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prima! Magazin Ausgabe Jänner 2023

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JÄNNER <strong>2023</strong><br />

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Die Überfliegerin<br />

von Punitz<br />

Der Traumberuf zur Linienpilotin<br />

startet in Punitz<br />

<strong>2023</strong>: Kurzanleitung<br />

zum Glücklichsein<br />

Hilfreiche Tipps, um gut auf sich selbst zu achten


Ein guter Start<br />

ins neue Jahr.<br />

Einen Ausflug zum Maluhof nach Bad Waltersdorf, Auszeit in der Salzgrotte in Wolfau, eine Jause vom<br />

Imbiss Tallian und die Vorfreude auf den Weinfrühling im Südburgenland. So toll wird <strong>2023</strong>!<br />

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Maluhof Hofladen • Festschenke • Erlebnisgarten | 8271 Bad Waltersdorf | www.maluhof.at<br />

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Der Traumberuf zur<br />

Linienpilotin startet in Punitz<br />

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APRIL 2019<br />

4<br />

JÄNNER <strong>2023</strong> www.<strong>prima</strong>-magazin.at<br />

5


INHALTSVERZEICHNIS<br />

EDITORIAL<br />

24<br />

6<br />

Foto © LEXI<br />

32<br />

<strong>2023</strong><br />

Ein kleines bisschen Melancholie,<br />

gemischt mit Neugierde und Vorfreude<br />

auf das Kommende – so kannte ich den<br />

Jahreswechsel immer. Oder besser<br />

gesagt bis 2019/2020. Seither wird das<br />

alte Jahr bildlich mit einem Tritt in den<br />

Hintern verabschiedet und das neue mit<br />

einem tiefen Seufzer zur Kenntnis<br />

genommen. Was zermürbt, sind die<br />

unberechenbaren Einflussfaktoren, die<br />

über unser Leben entscheiden. Darüber,<br />

ob es morgen noch den Arbeitsplatz gibt,<br />

ob das Auto verkauft werden muss oder<br />

Energie überhaupt noch leistbar ist.<br />

Gerade ist ein zweites Buch über das<br />

„Anschlussdenkmal“ in Oberschützen<br />

erschienen. Jemand sagte zu mir, dass<br />

man die Vergangenheit doch endlich<br />

ruhen lassen soll. Genau das darf eben<br />

nicht passieren. 2022 ist das Jahr, in dem<br />

Europa wieder zum Kriegsgebiet wurde.<br />

Wo Tabuisierung geschieht, wird die<br />

Basis für Fehlinformation gelegt, werden<br />

Verbrechen verschleiert und Gefahren<br />

ignoriert.<br />

Heute sehe ich Bilder aus der Ukraine<br />

von Menschen, die in Zuständen leben,<br />

die unfassbar sind. Mir ist nicht klar, wie<br />

sie in dieser Verwüstung überleben<br />

können. Es ist das blanke Elend.<br />

Ich weiß nicht, wie das Jahr <strong>2023</strong> wird.<br />

Welche Entscheidungen von außen auf<br />

die Art, wie ich leben darf, einwirken. Ob<br />

die eine oder andere Selbstverständlichkeit<br />

zum Luxusartikel wird, ich Liebgewonnenes<br />

aufgeben muss.<br />

Aber ich stelle weniger Forderungen an<br />

<strong>2023</strong>. Mein inneres Stoßgebet hat sich<br />

geändert. Auf das Wesentliche: „Ich lebe.<br />

Ich atme in einem freien Land. Das allein<br />

ist großartig.“<br />

Nicole Mühl<br />

www.<strong>prima</strong>-magazin.at<br />

Reportage<br />

6 – Die Überfliegerin von Punitz<br />

Traumberuf Linienpilotin<br />

14 – Moderner Schulcampus mit alten<br />

Wurzeln<br />

Generalsanierung und Zubau der<br />

Volksschule Bad Tatzmannsdorf<br />

24 – Das etwas andere Autohaus<br />

DK-Motors baut neue Halle in Unterwart<br />

28 – Viele Wege führen nach<br />

Rohrbach<br />

Erkundung der oststeirischen Gemeinde<br />

32 – Vom Bauleiter zum<br />

Tofu-Produzenten<br />

Tofu aus Rotenturm hat neuen Eigentümer<br />

Interview<br />

10 – „Gut führen, heißt<br />

kommunizieren“<br />

Vom Chef zum Leader<br />

28<br />

12 – <strong>2023</strong>: Kurzanleitung zum Glücklichsein<br />

Hilfreiche Tipps, um gut auf sich zu achten<br />

Bericht<br />

18 – Der regionale Online-Marktplatz<br />

Online-Plattform soll regionale Betriebe<br />

sichtbar machen<br />

26 – Zweites Buch über das<br />

„Anschlussdenkmal“<br />

Neues Buch behandelt die künstlerische<br />

Auseinandersetzung mit dem Bauwerk<br />

27 – Das OHO als Bühne für<br />

Schrägdenker<br />

In den kommenden beiden Jahren<br />

beschäftigt sich das Kunst- und Kulturhaus<br />

mit Zukunftsvisionen<br />

IMPRESSUM: <strong>prima</strong>! <strong>Magazin</strong>, Herausgeberin: Nicole Mühl MA • 0664-4609220, redaktion@<strong>prima</strong>-magazin.at, www.<strong>prima</strong>-magazin.at,<br />

Verwaltung, Anzeigenberatung: Tina Trobits • 0676-4114531, verwaltung@<strong>prima</strong>-magazin.at; Anzeigenberatung: Rebeka Troha •<br />

0664-9198969, anzeigen@<strong>prima</strong>-magazin.at; Christina Stefanits • 0664-9208637, werbung@<strong>prima</strong>-magazin.at; Redaktionsleitung:<br />

Nicole Mühl; Redaktion: Eva Maria Kamper BA MSc, Dr. Olga Seus, Jessica Geyer, Peter Sitar; Kommentar: Feri Tschank; Rubriken:<br />

„Rede& Antwort“: Walter Reiss; „So geht vegan“: Karin Weingrill MA; Titelfoto: LEXI • Verlags- und Herstellungsort: 7400 Oberwart •<br />

Büro: Röntgengasse 28 Top 1, 7400 Oberwart • Offenlegung §25 Mediengesetz unter www.<strong>prima</strong>magazin.at<br />

• Druck: Styria GmbH & Co KG • Nachdrucke nur mit schriftl. Genehmigung des Verlages.<br />

Für Manuskripte und Fotos von Dritten übernehmen wir keine Haftung und Garantie für ihr Erscheinen.<br />

201920010<br />

Bezahlte Artikel sind oben und unten mit einer Linie begrenzt und unten mit der Bezeichnung „Werbung“<br />

gekennzeichnet. Für den Inhalt dieser Artikel zeichnet der Auftraggeber verantwortlich. Druck- und<br />

Satzfehler vorbehalten. Fotos werden teilweise von www.shutterstock.com verwendet. Die Kennzeichnung<br />

ist neben dem Foto platziert.<br />

JÄNNER <strong>2023</strong> 5


REPORTAGE<br />

Die Überfliegerin<br />

von Punitz<br />

Mit 19 Jahren weiß Marie Walter aus Mischendorf sehr genau, was sie will: fliegen.<br />

Und dieser Traum ist möglich. Auch beziehungsweise gerade im Südburgenland.<br />

Marie Walter macht derzeit die Ausbildung zur Privatpilotin in der Punitz Flugbetrieb GmbH.<br />

