Regionen der Slowakei

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Regionen der Slowakei

Regionen der Slowakei


Inhalt der

Regionalbrochüre:

2. Editorial – Einleitungsworte des Generaldirektors

3. Regionalvergleich der wichtigsten makroökonomischen Kennzahlen

4. Manual zum Gesetz über die Förderung der Gründung von Industrieparks

6. Analyse der Region Bratislava

8 Bratislava – die Hauptstadt

9 Slowakische Ratingagentur

10 Malacky – Industriepark Euro Valley

11 CP Consult, s.r.o. Bratislava

12 Intech, s.r.o. Bratislava, EC Harris, s.r.o. Bratislava

13 Jenewein Partners Management, Bratislava, Dynergo, s.r.o. Bratislava

14. Analyse der Region Nitra

16 Šaľa - die Stadt

17 Komárno - die Stadt

18 Zlaté Moravce - die Stadt

19 Levice – die Stadt

20 Levice – Industriezone

21 Vráble – der Industriepark

22. Analyse der Region Trnava

24 Trnava – die Stadt

25 Trnava – Industriezone

26 Piešťany – die Stadt

27 Piešťany – Industriezone

28 TSÚ Piešťany, RDA Trenčín

29 Sereď – Industriepark

30 Senica – die Stadt

31 Senica – Industriezone

32. Analyse der Region Trenčín

34 Trenčín – die Stadt

35 Trenčín – Industriepark

36 Trenčianska Teplá – Industriezone

37 Handlová – die Stadt

38 Handlová – Industriezone

39 Považská Teplá – Industriezone

40 Bánovce nad Bebravou – Industriezone

41 Stakos Slovakia, a.s. Dubnica nad Váhom

42. Analyse der Region Banská Bystrica

44 Banská Bystrica – die Stadt

45 Banská Bystrica – Industriepark

46 Rimavská Sobota – Industriepark

47 Lučenec – die Stadt

48 Lučenec – Industriepark

49 Krupina – die Stadt

50 Krupina – Industriepark

51 Nenince – Industriepark

52. Analyse der Region Žilina

54 REA Žilina

55 Liptovský Mikuláš – die Stadt

56 Liptovský Mikuláš – Industriepark

57 Stavoindustria Liptovský Mikuláš, Kelkom Int. Liptovský Mikuláš,

58. Analyse der Region Prešov

60 Prešov - die Stadt

61 Bardejov – die Stadt

62 Bardejov – Industriepark

63 Huncovce – Industriezone

64 Kusing Huncovce

65 Drepal, s.r.o. Kežmarok

66 Poprad – die Stadt

67 Poprad – Industriezone

68 Kežmarok – die Stadt

69 REA Tatry – Spiš

70 Lipany – die Stadt

71 Chemes Humenné – Industriezone

72 Soľ – Industriezone

73 REA Prešov

74. Analyse der Region Košic

76 Košice - Pereš – Industriepark

77 Kechnec – Industriepark

78 Rožňava – Industriepark

79 Michalovce – die Stadt

80 Trebišov – die Stadt

81 Trebišov – Industriepark

82 Spišská nová Ves – die Stadt

83 Strážske – Industriezone

84 SARIO


2

Editorial

Liebe Leser,

Die vorliegende Publikation ist vor allem für potenzielle ausländische

Investoren bestimmt, die an einem genaueren Einblick in die Slowakei und

ihre Regionen interessiert sind. Mit dem Ziel, den Anforderung von Investoren

in möglichst hohem Maße nahe zu kommen, wurde diese Broschüre in

drei Grundteile untergliedert. Der erste Teil ist eine kurze Übersicht aller

Regionen der Slowakei mit deren Grundcharakteristiken, im zweiten Teil

werden die Investitionsmöglichkeiten im Rahmen ausgewählter slowakischer

Städte vorgestellt und im dritten Teil sind Informationen über Industriezonen

und –parks, die den Investoren zur Verfügung stehen, vorzufinden. Wir

stellen darin auch kurze Informationen über die Möglichkeit einer staatlichen

Förderung bei der Errichtung von Industrieparks zur Verfügung.

SARIO, eine von Mitteln des Wirtschaftsministeriums der Slowakischen

Republik finanzierte Regierungsagentur, deren Hauptziel darin besteht, den

Zufluss von ausländischen Investitionen in die Slowakei zu erhöhen sowie den

Export zu fördern, hofft, dass die von ihr präsentierte Publikation für Sie

eine Inspiration für eine detailliertere Erforschung und für die Eingliederung

der Slowakei unter die reellen Kandidaten für die Verwirklichung ihres

Investitionsvorhabens darstellen wird.

Diese Publikation ist die erste ihrer Art in der Slowakei. Ihr Ziel ist es, nicht

nur auf die Vorteile des Investierens in der Slowakei hinzuweisen, sondern

auch die spezifischen Stellungen und Vorteile innerhalb einzelner Regionen

hervorzuheben. Wir freuen uns, dass die Zusammenstellung der Publikation

an lebhaftes Interesse stieß und hoffen, dass es dazu auch Fortsetzungen von

noch höherer Qualität geben wird.

Die Publikation „Regionen der Slowakei“ stellt nur einen Teil der von unserer

Agentur für potenzielle Investoren angebotenen Dienstleistungen dar. Wir

verfügen über eine Datenbank von freien Hallen und Grundstücken, die viel

mehr enthält als nur die in dieser Publikation vorgestellten ausgewählten

Industriezonen. Neben geeigneten Standorten bieten wir den Investoren

auch qualifizierte Dienstleistungen beispielsweise im Bereich komplexer

Informationen über das Investitionsumfeld in der Slowakei, über die

Möglichkeit steuerlicher und anderer Begünstigungen oder bei der Auswahl

geeigneter Zulieferer an.

Die Slowakei verzeichnet in den letzen Jahren einen deutlichen Zuwachs

an ausländischen Investitionen. Wir erwarten 2002 den höchsten Zufluss

ausländischen Kapitals in der gesamten Geschichte des Landes. Wir hoffen,

dass bei der weiteren Werbung für die Slowakei als einem für die Investoren

attraktiven Standort im geographischen Raum Mittel- und Osteuropas auch

unsere Publikation behilflich sein wird. Antworten auf all Ihre Fragen, die

die Publikation nicht beantworten kann, geben wir Ihnen gerne bei einem

persönlichen Besuch.


GRUNDVERGLEICH DER REGIONEN

BIP einzelner Regionen in Mio. SKK zu Marktpreisen in 2000

250 000

200 000

150 000

100 000

50 000

0

Quelle: Statistisches Amt

der Slowakischen Republik

Bratislava

23,61%

Trnava

10,36%

Trenčín

9,68%

Nitra

11,53%

Žilina

10,71%

Zuflüsse ausländischer Direktinvestitionen (FDI):

Banská

Bystrica

10,93%

REGION – 1999 2000 3Q.2001

Erhöhung

der Zuflüsse von FDI

In € % In € % In € %

Bratislava 1280,42 61,4 2135,35 69,8 2805,70 59,3

Trnava 196,19 9,4 219,93 6,5 217,14 4,6

Trencin 134,05 6,4 141,67 4,2 158,23 3,3

Nitra 75,19 3,6 103,63 3,1 160,02 3,4

Zilina 59,70 2,9 168,40 2,1 213,65 4,5

Banska Bystrica 97,63 4,7 122,67 3,7 206,86 4,4

Presov 70,28 3,4 103,44 2,4 121,30 2,6

Kosice 173,42 8,3 858,07 8,3 850,37 18,0

Total 2086,86 100 3853,16 100 4733,28 100

Quelle: Nationalbank der Slowakischen Republik

Arbeitslosigkeit in der SR 12/2001

SR Bratislava Trnava Trenčín Nitra Žilina Banská Bystrica Prešov Košice

Arbeitslosenzahl 533 652 21 313 46 357 40 931 85 438 60 512 82 012 97 597 99 492

Arbeitslosenquote % 19,79 6,21 16,60 13,73 24,32 17,67 24,84 25,36 27,09

Quelle: Nationales Arbeitsamt

Seit Januar 2002 erstanden die eigenständige Regionen auf Grund das Gesetz 302/2001.

Vorsitzende einzelner

Verwaltungsregionen

Region Name

Bratislava Ľubomír Roman

Trnava Peter Tomeček

Trenčín Štefan Štefanec

Nitra Milan Belica

Žilina Jozef Tarcák

Banská Bystrica Milan Marčok

Prešov Peter Chudík

Košice Rudolf Bauer

Prešov

9,13%

Košice

14,05%

3


4

Das Gesetz über die Förderung von Industrieparks.

193 Gesetz vom 18. Mai 2001

über die Förderung von Industrieparks und über

die Ergänzung des Gesetzes des Nationalrats der

Slowakischen Republik Nr. 180/1995 Z.z. (Gesetzblatt)

über einige Maßnahmen zur Klärung der

Eigentumsverhältnisse zu Grundstücken in der Fassung

späterer Vorschriften.

Der Nationalrat der Slowakischen Republik hat das

folgende Gesetz erlassen:

Artikel 1

§ 1

Gegenstand des Gesetzes

Dieses Gesetz regelt die Bedingungen der Gewährung

von Förderungen zur Errichtung von Industrieparks,

sowie die Tätigkeit der Organe der öffentlichen Hand

bei Gewährung und Kontrolle der Verwendung dieser

Förderungen.

§ 2 Industriepark

(1) Ein Industriepark ist ein Gebiet, auf dem

Industrietätigkeit (Produktion und Dienstleistungen

durch mindestens zwei Unternehmer1) ) konzentriert

ist und das Gebiet zu diesem Zweck im Raumplan der

Ortschaft oder im Raumplan der Zone2) bestimmt ist.

(2) Die Industrieparks werden durch Gemeinden 3)

gegründet.

§ 3 Förderungsarten

(1) Zur Errichtung eines Industrieparks kann einer

Gemeinde, die Bedingungen nach § 4 erfüllt, eine

Fördersumme aus dem öffentlichen Haushalt 4)

(nachstehend nur Zuschuss) für die folgenden Zwecke

gewährt werden:

a) Errichtung der zur Gründung des Industrieparks

erforderlichen technischen Ausstattung und

Erschließung des Geländes,

b) Kostenersatz für Enteignung von Grundstücken zur

Errichtung des Industrieparks,

c) Ersatz von Kosten für den Kauf, Übertragung,

Anmietung oder Tausch von Grundstücken zur

Gründung des Industrieparks, einschließlich der Kosten

für die Übertragung von Grundstücken in der Verwaltung

des Slowakischen Bodenfonds (nachstehend nur

der „Fonds“) 3) ins Eigentum der Gemeinde nach

besonderer Vorschrift 6) und Ersatz von Kosten für

die Anmietung dieser Grundstücke durch die Gemeinde

oder für den Tausch dieser Grundstücke mit der

Gemeinde.

d) Erstattung von Abgaben für die Herausnahme

vom landwirtschaftlichen Boden aus dem

Landwirtschaftlichen Bodenfonds7) oder aus dem

Forstwirtschaftlichen Bodenfonds 8).

(2) Unter der technischen Ausstattung und

Erschließung des Geländes (Ausbau von

Infrastrukturnetzen) 9) zur Errichtung des Industrieparks

versteht man insbesondere:

a) Brunnen und Versorgungsleitungen von Trink- und

Nutzwasser,

b) Kanalisation, Reinigung und Einleitung von

Abwasser,

c) Versorgung und Verteilung von Strom,

einschließlich der Verlegung der Verteilungsleitung und

der Stromanschlussleitung, Pfeiler und Umspannwerke,

d) Gasversorgung und Gasanschluss einschließlich

des Hauptverschlussventils und der Verlegung von

Gasanlagen,

e) Zugangsstraßen, Schleppgleis, Seilbahnen und

andere Bahnen,

f) Wasserstraßen, einschließlich Häfen,

g) Telekommunikationsnetze und –anlagen,

h) Lagerung, Wiederverwertung oder Abfuhr und

Beseitigung von Abfällen.

(3) Zur technischen Ausstattung des Gebiets gehören

auch die Entwässerung des Gebiets, Abfuhr und

Lagerung vom Ackerboden, Landarbeiten und

Terrainanpassung.

§ 4

Bedingungen für die Gewährung der Förderung

(1) Eine Förderung zur Errichtung des Industrieparks

(nachstehend nur die „Förderung“) kann der Gemeinde

gewährt werden, falls sie nachweist, dass:

a) das zur Errichtung des Industrieparks bestimmte

Gelände als solches im genehmigten Raumplan der

Ortschaft oder Raumplan der Zone 9) geführt ist

b) sie finanzielle Mittel zur Errichtung des

Industrieparks von mindestens 30 %, einschließlich

der Kosten für die Enteignung, Kauf, Übertragung,

Anmietung oder Tausch von Grundstücken zur

Errichtung des Industrieparks, der Kosten für die zur

Errichtung des Industrieparks erforderliche technische

Ausstattung und Erschließung des Geländes (§3 Abs. 2

und 3) gesichert hat,

c) sie die vorherige Zustimmung des Fonds zur

Übertragung von Grundstücken in Verfügungsmacht

des Fonds 5) auf die Gemeinde oder zur Vermietung

dieser Grundstücke an die Gemeinde oder zum Tausch

dieser Grundstücke mit der Gemeinde zum Zwecke der

Errichtung des Industrieparks eingeholt hat.

d) sie einen Vorvertrag 10) mit einem Unternehmer

bezüglich des Unternehmensgegenstands des

Unternehmers im Industriepark abgeschlossen hat,

in dem auch die finanzielle Deckung dieses

Unternehmensplans nachzuweisen ist,

e) sie verbindliche Stellungnahme der

Energielieferanten (Strom, Gas und Wärme) und der

Lieferanten von Nutz- und Trinkwasser zur Sicherstellung

der Energie- und Wasserversorgung des Industrieparks

eingeholt hat.

(2) Die finanzielle Deckung gemäß Absatz 1 lit. b) und

d) wird durch das genehmigte Budget der Ortschaft

und durch ein Kontoauszug des Unternehmers mit

Bestätigung einer Bank oder einer Niederlassung einer

ausländischen Bank (nachstehend nur die „Bank“) über

die Bindung dieser Mittel zu diesem Zwecke, sowie

durch eine Kreditzusage einer Bank für die Gemeinde

zur Deckung ihres Anteils am Finanzieren der Kosten

zur Errichtung des Industrieparks oder durch eine

verbindliche Erklärung des Unternehmers über die

Gewährung von finanziellen Mitteln der Gemeinde

zum Teilfinanzieren der Kosten der Errichtung des

Industrieparks und durch eine verbindliche Erklärung

des Unternehmers über die finanzielle Deckung seines

Vorhabens im Industriepark nachgewiesen.

(3) Beim Entscheiden über die Gewährung der

Förderung zur Errichtung des Industrieparks ist das

Wirtschaftsministerium der Slowakischen Republik

(nachstehend nur das „Ministerium“) verpflichtet, auch

die Beschäftigung in der Region des Antragstellers und

den Einfluss der gewerblichen Tätigkeit im Industriepark

auf die Senkung der Arbeitslosigkeit in der Region in

Betracht zu ziehen.

§ 5

Höhe der Förderung

(1) Der Zuschuss für die Gemeinde für die zur

Errichtung des Industrieparks erforderliche technische

Ausstattung und Erschließung des Geländes darf

maximal 70 % der für diese Zwecke bestimmten Kosten

betragen, wobei die Höhe dieser Kosten aufgrund der

Ergebnisse einer öffentlichen Ausschreibung gemäß

besonderer Vorschrift 11) ermittelt wird.

(2) Der Zuschuss zum Ersatz der Kosten der

Enteignung, des Kaufs, der Übertragung oder des

Tauschs der zur Errichtung des Industrieparks

bestimmten Grundstücke darf bis zu einem Betrag von

70 % des Preises der Grundstücke gemäß Preisgesetz

12) gewährt werden, bzw. im Falle der Anmietung

von Grundstücken, bis zu einem Betrag von 70 % des

vereinbarten Mietzinses 13) für die ersten zehn Jahre

der Miete.

(3) Der Zuschuss zur Erstattung der Gebühren für

die Herausnahme aus dem Landwirtschaftlichen oder

Forstwirtschaftlichen Bodenfonds kann bis zu einer

Höhe von 70 % des Gesamtbetrags dieser Gebühren

gewährt werden.

§ 6

Entscheidung über die Gewährung der Förderung

(1) Die Entscheidung über die Gewährung der

Förderung (§ 3) wird vom Ministerium aufgrund

eines schriftlichen Ansuchens der Gemeinde, nach

Genehmigung des Antrags auf Förderungsgewährung

durch die Regierung der Slowakischen Republik

(nachstehend nur die „Regierung“) herausgegeben. Der

Antragsteller hat keinen rechtlichen Anspruch auf die

Förderung.

(2) Das Ansuchen um die Gewährung der Förderung

(nachstehend nur das „Ansuchen“) enthält

insbesondere die folgenden Angaben:

a) die Identifikation des Ansuchenden (Bezeichnung

der Gemeinde, Bezirk, Region, Einwohnerzahl der

Gemeinde, bestehende Produktionsbasis, Industrie-

und Sozialinfrastruktur, Arbeitslosenquote, Namen und

Funktionen der zum Handeln im Namen der Gemeinde

ohne Einschränkung bevollmächtigten Personen),

b) den Namen des Industrieparks, seine Lage und

die Gesamtfläche der Grundstücke, auf denen der

Industriepark errichtet werden soll,

c) die Bezeichnung der Grundstücke, auf denen der

Industriepark errichtet werden soll, im Einklang mit

Grundbucheintragungen (Flur, Nr. des Grundstücks,

Art des Grundstücks, Fläche), unter Angabe von

Eigentumsverhältnissen,

d) die Art, den Zweck und den Betrag der durch die

Gemeinde beantragten Förderung,

e) einen Nachweis über die Erfüllung der Bedingungen

zur Gewährung der Förderung gemäß § 4,

f) den im Industriepark beabsichtigten

Unternehmens-plan und die Identifikation der

Unternehmer, die im Industriepark tätig sein werden.

(3) Fehlen in dem Förderungsansuchen einige Angaben

gemäß Absatz 2 oder hat das Ansuchen andere Mängel,

die beseitigt werden können, fordert das Ministerium

die Gemeinde schriftlich auf, in einer vom Ministerium

festzulegenden Frist das Ansuchen zu ergänzen oder

den Mangel zu beseitigen. Ergänzt die Gemeinde ihr

Ansuchen in der festgelegten Frist nicht, bzw.beseitigt

sie den Mangel nicht, so wird das Verfahren aufgehoben

und das Ministerium teilt dies der Gemeinde mit.

(4) Wurde das Verfahren um die Gewährung der

Förderung gemäß Abs. 3 nicht aufgehoben, sorgt

das Ministerium für die Ausarbeitung einer fachlichen

Stellungnahme zum Ansuchen und bearebeitet einen

Antrag auf Förderungsgewährung für die Gemeinde

(nachstehend nur der „Förderungsantrag“).

(5) Verfügt über die Grundstücke, die zum Zwecke

der Errichtung des Industrieparks auf die Gemeinde

übertragen, an sie vermietet oder mit ihr getauscht

werden sollen, der Fonds gemäß besonderer Vorschrift

5), hat das Ministerium die Stellungnahme des Fonds

zum Förderungsantrag einzuholen. Der Fonds teilt dem

Ministerium seine Stellungnahme innerhalb von 30

Tagen nach Erhalt des Ansuchens des Ministeriums.

Gibt der Fonds seine Stellungnahme innerhalb dieser

Frist nicht ab, so gilt, dass er mit der Übertragung, mit

der Vermietung oder mit dem Tausch einverstanden ist.

(6) Das Ministerium wird den Förderungsantrag

zusammen mit der fachlichen Stellungnahme (Absatz

4) und der Stellungnahme des Fonds (Absatz 5) der

Regierung zur Genehmigung vorlegen.

(7) Wird der Förderungsantrag durch die Regierung

genehmigt, erlässt das Ministerium die Entscheidung

über die Förderungsgewährung innerhalb von 15 Tagen

nach Genehmigung durch die Regierung. Genehmigt

die Regierung den Förderungsantrag nicht, so wird das

Ansuchen durch das Ministerium abgelehnt.

(8) Die Entscheidung über die Gewährung der

Förderung enthält insbesondere:

a) Name der Gemeinde, der die Förderung gewährt

wird,

b) Art, Zweck und Betrag der Förderung sowie einen

Zeitplan ihrer Inanspruchnahme,

c) Bedingungen, unter denen die Gemeinde den

Förderbetrag in Anspruch nehmen kann,

d) Bezeichnung der Grundstücke nach

Grundbuchangaben (Flur, Grundstücknummer, Art

des Grundstücks, Fläche), unter Angabe von

Eigentumsbeziehungen,

e) weitere Bedingungen des Vertrags über die

Förderungsgewährung

(6) Das Ministerium stellt die Entscheidung über die

Gewährung der Förderung den folgenden Beteiligten

zu:

a) der Gemeinde, die um die Förderung angesucht

hat,


) dem Fonds, falls ein Grundstück, das zur Errichtung

des Industrieparks auf die Gemeinde übertragen oder an

sie vermietet werden soll, in die Verfügungsvollmacht des

Fonds nach besonderer Vorschrift gehört5).

§ 7

Gewährung der Förderung

(1) Aufgrund der Entscheidung über die Gewährung

der Förderung (§ 6 Abs. 8) schließt das Ministerium

mit der Gemeinde einen schriftlichen Vertrag über die

Gewährung von Mitteln aus dem öffentlichen Haushalt

14) ab, der Vertrag enthält neben den Angaben in der

Entscheidung gemäß §6 Abs. 8 auch die Regelung der

gegenseitigen Rechte und Pflichten und Bedingungen

für die Abtretung vom Vertrag gemäß §10.

(2) Aufgrund des Vertrags über die Gewährung von

Mitteln aus dem öffentlichen Haushalt überweist

das Ministerium die entsprechenden Mittel auf ein

besonderes Konto der Gemeinde bei einer Bank.

(3) Die Bank gibt die Mittel der Gemeinde im Einklang

mit dem Vertrag gemäß Absatz 1 frei.

(4) Für die Verwaltung und Verwendung der gewährten

Mittel durch die Gemeinde zur Errichtung des

Industrieparks und für das Wirtschaften mit diesen

Mitteln gelten besondere Vorschriften. 4)

§ 8

Übertragung, Vermietung oder Tausch von Grundstücken

(1) Der Fonds schließt nach Entgegennahme der

Entscheidung des Ministeriums über die

Förderungsgewährung (§6 Abs. 9, lit. b) mit der

Gemeinde einen schriftlichen Vertrag über die

Übertragung oder Vermietung von Grundstücken und

trägt aufgrund dieses Vertrags die in seiner

Verfügungsmacht stehenden Grundstücke zur

Errichtung des Industrieparks auf die Gemeinde über

oder vermietet diese Grundstücke an die Gemeinde.

Ist ein Tausch von Grundstücken in Verfügungsmacht

des Fonds für Grundstücke im Eigentum der Gemeinde

möglich, wird vorzugsweise dieser Tausch durchgeführt.

Über den Tausch der Grundstücke schließen der Fonds

und die Gemeinde einen schriftlichen Tauschvertrag

ab15). Die abzuschließenden Verträge müssen auch

Bedingungen der Abtretung von dem entsprechenden

Vertrag gemäß § 11 enthalten.

(2) Die Grundstücke werden gemäß Absatz 1 vom

Fonds zumindesten für den Preis gemäß Preisvorschrift

12) übertragen.

(3) Einen Grundstückmietvertrag (Absatz 1) schließt

der Fonds mit der Gemeinde auf eine bestimmte

Zeit ab, mindestens jedoch auf 50 Jahre, falls die

Parteien nicht anders vereinbaren. Aus dem Vertrag

muss das Recht der Gemeinde hervorgehen, auf den

gemieteten Grundstücken die zur Gründung eines

Industrieparks erforderliche technische Ausstattung

und Infrastrukturnetze (§ 3 Abs. 2 und 3) zu errichten,

sowie das Recht der Gemeinde, Dienstbarkeiten 10)

zu Grundstücken oder Bauen17) im Industriepark zu

errichten und die Grundstücke im Industriepark an

Unternehmer zu Bauzwecken 17) weiter zu vermieten.

(4) Die Verträge gemäß Absatz 1 bis 3 sind innerhalb

von 30 Tagen nach Erhalt des entsprechenden

Vertragsvorschlags der Gemeinde abzuschließen, falls

die Parteien nicht anders vereinbaren.

§ 9

Kontrolle der Nutzung der Fördermittel

Für die Kontrolle der Nutzung der gewährten Förderung

und für die Geltendmachung von Verantwortung für

Verletzung der budgetären Disziplin gelten besondere

Vorschriften. 18)

§10

Aufhaltung der Förderungsgewährung und

Rückerstattung der gewährten Mittel

(1) Das Ministerium tritt vom Vertrag über die

Gewährung von Mitteln aus dem öffentlichen Haushalt

(§7 Abs. 1) ab, falls die Gemeinde die im Vertrag

angeführten Bedingungen der Gewährung der Mittel

nicht beachtet oder innerhalb von zwei Jahren ab

Vertragsabschluss mit der Errichtung der zur Gründung

es Industrieparks erforderlichen technischen

Ausstattung oder Erschließung nicht beginnt. In diesem

Fall ist die Gemeinde verpflichtet, innerhalb von 30

Tagen nach Erhalt dieser Mitteilung dem Ministerium

die ihr zur Errichtung des Industrieparks gewährten

Mittel zurück zu zahlen.

