10.03.2023 Aufrufe

Bauratgeber Weilheim März 2023: Ihr Kompletter Leitfaden für Bau, Renovierung und Wohnen

Die März-Ausgabe 2023 des "Bauratgebers Weilheim" bietet umfassende Informationen und praktische Tipps für Bauherren und Renovierer. Angesichts steigender Bauzinsen und Materialkosten ist der Ratgeber ein unverzichtbares Werkzeug für die Planung und Durchführung von Bauprojekten. Die Themen reichen von Finanzierung und Beratung über Bau- und Sanierungstipps bis hin zur Inneneinrichtung und Gartengestaltung. Leser finden wertvolle Einblicke in nachhaltige Bauweisen, effiziente Heizsysteme und innovative Wohntrends. Experteninterviews und detaillierte Anleitungen machen diese Ausgabe zu einem unverzichtbaren Begleiter für alle, die ihr Zuhause verschönern und modernisieren möchten.

Die März-Ausgabe 2023 des "Bauratgebers Weilheim" bietet umfassende Informationen und praktische Tipps für Bauherren und Renovierer. Angesichts steigender Bauzinsen und Materialkosten ist der Ratgeber ein unverzichtbares Werkzeug für die Planung und Durchführung von Bauprojekten. Die Themen reichen von Finanzierung und Beratung über Bau- und Sanierungstipps bis hin zur Inneneinrichtung und Gartengestaltung. Leser finden wertvolle Einblicke in nachhaltige Bauweisen, effiziente Heizsysteme und innovative Wohntrends. Experteninterviews und detaillierte Anleitungen machen diese Ausgabe zu einem unverzichtbaren Begleiter für alle, die ihr Zuhause verschönern und modernisieren möchten.

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<strong><strong>Bau</strong>ratgeber</strong> <strong>2023</strong><br />

Aktuelles Magazin <strong>für</strong> <strong>Bau</strong>en, <strong>Wohnen</strong> & Einrichten<br />

www.merkur.de<br />

Sonderbeilage zur Ausgabe Nr. 64,<br />

Freitag, 17. <strong>März</strong> <strong>2023</strong>


DerFrühling kannkommen<br />

Gärtnerei Scherdi in Hofstetten startet in die Blumen-Freiluftsaison<br />

Inhalt<br />

EDITORIAL<br />

Bank & Immobilie <br />

Finanzierung & Beratung 4<br />

<strong>Bau</strong>en <br />

<strong>Bau</strong>en allgemein 12<br />

<strong>Bau</strong>en & <strong>Bau</strong>stoffe 16<br />

<strong>Bau</strong>en & <strong>Bau</strong>träger 20<br />

<strong>Bau</strong>en & Sanieren 26<br />

Der Frühling kann kommen!<br />

Jetzt freuen sich alle wieder<br />

auf frische Farben <strong>und</strong> Blüten<br />

auf Balkon, Terrasse <strong>und</strong> im Garten. So<br />

kommen alle Gartenfre<strong>und</strong>e, Pflanzenliebhaber,<br />

Hausbesitzer <strong>und</strong> Balkon-<br />

Genießer bei Scherdi wieder voll auf<br />

ihre Kosten.<br />

Denn in der Gärtnerei in Hofstetten<br />

hat die Hauptsaison mit einer sagenhaft<br />

bunten Blütenpracht begonnen.<br />

„Unsere Gewächshäuser sind voll mit<br />

herrlichen Frühjahrsblühern, die nur<br />

darauf warten, endlich auf den Balkonen,<br />

Terrassen <strong>und</strong> in den Gärten<br />

unserer K<strong>und</strong>innen <strong>und</strong> K<strong>und</strong>en <strong>für</strong><br />

große Freude zu sorgen“, lädt Florian<br />

Scherdi herzlich zum Einkauf in<br />

seine familiengeführte Gärtnerei ein.<br />

Monatelang wurde vom fachk<strong>und</strong>igen<br />

Team gesetzt, gepflanzt, gegossen<br />

<strong>und</strong> gepflegt. Jetzt präsentiert sich ein<br />

fröhliches Erwachen der Blütenpracht<br />

Wir freuen uns über<br />

<strong>Ihr</strong>en Besuch in unserer<br />

Gärtnerei <strong>und</strong> heißen<br />

Sie herzlich willkommen!<br />

2<br />

Jetzt an Vorpflanzservice denken<br />

in Farben, Formen <strong>und</strong> Düften bei<br />

sämtlichen Frühjahrsblühern. Ob Narzissen,<br />

Tulpen, Ranunkeln, Primeln,<br />

Stiefmütterchen oder Hyazinthen –<br />

kein Blütenwunsch bleibt offen bei<br />

Scherdi.<br />

Vorpflanzservice <strong>für</strong><strong>Ihr</strong>e Balkonblüten<br />

Auch nach der Betriebsübergabe von<br />

Andrea <strong>und</strong> Kurt Scherdi an Sohn Florian<br />

darf man sich auf den typischen<br />

Scherdi-Vorpflanzservice <strong>für</strong> alle sommerlichen<br />

Balkonpflanzen verlassen.<br />

„Bringen Sie uns <strong>Ihr</strong>e Kästen <strong>und</strong> wir<br />

bepflanzen diese nach <strong>Ihr</strong>enWünschen<br />

aus eigenemAnbau <strong>und</strong> pflegen sie bis<br />

zu den Eisheiligen in unseren temperierten<br />

Gewächshäusern“, verspricht<br />

Gärtner Florian Scherdi.<br />

Bei Scherdi sind alle Blütendaten vom<br />

vergangenen Jahr imPCgespeichert.<br />

K<strong>und</strong>en werden jedes Frühjahr aktuell<br />

Hagenheimer Straße 40<br />

86928 Hofstetten<br />

Telefon 08196 -290<br />

www.gaertnerei-scherdi.de<br />

Weitere Infos unter www.gaertnerei-scherdi.de<br />

zu ihrer Zufriedenheit oder Wünschen<br />

nach neuen Blumen <strong>und</strong> Farben befragt.<br />

„Darauf reagieren wir immer<br />

gerne“, sagtder Garten-Experte.<br />

Kaufen, wo es wächst<br />

Mit viel Liebe <strong>und</strong> Leidenschaft werden<br />

bei Scherdi Pflanzen <strong>und</strong> Erde<br />

nachhaltig <strong>und</strong> ökologisch produziert.<br />

Hier wird den Pflanzen Zeit gegeben,<br />

unter optimalen Bedingungen inden<br />

großzügigen Gewächshäusern zugedeihen.<br />

<strong>Bau</strong>mschule<strong>und</strong><br />

Gartengestaltung<br />

Ob Schutz vor neugierigen Blicken<br />

durch eine grüne Hecke oder eine besondere<br />

Pflanze als Hingucker –der<br />

Reichtum an Blüten, Früchten, robusten<br />

Gehölzen <strong>und</strong> Sträuchern gehören<br />

ebenso zum Sortimentbei Scherdi.<br />

Öffnungszeiten<br />

Mo. bis Fr. 8–18Uhr<br />

Sa. 8–16 Uhr<br />

„Tag der offenen Gärtnerei“<br />

am 22. April<br />

Zum „Tag der offenen Gärtnerei“ lädt<br />

Scherdiam Samstag,22. April, herzlich<br />

ein. Auf dem Programm steht neben<br />

den beliebten Betriebsführungen durch<br />

Senior Kurt Scherdi heuer auch dieVorstellung<br />

der „Pflanze des Jahres“, ein<br />

Kinderprogramm sowie dieVorstellung<br />

frischer Kräuter- <strong>und</strong> Gemüsepflanzen.<br />

„Frische Kräuter <strong>und</strong> knackiges Gemüse<br />

direkt vor dem Verzehr aus dem<br />

eigenen Garten oder Hochbeet geerntet,<br />

schmeckt einfach am besten“, sagt<br />

Florian Scherdi, der diesen beliebten<br />

Trend mit Freudebeobachtet <strong>und</strong> da<strong>für</strong><br />

eintollesPflanzen-Angebot präsentiert.<br />

Natürlich darfman sichwieder auf herrliche<br />

Kuchen <strong>und</strong> Tortenspezialitäten<br />

aus eigener Herstellung inder beliebten<br />

Café-Lounge mit Blick in die Gärtnereifreuen.<br />

GABRIELA KÖNIGBAUER<br />

Die Garten- <strong>und</strong> Terrassengestaltung ist im Frühjahr ein Highlight.<br />

<br />

Foto: PantherMedia / korisbo@gmail.com<br />

Liebe Leserin,<br />

lieber Leser,<br />

Nie war die eigene Immobilie<br />

wertvoller als heute! Schwierige<br />

Jahre voller Unsicherheiten<br />

liegen hinter uns <strong>und</strong> das<br />

ist der Gr<strong>und</strong>, warum die Menschen sich<br />

gerne in ihre eigenen – schön gestalteten<br />

<strong>und</strong> wertigen – vier Wände zurückziehen<br />

<strong>und</strong> das Leben zuhause genießen.<br />

So steht auch in diesem Jahr die Anschaffung<br />

oder Sanierung einer Immobilie<br />

ganz oben auf der Prioritätenliste.<br />

Warum das Angebot an bezahlbaren<br />

Häusern <strong>und</strong> Wohnungen rar <strong>und</strong> kaum<br />

noch finanzierbar ist, wissen Experten<br />

wie Immobilienmakler <strong>und</strong> <strong>Bau</strong>kredit-<br />

Fachleute zu erklären. Lesen Sie dazu<br />

unsere aktuellen Interviews im Innenteil.<br />

Impressum<br />

Verlag:<br />

Zeitungsverlag Oberbayern GmbH & Co. KG,<br />

Pfaffenrieder Straße 9, 82515 Wolfratshausen<br />

Verantwortlich <strong>für</strong> den Inhalt: Stefan Hampel<br />

Redaktion/Bilder: Marion Brandstetter,<br />

Merkur tz Media, Gabriela Königbauer<br />

Titelbild: www.fastspa.com<br />

Anzeigen: Raphael Karisch<br />

(Leitung <strong>Weilheim</strong> & Schongau)<br />

Gestaltung: Johanna Segl, PMS GmbH, Penzberg<br />

Das Frühjahr ist zudem die beste Jahreszeit,<br />

um auch im Bereich Garten, Terrasse,<br />

Sonnenschutz <strong>und</strong> Außenanlagen<br />

geplante Vorhaben umzusetzen. Lassen<br />

Sie sich dazu von Experten vor Ort beraten,<br />

denn sie wissen Bescheid über<br />

wichtige Voraussetzungen <strong>und</strong> Faktoren,<br />

die zu beachten sind.<br />

Lesen Sie nachfolgend jede Menge fachliche<br />

Infos <strong>und</strong> lassen Sie sich inspirieren,<br />

wie Sie <strong>Ihr</strong> Haus, <strong>Ihr</strong>e Wohnung,<br />

<strong>Ihr</strong>en Garten oder die Terrasse optimal<br />

gestalten <strong>und</strong> zur ganz persönlichen<br />

Wohlfühloase machen!<br />

<br />

<strong>Ihr</strong>e Redaktion<br />

Druck:<br />

Innenteil:<br />

Druckhaus Dessauerstraße GmbH & Co. Betriebs KG,<br />

Dessauerstraße 10, 80992 München<br />

Umschlag:<br />

Gotteswinter <strong>und</strong> Fibo Druck- <strong>und</strong> Verlags GmbH,<br />

Joseph-Dollinger-Bogen 22, 80807 München<br />

Kontakt:<br />

Merkurtz MEDIA<br />

Am Weidenbach 8, 82362 <strong>Weilheim</strong>,<br />

weilheim@merkurtz.media,<br />

Telefon 0881-189-29,<br />

www.merkurtz.media<br />

Innenausbau<br />

Innenausbau allgemein 28<br />

Türen & Fenster 30<br />

Böden 32<br />

Heizung & Sanitär 36<br />

Bäder 38<br />

Handwerk <br />

Handwerk allgemein 40<br />

Fliesenleger 42<br />

Maler 46<br />

Schreiner 48<br />

Zimmerer 52<br />

Inneneinrichtung<br />

Inneneinrichtung allgemein 56<br />

Schlafen 58<br />

Küchen 62<br />

R<strong>und</strong> ums Haus<br />

Garten allgemein 68<br />

Sonnenschutz 74<br />

Sicherheit & Elektro 80<br />

Heizung82<br />

3


BANK & IMMOBILIE<br />

FINANZIERUNG & BERATUNG<br />

Der Kauf einer Immobilie<br />

ist meist die größte Investition<br />

des Lebens.<br />

Es geht bei <strong>Bau</strong>finanzierungen<br />

oft um hohe Darlehenssummen.<br />

Diese Kredite muss<br />

man zehn, 15, 20 oder noch mehr<br />

Jahre abzahlen. Sieben Fehler<br />

werden dabei immer wieder gemacht,<br />

die am Ende viel Geld <strong>und</strong><br />

Nerven zusätzlich kosten. Als Immobilienkäufer<br />

sollte man sich<br />

deshalb gründlich informieren.<br />

Fehler 1:<br />

Eigene Finanzkraft falsch<br />

einschätzen<br />

Am Anfang steht ein ehrlicher<br />

Kassensturz. Ziel dabei ist, den<br />

finanziellen Spielraum zu ermitteln,<br />

der <strong>für</strong> die <strong>Bau</strong>finanzierung<br />

zur Verfügung steht. Neben den<br />

laufenden Zahlungsverpflichtungen<br />

wie z. B. Beiträgen zur Altersvorsorge,<br />

Versicherungsprämien,<br />

Kosten <strong>für</strong> Mitgliedschaften in<br />

Sportvereinen, Mobilfunkvertrag<br />

etc., sollten auch unregelmäßige<br />

Ausgaben nicht unter den<br />

Tisch fallen. Ist der monatlich zur<br />

Verfügung stehende Betrag ermittelt,<br />

weiß man, wie viel Geld<br />

monatlich <strong>für</strong> Zins <strong>und</strong> Tilgung<br />

aufgewendet werden kann. Tipp:<br />

Oft wird dieser Betrag unterschätzt!<br />

Fehler 2:<br />

Instandhaltungskosten<br />

werden unterschätzt<br />

Bei einer Immobilie gibt es immer<br />

wieder unerwartete Reparaturen.<br />

Platzt eine Rohrleitung<br />

oder geht die Heizung kaputt,<br />

kann das teuer werden. Wer keine<br />

Rücklagen gebildet hat, gerät<br />

mit der Finanzkalkulation ins<br />

Wanken. Immobilieneigentümer<br />

sollten daher von Anfang an eine<br />

Finanzreserve bilden, zumal mit<br />

zunehmendem Alter der Immobilie<br />

die Instandhaltungskosten<br />

steigen. Experten empfehlen,<br />

zwei Euro monatlich pro Quadratmeter<br />

Wohnfläche zurückzulegen.<br />

Fehler 3:<br />

Bankangebote nicht zu<br />

vergleichen<br />

Immobilienkäufer sollten nicht<br />

4<br />

Realistisch bleiben: Bei der Hausfinanzierung darf man sich keinen Luftschlössern hingeben.<br />

Foto: PantherMedia / nateemee (YAYMicro)<br />

Diese sieben Fehler beim<br />

<strong>Bau</strong>kredit vermeiden<br />

das erste Kreditangebot der<br />

Hausbank akzeptieren. Ein umfassender<br />

Vergleich bei mehreren<br />

Banken birgt Sparpotential.<br />

Zinsunterschiede von einem Prozent<br />

<strong>und</strong> mehr sind keine Seltenheit.<br />

Das macht sich bei jeder<br />

Monatsrate bemerkbar, <strong>und</strong> über<br />

die komplette Laufzeit gesehen,<br />

gehen solche Mehrkosten in die<br />

Tausende Euro.<br />

Fehler 4:<br />

Anfangstilgung zu niedrig<br />

gewählt<br />

In Niedrigzinszeiten raten Experten,<br />

eine Anfangstilgung von mindestens<br />

2,5 Prozent, besser noch<br />

deutlich mehr zu wählen. Aktuell<br />

ist von weiter steigenden <strong>Bau</strong>zinsen<br />

auszugehen. Je nach finanziellen<br />

Mitteln sollte man ausloten,<br />

welche Anfangstilgung man sich<br />

leisten kann. Fest steht: Je höher<br />

die Anfangstilgung ausfällt, desto<br />

früher ist man schuldenfrei <strong>und</strong><br />

desto mehr Zinskosten spart man.<br />

Tipp: Wer regelmäßig Sondertilgungen<br />

macht, kann Kreditlaufzeit<br />

<strong>und</strong> Zinskosten zusätzlich<br />

deutlich senken.<br />

Fehler 5:<br />

Zinsbindung zu kurz<br />

gewählt<br />

Viele Immobilienkäufer glauben,<br />

der optimale Hypothekenkredit<br />

habe eine Zinsbindung von<br />

zehn Jahren. Es lohnt sich, über<br />

die gewünschte Zinsbindung intensiver<br />

nachzudenken. Denn:<br />

Längere Zinsbindungsfristen machen<br />

sich zwar in der Regel durch<br />

einen Zinsaufschlag bemerkbar.<br />

Da<strong>für</strong> profitieren Kreditnehmer<br />

jedoch von einer großen Planungssicherheit.<br />

Sie sichern sich<br />

das aktuelle Zinsniveau <strong>und</strong> über<br />

viele Jahre im Voraus die Gewissheit,<br />

welche Rate sie monatlich<br />

zu zahlen haben.<br />

Fehler 6:<br />

Nebenkosten werden<br />

unterschätzt<br />

Wenn man einen Neubau plant,<br />

spielt es eine Rolle, ob man bereits<br />

nach sechs Monaten (statt<br />

12 Monaten) Kosten in Form<br />

von Bereitstellungszinsen tragen<br />

muss, nur weil der Hausbau<br />

stockt <strong>und</strong> das Geld nicht rechtzeitig<br />

abgerufen werden kann.<br />

Zudem macht es einen Unterschied,<br />

ob eine Bank bis zu 0,2<br />

Prozentpunkte mehr da<strong>für</strong> berechnet,<br />

wenn man das Recht zu<br />

einer Sondertilgung im Vertrag<br />

finden möchte.<br />

Fehler 7:<br />

Keine Absicherung gegen<br />

Notfälle<br />

Jede Immobilienfinanzierung<br />

beinhaltet Restrisiken. Wird der<br />

Hauptverdiener arbeitslos, krank<br />

oder verunglückt er gar tödlich,<br />

ist der Traum vom Eigenheim<br />

schnell vorbei, wenn kein ausreichender<br />

Schutz besteht. Eine<br />

Risikolebensversicherung ist<br />

deshalb günstig <strong>und</strong> sinnvoll,<br />

um Familienangehörige abzusichern.<br />

Sie beinhaltet – anders<br />

als klassische Kapitallebensversicherungen<br />

– keinen Sparvorgang.<br />

Alternativ können Kreditnehmer<br />

auch eine sogenannte Restschuldversicherung<br />

bei Kreditinstituten<br />

abschließen. Diese<br />

Policen sind aber vergleichsweise<br />

teuer.<br />

<br />

KÖ<br />

Gute Gründe <strong>für</strong> eine Wertermittlung:<br />

Wie viel ist die eigene<br />

Immobilie wert?<br />

Wie viel ist meine Immobilie<br />

eigentlich<br />

wert? Die Notwendigkeit,<br />

diese Frage<br />

zu beantworten, hat verschiedene<br />

Gründe. Direkt nach dem <strong>Bau</strong> oder<br />

Kauf einer Immobilie ist dies etwa<br />

der Fall, wenn eine Versicherung<br />

<strong>für</strong> das Gebäude abgeschlossen<br />

werden muss. Wer eine Immobilie<br />

vererben oder verschenken möchte,<br />

sollte sein Haus schätzen lassen,<br />

um die entsprechende Steuer<br />

<strong>für</strong> den Beschenkten oder Erben<br />

zu kalkulieren. Auch das Finanzamt<br />

verlangt in diesen Fällen eine<br />

Wertermittlung <strong>für</strong> ein Haus. Bei<br />

einer Scheidung, wenn das Vermögen<br />

der Ehepartner aufzuteilen<br />

ist, ist es ebenfalls notwendig, den<br />

Immobilienwert zu ermitteln.<br />

Beim Immobilienkauf ist der Immobilienwert<br />

Gr<strong>und</strong>lage <strong>für</strong> den<br />

Angebotspreis. Nur wenn man den<br />

Immobilienwert ermittelt, weiß<br />

man, wie viel die Immobilie aktuell<br />

wert ist, <strong>und</strong> nur so kann man<br />

einen realistischen Angebotspreis<br />

festlegen.<br />

Wie lässt sich der<br />

Immobilienwert ermitteln?<br />

Der Wert einer Immobilie setzt<br />

sich aus verschiedenen Faktoren<br />

zusammen. Grob zusammengefasst,<br />

sind das die Lage, der Zustand<br />

<strong>und</strong> die individuelle Ausstattung<br />

der Immobilie. Bei der<br />

Lage unterscheidet man zwischen<br />

Makrolage (gesamte Region inklusive<br />

Politik- <strong>und</strong> Wirtschaftslage)<br />

<strong>und</strong> Mikrolage (direkte Umgebung<br />

inklusive Einkaufsmöglichkeiten,<br />

Ärzten, Schulen etc.).<br />

Beim Zustand einer Immobilie<br />

spielen etwa deren Alter, ihr Erhaltungs-<br />

<strong>und</strong> Energiezustand sowie<br />

der Modernisierungsgrad eine<br />

Rolle. Die Ausstattung bezieht<br />

Lage, Ausstattung, Zustand: All dies fließt in die Wertermittlung<br />

einer Immobilie ein. Foto: PantherMedia / Zveiger<br />

sich nicht nur auf Merkmale wie<br />

einen Kamin, eine Terrasse oder<br />

eine Einbauküche. Auch die verwendeten<br />

<strong>Bau</strong>materialien, die Art<br />

des <strong>Bau</strong>s oder die <strong>Bau</strong>ausführung<br />

fallen bei der Wertermittlung ins<br />

Gewicht.<br />

Kann man den Wert auch<br />

selbst ermitteln?<br />

Als Eigentümer weiß man natürlich,<br />

zu welchem Preis man die<br />

Immobilie ursprünglich erworben<br />

hat, welche Instandhaltungen<br />

oder Modernisierungen seither<br />

durchgeführt wurden. Man kennt<br />

Wasist meine<br />

Immobilie wert?<br />

Finden Sie es mit dem kostenlosen<br />

Preisfinder in wenigen Minuten heraus!<br />

Wert ermitteln unter:<br />

sparkasse-oberland.de/preisfinder<br />

die Ausstattung der Immobilie<br />

ebenso wie deren (baulichen) Zustand.<br />

Aber kann man deshalb<br />

auch genau beziffern, wie viel die<br />

Immobilie – unter Berücksichtigung<br />

der Preisentwicklungen<br />

der vergangenen Jahre <strong>und</strong> der<br />

Nachfrage am Markt – aktuell wert<br />

ist? Eigentümer, die nicht gerade<br />

<strong>Bau</strong>ingenieur, Architekt oder Immobiliengutachter<br />

sind, fällt es<br />

in der Regel schwer, den exakten<br />

Immobilienwert zu ermitteln. Es<br />

empfiehlt sich daher, einen unabhängigen<br />

Experten mit der Wertermittlung<br />

zu beauftragen.<br />

<br />

KÖ<br />

s<br />

5


BANK & IMMOBILIE<br />

FINANZIERUNG & BERATUNG<br />

Mieten werden<br />

weiter steigen<br />

Verkaufspreise runter, Mieten<br />

rauf. So lässt sich die aktuelle<br />

Situation am Immobilienmarkt<br />

knapp zusammenfassen. Innerhalb<br />

des vergangenen Jahres<br />

hat sich der Markt gr<strong>und</strong>legend<br />

verändert. Aus einem Verkäufermarkt<br />

ist ein Käufermarkt<br />

geworden. Die Nachfrage nach<br />

Wohnungen <strong>und</strong> Häusern ist aktuell<br />

sehr verhalten, was insbesondere<br />

bei älteren Immobilien<br />

zu rückläufigen Verkaufspreisen<br />

führt.<br />

Florian Wiedenmann<br />

Die sinkende Nachfrage ist allerdings<br />

nicht der einzige Faktor,<br />

der Einfluss darauf hat. Zum einen<br />

verschärfen die gestiegenen<br />

Energiekosten den Blick auf den<br />

energetischen Zustand von Objekten.<br />

Handwerker sind knapp<br />

<strong>und</strong> die Sanierungskosten steigen<br />

seit Jahren. Ein weiterer,<br />

sehr wichtiger Punkt sind die im<br />

Verhältnis stark gestiegenen <strong>Bau</strong>finanzierungszinsen<br />

<strong>und</strong> die Inflationsrate.<br />

Für die kommenden<br />

Monate ist mit weiteren Zinssteigerungen<br />

zu rechnen, was wiederum<br />

mit den Entscheidungen der<br />

Europäischen Zentralbank (EZB)<br />

zusammenhängt. Diese Entwicklung<br />

wird unweigerlich zu weiteren<br />

Preisnachlässen führen, weil<br />

sich sonst die breite Masse keine<br />

Immobilien mehr leisten kann.<br />

Der Nachfrageeinbruch bei den<br />

Verkaufsimmobilien hat die ohnehin<br />

schon große Nachfrage<br />

nach Mietimmobilien weiter verschärft.<br />

Hinzu kommt: Die allgemeinen<br />

Einschränkungen durch<br />

die Corona-Pandemie mögen<br />

Aktuell sind wieder mehr Häuser zum Verkauf im Angebot Foto: PantherMedia / lmphot<br />

Wie entwickelt<br />

sich der<br />

Immobilien-Markt?<br />

Drei aktuelle Trends aus<br />

Experten-Sicht<br />

laut den offiziellen Entscheidungen<br />

vorbei sein. Das Arbeiten im<br />

Homeoffice hat sich aber etabliert,<br />

so dass auch die Nachfrage<br />

nach mehr Platz <strong>und</strong> einem weiteren<br />

Zimmer pro Wohnung dem<br />

Markt stark zugesetzt hat.<br />

In der Summe kommt also einiges<br />

zusammen, was weiterhin<br />

steigende Mieten zur Folge haben<br />

wird, egal wie groß das Haus<br />

oder die Wohnung ist. Ein Ende<br />

dieser Entwicklung ist vorläufig<br />

leider nicht in Sicht.<br />

<br />

Florian Wiedenmann<br />

Anders <strong>Wohnen</strong><br />

Immobilien + Hausverwaltung<br />

<strong>Weilheim</strong><br />

Region <strong>für</strong><br />

Immobilien nach wie<br />

vor sehr attraktiv<br />

Aktuell hat man das Gefühl, dass<br />

mehr Immobilienangebote auf<br />

dem lokalen Markt zu finden sind<br />

als vor einem halben Jahr. Die<br />

Ursache da<strong>für</strong> ist, dass neben<br />

den gestiegenen Finanzierungszinsen<br />

auch die Banken bei der<br />

Kreditvergabe deutlich langwieriger<br />

<strong>und</strong> genauer prüfen <strong>und</strong><br />

teilweise auch deutlich mehr<br />

Eigenkapital von den Käufern<br />

fordern. Objekte bleiben zudem<br />

in der Regel so lange online, bis<br />

diese tatsächlich beim Notar verbrieft<br />

wurden. Oftmals sind im<br />

Angebot befindliche Objekte bereits<br />

reserviert.<br />

Lediglich langjährig <strong>und</strong> unter<br />

Marktniveau vermietete oder<br />

energetisch nicht zeitgemäße<br />

Objekte lassen sich aktuell<br />

schwerer verkaufen. Die Nachfrage<br />

nach Immobilien jeglicher<br />

Art zum Selbstbezug in unserer<br />

Region ist nach wie vor gegeben,<br />

allerdings ist gerade der gestiegene<br />

Zins <strong>für</strong> die jüngere Generation<br />

teilweise eine Hürde, die<br />

nicht mehr jeder stemmen kann.<br />

Zudem nutzen viele Käufer aktuell<br />

den Erwerb von Immobilien<br />

als Absicherung <strong>Ihr</strong>es Kapitals<br />

gegenüber der massiv gestiegenen<br />

Inflation. Denn auf dem<br />

Bankkonto verliert ihr hart erspartes<br />

Eigenkapital leider täglich<br />

an Wert. Daher treten aktuell<br />

viele Käufer auf, die den Immobilienerwerb<br />

mit vorhandenen Mitteln<br />

<strong>und</strong> ohne Kredit abdecken<br />

können.<br />

Aber auch ein Kauf eines vermieteten<br />

Objekts aus Renditeabsichten<br />

ist unserer Meinung nach auf<br />

lange Sicht rentabel! Regionale<br />

<strong>Bau</strong>träger schaffen aufgr<strong>und</strong> der<br />

gestiegenen Material- <strong>und</strong> Lohnkosten<br />

derzeit deutlich weniger<br />

Stefan Hoisl, Nicole <strong>und</strong><br />

Franz Kilian (v. l.)<br />

neuen Wohnraum. Dies wird sich<br />

in 1-2 Jahren negativ auf das Immobilienangebot<br />

auswirken <strong>und</strong><br />

die Preise <strong>für</strong> Bestandsimmobilien<br />

nochmals steigen lassen.<br />

Durch den nach wie vor ungebrochenen<br />

Zuzug aus München <strong>und</strong><br />

die massive Zuwanderung wird<br />

künftig dringend mehr Wohnraum<br />

in unserer Region benötigt<br />

werden. Daher sehen wir auch<br />

Mietpreise in Zukunft <strong>für</strong> Bestandsobjekte<br />

deutlich zunehmend<br />

<strong>und</strong> somit <strong>für</strong> eine Kapitalanlage<br />

als rentabel!<br />

Franz Kilian, Nicole Kilian<br />

<strong>und</strong> Stefan Hoisl<br />

IFK Immobilien GmbH & Co.KG<br />

<strong>Weilheim</strong><br />

Immobilienmarkt<br />

rasant im Wandel<br />

Momentan befindet sich der Immobilienmarkt<br />

im Wandel <strong>und</strong><br />

richtet sich neu aus. Er verändert<br />

sich gerade rasant von einem<br />

Verkäufer- in einen Käufermarkt.<br />

Gr<strong>und</strong> der veränderten Strukturen<br />

sind die Ausläufer von Covid-19,<br />

die massiv gestiegenen<br />

Rohstoff- <strong>und</strong> Energiepreise,<br />

Inflation <strong>und</strong> die dadurch regelmäßige<br />

Erhöhung der Leitzinsen<br />

durch die EZB <strong>und</strong> somit der<br />

steile Anstieg der Finanzierungszinsen.<br />

Die Nachfrage nach Immobilien ist<br />

trotzdem in Penzberg <strong>und</strong> Umgebung<br />

auf weiterhin hohem Niveau,<br />

nur die Finanzierungen gestalten<br />

sich schwieriger bzw. die Zeiten<br />

der 110 %- Finanzierungen (Kaufpreis<br />

+ Nebenkosten) sind vorbei,<br />

wie bis vor 1–2 Jahren während<br />

der Nullzinspolitik. Durch diese<br />

Regularien können sich weniger<br />

Interessenten Eigentum leisten.<br />

Das hat zur Folge, dass wir einen<br />

enormen Druck auf den Mietmarkt<br />

spüren. Noch verschärfend hinzu<br />

haben bereits einige große, namhafte<br />

Wohnbaugesellschaften ihre<br />

Neubauprojekte eingestellt, da<br />

sich die Neubaukosten extrem erhöht<br />

haben. Im Mietbereich sehen<br />

wir starke Anstiege in ein hohes<br />

Preissegment, bei eventuell noch<br />

weniger Angebot.<br />

Im Verkaufsbereich ist wieder<br />

mehr Angebot auf dem Markt, da<br />

sich die Finanzierungen, wie eingangs<br />

erwähnt, schwieriger gestalten,<br />

wieder mehr Eigenkapital<br />

benötigt wird, die jungen Familien<br />

mit wenig Eigenmitteln <strong>und</strong> trotz<br />

hoher Einkünfte wegbrechen, <strong>und</strong><br />

somit auch die Vermarktungszeit<br />

länger ist. Trotzdem sehen wir nur<br />

eine geringe Preiskorrektur nach<br />

unten, die dann allemal durch die<br />

gestiegenen Zinsen „aufgefressen“<br />

wird.<br />

Für einen massiven Einbruch der<br />

Immobilienpreise sind Penzberg<br />

<strong>und</strong> Umgebung sowie das südliche<br />

Alpenvorland von München<br />

ein zu beliebter <strong>und</strong> geschätzter<br />

Wohnort. Die Arbeitsangebote<br />

im Raum Penzberg sind äußerst<br />

attraktiv, <strong>und</strong> auch die direkte<br />

Annalisa Leiss <strong>und</strong> Andrea Köbler<br />

Nähe zu München in Verbindung<br />

zu Homeoffice <strong>und</strong> flexiblen Pendelmöglichkeiten<br />

steigern den<br />

Wert langfristig.<br />

Annalisa Leiss +<br />

Andrea Köbler<br />

Immobilien GbR Köbler & Leiss<br />

Penzberg<br />

Vermietung,<br />

Verkauf &<br />

Hausverwaltung<br />

Seit über 20 Jahren erfolgreich<br />

auf dem Immobilienmarkt!<br />

Jürgen Ruf<br />

Inhaber<br />

RUF IMMOBILIEN<br />

Christophstraße 16 •86956 Schongau<br />

T 08861 254660 • M info@ruf-immo.de<br />

WWW.RUF-IMMO.DE<br />

Franz Kilian, NicoleKilian, Stefan Hoisl(v.l.)<br />

Kreuzgasse 7<br />

82362 <strong>Weilheim</strong><br />

Tel. 0881/92561616<br />

immobilien-franz-kilian.de<br />

✆ 088113080312<br />

<strong>Weilheim</strong> · Schmiedstr. 14<br />

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AB MAI<br />

NEUEADRESSE:<br />

MÜNZSTR.14<br />

SCHONGAU<br />

Mitglied im<br />

Immobilienverband<br />

Deutschland IVD<br />

Immobilienvermittlung mit Herz <strong>und</strong> Sachverstand<br />

Verkauf –Vermietung – Bewertung – Beratung<br />

Immobilien<br />

Franz Kilian<br />

seit über 35 Jahren!<br />

6<br />

7


BANK & IMMOBILIE<br />

FINANZIERUNG & BERATUNG<br />

Meike Junghardt, Teamleiterin <strong>Bau</strong>finanzierung (links) <strong>und</strong> Pressesprecherin Carolin Kriegisch. Foto:Sparkasse Oberland<br />

Frau Junghardt, Sie sind<br />

<strong>für</strong> die <strong>Bau</strong>finanzierung in<br />

der Sparkasse Oberland als<br />

Teamleiterin verantwortlich.<br />

Die Zinsen sind doch in den<br />

letzten Monaten extrem<br />

gestiegen – Wie beurteilen Sie<br />

die aktuelle Lage?<br />

Meike Junghardt: Der Zinsanstieg<br />

im letzten Halbjahr 2022 war wirklich<br />

enorm <strong>und</strong> selbst <strong>für</strong> Experten<br />

in dieser Form nicht vorhersehbar.<br />

Daher kam der kurzfristige Anstieg<br />

<strong>für</strong> uns alle etwas überraschend.<br />

Während zum Jahresanfang 2022<br />

noch Zinssätze <strong>für</strong> <strong>Bau</strong>kredite mit<br />

10-jähriger Zinsfestschreibung um<br />

1 % vergeben wurden, waren wir in<br />

der Spitze bereits bei 4,20 %. Momentan<br />

ist der Zinssatz <strong>für</strong> 10-jährige<br />

Zinsfestschreibungen wieder<br />

leicht unter 4,00 % gefallen.<br />

Wichtig zu wissen ist, dass der genannte<br />

Zinssatz täglich schwankt<br />

<strong>und</strong> sich immer an der Pfandbriefrendite<br />

orientiert. Für die Finanzierungskondition<br />

ist zudem die Höhe<br />

des Eigenkapitals sowie die Bonität<br />

des K<strong>und</strong>en entscheidend.<br />

Was bedeutet das <strong>für</strong> die<br />

K<strong>und</strong>innen <strong>und</strong> K<strong>und</strong>en?<br />

Meike Junghardt: Historisch gesehen<br />

befinden wir uns immer<br />

noch auf einem sehr niedrigen<br />

Zinsniveau. Die Kosten <strong>für</strong> eine Immobilienfinanzierung<br />

haben sich<br />

trotzdem zum Jahresanfang mehr<br />

8<br />

Zinsanstieg im<br />

letzten Halbjahr<br />

enorm<br />

Meike Junghardt, Teamleiterin<br />

<strong>Bau</strong>finanzierung der Sparkasse<br />

Oberland im Experten-Interview<br />

als verdreifacht.<br />

Auch wenn sich das Preisniveau<br />

am Immobilienmarkt leicht nach<br />

unten verändert hat, ist die Belastung<br />

einer möglichen <strong>Bau</strong>finanzierung<br />

nicht mehr so leicht tragbar.<br />

Deswegen mussten wir auch ab<br />

<strong>und</strong> an eine Anfrage ablehnen.<br />

Wie sollte <strong>Ihr</strong>er Meinung nach<br />

eine Finanzierung aufgebaut<br />

sein?<br />

Meike Junghardt: Wichtig ist, dass<br />

man alle Optionen in Sachen Laufzeit,<br />

Flexibilität <strong>und</strong> Zinssicherheit<br />

in Betracht zieht, um die passende<br />

Lösung <strong>für</strong> eine individuelle Finanzierung<br />

zu finden.<br />

In vielen Fällen bieten <strong>Bau</strong>sparkassen<br />

hier gute Kombinationsmöglichkeiten<br />

an.<br />

Da viele <strong>Bau</strong>sparkassen ihre Tarife<br />

noch nicht geändert haben, ist<br />

eine Zinssicherung auf dem historischen<br />

Tiefstand mit reduziertem<br />

Zinsänderungsrisiko noch möglich.<br />

Außerdem gibt es auch noch die<br />

Möglichkeit, sich günstige Darlehen<br />

bei der KfW (Kreditanstalt<br />

<strong>für</strong> Wiederaufbau) oder Tilgungszuschüsse<br />

bei der BAFA zu sichern.<br />

Lassen Sie sich hier auf jeden Fall<br />

von <strong>Ihr</strong>en <strong>Bau</strong>finanzierungsspezialisten<br />

beraten. Sie sind die Experten<br />

<strong>für</strong> die unterschiedlichen Programme<br />

zu Neubau, <strong>Renovierung</strong><br />

<strong>und</strong> Eigennutzung.<br />

Gilt denn noch die Faustformen<br />

– 20 % Eigenkapital ist wichtig?<br />

Meike Junghardt: Je mehr Eigenmittel<br />

vorhanden sind, umso weniger<br />

muss finanziert werden. Damit<br />

verringert sich das Risiko <strong>für</strong> die<br />

Bank, <strong>und</strong> diesen Vorteil geben wir<br />

an die K<strong>und</strong>innen <strong>und</strong> K<strong>und</strong>en in<br />

Form eines günstigeren Zinssatzes<br />

weiter. Eine Bedingung ist es<br />

allerdings nicht. Wir prüfen jede<br />

Anfrage <strong>und</strong> gehen individuell auf<br />

die K<strong>und</strong>ensituation ein.<br />

Weil Sie vorher auch<br />

den Immobilienmarkt<br />

angesprochen haben –<br />

Bedeutet die aktuelle Situation<br />

nicht das Ende der immer<br />

weiter steigenden Preise?<br />

Meike Junghardt: Auch bei Immobilien<br />

wird der Preis von Angebot<br />

<strong>und</strong> Nachfrage bestimmt. Für potenzielle<br />

Immobilienkäufer gibt es<br />

derzeit mehr Angebote am Markt.<br />

Unsere Immobilienvermittler beobachten<br />

auch, dass mit dem<br />

Angebot kritischer umgegangen<br />

wird <strong>und</strong> es immer wieder auch zu<br />

Preisverhandlungen kommt. Für<br />

Verkäufer besteht aber dennoch<br />

die Möglichkeit, ihre Immobilien<br />

zu fairen Preisen zu verkaufen, da<br />

sich die Immobilienpreise in den<br />

letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt<br />

haben.<br />

Interview:<br />

Gabriela Königbauer<br />

1. Der Makler verfügt über umfassende<br />

Marktkenntnisse. Er<br />

weiß ganz genau, was sich derzeit<br />

auf dem Immobilienmarkt<br />

tut, was realistisch ist <strong>und</strong> was<br />

nicht – das spart Zeit <strong>und</strong> Geld.<br />

2. Provision nur im Erfolgsfall.<br />

Kann der Makler das Haus nicht<br />

verkaufen, muss ihm auch keine<br />

Provision bezahlt werden.<br />

3. Unterstützung während des<br />

Verkaufsprozesses. Der Makler<br />

kennt alle Tipps <strong>und</strong> Tricks, um<br />

den Verkauf der Immobilie zu beschleunigen.<br />

4. Makler erzielen in der Regel<br />

einen höheren Verkaufspreis.<br />

Aufgr<strong>und</strong> seiner jahrelangen Erfahrung<br />

in der Immobilienbranche<br />

weiß der Makler, welche<br />

Preisstrategie <strong>für</strong> die Immobilie<br />

am meisten Erfolg verspricht.<br />

Dazu hat er das notwendige Verhandlungsgeschick,<br />

um das bestmögliche<br />

Ergebnis bei der Preisverhandlung<br />

zu sichern.<br />

5. Ein Makler kann den Wert<br />

der Immobilie besser einschätzen.<br />

Ob man beim Verkauf der<br />

eigenen Immobilie erfolgreich<br />

ist, hängt u. a. von einer realistischen<br />

Einschätzung deren Wertes<br />

ab - ein seriöser Makler ist<br />

hier Experte.<br />

Seriöse Makler lohnen sich immer. Foto: PantherMedia / AndreyPopov<br />

Beim Hauskauf gleich zum Profi:<br />

Diese 10 Vorteile<br />

bietet der Makler<br />

6. Makler ist auch Berater. Seriöse<br />

Makler werden bei allen Anliegen<br />

zur Seite stehen. Er setzt<br />

Karlstraße 57<br />

82377Penzberg<br />

den Verkäufer nicht unter Druck<br />

<strong>und</strong> agiert in dessen Interesse –<br />

er ist nicht darauf aus, einen<br />

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schnellen Vertragsabschluss zu<br />

machen.<br />

7. Der Makler hilft bei der Abwicklung<br />

von wichtigen Terminen.<br />

Die Anwesenheit eines Maklers<br />

lohnt sich vor allem bei der<br />

Besichtigung. Aufgr<strong>und</strong> seiner<br />

Erfahrung <strong>und</strong> dem emotionalen<br />

Abstand zum Objekt, kann er<br />

dieses sachlich präsentieren <strong>und</strong><br />

kritische Fragen der Kaufinteressenten<br />

gekonnt beantworten.<br />

8. Er ist ein Vermarktungsprofi.<br />

Der Makler weiß, welche Zielgruppe<br />

<strong>für</strong> das Haus interessant<br />

ist, <strong>und</strong> welche Medien geeignet<br />

sind, um sie zu erreichen. Diese<br />

Effizienz bedeutet weitere Ersparnisse<br />

<strong>für</strong> den Verkäufer.<br />

9. Spart Zeit, Kosten <strong>und</strong> Nerven.<br />

Menschen, die keine Erfahrung<br />

auf dem Immobilienmarkt<br />

haben, tendieren dazu, kostspielige<br />

Fehler zu machen. Ein Makler<br />

nimmt den Verkäufern den Stress<br />

des Privatverkaufs ab <strong>und</strong> schützt<br />

sie so vor teuren Umwegen.<br />

10. Er unterstützt bei der Finanzierung<br />

<strong>und</strong> Versicherung der<br />

Immobilie. Viele Makler bieten<br />

einen „All-Ro<strong>und</strong>-Service“ <strong>und</strong><br />

beraten über die Finanzierung<br />

<strong>und</strong> Versicherung der Immobilie.<br />

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•Verkauf<br />

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Professionalität<br />

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9


BANK & IMMOBILIE<br />

FINANZIERUNG & BERATUNG<br />

Erbe rechtzeitig<br />

übertragen?<br />

Das sind Vorteile <strong>und</strong> Fallstricke<br />

R<strong>und</strong> jedes zweite Erbe<br />

ist eine Immobilie. Um<br />

Streit – vor allem in der<br />

Familie – zu vermeiden,<br />

kümmern sich viele lieber schon<br />

zu Lebzeiten darum. Immobilien,<br />

Geld <strong>und</strong> Unternehmen können<br />

frühzeitig auf die Nachkommen<br />

übertragen werden. Oft möchte<br />

man damit die spätere Erbschaftssteuer<br />

vermeiden. Jedoch<br />

gibt es hier neben Vorteilen auch<br />

Fallstricke.<br />

Wenn das Erbe nicht im Testament<br />

geregelt ist, entscheidet<br />

der Gesetzgeber über die Erbfolge.<br />

Erben sind dann Ehepartner,<br />

Kinder oder Enkel, Eltern oder<br />

Geschwister. Geht das Erbe zum<br />

10<br />

Schmiedstr. 14<br />

Beispiel an drei Kinder, würde es<br />

unter ihnen aufgeteilt. Jedes Kind<br />

bekäme also ein Drittel. Während<br />

Geld relativ einfach aufzuteilen<br />

ist, ist die Teilung einer Immobilie<br />

durch drei schon schwieriger.<br />

Nicht selten stellt das Erben vor<br />

große Herausforderungen. Denn<br />

selbst wenn die Erben sich einig<br />

sind, kostet der Erbmarathon viel<br />

Zeit <strong>und</strong> Mühe.<br />

Deshalb wird das Erbe häufig<br />

schon zu Lebzeiten übertragen.<br />

Behördensprachlich heißt das:<br />

Vorweggenommene Erbfolge. So<br />

kann man zum einen selbst regeln,<br />

wer was bekommt. Außerdem<br />

können Erbschaftssteuer<br />

<strong>und</strong> Pflichtteil reduziert werden.<br />

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Erbe rechtzeitig regeln <strong>und</strong> den Ruhestand genießen.<br />

Foto: PantherMedia / Kzenon<br />

Das Vorerbe ist vor allem dann<br />

sinnvoll, wenn die Immobilie an<br />

bestimmte Personen wie Ehegatten<br />

oder Kinder übertragen werden<br />

soll.<br />

Nießbrauchrecht<br />

berücksichtigen<br />

Das Vorerbe ist dabei aber keine<br />

reine Schenkung. Denn sollten<br />

der Immobilienkredit noch<br />

nicht abgezahlt sein oder Schulden<br />

bestehen, werden diese mit<br />

übertragen. Außerdem ist eine<br />

Übertragung in der Regel auch an<br />

Bedingungen geknüpft. Denn wer<br />

das gesamte Vermögen – egal ob<br />

Geld oder Immobilien – zu Lebzeiten<br />

überträgt, gibt damit die<br />

eigene Existenzgr<strong>und</strong>lage aus der<br />

Hand. Deshalb ist es wichtig, die<br />

Existenz zu sichern, indem man<br />

sich Rechte am Vermögen behält.<br />

Es ist nämlich erlaubt, das übertragene<br />

Vermögen zu nutzen <strong>und</strong><br />

zu verwalten. Dies nennt sich<br />

Nießbrauchrecht. Es empfiehlt<br />

sich also, alle denkbaren Interessenlagen<br />

<strong>und</strong> Rechte am Vermögen<br />

im Übergabevertrag zu<br />

regeln. Beim Nießbrauchrecht<br />

handelt es sich um ein Wohn- <strong>und</strong><br />

Nutzungsrecht, das sowohl <strong>für</strong><br />

bestimmte Teile einer Immobilie<br />

als auch <strong>für</strong> die gesamte Immobilie<br />

vergeben werden kann. Das<br />

Recht wird zeitlich begrenzt oder<br />

lebenslang erteilt.<br />

Erbe kann zurückgefordert<br />

werden<br />

Durch das im Vertrag festgeschriebene<br />

lebenslange Wohnrecht <strong>für</strong><br />

den Vererbenden kann die Wohnung<br />

nicht verkauft oder vermietet<br />

werden, solange man selbst<br />

darin wohnt. Außerdem ist es ratsam,<br />

auch Rückforderungsrechte<br />

in den Vertrag aufzunehmen. Mit<br />

diesen hat man die Möglichkeit,<br />

das übertragene Vermögen zurückzufordern.<br />

So wird man wieder<br />

zum Eigentümer.<br />

Das ist dann wichtig, wenn der<br />

Erbe die Immobilie verkaufen will<br />

oder verschuldet ist. Sollte eine<br />

Privatinsolvenz drohen, kann<br />

man das Erbe zurückerhalten. So<br />

wird gewahrt, dass das Erbe nicht<br />

gänzlich verloren geht.<br />

Um hier als Erblasser den Überblick<br />

nicht zu verlieren, empfiehlt<br />

es sich, einen Juristen oder Immobilienprofi<br />

zu Rate zu ziehen.<br />

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KÖ<br />

Wer sein Dach dämmen lässt, kann Unterstützung oder einen günstigen Kredit <strong>für</strong> die Maßnahme beantragen.<br />

