HEIZKÖRPER TECHNIK 2012 - Brugman Radiatoren B.V.

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HEIZKÖRPER TECHNIK 2012 - Brugman Radiatoren B.V.

THE

ESSENCE HEIZKÖRPER TECHNIK 2012

OF WARMTH


Brugman ist mit einer Produktionskapazität

von etwa 2 Millionen Heizkörpern pro Jahr

einer der größten Heizkörperhersteller Eu-

ropas mit Niederlassungen in den Nieder-

landen sowie in Deutschland, Frankreich,

Dänemark und Polen. Innovation spielt in

unserem Unternehmen eine entscheidende

Rolle.

Die Verwendung von hochwertigem Stahl,

die Verarbeitung in modernen Produktions-

linien und Lackierungsanlagen und ständi-

ge Kontrolle garantieren ein qualitativ hoch-

wertiges Produkt.

Daher geben wir eine Garantie von 10 Jah-

ren. Brugman bietet ein ausgereiftes Sor-

timent und passendes Zubehör. Auf den

nächsten Seiten informieren wir Sie über

die technischen Daten der Heizkörper. Auf-

grund regelmäßiger Innovation und weite-

rer Qualitätssteigerungen behalten wir uns

technische Änderungen ohne vorherige An-

kündigung vor.

2

Profil-Universalheizkörper

Profil-Kompaktheizkörper

Piano-Universalheizkörper

Mini-Profil-Heizkörper Mini-Piano-Heizkörper

Verti-M Profil-Heizkörper Verti-M Piano-Heizkörper

ALLGEMEIN


Anhang

Heizkörpertypen

Standard Kompaktheizkörper

Profil-Universal

Universalheizkörper Anschlüsse

Technische Daten

Ventil-Einstellwerte

Profil-Kompaktheizkörper

Piano-Universal

Technische Daten

Druckverlust

Verti-M Heizkörper

Verti-M Heizkörper Anschlüsse

Technische Daten

Mini-Heizkörper

Mini-Heizkörper Anschlüsse

Technische Daten

Montage

Montage Profil-/Piano-Universalheizkörper

Montage Profil-Kompaktheizkörper

Montage Mini-Heizkörper

Montage Standfüße Universal-/Kompaktheizkörper

Montage Standfüße Mini-Heizkörper

Montage Verti-M Heizköper

Zubehör

Zubehör Profil-/Piano-Universalheizkörper

Anschluss-Zubehör

Anschlussarmatur Verti-M Heizkörper

Anschlussarmatur und Thermostat

Ventileinsatz Klemmanschluss

Ventileinsatz Gewindeanschluss

Umrechnungsfaktoren

Informationsblätter des BDH

Blatt 7: Heizkörper-Beschichtungen

Einsatzmöglichkeiten und Einsatzgrenzen

Blatt 8: Vermeidung von Betriebsstörungen und

Schäden durch Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen

Blatt 13: Wärme braucht Platz

Geräusche in Heizungsanlagen

04

05

06

07

08

11

13

14

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28- 29

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31-

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41

42

INHALTSVERZEICHNIS

3


Universalheizkörper

Bautiefen (BT) mm:

Bauhöhen (BH) mm:

Nabenabstand (NA) mm:

RAL GZ-Reg.-Nr.:

Anschlüsse:

Betriebsbedingungen:

Befestigung:

Lackierung:

Verti-M Heizkörper

Bautiefen (BT) mm:

Bauhöhen (BH) mm:

Anschlüsse:

Betriebsbedingungen:

Befestigung:

Lackierung:

Mini-Heizkörper

Bautiefen (BT) mm:

Bauhöhen (BH) mm:

Nabenabstand (NA) mm:

RAL GZ-Reg.-Nr.:

Anschlüsse (abhängig vom Bestellcode):

Betriebsbedingungen:

Befestigung:

Lackierung:

4

Typ 20s

zweireihig

ohne Konvektor

Profil Piano

68 71

300-900 300-900

BH - 59 BH - 59

0544 0551

HEIZKÖRPERTYPEN

2 x 3/4“ AG (Eurokonus) unten, 4 x 1/2“ IG seitlich

Prüfdruck 10,4 bar, max. Betriebsdruck 8 bar, max. Betriebstemperatur 110 °C

Mit Schienenkonsolen oder auf Standfüßen

Verkehrsweiß, RAL 9016. Weitere Farben und Farbzuschläge auf Anfrage (nur für Piano-Universalheizkörper)

Typ 21s

zweireihig

ein Konvektor

Profil Piano

73 75

1600-1800 1600-1800

2 x 3/4“ Eurokonus AG Mittelanschluss, 2 x 1/2” oben IG, 2 x 1/2” unten IG

Prüfdruck 10 bar, max. Betriebsdruck 8 bar, max. Betriebstemperatur 110 °C

Mit im Lieferumfang enthaltenen Konsolen

Verkehrsweiß, RAL 9016. Weitere Farben und Farbzuschläge auf Anfrage (nur für Verti-M Piano)

Typ 22

zweireihig

zwei Konvektoren

Profil Piano

98 106

150, 200 150, 200

BH - 50 BH - 50

0692 0698

Typ 21s

zweireihig

ein Konvektor

Profil Piano

68 71

300-900 300-900

BH - 59 BH - 59

0546 0553

Typ 22

zweireihig

zwei Konvektoren

Profil Piano

106 108

1600-1800 1600-1800

Typ 33

dreireihig

drei Konvektor

Profil Piano

167 175

150, 200 150, 200

BH - 50 BH - 50

0693 0690

Typ 22

zweireihig

zwei Konvektoren

Profil Piano

102 105

300-900 300-900

BH - 59 BH - 59

0547 0554

Typ 34

dreireihig

vier Konvektoren

Profil Piano

184 192

150, 200 150, 200

BH - 50 BH - 50

0694 0691

Typ 33

dreireihig

drei Konvektoren

Profil Piano

172 175

300-900 300-900

BH - 59 BH - 59

0548 0555

2 x 3/4“ AG (Eurokonus) unten, 4 x 1/2“ IG seitlich

Prüfdruck 10,4 bar, max. Betriebsdruck 8 bar, max. Betriebstemperatur 110 °C

Montage auf Standfüßen oder Wandkonsolen

Verkehrsweiß, RAL 9016. Weitere Farben und Farbzuschläge auf Anfrage (nur für Piano Mini-Heizkörper)


Type 10 B

Höhe

NA

VMB-Konsolen

b

Bautiefe (Maß B): 50 mm

Nabenabstand (NA): Bauhöhe minus 59 mm

HK-Vorderkante bis Mitte Anschluss (Maß b): 35 mm

Wandabstand bis Mitte Anschluss, bei

Verwendung der Brugman VMB-Konsolen: 32 mm

Position der Konsolen

Baulänge bis 1440 mm

Baulänge 1600 und 1760 mm

Baulänge

A

L1

L3

Anzahl

mm

mm

mm

mm

Laschen

480 120 240 4

640 120 400 4

800 120 560 4

960 120 720 4

1120 120 880 4

1280 120 1040 4

1440 120 1200 4

1600 120 680 680 6

1760 120 760 760 6

Bauhöhe 500 600 900

Masse (kg/m) 9,4 11,3 16,9

Wasserinhalt (l/m) 3,4 4 5,8

Normleistung (W/m) bei

75/65/20

520 612 889

Max. Länge (mm) 1760 1760 960

N-Exponent 1,2856 1,2823 1,269

STANDARD-KOMPAKTHEIZKÖRPER TYP 10

Lieferzustand

Brugman Standard-Kompaktheizkörper wer-

den grundiert und pulverbeschichtet ohne

Zierleiste und Seitenverkleidung geliefert.

Auf Wunsch sind Zierleiste und Seitenver-

kleidung, zur Montage vor Ort, lieferbar. Der

Heizkörper ist mit 4 seitlichen Anschlüssen ½“

IG ausgestattet.

Befestigung

Der 4 Muffen Kompaktheizkörper ist mit La-

schen ausgestattet. Die Befestigung erfolgt

mit Brugman VMB-Winkelkonsolen.

Qualität

n hochwertiges Stahlblech nach EN 10130,

Toleranzen nach EN 10131

n RAL-geprüft mit einem Prüfdruck von

10,4 bar und zertifiziert unter Reg. Nr.: 0536.

n max. Betriebsdruck : 8 bar

n max. Betriebstemperatur : 110 °C

n bei Verwendung von Zierleiste und Seiten-

verkleidungen entspricht der Heizkörper

den Anforderungen der Richtlinie für Kin-

dergärten und Schulen des Bundesverban-

des der Unfallkassen (ehem. BAGUV)

Oberflächenbeschichtung

Entsprechend DIN 55900-FWA: entfettet,

eisenphosphatiert, Grundierung mit Katho-

dischem Elektrotauchlack KTL und pulver-

beschichtet mit Epoxidpolyesterharz (EPS).

Umweltfreundlich und emissionsfrei Stan-

dardfarbe: Verkehrsweiß RAL 9016.

Garantie

10 Jahre Garantie auf Material- oder Produk-

tionsfehler gemäß Garantiebedingungen.

5


Lieferzustand

Brugman Universalheizkörper werden grun-

diert und pulverbeschichtet mit integrierter

Ventilgarnitur geliefert (Ventil als Zubehör).

Sie haben eine stabile Zierleiste und Seiten-

verkleidungen . Die Heizkörper haben keine

Laschen. Der untere Anschluss kann sowohl

rechts als auch links genutzt werden.

Befestigung

Die Universalheizkörper haben keine La-

schen. Die Befestigung erfolgt mit Schie-

nenkonsolen. Die Montage mit Standfüßen

ist ebenfalls möglich.

Qualität

n hochwertiges Stahlblech nach EN 10130,

6

Toleranzen nach EN 10131

n RAL-geprüft mit einem Prüfdruck von

10,4 bar und zertifiziert

n max. Betriebsdruck: 8 bar

n max. Betriebstemperatur: 110 °C

n Entspricht den Anforderungen der Richt-

linien für Kindergärten und Schulen des

Bundesverbandes der Unfallkassen (ehem.

BAGUV)

Oberflächenbeschichtung

Entsprechend DIN 55900-FWA: entfettet,

eisenphosphatiert, Grundierung mit katho-

dischem Elektrotauchlack KTL und pulver-

beschichtet mit Epoxidpolyesterharz (EPS).

Umweltfreundlich und emissionsfrei. Stan-

dardfarbe: Verkehrsweiß RAL 9016.

Garantie

10 Jahre Garantie auf Material- oder Produk-

tionsfehler gemäß Garantiebedingungen.

Mit oberer Zierabdeckung und seitlicher Verkleidung

ausgestattet.

Mit 6 Anschlüssen versehen

PROFIL - UNIVERSAL

Montagefertig mit Kartonschutzleisten versehen und

in Folie eingeschweißt. Die Verpackung muss nur im

Bereich der Konsolen und der Anschlüsse entfernt

werden. Die Verpackung wird erst vor der Inbetriebnahme

vollständig entfernt. Entsorgung und Recycling des

Verpackungsmaterials durch INTERSEROH.


1

2

Es gibt folgende Anschlüsse:

1 1/2”-Innengewinde-Anschluss

2 1/2”-Innengewinde-Anschluss

3 1/2”-Innengewinde-Anschluss,

geeignet für die Ventile aus

den Zubehörsets

4 1/2”-Innengewinde-Anschluss

5 3/4”-Außengewinde-Anschluss

(mit Eurokonus) (Rücklauf)

6 3/4”-Außengewinde-Anschluss

(mit Eurokonus) (Vorlauf)

A. Seitlicher Anschluss. Am häufigsten

bei Leitungen, die an der Wand

entlanglaufen.

C. Reitender Anschluss

(ca. 10% Minderleistung).

6

5

50 mm 27 mm

4

29.5 mm

6

B. Wechselseitiger Anschluss bei

längeren Heizkörpern

5

D. Unterer Anschluss

als Ventilheizkörper.

3

4

UNIVERSALHEIZKÖRPER ANSCHLÜSSE

Nabenabstand = Bauhöhe - 59

Anschlussmaße

Die für eine Vormontage der Rohrleitungen

erforderlichen Anschlussmaße sind neben-

stehend aufgeführt.

Die unteren Anschlüsse können für die

Profil-Universalheizkörper sowohl links wie

rechts vormontiert werden. Zu beachten ist

dabei, dass der Vorlaufanschluss immer der

innere Anschluss, bezogen auf die Heizkör-

permitte, ist.

Achtung! Wird der Typ 33 links unten ange-

schlossen, ändert sich der Abstand des An-

schlusses zur Wand.

BH - 125 mm

min. 100 mm

32-53 mm

Heizkörpertypen Maß ‘M’=min.

20s/21s 67

22 84

33 Rechtsanschluss 84

33 Linksanschluss 154

M

BH

7


Die Norm-Wärmeleistungen nach EN 442

werden mit oberem Vorlaufanschluss und

unterem Rücklaufanschluss bestimmt. Sie

gelten sowohl für gleichseitigen (unteren

Anschluss) wie auch für wechselseitigen An-

schluss. Bei unterem Vorlaufanschluss oder

bei Anschluss mit Spezialventilen müssen

je nach Ausführung Leistungsminderungen

beachtet werden. Die nach EN 442 ermittel-

ten Wärmeleistungen der Universalheizkör-

per beziehen sich auf eine freie Montage an

einer Wand. Bei Einbau in Nischen oder bei

Anordnung von oberen Abdeckplatten ist

eine Leistungsminderung gem. DIN 4703

Teil 3 zu beachten.

NORMWÄRMELEISTUNG PROFIL-UNIVERSALHEIZKÖRPER

8

Bauhöhe Typ

300

400

500

600

900

BRUGMAN PROFIL-UNIVERSALHEIZKÖRPER (EN 442)

Höhe Typ

300

400

500

600

900

Leistung

W/m

75/65/20

N-exp.

Gewicht

kg/m

TECHNISCHE DATEN

Bautiefe

mm

Wasserinhalt

l/m

RAL

Reg. Nr

20S 561 1,2865 12,10 68 4,30 0544

21S 763 1,3236 14,70 68 4,30 0546

22 984 1,3128 17,27 102 4,30 0547

33 1382 1,3244 26,25 172 6,45 0548

20S 705 1,2881 16,10 68 5,52 0544

21S 957 1,3288 19,39 68 5,52 0546

22 1240 1,3252 23,27 102 5,52 0547

33 1748 1,3378 34,66 172 8,28 0548

20S 846 1,2906 19,99 68 6,74 0544

21S 1136 1,3346 24,14 68 6,74 0546

22 1479 1,3377 29,11 102 6,74 0547

33 2082 1,3505 43,32 172 10,11 0548

20S 984 1,2939 23,72 68 7,96 0544

21S 1305 1,3408 28,93 68 7,96 0546

22 1703 1,3501 34,79 102 7,96 0547

33 2388 1,3627 52,22 172 11,94 0548

20S 1394 1,3090 34,86 68 11,66 0544

21S 1754 1,3623 43,56 68 11,66 0546

22 2306 1,3875 50,87 102 11,66 0547

33 3155 1,3956 80,39 172 17,49 0548

Baulänge (mm)

400 480 560 640 720 800 880 960 1040 1120 1200 1280 1440 1600 1760 1920 2080 2240 2400 2720 3040

20S 269 359 449 539 628 718 808 987 1167 1346

21S 366 488 610 732 855 977 1099 1221 1343 1465 1587 1709 1831 2075 2320

22 472 630 787 945 1102 1260 1417 1574 1732 1889 2047 2204 2362 2676 2991

33 1106 1327 1548 1769 1990 2211 2432 2653 2875 3096 3317 3759 4201

20S 338 395 451 508 564 620 677 733 790 846 902 1015 1128 1241 1354 1466 1579 1692

21S 459 612 766 919 1072 1225 1378 1531 1684 1837 1991 2144 2297 2603 2909

22 595 794 992 1190 1389 1587 1786 1984 2182 2381 2579 2778 2976 3373 3770

33 1119 1398 1678 1958 2237 2517 2797 3076 3356 3636 3916 4195 4755 5314

20S 338 406 474 541 609 677 744 812 880 948 1015 1083 1218 1354 1489 1624 1760 1895 2030

21S 454 545 636 727 818 909 1000 1091 1181 1272 1363 1454 1636 1818 1999 2181 2363 2545 2726 3090 3453

22 592 710 828 947 1065 1183 1302 1420 1538 1656 1775 1893 2130 2366 2603 2840 3076 3313 3550 4023 4496

