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Rhetorik Magazin "reden" präsentieren, begeistern – Ausgabe 9

Liebe Leser, vor über 2000 Jahren dauerte eine Ausbildung zum Redner viele Jahre. Selbst ein so begabter Redner wie Cicero verbrachte viel Zeit mit anderen Rednern, um von ihnen zu lernen. Jetzt, nach über 2000 Jahren, ist das nicht anders. Auch wenn wir heute unsere Rhetorik nicht wie Cicero maßgeblich für Gerichtsverhandlungen einsetzen, gilt damals wie heute: Eine gute Rhetorik ist ein konstanter Prozess der Erarbeitung, Übung, Reflexion und Neustrukturierung. Dieser iterative Vorgang mag für den ein oder anderen anstrebenden Speaker eine große Herausforderung sein, sorgt jedoch für die größten Erfolge. Ein guter Redner überzeugt auch heute noch seine Zuhörer von seinen Aussagen. Er wägt jedes Wort ab, macht sich über Tempowechsel und Dramaturgie Gedanken. Steuert auf perfekt choreografierte Pausen hin, in denen er seine Botschaft in den Köpfen seiner Zuhörer leben lässt. Eine Rede ist wie ein Gemälde. Auf den ersten Blick meint man bereits alles zu sehen. Bei näherer Betrachtung tauchen Details auf, die man vorher gar nicht wahrgenommen hat, und plötzlich werden die Pinselstriche sichtbar und man hat den Eindruck, den Gedanken des Malers zu folgen. Die Aufgabe des Redners ist es, genau das zu tun. Die Zuhörer in seine Gedanken hinein zu lassen. Dabei kommt es nicht darauf an, den Inhalt auswendig zu rezitieren. Viel wichtiger ist es, die Grundstruktur deiner Rede zu kennen, mithilfe von Storytelling die Verbindung zu den Menschen aufzubauen und deine Aussagen zu Herzensbotschaften werden lassen. Wen juckt’s, wenn du ein oder zwei Punkte vergisst? Oder siehst du Gemälden an, ob dem Erschaffer die Farbe ausgegangen ist und er dafür einen ähnlichen Farbton wählte? Die Hauptsache ist doch, dass du deine Zuhörer emotional erreichst und zum Nachdenken anregst. Wenn du das geschafft hast, ist dein Publikum davon überzeugt, gerade eines der schönsten Gemälde gespürt zu haben. Euer Mathias Wald Das Reden Magazin mit spannenden Autoren Erhalte unser Heft gedruckt per Post zu dir nach Hause. Unser Magazin reden präsentieren begeistern Das Magazin für Redner, Firmen, Personaler, Inhaber, Verbände, Veranstalter, Speaker Agenturen, Verkäufer uvm. Hier findest Du: Speaker Coaches Trainer Berater Führungskräfte Verkäufer Jeder Mensch, der in Zukunft professionell vor Menschen auftreten will und etwas zu sagen hat. Von Experten mit Fachthemen zum Thema reden / präsentieren / begeistern

Liebe Leser,

vor über 2000 Jahren dauerte eine Ausbildung zum Redner viele Jahre. Selbst ein so begabter Redner wie Cicero verbrachte viel Zeit mit anderen Rednern, um von ihnen zu lernen. Jetzt, nach über 2000 Jahren, ist das nicht anders. Auch wenn wir heute unsere Rhetorik nicht wie Cicero maßgeblich für Gerichtsverhandlungen einsetzen, gilt damals wie heute: Eine gute Rhetorik ist ein konstanter Prozess der Erarbeitung, Übung, Reflexion und Neustrukturierung.

Dieser iterative Vorgang mag für den ein oder anderen anstrebenden Speaker eine große Herausforderung sein, sorgt jedoch für die größten Erfolge. Ein guter Redner überzeugt auch heute noch seine Zuhörer von seinen Aussagen. Er wägt jedes Wort ab, macht sich über Tempowechsel und Dramaturgie Gedanken. Steuert auf perfekt choreografierte Pausen hin, in denen er seine Botschaft in den Köpfen seiner Zuhörer leben lässt. Eine Rede ist wie ein Gemälde. Auf den ersten Blick meint man bereits alles zu sehen. Bei näherer Betrachtung tauchen Details auf, die man vorher gar nicht wahrgenommen hat, und plötzlich werden die Pinselstriche sichtbar und man hat den Eindruck, den Gedanken des Malers zu folgen. Die Aufgabe des Redners ist es, genau das zu tun. Die Zuhörer in seine Gedanken hinein zu lassen.

Dabei kommt es nicht darauf an, den Inhalt auswendig zu rezitieren. Viel wichtiger ist es, die Grundstruktur deiner Rede zu kennen, mithilfe von Storytelling die Verbindung zu den Menschen aufzubauen und deine Aussagen zu Herzensbotschaften werden lassen.

Wen juckt’s, wenn du ein oder zwei Punkte vergisst? Oder siehst du Gemälden an, ob dem Erschaffer die Farbe ausgegangen ist und er dafür einen ähnlichen Farbton wählte?

Die Hauptsache ist doch, dass du deine Zuhörer emotional erreichst und zum Nachdenken anregst. Wenn du das geschafft hast, ist dein Publikum davon überzeugt, gerade eines der schönsten Gemälde gespürt zu haben.

Euer Mathias Wald

Das Reden Magazin mit spannenden Autoren
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Unser Magazin
reden präsentieren begeistern
Das Magazin für Redner, Firmen, Personaler, Inhaber, Verbände, Veranstalter, Speaker Agenturen, Verkäufer uvm.

Hier findest Du:

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Jeder Mensch, der in Zukunft professionell vor Menschen auftreten will und etwas zu sagen hat.
Von Experten mit Fachthemen zum Thema reden / präsentieren / begeistern

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3 / 2022

9 EUR

reden

die öff entlich und präsentieren.

Das Magazin für alle,

die öff entlich reden und präsentieren.

präsentieren begeistern

Raquel Stahl

Die inneren Stimmen entscheiden

Stephanie Selmer

Expertin für Change-Kommunikation

Julia Siegenthaler

Coach, Heilerin und Prozessbegleiterin

»Vertrauen -

die Champions League

für Führungskräfte«

Wolfram Schön

Managementberater und Speaker

René Borbonus

Kolumne

BMTD e.V.

CEO Digital Video Index

Sonderseiten

• Virtual Reality Rhetoriktraining

• 54 Tipps für Online-Kongresse

Foto: Club der Redner

www.reden.club


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Besser reden und überzeugen.

Sie sind es vermutlich gewohnt, vor Menschen

zu sprechen und kennen bereits viele Werkzeuge

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Dennoch ist es wichtig, sich und seine Wirkung

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Blicke von drei Profis und unser individueller

Methodenmix sind Ihre Erfolgsgaranten. Wir

analysieren Ihre Körpersprache, machen Vorschläge

für einprägsame Texte und arbeiten

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Unsere

Wirkungspyramide

Es kommt nicht darauf an, was du

sagst, sondern wie du es sagst.

Präsentationskompetenz ist

heutzutage eine der Schlüsselqualifikationen

im beruflichen Alltag.

Auf dem Weg zum erfolgreichen

Redner/Vertriebler sind persönliches

Auftreten und sprachliche

Gewandtheit die wichtigsten

Grundlagen.

Unser Konzept in 4 Punkten

Punkt 1 – Methodenmix

Wussten Sie, dass es Dutzende

von Methoden gibt, wie eine

Rede oder Präsentation gehalten

werden kann? Powerpoint ist der

Feind der Aufmerksamkeit – Methodenvielfalt

ist Ihre Zukunft. Bei

»Wir machen Redner!« haben wir

ein riesiges Arsenal an Methoden.

Punkt 2 – Storytelling

Lebendig zu präsentieren –

das ist einer der wichtigsten

Faktoren, um Menschen persönlich

zu berühren. Zuhörende

wollen etwas Lebendiges

erfahren, denn jeder Mensch

sehnt sich nach Echtheit. »Wir

machen Redner!« fördert Ihre

Lebendigkeit beim Präsentieren.

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Um Menschen nachhaltig zu begeistern,

müssen Sie sie emotional

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Rede oder Präsentation auf das

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Editorial

die öff entlich reden und präsentieren.

Das Magazin für alle,

präsentieren begeistern

Liebe Leser,

vor über 2000 Jahren dauerte eine Ausbildung

zum Redner viele Jahre. Selbst

ein so begabter Redner wie Cicero verbrachte

viel Zeit mit anderen Rednern,

um von ihnen zu lernen. Jetzt, nach über

2000 Jahren, ist das nicht anders. Auch

wenn wir heute unsere Rhetorik nicht

wie Cicero maßgeblich für Gerichtsverhandlungen

einsetzen, gilt damals wie

heute: Eine gute Rhetorik ist ein konstanter

Prozess der Erarbeitung, Übung,

Reflexion und Neustrukturierung.