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Foto: www.steico.com<br />

Mit allen Möglichkeiten rechnen<br />

Fördergelder nicht verschenken<br />

Ob Neubau oder Bestandsimmobilie:<br />

Wer<br />

schlau ist, lässt sich<br />

beim <strong>Bau</strong> beziehungsweise<br />

der Sanierung des Zuhauses<br />

finanziell unter die Arme greifen.<br />

Die Verbraucherzentrale listet<br />

auf ihrer Webseite auf, welche<br />

Maßnahmen vom Staat gefördert<br />

werden. Die Sanierung einer Bestandsimmobilie<br />

zum Effizienzhaus<br />

wird hier ebenso genannt<br />

wie ein energieeffizienter Neubau,<br />

die Reduzierung von Barrieren<br />

<strong>und</strong> mehr Einbruchschutz wie<br />

auch die Wärmedämmung von<br />

Dach, Wand <strong>und</strong> Geschoss- beziehungsweise<br />

Kellerdecke, Fenstern<br />

<strong>und</strong> Außentüren.<br />

Ebenfalls genannt werden Maßnahmen<br />

zur Klimafolgenanpassung,<br />

der Einbau einer Lüftungsanlage,<br />

der Austausch alter<br />

Heizungen, die Heizungsoptimierung<br />

<strong>und</strong> der „Einbau von digitalen<br />

Systemen zur energetischen<br />

Betriebs- <strong>und</strong> Verbrauchsoptimierung<br />

<strong>und</strong> Netzdienlichkeit“,<br />

Stichwort Smarthome. Auch gefördert<br />

wird die <strong>Bau</strong>begleitung<br />

durch einen Energieeffizienzexperten<br />

<strong>und</strong> die Energieberatung<br />

durch einen Profi.<br />

Ursprünglich hatte die B<strong>und</strong>esregierung<br />

geplant, ab Januar <strong>2023</strong><br />

ein umfassendes Programm mit<br />

dem Titel „Klimafre<strong>und</strong>liches<br />

<strong>Bau</strong>en“ einzuführen. Der Start<br />

verschiebt sich jetzt allerdings<br />

voraussichtlich auf das zweite<br />

Quartal. Bis dahin gilt noch eine<br />

Notfall-Neubauförderung, die<br />

dem Programm „Wohngebäude –<br />

Kredit 261“ der Kreditanstalt <strong>für</strong><br />

Wiederaufbau (KfW) entspricht.<br />

Ab <strong>März</strong> <strong>2023</strong> soll die Richtlinie<br />

„Klimafre<strong>und</strong>licher Neubau“<br />

(KfN) gelten (Stand Februar <strong>2023</strong>).<br />

Hilfe im Förderdschungel<br />

Bei so vielen Möglichkeiten kann<br />

man schnell den Überblick verlieren,<br />

daher nennen die Verbraucherschützer<br />

auch Recherchequellen<br />

<strong>für</strong> Interessierte. Eine<br />

gute Übersicht bietet zum Beispiel<br />

das Fördernavi von NRW.<br />

Energy4Climate. Hier könne man<br />

gezielt nach einem bestimmten<br />

Thema, einer Förderart oder<br />

einem Fördergeber suchen. Die<br />

Verbraucherzentrale selbst bietet<br />

ebenfalls eine Energieberatung<br />

<strong>und</strong> eine Beratung zum Thema<br />

Immobilienfinanzierung an. Auch<br />

das B<strong>und</strong>esministerium <strong>für</strong> Wirtschaft<br />

<strong>und</strong> Klimaschutz verfügt<br />

über eine Förderdatenbank. In<br />

ihr finden Interessierte allerdings<br />

ausschließlich Förderprogramme<br />

vom B<strong>und</strong> <strong>und</strong> nur teilweise solche,<br />

die in bestimmten B<strong>und</strong>esländern<br />

zur Verfügung stehen. Im<br />

Freistaat existiert beispielsweise<br />

das Bayerische Wohnungsbauprogramm,<br />

mit dem der Erst- <strong>und</strong><br />

Zweiterwerb von Eigenwohnraum<br />

„in der Form von Einfamilienhäusern,<br />

Zweifamilienhäusern<br />

<strong>und</strong> Eigentumswohnungen<br />

mit zinsgünstigen staatlichen<br />

<strong>Bau</strong>darlehen“ gefördert werden<br />

soll. Voraussetzung <strong>für</strong> eine Förderung<br />

ist unter anderem die Einhaltung<br />

einer bestimmten Einkommensgrenze.<br />

Und auch lokale Fördermöglichkeiten<br />

gibt es. So gewährt beispielsweise<br />

die Stadt <strong>Weilheim</strong><br />

Zuschüsse <strong>für</strong> Stecker-Solargeräte<br />

wie Balkonmodule oder Mini-<br />

Photovoltaikanlagen.<br />

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11


BAUEN<br />

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Wandfliesen aus Altkleidung,<br />

Außenklinker<br />

aus <strong>Bau</strong>schutt,<br />

<strong>Bau</strong>steine<br />

aus recycelter Wellpappe <strong>und</strong> wiederverwerteter<br />

Beton – ressourcenschonendes<br />

<strong>Bau</strong>en gewinnt<br />

deutlich an Fahrt. Neue Recyclingverfahren<br />

machen es möglich.<br />

Um das Klima besser zu schützen,<br />

können <strong>Bau</strong>herren <strong>und</strong> Modernisierer<br />

heute bereits auf eine<br />

Vielzahl von Recyclingprodukten<br />

zugreifen. „Das <strong>Bau</strong>stoffrecycling<br />

ist ein wachsender Markt“, bestätigt<br />

Krzysztof Pompa von der BHW<br />

<strong>Bau</strong>sparkasse. Und ein kreativer:<br />

So gibt es beispielsweise Markisen<br />

oder Rollos aus recycelten<br />

PET-Flaschen, kompostierbare<br />

Wand- <strong>und</strong> Bodenfliesen oder alte<br />

12<br />

Stilgerecht: alte Terrakottafliesen. <br />

Metallbauer (m/w/d) gesucht.<br />

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Ziegelsteine <strong>und</strong> Parkettböden,<br />

die im „selektiven Rückbau“ gewonnen<br />

werden. Die Kosten halten<br />

sich im Rahmen. Aufbereiteter<br />

Backsteinklinker etwa ist ab 40<br />

Euro pro Quadratmeter im Fachhandel<br />

erhältlich. Unternehmen,<br />

die sich auf diese Art von Recycling<br />

spezialisiert haben, können auch<br />

wertvolle Tipps zur Verarbeitung<br />

des gut gealterten <strong>und</strong> robusten<br />

Materials geben.<br />

Materialien aus<br />

zweiter Hand<br />

Foto: Manoir Marie/Historische <strong>Bau</strong>stoffe Prenzel/BHW <strong>Bau</strong>sparkasse<br />

Schön wohnen<br />

<strong>und</strong> Ressourcen sparen<br />

Recycelte<br />

<strong>Bau</strong>materialien<br />

liegen im Trend<br />

Auch alte Fenster, Holztüren, Holzböden<br />

oder Dachpfannen sind<br />

zu kostbar, um auf der Mülldeponie<br />

zu landen. „Viele der in alten<br />

Häusern verwendeten Materialien<br />

sind von langlebiger Qualität<br />

<strong>und</strong> lassen sich gut aufbereiten<br />

oder recyceln“, bestätigt Pompa.<br />

Fündig werden Modernisierer bei<br />

<strong>Bau</strong>stoffbörsen wie historischebaustoffe.de.<br />

Auch große Neubauprojekte<br />

setzen mittlerweile<br />

auf Recyclingverfahren. Die Notwendigkeit<br />

da<strong>für</strong> wächst, denn<br />

das <strong>Bau</strong>wesen in Deutschland ist<br />

der größte Abfallproduzent <strong>und</strong><br />

das Deponieproblem nimmt dramatisch<br />

zu. Noch werden gerade<br />

einmal fünf Prozent der über 50<br />

Millionen Tonnen Alt-Beton, die<br />

in Deutschland pro Jahr anfallen,<br />

recycelt. Vorzeige-Projekte wie die<br />

Bayernkaserne in München zeigen<br />

Gegenmodelle. Dort baut die Stadt<br />

derzeit ein Stadtviertel mit 5500<br />

Wohnungen, zum Großteil aus recyceltem<br />

Beton von abgerissenen<br />

Gebäuden. Auch das Rhoda-Erdmann-Haus<br />

der Humboldt Universität<br />

in Berlin besteht aus 5500<br />

Kubikmetern Recyclingbeton. In<br />

der Schweiz gibt es sogar gesetzliche<br />

Vorgaben <strong>für</strong> den <strong>Bau</strong> mit recycelten<br />

Materialien: Dort werden<br />

seit 15 Jahren alle öffentlichen Gebäude<br />

mit Altbeton gebaut.<br />

Bhw/Mabr<br />

Sie machen schon seit einigen<br />

Jahren von sich reden<br />

<strong>und</strong> werden mithilfe<br />

von Architekten individuell<br />

umgesetzt: Generationenhäuser<br />

beziehungsweise Mehrgenerationenhäuser<br />

rücken in den<br />

Fokus vieler <strong>Bau</strong>interessierter.<br />

Das ist kein W<strong>und</strong>er, schließlich<br />

kann ein solches Wohngebäude,<br />

wenn es korrekt umgesetzt wird,<br />

von mehreren Generationen gemeinsam<br />

genutzt werden. Dabei<br />

ist es im Idealfall perfekt auf die<br />

Bedürfnisse aller Bewohner ausgerichtet.<br />

Zu unterscheiden ist zwischen<br />

privaten <strong>Bau</strong>projekten <strong>und</strong> jenen<br />

Mehrgenerationenhäusern, die<br />

vom B<strong>und</strong>esministerium <strong>für</strong> Familie,<br />

Senioren, Frauen <strong>und</strong> Jugend<br />

gefördert werden. Bei ihnen<br />

handelt es sich um Begegnungsorte,<br />

an denen das Miteinander<br />

der Generationen aktiv gelebt<br />

wird. Sie bieten neben Wohneinheiten<br />

auch Raum <strong>für</strong> gemeinsame<br />

Aktivitäten <strong>und</strong> schaffen ein<br />

nachbarschaftliches Füreinander<br />

im Ort. Realisiert werden solche<br />

Projekte meist direkt von einer<br />

Kommune oder einer Wohnungsbaugenossenschaft.<br />

Ein Zuhause <strong>für</strong> alle<br />

Das gr<strong>und</strong>legende Prinzip des<br />

Miteinanders können <strong>Bau</strong>herren<br />

auch privat umsetzen <strong>und</strong> dabei<br />

Die unterschiedlichen Hausentwürfe bieten clevere Gr<strong>und</strong>risse<br />

<strong>für</strong> jegliche Bedürfnisse. <br />

Foto: epr/Schwabenhaus<br />

Komfortables Leben <strong>für</strong><br />

alle Altersklassen<br />

So funktioniert das private<br />

Mehrgenerationenhaus<br />

die individuellen Bedürfnisse aller<br />

Bewohner berücksichtigen,<br />

ohne dabei deren Privatsphäre zu<br />

vernachlässigen. Denn wenn beispielsweise<br />

die Großeltern mit<br />

ihren Kindern <strong>und</strong> deren Nachwuchs<br />

unter einem Dach leben,<br />

kann das Vorteile <strong>für</strong> alle haben:<br />

Hallo<br />

altes Haus!<br />

Bei Bedarf unterstützen Oma <strong>und</strong><br />

Opa bei der Kinderbetreuung, im<br />

Gegenzug stehen die Jüngeren<br />

den Großeltern bei alltäglichen<br />

Dingen wie beispielsweise dem<br />

Umgang mit der Technik zur Seite.<br />

Soll eine ältere Generation<br />

mit einziehen, kann man schon<br />

bei der Planung an eine barrierefreie<br />

Einliegerwohnung im Erdgeschoss<br />

denken – oder an einen<br />

Treppenlift im Haus.<br />

Spannende Optionen<br />

Doch Generationenhäuser sind<br />

nicht nur etwas <strong>für</strong> kleine <strong>und</strong><br />

große Familien, sondern auch <strong>für</strong><br />

Paare <strong>und</strong> Best-Ager. Mit unterschiedlichen<br />

Wohnkonzepten<br />

bieten sie clevere Gr<strong>und</strong>risse <strong>für</strong><br />

alle Ansprüche.<br />

Neben dem klassischen Modell<br />

mit einer Hauptwohnung <strong>und</strong><br />

einer kleineren Einliegerwohnung<br />

bieten Fertighausfirmen,<br />

Architekten <strong>und</strong> <strong>Bau</strong>unternehmer<br />

auch andere Varianten an,<br />

beispielsweise mit zwei gleichberechtigten<br />

Hauptwohnungen, die<br />

übereinander angeordnet sind.<br />

Auch gibt es die Option, zwei<br />

gleichberechtigte Wohnungen zu<br />

realisieren, die auf zwei Etagen<br />

nebeneinanderliegen, sich den<br />

Technikraum teilen <strong>und</strong> sonst<br />

vollkommen unabhängig sind.<br />

WIR BERATEN, PLANEN<br />

UND BAUEN FÜR SIE<br />

Das <strong>Bau</strong>team Vogel ist spezialisiert auf die Sanierung, Modernisierung, den Umbau<br />

<strong>und</strong> die Erweiterung alter <strong>Bau</strong>substanz. Wir sind <strong>Ihr</strong> Ansprechpartner <strong>für</strong> Beratung,<br />

Planung <strong>und</strong> Ausführung. Für Sie bauen wir in Teilleistungen oder schlüsselfertig.<br />

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13


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Tolles Duo: Lehm reguliert die Feuchtigkeit, Holz sorgt <strong>für</strong> eine gute Statik.<br />

<br />

Foto: Köhldorfner Holzbau/BHW <strong>Bau</strong>sparkasse<br />

Bestnoten <strong>für</strong><br />

natürliches <strong>Bau</strong>en<br />

Lehm-Holzhaus punktet an<br />

mehreren Fronten<br />

Häuser aus Lehm <strong>und</strong><br />

Holz gibt es bereits seit<br />

vielen tausend Jahren.<br />

Aufwendig hergestellte<br />

<strong>Bau</strong>stoffe wie Beton haben allerdings<br />

mittlerweile vor allem den<br />

natürlichen Rohstoff Lehm weitgehend<br />

verdrängt. Dabei gibt es<br />

<strong>für</strong> alle, die auf energiesparendes<br />

<strong>und</strong> ges<strong>und</strong>es <strong>Bau</strong>en Wert legen,<br />

kaum eine bessere Kombination<br />

als Holz <strong>und</strong> Lehm.<br />

Das Erdgemisch aus Ton, Sand<br />

<strong>und</strong> Schluff, einer Bodenart<br />

aus sehr feinem verwittertem<br />

Gestein, liegt <strong>Bau</strong>willigen<br />

fast überall zu Füßen. Lehm ist<br />

schadstofffrei, kann einfach <strong>und</strong><br />

energieschonend verarbeitet<br />

<strong>und</strong> beliebig oft wiederverwendet<br />

werden. Außerdem ist das<br />

Naturmaterial nachhaltig: Wer<br />

komplett mit Lehm baut, benötigt<br />

nur r<strong>und</strong> ein Prozent der<br />

Energie, die bei der Errichtung<br />

eines vergleichbaren Hauses aus<br />

Beton oder Ziegeln erforderlich<br />

gewesen wäre.<br />

Feuchtigkeit gut reguliert<br />

Mit entsprechender Technik kann<br />

Lehm in vielen Teilen eines Gebäudes<br />

zum Einsatz kommen. An<br />

Wänden reguliert der <strong>Bau</strong>stoff die<br />

Feuchtigkeit, schluckt Schall <strong>und</strong><br />

sorgt <strong>für</strong> ein angenehmes Raumklima.<br />

Zudem schirmt er die Bewohner<br />

gegen hochfrequente<br />

Strahlung <strong>und</strong> Elektrosmog ab.<br />

Bei der modernen Lehm-Holz-<br />

Kombination sorgt Holz vorrangig<br />

<strong>für</strong> eine gute Statik <strong>und</strong> einen<br />

hohen Wärmestandard.<br />

Holzhaushersteller gehen angesichts<br />

der Knappheit ihres Rohstoffs<br />

immer mehr dazu über,<br />

Lehm als zweite Komponente<br />

einzusetzen. Beide Materialien<br />

eignen sich <strong>für</strong> Effizienz- <strong>und</strong><br />

auch Passivhäuser. Und sie lassen<br />

zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten<br />

zu, die vom Landhaus<br />

mit Holzfassade bis zum weiß<br />

verputzten Designhaus mit viel<br />

Glas <strong>und</strong> flachem Dach reichen.<br />

„Das gute Wohnklima eines<br />

Lehm-Holzhauses kann man unmittelbar<br />

spüren“, sagt Krzysztof<br />

Pompa von der BHW <strong>Bau</strong>sparkasse.<br />

Allerdings sind die <strong>Bau</strong>kosten<br />

derzeit noch höher als <strong>für</strong> einen<br />

vergleichbaren Betonbau. „Doch<br />

die Preise dürften sich angleichen,<br />

sobald sich der Lehmbau<br />

mehr durchsetzt“, ist der BHW-<br />

Experte überzeugt.<br />

Tatsächlich könnte die <strong>Bau</strong>weise<br />

schon durch das hohe Energiesparpotenzial<br />

von bis zu 80 Prozent<br />

viele neue Anhänger gewinnen.<br />

Bhw<br />

Ges<strong>und</strong>es <strong>Wohnen</strong> steht<br />

bei <strong>Bau</strong>herren <strong>und</strong> Eigentümern<br />

in Deutschland<br />

hoch im Kurs. Nach<br />

einer Studie des unabhängigen<br />

Marktforschungsinstituts Innofact<br />

achten 80 Prozent der Befragten<br />

beim Kauf einer Immobilie<br />

oder beim Neubau besonders auf<br />

Wohnges<strong>und</strong>heit <strong>und</strong> Umweltverträglichkeit.<br />

In der Untersuchung<br />

wurde zudem deutlich, dass die<br />

große Mehrheit der Teilnehmer<br />

Ökologie <strong>und</strong> Wohnges<strong>und</strong>heit<br />

als zwei Seiten derselben Medaille<br />

betrachten.<br />

Keine Chemie, bitte<br />

<strong>Bau</strong>herren, die ihr Haus beispielsweise<br />

in massiver Ziegelbauweise<br />

errichten, setzen damit<br />

auf einen mineralischen <strong>Bau</strong>stoff,<br />

der aus dem natürlichen Rohstoff<br />

Ton besteht. Zur Produktion wird<br />

dieser mit Wasser versetzt. Die<br />

daraus hergestellten Rohlinge<br />

werden getrocknet <strong>und</strong> bei etwa<br />

1000 Grad Celsius gebrannt. Das<br />

ist zwar energieintensiv, doch<br />

das Ergebnis ist ein ebenso robuster<br />

wie langlebiger <strong>Bau</strong>stoff.<br />

Da bei der Herstellung keine<br />

chemischen Zusätze verwendet<br />

werden, sind Ziegel frei von<br />

Kommen<br />

Sie vorbei!<br />

Ziegelhäuser überzeugen durch dauerhaft niedrige Heiz- <strong>und</strong><br />

Instandhaltungskosten. Foto: djd/Deutsche Poroton/Ralf Pieper<br />

Ökologisch <strong>und</strong> nachhaltig<br />

Häuser in Ziegelbauweise<br />

erfüllen beide Kriterien<br />

Formaldehyd, Kunststoffen,<br />

Weichmachern oder Bioziden.<br />

Das macht sie zu einem wohnges<strong>und</strong>en<br />

Wandbaustoff. Insbesondere<br />

Allergiker können im<br />

Ziegelhaus im wahrsten Sinne<br />

des Wortes aufatmen. Mehr als<br />

nur ein angenehmer Nebeneffekt<br />

ist, dass die gebrannten Ziegel<br />

das eigene Haus dauerhaft vor<br />

Ungezieferbefall oder Fäulnis<br />

schützen.<br />

Positive Eigenschaften<br />

Nachhaltigkeit bedeutet aber<br />

mehr, als Ökologie <strong>und</strong> Ökonomie<br />

in Einklang zu bringen. Ein<br />

Wohngebäude kann nur nachhaltig<br />

sein, wenn seine Bewohner es<br />

über viele Jahrzehnte gut nutzen<br />

können. Auch in dieser Hinsicht<br />

können Ziegel punkten. Wer sein<br />

Neubauprojekt daraus errichtet,<br />

profitiert in hohem Maße von deren<br />

positiven bauphysikalischen<br />

Eigenschaften. Diffusionsoffen<br />

<strong>und</strong> kapillaraktiv, sorgen massive<br />

Ziegelwände <strong>für</strong> den Feuchteausgleich<br />

in den Räumen <strong>und</strong> damit<br />

<strong>für</strong> ein ganzjährig angenehmes<br />

Wohnklima.<br />

Die hohe thermische Speichermasse<br />

hält im Winter die Wärme<br />

im Haus <strong>und</strong> im Sommer die Zimmer<br />

wohltuend kühl. Dank seiner<br />

hohen Masse bietet der Stein aus<br />

gebranntem Ton zudem einen<br />

optimalen Lärm- beziehungsweise<br />

Schallschutz, so dass Geräusche<br />

im Haus <strong>und</strong> von draußen<br />

deutlich reduziert werden. Eine<br />

Vielzahl von Prüfsiegeln <strong>und</strong> Zertifikaten<br />

unabhängiger Experten,<br />

die den Verbraucher schützen<br />

sollen, belegen die positiven<br />

Eigenschaften des Ziegels. Dazu<br />

gehören etwa der Blaue Engel,<br />

das Siegel von Natureplus, vom<br />

Sentinel-Haus-Institut oder vom<br />

Eco-Institut.<br />

<br />

Djd<br />

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Bestens beraten, wenns ums <strong>Bau</strong>en geht.<br />

14<br />

15


BAUEN<br />

BAUEN & BAUSTOFFE<br />

Hartes, also kalkreiches,<br />

Wasser bringt viele<br />

Nachteile mit sich. Deshalb<br />

wünschen sich<br />

viele Hausbesitzer eine Möglichkeit,<br />

ihr Wasser zu entkalken. Eine<br />

Wasserenthärtungsanlage kann<br />

diesen Wunsch unter Umständen<br />

erfüllen. Doch um zu entscheiden,<br />

ob eine solche Anlage geeignet<br />

ist, sollte man sich vorab Fragen<br />

stellen.<br />

Wo<strong>für</strong> braucht man eine Wasserenthärtungsanlage?<br />

Wie funktioniert<br />

sie <strong>und</strong> welche Funktionsweisen<br />

gibt es? Welches System<br />

ist das beste, <strong>und</strong> von welchen<br />

sollte ich lieber die Finger lassen?<br />

Kann man eine Entkalkungsanlage<br />

selbst einbauen? Was sollte<br />

ich beim Kauf beachten? Und<br />

was muss ich zur Wartung meiner<br />

Anlage wissen?<br />

Vorab eine Begriffserklärung:<br />

Von „hartem Wasser“ spricht<br />

man, wenn sich viele kalkbildende<br />

Stoffe im Wasser befinden.<br />

Eine Wasserenthärtungsanlage<br />

oder auch Entkalkungsanlage<br />

sorgt da<strong>für</strong>, dass dieser Kalk aus<br />

dem Wasser entfernt oder in eine<br />

weniger schädliche Form umgewandelt<br />

wird. Gleichwertig sind<br />

die Begriffe Wasserenthärtungsanlage,<br />

Enthärtungsanlage, Entkalkungsanlage,<br />

Wasserentkalker<br />

<strong>und</strong> Kalkschutzanlage.<br />

Was bedeutet der Härtegrad<br />

von Wasser?<br />

Leitungswasser gilt als „hart“,<br />

wenn viele Calcium- <strong>und</strong> Magnesiumverbindungen<br />

darin enthalten<br />

sind. Diese fallen als Kalk<br />

aus <strong>und</strong> werden zum Beispiel in<br />

Form von weißen Rändern auf<br />

den Badarmaturen <strong>und</strong> Fliesen<br />

oder als weiße Kruste im Wasserkocher<br />

sichtbar. Übrigens: Kalk<br />

bildet sich nur bei warmem oder<br />

heißem Wasser. Ohne Erhitzung<br />

entstehen auch keine Kalkränder<br />

etc.<br />

Woher weiß ich, wie hart<br />

mein Wasser ist?<br />

Um herauszufinden, welchen<br />

Härtegrad das Leitungswasser<br />

hat, wendet man sich am besten<br />

an Gemeinde oder Wasserwerk.<br />

Die Trinkwasserqualität ist von kalkhaltigem Wasser nicht eingeschränkt.<br />

Foto: PantherMedia / igorpushkarev<br />

So findet man die<br />

passende Wasserenthärtungs<br />

anlage<br />

Viele Gemeinden veröffentlichen<br />

diese Daten auch auf ihrer Homepage<br />

oder im Gemeindeblatt.<br />

Ist hartes Wasser schädlich?<br />

Ges<strong>und</strong>heitsschädliche Auswirkungen<br />

hat Kalk im Wasser<br />

nicht. Im Gegenteil: Hartes Wasser<br />

ist reich an Calcium <strong>und</strong> Magnesium,<br />

beides Stoffe, die der<br />

menschliche Körper dringend<br />

braucht.<br />

Allerdings hat hartes Wasser<br />

verschiedene unangenehme<br />

Folgen:<br />

• Es entstehen leicht kalkige<br />

Ränder an den Fliesen oder Armaturen.<br />

Diese schaden dem<br />

Material zwar nicht direkt, sind<br />

aber unschön <strong>und</strong> teilweise<br />

schwierig zu entfernen.<br />

• Wasserhähne <strong>und</strong> Duschköpfe<br />

setzen sich leicht mit Kalk zu.<br />

• Wasserkocher, Kaffeemaschinen<br />

<strong>und</strong> andere Geräte müssen<br />

häufiger entkalkt werden.<br />

• In Waschmaschinen <strong>und</strong><br />

anderen Geräten können sich<br />

Kalkablagerungen bilden, die<br />

schließlich die Geräte beschädigen<br />

können.<br />

• Je härter das Wasser ist, umso<br />

mehr Wasch- <strong>und</strong> Geschirrspülmittel<br />

müssen Sie verwenden,<br />

um eine ausreichende<br />

Reinigungskraft zu erhalten.<br />

• Beim Haarewaschen fühlt sich<br />

weiches Wasser angenehmer<br />

an. Hartes Wasser kann die<br />

Haare trockener <strong>und</strong> stumpfer<br />

wirken lassen.<br />

• Auch Wäsche fühlt sich härter<br />

an, wenn sie mit kalkreichem<br />

Wasser gewaschen wird.<br />

Außerdem sind Farben <strong>und</strong><br />

Fasern nicht so langlebig wie<br />

bei weichem Wasser.<br />

• Tee <strong>und</strong> Kaffee können ihr<br />

Aroma in hartem Wasser nicht<br />

so gut entfalten.<br />

• Sie schützen <strong>Ihr</strong>e Wasserrohre<br />

vor Kalkablagerungen. Dadurch<br />

haben sie eine deutlich<br />

höhere Lebensdauer.<br />

• Auch <strong>Ihr</strong>e Zimmerpflanzen<br />

lieben weiches Wasser <strong>und</strong><br />

bedanken sich mit besserem<br />

Wachstum.<br />

Welche Enthärtungsanlagen<br />

wählen?<br />

Bei der Auswahl der richtigen<br />

Enthärtungsanlage z.B. <strong>für</strong> ein<br />

Einfamilienhaus muss die Leistung<br />

der Anlage passend bestimmt<br />

werden. Die Kapazität der<br />

Anlage muss entsprechend dem<br />

Wasserverbrauch <strong>und</strong> der Wasserhärte<br />

ausgewählt werden. Für<br />

die Berechnung gilt ein Richtwert<br />

von etwa 120 – 140 Litern pro Tag<br />

<strong>und</strong> Hausbewohner.<br />

Eine Enthärtungsanlage wird direkt<br />

an den Wasseranschluss in<br />

der Nähe der Wasseruhr angebracht.<br />

Das Wasser fließt dann<br />

zunächst durch das Gerät <strong>und</strong><br />

wird dort gefiltert oder anderweitig<br />

behandelt, um den Kalk<br />

zu entfernen. Von dort aus fließt<br />

das Wasser wie gewohnt durch<br />

die Rohre genau dahin, wo es gebraucht<br />

wird.<br />

Drei Methoden zur<br />

Wasserenthärtung<br />

• Entkalkung mittels<br />

Ionentauscher.<br />

• Wasserentkalkung durch<br />

Umkehrosmose.<br />

• Wasseraufbereitung mit Hilfe<br />

von Impfkristallen.<br />

Infos <strong>und</strong> Auskünfte erteilt am<br />

besten der Fachmann vor Ort, der<br />

sich auch mit den Wasser-Härtegraden<br />

der Region auskennt <strong>und</strong><br />

daher eine gute Empfehlung geben<br />

kann.<br />

KÖ<br />

Im Wohnungsbau geht es um<br />

den Schallschutz <strong>für</strong> einen<br />

ungestörten Schlaf <strong>und</strong> Privatsphäre<br />

<strong>für</strong> das Wohlbefinden.<br />

Seitdem Menschen in urbanen<br />

Räumen dicht beieinander<br />

wohnen, besteht der Wunsch<br />

nach angemessenem baulichem<br />

Schallschutz. Aufgr<strong>und</strong> dieser<br />

Entwicklung haben sich die Regeln<br />

der Technik <strong>und</strong> damit die<br />

Normen verändert. So ist nach<br />

mehr als 25 Jahren die zentrale<br />

Schallschutznorm <strong>für</strong> den Hochbau,<br />

die DIN 4109, überarbeitet<br />

worden. Auch wenn die Innovationszyklen<br />

im Hochbau aufgr<strong>und</strong><br />

der Langlebigkeit der Produkte,<br />

d. h. der <strong>Bau</strong>stoffe <strong>und</strong> der daraus<br />

errichteten Gebäude, langsamer<br />

ablaufen als in anderen Technologiezweigen:<br />

Die Zeit <strong>für</strong> eine<br />

Anpassung der Schallschutznorm<br />

war überreif.<br />

Der bauakustisch erfahrene Planer<br />

wusste längst, dass die aufgelaufenen<br />

Defizite der alten<br />

Norm mittlerweile ein erhebliches<br />

Ausmaß erreicht hatten. So<br />

Man lebt immer dichter beieinander. Die neue Schallschutznorm hat dies<br />

berücksichtigt. Foto: PantherMedia / deyangeorgiev2<br />

Neue<br />

Schallschutznorm<br />

wurden z. B. sehr leichte flankierende<br />

<strong>Bau</strong>teile regelmäßig unterschätzt,<br />

<strong>und</strong> die Holzbauweise<br />

war in der alten Norm nur rudimentär<br />

behandelt. Für die monolithische,<br />

wärmedämmende<br />

Ziegelbauweise wurde hilfsweise<br />

in Ergänzung zur Norm eine<br />

bauaufsichtliche Zulassung <strong>für</strong><br />

die Berechnung der Luftschalldämmung<br />

geschaffen, die nun in<br />

die neue Norm integriert wurde.<br />

Neue Erkenntnisse, z. B. zu Reihenhaustrennwänden,<br />

Vorsatzschalen,<br />

Estrichen oder Fenstern,<br />

waren noch nicht eingearbeitet.<br />

Im Wesentlichen ist das Anforderungsniveau<br />

gegenüber der<br />

alten Fassung der DIN 4109 von<br />

1989 gleichartig geblieben. Anpassungen<br />

wurden lediglich bei<br />

langjährig erprobten <strong>Bau</strong>weisen<br />

nach den Regeln der Technik<br />

vorgenommen, wie z. B. der<br />

Trittschalldämmung von Decken<br />

oder der Schalldämmung von<br />

Haustrennwänden (Doppel- <strong>und</strong><br />

Reihenhaus). Neu aufgenommen<br />

wurde eine Anforderung an die<br />

Trittschalldämmung von Balkonen,<br />

was bislang nicht geregelt<br />

war. Die Erfahrung aus der Praxis<br />

zeigt, dass diese Anforderungen<br />

mit allen wesentlichen <strong>und</strong> bauüblichen<br />

Regelkonstruktionen<br />

erfüllt werden können.<br />

KÖ<br />

16<br />

17


BAUEN<br />

BAUEN & BAUSTOFFE<br />

Der richtige<br />

Bodenbelag <strong>für</strong><br />

den Parkplatz<br />

Die Haus-, Hof- oder Garageneinfahrt<br />

muss im Alltag<br />

allerlei Belastungen<br />

aushalten <strong>und</strong> soll außerdem<br />

einen guten Eindruck abgeben.<br />

Bei der Wahl des richtigen<br />

Bodenbelags kommt es in erster<br />

Linie auf den jeweiligen Anspruch<br />

an. Neben der Optik <strong>und</strong> Stabilität<br />

können weitere Kriterien beispielsweise<br />

eine leichte Pflege<br />

oder Umweltfre<strong>und</strong>lichkeit sein.<br />

Eine Einfahrt kann auf verschiedene<br />

Arten befestigt werden. Neben<br />

Schotter, Kies oder Splitt eignen<br />

sich auch Pflastersteine, Beton<br />

oder Asphalt als Bodenbelag.<br />

Splitt, Kies <strong>und</strong> Schotter<br />

Schüttgüter wie Splitt, Kies <strong>und</strong><br />

Schotter sind die wohl einfachste<br />

Art, die Hofeinfahrt zu gestalten.<br />

Das Material kann man lose oder<br />

in sogenannten Big Bags mit 500<br />

bis 1.500 Kilo Inhalt anliefern<br />

lassen. Man kann die genannten<br />

Stoffe zwar auch ohne große<br />

Vorarbeiten ausbringen, doch es<br />

empfiehlt sich immer, zuvor wenigstens<br />

den Mutterboden abzutragen.<br />

Eine Randbefestigung ist<br />

nicht zwingend notwendig, jedoch<br />

dringend angeraten, da ansonsten<br />

die Übergänge zwischen<br />

Einfahrt <strong>und</strong> angrenzenden Wiesen<br />

<strong>und</strong> Beeten mit der Zeit verschwinden.<br />

Als Wegeinfassung<br />

eignen sich beispielsweise Pflaster-<br />

oder Rasenkantensteine, die<br />

zwischen 15 <strong>und</strong> 20 Zentimeter<br />

hoch sind <strong>und</strong> sich leicht eingraben,<br />

bei Bedarf auch einbetonieren<br />

lassen.<br />

Vorteile:<br />

• diese Materialien sind preiswert<br />

<strong>und</strong> lassen sich leicht<br />

ausbringen<br />

• Regenwasser versickert problemlos<br />

im Boden<br />

Nachteile:<br />

• im Herbst <strong>und</strong> Winter erschwert<br />

der unebene <strong>und</strong><br />

lose verlegte Bodenbelag die<br />

Beseitigung von Laub oder<br />

Schnee <strong>und</strong> vor allem Eis<br />

• da die Kiesel <strong>und</strong> feinen<br />

Bruchsteine nur lose aufliegen,<br />

also einen ungeb<strong>und</strong>enen<br />

Belag bilden, sind Fahrrinnen<br />

<strong>und</strong> Verwerfungen unvermeidlich.<br />

Für Abhilfe sorgen<br />

Wabenplatten, die Kies, Splitt<br />

oder Schotter dauerhaft fixieren<br />

• Unkraut kann bei losen Belägen<br />

leicht wachsen. Dem<br />

beugt man mit einem sogenannten<br />

Geotextil vor. Das<br />

... die ideale Lösung <strong>für</strong><br />

• <strong>Bau</strong>träger<br />

• Architekten<br />

Johann Strobl, Stefan Strobl OHG<br />

Ammerstr. 1<br />

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Asphalt ist haltbar <strong>und</strong> robust, aber auch teuer.<br />

Foto: PantherMedia / paulmaguire<br />

sind unverrottbare Gewebe,<br />

die unter dem Schüttgut <strong>und</strong><br />

nach Abtragung des Mutterbodens<br />

verlegt werden<br />

Beton<br />

Beton im Heimwerkersinn ist<br />

nichts anderes als mit Zement<br />

<strong>und</strong> Wasser angerührter feiner<br />

oder grober Kies. Noch vor wenigen<br />

Jahrzehnten war er <strong>für</strong> Einfahrten<br />

ein bevorzugter <strong>Bau</strong>stoff.<br />

Vorteile:<br />

• leicht zu verarbeiten<br />

• sehr günstig<br />

Nachteile:<br />

• monotone, triste Betonflächen<br />

• vergleichsweise schnelle Verwitterung<br />

• der Boden wird versiegelt<br />

Betonierte Fahrstreifen oder<br />

auch ganze Einfahrten können<br />

dennoch beeindrucken, wenn<br />

ihre Oberfläche eingefärbt <strong>und</strong><br />

geprägt wird.<br />

Stempelbeton<br />

Er wird bezeichnenderweise<br />

auch Dekorbeton genannt. Bei<br />

der Herstellung einer Einfahrt<br />

wird üblicherweise der Boden<br />

30 bis 40 Zentimeter abgetragen.<br />

Dann werden entweder nur zwei<br />

Fahrstreifen oder ganze Flächen<br />

auf herkömmliche Weise betoniert.<br />

Es folgt eine kapillarbrechende<br />

Schicht aus Schotter,<br />

Split oder Betonrecyclingmaterial,<br />

das Frostschäden verhindert.<br />

Dann folgt der eigentliche Bodenbelag,<br />

eine mindestens zehn<br />

Zentimeter starke Schicht aus<br />

eingefärbtem Beton, die schließlich<br />

gestempelt wird: Mit großen<br />

Matrizen werden Muster eingedrückt,<br />

nicht tief, aber deutlich<br />

sichtbar. Nach dem Aushärten<br />

sorgt eine Versiegelung aus Acryl<br />

da<strong>für</strong>, dass die Oberfläche über<br />

Jahre geschützt ist. Mit weiteren<br />

Techniken wie Bürsten, Wischen,<br />

Spachteln oder Besprühen lässt<br />

sich nahezu jedes beliebige<br />

Oberflächenmuster erzielen.<br />

Vorteile:<br />

• im Vergleich zur normalen<br />

Betoneinfahrt individueller<br />

Nachteile:<br />

• teurer <strong>und</strong> aufwendiger als die<br />

schlichte Betoneinfahrt<br />

Pflastersteine<br />

Sie sind heutzutage das mit Abstand<br />

am häufigsten verwendete<br />

Material <strong>für</strong> Einfahrten <strong>und</strong> Wege<br />

r<strong>und</strong> ums Haus. Insbesondere<br />

Pflastersteine aus grauem oder<br />

eingefärbtem Beton sind beliebt.<br />

Sie sind in zahllosen Mustern erhältlich<br />

<strong>und</strong> werden auf Wunsch<br />

auf Paletten angeliefert. Ein Zuschnitt<br />

ist nur erforderlich, wenn<br />

nicht mehrere Breiten lieferbar<br />

sind, aus denen sich parallele<br />

Ränder zusammensetzen lassen.<br />

Jede Einfahrt lässt sich somit in<br />

Form <strong>und</strong> Farbe individuell gestalten.<br />

Vorteil:<br />

• relativ günstig<br />

• relativ einfach zu verlegen<br />

Für natürliches Pflaster bevorzugt<br />

man bei Einfahrten die zugeschnittenen,<br />

härteren Gesteine,<br />

beispielsweise Basalt, Granit,<br />

Grauwacke oder Porphyr, aber<br />

auch Sand- <strong>und</strong> Kalkstein sind<br />

möglich. Wie der Name schon<br />

sagt, sind sie von Natur aus weniger<br />

maßhaltig als Betonpflaster<br />

<strong>und</strong> meist auch lebhafter eingefärbt.<br />

Vorteil:<br />

• witterungsbeständig<br />

• lebhafte Muster<br />

• gebrauchte Pflastersteine<br />

einsetzbar<br />

Nachteil:<br />

• teurer als Betonpflaster<br />

Rasengittersteine<br />

Sie werden auch Rasenkammersteine<br />

genannt <strong>und</strong> stellen im<br />

Gr<strong>und</strong>e einen mehrfach durchbrochenen<br />

Betonblock dar. Die<br />

regelmäßigen, gitterartig angelegten<br />

Durchbrüche können<br />

mit Mutterboden gefüllt werden<br />

<strong>und</strong> erlauben es somit, Rasen<br />

zu säen, der die Ansicht deutlich<br />

verschönert. Bei Pflaster- <strong>und</strong><br />

Rasenkammersteinen ist ein F<strong>und</strong>ament<br />

wichtig. Um eine möglichst<br />

stabile Garageneinfahrt zu<br />

erhalten, folgt nach dem Aushub<br />

des Erdreichs um mindestens 20<br />

Zentimeter eine Schicht Feinsplitt<br />

auf eine Schicht Kies. Beide<br />

Beläge werden separat mit einer<br />

Rüttelplatte verdichtet. Erst dann<br />

wird begonnen, zu pflastern.<br />

Vorteil:<br />

• die Fugen zwischen den<br />

Steinen sorgen da<strong>für</strong>, dass<br />

Regenwasser abfließen kann<br />

Nachteil:<br />

• die Pflege dieses Bodenbelags<br />

ist aufwendig. Gräser <strong>und</strong><br />

Pflanzen können problemlos<br />

in den Fugen wachsen – ein<br />

Geotextil oder sogenannter<br />

„Fugensand unkrautfrei“<br />

sorgen <strong>für</strong> Abhilfe<br />

• die Fugen <strong>und</strong> teils unebenen<br />

Steine erschweren es, Schnee<br />

<strong>und</strong> Laub zu beseitigen<br />

Natursteinplatten <strong>und</strong><br />

Pflasterklinker<br />

Natursteinplatten können wie<br />

Pflastersteine verlegt werden.<br />

Eine weitere Möglichkeit ist,<br />

die Platten auf ein Zementmörtelbett<br />

aufzubringen. Falls gewünscht,<br />

können die Fugen mit<br />

feinem Sand oder speziellem Fugensand<br />

aufgefüllt werden. Ein<br />

weiterer Bodenbelag sind Pflasterklinker.<br />

Sie werden aus Ton oder Lehm<br />

gebrannt <strong>und</strong> sind äußerst robust<br />

<strong>und</strong> widerstandsfähig.<br />

Pflasterklinker werden ähnlich<br />

verlegt wie Pflastersteine. Der<br />

Boden wird nach dem Erdaushub<br />

zunächst mit einem Kies-Sandgemisch<br />

<strong>und</strong> anschließend mit<br />

Splitt verdichtet. Darauf werden<br />

die Pflasterklinker gesetzt.<br />

Vorteil:<br />

• individuellere Gestaltung<br />

möglich<br />

Nachteil:<br />

• oftmals etwas teurer als<br />

Standardbetonpflaster<br />

Asphalt<br />

Der Massivhaus-Anbieter in<strong>Ihr</strong>er Region.<br />

Wir bauen schlüsselfertig nach <strong>Ihr</strong>en Wünschen!<br />

Asphalt als Bodenbelag ist besonders<br />

haltbar <strong>und</strong> robust. Vor allem<br />

bei Einfahrten, die oft befahren<br />

werden, sollte daher Asphalt gewählt<br />

werden. Jedoch sind die Vorarbeiten<br />

aufwendig: In einem knappen<br />

Meter Tiefe müssen mehrere<br />

Schichten Kies verdichtet werden.<br />

Um ein möglichst optimales Ergebnis<br />

zu erzielen, sollte die Oberseite<br />

mit Mineralgranulat abgeschlossen<br />

werden. Erst dann sollte der Boden<br />

asphaltiert werden. Allerdings<br />

ist bei einer asphaltierten Einfahrt<br />

eine Entwässerungsrinne erforderlich,<br />

da ansonsten Regenwasser<br />

nicht abfließen kann. Die Kosten<br />

sind bei Gussasphalt höher als bei<br />

Kies, Splitt, Schotter oder Pflastersteinen.<br />

Dies hat einen einfachen<br />

Gr<strong>und</strong>: Für die Asphaltierung werden<br />

in der Regel spezielle Maschinen<br />

benötigt. Einfahrten dieser Art<br />

sind in Gewerbegebieten <strong>und</strong> im<br />

Geschosswohnungsbau vorzufinden,<br />

in Gegenden mit Einfamilienhäusern<br />

dagegen selten anzutreffen.<br />

Vorteil:<br />

• besonders haltbar <strong>und</strong> robust<br />

Nachteil:<br />

• vergleichsweise teuer,<br />

insbesondere weil Asphaltierung<br />

keine Arbeit <strong>für</strong><br />

Heimwerker ist KÖ<br />

+ massive Ziegelbauweise + Festpreisgarantie<br />

+ individuelle Gestaltung + Effizienzhäuser 55 (BEG)<br />

+ langjährige <strong>Bau</strong>erfahrung seit 1973<br />

+ Familienunternehmen in 3. Generation<br />

18<br />

19


BAUEN<br />

BAUEN & BAUTRÄGER<br />

Ressourcenschonend<br />

bauen<br />

oder umbauen<br />

Jeder kann einen Beitrag zum<br />

Klimaschutz leisten<br />

NATÜRLICH<br />

BAUEN–<br />

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Das <strong>Bau</strong>wesen ist in seiner<br />

jetzigen Form stark<br />

belastend <strong>für</strong>s Klima. Allein<br />

die Zementindustrie<br />

soll <strong>für</strong> 8 Prozent der weltweiten<br />

CO2-Emissionen verantwortlich<br />

sein. Wenn man selbst baut, kann<br />

man vieles heute schon nachhaltiger<br />

machen, von der <strong>Bau</strong>phase<br />

bis zur Energieversorgung. Das<br />

sind die groben <strong>Bau</strong>steine des zukunftsweisenden<br />

<strong>Bau</strong>ens.<br />

Nachhaltig bauen<br />

Eigentlich steckt in jedem Gebäude<br />

Potenzial, das Klima zu schützen.<br />

Aber im Moment liegt es noch<br />

im Keller: Nach Schätzungen der<br />

UN verursacht der <strong>Bau</strong>- <strong>und</strong> Gebäudesektor<br />

38 % der weltweiten<br />

CO2-Emissionen. Das liegt zum<br />

einen am ineffizienten Umgang<br />

mit Energie, zum anderen an der<br />

Wahl der Materialien.<br />

Die Herausforderung ist, dass<br />

immer mehr Wohnraum benötigt<br />

wird, die Schaffung des Wohnraums<br />

aber möglichst klima- <strong>und</strong><br />

ressourcenschonend über die<br />

Bühne gehen muss. Bis zur Mitte<br />

des Jahrh<strong>und</strong>erts brauchen nach<br />

Schätzungen der UN zusätzlich<br />

2,5 Milliarden Menschen Wohnraum.<br />

Wenn man selbst baut, hat man<br />

die Chance, gleich klima- <strong>und</strong> ressourcenbewusst<br />

einzusteigen.<br />

Holz nutzen<br />

Nachhaltiger Hausbau beginnt<br />

noch vor dem ersten Spatenstich,<br />

nämlich bei der Auswahl des <strong>Bau</strong>materials.<br />

Allen voran Holz. 2021<br />

lag die Holzbauquote laut B<strong>und</strong><br />

Deutscher Zimmerer schon bei 21<br />

Prozent. Holz bietet gleich mehrere<br />

Vorteile. Es ist ein nachwachsender<br />

Rohstoff, es sorgt <strong>für</strong> ein<br />

behagliches Wohngefühl <strong>und</strong> es<br />

ist klimafre<strong>und</strong>lich – schließlich<br />

sind Bäume Teil des natürlichen<br />

Kohlenstoffkreislaufs.<br />

Am nachhaltigsten ist es, wenn<br />

das Holz aus der eigenen Region<br />

<strong>und</strong> einer nachhaltigen Forstwirtschaft<br />

stammt. Aufschluss geben<br />

Öko-Siegel, zum Beispiel Forest<br />

Stewardship Council (FSC), Naturland<br />

oder natureplus.<br />

Mauersteine auf<br />

Klimabilanz prüfen<br />

Wenn Holz gerade keine Option<br />

ist, kann man <strong>Bau</strong>materialien auf<br />

ihre Klimabilanz prüfen. Mit Natursteinen<br />

aus der Region spart<br />

man immerhin Transportwege<br />

<strong>und</strong> bringt vielleicht etwas Traditionelles<br />

in die <strong>Bau</strong>weise zurück. Zu<br />

typischen regionalen Materialien<br />

zählen zum Beispiel Granit, Schiefer,<br />

Ziegel, Kalkplatten oder Lehm<br />

zum Dämmen. Ähnlich traditionell<br />

wie der Einsatz von Holz sind<br />

etwa Ziegelbauten. Ziegel werden<br />

aus Ton <strong>und</strong> Lehm gefertigt <strong>und</strong><br />

sind die Basis <strong>für</strong> r<strong>und</strong> ein Drittel<br />

der <strong>Bau</strong>ten in Deutschland. Ziegel<br />

lassen sich schlecht recyceln <strong>und</strong><br />

brauchen in der Herstellung sehr<br />

viel Energie. Da<strong>für</strong> lassen sie sich<br />

regional herstellen, dämmen gut<br />

<strong>und</strong> sind robust.<br />

Nach recycelten Materialien<br />

suchen<br />

Um nachhaltig zu bauen, ist der<br />

Einsatz von recycelten Materialien<br />

besonders sinnvoll. Leider ist<br />

die Recyclingquote beim Hausbau<br />

noch richtig mager. Neue <strong>Bau</strong>materialien<br />

sind aufgr<strong>und</strong> der vielen<br />

weltweiten Krisen immer schwieriger<br />

zu beschaffen. Laut Statistischem<br />

B<strong>und</strong>esamt liegen die Materialkosten<br />

<strong>für</strong> Neubauten 2022<br />

um 17,6 % höher als im Vorjahr.<br />

<strong>Bau</strong>werke verschlingen nämlich<br />

richtig viele Ressourcen. Laut <strong>Bau</strong>wende-Bündnis<br />

gehen r<strong>und</strong> 50 %<br />

der Rohstoffentnahme aus der Natur<br />

<strong>und</strong> den Abfallmassen auf den<br />

Gebäudebau zurück. Alleine in<br />

Deutschland werden laut VDI Zentrum<br />

Ressourcenschutz jedes Jahr<br />

r<strong>und</strong> 5,5 Tonnen <strong>Bau</strong>stahl <strong>und</strong> ca.<br />