33 999 1166 1332 1499 1666 1832 1999 2165 2332 2498 2665 2998 3331 3664 4331

20S 394 472 551 630 708 787 866 945 1023 1102 1181 1260 1417 1574 1732 1889 2047 2204 2362

21S 522 626 731 835 940 1044 1148 1253 1357 1462 1566 1670 1879 2088 2297 2506 2714 2923 3132 3550 3967

22 681 817 954 1090 1226 1362 1499 1635 1771 1907 2044 2180 2452 2725 2997 3270 3542 3815 4087 4632 5177

33 1146 1337 1528 1719 1910 2101 2292 2484 2675 2866 3057 3439 3821 4203 4967

20S 558 669 781 892 1004 1115 1227 1338 1450 1561 1673

21S 702 842 982 1123 1263 1403 1544 1684 1824 1964 2105

22 922 1107 1291 1476 1660 1845 2029 2214 2398 2583 2767

33 1514 1767 2019 2272 2524 2776 3029 3281 3534 3786

Profil-Universalheizkörper

Normwärmeleistungen (in Watt) nach DIN EN 442 bei 75/65 °C

und bei einer Raumtemperatur von 20 °C


WÄRMELEISTUNG PROFIL-UNIVERSALHEIZKÖRPER 70/55/20 °C

Bauhöhe Typ

300

400

500

600

900

WÄRMELEISTUNG PROFIL-UNIVERSALHEIZKÖRPER 55/45/20 °C

Bauhöhe Typ

300

400

500

600

900

Profil-Universalheizkörper

Wärmeleistungen (in Watt) nach DIN EN 442 bei 70/55 ºC

und 55/45 °C bei einer Raumtemperatur von 20 ºC

Baulänge (mm)

Baulänge (mm)

TECHNISCHE DATEN

400 480 560 640 720 800 880 960 1040 1120 1200 1280 1440 1600 1760 1920 2080 2240 2400 2720 3040

20S 218 291 364 437 510 583 655 801 947 1092

21S 295 394 492 591 689 788 886 985 1083 1181 1280 1378 1477

22 382 509 636 763 890 1018 1145 1272 1399 1526 1653 1781 1908 2162 2417

33 891 1070 1248 1426 1605 1783 1961 2140 2318 2496 2674 3031 3388

20S 274 320 366 412 457 503 549 595 640 686 732 823 915 1006 1098 1189 1281 1372 1555 1738

21S 370 494 617 740 864 987 1110 1234 1357 1481 1604 1727 1851 2097 2344

22 480 640 800 960 1120 1280 1440 1600 1760 1920 2079 2239 2399 2719 3039

33 900 1125 1350 1575 1800 2025 2250 2475 2700 2925 3150 3375 3825 4276

20S 274 329 384 439 494 549 604 658 713 768 823 878 988 1097 1207 1317 1427 1536 1646

21S 366 439 512 585 658 732 805 878 951 1024 1097 1171 1317 1463 1610 1756 1902 2048 2195 2487 2780

22 476 571 666 762 857 952 1047 1142 1238 1333 1428 1523 1714 1904 2094 2285 2475 2666 2856 3237 3618

33 802 936 1070 1204 1337 1471 1605 1739 1872 2006 2140 2407 2675 2942 3210 3477

20S 319 383 447 510 574 638 702 765 829 893 957 1021 1148 1276 1403 1531 1659 1786 1914

21S 420 504 588 672 756 840 924 1008 1091 1175 1259 1343 1511 1679 1847 2015 2183 2351 2519 2855 3190

22 547 656 766 875 985 1094 1203 1313 1422 1532 1641 1750 1969 2188 2407 2626 2844 3063 3282 3720 4157

33 919 1072 1225 1378 1531 1684 1837 1990 2143 2297 2450 2756 3062 3368 3981

20S 451 541 631 721 811 901 992 1082 1172 1262 1352

21S 562 675 787 900 1012 1125 1237 1349 1462 1574 1687

22 736 883 1031 1178 1325 1472 1620 1767 1914 2061 2209

33 1006 1207 1408 1609 1811 2012 2213 2414 2615 2817 3018

400 480 560 640 720 800 880 960 1040 1120 1200 1280 1440 1600 1760 1920 2080 2240 2400 2720 3040

20S 139 185 231 277 323 370 416 508 601 693

21S 189 251 314 377 440 503 566 628 691 754 817 880 943

22 243 324 405 486 567 648 729 810 891 973 1054 1135 1216 1378 1540

33 569 683 797 911 1024 1138 1252 1366 1480 1594 1707 1935 2163

20S 174 203 232 261 290 319 348 377 406 435 465 523 581 639 697 755 813 871 987 1103

21S 236 315 394 473 552 631 709 788 867 946 1025 1103 1182 1340 1498

22 306 409 511 613 715 817 919 1021 1123 1226 1328 1430 1532 1736 1940

33 576 720 864 1008 1152 1296 1440 1584 1728 1872 2016 2159 2447 2735

20S 174 209 244 279 314 348 383 418 453 488 523 557 627 697 766 836 906 975 1045

21S 234 281 327 374 421 468 515 561 608 655 702 748 842 936 1029 1123 1216 1310 1403 1591 1778

22 305 365 426 487 548 609 670 731 792 853 914 974 1096 1218 1340 1462 1584 1705 1827 2071 2314

33 514 600 686 772 857 943 1029 1115 1200 1286 1372 1543 1715 1886 2058 2229

20S 203 243 284 324 365 405 446 486 527 567 608 648 729 810 891 973 1054 1135 1216

21S 269 322 376 430 484 537 591 645 699 752 806 860 967 1075 1182 1290 1397 1505 1612 1827 2042

22 351 421 491 561 631 701 771 842 912 982 1052 1122 1262 1403 1543 1683 1823 1964 2104 2384 2665

33 590 688 787 885 983 1082 1180 1278 1377 1475 1573 1770 1967 2163 2557

20S 287 344 402 459 517 574 631 689 746 804 861

21S 361 433 506 578 650 722 795 867 939 1011 1083

22 475 570 665 760 855 950 1045 1140 1234 1329 1424

33 650 780 909 1039 1169 1299 1429 1559 1689 1819 1949

9


WÄRMELEISTUNG PROFIL-UNIVERSALHEIZKÖRPER 70/55/24 °C

WÄRMELEISTUNG PROFIL-UNIVERSALHEIZKÖRPER 55/45/24 °C

10

Bauhöhe Typ

300

400

500

600

900

Bauhöhe Typ

300

400

500

600

900

Baulänge (mm)

Baulänge (mm)

TECHNISCHE DATEN

400 480 560 640 720 800 880 960 1040 1120 1200 1280 1440 1600 1760 1920 2080 2240 2400 2720 3040

20S 190 253 317 380 443 507 570 697 824 950

21S 256 341 427 512 597 682 768 853 938 1024 1109 1194 1280

22 331 441 552 662 772 883 993 1103 1214 1324 1434 1545 1655 1876 2096

33 772 927 1081 1236 1390 1545 1699 1854 2008 2163 2317 2626 2935

20S 239 279 318 358 398 438 477 517 557 597 637 716 796 875 955 1035 1114 1194 1353 1512

21S 321 427 534 641 748 855 962 1068 1175 1282 1389 1496 1603 1816 2030

22 416 554 693 831 970 1109 1247 1386 1524 1663 1801 1940 2079 2356 2633

33 779 973 1168 1363 1557 1752 1947 2141 2336 2531 2725 2920 3310 3699

20S 239 286 334 382 429 477 525 573 620 668 716 763 859 954 1050 1145 1241 1336 1431

21S 317 380 443 507 570 633 696 760 823 886 950 1013 1140 1266 1393 1520 1646 1773 1899 2153 2406

22 412 494 577 659 741 824 906 988 1071 1153 1235 1318 1483 1647 1812 1977 2141 2306 2471 2800 3130

33 693 809 924 1040 1155 1271 1386 1502 1618 1733 1849 2080 2311 2542 2773 3004

20S 277 333 388 444 499 554 610 665 721 776 832 887 998 1109 1220 1331 1442 1553 1663

21S 363 436 508 581 653 726 799 871 944 1017 1089 1162 1307 1452 1597 1743 1888 2033 2178 2469 2759

22 473 567 662 756 851 945 1040 1134 1229 1323 1418 1512 1701 1890 2079 2268 2457 2646 2836 3214 3592

33 793 925 1057 1189 1321 1453 1585 1717 1849 1982 2114 2378 2642 2906 3435

20S 391 469 548 626 704 782 861 939 1017 1095 1174

21S 485 582 679 776 873 970 1067 1164 1261 1358 1455

22 633 760 887 1014 1140 1267 1394 1520 1647 1774 1900

33 865 1038 1211 1384 1557 1730 1903 2076 2248 2421 2594

400 480 560 640 720 800 880 960 1040 1120 1200 1280 1440 1600 1760 1920 2080 2240 2400 2720 3040

20S 115 153 191 229 268 306 344 421 497 574

21S 152 203 254 305 355 406 457 508 558 609 660 711 761

22 198 264 330 396 462 527 593 659 725 791 857 923 989 1121 1253

33 459 551 643 735 827 919 1011 1103 1195 1286 1378 1562 1746

20S 144 168 192 216 240 264 288 312 336 360 384 432 480 528 576 624 672 720 816 912

21S 190 254 317 381 444 508 571 634 698 761 825 888 952 1079 1205

22 247 330 412 494 577 659 742 824 906 989 1071 1154 1236 1401 1566

33 461 576 691 806 922 1037 1152 1267 1382 1498 1613 1728 1958 2189

20S 144 173 201 230 259 288 316 345 374 403 431 460 518 575 633 690 748 805 863

21S 188 225 263 300 338 375 413 450 488 525 563 600 675 750 825 900 975 1050 1125 1275 1425

22 244 292 341 390 439 487 536 585 634 682 731 780 877 975 1072 1170 1267 1365 1462 1657 1852

33 408 476 544 612 680 748 816 884 952 1020 1088 1224 1361 1497 1633 1769

20S 167 200 234 267 300 334 367 401 434 467 501 534 601 668 734 801 868 935 1001

21S 215 257 300 343 386 429 472 515 558 601 644 687 772 858 944 1030 1116 1202 1287 1459 1631

22 278 334 390 445 501 557 612 668 724 779 835 891 1002 1113 1224 1336 1447 1558 1670 1892 2115

33 465 542 619 697 774 852 929 1007 1084 1161 1239 1394 1549 1703 2013

20S 234 281 328 375 421 468 515 562 609 655 702

21S 284 341 398 455 512 569 625 682 739 796 853

22 368 441 515 588 662 735 809 882 956 1029 1103

33 500 600 700 800 900 1000 1101 1201 1301 1401 1501

Profil-Universalheizkörper

Wärmeleistungen (in Watt) nach DIN EN 442 bei 70/55 ºC

und 55/45 °C bei einer Raumtemperatur von 24 ºC


VENTIL-EINSTELLWERTE

VENTIL-EINSTELLWERTE FÜR BRUGMAN PROFIL-UNIVERSALHEIZKÖRPER MIT BRUGMAN VENTILEINSATZ „KLEMMANSCHLUSS“

(Oventrop) Bei einer Temperatur 70/55/20 °C und einem Differenzdruck von ΔP=0,1 bar, 2 k Regelabweichung

Baulänge

BH 300 BH 400 BH 500 BH 600 BH 900

20S 21S 22 33 20S 21S 22 33 20S 21S 22 33 20S 21S 22 33 20S 21S 22 33

300 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2

480 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2 1 1 1 2 1 1 2 3

560 1 1 1 1 2 1 1 1 2 1 2 2 3

640 1 1 1 1 1 1 2 1 1 1 2 1 1 2 3 1 2 3 4

720 1 1 1 2 3 1 1 2 3 2 2 3 5

800 1 1 1 2 1 1 2 2 1 1 2 3 1 2 2 4 2 2 4 5

880 1 1 2 2 4 1 2 3 4 2 3 4 5

960 1 1 1 2 1 1 2 3 1 2 2 4 1 2 3 5 2 3 5 6

1040 1 1 2 3 5 2 2 3 5 3 4 5 6

1120 1 1 2 3 1 2 2 4 1 2 3 5 2 3 4 5 3 4 5 7

1200 1 2 2 3 5 2 3 4 5 3 5 5 7

1280 1 2 2 3 1 2 3 5 2 3 4 5 2 3 5 6

1440 1 2 2 4 2 2 3 5 2 3 5 6 2 4 5 6

1600 2 3 5 2 3 4 5 2 4 5 6 3 5 5 7

1760 2 2 3 5 2 3 5 6 3 4 5 7 3 5 6 N

1920 3 4 5 2 4 5 6 3 5 5 4 5 6

2080 2 3 4 5 3 4 5 7 3 5 6 N 4 5 7 N

2240 3 5 6 3 5 5 7 4 5 6 5 5 7

2400 2 4 5 6 3 5 6 N 4 5 7 5 6 N

2720 5 7 4 5 6 N 6 N 7 N

3040 6 N 5 5 7 N 6 N 7 N

VENTIL-EINSTELLWERTE FÜR BRUGMAN PROFIL-UNIVERSALHEIZKÖRPER MIT BRUGMAN VENTILEINSATZ „KLEMMANSCHLUSS“

(Oventrop) Bei einer Temperatur 55/45/20 °C und einem Differenzdruck von ΔP=0,1 bar, 2 k Regelabweichung

Baulänge

BH 300 BH 400 BH 500 BH 600 BH 900

20S 21S 22 33 20S 21S 22 33 20S 21S 22 33 20S 21S 22 33 20S 21S 22 33

300 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2

480 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2 1 1 2 3

560 1 1 1 1 2 1 1 1 2 1 1 2 3

640 1 1 1 1 1 1 2 1 1 1 2 1 1 2 3 1 2 2 4

720 1 1 1 2 2 1 1 2 3 2 2 3 5

800 1 1 1 2 1 1 1 3 1 1 2 3 1 2 2 4 2 2 3 5

880 1 1 1 2 3 1 2 2 4 2 3 4 5

960 1 1 1 2 1 1 2 4 1 2 2 4 1 2 3 5 2 3 5 5

1040 1 1 2 3 4 2 2 3 5 2 3 5 5

1120 1 1 2 3 1 2 2 5 1 2 3 5 2 2 4 5 3 4 5 5

1200 1 2 2 3 5 2 3 4 5 3 4 5 6

1280 1 1 2 3 1 2 3 5 2 2 4 5 2 3 5 5

1440 1 1 2 4 2 2 3 5 2 3 4 5 2 4 5 6

1600 1 3 5 2 3 4 6 2 3 5 6 3 4 5 7

1760 1 1 3 5 2 3 5 6 2 4 5 6 3 5 5 N

1920 2 4 5 2 3 5 7 3 5 5 4 5 6

2080 2 3 4 5 2 4 5 N 3 5 5 N 4 5 6 N

2240 3 5 5 3 4 5 N 4 5 6 5 5 7

2400 2 3 5 6 3 5 5 N 4 5 6 5 6 7

2720 5 7 4 5 6 N 5 7 6 N

3040 5 N 4 5 7 N 6 N 7 N

11


12

VENTIL-EINSTELLWERTE

VENTIL-EINSTELLWERTE FÜR BRUGMAN PROFIL-UNIVERSALHEIZKÖRPER MIT BRUGMAN VENTILEINSATZ „M30 x 1,5“

Bei einer Temperatur 70/55/20 °C und einem Differenzdruck von ΔP=0,1 bar, 2 k Regelabweichung

Bauhöhe Typ

300

400

500

600

900

Baulänge (mm)

400 480 560 640 720 800 880 960 1040 1120 1200 1280 1440 1600 1760 1920 2080 2240 2400 2720 3040

20S 1 2 2 2 2 2 2 3 3 3

21S 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4

22 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 5

33 3 3 3 3 4 4 4 4 4 5 5 5 6

20S 1 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3

21S 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4

22 2 2 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4 4 5 5

33 3 3 3 4 4 4 4 5 5 5 5 5 6 6

20S 1 2 2 2 2 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 3 4

21S 2 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4 5 5

22 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 5 5 5 5 6

33 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4 5 5 5 6

20S 2 2 2 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4

21S 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4 5 5 5

22 2 2 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4 5 5 5 5 6 6

33 3 3 3 3 4 4 4 4 4 4 5 5 5 5 6 6

20S 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3

21S 2 2 3 3 3 3 3 3 3 3 4

22 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4

33 3 3 4 4 4 4 5 5 5 5

VENTIL-EINSTELLWERTE FÜR BRUGMAN PROFIL-UNIVERSALHEIZKÖRPER MIT BRUGMAN VENTILEINSATZ „M30 x 1,5“

Bei einer Temperatur 55/45/20 °C und einem Differenzdruck von ΔP=0,1 bar, 2 k Regelabweichung

Bauhöhe Typ

300

400

500

600

900

Baulänge (mm)

400 480 560 640 720 800 880 960 1040 1120 1200 1280 1440 1600 1760 1920 2080 2240 2400 2720 3040

20S 1 1 2 2 2 2 2 3 3 3

21S 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4

22 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4

33 3 3 3 3 4 4 4 4 4 5 5 5 5

20S 1 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3

21S 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4

22 2 2 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4 5 5

33 3 3 3 3 4 4 4 5 5 5 5 5 6 6

20S 1 2 2 2 2 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 3 3

21S 2 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4 5

22 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4 5 5 5 5

33 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4 4 5 5 5

20S 2 2 2 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4

21S 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4 4 5 5

22 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4 5 5 5 5 6 6

33 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4 4 5 5 5 6

20S 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3

21S 2 2 3 3 3 3 3 3 3 3 4

22 2 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4

33 3 3 4 4 4 4 4 5 5 5


Typen

Mit oberer Zierabdeckung und seitlicher Verkleidung

ausgestattet.

