HWMG_6-2022
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HANDWERK MG
Magazin der Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach Dezember 2022 | Januar 2023
Mit Genuss!
Das Lebensmittelhandwerk versteht
sich auf besondere Weise, Licht ins
Dunkle, Farbe ins Leben und Freude
in den Moment zu bringen.
Mönchengladbachs Konditoren,
Bäcker und Fleischer laufen dieser
Tage zur Höchstform auf.
Wie werden wir
erfolgreich nachhaltig
und nachhaltig
erfolgreich?
Gemeinsam finden wir
die Antworten für morgen.
Als größter Mittelstandsfinanzierer Deutschlands*
helfen wir Ihnen, aus den großen Herausforderungen
der Zukunft noch größere Chancen für Ihr Unternehmen
zu machen. Lassen Sie sich beraten.
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Editorial
Die erfolgreiche Kraft
des Optimismus
Wie alle anderen Wirtschaftszweige spürt auch das
Handwerk zum Jahresende 2022 den Druck einer
multiplen Krise. Ursache sind nicht nur die galoppierenden
Energie kosten, sondern auch die andauernden
Folgen der Corona-Pandemie, verunsicherte Kunden,
Materialman gel und der bekannte Fachkräftemangel.
Erfolgreich werden die Unternehmer aus dieser Krise
herausgehen, die nicht den sprichwörtlichen Kopf in
den Sand stecken, sondern mit lebensbejahendem
Optimismus neue Chancen erkennen. Denn nicht
nur im Sport, sondern auch im betrieblichen Alltag
ist die positive oder negative Herangehensweise an
neue Herausforderungen ausschlaggebend für
Erfolg oder Misserfolg.
Die seelische Widerstandskraft, die Resilienz, ist beim Optimisten grundsätzlich stärker
ist als beim Pessimisten. Und genau dieses Wesensmerkmal zeichnet die erfolgreichen
mittelständischen Handwerksunternehmerinnen und -unternehmer in ihren Familienunternehmen
aus.
Eben in der Krise gilt es, die Zeit nach der Krise zu planen und die kommenden Anforderungen
zu antizipieren. Und an dieser Stelle treffen immer deutlicher die politischen
Forderungen zum nachhaltigen Wirtschaften auf bewährte handwerkliche Werte. Denn
die ökonomische, die ökologische und die soziale Nachhaltigkeit sind immer schon tragende
Säulen der handwerklichen Wertevorstellungen.
Die zukünftigen Geschäftschancen für das Handwerk liegen in eben diesen traditionellen
Werten. Denn der Weg aus der Krise folgt dem Pfad des nachhaltigen Handelns mit
hoher Innovationskraft: Wer die Kraft des eigenen Optimismus nutzt, wer Produkte und
Dienstleistungen vorausdenkend entwickelt und wer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
in die Unternehmenskultur sorgfältig einbindet, sorgt dafür, dass der eigene Betrieb und
das eigene Handwerk weiterhin zukunftsfähig bleiben.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen im Kreise Ihrer Lieben ein geruhsames Weihnachtsfest
und viel Kraft für alle Ihre Ideen im kommenden Jahr.
Ihr
Frank Mund
Unseren
Innungskollegen,
ihren Familien
und allen
Mitarbeitern
wünschen wir eine
schöne Weihnachtszeit
und ein glückliches
neues Jahr.
Frank Mund, Kreishandwerksmeister
Reinhard Esser, stellvertretender
Kreishandwerksmeister und
Obermeister der Dachdecker-Innung
Stefan Bresser, Geschäftsführer
Claudia Berg,
stellvertretende Geschäftsführerin
Josef Baumanns,
Obermeister der Fleischer-Innung
Marco Bönnen, Obermeister der
Maler- und Lackierer-Innung
Reiner Brenner, Obermeister der
Karosserie- und Fahrzeugbauer-Innung
Frank Bühler,
Obermeister der Bau-Innung
Sabine Capan,
Obermeisterin der Friseur-Innung
Thorsten Caspers , Obermeister der
Innung Sanitär-Heizung-Klima
Peter Fischer, Obermeister der
Innung des Kfz-Gewerbes
Manfred Groth,
Obermeister der Konditoren-Innung
Hans-Wilhelm Klomp,
Obermeister der Tischler-Innung
Heinz-Willi Ober,
Obermeister der Elektro-Innung
Gertie Riethmacher,
Obermeisterin der Bäcker-Innung
Peter Röders,
Obermeister der Zimmerer-Innung
Joachim Rütten, Obermeister der
Raumausstatter- und Sattler-Innung
Adam Sautner,
Obermeister der Metall-Innung
Günther Schellenberger,
Obermeister der Schuhmacher-Innung
Dirk Weduwen, Obermeister der
Informationstechniker-Innung
*Bezogen auf die Sparkassen-Finanzgruppe.
Weil’s um mehr als Geld geht.
2 3
Wir sind für Sie und Ihre Interessen da
Aus dem Inhalt
Liebe Kolleginnen,
liebe Kollegen,
die Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach
ist die Geschäftsstelle von
17 engagierten Innungen in Ihrer Region.
Es gibt viele gute Gründe, die eine
Innungsmitgliedschaft interessant und
empfehlenswert machen:
• Kostengünstige Versicherung
• Kostenfreie Rechtsberatung
• Reduzierte Lehrgangsgebühren
für Ausbildungsbetriebe
• Umfassendes Lehrgangs- und
Seminarangebot
• Effektives Forderungsmanagement
• Abmahnung von Wettbewerbsverstößen
• Bessere Werbung und Öffentlichkeitsarbeit
• Wirksame Interessenvertretung
Kreishandwerksmeister
Frank Mund
Tel.: 02161 4915-0
info@kh-mg.de
Geschäftsführung
Allgemeine
Rechtsberatung
Stefan Bresser
Tel.: 02161 4915-25
info@kh-mg.de
Stellvertretender
Kreishandwerksmeister
Reinhard Esser
Tel.: 02161 4915-0
info@kh-mg.de
Stellvertretende
Geschäftsführung
Rechtsberatung
und Schiedsstellen
Claudia Berg
Tel.: 02161 4915-26
berg@kh-mg.de
Konditormeisterin
Sonja Schneiderbub,
Konditorei Gingter,
hat diese dreistöckige
Torte „Engel auf
Wolken“ exklusiv für
das HANDWERK MG
Magazin kreiert.
Die Fotos sind von
Isabella Raupold.
Energiekosten sparen – aber wie? Seite 20
Silberne Ehrenmedaille für Norbert Schalm Seite 22
Betriebsjubiläum Schaller Gasgeräte-Service Seite 23
Eiserner Meisterbrief für Paul Mund Seite 24
Fest- und Feiertage Seite 26
Events & Service
Fortbildung: Kfz-Schulungstermine 2023 Seite 30
Mitgliederversammlung KFZ-NRW in Essen Seite 31
Vorschau auf die Kleinen Gesellenstücke Seite 32
Nutzen auch Sie die Vorteile eines
starken Partners vor Ort und werden Sie
Innungsmitglied!
Impressum
Kassenleiter
René Jansen
Tel.: 02161 4915-27
jansen@kh-mg.de
Handwerksrolle
AU-Beauftragte
Cornelia Lemkens
Tel.: 02161 4915-25
lemkens@kh-mg.de
Kassen- und
Rechnungswesen
Michaela
Vanflorep
Tel.: 02161 4915-21
m.vanflorep@kh-mg.de
Lehrlings- und
Prüfungswesen
Birgitt Schoenen
Tel.: 02161 4915-41
schoenen@kh-mg.de
Titelthema: Mit Genuss!
Kunsthandwerk aus Rollfondant:
Diese Torten sind einmalig Seite 6
Der Weckmann rockt’s:
Ein Bäckermeister bricht Rekorde Seite 8
Aus Leidenschaft für gutes Essen:
Top-Seller an der Fleischtheke Seite 10
Handwerk MG Kosmos
Willkommen bei der Kreishandwerkerschaft Seite 12
Ehrungen der Informationstechniker-Innung Seite 13
Neue Ausbildungsmeister in der E-Werkstatt Seite 14
Ehrungen der Dachdecker-Innung Seite 15
Vorstandswahlen der Konditoren-Innung Seite 16
Ehrung der Friseur-Innung Seite 17
Bilanz vom Start ins Ausbildungsjahr 2022 Seite 18
Foto: Isabella Raupold
Die Gute Form 2022 auf Landesebene Seite 33
Herbstempfang der Handwerkskammer Seite 34
Meisterprämie gegen Fachkräftemangel Seite 35
Nachfolgeakademie der Kammer Seite 36
Heizungsprüfung nun verpflichtend Seite 38
Kita-Wettbewerb geht in die nächste Runde Seite 40
Baurechtstipp zur Nachbesserung Seite 42
MGL Reallabor für elektrisches Fliegen Seite 43
Würth24: Nachschub rund um die Uhr Seite 44
Baurechtstipp zur Schlussrechnung Seite 45
Steuerliche Erleichterung für PV-Anlagen Seite 46
Vorsorgetipps der IKK classic Seite 48
Versicherungstipps der SIGNAL IDUNA Seite 49
Festtagsgrüße von der MonRo Ranch Seite 50
Das Magazin HANDWERK MG ist das
Mitteilungsmagazin der Kreishandwerkerschaft
Mönchengladbach (Herausgeber).
Verantwortlich für den Inhalt
zeichnet Kreishandwerksmeister
Frank Mund. Das Magazin erscheint
alle zwei Monate in einer Auflage
von 3.500 Stück, das nächste Mal im
Februar 2023. Für Mitglieder ist der
Bezugspreis im Beitrag enthalten.
Kreishandwerkerschaft
Mönchengladbach
Körperschaft des öffentlichen Rechts
Platz des Handwerks 1
41065 Mönchengladbach
Tel.: 02161 4915-0
Fax: 02161 4915-50
info@kh-mg.de . handwerk-mg.de
Lehrlingsrolle
Organisation
überbetrieblicher
Unterweisungsmaßnahmen
Claudia Bihn
Tel.: 02161 4915-42
bihn@kh-mg.de
Inkasso und
Jubiläen
Saalmiete
Klaudia Czyzewska
Tel.: 02161 4915-55
czyzewska@kh-mg.de
Auszubildende im
Büromanagement
Lara Safarik
Tel.: 02161 4915-22
safarik@kh-mg.de
u Termine
Freitag, 24. Februar 2023, 18:00 Uhr:
Lossprechungs- und Innungsfeier
Sanitär-Heizung-Klima
Haus des Handwerks, Foyer, Platz des Handwerks 1
Dienstag, 28. Februar 2023, 19:00 Uhr:
Innungsversammlung Karosserieund
Fahrzeugbau
Spö 407, Jahnplatz 10
Bitte heute schon vormerken!
Sonntag, 19. März 2023, 10:30 Uhr
Lossprechungsfeier des Handwerks
Stadtsparkasse, Bismarckplatz 1
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Kunsthandwerk aus Rollfondant
„Oh Mensch ...“, scheint dieser Engel beim Blick über die Wolken auf die Erde zu denken. „Nun
genieße doch auch mal!“ Konditormeisterin Sonja Schneiderbub lässt mit der Kreation ihr Talent
rund um das Thema Zuversicht kreisen.
Die multiple Krise drückt allgegenwärtig aufs Gemüt. Wir wollten
auf dem Titelblatt unserer Dezember-/Januar-Ausgabe aber keinen
Menschen mit hängenden Mundwinkeln zeigen. Diese Mimik
wäre im Lebensmittelhandwerk mit explodierenden Kosten allein
für Kühlung und Wärme durchaus verständlich. Doch gerade dort
ist besondere Leidenschaft zu finden, der Kundschaft durch das
eigene Werk ein bisschen Freude zu bringen.
Und so hat auch Sonja Schneiderbub von der Konditorei Gingter
an der Hehner Straße im Stadtteil Holt spontan zugesagt, als wir
sie für diese Ausgabe des Handwerk MG Magazins nach einer
Tortenkreation fragten, die Zuversicht ausstrahlt und einen Lichtblick
eröffnet. Sie hat sich ohne Zögern für einen bis ins Detail
präzise gearbeiteten Engel auf Wolken entschieden. Niederrheinerinnen
werden lobend den Heimatbezug anerkennen: Das
Engelchen trägt die typischen „Klompen“ (Holzschuhe) an den
Füßen. Niederrheiner erfreuen sich vermutlich eher an der wohlgeformten
Büste – gegönnt.
Jedes Detail ist der Konditormeisterin „einfach so“, ohne Vorlage
und Schablone, aus den Händen geflossen. Wir können es nicht
fassen, als sie uns sagt, dass der komplette Tortenaufsatz aus
Rollfondant von den filigran gearbeiteten Flügeln über das präzise
geformte Schleifenband und die Wolken bis hin zum luftig
gelegten Himmelsmantel binnen zwei Stunden entstanden ist.
Da pulsiert eindeutig eine starke kreative Ader in ihr.
Die Patisserie und die Dekoration hat sie von der Pieke auf
gelernt, von Meister Popp, dem besten Konditor am Bodensee in
Überlingen, wo sie auch geboren wurde und aufgewachsen ist.
Ihr Lehrherr wollte sie zunächst jedoch nur zur Fachverkäuferin
ausbilden, weil das Rollenbild Anfang der 1990er-Jahre noch ein
anderes war und sie sich außerdem als junge Frau an der Theke
ausnehmend gut für die Kundschaft ausmachte. Ihr Schwiegervater
vertrat später ähnliche Ansichten. Gegen beide hat sie sich
erfolgreich durchgesetzt. Ihr Mann Michael Gingter half ihr tatkräftig
dabei; die beiden lernten sich seinerzeit bei Popp kennen,
als er auf seiner Gesellen-Wanderschaft dort haltmachte.
Kürzlich wurde sie angeregt, sich doch einmal an einem anderen
Werkstoff wie zum Beispiel Holz oder Metall zu versuchen. Aber
das lehnt sie strikt ab. Ihre Kunstwerke soll man – zumindest theoretisch
– immer noch genüsslich verspeisen können. Der Genuss
liegt im Moment.
Man solle dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust
habe, darin zu wohnen, sagte schon Sir Winston Churchill.
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Denk an all die Schönheit,
die dich immer noch umgibt,
und sei glücklich! (Anne Frank)
Wir wünschen Ihnen
frohe Weihnachten
und ein gesundes neues Jahr.
1996 legte Sonja Schneiderbub dann erfolgreich ihre Meisterprüfung
vor der Handwerkskammer zu Köln ab. Ihr Schaustück
war eine vielbeachtete Darstellung der „Fischerin vom Bodensee“
inklusive Boot und filigraner Zuckerschwäne. 25 Jahre später
musste sie jedoch noch einmal um Beachtung kämpfen: Da sie
im seit 68 Jahren bestehenden Familienbetrieb ihres Ehemanns
„lediglich angestellt“ sei, stehe ihr kein Silberner Meisterbrief zu,
besagt das Regelwerk. Sie hat es dennoch geschafft, wie wir auf
Seite 16 in dieser Ausgabe zeigen können.
6
Fotos: Isabella Raupold
Heute sind künstlerische Tortendekorationen nicht mehr so gefragt
wie noch um die Jahrtausendwende. Sonja Schneiderbub hat nur
noch selten Gelegenheit, sich in der Patisserie richtig auszuleben.
Zuweilen wird ein „Candy-Shop“ bei ihr bestellt, in der Regel für
Firmen-Feste, mit liebevoll dekorierten Petit-Fours, Cup-Cakes
und weiterem Naschwerk. Von ihren kreativen Skulpturen will
sie aber dennoch nicht lassen und holt sich immer wiede neue
Inspiration in der Kunstszene.
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Der Weckmann rockt’s
Bäckermeister Axel Bähren kann viele Produkte richtig gut, aber mit Beginn der dunklen Jahreszeit
wollen die Menschen vor allem eins von ihm: Weckmänner, in allen Größen und Mengen. Für den
Sankt Martinszug am 6. November hatte Schaffrath 2.300 Stück bei ihm bestellt.
Fürsorglich mit Frischei bestrichen kommen
sie nach einem kleinen Nickerchen in
den Ofen, 20 Minuten später sind sie fertig.
Zum Abschluss erhalten die Nackigen
noch ein Stärke-Eiweiß-Finish, damit sie
hübsch glänzen; die anderen werden mit
Mandeln überzogen.
Weckmann-Rekorde
aus Wickrath bei Schaffrath
Sonntag ist üblicherweise Ruhetag bei
der Bäckerei Bähren, nicht jedoch am
6. November. Da erblickten in diesem Jahr
ganze 2.300 Weckmännchen zunächst
das Licht der Backstube und im Anschluss
dann unzählige Laternenlichter des Sankt-
Martins-Zugs von Schaffrath. Sie wurden
an die Kinder verteilt, die am Umzug teilnahmen,
außerdem an die freiwilligen
Helfer und natürlich auch an die Mitwirkenden
des Schaustücks, bei dem
Sankt Martin im Anschluss an den Umzug
heldenhaft seinen Mantel mit einem
armen Bettler teilt, der auch in diesem
Jahr wieder herzerwärmend von Bernd
Gothe verkörpert wurde. Als er nach dem
halben Mantel auch noch einen ganzen
Weckmann bekam, war die Welt wieder
in Ordnung.
BÄCKER-INNUNG MÖNCHENGLADBACH
Goldener Meisterbrief für Heinrich Lambertz
Am 17. Oktober trafen sich die Bäcker in ihrer traditionsreichen Zunftstube in
Haus Heiligenpesch zur Innungsversammlung. Obermeisterin Gertie Riethmacher
und die stellvertretende Geschäftsführerin Claudia Berg hatten das
Vergnügen, zwei Mitgliedern mit Ehrenurkunden der Handwerkskammer zum
Jubiläum ihrer Meisterprüfung zu gratulieren. Heinrich Lambertz legte seine
am 27. März 1972 ab und wurde vier Monate darauf in die Handwerksrolle
eingetragen. Er übernahm später den im Jahr 1956 gegründeten Betrieb von
Hermann Lambertz. Mittlerweile genießt er den wohlverdienten Ruhestand.