(2) Das Ministerium haftet für keine Schäden, die der

Gemeinde oder den Unternehmern im Industriepark in Folge

der Abtretung vom Vertrag gemäß Absatz 1 entstehen.

§ 11

Rückgabe von Grundstücken und Beendung des Miet-

oder Tauschvertrags

(1) Der Fonds tritt von dem Vertrag über die

Übertragung von Grundstücken oder dem

Grundstückmietvertrag mit der Gemeinde oder dem

Tauschvertrag (§ 8 Abs. 1) ab, falls die Gemeinde

die Bedingungen der Übertragung oder der Miete nicht

erfüllt oder sie innerhalb von 2 Jahren nach Abschluss

dieser Verträge mit der Errichtung der zur Gründung des

Industrieparks erforderlichen technischen Ausstattung

oder Erschließung nicht beginnt. In diesem Fall ist die

Gemeinde verpflichtet, die angemieteten, übertragenen

oder getauschten Grundstücke dem Fonds innerhalb von

drei Monaten nach Zustellung der Abtretungsmitteilung

zurück zu geben, falls nicht anders vereinbart wird.

Vor der Rückgabe der Grundstücke ist die Gemeinde

verpflichtet, diese auf eigene Kosten in den

ursprünglichen Zustand zu bringen. Kommt die

Gemeinde dieser Verpflichtung nicht nach, ist der Fonds

berechtigt, die Grundstücke auf Kosten der Gemeinde

in den ursprünglichen Zustand bringen zu lassen.

(2) Falls die nach Absatz 1 zurück gegebenen

Grundstücke aus dem Landwirtschaftlichen Bodenfonds

19) herausgenommen wurden, ist der Fonds verplichtet,

bei der für den Schutz des landwirtschaftlichen Bodens

zuständigen Behörde 20) zu beantragen, dass der

Boden zurück auf landwirtschaftlichen Boden gemäß

besonderer Vorschrift 21) umgewandelt wird.

(3) Für die unberechtigte Nutzung der Grundstücke

durch die Gemeinde nach Ablauf der zur Rückgabe der

Grundstücke gemäß Punkt 1 festgelegten Frist ist die

Gemeinde verpflichtet, dem Fonds eine Geldstrafe in

Höhe eines Zehntels des Preises der Grundstücke gemäß

Preisvorschrift 12) für jeden, auch nur angefangenen

Monat der unberechtigten Nutzung der Grundstücke

nach Ablauf der Frist zu ihrer Rückgabe zu zahlen.

(4) Der Fonds haftet für keine Schäden, die der

Gemeinde oder den Unternehmern im Industriepark

in Folge seiner Abtretung vom Vertrag (Absatz 1)

entstehen.

§ 12

Beziehung zur Verwaltungsordnung

Auf Verfahren gemäß diesem Gesetz bezieht sich die

allgemeine Vorschrift über Verwaltungsverfahren nicht.

§ 13

Übergangsbestimmungen

Einer Gemeinde, die mit der Errichtung eines

Industrieparks noch vor Inkrafttreten dieses Gesetzes

angefangen hat, kann Förderung gemäß § 3 gewährt

werden, falls die Gemeinde die Bedingungen der

Förderungsgewährung gemäß § 4 erfüllt und die zur

Gründung des Industrieparks erforderliche technische

Ausstattung oder Erschließung noch nicht fertig gestellt

sind und die Kosten und Vergütungen gemäß § 3 noch

nicht entrichtet wurden.

Artikel II

Das Gesetz des Nationalrats der Slowakischen Republik

Nr. 180/1995 GBl. über einige Maßnahmen zur Klärung

von Eigentumsverhältnissen zu Grundstücken im

Wortlaut des Urteils des Verfassungsgerichts der

Slowakischen Republik Nr. 131/1996 GBl, des Gesetzes

Nr. 80/1998 GBl. und des Gesetzes Nr. 219/2000 GBl.

wird wie folgt ergänzt: In § 19 Abs. 2 wird der Punkt

am Satzende gelöscht und folgende Worte werden

hinzugefühgt: „und für die Zwecke der Errichtung eines

Industrieparks”. Artikel III Dieses Gesetz tritt am 1. Juni

2001 in Kraft.

Rudolf Schuster e.H.

Jozef Migaš e.H.

Mikuláš Dzurinda e.H.

1) § 2 Abs. 2 und § 23 des Handelsgesetzbuches

2) § 11 und § 12 des Gesetzes des Nationalrats der

Slowakischen Republik Nr. 50/1976 GBl. über Raumplanung

und Bauordnung (Bauordnung) in der Fassung späterer

Vorschriften.

3) § 1 und § 22 des Gesetzes des Nationalrats der

Slowakischen Republik Nr. 309/1990 GBl. über

Gemeindeverwaltung i.d.F. späterer Vorschriften.

4) Gesetz des Nationalrats der Slowakischen Republik Nr.

303/1995 GBl. über Haushaltsregeln in der Fassung späterer

Vorschriften.

5) § 16 Abs. 1 des Gesetzes des Nationalrats der Slowakischen

Republik Nr. 180/1995 GBl.. über einige Maßnahmen zur

Klärung der Eigentumsverhältnisse zu Grundstücken in der

Fassung späterer Vorschriften.

6) § 34 Abs. 3, lit. d) des Gesetzes des Nationalrats

der Slowakischen Republik Nr. 330/1991 GBl. über

Grundstückänderungen, über Klärung von

Eigentumsverhältnissen zu Grundstücken, über

Grundverwaltungbehörden, über den Bodenfonds und über

Landgemeinschaften in der Fassung späterer Vorschriften.

7) § 11 des Gesetzes des Nationalrats der Slowakischen

Republik Nr. 307/1992 GBl. über den Schutz des

landwirtschaftlichen Bodenfonds

8) § 4 Abs. 7 des Gesetzes des Nationalrats der Slowakischen

Republik Nr. 01/1977 GBl. über Forstwirtschaft i.d.F. späterer

Vorschriften.

9) Z.B. das Gesetz Nr. 50/1976 GBl. i.d.F. späterer

Vorschriften, das Gesetz Nr. 70/1998 GBl. über Energie und

Änderung des Gesetzes Nr. 455/1991 GBl. (Gewerbeordnung)

i.d.F. späterer Vorschriften, das Gesetz Nr. 135/1961 GBl.

über Landstraßen (Straßenverkehrsordnung) i.d.F. späterer

Vorschriften, Gesetz Nr. 138/1973 GBl. über Gewässer

(Wassergesetz) i.d.F. späterer Vorschriften, Gesetz des

Nationalrats der Slowakischen Republik Nr. 164/1996 GBl.

über Bahnen und über die Änderung des Gesetzes Nr. 455/1991

GBl. über Gewerbeordnung i.d.F. späterer Vorschriften und des

Gesetzes Nr. 58/1997 GBl.

10) § 289 des Handelsgesetzbuches

11) Gesetz Nr. 263/1990 GBl. über öffentliche Beschaffung

und über die Änderung und Ergänzung einiger Gesetze

12) § 1b Abs. 2 und § 15 Abs. 2 des Erlasses des

Finanzministeriums der Slowakischen Republik Nr. 465/1991

GBl. über die Preise von Bauen, Grundstücken und

Dauerbeständen und über die Vergütung für die Errichtung des

Rechtes zur persönlichen Nutzung von Grundstücken und über

Ersatz für zeitweilige Nutzung von Grundstücken in der Fassung

späterer Vorschriften

13) § 17 des Erlasses des Finanzministeriums der Slowakischen

Republik Nr. 465/1991 GBl. in der Fassung späterer

Vorschriften.

14) § 6 Abs. 3 des Gesetzes des Nationalrats der Slowakischen

Republik Nr. 303/1995 GBl. in der Fassung späterer

Vorschriften

15) § 611 des Bürgerlichen Gesetzbuches

16) §§ 151n bis 151p des Bürgerlichen Gesetzbuches

17) § 43 bis 43c des Gesetzes Nr. 50/1076 GBl. in der

Fassung späterer Vorschriften

18) Gesetz Nr. 440/2000 GBl. über die Berichte aus

finanziellen Kontrollen

Gesetz des Nationalrats der Slowakischen Republik Nr.

303/1995 GBl. in der Fassung späterer Vorschriften

19) §§ 7 und 9 des Gesetzes des Nationalrats der Slowakischen

Republik Nr. 307/1992 GBl. in der Fassung späterer

Vorschriften

20) §§ 14 bis 16 des Gesetzes des Nationalrats der

Slowakischen Republik Nr. 307/1992 GBl. in der Fassung

späterer Vorschriften

21) § 3 des Gesetzes des Nationalrats der Slowakischen

Republik Nr. 307/1992 GBl.

22) Gesetz Nr. 71/1967 GBl. über Verwaltungsverfahren

(Verwaltungsordnung).

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R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

Region BRATISLAVA

Allgemeine Informationen

Die Region Bratislava ist die kleinste Region der Slowakei, aber bei weitestem nicht die

am wenigsten wichtige. Die Region erstreckt sich auf dem Donautiefland und Tiefland

Záhorie, die durch die Kleinen Karpaten getrennt sind. Eine wichtige geographische

Charakteristik ist die Donau, die die südliche Grenze der Region bildet. March grenzt die

Region von Westen ab.

Obwohl viele Regionen von sich behaupten, sie hätten eine strategische Lage, Bratislava

ist eine wirkliche mitteleuropäische Kreuzung, die an die Tschechische Republik,

Österreich und Ungarn angrenzt. Von den übrigen Regionen grenzt der Region Bratislava

nur die Region Trnava an. Wichtige ethnische Minderheiten sind die Ungarn (5,2 %) und

die Tschechien (2 %).

Das Zentrum der Region – Bratislava – ist die Hauptstadt der Slowakischen Republik und

Sitz der Landesregierung und verschiedener Organisationen von landesweiter Bedeutung.

REGION BRATISLAVA (06/2001)

Bezirk Fläche (km2 ) Anzahl Bevölkerung Bevölkerungs Bevölkerungs

Gemeinden -dichte -wachstum (%)

Bratislava I 10 1 45.435 4686/km2 -11,15

Bratislava II 92 3 111.563 1224/km2 -0,65

Bratislava III 75 3 63.500 854/km2 3,18

Bratislava IV 97 6 98.453 1008/km2 3,08

Bratislava V 94 4 128.072 1374/km2 -4,47

Malacky 949 26 64.335 67/km2 4,17

Pezinok 375 17 54.484 143/km2 7,49

Senec 361 28 51.447 140/km2 8,92

Region insgesamt 2053 88 617.289 301/km2 0,78

Quelle: Statistisches Amt der Slowakischen Republik

STRUKTUR AUSGEWÄHLTER INDUSTRIEZWEIGE NACH DER ANZAHL

DER BESCHÄFTIGTEN IN DER REGION BRATISLAVA, STAND 06/2001

Andere Zweige 28%

Liegenschaften 8%

Finanzielle Vermittlung 9%

Post und Telekommunikation 4%

Quelle: Statistisches Amt der Slowakischen Republik

Landwirtschaft 1%

Industrie insgesamt 21%

Transport 16%

Bauwesen 4%

Handel 8%

Hotels, restaurants 1%

WIRTSCHAFT

Aufgrund ihrer Lokalität wurde die Region Bratislava

zu der wirtschaftlich wichtigsten Region der

Slowakei.

Die Industrie der Region schließt alle Branchen ein.

Bemerkenswert im Bezug zur Verteilung der Industrie

in der Region ist der hohe Konzentrationsgrad.

In Bratislava sind 70 % der in der Industrie

Erwerbtätigen beschäftigt. Der südliche Teil der

Region spezialisiert sich in Industriebereiche, die

ergänzend zu der Landwirtschaft sind.

Die Region Bratislava hat den größten Anteil am

Bruttoinlandsprodukt (23,6 %).

INDUSTRIESTRUKTUR

Die wichtigsten Industriesektoren in der Region

sind Chemie, Automobilindustrie, Maschinenbau,

elektrotechnische Industrie und Lebensmittelindustrie.

Diese Branchen können die starken Vorteile der Region

ausnutzen – hohes Ausbildungsgrad, entwickelte

Transportinfrastruktur und technische Infrastruktur,

aktiver Außenhandel und die größte einheimische

Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen. Trotz

dieser Fakten ist Bratislava die erste Region in der

Slowakei, wo der Industriesektor eine viel kleinere

Rolle spielt, als Handel und Dienstleistungen.

AUSLÄNDISCHE DIREKTINVESTITIONEN

IN DER REGION

In die Region Bratislava fließt mehr als 60 %

aller in die Slowakei zufließender ausländischer

Auslandsinvestitionen (FDI) zu, vor allem wegen

der guten Erreichbarkeit der Region, entwickelter

Infrastruktur und erfahrener und qualifizierter

Arbeitskraft. Hier haben ihren Sitz die größten

ausländischen Investoren in der Slowakei. Das gilt vor

allem für die Branchen Handel und Dienstleistungen,

wo die Mehrheit der Investoren in Bratislava ansässig

ist.

DIE WICHTIGSTEN INVESTOREN:

Investor Herkunftsland Gesellschaft Industriebranche

Volkswagen Deutschland Volkswagen Bratislava Automobilindustrie

MOL Ungarn Slovnaft Chemie

Coca-Cola Beverages Niederlanden Coca-Cola Beverages Lebensmittelindustrie

Holcim Deutschland Holcim Slovensko, a.s. Baumaterialien

France Telecom Frankreich Globtel Telekommunikation

Atlantic West USA EuroTel Telekommunikation

Deutsche Telekom Deutschland Slovenské telekomunikácie Telekommunikation

Reentsma group Deutschland Slovak International Tabak, a.s. Tabak


ARBEITSMARKT

Die Region Bratislava nutzt die Vorteile der günstigen Arbeitskraftstruktur, die in vielen Aspekten über dem slowakischen Durchschnitt liegt. Mehr als 24 % der

Erwerbstätigen haben einen Universitätsabschluss, das ist zweimal so viel wie in jeder anderen Region der Slowakei.

BEVÖLKERUNG UND LÖHNE

Bezirk Anzahl Erwerbstätiger Durchschnittliche Durchschnittliche

Stand 12/2001 Monatsgehalt Monatslohn

(SKK) (SKK)

Stand 09/2001 Stand 09/2001

Bratislava I 18 228 16 432 12 709

Bratislava II 65 193 17 018 13 078

Bratislava III 26 413 15 475 11 128

Bratislava IV 50 785 18 174 17 761

Bratislava V 93 751 14 685 9 773

Malacky 34 521 12 711 11 026

Pezinok 28 168 11 271 10 074

Senec 25 921 13 414 10 183

Region Bratislava 342 980 16 269 12 771

Quelle: Statistisches Amt der Slowakischen Republik und Nationales Arbeitsamt

ARBEITSLOSIGKEIT (12/2001)

Bezirk Arbeitslosenquote Arbeitslosenzahl Darunter

(%) Frauen Absolventen

Bratislava I 6,81 1241 619 81

Bratislava II 4,19 2733 1437 140

Bratislava III 4,56 1205 597 13

Bratislava IV 4,26 2163 1157 158

Bratislava V 4,91 4604 2465 484

Malacky 14,24 4917 2424 285

Pezinok 7,81 2200 1102 162

Senec 8,68 2250 1055 168

Region Bratislava

Quelle: Nationales Arbeitsamt

6,21 21313 10856 1491

ARBEITSLOSERZAHL NACH

AUSBILDUNGSNIVEAU (STAND 09/2001)

Höhereausbildung

67%

Quelle: Nationales Arbeitsamt

Grundausbildung

22%

AUSBILDUNG UND UNIVERSITÄTEN

Die Region hat den größten Anteil von

Hochschulausgebildeten in der Slowakei. Die

Ausbildungsdienstleistungen werden durch ein System

von 101 mittleren Schulen erbracht – davon sind 29

Realgymnasien, 40 Fachschulen und 32 Berufsschulen.

Mehr als 40 % aller Hochschulstudenten in der

Slowakei studieren in Bratislava auf drei wichtigsten

Universtitäten: Komenský-Universität, Slowakische

Technische Universität, Ökonomische Universität und

Kunstakademie.

VERKEHRSWESEN UND INFRASTRUKTUR

Die Region ist mit allen Verkehrsmitteln gut erreichbar.

Die Hauptstadt hat den wichtigsten Flughafen des

Landes und es besteht die Möglichkeit, Wien und

Budapest mit Schiff vom Flusshafen in Bratislava zu

erreichen.

Der Bratislavaer Bahnhof ist der wichtigste

Eisenbahnverbindungspunkt sowohl für Personen- als

auch für Güterbeförderung. Der Bahnhof ist eine

Kreuzung zweier internationaler Eisenbahnstrecken von

Universitäts- der Tschechischen Republik nach Ungarn und aus

ausbildung Österreich nach Polen.

11%

Die Landstraßeninfrastruktur wird ständig verbessert.

Autobahnen verbinden die Region mit der Tschechischen

Republik, Ungarn und Österreich, sowie mit dem Rest

der Slowakei. Das Straßennetz besteht aus 100 km

Autobahnen und 140 km Landstraßen erster Kategorie.

Die Betreiber von Telefonnetzen sind – Slovenské

Telekomunikácie für Festnetz und Eurotel und Globtel für

mobile Netze. Die Netze sind in der ganzen Slowakischen

Republik unifiziert. Die Preise von Gas und Elektrizität

sind ebenfalls gleich in der ganzen Slowakei.

Die Preise für Wasserversorgung und Kanalisation sind

unabhängig und ändern sich von Bezirk zu Bezirk.

Die Wasserlieferungen kosten in Bratislava 11,57 SKK

pro m 3 und die Kanalisation 15,03 SKK pro m 3 (Stand

12/2001). Die angeführten Preise sind ausschließlich

10 % Umsatzsteuer.

7


8

R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

GRUNDDATEN

Fläche: 367 km 2

Einwohnerzahl: 428 672

Einwohner mit ständigem Wohnsitz: 423 085

Wirtschaftlich Tätige von den Einw.

mit ständigem Wohnsitz: 221 383

Anteil der wirtschaftlich Tätigen.: 50,4%

- davon: im vorproduktiven Alter: 70 213 - 15,66%

im erwerbsfähigen Alter: 292 874 - 65,33%

im nachproduktiven Alter:85 205 - 19,01%

ARBEITSLOSIGKEIT

Arbeitslosenzahl: 12 866

Davon Frauen 6 945

Schulabsolventen 1 407

Arbeitslosenrate: 4,84%

Die Stadt Bratislava

Jozef Moravčík,

Bürgermeister

Kontakt: Magistrát hl. m. SR, Primaciálne nám. 1, 814 99 Bratislava,

Tel.: +421 2 59 35 64 35, Fax: +421 2 59 35 65 55,

E-Mail: primator@bratislava.sk, www.bratislava.sk

Bratislava [Preßburg] zählt zwar zu den jüngsten Metropolen Europas, es ist jedoch zugleich

eine Stadt mit reichhaltiger Geschichte. Durch seine Lage am Donauufer und an der Grenze

von drei Staaten wurde es als Knotenpunkt des Straßen-, Bahn- und Schiffsverkehrs zum Tor

zum östlichen Teil des alten Kontinents. Doch das wichtigste Erbe der Stadt ist ihr menschliches

Potenzial, das mit seinem Bildungsniveau ein einzigartiges Phänomen auf dem europäischen

Kontinent darstellt. Die Hauptstadt der Slowakei besitzt derzeit sämtliche Attribute einer

modernen Großstadt. Es ist Sitz des Präsidenten, staatlicher, politischer und wirtschaftlicher

Organe, kultureller, gesellschaftlicher und wissenschaftlicher Institutionen sowie des Finanz- und

Bankwesens. Ein ausgedehntes wirtschaftliches Hinterland macht es möglich, dass die Stadt

etwa ein Drittel des Wirtschaftspotenzials des Landes bildet. All diese Tatsachen verheißen ihre

weitere erfolgreiche künftige Entfaltung.

SCHULWESEN

- 13 Grundschulen

- 2 Gymnasien

- 3 Fachmittelschulen

- 6 mittlere Fachlehranstalten,

- externe Stelle der Matthias Bél Univ.

von Banská Bystrica

- externe Stelle der Wirtschaftsfakultät

INDUSTRIE

Bratislava ist ein wichtiges Industriezentrum der

Slowakei. Die Industrie in der Region umfasst

alle Sektoren. Hauptproduktionszweige sind die

chemische, Kfz-, Maschinenbau-, elektrotechnische

und Nahrungsmittelindustrie.

-• Geografische Lage und Bereitseinsgrad

des Gebiets

• Sämtliche Finanzinstitutionen

• Sitz der Zentralorgane

• Hochgebildete Arbeitskräfte

Die wichtigsten Unternehmen mit mehr als 300

Mitarbeitern

Chemische Industrie

Istrochem, Slovnaft

Energiewirtschaft

Slovenské elektrárne [Slow. Kraftwerke],

SPP – Slovenský plynárenský priemysel

[Slow. Gasindustrie]

Elektrotechnische Industrie

EZ Elektrosystémy

Bauindustrie

ZIPP, Doprastav, Hydrostav

Polygrafische Industrie

Slovenská grafia, Danubiaprint

Glasindustrie

Technické sklo [Technisches Glas]

Kommunale Dienstleistungen

Vodárne a kanalizácie

[Wasserwerke und Kanalisationen]

ETABLIERTE AUSLÄNDISCHE INVESTOREN

Slowakisches Unternehmer Ausländischer Investor Land Branche Mitarbeiterzahl

VW Slovakia Volkswagen AG Deutschland - 100% Kfz 7000

Rajo, a.s. Schärdinger Österreich- 98,8% Nahrungsmittel 281

Slovnaft MOL Ungarn Chemie 3972

Johnson Controls Int., s.r.o. Johnson Controls Int USA Kfz 439

Swedwood Slovakia, s.r.o. Schweden Holzbearbeitung 1200

Coca-Cola Beverages Coca-Cola Beverages Niederlande Nahrungsmittel 650

Palma-Henkel Henkel Österreich Chemie 255

Eurotel Atlantic West USA Telekommunikationen 862

GRÜNDE FÜRS INVESTIEREN:

• Ausgezeichnete Kommunikations- und

Verkehrsressourcen

• Hochentwickelte technische

Infrastruktur


• Gemeinderating

• Rating von Projekten

• Rating und Analysen von Gesellschaften

• Makroanalysen und -prognosen

• spezielle Fokusanalysen


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R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

FLÄCHE

• 1200 Hektar

EIGENTUMSSTRUKTUR

• staatliches Eigentum

FUNKTIONALE AUSNÜTZUNG

• Mikroelektronik, Optoelektronik,

Mikroelektromechanik,

Informationstechnologien,

Telekommunikationen, Automatisierung,

Robotik, Biotechnologien,

Industrieproduktion mit hoher

Wertschöpfung, unter der Bedingung der

Umweltfreundlichkeit und niedriger

Abfallproduktion, Software-Engineering,

Gründung eines Forschungs- und

Entwicklungszentrums zur Ausnutzung des

wissenschaftlichen Potenzials der

Slowakischen Republik und Mitteleuropas

PLAN

• Forschungs- und Entwicklungszone: 310 –

380 Hektar, Industriezone: 300 – 360 Hektar,

Industriepark – Euro Valley

LOKALITÄT:

Der Industriepark liegt im westlichen Teil der Slowakei, in Záhorie,

nahe der Hauptstadt Bratislava und der Grenze von 4 Ländern –

der Slowakei, Österreich, der Tschechischen Republik und Ungarn.

Vorteile :

- Lage in der Nähe der Grenze zu 4 Ländern

- Nähe des größten internationalen Flughafens in

Mitteleuropa (Wien)

- besonders große Fläche des Parks, mit wahrscheinlich

günstigen Preisen der Grundstücke

- gut ausgebaute Infrastruktur

- ausgezeichnete Lage

- gut ausgebildete und erfahrene Arbeitskraft

TECHNISCHE VER- UND ENTSORGUNG

• abhängig von dem gewählten Grundstück

und den Anforderungen des Investors

VERKEHRSSCHLIESSUNG

STRAßE

• direkte Anbindung an die D1 Autobahn

Bratislava – Brünn (Tschechische Republik) –

Prag (Tschechische Republik)

EISENBAHN

• direkte Anbindung an eine international

bedeutende Eisenbahnstrecke

FLUGHÄFEN

• internationale Flughäfen - Wien 60 km,

Bratislava 25 km,

• lokaler Flughafen - Kuchyňa 10 km

HAFEN

• Donau – Bratislava 25 km

Kontakte: OÚ, Ing. Dušan Prokop, Projektmanager, Záhorácka 2942/116, 901 26 Malacky, Tel: +421 34 772 3841, Fax: +421 34 772 5713,

E-Mail: dusan.prokop@ma.vs.sk

Malacky - Euro Valley


VORSTELLUNG DER GESELLSCHAFT

Die Gesellschaft

Die Gesellschaft CP Consult, s.r.o., gegründet im Jahre 1995, gehört zu der Holdinggruppe Castor & Pollux, a.s.

