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Rhetorik Magazin "reden" präsentieren, begeistern - Ausgabe 1

Deine Botschaft muss raus in die Welt! Professionelles „reden“ sollte man trainieren! Wir wollen mit dem Magazin Menschen begeistern und ermutigen, besser zu präsentieren. Wir sind das führende Rhetorik-Magazin in Deutschland mit den besten Experten zu den Themen reden, präsentieren und begeistern. Unser Magazin ist ideal für Führungskräfte, Geschäftsführer, Vertriebsmitarbeiter, Speaker und allen Menschen, die vor Gruppen reden müssen. Wertvolle Rhetorik Themen für und von Rednern und Keynote Speakern finden Sie im Heft. Das Reden Magazin mit spannenden Autoren Erhalte unser Heft gedruckt per Post zu dir nach Hause. Unser Magazin reden präsentieren begeistern Das Magazin für Redner, Firmen, Personaler, Inhaber, Verbände, Veranstalter, Speaker Agenturen, Verkäufer uvm. Hier findest Du: Speaker Coaches Trainer Berater Führungskräfte Verkäufer Jeder Mensch, der in Zukunft professionell vor Menschen auftreten will und etwas zu sagen hat. Von Experten mit Fachthemen zum Thema reden / präsentieren / begeistern

Deine Botschaft muss raus in die Welt!
Professionelles „reden“ sollte man trainieren! Wir wollen mit dem Magazin Menschen begeistern und ermutigen, besser zu präsentieren. Wir sind das führende Rhetorik-Magazin in Deutschland mit den besten Experten zu den Themen reden, präsentieren und begeistern. Unser Magazin ist ideal für Führungskräfte, Geschäftsführer, Vertriebsmitarbeiter, Speaker und allen Menschen, die vor Gruppen reden müssen. Wertvolle Rhetorik Themen für und von Rednern und Keynote Speakern finden Sie im Heft.
Das Reden Magazin mit spannenden Autoren
Erhalte unser Heft gedruckt per Post zu dir nach Hause.

Unser Magazin
reden präsentieren begeistern
Das Magazin für Redner, Firmen, Personaler, Inhaber, Verbände, Veranstalter, Speaker Agenturen, Verkäufer uvm.

Hier findest Du:

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Führungskräfte
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Jeder Mensch, der in Zukunft professionell vor Menschen auftreten will und etwas zu sagen hat.
Von Experten mit Fachthemen zum Thema reden / präsentieren / begeistern

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Editorial

Das Magazin für alle, die öffentlich reden und präsentieren.

präsentieren begeistern

Wir lieben Menschen. Wir lieben die Bühne. Und wir

lieben es, Menschen sowohl eine Stimme zu geben als

auch Raum dafür, ihre Botschaft in die Welt zu tragen.

Wir machen Menschen für die Bühne fit!

Aus diesem Grund

haben wir uns

auf die Fahne geschrieben,

unser

Bestes für dich

zu geben und dich allumfassend

für deinen großen Auftritt

vorzubereiten, damit du

dich bestmöglich unterstützt

und aufgehoben fühlst. Dabei

spielt es keine Rolle, ob du Vorträge

halten »musst«, weil dein

Job es von dir verlangt, oder

ob du auf die Bühne möchtest,

weil du endlich deinem Herzen

und deiner Berufung folgen

willst – oder ob du bereits Redner/-in

bist und dich weiter

professionalisieren möchtest.

Wir entwickeln mit dir nicht

nur Reden, sondern vielmehr

auch Persönlichkeiten, die aus

ihrer Mitte, aus ihrem »Sein«

heraus schöpfen können, um

wahrhaft gesehen, gehört und

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Wenn du bereit bist, dich

deinen Ängsten zu stellen, mit

Mut über deine Grenzen hinauszugehen,

deine Komfortzone

zu verlassen und deine

Schamgrenze zu überwinden,

bieten wir dir die passende

Plattform, um deine Botschaft

in die Welt zu tragen. Wir unterstützen

dich darin, aus dem

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Du gelangst zu mehr Klarheit

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und deine Rednerpersönlichkeit,

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Du erweckst Vertrauen bei

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deine Botschaft mit

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wenn du ganz im »Hier und

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was du sagst, dann wird dein

Publikum dich lieben!

Doch auch wenn du über

diesen Prozess zu dem besten

Redner/der besten Rednerin

wirst, den/die die Welt jemals

gesehen hat, wird die Welt das

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was du darüber hinaus noch

brauchst, sind sowohl Sichtbarkeit

als auch eine professionelle

und nachhaltige Vertriebsund

Positionierungsstrategie,

um dauerhaft aus der Menge

guter Redner herauszustechen

und gesehen zu werden. Genau

hierin unterstützen wir dich,

weit über reine Rednerkompetenz

hinaus, mit unserer angeschlossenen

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und den entsprechenden Profis

an deiner Seite.

Du bist nicht alleine!

Unser Motto:

»gemeinsam-wirksam-weiterbringen«

Unser Magazin wird alle drei

Monate als Print-Version veröffentlicht.

Zusätzlich gibt es

einmal im Monat das »KOM-

PAKT-Magazin«. Selbstverständlich

erscheint beides auch

digital und zum download. Im

KOMPAKT-Magazin porträtieren

wir regelmäßig, auf ungefähr

acht Seiten, einen Menschen

und geben ihm/ihr eine

Stimme.

Vielleicht willst du ja auch

nicht nur von exzellenten

Speakern und Coaches lernen

– sondern auch von Menschen,

die das, was sie tun, von

Herzen tun. Wenn du deinem

Herzen eine Stimme verleihen

oder auch mal in einem

unserer Magazine erscheinen

möchtest, dann bist du bei uns

goldrichtig! Denn wir machen

»echte« Redner.

Deine Herzensflüsterer und

Mutmacher

Mathias Wald & Team

(Herausgeber)

Mathias Wald

Herausgeber

REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin • Ausgabe 01/2020 • www.clubderredner.de 1


René Borbonus

René Borbonus

www.rene-borbonus.de

Reden mit Knalleffekt

Von der Produktpräsentation über den Expertenvortrag vor Laien

bis zur Antrittsrede im neuen Job: Spannend wird Ihre Botschaft erst

als Teil einer Geschichte, die sich um die Zuhörer dreht. Vorteilhaft

ist, wenn sie ordentlich »bumm« macht – und zwar vom ersten Satz

an. Was wir rhetorisch von Iron Man lernen können und wie Sie als

Redner einen bleibenden Eindruck hinterlassen, zeigt Kommunikationstrainer

René Borbonus.

Präsentationstipps vom Superhelden

»Ist es besser, gefürchtet oder respektiert zu werden?«

Ich sage: »Ist es zu viel verlangt, beides zu wollen?«

Zugegeben, der perfekte

Auftakt für die nächste

Mitarbeiterversammlung

wäre das nicht. Doch für

den konkreten Einsatzzweck,

eine Produktpräsentation der

anderen Art nämlich, ist dieser gelinde

gesagt quergedachte Einstieg geradezu

ideal. Warum, zeigt der Rest des Zitats:

»Es heißt die beste Waffe sei die, die

man nicht abfeuern muss.« Dem widerspreche

ich mit allem Respekt: »Ich

ziehe eine Waffe vor, die man nur einmal

abfeuern muss. So hat mein Vater

es gehalten, so hat Amerika es gehalten,

und das hat bisher doch ganz gut funktioniert.«

Dann macht es bumm, und den versammelten

Generälen fliegen von der

Druckwelle der Raketendetonation die

Mützen vom Kopf. Ein paar Kilometer

hinter dem charismatischen Vortragenden,

am Horizont einer spektakulären

Marslandschaft, wurde gerade

eine Gebirgskette pulverisiert. »Auf

den Frieden!«, schließt Tony Stark seine

Produktpräsentation ab und hebt

das Champagnerglas.

Als Kommunikationstrainer ist

mir eigentlich unbegreiflich, dass

Iron Man nicht längst auch Verkaufstrainings

abhält. Nur deshalb erlaube

ich mir, mich an seiner Stelle dieser

Szene aus »Iron Man« zu bedienen.

Egal, ob Sie Waffen, Wertpapiere oder

Wäscheklammern verkaufen: Dieses

irrwitzige Beispiel à la Hollywood verdeutlicht

gleich zwei der wichtigsten

Strategien, wie man als Redner einen

Pflock in den Boden rammen kann.

1. Stellen Sie Ihre Botschaft in den

Kontext einer größeren Geschichte.

2. Zünden Sie Ihr Feuerwerk schon

mit dem ersten Satz.

Storytelling

als Wirkverstärker

Beide Strategien setzen voraus, dass

Sie sich schon bei der Vorbereitung

in Ihr Publikum hineinversetzen.

Warum appelliert der CEO von

Stark Industries an den Patriotismus

der Generäle, anstatt mit der Reichweite

seiner Rakete zu protzen?

Warum erzählt er ihnen von der

stolzen amerikanischen Tradition

präventiver Erstschläge, anstatt das

Preis-Leistungs-verhältnis hervorzuheben?

Warum zielt Tony Stark

rhetorisch auf die Magengrube statt

aufs Oberstübchen?

Weil er vor allem vor Soldaten

steht. Soldaten leben und sterben

für ihre Mission – buchstäblich. Auf

dieser hochpersönlichen Prinzipienebene

überzeugt man Menschen

nicht mit Kennzahlen, sondern mit

emotional involvierenden Geschichten.

Storytelling hat längst Einzug

gehalten in Keynotes, TED-Präsentationen

und die Rede bei der

Weihnachtsfeier. Wenn es ums Präsentieren

von Produkten oder um

Fachvorträge geht, herrscht bei vielen

Experten, Managern und Vertrieblern

aber immer noch der heilige

Ernst. Da werden alle Merkmale

und Funktionen eines Produkts, alle

REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin • Ausgabe 01/2020 • www.clubderredner.de 3



René Borbonus

www.rene-borbonus.de

WWW

Gründe für eine Entscheidung im

Einzelnen aufgelistet und durchexerziert,

bis den Zuhörern die Ohren

bluten.

Viele glauben, mit dem Gießkannen-Prinzip

würden sie mehr Menschen

besser erreichen: Bloß nichts

auslassen, dann kriege ich sie alle.

Dass wir mehr wirken, je mehr wir

sagen, ist jedoch ein Irrglauben. Im

Gegenteil: Je mehr wir argumentieren,

desto mehr Widerstände bauen

sich auf.

Wenn Sie einen bleibenden Eindruck

hinterlassen wollen, ist Storytelling

die bessere Strategie: Identifizieren

Sie den größeren Kontext, in

den Ihre Botschaft oder Ihr Produkt

sich für die Zuhörer einordnen lässt.

Erzählen Sie ihnen eine Geschichte,

in der sie die Helden sind. Und

Ihr Produkt, Ihre Leistung oder

Ihre These ist die Wunderwaffe, mit

der sie alle Probleme lösen. Kaufen

heißt: sich verstanden fühlen.

Mit einer Überraschung

beginnen

Wenn Sie rational überargumentieren,

verlieren Sie im Laufe des Vortrags

immer mehr Zuhörer. Die Mühe können

Sie sich sparen, wenn Sie gleich

zu Beginn alles falsch machen. Ihre

beste Chance, einen Pflock einzurammen,

ist nämlich gleich am Anfang des

Vortrags: In den ersten Sekunden ist

die Aufmerksamkeit der Zuhörer am

größten. Viele Redner verpassen diese

Gelegenheit, weil sie mit Sätzen wie

diesem beginnen:

»Ich möchte heute über die erweiterte

Produktpalette sowie deren Potenzial

als Innovationstreiber für die

Weiterentwicklung der Telekommunikationsbranche

sprechen.«

Ein gutes Beispiel – dafür, wie ein

erster Satz auf gar keinen Fall klingen

darf. Deshalb hat ihn so auch niemand

gesagt. Sondern so:

»Heute erfindet Apple das Telefon

neu.«

Gleicher Inhalt, gleiche Aussage,

völlig anderer Effekt. Einer, der eines

Redeeinstiegs würdig ist: Dieser Satz

erzeugt Emotionen. Die Präsentation

des ersten iPhones wurde legendär –

nicht zuletzt wegen diesem Auftakt.

Viele geniale erste Sätze sind vor

allem überraschend – eine unerwartete

Wendung gleich zu Beginn.

Es gibt eine ganze Reihe von Strategien,

um die Zuhörer mit Ihrem

ersten Satz zu überraschen: um die

Ecke denken, bildhafte Assoziationen,

Pointen, Wortwitz und natürlich Storytelling

à la Tony Stark. Wenn man

das Prinzip einmal verstanden hat, ist

es gar nicht so schwierig – und Experimentierfreude

wird belohnt.

Formulierungen schärfen

Die größere Herausforderung be-

Rhetorische

Inspiration gibt

es überall –

auch in Comics.

Fotos: Communico GmbH

steht oft darin, eine gute Idee für den

Einstieg (und darüber hinaus) auch

sprachlich in einen genialen Auftakt

zu gießen. Einige Kriterien können Ihnen

dabei helfen:

• Ein guter erster Satz ist anschaulich

und simpel.

• Wichtig ist auch der Umfang: so kurz

wie möglich, so lang wie nötig.

• Verwenden Sie maximal konkrete

Begriffe, also nicht »Gewürz«, sondern

»Zimt«. Warum? Das Wort

»Zimt« aktiviert im Gehirn das gleiche

Areal wie – Zimt eben.

• Wichtig fürs Hörverständnis: Wo

immer möglich Verben verwenden,

keine Substantivierungen.

• Auch nicht vergessen: die Adjektiv-Diät.

Je weniger, desto besser.

• Tabu sind Binsenweisheiten und abgegriffene

Floskeln wie »Wir haben

uns heute hier versammelt, um …«

Wenn diese Kriterien erfüllt sind, ist

der erste Satz formal tauglich – und

auch jeder weitere Satz, den Sie sagen

werden. Investieren Sie Zeit und Kreativität

in Ihre Formulierungen. Ihre

Worte wirken. Sie entscheiden, wie.

Drei Tipps für einen

bleibenden Eindruck

»You never get a second chance to

make a first impression« – das wäre

auch ein guter erster Satz für diesen

Beitrag gewesen. Gegen einen guten

Schluss hat aber auch niemand etwas.

Nur müssen die Leute bis dahin erst

mal wach bleiben. Deshalb:

• Rammen Sie gleich mit dem ersten

Satz einen Pflock in den Boden, dann

ist Ihnen die Aufmerksamkeit bis

zum Schluss gewiss.

• Betten Sie Ihre Botschaften und Argumente

in eine Geschichte ein, mit

der sich die Helden im Publikum

identifizieren können.

• Machen Sie Ihre Formulierungen

scharf wie Sprengköpfe, dann finden

sie ihr Ziel wie eine Wärmeleitrakete.

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www.clubderredner.de • Ausgabe 01/2020 • REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin

REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin • Ausgabe 01/2020 • www.clubderredner.de

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Federica Paganelli Overlack

www.federicaleicht.de

Bert Overlack

www.bertoverlack.de

Glück ist harte Arbeit. Deshalb sind gute

Mitarbeiter und Azubis auch Glückssache.

Wende-

Unternehmen sind intern

wie große oder kleine

Familien. Die meisten

Eltern wollen gute Mütter

und Väter sein. Wir

Eltern überlegen, welche Werte wir

unseren Kindern vermitteln möchten,

doch wir können nie sicher sein, dass

es wirkt, wie wir es uns erhoffen.

Im Unternehmen ist es ähnlich wie in

Familien. Auch als Unternehmer/Chef

sollte ich mir überlegen, welche Werte

ich meinen Mitarbeiter vermitteln

möchte, für welche Werte mein Unternehmen

und ich stehen möchten. Ob

es übernommen wird, ist nie zu 100

Prozent sicher. Sicher ist aber, dass

dein Auftritt und deine Körpersprache

lauter sprechen als jedes Schild

an der Wand. Dein Handeln wird am

deutlichsten von deinen Mitarbeitern

wahrgenommen und verinnerlicht.

Wer ist schuld, wenn etwas nicht läuft,

wie du es dir vorstellst? Wir suchen

die Fehler – den Schuldigen – schnell

bei den Anderen oder schieben Fehler

auf »das System«. Es gibt jedoch keine

Schuld. Nur Verantwortung. Und

meistens sind mehr als nur eine Person

verantwortlich. Oft liegt es unter Anderem

an der eigenen Strategie, wenn

etwas nicht funktioniert. Die Konsequenz

und Disziplin, sich selbst zu

analysieren und zu reflektieren, ist eine

Fähigkeit, die geübt werden muss. Dabei

soll man sich nicht für alles verantwortlich

machen, sondern den eigenen

Blick auf die Stellschrauben lenken, die

bedient werden können. Jeder macht

Fehler. Wenige machen sie mit Absicht

oder freiwillig. Wir brauchen diese

Fehler sogar. Sie zwingen uns, uns zu

orientieren. Sie ermöglichen uns, uns

weiterzuentwickeln.

Ihre positive Seite ändert jedoch nichts

daran, dass Fehler fatale Folgen haben

können und daher, gerade wirtschaftlich,

so gut wie möglich vermieden

werden sollten. Fehler lassen sich in

vorhersehbare und unvorhersehbare

unterteilen. Den vermeidbaren, planbaren

sollten wir uns widmen, bevor

sie eintreten. Das bedeutet Verantwortung

übernehmen. Wie du planbare

Fehler vermeidest, weißt du am besten.

Wie aber mit unvorhersehbaren

Fehlern umgehen? Hier kommt die

menschliche Ebene ins Spiel: Einer der

wichtigsten Faktoren für Wohlbefinden

ist zwischenmenschliche Beziehung.

Jede Beziehung, die ich positiv

aufbaue, ermöglicht Entwicklung und

Erfüllung für beide Personen. Beziehung

entsteht durch Kommunikation.

Wie wird in deinem Unternehmen

kommuniziert? Welche Ebenen der

Kommunikation nutzt ihr im Unternehmen

bewusst?

Es ist bewiesen, dass eine wertschätzende,

auf Beziehung beruhende Fehlerkultur

Fehler insgesamt reduziert.

Das Wohlbefinden der Teammitglieder

ist ausschlaggebend für den Erfolg

des Projekts. Deshalb lohnt es sich, an

dem Menschlichen, der Beziehung zu

arbeiten.

Foto: Oliver Hurst

Am Ende geht es darum, eine Führungs-

und Beziehungsstrategie zu

formen, die deine Werte, Ziele und

Mitarbeiter so zusammenschweißt,

dass dein Unternehmen gut funktioniert,

positive Zahlen schreibt, motivierte

Mitarbeiter und glückliche Kunden

hat. Unternehmen sollten lernen,

richtig mit Azubis und Mitarbeitern

zu kommunizieren, sie ermutigen, ihre

Meinung zu sagen, um gemeinsam die

Zukunft des Unternehmens aktiv zu

gestalten. Deshalb:

Weil Glück harte Arbeit ist, sind

gute Mitarbeiter und Azubis

»Glücks-Sache«.

punkte

»Wenn man immer

gewinnt, stellt man

sich keine Fragen,

auch nicht die wichtigen.«

(Roger Federer)

Menschen lieben Gewohnheiten,

am

liebsten erfolgreiche.

Unsere täglichen

Routinen,

vom morgendlichen Kaffee über den

Weg zur Arbeit bis hin zu unseren

persönlichen Verkaufs- oder Führungsstrategien

sind uns heilig. Was

in der Vergangenheit erfolgreich war,

wird auch in der Zukunft erfolgreich

bleiben. Bis etwas passiert, das uns

zwingt umzudenken und über neue

Wege nachzudenken. Eine Krise!

Krisen sind Situationen, in denen

unsere gewohnten Handlungsweisen

unterbrochen werden und unsere

Denkmuster nicht mehr zu Lösungen

beitragen. Wir müssen anhalten,

uns neu orientieren und gegebenenfalls

eine neue Richtung einschlagen.

Krisen bergen dabei natürlicherweise

Risiken und Chancen. Keiner

kann sagen, ob eine Entscheidung

sich am Ende als richtig oder falsch

herausstellt. Sowohl die griechische

als auch die chinesische Sprache

bringen dies durch den gleichen

Begriff beziehungsweise das gleiche

Schriftzeichen zum Ausdruck.

Ob eine Krise zu einem Risiko oder zu

einer Chance wird, hängt allerdings

von weiteren Faktoren ab. Das griechische

Wort krisis bedeutet neben

Chance und Risiko auch Entscheidung.

Wie eine Krise ausgeht, hängt

also davon ab, dass wir Entscheidungen

für uns und unsere Umgebung

treffen. Dies fällt umso schwere,

je weniger Krisenerfahrungen

wir haben und unsere Denk- und

Verhaltensgewohnheiten uns in einer

solchen Situation weiterhelfen.

Gute Entscheidungen in Krisenzeiten

haben zwei wesentliche Säulen:

den Austausch mit KollegInnen, Geschäftspartnern

und Freunden einerseits

und der zurückgezogenen Reflexion

andererseits. In der German

Speakers Association e.V. (GSA) haben

wir in den letzten Wochen erlebt,

wie erfolgreich und gewinnbringend

ein offener Austausch und konkrete

Hilfestellungen zu unterschiedlichsten

Themen sind. Jeder bringt in die

Diskussion und den Austausch seine

persönliche Perspektive und Erfahrung

mit ein und erlaubt es damit

allen anderen, die eigene Situation

differenzierter zu betrachten. Und

das Bewusstsein, nicht allein zu sein.

Foto: Werdewelt GmbH

Und gleichzeitig erleben wir, wie jeder

seine persönlichen Entscheidungen

trifft und seinen Weg geht. Die

für ihn/sie passende Lösung sucht

und findet und damit die Entscheidung

trifft, die individuell am besten

passt – persönlich, beruflich und als

Mitglied der Gesellschaft. Indem wir

miteinander in einer beispiellosen

Art und Weise kommunizieren und

uns austauschen, haben wir uns die

Möglichkeit gegeben, uns in einer unübersichtlichen

Situation zu orientieren,

einander Fragen zu stellen und

voneinander zu lernen zu können.

Fragen, die wir uns innerhalb unserer

Routinen und Gewohnheiten nicht

gestellt hätten, weder uns selbst noch

anderen. Fragen, die uns nicht auf

neue Wege und zu innovativen Lösungen

geführt hätten.

Und Fragen, mit denen wir uns

selbst und unser Tun nicht in Frage

gestellt hätten. Fragen, die eine Entscheidung

erfordern, so weiter zu

machen, wie bisher, oder bereit zu

sein, neue Wege gehen zu wollen.

»Werde, der du bist (F. Nietzsche)

und begreife im Werden das Geschenk,

das in der Krise liegt.« (Bert

Overlack)

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Gabriela Wischeropp

www.gabrielawischeropp.de

Astrid Brüggemann

www.astridbruggemann.com

Foto: GSA/Tobias Witzgall

Mit emotionaler Intelligenz

Krisen meistern und

Wachstum fördern

Damit Unternehmen

wettbewerbsfähig und

bestenfalls sogar Marktführer

sind, braucht es

leistungsfähige und motivierte

Mitarbeiter. Das ist nichts Neues.

Neu ist jedoch, dass Unternehmen

sich proaktiv dahingehend

verändern müssen,

dass Führungskräfte

und Mitarbeiter

ihre emotionale Kompetenz

stärken. Warum?

Weil Emotionen

direkt auf Gesundheit

und Produktivität

wirken – bewusst wie

unbewusst. Was früher

ins Reich der Psychologie

und ins Privatleben verbannt

wurde, weil es im sachorientierten Arbeitsleben

keinen Platz hatte, ist heute

das wichtigste Führungsinstrument.

Mit Emotionen umzugehen, den eigenen

wie denen anderer, ist das, was eine

stärkenorientierte, gesunde Führung

wie Selbstführung ausmacht.

Wer seine Fähigkeit der emotionalen

Intelligenz stärkt, lernt sich von äußeren

Umständen unabhängig zu machen

und Verantwortung zu übernehmen,

wie auch in Krisenzeiten und bei plötzlichen

Veränderungen mental stabil zu

bleiben. Dabei ist es wichtig zu wissen,

Warum Emotionen für

Leistungsfähigkeit, Gesundheit

und Motivation bedeutend sind.

wie Emotionen entstehen: Ursache sind

erfüllte oder nicht erfüllte Bedürfnisse,

wie das zutiefst menschliche Bedürfnis

nach Wertschätzung. Oder in Krisenzeiten

die Bedürfnisse Sicherheit und

Orientierung. Denn unser Gehirn ist

stammesgeschichtlich aufs Überleben

ausgerichtet. Fühlen wir uns unsicher,

gehen wir in den Überlebensmodus.

