird. Oder wenn plötzlich entschieden wird, dass ein Kind

mit Lernförderbedarf nicht sofort aus dem Elternhaus

gerissen wird. Oder auch dann, wenn ein Vater endlich

eine Arbeitserlaubnis erhalten hat. Die Dankbarkeit, wenn

endlich die ausgefüllten Papiere in Ordnung sind und der

Lebensunterhalt gesichert ist. Oder wenn der Konflikt mit

dem der Vermieter in gelöst werden konnte und sich

chronisch Kranke nun plötzlich die nötigen Medikamente

leisten können. Auch sieht man nicht die Freudentränen,

wenn man nach jahrelanger Trennung seine Liebsten

endlich wieder in die Arme schließen darf…

Wir arbeiten nicht mal eben so mit syrischen Familien

zusammen, die man am Ende des Arbeitstages in kleine

Schachteln packen und wegstellen kann. Das sind keine

Zahlen in einer Exceltabelle. Das sind Kinder, Mütter, Väter

und Großeltern. Das sind junge Menschen und alte Menschen.

Menschen, die ganz allein sind und Menschen, die

All das kann Statistik nicht widerspiegeln. Aber alle diese

Gründe sorgen dafür, dass wir unsere wichtige Arbeit im

Fachdienst für Migration und Integration bis heute ausüben.

Auch wenn Behörden am Ende nur Auswertungen

und Zahlen sehen wollen.

Kontakt:

FDMI Mühlhausen

Görmarstraße , Mühlhausen

Telefon

Telefax


EARLY ECZELLENCE

Gleiche

Bildungschancen

für alle

Was bedeutet Early Excellence

„Unsere Vorstellung von Kindern … ist, dass sie ein

reichhaltiges Potenzial haben, dass sie stark und aktiv

sind. Margy Whalley, Begründerin des Early Excellence-

Ansatzes.

in Deutschland arbeiten mittlerweile nach dem neuen

pädagogischen Prinzip, was sowohl auf dem Land als

auch in der Stadt funktioniert, egal, ob die Kinder in bürgerlichen

Vierteln oder sogenannten sozialen Brennpunkten

leben.

Demnach ist jedes Kind einzigartig und mit ganz besonderen

Potentialen ausgestattet. Diese zu erkennen und zu

fördern, liegt im Aufgabengebiet der pädagogischen

Fachkräfte. Durch deren aktive Analyse wird für Kinder

aus ressourcenschwachen Verhältnissen bereits im jungen

Alter die Möglichkeit geschaffen, gleichberechtigte

Bildungschancen wahrnehmen zu können.

Im Rahmen von Early Excellence wird in der Kindertagesstätte

eine integrative Familienarbeit umgesetzt. Dazu

gehört vor allem die lebendige Zusammenarbeit mit Eltern.

Nur wenn diese in die Bildungsprozesse einbezogen

werden, entsteht nachhaltig Bildungsgleichheit für die

Kinder. Die Kita wird somit auch zum Familienzentrum.

Durch verschiedene Beratungs-, Weiterbildungs- und

Freizeitangebote für Familien und pädagogische Fachkräfte

öffnet sich die Einrichtung zudem nach außen und

vernetzt sich mit den verschiedenen Kooperationspartner

innen.

Der Aufbau von Early Excellence-Zentren in Deutschland

ist das umfangreichste Projekt der Heinz Heide Dürr-

Stiftung im Bereich Bildung. Mehr als Einrichtungen

Early Excellence im Regionalverband

Wir sind stolz darauf, dass sich unsere Kindergärten stets

weiterentwickeln und sich dem Early Excellence-Ansatz

angenommen haben.

In Bad Langensalza befindet sich mit dem AWO Kindergarten

und ThEKiZ Thüringer Eltern- Kind- Zentrum

„Rosa Luxemburg die thüringenweit einzige Early Excellence-Konsultationseinrichtung

der Heinz Heide Dürr-

Stiftung. Die feierliche Unterzeichnung der Konsultationsvereinbarung

erfolgte endlich im September ,

nach Corona- bedingter Verschiebung. Dabei sind Anett

Hildebrand und Marion Will, Leiterin und stellvertretende

Leiterin des Kindergartens bereits „alte Early Excellence-

Häsinnen .

Der pädagogische Ansatz begeistert das gesamte Team

bereits seit .

erfolgte schließlich die Ausbildung zu Early Excellence-Beraterinnen.

Als Konsultationseinrichtung Thüringer

Eltern- Kind Zentrum und für den Early Excellence

Ansatz steht die Einrichtung als Impulsgeber für interessierte

Einrichtungen zur Verfügung. Mit der Kita Rosa


Fotos: v. l. Anne Seils, Kiga „Rosa Luxemburg und Kiga „Jenzigblick

Luxemburg hat die Heinz Heide Dürr-Stiftung einen

verlässlichen regionalen Ansprechpartner, denn die Einrichtung

zeichnet sich besonders durch ihre Schwerpunkte

Offene Arbeit, partnerschaftliche Zusammenarbeit

mit Familien, Beobachtung und Dokumentation nach Early

Excellence und ein hohes Maß an Qualitätssicherung,

dank des multiprofessionell ausgebildeten Teams, aus.

Unter Anleitung von Barbara Kühnel und Susanne Gebert

- beide Stiftungsmitarbeiterinnen - entfaltet der Kindergarten

sein volles Potential und wuchs zu einer Vorzeigeeinrichtung

im Bereich Early Excellence.

Early Excellence bietet der Kita, so der Tenor des Teams,

das passgenaue Modell mit einem wissenschaftsfundierten

Bildungsverständnis, mit Herz und Professionalität,

eingebettet in eine Willkommenskultur, die im inklusiven

Miteinander alle beteiligt. Early Excellence ist hier gelebte

Philosophie, damit jedes Kind, jede Mitarbeiter in und

alle Familien in ihren unterschiedlichen Lebenslagen, mit

ihren Talenten und Ressourcen mit dem positiven Blick

gesehen werden. Mitarbeit von Familien und sozialen

Partnern ist als Thüringer Eltern-Kind-Zentrum, in einer

Gemeinschaft Lernender, ausdrücklich erwünscht.

Bereits startete die Einführung im AWO Kindergarten

Jenzigblick, Jena. Mit der Komplettsanierung der Einrichtung

wurde das Raumkonzept an die neue offene Arbeit

angepasst. Anregende Funktionsräume, ein großzügiger

Garten und ein spannender Sozialraum bieten Kindern

neue Freiräume und Erkundungsmöglichkeiten. In

enger Erziehungspartnerschaft mit den Familien sollte

der Blick auf das Kind mit seinen Stärken und Ressourcen

geschärft werden. Auch für den Sozialraum in Jena Ost

gibt es Eltern-Kind-Angebote, die auf den Early Excellence-Ansatz

zurückzuführen sind.

Susanne Gebert hat auch diesen Kindergarten auf dem

Weg zur Zertifizierung mit ihrer fachlichen Expertise unterstützt

und begleitet. Der innovativen und einfühlsamen

Arbeit der pädagogischen Fachkräfte um Heide

Broda, Leiterin des Kindergartens, und Frau Gebert ist es

zu verdanken, dass im Juni dieses Jahres das Zertifikat für

den Early Excellence-Ansatz der Einrichtung überreicht

wurde - als erstem Kindergarten in Thüringen.

Auch der AWO Kindergarten Marie Juchacz, Jena befindet

sich derzeit mit Susanne Gebert von der Heinz Heide

Dürr-Stiftung im Zertifizierungsprozess. Anne Seils, Leiterin

der Einrichtung, hält bereits eine Auszeichnung als

zertifizierte Prozessbegleiterin für den Early Excellence-

Ansatz in ihren Händen. Somit kann sie Kolleginnen und

Kollegen hinsichtlich des frühpädagogischen Konzeptes

beraten und sie auf dem Weg zu einer zertifizierten Einrichtung

begleiten. Auch das Team um Anne Seils setzt

sich seit zwei Jahren mit dem Konzept auseinander.

Eine qualitative Entwicklung ist die maßgebliche Grundlage

in der frühkindlichen Bildung. Pädagogische Fachkräfte

dürfen in ihrer täglichen Arbeit innovative Trends

erkennen und anwenden. So beschreibt der Early Excellence

Ansatz einen modernen Blick auf die Ressourcen

des Kindes und seines Umfeldes.

Es macht uns stolz, dass die Teams in unseren Kitas nicht

nur nach dem Early Excellence-Konzept leben, sondern

auch andere Fachkräfte und ganze Einrichtungen begleiten

und beraten.


Neuer

Betriebsrat

Enge Zusammenarbeit, schnelle Kommunikation und stetige Weiterbildung sind auch für unseren neu konstituierten Betriebsrat

Grundlage seiner Arbeit. Um für alle Mitarbeiter innen ein offenes Ohr haben zu können, hat sich der Gesamt-Betriebsrat in

den Betriebsrat Mitte-Ost und den Betriebsrat Mitte-West gegliedert.

Im September trafen sich die Vertreter innen beider Gliederungen zu einer gemeinsamen Weiterbildung, um ihr fundiertes

Fachwissen auszubauen. Es wurden Gesetzestexte gewälzt und Handlungsweisen diskutiert. Dabei kam natürlich auch der

Austausch nicht zu kurz.

Wie sich die Betriebsräte zusammensetzen, haben wir hier in einer Übersicht zusammengefasst:

Betriebsrat Mitte-Ost

Betriebsrat Mitte-West

Sitz

Vorsitzender

Stellv. Vorsitzender

Ausschüsse

Öffentlichkeitsarbeit

Dienstplan

Arbeitsschutz

Auszubildende

Integration

Schwerbehindertenarbeit

Weimar

Stephan Michael

Tobias Stephan

Franziska Pick, Alexander Reinhard

Tobias Stephan, Stephan Michael,

Britta Vulpius-Wachsmuth, Gabriele Nitschke

Catrin Single, Armin Riehl

Andrea Händschel, Tobias Stephan

Jeanne Dornow, Stephan Michael

Monic Heidmüller-Fulsche, Antje Riedel

Bad Langensalza

Michael Reimann

Ines Ballhause

Cindy Hoffmann, Ines Ballhause

Nicole Niltop, Natalie Heinemann,

Katharina Wiesemann

Michael Reimann, Stefanie Kilian

Kerstin Ehmer

Stefan Icke

Stefan Icke

Kontakt

betriebsrat.ost

awo-mittewest-thueringen.de

betriebsrat.west

awo-mittewest-thueringen.de

Telefon:

Mobil:

Mobil:

Schwerbehinderten

vertretung

Anja Koden

Ines Wollweber

sbv awo-mittewest-thueringen.de

N.N.


Neuer Ortverein

für Dachwig

Foto: v.l. Nancy Stiller Vorstandsvorsitzende , Roswitha Synold . Revisor , Sandy Synold . Stellvertreterin , Christin

Lacher-Herzog . Stellvertreterin , Elisabeth Taubert . Revisor , Sophia Merz Beisitzerin , Jenny Reichert Kassenwart ,

Petra Pytel Beisitzerin , Frank Albrecht Vorsitzender des AWO Regionalverbandes Mitte-West-Thüringen e.V.

Am . . wurde der AWO-Ortsverein „Gemeinsam für Dachwig gegründet.

Die Dachwiger Bürger und Bürgerinnen engagieren sich

schon seit Jahren mit viel Motivation, insbesondere im

Förderverein der AWO-Kindertageseinrichtung „Zwergenland

. Es kristallisierte sich zunehmend der Wunsch heraus,

sich nicht nur auf die Zielgruppe der Kindergartenkinder

zu konzentrieren, sondern vielmehr etwas für das

Gemeinwohl und den ganzen Ort zu schaffen - die Idee

des Ortsvereins war geboren

Ziel ist es, Jung und Alt zusammenzubringen und eine

Möglichkeit zu bieten, sich zu begegnen und Erfahrungen

auszutauschen. Die generationsübergreifende Arbeit

und die gemeinwohlorientierte Unterstützung sollen im

Vordergrund stehen. Es sollen ein Mehrwert für den Ort

geschaffen und das „Wir-Gefühl in der Gemeinde gestärkt

werden.