Dabei hält sie sich immer ihren Traum vor Augen: Linienpilotin zu werden.<br />

Hoch hinaus geht es von Punitz in die Welt.<br />

Jessica Geyer<br />

Marie Walter mit ihrem<br />

Fluglehrer Reinhard<br />

Kremsner. Er ist Inhaber<br />

und Mitbegründer der<br />

Flugschule Punitz.<br />

Marie will wie er<br />

Linienflugzeuge fliegen.<br />

Fotos © LEXI<br />

„Ich habe bereits eine Ablebensversicherung<br />

abgeschlossen“, erzählt Marie<br />

Walter, blickt aus dem Fenster und zieht<br />

die Mundwinkel zu einem Lächeln nach<br />

oben. Draußen zieht der Nebel vorbei,<br />

außerdem nieselt es, wie man an der<br />

Fensterscheibe erkennen kann. Kein<br />

Flugwetter also. Und trotzdem ist der<br />

heutige Schauplatz ein Flugplatz.<br />

Genauer gesagt, der in Punitz.<br />

„Weißt du, fliegen ist einfach ein Traum,<br />

der für mich Wirklichkeit wird“,<br />

schwärmt Marie Walter. Schon als Kind<br />

war für sie das Beste am Urlaub der<br />

Hin- und Rückflug. Nach ihrem Lehrabschluss<br />

als Versicherungskauffrau hat<br />

sie sich bei der Flugschule in Punitz<br />

vorgestellt.<br />

Knapp sechs Monate später steht sie nun<br />

kurz davor, die „PPL“-Prüfung zu<br />

machen. Diese „Privatpiloten-Lizenz“<br />

ermöglicht es ihr, ein Kleinflugzeug<br />

hobbymäßig zu fliegen. „Auf den PPL<br />

baut alles auf. Den braucht man, um<br />

überhaupt einmal Berufspilotin werden<br />

zu können“, erklärt Marie Walter. Auch<br />

sie möchte ihr Hobby irgendwann zum<br />

Beruf machen: „Das hängt aber zunächst<br />

vom Geld und von der Zeit ab. Natürlich<br />

möchte ich das so schnell wie möglich<br />

6<br />

JÄNNER <strong>2023</strong> www.<strong>prima</strong>-magazin.at


REPORTAGE<br />

Im Cockpit<br />

fertig machen, aber es gibt keine<br />

Zeitvorgabe für die Ausbildung. Außerdem<br />

muss ich meine finanziellen Mittel<br />

wieder aufstocken, um die nächste Stufe<br />

machen zu können“, fährt sie fort.<br />

Vor jedem Flug wird eine genaue Überprüfung durchgeführt.<br />

Darüber, dass in Russland Wodka<br />

in Achtel-Gläsern serviert<br />

wird<br />

„Das Südburgenland ist das schönste<br />

Ende der Welt. Das sagen auch unsere<br />

Flugschüler aus den Nachbarländern immer<br />

wieder“, beginnt Inhaber, Mitbegründer<br />

der Flugschule in Punitz und<br />

ehemaliger Linienpilot Reinhard<br />

Kremsner seine Erzählung über den<br />

Flugplatz. „Wir hatten in Punitz schon<br />

circa 1.000 Schüler und bilden vom<br />

Fußgänger zum fertigen Linienpiloten<br />

aus.“ Kremsner ist ein „patriotischer<br />

Südburgenländer und stolz, hier wohnen<br />

zu dürfen“, wie er selbst sagt. Von<br />

Calgary in Kanada bis Brisbane in<br />

Australien hat er bereits alles gesehen.<br />

Geflogen ist er mit Passagieren, für<br />

Organtransplantationen und für „Stars“.<br />

„Ich hatte bereits Roger Moore und Kate<br />

Moss im Flieger sitzen und bin für<br />

hochrangige Politiker im In- und<br />

Ausland geflogen. Da erlebt man schon<br />

einiges.“<br />

Wenn er von seinen Flügen erzählt,<br />

beginnen seine Augen zu leuchten. Eine<br />

Geschichte ist ihm besonders in Erinnerung<br />

geblieben: „Wir sind mit einem<br />

Politiker nach Russland geflogen.<br />

Untergekommen sind mein Co-Pilot und<br />

ich in einer Hochsicherheits-Gefängniszelle,<br />

weil es eben der sicherste Ort in<br />

der Stadt war. Für uns wurde ein<br />

Gala-Dinner gegeben, wo nur das<br />

Teuerste aufgetischt wurde, roter Kaviar<br />

zum Beispiel. Außerdem gab es Wodka.<br />

Aber nicht so wie bei uns in einem<br />

Stamperl-Glas, sondern in Achtel-Gläsern.<br />

Und wenn man da nicht geübt ist,<br />

wird es schwierig“, lacht er. Was ihm<br />

besonders an seinem Job gefallen hat,<br />

war, dass er die Länder und Kulturen<br />

dieser Welt kennenlernen durfte und<br />

darüber hinaus längere Zwischenstopps<br />

hatte. So konnte er auch einmal 40 Tage<br />

am Stück in Australien verbringen.<br />

Frauen in „Männerberufen“<br />

Besonders freut Reinhard Kremsner,<br />

dass sich immer mehr Frauen fürs<br />

Fliegen interessieren. Im heurigen Jahr<br />

sind das in Punitz sieben – mehr, als in<br />

den ganzen letzten Jahren zusammen.<br />

Auch Marie Walter ist eine davon. „Ich<br />

finde es in der heutigen Zeit komplett<br />

normal, wenn Frauen sogenannte<br />

‚Männerberufe‘ ausüben.“ Auf die Frage,<br />

wie sie von männlichen Kollegen<br />

wahrgenommen wird, antwortet Marie<br />

Walter mit einem Lächeln: „Eigentlich<br />

finden das alle immer total cool.“<br />

Besonders angetan haben es ihr die<br />

Navigationsflüge, wo man alles selber<br />

ausrechnet und sich mit Hilfe von Karten<br />

orientiert. Dennoch ist ihr berufliches<br />

Ziel, so wie Kremsner, mit Jets um die<br />

Welt zu fliegen und ferne Länder<br />

erkunden zu können.<br />

Marie Walter ist der festen Überzeugung,<br />

dass sie es schaffen wird: „Fliegen lernt<br />

man nicht mal eben so, weil einem fad ist,<br />

man muss schon dafür brennen, sonst ist<br />

man hier falsch. Es ist mein Traum und<br />

meine Leidenschaft und das will ich zu<br />

meinem Beruf machen.“ Ihren derzeitigen<br />

Job möchte sie dennoch momentan<br />

weiterführen. „Als Versicherung“, sagt<br />

Marie mit einem Augenzwinkern.<br />

Von Punitz aus in die Welt<br />

Den Flugplatz in Punitz gibt es seit dem<br />

Jahr 1985. Auf einer Fläche von 16 Hektar<br />

wurden bereits 1.000 Pilot*innen<br />

ausgebildet. Dafür stehen fünf Flugzeuge<br />

zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es<br />

einen Flugsimulator, wo geübt werden<br />

kann. Bis zum/zur Linienpilot*in können<br />

alle Ausbildungen in Punitz absolviert<br />

werden. Das beinhaltet auch die Ausbildung<br />

und Auffrischung für Fluglehrer*innen.<br />

Bis zum*zur Linienpilot*in kann man mit<br />

Kosten von ungefähr 60.000 Euro<br />

rechnen. Die Basisausbildung zur<br />

Privatpiloten-Lizenz kostet rund 15.000<br />

Euro und beinhaltet eine Theorie- und<br />

Praxisprüfung.<br />

Inhaber und Mitbegründer der Flugschule<br />

ist Reinhard Kremsner, er selbst kann<br />

auf eine erfolgreiche Karriere als Linienpilot<br />

zurückblicken und durfte schon mit<br />

den Stars dieser Welt fliegen. Er bildet<br />

vor Ort die Pilot*innen von morgen aus.<br />

Die Berufsaussichten sind sehr gut, da<br />

Pilot*innen durch den Fachkräftemangel<br />

gesucht und benötigt werden.<br />

Weiters besteht noch eine Kooperation<br />

mit dem BORG Güssing, wo Schüler*innen<br />

zum/zur Privatpilot*in ausgebildet<br />

werden. Der Theoriekurs kann bereits<br />

mit 16, die praktische Prüfung mit 17<br />

Jahren erfolgen.<br />

JÄNNER <strong>2023</strong><br />

7


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KOMMENTAR<br />

Glauben & Hoffen<br />

KOMMENTAR<br />

EIN KOMMENTAR VON FERI TSCHANK.<br />

Das Jahr 2022 ist vorüber, aber seien wir<br />

uns ehrlich, es war ohnehin zum Schmeißen.<br />

Es geschah am 24. Februar. Als<br />

Russland die Ukraine überfiel, erwachten<br />

uralte Ängste vor der Atombombe und<br />

einer kaum mehr bekannten Brutalität<br />

auf dem Schlachtfeld. Das Monster Krieg<br />

war nach Europa zurückgekehrt.<br />

Fast ein Jahr danach fragt sich wohl<br />

jeder: Und wozu das Ganze? Darauf kann<br />

man nur mit Adorno antworten: „Wer<br />

Krieg führt, führt Krieg gegen sich<br />

selbst!“ Nur leiden tun wohl alle drunter.<br />

Bis auf die Kriegsgewinner, die für die<br />

Millionen, die sie auf Grund dieses<br />

Krieges verdient haben, in der Hölle<br />

schmoren sollen.<br />

In dem Jahr hab ich irgendwie den<br />

Glauben daran verloren, dass wir jemals<br />

wieder Politiker an der Spitze unseres<br />

Landes haben werden, denen das Wohl<br />

der Allgemeinheit über das ihrer selbst,<br />

ihrer Partei oder ihres Klientels geht. Ich<br />

glaube auch nicht mehr an einen weltweiten<br />

Frieden und daran, dass Europa<br />

verschont bleibt. Ich glaub nicht an die<br />

Vernunft der Menschheit, die dunklen<br />

Propheten und Verschwörungstheoretiker<br />

mehr glaubt als Wissenschaftern,<br />

deren Erkenntnisse auf Forschungen<br />

beruhen und nicht aus bösen Träumen<br />

nach einem zu schweren Abendessen<br />

und schlechten Drogen entstehen. Ich<br />

bezweifle die Merkfähigkeit vieler<br />

Mitbürger und deren politische Bildung,<br />

denn wie sonst können Rattenfänger,<br />

deren Partei noch nie was in trockene<br />

Tücher gebracht hat, plötzlich besorgniserregende<br />

Umfragewerte haben? Ich<br />

glaube auch nicht an ein Überleben der<br />

Menschheit, denn allen Warnungen zum<br />

Trotz passiert weltweit nichts bis viel zu<br />

wenig für Klimaschutz und gegen<br />

Artensterben. 112.000 Tierarten sind<br />

weltweit gefährdet, 32.000 stehen<br />

unmittelbar vor ihrem Aussterben. Drei<br />

Viertel aller globalen Naturräume sind<br />

aus dem Gleichgewicht. Oder bereits<br />

vernichtet.<br />

Ich glaub auch nicht an eine humane<br />

Wirtschaftspolitik und verliere den<br />

Glauben daran, dass Politiker imstande<br />

sind, Krisen zu bewältigen. Nicht, weil sie<br />

es nicht versuchen würden, sondern weil<br />

sie die globalen Zusammenhänge nicht<br />

mehr verstehen und die Macht, die das<br />

Treiben der Weltwirtschaft bestimmt,<br />

längst nicht mehr in deren Händen liegt.<br />

Dass so gut wie alles teurer geworden ist,<br />

hat nicht zuletzt mit unserem Hang zum<br />

Hamstern zu tun. Denn selbst Freunde,<br />

die in ihrem ganzen Leben noch kein<br />

Scheit Holz in ihrem Haus verheizt haben,<br />

bestellen sich so nach dem Motto „sicher<br />

ist sicher“ gleich einmal sieben Meter. Die<br />

Nachfrage bestimmt den Preis. Über<br />

Strom und Gas will ich gar nicht erst<br />

reden. Die Gier ist halt ein Hund und<br />

vielleicht hat ja jemand während der<br />

Weihnachtszeit wieder einmal eine<br />

Version der Weihnachtsgeschichte von<br />

Charles Dickens gesehen. Es gibt auf<br />

dieser Welt leider viel zu viele Scrootches.<br />

Ich glaub, das Einzige, was im letzten Jahr<br />

nicht teurer geworden ist, sind die<br />

Einkaufswagerl.<br />

Aber mit dem Geld ist das so eine Sache.<br />

Man kann es auf viele Arten vermehren<br />

und man gibt sich der Illusion hin, damit<br />

für Sicherheit zu sorgen. Ehrlich gesagt,<br />

ich kenne oder kannte ein paar Leute mit<br />

Geld, viel Geld, und die hatten weit mehr<br />

Angst als ich mit keinem. Die Zeit, meine<br />

lieben Mitmenschen, ist eine viel härtere<br />

Währung als Geld. Wenn die Zeit weg ist,<br />

hilft kein Geld und wenn man sein Leben<br />

lang dem Geld nachgelaufen ist, bleibt<br />

einem am Ende des Tages nur noch Zeit,<br />

es zu zählen. Alleine oder mit ein paar<br />

schmeichlerischen Erben. Sammeln wir<br />

doch lieber schöne Augenblicke, Gespräche<br />

und Treffen mit Freunden, Spaß mit<br />

unseren Kindern und Hilfe für jene, die<br />

weniger als wir haben. Das sind Dinge,<br />

die man am Ende seiner Tage auf dem<br />

Konto haben sollte.<br />

Ich wünsche mir für heuer eine Aufhebung<br />

des Amtsgeheimnisses, denn ich<br />

denk mir immer, wer nichts angestellt hat,<br />

der hat auch nichts zu verbergen. Also<br />

zeigt euer reines Gewissen!<br />

Ein Schulsystem, das nicht von Gewerkschaftern<br />

bestimmt ist, sondern von<br />

Psychologen und Pädagogen. Weniger<br />

Gratiszeitungen, mit einer Ausnahme.<br />

Einen Durchbruch bei Erneuerbarer<br />

Energie und leistbare Systeme für den<br />

„Kleinen Mann“ (Frau). Mehr Gasthäuser<br />

und Vereine, Spiel- und Sportplätze.<br />

Mehr Fußgänger und Radfahrer. Betonier-<br />

und Versiegelungsverbote. Medikamente<br />

„Made in Austria“.<br />

Einen Intelligenztest für alle Abgeordneten<br />

und ein verpflichtendes Ethikseminar,<br />

bevor sie ihre Stimme im Parlament<br />

erheben. Mehr Respekt für diejenigen, die<br />

dafür sorgen, dass wir lebenswert altern<br />

und auch für jene, die den Dreck wegräumen,<br />

den wir alle verursachen. Mehr<br />

Respekt voreinander und weniger Neid<br />

aufeinander. Und ehrlich gesagt, wünsch<br />

ich mir auch ein Ende des Neoliberalismus<br />

und der Globalisierung.<br />

Uns wünsche ich die Einsicht, dass man<br />

auch ohne Auto ein vollwertiger Mensch<br />

sein kann, eine Bewegungsinitiative, eine<br />

Aufwertung des Handwerks und keine<br />

Betonwüsten mehr. Naturparks statt<br />

Businessparks werden auf lange Sicht die<br />

bessere Entscheidung sein.<br />

Ich hoffe, unsere sozialen Errungenschaften<br />

bleiben uns erhalten und ich<br />

wünsche uns allen keine bösen Überraschungen<br />

mit der Jahresstrom- und<br />

Gasabrechnung.<br />

Wir werden auch das alles meistern. In<br />

diesem Sinne: Alles Gute, bleiben Sie<br />

gesund und hoffnungsvoll.<br />

Ihr Feri Tschank<br />

JÄNNER <strong>2023</strong><br />

9


INTERVIEW<br />

„Gut führen, heißt<br />

kommunizieren“<br />

Ein gesundes Arbeitsklima, eine sinnerfüllende Tätigkeit und ein empathischer,<br />

kommunizierender Vorgesetzter – das sind Kompetenzen, die ein<br />

Unternehmen heute bieten sollte. Wer Mitarbeiter finden und binden will,<br />

muss Führungsqualitäten aufweisen! Ein Experteninterview mit Dr. Erwin Gollner.<br />