Dieser iterative Vorgang mag für den

ein oder anderen anstrebenden Speaker

eine große Herausforderung sein, sorgt

jedoch für die größten Erfolge. Ein guter

Redner überzeugt auch heute noch

seine Zuhörer von seinen Aussagen. Er

wägt jedes Wort ab, macht sich über

Tempowechsel und Dramaturgie Gedanken.

Steuert auf perfekt choreografierte

Pausen hin, in denen er seine Botschaft

in den Köpfen seiner Zuhörer leben lässt.

Eine Rede ist wie ein Gemälde. Auf den

ersten Blick meint man bereits alles zu

sehen. Bei näherer Betrachtung tauchen

Details auf, die man vorher gar nicht

wahrgenommen hat, und plötzlich werden

die Pinselstriche sichtbar und man

hat den Eindruck, den Gedanken des

Malers zu folgen. Die Aufgabe des Redners

ist es, genau das zu tun. Die Zuhörer

in seine Gedanken hinein zu lassen.

Dabei kommt es nicht darauf an, den

Inhalt auswendig zu rezitieren. Viel

wichtiger ist es, die Grundstruktur deiner

Rede zu kennen, mithilfe von Storytelling

die Verbindung zu den Menschen aufzubauen

und deine Aussagen zu Herzensbotschaften

werden lassen.

Wen juckt’s, wenn du ein oder zwei Punkte

vergisst? Oder siehst du Gemälden

an, ob dem Erschaffer die Farbe ausgegangen

ist und er dafür einen ähnlichen

Farbton wählte?

Die Hauptsache ist doch, dass du deine

Zuhörer emotional erreichst und zum

Nachdenken anregst. Wenn du das geschafft

hast, ist dein Publikum davon

überzeugt, gerade eines der schönsten

Gemälde gespürt zu haben.

Euer Mathias Wald

Mathias Wald

Herausgeber

Foto: Club der Redner

REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin • Ausgabe 03/2022 • www.clubderredner.de 1


INHALT

Foto: Communico GmbH Foto: Dominik Pfau

Foto: Gereon Jörn

Julia Siegenthaler

Auftreten

ohne Angst

10

Foto: Privat

Dr. Wolfram Schön

Vertrauen 4

René Borbonus

22

Kolumne

2

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REDEN

Das Magazin für alle, die öffentlich reden und präsentieren.

Foto: Kurt Gruhlke

Foto: Club der Redner

Stephanie Selmer

Transformation

sichtbar machen

16

Raquel Stahl

Die inneren Stimmen

20

entscheiden

03

20

22

Sonderseiten

CEO Digital Video Index 12

Virtual Reality

24

Rhetoriktraining

54 Tipps für

26

Online-Kongresse

REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin • Ausgabe 03/2022 • www.clubderredner.de 3


Autor, Speaker und

Managementberater

Wolfram Schön

Erfolgsfaktor Eigenpositionierung: Karriere neu gedacht (2012)

Vertrauen, die Führungsstrategie der Zukunft (2020)

Handbuch der erfolgreichen Kommunikation: 20 Impulse

für mehr Wirkung im privaten und geschäftlichen Miteinander

(2020)

Vertrauensorientiertes Projektmanagement:

Top-10-Erfolgsfaktoren für Projekte

und Veränderungsprozesse (2020)

Foto: Nadine Tannreuther

4

www.clubderredner.de • Ausgabe 03/2022 • REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin


REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin • Ausgabe 03/2022 • www.clubderredner.de 5


Wolfram Schön

IM INTERVIEW MIT DER »REDEN« REDAKTION

DR. WOLFRAM SCHÖN

»Vertrauen -

die Champions League

für Führungskräfte «

Lieber Wolfram, Vertrauen ist nicht erst seit

dem Erscheinen deines Buches »Vertrauen, die

Führungsstrategie der Zukunft« dein Kernthema.

Warum ist dir das so wichtig?

Vertrauen ist zunächst eine zentrale Voraussetzung für

das Gestalten und Gelingen jeder sozialen Beziehung.

Es ist jedoch nicht nur ein Beziehungs-, sondern auch

ein Businessthema, denn Business ist Beziehung! Als

Manager und Berater habe ich immer nach einem

verbindenden Glied zwischen Strategie und Prozessen

auf der einen Seite und dem Menschen auf der anderen

Seite gesucht und zunächst dafür die Kommunikation

ausgemacht. Doch dann habe ich durch meine Tochter

eine wichtige Erfahrung machen dürfen, die mir die

Bedeutung von Vertrauen deutlich vor Augen geführt

hat. Als ich ihr nämlich Vertrauen geschenkt und ihr

schulisches Engagement in ihre eigenen Hände gelegt

habe, ist etwas für mich damals Überraschendes

passiert: Das entgegengebrachte Vertrauen löste

einen Ermächtigungsschub aus, Marie agierte plötzlich

frei von meinen Vorgaben, übernahm Verantwortung

für sich selbst und ihre Resultate. Ihr schulisches

Engagement explodierte geradezu, und die Ergebnisse

waren beeindruckend. Ein echter Wendepunkt für

sie, aber auch für mein Denken und meine Haltung.

Ab diesem Zeitpunkt habe ich mich intensiv mit

Vertrauen beschäftigt. Wie es entsteht und welche

Resultate Vertrauen auslöst – bei Führungskräften,

in der Teamperformance und in Unternehmen. Mein

Fazit: Während mangelndes Vertrauen ein effektives

Miteinander lähmt und sowohl das Engagement

als auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter negativ

beeinflusst, stärkt Vertrauen jeden operativen und

organisatorischen Prozess. Es erhöht die Zufriedenheit,

das Commitment zum Unternehmen und zur

Führungskraft, fördert das Verantwortungsbewusstsein

und lässt ein echtes Miteinander entstehen. Deshalb ist

Vertrauen meine Herzensangelegenheit und eine der

Schlüsselfertigkeiten jeder erfolgreichen Führungskraft

und jedes Unternehmens.

Der Begriff »Vertrauen« ist nicht so scharf definiert.

Wie würdest du es beschreiben?

Meine Definition lautet: »Vertrauen ist die Zuversicht,

dass ein anderer berechenbar im gemeinsamen

Interesse handelt.« Sie enthält drei wesentliche Aspekte.

Kernelement ist das gemeinsame Interesse. Ist es

zwischen den Interaktionspartnern vorhanden, dann

entsteht ein stabiles Vertrauensverhältnis. Vertrauen

steht immer auch unter Missbrauchsvorbehalt, eine

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Die Kaskade lautet:

Verantwortungsübernahme

Engagement

Vertrauen

Zielerreichung

Produktivität

Dr. Wolfram Schön

Berater für Wirtschaft und Politik - Autor - Coach

DSC HealthCare Managementberatung

E-mail: ws@dsc-hcmb.de

Web: www.dsc-hcmb .de

Wolfram Schön ist buchbar über

Speakers Excellence und Bronder&Bronder

Tatsache, die es vielen Menschen schwer macht, zu

vertrauen. Deshalb steuert die Zuversicht zum einen

die Zukunftsorientierung, zum anderen die Komponente

der Ungewissheit in einer positiven Ausprägung bei.

Der Begriff Berechenbarkeit bringt das psychische

Grundbedürfnis nach Sicherheit mit ein.

Du sagtest, dass die Fähigkeit, echtes Vertrauen

zu leben, eine Schlüsselfertigkeit erfolgreicher

Managerinnen und Manager ist. Wie profitieren

Führungskräfte davon, »mehr Vertrauen zu wagen«?

Sie profitieren über alle Maßen! Wenn eine

Führungskraft es schafft, eine vertrauensorientierte

Haltung zu entwickeln, Vertrauen im täglichen Handeln,

Denken und Kommunizieren zu etablieren, dann wird

sie mit vielen positiven Erfahrungen und Ergebnissen

belohnt. Vertrauen ermächtigt Menschen. Es gibt ihnen

Sicherheit, ihren Vorgehensweisen zu trauen, ihre Wege

entschlossen zu gehen und Verantwortung für die

Resultate zu übernehmen. Die Folge: mehr Zufriedenheit,

ein Entfaltungsschub, eine hohe Verbundenheit der

Mitarbeitenden zur Führungskraft, und diese erhält

einen neuen, wirkungsvollen Zugang zum Team, zu jeder

einzelnen Person. Jede Interaktion ist von gegenseitigem

Interesse geprägt, alle arbeiten gemeinschaftlich an den

gemeinsamen Zielen. Die Kaskade lautet letztendlich:

Vertrauen – Engagement – Verantwortungsübernahme –

Zielerreichung – Produktivität.