26,6 Millionen Tonnen Zement<br />

verbaut. Zusätzlich würden höhere<br />

Recyclingquoten den Gesamtenergieverbrauch<br />

senken.<br />

Nicht immer alles neu<br />

bauen<br />

Das Beste ist, Dinge lange zu nutzen.<br />

Natürlich auch Gebäude. Eine<br />

Sanierung von Gebäuden lässt<br />

sich mit der Verwendung von ressourcenschonenden<br />

Materialien<br />

verbinden. Die CO2-Emissionen<br />

können dann bereits in der Her-<br />

Holz als <strong>Bau</strong>stoff <strong>und</strong> optimale Dachneigungen <strong>für</strong> Photovoltaik sind Möglichkeiten,<br />

ressourcenschonend zu bauen. Foto: PantherMedia / photobeginner<br />

stellung der Dämmstoffe gesenkt<br />

werden. Laut VDI Zentrum Ressourceneffizienz<br />

ist der Materialbedarf<br />

einer Sanierung um zwei<br />

Drittel geringer als der eines Neubaus.<br />

Nachhaltige Dämmstoffe<br />

nutzen<br />

Je gedämmter ein Haus, desto<br />

weniger Energie muss man später<br />

einsetzen. Die Dämmung lässt<br />

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sich dabei mit der Verwendung<br />

von ressourcenschonenden Materialien<br />

verbinden. Als nachhaltige<br />

Dämmstoffe eignen sich zum Beispiel<br />

Holzfasern, Hanf, Jute <strong>und</strong><br />

Schilf. Auch Zellulose kann was.<br />

Sie lässt sich zwar nicht kompostieren,<br />

weil sie aber hauptsächlich<br />

aus Altpapier besteht, ist sie vergleichsweise<br />

günstig. Ein weiteres<br />

Dämmmaterial: Hobelspäne.<br />

Energieversorgung schlau planen<br />

Ein nachhaltiges Gebäude definiert<br />

sich nicht nur über die verwendeten<br />

Materialien, sondern<br />

auch über die Art der Energieversorgung.<br />

Beim Hausbau sollte<br />

man sie gut mitplanen, um später<br />

viel Gestaltungsraum <strong>für</strong> eine effiziente<br />

Energienutzung zu haben.<br />

Dachplanung: Photovoltaik<br />

mitdenken<br />

Das Dach sollte schon so geplant<br />

sein, dass es ausreichend Platz <strong>für</strong><br />

eine Photovoltaikanlage bietet.<br />

Sie kann einen gut durch die Energiepreiskrise<br />

bringen.<br />

Denn mit einer PV-Anlage deckt<br />

man etwa 30 Prozent des eigenen<br />

Bedarfs, in Kombination mit<br />

einem Speicher sogar 60 Prozent.<br />

Das Entscheidende dabei: Eine<br />

Kilowattst<strong>und</strong>e, die man mit einer<br />

PV-Anlage bis 10 kWp selbst erzeugt,<br />

kostet laut Fraunhofer ISE<br />

etwa 6 bis 11,5 Cent. Eine Kilowattst<strong>und</strong>e<br />

(kWh) Strom aus dem<br />

Netz kostet 2022 dagegen zwischen<br />

38 <strong>und</strong> 50 Cent – Tendenz<br />

steigend.<br />

Hier findet man<br />

Förderungen<br />

Den aktuellen Stand über Förderungen<br />

findet man über die<br />

B<strong>und</strong>esförderung <strong>für</strong> effiziente<br />

Gebäude. Die BEG wird über das<br />

B<strong>und</strong>esamt <strong>für</strong> Wirtschaft <strong>und</strong><br />

Ausfuhrkontrolle (BAFA) <strong>und</strong> der<br />

Kreditanstalt <strong>für</strong> Wiederaufbau<br />

(KfW) abgewickelt, wo man sich<br />

immer informieren kann, was es<br />

gerade gibt. Das BAFA ist Anlaufstelle<br />

<strong>für</strong> direkte Zuschüsse bei<br />

Einzelmaßnamen, die KfW kommt<br />

ins Spiel, wenn man energieeffizient<br />

bauen <strong>und</strong> sanieren möchte<br />

<strong>und</strong> da<strong>für</strong> einen Kredit braucht<br />

oder einen Tilgungszuschuss<br />

möchte.<br />

KÖ<br />

20<br />

21


BAUEN<br />

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Wasser in der <strong>Bau</strong>grube ist ein Ärgernis – <strong>und</strong> sollte schnellstens<br />

abgepumpt werden. <br />

Foto: picture alliance/Jürgen Ruppert<br />

Gr<strong>und</strong>wasser in der<br />

<strong>Bau</strong>grube – was nun?<br />

Tipps <strong>für</strong> eine schnelle Behebung<br />

des Problems<br />

Wer baut, ist zunächst<br />

mal aufgeregt <strong>und</strong><br />

erfreut, wenn es endlich<br />

mit den Arbeiten<br />

losgeht. Umso ärgerlicher ist es,<br />

wenn es schon kurz nach dem<br />

Aushub der <strong>Bau</strong>grube „Stopp!“<br />

heißt, weil Gr<strong>und</strong>wasser in den<br />

ausgehobenen Teil eindringt oder<br />

ein Starkregen den Wasserpegel in<br />

der Grube ansteigen lässt. Doch<br />

zum Glück müssen sich <strong>Bau</strong>ende<br />

mit dieser Nachricht nicht einfach<br />

abfinden, sondern können<br />

Gegenmaßnahmen ergreifen. Ziel<br />

ist eine sogenannte Gr<strong>und</strong>wasserabsenkung,<br />

damit die <strong>Bau</strong>grube<br />

wieder trocknen kann.<br />

Nicht lange fackeln<br />

Profis empfehlen schnelles Handeln,<br />

denn wenn das Wasser über<br />

einen längeren Zeitraum in der<br />

<strong>Bau</strong>grube steht, kann sich die<br />

Tragfähigkeit des Untergr<strong>und</strong>s<br />

verschlechtern. Als Folge drohen<br />

Setzungen, welche wiederum am<br />

späteren Neubau oder auch am<br />

umliegenden Bestand zu Schäden<br />

führen können. Als ersten Schritt<br />

empfehlen Fachleute, dass man<br />

sofort zur <strong>Bau</strong>stelle fährt, <strong>und</strong><br />

zwar am besten mit einem Zeugen,<br />

einer (Handy-)Kamera <strong>und</strong><br />

einem Zollstock. Letzterer ist im<br />

Idealfall immer im Bild zu sehen,<br />

wenn zum Beispiel ein Erdrutsch<br />

dokumentiert wird. Wasser sollte<br />

nicht im Bereich der <strong>Bau</strong>grubensohle<br />

oder im Bereich der<br />

Böschungen stehen <strong>und</strong> diese<br />

aufweichen oder gar Teilbereiche<br />

ausspülen. Außerdem sollten sofort<br />

Objektplaner <strong>und</strong> <strong>Bau</strong>gr<strong>und</strong>gutachter<br />

zum Ortstermin gerufen<br />

werden.<br />

Profis zurate ziehen<br />

Wenn sich nicht allzu viel Wasser<br />

in der <strong>Bau</strong>grube befindet, reicht<br />

es <strong>für</strong> gewöhnlich, dieses in Pumpensümpfen<br />

oder Gräben zu sammeln<br />

<strong>und</strong> anschließend mit einer<br />

Pumpe von dort abzupumpen.<br />

Fallen größere Wassermengen an,<br />

wird eine geschlossene Wasserhaltung<br />

mit einem oder mehreren<br />

Brunnen empfohlen. Eventuell<br />

kann sogar eine wasserdichte<br />

<strong>Bau</strong>grubenumschließung erforderlich<br />

sein. Um das Wasser aus<br />

der <strong>Bau</strong>grube ableiten zu können,<br />

benötigt man <strong>für</strong> gewöhnlich eine<br />

Entnahme- <strong>und</strong> Einleitungsgenehmigung<br />

der zuständigen Behörde,<br />

die beantragt werden muss. Mit<br />

der Ableitung des Wassers alleine<br />

ist es jedoch meist nicht getan,<br />

denn auch die <strong>Bau</strong>grubenböschungen<br />

müssen vor Austrocknung,<br />

Aufweichen oder Frost geschützt<br />

werden – beispielsweise<br />

mit Planen oder Folien.<br />

<br />

Mabr<br />

Um ihre vier Wände zum<br />

sogenannten Effizienzhaus<br />

auszubauen, können<br />

Eigenheimbesitzer<br />

<strong>und</strong> Eigentümer von Wohngebäuden<br />

zinsverbilligte Darlehen der<br />

Kreditanstalt <strong>für</strong> Wiederaufbau<br />

(KfW) mit Tilgungszuschüssen aus<br />

der B<strong>und</strong>esförderung <strong>für</strong> effiziente<br />

Gebäude – kurz BEG – beantragen.<br />

Dabei gilt es, einige Neuerungen<br />

zu beachten:<br />

Beratung nutzen<br />

Die Änderungen der BEG <strong>für</strong><br />

Wohngebäude betreffen sowohl<br />

Einzelmaßnahmen bei energetischen<br />

Sanierungen als auch umfassende<br />

Umbaupakete. Um die<br />

bestmögliche Förderung zu erhalten,<br />

sollten sich Eigentümer<br />

fachkompetent beraten lassen,<br />

Bei Wohngebäuden gibt es viele<br />

Möglichkeiten, Ressourcen zu<br />

schonen. <br />

Foto: vzbv/123rf<br />

empfiehlt die Energieberatung<br />

der Verbraucherzentrale. So stellen<br />

Sanierungswillige sicher, dass<br />

neue Regelungen nicht an ihnen<br />

vorbeigehen.<br />

Dies betrifft zum Beispiel sogenannte<br />

serielle Sanierungen: Wer<br />

vorgefertigte <strong>Bau</strong>elemente <strong>für</strong><br />

Fassade oder Dach verwendet,<br />

erhält zukünftig 15 Prozent Extra-<br />

Tilgungszuschuss. Voraussetzung<br />

ist, dass das Wohngebäude auf die<br />

Effizienzhausstufe 40 oder 55 saniert<br />

wird, erläutert die Energieberatung<br />

der Verbraucherzentrale.<br />

Dieser sogenannte SerSan-Bonus<br />

kann zusätzlich zu den Bonusförderungen<br />

<strong>für</strong> die Erreichung der<br />

Erneuerbare-Energien-Klasse (EE)<br />

oder der Nachhaltigkeitsklasse<br />

(NH) gewährt werden.<br />

Mehr Unterstützung<br />

Schon vor den Änderungen sah<br />

die BEG eine höhere Förderung <strong>für</strong><br />

solche Wohngebäude vor, die aufgr<strong>und</strong><br />

des energetischen Sanierungsstands<br />

zu den schlechtesten<br />

25 Prozent des Gebäudebestands<br />

(Worst Performance) gehören. Von<br />

dem Status Worst Performing Building<br />

(WPB) profitieren zukünftig<br />

nicht mehr nur <strong>Bau</strong>maßnahmen:<br />

Er greift nun nämlich schon bei<br />

einer Sanierung zum Effizienzhaus<br />

70 EE. Bisher mussten die<br />

Gebäude durch die Sanierung<br />

mindestens die Stufe 55 oder 40<br />

erreichen.<br />

Der Bonus wird zudem deutlich<br />

angehoben: von fünf auf zehn<br />

Prozent. Ein Tipp der Energieberatung<br />

der Verbraucherzentrale: Der<br />

WPB-Bonus kann mit den Bonusförderungen<br />

<strong>für</strong> das Erreichen der<br />

EE- oder NH-Klasse kombiniert<br />

werden. Bei gemeinsamer Beantragung<br />

von WPB- <strong>und</strong> SerSan-Bonus<br />

erhöht sich der jeweils anzusetzende<br />

Tilgungszuschuss um 20<br />

Prozentpunkte.<br />

Förderdarlehen der Kreditanstalt<br />

<strong>für</strong> Wiederaufbau (KfW) werden<br />

bei Kreditinstituten beantragt.<br />

Für die Antragstellung <strong>und</strong> die<br />

spätere Durchführung der geförderten<br />

Sanierungsmaßnahmen<br />

ist die Mitwirkung eines Experten<br />

aus der sogenannten Energie-Effizienz-Expertenliste<br />

(www.<br />

energie- effizienz-experten.de) erforderlich.<br />

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– was kann<br />

der <strong>Bau</strong>herr selbst<br />

übernehmen?<br />

Ein Hausbau ist ein Projekt<br />

<strong>für</strong>s Leben <strong>und</strong> <strong>für</strong> die<br />

meisten <strong>Bau</strong>herren eine<br />

Herzensangelegenheit.<br />

Deshalb macht es auch Freude<br />

<strong>und</strong> Sinn, gewisse Aufgaben am<br />

<strong>Bau</strong> selbst zu übernehmen, um<br />

einerseits Kosten zu sparen <strong>und</strong><br />

andererseits zum „Fachmann“ in<br />

Sachen <strong>Bau</strong> zu werden, was auch<br />

viel Freude bereiten kann. Vor allem<br />

bei der eigenen Immobilie.<br />

Die einzelnen <strong>Bau</strong>phasen können<br />

teilweise also in Eigenleistung erbracht<br />

werden.<br />

<strong>Bau</strong>phase 1:<br />

Gr<strong>und</strong>lagenermittlung<br />

In einem ersten Schritt der Planung<br />

werden die Vorstellungen<br />

<strong>und</strong> Anforderungen des <strong>Bau</strong>herrn<br />

in Erfahrung gebracht. Wo <strong>und</strong><br />

wann soll gebaut werden? Wo<strong>für</strong><br />

soll das Gebäude genutzt werden?<br />

Welches Gr<strong>und</strong>stück ist <strong>für</strong><br />

das <strong>Bau</strong>vorhaben geeignet? Hier<br />

ist der Architekt ein optimaler Ansprechpartner.<br />

<strong>Bau</strong>phase 2:<br />

Vorplanung<br />

Nachdem die Erstgespräche mit<br />

dem <strong>Bau</strong>herrn geführt <strong>und</strong> die<br />

Finanzierung des Projekts gr<strong>und</strong>sätzlich<br />

geklärt ist, folgt die Vorplanung<br />

als nächste <strong>Bau</strong>phase.<br />

Ein erster konkreter Entwurf (Planungskonzept)<br />

sowie eine Kostenschätzung<br />

(Kostenvoranschlag)<br />

werden vom Architekten erstellt.<br />

<strong>Bau</strong>phase 3:<br />

Entwurfsplanung<br />

Sobald die Kostenschätzung vom<br />

<strong>Bau</strong>herrn bewilligt ist, erfolgt die<br />

weitere Ausarbeitung des Vorentwurfs.<br />

Das Haus wird nun vollständig<br />

erstellt <strong>und</strong> geplant.<br />

<strong>Bau</strong>phase 4:<br />

Genehmigungsplanung<br />

Die Genehmigungsplanung knüpft<br />

an die Ergebnisse der vorangegangenen<br />

Phasen nahtlos an.<br />

Die bisherigen Entwürfe werden<br />

da<strong>für</strong> genutzt, die Genehmigung<br />

des <strong>Bau</strong>projekts zu beantragen.<br />

Der Architekt verpackt die Ergebnisse<br />

des Vorentwurfes in genehmigungsfähige<br />

Pläne, welche den<br />

Anforderungen der <strong>Bau</strong>behörden<br />

entsprechen. Mit den vom Amt<br />

verlangten Formularen, Berechnungen<br />

<strong>und</strong> <strong>Bau</strong>plänen wird der<br />

Antrag <strong>für</strong> das <strong>Bau</strong>projekt gestellt.<br />

<strong>Bau</strong>phase 5:<br />

Ausführungsplanung<br />

Der Architekt arbeitet die Ergebnisse<br />

der bisherigen Entwürfe im<br />

engen Austausch mit Fachplanern<br />

weiter aus <strong>und</strong> bereitet eine exakte<br />

Berechnung aller benötigten<br />

<strong>Bau</strong>stoffmengen (Massenermittlung)<br />

vor. Diese Mengen dienen<br />

als Gr<strong>und</strong>lage <strong>für</strong> die Erstellung<br />

der Leistungsverzeichnisse (Angebotsunterlagen).<br />

Auf Gr<strong>und</strong>lage<br />

dieser Daten bespricht der Architekt<br />

mit dem <strong>Bau</strong>herrn Details wie<br />

z. B. die Art der Beleuchtung oder<br />

die Anzahl <strong>und</strong> Positionen der<br />

Steckdosen. In der Regel sind zu<br />

diesem Zeitpunkt die beauftragten<br />

Handwerker bereits beratend<br />

eingeb<strong>und</strong>en <strong>und</strong> werden vom Architekten<br />

koordiniert. Zusammen<br />

mit den Angaben der Fachplaner<br />

erstellt der Architekt eine detaillierte<br />

Objektbeschreibung. Diese<br />

Unterlagen bilden schließlich die<br />

Basis <strong>für</strong> die Arbeit der Handwerker<br />

<strong>und</strong> Fachfirmen.<br />

<strong>Bau</strong>phase 6:<br />

Vergabe der Gewerke<br />

In dieser <strong>Bau</strong>phase muss die Auftragsvergabe<br />

an die einzelnen<br />

Handwerksfirmen stattfinden. Der<br />

Architekt prüft die Angebote <strong>und</strong><br />

wertet sie aus. Er weiß jetzt, wer<br />

günstig oder teuer ist <strong>und</strong> vergibt<br />

die Aufträge.<br />

<strong>Bau</strong>phase 8:<br />

Objektüberwachung<br />

Im Allgemeinen als <strong>Bau</strong>leitung<br />

bezeichnet, stellt diese <strong>Bau</strong>phase<br />

den umfangreichsten Aufgabenbereich<br />

<strong>für</strong> den Architekten dar.<br />

Zuerst wird ein <strong>Bau</strong>zeitenplan erstellt.<br />

Dieser Zeitplan beschreibt<br />

die Zeitfenster der ausführenden<br />

Firmen <strong>und</strong> ihre Abhängigkeiten<br />

voneinander. Ebenso wird der<br />

Fertigstellungstermin festgelegt.<br />

Der Architekt überwacht die Ausführung<br />

der Arbeiten <strong>und</strong> prüft<br />

die Übereinstimmung mit der<br />

<strong>Bau</strong>genehmigung. Die nach der<br />

Ausführung gestellten Rechnungen<br />

der Handwerker werden vom<br />

Architekten eingehend geprüft<br />

<strong>und</strong> bei Unstimmigkeiten nachverhandelt.<br />

Nach der Fertigstellung<br />

einer <strong>Bau</strong>leistung nimmt der<br />

Architekt die <strong>Bau</strong>leistung unter<br />

Berücksichtigung von eventuell<br />

aufgetretenen Mängeln <strong>und</strong> Restarbeiten<br />

ab.<br />

Streichen <strong>und</strong> Lackieren sind manchmal Aufgaben, die der <strong>Bau</strong>herr selbst<br />

übernehmen kann. Foto: PantherMedia / Feverpitch<br />

<strong>Bau</strong>phase 9:<br />

Objektbetreuung<br />

Die Objektbetreuung im <strong>Bau</strong>wesen<br />

hat nichts mit der <strong>Bau</strong>leitung<br />

oder der <strong>Bau</strong>überwachung zu tun.<br />

Diese Leistungsphase beinhaltet<br />

eine Objektbegehung nach Fertigstellung<br />

des <strong>Bau</strong>werks zur Mängelfeststellung.<br />

Hierbei sind zentrale<br />

Aufgaben das Einhalten von Verjährungsfristen,<br />

die Überwachung<br />

der Beseitigung von Mängeln <strong>und</strong><br />

die Mitwirkung bei der Freigabe<br />

von Sicherheitsleistungen.<br />

Welche Eigenleistungen<br />

lohnen sich?<br />

Ab <strong>Bau</strong>beginn finden sich in jeder<br />

Phase genügend Arbeiten,<br />

die so manche kleine Ungenauigkeit<br />

verzeihen <strong>und</strong> auch von<br />

<strong>Bau</strong>neulingen ohne Handwerkerausbildung<br />

durchgeführt werden<br />

können. Bei Fenster, Türen <strong>und</strong><br />

Treppen in Eigenleistung – sofern<br />

man handwerklich fit ist, diese<br />

Arbeiten zu erledigen – spart man<br />

nur ca. 10 bis 30 Prozent der Gesamtkosten.<br />

Beim Putz liegt das<br />

Sparpotenzial jedoch bei r<strong>und</strong> 70<br />

Prozent bei Eigenleistung.<br />

Banken akzeptieren eine<br />

„Muskelhypothek“<br />

Damit ein <strong>Bau</strong>kredit vergeben<br />

wird, setzen die meisten Banken<br />

Eigenkapital voraus. Meistens<br />

10 bis 30 Prozent der Gesamtsumme.<br />

Erfüllt man diese Quote<br />

nicht, kann man einen Teil durch<br />

eigene Arbeitsleistung, also eine<br />

Muskelhypothek ersetzen. All zu<br />

hoch fällt dieser trotzdem nicht<br />

aus, da die Banken zurecht kein<br />

zu hohes Risiko eingehen.<br />

<br />

KÖ<br />

24<br />

25


BAUEN<br />

BAUEN & SANIEREN<br />

Die Erneuerung der Heizungsanlage<br />

ist gar nicht<br />

so kompliziert, wie man<br />

vielleicht denken mag.<br />

Gesetzliche Vorgaben z. B. durch<br />

die Energieeinsparverordnung<br />

(EnEV), mangelnde Energieeffizienz,<br />

eine veraltete Heizwerttechnik<br />

oder ein irreparabler Defekt<br />

können Gründe <strong>für</strong> die Modernisierung<br />

der Heizungsanlage sein.<br />

Die hohen Kosten können durch<br />

staatliche Förderungen gesenkt<br />

werden, zusätzlich bietet eine<br />

durchdachte <strong>und</strong> professionell<br />

ausgeführte Heizungsmodernisierung<br />

folgende Vorteile:<br />

• geringer Energieverbrauch<br />

• reduzierte Kosten<br />

• geringer Verschleiß<br />

• gesenkter CO2-Ausstoß, daher<br />

günstige Öko-Bilanz<br />

• erhöhter Wohnkomfort<br />

• hohe Sicherheit durch moderne<br />

Technologie<br />

Gute Planung ist das A <strong>und</strong> O<br />

Die Erneuerung der Heizungsanlage<br />

bedarf einer guten Planung.<br />

Gr<strong>und</strong>sätzlich sollte über einen<br />

26<br />

Unser Service:<br />

• alle Arten<br />

von Pumpen<br />

• Leihpumpen<br />

•Wartungs- <strong>und</strong><br />

K<strong>und</strong>endienst<br />

• Reparatur / Service /<br />

Ersatzteillager<br />

• Druckerhöhungsanlagen<br />

• 24-St<strong>und</strong>en-<br />

Notdienst<br />

• u.v.m.<br />

Einfach zu bedienen: moderne Heizungsanlagen Foto: PantherMedia / Olivier-Le-Moal<br />

Eine moderne<br />

Heizungsanlage<br />

lohnt sich<br />

Oberland<br />

Pumpenservice<br />

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Holzhofstr. 8•82362 <strong>Weilheim</strong><br />

Telefon: 08 81 -9010 386<br />

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Austausch nachgedacht werden,<br />

sobald sich die Ausfälle mehren<br />

<strong>und</strong> die Reparaturkosten summieren.<br />

Solange man die Wahl hat<br />

(<strong>und</strong> nicht aufgr<strong>und</strong> einer irreparablen<br />

Heizung reagieren muss),<br />

sollte man die Heizungsanlage in<br />

den wärmeren Monaten des Jahres<br />

austauschen, um die Wohnqualität<br />

nicht zu stark zu beeinträchtigen.<br />

Bei der Planung sollte<br />

also stets bedacht werden, dass<br />

die Auftragsbücher der Heizungsinstallateure<br />

<strong>für</strong> diese Monate<br />

schon gut gefüllt sind, <strong>und</strong> sich<br />

rechtzeitig mit entsprechenden<br />

Dienstleistern in Verbindung setzen.<br />

Beratung einholen<br />

Bei Heizungs- <strong>und</strong> Sanitärinstallationen<br />

ist eine kompetente<br />

fachliche Beratung wichtig. Verbraucherschutzstellen<br />

<strong>und</strong> Energieberatungszentralen<br />

informieren<br />

nicht nur individuell <strong>und</strong> persönlich,<br />

sondern stellen auch interessante<br />

Broschüren über moderne<br />

Heizungssysteme zur Verfügung,<br />

beraten bei der Auswahl des passenden<br />

Energieversorgers <strong>und</strong><br />

sprechen Empfehlungen hinsichtlich<br />

der Heiztechnik, z. B. <strong>für</strong> eine<br />

Brennwertheizung, aus. Einzelne<br />

Energieberatungsstellen bieten<br />

auch Energieberatungstermine<br />

<strong>für</strong> Senioren an.<br />

Die zu erwartenden Kosten bei<br />

einer Modernisierung belaufen<br />

sich lt. heizung.de – je nach Art der<br />

Heizung – auf ca. 5.000 bis 30.000<br />

Euro. Die tatsächlichen Kosten<br />

hängen stark von den örtlichen<br />

Gegebenheiten, den regionalen<br />

Preisen <strong>und</strong> nicht zuletzt den persönlichen<br />

Qualitätsansprüchen<br />

ab.<br />

Fördergelder beantragen<br />

Auf Basis des vorliegenden Angebots<br />

hat man die Möglichkeit,<br />

entsprechende Fördergelder zu<br />

beantragen. Höhe <strong>und</strong> Art der<br />

Förderung hängen im Einzelfall<br />

davon ab, wie umweltschonend<br />

die neue Heizungsanlage ist <strong>und</strong><br />

wieviel diese zur CO2-Reduktion<br />

beiträgt. Sobald die Fördergelder<br />

bewilligt sind, kann der Auftrag<br />

erteilt <strong>und</strong> ein Termin <strong>für</strong> den<br />

Austausch der Heizung festgelegt<br />

werden. Bei diesem entfernt der<br />

Heizungsmonteur die alte Heiztechnik,<br />

führt die Installation der<br />

neuen Anlage durch <strong>und</strong> nimmt<br />

die neue Heizung in Betrieb, was<br />

je nach baulichen Gegebenheiten<br />

oft nur wenige Tage dauert. Nach<br />

Erhalt der Rechnung muss diese<br />

beim Fördergeber eingereicht<br />

werden. Nach Prüfung aller Unterlagen<br />

erfolgt die Auszahlung der<br />

beantragten Mittel. KÖ<br />

Neue Regelungen machen Photovoltaikanlagen noch attraktiver.<br />

<br />

Foto: vzbv/123rf<br />

Neue Regeln <strong>für</strong><br />

Photovoltaikanlagen<br />

Kurzer Überblick zu Vergütung<br />

<strong>und</strong> mehr<br />

Im <strong>März</strong> 2022 waren auf Deutschlands<br />

Dächern <strong>und</strong> Gr<strong>und</strong>stücken<br />

2,2 Millionen Photovoltaikanlagen<br />

mit einer Nennleistung<br />

von insgesamt 58400 Megawatt<br />

installiert. Auch immer mehr private<br />

Haushalte nutzen die Energie<br />

der Sonne zur Stromerzeugung.<br />

Für Anlagen, die ab dem<br />

30. Juli 2022 in Betrieb genommen<br />

wurden, gilt:<br />

- Vergütung: Bei Teileinspeisung<br />

steigt der Vergütungssatz<br />

<strong>für</strong> Solarstrom<br />

aus Hausdachanlagen unter<br />

zehn Kilowatt installierter<br />

Leistung von 6,24 Cent pro<br />

Kilowattst<strong>und</strong>e eingespeisten<br />

Solarstroms auf 8,2 Cent.<br />

Bei Volleinspeisung gibt es<br />

zukünftig 13 Cent statt 6,24<br />

Cent.<br />

- Flexi-Modell: Anlageneigentümer<br />

können vor jedem Kalenderjahr<br />

neu entscheiden,<br />

ob sie voll einspeisen oder<br />

einen Teil selbst nutzen.<br />

- Anlagenmix: Auf einem<br />

Haus können zwei Anlagentypen<br />

mit getrennten Messeinrichtungen<br />

angemeldet<br />

werden; eine zum teilweisen<br />

DIE WICHTIGSTEN<br />

Die wichtigsten Neuerungen<br />

NEUERUNGEN<br />

Eisenschmid ® Ofenbau<br />

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Systemöfen ▪Heizkamine ▪Küchenherde<br />

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Unsere Öffnungszeiten: Montag–Freitag 9–12 Uhr<strong>und</strong> 13.30–18 Uhr<br />

Die Neufassung des Erneuerbare-<br />

Energien-Gesetzes (EEG) macht<br />

Photovoltaik nun <strong>für</strong> viele Haushalte<br />

attraktiver. Eigentümer sollten<br />

sich allerdings erk<strong>und</strong>igen, ob<br />

<strong>und</strong> welche baurechtlichen Regeln<br />

sie bei der Solaranlage im Garten<br />

berücksichtigen müssen.<br />

Eigenverbrauch <strong>und</strong> eine zur<br />

Volleinspeisung.<br />

Für neue Anlagen, die ab<br />

dem 1. Januar <strong>2023</strong> in Betrieb<br />

gingen, gilt:<br />

- Maximale Erzeugung möglich:<br />

Die sogenannte 70-Prozent-Regel<br />

entfällt <strong>für</strong> private<br />

Erzeuger. Für neue Anlagen<br />

bis einschließlich 25 kW kann<br />

zukünftig unbegrenzt Solarstrom<br />

ins Netz eingespeist<br />

werden. Das gilt ebenso <strong>für</strong><br />

Bestandsanlagen bis sieben<br />

kW. Sie müssen die Kappungsgrenze<br />

nicht mehr einhalten.<br />

Für bestehende Anlagen über<br />

sieben kW bleibt die 70-Prozent-Regel<br />

so lange bestehen,<br />

bis die Einspeiseleistung über<br />

ein sogenanntes Smart-Meter-Gateway<br />

ferngesteuert<br />

reduziert werden kann. Txn<br />

27


INNENAUSBAU<br />

INNENAUSBAU ALLGEMEIN<br />

Auch r<strong>und</strong> um den Spiegel machen sich Pflanzen wie die Tillandsie gut.<br />

Fotos:www.pflanzenfreude.de<br />

Wellness in den eigenen<br />

vier Wänden ist<br />

<strong>für</strong> viele Menschen<br />

ein festes Alltagsritual.<br />

Hierbei rückt besonders das<br />

Badezimmer in den Mittelpunkt, in<br />

dem man sich entsprechend wohlfühlen<br />

möchte. Und weil Pflanzen<br />

zum Wohlgefühl mit beitragen,<br />

können <strong>und</strong> sollten sie auch das<br />

Bad verschönern. Aber: Luftfeuchtigkeit,<br />

Licht <strong>und</strong> Temperatur sind<br />

in diesem Bereich anders als im<br />

Rest des Zuhauses, also müssen<br />

die Pflanzen mit Bedacht gewählt<br />

werden. Für Bäder mit kleinen<br />

Fenstern oder hoher Verschattung<br />

kommen nur Gewächse infrage,<br />

die mit solchen Voraussetzungen<br />

zurechtkommen. Besonders helle<br />

Badezimmer erlauben eine breitere<br />

Auswahl an Pflanzen. Auch<br />

wichtig: Viele Badezimmer sind<br />

mit einer Fußbodenheizung ausgestattet,<br />

aber nicht alle Pflanzen<br />

mögen „warme Füße“. Solche Gattungen<br />

im Topf sollten daher nicht<br />

direkt auf den beheizten Boden<br />

gestellt werden. Tipps dazu gibt es<br />

im Fachhandel. Die meist höheren<br />

Temperaturen im Wellness-Tempel<br />

ergeben zusammen mit der<br />

durch Duschen <strong>und</strong> Baden steigenden<br />

Luftfeuchtigkeit ein subtropisches<br />

bis tropisches Raumklima.<br />

Für viele Topfpflanzen sind<br />

das ideale Voraussetzungen.<br />

Marion Brandstetter<br />

Mehr Leben in der Wohlfühloase<br />

Diese Pflanzen<br />

eignen sich <strong>für</strong> das<br />

Badezimmer<br />

Pflanzen <strong>für</strong><br />

dunklere Bäder<br />

Das ursprünglich aus<br />

Südamerika stammende<br />

Einblatt ist tropische<br />

Temperaturen <strong>und</strong> Schatten<br />

gewohnt, ebenso wie die<br />

Bergpalme. Auch die Efeutute,<br />

eine beliebte Hängepflanze,<br />

die sich auf Dauer <strong>und</strong> mit<br />

der richtigen Stützhilfe gerne<br />

quer durch den Raum windet,<br />

kommt infrage. Der Nestfarn<br />

kann das Badezimmer dank<br />

ausgiebiger Blätterpracht<br />

ebenso verschönern wie<br />

die ursprünglich aus China<br />

stammende Schusterpalme.<br />

BADPFLANZEN<br />

Pflanzen <strong>für</strong><br />

helle Bäder<br />

Dringt viel natürliches<br />

Licht ins Badezimmer,<br />

wird die Pflanzenauswahl<br />

noch größer: Dann kommt<br />

beispielsweise die beliebte<br />

Monstera infrage, ebenfalls<br />

eine fleißige Kletterpflanze.<br />

Tillandsien dagegen sind<br />

ideale Hängepflanzen. Sie<br />

müssen nicht direkt ans<br />

Fenster, mögen es aber gerne<br />

hell. Möglichst viel Tageslicht<br />

wünscht sich der Schwertfarn<br />

mit seinen filigran geformten<br />

Blättern, ebenso wie die<br />

Aloe vera. Sie muss dank der<br />

hohen Luftfeuchtigkeit im<br />

Badezimmer kaum gegossen<br />

werden. Das trifft ebenso<br />

auf den besonders robusten<br />

Bogenhanf zu. Sehr dekorativ<br />

ist die Herzblatt-Pflanze, die<br />

übrigens auch blüht.<br />

Wenn jemand ein Haus<br />

plant, hat er meist<br />

<strong>für</strong> jeden Raum ein<br />

<strong>und</strong> dieselbe Höhe<br />

im Hinterkopf. Dabei können unterschiedliche<br />

Raumhöhen den<br />

eigenen vier Wänden noch mehr<br />

Leben einhauchen, sie interessanter<br />

<strong>und</strong> abwechslungsreicher<br />

machen. Das mag in der Planung<br />

<strong>und</strong> Umsetzung aufwendiger sein,<br />

doch das Ergebnis kann sich sehen<br />

lassen.<br />

Als Papst einer solchen <strong>Bau</strong>weise<br />

gilt der 2017 verstorbene Schweizer<br />

Architekt Hans Zwimpfer. Er<br />

hat <strong>für</strong> den Geschosswohnungsbau<br />

eine Gestaltung entwickelt,<br />

die an das beliebte „Tetris“-Spiel<br />

erinnert: Unterschiedlich hohe<br />

Wohnflächen werden gestapelt<br />

<strong>und</strong> abwechslungsreich miteinander<br />

kombiniert. „Pile Up“ <strong>und</strong><br />

„Stack Up“ nennen sich diese<br />

Wohntypologien, welche an eine<br />

originelle Modulbauweise erinnern<br />

<strong>und</strong> die sich Zwimpfer sogar<br />

patentieren ließ.<br />

Vielfalt dank Modulen<br />

Wer gerne abwechslungsreich<br />

wohnt <strong>und</strong> verschiedene Raumwirkungen<br />

zu schätzen weiß,<br />

dürfte in dieser architektonischen<br />

Idee seine Erfüllung finden.<br />

Dann wird beispielsweise<br />

Großzügige Wohnbereiche werden durch unterschiedliche Ebenen<br />

optisch getrennt. Foto: Mafi<br />

Hoch <strong>und</strong> tief –<br />

mehr Abwechslung im Zuhause<br />

Das Spiel mit<br />

Raumhöhen macht<br />

<strong>Wohnen</strong> interessanter<br />

der Eingangsbereich zur nach<br />

oben hin endlos erscheinenden<br />

Kathedrale, während das Wohnzimmer<br />

dank einer niedrigeren<br />

Raumhöhe besonders gemütlich<br />

wirkt. Inzwischen gibt es<br />

auch Fertighaushersteller, die<br />

unterschiedlich hohe Wohnmodule<br />

anbieten. Sie können nach<br />

Wunsch miteinander kombiniert<br />

werden <strong>und</strong> machen das Zuhause<br />

schon von außen zum Blickfang.<br />

Werden dann noch einzelne<br />

Elemente mit einer extensiven<br />

Dachbegrünung ausgestattet<br />

<strong>und</strong> andere leer gelassen, ergibt<br />

sich eine spannende Optik.<br />

Licht <strong>und</strong> Schatten<br />

Doch auch innerhalb eines Raumes<br />

kann man mit der Höhe<br />

spielen <strong>und</strong> unterschiedliche<br />

Wohnebenen schaffen: Podeste<br />

<strong>und</strong> Stufen unterteilen dann<br />

beispielsweise den Wohn- <strong>und</strong><br />

Essbereich in verschiedene Zonen,<br />

die aber nicht durch Wände<br />

voneinander getrennt werden<br />

müssen. Auch im Badezimmer<br />

sorgt dieses Prinzip <strong>für</strong> mehr Individualität,<br />

wenn beispielsweise<br />

die freistehende Badewanne auf<br />

einem eigenen Podest thront.<br />

Eine weitere Option ist eine teilweise<br />

abgehängte Decke, in die<br />

ein gewieftes Beleuchtungskonzept<br />

eingearbeitet werden kann.<br />

In den sogenannten Voluten<br />

können beispielsweise LED-Leisten<br />

untergebracht werden, die<br />

indirektes Licht spenden <strong>und</strong> die<br />

Decke in Szene setzen.<br />

Marion Brandstetter<br />

Badsanierung ganz einfach mit<br />

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<strong>für</strong><strong>Ihr</strong>eBadsanierung.<br />

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28<br />

29


INNENAUSBAU<br />

TÜREN & FENSTER<br />

Wer modernisiert oder<br />

baut <strong>und</strong> neue Fenster<br />

<strong>und</strong> Türen benötigt,<br />

muss sich <strong>für</strong> ein<br />

Rahmenmaterial entscheiden. Die<br />

Wahl fällt nicht immer leicht, denn<br />

jedes Material hat seine Vorteile.<br />

Der Verband Fenster + Fassade<br />

(VFF) stellt die Klassiker vor <strong>und</strong><br />

verrät wichtige Trends.<br />

Alleskönner Holz<br />

Wer es besonders natürlich mag,<br />

kommt an Fenstern aus Holz<br />

nicht vorbei. Nach dem aktuellen<br />

Stand der Technik gefertigt<br />

<strong>und</strong> konstruiert, sind Holzfenster<br />

langlebige <strong>Bau</strong>elemente mit hervorragenden<br />

Voraussetzungen<br />

<strong>für</strong> Statik <strong>und</strong> Wärmeschutz.<br />

Für den Rahmenbau eignen sich<br />

besonders heimische Hölzer wie<br />

Fichte <strong>und</strong> Kiefer, gängig sind<br />

aber auch Meranti, Lärche oder<br />

Eichenholz. „Zudem ist Holz ein<br />

natürlich nachwachsender Rohstoff,<br />

der nicht erst unter hohem<br />

Ressourcenverbrauch produziert<br />

werden muss“, betont VFF-Geschäftsführer<br />

Frank Lange. R<strong>und</strong><br />

15 Prozent des Marktanteils sind<br />

Holzfenster, die vorrangig in Privathäusern<br />

<strong>und</strong> Wohnungen sowie<br />

bei Instandhaltungen zum<br />

Einsatz kommen.<br />

30<br />

Individueller Innenausbau<br />

Moderne Wohnideen<br />

Maß- <strong>und</strong> Einbaumöbel<br />

Türen <strong>und</strong> Fenster<br />

HOLZSTUDIO<br />

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Tel.: +49 (0) 88 69 /911299<br />

Mobil: +49 (0) 171 /808 24 81<br />

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Holzfenster sind langlebige <strong>Bau</strong>elemente mit hervorragenden Voraussetzungen <strong>für</strong> die Statik<br />

<strong>und</strong> den Wärmeschutz. Foto: <strong>Bau</strong>fritz<br />

Welcher Fensterrahmen<br />

ist der richtige?<br />

Experten-Tipps r<strong>und</strong> um gängige Modelle <strong>und</strong> Materialien<br />

Robuster Kunststoff<br />

Kunststofffenster, bevorzugt im<br />

Wohnungsbau verwendet, sind<br />

ebenfalls sehr vielseitig. Mit 57<br />

Prozent haben sie zugleich den<br />

SCHÜTZ K G<br />

Tankenrainer Straße 4·82362 <strong>Weilheim</strong> i.OB<br />

Telefon 0881-2269 ·Telefax 0881-6576<br />

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Internet: www.schreinerei-schuetz.de<br />

Fenster, Türen, Haustüren,<br />

Parkett, Vinyl, Laminat,<br />

Landhausdielen,<br />

Kährs <strong>und</strong> Meister,<br />

Insektenschutz<br />

Ausstellung in Kinsau<br />

größten Marktanteil. Sie sind<br />

leicht zu pflegen <strong>und</strong> zeichnen<br />

sich durch hohe Witterungsbeständigkeit,<br />

Schlagfestigkeit <strong>und</strong><br />

glatte Oberflächen aus. Ein Nachstreichen<br />

ist nicht erforderlich,<br />

was Folgekosten deutlich reduziert.<br />

Pflege <strong>und</strong> Wartung beschränken<br />

sich überwiegend auf<br />

das Ölen der Beschläge, Fetten<br />

der Dichtungen <strong>und</strong> Reinigen der<br />

Rahmenprofile. Kunststofffenster<br />

gibt es in Weiß, aber auch farbig<br />

in Dekor-, Acrylcolor- oder speziellen<br />

Oberflächen. Zudem bieten<br />

sie sehr gute Wärmedämmwerte<br />

<strong>und</strong> sind in der Anschaffung in<br />

der Regel preisgünstiger als Holzoder<br />

Aluminiumfenster.<br />

Leichtes Aluminium<br />

Dank des widerstandsfähigen<br />

Materials Aluminium mit seiner<br />

sehr hohen Eigenfestigkeit können<br />

Konstruktionen ebenso filigran<br />

wie groß gebaut werden <strong>und</strong><br />

erlauben selbst bei bodentiefen<br />

Fenstern <strong>und</strong> Türen meist schlanke<br />

Rahmenquerschnitte. Dass<br />

Aluminiumfenster wegen ihres<br />

Materials besonders lange Wind<br />

<strong>und</strong> Wetter trotzen <strong>und</strong> in einer<br />

Vielzahl von Farben beschichtet<br />

<strong>und</strong> lackiert werden können,<br />

sind weitere Pluspunkte dieses<br />

Klassikers. Aluminiumfenster<br />

machen 19 Prozent des hiesigen<br />

Marktes aus <strong>und</strong> werden häufig<br />

in hochwertigen Wohnungen <strong>und</strong><br />

im Gewerbebau verwendet.<br />

Individuell gemischt<br />

Wer möchte, kann das Beste aus<br />

verschiedenen Welten wählen:<br />

Anstatt sich <strong>für</strong> nur ein Material<br />

zu entscheiden, sorgt man beispielsweise<br />

mit einem Holz-Aluminium-Fenster<br />

<strong>für</strong> einen Hingucker.<br />

Bei diesen hat man auf der<br />

Innenseite mit Holz die ästhetische<br />

Haptik des Naturprodukts,<br />

während die äußere Oberfläche<br />

dauerhaft Wind <strong>und</strong> Wetter<br />

standhält. Im Trend liegen auch<br />

Kunststoff-Aluminiumfenster mit<br />

einer außenliegenden, in der<br />

Regel farbigen Aluminiumdeckschale.<br />

So profitiert man von den<br />

Vorteilen des Kunststofffensters<br />

<strong>und</strong> kann außenseitig farbige<br />

Akzente setzen, da die Aluminiumschale<br />

hochwertig pulverbeschichtet<br />

werden kann.<br />

<br />

Vff/Fs<br />

Der Begriff „Drückergarnitur“<br />

klingt so gar nicht<br />

wohnlich <strong>und</strong> einladend.<br />

Dabei bezeichnet<br />

er eines der wichtigsten <strong>und</strong> am<br />

häufigsten genutzten Elemente im<br />

Zuhause: die Türklinke. Sie gerät<br />

bei <strong>Bau</strong>herren oft ein wenig in Vergessenheit,<br />

wenn es um die Innenausstattung<br />

der eigenen vier Wände<br />

geht. Dabei punkten moderne<br />

Drückergarnituren mit ansprechenden<br />

Designs von klassischverspielt<br />

bis modern-reduziert.<br />

Beliebte Türklinke<br />

Der unangefochtene Favorit zum<br />

Türöffnen bei den Deutschen<br />

ist die Türklinke – im Gegensatz<br />

zum r<strong>und</strong>en Türknauf, der<br />

beispielsweise in Nordamerika<br />

vorherrscht. Ob mit oder ohne<br />

Schließfunktion, in klassischem<br />

silbrig-schimmerndem Aluminium<br />

oder mit mattschwarzer Pulverbeschichtung:<br />

Die Klinke ist<br />

<strong>für</strong> viele das Nonplusultra, wenn<br />

es um Innentüren geht. Wichtigstes<br />

Kennzeichen dieser Art von<br />

Türgriff ist der – mehr oder weniger<br />

stark – abgewinkelte Hebel,<br />

den man zum Öffnen <strong>und</strong> Schließen<br />

der Tür herunterdrückt. Der<br />

große Vorteil der Klinke im Vergleich<br />

zum Knauf: Sie kann auch<br />

mal mit dem Ellenbogen bedient<br />

werden, wenn man keine Hand<br />

frei hat. Häufig sind sie nach<br />

innen zur Tür hin abger<strong>und</strong>et,<br />

Sesam,<br />

öffne dich!<br />

Mit den richtigen Griffen<br />

werden Innentüren zu<br />

Blickfängen<br />

Sehr edel wirkt eine Klinke, die farblich perfekt an das Türblatt<br />

angepasst wird. Foto: Hewi<br />

damit man beispielsweise nicht<br />

Gefahr läuft, mit der Kleidung am<br />

Griff hängen zu bleiben.<br />

Schwer angesagt sind momentan<br />

mattschwarze Türgriffe. Bei Ihnen<br />

sollte man auf eine hochwertige<br />

Pulverbeschichtung achten,<br />

die besonders lange hält. Und<br />

auch die Kombination aus Tür<br />

<strong>und</strong> Griff, die in ein- <strong>und</strong> derselben<br />

Farbe (beispielsweise Rauchblau)<br />

gehalten ist, fällt ins Auge.<br />

Stiefkind Stoßgriff<br />

Garagentore Bodenbeläge<br />

Zimmertüren Haustüren<br />

Der Fachmarkt, der Dich schlau macht.<br />

Denn hier kriegst Du alles,<br />

was Du brauchst mit Hammer-Beratung <strong>und</strong> Service!<br />

Für privat <strong>und</strong> Gewerbe:<br />

Werkzeuge, Maschinen, Schrauben, Fenster, Türen, Böden,<br />

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Betriebseinrichtung, Arbeitskleidung.<br />