Zusätzlich zum Goldenen Meisterbrief durfte sich der Jubilar, der mit seiner
Frau zur Innungsversammlung kam, über ein Wein-Präsent freuen.
Silberner Meisterbrief für Bernd Verfürth
EHRUNGEN
Bernd Verfürth wurde in Korschenbroich geboren und absolvierte dort auch
seine Ausbildung. Nach Mönchengladbach, genauer gesagt an die Hehner
Straße 88 im Ortsteil Speick, führte ihn sein Berufsweg im Jahr 1987, als er
als Geselle im väterlichen Betrieb anfing. Rudolf Verfürth hatte ihn an dieser
Stelle im Jahr 1976 gegründet. Ab 1995 besuchte Bernd Verfürth die Meisterschule
in Frankfurt am Main und kehrte im Juni 1997 mit dem Meisterbrief
nach Mönchengladbach zurück. Anfang 1999 übernahm er dann die
Bäckerei von seinem Vater und führt sie bis heute erfolgreich fort, mittlerweile
im 56. Jahr seit der Gründung. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums seiner
Meisterprüfung in Frankfurt stellte ihm die Handwerkskammer Düsseldorf
stellvertretend den Silbernen Meisterbrief aus. Auch er wurde von Gertie
Riethmacher und Claudia Berg natürlich mit einem Innungspräsent bedacht.
8
Weckmännchen gehören fest zum Sortiment
der Bäckerei Bähren in Wickrath, die
von Axel Bähren nun schon in der dritten
Familiengeneration geführt wird. Die kleinen
gibt es jeden Tag in drei Variationen:
einmal ganz pur, einmal mit Rosinen, einmal
komplett mit Mandeln im Zuckerguss
bedeckt. Die „Pfundskerle“ – der Weckmann
auf dem Foto wiegt eineinhalb Kilo
– werden nur auf Bestellung gebacken.
Sie bekommen noch eine hübsche Pfeife
dazu und auf Wunsch eine Mandelhose
angezogen, kurz oder lang, ganz wie es
verlangt wird.
Der Teig ist für alle gleich und besteht aus
Mehl, Schweineschmalz, Frischhefe, der
Foto: Isabella Raupold
geheimen Würzmischung des Chefs und
– wie es am überwiegend katholischen
Niederrhein üblich ist – aus Wasser, nicht
aus Milch. Nach dem Kneten geht’s ans
Ruhen in der Gärkammer, ganz entspannt
bei 32 Grad Celsius und 70 Prozent Luftfeuchtigkeit,
damit das Backstück später
richtig fluffig wird. Nach dem Gären ist’s
zumindest für die kleinen Weckmännchen
mit der Ruhe vorbei. Dann geht in der
Backstube, häufig unter dem Wummern
von Heavy Metal, dem Markenzeichen von
Axel Bähren, alles rasend schnell: kleine
Kegel mit Köpfchen rollen, dann die Brust
flachdrücken, insgesamt drei Schnitte für
Arme und Beine setzen und schließlich die
Füßchen noch mal nach oben drücken.
Renate Schaffrath rief den Laternenzug
2016 anlässlich des 55. Firmengeburtstags
ins Leben und krönte ihn damals
mit einem besonderen Highlight: Neben
den Weckmännchen für die Kleinen
sollte Axel Bähren mit seinem Team
außerdem den längsten Weckmann
der Welt backen. Und das gelang
ihnen auch: Mit 7,60 Metern,
so das vom Notar bestätigte
Messergebnis, brachen sie den
Weltrekord, der bis dato bei 6,96
Metern lag.
Schmecken sie ihm denn selbst
überhaupt noch? – nach so
vielen Jahren und so großen
Mengen? „Na klar!“, sagt
Axel Bähren. „Weckmänner
rocken!“ Als erstes muss der
Kopf ab, das war schon immer
so. Der Rest wird dann belegt, mit Käse
zum Beispiel. Leberwurst ist auch lecker,
aber nur bei denen mit Mandel-Überzug,
da ist er eigen.
Bernd Gothe als Bettler beim Sankt-Martins-Zug
von Schaffrath - Foto: Detlef Ilgner
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im Juni 2022, im Alter von 44 Jahren, mit
der Note 1,0 ab. „Das ist das beste Zeugnis
der letzten 20 Jahre“, lobte Bildungsgangleiter
Thomas Tolk bei der gemeinsamen
Lossprechungsfeier der Fleischer-Innungen
Niederrhein und Mönchengladbach in
Grevenbroich. In der praktischen Prüfung
erzielte Daniel Jackels dann stolze 93 von
100 Leistungspunkten und wurde damit
auch im Edeka-Verbund Rhein-Ruhr bester
Absolvent seines Fachs. „Meine Kolleginnen
und Kollegen an der Fleischtheke
haben mich, den ‚späten Azubi‘, ohne
Vorbehalte in ihr Team aufgenommen und
mich ganz großartig unterstützt“, freut
sich der erfolgreiche Umschüler.
Ohne die Unterstützung seiner Kolleginnen und Vorgesetzten wäre seine Ausbildung nicht so erfolgreich gewesen und hätte lange nicht so viel Spaß gemacht.
Daniel Jackels ist stolz darauf, Teil des Teams zu sein, das beim Edeka-Wettbewerb 2022 mit mehr als 80 Bewerbungen unter die Top-10-Bedientheken gewählt
wurde. Von links: Dietmar Peetzen, Daniel Jackels, Janine Künzler und Abteilungsleiter Andreas Vomberg. – Foto: Isabella Raupold
Aus Leidenschaft für gutes Essen
Daniel Jackels ist gelernter Koch. Mit Anfang 40 sattelte er noch eine zweite Ausbildung zum
Fleischerei-Fachverkäufer auf. Die schloss er im Sommer mit Bestnoten ab. Jetzt passt für den
mittlerweile 44-Jährigen alles zusammen.
Tipp vom Profi: Wie wär’s zum Fest mit
einem Dry Aged Porterhouse-Steak?
Ist der Filetanteil links kleiner, wird es
T-Bone-Steak genannt. Fehlt er ganz, ist
es ein halbes T-Bone- oder Club-Steak,
erklärt Daniel Jackels.
Foto: Isabella Raupold
„Ich verkaufe einfach gern gutes Essen.“
– Das lässt sich als Grundlinie im Berufsleben
von Daniel Jackels ausmachen. Am
Anfang standen das Aufwachsen und
Mithelfen im kleinen Familien-Restaurant,
das sich durch das Angebot von Steaks
und einem gutbürgerlichen Mittagstisch
von seinen Mitbewerbern abhob. Nach
dem Fachabitur fand er eine Lehrstelle in
der Tüschenbroicher Mühle in Wegberg,
wo auch sein Vater schon in den 1970er-
Jahren ausgebildet wurde. Der dortige
Chef nahm ihn ohne Bewerbung an, nach
nur einer Woche Probezeit.
Auf seinem weiteren Weg lernte er die
Gastronomie in all ihren Facetten kennen,
von der Großküche eines Wuppertaler
Krankenhauses über ein elegantes Restaurant
an der Düsseldorfer Kaiserstraße und
die Verköstigung einer Konzern-Vorstandsetage
bis hin zum kleinen feinen Party-
Service. „Ohne Familie und ohne Hobbys
ist das ein toller Job“, bilanziert Daniel
Jackels. Aber währenddessen gründete er
eine Familie und ist heute alleinerziehender
Vater eines 14-jährigen Sohns. „Die
Arbeitszeiten in der Gastronomie lassen
sich damit nicht vereinbaren“, musste er
feststellen und versuchte sich daraufhin
in vielerlei anderen Jobs: als Helfer im
Garten- und Landschaftsbau, in einer
Lackiererei und auf dem Bau. Er studierte
ein paar Semester Lebensmittelchemie und
war kurzzeitig sogar Soloselbstständiger
mit einer eigenen Nachhilfeschule.
Dann wurde ihm klar, dass er noch einmal
eine fundierte Ausbildung machen und etwas
Dauerhaftes für sich schaffen wollte.
Edeka Endt in Rheydt an der Mittelstraße
machte ihm dazu ein Angebot. An der
Frische-Theke war noch ein Ausbildungsplatz
zum Fleischerei-Fachverkäufer frei.
Dass er dort antreten konnte, verdankt er
nicht zuletzt dem Engagement von Ausbildungsleiterin
Susanne Savic. Sie erkannte
in ihm, dass sich reifes Alter und zweite
Ausbildung gar nicht im Weg stehen können,
wenn es um Leidenschaft für gutes
Essen geht.
Das Berufskolleg, die Elly-Heuss-Knapp-
Schule in Düsseldorf, schloss Daniel Jackels
Bei der Lossprechungsfeier im Spätsommer freute sich Daniel Jackels über die
Anerkennung von Josef Baumanns (außen rechts), Obermeister der Fleischer-
Innung Mönchengladbach, Thomas Tolk (außen links), Bildungsgangleiter am
Berufskolleg in Düsseldorf, und Susanne Savic, Ausbildungsleiterin bei Edeka
Endt. Der Kollege an seiner Seite steht ebenfalls für Mönchengladbach: Siegfried
Köppe wurde vom REWE Center Willi Schäfer an der Ottostraße erfolgreich zum
Fleischergesellen ausgebildet.
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Auf der Innungsversammlung der Informationstechniker am 12. Oktober im
Haus des Handwerks Mönchengladbach konnten Obermeister Dirk Weduwen
und Geschäftsführer Stefan Bresser zwei Mitgliedern zu Jubiläen aus
dem Vorjahr gratulieren. Peter Meyer erhielt den Silbernen Meisterbrief der
Handwerkskammer Düsseldorf. Er hatte am 17. Dezember 1996 zunächst
seine Prüfung als Radio- und Fernsehtechnikermeister abgelegt. Später wurde
ihm von der Kammer ermöglicht, diesen Abschluss zum Informationstechnikermeister
„aufzurüsten“. Anfang 1999 konnte er von seinem ehemaligen
Ausbilder dessen Betrieb an der Nordstraße in Kleinenbroich übernehmen,
der heute als EP: Meyer mit breitem Produktsortiment und Servicewerkstatt
firmiert. Seine Leidenschaft für Elektronik hat sich auch auf seinen Sohn
übertragen, der bereits seine Gesellenprüfung abgelegt hat und sich aktuell
auf die Meisterschule vorbereitet.
Foto: Isabella Raupold
Klaudia Czyzewska ist bei der Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach nun zuständig
für die Aufgabenbereiche Inkasso, Jubiläen und das Management der Tagungsräume auf
der ersten Etage. Sie hat am 17. Oktober die Nachfolge von Catrin Hammer angetreten.
Ihr Nachname ist polnischen Ursprungs und wird mit zweimal „Tsch“, „Tschi-tschews-ka“
ausgesprochen; nach ein paar Anläufen geht einem das bei der sympathischen 22-Jährigen
leicht über die Lippen.
Marc Stender
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Hagen Richartz
Druckerstr. 15
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41066 Mönchengladbach
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41199 Mönchengladbach
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Krefelder Str. 247
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in der Innung Sanitär-Heizung-Klima
Mönchengladbach
Umar Gümüs
Eichenstr. 13
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in der Tischler-Innung
Mönchengladbach/Rheydt
Marcus Jacobs
Hontzlarstr. 6
41238 Mönchengladbach
C
M
Y
75 Jahre Gebrüder Geiser
Die Ehrenurkunde der Handwerkskammer zum Firmenjubiläum nahmen
Geschäftsführer Manuel Wirth und seine Frau Katharina Wirth entgegen. Das
Mönchengladbacher Familienunternehmen wurde am 8. Juli 1946 von Willy
und Martha Geiser gegründet und hat sich anlässlich seines 75-jährigen Jubiläums
am Traditionsstandort an der Talstraße 9 im Stadtteil Odenkirchen noch
einmal neu für die Zukunft aufgestellt. Seit über 40 Jahren ist man professioneller
Küchenpartner, und so ist zum Herzstück der komplett modernisierten
Ausstellungsfläche ein innovatives Küchenstudio mit den neusten Modellen
von namhaften Markenherstellern geworden. Das Unternehmen hat eine
eigene Servicewerkstatt mit zwei Werkstattmeistern und ist seit Jahrzehnten
ganz selbstverständlich auch Ausbildungsbetrieb. Viele der heutigen Techniker
und Mitarbeiter haben schon ihre Lehre bei Gebrüder Geiser gemacht.
211109_MANTZ_KREIHA_Anzeige_210x99mm.pdf 1 09.11.21 11:40
Sie wurde in Breslau, polnisch Wrocław, geboren und kam im Alter von vier Jahren nach
Mönchengladbach. Noch während der Schulzeit wollte sie eigentlich Lehrerin werden,
weil sie schon immer sehr motiviert davon gewesen ist, ihrem Umfeld neue Möglichkeiten
aufzeigen zu können. Im Anschluss an ihr Abitur am Hugo-Junkers-Gymnasium in
Rheydt nahm sie dann aber auf Vermittlung eines Freunds der Familie eine Ausbildung
zur Rechtsanwaltsfachangestellten in unmittelbarer Nähe zu den Gerichten der Vitusstadt
auf. Darüber entwickelte sich ihr Sinn für Gerechtigkeit. „Ich lerne gern, habe gern Recht
und boxe das dann mit Leidenschaft auch für unsere Mandanten durch“, erklärt sie
couragiert. In der Geschäftsstelle fühlt sie sich seit dem ersten Arbeitstag wohl: „Nettere
Leute kann man sich gar nicht wünschen“, sagt sie.
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Neue Ausbildungsmeister in der E-Werkstatt
Niederrhein
Die ÜBL Ausbildungswerkstatt der Elektrohandwerke am Platz des Handwerks Mönchengladbach
begrüßt zwei neue Meister im Team um Hartmut Berns.
u Helmut Frank hat zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres
am 1. August seine Tätigkeit in der E-Werkstatt Niederrhein
aufgenommen, deren Träger zu gleichen Teilen die Innung
E-Handwerke Niederrhein – Kreis Viersen und die Elektro-Innung
Mönchengladbach sind. Er kommt aus dem Bildungszentrum
der Handwerkskammer Aachen, wo er selbst auch seine Ausbildung
gemacht hat. Seine erste berufliche Station dort war in
der Berufsvorbereitung für Jugendliche und junge Erwachsene,
was ihn direkt durch eine „harte Schule in Sachen Pädagogik“
geführt habe, wie er sagt. Parallel dazu machte er seinen Meister
als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik und bestand die
Prüfungen mit der Gesamtnote „sehr gut“. Heute ist er 54 Jahre
alt, wohnt mit seiner Partnerin und zwei Hunden in Wassenberg
und ist gern an der frischen Luft unterwegs.
t Stefan Mühlen kommt aus Viersen und hat zuletzt
als Elektromeister in einem Betrieb für Sanitär, Heizungs- und
Klimatechnik gearbeitet. Er ist seit dem 1. Oktober für die überbetriebliche
Unterweisung in der E-Werkstatt Niederrhein tätig,
die neben der Vertiefung und Systematisierung der beruflichen
Grundbildung sowie der Ergänzung und Sicherung eines einheitlich
hohen Niveaus durch Ausgleich von innerbetrieblicher
Spezialisierung als weiteres wesentliches Ziel verfolgt, die Berufsqualifikation
der Auszubildenden an die aktuelle technologische
Entwicklung anzupassen. Als Handball-Trainer arbeitet er in seiner
Freizeit schon lange mit Jugendlichen zusammen, kann gut motivieren
und „das Wissen auch mal mit Spaß vermitteln“, wie er
sagt. Der 39-Jährige ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.
Fotos: Isabella Raupold
Dachdecker-Innung Mönchengladbach
Firmenjubiläum bei Manfred Holthausen
EHRUNGEN
Auf der Innungsversammlung der Dachdecker am 18. November in der
Bürgerstube Odenkirchen beglückwünschten Obermeister Reinhard Esser
und Geschäftsführer Stefan Bresser Manfred Holthausen zum 25-jährigen
Gründungsjubiläum seiner Firma. Er hatte nach Abschluss seiner Ausbildung
1988 zunächst mehrere Jahre Berufserfahrung als Dachdeckergeselle mit
dem Ziel gesammelt, einen eigenen Betrieb zu gründen. 1996 besuchte er
für drei Jahre die Abendschule zum Meister und legte 1999 die Prüfung vor
der Handwerkskammer Düsseldorf ab. Frühzeitig gründete er 1997 seinen
eigenen Dachdeckerbetrieb. Die Manfred Holthausen Bedachungen GmbH
besteht heute aus einem Team von 11 Mitarbeitern und ist in Mönchengladbach,
Neuss, Kaarst und dem Umkreis tätig.
Goldener Meisterbrief für Wilfried Bach
Der langjährige Lehrlingswart der Dachdecker-Innung Mönchengladbach
konnte im Mai dieses Jahres das 50-jährige Jubiläum seiner Meisterprüfung
feiern. Für sein ehrenamtliches Engagement auf Innungs-, Kammer- und
Landesverbandsebene hat er bereits die Bronzene und die Silberne Medaille
der Handwerkskammer als Auszeichnung erhalten. Nun kann er auch Gold
hinzufügen, mit dem Goldenen Meisterbrief nämlich, den ihm Obermeister
Reinhard Esser und Geschäftsführer Stefan Bresser anlässlich der Innungsversammlung
am 18. November überreichten. Wilfried Bach hat das Amt des
Lehrlingswarts mit nur kurzer Unterbrechung seit 1998 inne und ist bis heute
außerdem in den Ausschüssen für Lehrlingsstreitigkeiten sowie für Berufsausbildung
tätig. Er entstammt einer traditionsreichen Dachdecker-Familie, die
auf weit über 100 Jahre Geschichte zurückblickt. Sein Vater Wilhelm Bach,
bei dem auch Obermeister Reinhard Esser die Ausbildung machte, war von
1962 bis 2002 Geschäftsführer. Dann übernahm Wilfried Bach die Leitung
und wandelte die Betriebsform zur heutigen W. Bach Bedachungen GmbH.
Weiteres Gold ist schon in Aussicht, denn Wilfried Bach legte nach der
Meisterprüfung als Dachdecker auch die als Klempner ab.