Bratislava, die als Berater im Bereich Finanzberatung, Vorbereitung und Koordinierung von Unternehmensprojekten,

einschließlich der Anwendung von Lenkungs-, Kontrolle- und Finanzmechanismen tätig ist. Die Gesellschaft CP Consult

s.r.o. bietet Beratung und Konsultationen an, die den Klienten bei Vorbereitung und Inanspruchnahme von ausländischen

Förderprogrammen helfen. Außerdem bietet die Gesellschaft Beratung in geschäftlicher Tätigkeit an. Ihr Tätigkeitsbereich

schließt ein:

• Umstrukturierung und Revitalisierung von Industriebetrieben

• Investitions- und Finanzberatung

• Marketingaktivitäten, die auf den Eintritt von Investitionen in die Slowakische Wirtschaft ausgerichtet sind,

• Handelsaktivitäten im Bereich Elektrizität und Kraftstoffe,

• Problematik von Industriezonen und Industrieparks,

• Studien zur Förderung von Exportaktivitäten

• Vorbereitung von Projekten im Bereich Umwelt (ISPA)

• Vorbereitung von Projekten zur Förderung der Landwirtschaft- und Landentwicklung (SAPARD)

• regionale Entwicklungsstudien, (PHARE), grenzüberschreitende Zusammenarbeit, große Investitionsprojekte

• Arbeitsmarkt, Lösung der Problematik von Roma (PHARE)

CP Conslut s.r.o. beschäftigt sich mit dem Entwerfen und Realisieren von Projekten, die aus den Förderprogrammen

der EU finanziert werden und orientiert sich vor allem an Projekte grenzüberschreitender Zusammenarbeit – regionale

und institutionale Entwicklungsprogramme und Projekte aus dem Bereich Umwelt. Das Know-how der Gesellschaft

stützt sich auf Erfahrungen aus bisherigen erfolgreichen Projekten mit mehreren europäischen Gesellschaften und auf die

Zusammenarbeit mit weiteren Gesellschaften, die in der Gruppe Castor & Pollux, a.s. integriert sind. Die Gesellschaft

nimmt auch an Projekten des Ausbaus von Industrieparks und Industriezonen teil. Bei Verfolgung ihrer strategischen Ziele

hat die Gesellschaft ein hochqualifiziertes spezialisiertes Team gebildet, das durch externe Experten nach der fachlichen

Orientierung des entsprechenden Projektes noch ergänzt wird.

Referrenzen

• Umstrukturierung von überschuldeten Betrieben (Programm PHARE – SPEED)

• Exportförderprogramme (Programm PHARE – Exportförderstudien)

• komplexe Studie vom Industrie- und Technologiepark Záhorie

• Konzept des Grundwassermanagements in der Grenzregion (Programm PHARE)

• Revitalisierung von “Chorvátske” Arm (Donauarm) in Petržalka, Umbau von Bussen des Verkehrsbetriebs Bratislava auf

Gasantrieb (Programm PHARE – Große Investitionsprojekte)

• Vlkolinec – Humanisierung des Verkehrssystems (Programm PHARE – Pilotförderschema zur Unterstützung von

Tourismusentwicklung)

CP Consult, s.r.o., Štúrova 3, SK - 811 02 Bratislava, Tel.: +421 2 593 11 710, Fax: +421 2 593 11 707, E-Mail: cp-proj.manager2@luxorka.sk


INTECH spol. s r.o., 836 05 Bratislava, Nobelova 34, Telefon: 00421-2-4425 0017, Fax: 00421-2-4425 8597, E-mail: intech@ba.sknt.sk

Projekt-, Ingenieur- und Lieferungstätigkeit

www.skintech.sk

Charakteristik der Gesellschaft

Die Gesellschaft bietet ihre Dienstleistungen im Bereich Projekt- und Ingenieurtätigkeit, sowie Anschaffung von Lieferungen und

Bau- und Montagearbeiten, die eigentliche Vorbereitung und Realisierung von schlüsselfertigen Bauten.

Die Lieferung beinhaltet auch Tätigkeiten, die mit der Einfuhr und Zertifi zierung von ausgewählten technischen Einrichtungen

zusammenhängen. Intech hat die erforderlichen Ressourcen und den erforderlichen Hintergrund, die es der Gesellschaft ermöglichen

bei der Erfüllung von Kundenwünschen professionell vorzugehen, vor allem wenn Zeit das entscheidende Kriterium für Erreichung

seiner Ziele ist.

INTERESSENBEREICHE

Chemie organische und anorganische Chemie, Chemikalien für Gummiproduktion, Agrochemikalien, Petrochemie

Slovnaft a.s., Petrochema a.s., Istrochem a.s., VUCHT a.s., VURUP a.s., Pharmaindustrie Vorbereitung von Medien, sterile

Betriebsstätten, Rohstoffl ager, Fermas spol. s r.o., Biotika a.s., Lagerhäuser und Handhabung von Rohstoffen brennbare

Flüssigkeiten, verfl üssigte Gase, Säuren, Basen, Slovnaft-Benzinol, a.s., Probugas a.s., M-Tatragas spol. s r.o., Neuber

Chemika, Primaplyn a.s., Technische Unterstützung Fluor Daniel Mitsubishi, Chiyoda, UOP, Degussa AG, Ballestra Spa

Politik der Qualität

ein verlässlicher Partner des Kunden

bei der Realisierung seiner Vorhaben sein


INDUSTRIEZONEN UND –PARKS

• Gründung

• Ausbau

• Management

• Beratung

BUCHFÜHRUNG

• Buchführung für kleine und

mittelgroße Unternehmen

• Umsatzsteuerabrechnung

• Jahresberichte

• Lohnbuchhaltung einschließlich

Lohnnebenkosten

• Beratung im Bereich Buchführung,

Finanzberichte und Gewährung von

Informationen

V

DYN ERGO

IHRE VORTEILE DANK UNS

FÜR INVESTOREN

• Investitionsmöglichkeiten auf der

grünen und braunen Wiese

• Partner für gemeinsame Unternehmen

• Ansuchen um Förderungen

• aktuelle slowakische

Rechtsvorschriften

• Standorte für Produktionsbetriebe

• vorteilhafte Standortwahl innerhalb

Industrieparks

• Assistieren bei Investitionen

AUS- UND WEITERBILDUNG

• Bildungskurse für mittleres und

höheres Management

• Verhaltensänderungen

• Transaktionsanalyse

• Lösung von Konfl iktsituationen

• interpersonale Kommunikation

• psychische Belastbarkeit

AMROP JENEWEIN GROUP

AJG

Executive Search ! Recruiting and Selection ! e-cruiting / www.HumanAsk.com

Management Appraisals ! Board Consulting and Search ! Interim Management

Compensation Planning ! EuroConsulting ! Foreign Investors Consulting

Slovak Republic

Vysoká 30, P.O.Box 283, 214 99 Bratislava 1, tel. / fax +421-2-52 920 110 - 4

e-mail:amrop@ajg.sk, www.ajg.sk, www.amrophever.com

FÜR GEMEINDEN

• Assistenz bei der Gründung von

Industrieparks

• erforderliche Infrastruktur,

Investitionen und Erlöse

• Verwaltung von Liegenschaften

• Beurteilung von Umwelteinfl üssen

• Durchführbarkeitsstudie

• Marketing

KONTAKT

Dynergo GmbH

Sedmokársková 2

821 01 Bratislava

Slowakische Republik

Tel: +421 2 436 400 84, -82

Fax: +421 2 436 400 83

E-mail: offi ce@dynergo.sk

www.dynergo.sk

Die Gesellschaft DYNERGO GmbH verbindet Experten und Fachmänner aus allen Bereichen, die sie bewältigen müssen. Unsere Dienstleistungen basieren

auf umfangreichen Erfahrungen und tiefgehender Kenntnis der örtlichen Bedingugnen im Land, in das sie einsteigen wollen.


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R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

Region NITRA

Allgemeine Informationen

Die Region liegt im Süden der Slowakei. Der größte Teil besteht aus dem

Donau-Tiefland, nur im Norden liegt der Bergzug Štiavnické vrchy. Die südliche

Grenze der Region ist durch die Donau gebildet. Weitere wichtige Flüsse, die den

fruchtbaren Boden des Donau-Tieflands bewässern, gehören zu den größten

Flüssen der Slowakei – es sind Váh, Hron und Nitra.

Die Region Nitra grenzt an Ungarn und an die Regionen Trnava, Trenčín und

Banská Bystrica. Aus der Hinsicht der ethnischen Zusammensetzung ist die

Region die am meisten heterogene Region in der Slowakei. Die größten

ethnischen Gruppen sind die Slowaken 68% und Ungarn 30%.

REGION NITRA (2001)

Bezirk Fläche (km2 ) Anzahl Bevölkerung Bevölkerungs Bevölkerungs

Gemeinden -dichte -wachstum (%)

Komárno 1 100 41 108 059 99 /km2 -4,29

Levice 1 551 88 120 405 78 /km2 -3,31

Nitra 871 56 163 498 187 /km2 0,98

Nové Zámky 1 347 61 150 374 112 /km2 -4,50

Šaľa 356 13 54 365 153 /km2 0,41

Topoľčany 597 52 73 823 124 /km2 -2,13

Zlaté Moravce 521 31 43 283 83 /km2 -2,00

Region insgesamt 6 343 342 713 807 113 /km2 -2,25

Quelle: Statistisches Amt der Slowakischen Republik

STRUKTUR AUSGEWÄHLTER INDUSTRIEBRANCHEN NACH DER ANZAHL DER

BESCHÄFTIGTEN IN DER REGION NITRA, STAND 06/2001

Andere Zweige 36%

Finanzielle Vermittlung 0,01%

Liegenschaften 5%

Handel 6%

Hotels, Restaurants 0,43%

Landwirtschaft 12%

Quelle: Statistisches Amt der Slowakischen Republik

Transport 2%

Bauwesen 4%

Industrie insgesamt 35%

WIRTSCHAFT

Die Region Nitra kann als eine Industrie-

Landwirtschaftsregion bezeichnet werden.

Dank der geographischen und klimatischen

Bedingungen spezialisierte sich die Region immer

auf die Landwirtschaft und komplementäre

Industriebranchen. Der Charakter der Region

begann sich erst nach Ende des zweiten Weltkriegs

zu ändern. Gegenwärtig sind in den größten Städten

der Region fast alle Industriebranchen vertreten.

Das BIP der Region zu Marktpreisen stellte im Jahre

2000 11,53% des gesamten BIP der Slowakei dar.

INDUSTRIE STRUKTUR

Die wichtigsten Branchen der Region sind –

Papierindustrie, chemische Industrie und

Maschinenbau. Diese beteiligen sich mit 90 %

an den Exporten aus der Region (vor allem die

chemische Industrie) und stellen ungefähr 80 %

der Produktion der Region dar. Die Verteilung der

Industrie stellt den spezfischen Charakter einzelner

Städte her. Zum Beispiel, Šaľa ist das Zuhause

der chemischen Industrie, Komárno des Schiffbaus

(Werft) und Tlmače des Maschinenbaus. Nur das

Zentrum der Region – Nitra – besitzt eine stark

diversifizierte Industriestruktur.

Die elektrotechnische Industrie hatte keine wichtige

Vertretung in der Region. Durch die Gründung

mehrerer gemeinsamer Unternehmen und

Niederlassungen von ausländischen Gesellschaften

hat sich diese Situation geändert. Die wichtigsten

Unternehmen in diesem Bereich sind Volkswagen

und Siemens.

AUSLÄNDSCHE DIREKTINVESTITIONEN

Nitra zählt zu Regionen mit niedrigen Zuflüssen von

Investitionen. Die größten Investoren in der Region

stammen aus Niederlanden. Das Volumen der

direkten Auslandsinvestitionen erreichte zu Ende

des 3. Vierteljahrs 2001 160,02 € (3,4%).

DIE WICHTIGSTEN INVESTOREN

Investor Land Gesellschaft Industriebranche

Heineken Niederlanden Heineken Nitra Lebensmittelindustrie

Inalfa Metal Group Niederlanden Pal Inalfa Vráble Automobilindustrie

Volkswagen, Siemens Deutschland VW Elektrosystémy Nitra Automobilindustrie

United Parts Vereinigte Staaten United Parts Slovakia Automobilindustrie

Siemens Deutschland Osram Nové Zámky Elektrotechnik

Assidomän Schweden Assidomän Štúrovo Holzverarbeitung

Sumitomo Group Japan SEWS Topoľčany Maschinenbau


ARBEITSMARKT

Die Arbeitskraft in der Region hat leider die ungünstigste Bildungsstruktur von allen Regionen der Slowakei. Einwohner nur mit Grundausbildung stellen 33

% der Gesamtbevölkerung dar, der Anteil von Universitätsabsolventen beträgt nur 6,4 % der Bevölkerung. Die Situation ist am schlechtesten in den südlichen

landwirtschaftsorientierten Regionen, das Zentrum der Region Nitra liegt jedoch weit über dem Landesdurchschnitt. 19,3 % der Gesamtbevölkerung sind im

vorproduktiven Alter und 21,5 % im nachproduktiven Alter.

BEVÖLKERUNG UND LÖHNE

Bezirk Anzahl Erwerbstätiger Durchschnittliche Durchschnittliche

Stand 12/2001 Monatsgehalt Monatslohn

(SKK) (SKK)

Stand 09/2001 Stand 09/2001

Komárno 55 671 9266 8132

Levice 60 263 10158 8879

Nitra 76 668 10920 9540

Nové Zámky 73 413 10322 8923

Šaľa 25 679 12200 10232

Topoľčany 37 689 10129 9480

Zlaté Moravce 21 943 9827 8807

Nitra Region 351 326 10449 9142

Quelle: Statistisches Amt der Slowakischen Republik und Nationales Arbeitsamt

ARBEITSLOSIGKEIT (12/2001)

Bezirk Arbeitslosenquote Arbeitslosenzahl Darunter

(%) Frauen Absolventen

Komárno 27,28 15186 7181 479

Levice 27,63 16653 7694 499

Nitra 18,76 14383 6470 811

Nové Zámky 27,07 19874 9748 697

Šaľa 23,63 6069 2981 225

Topoľčany 19,19 7234 2777 374

Zlaté Moravce 27,52 6039 2671 213

Nitra Region

Quelle: Nationales Arbeitsamt

24,32 85438 39522 3298

ARBEITSLOSERZAHL NACH

BILDUNGSNIVEAU (09/2001)

Höhereausbildung

67%

Quelle: Nationales Arbeitsamt

Grundausbildung

22%

Universitätsausbildung

11%

AUSBILDUNG UND UNIVERSITÄTEN

In der Region gibt es 340 Grundschulen, mit einem

hohen Anteil (25%) von Schulen, wo in Ungarisch

unterrichtet wird. In der Region gibt es außerdem

100 höhere Schulen, die meisten sind in einem

Fachbereich (vor allem Landwirtschaft und Handel)

spezialisiert.

Die Hochschulen sind in der Stadt Nitra

konzentriert. Die Region hat zwei Universitäten: die

Universität von Constantin, dem Philosopher und

die Landwirtschaftliche Universität.

VERKEHRSWESEN UND INFRASTRUKTUR

Nitra, wie auch der Rest der Südslowakei, hat sehr

gut entwickelte Verkehrsnetze. Die Region besitzt nur

einen lokalen Flughafen, der nur für Gelegenheitsverkehr

geeignet ist, aber die Entfernung zu Flughäfen mit

weltweiter Bedeutung in Wien und Budapest beträgt

weniger als 150 km. Die Region besitzt auch den

größten Flusshafen in der Slowakei, dieser befindet sich in

Komárno.

Das Zentrum des Eisenbahnverkehrs ist nicht die Stadt

Nitra, sondern die Städte Šurany und Nové Zámky, die

auf der Kreuzung einiger wichtiger Verkehrsadern liegen –

von Bratislava nach Budapest, von Bratislava nach Zvolen

und von Nitra nach Zvolen. Die ganze Region hat gute

Verkehrsverbindungen zu Ungarn.

Das Straßennetz ist vor allem im westlichen Teil der

Region gut ausgebaut. Es gibt eine Autobahnverbindung

mit Bratislava und diese wird bis Ende des Jahres 2002

noch verbessert, durch den Fertigbau einer Autobahn

mit Mittelstreifen Die Infrastruktur sollte sich auch im

östlichen Teil verbessern, vor allem durch den Bau der

Autobahn von Nitra nach Banská Bystrica.

Die Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen

sind Slovenské Telekomunikácie – Festnetz, Eurotel und

Globtel – Mobiltelefonie. Diese Dienstleistungen sind in

der ganzen Slowakischen Republik einheitlich. Die Preise

von Gas und Strom sind ebenfalls die gleichen in der

ganzen Slowakei.

Die Gebühren für die Wasserversorgung und Kanalisation

sind unabhängig und ändern sich von Bezirk zu Bezirk.

In der Stadt Nitra zahlen die Einwohner 19,00 Sk pro m 3

Wasser und 13,00 Sk pro m 3 Abwasser ( 12/2001 ). Die

angeführten Preise sind ohne 10% Umsatzsteuer.

15


16

R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

GRUNDDATEN

Fläche: 4797 ha

Einwohnerzahl: 24898

Anzahl der wirtschaftlich tätigen Bevölkerung:

13766

Anteil der wirtschaftlich tätigen Bevölkerung: 56%

Vorproduktives Alter: 18,8%

Produktives Alter: 67,6%

Nachproduktives Alter: 12,7%

Durchschnittlicher Monatslohn in der Wirtschaft:

11 580 SKK

ARBEITSLOSIGKEIT

Arbeitslosenzahl: 2181

Arbeitslosenquote: 17,22%

Arbeitslose nach ihrem Alter:

19-24 Jahre - 717, 25-29 Jahre - 233, 30-34 Jahre

- 217, 35-39 Jahre - 279, 40-44 Jahre - 236, 45-49

Jahre - 233, 50-54 Jahre - 202, 55 und mehr Jahre

- 64

Die Stadt Šala

Kontakte: MÚ, Nám. sv. Trojice 7, 927 15 Šala,

Tel.: +421 31 7705981, Fax: +421 31 7706021,

E-mail: mesto@sala.sk, www.sala.sk

Wir nutzen auf diesem Wege die Gelegenheit, einzelne Bereiche des Lebens unserer Stadt, seine

reiche Geschichte und mannigfaltige Gegenwart vorzustellen. Wir hoffen, dass Sie durch diese

Zeilen über die Stadt interessante Informationen erhalten, die es Ihnen ermöglichen, den Lauf

unserer Stadt und unserer Region kennenzulernen. Unser Angebot umfasst Geschichte, Kultur,

Sport, ein Industriezentrum sowie die wunderschöne Umgebung von Váh mit ihrer besonderen

Eigenart.

Im Jahre 2002 feiern wir 1000 Jahre seit der ersten Schriftlichen Erwähnung der Stadt – besuchen

Sie uns, wir heißen Sie herzlich willkommen!

SCHULWESEN

Grundschulen 6

Gymnasien 2

Fachmittelschulen 3

Mgr. Július Morávek

Bürgermeister

INDUSTRIE

Durchschnittslohn in der gesamten Industrie:

13 956,- SKK

Anteil von Beschäftigten der Industrie an der

Gesamtzahl der registrierten Beschäftigten: 41,5%

• Günstige geographische Lage an der

Váh an wichtigen

Verkehrsverbindungen des Eisenbahn-

und Straßennetzes.

• fertige Infrastruktur, ausreichende

Produktionskapazitäten und

Fachmitarbeiter, die eine Erweiterung

der industriellen Produktion

ermöglichen

• eine gute Bodenbonität bietet

zusammen mit der vorhandenen

Landwirtschaftsindustrie günstige

Die wichtigsten Industriesektoren hinsichtlich der

Zahl der Beschäftigten:

Chemische Industrie:

Duslo, a.s. – 2944 Mitarbeiter

Bau-, Montage- und Serviceaktivitäten:

Hydrostav – 61 Mitarbeiter,

Invest – 457 Mitarbeiter,

Sigmatech, s.r.o. – 146 Mitarbeiter,

SVUM, a.s. – 280 Mitarbeiter,

Menert, s.r.o. – 1 55 Mitarbeiter

Firmen mit ausländischer Kapitalbeteiligung

FÉG-Konvektor Slovakia, s.r.o, Ungarn

Technobal, s.r.o., Tschechien

ETABLIERTE AUSLÄNDISCHE INVESTOREN

Slowakisches Unternehmer Land Branche Mitarbeiterzahl

Sariana Slovensko, s.r.o. Österreich Textile 350

GRÜNDE FÜRS INVESTIEREN:

Bedingungen für die Weiterentwicklung

der Nahrungsmittelindustrie

• ausreichendes Angebot an

qualifizierten und requalifizierten

Arbeitskräften

• vorhandene Thermalquellen sowie

Bohrungen warmer Quellen bieten

günstige Bedingungen für eine Nutzung

im Erholungsbereich.


R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

GRUNDDATEN

Fläche: 1045 km 2

Einwohnerzahl: 37430, davon

Vorproduktives Alter 21 %

Produktives Alter 60%

Nachproduktives Alter 19%

Anzahl Erwerbstätiger 22433

Anteil Erwerbstätiger 50,3 %

ARBEITSLOSIGKEIT

Arbeitslosenzahl: 4554

Arbeitslosenrate: 23,51%

SCHULWESEN

- 2 Gymnasien 70 Studenten

- 3 Höhere Fachschulen 1185 Studenten

- 1 Berufsschule 704 Studenten

- Ferndienststelle der Slowakischen Technischen

Universität Trnava 89 Studenten

- Ferndienststelle der Ökonomischen

Universität

- Städtische Universität Schola Comaromiensis

350 Studenten

- Theologisches Institut 52 Studenten

Die Stadt Komárno

Ing. Štefan Pasztor

Bürgermeister

Kontakt: MÚ, Nám. Gen. Klapku 1, 945 01 Komárno,

Tel.: +421 35 7701748, Fax: +421 35 7702703

e-mail: primator@komarno.sk, www.komarno.sk,

Heute ist Komárno eine rege Grenzstadt, die mit der Zeit zu einem wichtigen kulturellen Zentrum mit vielen

internationalen Veranstaltungen wurde.

Durch den Transformationsprozess und in Folge der Änderungen der Eigentumsbeziehungen hat sich auch

die Struktur der wirtschaftlichen Aktivitäten in der Stadt verändert. Obwohl die Produktion in der Stadt

heute stark eingeschränkt ist, gibt es gute Perspektive für ihren Wiederaufbau, vor allem dank der guten

Erreichbarkeit und der bestehenden Infrastrukturnetze. Die Stadt Komárno ist für diese Aufgabe bereit, aber

sie bietet auch gute Möglichkeiten für das Ansässigwerden von neuen Unternehmen, da die ursprünglichen

Produktionsflächen nach Umbau und Modernisierung auch die höchsten Kriterien erfüllen können. Da die

Stadt aus der Hinsicht der Logistik eine besonders günstige Lage hat, bietet es sich von selbst, dass hier auch

überregionale und ausländische Gesellschaften ansässig werden. Die Bereitschaft der Stadt, die Problematik

der Raumplanung bezüglich des Standortes des neuen Hafens und der Verkehrsadern erhöht wesentlich die

Chancen auf den Zufluss von Investitionen und Geld, die im Endeffekt auch eine Stärkung der Bedeutung der

Stadt Komárno in der Region mit sich bringen würden.

INDUSTRIE

Der vorwiegende Teil der industriellen

Aktivitäten konzentrierte sich in Vergangenheit

um Slovenské lodenice a.s. (Werft), wo vor allem

die Produktion von Maschinen und Anlagen

vertreten war. Die Stadt hatte auch ein

starkes Bauwesen mit positiven Einflüssen auf

die Beschäftigung sowohl in der Stadt als

auch im ganzen Bezirk. Beide diese Branchen

wurden jedoch stark eingeschränkt und sind

verfallen. Im Produktionsbereich gelang es nur

der Schuhherstellung, ihre Position zu halten,

das dank einem stabilen ausländischen Investor

der Firma RIEKER. Slovenské lodenice liegt

zwar zur Zeit danieder, es gibt jedoch gute

Aussichten auf eine Wiederauflebung und

zukünftige Prosperität. Ein starker Spieler auf

dem slowakischen Markt ist auch Kožená

galantéria v.d. Die täglichen Bedürfnisse werden

vor allem durch kleinere Unternehmen vor allem

aus den Bereichen Lebensmittelindustrie und

Dienstleistungen befriedigt.

Aus der Hinsicht der Orientierung der

Unternehmen ist am stärksten der

Maschinenbau vertreten.

ETABLIERTE AUSLÄNDISCHE INVESTOREN

Slowakisches Unternehmer Ausländischer Investor Land Branche Mitarbeiterzahl

Rieker obuv s.r.o. Rieker AGE Rieden Schweiz 100% Schuhherstellung 1000

GRÜNDE FÜRS INVESTIEREN:

• Lage: Grenzstadt zu Ungarn

• Ausgezeichnete Anbindung an

internationales und nationales

Verkehrsnetz

• Anbindung an das Autobahnnetz M1

in Ungarn (ca. 6 km von der Stadt

entfernt)

• Anbindung an Straße 1. Kategorie in

Richtung Bratislava und Nitra

• Eisenbahnanbindung an internationales

Eisenbahnnetz

• Umschlagterminal im Stadtteil Ďulov Dvor

Die Lebensmittelindustrie hat nur einen

geringen Anteil.

Im Bezirk gibt es fast keine

Verarbeitungsindustrie.