Die Gründung des Ortsvereins ist für eine ländliche Region

bedeutungsvoll, da Angebote für alle Altersgruppen

nicht gleich „um die Ecke zu finden oder auch manchmal

mit hohen Kosten verbunden sind.

Der Ortsverein möchte, dass alle Altersgruppen Zugang

zu kultureller und gesellschaftlicher Bildung sowie sinn-

voller Beschäftigung in der Gemeinschaft erhalten. Der

AWO Regionalverband Mitte-West-Thüringen e.V. ist mit

seiner Ehrenamts- sowie Orts- und Fördervereinsstruktur

der richtige Partner für das Vorhaben. Gemeinsam mit der

AWO entsteht so ein festes Fundament, um alle Ziele und

Visionen in und für Dachwig umzusetzen.

Die Gruppe sieht sich nicht als Konkurrenz für die bereits

bestehenden Vereine, sondern als Ergänzung und

Bindeglied. Denn nur GEMEINSAM sind wir STARK - nur in

der Gemeinschaft können wir etwas Großes erreichen.

Die Gemeinschaft steht bei allen Vorhaben im Vordergrund.

Kontakt:

Diana Schmidt

AWO Regionalverband Mitte-West-Thüringen e. V.

Referentin für Ehrenamt und Verbandsarbeit

Soproner Straße b,

Telefon

verbandsarbeit

Weimar

awo-mittewest-thueringen.de


Hier spielt die Musik

Rettet die Sprach-Kitas

Am Aktionstag „Hier spielt die Musik . wurde im September im Rahmen von Kundgebungen

und vielfältiger Mitmach-Aktionen im gesamten Verbandsgebiet Krach gemacht.

Eltern, Kinder, pädagogische Fachkräfte sowie Vertreter

innen aus Politik und sozialer Träger sind am . September

im gesamten Verbandsgebiet zusammengekommen,

um ein lautstarkes Zeichen für die Qualität frühkindlicher

Bildung an Thüringer Kindergärten und gegen die

Beendigung des Bundesprogramms Sprach-Kitas - Weil

Sprache der Schlüssel zur Welt ist zu setzen.

Mit aussagekräftigen Songs wie „Zeit, dass sich was dreht

und „Kinder an die Macht von Herbert Grönemeyer

stimmten sich die Teilnehmenden singend und tanzend

auf die Kundgebung ein. In den Kindertagesstätten in und

um Bad Langensalza gab es Mitmach-Angebote für Kinder

und Eltern.

Die Redner innen der Kundgebungen in Jena, Weimar

und Mühlhausen, darunter Katja Glybowskaja, Landesgeschäftsführerin

des AWO Landesverbandes Thüringen

e.V., MdB Ralph Lenkert Die Linke , MdL Susanne Hennig-

Wellsow Die Linke , Landessprecherin Bündnis Die

Grünen Ann-Sophie Blohm sowie Vertreter innen der

Kommunalpolitik und der Stadtelternbeiräte, fanden klare

Worte: Sie forderten von der Bundesregierung eine Fortsetzung

der Projektarbeit und eine Verstetigung der Qualitätsentwicklung

an Kitas. Nur durch Sprachförderung

sowie die Förderung von Vielfalt und Toleranz im Rahmen

der frühkindlichen Bildung kann Chancengleichheit ermöglicht

werden. Dafür sei es notwendig, den Beruf Er-


zieher in durch angemessene Vergütung, eine Erhöhung

des Betreuungsschlüssels und eine attraktive Ausbildung

aufzuwerten.

Auch Kitaleiter innen und Sprachfachkräfte meldeten

sich zu Wort: Ohne die durch das Bundesprogramm bereitgestellten

Sprachfachkräfte fehle es in den Kitas an

pädagogischen Fachkräften, was wiederum einen Einbruch

der Qualität frühkindlicher Bildung zur Folge hat.

Kinder nutzten das Mikrofon, um deutlich zu machen, wie

sehr sie ihren Kindergarten mögen. Daran haben nicht

zuletzt die pädagogischen Fachkräfte einen großen

Anteil.

Herr Lenkert warb zusätzlich mit einer Petition, durch die

es möglich sei, die Forderungen im Bundestag laut werden

zu lassen. Die benötigten . Unterschriften wurden

bereits mit . weit überschritten. Das macht

deutlich, wie wichtig die Qualitätsentwicklung an Kindergärten

ist.

Zum Hintergrund des Aktionstages:

„Die Sprache ist der Schlüssel der Welt , dieses Zitat von

Wilhelm von Humboldt war namensgebend für das Bundesprogramm

„Sprach-Kitas Weil Sprache der Schlüssel

zur Welt ist . Das Bundesprogramm soll die sprachliche

Entwicklung von Kleinkindern unter Einbeziehung ihrer

Bezugspersonen fördern. In einer Zeit, die geprägt ist von

pandemiebedingter Isolation, von Kita- und Schulschließungen

sowie von einem starken Bevölkerungszuwachs

durch die Aufnahme einer Vielzahl geflüchteter Menschen

ist die Sprachförderung eine wesentliche Grundlage

für Chancengleichheit von Kindern.

Das Bundesprogramm hat dafür gesorgt, dass Kindertagesstätten

Zugang zu finanziellen und personellen Ressourcen

bekommen, was wiederum zu einer Qualitätssteigerung

der frühkindlichen Bildung geführt hat. Mit

der Beendigung der Projektarbeit in Kindertagesstätten

würde es einen Bruch in der Qualitätsentwicklung geben.

Der AWO Regionalverband Mitte-West-Thüringen e.V.

fordert daher die Verstetigung der Projektarbeit im Rahmen

frühkindlicher Bildung, um den Entwicklungsprozess

der Kinder nachhaltig zu fördern. Ein angemessener

Personalschlüssel spielt dabei eine wesentliche Rolle, um

einem Qualitätsverlust in den Kindergärten entgegenzuwirken.

Weiterhin ist eine Neustrukturierung der Ausbildung

zum -r Erzieher in nötig, um den Beruf attraktiver

zu gestalten.

Unter anderem hat unser Krach am Aktionstag dazu geführt,

dass das Bundesprogramm bis zum Sommer

verlängert wird. Doch was ist dann Wir dürfen den

Fokus auf die sprachliche Entwicklung unserer Kinder

nicht verlieren und werden daher nicht müde, uns für

eine Verstetigung einzusetzen.


Benefizkonzert mit Operngala

in der Weimarhalle

Svetlana Lange, Übersetzerin aus Weimar, schwirrte eine

Idee durch den Kopf, die so übermächtig war, dass sie mit

ihrem guten Freund Oleksandr Pushniak, Bassbariton am

Deutschen Nationaltheater in Weimar, darüber sprechen

musste. Gemeinsam mit Musikern und Musikerinnen aus

der Ukraine fragten Sie den Regionalverband nach Unterstützung…

und wir haben natürlich JA gesagt. Wir sagten

JA zu der Idee, gemeinsam die Organisation einer Operngala

für die Ukraine zu übernehmen

Doch was ist daraus geworden Es entstand ein erstklassiger

Konzertabend mit international gefeierten Opernstars,

wie der Weimarer Musikkritiker Wolfgang Hirsch im

Nachhinein konstatierte. So etwas hat es beim Regionalverband

noch nie gegeben Die Liebe zwischen Menschen

vereint Europa und die gesamte Welt. Musik verleiht

dieser Einheit einen starken Ausdruck, denn Musik

verbindet dort, wo Worte scheitern.

Am . November versammelten sich Künstler innen aus

der ganzen Welt auf der Bühne in der Weimarhalle, um

ein Zeichen für Liebe und Frieden zu setzen und den

Menschen aus der Ukraine Kraft zu geben. Nachdem die

ersten musikalischen Darbietungen in der Weimarhalle

verhallten, wurde schnell deutlich, dass das Publikum

Zeuge eines Feuerwerks überragender Stimmen werden

würde. Der Bassbariton Oleksandr Pushniak aus Kiew

erhob seine Stimme, worauf seine Bühnenpartner innen

mit vollem Engagement einstimmten und unter dem

Motto von Lehàr „Dein ist mein ganzes Herz das Publikum

verzauberten.

Unter der Leitung des erfahrenen Dirigenten Dmytro

Morozov sorgte die Ouvertüre aus der Oper „Carmen bereits

zu Beginn für eine aufwühlende Stimmung im Saal.

Gemeinsam mit dem deutschen Kollegen Hartmut Keil

leitete der Ukrainer die Opernstars Puschniak selbst als


Foto links : . Reihe v.l.: Uwe Schenker-Primus, Dmytro Morozov, Hartmut Keil,

. Reihe v.l.: Olga Bezsmertna, Catherine Foster, Iryna Soloviy Erste Geige , Olena Shyriaeva,

Sofia Soloviy, Brit-tone Müllertz Dänemark , Oksana Dyka

Foto oben v.l. : Diana Schmidt Referentin für Ehrenamts- und Verbandsarbeit ,

Svetlana Lange, Sofia Soloviy, Frank Albrecht

Wagners Amfortas und Sofia Soloviy als Bellini-Priesterin

Norma in ein emotionales Erlebnis.

Ursprünglich aus der Ukraine stammend, jetzt in Italien

lebend, schmetterte sie eine Arie von Turandot. Vor dem

großen Finale untermalte Taejun Sun Südkorea mit seinem

Gesang den Lahàr-schen Titelsong.

Moderator Uwe Schenker-Primus führte die ca. Zuschauer

innen stimmungsvoll und unterhaltsam durch den

Abend. Auf den martialischen Gesang von Olena Shyriaeva

Ukraine folgte Sofia Palamar Ukraine mit ihrer eigenen

Interpretation des Komponisten Hulak-Artemovsky. Dem

Publikum wurde zunehmend klar, dass sie sich für einen

Nachmittag der musikalischen Extraklasse entschieden

hatten. Mit Beifallsstürmen und gellenden „Bravos machten

sie ihrer Begeisterung Luft.

Zum Schluss folgte das große Finale: Catherine Foster, am

Morgen noch extra aus Florenz eingeflogen, sang Isoldes

Liebestot. Welch einmaliges Erlebnis Einmal mehr wurde

die Stadt Weimar ihrem Ruf als kulturelle Hochburg gerecht.

Voller Hingabe spendeten die Sänger innen und

Musiker innen des Orchesters ihre ganze Kraft und Liebe

für die Menschen in der Ukraine. Als wollten sie ihre Solidarität

durch die Musik von Weimar bis in die Ukraine

tragen.

Das Orchester des Kharkiv National Academic Opera and

Balet Teatre spielte mit unfassbarer Reinheit den „Ukrainischen

Tanz Nr. . Olga Bezsmertna und Andrii Bondarenke,

beide aus der Ukraine, beschenkten das Publikum mit einem

Duett aus Verdis „Trovatore . Dann betrat ein Opernstar

von Weltrang die Bühne der Weimarhalle, Oksana Dyka.

Zu den gelungenen Aufführungen trugen auch die folgenden

Hotels bei, denn sie ermöglichten die Übernachtung

der Künstler innen: Dorint Hotel, Amalienhof Hotel

und das Hotel Anna Amalia. Wir sagen DANKE an alle, die

diesen besonderen Nachmittag mit vollem Herzensbedürfnis

möglich gemacht haben.


KINDERGARTEN „VILLA LUSTIG

Am Wochenende

Hühnerdienst

Mit dem Schlüssel zum Gartentor des Kinderhauses betreten

Maja und Finn unseren Garten. Sie haben ihre Eltern

dabei, und sie sind aufgeregt. Ob die Zwerghühner den

vorbereiteten, fein geraspelten Möhrensalat mit Weintrauben

wohl mögen Sind die beiden Hühnchen auch nicht

ängstlich, wenn die Kinder die Voliere betreten

Gemeinsam mit den Eltern gehen sie die Liste durch, die

sie von Claudia erhalten haben. Claudia ist eine pädagogische

Fachkraft im Team Villa Lustig und Mitglied in der

Hühner AG. Initiiert wurde diese Arbeitsgemeinschaft von

unserer stellvertretenden Leiterin Loretta Wiedemann. Sie

ist ambitionierte Haustierexpertin und züchtet privat

Hühner.