Foto: Dominik Pfau


Foto: Fraport Unternehmenskommunikation, Abteilung UKM-MM

Beeindruckend! Doch welche Aspekte führen konkret

zu Vertrauen und was können Führungskräfte, was

kann jeder Einzelne tun, um mehr Vertrauen zu leben?

Im Gegensatz zum Diamanten spielt Druck bei der

Entstehung von Vertrauen keinerlei Rolle. Im Gegenteil:

Druck und Zwang laufen der Entwicklung von Vertrauen

zuwider. Ich habe in meinem Buch (Vertrauen, die

Führungsstrategie der Zukunft) sieben Aspekte

postuliert, die bei der Entstehung von Vertrauen wirken.

Kompetenz: Wir vertrauen Menschen, die ihre fachliche

oder methodische Kompetenz bewiesen haben. So

vertrauen wir einem Piloten unser Leben an, weil wir

der Airline und deren Pilotenausbildungsprogramm

vertrauen. »Ich vertraue mir selbst« ist ein wichtiger

Aspekt in der Vertrauensbildung. Wenn ich tue, was

ich mir vornehme, entwickle ich Vertrauen in mich

selbst. Diese positiven Erfahrungen triggern nach

Luhmann die Bereitschaft, auch anderen zu vertrauen.

Ebenfalls wichtig sind die Aspekte Wertschätzung

und Respekt. Gelebte Wertschätzung heißt, Menschen

wahrzunehmen und ihnen unvoreingenommen zu

begegnen. Respekt wiederum basiert auf der Achtung

persönlicher Werte, der Wahrung von Vertraulichkeit

und der Beachtung persönlicher Grenzen. Das Ablegen

von gegenseitigen Vorurteilen und Vorwürfen wirkt sich

besonders positiv aus. Eine transparente Bereitstellung

von Informationen (kein Herrschaftswissen!) zahlt

ebenfalls auf das Vertrauenskonto ein. Das Zeigen

von Interesse an anderen Menschen ist ein wichtiger,

häufig unterschätzter Aspekt in der Vertrauensbildung.

Wer sich wirklich interessiert, nachfragt und Bezug

nimmt, hebt den Austausch auf eine neue Ebene. Der

siebte Aspekt, das Erleben, adressiert den persönlichen

Kontakt. Eine Führungskraft sollte stets physisch und

mental präsent sein.

8

www.clubderredner.de • Ausgabe 03/2022 • REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin


Wolfram Schön

Das Thema Vertrauen endet für dich sicher nicht bei

den Führungskräften?

Nein, ich unterstütze auch Unternehmen dabei, eine

Vertrauenskultur und eine vertrauensorientierte Haltung

zu etablieren. Entschließt sich ein Unternehmen, auf

die Karte »Vertrauen« zu setzen, so ist das für die

Organisation, aber auch für jede Führungskraft eine

Entscheidung, die etwas ganz Wesentliches verändert:

die Kultur des Miteinanders und auch des Führens. Wer

sich bewusst für mehr Vertrauen entscheidet, wird

viele Verhaltensweisen hinter sich lassen und eine neue

Haltung einnehmen müssen.

Wie können Firmen von einer Vertrauenskultur direkt

profitieren, bzw. schrillen bei mittelständischen

Unternehmen beim Thema »Kulturveränderung« nicht

häufig sofort die Alarmglocken?

Vertrauen ist die Antwort auf viele Probleme und

Herausforderungen in einem Unternehmen. Durch

Vertrauen werden Prozesse schneller, bei gleichzeitig

sinkenden Kosten, wie es S. Covey einmal postuliert hat.

Paul J. Zak, ein US-amerikanischer Neuroökonom, hat

die Performance von Unternehmen, die auf Vertrauen

setzen (High-Trust-Unternehmen), verglichen mit

welchen, die eher auf Kontrolle und Vorgaben (Low-

Trust-Unternehmen) setzen. Die Ersteren verzeichnen

bei den Mitarbeitenden 74% weniger Stress, eine 66%

höhere Verbundenheit zum Unternehmen, sie sind

engagierter und übernehmen mehr Verantwortung

für ihr Handeln. Der zunehmende kollegiale Austausch

schafft mehr Innovationen, stärkeres Engagement,

reibungsfreie Prozesse und mehr erfolgreich

abgeschlossene Projekte. Und die Produktivität steigt

nach Zak um 50%.

Zum zweiten Punkt der Frage. Ja, Kulturveränderungen

können langwierig verlaufen. Wir gehen aber einen

etwas anderen Weg. Wir sind maximal sechs Monate

im Unternehmen. In dieser Zeit erzeugen wir Top-down

eine vertrauensorientierte Haltung, die in Workshops,

Coachings und interaktiven Gruppenveranstaltungen

tief verankert wird. Wir setzen einen Impuls und ziehen

uns dann sukzessive wieder aus dem Unternehmen

zurück. Denn nach unserer Überzeugung werden

Kulturveränderungen durch externe Berater gut

angeschoben, aber die Kraft der Veränderung wird

durch überzeugte und ermächtigte Geschäftsführungen,

Manager und Teams selbst manifestiert.

Vorträge, Coaching von Führungskräften und

Kulturprojekte. Was sind deine nächsten Pläne,

um das Thema Vertrauen weiter voranzutreiben?

Wir haben ein Ausbildungskonzept entwickelt und

bilden freiberufliche Coaches darin aus, unseren Ansatz

kompetent bei deren Kundenunternehmen zu etablieren.

Auch leiten wir Personen als »innerbetriebliche High-

Trust-Berater« an, unseren Ansatz von Vertrauenskultur

wirkungsvoll implementieren zu können.

Voranmeldungen und Gespräche laufen aktuell.

Spannend! Welchen Nutzen haben zukünftige

»High-Trust-Berater« von der Zertifizierung?

Freiberuflichen Coaches erschließt sich ein neues

Beratungsfeld. Innerbetriebliche High-Trust-Berater

werden ermächtigt, im eigenen Unternehmen die

Etablierung einer Vertrauenskultur zu moderieren

und zu managen. Mehr Vertrauen wagen – es gibt

viele Möglichkeiten, dies für sich persönlich oder als

Unternehmen anzugehen.

Lieber Wolfram, wir danken dir für das Gespräch.

Foto: Sascha Miesterek, emm-dsign

REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin • Ausgabe 03/2022 • www.clubderredner.de 9


Expertin für Transpersonale Prozessarbeit und integrale Heilung

Julia

Foto: Dominik Pfau

Siegenthaler

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www.clubderredner.de • Ausgabe 03/2022 • REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin


Julia Siegenthaler – www.hanumancoaching.ch

Auftreten ohne

Angst

Noch vor einem Jahr war es für Julia Siegenthaler

undenkbar, in der Öffentlichkeit in Erscheinung

zu treten. Allein die Vorstellung, vor Menschen zu

sprechen oder auf andere Weise die Aufmerksamkeit

auf sich zu ziehen, löste in ihr panische Angst und

Fluchtgedanken aus. Heute ist das anders. Die 43jährige

Expertin für integrale Heilung und transpersonale

Prozessbegleitung mit eigener Praxis in Bern hat sich

in den vergangenen Jahren intensiv mit dem Thema

auseinandergesetzt. Nicht nur ihr Auftreten vor

Publikum hat sich dadurch von Grund auf verändert,

sondern ihr gesamtes Lebensgefühl.

Was ist geschehen und wie ist das möglich?

Julia Siegenthaler fasst ihre Erfahrung wie folgt zusammen:

»In meinen jüngsten Ausbildungen habe ich

gelernt, dass es möglich ist, sich den eigenen Wunden

und Ängsten aufmerksam zuzuwenden, anstatt sie zu

ignorieren und mit viel Energieaufwand zu überspielen.

Ich habe erlebt, dass das durch einen vollkommen

präsenten, einfühlsamen Menschen begleitete

Zulassen und wirklich tiefe Fühlen von Schmerz,

Trauer, Wut, Angst, Scham, Schuldgefühlen – was

auch immer da gerade in einem lebt – eine zutiefst

heilsame Wirkung entfaltet. Denn die Welle der Emotion

ist immer irgendwann vorüber, und was danach,

in diesem Moment der Ruhe nach dem Sturm in meinem

Innern jeweils entstehen konnte, war stets von

ungeahnter Kraft, ermutigend, haltgebend, lebensbejahend.

Und so konnte ein immer größeres Vertrauen

in mir wachsen, ein neues Bewusstsein für meinen

nicht an Leistungen geknüpften Wert als Mensch und

eine liebevolles Annehmen meiner Unzulänglichkeiten.