<strong>Bau</strong>en,<br />

renovieren,<br />

sanieren<br />

WIE<br />

EIN<br />

MEISTER.<br />

Eduard Lutz<br />

Schrauben-Werkzeuge GmbH<br />

Weitaus seltener im Privatbereich<br />

kommen sogenannte Stoßgriffe<br />

vor, die keinen Öffnungsmechanismus<br />

besitzen. Mit ihnen werden<br />

Türen also nur aufgestoßen<br />

oder aufgeschoben, weshalb sie<br />

<strong>für</strong> viele <strong>Bau</strong>ende oder Renovierende<br />

nur an einzelnen Türen im<br />

Zuhause überhaupt infrage kommen.<br />

Im Innenbereich werden sie<br />

häufig an Schiebetüren montiert<br />

– oder sie veredeln die zwei Flügel<br />

einer schweren Doppeltür.<br />

Während Stoßgriffe im Objektbereich<br />

beispielsweise als schlichte<br />

Modelle in Arztpraxen zum Einsatz<br />

kommen, hat man im privaten<br />

Wohnbereich oft die Qual der<br />

Wahl: Hier stehen unzählige, teilweise<br />

sehr luxuriöse Modelle zur<br />

Auswahl, die eine Tür zum absoluten<br />

Blickfang machen können.<br />

Marion Brandstetter<br />

Trifthofstr.61, 82362 <strong>Weilheim</strong>, Tel. 0881/993-0, www.lutzgruppe.de<br />

Öffnungszeiten: Mo. bis Fr.7.30–16.30 Uhr<br />

31


INNENAUSBAU<br />

BÖDEN<br />

Terrassendielen aus Holz sind besonders beliebt. Foto: Osmo<br />

Kies, Holz<br />

nicht weit transportiert werden<br />

musste. Werden die Lücken zwischen<br />

den Platten mit Sand gefüllt,<br />

bleibt auch hierbei ein gewisses<br />

Versickerungspotenzial<br />

erhalten.<br />

Fliesen – die Sauberen<br />

Extra pflegeleicht sind Fliesen, allerdings<br />

sollte man beim Kauf auf<br />

Modelle achten, die speziell <strong>für</strong><br />

den Außenbereich geeignet sind.<br />

Fliesen haben eine sehr geringe<br />

Höhe, lassen sich gut reinigen<br />

<strong>und</strong> verfügen über eine besonders<br />

ebene Oberfläche. Und es gibt sie<br />

auch in schicker Holzoptik. Beim<br />

Verlegen der Outdoor-Fliesen ist<br />

der richtige Untergr<strong>und</strong> entscheidend:<br />

Er sollte frostsicher <strong>und</strong><br />

tragfähig sein. Profis achten beim<br />

Verlegen außerdem darauf, ein<br />

Gefälle mit einzuplanen. Damit<br />

alles korrekt abgedichtet ist, setzt<br />

man zunächst meist auf einen Bitumenanstrich<br />

<strong>und</strong> anschließend<br />

auf eine doppellagige PE-Folie,<br />

auf die eine Drainagematte gelegt<br />

wird.<br />

<br />

Marion Brandstetter<br />

Fast schwarz <strong>und</strong> meisterhaft verarbeitet zeigt sich dieser Parkettboden. Foto: Parador<br />

Vorhang<br />

auf <strong>für</strong><br />

neue<br />

Deko-<br />

stoffe<br />

32<br />

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Wo Helles ist, braucht es<br />

ein Gegengewicht<br />

Schwarze <strong>und</strong> dunkle<br />

Böden liegen im Trend<br />

Die Pandemie, <strong>und</strong> als Folge<br />

das viele Zuhausesein,<br />

hat die Menschen verändert.<br />

Wo der Wohntraum<br />

vorher ein offener, lichtdurchfluteter<br />

Bereich möglichst ohne Wände<br />

war, gab es plötzlich wieder die<br />

Sehnsucht nach Rückzugsorten.<br />

Diese Veränderung spiegelt sich<br />

nun mehr <strong>und</strong> mehr in den Trends<br />

der Einrichtungsbranche wider –<br />

auch bei den neuen Bodenbelägen<br />

<strong>und</strong> Teppichen, die im Januar<br />

auf der Messe Domotex in Hannover<br />

präsentiert wurden. Auffällig<br />

seien hier die vielen dunklen Bodenbeläge<br />

aus Holz oder in Holzoptik,<br />

sagt Trendscout Gabriela<br />

Kaiser. „Die dunklen Töne machen<br />

einen Raum wohliger <strong>und</strong> gemütlicher.“<br />

Setzt sich Schwarz durch?<br />

Wenig überrascht sie, dass der<br />

Holzlook ein Dauerbrenner am<br />

Boden bleibt – ob in Form von<br />

echtem Holz oder Kunststoffbelägen<br />

beziehungsweise Fliesen<br />

in Holzoptik. „Der Holzanteil im<br />

<strong>Wohnen</strong> ist insgesamt in den letzten<br />

Jahren gestiegen – sowohl<br />

bei den Möbeln, aber auch beim<br />

Fußboden“, sagt Kaiser. „Das liegt<br />

daran, dass es sich die Menschen<br />

gemütlich, wohnlich <strong>und</strong> behaglich<br />

machen wollen. Mit dem<br />

Werkstoff Holz hat man es gefühlt<br />

gleich ein, zwei Grad wärmer zu<br />

Hause.“ Neu ist aber eine starke<br />

Veränderung bei den Holzfarben.<br />

„Es gibt auf der einen Seite sehr<br />

helle Böden <strong>und</strong> auf der anderen<br />

Seite extrem dunkle in Dunkelbraun<br />

bis Schwarz“, so Trendanalystin<br />

Kaiser.<br />

Räumliche Trennung<br />

Ein dunkler Boden macht allerdings<br />

das ganze Zimmer dunkler.<br />

„Aber wir sehen die Tendenz<br />

zum sehr Dunklen ja bei den Küchen<br />

schon länger. Und auch bei<br />

den anderen Möbeln kommt die<br />

Kombination von Dunkelbraun<br />

<strong>und</strong> Schwarz offensichtlich sehr<br />

gut an.“ Das hat etwas mit der<br />

Pandemie zu tun. „Lange war es<br />

erwünscht, dass der Wohnraum<br />

offen <strong>und</strong> möglichst hell ist, es<br />

wurden Wände herausgerissen<br />

oder gar nicht eingeplant“, erklärt<br />

Gabriela Kaiser. „Durch Corona<br />

hat sich das verändert. Die Menschen<br />

suchen wieder mehr Geborgenheit<br />

in ihren Wohnbereichen.“<br />

Auf der anderen Seite wünschen<br />

sie sich auch zunehmend mehr<br />

Abtrennungen, etwa <strong>für</strong>s Homeoffice<br />

<strong>und</strong> zum Zurückziehen. Hier<br />

kommen dunkle Böden gelegen.<br />

Gemeinsam mit ihrem hellen Pendant<br />

lässt sich das Haus wieder in<br />

mehr unterschiedlich wirkende<br />

Bereiche aufteilen. Das geht sogar,<br />

wenn ihm die Wände fehlen, dank<br />

optischer Abtrennung.<br />

„Vor der Pandemie ging es immer<br />

darum, dass ein Boden mindestens<br />

über die ganze Etage durchgezogen<br />

wird. Jetzt unterscheidet<br />

man eher wieder“, sagt Kaiser.<br />

„Der Bereich des Wohnzimmers<br />

soll gemütlicher sein als jener <strong>für</strong><br />

Küche <strong>und</strong> Esszimmer, also dunkler<br />

eingerichtet. Auch im Schlafzimmer<br />

darf es dunkler sein, denn<br />

da möchte ich chillen <strong>und</strong> entspannen.“<br />

<br />

Simone Andrea Mayer<br />

oder Fliesen?<br />

Das können die verschiedenen<br />

Bodenbeläge <strong>für</strong> die Terrasse<br />

Wer neu baut oder eine<br />

in die Jahre gekommene<br />

Terrasse ersetzen<br />

möchte, muss<br />

sich früher oder später Gedanken<br />

über den gewünschten Boden <strong>für</strong><br />

den Außenbereich machen. Die<br />

Auswahl ist groß, aber welcher Belag<br />

eignet sich denn nun am besten<br />

<strong>für</strong> die individuellen Bedürfnisse?<br />

Hier ein Überblick:<br />

Holz – der Klassiker<br />

Ein besonders beliebtes Naturmaterial<br />

in Sachen Terrassenboden<br />

sind Holzdielen: Sie sind schön,<br />

fühlen sich angenehm an, heizen<br />

sich in der Sonne nicht allzu stark<br />

auf, <strong>und</strong> bei richtiger Pflege halten<br />

sie lange. Doch in der Pflege liegt<br />

eben auch die Krux, denn wenn<br />

Holz nicht mindestens alle zwei<br />

Jahre neu geölt oder lasiert wird,<br />

vergraut es – <strong>und</strong> auf genau diese<br />

Anmutung haben viele Hausbesitzer<br />

keine Lust. Ist das Holz feucht,<br />

kann es außerdem rutschig werden.<br />

Und nach einigen Jahren<br />

besteht die Gefahr, dass man sich<br />

beim Darüberlaufen einen Spreißel<br />

im Fuß einfängt. Wer sich <strong>für</strong><br />

eine Holzterrasse entscheidet,<br />

benötigt auf jeden Fall eine gut<br />

durchlüftete Unterkonstruktion,<br />

auf der die Dielen befestigt werden.<br />

Das beugt Schimmelbildung<br />

<strong>und</strong> Moosbefall vor. Eine pflegeleichte<br />

Alternative mit ähnlicher<br />

Anmutung sind sogenannte WPC-<br />

Dielen aus einem Holz- Kunststoffgemisch.<br />

Kies – der Günstige<br />

Auch Kies als Terrassenbelag<br />

punktet mit einer sehr natürlichen<br />

Anmutung. Fußfre<strong>und</strong>licher sind<br />

abger<strong>und</strong>ete Steinchen, auf denen<br />

man auch gut barfuß laufen<br />

kann. Der große Vorteil von Kies:<br />

Er benötigt nur eine Einfassung,<br />

aber keine Unterkonstruktion –<br />

<strong>und</strong> er ist besonders durchlässig,<br />

bei starkem Regenfall kann das<br />

Wasser sehr gut versickern. Obendrein<br />

sorgt die Luft zwischen den<br />

Steinchen da<strong>für</strong>, dass sich der Belag<br />

nicht so schnell aufheizt. Man<br />

sollte sich jedoch im Klaren darüber<br />

sein, dass Terrassenmöbel<br />

auf Kies nie zu 100 Prozent gerade<br />

stehen werden. Eine Alternative,<br />

die jedoch sehr viel mehr ins Geld<br />

geht, sind Natursteinplatten – am<br />

besten aus regionalem Stein, der<br />

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33


INNENAUSBAU<br />

BÖDEN<br />

Raumproportionen lassen<br />

sich durch die Verlegerichtung<br />

des Holzbodens<br />

enorm beeinflussen,<br />

also betonen <strong>und</strong> verstärken.<br />

Verlegt man Dielen in einem<br />

schmalen Raum beispielsweise<br />

quer, wirkt der Raum optisch<br />

breiter. Wird der Boden in einem<br />

länglich geschnittenen Raum in<br />

Längsrichtung verlegt, spiegelt<br />

sich die natürliche Raumform in<br />

den Dielen wider.<br />

Verlegerichtung <strong>und</strong><br />

Lichtquelle<br />

In Räumen mit Lichteinfall aus<br />

vorrangig einer Richtung, etwa<br />

durch ein oder mehrere Fenster<br />

an einem Ende des Raumes, bewirkt<br />

die Verlegung der Holzdielen<br />

in Richtung der Lichtquelle,<br />

dass es erscheint, als würden die<br />

Längskanten des Parketts oder<br />

Laminats das Licht in das Rauminnere<br />

tragen. Zugleich vermeidet<br />

dies die Brechung des Lichts<br />

durch minimale Fugen im Boden.<br />

Verlegt man die Dielen quer zum<br />

Licht, wirken diese breiter <strong>und</strong> Fugen<br />

sind deutlich erkennbar. Sie<br />

steigern so also die Tiefenwirkung<br />

des Raumes.<br />

Es gibt keine „richtige“ oder „falsche“<br />

Verlegerichtung. Einfluss<br />

auf die Raumwirkung nimmt die<br />

Verlegerichtung in jedem Fall. Am<br />

besten schaut man sich verschiedene<br />

fertige Räume an, um herauszufinden,<br />

was gefällt.<br />

Dehnungsfugen einplanen<br />

gegen Spannungen<br />

Dehnungsfugen sollen Spannungen<br />

im Boden vermeiden. Holz<br />

arbeitet durch sich ändernde<br />

Temperaturen <strong>und</strong> Luftfeuchtigkeit.<br />

Dehnungsfugen geben dem<br />

Boden Platz, sich auszubreiten.<br />

Dadurch soll ein stellenweises<br />

Brechen oder Heben des Holzbodens<br />

verhindert werden. Vor allem<br />

Parkett <strong>und</strong> Massivholzdielen<br />

arbeiten, aber es gilt auch <strong>für</strong> Laminat<br />

<strong>und</strong> Vinyl auf HDF-Trägern.<br />

Beim schwimmenden Verlegen<br />

sollte man darauf achten, dass der<br />

Boden zwischen den einzelnen<br />

Räumen getrennt wird. Der Boden<br />

sollte nicht durch die Türöffnungen<br />

hindurch verlegt werden. Bei<br />

34<br />

Beim Verlegen der Böden sollte man <strong>für</strong> ein perfektes Ergebnis den Lichteinfall durch Fenster beachten.<br />

<br />

Foto: PantherMedia / Zveiger<br />

Böden richtig verlegen –<br />

Lichtquelle beachten<br />

bestimmten Raumformen, etwa<br />

bei einem L-förmigen Raum, ist<br />

unter Umständen eine Trennfuge<br />

notwendig. Auch die Maße des<br />

Raums sind <strong>für</strong> die Wahl der Velegerichtung<br />

wichtig. Wenn man einen<br />

Boden schwimmend verlegt,<br />

muss man je nach Verlegerichtung<br />

<strong>und</strong> Raumgröße zusätzliche Dehnungsfugen<br />

einplanen. Entscheidend<br />

ist das Maß der Wand quer zu<br />

den Dielen. Dieses Maß darf eine<br />

bestimmte Meterzahl nicht überschreiten,<br />

sonst muss man eine<br />

Dehnungsfuge einplanen. Überschreitet<br />

man das vorgeschriebene<br />

Maß, kann sich der Bodenbelag<br />

mit der Zeit aufstellen.<br />

Natürlich kann man den Parkettboden<br />

auch nicht unbegrenzt in<br />

die Länge legen. Allerdings haben<br />

Wohnräume in der Regel nicht die<br />

Maße, die eine Dehnungsfuge <strong>für</strong><br />

die Längsrichtung vorschreiben.<br />

Genau wie bei den Vorgaben zur<br />

Breite unterscheiden sich auch<br />

hier die Beschränkungen je nach<br />

Hersteller.<br />

Vinylböden: Struktur <strong>und</strong><br />

Raumgröße beachten<br />

Innenarchitekten <strong>und</strong> Bodenleger<br />

wissen aus Erfahrung bei Vinylböden:<br />

Der Einfluss, den dieser<br />

Bodenbelag auf die Atmosphäre<br />

<strong>und</strong> Wirkung eines Raums nehmen<br />

kann, wird oft unterschätzt.<br />

Auf den ersten Blick ist er nur<br />

einer von vielen Faktoren – angefangen<br />

bei der Breite <strong>und</strong> Länge<br />

des Raums über seine Wandfarbe(n)<br />

bis hin zum Lichteinfall <strong>und</strong><br />

der Anzahl seiner Fenster. Doch<br />

schnell wird klar: All diese Faktoren<br />

sind nicht ohne Weiteres<br />

veränderbar! Ist der Bodenbelag<br />

erst einmal ausgewählt, bestellt<br />

<strong>und</strong> geliefert, bleibt seine Verlegerichtung<br />

im Gr<strong>und</strong>e die einzige<br />

Stellschraube, an der man noch<br />

drehen kann.<br />

Wenn der neue Vinylboden bestellt<br />

ist, ist der Zeitpunkt gekommen,<br />

sich über seine bestmögliche<br />

Ausrichtung Gedanken zu<br />

machen.<br />

Vinyl ist ein Bodenbelag aus Polyvinylchlorid<br />

(PVC). Mischungen<br />

aus PVC <strong>und</strong> hochdichter Faserplatte<br />

sind ebenfalls möglich.<br />

Da das Gr<strong>und</strong>material sehr hart<br />

ist, werden bei der Verarbeitung<br />

Zusätze wie Weichmacher dazugegeben.<br />

Waren diese früher als<br />

ges<strong>und</strong>heitsschädlich verrufen,<br />

setzen Hersteller heutzutage auf<br />

ges<strong>und</strong>e <strong>und</strong> umweltverträgliche<br />

Zusätze.<br />

Vinylböden gibt es nicht nur in<br />

verschiedenen Formaten wie<br />

Planken, Dielen <strong>und</strong> Fliesen, sondern<br />

auch in verschiedenen Farben,<br />

Optiken <strong>und</strong> Haptiken. Und<br />

hier kommt die Verlegerichtung<br />

ins Spiel: Sie beeinflusst unseren<br />

Blick auf die ästhetischen Besonderheiten<br />

der Beläge. Dass große<br />

Räume mit einem passend verlegten<br />

Bodenbelag eine bessere<br />

Struktur bekommen, die ihre Ausmaße<br />

erst zur Geltung kommen<br />

lässt, gilt also auch bei Vinyl.<br />

KÖ<br />

Wer ein Haus <strong>für</strong> die<br />

Familie baut, sollte<br />

an den (späteren)<br />

Nachwuchs denken.<br />

Babys <strong>und</strong> Kleinkinder sind viel<br />

auf dem Boden unterwegs <strong>und</strong><br />

atmen ausgasende Schadstoffe<br />

verstärkt ein. Deswegen sind PVC-<br />

Böden oder Teppichböden mit<br />

Schaumrücken weniger geeignet<br />

als Holz oder Kork. Lesen Sie hier<br />

mehr über die Vor- <strong>und</strong> Nachteile<br />

verschiedener Bodenbeläge.<br />

Marmorfußböden sind zwar erste<br />

Wahl, wenn es um die Abgabe<br />

von Schadstoffen geht, doch sind<br />

sie ausgesprochen fußkalt <strong>und</strong><br />

laden nicht zum Krabbeln ein.<br />

Teppiche <strong>und</strong> Teppichböden hingegen<br />

sind warm <strong>und</strong> dämpfen<br />

auch unvermeidliche Stürze etwas<br />

ab, können aber Schadstoffe<br />

abgeben. Was also nehmen,<br />

wenn man die Wahl hat?<br />

Teppichboden <strong>für</strong> Kinder<br />

eher schädlich<br />

Photo: 17489-EIT0BKN_00000166_copyright_christian-niessing-mafi.com<br />

Kinder im Haus:<br />

Ges<strong>und</strong>er <strong>und</strong><br />

unkomplizierter Boden<br />

KInder spielen viel am Boden. Dem Belag sollte deshalb viel Beachtung<br />

geschenkt werden. <br />

Foto: PantherMedia / Peopleimages<br />

Teppichböden sind oft ergiebige<br />

Schadstoffquellen. Aus dem<br />

Schaumrücken kann anfangs<br />

z. B. Vinylchlorid ausdünsten<br />

(Vinyl chlorid ist krebserregend!).<br />

Teppichboden- Rückenbeschichtungen<br />

können in den ersten<br />

Monaten auch Styrol-Butadien-<br />

Ausgasungen verursachen, wobei<br />

Butadien nachgewiesenermaßen<br />

<strong>und</strong> Styrol vermutlich<br />

krebserregend ist. Aber nicht nur<br />

der Schaumrücken birgt Probleme.<br />

Sofern der Teppichboden<br />

vollflächig verklebt wurde, gesellen<br />

sich Ausdünstungen aus<br />

dem Kleber hinzu. Das gilt in<br />

verstärktem Maße, wenn durch<br />

eine darunter befindliche Fußbodenheizung<br />

alles noch richtig<br />

aufgeheizt wird. Teppichböden<br />

aus Kunstfasern laden sich elektrostatisch<br />

auf, sodass man bei<br />

der Berührung von Metall „eine<br />

gewischt bekommt“. Leider sind<br />

auch Naturfasern nicht immer<br />

„reine Natur“. Herkömmliche<br />

Schurwollteppiche oder -teppichböden<br />

müssen mottensicher<br />

ausgerüstet sein, um das Wollsiegel-Zeichen<br />

zu erhalten. Und<br />

zum Mottenschutz werden gerne<br />

Pyrethroide eingesetzt.<br />

Holzboden aus Eiche <strong>und</strong><br />

Buche empfehlenswert<br />

Empfehlenswert sind Kork böden,<br />

Dielenböden oder Massiv holzparkett<br />

(vor allem Eiche <strong>und</strong><br />

Buche), insbesondere, wenn sie<br />

nicht versiegelt, sondern nur mit<br />

Hartwachs oder Boden-Hartöl<br />

behandelt sind. Hier sollte man<br />

sich im Fachhandel beraten lassen<br />

<strong>und</strong> nicht auf eigene Faust im<br />

<strong>Bau</strong>markt einkaufen.<br />

Für Kinder nicht geeignet:<br />

Versiegeltes Parkett kann eine<br />

Schadstoffquelle darstellen. Aus<br />

den Versiegelungslacken können<br />

z. B. Lösungsmittel oder Formaldehyd<br />

ausgasen.<br />

Fertigparkett: Bei der Versiegelung<br />

auf schadstoffarmen Wasserlack<br />

achten.<br />

Laminatböden: Hier kann z. B.<br />

Formaldehyd oder Lösungsmittel<br />

aus dem Kleber ausdünsten.<br />

Oft ist dieser Bodenbelag bereits<br />

versiegelt, mit allen daraus resultierenden<br />

Nachteilen bzw. Gefahren.<br />

KÖ<br />

Lechfeldstraße 98<br />

86899 Landsberg am Lech<br />

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35


INNENAUSBAU<br />

HEIZUNG & SANITÄR<br />

Effizientes<br />

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Kalk im Wasser:<br />

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weilheimer-tagblatt.de<br />

Pelletheizung<br />

mit Photovoltaik <strong>und</strong><br />

Wärmepumpe kombinieren<br />

Zwischen 2012 <strong>und</strong> 2020<br />

ist die Anzahl der Pelletheizungen<br />

in Deutschland<br />

von r<strong>und</strong> 280000<br />

auf über 600000 gestiegen. Im<br />

selben Zeitraum verdoppelten<br />

sich auch die Absatzzahlen <strong>für</strong><br />

Wärmepumpen auf 120000 im<br />

Jahr 2020, ebenso erzeugten<br />

dato annähernd zwei Millionen<br />

Photovoltaikanlagen 51,4 Terrawattst<strong>und</strong>en<br />

Strom. Bisher<br />

war die Installation einer solchen<br />

Anlage jedoch meist eine<br />

„Entweder- Oder-Entscheidung“.<br />

Doch inzwischen gibt es Pelletheizungen,<br />

die mit einer Brauchwasser-Wärmepumpe<br />

<strong>und</strong> einer<br />

Photovoltaikanlage ergänzt werden<br />

können. So reduziert man<br />

gleichzeitig die Warmwasserkosten<br />

<strong>und</strong> kann die Wärmepumpe<br />

annähernd ohne Stromkosten<br />

betreiben.<br />

Wirkungsgrad ist wichtig<br />

Ist eine solche Pelletheizung mit<br />

einem ausreichend großen Leistungsbereich<br />

ausgestattet, kann<br />

sie im Winter sowohl Ein- als<br />

auch Zweifamilienhäuser beheizen.<br />

Hochwertige Modelle verbrennen<br />

besonders sauber <strong>und</strong> sollten<br />

über einen möglichst hohen<br />

Wirkungsgrad verfügen. Die<br />

Brauchwasser-Wärmepumpe ermöglicht<br />

eine optimale Verbindung<br />

mit einer Photovoltaikanlage<br />

zur bestmöglichen Nutzung<br />

des Eigenstroms bei höchstem<br />

Warmwasserkomfort. So stellt<br />

man seine Energieversorgung<br />

nahezu komplett aus regenerativen<br />

Quellen <strong>und</strong> aus einer Hand<br />

sicher.<br />

Und das Beste: Bei der Anschaffung<br />

von Pelletheizung <strong>und</strong><br />

Wärmepumpe unterstützen das<br />

B<strong>und</strong>esamt <strong>für</strong> Wirtschaft <strong>und</strong><br />

Ausfuhrkontrolle (BAFA) beziehungsweise<br />

die B<strong>und</strong>esförderung<br />

<strong>für</strong> effiziente Gebäude<br />

(BEG) Modernisierende mit Zuschüssen.<br />

<br />

Epr<br />

Ob man hartes Wasser hat<br />

oder nicht, hängt weitestgehend<br />

vom Boden<br />

ab, durch den das Wasser<br />

fließt. Kalk im Wasser kommt<br />

aus Regionen, in denen Sand- <strong>und</strong><br />

Kalkgestein vorherrscht. Je kalkhaltiger<br />

das Wasser, desto härter<br />

ist es. R<strong>und</strong> die Hälfte aller<br />

deutschen Haushalte ist davon<br />

betroffen. Kalkhaltiges Wasser<br />

ist <strong>für</strong> den Menschen völlig unbedenklich.<br />

Nur an Geräten führt<br />

es zu Unannehmlichkeiten <strong>und</strong><br />

Problemen.<br />

Besonders von Kalk betroffe<br />

Bereiche sind:<br />

• Spül- <strong>und</strong> Waschmaschinen<br />

• Wasserhähne<br />

• Wasserkocher<br />

• Leitungssysteme<br />

• Filter<br />

Die Folgen des erhöhten Kalks<br />

im Wasser sind:<br />

• hoher Energieverbrauch<br />

• geringere Lebensdauer der<br />

Geräte<br />

• hoher Verbrauch von Spül<strong>und</strong><br />

Waschmitteln<br />

• Beeinträchtigung des<br />

Geschmacks von Speisen<br />

<strong>und</strong> Getränken<br />

• Ablagerungen im Leitungssystem<br />

können Nährboden<br />

<strong>für</strong> Bakterien sein<br />

• weiße Flecken auf Spüle, Fliesen,<br />

Armaturen <strong>und</strong> Geschirr<br />

• das weiche Wasser macht das<br />

Duschen angenehmer<br />

Was tun gegen kalkhaltiges<br />

Wasser?<br />

Kalk im Wasser ist eine Laune der<br />

Natur, der man nicht hilflos ausgeliefert<br />

ist. Denn hartes Wasser<br />

ist nichts anderes als Wasser mit<br />

viel Calcium <strong>und</strong> Magnesium.<br />

Und diese können dem Wasser<br />

mit sogenannten Weichwasseranlagen<br />

entzogen werden.<br />

Weiches Wasser entfaltet volles Aroma bei Tee <strong>und</strong> Kaffee.<br />

<br />

Foto: PantherMedia / Sevablsv<br />

Für den Betrieb einer Entkalkungsanlage<br />

benötigt man Enthärtersalz.<br />

Der Salzverbrauch<br />

eines Vier-Personen-Haushalts<br />

liegt bei ca. 130 Kilogramm pro<br />

Jahr. Be<strong>für</strong>worter argumentieren,<br />

dass dieser Entsorgung ein<br />

geringerer Verbrauch an Waschmittel<br />

entgegensteht <strong>und</strong> so die<br />

Umweltbilanz trotzdem positiv<br />

bleibt. Auf die Trinkwasserqualität<br />

haben Entkalkungsanlagen<br />

keinen Einfluss.<br />

Vorteile des weichen<br />

Wassers<br />

Bis zu 300 Euro pro Jahr können<br />

in einem durchschnittlichen<br />

Drei-Personenhaushalt durch<br />

weiches Wasser gespart werden<br />

(Gr<strong>und</strong>lage: Wasserhärte 3). Hintergr<strong>und</strong><br />

ist, dass weiches Wasser<br />

nicht nur die Energiekosten<br />

reduziert, sondern auch die Lebensdauer<br />

der Wasserleitungen<br />

<strong>und</strong> Haushaltsgeräte, wie zum<br />

Beispiel Kaffeemaschinen, verlängert.<br />

Dadurch reduzieren sich<br />

Reparatur- <strong>und</strong> Wartungskosten.<br />

Die Vorteile des weichen<br />

Wassers:<br />

• glänzende Armaturen, Gläser<br />

<strong>und</strong> Oberflächen<br />

• weichere Wäsche, Haut<br />

<strong>und</strong> Haare<br />

• volleres Aroma bei Kaffee<br />

<strong>und</strong> Tee<br />

• reduziert Energie- <strong>und</strong><br />

Reparaturkosten.<br />

KÖ<br />

Nachträglich eine Fußbodenheizung<br />

in <strong>Ihr</strong>em Eigenheim installieren?<br />

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Wir beraten Sie gerne.<br />

Kein Problem! Mit unserem Frässystem<br />

kann die Fußbodenheizung völlig<br />

staubfrei <strong>und</strong> ohne die Aufbauhöhe zu<br />

verändern, in den vorhandenen Estrich<br />

integriert werden. Sie sparen dadurch<br />

auch noch Energie <strong>und</strong> Geld!<br />

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36<br />

37


INNENAUSBAU<br />

BÄDER<br />

Stauraum im<br />

Badezimmer<br />

Tipps, um das Potenzial<br />

voll auszuschöpfen<br />

Shampoo, Duschgel,<br />

Handtücher, Haartrockner,<br />

Rasierer <strong>und</strong> zahlreiche<br />

Hygieneartikel: Im<br />

Badezimmer muss einiges untergebracht<br />

werden – <strong>und</strong> je kleiner<br />

die private Wellness-Oase ist, desto<br />

schwieriger wird das. Hier muss<br />

der vorhandene Platz also clever<br />

genutzt werden, beispielsweise<br />

mit praktischen Hänge-Utensilos,<br />

in deren Taschen Haarbürsten <strong>und</strong><br />

andere Accessoires Platz finden.<br />

Das Ganze kann man dann beispielsweise<br />

innen an die Badezimmertür<br />

hängen. Auch kleine Körbchen<br />

aus Stoff oder Seegras bieten<br />

Platz <strong>für</strong> Kosmetika <strong>und</strong> Hygieneprodukte.<br />

In der Dusche oder<br />

Badewanne selbst helfen praktische<br />

Duschkörbe, in denen Seife<br />

<strong>und</strong> Co. platziert werden können.<br />

Die rostfreien Gitterkonstruktionen<br />

oder Abstellflächen mit<br />

Löchern sorgen da<strong>für</strong>, dass sich<br />

kein Wasser ansammelt.<br />

Stauraum schaffen<br />

Wer sein Bad saniert oder in einem<br />

Neubau die Badezimmergestaltung<br />

mitbestimmen kann, hat die<br />

Ein Familienbad muss verschiedene<br />

Bedürfnisse<br />

unter einen Hut bringen.<br />

Es soll Sicherheit <strong>für</strong> die<br />

Kleinsten bieten <strong>und</strong> Rückzugsort<br />

<strong>für</strong> die Heranwachsenden sein.<br />

Die Erwachsenen wünschen sich<br />

Komfort <strong>und</strong> Reinigungsfre<strong>und</strong>lichkeit<br />

– <strong>und</strong> im Idealfall ist das<br />

Bad schon vorbereitet <strong>für</strong> eine<br />

barrierearme, altersgerechte Nutzung.<br />

Damit die Bedürfnisse aller<br />

Familienmitglieder berücksichtigt<br />

werden, ist zudem großzügig ausgelegter<br />

Stauraum gefragt. Hier<br />

sind die wichtigsten Punkte im<br />

Überblick.<br />

Badplanung in 3D<br />

„Wenn es an die Planung eines<br />

neuen Familienbads geht, sollte<br />

die erste Frage lauten: ‚Was<br />

wünschen wir uns?‘“, ist der Rat<br />

des Badexperten Michael Schröder.<br />

Inspirationen da<strong>für</strong> gibt es<br />

im Internet, in Einrichtungszeitschriften<br />

oder Badausstellungen.<br />

Erste Ideen <strong>und</strong> Vorstellungen, so<br />

Schröder, müssten mit den räumlichen<br />

Möglichkeiten in Einklang<br />

Ein Wohlfühl-<br />

Ort <strong>für</strong> alle<br />

Das Familienbad richtig planen<br />

<strong>und</strong> Wünsche berücksichtigen<br />

Badmöbel, Licht, Spiegelschränke<br />

<strong>und</strong> Sanitärkeramiken lassen sich<br />

individuell zusammenstellen. <br />

<br />

Foto: : djd/Geberit<br />

gebracht werden. Praktisch sind<br />

3D-Planungshilfen: Die Ergebnisse<br />

kann man abspeichern,<br />

ausdrucken <strong>und</strong> als Gr<strong>und</strong>lage<br />

<strong>für</strong> die Fachberatung beim Installateurbetrieb<br />

nutzen. Die 3D-<br />

Ansicht vermittelt zudem einen<br />

realistischen Gesamteindruck.<br />

Cleverer Stauraum<br />

Platz kann man nie genug haben.<br />

Am Waschtisch, der im Familienbad<br />

breit genug <strong>für</strong> zwei Personen<br />

sein sollte, darf ein Unterschrank<br />

nicht fehlen. Raumsparsiphons<br />

sorgen da<strong>für</strong>, dass der sonst übliche<br />

Siphonausschnitt in der<br />

Schublade entfällt – das schafft<br />

mehr Stauraum. Mit Seiten- <strong>und</strong><br />

Hochschränken, Regalelementen<br />

oder Ablagen lässt sich Platz organisieren.<br />

Komfort mit Zukunft<br />

Bodenebene Duschen gehören<br />

heute zum Standard eines modernen<br />

Bads. Für den problemlosen<br />

Einbau gibt es eine Vielzahl<br />

an Möglichkeiten, etwa mit reinigungsfre<strong>und</strong>lichen<br />

Duschrinnen.<br />

Barrierefrei <strong>und</strong> kinderfre<strong>und</strong>lich<br />

ist die schwellenlose Dusche<br />

von Haus aus, rutschfeste Fliesen<br />

oder Duschflächen verbessern<br />

zusätzlich die Standfestigkeit.<br />

Perfekte Beleuchtung<br />

Kein Bad ohne Spiegel <strong>und</strong> gutes<br />

Licht. Spiegelschränke mit individueller,<br />

tageszeitlich anpassbarer<br />

Beleuchtung kombinieren<br />

diese beiden Aspekte optimal<br />

<strong>und</strong> halten am Waschtisch alles<br />

griffbereit, was man <strong>für</strong> die tägliche<br />

Pflege braucht. Djd<br />

<strong>Ihr</strong> individuelles<br />

Badstudio<br />

Wir beraten Sie gerne!<br />

Obere Stadt 13 •82362 <strong>Weilheim</strong><br />

Tel. 0881/638181•www.bad<strong>und</strong>design.de<br />

In Körben finden Kleinigkeiten wie Schminkutensilien Platz. Foto: Handed By<br />

Möglichkeit, hier von Anfang an<br />

auf eine optimale Ausnutzung des<br />

vorhandenen Platzes zu achten.<br />

Bei einem komplett neuen Bad<br />

können beispielsweise gemauerte<br />

Vorsprünge oberhalb des<br />

Waschbeckens eingeplant werden<br />

– entweder hübsch gefliest<br />

oder mit einer Glas- oder Kunststoffplatte<br />

versehen. So hat man<br />

schon mal dauerhaft genutzte<br />

Gegenstände wie Zahnbürsten<br />

<strong>und</strong> -pasta schnell zur Hand.<br />

Auch der Rasierapparat mitsamt<br />

Ladestation kann hier geparkt<br />

werden, wenn die Bewohner keine<br />

Lust haben, das Gerät jedes<br />

Mal nach der Benutzung in den<br />

Schrank zu packen.<br />

im Haushalt ist man froh, wenn<br />

man im Bad immer alles parat<br />

hat, was so benötigt wird – von<br />

der Badeente bis zum Pflaster.<br />

Wer viel Platz hat, kann sich mit<br />

allerlei Hoch- <strong>und</strong> Hängeschränken<br />

austoben, die ebenfalls Stauraum<br />

bieten.<br />

Bei kleineren Bädern muss dagegen<br />

schlau geplant werden:<br />

Alles, was der Nachwuchs ohnehin<br />

besser nicht in die Finger<br />

bekommen sollte, wandert in<br />

möglichst hoch angebrachte<br />

Regale oder auf Abstellflächen,<br />

die außer Reichweite der Kinder<br />

liegen. Ansonsten bieten Waschbecken-Unterschränke<br />

zusätzlichen<br />

Stauraum.<br />

DEINE HEIZUNG<br />

STATT<br />

EINE HEIZUNG<br />

so individuell wie du<br />

Planung<br />

Sanierung<br />

Neubau<br />

Fliesen<br />

Innenausbau<br />

Trockenbau<br />

Badsanierung<br />

Fenster &Türen<br />

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Parkett Vinyl<br />

Individuelle<br />

Lösungen<br />

Schützenhausstr.1, Schongau, +49 1733658455<br />

Potenzial nutzen<br />

Apropos Schrank: Hier sollte man<br />

erfahrungsgemäß besser nicht<br />

kleckern, sondern klotzen: Gerade<br />

Familien brauchen einfach<br />

viel Stauraum, um alles unterzubringen.<br />

Und mit kleinen Kindern<br />

Viele Modelle sind beispielsweise<br />

mit Schubladen erhältlich. Wenn<br />

etwas mehr Platz vorhanden ist,<br />

können Ausführungen mit einem<br />

Wäschekorb <strong>für</strong> benutzte Handtücher<br />

gewählt werden.<br />

<br />

Marion Brandstetter<br />

ENTDECKE DEINE HEIZUNG<br />

38<br />

39


HANDWERK<br />

HANDWERK ALLGEMEIN<br />

Fachkräfte werden in allen Gewerken am <strong>Bau</strong> dringend gesucht. Foto: PantherMedia / mudkung<br />

Man hört <strong>und</strong> liest täglich<br />

vom Fachkräftemangel<br />

in fast allen Berufen. Ist<br />

das auch auf dem <strong>Bau</strong><br />

so? Wie geht es dem Handwerk in<br />

den <strong>Bau</strong>berufen aktuell?<br />

Zu ihnen gehören neben dem <strong>Bau</strong><br />

auch Elektro, Metall, Heizung-Sanitär,<br />

Schreiner, Zimmerer, Maler<br />

<strong>und</strong> Lackierer. Die Kreishandwerkerschaft<br />

Oberland ist in der Region<br />

Ansprechpartner <strong>für</strong> mehr als<br />

850 Mitgliedsbetriebe – darunter<br />

ein Großteil aus der allgemeinen<br />

<strong>Bau</strong>branche. Die Kreishandwerkerschaft<br />

vertritt als handwerkliche<br />

Arbeitgeberorganisation auch<br />

regionale handwerkspolitische Interessen<br />

gegenüber kommunalen<br />

<strong>und</strong> sonstigen Einrichtungen.<br />

Im Interview mit dem <strong>Weilheim</strong>er<br />

Tagblatt stehen Roland Streim,<br />

Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft<br />

Oberland <strong>und</strong> Kreishandwerksmeister<br />

Michael Andrä<br />

zum aktuellen Geschehen <strong>für</strong> Berufe<br />

der <strong>Bau</strong>branche Rede <strong>und</strong><br />

Antwort.<br />

Hoher<br />

Fachkräftemangel –<br />

auch am <strong>Bau</strong><br />

Interview mit Roland Streim, Geschäftsführer<br />

der Kreishand werkerschaft <strong>und</strong><br />

Kreishand werks meister Michael Andrä<br />

Überall in unserer Region fehlt<br />

es an Wohnraum, neue Gebäude<br />

könnten den Mangel beseitigen.<br />

Wird überhaupt noch gebaut?<br />

Objekte, die schon begonnen<br />

wurden, laufen auch weiter. Aber<br />

überall dort, wo bisher nur geplant<br />

wurde, ist die Zurückhaltung<br />

spürbar.<br />

Was heißt das konkret?<br />

Der <strong>Bau</strong>beginn wird verschoben.<br />

Das kann man sehr gut an den aktuellen<br />

<strong>Bau</strong>genehmigungszahlen<br />

erkennen, die derzeit rückläufig<br />

sind.<br />

Was sind die Ursachen?<br />

<strong>Bau</strong>en hat sich verteuert. Zum einen<br />

kann der Personalbedarf in den Betrieben<br />

nicht zeitnah gedeckt werden.<br />

Zum anderen haben gestörte<br />

Lieferketten zu Preissteigerungen<br />

geführt. Ein weiterer Faktor sind natürlich<br />

die hohen Energiekosten, die<br />

das <strong>Bau</strong>en deutlich verteuern. Hinzu<br />

kommt noch ein weiteres Problem,<br />

da die Zinsen stark gestiegen sind.<br />

Sie haben gerade die<br />

gestiegenen Zinsen<br />

angesprochen. Wie wirken<br />

sich diese aus?<br />

Die spielen natürlich eine erhebliche<br />

Rolle. In den letzten Jahren hat<br />

man noch ein Prozent gezahlt, bei<br />

guter Bonität sogar noch darunter.<br />

Mittlerweile sind es zwischen drei<br />

<strong>und</strong> vier Prozent. Da wird es <strong>für</strong><br />

viele schwierig, ihren eng gesteckten<br />

Finanzierungsplan einzuhalten,<br />

oft gelingt das gar nicht mehr.<br />

Ein weiteres großes Problem<br />

auf den <strong>Bau</strong>stellen ist gerade<br />

Materialmangel. Wo ist dieser<br />

zu spüren?<br />

Bei vielen Vorprodukten ist es derzeit<br />

eng. Zusätzlich werden allmählich<br />

auch Stoffe knapp, die<br />

bisher verfügbar waren. Aber nach<br />

wie vor gilt: Es ist alles lieferbar.<br />

Die Frage ist nur, wann die Ware<br />

kommt – <strong>und</strong> zu welchem Preis.<br />

Muss in den Betrieben jetzt<br />

regelmäßig umgeplant werden,<br />

weil sich eine Lieferung wieder<br />

verzögert?<br />

Das kann im Einzelfall schon passieren.<br />

Viele unserer Betriebe sind<br />

aus diesem Gr<strong>und</strong> dazu übergegangen,<br />

ausreichend Puffer während<br />

der <strong>Bau</strong>phase einzuplanen.<br />

Auch das kann das <strong>Bau</strong>en verteuern.<br />

Außerdem werden schon<br />

vor <strong>Bau</strong>beginn mit dem <strong>Bau</strong>herrn<br />

mögliche alternative Vorprodukte<br />

vereinbart. Ein Bespiel hierzu wäre<br />

eine Wärmedämmung: Hier kann<br />

es sein, dass das vom <strong>Bau</strong>herrn<br />

gewünschte Produkt kurzfristig<br />

nicht lieferbar ist. Da ist es sinnvoll,<br />

wenn der Handwerker bereits<br />

eine Vereinbarung getroffen hat,<br />

auf welche möglichen Alternativen<br />

er ausweichen darf. Ähnliches gilt<br />

<strong>für</strong> Holz. Auch hier benötigen die<br />

Betriebe gerade mehr Flexibilität,<br />

falls eine bestimmte Holzart nicht<br />

lieferbar ist.<br />

Michael Andrä Foto: khw<br />

Roland Streim Foto: khw<br />

Hat das energetische <strong>Bau</strong>en die<br />

Kosten zusätzlich in die Höhe<br />

getrieben?<br />

Ja, natürlich. Derzeit kommt<br />

schwer an Photovoltaikanlagen.<br />

Das kann dazu führen, dass das<br />

<strong>Bau</strong>gerüst sechs bis acht Wochen<br />

länger stehen muss – <strong>und</strong> auch<br />

das verteuert den <strong>Bau</strong> insgesamt.<br />

Die B<strong>und</strong>esregierung<br />

versprach, dass jedes Jahr<br />

400 000 neue Wohnungen<br />

entstehen. Ist dieses Ziel<br />

angesichts der hohen <strong>Bau</strong>preise<br />

noch realisierbar?<br />

Nein, diese Ziele werden wir ganz<br />

klar verfehlen. In der gesamten Legislaturperiode<br />

sollten eigentlich<br />

400 000 sozialgeförderte Wohnungen<br />

entstehen, schon im ersten<br />

Jahr hat man es nicht geschafft,<br />

die da<strong>für</strong> nötigen 100 000 Wohnungen<br />

zu bauen. Daher ist klar, dass<br />

die Regierung dieses Ziel nicht<br />

mehr erreichen kann. Auch das<br />

Ziel, jedes Jahr 300 000 Privatwohnungen<br />

zu bauen ist illusorisch.<br />

Was muss passieren, damit<br />

das gelingt?<br />

Das ginge nur bei besseren Abschreibungsmöglichkeiten<br />

<strong>und</strong><br />

einer höheren Förderung. Die Investoren<br />

gehen nur in den Wohnungsbau,<br />

wenn sie eine gewisse<br />

Renditechance sehen. Die Politik<br />

müsste jetzt gr<strong>und</strong>sätzlich einmal<br />

klar sagen, wohin die Reise am<br />

<strong>Bau</strong> gehen soll.<br />

Beispielsweise, wie es mit der<br />

Energiewende weitergeht. Braucht<br />

jedes Haus in Zukunft eine Photovoltaikanlage<br />

auf dem Dach? Wie<br />

sieht es mit Solarthermie aus? Welches<br />

Heizsystem soll ich nehmen?<br />

Gas? Öl? Geothermie? Wärmepumpe?<br />

Was, wenn die Kommune eine<br />

Fernwärmeleitung verlegt? Besteht<br />

dann eine Verpflichtung, das<br />

Haus anzuschließen?<br />

Hier sollte die Politik einen Rahmen<br />

vorgeben. Offenbar setzt die<br />

aktuelle B<strong>und</strong>esregierung beispielsweise<br />

voll auf Wärmepumpen.<br />

Dabei ist völlig unklar, ob die<br />

Stromnetze einen massenhaften<br />

Betrieb von Wärmepumpen überhaupt<br />

aushalten. Auch muss klar<br />

sein, ob Gas- oder Ölheizungen in<br />

absehbarer Zeit verboten werden<br />

<strong>und</strong> falls ja, wann. Je früher die<br />

Politik <strong>für</strong> Klarheit sorgt, desto<br />

besser <strong>für</strong> alle, die am <strong>Bau</strong> beteiligt<br />

sind. Allerdings bleibt ein zentrales<br />

Problem damit immer noch<br />

ungelöst.<br />

Ob <strong>Bau</strong>zeichnung oder Malerarbeiten – beide Bereiche in der <strong>Bau</strong>branche<br />