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14 15
EHRUNGEN
KONDITOREN-INNUNG MÖNCHENGLADBACH
Silberner Meisterbrief für Sonja Schneiderbub
FRISEUR-INNUNG MÖNCHENGLADBACH
Salonjubiläum für „Yves Hairdesign“
Auf der Innungsversammlung der Konditoren am
18. Oktober im Haus des Handwerks Mönchengladbach
standen eine Ehrung und Vorstandswahlen
auf der Tagesordnung. Sonja Schneiderbub
wurde von Obermeister Manfred Groth der Silberne
Meisterbrief überreicht. Die aus Überlingen
am Bodensee stammende Konditorin hatte am
4. Juli 1996 bei der Handwerkskammer zu Köln
die Meisterprüfung abgelegt.
Ergebnisse der Vorstandswahl
Manfred Groth wurde auf der Innungsversammlung
für weitere fünf Jahre im Amt des Obermeisters
bestätigt. Bis zum 31. Dezember 2027 steht
ihm dabei Michael Bertrand als Stellvertreter zur
Seite. Lehrlingswart ist Michael Gingter, den Vorstand
als Beisitzer komplettiert Herbert Hannen.
Im Amt der Kassenprüfer engagieren sich Peter
Dreßen und Heinz-Jürgen Schürgers.
Auf der Innungsversammlung der Friseure am 28. November im
Haus des Handwerks hatten Obermeisterin Sabine Capan und
ihre Stellvertreterin Maria del Carmen Ajo-Sonlleva das Vergnügen,
Yves Klünder mit der Ehrenurkunde der Handwerkskammer
Düsseldorf nachträglich zum 25-jährigen Betriebsjubiläum
zu gratulieren. Der Wahl-Mönchengladbacher mit belgischen
Wurzeln ist schon seit seinem 13. Lebensjahr mit dem Friseurhandwerk
verbunden und heute vor allem wegen seiner Expertise
für Zweithaar bekannt. Der Salon „Yves Hairdesign“ liegt an der
Kaiserstraße in der Stadtmitte.
Fachvortrag zur eAU
Regionaldirektorin Andrea Peters von der IKK classic informierte die Mitglieder auf der Innungsversammlung
über die zum 1. Januar 2023 startende elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU). AU-Daten werden
künftig von der Arztpraxis an die zuständige Krankenkasse des erkrankten Arbeitnehmers übermittelt und können
dann dort vom Arbeitgeber auf dem elektronischen Weg abgefragt werden. Der „Gelbe Zettel“ entfällt in Zukunft.
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16 17
Publication name: Dynamische Anzeige 2-spaltig generated: 2022-05-12T14:39:28+02:00
Sie zogen gemeinsam Bilanz zum Ausbildungsmarkt 2022 (v. l.): Klaus Koralewski, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Niederrhein,
Stefan Bresser, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach, IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz, Dr. Sarah Borgloh, Vorsitzende der
Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Krefeld/Kreis Viersen, sowie Rainer Imkamp, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Mönchengladbach/Rhein-Kreis
Neuss. – Foto: IHK Mittlerer Niederrhein
Ausbildungsmarkt 2022
Die Folgen der Corona-Pandemie, die Wirtschaftskrise und der Fachkräftemangel beeinflussen den
regionalen Ausbildungsmarkt deutlich. Am 14. November zogen IHK, Arbeitsagenturen und Kreishandwerkerschaften
in Krefeld gemeinsam Bilanz.
Die Zahl der bei der Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach
neu eingetragenen Ausbildungsverträge lag zum Stichtag
31.10.2022 mit insgesamt 436 Verträgen deutlich oberhalb des
Vorjahresniveaus (423 Ausbildungsverträge). „Die aktuellen Ausbildungszahlen
entsprechen nunmehr den Zahlen des Vor-Corona-Niveaus
des Jahres 2019“, sagte Stefan Bresser, Geschäftsführer
der Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach, am 14.
November bei einer gemeinsamen Pressekonferenz der IHK, der
Arbeitsagenturen und der Kreishandwerkerschaften in Krefeld.
„Rückblickend kann man festhalten, dass die vergangenen zwei
Jahre den Ausbildungsmarkt im Mönchengladbacher Handwerk
– insgesamt auch bundesweit – maßgeblich nachteilig beeinflusst
haben. Umso erfreulicher ist es, dass sich der Ausbildungsmarkt
nunmehr auf das Vor-Corona-Niveau eingependelt hat“, so
Bresser. In diesem Jahr konnten wieder vermehrt Berufsorientierungsmaßnahmen
und Ausbildungsakquise-Veranstaltungen angeboten
werden. Dies hat sich positiv auf den Ausbildungsmarkt
ausgewirkt. Gegenüber dem Vorjahr konnten somit insgesamt drei
Prozent mehr Ausbildungsverträge abgeschlossen werden. Trotz
schwieriger Bedingungen haben die Unternehmen im Handwerk
weiter ausgebildet. Angesichts der demografischen Entwicklungen
Deutschlands und dem bereits bestehenden Fachkräftemangel
hat die Nachwuchsförderung für die Unternehmen höchste
Priorität. Das Engagement der Kammern, Kreishandwerkerschaften
und schlussendlich der handwerklichen Betriebe haben zu
einer erfreulichen Bereicherung des Ausbildungsmarktes gegenüber
den vergangenen zwei Jahren geführt.
Die Entwicklung in den einzelnen Handwerkszweigen verlief dabei
Marion Noathnick
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jedoch sehr unterschiedlich. Die technisch anspruchsvollen Ausbildungsberufe
der Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizung- und
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18 19
dungsverträge) sowie der Kfz-Mechatroniker (63 Ausbildungsverträge)
stellen die zahlenmäßig stärksten Ausbildungsberufe dar.
Darüber hinaus konnten folgende Ausbildungsberufe ebenfalls
stark zulegen: Dachdecker 55 Ausbildungsverträge (46 Ausbildungsverträge
im Vorjahr), Maler- und Lackierer 30 Ausbildungsverträge
(20 Ausbildungsverträge im Vorjahr) sowie Tischler 39
Ausbildungsverträge (31 Ausbildungsverträge im Vorjahr). Dies
bestätigt, dass insbesondere in den Bau- und Baunebenberufen
enormer Ausbildungsbedarf besteht, der von den Ausbildungsbetrieben
auch in Ausbildungsverhältnisse umgesetzt wird. Kritisch ist
und bleibt die Entwicklung indes in den Lebensmittelhandwerken,
hier gestaltet es sich sehr schwierig, Auszubildende zu finden.
Die guten Ausbildungszahlen in Mönchengladbach dürfen jedoch
nicht darüber hinwegtäuschen, dass zirka 40 offene Ausbildungsplätze
nicht besetzt werden konnten. Tatsächlich stehen offenen
Ausbildungsstellen nicht hinreichend qualifizierte Bewerber gegenüber,
sodass Ausbildungsplätze nicht besetzt werden konnten.
Auch für dieses Jahr können noch Ausbildungsplätze von interessierten
Bewerbern besetzt werden. Schlussendlich könne festgehalten
werden, so Bresser, dass man auch jetzt schon den Ausbildungsstart
für das Jahr 2023 im Fokus habe. Bewerberinnen
und Bewerber, die dieses Jahr keinen Ausbildungsplatz gefunden
haben, können sich jetzt auf die Ausbildungsphase für das Ausbildungsjahr
2023 konzentrieren.
Agentur für Arbeit
Der Ausbildungsmarkt hat sich in diesem Jahr aufseiten der
Unternehmen erfreulich stabil entwickelt. Die Arbeitgeberinnen
und Arbeitgeber in Mönchengladbach und im Rhein-Kreis Neuss
haben 3.882 Ausbildungsstellen angeboten. Das sind mehr als
im Vorjahr und wieder annähernd so viele wie vor Beginn der
ist dieses Engagement von größter Bedeutung, denn: In den
nächsten zehn Jahren wird in Mönchengladbach mehr als ein
Fünftel aller Beschäftigten in den Ruhestand gehen (22,5 Prozent)
und im Rhein-Kreis Neuss fast ein Viertel (24,3 Prozent). Deshalb
bieten die Arbeitgeber jungen Menschen heute die Chance an,
bei ihnen zu den Fachkräften von morgen zu werden.
Rainer Imkamp, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur
für Arbeit Mönchengladbach: „Mit Blick auf die Jugendlichen und
jungen Erwachsenen stellen wir im aktuell abgeschlossenen Ausbildungsjahr
indes fest, dass sie sich noch einmal weniger als in den
Vorjahren für eine Ausbildung entschieden haben. Die Zahl der Bewerberinnen
und Bewerber hat sich gegenüber 2021 um 246 auf
4.339 verringert. Weil der Arbeitsmarkt allerdings, wie beschrieben,
Nachwuchs benötigt, freuen wir uns, inzwischen wieder viele
Jugendliche bei Messen wie der ,Beruf konkret‘ in Mönchengladbach
oder in Neuss bei Azubi-Speed-Datings mit unter anderem
IHK und Handwerk begrüßen zu dürfen. Dort ermöglichen wir
den jungen Menschen die ersten Schritte in den Arbeitsmarkt.“
Unternehmen, die für dieses oder nächstes Jahr jungen Menschen
einen Ausbildungsplatz anbieten möchten oder mithilfe der Agentur
für Arbeit eine Einstiegsqualifizierung realisieren möchten, können
den Arbeitgeber-Service über die kostenfreie Hotline 0800 4555520
kontaktieren oder eine E-Mail mit telefonischen Kontaktdaten an
Moenchengladbach.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de schreiben.
Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein:
Zum 10. November 2022 wurden bei der Industrie- und Handelskammer
(IHK) Mittlerer Niederrhein 4.005 neue Ausbildungsverträge
registriert. Das ist ein Plus von drei Prozent im Vergleich zum
Vorjahr (3.888 Verträge). Dabei ist die Lage in den Teilregionen
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des IHK-Bezirks auch dieses Jahr wieder unterschiedlich. „In Mönchengladbach
gibt es ein Plus von 7,4 Prozent, in Krefeld ein Plus
von 4,2 Prozent, im Kreis Viersen ein Plus von 7,4 Prozent. Im
Rhein-Kreis Neuss liegt das Minus bei 2,6 Prozent“, sagte IHK-
Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz. So wurden in Krefeld
1.037 (Vorjahr: 994) Verträge abgeschlossen, in Mönchengladbach
960 (Vorjahr: 889), im Rhein-Kreis Neuss 1.250 (Vorjahr:
1.283) und im Kreis Viersen 758 (Vorjahr: 702). Im gewerblichtechnischen
Bereich liegt der Rückgang bei 2,4 Prozent. Umso
erfreulicher seien die Zahlen im kaufmännischen Bereich.
„Die Chancen bleiben auch wie in den Vorjahren für Bewerberinnen
und Bewerber sehr gut. Rein rechnerisch gibt es für jeden
Schulabgänger am Mittleren Niederrhein einen Ausbildungsplatz“,
so Steinmetz. Allerdings sei das Matching schwierig, da die Schülerinnen
und Schüler andere Berufsvorstellungen haben als es die
freien Stellen hergeben. Hier sei Flexibilität gefragt. „Besorgniserregend
ist allerdings die Entwicklung für die Unternehmen. Es
muss uns deshalb unbedingt gelingen, mehr Bewerberinnen und
Bewerber für das Duale System zu gewinnen. Denn hinter jeder
freien Ausbildungsstelle verbergen sich Karriereperspektiven für
Jugendliche. Wir hoffen, dass in den nächsten Wochen noch Ausbildungsbetriebe
und junge Menschen zusammenfinden.“
„Das gute Zusammenspiel aller Akteure hat dazu geführt, dass
der Ausbildungsmarkt auch in diesem Jahr durch die insgesamt
widrigen Umstände nicht komplett eingebrochen ist, sondern für
viele Schulabgängerinnen und -abgänger und für Betriebe Perspektiven
geboten hat“, so das Fazit des IHK-Hauptgeschäftsführers.
Um die Attraktivität der dualen Berufsausbildung deutlich zu
machen, sei eine Imagekampagne genauso notwendig wie eine
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Energiekosten sparen – aber wie? Diese Frage stellen sich viele Betriebe angesichts der explodierenden
Preise. Die Tischlerei Klomp hat in eine Holzheizung investiert, die automatisch aus der eigenen
Brikettpresse beschickt wird. Den Strom erzeugen zwei Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach.
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Energiesparen beginnt immer bei einem
selbst, weiß Wilhelm-Alexander Klomp.
Der 22-Jährige verkörpert zusammen mit
seinem jüngeren Bruder Maximilian bereits
die fünfte Generation im Familienunternehmen,
das seit 122 Jahren erfolgreich
Bestand am Markt hat. Er studiert aktuell
im fünften Semester Holz-Ingenieurwesen
in Aachen, Max steuert in Maastricht auf
einen Bachelor-Abschluss im Business
Engineering zu. Wasser sparen, Geräte
ausschalten, sich den Verbrauch bewusst
machen – mit all dem sind beide von
Kindesbeinen auf vertraut. „Opa ist der
Sparfuchs bei uns und kontrolliert bis
heute, dass in der Werkstatt nirgendwo
unnötig Licht brennt“, sagt Wilhelm.
Photovoltaik-Anlage aufs Dach. „Wir sind
total ‚bio‘ unterwegs. Das sagt unsere
Mutter schon, seit ich denken kann.“
Anfang 2021 dann sorgten zwei zunächst
unselige Ereignisse für einen schlussendlich
weiteren großen Energieeffizienzsprung
bei der Tischlerei Klomp: Unter ungewöhnlich
starken Schneefällen brach ein
Teil des Werkstattdachs ein und musste im
laufenden Betrieb erneuert werden. Nun
ist es gedämmt, lässt über ein großzügig
bemessenes Lichtband ein Maximum an
Tageslicht ein und bietet außerdem einer
zweiten Photovoltaik-Anlage Platz, zu der
zusätzlich Speicher-Akkus installiert wurden.
Im gleichen Zuge wurde die gesamte
Elektroinstallation in diesem Werkstattteil
erneuert und die dortige Lichttechnik wie
in den anderen Werkstattteilen auf LED-
Leuchtmittel umgestellt. In den betriebseigenen
Fuhrpark hat der erste vollelektrische
Dienstwagen Einzug gehalten.
Das andere, zu guter Letzt ebenfalls nutzbringende
Ereignis war, dass der Kessel
der alten Holz-Heizung kaputt ging. Über
ein Förderprogramm des BAFA war es
möglich, eine moderne, effizientere Holz-
Heizungsanlage zu installieren. Befeuert
wird sie mit den Abschnitten, die im Tischlerhandwerk
ohnehin werktäglich anfallen.
Die Holzreste gehen als Hackschnitzel und
die Holzspäne als Briketts über die automatische
Beschickung in die Heizungsanlage.
Eine moderne Filteranlage begrenzt
den Schadstoffausstoß auf ein Minimum.
Die Heizungsanlage erfüllt bereits jetzt die
Service-Angebote der Handwerkskammer
Das Zentrum für Umwelt, Energie und
Klima der Handwerkskammer Düsseldorf
stellt Betrieben ein umfangreiches
Beratungs- und Schulungsangebot sowie
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2028 gefordert werden. „Dafür hat
uns kürzlich sogar der Schornsteinfeger
gelobt“, berichtet Wilhelm Klomp.
Der Junior kennt die gesamte Anlage auf
den Zentimeter genau, hat er mit seinem
Bruder zusammen ja jede freie Minute
damit verbracht, die neue Verrohrung der
Heizkreise nebst der umgebenden Räume
zu dämmen. Drei große Wasser-Puffertanks
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die Speicherung der Heizenergie,
damit die unterschiedlichen Heizkreise
effizient und bedarfsgerecht versorgt
werden können.
Längst ist alles miteinander vernetzt, lässt
sich übers Tablet bequem kontrollieren
und bei Bedarf nachsteuern. „Wenn wir
das zeigen, muss aber der Senior auch mit
Sprechstunde zum betrieblichen
Energiesparen
Regelmäßig klären die Beraterinnen und
Berater der Handwerkskammer im Rahmen
einer Energie-Online-Sprechstunde
die wichtigsten Fragen von Betriebsinhabern.
Interessenten melden sich telefonisch
an und sichern sich 30 Minuten für
ihre Fragen. Die Sprechstunde findet mit
dem Video-Konferenzprogramm Zoom
statt. Nach der Anmeldung erhält man
einen Zugangslink per E-Mail.
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Kostenloser Newsletter Umwelt
und Energie
Ob Informationen zu neuen Gesetzen,
Hinweise auf neue Förderprogramme
oder aktuelle Veranstaltungshinweise:
aufs Foto“, sagt Wilhelm. Mit dem Senior
meint er seinen 54-jährigen Vater. Seine
Mutter hat er inzwischen dazu gebracht,
den verglasten Treppenaufgang im Betrieb
dieses Jahr nur noch mit einem statt der
üblichen drei LED-beleuchteten Tannenbäume
zu schmücken.
Mit einem kostenlosen Newsletter hält
das Zentrum für Umwelt und Energie der
Handwerkskammer Düsseldorf Betriebsinhaber
immer auf dem Laufenden. Die
Anmeldung ist zum Beispiel über die
Internetplattform möglich, auf der auch
ein Archiv mit den bereits erschienenen
Newslettern zu finden ist:
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Silberne Medaille für Norbert Schalm
Mit dem Ehrenzeichen der Handwerkskammer bedankt sich die Innung Sanitär-Heizung-Klima
Mönchengladbach für das außerordentliche Engagement ihres langjährigen Vorstandsmitglieds.
Bei den Wahlen im November 2021 hatte er sich nicht mehr aufstellen lassen.
Norbert Schalm begann seine ehrenamtliche
Tätigkeit für die Innung im Jahr 1991
mit der Übernahme der Verantwortung
als Fachwart Heizung. 1994 wurde er ins
Vorstandsamt gewählt. Von 1994 bis 2000
war er zudem Beauftragter für Umweltschutz
und Abfallentsorgung. Sein Engagement
wurde 2005 mit der Bronzenen
Medaille und 2018 mit einer Ehrenurkunde
der Handwerkskammer Düsseldorf
gewürdigt. Auf der Innungsversammlung
Wasser kennt keine Grenzen - Wir auch nicht!
