Auf den Spuren der Römer im Odenwald - vhs MTK

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Auf den Spuren der Römer im Odenwald - vhs MTK

Sonderausstellung

13. 13 Aug.2011 2011 - 115. JJan.2012

in den Erbacher Museen

RÖMISCHEN REICH

Schirmherrin:

Eva Kühne-Hörmann

Hessische Ministerin für

Wissenschaft und Kunst

LEBEN IM

deutsches

elfenbeinmuseum

erbach

GRÄFLICHE SAMMLUNGEN SCHLOSS ERBACH


Das Leben im Römischen

Reich wird in den

Erbacher Museen jetzt

hautnah erlebbar!

Vor 2.000 Jahren war das Rhein-Main-Gebiet ein Ausläufer des

mächtigsten Imperiums, das die Welt bis dahin gesehen hatte – und

die Machtzentrale befand sich rund 1.000 Kilometer südlich davon:

die Welthauptstadt Rom! Römische Lebensweise aber nahm Einfluss

auf alle Bereiche, wo Rom herrschte ... also auch in diesem Teil Germaniens.

Um 100 n. Chr. stießen auch im Odenwald Germanen und Römer

unmittelbar aufeinander – unsere Region gehörte zum Grenzgebiet

des Limes, von dem noch heute viele Überreste existieren. Sie lassen

erahnen, wie hier die Welt in den Jahren von rund 100 bis 150 n. Chr.

aussah – die Zeit, als hier der Odenwaldlimes verlief.

Und vom gräflichen Schloss in Erbach gingen um das Jahr 1800

die ersten Anstöße zu einer genauen Erkundung und Bestandsaufnahme

der römischen Hinterlassenschaften im Odenwald aus:

Der Initiator war Graf Franz I. zu Erbach-Erbach (1754-1823), der

als leidenschaftlicher Sammler antiker Kunstwerke die Römischen

Zimmer im Schloss gestaltete. Nicht umsonst zeigt ihn seine Statue

auf dem Erbacher Marktplatz, gegenüber vom gräflichen Schloss, in

der Haltung eines römischen Redners.

Grund genug also, dass sich beide Erbacher Museen zusammentun,

um gemeinsam ein Lokalthema zu präsentieren, das so stark mit der

ganz großen Weltgeschichte verknüpft ist – in der Sonderausstellung

Leben im Römischen Reich.

Die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst

Eva Kühne-Hörmann hat dafür die Schirmherrschaft übernommen.


© Landesmuseum Mainz (Ursula Rudischer)

Zwei Museen -

eine Sonderausstellung!

Der erste Ausstellungsbereich befindet sich im Deutschen

Elfenbeinmuseum und beschäftigt sich mit dem Alltagsleben von

Menschen, die im Umkreis des Odenwaldlimes anzutreffen waren –

und in der Megastadt, von der aus dieses ferne Grenzgebiet regiert

wurde: Rom.

Der zweite Ausstellungsbereich zeigt die „römische Welt“ von Graf

Franz I. zu Erbach-Erbach, wie er sie sich in seinem Schloss erschuf,

in der er wie ein Römer leben und worin er sich einfühlen konnte in

die große Zeit des römischen Imperiums.

Und das erwartet Sie im

Deutschen Elfenbeinmuseum -

Ausstellungsbereich I

Vier Menschen aus der Zeit von Kaiser Trajan (98-117 n. Chr.) erzählen

dem Ausstellungsbesucher, wie es aussah, das Leben im Römischen

Reich – der Alltag hier im äußersten Winkel der abgelegenen

Grenzprovinz und dort in der Weltstadt.

Man begegnet der Germanin Gutta und dem römischen Hilfssoldaten

Aulus Victorinus, die im Gebiet des Odenwaldlimes ansässig

sind, sowie zwei Einwohnern Roms: dem Senator Marcus Ancius Porcius

und seinem Sklaven Berylos. Vier Personen – und jede hat ihren

typischen Platz im gewaltigen Gefüge des Römischen Reiches.

Wovon sie berichten und was die Ausstellungsstücke zeigen, das

lässt uns das Leben im Römischen Reich bald vertraut und nah, bald

ganz andersartig und fremd erscheinen ... aber gerade das macht

die römische Geschichte für uns so spannend!


Der Weg vom Odenwaldlimes

mitten in das Herz des

Imperiums - nach Rom

Nach dem Besuch von Ausstellungsbereich I im Deutschen Elfenbeinmuseum

gehen Sie nun auf einem spannend gestalteten

kurzen Fußweg direkt zum Ausstellungsbereich II in den Gräflichen

Sammlungen Schloss Erbach. Der Weg ist flankiert von zahlreichen

römischen Legionären, die Ihnen auf kleinen Texttafeln Wissenswertes

zum Leben im Römischen Reich erzählen.

Und das erwartet Sie in den

Gräflichen Sammlungen Schloss

Erbach - Ausstellungsbereich II

Die Präsentation im Erbacher Schloss beschäftigt sich mit drei

Aspekten: Vorgestellt werden die eindrucksvollen Möbel, die

Graf Franz I. zu Erbach-Erbach nach antiken Vorlagen für seine

Wohnräume nachbauen ließ. Reproduktionen aus den von

Franz I. selbst verfassten Prachtkatalogen zeigen bisher nahezu

unbekannte Zeichnungen zu seinen Limes-Ausgrabungen im Odenwald.