Bautiefen (BT) mm:

Bauhöhen (BH) mm:

Nabenabstand (NA) mm:

RAL GZ-Reg.-Nr.:

Montagefertig mit Kartonschutzleisten versehen und

in Folie eingeschweißt. Die Verpackung muss nur im

Bereich der Konsolen und der Anschlüsse entfernt

werden. Die Verpackung wird erst vor der Inbetriebnahme

vollständig entfernt. Entsorgung und Recycling des

Verpackungsmaterials durch INTERSEROH.

Typ 20s Typ 21s Typ 22 Typ 33

zweireihig zweireihig zweireihig dreireihig

ohne Konvektor ein Konvektor zwei Konvektoren drei Konvektoren

Profil Profil Profil Profil

68 68 102 172

300-900 300-900 300-900 300-900

BH - 59 BH - 59 BH - 59 BH - 59

0544 0546 0547 0548

Anschlüsse: 4 x 1/2“IG seitlich

Betriebsbedingungen: Max. Betriebsdruck 8 bar, max. Betriebstemperatur 110°C

Befestigung: Mit VMB-Konsolen (beigepackt) oder Schienenkonsolen (Mehrpreis) oder Standfüße (Mehrpreis)

Lackierung: RAL 9016.

Wärmeleistungen: siehe Daten der Universal-Heizkörper, Seite 8 ff.

Lieferzustand

PROFIL-KOMPAKT

Brugman Kompaktheizkörper werden grun-

diert und pulverbeschichtet geliefert. Sie haben

eine stabile Zierleiste und Seitenverkleidungen.

Befestigung

Brugman Kompaktheizkörper haben, je nach

Baulänge, unterschiedlich viele Laschen auf der

Rückseite. Zum Lieferumfang der Kompaktheiz-

körper gehören VMB-Konsolen zur Befestigung

in Verbindung mit den Laschen. Die Anzahl der

beigepackten Konsolen ist abgestimmt auf die

Baulänge. Alternativ stehen als Befestigung

VK-Schienenkonsolen oder Standfüße gegen

Mehrpreis zur Verfügung.

Qualität

n hochwertiges Stahlblech nach EN 10130,

Toleranzen nach EN 10131

n RAL-geprüft mit einem Prüfdruck von

10,4 bar und zertifiziert

n max. Betriebsdruck: 8 bar

n max. Betriebstemperatur: 110 °C

n Entspricht den Anforderungen der Richt-

linien für Kindergärten und Schulen des

Bundesverbandes der Unfallkassen (ehem.

BAGUV)

Oberflächenbeschichtung

Entsprechend DIN 55900-FWA: entfettet,

eisenphosphatiert, Grundierung mit katho-

dischem Elektrotauchlack KTL und pulverbe-

schichtet mit Epoxidpolyesterharz (EPS). Um-

weltfreundlich und emissionsfrei. Standard-

farbe: Verkehrsweiß RAL 9016.

Garantie

10 Jahre Garantie auf Material- oder Produkti-

onsfehler gemäß Garantiebedingungen.

13


Lieferzustand

Brugman Universalheizkörper werden grundiert und pulverbeschich-

tet mit integrierter Ventilgarnitur geliefert (Ventil als Zubehör). Die Pi-

ano-Universalheizkörper sind mit einer ELO, verzinkten planebenen

Vorderfront versehen. Wenn ein Ventilanschluss links erforderlich ist,

kann die Frontplatte einfach von Ort gewechselt werden. Die Piano-

Heizkörper haben eine stabile Zierleiste und Seitenverkleidungen.

Die Heizkörper haben keine Laschen.

Befestigung

Die Universalheizkörper haben keine Laschen. Die Befestigung er-

folgt mit Schienenkonsolen. Die Montage mit Standfüßen ist eben-

falls möglich.

Qualität

n hochwertiges Stahlblech nach EN 10130, Toleranzen nach EN 10131

n RAL-geprüft mit einem Prüfdruck von 10,4 bar und zertifiziert

n max. Betriebsdruck: 8 bar

n max. Betriebstemperatur: 110 °C

n entspricht den Anforderungen der Richtlinien für Kindergärten

14

und Schulen des Bundesverbandes der Unfallkassen (ehem. BA-

GUV)

Oberflächenbeschichtung

Entsprechend DIN 55900-FWA: entfettet, eisenphosphatiert, Grundie-

rung mit kathodischem Elektrotauchlack KTL und pulverbeschichtet

mit Epoxidpolyesterharz (EPS). Umweltfreundlich und emissionsfrei.

Standardfarbe: Verkehrsweiß RAL 9016. Weitere Farben auf Anfrage.

Garantie

10 Jahre Garantie auf Material- oder Produktionsfehler

gemäß Garantiebedingungen.

PIANO-UNIVERSAL

Mit oberer Zierabdeckung, seitlicher Verkleidung und

planebener Vorderfront ausgestattet

Montagefertig mit Kartonschutzleisten versehen und

in Folie eingeschweißt. Die Verpackung muss nur im

Bereich der Konsolen und der Anschlüsse entfernt werden.

Die Verpackung wird erst vor der Inbetriebnahme

vollständig entfernt. Entsorgung und Recycling des

Verpackungsmaterials durch INTERSEROH.

Mit 6 Anschlüssen versehen. Wie beim Profil Universalheizkörper

(Siehe S 6). Der untere Anschluss befindet

sich standardmäßig rechts unten.


Linksanschluss

Brugman-Universalheizkörper haben sechs Anschlüsse und sind

somit für den unteren oder seitlichen Anschluss ausgerüstet. Die

Heizkörper haben keine Laschen. Sofern ein Ventilanschluss links

gewünscht, so lassen sich also die Profil-Heizkörper einfach drehen.

Auch beim Piano-Heizkörper lässt sich dieses Prinzip umsetzen. Diese

Heizkörper verfügen über eine abnehmbare planebene Vorderfront.

Gemäß nachstehender Anleitung lässt sich die Frontplatte einfach

vor Ort wechseln und somit kann der Linksanschluss erstellt werden.

1 Seitliche Verkleidung abnehmen

2 Obere Zierabdeckung abnehmen

3 Vorderfront abnehmen

4 Magnete abnehmen

5 Heizkörper umdrehen

6 Magnete montieren

7 Vorderfront montieren

8 Obere Zierabdeckung montieren

9 Seitliche Verkleidung montieren

PIANO-UNIVERSAL

15


Die Norm-Wärmeleistungen nach EN 442

werden mit oberem Vorlaufanschluss und

unterem Rücklaufanschluss bestimmt. Sie

gelten sowohl für gleichseitigen (unteren

Anschluss) wie auch für wechselseitigen An-

schluss. Bei unterem Vorlaufanschluss oder

bei Anschluss mit Spezialventilen müssen

je nach Ausführung Leistungsminderungen

beachtet werden. Die nach EN 442 ermittel-

ten Wärmeleistungen der Universalheizkör-

per beziehen sich auf eine freie Montage an

einer Wand. Bei Einbau in Nischen oder bei

Anordnung von oberen Abdeckplatten ist

eine Leistungsminderung gem. DIN 4703

Teil 3 zu beachten.

NORMWÄRMELEISTUNG PIANO-UNIVERSALHEIZKÖRPER

16

Bauhöhe Typ

300

400

500

600

900

BRUGMAN PIANO-UNIVERSALHEIZKÖRPER (EN 442)

Höhe Typ

300

400

500

600

900

Leistung

W/m

75/65/20

N-exp.

Gewicht

kg/m

TECHNISCHE DATEN

Bautiefe

mm

Wasserinhalt

l/m

RAL

Reg. Nr

20S 524 1,2587 15,10 71 4,30 0551

21S 725 1,3151 17,50 71 4,30 0553

22 956 1,3054 19,98 105 4,30 0554

33 1364 1,3160 29,07 175 6,45 0555

20S 654 1,2644 19,80 71 5,52 0551

21S 899 1,3179 22,96 71 5,52 0553

22 1191 1,3276 26,68 105 5,52 0554

33 1717 1,3317 38,65 175 8,28 0555

20S 778 1,2693 24,22 71 6,74 0551

21S 1063 1,3223 28,53 71 6,74 0553

22 1411 1,3464 33,39 105 6,74 0554

33 2037 1,3461 48,32 175 10,11 0555

20S 899 1,2731 28,82 71 7,96 0551

21S 1218 1,3282 34,17 71 7,96 0553

22 1622 1,3619 40,09 105 7,96 0554

33 2327 1,3594 58,09 175 11,94 0555

20S 1253 1,2793 42,73 71 11,66 0551

21S 1652 1,3550 51,51 71 11,66 0553

22 2209 1,3878 60,25 105 11,66 0554

33 3048 1,3921 87,94 175 17,49 0555

Baulänge (mm)

400 480 560 640 720 800 880 960 1040 1120 1200 1280 1440 1600 1760 1920 2080 2240 2400 2720 3040

20S 252 335 419 503 587 671 755 922 1090 1258

21S 348 464 580 696 812 928 1044 1160 1276 1392 1508 1624 1740 1972 2204

22 459 612 765 918 1071 1224 1377 1530 1683 1836 1988 2141 2294 2600 2906

33 1091 1309 1528 1746 1964 2182 2401 2619 2837 3055 3274 3710 4147

20S 314 366 419 471 523 576 628 680 732 785 837 942 1046 1151 1256 1360 1465 1570

21S 432 575 719 863 1007 1151 1295 1438 1582 1726 1870 2014 2158 2445 2733

22 572 762 953 1143 1334 1524 1715 1906 2096 2287 2477 2668 2858 3240 3621

33 1099 1374 1648 1923 2198 2472 2747 3022 3297 3571 3846 4121 4670 5220

20S 311 373 436 498 560 622 685 747 809 871 934 996 1120 1245 1369 1494 1618 1743 1867

21S 425 510 595 680 765 850 935 1020 1106 1191 1276 1361 1531 1701 1871 2041 2211 2381 2551 2891 3232

22 564 677 790 903 1016 1129 1242 1355 1467 1580 1693 1806 2032 2258 2483 2709 2935 3161 3386 3838 4289

33 978 1141 1304 1467 1630 1793 1956 2118 2281 2444 2607 2933 3259 3585 4237

20S 360 432 503 575 647 719 791 863 935 1007 1079 1151 1295 1438 1582 1726 1870 2014 2158

21S 488 585 682 780 877 974 1072 1169 1267 1364 1462 1559 1754 1949 2144 2339 2533 2728 2923 3313 3703

22 649 779 908 1038 1168 1298 1427 1557 1687 1817 1946 2076 2336 2595 2855 3114 3374 3633 3893 4412 4931

33 1117 1303 1489 1675 1862 2048 2234 2420 2606 2792 2979 3351 3723 4096 4840

20S 501 601 702 802 902 1002 1103 1203 1303 1403 1504

21S 661 793 925 1057 1189 1322 1454 1586 1718 1850 1982

22 884 1060 1237 1414 1590 1767 1944 2121 2297 2474 2651

33 1463 1707 1951 2195 2438 2682 2926 3170 3414 3658

Piano-Universalheizkörper

Normwärmeleistungen (in Watt) nach DIN EN 442 bei 75/65 °C

und bei einer Raumtemperatur von 20 °C


WÄRMELEISTUNG PIANO-UNIVERSALHEIZKÖRPER 70/55/20 °C

Bauhöhe Typ

300

400

500

600

900

WÄRMELEISTUNG PIANO-UNIVERSALHEIZKÖRPER 55/45/20 °C

Bauhöhe Typ

300

400

500

600

900

Piano-Universalheizkörper

Wärmeleistungen (in Watt) nach DIN EN 442 bei 70/55 ºC

und 55/45 °C bei einer Raumtemperatur von 20 ºC

Baulänge (mm)

Baulänge (mm)

TECHNISCHE DATEN

400 480 560 640 720 800 880 960 1040 1120 1200 1280 1440 1600 1760 1920 2080 2240 2400 2720 3040

20S 204 273 341 409 478 546 614 751 888 1024

21S 281 374 468 562 655 749 843 936 1030 1124 1217 1311 1405

22 371 494 618 742 866 989 1113 1237 1360 1484 1608 1732 1855 2103 2350

33 881 1057 1233 1409 1585 1762 1938 2114 2290 2467 2643 2995 3348

20S 283 330 377 425 472 519 566 613 661 708 755 850 944 1038 1133 1227 1322 1416 1605 1794

21S 348 464 580 696 812 928 1044 1161 1277 1393 1509 1625 1741 1973 2206

22 460 614 767 921 1075 1228 1382 1535 1689 1842 1996 2150 2303 2610 2917

33 885 1106 1327 1548 1770 1991 2212 2433 2655 2876 3097 3318 3761 4203

20S 253 303 354 405 455 506 557 607 658 708 759 810 911 1012 1114 1215 1316 1417 1519

21S 342 411 480 548 617 685 754 823 891 960 1028 1097 1234 1371 1509 1646 1783 1920 2057 2332 2606

22 453 544 634 725 816 906 997 1088 1179 1269 1360 1451 1632 1813 1995 2176 2358 2539 2720 3083 3446

33 785 916 1047 1178 1309 1440 1571 1702 1833 1964 2095 2356 2618 2880 3142 3404

20S 292 350 409 467 526 584 643 701 760 818 877 935 1052 1169 1286 1403 1520 1637 1754

21S 392 471 549 628 706 785 863 942 1020 1099 1177 1256 1413 1570 1727 1884 2041 2198 2355 2669 2983

22 519 623 727 831 935 1039 1143 1247 1351 1455 1559 1663 1871 2079 2287 2495 2703 2911 3119 3535 3951

33 895 1044 1194 1343 1492 1641 1791 1940 2089 2238 2388 2686 2985 3283 3880

20S 407 488 569 651 732 814 895 977 1058 1139 1221

21S 530 636 742 848 954 1060 1166 1272 1378 1484 1590

22 705 846 987 1128 1269 1410 1551 1692 1833 1974 2115

33 972 1166 1361 1555 1750 1944 2139 2333 2528 2722 2917

400 480 560 640 720 800 880 960 1040 1120 1200 1280 1440 1600 1760 1920 2080 2240 2400 2720 3040

20S 132 176 220 264 308 352 396 484 572 661

21S 177 237 296 355 414 474 533 592 651 711 770 829 888

22 235 314 392 471 549 628 706 785 863 942 1020 1099 1177 1334 1491

33 557 668 779 891 1002 1114 1225 1337 1448 1559 1671 1894 2117

20S 182 212 243 273 304 334 364 395 425 456 486 547 608 668 729 790 851 912 1033 1155

21S 220 293 366 440 513 586 660 733 807 880 953 1027 1100 1247 1393

22 290 386 483 580 677 773 870 967 1063 1160 1257 1354 1450 1644 1837

33 556 695 834 973 1113 1252 1391 1530 1669 1808 1947 2087 2365 2643

20S 162 195 227 260 292 325 357 390 423 455 488 520 585 650 715 781 846 911 976

21S 216 259 302 346 389 432 476 519 562 605 649 692 779 865 952 1038 1125 1211 1298 1471 1644

22 283 340 397 453 510 567 624 680 737 794 851 907 1021 1134 1248 1361 1475 1588 1702 1929 2156

33 491 573 655 737 819 901 983 1065 1147 1228 1310 1474 1638 1802 1966 2130

20S 187 225 262 300 337 375 412 450 487 525 562 600 675 750 825 900 975 1050 1125

21S 247 296 346 395 444 494 543 593 642 692 741 791 889 988 1087 1186 1285 1384 1483 1680 1878

22 323 388 453 517 582 647 711 776 841 906 970 1035 1164 1294 1423 1553 1682 1812 1941 2200 2459