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im November 2021 stellte er sich nicht
mehr zur Wahl. Seine langjährigen Weggefährten
im Ehrenamt bedankten sich
damals zunächst mit großem Applaus
bei ihm; eine Auszeichnung war noch in
Vorbereitung.
Auf der Innungsversammlung am 8. November
2022 war es dann so weit: Obermeister
Thorsten Caspers konnte Norbert
Schalm die Silberne Medaille und die
Ihr Fachhandel für
Sanitär
Heizung
Installation
Klima / Lüftung
Elektro
Solar
Industriebedarf
Fliesen
Werkzeug
Ehrenurkunde nebst herzlicher Gratulation
der Handwerkskammer Düsseldorf überreichen,
„in Anerkennung seiner langjährigen
erfolgreichen Tätigkeit als Vorstandsmitglied
der Innung Sanitär-Heizung-Klima
Mönchengladbach sowie in Würdigung
der Verdienste um die Förderung seines
Handwerks“. Norbert Schalm hat sich 30
Jahre lang für seine Innung engagiert und
begann damit sogar noch vor der Übernahme
unternehmerischer Verantwortung
im Familienbetrieb.
Wie sein jüngerer Bruder Armin hat Norbert
Schalm zunächst den Beruf des Zentralheizungs-
und Lüftungsbauers gelernt,
im Anschluss Versorgungstechnik studiert
und dann Praxiserfahrung in der Industrie
gesammelt. Gemeinsam übernahmen
die beiden Diplom-Ingenieure 1993 die
Geschäftsführung von ihrem Vater Horst
Schalm und führen mittlerweile wiederum
ihre Kinder in die Nachfolge ein. Über 40
Mitarbeiter kümmern sich aktuell darum,
dass im 1979 begründeten Unternehmen
in Sachen Heizungsbau, Sanitär, Lufttechnik
und Kundendienst unter dem Slogan
„Technik, die verbindet“ im gewerblichen
wie auch privaten Bereich alles rund läuft.
seit 1966
• Blitzschutzanlagen
• Erdungsanlagen
• Potenzialausgleichssysteme
• Überspannungsschutzeinrichtungen
• Prüfung, Wartung und
Reparatur von Blitzschutzanlagen
• Materialverkauf zu
Großhandelspreisen
Hermanns Blitzschutz GmbH
Voosener Str. 111
41179 Mönchengladbach
Telefon: 02161 570086
info@hermanns-blitz.de
www.hermanns-blitz.de
Seit 40 Jahren beständig zur Stelle
Wenn es bei einer Kundin ein Problem mit der Therme gibt, kommt Mike Schaller auch mal
an Heiligabend zur Hilfe. Zuverlässigkeit steht bei ihm und seiner Frau Rabea an erster Stelle.
So hat es schon der Vater gehalten, der das Unternehmen vor 40 Jahren ins Leben rief.
Der Familienbetrieb Schaller ist fest in
Odenkirchen verwurzelt. Paul Schaller
gründete ihn im Jahr 1982 an seinem
Wohnsitz an der Kölner Straße, aus einer
kleinen Garage heraus und mit einem
R4 als Dienstwagen. Er hatte nie das Ziel,
aus seinem Handwerk ein großes Unternehmen
zu machen. Mit drei bis vier
Mann für die Privathaushalte im Stadtteil
da zu sein, das wollte ihm genügen. Sohn
Mike ist mitten im Betrieb aufgewachsen
und hat nicht ernsthaft darüber nachgedacht,
einen anderen Beruf als den seines
Vaters zu ergreifen. Den Jugendtraum,
Fußballer zu werden, hat er sich in seiner
Freizeit erfüllt.
Der Ausbilder von Mike Schaller war Dieter
Jansen, den er bis heute sehr schätzt. 1997
legte er die Prüfung als Zentralheizungsund
Lüftungsbauermeister vor der Handwerkskammer
Düsseldorf ab, im Jahr
darauf die als Gas- und Wasserinstallateurmeister.
Die Schaller Gasgeräte Service
GmbH wuchs schon in dieser Zeit deutlich
über die ursprünglichen Pläne des Vaters
hinaus, zunehmend kamen auch Anfragen
aus dem gewerblichen Bereich. Heute
machen große Wohnungsbaugesellschaften
den Hauptteil des Geschäfts aus,
großer Wert wird aber nach wie vor auf
die Privatkunden gelegt, viele davon sind
Stammkunden in erster und mittlerweile
auch zweiter Generation. Neben der
Zuverlässigkeit ist die Verbundenheit ein
weiterer wichtiger Wert in der Unternehmensphilosophie.
2016 verstarb Paul Schaller, seinen Betrieb
führte er bis zuletzt an der Stelle fort, an
der er ihn auch gegründet hatte. „Die
Platzverhältnisse waren extrem beengt,
bei Teambesprechungen standen wir wie
die Ölsardinen in einem kleinen Raum“,
erinnert sich Mike Schaller mit einem
Lächeln. Es wurde Zeit, sich nach einem
neuen Standort umzusehen, wobei außer
Diskussion stand, den Stadtteil Odenkirchen
zu verlassen. Auf dem Gelände der
Mülforter Zeug wurden sie schließlich
fündig, vor zwei Jahren zogen sie um,
praktischerweise mit dem Großhändler vor
der Tür, was ihnen die eigene Lagerhaltung
erspart, und mit dem Geschäftspartner
als Nachbarn, mit dem sie im Bereich
Haustechnik zusammenarbeiten. Das Team
umfasst heute 15 festangestellte Mitarbeiter
und drei Auszubildende. Es könnten
gern mehr sein; wie in der gesamten Branche
ist der Bedarf an Nachwuchskräften
groß. Noch liegt der Leistungsschwerpunkt
des Unternehmens beim Energieträger
Gas, doch beschäftigt man sich natürlich
bereits intensiv damit, was die Zukunft der
Wärmetechnik bringen wird.
Das Unternehmerehepaar, beide Jahrgang
1973, ist ein eingespieltes Team. Bewusst
haben sich Mike und Rabea Schaller an
einem Samstagabend vor über 30 Jahren
in der Gladbacher Altstadt kennengelernt.
Bewusst deshalb, weil ihr gemeinsamer
Weg noch viel weiter zurückreicht. Aber
erst, als sie auf dem Standesamt die
Stammbücher ihrer Familien verglichen,
stellten sie völlig überrascht fest, dass sie
am gleichen Tag und sogar in der gleichen
Messe getauft wurden. Später wohnten
sie nebeneinander, ihre Klassenkameraden
waren seine Fußballkumpel. Doch
gut Ding will eben Weile haben. Heute
sind sie untrennbar miteinander und auch
mit ihrem Familienbetrieb verbunden. Ihr
Sohn lernt zurzeit den Beruf seines Vaters,
weil er ebenfalls das machen möchte,
was er von klein auf kennt. So setzt sich
die Tradition auch inmitten allen Wandels
beständig fort.
www.sgs-mg.de
Foto: Isabella Raupold
22 23
Eiserner Kfz-Meisterbrief für Paul Mund
Am 12. September 2022 wurde Paul Mund 90 Jahre alt. Als Überraschungsgeschenk bekam der
Kfz-Mechanikermeister, ausnahmsweise ein paar Wochen vorgezogen, seinen Eisernen Meisterbrief.
Am 28. November 1957 hatten er und sein Zwillingsbruder Rolf die Prüfung abgelegt.
Als „die Opel-Zwillinge aus Mönchengladbach“ brachten es Paul
und Rolf Mund bereits im Kindesalter zu einiger Berühmtheit,
wenn sie, stets gleich gekleidet und zum Verwechseln ähnlich, in
der Autowerkstatt ihres Vaters und draußen an der Tankstelle an
der Aachener Straße unterwegs waren. Auf diese Weise fanden
sie unter anderem Eingang in eine überregionale Reportage der
Mineralölfirma Shell, die Ende der 1930er-Jahre über ihren Mönchengladbacher
Geschäftspartner berichtete.
Sie machten auch auf ihrem weiteren Lebensweg alles gemeinsam:
die Schule, die Lehre im väterlichen Betrieb, die Gesellenprüfung
und schließlich auch die Meisterprüfung vor der Handwerkskammer
Düsseldorf. Jahresbeste in NRW wurden sie, und das
nicht nur im Kfz-Gewerk, sondern im Handwerk insgesamt, die
zwei besten von rund 2.500 Jungmeistern. „Das ist der Knüller
des Tages“, soll Kammerpräsident Schulhoff seinerzeit bei der
Meisterfeier lobend ausgerufen haben, berichtete Redakteur O. E.
Schütz 2016 in der Rheinischen Post.
Vier Jahre nach der Meisterprüfung, im Jahr 1961, übernahmen
die Zwillingsbrüder den Familienbetrieb nach dem frühen Tod des
Vaters. Sie teilten sich die Aufgaben: Paul Mund war für die Technik
und das Personal verantwortlich, Rolf Mund für den Verkauf.
Nach ihnen stiegen ihre beiden ältesten Söhne in die Firma ein:
Frank Mund und Rolf Mund Junior. Zu Hoch-Zeiten waren bis zu
80 Mitarbeitende bei Opel Mund tätig. Für Paul Mund ist die Frage
nach „dem Betrieb“ und dem Wohlergehen der ehemaligen
Mitarbeiter noch immer ein zentraler Lebensbestandteil.
Paul Mund und seine Frau Christel haben ihr Zuhause schon
vor über 50 Jahren nach Viersen verlegt. Die beiden sind seit 62
Jahren verheiratet. Im 90. Lebensjahr kann Paul Mund auf ein
erfülltes Handwerksleben zurückschauen. Der Stolz auf seinen
Eisernen Meisterbrief steht ihm ganz zurecht und voller Freude
ins Gesicht geschrieben.
Obermeister Reiner
Brenner wird 70 Jahre
Am 31. Januar 2023 vollendet Reiner Brenner sein 70. Lebensjahr.
Der Karosseriebauermeister, dessen Unternehmen im
Sommer bereits 40-jährigen erfolgreichen Bestand am Markt
feiern konnte, engagiert sich seit über 30 Jahren auch aktiv
für ehrenamtliche Aufgaben im Handwerk.
Reiner Brenner wurde 1990 zunächst als Lehrlingswart in den Vorstand der
Karosserie- und Fahrzeugbauer-Innung Mönchengladbach gewählt. 1995
trat er das Amt des stellvertretenden Obermeisters an. Am 28. Januar 2008,
drei Tage vor seinem 55. Geburtstag, wurde er schließlich zum Obermeister
gewählt und ist es bis heute. In Anerkennung seiner Leistungen zeichnete ihn
der Landesinnungsverband NRW, in dessen Vorstand er sich engagiert, 2014
mit der Silbernen Ehrennadel aus. Auf Bundesebene ist er außerdem Vorsitzender
des ZKF-Ausschusses für das Qualitätssiegel Eurogarant.
Tatkräftige Unterstützung für diejenigen, die Förderung verdienen, sie aber
nicht aus eigener Kraft ermöglichen können, ist Reiner Brenner eine Herzensangelegenheit.
Bei Firmenfesten seines Unternehmens sowie beim Handwerker
Golf-Cup Mönchengladbach, den er 2022 bereits zum 11. Mal organisierte,
werden regelmäßig große Summen für gemeinnützige Projekte
eingeworben.
In seiner Freizeit ist Reiner Brenner begeisterter Golfspieler sowie Fahrradfahrer
und widmet sich mit Freude seinen beiden Enkelkindern. Zu seinem
70. Geburtstag will er sich mit seiner Frau auf eine große Reise begeben.
MANCHMAL MUSS SCHNELL
ETWAS GERADE GERÜCKT
WERDEN.
Foto: Archiv/Julia Vogel
24
DR. HARTLEB
RECHTSANWÄLTE
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25
GEBURTSTAGE . JUBILÄ EN . GLÜCKWÜNSCHE
Geburtstage
Vorstandsmitglieder
und Obermeister
27.01.2023: Adam Sautner
Schlossermeister
Obermeister Metall-Innung
Mönchengladbach/Rheydt
29.01.2023: Manfred Groth
Konditormeister
Obermeister der Konditoren-
Innung Mönchengladbach
31.01.2023: Reiner Brenner
70. Geburtstag
Karosseriebauermeister
Obermeister der Karosserieund
Fahrzeugbauer-Innung
Mönchengladbach
02.02.2023: Peter Röders
Zimmerermeister
Obermeister der Zimmerer-Innung
Mönchengladbach
16.02.2023: Joachim Rütten
Sattlermeister, Obermeister der
Raumausstatter- und Sattler-
Innung Mönchengladbach
Geburtstage
Ehrenobermeister
12.01.2023: Jochen Maaßen
Maler- und Lackierermeister
Ehrenobermeister der
Maler- und Lackierer-Innung
Mönchengladbach
12.01.2023: Rolf Sprenger
Karosserie- und
Fahrzeugbauermeister
Ehrenobermeister der Karosserieund
Fahrzeugbauer-Innung
Mönchengladbach
10.02.2023: Max Tetz
Bäckermeister
Ehrenobermeister der Bäcker-
Innung Mönchengladbach
Geburtstage
Innungsmitglieder
85 JAHRE
30.01.2023: Jürgen Hutmacher
Geschäftsführer und Meister
der Hutmacher GmbH
Hugo-Junkers-Str. 15
41236 Mönchengladbach
75 JAHRE
03.01.2023: Erwin Schippers
Tischlermeister
Voosen 64
41179 Mönchengladbach
70 JAHRE
31.12.2022: Bardo Reugels
Maler- und Lackierermeister
Geschäftsführer der Reugels &
Lenzen GmbH & Co. KG
Reststrauch 185
41199 Mönchengladbach
Geburtstage
Innungsmitglieder
65 JAHRE
03.01.2023: Lothar Gölden
Elektromeister
Immelmannstr. 136
41069 Mönchengladbach
16.01.2023: Ulrich Derichs
Zimmerermeister
Hormesfeld 10
41748 Viersen
19.02.2023: Hartmut Weege
Geschäftsführer der
Ernst Kreuder GmbH & Co. KG
Hocksteiner Weg 22
41189 Mönchengladbach
Geburtstage
Innungsmitglieder
60 JAHRE
23.01.2023: Michael Nielsen
Inhaber eines Maler- und
Lackiererbetriebs
Berger Heide 9
41063 Mönchengladbach
50 JAHRE
18.01.2023: Tanja Menzel
Geschäftsführerin der
Tischlerei Schippers GmbH
Pongser Str. 330
41239 Mönchengladbach
09.02.2023:
Michael Zimmermann
Elektromeister
Herrather Weg 1
41189 Mönchengladbach
Betriebsjubiläen
75-JÄHRIGES
06.02.2023: Helmut Hermann
Holzbearbeitung GmbH
Tischlerbetrieb
Wickrather Str. 227
41236 Mönchengladbach
40-JÄHRIGES
01.01.2023:
Dieter Jansen GmbH & CO. KG
Installateur- und
Heizungsbauerbetrieb
Schlossstr. 181
41238 Mönchengladbach
15.02.2023:
Heinen - Schneider GmbH
Hufschmiedebetrieb
Schriefers 19
41179 Mönchengladbach
25-JÄHRIGES
02.01.2023: Walter Losberg
Tischlerbetrieb
Hovener Str. 220 - 222
41066 Mönchengladbach
BESTANDENE
MEISTERPRÜFUNGEN
DACHDECKER
Patrick Michael Hoppen
FLIESEN-, PLATTEN-,
MOSAIKLEGER
Tim Dielen
KRAFTFAHRZEUGTECHNIKER
Saber Hassan
MALER UND LACKIERER
Matthias Kolodziej
Wir erhalten lediglich Informationen
über die vor der Handwerkskammer
Düsseldorf abgelegten
Meisterprüfungen. Wenn aus Ihrem
Betrieb jemand seine Meisterprüfung
vor einer anderen Handwerkskammer
abgelegt und bestanden
hat, bitten wir um einen entsprechenden
Hinweis. Auch diesen Jungmeistern
möchten wir auf diesem
Wege gern herzlich gratulieren.
Unsere
Fachberater
stehen ihnen
gerne zur
Verfügung!
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Alles Rund ums
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Die Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach trauert um ihre verstorbenen Mitglieder Heinz Engelsch, Roland Hering,
Josef Titz, Horst Plutta, Hans-Dieter Halfmann und Hans-Willi Müllers. Wir vermissen diese besonderen Menschen und
werden sie nicht vergessen. Ihren Familien und Freunden gilt unser aufrichtiges Mitgefühl.
Je schöner und voller die Erinnerung,
desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt
die Erinnerung in eine stille Freude.
Dietrich Bonhoeffer
19. September 2022
Heinz Engelsch
Bäckermeister
im Alter von 81 Jahren
Kondolenzanschrift:
Bestattungshaus Karl Purrio KG/Engelsch
Andreas-Bornes-Str. 53
41179 Mönchengladbach
12. Oktober 2022
Roland Hering
Geschäftsführer der Firma
Elektro Leven GmbH
im Alter von 50 Jahren
Kondolenzanschrift:
Bestattungen Reipen/Fam. Hering
Odenkirchener Str. 17
41363 Jüchen
20. Oktober 2022
Josef Titz
Schuhmachermeister
im Alter von 85 Jahren
23. Oktober 2022
Horst Plutta
Gas- und Wasserinstallateur
sowie Zentralheizungsund
Lüftungsbauermeister
im Alter von 81 Jahren
Kondolenzanschrift:
Bestattungen Kühlen/H. Plutta
Steinmetzstr. 125
41061 Mönchengladbach
Horst Plutta gehörte über 15 Jahre
hinweg, von 1988 bis 2003, dem Vorstand
der Innung Sanitär-Heizung-Klima
Mönchengladbach an. Sein besonderes
Augenmerk galt der Berufsausbildung
der Innung, für die er sich als Lehrlingswart,
Vorstandsmitglied des Jugendförderungswerks
sowie als Mitglied im
Gesellenprüfungsausschuss, im Ausschuss
für Lehrlingsstreitigkeiten und im
Ausschuss für Lehrlingsausbildung der
Innung engagierte. Sein außerordentlicher
Einsatz wurde zunächst 1998
mit der Bronzenen und sodann 2003
mit der Silbernen Medaille der Handwerkskammer
Düsseldorf gewürdigt.
