Linden Apotheke Niesky 2023 01
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Das Magazin Ihrer <strong>Linden</strong>-<strong>Apotheke</strong> <strong>Niesky</strong> Nr. 1<br />
<strong>2023</strong><br />
Schon gewusst?<br />
Wechselwirkungen Teil 2<br />
Lachen ist die<br />
beste Medizin<br />
Mitarbeiter des Monats?<br />
Neue Wege gehen<br />
Die Welt mit allen Sinnen<br />
wahrnehmen<br />
© ARochau – AdobeStock
Editorial 3<br />
Unsere Themen für Sie:<br />
Editorial ......................... 3<br />
Schon gewusst?............... 4<br />
Wechselwirkungen auf<br />
der Spur – Teil 2<br />
Einblicke in<br />
unsere <strong>Apotheke</strong> ............ 6<br />
„Derzeit nicht lieferbar“<br />
Knobelseite .....................7<br />
Lachen ist<br />
die beste Medizin ........... 8<br />
Mitarbeiter des Monats?<br />
Eine neue Kurzgeschichte<br />
von Kunde Gustav<br />
Aus unserer Phytothek ..10<br />
Gerbstoffe<br />
Tipps von<br />
unseren Mitarbeitern ... 11<br />
Schlesischer Sträselkucha<br />
Neue Wege gehen ........ 12<br />
Die Welt mit allen Sinnen<br />
wahrnehmen<br />
Unsere Hausmarke ....... 14<br />
Gesichtspflege im Winter<br />
Kügelchen & Co. ........... 15<br />
Gesichtscreme für den Winter<br />
selbstgemacht<br />
Vorschau/Impressum ... 16<br />
Liebe Freunde der <strong>Linden</strong>-<strong>Apotheke</strong> <strong>Niesky</strong>,<br />
„Weihnachten ist vorbei, der Sommer kann<br />
kommen“, so stand es in meinem letzten<br />
Kalenderwochenblatt 2022.<br />
Aber der Winter gehört nun einmal dazu.<br />
Ohne die kalten frostigen Tage, kann sich<br />
unsere Natur nicht erneuern. Sie holt gerade<br />
tief Luft, um im Frühjahr voller Energie neue<br />
Triebe zu bilden und uns mit frischem Grün<br />
zu erfreuen.<br />
Auch wir brauchen Zeit zur Regeneration, um wieder Energie zu tanken.<br />
Beim Winterspaziergang, Skifahren oder einem guten Buch, eingekuschelt<br />
auf der Couch – nutzen Sie die Winterzeit, um tief durchzuatmen<br />
und neue Kraft zu gewinnen.<br />
Gustav hat auch Erholung nötig, nachdem er, wieder einmal unfreiwillig<br />
komisch, seinen Enkel zum Mitarbeiter des Monats machte. Er<br />
liebt sicher auch Schlesischen Streuselkuchen. Da hat unsere Kollegin<br />
Yvonne Nagel gleich ein Rezept für ihn und für Sie, liebe Kunden.<br />
Genießen Sie unser neues <strong>Linden</strong>blatt, bleiben Sie gesund und bleiben<br />
Sie uns treu.<br />
Gender-Hinweis: Aus Gründen der Lesbarkeit wird in unseren Texten nur eine<br />
Geschlechtsform gewählt. Mit unseren Formulierungen sollen sich aber ausdrücklich<br />
alle Geschlechter gleichermaßen angesprochen fühlen.<br />
Ihre Yvonne Gärtner, <strong>Apotheke</strong>rin & Inhaberin<br />
der <strong>Linden</strong>-<strong>Apotheke</strong> <strong>Niesky</strong>
4 Schon gewusst?<br />
Wechselwirkungen auf der Spur – Teil 2<br />
Arzneimittel-Wechselwirkungen<br />
Insbesondere ältere Menschen nehmen<br />
häufig mehrere Arzneimittel ein.<br />