Höhepunkte sind schließlich die weitgehend authentisch erhaltenen,

einzigartigen Antikenräume – das Arbeitszimmer und das

Audienzzimmer mit seinen berühmten Kaiserstatuen, darunter eine

Sitzstatue des Kaisers Trajan. Sie zeigen, dass ein Abglanz der Ewigen

Stadt an der Wende des 19. Jahrhunderts auch in der Odenwald-

Residenz Erbach zu finden war.


Wissens-Quiz für Groß und Klein

mit tollen Gewinnchancen!

Auf dem Verbindungsweg zwischen den beiden Ausstellungsbereichen

im Deutschen Elfenbeinmuseum und in den Gräflichen

Sammlungen Schloss Erbach werden Sie zahlreichen römischen

Legionären begegnen. Einige dieser Soldaten geben Ihnen mit ihren

Texttafeln spannende Informationen zum Leben im Römischen

Reich sowie Antworten auf die Gewinnspielfragen.

Mit etwas Glück gewinnen Sie bei der im Februar 2012 stattfindenden

Auslosung einen der tollen Preise. Was es zu gewinnen gibt,

erfahren Sie unter www.römer-in-erbach.de.

Die Teilnahmekarte zum Gewinnspiel erhalten Sie zusammen mit

Ihrer Eintrittskarte.

Mitmachen lohnt sich!

Angebote, Rabatte,

Geschenke und Aktionen

Der Erbacher Einzelhandel hat sich zur Sonderausstellung

„Leben im Römischen Reich“ einiges für Sie einfallen lassen!

So haben viele Geschäfte ihre Schaufenster dem Ausstellungsthema

entsprechend gestaltet und bieten Ihnen attraktive Sonder-

angebote. Außerdem erhalten Sie mit Ihrer Eintrittskarte ein

Couponblatt mit zahlreichen Gutscheinen für Einkaufsrabatte,

kleine Geschenke und tolle Aktionen.

Wer mit von der Partie ist und welche Angebote dort auf Sie warten,

erfahren Sie unter www.römer-in-erbach.de.

Schauen Sie doch einfach mal in den Geschäften vorbei!


Touristik-Information

mit Odenwaldladen

Gräiche Sammlungen

Schloss Erbach

Ausstellungsbereich II

Bahnhof

P

Restaurant es „Am „A Elfenbeinmuseum“ um“

Odenwa OOdenwa Odenwald-Gasthaus e

Mümlingstube ube ub

Erbacher Brauereiausschank nk k

Erbacher Schloßstube

Deutsches

Elfenbeinmuseum

Ausstellungsbereich I

Der „Römerweg“ ist zirka 1,5 km lang und führt Sie an zahlreichen

römischen Legionären vorbei, die den Weg vom Deutschen Elfenbeinmuseum

zu den Gräflichen Sammlungen Schloss Erbach weisen.

Schmecken Sie die

antik-römische Küche!

Wollten Sie nicht immer schon

einmal probieren, wie im antiken

Rom gekocht wurde?

Über den gesamten Ausstellungszeitraum hinweg werden die

teilnehmenden Erbacher Gastronomiebetriebe ihre Speisekarte um

verschiedene Gerichte nach Originalrezepten der antik-römischen

Küche erweitern. Eine gute Möglichkeit also, das Römische Reich vor,

nach oder zwischen Ihrem Besuch der beiden Ausstellungsbereiche

auch auf die schmackhafte Art zu erleben. Aber keine Sorge, Ihre

„cena“ (so hieß bei den alten Römern die Hauptmahlzeit) besteht

sicher nicht nur aus „puls“, einem Getreidebrei, der damals vor allem

bei den ärmeren Bevölkerungsschichten auf den Tisch kam.

Welche Gerichte Sie bei den teilnehmenden Gastronomiebetrieben

serviert bekommen, erfahren Sie im Internet unter der Adresse

www.römer-in-erbach.de. Wir empfehlen Ihnen, in dem Lokal Ihrer

Wahl einen Tisch zu reservieren.

Frei nach dem abgewandelten Motto „Kultur geht durch den

Magen“ wünschen wir Ihnen guten Appetit!

Restaurant „Am Elfenbeinmuseum“

Otto-Glenz-Straße 1

Telefon: 06062-3017

E-Mail: elfenbeinmuseum@aol.com

Internet: www.am-elfenbeinmuseum.de

Täglich ab 10 Uhr durchgehend warme

Küche, kein Ruhetag

Odenwald-Gasthaus Mümlingstube

Hauptstraße 16

Telefon: 06062-3379

E-Mail: muemlingstube@t-online.de

Internet: www.muemlingstube.de

Täglich 11 - 14 und 18 – 22 Uhr warme

Küche, donnerstags ab 14 Uhr geschlossen.

Erbacher Brauereiausschank

Jahnstraße 1

Telefon: 06062-5732

E-Mail: wiwag@t-online.de

Internet: www.brauereiausschank.de

Täglich ab 10 Uhr durchgehend warme

Küche, kein Ruhetag

Erbacher Schloßstube

Jahnstraße 11

Telefon: 06062-9562370

E-Mail: schlossstube-erbach@web.de

11 - 21 Uhr durchgehend warme Küche,

kein Ruhetag


Und das alles bekommen Sie für

Ihre Eintrittskarte zu sehen:

Das Römer-Ticket gilt für die Ausstellungsbereiche I und II

Das Römer-Ticket berechtigt

zur Besichtigung des Deutschen Elfenbeinmuseums mit

Dauerausstellung und Sonderausstellungsbereich I sowie

zur Führung durch den Ausstellungsbereich II in den Gräflichen

Sammlungen Schloss Erbach.

