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Rhetorik Magazin "reden" präsentieren, begeistern – Ausgabe 8

Liebe Leser, die bekanntesten Vortragsredner der Welt mögen mit Ihren Sprachstilen, Aussagen und Zielen vielleicht sehr unterschiedlich sein. Jedoch besitzen sie alle ein paar wichtige Attribute: Persönlichkeit, Charisma, eine wunderbare Rhetorik, eine Botschaft und eine Mission. Ohne diese Attribute ist ein Erfolg als Vortragsredner wohl kaum möglich. Nun bist du vielleicht seit ein paar Jahren im Rednerbusiness unterwegs und hast bereits die ein oder andere Bühne besucht. Vielleicht aber hast du auch nur Interesse, irgendwann einmal ein Redner zu werden. Und vielleicht überlegst du gerade, wie du am besten starten kannst. Am wichtigsten ist hierbei deine Botschaft, sie ist Problem und Lösung zugleich. Viele Menschen betrifft dieses Problem vielleicht ebenfalls und sie freuen sich darauf, eine Lösung von dir präsentiert zu bekommen. Ohne den fundamentalen Baustein »Botschaft oder These« wird es dir schwerfallen, Menschen von dir zu überzeugen und zum Nachdenken anzuregen. Mache dir also zunächst bewusst, welche Werte für dich wichtig sind, welche Erfahrungen du gesammelt hast. Stelle dir Fragen, wie zum Beispiel: Wie ist mir das passiert, was habe ich getan, um das Problem zu lösen, was kann ich anderen raten, wenn sie in diese Situation geraten oder sind. Sei bei der Beantwortung der Fragen ehrlich zu dir selbst. Sobald du das geschafft hast, ist es an der Zeit, ein Konzept zu entwickelt und die Struktur deiner Rede festzulegen. Ist das erledigt und du bist zufrieden, geht es an die Rhetorik. Deine Persönlichkeit und die Redekunst sind die Werkzeuge eines jedes Redners. Wir brauchen gerade in dieser herausfordernden Zeit gute und positive Redner und Vorbilder, die anderen Mut, Hoffnung und Inspiration geben. Euer Mathias Wald Das Reden Magazin mit spannenden Autoren Erhalte unser Heft gedruckt per Post zu dir nach Hause. Unser Magazin reden präsentieren begeistern Das Magazin für Redner, Firmen, Personaler, Inhaber, Verbände, Veranstalter, Speaker Agenturen, Verkäufer uvm. Hier findest Du: Speaker Coaches Trainer Berater Führungskräfte Verkäufer Jeder Mensch, der in Zukunft professionell vor Menschen auftreten will und etwas zu sagen hat. Von Experten mit Fachthemen zum Thema reden / präsentieren / begeistern

Liebe Leser,

die bekanntesten Vortragsredner der Welt mögen mit Ihren Sprachstilen, Aussagen und Zielen vielleicht sehr unterschiedlich sein. Jedoch besitzen sie alle ein paar wichtige Attribute: Persönlichkeit, Charisma, eine wunderbare Rhetorik, eine Botschaft und eine Mission. Ohne diese Attribute ist ein Erfolg als Vortragsredner wohl kaum möglich. Nun bist du vielleicht seit ein paar Jahren im Rednerbusiness unterwegs und hast bereits die ein oder andere Bühne besucht. Vielleicht aber hast du auch nur Interesse, irgendwann einmal ein Redner zu werden. Und vielleicht überlegst du gerade, wie du am besten starten kannst. Am wichtigsten ist hierbei deine Botschaft, sie ist Problem und Lösung zugleich. Viele Menschen betrifft dieses Problem vielleicht ebenfalls und sie freuen sich darauf, eine Lösung von dir präsentiert zu bekommen. Ohne den fundamentalen Baustein »Botschaft oder These« wird es dir schwerfallen, Menschen von dir zu überzeugen und zum Nachdenken anzuregen. Mache dir also zunächst bewusst, welche Werte für dich wichtig sind, welche Erfahrungen du gesammelt hast. Stelle dir Fragen, wie zum Beispiel: Wie ist mir das passiert, was habe ich getan, um das Problem zu lösen, was kann ich anderen raten, wenn sie in diese Situation geraten oder sind. Sei bei der Beantwortung der Fragen ehrlich zu dir selbst. Sobald du das geschafft hast, ist es an der Zeit, ein Konzept zu entwickelt und die Struktur deiner Rede festzulegen. Ist das erledigt und du bist zufrieden, geht es an die Rhetorik. Deine Persönlichkeit und die Redekunst sind die Werkzeuge eines jedes Redners. Wir brauchen gerade in dieser herausfordernden Zeit gute und positive Redner und Vorbilder, die anderen Mut, Hoffnung und Inspiration geben.

Euer Mathias Wald

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Das Magazin für Redner, Firmen, Personaler, Inhaber, Verbände, Veranstalter, Speaker Agenturen, Verkäufer uvm.

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Das Magazin für alle,

präsentieren begeistern

»Für eine gute Rede

braucht es Persönlichkeit.«

Gereon Jörn

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von Methoden gibt, wie eine

Rede oder Präsentation gehalten

werden kann? Powerpoint ist der

Feind der Aufmerksamkeit – Methodenvielfalt

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ein riesiges Arsenal an Methoden.

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Lebendig zu präsentieren –

das ist einer der wichtigsten

Faktoren, um Menschen persönlich

zu berühren. Zuhörende

wollen etwas Lebendiges

erfahren, denn jeder Mensch

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Editorial

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Welt mögen mit Ihren Sprachstilen, Aussagen

und Zielen vielleicht sehr unterschiedlich

sein. Jedoch besitzen sie alle

ein paar wichtige Attribute: Persönlichkeit,

Charisma, eine wunderbare Rhetorik,

eine Botschaft und eine Mission.

Ohne diese Attribute ist ein Erfolg als

Vortragsredner wohl kaum möglich.

Nun bist du vielleicht seit ein paar

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Bühne besucht. Vielleicht aber hast du

auch nur Interesse, irgendwann einmal

ein Redner zu werden. Und vielleicht

überlegst du gerade, wie du am besten

starten kannst.