Bei den über 75-Jährigen sind es oft<br />
mehr als sechs Medikamente täglich<br />
(Arzneimittelreport 2020). Je mehr<br />
Arzneimittel gleichzeitig angewendet<br />
werden, umso wahrscheinlicher ist das<br />
Auftreten unerwünschter wechselseitiger Beeinflussungen.<br />
Ein oral (über den Mund) eingenommenes Arzneimittel wird zunächst<br />
aus seiner Arzneiform (z.B. Tablette) freigesetzt, in den Körper aufgenommen<br />
und dort verteilt, erreicht die Wirkstruktur und wird dann über<br />
Leber oder Niere ausgeschieden. Arzneimittel können andere Arzneimittel<br />
an all den genannten Stellen beeinflussen – in der Freisetzung, Aufnahme,<br />
Verteilung, der Wirkung an der Zielstruktur und der Ausscheidung.<br />
Ist der Effekt sehr wahrscheinlich und dessen Folgen schwerwiegend,<br />
dann sprechen wir von einer Kontraindikation, das bedeutet, diese<br />
Medikamente dürfen nicht miteinander kombiniert werden.<br />
In anderen Fällen kann es sein, dass die Folgen schwerwiegend sind, die<br />
Wechselwirkung auch theoretisch möglich ist, aber nicht besonders häufig<br />
auftritt. Dann ist die Kombination „vorsichtshalber kontraindiziert“, sollte<br />
also möglichst vermieden werden oder der Patient benötigt eine engmaschigere<br />
Kontrolle durch den Arzt.<br />
Bei der überwiegenden Zahl der Wechselwirkungen ist ein wirkverstärkender<br />
Effekt festzustellen und die Kombination der Mittel führt dann<br />
häufiger auch zu unerwünschten Wirkungen.<br />
Weisen zwei Medikamente die gleiche mögliche Nebenwirkung auf, so<br />
ist bei gleichzeitiger Anwendung die Wahrscheinlichkeit höher, dass die<br />
Nebenwirkung tatsächlich in der Praxis auftritt.<br />
Schon gewusst? 5<br />
So kann auch die Nierenfunktion durch die Einnahme mehrerer Arzneimittel<br />
stark gefordert sein und bei dauerhafter Anwendung die Nieren<br />
sogar schädigen.<br />
Dabei sind auch Wechselwirkungen zwischen vom Arzt verschriebenen<br />
Medikamenten und selbst gekauften, freiverkäuflichen und damit vermeintlich<br />
harmlosen Arzneimitteln denkbar.<br />
Weniger oft, aber nicht weniger bedeutend, ist eine Abschwächung der<br />
Arzneimittelwirkung durch ein anderes Medikament.<br />
Am allerhäufigsten sind Wechselwirkungen (und Nebenwirkungen) nicht<br />
vorhersehbar und treten ganz häufig gar nicht in Erscheinung.<br />
Je nach Alter, Geschlecht, Gewicht und Genetik besitzen wir eine unterschiedliche<br />
Enzym-Ausstattung, unterschiedliche Körperfettanteile<br />
sowie eine bessere oder schlechtere Leber- und Nierenfunktion.<br />
Arzneimittelbezogene Probleme können reduziert werden, wenn regelmäßig<br />
die Arzneimitteltherapie überprüft wird und auch die selbst gekauften<br />
Arzneimittel in die Betrachtung mit einfließen.<br />
So haben Patienten, die regelmäßig<br />
mehr als fünf Medikamente verordnet<br />
bekommen, einmal jährlich die Möglichkeit<br />
einer ausführlichen, erweiterten<br />
Medikationsberatung durch einen<br />
<strong>Apotheke</strong>r oder eine <strong>Apotheke</strong>rin.<br />