Kampf, Flucht oder Starre sind die Folge.

Das kann sich bei Mitarbeitern als

Widerstand, Dienst nach Vorschrift,

Fehltage oder Aggression ausdrücken.

Gesunde Führung mit emotionaler

Intelligenz weiß um die Bedeutung dieser

Zusammenhänge und trägt ihnen

Rechnung, um Motivation, Leistung

und Gesundheit zu steigern. Das gilt

auch für uns selbst. Sind wir im Stress

oder problemorientiert, gibt es Konflikte

oder Antipathien, ist es wichtig, sich

selbst emotional regulieren zu können

– und zu wissen, wie das geht.

Emotionen spielen aber nicht nur

in der mentalen, sondern auch in der

körperlichen Gesundheit eine enorme

Rolle. Die Neurowissenschaft weiß

heute, dass jegliche Emotion eine chemische

Reaktion im Körper auslöst.

Bei Sorgen, Ärger oder anderen psychischen

Belastungen werden beispielsweise

Stresshormone ausgeschüttet.

Unser Nervensystem, das mehr als 90

Prozent unserer körperlichen Prozesse

steuert, ist in höchster Anspannung.

Das hat Einfluss auf unsere Herz- und

Gehirnaktivitäten, schränkt kreatives

Denken, Produktivität, Kommunikationskompetenz

und vieles mehr ein.

Während positive emotionale Zustände

beispielsweise die Produktion von leistungssteigernden

Hormonen anregen,

eine harmonische Nerven-Herz-Gehirn-Aktivität

zur Folge haben und genau

diese wichtigen Qualitäten fördern.

Vier Punkte sind dabei wichtig:

Selbstwahrnehmung,

Selbstmanagement,

Empathie und Beziehungsmanagement.

Ziel ist es dabei,

Win-win-Situationen

herzustellen, von denen

alle profitieren.

Das ist nicht nur die

Aufgabe von Führungskräften,

sondern

hier ist jeder Mitarbeiter

gefragt, Verantwortung für sich und

das Miteinander zu übernehmen. Wer

das nicht schon von Haus aus mitbringt,

kann es lernen. Das kann manchmal

mühsam sein, ist aber immer gewinnbringend.

So, wie wir eine Sprache oder

einen Muskel trainieren, können wir

uns auch mental (um)programmieren.

Wie geht

Schnell-Lesen?

Foto: Viktor Jordan

Wie ist es bei Dir?

Wenn Du alles,

was Du täglich

beruflich liest, zusammenrechnest:

Auf wie viel Lesezeit pro Tag kommst

Du persönlich?

Wozu schnelleres Lesen? Effizientes

Lesen ist eine Grundvoraussetzung,

wenn wir uns weiterentwickeln und

beruflich erfolgreich sein wollen. Es

gibt kein anderes Medium, mit dem

wir so gezielt die Informationen finden

können, die in diesem Augenblick

wesentlich sind. Stell Dir vor, Du willst

begeistern, etwas präsentieren, einen

Vortrag halten. Dann wirst Du für die

Recherche über Dein Thema mehr

lesen, als Du selbst schreibst. Wusstest

Du: Lesen als Informationsquelle

ist wesentlich schneller, als Videos zu

schauen oder Podcasts zu hören. Wir

sprechen etwa 150 Wörter pro Minute

(wpm). Beim Lesen schaffen wir 300

wpm, geübte Leser kommen auf 500

wpm und mit Schnell-Lese-Techniken

sind 1.000 wpm ganz »normal«. Unsere

berufliche Lesezeit beträgt im Durchschnitt

zwei Stunden pro Tag. Mit einer

Verdoppelung der Lese-Effizienz sparst

Du etwa eine ganze Stunde täglich ein.

Was bedeutet schnelleres Lesen?

Ab den 1950er Jahren war Evelyn

Die digitale Welt besteht aus Tausenden

von Buchstaben. Viele von uns

sitzen am Schreibtisch und müssen

eine Menge Mails, Fachartikel, Verträge,

Gutachten, Protokolle, Akten

oder Skripte lesen. Selbstverständlich

unter Zeitdruck und mit der Maßgabe,

so produktiv wie möglich zu sein.

Wood eine Pionierin, die Schnell-Lese-Trainings

gab. In den 1960er Jahren

trat Tony Buzan auf den Plan, entwickelte

die Mind-Map und prägte den

Begriff des Speed Reading®. Beide erreichten

mit ihren Methoden sehr

viele Menschen und systematisierten

schnelleres Lesen. Eine Gemeinsamkeit

der ersten Schnell-Lese-Techniken

ist das Augenmuskeltraining. Das

Auge liest nur im Ruhezustand. Es fixiert

Wörter und springt dann weiter

zum nächsten Wort oder zur nächsten

Wortgruppe. Wenn man die sogenannte

Fixationsspanne erweitert,

dann erzielt man eine höhere Lese-Geschwindigkeit.

Was diese Techniken

außer Acht lassen: Es ist nicht alles in

einem Text relevant. Viel effizienter ist

es daher, wenn Du Dich auf die Passagen

konzentrierst, die Deinem Zweck

dienen.

Wie moderne Techniken uns das

Leben erleichtern? Wer keine Lust

oder Zeit auf Augenmuskeltraining

hat, kann auch mit anderen Methoden

schneller lesen. Schneller Lesen als

Selbstzweck ist anstrengend und viele

geben wieder auf. Deshalb setzen moderne

Lese-Techniken auf innere Faktoren

beim Lesen, die den Nutzen des

Gelesenen in den Vordergrund stellen

und so für Entspannung und Konzentration

sorgen. Beim Lesen kann die

vorbewusste Informationsaufnahme

genutzt werden, um schneller zum Ziel

zu kommen. Bevor Du einen Text liest,

halte kurz inne und frage Dich vorher,

was Du aus dem Text erfahren willst.

Behalte während des Lesens immer

diesen Fokus bei. Allein diese kurze

Übung wird Deine Lese-Effizienz

spürbar steigern. Wer sich mit modernen

Schnell-Lese-Techniken befasst,

liest deutlich fokussierter und die Lust

am Lesen kehrt zurück. Druck und

Ablenkungen werden ausgeschaltet.

Der Überblick bleibt gewahrt und ein

entspannter Umgang mit der Informationsflut

ist selbstverständlich. So

können wir unser persönliches Wissensmanagement

neu definieren.

Über die Autorin: Astrid Brüggemann

trainiert seit 2014 offline und online

effizienteres Lesen und Lernen. Sie

entwickelte die moderne Schnell-Lese-Methode

Motion Reading®. Unser

Gehirn ist eine Lernmaschine, die

ohne Stress und Druck am besten

funktioniert. Ihr Motto ist daher: Entspannt

Höchstleistung erbringen. Sie

ist Betriebswirtin (IWW der FernUni

Hagen) und hat Germanistik, Europ.

Ethnologie und Mediävistik (M.A.)

studiert.

8

www.clubderredner.de • Ausgabe 01/2020 • REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin • Ausgabe 01/2020 • www.clubderredner.de

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Daniela Landgraf

www.danielalandgraf.com

Keynote-Speaker, Autorin und Selbstwert-Coach

www.danielalandgraf.com

Sonderseiten

Club der Redner

Authentisch-

Award

Starker Selbstwert –

Starkes Unternehmen

Führungskräfte und Mitarbeiter

sind das größte Kapital

jedes Unternehmens.

Doch nur, wenn diese über

ein gesundes Selbstwertgefühl

verfügen, können sie ihr volles

Potenzial ausschöpfen. Ohne Selbstwert

kein Wachstum, weder für den

Einzelnen noch für die gesamte Organisation.

Ich behaupte:

Selbstwert ist Geld wert!

Ein gesundes Selbstwertgefühl ist ein

unterschätzter Wirtschaftsfaktor in

Unternehmen. Menschen mit einem

gesunden Selbstwertgefühl gehen

souverän mit Kunden, Kollegen und

Mitarbeitern um, ohne sich bei Kritik

persönlich angegriffen zu fühlen. Sie

können zu ihren Fehlern und Schwächen

stehen und haben eine positive

Ausstrahlung und Präsenz. Doch

Wirklich selbstbewusste

Menschen können auch

Schwäche zeigen

wann ist ein Selbstwertgefühl überhaupt

gesund?

Manch ein menschlicher

Leuchtturm wird überwiegend

von außen angestrahlt.

In vielen Selbstwerttrainings wird zum

Beispiel gelehrt: Schreibe ein Erfolgstagebuch.

Frage andere, welche tollen

Eigenschaften sie an dir sehen. Sag

dir stets selbst, wie toll du bist. Doch

Hand aufs Herz: Wie gut funktioniert

das wirklich?

Oft höre ich von Menschen Sätze

wie: »Als ich arbeitslos wurde, brach

mein Selbstwertgefühl in sich zusammen.«

– »Als ich merkte, dass ich betrogen

wurde, hatte ich kein Selbstvertrauen

mehr.« – »Als ich mein Geld verlor,

verlor ich gleichzeitig mein Selbstbewusstsein.«

Geschichten wie diese gibt es viele!

Warum verlieren Menschen plötzlich

ihr Selbstvertrauen oder ihr

Selbstbewusstsein? So etwas passiert

nur, wenn diese hauptsächlich auf

Äußerlichkeiten wie Status, Geld, Titel,

Erfolge aufgebaut wurden. Das ist

vergleichbar mit einem Leuchtturm,

der von außen angestrahlt wird. Wenn

dann das Licht im Außen ausgeht

(der Erfolg also ausbleibt), bleibt vom

Leuchtturm nicht viel mehr übrig, als

ein Haufen alter Steine, die nicht mehr

leuchten. Das Licht von innen heraus

fehlt.

Warum ist ein gesundes

Selbstwertgefühl von

innen heraus so wichtig?

Foto: MyByte Media

Führungskräfte mit einem gesunden

Selbstwertgefühl führen anders, ehrlicher

und authentischer. Sie haben

keine Angst davor, Schwächen und

Fehler zuzugeben, sondern wachsen

daran. Sie können ihren Mitarbeitern

den Raum für Wachstum und Entwicklung

geben, ohne Angst davor zu

haben, dass Mitarbeiter »aufmüpfig«

werden könnten. Sie sind in der Lage,

auch anderen das Wort oder die Bühne

zu überlassen, ohne das Gefühl des

Verlierens zu haben.

Ein gesundes Selbstwertgefühl

sorgt für einen empathischen und

wertschätzenderen Umgang mit Kollegen,

Mitarbeitern und Vorgesetzten.

Menschen, die sich wertgeschätzt fühlen,

leisten mehr. Apropos Wertschätzung:

Auch im Umgang mit Kunden

ist ein gesundes Selbstwertgefühl immens

wichtig. Wie oft haben Kunden

bei Beschwerden und Reklamationen

das Gefühl, nicht ernst genommen zu

werden? So etwas passiert häufig dann,

wenn derjenige, der die Beschwerde

annimmt, sich beispielsweise persönlich

angegriffen fühlt. Das ist etwa

dann der Fall, wenn Menschen an sich

selbst zweifeln oder Angst davor haben,

dass eine Beschwerde persönliche

Konsequenzen nach sich ziehen könnte.

Menschen mit einem gesunden

Selbstwertgefühl von innen heraus reagieren

dem Anlass angemessen, denn

sie wissen, dass eine Beschwerde meist

nichts mit ihnen als Person zu tun

hat. Ihnen ist bewusst: Ich als Mensch

bin absolut okay, so wie ich bin, auch,

wenn wir hier gerade ein unangenehmes

Thema miteinander haben. Dadurch

entsteht ein wertschätzenderes

Miteinander. Wertschätzung ist ein

elementarer Wirtschaftsfaktor.

Wertschätzung führt

zu Wertschöpfung!

Mitarbeiter, die sich wertgeschätzt

fühlen, leisten mehr. Kunden, sie sich

wertgeschätzt fühlen, kommen wieder.

Die drei Selbstwert-

Mangel-Typen

Woran erkennt man nun, wie gut das

Selbstwertgefühl einer Person wirklich

ist? Nicht immer ist ein Mangel an

Selbstwert gleich offensichtlich. Sobald

sich Gefühle wie Minderwertigkeit

oder Zweifel zeigen oder man Angst

davor hat, nicht gut genug zu sein, ist

es offensichtlich. Doch manch einer

hat seine Unsicherheit und seine Zweifel

so gut verborgen, dass sie erst bei

Niederlagen, Krisen, Kritik oder anderen

Momenten des Scheiterns wieder

herausbricht.

Fotos: Mybyte Media

Es gibt drei sehr typische Ausprägungen

eines mangelnden Selbstwertgefühls:

Typ A:

Das offensichtliche Selbstwertproblem

Die betroffene Person ist sich der

Thematik absolut bewusst und leidet

auch darunter. Ängste bestimmen ihr

Handeln, so zum Beispiel Angst vor

Ablehnung, davor, nicht gut genug zu

sein oder Angst vor unangenehmen

Gesprächen.

Typ B:

Das versteckte Selbstwertproblem

Hierbei handelt es sich um Personen,

die sich durchaus ihres mangelnden

Selbstwertgefühls bewusst sind und

aktiv daran arbeiten. Oft sind sie

durch harte Arbeit sogar sehr erfolgreich.

Doch tief drinnen sitzt der

Stachel der Unsicherheit bis hin zur

Zerrissenheit.

Typ C:

Das verdrängte Selbstwertproblem

Menschen dieses Typs fühlen sich ausgesprochen

selbstsicher und glauben

daran, dass sie ein fast unbesiegbares

Selbstwertgefühl haben. Oft zeigen

sich narzisstische Verhaltensweisen

wie Überheblichkeit, Besserwisserei

und Dominanz. Schwäche wird nicht

zugegeben, Fehler machen andere.

Typ B und Typ C ist gemeinsam:

Wenn der Erfolg im Außen ausbleibt,

bricht das vermeintliche Selbstwertgefühl

in sich zusammen.

Wirklich selbstbewusste Menschen

können aber Schwäche zeigen! Sie wissen,

das gehört zum Leben dazu und

Fehler machen sie nur reifer und erfahrener.

Selbsterkenntnis ist

der erste Schritt …

Doch was kann jeder Einzelne zum

Aufbau eines gesunden Selbstwertgefühls

tun? Wie geht man als Führungskraft

mit den einzelnen Selbstwertmangel-Typen

um? Wie können Sie

Ihre Mitarbeiter dabei unterstützen,

ein gesundes Selbstwertgefühl von innen

heraus aufzubauen?

Wenn Sie mehr darüber erfahren

möchten, fordern Sie gerne kostenlos

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in Powerpoint verpackt hat? Die

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Du Dir nach der x-ten Folie vor wie

beim begleiteten Lesen.

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mit 15+ Jahren Berufserfahrung

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Neuland GmbH / Adolf Würth GmbH

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Medienausstattung.

• Messe-Erfahrung angefangen vom

Set-up über Positionierung und Messeauftritt

auf fast allen großen Messen

in Deutschland.

• Seminarerfahrung mit der Moderationsmethode,

Training und Umsetzung.

• Seit 2006 selbstständig als Trainer

für Englisch, Business-Englisch, technisches

Englisch, Trainings, Workshops,

Seminare, Visualisierung mit

FlipChart, Pinwand etc. Präsentationstrainings,

Coaching

Die Ausbildung und Erfahrung im

Berufsleben schließen sich zu einem

Kreis. Meine Affinität zur englischen

Sprache sowie die Erlebnisse in der

Erwachsenenbildung führen zum

aktuellen Produktportfolio. Regelmäßige

Aufenthalte in den USA lassen

mich immer neue Facetten der

Sprache erleben – dafür bin ich sehr

dankbar.

Es bereitet mir Freude, wenn ich

Unternehmer in Einzel-Coaching in

Ihrer Sache fit machen darf.

Aber auch das Arbeiten mit jungen

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wie sie sich entwickeln und ihren Weg

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Wiebke Huhs

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Sonja Gründemann

www.sonja-gruendemann.de

Warum eine

gute Stimme

die Führungskompetenz

unterstreicht

Oder: Wie die eigene

Stimme die Wirkung auf

die Mitarbeiter maßgeblich

beeinflusst.

Mal angenommen,

der neue Chef kommt elegant angezogen

zum ersten Meeting und eröffnet

die Runde dann mit einer scharfen,

hoch-klingenden Stimme? Sofort geht

dem Zuhörer durch den Kopf: »Uh, was

für eine unangenehme Person.« Und

das, obwohl sein Erscheinungsbild erst

positiv gestimmt hat. Aber die scharfe

Stimme klingt unangenehm. Und der

hohe Klang sagt dem Unterbewusstsein,

dass diese Person nicht geerdet

und sattelfest ist. Das heißt, innerhalb

der ersten Sekunden, in denen der Chef

geredet hat, hat er bereits Boden verloren,

weil seine Stimme nicht zu dem

passt, was er repräsentiert – nämlich

die Führungskompetenz innerhalb einer

Abteilung oder sogar des gesamten

Unternehmens.

Dabei wäre es so einfach, diese

Schwachstelle zu beheben. Ein scharfer

Klang ist immer Ausdruck von Verspannungen

im Körper, überwiegend

im Kiefer und im Nacken. Diese sorgen

dafür, dass die Stimme einen reinen

Vorderklang bekommt, ohne jede Offenheit

und Rundung. Denn wenn der

Kiefer fest ist, öffnet sich genau der Resonanzraum

im Rachen nicht, der für

den offenen, runden Klang einer Stimme

entscheidend ist. Hätte der neue

Chef davon gewusst, hätte er mit ein

paar Lockerungsübungen sofort einen

viel angenehmeren Stimmklang. Und

das wiederum würde seine Mitarbeiter

unterbewusst offener und zugänglicher

machen.

Wer mit zu hoher Stimme spricht,

verrät seinen Mitarbeitern außerdem,

dass er nicht in sich ruht. Denn würde

er das tun, würde sich automatisch die

Stimme entspannen und in den Körper

wie in einen Sessel hineinsetzen. Dadurch

klingt die Stimme plötzlich tiefer,

entspannter und damit angenehmer, zur

Person passend und authentisch. Denn

Körper und Stimme bilden mit einem

Mal eine Einheit, die sich sofort klanglich

an das Umfeld überträgt. Die Mitarbeiter

können der Person plötzlich besser

zuhören, nehmen sie ernst, spüren

die Verbundenheit des Chefs mit sich

selbst und haben dadurch unterbewusst

das Gefühl, dass diese Person wohl

weiß, was sie tut. Was bedeuten diese

Beobachtungen im Umkehrschluss?

Über die Stimme Menschen führen

Dass eine Führungspersönlichkeit in

ihrer Entwicklung auch lernen sollte,

mit einer möglichst optimal klingenden

Stimme ihre Mitarbeiter zu führen.

Denn wer seine Stimme richtig einzusetzen

weiß, kann damit Menschen begeistern,

motivieren, schwierige Situationen

rein über eine ruhige, fließende

Foto: Stefanie Meyer

Sprache entspannen und vieles mehr.

Doch dazu gehört, sich über all das bewusst

zu werden, was eine Stimmausbildung

an Wirkungs- und Persönlichkeitsverstärkung

mit sich bringt. Denn

das eine geht nicht ohne das andere

einher.

Welche Kompetenzen werden also

verstärkt? Zunächst wird sich der Chef

seiner eigenen Körperlichkeit bewusst,

weil er auf Verspannungen und Verkrampfungen

in sich selbst zu achten

lernt. Dann erfährt er, wie er aus seiner

eigenen Mitte heraus agieren und

sprechen kann. Das macht ihn und

sein Handeln authentischer. Er wird als

»starke Persönlichkeit« wahrgenommen.

Er wird durch diese Anbindung

an sich selbst sicherer und wirkt nach

außen stabil, gesetzt und stark. Und

gleichzeitig erhält er durch diese Verankerung

seine tragende, einprägsame

und angenehme Stimme. Das Fazit:

Ihre Stimme zählt. Denn sie entscheidet

über Ihre Wirkung essentiell mit.

Wiebke Huhs

- Stimm- & Wirkungs-Expertin

- Inhaberin von Voice Excellence

- seit über 20 Jahren international

tätig als Opern- und Konzertsängerin,

Speakerin und Coach für Stimme und

Wirkung

- Sie leiht außerdem ihre Stimme

dem SWR, DLR und verschiedenen

Hörbuchverlagen.

Foto: Michael Goldenbaum

Angst vor der

(Video-) Bühne?

Wie aus Angst

Respekt wird, du sie annimmst und

vermeintliche Fehler als Chance sehen

kannst

Du sollst plötzlich Videos

drehen, weil die Digitalisierung

voranschreitet,

oder für deinen

Chef einen (Online-)

Vortrag übernehmen? Bei dir bilden

sich alleine bei diesen Vorstellungen

schon Schweißperlen auf der Stirn

und du möchtest das auf keinen Fall?

Dennoch ist es unumgänglich, denn

die Digitalisierung wird einfach nicht

mehr verschwinden.

Du bist gut vorbereitet

Das ist schon mal die Grundvoraussetzung.

Du bist dir sicher bei allem,

was du sagen möchtest, die Technik

ist gecheckt, du hast geübt und jetzt

ist der Moment gekommen, in dem

das Kameralicht angeht. Und dann

geht der Gedankenkreisel los: »Was

ist, wenn das Video, das ich aufnehme,

plötzlich durch die Social Media

viral geht? Sprechen meine Kollegen

hinter meinem Rücken? Was ist,

wenn ich etwas vergesse? Wenn ich

mich verhasple, wenn ich ein Salatblatt

zwischen den Zähnen habe und

es einfach nicht merke?«

Du bist nicht allein!

Als erstes möchte ich Dir sagen: Du

bist nicht allein. Ich kenne in meinem

professionellen Künstlerumfeld Kolleg/-innen,

die sich, bevor sie auf die

Bühne gehen, wirklich vor Übelkeit

verstecken oder noch Schlimmeres

durchleben müssen. Und auch ich bin

nervös vor Auftritten. Noch nach 30

Jahren auf der Bühne.

Atme und visualisiere

Wenn du das Gefühl hast durchzudrehen,

such dir eine ruhige Ecke,

in der dich niemand sieht, und stell

dich aufrecht locker hin (Knie leicht

gebeugt). Schließe die Augen und

atme. Durch deinen ganzen Körper,

in die einzelnen Körperteile. Den

linken Arm, dann den rechten, die

Hüfte, die Beine bis zu den Füßen.

Mach langsame und tiefe Atemzüge.

Und am Ende lässt du dir große und

kräftige Wurzeln durch die Füße in

den Boden wachsen. Das erdet dich

und gibt dir Kraft. Außerdem visualisiere.

Stell dir vor, wie du den

»Stolperer« weglächelst. Was auch

immer passieren kann, denk daran,

niemand außer dir kennt deinen

Text und deinen Ablauf. Und wenn

es doch mal passiert, dann geh offen

damit um.

»Fehler« als Chance

Einer meiner Klienten hat aufgrund

eines vermeintlichen Fehlers, mit

welchem er trotz seiner Nervosität

locker umgegangen ist, den größten

Applaus seines Lebens erfahren dürfen.

Er hat ihn »einfach« eingebaut

und es stellte sich hinterher heraus,

dass dieser vermeintliche »Fehler«

als Teil einer Inszenierung gesehen

wurde. Und daran erinnerten sich die

Zuschauer auch noch ein Jahr später.

Du hast die Wahl

Entscheide dich bewusst im Vorfeld,

ob du in Panik verfallen möchtest,

oder in dem Moment, in dem

vielleicht die Angst anfängt, dir

die Waden hochzukriechen, du sie

wegatmest oder sie dir den Atem rauben

soll. Denn du hast immer eine

Wahl. Und der Moment, den du dir

nimmst, um zu entscheiden, kommt

nur dir lange vor. Deine Zuschauer

werden diesen Moment nicht einmal

bemerken.

Über die Autorin

Sonja Gründemann – Business Coaching

& Bühnenexpertin

Sonja Gründemann vereint bei

ihrer Tätigkeit als Trainerin, Coach,

Schauspielerin, Sängerin und Speakerin

ihre beiden Herzhälften: Das

BWL-er Herz und das Bühnenherz.