Römer-Tickets für Einzelbesucher

sind nur im Deutschen Elfenbeinmuseum erhältlich, wo der Ausstellungsbesuch

beginnt.

Der Zeitpunkt für die folgende Führung im Schloss wird mit dem

Besucher an der Kasse des Deutschen Elfenbeinmuseums festgelegt.

Römer-Ticket für angemeldete Gruppen

sind sowohl im Deutschen Elfenbeinmuseum als auch in den

Gräflichen Sammlungen Schloss Erbach erhältlich.

Öffnungszeiten:

Ausstellungsbereich I Deutsches Elfenbeinmuseum Erbach:

Täglich 10.00-17.00 Uhr.

Ausstellungsbereich II Gräfliche Sammlungen Schloss Erbach,

Hirschgalerie und Römische Zimmer:

Täglich 12.00-18.00 Uhr.

Führungen für angemeldete Gruppen täglich 10.00-12.00 Uhr.

Der Museumsladen ist täglich geöffnet 9.30-18.00 Uhr

Beide Museen geschlossen 24./25. Dezember und am 2. Januar.

Eintrittspreise für die Sonderausstellung

(Bereiche I und II):

Römer-Ticket für

Erwachsene 10,00 Euro

Rentner und Schwerbehinderte/

Erwachsenengruppen 20-50 P. 8,00 Euro

Schüler und Studenten/

Erwachsenengruppen ab 51 P. 7,00 Euro

Schüler- und Studentengruppen

ab 20 P. 5,00 Euro

Familienkarte 20,00 Euro

Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt.

Zur Sonderausstellung wird eine Broschüre erscheinen.


Führungen in den Gräflichen

Sammlungen Schloss Erbach -

Ausstellungsbereich II

Ausstellungsbereich I im Deutschen Elfenbeinmuseum ist so konzipiert,

dass Führungen nicht erforderlich sind und sie daher auch

nicht angeboten werden.

Ausstellungsbereich II in den Gräflichen Sammlungen Schloss

Erbach (Hirschgalerie und Römische Zimmer) ist dagegen nur mit

Führungen zugänglich.

Diese Führungen finden täglich 12.00-18.00 Uhr

im Abstand von 45 Minuten statt :

12.00 Uhr – 12.45 Uhr - 13.30 Uhr – 14.15 Uhr –

15.00 Uhr – 15.45 Uhr – 16.30 Uhr – 17.15 Uhr.

Die maximale Teilnehmerzahl pro Führung beträgt 25 Personen.

Beim Kauf des Römer-Tickets im Deutschen Elfenbeinmuseum wird

mit dem Besucher eine Uhrzeit für die Führung durch die Hirschgalerie

und die Römischen Zimmer im Schloss vereinbart.

Für angemeldete Gruppen erfolgt die Führung durch Ausstellungsbereich

II am Vormittag (Uhrzeit nach Vereinbarung).

Die regulären Führungen durch die Gräflichen Sammlungen

Schloss Erbach finden weiterhin statt:

Montag – Freitag: 11.00 Uhr, 14.00 Uhr, 16.00 Uhr,

an Wochenenden (Sa./So.) und an Feiertagen auch um 15.00 Uhr.

Führungen für angemeldete Gruppen nach Vereinbarung.

Das Begleitprogramm zur

Sonderausstellung:

Vorträge

im Deutschen Elfenbeinmuseum

Mittwoch, 24. August 2011, 19.30 Uhr

Mario Becker M.A.,

Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt/M. :

ROMA AETERNA -

Ein Imperium zwischen

Weltherrschaft und Untergang

Das römische Reich zur Zeit Kaiser Traians - zwischen Britannien und

Syrien, Nordafrika und dem Balkanraum leben und sterben in der

Zeit um 100 n. Chr. zirka 60 Millionen Menschen.

Während der Kaiser die Grenzen zu den Germanen ausbauen und

sichern lässt, bereitet er einen der letzten großen Kriege Roms

vor. Hinter den sicheren Grenzen lag eine entwickelte Stadtkultur,

zahlte man mit einer Währung, galt das römische Gesetz. Der

Höhepunkt des Imperium Romanum war erreicht ... Der bildreiche

Vortrag stellt spannend und nachvollziehbar die politische, kulturelle

und wirtschaftliche Situation des Römerreichs am Anfang des

2. Jahrhunderts nach Christus dar, erläutert den römischen Limes,

die Provinzen, die Menschen darin und am Ende das Zentrum der

Macht: ROM !


Mittwoch, 7. September 2011, 19.30 Uhr

Prof. Ernst Künzl,

Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz:

Rom und die Germanen

Das Römerreich des Altertums konnte sich gegen seine Gegner

am Mittelmeer, gegen Karthago, Griechenland, Syrien und Ägypten

siegreich durchsetzen. Gegen Persien konnte es wenigstens seine

Ostgrenze am Euphrat halten. Den als Barbaren klassifizierten

Germanen des Nordens fühlte man sich lange Zeit überlegen, bis

sich mit der Reichskrise des 3. Jahrhunderts auch das militärische

Gewicht zu verschieben begann. Nach der Reichsteilung in Ostrom

und Westrom 395 hatte das Westreich den germanischen Gegnern

in den Generationen der Völkerwanderungen immer weniger

entgegenzusetzen. Als 476 der letzte weströmische Kaiser Romulus

abdanken musste, war Roms Reich im Westen zum Gebiet germanischer

Fürsten und Könige geworden, von Britannien bis Italien, von

Spanien bis Nordafrika.