Am wichtigsten ist hierbei deine Botschaft,

sie ist Problem und Lösung

zugleich. Viele Menschen betrifft dieses

Problem vielleicht ebenfalls und sie

freuen sich darauf, eine Lösung von dir

präsentiert zu bekommen. Ohne den

fundamentalen Baustein »Botschaft

oder These« wird es dir schwerfallen,

Menschen von dir zu überzeugen und

zum Nachdenken anzuregen.

Mache dir also zunächst bewusst, welche

Werte für dich wichtig sind, welche

Erfahrungen du gesammelt hast. Stelle

dir Fragen, wie zum Beispiel: Wie ist mir

das passiert, was habe ich getan, um

das Problem zu lösen, was kann ich anderen

raten, wenn sie in diese Situation

geraten oder sind. Sei bei der Beantwortung

der Fragen ehrlich zu dir selbst.

Sobald du das geschafft hast, ist es an

der Zeit, ein Konzept zu entwickelt und

die Struktur deiner Rede festzulegen. Ist

das erledigt und du bist zufrieden, geht

es an die Rhetorik. Deine Persönlichkeit

und die Redekunst sind die Werkzeuge

eines jedes Redners.

Wir brauchen gerade in dieser herausfordernden

Zeit gute und positive

Redner und Vorbilder, die anderen Mut,

Hoffnung und Inspiration geben.

Euer Mathias Wald

Mathias Wald

Herausgeber

Foto: Club der Redner

REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin • Ausgabe 02/2022 • www.clubderredner.de 1


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www.clubderredner.de • Ausgabe 02/2022 • REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin


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20

22

Rainer Merkhof

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REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin • Ausgabe 02/2022 • www.clubderredner.de 3


Foto: Gereon Jörn

4

www.clubderredner.de • Ausgabe 02/2022 • REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin


Gere

Jörn

»Wächst unsere Persönlichkeit,

dann wächst auch der

Rednerprofi in uns.«

Für eine gute Rede braucht es Persönlichkeit. Ich bin

Redner. Ich stehe auf der Bühne. Eins weiß ich genau: Meine

Information wird von meinem Gefühl getragen. Wenn ich also

Angst habe, transportiere ich das. Wenn ich euphorisch bin,

spürt dies auch mein Publikum. Je nachdem, was ein Redner

erreichen möchte, damit darf er vorausgehen.

Ich selbst stehe seit circa 15 Jahren auf der Bühne. Da

spreche ich zu Unternehmen, Mitarbeitern oder auch

privaten Personen. Ich bin als Speaker, Trainer und Coach im

deutschsprachigen Raum bekannt. Dabei werde ich zu den

Top Ten der Persönlichkeitstrainer gezählt und mehrere


Gereon Jörn

Was wir uns aber all e wünschen,

ist die Souveränität und Sicherheit

auf der Bühne.

Auszeichnungen zieren mein Regal. Durch diese

Tätigkeit kommen immer wieder Menschen zu

mir, die von mir lernen wollen, wie sie eine gute

Rednerin oder ein guter Redner werden. Sie

wünschen sich häufig die drei größten Tipps und

geheimen Tricks für die Bühne. Sie fragen mich,

welche Rhetorikausbildungen ich alle absolviert

habe. Dann kommt meistens meine ernüchternde

Antwort – ernüchternd für den Fragesteller: Ich

bin Autodidakt. So wie ich auf der Bühne agiere,

das bin ich zu 100 Prozent. Ich habe keine langen

theoretischen Grundlagenseminare besucht. Was

hätte bloß aus mir werden können, hätte ich das

getan? ;-) Ich werde auch immer wieder gefragt,

was ich gegen mein Lampenfieber tue. Ich hatte es

noch nie. Ich kenne es nicht. Wenn es auf die Bühne

geht, stecke ich jedes Mal voller Vorfreude.

Wenn es darum geht, eine gute Rede zu halten,

können wir an drei Ebenen arbeiten.

1.) Fähigkeiten

2.) Einstellung

3.) Verhalten

Unter Fähigkeiten fällt alles, was wir können.

Dazu zählt auch, eine Rede zu planen oder eben

eine Rede durchzuführen. Die Einstellung betrifft

unser Herz. Darunter verstehe ich, was wir fühlen,

wollen und natürlich auch denken. Verhalten

ist das, was wir tun. Wir halten eine Rede. Die

meisten Menschen, die eine Rede halten wollen,

arbeiten an der falschen Ebene. Sie wollen etwas

über Methodik lernen, sie trainieren ihre Stimme,

sie lernen eine Rede zu strukturieren und andere

Fähigkeiten.

Was wir uns aber alle wünschen, ist die

Souveränität und Sicherheit auf der Bühne. Sie

lässt uns das erreichen, was wir beim Zuhörer

bewirken wollen. In unserer westlichen Welt

denken wir, diese Sicherheit entsteht durch unsere

Fähigkeiten. Doch in meiner Welt ist die Sicherheit

in der Einstellungsebene. So kommt zum Beispiel

die Stimme von der Stimmung. Unser Charisma ist

nach außen gelebtes Selbstbewusstsein. Für mich

gilt: Wie innen so außen. Wir tragen stets nach

außen, also zu unseren Zuhörern, was in unserem

Inneren los ist.

Ich unterscheide beim Lampenfieber zwei Bereiche.

Der erste ist die Angst, zum Beispiel vor dem

Versagen, der Ablehnung, dem Blamieren oder

Ähnlichem. Der zweite ist die Vorfreude. Wenn

ein Redner Angst hat, auf die Bühne zu gehen,

führen nach meiner Beobachtung selbst tolle

positive Erfahrungen nicht dazu, dass er beim

nächsten Mal keine Angst mehr hat. Wenn Angst

ein Begleiter ist, wird in der Regel die eigene

Leistung herabgesetzt. Die eigenen Erfolge werden

also nicht gefeiert. Meist pickt sich der Redner

den einen Kritiker aus dem Publikum heraus und

fokussiert sich auf diesen. Keine theoretische

Ausbildung, keine These-Antithese-Synthese-

Struktur, kein Körpersprachetraining oder

6

www.clubderredner.de • Ausgabe 02/2022 • REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin


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Ähnliches sorgt für Sicherheit auf der Bühne. Die

Angst sucht sich meistens ihren Weg. Die beiden

akzeptierten Wege gegen die Angst in unserer Welt:

Sicherheit durch Ausbildung oder/und Ablenken

(z.B. Alexandertechnik). Beides für mich leider nur

Symptombehandlung. Doch dazu später mehr.