Der Wunsch, wieder eigene Tiere im Kinderhaus zu betreuen,

entstand schon vor dem Einzug in unser schönes neues

Haus; leider unter corona-bedingten Einschränkungen.

So sehnten wir uns alle nach neuen Herausforderungen,

die nicht durch Corona eingeschränkt werden würden. Es

braucht also eine neue Aufgabe, mit der sich Kinder gut

identifizieren konnten und Pädagog innen oder Eltern

gleichermaßen beteiligen können.

Frau Wiedemann schrieb eine Konzeption zur Hühnerhaltung

im Kinderhaus, legte eine Prüfung im Veterinäramt

ab und gründete unsere Hühner AG. Es wurde ein

Sponsorenaufruf gestartet, sodass alle erforderlichen Anschaffungen

schnell getätigt werden konnten. Private

Mittelgeber innen sowie unser Förderverein bilden einen

finanziellen Rückhalt, und in einem Arbeitseinsatz mit

freiwilligen Eltern wurden die Voliere, das Hühnerhaus

zum Schlafen sowie Eier legen und der Auslauf für die

Tiere gut vorbereitet.

Zeitgleich startete die Aktion Eier ausbrüten. Ein Züchter

versorgte uns mit kleinen Eiern.

Wir wollten unseren Kinderhauskindern die Möglichkeit

geben, vom . Tag an die Entwicklung im Ei zu verfolgen.

Also kaufte unser Förderverein einen Inkubator, in dem

sich die Eier entwickeln konnten. Tage lang schauten

täglich alle Großen und Kleinen nach den Eiern. Das Betreten

des Hauses geschah leise, teilweise auf Zehenspitzen,

um die Küken im Ei nicht zu stören.

Mit einer speziellen Taschenlampe leuchtete Frau Wiedemann

alle - Tage in die Eier. Um sich herum eine Kinderschar,

die interessiert die Luft anhielten. Tatsächlich konnten

wir bei jeder Kontrolle Veränderungen erkennen.

Leider gab es auch Tiefschläge. Aus unbekannten Gründen

haben sich die Küken nicht weiterentwickelt. Die Eltern

der Hühner AG haben kleine Zwergküken organisiert.

Diese zogen im Kinderhaus ein und konnten einige

Wochen in einem entsprechenden Käfig täglich von den

Kindern beobachtet und begleitet gefüttert werden.

Das Wissen über Hühner haben sich viele interessierte

Kinderhauskinder angeeignet. Wir lesen Hühnergeschichten

und schauen uns oft die Bilder vom Schlüpfen und

Wachsen an. Die Möglichkeit, Tiere zu streicheln und sich

zu kümmern, wird allen im Gedächtnis bleiben.

Es gibt täglich zwei verantwortliche Kinder, die mit den

Hühner AG-Pädagog innen die Verpflegung übernehmen,

Obst und Gemüse klein schneiden, Regenwürmer


im Garten sammeln und Wasser wechseln. Diese beiden

können sich in der Voliere aufhalten, sich zu den Tieren

setzen und beim Fressen zuschauen. Die Tiere sind zeitig

an den engen Kontakt zum Menschen gewöhnt und nicht

scheu.

Doch auch im Leben eines Hühnchens gibt es Schattenseiten.

Denn die neue Präsenz der Vögel ist auch den kleinen

Raubtieren der Region aufgefallen. Im Schatten der

Dunkelheit schlich sich ein Hühnerdieb in die Voliere.

Vermutlich war es ein Marder oder gar ein Waschbär, der

großes Durcheinander im Hühnerstall anrichtete. Eines

der Hühnchen hat er mitgenommen, wir werden es wohl

nie wiedersehen. Die beiden anderen Vögel wurden am

nächsten Tag von unserer Tierärztin versorgt, ihnen ging

es schnell wieder gut.

Für eine verbesserte Absicherung der Voliere war unser

Hausmeisterteam der AWO Carenet sofort zur Stelle. Die

fleißigen Handwerker verstärkten mögliche Schwachstellen

im Gitter, sodass die Räuber in Zukunft nicht mehr

eindringen können. Nach einer kurzen Genesungszeit

wohnen nun ein stolzer Hahn und seine Henne wieder im

noch besser geschützten Hühnerstall.

Unsere Kinder sammeln mit den Hühnern wichtige Erfahrungen.

Einige von unseren Kleinen sind so interessiert,

dass sie mit den Hühnern sprechen oder ihnen ein Lied

vorsingen. Unsere Kinderhauskinder mit besonderen Bedürfnissen

finden das Anfassen und Streicheln toll und

sind oft in der Nähe der Voliere zu finden.

Jetzt, zum gerade beginnenden Wochenende, genießen

es die beiden Kinder Maja und Finn, ganz alleine die Verantwortung

für die Tiere in den nächsten Tagen zu übernehmen.

Sie spießen getrocknete Mehlwürmer auf ihre

mitgebrachten, angespitzten Stöckchen. Mit den kleinen

Hilfsmitteln können sie unsere Vögelchen gezielt füttern.

Es ist schon vorgekommen, dass die kleinen Leckereien

auf den Boden fielen und die Tiere sie dann nicht mehr

aufpicken konnten. Mit den Stöckchen geht nun nichts

mehr daneben.

Als Dankeschön für die Betreuung, schallt den Kindern

der Kita jeden Morgen ein fröhliches Kikeriki zur

Begrüßung entgegen.

Kontakt:

Kindergarten „Villa Lustig

Leiterin: Annett Fleischer

Schopenhauer Straße , Weimar

Telefon

Telefax

villalustig

awo-mittewest-thueringen.de


Demokratie und Schule.

Respekt Coaches Ein Programm mit Zukunft

Von Lucia Totzauer Respekt Coach an der Staatlichen Gemeinschaftsschule Kaleidoskop Jena

Am . . kamen in Erfurt, im Radio F.R.E.I., Vertreter:innen

aus Wissenschaft, pädagogischer Praxis und Politik

zusammen. Thema des Abends war das Respekt Coaches-

Programm der Jugendmigrationsdienste. Gemeinsam

blickten die Akteure auf Theorie, Zielperspektiven, Forschungsergebnisse

zum Programm sowie auf Erfahrungsberichte

der Respekt Coaches der AWO Thüringen.

In der anschließenden Diskussion herrschte recht schnell

Einigkeit: Das Respekt Coaches-Programm ist enorm

wichtig Diskutiert wurden folglich Möglichkeiten einer

stetigen Finanzierung sowie geeigneter Rahmenbedingungen

zur Umsetzung des Programmes an den über

Standorten in Deutschland.

Was hat das Publikum am Respekt Coaches-Programm

überzeugt Junge Menschen brauchen demokratische

Handlungskompetenz, Resilienz gegenüber menschenfeindlichen

Ideologien, Medienkompetenz, Urteilsfähigkeit,

Perspektivübernahme und Selbstbewusstsein, um fit

für ihre Zukunft und fit für eine aktive Teilhabe an der Gestaltung

gesellschaftlichen Miteinanders zu sein.

Demokratie ist uns wertvoll und diese braucht eine aktive

Gesellschaft In der Schule verbringen Jugendliche einen

großen Teil ihrer Zeit, hier treffen tagtäglich verschiedene

Weltanschauungen, Religionen, Kulturen, Erfahrungen

und Perspektiven Persönlichkeiten aufeinander. „Lass

uns reden. Reden bringt Respekt ist das Motto des Programms

und wie Studien verdeutlicht haben, auch dessen

tatsächliche Wirksamkeit: Die Schüler innen lernen

durch die Angebote der Respekt Coaches aufgeschlossen

und respektvoll gegenüber anderen zu sein. Das Klassenklima

verbessert sich, die jungen Menschen sind aneinander

interessiert und kommen ins Gespräch. Sie sprechen

Konflikte offen an und handeln diese aus.

Aus Perspektive der Schulen ist klar: Wir brauchen die Respekt

Coaches. Die pädagogischen Fachkräfte der Schulen

haben nicht die Zeit, sich das spezifische Fachwissen und

die Rolle eines Respekt Coaches anzueignen bzw. weiterzuentwickeln.

Noch erlaubt es der Lehralltag, die mit

Gruppenangeboten verbundene Bedarfsanalyse, Beziehungs-

und Netzwerkarbeit oder gar den konzeptionellen,

organisatorischen, finanziellen und bürokratischen Aufwand

zu leisten. Gemeinsam sind Lehrkräfte und Respekt

Coaches ein unschlagbares Team und eine wichtige Stütze

für die Schüler innen.

Für mehr Informationen zu den Respekt Coaches liefert

die offizielle Website des Programms und die

Instagram-Präsenz weitere Einblicke:

Respekt Coaches - lass uns reden

www.lass-uns-reden.com respektcoaches_jena

Instagram-Fotos und -Videos

Kontakt:

Lucia Totzauer TGS Kaleidoskop Jena Lobeda

Mobil

l.totzauer

awo-mittewest-thueringen.de


ONE

TEAM

Die Jahre der Pandemie Ein Krieg in der Ukraine Unsichere Kostenentwicklung

Aus diesen Herausforderungen entstanden Fokusthemen.

Das Jahr zeigte es dem Verband deutlich: Die Arbeit

im Migrations- und Integrationsbereich hat an Bedeutung

gewonnen. Die Angebote an den vier Standorten Jena,

Weimar, Apolda und Mühlhausen wurden von mehr als

Klient innen in Anspruch genommen. Dabei ist deutlich

zu spüren, dass sich die Schwerpunktthemen hin zu

mehr Begegnung, Vernetzung und Verweisberatungen

verschoben haben.

Auf Grund personeller Veränderungen und vor den o.g.

Hintergründen beschäftigen wir uns seit Mitte des Jahres

stark mit einer zukunftssicheren Struktur und Organisation

des Bereichs Migration und Integration in unserem Verband.

Unsere Kolleg innen haben viel und hart gearbeitet,

um allen Anfragen und Bedarfen gerecht zu werden.

Dabei war nicht immer klar, wie wir die unfassbar großen

Aufgaben einer Migrationsbetreuung in diesen schweren

Zeiten gerecht werden können. Aber mit Hilfe des ´One-

Team´ war es am Ende gemeinsam möglich, sich den Herausforderungen

zu stellen.

Im Ergebnis aus unseren Erfahrungen werden wir ab Januar

in zwei Fachdiensten Mitte-West und Mitte-Ost, unter

der Leitung von unseren langjährigen Experten El Alami El

Mediani und Harun Koyuncu, gemeinsam mit den über

Mitarbeiter innen einheitliche Strategien entwickeln, Ressourcen

bündeln und gemeinsame Projektideen verfolgen.

Damit sorgen wir sowohl in der Personalgewinnung,

als auch in der Personalbindung für mehr Stabilität.

Die beiden Fachdienstleitungen haben zudem die folgenden

wichtigen Themen im Fokus: Vertretung des Regionalverbandes

im Landes- und Bundesverband, Vernetzung

mit unseren Partner innen, politisches Starkmachen und

Einmischen, Organisation von Veranstaltungen, Akquise

von Projektideen und Mittelgewinnung in engem Austausch

mit den lokalen und themenspezifischen Teamleitungen

im Bereich.

Die letzten Monate haben uns aufs Heftigste gefordert.

Doch wir sind stark und sehen dem neuen Jahr positiv gestimmt

entgegen. Es wird neue Herausforderungen geben,

die unüberwindbar scheinen. Doch auch diese werden

wir als ONE-TEAM meistern.