Mittwoch, 5. Oktober 2011, 19.30 Uhr

Dr. Andreas Thiel ,

Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg:

Der Odenwaldlimes – Entstehung,

Verlauf, strategische Bedeutung

Der Vortrag gibt zunächst einen Überblick über die historische Situation

im rechtsrheinischen Germanien am Ende des 1. Jahrhunderts

n. Chr. und diskutiert mögliche Gründe, die zum Bau der künstlichen

Landgrenze zwischen Main und Neckar führten. Der Odenwaldlimes

als eine der ältesten Sperrlinien zeigt dabei verschiedene bauliche

Eigenheiten, die jüngere römische Grenzanlagen nicht aufweisen.

In Verbindung mit aktuellen archäologischen Untersuchungen in

Baden-Württemberg ergibt sich so ein teilweise neues Bild für die

Interpretation des Odenwaldlimes.

Mittwoch, 26. Oktober 2011, 19.30 Uhr

Dr. Holger Göldner,

Landesamt für Denkmalpflege Hessen:

Feldforschung ohne Spaten –

zerstörungsfreie Prospektionen

am Odenwaldlimes

Um den Erhalt der Originalsubstanz im Boden zu gewährleisten,

bedient sich der Archäologe heute primär zerstörungsfreier

Forschungsmethoden. Da ist neben der bereits seit Jahrzehnten

etablierten Luftbildarchäologie die Geophysik zu nennen – und hier

in erster Linie die Geomagnetik. Diese hat zwei wesentliche Vorteile

gegenüber anderen Methoden wie der Geoelektrik oder dem Erdradar:

Sie lässt sich relativ einfach bewerkstelligen und ist vergleichsweise

kostengünstig. 2008 begann mit dem Airborne-Laserscanning

eine neue Phase der zerstörungsfreien Prospektion am hessischen

Teil des Odenwaldlimes. Diese Methode basiert auf der fächerartigen

Aussendung von gepulsten Laserstrahlen aus einem Flugzeug

oder Helikopter. Bis zu 160.000 Messwerte pro Sekunde sendet

und empfängt das Gerät. Mittels eines schnell rotierenden Spiegels

kann ein bis zu mehreren 100 Meter breiter Geländestreifen erfasst

werden. Aber der eigentliche Nutzen für den Archäologen ist das

Herausrechnen der Vegetation. Was bleibt, ist ein „bewuchsfreies“

Bodenrelief, auf dem sich anthropogen bedingte Veränderungen

wie Gräben, Wälle oder Hügel abzeichnen.

Mittwoch, 9. November 2011, 19.30 Uhr

Prof. Alexander Demandt,

Freie Universität Berlin:

Die römischen Kaiser,

ihre Tiere und ihre Jagd

Die Kulturgeschichte der Antike bietet uns Einblicke in das Privatleben

der römischen Kaiser in einem Detailreichtum, wie wohl bei


keiner anderen frühen Monarchie. Das gilt auch für ihr Verhältnis zu

den Haus- und Nutztieren, insbesondere den Pferden und Hunden.

Seit Trajan (98-117 n. Chr.) waren die Kaiser – so wie schon Alexander

der Große – passionierte Jäger, zumal auf Großwild, auf Bären

und Löwen, was ein kaiserliches Privileg darstellte. Die meisten

Nachrichten besitzen wir über Hadrian (117-138 n. Chr.), dessen

Jagdleidenschaft auch archäologisch und inschriftlich bezeugt ist.

Diese Tradition hat sich im hohen Adel über das Mittelalter bis in die

Neuzeit erhalten – wie nicht zuletzt die Trophäen im Grafenschloss

von Erbach dartun.

Mittwoch, 30. November 2011, 19.30 Uhr

Dr. Rüdiger Gogräfe,

Landesarchäologie Mainz:

Das Mainzer „Orpheus“-Mosaik –

Auffindung, Rekonstruktion, Deutung

Nach einer Einführung zur Auffindung und Rekonstruktion des Mosaikbodens

aus Mogontiacum (Mainz) soll der Frage nachgegangen

werden, welche Bedeutung dieser Mythos für die Menschen in römischer

Zeit besaß. Mit welchen Mitteln wurde er in das Bewusstsein

auch der Bewohner am Rande des Imperium Romanum gebracht,

welches waren die Wege, diesen Bereich antiker Bildung zu verbreiten?

Warum stellte die antike Kultur zumeist die Besänftigung der

wilden Tiere durch den thrakischen Sänger dar und nicht – wie in

der Neuzeit bevorzugt – den Versuch der Befreiung der Eurydike aus

der Unterwelt? Antworten darauf versucht dieser Vortrag zu geben,

der sich einem der schönsten Ausstellungsstücke in der Erbacher

Sonderausstellung widmet.

Eintritt pro Vortrag: 5,00 Euro Erwachsene,

3,50 Euro Schüler/Studenten

Karten an der Abendkasse

Vorträge

in den Gräflichen Sammlungen

Schloss Erbach

Freitag, 19 . August 2011, 18.00 Uhr

Tagungsraum Alter Bau und Römische Zimmer

Antje Vollmer,

Gästeführung Odenwald e.V.:

Das julisch-claudische Haus

in den Antiken-Sammlungen von

Schloss Erbach

Die Büsten und Statuen römischer Kaiser gehören zu den Höhepunkten

der antiken Sammlungen, die Graf Franz I. zu Erbach-

Erbach (1754-1823) im späten 18. Jahrhundert in seinem Schloss

zusammentrug. Der Vortrag widmet sich den Büsten von Kaisern

und Mitgliedern des julisch-claudischen Hauses, dessen Germanienpolitik

die Voraussetzungen zum Limesbau um 100 n. Chr. schuf.