Nicole Mühl<br />

<strong>prima</strong>!<br />

G‘sundheit<br />

in Kooperation<br />

mit der<br />

FH Burgenland<br />

Der Arbeitsplatz hat als jener Bereich,<br />

an dem man viel Zeit verbringt, großen<br />

Einfluss auf die Gesundheit. Der<br />

Obstkorb, die Mitgliedschaft im Fitnessstudio<br />

oder der Massagegutschein sind<br />

für Erwin Gollner, Leiter des Departments<br />

Gesundheit an der FH Burgenland,<br />

eher Alibiaktivitäten, die die<br />

Gesundheit der Mitarbeiter nicht<br />

nachhaltig fördern. Wer seinen Betrieb<br />

gesund managen will, muss seine<br />

Mitarbeiter führen. Kommunikation ist<br />

eines der Schlüsselelemente dabei, sagt<br />

er. Man kann nicht zu viel kommunizieren.<br />

Vier-Tage-Woche, Bezahlung über<br />

Kollektiv, Homeoffice. Viele Betriebe<br />

lassen sich wirklich etwas einfallen,<br />

um Mitarbeiter zu finden. Warum ist<br />

es dennoch so schwer?<br />

Dr. Erwin Gollner: Mitarbeiter zu<br />

finden, ist heute das große Thema. Die<br />

jüngere Generation hat andere Werte.<br />

Sie fragt nicht nur „was kann ich für das<br />

Unternehmen einbringen“, sondern auch<br />

„was kann das Unternehmen für mich<br />

tun, damit ich mich wohlfühle.“ Es wird<br />

immer wichtiger, den Sinn in der Arbeit<br />

zu erkennen und ein Klima vorzufinden,<br />

in dem man sich sozial wohlfühlt.<br />

Unternehmen müssen sich in diesem<br />

Bereich attraktiv machen. Ich habe<br />

unlängst mit einem Recruiter gesprochen,<br />

der ein Bewerbungsgespräch mit<br />

einem jungen Mann führte. Am Ende hat<br />

der Bewerber gesagt: „Vielen Dank für<br />

das aufschlussreiche Gespräch. Ich halte<br />

Sie in Evidenz.“ Die Situation hat sich<br />

völlig verändert. Natürlich müssen die<br />

Basics passen, also Gehalt, Arbeitsplatz<br />

etc. Aber das Wohlfühlen, das Eingebundensein<br />

im Betrieb, sind ebenso wichtig.<br />

Vor allem geht es den Mitarbeitern<br />

„<br />

Der schlechteste<br />

Führungsstil ist,<br />

nicht zu führen<br />

„<br />

darum, dass sie in ihrer Arbeit Sinn<br />

erkennen. Wir wissen heute: Mitarbeiter<br />

suchen sich ihr Unternehmen nach dem<br />

Image aus. Sie bleiben wegen der<br />

Arbeitsanforderungen und sie verlassen<br />

den Betrieb wegen der Führungskraft.<br />

Das bedeutet, der Hauptkündigungsgrund<br />

ist der Chef?<br />

Wir haben diesbezüglich viele Untersuchungen<br />

gemacht. Es ist tatsächlich so,<br />

dass der psychische Hauptbelastungsfaktor<br />

für den Mitarbeiter zu 70 Prozent<br />

der unmittelbare Vorgesetzte ist. Das ist<br />

branchenübergreifend der Fall. Aus der<br />

Sicht des Mitarbeiters kann die Führungskraft<br />

zwei Aufgaben erfüllen. Er<br />

kann sie als eine Ressource sehen oder<br />

als einen Stressor. Zu 70 Prozent wird<br />

der Vorgesetzte leider als Stressor<br />

wahrgenommen.<br />

Prof.(FH) Mag.Dr. Erwin Gollner, MPH MBA<br />

Leiter des Departments Gesundheit an der<br />

FH Burgenland. Gemeinsam mit Heinz K. Strahl und<br />

Florian Schnabel hat er das Buch „Betriebe gesund<br />

managen“ verfasst – ein wissenschaftlich basiertes<br />

Werkzeug für eine gesunde Unternehmensführung.<br />

Was raten Sie Führungskräften?<br />

Führungskräfte müssen mehr zu<br />

Leadern werden. Mitarbeiter möchten<br />

geführt werden. Der schlechteste<br />

Führungsstil ist jener, nicht zu führen.<br />

Das Schlimmste, das man als Führungskraft<br />

machen kann, ist nicht zu kommunizieren,<br />

dem Mitarbeiter nicht zuzuhören<br />

und autokratisch über seinen Kopf<br />

hinweg zu entscheiden. Dann wird der<br />

Mitarbeiter nämlich innerlich resignieren.<br />

Der Chef als Kontrolleur der<br />

Mitarbeiter ist antiquiert und stammt<br />

aus den 50er-Jahren. Wir brauchen<br />

Führungskräfte, die empathisch sind<br />

Foto © FH Bgld.<br />

10<br />

JÄNNER <strong>2023</strong> www.<strong>prima</strong>-magazin.at


INTERVIEW<br />

und kommunizieren. Führen<br />

heißt zu 90% kommunizieren.<br />

Kann man zu viel kommunizieren?<br />

Das habe ich noch nie erlebt.<br />

Es geht ja dabei um das Gefühl,<br />

mit eingebunden zu sein.<br />

Jemanden von Informationskanälen<br />

abzuschneiden, ihn<br />

quasi links liegen zu lassen, ist<br />

eine Form von Mobbing bzw.<br />

Bossing. 20-25% der Fälle, die<br />

als Burnout bezeichnet<br />

werden, sind Boreout Fälle.<br />

Das beutetet, sie sind nicht<br />

überfordert, sondern unterfordert.<br />

Hier spielt wieder die<br />

sinnerfüllende Arbeit eine<br />

wesentliche Rolle ?<br />

Ja, denn das hängt ganz stark<br />

damit zusammen, wie ich<br />

meine Rolle im Unternehmen<br />

sehe. Es geht um die Fragen:<br />

Was kann ich zum Unternehmen<br />

beitragen? Wie wichtig<br />

ist meine Arbeit? Wird meine<br />

Leistung wahrgenommen? Da<br />

geht es um ein ehrliches<br />

Feedback der Führungskraft.<br />

Ich meine damit nicht eine<br />

Lobhudelei, sondern dem<br />

Mitarbeiter zu sagen, was das<br />

Unternehmen von ihm<br />

erwartet und sich wünscht.<br />

Auch Fließbandarbeit ist<br />

sinnerfüllend, wenn ich die<br />

Zusammenhänge sehe. Wenn<br />

ich sehe, wie wichtig die<br />

kleine Schraube ist, an der ich<br />

arbeite, damit der Motor<br />

funktioniert. Es ist überall<br />

möglich, Sinn zu vermitteln.<br />

Man muss sinnstiftend führen,<br />

den Mitarbeiter beteiligen und<br />

einbeziehen.<br />

Was macht einen guten<br />

Leader aus?<br />

Ein Manager hat die Organisation<br />

im Vordergrund und<br />

denkt die Menschen mit. Ein<br />

Leader sieht die Menschen im<br />

Vordergrund und denkt die<br />

Organisation mit. Das ist der<br />

Unterschied. Wir in Österreich<br />

sind eher Manager.<br />

Wie merkt man, dass man<br />

sein Team gut führt?<br />

Ein guter Indikator ist, wenn<br />

auch ohne die Führungskraft<br />

alles gut weiterläuft. Dann<br />

arbeiten die Mitarbeiter im<br />

Sinne des Unternehmens.<br />

Wenn die Mitarbeiter mit<br />

einem inneren Lächeln in die<br />

Arbeit gehen und sie die<br />

Arbeit mit einem inneren<br />

Lächeln verlassen, dann hat<br />

man als Leader seine Sache<br />

gut gemacht. Um diese innere<br />

Einstellung geht es. Ein<br />

gesundheitsförderliches<br />

Umfeld merkt man auch an<br />

der Kohäsion im Team – dass<br />

der eine für den anderen<br />

einspringt. Das ist auch ein<br />

guter Indikator dafür, dass die<br />

Kollegenschaft stimmt.<br />

Kann man im Unternehmen<br />

einen solchen Prozess, wie<br />

es die Betriebliche Gesundheitsförderung<br />

anbietet,<br />

intern selbst durchführen?<br />

Also bringt es beispielsweise<br />

etwas, Mitarbeiterbefragungen<br />

zu machen?<br />

Nein. Betriebliche Gesundheitsförderung<br />

ist deshalb<br />

wichtig, weil jemand mit einer<br />

Außenperspektive ganz<br />

neutral in ein Unternehmen<br />

hineinkommt. Das ist ein<br />

anderes Vertrauensverhältnis,<br />

als wenn das intern jemand<br />

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Antworten von den Mitarbeitern<br />

bekommen will, dann<br />

muss man jemanden von<br />

außen holen.<br />

Wer führt eine solche<br />

Gesundheitsförderung im<br />

Unternehmen durch?<br />

Es gibt ein interessantes<br />

Angebot der Österreichischen<br />

Gesundheitskasse. Ein<br />

Experte der ÖGK kommt in<br />

den Betrieb, macht eine<br />

Bestandsaufnahme und<br />

begleitet das Unternehmen in<br />

einigen Schritten bei der<br />

Umsetzung empfohlener<br />

Maßnahmen.<br />

Wie also sehen der zukunftsfitte<br />

Mitarbeiter und<br />

die zukunftsfitte Führungskraft<br />

aus?<br />

Das zukunftsorientierte<br />

Unternehmen legt Wert auf<br />

Soft Skills.<br />

Der zukunftsfitte Mitarbeiter<br />

beherrscht die Balance,<br />

einerseits seine optimale<br />

Leistungsfähigkeit im Unternehmen<br />

einbringen zu können<br />

und andererseits regenerieren<br />

zu können. Wenn ich es<br />

mit dem Sport vergleiche,<br />

habe ich nie erlebt, dass im<br />

Leistungssport jene besser<br />

geworden sind, die mehr und<br />

intensiver trainiert hätten.<br />

Sondern es sind die besser<br />

geworden, die die Balance<br />

beherrscht haben, intensiv zu<br />

trainieren und sich gut zu<br />

erholen. Deswegen sind in<br />

einem Unternehmen auch<br />

Pausen wichtig. Man benötigt<br />

sie, um wieder die Leistung zu<br />

bringen. Führungskräfte<br />

haben auch hier eine Vorbildfunktion.<br />

Sie müssen sich<br />

dessen bewusst sein, dass sie<br />

ein Spiegel ihrer Mitarbeiter<br />

sind. Mitarbeiter machen<br />

nach, was ihr Leader vorlebt.<br />

Haben Sie noch einen Tipp<br />

für Unternehmer bei der<br />

Mitarbeitersuche?<br />

Man sollte bei Stellenausschreibungen<br />

auf diese<br />

Leader-Kompetenzen hinweisen.<br />

Wir konzentrieren uns<br />

üblicherweise nur auf fachliche<br />

Kompetenzen zukünftiger<br />

Mitarbeiter. Wir müssen<br />

mehr auf die eigenen sozialen<br />

Ressourcen und eine kohärente<br />

Führungskompetenz im<br />

Unternehmen eingehen.<br />

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JÄNNER <strong>2023</strong> 11


INTERVIEW<br />

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<strong>2023</strong>: Kurzanleitung<br />

zum Glücklichsein<br />

HIE<br />

KLIC<br />

Das neue Jahr beginnt und wieder mal geht es um die Frage, was uns erwartet.<br />

Ganz ehrlich – wer braucht schon die Sterne, wenn man einfach auf sich selbst achten kann?<br />

Wir haben uns hilfreiche Tipps bei der psychologischen Beraterin Carina Szauer vom<br />

Verbindungszentrum in Pinkafeld geholt, damit <strong>2023</strong> ein gutes Jahr wird.<br />

Jessica Geyer<br />

Corona-Krise, der Krieg in der<br />

Ukraine, Teuerungswelle – und das<br />

Ganze auch noch verstärkt durch<br />

beängstigende Medienberichte. Wie<br />

kann man sich da vor zu viel Negativem<br />

schützen?<br />

Mag. Carina Szauer: Zunächst sollte<br />

man auf den Medienkonsum achten,<br />

denn wir können steuern, was wir sehen<br />

und wie es uns beeinflusst. Ja, es gibt<br />

gerade sehr viele negative Dinge, aber<br />

auch genau so viele schöne – die sollte<br />

man ebenfalls sehen. Wichtig ist, den<br />

Medienkonsum bewusst zu reduzieren<br />

und bewusst zu filtern.<br />

Das heißt, Handy weglegen, Fernseher<br />

abschalten?<br />

Ja, Medien bewusster konsumieren.<br />

Lieber einmal einen Spaziergang in der<br />

Natur machen, Sport betreiben oder<br />

eben etwas, das mir Ablenkung bietet<br />

und mir selbst gut tut.<br />

Wie merke ich, dass ich belastet bin?<br />

Man muss bewusst in sich hineinhorchen.<br />

Wenn es still ist, kommen meist die<br />

Gedanken, die uns belasten. Aber<br />

Achtung: Nicht jede*r kann mit Stille<br />

umgehen. Manchmal ist es auch gut, eine<br />

geleitete Meditation zu machen, um zu<br />

schauen, was dabei hochkommt. Wenn<br />

ich das Problem einmal vor Augen habe,<br />

erst dann kann man aktiv nach Lösungen<br />

dafür suchen.<br />

Wie kann man eine gute Work-Life-<br />

Balance erlangen?<br />

Natürlich trägt es positiv dazu bei, wenn<br />

12<br />

JÄNNER <strong>2023</strong> www.<strong>prima</strong>-magazin.at


BERICHT<br />

man seinen Job liebt und ein gutes Arbeitsumfeld hat. Auch bei<br />

einem Vollzeitjob sollte man seine Freizeit aktiv gestalten. Das<br />

können jetzt tägliche Sporteinheiten, Meditation oder auch ein<br />

Tag mit der besten Freundin sein. Was gut tut, sollte auch<br />

gemacht werden.<br />

Und wenn dann doch einmal alles zu viel wird?<br />

Man darf auch einmal „Nein“ sagen, deswegen muss man sich<br />

nicht schlecht fühlen. Nicht alle Termine müssen wahrgenommen<br />

werden, vor allem dann nicht, wenn es mir mit diesen nicht gut<br />

geht. Wichtig ist auch, die Emotionen anzusprechen, auszuleben<br />

und sich gegebenenfalls auch professionelle Hilfe in Form von<br />

psychologischer Beratung oder Psychotherapie zu holen.<br />

steigert das Wohlbefinden. Um eine Gewohnheit aufzubauen,<br />

sollte man die neue Aktivität 30 Tage lang jeden Tag bewusst<br />

und konsequent durchziehen. Wenn man zum Beispiel mit dem<br />

Joggen anfangen möchte, kann man jeden Tag, bei jedem<br />

Wetter eine kleine Strecke laufen. Und dann kann man sich<br />

langsam steigern. Wichtig ist, dass man dran bleibt und<br />

irgendwann hat man die Gewohnheit im Alltag integriert.<br />

Gibt es ein Patentrezept, um gut durch das neue Jahr zu<br />

kommen?<br />

Ich rate jedem, sich zu überlegen, was ihm bzw. ihr gut tut und<br />

das als „neue Gewohnheit“ ins Leben zu integrieren. Das<br />

MAUERTROCKENLEGUNGEN<br />

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JÄNNER <strong>2023</strong><br />

13


REPORTAGE<br />

Moderner Schulcampus<br />

mit alten Wurzeln<br />

Wenn ein Baustellenrundgang über zwei Stunden dauert und Bürgermeister und Projektleiter ihre<br />

Mittagspausen zwischen den Baumaschinen verbringen, erkennt man schon, welche Priorität ein<br />

solches Projekt einnimmt. Seit über einem Jahr arbeitet die PEB, die Projektentwicklung Burgenland GmbH,<br />

an der Generalsanierung und am Zubau der Volksschule und des Kindergartens in<br />

Bad Tatzmannsdorf. Eine Reportage über ein Bauprojekt, das einige Überraschungen parat hatte –<br />

inklusive Punsch vor dem Gemeindeamt und Gartenzaungesprächen mit den Anrainern.<br />

Nicole Mühl<br />

3-D-Bild: ©zVg: Der markante Neubau, in dem die Tagesbetreuung, der<br />

Speise- und Werkraum untergebracht sind, prägt das Erscheinungsbild<br />

des neuen Volksschulgebäudes in Bad Tatzmannsdorf.<br />

Seit November 2021 tummeln sich die<br />

Baumaschinen, -fahrzeuge und unzählige<br />

Handwerker am Areal der Volksschule<br />

mitten in Bad Tatzmannsdorf. Eine<br />

Herausforderung, wenn man die<br />

Gegebenheiten vor Ort betrachtet: sehr<br />

nahe gelegene Anrainer und schmale<br />

Straßen auf allen Seiten. Notwendig<br />

geworden waren die Erweiterung des<br />

Kindergartens und die Sanierung und<br />

der Zubau der Schule, weil das Gebäude<br />

in Hanglage durch Setzungen Risse<br />

aufwies und die Bausubstanz über die<br />

Jahre in Mitleidenschaft gezogen wurde.<br />

Aber auch weil durch den Zuzug in der<br />

Gemeinde die Volksschule und der<br />

Kindergarten mitwachsen müssen.<br />

Heute blicken Bürgermeister Stefan<br />

Laimer und PEB-Projektleiter Jürgen<br />

Ziermann auf einen kleinen, feinen<br />

Schulcampus, der eine alte Struktur mit<br />

einem neuen, modernen Baukomplex<br />

verbindet. Am Nikolaustag nahmen sich<br />

beide Zeit für einen Baustellenrundgang<br />

und dieser wurde bei einem Punsch<br />

eingeleitet.<br />

Der richtige Zeitpunkt<br />

Verantwortlich für die Umsetzung des<br />

Zubaus und der Sanierung ist die<br />

Projektentwicklung Burgenland (PEB).<br />

„Und das war die richtige Entscheidung“,<br />

betont Bürgermeister Stefan Laimer. Für<br />

die PEB, die erst Anfang 2021 gegründet<br />

wurde und für Gemeinden Projekte im<br />

kommunalen Hochbau abwickelt, ist dies<br />

eines der ersten Projekte. Und auch für<br />

Laimer ist es sein erster Kommunalbau<br />

als Bürgermeister. „Den Tüchtigen<br />

gehört das Glück“, fasst er die gemeinsa-<br />

14<br />

JÄNNER <strong>2023</strong> www.<strong>prima</strong>-magazin.at


REPORTAGE<br />

Bürgermeister Stefan Laimer (li.) über die Zusammenarbeit mit PEB-Projektleiter<br />