Deshalb hat sie es sich zu ihrer

Aufgabe gemacht, Menschen auf dem

Weg auf ihre Bühne zu unterstützen.

Diese kann eine Präsentation,

ein Vortrag, eine Gesprächssituation

oder, in Zeiten von Blended Learning

und Social Media, ein Video sein.

Denn die meisten Menschen haben

Angst davor, öffentlich zu sprechen.

In ihrem Podcast »Rock the Stage

– der Bühnenpodcast« gibt sie Tipps

und Backstageeinblicke zum Thema

Bühne. Mit ihren Bühnenprogrammen

»TYPisch FRAU?!«, »Alltagswahnsinn«,

sowie »Backstage – Women

on Tour« und als Speakerin steht

sie regelmäßig selbst auf der Bühne.

Ihr Motto: Perfekt muss nicht sein.

Echt ist schöner.

www.sonja-gruendemann.de

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www.clubderredner.de • Ausgabe 01/2020 • REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin • Ausgabe 01/2020 • www.clubderredner.de

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Thilo Baum

www.thilo-baum.de

Content vermitteln

Damit deine Präsentation gelingt, sollten deine Inhalte stimmen.

Wie du sie findest, ordnest und formulierst.

Wenn deine Inhalte relevant und

gut geordnet sind, dann ist das

die halbe Miete. Das Motto gilt:

Sag, was Sache ist! Dabei gibt es sieben

Geheimnisse.

Geheimnis 1: Relevanz

»Relevanz« heißt: Eine Information ist

spannend für deine Zuhörer. Was für

dich relevant ist, ist nicht unbedingt

für dein Publikum relevant. Beispiel:

Bei einem neuen Produkt ist das Entwicklerteam

stolz auf die Algorithmen.

Der Kunde aber interessiert sich

meist nicht für die Algorithmen, sondern

für die Funktionen. Deine Kollegen

interessieren sich vielleicht für

die Absatzmöglichkeiten. Je nach dem,

wen du vor dir hast, interessieren sich

die Leute für unterschiedliche Aspekte

– oft aus unterschiedlicher Perspektive.

Welche Aspekte sind für deine Zuhörer

wichtig?

Geheimnis 2: Inhalte sammeln

Dann geht es ans Sammeln der Inhalte.

Worüber redest du im Einzelnen?

Ich nehme dafür Karteikarten. Auf jeder

Karte notiere ich einen Aspekt als

Stichwort. Da steht dann zum Beispiel

kurz: »§« für »Rechtliches«, »€« für

»Finanzielles« und »Sicherheitsaspekte«

– wenn ich einem Manager helfe,

dem Vorstand eine Reklamation zu

erklären.

Geheimnis 3: Inhalte ordnen

Jetzt geht es ans Sortieren. Und da

gibt es einen Trick: Arbeite dich nicht

vom Anfang zum Ende durch, sondern

definiere zuerst den Anfang und

dann das Ende – dann ist es umso

leichter, den Mittelteil zu füllen.

Bei einer Produktpräsentation vor

Vertrieblern könnte deine Struktur so

aussehen: »Ihre Marge«, »Produktbezeichnung«,

»Funktion«, »Kundenstudie«,

»Verkaufsförderung«.

Aber natürlich fängst du nicht mit

der Marge an, sondern brauchst einen

Vorspann. Dafür ein Tipp: Als erstes

wollen die Leute wissen, was du Relevantes

zu sagen hast, und sie wollen

wissen, warum du der oder die richtige

Redner/-in dafür bist. Ein Standardaufbau

ist:

1. »In den nächsten 15 Minuten erfahren

Sie, wie Sie unser Produkt ›Haselmaus‹

besonders leicht verkaufen.«

Damit hast du mit Sicherheit die Aufmerksamkeit

eurer Vertriebler! Die

wollen jetzt wissen, warum ausgerechnet

du dafür kompetent bist:

2. »Mein Name ist Fritz Fratz, und

ich kenne den Schmerz der Zielgruppe.

Wir haben nämlich eine Studie zu

dem Thema erstellt.«

Der Schluss ist auch ein Standard: Bewährt

hat sich eine Folgerung. Fasse

also bitte nicht alles zusammen, sondern

sag, was jetzt aus deinen Worten

folgt. Am besten bastelst du ans Ende

hinter den Aspekt »Verkaufsförderung«

einen Appell:

»Sie kennen jetzt exakt die Situation

der Zielgruppe. Sie wissen, welche Bedürfnisse

wo liegen. Und Sie wissen,

an welchen Punkten genau ›Haselmaus‹

ansetzt. Also viel Erfolg beim

Verkauf! Und bitte berichten Sie mir

von Ihren Erfahrungen.«

Geheimnis 4: Belege sammeln

Wenn deine Reihenfolge steht, sammelst

du für die einzelnen Punkte

Belege. Das muss nicht viel sein,

aber ein paar Belege tun gut. Belege

können Zahlen und Daten sein, also

Studienergebnisse – aber auch Geschichten

und kurze witzige Episoden

beleuchten Argumente oft sehr

gut.

Geheimnis 5: Die Überschrift

Ein Vortrag braucht eine Überschrift.

Eine gute Überschrift besteht

aus einer Haupt- und einer Unterüberschrift.

Das Prinzip lautet: Die

Hauptüberschrift ist emotional und

erzeugt Aufmerksamkeit, die Unterüberschrift

ist rational und liefert den

Kontext. Produzierst du eine neue

Legierung aus Aluminium und Stahl

für den Flugzeugbau, könnte deine

Hauptüberschrift »Stahlu« lauten, die

Unterüberschrift »Neue Legierung

spart Kerosin«. Aber Vorsicht: Für

suchmaschinenoptimierte Websites

brauchst du einen anderen Zugang

– dieses Überschriftenkonzept gilt

für Menschen, nicht für Maschinen.

Geheimnis 6: Klare Sprache

Damit deine Sprache angenehm wirkt,

habe ich hier drei Tricks für dich:

Thilo Baum

Der Klartextexperte für Unternehmen

• Was jemand tut oder was geschieht,

sagst du mit Verben. Verben sind Tun-

Wörter. Also sag nicht: »Wir haben

eine Kundenbefragung durchgeführt«,

sondern: »Wir haben unsere Kunden

befragt.« Damit wirkst du weniger bürokratisch

und viel menschlicher.

• Schau, dass du wichtige Dinge in

Hauptsätzen bringst und keine komplizierten

Nebensätze bildest. Sag also

nicht: »Die Abteilung 3 hat dafür gesorgt,

dass die Funktion wieder aktiv

ist«, sondern: »Die Abteilung 3 hat die

Funktion wieder aktiviert.«

• Verwende möglichst keine Passivsätze,

sondern Aktivsätze. Also sag

nicht: »Das Projekt wird fortgesetzt«,

sondern benenne die Akteure und sag:

»Wir setzen das Projekt fort.« Willst

du die Akteure nicht so in den Vordergrund

stellen, geht auch das im Aktiv:

»Das Projekt läuft weiter.«

Geheimnis 7: Üben, üben, üben

Jetzt trainier deinen Vortrag, bis er

sitzt. Vor dem Spiegel, im Auto oder

schweigend in der U-Bahn – geh deine

Inhalte immer wieder durch. Weil

du ein relevantes Thema hast, das aus

Sicht deiner Zuhörer plausibel aufgebaut

ist, wirst du vermutlich kaum

einen Blackout haben oder einen Teil

überspringen.

Thilo Baum, Jahrgang 1970, ist Journalist und Experte für klare Kommunikation. Er stammt aus Schwäbisch Hall, hat

dann an der Staatlichen Blindenschule in Ilvesheim bei Heidelberg seinen Zivildienst abgeleistet und dann an der

Freien Universität Berlin Publizistik und Theaterwissenschaft studiert. Nach Abschluss des Studiums hat Thilo Baum

beim »Berliner Kurier« das Volontariat zum Tageszeitungsredakteur gemacht und wurde dort Lokalredakteur und dann

Schlussredakteur. Im Jahr 2004 hat sich Thilo Baum selbstständig gemacht und hilft seitdem Unternehmen, sich klar

auszudrücken – schriftlich, mündlich, intern, extern. Nach einem Ausflug ins Brandenburgische lebt Thilo Baum seit

2016 in Gersfeld (Rhön). Er liebt das Wandern und die Natur, spielt Klavier und Schlagzeug, hört vorzugsweise Musik

auf Vinyl und liebt seinen amerikanischen Oldtimer von 1977.

Mit Thilo Baums Hilfe bringen Sie Ihre Botschaften auf den Punkt. Thilo Baum ist Autor zahlreicher Bücher, u.a. von

»Komm zum Punkt! So drücken Sie sich klar aus« und von »Schluss mit förmlich! So geht menschliche Unternehmenskommunikation«.

Für den Südwestrundfunk macht Thilo Baum ab und zu Radiobeiträge über Kommunikations- und

Bildungsthemen, auf seiner Website betreibt er ein Blog und einen Podcast. Bei der Rednerausbildung der German

Speakers Association e.V. (GSA-Akademie) ist er Studienleiter und gibt dort die Kurse »Relevanz« und »Klartext«.

Foto: Greator GmbH

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Heike Kunte-Link

www.mentoren-elite-club.de

Anouk Ellen Susan

www.anoukellensusan.de

Wie schaffe ich als Frau

den nächsten Schritt

auf der Karriereleiter

im Unternehmen?

Einer für alle,

Foto: Laurence Chataigne

Führungskräfte in Unternehmen

leisten extrem viel und

sind das Herz unserer wirtschaftlichen

Gesellschaft.

Oft werden sie alleine gelassen

in ihrer Verantwortung und in ihren

Entscheidungen. Es wird verlangt,

dass sie gewinnbringend wirtschaften,

menschlich sind, die Umwelt berücksichtigen,

sich sozial engagieren und

für jeden immer da sind. Dabei soll die

Familie natürlich auch nicht zu kurz

kommen und der eigene Wissensstand

immer auf einem Top-Niveau sein.

Also eine Art »Superheld«. Dabei sind

wir alle nur ganz normale Menschen

mit unseren Stärken und Schwächen.

Unser Tag hat auch nur 24 Stunden.

Ja, wir haben es uns ausgesucht, weil

wir etwas bewegen wollen. Ideen entwickeln

und sie umsetzen, die Energie

nutzen und andere Menschen dazu

bringen, ihr Potenzial zu erkennen

und zu nutzen. Jede Führungskraft

hat dabei unterschiedliche Expertisen,

unterschiedliche Erfahrungen.

Diese Kraft zu bündeln, zu nutzen,

sich intensiv auszutauschen und auf

Augenhöhe Lösungen zu finden, ist

das Ziel von Mastermindgruppen. Immer

mehr entstehen kleinere Gruppen

mit Führungskräften, die gemeinsam

alle für einen!

Die Weisheit von vielen überflügelt das Wissen des Einzelnen

über Herausforderungen oder Innovationen

nachdenken. Dabei ist es sogar

von Vorteil, wenn die Teilnehmer aus

unterschiedlichen Bereichen kommen.

Man hat oft einen Tunnelblick und jemand

von außen sieht mit Abstand viel

einfachere Lösungen. Diese Gruppen

sollten strukturiert geführt werden.

Dazu gibt es verschiedene Werkzeuge

wie zum Beispiel die Business Canvas.

Mit Hilfe dieses Tools erarbeitet man

zusammen neue Geschäftsideen oder

überdenkt sein bisheriges Geschäftsmodell.

Die Ergebnisse sind sensationell.

In einer Gruppe mit Führungskräften

erkennt man, dass man mit seinen Sorgen

und Herausforderungen nicht alleine

ist. Das Verständnis füreinander

ist einfach da. Deshalb ist es möglich,

offen und ohne Angst jede Art von

Problemen auszusprechen und nach

Meinungen, Ratschlägen und Unterstützung

zu fragen. Und so sind alle

füreinander da. Diese kleinen Gruppen

(ca. 5-15 Personen) sollten sich in

regelmäßigen Abständen treffen. Ein

Mitglied sollte im Wechsel die Möglichkeit

haben, ein Thema vorzustellen.

Zusammen wird dann an diesem

Thema gearbeitet. Es ist sinnvoll, die

Ergebnisse und ausgearbeiteten Aufgaben

schriftlich festzuhalten. Beim

nächsten Treffen wird noch mal auf

die Aufgaben und die Umsetzung eingegangen.

So ist die Umsetzungsquote

deutlich höher, als wenn man einen

Vortrag oder Workshop besucht und

alleine ins Tun kommen soll.

Für die Organisation, Dokumentation

und Begleitung von solchen Mastermindgruppen

stehen professionelle

Unternehmen, wie der Mentoren-Elite-Club,

zur Verfügung. Die Gruppen

werden strukturiert zusammengestellt,

damit ein optimaler Austausch stattfindet.

Die Treffen finden in einem angenehmen

Umfeld statt und dauern etwa.

einen Tag in Abständen von ungefähr

sechs Wochen. Zwischendurch stehen

Online-Meetings für den gemeinsamen

Austausch zur Verfügung. Infos

unter www.mentoren-elite-club.de

Über die Autorin

Foto: Thomas Anders

Heike Kunte-Link

Initiatorin Mentoren Elite Club, Wirtschaftsinformatikerin,

21 Jahre Unternehmerin,

21 Jahre Dozentin und

Kommunikationstrainerin, mehrere

Jahre Mitglied in Mastermindgruppe,

NLP-Ausbildung, Teletutorin der

Wirtschaft, Mastermind-Tutorin

Frauen verdienen weniger als

Männer – bei gleicher Qualifikation.

Frauen verkaufen

sich schlechter als Kollegen,

die teilweise viel weniger

draufhaben. Frauen nutzen Netzwerke

viel zu selten und wundern sich, dass

die männlichen Kollegen im Laufe des

Berufslebens mit Vollgas lässig an ihnen

vorbeiziehen. Sind das alles nur

Klischees? Leider nein, es sind Fakten.

Es gibt drei Säulen, die Frauen stärken

sollten, um erfolgreich zu sein. Sie

beziehen sich auf die Innen- und die

Außenwirkung:

Selbstbewusstsein

Das Selbstbewusstsein ist der Kern.

Wenn du von deinen Fähigkeiten

überzeugt bist, kannst du sicher auftreten

und authentisch sein. Dazu gehören

Klarheit, Mut und Leidenschaft.

Die Klarheit zu wissen, wo du stehst

und wohin du willst. Der Mut zum

Perspektivenwechsel, Neues zu wagen.

Und die Leidenschaft, mit der du deine

neuen Herausforderungen angehst.

Was du beginnst, solltest du mit ganzem

Herzen angehen.

Selbstentfaltung

Je mehr Kontur du zeigst, desto wertschätzender

wirst du behandelt. Es

geht also nicht darum, allen gefallen zu

müssen. Manchmal braucht es »Lack

& Leder«: Sich nicht übergehen lassen,

die Konfrontation nicht scheuen, klare

Stellung beziehen und die eigenen Bedürfnisse

nicht verleugnen. Aber alles

zu seiner Zeit. Zur Selbstentfaltung gehört

auch »Loslassen & Leichtigkeit«.

Frauen tun sich damit oft sehr viel

schwerer als Männer. Besser Dinge

abgeben, delegieren, nicht festhalten

an Energieräubern. Leichtigkeit heißt,

das Positive zu fokussieren, um Schönes

anzuziehen.

Selbstmarketing

Das Upgrade deines Selbst braucht

eine gute Marketingstrategie – zunächst

für dich und deine Persönlichkeit,

aber das Selbstmarketing wird

auch das Unternehmen stärken, für

das du arbeitest. Viele Unternehmen

unterschätzen leider den Sinn von

Weiterbildungen und Coachings. Dabei

ist es eine Investition, die sich für

alle Beteiligten lohnt.

Zum Selbstmarketing gehört Netzwerken.

Kontakte aufbauen, nutzen,

pflegen. Netzwerken meint Multiplikatoren

finden für deine Idee und dein

Unternehmen. Dabei geht es nicht nur

darum, vom anderen zu profitieren,

sondern auch zu schauen: Wo kann

ich meine Expertise gut einsetzen,

wem kann ich damit helfen?

Ein weiterer Teil des Selbstmarketings

ist die Kunst der guten Präsentation.

Auch dabei geht es ums Verkaufen.

Bereite dich für Pitches und

Präsentationen perfekt vor, mach es

anders als andere, finde deine Marke,

deinen Stil. Nur so hat das, was du tust,

auch einen Wiedererkennungswert.

»Lack & Leder« und »Loslassen &

Leichtigkeit« sind zwei Teile des Anouk-Index,

entwickelt von der Selbstmarketingexpertin

und Autorin dieses

Artikels, Anouk Ellen Susan. Ihr Index

ist ein Leitfaden für das Upgrade deines

Selbst. Er wird ausführlich vorgestellt

in Anouk Ellen Susans Buch »Upgrade

yourself – Souverän und selbstbewusst

als Frau im Job«.

Über die Autorin:

Anouk Ellen Susan: Seit ihrem 27.

Lebensjahr in einer Führungsposition,

ob als international strategische

Marketing- und Tourismusexpertin,

Director Business Strategy oder als

Deutschland Direktorin beim NBTC

Holland Marketing. 2010 als strategische

Marketingexpertin ausgezeichnet.

2017 Studium als Professional

Speaker an der Steinbeis Hochschule

Berlin (in Zusammenarbeit mit der

German Speakers Association). 2020

Studium zum Systemischen Coach &

Change Management. Vorstandsvorsitzende

der DNG Köln. Seit drei Jahren

eigenes Unternehmen im Bereich

Professional Speaking, Consultancy,

Coaching & Moderation. Gerade hat

sie ihr aktuelles Buch: ›Upgrade yourself

– Souverän und selbstbewusst als

Frau im Job‹ beim Haufe Verlag herausgebracht.

Sie arbeitet auf Deutsch,

Niederländisch und Englisch. Ihr

Motto: Das Nein hast du, das Ja kannst

du bekommen!

www.anoukellensusan.de

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Monika Hein

www.monikahein.de

Dr. Stephan Meyer

www.stephanmeyer.com

Radikal ist

Foto: privat

manchmal besser!

Empathisch führen

oder klare Kante?

Foto: Romanus Fuhrmann

Wann man beim Modernisieren einer

Organisation konsequent sein muss

Viele Menschen denken

von sich, empathisch

zu sein. Im Business,

gerade in der Führung,

löst das Wort jedoch

bei vielen Menschen Widerstände aus

– Empathie, so etwas Weiches ist doch

nicht hilfreich!

Dabei sprechen viele über ein Defizit

an Empathie in der heutigen Zeit.

Wo ist sie hin, unsere Fähigkeit, mitzufühlen

und entsprechend zu kommunizieren?

In meinen Jahren als selbstständige

Stimmtrainerin sind mir zwei Dinge

klar geworden. 1. Wenn sich jemand

nicht einfühlen kann, dann nützt der

beste Ton nichts. 2. Die Mission, die

ich eigentlich habe, ist nicht die perfekte

Stimme, sondern, dass die Welt

schöner klingt. Das tut sie im Moment

nicht. Grobe Töne, verhärtete Fronten,

das ist unser Zeitgeist. Dabei wäre

es oft besser, wieder weicher zu werden,

eine interessierte Frage zu stellen

oder einfach Verständnis zu äußern.

Erinnern Sie sich an den Begriff

»semipermeable Membran« aus der

Schule? Eine solche Membran ist nur

teilweise durchlässig. Nicht ganz,

aber sie hält auch nicht alles ab. Diese

Membran ist eine schöne Metapher

für Empathie.

Was ist eigentlich Empathie? »Die

Gefühle eines Menschen erkennen,

verstehen und angemessen handeln.«

Die Gefühle von Menschen kommen

durch unsere individuelle Membran

hindurch, sie betreffen uns. Doch wie

stark sollten wir uns betreffen lassen?

Hat sich im Laufe eines Lebens

eine Membran fest um das Wesen

eines Menschen gelegt, die nichts in

das Innere hindurch lässt, dann erscheint

dieser Mensch gegenüber anderen

Menschen unempathisch. Vielleicht

erkennt derjenige die Gefühle

eines anderen, er mag sie aber nicht

verstehen, sondern lieber verurteilen.

Damit kann die Führungskraft

die Belastung eines Mitarbeiters nicht

akzeptieren, denn die Membran ist zu

dick. Der Mensch ist impermeabel geworden.

Ist die Membran aber komplett

durchlässig, kommt also jedes Gefühl

eines Menschen durch, dann ist

Empathie zu Recht zu hinterfragen,

denn der Mensch ist nicht handlungsfähig.

In der Forschung spricht man

hier vom empathischen Stress – das

Gehirn ist ähnlich aktiviert wie bei

dem, der Schmerz oder Stress erleidet.

Die Führungskraft wird von den

Befindlichkeiten der Mitarbeiter hinund

hergeworfen, der Fokus leidet,

die Unternehmensinteressen leiden,

der Umsatz leidet – alle leiden. Klingt

nicht so sinnvoll, meinen Sie? Stimmt.

Und nun, Sie ahnen es schon, kommen

wir zu diesem lustigen Wort aus

der Osmose, der semipermeablen

Membran. Es kommt etwas zum Inneren

durch, aber eben nicht ALLES.

In der Forschung wurde ein Zustand

nachgewiesen, in dem ich zwar die

Gefühle des anderen erkenne, aber

angemessen handeln kann, ohne

mein Wohlbefinden zu verlieren. Dieser

Zustand nennt sich Mitgefühl. Ich

wünsche dem anderen alles Gute und

trage auch dazu bei. Der Fokus leidet

nicht, und ich behalte als Führungskraft

sowohl meine als auch die Unternehmensbedürfnisse

im Blick.

Denken Sie in der nächsten emotional

herausfordernden Situation an

diese drei Membranen. Verschaffen

Sie sich Raum und überlegen Sie in

Ruhe: Wie kann ich der Situation begegnen,

damit die Welt ein bisschen

besser klingt? Und schon haben Sie

einen neuen Ton kreiert.

Du musst jetzt ganz

tapfer sein. Stell Dir

vor, Du hast Dich verwandelt

in Boris Johnson,

den Premier von

Großbritannien. Beim englischen

Frühstück kaust Du genüsslich auf

Deinen Baked Beans herum, da setzt

auch schon die typische Wirkung dieser

Bohnen ein: Du verspürst ein unmittelbares

Verlangen, auf der linken

Seite der Straße zu fahren.

»Doch halt«, denkst Du Dir, »bin

ich nicht angetreten als Premier von

Großbritannien, um das Land zu modernisieren,

um es in die Zukunft zu

führen? Die ganze Welt fährt auf der

rechten Seite der Straße, einige Länder

haben längst von Links- auf Rechtsverkehr

umgestellt, nur wir hier in

England und ein paar unserer früheren

Kolonien fahren noch links.«

Außerdem fällt Dir ein, dass Du gerne

mal den schicken deutschen Sportwagen

fahren würdest, den es nur mit

Lenkrad auf der linken Seite gibt. So

beschließt Du: »Die Sache muss ein

Ende haben. Schluss mit dem Linksverkehr!

Ab sofort fahren wir in

Großbritannien genauso wie im Rest

der zivilisierten Welt auch: auf der

rechten Seite der Straße!« Doch schon

kommen Dir Bedenken: »Ist das nicht

ein bisschen zu radikal? Muss man die

Leute nicht mitnehmen, sie Schritt für

Schritt an den Wandel heranführen?«

Und so fasst Du einen Plan: In der

ersten Woche fahren nur die Lkw auf

der rechten Seite, in der zweiten Woche

auch die Busse, und in der dritten

Woche alle Verkehrsteilnehmer.

Natürlich hast Du sofort gemerkt:

So geht das nicht! Hier wird ein allmählicher

Wandel nicht funktionieren.

Hier braucht man einen radikalen

Wandel! Schweden hat es

genauso gemacht. Ab Sonntagmorgen,

den 3. September 1967 um 5 Uhr

früh, musste man statt auf der linken

auf der rechten Straßenseite fahren.

Und zwar alle! Das hat so gut funktioniert,

dass niemand zu Schaden gekommen

ist.

Radikaler Wandel fasziniert mich.