Kontakt:

FDMI Jena

Kastanienstraße , Jena

Telefon

Telefax

fdmi awo-mittewest-thueringen.de

FDMI Weimar

Marienstraße , Weimar

Telefon

Mobil

Telefax

fdmi.we

FDMI Apolda

awo-mittewest-thueringen.de

Lessingstraße , Apolda

Telefon

Telefax

Mobil −

fdmi.we awo-mittewest-thueringen.de

FDMI Mühlhausen

Görmarstraße , Mühlhausen

Telefon

Telefax


Beratung zu Alter Technik

in der Wohnberatung Jena

„Ein Leben lang zu Hause wohnen

Wir leben in einer Welt voller Hilfsangebote. So auch zum

Thema Technik im Alter. Die Wohnberatung Jena hat Ihren

Stützpunkt in der Goethe-Galerie und berät Ihre Kunden

bei allerhand Fragen zu neuen Technologien, und wie man

sie richtige im Alltag einsetzt. Das Angebot ist kostenfrei,

und es wird ganz wertneutral die jeweilige Situation analysiert.

Finanziert wird das Projekt über die Stadt Jena, in

Trägerschaft des AWO Regionalverbandes Mitte-West-

Thüringen e.V.

Mit dem Lebenslauf verändern sich auch die Bedürfnisse

und Anforderungen an das Wohnen. Das selbständige und

selbstbestimmte Wohnen bis ins hohe Alter, in der eigenen

Wohnung oder im vertrauten Stadtteil zu unterstützen,

ist ein Schwerpunkt der Wohnberatung Jena.

Manchmal reichen bereits einfache Lösungen, wie Haltegriffe,

eine Toilettensitzerhöhung oder ein Badewannenlift,

um gut durch den Alltag zu kommen. Es kann aber

auch sein, dass größere Umbaumaßnahmen notwendig

werden, wie bspw. der Einbau einer möglichst bodengleichen

Dusche im Bad, das Entfernen von Türschwellen

oder der Einbau eines Treppenliftes. Beraten wird auch

zur Finanzierung von Umbaumaßnahmen, bspw. den Zuschüssen

der Pflegekasse und der KfW-Bank.

Weitere Schwerpunkte sind die Beratung zu Hilfsmitteln

und neuen technischen Alltagshilfen, die Komfort und

Sicherheit bieten, die Beratung zu ambulanten Diensten

und Unterstützungsmöglichkeiten u. a. Anbietern von

Pflegeleistungen, ehrenamtlichen Besuchsdiensten,

Hauswirtschaft, Fahrdiensten, Essen auf Rädern . Falls ein

Umzug notwendig wird, erfolgt die Beratung zu betreuten

Wohnangeboten Servicewohnen, Betreutes Wohnen,

Pflegewohngruppen, Seniorenheim oder allgemein


zum Umzug in eine barrierefreie Wohnung und zur Organisation

des Umzuges. Unter bestimmten Voraussetzungen

können Umzugskosten bei vorhandenem Pflegegrad,

auch von der Pflegekasse übernommen werden.

Ideal wäre, sich schon frühzeitig mit dem Thema auseinanderzusetzen,

also bereits bei der Renovierung von Haus

oder Wohnung an die barrierefreie Gestaltung zu denken.

Auf der Internetseite www.wohnberatung-jena.de gibt es

wichtige Informationen und Infomaterialien zum Herunterladen.

Unter anderem findet man dort eine Planungshilfe

zum barrierefreien Um- Bauen sowie verschiedene

Broschüren der Wohnberatung. Die Broschüre „Ein Leben

lang zu Hause wohnen ist auch in der Beratungsstelle

und in den Seniorenbegegnungsstätten erhältlich.

Unterstützt wird die Wohnberatung von einem ehrenamtlichen

Architekten und vier ehrenamtlichen Technikberater

innen. Die Technikberatung beschäftige sich unter

anderem mit den Themen Hilfe am Computer, Laptop,

Tablet, Smartphone, Hausnotruf Notruf für unterwegs

und Einbruchschutz.

Die Beratung ist telefonisch, im Büro oder als Hausbesuch

möglich.

Kontakt:

Wohnberatung Jena

Ansprechpartnerin: Eva-Maria Voigt

kontakt wohnberatung-jena.de

Website: www.wohnberatung-jena.de

In der Goethegalerie

Goethestraße b, Büroaufgang B, Jena

Sprechzeiten: Dienstag und Donnerstag

Telefon

Im Stadtteilzentrum LISA

Werner-Seelenbinder-Str. a,

Lobeda-West, Jena

Sprechzeiten: Mittwoch

Telefon

Uhr

Uhr


QUALITÄTSMANAGEMENT

Inspirierende

Fortbildungsveranstaltungen

für Betreuungskräfte

Der Titel „Ein Bett mit Aussicht erregte unsere Aufmerksamkeit sofort. Nach kurzer Recherche zu dieser speziellen Veranstaltung

trafen wir schnell die Entscheidung, diese besondere Form der Weiterbildung unseren Betreuungskräften anzubieten.

Welchen Blick, welche Wahrnehmung und welche Gefühle

haben Menschen, die den größten Teil des Tages im

Bett verbringen Keine einfache Aufgabe, in die Perspektive

einer bewegungsbeschränkten Person einzutauchen.

Vor allem für pflegebedürftige Menschen, die das Bett

nicht mehr verlassen können, ist es eine willkommene

Abwechselung, wenn die Pflegekraft anregende Momente

im Alltag schafft. Die kleinen Achtsamkeiten zaubern

den Patienten ein Lächeln ins Gesicht. Sie schaffen Verbindung,

ein Wohlgefühl und Abwechslung zu den routinemäßigen

pflegerischen Tätigkeiten.

Ergotherapeutin Sandrina Schulz referiert im Seminar

sehr praxisnah über ihre Erfahrungen und nannte viele

kreative Anregungen für die Zimmergestaltung bettlägeriger

Menschen. Die Teilnehmer innen des Seminars

konnten verschiedene Fühl-, Hör- und Mitmachangebote

ausprobieren. Das sorgte für ganz besonders viel Spaß.

Mögen die vielen Impulse eine aktive Umsetzung in den

Senioreneinrichtungen bewirken für mehr Lebensfreude

im Pflege- und Betreuungsalltag.

Bei dem ersten übergreifenden Workshop für Betreuungskräfte

stand der Austausch und die Vernetzung untereinander

im Mittelpunkt der Veranstaltung. Die Inhalte wurden

von den Sozialarbeiter innen der Seniorenpflegeheime

Sandra Hammermeister, Sandra Isler, Stefanie Pfeiffer

und der Qualitätsmanagement-Beauftragten des Fachbereichs

Pflege und Gesundheit Dr. Silvia Steiner konzipiert.

Ein speziell für den Tag gebuchter Sporttherapeut läutete

den Tag mit abwechslungsreichen Bewegungsübungen

zum Erhalt der Mobilität ein. Vorgestellt wurden die neuen

Qualitätsprüfungsrichtlinien QPR , Aspekte der Biographiearbeit,

neue Ideen für das Betreuungskonzept in

Pflegeeinrichtungen, Wege in eine emphatische Kommunikation

und Gedanken zu einer modernen Abschiedskultur.

Am Ende des Tages waren sich alle Beteiligten einig darüber,

dass dieser bunt gemischte Fortbildungstag zu einem

späteren Zeitpunkt fortgeführt werden sollte. Der

nächste kollegiale Austausch ist somit bereits für

geplant.


Aktionswoche

zur Demenz

im Seniorenzentrum „Am Heiligenberg

Unserem Pflege-Kalendern ist der . September farbig

markiert, denn an diesem Tag findet der Welt-Alzheimertag

statt. So auch im AWO Seniorenzentrum „Am Heiligenberg

in Jena. Dieses Jahr fanden dort vielfältige Aktionen

statt, um die Öffentlichkeit auf die Situation der

Alzheimer-Erkrankten und ihrer Angehörigen aufmerksam

zu machen.

Wir setzten uns zudem das Ziel, Selbsterfahrungen mit

Demenz für Kolleg innen und Mitarbeiter innen erlebbar

zu machen. Wir sammelten praktische Beispiele, durch die

das ernste Thema umso einprägsamer miterlebt wurde.

Im Altersanzug Treppen zu steigen, sich im Bett lagern

oder das Essen anreichen zu lassen, erfordert Vertrauen

gegenüber der Pflegeperson. Bei gesunden Menschen

laufen Prozesse automatisch ab, beispielsweise das Eindecken

des Frühstückstischs. Bei einem demenzerkrankten

Menschen führt eine solch banal erscheinende Aufgabe

zu innerer Anspannung, weil es schwerfällt, komplexe

Alltagssituationen zu bewältigen.

Für die Bewohner innen wurden im Rahmen der Aktionswoche

biografische Erinnerungen und das Langzeitgedächtnis

aktiviert: Im Bereich der Hauswirtschaft wurde

ein traditionelles DDR-Rezept „Der kalte Hund mit

den Senior innen zubereitet. Zum Abendessen gab es

altbekannte Gerichte wie Zwiebelkuchen und Kartoffelsalat

mit Wiener Würstchen.

Besonderes Highlight waren der Besuch des Circus

Ramon Hein, welcher aus Sachsen-Anhalt angereist war,

um die Zuschauer innen mit Artistik und Clownerie zu

begeistern. Der Auftritt des Zwätzener Männerchores, der

mit den Bewohner innen gemeinsam Volkslieder wie „An

der Saale hellem Strande und „Hoch auf dem gelben Wagen

anstimmte, gaben dem Tag einen besonders musikalischen

Schwung. Auch beim Streicheln und Füttern der

Alpakas, die zum wiederholten Mal das Haus besuchten,

wurden jede Menge Wohlfühlhormone ausgeschüttet. Der

Umgang mit solchen Tieren kann Symptome wie Unruhe

und Aggression bei Demenzerkrankten verringern und

durch die Interaktion Glücksmomente hervorrufen.

Das Team aus dem Seniorenzentrum „Am Heiligenberg

empfand es zudem sehr wichtig, Familie oder Freunde der

Erkrankten zur Demenzkonzeption zu informieren. Für die

Angehörigen ist es zum Teil schwer zu ertragen, wenn die

eigenen Eltern oder jahrelange Freunde die Diagnose Demenz

erhalten. Beim Angehörigenabend wurden Möglichkeiten

aufgezeigt, wie trotz der Erkrankung besondere

Momente erlebt werden können.

Mit dem Kommunikationsangebot eines sogenannten

Erinnerungskoffers können Betroffene Erinnerungen abrufen,

die ihnen Vertrautheit vermitteln und den Verlust

von Sicherheit in einer fremden Umgebung kompensieren.

Kontakt:

Seniorenzentrum „Am Heiligenberg

Leiter: Lars Fischer

Naumburger Straße a, Jena

Telefon -

Telefax -

heiligenberg awo-mittewest-thueringen.de


Fotos oben: Elvira Gutzmann TP Magdala

und Klaus-Dieter Landgraf TP Weimar

Vorgestellt:

Tagespflegen

Magdala und Weimar

Viele Menschen fragen sich immer wieder, wo eigentlich

die Unterschiede bei den vielen Pflegeangebote liegen

und welche Variante für die Angehörigen die richtige ist.

Besonders beim Thema Tagespflege bekommen wir oft

Nachfragen, was genau das eigentlich ist

In unseren Tagespflegeeinrichtungen werden Gäste Montag

bis Freitag in der Zeit von Uhr betreut. Es geht

also, wie der Name schon sagt, um eine Tagesbetreuung

von älteren Menschen. Während die Angehörigen arbeiten,

Termine wahrnehmen oder einfach mal Pause machen,

übernehmen wir die Betreuung und Behandlungspflege.

Die Tagespflege in Magdala ist ländlich gelegen. Umgeben

von Natur betreuen wir täglich bis zu Gäste. Die

Atmosphäre in unserer Einrichtung beschreiben unsere

Gäste gern als freundlich und sehr familiär. Zum Betreuungsangebote

gehören unter anderem Gedächtnistrainings,

Gesellschaftsspiele, hauswirtschaftliche Angebote,

sportliche Aktivitäten und vieles mehr. Aktuell befassen

wir uns mit dem Thema „Entspannung und Wellness für

Senior innen demnächst werden auch hierfür entsprechende

Angebote stattfinden.