Jürgen Ziermann: „Seine Bemühungen sind sicherlich über die Vereinbarung<br />

hinausgegangen. Ich bin sehr glücklich über diese Zusammenarbeit.“<br />

Foto © Nico Mühl<br />

7532 Litzelsdorf, Marktstraße 83 | office@peterfassl.at<br />

www.peterfassl.at<br />

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me Arbeit zusammen. Bedenken oder „Bauchweh-Momente“<br />

habe es für ihn nie gegeben. „Wann immer eine herausfordernde<br />

Situation aufgetaucht ist, hat die PEB auch gleichzeitig einen<br />

Lösungsvorschlag parat gehabt“, resümiert der Bürgermeister.<br />

Der Zeitpunkt der Umsetzung hätte besser nicht getroffen<br />

werden können. „Ein halbes Jahr später wäre der Zeitplan<br />

sicherlich nicht mehr einzuhalten gewesen und die Kosten<br />

wären explodiert“, so Laimer.<br />

Kosten, Zeitplan und Qualität seien laufend von der PEB<br />

überprüft und mit der Gemeinde abgestimmt worden. Aber<br />

diese Baustelle hat Projektleiter Jürgen Ziermann dann doch<br />

vor die eine oder andere Herausforderung gestellt.<br />

Decken mit erhöhter Durchbiegung,<br />

Risse und ein desolater Boden<br />

Wer Altes erhalten will, darf sich bei der Sanierung auf eine<br />

spannende Reise gefasst machen. „Die Vorgabe an uns war, dass<br />

ein Teil des alten Gebäudes bestehen bleiben soll“, erklärt<br />

Ziermann. Und dieser Teil hatte einige Überraschungen parat.<br />

>> weiter auf Seite 16<br />

WENN'S UM'S BAUEN GEHT,<br />

HOL’Z DEN STROBL!<br />

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Im November 2021 wurde mit den Bauarbeiten am „Schulcampus“ in<br />

Bad Tatzmannsdorf begonnen. Das alte Schulgebäude wurde zum Teil<br />

abgetragen. Ein Teil – der heutige „Zwischentrakt“ – wurde generalsaniert.<br />

Zusätzlich wurde ein moderner Zubau in Holz- und Massivbauweise<br />

errichtet. Im hinteren Bereich des Areals wurde ein Turnsaal mit<br />

Verbindungsgang zu Kindergarten und Schule gebaut.<br />

HIER<br />

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Der neue, moderne „Campus“:<br />

Die Volksschule wurde damit auf 4 Klassen erweitert und umfasst<br />

außerdem einen modernst ausgestatteten Werkraum, eine Tagesbetreuungsstätte,<br />

einen Speiseraum, Garderobe und einen großzügig<br />

gestalteten Pausenraum. Der Kindergarten bietet einen Gruppenraum<br />

und einen Bewegungsraum.<br />

Der neu errichtete Turnsaal verfügt über eine moderne Sportausstattung<br />

und Umkleiden und ist über einen direkten Verbindungstrakt für<br />

die Kinder am Campus bequem zu erreichen.<br />

Die PEB hat das Projekt als Bauträger errichtet. Die Gesamtkosten<br />

sind mit rund 5,3 Millionen Euro im vorgegebenen Rahmen. Regionale<br />

Firmen wie STECO Sterlinger & Co aus Oberwart, die Baumeister<br />

Peter Fassl GmbH aus Litzelsdorf und die Holzbau Strobl GmbH aus<br />

Deutsch Kaltenbrunn haben an diesem Projekt mitgewirkt.<br />

JÄNNER <strong>2023</strong><br />

15


REPORTAGE<br />

Foto © Nico Mühl<br />

Foto © Jessica Geyer<br />

Links: Die Anrainer haben viel Geduld und Verständnis im Baustellenalltag aufgebracht. „Dafür sind wir wirklich sehr dankbar“, betonen PEB-Projektleiter Jürgen<br />

Ziermann und Bürgermeister Stefan Laimer. Rechts: Der neue Turnsaal steht auch den Vereinen zur Verfügung.<br />

„Die vorhandenen Böden bestanden aus Schotterschüttung,<br />

einer Abdichtung, einem Unterbeton, Holzplatten und Bodenbelag.<br />

Eine Dämmung war nicht vorhanden und erfüllte somit nicht<br />

mehr die technischen Anforderungen. Außerdem kam zum<br />

Vorschein, dass bei den bestehenden Ziegeleinhängedecken die<br />

zulässige Durchbiegung erheblich überschritten war. Eine<br />

Sanierung dieser Decken war somit nicht möglich“, erinnert sich<br />

der Projektleiter. „Da grübelt man schon ein paar Tage und<br />

Nächte, wie man das am besten löst“, kann er berichten. Brandschutzdecken<br />

in Holzbauweise wurden eingezogen. Sechs<br />

Wochen Verzögerung mussten wieder eingeholt werden. Aber<br />

trotz dieser Hürden ist dieser alte Bestand für ihn ein markantes<br />

und wertvolles Merkmal des Projektes. „Viele sind hier zur<br />

Schule gegangen. Es ist schon gut, dass zumindest ein Teil dieses<br />

Gebäude erhalten wurde“, betont auch Bürgermeister Stefan<br />

Laimer, der hier ebenfalls Kindheitserinnerungen hat.<br />

Liebgewonnenes Altes trifft auf<br />

zeitgerechte Moderne<br />

Der neue Teil ist ein moderner Zubau in Holzbauweise und<br />

Massivbau. Große Glasflächen für die Räume der Nachmittagsbetreuung,<br />

des Werkraums und Speiseraums lassen viel Licht<br />

in das Gebäude. Im hinteren Bereich des Areals wurde ein<br />

neuer Turnsaal errichtet. Dieser ist über einen unterirdischen<br />

Verbindungstrakt vom Schulgebäude und vom bestehenden<br />

Kindergarten aus zu erreichen. „Der Turnsaal steht auch<br />

unseren Vereinen zur Verfügung“, betont Laimer. Parkplätze<br />

direkt vor diesem Zubau ermöglichen eine bequeme Anlieferung<br />

bei Veranstaltungen.<br />

Auch energietechnisch ist das Gebäude am neuesten Stand.<br />

Zum einen erfolgt die Wärmeversorgung über die Hackschnitzelanlage<br />

der angrenzenden Kirche. Andererseits wurde die<br />

Schule nun an das Fernwärmesystem der Energie Burgenland<br />

angeschlossen. „Beide Systeme sind autark“, betont Bürgermeister<br />

Stefan Laimer. Die bereits bestehende PV-Anlage kann<br />

jederzeit erweitert werden.<br />

Es sind viele Zahnräder, die ineinandergreifen, damit ein<br />

Projekt so erfolgreich zum Abschluss kommt, sind Laimer und<br />

Ziermann überzeugt. Eines davon bilden die Anrainer. „Diese<br />

16 JÄNNER <strong>2023</strong><br />

waren extrem kooperativ und haben viel Verständnis und<br />

Geduld aufgebracht“, betont Laimer. Ein Zeichen, wie tief dieses<br />

Gebäude in der Gemeinde verwurzelt ist. „Diese Tradition mit<br />

dem modernen ökologischen Zeitgeist zu verbinden, war<br />

unsere Vorgabe“, betont PEB-Projektleiter Jürgen Ziermann.<br />

Das Bauprojekt befindet sich gerade in der Zielgeraden. Bis<br />

Februar werden noch die letzten Details durchgeführt, die<br />

Außenanlage gestaltet und nach den Ferien werden hier neue<br />

Schul- und Kindergartengeschichten geschrieben.<br />

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ReUse-Shops:<br />

Retro, Vintage & Oldie but Goldie<br />

Neulich war ich wieder in einem<br />

dieser ReUse-Shops – gibt’s eh<br />

im ganzen Burgenland. Ich sage<br />

euch, das ist eine wahre Fundgrube<br />

für Second-Hand-Freaks.<br />

Coole Sachen zum unschlagbaren<br />

Preis – von Kleidung über Technik<br />

bis zu Original LPs. Wo gibt’s<br />

denn das sonst noch?<br />

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Und alle Sachen<br />

sind tip-top und<br />

in einem super<br />

Zustand. Ich finde<br />

die ReUse-Shops<br />

echt stark und<br />

die Idee<br />

very nachhaltig.<br />

Weitere Infos findest<br />

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www.reuse-burgenland.at<br />

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UNTERNEHMENSPORTRÄT<br />

Neu in Oberwart:<br />

Bundesschulcluster<br />

Gemeinsam stärker, wenn es um Berufsbildung geht.<br />

Seit Beginn des heurigen Schuljahres gibt es den 1. Bundesschulcluster<br />

des Burgenlandes mit einer breiten Palette an attraktiven 5- und<br />

3-jährigen berufsbildenden Schulformen in der HBLA und der HAK<br />

Oberwart. Jede Schule bietet eine fundierte Allgemeinbildung mit<br />

Fremdsprachenkompetenzen, eine umfassende wirtschaftliche sowie<br />

eine fachspezifische praxisbezogene Ausbildung.<br />

Unsere Schüler:innen lernen >><br />

>> in der Modeschule alle Basics, die sie in diesem Business benötigen<br />

und wir bieten dabei auch genug Freiraum für ihre Kreativität und<br />

ihr handwerkliches Geschick.<br />

>> in der Höheren Lehranstalt für Produktmanagement und<br />

Präsentation, wie man neue Produkte über alle Kanäle in Szene<br />

setzt, erfolgreich präsentiert und vermarktet.<br />

>> in der Handelsakademie und Handelsschule in den Ausbildungsformen<br />

HAK Classic, HAK ENGLISH PLUS und HAS, wie ein Unternehmen<br />

funktioniert und wie man dieses managt (Konzept „KLASSE<br />

FIRMA!“ mit Firmenpartner aus der Region).<br />

>> in der Tourismus- und Hotelfachschule, wie man eine Karriere in<br />

der Tourismusbranche startet und international arbeitet.<br />

>> in der HLW AKTIV+, Reit-HLW und Fachschule für wirtschaftliche<br />

Berufe, wie man sich gesund ernährt, körperlich und mental<br />

fit hält, auch in Verbindung mit einer Reitausbildung.<br />

Überzeugen Sie sich von unserer praxisorientierten Ausbildung!<br />

Lange Nacht der HBLA: Donnerstag, 12. <strong>Jänner</strong> <strong>2023</strong>, 18 – 20 Uhr<br />

Tag der offenen Tür: Freitag, 13. <strong>Jänner</strong> <strong>2023</strong><br />

HBLA: 10 – 18 Uhr | HAK/HAS: 13 – 18 Uhr<br />

Eine Anmeldung zu einem individuellen Schnuppertag ist jederzeit<br />

möglich. www.hbla-oberwart.at | www.hak-oberwart.at<br />

HIER<br />

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Neu in Hartberg: perfect wood<br />

erweitert um WO&KO<br />

Die beiden Möbeldesigner Michael Pucher von<br />

„perfect wood“ und Bernhard Schieder von<br />

„WO&KO“ teilen sich ab sofort die Räumlichkeiten in<br />

der Herrengasse 11 in Hartberg.<br />

perfect wood – Möbelhandwerker<br />

und -designer Michael Pucher mit<br />

eigener Tischlerei in Rohrbach bei<br />

Hartberg hat Zuwachs bekommen.<br />

Der ursprüngliche Schauraum in<br />

der Hartberger Herrengasse 11<br />

wird nun auch Beratungsbüro für<br />

Interior-Design von WO&KO.<br />

Einrichtungsexperte und Möbeldesigner<br />

Bernhard Schieder berät<br />

seine Kunden während der neuen<br />

Öffnungszeiten und nach<br />

Terminvereinbarung.<br />

Persönliche Beratung<br />

Die persönliche Beratung seiner<br />

Kunden hat für Bernhard Schieder<br />

oberste Priorität, um eine exakte<br />

Vorstellung von ihren Wünschen<br />

zu bekommen. „Da kann ein<br />

Gespräch ruhig einmal etwas<br />

länger dauern,“ so Schieder. Bei<br />

der 3-D-Planung achtet er auf<br />

Details, um den Wohntraum<br />

perfekt zu visualisieren. Sein Ziel<br />

ist es, die Ansprüche seiner<br />

Kunden zu übertreffen, ohne den<br />

Budgetrahmen zu überschreiten.<br />

Eigene Möbel-Kollektion<br />

Selbstverständlich sind die Werke<br />

von „perfect wood“ und „WO&KO“<br />

im gemeinsamen Schauraum zu<br />

sehen. Eine eigene Kollektion von<br />

Bernhard Schieder ist in Arbeit.<br />

Die exklusiven Einzelstücke wie<br />

etwa ein Regal im Industrial<br />

Design können nach Maß an die<br />

Wünsche der Kunden angepasst<br />

werden.<br />

Beide Designer verwenden<br />

heimische Materialien und<br />

bevorzugen regionale Lieferanten<br />

für ihre Kreationen. Damit<br />

möchten sie die Wertschöpfung in<br />

der Region halten.<br />

Wer jetzt Küche, Wohnzimmer,<br />

Garderobe oder Schrankraum neu<br />

plant, sollte unbedingt für ein<br />

unverbindliches Beratungsgespräch<br />

vorbeischauen oder unter<br />

0664/184 53 57 einen Termin<br />

vereinbaren.<br />

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Neue Öffnungszeiten:<br />

MO: 9 – 12 Uhr und nach Vereinbarung<br />

DI und FR: 9 – 12 Uhr | 14 – 18 Uhr<br />

MI, DO: Termin nach Vereinbarung<br />

SA: 9 – 12 Uhr<br />

0664 184 53 57<br />

schieder@woko-raum.at<br />

www.woko-raum.at<br />

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JÄNNER <strong>2023</strong><br />

17


BERICHT<br />

PLANEN<br />

BAUEN<br />

WOHNEN<br />

Der regionale<br />

Online-Marktplatz<br />

Regionale Betriebe sichtbar machen, Ressourcen schonen und nachhaltig und<br />

transparent bestellen können. Man muss nicht bei globalen Online-Riesen einkaufen.<br />

Das alles ist auch bei uns möglich. Regional, fair und transparent. Die Brüder Markus<br />

und Siegfried Eichberger aus Bernstein haben dafür eine Plattform geschaffen.<br />

