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AJ_02_23_online_ohne zuschnitt

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The Cinema Squad<br />

Charlize Theron<br />

Brad Pitt<br />

Adam Driver<br />

EDITORIAL<br />

<strong>02</strong><br />

<strong>23</strong><br />

<strong>02</strong><br />

Kasperle & Co.<br />

Die Bew<strong>ohne</strong>r der Augsburger<br />

Puppenkiste feiern 75. Geburtstag<br />

Ruth Hofmann<br />

Sport1-Moderatorin aus Augsburg<br />

auf Heimat-Besuch<br />

Marco Brenner<br />

Der Rad-Profi im Exklusiv-Interview<br />

während des Trainings in Argentinien<br />

3<br />

Chefredakteurin<br />

Anja Marks-Schilffarth<br />

Die Stimmung steigt<br />

Nicht nur die PARTY-PEOPLE Augsburgs<br />

sind ausgehungert. Gefühlt macht sich die<br />

ganze Stadt auf die Socken – zurück zum<br />

schönen fröhlichen Leben!<br />

Liebe Leserinnen und Leser! Man mag es<br />

nicht verschreien, aber haben Sie nicht<br />

auch das Gefühl: Es geht wieder richtig los?!<br />

Trotz Krisen, Preissteigerungen und sonstiger<br />

„bad news“ scheinen viele Menschen in<br />

Augsburg die Lebensfreude wiederentdeckt<br />

zu haben. Belege für meine These: Restaurants<br />

sind wieder stark frequentiert (oft gibt‘s<br />

nicht mal montags einen schönen Tisch <strong>ohne</strong><br />

Reservierung!). Auch der „Pisco Sour“ in<br />

der schicken Innenstadt-Bar ist nicht mehr<br />

easy going, platzt sie doch immer öfter aus<br />

allen Nähten. Und selbst die alternative Szene<br />

braucht Geduld, um Sonntagnachmittag<br />

einen hübschen Platz für den Hafer-Latte<br />

Macchiato zu ergattern.<br />

Dazu passen Rekord-Besucherzahlen bei<br />

den Empfängen von IHK oder den Parteien.<br />

Auch dort herrscht vorsichtiger Optimismus.<br />

Die Message meist: Tendenz steigend, die<br />

Lage wird besser.<br />

Unser positives Zeichen zum neuen Jahr<br />

heißt „Augsburg Journal Reporter“! Vorgestellt<br />

beim IHK-Event im Kongress am Park<br />

freuen wir uns bereits über viel motivieren-<br />

<strong>AJ</strong>-Titel-Shooting in der Villa Media:<br />

Grafiker Andreas hut als recht re..<br />

des Feedback zu unserer neuen, jeden Mittwoch<br />

erscheinenden Wochenzeitung! (S. 92).<br />

Für die ausgehungerte Party-Community<br />

gab‘s bereits einige Highlights: Von der Neu-<br />

Eröffnung des Porsche Zentrums Augsburg<br />

(S. 26) über die Rückkehr-Eröffnungsfete von<br />

BoConcept an neuem Standort (S. 93) bis zur<br />

spektakulären Gourmet Gala im Maximilian’s<br />

(S. 95) – überall super Stimmung und<br />

fröhliche Gesichter!<br />

Ob Bertolt Brecht früher gerne Geburtstag<br />

gefeiert hat? Das haben wir leider nicht<br />

herausbekommen, trotz intensiver Recherche<br />

unserer Titel-Story. Anlässlich seines 125.<br />

Jubeltages, den er am 10. Februar begangen<br />

hätte, haben wir jedoch spannende Einblicke<br />

zusammengetragen, wie der große Sohn<br />

Augsburgs wohl im Hier und Jetzt klarkäme<br />

– mit Gendersprache, Gleichberechtigung und<br />

Social Media. Dafür haben sich mehrere BB-<br />

Experten ganz tief in Brecht hinein versetzt<br />

und spannend spekuliert (S. 10).<br />

Zu guter Letzt ist der Februar freilich der<br />

Feier-Monat schlechthin, weil der Fasching<br />

tobt! Und wenn Sie jetzt denken: Augsburg<br />

ist doch das Gegenteil einer Faschingshochburg,<br />

dann stimmt das nicht ganz. Das Faschingstreiben<br />

nimmt punktuell Fahrt auf in<br />

der Fuggerstadt. Und früher ging’s schonmal<br />

richtig ab – wie der Report in die Historie von<br />

Augsburgs Karnevals belegt (S. 38).<br />

Also wie und wo auch immer: Hauptsache,<br />

Sie feiern schön!<br />

Ihre<br />

SUPER CHRONOMAT<br />

AUGSBURG JOURNAL<br />

Augsburgs STADTMAGAZIN Nr. 1<br />

In ist, wer drin ist<br />

#BRECHT 125<br />

HAPPY B-DAY! WIE BB HEUTE MIT SHITSTORMS,<br />

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2<strong>02</strong>3 geholt: Unser Titelbild<br />

für den Februar!


4 MACHER DES MONATS<br />

➔<br />

➔<br />

➔<br />

➔<br />

Traum<br />

erfüllt<br />

Dajana Eitberger sicherte sich den Titel bei der Rodel-WM in Oberhof.<br />

Foto: BSD Marek Galinovski & Christian Heilwangen<br />

VIP-Barometer<br />

Rodlerin Dajana Eitberger gewinnt<br />

WELTMEISTERTITEL bei der<br />

Rodel-WM in Oberhof<br />

In der letzten Ausgabe berichteten wir noch von<br />

ihrem Kampf zurück auf die Eisbahn. Die Wahlaugsburgerin<br />

Dajana Eitberger kämpfte sich,<br />

nachdem sie an Long Covid erkrankt war, Stück<br />

für Stück zurück zu alter Stärke. In ihrer vorerst<br />

letzten Saison als Einzelpilotin hat sich die 32-Jährige<br />

nun ihren lang ersehnten Traum vom WM-Titel<br />

erfüllt. Bei den Sprintwettkämpfen in Oberhof<br />

war sie die Schnellste, wenn auch denkbar knapp.<br />

Lediglich eine tausendstel Sekunde betrug ihr Vorsprung<br />

vor Titelverteidigerin Julia Taubitz. Eine<br />

Tausendstel sei nichts, meinte Eitberger über ihr<br />

erschlagnale, im rinip sind wir die gleiche<br />

Zeit gefahren, diesmal war das Glück auf meiner<br />

Seite. Ich habe mir das in den letzten Jahren hart<br />

erkämpft.“ Auch über die komplette Bahn raste Eitberger<br />

wieder aufs odium, diesmal gewann sie<br />

Bronze. Ihr großes Ziel sind nun die Olympischen<br />

Spiele 2<strong>02</strong>6 in Mailand.<br />

Susanne<br />

Gribl<br />

Lorenz<br />

A. Rau<br />

Stefan<br />

Reuter<br />

Reiner<br />

Erben<br />

In Augsburg kennt man Susanne<br />

Gribl als frühere Ehefrau von Ex-<br />

Bürgermeister Kurt Gribl. Die gelernte<br />

Diplom-Betriebswirtin hat<br />

in den vergangenen Jahren in der<br />

Augsburger Erwachsenenbildung<br />

eine beeindruckende Karriere hingelegt.<br />

Ab 1. März wechselt Susanne<br />

Gribl als Verwaltungsleiterin in<br />

die Volkshochschule Augsburg-<br />

Land in der Holbeinstraße.<br />

Der Messe-Geschäftsführer Augsburg<br />

Lorenz A. Rau darf sich freuen,<br />

die Messe Augsburg gewinnt mit der<br />

„Airtec“ eine bedeutende Internationale<br />

Innovationsmesse für Luft- &<br />

Raumfahrt, Future Air Mobility und<br />

New Space hinzu. Die Airtec soll<br />

vom 25. bis 27. Oktober 2<strong>02</strong>3 auf<br />

dem essegelände stattfinden. Für<br />

2<strong>02</strong>3 werden rund 350 Aussteller aus<br />

30 Nationen in Augsburg erwartet.<br />

Stefan Reuter stand in den letzten<br />

Jahren bei den FCA-Fans vermehrt<br />

im Zentrum der Kritik. Zu viele<br />

wechselnde Trainer und Transfers,<br />

die nicht einschlugen. Doch<br />

seit Trainer Enrico Maaßen mit an<br />

Bord ist, saß bislang jeder Transfer,<br />

auch die zahlreichen Neuzugänge<br />

der Winterpause bringen sich bislang<br />

hervorragend ein und sind eine<br />

echte Verstärkung für den FCA.<br />

Zuschüsse in Millionenhöhen<br />

für die Augsburger Corona-<br />

Testzentren soll der städtische<br />

Gesundheitsreferent Reiner<br />

Erben rechtzeitig zu beantragen<br />

versäumt haben. Das wirft die<br />

Rathaus-Opposition dem Grünen-<br />

Politiker vor. Nun geht die Hoffnung<br />

um, dass das vom Freistaat<br />

bereitgestellte Geld nachträglich<br />

zu bekommen ist.


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33 6 STADT INHALT & REGION<br />

„Build your Dreams“<br />

im Test<br />

80<br />

87<br />

<strong>02</strong>/<strong>23</strong><br />

Themen<br />

75 Jahre Puppenkiste:<br />

Happy Birthday!<br />

Rubriken<br />

35<br />

3<br />

Editorial<br />

4<br />

Macher des Monats<br />

6<br />

Impressum<br />

49<br />

Business Walker<br />

56<br />

62<br />

80<br />

83<br />

96<br />

98<br />

Mein Geschmack<br />

Gastro-Test<br />

Auto-Test<br />

Wort zum Sport<br />

Namensliste<br />

Schlusspunkt<br />

Tempo 30:<br />

Die Lösung oder<br />

das Problem?<br />

38<br />

History:<br />

So närrisch war der<br />

Fasching in Augsburg<br />

AUGSBURG JOURNAL – IMPRESSUM<br />

Das AUGSBURG-MAGAZIN • AUGSBURGER NEWS • Augsburg direkt • Augsburger Neueste Nachrichten • Neue Augsburger Presse • Augsburger Kurier<br />

Schwaben-Express • Schwaben News • Schwäbische News • Kö-Blatt • Augsburger Sonntag • Schwäbischer Sonntag • City am Sonntag • A YOU!<br />

Herausgeber: Walter Kurt Schilffarth<br />

Geschäftsführerin: Anja Marks-Schilffarth<br />

Chefredaktion: Anja Marks-Schilffarth (V.i.S.d.P.)<br />

Marc Kampmann (Stellvertreter)<br />

Redaktion: Johannes Kaiser, Annabell Hörner, Michael Siegel, Andreas Bouloubassis, Julia Greif<br />

Marketing, PR und Anzeigen: Andreas Bouloubassis (3 47 74-26), Harald Schnelzer (3 47 74-32),<br />

Ulrike Wagner (3 47 74-47), Alex Hagl (3 47 74-15), Margit Birk (0178-2 04 32 70), Sabine Brenneisen (0172-8 81 41 63)<br />

Grafik & Layout: Alexandra de Neovel-Rolfe, Tina Billy, Andreas Thut<br />

Verlag und Redaktion: AUGSBURG JOURNAL Verlags GmbH<br />

08 21/3 47 74-0, Fax: 34774-41, die@augsburg-redaktion.de, Provinostr. 52 – Bürovilla III, 86153 Augsburg<br />

Vertrieb: Jost, Gersthofen Druck: Mayer & Söhne, Aichach – Gedruckt mit Ökofarben<br />

Bankverbindung: Stadtsparkasse Augsburg, IBAN: DE64 7205 0000 0810 9105 96, BIC: AUGSDE77XXX<br />

Das AUGSBURG JOURNAL erscheint monatlich und kos tet 3,90 Euro. Bezug per Abonnement: 12 Ausgaben für 39 Euro (inkl. Porto & MwSt.). Für unverlangt<br />

eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Honorierte Beiträge und Fotos gehen in den Besitz des Verlages über. Höhere Gewalt entbindet<br />

den Verlag von der Lieferungspflicht. Erfüllungsort und Gerichtsstand: Augsburg. Es wird nur zu 100 Prozent chlorfrei gebleichtes Papier verwendet.<br />

Das nächste AUGSBURG JOURNAL erscheint am 3. März 2<strong>02</strong>3 – Anzeigenschluss ist der 17. Februar 2<strong>02</strong>3


Jahre<br />

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TRAUMURLAUB MALEDIVEN<br />

Ein paradiesisches Erlebnis - blaue Lagunen, weiße Strände und<br />

mehr als 1.000 Inseln zum Träumen & Entspannen<br />

Familienurlaub auf den Malediven - Birgit, Annabelle<br />

und Philipp Hörmann.<br />

Foto privat<br />

Schon die Anreise ist ein Erlebnis für sich:<br />

Wer mit dem Wasserflugzeug aus der Luft<br />

oder mit dem Boot über den Indischen Ozean<br />

sein Resort erreicht, spürt sofort, dass<br />

dieser Urlaub etwas ganz besonderes ist.<br />

Endlos weiße Strände, kristallklares Wasser<br />

gesäumt von Palmen. Dieses tropische Urlaubsparadies<br />

lädt zum Entschleunigen und<br />

Genießen ein und verspricht wundervolle<br />

Urlaubstage voll Sonne und Meer. Während<br />

anderswo die Strände dicht verbaut sind,<br />

bieten die Malediven viel Raum für gemeinsame<br />

romantische Stunden. Tagsüber unter<br />

Palmen liegend die Ruhe genießen und<br />

abends magische Sonnenuntergänge genießen!<br />

Wenn die Sonne im Meer versinkt,<br />

taucht sie den Himmel in ein Farbfeuerwerk<br />

aus rot und orange. Mit einem kühlen Drink<br />

in der Hand dem Rauschen der Wellen lauschen<br />

und dieses Schauspiel bewundern,<br />

da sind Glückgefühle vorprogrammiert.<br />

Vor allem verliebte Paare und Honeymooner<br />

wählen die Malediven als Traumurlaubsziel.<br />

Wenn Sie die Nähe zum Indischen<br />

Ozean noch mehr genießen möchten,<br />

empfi ehlt sich die Buchung eines Wasserbungalow,<br />

der auf Pfählen direkt ins Meer<br />

gebaut ist. Morgens nach einer träumerischen<br />

Nacht auf die Terrasse treten, auf das<br />

türkisblaue Meer und den tiefblauen Himmel<br />

blicken und mit einem Sprung ins Meer<br />

in den Tag starten – Willkommen im Paradies!<br />

Auf den Malediven herrscht das ganze<br />

Jahr über ein angenehm tropisches Klima<br />

mit durchschnittlichen Lufttemperaturen<br />

von 29 Grad. Die Wassertempereaturen liegen<br />

bei 28 Grad. Die perfekte Reisezeit sind<br />

die Monate zwischen November und April.<br />

Lhaviyani-Atoll, Malediven<br />

Kuredu Island Resort & Spa<br />

Herbst / Winter<br />

11 Tage im Doppelzimmer - Gartenseite<br />

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pro Person ab € 2.830<br />

Rasdu-Atoll, Malediven<br />

Kuramathi Maledives<br />

Herbst / Winter<br />

11 Tage im Doppelzimmer - Meerseite<br />

All Inclusive<br />

inkl. Flug ab München<br />

pro Person ab € 3.066<br />

0821 - 345 00 80<br />

Montag - Freitag 9 - 18 Uhr Samstag 9 - 13 Uhr<br />

TUI ReiseCenter Augsburg by Hörmann-Reisen<br />

Fuggerstr. 16 · 86150 Augsburg augsburg1@tui-reisecenter.de<br />

Gaafu Alif Atoll, Malediven<br />

ROBINSON MALDIVES<br />

Herbst / Winter<br />

11 Tage im Doppelzimmer - Gartenseite<br />

All Inclusive<br />

inkl. Flug ab München<br />

pro Person ab € 3.287


33 8 STADT INHALT & REGION<br />

Themen &<br />

Menschen<br />

<strong>02</strong>/<strong>23</strong><br />

Report<br />

10 Wie woke wäre Brecht?<br />

25 Bestattungshilfe Irmgard Eberle<br />

30 Willkommen im Augsburger Elektro-Dschungel<br />

19 20<br />

Renée Mölders<br />

Startet jetzt durch<br />

Ruth Hofmann<br />

Über ihre alte Heimat<br />

Stadt & Region<br />

34 Schöne neue Arbeitswelt<br />

35 Tempo 30: Die Lösung oder das Problem<br />

38 So wild und sexy war der Augsburger Fasching<br />

46 Höchstädt erleben<br />

Genuss, Schön & Gesund<br />

56 Genau mein Geschmack<br />

52 Crazy Bar Fasching – total brutal<br />

60 So gut ist unser Brot!<br />

62 Geschmackssache<br />

22<br />

Thomas Schwartz<br />

Klärt auf<br />

27<br />

Wolfgang Döring<br />

Faszination Porsche<br />

Business<br />

69 Eser Real Estate<br />

70 Digitaler, praktischer, individueller<br />

71 Neue Geschäftsführung bei Logistik Xtra<br />

Wohnwert<br />

76 Intelligente Modernisierung<br />

35<br />

Peter Stöferle<br />

Über Tempo 30<br />

40<br />

Rosa Schönfelder<br />

Ein letztes "Hollaria"<br />

Mobilität<br />

79 Hey Boss, ich brauch' mehr Bike!<br />

80 Starkes Komplettpaket<br />

Sport<br />

83 Das sind die Winterneuzugänge des FC Augsburg<br />

86 Warum die Panther doch noch die Klasse halten<br />

60<br />

Manfred Stiefel<br />

Prüft Brot<br />

84<br />

Marco Brenner<br />

Radprofi im Interview<br />

Kunst & Szene<br />

88 Happy Birthday, ihr Holzköpfe!<br />

89 Marion-Samuel-Preis 2<strong>02</strong>2<br />

Events & Friends<br />

92 REPORTER-Start beim Wirtschaftstreff<br />

94 Krankenschwester auf vier Pfoten<br />

87 90<br />

Kasperl<br />

Feiert Geburtstag<br />

Karin Müller-Wohlfahrt<br />

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10<br />

Was Brecht twittern würde<br />

Woke-Wahnsinn, Gender-Sternchen, Frauenquote und Shitstorms –<br />

was hätte der legendäre, unangepasste Dichter BERTOLT BRECHT<br />

wohl zu all dem Zeitgeistigen gesagt? Am 10. Februar würde der<br />

berühmte Sohn unserer Stadt 125 Jahre alt werden, weshalb wir von<br />

BB-Experten wissen wollten: Wie käm‘ der 1898 als Eugen Berthold<br />

Friedrich Brecht in Augsburg geborene Ausnahme-Lyriker heutzutage<br />

klar? Wie würde ihm seine Heimat im Jahr 2<strong>02</strong>3 gefallen? Was<br />

würde er chatten, twittern, posten? Spannende Spekulationen!


11<br />

Fünf Experten<br />

über Brecht<br />

EISKALT<br />

KALKULIERT<br />

AM<br />

10. UND 11.<br />

FEBRUAR<br />

Joachim Lang<br />

Autor, Regisseur und von 2009 bis 2016<br />

Leiter des Brechtfestivals Augsburg<br />

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Jürgen Hillesheim<br />

Literaturwissenschaftler, Universitäts-Professor<br />

und Leiter der Bertolt-<br />

Brecht-Forschungsstätte Augsburg<br />

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Neusäß


12<br />

Joachim Lang<br />

Joachim A. Lang war von 2009 bis 2016<br />

erfolgreicher Leiter des Augsburger<br />

Brechtfestivals.<br />

Talent für Eigen-PR passt in Jetzt-Zeit!<br />

Der Autor und Regisseur Joachim A. Lang sieht<br />

Brecht als radikalen Gesellschaftskritiker – nicht nur<br />

seiner, sondern auch der heutigen Zeit<br />

Gesellschaftliche Quantensprünge wie die Einführung des Computers<br />

hätte Bertolt Brecht gefeiert – ist sich der Brecht-Kenner Joachim<br />

A. Lang sicher. Acht Jahre lang leitete er das Augsburger Brechtfestival,<br />

feierte mit bis zu 15.000 Besuchern pro Festival Besucherrekorde<br />

und erreichte auch überregional eine starke Medienresonanz. Sein<br />

gesamtes Berufsleben lang beschäftigte er sich mit dem Augsburger<br />

Dichter – und sieht viele Parallelen zur heutigen Zeit. „Sein Werk ist<br />

aktueller denn je, blickt man zum Beispiel auf den Ukraine-Krieg:<br />

Da fällt mir sofort sein Stück „Mutter Courage“ ein, das zeigt, dass die<br />

„kleinen Leute“ im Krieg nichts gewinnen, aber alles zu verlieren haben.“<br />

Auch BB-Themen wie der Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit,<br />

aber auch sein ausgeprägtes Selbstbewusstsein mit Sinn für Eigen-<br />

PR hätten gut in die Jetzt-Zeit gepasst, vermutet der Brecht-Kenner,<br />

der Germanistik und Geschichte studierte und dessen Magisterarbeit<br />

und Promotion Brecht zum Thema hatten. In seiner Dissertation über<br />

„Episches Theater als Film: Bühnenstücke Bertolt Brechts in den audiovisuellen<br />

Medien“ lernte er Brechts Vorreiter-Rolle in Sachen „neue<br />

Medien“ kennen. „Er hat sehr früh alles Moderne für sich eingesetzt.<br />

Ob es einfache Dinge des Alltags wie die Schreibmaschine, aber auch<br />

das Radio und Neuerungen in der Kunst, wie die Filmmontage, waren.<br />

Er hat die Medien für seine Kunst verwertet, das geht gar nicht anders<br />

für einen Dichter, der auf der Höhe der Zeit ist.“ Im „Dreigroschenprozess“<br />

sagt er: „Der Filmsehende liest Erzählungen anders. Aber auch<br />

der Erzählungen schreibt, ist seinerseits ein Filmsehender.“ Deshalb<br />

ist Lang überzeugt: Brecht hätte neue Medien, wie Social Media-Kanäle,<br />

verwertet. Ein Shitstorm hätte ihm dabei nichts ausgemacht.<br />

Brecht hat sich nie vor einen Karren spannen oder von einer Mehr-<br />

eismeinung eeinflussen lassen<br />

ang a ule einen inolm üer ie reigrosenoer mi ars<br />

wie Joachim Król und Tobias Moretti gedreht. Derzeit arbeitet er an<br />

ei eieren groen iellmroeen n ugar a er as neue<br />

Festival „Spoken Arts“ geschaffen, in dem auch Brecht eine Rolle spielt.<br />

Die „Dreigroschenoper“ geht auf eine Übersetzung Elisabeth Hauptmanns<br />

der „Beggars´s Opera“ zurück. Generell hatten die Frauen bei<br />

Brecht kein leichtes Schicksal – was heutzutage nicht gut zu Emanzipation<br />

und Gleichberechtigung passen würde. Lang: „Die nicht-monogame<br />

Lebensform, die Brecht und seine Frauen wählten, brachte<br />

Verletzungen mit sich. Auch die Arbeitsweise im Kollektiv, die aber<br />

gerade dieses einzigartige Werk hervorbrachte. Einen Dichter nach<br />

bürgerlichen Wertvorstellungen und<br />

seinem Privatleben zu beurteilen, ist<br />

allerdings schwierig. Würde man diese<br />

moralische Messlatte als Hürde anlegen,<br />

wären wir arm an Künstlern.“<br />

Und in seinem Werk habe BB „mehr<br />

als eer anere seiner ei groe<br />

rauenguren gesaen lso mi<br />

der heutigen Frauenquote hätte der<br />

Augsburger Dichterfürst in seinen<br />

Stücken kein Problem gehabt.<br />

Jürgen Hillesheim<br />

Literaturwissenschaftler,<br />

Universitätsprofessor und Leiter der<br />

Bertolt-Brecht-Forschungsstätte Augsburg<br />

Ich sehe sein verächtliches Grinsen!<br />

Lustig machen würde er sich über die heutige Zeit –<br />

ist sich Brecht-Forscher Hillesheim sicher; und heute<br />

wie damals Herum-Lavieren, im eigenen Interesse<br />

Viele werden es nicht gerne hören: Brecht taugt nicht als moralisches<br />

Vorbild, heutzutage schon gar nicht. Er eignet sich nicht als Projektionsfläche<br />

sozialistischer Träume und Wünschbarkeiten, er war alles<br />

andere als ein Klassenkämpfer und Sozialromantiker, sondern nutzte<br />

den Kommunismus als literarische Marktlücke. Als Ideologie stieß er ihn<br />

ab, weil das Individuum, das, was den Menschen besonders und eigen<br />

macht, zerstört wird. Über die kommunistische Partei sagt er 1933:<br />

„In deinem Anzug steckt sie, Genosse, und denkt in deinem Kopf.“ Ein<br />

schlimmerer Befund ist kaum denkbar.<br />

Von Anfang an, schon in seiner Augsburger Zeit, plante Brecht gezielt<br />

seine Karriere als Schriftsteller und machte Zugeständnisse, wo es<br />

nur ging, wenn er sich davon Vorteile versprach. Grundprinzip seines<br />

Werkes ist die Ambivalenz, das Lavieren im eigenen Interesse.<br />

Ist das zu verurteilen? Keineswegs! Wir haben diesem strategischen,<br />

moralisch flexiblen Vorgehen Brechts eines der bedeutendsten Werke<br />

der klassischen Moderne zu verdanken, ein Werk, in dem mit Frauen<br />

durchweg respektvoll umgangen wird.<br />

Und heute? Brecht würde sich über die um sich greifenden Überkorrektheiten,<br />

über das Moralisieren um des Moralisierens willen,<br />

lustig machen; darüber, dass Begriffe wie „Solidarität“, „Haltung“<br />

und chtsakeit ier ehr zu inationären orthlsen und<br />

Kampfbegriffen werden. Das steht für mich fest. Ich sehe sein verächtliches<br />

Grinsen geradezu vor mir.<br />

Der junge Bertolt Brecht in seiner Heimatstadt Augsburg – unschwer<br />

zu erkennen am Perlachturm im Hintergrund.


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14<br />

Kurt Idrizovic<br />

Augsburgs bekanntester Buchhändler und<br />

ausgewiesener Brecht-Kenner<br />

Götz Beck<br />

Tourismusdirektor der<br />

„Brecht-Stadt“ Augsburg<br />

Über Shitstorms hätte er geschmunzelt!<br />

Neue Medien waren auch früher schon sein Ding – vermutet<br />

Idrizovic und „digitalisiert“ gleich mal sein Werk<br />

Er wäre immer noch ungemütlich!<br />

Mehr Bürger-Kompetenz und soziale Gerechtigkeit<br />

würde Brecht einfordern, meint Tourismuschef Beck<br />

Ob Brecht das Internet begrüßt hätte? Aber ja!!<br />

Alle technischen Errungenschaften haben ihn interessiert: Die U-Bahn<br />

(Moskau), Autos (Steyr), der Film (er schrieb Drehbücher) und vor allem<br />

das Radio, sprich: der Hörfunk. Für dieses Medium entwickelte er sogar<br />

eine eigene „Radio-Theorie“. Weit vor dem Internet war ihm klar, dass<br />

alle rfindungen nur i deokratischen ustausch fortschrittlich<br />

sein können. Der Hörer wird gleichzeitig zum Sender.<br />

Ob er getwittert hätte? Keine Ahnung, aber eines ist klar: Er war an jegliche<br />

ialog interessiert – und hätte sich sicher daran beteiligt – um<br />

das Phänomen zu studieren. Über Shitstorms hätte er eher geschmunzelt.<br />

Grundsätzlich war Brecht ein neugieriger Mensch, interessiert,<br />

hellwach und geistreich. Ein Blick in sein (umfangreiches) Werk genügt.<br />

Möglicherweise hätte er die „Dreigroschenoper“ augenzwinkernd leicht<br />

umgedichtet.<br />

Hier also Brechts Beitrag zur Digitalisierung:<br />

a renn nur nach de lick<br />

doch renne nicht zu sehr<br />

enn alle rennen nach de lick<br />

der lick rennt hinterher<br />

regio_anzeige_brecht_190_130mm_01_2<strong>02</strong>3.qxp_Layout 1 27.01.<strong>23</strong> 10:22 Seite 1<br />

Wenn wir uns B.B. in die heutige Zeit denken, dann hätte er wirklich<br />

sehr viel zu tun Er würde sich sicherlich Gedanken darüber machen,<br />

waru der aktor reit in vielen ereichen nicht ehr ausreicht<br />

um über die Runden zu kommen. Er würde sich fragen, waru der ak<br />

tor aital ei ier weniger enschen zu ier ehr eichtu<br />

fhrt und welche sozialen Spannungen daraus entstehen. Er würde<br />

aber auch kritisch mit unserem demokratischen System umgehen<br />

und zu dem Ergebnis kommen, dass es korrigiert werden müsste und<br />

den rgerinnen ehr ntscheidungskoetenz zugeordnet wird,<br />

damit notwendige Reformen realisiert werden können. Brecht würde<br />

die Gier der enschen anrangern und die Ausbeutung im sozialen,<br />

wirtschaftlichen und ökologischen Sinn. Er würde also das machen, was<br />

er schon immer gemacht hat. Und dabei wäre es ihm egal o er einen<br />

hitstor auslst oder nicht r wäre ungetlich und würde immer<br />

noch sagen: „Ihr aber, wenn es soweit sein wird, dass der Mensch dem<br />

Menschen ein Helfer ist – gedenkt unserer mit Nachsicht“.<br />

Weitere Infos zum 125. Geburtstag von Bert Brecht?<br />

• In zwei neuen Broschüren der Regio zu Brecht und „brechtigen“ Terminen<br />

• In einem Beitrag zum Brecht-Jubiläum im AUGSBURG-Magazin der Regio<br />

Gratis bei der Tourist-Info am Rathausplatz und im Brechthaus!<br />

Im Jubiläumsjahr 2<strong>02</strong>3<br />

Happy birthday, Bert Brecht<br />

2<strong>02</strong>3 feiert Augsburg den 125. Geburtstag seines weltberühmten<br />

S<strong>ohne</strong>s. Am 10. Februar 1898 wurde der Dichter und Dramatiker<br />

in Augsburg geboren. Im Programm des Jubiläumsjahres:<br />

• das Brechtfestival der Stadt Augsburg (10. bis 19. Februar)<br />

• die Ausstellung der Kunstsammlungen und Museen Augsburg<br />

„Wanderer zwischen den Welten. Die Freundschaft Caspar Neher –<br />

Bertolt Brecht“ (4. März bis 26. Juni, Grafisches Kabinett, Höhmann -<br />

haus, Maximilianstraße 48, Di .– So. 10 – 17 Uhr, Eintritt frei)<br />

Regio Augsburg Tourismus GmbH<br />

Tourist-Information | Rathausplatz 1 | 86150 Augsburg<br />

Tel. 0821 5<strong>02</strong>07-0 | www.augsburg-tourismus.de<br />

Die Regio Augsburg Tourismus GmbH veranstaltet im Brechthaus<br />

ein Jubiläumsprogramm mit Vorträgen, Lesungen und Konzerten<br />

zu verschiedenen Aspekten von Brechts Leben und Schaffen.<br />

Alles zum Programm, zum digitalen Rundgang durch das Brechthaus,<br />

zu Themenführungen der Regio Augsburg Tourismus GmbH und<br />

zu Spuren der Kindheit und Jugend Bert Brechts in Augsburg:<br />

www.augsburg-tourismus.de/brecht<br />

Infos zu Brecht und zur Buchung von Stadtführungen:<br />

Tel. 0821 5<strong>02</strong>07-33 | stadtfuehrungen@regio-augsburg.de<br />

www.augsburg-tourismus.de/broschueren<br />

concret Werbeagentur GmbH, www.concret.cc | Fotos: Martin Kluger, context verlag Augsburg | Nürnberg (2)


HOME<br />

OF SMART<br />

LIVING<br />

Familie W. aus Odelzhausen mit Küchenplaner Dominik Fees in ihrer neuen RIEGA Küche.<br />