Komárno hat zur Zeit keine Getreidesilos, sowie

keinen Fleischbetrieb und keine Molkerei.

In der Industrie und im Bauwesen waren

im Jahre 2000 insgesamt 6398 Personen

beschäftigt.

Die wichtigsten Unternehmen in der Stadt:

Maschinenbau

Slovenské lodenice Komárno, a.s. Bratislava

– 900 Mitarbeiter,

Schuhherstellung

Rieker obuv s.r.o. Komárno

– 1000 Mitarbeiter

Polygraphische Industrie

Komárňanské tlačiarne a.s.

– 120 Mitarbeiter

Kraftstoffbeförderung

Dunajpetrol s.r.o. –

– 90 Mitarbeiter

• Anbindung an die

Donau-Wasserstraße, Hafen in der

Stadt

• Internationaler Flughafen – 98 km

entfernt

• Genügend freier Arbeitskraft

• Ausgebaute technische Infrastruktur

mit genügend freier Kapazität

• Genügend Freiflächen für Industrie-

und Produktionsunternehmen, vor

allem Flächen nach ehemaligen

Industriebetrieben

17


18

R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

GRUNDDATEN

Grunddaten über die Stadt

Fläche: 4.535 ha

Einwohnerzahl: 15.500

Erwerbstätige haben einen 50-prozentigen Anteil

an der Gesamtbevölkerung, davon sind 46 % in

der Industrie beschäftigt

Anzahl Erwerbstätiger 7.750

Durchschnittlicher Monatslohn in der Wirtschaft

13.715 SKK

ARBEITSLOSIGKEIT

Arbeitslosenquote 29.6%

Darunter Absolventen 36.6%

Mittlere Generation 37.5%

Ältere Generation 47.41%

Darunter Frauen 56.74%

BEVÖLKERUNG NACH AUSBILDUNGSGRAD

Grundausbildung 33%

Höhere Ausbildung 57%

Universitätsausbildung 7%

Die Stadt Zlaté Moravce

Ing. Milan Skyva

Bürgermeister

Kontakt: MÚ, 1. Mája Straße, 953 01 Zlaté Moravce,

Telefon +421 37 6421425, Fax +421 37 6421420,

E-mail: mestozm@ba.telecom.sk

Zlaté Moravce, Zentrum des oberen Žitava-Tals, liegt auf der Achse Bratislava – Nitra –

Banská Bystrica, nur 30 km von Nitra entfernt. Durch die Stadt fließen die Flüsse Žitava und

Hostiansky potok. Die Eisenbahn hat einen hohen Anteil an Güterbeförderung, mit einem

kleineren Anteil an Personenbeförderung. Mit ihrer Fläche gehört die Stadt zu kleineren

Siedlungen, ihre Stärke ist jedoch vor allem das hohe Bildungsniveau der Einwohner.

SCHULWESEN

Janko Kráľ Gymnasium

Handelsakademie

Landwirtschaftsberufsschule

Höhere elektrotechnische Schule

Höhere Berufsschule für Maschinenbau

Höhere landwirtschaftliche Schule

INDUSTRIE

Gegenwärtig arbeitet der Großteil der

Stadteinwohner in der neu gegründeten

elektrotechnischen Gesellschaft Volkswagen

elektrische Systeme. Ein kleinerer Teil arbeitet in

kleinen Bau- und Maschinenbauunternehmen und

bei der Produktion von Ziegeln. In der Stadt gibt

es auch einige kleinere Gesellschaften, die Schuhe,

Textil und Kühlgeräte herstellen.

• hohes Bildungsniveau der

Stadteinwohner

Wichtigste Bauunternehmen

Kanvod s.r.o. – 200 Mitarbeiter,

Eminent – 100 Mitarbeiter,

ViOn a.s. – 300 Mitarbeiter,

Vodostav – 130 Mitarbeiter,

Wienerberger slovenské tehelne s.r.o. –

70 Mitarbeiter

Durchschnittslohn

Industrie 13.715 SKK

Handel und Dienstleistungen 9.709 SKK

Landwirtschaft 9.489 SKK

In der Stadt sind auch einige kleinere

Unternehmen mit bis zu 25 Mitarbeitern ansässig

die im Maschinenbau, in der Schuhherstellung

und Textil- und Lebensmittelindustrie tätig sind.

ETABLIERTE AUSLÄNDISCHE INVESTOREN

Slowakisches Unternehmer Ausländischer Investor Land Branche Mitarbeiterzahl

Wienerberger Slovenské tehelne s.r.o. Wienerberger Österreich Bauwesen – Ziegelherstellung 70

Danfoss Danfoss Dänemark Maschinenbau – Komponenten für Kompressoren 200

Volkswagen Elektrische Systeme Volkswagen A.G. Deutschland Elektrotechnische Industrie 150

GRÜNDE FÜRS INVESTIEREN

• genügende Arbeitskraft

• gute Straßen- und Eisenbahnanbindung


R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

GRUNDDATEN

Fläche: 61 km 2

Einwohnerzahl: 37.399

Bevölkerungsdichte 613 Einwohner/km 2

Bevölkerungsstruktur:

Vorproduktives Alter: 19,79 % (7321)

Produktives Alter: 65,87 % (24.374)

Postproduktives Alter: 14,34 % (5306)

Erwerbstätiger Insgesamt: 18.402

Prozentanteil Erwerbstätiger: 49,21%

ARBEITSLOSIGKEIT

Arbeitslosenzahl: 4370

Arbeitslosenquote: 25%

ARBEITSLOSENSTRUKTUR

Wissenschaftliche Ausbildung: 1 - 0,006%

Hochschulausbildung: 296 - 1,97%

Höhere Ausbildung: 33 - 0,22%

Vollständige Fachausbildung mit Abitur:

2403 - 16%

Vollständige höhere Ausbildung mit Abitur:

718 - 4,78%

Vollständige höhere Ausbildung ohne Abitur:

951 - 6,33%

Fachausbildung ohne Abitur: 1448 - 9,64%

Berufsausbildung: 4363 - 29,04%

Vollständige Grundausbildung: 4701 - 31,3%

Nicht beendete Grundausbildung: 109 - 0,76%

Insgesamt: 15023 - 100%

Die Stadt Levice

Ing. Ladislav Kisely

Bürgermeister

Kontakt: MÚ, Námestie hrdinov 1, 934 01 Levice,

Tel: +421 36 6350234, Fax: +421 36 6223271

Die Stadt Levice liegt im östlichen Teil des Donau-Tieflands, in einem flachen Tal um den

Unterlauf von Hron, am Rande von Ipeľská pahorkatina (Hügelland). Die Stadt ist eine

Bezirkshauptstadt und gleichzeitig ein bedeutendes wirtschaftliches und kulturelles Zentrum der

Südslowakei. In letzter Zeit hat die Stadt in Folge des starken Aufschwungs in vielen Bereichen

ihr Gesicht wesentlich verändert. Ein besonderes Potenzial hat die Stadt vor allem in hren

Einwohnern und den günstigen Naturbedingungen.

SCHULWESEN

Fachliche höherbildende Schulen:

Höhere technische Schule

Höhere landwirtschaftliche Schule

Höhere Textil- und Kleidungsindustrieschule

Akademie für Pädagogik und Sozialpflege

Handelsakademie

A.Vrábel-Gymnasium

Berufsschulen (SOU)

SOU auf St.Michael-Straße

SOU für Bauwesen,

SOU für Textilindustrie

Handelsberufsschule (liegt 8 km von der Stadt

entfernt, in der Ortschaft Kalná nad Hronom)

Höhere fachliche Mädchenschule

Hochschulen

Ferndienststelle der Ökonomischen Universität in

Bratislava

• die Stadt Levice ist ein regionales

Zentrum mit umfassender

Verkehrsbedienung

• gute geographische Lage der Stadt

• genügend qualifizierter Arbeitskraft

• gut entwickeltes Straßennetz und

industrielle Infrastruktur

INDUSTRIE

In der Stadt sind vor allem kleinere Handels-

und Produktionsunternehmen tätig, sowie

Unternehmen, die sich am Ausbau und Betrieb des

Kernkraftwerkes Mochovce beteiligen.

Durchschnittlicher Monatslohn in der Industrie:

12.135 SKK

Bedeutende Unternehmen

Textilindustrie

(Levitex a.s. – 876 Mitarbeiter)

Chemische Industrie

(de Miclén a.s.),

Lebensmittelindustrie

(PM – Pakši Marian, 800 Mitarbeiter),

Maschinenbau

(Klein mont a.s. – 60 Mitarbeiter,

Steel OK s.r.o. – 35 Mitarbeiter),

Bauwesen

(Agrostav a.s. – 200 Mitarbeiter),

Energiewirtschaft

(Kernkraftwerk Mochovce)

ETABLIERTE AUSLÄNDISCHE INVESTOREN

Slowakisches Unternehmer Ausländischer Investor Land Branche Mitarbeiterzahl

Klein Mont a.s. Klein Mont Deutschland Maschinenbau 60

Kufferath s.r.o. Andreas Kufferath GmbH & CO Deutschland Textilproduktion 50

GRÜNDE FÜRS INVESTIEREN

• wenig gegliedertes Terrain, geeignet für

den Ausbau

• Anbindung an

Eisenbahnhauptverkehrsadern

• Gute wirtschaftliche Beziehungen zu

Kernkraftwerk Mochovce

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20

R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

FLÄCHE

• die Gesamtfläche des Parks beträgt 127,68

ha. Das Gelände ist in 3 Teile aufgeteilt. Der

erste Teil hat eine Fläche von 49,58 ha, der

zweite 19,91 ha und der dritte 58,19 ha.

EIGENTUMSSTRUKTUR

der Eigentümer des ganzen Geländes ist der

Slowakische Bodenfonds.

FUNKTIONALE AUSNÜTZUNG

• Das Gelände befindet sich in der

Nachbarschaft eines Naturschutzgebiets,

daher ist es sehr empfindlich auf chemische

Verunreinigung der Umwelt. Das höchste

Risiko stellt die Verunreinigung von

Oberflächengewässern und Grundwasser

durch chemische Gefahrsstoffe dar.

TECHNISCHE VER- UND ENTSORGUNG

STROMVERSORGUNG

• unterirdische 22 kV-Hochspannungsleitung

(HS)

GASVERSORGUNG

• Hochdruckgasleitung DN 200 auf dem

Gelände

WASSERVERSORGUNG

• Wasserleitung mit DN 200 führt neben dem

Gelände

KANALISATION

• Kanalisationssammelleitung DN 1200 führt

neben dem Gelände und mündet direkt in

eine Kläranlage

TELEKOMMUNIKATIONSLEITUNGEN

• befinden sich auf naheliegenden

Industriegeländen

Industriepark Levice Géňa

VERKEHRSSCHLIESSUNG

STRAßEN

• die Lokalität ist mit der Regionhauptstadt

Nitra (41 km) mit der lokalen Straße

I/51 verbunden, internationale Verkehrsadern

E571, E 371 und E75

EISENBAHN

• Schleppgleis auf dem Gelände, Bahnhof in

der Stadt Levice

FLUGHAFEN

• Bratislava, 141 km

LOKALITÄT:

Der Industriepark liegt in der Nähe der Stadt Levice,

außerhalb der Wohnzone, im Teil Géňa.

Vorteile:

- Vorhandensein aller Infrastrukturnetze und ihre Kapazität

- Gute Verkehrserreichbarkeit, Schleppgleis auf dem Gelände

- Verfügbare Arbeitskraft

- Möglichkeit von Sublieferungen, Gütern, Halbfabrikaten und

Rohstoffen durch Firmen in der Region

Kontakt: MÚ, Ing. Zdeno Korman, Námestie hrdinov 1, Tel: +421 36 6350204, Fax: +421 36 6223271, Funktelefon: +421 905 329366

LEVICE GÉŇA


R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

FLÄCHE:

• 3.2 ha zur Bebauung sofort zur Verfügung,

mögliche Ausbreitung auf 60 ha

EIGENTUMSSTRUKTUR

• Privater Eigentümer - Industrie- und

Gewerbepark Vráble, s.r.o

FUNKTIONALE AUSNÜTZUNG

• verschiedene Industriebranchen, wie z.B.

Maschinenbau, Automobilindustrie oder

verwandte Branchen

TECHNISCHE VER- UND ENTSORGUNG

STROMVERSORGUNG

• das Gelände ist an ein 7 MW Elektrizitätsnetz

angeschlossen

GASVERSORGUNG

• lokale Mitteldruckgasleitung

WASSERVERSORGUNG

• Wasserversorgung und Ableitung von

Niederschlagswasser/Abwasser steht bereits

im Industriepark zur Verfügung

Industriepark Vráble

LOKALITÄT:

Der Industriepark liegt in der Industriezone der Stadt Vráble.

Vorteile:

- klare Eigentumsbeziehungen

- die Möglichkeit, mit Bauarbeiten innerhalb von 75 Tagen nach

Vorlage des Bebauungsplans anzufangen

- lange Tradition in den Bereichen Maschinenbau und elektrotechnische

Industrie

- genügende Reserven an qualifizierter Arbeitskraft

- ein bereits in der Zone ansässiges metallverarbeitendes Unternehmen

KANALISATION

• Západoslovenské vodárne a kanalizácie,

Zweigbetrieb Nitra

KLÄRANLAGE

• Západoslovenské vodárne a kanalizácie,

Zweigbetrieb Nitra

TELEKOMMUNIKATIONSLEITUNGEN

• Západoslovenské vodárne a kanalizácie,

Zweigbetrieb Nitra

• Die 3,2 ha zur Verfügung stehender Fläche

besitzen eine komplett ausgebaute

Infrastruktur.

VERKEHRSSCHLIESSUNG

STRAßEN

• Anbindung an die Autobahn - 20 km

EISENBAHN

• Bahnhof Vráble, 0,8 km entfernt

FLUGHAFEN

• Bratislava, 105 km entfernt

IM PARK ANGEBOTENE

DIENSTLEISTUNGEN

- Einholung aller erforderlichen

Genehmigungen staatlicher und

Gemeindebehörden, sowie anderer

partizipierender Institutionen

- Vorbereitung von Projektdokumentation

nach spezifischen Anforderungen der

entsprechenden Person/Gesellschaft –

Erbringung von Ingenieurdienstleistungen

während der ganzen Bauphase

- Vermietung/Verkauf von fertigen

Industrieräumen

- Auswahl von Lieferanten für Bauarbeiten

- Auswahl von Mitarbeitern nach spezifischen

professionellen Anforderungen und ihre

Anstellung – Erbringung von

Verwaltungsdienstleistungen

Kontakt: Industrie- und Gewerbepark Vráble s.r.o., Hlavná 48, 95201 Vráble, Kontaktperson: Eva Čankyová - Manager, Tel: +421 37 7834731 -2,

E-Mail: e.cankyova@igp.sk, www.business-park-vrable.com

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22

R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

Region TRNAVA

Allgemeine Informationen

Die Region Trnava gehört zu den kleinsten Regionen der Slowakei, sowohl aus der

Hinsicht der Fläche als auch der Bevölkerung. Der Großteil der Region besteht aus

dem Donau-Tiefland und Záhorská Tiefland, die durch Kleine Karpaten voneinander

getrennt sind. Die Region hat reiche Wasservorräte und wird von den Flüssen

Donau, Váh und March durchkreuzt. Die Region hat gemeinsame Grenze mit drei

Nachbarstaaten – mit der Tschechischen Republik, mit Ungarn und mit Österreich.

Dieser Umstand bestimmt die ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung, neben

den Slowaken gibt es hier zwei starke ehthnische Minderheiten – die Ungarn und die

Tschechen.

REGION TRNAVA (2001)

Bezirk Fläche (km2 ) Anzahl Bevölkerung Bevölkerungs Bevölkerungs

Gemeinden -dichte -wachstum (%)

Dunajská Streda 1 075 66 112 578 103 /km2 1,60

Galanta 641 35 94 910 146 /km2 -1,06

Hlohovec 267 24 45 755 171 /km2 -1,59

Piešťany 381 27 63 785 168 /km2 -2,05

Senica 761 31 60 620 88 /km2 -0,07

Skalica 359 21 47 327 130 /km2 -0,85

Trnava 741 45 126 436 170 /km2 0,86

Region insgesamt 4 225 249 551 411 130 /km2 -0,11

Quelle: Statistisches Amt der Slowakischen Republik

STRUKTUR AUSGEWÄHLTER INDUSTRIEBRANCHEN NACH DER ANZAHL DER

BESCHÄFTIGTEN IN DER REGION TRNAVA 06/2001.

Andere Zweige 36%

Liegenschaften 4%

Finanzielle Vermittlung 0,13%

Quelle: Statistisches Amt der Slowakischen Republik

Industrie insgesamt 36%

Landwirtschaft 12%

Bauwesen 3%

Handel 6%

Hotels, Restaurants 0,6%

WIRTSCHAFT

Die Region Trnava ist die drittwichtigste Region der

Slowakei, gemessen nach pro Kopf BIP. Die Region

hat eine reiche Industriegeschichte. Im fruchtbaren

Süden überwiegt die Lebensmittelindustrie, während

sich der Norden vor allem auf Verarbeitungsindustrie

konzentriert. Im Industriezentrum Trnava sind diverse

Industriebrachen vertreten, von Maschinenbau bis

hin zur Glasherstellung. In der Industrie waren 34 %

der Erwerbstätigen beschäftigt.

Das BIP der Region zu Marktpreisen stellte im Jahre

2000 10,36% des BIP der ganzen Slowakei dar.

INDUSTRIESTRUKTUR

Die wichtigsten Branchen in der Region sind

polygraphische Industrie, Metallindustrie,

chemische Industrie und Glasherstellung. Diese

Branchen zusammen beteiligen sich an den

Gesamtexporten der Region mit mehr als 90%. Im

Vergleich zu anderen Regionen ist Trnava jedoch

weniger exportorientiert. Die Exporteffizienz ist

hier am niedrigsten (der Anteil von Exporten stellt

nur 16 % am Umsatz dar). Diese Situation kann

sich durch den Übergang auf die Produktion mit

höherer Wertschöpfung – z.B. Maschinenbau und

elektrotechnische Industrie – ändern. Es wurden

bereits Aktivitäten ausländischer Investoren in

beiden diesen Bereichen verzeichnet.

AUSLÄNDISCHE DIREKTINVESTITIONEN

IN DER REGION

Die Region Trnava wurde in letzter Zeit zu einer

attraktiven Zielregion für ausländische Investitionen,

vor allem dank der strategischen Lage in der Nähe

von Bratislava und nahe der tschechischen und

ungarischen Grenze und dank der vergleichsmäßig

niedrigeren Preisen, einschließlich niedrigerer

Lohnkosten. Das Volumen der Auslandsinvestitionen

erreichte zu Ende des 3. Vierteljahres 2001 einen

Betrag von 217,14 € (4,6%).

DIE WICHTIGSTEN INVESTOREN

Investor Land Gesellschaft Industriebranche

Pharma Holding Österreich Slovakofarma Hlohovec Pharmazeutische Industrie

Eastern Sugar Frankreich Juhocukor Dunajská Streda Lebensmittelindustrie

Amylum Group Niederlanden Amylum Boleráz Stärke

Hebel Deutschland Hebel Pórobetón Šaštín Bauwesen

SONY Japan Sony Slovakia Trnava Elektronik

Sachs Deutschland Sachs Slovakia Trnava Maschinenbau

LS Automotive Deutschland ZVL-LSA Skalica Maschinenbau

ON Semiconductor USA Slovakia Electronics Industries, a.s. Elektrotechnische Industrie

INA Wälzlager Schaeffler oHG Deutschland INA Skalica, s.r.o. Maschinenbau


ARBEITSMARKT

Was den Arbeitsmarkt betrifft, ist Tranva sehr gut mit ausgebildeter und erfahrener Arbeitskraft ausgestattet. Wie in jeder anderen Region der Slowakei, schätzen

die Investoren nicht nur die große Flexibilität, sondern auch den angemessenen Preis der Arbeitskraft hoch ein. 20 % der Gesamtbevölkerung sind im vorproduktiven

Alter und 15 % im nachproduktiven Alter. Der Anteil von Personen mit Universitätsausbildung beträgt 9 %.

BEVÖLKERUNG UND LÖHNE

Bezirk Anzahl Erwerbstätiger Durchschnittliche Durchschnittliche

Stand 12/2001 Monatsgehalt Monatslohn

(SKK) (SKK)

Stand 09/2001 Stand 09/2001

Dunajská Streda 58 422 9679 8464

Galanta 44 287 9722 8251

Hlohovec 23 716 13779 9900

Piešťany 31 967 12271 10204

Senica 31 427 11388 9536

Skalica 24 350 12617 11164

Trnava 65 067 13465 11393

Region Trnava 279 236 11909 9 987

Quelle: Statistisches Amt der Slowakischen Republik und Nationales Arbeitsamt

ARBEITSLOSIGKEIT (12/2001)

Bezirk Arbeitslosenquote Arbeitslosenzahl Darunter

(%) Frauen Absolventen

Dunajská Streda 19,11 11 166 5277 440

Galanta 21,11 9 348 4089 447

Hlohovec 15,49 3 673 1721 255

Piešťany 11,65 3 723 1617 310

Senica 18,30 5 752 2707 317

Skalica 15,65 3 811 1739 125

Trnava 13,65 8 884 4247 544

Region Trnava

Quelle: Nationales Arbeitsamt

16,60 46 357 21397 2438

ARBEITSLOSERZAHL NACH

BILDUNGSNIVEAU (09/2001)

Höhereausbildung

67%

Quelle: Nationales Arbeitsamt

Grundausbildung

30%

Universitätsausbildung

3%

AUSBILDUNG UND UNIVERSITÄTEN

In der Region gibt es 72 Grundschulen, 42 höhere

Schulen mit Schwerpunkten auf Wirtschaft, Handel,

Dienstleistungen, Industrie, Verkehr, Bauwesen,

Gartenbau, Gesundheitswesen, Landwirtschaft,

Hoteldienstleistungen und Tourismus, und 29

Berufsschulen mit Lehrinhalten, die den

Bedürfnissen der Region angepasst sind. Das

Zentrum der Universitätsausbildung ist Trnava

mit drei Universitäten – Universität Trnava und

Universität von St. Cyril und Methodius.

VERKEHRSWESEN UND INFRASTRUKTUR

Die Region Trnava hat sehr gut ausgebaute Eisenbahn-

und Straßennetze. In Piešťany ist auch ein internationaler

Flughafen, der vor allem für Gelegenheitsverkehr genutzt

wird. Der wichtigste internationale Flughafen in

Bratislava ist von einem beliebigen Punkt in der Region

weniger als eine Fahrstunde entfernt.

Die wichtigsten Eisenbahnstrecken der Region verbinden

die Hauptstadt Bratislava mit der Tschechischen

Republik und anderen wichtigen Zentren in der Slowakei

– Žilina, Zvolen und Košice. Das Straßennetz besteht aus

3309 km Straßen, davon sind 1900 öffentliche Straßen.

Durch die Region führen zwei Autobahnen – die eine

verbindet Bratislava mit Prag und die andere mit Trenčín.

Die Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen

sind Slovenské Telekomunikácie – Festnetz, Eurotel und

Globtel – Mobiltelefonie. Diese Dienstleistungen sind in

der ganzen Slowakischen Republik einheitlich. Die Preise

von Gas und Strom sind ebenfalls die gleichen in der

ganzen Slowakei.

Die Gebühren für die Wasserversorgung und

Kanalisation sind unabhängig und ändern sich von

Bezirk zu Bezirk. In der Stadt Trnava zahlen die

Einwohner 18,00 Sk pro m 3 Wasser und 13,00 Sk pro m 3

Abwasser ( 12/2001 ). Die angeführten Preise sind ohne

10% Umsatzsteuer.

23


24

R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

GRUNDDATEN

Geographische Bedingungen – Trnava liegt

im Zentrum des Trnavaer Hügellandes, in

einer Höhe von 146 m über Meeresspiegel.

Das Klima ist warm, die durchschnittliche

Lufttemperatur liegt zwischen 9 – 10 °C,

der wärmste Monat ist Juli mit einer

durchschnittlichen Temperatur von 20,3°C.

Demographie:

Einwohnerzahl in der Stadt Trnava: 70.286

(davon 34.062 Männer und 36.204 Frauen)

Anzahl Erwerbstätiger: 36.731

Anzahl Einwohner im produktiven Alter 47.135

Arbeitslosenquote in der Stadt: 12,99 %

im Bezirk: 12,71 %

Durchschnittlicher Monatslohn im Bezirk

Trnava: 13.159,- SKK

Die Stadt Trnava

Ing. Štefan Bošnák

Bürgermeister

Kontakt: MÚ, Hlavná 1, 917 01 Trnava, Slowakische Republik

Tel: +421 33 55 11 375, Fax: +421 33 55 11 113

E-mail: bosnak@trnava.sk, www.trnava.sk

Trnava ist in der mitteleuropäischen Region vor allem unter dem Namen “kleines Rom” bekannt.