Auch bei Änderungen im Arzneimittelplan<br />
kann diese erweiterte Beratungsleistung in Anspruch genommen<br />
werden. So können arzneimittelbezogene Probleme erkannt werden.<br />
Das trägt dazu bei, dass Patienten die Medikation besser verstehen und<br />
damit die Anwendung sicherer wird.<br />
Quellen: Iris Hinneburg: Interaktionen. Grundlagen und Fallbeispiele, Deutscher <strong>Apotheke</strong>rverlag 2<strong>01</strong>4<br />
https://www.barmer.de/gesundheit-verstehen/medikamente/wechselwirkung-arzneimittel-1056058<br />
(Abruf 03.12.<strong>2023</strong>)
6 Einblicke in unsere <strong>Apotheke</strong><br />
„Derzeit nicht lieferbar“<br />
Das hören wir im Moment viel zu oft von Großhändlern und Herstellern.<br />
Und es ist für uns nicht neu, denn 2020 hatten wir bereits eine ähnliche<br />
Situation. Wenn wichtige Arzneimittel nicht verfügbar sind, dann<br />
können Patienten nicht versorgt werden. Da ist ganz viel Verständnis und<br />
Geduld von unseren Kunden gefragt. Die schätzen das Engagement der<br />
<strong>Apotheke</strong> vor Ort.<br />
Wir geben immer unser Bestes, suchen Alternativen, sprechen mit den<br />
verordnenden Ärzten und stellen sogar Zäpfchen und Kindersäfte her,<br />
wenn gar nichts mehr geht.<br />
Wir versuchen es als tägliche Herausforderung zu betrachten. „Immer<br />
eine Lösung finden“, heißt unser Motto.<br />
Lösungen finden, damit die Kollegen im Verkauf die<br />
Patienten mit ihren Medikamenten versorgen können,<br />
das ist eine meiner Aufgaben.<br />
Ich heiße Yvonne Nagel und leite in unserer <strong>Apotheke</strong><br />
den Bereich Warenlogistik. Im Warenlager beginnen<br />
wir bereits um 6 Uhr morgens die Medikamente, die<br />
nachts geliefert wurden, ins Lager zu räumen, die Botenlieferungen vorzubereiten<br />
und die <strong>Apotheke</strong> für den neuen Tag startklar zu machen. Wir<br />
sind auch diejenigen, die abends die <strong>Apotheke</strong> zuschließen, wenn die<br />
letzte Bestellung gesendet wurde.<br />
Dankeschön!: 500 Euro haben unsere Kunden<br />
beim Kuchenbasar für das <strong>Niesky</strong>er Hospiz<br />
gespendet. Wir legen den gleichen Betrag dazu.<br />
Spielklasse<br />
beim<br />
Sport<br />
zu<br />
keiner<br />
Zeit<br />
blass,<br />
bleich<br />
5 6<br />
tierisches<br />
Milchorgan<br />
Aristokratie<br />
Durchsichtsbild<br />
(Kzw.)<br />
glitzernder<br />
Christvor-<br />
Lochbaumschmucstecher,<br />
Pfriem<br />
akustisches<br />
Alarmgerät<br />
Begeisterung,<br />
Schwung<br />
hochbetagt<br />
Hauptgeschäftsstelle<br />
weiblicher<br />
Wassergeist<br />
1<br />
Schwanz<br />
des<br />
Hundes<br />
© Peredniankina - Adobe Stock<br />
Fischfett<br />
deutlich<br />
ein<br />
Balte<br />
glätten,<br />
planieren<br />
Kosmetikartikel;<br />
Salbe<br />
4<br />
vertiefte<br />
Linie<br />
in der<br />
Haut<br />
Empfehlung<br />
Funkortung<br />
Giftschlange<br />
als<br />
Anlage<br />
zugefügt<br />
Töpfermaterial<br />