In Weimar, inmitten des Stadtteils Weimar-West, betreuen

wir bis zu Gäste täglich. Hier stehen den Seniorinnen

und Senioren verschiedene Themenräume, wie zum Beispiel

das „Spielparadies , die „Fitnessoase oder die „Kreativwerkstatt

zur Verfügung. Die gestalteten Räume sollen

die Tagesgäste mit vorbereiteten Angeboten zum Ausprobieren

und Mitmachen motivieren.

Unser Ziel in beiden Einrichtungen ist es, die Selbstständig

und die Selbstbestimmung all unserer anvertrauten

Senior innen zu erhalten. Wir verstehen uns als Bindeglied

zwischen ambulanter und stationärer Versorgung

und möchten mit unseren Angeboten die Gäste darin

unterstützen, solange wie möglich in der eigenen, vertrauten

Umgebung leben zu können. Hierfür ist es wichtig,

unsere konzeptionelle Arbeit regelmäßig zu evaluieren

und anzupassen. Wir möchten den Bedürfnissen und

Bedarfen unserer Gäste nachkommen und gleichzeitig

die Selbstständig im Alltag erhalten.

Kontakt:

Ansprechpartnerin: Isabelle Burkert

Tagespflege Magdala

An den Weiden ,

Telefon

tpf.magdala

Magdala

awo-mittewest-thueringen.de

Tagespflege „Am Paradies

Soproner Straße ,

Weimar

Telefon: -

tpf.paradies awo-mittewest-thueringen.de


Neue Ideen

im Pflegealltag

Kinaesthetics, als Kunst der Bewegungswahrnehmung im

Pflegealltag für Klient innen und Mitarbeitende.

In der zweiten Hälfte der Weiterbildung werden alle Teilnehmer

innen anhand von Etappenaufgaben die Anwendungen

im Alltag, sowohl im jeweiligen Arbeitsbereich als

auch privat, erproben.

Im Sommer startete der erste Kinaesthetics-Grundkurs für

Pflegekräfte. Kinaesthetics-Trainerin Ulrike Lehmann, leitet

in einer -tägigen Weiterbildung insgesamt Pflegekräfte

an.

Bestimmte Patienten sind in ihrer Mobilität eingeschränkt

und benötigen Unterstützung bei alltäglichen Bewegungsabläufen,

wie etwa beim Aufstehen aus dem Bett oder Anziehen

mit Tageskleidung.

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Pflegekräfte

ein Zertifikat, das von der Länderorganisation

Kinaesthetics Deutschland ausgestellt wird und dank der

European Kinaesthetics Assoziation EKA weit über die

Landesgrenzen hinaus anerkannt wird.

Ein Folgekurs ist bereits in Planung.

Ziel des Konzeptes ist es, Menschen trotz ihrer Einschränkungen

die Selbstkontrolle und Selbständigkeit durch die

Förderung ihrer Fähigkeiten maximal zu erhalten. Damit

werden auch Verletzungsgefahren minimiert, wie sie bspw.

bei einem Sturz passieren können. Pflegende lernen durch

Selbsterfahrung, ihre Bewegung in der Interaktion mit den

Klienten so zu gestalten, dass die Anstrengung auf ein

Mindestmaß reduziert werden kann, was eine wichtige

Entlastung darstellt.

Kontakt:

Kontakt:

Ulrike Lehmann

Kinaesthetics-Trainerin und

Einrichtungsleiterin Pflegehotel Magdala

AWO Pflegehotel Magdala, An den Weiden

Telefon

u.lehmann

awo-mittewest-thueringen.de


Mit Kompetenz

gegen den Fachkraftmangel

In allen Pflegeberufen fehlen Fachkräfte.

Stellenangebote für examinierte Altenpflegefachkräfte sind im Bundesdurchschnitt

ca. Tage unbesetzt. Laut Bundesagentur für Arbeit kamen auf

gemeldete freie Stellen rein rechnerisch gerade einmal Arbeitssuchende.

Vor diesem Hintergrund stellt folglich die Zuwanderung von Fachkräften und

Auszubildenden aus dem Ausland einen wichtigen Teil zur Lösung des dramatischen

Fachkräftemangels in diesem Sektor dar.

Unser Verband hat sich daher entschieden, seine Ausbildungsbemühungen

gezielt auch an junge Menschen mit

Migrationshintergrund zu richten. Dabei stellt sich der

Einsatz von Auszubildenden mit Migrationshintergrund

als eine spezifische Herausforderung auch für die, in den

Einrichtungen bereits tätigen, Pflegekräfte dar. Die Pflege-

Tätigkeiten im interkulturellen Setting sind oft mit erheblichen

Kommunikationsschwierigkeiten behaftet. Dabei

verweisen Autor innen von Fachartikeln darauf hin, dass

nicht allein die fehlende Landessprache problematisch ist,

sondern, dass häufig der soziokulturelle Kontext im Pflegegeschehen

nicht verstanden wird. Dies kann insbesondere

in nonverbalen Situationen zum Tragen kommen,

wenn Interpretationen zum Verständnis einer Situation

notwendig sind.

Als werteorientiertes Unternehmen hat der Regionalverband

frühzeitig erkannt, dass die Antwort auf diese Fragen

auch im Aufbau einer Angebotsstruktur liegen muss,

die es den Kandidat innen ermöglicht, die spezifischen

Rahmenbedingungen der Ausbildung frühzeitig transparent

zu erfassen und Unterstützungsangebote für individuelle

Problemlagen zu erhalten. Für die Begleitung der

Praxisanleiter innen und die Kommunikation im Pflegeteam

müssen zuverlässige Unterstützungsangebote für

Ausbildungs- und Integrationsfragen entwickelt werden.

Mit diesem Anforderungsprofil wurde in die Arbeitsgemeinschaft

„Interkulturelle Öffnung - kurz IKÖ - für

den Bereich der Pflege etabliert.

Zunächst wurden in der Zusammenarbeit die spezifischen

Bedarfe ermittelt, die sich aus einer Ausrichtung

der Nachwuchssuche auch bei Menschen mit Migrationshintergrund

ergeben.


Die AG IKÖ begleitete darüber hinaus ein Treffen von Einrichtungsvertreter

innen und dem zentralen Praxisanleiter

mit der Kooperationsschule. Dabei erwies es sich als

sehr hilfreich, dass die Vertreterin der AG, selbst mit Migrationshintergrund,

ihre Erfahrungen mit einer solchen

persönlichen Herausforderung schildern konnte.

Nur eine verstandene Erwartung kann erfüllt werden.

Somit stellten die Übersetzungen der wichtigsten Dokumente

und Verträge, gerade zu Beginn der Vereinbarung,

einen Meilenstein für einen optimalen Ausbildungsstart

dar. Im nächsten Schritt wurde begonnen, zentrale Dokumente

sowie die Beschreibung der grundsätzlichen Tätigkeiten

von Pflegefachkräften in eine einfache Sprache zu

formulieren.

Die Praxisanleiter innen in den Einrichtungen sind nun

zentrale Akteur innen im Hinblick auf die Aufnahme, Anleitung

und Begleitung der zukünftigen Auszubildenden

in den Pflegeteams. Ein zielgerichteter Workshop durch

Frau Ruhnau und Frau Brückner der AWO Fachstelle für

Interkulturelle Öffnung im Rahmen der Praxisanleiterausbildung

konnte hier, mit neuen Eindrücken, neue Impulse

setzen. Darüber hinaus wurden Kontakte geknüpft, die

genutzt werden können, um individuellen Beratungsbedarf

auf Seiten der Praxisanleiter innen zu decken.

Zum jetzigen Zeitpunkt steht ein zweiter Workshop kurz

bevor. Darüber hinaus arbeitet die AG daran, aus den festgestellten

Bedarfen weitere Arbeitsaufträge abzuleiten.

Positive Arbeitserfahrungen mit Migrant innen können

Ressentiments entkräften, daher sehen wir in der konsequenten

Vorbereitung und Begleitung unserer Auszubildenden

unsere Verantwortung in diesem Prozess.


PERSONAL

Unser Verband

wird digital

Wie die Digitalisierung unsere Personalabteilung verändert

Während sich das Jahr dem Ende neigt und die meisten Menschen bereits mit Weihnachtseinkäufen beschäftigt sind,

wird in der Personalabteilung mit vollem Einsatz an der Digitalisierung gearbeitet. Zum Jahreswechsel wird eine große

Umstellung von manuellen Abläufen auf digitale Prozesse stattfinden. Das Potential für Zeiteinsparung ist enorm, was uns

besonders in Zeiten des Fachkräftemangels guttun wird. Doch was bedeutet die Umstellung im Detail

Kurz gesagt werden derzeit sämtliche Dokumente zu unseren

Mitarbeiter innen ausgedruckt und in Ordnern abgelegt.

Bei über . Mitarbeitenden füllen wir damit im

gesamten Regionalverband sehr viele Aktenschränke. Ein

schnelles Suchen, Auswertungen oder Erinnerungen lassen

sich mit Papierakten nicht realisieren. Diese Möglichkeiten

blieben den Kolleg innen aus der Personalabteilung

bisher immer verborgen. Aus dem Blickwinkel unserer

Mitarbeiter innen gab es zudem bisher keine Möglichkeit,

die eigenen Daten zum Beschäftigungsverhältnis

mit der AWO selbstständig einzusehen oder anzupassen.

Das erforderte immer ein manuelles Abfragen in der

Personalabteilung.

Zeitgemäß ist das nicht gerade und so gehen wir nun

endlich einen wichtigen Schritt in Richtung digitale Personalakte

sowie digital unterstützte Personalprozesse. Mit

dem neuen Programm P+I LOGA statten wir unsere komplette

Personalabteilung mit einem mächtigen Werkzeug

aus. Während unsere Lohnbuchhaltung bereits softwarebasiert

die monatlichen Abrechnungen erstellte, bekommt

Sie nun eine modernere und leichter zu bedienende

Anwendung an die Hand. Auch wenn wir in diesem

Bereich in Zukunft schon ordentlich Zeit einsparen

werden, können wir uns bei den Themen Bewerbermanagement,

innerbetriebliche Korrespondenz, Dokumentation

sowie Prozessunterstützung auf gänzlich neue Arbeitsweisen

und Vereinfachungen einstellen.

Die Veränderungen haben viele Vorteile. Allein bei der Suche

der richtigen Akte rechnen wir mit einer Zeitersparnis

von . Damit wird Zeit für die wichtigen Dinge geschaffen:

die Personalbetreuung. Das heißt mehr Möglichkeiten

für Beratung, Hilfestellung und Perspektivenplanung

in unserem Verband. Auch wenn wir bis zum

Jahresende und sicherlich auch darüber hinaus noch viel

lernen und organisieren müssen, freuen wir uns auf eine

neue hochprofessionelle Arbeitsumgebung. Damit erhalten

wir endlich das Potential, den Mensch und Mitarbeitenden

in unserem Verband wieder in den Vordergrund

zu stellen.

Für unsere Mitarbeiter innen wird sich auch etwas ändern.

Im ersten Quartal des Jahres geht dann auch

unsere neue AWO Personal-App an den Start. Jeder Mitarbeitende

kann sich über seine private E-Mail-Adresse

für die App und das Mitarbeiter-Portal registrieren. Alle

dort gespeicherten Daten sind nur für den Personalsach-


Bis Ende des kommenden Jahres planen wir

folgende Funktionen freizuschalten:

Persönlichen Daten einsehen und ändern

z.B. Adresse, Kontodaten

Lohnbescheinigungen monatlich abrufen

Urlaub planen

Krankschreibungen eingeben

Und vieles weiteres

Darstellung der Oberfläche der AWO Personal-App

bearbeiter und Mitarbeiter zugänglich und kann von niemand

anderem eingesehen werden. So kann man jederzeit

auf die eigenen Daten zugreifen, die bei der AWO gespeichert

werden. Das ist transparent und findet ganz unabhängig

von Öffnungszeiten statt. Eine Adressänderung

wegen Umzug, der Urlaubsplan mit dem Partner am

Abend auf der Couch oder das Einsehen der aktuellen Gehaltsnachweise

wird in Zukunft möglich sein.