Nicole Mühl<br />

„Unser Land ist voll von kreativen<br />

Menschen mit innovativen Produkten.“<br />

Diese Überzeugung war ausschlaggebend<br />

dafür, dass die Brüder Markus und<br />

Siegfried Eichberger aus Bernstein aktiv<br />

wurden und sich neben ihrem eigenen<br />

Tischlerbetrieb mit der Materie der<br />

Online-Vermarktung beschäftigten.<br />

Durch das eigene Unternehmen wurde<br />

ihnen immer wieder bewusst, dass viele<br />

Betriebe vor demselben Problem stehen:<br />

Sie sind zu wenig sichtbar. „Wir waren<br />

selbst in der Situation, dass wir zwar eine<br />

Website haben und auch online verkaufen,<br />

aber auch bei uns ist es immer ein<br />

Thema, diese Sichtbarkeit in der Region<br />

zu erhöhen“, erzählt Tischlermeister<br />

Siegfried Eichberger.<br />

Von diesem ersten Gedanken einer<br />

Online-Plattform bis zur Verwirklichung<br />

hat es etwa drei Jahre gedauert. Die Zeit<br />

während des Corona Lockdowns hat das<br />

Vorhaben der Brüder bekräftigt. Ebenso<br />

das Bewusstsein darüber, dass wir von<br />

globalen Märkten unabhängiger werden<br />

und daher die regionale Wirtschaft<br />

stärken müssen.<br />

Seit <strong>Jänner</strong> 2022 ist der regionale<br />

Marktplatz der Brüder Eichberger unter<br />

www.kreativundfair.at online und wird<br />

inzwischen von rund 250 Unternehmen<br />

genutzt.<br />

Einfach für Unternehmen<br />

Oberstes Kriterium für die Gründer war<br />

die einfache Bedienbarkeit der Plattform.<br />

Selbsterklärend muss sie sein und<br />

übersichtlich. „Einer der wesentlichen<br />

Unterschiede zu anderen Plattformen ist,<br />

dass die Registrierung kostenlos ist“,<br />

erklärt Markus Eichberger. Jeder Betrieb<br />

hat eine umfassende Möglichkeit, sich<br />

ohne Gebühr zu präsentieren. Logo,<br />

Geokodierung zur Standortangabe,<br />

Fotos und Verlinkung zur eigenen<br />

Website sind ebenfalls inkludiert. Auch<br />

Ankündigungen können unbegrenzt im<br />

vorgesehenen Menüpunkt veröffentlicht<br />

werden. Erst wenn es über die Plattform<br />

zu einer Bestellung eines Produktes<br />

kommt, werden zehn Prozent des<br />

Verkaufswertes verrechnet. Unternehmen,<br />

die sich für die „Flat Version“<br />

entscheiden, zahlen 19,90 Euro im Monat<br />

Bruckner Bernhard<br />

Großhandel für chemisch-, technische Produkte & Papierwaren<br />

7422 Riedlingsdorf, Obere Hauptstraße 8<br />

Tel. +43 664 471 28 73 | +43 3357 434 45<br />

office@bruckner-bernhard.at<br />

www.bernhard-bruckner.at<br />

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18<br />

JÄNNER <strong>2023</strong> www.<strong>prima</strong>-magazin.at


Ing. Markus und Tischlermeister Siegfried Eichberger<br />

haben neben ihrem Tischlerbetrieb den regionalen<br />

Online-Marktplatz www.kreativundfair.at kreiert.<br />

Foto © Nico Mühl<br />

BERICHT<br />

auch verkaufen und nutzen sie als Online-Shop. Auch einen<br />

Folder oder Katalog kann man hochladen. „Wir versuchen<br />

wirklich, alle Möglichkeiten anzubieten, damit möglichst viele<br />

regionale Unternehmen mitmachen“, betont Markus Eichberger.<br />

Immerhin gilt: Je mehr Betriebe dabei sind, umso sichtbarer<br />

werden alle.<br />

„Bei vielen Verkaufsplattformen stehen die Produkte im<br />

Vordergrund und die Betriebe selbst sind sehr verschleiert.<br />

Wir holen die Unternehmen vor den Vorhang“, erklärt Siegfried<br />

Eichberger. Neben Regionalität ist die Transparenz ausschlaggebend.<br />

und können unbegrenzt und provisionsfrei über die Plattform<br />

ihre Produkte verkaufen.<br />

Jahresbindungen lehnen die Brüder ab. Fairness ist eines der<br />

Leitthemen der Plattform. Wer das Portal nicht mehr nutzen<br />

möchte, löscht einfach und unkompliziert sein Profil. Doch der<br />

Mehrwert überzeugt, wissen die Brüder. Manche Unternehmen<br />

nutzen die Plattform nur für die Vorstellung, andere wollen hier<br />

Interessant für Kunden<br />

Die Plattform ist nicht nur für Betriebe einfach zu bedienen.<br />

Auch für potenzielle Kundinnen und Kunden ist die Plattform<br />

selbsterklärend. Durch Filterkriterien lässt sich punktgenau das<br />

gewünschte Produkt in der gewünschten Preisklasse finden.<br />

Der Kunde entscheidet, welche Kriterien ihm beim Kauf wichtig<br />

sind. Auch Bio-Zertifizierungen, Nachhaltigkeit oder der<br />

CO 2<br />

-Abdruck können dabei ausgewählt werden. Für Markus<br />

und Siegfried Eichberger ist besonders die Botschaft der<br />

Fairness wichtig. Dazu gehört auch, Steuern und Abgaben dort<br />

zu bezahlen, wo die Wertschöpfung stattfindet. „Alle Betriebe<br />

auf dieser Plattform tun genau das. Sie unterstützen damit das<br />

Sozialsystem unseres Landes. Jeder kann seinen Teil dazu<br />

beitragen, indem er regional einkauft.“<br />

Eine Schule verbindet<br />

Tradition und Innovation<br />

Die BAfEP Oberwart bietet im Schuljahr <strong>2023</strong>/2024 vier verschiedene<br />

Ausbildungsvarianten an:<br />

Foto © BAfEP<br />

BAfEP (5-jährige Ausbildung<br />

mit Reife- und Diplomprüfung)<br />

Die erfolgreich abgelegte Reife- und Diplomprüfung<br />

berechtigt zur Berufsausübung als<br />

Kindergartenpädagogen in Kindergärten,<br />

Krippen oder Tagesheimstätten sowie zu<br />

einem Studium an Universitäten, Akademien,<br />

Pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen.<br />

Mit der Zusatzausbildung zum bzw.<br />

zur Horterzieher*in ist auch eine Anstellung in<br />

der Nachmittagsbetreuung möglich.<br />

Pädagogische Fachassistenz<br />

Dies ist ein neuer Schulzweig, der in Österreich<br />

bundesweit eingeführt wurde. Jugendliche,<br />

die zwar gerne mit Kindern arbeiten,<br />

die allerdings nicht unbedingt die Matura<br />

absolvieren möchten, erhalten dadurch die<br />

Möglichkeit einer zertifizierten Berufsausbildung.<br />

Kolleg für Sozialpädagogik<br />

(6 Semester, berufsbegleitend)<br />

Studierende werden hier zu diplomierten<br />

Sozialpädagog*innen ausgebildet, die u.a. in<br />

der Schulsozialarbeit, in der Nachmittagsbetreuung,<br />

in Wohngruppen, in Internaten und<br />

in verschiedenen Krisenzentren qualifizierte<br />

Tätigkeitsbereiche finden.<br />

Kolleg für Elementarpädagogik<br />

(4 Semester, Tagesform)<br />

Das Kolleg für Elementarpädagogik wendet<br />

sich an Maturant*innen sowie an Quereinsteiger*innen,<br />

die sich für den Bereich<br />

der Elementarpädagogik interessieren.<br />

HIER<br />

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Gerade in den städtischen Ballungszentren<br />

wird geprüftes Personal in diesem Bereich<br />

händeringend gesucht. Das Kolleg ist in vier<br />

Semester gegliedert und schließt mit einer<br />

Diplomprüfung ab. Absolvent*innen sind<br />

berechtigt, selbstständig eine Kindergartengruppe<br />

zu leiten.<br />

Tag der offenen Tür<br />

Freitag, 3. Feber <strong>2023</strong>, von 9:00 bis 17:00 Uhr<br />

Schnuppertage sind in diesem Schuljahr<br />

ebenfalls möglich!<br />

Weitere Informationen erhalten Sie unter:<br />

Telefon: 03352-32355<br />

Mail: s109810@bildung.gv.at<br />

www.bafep-oberwart.at<br />

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JÄNNER <strong>2023</strong> 19


REPORTAGE<br />

PLANEN<br />

BAUEN<br />

WOHNEN<br />

Bei der Präsentation des „Von Mama zu Mama“-Kochbuchs<br />

in der Tavola Schauküche<br />

Einfach mal die<br />

Verantwortung<br />

abgeben. An uns.<br />

Als zertifizierter Gold Level<br />

Partner bieten wir Ihnen eine überdurchschnittliche<br />

Performance in<br />

Hinblick auf die Abwicklungsqualität<br />

und den Kundenservice.<br />

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Ressavarstraße 46<br />

8230 Hartberg<br />

Tel. 03332/64 890 • Fax 63 329<br />

www.fenstervisionen-wilfinger.at<br />

Foto © Olga Seus<br />

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112 Kochrezepte für<br />

den guten Zweck<br />

HARTBERG. Tavola, das größte Lifestyle-Fachgeschäft<br />

seiner Art in der Region, war nicht nur Schauplatz der<br />

Präsentation des neuen Kochbuchs „Von Mama zu Mama“.<br />

In der Schauküche wurden auch die Aufnahmen gemacht.<br />

112 neue Rezepte steirischer Mütter sind hier versammelt,<br />

die wohlschmeckend und leicht nachzukochen sind. Der<br />

Reinerlös geht an den Verein „Von Mama zu Mama“. Der<br />

Verein setzt sich für Familien in der Region ein, mit denen<br />

es das Leben nicht immer gut gemeint hat. Olga Seus<br />

HIER<br />

KLICKEN<br />

Bereits zum Muttertag 2019<br />

kam das erste „Von Mama<br />

zu Mama“- Kochbuch<br />

heraus, welches ein Riesenerfolg<br />

wurde. 5.000 Stück<br />

wurden in zwei Auflagen<br />

verkauft. Nun ist der zweite<br />

Band präsentiert worden.<br />

112 Rezepte sind auf jeweils<br />

einer Doppelseite vertreten<br />

mit dem Foto der Familie,<br />

die es beigetragen hat.<br />

Geshootet wurden die Fotos<br />

an drei Tagen im September<br />

im Hartberger Geschäft<br />

Tavola. Inhaber Jörg Seewald stellte für den guten Zweck gerne<br />

seine Schauküche zur Verfügung. Die erste Auflage der<br />

„Lieblingsrezepte“ beträgt 3.000 Stück, wobei die Hälfte<br />

bereits vorgemerkt ist. Erhältlich ist das Kochbuch im Tavola<br />

Geschäft im Hatric Hartberg und online auf der Website des<br />

Vereins www.vonmamazumama.com<br />

7411 Markt Allhau, Linke Zeile 9 • T: 03356/7904-0<br />

www.holzbau-igler.at • office@holzbau-igler.at<br />

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REPORTAGE<br />

Baulandmobilisierung<br />

Der Traum vom Eigenheim – kaum ein junger Mensch hat ihn nicht. Im Burgenland sollen<br />

künftig alle ein Grundstück bekommen, die auch eines benötigen. Mit der Baulandmobilisierungsabgabe<br />

sollen Grundbesitzer dazu motiviert werden, ihr Bauland zu nutzen oder weiterzuverkaufen.<br />

Jessica Geyer<br />

„Derzeit sind fast 40 Prozent des gewidmeten Baulandes im<br />

Burgenland unbebaut. Damit liegen wir deutlich über dem<br />

Bundesschnitt von rund 23,5 Prozent. Daher steuern wir nun<br />

dagegen“, so Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner. Die Rede<br />

ist von der neuen Baulandmobilisierung des Landes Burgenland,<br />

bei der unbenütztes Bauland der Allgemeinheit zur<br />

Verfügung gestellt werden soll, „damit sich junge Familien den<br />

Traum vom Eigenheim erfüllen können“, so Dorner. Künftig<br />

wird nun eine Abgabe auf unbebautes Bauland von Privatpersonen,<br />

„wenn dieses nicht für Häuslbauer verfügbar ist“,<br />

eingehoben. Die Vorschreibung für 2022 erfolgt <strong>2023</strong>, die<br />

betroffenen Grundstückseigentümer*innen werden über eine<br />

amtliche Mitteilung des Landes kontaktiert.<br />

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Grundsätzlich besteht die Abgabenpflicht für alle unbebauten<br />

Grundstücke im Burgenland, allerdings gibt es Ausnahmen, bei<br />

denen keine Abgabe geleistet werden muss. Das ist beispielsweise<br />

dann der Fall, wenn ein Grundstück für den familieneigenen<br />

Bedarf, sprich, für Kinder oder Enkelkinder unter 30,<br />

vorgesehen ist. Es besteht die Möglichkeit, Stellung zu nehmen<br />

und Ausnahmen aufzuzeigen.<br />

Erhebung der Abgabe<br />

Abgabenpflichtig sind unbebaute Grundstücke mit einer<br />

Mindestgröße von 300 Quadratmetern, mit einer Mindestbreite<br />

von neun Metern und einer Mindesttiefe von 12 Metern und<br />

wenn diese verkehrlich erschlossen sind. Hierbei richtet sich<br />

die Bemessungsgrundlage am Flächenausmaß und am von der<br />

Gemeinde vorgegebenen Quadratmeterpreis. Je nach Grundfläche<br />

ist folgender Prozentsatz zu verwenden:<br />

• bis 800 m 2 – 0,5 Prozent<br />

• 801 m 2 bis 1.000 m 2 – 1 Prozent<br />

• 1.001 m 2 bis 1.200 m 2 – 1,5 Prozent<br />

• 1.201 m 2 bis 1.400 m 2 – 1,8 Prozent<br />

• 1.401 m 2 bis 1.600 m 2 – 2 Prozent<br />

• ab 1.601 m 2 – 2,5 Prozent<br />

Kritische Stimmen<br />

Kritik an dieser Maßnahme kommt von der ÖVP Burgenland.<br />

„Wir haben uns von Anfang an gegen die Abzocke der SPÖ<br />

gestemmt“, so Landesparteiobmann Christian Sagartz. Jetzt<br />

passiere genau das, wovor die ÖVP gewarnt hätte, nämlich<br />

eine Belastung der Burgenländerinnen und Burgenländer.<br />

„Zurückrudern“ will die SPÖ laut Büro von Landesrat Heinrich<br />

Dorner nicht. Es seien jedoch Adaptierungen des Gesetzes<br />

geplant. Im Moment werde etwa die Altersgrenze angepasst<br />

und andere „Feinnuancen“ abgeändert. Wie diese Änderungen<br />

aussehen, war zu Redaktionsschluss noch nicht bekannt.<br />

„Grundsätzlich wird es aber bei der geplanten Abgabe bleiben“,<br />

heißt es vom Büro des Landesrates.<br />

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UNTERNEHMENSPORTRÄT<br />

Wir bauen weiter an der Zukunft<br />

Baumesse Oberwart <strong>2023</strong><br />

Von 26. bis 29. <strong>Jänner</strong> <strong>2023</strong> verwandeln sich die Hallen vom Messezentrum<br />