Wir lassen unsere Kunden sprechen:<br />

RIEGA Homestory<br />

All Black in der Küche von Familie W.<br />

Die dunkle Küche besticht durch Klarheit und<br />

gerade Linien - ein echter Design-Hingucker.<br />

RIEGA Traumküche in Odelzhausen<br />

„RIEGA hat all unsere Wünsche erfüllt:<br />

unsere Traumküche hat viel Platz zum Kochen<br />

und Stauraum. Ein echtes Highlight in unserem<br />

Haus - optisch wie funktional. Danke für die tolle<br />

Planung und perfekte Montage.“<br />

-Familie W.-<br />

Tag der offenen Küchentür<br />

Mit Live-Cooking, Kaffeeklatsch uvm.<br />

Sie planen eine neue Küche?<br />

Dann kommen Sie vorbei und<br />

erleben einen exklusiven Einblick<br />

in die Küchenwelt:<br />

Samstag, 11. März 2<strong>02</strong>3<br />

11 - 18 Uhr<br />

RIEGA<br />

Georg Riegel e. K.<br />

Bgm.-Wegele-Straße 21<br />

86167 Augsburg<br />

RIEGA.de


16<br />

Alexander Elspas<br />

Literaturexperte und Geschäftsführer der<br />

Büchergilde Gutenberg (Frankfurt)<br />

„Gendern“ würde Brecht ablehnen!<br />

Mit „Neudeutsch“ und Klima-Klebern könnte BB nichts<br />

anfangen, meint Alexander Elspas; mit dem Thema<br />

Gleichberechtigung aber auch nicht unbedingt<br />

Brecht in der Jetzt-Zeit? Da fällt mir dieses Zitat von Brecht aus dem<br />

Jahr 1952 ein. Vielleicht beantwortet das ein Stück weit die Frage: „Von<br />

Natur aus bin ich ein schwer beherrschbarer Mensch. Autorität, die<br />

nicht durch meinen Respekt entsteht, verwerfe ich mit Ärger, und<br />

Gesetze kann ich nur als vorläufige und fortwährend zu ändernde<br />

Vorschläge, das menschliche Zusammenleben regulierend, betrachten.“<br />

So ich denke, er würde Gendern als sprachsensibler Mensch vehement<br />

ablehnen. Dito Klimakleber und Suppenschmeißer. Shitstorm<br />

wär‘ ihm egal gewesen; hat er genug gekriegt. Ob, respektive wie, er<br />

heute zur Gleichberechtigung stünde, darüber möchte ich lieber keine<br />

Vermutungen anstellen oder äußern …!<br />

O die unerhörten<br />

Möglichkeiten<br />

BÜCHERGILDE-SALON zum Thema Brecht<br />

Gespräch und Liederabend rund um die Gedichte<br />

von Bertolt Brecht: Herausgeber Günter Berg spricht<br />

mit Buchhändler Kurt Idrizovic über ausgewählte<br />

Gedichte – musikalisch begleitet von Isabell Münsch<br />

(Sopran) und Geofrey Abbott<br />

(Klavier).<br />

Brecht-Experte<br />

Kurt Idrizovic<br />

Veranstaltungsort:<br />

HOTEL MAXIMILIAN‘S<br />

Freitag, 10. Februar, Beginn 19.30 Uhr<br />

Eintritt: € 20<br />

Kartenverkauf im Hotel<br />

Tel.: 0821 / 50 36 0<br />

oder Buchhandlung am Obstmarkt<br />

Tel.: 0821 / 51 88 04<br />

Sängerin<br />

Isabell Münsch<br />

Obstmarkt 11<br />

86152 Augsburg<br />

Tel. 0821 51 88 04<br />

Mobil: 0171 1712048<br />

www.buchhandlungam-obstmarkt.de<br />

Festival eines Lyrikers<br />

Das Brecht-Festival liefert verschiedenste Events rund um Brecht<br />

Das Jubiläumsjahr des Brechtfestivals – 125 Jahre<br />

alt wäre Bertolt Brecht am 10. Februar diesen<br />

Jahres geworden. Ein Dramatiker, Librettist<br />

und Lyriker, dessen Werke weltweit bis heute aufgeführt,<br />

neuinitiiert und diskutiert werden. Auch in<br />

seinem Geburtsort Augsburg kann sich der Gesellschaftskritiker<br />

über viele Bewunderer freuen. Das<br />

Brecht-Festival plant verschiedenste Veranstaltungen<br />

rund um seinen Geburtstag.<br />

Los geht‘s mit gemeinschaftlichem Weben.<br />

Klingt absurd, hat aber einen sinnvollen Gedanken.<br />

Denn in der Warm-Up-Phase des Festivals wird ein<br />

Teppich mit dem Abbild des jungen Brechts entstehen.<br />

Eine feste Gruppe,<br />

welche sich regelmäßig<br />

ablöst, fertigt unter Anleitung<br />

diesen Teppich an,<br />

handwerkliche Vorkenntnisse<br />

sind nicht gefragt.<br />

Eine Veranstaltung, mit<br />

der sich auch „Brecht-Anfänger“<br />

sicherlich identi-<br />

ieren nnen, ist „Bier<br />

mit Bert“. In der Vorgeburtstagswoche<br />

des Dramatikers<br />

wird im Alten<br />

Rockcafé und dem Saalbau<br />

Krone mit Musik und<br />

Die Macher des Brecht-Festivals: (v.l.) Prof. Jürgen Hillesheim,<br />

Sabeth Braun, Jürgen Enninger, Christof Trepesch,<br />

Michael Friedrichs, Katrin Dollinger, Karl Borromäus Murr.<br />

Texten ordentlich gefeiert.<br />

Dann heißt es endlich: „Happy Birthday, Bert!“<br />

Am 10. Februar ist gleich eine gane andbreite an<br />

Events geplant. Bei „The History of Brechts People“<br />

werden nicht nur Brecht selbst, sondern auch<br />

Zeitgenossen, die sein Erbe antreten, gefeiert. Dann<br />

endlich der große Festakt des Festivals: Die Parade.<br />

Ab 14 Uhr beginnt die Aufstellung verschiedenster<br />

Vereine, welche dann ab 15.30 Uhr nach Lechhausen<br />

einiehen. brigens mit von der artie Der fertig<br />

gewebte Brecht-Teppich. Ab 19 Uhr steigt dann die<br />

große Geburtstagsparty. Mit Performer Damian Rebgetz,<br />

verschiedenen Autorinnen und Würdenträgern<br />

aus der Kulturpolitik kann bei<br />

Speis und Trank kann das<br />

fröhlich gefeiert werden.<br />

Auch Nach-Geburtstags-<br />

Events stehen auf dem Jubi-rogramm,<br />

wie um eispiel<br />

die „Brechtmaschine“,<br />

ein Audiofeature (Dorothea<br />

Schroeder: „Der Geist der<br />

Taverne“) und viele weitere<br />

kreative Veranstaltungen<br />

um hema . chließlich<br />

soll Augsburgs großer Sohn<br />

groß gefeiert werden.<br />

(Alle Termine: brechtfestival.de)


19<br />

Newcomerin Renée Mölders<br />

Die Tochter von Sascha Mölders über ihre junge Karriere,<br />

das Verarbeiten von Gefühlen und das Leben als „Promi-Kind“<br />

Meine Gefühle und meine Trauer kann ich am<br />

besten in Musik verarbeiten“, sagt Renée<br />

Mölders, Tochter des bekannten Fußballers<br />

Sascha Mölders. Die 21-Jährige hat erst vor kurzem<br />

ihren ersten eigenen Song „Willst du?“ auf Spotify<br />

veröffentlicht und plant bereits die nächsten Projekte.<br />

Dass hinter der selbstbewussten Eventmanagerin<br />

noch sehr viel mehr steckt als nur ihre Promi-Eltern,<br />

zeigt sie mit ihrer Musik.<br />

„Ich habe mir ein Foto von mir<br />

selbst als Kind an den Spiegel geklebt<br />

und immer wieder zu dem<br />

Bild gesagt ‚Wir schaffen das!‘“ Nun<br />

sei sie natürlich sehr stolz auf den<br />

eigenen Erfolg. Neben dem Lob von<br />

Familie und Freunden wird Renée<br />

aber natürlich auch mit Kritik konfrontiert. Wirklich<br />

stören lässt sie sich davon aber nicht. „Ich hätte<br />

mir eher Gedanken gemacht, wenn keine negativen<br />

Reaktionen kommen würden“, sagt sie. „Ich gehe<br />

sehr offen mit meiner Privatsphäre um, da eckst du<br />

eben an.“ Vermutlich hilft da auch die langjährige<br />

Erfahrung durch ihre Eltern, die ja ebenfalls oft in<br />

der Öffentlichkeit stehen.<br />

Aber das bringt auch negative Seiten mit sich.<br />

„Du bist halt immer nur die Tochter von“, erklärt<br />

Renée. „Die Leute reduzieren einen auf die Bekanntheit<br />

der Eltern, da hat man manchmal selbst das<br />

„DU BIST HALT<br />

IMMER DIE<br />

TOCHTER VON...“<br />

Gefühl, dass man nichts kann, außer die Tochter zu<br />

sein.“ Umso mehr freut sie sich jetzt über den ersten<br />

eigenen Erfolg. „Willst du?“ hat schon jetzt 3.000<br />

monatliche Hörer. Auch in den Sozialen Medien ist<br />

die Newcomerin beliebt. Denn auf Instagram und<br />

Tiktok begeistert sie insgesamt über 21.000 Menschen<br />

mit regelmäßigen Fotos und Videos.<br />

„Ich singe schon seit ich ein kleines Kind bin“,<br />

erinnert sich Renée. Mit „Willst du?“<br />

hat sie jetzt aber gemeinsam mit<br />

Produzent Mohsen Rastizadeh den<br />

ersten Schritt in Richtung Gesangskarriere<br />

gemacht. Der Song handele<br />

von der Beziehung mit einem Jungen,<br />

welcher jedoch keine deutlichen<br />

Signale an die junge Musikerin<br />

gab. „Ich wusste was ich will, er aber leider nicht“,<br />

erzählt Renée. Mit dem Song wollte sie eine klare<br />

Antwort von ihm zu seinen Gefühlen bekommen,<br />

leider sei aber bereits während der Produktion klar<br />

geworden, dass es aus den beiden nichts wird.<br />

Für Renée kein Grund aufzugeben. Der nächste<br />

Song ist nämlich schon in Planung. Dieser behandelt<br />

aber ein ganz anderes tragische Thema: Den<br />

Tod einer Freundin. „Das nächste Lied ist für sie“,<br />

sagt Mölders mit hörbarer Traurigkeit in der Stimme.<br />

Eine Hommage, die der Verstorbenen sicherlich<br />

Freude gemacht hätte.<br />

Gemütlich auf dem Sofa: Mit dieser Gelassenheit<br />

hat Renée Mölders ihren Song aufgenommen.<br />

Mit 21 Jahren kann die Sängerin bereits<br />

viele Fans auf Social Media vorweisen.


20<br />

Selbstbewusst und lässig: Ruth<br />

Hofmann ist Sportmoderatorin bei<br />

Sport1. Zuletzt moderierte sie gemeinsam<br />

mit Jonas Hummels die<br />

WM in Katar.<br />

„Immer wieder toll,<br />

hier zu sein“<br />

Moderatorin RUTH HOFMANN ist zu Besuch in ihrer alten Heimat<br />

Augsburg und spricht über Sport, Musik und die Fuggerstadt<br />

VON ANNABELL HÖRNER<br />

Ich nds schon immer wieder<br />

toll hier u sein“, sagt Ruth<br />

Hofmann. ie ist erfolgreiche<br />

portmoderatorin bei port, moderiert<br />

ala-Abende und ähnliche<br />

eranstaltungen und ist noch<br />

dau leidenschaftliche ängerin.<br />

Die ede ist natrlich vom schnen<br />

Augsburg, denn das ist auch<br />

der eburtsort der -ährigen.<br />

arum sie in letter eit immer<br />

fter in die uggerstadt ommt<br />

und wie ihr Alltag als oderatorin<br />

aussieht, erählt sie bei einem<br />

esuch im A OAL.<br />

elebt hat uth ofmann<br />

während ihrer Kindheit in Leitershofen<br />

bei tadtbergen. Die<br />

chuleit verbrachte sie auf<br />

dem aria-ard-mnasium<br />

in Augsburg. Erst u ihrem tudium<br />

wanderte“ die oderatorin<br />

nach nchen aus, wo sie<br />

seither blieb. ch onnte mein<br />

olontariat bei machen<br />

und anschließend dann gleich<br />

in nchen bleiben“, sagt sie.<br />

hre esuche in der alten eimat<br />

häufen sich in letter eit edoch<br />

wieder etwas mehr. Aus meinem<br />

reundesreis iehen mittlerweile<br />

immer mehr urc nach<br />

Augsburg“, so ofmann. omit<br />

gibt es wieder immer mehr Anlaufpunte<br />

hierher u ommen“.<br />

war plant sie selbst vorerst<br />

eine cehr nach Augsburg,<br />

vllig ausschließen mchte sie<br />

es aber nicht. uerst sei es aber<br />

wahrscheinlicher, dass die unge<br />

oderatorin noch andere tädte<br />

erunden mchte. ch hätte ett<br />

eher noch Lust, vielleicht in eine<br />

andere tadt u gehen, vielleicht<br />

sogar mal ins Ausland“, so ofmann.<br />

hr eimatverein, der A,<br />

habe es ihr trotdem sehr angetan.<br />

Es ist tatsächlich so, dass<br />

der A als mein eimatverein<br />

ein erein ist, den ich gerne verfolge“,<br />

so ofmann. war schlafe<br />

sie nicht in an-ettwäsche,<br />

trotdem sei sie immer auf dem<br />

neusten tand. ch nde es beeindrucend,<br />

wie lange sich der<br />

erein mit so wenig naniellen


21<br />

Mit Begeisterung reist Ruth Hofmann von Stadion zu Stadion, um für<br />

Sport1 über die Zweite Liga zu berichten.<br />

Ihre große Leidenschaft ist und bleibt das Singen. In dieses Hobby<br />

möchte Ruth Hofmann in Zukunft auch wieder mehr Zeit investieren.<br />

Mitteln im Vergleich zu anderen<br />

Mannschaften in der ersten Liga<br />

hält“, sagt sie voller Stolz.<br />

In der „Männerdomäne“ Fußball<br />

zeigt sich die hübsche Moderatorin<br />

selbstbewusst. „Da ist<br />

einfach schon in der Vergangenheit<br />

viel passiert, das stelle ich<br />

mit großer Freude fest“, so Ruth<br />

Hofmann. Demnach habe sie viele<br />

geschätzte Kolleginnen in ihrer<br />

Branche. „Zu meinen Anfangszeiten<br />

war es natürlich schon auch<br />

wichtig, eine Überzeugungsarbeit<br />

zu leisten, dass Frauen den Job<br />

genauso gut machen können.“<br />

Trotzdem glaube sie, dass die<br />

Sportbranche auf einem sehr guten<br />

Weg sei. Auf unschöne Kommentare<br />

in den sozialen Medien<br />

reagiert Hofmann gar nicht. „Zu<br />

dem, was auf Social Media passiert,<br />

muss man einfach eine gewisse<br />

Distanz halten“, weiß sie.<br />

Ein großes Highlight ihrer<br />

Karriere war sicherlich die Moderation<br />

der WM 2<strong>02</strong>2 in Katar.<br />

„Ich habe immer am Ende des<br />

Spieltags die Highlights berichten<br />

dürfen gemeinsam mit Jonas<br />

Hummels“, erinnert sich Hofmann<br />

an die WM-Zeit zurück.<br />

„Es war intensiv, also wir haben<br />

wirklich jeden Tag gesendet, aber<br />

ich fand es echt eine tolle Zeit!“<br />

Nächstes Jahr wieder? „Sehr gerne!“,<br />

ist die schnelle Antwort. Für<br />

die eigentliche Zweitligisten-Moderatorin<br />

gibt es aber noch weitere<br />

Ziele in der Sport-Karriere. „Es<br />

darf natürlich gerne auch Richtung<br />

Bundesliga oder Champions<br />

League gehen“, sagt sie. „Da gibts<br />

noch ganz viele Sachen, die mich<br />

reizen würden“.<br />

Aber auch private Ziele hat sie<br />

vor Augen. So will sie zum Beispiel<br />

auch wieder mehr Zeit in<br />

ihre Leidenschaft – das Singen<br />

– investieren. „Ich habe es jetzt<br />

Bei ihrem Besuch in der Bürovilla des<br />

Augsburg Journals erzählt Ruth Hofmann<br />

über das Leben als Moderatorin.<br />

ein bisschen hinten angestellt in<br />

letzter Zeit, aber möchte mir jetzt<br />

wieder mehr Zeit freischaufeln<br />

für die Musik“, sagt Hofmann.<br />

Aktuell freut sie sich erst einmal<br />

wieder über eine spannende<br />

zweite Saisonhälfte der zweiten<br />

Liga. Da ist sie nämlich wieder<br />

für Sport1 jedes Wochenende in<br />

einem anderen Stadion unterwegs<br />

und verfolgt die Spiele. Wir<br />

hoffen, dass da noch Zeit für den<br />

ein oder anderen Besuch in der<br />

Fuggerstadt bleibt.


22<br />

Als Pfarrer ist Thomas<br />

Schwartz nach wie vor<br />

aktiv – regelmäßig auch<br />

hier, im Augsburger Dom.


<strong>23</strong><br />

Von einem der auszog,<br />

den Missbrauch zu bannen<br />

Der Augsburger Geistliche THOMAS SCHWARTZ engagiert sich<br />

nicht nur für die Aufklärung kirchlicher Missbrauchs-Fälle,<br />

sondern zwingt seine „Schäfchen“ praktisch zu eigenen Schutz-<br />

Konzepten, was im Osten Europas nicht immer gut ankommt<br />

Er selbst hat sein Leben der Hilfe anderer verschrieben,<br />

als katholischer Priester, Dozent und Hauptgeschäftsführer<br />

des kirchlichen Osteuropa-Hilfswerks<br />

„Renovabis“. Umso schwerer erträgt der bekannte<br />

Augsburger Geistliche Prof. Dr. Thomas Schwartz (58),<br />

was vor einigen Wochen bekannt wurde: Ein aus Slowenien<br />

stammender Glaubensbruder namens Marko Ivan<br />

Rupnik (68) soll nach innerkirchlich als „glaubwürdig“<br />

festgestellten Ermittlungen jahrelang bis zu 21 Nonnen<br />

missbraucht haben – sexuell und psychisch. Und das zu<br />

einer Zeit, als das Hilfswerk den Jesuitenpater und sein<br />

Kloster nicht nur finanziell unterstützte, sondern sogar<br />

noch Stipendiaten dorthin entsandte. Schwartz setzt sich<br />

nicht nur für maximale Aufklärung ein, sondern nutzt die<br />

Gelegenheit gleich für die Einführung ganz neuer Präventionsmaßnahmen,<br />

wie er im Interview verrät.<br />

Augsburg Journal: Welche Rolle haben<br />

Sie als Renovabis-Chef bei der<br />

Aufklärung von Missbrauchsfällen<br />

wie dem im Kloster in Ljubljana?<br />

Prof. Dr. Thomas Schwartz: Die<br />

Wahrheit und der offene Umgang bei<br />

Fällen von sexuellem Missbrauch<br />

helfen der Kirche am meisten. Dies<br />

ist der beste Schutz. Nicht das Verschweigen<br />

oder Drumherumeiern. Dies ist meine<br />

Maxime auch im Fall Rupnik. Erhalten wir bei Renovabis<br />

Informationen über Missbrauchsvorwürfe zu<br />

kirchlichen Personen im Osten Europas, werden wir<br />

aktiv. Wir durchforsten unsere Projektdatenbank.<br />

Wir schauen, ob wir mit dieser Person im Kontakt<br />

waren. Dann beraten wir, was wir zu einer Aufklärung<br />

beitragen können, selbst wenn die Zusammenarbeit,<br />

wie im Fall Rupnik über 25 Jahre zurückliegt.<br />

So ist es auch bei Pater Rupnik gewesen. Ich habe<br />

dau einen ofiellen Auftrag. ch werde als enovabis-Chef<br />

aus unserem Selbstverständnis heraus<br />

eigenständig aktiv.<br />

<strong>AJ</strong>: Was haben Sie bis jetzt für Erkenntnisse?<br />

Welche Maßnahmen ergreifen Sie und welche<br />

Möglichkeiten haben Sie überhaupt?<br />

Schwartz: Die bekannten Berichte von Ordensfrauen,<br />

an denen Pater Rupnik sexuellen und spirituellen<br />

Missbrauch begangen haben soll, sind<br />

schockierend. Solche Taten zerstören ganze Leben.<br />

Schweigen<br />

macht<br />

Missbrauch<br />

möglich<br />

Wir können da aber nur über unsere Partner aktiv<br />

werden und über die früheren Stipendiatinnen und<br />

Stipendiaten, soweit wir noch einen Kontakt zu ihnen<br />

herstellen können. Wir ermutigen dazu, offen<br />

und <strong>ohne</strong> Scheu alles zu berichten, wenn Grenzüberschreitungen<br />

erlebt und beobachtet wurden.<br />

Zu lange wurde auch im Fall Rupnik geschwiegen.<br />

Schweigen macht Missbrauch erst möglich.<br />

<strong>AJ</strong>: Sie haben ein eigenes Präventions-Konzept<br />

erarbeitet. Was beinhaltet das zusammengefasst?<br />

Wer soll es künftig übernehmen?<br />

Schwartz: Unser räventionsonept verpflichtet<br />

uns einmal selbst und nimmt auch die Partner in<br />

die flicht. Es schreibt gan eindeutig vor, welche<br />

Vorkehrungen bei Renovabis und bei Partnern getroffen<br />

werden müssen, um sexualisierte Gewalt zu<br />

verhindern. Und es benennt klar, was<br />

bei Verdachtsfällen zu tun ist. Über<br />

unsere Internetseite ist das Schutzkonzept<br />

transparent für alle einsehbar.<br />

Von allen unseren Partnern erwarten<br />

wir ab dem 1. Mai 2<strong>02</strong>3, dass<br />

Sie ein eigenes Schutzkonzept haben<br />

und anwenden.<br />

<strong>AJ</strong>: Was passiert, wenn Projektpartner<br />

dafür nicht aufgeschlossen<br />

sind? Was sind die Konsequenzen?<br />

Schwartz: Unsere Ansage ist eindeutig: Ohne<br />

Schutzkonzept keine Förderungen. Doch diese Regelung<br />

el nicht vom immel. ereits seit vielen<br />

Jahren sind wir mit unseren Partnern auf einem<br />

gemeinsamen Weg. Renovabis unterstützt viele<br />

Projekte, die den Schutz von Minderjährigen und<br />

Schutzbedürftigen in Osteuropa stärken. Erst vor<br />

wenigen Tagen war eine Delegation der Katholischen<br />

Universität Zagreb in unserer Geschäftsstelle<br />

zu Gast. Das von uns geförderte Kinderschutzzentrum<br />

bietet in ganz Kroatien Fortbildungen hierzu an.<br />

<strong>AJ</strong>: Wie schwierig gestaltet sich die Aufklärungsarbeit<br />

für Sie – gerade auch bei älteren Glaubensbrüdern<br />

oder weniger progressiven Kirchenmännern?<br />

Schwartz: Ich will ehrlich sein: Unsere Forderungen<br />

stoßen nicht in allen Ländern und bei allen Bischöfen<br />

auf Verständnis. Einzelne sehen Missbrauch<br />

als ein westliches Problem. Sie machen sich etwas


24<br />

vor. Mit unseren Regeln sind<br />

wir im Einklang mit den Erwartungen<br />

an die Ortskirchen<br />

weltweit, wie sie aus<br />

Rom formuliert wurden. Wir<br />

machen unseren Partnern<br />

das Angebot, dass wir ihre<br />

Bemühungen bei Prävention<br />

von sexuellem Missbrauch<br />

unterstützen, mit unserer<br />

Expertise und mit Geld.<br />

Dies ist ein Beitrag zu einem<br />

grundlegenden Kulturwandel,<br />

den wir in Deutschland<br />

auch schmerzhaft vollziehen.<br />

Und wir sagen auch<br />

klar, wer von Renovabis gefördert<br />

werden will, muss<br />

sich dem Thema stellen<br />

und ein Schutzkonzept haben.<br />

Als Hilfswerk müssen<br />

wir alles tun, was in unserer<br />

Macht steht, um sexuellen<br />

Missbrauch bei geförderten<br />

Projekten zu verhindern.<br />

<strong>AJ</strong>: Gibt es diesbezüglich<br />

auch einen Austausch Ihrerseits<br />

mit dem Augsburger<br />

Bischof Bertram Meier?<br />

Schwartz: Seit der Aufdeckung<br />

des Missbrauchsskandals im Jahr 2010 hat<br />

die katholische Kirche in Deutschland viel gelernt.<br />

Es waren schmerzhafte Lektionen, auch für die Kirche<br />

und alle Bischöfe, Priester und Gläubigen. Es ist,<br />

und darüber bin ich froh, ein Thema, das immer<br />

auf der Agenda steht und dem wir nicht mehr aus<br />

dem Weg gehen können. Auch der<br />

fruchtbare Austausch mit meinem<br />

Bischof gehört da natürlich dazu.<br />

<strong>AJ</strong>: Der beschuldigte Jesuitenpater<br />

Rupnik ist ja Ordensbruder<br />

von Papst Franziskus. Könnte das<br />

aus Ihrer Sicht mit der Verjährungs-Erklärung seiner<br />

Taten in Zusammenhang stehen?<br />

Schwartz: Über die Hintergründe zu Pater Rupnik<br />

weiß ich zu wenig. Hier will ich nicht spekulieren.<br />

Wichtig ist, dass jetzt alles auf den Tisch kommt,<br />

den Opfern Glauben geschenkt wird und sie Unterstützung<br />

erfahren. Und es müssen die notwendigen<br />

straf- und kirchenrechtlichen Konsequenzen gezogen<br />

werden, unabhängig vom Ansehen der Person.<br />

Gespräch im Dom: Priester Thomas<br />

Schwartz und Anja Marks-Schilffarth.<br />

Voller Tatendrang: Der aus den Medien und als Autor<br />

bekannte Augsburger Priester Thomas Schwartz.<br />

Ohne Prävention<br />

gibt‘s kein Geld<br />

<strong>AJ</strong>: Was sind die vorherrschenden<br />

Aufgaben in<br />

diesen aktuellen Krisenzeiten,<br />

die es zuvor in dieser<br />

Form nicht gab?<br />

Schwartz: Der Angriff<br />

Russlands gegen die Ukraine<br />

hat Renovabis besonders<br />

getroffen. Seit 30 Jahren gehört<br />

die Ukraine zu unseren<br />

wichtigsten Projektländern.<br />

Entstanden sind enge Kontakte<br />

zu Partnern. Nach<br />

dem 24. Februar 2<strong>02</strong>2 hat<br />

dieses Netzwerk getragen.<br />

Wir konnten schnell und<br />

zielgerichtet helfen, da wir<br />

das Land und die Partner gut<br />

kennen. Neu war, dass alles<br />

sehr schnell gehen musste:<br />

Nothilfen zur Ausstattung<br />

von Schutzkellern, Versorgung<br />

von Flüchtlingen innerhalb<br />

des Landes und in<br />

den Nachbarländern. Aktuell<br />

braucht es Stromaggregate<br />

und Orte, an denen<br />

sich Menschen aufwärmen<br />

können und etwas Warmes<br />

zu essen bekommen. Ich<br />

habe die Ukraine besucht und plane in diesem Jahr<br />

zwei weitere Reisen dorthin. Überdies erhalten wir<br />

von unseren Partnern vor Ort zahlreiche Berichte<br />

und Bilder. Es ist zu fürchten, dass die Ukraine noch<br />

lange unsere Hilfe braucht, selbst wenn der Krieg<br />

heute enden würde.<br />

<strong>AJ</strong>: Wie oft sind Sie in Ihrer<br />

Augsburger Heimat – wie entspannen<br />

Sie sich privat, wenn mal<br />

Zeit bleibt?<br />

Schwartz: Leider bin ich nicht<br />

allu häug daheim in Augsburg,<br />

weil ich nicht nur viel in unsere Partnerländer reisen<br />

muss, sondern in zahlreichen Gremien und<br />

Organisationen im In- und Ausland Renovabis zu<br />

vertreten habe. Wenn mir private Zeit bleibt, lese<br />

ich gerne und treffe mich mit Freunden zu schönen<br />

Gesprächen bei einem guten Glas Wein. Außerdem<br />

ist mir immer eine Freude, zu einem Heimspiel des<br />

FC Augsburg zu gehen. Leider gelingt mir das viel<br />

zu selten.<br />

<strong>AJ</strong>: Ihre größten beruflichen und privaten Ziele<br />

für 2<strong>02</strong>3?<br />

Schwartz: Beruflich ist es mein iel, usammen<br />

mit den Mitarbeitenden bei Renovabis das Bewusstsein<br />

für die Solidarität mit den Menschen in Mittelund<br />

Osteuropa wachzuhalten und womöglich noch<br />

stärker zu machen. Der Krieg in der Ukraine hat es<br />

deutlich gemacht: Wir müssen in Europa zusammenhalten<br />

und einander unterstützen, wenn wir<br />

gegen autoritäre Regime und gewaltbereite Diktaturen<br />

bestehen wollen.<br />

Privat möchte ich gesund bleiben und mit meinen<br />

Eltern, die zusammen mit mir in Augsburg leben,<br />

noch einige schöne gemeinsame Jahre haben.


25<br />

Bestattungshilfe Irmgard Eberle<br />

Nach 30 Jahren Irmgard Eberle Bestattungen gibt es nun eine<br />

neue Geschäftsführung – Alles bleibt beim Alten<br />

Verlagsveröffentlichung<br />

Ein estatter mit lanähriger Erfahrung.<br />

Neuer Start zum neuen<br />

Jahr bei der Bestattungshilfe<br />

Irmgard<br />

Eberle GmbH – Nach 30 Jahren<br />

stand hier ein großer Wechsel<br />

in der Geschäftsführung an.<br />

Irmgard Eberle geht in den<br />

wohlverdienten Ruhestand.<br />

„Ich möchte mich für die fantastische<br />

Zusammenarbeit in<br />

der Vergangenheit und für das<br />

entgegengebrachte Vertrauen<br />

bedanken. Frau Eberle hat ihre<br />

Firma, die sie mit sehr viel<br />

Herzblut geführt hat, in meine<br />

Hände übergeben“, so ihr<br />

Nachfolger Markus Wunder.<br />

Bereits seit zwei Jahren<br />

arbeitet er gemeinsam mit<br />

Irmgard Eberle Hand in Hand in der Geschäftsführung.<br />

Für Kunden und Angehörige gibt es also<br />

keinerlei Veränderungen. „Alle Vorsorge- und Treuhandverträge<br />

sind vertraglich<br />

übernommen und bleiben<br />

sicher in Verwahrung“, so der<br />

Bestatter mit jahrzehntelanger<br />

Erfahrung. Auch der Name<br />

des Unternehmens bleibe bestehen.<br />

„Ich möchte das Lebenswerk<br />

von Frau Eberle<br />

auch in Zukunft in familiärer<br />

Weise und mit persönlichem<br />

Einsatz leiten. So seien zum<br />

Beispiel die Hausbesuche für<br />

Markus Wunder von besonderer<br />

Wichtigkeit und bleiben<br />

daher ein großer Bestandteil<br />

seiner Arbeit. „Mit größter<br />

Leidenschaft und aufopferungsvoller<br />

Hingabe werden<br />

mein Team und ich dieses<br />

Lebenswerk von Frau Eberle weiterführen und die<br />

Angehörigen in den Zeiten des Abschieds und der<br />

Trauer betreuen, begleiten und zur Seite stehen“.<br />

Erd-/Feuer-/Berg-/Diamant-/<br />

Seebestattungen, Vorsorgen,<br />

Überführungen.<br />

Persönliche Betreuung und Hausbesuche. Sämtliche Formalitäten und<br />

Behördengänge erledige ich Ihnen in zuverlässiger und kostenbewusster<br />

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GRAND OPENING<br />

Porsche Zentrum Augsburg<br />

am 19.01.2<strong>02</strong>3.<br />

GRAND OPENING<br />

Porsche Zentrum Augsburg<br />

oos: ereoograe eiss<br />

zieller Akt v.li. olfgang Döring, örg eitz eitz-Gruppe, Alexander<br />

Pollich hef Porsche Deutschland und ico Kummer eilhaber.<br />

am 19.01.2<strong>02</strong>3.<br />

PZAUB-22-003-01-011_IW_Einladungskarte_Destination_rz_v1.indd 1 05.12.22 16:49<br />

Alexander Pollich übergibt das Wahrzeichen, den Porsche Himmelsstürmer<br />

an Wolfgang Döring. Foto: TRENDYone – Christoph Bruder Die 3D-Hologrammshow ganz im Stil der Porsche-Vision.<br />

PZAUB-22-003-01-011_IW_Einladungskarte_Destination_rz_v1.indd 1 05.12.22 16:49


27<br />

Ein imposantes Gebäude, das neue Porsche Zentrum Augsburg, das sich auf Gersthofer Flur befindet. Zur Eröffnungsparty kamen<br />

über 500 Gäste, um sich bei Drinks und Fingerfood in der neuen Heimstätte der luxuriösen Karossen umzusehen – inklusive eindrucksvoller<br />

3D-Hologrammshow bei coolen Drinks und feinem Fingerfood.<br />

Wo die Sportwagenleidenschaft<br />

ihr neues Zuhause gefunden hat:<br />

Besuchen Sie die neue Destination Porsche in Augsburg<br />

und erleben Sie die Faszination Porsche neu.<br />

Das Schönste an Träumen ist, wenn sie Gestalt annehmen.<br />

Etwas, das das Team des Porsche Zentrum Augsburg am eigenen<br />

Leib erfahren durfte. Denn nach einem erfolgreichen Umzug<br />

wurden am 14.11.2<strong>02</strong>2 die Pforten der neuen Destination Porsche<br />

in Augsburg geöffnet, so dass Sportwagenträume ab diesem<br />

Zeitpunkt ein neues Zuhause gefunden haben.<br />

Verlagsveröffentlichung<br />

Bei der ofiellen Einweihungsfeier am<br />

.. onnten sich ahlreiche ertreter<br />

aus oliti, irtschaft und esellschaft von<br />

dem spannenden etailonept ihr eigenes ild machen.<br />

Der Abend war ein voller Erfolg und gefllt<br />

mit spannenden esprächen. Das erfahrene eam<br />

rund um eschäftsfhrer Wolfgang Döring freut<br />

sich nun darauf, in uunft sein neues uhause<br />

mit portwagenliebhabern u teilen und ihnen die<br />

asination orsche in ihren modernsten acetten<br />

u präsentieren.<br />

eit dem ersten patenstich am .. ist in der<br />

orschestraße in ersthofen diret gegenber dem<br />

Wolfgang Döring, Chef des Porsche Zentrum Augsburg bei seiner<br />

Eröffnungsrede.<br />

Foto: TRENDYone – Christoph Bruder


28<br />

Futuristische Designs, innen wie außen begeisterten die Besucherinnen und<br />

Besucher bei der „Destination Porsche“ Eröffnung. Fotos: Werbefotografie Weiss<br />

alten Porsche Zentrum – ein hochmoderner Neubau<br />

mit einer weitläugen Ausstellungsfläche und einer<br />

verdoppelten erstattapaität entstanden. Auch<br />

der mug, der Anfang ovember gestemmt wurde,<br />

ist reibungslos und in orsche tpischer chstgeschwindigeit<br />

ber die hne gegangen.<br />

esonders augenfällig ist die spetauläre Lamellenfassade<br />

des neuen orsche entrum Augsburg,<br />

die vor allem im Duneln ein echter Eecatcher<br />

ist und die durch ihren einigartigen harme<br />

besticht. ie ist gan nach der neuen orporate<br />

dentit des auses orsche Destination orsche“<br />

gestaltet. Dieses innovative etailonept rct<br />

das Kundenerlebnis noch mehr in den ordergrund<br />

und unterstreicht gleicheitig die Einigartigeit der<br />

Marke Porsche.<br />

Ideal dau passt die ransparen und roßgig-<br />

eit im nnenbereich, der um erweilen, Entspannen<br />

und ohlfhlen einlädt. o soll der esuch im<br />

neuen orsche entrum von hoher leibilität, einer<br />

personalisierten Kommuniation und dem geielten<br />

Einsat digitaler edien geprägt sein. ahreugannahmen<br />

per ablet, eletronische nterschriften,<br />

Onlineahlungsmglicheiten und weitere digitale<br />

Lsungen tragen außerdem u einer neuen Dimension<br />

des Kundenerlebnisses bei.<br />

Mit dem prestigeträchtigen eubau npfen die<br />

erantwortlichen nahtlos an ihre fnfehnährige<br />

Erfolgsgeschichte an. m ahr war das erste<br />

orsche entrum Augsburg erffnet worden, das<br />

sich schnell u einem entralen Aniehungspunt<br />

fr orsche ans aus der ganen egion entwicelte.<br />

stieg dann die amilie eit aus dem Allgäu,<br />

u der auch das orsche entrum Allgäu gehrt, mit<br />

ein. Dies war ein wichtiger chritt, der dan usätlichem<br />

Know-how u neuen nergien gefhrt und<br />

die ealisierung uunftsweisender nvestitionspläne<br />

geebnet hat.<br />

Das eam des neuen orsche entrum Augsburg<br />

ist wie gewohnt mit der vollen erformance<br />

fr alle Kundinnen und Kunden da. it viel erblut<br />

und persnlicher ingabe stellt es sicher, dass sie<br />

im Kontakt mit der Marke Porsche auch weiterhin<br />

chstleistungen in allen ereichen geboten bekommen.<br />

it der Erffnung des neuen orsche entrum<br />

Augsburg und dem Konept Destination orsche<br />

schlagen wir am neuen tandort ein noch spannenderes<br />

Kapitel portwagengeschichte auf.“<br />

Wolfgang Döring (Geschäftsführer)