33 557 650 743 836 929 1022 1115 1208 1301 1394 1487 1673 1859 2045 2417

20S 260 312 365 417 469 521 573 625 677 730 782

21S 330 396 463 529 595 661 727 793 859 926 992

22 434 521 608 695 782 869 956 1043 1130 1217 1304

33 598 718 838 957 1077 1197 1317 1436 1556 1676 1796

17


WÄRMELEISTUNG PIANO-UNIVERSALHEIZKÖRPER 70/55/24 °C

WÄRMELEISTUNG PIANO-UNIVERSALHEIZKÖRPER 55/45/24 °C

18

Bauhöhe Typ

300

400

500

600

900

Bauhöhe Typ

300

400

500

600

900

Baulänge (mm)

Baulänge (mm)

TECHNISCHE DATEN

400 480 560 640 720 800 880 960 1040 1120 1200 1280 1440 1600 1760 1920 2080 2240 2400 2720 3040

20S 178 238 298 357 417 476 536 655 775 894

21S 243 324 406 487 568 649 731 812 893 974 1056 1137 1218

22 322 429 537 644 751 859 966 1074 1181 1288 1396 1503 1611 1825 2040

33 764 916 1069 1222 1375 1528 1680 1833 1986 2139 2292 2597 2903

20S 247 288 329 370 411 453 494 535 576 617 658 741 823 906 988 1070 1153 1235 1400 1564

21S 301 402 503 603 704 805 905 1006 1107 1207 1308 1409 1509 1711 1912

22 399 532 665 798 931 1064 1197 1330 1463 1596 1729 1862 1995 2261 2527

33 766 957 1149 1340 1532 1723 1915 2106 2298 2490 2681 2873 3256 3639

20S 220 264 308 353 397 441 485 529 573 617 662 706 794 882 970 1059 1147 1235 1324

21S 297 356 416 475 534 594 653 713 772 832 891 951 1069 1188 1307 1426 1545 1664 1783 2021 2258

22 391 470 548 627 705 783 862 940 1019 1097 1175 1254 1411 1567 1724 1881 2038 2194 2351 2665 2978

33 679 792 905 1018 1131 1244 1358 1471 1584 1697 1810 2037 2263 2489 2716 2942

20S 254 305 356 407 458 509 560 611 662 713 764 815 917 1018 1120 1222 1324 1426 1528

21S 340 408 476 544 612 680 748 816 884 952 1020 1088 1224 1360 1496 1632 1768 1904 2040 2312 2584

22 448 538 628 717 807 897 987 1076 1166 1256 1346 1435 1615 1794 1974 2153 2333 2512 2692 3050 3409

33 772 901 1030 1159 1288 1417 1545 1674 1803 1932 2061 2318 2576 2834 3349

20S 354 425 496 567 637 708 779 850 921 992 1063

21S 457 549 640 732 824 915 1007 1098 1190 1281 1373

22 606 728 849 970 1092 1213 1334 1456 1577 1698 1820

33 836 1003 1170 1338 1505 1672 1839 2007 2174 2341 2508

400 480 560 640 720 800 880 960 1040 1120 1200 1280 1440 1600 1760 1920 2080 2240 2400 2720 3040

20S 109 145 181 218 254 291 327 400 473 545

21S 145 194 242 291 339 388 436 485 533 582 630 679 727

22 193 257 321 386 450 514 579 643 708 772 836 901 965 1094 1223

33 455 547 638 729 820 911 1003 1094 1185 1276 1367 1550 1732

20S 150 175 200 225 250 275 300 326 351 376 401 451 501 551 601 652 702 752 852 953

21S 180 240 300 360 420 480 540 600 660 720 780 840 900 1020 1140

22 237 316 395 474 553 632 711 790 869 948 1027 1106 1185 1343 1501

33 454 568 681 795 908 1022 1136 1249 1363 1476 1590 1704 1931 2158

20S 134 160 187 214 241 268 295 321 348 375 402 429 482 536 590 643 697 751 804

21S 176 212 247 283 318 353 389 424 460 495 530 566 636 707 778 849 920 990 1061 1203 1344

22 231 277 323 369 416 462 508 554 600 647 693 739 832 924 1017 1109 1201 1294 1386 1571 1756

33 400 467 534 600 667 734 801 867 934 1001 1068 1201 1335 1468 1602 1735

20S 154 185 216 247 278 309 340 371 401 432 463 494 556 618 680 742 803 865 927

21S 201 242 282 323 363 403 444 484 525 565 605 646 727 807 888 969 1050 1130 1211 1373 1534

22 262 315 368 420 473 525 578 631 683 736 788 841 946 1051 1157 1262 1367 1472 1577 1788 1998

33 453 529 604 680 755 831 907 982 1058 1133 1209 1360 1511 1662 1965

20S 214 257 300 343 386 429 472 515 557 600 643

21S 269 322 376 430 484 538 591 645 699 753 807

22 352 422 492 563 633 704 774 844 915 985 1056

33 484 581 678 775 871 968 1065 1162 1259 1356 1453

Piano-Universalheizkörper

Wärmeleistungen (in Watt) nach DIN EN 442 bei 70/55 ºC

und 55/45 °C bei einer Raumtemperatur von 24 ºC


TECHNISCHE DATEN

VENTIL-EINSTELLWERTE FÜR BRUGMAN PIANO-UNIVERSALHEIZKÖRPER MIT BRUGMAN VENTILEINSATZ „KLEMMANSCHLUSS“

(Oventrop) Bei einer Temperatur 70/55/20 °C und einem Differenzdruck von ΔP=0,1 bar, 2 k Regelabweichung

Baulänge

BH 300 BH 400 BH 500 BH 600 BH 900

20S 21S 22 33 20S 21S 22 33 20S 21S 22 33 20S 21S 22 33 20S 21S 22 33

300 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2

480 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2 1 1 1 2 1 1 2 3

560 1 1 1 1 2 1 1 1 2 1 1 2 3

640 1 1 1 1 1 1 2 1 1 1 2 1 1 2 3 1 2 2 4

720 1 1 1 2 3 1 1 2 3 1 2 3 5

800 1 1 1 2 1 1 1 2 1 1 2 3 1 2 2 4 2 2 3 5

880 1 1 1 2 4 1 2 2 4 2 3 4 5

960 1 1 1 2 1 1 2 3 1 2 2 4 1 2 3 5 2 3 5 5

1040 1 1 2 3 5 1 2 3 5 2 3 5 6

1120 1 1 2 3 1 2 2 4 1 2 3 5 2 2 4 5 2 4 5 6

1200 1 1 2 3 5 2 3 4 5 3 4 5 7

1280 1 1 2 3 1 2 3 5 2 2 4 5 2 3 5 6

1440 1 2 2 4 1 2 3 5 2 3 4 5 2 3 5 6

1600 2 3 5 2 2 4 5 2 3 5 6 2 4 5 7

1760 1 2 3 5 2 3 5 6 2 4 5 7 3 5 5 N

1920 2 4 5 2 3 5 6 3 4 5 3 5 6

2080 2 3 4 5 2 4 5 7 3 5 5 N 4 5 6 N

2240 3 5 6 3 4 5 7 3 5 6 4 5 7

2400 2 3 5 6 3 5 5 N 4 5 6 5 5 7

2720 5 7 3 5 6 N 5 7 6 N

3040 5 N 4 5 7 N 6 N 7 N

VENTIL-EINSTELLWERTE FÜR BRUGMAN PIANO-UNIVERSALHEIZKÖRPER MIT BRUGMAN VENTILEINSATZ „KLEMMANSCHLUSS“

(Oventrop) Bei einer Temperatur 55/45/20 °C und einem Differenzdruck von ΔP=0,1 bar, 2 k Regelabweichung

Baulänge

BH 300 BH 400 BH 500 BH 600 BH 900

20S 21S 22 33 20S 21S 22 33 20S 21S 22 33 20S 21S 22 33 20S 21S 22 33

300 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2

480 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2 1 1 2 2

560 1 1 1 1 2 1 1 1 2 1 1 2 3

640 1 1 1 1 1 1 2 1 1 1 2 1 1 2 2 1 2 2 4

720 1 1 1 2 2 1 1 2 3 1 2 3 5

800 1 1 1 2 1 1 1 2 1 1 2 3 1 1 2 3 1 2 3 5

880 1 1 1 2 3 1 2 2 4 2 2 4 5

960 1 1 1 2 1 1 2 3 1 2 2 4 1 2 3 5 2 3 4 5

1040 1 1 2 2 4 1 2 3 5 2 3 5 6

1120 1 1 2 3 1 2 2 4 1 2 3 5 2 2 3 5 2 3 5 6

1200 1 1 2 3 5 2 2 4 5 2 4 5 6

1280 1 1 2 3 1 2 3 5 1 2 3 5 2 3 4 5

1440 1 2 2 4 1 2 3 5 2 3 4 5 2 3 5 6

1600 2 3 5 2 2 4 5 2 3 5 6 2 4 5 7

1760 1 2 3 5 2 3 4 5 2 4 5 6 3 4 5 N

1920 2 3 5 2 3 5 6 2 4 5 3 5 6

2080 2 3 4 5 2 3 5 6 3 5 5 N 3 5 6 N

2240 3 4 5 2 4 5 7 3 5 6 4 5 6

2400 2 3 5 6 3 4 5 7 3 5 6 4 5 7

2720 5 7 3 5 6 N 5 7 6 N

3040 5 7 4 5 6 N 6 N 7 N

19


20

TECHNISCHE DATEN

VENTIL-EINSTELLWERTE FÜR BRUGMAN PIANO-UNIVERSALHEIZKÖRPER MIT BRUGMAN VENTILEINSATZ „M30 x 1,5“

Bei einer Temperatur 70/55/20 °C und einem Differenzdruck von ΔP=0,1 bar, 2 k Regelabweichung

Bauhöhe Typ

300

400

500

600

900

Baulänge (mm)

400 480 560 640 720 800 880 960 1040 1120 1200 1280 1440 1600 1760 1920 2080 2240 2400 2720 3040

20S 1 2 2 2 2 2 2 3 3 3

21S 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4

22 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 5

33 3 3 3 3 4 4 4 4 4 5 5 5 6

20S 1 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3

21S 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4

22 2 2 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4 4 5 5

33 3 3 3 4 4 4 4 5 5 5 5 5 6 6

20S 1 2 2 2 2 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 3 4

21S 2 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4 5 5

22 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 5 5 5 5 6

33 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4 5 5 5 6

20S 2 2 2 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4

21S 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4 5 5 5

22 2 2 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4 5 5 5 5 6 6

33 3 3 3 3 4 4 4 4 4 4 5 5 5 5 6 6

20S 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3

21S 2 2 3 3 3 3 3 3 3 3 4

22 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4

33 3 3 4 4 4 4 5 5 5 5

VENTIL-EINSTELLWERTE FÜR BRUGMAN PIANO-UNIVERSALHEIZKÖRPER MIT BRUGMAN VENTILEINSATZ „M30 x 1,5“

Bei einer Temperatur 55/45/20 °C und einem Differenzdruck von ΔP=0,1 bar, 2 k Regelabweichung

Bauhöhe Typ

300

400

500

600

900

Baulänge (mm)

400 480 560 640 720 800 880 960 1040 1120 1200 1280 1440 1600 1760 1920 2080 2240 2400 2720 3040

20S 1 1 2 2 2 2 2 3 3 3

21S 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4

22 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4

33 3 3 3 3 4 4 4 4 4 5 5 5 5

20S 1 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3

21S 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4

22 2 2 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4 5 5

33 3 3 3 3 4 4 4 5 5 5 5 5 6 6

20S 1 2 2 2 2 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 3 3

21S 2 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4 5

22 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4 5 5 5 5

33 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4 4 5 5 5

20S 2 2 2 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4

21S 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4 4 5 5

22 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4 5 5 5 5 6 6

33 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4 4 5 5 5 6

20S 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3

21S 2 2 3 3 3 3 3 3 3 3 4

22 2 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4

33 3 3 4 4 4 4 4 5 5 5


q P Druckverlust in Pa

Heizmittelstrom in kg/h

Typ 20S

Typ 10 Typ 21S Typ 33

Typ 22

Druckverluste

DRUCKVERLUST

Die Druckverluste sind bei einseitigem, seit-

lichen Anschluss 1/2” ermittelt worden. Die

Druckverluste des Ventils und der Anschluss-

verschraubung sind nicht berücksichtigt.

Berechnungsbeispiel

Beispiel: Heizkörper Typ 22

Gesucht: Druckverlust

Gegeben: Wärmestrom = 1950 W

Temperaturspreizung Δt = 10 K

Lösung: Heizmittelmassenstrom

Druckverlust ΔP = 430 Pa

(55/45ºC)


m =

=

1950

c • Δt 1,163 • 10

= 168 [kg/h]

21


Lieferzustand

Brugman Verti-M Heizkörper werden grundiert und pulverbeschich-

tet. Die Heizkörper haben sechs Anschlüsse:

n 2 x 3/4“ Eurokonus AG Mittelanschluss

n 2 x 1/2“ unten IG

n 2 x 1/2“ oben IG

Die Rundumverkleidung ist transportsicher jedem Heizkörper beige-

packt. Die Heizkörper sind verpackt im Rundumkarton, mit Kanten-

schutz und Kunststoffband umreift.

Befestigung

Die Befestigung erfolgt über Schienenkonsolen. Diese sind im Lie-

ferumfang enthalten.

Qualität

n Hochwertiges Stahlblech nach EN 10130, Toleranzen nach EN 10131

n Prüfdruck 10 bar

n max. Betriebsdruck: 8 bar

n max. Betriebstemperatur: 110°C

Oberflächenbeschichtung

Entsprechend DIN-55900-FWA: entfettet, eisenphosphatiert, Grun-

dierung mit anodischem Elektrotauchlack KTL und pulverbeschichtet

mit Epoxidpolyesterharz EPS. Umweltfreundlich und emissionsfrei.

Standardfarbe: Verkehrsweiß RAL 9016. Weitere Farben für Verti-M

Piano-Heizkörper auf Anfrage.

Garantie

10 Jahre Garantie auf Material- oder Produktionsfehler gemäß Garan-

tiebedingungen.

22

Verti-M Profil

Verti-M Piano

VERTI-M HEIZKÖRPER


Anschlüsse

Der Verti-M Heizkörper hat sechs Anschlüsse:

n 2 x 3/4“ Eurokonus AG Mittelanschluss

n 2 x 1/2“ unten IG

n 2 x 1/2“ oben IG

Vorzugsweise ist der Verti-M über den

Mittelanschluss mittels eines Hahnblocks

mit integriertem Ventil anzuschließen. Die

Zeichnungen zeigen die verschiedenen

Möglichkeiten.