Man muss umdenken, sich von alten

Gewohnheiten trennen. Umgangssprachlich

nennt man das heilige

Kühe schlachten! Weil ich mehr darüber

wissen wollte, habe ich Experten

für radikalen Wandel aus vier Kontinenten

interviewt und mir von ihren

Erlebnissen und Erfahrungen berichten

lassen. Diese Interviews habe ich

ausgewertet und darüber eine Doktorarbeit

verfasst. Jetzt gibt es einige

Erkenntnisse mehr darüber, was radikalen

Wandel ausmacht, wann man

ihn braucht und wie er in der Praxis

besser gelingt. Willst Du mehr darüber

erfahren?

Über den Autor

Dr. Stephan Meyer ist Kammerjäger

für heilige Kühe. Er begann seine

berufliche Safari als Diplom-Psychologe

für Organisationsentwicklung

bei Accenture. Auf großen Digitalisierungsprojekten

sorgte er zum Beispiel

mit dafür, dass man Bahntickets im

Internet kaufen kann. Seitdem hilft er

auf selbstständiger Basis Organisationen

quer durch alle Branchen dabei,

sich zu modernisieren und zu digitalisieren.

Im November 2019 bekam Stephan

Meyer den Doktortitel verliehen

für seine Forschung in Betriebswirtschaft

über radikalen Wandel durch

das Schlachten heiliger Kühe in Organisationen.

Man kann ihn erreichen

über StephanMeyer.com und Wandelprediger.com.

20

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Uwe Steinweh

www.uwesteinweh.de

Uwe Steinweh

www.uwesteinweh.de

C-Zeiten sind B-Zeiten

mein Ziel, wenn ich einen Kunden anrufe?« Die Antwort

muss lauten: »die Festigung der Beziehung!« Rufe an

und erkundige Dich nur (!) wie es dem Gegenüber geht.

Vielleicht sogar privat aber mindestens in Bezug auf das

Business. Hier geht es darum, Wertschätzung für den

Anderen und dessen Situation zu zeigen, das bedeutet:

ehrliche Interessefragen stellen und bei Antworten zuhören,

nachfragen und Verständnis zeigen. Ihn für seine

Entscheidungen auch mal loben, ihm das eigene Experten-Netzwerk

als Hilfe anbieten.

Darüber hinaus bemerke ich immer wieder, dass in

puncto Kundenbeziehungen in diesen Zeiten drei vermeintlich

gut gemeinte Fehler gemacht werden:

Fehler 1: Du nimmst an, dass der Kunde im Moment

sehr viel mit sich selbst zu tun hat, und willst ihn lieber

in Ruhe lassen. Es ist ja offensichtlich, dass er im Moment

nicht bestellen kann. Dieser Fehler führt zu einem

Verlust von Beziehungen und ruft die Mitbewerber auf

den Plan.

Foto: Patrick Reymann

Fehler 2: Du rufst einen Kunden an, um erst einmal die

eigenen Neuerungen und neusten Angebote mitzuteilen.

Frei nach dem Motto: »Das muss Dich doch interessieren

und ich brauche den nächsten Auftrag«. Fehlendes

Interesse und fehlende Empathie verhindern Vertrauensbildung

und spätere Aufträge.

Fehler 3: Mitleid anstatt Einfühlungsvermögen. Der

Kunde berichtet über seine Situation und Du erzählst

ihm, dass Du auch oder sogar noch schlimmer betroffen

bist. Dann heult ihr eine Runde und geht mit richtig miesen

Gefühlen auseinander. Na, wie toll.

Wie Du in kontaktlosen Zeiten

erfolgreiche Kundenbeziehungen

aufbauen kannst

Hast Du Dich auch schon mal gefragt, warum

in diesen Zeiten der Kontakt zu Deinen

bisherigen Geschäftskunden weniger

geworden ist? Klar, weil wir uns nicht

mehr treffen. Aber vor allem, weil der

Fokus vom Markt, von den bisherigen Kunden letztlich

sehr stark auf das eigene Unternehmen geht. Das gilt für

Dich und für Deine Kunden. Jeder stellt sich Fragen wie:

• Was muss ich verändern, brauche ich neue Geschäftsideen?

• Wie komme ich durch diese Zeit?

Dabei gilt: C-Zeiten sind B-Zeiten. Corona-Zeiten

sind Zeiten für Beziehungspflege. Doch wie hat man

nun Kontakte in kontaktarmen Zeiten? Hier hilft das

ASE-Prinzip.

A steht für »aktiv«. Warte nicht, bis der Kunde anruft und

die nächsten Aufträge absagt. Geh aktiv auf ihn zu.

S steht für »strategisch«. Überlege, wen du zuerst kon-

taktierst. Ist es der größte, der wichtigste Kunde oder

der potentielle Neukunde? Oder ist es der, der gerade

die größten Probleme hat? Bereite Dich gut auf das Gespräch

vor.

E steht für »empathisch«, und das ist in diesen Zeiten

der wichtigste Punkt. Frage Dich: »Was ist eigentlich

Eigentlich ist Beziehungsaufbau in der Krise mit Kunden

einfach. Es geht schlichtweg um Interesse und Fürsorge

im Sinne des ASE-Prinzips. Lass in diesen Zeiten die

vertrieblichen Aspekte außen vor und interessiere Dich

ehrlich für die Situation des Gegenüber.

Ich verspreche Dir: Du hinterlässt einen dankbaren und

gestärkten Kunden und eine ebensolche erfolgreiche

Kundenbeziehung für die Zukunft.

Uwe Steinweh ist ein Experte, wenn es um erfolgreiche Kundenbeziehungen geht. Als Speaker, Coach und

Profi-Netzwerker ist er davon überzeugt, dass gerade in digitalen Zeiten die persönlichen Kontakte zu anderen

Menschen entscheidend und Erfolgsfaktor sind. Uwe Steinweh coacht und trainiert Unternehmen und deren

Mitarbeiter unter anderem darin, wie sie sich erfolgreich in Netzwerk- und Vertriebssituationen bewegen. Als

Speaker macht er mit seinen Vorträgen aus den Events, auf denen er spricht, aktive Netzwerkveranstaltungen,

das heißt: er inspiriert die Zuschauer, direkt miteinander ins Gespräch zu kommen und wertvolle Beziehungen

aufzubauen.

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Offensiv hoch 3

Die Psychische Gefährdungsbeurteilung,

kurz PGB, verpflichtet seit Januar

2014 jeden Arbeitgeber dazu,

im eigenen Unternehmen Maßnahmen

zur Verhinderung psychischer

Gefährdungen und Belastungen der

Arbeitnehmer zu ergreifen. Psychische

Ursachen zählen zu den drei

häufigsten Gründen für Arbeitsunfähigkeit

– am Ende leidet nicht nur

Ihr Mitarbeiter, sondern auch Ihr

Unternehmen darunter. Sorgen Sie

also vor, indem Sie gute Arbeitsbedingungen

ermöglichen und stets erhalten.

Jegliche Belastungen am Arbeitsplatz

können dazu führen, dass

Arbeitnehmer Alkohol, Drogen und

Medikamente konsumieren, um eben

diesen Belastungen standzuhalten.

Sucht am Arbeitsplatz bringt ein erhöhtes

Risiko für Arbeitsunfälle und

die Arbeitssicherheit mit sich. Gleiwww.offensiv-hoch-3.de

Das ist Verantwortung:

Wir erklären das Thema

Sucht zur Chefsache

Sucht ist allgegenwärtig. Eine

der wesentlichen Ursachen

des heutigen Rauschdrogenkonsums

ist die Selbstmedikation

mit dem Ziel,

unerwünschte psychische Verfassungen

zu vertreiben, beziehungsweise

erwünschte Zustände zu erreichen.

Offensichtlich gilt die derzeitige gesellschaftliche

und politisch-hoheitliche,

halbherzige Herangehensweise an

dieses ungeliebte, unbequeme, schuldund

schambehaftete Thema Sucht als

gescheitert zu betrachten. Nicht für

uns, denn dazu ist das Thema viel zu

ernst!

Prävention – Protektion – Profession

Wir sind drei starke Typen, lebenserfahrene

Praktiker und erfolgreiche

Unternehmer, die sich insgesamt seit

mehr als einem halben Jahrhundert

intensiv mit dem Thema Sucht, dessen

Ursachen und deren gesellschaftlichen

Folgen und Herangehensweisen auseinandersetzen.

Selbstermächtigt, frei

und unkonventionell treten wir im

Business, in der Jugendkultur und im

privaten Kontext jeden Tag aufs Neue

an, um für Bewusstmachung und ehrliche,

neutrale, zeitgemäße und vor allem

praxisnahe Aufklärung und Intervention

zu sorgen. Durch: Vorsorge

und Aufklärung – Akuthilfe – Nachsorge

und Implementierung.

Sucht und Abhängigkeiten sind uns

Herzensangelegenheit und Berufung

zugleich

24

Wir wissen wovon wir reden, und stehen

mit unserer in Deutschland einzigartigen

Expertise regelmäßig in der

Öffentlichkeit. Wir sind Persönlichkeitstrainer,

Coaches, Berater, Suchttherapeuten,

Vortragsredner, Sachund

Fachbuchautoren. An erster Stelle

aber sind wir drei Kerle, die sich einst,

jeder auf seine eigene Art und Weise,

aus den Klauen der Sucht befreit haben.

Die einzig logische Konsequenz daraus

ist es, unsere gemeinsamen Kompetenzen

offensiv zu potenzieren. Daher

auch der Name unseres gemeinsamen

Unternehmens: Offensiv hoch 3

Das SEK der Suchtprävention

Solange der Staat und die Politik bei

diesem unbequemen Thema offensichtlich

versagen, erachten wir es

– menschlich wie auch unternehmerisch

betrachtet – mit unserem Suchteinsatzkommando

(SEK) als unsere

oberste Pflicht, die teils wirklich verkrusteten

und antiquierten Strukturen

und Herangehensweisen zur durchaus

repressiven und restriktiven Drogenpolitik

etwas aufzubrechen, uns selbst

zu ermächtigen, und für frischen und

wirkungsvollen Wind rund um das

Thema: »Zeitgemäße und nachhaltige

Suchtprävention in Deutschland« zu

sorgen! Unternehmerisch und unkonventionell

auf Augenhöhe – praxisnah,

professionell und erfahren.

E-Learning: Suchtprävention im

Betrieb und in der Schule

Unternehmen fragen uns immer wieder

nach modernen Seminarstrategien

und kombinierten Lern- und Lehrformaten,

vom Präsenztraining bis zum

digitalen Workshop, die alle Hierarchieebenen

und Fachkräfte sowie alle

Altersgruppen vom Azubi bis Vorruheständler

attraktiv und verständlich

ansprechen. Solch eine innovative und

effektive Form der Fortbildung leistet

mehr, als es Präsenzschulungen oder

nur digitales Lernen leisten kann.

Unsere individuell zu kombinierende

Blended-learning-Strategie wirkt

nachhaltig und schafft in vieler Hinsicht

Mehrwerte für Ihr Unternehmen.

Innovativ und kreativ bedienen wir

die gesamte Klaviatur zeitgemäßer

Kommunikationsformate – sowohl

online als auch im »richtigen Leben«.

Wir entwickeln digitale Medien

für Unternehmen und Menschen, die

in der Prävention tätig sind, und verfügen

über Lerninhalte für Betriebe

und Schulen, die stets auf höchstem

aktuellen digitalen Stand und Niveau

gehalten werden.

Gefährdungsbeurteilung psychischer

Belastung im Betrieb

chermaßen steigen Fehlzeiten und

Krankheitstage, die Arbeitsleistung

nimmt ab und Konflikte am Arbeitsplatz

nehmen zu.

Christiane F-Foundation, Gesundheitspreis,

Eltern-Suchthilfe

Eine Sucht ist eine behandlungsbedürftige

Krankheit! Darüber sind wir

uns einig und das steht auch nicht

zur Diskussion! Unsere Aufgabe sehen

wir darin, gefährdete Menschen

präventiv vor einer krankhaften

Suchtentstehung beziehungsweise

nach einer therapierten Suchtthematik

dahingehend zu begleiten, (wieder)

ein zufriedenes, erfülltes und

gelassenes Leben führen zu können

– ohne dabei bestenfalls in die alten

(gewohnten) Muster der Selbstmedikation,

der Verdrängung und Flucht

vor Alltagsproblemen oder etwa in

ein erneutes gefährliches Kompensationsverhalten

zu verfallen. Im Einzelfall

stehen wir in Absprache mit

dem jeweiligen Arzt oder Psychotherapeuten

auch therapiebegleitend zur

Verfügung.

Als »alte Hasen« in diesem

»Marktsegment« verfügen wir selbstverständlich

über ein nicht zu verachtendes,

unsere Sprache sprechendes,

geiles Netzwerk an Ärzten, Psychotherapeuten,

Beratungsstellen, Kliniken,

Reha-Einrichtungen sowie über

einen Pool weiterer wirklich kompetenter

Trainerkollegen, auf die wir bei

Bedarf individuell zugreifen können.

Antreten ist angesagt!

Unsere Wurzeln: Neben unserer gemeinsamen Unternehmung

– Offensiv–hoch-3 – stehen wir, jeder für sich mit seinem eigenen

Business seit mehreren Dekaden etabliert, souverän und sauber

positioniert auf unseren eigenen Beinen. Wir entwickeln Persönlichkeit,

sind Lernbegleiter und Mentoren für alle Lebenswelten.

Für Vorträge, Trainings, Coachings, Beratungen, Schulungen, Workshops,

Seminare oder auch für Ihr ganz individuelles Projekt – online

wie offline – nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf oder durchstöbern

Sie unsere Website: www.offensiv-hoch-3.de

Kontaktieren Sie uns!

Offensiv hoch 3

Rainer Biesinger, Christian Hütt, Mathias Wald GbR

Volmestraße 55 | 58579 Schalksmühle

+49 2355 8889985

stark@offensiv-hoch-3.de

OFFENSIV 3

Rainer Biesinger Christian Hütt Mathias Wald

www.clubderredner.de • Ausgabe 01/2020 • REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin • Ausgabe 01/2020 • www.clubderredner.de

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Fotos: Mybyte Media



Überschrift Thema

WWW

Rainer Biesinger – Der Heavy Metal Coach ®

www.rainer-biesinger.com

Foto: Rainer Biesinger

Stay Free

Jeder Mensch verfügt

Extremshoppen und Sammeln von

Statussymbolen, oder etwa dem Frustfressen,

der Arbeitssucht, der Sucht

nach Anerkennung, Erfolg, Macht

und Sicherheit …, bis zuletzt auch der

Abhängigkeit vom Beziehungspartner?

Was genau steckt dahinter? Wo

fängt eine Sucht an und wo hört sie

auf? Von welchen Informationen

und Wahrheiten deiner Häuptlinge,

Banken, Kirchen, Lebensschulen,

Menschenmacher, Sponsoren, Massenmedien,

Gurus und so weiter lässt

du dich fernsteuern und dir dein Hirn

zerfressen?

Hinter jeder Abhängigkeit verbirgt

sich ein ganz persönliches, durch massive

Fremdbestimmung gewissermaßen

entmündigtes Einzelschicksal.

Unfreie Menschen sind echte Koryphäen

in Punkto Selbstbeschiss. Der

naive Mensch an sich ist von Hause

aus sehr bequem und geht liebend

gern den Weg des geringsten Widerstandes.

Das Kommerzklistier hat

man uns eh schon lange den Arsch

hochgejagt. Selbst die Jüngsten unter

uns sind bereits vom schnöden Mammon

angefixt und werden zu willenlosen

Handpuppen abgerichtet.

Manch einer schafft es, die schöngeredete

Fassade seiner Scheinwelt ein

Leben lang nach außen aufrechtzuerhalten.

Er hat aufgehört zu hinterfragen,

glaubt, was suggeriert wird, und

suhlt sich dabei noch selbstgefällig

und genüsslich wie ein Schwein in der

Jauchegrube.

Durch plumpe Passivität, verklärte

Leidensfähigkeit, scheinheilige Ignoranz

und faule Kompromisse wird

sich mit der Situation arrangiert.

Auch dann noch, wenn sich die Geier

bereits um die schönsten Stücke

streiten und der Alltagsheld den letzten

Bissen Stolz ausgespuckt hat. Die

süßen Leichendüfte der inneren Verwesung

sind dabei das kleinste Übel,

an das man sich sehr schnell gewöhnt.

Wer gesteht sich selbst schon gerne

ein, sein natürliches Geburtsrecht,

nämlich die Kontrolle über sein Leben,

abgegeben, verloren oder sogar

an den Teufel verkauft zu haben?

Was folgt und in trauriger Weise

auch bezeichnend ist, sind in aller

Regel die Flucht in die Opferrolle

der fröhlich vor sich hin grunzenden

Mastsau und das vehemente Festklammern

an die goldenen Ketten der

Selbstgeißelung. Übrigens: Du kannst

nur verlieren was du hast, nicht was

du bist. So what …?

Bestenfalls solltest du unverzüglich

damit beginnen alle deine Ressourcen

freizusetzen, die dein Gehirn für die

Erschaffung deiner wirklichen Realität

braucht!

Bleib frei von Abhängigkeiten, hinterfrage

alles, was man dir ungefiltert

zum Fraß vorwirft, fühle dich niemals

zu sicher, wage dich heraus aus deiner

in scheinbarer Sicherheit schöngeredeten

Lebensillusion. Werde aktiv,

tritt konsequent in der Schlacht um

dein Leben an, übernimm die bedingungslose

Verantwortung für dich

und beginne damit, dir selbst ehrlich

und tief in die Augen zu schauen.

Werde mutig und riskiere mal etwas.

Nur durch neue Erfahrungen findet

Lernen und somit auch persönliche

Entwicklung wirklich statt. Wenn du

unzufrieden bist, dann ändere etwas!

Mit wem genau musst du es eigentlich

ein Leben lang aushalten? Wer

oder was genau hindert dich daran,

glücklich zu sein? Was soll irgendwann

auf deinem Grabstein stehen?

Es ist dein Leben, das du nur ein

einziges Mal auf diesem wunderschönen

Planeten verbringen darfst!

Ticktack, die Uhr läuft – mach was

daraus!

Über den Autor:

Rainer Biesinger

– Der Heavy Metal Coach®

Persönlichkeitstrainer –

Schriftsteller – Vortragsredner

www.Rainer-Biesinger.com

über ein gewisses

Suchtpotenzial

Schau dich dazu vergleichsweise

doch bitte einmal bewusst

in deinem persönlichen

Umfeld um. Wer genau

sich da alles, mit welchen

konkreten Substanzen und Verhaltensweisen,

und auch zu welchen Gelegenheiten,

aus seiner subjektiv gefühlten

Realität hinausballert. Oder

durch welche, teils abartigen Suchtund

Verdrängungsmechanismen, sich

Menschen immer wieder meilenweit

von sich selbst entfernen und massiv

in irgendwelche depersonalisierten

und inadäquaten Lebenswahrheiten

abtauchen. Jeder kennt heutzutage

irgendwen, der irgendwie »ziemlich

druff« ist.

Was ist beispielsweise mit »Mamas

kleinen Helfern« aus dem ganz

persönlichen »Erste-Hilfe-Kasten«,

mit dem Cognac im Kaffee, der Kopfschmerztablette,

der Line Koks zum

Aufdrehen oder der Tüte zum Entspannen,

dem einarmigen Banditen

oder Ego-Shooter zum Wegbeamen,

der Glotze und dem Internet, dem

Foto: Mybyte Media

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www.clubderredner.de • Ausgabe 01/2020 • REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin

REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin • Ausgabe 01/2020 • www.clubderredner.de

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Mathias Wald

www.mathias-wald.com

Mathias Wald

www.wir-machen-redner.de

Der Initiator von

»Wir machen Redner«

und »Club der Redner«

Foto: Mybyte Media

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Seit vielen Jahren bin ich auf

Bühnen in ganz Deutschland

unterwegs. Mein Weg

vom Drogensüchtigen zum

gefragten Keynote-Speaker

und Workshop-Trainer für Unternehmen,

Schulen und Kongresse war

nicht leicht. Jeden Schritt, jeden Auftritt

und jedes Vortragsthema musste

ich mir als gelernter Elektroniker über

viele Einzelerfahrungen und kleinteilige

Weiterbildungen alleine hart erarbeiten.

Mittlerweile bin ich Inhaber einer

erfolgreichen Medienagentur in der

Mitte Deutschlands. Vom Printprodukt

über Corporate Design, Fotografie,

Filmproduktionen, Webgestaltung

und -entwicklung sowie Online-Marketing

ist über die Jahre ein vielfältiges

Leistungsportfolio gewachsen. Von

diesem profitieren unsere zahlreichen

überregionalen Kunden.

Unter dem Slogan »Wir machen Redner«

habe ich mit meinem Team ein

Ausbildungs- und Sichtbarkeitsprogramm

für angehende Rednerinnen

und Redner geschaffen, welches mir

selbst damals nicht zur Verfügung

stand. Damit möchte ich etwas zurückgeben

von dem, was das Leben

mir Gutes eröffnet hat.

Mein Ziel ist es, Vortragsrednerinnen

und Speaker auf die Bühne zu

bringen, bekannt und erfolgreich zu

machen. Menschen, die eine wertvolle

Botschaft und etwas zu sagen haben,

sollen die Möglichkeit bekommen,

sich neben- oder hauptberuflich mit

unserer Hilfe ein Business aufzubauen,

das langfristig erfolgreich ist und ihr

Leben gelingen lässt.

Für alle, die auf ihrem Weg zum

professionellen Redner nur punktuell

Unterstützung suchen, haben wir ein

einzigartiges und exklusives Modulsystem

entwickelt, aus welchem du dir

deine individuelle Ausbildung zusammenstellen

kannst.

Bei all unseren Aktivitäten stehen

Praxis und individuelles Coaching im

Vordergrund. Wir haben eine eigene

Bühne mit professioneller Licht- und

Tontechnik und bei den Coachings

wirst du von drei Coaches gleichzeitig

betreut. Intensiver geht nicht!

Fühlst du dich angesprochen? Hast

du was zu sagen? Dann melde dich –

wir freuen uns.

Bis dahin, Euer Mathias Wald

Mathias Wald ist erfolgreicher Speaker,

Persönlichkeitstrainer, Unternehmer der

Medienagentur MyByte Media und Gründer

der Problemlöser-Plattform Experten-Talk.

Zugleich ist Mathias seit vielen

Jahren Redner zu den Themen Liebe,

Glück und Mut. Er ist gefragter Speaker in

Unternehmen, Einrichtungen und vielen

Medien.

Mathias Wald durchlebte eine schwierige

Vergangenheit mit Drogenkonsum

und war am Boden seiner Existenz. Sein

Motto lautet: »Du bist der Pilot in deinem

eigenen Leben.« Anhand seines Lebens

zeigt er seinen Zuhörern, dass jeder alles

schaffen kann. Viele Menschen lassen

sich durch ihn inspirien und verändern

selbstbestimmt ihr Leben.

www.mathias-wald.com

Mit »Wir machen Redner!« möchte er

anderen dazu verhelfen, ihre Botschaft

auf die Bühne zu bringen und selbst

Top-Speaker zu werden – und sie zu einem

glücklichen, erfolgreichen und selbstbestimmten

Leben führen. Wer eine Ausbildung

zum Redner anstrebt, kann sich auf

www.wir-machen-redner.de informieren.

www.clubderredner.de • Ausgabe 01/2020 • REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin • Ausgabe 01/2020 • www.clubderredner.de

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Mathias Wald www.clubderredner.de

- Anzeige -

Foto: Mybyte Media

Die Speaker-Community:

Besser reden durch Mentoring

Reden, präsentieren, begeistern

– und mit anderen

gemeinsam wachsen!

Der Mensch ist ein

Beziehungswesen: Menschen

lernen und wachsen am besten

zusammen mit anderen Menschen.

Aus diesem Grund haben wir 2020

den »Club der Redner« ins Leben gerufen.

Der »Club der Redner« ist ein

Netzwerk und eine Online-Community

für neue und etablierte Speaker,

Trainer, Experten, Dozenten, Vertriebler,

Verkäufer, Coaches und alle,

die beruflich vor Menschen sprechen

oder präsentieren wollen oder müssen.

Wir bilden eine Gemeinschaft aus

Rednerinnen und Redner, die sich

gegenseitig helfen und unterstützen.