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30<br />

<strong>AJ</strong>-Reporter Johannes Kaiser hat in seiner Zeit als Fahrer eines E-Autos schon mit so manchen Widrigkeiten zu kämpfen gehabt.<br />

Fotos: Bouloubassis<br />

Willkommen im Augsburger<br />

Elektro-Dschungel<br />

Erfahrungsbericht eines leidgeplagten Elektroautofahrers über die<br />

Tücken des öffentlichen Ladenetzes und wie man diese umgeht<br />

Eigentlich sollte in der Welt der Elektromobilität<br />

alles doch so einfach sein, vor allem wenn<br />

es um das Laden geht. Praktisch wie tanken,<br />

nur mit Ladekabel. Ladebuchse öffnen, einstecken,<br />

laden, fertig. Doch so einfach ist es zumeist nicht,<br />

denn im Elektro-Dschungel lauern bisweilen viele<br />

Gefahren.<br />

Wer zu Hause nicht die Möglichkeit hat, sein<br />

Elektromobil bequem an einer Wallbox aufzuladen,<br />

der muss sich in die Tiefen des urbanen Netzwerks<br />

stürzen, das teilweise eher einem Dschungel gleicht.<br />

So auch in Augsburg. Ob in der Nähe vom Dom, in<br />

der Maxstraße oder am Bahnhof: Die besten Ladeplätze<br />

sind heiß begehrt, an ihnen kann man nämlich<br />

nicht nur den Akku auffüllen, sondern sie sind<br />

teilweise bis zu fünf Stunden gratis Parkplätze in der<br />

Innenstadt, was uns direkt zur ersten Hürde führt.<br />

Wie finde ich die perfekte Ladesäule?<br />

Im Kosmos der E-Mobilität gibt es fast genauso viele<br />

„nützliche“ Apps, wie es Anbieter auf dem Markt<br />

gibt. Dem Einsteiger fällt die Übersicht zunächst<br />

schwer. Eine Funktion ist den Meisten gemein, sie<br />

verweisen den Nutzer auf eine Karte, die die freien<br />

wie die besetzten Ladestationen in der Nähe anzeigen<br />

kann. Abhängig vom Anbieter werden aber<br />

niemals alle angezeigt, sodass sich ein Blick in Google<br />

Maps immer lohnt, hat man ein bestimmtes<br />

Ziel im Auge. Denn das Laden des innig geliebten,<br />

leisen Flitzers ist schließlich kein Selbstzweck. Je<br />

nach Ladegeschwindigkeit des Autos oder der Ladesäulen<br />

kann es mehrere Stunden dauern, bis der<br />

Akku den gewünschten Ladestand erreicht. Daher<br />

bietet es sich an, den Vorgang mit etwas Erquick-


Stadt im Aufbruch<br />

31<br />

In Augsburg gibt es inzwischen vielfältige<br />

Lademöglichkeiten. Relativ entspannt<br />

lädt es sich zum Beispiel auf<br />

Parkplätzen von Supermärkten (rechts<br />

unten) oder im Parkhaus der City-Galerie<br />

(links unten). Vorausgesetzt man<br />

weiß, worauf man achten muss.<br />

lichem zu verbinden wie einer Shopping Tour durch<br />

die wunderschöne Augsburger Innenstadt, einem<br />

Kino-Aufenthalt oder Ähnlichem. Also App aufgemacht,<br />

freie Ladesäule gefunden und los geht’s. Einmal<br />

angekommen, folgt das böse Erwachen. Vor der<br />

Ladesäule des hiesigen Stromanbieters parkt schon<br />

ein Auto, das aber gar nicht lädt, der Zugang zum<br />

Reichweitenmaximierer aus der Starkstromdose ist<br />

blockiert. Blöd gelaufen, also zurück ins Auto und<br />

mit den letzten paar Prozent woanders hin. Doch<br />

dann geschieht es, auf der anderen Straßenseite<br />

wird ein Platz frei, also nichts wie hin. Aber es gibt<br />

ein Problem. Je nach Tag und Uhrzeit ist man nicht<br />

der Erste, der mit dem Fuß am Gaspedal in Lauerstellung<br />

geht und muss sich einem der wie die<br />

Geier um die Ladesäulen kreisenden Teslas beugen.<br />

Den perfekten Ladeplatz gefunden, und jetzt?<br />

Hat man dann endlich den perfekten Park & Ladeplatz<br />

ergattert, sieht man sich der nächsten Problematik<br />

ausgesetzt. Die da lautet: „Und jetzt?“ Einfach<br />

Ladekabel anstecken und freudig seiner Wege<br />

gehen würde man denken, doch weit gefehlt. Denn<br />

in der Realität drohen gleich mehrere Komplikationen.<br />

In manche Ladesäulen lässt sich nämlich nicht<br />

einfach so das Ladekabel stecken, denn diese sind<br />

verriegelt und wollen erst per App oder per Karte<br />

entriegelt werden. Kein Problem, einfach den Code<br />

scannen und aktivieren. Schön wär’s, denn der gescannte<br />

Code lässt sich im Browser nicht öffnen, da<br />

ein icherheitsertiat der ebsite seit onaten<br />

ausgelaufen ist und der Virenschutz gnadenlos einschreitet.<br />

Also Ladekarte gezückt und dran gehalten,<br />

doch auch sie funktioniert nicht, da es sich nicht um<br />

die vom Anbieter gewünschte handelt. Der letzte<br />

Ausweg: Eine neue App muss her, mit teureren Tarifen,<br />

aber was solls. ach fnf inuten installieren,<br />

Account anlegen und Zahlungsdaten angeben hört<br />

man endlich den gewünschten Ton. Klack, Sesam<br />

öffne dich. Wer die Extra-Herausforderung sucht<br />

oder keinen anderen Platz gefunden hat, sucht sein<br />

Glück bei der Ladesäule im Untergeschoss einer<br />

bekannten öffentlichen Augsburger Parkgarage, in<br />

der es kein Netz gibt. Dort muss man zunächst ein<br />

Stockwerk nach oben gehen, bis das Smartphone<br />

den nötigen Empfang hat und die ganze Prozedur<br />

auf gut Glück durchgeführt werden kann, inklusive<br />

schnellen Heruntersprintens, wenn es geklappt hat.<br />

Das Ladekabel steckt – zu früh gefreut?<br />

Juhu, das Ladekabel ist sowohl mit dem Fahrzeug als<br />

auch mit der Ladesäule verbunden. Kann ja nichts<br />

mehr schiefgehen … oder? Im besten Fall ja, das Fahrzeug<br />

beginnt sofort mit der Ladung und man hat es<br />

endlich geschafft. Kann so passieren, muss es aber<br />

nicht. Auch möglich, dass man aufgrund der vergangenen<br />

Zeit erst das Auto noch mal auf- und zusperren<br />

muss oder man hat das Kabel in der falschen Reihenfolge<br />

(erst Fahrzeug dann Ladesäule) eingesteckt<br />

und muss den ganzen Vorgang wiederholen. Hat man<br />

auch noch diesen Schritt gemeistert, dann dürfte nun<br />

aber wirklich nichts mehr schief gehen. jok


32<br />

Stadt im Aufbruch<br />

Kriegshaber<br />

Kooperation<br />

SGF und „Tür an Tür“ schaffen<br />

Wohnraum für 110 Menschen<br />

Unser Bild zeigt (v.l.n.r.) die Repräsentanten der beteiligten Firmen und Organisationen:<br />

Sevket Dalyanoglu, Hans Maier, Heiko Nöll, Gerda Wager, Kurt Forner, Christoph<br />

Leberle, Rainer Beyer, Michael Dumberger, Sandra Willadt, Klaus Hoffmann.<br />

Christine Kamm<br />

(Geschäftsführerin<br />

von Tür an Tür) und<br />

Rainer Beyer (SGF).<br />

Augsburg braucht mehr Wohnraum. Gute Nachrichten<br />

kommen aus der Alfred-Nobel-Straße<br />

und dem Max-Born-Weg – auf dem Gelände<br />

der ehemaligen Flak-Kaserne: Dort bauen die Siedlungsgenossenschaft<br />

Augsburg-Firnhaberau eG (SGF)<br />

und die Tür an Tür – Miteinander W<strong>ohne</strong>n und Leben<br />

gGmbH zwei Wohngebäude. Rainer Beyer, Geschäftsführender<br />

Vorstand der SGF, erklärt beim Doppelspatenstich:<br />

Die Bauherren kooperieren dabei, soweit es<br />

möglich sei und Vorteile biete. Es gebe zum Beispiel<br />

gemeinsame Tiefgaragenzufahrten und<br />

einen gemeinsamen Kinderspielplatz.<br />

Auch in der Bewirtschaftung wollen sie<br />

zusammenarbeiten. Tür an Tür errichtet<br />

17 Wohnungen im Sozialen Wohnungsbau,<br />

auch eine Familien-Rollstuhlfahrer-Wohnung,<br />

dazu unter anderem einen<br />

Sozialtreff. S baut freinanierte enossenschaftswohnungen.<br />

Darunter seien<br />

elf familienfreundliche Vier-Zimmer-Maisonett-Wohnungen<br />

mit je einem kleinen<br />

Garten sowie drei Dachterrassenwohnungen,<br />

erläutert Beyer. Geplant ist auch eine Cluster-<br />

WG, also fünf Apartments mit einem Gemeinschaftsraum,<br />

zum Beispiel für Wohngruppen. Die Zielgruppe<br />

laut Beyer: „Von Jung bis Alt, von kleinen bis großen<br />

Einheiten.“ Das erste Kooperationsprojekt eines öffentlichen<br />

und eines freien Bauträgers in Augsburg<br />

könnte Signalcharakter erreichen, sagt Augsburgs<br />

Zweite Bürgermeisterin Martina Wild, weil es zeige,<br />

wie diese ihre Projekte koordinieren und in diesen<br />

schwierigen Zeiten verwirklichen können.<br />

Ziel sei eine Entspannung am Augsburger Wohnungsmarkt.<br />

Beyer betont beim Spatenstich: „Es ist<br />

ein kleiner Tropfen auf einem heißen Stein, aber es<br />

heißt nicht umsonst: Steter Tropfen höhlt den Stein.“<br />

Viele kleine Projekte würden im Großen immer wieder<br />

den Druck vom Wohnungsmarkt nehmen und<br />

Menschen ein Zuhause geben. Hans Maier, Direktor<br />

des Verbands bayerischer Wohnungsunternehmen,<br />

betont in seiner Rede, das Projekt freue ihn umso<br />

mehr, da viele Unternehmen sich Bauen gerade nicht<br />

leisten könnten: „Wenn‘s schwierig wird, braucht‘s<br />

Pioniere.“<br />

Wir arbeiten seit über 30 Jahren<br />

erfolgreich mit der Siedlungsgenossenschaft<br />

Augsburg-Firnhaberau zusammen!<br />

Danke für das entgegengebrachte Vertrauen!<br />

SGF<br />

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34<br />

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haben. Mit diesem Bonus zeichnet sich KlimaShop!<br />

erneut als ein New Handwork-Unternehmen in der<br />

Region aus. Zu dieser Kategorie gehören innovative<br />

Arbeitgeber und nachhaltig wirtschaftende Handwerks-Firmen.<br />

Doch warum gehen die KlimaShop!-<br />

Geschäftsführer Armin und Peter Spengler diesen<br />

Weg? „Mehr Freizeit ist der Megatrend in der Arbeitswelt.<br />

Wir wollen, dass unsere Mitarbeiter happy<br />

und motiviert sind. Die Jungen haben mehr Freizeit,<br />

andere genießen einen Tag mehr mit der Familie.<br />

Zudem wollen wir als Klimapioniere ein Zeichen<br />

setzen: Vier statt fünf Tage im Dienst senken den<br />

Co2-Ausstoß“, sagen die beiden innovationsfreudigen<br />

Chefs. Mitarbeiter, die es brigens noch fleibler<br />

möchten, haben weitere Optionen. Man kann auch<br />

in einer Woche nur drei und in der nächsten Woche<br />

fünf Tage lang arbeiten.<br />

Auch der Geschäftsführer der Handwerkskammer<br />

für Schwaben, Ulrich Wagner, ist beeindruckt:<br />

„KlimaShop! geht neue Wege und steigert damit die<br />

Attraktivität von Arbeitsplätzen im Handwerk. Wir<br />

begrüßen die Initiative und freuen uns, wenn sich<br />

dadurch mehr junge Leute für einen Job bei dem<br />

Klimatechnik-Unternehmen interessieren.“<br />

Die KlimaShop!-Geschäftsführer Armin und Peter Spengler haben<br />

ihre innovative Friedberger Firma zu einem „New Handwork“-<br />

Unternehmen entwickelt.<br />

Die Vier-Tage-Woche ist aber nicht die erste Innovation<br />

aus dem Hause KlimaShop! – unter anderem<br />

erhalten neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

eine KlimaShop!-Kreditkarte mit dem Eisbär-Logo<br />

und 1.000 Euro Startguthaben als Willkommensgeschenk.<br />

EINLADUNG<br />

an alle Mädels und Jungs der 4. Klassen und ihre Eltern zum<br />

INFORMATIONSABEND<br />

Mittwoch, 8. Februar 2<strong>02</strong>3 um 17 Uhr<br />

WIR<br />

FREUEN UNS<br />

AUF EUCH<br />

WIR BIETEN<br />

Wahlpflichtfächergruppen I und II • Auszeichnung<br />

„Digitale Schule 2019“ • Ganztakt+ in den Jgst. 5 – 6<br />

• Offenes Ganztagsangebot in den Jgst. 7 – 9 mit vielfältigem<br />

Zusatzangebot • Schulpastoral • Wahlangebote in Biologie,<br />

Kunst und Musik • Schwerpunkt Berufsorientierung und<br />

Ausbildung • Enger Kontakt zwischen Schule und Elternhaus<br />

• Ipad ab der 5. Klasse<br />

Sommestraße 59 • 86156 Augsburg • www.bischof-ulrich-realschule.de


XX STADT & REGION 35<br />

Tempo 30: Die Lösung<br />

oder das Problem<br />

Stadt Augsburg will mehr selbst bestimmen, Fachleute bremsen<br />

Ist ein Tempolimit auf Autobahnen, 120 km/h<br />

etwa, eine Lösung für unser Klima? Und ist ein<br />

Tempolimit von 30 km/h die Lösung für innerstädtische<br />

Verkehrsprobleme? Im Falle von Tempo<br />

30 innerorts hat die Stadt Augsburg sich bereits vor<br />

einiger Zeit einem Bündnis von rund 300 deutschen<br />

Städten angeschlossen, die selbst entscheiden<br />

möchten, wo in ihrem Gemeindegebiet<br />

welche Höchstgeschwindigkeit gefahren<br />

werden darf – und die sich weniger von<br />

der Straßenverkehrsordnung gelenkt<br />

wissen möchten. Verkehrsexperten<br />

warnen indes vor zu viel Tempo-<br />

30-Straßen und sie erinnern an<br />

übertriebenes Vorgehen mancher<br />

Kommune bei LKW-Verkehrsbeschränkungen.<br />

Sogar bis vors Verwaltungsgericht<br />

sei man gezogen, erinnert sich Peter<br />

Stöferle, bei der Industrie- und Handelskammer<br />

(IHK) zuständig für Verkehr und Mobilität.<br />

Der Grund vor einigen Jahren waren Durchfahrverbote<br />

für schwere Lastwagen, deren Erlass für<br />

die Kommunen erleichtert worden war.<br />

In mancher Gemeinde sei der Spielrahmen<br />

derart ausgelegt worden,<br />

dass es zu Problemen mit (anderen)<br />

Anw<strong>ohne</strong>rn gekommen<br />

war, mit dem Transportgewerbe,<br />

mit der örtlichen Erreichbarkeit.<br />

Demnächst dasselbe mit Tempo<br />

30? Ebenso wie Stöferle bestätigt<br />

Bernd Emmrich vom ADAC, dass<br />

Tempo 30 in Wohngebieten oder<br />

vor Schulen, Altenheimen, Krankenhäusern…<br />

nicht als Problem<br />

gesehen werde. Problematisch seien vor allem<br />

Straßen mit einer „bündelnden Funktion“ für Verkehrsströme,<br />

Stöferle nennt beispielhaft die Donauwörther<br />

Straße in Augsburg. Würden vergleichbare<br />

größere Straßen auf Tempo 30 reduziert, verliere<br />

diese Route ihren Zeitvorteil gegenüber klassischen<br />

Tempo-30-Straßen etwa in Wohngebieten.<br />

Die Folge, wie sie aus Untersuchungen immer<br />

wieder abzulesen seien: Schleichverkehr<br />

in Gegenden, wo man ihn nicht haben<br />

möchte, werde erzeugt, etwa durch<br />

Wohnstraßen.<br />

Bernd Emmrich bestätigt: „Eine<br />

ADAC Untersuchung zu den verkehrlichen<br />

Auswirkungen einer<br />

Regelgeschwindigkeit von 30 km/h<br />

ergab, dass in Folge der Absenkung<br />

der zulässigen Höchstgeschwindigkeit<br />

die Fahrleistung auf den Straßen, auf<br />

denen zuvor 50 km/h erlaubt war, deutlich<br />

sinkt.“ Ein Großteil der Fahrleistung<br />

verlagere sich auf Erschließungsstraßen<br />

und damit in<br />

Wohnbereiche, wo schon zuvor<br />

eine Tempo 30-Regelung<br />

galt. Die Fahrleistung erhöhe<br />

sich in den Modellrechnungen<br />

um 15 bis 17 Prozent. „Die<br />

bloße Anordnung von Tempo<br />

30 als Regelgeschwindigkeit<br />

hat zudem nur geringe Effekte<br />

auf die Verkehrssicherheit.<br />

Dies hängt damit zusammen,<br />

dass auf zahlreichen Hauptverkehrsstraßen<br />

weiterhin Tempo<br />

50 gilt.“<br />

Verkehrsexperte Peter Stöferle<br />

von der Industrie- und<br />

Handelskammer Schwaben<br />

(li.) rät beim Ausweisen<br />

weiterer Tempo-30-Straßen<br />

ebeso zum Maßhalten wie<br />

Bernd Emmrich vom ADAC.


36<br />

Auch der Bus muss bremsen<br />

Für die übrigen „abgestuften“ Hauptverkehrsstraßen<br />

müsse <strong>ohne</strong> größere Eingriffe in den<br />

Straßenraum von einer geringen Akzeptanz<br />

der Autofahrer ausgegangen werden, wie Beispiele<br />

großzügig dimensionierter Straßen aus Tempo<br />

30-Zonen belegen. Hinzu komme, dass die Mehrheit<br />

der Unfallschwerpunkte an Knotenpunkten liegt, wo<br />

die Geschwindigkeit für den Unfallhergang nur eine<br />

untergeordnete Rolle einnehme.<br />

„Gegen Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit<br />

spricht auch die damit verbundene Beeinträchtigung<br />

des straßengebundenen öffentlichen Personennahverkehrs<br />

(ÖPNV), so Emmrich. Die Folgen seien Zeiteinbußen<br />

und höhere Betriebskosten aufgrund des<br />

erhöhten Personal- und Fahrzeugbedarfs zur Einhaltung<br />

des Taktes vor allem bei Bussen. Tempo 30 als<br />

städtische egelgeschwindigeit beeinflusse udem<br />

kaum die Umweltsituation. „Eine ADAC Untersuchung<br />

hat gezeigt, dass Tempo 30 – anders als die<br />

Abgastechnologie der Fahrzeuge selbst – kaum einen<br />

Einfluss auf die O- und artielemissionen hat.“<br />

Städten weiterreichende Befugnisse in Sachen<br />

Tempo-Gestaltung zu gewähren, sei weniger erforderlich.<br />

Bereits seit 2001 hätten die Kommunen<br />

die Möglichkeit, gemäß Paragraf 45 der Straßenver-<br />

ehrsordnung tO großflächig empo -onen<br />

anzuordnen. Außer einer entsprechenden Beschilderung<br />

in den Ein- und Ausfahrten müssten dort<br />

keine weiteren Maßnahmen wie bauliche Veränderungen<br />

mehr erfolgen, die den Autofahrer deutlich<br />

signalisieren, dass sie sich in einer Tempo<br />

-one benden. Abseits der auptverehrsstraßen<br />

müssten Autofahrer grundsätzlich mit Tempo<br />

30-Zonen rechnen. Weite Teile des innerörtlichen<br />

Straßennetzes seien bereits auf Tempo 30 limitiert,<br />

in München laut Emmrich rund 85 Prozent. Und:<br />

Die tO-nderung vom ovember erleichtere<br />

Tempo-30-Stadt Augsburg? Experten warnen vor unabsehbaren<br />

Folgen des grundsätzlichen Tempolimits.<br />

den Kommunen auch die Anordnung von Tempo 30<br />

auf Hauptverkehrsstraßen, vor allem vor Schulen,<br />

Kindergärten und -tagesstätten, Alten- und flegeheimen<br />

sowie Krankenhäusern.<br />

Das abgestufte Instrumentarium zur Verkehrsberuhigung<br />

(Verkehrsberuhigter Bereich mit 4-7 km/h,<br />

Verkehrsberuhigter Geschäftsbereich mit 20 km/h<br />

und die 30er-Zone) habe sich bewährt und erlaubt<br />

eine örtlich differenzierte Anwendung. Tempo 30<br />

als städtische Regelgeschwindigkeit würde dieses<br />

Instrumentarium verwässern und damit die Verkehrssicherheit<br />

beeinträchtigen.<br />

Unterdessen ist eine ganze Reihe von Straßen im<br />

Gespräch, die nach Vorstellung der Augsburger Bauverwaltung<br />

auf Tempo 30 gestellt werden könnte:<br />

Wellenburger und Ulmer Straße, Von-Cobres-Straße,<br />

Alter Postweg, Klinkerberg, Teile der Dr.-Schmelzing-<br />

Straße, Jakoberstraße, Hessenbachstraße, Neuburger<br />

Straße, Firnhaberstraße, Holzweg, Inninger Straße,<br />

Stettenstraße und Stätzlinger Straße.<br />

si<br />

Stadt intern<br />

Selbstbestimmung<br />

und Augenmaß<br />

Marc Kampmann<br />

Die Stadt Augsburg tritt aufs Gaspedal – ausgerechnet<br />

in Sachen Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit.<br />

Die Fuggerstadt als Gründungsmitglied<br />

der sogenannten Tempo-30-Initiative,<br />

hat Angst, dass das Projekt im politischen Berlin<br />

ausgebremst werden könnte, bevor es überhaupt<br />

Fahrt aufnehmen kann. Über 360 Kommunen-Chefs<br />

kämpfen mittlerweile an der Seite von OB Eva Weber<br />

um mehr Selbstbestimmung. Bislang regelt<br />

Bundesrecht, auf welche Zahl die Tacho-Nadel der<br />

Autofahrer stehen muss, das führt zu teilweise abs-<br />

trusen Regelungen. Wer sich schon einmal über alle<br />

50 Meter wechselnde Geschwindigkeiten und Fahrradwege,<br />

die im Nichts verschwinden und dann wieder<br />

unvermittelt auftauchen, gewundert hat – das<br />

muss so sein! Sagt zumindest der Gesetzgeber. Es<br />

ist also sinnvoll, dass Augsburg seine Verkehrsprobleme<br />

selbst regelt.<br />

Dennoch besteht zu Recht Sorge, dass mit neuen<br />

Regelungen einer ideologisch aufgeladenen Anti-Auto-Politik<br />

Tür und Tor geöffnet wird. Hätten<br />

Städte und Gemeinden das Steuer selbst in den<br />

Händen, ist Augenmaß gefragt um nicht ein riesiges<br />

Verkehrschaos anzurichten. Wenn die Benutzung<br />

einer Hauptverkehrsstraße keinen Vorteil mehr<br />

bietet und der Weg durch den verkehrsberuhigten<br />

Bereich schneller zum Ziel führt, kann man sich ausmalen,<br />

für welche Strecke sich der geneigte Autofahrer<br />

entscheidet. Es ist wichtig und richtig, dass<br />

Entscheidungen vor Ort getroffen werden können,<br />

dann aber bitte mit der nötigen Weitsicht.


37<br />

Brückenbauer und Menschenfreund<br />

Architekt HANS „HANNE“ SCHRAMMEL verstarb nach über 50<br />

Jahren als „Augsburger Baumeister“<br />

Wir blicken hier auf ein prall gefülltes und<br />

erfülltes Leben zurück,“ verabschiedete sich<br />

Prälat Dr. Eugen Kleindienst am Grab von<br />

Hans Schrammel, der im Alter von 86 Jahren verstorben<br />

war. „Prägend waren neben seiner Liebe<br />

und Hingabe zu Architektur, Familie und Freunden<br />

vor allem der Sport, insbesondere der Faustball,“<br />

wusste der Prälat über den bekannten Architekten<br />

zu berichten, den die meisten nur „Hanne“ nannten<br />

– und der in jungen Jahren tatsächlich sogar Faustball-Erfolge<br />

auf Bundes- und internationaler Ebene<br />

erielte. eruflich mischte chrammel seit den sechziger<br />

Jahren höchst erfolgreich die Fuggerstadt auf:<br />

von Kaisermeile bis Staatsarchiv, vom St. Ambrosius-Haus<br />

der Domsingknaben bis zur Uni-Mensa.<br />

Beim Requiem im Dom erinnerte Bischof Dr.<br />

Bertram Meier aber auch an den „Brückenbauer“<br />

Schrammel: So habe er sich bereits um die Jahrtausendwende<br />

in Afghanistan engagiert, eine Mädchenschule<br />

für 250 Schülerinnen in 2200 Metern<br />

Höhe gebaut.<br />

Bis vor kurzem besuchte Schrammel noch täglich<br />

sein Büro in der Zeuggasse. Insgesamt war er<br />

mehr als 50 Jahre als selbständiger Architekt aktiv.<br />

Hans „Hanne“ Schrammel, der 86-jährig verstarb, hat über ein halbes<br />

Jahrhundert lang in der Fuggerstadt als Architekt gewirkt.<br />

Schrammel hinterlässt seine Frau Irmi und die<br />

Söhne Stefan, der das Architekturbüro leitet, und<br />

Florian, der als Bau- und Immobilien-Rechtsanwalt<br />

in München arbeitet.<br />

Jürgen Schantin stirbt mit 61 Jahren<br />

TRAURIGER ABSCHIED von Gersthofens Ex-Bürgermeister<br />

Der frühere Gersthofer Bürgermeister<br />

Jürgen Schantin ist im<br />

Alter von 61 Jahren nach langer<br />

schwerer Krankheit gestorben. Verwaltungsspezialist<br />

Schantin war zuletzt Geschäftsleiter<br />

der Gemeinde Aystetten.<br />

Die Gersthofer hatten Schantin<br />

2008 zu ihrem Bürgermeister gewählt.<br />

Freunde erinnern sich daran, dass er<br />

sein Amt damals mit den Worten „Ich<br />

werde für alle da sein, ich sehe mich<br />

als Dienstleister der Stadt,“ begann. Er<br />

wurde Nachfolger seines damaligen<br />

Ziehvaters und Amtsvorgängers Siegfried<br />

Deffner, mit dem er sich später<br />

aber überwarf. Infolge des Streits um<br />

den Abriss der Strasser-Villa und des „Neuen Forums<br />

Gersthofen“ verlor Schantin 2014 sein Bürgermeisteramt<br />

an den heutigen Amtsinhaber Michael<br />

Wörle.<br />

Schantin blieb Stadtrat in Gersthofen. Der Versuch,<br />

im Jahr 2<strong>02</strong>0 Bürgermeister in Gablingen zu<br />

werden, scheiterte nur knapp. Nach Angaben des<br />

Augsburger Landboten, der zuerst über den Tod be-<br />

Jürgen Schantin<br />

richtete, hatte sich Jürgen Schantin danach<br />

weitgehend aus dem öffentlichen<br />

Leben zurückgezogen. Einen Nachruf<br />

vonseiten der Stadt habe er sich noch<br />

zu Lebzeiten verbeten. Dennoch soll<br />

es seitens der Stadtverwaltung einen<br />

internen Nachruf gegeben haben, in<br />

dem die Verdienste Schantins während<br />

seiner Amtszeit – wie zum Beispiel die<br />

Rücklagenbildung in Millionenhöhe, der<br />

Ausbau der Kinderbetreuung oder die<br />

Wegbereitung wichtiger Bauentwicklungen<br />

– gewürdigt wurden.<br />

Auch die Freiwillige Feuerwehr<br />

Gersthofen, der Schantin seit 1982 angehörte,<br />

schrieb nach seinem Tod von<br />

einem großen Verlust: ,Mit Jürgen Schantin verliert<br />

die Feuerwehr Gersthofen einen guten Freund. In<br />

seinen Ämtern als Schriftführer der Vorstandschaft,<br />

als Verwaltungsrats–Mitglied oder im Amt des Bürgermeisters<br />

der Stadt Gersthofen hatte er immer ein<br />

offenes Ohr für die Floriansjünger und unterstützte<br />

diese mit viel Engagement‘. Jürgen Schantin hinterlässt<br />

seine Frau und vier Kinder.


38<br />

Hoch zu Ross eskortierte die Perlachia- Garde beim großen<br />

Faschingszug den Prunkwagen von Prinz und Prinzessin samt<br />

Hofstaat und vielen Musik- und Tanzgruppen.<br />

Einer der Höhepunkte der glanzvollen Galabälle im festlich<br />

dekorierten Drei Mohren-Hotel war der Auftritt der Mädchen-<br />

Tanzgarde der Perlachia.<br />

So wild und sexy war der<br />

Augsburger Fasching<br />

HISTORY: Das närrische Treiben in der Fuggerstadt<br />

VON CARSTEN KREMSER<br />

Wenn der Augsburger Stadtrat mit der Frau<br />

des Chefarztes eine heiße Sohle aufs Parkett<br />

legte und die Champagner-Korken knallten,<br />

dann tobte wieder ein legendärer VIPO-Ball<br />

im Augsburger Fasching. In den Siebziger-Jahren<br />

erlebten die närrischen Partys in der Fuggerstadt<br />

ihre wildeste Zeit.<br />

Die Schwäbische Neue Presse lud jährlich ein<br />

und bis zu 200 bekannte Augsburger trafen sich<br />

in jährlich wechselnden Diskotheken. Manchmal<br />

auch mit wechselnden Partnern. Mal stieg die Party<br />

im Gögginger Big Apple, mal im Jetset im Schwabencenter.<br />

Und jeder, der Rang und Namen hatte,<br />

schmiss sich in phantasievolle Kostüme. Politiker,<br />

Gerichtspräsidenten, Chefärzte, Unternehmensbosse,<br />

ußballpros, a sogar Olmpiasieger wie<br />

Eisschnellläufer Erhard Keller und Fechterin Heidi<br />

Schmid-Grundmann. Jeder wollte dabei sein. Auch<br />

Oberbürgermeister wie Wolfgang Pepper und Hans<br />

Breuer tanzten munter im Augsburger VIPO-Fasching.<br />

Der Clou: Um Mitternacht gab es zu Leberkäs<br />

und Weißwurscht eine auf dem Fotokopierer<br />

hergestellte VIPO-Ballzeitung. Doch auch auf den<br />

Augsburger Straßen tobte der Fasching.<br />

Hunderttausende Narren, viele verkleidet,<br />

säumten die Straßen, wenn der Gaudiwurm mit<br />

dutzenden Wagen und vielen Tanz- und Musikgruppen<br />

durch die Augsburger Innenstadt zog. Manche<br />

Anw<strong>ohne</strong>r bekamen schon im Sommer Anfragen<br />

nach Fensterplätzen.<br />

Schon beim ersten Faschingsumzug nach dem<br />

Krieg im Februar 1950 fuhren 52 bunte Faschingswagen<br />

durch Augsburg. Sie trafen sich beim Roten<br />

Tor zum „Augsburger Fastnachts-Umzug“. Die Streckenführung<br />

ging über den Milchberg, Maximilian-,<br />

und Karolinenstraße zur Frauentorstraße. Weiter<br />

ging es über Georgenstraße, Heilig-Kreuz-Straße,<br />

Ludwigstraße, Annastraße zum Königsplatz. In der<br />

Gögginger Straße beim Westend-Saal löste sich<br />

der Faschingszug auf, erinnert sich der Augsburger<br />

Historiker Franz Häußler: „Halb Augsburg schien<br />

auf den Beinen, um Straßenfasching zu erleben.<br />

Sie wollten nach langer Notzeit bei unbeschwerter<br />

Fröhlichkeit dabei sein.“


39<br />

Eine Stadt voller Narren – so war das früher auf den<br />

Straßen der Fuggerstadt am Faschingssonntag und am<br />

Faschingsdienstag.<br />

Prominente Ballgäste wie hier die drei Clowns scheuten<br />

keine aufwendige Maskerade, um im Fasching inkognito<br />

allerlei Schabernack zu treiben.<br />

Die Schwäbische Landeszeitung schrieb unter<br />

der Überschrift „Ganz Augsburg tollt um die verrückte<br />

Zirbelnuß“, der erste Faschingszug nach elf<br />

Jahren habe die als recht steif geltenden Augsburger<br />

begeistert. Sie hätten sich vom Humor anstecken<br />

lassen und seien „durchaus zum Scherzen und Lachen<br />

aufgelegt“ gewesen. Dass sich der Faschingszug<br />

vor 70 Jahren durch eine großteils ruinöse Häuserkulisse<br />

bewegte, erwähnte der Berichterstatter<br />

nicht, schreibt Franz Häußler in der AZ.<br />

Beim närrischen Treiben in den fünfziger, sechziger<br />

und siebziger Jahren ging in Augsburg die Post<br />

ab. Faschingsgesellschaften gab es viele. Die Perlachia<br />

war die feinste Truppe. Doch<br />

DICHT GEDRÄNGT<br />

– MAN KONNTE<br />

KAUM UMFALLEN<br />

Hollaria oder der ACV standen ihr<br />

kaum nach. Gefühlt feierte die ganze<br />

Stadt den Höhepunkt der fünften<br />

Jahreszeit. „Dicht gedrängt standen<br />

die Menschen im Faschingstaumel.<br />

Man konnte kaum umfallen“, berichtet<br />

ein Zeitzeuge. Überall wurde<br />

gefeiert: auf den Straßen, in den Wirtschaften, in<br />

den Diskotheken und im Hotel Drei Mohren, wie<br />

man damals noch sagen durfte.<br />

Das Drei Mohren war in dieser wilden Zeit das<br />

Hauptquartier der Perlachia. Das Prinzenpaar und<br />

der Elferrat bezogen während des Faschingstrubels<br />

eigene Zimmer im ersten Hotel am Platze. Der Veranstaltungssaal<br />

„Teehalle“ wurde für die Partys von<br />

Mitarbeitern des Stadttheaters und anderen bekannten<br />

Künstlern geschmückt.<br />

Vor dem Hotel wartete oft Augsburgs modernster<br />

Mercedes-Bus der Firma Domberger, der das Perlachia-Prinzenpaar<br />

plus Gefolge in die Vorstandsetagen<br />

der großen Augsburger ndustriermen brachte.<br />

MAN, Dierig oder Kammgarnspinnerei – alle Vorstände<br />

empngen das rinenpaar, es gab reichlich<br />

zu essen und zu trinken. Der Präsident verteilte<br />

Orden. Es war eine verrückte Zeit.<br />

Alle Faschingsbälle waren ausverkauft. Karten<br />

erzielten Schwarzmarktpreise. Die Faschingssitzungen<br />

waren Höhepunkte. Der Lagger Toni riss<br />

die Gäste als „Stoinerner Ma“ zu Lachsalven hin.<br />

Die Augsburger Jeunesse Doree feierte derweil beim<br />

legendären Ball der Tanzschule Benkhart im Drei<br />

Mohren. Die Damen waren oft sexy gekleidet. Doch<br />

die vielleicht traditionsreichste Faschingssause war<br />

der Kehrausball am Faschingsdienstag.<br />

Hier begab sich wohl 1969 eine der lustigsten Geschichten<br />

des Augsburger Faschings.<br />

Höhepunkt war immer um kurz vor<br />

Mitternacht der Kehraus-Auftritt der<br />

Perlachia-Mädchengarde „Die Zirbelnüsschen“.<br />

Die attraktiven Damen<br />

mit langen Beinen beendeten<br />

mit ihrem letzten Auftritt die närrische<br />

aison. umindest ofiell.<br />

Doch in diesem Jahr sollte es anders kommen.<br />

Als Clowns verkleidet machten sich drei junge<br />

Burschen aus bestem Hause einen Spaß. Sie sperrten<br />

die Zirbelnüsschen im Umkleideraum ein. Kurz<br />

vor dem Kehraus um Mitternacht, die Faschingsgäste<br />

warteten schon, setzten sie sich auf die<br />

anfläche in der eehalle. Der masierte Anfhrer<br />

klimperte lachend mit dem Schlüssel, Perlachia-Präsident<br />

Heinz Theinert witterte Ungemach.<br />

Als er auf die Bühne trat, forderten die Clowns<br />

drei Flaschen Schampus als Lösegeld für die Befreiung<br />

der Zirbelnüsschen. Theinert zahlte und die<br />

Mädchen ließen doch noch ihre Beine durch die Luft<br />

wirbeln. Erstmals allerdings verzögert nach Mitternacht<br />

– also in der Fastenzeit.