Empfohlene Anschlussmöglichkeiten Verti M

R für Rücklauf und V für Vorlauf (Vorderansicht)

VERTI-M HEIZKÖRPER ANSCHLÜSSE

VERTI M PROFIL, 21S, 22 VERTI M PIANO, 21S, 22

Vorderseite Seitenansicht

Vorderseite

Seitenansicht

L

H

78

101

75

64

78

134,5

108

81,5

Typ 21S Typ 22 Typ 21S

Typ 22

L

H

Typ 21S

Typ 22

78

101

75

64

Oberseite

L - 206

L - 62

78

134,5

108

1/2” 3/4” 3/4” 1/2”

50

Oberseite

L - 206

1/2” 3/4” 3/4” 1/2”

50

L - 62

81,5

23


Verti-M Profil

24

Typ 21s Typ 22

Höhe 1600 1800 2000 2200 1600 1800 2000 2200

Watt/m 75/65/20 °C 2766 3049 3316 3570 3249 3528 3801 4073

N-Exponent 1,36 1,35 1,34 1,33 1,35 1,35 1,34 1,36

Wasserinhalt l/m 16,22 18,02 19,82 21,62 16,22 18,02 19,82 21,62

Leergewicht kg/m 70,86 78,96 87,06 94,78 78,90 86,92 94,96 103,26

Normwärmeleistungen (in Watt) nach DIN EN 442 bei 75/65 °C und bei einer Raumtemperatur von 20 °C

Verti-M Piano

Typ 21s Typ 22

Höhe 1600 1800 2000 2200 1600 1800 2000 2200

Watt/m 75/65/20 °C 2348 2545 2756 2984 2825 3033 3253 3488

N-Exponent 1,31 1,33 1,35 1,35 1,31 1,32 1,33 1,36

Wasserinhalt l/m 15,96 17,88 19,82 21,76 15,96 17,88 19,82 21,76

Leergewicht kg/m 84,20 93,52 102,82 112,40 91,86 101,28 110,70 120,88

Normwärmeleistungen (in Watt) nach DIN EN 442 bei 75/65 °C und bei einer Raumtemperatur von 20 °C

Verti-M Profil

Typ 21s Typ 22

Länge/Höhe 1600 1800 2000 2200 1600 1800 2000 2200

400 878 970 1057 1140 1034 1122 1211 1294

500 1098 1213 1321 1425 1292 1403 1514 1617

600 1318 1455 1585 1709 1550 1684 1817 1940

700 1537 1698 1849 1994 1809 1964 2120 2264

800 1757 1940 2114 2279 2067 2245 2422 2587

Wärmeleistungen (in Watt) nach DIN EN 442 bei 70/55 °C und bei einer Raumtemperatur von 20 °C

Verti-M Piano

Typ 21s Typ 22

Länge/Höhe 1600 1800 2000 2200 1600 1800 2000 2200

400 752 812 877 949 905 970 1038 1108

500 940 1016 1096 1187 1131 1212 1298 1385

600 1128 1219 1315 1424 1357 1454 1558 1661

700 1316 1422 1534 1661 1583 1697 1817 1938

800 1504 1625 1754 1898 1810 1939 2077 2215

Wärmeleistungen (in Watt) nach DIN EN 442 bei 70/55 °C und bei einer Raumtemperatur von 20 °C

TECHNISCHE DATEN


Mini-Profil

Mini-Piano

Lieferzustand

MINI-HEIZKÖRPER

Brugman Mini-Heizkörper werden grundiert

und pulverbeschichtet geliefert. Sie haben eine

stabile Zierleiste und Seitenverkleidungen. Die

Mini-Heizkörper haben keine Laschen. Piano-

Mini-Heizkörper sind mit planebener Vorder-

und Rückseite ausgestattet. Ein Maximum

an Leistung wird durch eine Zwangsführung

des Wasserstroms innerhalb des Heizkörpers

erreicht. Die gewünschte Anschlussvariante

muss daher bei der Bestellung angegeben

werden.

Befestigung

Die Mini-Heizkörper haben keine Laschen. Zur

Montage werden Standfüße oder zur Wand-

befestigung Wandkonsolen verwendet.

Qualität

n hochwertiges Stahlblech nach EN 10130,

Toleranzen nach EN 10131

n RAL geprüft mit einem Prüfdruck von

10,4 bar und zertifiziert

n max. Bertiebsdruck: 8 bar

n max. Betriebstemperatur: 110°C

Oberflächenbeschichtung

Entsprechend DIN-55900-FWA: entfettet,

eisenphosphatiert, Grundierung mit ano-

dischem Elektrotauchlack KTL und pulver-

beschichtet mit Epoxidpolyesterharz EPS.

Umweltfreundlich und emissionsfrei. Stan-

dardfarbe: Verkehrsweiß RAL 9016. Wei-

tere Farben beim Mini-Piano auf Anfrage.

Garantie

10 Jahre Garantie auf Material- oder Produkti-

onsfehler gemäß Garantiebedingungen.

25


Der Wasserstrom innerhalb des Mini-Heizkörpers ist zwangsgeführt.

Dadurch wird ein Maximum an Leistung erzielt. Die gewünschte An-

schlussvariante muss daher bei der Bestellung angegeben werden!

Anschlüsse

4 x 1/2“ IG seitlich. Abhängig vom Bestellcode: 3/4“ AG Eurokonus

unten links, bzw. rechts. Bei diesen beiden Varianten ist der Mini-

Heizkörper mit einer Ventilgarnitur ausgestattet

Anschlussvarianten, abhängig vom Bestellcode:

A 1/2” IG

B 1/2” IG

C 1/2” IG

D 1/2” IG

E 3/4” AG Eurokonus (Vorlauf)

F 3/4” AG Eurokonus (Rücklauf)

G 3/4” AG Eurokonus (Vorlauf)

H 3/4” AG Eurokonus ( Rücklauf)

Bestellcodeschema

Vorlauf Rücklauf Entlüfter Bestellcode Baugröße 150 Baugröße 200

26

A D C A/D (10)

C B A C/B (14)

A B C A/B (12)

C D A C/D (13)

B D C B/D (20)

D B A D/B (20)

E F A E/F (26)

G H C G/H (25)

Anschlussvariante 2-Rohrsystem

Zwangsführung für hohe Wärmeleistung

A

BH

159/209 mm

B

Anschlüsse im Detail

MINI-HEIZKÖRPER ANSCHLÜSSE

H G E F

Vorlauf Rücklauf Entlüfter Bestellcode Baugröße 150 Baugröße 200

A,C D,B – AB/CD-s (17)*

A B C A/B-s (18)

C D A C/D-s (19)

Anschlussvariante 1-Rohrsystem

* Nur für direkte Koppelung der Heizkörper geeignet!

50

Die Mini-Heizkörper mit dem Bestellcode E/F und G/H sind mit einer Ventilgarnitur

ausgestattet.

27

29.5

C

NA

100/150 mm

D


Typ 22 Typ 33 Typ 34

Typen und Maße

Bauhöhe 150 200

Maß / Typ 22 33 34 22 33 34

A* 49 49 49 49 49 49

B** 98 167 184 98 167 184

C 100 100 100 150 150 150

H 159 159 159 209 209 209

* bei Mini-Piano + 4 mm

** bei Mini-Piano + 8 mm

Technische Daten Mini-Piano Technische Daten Mini-Profil

TECHNISCHE DATEN

Höhe 150 200 150 200

Typ 22 33 34 22 33 34 22 33 34 22 33 34

Gewicht (kg/m) 13,1 18,9 20,3 16,8 24,1 25,9 10,3 16,1 17,6 13,3 20,5 22,3

Wasserinhalt (l/m) 2,4 3,5 3,5 3,0 4,5 4,5 2,3 3,5 3,6 3,1 4,6 4,7

Normleistung (W/m) 75/65/20°C 573 827 965 684 999 1171 591 844 984 715 1029 1205

Max. Länge (mm) 3000 3000 3000 3000 3000 3000 4000 4000 4000 4000 4000 4000

n-Exponent 1,23 1,22 1,22 1,24 1,24 1,25 1,24 1,24 1,24 1,25 1,26 1,26

Max. Betriebsdruck (bar) 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8

Leistungsdaten (in Watt) EN-442 70/55/20°C

Höhe 150 200

Typ 22 33 34 22 33 34

Länge Profil Piano Profil Piano Profil Piano Profil Piano Profil Piano Profil Piano

800 386 375 552 542 643 633 466 447 670 653 785 765

900 435 422 621 610 724 712 525 503 754 734 883 860

1000 483 469 690 678 804 791 583 559 838 816 981 956

1100 531 516 759 746 885 870 641 615 922 898 1079 1052

1200 580 563 828 814 965 949 700 671 1006 979 1177 1147

1300 628 610 897 882 1046 1028 758 727 1089 1061 1275 1243

1400 676 657 966 950 1126 1107 816 783 1173 1142 1373 1338

1500 725 704 1035 1017 1206 1187 875 839 1257 1224 1472 1434

1600 773 750 1104 1085 1286 1266 933 894 1341 1306 1570 1530

1800 869 844 1242 1220 1447 1424 1049 1006 1508 1469 1766 1721

2000 966 938 1380 1356 1608 1582 1166 1118 1676 1632 1962 1912

2200 1063 1032 1518 1492 1769 1740 1283 1230 1844 1795 2158 2103

2400 1159 1126 1656 1627 1930 1898 1399 1342 2011 1958 2354 2294

2600 1256 1219 1794 1763 2091 2057 1516 1453 2179 2122 2551 2486

2800 1352 1313 1932 1898 2251 2215 1632 1565 2346 2285 2747 2677

3000 1449 1407 2070 2034 2412 2373 1749 1677 2514 2448 2943 2868

3200 1546 2208 2573 1865 2682 3139

3400 1642 2346 2734 1982 2849 3335

3600 1739 2484 2894 2099 3017 3532

3800 1835 2622 3055 2215 3184 3728

4000 1932 2760 3216 2332 3352 3924

27


Montage der VK-Konsolen

Ein Set umfasst zwei Schienenkonsolen,

zwei Schrauben mit Dübeln, Blind- und Ent-

lüftungsstopfen. Der lackierte, obere Halter

wird über den oberen Rand der Zierleiste

geklemmt. In dieser Position wird der Halter

automatisch arretiert. Eine Montageanlei-

tung liegt dem Set bei.

1

1

1

Verstellen

Lösen

28

������

������

������

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Montage

3

3

3

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2

2

2

2

2

2

1

1

1


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VK-Konsolen

Durch die VDI-Richtlinie 6036 wurden An-

forderungen an Heizkörperbefestigungen

definiert. Hierzu unterscheidet man vier

Anorderungsklassen:

1. Normale Anforderungen

2. Erhöhte Anforderungen

3. Hohe Anforderungen

4. Sehr hohe Anforderungen/Son-

derbelastungen

Brugman VK-Konsolen entsprechen den An-

forderungen der Klasse 2.

120mm

120mm

MAX. 200Kg

max. 100 kg je Konsole

MAX. 200Kg

Baulänge

MONTAGE PROFIL-/PIANO-UNIVERSALHEIZKÖRPER

120mm

120mm

Maß

A

Satz VK-Konsolen

33mm

53mm

33mm

53mm

Der Wandabstand ist in 5 mm Schritten von 33 bis

53 mm verstellbar.

Anzahl Konsolen

bei Typ 22*

Anzahl Konsolen

bei Typ 33

400 120 2 2

480 120 2 2

560 120 2 2

640 120 2 2

720 120 2 2

800 120 2 2

880 120 2 2

960 120 2 2

1040 120 2 2

1120 120 2 2

1200 120 2 2

1280 120 2 2

1440 120 2 3

1600 120 3 3

1760 120 3 3

1920 120 3 3

2080 120 3 3

2240 120 3 3

2400 120 3 4

2720 120 3 4

3040 120 3 4

* gilt auch für 20s und 21s


Typ 22/33 kurz

Typ 20s/21s kurz

Typ 22/33 lang

Typ 20s/21s lang

300/400

Bauhöhe in mm

500/600 900

Baulänge

Anzahl

Baulänge

Anzahl

Baulänge

Anzahl

(mm)

Standfüße

(mm)

Standfüße

(mm)

Standfüße

400-1200 2 400-1000 2 400-800 2

1400-2000 3 1100-1600 3 1000-1400 3

2300-3000 4 1800-2300 4 1600-2000 4

2600-3000 5 2300-2600 5

3000 6

Anzahl der benötigten Standfüße

MONTAGE PROFIL-/PIANO-UNIVERSALHEIZKÖRPER

Standfüße

Die Standfüße werden inklusive Abdeckroset-

ten geliefert. Sie können dort verwendet wer-

den, wo keine Wände für die Montage der

VK-Konsolen zur Verfügung stehen. Ein Set

Standfüße = 2 Stück. Es werden jeweils für fol-

gende Typen spezielle Standfüße angeboten:

Typ 22/33

Typ 20s/21s

Kurz: für Montage auf dem Estrich

Lang: für Montage auf dem Beton

29


Position der Laschen

Baulänge bis 1440 mm

Baulänge 1600 mm bis 2240 mm

Baulänge 2400 mm bis 3040 mm

Alternativ: VK-Schienenkonsolen oder Standfüße (siehe Seite 29).

30

Baulänge in mm

A

mm

L1

mm

L2

mm

MONTAGE PROFIL-KOMPAKTHEIZKÖRPER

L3

mm

VMB-Konsole

Winkelschienenaufhängung für Laschenmontage

Wandabstand bis Mitte Anschluss, bei Verwendung

der VMB-Konsolen:

Typ 20S/21S 69 mm

Typ 22/33 85 mm

Anzahl Laschen

Anzahl beigepackter

Konsolen

400 120 160 4 2

480 120 240 4 2

560 120 320 4 2

640 120 400 4 2

720 120 480 4 2

800 120 560 4 2

880 120 640 4 2

960 120 720 680 4 2

1040 120 800 760 4 2

1120 120 880 4 2

1200 120 960 4 2

1280 120 1040 4 2

1440 120 1200 4 2

1600 120 680 680 6 3

1760 120 760 760 6 3

1920 120 840 840 6 3

2080 120 920 920 6 3

2240 120 1000 1000 6 3

2400 120 760 680 720 8 4

2720 120 840 840 800 8 4

3040 120 960 920 920 8 4


Standfuß Mini lang

Standfuß Mini kurz

MONTAGE MINI-HEIZKÖRPER

Standfüße für Mini-Heizkörper

Kurz: Für die Montage auf dem Estrich

Lang: Für die Montage auf dem Beton

Set = 2 Stück inkl. Bodenrosetten

31


Wandkonsole für Mini-Heizkörper

Zur Wandbefestigung

32

Wandkonsole Bauhöhe 150 mm

Wandkonsole Bauhöhe 200 mm

Wandkonsole Bauhöhe 150 mm

Wandkonsole Bauhöhe 200 mm

MONTAGE MINI-HEIZKÖRPER


Montage

Standfüße für Universal- und Kompaktheizkörper Typ 20S/21S

1

1

3

Montage

Standfüße für Universal- und Kompaktheizkörper Typ 22/33

3

!

!

MONTAGE DER STANDFÜSSE UNIVERSAL-/KOMPAKTHEIZKÖRPER

2

4

2

4

285-345

285-345

135-200

135-200

33


34

MIT KLAMMER IN DIE

RICHTUNG DER LIPPE

MONTIEREN

Für ein besseres Ergebnis : Benutzen Sie diesen Adapter

bei Aufstellung eines Mini Heizkörper

mit zwei �achen Vorderplatten.

Montage Standfuß Mini-Heizkörper

1 Stellen Sie den Heizkörper auf den Kopf und öffnen Sie die Verpa-

ckung im Bereich der Ventilanschlüsse. Die restliche Verpackung

bleibt bis zur Inbetriebnahme am Heizkörper.

2 Abhängig von Heizkörpermarke und -Typ, die Kunststoffelemen-

te im oberen Bereich der Konsole, entsprechend der umseitigen

Zeichnungen zusammenstecken.

3 Den Abstand Boden zu Heizkörper einstellen, Schallschutzele-

ment in die Kerbe des unteren Halters drücken und Konsole so

in den Heizkörper stecken das die Heizkörpernaht fest im Schall-

schutzelement liegt.

4 Justieren Sie den Heizkörper mit den beiden Schrauben am Halter

und ziehen diese anschließend fest.

5 Drehen Sie die Rändelmutter an der Konsole handfest Richtung +

damit sich die Konsole im Heizkörper verspannt.

6 Mit dem mitgelieferten Stahlstift die Rändelmutter noch drei

Schläge anziehen.

7 Heizkörper aufstellen und Konsole mit den beiliegenden Schrau-

ben und Dübeln am Boden befestigen.

MONTAGE DER STANDFÜSSE MINI-HEIZKÖRPER

1

2

3

4

5

6

7


D

Typ 21S

C

3

Oberseite

1/2” 3/4” 3/4” 1/2”

50

B

A

J-Bügel

78

( Schienenkonsole )

L - 206

L - 62

1

2

2

Typ 22

3

Oberseite

L - 206

1/2” 3/4” 3/4” 1/2”

50

L - 62

H A B C D

1600 100 500 900 1345

1800 100 500 1000 1545

2000 100 600 1200 1745

2200 100 700 1300 1945

MONTAGE VERTI-M HEIZKÖRPER

Verkleidung

Die Rundumverkleidung ist jedem Verti-M

Heizkörper vom Typ 21S und 22 transport-

sicher beigepackt. Die Montage erfolgt ge-

mäß nachstehender Anleitung.

Befestigung

Die Befestigung erfolgt über die zum Lieferum-

fang zählenden Schienenkonsolen

(„J-Bügel“).

35


Handtuchhalter

Wird in folgenden Längen angeboten:

400 mm

600 mm

800 mm

1000 mm

Der Handtuchhalter ist ausschließlich für

Profil-Universalheizkörper geeignet!

Fensterbankträger

Höhen- und seitenverstellbar, passend für

Typ 22 und 33

Hinweis

n Fensterbankträger nicht für Mini-Heizkör-

36

per geeignet!

n Je Fensterbankträger max. 30 kg Auflast

MONTAGE-ANLEITUNG

MONTAGE-ANLEITUNG

!