Durch unsere Mentoring- und Mastermindgruppen

im Netzwerk soll

jedes Mitglied mit der Zeit immer

besser vor Menschen reden, hochwertiger

präsentieren und andere nachhaltiger

begeistern können. Daneben

geht es auch um die professionelle

Vermarktung der eigenen Person

und die Verbesserung der eigenen

Sichtbarkeit. Letztendlich sollen alle

Mitglieder durch das Netzwerk wirksamer

werden und – sofern sie selbstständige

Rednerinnen und Redner

sind – häufiger gebucht werden.

Und so wird aus der Verbindung

unserer beiden Bereiche »Wir machen

Redner« und »Club der Redner«

eine perfekte Umgebung, um dich im

Bereich des »Professional Speaking«

vom ersten Schritt bis in den langjährig

erfahrenen Berufsalltag umfassend

zu begleiten.

In einer Welt, die sich anscheinend

immer mehr abgrenzt, setzen wir

durch das Gemeinsame einen kräftigen

Kontrapunkt – hin zu mehr Werten,

Liebe und Erfolg.

www.wir-machen-redner.de

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Carsta Stromberg

www.carsta-stromberg.de

Heike Kunte Link

www.callcenter-hessen.de

Gute Laune (Lachen)

in schwierigen Zeiten –

geht das?

Ja – und ich wünsche mir, dass

auch die Skeptiker zumindest

darüber nachdenken.

Und warum? Weil Lachen

deine Welt und die der anderen

schöner, freundlicher und lebenswerter

macht. Denn es macht

auch was mit deiner Angst.

Meine große Enkeltochter, damals 5,

war mit mir in einem Hochseilgarten.

An einer für sie in dem Moment schwierigen

Stelle hatte sie große Angst, und

ich brauchte, unter ihr stehend, sehr

viel gutes Zureden und so einige Tricks,

damit sie diese Hürde überwand. Eine

zweite Runde war noch drin. Und ich

gab mein Bestes. Du musst wissen, dass

ich sowieso immer die verrückte Omi

bin. Wir scherzten und lachten und auf

einmal war sie, ohne mit der Wimper

zu zucken, über das Hindernis gelaufen

und hatte es nicht einmal bemerkt. Erst

als ich sie darauf aufmerksam machte,

staunte sie und wir stellten einhellig

fest: »Die Angst haut vor dem Lachen

ab.« Das ist bis heute, sie ist zwölf, unser

geflügeltes Wort und oft sehr hilfreich.

Klinik-Clowns gehen in Kinderkliniken

und Pflegeeinrichtungen, weil

Lachen und Humor überaus positive

Auswirkungen auf den Allgemein- und

Gesundheitszustand haben und Heilungsprozesse

fördern.

Auch Joachim Ringelnatz wusste

schon: »Humor ist der Knopf, der verhindert,

dass uns der Kragen platzt.«

Dir fällt ganz sicher die eine oder andere

Situation ein, die eskaliert war. Dann

machte irgendeiner eine Bemerkung

und alle brachen in ein befreiendes Gelächter

aus. Wo war das Problem geblieben?

Und wie funktioniert das jetzt?

Du lachst und dein Gehirn braut Dir

einen Glückshormoncocktail. Und

während wir lachen, denken wir nicht.

Probiere es aus! Kurz mal nicht nachgedacht

– zack – glücklich. Denn meist

sind es die eigenen Gedanken, das Gedankenkarussell,

das aus einer Mücke

einen Elefanten macht.

Apropos Elefant: Ich war auf dem

Weg zum Kunden. Das letzte Stück zu

Fuß. Auf einmal merkte ich, wie mir etwas

auf den Kopf tropft und dann warm

über Stirn und Nase lief. Nun kann ich

mich ärgern und so Sätze denken wie:

»Muss ausgerechnet mir das passieren?«

Aber stell dir mal vor du sagst

stattdessen Folgendes: »Nur gut, dass

Elefanten nicht fliegen können«. Wie ist

das, wenn du das so liest? Besser?

Und natürlich kann das nicht jeder

so locker nehmen, und sofort in

jeder Situation. Weil die meisten es

nicht gewohnt sind, so zu denken. Sie

biegen sofort auf ihre Katastrophenautobahn

ab – so nenne ich das Ding

immer. Die wird viel befahren und ist

deshalb schon achtspurig und teflonbeschichtet.

In Bruchteilen von Sekunden

haben wir ihn wieder, den Elefanten.

Eine Katastrophe am frühen Morgen

und schon ist der ganze Tag versaut. Da

reicht manchmal schon der Gedanke

an einen Kollegen.

Oder stell dir meine persönliche

Foto: Bert Siegel, art2viz.com

Lieblingsfrage: Welche Macht gibst du

anderen Menschen und Situationen

über deine Lebens- und Arbeitsfreude?

Durch Humor und Lachen baust du

deinen Stress ab und mit der Zeit entwickelst

du eine größere innere Gelassenheit,

mehr Lebensfreude und Kreativität.

Hier meine 5 ultimativen Humor-Tipps:

1. Wenn du jemanden ohne ein

Lächeln siehst, schenke ihm deins.

2. Lächle in Gedanken – du wirst es

spüren.

3. Schau dir lustige Filme, Comics oder

Kabarett an, statt Krimis oder Nachrichten

in Dauerschleife.

4. Beginne eine Unterhaltung mit einem

Lächeln.

5. Lächeln, Lächeln, ...

Und denk immer daran:

»Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist

ein verlorener Tag!«

(Charlie Chaplin)

Über die Autorin

Carsta Stromberg steht für »Energie im

Business«. Seit über zehn Jahren arbeitet

sie als Trainer, Coach und Vortragsredner.

Sie zeigt Menschen, was sie tun

können, damit ihre persönliche Energiewende

gelingt und der Akku niemals

leer ist. Sie trainiert Führungskräfte

und Mitarbeiter zu Themen wie Führung,

Stress- und Energiemanagement

sowie Gesundheit. Humor und Lachen

sind dabei ihre ständigen Begleiter.

Mehr denn je ist der

Kontakt über das

Telefon gerade im

Business extrem

wichtig. Wir telefonieren

den ganzen Tag, ohne uns darüber

Gedanken zu machen, wie wir wirken

und was wir überhaupt ausstrahlen.

Über das Telefon kann man extrem viel

und schnell bearbeiten. Schnell mal

zum Hörer greifen, bevor man eine

lange Mail schreibt. Und Du hast gleich

den persönlichen Kontakt und hörst

Bedenken oder Fragen auch zwischen

den Zeilen. Sofort kann man dann im

Gespräch reagieren. Wer kennt das

nicht, dass man sich Mails hin- und

herschreibt und es entstehen dadurch

leicht Missverständnisse. Also öfter mal

zum Hörer greifen.

Damit Du optimal für ein Telefonat

vorbereitet bist, habe ich vier Tipps für

eine erfolgreiche Kommunikation am

Telefon:

1. Benötigst Du Informationen wie

Zahlen oder Fakten, dann lege sie Dir

zurecht. Ebenfalls solltest Du immer

etwas zu schreiben haben. Es gibt in

einem Telefonat oft Informationen, die

man besser notiert.

Foto: Mybyte Media

Am Telefon überzeugen,

aber wie?

vier Tipps für eine erfolgreiche

Kommunikation am Telefon

2. Überprüfe Dein Mindset. Eine

schlechte Stimmung hört man am Telefon.

Wenn Du ein bestimmtes Ziel erreichen

möchtest, ist die positive Einstellung

dazu extrem wichtig. Beispiel:

Du möchtest ein Angebot zu einem

Auftrag machen. Wenn Du von vornherein

denkst: »Das wird eh nichts!«,

wird es auch nichts. Denke positiv, dann

vermittelst Du auch die entsprechende

Energie. Und glaub mir, das hört man.

3. Eine freundliche und professionelle

Meldung am Telefon ist wie ein

angenehmer und eindrucksvoller

Händedruck bei einer persönlichen Begrüßung.

Das hast Du bestimmt schon

selbst erlebt: Man ruft jemanden an

und versteht kaum den Namen oder

den Firmennamen. Wie wirkt das? Dabei

ist es wichtig zu beachten, mit welchen

Zielgruppen Du es zu tun hast. In

einem Hotel zum Beispiel ist die Meldung

»Herzlich willkommen« oder »Es

begrüßt Sie herzlich« angebracht. In

einem Handwerksbetrieb ist ein »Einen

schönen guten Tag« vollkommen ausreichend.

Nach der Begrüßung sollten

bei einem eingehenden Telefonat der

Firmenname und anschließend der eigene

Name mit Vor- und Zuname kommen.

So erhält der Anrufer alle wichtigen

Informationen und weiß, mit wem

er am Telefon spricht. Das zuletzt Gesagte

bleibt bei uns immer am meisten

haften. Der Anrufer weiß in der Regel,

welche Firma er angerufen hat. Deshalb

ist es wichtig, den eigenen Namen zum

Schluss zu nennen. Der Vorname öffnet

die Persönlichkeitsebene, vermeidet

Missverständnisse bei gleichnamigen

Kollegen und der Nachname wird besser

verstanden.

An unserem Beispiel: »Es begrüßt

Sie beim HKL Sekretariats-Service

<Vor- und Zuname>, was darf ich für

Sie tun?« Das passt nicht überall und

man sollte die Länge der Namen und

Firmennamen berücksichtigen. Bei

einem ausgehenden Gespräch wird der

Firmenname zuletzt genannt, da man

das Unternehmen ins Gedächtnis bringen

möchte. Mit einem »Einen schönen

guten Tag« beginnt das Gespräch

freundlich. Probier es aus! Es ist am Anfang

etwas ungewohnt, aber es wirkt im

Unterbewusstsein Deines Anrufers und

er merkt gleich, dass er bei einem professionellen

Unternehmen gelandet ist.

4. Verwende eine positive Formulierung.

Alles, was sich im Unterbewusstsein

negativ anfühlt, wirkt im Gespräch

auch negativ. Stell Dir vor, Du

rufst in einem Unternehmen an und es

kommen folgende Formulierungen:

• »Das weiß ich nicht.«

• »Dafür bin ich nicht zuständig.«

• »Sie müssen das einschicken.«

• »Der Herr X ist heute nicht da.«

Verwende stattdessen folgende Formulierungen:

• »Ich informiere mich gerne für Sie.«

• »Gerne verbinde ich Sie mit meinem

Kollegen.«

• »Wenn Sie uns das zeitnah einsenden,

wird es umso schneller bearbeitet.«

• »Herr X ist gerne morgen für Sie da.«

Oft achten wir nicht darauf, welche

Formulierungen wir verwenden.

Grundregel: »Der Gesprächspartner

will nicht wissen, was wir nicht können,

sondern immer eine Lösung.«

Über die Autorin:

Heike Kunte-Link, Wirtschaftsinformatikerin,

Inhaberin des HKL Sekretariats-Service,

26 Jahre Berufserfahrung

im Telefonmarketing, 21 Jahre

Geschäftsinhaberin eines Callcenters,

20 Jahre Dozentin und Kommunikationstrainerin,

ausgebildete Trainerin,

Teletutorin der Wirtschaft

Hast Du Fragen? Maile gerne der

Autorin an hkl@callcenter-hessen.de.

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www.clubderredner.de • Ausgabe 01/2020 • REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin • Ausgabe 01/2020 • www.clubderredner.de

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Markus Berg

www.markusberg.net

Gibt es eine zweite Chance

für den ersten Eindruck?

Produkte und Dienstleistungen werden durch das Voranschreiten der

Digitalisierung immer stärker vergleichbar. Egal ob Du etwas verkaufen,

überzeugen oder beraten möchtest, Deine Kunden kaufen Dich.

Beim ersten Kontakt entscheiden Sekunden über Sympathie oder Antipathie,

Freund oder Feind.

Foto: www.phocst.com

Für den ersten Eindruck gibt

es also keine zweite Chance.

Und das liegt daran: Der

erste Eindruck ist einem

Schubladendenken unterworfen, das

von vielen Faktoren gefüttert wird.

Die wichtigsten sind der Halo-Effekt,

der Primacy-Effekt und die Reputation.

Daneben spielen auch Assoziationen,

Vorurteile, Erinnerungen und

Erfahrungswerte eine Rolle. Und das

Ganze erfolgt in einem Bruchteil einer

Sekunde.

Beim Halo-Effekt überstrahlt ein

Detail positiv oder negativ alles andere.

Als Angela Merkel beispielsweise

zu einem offiziellen Anlass ein Kleid

mit tiefem Ausschnitt trug, wurde

statt über den Inhalten des Staatsbesuchs

fast ausschließlich über das

Kleid diskutiert. Anders ist das beim

Primacy-Effekt. Hier wird ein sichtbares

Merkmal mit einem nicht sichtbaren

Merkmal in Verbindung gebracht

und erzeugt eine positive oder

negative Assoziation. Ein Beispiel:

Trägt ein Mann eine Lederjacke, gilt

er gleich als cool.

Gleichzeitig bilden alle Vorabinformationen,

die jemand über Dich

erhält, Deine Reputation und haben

großen Einfluss auf den ersten Eindruck.

Was kann Dir dabei helfen, einen

guten ersten Eindruck zu hinterlassen

und sofort in der »richtigen Schublade«

zu landen? Hier die ersten Antworten:

Kleider machen Leute

Kleide Dich anlass- und adressatengerecht!

Bereits Goethe hat gesagt:

»Wie Du kommst gegangen, so wirst

Du auch empfangen.« In die heutige

Zeit übertragen heißt das: Verzichte

bei wichtigen Anlässen auf Experimente.

Nutze die Macht der Farben

für Deinen ersten Eindruck. Überlege

Dir, wie Du auf Dein Gegenüber wirken

willst. Barack Obama beispielsweise

trägt beinahe immer einen

blauen Anzug und eine blaue Krawatte.

Warum? Weil Blau für Vertrauen,

Ruhe, Ordnung und Struktur steht.

Ein anderes Ziel hingegen verfolgt

Donald Trump, der zu wichtigen Anlässen

stets eine rote Krawatte trägt.

Denn Rot steht für Aktivität und Entschlossenheit

und unterstreicht somit

seinen selbstbewussten Auftritt.

Der richtige Ton macht‘s

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die

Sprache: Obwohl es oftmals entscheidender

ist, wie man etwas sagt, als was

man sagt, solltest Du die Kontrolle

über Deine Sprache kultivieren. Das

Zitat von Adolph Freiherr Knigge:

»Lerne den Ton der Gesellschaft anzunehmen,

in der du dich bewegst«,

drückt es trefflich aus. So gilt auch für

die Kommunikation ein anlass- und

adressatengerechtes Verhalten.

Für den Dialog mit Deinem Gegenüber

gilt Zuhören als das höchste

Gut. Bereite Dich akribisch auf neue

Bekanntschaften vor. Was ist Deinem

Gegenüber wichtig? Was kann er/sie

nicht leiden? Welches Werteschema

und welche Weltanschauung hat Dein

Gesprächspartner? Wichtig in diesem

Zusammenhang ist jedoch, dass

Du Dich nicht komplett verbiegst.

So wäre es zu viel des Guten, Deine

Lederschuhe gegen Stoffschuhe zu

ersetzen, nur weil Du weißt, dass Du

die Bekanntschaft mit einem Tierschützer

machst.

Ein weiterer Tipp: Triffst Du das erste

Mal auf einen neuen Kunden und Gesprächspartner,

achte darauf, dass Du

die passende Distanz-Zone einhältst,

Blickkontakt hast und eine offene

Körperhaltung einnimmst. Benutze

die richtige Anrede für Deinen Gesprächspartner

und stelle Dich ihm

korrekt vor.

»Wie Du kommst gegangen,

so wirst Du auch empfangen.«

Goethe

Markus Berg ist IHK-zertifizierter Etikette-Trainer und Mitglied des

Vorstands der Deutschen-Knigge-Gesellschaft.

Die Macht der Empfehlung

Wann immer es möglich ist und sich

die Gelegenheit ergibt, lass Dich von

einem gemeinsamen Bekannten oder

Geschäftspartner empfehlen oder

vorstellen. Denn auch in der heutigen

Zeit ist Reputation und Empfehlung

alles.

In seinen Business-Etikette-Trainings perfektionierst

Du Deine Kenntnisse und Fähigkeiten im beruflichen

Umgang: im Restaurant, im Konferenzraum und vielen

weiteren geschäftlichen Situationen. Du lernst

die Dresscodes kennen und wendest sie für einen

gewinnbringenden, überzeugenden geschäftlichen

Auftritt an, bei dem Du mit perfektem Smalltalk brillierst.

Mit diesen Fähigkeiten bewegst Du Dich mit

Leichtigkeit nach oben auf der Karriereleiter.

Als langjähriger Vertriebsexperte ist Markus Berg davon

überzeugt, dass es keine zweite Chance für den

ersten Eindruck gibt.

Resümierend lässt sich feststellen:

Für den ersten Eindruck spielen vielen

Faktoren eine Rolle, sicherlich

noch mehr, als hier erwähnt wurden.

Dieser Artikel dient insbesondere zur

Sensibilisierung auf das Thema. Nun

ist es an Dir, Dich damit zu beschäftigen

und Dir möglicherweise einen

Experten zur Unterstützung zu suchen,

der mit Dir zusammen Deinen

ersten Eindruck als unvergesslichen

Moment komponiert.

Denn auch bei diesem Thema gilt:

Jedweder Erfolg beruht auf Vorbereitung.

Denn Fleiß schlägt Talent!

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Mitarbeiterunterstützung

mit dem »Employee

Assistance

Program« - EAP

»5:30 Uhr und der Wecker klingelt.

Sofort läuft mir ein eisiger Schauer über

den Rücken. Es ist Montag und ich habe

fünf Tage vor mir. Fünf lange Tage, an

denen ich mich quälen muss. Fünf lange

Tage, an denen ich ununterbrochen

Leistung bringen muss und mir meine

Sorgen und Ängste nicht anmerken

lassen darf. Mein Ehemann? Er hat

mich bereits aufgegeben – sagt, ich sei

depressiv und mit mir sei nichts mehr

los. Sogar das Wort Scheidung ist in

unseren Diskussionen schon gefallen.

Mein Chef? Der will nur Top-Ergebnisse

und hohe Performance. Er hat jetzt

auch noch eine neue Mitarbeiterin eingestellt.

Sie ist wesentlich jünger als ich,

sportlich und offensichtlich so ein typischer

Erfolgsmensch – diszipliniert,

sympathisch und effizient. Und ich? Ich

stehe unter größtem Leistungsdruck,

fühle mich überfordert und vollkommen

ausgebrannt. Oft nehme ich nach

Feierabend noch Arbeit mit nach Hause,

um alles zu schaffen. Die Probleme

häufen sich sowohl in der Familie als

auch im Beruf. Vermutlich werde ich

bald ersetzt – in beiden Bereichen. Ein

Licht am Ende des Tunnels? Nicht in

Sicht! Das macht mir Angst und stimmt

mich traurig.«

So oder so ähnlich geht es heutzutage

vielen Menschen in deutschen Unternehmen.

Durch die Globalisierung

stehen Firmen unter großem Druck.

Wer mithalten will, muss Leistung

bringen. Das wissen auch Führungskräfte

und fordern ihre Mitarbeiter

entsprechend. Wenn zusätzlich private

Probleme hinzukommen, die den

Mitarbeiter belasten, droht die Überforderung

bis hin zum Burn-out. Die

Gesundheitsberichte der Krankenkassen

sprechen für sich. Höchste Zeit,

das Problem anzugehen, denn eine zukunftsorientierte

Personalpolitik muss

sich dem Wandel anpassen.

Jeder Tag ist eine neue

Herausforderung

Durchhalten, schweigen und weitermachen

ist angesagt. Das gilt für Mitarbeiter

in allen Bereichen. Immer mehr

Aufgaben, großer Druck und reichlich

Überstunden – jeder Tag wird zu einer

neuen Herausforderung. Vor lauter

Überforderung nehmen die Mitarbeiter

die Aufgaben noch mit nach Hause.

Work-Life-Integration? Keine Chance.

Die Grenzen zwischen Beruflichem

und Privatem verwischen. Ehen und

Partnerschaften gehen in die Brüche.

Andersherum können natürlich auch

private Schwierigkeiten Leistungseinbußen

auf der Arbeit bedingen.

Ärger in der Familie, Beziehungsprobleme,

Schulden, die noch abbezahlt

werden müssen, oder ein Angehöriger,

der pflegebedürftig ist und

viel Aufmerksamkeit und Fürsorge

benötigt – all diese Themen werden

gedanklich mit auf die Arbeit genommen.

Betroffene scheuen meist das Gespräch

mit dem Chef. Kein Wunder,

denn hierbei handelt es sich um sehr

intime Angelegenheiten.

Ein Employee Assistance Program

(EAP) kann Mitarbeitern in Unternehmen

sinnvolle Hilfe und Unterstützung

in sensiblen Lebenslagen bieten.

Informationen zum EAP finden Sie

unter www.business-cor.de

Tausendfüssler Marketing-Service l Gichenbachstraße 9 l 36043 Fulda l info@tausendfuessler.com l www.tausendfuessler.com

REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin • Ausgabe 01/2020 • www.clubderredner.de 37



Barbara Messer

www.barbaramesser.de

Barbara Messer

www.barbaramesser.de

Foto: GREATOR GMBH

lernen, uns immer wieder neu zu erfinden.

Altbewährtes loszulassen

und auf das Ungewisse zu vertrauen.

Resilienz und Disruption lauten die

Schlagworte, die das aufgreifen. Auch

eine große, tief greifende geistige Flexibilität

gehört dazu. Meist geht sie

einher mit großer emotionaler Belastbarkeit

– denn Ambiguität zu leben,

braucht eine persönliche Beteiligung.

Sonst wird es kaum gelingen, die eigenen

Glaubenssätze, Schlussfolgerungen

und Werte aufzugeben und durch

neue zu ersetzen.« (Messer, Barbara:

Wir brauchen andere Trainings. Gabal

Verlag, 2019)

Trainings- und Bildungskonzepte

müssen zu 100 Prozent auf die aktuellen

Unternehmens- und Organisationsziele

abgestimmt sein und der globalen

Entwicklung zugleich Rechnung

tragen, sie müssen von daher ständig

neu evaluiert und designt werden –

dazu braucht es einen engen Schulterschluss

mit den Entscheider*innen

und den Bildungs- und Trainingsexpert*innen.

Bildung ist der Schlüssel

zur Weiterentwicklung

Warum sollten Menschen das Beste

aus sich machen?

Die persönliche Weiterentwicklung

von Menschen

in Unternehmen

und Organisationen ist

ein zentraler, kraftvoller

Motor, der hilft, die

gesetzten Wachstumsund

Erfolgsziele zu erreichen.

Und wer entscheidet

heutzutage über

Bildung und Weiterbildung

und hat die entsprechende

Kompetenz

das zu entscheiden?

Die Veränderungen,

die Unternehmen und

Organisationen durch den Umgang

mit Covid-19 erleben, zwingen zu neuen

Arbeits-, Kommunikations- und

Präsentationsformen. Davon sind auch

die internen Weiterbildungs-, Konferenz-

und Meetingkonzepte betroffen.

Homeoffice und Homeschooling

bringen die riesige Chance einer Zäsur

der gesamten Bildungs- und Trainingsmaschinerie

mit sich, denn jetzt

kann genau evaluiert werden, welche

Und wer entscheidet heutzutage

über Bildung und Weiterbildung

und hat die entsprechende

Kompetenz, das zu entscheiden?

Bildungsmaßnahmen es wirklich noch

braucht und in welcher Form.

Bildung und Weiterbildung stecken

in der Krise – aktuell mehr denn je.

Wissen wandelt sich im Sekundentakt,

und ebenso schnell entstehen neue

Geschäftsmodelle, während über Jahrzehnte

bewährte Organisationen über

Nacht vom Markt verschwinden. Trainings

und Präsentationen, die sich zu

lange – teils tagelang – um allgemeine

Soft-Skill-Themen drehen,

stiften Menschen

nicht dazu an, grundlegend

anders zu denken

und zu handeln. Aber

genau das brauchen

wir mehr denn je!

Unsere Zukunft ist

ungewiss, dennoch

entscheiden – noch –

nicht die künstlichen

Intelligenzen, sondern

der Mensch. Und darauf muss der

»Faktor« Mensch bestens vorbereitet

werden, denn wir müssen Lernen neu

definieren.

»Das bedeutet aber auch, dass wir

anders lernen müssen. Wir müssen

Foto: Henrik Pfeifer

CSP (Certified Speaking Professional) Barbara

Messer ist eine der kreativsten Speakerinnen,

Coaches und Trainerinnen Europas, die sich seit

mehr als 20 Jahren mit innovativer und nachhaltiger

Weiterbildung auseinandersetzt. Ihr Ziel ist

es, Menschen für die Zukunft auszubilden.