Dabei werden sowohl die Büsten und die historischen Personen

als auch die persönliche Sichtweise von Graf Franz I. auf Augustus,

Tiberius und Claudius, auf Drusus und Germanicus vorgestellt.

Freitag, 23. September 2011, 19.30 Uhr

Rittersaal

Prof. Caterina Maderna,

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg:

Graf Franz I. zu Erbach-Erbach

als Archäologe

Seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert betätigte sich Graf Franz I.

zu Erbach-Erbach selbst als „Ausgräber“: Er veranlasste, die Überreste

römischer Kastelle und Villen zu erforschen, die an der durch seine


Grafschaft laufende Strecke des römischen Limes lagen. 1809 wurde

ein von Franz I. verfasster Katalog zu den Grabungsfunden fertig

gestellt, von denen zahlreiche in seine Sammlungen Aufnahme

fanden. Der Vortrag wird dieses frühe Erbacher Grabungsprojekt,

seine Ergebnisse und seine engen Bezüge zu den vergleichbaren

zeitgenössischen Ausgrabungen der Mannheimer „Academia Palatina“

vorstellen.

Freitag, 21. Oktober 2011, 18.00 Uhr

Tagungsraum Alter Bau und Römische Zimmer

Antje Vollmer,

Gästeführung Odenwald e.V.:

Die Adoptivkaiser in den Antiken-

Sammlungen von Schloss Erbach

Die so genannten Adoptivkaiser sind mit Trajan, Hadrian, Antoninus

Pius und Marcus Aurelius allesamt als Büsten in den antiken

Sammlungen des Schlosses vertreten. Der Limesausbau fällt in die

Regierungszeit dieser Herrscher. Der Vortrag stellt die historischen

Personen und ihre Germanienpolitik vor, aber auch die Bedeutung,,

die sie bzw. ihre Büsten und Statuen in den Sammlungen von Graf

Franz I. zu Erbach-Erbach haben. Dabei eröffnen sich unerwartete

Ansichten und Einsichten des Grafen Franz I. zu Erbach-Erbach, aber

auch verblüffende Hintergründe zu den Büsten und Statuen selbst.

Eintritt pro Vortrag: 5,00 Euro Erwachsene,

3,50 Euro Schüler/Studenten

Anmeldung erbeten unter Tel. 06062–809360.

Exkursionen

Sonntag, 4. September 2011, 14.00 Uhr - zirka 17.00 Uhr

Sonntag, 16. Oktober 2011, 14.00 Uhr – zirka 17.00 Uhr

Bus-Exkursion zum Freilichtmuseum

„Römische Villa Haselburg“ bei

Höchst-Hummetroth

Erläuterungen während der Hinfahrt und vor Ort durch

Michael Müller M.A., Erster Vorsitzender des Haselburg-Vereins e.V.

Die ab 1979 freigelegte „Haselburg“ bei Höchst ist ein gutes Beispiel

für eine sogenannte „villa rustica“, ein weitläufig ummauertes Landgut

mit Herrenhaus, Verwaltungsgebäuden, Ställen und Kultbezirk

nach römisch-italischem Muster. Diese Gutshöfe lagen meist in der

Nähe einer „civitas“, eines zivilen Verwaltungszentrums im Limesbereich;

im Falle der Haselburg war es vermutlich Dieburg. Hier

wurden die aus dem europäischen Süden mitgebrachten Pflanzen

und Bäume gezüchtet und das althergebrachte germanische Leben

durch die römische Kultur verfeinert.

Anmeldung bis 2.9. bzw. 14.10.2011 erbeten unter 06062-919990

oder per E-Mail: museumsshop@erbach.de.

Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen (maximal 30 Personen)

Bus-Abfahrt 14.00 Uhr ab Deutschem Elfenbeinmuseum Erbach,

Dauer der geführten Besichtigung des Geländes zirka 1,5 Stunden,

Rückfahrt zirka 16.30 Uhr zum Deutschen Elfenbeinmuseum Erbach.

Teilnehmerbeitrag: 6,00 Euro, Schüler/Studenten 4,00 Euro

Parkmöglichkeiten direkt am Deutschen Elfenbeinmuseum Erbach.


Sonntag, 25. September 2011, 14.00 – zirka 17.00 Uhr

Sonntag, 9. Oktober 2011, 14.00 – zirka 17.00 Uhr

Bus-Exkursion zu den Limesstätten

Würzberg-Hesseneck-Vielbrunn:

Numeruskastell und Kastellbad Würzberg - Limes-Wachtposten

10/30 mit Palisade „In den Vogelbaumhecken“ bei Hesseneck –

Limes-Wachtposten 10/15 mit rekonstruiertem Wachtturm

„Im Oberen Haspel“ bei Vielbrunn

Erläuterungen während der Hinfahrt und vor Ort durch

Dr. Holger Göldner, Landesamt für Denkmalpflege Hessen.