40<br />

Rosa Schönfelder bei der Hollaria-Gala 2018/2019 mit<br />

dem Motto: „Saga der Musketiere!“<br />

Ein letztes mal „Hollaria“ –<br />

Abschied von „Unserer Rosi“<br />

Sie war leidenschaftliche Gründerin der Faschingsgesellschaft<br />

„Hollaria“ – Rosa Schönfelder ist gestorben<br />

VON ANNABELL HÖRNER<br />

du die Hollaria gegründet,<br />

seitdem bist du mit dem Faschingsverein<br />

fest verbündet“,<br />

1968hast<br />

das ist ein Ausschnitt aus einem Gedicht, welches<br />

Ursula Helmer ihrer Mutter Rosa Schönfelder an<br />

deren 90. Geburtstag vorgetragen<br />

hat. Nun ist die Hollaria-<br />

Gründerin im Dezember im<br />

stolzen Alter von 98 Jahren<br />

gestorben. Das Leben einer<br />

Frau, in welchem trotz vielen<br />

schweren Zeiten das Positive<br />

stets überwog.<br />

Geboren wurde Rosa<br />

Schönfelder am 14. Dezember<br />

1924 im Egerland. Durch<br />

Krieg und Hunger musste<br />

sie dann mit ihrer Familie<br />

aus fünf Brüdern und sieben<br />

Schwestern aufs Land<br />

ziehen. Dort änderte sich ihr<br />

Leben schnell. Denn schon<br />

bald darauf heiratete sie ihren<br />

Ehemann und bekam 1947<br />

ihre Tochter Ursula. Auch der<br />

Rosa Schönfelder in ihrem geliebten Garten. Blumen<br />

und Gartenarbeit waren ihr sehr wichtig.<br />

Umzug nach Augsburg stand an. „Immer warst du<br />

fleißig und hast was geschafft, viele Arbeiten angenommen,<br />

bis dir fehlte die Kraft“, heißt es im<br />

Gedicht. Denn neben verschiedensten Jobs war<br />

die fleißige Dame auch privat gut beschäftigt. Ob<br />

Chorsingen oder Laientheater, langweilig wurde es<br />

ihr nicht. Vor allem Gartenarbeit und Blumen waren<br />

eine Sache, die bei Rosa<br />

Schönfelder für Begeisterung<br />

sorgten.<br />

Eine besonders große Leidenschaft<br />

war aber die Hollaria.<br />

Insgesamt 54 Jahre lang<br />

war sie Mitglied Nummer<br />

1 in dem Verein. „Zu Gründungszeiten<br />

war es für mich<br />

nicht im Geringsten zu erahnen,<br />

wie sich die Hollaria<br />

entwickelt“, sagte die Gründerin<br />

selbst einmal über ihr<br />

Lebenswerk. Sie selbst blieb<br />

bis zum Schluss ein sehr geschätzter<br />

Bestandteil der Faschingsgesellschaft.<br />

„Danke, dass du unser aller<br />

Leben beeinflusst hast“, so<br />

verabschiedet sich die Hollaria.


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Willkommen zuhause<br />

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Erste Wohnungen im Frühjahr 2<strong>02</strong>3 bezugsfertig –


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Jetzt bewerben<br />

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zum Projekt:<br />

Visualisierungen: Büro Raumflug<br />

im Reesepark II<br />

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im Herbst bewerben


44<br />

Wohnbeispiel<br />

Mit der Wohnanlage Reesepark II bietet die Wohnbaugruppe Augsburg moderne, freundliche Wohnungen zu bezahlbaren Mietpreisen.<br />

Die Wohnbaugruppe Augsburg errichtet am<br />

nordwestlichen Ende der ehemaligen Reese-<br />

Kaserne die Wohnanlage Reesepark II mit 135<br />

geförderten Wohnungen. Der erste Bauabschnitt<br />

mit 75 Wohnungen wird im kommenden Frühjahr<br />

fertiggestellt. Die restlichen 60 W<strong>ohne</strong>inheiten werden<br />

voraussichtlich zum September an ihre neuen<br />

Mieterinnen und Mieter übergeben. Dafür können<br />

sich Interessierte bereits jetzt bewerben. Eine Anmeldung<br />

ist ganz einfach über die Homepage der<br />

Wohnbaugruppe Augsburg möglich (siehe unten).<br />

Neben gefördertem Wohnraum, der drei Einkommensstufen<br />

offensteht und damit breite<br />

Schichten der Bevölkerung berücksichtigt, entstehen<br />

mit der Wohnanlage Reesepark II auch ein<br />

Nachbarschaftszentrum mit Mehrgenerationentreff,<br />

Quartiersmanagement und Beratungsstellen. „Der<br />

Reesepark II ist ein großartiges Beispiel dafür, wie<br />

moderne, ganzheitliche Quartiersentwicklung aussehen<br />

kann“, so Oberbürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende<br />

der Wohnbaugruppe Eva Weber.<br />

Die insgesamt 135 barrierefreien Wohnungen verteilen<br />

sich auf acht Gebäude. Der Innenhof wird unter<br />

dem Motto „Waldlichtung“ angelegt<br />

und mit 30 neuen Bäumen bepflanzt.<br />

Im Osten der Anlage grenzt der Reesepark<br />

I sowie ein Rewe-Supermarkt, ein<br />

Ihle-Café und ein Rossmann-Drogeriemarkt<br />

an den Neubau.<br />

Finanziert wird die Wohnanlage<br />

mit Hilfe der Einkommensorientierten Förderung<br />

(EoF). „Nur auf diese Weise können wir unserem<br />

Gründungszweck optimal Rechnung tragen und in<br />

der aktuellen wirtschaftlichen Lage langfristig bezahlbaren<br />

Wohnraum schaffen“, erklärt Geschäftsführer<br />

Dr. Mark Dominik Hoppe. Um das Projekt bei<br />

den anhaltend hohen Bau- und Grundstückspreisen<br />

Neubauwohnung<br />

bereits ab 7,00 €/m² -<br />

jetzt bewerben<br />

WOHNEN IM REESEPARK II<br />

• Wohnanlage mit 135 geförderten barrierefreien<br />

Wohnungen, davon 6 rollstuhlgerecht<br />

• 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen<br />

zwischen 24 m² und 126 m²<br />

• alle Wohnungen mit Balkon oder Terrasse<br />

• Fußbodenheizung<br />

• Badewanne und/oder bodengleiche Dusche<br />

• dauerhaft geringe Nebenkosten dank<br />

KfW-Effizienzhaus 55-Standard<br />

• Tiefgarage und ausreichend Fahrradstellplätze<br />

• direkte Lage am angrenzenden weitläufigen<br />

Reesepark<br />

• gute Anbindung an ÖPNV und DB-Regionalverkehr<br />

• Supermarkt, Gastronomie, Bäckerei, Kindergarten<br />

und Schule in Laufweite<br />

zu refinanzieren, ist eine Miete von 12,50 Euro pro<br />

Quadratmeter erforderlich. Dank des bei der Einkommensorientierten<br />

Förderung vorgesehenen Mieterzuschusses<br />

werden die Mieterinnen und Mieter jedoch<br />

nur mit 7,00 Euro bis 9,00 Euro<br />

pro Quadratmeter belastet.<br />

Die weit verbreitete Annahme, dass<br />

geförderte Wohnungen nur Personen<br />

zustehen, die finanziell schwächer gestellt<br />

sind, ist keinesfalls zutreffend:<br />

„Das Förderprogramm des Freistaats<br />

berücksichtigt weite Teile der Bevölkerung. In Augsburg<br />

kommen mehr als 66 % der Haushalte infrage,<br />

insbesondere Familien haben gute Chancen“, betont<br />

Dr. Hoppe. So kann etwa eine fünfköpfige Familie mit<br />

einem Bruttojahreseinkommen von rund 100.000<br />

Euro für die Förderung und damit für eine Wohnung<br />

im Reesepark II infrage kommen.<br />

SIE MÖCHTEN EINE WOHNUNG IM REESEPARK II MIETEN? SO GEHT'S:<br />

Wenn Sie Interesse an einer Wohnung im Reesepark<br />

II haben, kommen Sie gerne auf uns<br />

zu. Bitte beachten Sie, dass hierfür ein aktueller<br />

Wohnberechtigungsschein erforderlich ist.<br />

Scannen Sie gerne nebenstehenden QR-Code und<br />

gelangen direkt zum Projekt.


+++ Miele Dampfbackofen<br />

der Reihe DGC HC Pro +++<br />

N<br />

och mehr Programmvielfalt für kreativen<br />

Genuss. Exzellente Ergebnisse<br />

bietet u.a. die Funktion Combigaren, die<br />

konventionelle Beheizungsarten mit zusätzlicher<br />

Feuchte verbindet. Beim Speiseplan<br />

unterstützt die Funktion Mix &<br />

Match, die Empfehlungen für die Kombination<br />

von bis zu drei Zutaten sowie für<br />

deren Zubereitung in einem Garvorgang<br />

gibt. Auswahl und Vorschläge bekommt<br />

man ganz einfach über die Miele App.<br />

Für zartes und saftiges Fleisch sorgt hingegen<br />

„GourmetBraten“: Fleisch wird bei<br />

niedriger Temperatur und langer Garzeit<br />

besonders schonend und sanft gegart,<br />

denn der zusätzliche Einsatz von Feuchte<br />

trägt zu einem optimalen Gar- und Bräunungsergebnis<br />

bei.<br />

Jetzt wertet Miele, weltweit führender<br />

Anbieter von Premium-Hausgeräten<br />

sein Portfolio mit der neuen Selbstreinigungsfunktion<br />

HydroClean* weiter auf.<br />

Hergestellt werden die Dampfbacköfen<br />

mit Edelstahl-Garraum im Miele-Werk<br />

Bünde, haben die Energieeffizienzklasse<br />

A+ und werden auf 20 Jahre Lebensdauer<br />

getestet. „Besuchen Sie unsere Ausstellungen,<br />

wir beraten Sie gerne“, so<br />

Küchenstudio Inhaberin Carola Graul.<br />

Fotos©Miele<br />

* Nach der Entnahme sämtlichen Zubehörs wird ein von Miele entwickelter Flüssigreiniger in das Sieb am Geräteboden eingefüllt,<br />

automatisch mit frischem Wasser vermischt, zur Garraumdecke gepumpt und über ein Flügelrad im Garraum versprüht. Selbst<br />

hartnäckige Verschmutzungen werden gelöst. Dieser Vorgang wird mehrfach wiederholt, ehe das Schaumgemisch abgespült und<br />

abgepumpt wird. Verschmutzungsreste lassen sich danach mühelos abwischen. Zuletzt startet eine kurze Trocknungsphase.<br />

Adelsried | www.graulkuechen.de | Augsburg<br />

Die aktuellen Geschäftszeiten finden Sie auf unserer Homepage.


46<br />

Höchstädt<br />

erleben<br />

Immer einen usflug wert – DIE DONAUSTADT in Zahlen<br />

Höchstädt an der Donau nennt sich selbst „eine<br />

Perle in der Kette der nordschwäbischen Donaustädte“<br />

und blickt auf eine rund 1000-jährige<br />

Geschichte zurück. Historische Berühmtheit erlangte<br />

die Stadt vor allem im Jahr 1704, als vor ihren<br />

Toren die entscheidende Schlacht im Spanischen<br />

Erbfolgekrieg, die sogenannte Zweite Schlacht von<br />

Höchstädt, geschlagen wurde. Zahlreiche zeitgeschichtliche<br />

Sehenswürdigkeiten locken Gäste in die<br />

Stadt, allen voran das Renaissance-Schloss. Auch<br />

das historische Rathaus, zahlreiche Kirchen und<br />

Kapellen sowie die neugestaltete Herzogin-Anna-<br />

Straße zieren das Stadtbild. Wirtschaftlich und infrastrukturell<br />

ist Höchstädt mit seinen knapp 7000<br />

Einw<strong>ohne</strong>rn auf dem Vormarsch. Zahlreiche Unternehmen,<br />

darunter auch einige führende Industriebetriebe<br />

haben sich in den letzten Jahrzehnten in<br />

Höchstädt angesiedelt.<br />

Reparaturen • Verkauf • Service<br />

In unserer Kfz-Meisterwerkstatt kümmern sich unsere gut ausgebildeten<br />

Kfz-Mechatroniker und Caravantechniker um Ihren Pkw, Transporter,<br />

Reisemobil oder leichte Nutzfahrzeuge.<br />

Besuchen Sie auch unseren Onlineshop: www.ms-caravaning.de<br />

Oberglauheimer Straße 26 - 89420 Höchstädt an der Donau – GERMANY I +49 (0) 9074 / 9585 421 I<br />

info@ms-caravaning.de


47<br />

70 Jahre Kindheit in Schwaben:<br />

gestern – heute – morgen<br />

KINDSKÖPFE: eine Austellung im Kulturschloss<br />

Kindsköpfe, große wie kleine, sind demnächst<br />

im Kulturschloss in Höchstädt an der Donau,<br />

Herzogin-Anna-Straße 52, willkommen. Der<br />

Bezirk Schwaben wird heuer 70 Jahre jung und nutzt<br />

dies für eine Rückschau auf 70 Jahre Kindheit in<br />

Schwaben. Die Ausstellung, sie läuft vom 1. April bis<br />

8. Oktober 2<strong>02</strong>3, lässt Kinder selbst zu Wort kommen,<br />

gewährt einen Einblick in ihre Welt und bietet<br />

zahlreiche spielerische Möglichkeiten, das Thema zu<br />

erleben – samt Ausblick in die Zukunft.<br />

Für jedes der sieben Jahrzehnte teilt eine spannende<br />

Persönlichkeit ihre Erinnerungen mit den<br />

Gästen. Wer das ist, wird noch nicht verraten –<br />

außer, dass sich unter den sieben Kindsköpfen<br />

ein Charakterkopf aus der Augsburger Puppenkiste<br />

bendet. Die Fragen, wie sich das Leben von Kindern<br />

in Schwaben in dieser Zeit verändert hat, was<br />

Kinder heute bewegt und wie sie sich ihre Zukunft<br />

erträumen ergründen Projektpartner wie das Kinderheim<br />

t. lara in undelngen, das sich intensiv<br />

mit dem Bereich Kinderrechte auseinandersetzt. In<br />

die Ausstellung integriert ist die Wanderschau „Alles<br />

70 Jahre Kindheit in Schwaben zeigt eine Ausstellung ab April im<br />

Schloss zu Höchstädt.<br />

Foto: Christina Bleier<br />

Familie“ mit Kinderbuchillustrationen aus der Internationalen<br />

Jugendbibliothek Schloss Blutenburg.<br />

Die Ausstellung ist täglich von 9 Uhr bis 18 Uhr<br />

geöffnet, montags geschlossen, außer an Feiertagen.<br />

SCHWABLANTIS im Schlosskeller<br />

Musik und Humor, nach Art des Mundes, so<br />

lautet die Agenda der schwäbischen Gruppierung,<br />

die heuer ihr 7. Jubiläum begehen<br />

wird. Auftritte in TV und Funk, Zeitungskolumnen,<br />

eine CD, ein Buch sowie eine eigene Schwablantis-<br />

Leberwurst gehören zum Portfolio des Projektes,<br />

in dessen Mittelpunkt aber immer die Bühne stehen<br />

wird - und eine der schönsten Bühnen ist jene<br />

im Ambiente des Höchstädter Schlosses. Zeit also<br />

für einen launigen Abend mit Schwablantis im<br />

Schlosskeller, Herzogin-Anna-Str. 52 am Samstag,<br />

25. März um 20 Uhr. Mehr: www.schwablantis.de<br />

Wellness zuhause<br />

Laimgrubenweg 2a · 89420 Höchstädt<br />

Tel 09074 4014 · www.zill-<strong>online</strong>.de


48<br />

Der Pianist Konstantin Lukinov gibt am Freitag, 24. Februar, im Großen Saal des Friedberger Schlosses ein Konzert.<br />

Poetry Slam und Musik<br />

Drei Kultur-Highlights im Im WITTELSBACHER SCHLOSS<br />

Im ittelsbacher chloss riedberg nden im ebruar<br />

drei ausgewählte Kulturveranstaltungen<br />

statt: Mit Bruno Bieri gastiert am . ebruar ein<br />

chweier Knstler, der es bestens versteht, oetr<br />

lam und usi perfet miteinander u verbinden.<br />

Er ist ein roubadour mit und <strong>ohne</strong> orte. tatt<br />

itarre spielt er ein ang, statt orte untermalt er<br />

mit Obertongesang.<br />

ein Alphorn bringt er auch mit nach riedberg.<br />

Das usammenspiel von usi und orten<br />

ist einfach magisch. Die atur ist sein orbild, sie<br />

inspiriert ihn u Klanggewlben, die beim ubli-<br />

um austische lcsgefhle auslsen. Am ag<br />

darauf, dem . ebruar, stbern die beiden nchner<br />

chauspieler Markus Maria Winkler und Jürgen<br />

Wegscheider in der chattruhe von Wilhelm<br />

Busch. Die beiden präsentieren Ausgewähltes aus<br />

seinem umfangreichen chaffen. ie servieren turbulente<br />

eschichten, feinsinnige erse und surrile<br />

ointen. Das ublium erwartet im rogramm<br />

uschiaden und andere chmeicheleien“ eine<br />

breite Auswahl von änschen Däumeling, a und<br />

orit, Die liege bis hin ur Kriti des erens.<br />

Der in Augsburg aufgewachsene ianist Konstantin<br />

Lukinov gibt am . ebruar ein Klavier-<br />

onert im roßen aal. it seinem rogramm<br />

hopin-ecital“ verspricht er ein beeindrucendes<br />

Konerterlebnis.<br />

BRUNO BIERI<br />

„ça joue!“<br />

Konzert<br />

MARKUS M. WINKLER &<br />

JÜRGEN WEGSCHEIDER<br />

Wilhelm-Busch-Abend<br />

KONSTANTIN LUKINOV<br />

„Chopin Recital“<br />

Klavierkonzert<br />

TRIO MEETINGS<br />

„Jazz trifft Klassik“<br />

Konzert<br />

Tickets und Informationen<br />

Bürgerbüro der<br />

Stadt Friedberg:<br />

Marienplatz 1<br />

86316 Friedberg<br />

0821 / 60<strong>02</strong>-0<br />

schloss@friedberg.de<br />

Online-Ticketshop:<br />

stadt-friedberg.reservix.de<br />

FREITAG<br />

10.<strong>02</strong>.<strong>23</strong><br />

20.00 UHR<br />

VVK:<br />

17 Euro<br />

SAMSTAG<br />

11.<strong>02</strong>.<strong>23</strong><br />

19.30 UHR<br />

VVK:<br />

15 Euro<br />

FREITAG<br />

24.<strong>02</strong>.<strong>23</strong><br />

19.30 UHR<br />

VVK:<br />

19 Euro<br />

FREITAG<br />

17.03.<strong>23</strong><br />

20.00 UHR<br />

VVK:<br />

19 Euro<br />

Veranstaltungsort<br />

Wittelsbacher Schloss<br />

Schlossstraße 21<br />

86316 Friedberg<br />

www.wittelsbacher-schloss.de


49<br />

(TEIL 9)<br />

Foto: Wir in Göggingen-Unternehmergemeinschaft e.V.<br />

Linie “Oins” bitte beamen –<br />

Mit der Strossabo durch Göggingen<br />

Der Business-Walker: Erste Tour im neuen Jahr<br />

Verlagsveröffentlichung<br />

Logbuch<strong>02</strong>/<strong>23</strong>: Die Fuggerstadt, unendliche Weiten.<br />

Wir schreiben das Jahr 2<strong>02</strong>3. Dies sind die<br />

Abenteuer des Business-Walkers, der mit sei-<br />

nen Reportagen seit Mai 2<strong>02</strong>2 unterwegs ist, um<br />

Stadtteile oder Orte im Landkreis zu erforschen, das<br />

dortige Leben und seine Zivilisationen spüren.<br />

aufzu-<br />

Wie habe ich bei so manchen<br />

Walks doch über die Hitze gejammert.<br />

Heute hingegen fühle<br />

ich mich wie die Gletschermumie<br />

Ötzi auf dem Tiroler<br />

Tisenjoch – schockgefroren!<br />

So versuche ich lange Walks<br />

zu vermeiden und setzte auf<br />

die Tram. Mit der legendären<br />

„Oinser“ Straßenbahn,<br />

in Augs(ch)burg natürlich<br />

„Strossabo“, ersatzweise auch<br />

„Batschlachbomber“ genannt,<br />

geht es vom Königsplatz aus in<br />

Richtung Göggingen. Stopp! Der Bew<strong>ohne</strong>r<br />

dieses Stadtteiles spricht natürlich<br />

niemals von Göggingen. Er nennt es stolz<br />

„Geginga“. Und jetzt kommt´s: Recht hat er!<br />

Denn eben dieses „Geginga“ wird im Jahre<br />

969 in einer Urkunde des Hl. Ulrich von<br />

Augsburg erwähnt. Da gab es wohl noch<br />

kein Ö und das dritte G hätte das Ortsschild<br />

nur unnötig breiter gemacht. Aber nun raus<br />

an der Haltestelle „Bergstraße“ in das tische Klima dieses<br />

ark-<br />

Tages.<br />

Das System-Büro Neumann GmbH & Co. KG<br />

und seine beiden Geschäftsführer Mario Neumann<br />

und Patrick Wohlhüter heißen mich im schönen<br />

Showroom ihres Unternehmens willkommen.<br />

Zumindest hoffe ich, es sind<br />

die beiden. Da meine Brille seit dem<br />

Aussteigen derart beschlagen ist, habe<br />

ich eine Sichtweite von unter zwei<br />

Zentimetern. Gerade als ich die Brille<br />

abnehmen möchte, passiert das<br />

Malheur. Ich schlage mir den Grend<br />

(Übersetzung aus dem Augsburgerischen<br />

- Kopf) am rechten Türstock<br />

an. Aber der Held leidet still und da<br />

es niemanden aufgefallen ist, konzentrieren<br />

wir uns jetzt weiter ganz<br />

auf das Wesentliche.<br />

Seit 1965 gibt es das bekannte Unternehmen<br />

und seit 1977 hat es seinen Sitz in<br />

Göggingen. Drei Generationen richteten inzwischen<br />

unzählige Büros und andere Objekte<br />

ein. Nach dem Motto: Alles aus einer<br />

Hand. Die Herren Neumann und Wohlhüter<br />

sowie ihr motiviertes Team bieten<br />

nämlich Komplett-Lösungen von der<br />

Planung bis zur Lieferung und Montage<br />

inklusive Service. Hier kommt modernste<br />

Technik für Analyse sowie Präsentation<br />

zum Einsatz. Das gilt nicht nur für Einrichtungen,<br />

sondern auch für die Sparte<br />

Bürotechnik. Auch hier wird ein perfektes<br />

Angebotsspektrum geboten. Jegliche Be-


50<br />

Mario Neumann vor seinem Geschäftsgebäude.<br />

Claudia Diem, Jörg Fischer und Sissy Wohlhüter von Schuh Fackler.<br />

ratung erfolgt gerne beim Kunden vor Ort<br />

oder in besagtem Showroom an der ginger Straße. Der bekennende Sport-Fan<br />

Mario Neumann lebt seinen Beruf mit Leidenschaft<br />

und sein Geschäftspartner Patrick<br />

Wohlhüter steht ihm dabei in nichts nach.<br />

Selbst mein Schädelbrummen geriet bei diesem<br />

angenehmen und herzlichen Termin<br />

kurz in Gög-<br />

Vergessenheit.<br />

Der Herr der Scheiben<br />

Aber nun muss ich weiter, denn kus Fuller und sein Scheibenpalast<br />

stehen nun auf meiner Agenda. Zu<br />

Fuß geht es in die Edisonstraße und zu<br />

junited AUTOGLAS Fuller. Der Inhaber<br />

empfängt mich schon vor dem Eingang<br />

und wir stehen flugs im otlaarett fr<br />

Fahrzeugscheiben aller Art. Hier wer-<br />

Marden<br />

diese repariert, ausgetauscht, oder<br />

foliert. Aber der Service geht natürlich<br />

viel weiter. So werden z.B. Kalibrierungen<br />

der Kameras von Fahrerassistenzsystemen<br />

exakt durchgeführt. Im Üb-<br />

Besuch bei einem der<br />

Helden meiner Kindheit.<br />

Die Statue des Straßbergers<br />

Roy Black (Gerhard<br />

Höllerich).<br />

rigen nicht nur bei Pkw, sondern auch bei<br />

Lastkraftwagen. Mehr als 1500 Lkw vieler<br />

namhafter Speditionen werden von hier<br />

aus betreut. Alle Leistungen gibt es nicht<br />

nur vor Ort sondern auch mobil beim Kunden.<br />

Der Inhaber Markus Fuller kümmert<br />

sich seit der Firmengründung 1996 in Aichach<br />

mit seinem perfekt eingespielten<br />

ehnpgen eam von peialisten um<br />

alle Wünsche und Anforderungen des<br />

Kunden.<br />

2006 gründete er die Filiale in „Geginga“.<br />

Das nternehmen ist -ertiiert<br />

und Markus Fuller fungiert zudem im Beirat<br />

des größten Netzwerks unabhängiger<br />

Fachbetriebe für Autoglas in Deutschland<br />

- junited AUTOGLAS. Erneut ein sehr<br />

kurzweiliger und interessanter Termin.<br />

Man merkt, wie Markus Fuller für seinen<br />

Beruf brennt und spürt das von ihm eingebrachte<br />

Herzblut pochen. Jetzt muss ich<br />

aber etwas „hudler“ (frei übersetzt: „eiliges<br />

Handeln“), um meine nächste Station<br />

pünktlich zu erreichen.<br />

Unsere neuen ästhtetischen Behandlungen:<br />

Haarausfalltherapie<br />

Botox<br />

Mesotherapie<br />

www.feinschliff-augsburg.de<br />

Alle Injektionen werden von Ärzten/Heilpraktikern durchgeführt<br />

Gabelsbergerstr. 73 86199 Augsburg (Göggingen) T. 0821/444 0362


51<br />

… das bessere Büro durch mehr System<br />

… das bessere Büro durch mehr System<br />

Bei Feinschliff und der aparten Natalie Brendel.<br />

Feinschliff Augsburg in der Gabelsbergerstrasse<br />

73 ist nun mein nächstes Ziel. Hier erwartet mich<br />

wahre Frauen-Power in Gestalt der charmanten Natalie<br />

Brendel. Seit fast 20 Jahren ist ihr Studio ein<br />

Anlaufpunkt für Schönheit und Gesundheit. Durch<br />

Corona und seine Lockdowns stark gebeutelt resignierte<br />

Brendel nicht. Stattdessen gab sie Vollgas.<br />

Brendel schlug den zusätzlichen Weg in Richtung<br />

Heilpraktikerin ein, um ihren Kunden ein Rundumsorglos-Paket<br />

zu schnüren. Ich bin kurz verleitet,<br />

mich auf einer der gemütlichen Behandlungsliegen<br />

entspannt niederzulassen und meinen Brummschädel<br />

zu kurieren. Doch das möchte ich dem<br />

sympathischen Team um „Beautyqueen“ Brendel<br />

wahrlich nicht zumuten. Dabei ist in diesem Schönheitstempel<br />

so vieles möglich. Faltenbehandlung,<br />

Lipolyse, Infusionen für mehr Vitalität, Power oder<br />

Immunität. Microneedling, Meso oder Botox, sowie<br />

natürlich die klassischen Kosmetikbehandlungen.<br />

… das bessere Büro durch mehr System<br />

Seit 1965<br />

Seit 1965<br />

Seit 1965<br />

Gögginger Straße 112 · 86199 Augsburg<br />

Tel. (08 21) 9 81 <strong>23</strong> · Fax 99 35 61 · www.SBNeumann.de<br />

Gögginger Straße 112 · 86199 Augsburg<br />

Tel. (08 21) Gögginger 9 81 <strong>23</strong> · Fax Straße 99 112 35 61 · 86199 · www.SBNeumann.de<br />