freuen sich auf Bewerbungen. <br />

Foto: PantherMedia / AndreyPopov<br />

5 GRÜNDE FÜR<br />

EINE AUSBILDUNG<br />

IM HANDWERK<br />

• Gute Aufstiegschancen<br />

• Verb<strong>und</strong>enheit zur Region<br />

• Sicherer Arbeitsplatz<br />

auch in Krisenzeiten<br />

(wie gerade eben)<br />

• Zahlreiche Möglichkeiten<br />

zur Weiterqualifizierung<br />

• Ein Gesellenbrief im<br />

Handwerk genießt<br />

weltweit hohes Ansehen<br />

Welches genau meinen Sie?<br />

Der Fachkräftebedarf im ausführenden<br />

Handwerk. Denn irgendjemand<br />

muss z.B. die Wärmepumpen<br />

in die ganzen neuen Häuser<br />

einbauen. Die Politik muss da<strong>für</strong><br />

sorgen, damit diese in Zukunft verfügbar<br />

sind.<br />

Dies kann nur gelingen, wenn die<br />

duale Ausbildung wieder einen<br />

höheren Stellenwert einnimmt. In<br />

unserer Region machen wir in Bezug<br />

auf Nachwuchsgewinnung sehr<br />

viel, mit z. B. Ausbildungsmessen<br />

<strong>und</strong> dem Ausbildungskompass, in<br />

welchem auch unsere Gewerke vertreten<br />

sind. Er wird in Kürze wieder<br />

in neuer Auflage erscheinen. Dieser<br />

erfreut sich großer Beliebtheit.<br />

Wir haben im Jahr 2021 gemeinsam<br />

mit der Kreisentwicklung des<br />

Landratsamtes <strong>Weilheim</strong>-Schongau<br />

sowie dem Bildungszentrum<br />

<strong>Weilheim</strong> der Handwerkskammer<br />

<strong>für</strong> München <strong>und</strong> Oberbayern <strong>für</strong><br />

die 9. Klassen der Mittel- <strong>und</strong> Montessorischulen<br />

im Landkreis <strong>Weilheim</strong>-Schongau<br />

„Entdeckertour<br />

Handwerk“ ins Leben gerufen.<br />

Hier können sich die Schüler einen<br />

Überblick über die verschiedenen<br />

Ausbildungsberufe im Handwerk<br />

machen <strong>und</strong> dort auch persönlich<br />

mit dort anwesenden Auszubildenden<br />

in den Austausch gehen.<br />

Das Format kam in den letzten beiden<br />

Jahren so gut an, dass bereits<br />

Anfragen von andren Schulformen<br />

sowie aus anderen Landkreisen<br />

bei uns vorliegen. Aber es müssen<br />

auch die Betriebe in die Offensive<br />

gehen. Hier hat das Angebot von<br />

Orientierungspraktika oberste<br />

Priorität.<br />

Was würden Sie jungen Frauen<br />

<strong>und</strong> Männern raten, weshalb<br />

Sie sich <strong>für</strong> eine handwerkliche<br />

Ausbildung am Heimatort<br />

entscheiden sollten?<br />

Man sieht jeden Tag den Erfolg<br />

seines Handelns an zufriedenen<br />

K<strong>und</strong>enaugen, begeisterten <strong>Bau</strong>herrn,<br />

man hat viel Kontakt mit<br />

Menschen. Das ist eine gute Gr<strong>und</strong>lage<br />

<strong>für</strong> weitere Ausbildungen <strong>und</strong><br />

Studium.<br />

<br />

Interview:<br />

Gabriela Königbauer<br />

40<br />

41


HANDWERK<br />

FLIESENLEGER<br />

Wer baut oder saniert,<br />

hat heutzutage bei<br />

Fliesen & Co die Qual<br />

der Wahl, weil der<br />

Fachhandel eine enorme Auswahl<br />

bietet. Das muss die Entscheidung<br />

nicht unbedingt einfacher<br />

machen – im Gegenteil. Manchmal<br />

sieht man den Wald vor lauter<br />

Bäumen nicht mehr. Vor dem<br />

Besuch des Fliesenstudios sollte<br />

man sich Gedanken machen, in<br />

welche Richtung der Bodenbelag<br />

gehen sollte. Aber auch der Fachmann<br />

vor Ort ist ein guter Berater,<br />

wenn man mit diesen Fragen (zunächst)<br />

überfordert ist.<br />

Fliesenoberflächen können eine<br />

sehr unterschiedliche Oberflächenstruktur<br />

aufweisen, von glatt<br />

bis reliefiert, diese ist durch die<br />

Wahl der Rohstoffe <strong>und</strong> der Herstellungstechnik<br />

zu beeinflussen.<br />

So ist unglasiertes (Grob-)Steinzeug<br />

naturgemäß rauer als glasiertes<br />

Feinsteinzeug.<br />

Die Oberfläche einer Fliese hat<br />

also großen Einfluss auf das<br />

Wohngefühl. Sie entscheidet nicht<br />

nur über Optik <strong>und</strong> Haptik, sondern<br />

bestimmt auch, <strong>für</strong> welchen<br />

Verwendungszweck die Fliese geeignet<br />

ist. Gr<strong>und</strong>sätzlich lässt sich<br />

sagen, dass die Farbintensität zunimmt,<br />

je glatter <strong>und</strong> glänzender<br />

eine Oberfläche ist. Strukturierte<br />

Oberflächen dagegen sorgen <strong>für</strong><br />

eine höhere Rutschfestigkeit.<br />

Wobei auf letztere auch andere<br />

Faktoren, wie die Materialzusammensetzung<br />

<strong>und</strong> die Veredelung<br />

Einfluss haben.<br />

Fliesen-Oberflächen <strong>und</strong><br />

ihre Wirkung<br />

Bei Fliesen stets auf die Oberfläche achten. <br />

Kaum ein anderer Wand- oder<br />

Fußbodenbelag ist so wandelbar<br />

wie Fliesen. Da<strong>für</strong> sind, unter<br />

anderem, verschiedene Techniken<br />

der Oberflächenbearbeitung<br />

verantwortlich, die sowohl vor<br />

als auch nach dem Brand zur Anwendung<br />

kommen. Mit ihrer Hilfe<br />

lassen sich nicht nur Färbung<br />

<strong>und</strong> Design nahezu beliebig variieren,<br />

sondern auch funktionale<br />

Aspekte, wie Rutschfestigkeit,<br />

Widerstandsfähigkeit <strong>und</strong> Pflegeleichtigkeit<br />

beeinflussen. Beliebt<br />

sind Feinsteinzeugfliesen. Denn<br />

mit einer Wasseraufnahmefähigkeit<br />

von unter 0,5 Prozent (im<br />

Vergleich zu ca. 10 Prozent bei<br />

Steingutfliesen), sind diese besonders<br />

robust <strong>und</strong> frostbeständig.<br />

Feinsteinzeugfliesen durchlaufen<br />

einen hoch technologisierten Herstellungsprozess,<br />

bis sie ihre Widerstandskraft<br />

<strong>und</strong> Schönheit voll<br />

entfalten. Anders als man annehmen<br />

könnte, entstehen Optik <strong>und</strong><br />

Haptik einer Fliese nicht etwa im<br />

letzten Produktionsschritt. Vielmehr<br />

ist schon das Verfahren vor<br />

dem Brand der Fliese ausschlaggebend.<br />

Fliesenkollektionen bieten<br />

prächtige Oberflächen<br />

<strong>für</strong> jeden Geschmack <strong>und</strong><br />

Verwendungszweck.<br />

• Natur: glatte, matte Oberfläche,<br />

erzeugt durch glatte<br />

Stempel vor dem Brennen<br />

Foto: PantherMedia / Stocksolutions<br />

Volle Punktzahl <strong>für</strong><br />

Fliesen-Oberflächen:<br />

Robust, pflegeleicht<br />

<strong>und</strong> vielseitig<br />

einsetzbar<br />

• Gebürstet: Jede Fliese wird<br />

nach dem Brennen leicht gebürstet<br />

<strong>und</strong> erhält damit eine<br />

sanftere Haptik.<br />

• Strukturiert: unebene Oberfläche<br />

mit je nach Design<br />

beabsichtigter Form unterschiedlicher<br />

Ausprägung in<br />

Anlehnung an Holzmaserung,<br />

Schieferstruktur, Beton- oder<br />

Natursteincharakteristiken.<br />

Wird vor dem Brennen auf die<br />

Fliesenmasse mit Hilfe von<br />

Stempeln aufgepresst.<br />

• (An-)poliert: glatte <strong>und</strong> glänzendere<br />

Oberfläche wird nach<br />

dem Brennen erzeugt<br />

• UGL: unglasiert<br />

Innovative Oberflächenveredelung<br />

bei Fliesen <strong>für</strong> Gripstruktur<br />

gibt Halt, wenn er gebraucht<br />

wird. Denn Grip reduziert aktiv<br />

die Rutschgefahr des Bodens<br />

bei Nässeeinwirkung. Mit ihrem<br />

Mikrokristallnetz mit lebenslanger<br />

Haltbarkeit besitzt die Fliese<br />

Rutschhemmungsklasse A+B, <strong>und</strong><br />

erfüllt somit die Förderbedingungen<br />

<strong>für</strong> barrierefreie Familienbäder<br />

<strong>und</strong> altersgerechte Badrenovierung.<br />

Bereits auf den ersten Blick beeindrucken<br />

Feinsteinzeugfliesen<br />

durch die große Palette an verfügbaren<br />

Farben <strong>und</strong> Oberflächen. Ob<br />

Stein-, Zement- oder Holzoptik,<br />

Fliesen bieten schier unendliche<br />

Gestaltungsmöglichkeiten – ganz<br />

nach den persönlichen Vorlieben.<br />

Hitzeresistent <strong>und</strong><br />

unempfindlich<br />

Feinsteinzeug wird bei sehr hohen<br />

Temperaturen (1200–1300 °C)<br />

gebrannt. Dadurch sind Fliesen<br />

extrem dicht <strong>und</strong> zeichnen sich<br />

durch eine sehr geringe Wasseraufnahme<br />

von weniger als 0,5%<br />

aus. Das macht sie sehr unempfindlich<br />

gegenüber Schmutz <strong>und</strong><br />

Verunreinigungen <strong>und</strong> zugleich<br />

hitzeresistent. Keramisches Material<br />

kann in Sachen Strapazierfähigkeit<br />

<strong>und</strong> Belastbarkeit klar<br />

punkten. Fliesen sind pflege- <strong>und</strong><br />

reinigungsfre<strong>und</strong>lich <strong>und</strong> eignen<br />

sich ausgezeichnet <strong>für</strong> den Einsatz<br />

in stark beanspruchten Bereichen.<br />

Sie sind antistatisch <strong>und</strong> UV-beständig,<br />

bleichen nicht aus oder<br />

werden spröde.<br />

Langlebige Fliese <strong>für</strong> viel<br />

Wohnkomfort<br />

Mit dem Einsatz von Fliesen auf<br />

dem Boden oder an der Wand trifft<br />

man eine langlebige <strong>und</strong> nachhaltige<br />

Wahl. Feinsteinzeugfliesen<br />

werden ökologisch verträglich<br />

aus natürlichen Rohstoffen hergestellt.<br />

Sie sind frei von Schadstoffen,<br />

es kommt also zu keinerlei<br />

chemischen Ausdünstungen.<br />

Auch im Brandfall entstehen keine<br />

giftigen Gase.<br />

Optimal geeignet <strong>für</strong><br />

Fußbodenheizung<br />

Zudem sind Feinsteinzeug-Oberflächen<br />

optimal <strong>für</strong> die Verlegung<br />

auf Fußbodenheizungen geeignet,<br />

was wohlig warme Füße in<br />

den kalten Monaten des Jahres<br />

garantiert. <br />

KÖ<br />

Fliesen-Erstreinigung:<br />

Zementschleier<br />

<strong>und</strong> <strong>Bau</strong>schmutz<br />

müssen runter<br />

Häufige Reklamationen<br />

nach dem Fliesenlegen<br />

haben damit zu tun,<br />

dass die Fliesen-Erstreinigung<br />

während der <strong>Bau</strong>endreinigung<br />

gar nicht oder nicht<br />

fachgerecht ausgeführt wurde.<br />

Das ist unnötig, denn so schwer ist<br />

es nicht, den Zementschleier <strong>und</strong><br />

<strong>Bau</strong>schmutz nach Vollendung der<br />

Verlegearbeiten ordnungsgemäß<br />

zu entfernen. Die Fliesen-Erstreinigung<br />

erfolgt, wenn der keramische<br />

Fliesen- oder Natursteinboden<br />

verlegt <strong>und</strong> verfugt ist. Sie<br />

sollte am besten schon in der Ausschreibung<br />

ausdrücklich berücksichtigt<br />

werden.<br />

Fliesen-Erstreinigung<br />

schriftlich fixieren<br />

Ziel der Fliesen-Erstreinigung ist<br />

nicht nur ein sauberer, sondern<br />

auch <strong>für</strong> den Gebrauch optimal<br />

Wir haben <strong>für</strong> jeden Raum<br />

in <strong>Ihr</strong>em Heim<br />

die passenden Fliesen!<br />

vorbereiteter Bodenbelag. Entsprechend<br />

sollen die Oberflächen<br />

nach der Reinigung frei von <strong>Bau</strong>teilen,<br />

Schutzfolien, Etiketten <strong>und</strong><br />

Materialresten sein. Staub, Wischspuren<br />

<strong>und</strong> Schlieren gehören<br />

ebenfalls nicht zu einer einwandfreien<br />

Übergabe, da<strong>für</strong> gegebenenfalls<br />

eine Imprägnierung. Ganz<br />

wichtig: Alle notwendigen Hinweise,<br />

die der <strong>Bau</strong>herr oder Nutzer<br />

später braucht, um die Fliesen<br />

reinigen <strong>und</strong> pflegen zu können,<br />

muss man ihm spätestens jetzt geben.<br />

Am besten lässt sich der Fliesenleger<br />

die Übergabe inklusive<br />

der Fliesen-Erstreinigung schriftlich<br />

bestätigen.<br />

Fliesen <strong>und</strong> Fugen vom<br />

Zementschleier befreien<br />

Erhärtete Reste von hydraulisch<br />

abbindenden Verlege- <strong>und</strong> Fugenmaterialien,<br />

der sogenannte<br />

Reinigung nach der Fliesenverlegung. <br />

Zementschleier, lassen sich bei<br />

der Fliesen-Erstreinigung nur<br />

durch saure Spezialreiniger von<br />

den Fliesen entfernen. Solche<br />

Zementschleier-Entferner greifen<br />

jedoch nicht nur die Zementreste<br />

an, sondern auch säureempfindliche<br />

klassische Fugen auf Zementbasis.<br />

Deshalb müssen die<br />

Fugen vor dem Fliesenfugenreinigen<br />

ausgehärtet <strong>und</strong> gründlich<br />

vorgenässt sein. Dann saugen sie<br />

das Reinigungsmittel nicht mehr<br />

so stark auf, sodass es eher oberflächlich<br />

wirkt. Anschließend den<br />

Belag gut spülen. Nicht alle Fugen<br />

sind beim Bodenfliesenreinigen<br />

Wielenbacher Str. 12 | 82396 Pähl<br />

Ausfahrt Pähl - Süd | 08808 /1482<br />

www.kugelmanns-fliesenland.de<br />

Foto: PantherMedia / etaphop<br />

gleich zu behandeln. So mögen<br />

es Epoxidharze nicht gern heiß –<br />

also nicht mittels Wasser(-dampf)<br />

von Temperaturen über 75 Grad<br />

reinigen.<br />

Tipp zum Fliesen-Reinigen: Bei<br />

Fliesen mit sehr rauer Oberfläche<br />

ist der Zementschleier teilweise<br />

extrem schwer zu entfernen.<br />

Schon bei der Auswahl des Fugenmaterials<br />

sollte man daran<br />

denken <strong>und</strong> sich beim Hersteller<br />

erk<strong>und</strong>igen, wie früh man das Material<br />

mit einem Zementschleier-<br />

Entferner behandeln darf.<br />

KÖ<br />

Kugelmann`s<br />

Fliesenland<br />

Groß- <strong>und</strong> Einzelhandel<br />

42<br />

43


HANDWERK<br />

FLIESENLEGER<br />

Fliesen in<br />

Holzoptik<br />

Sie punkten mit vielen Vorteilen<br />

Fliesen in Holzoptik vereinen<br />

den wohnlichen<br />

Charakter des Naturmaterials<br />

mit der Strapazierbarkeit<br />

von Keramik. Moderne<br />

Fertigungstechniken, mit denen<br />

sich fast jedes Dekor auf Fliesen<br />

realisieren lässt, erfüllen somit<br />

jegliche Geschmacksrichtungen.<br />

Fliesen in Holzoptik können deshalb<br />

mit vielen Vorteilen punkten.<br />

Wenn man sich <strong>für</strong> Qualitätsware<br />

entscheidet, bekommt man eine<br />

schöne <strong>und</strong> authentische Holzoptik<br />

mit natürlichen Maserungen,<br />

schönen Strukturen <strong>und</strong> Dekor-<br />

Vielfalt, die naturnahes Flair nicht<br />

nur in Wohn- <strong>und</strong> Schlafzimmer,<br />

Tel.: 08861/68130<br />

Fax.: 08861/9091880<br />

sondern jetzt auch in Küche,<br />

Bad <strong>und</strong> Außenbereich bringen.<br />

Welche Vorteile haben Fliesen in<br />

Holzoptik?<br />

Langlebigkeit <strong>und</strong><br />

leichte Pflege<br />

In punkto Langlebigkeit <strong>und</strong> Pflege<br />

übertrumpfen Fliesen in Holzoptik<br />

einen echten Holzboden<br />

eindeutig. Anders als zum Beispiel<br />

ein Dielenboden bekommen<br />

Fliesen nicht so leicht Kratzer. Zudem<br />

kann man sie einfach feucht<br />

wischen. Auch eine regelmäßige<br />

Behandlung mit Öl oder Holzpflegemittel<br />

ist bei Fliesen nicht<br />

nötig.<br />

COSIMO BOVE<br />

www.fliesen-bove.com<br />

FLIESENLEGER<br />

PATER-SCHELLE-STR. 9<br />

86971 PEITING<br />

Mobil: 0170/4308042<br />

E-Mail: bovefliesen@gmail.com<br />

FLIESEN- UND NATURSTEINAUSSTELLUNG:<br />

-KLAMMSPITZSTR. 3, 86971 PEITING -<br />

Holzoptik im Bad liegt voll im Trend. <br />

Fliesen sind farbecht <strong>und</strong><br />

von Dauer<br />

Bei Fliesen in Holzoptik kann<br />

man sich langfristig auf Farbe<br />

<strong>und</strong> Struktur verlassen. Echtholz<br />

ändert seine Farbe im Laufe der<br />

Zeit noch - dunkles Holz hellt auf,<br />

während helles meist noch nachdunkelt<br />

<strong>und</strong> oftmals einen Rotoder<br />

Gelbstich bekommt. Auch<br />

die Oberfläche verändert sich bei<br />

Pflegefehlern rasch. Das ist bei<br />

Fliesen in Holzoptik anders. Sie<br />

behalten ihre Farbe <strong>und</strong> Struktur<br />

dauerhaft.<br />

Diese Fliesen passen zur<br />

Fußbodenheizung<br />

Die guten Wärmeleiteigenschaften<br />

dieser Fliesen, die meist aus<br />

Keramik bestehen, eignen sich optimal<br />

<strong>für</strong> eine Fußbodenheizung.<br />

Die Wärme wird durch sie perfekt<br />

geleitet; ein echter Holzboden<br />

wirkt hingegen isolierend. Dass<br />

die Fliesen in Holzoptik in ihrem<br />

Gr<strong>und</strong>zustand jedoch kühler als<br />

Echtholz sind, ist in den heißen<br />

Sommermonaten von Vorteil.<br />

Holzoptik-Fliese günstiger<br />

als Echtholz<br />

Auch der Preis spricht <strong>für</strong> Fliesen<br />

in Holzoptik. Echtholz muss jahrelang<br />

wachsen <strong>und</strong> anschließend<br />

verarbeitet werden. Fliesen hingegen<br />

werden industriell gefertigt.<br />

Foto: PantherMedia / hemul75<br />

Das zeigt sich am Preis. Je nach<br />

Geschmack <strong>und</strong> Geldbeutel gibt<br />

es Holzoptik-Fliesen bereits von<br />

30 bis 70 Euro. Ein echter Holzboden<br />

dagegen liegt bei 40 bis 250<br />

Euro.<br />

Fugenfarbe bei Fliesen in<br />

Holzoptik<br />

Meistens soll die Farbe der Fugen<br />

bei Fliesen in Holzoptik möglichst<br />

unauffällig ausfallen. Die Fugenmasse<br />

sollte der Fliese in ihrer Farbe<br />

möglichst ähneln. Sie ist in fast<br />

jeder Farbe von Beige, Braun <strong>und</strong><br />

Karamell über Grau <strong>und</strong> Anthrazit<br />

erhältlich. Durch ein besonderes<br />

Verlegemuster kann man zusätzlich<br />

interessante Effekte erzielen.<br />

Fliesen in Holzoptik <strong>für</strong><br />

Bad <strong>und</strong> WC<br />

Böden aus Echtholz in Badezimmern<br />

<strong>und</strong> Toiletten sind nicht<br />

empfehlenswert, da stehendes<br />

Wasser <strong>und</strong> feine Risse in dem<br />

natürlichen Material immer einen<br />

Risikofaktor darstellen. In diesen<br />

Räumen kann immer mal Wasser<br />

bei Dusche <strong>und</strong> Badewanne danebengehen.<br />

Fliesen in Holzoptik<br />

stellen hier eine gute Alternative<br />

dar.<br />

Der Fliesenfachhandel vor Ort berät<br />

hier kompetent <strong>und</strong> bietet eine<br />

schöne Auswahl.<br />

KÖ<br />

Im Gegensatz zu den Räumen<br />

im Inneren müssen Balkone<br />

nicht so häufig renoviert werden.<br />

In der Regel werden beim<br />

fachgerechten <strong>Bau</strong> Materialien<br />

verwendet, die den besonderen<br />

Belastungen wie UV-Einstrahlung,<br />

Temperaturschwankungen, Regen<br />

<strong>und</strong> Frost, Tauwasser <strong>und</strong> Wind<br />

über viele Jahre standhalten.<br />

Trotzdem empfehlen Experten,<br />

Balkone mindestens zweimal pro<br />

Jahr zu überprüfen. Denn wenn<br />

kleine Mängel nicht frühzeitig behoben<br />

werden, drohen bald größerer<br />

Sanierungsbedarf oder im<br />

schlimmsten Fall sogar Schäden<br />

an der Gebäudesubstanz.<br />

Schäden an Fliesen<br />

Defekte Fugen bei gefliesten Böden<br />

oder kleine Risse im Beton<br />

sollten ernst genommen werden:<br />

Bei Frost dehnt sich das in kleinste<br />

Risse eingedrungene Regenwasser<br />

aus <strong>und</strong> richtet Schäden am<br />

Balkon an, die häufig eine größere<br />

Sanierung erfordern. Zudem besteht<br />

die Gefahr, dass die Feuchtigkeit<br />

in anliegende <strong>Bau</strong>teile<br />

zieht. In der Folge könnten dann<br />

sogar Schimmel im Innenraum<br />

<strong>und</strong> ein instabiler Balkon drohen.<br />

Auch ein Blick von unten auf den<br />

Balkonvorsprung lohnt sich. Entdecken<br />

Hauseigentümer dort<br />

Wassernasen, Kalk- oder Salzausblühungen,<br />

sind das Hinweise auf<br />

massive Feuchteschäden in der<br />

EXKLUSIV<br />

Geschmackvolle Wand- <strong>und</strong> Bodenbeläge<br />

machen <strong>Ihr</strong>e Wohnräume<br />

zum Highlight.<br />

Ist der Balkonboden gut abgedichtet, kann man sich mit der nächsten <strong>Renovierung</strong> Zeit lassen.<br />

<br />

Foto: Triflex/AJ_Watt/gettyimages.de/akz-o<br />

Sicherer Freisitz<br />

Potenzielle Balkonschäden vermeiden<br />

Balkon-Konstruktion. Dann sollte<br />

umgehend ein Fachmann mit der<br />

Inspektion beauftragt werden.<br />

Boden gut abdichten<br />

Ist eine <strong>Renovierung</strong> nötig, muss<br />

meist auch der Boden abgedichtet<br />

werden. Zu beachten sind im<br />

Zuge solcher Arbeiten unter anderem<br />

die Anschlüsse an Wand, Geländer<br />

<strong>und</strong> Balkontür. Hier bieten<br />

sich beispielsweise Systeme auf<br />

Flüssigkunststoffbasis an: Sie haften<br />

auf unterschiedlichen Untergründen,<br />

passen sich auch Ecken<br />

KLASSISCH<br />

Das Fliesenprogramm <strong>für</strong> gehobene<br />

Ansprüche vereint Qualität, Funktion<br />

<strong>und</strong> Design.<br />

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flexibel an <strong>und</strong> härten schnell aus.<br />

Dank der geringen Schichtdicke<br />

bei gleichzeitig hoher Stabilität<br />

ist die Lösung zudem <strong>für</strong> die anspruchsvolle<br />

Ausführung schwellenloser<br />

Übergänge <strong>für</strong> barrierefreies<br />

<strong>Wohnen</strong> prädestiniert.<br />

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HANDWERK<br />

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Bei Wandfarben auf<br />

Nachhaltigkeit <strong>und</strong> Inhaltsstoffe<br />

achten<br />

Blau, Violett oder Grün beigemischt<br />

wurde.<br />

Vorab testen<br />

Um das richtige Weiß zu finden,<br />

sollte man auf jeden Fall zu Hause<br />

den Test machen – <strong>und</strong> zwar<br />

eher nicht mit winzigen Farbkärtchen,<br />

sondern besser mit kleinen<br />

Probetöpfchen, deren Inhalt man<br />

versuchshalber auf einer kleinen<br />

Wandfläche aufträgt. Manche Hersteller<br />

verschicken auch DIN A 4<br />

Blätter, auf denen die Farbtöne<br />

aufgetragen wurden. Praktisch:<br />

Diese Papierbögen kann man an<br />

allen vier Zimmerwänden auftragen<br />

– <strong>und</strong> dabei auch den Lichteinfall<br />

testen, der ja häufig von<br />

Wand zu Wand variiert.<br />

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Weiße Wände sind der<br />

Klassiker <strong>für</strong> das Zuhause:<br />

Sie passen<br />

zu jedem Gr<strong>und</strong>riss,<br />

jedem Einrichtungsstil <strong>und</strong> jeder<br />

Möblierung. Zudem lassen helle<br />

Farben Räume im Nu großzügiger<br />

<strong>und</strong> fre<strong>und</strong>licher erscheinen.<br />

Neben der optischen Wirkung ist<br />

vielen Menschen heute aber ebenfalls<br />

wichtig, welche Inhaltsstoffe<br />

in den verwendeten Materialien<br />

enthalten sind. Schließlich können<br />

sie wesentlich das Raumklima<br />

beeinflussen.<br />

Das Zuhause nachhaltig<br />

verschönern<br />

Schon bei der Farbauswahl lohnt<br />

es sich daher, genau hinzusehen:<br />

Weiße Dispersionsfarben kommen<br />

heute vielfach ohne Konservierungs-<br />

<strong>und</strong> Lösemittel sowie<br />

ohne Weichmacher aus. Das ist<br />

gut <strong>für</strong> eine ges<strong>und</strong>e, möglichst<br />

unbelastete Raumluft. Entsprechende<br />

Wandfarben sind somit<br />

auch <strong>für</strong> Allergiker geeignet. Wer<br />

nach nachhaltigen Wandfarben<br />

sucht, kann beim Kauf beispielsweise<br />

auf den „Blauen Engel“<br />

achten.<br />

Neben den ökologischen Aspekten<br />

kommt es bei Wandfarben<br />

ebenso auf die optische Qualität<br />

an. Bei einer hohen Deckkraft<br />

reicht meist lediglich ein Anstrich,<br />

selbst bei einem Untergr<strong>und</strong> in zuvor<br />

kräftigen Farben – ohne dass<br />

der alte Ton anschließend noch<br />

durchschimmert. Dadurch spart<br />

man Material <strong>und</strong> viel Zeit beim<br />

Verschönern des Zuhauses. Noch<br />

ein paar Tipps <strong>für</strong> strahlend weiße<br />

Wände: Zuerst den Untergr<strong>und</strong><br />

gründlich vorbereiten <strong>und</strong> säubern,<br />

Bohrlöcher sowie Risse mit<br />

Schnellspachtel glatt verfüllen.<br />

Für den flächigen Anstrich eignet<br />

sich eine Rolle, <strong>für</strong> Kanten ein feiner<br />

Pinsel. Vorher können Selbermacher<br />

noch Fußleisten <strong>und</strong> alles,<br />

was nicht in Weiß erstrahlen soll,<br />

mit Klebeband <strong>und</strong> einer Folie<br />

schützen.<br />

Djd<br />

Weiß mit einem kleinen Anteil von Rosé wirkt einladend.<br />

<br />

Weiß ist noch immer<br />

die beliebteste<br />

Wandfarbe der<br />

Deutschen. Das<br />

verw<strong>und</strong>ert nicht, schließlich ist<br />

es ein Klassiker <strong>und</strong> passt zu allem:<br />

Bunte oder einfarbige Möbel<br />

machen sich bestens vor einer<br />

solchen Wand, Poster, Fotos <strong>und</strong><br />

Gemälde kommen an ihr immer<br />

hervorragend zur Geltung. Weiß<br />

suggeriert Reinheit <strong>und</strong> Frische,<br />

was auch dazu beitragen kann,<br />

dass es im eigenen Zuhause ordentlich<br />

<strong>und</strong> aufgeräumt aussieht.<br />

Nicht zu grell<br />

Allerdings sollte man beim Streichen<br />

nicht auf irgendein Weiß<br />

setzen, sondern sich vorab Gedanken<br />

darüber machen, wie<br />

der Raum an sich letzten Endes<br />

wirken soll: Ist eine gemütliche<br />

Foto: Little Greene<br />

Eine helle Freude<br />

an der Wand<br />

Der richtige Weißton will klug<br />

gewählt werden<br />

Anmutung gewünscht? Oder soll<br />

die Atmosphäre eher klar <strong>und</strong><br />

kühl sein? Profis in Sachen Farbgestaltung<br />

raten davon ab, zu sogenanntem<br />

Reinweiß zu greifen:<br />

Das gibt es zwar überall besonders<br />

günstig <strong>und</strong> auch mit hoher<br />

Deckkraft, aber dieser besonders<br />

grelle Weißton wirkt auch steril<br />

<strong>und</strong> kalt – <strong>und</strong> in den Ecken kann<br />

er schnell schmutzig aussehen.<br />

Besser sind leicht abgetönte Nuancen<br />

von Weiß, die mit den vorherrschenden<br />

Farben der vorhandenen<br />

Einrichtung abgestimmt<br />

werden. Geben also bei Möbeln<br />

<strong>und</strong> Accessoires warme Nuancen<br />

den Ton an, sollte ein Weiß gewählt<br />

werden, das Untertöne von<br />

Rosa, Orange, Rot oder Gelb aufweist.<br />

Wer ein kühleres Interieur<br />

gewählt hat, liegt mit Weißtönen<br />

richtig, denen ein Hauch von<br />

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46<br />

47


HANDWERK<br />

SCHREINER<br />

Häufig finden sich in alten<br />

Häusern handgefertigte<br />

Möbelstücke. Diese<br />

wertvollen Unikate wurden<br />

von Schreinern gefertigt <strong>und</strong><br />

sind nicht auf dem Markt erhältlich.<br />

Während das Handwerk des<br />

Schreiners vor einigen Jahrzehnten<br />

noch unabdingbar war, greifen<br />

heute immer mehr Möbelsuchende<br />

auf Massenfertigungen zurück.<br />

Dennoch ist das Schreinerhandwerk<br />

nicht vollkommen durch<br />

Massenproduktion ersetzbar.<br />

Was kann man schreinern<br />

lassen <strong>und</strong> lohnt es sich?<br />

Generell kann der Schreiner jedes<br />

Möbelstück aus Holz fertigen, das<br />

auch im Handel zu kaufen ist. Jedoch<br />

haben sich viele Schreiner<br />

auf die Herstellung von Fensterrahmen,<br />

Türen <strong>und</strong> Treppen spezialisiert.<br />

Gr<strong>und</strong> da<strong>für</strong> ist die hohe<br />

Nachfrage. Denn die Maße eines<br />

Hauses sind divers <strong>und</strong> die benötigten<br />

Holzrahmen oder Türen<br />

sind oft nicht im Fachgeschäft erhältlich.<br />

Daher lohnt der Schreiner<br />

sich besonders, wenn ein neues<br />

Haus gebaut wird. Doch auch<br />

Restaurierungsarbeiten können<br />

von den geschulten Handwerkern<br />

durchgeführt werden. So kann<br />

der Schreiner eine in die Jahre gekommene<br />

Treppe wiederherrichten.<br />

Darüber hinaus lohnt sich der<br />

Kauf beim Schreiner, wenn Mobiliar<br />

<strong>für</strong> Wohnungen benötigt wird,<br />

welche durch ihre außergewöhnlichen<br />

Maße schwer einzurichten<br />

sind. Daher werden häufig auch<br />

Wandschränke, Betten <strong>und</strong> Tische<br />

in Auftrag gegeben. Diese können<br />

vor allem in Dachgeschosswohnungen<br />

Platz sparen. Besonders<br />

empfehlenswert ist die Hilfe eines<br />

Schreiners auch, wenn eine neue<br />

Küche geplant wird. Der Schreiner<br />

kann eine Küchenzeile in Maßen<br />

herstellen, die den Raum vollständig<br />

einnehmen.<br />

Überzeugende Qualität mit<br />

hoher Lebensdauer<br />

Qualitätsarbeit aus Schreinerhänden. Foto: PantherMedia / SeventyFour<br />

Top-Qualität aber teurer<br />

Möbel vom Schreiner<br />

Professionelle Schreiner nutzen<br />

da<strong>für</strong> hochwertiges Holz <strong>und</strong> wählen<br />

dies gezielt aus. So können<br />

unerwünschte Maserungen <strong>und</strong><br />

schlechte Qualität noch vor der<br />

Herstellung aussortiert werden.<br />

Dank der Sorgfalt beim Schreinern<br />

werden außerdem Produktionsfehler<br />

vermieden. Denn ein<br />

Schreiner begutachtet die gefertigten<br />

Möbel vor der Abholung.<br />

Unerwünschte Überraschungen<br />

beim Aufbau sind daher eher<br />

selten. Außerdem überzeugt die<br />

Qualität der geschreinerten Werke<br />

auch mit ihrer Langlebigkeit.<br />

Handgefertigte Möbelstücke sind<br />

generell besser geleimt <strong>und</strong> halten<br />

darum einige Jahrzehnte.<br />

Naturbelassen <strong>und</strong><br />

ges<strong>und</strong>heitsfre<strong>und</strong>lich<br />

Schreiner achten auf die Herkunft<br />

des Holzes. Gerne wählen sie regionales<br />

Material, wo<strong>für</strong> keine<br />

Regenwälder abgeholzt werden<br />

müssen. Darüber hinaus verzichten<br />

Schreiner generell auf chemische<br />

Lacke <strong>und</strong> giftige Anstriche.<br />

Diese werden in der Massenproduktion<br />

häufig verwendet, da sie<br />

günstig <strong>und</strong> einfach aufzutragen<br />

sind. Der Schreiner hingegen<br />

greift auf hochwertige <strong>und</strong> gesündere<br />

Alternativen zurück.<br />

Der Kauf unterstützt<br />

das Handwerk<br />

Neben der Natur wird auch das<br />

Schreinerhandwerk unterstützt.<br />

Denn die Industrialisierung macht<br />

dem Handwerk zu schaffen. Häufig<br />

wird in der modernen Zeit<br />

auf Billigmöbel zurückgegriffen.<br />

Dieses Kaufverhalten unterstützt<br />

kommerzielle Großkonzerne <strong>und</strong><br />

schadet den Handwerkern.<br />

Qualität hat ihren Preis<br />

Dabei sind die Kosten von geschreinerten<br />

Möbeln ein häufiger<br />

Gr<strong>und</strong>, auf Holzware aus dem<br />

Handel zurückzugreifen. Denn<br />

wenn ein Möbelstück maßgefertigt<br />

wird, muss nicht nur das Material,<br />

sondern auch die Arbeitszeit<br />

des Schreiners gezahlt werden.<br />

Dazu gehören die Planung, Vorbereitung,<br />

Herstellung sowie<br />

Nachkontrolle. So entstehen<br />

schnell hohe Kosten beim Schreiner.<br />

Dennoch kann der hohe Preis<br />

sich lohnen. Denn handgefertigte<br />

Produkte gelten oft als einmalige<br />

Investition, wohingegen ein Möbelstück<br />

vom Discounter häufig<br />

erneuert werden muss.<br />

Aufwendige <strong>und</strong><br />

lange Planung<br />

Ein geschreinertes Möbelstück<br />

muss jedoch genau geplant werden.<br />

Während man im Möbelhaus<br />

ein Möbelstück aussucht, was<br />

in etwa den benötigten Maßen<br />

entspricht, muss ein Unikat vom<br />

Schreiner präzise entworfen werden.<br />

Eine genaue Ausmessung der<br />

Wohnung sowie ein ausführliches<br />

Gespräch mit dem Handwerker<br />

sind unabdingbar. Die Wartezeit<br />

auf das Möbelstück kann also<br />

auch länger dauern.<br />

KÖ<br />

Eine vom Schreiner maßgefertigte Küche passt immer.<br />

<br />

Foto: PantherMedia / Zveiger<br />

Küchenstudio<br />

oder Schreinerei?<br />

Mit dem richtigen Partner<br />

zur neuen Küche<br />

Die Küche ist heute mehr<br />

denn je wichtigster Lebensmittelpunkt<br />

im<br />

Haus. Deshalb ist die<br />

Planung <strong>für</strong> eine neue Küche etwas<br />

ganz Besonderes. Zum einen<br />

ist der Gr<strong>und</strong>riss jedes Raums<br />

ganz individuell.<br />

Die Möbel <strong>und</strong> Geräte müssen<br />

also genau in den Raum eingepasst<br />

werden. Zum anderen haben<br />

die Nutzer unterschiedliche<br />

Ansprüche. Die Standard-Küchenzeile<br />

aus dem Werbeprospekt<br />

passt also nur in seltenen<br />

Fällen.<br />

Ein guter Küchenentwurf ist immer<br />

maßgeschneidert. Bei der<br />

Planung hat man die Wahl zwischen<br />

Küchenstudio <strong>und</strong> Schreinerei.<br />

Beide Möglichkeiten haben<br />

ihre Vorzüge. Ein Vergleich.<br />

Das Küchenstudio<br />

Die Spanne bei den Küchenstudios<br />

reicht von kleinen, inhabergeführten<br />

Läden bis hin zu größeren<br />

Ketten. Auch die meisten<br />

Möbelhäuser haben eine große<br />

Küchenabteilung. In den Studios<br />

arbeiten Küchenplaner, die sich<br />

tagtäglich mit der Materie auseinandersetzen.<br />

Sie haben oft<br />

einen reichen Erfahrungsschatz<br />

<strong>und</strong> kennen die Module, die verschiedenen<br />

Geräte, die Kniffe <strong>und</strong><br />

Tücken der Küchenplanung. Die<br />

Küche aus dem Küchenstudio<br />

oder Möbelhaus ist in der Regel<br />

die kostengünstigere Variante.<br />

Die Schreinerei<br />

Bei komplizierten Gr<strong>und</strong>rissen,<br />

Dachschrägen oder ausgefallenen<br />

Wünschen stoßen Küchenstudios<br />

allerdings an ihre<br />

Grenzen. Für solche Fälle sind<br />

Schreiner die wahren Profis. So<br />

mancher arbeitet zwar auch mit<br />

fertigen Herstellermodulen – in<br />

der Werkstatt können sie darüber<br />

hinaus aber Schränke <strong>und</strong> Regale<br />

<strong>für</strong> jede Situation anfertigen.<br />

Auch bei Standardgr<strong>und</strong>rissen<br />

lohnt es sich, beim Schreiner<br />

nachzufragen. Vielleicht hat er<br />

die bessere Lösung parat? Das<br />

Angebot kann dabei preiswerter<br />

sein als das eines vergleichbaren<br />

Küchenstudios.<br />

Gute Referenzen sind<br />

wichtig<br />

Da die Küchenplanung ein sehr<br />

komplexes Thema ist, sollte die<br />

Schreinerei jedoch einige Erfahrung<br />

in diesem Bereich haben.<br />

Es ist ratsam, sich entsprechende<br />

Referenzküchen zeigen zu lassen.<br />

Ob Küchenstudio oder Schreiner<br />

– gute Betriebe finden Sie häufig<br />

auf Empfehlung.<br />

Beim Preisangebot<br />

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Wenn der Preis noch zu hoch ist,<br />

kann vielleicht das eine oder andere<br />

Detail verändert werden. Im<br />

Schreinerbereich sind die Preise<br />

beispielsweise ganz gut über<br />

die Materialien der Korpusse<br />

oder die Arbeitsplatte steuerbar.<br />

Gute Anbieter messen den Raum<br />

<strong>für</strong> die Detailplanung nochmals<br />

selbst aus. In dem Zusammenhang<br />

werden auch die Wände auf<br />

Tragfähigkeit geprüft – denn voll<br />

beladene Hängeschränke können<br />

richtig schwer werden. Erst wenn<br />

man mit der Planung r<strong>und</strong>um<br />

glücklich ist, unterschreibt man<br />

den Vertrag mit dem Küchenstudio<br />

oder beauftragt einen Schreiner.<br />

Montage vom Profi oder in<br />

Eigenleistung?<br />

Während ein Schreiner die Küche<br />

selbst einbaut, arbeiten die meisten<br />

Küchenstudios mit externen<br />

Monteuren. Für Selbermacher<br />

geht’s erst richtig los: Hängeschränke<br />

montieren, Geräte anschließen,<br />

Arbeitsplatte anpassen,<br />

Blenden anbringen. Wer sich<br />

mit einzelnen Gewerken unsicher<br />

ist, sollte einen Fachmann hinzuziehen.<br />

Manchmal muss auch der<br />

Profi ran, beispielsweise, wenn<br />

der Herd mit Starkstrom betrieben<br />

wird. Auf den Selbstaufbau<br />

gibt es selbstverständlich keine<br />

Gewährleistung.<br />

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• Haustüren <strong>und</strong><br />

Zimmertüren<br />

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HANDWERK<br />

SCHREINER<br />

Wie neu: in die Jahre gekommene Treppen kann man mit Parkettbelag restaurieren. Foto: PantherMedia / germanopoli<br />

Eine Treppenverkleidung<br />

legt man typischerweise<br />

auf eine bestehende Rohbeton-Treppe.<br />

Man kann<br />

Treppenstufen auf jegliche Art<br />

<strong>und</strong> Weise verkleiden. Beliebt<br />

sind aber heutzutage allen voran<br />

Beläge aus Holz (Parkett). Dazu<br />

werden Stufen aus Parkett vom<br />

Schreiner auf Maß hergestellt,<br />

sodass sie die Betontritte satt<br />

einkleiden. Treppenbeläge sind<br />

heutzutage der Standard. In beinahe<br />

sämtlichen moderneren<br />

Gebäuden werden Betontreppen<br />

gebaut, da sie wesentlich schallreduzierender<br />

sind als die klassischen<br />

Holzteppen von damals. In<br />

Privathäusern wird eine Treppenverkleidung<br />

auf den Betonoberflächen<br />

gewünscht, in Industrie<strong>und</strong><br />

Geschäftsgebäuden ist das<br />

oft anders. Deshalb gibt es Treppenbeläge.<br />

Treppen kann man<br />

mit sämtlichen Belägen an allen<br />

erdenklichen Stellen einkleiden.<br />

Überall, wo Verb<strong>und</strong>kleber hinpasst,<br />

kann man auch einen beliebigen<br />

Belag montieren, so zum<br />

Beispiel Kautschuk, Linoleum,<br />

Teppich, Kork, Platten, Vinyl <strong>und</strong><br />

selbstverständlich auch Holz.<br />

Optionen zum Parkettieren<br />

von Treppen<br />

50<br />

Treppen mit<br />

Holz-Parkett<br />

belegen<br />

Möglichkeiten <strong>für</strong><br />

jedes Portemonnaie<br />

Die allermeisten Parkett-Treppen<br />

kann man in zwei grobe Kategorien<br />

teilen: in jene, deren Stirnseiten<br />

mit Parkett belegt sind <strong>und</strong><br />

jene, deren Stirnseiten nicht parkettiert<br />

werden. Diese Varianten<br />

sind möglich:<br />

Voll eingekleidet: Die voll eingekleidete<br />

Treppe ist heutzutage<br />

modern. Dabei wird quer zum<br />

Treppenverlauf meist mit vollständigen<br />

Dielen sowohl die Stufe<br />

als auch die Stirn eingekleidet.<br />

Mit zwei sauberen 45-Grad-Gehrungsschnitten<br />

werden beide Seiten<br />

zusammengefügt.<br />

Wasserfall-Treppe: Hier<strong>für</strong> werden<br />

die Dielen nicht quer, sondern<br />

längs zum Verlauf des Abstiegs<br />

gelegt. Idealerweise wird<br />

jeweils jede Diele stückweise zuerst<br />

von Stufe zu Stirn zu Stufe zu<br />

Stirn <strong>und</strong> (so weiter) gelegt. So<br />

entsteht die Wasserfall-Optik.<br />

Kantenprofil: Kantenprofile sind<br />

Schienen meist aus Aluminium<br />

oder Hartplastik, welche die Trittkanten<br />

vor Abnutzung schützen<br />

sollen. Sie fügen Stirn- <strong>und</strong> Trittseite<br />

fugenlos zusammen <strong>und</strong><br />

sind daher <strong>für</strong> Do-it-yourself-Projekte<br />

oftmals bevorzugt - sehen<br />

aber auch eher danach aus.<br />

Sichtkante: Die vollständig ausgebildete<br />

Trittkante (auch Sichtkante<br />

genannt) ist eine aus dem<br />

Parkett selbst gefertigte Treppenkante<br />

mit Überhang. Dieses<br />

Verfahren benötigt jeweils vier<br />

Gehrungsschnitte <strong>und</strong> ergibt<br />

schließlich eine optisch schön<br />

«abger<strong>und</strong>ete» ca. 25-30mm dicke<br />

Treppenkante.<br />

Verputzte Stirn: Oftmals wird die<br />

Treppenstirn vom Maler verputzt<br />

statt vom Parkettleger verkleidet.<br />

Typischerweise wird hier<strong>für</strong><br />

derselbe Verputz (<strong>und</strong> dieselbe<br />

Wandfarbe) verwendet, wie im<br />

ganzen Haus.<br />

Schichtplatte: Alternativ zum<br />

Verputz kann der Parkettleger<br />

eine Schichtplatte (meist aus<br />

weiß beschichtetem MDF) hinter<br />

den Überhang der Sichtkante kleben.<br />

Schichtplatten haben den<br />

Vorteil, dass sie wesentlich einfacher<br />

gereinigt werden können als<br />

Verputz, wenn man mit schwarzen<br />

Gummisohlen dagegenstößt.<br />

Weitere Optionen: Man kann<br />

auch Treppenseiten oder deren<br />

Unterseiten mit Parkett auskleiden.<br />

Generell kann man mit Parkett<br />

ungefähr alles verkleiden.<br />

Dazu zählen auch Wände, Decken<br />

<strong>und</strong> sogar Türen.<br />

Geschickte Handwerker können<br />

sogar Treppenläufe <strong>und</strong> -geländer<br />

aus Parkett oder optisch identischem<br />

Massivholz fertigen.<br />

<br />

KÖ<br />

Das Sortiment im Möbelhaus<br />

oder Fachhandel<br />

ist ja ganz nett – aber<br />

wäre eine maßgeschneiderte<br />

Lösung nicht praktischer<br />

<strong>und</strong> vor allem schöner?<br />

Das denken sich viele, die ihr<br />

Badezimmer neu einrichten<br />

möchten. Gründe <strong>für</strong> individuelle<br />

Möbel vom Schreiner gibt es genügend:<br />

Am wichtigsten ist wohl<br />

die Tatsache, dass die erfahrenen<br />

Holzprofis in der Lage sind,<br />

Möbelstücke auf den Millimeter<br />

genau anzupassen, sodass in der<br />

Wellness-Oase genügend praktischer<br />

Stauraum vorhanden ist.<br />

Und wenn es an Sonderlösungen<br />

wie kleinen Nischen oder ein Badezimmer<br />

unter dem Dach geht,<br />

passen Schreiner die gewünschten<br />

Möbel genau in die Schräge<br />

ein.<br />

Hinzu kommt, dass man bei den<br />

Holzprofis die Möglichkeit hat,<br />

lokale Hölzer von Bäumen verarbeiten<br />

zu lassen, die im Idealfall<br />

im Wald um die Ecke gewachsen<br />

sind – ein Plus <strong>für</strong> die CO₂-Bilanz.<br />

Die wird noch besser, wenn man<br />

altes Holz wie Scheunenbretter<br />

aufarbeiten lässt.<br />

Außerdem fühlt sich das Holz an<br />

sich gut an, sorgt <strong>für</strong> ein angenehmes<br />

Raumklima <strong>und</strong> strahlt<br />

Wärme <strong>und</strong> Gemütlichkeit aus.<br />

Zudem wirkt es antibakteriell,<br />

Keime halten sich gerade auf geöltem<br />

Holz <strong>für</strong> gewöhnlich nicht<br />

lange.<br />

Beratung vom Profi<br />

Damit es mit den Schreinermöbeln<br />

im Badezimmer klappt,<br />

muss allerdings das passende<br />

Holz gewählt werden, denn nicht<br />

jede Art eignet sich <strong>für</strong> Feuchträume.<br />

Profis wissen, dass man <strong>für</strong><br />

Bäder auf sogenannte „ruhige“<br />

Hölzer setzen sollte, die mit einer<br />

teilweise hohen (Luft-)Feuchtigkeit<br />

gut zurechtkommen. Das<br />

wären beispielsweise Fichten-,<br />

Kiefer-, Buchen-, Birken-, Ahorn-,<br />

Mahagoni- oder Teakholz.<br />

Vor allem Teak verzieht sich wegen<br />

des hohen Ölanteils so gut<br />

wie gar nicht bei wechselnder<br />

Feuchtigkeit. Auch Bambus oder<br />

Maßgeschneiderte Holzmöbel vom Schreiner bereiten im Badezimmer lange Freude. <br />