Das befreit. Nicht nur von Ängsten und Zweifeln,

sondern auch von zahlreichen anderen begrenzenden

inneren Überzeugungen und Abwehrhaltungen. Und

es lässt mich immer mehr innere Grenzen überwinden

und die Herausforderungen des Lebens grundsätzlich

entspannter angehen.«

So war ihre frühere Angst beispielsweise gar kein

grosses Thema mehr, als Julia Siegenthaler am 27.

Mai 2022 an einem internationalen Speaker Slam in

Deutschland teilnahm.

Julia Siegenthaler betont, dass zielgerichtete

Coachings und Auftrittstrainings bei Auftrittsangst

durchaus eine wertvolle Unterstützung sein können.

Denn Strategien würden helfen, in bestimmten

Situationen handlungsfähig zu bleiben und sich von

der Angst nicht komplett blockieren zu lassen. Auch

regelmäßige Übung lasse irgendwann den Meister

in uns erwachen. Und für viele Menschen möge das

ausreichen, um die Angst irgendwann in den Hintergrund

treten zu lassen und Auftritte erfolgreich zu

meistern. Allerdings gebe es zahlreiche andere, die

ihre Auftritte mithilfe von Strategien zwar irgendwie

bewältigten, dafür aber unverhältnismäßig viel Kraft

und Nerven aufwenden müssten und ihre Angst vor

dem Auftritt letztlich nie verlieren würden.

Außerdem stelle sich die Frage: Was ist mit der Freude?

Mit der Begeisterung beim Auftritt, der Lust am

Sichtbarwerden mit dem, was man zu sagen hat?

Wo bleibt die Leidenschaft beim Überbringen der

Botschaft, wenn die eigene Energie hauptsächlich

darauf verwendet werden muss, die Angst im Zaum

zu halten? Hierhin führe für die meisten vermutlich

keine Strategie, meint Julia Siegenthaler, sondern

allein die Auseinandersetzung mit den Wurzeln

der Angst – und zwar nicht auf einer kognitiv-analytischen

Verständnisebene, indem wir unsere

Lebensgeschichte aufarbeiten, sondern durch eine

emotional-seelische Annäherung, die uns wieder in

Kontakt bringt mit uns selbst, mit unseren verletzten

ebenso wie mit unseren heilen inneren Anteilen

und schließlich mit unserer vertrauensvollen Ganzheit.

Gelinge genau das, werde es keine Strategie

mehr brauchen, um einen Auftritt zu überstehen.

Es sei zwar kein bequemer Weg, jedoch definitiv ein

lohnender. Denn das persönliche Erleben werde ein

komplett anderes sein.

REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin • Ausgabe 03/2022 • www.clubderredner.de 11


Bundesverband für Medientraining in Deutschland (BMTD) e.V.

CEO Digital

Video Index

des Bundesverbandes für Medientraining in Deutschland

Köln, 17. Feb. 2022: Mit einem mutigen Interview gewinnt

Telekom-Chef Timotheus Höttges den ersten

»CEO Digital Video Index« des Bundesverbandes

für Medientraining in Deutschland. Platz 2 belegt

E.ON-Vorstandsvorsitzender Leonhard Birnbaum mit

einer gelungenen Kletter-Inszenierung, knapp gefolgt

von BASF-CEO Martin Brudermüller, der mit persönlichem

Storytelling punktet.

Die wenigsten Menschen erleben CEOs großer und

internationaler Unternehmen heute persönlich. Die

Unternehmenslenker nutzen deshalb immer häufiger

Videos, mit denen sie digital weltweit viele Menschen

ansprechen können. Aus diesem Grund hat

der Bundesverband für Medientraining in Deutschland

zum ersten Mal mit dem »CEO Digital Video

Index« die meistgeklickten Social-Media-Videos der

DAX-40-CEOs des Jahres 2021 bewertet. Basis für

die Bewertung bildet ein wissenschaftsbasiertes

Bewertungsraster, das sich auf Erkenntnisse der

Wahrnehmungsforschung und umfangreiche Praxiserfahrung

einer achtköpfigen Jury stützt (Cornelia

Klaila, Janine-Stolpe-Krüger, Dr. Katrin Prüfig, Manfred

Baumann, Ingo Bosch, Ulrich Grünewald, Stefan

Klager und Prof. Dr. Oliver Niebuhr).

Visuell, sprachliche und akustische Bewertung

Die Jury bewertete die drei Ebenen der Kommunikation

– visuell, sprachlich, akustisch – anhand von Fragen

wie: Wer nutzt Körpersprache und Blickkontakt

vor der Kamera überzeugend? Wer vermittelt seine

Botschaften klar und verständlich? Und wer punktet

mit Stimme und Sprechweise? Die folgende Grafik

zeigt die Top-10 der 40 DAX-CEOs.

Durchschnittliche Punktzahl:

182 von 300 Punkten

»Viel Licht, viel Schatten«, fasst Ingo Bosch, Vorstandsvorsitzender

des Bundesverbands für Medientraining

in Deutschland (BMTD), die qualitative

Analyse der CEO-Video-Auftritte zusammen, »im

Durchschnitt erreichten die CEOs 182 von maximal

300 erreichbaren Punkten«.

Kernergebnis der sprachlichen Ebene: Lediglich in

jedem vierten Video nahm die Jury eine klare Botschaft

wahr. Wahrscheinliche Ursachen: nur 11 der

CEOs nutzten Mittel wie Ich-Botschaften, Beispiele

oder Storytelling. Und nur in 10 Videos war eine Inszenierung

oder Dramaturgie erkennbar.

Wesentliche Ergebnisse der visuellen Analyse: Häufig

unterstützen die CEOs ihre Aussagen gut mit

Gesten – verlieren jedoch die Kontrolle der Hände in

der Ruheposition (Finger reiben aneinander, Fäuste

werden geballt …). Zudem gab es immense Qualitätsunterschiede,

was die technische Umsetzung

betraf (Ton, Beleuchtung, Bildhintergründe und

Kameraführung).

Bei der akustischen Bewertung stach deutlich

heraus, dass viele CEOs einen Teleprompter nutzen,

obwohl ihnen offensichtlich die Routine fehlt. Das

geht zu Lasten eines natürlichen, lebendigen Sprechens.

Zentrale Botschaften wirken dann abgelesen,

steif oder aufgesagt. Die Analyse von Stimme

und Sprechweise wurde mit Hilfe eines Algorithmus

des Phonetikers Professor Oliver Niebuhr vorgenommen.

12

www.clubderredner.de • Ausgabe 03/2022 • REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin


Bundesverband für Medientraining in Deutschland (BMTD) e.V.

CEO CEO DIGITAL DIGITAL VIDEO VIDEO Index Index

DIE DIE TOP TOP TEN TEN 2021

Punkte Punkte visuell visuell (ø = 62,7 (ø Punkte) = 62,7 Punkte) Bestmögliches Bestmögliches

Punkte Punkte sprachlich sprachlich (ø = 62,6 (ø Punkte) = 62,6 Punkte) Ergebnis: Ergebnis:

Punkte akustisch Punkte akustisch (ø = 56,9 (ø Punkte) = 56,9 Punkte) 300 Punkte 300 Punkte

25,7%

Nur in Nur jedem in jedem 4. Video 4. Video nahm nahm

die Mehrheit die Mehrheit der Jury der Jury eine eine

klare klare Botschaft Botschaft wahr wahr

232,8 232,8224,4224,4223,6223,6221,1221,1218,4218,4210,7210,7209,1209,1206,5206,5197,4197,4196,3196,3

Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte

Viele Viele CEOs CEOs sprechen sprechen

in jedem in jedem Satz oder Satz oder

Satzteilen Satzteilen mit der mit der

gleichen gleichen „Melodie“. „Melodie“.

79,4 74,6

78,8

79,4 74,6

78,8

83,1 70,8

70,5

83,1 70,8

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84,0 69,3 70,3

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85,7 67,2 65,5

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61,8

77,9

74,3 65,2 69,6

74,3 65,2 69,6

68,0 68,3 70,2

68,0 68,3 70,2

86,4 59,0 52,0

86,4 59,0 52,0

68,9 64,3 63,1

68,9 64,3 63,1

Nur wenige Nur wenige Aussagen Aussagen

blieben blieben in Erinnerung

Erinnerung

In den In meisten den meisten

Videos Videos (25) war (25) keine war keine

Inszenierung Inszenierung oder oder

dramaturgische

Gestaltung Gestaltung erkennbar erkennbar

1 1 2 2 3 3 4 4 5 5 6 6 7 7 8 8 9 9 10 10

1. Weniger wirkt mehr, lautet das Erfolgsgeheimnis

Nummer Eins. Formulieren Sie zunächst Ihr unternehmerisches

und persönliches Präsentationsziel.