Dieses Synonym drückt nicht nur die Vielzahl von Kirchengebäuden aus, sondern steht auch für

die Symbiose der geistlichen und gesellschaftlichen Dimension, in der sich die Geschichte mit der

Gegenwart vereint. Das Leben vom heutigen Trnava steht fest auf den Grundlagen der reichen

Geschichte der ältesten freien königlichen Stadt und gleichzeitig entwickelt sich ununterbrochen im

Einklang mit der europäischen Kultur und Denkweise. Das beweist auch die Vielzahl der Grund-

und Mittelschulen, aber vor allem die Präsenz dreier Universitäten. Das Leben in Trnava ist jedoch

nicht nur aus kultureller und gesellschaftlicher Hinsicht reich, sondern auch aus der Hinsicht der

aktiven Entwicklung der Industrie. Bedeutende einheimische und ausländische Unternehmen können

sich nicht nur auf das Entgegenkommen der Stadtvertreter stützen, sondern auch auf die qualifizierte

Arbeitskraft und das Wissenspotenzial der Stadteinwohner. So wie in Vergangenheit der Grund für

die Gründung der Stadt eine wichtige Kreuzung von Verkehrsstraßen war, so blieb die Stadt auch

heute dank ihrer Lage und Infrastruktur ein wichtiges Zentrum der Region und der Slowakei.

SCHULWESEN

13 Grundschulen

3 Gymnasien

7 Fachschulen mit Spezialisierung auf die

folgenden Fächer: Wirtschaft und Ökonomie,

Bauwesen, Verkehrswesen, Maschinenbau,

Landwirtschaft, Gesundheitswesen

6 Berufsschulen in Fachbereichen:

Energieversorgung, Bauwesen, Elektrotechnik,

Maschinenbau, Mechanisierung,

Dienstleistungen

Universitäten: Universität Trnava, Fakultät für

Material- und Technologiekunde der

Slowakischen Technischen Universität und die

Universität vom St. Kyrill und Metod.

INDUSTRIE

Lebensmittelindustrie

Zuckerfabrik Trnava, Esperia Bräuerei, Vitana

Slovensko, Süßigkeiten I.D.C. Holding Figaro,

Milchprodukte Tamilk, Danone...

Energiesektor

Kernkraftwerk Jaslovské Bohunice, Institut für

Kernenergieforschung Trnava,

• günstige Lage und gute Erreichbarkeit

• Anbindung an Strom-, Gas- und

Wasserversorgungsnetz, Heizleitungen,

Telekommunikationsleitungen,

Kanalisation und Kläranlagen

Maschinenbau

ŽOS, a.s. Trnava, Sachs Slovakia, Boge...,

Elektrotechnik

SONY Slovakia, Electronic controls, Punch

Products...,

Glasherstellung

Skloplast Trnava,

Möbelherstellung

Spartan, Swedwood Slovakia ...,

Bauwesen

Sibamac, Stavmet...,

Kleinhandelketten

Jednota, Kaufland, Tesco, Billa.

Finanzielle Institutionen: 13 Banken,

17 Versicherungsgesellschaften

ETABLIERTE AUSLÄNDISCHE INVESTOREN

Slowakisches Unternehmer Land Branche Mitarbeiterzahl

SONY Slovakia Niederlanden Elektrotechnik 1202

Punch products Belgien Elektrotechnik 480

Sachs Slovakia Deutschland Maschinenbau 742

Boge Slovakia Deutschland Maschinenbau 370

Swedwood Slovakia Schweden Holzverarbeitung 560

Tesco Stores Großbritannien Kleinhandel 450

GRÜNDE FÜRS INVESTIEREN

• diversifizierte Industriestruktur mit

einer Vielzahl prosperierender

einheimischer und ausländischer

Gesellschaften

• Rating der Gemeinde BBB+ langfristig,

BB- kurzfristig


R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

TECHNISCHE VER- UND ENTSORGUNG

STROMVERSORGUNG

• 22 kV Leitung + Umspannwerk 22/0,6 kVA

mit Maximalverbrauch bis 300 kV – 0,080 km

(nach Umbau wird der maximale Verbrauch 1

MW betragen)

• 110 kV mit einem Verbrauch von über 10 MW

– 1,800 km

GASVERSORGUNG

• Hochdruckleitung 2,5 MPa, 1 x Rohrleitung

mit 80 mm Durchschnitt + 1 x mit 150 mm

Durchschnitt

WASSERVERSORGUNG

• Nutzwasserquelle – 0,070 km, Brunnen mit

einer Kapazität von 2,67 l/s

• Trinkwasserversorgung, Rohrleitung mit 200

mm Durchschnitt, Kapazität 10 l/s

• Trinkwasserversorgung – 2,850 km, Rohrleitung

mit 800 mm Durchschnitt

• Wasserspeicher – 0,050 km mit einer

Kapazität von 200 m 3 , Wasserspeicher mit

einer Kapazität von 2 x 5000 m 3

HEIZLEITUNG

• 2 x Rohrleitung mit 700 mm Durchschnitt –

4,500 km

Industriezone Trnava – Medziháj

LOKALITÄT

Der Standort befindet sich am westlichen Rand der Stadt bei der

öffentlichen Verkehrsstraße II/504. Die Fläche des Standortes beträgt

307 Hektar und ist im Ganzen im Eigentum der Stadt Trnava. In der

1. Phase (bis 2010) und in der 2. Phase (bis 2020) sollte nur ein Teil

des Geländes mit einer Fläche von 158,55 Hektar genutzt werden. Beim

Anfang des Ausbaus ist es möglich, bestehende Infrastrukturleitungen

(Elektrizität, Gas, Trinkwasser, Kanalisation, Telekommunikationsleitungen)

zu nutzen. Diese sind auf dem Gelände oder in dessen unmittelbarer

Nähe vorhanden.

KANALISATION

• für Abfallwasser, unter Druck stehend, Rohrleitung

mit 225 mm Querschnitt, Kapazität

25 l/s

• für Abfallwasser, mit Ausnutzung von Schwerkraft

– 0,050 km, Rohrleitung mit 300 mm

Durchschnitt, Kapazität 25 l/s, Fortsetzung

der Rohrleitung mit 400 mm Durchschnitt,

Kapazität 85 l/s

• Sammelgewässer von Niederschlagswasser

(136 Hektar Fläche) – Bach Parná, (4 Hektar

Fläche) – Bach Vinický

KLÄRANLAGE

• 12 km entlang die Kanalisationsleitung

MÜLLDEPONIE

• für Kommunalabfall – 12 km (im Besitz der

Stadt Trnava)

TELEKOMMUNIKATIONSLEITUNGEN

• Telekommunikations- und Datenleitung

(optisches und metallisches Kabel) – 0,050

km

• DLÚ Ružindol – 1,100 km

VERKEHRSSCHLIESSUNG

STRAßEN

• Autobahn: D1 (E 571, E 75) – 11 km

• Landstraße I. Kategorie: I/51 – 3,900 km

(geplante Landstraße I. Kategorie

– 2,200 km)

EISENBAHN

• Eisenbahn: Strecke Nr. 116 – 3 km

• Bahnumschlagplatz: Trnava Nemečanka –

5,400 km

FLUGHÄFEN

• Flughafen: Piešťany – 36 km, Bratislava

– 60 km, Wien – 120 km

HAFEN

• Hafen: Bratislava – Donauhafen – 60 km

(geplanter Hafen in Sereď auf dem Fluss Váh

– 22 km)

HALTESTELLE FÜR ÖFFENTLICHE

VERKEHRSMITTEL

• nahstädtische Buslinie – 0,250 km

Kontakt: Ing. Štefan Bošnák Bürgermeister, MÚ, Hlavná 1, 917 01 Trnava, Tel: +421 33 55 11 375, Fax: +421 33 55 11 113

E-mail: bosnak@trnava.sk

TRNAVA - MEDZIHÁJ

25


26

R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

GRUNDDATEN

Fläche: 52,78 km 2 einschließlich stadtnaher

Gebiete

Einwohnerzahl: 31363

Anzahl der wirtschaftlich tätigen Bevölkerung:

18957

Anteil der wirtschaftlich tätigen Bevölkerung:

60,44%

Vorproduktives Alter: 20,30%

Produktives Alter: 60,40%

Nachproduktives Alter: 19,30%

Durchschnittlicher Monatslohn: ca 14 000 ,- Sk

ARBEITSLOSIGKEIT

Arbeitslosenzahl: 1431

Arbeitslosenquote: 9,78%

Arbeitslose nach ihrem Alter:

19-24 Jahre - 524, 25-29 Jahre - 155, 30-34 Jahre

- 116, 35-39 Jahre - 159, 40-44 Jahre - 149, 45-49

Jahre - 144, 50-54 Jahre - 118, 55 und mehr

Jahre - 67

Die Stadt Piešťany

Ing. Juraj Csontos

Bürgermeister

Kontakt: MÚ, Nám. SNP 3, 921 45 Piešťany, SR,

Tel: +421 33 7765111, Fax: +421.33 7765333,

E-mail: primator@piestany.sk, www.piestany.sk

Der weltberühmte Badeort Piešťany [dt. Pistyan] liegt im westlichen Teil der Slowakischen

Republik, im Landschaftsverband von Trnava. Er ist Sitz des Bezirks von Piešťany, der sich

aus 27 Gemeinden zusammensetzt. Er zählt zu den wichtigsten slowakischen Badeorten mit

einer beträchtlichen Anzahl von Besuchern aus Westeuropa und Ländern des Nahen Ostens.

Mannigfaltige kulturelle Veranstaltungen haben eine lange Tradition. Neben Badewesen und

Kongresstourismus gibt es in Piešťany bedeutende Traditionen im Bereich der elektrotechnischen,

Maschinenbau-, Nahrungsmittel-, Möbel- sowie der Bauindustrie. Eine wichtige Stellung nimmt es

auch im Bereich des Bank- und Versicherungswesens und im Bereich staatlicher Forschungs- und

Prüfungsinstitute mit vielen internationale Erfahrungen und Aktivitäten ein.

Eine wichtige Unterstützung des Bestands an unternehmerischen Aktivitäten in der Stadt ergab sich

durch den Eintritt von ausländischem, vor allem amerikanischem und deutschem, Kapital in die

Industriezone der Stadt.

SCHULWESEN

Grundschulen 8

Gymnasien 2

Mittelschulen 5

Sonderschulen

und schulische Einrichtungen 10

• günstige geographische Lage

• am Knotenpunkt eines Luft-,

Autobahn- und

Eisenbahnverkehrskorridors gelegen

(Flughafen mit internationalem Statut,

die D1-Autobahn mit internationaler

Verbindung zu Wien und Brünn,

internationale Eisenbahnstrecke mit

einer Verbindung zu Budapest, Wien

und Warschau)

• reichhaltige historische Traditionen und

günstige Bedingungen für die

INDUSTRIE

Anteil der einzelnen Industriebereiche an der

Gesamtindustrie je nach Anzahl der

Beschäftigten:

Handel und Dienstleistungen 34,5%

Industrie 12,5%

Landwirtschaft 4,5%

Markt- und Beratungsdienstleistungen 32,5%

Bauwesen 4,7%

Sonstige 11,3%

Badewesen – Slovenské liečebné kúpele, a.s. –

1809 Mitarbeiter

ETABLIERTE AUSLÄNDISCHE INVESTOREN

Slowakisches Unternehmer Ausländischer Investor Land Branche Mitarbeiterzahl

DELIPRO, s.r.o. Piešťany TELEQUARTZ BRD, GB, NL, USA Elektrotechnik 709

Avent Slovakia, s.r.o. Kimberley Clark USA Medizinische Ausrüstung 481

SEI, a.s. On Semiconductor USA 100% Elektrotechnik 200

FKM Slovakia LUX Maschinenbau 165

GRÜNDE FÜRS INVESTIEREN

Entwicklung des Badewesens,

(Vorkommen von Thermalquellen und

Schwefelschlamm)

• sehr gute Möglichkeiten zu

Investitionen im Bereich der

Weiterentwicklung des Reiseverkehrs

sowie in anderen Bereichen in der

geplanten Industriezone

• hoher Anteil qualifizierter Arbeitskräfte

• entgegenkommende Haltung der

Stadtvertreter gegenüber potenziellen

Investoren


R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

FLÄCHE UND EIGENTUMSSTRUKTUR

• die Gesamtfläche der Grundstücke beträgt

225 ha, vorwiegend im privaten Eigentum

FUNKTIONALE AUSNÜTZUNG

• Die Erweiterung der bestehenden

Industriezone um Aktivitäten in den

Bereichen elektrotechnische Industrie,

Maschinenbau, Bauwesen,

Unterhaltungsindustrie, sowie

Dienstleistungen und Handel, mit

Unterstützung auch für kleine und

mittelgroße Unternehmen

Industriezone Piešťany

LOKALITÄT

Die Industriezone der Stadt liegt im westlichen Teil des Katastergebiets, in

direkter Anbindung an wichtige Verkehrsadern und nahe dem Industriegelände

der ehemaligen Gesellschaft Tesla, die heute im Eigentum der amerikanischen

Firma On Semiconductor ist. In dieser Lokalität sind auch die amerikanische

Firma Kimberly-Clark company, bzw. Avent Slovakia und die deutsche Firma

Siemens ansässig.

Vorteile:

- ausgezeichnete Erreichbarkeit mit Hilfe der Hauptverkehrsadern

- günstige technische Infrastruktur

TECHNISCHE VER- UND ENTSORGUNG

• Das Gelände ist für industrielle Ausnutzung

ausgelegt. In der Nähe der Zone kann das

Gelände komplett erschlossen werden.

STROMVERSORGUNG:

• durch das Gelände führt eine unterirdische

22 kV Hochspannungsleitung, auf dem

Gelände befindet sich auch ein 22/0,4 kV

Umspannwerk

GASVERSORGUNG:

• durch das Gelände führt eine DN 300

Hochdruckgasleitung

WASSERVERSORGUNG:

• am Rande der Zone befindet sich eine

Trinkwasserleitung (DN 250)

KANALISATION:

der Rand der Zone wird von

Kanalisationsleitungen (DN 600, 1200)

berührt, diese werden in eine Kläranlage

hinter der Stadt eingeleitet

Kontakt: MÚ, Ing. Mihalčík, Stellvertreter des Bürgermeisters, Tel: +421 33 7765305, Fax +421 33 7765333,

E-Mail: mihalcik@piestany.sk, primator@piestany.sk

VERKEHRSSCHLIESSUNG

STRAßEN:

• Entfernung der potenziellen Industriezone

von der D1 Autobahn – ca. 1 – 2 km

EISENBAHN:

• Entfernung von internationaler

Eisenbahnstrecke ca. 1 bis 2 km, mit der

Möglichkeit der Nutzung von Schleppgleis

FLUGHAFEN:

• Entfernung von einem internationalen

Flughafen mit 2000 x 30 m Landebahn

ca. 5 km

PIEŠŤANY

27


Technický skúšobný ústav Piešťany, š.p (Technische Prüfanstalt, Staatsbetrieb) ist eine unabhängige, autorisierte Zertifizierungs-, Prüf- und Inspektionsanstalt im Bereich

Maschinenbauprodukte und Baustoffe, Verbrauchsgüter, Spielautomaten und Metrologie. Diese Tätigkeiten werden in Laboratorien durchgeführt, die durch den

Slowakischen nationalen Akkreditierungsdienst (SNAS), den Akkreditierungsdienst von Großbritannien (UKAS) und gemäß dem GOST-R System akkreditiert sind.

Angebotene Dienstleistungen:

• Konformitätsbeurteilung, Zertifizierung, Prüfungen und Kontrollen von Produkten

im Sinne des Gesetzes Nr. 264/99 GBl.

• Zertifizierung, Inspektionen und Prüfung von Baustoffen gemäß Gesetz Nr. 90/98

GBl.

• Produktprüfungen gemäß dem GOST R System für die Märkte der Russischen

deration

• Prüfungen und Zertifizierung von Spielautomaten gemäß Gesetz Nr. 194/90

GBl. (Beauftragung durch das Finanzministerium der Slowakischen Republik)

• Prüfen und Kennzeichnen von Verpackungen für Gefahrstofftransporte

• Prüfen und Kalibrieren von Wasserzählern, Drehmomentschlüsseln und -messern,

Audiometern, Messmikrophonen und akustischen Druckkalibriergeräten, sowie

von Länge-, Druck-, Temperatur- und Strommessern

• Konsultationen und Beratung im Bereich Qualitätsmanagementssysteme

• Entwerfen und Implementieren von Informationssystemen

Prüfscheine und Preise:

• zertifiziertes Qualitätsmanagementssystem gemäß STN EN ISO 9002

Zentrum für Unternehmer

Opatovská 23, 91 01 Trenčín

Tätigkeitsbereich:

• Kleine Darlehen

• Beratung für beginnende Unternehmer

• Unternehmenspläne

• Entwicklungsprojekte

• Koordinierung von Sektoren

• Service für höhere Verwaltungsbezirke

• Schulungsaktivitäten

• Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

• Fachliche Prüfungen

• Stellungnahme zu Konzessionen

• Informationsservice für Gewerbebetreibende

• Fachliche Publikationen

Jahre Prüftätigkeit in der Slowakei

• Gewinner des Nationalpreises der Slowakischen Republik für Qualität im Jahre

2001, Kategorie große Dienstleistungsunternehmen

• Goldene Medaille “SLOVAK GOLD” und Qualitätsmarkezertifikat Nr. 24/2001

• Preis des Vorsitzenden des UNMS SR für Prüfungswesen im Jahre 2001

• Anerkennung für ausgezeichnete Ergebnisse im Finale des Nationalpreises der

Slowakischen Republik für Qualität im Jahre 2000

• Preis des Vorsitzenden des UNMS SR für Beitrag im Bereich der technischen Normalisierung

im Jahre 2000

• Gewinner des Preises von UNMS SR für Metrologie im Jahre 2000

• die beste Prüfungsanstalt des Jahres 1999

Regionales Beratungs- und Informationszentrum

Tel: +421-32-744 20 60

+421-32-744 25 09

Fax: +421-32-744 39 90

E-mail: rpictn@psg.sk

Regionale Entwicklungsagentur Trenčín

Tel: +421-32-744 45 79

Fax: +421-32-744 39 90

E-mail: trra@slovanet.sk

Slowakische Gewerbekammer

Landesstelle Trenčín

Tel: +421-32-744 45 78

Fax: +421-32-744 39 90

E-mail: szktn@slovanet.sk


R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

FLÄCHE

• 230 ha, außerhalb der städtischen

Bebauung, Bauplatz im Grünen

EIGENTUMSSTRUKTUR

• Slowakischer Bodenfonds, private

Eigentümer

FUNKTIONALE AUSNÜTZUNG

• Präferiert sind Industriebranchen ohne

negative Umwelteinflüsse, am besten die

Automobilindustrie, elektrotechnische

Industrie, Software-Engineering und

Dienstleistungen.

Industriepark Sereď - Süd

LOKALITÄT

Das Gelände liegt im südlichen Teil der Stadt Sereď in der Region Trnava. Diese

strategische Lage ist für einen progressiven Wirtschaftswachstum besonders

geeignet.

Vorteile:

- geeeignete technische Infrastruktur und Verkehrsinfrastruktur

- verfügbare Arbeitskraft

- entwickeltes Zulieferernetz in der Stadt und ihrer Umgebung

TECHNISCHE VER- UND ENTSORGUNG

STROMVERSORGUNG

• 10 MV, 1 km; entlang der Grenze des

Geländes führt eine 110 kV Anschlussleitung,

Abnahme 220 kV, 2,5 km

GASVERSORGUNG

• überregionale Hochdruckgasleitung DN 300

- 50 m entfernt; PN 25 mit

Anschlussmöglichkeit durch eine

Regulierstation

WASSERVERSORGUNG

• in der Nähe der Grenze des Geländes führt

eine DN 600 Wasserleitung

KANALISATION

• Kapazität der Abwässerkläranlage max 130 l/s,

durchschnittliche Auslastung ca 110 l/s;

erforderlicher Ausbau einer

Kanalisationssammelleitung auf ca. 1,2 km Länge

VERKEHRSSCHLIESSUNG

STRAßEN

• Straßen der II.Klasse II/507 – 12 km,

E 571 – 17 km, E 75 Autobahn – 38 km

EISENBAHN

• Bahnhof Sereď 1 km entfernt ; mit der

Möglichkeit des Ausbaus vom Schleppgleis

FLUGHAFEN

• Bratislava - 52 km; Piešťany – 38 km

Kontakt: MÚ Sereď, Námestie republiky 1176/10, 926 01 Sereď, Ing. arch. Ľubor Nešťák, Tel: +421 31 7892726 , Fax: +421 31 7892393,

E-Mail: mu@sered.sk

Sereď - Süd

29


30

R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

GRUNDDATEN

Fläche: 8,2 km 2 , einschließlich Vorstädte

Einwohnerzahl: 21.253

Anzahl Erwerbstätiger: 11.344

Anteil Erwerbstätiger: 53,4 %

Vorproduktives Alter 18,8 %

Produktives Alter 67,1 %

Nachproduktives Alter 13,7 %

Durchschnittlicher Monatslohn in der

Wirtschaft:11.094,- SKK

ARBEITSLOSIGKEIT

Arbeitslosenzahl 1563

Arbeitslosenquote 14,21 %

Altersstruktur der Arbeitslosen:

20 – 24 Jahre 19,35 %

16 – 19 Jahre 14,87 %

Die meisten Arbeitslosen gibt es in der

Gruppe Berufsausgebildete und vollständige

Grundausbildung

Die Stadt Senica

RNDr. Ľubomír Parízek

Bürgermeister

Kontakt: MÚ, Štefánikova 1408/56, 905 01 Senica,

Tel: +421 34 651 50 01, Fax: +421 34 6574 058

E-mail: primator@msu.senica.sk, www.senica.sk

Senica ist eine Bezirksstadt und das wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Zentrum

von Záhorie. Die Stadt liegt im nordöstlichen Teil des Flachlands Záhorie und gehört

zu der Region Trnava. Die Lage der Stadt in der Nähe der Grenze zu Österreich und

der Tschechischen Republik macht uns für weitgehende Zusammenarbeit im Rahmen des

mitteleuropäischen Raumes vorbestimmt.

Heute ist Senica eine moderne Stadt mit neuen Siedlungsgebieten, vollständiger

technischer Infrastruktur und entwickelter Industrie (vor allem chemische Industrie und

Lebensmittelindustrie). Es gelang uns jedoch, auch einen neuen ausländischen Investor im

Maschinenbau für uns zu gewinnen. Wir haben auch weitere Ziele und Vorsätze. Alle sind mit

der Entwicklung der Stadt verbunden, ihrer Prosperität und der Qualität des gesellschaftlichen

Lebens. Es ist für uns wichtig, in unserer Stadt die besten Bedingungen für potenzielle

Investoren zu schaffen und damit zur Erhöhung des Lebensstandards unserer Einwohner

beizutragen.

SCHULWESEN

Lebensmittelindustrie – 17 %

Grundschulen: 4 RESS, s.r.o. Senica – 285 Mitarbeiter,

Mittelschulen: 4 Molkerei Senica a.s. Senica – 198 Mitarbeiter,

Gymnasium: 1 Senické a Skalické pekárne (Bäckerei) –

Mittlere Fachschulen: 3

266 Mitarbeiter

Hochschulen: 1

Externe Dienststelle der Ökonomischen

Polygraphische Industrie – 3 %

Universität in Bratislava

Ressprint a.s. Senica – 23 Mitarbeiter

INDUSTRIE

Durchschnittlicher Monatslohn in der Industrie

insgesamt: 11.094 SKK

Anteil einzelner Industriebranchen an der

Gesamtindustrie

Chemische Industrie – 33 %

Slovenský hodváb a.s. Senica –

1525 Mitarbeiter,

Segum Invest, s.r.o., Senica - 43 Mitarbeiter

Maschinenbau – 32 %

Haco a.s. Senica - 42 Mitarbeiter

Bauwesen – 15 %

Agrostav a.s. Senica - 323 Mitarbeiter,

Hílek a spol. - 82 Mitarbeiter

• günstige geographische Lage, in der

Nähe der Grenzübergägne zu

Tschechien und Österreich – innerhalb

von 30 km Entfernung

• ausgezeichnete Erreichbarkat der

Ballungsräume Bratislava, Brno und

Wien auf Landstraßen und mit der

Eisenbahn

• ausreichende Versorgung mit Energie,

Gas, Elektrizität und Wasser

Kleinhandel

Jednota s.d. Senica – 563 Mitarbeiter,

Prima zdroj a.s. Senica, Krajčík Emil Senica –

286 Mitarbeiter,

Čokoládovne Slovakia s.r.o. – 102 Mitarbeiter

Gesellschaften mit Fremdkapitalbeteiligung

Sekov a.s. Senica – 44 Mitarbeiter,

Dema Senica a.s. – 121 Mitarbeiter,

OMS s.r.o. Senica – 132 Mitarbeiter,

ETABLIERTE AUSLÄNDISCHE INVESTOREN

Slowakisches Unternehmer Ausländischer Investor Land Branche Mitarbeiterzahl

Delphi Automotive System Slovensko s.r.o. Senica Delphi Automotive System Deutschland – 100 % Automobilindustrie 133 (1000 bis Ende des Jahres 2002)

Ramex a.s. Debex AG Schweiz Maschinenbau 50

GRÜNDE FÜRS INVESTIEREN

• qualifizierte und zur Verfügung

stehende Arbeitskraft

• günstige klimatische und natürliche

Bedingugnen, auch für die

Landwirtschaft, Vorkommen von

thermalen und Mineralquellen, günstige

Bedingungen für die Entwicklung von

Tourismus und Freizeitindustrie

• Entgegenkommen der Stadtvertreter

gegenüber potenziellen Investoren


R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

FLÄCHE

der gesamten Industriezone beträgt 98 ha.