Übriggebliebenes<br />
bestimmter<br />
Artikel<br />
Dickhäuter,<br />
Rüsseltier<br />
Turnübung<br />
besitzanzeigendes<br />
Fürwort<br />
Knobelseite 7<br />
Nichtfachmann<br />
Weltmacht<br />
(Abkürzung)<br />
Sitzbereich<br />
im<br />
Theater<br />
ugs.:<br />
Mähre,<br />
Klepper<br />
Fußglied<br />
benachbart,<br />
nicht<br />
weit<br />
2<br />
allein,<br />
verlassen<br />
3<br />
Zierpflanze;<br />
Wappenblume<br />
Zuversicht<br />
Firmament<br />
Währungseinheit<br />
Wettkampfstätte;<br />
Manege<br />
Stück<br />
vom<br />
Ganzen<br />
sicherer<br />
Platz,<br />
Schutz<br />
kleines<br />
hirschartiges<br />
Waldtier<br />
1 2 3 4 5 6<br />
Lieferbar!: Der Nikolaus konnte<br />
alle 280 Stiefelchen mit einer<br />
kleinen Überraschung füllen.<br />
Victoria Holtzegel<br />
Steffen Seifert<br />
Beate Raith
8 Lachen ist die beste Medizin<br />
Mitarbeiter des Monats?<br />
Diesen Winter waren wir unseren Enkelsohn Steffen und seine Familie<br />
besuchen. Der Arme hatte ganz schön Stress in seinem Homeoffice, obwohl<br />
er beim Amt arbeitet. Komische Zeiten sind das! Natürlich kümmerten<br />
wir uns um die Urenkel, doch die wollten mit ihren fünf und<br />
sieben Jahren eben auch immer wieder zum Papa. Erst um 16 Uhr (am<br />
Freitag!) konnte er endlich Feierabend machen. Sofort fuhr er mit der<br />
kleinen Rasselbande und meiner Frau zu einem Termin beim Optiker.<br />
Jetzt merkte ich erst, was für ein Trubel zeitgleich mit ihnen die enge<br />
Wohnung verließ. So viel Hektik war ich in meinem Rentnerdasein gar<br />
nicht mehr gewöhnt. Ich atmete tief durch, goss mir eine Tasse Kaffee<br />
ein und machte einfach mal nichts. „Dolce far niente“, sozusagen.<br />
Beine hoch auf dem Sofa genoss ich gerade den herrlichen Ausblick über<br />
die Abendlichter von München, bis …, bis der Anruf von meinem Enkel<br />
kam: „Opa, ich hab’ in der Eile vergessen, mich digital auszustempeln.<br />
Geh’ doch bitte rüber in mein Büro und mach’ das für mich!“<br />
Ich verstand nur Bahnhof, stellte aber meine Tasse weg und lief mit dem<br />
Handy in der Hand in das Homeoffice. „Ja, und nuuu“, fragte ich Steffen.<br />
„Ganz einfach, Opa. Unten auf dem Monitor ist ein blaues Feld. Dort<br />
klickst du drauf.“ „Monitor? Welcher denn? Hier blinken drei vor sich<br />
hin.“ „Der mittlere, Opa. Und dort das blaue Feld ganz unten. Einfach<br />
draufklicken.“<br />
Ich handelte exakt nach Anweisung: Blaues Feld. Einfach draufklicken.<br />
Zack! Mit großen Augen starrte ich auf den Monitor. „Opa? Bist du noch<br />
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All rights reserved. www.jecada.de<br />
Lachen ist die beste Medizin 9<br />
dran? Hat’s geklappt?“ „Äh, ich weiß nicht“, antwortete ich verunsichert.<br />
„Ich habe draufgeklickt. Aber es passiert nichts.“ „Dann mach’s nochmal“,<br />
ermutigte mich mein Enkel. „Weißt du, das digitale Ausstempeln ist<br />
meine Abmeldung vom Job. Ich kann ja nicht offiziell noch arbeiten und<br />