Augsburg<br />

Tel. (08 21) 9 81 <strong>23</strong> · Fax 99 35 61 · www.SBNeumann.de<br />

Fuhrparklösungen LKW<br />

Scheiben reparieren<br />

Scheiben tauschen<br />

Kalibrieren<br />

Scheiben folieren<br />

Spezialscheiben und mehr<br />

Der Aspekt Gesundheit<br />

Natalie Brendel arbeitet hier übrigens eng mit einem<br />

Arzt zusammen, der ihre Kunden berät und betreut.<br />

Dieser ist an bestimmten Tagen sogar im Studio vor<br />

Ort. Durch Internist Jürgen Kalnitski werden dadurch<br />

auch gesundheitliche Aspekte berücksichtigt<br />

und Behandlungssicherheit gewährleistet. Ich<br />

habe mich wirklich sehr wohlgefühlt in den schönen<br />

Räumen. Doch der Zeitplan drängt mich zum<br />

Aufbruch. Es liegt ein weiterer Fußmarsch vor mir,<br />

der eigentlich der Unterstützung von Pavel Chekov<br />

auf der USS Enterprise bedarf. „Chekov Warp Drei“<br />

möchte ich kommandieren, denn bereits in fünf<br />

Minuten soll ich im Herzen von Göggingen sein.<br />

Auf dem Weg zu Schuh Fackler in der Bürgermeister<br />

Aurnhammerstr. 20 gelingt es mir dann,<br />

die wohl letzte übriggebliebene „Batschlach“ (frei<br />

übersetzt: Regenpfütze) auf dem 9,03 Quadratkilometer<br />

großem ebiet dieses tadtteils u nden,<br />

anzuvisieren und an der tiefsten Stelle zu betreten.<br />

Unser<br />

Service für Sie<br />

Kalibrierung<br />

Mobiler Service<br />

Ersatzwagen<br />

Scheibenreinigung inklusive!<br />

junited AUTOGLAS Augsburg<br />

Edisonstr. 12 1/2 · 86199 Augsburg<br />

T 08219995630 · www.myautoglas.de


52<br />

At work: Heiko Aschenmeir, Ralf Klemm, Sabine Böckels u. Markus Fuller.<br />

Schuh nass, Socken nass, Business-Walker stinkesauer!<br />

Hilft aber nichts, denn Inhaber Jörg Fischer<br />

wartet bereits, also Sprung auf – marsch … marsch.<br />

Etwas verspätet betrete ich den Himmel der Schuhe<br />

am Shopping-Boulevard von Göggingen. Schuh-Fee<br />

Sissy Wohlhüter kommt mir gleich entgegen und<br />

auch Jörg Fischer betritt den schmucken Verkaufsraum.<br />

Was mir sofort auffällt, das ist der Duft von<br />

frischem Leder. Bei vielen Discountern ist es ja eher<br />

ein Aroma von Plastik mit einer Note von chemischen<br />

Zusatzstoffen. Hier aber erwartet den Kunden<br />

eine absolut stimmige Warenpräsentation, eine<br />

warme und gemütliche Atmosphäre und Markenschuhe<br />

des mittleren und höheren Preissegments.<br />

Seit bendet sich das raditionsgeschäft in<br />

Göggingen. Modisch und zugleich bequem lautet<br />

die Devise des fnfpgen eams. arenschuhe<br />

von Paul Green, Brunate, Gabor, Semler, Dolomite,<br />

Lowa und anderen renommierten deutschen und<br />

italienischen Herstellern erwarten den Besucher.<br />

Taschen von Abro, Schals und weitere Accessoires<br />

von der Firma Funk runden das tolle Angebot ab.<br />

Jörg Fischer freut sich schon sehr auf die kommende<br />

Frühjahrs-und Sommerkollektion der Marke Lloyd,<br />

die dieses Mal endlich auch wieder Damenmodelle<br />

im Angebot hat. Auch eine Besonderheit für den<br />

Herren gibt es bei Schuh Fackler. Bereits ab Größe<br />

ndet der ann hier den passenden chuh.<br />

Angemert sei auch, dass der chuh-ro seinen<br />

Kunden eigene Parkplätze bietet und ein besonderes<br />

Augenmerk auf die individuelle Beratung seiner<br />

Kunden legt. An dieser Stelle möchte ich auch noch<br />

erwähnen, dass man - anders als in Augsburg - in<br />

Eingespieltes Geschwister-Duo: Dominik und Desirée Cech.<br />

Göggingen noch mit Parkscheibe zwei Stunden der<br />

Shoppinglust frönen kann. Der Weg nach „Geginga“<br />

lohnt sich also allemal. Ich habe zumindest einen<br />

„Gluuschd“ (frei übersetzt: Lust auf etwas) auf diesen<br />

Stadtteil und sein breites Angebot bekommen.<br />

Danke an Jörg Fischer für den interessanten und<br />

angenehmen Termin.<br />

Auf nach Bergheim<br />

Nun geht es mit dem Bus der Linie 38 nach Bergheim.<br />

Und nun oute ich mich. Tatsächlich ist dies<br />

für mich eine fremde Galaxie. Ich kann mich nicht<br />

erinnern, jemals dort gewesen zu sein. Schon auf<br />

der Fahrt bereue ich dies, denn Bergheim liegt wunderschön<br />

und bietet viel Natur. Und nicht nur das<br />

– auch die geschäftliche Infrastruktur ist beachtlich.<br />

Selbst wenn das Wetter inzwischen „wiaschd“<br />

(frei übersetzt: unschön) ist, so geht beim nächsten<br />

Besuch doch schnell die Sonne wieder auf. Erich<br />

Reinhardt GmbH & Co. KG steht auf dem Programm.<br />

Das Geschwister-Duo Desirée und Dominik Cech<br />

schwingt hier das Zepter in dritter Generation. Seit<br />

mehr als 60 Jahren ist das Unternehmen eine feste<br />

Größe der Sanitär-Branche. Dominik Cech hat den<br />

Betrieb im vergangenen Jahr übernommen. Der ehemalige<br />

Angestellte des Unternehmens erfüllte sich<br />

damit den Traum der Selbständigkeit. Ein neun-<br />

pges eam ist hier arant fr fachmännische<br />

und termingerechte Serviceleistungen im Bereich<br />

Badsanierung, Heizungsbau und Haustechnik. In<br />

diesem Unternehmen „menschelt“ es, dies merke<br />

ich bereits nach wenigen Sätzen mit Desirée und<br />

Dominik Cech und so wundere ich mich nicht, dass<br />

Geschäftsführer: Dominik Cech<br />

Anton-Sorg-Str. 6½<br />

86199AUGSBURG


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GARANTIE: 5 Jahre Fahrzeuggarantie bis maximal 100.000 km und 8 Jahre Garantie auf die Lithium-Eisen-Phosphat-Batterie bis maximal 160.000 km (jeweils das zuerst Erreichte gilt). 1) Die Reichweite wurde<br />

auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Die Reichweite ist abhängig von der Fahrzeugkonfiguration. Die tatsächliche Reichweite ist zudem abhängig von der individuellen Fahrweise, Straßen- und<br />

Verkehrsbedingungen, Außentemperatur, Nutzung von Klimaanlage/Heizung etc. und kann ggf. abweichen. 2) Schnellladen bei Gleichstrom. Die Ladezeit der Batterie ist von der Ladeinfrastruktur abhängig.<br />

3) Der Stromverbrauch wurde auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Der Stromverbrauch ist u. a. abhängig von der Fahrzeugkonfiguration, der Fahrweise, der Beladung, den Umweltbedingungen etc.<br />

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Augsburg I Bergiusstr. 9 I 86199 Augsburg I 0821 48068-100<br />

Günzburg I Robert-Koch-Str. 8 I 89312 Günzburg I 08221 9017-0<br />

info@drexl-ziegler.de I www.drexl-ziegler.de


54<br />

Immer für Sie da – Das Dreamteam vom Drexl & Ziegler.<br />

ersonalflutuation hier ein hema ist. Langährige<br />

Mitarbeiter erfüllen die Wohnträume der Kunden.<br />

Volker Lehmann zum Beispiel. Dieser feiert in diesem<br />

Jahr sein 30-jähriges Jubiläum im Betrieb. Eine<br />

schmucke Lager- und Werkshalle sowie ein offenes<br />

und lichtdurchflutetes ro erwarten itarbeiter<br />

und Besucher. Der Meisterbetrieb legt größten Wert<br />

auf Qualität und Kundenservice. Eines der Firmenmottos:<br />

„Wir sind erst zufrieden, wenn Sie es sind“.<br />

Das spürt man tatsächlich sofort. Ich war wirklich<br />

sehr gerne zu Gast und sollte ich mein 80er-Jahre<br />

Bad dann doch mal modernisieren, weiß ich, wen<br />

ich planen, umbauen und betreuen lasse. Grüße ins<br />

schöne Bergheim.<br />

Automobilträume<br />

Und nun muss ich dann leider doch auf meinen<br />

„Karra“ (Übersetzung aus dem Augsburgerischen –<br />

Fahrzeug zur Fortbewegung) umsteigen, denn ich<br />

hänge MINI-malst hinter meinem Zeitplan dieser<br />

Tour. Da ist es wieder, mein Wortspiel, und die<br />

perfekte Überleitung, denn nun steht Drexl + Zieg-<br />

Eine Perle in Göggingen – das Kurhaus (hier beim Neujahresempfang<br />

des FC Augsburg).<br />

ler GmbH & Co. KG in der<br />

Bergiusstraße auf dem Programm.<br />

„Sabbernd“ laufe<br />

ich durch die schönen<br />

Räume mit ihren wunderschönen<br />

Kraftfahrzeugen<br />

der Marken BMW und eben<br />

MINI. Eine reine Augenweide<br />

sind die hier präsentierten<br />

Automobilträume. Die<br />

Geschäftsführer Christian<br />

und Florian Ziegler können<br />

wahrlich stolz sein auf diese<br />

glänzende Wunderwelt. Und<br />

wer behauptet, dass die Zahl<br />

13 eine Unglückszahl ist,<br />

wird hier auch eines Besseren<br />

belehrt. Denn 13 mal in<br />

Folge erreichte der Standort Göggingen die magischen<br />

100% im Werkstatt-Test von BMW & MINI!<br />

Diese Leistung ist deutschlandweit einzigartig. Auch<br />

das Thema Nachhaltigkeit wird hier gelebt. Das Angebot<br />

an elektrisch betriebenen Fahrzeugen wird<br />

ständig ausgebaut. Ganz neu hat das traditionsreiche<br />

Unternehmen nun für seine Gewerbekunden<br />

ein Zuckerl ins Portfolio aufgenommen und bietet<br />

ab sofort elektrische kleine Nutzfahrzeuge der Marke<br />

MAXUS an. Handwerksbetriebe, kommunale Entund<br />

ersorgungsunternehmen protieren vom starken<br />

Fahrzeugportfolio und bekommen Lösungen auf<br />

der Höhe der Zeit serviert. Unter Strom gehts auch<br />

für Service-Kunden weiter, denn sie haben sogar<br />

die Möglichkeit, einen E-Scooter als Ersatzfahrzeug<br />

zu nutzen. Auffällig auch die Freundlichkeit des gesamten<br />

Personals, das ich kennenlernen durfte. Der<br />

Team-Spirit spiegelt sich förmlich in den auf Hochglanz<br />

polierten Ausstellungs-Boliden. Die aktuellen<br />

Minis haben zwar nicht mehr viel gemeinsam mit<br />

dem legendären 1000 MK2 von Mr. Bean aus der<br />

gleichnamigen Serie, der Kultstatus hingegen wird<br />

für immer bleiben und das ist gut so! Er ist und bleibt<br />

ein Raumwunder und das Interior der Neuzeit wertet<br />

ihn eben zeitgemäß auf. Kurzum, dieses moderne<br />

Autohaus hält, was es schon von Außen verspricht<br />

und verbindet Fachwissen mit Herzlichkeit.<br />

Mein Resümee:<br />

„Geginga“ und seine Geschäftswelt haben viel zu<br />

bieten. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist<br />

jeder Winkel gut zu erreichen. Parken kann man<br />

auch noch <strong>ohne</strong> den Dispokredit auf dem Konto zu<br />

erweitern. Das Angebot an Handel und Dienstleistung<br />

ist breit gefächert. Göggingen hat viel Grün und<br />

entwickelt sich in den letzten Jahren positiv. In Erinnerung<br />

werden mir allerdings auch mein Brummschädel<br />

und die patschnassen Socken bleiben. Doch<br />

dafür können Göggingen und Bergheim ja nichts.<br />

Euer Business-Walker<br />

*Anmerkung der Redaktion: „Am Aschermittwoch ist<br />

alles vorbei ...“ Auch unser Business-Walker legt die<br />

Maskerade ab. Wir lüften das Geheimnis in unserer<br />

März-Ausgabe.


GENUSS 55<br />

atering von den irkularium Event-Profis.<br />

Jubiläum: Seit drei Jahren sorgt Karin Liebler in ihrer Kaffee_art<br />

Manufaktur in der Steinernen Furt 60 dafür, dass Augsburg in<br />

den Genuss brasilianischer Kaffeespezialitäten kommt. Neben<br />

Coffee-Skills-Kursen oder Degustationen ist die liebevoll eingerichtete<br />

Location aber auch Schauplatz zahlreicher Events<br />

von Business-Veranstaltungen bis hin zu Hochzeitsfeiern. Mit<br />

Partnern wie etwa dem Cirkularium Catering lassen sich unvergessliche<br />

und individuelle Feste planen. Infos unter kaffeeart.eu.<br />

Korrekturabzug<br />

Erscheinungstermin: 1.2<strong>02</strong>1<br />

Größe:260 mm hoch<br />

92 mm breit (2-sp.)<br />

• zertifizierte S Schulungen<br />

• Home-Barista-Kurse<br />

• Spezialitätenkaffees aus der<br />

familieneigenen Farm in Brasilien<br />

Steinerne Furt 60 ❘ 86167 Augsburg<br />

Telefon +49 821 / 65 05 71 51<br />

Mobil +49 176 / 25 49 50 90<br />

Kaffeemanufaktur<br />

• zertifizierte SCA Schulungen<br />

• Home-Barista-Kurse<br />

• Spezialitätenkaffees<br />

• Show-Rösten<br />

• Event-Location<br />

Karin Liebler<br />

Steinerne Furt 60 | 86167 Augsburg<br />

Tel. +49 821 65057151<br />

Mobil +49 176 25495090<br />

info@kaffeeart.eu | www.kaffeeart.eu<br />

• Kaffeeberatung<br />

• Show-Rösten<br />

• Event-Location für<br />

verschiedene Anlässe<br />

Öffnungszeiten:<br />

Samstag<br />

info@kaffeeart.eu<br />

Mo., Mi., Do., Fr.<br />

❘ www.kaffeeart.eu<br />

10.00–17.00 Uhr<br />

Di.<br />

nach Absprache<br />

Sa.<br />

10.00–14.00 Uhr<br />

Öffnungszeiten:<br />

Montag bis Freitag 10.00–17.00 Uhr<br />

10.00–14.00 Uhr


Genau mein<br />

Foto: Andreas Bouloubassis<br />

Stefan „Bob“ Meitinger<br />

(Bob´s Gastronomie)<br />

Genau mein Geschmack: ... a Bierle zur<br />

Wiedereröffnung von BOB‘S Punk Rock<br />

Pizzeria & Beer Bar Maxstraße – am<br />

besten a ganzes Fässle ...<br />

Am liebsten von: ... unserem Kooperationspartner<br />

Thorbräu, wo auch unsere<br />

Hausmarke wie das „Santa Muerte“<br />

gebraut wird.<br />

Zu welcher Gelegenheit: Daheim, in<br />

unseren Betrieben, im Panther-Stadion,<br />

eigentlich überall ...<br />

Motto: Um halb an der Bar!


57<br />

Crazy Bar Fasching – total brutal<br />

In Walter Fischer Kult-Kellergewölbe in der Kapuzinergasse<br />

lebt der Fasching maximal – am 16., 17. und 18. Februar wird<br />

hier traditionsgemäß „total brutal gefeiert“, verrät der Crazy<br />

Bar-Chef, der für ausgefeilte Deko-Ideen, detailverliebte<br />

Sound- und Lichteffekte, Party-Mukke vom Feinsten und<br />

natürlich für seine Hammer-Drinks bekannt ist.<br />

Valentins Menü<br />

GOURMETABEND by Thomas Abele<br />

Also wenn bei diesem Dinner-Event Liebe nicht durch<br />

den Magen geht! Am Valentinstag, 14. Februar um 18.30<br />

Uhr lädt Küchenchef Thomas Abele im Restaurant Feinkost<br />

Kahn in der Annastraße zum 104. Gourmetabend. Die<br />

Speisefolge lässt das Herz von Verliebten höher schlagen:<br />

Sülze von Hummer und Limette, Pasta Herzerl gefüllt mit<br />

Ziegenkäse und kandiertem Ingwer an Zitronengrasschaum,<br />

Sorbet von Amarena Kirschen, Brust und gefüllte Keule vom<br />

Stubenküken, Variation von der Valrhona Schokolade – zum<br />

Menüpreis von 89,- €. Reservierungen unter: 0821-312031 oder<br />

Abele@Feinkost-Kahn.de.<br />

Der 105. Gourmetabend folgt übrigens gleich am 22.<br />

Februar mit einem nicht minder verführerischen Aschermittwochs-Menü<br />

... .<br />

Das legendäre Gewölbe der Crazy Bar: Hier kann Augsburg getrost<br />

als „Faschingshochburg“ bezeichnet werden.<br />

www.RitteressenzuKirchberg.de<br />

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Jetzt mit Restplatz-Börse!!!<br />

Ritteressen im originellen Rittersaal<br />

Bestens geeignet für<br />

Das Erlebnis<br />

Junggesellenabschiede,<br />

für Jung und Alt.<br />

Seminargäste,<br />

Mit Programm und<br />

Geburtstage,<br />

heiteren Einlagen,<br />

Familien-, Vereins-,<br />

historischer Musik<br />

Betriebs- und<br />

und Gauklergruppe!<br />

Weihnachtsfeiern … auch als Geschenkgutschein<br />

info@ritteressen-kirchberg.de • 88486 <br />

KIRCHBERG<br />

All you can eat Pizzabuffet<br />

am 16. Februar,<br />

11,90 € p. P.<br />

5 Jahre<br />

in Göggingen<br />

Junior<br />

Wellenburger Str. 37<br />

86199 Göggingen/Augsburg<br />

vom 01. April - 30. April 2012<br />

Ecke Habsburger Str. - Tel.: 0821/455 11 44<br />

mit vielen<br />

Dankeschön-Aktionen<br />

BODEGA – BAR DE TAPAS<br />

Unsere Aktionen<br />

Tapas satt!<br />

jeden Mi. und Do. ab 19:00 Uhr<br />

0821 508 0696<br />

0,5 Hauswein (rot) 5,55 EUR<br />

Pizzabuffet jeden Donnerstag<br />

7,90 / Person<br />

jedes 5-jährige Kind<br />

speist kostenfrei*<br />

gem. Dessertteller (2 Personen)<br />

5,55 EUR<br />

AFRAWALD 2 · 86150 AUGSBURG<br />

*in beisein der Eltern<br />

Infos<br />

Flora & Fauna Whiskyedition<br />

Die Flora & Fauna Edition sind originale Single-Malt-Abfüllungen<br />

von Destillen, die normalerweise nur in Blends gehen oder bei Indipendent<br />

Bottlers angeboten werden. Natürlich werden nur Fässer<br />

ausgesucht, welche den Charakter der Destille perfekt darstellen.<br />

Somit auch für eingefleischte Liebhaber mal wieder hoch interessante<br />

Neuentdeckungen! Der Name kommt übrigens<br />

davon, daß jedem Whisky ein schottisches Tier oder<br />

DIE ADRESSE FÜR KENNER<br />

eine schottische Pflanze zugeordnet DER GENIESSERTIPP<br />

ist.<br />

Alle mit 43% Vol., unterschiedliche Alter,<br />

€ 54,95 bis 69,95, 0,7l<br />

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No7 • Steingasse 7 • 86150 Augsburg • Telefon 0821 51 78 78 • info@no7.de


Die Starke Hilde,<br />

eine der BAKER’S Brotspezialitäten.<br />

Jeder Laib wird täglich frisch<br />

von Hand geformt und im Steinbackofen ausgebacken.<br />

Die BAKER’S Bio-Brotmanufaktur<br />

Alles auf Bio in der Backstube – täglich frisch und jetzt auch in Göggingen:<br />

Die BAKER’S Manufakturbrote in Bio-Qualität und nach guter Handwerkstradition.<br />

Verlagsveröffentlichung<br />

Mit Ihle BAKER’S eröffnete<br />

Ende Oktober auch die<br />

neue Ihle Bio-Brotmanufaktur<br />

mitten in Göggingen. In<br />

der einseh baren Backstube entstehen<br />

die neuen BAKER’S Bio-<br />

Manu fakturbrote: ganz besondere<br />

Brotspezialitäten, die es exklusiv in<br />

allen BAKER’S- und ausgewählten<br />

Ihle-Filialen gibt. Matthias Brem,<br />

verantwortlicher Bäcker, ist stolz<br />

Matthias Brem ist leitender<br />

Bäcker in der BAKER’S Bio-Brotmanufaktur.<br />

auf das einzigartige Sortiment:<br />

Alle BAKER’S Bio-Brotspezialitäten<br />

werden täglich frisch von<br />

Hand geformt und im 280 Grad<br />

heißen Steinbackofen gebacken.<br />

Bestes Bio-Getreide von zertifi<br />

zierten Öko-Landwirten aus der<br />

Region, wilde Naturhefen und<br />

reiner Sauerteig sind die Grundzutaten.<br />

Der Teig bekommt nach<br />

der Zubereitung bis zu 36 Stunden<br />

Zeit zum Reifen. Das sorgt für<br />

hohe Bekömmlichkeit und macht<br />

das Brot besonders aromatisch.<br />

Durch das extra scharfe Ausbacken<br />

auf dem heißen Stein entsteht<br />

eine natürlich rösche Kruste<br />

und die Brote bleiben lange<br />

frisch.<br />

Matthias Brems Lieblingsbrot ist<br />

Leo der Kräftige, ein typisches<br />

Bio-Bauernbrot<br />

mit extra<br />

starker Kruste.<br />

„Das schmeckt<br />

mit Marmelade<br />

zum Frühstück<br />

ebenso wie mit<br />

Käse oder saftigem<br />

Schinken<br />

zum Abendbrot.“<br />

Fünf weitere<br />

Brote bieten<br />

reinen Bio-Genuss<br />

für jeden<br />

Geschmack: Das<br />

Südtiroler ist ein<br />

Bio-Roggenmischbrot, sehr aromatisch<br />

mit Koriander, Fenchel,<br />

Kümmel und Brotklee. Ganz nach<br />

Hildegard von Bingen kommt die<br />

Starke Hilde: ein reines Bio-<br />

Dinkelbrot mit herrlicher Kruste,<br />

luftiger Porung und herzhaften<br />

Röst aromen. Mit gerösteten Haselnüssen,<br />

Walnüssen und Sonnenblumenkernen<br />

wartet die<br />

Nusskruste auf, ein Bio-Weizen-<br />

brot. Auch die Flotte Karotte ist<br />

besonders vitamin- und eiweißreich:<br />

Ein naturgesäuertes Bio-<br />

Dinkelbrot mit frischen Karotten,<br />

Sonnenblumenkernen und Sesam.<br />

Der Körnerwirbel, ein<br />

Bio- Mehrkornbrot aus Weizen-<br />

Natursauerteig, vereint geröstete<br />

Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne,<br />

Leinsaat und Dinkelflocken<br />

mit aromatischem Gerstenröstmalz.<br />

Alle BAKER’S Bio-Manufakturbrote<br />

versprechen einen<br />

ganz besonderen Genuss. Einfach<br />

mal probieren, welcher Ihr Liebling<br />

ist.<br />

Das BAKER’S<br />

Qualitätsversprechen für die neuen<br />

Bio-Manufakturbrote<br />

Bio-Getreide aus der Region,<br />

mit wilden Hefen und<br />

Natursauerteig<br />

Handwerkliche Bäckerkunst:<br />

in reiner Handarbeit vor Ort<br />

geformt<br />

Nach besonders langer<br />

Teigruhe täglich<br />

frisch im<br />

Steinbackofen<br />

gebacken<br />

DE-ÖKO-039


60<br />

Brotprüfung 2<strong>02</strong>3: Stolz präsentierten Innungsobermeister Peter Mück (ganz rechts), seine Stellvertreter Georg Schneider (Mitte) und Rainer<br />

Scharold (2.v.li.) sowie die teilnehmenden Bäckermeister vor staunendem Publikum in der City Galerie ihre frischen Brote und Semmeln, die<br />

sie zur Begutachtung von Prüfer Manfred Stiefel (4. v.li.) vom Deutschen Brotinstitut e.V. eingereicht hatten.<br />

So gut ist unser Brot!<br />

DIE BÄCKERINNUNG Augsburg präsentiert die Top-Ergebnisse<br />

der Brotprüfung erneut in der CITY GALERIE<br />

Jedes Frühjahr, wenn die<br />

Weizenernte vom vergangenen<br />

Herbst in den Backstuben<br />

zum Einsatz kommt, stellen<br />

die aktivsten Mitglieder der Bäckerinnung<br />

Augsburg Stadt und<br />

Land ihre Erzeugnisse freiwillig<br />

auf den Prüfstand – um für sich<br />

selbst und die Kundschaft einen<br />

Beleg für höchste Qualitätsansprüche<br />

zu bekommen. Zehn teilnehmende<br />

Betriebe überzeugten<br />

bei der Brotprüfung 2<strong>02</strong>3 mit<br />

ihren „Arbeitsproben“ aus feinstem<br />

Mehl und viel Kreativität. Die<br />

Ergebnisse der Brotprüfung, bei<br />

der insgesamt 80 Brotspezialitäten<br />

und 15 Semmeln eingereicht<br />

wurden, verkündeten Prüfer<br />

Manfred Stiefel vom Deutschen<br />

Brotinstitut e.V. und Innungsobermeister<br />

Peter Mück sowie<br />

seine beiden Stellvertreter Georg<br />

Schneider und Rainer Scharold<br />

erneut vor interessiertem Pu-<br />

blikum in der City Galerie. Mit<br />

rund 60 prozentiger „sehr gut“<br />

und 30 prozentiger „gut“ Bewertung<br />

elen die estergebnisse der<br />

auf vielfältige Kriterien geprüften<br />

duftenden Backwaren überdurchschnittlich<br />

positiv aus. Die Besucher<br />

der City Galerie konnten<br />

sich davon bei feinen Kostproben<br />

selbst überzeugen. Die anwesenden<br />

Bäckermeister freuten sich<br />

über anerkennende Resonanz<br />

und reges Interesse seitens der<br />

Besucher. Fragen gab es nicht<br />

nur zu der einen oder anderen<br />

geschmacklichen Besonderheit,<br />

sondern auch zu ernährungswissenschaftlichen<br />

Erkenntnissen.<br />

„Unserer Kundschaft das tägliche<br />

Brot als Genuss- und nicht<br />

nur als reines Nahrungsmittel<br />

präsentieren zu können und<br />

dabei auf handwerkliche Herstellung<br />

zu achten, das ist unser<br />

Ansporn. Und immer mehr Kun-<br />

Kostproben der geprüften Backwaren gab<br />

es natürlich auch wieder für die interessierten<br />

Besucherinnen und Besucher der<br />

City Galerie, die den hohen Genuss-Faktor<br />

anerkennend bestätigten .<br />

den wissen das zum Glück zu<br />

schätzen“, so Peter Mück erfreut<br />

im <strong>AJ</strong>-Gespräch.


61<br />

Unsere geprüfte<br />

Brotauswahl wurde<br />

12 x mit<br />

„Sehr gut“<br />

und<br />

4 x mit „Gold“<br />

bewertet!<br />

Bäckerei Geßwein • Inhaber Christoph Mayer<br />

Bürgermeister-Widmeier-Straße 39<br />

86179 Augsburg • Telefon 0821/811221<br />

Brotprüfung – so testet<br />

Manfred Stiefel<br />

D<br />

rei Tage bei „Wasser und Brot“ in Augsburg – für Manfred<br />

Stiefel vom Deutschen Brotinstitut e.V. – auf unserem Foto<br />

rechts neben Innungsobermeister Peter Mück – ist das keine<br />

Strafe, sondern Beruf und Berufung. Traditionell ist für ihn die<br />

Fuggerstadt die erste Station im Jahr auf seiner „Brotzeit“-<br />

Tour durch ganz Bayern und Württemberg. Bewertet werden<br />

in akribischer Detailverliebtheit nicht nur Geschmack, sondern<br />

auch der optische Eindruck, Oerflen un ruseneigen<br />

schaften, Loerung un rumenil ie onsisen und<br />

Textur allgemein sowie natürlich Geruch und Geschmack. Die<br />

erlieenen ualissiegel eugen om oen ieau em die<br />

eiser er eien un si erflie ülen Zum Glück!<br />

Denn so können wir sicher sein, uns beim Einkauf in „unserem<br />

anerserges gesun un gesmaoll<br />

u ernren<br />

seit 1994 bei St. Elisabeth · seit 1994 bei St. Elisabeth · seit 1994 bei St. Elisabeth<br />

Qualität die überzeugt!<br />

ausgezeichnet mit<br />

3 x „sehr gut“ und 2 x „gut“<br />

Kolbergstraße 14 · 86167 Augsburg · Tel. 08 21/907 273 73<br />

Schack-/Ecke Zietenstraße 1 · 86165 Augsburg-Lechhausen · Tel. 08 21/72 11 88<br />

Prämierte Qualität<br />

19 x<br />

GOLD<br />

·<br />

·<br />

sehr gut<br />

sehr gut<br />

sehr gut<br />

12 x<br />

·<br />

sehr gut<br />

12 x<br />

·<br />

sehr gut<br />

·<br />

12 x Sehr gut +<br />

6 x GOLD<br />

·<br />

sehr gut<br />

Knolli-Semmel<br />

Knolli-Breze Vollkorn-Knolli<br />

Friedberger Landbrot<br />

Vollkorn-Landbrot<br />

Dinkel-Vollwertbrot<br />

Kürbis-Vollkornbrot<br />

Korn an Korn<br />

Bauernlaible<br />

Walnussbrot<br />

Kartoffelbrot<br />

Dinkel-Kruste<br />

Bauernlaible<br />

Druckunterlagenschluss<br />

für das nächste Genuss-Special ist der<br />

15. Februar


62 GESCHMACKSSACHE<br />

Steaks im<br />

Swiss made-Style<br />

Die absolut unabhängige Gastrokritik<br />

Ein wenig wehmütig haben wir im Februar letzten Jahres<br />

ja schon Abschied genommen von der legendären<br />

„Fischerstuben“, wo Wirtin Sigrun Groß 26 Jahre lang<br />

ihre Gäste empfing, bevor sie wegen der Corona-Pandemie<br />

die Pforten schloss. Als ein knappes Jahr später<br />

die Premium-Steakhauskette „Abacco´s“ mit Schweizer<br />

Ursprung am Ufer der Wertach einzog, waren wir<br />

natürlich gespannt. Kann ein multinationales Franchise-Unternehmen<br />

mit der lieb gewonnenen familiären<br />

Atmosphäre konkurrieren? Und sind Steaks statt<br />

Edelfischplatte und Zwiebelrostbraten eine gastronomische<br />

Bereicherung? Wir haben es getestet...<br />

★ ★ ★ ★ ★ = überragend / ★ ★ ★ ★ = sehr gut / ★ ★ ★ = gut / ★ ★ = duchschnittlich / ★ = mäßig<br />

Ambiente ★ ★ ★<br />

Eine neue, gläserne Fassade signalisiert schon vom<br />

Parkplatz her, dass sich hier viel verändert hat. Das<br />

kosmopolitische Interieur mit langem Bartresen und<br />

ausgeklügelter Lichtführung erinnert ein wenig an<br />

ein modernes Loft. Dieser urban style ist natürlich<br />

schick, aber halt auch etwas beliebig. Trotz großer<br />

und offener Gastraum-Fläche und guter Auslastung<br />

war der Geräuschpegel durchaus ok. Der Geruch des<br />

am Tisch gegarten Fleisches ist natürlich allgegenwärtig<br />

– aber beispielsweise die „Manyo“-Fangemeinde<br />

am japanischen Tischgrill stört sich daran<br />

ja auch nicht.<br />

Essen ★ ★ ★ ★<br />

Das Alleinstellungsmerkmal des Abacco´s sind nicht<br />

nur höchste Qualitätsansprüche – beim U.S.-Beef werden<br />

ausschließlich die beiden Top-Qualitätsstufen<br />

Prime und Premium-Choice verwendet – an das Fleisch<br />

mit Ursprung aus den USA, Uruguay und Argentinien.<br />

Serviert werden die Cuts auf einem 400 Grad<br />

heißen Stein – der Gast bestimmt dann selbst die Garstufe.<br />

Ob man das als Spielerei abtut oder sich über<br />

dieses Event-Zubereitungsfinish freut, ist natürlich<br />

Ansichtssache. Bei unseren Vorspeisen, einer Karotte-Kokos-Ingwer-Suppe<br />

(€ 6,90) und den Black Tiger<br />

Garnelen mit Knoblauch und Chili-Öl (€ 13,90) waren<br />

wir vor allem von Qualität und Geschmack der saftigen<br />

Garnelen begeistert – wirklich top! Als Hauptgang<br />

wählten wir zum einen das 200g U.S. Prime Sirloin<br />

Steak (€ 25,90) mit House Fries (inclusive) und Kartoffelgratin<br />

(€ 4,70). Das zusätzliche „Drü Butter im<br />

Päckli“-Ensemble (€ 8,90) mit Café de Paris-Butter,<br />

Knoblauch-Kräuterbutter und Mango-Curry-Butter<br />

war ein tolles Geschmackserlebnis – aber ganz ehrlich:<br />

eigentlich völlig unnötig, denn der intensiv-nussige<br />

Fleischgeschmack des schön marmorierten special<br />

cuts war sensationell gut und bedurfte eigentlich keiner<br />

weiteren geschmacklichen Aufhübschung. Zumal<br />

Abacco´s Steakhouse<br />

Holzbachstraße 12 1/2, 86152 Augsburg<br />

Tel.: 0821 153 506<br />

mail: augsburg@abaccos-steakhouse.de<br />

www.abaccos-steakhouse.de/augsburg<br />

ja „drü hausgmachti Sössli“ – Barbecue, Meerrettich und<br />

Chimichurri – <strong>ohne</strong>hin beim Gericht dabei sind. Ebenso<br />

angetan waren wir vom spanischen Iberico Rückensteak<br />

(200g / € 19,90): saftig, intensiv, hervorragend! Fazit insgesamt:<br />

Premium Steak-Genuss zu bezahlbaren Preisen!<br />

Trinken ★ ★ ★ ★<br />

Die Weinkarte bietet eine angenehme und nicht überbordende<br />

Fülle an offenen und Flaschenweinen. Der<br />

duftig-blumige Dautel Charmeur – eine Cuvée aus Riesling,<br />

Scheurebe und Muskateller – (€ 7,90 / 0,2l) war ein<br />

kraftvoller Einstieg. Der „Nectar Dei“ aus der Maremma<br />

vom Weingut Nittardi aus den Rebsorten Cabernet Sauvignon,<br />

Merlot, Syrah and Petit Verdot (€ 69,90 / 0,7l) lieferte<br />

dann komplex-konzentriertes Trinkvergnügen pur.<br />

Einziges Manko auf der Karte: Ein Bier zum Steak kann<br />

ja auch toll sein, aber Bitburger Pils oder Spaten Helles in<br />

der Bierstadt Augsburg geht halt einfach gar nicht...<br />

Service ★ ★ ★ ★<br />

Online-Reservierung, Begrüßung, Service – es ist nicht<br />

übertrieben bei allem von „Schweizer Präzison“ zu sprechen.<br />

Und unser Ober war zudem ein echt cooler Charakter.<br />

Auf die Frage, ob denn der New York Cheesecake<br />

hausgemacht sei, antwortete er freundlich bestimmt:<br />

„Der kommt mit den Beef-Lieferungen aus New York.“<br />

Der Service – ob beim Austauschen des heißen Steins<br />

oder beim Belüften und Dekantieren des Weins – war<br />

professionell und stets zur richtigen Zeit präsent. Respekt!