Oberwart wieder in eine Werkzeugkiste für Renovierer, Einrichter, Gartengestalter,<br />

Häuslbauer und solche, die es werden wollen. Und somit ist auch<br />

nach 32 Jahren die Baumesse Oberwart das stabile Fundament für Ihr<br />

Bauvorhaben.<br />

Über 200 Ausstellerinnen und Aussteller<br />

präsentieren an vier Tagen ihre Produkte auf<br />

der Baumesse Oberwart im Messezentrum.<br />

Mit im Gepäck haben die Profis der Branche<br />

neben den richtigen Baustoffen vor allem das<br />

notwendige Know-how.<br />

Auf Tausenden Quadratmetern kann man<br />

sich auf der Baumesse Oberwart wirklich<br />

alles für das Eigenheim oder dessen<br />

anstehende Renovierung anschaffen.<br />

Insel der Grünseligkeit<br />

Das Frühjahr kommt schneller als man<br />

denkt. Das Aussteller-Angebot rund um die<br />

Gartengestaltung wird ebenfalls wieder ein<br />

ganz besonderes Ausmaß annehmen. „Für<br />

unseren Messegarten stehen rund 400 m²<br />

Ausstellungsfläche zur Verfügung“, freut<br />

sich auch Veranstalter Markus Tuider.<br />

Außen schön, innen auch<br />

Schon lange bevor die eigenen vier Wände<br />

stehen, widmet man auch der Inneneinrichtung<br />

Planungsüberlegungen. „Ich rate, alle<br />

Pläne, die man hat, zur Baumesse mitzunehmen“,<br />

sagt Markus Tuider, „dann kann<br />

man in den Beratungsgesprächen gleich<br />

sehr konkret werden.“ Die Fläche für<br />

Einrichtungslösungen ist heuer wieder<br />

entsprechend groß.<br />

Foto © Burgenlandmese<br />

Rund 200 Fachbetriebe präsentieren sich auf<br />

der Baumesse Oberwart.<br />

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Neben Fachfirmen, Bauprofis und Tausenden<br />

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Oberwart etwas Unbezahlbares mit dazu:<br />

die Möglichkeit, sich vor Ort austauschen zu<br />

können. Durchs Reden kommen nämlich<br />

nicht nur die Leut‘ zam, durchs Reden erhält<br />

man auch Erfahrungswerte, interessante<br />

Tipps und Ratschläge, die sich am Ende<br />

beim eigenen Bauprojekt als sehr wertvoll<br />

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23


REPORTAGE<br />

Das etwas<br />

andere Autohaus<br />

„08/15”, damit gibt sich Dominik Karolyi nicht ab. Der Pinkafelder Autohändler ist die Anlaufstelle<br />

für alle Fans von höherpreisigen Premiummarken auf vier Rädern. Auf seinem Erfolgsweg ist das<br />

Firmengebäude in Pinkafeld zu klein geworden. Nun entsteht eine nagelneue Verkaufshalle<br />

im Gewerbegebiet Unterwart. <strong>prima</strong>! auf Baustellenbesuch.<br />

Eva Maria Kamper<br />

Fotos © Eva Maria Kamper<br />

Gebrauchtwagenhändler Dominik Karolyi aus Pinkafeld<br />

ist der Ansprechpartner für hochkarätige Spitzenmodelle<br />

von deutschen Premium-Automarken.<br />

Schon seit frühen Kindheitstagen ist Dominik Karolyi von<br />

schnellen Autos und Motorrädern fasziniert. Nach dem Schulabschluss<br />

sammelte der gelernte Informatikkaufmann über<br />

zehn Jahre lang Erfahrung in der Automobilbranche im Porsche-Konzern.<br />

„Irgendwann wusste ich, ich will mein eigenes<br />

Ding durchziehen”, erzählt der Unternehmer, der lieber Tattoos<br />

statt Anzug trägt. 2013 hatte er dann die Firma „DK-Motors<br />

e.U.“ in Pinkafeld gegründet und sich fortan mit dem Ankauf,<br />

der Aufbereitung und dem Verkauf von starken Jungwagen,<br />

also beispielsweise Spitzenmodelle der Marken Porsche, BMW,<br />

Mercedes, Audi, Cupra oder SUV, gewidmet. Preisklasse<br />

durchschnittlich 50.000 Euro pro Fahrzeug. Und selbstverständlich<br />

keine Massenware. „Solange nur fünf bis sechs Autos<br />

im Schauraum standen, war der Platz ausreichend. Seit ich aber<br />

24 JÄNNER <strong>2023</strong><br />

schon auf meinen privaten Parkplatz daheim ausweichen<br />

musste, wusste ich, ich sollte meine Verkaufsfläche erweitern”,<br />

lacht Dominik Karolyi.<br />

Harte Branche<br />

Als ihm das Grundstück in Unterwart angeboten wurde,<br />

brauchte er nicht lange zu überlegen. Die ideale Verkehrsanbindung<br />

an der Bundesstraße sowie die kundenfreundliche<br />

Agglomeration mit verschiedenen Branchenkollegen in der<br />

Nachbarschaft sieht der Unternehmer als großen Vorteil. Auch<br />

wenn er seine Kundschaft weniger in der Region findet,<br />

sondern im großen Radius bis nach Deutschland betreut. „Das<br />

Geschäft spielt sich viel auf Online-Plattformen ab”, spricht<br />

Dominik Karolyi aus Erfahrung. „Generell durchlebt die<br />

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REPORTAGE<br />

Auf 3.000 Quadratmeter verwirklicht der<br />

Autobranchen-Profi seinen Traum<br />

vom Autohaus.<br />

Wir haben gebaut:<br />

Die Planung der neuen Verkaufshalle wurde von Architekt Ing. Gerald<br />

Krautsack aus Kemeten vorgenommen. Die Zimmerei Christian Malits hat<br />

die Holzkonstruktion errichtet. Die Fenster stammen von Fenster Weiss und<br />

die Tore von Service Lounge GmbH. Nico Kunkic aus Schachendorf hat die<br />

Spenglertätigkeiten übernommen. Die Klöcher Bau GmbH aus Oberwart<br />

hat das Grundstück asphaltiert. Die Baumeisterarbeiten stammen von der<br />

STECO Sterlinger & Co Baugesellschaft mbH. Die Schotterungsarbeiten,<br />

Fundament und Kanalanschlüsse wurden vom Unternehmen Hans Peter Pal<br />

aus Oberwart durchgeführt. Die Pratscher Zauntechnik GmbH aus Pinkafeld<br />

hat das Grundstück eingezäunt.<br />

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Branche gerade eine harte Zeit. Jüngere Autohändler, die sich<br />

erhoffen, schnell von null auf hundert auf der Erfolgsleiter zu<br />

kommen, haben es schwer”, weiß der Gebrauchtwagenhändler,<br />

der sich als Einzelunternehmer einen Namen gemacht hat, über<br />

die Härten des Berufsalltages Bescheid.<br />

Elegant und zeitlos<br />

Deshalb hat er sich beim Neubau seiner Verkaufshalle von<br />

vielseitigen Möglichkeiten inspirieren lassen, da man nie wisse,<br />

wo die Reise noch hingehen wird. „Die Halle ist absichtlich<br />

überdimensioniert und die Tore so groß, dass auch LKW<br />

hereinfahren können. So bleibe ich für alle Entwicklungen des<br />

Unternehmens gerüstet”, sagt Dominik Karolyi vorausschauend.<br />

Optisch war ihm ein elegantes, geheimnisvolles Design der<br />

Halle wichtig. „Ich wollte nie dieses typische Autohaus mit den<br />

Fliesenböden und Glasfronten.” So ist die neue Halle mit<br />

Holzpaneelen, dunklen Anthrazitwänden und schwarz verspiegelten<br />

Fenstern entstanden. „Erst wenn die Dunkelheit eintritt,<br />

kann man durch die Innenbeleuchtung die Fahrzeuge sehen”,<br />

erklärt er. Das Verkaufsgelände ist 3.000 Quadratmeter groß,<br />

die Halle selbst fasst 550 Quadratmeter. Aufgeteilt werden<br />

diese in Schauraum, Aufbereitungsraum, Werkstatt, Waschbox,<br />

Servicestation und Büro- sowie Sanitärräumen. Im Außenbereich<br />

befinden sich außerdem Carports und Unterstellmöglichkeiten<br />

mit Hagelschutz. Die gesamte Anlage wird alarmgesichert<br />

und videoüberwacht.<br />

Baustellen-Alltag<br />

Derzeit befindet sich der Neubau in der Endphase. Da Dominik<br />

Karolyi als „One-Man-Show”, wie er es selbst bezeichnet, agiert,<br />

hat er sich in den letzten Wochen und Monaten mehr mit der<br />

Baustelle als mit dem Verkauf von Fahrzeugen beschäftigen<br />

können, was seinen Zeitplan ordentlich nach hinten geworfen<br />

hat, seufzt er. Doch das sei nichts, was den toughen Geschäftsmann<br />

aus der Ruhe bringen könne. Mit dieser Halle habe er sich<br />

seinen Kindheitstraum erfüllt und nun freut er sich auf alle<br />

weiteren Kunden, denen er ebenfalls einen Traum auf vier<br />

Rädern erfüllen darf.<br />

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JÄNNER <strong>2023</strong><br />

25


BERICHT<br />

Foto © Walter Reiss<br />

Das „Anschlussdenkmal“ in Oberschützen<br />

Zweites Buch über das<br />

„Anschlussdenkmal“<br />

Seit 2019 setzt sich die Gemeinde Oberschützen mit dem umstrittenen NS-<br />

Denkmal in Form eines Projektes auseinander. Als eines der Ergebnisse ist dazu<br />

nun ein zweites Buch der Historikerin Ursula Mindler-Steiner erschienen, das die<br />

künstlerischen Auseinandersetzungen mit dem Bauwerk thematisiert.<br />

Im Buch „Darüber reden ...“,<br />

das vor über einem Jahr<br />

erschienen ist, haben sich die<br />

Historikerin Ursula Mindler-<br />

Steiner und der ehemalige<br />

ORF Journalist Walter Reiss<br />

mit dem „Anschlussdenkmal“<br />

in Oberschützen auseinandergesetzt.<br />

An eine historische<br />

Einführung folgen 50<br />

Beiträge von Menschen, die<br />

einen Bezug zu Oberschützen<br />

haben. Darüber hinaus<br />

werden auch Einträge aus<br />

dem Gästebuch, das vor dem<br />

„Anschlussdenkmal“ aufliegt,<br />

wiedergegeben.<br />

Das Werk ist Teil eines<br />

Projektes der Gemeinde<br />

Oberschützen, im Zuge dessen<br />

eine Auseinandersetzung mit<br />

dem umstrittenen NS-Denkmal<br />

stattfinden soll. Es ist besonders<br />

den Künstler*innen<br />

geschuldet, die sich immer<br />

wieder in den unterschiedlichsten<br />

Formen mit diesem<br />

Bauwerk beschäftigt haben,<br />

dass eine völlige Tabuisierung<br />

desselben nicht gelingen<br />

konnte. Darüber ist nun ein<br />

weiteres Buch entstanden.<br />

Ein Thema – zwei Bücher<br />

Das aktuell von der Historikerin<br />

und Projektleiterin Ursula<br />

Mindler-Steiner herausgegebene<br />

zweite Werk mit dem<br />

Titel „Das ‚Anschlussdenkmal‘<br />

von Oberschützen“ behandelt<br />

diese gestalterischen und<br />

künstlerischen Auseinandersetzungen.<br />

Der Raum vor dem<br />

Bau soll zu einem „Denk-,<br />

Informations- und Lernort“<br />

umgestaltet werden. Der<br />

entsprechende Entwurf<br />

findet sich ebenfalls in diesem<br />

Buch.<br />

Die beiden Bücher „Darüber<br />

reden…“ und „Das ‚Anschlussdenkmal‘<br />

von Oberschützen“<br />

sind Teile des mit EU-LEA-<br />

DER-Mitteln geförderten<br />

Gesamtprojektes zum „Anschlussdenkmal“,<br />

das auch die<br />

Erstellung von Unterrichtsmaterialien<br />

und die Gestaltung<br />

des Platzes vor dem<br />

Denkmal umfasst. Die in der<br />

edition lex liszt 12 produzierten<br />

Publikationen wurden<br />

Haushalten in der Großgemeinde<br />

Oberschützen, allen<br />

Gemeinden im Bezirk Oberwart,<br />

Schulen und Büchereien<br />

des Landes kostenlos zur<br />

Verfügung gestellt. „Das Buch<br />

„Das ‚Anschlussdenkmal‘ …“ ist<br />

kostenlos bei der Gemeinde<br />

Oberschützen bzw. beim<br />

Verlag erhältlich.<br />

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BERICHT<br />

Das OHO als Bühne<br />

für Schrägdenker<br />

Zukunftsvisionen – diesem breiten Themenfeld widmet sich das OHO in den kommenden zwei<br />

Jahren. Unter dem Titel „I have to have a dream“ sollen Kunst- und Kulturveranstaltungen mit<br />

gesellschaftlichen Inputs zusammengeführt werden. Wie bei einem Reißverschlusssystem werden<br />

Kunst und Gesellschaft somit gemeinsam Zukunftsbilder entwickeln. Gefragt sind Visionäre.<br />