Die Exkursion führt zu drei exemplarischen Limesstätten im Odenwald:

Den Anfang macht das besonders gut erhaltene und teilweise

restaurierte Badegebäude bei Würzberg, das zu dem benachbarten

Kleinkastell gehörte und als „Wellnessbereich“ für die hier stationierten

römischen Soldaten diente. Am Wachtposten 10/30 sieht man

dann die Fundamente des frühen Holzturmes und das des später

erbauten Steinturmes; ein Nachbau der Palisade in unmittelbarer

Nähe vervollständigt das Bild der Grenzanlage. Einen hervorragenden

Eindruck von einem Limesbauwerk vermittelt der 2010

rekonstruierte 10 Meter hohe Wachtturm (Wp 10/15), von dessen

Turmstube aus – Wohn- und Wachtraum der Turmbesatzung - man

einen weiten Blick auf die Odenwaldlandschaft genießt.

Anmeldung bis 23.9. bzw. 7.10.2011 erbeten unter 06062-919990

oder per E-Mail: museumsshop@erbach.de.

Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen (maximal 30 Personen)

Bus-Abfahrt 14.00 Uhr ab Deutschem Elfenbeinmuseum Erbach,

Dauer der geführten Besichtigung der Limesstätten zirka 2 Stunden,

Rückfahrt zirka 16.30 Uhr zum Deutschen Elfenbeinmuseum Erbach.

Teilnehmerbeitrag: 6,00 Euro, Schüler/Studenten 4,00 Euro.

Parkmöglichkeiten direkt am Deutschen Elfenbeinmuseum.

Sonntag, 4. September 2011, 14.30 Uhr

Samstag, 8. Oktober 2011, 14.30 Uhr

Führung durch den Englischen

Garten zu Eulbach

Zwischen 1802 und 1807 ließ Graf Franz I. zu Erbach-Erbach auf

der Eulbacher Höhe – vermutlich nach Plänen des Gartenkünstlers

Ludwig von Sckell – einen Englischen Garten anlegen, der in den

Folgejahren (1810 und 1818) zweimal erweitert wurde. Zu den

Besonderheiten des Parks gehören eine mittelalterliche Burgruine

und die Inselkapelle inmitten einer Wasserpartie, die Lindenallee

und Wiesentäler mit dekorativen Gehölzsäumen u.a. Es sind aber vor

allem die antiken Bauwerke, Gräber und Inschriftensteine, die den

Park von Eulbach auszeichnen – sämtlich Fundstücke vom nahen

Odenwaldlimes, die Graf Franz I. an verschiedenen Stellen im Englischen

Garten aufstellen ließ.

Treffpunkt: Englischer Garten Eulbach, Eingang/Kiosk

Führung durch die Gästeführung Odenwald e.V.

Teilnehmerbeitrag: 2,50 Euro für die Führung zuzüglich Eintritt.

Parkplatz an der B 47 gegenüber vom Englischen Garten.


Großes Römerfest mit der

I. RÖMERCOHORTE OPLADEN

Samstag u. Sonntag, 17. u. 18. September 2011, ab 10.00 Uhr

auf dem Gelände vor dem Deutschen Elfenbeinmuseum Erbach

Eintritt: 12,00 Euro, ermäßigt 6,00 Euro (inkl. Besuch der Sonderausstellung

im Deutschen Elfenbeinmuseum und in den Gräflichen

Sammlungen Schloss Erbach).

Ausgewiesene Parkplätze an der Einfahrt Obere Marktstraße.

An diesem Wochenende gibt’s römische Geschichte „zum Anfassen“:

Die I. Römercohorte Opladen rekonstruiert das Alltags- und Legionärsleben

so authentisch wie möglich und auf der Grundlage

dessen, was eine rege Archäologie zum „Leben im Römischen

Reich“ im 1. Jahrhundert n. Chr. zusammengetragen hat.

Im militärischen Bereich zeigt die Opladener Kohorte das vollständige

Marschlager einer römischen Centurie (= Einheit von 80

Mann) aus handgenähten Lederzelten, vier Artilleriegeschütze und

zahlreiche typische Schanz-Werkzeuge, Vermessungsgeräte und

eine Handmühle. Alle Aktiven verfügen darüber hinaus über eine

umfangreiche Ausrüstung von Schwert, Helm, Schild bis hin zum

Marschgepäck.

Einen zweiten Schwerpunkt bildet das zivile Leben mit Einblicken

in die römische Körperpflege und Kosmetik, in die Bekleidung und

Wohnkultur sowie in die verschiedenen Handwerke der römischen

Antike.

Die I. Römercohorte Opladen hat viele Erfahrungen im Umgang mit

diesen antiken Handwerkstechniken gesammelt und stellt Teile ihrer

Ausrüstung auf der Grundlage ihrer Erfahrungen vor den Augen des

Publikums selbst her.

Eine Garküche, in der nach den überlieferten Rezepten des antiken

Kochs Marcus Gavius Apicius (25 v. Chr. – ca. 40 n. Chr.) gekocht wird,

sowie ein Weinausschank sorgen außerdem dafür, dass die römische

Kultur auch für die Geruchs- und Geschmackssinne der Besucher auf

faszinierende Weise wieder nachvollzogen werden kann.

Alle Mitwirkenden sind gern bereit, dem Publikum umfassende

Auskunft über die römische Antike zu geben und durch praktische

Präsentationen vom Feuermachen bis hin zur Truppenparade ein

anschauliches Bild vom „Leben im Römischen Reich“ zu vermitteln.

Das große Römerfest in Erbach am Wochenende 17. und 18.

September 2011 ist ein Erlebnis für die ganze Familie und für alle

Altersgruppen!

Das Römerfest wird gesponsort vom

Verein der Freunde und Förderer des

Deutschen Elfenbeinmuseums Erbach e.V.