SCHÖN & GESUND<br />

63<br />

Leben, lieben, lachen – am Valentinstag, den 14. Februar werden<br />

Gefühle gezeigt: Ob mit Blumen, einem romantischen<br />

Abendessen zu zweit oder mit anderen kleinen Präsenten –<br />

zeigen Sie Ihrem/r Liebsten, was sie oder er Ihnen bedeutet!<br />

Ihre Füße sind bei uns in den besten Händen! Besuchen Sie das fußzentrum augsburg,<br />

Ihren Meisterbetrieb für Orthopädie-Schuhtechnik in der Katharinengasse.<br />

Wir freuen uns auf Sie.<br />

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Mo. - Mi. 9.00 - 18.00 Uhr<br />

Do. 9.00 - 19.00 Uhr<br />

Fr. 9.00 - 18.00 Uhr<br />

WWW.FUSSZENTRUM-AUGSBURG.DE<br />

FUSSZENTRUM AUGSBURG | KATHARINENGASSE 24 | 86150 AUGSBURG | INFO@FUSSZENTRUM-AUGSBURG.DE | 0821/ 29 73 27 48


64<br />

Dr. med.<br />

Josef Lunger<br />

Zwischen Medizin<br />

und Passion<br />

Expeditions-Bergsteiger<br />

und Chirurg<br />

Als passionierter Expeditions-Bergsteiger<br />

und<br />

Unfall-Chirurg werde ich<br />

immer wieder gefragt, wie das<br />

zusammen passt? Das passt<br />

nicht nur, beide Leidenschaften<br />

ergänzen sich perfekt.<br />

Egal ob Expedition oder Operation,<br />

eine realistische Planung<br />

und Analyse der Verhältnisse<br />

und Möglichkeiten (Team, Wetter,<br />

Bedingungen) ist absolut<br />

essenziell. Eine gute Vorbereitung<br />

ist das A und O, nichts darf<br />

dem Zufall überlassen werden.<br />

Offenheit sich selber oder eben<br />

dem Patienten gegenüber ist<br />

wichtig. Wer sich selbst in<br />

die Tasche lügt, wird nicht weit<br />

kommen. Am Berg und bei einer<br />

OP muss nicht nur Plan B, sondern<br />

auch C und D bereit liegen.<br />

usflippen ist komplett kontraproduktiv<br />

und zeugt von Überforderung.<br />

Eine der wichtigsten Lektionen,<br />

die einem die Berge<br />

und die Medizin gleichermaßen<br />

beibringen, ist Demut<br />

und Achtung. Zudem entwickelt<br />

man das Gespür dafür, wann der<br />

Zeitpunkt zum Umkehren ist oder<br />

wann man abbrechen muss. In<br />

beiden Bereichen ist eine breite<br />

Erfahrung wichtig, somit sind<br />

Allrounder gefragt und nicht ein<br />

Schmalspurspezialist in einem<br />

Feld. Dazu kommt Zielstrebigkeit<br />

und Durchhaltevermögen,<br />

auch wenn es mal zäh ist. Dann<br />

ist da aber noch ein toller kleiner<br />

Unterschied: Im Gegensatz zur<br />

Chirurgie, die ein langes Studium<br />

erfordert, kann jeder eine Expedition<br />

angehen. Man braucht nur<br />

den Willen, die richtige Einstellung<br />

und gute Vorbereitung.<br />

Bahnhofstraße 8, 86150 Augsburg<br />

Tel.: 0821-45543663 Fax: 0821-45543699<br />

www.orthotop.de I praxis@orthotop.de<br />

Fußzentrum Augsburg<br />

Noch mehr Expertise für Orthopädie-Schuhtechnik<br />

Auch in unserer<br />

Branche herrscht<br />

Fachkräftemangel.<br />

Umso mehr spricht dieser<br />

Mitarbeiter-Neuzugang<br />

für uns als attraktiven<br />

Arbeitgeber“, freut<br />

sich Stefan Ziegler vom<br />

Meisterbetrieb für Orthopädie-Schuhtechnik<br />

„Fußzentrum Augsburg“.<br />

Die Rede ist von Tobias<br />

Sassarath, der als Meister<br />

seines Fachs auf den<br />

Bau von Leisten und das<br />

Anfertigen orthopädischer<br />

Maßschuhe spezialisiert<br />

ist. Der gebürtige Augsburger<br />

freut sich, bei seinem neuen Arbeitgeber<br />

traditionelles Handwerk und<br />

modernste Digitaltechnik für eine<br />

bestmögliche Versorgung individueller<br />

Kundenwünsche verschmelzen<br />

lassen zu können. Als kompetenter<br />

Ansprechpartner für die Kundschaft<br />

Stefan Ziegler (links) freut sich über die personelle Verstärkung<br />

durch Tobias Sassarath.<br />

Foto: Bouloubassis<br />

in der Katharinengasse 24 wird der<br />

30-Jährige im Kreis von zehn weiteren<br />

Kolleginnen und Kollegen vor allem<br />

auch seine persnliche Afnität<br />

zum Themenbereich Sport nutzen,<br />

um z.B. Beschwerden wie Sprunggelenkversteifungen<br />

durch seine Expertise<br />

zu lindern.<br />

Lieblinge zum Valentinstag<br />

B<br />

ald ist es soweit – der Tag der Liebe steht am 14. Februar vor der Tür. Aber<br />

am Valentinstag geht es nicht nur um Herzchen und rote Rosen, sondern<br />

auch um Beauty-Highlights wie eine strahlende und samtweiche Haut, gerötete<br />

Wangen und verführerische Düfte. Kurzum: Egal, ob man sich selbst das<br />

ultimative Valentinstag-Verwöhnprogramm gönnen möchte oder noch auf der<br />

Suche nach liebevoll ausgewählten Love is in the air-Geschenken ist – hier ein<br />

paar Tipps: Wer am romantischsten Tag des Jahres wie frisch verliebt strahlen<br />

möchte, der sollte auf jeden Fall auf etwas Glow setzen. Denn auch abseits vom<br />

Valentinstag-Dinner, geflüsterten Liebeserklärungen und kleinen Geschenken<br />

kann die Haut im Winter ein bisschen<br />

Strahlkraft gebrauchen. Der erste<br />

Schritt, um einen fahlen Teint in ein rosiges<br />

und frisches Hautbild zu verwandeln,<br />

ist ein Peeling. Durch exfolierende<br />

Substanzen wie gemahlene Fruchtkerne,<br />

Cellulose-Presslinge, Rohrzucker<br />

oder mineralische Peelingkörper<br />

aus Lavastein wirkt der Teint frischer.<br />

Und: Rote Lippen soll man(n) küssen!<br />

Und so darf passend zum Valentinstag<br />

der feuerrote Lippenstift nicht fehlen.<br />

Im angesagten Matt-Look wird die Farbe<br />

trendy und modern. Hyaluronsäure<br />

sorgt dafür, dass die Lippen trotz matter<br />

Textur mit ausreichend Feuchtigkeit<br />

versorgt werden. Wer mit glänzenden<br />

Lacklippen ein Statement setzen will,<br />

der sollte auf Lipgloss zurückgreifen.<br />

beautypress


66<br />

FEBRUAR-SPECIAL<br />

ENTSPANNUNG PUR<br />

KLANGSCHALENMASSAGE PLUS<br />

VITORI-KRISTALLMATTE<br />

(INFRAROT TIEFENWÄRME)<br />

Dauer: 60 Minuten<br />

Preis: 45,- €<br />

Anmeldung unter:<br />

0172-8814163 oder bei<br />

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Dreiklang Augsburg Sabine Brenneisen<br />

Alfred-Nobel-Straße 9 86156 Augsburg<br />

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FEBRUAR<br />

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+ PHYSIOTHERAPIE + ERGOTHERAPIE<br />

DIE BEWEGUNGSEXPERTEN AUS DEM<br />

ALLGÄU – JETZT AUCH IN AUGSBURG!<br />

Physio- & Ergotherapie auf höchstem Niveau durch<br />

unsere erfahrenen TherapeutInnen<br />

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86154 Augsburg<br />

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Stress vorbeugen<br />

WOHLBEFINDEN steigern<br />

Sanfte Schwingungen verwöhnen bei einer<br />

Klangmassage Körper, Geist und Seele. Dabei<br />

werden speziell dafür entwickelte Klangschalen<br />

gezielt auf den bekleideten Körper positioniert<br />

und behutsam angeklungen. Das in der Praxis bewährte<br />

System baut auf Prinzipien auf, die eine<br />

wertschätzende, achtsame Zuwendung von Mensch<br />

zu Mensch anstreben und den Blick auf Lösungen<br />

und Ressourcen richten. Bei der Klangmassage<br />

werden Hören und Fühlen gleichermaßen angesprochen.<br />

Die harmonischen Klänge sollen den<br />

Geist beruhigen. Die feinen Vibrationen, die von<br />

der klingenden und schwingenden Klangschale<br />

ausgehen, breiten sich im Körper aus. Somit kann<br />

Entspannung erzielt und das ursprüngliche Vertrauen<br />

des Menschen gestärkt werden. Nicht umsonst<br />

sagt man ihnen nach, dass sie zur Harmonisierung,<br />

Regeneration und Vitalisierung beitragen können.<br />

Hello Bride<br />

Messe im MAXIMILIAN´S<br />

Eine Hochzeitsmesse mit inspirierenden, coolen<br />

Austellern verspricht das HELLO BRIDE<br />

Event am 12. Februar von 11 bis 18 Uhr im<br />

Hotel Maximilian‘s. Künftige Brautpaare dürfen<br />

sich auf kreative Hoch-<br />

eitspros aus dem gesamten<br />

süddeutschen<br />

Raum, neue Trends<br />

und jede Menge Inspiration<br />

freuen. „Unsere<br />

Messe unterscheidet<br />

sich klar von den herkömmlichen<br />

Brautund<br />

Hochzeitsmessen.<br />

Wir haben alle Aussteller<br />

sehr sorgsam<br />

ausgewählt“, so Karin<br />

Mausz und Barbara<br />

Gandenheimer, die<br />

Organisatorinnen des<br />

Events. Tickets an der<br />

Tageskasse oder unter<br />

www.hellobride.de/<br />

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Sonderveröffentlichung<br />

Mehr Lebensqualität, mehr Biss!<br />

Feste dritte Zähne an einem Tag bei der<br />

PRAXISZAHNKLINIK GÜNZBURG<br />

Es gibt viele Gründe, warum Menschen ihre Zähne<br />

verlieren: Krankheiten, mangelnde Mundhygiene,<br />

extreme Zahnarztangst. Die Folgen sind Zahnlücken<br />

bis hin zur kompletten Zahnlosigkeit. Viele Patienten<br />

quälen sich Jahrzehnte mit unkomfortablen und<br />

wackeligen Vollprothesen, mit denen ein normales Leben<br />

kaum möglich ist.<br />

„Aber es gibt Alternativen“,<br />

weiß Dr. Oliver Schmidt, Implantologe<br />

aus Günzburg. „Mit<br />

den Möglichkeiten der modernen<br />

Implantologie können<br />

wir Menschen helfen, die ihre<br />

Freude am Leben verloren haben.<br />

Festsitzender, hochwertiger<br />

Zahnersatz auf Implantaten<br />

gibt Patienten, die jahrelang Angst beim Sprechen und<br />

Lachen hatten, ein hohes Maß an Lebensqualität zurück“,<br />

informiert Dr. Schmidt.<br />

Feste Zähne in kurzer Zeit<br />

In seiner Günzburger Praxis bieten Dr. Schmidt und sein<br />

Team eine Behandlung, bei der Patienten an nur einem<br />

Tag mit neuen festsitzenden Zähnen versorgt werden.<br />

Das Konzept der Günzburger Spezialisten basiert auf<br />

einer speziellen Technik, bei der vier Implantate im<br />

Kiefer ausreichen können, um eine komplette Brücke<br />

sicher und dauerhaft zu befestigen – die sogenannte<br />

„All-on4 Methode“.<br />

Wenn der Patient über genügend Kieferknochen verfügt,<br />

setzt der Implantologe vier Implantate in einem bestimmten<br />

Abstand und einem genau denierten inel<br />

ein. Diese Konstruktion ist so stabil, dass die Patienten<br />

noch am selben Tag mit einer festsitzenden Brücke und<br />

individuell angepasstem Zahnersatz nach Hause gehen<br />

können. Dieser erste Zahnersatz kann schon am gleichen<br />

Abend belastet werden. Es gibt allerdings Patienten<br />

deren Angebot an Kieferknochen für eine normale<br />

Implantation nicht ausreicht.<br />

Das dreidimensionale Bild<br />

zeigt dem Implantologen<br />

die exakte Lage von<br />

Gefäßen und Nerven – Verletzungen<br />

und Schmerzen<br />

werden so annähernd<br />

ausgeschlossen.<br />

Auch auf diese Situation ist<br />

das Team bestens vorbereitet<br />

und bietet sichere und nachhaltige<br />

Lösungen.<br />

Dreidimensionale Bilder<br />

geben Sicherheit<br />

Wichtig für eine sichere und<br />

schonende Implantation ist der Einsatz modernster<br />

Technik: Ein digitaler Volumentopograph liefert dreidimensionale<br />

Bilder der gesamten Kiefersituation. „Auf<br />

dieser Basis fertigen wir eine individuelle Operationsschablone<br />

mit den uvor denierten ositionen der<br />

Implantate während der Operation exakt auf den Patienten.<br />

Diese Methode sorgt für weniger Beschwerden<br />

nach der Operation und ist für den Patienten weniger<br />

belastend als konventionelle Behandlungen“, erläutert<br />

Dr. Schmidt die Vorteile für die Patienten. Die Patienten<br />

protieren nicht nur von der verrten ehandlungsdauer.<br />

Das Konzept für „feste Zähne“ reduziert die Belastung<br />

für die Patienten deutlich und schont auch den<br />

Geldbeutel. Durch die geringe Anzahl der Implantate<br />

verringern sich schließlich die Kosten für den hochwertigen<br />

Zahnersatz. Wenn das kein Grund für ein erstes<br />

Lachen mit den neuen Zähnen ist!<br />

Das DROS Konzept<br />

Das erste und bisher einzige<br />

standardisierte Diagnoseund<br />

Therapiekonzept zur<br />

Behandlung der CMD.<br />

Die Behandlungsziele:<br />

1. Entspannung muskulärer<br />

Strukturen des Kausystems<br />

2. Erreichen einer stabilen<br />

funktionellen Position der<br />

Gelenkköpfe des Unterkiefers<br />

in der Gelenkpfannen<br />

des Oberkiefers (Physiologische<br />

Zentrik). Denn<br />

die Standardisierung führt<br />

zu reproduzierbaren Ergebnissen<br />

und ist damit<br />

methodisch hervorragend<br />

geeignet. Zudem ist die<br />

Vorgehensweise dadurch<br />

transparent, für Zahnärzte<br />

und Patienten nachvollziehbar<br />

und gilt auch bei<br />

Krankenversicherungen<br />

als Qualitätsmerkmal. Was<br />

sich sonst über viele Monate<br />

oder Jahre hinzieht, ist meist<br />

in sieben bis zehn Wochen<br />

therapierbar. Ein Wermutstropfen<br />

besteht allerdings<br />

darin, dass dieses Behandlungsverfahren<br />

von den gesetzlichen<br />

Krankenkassen<br />

nicht unterstützt wird. Die<br />

klaren Abrechnungspositionen<br />

nach GOZ und BEB sind<br />

für Versicherungen und Zusatzversicherungen<br />

leicht<br />

nachvollziehbar und geben<br />

diesen verlässliche Anhaltspunkte<br />

bei der Abrechnung.<br />

In unserem Haus kann Ihnen<br />

in wenigen Schritten gezeigt<br />

werden, ob es sich bei Ihnen<br />

um eine dentogen verursachte<br />

Form der CMD handelt.<br />

Wenden Sie sich an Ihre<br />

Praxiszahnklinik Günzburg<br />

(Text: Dr. Hans Roos).<br />

67


Ist mein<br />

Gelenk<br />

belastbar?<br />

RADIOLOGIE<br />

SCHAFFT<br />

KLARHEIT:<br />

Ab Sommer 2<strong>02</strong>3<br />

auch an unserem<br />

neuen Standort<br />

Katharinenstraße<br />

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am Lech!<br />

Kompetenz, High-Tech und Einfühlungsvermögen<br />

– Sie finden bei uns<br />

seit 10 Jahren ein hoch qualifiziertes<br />

Team mit Spezialisten für jede Körperregion.<br />

Wohlfühlambiente und schnelle<br />

Befundübermittlung inklusive.<br />

Wir freuen uns, Sie nun bald auch in<br />

unserer Filialpraxis im neuen Ärztehaus<br />

in Landsberg begrüßen zu dürfen.<br />

Klarheit gibt Sicherheit.<br />

Bildnachweis: Bayerische Landessiedlung GmbH<br />

Bleiben Sie aktiv und genießen Sie<br />

einen unbeschwerten Winter.<br />

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Mammographie<br />

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Hermanstraße 15 . 86150 Augsburg<br />

T: +49 (821) 455 335 0<br />

Mail: info@h15-augsburg.de<br />

www.h15-augsburg.de


BUSINESS<br />

69<br />

ESER REAL ESTATE:<br />

Angekommen in der Landauer Villa<br />

Ein Unternehmenssitz, der für höchsten Anspruch an Architektur steht<br />

Sie ist ein echtes Stadtjuwel und verbindet<br />

nach aufwändiger dreijähriger Sanierungszeit<br />

Jugendstil-Charme mit moderner Stadtarchitektur.<br />

Die Landauer Villa in der Frölichstraße<br />

5 – im Jahr 1910 vom Textilfabrikanten Otto Landauer<br />

erbaut – ist ab 17. März das neue Domizil<br />

der ESER REAL ESTATE GmbH & Co. KG. Inhaber<br />

Josef Eser, der mit vielfach prämierten Neubau- und<br />

Sanierungskonzepten sein Gespür für ästhetische<br />

Projektentwicklung über Jahrzehnte unter Beweis<br />

gestellt hat, fühlt sich hier „angekommen“. Hingebungsvoll<br />

und in enger Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde<br />

hat er sich der Aufgabe gewidmet,<br />

den usprünglichen, erhabenen Charakter der Villa<br />

wiederherzustellen. „Dahinter steckt viel Detailarbeit,<br />

in der das nicht bauzeitliche, verbastelte Interieur<br />

aus den 80er und 90er Jahren entsorgt wurde“, verrät<br />

Eser. Einziehen werden in das 600-Quadratmeter-Anwesen<br />

im Herzen des Stadtjägerviertels neben<br />

der ESER REAL ESTATE die Lifestyle Medical GmbH<br />

Beauty und Health, die MITOPY Praxis für Integrative<br />

Medizin, die Praxis für Psychotherapie Isabella Mehling<br />

sowie die osteopathische Praxis Dr. Fabienne<br />

Bourgeois.<br />

Annäherung an die Glanzzeit der Landauer Villa. Ein Relieffragment des<br />

Athener Parthenons aus dem Jahr 800 v.Chr. ziert den Treppenaufgang.<br />

Neuestes Projekt: rosenow<br />

Schautage jeden Samstag & Sonntag<br />

Mit dem Projekt rosenow, das in Kooperation mit der<br />

Bauunternehmensgruppe Schmid am Wittelsbacher<br />

Park entsteht, zeigt ESER REAL ESTATE einmal<br />

mehr, wie moderne Stadtentwicklung anspruchsvoll<br />

umgesetzt wird. Exklusives, urbanes W<strong>ohne</strong>n auf einem<br />

deltaförmigen Areal – die 40 W<strong>ohne</strong>inheiten mit Grundrissen<br />

von 25 bis 160 Quadratmetern eröffnen vielfältige<br />

Möglichkeiten, individuelle Lebenskonzepte zu verwirklichen.<br />

Geprägt ist rosenow nicht nur durch herausragende<br />

Architektur, sondern auch einen starken Nachhaltigkeitsanspruch,<br />

der mit dem hohen Energieeffizienz-Standard<br />

55+ umgesetzt wird. Ab dem Wochenende 11. und 12.<br />

Februar lädt ESER REAL ESTATE jeden Samstag von 13<br />

bis 16 Uhr und jeden Sonntag von 10 bis 13 Uhr zu Info-<br />

Schautagen im Pavillon direkt vor Ort (Rosenaustraße<br />

4 + 6) ein. Ihren persönlichen Termin können Sie gerne<br />

mit Magdalena Trieb unter der Nummer 0821 90 89 89 0<br />

oder per mail unter mail@eser-realestate.de vereinbaren.<br />

Infos auch unter www.projekt-rosenow.de.


70<br />

Digitaler, praktischer,<br />

individueller<br />

NEUES KONZEPT an der Wirtschaftsschule Frenzel<br />

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Lkr. A-Nord/Ost 08271/803900-0<br />

Büro bewerbung-augsburg@homeinstead.de<br />

Lkr. A-Süd/West 08292/371955-0<br />

Büro bewerbung-augsburg@homeinstead.de<br />

Lkr. AIC 08251/936908-0<br />

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DLG/DON 08272/984993-0<br />

bewerbung-augsburg@homeinstead.de<br />

bewerbung-augsburg@homeinstead.de<br />

Mehr digitale Bildung, mehr Praxis, mehr Naturwissenschaften<br />

und mehr Individualisierung:<br />

Das sind die vier Eckpunkte eines<br />

neuen Konzepts, das die private Wirtschaftsschule<br />

Frenzel ab dem kommenden Schuljahr umsetzt.<br />

Herzstück der Neuerungen ist die Wahlmöglichkeit<br />

zwischen verschiedenen Modulen. Die bisherigen<br />

Stärken des Schultyps werden beibehalten und<br />

durch das modulare Konzept ergänzt. „So wird sich<br />

die Wirtschaftsschule an Mega-Trends und den damit<br />

verbundenen neuen Berufsfeldern orientieren“,<br />

so Schulleiter Dr. Bernd Kirchschlager.<br />

Mittlere Reife und Vorbereitung auf einen kaufmännischen<br />

Beruf in einer modern ausgestatteten,<br />

kleinen Privatschule: Das bietet die private Wirtschaftsschule<br />

Frenzel in der Sanderstraße in Augsburg.<br />

Rund 200 Schüler besuchen die neun Klassen in<br />

der traditionsreichen, 1899 gegründeten Frenzelschule.<br />

Unterrichtet werden sie von 20 Lehrern, die zum<br />

Großteil selbst schon in der<br />

Wirtschaft tätig waren und so<br />

optimal aufs Berufsleben vorbereiten<br />

können. Neben den<br />

Wirtschaftsfächern werden<br />

natürlich auch die allgemeinbildenden<br />

Fächer unterrichtet,<br />

denn viele Frenzelschüler<br />

gehen nach dem Abschluss<br />

an die Fachoberschule (FOS).<br />

In die Wirtschaftsschule<br />

übertreten können Mittel-,<br />

Realschüler und Gymnasiasten<br />

nach der 5. oder 6. Klasse<br />

in die vierstuge bw. nach<br />

der 9. Klasse in die zweistu-<br />

ge irtschaftsschule. Im<br />

Mit den neuesten Geräten arbeiten die Schülerinnen und Schüler<br />

im neuen Fach ökonomische und digitale Bildung an der privaten<br />

Wirtschaftsschule Frenzel.<br />

Foto: Melanie Henschel<br />

neuen Konzept „Wirtschaftsschule weiter gedacht“<br />

wird nun die besondere DNA der Schulart betont.<br />

Schon in der 7. und 8. Klasse werden die ökonomische<br />

und digitale Bildung in einem sechs- bzw. siebenstündigen<br />

Kombifach verzahnt. Hier geht es unter<br />

anderem um Präsentationstechnik, Bildbearbeitung,<br />

Gamebuilding, Web Design, Augmented Reality, aber<br />

auch um Netiquette und Cyber-Mobbing.<br />

In der 9. und 10. Jahrgangsstufe gibt es ein qualiiertes<br />

berufliches ratium. Eperten aus der<br />

Praxis werden in den Unterricht geholt, Theorie und<br />

reale Anwendung werden verwoben. Hier kann die<br />

Frenzelschule von Partnerschaften mit Unternehmen<br />

aus der Region wie DB Schenker, Silberhorn,<br />

auhaus und onepar protieren.<br />

Wir suchen ab sofort in Vollzeit für Augsburg<br />

Bestattungsgehilfen (m/w/d) und<br />

Aushilfen (m/w/d) auf 520 € Basis<br />

Ihre Aufgaben<br />

• fachgerechte Versorgung &<br />

Einbettung der Verstorbenen<br />

• Sämtliche Träger-&<br />

Überführungsdienste<br />

• Handwerkliche Tätigkeiten<br />

• Öffnen & Schließen der Gräber<br />

Ihr Profil<br />

• Führerschein der Klasse B<br />

(idealerweise C1E)<br />

• Sensibilität im<br />

Umgang mit den<br />

Hinterbliebenen<br />

65/2<br />

Wirtschaftsschule Frenzel<br />

Ihre Ansprechpartnerin: Andrea Kasperbauer I Tel. 089 / 620 105 86<br />

86156 Augsburg I Neusässer Straße 15 I jobs@bestattungsdienst-friede.de


71<br />

Neue Geschäftsführung<br />

bei Logistik Xtra<br />

Richard Baumann übergibt an Barbara Arnhold<br />

Barbara Arnhold und<br />

Richard Baumann.<br />

Verlagsveröffentlichung<br />

Barbara Arnhold, vormals<br />

Geschäftsführerin der<br />

Kommdirekt GmbH in<br />

Augsburg, übernimmt die Geschäftsführung<br />

der Logistik Xtra<br />

GmbH in Mühlhausen.<br />

Richard Baumann geht in<br />

den Ruhestand und Barbara Arnhold<br />

geht ans Ruder des bundesweiten<br />

Logistikverbundes. Hierbei<br />

greift Arnhold auf ihre fundierte<br />

Erfahrung in der Digitalbranche<br />

zurück.<br />

Richard Baumann hat Logistik-xtra.de<br />

in den vergangenen<br />

Jahren zu einer führenden Plattform<br />

rund um Flurförderzeuge<br />

mitsamt Zubehör aus dem Werkstatt-<br />

und Lagerbereich entwickelt.<br />

Seine Nachfolgerin Barbara<br />

Arnhold wird künftig mit ihrem<br />

erfolgreichen Know-how in komplexen<br />

Digitalprojekten die dahinter<br />

liegenden Prozesse vereinfachen.<br />

Das Bestellwesen wird<br />

weiter digitalisiert und dynamisiert.<br />

Weitere Schwerpunkte liegen<br />

in der Optimierung der Suchmaschinenfreundlichkeit<br />

und<br />

der User Experience des Webportals<br />

sowie der gezielten Contenterstellung<br />

rund um die Themen<br />

Intralogistik und Lagerlogistik.<br />

Das Geschäftsfeld der intralogistischen<br />

Lösungen wird für viele<br />

Unternehmen immer wichtiger,<br />

da auch hier die Automatisierung<br />

und Digitalisierung Einzug hält.<br />

Getreu der Devise „<strong>online</strong> bestellt,<br />

Vorort betreut“ kann sich<br />

Logistik Xtra auf die Kompetenz<br />

und das gebündelte Know-how<br />

von führenden Linde Vertragshändlern<br />

verlassen. Mit den Linde-Partnern<br />

und deren bundesweitem<br />

Servicenetz bietet Logistik<br />

Xtra einzigartige Kundenvorteile.<br />

Der Fokus liegt neben der<br />

Beratung mit Online-Bestellmöglichkeit<br />

von rund 10.000<br />

Produkten stets auf dem persönlichen<br />

Kontakt Vorort. Somit ist<br />

gewährleistet, dass maßgeschneiderte<br />

Lösungen in der Intralogistik<br />

erarbeitet und auf die<br />

Herausforderungen der Kunden<br />

angepasst werden. Die Synergie-<br />

Effekte aus der Verbindung der<br />

Onlinewelt mit der Servicepower<br />

der Linde Vertragshändler wird<br />

Barbara Arnhold künftig verstärken.<br />

Alles zum Wohle der Logistik<br />

Xtra Kunden und deren Mitarbeitern.<br />

Logistik Xtra GmbH<br />

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Telefon: 08207 9599990<br />

Email: barbara.arnhold@logistik-xtra.de<br />

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Beschneiden, Um schlag und viele<br />

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72<br />

Wie eine klimapositive Fassade aussehen<br />

könnte, zeigt dieses Beispielbild.<br />

Foto: HG Esch, Hennef<br />

Klimapositive<br />

Fassade<br />

Informationen der<br />

HOCHSCHULE AUGSBURG<br />

Die Hochschule Augsburg<br />

veranstaltet am Donnerstag,<br />

16. Februar, die Tagung<br />

Fassade <strong>23</strong>. Das Thema lautet:<br />

„Klimapositive Fassade - Das<br />

Potential der vertikalen Flächen“.<br />

„Die Gäste dürfen sich in der<br />

Handwerkskammer für Schwaben<br />

in Augsburg auf spannende<br />

Vorträge renommierter Referenten,<br />

die begleitende Ausstellung<br />

sowie inspirierende Fachgespräche<br />

mit Kollegen freuen“, heißt<br />

es in der Pressemitteilung. Die<br />

jährliche Fassadentagung des<br />

Instituts für Bau und Immobilie<br />

genießt in der Fachwelt größtes<br />

Ansehen und hat sich als fester<br />

Termin im Kalender des Publikums<br />

aus Fassadenbau und –planung<br />

etabliert.<br />

Fassadenflächen nnen<br />

einen beachtlichen Beitrag zur<br />

klimapositiven Bilanz eines Gebäudes<br />

oder Quartiers beisteuern.<br />

Vertikale Photovoltaikanlagen<br />

gewinnen Energie, begrünte Fassaden<br />

verbessern das städtische<br />

Kleinklima in Ballungsräumen,<br />

speichern Niederschlagswasser<br />

oder dienen als Hitzepuffer. Die<br />

Referenten der Tagung schildern<br />

an realisierten Beispielen, wie<br />

dies in der Praxis möglich ist. Die<br />

Teilnehmer erhalten detaillierte<br />

Einblicke in Entwurf, Gestaltung,<br />

Fassadenplanung und technische<br />

Umsetzung innovativer Lösungen,<br />

die den Anforderungen<br />

der DINNormen, gesetzlichen<br />

Regelwerken und technischen<br />

Richtlinien gerecht werden. Die<br />

Veranstaltung ist integraler Bestandteil<br />

des ertiatsstudiengangs<br />

Fachingenieur/Fachplaner<br />

Fassade und steht gleichermaßen<br />

allen in Fassadenplanung, -bau<br />

und -konzeption tätigen Personen<br />

zur Teilnahme offen. Das<br />

weiterbildende berufsbegleitende<br />

ertiatsstudium achingenieur<br />

Fassade an der Hochschule Augsburg<br />

wird stark nachgefragt.<br />

Es bietet innerhalb eines Jahres<br />

komprimiertes Fassadenwissen<br />

aus den Bereichen Konzeption,<br />

Bauphysik und technische<br />

Gebäudeausrüstung, Konstruktion,<br />

Materialien, Tragwerk, Abwicklung<br />

und Schäden. Zielgruppen<br />

sind Ingenieur:innen sowie<br />

Interessierte mit Techniker oder<br />

Meisterabschluss. Das Studium<br />

ist modular integrierbar in das<br />

berufsbegleitende Masterstudium<br />

Projektmanagement mit<br />

Vertiefungsrichtung Fassade.<br />

Absolventen nden einen hochattraktiven<br />

Arbeitsmarkt vor.<br />

Aktuelle Infos unter:<br />

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Ingenieurdesign: Ökologisch & ökonomisch<br />

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Für die Planung und Leitung eines<br />

individuellen Bauprojekts ist Expertenwissen<br />

notwendig – vor allem,<br />

wenn es um die technische Gebäudeausstattung<br />

geht. Das Ingenieurbüro<br />

(IB) Scholl aus Augsburg hat<br />

sich auf die Integration effizienter<br />

Energieversorgungssysteme bei<br />

Neubau- und Sanierungsvorhaben<br />

spezialisiert. Die branchenübergreifende<br />

Erfahrung des inhabergeführten<br />

Unternehmens liegt dabei in den<br />

Bereichen Heizung, Lüftung, Sanitär,<br />

Klima und Solar. Mit neuesten<br />

Methoden, moderner Software und<br />

vor allem viel Know-how werden<br />

maßgeschneiderte Lösungsansätze ausgearbeitet.<br />

IB Scholl hat dabei ökonomisch und ökologisch sehr<br />

Nicolas Scholl<br />

hohe Ansprüche. „Seit unserer Gründung<br />

im Jahr 2016 steht für uns der<br />

wirtschaftliche Einsatz von Energie<br />

im Fokus“, sagt Inhaber Nicolas<br />

Scholl und fügt hinzu: „Dank regelmäßiger<br />

Schulungen bleiben wir<br />

kontinuierlich auf dem aktuellsten<br />

Stand der Technik. Dadurch ist die<br />

technische Gebäudeausstattung in<br />

den Immobilien unserer Kunden immer<br />

so effizient wie möglich gestaltet.“<br />

Das Ingenieurbüro hat in den<br />

letzten sechs Jahren über 1000<br />

W<strong>ohne</strong>inheiten erfolgreich geplant<br />

und umgesetzt. Seit diesem Jahr<br />

setzt sich die erfolgreiche Geschichte<br />

des Unternehmens fort – mit bekannter Qualität,<br />

aber einem neuen Namen: Ingenieurbüro Scholl.<br />

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75<br />

Vom 3. bis 5. Februar richten sich drei Messepartner<br />

erstmalig gemeinsam neu aus: Die Immobilientage<br />

Augsburg (ITA), die neue Messe VOLT E-Mobilität und<br />

die Augsburger Frühjahrsausstellung afa präsentieren<br />

ihre gemeinsame Ausrichtung. In den Hallen 5, 6 und<br />

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sind integriert und optimal aufeinander abgestimmt.<br />

Neu sind der bodenstehende Aufbau des Geräts sowie das<br />

Batteriekonzept mit einer nutzbaren Speicherkapazität von<br />

17,4 kWh bis 20,3 kWh und einer beeindruckenden Lade- und<br />

Entladeleistung von 9 bis 11 kW. Die Erweiterung mit einem<br />

zweiten Batterieschrank ermöglicht sogar eine Verdopplung<br />

der Kapazität.<br />

Für enge Raumverhältnisse bietet E3/DC eine 60 cm breite<br />

COMPACT-Variante an. Die nutzbare Kapazität beträgt hier 12,3<br />

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ist der 15. Februar


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MOBILITÄT<br />

79<br />

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Angestellte wie Firmenchefs übrigens<br />

zu beiden Teilen. Wie das<br />

genau funktioniert, erfahren Interessierte<br />

auf Wunsch bei einem<br />

Info-Abend; vor Ort in Bobingen<br />

oder auch bei der Firma, die das<br />

Konzept kennenlernen möchte.<br />

Vorteil Nummer drei kommt<br />

ebenfalls allen Beteiligten zugute:<br />

Der Einstieg in die moderne<br />

E-Mobilität auf zwei Rädern ist<br />

gesundheitsfördernd und bringt<br />

noch mehr Fahrfreude ins Leben!<br />

Neuestes Design sowie innovative<br />

Technik begeistern und<br />

steigern die Motivation – egal ob<br />

man als Neuling oder erfahrener<br />

E-Biker an den Start geht.<br />

Eine gute Gelegenheit, den<br />

Radlmarkt Reim kennenzulernen,<br />

bietet auch der afa-Besuch, wo<br />

das Team in Halle 1 für Sie da ist!<br />

Tradition und Innovation in puncto<br />

(E-)Bike neu gedacht: Für Christine<br />

und Jürgen Reim sowie die beiden Söhne<br />

Julian und Jonah und das gesamte Team<br />

ist das Familienunternehmen echte Leidenschaft.<br />

Was treue und neue Kunden<br />

vor allem zu schätzen wissen: Bei all der<br />

Begeisterung für E-Bikes, die technischen<br />

Details und spektakuläres Design<br />

ist der Umgang sowohl mit den Besuchern<br />

im Radlmarkt als auch unter den<br />

Mitarbeitern immer durch ein herzliches<br />

Miteinander geprägt.<br />

Ob Leasing-Experte Julian Reim und<br />

sein Leasing Kompetenz-Team die günstigsten<br />

Finanzierungs-Varianten errechnet,<br />

Christine Reim neben Marketingtätigkeiten<br />

für Kundenveranstaltungen ein<br />

tolles Catering auf die Beine stellt oder bei<br />

der ehrlichen und kompetenten Beratung<br />

zum neuen Traumbike – hier ziehen zwei<br />

Generationen am gleichen Strang, um der<br />

Kundschaft ein überragendes Serviceerlebnis<br />

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80<br />

TEST<br />

Den neuen BYD Atto 3 testete<br />

<strong>AJ</strong>-Reporter Johannes Kaiser.<br />

Starkes Komplettpaket<br />

Wie sich der BUILD YOUR DREAMS ATTO 3 im Autotest schlägt<br />

Die Automobilbranche ist im<br />

Wandel, gerade was den<br />

Bereich Elektromobilität<br />

anbelangt. Dort drängen immer<br />

mehr Hersteller auf den Markt,<br />

so auch das chinesische Unternehmen<br />

Build Your Dreams, kurz<br />

BYD, das sich mit mehreren vollelektrischen<br />

Modellen auf den<br />

deutschen Straßen etablieren<br />

will. Vertrieben wird die Marke<br />

in Bayern exklusiv vom Autohaus<br />

Reisacher, das uns für den Test<br />

einen brandneuen BYD Atto 3 zur<br />

Verfügung stellte.<br />

Zugegeben, wir hatten vor der<br />

Testfahrt einige Bedenken, was<br />

die Verarbeitung, das Interieur<br />

und die Fahrleistung angeht.<br />

Doch schon der erste Blick auf<br />

das Fahrzeug belehrte uns eines<br />

Besseren. Ein schickes, sportliches<br />

Design mit aerodynamischer<br />

Linienführung – genau so<br />

stellt man sich einen modernen<br />

Kompakt-SUV vor. Beim Anblick<br />

des Innenraums wurde aus der<br />

ersten Begeisterung pures Staunen.<br />

Ein riesiger Touchscreen,<br />

der sich auch noch drehen lässt,<br />

eine durchdachte und wertige<br />

Optik der Lufteinlässe, ein Panoramadach<br />

sowie futuristische<br />

runde Türgriffe – und das alles<br />

bei hochwertiger Verarbeitung –<br />

haben uns endgültig fasziniert.<br />

Wichtiger noch als der äußere<br />

Eindruck sind bei einem Auto<br />

immer die Leistung sowie das<br />

Fahrgefühl. 420 Kilometer Reichweite,<br />

205 PS vollelektrische Power,<br />

bei einer Beschleunigung von<br />

0 auf 100 km/h in 7,3 Sekunden,<br />

das klingt schon einmal vielversprechend.<br />

Und so fährt sich<br />

der BYD Atto 3 dann auch, denn<br />

wir gleiten geräuschlos und entspannt<br />

dahin. Mag man es etwas<br />

dynamischer, wechselt man einfach<br />

per Knopfdruck in den Sport<br />

Modus, schon reagiert das Gaspedal<br />

deutlich sensibler und der<br />

Elektromotor schiebt ordentlich<br />

nach vorn. Zu viel riskieren wollten<br />

wir auf der schneebedeckten<br />

Fahrbahn aber nicht, dennoch<br />

fühlte man sich auch bei zügigem<br />

Tempo nicht nur in den Kurven<br />

immer wie auf Schienen. Dass die<br />

Sicherheit bei Build Your Dreams<br />

im Fokus steht, zeigt nicht zuletzt<br />

der ADAC-Crashtest, bei dem der<br />

BYD Atto 3 praktisch perfekt mit<br />

fünf von fünf möglichen Sternen<br />

abschnitt.<br />

Fazit: Noch ist BYD in Deutschland<br />

nur den Wenigsten ein Begriff,<br />

lange dürfte das aber nicht<br />

so bleiben. Denn mit dem Atto 3<br />

ist dem chinesischen Hersteller<br />

auch preislich ein echter Volltreffer<br />

gelungen.<br />

Das Display dreht sich auf Knopfdruck.<br />

Modell: BYD Atto 3 Design<br />

Farbe:<br />

Skiing White<br />

Leistung: 150 kW/205 PS<br />

Beschleunigung: 0-100km/h:<br />

7,3 Sek<br />

Ladekapazität: 60,48kWh<br />

Kofferraumvolumen: 440 Liter<br />

Verbrauch: Stromverbrauch<br />

in kWh/100 km: - (NEFZ); 15,6<br />

(WLTP); Elektr. Reichweite in<br />

kWh/100 km: 420 km (WLTP).