Leiten Sie dann maximal drei Botschaften davon

ab, die auf diese Ziele einzahlen – und sowohl

rational als auch emotional für Ihre Zielgruppe

relevant sind. »Kommunikation, die nicht berührt,

ist wirkungslose Verlautbarung,« sagt Ingo Bosch,

Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes für

Medientraining in Deutschland.

2. Was die besten der DAX-40-Chefs zudem berücksichtigen:

Sie kommunizieren merkWÜRDIG, sorgen

mit Metaphern, Vergleichen und Beispielen

dafür, dass beim Publikum Bilder im Kopf entstehen.

E.ON-Chef Leonhard Birnbaum, Bester in der

Kategorie »Sprache« und Gesamt-Zweiter nutzt

beispielsweise Klettern als Metapher fürs unternehmerische

Handeln des Energiekonzerns.

3. Äußerst wirksam ist es zudem, kleine Anekdoten

zu erzählen, die man selbst erlebt hat (Ich-Bot-

TIMOTHEUS TIMOTHEUS LEONHARD LEONHARD MARTIN MARTIN OLIVER OLIVER NIKOLAI NIKOLAI CHRISTIAN CHRISTIAN VINCENT VINCENT OLA OLA FRANK FRANKWERNER

WERNER

HÖTTGES HÖTTGES BIRNBAUM BIRNBAUM BRUDER- BRUDER- ZIPSE ZIPSE SETZER SETZERKLEIN

KLEIN WARNERY WARNERY KÄLLENIUS KÄLLENIUS APPEL APPEL BAUMANN BAUMANN

Deutsche Deutsche E.ON E.ON MÜLLER MÜLLER BMW BMW Continental Continental SAP SAP Beiersdorf Beiersdorf Mercedes- Mercedes- Deutsche Deutsche Bayer Bayer

Telekom Telekom

BASF BASF

Benz Benz Post DHL Post DHL

11 /35 /35

Storytelling Storytelling und Ich-Botschaften

und Ich-Botschaften

wurden wurden lediglich lediglich in 11 in der 1135

der 35

CEO-Videos CEO-Videos eingesetzt eingesetzt

Vor allem die Top 10 Videos der DAX-40-CEOs enthalten

jedoch anschauliche Beispiele, wie man sein

Publikum erreichen kann. Beispielsweise verstärkt

BMW-Chef Oliver Zipse, Bestplatzierter der Kategorie

»Visuell«, mit einem professionellen Hintergrundbild

und variierender Mimik und Gestik seine Interview-Antworten

deutlich. Und die Nr. 1 der Kategorie

»Akustisch«, Deutsche Post DHL CEO Frank Appel,

bietet ein gutes Beispiel, wie man in einem Statement

seine Sprechmelodie variiert, Pausen setzt

und am Ende des Satzes gekonnt die Stimme senkt.

Was Sie aus der Analyse der

DAX-40-CEO-Videos lernen

können

Was machen die besten der DAX-40-Chefs in ihren

Social-Media-Videos gut? Was kann man sich für

seine Auftritte via Video und in Präsenz abschauen?

Hier die 7 wichtigsten Erfolgstipps:

REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin • Ausgabe 03/2022 • www.clubderredner.de 13


Bundesverband für Medientraining in Deutschland (BMTD) e.V.

schaften). Diese bleiben wesentlich besser in

Erinnerung als pure Fakten. Zudem sind sie nachvollziehbare

Beweise. Denn fast jedes Unternehmen

behauptet z. B. kundenfreundlich, innovativ

und nachhaltig zu handeln. Storytelling macht

dies glaubwürdig nachvollziehbar – und persönliche

Geschichten sind von niemand anderem

kopierbar, ein echtes Alleinstellungsmerkmal

(USP). Zahlreiche Beispiele bieten der Gesamtsieger

und Telekom Vorstandsvorsitzende Timotheus

Höttges sowie BASF-Chef Martin Brudermüller,

der den 3. Platz belegte.

4. Gestalten Sie Ihren Auftritt dramaturgisch – inszenieren

Sie zumindest die wichtigsten Botschaften.

Das geht beispielsweise mit Präsentationsmaterialien

wie Gegenständen, Bildern oder ganzen

Bildhintergründen, Musik oder auch Ankündigungen

wie: »Was ich ihnen jetzt zeige, hat noch nie

ein Mensch auf dieser Welt gesehen.«

5. Für die persönliche Wirkung zählt zum einen die

Gestaltung der digitalen oder realen Bühne, die

Basis dafür bilden Bildhintergründe und -ausschnitte

sowie eine gute Beleuchtung und Tonqualität.

Noch wichtiger ist jedoch ob der Präsentierende

in seiner Art etwas zu vermitteln variiert,

beispielsweise mal laut mal leise spricht und bei

Mimik und Gestik zwischen schnell und langsam

oder dynamisch und ruhig wechselt. BMW-Chef

Oliver Zipse hat beim Visuellen Rang 1 belegt.

6. Einen starken Pluspunkt bilden auch Sprechweise

und Stimme. So empfiehlt es sich, frei zu

sprechen und seine Sprachmelodie bewusst zu

wechseln. Abgelesener oder aufgesagter Text

wirkt meist gespielt und damit weit weniger

glaubwürdig. Positivbeispiel dafür ist Deutsche

Post DHL Chef Frank Appel, der in der Kategorie

»Akustik« Platz 1 gewann.

7. Zum Schluss mit Tipp 7 noch das Wichtigste:

das sind Sie. Sie selbst und Ihre Einstellung.

Menschen spüren, ob eine Vortragende oder

ein Vortragender von dem, was er/sie vermittelt,

überzeugt ist oder nicht. Ob er oder sie Freude

daran hat, dies zu vermitteln und für das Thema

brennt. Mittels gezielter praktischer und mentaler

Vorbereitung kann man laut BMTD auch diesen

Punkt verbessern.

Fundiert und differenziert:

Das BMTD-Bewertungsraster

Das Bewertungsraster des BMTD basiert auf einer

Vielzahl von Studienergebnissen aus der Kommuni-

LERNEN SIE VON

DEN DAX-40-CEOS

Kommunizieren

Sie merkWÜRDIG

mit Metaphern, Vergleichen,

Storytelling und Beispielen

SPRACHLICH

Sprechen Sie frei,

nutzen Sie Memotechniken

oder Stichwörter, statt Texte

abzulesen oder aufzusagen

AKUSTISCH

Variieren Sie

Ihre Mimik und Gestik,

vermeiden Sie stereotype

Bewegungen

VISUELL

bmtd.de/ceo-digital-video-index (Bundesverband für Medientraining in Deutschland)

14

www.clubderredner.de • Ausgabe 03/2022 • REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin


Bundesverband für Medientraining in Deutschland (BMTD) e.V.

kations- und Wahrnehmungsforschung. Im Frühjahr

2021 ermittelte der Bundesverband in Zusammenarbeit

mit der Ludwig-Maximilians-Universität München

dazu in einer Meta-Studie nonverbale Erfolgsfaktoren

für den Auftritt vor Mikrofon und Kamera.

Für die Analyse von Sprache und Verständlichkeit

nutzte die Jury die BMTD-Verständlichkeitsformel.

Sie ist eine Weiterentwicklung des Verständlichkeitsmodells

nach dem Kommunikationspsychologen

Friedemann Schulz von Thun. Kriterien des

BMTD-Bewertungsrasters:

• Visuelle Ebene: Blick, Mimik, Gestik, Kopf- und

Körperhaltung, Erscheinung der Person und Setting

• Sprachliche Ebene: Ausdruck, Prägnanz der Formulierungen,

Struktur, spannende Erzählung

• Akustische Ebene: Tonhöhenumfang, Sprechtempo,

Pausen, Länge der Sätze und Sinneinheiten, hörbarer

Punkt am Satzende, besondere Betonungen

Über den BMTD e.V.

Der Bundesverband für Medientraining in Deutschland

e.V. vertritt die Interessen der Medientrainer:innen

im deutschsprachigen Raum. Viele Mitglieder

sind zugleich beruflich in anderen Bereichen aktiv,

etwa Journalismus, TV-Produktion, Moderation und

Kommunikationsberatung. Ziele des Verbandes sind

Fort- und Weiterbildungsangebote für Medientrainer:innen

anzubieten, ein Qualitätssiegel für Medientrainings

zu vergeben sowie die Kontaktpflege

zu Unternehmen, Politik und Öffentlichkeit. Zudem

ist es die Aufgabe des Verbandes, Interessierten

Orientierung und Sicherheit für professionelle

Medientrainings zu geben. Der Verband ist ein eingetragener

Verein. Er wurde im Jahr 2009 gegründet

und hat seinen Sitz in Köln.