Veranstaltungen im

Deutschen Elfenbeinmuseum

Mittwoch, 12. Oktober 2011, 13.00 – 16.00 Uhr

Mittwoch, 19. Oktober 2011, 13.00 – 16.00 Uhr

„Römische Workshops“ für Kinder

in der Museumswerkstatt

Nach einem kurzen Rundgang durch die Römerausstellung können

die Teilnehmer mit Hilfe von Feilen und Raspeln eine Pfeilspitze

oder eine Haarnadel aus Bein herstellen sowie einen Anhänger aus

Speckstein, der mit einem Lederband versehen wird und von den

Kindern durch Ritzungen individuell verziert werden kann.

Für Kinder und Jugendliche ab 11 Jahren.

Maximale Teilnehmerzahl: 10 Kinder

Preis inkl. Material 16,50 Euro. Anmeldung im Deutschen Elfenbeinmuseum

erbeten, Tel. 06062–919990.

Samstag, 5. November 2011, 10.00-17.00 Uhr

Aktionstag der Fachschule für

Holz und Elfenbein der Beruflichen

Schulen des Odenwaldkreises

Beim Aktionstag der Berufsfachschule kann die ganze Familie Spaß

am kunsthandwerklichen Arbeiten entdecken. Elfenbeinschnitzer,

Holzbildhauer, Drechsler und Tischler der Berufsfachschule stellen

im Seitenfoyer des Deutschen Elfenbeinmuseums ihre Arbeitsgebiete

vor und nehmen dabei Bezug auf die Römerausstellung - denn

schon in römischer Zeit wurde Holz bearbeitet und Elfenbein und

Knochen als Material für Gebrauchs- und Luxusgegenstände verwendet.

Bei den Mitmachaktionen für Erwachsene und Kinder kann man

nach römischen Vorbildern in Ton modellieren und Knochen zu

Haarnadeln und kleinen Schmuckgegenständen verarbeiten. Ein

Besuch der Sonderausstellung gibt viele weitere Anregungen.

Freier Eintritt zu den Vorführungen und Aktionen im Seitenfoyer des

Museums, ermäßigte Eintrittspreise für die Sonderausstellung.

Sonntag, 6. November 2011, 14.00 Uhr und 15.30 Uhr

Römische Modenschau für Kinder

und Erwachsene

mit Sabine Massoth, Heidelberg

Was war fashionable und en vogue bei den alten Römern? Was

trugen der römische Senator und seine vornehme Gattin? Die Modenschau

im Seitenfoyer des Deutschen Elfenbeinmuseums zeigt

Beispiele für die römische Kleidung von Männern und Frauen und

beantwortet dabei Fragen wie: Wer durfte eine Toga tragen und wie

legte man sie sich um? Welche Frisuren fand die elegante Römerin

chic? Was trug ein einfacher römischer Bürger im Alltag?

Eintritt: 3,00 Euro für Modenschau-Besucher auch ermäßigter

Eintrittspreis für die Sonderausstellung.


Veranstaltung der vhs

Volkshochschule Odenwaldkreis

Donnerstag, 27. Oktober 2011, 19.00-21.00 Uhr

Haus der vhs, Bahnstr. 43, 64711 Erbach im Odenwald

Mario Becker M.A.,

Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt/M.:

Aufstieg und Untergang

des Römischen Reiches

Vom kleinen Dorf am Tiberufer zum Imperium, das fast die gesamte

damals bekannte Welt beherrschte – und das dann doch seinen

Untergang in den Wirren der Völkerwanderung um 400 n. Chr. fand.

Mario Beckers lebendiger Vortrag gibt einen Generalüberblick über

die rund tausendjährige Geschichte Roms und illustriert mit vielen

Beispielen das politische System Roms, seine Machtausdehnung im

Zuge der Eroberungen, seinen Zerfall im Inneren und seine bis ins

Heute hineinragenden Kulturleistungen.

Es wird ein geringer Unkostenbeitrag erhoben.

Anmeldung über die vhs, Telefon 06062–9520.


Gruppenangebote

Auf den Spuren der

Römer im Odenwald“

Gruppengröße: 20-40 Personen

Bei kleineren oder größeren Gruppen erstellen wir Ihnen gerne

ein individuelles Angebot.

Leistungen Basisangebot:

Besuch der Sonderausstellung „Leben im Römischen Reich“

und der Dauerausstellung im Deutschen Elfenbeinmuseum

in Erbach

Sonderführung durch die Römischen Zimmer in den

Gräflichen Sammlungen Schloss Erbach

ein römisches Mittagessen

ab 18,- € pro Person

denwald

Auf Natur umschalten.

Als Ergänzung zu diesem Basisangebot bieten wir Ihnen die folgenden

vier Bausteine an:

mit Baustein „Odenwaldlimes“:

Führung am Odenwaldlimes mit Besuch eines Römerbades,

eines rekonstruierten Wachturms und weiteren römischen

Zeugnissen

(Orte: bei Würzberg, Vielbrunn, Hesseneck | Reisezeit:

August bis Oktober)

ab 22,- € pro Person

mit Baustein „Englischer Garten“:

Eintritt und Führung durch den Englischen Garten zu Eulbach,

ein Kleinod romantischer Gartenbaukunst mit Tiergehege und

römischen Zeugnissen

(Ort: bei Würzberg | Reisezeit: August bis Oktober)

ab 22,- € pro Person

mit Baustein „Villa Haselburg“:

Führung durch die „Villa Haselburg“, einen gut erhaltenen

römischen Gutshof mit schönen Landschaftsausblicken

(Ort: bei Hummetroth | Reisezeit: August bis Oktober)

ab 21,- € pro Person

mit Baustein „Erbacher Städtel“:

eine interessante Stadtführung durch das hübsche „Städtel“,

die sehenswerte Altstadt von Erbach (Ort: Erbach | Reisezeit:

ganzjährig)

ab 20,- € pro Person


Pauschalangebot:

„Ein römisches Erlebnis

im Odenwald“

Leistungen Basisangebot:

eine Übernachtung mit Frühstück in einem Erbacher Hotel

(Verlängerung möglich)

Besuch der Sonderausstellung „Leben im Römischen Reich“

und der Dauerausstellung im Deutschen Elfenbeinmuseum

Erbach

Sonderführung durch die Römischen Zimmer der

Gräflichen Sammlungen Schloss Erbach

ein römisches Menü in drei Gängen

ab 69,- € pro Person im Doppelzimmer

mit Baustein „Nordic Walking“:

mit geführter Nordic Walking Tour „Auf den Spuren der alten

Römer“ mit römischem Abendessen (buchbar ab 4 Personen |

Reisezeit: August bis Oktober)

ab 108,- € pro Person im Doppelzimmer

Information und Buchung:

Odenwald Tourismus GmbH

Marktplatz 1 64720 Michelstadt

Tel. 06061-965970

Fax 06061-9659721

E-Mail: tourismus@odenwald.de

Internet: www.odenwald.de


Und das erleben Sie in Erbachs Innenstadt, folgen Sie einfach den Legionären,

dann gelangen Sie in unsere faszinierende Altstadt ... www.erbach.de


Mit dem CityBus pendeln Sie

bequem zwischen beiden Museen

Die Odenwald-Regional-Gesellschaft mbH und die Stadt Erbach bieten

Besuchern der Sonderausstellung „Leben im Römischen Reich“

die Möglichkeit zur vergünstigten Fahrt mit dem CityBus Erbach-

Michelstadt, der die Erbacher Museen in nur wenigen Minuten

miteinander verbindet. Gegen Vorlage Ihrer Eintrittskarte erhalten

Sie eine Einzelfahrt auf den CityBus-Linien 1-4 zum Preis von nur

0,75 Euro (gültig nur am Besuchstag).

Die CityBus-Linien 3 und 4 verkehren montags bis samstags zur

Haltestelle direkt vor dem Deutschen Elfenbeinmuseum Erbach. Die

CityBusse fahren im Halbstundentakt zur Minute .05 und .35 direkt

vor dem Museum ab in Richtung Innenstadt und Schloss Erbach

(Haltestelle „Brückenstraße/Marktplatz“). Samstags ab 14 Uhr sowie

an Sonn- und Feiertagen steht Museumsbesuchern die CityBus-

Linie 1 zur Verfügung, die auf ihrer Tour im Stundentakt zur Minute

.03 am Deutschen Elfenbeinmuseum ankommt bzw. abfährt.

Von der Erbacher Innenstadt aus zum Deutschen Elfenbeinmuseum,

und zwar ab dem Stopp „Marktplatz/Brückenstraße“, fahren die

CityBus-Linien 3 und 4 von montags bis samstags zur Minute .22

und .52. Die gleiche Route schlägt auch die CityBus-Linie 1 ein, allerdings

nur samstags ab 14.00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen zur

Minute .51.

Die Haltestelle „Marktplatz/Brückenstraße“ erreichen Sie vom Marktplatz

aus über einen kurzen Fußweg durch das historische „Städtel“.

Zugang ins „Städtel“ finden Sie über den Torbogen bei der Touristik-

Information (Altes Rathaus).

Ausführliche Fahrplaninformationen erteilt gern die RMV-

Mobilitätszentrale Michelstadt unter Telefon 06061-979988.

Online stehen sämtliche Fahrpläne unter

www.odenwaldmobil.de zum Download bereit.


Leihgeber

Wir danken folgenden Institutionen und privaten Leihgebern für

die Überlassung von Leihgaben für die Sonderausstellung:

Hessisches Landesmuseum Darmstadt

Archäologisches Museum Frankfurt a. M.

Stadtmuseum Groß-Gerau

Römisch-Germanisches Museum Köln

Archäologische Denkmalpflege Mainz

Landesmuseum Mainz

Odenwald- und Spielzeugmuseum Michelstadt

Museum der Stadt Miltenberg

Stadtmuseum Offenbach

Historisches Museum der Pfalz Speyer

Stadtmuseum Wiesbaden (Sammlung Nassauischer Altertümer)

Städtisches Museum Worms

Archäologischer Park Xanten

Erbgraf Eberhard zu Erbach-Erbach

Alexander Zimmermann, Pliezhausen

Edgar Stephan, Großkrotzenburg

Michael Slansky, Wetzlar

Kontakt Erbacher Museen

Deutsches Elfenbeinmuseum Erbach

Otto-Glenz-Str. 1, 64711 Erbach im Odenwald

Tel. 06062–919990, E-Mail: elfenbeinmuseum@erbach.de

Internet: www.römer-in-erbach.de, www.elfenbeinmuseum.de

Gräfliche Sammlungen Schloss Erbach

Marktplatz, 64711 Erbach im Odenwald

Tel. 06062–809360, E-Mail: info@schloss-erbach.de

Internet: www.römer-in-erbach.de, www.schloss-erbach.de


www.römer-in-erbach.de

www.lebensform-design.de

www.lebensform-design.de

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