Doreen Lachmann, Teamleitung Personalverwaltung

sagt zur Mitarbeiter-App:

„Die Nutzung der App kostet nichts und ist freiwillig. Natürlich

würden wir uns über eine möglichst breite Nutzung in

der Mitarbeiterschaft freuen. Es gibt bereits einige Sozialverbände

in Thüringen, die mit ihrer Mitarbeiter-App sehr gute

Erfahrungen gemacht haben. Für unseren Verband ist die

Einführung der digitalen Personalakte ein Meilenstein und

die Bereitstellung der Daten auf einem Smartphone bringt

unseren Mitarbeitern viele Vorteile.

Die Personalabteilung unseres Verbands hat sich und

allen Mitarbeitenden damit, trotz der vielen zusätzlichen

Arbeit zur Einführung der neuen Arbeitsprozesse, ein

kleines Weihnachtsgeschenk gemacht. Denn wenn die

Umstellung vollzogen ist, werden wir in den nächsten

Jahren viel mehr Zeit in die persönliche Entwicklung

unserer Mitarbeiter innen stecken können. Das ist

wichtig für die Menschen in unserem Verband.


Mit großen

Schritten hin

Teil

zu einem neuen AWO-

Von Anne Daburger:

Geradlinig und konsequent Wir gehen weiter auf dem Weg hin zu einem attraktiven

Tarifvertrag. Seit , jedes Jahr, Schritt für Schritt

Verabredungsgemäß sind wir in einer aktiven, aber beratenden

und kooperativen Rolle am Aushandlungsprozess

eines neuen Mantel-Tarifvertrages zwischen ver.di und

dem Arbeitgeberverband der AWO Thüringen beteiligt.

Das geht nur so, da wir seit vier Jahren Mitglied im Arbeitgeberverband

der AWO Deutschland sind.

Der Tarifabschluss ist nun besiegelt. Das freut uns sehr

Das bedeutet für alle Beschäftigten der AWO in Thüringen

eine ordentliche Verbesserung

Wenn der geplante Abschluss nach unseren Vorstellungen

realisiert wird, dann dürfen sich unsere Beschäftigten

unter anderem über eine schrittweise Reduzierung der

wöchentlichen Arbeitszeit, die Einführung von Jubiläumszahlungen,

die Erhöhung der Sonderzahlung und weitere

Verbesserungen freuen also weitere Verbesserungen,

die sich am TVÖD orientieren.

Wir freuen uns sehr über die Annäherung an den AWO-

Tarifvertrag Thüringen und die Verbesserungen, die für

alle Beschäftigten in unserem Verband und den AWO-

Einrichtungen in Thüringen erreicht werden. Auch sind

wir zuversichtlich, dass wir damit gemeinsam für alle Beschäftigten

in Thüringen einen guten Weg eingeschlagen

und mit ver.di eine zukunftsfähige Gewerkschaft als

Verhandlungspartner haben.


Azubitag

Mit unseren Auszubildenden

auf Abenteuertour

Der AWO Regionalverband ist nicht nur Arbeitgeber von

. Mitarbeiter innen, sondern auch eine wichtige Anlaufstelle

für Auszubildende im sozialen Bereich. Jedes

Jahr beginnen junge Menschen und Berufswechsler innen

einen neuen Lebensabschnitt in einer unserer Einrichtungen.

Um diese Menschen besonders bei uns willkommen

zu heißen, veranstalten wir in den Herbstmonaten

unseren Azubitag. Zur diesjährigen Veranstaltung

führte unser zentraler Praxisanleiter Tobias Stephan durch

ein spannendes Tagesprogramm.

Der Azubitag bietet eine wichtige Gelegenheit, zum gegenseitigen

Kennenlernen der Auszubildenden. Zudem

bietet er die Möglichkeit, wichtige Kontakte zu Verbandsmitarbeiter

innen zu knüpfen, wenn - vor allem im jungen

Alter - der Berufsalltag die ein oder andere Herausforderung

bereithält. In diesem Jahr galt es zunächst, einige

Sprachbarrieren zu überwinden, denn junge Menschen

aus Vietnam nahmen eine Ausbildung bei uns auf. Unsere

Leiterin für Personal, Doreen Lachmann, begrüßte die

Azubis ganz herzlich und freute sich über deren Bereitschaft,

ihren Schritt in eine neue Berufswelt in unserem

Verband zu gehen.

Maria Brückner und Yvonne Ruhnau aus der AWO Fachstelle

für Interkulturelle Öffnung IKÖ vermittelten auf

eindrucksvolle Weise non-verbale Kommunikationsformen.

Gestik, Mimik und Stimme spielen im täglichen Umgang

mit Patient innen, Klient innen und Kolleg innen

eine größere Rolle, als manch einer der Zuhörer innen

glauben konnte. In einer gemeinsamen Aufgabe galt es

vor der Mittagspause, einen Turm zu bauen. Alle Teilnehmer

innen stellten sich im Kreis auf. In der Mitte lagen

unterschiedlich große Holzwürfel, die mit Hilfe eines Krans

zu einem Turm aufgestapelt werden sollten. Alle Beteiligten

hielten dabei einen Strick in der Hand und steuerten

den in der Mitte befestigten Kran. Ein tolles Erlebnis, bei

dem es darauf ankam, als Team zu agieren und sich einander

zu vertrauen. Die Zusammenarbeit klappte so gut,

dass sogar das Team vom IKÖ überrascht war. Bestzeit

Nach einer kleinen Mittagspause konnten sich die Auszubildenden

noch besser kennenlernen. Die anstehenden

Aufgaben in der Abenteuersiedlung forderten alle noch

einmal kräftig heraus. Neben Kuh-Melken auf Zeit, Schlösserknacken,

Betonmischer-Scrabble und vielen weiteren

Spaßspielen durften die Teilnehmer innen gegeneinander

antreten. Gewonnen haben am Ende alle, denn man kam

sich näher und konnte sich über private und ausbildungsspezifische

Themen austauschen.

Vielen Dank an unsere Azubis, ohne die der Azubitag niemals

stattfinden könnte. Ihr seid die Zukunft unseres Verbandes

und wir hoffen, dass ihr viel Freude bei Eurer

Arbeit und in unserem Verband haben werdet.


Wer stehenbleibt,

fällt schneller um

Oder wie der Mensch aus Bequemlichkeit verlernt hat,

sich an seine Umwelt anzupassen.

Unter der Notwendigkeit der klimatischen Veränderung, entwickelt sich der AWO Regionalverband täglich in Richtung

nachhaltiges Handeln weiter. Unsere Mitarbeiter innen schärfen die Sinne für einen respektvolleren Umgang mit unserer

Umwelt und sind selbst oft Antreiber innen bei der Umsetzung. Das Potential für nachhaltige Veränderung in einem sozialen

Träger ist enorm. Vor allem dann, wenn man Menschen dafür begeistert, ihre täglichen Prozesse immer wieder auf

Verbesserungsmöglichkeiten zu überprüfen.

Dabei bedeutet Nachhaltigkeit nicht nur, besonders umweltschonende

Produkte zu kaufen. Manchmal führt bereits

eine kleine Umstellung zu einer veritablen Einsparung

von Energie. Bei unserer Verbandsgröße kann man

bspw. mit einer spritsparenden Fahrweise den Ausstoß

von Klimagasen deutlich verringern. Wenn etwa jedes

unserer Fahrzeuge im Durchschnitt Liter weniger

Kraftstoff pro km verbraucht, bedeutet das gleichzeitig

Tonnen weniger CO im Jahr. Die Einsparung hat

dabei nicht nur Vorteile für die Umwelt, sie ist auch öko-

nomisch sinnvoll. Wenn wir also die Heizung in unseren

Bürogebäuden um - Grad niedriger einstellen, hilft, das

die hohen Energiepreise abzufedern. Gleichzeitig sorgt es

für eine geringere CO Belastung, weil weniger Gas oder

andere fossile Brennstoffe verheizt werden.

Keineswegs wollen wir die Annehmlichkeiten des Alltags

in Frage stellen, denn diese sorgen dafür, dass wir uns auf

die wichtige soziale Arbeit konzentrieren können. Die gewonnenen

Lebens- und Arbeitsstandards sind zweifelsohne

wertvoll und nützlich. Leider hat die günstige und


große Verfügbarkeit von Kleidung, Geräten, Energieträgern,

usw. auch zu einer riesigen Verschwendung unserer

Ressourcen geführt, die wir heute zurecht hinterfragen

müssen. Der erreichte Wohlstand wurde für viele von uns

zur Selbstverständlichkeit. Wir sind bequem geworden.

Viel schlimmer noch, es entwickelte sich die Einstellung,

immer mehr Dinge mit immer weniger Aufwand anhäufen

zu müssen. Dass wir dieses Handeln auf Kosten unserer

Lebensgrundlage - dem Planeten Erde - jahrzehntelang

vorangetrieben haben, wollte uns Menschen nicht

bewusst werden.

Umso wichtiger ist es heute, sich zu schütteln und alte

Strukturen aufzubrechen. Nur wer in Bewegung bleibt

und das eigene Handeln immer wieder hinterfragt, kann

sich den verändernden Bedingungen entgegenstellen. So

streben viele unserer Mitarbeiter innen nach Veränderungen,

denn sie haben bereits verstanden, dass ein „Weiter

so für unseren Verband kein gutes Ende bedeuten würde.

Sie entwickeln fast täglich neue Ideen für einen nachhaltigeren

Umgang mit unseren zur Verfügung stehenden

Ressourcen.

Um diese Impulse und gelebte Veränderungen sichtbar zu

machen, haben wir als Verband einen ersten Nachhaltigkeitswettbewerb

ins Leben gerufen. Viele unserer Einrichtungen

nutzten die Möglichkeit, ihre Ideen zu teilen

und andere zu animieren, es ihnen gleich zu tun. Besonders

ambitionierte Projekte unterstützen wir in ihrer Umsetzung.

Um den Mut und die Bereitschaft für Veränderungen

zu fördern, prämieren wir die verschiedenen Vorhaben

mit dem Pflanzen von Bäumen. Diese haben nämlich

den Vorteil, CO aus der Luft in Holz zu binden.

Die Prämierung unseres Nachhaltigkeitswettbewerbs beinhaltete

für jede eingereichte Idee das Pflanzen von

Bäumen. Für die drei nachhaltigsten Ideen werden noch

einmal je Bäume gepflanzt. Nach mittlerweile über

eingereichten Vorschlägen, können wir uns über Bäume

freuen, die wir Anfang Dezember in einer gemeinsamen

Baumpflanzaktion in die Erde bringen. Doch damit

nicht genug. Nächstes Jahr planen wir im Verband ca.

. Bäume gemeinsam mit dem Thüringer Forst anzupflanzen.

Ein Waldstück nach dem Ort Blankenhain wurde

dafür bereits ausfindig gemacht. Dort dienen unsere

AWO-Bäume bei der Aufforstung einer Waldfläche, die

durch den Klimawandel zerstört wurde.

Bäume zu pflanzen, kann nur ein erster Schritt sein. Denn

die Auswirkungen unseres CO Ausstoßes sind so groß,

dass weitere Aktionen folgen müssen. Zum Vergleich: um

unseren derzeitigen Fuhrpark klimaneutral zu betreiben,

müssten wir derzeit über . Bäume jedes Jahr pflanzen.

Denn mit unserer Fahrzeugflotte legen wir jedes Jahr

mehr als , Millionen Kilometer zurück. Das ist so viel, als

würde man unsere Erde Mal umrunden. Neben einer

spritsparenden Fahrweise spielt das Thema E-Mobilität

zunehmend eine wichtigere Rolle. Denn wo ein benzinoder

dieselbetriebenes Fahrzeug ca. kg CO pro km

ausstößt, produziert ein E-Fahrzeug im Durchschnitt nur

ca. kg pro km.

Elektrofahrzeuge zu beschaffen, ist das eine. Gleichzeitig

benötigt man eine funktionierende Ladeinfrastruktur.