Ansprechpartner für Rückfragen: Ingo Bosch Vorsitzender

des Vorstands Bundesverband für Medientraining

in Deutschland e. V.

E-Mail: info@bmtd.de

Tel.: +49 178 3220 159

Gesamtsieger und Telekom

Vorstandsvorsitzende

Timotheus Höttges.

https://bit.ly/3HjrASh

BASF-Chef Martin Brudermüller

belegte den 3. Platz.

https://bit.ly/3GfjDfy

E.ON-Chef Leonhard Birnbaum,

Bester in der Kategorie »Sprache«

und Gesamt-Zweiter.

https://bit.ly/3L8G5uG

BMW-Chef Oliver Zipse hat der

in der Kategorie »Visuell« Rang 1

belegt.

https://bit.ly/3odQoUm

Deutsche Post DHL Chef Frank

Appel gewann der in der Kategorie

»Akustik« Platz 1.

https://bit.ly/3GhAdvc

REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin • Ausgabe 03/2022 • www.clubderredner.de 15


s.selmer@stephanieselmer.com

Stephanie Selmer

Change Storys sind Informationen mit Seele

Zahlen, Daten und Fakten haben ausgedient. Wer

in seinem Unternehmen eine Veränderung anstrebt,

setzt auf eine gute Change Story.

Als ich 18 Jahre alt war und meinen Führerschein

seit gerade einmal zwei Wochen hatte, sollte ich

meinen kleinen Bruder in ein 70 km entferntes Zeltlager

fahren. Ich hatte noch kein eigenes Auto, aber

ich durfte den alten Mercedes meiner Eltern fahren.

Ich fühlte mich großartig und unglaublich erwachsen.

Allerdings war das für mich auch die erste Fahrt

allein auf einer Autobahn und ich war ziemlich aufgeregt.

Die Hinfahrt verlief ohne Probleme, ich hatte

mich noch nicht einmal verfahren. Für die Rückfahrt

war ich zuversichtlich - das lief ja wie am Schnürchen.

Also schaltete ich das Radio an und sang lauthals

mit. Bis ich ein leises Klappern aus dem Motorraum

hörte. Die Entspannung war wie weggeblasen.

Mir wurde heiß und kalt und wusste nicht, was ich

tun sollte. Darauf war ich einfach nicht vorbereitet.

Also tat ich das Einzige, was mir in diesem Moment

einfiel... ich drehte das Radio lauter!

Manche Change-Projekte erinnern mich an genau

diese Situation. Die Verantwortlichen haben einen

gewissen Gegenwind bekommen und kommunizieren

immer mehr und mehr, jedoch in den gleichen

Mustern und ohne zu reflektieren, ob sie da überhaupt

das Richtige machen. Mehr vom Gleichen

führt in einem Change-Projekt nur selten zu einem

besseren Verständnis oder weniger Widerständen.

Im Gegenteil: So nimmt ein Projekt schnell Auswüchse

an, die Change-Verantwortliche nur schwer

wieder beheben können.

Seit etwa 15 Jahren begleite ich nun Change-

Projekte und entwickle mit den Verantwortlichen

individuelle Kommunikationskonzepte. Dabei ist

Storytelling in den letzten Jahren immer mehr in

den Fokus gerückt, denn es ist klar geworden, dass

Geschichten fesseln und eine besondere Macht

haben, Menschen zum Handeln zu bewegen.

Im Marketing ist das heute schon gang und gäbe.

Coca-Cola stellt Getränkeautomaten in Indien und

Pakistan auf und verschenkt Getränke an alle, die

gemeinsam tanzen. Auf ebay findet ein Harley-Enthusiast

seine alte Maschine wieder, die er als

frischgebackener Vater verkaufen musste. Und

British Airways bringt einen jungen Mann zurück

zu seiner Mutter nach Mumbai. Diese und ähnliche

Foto: Privat

16

www.clubderredner.de • Ausgabe 03/2022 • REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin


www.kommunikation-im-change.de

Geschichte rühren uns zu Tränen und sorgen nebenbei

für ein großes Umsatzplus.

Die Muster aus dem Storytelling für das Marketing

sind jedoch nur bedingt auch in der Change-Kommunikation

anwendbar. Denn hier geht es in erster Linie um

eine Transformation, nicht um eine Momentaufnahme.

Storytelling im Marketing verbindet uns mit einer Marke,

Storytelling im Change bringt uns auf den Weg. Darum

ist einer der wichtigsten Punkte einer guten Change

Story:

Machen Sie die

Transformation sichtbar

Gestern, heute, morgen – das sind drei fast magische

Schritte erfolgreicher Change Storys. Wie war es, bevor

die Entscheidung für das Projekt gefallen ist? Wie ist der

aktuelle Zustand und welche Schritte gehen wir gerade?

Welche Zukunft liegt vor uns, wenn wir dieses Projekt

erfolgreich abschließen? In einer guten Change-Story

sind diese drei Dimensionen immer wieder klar erkennbar.

Betrachten Sie auch die Elemente der klassischen

Heldenreise so und es entstehen facettenreiche Helden,

Konflikte und Berater. Erst wenn im Laufe der Geschichte

eine Transformation sichtbar wird, wird aus einer Story

tatsächlich eine Change Story.

Sie wollen wissen, wie es mit meiner ersten Autopanne

weiterging? Es dauerte keine zehn Kilometer mehr,

bis das Auto mit einem Motorschaden liegenblieb. Zum

Glück kam ein paar Minuten später ein Autobahnpolizist

vorbei, der mich beruhigte und mit mir die Pannenstelle

absicherte. Ich konnte also einfach auf den

ADAC warten und kam mitten in der Nacht mit einem

Mietwagen wieder zu Hause an, völlig übermüdet, doch

mit mehr Selbstvertrauen, als ich es morgens hatte.

Und seitdem habe ich eine Story, in der ich später sogar

noch ein paar andere Geheimnisse für gute Change

Storys entdeckt habe.

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raquel

Die inneren Stimmen

entscheiden

Was unterscheidet wirksame Menschen

von Unwirksamen, die es nicht

aus ihrer Komfortzone schaffen? Diese

wie jene empfinden Unbehagen und

Angst. Doch woher nehmen die Wirksamen

die Kraft, trotzdem zu handeln?

Der gravierende Unterschied ist, dass

die positiven Stimmen der wirksamen

Menschen, die skeptischen Stimmen

überzeugen. Sie sprechen insgesamt

wohlwollender mit sich selbst. Unterschätzen

Sie nicht Ihre inneren Stimmen

und Ihren Selbstdialog. So einfach

kann das doch nicht sein, denken Sie?

Doch, so einfach ist es. Beobachten Sie

mal selbst Ihre inneren Stimmen, wenn

Sie vor einer herausfordernden Aufgabe

stehen. Immer dann, wenn Sie etwas

machen, was Ihnen Unbehagen oder

Angst bereitet, was sagen Ihnen dann

Ihre inneren Stimmen?

Die 6-Step-Reframing-Methode aus

dem NLP und auch der Yager-Code

sind zwei Coachingmethoden, die

die inneren Blockaden lösen. Solche

Blockaden gehen häufig zurück auf abgespeicherte

Erfahrungen, die wir mit

einer Emotion und einer blockierenden

Überzeugung verbunden haben. Diese

abgespeicherten Überzeugungen hören

wir dann oftmals als innere Stimme,

wenn uns eine Situation unbewusst an

diejenige aus der Vergangenheit erinnert.

Durch diese Methoden findet eine

Umprogrammierung statt, sodass sich

die Blockade löst. Noch einfacher für

zu Hause, also quasi als DIY-Methode:

Schließen Sie Ihre Augen und lauschen

Sie Ihren inneren Stimmen. Bedanken

Sie sich bei ihnen dafür, dass es sie

gibt. Es gibt einen guten Grund dafür,

warum sie entstanden sind. Sie erfüllen

alle eine wichtige Aufgabe. Visualisieren

Sie jede Stimme und, falls noch nicht

vorhanden, stellen Sie sich eine neue

innere Stimme vor, die immer genau

das sagt, was sie gerade brauchen. Sie

ist immer unschlagbar überzeugend!

Raquel Stahl

Coaching für Frauen

www.raquelstahl.de

coaching@raquelstahl.de

20

www.clubderredner.de • Ausgabe 03/2022 • REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin


stahl

Foto: Club der Redner

REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin • Ausgabe 03/2022 • www.clubderredner.de 21


Eine Kolumne von René Borbonus

Keine große Zahl ohne

Referenzzahl

Einer der effektivsten Verständlichkeitskiller in

Reden und Präsentationen sind abstrakte Zahlen.