Mein Grundsatz für eine gute Rede: Ich sorge dafür,

dass es mir gut geht. Wenn ich mich darauf freue,

eine Rede zu halten, sieht das mein Publikum

an meiner Körpersprache und hört es an meiner

Stimme. Manche spüren sogar die Energie. So ist

meine Empfehlung auf die Frage, was meine drei

Tipps für die Bühne sind: Heile deine Angst, dann

fühlst du dich sicher. So erreichst du dein Redeziel.

Ich weiß, dass jetzt der eine oder andere mit dem

Kopf schütteln wird. Wie kann in der westlichen

Welt jemand Gefühlen solch eine Wichtigkeit

beimessen? Wir brauchen doch Fähigkeiten,

Fertigkeiten, Zertifikate – oder auf Neudeutsch

»Speakerskills«. Doch genau die erfolgreichen

Redner wissen, dass es letztendlich immer um

Gefühle geht. Denn sie sind es, die unsere Zuhörer

bewegen aktiv zu werden, ins Reden zu kommen

oder zu handeln. Wir brauchen immer das Gefühl.

Es ist das Transportmittel für unsere Information.

Wenn uns nun ein Gefühl, wie z. B. die Angst, im

Weg steht, unser (Rede-)Ziel zu erreichen, ist es

wichtig, sich diesem zu stellen und die Angst aus

der Welt zu schaffen. Zu diesem Zweck habe ich

die A-U-A-Methode.

Das ist ein Akronym. Das bedeutet, die Buchstaben

sind die Anfänge neuer Worte.

Das erste A steht für die Auswirkung. Wenn

jemand auf der Bühne einen Blackout hat oder

die Knie Beifall klatschen, ist das die Auswirkung.

Das U steht für Ursache. Hinter diesem Blackout

oder den zitternden Knien steckt die Angst. Viele

versuchen gegen diese Angst zu kämpfen, um sie

zu beseitigen. Doch es fehlt noch ein A. Das letzte

A steht für Auslöser. Was löst diese Angst aus? Dies

kann ein limitierender Glaubenssatz, ein Trauma

oder eine negative Konditionierung sein. Solange

wir den Auslöser mit uns herumschleppen, wird er

sich immer wieder Gehör verschaffen.

Genau dafür habe ich nach Lösungen gesucht.

Denn die meisten Trainings und Coachings

arbeiten in der Auswirkungs- oder/und

Ursachenebene. Da kommen dann Empfehlungen

wie »Stell dir dein Publikum in Unterwäsche vor!«

Es kommt jetzt aufs Publikum an, ob das wirklich

angenehm ist. Doch in der Regel bin ich dann

immer noch nicht in dem Gefühl, welches ich

brauche, um meine Redeziele zu erreichen. Es ist

eher eine Ablenkung von der Angst, aber eben

nicht eine wirkliche Angstheilung.

Letztlich landete ich im Bereich der Hypnose.

Ich war fasziniert, in welch kurzer Zeit hier

unglaubliche Ergebnisse erreicht wurden. Ich ließ

mich ausbilden. Und im Lauf der Zeit erschuf ich

meine eigene Art und Weise, um Menschen in nur

einem Hypnosecoaching zu ihrem gewünschten

REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin • Ausgabe 02/2022 • www.clubderredner.de 7


g.joern@potenzialwecker.de

Leben mit der gewünschten Lebensqualität zu

verhelfen.

Für mich ist eines klar:

Die Rednerentwicklung ist stets abhängig

von der Persönlichkeitsentwicklung. Wächst

unsere Persönlichkeit, dann wächst auch der

Rednerprofi in uns.

Viele kennen sicher den Vergleich, dass mehr

Menschen Angst davor haben, eine Rede vor einem

großen unbekannten Publikum zu halten, als

Angst vor dem eigenen Tod. Also lieber in der Kiste

liegen, als die Grabesrede zu halten?

Meine Wahrnehmung ist, dass wir immer

schlechter diskutieren oder streiten können und

immer weniger dazu in der Lage sind, Feedback

anzunehmen oder qualitativ gut zu geben. All

dies hat stets mit unserer Persönlichkeit zu tun.

Wir können diese ganzen Techniken der Rhetorik

und der Kommunikation lernen – wenn unsere

Persönlichkeit uns aber im Weg steht, bekommen

wir diese PS nicht auf die Straße. Wahrscheinlich

kennt jeder von uns Menschen, die unglaublich

kompetent sind, also theoretisches Wissen über

z. B. die Rhetorik haben, aber dies nicht anwenden

können.

Das ist wie eine Flasche voll Wasser. Wenn das

Wasser schnell aus der Flasche ausgekippt

werden soll, ist der Engpass der Flaschenhals.

Wir tragen ganz viel Know-how in uns, und unser

Flaschenhals ist ganz häufig unsere Persönlichkeit.

Ich nutze hier oft den Begriff der befreiten

Persönlichkeit. Was meine ich damit? Wenn

jemand frei im Ergebnis ist, sich also nicht mit

seiner Leistung identifiziert, ist er frei. Wenn ich

als Redner meinem Publikum gefallen möchte

und mir wünsche, dass mich alle lieben, bin ich

nicht frei. Wenn ich mir auf der Bühne Gedanken

darüber mache, warum mich ein Zuhörer gerade

komisch anguckt, mit dem Kopf schüttelt oder den

Raum verlässt, bin ich nicht mehr frei. Ich hatte

zum Beispiel bei einem Vortrag mal die Situation,

dass 10 bis 15 Zuhörer kurz hintereinander den

Saal verließen. Ich hatte Spaß, und nach meinem

Empfinden der Großteil meines Publikums auch.

Als der Vortrag vorbei war, fragte ich meine Frau,

die vor der Tür unseren Büchertisch betreute, ob

sie etwas mitbekommen habe. Sie antwortete

mir, dass es für sie auch komisch war, dass einer

nach dem anderen rauskam, obwohl ich noch

nicht fertig war. Sie schnappte sich den dritten

und sprach ihn darauf an. Die Antwort war so

ungewöhnlich wie amüsant. Die letzte Bahn fuhr

in 15 Minuten, und all die Leute, die vorzeitig

gingen, mussten diesen Zug erreichen. Wenn ich

als Redner die früher gehenden Leute persönlich

nehme, werde ich nicht mehr in meiner Mitte

und nicht mehr in meiner Kraft sein. Mein ganzer

Vortrag würde leiden. So knüpfe ich zum Beispiel

meinen Selbstwert nicht an meine Leistung. Ich bin

nicht meine Leistung. Weder der Applaus noch die

Standing Ovations sind persönlich gemeint. Denn

mich persönlich kennt kaum ein Zuhörer.