So passt einfach alles<br />

Individuelle<br />

Badmöbel<br />

vom Schreiner<br />

zahlen sich aus<br />

Robinie dürfen im Badezimmer<br />

zum Einsatz kommen. Wer heimische<br />

Eiche bevorzugt, muss das<br />

Holz mit speziellen Pflegemitteln<br />

behandeln, da es einen hohen<br />

Gerbsäureanteil besitzt <strong>und</strong> sonst<br />

schnell fleckig wird.<br />

Wichtig:<br />

Unbehandeltes Holz hat im Badezimmer<br />

nichts verloren, da<br />

ihm die Feuchtigkeit <strong>und</strong> Wasserspritzer<br />

zum Verhängnis werden<br />

können. Öl, Lack oder eine Lasur<br />

muss also sein. Wer sich vom<br />

Schreiner vor Ort beraten lässt,<br />

erfährt alles Wichtige zu diesem<br />

Thema <strong>und</strong> kann sich sicher sein,<br />

dass die Echtholzmöbel <strong>für</strong> das<br />

Badezimmer langlebige Blickfänge<br />

werden.<br />

<br />

Marion Brandstetter<br />

Parkett<br />

Innenausbau<br />

Fenster<br />

Türen<br />

Küchen<br />

Möbel<br />

Haustüren<br />

Foto: PantherMedia / NewAfrica<br />

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51


HANDWERK<br />

ZIMMERER<br />

Eine gute Dachdämmung<br />

zahlt sich immer aus. Der<br />

naheliegende Vorteil ist<br />

die deutliche Ersparnis<br />

bei den Heizkosten. Allein dadurch<br />

lassen sich die Maßnahmen<br />

meist nach einer Zeit von zehn bis<br />

20 Jahren amortisieren. Vor allem<br />

das Dach ist eine Fläche mit hohem<br />

Energieverlust. In Altbauten<br />

bedeutet schon das Dachdämmen<br />

einen enormen Beitrag zur<br />

besseren Energieeffizienz.<br />

Was kostet neue<br />

Dachdämmung?<br />

Eine komplette Dachdämmung<br />

setzt sich aus mehreren Kostenfaktoren<br />

zusammen. Je nach<br />

verwendetem Material sind <strong>für</strong><br />

die Untersparrendämmung pro<br />

Quadratmeter 30 bis 80 Euro zu<br />

kalkulieren, <strong>für</strong> die Zwischensparrendämmung<br />

weitere 70 bis<br />

120 Euro. Die Aufsparrendämmung<br />

mit gleichzeitiger Dacheindeckung<br />

bzw. Wiedereindeckung<br />

kostet pro Quadratmeter nach aktuellen<br />

Marktpreisen 130 bis 200<br />

Euro. Zu unterscheiden ist außerdem<br />

nach Dämmmaßnahmen <strong>für</strong><br />

ein Satteldach oder Flachdach.<br />

Weshalb ist Dämmung des<br />

Daches wichtig?<br />

Der Kostenaufwand <strong>für</strong> die richtige<br />

Dachdämmung macht sich<br />

<strong>für</strong> Jahrzehnte bezahlt. Es sinken<br />

die Energiekosten, <strong>und</strong> bei heftigen<br />

Wettern bietet das Dach optimalen<br />

Wärmeschutz an den am<br />

stärksten beanspruchten Teilen<br />

des Hauses. Gleichzeitig wird die<br />

<strong>Bau</strong>substanz weniger von Nässe<br />

belastet <strong>und</strong> bleibt dadurch länger<br />

in Wert <strong>und</strong> Funktionalität<br />

erhalten. Durch die richtige Dämmung,<br />

wie von Globus <strong>Bau</strong>markt<br />

erhältlich, sinkt also langfristig<br />

auch der Arbeits- <strong>und</strong> Kostenaufwand<br />

<strong>für</strong> notwendige Sanierungsmaßnahmen.<br />

Empfehlenswert <strong>für</strong><br />

eine positive Energieeffizienz des<br />

Hauses ist gleichzeitig eine sinnvolle<br />

Fassadendämmung.<br />

Geeignete Dämmstoffe <strong>für</strong>s<br />

Dach<br />

Dämmplatten bestehen aus Steinoder<br />

Glaswolle, die sich problemlos<br />

in kleine Ritzen <strong>und</strong> Lücken<br />

Mit dem passenden Dämmmaterial lohnt sich die Investition.<br />

Foto: PantherMedia / lightkeeper<br />

Deutliche Heizkosten-Ersparnis<br />

Eine gute<br />

Dachdämmung<br />

lohnt sich<br />

drücken lässt. Ebenfalls werden<br />

Polysterol-Platten oder Platten<br />

aus Holzfaser als Dämmplatten<br />

verwendet. Besonders kostengünstig<br />

<strong>und</strong> selbst <strong>für</strong> komplizierte<br />

Dachkonstruktionen geeignet<br />

ist die Einblasdämmung. Hier<br />

wird anstelle der Wärmeplatten<br />

ein Dämmstoff frei in die Dachlücken<br />

unter der Eindeckung geblasen.<br />

Platten werden entweder<br />

durch Abnehmen der Dacheindeckung<br />

außen oder ohne diesen<br />

Montageaufwand von innen<br />

an den Dachsparren angebracht.<br />

Die Vorzüge von Wollmaterialien<br />

oder festen Platten müssen hinsichtlich<br />

der <strong>Bau</strong>gegebenheiten<br />

zwischen starr <strong>und</strong> flexibel abgewogen<br />

werden.<br />

Das sind weitere<br />

Dämm-Maßnahmen<br />

Eine Dämmung ist <strong>für</strong> jeden Innenraum<br />

<strong>und</strong> das ganze Gebäude<br />

eine Wertsteigerung. Gleichzeitig<br />

bedeutet es eine wohlige<br />

Wohnqualität in allen Zimmern.<br />

Sinnvolle, zusätzliche Dämm-<br />

Maßnahmen sind das Dämmen<br />

von Kellern, Innenwänden <strong>und</strong><br />

Zwischendecken. Innen bedeutet<br />

jede Zusatzdämmung einen geringeren<br />

Energieaustausch, beispielsweise<br />

von der Heizung eines<br />

bewohnten Zimmers zu einem<br />

derzeit kalten Raum darüber oder<br />

nebenan. Generell bedeutet maximal<br />

gedämmtes <strong>Wohnen</strong> auch,<br />

dass richtiges Lüften <strong>für</strong> eine<br />

ges<strong>und</strong>e Luftfeuchtigkeit ohne<br />

Schimmel nötig ist. In der Summe<br />

aller Heiz- <strong>und</strong> Lüftungsmaßnahmen<br />

ist dies aber besser als der<br />

ständige Energieverlust durch <strong>und</strong>ichte<br />

Hauskomponenten.<br />

Energiebilanz eines gut<br />

gedämmten Hauses<br />

Bereits ohne nachträgliche Dämmung<br />

beeinflusst die Auswahl<br />

des Haustyps die Energiebilanz.<br />

Zu unterscheiden ist hierbei nach<br />

<strong>Bau</strong>material <strong>und</strong> Wanddicke,<br />

<strong>Bau</strong>stil <strong>und</strong> Außenputz sowie der<br />

Nutzung. Vergleichsweise viel<br />

Wärme geht im freistehenden<br />

Einfamilienhaus über die Außenwände<br />

verloren. Mehrere Etagen<br />

reduzieren diese Bilanz durch den<br />

günstigeren Wärmeaustausch<br />

über Innenwände. Auch in Reihen-<br />

oder Mehrfamilienhaus sind<br />

lediglich die Außenwände ein<br />

Schwachpunkt, während drinnen<br />

bei gleichmäßiger Heizung aller<br />

Wohnbereiche der Verlust gering<br />

bleibt. Stein auf Stein bedeutet<br />

Massivhaus, kann aber auch aus<br />

Holzbohlen gezimmert sein. Hier<br />

muss unbedingt jede Lücke souverän<br />

gegen Wärmeverlust gedämmt<br />

werden.<br />

Fazit:<br />

Die Dämmung am <strong>und</strong> auf dem<br />

Haus verbessert die Energiebilanz<br />

erheblich <strong>und</strong> reduziert die<br />

Heizkosten vor allem in der kalten<br />

Heizperiode erheblich. Neben der<br />

Dachdämmung mit verschiedenen<br />

Strategien <strong>und</strong> Materialien<br />

empfiehlt sich eine zusätzliche<br />

Fassadendämmung. Möglich sind<br />

außerdem Dämmmaßnahmen<br />

an allen Innenflächen zwischen<br />

Wohn- <strong>und</strong> Nutzungsbereichen,<br />

vom Keller bis zum Dachboden.<br />

<br />

KÖ<br />

Bei einer nachträglich angebrachten Gaube eröffnen sich viele<br />

Gestaltungsoptionen. <br />

Foto: PantherMedia / Canetti<br />

Geschickt<br />

umgesetztes<br />

Wohnraum-Plus<br />

Nachträgliche Dachgaube <strong>für</strong><br />

mehr Platz<br />

Ob nun die eigene Immobilie<br />

in die Jahre<br />

gekommen ist oder<br />

ein soeben erworbener<br />

Bestandsbau unter die Lupe<br />

genommen wird: Häufig stellen<br />

Hausbesitzer fest, dass ein paar<br />

Quadratmeter mehr nutzbaren<br />

Wohnraums eine feine Sache wären.<br />

Im Dachgeschoss bietet sich<br />

dann die Möglichkeit, eine Dachgaube<br />

nachzurüsten – oder auch<br />

mehrere. Neben dem zusätzlichen<br />

Wohn- oder Nutzraum fallen<br />

auch die ergänzenden Lüftungsoptionen<br />

durch weitere Fenster<br />

ins Gewicht, ebenso wie das Plus<br />

an Helligkeit, welches vor allem<br />

bei bodentief eingebauten Fenstern<br />

einen großen Unterschied im<br />

obersten Geschoss macht.<br />

Genehmigung einholen<br />

Gauben werden von Fachbetrieben<br />

individuell an die Wünsche<br />

der Hausbesitzer angepasst – solange<br />

sie im vorgegebenen Rahmen<br />

umgesetzt werden können.<br />

Denn die gesetzlich vorgegebene<br />

Firsthöhe beschränkt auch die<br />

Höhe der Gaube, <strong>und</strong> die Breite<br />

hängt von der Einbaumöglichkeit<br />

in die Dachkonstruktion ab. Der<br />

Zustand des Dachstuhls muss vorab<br />

auf Mängel untersucht sowie<br />

die Tragkraft des Dachbodens geprüft<br />

<strong>und</strong> eventuelle Korrekturen<br />

vorgenommen werden.<br />

Wichtig: Bei einem nachträglichen<br />

Einbau ist <strong>für</strong> gewöhnlich<br />

ein <strong>Bau</strong>antrag bei der zuständigen<br />

Kommune zu stellen. Hierbei<br />

helfen die Profis.<br />

Die Kosten <strong>für</strong> eine Gaube variieren<br />

je nach Größe, Form <strong>und</strong> Ausführung:<br />

Einfache Konstruktionen<br />

wie die sogenannte Schleppgaube<br />

sind günstiger umzusetzen als<br />

eine Walmdachgaube.<br />

Dämmung <strong>und</strong><br />

Sonnenschutz<br />

-Energetische Dachsanierung<br />

- Einblasdämmung<br />

- Innenausbau<br />

- Dachstühle<br />

Auch das Thema Dämmung muss<br />

eine Rolle spielen, denn die neue<br />

Gaube <strong>und</strong> das Dach sollten gleich<br />

gedämmt sein. Für Sanierende<br />

bietet es sich an, eine Generalüberholung<br />

des Dachs mit dem<br />

Einbau einer hochgedämmten<br />

Gaube zu verbinden, deren Fenster<br />

dreifach verglast sind. Soll die<br />

Gaube gen Süden ausgerichtet<br />

sein, bietet sich auch ein spezielles<br />

Isolierglas an, welches die<br />

Hitze besser abhält. Immer lohnenswert<br />

ist ein Sonnenschutzkonzept,<br />

vor allem, wenn das<br />

Dachgeschoss auch zum Schlafen<br />

oder Fernsehen genutzt wird. Wer<br />

diese Punkte gemeinsam mit den<br />

Profis durchgeht, gewinnt mit<br />

einer neuen Dachgaube langfristig<br />

komfortablen zusätzlichen Wohnraum.<br />

Marion Brandstetter<br />

82389 Böbing|Sprengelsbach 9<br />

Tel. 08867/312 99 47|Fax 08867/312 99 48<br />

KLAUS SCHELLE GmbH<br />

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52<br />

53


HANDWERK<br />

ZIMMERER<br />

Industriell vorgetrocknetes <strong>Bau</strong>holz<br />

hat sich als äußerst witterungsbeständig,<br />

stabil <strong>und</strong> langlebig<br />

bewährt. Und da Holz relativ<br />

leicht ist, kommt das schützende<br />

Dach ohne ein massives Ständerwerk<br />

aus. Auch unter Geschmacksaspekten<br />

kann sich ein fachgerecht<br />

gebauter Holz-Carport an<br />

jedem Haustyp sehen lassen: Er<br />

setzt einen eleganten Extra-Akzent<br />

<strong>und</strong> wertet das Gebäude zusätzlich<br />

auf. Mit naturbelassenem<br />

Holz oder einem passenden Anstrich<br />

passt sich der Unterstand<br />

seiner Umgebung perfekt an.<br />

Wer hat's erf<strong>und</strong>en?<br />

Ein gekalkter Dachstuhl wirkt optisch größer. Foto: KÖ<br />

Wer ein Haus neu baut<br />

oder saniert, sollte<br />

dem Anstrich des<br />

Dachstuhls sowohl<br />

innen als auch außen bereits im<br />

Vorfeld große Aufmerksamkeit<br />

schenken, weil ein nachträgliches<br />

Auftragen von Farben <strong>und</strong><br />

Lasuren wegen der „ungünstigen“<br />

Lage des Dachstuhls teuer<br />

<strong>und</strong> aufwendig werden kann. Ob<br />

Lasur, Wachs, Öl oder Farbe – das<br />

bleibt meist dem persönlichen<br />

Geschmack <strong>und</strong> Anspruch überlassen<br />

<strong>und</strong> sollte mit dem Zimmerer<br />

besprochen werden. Er ist der<br />

fachk<strong>und</strong>ige Experte!<br />

Es bietet sich an, die Sparren<br />

mit einer hellen Holzlasur zu behandeln.<br />

Diese schützt den Holzdachstuhl<br />

<strong>und</strong> verhindert auch<br />

ein unschönes Nachdunkeln der<br />

Oberfläche.<br />

Meist muss ein Dachstuhl<br />

nicht gestrichen werden<br />

Wenn man jedoch einen Dachstuhl<br />

streichen will, sollte man<br />

das in jedem Fall vor der Montage<br />

tun. Am besten noch in der<br />

Zimmerei, oder dort erledigen<br />

lassen. Ob man ihn mit Lasur,<br />

Farben oder Holzschutzmitteln<br />

54<br />

Dachstuhl<br />

streichen oder<br />

nicht?<br />

Kalkfarbe <strong>für</strong> optische<br />

Vergrößerung<br />

behandelt, ist eine persönliche<br />

Entscheidung. Gr<strong>und</strong>sätzlich<br />

notwendig ist eine Behandlung<br />

des Dachstuhls nicht, da Hölzer<br />

schon von Werk aus vorbehandelt<br />

sein müssen. Damit ist ein<br />

Schutz gegen Schädlinge oder Altersschäden<br />

gewährleistet.<br />

Gekalkter Dachstuhl kann<br />

Vorteile bieten<br />

Feuchtigkeitsregulierung: Kalk<br />

ist ein natürliches Material, das<br />

Feuchtigkeit aufnehmen <strong>und</strong><br />

wieder abgeben kann. Ein gekalkter<br />

Dachstuhl kann daher dazu<br />

beitragen, die Luftfeuchtigkeit im<br />

Dachraum zu regulieren <strong>und</strong> so<br />

das Risiko von Schimmelbildung<br />

<strong>und</strong> Holzschäden zu reduzieren.<br />

Schädlingsabwehr: Kalk hat auch<br />

eine abweisende Wirkung auf Insekten<br />

<strong>und</strong> Schädlinge wie Motten,<br />

Käfer <strong>und</strong> Mäuse. Eine Kalkbeschichtung<br />

kann daher dazu<br />

beitragen, den Dachstuhl vor Befall<br />

zu schützen.<br />

Haltbarkeit: Eine Kalkbeschichtung<br />

kann den Dachstuhl vor<br />

Witterungseinflüssen wie Sonne,<br />

Regen <strong>und</strong> Schnee schützen <strong>und</strong><br />

so dessen Haltbarkeit verlängern.<br />

Ästhetik: Ein gekalkter Dachstuhl<br />

kann auch ästhetische Vorteile<br />

bieten, indem er dem Raum ein<br />

helles <strong>und</strong> luftiges Aussehen verleiht<br />

<strong>und</strong> den rustikalen Charme<br />

des Holzes unterstreicht. Es ist<br />

jedoch wichtig zu beachten, dass<br />

eine Kalkbeschichtung regelmäßig<br />

überprüft <strong>und</strong> nachgebessert<br />

werden sollte, um ihre Schutzwirkung<br />

aufrechtzuerhalten.<br />

Ein gekalkter Dachstuhl kann<br />

optisch zur Raumvergrößerung<br />

beitragen, da die helle Farbe des<br />

Kalks das Tageslicht im Raum<br />

besser reflektiert <strong>und</strong> so <strong>für</strong> eine<br />

hellere Atmosphäre sorgt. Dadurch<br />

erscheint der Raum insgesamt<br />

heller <strong>und</strong> größer. Eine<br />

Kalkbeschichtung kann auch<br />

dazu beitragen, das natürliche<br />

Holzmuster des Dachstuhls hervorzuheben<br />

<strong>und</strong> eine rustikale<br />

Atmosphäre zu schaffen, die den<br />

Raum größer <strong>und</strong> luftiger wirken<br />

lässt.<br />

Es ist jedoch wichtig zu beachten,<br />

dass die Raumgröße <strong>und</strong> -höhe<br />

von verschiedenen Faktoren abhängt<br />

<strong>und</strong> eine Kalkbeschichtung<br />

allein keinen großen Einfluss darauf<br />

haben kann.<br />

KÖ<br />

Ein Carport braucht keinen zusätzlich befestigten Untergr<strong>und</strong>. <br />

Unterstand <strong>für</strong> das Auto<br />

Das können Carports aus Holz<br />

Keine Schneehaube auf<br />

dem Auto am Wintermorgen,<br />

keine sommerlichen<br />

Sauna-Temperaturen im<br />

Innenraum: Ein fester Unterstand<br />

<strong>für</strong>s Auto bietet viele Vorteile, auch<br />

<strong>für</strong> den Werterhalt des Fahrzeugs.<br />

Als offene Form eines solchen Auto-Quartiers<br />

ist der Carport eine<br />

beliebte Variante – schnell zu bauen<br />

<strong>und</strong> genehmigungsfre<strong>und</strong>lich.<br />

Der Carport kann entweder an<br />

eine Hausseite angegliedert werden<br />

oder freistehend ausgeführt<br />

sein. Im Unterschied zur Garage<br />

besitzt er keine Türen, stellt also<br />

keinen abgeschlossenen Raum<br />

dar. Manche Carports verfügen<br />

aber <strong>für</strong> noch besseren Witterungsschutz<br />

über Seitenverkleidungen<br />

in Brett- oder Lamellenbauweise.<br />

Vorteile eines Carports<br />

• Er benötigt wenig Material<br />

sowie einen geringen <strong>Bau</strong>aufwand<br />

<strong>und</strong> kann in kurzer Zeit<br />

errichtet werden.<br />

• Ein Carport braucht keinen<br />

zusätzlich befestigten Untergr<strong>und</strong>,<br />

<strong>für</strong> die Stellfläche<br />

reichen Kies oder die<br />

Pflasterung der Zufahrt aus.<br />

• Carports sind als offene<br />

Konstruktionen ausgeführt, die<br />

über eine natürliche Belüftung<br />

verfügen. Deshalb ist eine <strong>Bau</strong>genehmigung<br />

relativ einfach zu<br />

bekommen. Oft ist eine solche<br />

auch gar nicht nötig.<br />

• Aufgr<strong>und</strong> ihrer offenen <strong>Bau</strong>weise<br />

erleichtern Carports das<br />

Trocknen des Fahrzeugs.<br />

• Etwas günstigere Versicherungstarife,<br />

wie bei der Fahrzeugunterbringung<br />

in einer<br />

Garage weitgehend üblich, gibt<br />

es auch <strong>für</strong> Autos, die in einem<br />

Carport stehen.<br />

• Auto raus, Grill <strong>und</strong> Party gäste<br />

rein: Ein Carport lässt sich<br />

auch <strong>für</strong> andere Zwecke als das<br />

Parken nutzen.<br />

Holz ist ideal<br />

Foto: epr/Gutta<br />

Die Idee von Carports, also „Häfen<br />

<strong>für</strong>s Auto“, soll von dem berühmten<br />

amerikanischen Architekten<br />

Frank Lloyd Wright stammen, der<br />

in den 1930er-Jahren Häuser mit<br />

diesen Unterständen ausstattete.<br />

Das bauliche Konzept geht auf offene<br />

Kutschenremisen zurück <strong>und</strong><br />

wurde aus einem interessanten<br />

Gr<strong>und</strong> aufgegriffen: Nicht etwa<br />

wegen der Materialersparnis, sondern<br />

wegen der Ordnung. Denn<br />

Wright war aufgefallen, das herkömmliche<br />

geschlossene Garagen<br />

sich schnell mit allem möglichen<br />

Hausrat füllten, bis zu guter Letzt<br />

die Autos aus Platzmangel draußen<br />

stehen mussten.<br />

Hk<br />

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55


INNENEINRICHTUNG<br />

INNENEINRICHTUNG ALLGEMEIN<br />

Egal, ob es Nacht ist oder<br />

draußen einfach schlechtes<br />

Wetter herrscht: In<br />

solchen Momenten ist<br />

eine gute Beleuchtung Gold wert.<br />

Aber wie findet man die richtige<br />

Lampe <strong>für</strong> die persönlichen<br />

Bedürfnisse? Welche Art der Beleuchtung<br />

eignet sich <strong>für</strong> welchen<br />

Wohnbereich am besten?<br />

Hierzu muss man sich zunächst<br />

darüber im Klaren sein, dass<br />

nur eine Lampe allein in keinem<br />

Raum des Zuhauses ausreicht<br />

– außer vielleicht in der Speisekammer.<br />

Wohn- oder Schlafzimmer<br />

sowie Küche oder Essbereich<br />

sollten über mehr als nur eine<br />

Lichtquelle verfügen. Im Zentrum<br />

steht allerdings meist eine Spezialbeleuchtung,<br />

die <strong>für</strong> einen bestimmten<br />

Bereich besonders gut<br />

geeignet ist:<br />

Essbereich<br />

Hier liegt der Fokus auf dem<br />

Tisch <strong>und</strong> den Menschen, die an<br />

ihm Platz nehmen. Wichtig ist ein<br />

blendfreies Zonenlicht über der<br />

Tafel, sodass alle sehen können,<br />

was denn da Feines serviert wird.<br />

Pendelleuchten <strong>und</strong> längliche<br />

Hängelampen eignen sich hier<strong>für</strong><br />

perfekt. Damit sie nicht blenden,<br />

sollten sie maximal 60 Zentimeter<br />

über der Tischplatte hängen.<br />

Und: So nimmt man auch sein<br />

Gegenüber ohne eine störend im<br />

Weg hängende Lampe wahr. Im<br />

Idealfall lässt sich die Esstischbeleuchtung<br />

dimmen – so kann<br />

nach dem Schmaus eine gemütliche<br />

Lounge-Atmosphäre entstehen.<br />

Arbeitsplatz<br />

Wer von zu Hause aus arbeitet,<br />

benötigt eine gute Schreibtischlampe.<br />

Sie richtet das Licht punktuell<br />

auf eine bestimmte Stelle<br />

<strong>und</strong> erleichtert so das konzentrierte<br />

Arbeiten. Sie sollte flexibel<br />

verstellbar sein, sodass man sie<br />

stets den individuellen Bedürfnissen<br />

anpassen kann.<br />

Wichtig: Eine Arbeitsplatzleuchte<br />

alleine genügt nicht. Gerade,<br />

wenn man ein eigenes Arbeitszimmer<br />

hat, sollte dieses gleichmäßig<br />

ausgeleuchtet sein. Neben<br />

Eine gute Schreibtischleuchte zahlt sich aus. Foto: Artemide<br />

Das ist ja mal<br />

‘ne Leuchte<br />

Tipps <strong>für</strong> die Suche nach der<br />

passenden Lampe<br />

In der Küche sollten Arbeitsflächen<br />

gut ausgeleuchtet sein.<br />

Foto: Artemide<br />

Die Esstischlampe sollte etwa 60<br />

Zentimeter über der Tafel hängen.<br />

Foto: Loberon<br />

einer Deckenlampe kommen<br />

hier<strong>für</strong> beispielsweise auch LED-<br />

Panels oder Einbauleuchten infrage.<br />

Schlafzimmer<br />

In diesem Raum ist in erster Linie<br />

die Lichtquelle direkt neben dem<br />

Bett entscheidend. Sie benötigt<br />

man zum Lesen oder wenn man<br />

nachts aufsteht, um ins Bad zu<br />

gehen. Eine dimmbare Nachttischlampe<br />

ist ein Plus – <strong>und</strong> wer<br />

viel im Bett liest, profitiert von<br />

einer Leuchte, die sich flexibel<br />

positionieren lässt.<br />

Generell ist es im Schlafzimmer<br />

wichtig, zweierlei Farbtemperaturen<br />

zu wählen: Ist es draußen<br />

noch dunkel, profitiert man von<br />

einer muntermachenden Farbtemperatur<br />

von etwa 5300 Kelvin.<br />

Für die ruhige Abendroutine<br />

empfehlen Profis warmweiße<br />

Lichtfarben bis etwa 3000 Kelvin.<br />

Es gibt auch Lampen, bei denen<br />

sich die Farbtemperatur individuell<br />

regulieren lässt.<br />

Wohnzimmer<br />

Hier ist die Sofaecke entscheidend<br />

– <strong>und</strong> mit ihr <strong>für</strong> gewöhnlich<br />

die Beleuchtung beim Fernsehen.<br />

Indirektes Licht, zum Beispiel in<br />

Form von LED-Leisten oder Lichtvouten<br />

an der Zimmerdecke,<br />

sorgt in diesem Bereich <strong>für</strong> eine<br />

optimale Atmosphäre. Ergänzend<br />

sollte es im Wohnzimmer allerdings<br />

einzelne Lichtzonen geben<br />

– zum Beispiel <strong>für</strong> die Leseecke.<br />

Küche<br />

Auch in der Küche ist mehr als<br />

nur eine Lichtquelle Pflicht, denn<br />

hier besteht beim Hantieren mit<br />

Messern & Co. Verletzungsgefahr.<br />

Oberhalb der Arbeitsfläche oder<br />

bei der Kücheninsel ist deshalb<br />

direktes Licht gefragt, am besten<br />

in Kaltweiß.<br />

Ergänzend sollte es aber auch<br />

noch eine Allgemeinbeleuchtung<br />

geben, zum Beispiel in Form einer<br />

Deckenlampe. Zusätzliche Lichtquellen<br />

in oder unterhalb von<br />

Schränken sorgen <strong>für</strong> eine angenehme<br />

Atmosphäre.<br />

Marion Brandstetter<br />

Einladend <strong>und</strong> kuschelig:<br />

So wollen sich die meisten<br />

einrichten. Hierbei<br />

spielt die Haptik eine<br />

große Rolle, auch in Bezug auf<br />

den Boden. Wer es also in den<br />

eigenen vier Wänden gemütlich<br />

haben möchte, kommt an Teppichen<br />

nicht vorbei. Vor allem Exemplare<br />

aus Wolle, Viskose <strong>und</strong><br />

anderen Naturmaterialien fühlen<br />

sich besonders gut an, wenn man<br />

barfuß darüber läuft. Teppiche<br />

verleihen dem Betrachter das<br />

Gefühl von Wärme, das hat man<br />

auch in Umfragen herausgef<strong>und</strong>en:<br />

Räume mit den flauschigen<br />

Hinguckern erscheinen um bis zu<br />

zwei Grad wärmer. Hinzu kommt,<br />

dass Teppiche isolierend wirken<br />

<strong>und</strong> die Heizwärme besser im<br />

Raum bleibt.<br />

Insel-Effekt im Zuhause<br />

Doch auch in Sachen Gestaltung<br />

sind Teppiche ein Gewinn: Sie geben<br />

Räumen Struktur <strong>und</strong> gliedern<br />

sie. Wer beispielsweise im Zuhause<br />

über einen großen Wohn- <strong>und</strong><br />

Essbereich verfügt, kann die beiden<br />

Zonen mithilfe von Teppichen<br />

optisch voneinander trennen.<br />

Hinzu kommt, dass man mit Teppichen<br />

spannende Farbakzente<br />

setzen oder das bereits vorhandene<br />

Farbschema im Raum ergänzen<br />

kann.<br />

Teppiche mit ungewöhnlichen, organischen Formen sind angesagt.<br />

<br />

Foto: Toulemonde Bochart<br />

Jetzt wird’s<br />

gemütlich<br />

Teppiche werten das Zuhause auf<br />

Die Maße des Teppichs sollten<br />

nicht nur davon abhängen, wie<br />

groß der Raum ist, sondern auch<br />

von der Dimensionierung der Möbel.<br />

So sollten Sofa <strong>und</strong> Sessel 20<br />

bis 40 Zentimeter weit auf dem<br />

Teppich stehen, um gut zur Geltung<br />

zu kommen. Soll die Couch<br />

komplett auf dem Teppich stehen,<br />

schaut dieser auf der Rückseite<br />

des Möbels im Idealfall zehn bis 40<br />

Zentimeter hervor, um den „Insel-<br />

Effekt“ zu betonen. Im Esszimmer<br />

wiederum raten Profis dazu, zwischen<br />

Teppichkante <strong>und</strong> Rückenlehne<br />

der Stühle 50 bis 90 Zentimeter<br />

Spielraum zu lassen.<br />

Aktuelle Teppich-Trends<br />

Die neuen Teppichkollektionen<br />

zeigen sich vielseitig: Nachhaltige<br />

Modelle aus Recyclingfasern<br />

oder nachwachsenden Rohstoffen<br />

wie Lyocell oder Jute sind ebenso<br />

gefragt wie farbstarke r<strong>und</strong>e<br />

Teppiche. Gleichzeitig sind auch<br />

Pastellnuancen wie Lavendel oder<br />

Mintgrün im Kommen. Für Fans<br />

einer ausgeprägten Haptik empfehlen<br />

sich Teppiche mit teilweise<br />

erhabenem Flor. Und wer es modern<br />

<strong>und</strong> auffällig mag, der liegt<br />

mit den farbstarken Hinguckern<br />

mit großen, grafischen Motiven<br />

richtig.<br />

Marion Brandstetter<br />

56<br />

57


INNENEINRICHTUNG<br />

SCHLAFEN<br />

Für die richtige Matratze <strong>und</strong><br />

die optimale Körperanpassung<br />

sollten Faktoren wie<br />

Körpergewicht, Körperbau,<br />

Körpergröße <strong>und</strong> Schlafgewohnheiten<br />

unbedingt berücksichtigt<br />

werden. Wird die falsche Matratze<br />

gewählt, können ges<strong>und</strong>heitliche<br />

Probleme nicht ausgeschlossen<br />

werden.<br />

Eine entscheidende Rolle spielt<br />

dabei der Matratzen-Härtegrad.<br />

Der korrekt gewählte Härtegrad<br />

beugt Rücken- <strong>und</strong> Nackenschmerzen<br />

vor, Druckstellen <strong>und</strong><br />

Durchblutungsstörungen können<br />

vermieden werden. Je nach Matratzenart<br />

wird in Härtegrad oder<br />

Festigkeit unterschieden. Da diese<br />

Angaben von Hersteller zu Hersteller<br />

unterschiedlich sind, schwanken<br />

auch die entsprechenden Angaben.<br />

Welche Matratzenhärte?<br />

Für die optimale Matratze <strong>und</strong><br />

ihre individuellen Liegebedürfnisse<br />

müssen unbedingt alle Parameter<br />

mit einbezogen werden.<br />

Wichtig ist die Relation zwischen<br />

Größe <strong>und</strong> Gewicht. Denn durch<br />

die unterschiedlichen Körpergrößen<br />

<strong>und</strong> Gewichte ist auch die<br />

Verteilung unterschiedlich <strong>und</strong><br />

individuell. So liegt beispielsweise<br />

eine Person mit etwa 80 kg bei<br />

einer Größe von 189 cm mit dem<br />

Härtegrad H2 gut. Eine Person mit<br />

80 kg <strong>und</strong> einer Größe von 159<br />

Eine neue Matratze sollte man im Fachhandel immer „testen“.<br />

<br />

Foto: PantherMedia / IgorVetushko<br />

Für jeden<br />

die passende<br />

Matratze<br />

Tipp: Im Fachhandel probeliegen<br />

cm sollte besser den Härtegrad<br />

H3 wählen. Den richtigen Härtegrad<br />

zu bestimmen ist also keine<br />

Raketenwissenschaft, sondern<br />

lediglich das Einbeziehen <strong>und</strong> Berücksichtigen<br />

aller erforderlichen<br />

Parameter. Im Allgemeinen lässt<br />

sich festhalten, je höher der Härtegrad<br />

einer Matratze ist, desto<br />

belastbarer ist die Schlafunterlage<br />

dann auch. Ein höherer Härtegrad<br />

ist also oft auch besser <strong>für</strong> schwerere<br />

Menschen geeignet. Leichtere<br />

Personen sind mit einer niedrigeren<br />

Matratzenhärte gut bedient.<br />

Optimal ist eine Mindestbreite der<br />

Matratze von 90 cm. Gemessen an<br />

der Körpergröße sollte die Matratze<br />

etwa 30 cm länger sein.<br />

Körperbau <strong>und</strong><br />

Schlafgewohnheiten<br />

Bei der Auswahl der passenden<br />

Matratze gilt es nicht nur die Verbindung<br />

zwischen Körpergewicht<br />

<strong>und</strong> Größe zu beachten, sondern<br />

auch die Körperform mit einzubeziehen.<br />

So neigen einige Menschen<br />

zum Hohlkreuz, andere<br />

wiederum haben eine schmalere<br />

Taille, oder eine breitere Schulterpartie.<br />

Es ist also sinnvoll, die unterschiedlichen<br />

Körperformen zu<br />

definieren. Um dem besonderen<br />

Anspruch von Hüfte, Nacken <strong>und</strong><br />

Schultern gerecht zu werden <strong>und</strong><br />

bestmöglich zu entlasten, kombiniert<br />

man die Mehrzonen-Matratze<br />

mit einem individuell einstellbaren<br />

Lattenrost.<br />

Zusätzlich sollten die eigenen <strong>und</strong><br />

bevorzugten Schlafpositionen berücksichtigt<br />

werden. Einige Menschen<br />

schlafen auf dem <strong>Bau</strong>ch,<br />

andere wiederrum lieben auf dem<br />

Rücken oder in der Seitenlage.<br />

Ist die Matratze zu hart, wird der<br />

so benötigte, erholsame Schlaf<br />

nicht erreicht. Und wenn ein ausgeprägter<br />

Körperbau vorhanden<br />

ist, sollte man auf jeden Fall eine<br />

Matratze mit hoher Punktelastizität<br />

wählen. <br />

KÖ<br />

Platz sparen beziehungsweise<br />

einen Raum einfach<br />

ordentlicher hinterlassen,<br />

das sind die zwei Hauptgründe,<br />

aus denen sich viele <strong>für</strong><br />

multifunktionale Möbel entscheiden.<br />

Wer hier Bedarf hat, kann<br />

sich freuen, denn im Moment sind<br />

Klappmöbel schwer angesagt <strong>und</strong><br />

gut zu bekommen. Die üblichen<br />

Ersatzstühle <strong>für</strong> Partys sollen hier<br />

außen vor bleiben, denn die kennt<br />

schließlich jeder. Aber mit den<br />

ausgefuchsten Klapptischen, die<br />

es heutzutage gibt, hatte vielleicht<br />

noch nicht jeder zu tun. Dabei haben<br />

die sich durchaus bewährt:<br />

R<strong>und</strong>e Esstische mit zwei Seitenflügeln,<br />

die kurzerhand weggeklappt<br />

werden, entweder einzeln<br />

oder zusammen. Auch Couchtische<br />

gibt es in erweiterbaren Ausführungen,<br />

teilweise sogar mit integriertem<br />

Stauraum. Die Krönung<br />

sind Modelle, die sich nach oben<br />

hin auf Esstischhöhe ausfahren<br />

lassen.<br />

Sofas, Betten <strong>und</strong> mehr<br />

Heutzutage warten Klappmöbel wie dieser Tisch mit einem<br />

tollen Design auf. <br />

Das klappt<br />

doch prima<br />

Foto: &tradition<br />

Erweiterbare <strong>und</strong> umfunktionierbare<br />

Möbel liegen im Trend<br />

Auch das berühmte Klappbett<br />

dürfte vielen ein Begriff sein, ist es<br />

doch eine beliebte Lösung <strong>für</strong> kleine<br />

Apartments oder Gästezimmer.<br />

Doch während die Schlafgelegenheiten<br />

früher nach dem Einklappen<br />

einfach hinter einer planen<br />

Schrankfront verschwanden, gibt<br />

es heutzutage auch Modelle, auf<br />

deren Rückseite sich ein Schreibtisch<br />

befindet – <strong>und</strong> zwar wiederum<br />

zum Ausklappen. Auch das<br />

Sofa mit ausklappbarem Schlafplatz<br />

ist nicht totzukriegen, stattdessen<br />

ist es noch schicker <strong>und</strong><br />

komfortabler geworden.<br />

Viele Modelle verfügen über einen<br />

integrierten Lattenrost, auf dem<br />

Gäste sehr komfortabel nächtigen<br />

können. Ein designstarker<br />

Geheimtipp ist das Sofa „Trix“ von<br />

Kartell: Es besteht aus drei miteinander<br />

verb<strong>und</strong>enen Polstermodulen,<br />

die als Liegefläche, Sessel<br />

oder Sofa mit Seitenlehne inszeniert<br />

werden können.<br />

Sinnvolle Helferlein<br />

Praktisch sind auch Barwagen<br />

zum Ausklappen, die viele vielleicht<br />

noch aus ihrer Kindheit<br />

kennen. Was damals altbacken<br />

wirkte, kommt nun in einem hochmodernen<br />

Design daher <strong>und</strong> muss<br />

eigentlich gar nicht mehr versteckt<br />

werden.<br />

Und <strong>für</strong> alle, die zu Hause einen<br />

schlanken Arbeitsplatz benötigen,<br />

bieten sich Klappsekretäre<br />

an: Hier reichen die Modelle vom<br />

Schrank mit Stauraum <strong>und</strong> ausklappbarer<br />

Arbeitsfläche bis zum<br />

Mini-Modul, das direkt an die<br />

Wand geschraubt wird <strong>und</strong> neben<br />

der Arbeitsfläche zwei bis vier kleine<br />

Fächer <strong>für</strong> Stifte & Co. bietet.<br />

Da<strong>für</strong> gibt es zahlreiche Varianten<br />

mit integrierter USB-Ladestation.<br />

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58<br />

59


INNENEINRICHTUNG<br />

SCHLAFEN<br />

Als Familienbett bezeichnet<br />

man das gemeinsame<br />

Schlafen von Eltern<br />

<strong>und</strong> Kindern in einem<br />

Bett. Diese ursprüngliche Art des<br />

Schlafens wird gerade als „neuer<br />

Trend“ unter dem Namen Co-<br />

Sleeping wiederentdeckt.<br />

Was heute in der westlichen Welt<br />

wie ein neuer Trend oder exotisches<br />

Experiment anmutet, war<br />

bis vor etwa 150 Jahren auch in<br />

unserem Kulturkreis gang <strong>und</strong><br />

gäbe. Dass Kinder durch alle gesellschaftlichen<br />

Schichten hindurch<br />

ihre eigenen Betten <strong>und</strong><br />

sogar Zimmer haben, ist kulturgeschichtlich<br />

betrachtet ein junges<br />

Phänomen. Selbst beim reichen<br />

Adel, dem komfortablere Schlaf<strong>und</strong><br />

Wohnmöglichkeiten zur Verfügung<br />

standen, war die Amme<br />

überwiegend in den Schlafzimmern<br />

der Kinder untergebracht.<br />

Schutz im Familienbett<br />

In den zehn Millionen Jahren<br />

menschlicher Geschichte nahm<br />

das Familienbett in erster Linie<br />

die Funktion des Schutzes <strong>für</strong> den<br />

Nachwuchs ein. Das gemeinsame<br />

Schlafen sicherte den Erhalt der<br />

Gruppe oder, größer gedacht, der<br />

Spezies. Noch heute begünstigt<br />

das Familienbett die Sicherheit<br />

des Kindes. So verringern einige<br />

Faktoren des gemeinsamen<br />

Schlafens <strong>für</strong> Säuglinge die Gefahr<br />

eines plötzlichen Kindstods.<br />

Der Atem-Zyklus eines Säuglings<br />

unterliegt starken Schwankungen.<br />

Atemaussetzer von bis zu<br />

zehn Sek<strong>und</strong>en sind dabei völlig<br />

normal. Der eigene Atemantrieb<br />

ist in den ersten Lebensmonaten<br />

noch nicht so ausgeprägt. Hört<br />

das Kind die Eltern atmen, wird<br />

Co-Sleeping im<br />

Familienbett<br />

An erster Stelle steht<br />

der Schutz des Kindes<br />

es sich der eigenen Atmung eher<br />

bewusst.<br />

Mutter-Kind-Beziehung<br />

im Familienbett<br />

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Im Familienbett ist das Baby sicher. Foto: PantherMedia / HayDmitriy<br />