Denn ohne Stromtankstellen kann man die elektrisch betriebenen

Fahrzeuge nicht nutzen. Kurzfristig konnten wir

deshalb bereits Standorte ausfindig machen, an denen

sich zukünftig Elektrofahrzeuge laden lassen. Im nächsten

Jahr werden wir ca. E-Fahrzeuge anschaffen. Neben E-

Fahrzeugen setzen wir auch auf die Pedalkraft. Denn auch

wenn ein Fahrradfahrer nicht viel weniger CO ausstößt

als ein E-Fahrzeug, der Material- und Produktionsaufwand

bei der Herstellung ist bei einem Zweirad deutlich geringer.

Auch das zählt in die CO Gesamtbetrachtung mit

hinein.

Und damit sind wir bei der schwierigsten Aufgabe im Veränderungsprozess.

Um die Gesamtbilanz unserer Einrichtungen

festzustellen, benötigt es ein geeignetes Mittel zur

Bewertung. Neben Strom, Licht und Wärme fließen viele

weitere Faktoren in die Ermittlung ein. Keine einfache

Aufgabe, wenn man bedenkt, dass sämtliche Prozesse wie

Materialbeschaffung, Verbrauch und Abfall mit in die

Kalkulation einfließen müssen. Die Aufgabe ist sogar so

komplex, dass wir derzeit noch nicht wissen, wie wir sie

lösen können.

Doch das hält uns nicht auf. Wir suchen uns Partner innen,

mit denen wir gemeinsam Verfahren entwickeln, die unseren

CO Fußabdruck detailliert ermitteln. Denn die Veränderung

hat gerade erst begonnen. Wir glauben fest daran,

dass sich der Mensch aus seiner Bequemlichkeit befreit

und eine Lösung für die Mammutaufgabe Nachhaltigkeit

entwickeln wird. Die Menschen in unserem Verband

sind dabei. Also lasst uns nicht länger warten.


SCHLAGLICHTER

AWO-Ball

Am . Oktober lud der AWO Landesverband Thüringen e.V. in den historischen Räumen

des Kaisersaals in Erfurt zum jährlich stattfindenden AWO-Ball ein. Für dieses

sehr gut organisierte Event danken wir herzlich Der diesjährige Preisträger der höchsten

Auszeichnung der AWO Thüringen, der Emma-Sachse-Preis, ist Winfried Matiss

von der AWO Rudolstadt e.V. Die Auszeichnung wird für besonderes ehrenamtliches

Engagement verliehen.

Auch aus unserem Regionalverband gab es gleich zwei Auszeichnungen. Das Team

der Pflegebegleiter innen aus Bad Langensalza und Alexandra Boss, Vorsitzende des

AWO Fördervereins der Kita Rosa Luxemburg, erhielten eine dotierte Auszeichnung.

Durch die Versteigerung, die Foto-Aktion und weitere Spendeneingänge sind an

diesem Abend insgesamt . Euro zusammengekommen

Das Geld kommt dem Sozial-Fonds Sterntaler des AWO Landesverbandes und den

Hilfsprojekten von AWO international in der Ukraine zu Gute.

Wir sind „Interkulturell orientiert

Die Kita „Schatzinsel in Jena erhielt im September das Siegel „Interkulturell

orientiert . Der vorangegangene Entwicklungsprozess wurde maßgeblich von

der Fachstelle für Interkulturelle Öffnung begleitet. Die Übergabe des Siegels

durch den Jenaer Oberbürgermeister Dr. Thomas Nietzsche wurde in ein buntes

Familienfest eingebettet, in das alle Einrichtungen des AWO Zentrums

Lobeda involviert waren. So luden die Kita „Schatzinsel , der Fachdienst für

Migration und Integration, die Fachstelle für Interkulturelle Öffnung und das

Beratungszentrum für Selbsthilfe IKOS Bewohner innen des Stadtteils zu

einem bunten Bühnenprogramm, kreativen Mitmach-Aktionen und allerlei

kulinarischen Angeboten ein. Die Organisator innen machten in ihrer Begrüßung

deutlich, dass sie mit diesem Fest in diesen herausfordernden Zeiten ein

Zeichen für Gemeinsamkeit und Zusammenhalt setzen wollen, gekrönt durch

ein Siegel, das die Interkulturalität innerhalb der AWO unterstreicht.

Podiumsdiskussion

Rassismus in Weimar

In den vergangenen Monaten war die Stadt Weimar häufig wegen rassistisch motivierter

Anschläge und Vandalismus in den Schlagzeilen. Doch verschwinden Rassismus

und Diskriminierung einfach, wenn man sie nicht thematisiert Wohl kaum

Aus diesem Grund lud der Fachdienst Migration und Integration in Weimar zusammen

mit dem Förderverein WE united zu einer Podiumsdiskussion mit u.a. Oberbürgermeister

Peter Kleine am . . ein. Nach einer kurzen Beschreibung der Situation

durch alle Beteiligten zu rassistischen Übergriffen in Weimar, widmete sich die Gesprächsrunde

der wichtigsten Frage für den Abend: Was tat die Stadt Weimar bisher

bei rassistischen Angriffen und was sollte darüber hinaus getan werden

OB Kleine sagte an diesem Abend zu, sich für die gebrachten Vorschläge, wie Workshops

für Polizei und Verwaltung sowie das Etablieren von mehr Kontakt- und Begegnungsformaten

einzusetzen. Um Rassismus abzubauen, braucht es einen langen Atem

und viele Schritte sind zu gehen. Dieser Abend markiert den Anfang eines Weges.


SCHLAGLICHTER

Innovation und Nachhaltigkeit

sind die Kernthemen, wenn es um die Zukunft unseres Planeten geht. Aber

auch unter wirtschaftlichen Aspekten muss sich ein sozialer Träger wie der

AWO Regionalverband flexibel auf verschiedene Marktbedingungen einstellen

können. So sind Fachkräftemangel und Energiekrise nur ein Teil der

zukünftigen Herausforderungen. Genau deshalb beteiligen wir uns immer

wieder an Forschungsprojekten, bei denen wir uns mit unseren Erfahrungen

zum Thema Mensch einbringen können. In Jena startet nach einer langen

Antragsphase nun genau so ein Projekt. Unter dem Titel JenErgieReal

wird in den nächsten Jahren ein Wohnquartier geschaffen, in dem Energie

dezentral und unter nachhaltigen Gesichtspunkten gewonnen und gespeichert

wird. Der AWO-Regionalverband übernimmt dabei die Ausstattung

und Anbindung von Service-Wohnungen. Wir kümmern uns außerdem

um die Einbindung der Bewohner innen in das neuartige Energiekonzept.

Die positiven Aussichten für ein gutes Gelingen des Projektes lässt sogar

das Bundeswirtschaftsministerium aufhorchen. Zur symbolischen Übergabe

eines Schecks in Höhe von Millionen Euro kam Staatssekretär

Christian Maaß persönlich nach Jena. Frank Albrecht Vorstandsvorsitzender

und Tim Beck Projektleiter waren persönlich bei der Übergabe dabei.

Jobmessen in Jena, Weimar, Mühlhausen und Schlotheim

wir waren dabei

Der Fachkräftemangel ist überall spürbar, auch im sozialen Sektor.

Umso wichtiger ist es, dass angehende Auszubildende und oder

Quereinsteiger innen die Möglichkeit haben, auf einer Job- bzw.

Ausbildungsmesse künftige Ausbildungsbetriebe und Arbeitgeber

innen kennenzulernen und persönlich ins Gespräch zu kommen.

Eine Messe bietet dafür den richtigen Rahmen, und unser Messeteam

war immer mit vollem Einsatz inklusive eines kontinuierlichen

Lächelns dabei.

Ehrenamtsfahrt als Dankeschön

Die Begegnungsstätte für Senioren im LISA lud am . . bei bestem

Wetter die engagierten Ehrenamtlichen zu einer Dankeschönfahrt ins Blaue

ein. Mit einem Reisebus ging es durch das schöne Saaletal zum Geiseltalsee.

Dort erlebten die Ehrenamtlichen eine -minütige Rundfahrt mit dem

Geiseltalexpress mit Zwischenstopp am Weingut. Anschließend gab es am

„Tortenbaron ein gemeinsames Kaffeetrinken. Zurück ging es über einige

kleine Ortschaften, über die der freundliche Busfahrer jede Menge Wissenswertes

zu berichten wusste. Alles in allem waren die Ehrenamtlichen von

der Dankeschönfahrt begeistert, die von dem hauptamtlichen Mitarbeiter

Jan Sakris und dem langjährigen Ehrenamtlichen Rudolf Spörl organisiert

wurde. Herr Sakris bedankte sich traditionell mit dieser Veranstaltung für

die Unterstützung durch die ehrenamtlichen Mitarbeiter innen, die mit

ihrem Engagement die Begegnungsstätte mit Leben füllen, sei es durch

Kurs-, Bewegungs-, Beratungs-, Freizeit- oder Bildungsangebote.


SCHLAGLICHTER

Thüringer Siegel für Gesunde Arbeit in Gold verteidigt

Wir haben es wieder geschafft Wir wurden erneut mit dem Thüringer Siegel für

Gesunde Arbeit in Gold ausgezeichnet

Frank Albrecht, Geschäftsführer, nahm das Siegel an der Ernst Abbe Hochschule in

Jena entgegen. Das Siegel erhalten Unternehmen, die gesunde und motivierende

Arbeitsbedingungen nachhaltig bis zum Renteneintritt schaffen. Gesunde Arbeit

umfasst die nachhaltige Entwicklung und Umsetzung von Organisationsstrukturen,

Arbeitsbedingungen und bedarfsorientierten Maßnahmen sowie das Vorhandensein

einer gesunden Führungskultur zum Erhalt und zur Förderung der Gesundheit und

Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten.

Vielen Dank an all jene, die diese Auszeichnung möglich gemacht haben und mit

vollem Engagement die Werte der AWO nicht nur nach außen, sondern auch nach

innen leben

ES GEHT VORAN

Nachdem unser Gartenzaun im Frühjahr installiert wurde, rollten

vor ein paar Wochen Bagger, Walze und LKW an, um unser nagelneues

Spielgerät zu liefern, einen Naschgarten herzurichten, die

Flächen zur begradigen, unsere beiden Sandkästen mit neuem

Sand zu befüllen und ein Podest zu errichten. Nun fehlen nur noch

die bestellten Sonnensegel und die Pflanzkübel. Auch wenn wir

total ungeduldig sind, warten wir auf schönes Wetter im Frühling

, um unseren neugestalteten Garten feierlich zu eröffnen.

Das zurückliegende Jahr bescherte uns außerdem vielversprechende

Begegnungen. Aus Kontakten wurden Spenden für die Gestaltung

der Einrichtung und aus vielen Betreuungsanfragen erwächst

möglicher-weise eine Kapazitätserweiterung. Wir freuen uns auf ein

ebenso erfolgreiches Jahr .

Sommerfest zur Neueröffnung im Wohnpark Sonnenhof in Weißensee

Im Frühjahr wurde ein ganz besonderes Wohnprojekt für Senioren und

Seniorinnen in und um Weißensee eröffnet. Um unserer Verantwortung im

Rahmen der Pandemiebeschränkungen gerecht zu werden, musste die

feierliche Eröffnung im Mai ausfallen. Aber im September feierten die Bewohner

innen und Tagesgäste gemeinsam mit dem Bürgermeister

Matthias Schrot, Gesundheitsministerin Heike Werner, Landesgeschäftsführerin

der AWO Thüringen Katja Glybowskaja, Geschäftsführer des AWO

Regionalverbandes Frank Albrecht und Mitarbeiter innen und Interessierten

ein Sommerfest im AWO Wohnpark Sonnenhof. Neben musikalischer

Begleitung wurden die Gäste durch die neuen Wohngebäude und die Tagespflege

geführt.

Eine wunderbar idyllisch gelegene Wohngemeinschaft für Menschen, die

auch im Alter die Ruhe einer ländlichen Umgebung nicht missen wollen.