Nicht jede starke Persönlichkeit

ist ein toller Redner. Doch ein toller

Redner hat immer eine starke

Persönlichkeit.

Viel Spaß beim Entfalten dieser!

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Foto: GREATOR GmbH


Ulrike Luckmann

Buch schreiben,

leicht gemacht

Ich behaupte mal, wer ein Buch schreibt, braucht

Mut. Es zu veröffentlichen ist wie eine Bühne zu betreten.

Der Vorhang geht auf und du stehst mitten

im Rampenlicht. Du zeigst dich dem Publikum. Jedes

deiner Worte verhallt im Auditorium, erreicht die

Ohren und Herzen der Zuhörer. Sätze buhlen um Aufmerksamkeit,

wollen berühren oder inspirieren. Kein

Wort kann zurückgenommen werden, auf der Bühne

ebenso wenig wie in einem Buch.

Doch welcher professionelle Speaker betritt unvorbereitet

eine Bühne? Jedes Wort, jeder Satz ist bewusst

gewählt, wurde gefeilt und geschliffen. Eine gute

Keynote ist kein Zufallsprodukt, sondern hat Struktur,

Botschaften und Impulse.

Ein gutes Buch auch.

So manchen Speaker, Coach und Trainer erlebe ich

unsicher: »Warum sollte ich ein Buch schreiben? Was

bringt mir das?« Da steht der Berg »Buchprojekt« vor

ihnen und sie wissen nicht, wie sie anfangen sollen.

Ihnen fehlt der Ansatzpunkt ihr Wissen in eine Struktur

zu bringen. So mancher schreibt einfach drauf los.

Es gibt wenige bei denen das gut funktioniert. Die anderen

verheddern sich in ihrem eigenen Wissen. Oft

landen diese angefangenen Manuskripte auf meinem

digitalen Schreibtisch. Ich soll sie richten, um sie für

einen Verlag attraktiv zu machen.

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Foto: Club der Redner


Ulrike Luckmann

Besser wäre, dem Buch vorbereitend eine Basis zu

geben. In meiner Arbeit als Autorencoach nenne

ich es »ein Buchkonzept erstellen«. Welche Schritte

braucht es dafür? Folgende Punkte ergeben ein

professionelles Konzept als Grundlage für den

Bucherfolg:

1. Ist deine Positionierung klar?

Wer bist du und welche Art der Expertise hast

du? Kannst du deine Positionierung in ein paar

wenigen Sätzen formulieren? Wofür stehst du?

2. Was soll das Buch für dich im Markt

erreichen?

Schreibst du es, um als Speaker Sichtbarkeit zu

gewinnen? Dann sollte sich das in deinem Thema

widerspiegeln, leicht lesbar und gut verständlich

sein. Ziel ist es, Leser, potenzielle Kunden und

Medien davon zu überzeugen, Vertrauen in dein

Wissen zu geben und ihre Aufmerksamkeit zu bekommen.

3. Wen willst du mit deinem Buch

erreichen?

Zahllose Autoren kommen zu mir und glauben,

dass ihr Thema so spannend ist, dass es doch

alle Menschen interessieren müsste. Nein, das

tut es nicht. Jedes Thema hat seine eigene Leserzielgruppe.

Diese gilt es genau zu analysieren, um

nutzen-orientiert schreiben zu können.

4. Welche Herausforderungen hat dein

Leser und sucht dafür Lösungen?

Wer auf Amazon geht sucht gezielt ein Buch, um

ein Problem zu lösen oder einen speziellen Informationsbedarf

zu stillen. Bücherbummeln gibt es

nur in Buchläden, wenn man Zeit hat. Online gibt

man Suchbegriffe ein, die bestimmte Schmerzpunkte

widerspiegeln. Mit diesen Schmerzpunkten

der Leser zu arbeiten, erleichtert die inhaltliche

Konzeption.

5. Wie begegnest du mit deinem Wissen

den Schmerzpunkten deiner Leser?

Nimm jeden Schmerzpunkt und stelle dir diesen

als Frage an dich nach einer Lösung vor. Die

beantwortest du mit deinem Wissen. Dieser Lesernutzen

sollte konkret sein, nicht abstrakt oder

schwammig. Dein Leser braucht das Gefühl, dass

du ihn verstehst und er bei dir gut aufgehoben ist.

Bekommt er das, ist er an Board. Wenn nicht, legt

er das Buch zur Seite und ist weg.

6. Wie machst du eine Kapitelstruktur?

Wichtig ist, einen roten Faden und eine Dramaturgie

für den Inhalt zu finden. Schreibst du

beispielsweise über Persönlichkeitsentwicklungsthemen

könnte das der Prozess der Transformation

sein, durch den du den Leser führst. Von

Situation »A = unglücklicher Schmerzpunkt« zur

Situation »B = erfolgreiche Lösung«. Das ist ein

Weg von vielen die Kapitel zu finden und dadurch

Struktur zu bekommen.

Fazit: Je besser die Basis und entsprechende Vorbereitung,

desto einfacher ist es, ein Buch zu schreiben.

Ist beides genau auf die eigene Positionierung

abgestimmt, reflektiert es Kompetenz und Wissen.

Spricht es eine definierte Leserzielgruppe auf ihre

Schmerzpunkte an, bietet es Lesernutzen. Damit

machst du dich in deinem Markt und weit darüber

hinaus als Experte sichtbar und gewinnst hohe Aufmerksamkeit.

Ulrike Luckmann

Journalistin, Autorencoach

www.ulrikeluckmann.com

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Katja Schäfer

Aus Nix das

beste machen

Mit dem ersten Buch zum Expertenstatus

Mein Name ist Katja Schäfer, Coach und Trainerin

für neue Führungskräfte für Verwaltung, Non Profit

und Pflege. Im Juni 2019 startete ich mein Business

und, kaum 8 Monate später, rasselte auch ich

in den ersten Lock-Down.