12. November 2022
Hans-Dieter Halfmann
Inhaber eines Raumausstatterbetriebs
im Alter von 81 Jahren
12. November 2022
Hans-Willi Müllers
Geschäftsführer der Firma
Rolladen Müllers GmbH & Co. KG
im Alter von 71 Jahren
Kondolenzanschrift:
Bestattungen Wackerzapp/H. W. Müllers
Hochstadenstr. 150
41189 Mönchengladbach
Kondolenzanschrift:
Bestattungen Albert Sautner/Josef Titz
Taubenhütte 45
41238 Mönchengladbach
Friedhof Odenkirchen – Foto: Julia Vogel
Josef Titz engagierte sich seit Beginn
seiner Selbstständigkeit im Jahr 1961
in der Schuhmacher-Innung Rheydt und
wurde 1972 zu deren Obermeister gewählt.
Dieses Amt behielt er auch über
den Zusammenschluss der Innungen
Rheydt und Mönchengladbach zum
1. Januar 1991 inne. Bis zu seinem
Ausscheiden im März 1994 war er insgesamt
22 Jahre als Obermeister tätig.
FAMO - Ihr Fachgroßhandel
Mit 30 Standorten und ca. 750 Mitarbeitern im Norden und Westen
Deutschlands ist FAMO erfolgreich am Markt aktiv. Als zuverlässiger
Partner und Dienstleister des Handwerks, des Handels und der Industrie
stehen wir für zufriedene Kunden, guten Service und fachkundige Beratung.
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28
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Foto: ProMotor/Volz
Die Schulungstermine
für das 1. und 2. Halbjahr 2023 der Innung
des Kraftfahrzeug-Gewerbes Mönchengladbach
TEILNAHMEGEBÜHREN *
AU-SCHULUNG
Mittwoch und Donnerstag,
4. und 5. Januar 2023
Mittwoch und Donnerstag,
25. und 26. Januar 2023
Montag und Dienstag,
27. und 28. Februar 2023
Donnerstag und Freitag,
30. und 31. März 2023
Mittwoch und Donnerstag,
26. und 27. April 2023
Dienstag und Mittwoch,
23. und 24. Mai 2023
Dienstag und Mittwoch,
8. und 9. August 2023
Wiederholungsschulung
Einzellehrgänge (Otto-Motor oder Diesel) 145,00 €
Kombi (Otto-Motor/Diesel-Pkw) 290,00 €
Komplett (Otto-Motor/Diesel-Pkw/-Lkw) 330,00 €
Diesel Komplett (Diesel-Pkw/Diesel-Lkw) 205,00 €
Erstschulung
Einzellehrgänge (Otto-Motor oder Diesel) 193,00 €
Kombi (Otto-Motor/Diesel-Pkw) 314,00 €
Komplett (Otto-Motor/Diesel-Pkw/-Lkw) 387,00 €
Diesel Komplett (Diesel-Pkw/Diesel-Lkw) 242,00 €
Mittwoch und Donnerstag,
27. und 28. September 2023
Donnerstag und Freitag,
2. und 3. November 2023
Donnerstag und Freitag,
21. und 22. Dezember 2023
AIRBAG-SCHULUNG
Freitag, 26. Mai 2023
Freitag, 11. August 2023
KLIMA-SCHULUNG
Donnerstag, 25. Mai 2023
Donnerstag, 10. August 2023
AUK-SCHULUNG
Freitag, 29. September 2023
SP-SCHULUNG
(Wiederholung)
Donnerstag und Freitag,
2. und 3. März 2023
HV-SCHULUNG
Samstag, 11. Februar 2023,
und
Samstag, 25. Februar 2023
Samstag, 9. September 2023,
und
Samstag, 16. September 2023
Airbag-Schulung 150,00 €
Klima-Schulung 150,00 €
SP-Wiederholungsschulung 410,00 €
SP-Erstschulung 868,00 €
HV-Schulung 450,00 €
Weitere Informationen zu den Kursen erhalten Sie von:
Claudia Bihn, Tel. 02161 4915-42, bihn@kh-mg.de
*Die Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Weiterbildung
Jahresversammlung KFZ-NRW
Am 16. November trafen sich die Delegierten der nordrhein-westfälischen Kfz-Innungen und die
Partner des Kfz-Landesfachverbands zur Mitgliederversammlung in Essen. Rolf Mauss wurde mit
dem „Ehren-Kalligraph“ für sein Wirken als Pressesprecher im Kfz-Gewerbe ausgezeichnet.
„Gut, dass es Autos gibt!“ – Mit diesen Worten eröffnete Frank
Mund, Präsident KFZ-NRW, die diesjährige Mitgliederversammlung
am 16. November 2022 in Essen. In NRW vertreten 46
Innungen rund 7.000 Kfz-Unternehmen mit über 80.000 Mitarbeitern.
„Das müssen wir Politik und Öffentlichkeit immer wieder
bewusst machen: Wir sind die, die für die Mobilität auf unseren
Straßen sorgen!“, so Mund.
Das Fahrzeuggeschäft wird nicht einfacher werden, warnte Mund.
Die politisch gewollte Mobilitätswende wird auch für Autohäuser
und Werkstätten deutliche Veränderungen bringen. „Das für
2035 geplante Ende des Verbrenners wird wirtschaftlich und
gesellschaftlich teuer erkauft“, so Mund weiter. Umso wichtiger
sei es, die Betriebe auf die Konsequenzen vorzubereiten. Dabei
müsse die Qualifikation der Mitarbeiter, die Aus- und Weiterbildung
in den Betrieben, im Vordergrund stehen. Denn es gelte,
Fachkompetenz hochzuhalten und dem drohenden Fachkräftemangel
entgegenzuwirken. Junge Menschen müssen in der
Branche weiterhin ihre Zukunft finden können.
Die Delegierten mussten auch Personalentscheidungen fällen:
Wolfram Friedrich, Obermeister der Kfz-Innung Wuppertal, wurde
einstimmig in das Rechnungsprüfungsteam gewählt. Jörg Markwort,
Vorsitzender des Ausschusses Nutzfahrzeuge in der Bundesorganisation,
rückt als ordentliches Mitglied in den Vorstand des
KFZ-Landesverbands Nordrhein-Westfalen ein.
Gespannt hörten die Teilnehmer den Ausführungen von Marcus
Büttner, Hauptgeschäftsführer KFZ-NRW, zu. Er berichtete über
den aktuellen Stand zum Thema Partikelmessung bei EURO-6/VI
Dieselfahrzeugen. Der Einführungstermin der neuen Partikelmessung
und der dafür notwendigen Partikelmessgeräte, der
ursprünglich auf den 1. Januar 2023 datiert war, wurde auf den
1. Juli 2023 verschoben. Büttner erläuterte die Handlungsempfehlungen
für Kfz-Unternehmer.
Auszeichnung mit dem „Ehren-Kalligraphen“ für Rolf Mauss, Obermeister der
Kfz-Innung Köln und Vorstandsmitglied KFZ-NRW. Es gratulierten Präsident
Frank Mund (rechts) und Hauptgeschäftsführer Marcus Büttner. – Foto: KFZ-NRW
Zufrieden zog Büttner Resümee über die digitale Gesellenprüfung
an den mittlerweile 18 Prüfungsstandorten. Das digitale Prüfungsformat
wird sowohl von den Prüflingen als auch den Prüfern positiv
aufgenommen. Es stellt eine deutliche Qualitätsverbesserung
der Prüfung dar und entlastet das Ehrenamt. Als besonders positiv
hob Büttner hervor, dass die neuen Prüfungsordnungen endlich
die digitale Form der schriftlichen Prüfung ausdrücklich anerkennen
und klare Regeln für ihre Durchführung bestimmen.
Geschlossen wurde die Veranstaltung mit der feierlichen Übergabe
des „Ehren-Kalligraphen“ an Rolf Mauss, Vorstandsmitglied
KFZ-NRW und Obermeister der Kfz-Innung Köln in dritter Generation.
Diese Auszeichnung vom Zentralverband des Deutschen
Kfz-Gewerbes würdigt das Gesamtwerk eines ehrenamtlichen
Pressesprechers und seine außerordentlichen Beiträge für die
verbandliche Medienarbeit. Präsident Frank Mund dankte Mauss
für seine überragende Leistung und seinen Einsatz.
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Montag bis Freitag
08:00–12:30 Uhr, 13:15–16:45 Uhr
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Montag bis Freitag
08:00–12:30 Uhr, 13:15–16:45 Uhr
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Isabella Raupold
Die Abschlussklasse der Tischler-Azubis arbeitet gerade an ihren „Kleinen Gesellenstücken“.
Im Januar werden sie ausgestellt. Yamen Al Jalam und Tom Peters bei Classen Design habe ihre
schon fertig und öffnen den Blick hinter die Kulissen.
Die „Kleinen Gesellenstücke“ sind als eine Art Probelauf für die
praktische Gesellenprüfung zu verstehen, die die Abschlussklasse
der Tischler-Azubis im Frühsommer 2023 absolvieren wird. Dabei
werden die jungen Erwachsenen das erste Mal mit den Anforderungen
der realen Prüfungssituation konfrontiert, genießen
aber noch ein bisschen „Welpenschutz“. So bekommen sie am
Berufskolleg zunächst eine Unterweisung in die Grundlagen der
Gestaltung. Dafür konnte in diesem Jahr Mike Schnitzler von der
Handwerkskammer Aachen, Dozent im Bereich „Digitale Medien
und projektbezogenes Entwerfen“, gewonnen werden. Sein Ziel
war, den Blickwinkel der Azubis zu erweitern und ihre Ideen zu
befeuern.
Transparent – Transluzent
Im nächsten Schritt wurden diese vielen Ideen durch eine Themenvorgabe
der Lehrerinnen am Berufskolleg für Technik und
Medien am Platz der Republik gebündelt. Inspiration holen sie
sich gern beim Thema, für das jedes Jahr ein neues „Internationales
Jahr des ...“ ausgerufen wird, verraten Judith Lieth und
Daniela Steinhauser. 2021 war es die Hülsenfrucht und fürs
Tischlerhandwerk leider nicht verwertbar. Aber 2022 ist das
„Internationale Jahr des Glases“, und dieses Thema eignet sich
ideal. Folglich war die Vorgabe für die Kleinen Gesellenstücke
dieses Jahr die Lichtdurchlässigkeit – sie sollen Transparenz oder
Transluzenz versinnbildlichen.
Nicht zuletzt können sich die Azubis im sogenannten Probelauf
noch auf übersichtliche Abmessungen konzentrieren: Die Projektionsfläche
jedes Kleinen Gesellenstücks soll maximal 0,4 Quadratmeter
groß sein. Die Vorgaben, dass ein Drehelement sowie ein
gezinkter Schubkasten in das Möbelstück integriert sein müssen,
entsprechen dann schon den Anforderungen, die den Auszubildenden
im Frühsommer 2023 bei ihrer praktischen Gesellenprüfung
gestellt werden.
Die Kleinen Gesellenstücke werden etwa ein halbes Jahr vor der
großen Abschlussprüfung gefertigt und bereits in einer eigenen
Ausstellung gezeigt, damit sich die Auszubildenden erste Rückmeldungen
zu ihrer Arbeit von ihren zukünftigen Kundinnen und
Kunden holen können. Für die aktuelle Abschlussklasse wird es im
Januar 2023 soweit sein. Die beiden Auszubildenden bei Classen
Design, Yamen Al Jalam und Tom Peters, haben ihre Stücke bereits
fertig und geben einen ersten Einblick: Tom hat ein Weinregal
gefertigt, das dem Thema Transparenz durch seine Glastüren
und vier offene Fächer gerecht wird. Beim Sideboard von Yamen
ist durch die Lamellen die Transluzenz formgebend.
Experimentieren, kreatives Potenzial fördern und fordern – das ist das Ziel des Gestaltungswettbewerbes „Die Gute Form“. Seit über 35 Jahren zeigt das Tischlerhandwerk
in NRW mit dem Wettbewerb und einer Ausstellung der prämierten Gesellenstücke, wie gestalterisch begabt die Nachwuchskräfte sind. Die drei Sieger
dürfen sich über Geldpreise in Höhe von 750, 600 und 500 Euro freuen. Die Siegerstücke auf Platz 1 und 2 werden zudem im nächsten Jahr beim Bundeswettbewerb
im Rahmen der Messe Ligna in Hannover an den Start gehen. Foto: Tischler.NRW
Gestaltungswettbewerb „Die Gute Form“
Mit ihren Gesellenstücken qualifizieren sich die Nachwuchskräfte
im Tischler-Handwerk zur Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb
„Die Gute Form“. Der Landesentscheid fand in diesem Jahr
wieder am Stand des Fachverbands Tischler NRW im Rahmen der
Messe „Mode Heim Handwerk“ Mitte November in Essen statt.
Die Tischler-Innung Mönchengladbach/Rheydt wurde im Feld der
44 Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch Gesellin Lea Nauen
vertreten, ausgebildet bei der Schreinerei Zimmermanns. Ihr Sideboard
mit Intarsienarbeit aus europäischem Nussbaum hatte gute
Chancen, sich unter den Gesellenstücken zu behaupten, die sich
in diesem Jahr durch zurückhaltendes und unaufgeregtes Design,
insgesamt eher leise Töne auszeichneten. Am Ende hat es nicht
bis ganz aufs Siegertreppchen gereicht, aber eine tolle Erfahrung,
das eigene Stück vor den zahlreichen Messebesuchern präsentieren
zu können, war es allemal.
Der Bundesentscheid wird nächstes Jahr im Rahmen der Messe
Ligna in Hannover ausgetragen. Beim Bundeswettbewerb des
Vorjahrs holte Alexander Cedric Jungbluth aus Mönchengladbach
mit seiner Buchsäule „High-Tension“ den zweiten Platz und
konnte sich über 1.000 Euro Preisgeld freuen.
u Alle Gesellenstücke, die beim Landeswettbewerb
NRW 2022 präsentiert wurden, sind
auch noch einmal in der Online-Galerie des
Fachverbands zu sehen:
www.tischler.nrw/dgf-2022
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32 33
Herbstempfang der Handwerkskammer
mit Landeswirtschaftsministerin Mona Neubaur
Meisterprämie gegen
Fachkräftemangel
In ihrer Festansprache vor 250 geladenen Gästen aus Handwerk, Wirtschaft, Politik und Verwaltung
betonte die auch für Industrie, Klimaschutz und Energie zuständige Ressort-Chefin: „Die Landesregierung
steht jetzt und zukünftig fest an der Seite des Handwerks.“
(V. l.) HWK-Hauptgeschäftsführer Dr. Axel Fuhrmann, Ministerin Mona Neubaur und Kammerpräsident
Andreas Ehlert – Foto: HWK Düsseldorf/Wilfried Meyer
Landeswirtschaftsministerin Mona Neubaur
würdigte auf dem Herbstempfang
der Handwerkskammer Düsseldorf am
22. November den Beitrag des Handwerks
zur Erneuerung der Infrastruktur des Landes:
„Handwerkerinnen und Handwerker
haben mit ihrer Innovationskraft und ihrer
Leidenschaft eine Schlüsselrolle bei der
Bewältigung der aktuellen Herausforderungen
und unserer wichtigen Zukunftsaufgaben.
Für die klimaneutrale und
digitale Transformation in Nordrhein-
Westfalen sind die Fachkräfte aus den
Handwerksbetrieben unverzichtbar.“
Der Gastgeber, Kammerpräsident Andreas
Ehlert, zollte in seiner Begrüßungsansprache
der Ministerin seinerseits Anerkennung
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für ihre Nähe und den bereits seit Jahren
von ihr eng getakteten Gesprächsfaden
zum Handwerk und zur Handwerkskammer.
„Erst vor wenigen Tagen haben Sie
sich aus erster Hand bei unseren Bäckern
über die existenziell schwierig gewordene
Situation dieser Branche informiert.“ Konkretes
Lob ergänzte Ehlert auch dem jüngsten
Regierungshandeln: Die Etablierung
einer Meisterprämie von 2.500 Euro zur
Übernahme der Fortbildungskosten ab
Mitte des nächsten Jahres sei ein „wichtiger
Schritt zur Stärkung der Leistungsträgerinnen
und Leistungsträger des Handwerks“.
Ehlert attestierte Neubaur und ihrer Regierungspartei
überdies Pragmatismus und
Realismus in der Energiepolitik: „Wir
JETZT UMSTEIGEN
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wissen zu schätzen, wie bei Themen wie
Kohle und Atomstrom über den Schatten
gesprungen wurde – ein Kurs der Verantwortung,
der weitergehen muss.“ Denn
angesichts großer, multipler Herausforderungen
komme speziell dem Landeswirtschaftsministerium
eine Schlüsselrolle zu,
um die Energieversorgung zu auskömmlichen
Preisen zu sichern und Klimaneutralität
zu erreichen, ohne Wohlstand einzubüßen
und Existenzen zu gefährden.
„Das Handwerk ächzt unter den Energiekosten.
Viele Betriebe stehen mit dem
Rücken zur Wand“, betonte Ehlert. Es
sei deshalb gut, dass jetzt Entlastung für
die Betriebe komme. Es gehe dabei auch
darum, Wettbewerbsverzerrungen zu
Lasten der kleinen und mittleren Betriebe
zu verhindern. Darüber hinaus brauche es
jedoch endlich einen klaren Plan für die
Energieversorgung mit dem Ziel, gleichzeitig
mehr einzusparen und das Angebot
auszuweiten. „Das geht nur mit dem
Handwerk!“, betonte Ehlert. Ohne Klimahandwerkerinnen
und -handwerker bleibe
die Energiewende „blanke Theorie“, so
Ehlert, der die Fachministerin mit in die
Pflicht nahm, die Rahmenbedingungen für
Ausbildung, Fachkräftesicherung und den
Schritt in unternehmerische Selbstständigkeit
zu verbessern. Unter anderem müsse
der „längst ausgeschöpfte Topf“ für die
Meistergründungsprämie vergrößert
werden. Ehlert zeigte sich zuversichtlich,
dass diese Agenda im Wirtschaftsministerium
auch vorankomme: „In Ihrem Ressort
steckt ganz viel Handwerk!“
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Ab Mitte des Jahres 2023 will das Landesarbeitsministerium
NRW eine Meisterprämie
in Höhe von 2.500 Euro für jede erfolgreich
abgelegte Meisterprüfung im Handwerk zahlen.