Nicole Mühl<br />

Foto © WKonontsev Artem_shuttersock.com<br />

In seinem Zweijahresschwerpunkt<br />

<strong>2023</strong>-2024 setzt sich das OHO mit den<br />

positiven Gestaltungsmöglichkeiten und<br />

Visionen der Zukunft auseinander. Nicht<br />

das Negative, das Desaster steht im<br />

Zentrum, sondern der Blick richtet sich<br />

auf das, was möglich ist. Dabei will das<br />

OHO Kunst- und Kulturarbeiten mit<br />

Menschen aus dem gesellschaftspolitischen<br />

Bereich verknüpfen. „Wir wollen<br />

Menschen zusammenbringen, die an<br />

einem Thema arbeiten. Aus Schulen,<br />

Unternehmen, aus der Kunst- und<br />

Kulturszene, aus speziellen Fachbereichen“,<br />

erklärt OHO-Obfrau Eveline<br />

Rabold. Dies soll zum einen im Diskurs<br />

bei Veranstaltungen passieren, aber<br />

auch bereits im Vorfeld, im Zuge eines<br />

gemeinschaftlichen Entstehungsprozes-<br />

ses. Beispiel einer solchen Veranstaltung<br />

ist das „Drei-Tages-Festival für ein Leben<br />

in der Zukunft“. Start-Ups und Unternehmungen<br />

treffen auf Kunst- und Kulturschaffende<br />

und setzen sich mit der<br />

Zukunft sowohl technisch als auch<br />

künstlerisch auseinander. Parallel dazu<br />

laufen verschiedene Talks und Workshops<br />

für das Publikum. „Es wird auch<br />

einen Design Thinking Workshop geben,<br />

wo in Gruppenarbeit innovative und<br />

ungewöhnliche Lösungsansätze für<br />

komplexe Themen unserer Zeit erarbeitet<br />

werden“, so Rabold.<br />

In den kommenden zwei Jahren öffnet<br />

sich das Kulturhaus mehr denn je den<br />

Stimmen aus der Gesellschaft, um die<br />

unterschiedlichsten Menschen verschiedenen<br />

Alters und aus den vielfältigsten<br />

Lebensfeldern und Berufssparten an<br />

Zukunftsvisionen und positiven Lösungsansätzen<br />

mitwirken zu lassen. „Die<br />

Kunst ist ein wunderbares Transportmittel<br />

dafür, denn Kunst darf und muss<br />

schräg denken. Dadurch inspiriert Kunst<br />

ja auch immer wieder dazu, dass neue<br />

positive Errungenschaften entstehen.<br />

Kunst muss Visionen haben“, zeigt<br />

Rabold auf. Die Start-Ups von heute sind<br />

vielleicht die Visionäre, die Lösungen für<br />

eine bessere Welt haben. Es gilt sichtbar<br />

zu machen, was bereits vorhanden und<br />

was noch möglich ist.<br />

Was man im OHO im Zuge dieses<br />

Schwerpunktes erwarten darf, ist keine<br />

Berieselung, sondern ein aktiver Austausch,<br />

eine Teilnahme der Menschen an<br />

der Gestaltung von Zukunftsvisionen, die<br />

über die Kunst in die Öffentlichkeit<br />

getragen werden.<br />

Eventtipp<br />

VANESSA GEHT ZU DEN WALEN<br />

Road-Opera von Ferry Janoska (Musik)<br />

und Peter Wagner (Libretto und<br />

Inszenierung)<br />

Musik, die selbst der Komponist Ferry<br />

Janoska als sein höchstes musikalisches<br />

Level bezeichnet, die unzensierte<br />

Sprache von Peter Wagner, wie es<br />

Hauptdarstellerin Michaela Khom<br />

definiert und die unter die Haut gehende<br />

Inszenierung desselbigen – es ist ein<br />

Werk, das alle Mitwirkenden in seiner<br />

Größe und Anforderung an ihre Grenzen<br />

bringt. Prädikat sehenswert!<br />

Zum Thema:<br />

Als Vanessa (Michaela Khom) im Internet<br />

auf eine Meldung trifft, dass auf den<br />

Philippinen ein Wal mit 40 Kilo Plastikmüll<br />

verendet sei, macht sie sich auf den<br />

Weg, um die Wale in den fernen Gewässern<br />

vor einem ähnlichen Schicksal zu<br />

bewahren. Dabei trifft sie nicht nur auf<br />

etliche obskure Gestalten, sondern im<br />

Grunde auf sich selbst. Sie hat in dieser<br />

Begegnung einiges durchzumachen,<br />

doch am Ende geht sie gereift aus einem<br />

schweren inneren Kampf inmitten einer<br />

Sintflut von Bildern und zweifelhaften<br />

Begegnungen hervor. Gestärkt und<br />

weiterhin unbeirrt geht sie auf ihr Ziel zu,<br />

das in nichts weniger als der Rettung<br />

des Planeten besteht. (Auszug aus dem<br />

OHO Programm)<br />

Spieltermine und<br />

Kartenreservierungen unter:<br />

www.oho.at<br />

JÄNNER <strong>2023</strong> 27


REPORTAGE<br />

Teile des Gemeindegebietes: im Vordergrund<br />

Kleinschlag, weiter hinten Rohrbach<br />

Viele Wege führen<br />

nach Rohrbach<br />

Wer auf der Wechselbundesstraße, der<br />

B54, Richtung Vorau fährt, kommt an<br />

Rohrbach an der Lafnitz vorbei. Dementsprechend<br />

hoch ist das Durchzugsverkehrsaufkommen<br />

in der Gemeinde. Kein<br />

Wunder, dass Straßeninstandhaltung und<br />

-sanierung große Themen in der Gemeinde<br />

sind. Dabei lohnt es sich, in der oststeirischen<br />

Ortschaft einmal anzuhalten und<br />

Rohrbach in Ruhe zu erkunden.<br />

Fotos © Olga Seus<br />

Olga Seus<br />

Was war<br />

Am Talboden der Lafnitz auf dem<br />

Gemeindegebiet von Rohrbach finden<br />

sich Spuren einer ersten Besiedelung in<br />

Form eines Wisitindorfes um 3.000 v.<br />

Chr. „Die Lafnitz war damals schon<br />

Lebensspender“, weiß Bürgermeister<br />

Günter Putz zu berichten. Eine in den<br />

1950er-Jahren zufällig gefundene<br />

Lochaxt gibt davon Zeugnis. Das Original<br />

befindet sich im Museum Joanneum in<br />

Graz, doch eine etwas vergrößerte<br />

Nachbildung ist als Skulptur am neuen<br />

Dorfplatz der oststeirischen Gemeinde<br />

zu bewundern.<br />

1272 taucht der Ortsname „Rohrbach“<br />

schließlich das erste Mal in einer<br />

Urkunde des Stiftes Vorau auf. Die<br />

heutige Form hat das Gemeindegebiet<br />

schließlich 2015 im Zuge der Gemeindestrukturreform<br />

erhalten. Das einstige<br />

Eichberg und Teile der Gemeinde Schlag<br />

bei Thalberg sind hinzugekommen und<br />

bilden das heutige Rohrbach, in dem<br />

2.640 Einwohner leben.<br />

Was ist<br />

Die Gemeinde hat gerade erst einen<br />

Kreisverkehr an den Landesstraßen<br />

L405 und L429 fertiggestellt. „Das<br />

Der neue Hauptplatz schließt sich gleich an das<br />

erweiterte Gemeindeamt an<br />

Günter Putz, SPÖ, ist Bürgermeister von Rohrbach<br />

Konzept gibt es schon seit mehr als zehn<br />

Jahren, doch aus finanziellen Gründen<br />

war es zunächst nicht umsetzbar. Nun<br />

haben sich die Unternehmen Rubner<br />

Holzindustrie GmbH und Unimarkt<br />

beteiligt, da der Kreisverkehr auch deren<br />

Firmenausfahrten bedient“, erklärt<br />

Bürgermeister Günter Putz. Der Kreisverkehr<br />

hat fünf Arme und dient<br />

zugleich als Tempobremse. Zudem hat er<br />

gesicherte Fußgängerübergänge. Auch<br />

im Bereich der Zahnarztpraxis neben<br />

28<br />

JÄNNER <strong>2023</strong> www.<strong>prima</strong>-magazin.at


REPORTAGE<br />

der Gemeinde gibt es eine neue Querungshilfe mit einer Insel in<br />

der Mitte, immerhin sind hier täglich etwa 9.000 – 10.000<br />

Fahrzeuge unterwegs.<br />

Wie wichtig das Thema Straßeninfrastruktur ist, zeigen weitere<br />

Projekte, wie etwa die Sanierung der Verbindungsstraße vom<br />

Ortsteil Lebing nach Eichberg. Von der Bevölkerung besonders<br />

herbeigesehnt ist der Lückenschluss des Gehsteigs von Rohrbach<br />

nach Lafnitz. Bis zum Frühjahr <strong>2023</strong> sollen die fehlenden<br />

150 bis 200 Meter fertiggestellt sein.<br />

Was Rohrbach besonders in Szene setzt, ist der Um- und Zubau<br />

des Kindergartens, der nun mit zwei Kindergarten- und einer<br />

Krippengruppe aufwartet sowie der Zubau beim Gemeindeamt.<br />

Das moderne Bürgerservicegebäude mit dem neu erstellten<br />

Dorfplatz, einem Spielplatz und dem überdachten Pavillon ist<br />

eines der Herzstücke der Gemeinde.<br />

Die Zeilbrücke ist weithin sichtbar und mit<br />

ihren 40 Metern Höhe architektonisch<br />

interessant<br />

Die stilisierte Nachbildung der gefundenen<br />

Lochaxt steht am neuen Hauptplatz<br />

Was sein wird<br />

Der Ausbau der Trinkwasserversorgung ist eines der Zukunftsprojekte<br />

in Rohrbach. Dies beinhaltet sowohl eine Leitungserneuerung<br />

als auch die Erneuerung des Hochbehälters Rohrbach<br />

und die Erschließung zusätzlicher Quellen. <strong>2023</strong> wird die<br />

Konzeptplanung abgeschlossen, der Baubeginn wird aber wohl<br />

erst in das Jahr 2024 fallen.<br />

Weiters ist geplant, das Volksschulgebäude Eichberg zu sanie-<br />

>> weiter auf Seite 30<br />

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Familiäres Betriebsklima für<br />

(rund) 240 Mitarbeiter*innen<br />

Steirisches Familienunternehmen setzt seit fast 40<br />

Jahren auf österreichische Hausmannskost -<br />

tiefkühlfrisch.<br />

Fotos © Olga Seus<br />

Gemeindeamt Rohrbach an der Lafnitz<br />

8234 Rohrbach a.d.L., Obere Hauptstraße 17/1<br />

T: 03338/2312-0 www.rohrbach-lafnitz.at<br />

Das Familienunternehmen Meisterfrost sucht zur<br />

Verstärkung je eine*n Mitarbeiter*in<br />

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Meisterfrost TiefkühlkosterzeugungsgesmbH<br />

7423 Sinnersdorf 107<br />

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Meisterfrost liefert pro Tag 42<br />

Tonnen tiefkühlfrische Produkte<br />

wie Strudel, Knödel, Frittaten,<br />

Kuchen uvm. europaweit aus –<br />

allein 12 Tonnen Kaiserschmarrn<br />

pro Tag verlassen das Werk in<br />

Sinnersdorf!<br />

Diese Mengen und diese Logistik<br />

werden von insgesamt 240<br />

Mitarbeiter*innen bewältigt – deshalb<br />

ist das Familienunternehmen<br />

in jeder Hinsicht bemüht, die<br />

Zusammenarbeit mit dem<br />

Menschen in den Mittelpunkt zu<br />

stellen. Um dem Motto „Motivierte<br />

Mitarbeiter sind das größte<br />

Kapital“ gerecht zu werden,<br />

genießen diese im Betrieb<br />

zahlreiche soziale Leistungen wie<br />

kostenlose Rechtsberatung,<br />

ärztliche Betreuung vor Ort,<br />

Einkaufsrabatte, uvm.<br />

Ein kollegiales Miteinander sowie<br />

höchste Produktqualität, weiterführende<br />

Tradition des Handwerks,<br />

Innovationskraft sowie der Bezug<br />

zur Region sind für Meisterfrost<br />

die Voraussetzung für Stabilität<br />

und Wachstum.<br />

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7423 Sinnersdorf 107<br />

8234 Rohrbach/Lafnitz<br />

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JÄNNER <strong>2023</strong><br />

29


REPORTAGE<br />

Das schwarze Schloss Aichberg ist heute<br />

in Privatbesitz<br />

ren. Hier sind eine Dacherneuerung,<br />

ein teilweiser Fenstertausch sowie eine<br />

Sanierung der Eingangsportale<br />

vonnöten, damit sich die jüngsten<br />

Gemeindebürger wohlfühlen können.<br />

„Mehr Rad – weniger Verkehr“<br />

– diesem Zeitgeist entsprechend ist als<br />

Drei-Jahres-Projekt der Bau des<br />

Radweges Waldbach-Rohrbach<br />

angelegt. Dieser soll eine Verbindung<br />

der beiden Gemeinden entlang der<br />

Lafnitz schaffen und mündet in den R<br />

12 Thermenradweg, der von Mönichkirchen<br />

kommt.<br />

Typisch<br />

„Rohrbach bietet für alle etwas“ sagt Bürgermeister Günter Putz<br />

während der Erkundungstour durch seine Gemeinde. „Chillen<br />

kann man gut im Freien am neuen Dorfplatz, hier gibt es eine<br />

gute Gastronomie, Einkaufsmöglichkeiten und natürlich ein<br />

feines Eis. Da fühlen sich Jung und Alt gleich wohl.“ Wer sich<br />

hingegen kulturell betätigen will, dem rät der Bürgermeister zu<br />

einem Besuch im Schloss Aichberg. Imposant thront es oben im<br />

Ortsteil Eichberg. „Der Eigentümer Cajetan Gril ist historisch<br />

und künstlerisch sehr bewandert. Aber man sollte unbedingt<br />

vorab einen Termin ausmachen.“ Wer wandern will, kann gleich<br />

weiter zum Ortsteil Kleinschlag gehen, dort ist man mit einem<br />

circa viertelstündigen Aufstieg beim Aussichtsturm, der mitten<br />

im Wald steht und nach weiteren 100 Stufen einen herrlichen<br />

Weitrundumblick bietet. Wer sich sportlich betätigen will, dem<br />

sei ein Besuch bei der Freizeitanlage Limbach empfohlen. Hier<br />

gibt es Tennisplätze, eine Stocksportanlage und einen eigenen<br />

Modellsportclub mit beeindruckender eigener Asphaltrennbahn<br />

mit Asphaltschikanen. Architektonisch Versierte kommen beim<br />

Anblick der 40 Meter hohen weithin sichtbaren Eisenbahnbrücke,<br />

der sognannten Zeilbrücke, sowie bei einem Besuch der<br />

Kirche auf ihre Kosten. „Dazu haben wir noch einen Waldspielplatz,<br />

einen Fitnesspark, ein Mineralosolium und eine ausgezeichnete<br />

Gastronomie“, zählt der Bürgermeister auf.<br />

Foto © Olga Seus<br />

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30 JÄNNER <strong>2023</strong><br />