FUNKTIONALE AUSNÜTZUNG

• Im Einklang mit dem Raumplan der Stadt

Senica ist die Zone zur Entwicklung von

Industrie vorgesehen.

Industriezone Senica

LOKALITÄT

Das Gelände liegt im westlichen Teil der Stadt Senica, in Richtung auf die

Ortschaft Čáčov. Der Ausbau einer Industriezone ist auf 3 Grundstücken

möglich, die durch Verkehrsinfrastruktur abgegrenzt werden.

Vorteile:

- klare Eigentumsbeziehungen

- Entgegenkommen der Stadt

- Präsenz ausländischer Investoren

TECHNISCHE

VER- UND ENTSORTGUNG

STROMVERSORGUNG

• eine oberirdische Hochspannungsleitung

führt direkt durch das Gelände, eine

Hochspannungsversorgungsanlage befindet

sich im Ausbau

GASVERSORGUNG

• Eine Mitteldruckgasleitung und ein

Telekommunikationsfernkabel führen entlang

der Grenze des Geländes.

KANALISATION

• eine durch die Firma Slovenský Hodváb

betriebene Kanalisation

• direkte Anbindung an eine Wasserkläranlage

• eine Wasserleitung mit Anbindung an die

Kläranlage führt entlang des Geländes

TELEKOMMUNIKATIONSLEITUNGEN

• eine Telekommunikationsfernleitung

• Radiotelekommunikationssignal der GSM

900 Netze von Eurotel und Globtel

VERKEHRSSCHLIESSUNG

STRAßEN

• das Gelände des Parks ist direkt mit

bestehendem Straßennetz verbunden

• Straßen der II. Klasse im direkten Kontakt zu

Grenzübergängen (ca. 30 km Entfernung)

• Kúty-Bratislava-Autobahn 25 km von Senica

entfernt

EISENBAHN

• an allen Grundstücken steht ein Schleppgleis

zur Verfügung

• direkter Kontakt mit einem Umschlagplatz

und in breiterer Umgebung mit

internationalen Bahnlinien Kúty-Tschechische

Republik- Bratislava, Ungarn, Österreich

FLUGHAFEN

• ein Flughafen ist 2-3 km vom Gelände

entfernt

Kontakt: MÚ, RNDr. Ľubomír Parízek Bürgermeister, Štefánikova 1408/56, 905 01 Senica, Tel: +421 34 651 50 01, Fax: +421 34 6574 058,

E-mail: primator@msu.senica.sk, www.senica.sk

Senica

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R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

Region TRENČÍN

Allgemeine Informationen

Die Region ist ein Teil der Westslowakei und geographisch gehört sie zu den

Kleinkarpaten. Die am dichtesten bevölkerten Gebiete liegen um den Fluss Váh.

Die Region hat eine gemeinsame Grenze mit der Tschechischen Republik und

vier anderen Regionen der Slowakei. Die ethnische Zusammensetzung ist sehr

homogen. 97,3% der Bevölkerung sind Slowaken, 1,6 % Tschechen und der Rest

sind Roma, Ungarn und andere Minderheiten.

REGION TRENČÍN (2001)

Bezirk Fläche (km2 ) Anzahl Bevölkerung Bevölkerungs Bevölkerungs

Gemeinden -dichte -wachstum (%)

Bánovce n. Bebravou 462 43 38 587 84 /km2 -1,31

Ilava 359 20 62 224 174 /km2 -1,17

Myjava 326 17 29 225 92 /km2 -7,37

Nové Mesto n. Váhom 580 34 63 710 111 /km2 -2,47

Partizánske 301 23 48 132 161 /km2 -1,30

Považská Bystrica 463 28 65 849 142 /km2 0,06

Prievidza 960 52 140 925 147 /km2 -1,73

Púchov 375 21 45 953 122 /km2 0,70

Trenčín 675 37 113 739 168 /km2 -1,10

Region insgesamt 4 501 275 608 344 135 /km2 -1,47

Quelle: Statistisches Amt der Slowakischen Republik

STRUKTUR AUSGEWÄHLTER INDUSTRIEBRANCHEN NACH DER ANZAHL DER

BESCHÄFTIGTEN IN DER REGION TRENČÍN, STAND 06/2001.

Andere Zweige 26%

Transport 2%

Post und Telekommunikation 0,03%

Hotels, restaurants 1%

Handel 6%

Finanzielle Vermittlung 0,01%

Liegenschaften 3%

Landwirtschaft 5%

Bauwesen 3% Industrie insgesamt 54%

Quelle: Statistisches Amt der Slowakischen Republik

DIE WICHTIGSTEN INVESTOREN

WIRTSCHAFT

Nach der Struktur der Wirtschaft kann die

Region Trenčín als eine Industrieregion bezeichnet

werden. Die Region hat eine lange industrielle

Tradition, besonders in der chemischen Industrie,

Textilindustrie und im Maschinenbau. Gegenwärtig

gehört die Region zu den wirtschaftlich am

meisten entwickelten Regionen der Slowakei. Eine

besonders starke Position haben hier kleine und

mittelgroße Unternehmen mit mehr als 6500

eingetragenen Unternehmen.

Der Anteil des BIP der Region betrug im Jahre

2000 9,68 % des gesamten BIP der Slowakei.

INDUSTRIE STRUKTUR

Zu den wichtigsten Industriebranchen zählen

Maschinenbau, Textilindustrie und chemische

Industrie (vor allem Gummiindustrie). Im

Maschinenbau konzentrierte sich die Produktion an

Herstellung von Waffen, gegenwärtig unterzieht sich

die Branche einer weitgehenden Umstrukturierung.

Die Textilindustrie konnte ihre Position halten und

die Unternehmen aus dieser Branche sind in der

ganzen Slowakei sehr gut bekannt, vor allem dank

des internationalen Modemarkts „Trenčín – Stadt

der Mode“. Die chemische Industrie ist im Bezirk

Púchov konzentriert, hier werden vor allem Reifen

produziert.

In der Region entwickeln sich auch neue

progressive Branchen. Die elektrotechnische

Industrie stellt mehr als 75 % der Produktion in der

Stadt Dubnica dar. Die intensiven Investitionen

in die Produktion von Kabeln stammen meistens

von ausländischen Unternehmen.

AUSLÄNDISCHE DIREKTINVESTITIONEN

IN DER REGION

Gemessen nach dem Zufluss von Auslandsinvestitionen

liegt Trenčín an vierter Stelle, im Vergleich mit den

sonstigen Regionen. Die Gründe für den weiteren

Wachstum der Auslandsinvestitionen sind industrielle

Traditionen und billige und erfahrene Arbeitskraft. Das

Volumen der direkten Auslandsinvestitionen erreichte

zu Ende des 3. Vierteljahres 2001 158,23 € (3,3%).

Investor Land Gesellschaft Industriebranche

Sauer Sundstrand Deutschland Sauer ZTS, a.s. Dubnica nad Vahom Maschinenbau

Continental Deutschland Continental Matador, s.r.o., Púchov Gummiindustrie

Yazaki Corporation Japan Yazaki Debnár Slovakia, s.r.o., Prievidza Elektrische Industrie

Nestlé Food Schweiz Nestlé Food, s.r.o. Prievidza Lebensmittelindustrie

ASCO/JOUCOMATIC Frankreich VUMA, a.s. Nové Mesto nad Váhom Elektrotechnische Industrie

Steirische Fernwärne Österreich Heatco, s.r.o., Prievidza Energie

Sauer Deutschland Sauer Danfoss, a.s. Považská Bystrica Maschinenbau


ARBEITSMARKT

Genau wie in allen anderen Regionen der Slowakei ist die Arbeitskraft in Trenčín billig und genügend flexibel. Ein Spezifikum der Arbeitskraft in der Region

ist die manuelle Geschicktheit dank der langen Tradition der Industrieproduktion in der Region. 20 % der Gesamtbevölkerung sind im vorproduktiven Alter

und 24 % im Rentenalter.

BEVÖLKERUNG UND LÖHNE

Bezirk Anzahl Erwerbstätiger Durchschnittliche Durchschnittliche

Stand 12/2001 Monatsgehalt Monatslohn

(SKK) (SKK)

Stand 09/2001 Stand 09/2001

Bánovce nad Bebravou 19 306 10030 9091

Ilava 29 357 10899 8953

Myjava 14 226 10276 9120

Nové Mesto nad Váhom 31 786 11622 9907

Partizánske 24 564 9640 8532

Považská Bystrica 33 589 10570 9302

Prievidza 70 082 11899 10657

Púchov 22 666 12674 11032

Trenčín 52 503 10954 9476

Region Trenčín 298 079 11187 9789

Quelle: Statistisches Amt der Slowakischen Republik und Nationales Arbeitsamt

ARBEITSLOSIGKEIT (12/2001)

Bezirk Arbeitslosenquote Arbeitslosenzahl Darunter

(%) Frauen Absolventen

Bánovce nad Bebravou 19,07 3681 1390 227

Ilava 8,54 2508 1186 158

Myjava 16,74 2381 1099 115

Nové Mesto nad Váhom 14,20 4515 2123 231

Partizánske 20,28 4982 1938 265

Považská Bystrica 16,24 5454 2517 270

Prievidza 15,12 10596 4515 601

Púchov 12,67 2872 1171 178

Trenčín 7,51 3942 1532 342

Region Trenčín

Quelle: Nationales Arbeitsamt

13,73 40931 17471 2387

ARBEITSLOSERZAHL NACH

BILDUNGSNIVEAU (09/2001)

Höhereausbildung

74%

Quelle: Nationales Arbeitsamt

Grundausbildung

22%

Universitätsausbildung

4%

AUSBILDUNG UND UNIVERSITÄTEN

In der Region gibt es 233 Grundschulen, 29

höhere Schulen mit Spezialisierung vor allem auf

technische Fachbereiche und Handel und 34

Berufsschulen.

In der Region gibt es nur eine kleine und

sehr neue Universität – die Universität Trenčín.

Außerdem gibt es in den Bezirkshauptstädten

externe Dienststellen anderer Universitäten.

VERKEHRSWESEN UND INFRASTRUKTUR

Die Region hat ein sehr gut ausgebautes Straßen-

und Eisenbahnnetz. Die Flugverbindung mit der

Welt ist jedoch nur aus den benachbarten Regionen

möglich, da die Region selbst keinen eigenen

Flughafen besitzt.

Internationale Eisenbahnstrecken durchkreuzen die

Region auf der Achse Ungarn/Österreich –

Bratislava - Trenčín – Košice – Polen. Die

Region ist ebenfalls mit dem Eisenbahnnetz der

Tschechischen Republik (Strecke Trenčín – Brno)

verbunden. Durch die Region führt auch die

Hauptverkehrsader nach Bratislava, größtenteils

in Form von Autobahn. Die vollständige

Autobahnverbindung soll bis Ende des Jahres 2005

gebaut werden.

Die Anbieter von

Telekommunikationsdienstleistungen sind

Slovenské Telekomunikácie – Festnetz, Eurotel und

Globtel – Mobiltelefonie. Diese Dienstleistungen

sind in der ganzen Slowakischen Republik

einheitlich. Die Preise von Gas und Strom sind

ebenfalls die gleichen in der ganzen Slowakei.

Die Gebühren für die Wasserversorgung und

Kanalisation sind unabhängig und ändern sich von

Bezirk zu Bezirk. In der Stadt Trenčín zahlen die

Einwohner 17,80 Sk pro m 3 Wasser und 11,60 Sk

pro m 3 Abwasser ( 12/2001 ). Die angeführten

Preise sind ohne 10% Umsatzsteuer.

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R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

GRUNDDATEN

Fläche: 8 199,7 ha

Einwohnerzahl: 58 724

Wirtschaftlich tätige: 37 184

Bevölkerungsdichte: 720 Einwohner/km 2

Durchschnittslohn in der Wirtschaft: 10 269 SKK

Arbeitslosenquote im Bezirk: 7,93%

SCHULWESEN

Universität Trenčín – 2325 Studenten

Hochschule von Management – 572 Studenten

Gymnasien – 4 Schulen mit 1766 Studenten

Mittlere technische Schulen – 7 Schulen mit 2750

Studenten

Mittlere Berufsschulen – 6 Schulen mit 2560

Studenten

Die Stadt Trenčín

Ing. Jozef Žiška

Bürgermeister

Kontakt: MÚ, Mierové nám. 2, 911 64 Trenčín,

Tel: +421 32 6504230, Fax: +421 32 7431248,

E-Mail: primator@trencin.sk, www.trencin.sk

„Die Perle des mittleren Váh-Tals“, das ist einer der Namen, der in Verbindung mit der im

Váh-Tal unter einer majestätischen Burg liegenden Stadt Trenčín verwendet wird. Die Stadt hat eine

strategische Lage mit Anbindung an die wichtigsten slowakischen und europäischen Verkehrsadern,

mit entwickeltem Maschinenbau und Textil- und Kleidungsindustrie, sowie mit ausreichendem

Menschenpotenzial. Unsere Bemühungen richten sich auf die Sicherstellung eines nachhaltigen

wirtschaftlichen Wachstums der Stadt, vor allem durch Schaffung von günstigen Bedingungen für

Unternehmer, im Einklang mit dem verabschiedeten Raumplan der Stadt. Wir unterstützen allseitig die

Umstrukturierung bestehender Industriezonen und die Gründung neuer Industrieparks nicht nur auf

dem Gebiet der Stadt, sondernauch in breiterer Dimension der Region. Ein Ergebnis dieser Aktivitäten

war die Bearbeitung eines Regionalkonzeptes für Industrieparks, in denen qualifizierter Maschinenbau,

elektrotechnische Industrie oder Informationstechnologien entwickelt werden können. Wir können nur

hoffen, dass unsere Bemühungen eine entsprechende Response in den Unternehmenskreisen finden

werden und das wir bedeutende Investoren anlocken werden, die zur Erfüllung unserer Vorhaben

mit Hinblick auf die weitere Entwicklung der Industrieproduktion in Trenčín und dessen Umgebung

beitragen werden.

INDUSTRIE:

Die Industrie hat eine vielfältige Struktur mit

breitem Spektrum von produzierten Gütern, mit

der Dominanz von Maschinenbau und Textil- und

Kleidungsindustrie.

Die wichtigsten einheimischen Firmen und ihre

Tätigkeitsorientierung:

- DMD HOLDING a.s. Trenčín -

Handelsvereinigung von

Maschinenbauproduzenten

- Keramoprojekt a.s. Trenčín -

Projektionsarbeiten, Ingenieurwesen

- Konštrukta-Industry a.s. Trenčín - Speziale

Technik

- Výstavisko TMM a.s. Trenčín - Organisation von

Großmärkten

• günstige geographische Lage und

klimatische Bedingungen

• ausgezeichnete Erreichbarkeit mit der

Eisenbahn, mit Autobahn oder

Flugzeug

• genügend qualifizierter Arbeitskraft,

vor allem im Maschinenbau

• günstige Bildungs- und Altersstruktur

der Bevölkerung

• vielfältige Produktionsstruktur mit

dominierender Industrie

- Merina a.s. Trenčín - Herstellung von Textilien

- OZETA a.s. Trenčín - Kleidungsindustrie,

Herstellung von Konfektion

- Konštrukta-Defence a.s. Trenčín - Speziale

Technik

- OLD HEROLD FERM a.s. - Trenčín Herstellung

von Branntweinen und Hefen

- Q-EX a.s. Trenčín - Werbeagentur

- Stavokov s.r.o. Trenčín - Bauarbeiten

- VOD-EKO a.s. Trenčín - Bauarbeiten

- TRENS a.s. Trenčín - Bearbeitungsmaschinen

- LEONI AUTOKABEL SLOVAKIA Trenčín - Kabel

für Personenkraftwägen

- Pozmenné stavby Trenčín - Bauarbeiten

- Letecké opravovne - Reparaturen von Flugzeugen

ETABLIERTE AUSLÄNDISCHE INVESTOREN

Slowakisches Unternehmer Ausländischer Investor Land Branche Mitarbeiterzahl

Leoni Autokabel Slovakia LEONI A.G. Deutschland-100% Kabel für Kraftwägen 1.250

Ozeta Trenčín Liechtenstein 10% Textilindustrie 4.575

E.Walters International E.Walters International Großbritannien Textilindustrie

GRÜNDE FÜRS INVESTIEREN

• Kultur- und Rekreationseinrichtungen

• bestehende Markt- und

Ausstellungsplätze

• verfügbare Infrastrukturnetze mit

ausreichender Kapazität

• Ausbau eines Terminals für

kombinierten Verkehr in naher

Ortschaft Trenčianska Teplá

• nahe Badezentren von europäischer

Bedeutung (Piešťany, Trenčianske

Teplice)


R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

FLÄCHE

• das Gelände hat eine Fläche von 45 ha und

ist relativ flach

EIGENTUMSSTRUKTUR

• das Gelände ist im Eigentum mehrerer

Subjekte, dies muss noch gelöst werden

FUNKTIONALE AUSNÜTZUNG

• Laut dem genehmigten Raumnutzungsplan

können auf dem Gelände Produktions-

und Servicetätigkeiten ausgeübt werden. Die

Stadt Trenčín ist vor allem am Maschinenbau

und an der elektrotechnischen Industrie

interessiert.

Industriepark

Trenčín - Bratislavská Straße

LOKALITÄT

Der Standort liegt im Süden von Trenčín, auf dem rechten Ufer von Váh, in

der Nähe der Hauptstraße zur Autobahn D I./61, Richtung Bratislava. Vom

Nordwesten ist das Gelände durch die Straße I./61 und vom Südosten durch

den Fluss Váh abgegrenzt.

Vorteile:

- perfekte Verkehrsmöglichkeiten

- zur Verfügung stehende technische Infrastruktur

- genügend qualifizierter und billiger Arbeitskraft

- in der Nähe befinden sich keine Industriebetriebe, die Staub, Schmutz oder

feste Partikel mit möglichem Katastrophenpotenzial produzieren würden

- nahe liegende Grenze zur Tschechischen Republik

TECHNISCHE VER- UND ENTSORGUNG

STROMVERSORGUNG

• in der Nähe des Geländes führt eine

oberirdische 22 kV Leitung

GASVERSORGUNG

• durch das Gelände führt eine

Hochdruckgasleitung für Regulierungsstation

RS III – Zámostie, Kapazität der Leitung

12.000 m3/Stunde

WASSERVERSORGUNG

• Das Gelände kann an das nahe liegende

Wasserleitungsnetz angeschlossen werden,

Abwässer können in die Kläranlage am

rechten Ufer von Váh geleitet werden. Die

Kläranlage befindet sich zur Zeit im Bau.

ABFALLWIRTSCHAFT

• fester Abfall kann auf der Deponie in

Dubnica nad Váhom (15 km entfernt)

deponiert werden

VERKEHRSSCHLIESSUNG

STRAßEN:

• Autobahn D I./61, entfernt 1 km

EISENBAHN

• Bahnhof, 900 m entfernt

FLUGHAFEN

• Trenčín, nur Güterbeförderung, 1 km

In der naheliegenden Ortschaft Trenčianská

Teplá wird der Ausbau eines Terminals für

kombinierten Verkehr vorbereitet. Im Rahmen

der Entwicklung der Schiffbarkeit des Flusses

Váh wird in Trenčín ein Hafen gebaut.

Kontakt: MÚ, Bürgermeister: Ing. Jozef Žiška, Tel: +421 32 6504230, +421 32 7435365, Fax: +421 32 7431248, E-mail: primator@trencin.sk

Trenčín - Bratislavská Straße

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R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

FLÄCHE

• in erster Phase wird der Park eine Fläche

von 10,8 ha einnehmen, mit der Möglichkeit

einer weiteren Expansion. Das Gelände wird

auf die Zone des Terminals für kombinierten

Verkehr und auf eine Industriezone aufgeteilt.

EIGENTUMSSTRUKTUR

• staatliches Eigentum, die Gemeinde will die

einzelnen Grundstücke abkaufen

FUNKTIONALE AUSNÜTZUNG

• Präferiert sind die folgenden Aktivitäten:

Herstellung von Einrichtungen für Ökologie

und alternative Energiequellen, Herstellung

von Komponenten für Kraftfahrzeuge,

Herstellung von medizinischen

Einrichtungen, Software-Engineering,

elektrotechnische Industrie und Herstellung

von elektrischen Komponenten, Forschung

und Entwicklung, Betrieb von Großlagern

und Verkehrsterminals, sowie

Redistributions- und Fertigungslinien

Industriepark

Trenčianska Teplá

LOKALITÄT

Das Gelände des Industrieparks liegt in der Flur Trenčianská

Teplá, außerhalb des Wohngebiets der Ortschaft.

Vorteile:

- günstige Lage des Parks – nahe der Grenze zu der Tschechischen

Republik

- gut entwickeltes Zulieferernetz

- Industrietradition der Region


- klare Konzeption des Parks

TECHNISCHE VER- UND ENTSORGUNG

STROMVERSORGUNG

• eine 22 kV Luftleitung führt direkt durch den Park

GASVERSORGUNG

• auf dem Gelände ist eine

Mitteldruckgasleitung verfügbar

WASSERVERSORGUNG

• nicht verfügbar, wird nach Anforderungen

der Investoren gebaut

KANALISATION

• nicht verfügbar, wird nach Anforderungen

der Investoren gebaut

MÜLLDEPONIE

• nicht verfügbar, wird nach Anforderungen

der Investoren gebaut

TELEKOMMUNIKATIONSLEITUNGEN

• nicht verfügbar, die Leitungen werden nach

Anforderungen der Investoren gebaut

Kontakt: OÚ, Karol Gendiar Bürgermeister, M.R. Štefánika 376/30, 914 01 Trenčianska Teplá, Tel/Fax: +421 32 6591 241,

E-Mail: starosta@tn-tepla.sk, www.tn-tepla.sk

VERKEHRSSCHLIESSUNG

STRAßEN

• Autobahn – 4 km, öffentliche Straße der

I. Klasse – 1,1 km

EISENBAHN

• Bahnhof in der Ortschaft, in nordöstlicher

Richtung die Bahnlinie nach Tschechien und

in südöstlicher Richtung das Korridor Nr.

VI, man plant auch den Ausbau eines

Schleppgleises

FLUGHAFEN

• Bratislava – 130 km,

• Trenčín – Güterbeförderung – 20 km

Trenčianska Teplá


R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

GRUNDDATEN

Fläche: 8.555 ha

Einwohnerzahl: 18.600

Anzahl Erwerbstätige: 11.500

Vorproduktives Alter: 23%

Produktives Alter: 62%

Nachproduktives Alter: 15%

Durchschnittlicher Monatslohn: 10.500 SKK

ARBEITSLOSIGKEIT

Arbeitslosenzahl: 2.070

Darunter 50% unter 34 Jahre

und 35% zwischen 35 und 49 Jahren

Arbeitslosenquote: 18,5%

Nach Ausbildung:

40% ausgebildete Maschinenbauer, Maurer

und Bergmänner

25% höhere Ausbildung

Die Stadt Handlová

Ing. Arch. Jaroslav Izák

Bürgermeister

Kontakt: MÚ, Námestie Baníkov 7, 972 51 Handlová

Tel.: +421 46 5475514, Fax +421 46 5475008

Die Mikroregion Handlová liegt in der Mittelslowakei, ungefähr zehn Kilometer vm

geometrischen Mittelpunkt Europas entfernt und umgeben von den Gebirgen Vtáčnik, Žiar

und Kremnica. Die natürlichen Bedingungen sind für die Entwicklung von Tourismus und

Freizeitindustrie besonders günstig.

Die Bevölkerung ist in der Stadt Handlová konzentriert, die auch das Zentrum der

Beschäftigung und Infrastruktur der Mikroregion ist. Ursprünglich war Handlová eine

landwirtschaftliche Ortschaft, die sich zu einer Stadt dank des aufblühenden Bergbaus

entwickelte. Heute ist die Stadt mit 8555 ha Fläche und 18600 Einwohnern die zweitgrößte

Stadt der Region Obere Nitra. Die Stadt besitzt das erforderliche Potential, eine moderne

und dynamische Stadt zu werden, die im Stande sein wird, an neuen Unternehmensaktivitäten

aktiv teil zu nehmen – weil wir hoffen, dass sich diese in unserer Stadt dank ausländischer

Investoren entwickeln werden.

SCHULWESEN

Die Region kann der Wirtschaft dank des

bestehenden Netzes von höheren Schulen mit

langjähriger Tradition genügend qualifizierter

Arbeitskraft zur Verfügung stellen. In der

Stadt gibt es eine höhere technische Schule

und eine Berufsschule, mit Spezialisierung

auf Elektrotechnik, Maschinenbau und

verschiedene Dienstleistungen. Außerdem gibt

es in der Stadt ein Gymnasium und ein

Technisches Lyzeum - beide bereiten die

Studenten auf Universitätsstudium vor – und

eine Handelsakademie, die den Unterricht

von ökonomischen Fächern bietet. Jährlich

schließen ihre Ausbildung an diesen Schulen

ungefähr 300 Studenten ab, die bereit sind, ihr

Berufsleben anzutreten.

BILDUNGSNIVEAU

40% der Einwohner sind in den Berufen

Automechaniker, Maschinenbauer, Maurer,

Begmann und Schlosser ausgebildet.

25% haben eine vollständige höhere

Ausbildung, meistens in technischen

Fachbereichen

Ein großes Potential liegt auch in

kaufmännischer Ausbildung.