Dafür sollen jedes Jahr rund elf Millionen
Euro bereitgestellt werden.
Viele Bundesländer honorieren bereits seit langem den erfolgreichen
Abschluss einer Meister-Fortbildung mit einem Zuschuss
in Höhe von 1.000 bis 4.000 Euro. Nordrhein-Westfalen gehört
bislang nicht dazu. Das soll sich Mitte des kommenden Jahres
mit der Einführung einer neuen NRW-Meisterprämie in Höhe
von 2.500 Euro ändern. Voraussichtlich wird sie, wie in den
anderen Bundesländern auch, als Einkommen im Rahmen der
Unterhaltsförderung ohne Belang für die Bundes-Förderung
„Aufstiegs-BAföG“ sein. Der Grund: Die Meisterprämie wird
zeitlich erst nach der Förderung durch das Aufstiegs-BAföG
zufließen und damit nicht zur Deckung des Unterhaltsbedarfs
zur Verfügung stehen.
Bei den Handwerkskammern in Nordrhein-Westfalen stoßen
die Meisterprämien-Pläne auf positives Echo. „Das ist ein ganz
wichtiger Schritt zur Stärkung der Leistungsträgerinnen und
Leistungsträger des Handwerks“, betonte Andreas Ehlert, Präsident
der Handwerkskammer Düsseldorf, anlässlich des Herbstempfangs
mit Vertretern der Landesregierung Ende November.
Ehlert mahnte gleichzeitig, dass die vielen richtigen Vorhaben
wie die Meisterprämie jetzt nicht im Stadium der Ankündigung
stecken bleiben dürften und das Handwerk Verlässlichkeit
brauche. In diesem Zusammenhang verwies er auf den Förderstopp
der Meistergründungsprämie NRW Ende Oktober als
„chaotisch“ und „das absolut falsche Signal für eine Landesregierung,
die Zitat ‚zukünftige Handwerksmeister besonders
fördern will‘“.
Der Hintergrund: Das Land NRW hat 2021 13,5 Millionen Euro
für die Förderung von Existenzgründungen im Handwerk über
einen Zeitraum von drei Jahren bereitgestellt. Damit wurde
der nicht zurückzuzahlende Zuschuss für die Gründung einer
selbstständigen Vollexistenz, ob als Neugründung oder Betriebsübernahme,
von zuvor 7.500 Euro auf bis zu maximal 10.500
Euro erhöht. Ende Oktober musste das Programm vorübergehend
ausgesetzt werden. „Aufgrund der hohen Nachfrage sind
die Mittel für die Gewährung einer Meistergründungsprämie
verbraucht“, teilte die Landes-Gewerbeförderungsstelle des
nordrhein-westfälischen Handwerks auf ihrer Webseite mit.
„Denken Sie über einen größeren Topf nach“, forderte Kammerpräsident
Ehlert.
Ein Rechenbeispiel: Die durchschnittlichen Kosten für einen
Meisterkurs liegen im hohen vierstelligen Bereich. Trotz Unterstützung
durch das „Aufstiegs-BAföG“ (früher „Meister-
BAföG“) sind viele Kursteilnehmer darauf angewiesen, ihren
Meister in Teilzeit zu machen, was eine doppelte Belastung
bedeutet. Die Meisterprämie kann hier einen echten Anreiz
setzen, da sie weitere finanzielle Entlastung bietet.
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34
35
Fit für die Selbstständigkeit
Die Nachfolgeakademie hat sich bereits nach kurzer Zeit zum festen Bestandteil des Serviceangebots
der Handwerkskammer Düsseldorf entwickelt. Die nächste startet am 17. Januar 2023.
Willkommen sind auch diejenigen, die noch kein konkretes Übernahmeangebot haben.
Foto: HWK Düsseldorf/Melanie Zanin
Mit dem Projekt „Karrierescout Handwerk
– Führungskräfte gewinnen, entwickeln,
vernetzen“ hat die Handwerkskammer
Düsseldorf bereits im Jahr 2021 den Startschuss
für ein umfangreiches Beratungsund
Unterstützungsangebot speziell
für Unternehmensnachfolgerinnen und
-nachfolger gegeben. Es wird im Rahmen
des Programms „Unternehmensnachfolge
– aus der Praxis für die Praxis“ vom
Bundesministerium für Wirtschaft und
Klimaschutz gefördert.
Nach fast zwei Jahren zieht Kristina Pelz,
Leiterin der Betriebsberatung der Handwerkskammer
Düsseldorf, eine positive
Zwischenbilanz: „Wir haben in den vergangenen
Monaten einige neue Angebote
wie beispielsweise die Nachfolgeakademie
für potenzielle Übernehmende geschaffen
und dafür sogar zwei Karrierescouts in das
Team der betriebswirtschaftlichen Beratung
aufgenommen.“
Die Karrierescouts erweitern das Angebot
der Handwerkskammer und unterstützen
dabei, mehr Gründungswillige für die Option
der Unternehmensnachfolge aufzuschließen
und vorzubereiten. Denn: Allein
im Kammerbezirk Düsseldorf suchen in
den kommenden fünf Jahren rund 11.000
Betriebsinhaberinnen und -inhaber jemanden,
der ihr Unternehmen fortführt.
Nächste Nachfolgeakademie
startet im Januar
Am 17. Januar 2023 beginnt die nächste
Nachfolgeakademie. Sie umfasst fünf
Termine, die im wöchentlichen Rhythmus
immer dienstags zwischen 16 und 19 Uhr
in der Handwerkskammer Düsseldorf stattfinden.
Die Teilnahme ist kostenlos, die
Plätze sind auf 15 Personen begrenzt. Die
Anmeldung erfolgt über die Internetseite
der Handwerkskammer.
„Willkommen sind auch diejenigen, die
noch kein konkretes Übernahmeangebot
haben“, so die Karrierescouts. „Wer noch
auf der Suche nach einem geeigneten
Betrieb ist, bekommt Tipps, wo Unternehmen
zu finden sind und man sich selbst
als attraktive Nachfolgerin oder attraktiver
Nachfolger präsentieren kann.“
Wer nicht an der Nachfolgeakademie teilnehmen
kann, erhält in der „Roadmap zur
Betriebsübernahme“ einen Überblick über
die wichtigsten Schritte und Aufgaben
im Nachfolgeprozess. Der interaktive Plan
steht auf der Internetseite der Handwerkskammer
zum kostenlosen Download bereit
und enthält neben nützlichen Tipps auch
eine Arbeitshilfe, mit der sich komplexe
Aufgaben im Prozess der Unternehmensnachfolge
strukturieren und priorisieren
lassen.
Für die Klärung individueller Fragen können
Interessierte über ein Online-Terminbuchungssystem
zudem ganz unkompliziert
ein persönliches, telefonisches oder
digitales Beratungsgespräch vereinbaren.
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2
Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach dem gesetzlich vorgeschriebenen WLTP-Verfahren (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure) ermittelt, das ab dem 1.
September 2018 schrittweise das frühere NEFZ-Verfahren (neuer europäischer Fahrzyklus) ersetzte. Der Gesetzgeber arbeitet an einer Novellierung der Pkw-EnVKV und empfiehlt in der Zwischenzeit für
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Heizungsprüfung und hydraulischer
Abgleich nun verpflichtend
Die Bundesregierung hat im Sommer mehrere Verordnungen
beschlossen, um die Energieversorgung in der aktuellen Gasmangellage
zu sichern. Eine davon ist die Verordnung zur Sicherung der Energieversorgung über
mittelfristig wirksame Maßnahmen (EnSimiMaV). Sie ist seit dem 1. Oktober in Kraft.
Der Fachverband Sanitär-Heizung-Klima
NRW zeigt auf, welche Anforderungen für
das SHK-Handwerk von Bedeutung sind
und welcher Informationsbedarf bei den
Kunden besteht.
Gasbetriebene Heizungs- und
Warmwasseranlagen sind bis
zum 15. September 2024 zu
prüfen und gegebenenfalls zu
optimieren.
Die EnSimiMaV verpflichtet Gebäudeeigentümer
in den nächsten beiden Jahren,
Maßnahmen zur Verbesserung erdgasbetriebener
Heizungsanlagen in ihren
Gebäuden zu treffen. Sie sollen unter
anderem ihre Heizungseinstellungen überprüfen
und gegebenenfalls optimieren.
Gaszentralheizungen in größeren Gebäuden
müssen zudem hydraulisch abgeglichen
und technisch veraltete, ineffiziente
Heizungspumpen ausgetauscht werden.
Gefordert ist eine Heizungsprüfung,
kein genormter Heizungscheck.
Aktuell wird im Zusammenhang mit der
EnSimiMaV von Medien und Kunden
oftmals der Begriff „Heizungscheck“
verwendet. Diese Bezeichnung trifft nicht
zu und ist irreführend. Die seit 1. Oktober
2022 geltende Bundesverordnung meint
nicht das Normverfahren des Heizungschecks,
sondern das rein visuelle Verfahren
einer „Heizungsprüfung“.
Es ist zunächst zu prüfen:
1. ob die zum Betrieb einer Heizung einstellbaren
technischen Parameter für
den Betrieb der Anlage zur Wärmeerzeugung
hinsichtlich der Energieeffizienz
optimiert sind,
2. ob die Heizung hydraulisch abzugleichen
ist,
3. ob effiziente Heizungspumpen im Heizsystem
eingesetzt werden oder
4. inwieweit Dämmmaßnahmen von Rohrleitungen
und Armaturen durchgeführt
werden sollten.
Die Verordnung greift ausschließlich bei
gasbetriebenen Heizungs- und Warmwasseranlagen.
Die Heizungsprüfung
muss nicht durch den Chef vorgenommen
werden, auch eingewiesene Mitarbeiter
können diese Aufgabe übernehmen. Vorgabe
ist, dass sie von einer fachkundigen
Person durchzuführen ist. Dazu zählen Installateure
und Heizungsbauer, Ofen- und
Luftheizungsbauer, Schornsteinfeger oder
Energieberater, die in die Energieeffizienz-
Expertenliste für Förderprogramme des
Bundes aufgenommen worden sind.
Die Heizungsprüfung sowie etwaige erforderliche
Maßnahmen zur Optimierung
sollen im Zusammenhang mit ohnehin
stattfindenden Tätigkeiten oder Maßnahmen
der fachkundigen Personen, insbesondere
bei Wartungsarbeiten oder Kehrund
Überprüfungstätigkeiten, angeboten
Foto: VDZ
und durchgeführt werden. Sofern die
Prüfung Optimierungsbedarf feststellt,
ist die Optimierung der Heizung bis zum
15. September 2024 durchzuführen.
Die Verpflichtung zur Heizungsprüfung
entfällt in Gebäuden, die im Rahmen eines
standardisierten Energiemanagementsystems
oder Umweltmanagementsystems
verwaltet werden, und in Gebäuden mit
standardisierter Gebäudeautomation.
Ebenso entfällt die Verpflichtung, wenn
innerhalb der vergangenen zwei Jahre vor
dem 1. Oktober 2022 eine vergleichbare
Prüfung durchgeführt und kein weiterer
Optimierungsbedarf festgestellt worden ist.
u Hinweis: Der Nachweis der Heizungsprüfung
kann auch im Rahmen der
Durchführung und Dokumentation eines
hydraulischen Abgleichs erfolgen. Sofern
fehlerhafte Einstellparameter (zum Beispiel
Vorlauftemperatur, Heizgrenztemperatur,
Absenk- oder Abschaltzeiten) festgestellt
wurden, sollten diese nicht ohne Abstimmung
und schriftliche Beauftragung durch
den Betreiber verändert werden, schon gar
nicht bei bestehenden Mietverhältnissen!
Der Fachverband SHK-NRW
unterstützt die erforderliche
Dokumentation mit Formularvorlagen.
Das Ergebnis der Heizungsprüfung ist
durch den Fachbetrieb in Textform festzuhalten.
Die Vorlage ist in gedruckter Version
über die Geschäftsstelle des Fachverbands
Sanitär-Heizung-Klima NRW abrufbar. Im
digitalen Formularassistent auf Formulare-
SHK.de ist sie auch online ausfüllbar. „Der
digitale Formularassistent erleichtert SHK-
Profis die vorgeschriebene gesetzliche Dokumentation
ihrer Arbeit an technischen
Anlagen“, sagt Norbert Schmitz, technischer
Geschäftsführer in NRW. Aktuell
stehen 20 gängige Erklärungen, Bescheinigungen
oder Protokolle zu unterschiedlichen
Themen bereit – darunter die
Bescheinigung nach § 62 BauO NRW
2018, die Unternehmererklärung gemäß
§ 96 Gebäudeenergiegesetz 2020 und
ganz aktuell eben auch der Nachweis der
Heizungsprüfung gemäß EnSimiMaV.
Der digitale Formularassistent ist derzeit
nur für Innungsmitglieder in NRW erreichbar.
Interessenten loggen sich bequem per
Verbands-Passwort ein und ordern mit wenigen
Klicks ihre Jahreslizenz für 60 Euro
zuzüglich Umsatzsteuer. Die Rechnung
kommt per Post. Neben dem Hauptlogin
können zehn weitere Benutzer angelegt
werden, die zeitgleich und unabhängig
voneinander Projekte bearbeiten können.
Alfred Jansenberger, NRW-Geschäftsführer
Betriebswirtschaft, sieht neben dem einfachen
Zugriff auf stets aktuelle und rechtssichere
Formulare die effiziente Weiterverarbeitung
als großen Vorteil: „Die erzeugten
PDF-Dokumente stehen im Handumdrehen
zur Übergabe an den Kunden
und die digitale Ablage im Projektordner
bereit.“ Der Formularassistent wird ständig
um neue Dokumentationen erweitert.
In größeren Wohn- und Nichtwohngebäuden
mit Gaszentralheizungen
ist zusätzlich ein
hydraulischer Abgleich vorgeschrieben.
Bei kleineren Objekten mit bis zu fünf
Wohneinheiten ist lediglich die oben
beschriebene Heizungsprüfung und die
Optimierung der Heizung, sofern die
Prüfung Optimierungsbedarf feststellt, bis
zum 15. September 2024 fällig. Es gibt
keine weiteren Auflagen.
In Wohngebäuden mit mindestens sechs
bis neun Wohneinheiten sind zusätzlich
zur oben beschriebenen Heizungsprüfung
bis zum 15. September 2024 außerdem
die Gaszentralheizungssysteme hydraulisch
abzugleichen.
Bei Wohngebäuden mit mindestens zehn
Wohneinheiten sowie bei Nicht-Wohngebäuden
ab 1.000 Quadratmetern beheizter
Fläche ist der hydraulische Abgleich
zusätzlich zur Heizungsprüfung bereits bis
zum 30. September 2023 notwendig.
Der hydraulische Abgleich entfällt, wenn
das Heizsystem in der aktuellen Konfiguration
bereits hydraulisch abgeglichen wurde,
innerhalb von sechs Monaten nach dem jeweiligen
Stichtag ein Heizungstausch oder
eine Wärmedämmung von mindestens 50
Prozent der wärmeübertragenden Umfassungsfläche
des Gebäudes bevorsteht oder
das Gebäude innerhalb von sechs Monaten
nach dem jeweiligen Stichtag umgenutzt
oder stillgelegt werden soll.
u Der hydraulische Abgleich ist nach Maßgabe
des Verfahrens B nach der ZVSHK-/VdZ-
Fachregel „Optimierung von Heizungsanlagen
im Bestand“, aktualisierte Neuauflage
April 2022, Ziffer 4.2, durchzuführen.
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38 39
Nachwuchs
fördern
leicht
gemacht
2012 rief die AMH, begleitet von Handwerkskammern, Kreishandwerkerschaften
und Innungen, erstmals zur Teilnahme
an dem bundesweiten Wettbewerb auf. Damit möglichst viele
Kindertagesstätten mitmachen, gehen die Handwerksorganisationen
seitdem aktiv auf sie zu und versorgen sie mit Wettbewerbsplakaten
samt Riesenposter und Infomaterialien zur Aktion. Auch
die Betriebe sind dazu eingeladen, auf die Kitas in ihrer Umgebung
zuzugehen und Erzieherinnen, Erzieher und Kinder dazu zu
animieren, einmal einen Tag die vielfältige Welt des Handwerks
kennenzulernen.
u Das Wettbewerbspaket ist online unter amh-online.de/kitawettbewerb
kostenlos bestellbar.
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Der bundesweite Kita-Wettbewerb unter dem Motto „Kleine Hände,
große Zukunft“ startet in sein 10. Jubiläumsjahr. Handwerksbetriebe haben somit wieder die
Chance, Kinder spielerisch an ihre Gewerke heranzuführen.
Handwerksbetriebe aus ganz Deutschland haben im Jubiläumsjahr
eine neue Gelegenheit, Kinder im Alter zwischen drei und
sechs Jahren spielerisch von ihrem Handwerk zu begeistern. „Den
Kleinsten schon ganz früh einen Einblick in die spannende Welt
der Handwerksberufe zu bieten, ist eine tolle Chance, heute die
Fachkräfte von morgen zu gewinnen“, erklärt Robert Wüst, Vorsitzender
der Aktion Modernes Handwerk e. V. (AHM).
„Und dabei gilt es für die Betriebe keine Zeit zu verlieren! Sie
können jetzt schon aktiv auf Kitas in ihrer Region zugehen und
sie dazu einladen und motivieren, ihr Handwerk kennenzulernen.