zeitgleich schon mit den Kindern durch die City turnen. Wobei? … Wieso<br />
eigentlich nicht? … Kleiner Scherz! Los, komm: Neuer Versuch!“<br />
Blaues Feld. Klick! Nichts passierte. Klick! Klick! Klick! Wieder nichts.<br />
„Steffen, ich tippe wie blöde auf das blaue Feld. Wenn ich noch doller<br />
draufdrücke, zerstöre ich dir am Ende vielleicht den Bildschirm.“ „Moment“,<br />
rief mein Enkelsohn. „Opa!!! Was genau machst du da? Ich meine,<br />
wie klickst du das blaue Feld an?“ „Na, ich tippe feste mit dem Zeigefinger<br />
drauf. Bestimmt schon zum zwanzigsten Mal. Aber es passiert einfach<br />
nichts.“ Steffen begann lauthals zu lachen und konnte sich kaum mehr<br />
beruhigen.<br />
„Ach, ich muss die Maus nehmen“, verstand ich irgendwann. Und siehe<br />
da: Ich habe digital ausgestempelt. Um 17:49 Uhr.<br />
Am Freitag im Amt. Also, wenn mein Enkel jetzt<br />
nicht Mitarbeiter des Monats wird, dann weiß ich<br />
auch nicht mehr.<br />
Gruß,<br />
euer Gustav<br />
Carmen Conrad Corina Beier Nele Herrmann Anne Seifert<br />
Anke Frank<br />
Marie Ohnesorge
10 Aus unserer Phytothek<br />
Gerbstoffe – Pelz im Mund<br />
Jeder kennt wahrscheinlich das pelzige Gefühl im Mund,<br />
dass Schwarztee verursacht oder eine unreife Kakifrucht.<br />
Für den Pelz im Mund sind Tannine verantwortlich, die auch im Rotwein<br />
enthalten sind. Tannine sind Gerbstoffe. Sie kommen sehr häufig in<br />
Pflanzen vor. Sie schützen die Pflanzen vor Fäulnis und Fraß. Gerbstoffe<br />
reagieren dabei mit Eiweißstrukturen. In der Pflanzenheilkunde nutzt<br />
man diesen Effekt.<br />
Durch die Reaktion der Gerbstoffe mit den körpereigenen Eiweißstrukturen<br />
der Haut oder Schleimhaut, werden diese verdichtet (adstringiert)<br />
und es bildet sich eine schützende Membran. Dadurch kann sich die<br />
Haut regenerieren und ist geschützt vor Krankheitserregern. Gerbstoffe<br />
wirken zudem entzündungshemmend, juckreizstillend, blutstillend und<br />
gegen Durchfall.<br />
Eines der ältesten und bekanntesten<br />
Gerbstoff-Heilmittel ist die Eichenrinde.<br />
Badezusätze bei entzündlichen Hauterkrankungen,<br />
bei Neurodermitis oder<br />
zur Linderung von Entzündungen im<br />
Intimbereich kommen ebenso zum<br />
Einsatz wie Zubereitungen zum Gurgeln<br />
bei Entzündungen im Mund- und<br />
Rachenbereich.<br />
Imupret® ist ein pflanzliches Arzneimittel,<br />
in dem Eichenrinde mit anderen<br />
Heilpflanzen gegen Erkältungen eingesetzt<br />
wird. Durch die Kombination von<br />
sieben heimischen Heilpflanzen entsteht<br />
ein breites Spektrum an Inhaltsstoffen,<br />
das Krankheitserreger bekämpft und die Erkältungsabwehr unterstützt.<br />
Schlesischer<br />
Sträselkucha<br />
Im Winter mache ich es mir und<br />
der Familie mit Omas Streuselkuchen<br />
gemütlich.<br />
Von Yvonne Nagel<br />
Tipps von unseren Mitarbeitern 11<br />
Hefekuchen ist gar nicht so schwer, wie behauptet wird. Nur etwas Zeit<br />
und die richtige Temperatur, dann klappt es mit einem lockeren Teig.<br />