• positive Einstellung der Stadt zu neuen

Unternehmensaktivitäten

• Entgegenkommen gegenüber

potenziellen Investoren

• Präsenz ausländischer Investoren

INDUSTRIE:

Die Wirtschaft der Stadt ist stark auf Bergbau

und Energieerzeugung spezialisiert.

Bedeutende Unternehmen:

Bergbau

Baňa Handlová – 2,030 Mitarbeiter

Energie

Handlovská energetika s.r.o. – 90 Mitarbeiter,

Maschinenbau

PHS s.r.o. – 380 Mitarbeiter,

Herstellung von stationären Fahrrädern

Kovo-team s.r.o. – 50 Mitarbeiter,

Textil- und Kleidungsindustrie

Slovenka a.s. – 330 Mitarbeiter,

VDP – 80 Mitarbeiter

Chemische Industrie

Gesellschaft Chemika a.s. und ihre

Zweiggesellschaften „Mlaď“ ungefähr

100 Mitarbeitern.

Dienstleistungs-, Handels- und Banksektor

ungefähr 580 Personen.

ETABLIERTE AUSLÄNDISCHE INVESTOREN

Slowakisches Unternehmer Ausländischer Investor Land Branche Mitarbeiterzahl

PHS a.s. Wilhelm Strobel Gerhard Strobel Gewis GmbH Deutschland 75% Maschinenbau 380

VDP Vanderputte Belgien 99% Textilindustrie 80

GRÜNDE FÜRS INVESTIEREN

• freies Land für den Ausbau eines

Industrieparks

• genügend qualifizierter Arbeitskraft

• günstige Bedingungen für die

Entwicklung von Tourismus und

Freizeitindustrie

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R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

FLÄCHE

• Das Gebiet hat eine Gesamtfläche von 27,5

Hektar, davon sind 14 Hektar mit typischer

einstöckiger Bebauung versehen, 8 Hektar,

Grünfläche, Braunfläche 0 Hektar

EIGENTUMSSTRUKTUR

• die Stadt Handlová.

FUNKTIONALE AUSNÜTZUNG

• Industriezone mit Produktions- und

Geschäftsräumen

• Möglich sind jedoch nur solche

Betriebsstätten und

Produktionstechnologien, die die Umwelt

nicht übermäßig belasten.

Industriezone – Handlová

TECHNISCHE VER- UND ENTSORGUNG

STROMVERSORGUNG

• auf dem Gelände: nicht vorhanden

• außerhalb des Geländes: Umspannwerk

22/0,4 kV, Transformator 250 kVA – 0,3 km

GASVERSORGUNG

• außerhalb des Geländes – Entfernung 0,5 km,

300 mm Rohrleitung

WASSERVERSORGUNG

• Nutzwasser: nicht vorhanden

• Trinkwasser: Wasserspeicher ( 2 x 150 m3 )

KANALISATION

• auf dem Gelände (Rekonstruktion

erforderlich), Kläranlage 4 km.

LOKALITÄT

Industriezone befindet sich im südwestlichen Teil der Stadt.

Beschreibung: Sanierte Fläche im westlichen Teil des Siedlungsgebiets

bietet die Möglichkeit des Ausbaus einer Produktions-

und Dienstleistungszone mit günstigen Bedingungen für

gewerbliche Tätigkeit.

Vorteile:

Das Gelände ist im Eigentum der Stadt und im Raumplan

zum Ausbau einer Industriezone bestimmt. Das Gelände

kann langfristig zu günstigen Preisbedingungen vermietet

werden. Mögliche Anbindung an öffentliche Verkehrsstraße

der ersten Kategorie und sämtliche Infrastrukturleitungen in

der Nähe des Standortes.

MÜLLDEPONIE

• fester Kommunalabfall, PTO, gefährlicher

Abfall – bestimmte Arten – 3 km vom

Gelände entfernt

VERKEHRSSCHLIESSUNG

STRAßEN

• Entfernung zur vierspurigen Straße: 40 km

• zur Straße erster Kategorie E50: 1 km

EISENBAHN

• Entfernung zur Eisenbahn: 0,4 km

• zum Umschlagplatz: 0,4 km

FLUGHAFEN

• Entfernung zum Flughafen 60 km

HAFEN

• Entfernung zum Hafen - 180 km

HANDLOVÁ

Kontakte: MÚ, Ing. arch. Jaroslav Izák Bürgermeister der Stadt, Námestie baníkov 7, 972 51 Handlová Bezirk: Prievidza, Tel: +421 46 5475 514

Fax: +421 46 5475 008, E-Mail: handlova@isternet.sk


R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

FLÄCHE

• Das Gelände hat 11 ha Fläche und ist

als Ackerland außerhalb der städtischen

Bebauung geführt.

EIGENTUMSSTRUKTUR

• Das Gelände ist im Eigentum mehrerer

privater Eigentümer und Gesellschaften

FUNKTIONALE AUSNÜTZUNG

• Das Land is ohne Bebauung und wird zur

Zeit landwirtschaftlich genutzt. Nach dem

zur Zeit gültigen Raumentwicklungsplan ist

das Gelände für industrielle Nutzung nicht

vorgesehen.

TECHNISCHE VER- UND ENTSORGUNG

STROMVERSORGUNG

• oberirdische 22 kV Leitungen in der Nähe

des Geländes, angeschlossen an die

Hochspannungsverteilungsanlage Považskáá

Bystrica.

GASVERSORGUNG

• Durch das Gelände führen Hochdruck- und

Mitteldruckleitungen. Eine Regulierstation ist

ungefähr 500 m entfernt.

Industriezone

Považská Teplá

LOKALITÄT

Die Stadt Považská Bystrica bietet potenziellen Industrieinvestoren

ein Gelände in Považská Teplá an. Das Gelände liegt

in der Nähe der öffentlichen Straße I/61 und des Bahnhofs

Považská Teplá, und ist ungefähr 4 km vom Zentrum entfernt.

Vorteile:

- flaches Terrain,

- verfügbare qualifizierte Arbeitskraft

- geeignete technische Infrastruktur und Verkehrsinfrastruktur

WASSERVERSORGUNG

• Das Gelände könnte an das

Wasserversorgungsnetz in Považská Teplá

angeschlossen werden.

KANALISATION

• Das Gelände hat keine Kanalisation. Auch die

Frage des Baus einer Kläranlage muss noch

geklärt werden.

ENTSORGUNG ABFÄLLE

• regionale Deponie III. Bauklasse in Sverepec-

Zátky-Záuhlište

• Schmutz, Schlämme und Fett, die im

Industriepark entstehen werden, werden auf

der Industriedponie von Považské strojárne

a.s. gesammelt und beseitigt

TELEKOMMUNIKATIONSLEITUNGEN

• Durch das Gelände führen keine

Telekommunikationsleitungen, die sonst

verlegt werden müssten. Die Kapazität und

die Bedingungen der Anschließung an das

Telekommunikationsnetz sind die

Zustäändigkeit des

Telekommunikationsbetreibers.

VERKEHRSSCHLIESSUNG

Kontakt: MÚ, Považská Bystrica, Centrum 2, 017 13 Považská Bystrica, Ing. arch. Jaroslav Remiš , Abteilung für Stadtentwicklung,

Tel: +421 42 4326515, Fax: +421 42 4326613, E-Mail: rm@povazska-bystrica.sk

STRAßEN

• Das Gelände ist mit einer öffentlichen Straße

der I-III Klasse erreichbar, diese führt entlang

des Geländes. In naher Zukunft soll über

das Trassieren der D1-Autobahn durch die

Stadt und über die Art ihrer Anbindung

an bestehendes Straßennetz entschieden

werden.

EISENBAHN

• Gleich neben dem Gelände liegt der Bahnhof

Považská Teplá.

FLUGHAFEN

• Die Flughafen Žilina- Hričov und Trenčín sind

20, bzw. 50 km entfernt.

Považská Teplá

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R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

FLÄCHE

• 4,4 ha

EIGENTUMSSTRUKTUR

• privater Eigentümer IPEC Management s.r.o.

FUNKTIONALE AUSNÜTZUNG

• Die Industriezone liegt innerhalb der Bebauung

von Bánovce nad Bebravou, Stadteil

Dolné Ozorovce. Das Gelände ist gemäß dem

Raumentwicklungsplan bereits als Industriezone

vorgesehen.

• Das Gelände ist flach, trapezförmig. Gegenwärtig

ist das Gelände bereits aus dem Landwirtschaftsbodenfonds

gelöscht.

Industriezone

Dolné Ozorovce

LOKALITÄT

Die Industriezone liegt in der Region Trenčín, in der Stadt

Bánovce nad Bebravou, Stadtteil Dolné Ozorovce

TECHNISCHE VER- UND ENTSORGUNG

STROMVERSORGUNG

• Versorgungsleitungen direkt auf dem Gelände

GASVERSORGUNG

• eine Mitteldruckleitung 100 m entfernt

WASSERVERSORGUNG

• Trinkwasserversorgung – 100 m

• Nutzwasserversorgung – Brunnen direkt auf

dem Gelände

KANALISATION

• 50m vom Gelände entfernt

MÜLLDEPONIE

• 2,5 km vom Gelände entfernt

Vorteile:

- bestehende Infrastrukturnetze

- in der Nähe der Zone ist der größte Investor im Bezirk

Bánovce nad Bebravou ansässig,

- hochqualifizierte Arbeitskraft

- Tradition von Industrieproduktion

TELEKOMMUNIKATIONSLEITUNGEN

• 50m entfernt

VERKEHRSSCHLIESSUNG

STRAßEN

• im Nordwesten wird das Gelände durch eine

Eisenbahnstrecke und die öffentliche Straße

I/50 (E 572) der ersten Klasse abgegrenzt.

EISENBAHN

• ungefähr 200m entfernt befindet sich ein

Bahnhof für Güter- und Personenbeförderung

FLUGHAFEN

• Bratislava – 130 km, Wien 160 km

Dolné Ozorovce

Kontakt: IPEC – Management, s.r.o. , Detvianska 27, 831 06 Bratislava, Tel:+421 2 44873822-26, Fax: +421 2 44887793, www.ipec.sk, E-Mail: ipec@ipec.sk


Herstellung von:

Fenstern

Türen

Glasfassaden

Wintergärten

mechanischen und automatischen

Schiebetüren

Segmenttüren und Rolltüren

Feuerschutztüren, Fenstern und Wänden

Wichtigster Tätigkeitsbereich Herstellung und Montage von Aluminiumkonstruktionen,

Fenstern, Türen, Fassaden,

Feuerschutztüren, -fenstern und -wänden

F30, F60, F90

Materialbasis Systeme HEROAL, HUECK, ALUFINAL,

SCHÜCO

STAKOS SLOVAKIA, a.s.

Adresse: Obrancov mieru 344/2, 018 41 Dubnica nad Váhom,

Telefon: 0421 827 4425019, 4420857, 4420834, Fax: 0421 827 4425020

E-Mail: stakos@nextra.sk, www.stakos.sk


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R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

Region BANSKÁ BYSTRICA

Allgemeine Informationen

Die Region Banská Bystrica ist die größte Region der Slowakei mit der niedrigsten

Bevölkerungsdichte. Sie liegt im südlichen Teil der Mittelslowakei und

besteht aus Flachland im Süden und aus Bergen im Norden.

Die Region hat gemeinsame Grenze mit Ungarn und fünf anderen Regionen der

Slowakei – Nitra, Trenčín, Žilina, Prešov und Košice. Aus ethnischer Hinsicht

ist die Region Banská Bystrica ziemlich heterogen. Während in den nördlichen

Bezirken die Slowaken 97 % der gesamten Bevölkerung bilden, gibt es im Süden

sehr viele Ungarn, die fast 30 % der Bevölkerung darstellen.

REGION BANSKÁ BYSTRICA (2001)

Bezirk Fläche (km2 ) Anzahl Bevölkerung Bevölkerungs Bevölkerungs

Gemeinden -dichte -wachstum (%)

Bytča 282 13 30 581 107 /km2 -1,12

Banská Bystrica 809 44 112 637 140 /km2 0,88

Banská Štiavnica 292 15 16 980 58 /km2 -2,85

Brezno 1 265 28 65 495 52 /km2 -6,76

Detva 449 21 33 494 76 /km2 -2,23

Krupina 585 36 22 851 39 /km2 -2,38

Lučenec 797 47 73 085 92 /km2 0,11

Poltár 505 20 23 346 47 /km2 1,47

Revúca 730 43 40 898 56 /km2 -2,27

Rimavská Sobota 1 471 108 82 457 56 /km2 -0,15

Veľký Krtíš 849 71 46 425 55 /km2 -3,91

Zvolen 759 29 68 318 89 /km2 3,04

Žarnovica 426 20 27 522 65 /km2 -4,39

Žiar n. Hronom 518 33 48 153 94 /km2 -3,30

Region insgesamt 9 455 515 661 661 70 /km2 -1,27

Quelle: Statistisches Amt der Slowakischen Republik

STRUKTUR AUSGEWÄHLTER INDUSTRIEBRANCHEN NACH DER ANZAHL DER

BESCHÄFTIGTEN IN DER REGION BANSKÁ BYSTRICA, STAND 6/2001.

Andere Zweige 32%

Post und

Telekommunikation11%

Finanzielle Vermittlung 0,30%

Liegenschaften 2%

Quelle: Statistisches Amt der Slowakischen Republik

Transport 2%

Handel 4%

Hotels, Restaurants 1%

Landwirtschaft 14%

Bauwesen 2%

Industrie insgesamt 32%

WIRTSCHAFT

Die Verteilung der Industrie ist sehr ungleichmäßig,

mit der höchsten Konzentration im Norden, wo

auch Firmen aus den produktivsten Branchen

– elektrotechnische Industrie, Herstellung von

Komponenten für die Automobilindustrie,

Holzverarbeitung und Maschinenbau – ansässig

sind. Im Süden sind vor allem Firmen aus der

Lebensmittelindustrie und zusammenhängenden

Branchen tätig.

Der BIP der Region zu Marktpreisen stellte im

Jahre 2000 10,93 % von BIP der gesamten

Slowakei dar.

INDUSTRIESTRUKTUR

Die dominante Branche der Region ist

Metallindustrie, was vor allem durch die lange

Bergbautradition bedingt ist. Ihr Anteil an allen

Industrieexporten der Region beträgt mehr als 60 %

und sie ist die wichtigte Aktivität der drei größten

Unternehmen in der Region. Weitere bedeutende

Branchen sind Holzverarbeitung, Maschinenbau,

Chemie- und Lebensmittelindustrie. Das Zentrum

der Region – Banská Bystrica – das in der

Vergangenheit die Position des Verwaltungszentrums

der Slowakei anstrebte, orientiert sich verstärkt an

Handel und Dienstleistungen.

Struktur ausgewählter Industriebranchen nach

der Anzahl der Beschäftigten in der Region Banská

Bystrica, Stand 6/2001.

AUSLÄNDISCHE DIREKTINVESTITIONEN

IN DER REGION

Bis Ende des 3. Vierteljahres 2001 erreichte das

FDI-Volumen 206,86 € (4,4%).

Die Herkunftsländer des größten Teils der

Investitionen waren Österreich und Deutschland.

DIE WICHTIGSTEN INVESTOREN

Investor Land Gesellschaft Industriebranche

Degussa Deutschland Fermas Slovenská Ľupča Pharmazeutische

Agrana Internat. Österreich Gemercukor Rimavská Sobota Lebensmittelindustrie

Hydro Aluminium Norwegen Slovalco Žiar nad Hronom Metallurgie

Heraklith Österreich Izomat Nová Baňa Baumaterialien

Witzenmann Deutschland Vlkanova - Witzermann Maschinenbau

Doka Industrie GmbH Österreich Doka Drevo, s.r.o., Banská Bystrica Holzverarbeitung


ARBEITSMARKT

Einige Bezirke der Region Banská Bystrica gehören zu Bezirken mit der höchsten Arbeitslosenquote in der Slowakei. Dafür gibt es zwei Gründe – einerseits die

Verteilung der Industrie und andererseits der Anteil von Personen mit Universitätsausbildung. Beide diese Kennzahlen sind wesentlich ungünstiger in den südlichen

Bezirken, die sich in einem verzauberten Kreis der niedrigen Nachfrage und niedriger Investitionen befinden. 20,2 % der Gesamtbevölkerung sind im vorproduktiven

Alter und 13,9 % im nachproduktiven Alter. Der Anteil von Personen mit Universitätsausbildung beträgt 10 %.

BEVÖLKERUNG UND LÖHNE

Bezirk Anzahl Erwerbstätiger Durchschnittliche Durchschnittliche

Stand 12/2001 Monatsgehalt Monatslohn

(SKK) (SKK)

Stand 09/2001 Stand 09/2001

Banská Bystrica 53 458 11012 9540

Banská Štiavnica 7 860 11679 10227

Brezno 35 960 11492 10687

Detva 18 058 10673 9638

Krupina 12 566 9433 8011

Lučenec 36 976 9623 8575

Poltár 11 424 9333 8957

Revúca 20 578 11031 9902

Rimavská Sobota 40 229 9167 7693

Veľký Krtíš 22 615 8589 7801

Zvolen 34 246 10627 9068

Žarnovica 13 682 9956 8840

Žiar n. Hronom 22 561 12193 11227

Whole region 330 213 10675 9389

Quelle: Statistisches Amt der Slowakischen Republik und Nationales Arbeitsamt

ARBEITSLOSIGKEIT (12/2001)

Bezirk Arbeitslosenquote Arbeitslosenzahl Darunter

(%) Frauen Absolventen

Bytča 15,74 2470 983 120

Banská Bystrica 11,98 6404 3104 328

Banská Štiavnica 21,84 1717 742 69

Brezno 23,43 8424 4198 280

Detva 22,13 3996 1830 193

Krupina 22,16 2785 1135 105

Lučenec 29,44 10886 4904 321

Poltár 27,41 3131 1414 107

Revúca 36,97 7608 3564 180

Rimavská Sobota 37,89 15243 6510 395

Veľký Krtíš 35,43 8013 3450 260

Zvolen 15,27 5229 2435 310

Žarnovica 26,66 3647 1757 143

Žiar nad Hronom 21,85 4929 2423 239

Region Banská Bystrica

Quelle: Nationales Arbeitsamt

24,84 82012 37466 2930

ARBEITSLOSERZAHL NACH

BILDUNGSNIVEAU (09/2001)

Höhereausbildung

61%

Grundausbildung

36%

Universitätsausbildung

3%

Quelle: Nationales Arbeitsamt

AUSBILDUNG UND UNIVERSITÄTEN

Die Ausbildungsdienstleistungen in der Region

werden von 338 Grundschulen, 25 Gymnasien und

61 Berufsschulen angeboten.

In der Region gibt es auch zwei Universitäten –

die Matej Bel Universität in Banska Bystrica, die

sich auf Humanwissenschaften konzentriert, und

die Technische Universität in Zvolen. Eine weitere

Hochschule ist die Kunstschule in Banská Bystrica

mit 80 Studenten von Musik und Bildhauerei.

VERKEHRSWESEN UND INFRASTRUKTUR

Das Verkehrssystem der Region entspricht den

Anforderungen der Wirtschaft nicht. Deshalb

wird es gegenwärtig ausgebaut, vor allem im

Bereich Straßenverkehr. Die Region hat einen

internationalen Flughafen – Sliač – verwendet vor

allem für Gelegenheitsverkehr.

Durch die Region laufen zwei Haupteisenbahnstrecken

durch – die eine verbindet den Süden der Slowakei mit dem

Norden, die andere den Westen mit dem Osten. Beide diese

Strecken sind mit einem umfangreichen Eisenbahnnetz

integriert. .

Durch die Region Banská Bystrica führen zwei bedeutende

Straßen – die Nord-Süd-Verbindung E 77 laut Klassifizierung

des Europäischen Straßennetzwerks und die Ost-West-

Verbindung E 571. Das gesamte Straßennetz besteht aus

3144 km Straßen, darunter sind 574 Straßen erster Klasse.

Die Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen sind

Slovenské Telekomunikácie – Festnetz, Eurotel und Globtel

– Mobiltelefonie. Diese Dienstleistungen sind in der ganzen

Slowakischen Republik einheitlich. Die Preise von Gas und

Strom sind ebenfalls die gleichen in der ganzen Slowakei.

Die Preise von Wasser und Kanalisation sind unabhängig

und ändern sich von Bezirk zu Bezirk. In der Stadt Banská

Bystrica liegt der Preis von Wasser bei 22,20 Sk pro m3 und

die Kanalisationsgebühren bei 15,30 Sk pro m3 (12/2001).

Die Preise sind ohne 10 % Umsatzsteuer.

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R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

GRUNDDATEN

Fläche: 103, 44 km 2

Einwohnerzahl: ca. 85 000

Anzahl der wirtschaftlich tätigen

Bevölkerung: 51 000

Anteil der wirtschaftlich tätigen Bevölkerung: 60%

Vorproduktives Alter: 17%

Produktives Alter: 66%

Nachproduktives Alter: 17%

Durchschnittlicher Monatslohn

in der Wirtschaft: 11 255 ,- SKK

ARBEITSLOSIGKEIT

Arbeitslosenzahl: 5100

Arbeitslosenquote: 8,5%

Die Stadt Banská Bystrica

Ing. Ján Králik, CSc.

Bürgermeister

Kontakt: MÚ, ČSA 26, 974 01 Banská Bystrica,

Tel.: +421 48 433 01 02, Fax: +421 48 411 35 75,

E-Mail: masa@misbb.sk, www.banskabystrica.sk

Banská Bystrica liegt auf beiden Ufern des Flusses Hron in 342 Metern Seehöhe, an der

Grenzlinie von drei großen Gebirgen der Mittelslowakei.

Die Stadt hat gemäßigtes Kontinentalklima.

Die Wirtschaft der Stadt ist traditionell auf die Holzbearbeitungs- und Textilindustrie

ausgerichtet.

Eine wichtige Stellung in der Wirtschaft der Stadt nimmt auch das Bauwesen ein, als besonders

aussichtsreich erscheinen die Branchen Bank- und Finanzwesen, eine zunehmende Dynamik

der Entwicklung verzeichnet auch der Reiseverkehr. Banská Bystrica ist heutzutage ein

Verwaltungs-, Kultur-, Schul- sowie ein gesellschaftliches Zentrum der mittelslowakischen

Region geworden. Der Einfluss der Umweltplanung und des Umweltschutzes auf das

Leben in der Stadt wird immer wichtiger. Die Stadt ist auch an der Initiative der

Weltgesundheitsorganisation (WHO) Gesunde Stadt beteiligt.

SCHULWESEN

Grundschulen 23

Gymnasien 5

Fachmittelschulen 8

Mittelschulen 7

Hochschulen 2, 13 Fakultäten

• Günstige Lage, Nähe eines Flughafens

mit internationalem Statut

• Ideelle Bedingungen für eine

Weiterentwicklung des Reiseverkehrs

• Rohstoff- und Wirtschaftsbasis

vorhanden

• Frei verfügbare qualifizierte und

hochspezialisierte Arbeitskräfte

• Wirtschafts-, Kultur-, und

Verwaltungszentrum der Region

INDUSTRIE

Durchschnittslohn in der gesamten

Industrie: 11 634,- SKK

Die wichtigsten Industriesektoren hinsichtlich der

Zahl der Beschäftigten im Bezirk von Banská

Bystrica:

Textilindustrie:

Slovenka, a.s.

Holzbearbeitungsindustrie:

Smrečina Holding, a.s.

Pharmazeutische Industrie

Biotika, a.s., Slovenská Ľupča

Papierindustrie

Harmanecké papierne, a.s.