81<br />

DER ID. Buzz von VW war letztes Jahr schon eines der Highlights,<br />

2<strong>02</strong>3 wird es eine Version mit längerem Radstand geben.<br />

Auch Smart geht „All in“ in Sachen Elektroantrieb. Der #1 ist ein<br />

Viersitzer und soll über 400 Kilometer pro Ladung schaffen.<br />

Immer mehr Elektro<br />

Welche NEUEN MODELLE 2<strong>02</strong>3 auf den Markt kommen<br />

Dem Verbrenner geht es immer mehr an den<br />

Kragen. Die meisten Autohersteller haben bereits<br />

feste Zeitpunkte für den Komplett-Ausstieg<br />

angekündigt. Zwar handelt es sich dabei meist<br />

um ein Jahr in den 2030ern, dennoch hat der schleichende<br />

Prozess längst begonnen, was sich auch in<br />

den Neuerscheinungen 2<strong>02</strong>3 widerspiegelt.<br />

So ist die Liste der Fahrzeuge, die exklusiv mit<br />

Verbrennungsmotor auf den Markt kommt, relativ<br />

übersichtlich. BMW bringt den M2 und den M3<br />

Touring. Porsche bleibt beim 911 GT3 RS dem Hochdrehzahl-Saugmotor<br />

treu. Honda übernimmt beim<br />

neuen Civic Type R die Motoren des Vorgängers und<br />

Mazda plant dieses Jahr, das neue SUV CX-80 mit<br />

einem Reihensechszylinder als Topversion vorzustellen.<br />

Davon abgesehen gehört die Welt größtenteils<br />

den rein elektrischen und Hybrid-Modellen. Volkswagen<br />

hat zum Beispiel den vollständig elektrischen<br />

ID. Buzz in der Pipeline, der in diesem Jahr um eine<br />

Variante mit langem Radstand erweitert wird. Mercedes<br />

fügt der elektrischen EQ-Familie den Kastenwagen<br />

EQT hinzu. Audi führt das neue Modell Q6<br />

e-tron ein, während Smart mit dem neuen Mini<br />

SUV-#1 eine Reichweite von über 400 Kilometern<br />

möglich machen will. Opel will sogar schon bis 2<strong>02</strong>8<br />

rein elektrisch aufgestellt sein und geht mit dem<br />

neuen Astra Electric einen wichtigen Schritt in diese<br />

ichtung. Auch die odelle ombo und ara Life<br />

werden ein Facelift erhalten.<br />

Für Maserati ist 2<strong>02</strong>3 ein wichtiges Jahr. Schließlich<br />

bringt der italienische Hersteller mehrere neue<br />

Modelle auf den Markt. Unter anderem eine Neuauflage<br />

des ranturismo sowie dessen Open-Air-<br />

Ableger Gran Cabrio. Außerdem werden zum Ende<br />

des Jahres viele bestehende Modelle wie der Grecale<br />

auch als E-Versionen eingeführt. Kia wird mit<br />

dem SUV EV9 sein E-Angebot um ein großes SUV<br />

ausbauen, das mit einer Reichweite von bis zu 540<br />

Kilometern aufwartet. Bei Hyundai ist das Highlight<br />

des Jahres der neue Ioniq 6, aber auch der Kona wird<br />

neu aufgelegt, natürlich optional auch mit Elektroantrieb.<br />

Vollelektrisch geht es in diesem Jahr auch der<br />

japanische Hersteller Toyota an, der den Crossover<br />

bZ4X in Europa auf den Markt bringt. Honda fokussiert<br />

sich nach dem neuen Civic in diesem Jahr mehr<br />

auf den SUV-Bereich. Der kompakte ZR-V soll ab<br />

Sommer erhältlich sein. Ford hingegen stellt einen<br />

echten Klassiker ein, den Fiesta. Neu dazu kommt<br />

dafür der bereits in den USA erhältliche Bronco sowie<br />

der Tourneo Custom. Bei Fiat kommt im Herbst<br />

ein vollelektrischer Kleinwagen, der die Lücke des<br />

eingestellten Punto schließen soll.<br />

Der große, futuristische Elektro-SUV EV9 von Kia braucht<br />

sich optisch nicht vor der Konkurrenz verstecken.<br />

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DER PANTHERCLUB<br />

Das Curt-Frenzel-Stadion im Herzen Augsburgs ist eines der schönsten<br />

Eisstadien Deutschlands. Der großzügige Pantherclub mit seinem<br />

einzigartigen Ambiente ist auch außerhalb des Spielbetriebs eine<br />

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SPORT<br />

83<br />

V.l.: Dion Beljo,<br />

Arne Engels,<br />

David Colina,<br />

Enrico Maaßen,<br />

Irvin Cardona und<br />

Kelvin Yeboah.<br />

Fünf auf einen Streich<br />

Das sind die WINTERNEUZUGÄNGE des FC Augsburg<br />

Da staunten die Fans nicht schlecht, als der FC<br />

Augsburg über die Winterpause mit gleich fünf<br />

Neuzugängen auf sich aufmerksam machte.<br />

Und auch einige Bundesligakonkurrenten werden<br />

sich bei dem ein oder anderen Namen sicherlich gewundert<br />

haben. Wir stellen die Neuzugänge kurz vor.<br />

Vom kroatischen Erstligisten NK Osijek gelang<br />

mit Dion Beljo (20) der wohl größte Transfercoup<br />

des Winterfensters. Für kolportierte drei Millionen<br />

Euro wechselte der 1,95 Meter große Stürmer nach<br />

Augsburg und hinterließ in den ersten Spielen direkt<br />

einen positiven Eindruck. Gegen Dortmund steuerte<br />

er einen Assist bei, sein Tor gegen Gladbach wurde<br />

wegen einer minimalen Abseitsstellung zurückgenommen.<br />

Am Ende dürften sich aber trotzdem die<br />

Fohlen ob dieses verpassten Transfers geärgert haben,<br />

denn diese standen bereits vor einem Jahr in engerem<br />

Kontakt mit dem aufstrebenden Talent. Beljo ist<br />

trotz seiner Größe enorm beweglich und trickreich,<br />

zeigte in seinen ersten Einsätzen, dass er auch problemlos<br />

auf den Flügel ausweichen kann. Selbst in<br />

der in Kroatien eher vernachlässigten Disziplin, dem<br />

Gegenpressing, erweist sich Augsburgs neue Nummer<br />

7 bisher als wertvolle Bereicherung.<br />

Ebenfalls im Sturmzentrum spielen kann Kelvin<br />

Yeboah (22), den der FCA vom CFC Genoa aus der<br />

erie unächst per Leihe verpflichtete. Diese inludiert<br />

jedoch eine Kaufoption im Sommer. In seinen<br />

bisherigen Auftritten ließ Trainer Enrico Maaßen den<br />

flinen effen von Anthony Yeboah aber auf dem<br />

Flügel ran und das durchaus mit Erfolg. In seinen<br />

ersten beiden Kurzeinsätzen gelang ihm jeweils ein<br />

Assist. Gerade beim konterlastigen Spiel der Augsburger<br />

kommen Yeboahs Stärken, wie seine Schnelligkeit<br />

und die Stärke im 1 gegen 1, gut zur Geltung.<br />

Stürmer Nummer drei, Irvin Cardona (25), wechselte<br />

dem Vernehmen nach für rund 500.000 Euro in<br />

die Fuggerstadt, erwischte aber keinen so glücklichen<br />

Start wie die anderen beiden. Eingewechselt für den<br />

verletzten Ruben Vargas gegen den BVB musste auch<br />

er aufgrund eines harten Einsteigens von Dortmund-<br />

Verteidiger Julian Ryerson vorzeitig verletzt vom Feld.<br />

Der -ährige gilt als fleibler trmer, ann in der<br />

Offensive quasi alle Positionen bekleiden und dürfte<br />

vorwiegend für die Kadertiefe eine Rolle spielen.<br />

Als größte Überraschung des Transferfensters<br />

stellte sich bislang Arne Engels (19) heraus. Der davor<br />

in der zweiten Mannschaft von Brügge spielende<br />

19-jährige Belgier galt eher als Talent für die Breite<br />

und für die kommenden Jahre. Doch Maaßen zog den<br />

eigentlich auf der rechten Außenbahn beheimateten,<br />

technisch versierten Engels ins Mittelfeldzentrum,<br />

wo er in seinen ersten Einsäten als ro berhaupt<br />

sofort einschlug. berall anunden, weiampfstark<br />

und ein gutes Gespür für Räume kann man dem<br />

Youngster zweifels<strong>ohne</strong> attestieren. Darüber hinaus<br />

sorgen auch die von ihm getretenen Standards immer<br />

wieder für Gefahr. Bei einem Preis von 100.000 Euro<br />

ein echtes Schnäppchen.<br />

Fleibel auf den Außenbahnen einseten lässt<br />

sich der zweite kroatische Neuzugang, David Colina<br />

(22), den der FCA von Hajduk Split für 650.000 Euro<br />

verpflichten onnte. Auch er traf diret bei seinem<br />

ersten Einsatz gegen Borussia Dortmund. Doch nicht<br />

nur seine leibilität machte ihn bei den Augsburger<br />

Verantwortlichen beliebt, sondern auch sein Tempo<br />

sowie technische Klasse. Darüber hinaus verfügt Colina<br />

über einen starken linken Fuß, mit dem er auch<br />

aus der Distanz für Gefahr sorgen kann. jok<br />

JOHANNES<br />

KAISER<br />

Das Wort zum Sport<br />

Alles beim Alten?<br />

18 Punkte hatte der FC Augsburg nach<br />

der Hinrunde der letzten Saison und 18<br />

Punkte hat er auch nach der aktuellen.<br />

Ein neuer Trainer, sonst aber alles<br />

beim alten in Augsburg? Mitnichten. In<br />

Wahrheit ist schon seit der Sommer-,<br />

aber noch mehr seit der Winterpause eine Aufbruchstimmung<br />

im Verein spür- und auf dem Platz nun auch immer öfter<br />

sichtbar. Da ist es nur konsequent, dass sich dies jüngst<br />

auch in den Ergebnissen widerspiegelt. Der FCA wirkt deutlich<br />

gefestigter, kann den Ball auch mal in den eigenen Reihen<br />

zirkulieren lassen und macht jedem Gegner das Leben<br />

schwer. Dies liegt nicht zuletzt an den zahlreichen Winterneuzugängen,<br />

die allesamt dem Kader sowohl mehr Tiefe<br />

als auch mehr Qualität verleihen. Deshalb gebührt an dieser<br />

Stelle das Lob dem FCA-Sportdirektor Stefan Reuter, der<br />

Enrico Maaßen einen in der Bundesliga überaus konkurrenzfähigen<br />

Kader zur Verfügung gestellt hat.


84<br />

„Ich denke, in zwei, drei Jahren<br />

kann ich ganz vorne mitfahren“<br />

Foto: @eltoromediadotcom<br />

Der ugsburger adprofi MARCO BRENNER im Interview<br />

VON JOHANNES KAISER<br />

Erst 20 Jahre alt und bereits in seinem dritten Jahr<br />

als rofi Marco Brenner gilt nach wie vor als eines<br />

der usnahetalente i elteiten adsort ie<br />

der austreende adrofi die letzte aison oller igh<br />

lights wie seinem ersten Auftritt bei einer der großen<br />

Touren erlebte und wie oft der gebürtige Augsburger, der<br />

seine ahlheiat ittlereile nach ndorra erlegt hat,<br />

noch in die uggerstadt ot arüer und ieles ehr<br />

sprach er im Interview mit dem <br />

Augsburg Journal: Erzählen Sie, wie haben sie<br />

die letzte Saison erlebt?<br />

Marco Brenner: Sie war eigentlich ziemlich gut.<br />

Ich habe mich das Jahr über konstant weiterentwickelt,<br />

hatte immer wieder gute Ergebnisse. So<br />

wie zum Beispiel bei der Norwegen-Rundfahrt, bei<br />

welcher ich vorne dabei war und dann leider Corona<br />

hatte. Bei der Polen-Rundfahrt bin ich Fünfter<br />

geworden. Und dann das Highlight mit der Vuelta.<br />

Da bin ich drei Wochen auf einem soliden Level<br />

gefahren, auch auf einer Etappe Fünfter geworden.<br />

Der Winter verlief auch sehr positiv, ich bin immer<br />

gesund geblieben und habe noch ein paar Schritte<br />

nach vorne gehen können. Deshalb starte ich mit<br />

großem Selbstvertrauen in die neue Saison.<br />

<strong>AJ</strong>: Welche Lehren haben Sie mitgenommen?<br />

Brenner: Ich habe gemerkt, dass meine Grundausdauer,<br />

das Tempo im Training und auch die<br />

Erholung danach deutlich besser geworden sind.<br />

Ich fühle mich nach anstrengenden Etappen oder<br />

rainings einfach tter am nächsten ag. Da gibt es<br />

aber denitiv noch teigerungspotenial, das ich in<br />

Zukunft weiter ausschöpfen will.<br />

<strong>AJ</strong>: Was sind Ihre Stärken und woran wollen<br />

Sie in dieser Saison noch arbeiten?<br />

Brenner: Ganz klar Berge und Zeitfahren, da bin<br />

ich ganz gut dabei. Ich bin jetzt halt kein Sprinter.<br />

Das muss ich aber auch nicht so gut können, dafür<br />

gibt es ja andere im Team. Da muss ich einfach<br />

schauen, dass ich vorne gut mitfahre und nfälle<br />

vermeide. Generell möchte ich einfach an meinem


85<br />

Grundniveau arbeiten und dann bin ich auf dem<br />

richtigen Weg.<br />

<strong>AJ</strong>: Wie wird ihre Saison dieses Jahr aussehen,<br />

ist es eine Option, mehrere große Touren mitzufahren?<br />

Brenner: Dieses Jahr wird der Fokus in der ersten<br />

Saisonhälfte darauf liegen viel mit Romain Bardet<br />

zusammen zu fahren, ihn zu unterstützen und von<br />

ihm zu lernen. Und wenn alles nach Plan läuft, werde<br />

ich wieder die Vuelta am Ende vom Jahr fahren.<br />

Beim Giro d’Italia und der Tour de France ist es aktuell<br />

nicht vorgesehen.<br />

<strong>AJ</strong>: Ist das ein Ziel für die kommenden Jahre?<br />

Brenner: Was heißt Ziel. Ich denke es ist da nur<br />

eine Frage der Zeit, bis ich die auch fahren werde.<br />

<strong>AJ</strong>: was haben Sie sich konkret für die aktuelle<br />

Saison vorgenommen?<br />

Brenner: Ich würde gerne mal bei einer Etappenfahrt<br />

unter die ersten Zehn im Gesamtklassement<br />

fahren. Das wäre wirklich cool, wenn das klappen<br />

würde.<br />

<strong>AJ</strong>: Wie lässt sich das mit den Helferdiensten<br />

im Team vereinbaren?<br />

Brenner: Wenn ich Romain unterstütze, dann<br />

bin ich ja auch immer lange vorne mit dabei. Da<br />

werden sicher auch die ein oder anderen Chancen<br />

für mich dabei herausspringen.<br />

<strong>AJ</strong>: Wie weit sehen sie sich in Ihrer Entwicklung<br />

hin zu einem Topfahrer?<br />

Brenner: Ich denke in zwei, drei Jahren kann ich<br />

schon ganz vorne mitfahren. Dieses Jahr wird mir<br />

das wahrscheinlich noch nicht regelmäßig gelingen,<br />

aber ab und zu mal. Die Konstanz kommt dann mit<br />

der Zeit. Deshalb ist diese Saison auch wichtig für<br />

mich. Da will ich auch zeigen, in welche Richtung<br />

es bei mir noch gehen kann.<br />

Brille auf und los! Marco Brenner mit einem Lächeln im Gesicht.<br />

<strong>AJ</strong>: Wie zufrieden sind Sie allgemein im Team<br />

DSM, mit dem Sie in die dritte Saison gehen?<br />

Brenner: Ich bin mega zufrieden dort, entwickle<br />

mich kontinuierlich weiter. Mein Vertrag läuft noch<br />

bis , aber eine erlängerung ist denitiv denbar.<br />

Ich denke, das Team ist happy und ich auch. Da<br />

passt einfach alles, auch mit dem ganzen Umfeld.<br />

<strong>AJ</strong>: Wäre es ein Wunsch von Ihnen, in Zukunft<br />

mal mit Georg Zimmermann in einem Team zu<br />

fahren?<br />

Brenner: Das wäre auf jeden Fall eine coole Sache.<br />

Da haben wir schon mal darüber gesprochen.<br />

Aber im Endeffekt kommt es ja immer auch auf<br />

die sportlichen Ziele an und auch das Finanzielle.<br />

Jeder ist bei sich im Team sehr zufrieden, deshalb<br />

wird das in naher Zukunft zumindest erst mal nicht<br />

passieren.<br />

<strong>AJ</strong>: Sie haben ihren Heimatort im letzten Jahr<br />

nach Andorra verlegt. Wie oft kommen Sie noch<br />

nach Augsburg?<br />

Brenner: Tatsächlich nicht mehr so oft. Ab und<br />

zu mal, wenn ich mal eine Woche frei habe oder ein<br />

paar Tage Pause zwischen zwei Klassikern. Und in<br />

der Saisonpause natürlich, da war ich auch in Augsburg<br />

und habe meine Familie besucht.<br />

Foto: @eltoromediadotcom<br />

Foto: Patrick Brunt<br />

Zeitfahren und Bergetappen liegen Marco Brenner (re.) am<br />

meisten. Seine Saison beginnt dieses Jahr in Argentinien.


86<br />

Foto: Sport in Augsburg<br />

Zehn Gründe, warum die Panther<br />

doch noch die Klasse halten<br />

Die Situation in der DEL ist mehr als brenzlig<br />

Bei den Augsburger Panthern<br />

deutet in dieser Saison<br />

immer mehr auf den<br />

aktuell unvermeidlich wirkenden<br />

Abstieg hin. Mehr als ein<br />

Dutzend Punkte beträgt derzeit<br />

der Rückstand aufs rettende<br />

Ufer. Mammutaufgabe wäre<br />

noch untertrieben, die Panther<br />

brauchen ein Wunder. Allem<br />

Unbill zum Trotz haben wir zehn<br />

Gründe gesammelt, warum der<br />

Klassenerhalt doch noch gelingt.<br />

1. Weil es den AEV bereits seit<br />

1878 gibt und er der letzte Verein<br />

war, der 1994 auf sportlichem<br />

Weg in die DEL aufgestiegen<br />

ist.<br />

Eine 30-jährige Jubiläumssaison<br />

<strong>ohne</strong> Gründungsmitglied<br />

Augsburg ist doch eigentlich<br />

unvorstellbar. Lange Zeit hielten<br />

sich die Augsburger Panther<br />

weitgehend unbeschadet in der<br />

Liga. Auch die Corona-Krise<br />

überstand man mit vollem Einsatz<br />

und dank variablen Verträgen<br />

auch größtenteils <strong>ohne</strong><br />

Zuschauer. Ein Abstieg wäre um<br />

ein Vielfaches schlimmer.<br />

2. Weil das Panther-Publikum<br />

einfach erstklassig ist.<br />

Fangesänge über die volle<br />

Spielzeit, dazu fast immer weit<br />

über 5.000 Zuschauer. Diese bedingungslose<br />

Unterstützung hat<br />

Erstklassigkeit verdient!<br />

3. Damit die Münchner Eishockey-Fans<br />

auch weiter Traditions-Eishockey<br />

genießen<br />

können.<br />

Bei aller Liebe zu den RB<br />

Clubs im Fußball und im Eishockey.<br />

Mit Tradition hat das leider<br />

nichts zu tun.<br />

4. Weil Dennis Endras`<br />

Comebacksaison mit den Panthern<br />

einfach nicht im Abstieg<br />

enden darf.<br />

Zehn Jahre bei Mannheim,<br />

zweimal deutscher Meister,<br />

einmal DEL-Torwart des Jahres.<br />

Dennis Endras kehrte nach<br />

überaus erfolgreichen Jahren vor<br />

der Saison aus Mannheim zurück<br />

zu seinen Eishockey-Wurzeln.<br />

Ein Abstieg würde ihm und<br />

seiner starken Leistung im Panther-Dress<br />

nicht gerecht.<br />

5. Weil eines der besten<br />

Überzahlspiele der Liga auch<br />

einen Ligaverbleib verdient<br />

hätte.<br />

Die Augsburger Panther stellen<br />

mit <strong>23</strong> Treffern aus 91 Überzahlsituationen<br />

(Quote 25,27<br />

roent eines der efientesten<br />

Überzahlspiele der gesamten<br />

Deutschen Eishockey Liga. Alleine<br />

das verdient die Bezeichnung<br />

„erstklassig“. Leider klappt es im<br />

5 gegen 5 weitaus weniger gut.<br />

6. Weil Schwaben einfach<br />

viel schöner als Oberbayern,<br />

Niederbayern oder Franken ist.<br />

Schließlich müssen wir Bayern<br />

repräsentieren.<br />

7. Weil es die vielen langjährigen<br />

Sponsoren mehr als verdient<br />

hätten.<br />

Sie hielten den Augsburger<br />

Panthern immer die Treue, in<br />

guten, wie auch in nicht so guten<br />

Zeiten. Bei einem Abstieg<br />

verlören nicht nur der Verein<br />

und die Fans, sondern auch die<br />

Sponsoren.<br />

8. Weil der Abstieg in dieser<br />

Saison dann nicht nur ein „Unfall“<br />

wäre, sondern ein Totalschaden.<br />

Clubchef Lothar Sigl erklärte<br />

die neun Niederlagen in Serie im<br />

letzten Jahr zu einem „Unfall“.<br />

Aktuell beträgt die Serie schon<br />

wieder sechs Pleiten in Folge.<br />

Der Abstieg würde dann wohl<br />

als Totalschaden gelten. Darauf<br />

können die Fans gerne verzichten.<br />

9. Weil Augsburg Münchens<br />

wahre Liebe ist.<br />

Und das Schönste an der<br />

bayerischen Landeshauptstadt<br />

die Autobahn nach Augsburg ist.<br />

10. Weil in Augsburg alle auf<br />

ein Derby gegen Kaufbeuren<br />

verzichten können.<br />

Bayerische Derbys schön und<br />

gut, solange es gegen Nürnberg,<br />

München oder Ingolstadt geht,<br />

gerne auch gegen Kaufbeuren,<br />

aber dann nur in der ersten Liga!


KULTUR & SZENE<br />

87<br />

75 Jahre Puppenkiste: Das Beste,<br />

was Augsburg passieren konnte!<br />

Kasperle und Mammut und eine<br />

von 75 Geburtstagskerzen für die<br />

Augsburger Puppenkiste.<br />

Die Nachkriegsgeschichte der Fuggerstadt ist arm an<br />

Höhepunkten. Die große Ausnahme sind unsere Augsburger<br />

STARS AN FÄDEN – Jim Knopf, Urmele, Kasperl & Co.<br />

Fotos: Elmar Herr<br />

Augsburg lag in Trümmern. Bert Brecht war<br />

in Ost-Berlin, die Fugger und Leopold Mozart<br />

vergessen. Nach dem Zweiten Weltkrieg<br />

verlor sich die einst stolze Reichsstadt Augsburg im<br />

bedeutungslosen Nirwana.<br />

Nur ein paar unentwegte Augsburger Kulturschaffende<br />

hatten etwas dagegen. Sie wollten Aufbruch.<br />

Walter Oehmichen, seine Frau Rose, die Töchter<br />

Hannelore und Ursel starteten 1948 in einer Stadt,<br />

die am Rande zur Depression stand, die „Augsburger<br />

Puppenkiste“. Jetzt, am 26. Februar 2<strong>02</strong>3, feiert<br />

das herrlich unschuldige Kinder-<br />

Showtheater in der Augsburger<br />

Spitalgasse 75. Geburtstag.<br />

Leider hat die Puppenkiste<br />

mit ihren nufgen olguren<br />

Federn gelassen. Sie ist<br />

nicht recht angekommen in der<br />

digitalen Welt des 21. Jahrhunderts.<br />

Vielleicht wird sie ihren<br />

100. Geburtstag auch gar nicht<br />

mehr erleben. Aber dennoch ist<br />

VON KARSTEN KREMSER<br />

TV-Helden aus Augsburg:<br />

Jim Knopf und Lukas<br />

der Lokomotivführer.<br />

das Theater für Kinderherzen das Beste, was Augsburg<br />

im 20. Jahrhundert passieren konnte. Denn<br />

als niemand außerhalb der Stadtmauern Augsburg<br />

mehr auf dem Schirm hatte, da startete 1953<br />

die TV-Karriere der Augsburger Puppenkiste. Jedes<br />

deutsche Kind der achriegsgeneration eberte<br />

mit Jim Knopf und kannte dieses wunderbare Lied:<br />

„Eine Insel mit zwei Bergen. Und dem tiefen, weiten<br />

Meer. Mit vier Tunnels und Geleisen. Und dem<br />

Eisenbahnverkehr. Nun, wie mag die Insel heißen?<br />

Ringsherum ist schöner Strand. Jeder sollte einmal<br />

reisen. In das schöne Lummerland.“<br />

Dank des FC Augsburg hat<br />

die Melodie überlebt. Sie wird<br />

nach jedem Augsburger Tor in<br />

der jubelnden WWK-Arena gespielt.<br />

Die or-mne aus der<br />

uppeniste ist das rol-Lied<br />

unserer Stadt. Wenn es gespielt<br />

wird, denkt jeder an: Augsburg.<br />

Doch den Text kennt kaum noch<br />

jemand. Das war früher anders.


88<br />

Ein echtes Augsburger Wahrzeichen: Urmel mit Ziehmama Wutz.<br />

Puppenkisten-Chef Klaus Marschall.<br />

Happy Birthday, ihr Holzköpfe!<br />

Im zweiten Teil des vergangenen Jahrhunderts waren<br />

die Marionetten-Stars aus Augsburg ein Straßenfeger.<br />

Urmel kam aus dem Eis und der Spielplatz<br />

war leer. Junge Menschen heute können sich<br />

nicht vorstellen, dass die Helden der Puppenkiste<br />

für Nachkriegsgeborene ein unvergessliches Stück<br />

Kindheit sind. Die erste TV-Show „Peter und der<br />

Wolf“ führten die Puppenspieler damals live beim<br />

Nordwestdeutschen Rundfunk in Hamburg auf – in<br />

Schwarz-Weiß und in einer Kulisse aus Papier.<br />

Es folgten mehr als 150 Produktionen der Augsburger<br />

Puppenkiste im Hessischen Rundfunk (HR):<br />

Jim Knopf, Lukas der Lokomotivführer, der Löwe,<br />

das Urmel, Kater Mikesch, Schlupp vom grünen<br />

Stern – so viele liebenswerte Holzköpfe aus der<br />

Fuggerstadt wurden für Millionen Kinder zu Helden.<br />

Kaum erwarten konnten sie es, bis sich im Fernseher<br />

die braun gemaserten Holztüren mit dem<br />

Schriftzug „Augsburger Puppenkiste – Oehmichens<br />

Marionetten Theater“ langsam öffneten und zur<br />

Reise etwa nach Lummerland einluden. Das war<br />

Gänsehautfernsehen pur - für Kinder.<br />

Die Puppenkiste war der wichtigste Augsburger<br />

Exportschlager. Wenn man im Italien-Urlaub gefragt<br />

wurde, woher man denn komme und Augsburg antwortete,<br />

hörte man bis ins neue Jahrtausend nicht:<br />

Ah, FC Augsburg. Oder die Stadt von Brecht, Fugger<br />

oder Mozarts Vater. Man hörte: „Puppenkiste“. Mehr<br />

wusste der Urlaubsfreund von der Strandbar in Bibione<br />

nicht von Augsburg.<br />

Das Erfolgsgeheimnis erläuterte Klaus Marschall,<br />

der die Augsburger Puppenkiste als Enkel<br />

von Gründer Walter Oehmichen in dritter Generation<br />

führt, einmal so: „Wir bieten ein unfertiges Bild<br />

•Stempelsortiment von Trodat und Colop<br />

• Edelholzstempel aus eigener<br />

Produktion, handgemacht<br />

• Laser-Wood, Holzartikel<br />

• Personalisierte Geschenke<br />

• Schilder • Gravuren<br />

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an, das der Zuschauer mit seiner Fantasie vervollständigen<br />

muss.“ Dies sei der ungebrochene Reiz<br />

dieser Inszenierungen. „Wir wackeln mit einem<br />

Stück Holz, der Rest passiert im Kopf.“<br />

Aber nach der Jahrtausendwende verblasste die<br />

Strahlkraft der Puppenkiste. Das Internet bestimmte<br />

das edientempo. chnelle chnitte, eiberflutungen<br />

waren nicht das Ding von Urmel, Jim Knopf<br />

und Lukas, dem Lokomotivführer. 2011 war dann<br />

auch Schluss mit Fernsehen. Sogar der Kinderkanal<br />

KiKa warf die wunderbaren Puppen als „nicht mehr<br />

zeitgemäß“ aus dem Programm.<br />

„Wir müssen ehrlich zugeben, dass wir mit dem<br />

heutigen TV nicht mehr mithalten können – es auch<br />

nicht wollen“, sagte Klaus Marschall vor einigen Jahren.<br />

Heute müsse es immer schnell gehen, krachen,<br />

flimmern, andlungen wie iguren seien austauschbar.<br />

„Wir aber wollen in ruhigen Bildern erzählen,<br />

damit Kinder der Geschichte folgen, alle Einzelheiten<br />

wahrnehmen und Fantasie entwickeln können.“<br />

Live im Theater in der Spitalgasse lebt die Puppenkiste<br />

weiter. Und das Haus ist oft ausverkauft.<br />

Am 26. Februar 2<strong>02</strong>3 begeht das Marionetten-Theater<br />

den 75. Geburtstag mit der Premiere von „Rapunzel“.<br />

Ab 16. März ist zudem eine große Jubiläumsausstellung<br />

im Augsburger Puppentheatermuseum<br />

geplant, in der man dann Jim Knopf und allen anderen<br />

Holzkopf-Helden wieder begegnen kann.<br />

Wie stark die Marke „Augsburger Puppenkiste“<br />

75 Jahre nach dem Start noch funktioniert, weiß der<br />

Fußball-Bundesligist FC Augsburg. Der FCA ist heute<br />

wohl der stärkste Botschafter der Fuggerstadt – trotz<br />

Brecht, Fugger, Mozart – und der Puppenkiste. Und<br />

was macht der FC Augsburg?<br />

Vor jedem Heimspiel in der WWK-Arena tippt<br />

das Kasperle aus der Puppenkiste das Ergebnis. Der<br />

Kapitän des FCA überreicht dem gegnerischen Spielführer<br />

anstelle eines Wimpels eine jährlich wechselnde<br />

Marionette und die Torhymne „Eine Insel<br />

mit zwei Bergen“ wird zum Freudenlied.<br />

Was das bedeutet? Brecht, Fugger, Mozart sind<br />

großartig. Doch die stärkste Marke unserer Stadt ist<br />

noch immer die „Augsburger Puppenkiste“.<br />

Happy Birthday, ihr herrlichen Holzköpfe!