Von jetzt auf gleich hatte ich also keine Aufträge

mehr und somit sehr viel Zeit. Dadurch entstand

mein erstes Buch, also ein echtes Zufalls-Corona-

Baby - ein glücklicher Unfall.

„Schau mal drauf – wenn

es nix ist, nehme ich die

Inhalte für Social Media“

Mit diesem Kommentar gab ich die ersten 60

Seiten einer befreundeten Lektorin. Ihr Feedback

überraschte mich: So etwas hätte sie noch nicht

gelesen. Ein Mix aus Geschichte und Roadmap für

Selbst- und Teamführung. Sie war begeistert.

Nach 3 Monaten war »Ab jetzt Chef:in! Wie du dich

und dein Team erfolgreich, mutig und mit Leichtigkeit

führst« auf dem Markt.

Welche Vorteile bringt es

dir ein Buch zu schreiben?

Zielgruppe schärfen

Mit meinem Buch wurde mir immer klarer, für wen

ich da sein möchte: Für neue Führungskräfte in

Sandwichpositionen mit wenig Unterstützung

seitens der Chefetage.

Wissen sortieren und in Form bringen

Mit dem Hintergrund von 8 Jahren Erfahrung

mit neuen Führungskräften und eigener Praxis

als Teamleitung clusterte ich den Berg Wissen

und bereitete ihn in Häppchen als Mehrwert für

meine Zielgruppe auf. Ich wollte ihnen »was zum

REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin • Ausgabe 02/2022 • www.clubderredner.de 13


Katja

Foto: Katja Schäfer

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Schäfer

Abbeißen« geben; einfache Tools & Tipps aus der

Praxis für die Praxis - für den individuellen Führungsalltag

und die eigene Führungsrolle.

Kompetenzen verbinden

Als Hauptcharakter in dem Buch lernt Lisa Leitung

gemeinsam mit dem Leser wie Selbst- und Teamführung

geht und erfährt den Achterbahn-Führungsalltag

aus erster Hand.

Im Grunde fasse ich in dem Buch zusammen, was

mir fehlte, um mich Step by Step zur Führungskraft

entwickeln zu können.

Katja Schäfer

Coaching I Seminare I Beratung

Onlineakademie I Podcast I Autorin

www.katja-schaefer.de

mail@mindstone-coaching.de

Nutzen für mein Business heute

Egal wofür – ob für meine Studenten, Coachees

oder für Workshops, die Online-Akademie oder Vorträge,

dieses Buch bietet eine sprudelnde Quelle

an Themen, die ich immer wieder verwenden kann

– angepasst an mein jeweiliges Publikum.

haben als ich. Ich habe gelernt, dass ein Buch der

Vorgeschmack auf die Qualität ist, die du deinem

Kunden bietest.

Marke »ICH«

Ich kenne nun meinen Stil und meine gelebten

Werte. Ich weiß, wie ich arbeiten möchte und mit

welchem Spirit ich auf die Bühne gehe. Zu wissen

wie viel Wissen ich in mir habe, hat mir sehr viel

Selbstbewusstsein gegeben.

Sichtbarkeit und

Expertenstatus

»Ab jetzt Chef:in!« ist online überall erhältlich.

Das Buch macht mich zum Experten und grenzt

mich ab von Mitbewerbern, die weniger zu bieten

Mein persönliches Fazit

Auch wenn der Lockdown eine Ohrfeige war, im

Nachhinein war es großer Luxus für mich, mich mit

meinem Herzensthema zu beschäftigen. Diffuses

Wissen wurde schwarz auf weiß für jeden sichtbar

- als Mehrwert für meine Leser:innen und für mich

selbst. Ich identifizierte meine Zielgruppe und entwickelte

meine Marke und einen eigenen Stil.

Die Essenz aus all dem ist Inhalt für Vorträge. Es ist

eine Kunst, in wenigen Minuten Wissen und Emotionen

zu vermitteln. Mein Anspruch ist es, dies so

zu schaffen, dass jeder das mitnehmen kann, was

individuell passt.

Deshalb:

Es ist ein Geschenk,

ein Buch zu schreiben.

REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin • Ausgabe 02/2022 • www.clubderredner.de 15


Rainer Merkhofer

HAST DU Angst,

ENTSCHEIDUNGEN

zu treffen?

So kennen wir erfolgreiche Führungspersönlichkeiten:

Sie fackeln nicht lange herum, sie handeln! Viele

denken, dass es genau das ist, was Führungskräften

besonders liegt. So sollte es sein, denn ohne die Führungskompetenz

Entscheiden kommen Führungskräfte

nicht weit. Aber oft ist das eben nicht der Fall.

Viele zeigen sogar eine ausgeprägte Entscheidungsabneigung.

Sie wollen sich erst nach allen Seiten

und gegen alle Eventualitäten absichern, bevor sie

eine Entscheidung fällen. Andere entscheiden nicht,

sondern schieben Entscheidungen auf, bis »alles reif

ist für die Entscheidung«, wobei es dann oft schon

zu spät ist. Was sind die Gründe, die manche sich so

verhalten lassen?

1. Es ist etwas Endgültiges.

Wir glauben, dass wir Entscheidungen für immer und

ewig treffen. Und dass wir uns lächerlich machen

oder unprofessionell wirken, wenn wir unsere Entscheidung

revidieren.

2. Es ist immer nur »entweder – oder«.

Schwarz oder Weiß. Das eine Tun und das andere

Lassen. Licht und Schatten. Eine Entscheidung hat so

etwas Binäres. Was wir nicht dürfen, ist BEIDES tun.

3. Viele glauben, es gibt ein »Richtig« oder »Falsch«.

Wir glauben ernsthaft, dass es richtige und falsche

Entscheidungen gibt, die uns ins immerwährende

Glück oder in die ewige Verdammnis führen.

4. Es gibt nie genug zu wissen und in Erwägung zu

ziehen.

Für Entscheidungen braucht es Zahlen, Daten,

Fakten. Am besten beziehen wir noch eine Expertenrunde

mit ein. Und wir lassen uns noch Zeit beim

Recherchieren, weil der eine Aspekt noch fehlt, der

uns die Entscheidung dann erheblich erleichtern soll.

5. Nachher ist man immer klüger.

Wir wissen, wie das Amen in der Kirche, dass nachher

jemand kommen wird und uns mitteilt: Na, das hätte

ich Dir auch vorher sagen können.