ZUBEHÖR PROFIL-/PIANO-UNIVERSALHEIZKÖRPER

Handtuchhalter

200-300


Anschluss-Set 11/11F Anschluss-Set 11 M30x1,5

Anschluss-Set 12

Anschluss-Set 13

Anschlussform Eck

mit Abdeckkappe

RAL 9016

Anschlussform Eck

mit Abdeckkappe

Chrom

ANSCHLUSS-ZUBEHÖR

Profil-/Piano Universal und Mini-Heizkör-

per Uniset 11, 11 F und 11 M30 x 1,5

Für den unteren Anschluss des Heizkörpers.

Inhalt: 1 St. Ventileinsatz Thermostatan-

schluss Klemmverbindung oder Ventileinsatz

Thermostatanschluss M30 x 1 ,5; oder Ventil-

einsatz Thermostatanschluss Klemmverbin-

dung für Fernwärme, 1 St. Blindstopfen 1/2“.

Uniset 12 und 12 M30 x 1,5

Für den unteren Anschluss des Heizkörpers.

Inhalt: 1 St. Ventileinsatz Thermostatan-

schluss Klemmverbindung oder Ventilein-

satz Thermostatanschluss M30 x 1 ,5; 1 St.

Blindstopfen 1/2“, 1 St. Anschlussarmatur

Zweirohr schwenkbar für Eck und Durch-

gang verwendbar.

Uniset 13 und 13 M30 x 1,5

Für den unteren Anschluss des Heizkörpers.

Inhalt: 1 St. Ventileinsatz mit Thermostatan-

schluss Klemmverbindung oder Ventilein-

satz mit Thermostatanschluss M30 x 1 ,5;

1 St. Blindstopfen 1/2“, 1 St. Anschlussarma-

tur Zweirohr schwenkbar für Eck und Durch-

gang verwendbar, 1 St. Thermostatfühler

Oventrop, passend zum Ventileinsatz.

Verti-M Profil- und Piano-Heiz körper

Für den Anschluss steht eine Design-Ventil-

garnitur in Eckausführung zur Verfügung.

Beschreibung Seite 36 .

37


Voreinstellung

Abhängig vom gewünschten Druckverlust kann das Ventil anhand der

Diagramme eingestellt werden. Die Brugman-Ventilgarnitur kann für Ein-

oder Zweirohrsysteme verwendet werden. Im Fall von Zweirohrsystemen:

Bypass geschlossen lassen. Druckverlust an Sechskantmutter mit

Skaleneinteilung von 1 bis 6 einstellen. Der Vorlauf und Rücklauf können

getauscht werden.

Im Fall von Einrohrsystemen: Sechskantmutter auf Ziffer 6 einstellen.

Bypass vom geschlossenen Stand (Werkseinstellung) einige Umdrehungen

zurückdrehen gemäß Diagramm.

Die Vor- und Rücklaufleitung lässt sich ganz absperren, sodass der Heizkörper

bei eventuellen Tapezier- oder Wartungsarbeiten abgenommen werden kann,

ohne dass die komplette Zentralheizung geleert werden muss.

Durch Anwendung der Brugman-Ventilgarnitur ist eine Voreinstellung in

Bezug auf den entsprechenden Wärmebedarf an den einzelnen Design-

Heizkörpern möglich. Diese Voreinstellung (kv-Wert) kann auch während

des Betriebs geändert werden, bis die Wärmeverteilung optimal eingestellt

ist. Der kv-Wert wird an der Sechskantmutter eingestellt (mit einem

Steckschlüssel 13).

Thermostatkopf: Anschluss M30 x 1,5.

Das Eck-Ventil hat einen Hinteranschluss 2 x 3/4” Außengewinde mit

manuellem Drehkopf und einer Abdeckkappe.

Lieferbar mit Abdeckkappen in folgenden Farben:

• RAL 9016 (für Heizkörper in RAL 9016)

• Chrom (für Heizkörper in Farbe)

Die Ziffern 1 bis 6 können über die Sechskantmutter eingestellt werden (Standard = 6)

A= 50 % Heizkörperanteil oder 2,5 Umdrehungen zurück vom geschlossenen Bypass aus

B= 45 % Heizkörperanteil oder 3 Umdrehungen zurück vom geschlossenen Bypass aus

C= 40 % Heizkörperanteil oder 4 Umdrehungen zurück vom geschlossenen Bypass aus

D= 35 % Heizkörperanteil oder 5,5 Umdrehungen zurück vom geschlossenen Bypass aus

38

dp(Pa)

DRUCKVERLUSTDIAGRAMM

Voreinstellung Zweirohrsystem Voreinstellung Einrohrsystem

100000

10000

1000

10 100

m (kg/h)

1 2 3 4 5 6

1000

ANSCHLUSSARMATUR VERTI-M HEIZKÖRPER

Design-Ventilgarnitur (Eck)

Abdeckkappe Weiss (RAL 9016) mit gerader Unterseite

Design-Ventilgarnitur (Eck)

Abdeckkappe Chrom mit gerader Unterseite

Handtuchhalter für Verti M

in Edelstahl.

Baulänge 400, 500, 600, 700, 800 mm

dp(Pa)

100000

10000

1000

10 100

m (kg/h)

A B CD

1000


Anschlussarmatur

96

96

Klemmverbindung

84

84

Gewindeanschluss

50

G 3/4

G 3/4

ø 54,5

ø 54,5

ø 54,5

ø 54,5

25

46

73.5

ANSCHLUSSARMATUR UND THERMOSTAT

Technische Daten der Anschlussarmatur

aus Uniset 12 und 13

Anschlussarmatur zum Absperren für Heiz-

körper mit integrierter Ventilgarnitur. Max.

Betriebstemperatur 120 °C. Max. Betriebs-

druck 10 bar. Gehäuse aus MS vernickelt. 3/4”

AG Vorlauf-/ Rücklaufanschluss für Klemm-

ringverschraubungen. Rohrabstand 50 mm.

Zum Heizkörper weichdichtend zusammen

mit dem Einlegestück mit Konus, Anschluss

3/4“ ÜM. Die Anschlussverschraubung ist

schwenkbar und somit als Eck- bzw. Durch-

gangsform verwendbar.

Technische Daten des Thermostatfüh-

lers aus Uniset 13 bzw. aus Anschluss-

satz Verti-M

Thermostat mit Flüssigkeits-Fühler, Klemm-

verbindung, Sollwertbereich durch verdeckt

liegende Begrenzungselemente begrenz-

und blockierbar, markieren einer Einstellung

durch Memoscheibe, ertastbare Einstellhilfe,

Sollwertbereich 7 – 28 °C.

Stellung „3“ ca. 20 °C. Max. Differenzdruck

gegen den das Ventil schließt = 1 bar.

Thermostat mit Flüssigkeits-Fühler, Gewin-

deanschluss M30x 1,5. Sollwertbereich durch

verdeckt liegende Begrenzungselemente

begrenz- und blockierbar, markieren einer

Einstellung durch Memoscheibe, ertastbare

Einstellhilfe, Sollwertbereich 7 – 28 °C.

Stellung „3“ ca. 20 °C.

39


Technische Daten des Ventileinsatz

Klemmanschluss aus Uniset 11, 12 und 13

Ventileinsatz zum Einbau in Heizkörpern mit

integrierter Ventilgarnitur und Anschluss-

gewinde G 1/2“. Mit 8 Voreinstellwerten,

Einstellbereich von außen ablesbar, Vorein-

stellung wird von Hand vorgenommen. Die

Einstellung „N“ entspricht der maximalen

Voreinstellung. Einstellungen im schraffier-

ten Bereich sind zu vermeiden.

Montage des Ventileinsatzes

Die Anlage vor der Inbetriebnahme gut

durchspülen. Um Kalksteinbildung und

Korrosion zu verhindern, muss die Zu-

sammensetzung des Heizwassers der

VDIRichtlinie 2035 entsprechen! Verun-

reinigungen des Heizungswassers kön-

nen die Funktion der Anlage nachteilig

beeinflussen.

Den Ventileinsatz mit Steckschlüssel oder

Ringschlüssel SW21, 12 Kant in die integrier-

te Ventilgarnitur des Heizkörpers schrau-

ben und fest anziehen (Anzugsmoment ca.

30 Nm).

Die Voreinstellung auf den gewünschten

Wert einstellen. Der Einstellwert muss auf

die Einstellmarkierung zeigen. Die Vorein-

stellung kann stufenlos zwischen „1“ und

„N“ gewählt werden. Bei Einstellung „N“ ist

der maximale Wert erreicht (bei Einrohr –

Betrieb ist dieser Wert zu wählen).

40

G1/ 2

G1/ 2

Ausrichten

SW 21, 12 Kant

43. 5

34

70. 5

Montage des Ventileinsatzes

43. 5

34

70. 5

N

6 7

VENTILEINSATZ KLEMMANSCHLUSS

N

6 7

M23.5x1.5

M23.5x1.5

Einstellmarkierung

Werkseinstellung

Voreinstellbereich


G1/2

G1/2

48

48

14

14

SW1 3

SW1 9

SW1 3

M30 x1 .5

SW1 9

M30 x1 .5

VENTILEINSATZ GEWINDEANSCHLUSS

Technische Daten des Ventileinsatz

Gewindeanschluss M30 x1,5 Uniset 11, 12

und 13

Ventileinsatz zum Einbau in Heizkörpern mit

integrierter Ventilgarnitur und Anschluss-

gewinde G 1/2“. Mit 6 Voreinstellwerten,

Einstellbereich von außen ablesbar, Vorein-

stellung mit Werkzeug. Die Einstellung „6“

entspricht der maximalen Voreinstellung.

Montage des Ventileinsatzes

Die Anlage vor der Inbetriebnahme gut

durchspülen. Um Kalksteinbildung und

Korrosion zu verhindern, muss die Zu-

sammensetzung des Heizwassers der

VDIRichtlinie 2035 entsprechen! Verun-

reinigungen des Heizungswassers kön-

nen die Funktion der Anlage nachteilig

beeinflussen.

Den Ventileinsatz mit Steckschlüssel oder

Ringschlüssel SW19 in die integrierte Ventil-

garnitur des Heizkörpers schrauben und fest

anziehen (Anzugsmoment ca. 35 Nm).

Die Voreinstellung entsprechend dem ge-

wünschten Wert , mit Gabelschlüssel SW 13,

einstellen. Der Einstellwert muss auf die Ein-

stellmarkierung zeigen. Die Voreinstellung

kann stufenlos zwischen „1“ und „6“ gewählt

werden. Bei Einstellung „6“ ist der maximale

Wert erreicht.

41


Umrechnungsfaktoren für die vereinfachte Auslegung n = 1,3 (75/65/20)

42

TV Vorlauf-

TR Rücklauf-

TL Raumlufttemperatur

temperaturtemperatur °C

°C 12° 15° 18° 20° 22° 24°

90

85

80

75

70

65

60

55

50

45

40

85 0,58 0,61 0,65 0,67 0,70 0,73

80 0,61 0,64 0,68 0,71 0,74 0,77

75 0,64 0,68 0,72 0,75 0,78 0,82

70 0,67 0,72 0,76 0,80 0,83 0,87

50 0,87 0,94 1,01 1,07 1,13 1,21

80 0,64 0,67 0,72 0,75 0,78 0,81

75 0,67 0,71 0,75 0,79 0,82 0,86

70 0,70 0,75 0,80 0,84 0,88 0,92

65 0,75 0,80 0,85 0,89 0,94 0,99

75 0,70 0,75 0,79 0,83 0,87 0,91

70 0,74 0,79 0,84 0,88 0,93 0,97

65 0,78 0,84 0,90 0,94 0,99 1,05

60 0,83 0,89 0,96 1,01 1,07 1,13

70 0,78 0,83 0,89 0,94 0,98 1,04

65 0,82 0,88 0,95 1,00 1,05 1,12

60 0,88 0,94 1,02 1,08 1,14 1,21

55 0,94 1,01 1,10 1,17 1,24 1,32

65 0,87 0,94 1,01 1,07 1,13 1,19

60 0,93 1,00 1,08 1,15 1,22 1,30

55 0,99 1,08 1,17 1,25 1,33 1,42

50 1,07 1,17 1,28 1,37 1,47 1,58

60 0,98 1,07 1,16 1,23 1,31 1,40

55 1,05 1,15 1,26 1,34 1,43 1,54

50 1,14 1,25 1,37 1,47 1,58 1,71

45 1,24 1,37 1,52 1,64 1,78 1,94

55 1,13 1,23 1,35 1,45 1,56 1,68

50 1,22 1,34 1,48 1,60 1,73 1,87

45 1,33 1,47 1,65 1,78 1,94 2,13

40 1,47 1,64 1,86 2,03 2,24 2,50

50 1,31 1,45 1,62 1,75 1,90 2,07

45 1,43 1,60 1,80 1,96 2,15 2,37

40 1,58 1,78 2,03 2,24 2,48 2,78

35 1,78 2,03 2,36 2,64 2,99 3,43

45 1,56 1,75 1,98 2,17 2,40 2,67

40 1,73 1,96 2,25 2,50 2,79 3,15

35 1,94 2,24 2,63 2,96 3,37 3,92

30 2,24 2,64 3,19 3,70 4,39 5,39

40 1,90 2,17 2,53 2,83 3,19 3,65

35 2,15 2,50 2,96 3,37 3,89 4,58

30 2,48 2,96 3,63 4,25 5,11 6,38

25 2,99 3,70 4,84 6,08 8,26 13,93

35 2,40 2,83 3,41 3,93 4,62 5,54

30 2,79 3,37 4,21 5,01 6,14 7,87

25 3,37 4,25 5,68 7,28 10,16 17,93

UMRECHNUNGSFAKTOREN


Heizkörper-Beschichtungen –

Einsatzmöglichkeiten und

Einsatzgrenzen

Für die Beschichtung von Heizkörpern gilt die DIN 55900 „Beschichtungen für Raumheizkörper;

Begriffe, Anforderungen, Prüfung“:

Teil 1: Grundbeschichtungsstoffe,

Industriell hergestellte Grundbeschichtungen

Teil 2: Deckbeschichtungsstoffe,

Industriell hergestellte Fertiglackierungen

Die DIN 55900 bildet die Grundlage für die Leistungsbeschreibungen der Oberflächenqualität

von Heizkörpern und ist demzufolge in der Regel Bestandteil der Ausschreibungstexte

für Heizkörper.

1 Geltungsbereich der DIN 55900

Im Punkt „1. Geltungsbereich“ dieser Norm (in beiden Teilen) heißt es:

„Diese Norm gilt für Grund-/Deckbeschichtungsstoffe für Raumheizkörper sowie für industriell

hergestellte Grundbeschichtungen/Fertiglackierungen von Raumheizkörpern

für Warmwasser- und Niederdruck-Dampfheizungen (Heißwasser bis 130 °C).“

Die Lieferung von fertig lackierten, meist einbrennpulverbeschichteten Heizkörpern ist

heute Stand der Technik. Somit sind die weiterführenden Ausführungen in DIN 55900 Teil 2

von besonderem Interesse.

In DIN 55900 Teil 2 „Deckbeschichtungsstoffe“ heißt es unter Punkt „1. Geltungsbereich“

weiter:

„Nicht Gegenstand dieser Norm sind Beschichtungen für Raumheizkörper, die mit einer

höheren Vorlauftemperatur als 130 °C betrieben werden und/oder die für Räume mit

aggressiver und/oder feuchter Atmosphäre bestimmt sind.“

2 Räume mit aggressiver und/oder feuchter Atmosphäre

Das heißt: Sind Heizkörper mit einer Oberflächenbeschichtung nach DIN 55900 Teil 2 ausgeschrieben,

so sind sie in dieser ausgeschriebenen Form nicht geeignet für die Installation

zum Beispiel in kritischen Bereichen von Schwimmbädern, Saunen, öffentlichen Toiletten

oder in der Nähe von Urinalen.

Diese Feststellung gilt auch für die heute üblichen hochwertigen Einbrenn-Pulverdeckbeschichtungen.

Vor der Bestellung von Heizkörpern für derartige Einsatzbereiche sollte

man sich daher über den geplanten Aufstellungsort des Heizkörpers informieren und die

Einsatzgrenzen entsprwechend festlegen.

Wird eine Installation von Heizkörpern in Feuchträumen, wie z. B. in Schwimmbädern oder

Gewerbebetrieben (z. B. Schlachtereien), gewünscht oder gefordert, sind

andere Beschichtungen der Oberfläche bzw. entsprechend geeignete Oberflächenbehandlungen

zu wählen. Gleiches gilt für Heizkörper in Räumen, die einer Nassreinigung (z. B.

Hochdruck-Reiniger) unterzogen werden.

Hierfür werden z. B. verzinkte Heizkörper angeboten. Die möglichen Maßnahmen sind

gegebenenfalls beim Hersteller zu erfragen.