Barbara Messer hat Tausende von Menschen

weiter- und ausgebildet. In ihren Vorträgen inspiriert

sie, gibt starke Handlungsimpulse und

zeigt, wie man Inhalte oder Botschaften einzigartig

präsentiert und vorträgt, sodass tiefgreifende

Veränderungen bei den Teilnehmenden möglich

sind.

Kein Thema ist zu »trocken« oder zu schwer –

Barbara Messer zeigt es auf kreative Weise und

gibt damit ein Exempel, wie innovatives Lernen

zukünftig aussehen kann.

Mit ihren Vorträgen, Büchern, Coachings und

Trainings geht es ihr darum, Menschen in Kompetenzen

wie Resilienz, ethischem Bewusstsein,

Leadership, Mut, Reflexion, Disziplin und Ambiguitätstoleranz

zu inspirieren und zu befähigen.

Barbara Messer

Barbara Messer hat mehr als 25 Bücher geschrieben

und inspirierte Menschen auf mehreren

Kontinenten.

»Statt noch mehr Tools, Methoden, Web-Seminaren

und E-Learnings brauchen wir Persönlichkeiten,

die kompetent sind, die Verantwortlichen

in den Unternehmen so zu trainieren und

begleiten, dass diese die dringend erforderliche

Kompetenz gewinnen, Wirtschaft neu zu denken

und neu zu strukturieren.« (Messer, Barbara: Wir

brauchen andere Trainings. Gabal Verlag, 2019)

Sie bietet an:

• Interaktive Vorträge

• Performancecoaching

• Trainerausbildung und Blended Learning

Konzepte

• Strategietagungen und Großgruppenarbeit

Vorträge:

• Bildung in der Krise – Wie sieht Bildung in

einer Welt aus, die wir alle noch nicht kennen?

• Kreativ und gekonnt präsentieren

• Das schaffst Du schon – ein starkes Konzept,

um Krisen zu meistern

Bücher – hier eine Auswahl

• Wir brauchen andere Trainings. Gabal Verlag,

2019

• Seminare designen. Beltz Verlag, 2019

• Storytelling. Beltz Verlag, 2019

• Ungewöhnliches Coaching an ungewöhnlichen

Orten. Beltz Verlag, 2017

• Inhalte merkwürdig vermitteln. Beltz Verlag,

2016 (3. Auflage erscheint 8/2020)

• Das pure Leben spüren. Gabal Verlag, 2017

• Das schaffst du schon. Gabal Verlag, 2013

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Ilona Vogel

www.ilona-vogel.de

Ilona Vogel

www.ilona-vogel.de

Foto: Mybyte Media

Kann man als Team im Arbeitsleben vom Fußball

lernen? »Geht’s raus und spielt’s Fußball«

– diesen legendären Satz, den Franz Beckenbauer

seiner Nationalelf kurz vor dem Gewinn

des WM-Titels 1990 mit auf den Weg

gab, wird man heute definitiv von keinem Trainer mehr hören.

»Geht’s an euren Platz und macht’s eure Arbeit« ist im

Arbeitsleben leider aber immer noch gang und gäbe.

Was leisten Führungskräfte von Teams in

Fußball und Berufsleben?

Ein Fußball-Trainer leistet weit mehr, als die Mannschaft

aufzustellen. Es gilt, das Team immer wieder zu motivieren,

Antennen für Konflikte zu haben, diese anzusprechen und

zu lösen und das Team immer wieder auf neue Aufgaben

und Zielsetzungen einzuschwören. Wie wichtig und vor allem

wie groß der Einfluss des Trainers auf den Erfolg der

Mannschaft ist, das haben selbst Fußball-Laien verstanden.

Dass der Erfolg in Form von Siegen ausbleibt, wenn ein Trainer

seine Führungsaufgaben nicht ausreichend erfüllt, das

haben wir alle ebenfalls schon mehrfach erlebt. Gleiches gilt

für Unternehmer und Führungskräfte im Arbeitsleben: Mitarbeiter

in unmittelbarer Personalverantwortung müssen

ihre Mannschaft motivieren, Konflikte frühzeitig erkennen,

den Mut haben, diese anzusprechen und sie anschließend

konstruktiv lösen können. Dazu gehört auch das Delegieren

von Aufgaben und das souveräne Moderieren persönlicher

Angriffe, denen sich eine Führungskraft oft ausgesetzt sieht.

Was passiert, wenn Führung in Teams fehlt? Gelingt es

den Chefs nicht, die Mitarbeitenden gut anzuleiten, steigt

zwangsläufig die Unzufriedenheit im Team. Ein hoher

Was passiert,

wenn Führung in

Teams fehlt?

Krankenstand, Burnout-Erkrankungen und Misserfolg sind

ebenso vorprogrammiert wie interne Streitigkeiten und

Missgunst. Von einem »Team« kann da schnell nicht mehr

die Rede sein.

Hier ein paar Tipps für ein erfolgreiches Team:

1. Bauen Sie gute Beziehungen zu Ihren Teamkollegen auf.

Regelmäßige Mitarbeitergespräche, Vertrauen und eine

wertschätzende Grundhaltung sind hier das A und O. Und

mit einem Werkzeugkasten an Methodenkompetenzen und

ausgeprägten Soft-Skills kann jedes Team erfolgreich sein.

2. Führen Sie jeden Mitarbeitenden individuell: Der Bedarf

an Anleitung ist unterschiedlich. Mancher Mitarbeiter blüht

auf, wenn er viele Freiheiten genießt. Ein anderer wünscht

sich hingegen klare Strukturen. Regelmäßige Mitarbeitergespräche

helfen, Individualität und Erwartungen zu erkennen.

3. Auch Führen auf Distanz ist möglich: Bei räumlichem Abstand

ist es besonders wichtig, ganz nahe an den Teammitgliedern

zu sein. Video- und Telefonkonferenzen können

eine Lösung sein. Eine regelmäßige persönliche Kommunikation,

auch wenn sie virtuell ist, vermeidet Missverständnisse

und Konflikte.

4. Für das Miteinander im Team sind Regeln, klare Arbeitsabläufe

sowie das Klären von Erwartungen unerlässlich.

Fachlicher Austausch ist wichtig, das soziale Miteinander ist

mindestens ebenso hoch anzusehen. Deshalb sollte es Möglichkeiten

zu persönlichen Treffen geben: an der Kaffeebar,

im Frühstücksraum oder auf Teamevents. Auch virtuell ist

soziales Miteinander möglich: Virtuelle Spiele oder gemein-

same Kaffeepausen stehen schon heute bei einigen Firmen

hoch im Kurs.

So wächst Ihr Team zu einem Team zusammen, in dem

jeder gerne arbeitet! So werden Sie zu einem Unternehmen,

das neue Mitarbeiter gewinnt und gute Mitarbeiter bindet!

Fazit

Award-Gewinnerin Januar

Ilona Vogel

Hat das Publikum mit ihrer

emotionalen Präsentation überzeugt!

Stellen Sie Spielregeln im Team auf, so gehen Sie als Sieger

vom Platz! »Wie gehen wir fair miteinander um und wie

spielen wir uns den Ball zu? Wie schaffen wir es, Tore zu

schießen?«

Das sind die Fragen, die Sie sich regelmäßig stellen sollten,

um die Weltmeisterschaft in Ihrer Sparte zu gewinnen.

Mein Angebot:

Buchen Sie einen Online-Vortrag zu den Themen »Führung

auf Distanz« oder »Erfolgreich im Team«, um auf die

Siegerstraße zu kommen, oder tauschen Sie sich regelmäßig

mit anderen an einem virtuellen Führungskräfte-Online-Stammtisch

aus! Jeden Freitag für eine Stunde in einem

kostenlosen Webinar mit sofort umsetzbaren Tipps

für den Teamalltag:

www.ilona-vogel.de/fuehrungskraefte-online-stammtisch-fuer-mehr-effektivitaet-in-der-krise/

Über die Autorin

Ilona Vogel ist Expertin für erfolgreiche Teams. Als ehemalige

Führungskraft und heute Trainerin, Speaker und Coach

unterstützt sie Führungskräfte und Teams dabei, durch ein

gutes soziales Miteinander zu einem erfolgreichen Team zu

werden. Hierzu bietet sie sowohl Präsenzveranstaltungen

als auch Online-Formate an.

www.ilona-vogel.de

info@ilona-vogel.de

06655 9004031

Emotionen gewinnen!

Ilona Vogel ist die erste Gewinnerin des »Club der Redner Award«

Mit ihrer beeindruckenden Rede setze sich Ilona Vogel von ihren

Rednerkolleg*innen ab und gewann den »Du-hast-uns-tief-bewegt-Award«.

Club der Redner

Foto: Mybyte Media

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Dipl.-Ing. Doris Gasser

www.doris-gasser.de

Tina Tansek

www.tina-tansek.de

Vom Lampenfieber

zur Lampenfreude

Wer wäre nicht gerne

freier und authentischer,

hätte

nicht gerne mehr

Sicherheit und Gelassenheit

auf der Bühne (des Lebens)?

Lampenfieber ist ein häufiges Hindernis

beim erfolgreichen und souveränen

Präsentieren. Freude vor Gruppen von

innen heraus und damit mehr Wirkung

und Leichtigkeit beim Vortragen.

Präsentieren ohne kompliziertes Lernen

von statischen Techniken – durch

inneres Wachstum. So funktioniert

authentisches und überzeugendes Sein

auf der Bühne ganz leicht.

Unsicherheit und Nervosität entstehen

häufig aus schlechten Erfahrungen

in Schule und Kindheit. Bewertungen

und Bloßstellen haben Befürchtungen

geschaffen – zum Beispiel, nicht gut genug

zu sein – und schüren Ur-Ängste.

Was folgt, sind ein schüchternes Lächeln,

Floskeln und Anspannung, ein

pochendes Herz, feuchte Hände, flache

Atmung und eine höhere, dünne Stimme.

Das ist wenig überzeugend.

Lampenfieber als Freund gewinnen

Früher halfen Adrenalin, Herzschlag

und Atmung beim schnellen Reagieren,

wenn zum Beispiel plötzlich der

Säbelzahntiger vor uns stand. Auch

heute hilft es uns in der Präsentation:

ich bin aufmerksamer bezüglich der

Bedürfnisse meines Publikums, meine

Körperspannung spricht die Sprache

von Aufmerksamkeit und Wertschätzung,

und das mag mein Publikum. Ich

kann besser fokussieren und handeln.

Dank meines Lampenfiebers kann ich

also viel mehr von meinem Potenzial

ausschöpfen und meine Denk-Kapazität

steigt. Wie schön, einen so guten

Freund an meiner Seite zu haben!

Wirkung von außen nach innen

Unsere Nervosität können wir sehr

schnell über unseren

Körper beeinflussen. So

wie wir einsacken, wenn

es uns schlecht geht,

richten wir uns automatisch

auf, wenn es uns gut

geht. Das funktioniert

auch anders herum! Sekundenschnell.

Stand, Haltung und Körperspannung

beeinflussen unsere Stimmung, unseren

Mut und unser Selbstbewusstsein.

Körperlich aufrecht und kraftvoll, das

fühlt sich auch innerlich aufrecht und

kraftvoll an. Gut für die bevorstehende

Präsentation! Spüre so, dass Du innerlich

zum Chef der Präsentation wirst.

Führungsrolle, Status und Bühnenpunkte

Erlaube Dir, die Führungsrolle einzunehmen.

Denn wie selbstverständlich

Du den Raum nutzt, zeigt dem Publikum

Status, Souveränität und Kompetenz

auch bezogen auf den Inhalt. Es

entspannt sich und lässt sich von Dir

gerne durch die Präsentation führen.

Profis richten sich zudem bestimmte

Bühnenpunkte ein, auf denen sie sich

mit den gewünschten positiven Fähigkeiten

auffüllen.

Foto: Justdo.photography

Exzellenz und Freude von innen nach

außen

Diese Stärken machst Du Dir mithilfe

der richtigen inneren Stimmen bewusst.

Entscheidend ist, was Du über

Dich, Deine Präsentation und Dein

Publikum denkst. So sind die innere

graue Maus und Dein Idol grundverschieden

eingestellt. Ideal ist es,

wenn Du wie Dein Präsentations-Idol

denkst. Und das kannst Du jederzeit

(neu) bestimmen! Dein Kopf entscheidet

darüber, wie Du fühlst und damit,

wie Du wirkst. Streu ein wenig Freude

in Deinen Bühnenpunkt und schon

wirkt alles freundlicher und souveräner.

Dein Publikum spürt den Unterschied

sofort. Und ja, es darf so leicht

sein! Wähle selbst, welche Professionalität

Kollegen und Chef in Deiner

nächsten Präsentation von Dir erleben

werden.

Baumwurzeln und Schutzmäntel

Am Ende wirken leicht irrationale

Vorstellungen Wunder und unterstützen

Deine Gedanken und sicheren

Gefühle. Für manche seltsam, doch

funktionieren Visualisierungstechniken

hervorragend: Baumwurzeln unter

meinen Füßen geben mir Halt, Tiere

wie Löwe oder Gorilla machen mir

Mut, Mantel oder Schild schützen mich

vor Angriffen. Wie damals die Glücksbringer

in der Schule. Heute kann ich

mir diese selbst kreieren und jederzeit

abrufen. Sicherheit von innen eben.

Ohne Zwang und einfach leicht. Viel

Freude beim Ausprobieren in Deiner

nächsten Präsentation.

Über die Autorin: Doris Gasser –

Expertin für Lampenfreude

Seit über 20 Jahren unterstützt sie empathisch

und tiefgründig Menschen

bei beruflichen und persönlichen Veränderungen:

mehr Sicherheit, Leichtigkeit

und Klarheit und so mehr Selbstvertrauen

und Erfolg – vor und in

Gruppen, in Besprechungen und im

Leben. Schwerpunkte sind Authentizität

und Kommunikation sowie erfüllende

Kompetenz und Karriere. Sie ist

NLP Coach & Trainer (DVNLP), Vorstand

der Deutschen Gesellschaft für

Moderation (DgfMod) sowie Rednerin

der German Speakers Association e.V.

(GSA).

Bist Du noch Corona

oder lebst Du schon?

Zurzeit ist alles verboten,

was Spaß macht: Kinos und

Theater – geschlossen. Restaurants

– zu. Konzerte und

Messen – abgesagt. Hochzeiten

und Geburtstagsfeiern – verschoben.

»O'zapft« wird frühestens 2021

wieder und Fußball wird gerade auch

nur ohne Zuschauer im Stadion gespielt.

Während ich diese Zeilen schreibe,

sitze ich gerade auf meinem Balkon. Das

erste Mal seit über zehn Jahren. Ich habe

es mir draußen mit meinem Laptop gemütlich

gemacht: blauer Himmel, strahlende

Sonne, angenehme 20 Grad. Der

junge Vater vom Nachbargrundstück

winkt herzlich zu mir rüber. Vor drei

Wochen habe ich mich das erste Mal

etwas näher mit ihm unterhalten, ein

richtig netter Typ. Wir wohnen eigentlich

schon seit über drei Jahren Tür an

Tür.

Ich bin freie Redakteurin, Autorin

und Moderatorin, das bedeutet für

mich: Dreharbeiten – abgesagt, Seminare

– abgesagt, Moderationsaufträge – ja

genau, abgesagt. Corona ist herausfordernd.

Mir wurde einiges genommen,

aber auch ganz schön viel Lebensqualität

geschenkt:

Wir werden flexibler

Vor wenigen Tagen hatte ich ein Bewerbungsgespräch

für einen neuen Auftrag.

Als Telefonkonferenz. Bis zum Schluss

war ich unsicher: Wie »casual« darf ich

für das Gespräch angezogen sein? Was,

wenn doch plötzlich die Videokamera

eingeschaltet wird? Es blieb dann aber

alles wie abgesprochen. Dem neuen

Auftraggeber genügte meine Stimme

– und die war scheinbar überzeugend.

Den Job habe ich auf jeden Fall bekommen.

Foto: Andy Uskat

Wir rücken digital zusammen

Für Sport oder Yoga bin ich bisher immer

außer Haus unterwegs gewesen –

jetzt sind es gerade einmal zehn Stufen

die Treppe hoch in unseren ausgebauten

Dachboden. Zoom-Call an und schon

habe ich meinen Lieblingstrainer direkt

vor meiner Linse – und es macht Spaß

und spart viel Zeit. Team-Meetings waren

bisher fast nur als physische Treffen

vorstellbar, jetzt geht es digital und auch

das funktioniert. Sehr gut sogar!

Endlich mehr Zeit für das

Wesentliche

Kaufhäuser und Einkaufspassagen waren

bis vor Kurzem geschlossen! Mit Erschrecken

musste ich feststellen, wie viel

Zeit ich doch beim Einkaufen verbracht

habe. Selbst wenn ich mich daheim immer

noch einmal kritisch hinterfragt

und etwas gegebenenfalls wieder umgetauscht

habe. Es war die pure Zeitverschwendung.

Meine Abende und Wochenenden

verbringe ich jetzt draußen,

in der Natur. Beim Joggen oder Radfahren.

Ich genieße die Luft, die Wärme

der Sonne, die Farben, das Licht. Die

größten Geschenke lagen direkt vor

mir – und ich bin achtlos daran vorbeigegangen.

Das gilt übrigens auch für meine

Freunde und die Familie: Die Beziehungen

zu meinen Mitmenschen sind für

mich das Wertvollste in meinem Leben.

Das war mir zwar bewusst, aber jetzt

umso mehr. Dafür bin ich sehr dankbar.

Wir gehen offener miteinander um

Corona ist nicht die erste »Krisenzeit«,

die ich in meinem Leben erfahren

darf. Was ich jetzt aber als großen,

erleichternden Unterschied erkenne:

Wir reden alle offen über das, was uns

bewegt und wo wir Hilfe benötigen.

Das ist befreiend und erleichternd. Ich

wünsche mir, dass wir uns diese Transparenz

im Umgang mit uns selbst und

den anderen auch für die Zukunft bewahren.

In Deutschland leben ist ein Privileg

Vor ein paar Tagen habe ich mich mit

einer Kollegin aus Südafrika ausgetauscht.

Dort wird seit Wochen überlegt,

wie hoch die finanzielle Unterstützung

für Selbstständige sein soll,

die durch Corona natürlich auch massive

Verdienstausfälle haben. Zum Vergleich:

Hier in Deutschland habe ich

meine finanzielle Unterstützung vom

Land innerhalb von zehn Tagen bekommen.

Und ich bin kein Einzelfall.

Diese schnelle Hilfe verdient auch einfach

mal unsere Anerkennung!

We are »coronnected«

Und nicht nur mit Südafrika hatte ich

Kontakt, auch mit Menschen in den

USA und in Kolumbien habe ich gesprochen.

Corona betrifft uns alle. Die

Welt ist ein großes Dorf. Es gibt kein

»die da drüben«, sondern nur ein »wir«.

Die globale Verbundenheit wird jetzt

für jeden von uns spürbar und das ist

großartig!

Druck ist gut

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

Wir alle bleiben nur zu gerne in unserer

Komfortzone stecken. Ich bin hier natürlich

keine Ausnahme. Ich sehe diesen

gegenwärtigen Veränderungsdruck

positiv: Endlich muss ich mich weiterentwickeln!

Und wenn Du ehrlich in

Dich hineinspürst, weißt Du, dass in

dieser Erkenntnis auch für Dich einiges

an Wahrheit liegt.

Die Dinge sind nicht so, wie sie sind.

Sondern immer das, was wir daraus

machen.

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Christian Morgenweck

www.christian-morgenweck.com

Bernd Sturm

www.berndsturm.com

AN MORGENWECK

Experte für Körpersprache und Lügenerkennung

Als erstes sei gesagt, dass

73 Prozent aller Lügen

auf persönlichem Wege

stattfinden. Gleichzeitig

finden es 27 Prozent

der Menschen gerechtfertigt zu

lügen, um ihre Ziele zu erreichen.

Du solltest wissen, dass Lügen nicht

immer schlecht sind. Lügen sind der

Kleber unserer Gesellschaft. Doch

geht es lange nicht mehr darum, aus

einer guten Absicht heraus zu lügen.

Oft geht es darum, sich unerlaubt

Vorteile zu verschaffen. Doch gerade

davor kannst Du Dich schützen. Das

Geheimnis liegt tief in unserer Psyche

verborgen. Alles, was wir denken,

wirkt sich auf unsere Körpersprache

und Mimik aus. Als logische Konsequenz

kannst Du die Gedanken und

Absichten einer Person an den nonverbalen

Signalen ablesen.

Schritt 1: Die Baseline. Die Baseline ist

das Normalverhalten einer Person, in

einer bestimmten Situation. Zum Beispiel

ein Small Talk im Bewerbungsgespräch.

Gesten der Nervosität sind

hier völlig normal. Der Personalleiter

sollte sie sich merken. Denn es ist das

normale Verhalten dieser Person, für

genau jene Situation – den Small Talk.

Später stellt er Fragen, die ihm wichtig

sind. Zum Beispiel die Fähigkeiten

des Bewerbers. Dann beobachtet

er wieder das Verhalten. Werden die

Gesten intensiver und häufiger ausgeführt,

kann dies ein Zeichen für eine

Lüge sein.

Schritt 2: Der Inhalt. Lügner verraten

sich häufig durch die Wahl ihrer

Worte. Sie wider- oder versprechen

sich. Auch indirekte Antworten oder

Fehler in der Reihenfolge einer ausgedachten

Geschichte sind glasklare

Signale einer Lüge.

Schritt 3: Die Körpersprache. Die Körpersprache

eines Lügners ist ziemlich

hölzern. Das liegt daran, dass die

Energie, die unser Gehirn zum Lügen

benötigt, nicht auch noch für die perfekte

Körpersprache ausreicht.

Schritt 4: Die Mikroausdrücke. Mikroausdrücke

sind sehr schnelle

Gesichtszuckungen, die den wahren

Gefühlszustand einer Person zeigen.

Man unterteilt diese in sieben Basisemotionen.

Deren Merkmale sind

weltweit gleich. Sie helfen dabei, Disharmonien

der gesagten Worte und

der gezeigten Mimik zu erkennen.

27% finden es gerecht-

fertigt zu lügen, um ihre

Ziele zu erreichen!

Wie Du Lügen in 7 Schritten zuverlässig erkennen kannst

Foto: Mybyte Media

Anhand der Schritte 5 & 6 kann man

die Emotionen des potenziellen Lügners

erkennen. Dazu zählen die Stimme

und der Körper. Die Stimmlage

gibt Aufschluss über die emotionale

Verfassung einer Person. Während

der Körper dies durch Puls und Atmung

erkennen lässt. Auch hier geht

es darum, Disharmonien zu finden.

Zum Beispiel eine Mitarbeiterin, die

mit erfreuter Stimmlage, dem Mikroausdruck

der Freude und einem

erleichterten Ausatmen behauptet,

sie sei traurig, dass ihre Kollegin gekündigt

wurde. Die Worte passen

nicht zum gezeigten Verhalten. Ganz

klar eine Disharmonie und somit eine

Lüge.

Der letzte Schritt sind die drei häufigsten

Emotionen eines Lügners. Diese

sind Freude, Angst und Schuld. Es gilt

sie zu erkennen und zu verstärken,

um leichter eine Lüge zu sehen. Eine

ausführliche Anleitung findest Du unter

www.christian-morgenweck.com.

Über den Autor

Christian Morgenweck gilt bundesweit

als einer der bekanntesten und

renommiertesten Experten für Körpersprache

und Lügenerkennung.

Regelmäßig beweist der 27-Jährige

in TV, Radio, Zeitungen und natürlich

bei seinen Vorträgen, dass er Gedanken

lesen kann. Sein Talent ist es,

Menschen beim Lügen zu entlarven.

Das schafft er, indem er Körpersprache

und Mimik liest. Mit diesen Themen

beschäftigt sich der Experte seit

seinem 14. Lebensjahr. Als Speaker

gibt er Einblicke und verrät, wie man

einen unehrlichen Menschen entlarvt.