Hefeteig: Die Hefe mit 3 Esslöffeln<br />
lauwarmer Milch in einer Tasse<br />
auflösen. Mehl, 125 Gramm zerlassene<br />
Butter, Zucker, Vanillezucker,<br />
Eier, Salz, die restliche Milch und<br />
die aufgelöste Hefe zu einem Teig<br />
verarbeiten, mit einem<br />
Tuch abdecken und<br />
an einem warmen Ort<br />
eine Stunde gehen lassen.<br />
Teig auf einem gefetteten<br />
und mit Mehl<br />
bestäubten Blech ausrollen, erneut 15 Minuten<br />
gehen lassen. Die restliche Butter zerlassen<br />
und damit den Teig bestreichen, diesen<br />
mit einer Gabel mehrmals einstechen.<br />
Streusel: Mehl, Zucker, Zitronenschale und Backpulver mischen und mit<br />
den Butterflöckchen verkneten bis eine krümelige Masse entsteht. Die<br />
„Sträsel“ auf dem Teig verteilen und den Kuchen 20 bis 25 Minuten bei<br />
mittlerer Hitze backen.<br />
Guten Appetit!<br />
Quellen: https://www.plantopedia.de/pelziges-gefuehl-im-mund-kaki/<br />
https://www.imupret.de/<br />
https://www.leder-info.de/index.php/Gerbung
12 Neue Wege gehen<br />
Die Welt mit allen Sinnen wahrnehmen<br />
Von Yvonne Gärtner, Ihrer <strong>Apotheke</strong>rin<br />
Haben Sie den Duft von Weihnachten noch in der Nase? Die Aromen von<br />
Beifuß, Zitrusfrüchten, Äpfeln, Schokolade und Vanille erinnern mich unweigerlich<br />
an glückliche Kindheitstage.<br />
Riechen bestimmt unser Leben mehr als wir denken. Ohne Riechen wäre<br />
Geschmack nur durch süß, salzig, bitter, sauer und umami zu beschreiben.<br />
Das Duftalphabet dagegen umfasst dreihundertfünfzig Buchstaben.<br />
Erst durch diese Duftvielfalt wird aus Schmecken Geschmack.<br />
Düfte lösen Emotionen in uns aus – Apfelkuchen riecht nach heiler Welt,<br />
Vanille nach Glück, Orange nach Lachen. Düfte können uns entspannen<br />
oder stimulieren, erfrischen und freudig stimmen, anziehen oder warnen.<br />
Doch Düfte können noch viel mehr. In der Aromatherapie werden sie<br />
unterstützend zur Heilung und Begleitung von Krankheiten eingesetzt.<br />
Noch vor wenigen Jahren als Hokuspokus oder Esoterik belächelt, ist<br />
Aromatherapie heute ein wissenschaftlich fundierter Teil der Pflanzenheilkunde<br />
und findet auf Intensivstationen, im Hospiz, in der Kinder- und<br />
Altenpflege Anwendung – und das nicht nur in der Duftlampe.<br />
Viele Jahre schon beschäftigt<br />
sich Tuula Misfeld mit<br />
ätherischen Ölen. Das quirlige<br />
Nordlicht wohnt und<br />
arbeitet in Leipzig und ist<br />
gelernte Krankenschwester,<br />
Heilpraktikerin und ärztlich<br />
geprüfte Aromaexpertin.<br />
Mit über 20 Jahren Erfahrung<br />
auf diesem Gebiet,<br />
vermittelt sie ihr Wissen bei<br />
öffentlichen Vorträgen, individuellen<br />
Seminaren und Workshops oder im Fernsehen – einige kennen<br />
sie vielleicht aus der Sendung „Hauptsache gesund“ im MDR.<br />
Als ich sie letztes Jahr zu einer Teamschulung<br />
kennenlernen durfte, erzählte sie mir von<br />
der Duftmalerei.<br />
Die Fusion von Acrylmalerei und Duft lässt<br />