Nehmen wir als Beispiel das Vermögen von Bill

Gates. Das liegt laut Presseinformationen derzeit

bei etwa 109 Milliarden Dollar. Alles klar? Natürlich

nicht. Welcher Normalsterbliche kann sich unter

solchen Beträgen schon etwas vorstellen?

Schuld daran ist unser Gehirn: Wir können Zahlen

gar nicht absolut begreifen. Solange sie nicht in

Relation zu irgendetwas gesetzt werden, sind sie oft

nutzlos. Und das ist ein Problem, denn bei vielen

Redeanlässen sind Zahlen nun einmal unverzichtbar

– bei Business-Präsentationen zum Beispiel. Aber

wie kann man sie anschaulich vermitteln?

Unser Gehirn braucht Hilfestellung, um sich unter

einem abstrakten Zahlenwert etwas vorstellen zu

können. Eine solche Krücke, die aus Zahlen klare

Botschaften machen kann, ist die sogenannte

Referenzzahl. Das ist eine Zahl, die den genannten

Wert in ein verständliches Verhältnis setzt.

Vor einiger Zeit war ich Zeuge, wie ein renommierter

Wissenschaftler das Prinzip Referenzzahl bei

einem Plädoyer für die umstrittene Grippe-

Impfung einsetzte. Zum Vergleich zog er den Hype

um die Kreutzfeldt-Jacob-Krankheit heran, die

unter dem Schlagwort BSE im Zusammenhang

mit verseuchtem Rindfleisch damals gerade viel

Aufmerksamkeit in den Medien bekam.

Der Forscher sagte folgendes: »Europaweit sind

sechs Menschen an Kreutzfeldt-Jacob gestorben.

Jetzt sage ich ihnen mal, wie viele Menschen nur

in Deutschland im selben Zeitraum an Influenza,

also an der Grippe gestorben sind: Das waren über

20.000.«

Hätte diese Zahl für sich gestanden, hätten wir

als Zuhörer mit der Aussage nicht viel anfangen

können. Durch den Vergleich mit der leicht

vorstellbaren Referenzzahl 6 erschien dieser Wert

plötzlich sehr hoch. Auf diese Weise konnte der

Experte vermitteln, warum er die Grippe-Impfung für

so wichtig hielt.

Damit schwer vorstellbare Zahlen die beabsichtige

Wirkung erzielen, sollten sie mit einer Referenzzahl

kontrastiert werden.

22

www.clubderredner.de • Ausgabe 03/2022 • REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin


REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin • Ausgabe 03/2022 • www.clubderredner.de 23

Foto: Communico GmbH


Erfahrungsbericht

Virtual Reality Rhetoriktraining

Hopp oder Top?

Die Zukunft der Weiterbildung im

Rhetoriktraining ist Virtual Reality,

so scheint es. Wir, das Team von

›Wir machen Redner‹, haben ausführlich

Virtual Reality Brillen im

Rhetoriktraining getestet. Unser

Fazit kommt auf die Gesamtnote

»Gut« mit einem kleinen »Ja, aber«.

Authentischer vor Menschen zu

sprechen und seine Zuhörer leichter

von sich zu überzeugen, das ist

das, was wir alle wollen. Egal ob

im kleinen Kreis, vor den Firmenkollegen

während einer Ankündigung

oder gar vor Hunderten

Menschen in einem riesigen Saal.

VR kann als Trainigsformat helfen

und sich den Bedürfnissen des

Redners anpassen.

Mit der VR-Brille bist du in der Lage,

zunächst einmal eine Umgebung

auszuwählen, vor der du präsentieren

willst. Egal ob im Gruppenmeeting,

Pitch, an der Arbeit oder

im Plenum/Theater mit riesigem

Publikum. VR bietet dir die richtige

Bühne, um ein Grundgefühl zu bekommen.

Vor dir befindet sich nun ein riesiger

Saal, gefüllt mit Zuschauern.

Dies ist jedoch nicht immer das erwünschte

Publikum. Während Redner

natürlich auf ein Publikum von

Hunderten Zuschauern hoffen, ist

ein kleinerer Kreis für Führungskräfte

oder private Vorträge eventuell

besser geeignet. Aus diesem

Grund lassen sich hierbei die Größe

des Publikums und das Umfeld

im Vornherein beliebig aus einer

Auswahl an Vorlagen aussuchen.

Für uns ein klarer Vorteil. Dann ist

Im Anschluß an ein Tagescoaching haben

unsere Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Rede

einem großen Publikum vorzustellen.

VR Tagescoaching CEO

vr-video-social

24

www.clubderredner.de • Ausgabe 03/2022 • REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin


www.wir-machen-redner.de

Auf der Bühne sind große

Gesten gefragt, auch für

die virtuellen Zuschauer.

es so weit. Du tauchst direkt in diese

Umgebung ein. Du stehst vor

einem fremden Publikum, auf das

du wieder vollkommen souverän

eingehen musst. Das spornt deine

Kreativität an und es ist eine Chance,

dein Potenzial anzuzapfen. Du

vergisst nach ein paar Minuten

die Zeit und den virtuellen Raum

und die Illusion ist perfekt. Das

VR Training machte unseren Coaches

im Test einen riesen Spaß.

Klar, mit fortlaufender Dauer sind

die Bewegungen der Zuschauer

vorhersehbar, aber für alle, die das

Ausblenden können, fühlt es sich

nicht mehr künstlich an.

»Welche Rolle spielt der Bühnencoach

hier jetzt noch?«, fragst du

dich jetzt bestimmt. Das ist der

Moment für unser »Ja, aber!«

Was macht denn ein Bühnencoach?

Er analysiert deine Mimik und

Gestik, hört sich deine Geschichte

an und gibt dir Feedback auf deine

Rede. Bei ›Wir machen Redner‹

hast du es immer gleich mit drei

Coaches zu tun. Denen entgeht

nichts. Eines ist uns klar – Reden

ist ein Handwerk. Wir sehen unsere

Aufgabe genau darin, dir zu zeigen,

was du aus dir machen kannst.

Welches Potenzial in dir steckt und

wir du darauf zugreifen kannst. Wir

zeigen dir deine Möglichkeiten auf

und verbessern dich durch unser

professionelles Feedback.

Fazit:

Coaches geben Feedback,

VR-Rhetorik-Brillen nicht.

Letztendlich ersetzt die VR-Rhetorik-Brille

keine erfahrenen Coaches.

Mit ihr alleine lässt sich nicht

viel anfangen. Sie eignet sich nicht

für ein »Selbststudium«. Es ist keiner

da, der dich auf Verbesserungen

hinweist. Die Brille kann sogar

genau das Gegenteil bewirken.

Ohne Rückkopplung kannst du es

dir falsch beibringen und sind die

Fehler erst einmal gelernt, wird die

Anstrengung umso größer, diese

wieder aus deinem Erfahrungsschatz

zu löschen. Die Brille ist

was für Menschen, die bereits ein

Coaching oder eine Rednerausbildung

absolviert haben. Alleine

zu Hause üben und immer wieder

wiederholen ist dann bestimmt

dienlich und Wertschöpfend. Wir

glauben, der Mix macht es. Erst ein

solides Tagescoaching, um dann in

die VR Welt abzutauchen und das

Gelernte zu festigen.

Wir verwenden die VR-Brille unterstützend

am Ende eines Tagescoachings,

um das Gefühl einer

größeren Gruppe zu erzeugen. Für

uns ersetzt es aber nicht das echte

Üben und die Coachingarbeit

mit Dialog und Feedback Prozess.

REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin • Ausgabe 03/2022 • www.clubderredner.de 25


»Wir machen Redner«

Wiedererwachter Trend:

Online Konferenzen

Die Pandemie hat die Geschäftswelt auf den

Kopf gestellt und Digitalisierung ist das Schlagwort

der Stunde. Der wichtigste Trend in 2022

sind für uns Online-Konferenzen und -Events,

was wir auch an den gestiegenen Anfragen

feststellen können. Neben dem klassischen

Homeoffice, bei dem die Mitarbeitenden untereinander

oder ihrem Chef konferieren, stellen

viele Unternehmen auch ihren Vertrieb immer

mehr auf Online-Konferenzen oder -Events

um. Und es lohnt

sich. Denn mit einer

Online-Veranstaltung

ist es möglich,

eine deutlich höhere

Reichweite, bei

gleichzeitig geringerem

Aufwand zu

erzielen. Die Unternehmen

können mit

einem viel geringeren

Budget planen

und auch die Gäste

sparen nicht nur Anreisezeit und Hotelkosten,

sondern auch CO 2 , was uns die Umwelt dankt.