So sieht aktive Nachwuchsförderung aus.“ Und welches Kind
möchte nicht einmal selbst auf Knopfdruck eine Hebebühne bewegen
oder dabei helfen, Ziegel auf eine Mauer zu setzen? Jedes
Handwerk bietet Möglichkeiten, auch die ganz Jungen spielerisch
an die Arbeit der Fachkräfte heranzuführen.
Und so läuft der Kita-Wettbewerb ab: Zusammen mit ihren
Erzieherinnen und Erziehern besuchen die Kita-Kinder einen
Handwerksbetrieb in ihrer Region. An diesem besonderen Tag
dürfen sie nicht nur zuschauen, sondern auch selbst einmal einen
Hammer benutzen, mit der Schaufel arbeiten, den Teig ausrollen
oder auf einem Gabelstapler mitfahren.
„Auch für die Betriebe ist es eine außergewöhnliche Erfahrung,
ihr Wissen und ihre Leidenschaft mit den Kindern teilen zu dürfen“,
beschreibt Robert Wüst die Atmosphäre des Kita-Wettbewerbs.
Im Anschluss an den spannenden und aufregenden Besuchstag
gestalten die Kinder ein Riesenposter, auf dem sie ihre vielen Eindrücke
festhalten können. Die Erzieherinnen und Erzieher senden
bis zum 20. März 2023 ein Foto des Posters ein, zusammen mit
einer kurzen Erläuterung zum Besuch beim Handwerksbetrieb.
Eine Expertenjury mit Vertretern aus Frühpädagogik und Handwerk
bewertet die besten Poster aus jedem Bundesland und
kürt im Anschluss die Landessieger. Selbstverständlich wird der
Einsatz auch belohnt, schließlich hat Handwerk goldenen Boden:
Mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro können die Kindertagesstätten
ein Kita-Fest oder einen Projekttag rund um das
Thema Handwerk organisieren. Der besuchte Handwerksbetrieb
darf dabei sehr gerne mitwirken und die Gäste mit seinem Handwerk
begeistern.
Das große Kinderbuch des Handwerks
Anne und Lennart sind Auszubildende im Handwerk und
laden alle Kita-Kinder mit diesem Buch auf eine Entdeckungsreise
in die vielfältige und erlebnisreiche Welt des
Handwerks ein. Mit seiner Fülle an Illustrationen, Mitlesegeschichten
und Bilderkarten erhalten kleine Leserinnen und
Leser auf spielerische Weise einen besonders anschaulichen
Zugang zum Handwerk.
Das Kinderbuch im außergewöhnlichen DIN A2-Format
enthält
• fast 500 Illustrationen
• Mitlesegeschichten zu sieben Handwerksberufen
• 48 Bilderkarten zum Spielen und Lernen
zu 12 Handwerksberufen
• eine pädagogische Handreichung (DIN A5) für
Erzieherinnen und Erzieher
Das große Kinderbuch des Handwerks wurde von der
Aktion Modernes Handwerk e. V. (AMH) in Zusammenarbeit
mit dem Zeitbild Verlag erstellt. Es eignet sich neben dem
Einsatz in der Kita auch sehr gut für den privaten Gebrauch
zu Hause oder als Geschenkidee.
u Das große Kinderbuch des Handwerks kostet 19,90 Euro
und kann online über die Webseite amh-online.de bestellt
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40 41
SEIT 1888
Wie oft darf eigentlich nachgebessert werden?
Klimaneutrales Fliegen am MGL gestartet
Das Oberlandesgericht Stuttgart hat diesbezüglich
in einer aktuellen Entscheidung
(Urteil vom 23.02.2022 – 12 U 540/19)
nochmals die bisherige Rechtsprechung
bestätigend ausgeführt. Es kann als Anhaltspunkt
davon ausgegangen werden,
dass bereits zwei gescheiterte Nachbesserungsversuche
eine Nacherfüllung durch
den Auftragnehmer unzumutbar machen.
Der Sachverhalt
Die Prozessparteien streiten über die
Rückabwicklung und den Schadensersatz
nach dem Einbau eines Glasfaser-Kunststoffpools.
Das Becken bekam nach der
Abnahme der Leistung des Auftragnehmers
Blasen und Risse an der Oberfläche
der Beschichtung.
Nach erfolgter Mängelrüge wurden von
Seiten des Auftragnehmers insgesamt drei
Nachbesserungsversuche unternommen,
welche allesamt scheiterten. Daraufhin
hat der Auftraggeber den Rücktritt vom
Vertrag erklärt und verlangt in der Folge
Eine in der Baurechtspraxis äußerst relevante und immer wieder
aufkommende Thematik stellt die Frage nach der zumutbaren
Häufigkeit von erfolglosen Nachbesserungsversuchen durch den
Auftragnehmer dar.
Autor: Andreas Hammelstein, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht,
Fachanwalt für Verkehrsrecht, Korn Vitus Rechtsanwälte – die Fachanwaltskanzlei,
Tel. 02161 9203-13, ha@KornVitus.de
die Kosten für den beabsichtigten Einbau
eines neuen Schwimmbeckens eines anderen
Herstellers. Mit Erfolg?
Die Entscheidung
Ja! Der Rücktritt erfolgte zu Recht. Und
auch der Schadensersatzanspruch greift
durch. Das OLG Stuttgart geht zunächst
zutreffend davon aus, dass die Parteien einen
Werkvertrag (und keinen Kaufvertrag)
geschlossen haben, da es sich vorliegend
um die Errichtung eines Bauwerks handelt.
Sodann setzt sich das OLG Stuttgart mit
der Frage auseinander, ob eine weitergehende
Nacherfüllung noch zumutbar war.
Diesbezüglich zieht das OLG Stuttgart §
440 S. 2 BGB heran, welcher eigentlich
für das Kaufrecht gilt, und führt aus, dass
auch bei einem Werkvertrag grundsätzlich
davon ausgegangen werden kann, dass
zwei gescheiterte Nachbesserungsversuche
weitere Fristsetzungen entbehrlich und
eine Nacherfüllung durch den Auftragnehmer
unzumutbar machen.
Das Fazit
Zutreffend kommt das OLG Stuttgart zu
einer jedenfalls analogen Anwendung von
§ 440 S.2 BGB auch für das Werkvertragsrecht.
Im Ergebnis bedeutete dies, dass
auch im Werkvertragsrecht zwei gescheiterte
Nachbesserungsversuche grundsätzlich
als Fehlschlag gewertet werden
müssen und eine weitere Nachbesserung
nicht als zumutbar anzusehen ist.
Nachbesserungsarbeiten sind für den Auftragnehmer
stets unbefriedigend, da diese
nicht entlohnt werden. Gleichwohl sollte
er größtmögliche Sorgfalt im Hinblick auf
Nachbesserungsarbeiten walten lassen. Im
vorliegenden Fall hätte der Auftragnehmer
dafür sorgen müssen, dass von Anfang an
die Ursachen der Blasenbildung ermittelt
und dauerhaft abgestellt werden. Dies
spart letztendlich Zeit und Geld.
Der Flughafen Mönchengladbach beschäftigt sich intensiv mit zukunftsfähigen und nachhaltigen
Antrieben und Konzepten in der Luftfahrt. Mitte November drehte erstmals ein Elektroflugzeug am
MGL seine Platzrunden.
Forschungsprojekte zu elektrischen Flugtaxis
und alternativen Antriebstechnologien
in der Luftfahrt, eine ideale luft- und
bodenseitige Infrastruktur, Potenzialflächen
für ein innovatives Luftfahrtcluster,
ein vom Land NRW gefördertes Batterieladegerät
und grüner Strom aus eigener
Photovoltaikanlage, Know-how und
Kooperationspartner aus Politik, Wissenschaft
und Luftfahrtbranche: Als Reallabor
für CO 2
-neutrales Fliegen liefert der MGL
Antworten auf die drängende Frage nach
nachhaltiger Mobilität.
Startpunkt: SkyCab
Bereits seit 2019 forscht der Flughafen
Mönchengladbach im Rahmen des
vom BMVI geförderten Projekts SkyCab
unter der Leitung der FH Aachen zu den
Chancen und notwendigen Innovationen
für Lufttaxis in der Region Euregio Rhein
Maas. Der Nutzen solcher wendigen elektrischen
Fluggeräte steht außer Frage. Sie
bringen Menschen klimaneutral zum Geschäftstermin,
liefern lebensnotwendige
Medikamente oder evakuieren Menschen
aus schwer zugänglichen Gebieten.
Jetzt haben die FH Aachen und der MGL
ihre Zusammenarbeit beim Themenfeld
elektrisches Fliegen verstärkt und den
ersten Testflug mit einem manntragenden
Elektroflugzeug von Aachen nach Mönchengladbach
erfolgreich realisiert. Die
Die MGL-Geschäftsführer Andreas Ungar (l.) und Dr. Ulrich Schückhaus (r.) sowie SkyCab-Projektleiter und
Pilot David Osten freuen sich über die gelungene Premiere des ersten Elektroflugs am Flughafen Mönchengladbach
– Foto: MGL/Carlos Albuquerque
Strecke eignet sich aufgrund von Distanz
und Batterie-Reichweite gut und liefert
in einem dichten Ballungsraum zudem
aussagekräftige Ergebnisse für spätere
Einsatzgebiete elektrischer Fluggeräte wie
SkyCab. Unterstützt wird das Vorhaben
vom Land NRW, das das eingesetzte Elektroflugzeug
der Westflug Flight Training
GmbH & Co. KG (Velis Electro des slowenischen
Herstellers Pipistrel) fördert. Velis
Electro ist das erste Elektroflugzeug der
Welt mit einer Zulassung von der Europäischen
Agentur für Flugsicherheit (EASA).
Die zweisitzige Maschine entspricht mit
zehneinhalb Metern Spannweite der
Dimension des künftigen SkyCabs.
Infrastruktur:
elektrisch aufgerüstet
Elektrische Mobilität braucht die entsprechende
Ladeinfrastruktur. Daher hat die
Bezirksregierung auch ein Batterieladegerät
gefördert, das Anfang November am
Flughafen Mönchengladbach installiert
wurde. Ziel ist es, NRW zu einem Hub für
grüne Mobilität und elektrisches Fliegen
auszubauen. Der Flughafen Mönchengladbach
geht hier als Teil des landesweiten
Ladenetzes mit großen Schritten voran
und speist das Elektroladegerät mit eigenem
grünem Photovoltaik-Strom.
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42 43
Können Nachträge noch nach der Schlussrechnung
geltend gemacht werden?
Der Bundesgerichtshof hatte 1988 entschieden, dass ein Auftragnehmer jederzeit Forderungen
„nachschieben“ kann, soweit diese noch nicht verjährt sind. Das OLG Rostock hingegen hat
2021 entschieden, dass sich der Auftraggeber darauf verlassen darf, dass eine Schlussrechnung
abschließend ist.
Hintergrundbild: Adobe Stock
Autor: Dirk Nießner, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
BWS legal – Dr. Backes + Partner Rechtsanwälte mbB, niessner@bws-legal.de
Neue 24-Stunden-Niederlassung
in Krefeld
Der Umbau ist geschafft: Mitte Oktober wurde der Standort in Krefeld nach dem Konzept „Würth24“
neueröffnet. Dort heißt es nun alle Tage außer sonntags: Materialnachschub rund um die Uhr!
Außerhalb der regulären Öffnungszeiten erfolgt der Zugang über die Würth App. Bezahlt wird per
Scan und Abrechnung über das Kundenkonto.
Die Adolf Würth GmbH & Co. KG baut
ihr Netz der 24-Stunden-Niederlassungen
kontinuierlich aus. Handwerker und
Gewerbetreibende können nun auch in
Krefeld in der Straße Im Dießemer Bruch
181 von Montag bis Samstag durchgehend
ihren Sofortbedarf decken. Außerhalb
der gewohnten Öffnungszeiten erhält
der Kunde Zugang zur Niederlassung via
QR-Code über die Würth App. Dank innovativster
Technik erfolgt die Waren- und
Auftragserfassung elektronisch. Während
den regulären Öffnungszeiten (Montag
bis Donnerstag von 7:00 bis 17:00 Uhr,
Freitag von 7:00 bis 16:00 Uhr) ist die
Würth24 Niederlassung mit erfahrenen
Mitarbeitern besetzt, die für eine kompetente
Beratung zur Verfügung stehen.
Mit der 24-Stunden-Niederlassung möchte
Würth sich noch mehr an den Bedürfnissen
der Kunden ausrichten und ihnen die
Arbeit einfacher machen. Dazu gehören
das Angebot von qualitativ hochwertigen
Produkten, bestem Service sowie regionaler
Nähe – exklusiv für Handwerker und
Gewerbetreibende.
Auf einer Verkaufsfläche von 690 Quadratmetern
wird den Handwerkern ein
Sortimentsausschnitt von über 5.000
Würth Produkten präsentiert: von sehr
hochwertigen Handwerkzeugen und
Maschinen über Befestigungsmaterial und
Pflegemittel bis hin zur Arbeitskleidung.
Der Online-Shop, die Würth App, das
E-Procurement sowie Scanner-gestützte
Bestellsysteme bieten den Kunden neben
dem direkten Kontakt zu den Würth
Außendienstmitarbeitern weitere Bestellmöglichkeiten.
Gerade bei umfangreichen Bauvorhaben
kommt es immer zu Nachträgen, über die
nicht zuletzt in vielen Fällen dann auch
Streit entsteht. Ein solcher Fall musste
im Jahr 2021 vom Oberlandesgericht
Rostock und sodann mit Beschluss vom
01.06.2022 vom Bundesgerichtshof entschieden
werden.
In dem seinerzeit entschiedenen Fall stellte
der Auftragnehmer im Jahr 2013 eine
Schlussrechnung über einen Betrag in
Höhe von rund 140.000 Euro, die vom
Auftraggeber vorbehaltlos bezahlt wurde.
Im Jahr 2018 klagte der Auftragnehmer
aus einer streitigen Nachtragsforderung
einen weiteren Betrag in Höhe von 20.000
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Euro ein. Das Oberlandesgericht Rostock
hat entschieden, dass sich der Auftraggeber
darauf verlassen darf, dass die Schlussrechnungsforderung
abschließend ist. Vor
diesem Hintergrund war dem Auftragnehmer
in dem konkreten Fall verwehrt, sich
auf eine weitere Forderungen zu stützen.
Letztlich musste der Streit aber nicht auf
dieser Basis entschieden werden, da die
geltend gemachte Nachtragsforderung
ohnehin nach dem Baurecht vor dem
01.01.2018 bereits verjährt gewesen war.
Es ist darauf hinzuweisen, dass sich das
Oberlandesgericht in seiner Entscheidung
gegen die eigentliche Rechtsprechung des
Bundesgerichtshofs gestellt hat. Der Bundesgerichtshof
hatte in seiner Grundsatzentscheidung
aus dem Jahr 1988 entschieden,
dass der Auftragnehmer jederzeit
Forderungen „nachschieben“ kann,
soweit diese noch nicht verjährt sind. Der
Bundesgerichtshof hat sich allerdings nicht
abschließend dazu positioniert, inwieweit
er an seiner Rechtsprechung festhält oder
die Rechtsprechung des Oberlandesgerichts
Rostock bestätigen wird.
Jeder Auftragnehmer sollte sich allerdings
darüber bewusst sein, dass eine entsprechende
obergerichtliche Entscheidung in
der Welt ist, auf die sich der Auftraggeber
in einem etwaigen Verfahren berufen
können wird. Um insoweit kein böses
Erwachen zu erlangen, sollte der Auftragnehmer
bei der Schlussrechnungslegung
darauf achten, sämtliche Forderungen zu
berücksichtigen, um gerade nicht in die
Not zu geraten, eine Forderung noch nach
Schlussrechnungslegung und -zahlung
durch den Auftraggeber nachschieben
zu müssen.
Neueröffnung in Nettetal
Am 19. Januar feiert die Würth Niederlassung an der Poststraße 66
in Nettetal große Neueröffnung. Sehr gut erreichbar durch ihre Lage
nahe der A61 und unmittelbar vor der Grenze ist dieser Standort
ideal für mobile Handwerker mit Aufträgen in den Niederlanden. Am
Eröffnungstag können sich alle Kunden zusätzlich zum breitgefächerten
Würth Sortiment über einen Food-Truck und heißen Kaffee freuen.
Bis in den Februar hinein gibt es hier außerdem die verschiedensten
Eröffnungsknaller, von der Frühstücksbox für unterwegs über attraktive
Sonderangebote bis hin zur Zollstock-Tausch-Aktion.
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Erleichterungen für Photovoltaikanlagen
im Jahressteuergesetz 2023
Autor: Markus Coletti, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater,
Partner bei Kniebaum Bocks und Partner,
m.coletti@kb-mg.de
Bisherige umsatzsteuerliche
Regelung
und Partner mbB
Der Erwerb einer Photovoltaikanlage ist
nicht zuletzt durch die steigende Inflation
und Lieferengpässe kostspielig. Privatpersonen
konnten die anfallende Umsatzsteuer
von 19 Prozent nur dann vom Finanzamt
als Vorsteuer zurückfordern, wenn
sie auf die Anwendung der Kleinunternehmerregelung
verzichtet haben (die sogenannte
Option zur Regelbesteuerung).
An diesen Verzicht ist man mindestens
fünf Jahre gebunden. In diesem Zeitraum
muss die Umsatzsteuer auf den erzeugten
Strom – wie bei einem Unternehmer – in
Umsatzsteuervoranmeldungen und -jahreserklärungen
gemeldet und abgeführt
werden. Dies gilt unabhängig von der zwischenzeitlich
geschaffenen Möglichkeit,
dem Finanzamt für die ertragssteuerliche
Betrachtung die sogenannte Liebhaberei
zu erklären; dann entfielen nur ertragssteuerliche
Pflichten, insbesondere die
Erstellung einer jährlichen Einnahmenüberschussrechnung
im Rahmen der privaten
Einkommensteuererklärung.