89<br />

Karten für Passion<br />

21 zu gewinnen<br />

Ostern. Für Christen weltweit ist es das Fest der<br />

Hoffnung. Das Bühnenspektakel PASSION 21<br />

transportiert die Geschichte um den Leidensweg,<br />

Tod und die Auferstehung Jesu Christi ins 21.<br />

Jahrhundert. anred cheigfler, der Südtiroler<br />

Ideengeber und Regisseur des Stücks, setzt<br />

neben renommierten Darstellern auf den Einsatz<br />

von 180-Grad-Projektoren, Video-Mapping, hollywoodreife<br />

(Film-)Musik und Surround-Sound. Ab 3.<br />

Februar verlost das Augsburg Journal Karten. Tickets<br />

für die Aufführungen vom 5. bis 10. April 2<strong>02</strong>3 in der<br />

Schwabenhalle der Messe Augsburg sind weiterhin<br />

erhältlich unter www.passion21.de. Mehr Informationen<br />

gibt es unter augsburg-journal.de.<br />

PASSION 21: Anna Hofbauer wird die Passionsgeschichte aus Sicht<br />

der Maria Magdalena erzählen.<br />

Marion-Samuel-<br />

Preis 2<strong>02</strong>2<br />

Ingrid Seinsch, Chana Steinwurz, die für Malte Ludin die Urkunde entgegennahm,<br />

und Walther Seinsch (von links nach rechts)<br />

Der Kampf des<br />

WALTHER SEINSCH<br />

gegen das Vergessen<br />

Die Stiftung Erinnerung fördert mit<br />

dem Marion-Samuel-Preis Institutionen<br />

und Personen, die sich im<br />

Sinne der Stiftung gegen das Vergessen,<br />

Verdrängen und Relativieren<br />

von Verbrechen wenden, die in der<br />

NS-Zeit begangen wurden. Am 18.<br />

Januar fand die feierliche Preisverleihung<br />

im Goldenen Saal statt. Der<br />

Preisträger 2<strong>02</strong>2, Malte Ludin, setzt<br />

sich in seinem Film „2 oder 3 Dinge,<br />

die ich von ihm weiß“ mit dem NS-<br />

Erbe seines Vaters auseinander, eines<br />

SA-Führers und Gesandten Hitlers<br />

in der Slowakei. Chana Steinwurz,<br />

eine Freundin des Künstlers, nahm<br />

den mit 15.000 Euro dotierten Preis<br />

entgegen. Ludin selbst war erkrankt.<br />

Die Stiftung wurde 1996 von Walther<br />

und Ingrid Seinsch gegründet und<br />

verleiht den Preis seit 1999. Walther<br />

Seinsch betonte nach der Verleihung<br />

im Gespräch mit dem AUGSBURG<br />

JOURNAL, Ludin sei ausgezeichnet<br />

worden, „weil er auf ganz andere Art<br />

und Weise auf das Thema der Nazis<br />

zurückgekommen ist. Er erzählt seine<br />

Familiengeschichte, wie sie mit Sicherheit<br />

hunderttausendfach passiert<br />

ist.“ Mit Blick auf die zerrissene Familie<br />

Ludins sagte er: „Das ist typisch. In<br />

meiner Familie gab es ähnliche Verhaltensweisen.<br />

Daraus können wir,<br />

kann jeder Mensch etwas lernen.“


90<br />

Karin Müller-Wohlfahrt:<br />

Als Promi-Gattin aufs Kunstparkett<br />

Über Mode und Yoga wurde sie zur GEFRAGTEN KÜNSTLERIN,<br />

im März stellt sie in der Praxis „ihres“ Bayern-Docs aus<br />

Mit meinem selbst ausgedachten Künstlernamen<br />

,Karen Lakar‘ wollte ich ganz bewusst<br />

von meinem Mann, dem bekannten<br />

Sportmediziner und Orthopäden Hans-Wilhelm<br />

Müller-Wohlfahrt, ablenken,“ erzählt die erfolgreiche<br />

Künstlerin Karin Müller-Wohlfahrt. Kein<br />

Wunder, ist ihr Mann als berühmter „Bayern Doc“<br />

doch nicht nur in Fußballkreisen sehr bekannt.<br />

Inzwischen weiß allerdings auch in der Kunstszene<br />

fast jeder, wer sich hinter dem Künstlernamen<br />

Karen Lakar verbirgt. Dennoch stellt die Promi-Ehefrau<br />

nach wie vor unter ihrem Pseudonym aus. Neben<br />

Gastspielen in Augsburg – in der Galerie Noah – zeigte<br />

sie ihre Arbeiten unter anderem in Zürich, Mailand,<br />

Berlin, München; sogar in Dubai und Karachi.<br />

Geboren im Rheinland studierte sie an der Berliner<br />

Akademie der Künste Modedesign, absolvierte<br />

anschließend ein zweites Studium für Theater-Kostümdesign<br />

und arbeitete zunächst in den 70er Jahren<br />

in diesem Bereich. „Ich hatte ein eigenes Studio<br />

in München. Meine Kleider waren schon damals<br />

skulptural. Ich entwarf wertvolle Unikate aus feinsten<br />

Stoffen für Modemessen,“ erinnert sich Karin Müller-<br />

Wohlfahrt, die zeitgleich ihre beiden Kinder Maren,<br />

heute 45, und Kilian, 42, groß zog. Als es aber darum<br />

ging, immer billiger und in großen Mengen für die<br />

Messen zu produzieren, löste sie ihr Maßatelier auf.<br />

„Anfang der 80er Jahre kam ich per Zufall in<br />

eine Yogagruppe in München, in der ich sowohl<br />

meditieren lernte, als auch mich selber zu sehen<br />

und zu spüren,“ so Karin Müller-Wohlfahrt. Diese<br />

Erkenntnisse halfen ihr beim Entschluss, sich<br />

ganz der Bildhauerei und Malerei zu widmen.<br />

Von 1995 bis 1998 studierte sie Bildhauerei und Gestaltung<br />

bei der Künstlerin und Pädagogin Gisela Drescher.<br />

Seitdem liegt ihr Fokus voll auf der bildenden<br />

Kunst. Anfänglich daheim in Grünwald im Gartenhaus<br />

und verschiedenen Werkstätten, fand sie bald<br />

ein geeignetes Atelier im Münchner Stadtteil Au. Hier<br />

setzt sie als Anhängerin der Östlichen Philosophie<br />

ihre Gedanken in ihre Kunstwerke um. Der Augsburger<br />

Künstler Felix Weinold schreibt über sie: „Die von


91<br />

der Künstlerin über einen längeren Zeitraum in der<br />

alerei verfolgte hemati der Engel ndet sich auch<br />

in Laars ronearbeiten wieder Die geflgelten esen<br />

als lassischer egenstand der Kunstgeschichte,<br />

ein ild fr ransenden und berirdische Energie.“<br />

Im är sind ihre neuen Arbeiten in der nchner<br />

nnenstadt, in der Artprais ihres annes<br />

ans-ilhelm ller-ohlfahrt, der brigens<br />

schon immer enge Kontate ur Augsburger essingpar-linic<br />

pflegt, u sehen. ährend die gemeinsame<br />

ochter Maren de Martino als aleristin<br />

dort schon seit einigen ahren beannte Knstler<br />

ausstellt, pratiiert ohn Kilian in der väterlichen<br />

rais als erfolgreicher Orthopäde. Sandra Hörmann<br />

Dienerstraße 12, 80331 München<br />

Während der Praxiszeiten öffentlich zugänglich<br />

Kunst-Gespräch in der „Trattoria Santa Maria“ in der Münchner Au: Karin<br />

Müller-Wohlfahrt alias Karen Lakar (li.) mit Sandra Hörmann vom <strong>AJ</strong>.<br />

Neben der Malerei liebt die Künstlerin auch die Bildhauerei.<br />

Schöner als<br />

die Wirklichkeit<br />

Post-Pop-Art-Legende HEINER MEYER<br />

bringt Luxus-Life in den Glaspalast<br />

Heiner Meyer<br />

mit der<br />

„Birkin Bag“<br />

von Hermès<br />

für schlappe<br />

33.000 Euro.<br />

Vom faltenfreien orellanteint<br />

bis ur berdimensionalen<br />

erms-<br />

asche Heiner Meyer aus<br />

ielefeld bringt mit seiner atuellen<br />

Ausstellung „Enjoy the<br />

Ehibition“ wieder ede enge<br />

omp und Luus in die alerie<br />

oah. und Kunstinteressierte<br />

kamen zur Eröffnung<br />

der farbenfrohen chau in<br />

Anwesenheit des -ährigen<br />

Knstlers, brigens<br />

selbst Assistent von<br />

Salvador Dali und<br />

großer Fan von<br />

op-Art-rgestein<br />

Tom Wesselmann.<br />

Luxus ist Heiner Meyers Haupt-Thema wie bei<br />

diesem Öl-Gemälde mit dem Titel „Blue Eyes“.


92 EVENTS & FRIENDS<br />

000 geladene Gäste aus ganz chwaben sorgten für eine ekord-Kulisse beim HK-euahrsempfang 03 im Kongress am Park.<br />

REPORTER-Start beim<br />

Wirtschafts-Treff<br />

IHK startet mit REKORDBESUCH ins neue Jahr<br />

Vor einer absoluten Rekord-Kulisse durfte die Industrie-<br />

und Handelskammer (IHK) für Schwaben<br />

das Wirtschaftsjahr 2<strong>02</strong>3 begrüßen. Über<br />

1100 Gäste waren der Einladung zum traditionellen<br />

IHK-Neujahrsempfang gefolgt und so hieß es „Full<br />

House“ im Kongress am Park.<br />

Doch nicht nur die IHK hatte Grund zum Feiern,<br />

unser Verlag durfte im Rahmen des Neujahrsempfangs<br />

die druckfrische Erstausgabe unseres<br />

„Augsburg Journal REPORTER“ präsentieren. Und<br />

so wurde unser neuestes Verlagsbaby vor Ort an<br />

alle Gäste verteilt.<br />

Die Auftakt-Rede hielt der stellvertretende IHK-<br />

Präsident Gerhard Pfeifer, der den erkrankten Präsidenten<br />

Dr. Andreas Kopton vertrat. Als Keynotespeaker<br />

hielt Prof. Dr. Bernhard Pörksen von der<br />

Uni Tübingen einen hintergründigen wie humorvollen<br />

Vortrag über die „Kunst des Miteinander-<br />

Redens“. Insgesamt ein rekordverdächtiger Empfang<br />

und eine gelungene REPORTER-Premiere.<br />

<strong>AJ</strong>-Geschäftsführerin Anja Marks-Schilffarth und Chefredakteur Marc Kampmann (rechtes Foto) mit der druckfrischen Erstausgabe des<br />

Augsburg ournal EPE, die auch HK-Hauptgeschäftsführer arc ucassen nach dem oziellen eil begeistert in Empfang nahm.


93<br />

Stylisch Probe-Sitzen<br />

übten (v.l.) Automobil-<br />

Profi Alexander Girardini,<br />

Interior Designer<br />

Konstanino Pantazis<br />

und Katharina Ferstl<br />

(Modehaus Jung).<br />

Schöner W<strong>ohne</strong>n<br />

auf Dänisch<br />

BoConcept eröffnet mit großer<br />

Party das neue Domizil<br />

in der Gottenau<br />

Feierlich eröffnet wurde das neue BoConcept<br />

-Domizil in der Grottenau 2. Franchise-Partner<br />

Alexander Schramm hatte geladen und so<br />

tauchten die zahlreichen Gäste in die Wohnwelten<br />

des dänischen Unternehmens ein. BoConcept-Geschäftsführer<br />

Jesper Christensen war begeistert<br />

vom perfekt organisierten Event und dem großen<br />

Zuspruch von Kunden, Freunden und Geschäftspartnern<br />

des Unternehmens. Mit dabei auch das<br />

„Dreamteam“ von BoConcept Augsburg: Marie Ehler,<br />

Kostadin Markov und Konstantino Pantazis.<br />

Get-Together der BoConcept-Chefs (v.l.): Guido Rickert (Norddeutschland),<br />

mit Gattin Barbara, Joachim Seiler (Ulm) mit Frau Heike, Alexander<br />

Schramm (Bayern), Jesper Christensen (Managing Director<br />

Germany, Austria, Switzerland & Holland) sowie Søren Boldt (Berlin).<br />

Tim Hendrikx (McDonald’s Augsburg), Ex-Agenturchef Jürgen Knauss,<br />

Unternehmer Adriaan Hendrikx und Lebensgefährtin sowie Marketing-<br />

Profi Susan Schramm (Ehefrau von Store-Chef Alexander Schramm).<br />

Mit fach„frau“lichem Blick: Innenarchitektin Sasha Rossmann-<br />

Yessayan (links), Unternehmer Christian Bischoff und die Augsburger<br />

Rechtsanwältin Agata Joanna Wank.


94<br />

Top-Neuzugang<br />

fürs Ofenhaus<br />

KRAUS kocht jetzt im Gaswerk<br />

Ofenhaus-Chef Tobias Emminger (r.) und Valentin Thomaidis (l.) dürfen<br />

sich über ihren Neuzugang, den Spitzenkoch Andreas Kraus, freuen.<br />

Das Ofenhaus hat einen Top-Neuzugang zu verkünden.<br />

„Seit Anfang des Jahres haben wir<br />

einen neuen Küchenchef. Mit Andreas Kraus<br />

(ehemals Restaurant Lustküche Anm. d. Red.), der<br />

sicherlich zu den besten Köchen der Stadt zählt, haben<br />

wir einen erfahrenen, innovativen Leistungsträger<br />

gewinnen können“, freut sich Ofenhaus-Chef<br />

Tobias Emminger. Bisher habe man schon auf einem<br />

hohen Niveau gekocht, jetzt lege man nochmal<br />

einen drauf.<br />

Krankenschwester auf vier Pfoten<br />

LABRADORHÜNDIN KIRA kann dank der Doron-Stiftung<br />

der kleinen Fiona im Alltag helfen<br />

Man sieht der aufgeweckten Fiona auf den ersten<br />

Blick nicht an, welch schweres Schicksal<br />

die 5-Jährige hat. Sie lebt mit Polymyositis,<br />

einer schweren rheumatischen Erkrankung, die auf<br />

Dauer die Muskulatur selbst angreift. Die schweren<br />

Symptome entwickeln sich zwar langsam, aber bereits<br />

jetzt kann sie beim nächsten Unfall oder dem<br />

nächsten Schub sofort wieder auf einen Rollstuhl<br />

angewiesen sein. „Nachdem sich Fiona bei einem<br />

normalen Sturz beim Spielen beide Knie angebrochen<br />

hatte, musste sie bereits drei Monate in den<br />

Rollstuhl“, erzählt Mama Marion Jung-Fekete, die<br />

mit Fiona schon wegen vieler Unfälle in Augsburg<br />

ins Krankenhaus musste.<br />

Jett hat die fnfpge amilie<br />

aus der Nähe von Günzburg<br />

Hilfe – von einer ganz besonderen<br />

„Krankenschwester“. „Labradorhündin<br />

Kira unterstützt Fiona in<br />

allen Lebenslagen. Sie kann sie<br />

beim Laufen unterstützen, gegebenenfalls<br />

beim Fallen abfangen.<br />

Sie hilft, Türen zu öffnen und benötigte<br />

Gegenstände zu bringen,<br />

vermindert somit Fionas Risiko,<br />

zu fallen. Ein solcher Hund kann<br />

sogar beim An- und Ausziehen<br />

von Socken helfen“, schwärmt die<br />

Mutter über den Therapiehund,<br />

dessen Ausbildung allerdings<br />

rund 11.000 Euro kostet.<br />

Fiona mit Mama Marion Jung-<br />

Fekete und Hündin Kira.<br />

In einer Spendenaktion, die<br />

von Radio Schwaben aufgegriffen<br />

wurde, bat die Mutter von<br />

Die kleine Fiona mit ihrer Kira umringt von Radio Schwaben-Reporterin<br />

Nina Königs, Marion Jung-Fekete, Doris Boden, Bernhard<br />

Hannemann und Katrin Engelmann (v.li.).<br />

drei Kindern um Geld für Kiras Ausbildung – und<br />

erreichte so die Augsburger „Doron-Stiftung“. Die<br />

von Unternehmerin und Dackel-„Mama“ Doris Boden<br />

gegründete Initiative übernahm die gesamten<br />

Restkosten in Höhe von 5.500 Euro der Hundeausbildung,<br />

die Fiona und Kira zum Dreamteam macht.<br />

Entsprechend groß war die Freude bei der Übergabe<br />

im Studio von Radio Schwaben, als Fiona und<br />

ihre Mama den Scheck von Doris Boden, ihrem<br />

Stiftungsvorstand Bernhard Hannemann und Stiftungsrat<br />

Katrin Engelmann in Empfang nahmen.<br />

Nicht fehlen durfte freilich auch die Hauptperson:<br />

Kira – jetzt immer an Fionas Seite.


XX<br />

12 Sterne<br />

leuchten<br />

lukullisch<br />

GOURMET-GALA<br />

im Maximilian‘s<br />

Selbstbedienung der anderen,<br />

sensationell-köstlichen,<br />

Art, genossen 300<br />

Gourmets bei der dritten „Gourmet<br />

Gala“ im Hotel Maximilian‘s.<br />

Sterneköche aus der gesamten<br />

DACH-Region, servierten 15 Signature-Teller<br />

– vom „Stockyard<br />

Wagyu“ bis zum „Skrey von den<br />

Lofoten“. Und dazu gab‘s natürlich<br />

die passenden Tropfen. Ein<br />

gelungenes Fest für alle Sinne.<br />

Begeisterte Gäste der Gourmet-Gala, bei der Sternekoch Simon Lang (re.) Heimspiel hatte: Florian Segmüller,<br />

Sandra Maresch, Martina und Philipp Kragler, Anja Marks-Schilffarth, Annette und Frank Ritter (v.li.).<br />

Kaviar mit Champagner<br />

gab‘s im „Sartory“.<br />

onate, terne-Erfinder Armin anger mit<br />

Carola Graul (li.) und Dr. Theresa Barholomäus.<br />

„Feuer und Flamme“ für<br />

Kochkunst, so das Motto.<br />

„Bier-König“ Waldi Jazz-Fans trauern<br />

Kult-Moderator mit<br />

Bierpreis-Bremse<br />

auf BILD-Titelseite<br />

Kneeoiler-Saxophonist<br />

Dietmar „Jonny“ Jahn<br />

starb mit 84 Jahren<br />

Lange hat man nichts mehr von ihm gehört.<br />

Jetzt taucht der Augsburger Kult-Moderator<br />

Waldi Hartmann (74) auf der Titelseite von<br />

Deutschlands auflagenstärster eitung auf. n<br />

LD ämpft Deutschlands heimlicher iernig“<br />

für eine Bierpreisbremse: „Eine Halbe Bier darf nicht<br />

mehr als fünf Euro kosten!“ Hintergrund der Kampagne<br />

ist aldi artmanns legendärer - treit mit<br />

Rudi Völler, dem damaligen Trainer der deutschen<br />

Fußballnationalmannschaft 2003 nach dem 0:0<br />

gegen sland. artmanns Kriti an der deutschen<br />

pielweise onterte ller damals mit den orten<br />

ch ann diesen cheißdrec nicht mehr hren. Du<br />

sitzt hier locker auf deinem Stuhl und hast schon<br />

drei eien getrunen“. Die ershnung der beiden<br />

treithähne<br />

ließ nicht lange auf<br />

sich warten. Und<br />

Waldi Hartmann<br />

bekam einen lukrativen<br />

Werbevertrag<br />

einer Münchner<br />

Großbrauerei.<br />

Es begann mit einer Schüler-Band am Holbein-<br />

Gymnasium und wurde über ein halbes Jahrhundert<br />

zu einem Highlight der süddeutschen<br />

Musik-Szene. Auftritte in Kneipen und großen Hallen,<br />

legendär die traditionellen ommeronerte in<br />

der Alten illa am Ammersee und als timmungsmacher<br />

im Fasching beim Hasenball. Die 1956 gegründete<br />

Jazz- und Dixieland-Formation „Lechtown<br />

Kneeoilers“ verlor jetzt ihren letzten Solisten der<br />

alten Garde. Dietmar „Jonny“ Jahn, Tenor- und Baritonsaxophonist<br />

und kontaktfreudiger Manager der<br />

Band, starb nach kurzer Krankheit im Alter von 84<br />

Jahren. 2007 verloren die „Oilers“ ihren heimlichen<br />

Bandleader Hans Ostertag (Klarinette), der seinen<br />

Freunden eine große Sammlung an Arrangements<br />

hinterließ. or wenigen ahren musste dann um<br />

die Gründungsmitglieder Werner Högl (Trompete),<br />

Sponsor, Organisator und Posaunisten Konrad<br />

Dietzel getrauert werden. Mit neuen Musikern soll<br />

es nun in die uunft gehen. Thomas Konzmann,<br />

seit 2000 Kontrabass der „Oilers“: „Es ist immer<br />

spannend und schön, mal einen neuen Sound zu<br />

probieren“.


96<br />

IN IST...<br />

Diese<br />

Promis<br />

feiern im<br />

Februar<br />

Geburtstag<br />

Armin<br />

Veh<br />

Andreas<br />

Kahn<br />

Wolfgang<br />

Puff<br />

Florian<br />

Wörner<br />

Fußballfunktionär<br />

*1. Februar 1961<br />

Feinkost-Gastronom<br />

*3. Februar 1972<br />

Einzelhandelsverband<br />

*3. Februar 1962<br />

Weihbischof<br />

*5. Februar 1970<br />

A<br />

Abele Thomas 57<br />

Arnhold Barbara 71<br />

B<br />

Bartholomäus Theresa 95<br />

Baumann Richard 71<br />

Beck Götz 10<br />

Beljo Dion 83<br />

Beyer Rainer 32<br />

Bieri Bruno 48<br />

Bischoff Christian 93<br />

Boden Doris 94<br />

Boldt Søren 93<br />

Bourgeois Fabienne 69<br />

Braun Sabeth 16<br />

Brecht Bert 10, 87<br />

Brem Matthias 59<br />

Brendel Natalie 51<br />

Brenner Marco 84<br />

Breuer Hans 38<br />

Budak Tamara 29<br />

Busch Wilhelm 48<br />

C<br />

Cardona Irvin 83<br />

Cech Desirée 52<br />

Cech Dominik 52<br />

Chekov Pavel 51<br />

Christensen Jesper 93<br />

Colina David 83<br />

D<br />

Dali Salvador 91<br />

Deffner Siegfried 37<br />

Diem Claudia 50<br />

Dietzel Konrad 95<br />

Dollinger Katrin 16<br />

Döring Wolfgang 27<br />

Drescher Gisela 90<br />

E<br />

Eberle Irmgard 25<br />

Ehler Marie 93<br />

Eitberger Dajana 4<br />

Elspas Alexander 10<br />

Emminger Tobias 58, 94<br />

Emmrich Bernd 35<br />

Engelmann Katrin 94<br />

Engels Arne 83<br />

Enninger Jürgen 16<br />

Erben Reiner 4<br />

Eser Josef 69<br />

F<br />

Fackler Schuh 50<br />

Ferstl Katharina 93<br />

Fischer Jörg 50<br />

Fischer Walter 57<br />

Friedrichs Michael 16<br />

Fuller Markus 50<br />

G<br />

Gandenheimer Barbara 66<br />

Girardini Alexander 93<br />

Graul Carola 45, 95<br />

Gribl Kurt 4<br />

Gribl Susanne 4<br />

H<br />

Hannemann Bernhard 94<br />

Hartmann Waldi 95<br />

Hauptmann Elisabeth 12<br />

Häußler Franz 38<br />

Helmer Ursula 40<br />

Hendrikx Adriaan 93<br />

Hendrikx Tim 93<br />

Hillesheim Jürgen 10, 16<br />

Hofmann Ruth 20<br />

Högl Werner 95<br />

Holl Elias 98<br />

Hörmann Annabelle 7<br />

Hörmann Birgit 7<br />

Hörmann Philipp 7<br />

Hörmann Sandra 91<br />

Jonas Hummels 21<br />

I<br />

Idrizovic Kurt 10, 98<br />

J<br />

Jahn Dietmar 95<br />

Jung-Fekete Fiona 94<br />

Jung-Fekete Marion 94<br />

K<br />

Kalnitski Jürgen 51<br />

Keller Erhard 38<br />

Kirchschlager Bernd 70<br />

Kleindienst Eugen 37<br />

Knauss Jürgen 93<br />

Königs Nina 94<br />

Konzmann Thomas 95<br />

Kopton Andreas 92<br />

Kragler Martina 95<br />

Kragler Philipp 95<br />

Kraus Andreas 94<br />

Król Joachim 12<br />

Kummer Nico 26<br />

L<br />

Landauer Otto 69<br />

Lang Joachim 10<br />

Langer Armin 95<br />

Lehmann Volker 54<br />

Liebler Karin 55<br />

Lucassen Marc 92<br />

Ludin Malte 89<br />

Lukinov Konstantin 48<br />

M<br />

Maaßen Enrico 4, 83<br />

Maier Hans 32


...WER DRIN IST 97<br />

Jürgen<br />

Faller<br />

Peter<br />

Mück<br />

Kirsten<br />

Hörner<br />

Rolf<br />

Störmann<br />

Georg<br />

Rehm<br />

Koffer-Kopf, Fallers<br />

*6. Februar 1958<br />

Bäcker-Obermeister<br />

*12. Februar 1965<br />

Sängerin<br />

*16. Februar 1952<br />

Stadionsprecher etc.<br />

*26. Februar 1965<br />

Ex-Auktionator, Hollaria<br />

*28. Februar 1957<br />

Maresch Sandra 95<br />

Markov Kostadin 93<br />

Marschall Klaus 88<br />

Martino Maren de 91<br />

Mausz Karin 66<br />

Mehling Isabella 69<br />

Meier Bertram 37<br />

Meitinger Stefan 56<br />

Meyer Heiner 91<br />

Mölders Renée 19<br />

Mölders Sascha 19<br />

Moretti Tobias 12<br />

Mozart Leopold 87<br />

Mück Peter 60<br />

Müller-Wohlfahrt<br />

Hans-Wilhelm 90<br />

Müller-Wohlfahrt Karin 90<br />

Murr Karl Borromäus 16<br />

N<br />

Neumann Mario 49<br />

O<br />

Oehmichen Rose 87<br />

Oehmichen Walter 88<br />

Ostertag Hans 95<br />

P<br />

Pantazis Konstanino 93<br />

Pepper Wolfgang 38<br />

Pfeifer Gerhard 92<br />

Pollich Alexander 26<br />

Pörksen Bernhard 92<br />

Purschke Markus 29<br />

R<br />

Radovic Dominik 29<br />

Radovic Mandy 29<br />

Räpple Fritz 77, 78<br />

Rastizadeh Mohsen 19<br />

Rau Lorenz A. 4<br />

Rebgetz Damian 16<br />

Reim Christine 79<br />

Reim Julian 79<br />

Reim Jürgen 79<br />

Reuter Stefan 4<br />

Rickert Barbara 93<br />

Rickert Guido 93<br />

Ritter Annette 95<br />

Ritter Frank 95<br />

Rossmann-Yessayan<br />

Sasha 93<br />

Rupnik Marko Ivan <strong>23</strong><br />

Ryerson Julian 83<br />

S<br />

Sassarath Tobias 64<br />

Schantin Jürgen 37<br />

Scharold Rainer 60<br />

Schmid-Grundmann Heidi 38<br />

Schmidt Oliver 67<br />

Schneider Georg 60<br />

Scholl Nicolas 72<br />

Schönfelder Rosa 40<br />

Schramm Alexander 93<br />

Schramm Susan 93<br />

Schrammel Hans „Hanne“ 37<br />

Schroeder Dorothea 16<br />

Schwartz Thomas 22<br />

Schweigkofler Manfred 89<br />

Segmüller Florian 95<br />

Seiler Heike 93<br />

Seiler Joachim 93<br />

Seinsch Ingrid 89<br />

Seinsch Walther 89<br />

Seitel Karl 53<br />

Seitz Jörg 26<br />

Sigl Lothar 86<br />

Spengler Armin 34<br />

Spengler Peter 34<br />

Steinwurz Chana 89<br />

Stiefel Manfred 60<br />

Stöferle Peter 35<br />

T<br />

Taubitz Julia 4<br />

Theinert Heinz 39<br />

Thomaidis Valentin 94<br />

Trepesch Christof 16<br />

Trieb Magdalena 69<br />

V<br />

Vargas Ruben 83<br />

Völler Rudi 95<br />

W<br />

Wagner Ulrich 34<br />

Wank Agata Joanna 93<br />

Weber Eva 44, 98<br />

Wegscheider Jürgen 48<br />

Weinold Felix 90<br />

Wesselmann Tom 91<br />

Wild Martina 32<br />

Winkler Markus Maria 48<br />

Wohlhüter Sissy 50<br />

Wörle Michael 37<br />

Wunder Markus 25<br />

Y<br />

Yeboah Anthony 83<br />

Yeboah Kelvin 83<br />

Z<br />

Ziegler Christian 54<br />

Ziegler Florian 54<br />

Ziegler Stefan 64<br />

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98 SCHLUSSPUNKT<br />

Herausgeber Walter Kurt Schilffarth<br />

Die peinliche Perlach-Panne<br />

zum Holl-Jubiläum<br />

Am baufälligen AUGSBURGER WAHRZEICHEN zeigen Augsburgs<br />

Volksvertreter, dass es ihnen bei der teuren Erinnerungskultur nur um<br />

Namen-Umbenennung und Gender-Aktivitäten geht<br />

Ein ubiläum der besonderen Art. Elias Holl, einer<br />

der bedeutendsten Architeten des . ahrhunderts<br />

und geniale tadtbaumeister, wurde vor ahren<br />

geboren. Er gab Augsburg das architetonische esicht,<br />

das die tadt berhmt gemacht hat und bis<br />

heute und in die uunft ouristen aus aller elt<br />

fasiniert. Da so ein ubiläum a nicht allu berraschend<br />

ommt, hat man blicherweise einen langen<br />

eitvorlauf, sich entsprechend herausuputen.<br />

In Augsburg lief das so ab eit ist das von Elias<br />

oll geschaffene ahreichen, der eter hohe<br />

erlachturm, wegen enovierungsarbeiten fr die<br />

ffentlicheit geschlossen. nd um festlichen Auftat<br />

des ubiläumsahres wird das audenmal<br />

auch noch verhllt. Die athausregierung berrascht<br />

mit der erffentlichung der vorgesehenen eparaturosten<br />

in he von acht illionen Euro und einer<br />

grandiosen ubiläums-dee.<br />

Wegen der mehrere hundert Millionen verschlingenden<br />

erpflichtungen fr die heatersanierung<br />

und dem ahnhofumbau usammen eine geschätte<br />

halbe illiarde mge doch die rgerschaft mit<br />

penden die eseitigung der baulichen chäden am<br />

erstc der tadt“ nanieren. usätlich rechnet<br />

man auch noch mit eiträgen auswärtiger esucher.<br />

tatt eines schnen Erinnerungsfotos sind sie eingeladen,<br />

einen Obolus fr die frhestens stattndende<br />

Enthllung des vielleicht dann wieder bis ur Aussichtsplattform<br />

begehbaren oll-aus u entrichten.<br />

Wer die ohltätigeit mit pratischem uten verbinden<br />

mchte, dem hilft die uchhandlung am<br />

Obstmart. Der ndige recht-Eperte Kurt Idrizovic<br />

reierte eine Kuscheldece mit erlach- und athausmotiven.<br />

leich wei oll-auten auf einmal fr <br />

Euro. nf Euro gehen an die erlach-estaurierung.<br />

Ob das den Anstoß gegeben hat fr die als wundervolle<br />

otschaft aus erlin“ von Oberbrgermeisterin<br />

Eva Weber gefeierte rdersumme des undestags-<br />

aushaltsausschusses von drei illionen Euro Aber<br />

eine erhebliche inanierungslce bleibt, bis es grnes<br />

Licht fr den eginn der auarbeiten geben ann.<br />

Viel eld wird ausgegeben fr sogenannte Erinnerungsultur<br />

und ender-Kampagnen. Dass es<br />

unseren olsvertretern und olsvertreterinnen an<br />

urbanem eschichtsbewusstsein fehlt, nnte mit der<br />

erlach-anne nicht deutlicher offenbar werden. Die<br />

im uni startende oll-chau im aimilianmuseum<br />

wird sicherlich wieder einmal die Leistungsfähigeit<br />

der Kunstsammlungen unter eweis stellen. estredner<br />

werden das enie Elias oll rhmen und seine dramatische<br />

Lebensgeschichte nicht aussparen. Dem einen oder<br />

anderen uhrer wird dann sicher der ualitätsunterschied<br />

wischen den damaligen achern und heutigen<br />

erantwortlichen u denen geben. Die handelten immerhin<br />

aus orge, dass vom erlach herabfallende teine<br />

das sogenannte Klimacamp treffen nnten. ach<br />

einem vorbergehenden mug des von vielen rgern<br />

als ärgerliche rovoation empfundenen Lagers an die<br />

oritirche wurde die cehr an den alten tandort<br />

schnellstmglich mit der icherung durch ete ermglicht.<br />

ie oll darber gedacht hätte<br />

P<br />

.S. Eine heorie ber die Entstehung des amens<br />

erlach besagt an dieser telle habe einst eine rmische<br />

Legion eine chlacht verloren. erdita legio“<br />

heißt untergegangene Legion“. as fr ein Omen<br />

Herzlich<br />

Ihr Walter Kurt Schilffarth<br />

Ihre Meinung? schilffarth@augsburgjournal.de<br />

Image-AZ_Augsburger Journal_92x130_RZ_ZW.indd 1 <strong>23</strong>.07.18 10:41


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