Letztendlich brauchen die Teilnehmer nur ein

wenig Zeit und ein internetfähiges Gerät. Was

diese Art der Veranstaltungen für viele Unternehmen

attraktiv macht, ist die Möglichkeit,

diese interaktiv im Dialog mit den Kunden

durchführen zu können. Solche Veranstaltungen

sind innovativ und genau auf das eigene

Das Wichtigste ist unserer

Meinung nach die Vorbereitungsphase.

Hier gilt es die Ziele des

digitalen Events klar zu definieren,

um genau den richtigen Rahmen

für die Veranstaltung zu finden.

Publikum zugeschnitten.

Wenn auch ihr dem Trend folgen wollt und

plant, Online-Veranstaltungen für euch einzusetzen,

haben wir einige Tipps zusammen gestellt.

Die Kunden wollen ihr Gegenüber spüren,

kennenlernen und Vertrauen fassen. Damit

das auch Online funktioniert, sind einige Dinge

zu beachten.

Allgemeines zum Sprechen vor der Kamera:

In online Vorträgen

und Seminaren ist

es besonders wichtig

die Technik und

die Performance

im Blick zu haben.

Es braucht neben

der Methodik und

Didaktik ein Gefühl

für die Teilnehmer

und einen gewissen

Unterhaltungsaspekt.

Online Vorträge

brauchen 25 Prozent mehr Energie als konventionelle

Treffen. Dasselbe gilt auch für die

Mimik. Ein feines Lächeln wird kaum wahrgenommen.

Hier helfen auf jeden Fall Probeaufnahmen

und die anschließende Manöverkritik.

Bei uns kannst du im Medientraining oder Bühnentraining

das alles üben. Das gibt Sicherheit

und verschafft mehr Professionalität bei deinem

Wirken vor der Kamera.

26

www.clubderredner.de • Ausgabe 03/2022 • REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin


54 Tipps für Online-Kongresse

Vorbereitung

Befestige die Kamera auf einem Stativ

Platziere die Kamera auf Augenhöhe

Überlege dir, wo du die Schärfe haben möchtest. Das gesamte Bild scharf oder den Hintergrund unscharf?

Informiere dich zu verschiedenen Lichtquellen und finde die Richtigen für dich (ideal sind zwei Lampen)

Suche dir einen schönes Hintergrundbild (Greenscreen), das Motiv sollte allerdings nicht von dir ablenken

Gestalte deine Umgebung entsprechend des Inhalts (wenn du nicht mit Greenscreen Technik arbeitest)

Informiere dich über Ton und Mikrofone, Ansteckmikrofone eignen sich besonders gut für Präsentationen

Nimm dir die Zeit, deine Umgebung auf ablenkende/störende Details zu überprüfen

Schlechte Audio ruiniert die beste Rede, gutes Audio rettet vieles

Achte auf Hintergrundgeräusche, besonders von außen/anderen Räumen

Trage Kleidung, die sich vom Hintergrund abhebt

Vermeide gestreifte Kleidung um Bildübertragungsfehler zu vermeiden (Alias-Effekte)

Trage keine grüne Kleidung, wenn du mit einem Greenscreen arbeitest. Ein fliegender Kopf lenkt nur ab

Bereite dich gut vor und überlege dir eine grobe Struktur

Denke über deine Kernaussage/Gefühle nach die du übermitteln möchtest

Plane deinen Inhalt jedoch nicht zu genau, sondern lass dir Raum für Improvisationen

Bereite dich auf Interviews inhaltlich vor (W-Fragen)

Notiere dir 3 – 5 Kernaussagen auf Karteikarten und platziere sie unauffällig außerhalb des Bilds (z. B. neben der Kamera)

Übe, dich und dein Unternehmen in 60 Sekunden vorzustellen

Übe vor dem Spiegel oder mit einer Kamera, oder bitte einen Freund/Kollegen um Feedback

Falls du Angst hast, den Text nicht auswendig vortragen zu können, nutze einen Teleprompter

Trinke nicht zu viel Kaffee am Drehtag und vermeide Zucker. Die Speichelproduktion wird angeregt und kann für einen

unregelmäßigeren Sprechrhythmus sorgen

Kohlenhydratreiche Snacks und Obst sind gerne gesehen, jedoch vor der Aufnahme

Übe Entspannungstechniken (Atmen, Meditation) um nicht zu verkrampft zu starten

Wärme vor einer Präsentation deine Stimme auf

Gewöhne dich an deine Stimme und nutze sie zu performen

Ein entspanntes Gesicht wirkt sympathischer

REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin • Ausgabe 03/2022 • www.clubderredner.de 27


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Hier noch ein paar weitere Tipps für online Vorträge:

Nutze deine in der Vorbereitung festgelegten Entspannungsrituale, um zur Ruhe zu finden

Sorge für eine aufrechte Rückenhaltung, wirke überzeugend

Blicke beim Sprechen in die Linse

Sprich nicht mit der Kamera, sondern »den Personen dahinter«

Verwende eher »du« als »Sie«, das baut Hürden ab

Erschaffe eine vertraute Atmosphäre

Setze deine Stimme bewusst ein, klinge nicht monoton; ändere Rhythmus, Lautstärke und Geschwindigkeit

Nimm dir die Zeit die du benötigst, hetze nicht durch die Inhalte

Benutze bewusst Zähle, Lippen und Zunge um alle Vokale auszusprechen

Stelle dir deine Zielgruppe beim Sprechen vor

Rede so, als wärst du im Gespräch mit einem Freund

Lächle viel und oft, aber wirke nicht gestellt

Habe Freude bei dem, was du tust

Achte auf Füllwörter wie »Ähm«, »also«, »und« etc., vermeide sie in Zukunft

Binde Zuschauer etwas in den Inhalt ein – selbst, wenn alles digital stattfindet

Machst du einen Fehler, ist das total in Ordnung; Lass dich davon nicht stören

Wenn du dich versprichst, fange den Satz oder Gedanken am besten von vorne an, ohne zu viel Aufmerksamkeit auf den

Versprecher zu lenken. Fehler passieren, aber die Show muss weitergehen

Lebe deine Message, sei Vorbild

Bleib du selbst, sei authentisch

Untermale deine Aussagen durch Mimik und Gestik

Platziere deine Hände bewusst, stecke sie nicht in Taschen und wirke selbstbewusst

Halte deine Hände nie unterhalb der Gürtellinie oder in der Leistengegend

Bei größeren Räumlichkeinten nutze auch die Tiefe, beweg dich auf die Kamra zu und von ihr weg

Bringe Enthusiasmus mit; Leute werden dir nicht zuhören, wenn du vor der Kamera einschläfst

Nutze Getränke nur zum Befeuchten

Ess- und Trinkgeräusche sind meist anwidernd für den Zuhörer

Nimm dir die Zeit, mit jedem Vortrag besser zu werden. Niemand ist direkt zu Beginn perfekt

28

www.clubderredner.de • Ausgabe 03/2022 • REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin


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»Du hast uns tief berührt« Award

Das gab es noch nie!

Die Teilnehmer beim Clubtreffen in Fulda

staunten nicht schlecht. Zwei Teilnehmerinnen

präsentierten ihre Vorträge auf

einem sehr hohen Niveau und überzeugten

damit die Anwesenden Mitglieder. Natürlich

blieb das nicht ohne Folgen: Die Jury

vergab den Award gleich zweimal im Club

der Redner. An Nadine und Anastasia! Respekt

und herzlichen Glückwunsch! Ihr habt

uns tief berührt.

Club

der

Redner

Die beiden Gewinnerinnen Nadine und Anastasia (v.l.n.r.)

Foto: Club der Redner

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www.clubderredner.de • Ausgabe 02/2020 03/2022 • REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin


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Ein »WOW« Moment

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Für einen »WOW« Moment sorgte beim

Clubtreffen der Redner Ulrike. Mit ihrem

perfekten Bühnenauftritt ließ sie der Jury

keine andere Wahl und gewann den begehrten

Award. Hochverdient, meint auch

die Redaktion. Mit ihr freuten sich zwei

Coaches von »Wir machen Redner« Mathias

und Markus. Respekt.

Club

der

Redner

(v.l.n.r.) Mathias (Coach), Gewinnerin Ulrike, Markus (Coach)

Foto: Club der Redner

REDEN PRÄSENTIEREN BEGEISTERN Magazin • Ausgabe 02/2020 03/2022 • www.clubderredner.de 31


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Herausgeber

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Mathias Wald

In den Gründen 16

36093 Künzell

Tel.: 0661 93359911

E-Mail: magazin@reden.club

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Redaktion

Mathias Wald

Harald Fritz

Layout/Satz

MyByte Media, Harald Fritz

www.mybyte-media.de

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Die Meinung des Autoren spiegelt nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider. Trotz sorgfältiger

Prüfung durch die Redaktion wird in keiner Weise Haftung für die Richtigkeit geschweige

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