INFORMATIONSBLATT NR. 7 MARZ 2011

Bundesindustrieverband Deutschland

Haus- , Energie- und Umwelttechnik e.V.

Frankfurter Straße 720–726

51145 Köln

Tel.: (0 22 03) 9 35 93-0

Fax: (0 22 03) 9 35 93-22

E-Mail: Info@bdh-koeln.de

Internet: www.bdh-koeln.de

43


44

3 Installationen im Sprühbereich

Weiter heißt es in DIN 55900 Teil 2 „Deckbeschichtungsstoffe“ unter Punkt „1. Geltungsbereich“:

„Küchen, Badezimmer usw. sowie Plätze außerhalb des Sprühbereiches von Duschen

und Toiletten sind dabei nicht als Räume mit aggressiver und/oder feuchter Atmosphäre

zu verstehen.“

Damit ist eindeutig definiert, dass der Bereich innerhalb des Sprühbereiches, z. B. unter

einem Waschbecken, analog Räumen aggressiver und/oder feuchter Atmosphäre zu verstehen

ist und damit nicht in den Geltungsbereich der Norm fällt. Somit können keinerlei

Gewährleistungsansprüche abgeleitet werden, falls Korrosionserscheinungen an diesen

innerhalb des Sprühbereiches installierten Heizkörpern auftreten sollten.

Ergibt sich aufgrund der örtlichen Gegebenheiten, z. B. beengte Platzverhältnisse, die Notwendigkeit

der Installation von Raumheizkörpern innerhalb des Sprühbereiches, sind spezielle

Maßnahmen, z. B. verzinkte Oberflächen, entsprechende Schutzverkleidungen etc.,

zu ergreifen. Die möglichen Maßnahmen sind gegebenenfalls beim Hersteller zu erfragen.

4 Notwendigkeit der regelmäßigen Belüftung

In Verbindung mit der Forderung nach Schutz vor Nässe und Kondenswasser ist auf eine

besondere Problematik hinzuweisen.

Der Betrieb der Heizkörper sollte in ausreichend belüfteten Räumen erfolgen. Bei modernen

Fensterkonstruktionen mit verbesserter Fugendichtheit oder bei innen liegenden Räumen

ohne Fenster ist auf eine Be- und Entlüftung der Räume zu achten und eventuell eine

Zwangsbe- und -entlüftung vorzusehen. Daher muss bei einer Sanierung und im Neubau

heute verpflichtend ein Lüftungskonzept erarbeitet werden. Weitere Informationen zur

Wohnungslüftung im Informationsblatt Nr. 18.

Abgeschaltete, kalte Heizflächen wirken wie Kühlflächen, an denen sich die Luftfeuchtigkeit

der Raumluft als Kondensat niederschlägt. Die kondensierende Luftfeuchtigkeit kann

dabei Rostansätze verursachen, die wiederum die Beschichtung zerstören können.

5 Innen liegende Bäder und Toilettenräume

INFORMATIONSBLATT NR. 7 MARZ 2011

Im Rahmen der Erstellung eines Lüftungskonzeptes werden die Anforderungen für die Lüftung

von Bädern und Toiletten mit berücksichtigt. In der Regel sind die Anforderungen der

DIN 18017 „Lüftung von Bädern und Toilettenräumen ohne Außenfenster“ Teil 3 „Lüftung

mit Ventilatoren“ im Rahmen eines Lüftungskonzeptes erfüllbar. Daher ist es im Rahmen

einer Sanierung notwendig, ein Lüftungskonzept nach DIN 1946 „Raumlufttechnik“ Teil 6

„Lüftung von Wohnungen“zu erstellen.

Ist eine regelmäßige Belüftung nicht realisierbar bzw. wird ein permanenter Luftwechsel

nicht gewährleistet, ist ein kontinuierlicher Heizkörperbetrieb erforderlich, um den Kühlflächeneffekt

zu vermeiden.

Dabei ist der Nutzer der Heizungsanlage auf die regelmäßige Beheizung der einzelnen

Räume oder die regelmäßige Belüftung aufmerksam zu machen.

6 Lagerung, Installation und Betriebsweise von Heizkörpern

Unter Punkt „5. Anforderungen“ an die Deckbeschichtung gemäß Norm DIN 55900 Teil 2

heißt es:

„Eine sachgemäße Beförderung, Lagerung und Montage der fertig lackierten Heizkörper

sowie Schutz vor mechanischer Beschädigung, Nässe (z. B. Regen, Kondenswasser)

und aggressiven Medien (z. B. angemachtem Mörtel, abbindendem Beton) sind

notwendig.“


Aus diesen „Anforderungen“ lassen sich wichtige Randbedingungen bezüglich des Transports,

der Lagerung, Installation und Betriebsweise von Heizkörpern definieren.

Die Heizkörper sind trocken und in gut belüfteten Räumen zu lagern. Die Verpackung sollte

nach Möglichkeit erst nach Fertigstellung aller baulichen Maßnahmen, wie z. B. Estrichlegen,

Verputzen, Malerarbeiten, entfernt werden, um Beschädigungenzu verhindern. Eine

Montage der Heizkörper und die Beheizung innerhalb der Verpackung sind heute in der

Regel ohne Problem realisierbar.

7 Reinigung von Heizkörpern

DIN 55900 Teil 2 definiert weiter:

„Die Fertiglackierung muss ohne nachteilige Veränderung des Lackfilms mit geeignetenwässrigen

Haushaltsreinigern zu reinigen sein.“

Geeignete Reinigungsmittel für Lackflächen sind nicht abrasiv (scheuernd) und nicht stark

alkalisch oder sauer (chemisch aggressiv).

INFORMATIONSBLATT NR. 7 MARZ 2011

BDH- Informationen dienen der

unverbindlichen technischen

Unterrichtung. Eine Fehlerfreiheit

der enthaltenen Informationen

kann trotz sorgfältiger Prüfung

nicht garantiert werden

.

Weitere Informationen unter:

www.bdh-koeln.de

Herausgeber:

Interessengemeinschaft

Energie Umwelt Feuerungen GmbH

Infoblatt 7 März/2011

45


Ergänzung zum BDH-Informationsblatt Nr. 7

Punkt 3: Installationen im Sprühbereich

Heizkörper dürfen nicht innerhalb des Sprühbereiches von Duschen,

Toiletten, Waschbecken usw. Eingesetzt werden.

Siehe untenstehende Darstellung.

Sofern sich aufgrund örtlicher Gegebenheiten eine Installation in-

nerhalb des Sprühbereiches nicht vermeiden lässt, so sind spezielle

Maßnahmen zu ergreifen.

46

1,5

R1,5

1,5

ERGÄNZUNG ZUM BDH

R1,5


Vermeidung von Betriebsstörungen

und Schäden

durch Steinbildung in

Warmwasserheizungsanlagen

Gemeinsames Arbeitsblatt von BDH und ZVSHK

1 Einleitung

Der verbesserte Wärmeschutz von Gebäuden hat dazu geführt, dass die installierten Heizleistungen

bei annähernd gleich gebliebenen Wasserinhalten der Heizungsanlage abgenommen

haben. Durch die zunehmende Einbindung von regenerativen Energien kommen

immer mehr Pufferspeicher zum Einsatz, die den Wasserinhalt der Heizungsanlage vergrößern.

Weiterhin hat das abnehmende Platzangebot für Wärmeerzeuger dazu geführt, dass

kompakte Geräte mit hohen Wärmeübertragungsleistungen entwickelt wurden. All diese

Aspekte begünstigen die Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen.

Unter Steinbildung versteht man heizwasserseitige Beläge am Wärmetauscher des Wärmeerzeugers,

die hauptsächlich aus Calciumkarbonat (Kalk) und weiteren Inhaltsstoffen

des Heizwassers bestehen. Die durch Steinbildung verursachten Beläge im Wärmeerzeuger

können zu örtlicher Überhitzung führen. Siedegeräusche, Störungen durch abgelöste

Ablagerungen (z. B. an Ventilen und Pumpen) sowie Leckagen an Wärmetauschern durch

Rissbildung können die Folge sein.

Die Beachtung dieser Fachinformation hat zudem den Vorteil, dass über die Begrenzung

der Kalkmenge im Heizungswasser eine Verringerung der energetischen Effizienz des Wärmeerzeugers

durch Steinbildung vernachlässigt werden kann.

2 Zweck und Geltungsbereich der Fachinformation

Die Fachinformation beinhaltet praxisgerechte Anforderungen für die Vermeidung von

übermäßiger Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen und definiert Mindestanforderungen

an den erforderlichen Produktdaten- und Informationsaustausch zwischen

Hersteller und dem SHK-Fachhandwerk.

Die Fachinformation gilt für Warmwasserheizungsanlagen mit einer bestimmungsgemäßen

Betriebstemperatur von bis zu 100 °C. Umlaufwasserheizer, d. h. Wärmeerzeuger mit einem

spezifischen Wasserinhalt von weniger als 0,3 l Wasserinhalt des Gerätes je kW Heizleistung

des Gerätes, fallen auch in den Geltungsbereich der Fachinformation.

3 Entscheidungskriterien für die Heizwasseraufbereitung

Das Gefährdungspotential durch Steinbildung steigt mit zunehmender Gesamthärte des

Heizwassers, dem Füll- und Ergänzungswasservolumen sowie der Betriebstemperatur

des Heizwassers. Praxiserfahrungen zeigen, dass eine Steinbildung nicht völlig verhindert

werden muss, um Schäden zu vermeiden. Daher kann eine definierte Menge der belagbildenden

Wasserinhaltsstoffe im Heizwasser einer Heizungsanlage in Abhängigkeit der

Nennwärmeleistung und des Füll- und Ergänzungswasservolumens toleriert werden.

3.1 Anforderungen

Eine Wasseraufbereitung ist nicht durchzuführen, wenn die in der nachfolgenden Tabelle

genannten Richtwerte eingehalten werden.

INFORMATIONSBLATT NR. 8 MARZ 2011

Bundesindustrieverband Deutschland

Haus- , Energie- und Umwelttechnik e.V.

Frankfurter Straße 720–726

51145 Köln

Tel.: (0 22 03) 9 35 93-0

Fax: (0 22 03) 9 35 93-22

E-Mail: Info@bdh-koeln.de

Internet: www.bdh-koeln.de

47


48

Nennwärmeleistung Gesamthärte

≤ 50 kW bei spez. Wasserinhalt des Wärmeerzeugers1)

> 0,3 l/kW

≤ 50 kW bei spez. Wasserinhalt des Wärmeerzeugers1)

0,3 l/kW (Umlaufwasserheizer)

Bei Anwendung der Tabelle wird von einer üblichen Heizungsanlage (Standardanlage)

ausgegangen, deren spezifisches Anlagenvolumen (Füllwasser) nicht mehr als 20 l pro kW

Nennwärmeleistung beträgt und bei der zu erwarten ist, dass die gesamte Füll- und Ergänzungswassermenge

das Dreifache des Nennvolumens der Heizungsanlagenicht überschreit.

Eine Überschreitung des Füll- und Ergänzungswasservolumens ist beispielsweise

anzunehmen, wenn relevante Anlagenteile – z. B. größere Rohrabschnitte, Pufferspeicher

– ohne funktionsfähige Absperrventile versorgt werden.

Eine Wasseraufbereitung ist durchzuführen, wenn

• die in der Tabelle genannten Gesamthärten überschritten werden oder

• das spezifische Anlagenvolumen mehr als 20 l pro kW Nennwärmeleistung beträgt (bei

Mehrkesselanlagen ist für diese Anforderung die jeweils kleinste Einzel-Nennwärmeleistung

einzusetzen).

3.2 Praktische Vorgehensweise

Als Füll- und Ergänzungswasser steht normalerweise Trinkwasser zur Verfügung.In diesem

Fall kann man die erforderlichen Härteangaben beim örtlichen Wasserversorgungsunternehmen

erfragen. Viele Wasserversorgungsunternehmen haben ihre Wasseranalysen auf

ihren Internet-Seiten veröffentlicht. Wird ein Härtebereich angegeben, z. B. Gesamthärte

von 15,5 °dH bis 18,2 °dH, so ist der höchste Wert anzusetzen.

Aus den Unterlagen des Herstellers sind die Nennwärmeleistung und der spezifische

Wasserinhalt des Wärmeerzeugers zu entnehmen. Mit diesen beiden Angaben kann ermittelt

werden, ob es sich bei dem Wärmeerzeuger um einen Umlaufwasserheizer handelt

oder nicht (kleiner oder größer gleich 0,3 l pro kW).

Anhand der oben genannten Auswahlkriterien ist zu prüfen, ob eine Wasseraufbereitungsmaßnahme

erforderlich ist. Falls eine Wasseraufbereitungsmaßnahme erforderlich ist, sind

die Vorgaben des Wärmeerzeugerherstellers zu beachten.

4 Mögliche Maßnahmen zur Vermeidung von Steinbildung

4.1 Enthärtung

Keine Anforderungen

≤ 16,8 °dH

> 50 kW bis < 200 kW ≤ 11,2 °dH

> 200 kW bis < 600 kW ≤ 8,4 °dH

> 600 kW ≤ 0,11 °dH

Mittels einer Patrone, die ein Austauschharz enthält, wird Calcium gegen Natrium im

Wasser ausgetauscht. Eine Kalkabscheidung kann nicht mehr stattfinden. In der Praxis

unterscheidet man zwei Varianten. Bei der Vollenthärtung wird Calcium vollständig gegen

Natrium ausgetauscht. Die Kalkabscheidung unterbleibt vollständig. Eine Teilenthärtung

wird üblicherweise durch das Verschneiden von voll enthärtetem mit nicht aufbereitetem

Wasser erreicht. Das Wasser enthält noch Reste von Calcium.

Bei der Enthärtung findet eine Entsäuerung statt. In der Regel kommt es also zu einer

Erhöhung des pH-Wertes. Bei Heizungsanlagen, die Bauteile aus Aluminium (z. B. Wärmetauscher,

Heizkörper etc.) enthalten, muss der pH-Wert im Bereich von 6,5 bis 8,5 (bei

bestimmten Legierungen, z. B. AlSi10Mg bis 9,0) liegen und das Füllwasser sollte nicht unter

7 °dH enthärtet werden (Teilenthärtung). Bei Wärmeerzeugern mit Wärmetauschern aus

Aluminium bestehen deshalb unter Umständen hersteller- und produktspezifische Vorgaben

zum Wasseraufbereitungsverfahren.

1) Wasserinhalt des Wärmeerzeugers je kW Nennwärmeleistung

INFORMATIONSBLATT NR. 8 MARZ 2011


4.2 Entsalzung

Bei diesem Verfahren werden abweichend zur Enthärtung alle härtebildenden Inhaltsstoffe

aus dem Wasser entfernt. Man verwendet hierzu ebenfalls Patronen. Diese enthalten

jedoch ein anderes Austauschharz als bei der Enthärtung. Es wird üblicherweise Füllwasser

mit einer Leitfähigkeit von ca. 1 μS/cm (micro Siemens/cm) erreicht. Durch die sehr geringe

Leitfähigkeit bietet entsalztes Wasser einen hohen Korrosionsschutz. Das Verfahren der

Umkehrosmose führt ebenfalls zu einem voll entsalztem Wasser. Hier wird anstelle eines

Austauschharzes eine Membran verwendet.

4.3 Heizungswasserzusätze

Aus der Vielzahl von Heizungswasserzusätzen sind zur Vermeidung von Steinbildung Härtestabilisatoren

anwendbar. Sie unterscheiden sich zu den beiden zuvor genannten Verfahren

dadurch, dass hier nicht Wasserbestandteile entfernt, sondern gezielt Stoffe zugesetzt

werden. Die Aufgabe der Zusätze besteht in der chemischen Stabilisierung des Kalks, um

dadurch die Bildung von Kalkschichten im Wärmeerzeuger zu vermeiden. Inhibitatoren als

Korrosionsschutzmaßnahme sind in der Regel nur bei korrosionstechnisch offenen Warmwasserheizungsanlagen

erforderlich. Bei Verwendung von Heizungswasserzusätzen sind

regelmäßige Kontrollen des Heizwassers gemäß den Angaben der Inhibitorenhersteller

erforderlich.

5 raxishinweise

Die Auswahl des anzuwendenden Verfahrens ist mit dem Auftraggeber nach anlagenspezifischen

Gesichtspunkten und Herstellerangaben abzustimmen.

Häufiger Ergänzungswasserbedarf ist ein Zeichen für eine fehlerhafte Druckhaltung, häufige

Reparaturen oder Leckagen. Durch fachgerechte Auslegung und regelmäßige Wartung,

insbesondere der Ausdehnungsgefäße, kann die Ergänzungswassermenge gering gehalten

werden.