Foto: Cosima Henman

Sturm der Begeisterung

Mitreißend kommunizieren auf allen Kanälen

Vortragen und präsentieren

vor Kunden und

Kollegen, in Meetings,

auf der Bühne – überall

droht der »plötzliche

Hirntod«: Erst verlierst du den Faden,

dann die Souveränität – und deine

Botschaften erreichen deine Zuhörer

nicht mehr. Das Reden den erfahrenen

»Rampensäuen« zu überlassen,

ist längst keine Option mehr. Spätestens

seit der Corona-Krise gilt es stattdessen,

auch digital mitreißend und

überzeugend aufzutreten. Und siehe

da: Wissenschaftliche Experten, die

bislang hinter verschlossenen Türen

forschten, sind plötzlich multimedial

präsent. Selbstbewusst und souverän

erklären sie selbst komplexeste Zusammenhänge

so verständlich, als

hätten sie nie etwas anderes gemacht.

Die Corona-Charismatiker haben

in kürzester Zeit zwei Schlüssel gefunden,

die auch dir die Tür zu überzeugenden

Auftritten öffnen können:

Klarheit

Beantworte die Frage: »Warum stehe

ich hier?« Bei den Koryphäen aus Virologie

und Epidemiologie ist die Antwort

klar: Sie sind als ausgewiesene Experten

gefragt, einem breiten Publikum

das Corona-Virus und seine Relevanz

für unser Leben zu erläutern. Wenn

du auftrittst, findest du die Antwort in

deinen eigenen Antriebsquellen: Was

motiviert und qualifiziert mich, hier zu

sprechen? Wofür stehe ich? Was an mir

und meinem Thema finde ich spannend

und relevant für meine Zuhörer?

Je klarer die Antworten für dich sind,

desto mitreißender wirst du auftreten.

Flexibilität

Kommuniziere auf allen Kanälen. Als

Präsentierender nur zwischen »ZDF«

»(Zahlen Daten Fakten)« und »ARD«

»(Alle Restlichen Dinge)« zu unterscheiden,

war gestern. Wenn du heute

erfolgreich mit deinem Publikum

auf einer Wellenlänge surfst, hast du

alle Antennen auf Empfang gestellt

und alle Kommunikationskanäle genutzt,

auf denen sich dein Publikum

tummelt. Wie du deine Wirkung optimieren

kannst, veranschaulicht das

Analyse-Tool SCIL mit 16 Frequenzen

(siehe Grafik) in den folgenden vier

Frequenzbereichen:

Sensus ist der Bereich für einfühlsame,

achtsame Kommunikation. Wie

der Top-Virologe in Krisenzeiten, so

kannst auch du bei kritischen Themen

aktiv Sorgen und Bedenken deiner

Zuhörer ansprechen. Du schaffst eine

Vertrauensbasis und signalisierst: »Ich

habe verstanden und möchte dazu Folgendes

sagen…«

Corpus lässt den Körper sprechen

- selbst in digitalen Konferenzen ohne

körperliche Präsenz demonstrierst du

mit ruhigen Gesten und akzentuierter

Mimik, dass du als Experte alles im

Griff hat.

Intellektus fokussiert sich auf sachliche

Argumente. Die Devise lautet:

logisch, klar und auf den Punkt statt ermüdender

Details von A bis Z. Wenn

das selbst bei komplizierten medizinischen

Themen gelingt, dann sicher

auch bei deinem nächsten Auftritt.

LINGUA stellt Sprache und Stimme

ins Rampenlicht. Mit einer pointierten

Botschaft zu deinem Thema, mit warnenden

oder witzigen Worten zeichnest

du ein klares Bild davon, wohin

die Reise deines Vortrags geht. Damit

deine Zuhörer merken, wie spannend,

cool oder relevant es für sie ist, dir zuzuhören.

Wahrscheinlich gab es nie zuvor so viel

Anschauungsmaterial und Gelegenheiten,

um an Klarheit und Flexibilität für

deinen nächsten Auftritt zu feilen. Hör

zu, schau hin, lass dich inspirieren!

Über den Autor:

Nach BWL-Studium und mehreren

Jahren als internationaler Personalentwickler

und Kommunikationsberater

war Bernd Sturm 2002 neugierig auf

Neues, machte sich selbstständig und

heuerte für eine berufliche Weltreise als

Edutainment Manager auf einem Schiff

an. Seitdem, inzwischen wieder mit

festem Boden unter den Füßen, ist er

als Redner und Moderator unterwegs.

Und er coacht seine Kunden (in deutscher

und englischer Sprache), begeisternd

zu kommunizieren, zu präsentieren

und zu wirken. Gerne nutzt er

dabei unterstützende, anerkannte Analyse-Tools

wie zum Beispiel das Reiss

Motivation Profile, Insights Discovery

oder die SCIL Performance Strategie

(siehe Grafik).

Kontakt: info@bernd-sturm.de,

mehr Infos: www.berndsturm.com

Grafik: Bornhäußer & Friends

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Dirk-Oliver Lange

www.dirkoliverlange.com

Foto: Mybyte Media

Der Dominoeffekt

der Menschlichkeit

Wie aus etwas Kleinem eine große Wirkung entsteht, beschreibt der Dominoeffekt

der Menschlichkeit. Seinem Gegenüber aufrichtig zuhören, ein Lächeln gegenüber

den Mitarbeitern, motivierende Worte gegenüber dem Team. Kunden als erfolgreiches

Vertriebsgeheimnis in den Mittelpunkt stellen, weil Geschäfte immer

zwischen Menschen gemacht werden.

Respekt und Fürsorge

im zwischenmenschlichen

Miteinander. Und

auch im Speaking wirkt

der Dominoeffekt der

Menschlichkeit. Meist nur ein Moment,

ein Wort, ein Satz oder eine

Geste, die nach dem Vortrag nachwirkt

und etwas Positives beim Zuhörer

bewirkt. Immer dann, wenn wir

Menschen durch Worte und im Kopf

entstehende Bilder im Herzen berühren,

entsteht eine wichtige Verbundenheit,

nach der wir Menschen uns

sehnen.

Für Wachstum durch Vertrauen in

Intuition und Menschlichkeit gibt es

einen Experten.

Er ist ein Ausnahmeredner und

Meister der leisen Worte, die seine Zuhörer

nachhaltig bewegen. Sein Name:

Dirk-Oliver Lange. Seine Vorträge:

kein Feuerwerk der Lautstärke, sondern

der Emotionen und Tiefe. Themen

wie Sinn, Werte,

Führung, Intuition und

Menschlichkeit ziehen

sich wie ein roter Faden

durch seine Präsenz. Ob

als öffentlicher Vortragsredner

mit dem Appell

»wieder mehr Mensch

zu sein« oder für Unternehmen,

Verbände oder

Institutionen auf der

Bühne zu stehen und

über menschliche Teamführung

und den Purpose

des Unternehmens

zu sprechen. Somit ist er

seit Jahren ein gut gebuchter Keynote

Speaker in der gesamten DACH-Region

und in Zukunft, aufgrund der

aktuellen Situation, sicherlich noch

verstärkt zum Thema Menschlichkeit

sichtbar.

Seine Vorträge sind amüsantes Edutainment

mit trockenem Humor und

hanseatischem Understatement, direkt

und ehrlich auf den Punkt. Er polarisiert:

Mehrheit nicht mit Wahrheit

zu verwechseln und unangenehme,

aber zielführende Fragen zu stellen. Er

zeigt auf, welche Gewohnheiten unser

Leben bereichern oder behindern.

Es ist immer ein emotionaler Grund,

um ins Handeln zu kommen. Es sind

gerade die leisen Töne und bildhaftes

Storytelling, die uns zum Nachdenken

anregen, weil das Gehirn ein Erlebnisspeicher

und kein Datenspeicher ist.

Dass er weiß, wovon er spricht, hat

er eindrucksvoll bewiesen, indem er

auch als mehrfacher Autor mit einem

persönlichen Erlebnis im Jahre 2015,

welches er im sozialen Netzwerk Facebook

teilte, bis heute weltweit mehr

als 30 Millionen Menschen erreichte.

Nationale und internationale Medien

berichteten über ihn und auch den

Weg ins Radio hatte seine Geschichte

gefunden.

Vor Menschen sprechen müssen

wir immer wieder. Im Meeting vor den

Kollegen, als Führungspersönlichkeit

vor den Mitarbeitern, als Teamleader

vor dem Team oder bei privaten Anlässen

vor Gästen. Als Dozent bei der

Redner-Ausbildung »Wir machen

Redner« von Mathias Wald steht er für

das Thema »Verbindung zu Dir selbst

und Deinem Publikum aufbauen«.

Wenn wir lernen,

wieder mehr unserer eigenen

Intuition zu vertrauen und

Menschlichkeit zu leben, erfahren

wir ein enormes Wachstum.

Dort gibt er Antworten auf Fragen wie:

»Wie kann ich lernen, auf der Bühne

vor Menschen authentisch zu sein?«

Dirk-Oliver Lange vermittelt, das

Publikum nicht nur zu sehen, sondern

es auch zu fühlen. Die Reaktion der

eigenen Worte bei den Zuhörern zu

spüren.

Gerade in dieser Zeit der Corona-Pandemie

wurde die Welt angehalten.

Ungewohnt viel Zeit haben

die Menschen mit sich selbst und mit

ihren Angehörigen verbracht. Und

dabei festgestellt, welch hohen Stellenwert

Freiheit für uns bedeutet. Menschen

sind enger zusammengerückt,

haben sich gegenseitig unterstützt bis

zu den symbolischen Solidaritätsbekundungen

des »Balkon-Applauses«

für alle Corona-Helfer. Die Gesellschaft

erlebt die größte Menschlichkeits-Transformation

aller Zeiten und

hier können professionelle Speaker für

viele Menschen ein Leuchtturm sein.

Ein Impulsgeber, Aufrüttler und Mutmacher.

Nie belehrend, aber inspirierend

durch die gesprochenen Worte,

welche viele im Stillen denken, aber

selbst nicht aussprechen.

Wenn wir lernen, wieder mehr unserer

eigenen Intuition zu vertrauen

und Menschlichkeit zu leben, erfahren

wir ein enormes Wachstum. Persönlich

wie auch wirtschaftlich. Neues

Führungsverhalten entsteht und

Homeoffice hat sich in einigen Bereichen

als mögliche und produktive Ergänzung

herausgestellt. Der Lerneffekt

dabei: wieder zu vertrauen.

Seinen Mitarbeitern Vertrauen zu

schenken und das eigene Führungsverhalten

zu hinterfragen. Vor allem

Ego geleitetes Führungsverhalten

durch echtes

Teamwork zu ersetzen.

Aber auch das Bewusstsein

der Menschen hat

sich verändert. Unser

Konsumverhalten, unser

Reiseverhalten, unsere

Einstellung zum Leben

intensiver nach dem

Sinn zu hinterfragen.

Ungeahnte Möglichkeiten

entstehen und

ein einmaliges Erlebnis,

wie unsere Gesellschaft

von Ich-Verhalten zum

Wir-Verhalten transformiert.

Genau dieses Wir-Verhalten ist

auch der Kern seiner Teambuilding-Workshops

in Unternehmen.

Nicht den Kollegen zu kennen, sondern

den Menschen dahinter besser

kennen zu lernen. Blockaden und Vorurteile

auflösen. Auch hier bewirken

kleine unkonventionelle Tools eine

große Wirkung bei den Teilnehmern

als Dominoeffekt.

Speziell auch seine Hotellerie-Spirit-Workshops

für neue Wege zu Gästezufriedenheit

folgen dieser erfolgreichen

Methode der Verschmelzung von

Menschlichkeit und Business.

Über den Autor

Als Mentor begleitet der 50-jährige

Unternehmer veränderungsbereite

Führungspersönlichkeiten, vorrangig

der ersten und zweiten Führungsebene

und Unternehmer sowie Selbstständige

in der Sinnphase ihres Lebens. Mit

seiner 25-jährigen Expertise beleuchtet

er die aktuelle Situation und hat

sich in der Mentoren-Branche einen

Namen gemacht, komplexe Sachverhalte

schnell zu analysieren, zu vereinfachen

und Klarheit zu schaffen durch

lösungsorientierte Fragen. Dadurch

erleben seine Mentees ihr höchstmögliches,

persönliches und zielführendes

Wachstum.

Ihr Kontakt zu Dirk-Oliver Lange:

www.dirkoliverlange.com

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Guido Mette

www.mbcgmbh.de

Christian Holzhausen

www.holzhausen-coaching.de

Warum

Sind Sie ein

Gandalf

»High-Performer«?

Dich zum

Erfolg

führt

Foto: Witalij Deifel

Foto: Mybyte Media

Wir hatten noch nie so gut ausgebildete

und qualifizierte Führungskräfte wie heute

Wie ist das in Ihrem

Unternehmen?

Sind Sie

vielleicht selbst

ein »High-Performer«?

Falls ja, was ist das Ergebnis?

Wo steht Ihr Unternehmen? Hat

es den Platz, den es aufgrund seiner

Leistungsfähigkeit verdient? Warum

sind Sie trotz der »High-Performer«

nicht weiter vorne im Ranking?

Der Grund ist einfach und banal.

Viele dieser »High-Performer« bekommen

im Tages- oder auch Projektgeschäft

einfach ihre PS nicht

mehr auf die Straße.

Nach nunmehr 20 erfolgreichen

Jahren als Interim-Manager kann ich

Ihnen sagen: Ich erlebe in nahezu jedem

meiner Projekte den berühmten

Turmbau zu Babel. Die Führungsebene

spricht eine andere Sprache als

die operative Ebene. Im Rahmen von

»schlanken Strukturen« verzichten

immer mehr Unternehmen auf Positionen

im mittleren Management.

Das spart zunächst einmal Kosten,

aber es kann zu unerwünschten Nebenwirkungen

führen:

• Kommunikationsverluste

• Überforderung / Burn-out der

operativen Leistungsträger

Lassen Sie mich das anhand eines

Bildes kurz skizzieren:

Haben Sie schon einmal versucht,

mit einem alten Hollandrad eine

Bergtour durchzuführen? Mit einem

modernen Rad mit entsprechender

Schaltung mag sich das noch jemand

zutrauen, aber mit einem Fahrrad

ohne Gangschaltung?

Diese Getriebefunktion ist in

den meisten Firmen das mittlere

Management. Ohne diese Übersetzungsfunktion

klafft zwischen dem

Turbo der »High-Performer« und

dem operativen Alltag der Sachbearbeiter

eine Lücke. Nicht nur, dass

beide Seiten einander nicht mehr

verstehen, der Druck auf die Mitarbeiter/-innen

wird, ob wissentlich

oder unwissentlich, immer größer.

Handeln Sie rechtzeitig, arbeiten

Sie an einer angemessenen Unternehmenskultur

– und falls es doch

zu Ausfällen kommt, vergeuden Sie

keine Zeit, holen Sie sich externe

Hilfe, dafür sind Interim Manager

gemacht.

Guido R. Mette

Erinnerst Du Dich an Gandalf

aus »Der Herr der

Ringe«, der vor dem Dämon

Balrog steht, seinen

Stab auf den Boden donnert

und ruft: »Du kannst nicht vorbei!«?

So ist es auch mit Deiner Persönlichkeit.

Sie ist der

alte, unscheinbare

und mächtige Zauberer

und kann doch

alle Deine Pläne zum

Einsturz bringen.

Der Balrog ist Dein

Vorsatz, etwas umzusetzen,

Deine Begeisterung

nach dem

Seminar. Also: Wie

kriegst Du es hin, dass

dieses Feuer seinen

Weg fortsetzen kann?

An Deiner Persönlichkeit kannst

Du nicht vorbei.

Das ist Dir zu episch? Dann ganz konkret:

Vielleicht bedeutet Erfolg für

Dich, ein erstklassiger Kommunikator

zu sein. Was glaubst Du, wie viele Bücher

Du lesen, wie viele Videos Du Dir

anschauen, wie viele Rhetorikseminare

Du besuchen musst? Klar: Lernen

macht Dein Frontalhirn glücklich.

Doch mal im Ernst – bringst Du das

Gelernte dann auch in die Umsetzung?

Fang an, Dich mit Dir, Deinem

Selbstbild, Deinen Werten und

Glaubenssätzen sowie Deiner

Lebensmission zu beschäftigen –

dann wirst Du das komplette Spiel

verändern.

Irgendetwas scheint Dir ständig im

Weg zu stehen. Und das ist Deine

Persönlichkeit mit all ihren bewussten

und unbewussten Anteilen. Solange

Du nur im Außen nach Wissen

suchst, wirst Du Deine Ziele nicht erreichen.

Wenn Du aufhörst, das Wissen

anderer nur zu konsumieren, und

anfängst, in Deiner Persönlichkeit zu

wachsen, wirst Du gewinnen.

Über den Autor:

Seit mehr als 18 Jahren ist Christian

Holzhausen Unternehmer.

Im Rahmen seiner verschiedenen

Ausbildungen

zum Coach hat er erkannt,

dass sein Herz dafür

schlägt, andere groß zu

machen, sie in ihre Kraft

zu bringen und ihnen dabei

zu helfen erfolgreich

zu sein. Und zwar mit

einem ganzheitlichen Ansatz,

der sowohl konstruktivistische,

systemische als

auch spirituelle Aspekte

berücksichtigt und darauf

abzielt, in der Persönlichkeit zu wachsen.

www.holzhausen-coaching.de

Coaching für Führungskräfte und

Unternehmer

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Beate Heuermann

www.beate-heuermann.com

Beate Heuermann

www.beate-heuermann.com

Foto: Daniel Schmuki

Vertrauen ist die

Währung unserer Zeit

Mangelndes Vertrauen

ist der größte

Erfolgs- und

Glücksverhinderer,

den es gibt. Vertrauen

macht Menschen kraftvoll und

handlungsfähig. Teams sind innovativ

und produktiv. Und so sind Unternehmen

erfolgreich.

Doch was ist

Vertrauen überhaupt?

Martin fängt hoch motiviert in der

Marketingabteilung eines Konzerns

an. Die neue Aufgabe macht ihm Spaß

und er kann seine Kompetenzen einbringen.

Doch er bekommt mit, dass

die Mitarbeitenden viel übereinander

tratschen und auch über den Vorgesetzten

lästern. Es herrscht kein Vertrauen,

miteinander zu reden, so wird

nur übereinander geredet. Das Team

steht unter Zeitdruck, weil Projekte

in kurzer Zeit termingerecht umgesetzt

werden sollen. Außerdem strukturiert

sich das Unternehmen um.

Auch das braucht Ressourcen. Martin

versucht, mit den anderen zu reden,

doch er erlebt kein echtes Teamgefühl.

Mit der Zeit ist er so frustriert,

dass er kündigt. Im neuen Job ist er

nun zufrieden, denn er erlebt Miteinander

und Wertschätzung.

Fehlendes Vertrauen ist in einigen

Unternehmen Alltag. Zusammenarbeit

im Team funktioniert nicht.

Der Vorgesetzte kontrolliert ständig.

Vertrauen in Vorgesetzte fehlt. Leere

Versprechungen seitens des Unternehmens.

Natürlich liest sich die Unternehmensphilosophie

menschlich ansprechend.

Papier ist geduldig. Doch

wie wird sie gelebt? Kompetenz, Engagement,

guter Wille – das verpufft,

wenn Menschen einander nicht vertrauen.

Angst, Fehler zu machen, weil

diese negativ gewertet werden, blockiert

die Mitarbeitenden, sich kreativ

und innovativ einzubringen. Der

hohe Anspruch, der an Menschen gestellt

wird, ist nur schwer zu erfüllen.

Bei fehlendem Vertrauen neigt der

Mensch zu einer inneren Abwehrhaltung.

Dann wird bei der Arbeit nur

gedrosselter Einsatz gebracht.

Mangelndes Vertrauen ist die Ur-

sache für Misserfolg – für Mensch

und Unternehmen. Die Folge davon

ist, dass wir nicht miteinander,

sondern nebeneinanderher oder gar

gegeneinander leben. »Jeder ist sich

selbst der Nächste«, ist da die gängige

Aussage. Misstrauen und Kontrolle

kosten den Menschen enorm

viel Zeit, Energie und Nerven. Der

wirtschaftliche Schaden ist enorm.

Unternehmen sind bis zu zwanzigmal

wirtschaftlich erfolgreicher, wenn

Vertrauen herrscht. Welches Unternehmen

kann es sich leisten, diesen

Faktor außer Acht zu lassen?

Vertrauen und Selbstvertrauen bedingen

sich dabei. Vertrauen am Arbeitsplatz

entscheidet, ob Mitarbeitende

ihr Potenzial einbringen.

Vertrauen ist der

Schlüssel zum Erfolg.

Vertrauen ist keine

softe Komponente,

kein »nice to have«.

Vertrauen ist ein messbarer Wert,

der über den Erfolg eines

Menschen und eines

Unternehmens entscheidet.

Silke sah in ihrem erlernten und ausgeübten

Beruf keine langfristigen Zukunftsaussichten

mehr. So entschied

sie sich für einen Wechsel. Aber was

wollte sie machen? Vor ihrem inneren

Auge war ein großes Fragezeichen.

Zur Überbrückung absolvierte

sie eine Weiterbildung, um Zeit zur

Reflexion zu gewinnen. Am Ende der

Weiterbildung fragte die Kursleiterin

Silke, ob sie Interesse habe, selbst diese

Kurse zu geben. Silke schaute sie

mit großen Augen an »Ich? Ich habe

doch keine Ahnung davon.«

Die Kursleiterin sah Kompetenzen in

Silke, die sie selbst noch nicht sah. Sie

schenkte ihr Vertrauen und ermunterte

sie. Heute ist Silke schon über 20

Jahre erfolgreich als Kursleiterin und

Trainerin tätig.

Das Vertrauen in und von Mitarbeitenden

entscheidet, ob sich ein

Zufriedene

Mitarbeitende sparen

dem Unternehmen

viel Geld.

Unternehmen positiv entwickelt und

im Wettbewerb bestehen kann. Vertrauende

Mitarbeitende arbeiten engagierter

und motivierter. Sie übernehmen

Verantwortung nicht nur

für ihre Aufgaben, sondern schauen

auch mal nach rechts oder links über

ihren Tellerrand hinaus. Dabei denken

sie im Sinne des Unternehmens.

Kreativ und innovativ setzen sie sich

für die Belange des Unternehmens

ein. Zufriedene Mitarbeitende sparen

dem Unternehmen viel Geld,

denn zum einen sind sie viel seltener

krank. Zum anderen

bleiben sie dem

Unternehmen loyal

verbunden. Warum

zu einem anderen

Unternehmen

wechseln, wenn es

einem beim jetzigen

Unternehmen

gefällt? Die Arbeit

und die Person

wertgeschätzt werden?

Sind die Zusammenarbeit

und

das Miteinander im

Team gut und ist

das Verhältnis zum

Vorgesetzten wertschätzend auf Augenhöhe,

bleiben Mitarbeitende und

damit ihr Know-how viele Jahre im

Unternehmen. Jeder Wechsel eines

Mitarbeitenden kostet ein Unternehmen

Ressourcen – Zeit, Geld, Energie.

Warum diese Ressourcen nicht in

die Weiterentwicklung des Unternehmens

stecken statt in ständige Wechsel

der Mitarbeitenden?

Vertrauen ist keine softe Komponente,

kein »nice to have«. Vertrauen ist

ein messbarer Wert, der über den Erfolg

eines Menschen und eines Unternehmens

entscheidet.

Vertrauen schafft Klarheit und führt

somit zu einer offenen und ehrlichen

Kommunikation. Mit Vertrauen lebt

der Mensch sein volles Potenzial.

Und genau dies ist der Gewinn des

Unternehmens. Vertrauen im Unternehmen

führt auch dazu, das Vertrauen

zu Kunden aufzubauen. Dies

ist der Vorteil und das wichtigste Gut

in einer sich schnell wandelnden Zeit.

Wie gelingt Vertrauen? Gute Nachricht:

Vertrauen kann man stärken

wie einen Muskel.

Was würdest du gewinnen, wenn du

mehr vertrauen würdest?

Über die Autorin

Beate Heuermann ist seit über 20

Jahren als Trainerin und Coach tätig.

Ihre Motivation: Vertrauen und

Menschlichkeit. Sie sieht sich als Brückenbauerin.

Gerade erschien ihr zweites Buch

»Be yourself – Auf Kurs in dein erfüllendes

Leben«.

Die Mutter zweier Kinder liebt das

Wasser und lebt seit 19 Jahren am Zürichsee.