Während der Schwangerschaft<br />

wird das Gehirn der Mutter förmlich<br />

„umgebaut“. Ungenutzte<br />

Bereiche werden beseitigt <strong>und</strong><br />

neue Verbindungen geschaffen.<br />

Die stärkeren Verknüpfungen<br />

finden sich in Bereichen, die der<br />

Empathie <strong>und</strong> der Fürsorge gelten.<br />

Diese Restrukturierung wird<br />

hormonell gestützt. Daher ist es<br />

wenig verw<strong>und</strong>erlich, dass einige<br />

Studien belegen, dass Eltern ihr<br />

Kind selbst im Schlaf durch unbewusste<br />

Berührungen stetig auf<br />

Atemstillstände, Überhitzung <strong>und</strong><br />

extreme Tiefschlafphasen kontrolliert.<br />

Da sich die Atemabstände<br />

bei Neugeborenen während<br />

des Tiefschlafs verlängern, kann<br />

es hier zu gefährlichen Atemaussetzern<br />

kommen. Ausbleibende<br />

Atmung kann von Eltern im sogenannten<br />

Ammenschlaf wahrgenommen<br />

werden.<br />

Körperkontakt <strong>und</strong> Stillen<br />

im Familienbett<br />

Stillkinder, die im Familienbett<br />

schlafen, verlangen nachts häufiger<br />

nach der Brust. Mütter, die<br />

mit dem Kind gemeinsam im Bett<br />

schlafen, erreichen daher während<br />

der ersten Monate nicht die Tiefschlafphase.<br />

Da<strong>für</strong> durchlaufen sie<br />

gehäufter die aktiven Schlafphasen.<br />

Im Gegensatz zum Tiefschlaf<br />

ist während aktiver Schlafphasen<br />

eine Wahrnehmung <strong>für</strong> Außenreize<br />

<strong>und</strong> mögliche Gefahren <strong>für</strong><br />

das Kind vorhanden. Auch bei den<br />

Babys sind die aktiven Schlafphasen<br />

gehäufter <strong>und</strong> die kritischen<br />

Tiefschlafphasen seltener. Zudem<br />

erhöht sich der immunologische<br />

Schutz durch das häufigere Stillen<br />

sowie der Sauerstoffgehalt im Blut<br />

beim Saugen an der Brust. All das<br />

sind Umstände, die das Risiko <strong>für</strong><br />

SIDS senken <strong>und</strong> ganz nebenbei<br />

die Mutter-Kind-Bindung intensivieren.<br />

Damit das gemeinsame Schlafen<br />

im Familienbett von Anfang an<br />

ohne böses Erwachen möglich ist,<br />

sollten einige Punkte unbedingt<br />

berücksichtigt werden:<br />

• Im Familienbett dürfen nur<br />

Nichtraucher schlafen<br />

• Alle Personen im Familienbett<br />

sind nüchtern<br />

• Tiere gehören nicht ins<br />

Familienbett<br />

• Erwachsene als lebende Trennwände<br />

zwischen mehreren<br />

Kindern<br />

• Die richtige Matratzengröße bis<br />

Kingsize <strong>für</strong> das Familienbett<br />

• Je trister das Familienbett,<br />

desto besser<br />

Wichtig:<br />

Unabhängig von der Matratzengröße<br />

sollte das Baby davor geschützt<br />

werden, aus dem Bett zu<br />

fallen. Am Familienbett sollte daher<br />

unbedingt ein Rausfallschutz<br />

angebracht werden. In den ersten<br />

Lebensmonaten oder sogar Jahren<br />

fehlen das Raumverständnis<br />

<strong>und</strong> die unbewusste Wahrnehmung<br />

von Grenzen. Je nach Aktivität<br />

des Kindes entwickelt sich<br />

eine unbewusste Wahrnehmung<br />

da<strong>für</strong> früher oder später. Es gibt<br />

jedoch auch Erwachsene, die<br />

dazu neigen, ab <strong>und</strong> an aus dem<br />

Bett zu fallen.<br />

KÖ<br />

Erholsamer Schlaf hängt<br />

nicht nur von der Anzahl<br />

der nächtlichen Ruhest<strong>und</strong>en<br />

ab, sondern auch<br />

davon, wie man sich bettet. Bei<br />

der Matratze sollten Material <strong>und</strong><br />

Aufbau so gewählt werden, dass<br />

sie optimal zur darauf schlafenden<br />

Person passen. Gleiches gilt<br />

<strong>für</strong> den Lattenrost. Aber auch ein<br />

passendes Kissen ist wichtig.<br />

Wer beispielsweise viel auf dem<br />

<strong>Bau</strong>ch schläft – <strong>und</strong> dazu gehören<br />

laut Umfragen etwa 13 Prozent der<br />

Bevölkerung – riskiert langfristig<br />

schmerzhafte Verspannungen im<br />

Nacken <strong>und</strong> in den Schultern.<br />

Umso wichtiger ist es <strong>für</strong> solche<br />

Personen, auf ein spezielles<br />

<strong>Bau</strong>chschläferkissen zu setzen:<br />

Diese sind sehr flach, weich <strong>und</strong><br />

nachgiebig, was eine Überdehnung<br />

der Halswirbelsäule verhindern<br />

soll. Obendrein kann man<br />

sich die Kissen individuell zurechtdrücken.<br />

Beratung vom Profi<br />

Die Form von <strong>Bau</strong>chschläferkissen<br />

variiert zwischen rechteckiger<br />

Welche<br />

Ein kostenloser<br />

des<br />

schlafen<br />

Matratze<br />

Test<br />

Optimale Lage<br />

Tipps <strong>für</strong> <strong>Bau</strong>chschläfer<br />

Wer zu den wenigen <strong>Bau</strong>chschläfern gehört, kann vom richtigen<br />

Kissen profitieren. Foto: Tempur<br />

braucht mein<br />

am Liegesimulator gibt<br />

?<br />

Auskunft<br />

Körper<br />

Eine Matratze die individuell auf <strong>Ihr</strong>en Körper angepasst wird!<br />

Unsere zertifizierten Schlaf-Berater ermitteln das <strong>für</strong> Sie passende Matratzen-System.<br />

Wir sind in der Lage <strong>für</strong> 99,9% unserer K<strong>und</strong>en die Probleme zulindern oder ganz zu beseitigen.<br />

Falsche Matratzen können Nacken-, Schulter-, Hüft- <strong>und</strong> Rücken-Probleme verursachen.<br />

Ges<strong>und</strong>er Schlaf stärkt nachweislich das Immunsystem & die Selbstheilungskräfte.<br />

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<strong>und</strong> Schmetterlingsform. Deren<br />

Aussparungen sollen die Atmung<br />

<strong>und</strong> ein seitliches Ablegen der<br />

Arme erleichtern.<br />

Auch auf die Kissenfüllung kommt<br />

es an: Sie sollte immer atmungsaktiv<br />

<strong>und</strong> klimaregulierend sein.<br />

Im Idealfall kann sie durch einzelne<br />

herausnehmbare Füllelemente<br />

individuell reguliert werden.<br />

Von einer losen Füllung raten<br />

Fachleute meist ab: Wenn sie verrutscht,<br />

liegt man im Zweifelsfall<br />

direkt mit dem Gesicht auf der<br />

Matratze.<br />

Eine Beratung im Fachgeschäft inklusive<br />

ausführlicher Kissentests<br />

kann <strong>Bau</strong>chschläfern helfen, zukünftig<br />

erholsamer zu schlafen.<br />

Wichtig: Für <strong>Bau</strong>chschläfer muss<br />

das Zusammenspiel aus Kissen<br />

<strong>und</strong> Matratze beziehungsweise<br />

Lattenrost stimmen. Die Körpermitte<br />

von <strong>Bau</strong>chschläfern sollte<br />

unbedingt gut gestützt werden<br />

– so wird eine Hohlkreuzlage vermieden<br />

<strong>und</strong> der Nackenbereich<br />

zusätzlich entlastet.<br />

Mabr<br />

Betten aller Art<br />

60<br />

61


INNENEINRICHTUNG<br />

KÜCHEN<br />

Eine Dunstabzugshaube benötigt<br />

man, um Gerüche,<br />

Feuchtigkeit <strong>und</strong> Aromen<br />

aus der Küche effektiv zu<br />

entfernen. Die Auswahl an Dunstabzugshauben<br />

ist enorm <strong>und</strong><br />

das Angebot im Handel umfasst<br />

zahlreiche Formen, Farben <strong>und</strong><br />

Designs sowie unterschiedlichste<br />

Materialien <strong>und</strong> Preisklassen. Daher<br />

ist es schwierig, die richtige<br />

Wahl zu treffen. Inselhaube, Flachschirmhaube,<br />

Kopffreihaube oder<br />

Wandhaube? Umluft oder Abluft?<br />

Umluft-Dunstabzugshaube<br />

Hybrid-Haube: Das Beste<br />

aus zwei Welten<br />

Für die Entfernung von Kochdünsten<br />

aus der Küche eignen sich<br />

ganz gr<strong>und</strong>sätzlich die beiden<br />

oben vorgestellten Systeme. Allerdings<br />

kommen in jüngster Zeit<br />

immer mehr Dunstabzugshauben<br />

in den Handel, die beides beherrschen<br />

<strong>und</strong> die ganz einfach auf<br />

Knopfdruck zwischen Um- <strong>und</strong><br />

Abluftmodus wechseln können.<br />

Modern <strong>und</strong> trendig:<br />

Downdraft?<br />

In die anthrazitfarbenen Kunststoffbehälter mit einem Gesamtvolumen<br />

von 44 Litern passt viel hinein. <br />

Foto: AMK<br />

Abfall sammeln, trennen<br />

<strong>und</strong> recyceln hat in<br />

Deutschland Tradition.<br />

Allein in Privathaushalten<br />

fällt hiervon reichlich an, von<br />

Plastik- <strong>und</strong> Restmüll, Glas <strong>und</strong><br />

Metall bis zu Altpapier <strong>und</strong> mehr.<br />

Hinzu kommen bei einer vorwiegend<br />

frischen, vegetarischen oder<br />

veganen Ernährungsweise auch<br />

viele organische Abfälle.<br />

„Ein individuell zusammengestelltes,<br />

flexibles <strong>und</strong> bequem erreichbares<br />

Abfall-Center ist nicht<br />

nur unverzichtbar, sondern macht<br />

auch ein nüchternes Thema wie<br />

Müll trennen <strong>und</strong> entsorgen zu einem<br />

komfortablen Erlebnis“, sagt<br />

Volker Irle, Geschäftsführer der<br />

Arbeitsgemeinschaft Die Moderne<br />

Küche (AMK).<br />

Koch-Gewohnheiten<br />

Bei der Planung der Wunschküche<br />

lohnt es, sich auch mit dem<br />

Thema Einbau-Abfalltrennung<br />

zu befassen. „Dazu klärt man am<br />

besten zusammen mit einem versierten<br />

Küchenspezialisten alle<br />

persönlich relevanten Parameter<br />

ab“, so Irle; auch, weil das Angebot<br />

an innovativen Mülltrennsystemen<br />

groß ist.<br />

Die optimale Lösung hängt unter<br />

anderem von der Haushaltsgröße<br />

<strong>und</strong> den individuellen Koch<strong>und</strong><br />

Essgewohnheiten ab: ob<br />

62<br />

Praktisch <strong>und</strong><br />

ausgefuchst<br />

Mülltrennsysteme <strong>für</strong> die Küche<br />

beispielsweise vorwiegend mehr<br />

Bioabfälle anfallen oder eher<br />

Kartonagen, Dosen <strong>und</strong> Gläser.<br />

Zeitgemäße Einbau-Abfalltrennsysteme<br />

sind daher sehr vielseitig<br />

<strong>und</strong> modular aufgebaut; mit<br />

hygienischen, passgenauen <strong>und</strong><br />

flexibel kombinierbaren Kunststoffbehältern<br />

in verschiedenen<br />

Größen <strong>und</strong> Farben, mit <strong>und</strong> ohne<br />

Abdeckung, damit sie nach den<br />

persönlichen Wünschen zusammengestellt<br />

werden können.<br />

Leicht zu reinigen<br />

Dieses Abfall-Center als Schubkasteneinsatz enthält ein<br />

Kehr-Set <strong>und</strong> zusätzliche Abstellflächen. <br />

Für rückenschonenden Bedienkomfort sorgt ein elektromechanisches<br />

Öffnungssystem mit integrierter Dämpfung. <br />

Foto: AMK<br />

Als platzsparend konzipierte System-Varianten<br />

fügen sie sich überall<br />

ein – vorzugsweise in einem<br />

Spülenunterschrank, da die meisten<br />

Arbeiten in der Küche r<strong>und</strong><br />

um die Spüle stattfinden. Beim<br />

Öffnen der Auszugsfront gleiten<br />

Foto: AMK<br />

die Kunststoffbehälter aus dem<br />

Unterschrank komplett <strong>und</strong> voll<br />

zugänglich heraus. Die reinigungsfre<strong>und</strong>lichen,<br />

einzeln entnehmbaren<br />

Behälter werden bei dieser Lösung<br />

in einem Frontauszug stabil<br />

<strong>und</strong> sicher stehend oder in einem<br />

stabilisierenden Positionierrahmen<br />

hängend untergebracht. Einbau-Abfallsammler<br />

können auch<br />

in schmale oder breite Schubkästen<br />

<strong>und</strong> Auszüge integriert werden<br />

– als 30 Zentimeter schmale Variante<br />

bis hin zur Lösung in 120 Zentimetern<br />

Breite. Oder sie kommen<br />

in einen Eckschrank, wo sich die<br />

Abfallsammler dann hinter einer<br />

Drehtür befinden.<br />

Stauraum-Plus<br />

Übrigens: Die cleveren Abfalltrennsysteme<br />

bieten außerdem<br />

noch zusätzliche Ablagen <strong>und</strong><br />

Aufbewahrungsmöglichkeiten,<br />

beispielsweise zum kipp- <strong>und</strong><br />

rutschsicheren Verstauen von<br />

Reinigern, Bürsten, Schwämmen,<br />

Müllsäcken, Geschirrspüler-Tabs,<br />

etc. Wer dies noch toppen möchte,<br />

der lässt sich in seinen mindestens<br />

90 Zentimeter breiten Spülenunterschrank<br />

zusätzlich einen<br />

u-förmigen Spezialauszug über<br />

dem neuen Mülltrennsystem einplanen.<br />

Auf diese Weise wird jeder<br />

Zentimeter Stauraum auch noch<br />

rechts <strong>und</strong> links vom Spülbecken<br />

sinnvoll genutzt.<br />

<br />

Amk<br />

Das Prinzip von Umlufthauben ist<br />

denkbar einfach. Sie saugen den<br />

Dampf <strong>und</strong> damit auch die Essensgerüche<br />

ein, leiten alles durch Filter<br />

<strong>und</strong> führen die gereinigte Luft<br />

dann zurück in die Küche. Der<br />

größte Vorteil eines Abzugs mit<br />

Umluft ist die Einfachheit, mit der<br />

er installiert werden kann.<br />

Abluft-Dunstabzugshaube<br />

Die den Ablufthauben zugr<strong>und</strong>eliegende<br />

Funktionsweise ist noch<br />

einfacher als bei Umlufthauben.<br />

Es wird ganz einfach beim Kochen<br />

die Luft über dem Kochfeld abgesaugt,<br />

inklusive der Feuchtigkeit,<br />

Kochfeldabzug der modernen Generation. Foto: BORA<br />

Dunstabzugshaube<br />

noch zeitgemäß?<br />

der störenden Gerüche <strong>und</strong> der<br />

Fett- <strong>und</strong> Ölpartikel. Beim Abluftbetrieb<br />

wird der Wrasen zunächst<br />

durch einen Fettfilter geleitet, der<br />

die entsprechenden Partikel aus<br />

der Luft filtert. Die so vorgereinigte<br />

Luft wird im Anschluss ganz einfach<br />

durch ein Abluftrohr ins Freie<br />

abgelassen.<br />

Fettfilter<br />

Sowohl Umluft- als auch Abluftabzüge<br />

verfügen über einen Fettfilter.<br />

In der Regel handelt es sich dabei<br />

um ein feinmaschiges Metallgewebe,<br />

an dem sich die Fettpartikel<br />

absetzen. Dieser muss regelmäßig<br />

gereinigt werden.<br />

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Muldenlüfter, die auch Kochfeldabzug<br />

oder Downdraft genannt<br />

werden, sind in das Kochfeld eingelassen<br />

<strong>und</strong> befinden sich entweder<br />

in der Mitte, an den kurzen<br />

oder langen Seiten. Je nach Hersteller<br />

handelt es sich bei dem<br />

Downdraft um einen Schlitz, der<br />

mit einem abnehmbaren oder<br />

automatischen Deckel geöffnet<br />

wird, der beispielsweise aus Edelstahl<br />

oder Glaskeramik besteht.<br />

Es gibt aber auch Downdraft-Modelle,<br />

bei dem sich ein r<strong>und</strong>er Abzug<br />

in der Mitte des Kochfeldes<br />

befindet, der ganz ohne Verdeck<br />

auskommt.<br />

KÖ<br />

63


INNENEINRICHTUNG<br />

KÜCHEN<br />

Die klassische<br />

Edelstahl-Spüle<br />

ist nicht die einzige<br />

Option<br />

Von Keramik bis Verb<strong>und</strong>werkstoff:<br />

In der modernen<br />

Küche kommt nicht<br />

mehr nur Edelstahl bei<br />

der Spüle zum Einsatz. Bei der<br />

Auswahl des Materials <strong>für</strong> die<br />

Spüle stellen sich Fragen: Welches<br />

Material ist besonders robust, was<br />

lässt sich leicht sauber halten <strong>und</strong><br />

was fügt sich am besten ins Gesamtkonzept<br />

der Küche ein? Alle<br />

gängigen Materialien sind bei guter<br />

Verarbeitung qualitativ hochwertig.<br />

Ob Edelstahl, Keramik,<br />

Granit oder ein Verb<strong>und</strong>werkstoff<br />

– Spülbecken aus den genannten<br />

Stoffen sind gr<strong>und</strong>sätzlich stabil,<br />

widerstandsfähig <strong>und</strong> kratzfest,<br />

das ist besonders bei Vielspülern<br />

wichtig. Und doch gibt es Unterschiede<br />

zwischen den Materialien,<br />

die nicht nur der Fachmann<br />

kennen sollte, sondern vor allem<br />

auch der Käufer: Der sollte an seiner<br />

Küche schließlich nachhaltig<br />

Freude haben!<br />

Aufgr<strong>und</strong> ihrer Optik, Langlebigkeit<br />

<strong>und</strong> Pflege haben sich vor<br />

allem drei Materialien bei Spülen<br />

durchgesetzt: Edelstahl, Keramik<br />

<strong>und</strong> Granit mit ihren jeweiligen<br />

Variationen. Bei der Auswahl eines<br />

passenden Materials <strong>für</strong>s neue<br />

Spülbecken sollte es entsprechend<br />

nicht nur um Äußerlichkeiten<br />

gehen, sondern vor allem um<br />

die Bedürfnisse, die der Einzelne<br />

an seinen Wasserplatz stellt.<br />

Wird mehrmals täglich ausgiebig<br />

gespült <strong>und</strong> geplätschert, wird<br />

die Spüle auch als Ablageplatz <strong>für</strong><br />

schmutziges Geschirr <strong>und</strong> Töpfe<br />

verwendet, findet r<strong>und</strong> um den<br />

Spülenplatz ein Großteil der Küchenarbeit<br />

statt?<br />

Spülen aus Edelstahl<br />

Spülen aus Edelstahl wirken optisch<br />

zeitlos <strong>und</strong> lassen sich in<br />

alle Küchenstile integrieren – kein<br />

Spülen aus Keramik passen gut zum rustikalen oder antiken Stil<br />

einer Küche. Foto: PantherMedia / switlanasymonenko<br />

W<strong>und</strong>er also, dass das klassischste<br />

aller Spülbeckenmaterialien<br />

am häufigsten verkauft wird.<br />

Edelstahl ist hart, hygienisch,<br />

lebensmittelverträglich <strong>und</strong> hitzebeständig,<br />

außerdem recht anspruchslos,<br />

was Pflege <strong>und</strong> Reinigung<br />

betrifft. Auch Säureschäden<br />

<strong>und</strong> Rost sind kein Thema <strong>für</strong><br />

Edelstahlspülen. Einzig gegen<br />

Kratzer <strong>und</strong> Kalk sind die Klassi-<br />

Für die kleine Küche gibt es auch schmale <strong>und</strong> platzsparende Spülen.<br />

Foto: PantherMedia / serezniy<br />

ker nicht immun – spezielle Reinigungsmittel<br />

können hier aber<br />

<strong>für</strong> guten Schutz <strong>und</strong> mühelose<br />

Fleckenentfernung sorgen. Die<br />

Beliebtheit des Edelstahlbeckens<br />

ist sicher auch seinem Preis zuzuschreiben<br />

– Spülen aus Stainless<br />

Steel sind schon zu geringen Kosten<br />

zu haben.<br />

Varianten: Etwas teurer sind Spülen<br />

aus dickerem Edelstahl – sie<br />

sind aber auch weniger anfällig<br />

<strong>für</strong> Kratzer.<br />

Spülen aus Keramik<br />

Schwere cremefarbene Becken<br />

mit Vintage-Touch? Keramikspülen<br />

sind längst auch außerhalb<br />

von Landhausküchen zu finden<br />

<strong>und</strong> optisch überraschend flexibel.<br />

Die Spülen sind in vielen Designs<br />

<strong>und</strong> Farben, matt <strong>und</strong> glänzend<br />

erhältlich, machen sich in<br />

puristisch gehaltenen Küchen im<br />

skandinavischen Stil so gut wie im<br />

verspielten Ambiente.<br />

Unabhängig vom Einrichtungsstil<br />

sind Keramikspülen echte Hingucker,<br />

die jede Küche wohnlicher<br />

machen.<br />

Die Becken aus bei großer Hitze<br />

gebrannter Keramik sind widerstandsfähig<br />

gegen Kratzer <strong>und</strong><br />

Sprünge <strong>und</strong> mit einer guten Versiegelung<br />

auch bei starker Verwendung<br />

unempfindlich gegen<br />

Verfärbungen, Ausbleichen <strong>und</strong><br />

Co. Hitze, Kälte <strong>und</strong> Säure sind <strong>für</strong><br />

hochwertige Keramikspülen kein<br />

Thema.<br />

Varianten: Mittlerweile gibt es<br />

zahlreiche Keramikwerkstoffe<br />

<strong>und</strong> -veredelungen, die die Spülen<br />

noch stoßfester, noch widerstandsfähiger<br />

<strong>und</strong> pflegeleichter<br />

machen.<br />

Spülen aus Granit<br />

Absolut luxuriös <strong>und</strong> einzigartig<br />

wirken Spülen aus Granit bzw.<br />

Kunststein. Die oft individuellen<br />

Musterungen der Steine ziehen in<br />

jeder Küche alle Blicke auf sich<br />

<strong>und</strong> sind auch haptisch ein Anziehungspunkt:<br />

Die Oberfläche der<br />

Becken fühlt sich angenehm soft,<br />

kühl <strong>und</strong> natürlich an. Kunststeinbecken<br />

sind in allen möglichen<br />

Farben <strong>und</strong> Formen erhältlich,<br />

Verb<strong>und</strong>werkstoffe wie Silgranit<br />

können sogar eine Betonoptik erzeugen.<br />

Da Granit an sich porös<br />

ist, müssen Spülen aus dem Naturstein<br />

absolut pfleglich <strong>und</strong> mit<br />

einigem Aufwand behandelt werden,<br />

weshalb Steinliebhaber im<br />

Handel in der Regel auf Kunststein<br />

zurückgreifen, der aus Granit <strong>und</strong><br />

Acryl besteht. Dieser Werkstoff<br />

ist robust, porenfrei <strong>und</strong> extrem<br />

widerstandsfähig gegen Schläge,<br />

Kratzer, Temperatur, Säuren <strong>und</strong><br />

Laugen.<br />

Varianten: Absolut hochwertig<br />

<strong>und</strong> kompromisslos pflegeleicht<br />

sind beispielsweise Spülen aus<br />

dem Granit-Verb<strong>und</strong>werkstoff Silgranit.<br />

Die Becken sind hart wie<br />

Granit, hitzebeständig wie Keramik<br />

<strong>und</strong> haptisch so angenehm<br />

wie Acryl. Hygienisch, bruchsicher<br />

<strong>und</strong> zugleich absolut pflegeleicht –<br />

besser kann eine Steinspüle eigentlich<br />

nicht sein.KÖ<br />

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64<br />

65


INNENEINRICHTUNG<br />

KÜCHEN<br />

Eine Arbeitsplatte aus Granit ist robust, hitzebeständig <strong>und</strong> pflegeleicht – <strong>und</strong> sie sieht immer elegant aus. Foto: PantherMedia / snowing<br />

Arbeitsplatten in der Küche<br />

müssen robust, hitzebeständig,<br />

resistent<br />

gegen Feuchtigkeit <strong>und</strong><br />

dennoch pflegeleicht sein. Doch<br />

das ist längst nicht alles, worauf<br />

man bei einer neuen Arbeitsplatte<br />

<strong>für</strong> die Küche achten sollte. In den<br />

meisten Küchen befindet sich die<br />

Arbeitsplatte nach wie vor zwischen<br />

Spüle <strong>und</strong> Kochfeld. Viel<br />

Platz herrscht da eigentlich nie.<br />

Die AMK (Arbeitsgemeinschaft Die<br />

Moderne Küche e.V.) empfiehlt<br />

eine Mindestbreite von 90 cm zwischen<br />

Kochfeld <strong>und</strong> Spüle sowie<br />

eine Arbeitsplattentiefe von mindestens<br />

60 cm, damit alle anfallenden<br />

Küchenarbeiten reibungslos<br />

erledigt werden können.<br />

Arbeitsplatten haben aber nicht<br />

nur eine praktische Funktion, sie<br />

bestimmen auch die Küchenoptik<br />

maßgeblich mit. Dekore <strong>und</strong><br />

Materialien sollten zur Kücheneinrichtung<br />

passen <strong>und</strong> sind damit<br />

wichtige Faktoren bei der Wahl<br />

der passenden Arbeitsplatte.<br />

Beton<br />

Eine Betonarbeitsplatte bringt<br />

mit ihrer rauen Oberfläche Loft-<br />

Charme in die Küche <strong>und</strong> ist außerdem<br />

kratzfest. Allerdings ist<br />

Welches<br />

Material <strong>für</strong> die<br />

Arbeitsplatte in<br />

der Küche?<br />

das Material sehr schwer <strong>und</strong> deshalb<br />

nur <strong>für</strong> stabile Unterbauten<br />

geeignet.<br />

Schutz <strong>und</strong> Pflege: Es ist sinnvoll,<br />

die Oberfläche abzuschleifen <strong>und</strong><br />

zu polieren, denn dadurch schließen<br />

sich die Poren des Materials,<br />

die Platte kann leichter gereinigt<br />

werden. Zusätzlich schützt man<br />

das Material, indem man es mit<br />

Öl oder Naturwachs versiegelt, allerdings<br />

muss man diese Behandlung<br />

öfter auffrischen.<br />

Naturstein: Granit, Marmor<br />

<strong>und</strong> Schiefer<br />

Bei Arbeitsplatten aus Naturstein<br />

hat man die Wahl zwischen Granit,<br />

Marmor <strong>und</strong> Schiefer - Steine, die<br />

edel wirken <strong>und</strong> eine individuelle<br />

Oberflächenmusterung sowie<br />

eine große Auswahl an Farben<br />

bieten, die jedoch auch ihren<br />

Preis haben. Wer sich eine Granit-<br />

Küche kaufen möchte, muss <strong>für</strong><br />

eine Arbeitsplatte ca. 250 Euro pro<br />

Meter rechnen. Ein großer Vorteil:<br />

Natursteine sind hitze-, schnitt<strong>und</strong><br />

kratzunempfindlich <strong>und</strong> auch<br />

Wasser kann ihnen meist nichts<br />

anhaben. Besonders robust: Granit.<br />

Er hält Temperaturen von bis<br />

zu 600 Grad aus <strong>und</strong> ist besonders<br />

unempfindlich gegen Flecken <strong>und</strong><br />

Kratzer. Außerdem lässt sich die<br />

glatte Oberfläche des Steins sehr<br />

einfach reinigen. Marmor ist etwas<br />

weicher, dadurch anfälliger <strong>für</strong><br />

Kratzer <strong>und</strong> andere Schäden <strong>und</strong><br />

auch fleckempfindlicher, da es<br />

leichter Flüssigkeit aufsaugt <strong>und</strong><br />

auch säureempfindlicher als Granit<br />

ist. Auch Schiefer kommt an<br />

die Härte von Granit nicht heran<br />

<strong>und</strong> ist anfällig <strong>für</strong> Kratzer. Teilweise<br />

können sogar Stücke aus dem<br />

Material herausplatzen. Meist wird<br />

Schiefer gebrochen <strong>und</strong> nicht geschliffen,<br />

wodurch eine unebene<br />

Oberfläche entsteht - unpraktisch<br />

<strong>für</strong> das Hantieren mit Schneidbrettern.<br />

Schutz <strong>und</strong> Pflege: Alle Natursteine<br />

sind empfindlich gegenüber<br />

Säuren <strong>und</strong> bekommen deshalb<br />

beispielsweise von Obst schnell<br />

Flecken. Auch sollte man deshalb<br />

zum Putzen der Fläche säurefreie<br />

Reiniger verwenden – am besten<br />

sind spezielle Reinigungsmittel <strong>für</strong><br />

Natursteine.<br />

Holz<br />

Holz bringt Natürlichkeit in die<br />

Küche, wärmt optisch <strong>und</strong> erzeugt<br />

eine wohnliche Stimmung. Allerdings<br />

sind selbst harte Holzarten<br />

nicht allzu robust, schwere Töpfe<br />

können Dellen, Küchenmesser<br />

<strong>und</strong> andere scharfkantige Gegenstände<br />

Schnitte hinterlassen. In<br />

den entstandenen Ritzen können<br />

sich Bakterien sammeln. Deshalb:<br />

Nie direkt auf der Arbeitsplatte<br />

schneiden. Holz ist nur bedingt<br />

hitzeresistent, heiße Töpfe hinterlassen<br />

schnell Verfärbungen oder<br />

gar Brandflecken. Auch ist das<br />

Material anfällig <strong>für</strong> Flecken <strong>und</strong><br />

quillt schnell, wenn Feuchtigkeit<br />

eindringt. Dagegen schützt man<br />

sich, indem man alle Fugen gut<br />

versiegelt – insbesondere die r<strong>und</strong><br />

um Spüle <strong>und</strong> Kochfeld.<br />

Schutz <strong>und</strong> Pflege: Um das Naturmaterial<br />

haltbarer zu machen,<br />

kann man es entweder mit Öl<br />

imprägnieren oder mit einem<br />

speziellen Lack versiegeln, wobei<br />

Letzteres dem Material seine natürliche<br />

Haptik nimmt <strong>und</strong> durch<br />

den entstehenden Glanzeffekt das<br />

Holz auch optisch weniger natürlich<br />

wirkt.<br />

Corian<br />

Corian ist ein Kunststein, der zum<br />

Großteil aus dem Mineral Aluminiumhydroxid<br />

<strong>und</strong> Acrylharz besteht<br />

<strong>und</strong> sich durch eine seidige<br />

Oberfläche auszeichnet. Das Material<br />

wird in Form gegossen <strong>und</strong><br />

kann so sehr variabel eingesetzt<br />

werden – zum Beispiel in Form einer<br />

Arbeitsplatte, die fugenlos ins<br />

Spülbecken übergeht. Corian ist<br />

in mehr als 100 Farben erhältlich<br />

<strong>und</strong> kann auch lichtdurchlässig<br />

hergestellt werden – ideal <strong>für</strong> alle,<br />

die in ihrer Küche mit Lichteffekten<br />

spielen möchten.<br />

Schutz <strong>und</strong> Pflege: Corian ist<br />

nicht porös, weshalb es nicht notwendig<br />

ist, die Oberfläche der<br />

Arbeitsplatte zu versiegeln. Außerdem<br />

ist das Material sehr pflegeleicht.<br />

Quarzkomposite<br />

Quarzkomposite wie Zodiaq oder<br />

Silestone bestehen zu 93 Prozent<br />

aus Quarz, der durch Farb- <strong>und</strong><br />

Dekorstoffe wie Glas oder Spiegelstückchen<br />

ergänzt <strong>und</strong> mit Acrylharz<br />

zu Platten verb<strong>und</strong>en wird.<br />

Quarzkomposite können in vielen<br />

unterschiedlichen Dekoren produziert<br />

werden. Aufgr<strong>und</strong> des hohen<br />

Quarzanteils ist das Material<br />

sehr kratzbeständig, sodass Messer<br />

auf der Arbeitsplatte im Normalfall<br />

keinen Schaden anrichten<br />

können.<br />

Schutz <strong>und</strong> Pflege: Im Gegensatz<br />

zu Naturstein dürfen keine Imprägniermittel<br />

aufgebracht werden,<br />

da diese auf der Oberfläche bleiben<br />

<strong>und</strong> dort Flecken bilden.<br />

Kunststoff<br />

(Laminat, Schichtstoff)<br />

Pflegeleicht, härter als Holz <strong>und</strong><br />

preisgünstig – das sind die Vorteile<br />

von Arbeitsplatten aus Kunststoff.<br />

Allerdings sollte man nie direkt<br />

auf einer Kunststoffarbeitsplatte<br />

schneiden, da dies die Oberfläche<br />

zerstört. Kunststoffarbeitsplatten<br />

sind empfindlich gegen Hitze – unbedingt<br />

Untersetzter verwenden.<br />

Kunststoffarbeitsplatten sind in<br />

vielen verschiedenen Dekoren erhältlich.<br />

Keramik<br />

Keramik ähnelt wegen seiner Zusammensetzung<br />

aus Sand, Feldspat,<br />

Lehm <strong>und</strong> Mineraloxiden<br />

dem Granit, ist jedoch ein künstlich<br />

hergestellter Stein, der unter<br />

Druck <strong>und</strong> hohen Temperaturen<br />

gebrannt wird. Keramik-Arbeitsplatten<br />

sind robuster als solche<br />

aus Granit <strong>und</strong> besonders kratzfest<br />

<strong>und</strong> hitzebeständig. Keramik<br />

ist unempfindlich gegenüber Säuren<br />

<strong>und</strong> fleckresistent, da das Material<br />

aufgr<strong>und</strong> seiner geschlossenen<br />

Oberfläche praktisch keine<br />

Flüssigkeiten absorbiert. Aus diesem<br />

Gr<strong>und</strong> ist das Material überaus<br />

hygienisch.<br />

Schutz <strong>und</strong> Pflege: Keramik ist<br />

besonders pflegeleicht <strong>und</strong> kann<br />

mit allen gängigen Mitteln gereinigt<br />

werden.<br />

Edelstahl<br />

Arbeitsplatten aus Edelstahl kommen<br />

häufig in Großküchen zum<br />

Einsatz, denn sie sind hygienisch<br />

<strong>und</strong> sehr hitzebeständig. Allerdings<br />

sind sie anfällig <strong>für</strong> Kratzer<br />

<strong>und</strong> auch Wasser, Fett <strong>und</strong> andere<br />

Flüssigkeiten hinterlassen schnell<br />

Spuren.<br />

Schutz <strong>und</strong> Pflege: Arbeitsplatten<br />

aus Edelstahl können mit Seifenlauge<br />

gereinigt werden, es gibt allerdings<br />

auch spezielle Edelstahlreiniger.<br />

Kleinere Kratzer entfernt<br />

man mit Scheuermilch.<br />

KÖ<br />

66<br />

67


RUND UMS HAUS<br />

GARTEN ALLGEMEIN<br />

Intelligente Bewässerungssysteme<br />

sind ein wichtiger Aspekt<br />

bei der Garten- <strong>und</strong> Arealpflege:<br />

Automatische Beregnungsanlagen<br />

gewährleisten, dass die<br />

Pflanzen jederzeit mit Wasser<br />

versorgt sind <strong>und</strong> ersparen mühsames<br />

Gießen mit Gartenschlauch<br />

oder Gießkanne, wodurch mehr<br />

Raum <strong>für</strong> entspannte St<strong>und</strong>en in<br />

der Freiluftoase bleibt.<br />

Hochbeete machen viel Freude <strong>und</strong> schonen Rücken <strong>und</strong> Gelenke. Foto: PantherMedia / photographie_Hannes_Eichinger<br />

Eigenes Gemüse aus dem<br />

Garten? Schmackhaft, ungespritzt<br />

<strong>und</strong> garantiert<br />

bio? Kein Problem mit einem<br />

Hochbeet! Gartenarbeit kann<br />

mit der Zeit, allein schon durch<br />

das ständige Bücken <strong>und</strong> Knien<br />

sehr mühsam sein. Die Höhe, in<br />

der man beim Gärtnern arbeitet,<br />

ist oft alles andere als ergonomisch.<br />

Einfach erklärt ist ein Hochbeet<br />

ein Gartenbeet, welches eine<br />

erhöhte Pflanzfläche mit senkrechten<br />

Wänden hat. Im Inneren<br />

finden sich unterschiedlich dicke<br />

Schichten aus Erde, Kompost <strong>und</strong><br />

Grünschnitt. Durch diesen Aufbau<br />

ergeben sich besonders günstige<br />

Wachstumsbedingungen, was<br />

sich in besseren Erträgen widerspiegelt.<br />

Der Faktor Bequemlichkeit ist bei<br />

weitem nicht der einzige Vorteil,<br />

den ein Hochbeet bietet. Seit<br />

vielen Jahren sind Hochbeete<br />

zunehmend beliebter <strong>und</strong> finden<br />

sich mittlerweile in vielen Gärten.<br />

Auch auf einem Balkon oder einer<br />

Terrasse ist ein Hochbeet möglich.<br />

Im Hochbeet geschehen<br />

auf kleinem Maßstab besonders<br />

68<br />

Ein Hoch aufs<br />

Hochbeet<br />

günstige, bodenbildende Prozesse.<br />

Wie in einem intakten Ökosystem<br />

in der freien Natur auch bildet<br />

sich von selbst ein optimales<br />

Bodenklima. Das hat den großen<br />

Vorteil, dass keine Düngergaben<br />

nötig sind <strong>und</strong> die Bodentemperatur<br />

konstant höher ist.<br />

Dank der erhöhten Arbeitsposition<br />

ist das Hochbeet ideal <strong>für</strong><br />

stehende Gartenarbeit, was gelenk-<br />

<strong>und</strong> rückendschonend ist.<br />

Insbesondere <strong>für</strong> den Gemüse<strong>und</strong><br />

Kräuteranbau ist ein Hochbeet<br />

die ideale Variante.<br />

Wer es besonders einfach haben<br />

möchte, kann sich ein fertiges<br />

Hochbeet bzw. einen Hochbeet-<br />

<strong>Bau</strong>satz kaufen – oder sich selbst<br />

eins bauen. Naturbelassenes<br />

Holz oder die kesseldruckimprägnierte<br />

Variante, pflegleichter<br />

Kunststoff oder ein Hochbeet<br />

aus hochwertigem Metall – die<br />

Auswahl im Fachhandel ist inzwischen<br />

sehr attraktiv.<br />

Wie funktioniert ein<br />

Hochbeet?<br />

Zahlreiche Pflanzen <strong>und</strong> Gemüsesorten<br />

gedeihen in einem<br />

Hochbeet schneller <strong>und</strong> bringen<br />

eine höhere Ernte. Der Gr<strong>und</strong> da<strong>für</strong><br />

ist der höhere Nährstoffhaushalt<br />

<strong>und</strong> das insgesamt günstigere<br />

Mikroklima.<br />

Durch die beim Verrottungsprozess<br />

freigesetzte Wärme wird die<br />

Anbauphase länger. Sie können<br />

früher mit dem Anbau im Freien<br />

beginnen, die Ernte findet je<br />

nach Pflanze bis zu 6 Wochen<br />

früher statt <strong>und</strong> bei geschickter<br />

Planung sind – selbst in unseren<br />

Breitengraden – mit ein wenig<br />

Erfahrung <strong>und</strong> dem entsprechenden<br />

Zubehör sogar zwei Ernten<br />

möglich.<br />

Hochbeet selbst bauen<br />

<strong>und</strong> anlegen<br />

Hochbeete können aus verschiedenen<br />

Materialien wie Stein, Ziegel,<br />

Betonplatten oder Blech sein,<br />

meistens verwendet man da<strong>für</strong><br />

aber Holz. Auch ohne Schutzbehandlung<br />

ist Lärche sehr lange<br />

haltbar <strong>und</strong> widerstandsfähig,<br />

weshalb sie sich besonders gut<br />

als Holz zum Hochbeetbau eignet.<br />

Ein Vorteil zur gekauften Variante:<br />

Bei der Do-it-yourself-Variante<br />

kann man das Hochbeet<br />

ganz individuell <strong>und</strong> mit den gewünschten<br />

Maßen anlegen. Zahlreiche<br />

DIY-Blogs haben tolle Anleitungen,<br />

wie man aus Brettern,<br />

Teichfolie, Drahtgitter <strong>und</strong> Co<br />

selbst Hand anlegen kann.<br />

Hierbei sollte man allerdings ein<br />

paar Punkte beachten: der Zeitaufwand<br />

<strong>für</strong> die Planung, das<br />

Beschaffen der Materialien, die<br />

Stabilität, die Haltbarkeit <strong>und</strong><br />

natürlich auch die spätere Optik<br />

sollten ebenfalls mit berücksichtig<br />

werden. Versierte Heimwerker<br />

haben mit dem <strong>Bau</strong> eines individuellen<br />

Hochbeets auf jeden Fall<br />

ein tolles Projekt <strong>für</strong> die ersten<br />

sonnigen Wochenenden im eigenen<br />

Garten. <br />

KÖ<br />

Mindestens genauso wichtig ist<br />

aber auch ihr enormes Potenzial<br />

<strong>für</strong> einen nachhaltigen Umgang<br />

mit der wertvollen Ressource<br />

Wasser: Rasenflächen, Blumen<strong>und</strong><br />

Gemüsebeete, Hecken oder<br />

Bäume haben einen unterschiedlichen<br />

Wasserbedarf, welcher sich<br />

mit individuell programmierbaren<br />

Bewässerungsszenarien viel besser<br />

regulieren lässt als mit einer<br />

manuellen Bewässerung.<br />

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das seit bald 60 Jahren. Unser Team<br />

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Neugestaltung von Privatgärten,<br />

öffentlichen Anlagen oder bei der<br />

Realisierung von Großprojekten.<br />

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Schlauer gießen<br />

Das bringt ein Bewässerungssystem im Garten<br />

Bei hochwertigen Bewässerungssystemen<br />

ermöglicht beispielsweise<br />

die Kombination aus smarten<br />

Steuerungssystemen <strong>und</strong><br />

intelligenten Wettersensoren ein<br />

Maximum an Komfort, Effizienz<br />

<strong>und</strong> Nachhaltigkeit. Die ortsungeb<strong>und</strong>ene<br />

Steuerung per App sorgt<br />

<strong>für</strong> ein flexibles Wassermanagement:<br />

Beregnungsintensität <strong>und</strong><br />

-dauer können ganz nach Bedarf<br />

programmiert werden <strong>und</strong> verhindern<br />

sowohl Überwässerung<br />

als auch eine zu geringe Wasserzufuhr.<br />

Es gibt auch die Option,<br />

einen zusätzlichen Witterungssensor<br />

zu nutzen. Er registriert<br />

spontane Wetterumschwünge wie<br />

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das Bewässerungsprogramm<br />

automatisch an. Gr<strong>und</strong>legend ist<br />

auch das richtige Timing: Indem<br />

die automatische Beregnung spätabends,<br />

nachts oder in den frühen<br />

Morgenst<strong>und</strong>en stattfindet, wenn<br />

die Verdunstungsrate besonders<br />

gering ist, kann man zusätzlich<br />

Wasser einsparen.<br />

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biologischem Langzeitdünger<br />

• Pflasterarbeiten<br />

• Verkauf von Erde <strong>und</strong> Dünger<br />

nach Absprache<br />

Hr. Jakob Daisenberger<br />

Telefon: 08856 /5078<br />

Ahornstraße 42 • 82377 Penzberg<br />

info@garten-jackl.com<br />

-Produkte<br />

jetzt bei uns erhältlich!<br />

NATURSTEINE /GARTEN- UND LANDSCHAFTSBAU<br />

Unsere Öffnungszeiten:<br />

werktags 8−12 <strong>und</strong> 13−17 Uhr<br />

samstags 8−13 Uhr<br />

Peißenberg, Bergwerkstr.7(am Bahnhof) ∙Tel.088 03 /639 22 60<br />

Handy 0172 /821 11 90 ∙ www.natursteinhandel-turan.de<br />

Gartengestaltung<br />

<strong>Bau</strong>mschulen<br />

Pflanzerden<br />

Stauden<br />

• Obstgehölze<br />

• Heckenpflanzen<br />

• Rosen & Stauden<br />

• Sträucher & Bäume<br />

Über 30 JahreErfahrung<br />

Frühling ist Pflanzzeit<br />

Tutzinger Straße 15 a|82347 Bernried |Tel.08158 925 95 60<br />

info@baumschule-bernried.de |www.baumschule-bernried.de<br />

Mit Loungemöbeln wird die Terrasse zum Freiluft-Wohnzimmer. <br />

In den vergangenen beiden Jahren<br />

sind Balkon, Terrasse <strong>und</strong><br />

Garten mehr denn je zu Freiluftwohnzimmern<br />

geworden.<br />

Hier wird gegrillt <strong>und</strong> gegessen,<br />

gequatscht <strong>und</strong> gespielt – aber<br />

vor allem entspannt. Ob man nun<br />

ein Nickerchen unter dem Lieblingsbaum<br />

abhalten, mit Familie<br />

<strong>und</strong> Fre<strong>und</strong>en schlemmen oder in<br />

Ruhe ein gutes Buch lesen möchte:<br />

Wichtig ist, dass man es dabei<br />

gemütlich <strong>und</strong> schön hat.<br />

Im Bereich der Gartenmöbel setzen<br />

die Hersteller bei ihren aktuellen<br />

Kollektionen vor allem auf<br />

Qualität: Hochwertige, gut verarbeitete<br />

Möbel aus robusten Materialien<br />

sind im Trend <strong>und</strong> versprechen<br />

ein langfristig ungetrübtes<br />

Vergnügen im Freien.<br />

Gemütlich sitzen<br />

R<strong>und</strong> um den Outdoor-Esstisch<br />

wird Entspannung großgeschrieben:<br />

Die neuen Stühle verfügen<br />

über großzügige Sitzflächen <strong>und</strong><br />

dicke Polster, auf denen man es<br />

sich an lauen Abenden bis spät in<br />

die Nacht hinein bequem machen<br />

kann. Wer es besonders gemütlich<br />

haben will, entscheidet sich<br />

<strong>für</strong> ein Modell mit extra dick gepolsterter<br />

<strong>und</strong> nicht zu niedriger<br />

Rückenlehne.<br />

Noch komfortabler wird es, wenn<br />

man Lounge-Möbel wählt: Die<br />

großzügigen Sofas <strong>und</strong> Sessel mit<br />

wetterfesten Sitz- <strong>und</strong> Rückenpolstern<br />

laden zum Verweilen <strong>und</strong><br />

Geselligsein ein.<br />

Liegen <strong>und</strong> schaukeln<br />

Foto: Todus<br />

Die Seele baumeln lassen, das satte<br />

Grün im Garten bew<strong>und</strong>ern <strong>und</strong><br />

das Laub im Sommerwind leise<br />

rascheln hören: Solche Momente<br />

genießt man am besten auf einer<br />

bequemen Liege. Egal ob das Gestell<br />

aus Holz, Aluminium oder<br />

Kunststoff ist: Ideal ist eine individuell<br />

verstellbare Rückenlehne,<br />

die man nach Wunsch anpassen<br />

kann. Rollen an der Liege machen<br />

das Manövrieren einfacher.<br />

Luxus pur verspricht eine Outdoor-Schaukel:<br />

Einzelne Sessel<br />

mit praktischem Aufhänggestell<br />

<strong>und</strong> komplette Hollywoodschaukeln<br />

erobern neuerdings die<br />

Kollektionen der Gartenmöbelhersteller<br />

– <strong>und</strong> sorgen <strong>für</strong> entspannte<br />

St<strong>und</strong>en unter freiem<br />

Himmel.<br />

Marion Brandstetter<br />

Das edle Erscheinungsbild feuerverzinkter Gr<strong>und</strong>stücksbegrenzungen punktet als gestalterischer Blickfang. Foto: PantherMedia / zeralein - stock.adobe.com<br />

Den Außenbereich aufwerten<br />

Zäune aus Zink trotzen<br />

jedem Wetter<br />

Ein schön gestalteter Außenbereich<br />

steigert nicht<br />

nur den Wohlfühlfaktor,<br />

sondern auch den Wert<br />

der Immobilie. Hausbesitzer können<br />

den Verkaufspreis um durchschnittlich<br />

bis zu 18 Prozent höher<br />

ansetzen. Dies gilt umso mehr,<br />

wenn die Außenanlagen sich auch<br />

noch nach Jahren in einem guten<br />

<strong>und</strong> gepflegten Zustand befinden.<br />

Für Wege <strong>und</strong> Terrassen sollten<br />

möglichst werthaltige Materialien<br />

verwendet werden, die viele Jahre<br />

überdauern.<br />

Und auch die Gartenanlage hat<br />

Einfluss auf den Wert des Gesamtensembles.<br />

Wichtig sind genügend<br />

Freiräume. Ausgedehnte<br />

Rasenflächen sind ideal, denn sie<br />

sind pflegeleicht <strong>und</strong> vermitteln<br />

dem Auge das Gefühl von Weite<br />

<strong>und</strong> Offenheit. Große Bäume liefern<br />

Schatten, zu viele machen<br />

den Garten hingegen dunkel.<br />

Gestalterischer Spielraum<br />

Auch Zäune <strong>und</strong> Tore zählen zu<br />

den gestalterischen Elementen,<br />

die ein Haus aufwerten. Bei ihnen<br />

fällt die Wahl oft auf feuerverzinkten<br />

Stahl. Der Gr<strong>und</strong>: „Beim Feuerverzinken<br />

wird das Material durch<br />

eine Legierung unlösbar mit Zink<br />

überzogen <strong>und</strong> bleibt so langlebig<br />

<strong>und</strong> wartungsfrei gegen Witterungseinflüsse<br />

geschützt“, betont<br />

Frank Neumann, Sprecher der<br />

Initiative Zink. Dem persönlichen<br />

Geschmack stehen dabei buchstäblich<br />

alle Tore offen, denn die<br />

feuerverzinkten Zäune gibt es von<br />

klassisch bis modern in den verschiedensten<br />

Formen <strong>und</strong> Farben.<br />

Die Auswahl entscheidet über die<br />

optische Wirkung: So können sich<br />

die Elemente entweder harmonisch<br />

an das Haus anpassen oder<br />

als bewusster Kontrast starke Akzente<br />

im Garten setzen.<br />

Txn<br />

AKKU-RASENMÄHER<br />

RMA 235 SET<br />

BENZIN-MOTORSÄGE<br />

MS 170<br />

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219,-<br />

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Holzhofstraße 1, 82362<strong>Weilheim</strong> (Oberbayern)<br />