DAS SIND DIE VORTEILE ZU ENTSCHEIDEN:

Leider tendieren wir oft dazu, nicht zu entscheiden.

(Was übrigens auch eine Entscheidung ist.) Allerdings

wird Dich Dein Gewissen zerfressen, wenn Du diesen

Weg gehst. Hilf Dir stattdessen selbst, Entscheidungen

mit Zuversicht zu treffen:

1. Großes erreichen.

Wenn Du Entscheidungen triffst, gestaltest Du einen

Lebensweg, der Deine Werte und Prioritäten widerspiegelt.

Triffst Du keine Entscheidungen, ist es für

Dich schwerer, Deine Ziele zu erreichen.

2. Spare Zeit und Energie.

Entscheidungen schneller zu treffen bedeutet, dass

Du aufhörst, deine Zeit zu vergeuden. Es beseitigt

auch den Stress, die Verwirrung und die Angst, die

durch das ständige Hin- und Her entsteht.

3. Fühle Dich sicherer.

Triffst Du Entscheidungen, dann signalisierst Du

Deinem Unterbewusstsein, dass Du an Dich selbst

und Deine Fähigkeiten glaubst. Damit schaffst Du

eine bessere Kontrolle über Dein Leben und stärkst

Dein Selbstvertrauen.

4. Wachse.

Verwandle die Angst vor dem Scheitern in die Bereitschaft,

jede Entscheidung als eine Gelegenheit zu

betrachten, mehr über Dich selbst und die Welt um

Dich herum zu erfahren.

5. Schritt für Schritt zur »Lösung«.

Auch wenn Du nicht sicher bist, ob eine Entschei-

16

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www.mund-werkstatt.de

dung richtig ist, erst wenn Du es probierst, wirst Du

es erfahren. Und wenn es dann doch falsch war, so

erhältst Du wertvolles Feedback und kannst Dich

verbessern.

SO WIRST DU ENTSCHEIDUNGSFREUDIGER

1. Verändere Dein MindSet und stelle Dich Deinen

Ängsten.

Wenn jemand Gefahr läuft, von einer Klippe zu fallen,

hat Angst einen Sinn. Die Angst vor jeder Veränderung,

die Angst, falsch zu entscheiden, kann Dich

jedoch lähmen. Fehler sind ein Teil des Lebens und

oft lernst Du aus Niederlagen mehr als aus Siegen.

Bemühe Dich bewusst, diese Angst aus Deinem

Entscheidungsprozess herauszuhalten. Auch wenn

Du zweifelst, gehe immer einen kleinen Schritt weiter.

Du wirst viele Möglichkeiten erkennen, in Deinem

täglichen Leben proaktiver zu sein.

2. Setze Dir eine Frist, bis wann Du Deine Hausaufgaben

gemacht hast.

Richtige Entscheidungen erfordern verlässliche

Informationen. Überlege, wie viel Zeit zum Sammeln

von so vielen Informationen wie möglich und zum

Nachdenken Du Dir zugestehst. Und versprich Dir,

Dich danach zu entscheiden. Wird eine weitere

Woche voll Kopfzerbrechens Dir wirklich helfen, Dich

zu entscheiden?

3. Mache eine Liste der Konsequenzen.

Mache Dir die Vor- und Nachteile klar, weise ihnen je

nach Wichtigkeit einen Wert zu und zeichne ein Entscheidungsraster

der Dir zur Verfügung stehenden

Optionen. Was kannst Du potenziell gewinnen oder

verlieren? Betrachte die Dinge aus der Best-Caseund

Worst-Case Perspektive. Was kann Dir schlimmstenfalls

passieren?

4. Fang klein an, steigere Dich und stelle fest, dass

es fast keine Rolle spielt.

Beginne allmählich mit schnellen Entscheidungen in

Bereichen, in denen du Dich sicher fühlst. Erkenne

Entscheidungen, die keine großen Konsequenzen

nach sich ziehen. Arbeite Dich zu wichtigeren Entscheidungen

hoch und baue Vertrauen in Deine

Fähigkeiten und Dein Urteil auf. Und erkenne so, dass

selbst bei einer nicht optimalen schwerwiegenden

Entscheidung sehr oft nicht wirklich viel passiert.

Außer vielleicht, dass nochmals neu entschieden

werden muss. Na und?

5. Höre auf Deinen Bauch, behalte Deine Ziele im

Auge, folge Deinem Herzen.

Rationale Analysen sind hilfreich, aber Du willst Dich

bei allen Entscheidungen, die Du triffst, wohlfühlen.

Du willst glücklich und zufrieden sein. Dann war es

eine gute und erfolgreiche Entscheidung. Stimmt´s?

Was ist deine Vision von Deinem idealen Leben –

beruflich und privat? Stelle Dir vor, wie Du Dich nach

einer Entscheidung fühlen wirst, die deine Ziele und

Werte unterstützt. Dann triff Deine Entscheidung!

ZUSAMMENFASSUNG

Eine Wahl zu treffen und konsequent weiterzuverfolgen,

führt zu guten Ergebnissen.

Es ist kontraproduktiv, immer nur besorgt zu sein,

eine falsche Entscheidung zu treffen. Wenn Du Dich

nicht entscheidest, kommst Du nicht weiter. Wenn

Du Dich einmal wirklich nicht entscheiden kannst,

wirf eine Münze und gehe an die Arbeit. Du wirst

schnell die Vorteile von raschen Entscheidungen zu

schätzen wissen.

Meistens ist es das Wichtigste, die Entscheidung

überhaupt zu treffen und nicht welche Option letztendlich

gewählt wird. Triff also die nächste Entscheidung

auf Basis Deines Gefühls. Sei vielleicht bewusst

unvernünftig. Schaue, was dann passiert und freue

Dich, wenn Dein Herz und Dein Bauch Dir ein gutes

Gefühl geben.

Foto: Club der Redner

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Respekt

Respekt-Trainerausbildung als Investition in eine bessere Zukunft

Ein Wert, der Werte schafft

Ein Gespräch mit René Borbonus

Lieber René, Respekt ist seit vielen Jahren dein

Herzensthema. Warum ist er so wichtig?

Es braucht nicht viel in diesen Tagen, um zu

verstehen, warum Respekt das Schmiermittel

unserer Gesellschaft ist. Respekt geht uns nahe,

weil er ganz nahe an unserer Identität wächst.