VORGESTELLT

Madlen Deiseroth

Leiterin Kindergarten

„Kinderland Am Horn

Diana Schmidt

Referentin für

Ehrenamts- und

Verbandsarbeit

Jana Hesse

Leiterin Kindergarten

„Arche Nouva

Jonas Spange

Lohnbuchhalter

MA Fuhrparkmanagement

MA Sekretariat

Katja Eberhardt

Referentin für

Öffentlichkeit und

Kommunikation

Lissy Klitz

Leiterin Kindergarten

„Henriette Suchsland

Manuela Vogt Heidi Kunstmann

Regionale Ansprechpartnerinnen für den

Unstrut-Hainich-Kreis im Geschäftsbereich

Familie und Bildung


Regionalverband

Mitte-West-Thüringen e.V.

Was sagt Ihr Herz?

Am Eingang hängt das rote Herz mit den drei Buchstaben. Haben Sie sich vielleicht schon einmal gefragt, wofür dieses Herz

steht?

Unsere Arbeit schafft die Voraussetzungen für Teilhabe an der Gemeinschaft. Unsere Mitarbeiter*innen, Ehrenamtlichen und

Mitglieder sind geleitet von den Werten Toleranz, Gleichheit, Solidarität und Mitmenschlichkeit – ob in den Bereichen Familie,

Jugend, Bildung, Erziehung, Gesundheit und Pflege, Beratung oder Verwaltung. Für all das steht das rote Herz.

Die AWO ist nicht nur Trägerin von Einrichtungen, sondern auch Mitgliederverband. Hier machen wir Politik für Vielfalt,

Mitwirkung, für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder eine professionelle Ausbildung in allen Bereichen – eine Politik, die

den Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Sind Sie auch der Meinung, dass Menschen in jedem Alter ein Recht auf gute Betreuung, Bildung, Beratung und Pflege haben?

Sind Sie auch der Meinung, dass Politik nah am Menschen gestaltet werden soll? Was sagt Ihr Herz?

Wenn Ihr Herz der gleichen Meinung ist, machen Sie daraus ein Prinzip – werden Sie Mitglied und unterstützen Sie uns, ob aktiv

im Ehrenamt, als Mitarbeiter*in oder durch Ihren Mitgliedsbeitrag. Unterstützen Sie die Arbeit Ihrer Einrichtung durch eine

Mitgliedschaft im Förderverein. Unterstützen Sie unsere Arbeit vor Ort durch Ihre Mitgliedschaft im Ortsverein. Wenn Sie dies

wünschen, werden Sie Mitglied im Förderverein/Ortsverein und unserem Verband. Daraus entstehen keine weiteren Pflichten,

Sie setzen durch die Doppelmitgliedschaft ein Zeichen für Ihren Förderverein/Ortsverein und unseren Mitgliederverband im

Ganzen.

Wir freuen uns, Sie und Ihre Familienmitglieder (in Familienmitgliedschaft), Ihre Freunde, Nachbarn, Kollegen als neues AWO-

Mitglied zu begrüßen.

Wir freuen uns auf Sie als Mitglied bei der AWO.

www.awo-mittewest-thueringen.de


Mitgliedsantrag

1. Persönliche Daten

Ja, ich beantrage die Mitgliedschaft beim AWO*

Ortsverein

Förderverein

oder bei der für meinen Wohnort zuständigen AWO-Gliederung.

Welche Art der Mitgliedschaft möchten Sie erwerben?*

AWO-Familienmitgliedschaft (ab 4,00 €/Monat)

AWO-Einzelmitgliedschaft (ab 2,50 €/Monat)

Angaben zum/zur Mitgliedsinteressent*in Anrede*:

Anrede*

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1

Bei Familienmitgliedschaft hier Name, Vorname, Geburtsdatum des/der Ehe-/Lebenspartners*in und/oder der minderjährigen Kinder

angeben (mit einem Beitrag von 4,00€/Monat oder mehr können Sie kostenlos Ihre Familie anmelden.):

Ja, ich werde auch kostenfrei Mitglied im Regionalverband der AWO.

Ja, ich werde auch kostenfrei Mitglied im Jugendwerk der AWO (Gilt bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres. Sie erkennen die Leitsätze des

Jugendwerkes der Arbeiterwohlfahrt an. (Info: www.bundesjugendwerk.de)

Ich bin bereits Mitglied eines Jugendwerkes der Arbeiterwohlfahrt und zahle dort einen Beitrag bzw. bin beitragsfrei gestellt. In diesem

Falle ist die Mitgliedschaft in der AWO beitragsfrei.

Grundlage für die Mitgliedschaft ist die jeweilige Satzung des Orts- oder Fördervereins und die Satzung der übergeordneten Gliederung in

Verbindung mit dem Statut der Arbeiterwohlfahrt. (Statut eingetragen beim Amtsgericht Berlin Charlottenburg VR 29346). Info: www.awo.org

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Bei Minderjährigen: Erklärung des/der Personensorgeberechtigten: Hiermit gestatte ich (Vor- und Zuname)

Mitglied in der AWO und ggf. dem Jugendwerk zu werden und ihre/seine Mitgliedschaft selbst auszuüben.

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Datum, Unterschrift Personensorgeberechtigte*r

Datum, Unterschriften der in der Familienmitgliedschaft eingetragenen Personen

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(Mindestbeitrag für Einzelmitgliedschaft beträgt 2,50 €/Monat. Für Familienmitgliedschaft 4 €/Monat. Minderjährige Kinder sind beitragsfrei.)

Folgende Monatsbeiträge sind möglich: 2,50 / 3,00 / 4,00 / 5,00 / 7,50 / 10,00 / 15,00 / 20,00 /25,00 €

Ich unterstütze die Arbeit der AWO mit einem monatlichen Beitrag von €

Beitragsfreie Mitgliedschaft: Mitglied im Jugendwerk Familienmitglied

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*Einzug über Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V., Blücherstr. 62/63, 10961 Berlin

Gläubiger-Identifikationsnummer: DE55 ZMV0 0000 1453 52, Mandatsreferenz wird seperat mitgeteilt

SEPA-Lastschriftmandat - Ich ermächtige die Arbeiterwohlfahrt, den in 2. genannten Monatsbeitrag

mittels Lastschrift von meinem unter 3. angegebenen Konto einzuziehen. Zugleich weise ich

mein Kreditinstitut an, die von der Arbeiterwohlfahrt auf mein Konto gezogene Lastschrift einzulösen.

Hinweise: Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die

Erstattung des belasteten Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit meinem Kreditinstitut vereinbarten

Bedingungen.

Datum, Unterschrift

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Mit Vollendung des 18. Lebensjahres muss die Mitgliedschaft neu erklärt werden.


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Art. 13 DSGVO (Diese Information wird Bestandteil des Mitgliedsantrages)

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Daten als Mitglied und ggf. der personenbezogenen Daten der

Familienmitglieder ist der AWO Regionalverband Mitte-West-

Thüringen e.V., vertreten durch den Vorstand, dieser vertreten

durch den Vorstandsvorsitzenden Frank Albrecht bzw. dessen

Stellvertreter (Soproner Str. 1b, 99427 Weimar, Telefon: 03643 /

2499650, Fax: 03643 / 2499690, E-Mail: info@awo-mittewestthueringen.de).

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Wir verarbeiten personenbezogenen Daten, die wir von Ihnen im

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Mitgliederverwaltung und -betreuung in der AWO und ggf. dem

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Jugendwerk der AWO nach Artikel 6 Abs. 1 Nr. b EU DSGVO und

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steuerrechtlichen Vorschriften ist Rechtsgrundlage Artikel 6

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und ggf. dem Jugendwerk notwendig. Bei Löschung Ihrer Daten

kann eine Fortführung Ihrer Mitgliedschaft nicht gewährleistet

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jeweils im Rahmen einer Auftragsverarbeitung nach Art. 28 EU

DSGVO tätig werden.

Aufgrund der Mitgliedschaft werden Ihre Daten von uns an den

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an den zuständigen AWO Landesverband Thüringen

e.V. sowie ggf. an die zuständigen Gliederungen des AWO

Jugendwerks übermittelt. Zur Klärung der für Ihre Mitgliedschaft

zuständigen Gliederungen werden Ihre Angabenim Mitgliedsantrag

ggf. an den für Ihren Wohnort zuständigen Landes-,

Bezirks, Unterbezirks- oder Kreisverband, Förderverein oder

Ortsverein übermittelt. Die Daten werden dort spätestens 1 Jahr

nach Erhebung bzw. Übermittlung gelöscht, wenn es sich nicht

um die regional zuständige Gliederung handelt. Sämtliche im

Rahmen der Mitgliedschaft erhobenen personenbezogenen

Daten werden bei uns so lange gespeichert, wie Sie Mitglied bei

uns sind. Mit Beendigung der Mitgliedschaft werden die Daten

gelöscht, es sei denn, wir sind rechtlich zur weiteren Verarbeitung

Ihrer Daten berechtigt oder verpflichtet. Buchungsrelevante

Daten werden zehn Kalenderjahre nach Ende der

Mitgliedschaft gelöscht. Es gelten die steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen.

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Gemäß Art. 15 EU DSGVO haben Sie das Recht, bei uns Auskunft

hinsichtlich der über Sie gespeicherten Daten zu verlangen.

Sollten Ihre personenbezogenen Daten unr ichtig oder

unvollständig sein, haben Sie ein Recht auf Berichtigung und

Ergänzung Ihrer Daten, Art. 16 EU DSGVO. Bei Erfüllung der

gesetzlichen Voraussetzungen können Sie eine Einschränkung

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gänzlich widersprechen, Art. 21 EU DSGVO. Sie können gemäß

Art. 17 EU-DSGVO jederzeit die Löschung Ihrer Daten verlangen,

sofern wir nicht rechtlich zur weiteren Verarbeitung Ihrer Daten

verpflichtet sind. In jedem Fall setzt die Löschung Ihrer Daten

eine Beendigung Ihrer Mitgliedschaft gemäß der Bestimmung

der geltenden Satzung voraus. Sie haben ein Recht auf Übertragung

der von Ihnen bereitgestellten Daten, sofern dadurch

nicht die Rechte und Freiheiten anderer Personen beeinträchtigt

werden.

Ebenso haben Sie das Recht, Ihre Einwilligung jederzeit zu

widerrufen. Beruht die Verarbeitung auf Ihrer Einwilligung gem.

Art. 6 Abs. 1 Nr. a EU DSGVO sind Sie jederzeit dazu berechtigt die

zweckmäßig gebundene Einwilligung zurückzuziehen nach Art. 7

Abs. 3 DSGVO, ohne dass dabei die Rechtmäßigkeit der aufgrund

der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung

berührt wird.

4. Ihr Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde

Sollten Sie der Ansicht sein, dass die Verarbeitung Ihrer Daten

gegen geltendes Recht verstößt oder soweit Sie Fragen haben, so

haben Sie die Möglichkeit, diese Fragen zu stellen oder Beschwerde

einzureichen bei der zuständigen Aufsichtsbehörde.

Thüringer Landesbeauftragter für den Datenschutz und die

Informationsfreiheit,

Postfach 900455, 99107 Erfurt,

Tel.: 0 361 / 57 311 29 00,

Tel.: 0 361 / 57 311 29 04,

E-Mail: poststelle@datenschutz.thueringen.de


Impressum

JAWOHL ist ein Magazin des AWO Regionalverbandes

Mitte-West-Thüringen e.V.

Die Zeitschrift ist kostenlos für alle Interessent innen, Freunde,

Mitglieder und Mitarbeiter innen der AWO erhältlich.

Herausgeber:

AWO RV Mitte-West-Thüringen e.V.

Soproner Straße b

Weimar

Tel.: - ,

Fax: - ,

info awo-mittewest-thueringen.de

www.awo-mittewest-thueringen.de

Redaktionsleitung:

Katja Eberhardt, Tim Beck

Layout und Gestaltung:

Uwe Germar - m medien

Redaktionsschluss:

. November

Bildnachweis:

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