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UNTERNEHMENSPORTRÄT<br />

Haben Sie schon Ihre<br />

nächste Feier geplant?<br />

Das Burghotel und die Burg Schlaining (Südburgenland)<br />

bilden den perfekten Rahmen für Seminare, Team-Events,<br />

Geburtstagsfeiern, Taufen, Jubiläen und mehr.<br />

Foto © Burghotel Schlaining<br />

Das „Konferenzzentrum“ in den<br />

Mauern der imposanten Burg aus<br />

dem 12. Jahrhundert überzeugt<br />

mit einer Vielzahl an Räumlichkeiten<br />

mit modernster Technik. Egal<br />

ob eine kleine, intime Feier oder<br />

ein großes, rauschendes Fest –<br />

jedes Angebot wird ganz<br />

individuell auf Sie und Ihre<br />

Wünsche angepasst!<br />

Nur ein paar Schritte entfernt<br />

bietet das Burghotel mit 64<br />

Zimmern ausreichend Platz für<br />

Ihre Gäste und lädt zum gemeinsamen<br />

Ausklingen erfolgreicher<br />

Events ein. Inmitten der üppig<br />

grünen und sanft hügeligen<br />

Landschaft des Südburgenlands<br />

trifft Geschichte auf Moderne,<br />

Vergangenes auf Zukünftiges.<br />

Das Burghotel Schlaining und die<br />

Burg Schlaining lassen natürlich<br />

auch keine kulinarischen Wünsche<br />

offen und sorgen dafür, dass Sie<br />

in den traditionsreichen Mauern<br />

eine unvergessliche Veranstaltung<br />

ganz nach Ihren Wünschen<br />

gestalten können.<br />

Im Keller der Burg Schlaining<br />

warten in der Weinkosterei<br />

Der Rittersaal auf Burg Schlaining bietet einen<br />

stilvollen Rahmen für Ihre Veranstaltung<br />

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Weine aus allen sechs DAC-Anbaugebieten<br />

des Burgenlandes<br />

zum Verkosten und zum Verkauf<br />

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Die Weinkosterei hat von<br />

Mittwoch bis Samstag von 14.00<br />

bis 19.00 Uhr geöffnet.<br />

Anfragen unter +43 3355 2600,<br />

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oder einfach über die Website<br />

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Jobs mit Sinn im<br />

Gesundheitsbereich<br />

Im Department Gesundheit der FH Burgenland<br />

bieten zukunftsorientierte Studiengänge eine wissenschaftlich<br />

fundierte, praxisorientierte Berufsausbildung,<br />

die viele Perspektiven eröffnet.<br />

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GESUNDHEIT<br />

Bachelor- und Masterstudiengänge<br />

• Gesundheitsmanagement und<br />

Gesundheitsförderung 10. <strong>Jänner</strong><br />

• Gesundheits- und Krankenpflege 6. Feber<br />

• Hebammen 19. <strong>Jänner</strong><br />

• Physiotherapie 11. <strong>Jänner</strong><br />

STUDIEREN<br />

ONLINE<br />

BERATUNG<br />

18 - 19 Uhr<br />

• Gesundheitsförderung und Personalmanagement 4. <strong>Jänner</strong><br />

• Gesundheitsmanagement & Integrierte Versorgung 9. <strong>Jänner</strong><br />

Gestalte die Zukunft mit<br />

„Die letzten Monate haben<br />

bedingt durch die Corona-Pandemie<br />

viele Defizite in unserem<br />

Gesundheitssystem aufgezeigt.<br />

Unsere Absolventinnen und<br />

Absolventen der unterschiedlichen<br />

Studiengänge bringen<br />

Foto © zvgFH Bgld<br />

essenzielle Kompetenzen mit und<br />

können damit die Zukunft<br />

mitgestalten“, sagt Erwin Gollner,<br />

Leiter des Departments Gesundheit<br />

an der FH Burgenland.<br />

Die Nachfrage nach ausgebildeten<br />

Fachkräften am Arbeitsmarkt ist<br />

groß mit attraktiven Einstiegsgehältern.<br />

Im Studiengang Gesundheits-<br />

und Krankenpflege ist eine<br />

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Studiums möglich.<br />

Es fallen keine Studiengebühren<br />

an. Eine Anmeldung ist bereits<br />

möglich. Mehr unter<br />

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JÄNNER <strong>2023</strong><br />

31


REPORTAGE<br />

Vom Bauleiter zum<br />

Tofu-Produzenten<br />

Die südburgenländischen Tofu Produkte von Shu-Chen Chuang aus Rotenturm haben sich in der<br />

Region längst einen Namen gemacht. Für die Einzelunternehmerin mit taiwanesischen Wurzeln ist<br />

inzwischen die Zeit für die wohlverdiente Pension gekommen. Auf ihrer Suche nach einem<br />

Nachfolger hat sich ein junges Pärchen aus dem Bezirk Hartberg gefunden, das den Betrieb<br />

nun mit Herzblut übernommen hat – und dafür sein ganzes Leben umkrempelt.<br />

Eva Maria Kamper<br />

Die Gründerin der Rotenturmer Bio-Manufaktur „Unser Sojahaus”<br />

Shu-Chen Chuang und Nachfolger Kevin Wagner<br />

Foto © AMA GENUSS REGION/Mias Photoart<br />

Selchofen immer am besten im Endergebnis”,<br />

sagt Kevin. „Sabrina und ich<br />

haben oft gescherzt, dass wir genau<br />

diesen Tofu noch veredeln könnten.”<br />

Als die beiden die Ausschreibung zur<br />

Übernahme der Rotenturmer Tofu-Produktion<br />

entdeckt hatten,<br />

„<br />

überkam sie<br />

In diesem Tofu steckt<br />

ganz viel Liebe drinnen.<br />

Shu-Chen Chuang<br />

„<br />

Noch vor einem halben Jahr hat für<br />

Kevin Wagner schon vor vier Uhr früh<br />

der Wecker geläutet, um täglich bis<br />

spätabends nach Wien auf die Baustellen<br />

zu pendeln. Als Teamleiter von<br />

durchschnittlich 400 Mitarbeitern in der<br />

Baubranche hat der 31 Jahre junge<br />

Steirer eine gut bezahlte, verantwortungsvolle<br />

Berufslaufbahn erlebt.<br />

Trotzdem wurde ein inneres Gefühl<br />

immer lauter, dass er in seinem Job<br />

unglücklich war. Dass ihm etwas fehlte.<br />

„Ich hatte als Kind drei Traumberufe im<br />

Sinn: Bauarbeiter, Koch oder Pilot”, lacht<br />

Kevin Wagner. Mit experimentierfreudiger<br />

Neugier hatte er daher auch schon<br />

seit Langem damit begonnen, in seiner<br />

spärlichen, nächtlichen Freizeit ganz<br />

ambitioniert Tofu zu selchen, im hauseigenen<br />

Ofen. Da war die Idee, einmal<br />

eine Tofuproduktion zu übernehmen,<br />

noch in weiter Ferne. Außer, dass das<br />

Interesse am Produkt sehr hoch war:<br />

„Der Tofu aus Rotenturm war aus dem<br />

das abenteuerliche Gefühl, dass aus<br />

einer verrückten Idee durchaus ernst<br />

werden könnte: „Wir haben die Inhaberin<br />

Shu-Chen per Mail kontaktiert und<br />

aus dem Termin wurde ein stundenlanges,<br />

konstruktives Gespräch, das nach<br />

wenigen Tagen zur Entscheidung<br />

geführt hat und das nun ein sehr<br />

freundschaftliches, vertrauensvolles<br />

Verhältnis mit Shu-Chen als Basis hat.<br />

Sie betont nämlich immer, dass in ihrem<br />

Tofu ganz viel Liebe drinnen steckt. Und<br />

das ist genau diese Begeisterung, die wir<br />

für dieses Produkt mitbringen”, erzählt<br />

Sabrina Leitner. Auch sie hat ihren alten<br />

Job in der Kreativbranche reduziert, um<br />

sich fortan mit dem Marketingkonzept<br />

und Vermarktung ihres Tofus zu<br />

32<br />

JÄNNER <strong>2023</strong> www.<strong>prima</strong>-magazin.at


REPORTAGE<br />

Tofu ist international aufgrund<br />

seiner pflanzlichen Herkunft<br />

und seines Proteinreichtums<br />

als Ersatz für Fleisch und Fisch<br />

bekannt.<br />

Tofu wird durch die Gerinnung<br />

der Eiweißbestandteile von<br />

Sojamilch hergestellt, zum<br />

Beispiel mit Hilfe von Nigari<br />

(Magnesiumchlorid) oder<br />

Zitronensäure. Diese werden<br />

anschließend durch Erhitzen<br />

und Abschöpfen oder Filtrieren<br />

abgetrennt und in eine<br />

schnittfeste Form gepresst.<br />

befassen. Mit der Unterstützung<br />

vom Unternehmensgründungsprogramm<br />

des<br />

AMS, das auch bei einer<br />

Betriebsübernahme zur Seite<br />

steht, sind die beiden Jungunternehmer<br />

seit August für<br />

den Rotenturmer Betrieb, der<br />

sich nun „Unser Sojahaus”<br />

nennt, verantwortlich. „Die<br />

Tochter von Shu-Chen, die als<br />

Ärztin in der Schweiz tätig ist,<br />

verbleibt mit einem Anteil im<br />

Unternehmen. Auch Shu-Chen<br />

selbst wird mit ihrer Persönlichkeit<br />

als Pionierin und<br />

Gründerin im visuellen<br />

Marketingauftritt erhalten<br />

bleiben”, erklärt die 27jährige<br />

Steirerin.<br />

Mit großen Zukunftsplänen im<br />

Gepäck hat man aber schnell<br />

bemerkt, dass die Produktionsstätte<br />

in Rotenturm über<br />

kurz oder lang zu klein<br />

werden würde. Derzeit ist man<br />

in Verhandlungen – beziehungsweise<br />

immer noch auf<br />

der Suche – nach nachhaltigen,<br />

leerstehenden Hallen, die<br />

sich für die Anforderungen<br />

der Tofu-Produktion eignen<br />

könnten. „Der nächste Schritt<br />

ist, dass man die vielen,<br />

bislang abgesagten und<br />

österreichweiten Anfragen<br />

aufgrund eingeschränkter<br />

Kapazitäten von Shu-Chen<br />

erneut aufarbeiten und mit<br />

neuem Lieferkonzept bespielen<br />

kann. Das Ziel soll auch<br />

sein, dass es in jedem schönen<br />

Bio-Hotel unseren Tofu gibt”,<br />

sagt der hochmotivierte<br />

Jungunternehmer. Mit<br />

regionalen Soja-Bauern<br />

wurden die größeren Abnahmemengen<br />

fixiert. Der<br />

geselchte Tofu à la Kevin<br />

Wagner ist bereits in den<br />

Verkaufsstellen erhältlich. Ob<br />

ihn im neuen Berufsalltag<br />

noch etwas an die Zeit auf den<br />

Baustellen erinnert? „Ich stehe<br />

nach wie vor zeitig frühmorgens<br />

auf”, lacht Kevin Wagner.<br />

„Allerdings halte ich am Ende<br />

des Tages mein eigens<br />

erschaffenes Produkt in den<br />

Händen, das anderen Menschen<br />

Genuss und Freude<br />

bereitet, zum Klimaschutz<br />

beiträgt und Tierleid vermeidet.<br />

Und das ist ein unbeschreibliches<br />

Gefühl.”<br />

Top Chance!<br />

Café/Bar – Übernahme<br />

im Schulort Pinkafeld<br />

Aus persönlichen Gründen<br />

der Inhaberin besteht die<br />

Chance einer Übernahme des<br />

Gastrobereichs eines<br />

Café/Barbetriebes.<br />

Das Lokal ist in top Lage,<br />

umgeben von Schulen.<br />

Ablöse und Miete<br />

nach Vereinbarung.<br />

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Vegan, laktose-und glutenfrei,<br />

fruktosearm<br />

Zutaten für 8 Falafel:<br />

200 g Rote Rüben<br />

1 Glas Kichererbsen (420 g)<br />

1 Zwiebel<br />

3 kleine Knoblauchzehen<br />

1 TL Apfelessig<br />

1 Bund Petersilie<br />

2 EL Tomatenmark<br />

½ TL Paprikapulver süß<br />

1 TL Kreuzkümmel<br />

etwas Agavendicksaft<br />

Für das Tzatziki:<br />

300 g Soja-Skyr<br />

1/2 Salatgurke<br />

1 Knoblauchzehe<br />

Salz und Pfeffer<br />

etwas Zitronensaft<br />

Zubereitung: 1. Ofen auf 190 Grad vorheizen. Kichererbsen<br />

abseihen und unter fließendem Wasser abspülen. Kichererbsen<br />

in eine Schüssel geben und mit der Gabel grob zerdrücken.<br />

2. Rote Rüben schälen und grob raspeln.<br />

3. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Rapsöl in<br />

einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln sowie Knoblauch darin anschwitzen.<br />

Die Rote Rüben Raspeln hinzugeben und mit Salz<br />

und Pfeffer würzen, für einige Minuten anbraten und mit<br />

Apfelessig ablöschen.<br />

4. Rote Rüben-Masse und Kichererbsen vermengen, mit<br />

gehackter Petersilie, Tomatenmark, Paprikapulver, Kreuzkümmel,<br />

Agavendicksaft, Salz und Pfeffer würzen und alles gut<br />

unterrühren.<br />

5. Aus der Masse kleine Taler formen, diese mit etwas Olivenöl<br />

bepinseln und auf ein Backblech legen. Die Taler im vorgeheizten<br />

Ofen für ca. 30 Minuten backen. Nach 15 Minuten der Zeit<br />

die Taler einmal wenden.<br />

6. Für das Tzatziki die Gurke grob raspeln, mit Soja-Skyr,<br />

Knoblauch, etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer vermischen.<br />

ENJOI!<br />

Foto © Karin Weingrill<br />

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JÄNNER <strong>2023</strong><br />

33


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WEITERE VORSTELLUNGEN<br />

OHO: 05., 06., 07., 14.01.<strong>2023</strong> * 19:30 UHR / 15.01.<strong>2023</strong> * 11:00 UHR<br />

KUGA GROSSWARASDORF: 27., 28.01.<strong>2023</strong> * 19:30 UHR<br />

KULTURZENTRUM EISENSTADT: 02.02.<strong>2023</strong> * 19:30 UHR<br />

Eine Produktion der Theaterinitiative Burgenland in Kooperation mit dem OHO,<br />

den Bgld. Kulturzentren und KIBu – Komponisten und Interpreten im Burgenland.<br />

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