Foto: Mybyte Media

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Best Practice von Marco Farnung

www.sifar.de

Rätselseite

BGM

ist mehr als

ein Obstkorb

Finde heraus was es braucht,

um als Redner sichtbar Sichtbarkeit zu werden.

Schreibrichtung: Finde heraus was von es links braucht, nach rechts, um als von Redner rechts "sichtbar" nach links, zu von werden. oben nach unten, von unten

nach oben, diagonal, Wörter dürfen sich kreuzen

M E X M N P H T R A H C P I L F B C R B V W

W G M Y O E W I E K K I S E Y H E U M U X R

E N A O I M C N I N S P I R A T I O N E K H

K I N G T M M J R V Y R V B N Q R O M H T K

R T K K A I O M U Q G A P W U J T G V N O L

A E O M S T O G D W N E O Y D Q R Y P E E K

M K E X I S O N U R I S S H H H E A P N H Q

S R R X N T J Y A N L E I X O L V O P P K E

L A P R A L J K L L L N T G Q N H B Y E O H

A M E T G L G I S Z E T I N G Y O D D R W F

Es ist 8.00 Uhr. Ich sitze gerade

in meinem Traumgarten,

Laptop auf dem

Schoss, meine Hündin liegt

neben mir. Ich kann mich

noch gut zurückerinnern, an meine

Zeit in einem amerikanischen Unternehmen.

Ich habe dort viel gelernt, die

Basis meines fachlichen Know-hows.

Aber ich glaube, vor allem habe ich

gelernt, wie man etwas nicht macht.

Nämlich die Führung des Personals.

Ich will nicht sagen, dass diese dort

richtig schlecht war, nein, ich hatte

einen echt tollen, sehr menschlichen

Chef. Aber der wirtschaftliche Druck

in solchen Unternehmen ist enorm;

Zahlen müssen auch auf den untersten

Ebenen gebracht werden, komme was

wolle. Und dies hat mich damals mental

fertiggemacht. Es gab keine Kompensationsmaßnahmen.

Als ich eines Tages nach einem

zweiwöchigen Urlaub in die Firma

fuhr und trotz Erholung gleich morgens

erneut diesen Druck verspürte,

wusste ich, dass ich was ändern muss.

Für mich. Also machte ich mich selbstständig.

Auch mit dem Gedanken, alles

besser machen zu wollen.

Heute, 12 Jahre nach diesem Entschluss,

führe ich eines der kompetentesten

und größten Sachverständigenbüros

für Arbeits- und

Gesundheitsschutz im Bundesgebiet.

Wir beraten Kunden wie die Lufthansa,

TenneT, Opel, Lidl oder BP. Ich liebe

meinen Job. Weil unsere Beratung

beim Kunden ankommt und gerne

gesehen ist. Wir erfahren eine enorme

Wertschätzung. Wertschätzung. Ja, darum

geht es uns noch allen. Und ich

habe gelernt, wie man Wertschätzung

gegenüber den Mitarbeitern zeigt.

Natürlich ist auch mein Unternehmen

wirtschaftlich »getrieben«. Aber

eine gut funktionierende wirtschaftliche

Ausrichtung kann es meines Erachtens

nur mit einem guten Team

geben. Dieses Team aufzubauen hat

viel Arbeit und Investitionen gekostet.

Neben »normalen« Teamevents wie

gemeinsames Wandern, Weihnachtsfeier

oder ein »Viking«-Lauf war das

neun Monate andauernde Coaching

im Rahmen des Bundesprogramms

»Unternehmenswert Mensch« schon

etwas Besonderes.

Aber wirklich weiter gebracht hat

mich das anfängliche Coaching durch

Mathias Wald in seiner Funktion als

Freund; später dann die Ausbildung

zum Trainer für Persönlichkeitsentwicklung

durch Rainer Biesinger in

seinem Seminarhaus. Denn ich bin

fest davon überzeugt, ein gutes Betriebliches

Gesundheitsmanagement

benötigt mindestens zwei Grundsäulen:

Ich muss mich erstens für meine

Mitarbeiter interessieren und diese

wirklich kennen lernen. Was bringt

mir die Obstschale im Büro, wenn ich

nicht weiß, ob meine Mitarbeiter Äpfel

oder Birnen bevorzugen.

Und die zweite, für mich sogar

wichtigste Säule, ist die Kommunikation.

Wer mit seinen Mitarbeitern respektvoll

und wertschätzend kommuniziert

hat deren Ehrlichkeit, Loyalität

und Einsatzbereitschaft für sich sicher.

Und damit schließt sich nun der

Kreis. Nur ein Unternehmen mit solchen

Mitarbeitern kann langfristig

erfolgreich sein am Markt. Denn eine

Erfahrung habe ich gemacht. Lächelnde

Mitarbeiter machen nicht nur mehr

Umsatz – sie generieren auch Aufträge.

Ganz automatisch. Und ganz nebenbei:

Ich mag lächelnde Mitarbeiter

in meinem Büro. Sehr sogar.

von Marco Farnung

U Z R J R V D R R Q T I O O C O B R W F L L

D A S Z O A U H E M Y E N I Q K G W A O R T

K K P T D L U R D T R R I T C S E W K R M W

V F R C R M T A N A O E E K E E H D A M L Z

V U A H E A M B E H T N R A H L C U J A R U

M Z C H E E T E R W S Z U R S T L W E N E R

K S H D N T H E I P T D N E J P N I G C Z A

X S E E Q O O C G A N O G T B A R N G E Y G

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W T E V O Y L C I D E X Q I V K X F C O N X

D T G K B E E P F K Y Y H O L S F P J H Q Z

R J D B L K C V H S E H C S I N H C E T E A

Diese Wörter sind versteckt:

Diese Wörter sind versteckt:

POSITIONIERUNG

DU ALS MARKE

DU ALS REDNER

STRATEGIE

RHETORIK

SPRACHE

STIMME

KÖRPERSPRACHE

BÜHNENPERFORMANCE

INTERAKTION

EMOTIONALE INTELLIGENZ

STORYTELLING

INSPIRATION

PRÄSENTIEREN

FLIPCHART

KEYNOTE

HONORAR

MARKETING

VERTRIEB

TECHNISCHES

ORGANISATION

STIMME STRATEGIE DUALSMARKE POSITIONIERUNG RHETORIK

EMOTIONALEINTELLIGENZ FLIPCHART HONORAR SPRACHE

TECHNISCHES ORGANISATION VERTRIEB DUALSREDNER

MARKETING INSPIRATION BUEHNENPERFORMANCE PRAESENTIEREN

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KEYNOTE KOERPERSPRACHE INTERAKTION STORYTELLING

www.clubderredner.de • Ausgabe 01/2020 • REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin • Ausgabe 01/2020 • www.clubderredner.de

53



KRISEN – jeder kennt sie! Jeder hat schon einmal

mit seinem Schicksal gehadert. Doch wie kann man es schaffen,

in einer akuten Krise Kraft und Stärke in sich selbst zu finden?

Woran liegt es, dass die einen an Krisen zerbrechen und die

anderen gestärkt daraus hervorgehen? Welche zerstörerischen

Strukturen in uns wirken können und wie Sie aus einer Krise

dennoch gestärkt mit Zuversicht und voller Vertrauen wieder

hinein ins Leben zu kommen, das erfahren Sie in diesem Buch.

FRANK ASMUS, Regisseur & Top Executive Coach – Berlin

DANIELA LANDGRAF – Rednerin, Trainerin, Coach –

unterstützt Menschen dabei, in ihre Kraft zu kommen

und ein Leben in Fülle zu leben. Sie weiß genau, wovon

sie spricht, denn sie hat selbst – angefangen von den

Startbedingungen bis hin zu Krankheit und Insolvenz –

viele Dramen in ihrem Leben erlebt. Heute weiß sie:

Jeder kann es schaffen, ein glückliches und erfülltes Leben

zu führen – unabhängig von äußeren Bedingungen.

www.danielalandgraf.com

DANIELA

LANDGRAF

SELBSTWERT, SELBSTVERTRAUEN und SELBSTSICHERHEIT –

jeder wünscht es sich. Doch nur wenige arbeiten daran. Wie selbst -

sicher treten Sie auf, zum Beispiel in Verhandlungen, bei Gesprächen

mit Kunden, Vorgesetzten, Kooperationspartnern? Der Weg zu

einem gesunden Selbstwertgefühl – manchmal ist er lang, aber er

ist für jeden zu schaffen. Wie? Das erfahren Sie in diesem Buch.

»Daniela Landgraf löst den klassischen ›Mind-Fuck‹ in deinem

Kopf. Dein innerer Selbstwert hat ausschließlich damit zu

tun, welche Gedanken in deinem Kopf abgespeichert sind.

Wie du dieses zerstörerische Hamsterrad durchbrichst und

den Weg für eine strahlende Zukunft freimachst, findest

du in diesem spannend geschriebenen Buch.«

MARKUS HOFMANN, Gedächtnisexperte und Speaker des Jahres 2017

DANIELA LANDGRAF ist seit 1992 in der Finanzbranche

tätig – als Führungskraft, Trainerin und

Coach. Die Themen Selbstwert und Geldwert sind

eng mit ihrem Leben verknüpft, beides aufgrund

ihrer eigenen, sehr besonderen Geschichte – privat

und beruflich. Seit einigen Jahren tritt sie mit

ihrem Thema »Selbstwert ist Geld wert« auch als

Rednerin auf.

www.danielalandgraf.com

DANIELA LANDGRAF

MIT GROSSEM

SELBSTWERT-

LEXIKON

Podcasts – Bücher – Blogs

Anouk Ellen Susan

Anni Zimmermann

Daniela Landgraf

Rhetorik-Coaching für

Vorstände, CEOs und Vertriebler

Besser reden, präsentieren und begeistern

- Anzeige -

Podcast: UPGRADE yourself! – Glaub an Dich

Der Podcast für alle, die zum Magneten ihres

eigenen Erfolgs und ihrer Erfüllung werden

wollen. Der Podcast dreht sich um Themen

wie Sichtbarkeit, Positionierung, Fokussierung

und Zielsetzung – und wie man diese Ziele

auch tatsächlich erreicht. Für Angestellte, für

Führungskräfte, alte Hasen und Berufsanfänger.

Der Podcast setzt Denkanstöße und hilft bei der

Orientierung, die richtigen Fragen zu stellen auf

dem Weg zum Ziel. Er zeigt auf, wie es mühelos

gelingen kann, sich besser wahrzunehmen, zu

sein, statt zu werden, eine selbstbewusstere

Haltung einzunehmen, um wertvolle Anerkennung

zu erfahren, eine Bereicherung zu sein für

sich selbst und für andere.

Anouk Ellen Susan (Selbst-)Marketingexpertin,

Professional Speaker, Trainer, Coach,

Moderatorin, Autorin, Podcasterin

www.anoukellensusan.de/upgrade

Podcast auf iTunes für Apple iOS:

Podcast auf Android:

Podcast auf Spotify:

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https://lnkd.in/d3qTFjY

https://lnkd.in/dGJUKyf

https://lnkd.in/dEBTqpW

Foto: Foto: Laurence Chataigne

Rock your Body

Anni Zimmermann ist Deutschlands bunteste

Expertin für Selbstliebe und Bodylove. Selbst

über zehn Jahre in einer Essstörung gefangen,

hat sie es geschafft, diesem Gefängnis

zu entkommen. Im Podcast erzählt ihre ganz

eigene Geschichte.

Anni hat gelernt, sich im Leben die richtigen

Fragen zu stellen, zu reflektieren und aus Herausforderungen

gestärkt rauszugehen. Sie

ist nicht das Opfer ihrer Umstände, sondern

hat ihr Leben selbst in die Hand genommen,

sich selbst den Kopf gewaschen und ihre

Power wiedergefunden.

Der Rock your Body Podcast ist Annis Herzensprojekt.

Das ist deine ganz persönliche

Playlist für Mind, Body and Soul. Das ist dein

Podcast rund um die Themen Selbstliebe,

Lebensfreude, Bodylove und persönliche

Weiterentwicklung. Annis Motivation ist es,

dich zu inspirieren, zu begeistern und zum

Strahlen zu bringen. Dabei erwartet dich ein

Feuerwerk aus Erfahrungen, Wissen und

spannenden Interviews. Dabei nimmt Anni

kein Blatt vor den Mund und ist wie sie ist –

herrlich ehrlich und herzlich.

Hol dir deine wöchentliche Inspiration und

abonniere den Rock your Body Podcast auf

iTunes oder folge ihm auf Spotify. Selbstverständlich

kannst du den Podcast auch überall

dort hören, wo es kostenlos Podcasts gibt.

https://anni-zimmermann.de/podcasts

www.clubderredner.de • Ausgabe 01/2020 • REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin

Foto: MyByte Media

Daniela Landgraf, geboren 1972, ist erfolgreiche

Keynote-Speakerin, Trainerin, Autorin

und Coach. Sie ist die einzige Rednerin

Deutschlands, die trotz ihres Tourette-Syndroms

auf der Bühne steht. Als Kind der

Finanzbranche war sie dieser fast 25 Jahre

lang treu – als Beraterin, Vertriebsleiterin,

Dozentin, Trainerin, Coach und als IHK-Prüferin.

Sie kann auf zahlreiche Qualifikationen

blicken, z.B. Finanzfachwirtin (IHK), Betriebswirtin,

Personal Coach (IHK), Train the Trainer

(IHK), Heilpraktikerin für Psychotherapie,

Professional Speaker GSA (SHB) und viele

andere. Seit einigen Jahren coacht sie auch

Führungskräfte und Mitarbeiter aus anderen

Branchen und steht mit ihren Impulsvorträgen

regelmäßig auf der Bühne. Daniela

landgraf ist Autorin mehrerer Bücher, unter

anderem von:

»Krisen meistern« (Haufe-Verlag, April

2020),

»Raus aus der Krise – Rein ins Leben.

Der Weg zur mentalen inneren Stärke«

(Jünger Medien Verlag, Juli 2019) und

»Selbstwert ist Geld wert. Doch was

bist Du Dir wert?« (Jünger Medien Verlag,

Dezember 2018).

»Ich kenne einen erfolgreichen Unternehmer, der keine Beine hat und kaum Arme.

Er ist verheiratet, hat zwei Kinder, liebt das Skateboard fahren, das We lenreiten

und das Tauchen. Wie scha ft es dieser Mensch, mit einem solchen Schicksal

ein erfolgreiches und erfü ltes Leben zu führen? Daniela Landgraf hat darauf die

Antwort. Sie erzählt sehr persönlich und öffnet dabei als Coach für uns ihre

Schatztruhe. Das Buch ist vo ler wertvoller Tipps, wie man in Krisen seinen Selbstwert

wieder findet und sich ein a traktives Leben selbst gestaltet.«

€ 19,90 (D)

€ xx,xx (A)

DANIELA LANDGRAF DANIELA LANDGRAF RAUS AUS DER SELBSTWERT KRISE – REIN IST GELD INS LEBEN! WERT

RAUS

AUS DER KRISE

REIN

INS LEBEN!

DER WEG ZUR MENTALEN

INNEREN STÄRKE

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DANIELA LANDGRAF SELBSTWERT IST GELD WERT

SELBSTWERT

IST GELD WERT

DOCH WAS BIST

DU DIR WERT?

EINE ANLEITUNG,

UM VON INNEN HERAUS

ZU LEUCHTEN

Link zu meiner Broschüre, kostenfrei für Sie:

https://danielalandgraf.com/wp-content/

uploads/2020/03/dlandgraf_broschuere_

digital_03.pdf

Foto: privat

Als Vorstand und CEO bist du es vermutlich

gewohnt vor Menschen zu sprechen und

kennst bereits viele Werkzeuge und Tools

einer erfolgreichen Rhetorik. Trotzdem ist es

wichtig, sich und seine Wirkung immer wieder

zu reflektieren. Der geschulte Blick eines Profis

sowie stets auf dem neusten Stand aktueller

und innovativer Methoden zu sein, gehören

zum guten Ton. Schließlich bist du

Vorbild und Vorreiter in einer Person.

Wir begleiten und unterstützen dich in

unserem Rhetorik-Coaching.

Habe ich dein Interesse geweckt?

Dann ruf mich einfach direkt an:

Mathias Wald – 0162 280 532 1

Alle Infos unter: www.wir-machen-redner.de

Unser Konzept in 4 Punkten

Punkt 1 – Vielfältig

Wusstest du, dass es Dutzende

von Methoden gibt, wie eine

Rede oder Präsentation gehalten

werden kann? Powerpoint ist der

Feind der Aufmerksamkeit – Methodenvielfalt

ist deine Zukunft.

Bei »Wir machen Redner!« haben

wir ein riesiges Arsenal an Methoden.

Manchmal ist mehr drin, als man denkt

Entdecke unsere Coachinginhalte:

Reden vor der Kamera

Es fühlt sich für dich komisch an? Wir

zeigen dir, wie du dich professionell vor der

Kamera verhältst und souverän redest.

On- & Offline Konferenz

Wir zeigen dir einen ansprechenden

Methodenwechsel, um nicht nur zu

informieren – sondern auch zu unterhalten.

Verkaufsgespräch

Sag was du machst und sei begeistert

dabei. Dann wird es dein Gegenüber auch

sein!

Punkt 2 – unterhaltsam

Lebendig zu präsentieren –

das ist einer der wichtigsten

Faktoren, um Menschen persönlich

zu berühren. Zuhörende

wollen etwas Lebendiges

erfahren, denn jeder Mensch

sehnt sich nach Echtheit. »Wir

machen Redner!« fördert deine

Lebendigkeit beim Präsentation.

Begeistern

Präsentieren

Reden

Unsere

Wirkungspyramide

Punkt 3 – NACHHALTIG

Um Menschen nachhaltig zu begeistern,

musst du sie emotional

erreichen. Denn wer begeistert ist,

der kauft. Genau dafür zeigen wir

dir praktische Konzepte, Methoden

und Möglichkeiten, die

für dich ab sofort anwendbar sind

– direkt beim Kunden.

Es kommt nicht darauf an, was du

sagst, sondern wie du es sagst.

Präsentationskompetenz ist

heutzutage eine der Schlüsselqualifikationen

im beruflichen Alltag.

Auf dem Weg zum erfolgreichen

Redner/Vertriebler sind persönliches

Auftreten und sprachliche

Gewandtheit die wichtigsten

Grundlagen.

Punkt 4 – Zielgenau

Viele Mitarbeitende kommen

bei Präsentationen nicht

schnell genug auf den Punkt.

Genau das ist erlernbar. Bei »Wir

machen Redner!« zeigen wir dir

durchdacht und praktisch, wie

das geht und wie du deine Rede

oder Präsentation auf das Wesentliche

komprimierst.

Auftreten

Körpersprache, Mimik, Lautstärke, Stimme,

Geschwindingkeit - alles, was auf die

Bühne gehört.

Präsentieren

Benutzt du noch PowerPoint oder hast du

schon die Aufmerksamkeit deiner Zuhörer?

Telefoncoaching

Suchst du den richtigen Einstieg?

Menschelt es schon bei dir?

Mathias Wald – 0162 280 532 1

Alle Infos unter: www.wir-machen-redner.de



reden - Das Magazin

Redaktionsseite

In eigener Sache

Wir möchten mit unserem Magazin

Rednerinnen und Redner auszeichnen,

die in besonderem Maße »echt« sind.

Dabei legen wir nicht nur auf den

Inhalt des Vortrags wert, sondern lassen

uns vom gesamten Eindruck inspirieren.

Uns ist es wichtig, dass es

sich bei dem Dargebrachten nicht

um eine reine Inszenierung handelt.

Wenn bei uns der Eindruck entsteht,

dass das Gesagte gleichermaßen gefühlt

wird, und wenn wir spüren, dass

sich die Rednerin oder der Redner voll

und ganz einbringt, ist es in besoderen

Maße bemerkenswert.

Authentische Rednerinnen und

Redner werden von uns mit dem »redaktionell

geprüft«-Signet ausgezeichnet

und auf der Titelseite unseres Magazins

vorgestellt.

Die »reden« Redaktion empfiehlt:

Unter Persönlichkeitsentwicklung verstehen

wir die Ausarbeitung der individuellen

Stärken, um in deinem Leben

erfolgreicher und glücklicher zu werden.

• Greator

Um sein volles Potenzial zu entfalten,

darf man Altes loslassen und Raum

für Neues schaffen. Deshalb gehen Dr.

Stefan Frädrich und Alexander Müller

mutige Schritte und sind bereit für

etwas richtig Großes: Was acht Jahre

lang GEDANKENtanken war, ist jetzt

Greator!

www. greator.com

• Christian Gärtner

Seine Mission ist es, Menschen mit

sich selbst in Kontakt und ins Fühlen

zu bringen und sie dadurch in

ihrer Persönlichkeit zu stärken. In

der heutigen Zeit sind Faktoren wie

emotionale Verbundenheit und eine

geschulte Wahrnehmung für die eigenen

inneren Prozesse sowie für ein erfülltes

Miteinander entscheidend für

jede Veränderung. Durch Auflösung

individueller Limitierungen entsteht

so Kontakt zu uns selbst und dadurch

zu anderen.

www.christiangaertner.com

• Seminarhaus NRW

Bärbel Römer und Rainer Biesinger

haben ihre Leidenschaft für die Arbeit

am Menschen selbst in den extremsten

Lebenssituationen entwickelt und

sind alles andere als Standard. Und

das heißt für sie, dass sie jeden Tag mit

ganzem Herzen antreten, um Menschen

den Traum von Unabhängigkeit,

selbstermächtigten und selbstständigem

Handeln als erfolgreiche

»Lebens-Unternehmer« ermöglichen

zu können.

www.seminarhaus-nrw.de

• Speechless

Speechless ist die Plattform für deine

Message: »Egal, ob auf der Bühne

oder online: Wir drehen deine Stimme

lauter.« Interessierte Menschen können

sich zwischen Events, Workshops,

Masterminds und Mentoring entscheiden.

www.speechless.pro

Alle Redner stehen gerne auf der Bühne.

Aber wie kommen sie an bezahlte

Termine? Wie Vertrieb funktioniert,

kannst du hier erfahren:

• Dirk Kreuter

»Es kann Dich niemand von deinem

Erfolg abhalten – außer Dir selbst.«

Mit seinem direkten Vortragsstil, seiner

überzeugenden Rhetorik und

anschaulichen Beispielen und Metaphern

versteht es Dirk Kreuter, selbst

komplexe Strategien, Techniken und

Zusammenhänge deutlich darzustellen

und allgemein verständlich zu

machen. Mit dieser Fähigkeit schafft

er es, auf informative, humorvolle,

unterhaltsame und einzigartige Weise

praxiserprobte Inhalte mit motivierenden

Elementen zu verknüpfen. Für das

Auditorium erreicht er ein Lernerlebnis

mit vielen Aha-Effekten und voller

Aufmerksamkeit.

www.dirkkreuter.com

Zum Profiredner gehört mehr, als nur

auf der Bühne stehen zu können. Es gibt

eine Vielzahl von Ausbildungsmöglichkeiten,

lass dich von uns inspirieren:

• GSA

Die German Speakers Association

e.V. (GSA) ist der Berufsverband und

die internationale Plattform für alle

deutschsprachigen Redner, Trainer,

Coaches und alle, die ihre Vortragsqualität

professionalisieren möchten.

Die GSA unterstützt ihre rund 800

Mitglieder durch qualifizierte Fortbildungsangebote,

die Möglichkeit zu

kollegialem Austausch, die Verstärkung

der Sichtbarkeit im Markt, die

Vernetzung mit Agenturen, Verlagen

und Medienvertretern sowie allen

Dienstleistern der Branche.

Die GSA bietet Zugang zu international

anerkannten Zertifizierungen,

betreibt eine eigene Redner-Akademie

für Professional Speaking und

unterhält ein Mentorenprogramm.

Übrigens ist Thilo Baum (Autor des

Beitrags auf den Seiten 16/17) Studienleiter

der GSA-Akademie.

www.germanspeakers.org

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www.clubderredner.de • Ausgabe 01/2020 • REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin


die öff entlich reden und präsentieren.

Das Magazin für alle,

präsentieren begeistern

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reden Magazin

Herausgeber

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Mathias Wald

In den Gründen 16

36093 Künzell

www.mybyte-media.de

Tel.: 0661 2017900

E-Mail: magazin@reden.club

Redaktion

Mathias Wald

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Layout/Satz

MyByte Media, Harald Fritz

www.mybyte-media.de

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