Es empfiehlt sich, im Inbetriebnahmeprotokoll die Gesamthärte sowie die Menge des

Füllwassers zu dokumentieren. Sofern aufbereitetes Wasser verwendet wird, ist die Art

der Aufbereitung ebenso zu vermerken und bei Wartungs- und Kontrollmaßnahmen zu

berücksichtigen.

Am Wärmeerzeuger sollte eine dauerhafte Kennzeichnung „Nachbefüllen nur nach Rücksprache

mit dem Heizungsbauer“ angebracht werden.

Sofern es bauseitige Anlagenparameter erforderlich machen, ist z. B. bei vagabundierenden

Korrosionsprodukten in unzureichend gespülten Bestandsanlagen im Heizungsrücklauf

oder bei abplatzenden Kalkablagerungen in Anlagen mit Umlaufwasserheizern und Anlagenvolumen

größer 20 l pro kW im Heizungsvorlauf ein Schmutzfilter einzubauen.

In Heizungsanlagen mit Plattenheizkörpern sowie bei Fußbodenheizungen üblicher Bauart

(60 W/m2) kann man von einem spezifischen Anlagenvolumen von nicht mehr als 20 l pro

kW ausgehen. Bei Bestandsanlagen mit Radiatoren für den Schwerkraftbetrieb können

höhere spezifische Anlagenvolumina erreicht werden. Bei Einbindung von Pufferspeichern

ist das zusätzliche Wasservolumen zu berücksichtigen.

Für eine fachgerechte Schnittstelle für Füll- und Ergänzungswasser ist zu sorgen. Dies ist

auch unter hygienischen Gesichtspunkten erforderlich. Eine dauerhafte Schlauchverbindung

ist nicht statthaft. Für den Anschluss einer Heizungsfülleinrichtung sind die Sicherungseinrichtungen

der DIN EN 1717 zu verwenden. Ohne Inhibitoren wird empfohlen einen

Rohrtrenner BA oder CA einzubauen. Mit Inhibitoren ist ein Rohrtrenner BA einzubauen.

Abschnittsweise sollten Absperrventile eingebaut werden. Damit soll vermieden werden,

dass bei jedem Reparaturfall oder jeder Anlagenerweiterung das gesamte Heizwasser

abgelassen werden muss.

Bei Anlagen mit mehreren Wärmeerzeugern (Mehrkesselanlagen) empfiehlt essich alle Wärmeerzeuger

gleichzeitig in Betrieb zu nehmen, damit sich nicht die gesamte Kalkmenge in

einem Wärmeerzeuger ablagert.

Zur Erfassung der Füll- und Ergänzungswassermengen ist bei Anlagen > 50 kWder Einbau

eines Wasserzählers erforderlich.

INFORMATIONSBLATT NR. 8 MARZ 2011

49


BDH- Informationen dienen der

unverbindlichen technischen

Unterrichtung. Eine Fehlerfreiheit

der enthaltenen Informationen

kann trotz sorgfältiger Prüfung

nicht garantiert werden.

Weitere Informationen unter:

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Herausgeber:

Interessengemeinschaft

Energie Umwelt Feuerungen GmbH

Infoblatt 8 März/2011

50

6 Fallbeispiele

Beispiel 1:

• Gesamthärte (Angabe vom Wasserversorgungsunternehmen): 12,5 bis 14,8 °dH

• Nennwärmeleistung des Wärmeerzeugers: 33 kW

• Wärmeübergabe: überwiegend Fußbodenheizung (60 W/m2), zusätzlich einige

Plattenheizkörper

• Spezifischer Wasserinhalt des Wärmeerzeugers: 0,5 l/kW

Vorgehensweise zur Bestimmung der Notwendigkeit einer Füllwasseraufbereitung:

Handelt es sich um eine Standardanlage: p ja

• Bestimmung der maßgeblichen Gesamthärte: 14,8 °dH

• Handelt es sich um einen Umlaufwasserheizer: p nein

Ergebnis: Füllwasseraufbereitung ist nicht erforderlich.

Beispiel 2:

• Gesamthärte (Angabe vom Wasserversorgungsunternehmen): 14,8 bis 18,3 °dH

• Nennwärmeleistung des Wärmeerzeugers: 17 kW

• Wärmeübergabe: überwiegend Fußbodenheizung (60 W/m2), zusätzlich einige

Plattenheizkörper

• Spezifischer Wasserinhalt des Wärmeerzeugers: 0,25 l/kW

• Wärmetauscher aus Edelstahl

Vorgehensweise zur Bestimmung der Notwendigkeit einer Füllwasseraufbereitung:

• Handelt es sich um eine Standardanlage: p ja

• Bestimmung der maßgeblichen Gesamthärte: 18,3 °dH

• Handelt es sich um einen Umlaufwasserheizer: p ja

Ergebnis: Füllwasseraufbereitung ist erforderlich.

Die erforderliche Wasseraufbereitungsmaßnahme ist den Unterlagen des Wärmeerzeugerherstellers

zu entnehmen.

Beispiel 3:

• Gesamthärte (Angabe vom Wasserversorgungsunternehmen): 12,5 bis 14,8 °dH

• Nennwärmeleistung des Wärmeerzeugers: 33 kW

• Wärmeübergabe: überwiegend Fußbodenheizung (60 W/m2), zusätzlich einige

Plattenheizkörper

• Spez. Wasserinhalt des Wärmeerzeugers: 0,5 l/kW

• Wärmetauscher aus Aluminiumlegierung

• Pufferspeicher über 700 Liter

Vorgehensweise zur Bestimmung der Notwendigkeit einer Füllwasseraufbereitung:

• Handelt es sich um eine Standardanlage: p nein (Durch Einbindung des Puffer

speichers liegt das spez. Anlagenvolumen nun über 20 l pro kW Nennwärmeleistung.)

• Bestimmung der maßgeblichen Gesamthärte: 14,8 °dH

• Handelt es sich um einen Umlaufwasserheizer: p nein

Ergebnis: Füllwasseraufbereitung ist erforderlich.

INFORMATIONSBLATT NR. 8 MARZ 2011

Die erforderliche Wasseraufbereitungsmaßnahme ist den Unterlagen des Wärmeerzeugerherstellers

zu entnehmen. Der pH-Wert des Heizungswassers muss nach Behandlung im

Bereich von 6,5 bis 8,5 (ggf. 9,0) liegen.


Wärme braucht Platz! –

Geräusche in Heizungsanlagen

Eine Heizungsanlage hat ganz allgemein die Aufgabe, Wärme zu erzeugen und diese

wunschgemäß dem Nutzer zur Verfügung zu stellen (Wärmeübergabe).

Von der Wärmeerzeugung zur Wärmeübergabe ist eine Wärmeverteilung erforderlich. Als

Wärmeträger dient in der Regel Wasser. Dem Wasser wird neben thermischer Energie auch

Bewegungsenergie aufgezwungen. Diese Bewegungsenergie – erzeugt durch Pumpen

– transportiert den Wärmeträger „Wasser“ vom Wärmeerzeuger (Kessel oder Wärmepumpe)

über die Wärmeverteilung (Rohrleitungen, Armaturen etc.) zur Wärmeübergabe

(Flächenheizung/-kühlung oder Heizkörper).

Leider ist hin und wieder zu hören, dass nicht nur Wärme, sondern auch Geräusche übergeben

werden.

1 Woher kommen diese Geräusche?

Bevor diese Frage beantwortet werden kann, ist es notwendig, die Art des Geräusches zu

spezifizieren:

• Es gibt Geräusche, die über einen längeren Zeitraum gleichbleibend als Rauschen

zu vernehmen sind. Hierbei handelt es sich i. d. R. um Fließgeräusche. Diese sind auf

zu große Fließgeschwindigkeiten (wegen zu großer Differenzdrücke) in bestimmten

Bereichen der Wärmeverteilung, z. B. in Ventilen, zurückzuführen. Diese Geräusche

sind durch den hydraulischen Abgleich und eventuelle differenzdruckregelnde

Maßnahmen abzustellen.

• Durch vertauschten Vor- und Rücklaufanschluss am Heizkörper können, nebenerheblichen

Minderleistungen, durch das Thermostatventil „Rattergeräusche“entstehen.

Diese Geräusche und die Minderleistungen sind durch eine Anlagenkorrektur

abstellbar.

• Andererseits gibt es Knackgeräusche. Ihre Ursachen sind im Gegensatz zu Fließgeräuschen

nicht sofort zu finden. Irrtümlicherweise werden sie deshalb pauschal dem

Heizkörper zugeordnet.

Richtig ist, dass die Heizfläche die Wirkung eines Resonanzkörpers ähnlich Musikinstrumenten

hat. Richtig ist auch, dass die Knackgeräusche von der Heizfläche an den Raum abgegeben

werden. Doch die Heizfläche ist nicht zwangsläufig die Geräuschquelle (Ursache).

Die Ursachen für Knackgeräusche können äußerst vielfältig sein. Häufigste Ursachesind

Dehnungsbewegungen des Wärmeverteilsystems bei kurzzeitigen, extremen Temperaturänderungen,

z. B. bei Aufheizphasen. Insbesondere Dehnungen von Rohrleitungen in

Bereichen von Wand- , Boden- und/oder Deckendurchführungen sind hier zu benennen.

Alle Stoffe dehnen sich mit steigender Temperatur aus. Die Ausdehnung lässt sich vorausberechnen:

mit: ∆L = Längenänderung infolge Temperaturänderung [mm]

∆L = α ·L·(ϑ2

mit: L ∆L = – Längenänderung ϑ1)

infolge Temperaturänderung [mm]

mit: ∆L α = Längenänderung linearer Ausdehnungskoeffizient infolge Temperaturänderung ⎡ mm ⎤ [mm]

mit: mit: ΔL αL = Längenänderung ∆L linearer = Längenänderung Ausdehnungskoeffizient infolge Temperaturänderung [mm]

L

⎣m·100K ⎡ mm ⎦[mm]


α = linearer Ausdehnungskoeffizient ⎡

⎣m·100K mm ⎤


L L = linearer αAusgangslänge = linearer Ausdehnungskoeffizient [m]

⎡ mm ⎤

L = Ausgangslänge L [m]

⎣m·100K ⎣m·100K ⎦ ⎦

L = Ausgangslänge [m]

L ϑ1 = L Ausgangslänge Ausgangstemperatur = Ausgangslänge [m] (Ausgangszustand) [°C]

ϑ1 = Ausgangstemperatur (Ausgangszustand) [°C] [°C]

ϑ1 = Ausgangstemperatur (Ausgangszustand) [°C]

ϑ1

ϑ2 = = „neue“ Ausgangstemperatur „neue“ Temperatur Temperatur (Endzustand) (Endzustand) (Ausgangszustand) [°C] [°C] [°C]

ϑ2 = „neue“ Temperatur (Endzustand) [°C]

ϑ2 = „neue“ Temperatur (Endzustand) [°C]

ϑ2 = „neue“ Temperatur (Endzustand) [°C]

INFORMATIONSBLATT NR. 13 MARZ 2011

Bundesindustrieverband Deutschland

Haus- , Energie- und Umwelttechnik e.V.

Frankfurter Straße 720–726

51145 Köln

Tel.: (0 22 03) 9 35 93-0

Fax: (0 22 03) 9 35 93-22

E-Mail: Info@bdh-koeln.de

Internet: www.bdh-koeln.de

51


52

In nachstehender Tabelle sind beispielhaft einige lineare Ausdehnungskoeffizienten für im

Heizungsbau relevante Materialien angegeben:

Material linearer Ausdehnungskoeffizient

Ausdehnung von 10-m-Rohr

bei Erwärmung von 10 °C auf

αL ⎡α mmmmmmmmmmm auf 60 °C

L ⎡ mm⎤ mmmmmmmmm ⎤

auf 60 °C

⎣m·100K⎦ ⎣m·100K⎦

∆L [mm] ∆L [mm]

Kupfer 1,6 8

Messing 1,9 9,5

Niedrig legierter Stahl 1,2 6

PE-X-Rohr 17,0 85

Metallverbundrohr*) 2,4 12

Estrich 1,2 6

*) (Aluminium 2,38 mm/m · 100K)

Mit der Ausdehnung treten entsprechende Kräfte auf. Werden diese Kräfte festgehalten,

z. B. durch Einzementieren eines Rohres, entstehen Spannungen. Solange die Haltekräfte

größer sind als die Dehnungskräfte, ist von Knackgeräuschen nichts zu hören. Werden die

Dehnungskräfte jedoch größer als die Haltekräfte, kommt es zu „Reibereien“ zwischen

Rohrleitung und dem umgebenden Material. Die Dehnungsspannungen bauen sich aber

nicht stufenlos gleitend ab, sondern im Rahmen des Kräftespiels „in kleinen Sprüngen“. Es

knackt!

Selbst Kunststoffrohre in Schutzrohren bewegen sich bei extremen, kurzzeitigen Temperaturänderungen

derart, dass Knackgeräusche zu hören sind. Diese Tatsache ist auch als

„Stick-Slip-Effekt“ bekannt. Dieser „Stick-Slip-Effekt“ wird besonders gefördert durch die

extrem schnelle Erwärmung und damit partielle Ausdehnung der Kunststoffrohre beim

plötzlichen „Zu-Auf-Betrieb“ des Heizkörpers von z. B. 10 °C auf 60 °C. Beim Betrieb bzw.

beim Abkühlen treten diese Geräusche nicht auf, weil die Temperaturänderung wesentlich

langsamer verläuft.

Das Kräftespiel und der „Stick-Slip-Effekt“ werden durch Knackgeräusche hörbar. Die Körperschallübertragung

tut jetzt das Übrige. Mit etwa 4- facher (Luft- )Schallgeschwindigkeit

breitet sich das Geräusch im Wasser des Wärmeverteilsystems aus. Am Resonanzkörper

„Heizfläche“ wird das Geräusch von der Heizungsanlage an die Raumluft abgegeben.

Das heißt, die Heizfläche wird zum Sprachrohr für einen Mangel, den sie nicht verursacht

hat.

Die möglichen Ursachen sind:

• Mechanische Spannungen bei Heizkörper-Anbindung im kalten Zustand

• Mangelhafte Ausführung von Mauerdurchführungen für die Rohrleitungen

• „Stick-Slip-Effekt“ bei Kunststoffrohr im Schutzrohr

• Kontakt von Vor- und Rücklaufleitungen im Estrich oder im Mauerwerk

• Reibung der Heizungsrohre auf Pappdämmstreifen oder in Rohrschellen

(Eckleisten-Verlegung) im Fußboden/Sockelleistenbereich

• Kreuzung und Berührung der Vor- und Rücklaufleitungen

• Eindringen von Estrich/Beton zwischen Isolierung und Rohre beim Verarbeiten

• Unsachgemäße Verlegung von Fußbodenheizungen

• Verwendung von Rohrschellen ohne Dämmung

INFORMATIONSBLATT NR. 13 MARZ 2011

• Keine Montage von Schallschutzelementen zwischen Konsolen (Wandbefestigungen)

und Heizkörper (Metall auf Metall).

Die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, zeigt aber die häufigsten in der

Praxis anzutreffenden Ursachen bei Recherchen der Kundendienst- Monteure.


2 Hinweise zur Lösung und Vermeidung von Problemen

So vielfältig wie die Ursachen der Knackgeräusche sind, so vielfältig sind auch die möglichen

Maßnahmen.

1. So erstaunlich es klingen mag, bereits nach Lockern/Lösen von Heizkörper- Verschraubungen,

kurzem Wackeln an den Rohrleitungen und Anziehen/Montage kann

das Geräusch weg sein.

2. Rohre sind frei durch Mauerdurchbrüche zu führen. Sie dürfen nicht durch Mörtel

und/oder Estrich am Ausdehnen gehindert werden.

3. Rohrschellen sollten Kunststoffeinlagen haben. Dadurch wird gewährleistet, dass das

Rohr bei Dehnungsbewegungen gleitet und möglicher Körperschall vom Gebäude

nicht auf die Heizungsanlage übertragen wird.

4. Gleiches gilt für die Heizflächenbefestigung an der Wand. Entsprechende Kunststoffelemente

sollten an Kontaktflächen zwischen Wandkonsole und Heizkörper sein (i. d.

R. in der Konsole integriert).

5. Im Vorfeld sind eine gewissenhafte Planung (z. B. Leitungsführung) und qualitätsvolle

Bauausführung Voraussetzungen dafür, dass Geräusche in Heizungsanlagen

verhindert werden.

INFORMATIONSBLATT NR. 13 MARZ 2011

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Interessengemeinschaft

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Infoblatt 13 März/2011

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NOTIZEN


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