Spürbar ist seine Wirkung überall. Besonders

gut untersucht ist sie in der Wirtschaft. Dort ist

Respekt bereits seit vielen Jahren als größter

Treiber der Mitarbeitermotivation bekannt. Wenn

beispielsweise Mitarbeiter ihr Unternehmen

verlassen, glauben ihre Vorgesetzten in der Regel,

es liege am Gehalt. Tatsächlich liegt es in der weit

überwiegenden Zahl der Fälle an der Beziehung

zum Vorgesetzten. Unglaubliche 92 Prozent der

Mitarbeiter würden bleiben, wenn ihre Führungskraft

ihnen mehr Achtung oder Empathie, sprich: Respekt

entgegenbringen würde. Das ist

das Ergebnis der Studie State of

Empathy von 2021 – nur die jüngste von unzähligen

Untersuchungen, die Jahr für Jahr die Bedeutung

des Respekts am Arbeitsplatz unterstreichen.

Tatsächlich macht Respekt Menschen sogar

gesünder. Zum Beispiel senkt er, auch das haben

Respektforscher gemeinsam mit Medizinern

in umfangreichen Erhebungen überprüft,

das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

erheblich. Respektlosigkeit dagegen erhöht

das Risiko von Herzinfarkten und anderen,

typischen Langzeitfolgen von emotionalem Stress.

Respektvolle Kommunikation ist also nicht einfach

ein weicher Faktor, sondern ein messbares Kriterium

für die Leistungsfähigkeit von Organisationen.

Ein respektvolles Miteinander kann jede Art von

Kooperation erfolgreicher machen – ob es sich

dabei um ein gemeinsames Projekt handelt, um

gemeinsames Lernen, um ein Unternehmen mit

tausend Mitarbeitern oder einfach nur um ein

funktionierendes Zusammenleben in einer immer

komplexeren, immer

meinungsstärkeren

Welt. Respekt ist

ein Wert, der

Werte schafft.

Workplace

Wie steht es

denn nach all den

Krisen der letzten

Jahre um den

Respekt in unseren

öffentlichen Debatten?

Diese Frage stelle ich

mir selbst oft: Was ist bloß


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Trainerausbildung

mit unserer Debattenkultur los? Ich für meinen

Teil leide darunter, dass wir immer achtloser

miteinander reden. Nehmen wir nur das Beispiel

der Corona-Pandemie. Auch in der Kommunikation

hinterlässt das Virus uns eine Krise. Trauer, Wut und

Unsicherheit haben sich tief in aktuelle Debatten

gefressen, die auch zuvor schon anspruchsvoll

genug waren, und von dort aus leider auch in

unseren täglichen Umgang miteinander. In anderen

aktuellen Fragen geht es nicht viel zivilisierter

zu. Beispiel Migration: In der sogenannten

»Flüchtlingskrise« mit ihrer Weltuntergangs-

Metaphorik wurde die See der öffentlichen Meinung

Welle für Welle immer weiter aufgepeitscht. Viele,

die sich vormals nahestanden, drifteten dabei

meilenweit auseinander – Nachbarn, Freunde,

Familien gar. Angst und bange wird mir auch, wenn

ich höre, wie wir über den Klimawandel reden – die

größte Herausforderung der nächsten Jahre und

Jahrzehnte. Es geht dabei um nicht weniger als um

das Leben und ultimativ Überleben unserer Kinder

und Kindeskinder. Doch statt an einem Strang zu

ziehen, was tun wir? Wir ziehen Gräben, verschanzen

uns darin und schießen Vorwürfe ab.

Kurz: Wir widerlegen uns nicht mehr, wir bezichtigen

einander nur noch. Unsere Debattenkultur muss

heilen, damit wir als Gesellschaft heilen können.

Genauso wie unsere Vitalwerte anzeigen, wie gut

unser Organismus funktioniert, zeigt unser Umgang

mit Werten im öffentlichen Diskurs, wie wir als

Gemeinschaft so ticken. Leider ist die Diagnose sehr

einfach, und sie lautet: Respektmangel.

Was können wir als Einzelne im Alltag denn

überhaupt für mehr Respekt tun? Und was

tust du selbst in deiner Eigenschaft als

Kommunikationstrainer?

Das Mittel des Respekts ist die Kommunikation, und

Kommunikation ist das Gestaltungsmittel all unserer

Beziehungen. Nichts anderes hat größeren Einfluss

auf unsere Lebensqualität. Und doch spüren wir

alle doch jeden Tag: Respektvolle Kommunikation

ist kein Selbstläufer. Zu vieles nagt im Alltagsstress

an unserer inneren Stärke, an unserer Geduld,

an unserer Selbstachtung. Auch wenn wir uns

nicht respektlos verhalten wollen, fehlt uns oft

das Handwerkszeug, um respektloses Verhalten

zu verhindern und zu bewältigen. Respektvoll

miteinander reden will gelernt sein. Eine Kultur des

Respekts zu entwickeln, setzt Übersicht, Reflexion

und Erfahrung voraus. Das ist der Gedanke, aus

dem meine Vision von einer Community im Zeichen

»Respekt ist der

Sauerstoff unter den

sozialen Elementen:

Für das soziale Überleben

unverzichtbar, aber nicht

selbstverständlich in der

Atmosphäre.«

René Borbonus

22

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Trainerausbildung

des Respekts geboren wurde. In ihr kulminiert alles,

was ich in den vergangenen 15 Jahren über Respekt

gelernt, gesagt und geschrieben habe. Ich möchte

eine Gemeinschaft von Menschen begründen, die

sich aus Überzeugung als Multiplikatoren für Respekt

engagieren wollen – sei es in ihren Unternehmen,

Schulen, Verbänden, Vereinen oder Familien. Zu

diesem Zweck habe ich eine Ausbildung geschaffen,

in der sich jede und jeder zur lizensierten Respekt-

Trainerin oder zum lizensierten Respekt-Trainer

ausbilden lassen kann. Im ersten Jahrgang fand

eine bunte Mischung aus Trainern, Führungskräften,

Personalern, Unternehmern, Bürgermeistern,

Ärzten, Pädagogen, Investmentbankern und

anderen Teilnehmern zusammen, die die Botschaft

des Respekts in ihr Milieu tragen möchten. Die

Zusammenarbeit mit einer solchen professionellen

Respekt-Trainerin oder einem professionellen Respekt-

Trainer ist der zweitbeste Weg, mehr Respekt ins

eigene Umfeld oder die eigene Organisation zu

bringen. Der beste ist: selbst Trainerin oder Trainer für

Respekt zu werden.

REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin • Ausgabe 02/2022 • www.clubderredner.de 23


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Trainerausbildung

Wie ist diese Respekt-Trainerausbildung

aufgebaut, und was beinhaltet sie?

Die Teilnehmenden lernen Strategien für

gelingende Dialoge kennen. Sie erfahren, wie sie

mittels Selbstbeherrschung, Konfliktfähigkeit und

Überzeugungskraft auch in schwierigen Situationen

bestehen. Im Laufe der Ausbildung erwerben sie das

Handwerkszeug, um respektvolle Kommunikation

in den verschiedensten Kontexten einzusetzen

– etwa in Mitarbeiter- und Jahresgesprächen,

bei komplizierten Lösungsfindungen oder in

komplexen Diskussionen. In vielen Übungen,

Lerneinheiten und mit einer Menge Spaß nehmen

sie sämtliche Kompetenzen mit, die sie brauchen,

um eine respektvolle Kultur in ihren eigenen

Workshops, Trainings, Schulungen oder bei

Vorträgen zu vermitteln. Das dreistufige Respekt-

Modell verdeutlicht, wie die einzelnen Strategien,

Konzepte und Techniken im Rahmen des Trainings

aufeinander aufbauen und ineinandergreifen.

Ist das Respekt-Training also gleichzeitig auch ein

Kommunikationstraining?

Der Nutzen all dieser professionellen

Dialogkompetenzen geht natürlich weit über

ein respektvolles Klima hinaus. Gelingende

Kommunikation ist ein Instrument von

unschätzbarem Wert in jeder Art von Umfeld.

Die Teilnehmenden erhalten eine systematische

Einführung in gelingende Kommunikation.

Sie erfahren, wie man Dialoge führt, damit sie

wirklich funktionieren. Sie trainieren, wie Sie selbst

Respektlosigkeiten vermeiden und sich vor Angriffen

und Verletzungen anderer schützen, und sie

nehmen wertvolle Tipps zum Umgang mit anderen

Meinungen und Kommunikationsstilen mit.

Wo findet die Respekt-Trainerausbildung statt?

Die Respekt-Trainerausbildung findet im

wunderschönen Seminarhaus »Lichtung an

der Pegnitz« in Hersbruck statt, das im letzten

24

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Trainerausbildung

Jahr eröffnet hat. Wir haben dort einen Ort der

Begegnung und Kommunikation geschaffen, wie es

keinen zweiten gibt. Wer es noch nicht kennt, kann

sich unter www.lichtung-pegnitz.de einen ersten

Eindruck verschaffen.

Welche Qualifikation erwirbt man bei der

Ausbildung?

Am Ende des zweimal zweieinhalb Tage währenden

Trainingsprogramms sind die Teilnehmer in

respektvoller Kommunikation voll qualifiziert.

Zusätzlich haben sie die Möglichkeit, in ein

Lizenzmodell einzutreten und lizenzierte Respekt-

Trainerinnen oder -Trainer zu werden. In diesem

Fall können sie das Ausbildungsprogramm und

sämtliche Materialien auch für ihre eigenen

Workshops und Trainings nutzen, und ihre eigene

Ausbildung geht dann kontinuierlich weiter. So

bekommen sie inhaltlichen Support von mir

und Dr. Sarah Awad, die das Programm bei uns

wissenschaftlich begleitet. Wir legen also großen

Wert auf die Substanz und entwickeln das Thema

immer weiter, sowohl in die Breite als auch in die

Tiefe. Die lizenzierten Trainerinnen und Trainer

bekommen ständig aktualisierte Informationen

und neue Übungen. Einmal im Jahr wird es eine

zweitägige Respekt-Trainer-Convention geben,

bei der auch externe Expertinnen und Experten

ihr Know-how einbringen werden. Alle Details zur

Ausbildung und zum Lizenzmodell gibt es unter

www.respekt-trainer.de

Was motiviert die Teilnehmenden, sich für die

Respekt-Trainerausbildung zu bewerben?

Vor allem sind es zwei Gründe. Der erste ist der

Nutzen. Respekt ist eine Schlüsselkompetenz

überall dort, wo es auf ein funktionierendes

Miteinander ankommt. Das gilt in der

vermeintlich so standardisierten, nüchternen

Geschäftskommunikation genauso wie in

unseren Schulen, in politischen Initiativen oder im

Privatleben – und am Ende in unserer gesamten,

wertebasierten Gesellschaft. Mit Respekt geht fast

alles besser.

Der zweite Grund ist eine tiefe Überzeugung, man

könnte sogar sagen: eine Sehnsucht nach Respekt.

Wer dankbar dafür ist, dass wir in einem freien Teil

der Welt leben, hat die Bedeutung des Respekts

längst verstanden. Der nächste logische Schritt ist

der eigene Beitrag. Die Respekt-Trainerausbildung

ist meine Einladung zu einer Community, in der wir

gemeinsam eine respektvollere Welt gestalten.

Wir danken René Borbonus für das Gespräch.

REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin • Ausgabe 02/2022 • www.clubderredner.de 25


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Wir können nicht für andere sprechen, aber wir

können dir sagen was, dich bei uns erwartet und

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Know-how anzueignen, sondern dich ganzheitlich

zu betrachten und dich in deiner Persönlichkeit

zu entwickeln, dann sind wir definitiv die

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die Individualität jedes Einzelnen eingehen. Für

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empfinden es als wichtig, den Menschen zu erkennen,

wie er wirklich ist, um dann gemeinsam

deine Persönlichkeit zu entwickeln. Denn deine

Stärken, Potenziale und Talente sind der Schlüssel

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kannst, hast du alle Zutaten, die du für einen überzeugenden

Auftritt brauchst.

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erforderliche Handwerkszeug, das du für einen

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die Rahmenbedingungen, auf die es zu achten gilt

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In den Gründen 16

36093 Künzell

Tel.: 0661 93359911

E-Mail: magazin@reden.club

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Redaktion

Mathias Wald

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Layout/Satz

MyByte Media, Harald Fritz

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