einzigartige Kunstwerke auf Leinwand entstehen,<br />
die sich jeder Teilnehmer zusammen<br />
mit seinem Lieblingsduft nach Hause mitnehmen<br />
darf.<br />
Dabei wird Interessantes und Wissenswertes<br />
zu den Düften vermittelt.<br />
Quellen: Hanns Hatt, Regine Dee: Das kleine Buch vom Riechen und Schmecken,<br />
Penguin-Verlag, erste Auflage 2<strong>01</strong>9<br />
Hanns Hatt, Regine Dee: Das Maiglöckchen-Phänomen – Alles über das Riechen<br />
und wie es unser Leben bestimmt, PIPER-Verlag, 6.Auflage 2<strong>01</strong>1; https://www.eora-aromatherapie.de/<br />
13<br />
Die Welt mit allen Sinnen erleben, Düfte<br />
nicht nur zu riechen, sondern auch sichtbar<br />
zu machen, zu diesem besonderen Erlebnis laden wir alle Interessierte<br />
(ab 12 Jahren) ein.<br />
4. März <strong>2023</strong> von 10 bis 16 Uhr<br />
in wunderbarer Atmosphäre<br />
im Konrad-Wachsmann-Haus,<br />
Kosten: 79 €<br />
Für den Duftkunst-Workshop sind<br />
keine Vorkenntnisse erforderlich,<br />
alle Utensilien und ein kleiner Imbiss<br />
sind im Preis inbegriffen.<br />
Sichern Sie sich gleich Ihren Platz, denn die Teilnehmerzahl<br />
ist begrenzt. Anmeldung unter<br />
Telefon: 03588 25290 oder online
14 Unsere Hausmarke<br />
Mit der richtigen Gesichtscreme ab in den<br />
Schnee<br />
Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung, hat schon die<br />
Grundschullehrerin behauptet. Na ja. Auf alle Fälle gibt es keinen Grund,<br />
auf der Couch sitzen zu bleiben. Dafür braucht unsere Haut besonders<br />
guten Schutz, damit ihr Wind und Kälte nichts anhaben können.<br />
Nährende Weizenkeimcreme: Sie ist eine Klassikerin, die<br />
die Haut mit Nährstoffen versorgt. Mit ihrer extrem reichhaltigen<br />
Textur ist sie eine beliebte Creme für reifere Haut.<br />
Sie schützt vor äußeren Einflüssen wie Wind und Kälte und<br />
bewahrt die Hautbarriere.<br />
Ceramol Lipocreme: Sie ist die sanfte, zarte Creme bei<br />
hyperreaktiver und allergischer Haut und unser Tipp für<br />
empfindliche Kinderhaut. Kinder haben viel dünnere<br />
Haut, die weniger schützenden Talg produziert. Deshalb<br />
braucht sie eine gut schützende, reichhaltige Creme. Unsere<br />
Lipocreme unterstützt die natürliche Barrierefunktion<br />
der Haut und verzichtet auf Parfüm. Sie eignet sich<br />
auch bei Ekzemen und atopischer Dermatitis.<br />
Wintersonne macht die Jahreszeit zum Glücksmoment – wenn<br />
Sie den Sonnenschutz nicht vergessen. Praktisch ist der Sonnencremestick.<br />
Er lässt sich wie ein Klebestift auf die Stellen auftragen,<br />
die der Sonne ausgesetzt sind. Die reichhaltige Textur sorgt<br />
für Schutz vor Wind und Kälte.<br />
Ein Extra-Tipp: Die „Mütze“ im Winter nicht vergessen – unser Lösungswort von Seite 7<br />
Gesichtscreme „Wind und Wetter“<br />
für Naturliebhaber<br />
DIY, „Do it yourself“ heißt „Mach es selbst“ .<br />
Die Zutaten gibt es bei uns in der <strong>Apotheke</strong>.<br />
Das wird gebraucht:<br />
25 ml Sheabutter bio<br />