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71


RUND UMS HAUS<br />

GARTEN ALLGEMEIN<br />

Trends gibt es auch bei<br />

der Gartengestaltung,<br />

wenngleich das gewählte<br />

Konzept auch langfristig<br />

gefallen sollte. Bäume, Hecken<br />

<strong>und</strong> Gartenteiche wechselt man in<br />

der Regel nämlich nicht jedes Jahr<br />

aus. Dennoch gibt es trendige Tendenzen<br />

in jedem Jahr. So auch <strong>für</strong><br />

<strong>2023</strong>.<br />

Wasser im Garten beliebter<br />

denn je<br />

Wasserelemente im Garten sind<br />

schon seit Jahrh<strong>und</strong>erten sehr<br />

präsent, besonders in Japanischen<br />

Gärten sind sie beliebt <strong>und</strong><br />

oft gesehen. Wasser bringt Lebendigkeit<br />

<strong>und</strong> Dynamik <strong>und</strong> hat<br />

gleichzeitig einen beruhigenden<br />

Effekt <strong>und</strong> ist somit etwas sehr<br />

Faszinierendes. Daher ist es keine<br />

Überraschung, dass auch in westlichen<br />

Kulturen Wasserelemente<br />

vermehrt in Gärten integriert<br />

werden.<br />

Während manche Gartenliebhaber<br />

sich gleich <strong>für</strong> einen Pool<br />

oder Teich entscheiden, wählen<br />

andere lieber einfachere Möglichkeiten,<br />

wie Brunnen, Fontänen<br />

oder Wasserschalen. Diese<br />

eignen sich auch w<strong>und</strong>erbar <strong>für</strong><br />

einen kleineren Garten oder einen<br />

Balkon. So oder so, egal in<br />

welcher Form oder Größe, Wasserelemente<br />

verleihen jedem<br />

Garten mehr Eleganz <strong>und</strong> Vielfalt.<br />

Sie sind ein echter Hingucker <strong>und</strong><br />

tragen zu einer entspannenden<br />

Atmosphäre bei.<br />

Natürlichkeit auch <strong>für</strong><br />

Insektenvielfalt<br />

Wildblumenwiesen <strong>und</strong> eine<br />

vielfältige Blütenpracht, die frei<br />

wachsen dürfen, sind auch <strong>für</strong> Insekten<br />

ein willkommener Lebensraum.<br />

Er bietet Bienen, Schmetterlingen<br />

<strong>und</strong> anderen Insekten<br />

ein wahres Festmahl. Zusätzlich<br />

würden sich die Gartentiere auch<br />

an kleinen Unterkünften erfreuen,<br />

wie z.B. Futterhäuser, Nistkästen<br />

<strong>und</strong> Insektenhotels, die zudem<br />

dekorativ sehr ansprechend<br />

sind.<br />

Außerdem erleichtert man sich<br />

mit einem größtenteils naturbelassenen<br />

Garten auch die Arbeit.<br />

72<br />

Natürlichkeit als Wohlfühloase auch <strong>für</strong> Insekten ist Trumpf im Garten <strong>2023</strong>. Foto: PantherMedia / stevebyland<br />

Garten <strong>2023</strong>: Viel<br />

Wasser, wilde Natur <strong>und</strong><br />

Nachhaltigkeit<br />

Solch ein Garten ist nämlich leichter<br />

zu pflegen <strong>und</strong> zu erhalten. Ein<br />

so natürlicher Garten kann auch<br />

jederzeit Schritt <strong>für</strong> Schritt an andere<br />

Vorlieben oder Verhältnisse<br />

anpasst werden. Möchte man z.B.<br />

Obst <strong>und</strong> Gemüse anbauen? Der<br />

naturbelassene Garten lässt sich<br />

gut mit Aspekten eines Nutzgartens<br />

kombinieren!<br />

Nachhaltigkeit –<br />

Spitzenreiter aller Trends<br />

Der wichtigste Gartentrend <strong>2023</strong><br />

ist Nachhaltigkeit.<br />

Wasser im Garten: beliebter denn je. Foto: PantherMedia / niwre<br />

Mit Gartentieren im Einklang:<br />

Zum einen kann man sich mehr<br />

um die Tiere im Garten kümmern.<br />

Wie bereits erwähnt, kann man<br />

Insekten durch Blumenwiesen<br />

ein schöneres Umfeld bieten.<br />

Vögel <strong>und</strong> andere Kleintiere wiederum<br />

erfreuen sich an Bäumen,<br />

Büschen <strong>und</strong> Hecken, die als<br />

Rückzugsorte <strong>und</strong> Nistplätze dienen<br />

können.<br />

Aber auch Insektenhotels, Vogelhäuser<br />

<strong>und</strong> Futterstellen sind<br />

eine schöne Ergänzung im Garten.<br />

Alles natürlich: Zudem kann<br />

man Garten, Balkon oder Terrasse<br />

mit Dekoration oder Möbeln<br />

aus natürlichen Materialien gestalten,<br />

wie zum Beispiel Holztische<br />

mit Tischdecken aus Leinen.<br />

<br />

KÖ<br />

Mut zur Farbe lautet die<br />

Devise bei <strong>Bau</strong>herren.<br />

Die Wahl der Farben<br />

<strong>für</strong> den Außenbereich<br />

hängt von verschiedenen Faktoren<br />

ab, wie zum Beispiel der<br />

Architektur des Hauses, dem Umfeld,<br />

den persönlichen Vorlieben<br />

<strong>und</strong> dem Klima.<br />

Diese Tipps sollte man beachten:<br />

Die Farbe des Hauses an die Umgebung<br />

anpassen: In einer ländlichen<br />

Gegend können Erdfarben<br />

<strong>und</strong> Grüntöne gut funktionieren,<br />

während in einer städtischen Umgebung<br />

neutrale Farben wie Grau<br />

oder Weiß besser geeignet sein<br />

könnten.<br />

Das Klima berücksichtigen: In<br />

einer Gegend mit heißem Klima,<br />

können helle Farben wie Weiß<br />

oder Pastellfarben helfen, die<br />

Wärme abzustrahlen, während in<br />

kälteren Regionen dunklere Farben<br />

wie Grau oder Dunkelblau die<br />

Sonnenwärme besser aufnehmen<br />

<strong>und</strong> speichern können. Die Architektur<br />

des Hauses betonen: Wer<br />

ein historisches Haus hat, sollte<br />

traditionelle Farben wie Weiß,<br />

Beige oder Cremefarben verwenden.<br />

Bei modernen Häusern kann man<br />

mutiger sein <strong>und</strong> hellere, kräftigere<br />

Farben wie Rot oder Blau<br />

verwenden. Kontraste beachten:<br />

Wenn man mehrere Farben <strong>für</strong> das<br />

Wir beraten Sie gerne.<br />

EUER<br />

Farbkontraste schaffen eine erfrischende Optik. Foto: PantherMedia / Surabky<br />

Mut zur<br />

Farbe<br />

An Fassade, Haustüre<br />

<strong>und</strong> Fensterladen<br />

PROJEKT,<br />

UNSER<br />

WISSEN! FARBEN<br />

BODENBELÄGE<br />

Haus verwendet, kann man mit<br />

Kontrasten spielen, indem man<br />

helle <strong>und</strong> dunkle Farben kombiniert<br />

oder Komplementärfarben<br />

wie Blau <strong>und</strong> Orange verwendet.<br />

Lokale Regeln prüfen: In einigen<br />

WERKZEUG<br />

Gegenden gibt es Vorschriften <strong>für</strong><br />

die Farbwahl von Häusern, die<br />

man berücksichtigen sollte.<br />

Bunte Fassade am Haus<br />

Eine bunte Fassade kann ein Haus<br />

zum Blickfang machen <strong>und</strong> ihm<br />

eine individuelle Note verleihen.<br />

Allerdings sollte man bei der Farbwahl<br />

<strong>und</strong> Kombination vorsichtig<br />

sein, um sicherzustellen, dass das<br />

Ergebnis harmonisch aussieht<br />

<strong>und</strong> nicht zu grell oder unpassend<br />

wirkt. Tipps <strong>für</strong> die Verwendung<br />

von bunten Farben an der Fassade:<br />

Eine Hauptfarbe wählen, die<br />

zur „Persönlichkeit“ des Hauses<br />

passt, architektonische Details<br />

beachten, zu viele verschiedene<br />

Farben vermeiden, gut harmonisierende<br />

Farbkombinationen<br />

wählen, Farben vorher bei Tageslicht<br />

testen. Wenn man unsicher<br />

ist, welche Farben am besten zum<br />

Haus passt, kann man sich an einen<br />

professionellen Farbberater<br />

wenden, der bei der Auswahl <strong>und</strong><br />

Kombination von Farben helfen<br />

kann.<br />

Farbe auch an Haustüre<br />

<strong>und</strong> Garagentor<br />

Eine farbige Haustür oder Garagentor<br />

können eine großartige<br />

Möglichkeit sein, um dem Haus<br />

einen einzigartigen <strong>und</strong> einladenden<br />

Look zu verleihen.<br />

KÖ<br />

TAPETEN FASSADENDÄMMUNG<br />

Sie finden uns vor Ort oder unter www.farben-walter.de <strong>und</strong> auf SocialMedia.<br />

73


RUND UMS HAUS<br />

SONNENSCHUTZ<br />

Für große Fenster <strong>und</strong> Glaselemente ein Muss: Rollo oder Jalousie. Foto: PantherMedia / stevebyland<br />

Ob Jalousie, Plissee oder<br />

Rollo: Diese „Fenster-<br />

Verkleidungen“ zeichnen<br />

sich durch hervorragende<br />

Sonnen- <strong>und</strong> Blendschutz-Eigenschaften<br />

aus.<br />

Für welche Variante man sich entscheidet,<br />

hängt von verschiedenen<br />

Faktoren <strong>und</strong> Bedürfnissen ab.<br />

Jalousien –<br />

seit jeher Favorit<br />

Jalousien sind ein beliebtes<br />

Fensterbehandlungs- <strong>und</strong> Sonnenschutzprodukt,<br />

das in vielen<br />

verschiedenen Farben <strong>und</strong> Ausführungen<br />

erhältlich ist.<br />

Vertikaljalousien: Diese Jalousien<br />

haben vertikale Lamellen, die von<br />

einer Schiene gesteuert werden.<br />

Sie sind besonders <strong>für</strong> große Fenster<br />

<strong>und</strong> Schiebetüren geeignet <strong>und</strong><br />

können eine hervorragende Lichtregulierung<br />

<strong>und</strong> Privatsphäre bieten.<br />

Horizontale Jalousien: Horizontale<br />

Jalousien haben horizontale Lamellen,<br />

die von einer Schnur oder<br />

einem Band gesteuert werden. Sie<br />

können aus Aluminium, Holz oder<br />

Vinyl gefertigt sein <strong>und</strong> sind in verschiedenen<br />

Breiten erhältlich.<br />

Holzjalousien: Diese Jalousien<br />

sind aus echtem Holz gefertigt <strong>und</strong><br />

verleihen jedem Raum eine warme<br />

<strong>und</strong> gemütliche Atmosphäre.<br />

Spiel mit<br />

Licht <strong>und</strong><br />

Schatten<br />

Jalousien, Plissees <strong>und</strong> Rollos<br />

Plissees –<br />

Leichtigkeit aus Stoff<br />

Plissees sind eine Art von Fensterbehandlung,<br />

die aus einem gefalteten<br />

Stoff besteht. Sie sind eine<br />

beliebte Alternative zu herkömmlichen<br />

Jalousien <strong>und</strong> Rollos <strong>und</strong><br />

bieten eine Vielzahl von Vorteilen.<br />

Welche Vorteile bieten Plissees?<br />

Vielseitigkeit: Plissees sind in verschiedenen<br />

Größen, Stoffen, Farben<br />

<strong>und</strong> Mustern erhältlich <strong>und</strong><br />

können so an nahezu jedes Fenster<br />

angepasst werden.<br />

Lichtregulierung: Plissees bieten<br />

eine hervorragende Kontrolle über<br />

das einfallende Licht. Je nach Art<br />

des Stoffs <strong>und</strong> der Ausrichtung des<br />

Plissees können sie das einfallende<br />

Licht vollständig blockieren oder<br />

teilweise filtern. Einige Plissees<br />

bieten sogar eine top-down/bottom-up-Steuerung,<br />

mit der man<br />

den Lichteinfall von beiden Seiten<br />

regulieren kann.<br />

Energiesparend: Plissees können<br />

helfen, Energiekosten zu senken,<br />

da sie eine zusätzliche Schicht an<br />

Isolierung bieten. Im Winter halten<br />

sie die Wärme drinnen <strong>und</strong> im<br />

Sommer blockieren sie die Wärme<br />

von draußen.<br />

Privatsphäre: Plissees bieten auch<br />

eine hervorragende Privatsphäre-Option,<br />

da sie den Blick nach<br />

draußen blockieren können, ohne<br />

das einfallende Licht vollständig zu<br />

blockieren.<br />

Einfache Bedienung: Plissees sind<br />

in der Regel sehr einfach zu bedienen<br />

<strong>und</strong> können mit einer Kette,<br />

Griff oder Fernbedienung gesteuert<br />

werden.<br />

Rollos – platzsparend<br />

<strong>und</strong> erschwinglich<br />

Rollos sind eine beliebte Art von<br />

Fensterbehandlung, die aus einem<br />

Stück Stoff besteht, das auf einer<br />

Rolle gewickelt ist.<br />

Lichtregulierung: Rollos können<br />

helfen, das einfallende Licht zu regulieren,<br />

je nachdem, wie weit sie<br />

ausgezogen werden. Wer vollständige<br />

Dunkelheit wünscht, wählt<br />

einen licht<strong>und</strong>urchlässigen Stoff.<br />

Privatsphäre: Rollos können eine<br />

hervorragende Möglichkeit sein,<br />

um Privatsphäre zu gewährleisten.<br />

Je nach Stoff <strong>und</strong> Ausrichtung können<br />

Rollos den Blick von außen blockieren,<br />

während sie immer noch<br />

ausreichend Licht hereinlassen.<br />

Einfache Bedienung: Rollos sind in<br />

der Regel sehr einfach zu bedienen<br />

<strong>und</strong> können mit einer Kette, einem<br />

Griff oder einem Motor betrieben<br />

werden. Manche Modelle kann<br />

man vom Smartphone oder Tablet<br />

aus steuern.<br />

Platzsparend: Rollos nehmen im<br />

geöffneten Zustand nur wenig Platz<br />

ein, da sie aufgerollt werden.<br />

Erschwinglich: Rollos sind oft eine<br />

erschwingliche Option im Vergleich<br />

zu anderen Fensterbehandlungen,<br />

wie z. B. Jalousien oder Vorhängen.<br />

KÖ<br />

Jedes Frühjahr flattern sie<br />

in die Briefkästen: bunte<br />

Prospekte mit Angeboten<br />

über Wintergärten,<br />

Terrassendächer, Markisen <strong>und</strong><br />

Sonnensegel. Doch vor dem Kauf<br />

sollte eine fachmännische Beratung<br />

stehen. „Vorgefertigter<br />

Sonnenschutz passt im Gr<strong>und</strong>e<br />

nie richtig, da jedes Haus seine<br />

Eigenheiten hat.<br />

Damit zum Beispiel eine Markise<br />

auch bei schlechtem Wetter zuverlässig<br />

an der Hauswand hält,<br />

sollte sie von einem qualifizierten<br />

Fachbetrieb des Rollladen- <strong>und</strong><br />

Sonnenschutztechniker-Handwerks<br />

angebracht werden“, sagt<br />

Björn Kuhnke, Technischer Referent<br />

des B<strong>und</strong>esverbands Rollladen<br />

+ Sonnenschutz (BVRS).<br />

Wegen der komplexen Aufgabenstellung<br />

wurde <strong>für</strong> die Rollladen<strong>und</strong><br />

Sonnenschutz-Fachbetriebe<br />

(R+S-Fachbetriebe) im Jahr 2020<br />

die Meisterpflicht wieder eingeführt.<br />

Zu Recht, denn oft kapitulieren<br />

selbst geübte Heimwerker vor<br />

den preiswert im Internet oder<br />

im <strong>Bau</strong>markt erworbenen vermeintlichen<br />

Schnäppchen.<br />

Eine gute Beratung <strong>und</strong> eine sichere Montage bei Markise <strong>und</strong><br />

Co. zahlen sich aus.<br />

Sonnenschutz<br />

besser vom Profi<br />

Markise <strong>und</strong> Co. gehören in<br />

erfahrene Hände<br />

Foto: BVRS<br />

Qualität vom Fachmann<br />

„In vielen Fällen muss dann ein<br />

Fachbetrieb versuchen, die Situation<br />

zu retten“, so Kuhnke.<br />

Spätestens wenn der Schatten<br />

gar nicht dorthin fällt, wo er gebraucht<br />

wird, macht sich eine<br />

schlechte oder gar fehlende Beratung<br />

bemerkbar. Die Fachbetriebe<br />

können vorher den Schattenwurf<br />

ermitteln <strong>und</strong> wählen die zu den<br />

K<strong>und</strong>enwünschen passenden<br />

Produkte von Markenherstellern<br />

aus. Sie kümmern sich um die sichere<br />

Montage <strong>und</strong> schließen auf<br />

Wunsch auch einen Elektromotor,<br />

Sensoren <strong>und</strong> eine Steuerung an.<br />

Auch Rollläden schützen vor der<br />

Sonne – <strong>und</strong> zwar die Innenräume.<br />

In Sachen Sicherheit, Energieeinsparung<br />

<strong>und</strong> Wohnkomfort haben<br />

sie gemeinsam mit anderen<br />

Sonnenschutzprodukten viel zu<br />

bieten: Wenn es im Winter draußen<br />

frostig <strong>und</strong> kalt ist, verstärken<br />

Rollläden die isolierende Wirkung<br />

der Fenster. Im Sommer sorgen<br />

sie da<strong>für</strong>, dass Wohnräume angenehm<br />

kühl <strong>und</strong> schattig bleiben.<br />

Auf eine zusätzliche Klimatisierung<br />

können die Bewohner daher<br />

häufig verzichten. <br />

Txn<br />

74<br />

75


RUND UMS HAUS<br />

SONNENSCHUTZ<br />

Bieten individuellen Sonnenschutz: Terrassenüberdachungen.<br />

<br />

Foto: Serge Ferrari<br />

Die Pergola –<br />

ein luftiger<br />

Rückzugsort<br />

Pergolen sind leichte Konstruktionen,<br />

die am Haus<br />

verankert oder im Garten<br />

frei montiert <strong>für</strong> guten<br />

Sonnenschutz sorgen. Auch<br />

bei Wind <strong>und</strong> Regen bleibt eine<br />

Pergola stabil <strong>und</strong> garantiert ausreichend<br />

Schutz. Aus robustem<br />

Holz oder Metall gefertigt, bietet<br />

sie vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.<br />

Begrünt, mit Faltdach,<br />

Glasdach oder Sonnensegel ausgestattet,<br />

erweitert eine Pergola<br />

den Wohnbereich ins Grüne.<br />

Die robusten Ständerkonstruktionen<br />

eignen sich, um etwa Goldoder<br />

Blauregen, Efeu oder Kletterrose<br />

daran hochranken zu lassen.<br />

Viele Ausführungen sind bereits<br />

als Hightech-Variante erhältlich.<br />

Sie sind mit Sensoren ausgestattet,<br />

die Sonneneinstrahlung,<br />

Windstärke <strong>und</strong> Niederschlag<br />

messen <strong>und</strong> das Dach automatisch<br />

ein- <strong>und</strong> ausfahren.<br />

Auch im Gartenbereich dienen<br />

Pergolen als kleine Sonnenschutzinseln.<br />

„Größere freistehende<br />

Modelle mit fester Überdachung<br />

müssen von der <strong>Bau</strong>behörde genehmigt<br />

werden“, sagt Stefanie<br />

Binder von der BHW <strong>Bau</strong>sparkasse.<br />

Und: „Auch aus Rücksicht auf<br />

die Nachbarn sollten Hausbesitzer<br />

die vorgeschriebenen Abstände<br />

zur Gr<strong>und</strong>stücksgrenze einhalten“,<br />

so die Expertin.<br />

Bhw<br />

Sonnensegel sind zweckmäßig, formschön <strong>und</strong> flexibel einsetzbar.<br />

Foto: Joas<br />

Die absoluten<br />

Sommer-Hits<br />

Sonnensegel <strong>und</strong> Lamellendächer<br />

Lamellendächer<br />

auf dem Vormarsch<br />

Lamellendächer, auch bekannt als<br />

Pergola-Markisen oder Lamellen-<br />

Überdachungen, sind Systeme zum<br />

Schutz vor Sonne <strong>und</strong> Regen im<br />

Außenbereich <strong>und</strong> werden bei Verbrauchern<br />

immer beliebter. Sie bestehen<br />

aus einer stabilen Konstruktion,<br />

die mit horizontalen Lamellen<br />

versehen ist, die je nach Bedarf<br />

geöffnet oder geschlossen werden<br />

können. Die Lamellen bestehen in<br />

jetzt Vorteile sichern<br />

der Regel aus Aluminium oder Holz<br />

<strong>und</strong> sind so konzipiert, dass sie sich<br />

in einem Winkel öffnen <strong>und</strong> schließen<br />

lassen. Viele sind motorisiert<br />

oder mit Sensoren ausgestatte, die<br />

automatisch auf wechselnde Wetterbedingungen<br />

reagieren.<br />

Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen,<br />

sie sind in der Regel langlebig,<br />

wartungsarm <strong>und</strong> können<br />

aufgr<strong>und</strong> ihrer hohen Witterungsbeständigkeit<br />

jahrelang genutzt<br />

werden. KÖ<br />

Frühlingsaktion!<br />

• Markisen<br />

• Wintergärten-<br />

Pergolabeschattungen<br />

• Neubespannungen<br />

S. Forstmann Handelsvertretungen<br />

Klausenweg 1b·86971 Peiting Tel. 08861/9307363<br />

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Grüne.<br />

Als Spezialist <strong>für</strong><br />

Wintergärten, Fenster<br />

<strong>und</strong> Haustüren sind wir<br />

der ideale Partner <strong>für</strong><br />

die Gestaltung deines<br />

Zuhauses.<br />

www.linara.gmbh<br />

Das Sonnensegel spendet<br />

einen willkommenen<br />

Schattenplatz <strong>und</strong> ist<br />

flexibel an vielen Standorten<br />

im Garten anzubringen. Sie<br />

sind eine großartige Möglichkeit,<br />

um Außenbereiche wie Terrassen,<br />

Balkone, Gärten oder Poolbereiche<br />

vor Sonnenlicht <strong>und</strong> UV-Strahlen zu<br />

schützen.<br />

Welche Vorteile bieten sie?<br />

• Schutz vor Sonne <strong>und</strong> Hitze:<br />

Sonnensegel bieten Schatten<br />

Kostengünstiger Sonnenschutz.<br />

Foto: Joas<br />

<strong>und</strong> schützen vor der Hitze der<br />

Sonne. Sie können bis zu 90 Prozent<br />

der schädlichen UV-Strahlen<br />

abhalten.<br />

• Ästhetisches Design: Sonnensegel<br />

gibt es in vielen Formen, Farben<br />

<strong>und</strong> Größen, man kann auch<br />

eine Vielzahl von Kombinationen<br />

ausprobieren.<br />

• Hohe Flexibilität: Sie sind sind<br />

sehr flexibel <strong>und</strong> können an fast<br />

jeder Stelle montiert werden, sowohl<br />

im Freien als auch in Innenräumen.<br />

Sie können einfach <strong>und</strong><br />

schnell installiert <strong>und</strong> bei Bedarf<br />

auch wieder entfernt werden.<br />

• Langlebigkeit: Sonnensegel<br />

sind in der Regel aus hochwertigen<br />

Materialien hergestellt,<br />

die extrem langlebig <strong>und</strong> widerstandsfähig<br />

sind. Sie halten in<br />

der Regel mehrere Jahre, ohne<br />

ausgetauscht werden zu müssen.<br />

• Kosteneffektiv: Sonnensegel<br />

sind eine kosteneffektive <strong>und</strong> oft<br />

günstigere Alternative zu festen<br />

Dächern oder anderen Sonnenschutz-Optionen.<br />

• Rollladen<br />

• Textilscreens<br />

• Markisen<br />

• Raffstore<br />

• Lichtschachtabdeckungen<br />

• Elektroantriebe<br />

• Garagenrolltore<br />

• Insektenschutz<br />

Klaus Löw<br />

Meisterbetrieb<br />

Moosstraße 37<br />

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76<br />

77


RUND UMS HAUS<br />

SONNENSCHUTZ<br />

Markise: Beliebter<br />

Sonnenschutz-<br />

Klassiker<br />

Eine Sonnenmarkise ist ein<br />

effektiver Sonnenschutz<br />

<strong>für</strong> Terrasse oder Balkon,<br />

um den Aufenthalt dort so<br />

angenehm wie möglich zu gestalten.<br />

Gleichzeitig bietet der Stoff<br />

einen Schutz gegen UV-Strahlen<br />

sowie einen Sichtschutz. Eine<br />

klassische Markise schützt in erster<br />

Linie vor von oben einfallender<br />

Sonneneinstrahlung.<br />

Je nach Lage des Hauses <strong>und</strong> der<br />

Terrasse kann aber auch ein seitlicher<br />

Sonnenschutz sinnvoll sein.<br />

Um die Terrasse vor tiefstehender<br />

oder seitlich einfallender Sonneneinstrahlung<br />

zu schützen, eignen<br />

sich Seitenmarkisen. Oft wird bei<br />

Markisen die Frage nach dem Regenschutz<br />

gestellt. Herkömmliche<br />

Markisen dürfen nicht als Regenschutz<br />

eingesetzt werden <strong>und</strong><br />

sollten insbesondere bei Starkregen<br />

immer eingefahren werden!<br />

Im Gegensatz zur einer fester Terrassenüberdachung<br />

bietet eine<br />

Markise nur mäßigen Windschutz,<br />

jedenfalls ohne zusätzlichen Seitenschutz.<br />

Unifarben sehr elegant<br />

<strong>und</strong> modern<br />

Unifarbene Markisen wirken elegant<br />

<strong>und</strong> modern durch ihre monochrome<br />

Fläche. Für eine leichte<br />

optische Bewegung sorgt die natürliche<br />

Textilstruktur des Markisentuchs,<br />

die je nach Farbgebung<br />

<strong>und</strong> Gewebe mehr oder weniger<br />

stark zu sehen ist. Einfarbige Markisentücher<br />

sorgen zudem <strong>für</strong> weniger<br />

Lichtspiel auf der Terrasse.<br />

Die Farbauswahl im Fachhandel<br />

ist inzwischen riesig <strong>und</strong> hält <strong>für</strong><br />

jeden Geschmack den passenden<br />

Ton bereit.<br />

Auf diese<br />

Qualitätsmerkmale achten<br />

• Innovative <strong>und</strong> sichere Konstruktion<br />

<strong>für</strong> Funktionssicherheit<br />

<strong>und</strong> Langlebigkeit.<br />

• Hochwertige Materialien<br />

bei Konstruktionselementen<br />

wie Gelenkarmen <strong>und</strong> Abdeckungen.<br />

• Starke Gelenkarme <strong>und</strong> gute<br />

Spannung des Markisentuchs<br />

Die Farbauswahl <strong>für</strong> Markisen ist riesig. Foto: Joas<br />

Gr<strong>und</strong>sätzlich gilt, dass <strong>für</strong> die<br />

handelsüblichen Markisen keine<br />

<strong>Bau</strong>genehmigungen notwendig<br />

sind. Natürlich nur unter der Voraussetzung,<br />

dass die Markise<br />

ordnungsgemäß angebracht <strong>und</strong><br />

verwendet wird. Als Eigentümer<br />

einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses<br />

muss das auch mit<br />

niemandem weiter abgesprochen<br />

werden.<br />

Kann man Markisen<br />

reinigen?<br />

Geben Sie Seife oder mildes<br />

Flüssigwaschmittel in warmes<br />

Wasser. Säubern Sie mit einem<br />

Schwamm oder einer weichen<br />

Bürste (Waschbürste <strong>für</strong> Autos)<br />

<strong>und</strong> dem Wasser zum Reinigen<br />

die Markise mit leichtem Schrubben.<br />

Verwenden Sie keine harten<br />

Bürsten. Danach spülen Sie die<br />

gereinigten Flächen gründlich mit<br />

klarem Wasser ab.<br />

Welche Markisen-Typen<br />

gibt es?<br />

• Gelenkarmmarkise: Der<br />

Klassiker unter den Markisen.<br />

• Offene Markisen <strong>und</strong> Halbkassettenmarkisen.<br />

• Kassettenmarkisen:<br />

R<strong>und</strong>um geschützt.<br />

• Vertikalbeschattung durch<br />

Senkrechtmarkisen.<br />

• Sicht- <strong>und</strong> Sonnenschutz:<br />

Seitenmarkisen.<br />

• Für große Ausfalltiefen:<br />

Pergolamarkisen.<br />

KÖ<br />

In den warmen Monaten des<br />

Jahres hält man gerne Fenster<br />

offen <strong>und</strong> lüftet meist ganztags<br />

<strong>und</strong> auch nachts. Fliegen <strong>und</strong><br />

Insekten sind dann meist unliebsame<br />

„Gäste“ in Haus <strong>und</strong> Wohnung.<br />

Insektenschutz <strong>für</strong> Fenster<br />

ist hier eine effektive Möglichkeit,<br />

diese unerwünschten Besucher<br />

aus dem Zuhause fernzuhalten,<br />

während man die frische Luft <strong>und</strong><br />

das natürliche Licht genießen<br />

kann. Dies sind die gängigsten<br />

Arten:<br />

Fliegengitter: Fliegengitter bestehen<br />

aus feinmaschigem Netz<br />

<strong>und</strong> sind eine kostengünstige<br />

Möglichkeit, um Fliegen, Mücken<br />

<strong>und</strong> andere Insekten fernzuhalten.<br />

Sie können als Rollos, Spannrahmen<br />

oder Schiebetüren erhältlich<br />

sein <strong>und</strong> können an fast<br />

jedem Fenster befestigt werden.<br />

Insektenschutzrollo: Insektenschutzrollos<br />

sind eine weitere<br />

Option, die besonders <strong>für</strong> Dachfenster<br />

oder schwer zugängliche<br />

Fenster geeignet ist. Sie werden<br />

in der Regel direkt am Fensterrahmen<br />

befestigt <strong>und</strong> können einfach<br />

ausgezogen werden, um das<br />

Fenster zu schützen.<br />

Insektenschutzfenster: Insektenschutzfenster<br />

bestehen aus<br />

speziellen Rahmen mit eingebauten<br />

Fliegengittern. Sie können als<br />

feste Rahmen oder als Fenster<br />

Insektenschutz am Fenster <strong>für</strong> einen erholsamen Schlaf. Foto: Joas<br />

Entspannt schlafen <strong>und</strong> <strong>Wohnen</strong><br />

dank Insektenschutz <strong>für</strong> Fenster<br />

zum Öffnen erhältlich sein <strong>und</strong><br />

werden in der Regel von einem<br />

Fachmann installiert.<br />

Magnetisches Fliegengitter: Magnetische<br />

Fliegengitter sind eine<br />

praktische Möglichkeit, um Insekten<br />

fernzuhalten, ohne den Fensterrahmen<br />

zu beschädigen. Diese<br />

Fliegengitter werden einfach mit<br />

Magnetstreifen am Rahmen befestigt<br />

<strong>und</strong> können bei Bedarf<br />

leicht entfernt werden.<br />

Wer sich <strong>für</strong> eine bestimmte Art<br />

von Insektenschutz <strong>für</strong> Fenster<br />

entscheidet, sollte sicherstellen,<br />

dass es gut zum Fenster passt<br />

<strong>und</strong> einfach zu installieren ist. Die<br />

meisten Insektenschutzoptionen<br />

sind einfach zu reinigen <strong>und</strong> erfordern<br />

nur minimale Wartung.<br />

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Wandanschluss <strong>und</strong><br />

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78<br />

79


RUND UMS HAUS<br />

SICHERHEIT & ELEKTRO<br />

Herr Holitschka, welche<br />

Funktionen bringen<br />

Videosprechanlagen mit?<br />

Der Vorteil eines Video-Kommunikationssystems<br />

im Vergleich zu einer<br />

klassischen Gegensprechanlage<br />

ist die integrierte Kamera. Das<br />

ist nicht nur im Mehrfamilienhaus<br />

sinnvoll, es sorgt auch im Einfamilienhaus<br />

<strong>für</strong> mehr Sicherheit. Über<br />

einen Bildschirm in der Innenstation<br />

können die Bewohner <strong>und</strong><br />

Bewohnerinnen auf einen Blick<br />

überprüfen, wer klingelt. Trickbetrügerinnen<br />

<strong>und</strong> Einbrecher haben<br />

so keine Chance.<br />

Hochwertigere Videosprechanlagen<br />

senden darüber hinaus per<br />

Gateway das Bild der Besucherin<br />

oder des Besuchers an ein Smartphone<br />

oder Tablet. Man kann also<br />

von überall aus sehen, wer vor der<br />

Tür steht. Mithilfe einer App-Anbindung<br />

wird informiert, wenn es<br />

an der Haustür klingelt, <strong>und</strong> man<br />

kann direkt übers Smartphone mit<br />

den Personen sprechen, zum Beispiel<br />

mit dem Paketboten. Wer es<br />

ganz genau wissen will, sollte sich<br />

<strong>für</strong> ein Gerät mit Nachtsichtfunktion<br />

<strong>und</strong> automatischer Bild- <strong>und</strong><br />

Tonaufzeichnung entscheiden.<br />

Klingelt jemand an der Tür, wenn<br />

niemand zu Hause ist, wird eine<br />

Aufzeichnung angefertigt <strong>und</strong> datenschutzkonform<br />

temporär mit<br />

Uhrzeit abgespeichert.<br />

Worauf muss man beim<br />

Kauf achten?<br />

Die Kamera sollte wetterfest sein<br />

<strong>und</strong> eine gute Auflösung haben,<br />

um ein deutliches Bild zu liefern.<br />

Wichtig ist auch, dass die Anlage<br />

einen guten Erfassungswinkel hat,<br />

damit der gesamte Türbereich gut<br />

abdeckt wird. Eine Gegensprechfunktion<br />

braucht man, um mit<br />

der Person, die vor der Tür steht,<br />

Der Erfassungswinkel der<br />

Außenkamera sollte nicht zu<br />

klein sein. Foto: DoorBird<br />

Auf der Video-Innenstation kann man sicher prüfen, wer vor der Tür steht. Foto: Jung<br />

Was bringen<br />

Video sprech anlagen?<br />

kommunizieren zu können. Wenn<br />

die Anlage über eine Möglichkeit<br />

zur Speicherung von Aufnahmen<br />

verfügt, ist dies im Falle eines Einbruchs<br />

oder Diebstahls von Vorteil,<br />

weil Beweismaterial existiert. Ein<br />

Plus ist natürlich auch eine einfache<br />

Montage. Praktisch sind hier<br />

Anlagen mit Halterungen, die an<br />

verschiedene Türkonstruktionen<br />

angepasst werden können.<br />

Warum sollte man beim Einbau<br />

auf einen Fachbetrieb setzen?<br />

Türkommunikationssysteme sind<br />

sowohl als Unterputz- als auch<br />

Aufputzvariante erhältlich. Sie lassen<br />

sich also nachrüsten. Hierzu<br />

kann auf eine bestehende Klingelanlage<br />

zurückgegriffen werden.<br />

Da hier in die bestehende Elektroinstallation<br />

des Gebäudes eingegriffen<br />

wird <strong>und</strong> Systemgeräte, die<br />

<strong>für</strong> die Videosteuerung notwendig<br />

sind, zu installieren sind, ist eine<br />

professionelle Beratung <strong>und</strong> Installation<br />

durch das Elektrofachhandwerk<br />

notwendig.<br />

Für welche Personen<br />

<strong>und</strong> Haushalte eignet sich<br />

eine Videosprechanlage<br />

besonders gut?<br />

Ein modernes Türkommunikationssystem<br />

mit Kamera eignet sich<br />

<strong>für</strong> alle, die Wohnkomfort schätzen<br />

<strong>und</strong> die Sicherheit in den eigenen<br />

vier Wänden erhöhen wollen. Für<br />

Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen,<br />

zum Beispiel bei<br />

eingeschränktem Gehör oder Mobilitätsproblemen,<br />

ist eine solche<br />

Anlage jedoch mehr als nur ein<br />

„Nice to have“. Wer sich schwertut,<br />

zur Wohnungstür zu gehen oder<br />

gar im Rollstuhl sitzt, dem bietet<br />

das ans Tablet oder das Smartphone<br />

übertragene Bild des Besuchs<br />

die Möglichkeit, auf diesem<br />

Weg direkt mit ihm kommunizieren<br />

zu können. Das ist eine große Alltagserleichterung<br />

– ganz abgesehen<br />

von dem Plus an Sicherheit.<br />

VON MARION BRANDSTETTER<br />

Stefan Holitschka von der Initiative<br />

Elektro+ Foto: Gira<br />

Im Smarthome wird eine energiesparende Haustechniksteuerung mit<br />

Sicherheit sowie mehr Wohnkomfort verb<strong>und</strong>en.<br />

Foto: djd/Telenot Electronic<br />

Sicherheit,<br />

Energieeffizienz<br />

<strong>und</strong> Komfort<br />

Smarte Komplettsysteme <strong>für</strong> die<br />

eigenen vier Wände<br />

Am Thema Energieeffizienz<br />

kommt heute<br />

kein Haus- oder Wohnungsbesitzer<br />

mehr<br />

vorbei. Denn bei den hohen Preisen<br />

<strong>für</strong> Öl, Gas <strong>und</strong> Strom möchte<br />

jeder seinen Energieverbrauch<br />

so niedrig wie möglich halten.<br />

Gleichzeitig treibt viele Immobilieneigentümer<br />

das Thema der<br />

Haussicherung um. Denn mit einer<br />

guten Sicherheitstechnik lässt<br />

sich das Einbruchrisiko deutlich<br />

senken <strong>und</strong> der Schutz vor Feuer<br />

<strong>und</strong> anderen Gefahren wesentlich<br />

verbessern.<br />

Optimal abgestimmt<br />

Eine intelligente Haussteuerung<br />

kann Sicherheit <strong>und</strong> Energieeffizienz<br />

hervorragend mit Komfort<br />

verbinden. So können zum Beispiel<br />

Heizung, Lüftung, Beschattung<br />

<strong>und</strong> Beleuchtung optimal<br />

aufeinander abgestimmt werden.<br />

Das verbessert den Komfort <strong>und</strong><br />

spart Energie. Auch die Einbindung<br />

zertifizierter Sicherheitstechnik<br />

kann mit modernen Systemen<br />

per Plug-and-Play – also<br />

mit Peripheriegeräten – umgesetzt<br />

werden. Verschiedene Funktionen<br />

können so miteinander<br />

verb<strong>und</strong>en <strong>und</strong> automatisiert<br />

aufgerufen werden. Beim Verlassen<br />

des Hauses gibt es dann<br />

beispielsweise die Option, die<br />

Heiztemperatur automatisch abzusenken<br />

<strong>und</strong> Stromkreise abzuschalten,<br />

während parallel die<br />

Rollläden herunterfahren <strong>und</strong> die<br />

Alarmanlage scharf schaltet.<br />

Systemoffene Lösungen<br />

Voraussetzung <strong>für</strong> Sicherheit in<br />

Verbindung mit smartem Komfort<br />

ist eine professionelle Planung<br />

<strong>und</strong> Implementierung der<br />

Systeme. Im Check ermitteln die<br />

Fachleute den Sicherheitsbedarf<br />

sowie die Komfortwünsche der<br />

K<strong>und</strong>innen <strong>und</strong> K<strong>und</strong>en <strong>und</strong> können<br />

auf dieser Basis einen maßgeschneiderten<br />

Vorschlag zur<br />

Umsetzung ausarbeiten. Planung<br />

<strong>und</strong> Ausführung durch den Fachbetrieb<br />

haben einen weiteren<br />

Vorteil: Sie erfüllen die Voraussetzung<br />

<strong>für</strong> die KfW-Förderprogramme<br />

159 oder 455-E, über die der<br />

Staat private Immobilienbesitzer<br />

beim Einbau von Sicherheitstechnik<br />

mit günstigen Krediten oder<br />

Zuschüssen unterstützt. Wichtig<br />

ist, dass die Plattform <strong>für</strong> das<br />

Gebäudemanagement sowie die<br />

Alarmtechnik modular aufgebaut<br />

<strong>und</strong> offen gestaltet sind. Denn so<br />

bieten sie eine zukunftssichere<br />

Lösung, die sich auch nachträglich<br />

erweitern <strong>und</strong> an veränderte<br />

Lebenssituationen oder Sicherheitsanforderungen<br />

anpassen<br />

lässt.<br />

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Sicherheit hat viele Facetten –<br />

das SMART HOME decktsie alle ab.<br />

80<br />

81


RUND UMS HAUS<br />

HEIZUNG<br />

Auch, wenn es draußen<br />

warm ist, sollte die<br />

Heizung nicht vergessen<br />

werden. Denn<br />

im Sommer ist der richtige Zeitpunkt<br />

<strong>für</strong> die Überprüfung der<br />

Anlage. Sonst kommt bei den<br />

ersten kühlen Herbstnächten das<br />

böse Erwachen: Die Anlage läuft<br />

nicht einwandfrei <strong>und</strong> man sitzt<br />

dann schnell im Kalten. „Daher<br />

sollte man die komplette Heizungsanlage<br />

am besten im Sommer<br />

von einem Fachmann überprüfen<br />

lassen.<br />

Stehen Reparaturen oder sogar<br />

ein kompletter Austausch an, hat<br />

man noch genügend Zeit <strong>für</strong> die<br />

Umsetzung, bevor es wieder kalt<br />

wird“, erklärt Michael Muerköster<br />

von der Initiative Wärme+. Eine<br />

jährliche Überprüfung hilft, die Sicherheit<br />

<strong>und</strong> Lebensdauer der Anlage<br />

zu erhöhen <strong>und</strong> Energie <strong>und</strong><br />

Betriebskosten einzusparen.<br />

Hydraulischer Abgleich<br />

Der hydraulische Abgleich einer Heizungsanlage kann Kosten sparen.<br />

Foto: Wärme+/ZVSHK<br />

Heizungs-Check<br />

im Sommer<br />

Regelmäßige Wartung erhöht<br />

Sicherheit <strong>und</strong> Lebensdauer<br />

Bei einem professionellen Heizungscheck<br />

begutachtet ein Profi<br />

den Zustand der kompletten Anlage<br />

<strong>und</strong> kann mittels genauer<br />

Messungen berechnen, was sie<br />

verbraucht <strong>und</strong> wo Einsparpotenziale<br />

bestehen. Häufige Ursache<br />

<strong>für</strong> einen hohen Energieverbrauch<br />

ist eine hydraulisch nicht richtig<br />

eingestellte Heizungsanlage. Dies<br />

macht sich an überversorgten<br />

Heizkörpern in der Nähe der Anlage<br />

<strong>und</strong> nicht ausreichend versorgten<br />

Heizkörpern in weiter entfernten<br />

oberen Etagen des Hauses<br />

bemerkbar. „Ein hydraulischer Abgleich<br />

kann hier Abhilfe schaffen.<br />

Dabei werden die einzelnen Komponenten<br />

der Heizungsanlage<br />

optimal aufeinander abgestimmt,<br />

sodass die Wärme da ankommt,<br />

wo sie benötigt wird“, erläutert<br />

Muerköster. Durch einen hydraulischen<br />

Abgleich lassen sich bis zu<br />

15 Prozent der gesamten Heizkosten<br />

einsparen.<br />

Auch eine veraltete Heizungspumpe<br />

kann die Betriebskosten in die<br />

Höhe treiben. Dann lohnt sich der<br />

Austausch gegen eine moderne<br />

Hocheffizienzpumpe mit elektronischer<br />

Steuerung. Diese erkennt<br />

den tatsächlichen Heizbedarf im<br />

Haus <strong>und</strong> passt die Leistung <strong>und</strong><br />

den Wasserdruck automatisch an.<br />

Moderne Wärmepumpe<br />

Ist die Heizungsanlage bereits<br />

in die Jahre gekommen, sodass<br />

ein kompletter Austausch infrage<br />

kommt, finden Eigentümer in der<br />

Wärmepumpe eine effiziente Alternative<br />

zu konventionellen Heizungen.<br />

Wärmepumpen nutzen<br />

Umweltenergie, zum Beispiel aus<br />

dem Erdreich oder der Luft, zur<br />

Wärmeerzeugung. Das spart nicht<br />

nur Betriebs- <strong>und</strong> Verbrauchskosten,<br />

sondern ist auch ressourcen<strong>und</strong><br />

umweltschonend. Für eine<br />

Modernisierung eignet sich eine<br />

Luft/Wasser-Wärmepumpe besonders<br />

gut. Da die Wärmequelle<br />

im Vergleich zu Erdreich- oder<br />

Wasser-Wärmepumpen nicht erst<br />

durch Grabungen oder Bohrungen<br />

erschlossen werden muss, fallen<br />

die Investitionskosten geringer<br />

aus. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe<br />

ist beinahe überall einsetzbar<br />

<strong>und</strong> kann sogar im Freien aufgestellt<br />

werden. Im Innenbereich ist<br />

der Platzbedarf nicht größer als<br />

<strong>für</strong> einen normalen Heizkessel.<br />

Weil die Wärmepumpe emissionsfrei<br />

arbeitet <strong>und</strong> in der Kombination<br />

mit Öko-Strom sogar vollständig<br />

mit regenerativen Energien<br />

betrieben werden kann, ist sie ein<br />

idealer Einstieg in eine erneuerbare<br />

Energieversorgung.<br />

Wärme+<br />

Aussaat<br />

im April<br />

Ab April ist es so weit! Nun<br />

beginnt die Arbeit im Garten<br />

richtig. Aber Sie wissen<br />

noch gar nicht, was jetzt<br />

eingepflanzt werden kann?<br />

Diese Übersicht wird<br />

Ihnen helfen, denn<br />

einige Pflanzen müssen<br />

vorgezogen werden,<br />

andere können direkt in<br />

die Erde.<br />

Pflanzensamen ab April vorziehen:<br />

• Rotkohl, Rosenkohl, Grünkohl,<br />

Chinakohl, Blumenkohl<br />

• Gurken, Zucchini, Kürbis,<br />

Tomaten, Paprika<br />

• Buschbohnen, Stangenbohnen<br />

• Kräuter wie Melisse, Estragon,<br />

Thymian, Basilikum, Majoran<br />

Ab April in den Boden:<br />

• Mangold, Mohrrüben, Rettich,<br />

Rote Bete, Radieschen, Zwiebeln<br />

• Brokkoli, Rucola, Spinat<br />

• Frühkartoffeln<br />

• Dicke Bohne, Erbse<br />

• Kräuter wie Beifuß, Bohnenkraut,<br />

Dill, Gartenkraut, Kerbel,<br />

Kresse, Koriander, Petersilie<br />

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84<br />

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