0-Prozent-Steuersatz ab dem
1. Januar 2023
Mit der Einführung eines 0-Prozent-
Steuersatzes plant der Gesetzgeber ein
Novum. Bislang waren umsatzsteuerliche
Leistungen entweder steuerpflichtig (dann
zum Regelsteuersatz von 19 Prozent beziehungsweise
zum ermäßigten Satz von
7 Prozent) oder steuerfrei. Nachteil von
steuerfreien Leistungen ist häufig, dass
die damit zusammenhängende, in den
Eingangsleistungen enthaltene Umsatzsteuer
nicht als Vorsteuer geltend gemacht
werden kann. Dies gilt beispielsweise
für im Zusammenhang mit zu privaten
Wohnzwecken dienenden Bauleistungen,
da die spätere Vermietung zu Wohnzwecken
stets steuerfrei ist. Durch die
Einführung eines 0-Prozent-Steuersatzes
Dipl.-Kfm. Dirk Kniebaum 1
Steuerberater
Wirtschaftsprüfer
Dipl.-Kfm. Hans-Joachim Vetten 2
Steuerberater
Dipl.-Betrw. Rudi Meinor
Steuerberater
Wirtschaftsprüfer
soll dieser Nachteil umgangen werden:
Die Leistungen sind nicht steuerfrei, es gilt
ein Steuersatz von 0 Prozent. Hersteller
beziehungsweise Anbieter haben so keine
Einschränkungen beim Vorsteuerabzug.
Private Betreiber sind folglich beim Erwerb
nicht mehr mit Umsatzsteuer belastet und
können für die spätere Stromerzeugung
dann ohne Nachteile die Kleinunternehmerregelung
nutzen.
Was wird begünstigt?
Nach dem Entwurf des Gesetzes sollen alle
Lieferungen von Solarmodulen, einschließlich
der für den Betrieb notwendigen
Komponenten, sowie Installationsleistungen
„unmittelbar an den Betreiber“ einer
Photovoltaikanlage dem neuen 0-Prozent-
Steuersatz unterliegen. Ebenso sind Speicher
begünstigt, die den erzeugten Strom
speichern. Voraussetzung ist, dass die
Photovoltaikanlage auf (oder in die Nähe)
von Privatwohnungen, Wohnungen sowie
öffentlichen und anderen Gebäuden, die
für dem Gemeinwohl dienende Tätigkeiten
genutzt werden, aufgebaut wird.
Um intensive Prüfungen seitens des leistenden
Betriebes vermeiden zu können,
gilt dieses Kriterium stets erfüllt bei allen
Anlagen mit einer Nennleistung von
maximal 30 Kilowatt („Peak“) nach dem
Marktstammdatenregister.
Dipl.-Wi.Jur. (FH) Markus Coletti 3
Steuerberater Im Umkehrschluss sind alle anderen Leistungen
Steuerberater
Wirtschaftsprüfer
nicht begünstigt und unterliegen
Wirtschaftsprüfer
Ulf-Erik Belcke 4
dem Regelsteuersatz von 19 Prozent. Dies
Rechtsanwalt
Steuerberater
Rechtsanwalt gilt beispielsweise für Vorarbeiten am
Dach (Versetzen von Fenstern), die durch
den Betreiber anderweitig beauftragt beziehungsweise
durchgeführt werden. Der
Wurden in 2022 bereits Anzahlungen mit
neue Steuersatz gilt nur für Leistungen,
19 Prozent Umsatzsteuer geleistet, sind
die direkt an den Betreiber der Anlage
diese bei einer Schlussrechnung in 2023
erbracht werden. Leistungen auf Vorstufen,
zu korrigieren. Der 0-Prozent-Steuersatz
wie der Einkauf von Modulen oder anderen
gilt dann für die gesamte Leistung, unabhängig
davon, ob und in welcher Höhe
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3 Fachberater für Internationales Steuerrecht
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4 Fachberater für das Gesundheitswesen (DStV e.V.)
Mail: kanzlei@kb-mg.de . www.kb-mg.de
unverändert dem Regelsteuersatz, ebenso
Anzahlungen mit Steuer geleistet wurden.
Arbeiten von Subunternehmern.
Die aus den Anzahlungen zu viel gezahlte
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Betreiber von privaten Photovoltaikanlagen müssen eine Vielzahl
steuerlicher Regelungen beachten. Diese Anforderungen – wie
beispielsweise die Abgabe regelmäßiger Steuererklärungen –
schreckte dabei viele Interessenten für solche Anlagen ab. Jetzt
plant der Gesetzgeber im Jahressteuergesetz 2023 eine umfassende
Befreiung für die Umsatzsteuer durch die Einführung eines
0-Prozent-Steuersatzes. Was bedeutet dies für die Betreiber und
für die Betriebe, die in diesem Bereich Leistungen anbieten?
Der Kauf und die Installation der Anlage
kann theoretisch auch von ausländischen
Unternehmern erfolgen, da der 0-Prozent-
Steuersatz auch für innergemeinschaftliche
Erwerbe und Einfuhren gilt. Private
Betreiber werden hier aber vor das Problem
gestellt, dass sie eine Umsatzsteueridentifikationsnummer
benötigen. Diese
erhält aber nur ein Regelunternehmer, also
kein Kleinunternehmer. Ohne Umsatzsteueridentifikationsnummer
muss der
ausländische Unternehmer die ausländische
Umsatzsteuer in Rechnung stellen,
die im Regelfall sogar über dem deutschen
Umsatzsteuersatz liegend dürfte. Insofern
dürfte dies für private Betreiber ein nicht
unerhebliches Hindernis für die Bestellung
im Ausland, beispielsweise in den grenznahen
Niederlanden, sein.
Anwendung ab dem 1. Januar
2023 und Übergangsfragen
Die Regelung soll ab dem 1. Januar 2023
gelten. Entscheidend für den Zeitpunkt
der Lieferung, an dem die Steuer entsteht
und somit der Steuersatz festgelegt wird,
ist das sogenannte Leistungsdatum. Liegt
ein Vertrag über die Herstellung einer betriebsfertigen
Photovoltaikanlage vor, entsteht
die Steuer erst mit Abnahme, sprich
bei Funktionsfähigkeit und Anschluss ans
Stromnetz. Es ist also nicht entscheidend,
wann die Anlage bestellt wurde oder das
Material angeliefert wurde. In der Praxis
werden viele Auftraggeber eine Abnahme
in 2022 nicht mehr wünschen, da dann
auf die gesamte Leistung der Steuersatz
von 19 Prozent anzuwenden ist. Handwerksbetriebe
werden in der Regel auf
eine Abnahme drängen, wenn alles fertig
angeschlossen wurde, da die Gewährleistungsfrist
auch erst mit Abnahme beginnt
zu laufen. Hier sind zum Jahresende entsprechende
Diskussion zu erwarten.
Bestellt der Kunde nicht die gesamte,
betriebsbereite Anlage (Werklieferung),
sondern beauftragt nur einzelne Teile,
ist für die Festlegung des Steuersatzes
entscheidend, wann diese Teilleistungen
erbracht werden. Die reine Lieferung von
Solarmodulen an den Betreiber ohne
Montage ist bereits mit Anlieferung
erfolgt. Eine reine Installationsleistung
ist mit erbrachter Arbeit erfolgt.
Umsatzsteuer kann beim Finanzamt durch
den Unternehmer zurückgefordert werden.
Der Vorteil des Steuersatzes ist stets
an den Kunden weiterzugeben, auch bei
Bruttopreisvereinbarungen.
Nutzung von Photovoltaikanlagen
in Unternehmen
Erwerben Unternehmer, beispielsweise Betriebe
als Einzelunternehmer, eine Anlage,
wird der Vereinfachungseffekt durch die
Kleinunternehmerregelung nicht eintreten,
da für die Umsatzsteuer alle Tätigkeiten
eines Unternehmers zusammen betrachtet
werden und die Grenzen für die Kleinunternehmerregelung
(Umsatz maximal
22.000 Euro pro Jahr) damit überschritten
sein dürften. Der Unternehmer muss den
erzeugten Strom dann der Umsatzsteuer
unterwerfen und entsprechend anmelden
sowie die Steuer abführen. Hier besteht
unter Umständen Optimierungsbedarf,
die Photovoltaikanlagen beispielsweise
im Rahmen einer eigenständigen Gesellschaft,
zum Beispiel einer GbR mit dem
Ehegatten, zu erwerben und zu betreiben.
Diese kann dann als eigenständiges Unternehmen
die Vorzüge der Kleinunternehmerregelung
nutzen.
Wie Betriebsinhaber
für längere Ausfälle vorsorgen
Solange man als Chefin oder Chef jeden Tag nach dem Rechten sehen kann, läuft der Betrieb.
Aber was, wenn man plötzlich krank wird, ausfällt oder sogar stirbt? Mit der richtigen Vorsorge
und einem Notfallplan sind besonders inhabergeführte Betriebe für solche Fälle gewappnet.
Steuern sparen:
Risikolebensversicherung über Kreuz abschließen
Mit einer Risikolebensversicherung können Familienangehörige und Lebenspartner für den Todesfall
finanziell umfassend und zugleich preiswert abgesichert werden. Was jedoch den meisten erst bei
der Auszahlung bewusst wird: Die Versicherungssumme fällt unter die Erbschaftssteuer.
Das sollte in den Notfallordner:
• alle notwendigen Vollmachten
• Pins und Passwörter für Geschäftsund
Privatkonten
• der Tresorschlüssel
• alle laufenden Verträge (Miet-, Pacht-
Kredit- und Arbeitsverträge)
• Bilanzen und Vermögensaufstellungen
der letzten drei Jahre
• wichtige Versicherungspolicen
• Handelsregister- und Grundbuchauszüge
• genaue Aufgabenverteilung im Betrieb
• strategische Vorgaben, Konzepte und
vereinbarte Ziele von Mitarbeitern
• Hintergrundinformationen zu Kunden
und Lieferanten
Wer einen Betrieb leitet, sollte sich der
Verantwortung bewusst sein, die sie oder
er auch im Falle von Krankheit und Unfall
gegenüber dem Unternehmen und den
Arbeitnehmenden hat. Dazu gehört, dass
die Chefin oder der Chef eine vertrauenswürdige
und fachlich geeignete Person als
Stellvertretung bestimmt und für den Fall
der eigenen Krankmeldung mit entsprechenden
Vertretungsvollmachten ausstattet.
In einem Notfallplan wird schriftlich
festgehalten, wer welche Aufgaben übernehmen
soll. So ein Notfallplan gibt den
Mitarbeitenden Sicherheit und sollte mit
ihnen besprochen werden, gerade wenn
es um die Fragen der Zuständigkeit geht.
Außerdem ist es wichtig, dass er immer
aktuell bleibt, etwa bei Personalwechsel.
Ein Notfallplan, der veraltet in einer
Schublade vergessen wird, hilft im Ernstfall
wenig. Während ein Notfallplan im Vorfeld
allen Beteiligten bekannt sein sollte, ist
ein Notfallordner sensibler. Er enthält alle
wichtigen Unterlagen, die für den Betriebsablauf
und die Rechtsgeschäfte nötig
sind. So kann sich die stellvertretende
Person schnell einen Überblick verschaffen
und verliert keine wertvolle Zeit, wenn
die Chefin oder der Chef ausfällt. Weil
darin aber alle Informationen über den
Betrieb gesammelt sind, braucht dieser
Ordner einen sicheren Aufbewahrungsort,
der nur engen Familienmitgliedern und
dem Stellvertreter oder der Stellvertreterin
bekannt ist.
Vertrauen ist entscheidend
Die Notfall-Vertretung im Betrieb sollte
möglichst kein Angehöriger übernehmen.
„Im Falle einer schweren Krankheit und
besonders im Todesfall ist die Unternehmer-Familie
mit vielen herausfordernden
Aufgaben beschäftigt“, zeigt Regionaldirektorin
Andrea Peters von der IKK classic
auf. „Es ist zu bedenken, ob ein Außenstehender
die Abläufe im Geschäft nicht
besser führen könnte.“ Geeignet wäre
dafür beispielsweise eine Person aus der
Mitarbeiterschaft, die das Vertrauen ihres
Arbeitgebers genießt und als Interims-
Manager befähigt wird.
Um für Rechtssicherheit in so einem Fall zu
sorgen, kann ein Gang zum Notariat nötig
sein. Hier können Unternehmerinnen und
Unternehmer beispielsweise eine Generalvollmacht
beglaubigen lassen. Gerade weil
Handwerksbetriebe oft Familienbetriebe
sind, gehört auch die Frage nach der Nachfolge
und der Rolle der Kinder frühzeitig
geregelt.
„Zu guter Letzt sollte man sich auch Gedanken
darüber machen, wie ein längerer
Ausfall vom Betriebsinhaber an Kunden,
Lieferanten und Mitarbeiter kommuniziert
werden soll, um allzu große Verunsicherungen
zu vermeiden“, rät Andrea Peters
von der IKK classic abschließend.
u Was genau gehört in einen Notfallplan
und Notfallordner? Mehr Infos zum Thema
gibt’s im IKK-Onlinemagazin:
ikk-classic.de/krank-als-chef
Regionaldirektorin Andrea Peters ist
unter Tel. 0241 4776-471001 und
andrea.peters@ikk-classic.de erreichbar.
Mit einer Risikolebensversicherung kann
bei einer langen Laufzeit bereits für
geringe Beiträge eine hohe Todesfallsumme
vereinbart werden. Einziges Problem:
„Wenn es zur Auszahlung kommt, möchte
auch das Finanzamt seinen Anteil haben“,
erläutert Jan Haug, Produktentwickler bei
SIGNAL IDUNA. Gerade unverheiratete
Paare seien betroffen, denn für sie beträgt
der Steuerfreibetrag lediglich 20.000
Euro. Ehepartner haben hingegen einen
Freibetrag von 500.000 Euro, Kinder von
400.000 Euro. Mit einer besonderen Vertragskonstellation
können sich die Partner
vor der Erbschaftsteuer schützen.
Üblicherweise versichert der Versicherungsnehmer
sein eigenes Leben, bezahlt
die Beiträge dafür selbst und trägt seinen
Partner als Begünstigten ein. Bei dieser
verbreiteten Variante wird jedoch bei der
Auszahlung Erbschaftssteuer fällig. Um
Foto: Adobe Stock
dies zu vermeiden, sollte nicht das eigene
Leben, sondern jeweils das des Partners
versichert werden.
Bei der sogenannten Risikolebensversicherung
über Kreuz schließt jeder der beiden
Partner eine eigene Versicherung ab.
Dabei ist er beziehungsweise sie gleichzeitig
Beitragszahler, Versicherungsnehmer
und Bezugsberechtigter. Als versicherte
Person wird der jeweils andere Partner
eingetragen. Mit dieser Lösung wird die
Versicherungssumme nicht mehr als Erbe
behandelt – sie gilt als Vertragsleistung
und ist somit steuerfrei.
Gerade bei größerem Vermögen ist
diese Form der Risikolebensversicherung
interessant, da die Freibeträge dann oft
nicht ausreichen, um alle Vermögenswerte
abgabenfrei zu übertragen. Mit der Absicherung
über Kreuz lässt sich zudem die
Erbverteilung unabhängig vom Testament
steuern. Da die Versicherungsleistung
nicht als Erbschaft gilt, entfallen auch
eventuelle Pflichtanteile anderer Erben für
diesen Betrag.
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wünscht Ihnen und Ihren Lieben ein frohes Fest
und einen guten Start ins neue Jahr!
Bei unseren Geschäftspartnern bedanken wir uns
herzlich für die erfolgreiche Zusammenarbeit in
den vergangenen zwölf Monaten.
Der Glücksmoment wurde von Isabella Raupold fotografiert.
Genuss am Hier und Jetzt ist ein Leitmotiv der MonRo Ranch
Mönchengladbach. Ehrenamtliches Engagement verhilft den
Tieren jeden Tag zu sicherer Obhut und am Wochenende auch
Besuchern zur Teilhabe an der Lebensfreude. Diese gute Sache
möchten wir mit einer Spende unterstützen und dafür auf
Weihnachtsgeschenke verzichten.
Mit besten Grüßen Ihre
Julia Kreuteler, Redaktion
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Rückfahrkamera
Dach in Schwarz
UNSER LEASINGANGEBOT FÜR PRIVAT- UND GEWERBEKUNDEN
für den Opel Crossland 1,2 l Elegance Schaltgetriebe
MONATSRATE 1 196,- €
(zzgl. MwSt.)
RALF FRITZSCHE
Telefon: +49 2161 69499-30
E-Mail: r.fritzsche@herbrand-jansen.de
¹ Kilometerleasing-Angebot: Leasingsonderzahlung: 0,– €, Gesamtbetrag: 23.386,55 €, Anschaffungspreis: 23.386,55 €, Laufzeit: 48 Monate, effektiver Jahreszins: 0,937 %, Sollzinssatz p. a.,
gebunden 0,937 %, Laufleistung: 20.000 km/Jahr. Überführungskosten 617,65 € und Zulassungskosten 125,24 € sind separat an Herbrand-Jansen GmbH zu entrichten. Ein Angebot (Bonität
vorausgesetzt) der Opel Bank S.A. Niederlassung Deutschland, Mainzer Straße 190, 65428 Rüsselsheim, für die Herbrand-Jansen GmbH als ungebundener Vermittler tätig ist. Alle Preise
verstehen sich zzgl. MwSt. Angebot freibleibend und nur gültig bei Vertragseingang beim Leasinggeber bis 31.12.2022. Das Angebot gilt für Privat- und Gewerbekunden.
Kraftstoffverbrauch gewichtet, kombiniert: 5,8 l/100 km; CO 2
-Emissionen gewichtet, kombiniert: 132 g/km (gemäß VO (EG) Nr. 715/2007, VO
(EU) Nr. 2017/1153 und VO (EU) Nr. 2017/1151).*
* Die Werte wurden nach dem realitätsnäheren Prüfverfahren WLTP (Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure) ermittelt, das das Prüfverfahren unter Bezugnahme auf den
NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) ersetzt.
52www.opel-herbrand-moenchengladbach.de
Herbrand-Jansen GmbH
Standort: Mönchengladbach
Krefelder Straße 365
41066 Mönchengladbach
Herbrand-Jansen GmbH
Standort: Neuss
Hammer-Landstraße 41-43
41460 Neuss