25 ml Jojobaöl<br />
1 – 15 Tr. Hautstreichler-Kraftkonzentrat<br />
(siehe Dosiertabelle) oder ein ätherisches Öl<br />
der Wahl.<br />
Kügelchen & Co. 15<br />
So geht’s:<br />
Sheabutter und Jojobaöl im Wasserbad<br />
langsam erwärmen bis<br />
die Sheabutter geschmolzen ist<br />
und sich beides gut mischt. Vorsichtig<br />
solange „kaltrühren“, bis<br />
eine weiche Creme entsteht. Bevor<br />
die Creme ganz fest ist, kann<br />
sie mit einem ätherischen Öl<br />
verfeinert werden. Unser Tipp ist<br />
das Hautstreichler-Kraftkonzentrat<br />
von Primavera. Das beruhigt und<br />
regeneriert die Haut, stillt Juckreiz<br />
und baut die Hautbarriere auf.<br />
Manuela Wenke<br />
Karina Kohn<br />
Carmen Müller<br />
Stefanie Lange<br />
Mariana Drewniok<br />
Kathleen Hommel
www.lindenapothekeniesky.de<br />
<strong>Apotheke</strong>rin Yvonne Gärtner e. Kfr.<br />
Kollmer Straße 14 • 02906 <strong>Niesky</strong><br />
Telefon (0 35 88) 25 29 0 • Fax 25 29 25<br />
E-Mail: info@lindenapothekeniesky.de<br />
Öffnungszeiten<br />
Montag bis Freitag: 7.30 bis 18.30 Uhr<br />
Samstag:<br />
8.00 bis 12.30 Uhr<br />
Unser nächstes <strong>Linden</strong>blatt erscheint am 15. April <strong>2023</strong><br />
Duftkunst-Workshop mit Tuula Misfeld<br />
4. März <strong>2023</strong> von 10 bis 16 Uhr<br />
in wunderbarer Atmosphäre<br />
im Konrad-Wachsmann-Haus, Kosten: 79 €<br />
Anmeldung unterTelefon: 03588 25290<br />
oder online.<br />
Impressum:<br />
Herausgeber: Yvonne Gärtner e. Kfr., <strong>Linden</strong>-<strong>Apotheke</strong> <strong>Niesky</strong>, Kollmer Straße 14, 02906 <strong>Niesky</strong><br />
Redaktion: Yvonne Gärtner<br />
Layout: kronfink KOMMUNIKATION; Druck und Vertrieb: flyerprint.net, Gottschedstraße 4, 04109 Leipzig<br />
Titelbild, Bilder Seite 2; 4; 5; 7; 10; 11 ©AdobeStock, Bild Seite 12; 13 Tuula Misfeld, Bilder Seite 15 www.primaveralife.com<br />
Alle Inhalte (sofern nicht anders gekennzeichnet) unterliegen dem Urheberrechtsschutz. Eine anderweitige (auch auszugsweise)<br />
Verwendung für andere Zwecke ist ausdrücklich untersagt bzw. bedarf der schriftlichen Zustimmung des Herausgebers.<br />
Wichtiger Hinweis bezüglich der Inhalte des <strong>Linden</strong>blatt-Magazins:<br />
Die Gedanken, Methoden und Anregungen in diesem Kundenmagazin stellen die Erfahrung bzw. Meinung der <strong>Apotheke</strong>rin<br />
Yvonne Gärtner bzw. der genannten Verfasser dar. Sie wurden von ihnen nach bestem Gewissen erstellt und mit größtmöglicher<br />
Sorgfalt geprüft. Sie bieten jedoch keinen Ersatz für kompetenten medizinischen Rat. Jeder Leser ist für das eigene Tun und<br />
Lassen auch weiterhin selbst verantwortlich. Herausgeber, Redaktionsteam und Verlag können für eventuelle Nachteile oder<br />
Schäden, die aus den im <strong>Linden</strong>blatt gegebenen praktischen Hinweisen resultieren, keine Haftung übernehmen. Grundsätzlich<br />
gilt: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder <strong>Apotheke</strong>r!