Handel

Tesco Hypermarket, Baumax centrum

ETABLIERTE AUSLÄNDISCHE INVESTOREN

Slowakisches Unternehmer Ausländischer Investor Land Branche Mitarbeiterzahl

Fermas, s.r.o., Slovenská Ľupča Degussa Deutschland -100% Pharma 600

Witzenmann, s.r.o., Vlkanová Witzenmann Deutschland -100% Maschinenbau

Rocco Rocco Österreich -100% Spielzeug 300

Kuster, s.r.o., Vlkanová, Kuster Deutschland -100% Maschinenbau

Doka Smrečina Doka Österreich -100% Holzbearbeitung

GRÜNDE FÜRS INVESTIEREN

• Zentralinstitutionen (Steuerdirektion,

Amt für gewerbliches Eigentum

[Patentamt], Slowakische Post, Wälder

der Slow. Republik)

• Gute Erreichbarkeit von Budapest (176

km) und Krakau (250 km)

• Hoher Anteil von Bevölkerung mit

höherer Bildung


R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

FLÄCHE:

• 89 ha Bauplatz im Grünen, 87 ha – Bauplatz

im Grünen, 2 ha – bereits bebautes Land

EIGENTUMSSTRUKTUR

• Slowakischer Bodenfonds und private

Eigentümer

FUNKTIONALE AUSNÜTZUNG

• umweltfreundliche Industriezone

Industriepark Majer Šalková

LOKALITÄT

Industriepark mit guter Erreichbarkeit und gut

ausgebauter Infrastruktur im östlichen Teil der

Siedlung der Stadt Banská Bystrica

Vorteile:

- Flaches Terrain

- Einverständnis des wichtigsten Eigentümers

- Projektstart innerhalb von 6 Monaten

- Anbindung an bestehendes Straßennetz

- entlang der nördlichen Grenze der Zone führende

Eisenbahn

TECHNISCHE VER- UND ENTSORGUNG

STROMVERSORGUNG

• 22 kV Leitung direct auf dem Gelände, 110 kV

Leitung – 2 km vom Gelände entfernt

WASSERVERSORGUNG

• Nutzwasser auf dem Gelände – Regulierstation,

Trinkwasser – 1 km vom Gelände entfernt

GASVERSORGUNG

• Hoch- und Mitteldruckleitungen, Regulierstation

neben dem Gelände, 1200 m

KANALISATION

• Möglichkeit der Anbindung an bestehenden

Kanalisationsbecken – 0,5 km vom Gelände

entfernt

MÜLLDEPONIE

• Deponie für Kommunalabfall, 3 km vom

Gelände entfernt

VERKEHRSSCHLIESSUNG

STRAßEN

• Autobahn mit Mittelstreifen – 3 km,

geplante Anbindung an die Autobahn –

0,5 km,

• Straße I. Klasse – 0,5 km

EISENBAHN

• bestehende Eisenbahnstrecke – 0,5 km ;

Eisenbahnterminal – Umschlagplatz – 22 km

FLUGHAFEN

• Budapest ( Ungarn), 170 km, Bratislava,

210 km

HAFEN

• Bratislava, 210 km

Majer Šalková

Kontakt : MÚ, ČSA 26, 975 39 Banská Bystrica, Tel: +421 48 4330101 – 3, Fax: +421 48 4113575, Kontaktperson – Ing. Richard Máša, Leiter der

Abteilung für wirtschaftliche Entwicklung und Strategie, www.banskabystrica.sk, E-Mail : masa@misbb.sk

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R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

INDUSTRIEPARK RIMAVSKÁ SOBOTA

STANDORT – HOSTINSKÉHO STRAßE

RIMAVSKÁ SOBOTA

• Gelände im Flurgebiet Tomášová befindet sich im südlichen Teil der

Stadt (außerhalb der Stadt), links von der Landstraße auf Kurinec

(Fortsetzung der Hostinského Straße). Gemäß der genehmigten Raumordnung

der Stadt Rimavská Sobota ist das Gebiet als Reserve für

Wohnbau eingeplant, es ist erforderlich, die Nutzungswidmung des

Geländes zu ändern. Ebenfalls ist es erforderlich, die eigentumsrechtlichen

Beziehungen zu dem Gelände zu klären.

FLÄCHE

ca. 30 Hektar

TECHNISCHE VER- UND ENTSORGUNG

• überirdische Elektrizitätsleitungen 22 kV

• STL Gasleitung DN 300

• Wasserleitung DN 200 – Entfernung der Zuleitung ca. 250 m

• Telekommunikationsleitungen

• Kanalisationsleitungen DN 1500

VERKEHRSSCHLIESSUNG

Zugang zu dem Gelände direkt von der öffentlichen Landstraße Nr. 531

– Hostinského Straße

Eisenbahn – bis 3 km Entfernung

Industriepark

Rimavská Sobota

Die Stadt Rimavská Sobota kann eine Steuerbefreiung von

der Liegenschaftssteuer während der Zeit des Ausbaus (auf

das zu bebauende Flurstück) und von der Gelände- und

Gebäudesteuer für eine Zeit von 5 Jahren gewähren.

Durch diesen Schritt will die Stadt die bestmöglichen

Bedingungen für Investitionen in den vorgeschlagenen

Industriepark in den angeführten Lokalitäten zu schaffen

und dadurch neue Arbeitsplätze für Einwohner von Rimavská

Sobota und der Umgebung der Stadt schaffen.

INDUSTRIEPARK RIMAVSKÁ SOBOTA

STANDORT NORDEN

(BEI ZŤS AUF KOŠICKÁ STRAßE)

• Das Gelände befindet sich innerhalb der Stadt, in ihrem südlichen Teil,

in der Nähe der öffentlichen Verkehrsstraße von internationaler Bedeutung

I/50 (E 571) – Košická Straße. Das Gelände ist momentan als

Anbauboden und Gärten geführt. Gemäß dem genehmigten Raumplan

der Stadt Rimavská Sobota sind die gegenständlichen Gelände als

Industrieflächen eingeplant. Es ist erforderlich, die eigentumsrechtlichen

Fragen zu klären.

FLÄCHE

ca. 25 Hektar (in Gänze)

TECHNISCHE VER- UND ENTSORGUNG

• 22 kV Leitung Nr. 363

• 2 x 110 kV Leitung Nr. 7782, 7819

• STL Gasleitung DN 90

• Wasserleitung Vyšný Skálnik – Rimavská Sobota DN 200

• Wasserleitung Hrachovo – Rimavská Sobota DN 500

• Wasserleitung Rimavská Sobota – Jesenské DN 400

• Telekommunikationsleitung

• Kanalisation ist in diesem Teil der Stadt nicht ausgebaut, in der

Nähe des Standortes befindet sich eine Kläranlage für die ehemaligen

ZŤS (Schwermaschinenbaubetrieb) mit freier Kapazität. Die Kläranlage

gehört gegenwärtig der Gemeinde Čerenčany.

VERKEHRSSCHLIESSUNG

Zugang zu dem Gelände ist direkt von der öffentlichen Verkehrsstraße von

internationaler Bedeutung I/50 (E 571) – Košická Straße möglich

Eisenbahn – bis 3 km entfernt

Kontakt: MÚ, Ing. Anna Csincsíková, Svätoplukova 9, 979 01 Rimavská Sobota, Tel: +421 47 563 11 39, Fax: +421 47 562 35 07,

E-mail : csincsikova@rimavskasobota.sk


R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

GRUNDDATEN

Fläche: 4781 ha (47,81 km 2 )

Einwohnerzahl: 28.686

Bevölkerungsstruktur:

Männer 47 %,

Frauen 53 %

Erwerbstätige insgesamt 15.335

Anteil Erwerbstätiger 53,50 %

Vorproduktives Alter 22,5 %

Produktives Alter 61,5 %

Nachproduktives Alter 16 %

ARBEITSLOSIGKEIT

Arbeitslosenzahl 2.914

Arbeitslosenquote 16%

Die Stadt Lučenec

MUDr. Jozef Murgaš

Bürgermeister

Kontakt: MÚ, Novohradská 1, 984 28 Lučenec,

Tel. +421-47-4325405, Fax. +421-47-4326045

E-Mail: mesto@lucenec.sk, www.lucenec.sk

Die Stadt Lučenec entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem kulturellen, geschichtlichen und

industriellen Zentrum der Region und hat ein außerordentliches Wirtschaftswachstumspotenzial.

Die Stadt liegt auf der Kreuzung von Straßen- und Eisenbahnverkehrslinien, die Bratislava mit

Košice und Warschau mit Budapest verbinden. Die Anbindung an europäisches Autobahnnetz ist

in der Stadt Hatvan, 70 km entfernt. Die Stadt ist aufgrund ihrer Lage dafür vorbestimmt, ein

Zentrum der Aktivitäten der Slowakei in Richtung Ungarn zu werden. Lučenec ist auch ein Zentrum

des Bildungswesens mit vielen Fachschulen, aber auch Dienststellen von Universitäten. Diese

Kombination kann die für den weiteren Wachstum und Entwicklung der Intelligenz erforderliche

Ausbildung bieten. In der Nähe der Stadt befinden sich große Vrokommen an Rohstoffen, vor

allem Silikaten. Auch die Geschichte bestätigt das außerordentliche Potenzial von Lučenec, vor

allem im Bezug zur Qualität der Arbeitskraft - bereits Anfang des 20. Jahrhunderts war Lučenec

aus der Hinsicht der Entwicklung der Industrie an zweiter Stelle in der Slowakei und zählte zu den

am meisten entwickelten Städten in Ungarn.

SCHULWESEN

Bildungsstruktur

Grundausbildung 37 %

Höhere Ausbildung 48 %

Universitätsausbildung 10 %

Berufsausbildung 5 %

In der Stadt gibt es die folgenden Schulen:

Handelsakademie, Hotelakademie, Mittlere

Schule des Gesundheitswesens, Bauschule,

Mittlere Schule für Sozialwissenschaft und

Pädagogik, mehrere Berufsschulen und

Dienststellen der Slowakischen

Landwirtschaftsuniversität Nitra (Orientierung

Wirtschaft), Matej Bel Universität B. Bystrica

(pädagogische Orientierung) und Komenský-

Universität Bratislava. Jährlich schließen ihre

Ausbildung an diesen Fakultäten 80 Studenten ab.

INDUSTRIE

Im allgemeinen ist die Industrie in der Stadt sehr

diversifiziert.

• am wichtigsten ist die Lebensmittelindustrie

mit 45 %

• Bauwesen – 27 %

• Maschinenbau – 15 %

• sonstige Industriebranchen – 13 %

• qualifizierte, verfügbare und billige

Arbeitskraft

• Rohstoffbasis – Silikate

• Straßenanbindung an Autobahn M3

Zu den bedeutendsten Unternehmen in der

Stadt zählen:

Bauunternehmen

Ipeľské tehelne,

Bloomsbury Pacific Slovakia 550 Mitarbeiter

Stavoúnia, Costruo, Construct, Coopstav,

Mepos, Stavant

Novop 230 Mitarbeiter,

Lebensmittelindustrie

Hrádok 850 Mitarbeiter,

Lunaco

Holzverarbeitung

Quercus, Danwood, Juhaniak

Maschinenbau

Ivago, SAO Bus,

Novostroj – 250 Mitarbeiter,

Tomos

Handel

M-market 1.000 Mitarbeiter

Durchschnittlicher Monatslohn in der Industrie:

9.500 SKK

ETABLIERTE AUSLÄNDISCHE INVESTOREN

Slowakisches Unternehmer Ausländischer Investor Land Branche Mitarbeiterzahl

ITR s.r.o. – textile Liaison Di Somaschini – Roberto EC.S.A.S. Italien Textilindustrie 50

Bloomsbury Pacific Slovakia Bloomsbury Pacific LLC USA Bauwesen 550

GRÜNDE FÜRS INVESTIEREN

• Kreuzung der Verkehrsstraßen

• hohe Industriedichte

• Disponibilität der Medien

• am meisten diversifizierte Industrie in

der SR

• Telekommunikationsknoten

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R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

FLÄCHE

• 11,44 ha mit möglicher Erweiterung auf 45,5

ha.

EIGENTUMSSTRUKTUR

• Geklärte Eigentumsverhältnisse zwischen der

Stadt Lučenec, dem Slowakischen

Bodenfonds und drei privaten Eigentümern.

FUNKTIONALE AUSNÜTZUNG

• Gemäß Raumentwicklungsplan ist das Gebiet

als eine Industriezone vorgesehen

Industriepark Lučenec - Süd

LOKALITÄT

Das Gelände liegt in der Region Banská Bystrica, Bezirk Lučenec, in

der Flur der Stadt Lučenec, ca. 2 km vom Stadtzentrum entfernt.

In erster Phase soll der Park auf dem Gelände zwischen der

Eisenbahnstrecke Lučenec-Kalonda und Tuhánsky Bach mit einer

Fläche von insgesamt 11,44 ha ausgebaut werden. In zweiter Phase

soll das Gelände zwischen dem bereits in erster Phase bebauten

Gelände und der Eisenbahnstrecke nach Košice bebaut werden.

Vorteile:

- reiche Rohstoffvorkommen - Silikate

- klare Eigentumsbeziehungen

- genehmigter Raumplan, erschlossenes Gelände

- verfügbare qualifzierte und kostengünstige Arbeitskraft

- gute Anbindung an Infrastrukturnetze

- direkte Anbindung an das jetzige aber auch geplante Straßennetz

TECHNISCHE VER- UND ENTSORGUNG

STROMVERSORGUNG

• 300m, Umspannwerk mit mehr als 5MW

Leistung - 300 m entfernt

GASVERSORGUNG

• Hochdruckregulierstation, 300m vom

Gelände entfernt

WASSERVERSORGUNG

• Leistung 150m 3 /h und mehr, 200m vom

Gelände entfernt

TELEKOMMUNIKATIONSLEITUNGEN

• optisches Fernleitkabel, 100 m vom Gelände

entfernt

KANALISATION

• eine Kläranlage in der Nähe des Geländes,

100m entfernt

VERKEHRSSCHLIESSUNG

EISENBAHN

• durchkreuzt das Gelände, ein Bahnhof ist

2 km entfernt

STRAßEN

• die nächstgelegene Straße ist die III/0710;

• die Autobahn E571- 5 km und die Autobahn

Hatvan – Budapešť 60 km entfernt

FLUGHAFEN

• Boľkovce 8 km, Sliač 62 km,

• Internationale Flughafen Budapest 140km

Kontakt: MÚ, Lučenec, Novohradská 1, 984 28 Lučenec, Mudr. Jozef Murgaš, Bürgermeister , Tel:+421 47 4325405, Fax:+421 47 4326045,

E-Mail: mesto@lucenec.sk, www.lucenec.sk

Lučenec - Süd


R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

GRUNDDATEN

Fläche des Katastergebiets:

innerhalb der Bebauung 3,38 km 2

außerhalb der Bebauung 85,28 km 2

Einwohnerzahl: 7 895

davon im erwerbsfähigen Alter 56,7 %

ARBEITSLOSIGKEIT

Arbeitslosenrate in der Stadt 14,71 %,

Arbeitslosenzahl im Bezirk: 2.267

Arbeitslosenrate im Bezirk 18,04 %,

Durchschnittlicher Monatslohn im Bezirk:

9 433 SKK

SCHULWESEN

Ist in der Stadt relativ schwach vertreten.

Von den mittleren Schulen gibt es nur ein

Gymnasium und eine Handelsakademie. In der

Stadt hat ihren Sitz auch die Landwirtschaftliche

Fachschule.

Bildungsstruktur:

Kinder von 0 - 14 Jahre Alter - 20,8 %,

Grundausbildung 29,8%,

Mittlere fachliche Ausbildung 25,4 %,

Vollständige mittlere Ausbildung 19,5 %,

Hochschulausbildung 4,5 %

Die Stadt Krupina

Mgr. Ján Hambacher

Bürgermeister

Kontakt: MÚ, Svätotrojičné námestie 4, 963 01 Krupina,

Tel.: +421 45 5511337, Fax:+421 45-5511624,

E-Mail: ado@mail.viaprt.sk

Die Stadt Krupina gehört zu den ältesten Städten in der Slowakei – die städtischen Privilegien

wurden ihm im Jahre 1238 gewäährt. Die Stadt liegt an der Grenze zwischen Štiavnické Berge und

Krupina Flachland.

Als eine der ersten Städte in der Slowakei haben wir noch vor der Verabschiedung des Gesetzes

über die Förderung von Industrieparks angefangen, mit ausländischen Investoren zusammen zu

arbeiten. In unserem Fall handelt es sich um die dänische Gesellschaft LIND MOBLER BRAMING,

für die wir gemeinsam mit dem Bezirksamt Krupina trotz vielen Schwierigkeiten günstige

Bedingungen fürs Investieren in unserer Stadt geschaffen haben, wodurch wir eigentlich mit dem

Umbau der südlichen Industriezone auf einen Industriepark angefangen haben. Die Gesellschaft

beschäftigt sich mit der Herstellung von Polstermöbeln und das ganze Produktionsvolumen für

Exporte, vor allem in die EU-Länder bestimmt..

INDUSTRIE

Die Industrie ist in der Stadt wie folgt vertreten:

Maschinenbau 28%

Holzverarbeitung 25%

Lebensmittelindustrie 20%

Herstellung von Baumaterialien 17%

Nach dem Eintritt des ausländischen Investors –

der Firma LIND MOBLER BRAMING – hat sich

in der Stadt die Produktion von Polstermöbeln

und der Sektor der Kommunaldienstleistungen

entwickelt.

GRÜNDE FÜRS INVESTIEREN

• verfügbare qualifizierte Arbeitskraft

• günstige klimatische und natürliche

Bedingungen

Zu den wichtigsten Firmen gehören:

Maschinenbau

WAY INDUSTRY - Herstellung von Frontloaders

500 Mitarbeiter

Lebensmittelindustrie

SELIKO - Herstellung von alkoholfreien

Getränken - 56 Mitarbeiter

KRUPINSKÁ MLIEKÁREŇ – Herstellung von

Käse 140 Mitarbeiter

Holzverarbeitung

QUERCUS - 40 Mitarbeiter

Bauwesen

OP-TIM - Betonprodukte 55 Mitarbeiter

MRAMOR – Steinverarbeitung - 54 Mitarbieter

POĽNOMLYN – Verarbeitung von Getreide –

80 Mitarbeiter

ETABLIERTE AUSLÄNDISCHE INVESTOREN

Slowakisches Unternehmer Ausländischer Investor Land Branche Mitarbeiterzahl

Lind Lind Mobler Braming Dänemark Herstellung von Möbeln 180

• Entgegenkommen der Stadtvertreter

gegenüber potenzielle Investoren

• vielfältige Industrie

49


50

R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

FLÄCHE

• 29,15 ha

EIGENTUMSSTRUKTUR

• private Gesellschaften und die Stadt. Im

Eigentum der Stadt ist ein Grundstück mit

8500 m 2 Fläche neben der örtlichen

Zugangsstraße .

FUNKTIONALE AUSNÜTZUNG

• Fertigbau der örtlichen Zugangsstraße im

Industriepark und Ausbau von

Infrastrukturnetzen

• Bau von zwei neuen Hallen im Jahre 2002 und

2003 durch die Gesellschaften WAY INDUSTRY

a.s. und LIND MOBLER SLOVAKIA

TECHNISCHE VER- UND ENTSORGUNG

STROMVERSORGUNG

• verfügbar in der Nähe der Grenze einzelner

Grundstücke. Möglicher Anschluss an

oberirdische Hochspannungsleitungen, die

durch die Grundstücke im Eigentum der

Firma OP-TIM und durch das Gelände der

Industriepark Krupina Süd

LOKALITÄT

Die südliche Industriezone der Stadt Krupina liegt auf dem

rechten Ufer des Flusses Krupina, in der Nähe der international

bedeutenden Straße E 75 und der Eisenbahnstrecke Zvolen-Šahy.

Vorteile:

- geeignete technische Infrastruktur

- etablierte ausländische Investoren

- klare Eigentumsbeziehungen

Firma WAY INDUSTRY a. s. führen. Die

sonstigen Grundstücke können aus lokalen

Niederspannungsnetzen versorgt werden. Die

Entfernung zu möglichen Anschlusspunkten ist

weniger als 20m von der Grenze einzelner

Grundstücke.

GASVERSORGUNG

• verfügbar in der Nähe der Grenze des

Geländes. Die Industriezone wird mit einer

Mitteldruckleitung versorgt, die vom Rand

einzelner Grundstücke weniger als 20 m

entfernt ist. Dadurch sind gute Bedingungen

für den Anschluss an das Gasversorgungsnetz

geschaffen.

WASSERVERSORGUNG

• Das Gelände kann aus der von einzelnen

Grundstücken ungefähr 20 m entfernten

öffentlichen Wasserleitung versorgt werden. Im

Falle der Grundstücke im Eigentum der Stadt

ist die Wasserleitung ungefähr 50 m entfernt.

KANALISATION

• Die Kanalisation muss noch gebaut werden.

KLÄRANLAGE

• In der Stadt gibt es keine Kläranlage, daher

muss diese Frage im Rahmen des Ausbaus der

Industriezone gelöst werden (durch den Bau

einer kleinen Kläranlage)

MÜLLDEPONIE

• Deponie für festen Kommunalabfall ist

ungefähr 2 km entfernt.

VERKEHRSSCHLIESSUNG

STRAßEN

• Fertigstellung der örtlichen Zugangsstraße

• Entfernung von der E75-Straße max. 1 km

EISENBAHN

• Eisenbahn bis 1 km Entfernung

(Lademöglichkeit)

FLUGHAFEN

• Bis 40 km entfernt ( Sliač )

Krupina

Kontakt: MÚ Krupina, Ing. Vladimír Macko, Leiter der Abteilung für Ausbau, Tel: +421 45 55 11 463, Fax: +421 45 55 11 624, E-Mail: ado@mail.viapvt.sk


R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

FLÄCHE

18 Hektar

EIGENTUMSSTRUKTUR

Das ganze Gelände und die gesamte Infrastruktur,

mit Ausnahme des Wasserdamms, ist im

Besitz und unter Verwaltung der Gemeinde

TECHNISCHE VER- UND ENTSORGUNG

STROMVERSORGUNG

• Hoch- und Niederspannungsleitungen

GASVERSORGUNG

• öffentliche Mitteldruck-Erdgasleitung

WASSERVERSORGUNG

• öffentliche Wasserleitung

• artesischer Brunnen mit Mineralwasser für

Verwendung als Nutz- und Trinkwasser

Industriepark Nenince

LOKALITÄT

8 km nördlich vom Grenzübergang zu Ungarn

Balassagyarmat – Slovenské Ďarmoty

15 km von den Städten: Veľký Krtíš, Retság,

30 km von Krupina, Šahy, Vác (H), Salgotarján (H)

55 km von Zvolen, Lučenec, Levice, Banská Štiavnica

80 km von Banská Bystriaca und Budapest (H)

Vorteile:

Billige freie qualifizierte Arbeitskraft.

Mehr als 16 Hektar freier Gelände für Investitionen

auf der grünen Wiese für symbolische Preise

KANALISATION

• öffentliche Kanalisation, angeschlossen an

Kläranlage

MÜLLDEPONIE

• regionale Mülldeponie III. Kategorie in einer

Entfernung von 1,5 km

• Wasserdamm

VERKEHRSSCHLIESSUNG

STRAßEN

• Landstraße zweiter Kategorie –5 km vom Gelände

entfernt

EISENBAHN

• Bahnhof: Balassagyarmat (H) 9 km, Veľký Krtíš

(SK) 15 km

FLUGHAFEN

• Sliač (SK) 60 km,. Budapest (H) 90 km

Kontakt: OÚ, Ing. György Hives Bürgermeister, Tel./Fax.: +421 47 4878122, Funktelefon: +421 905 509451, E-Mail: ocu@nenince.sk

NENINCE

51


n

52

R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

Region ŽILINA

Allgemeine Informationen

Die Region Žilina liegt im nördlichen Teil der Slowakei. Der Charakter der

Region ist überwiegend gebirgig, geprägt durch die Westliche Tatra, die Große

Fatra und die Kleine Fatra. Die Bevölkerung konzentriert sich in den Tälern der

größten Flüsse der Region – Váh, Orava und Turiec.

Die Region grenzt an die Tschechische Republik und Polen, sowie drei andere

Regionen der Slowakei – Trenčín, Banská Bystrica und Prešov. Die Bevölkerung

der Region ist homogen und besteht zu 98 % aus Slowaken und zu 1,2 % aus

Tschechen.

REGION ŽILINA (2001)

Bezirk Fläche (km2 ) Anzahl Bevölkerung Bevölkerungs Bevölkerungs

Gemeinden -dichte -wachstum (%)

Bytča 282 13 30 581 107 /km2 -1,12

Čadca 760 23 93 057 121 /km2 0,72

Dolný Kubín 490 24 39 591 79 /km2 3,11

Kysucké N. Mesto 174 14 33 539 190 /km2 0,42

Lipt. Mikuláš 1322 56 74 486 56 /km2 -1,87

Martin 736 43 98 096 133 /km2 -0,51

Námestovo 690 24 56 051 77 /km2 6,45

Ružomberok 647 25 59 831 92 /km2 -1,21

Turčianske Teplice 479 26 16 716 35 /km2 -4,46

Tvrdošín 479 15 34 970 71 /km2 3,75

Žilina 815 51 157 163 191 /km2 0,86

Region insgesamt 6874 314 694 081 100 /km2 0,66

Quelle: Statistisches Amt der Slowakischen Republik

STRUKTUR AUSGEWÄHLTER INDUSTRIEBRANCHEN NACH DER ANZAHL DER

BESCHÄFTIGTEN IN DER REGION ŽILINA , STAND 6/2001.

Liegenschaften 3%

Finanzielle Vermittlung 0,52%

Andere Zweige 34%

Hotels, Restaurants 0,48%

Landwirtschaft 5%

WIRTSCHAFT

Die Region Žilina kann als eine Industrieregion

bezeichnet werden. Dazu haben vor allem die

folgenden Faktoren beigetragen – die nahe Lage

zu Industriegebieten in der benachbarten

Tschechischen Republik und Polen und der Mangel

an fruchtbaren Boden. Die Industrie beteiligt sich an

dem Gesamtprodukt mit 72 %. In der Region sind

alle Industriebranchen vertreten und sind ziemlich

gleichmäßig verteilt. Die Exportorientierung ist eher

niedrig, mit Ausnahme der Bezirke Ružomberok

und Žilina.

Das BIP der Region zu Marktpreisen stellte im Jahre

2000 10,71% des BIP der ganzen Slowakei dar.

INDUSTRIESTRUKTUR

Die größten Gesellschaften der Region orientieren

sich vor allem auf die Produktion von Holz, Papier

und zusammenhängenden Produkten. Weitere drei

wichtige Industriebranchen sind Metallindustrie, mit

dem größten Anteil an Exporten, Maschinenbau und

elektrotechnische Industrie. Ähnlich wie in den anderen

Regionen nimmt das Bauwesen mit einem Anteil von 13

% an der Gesamtproduktion eine wichtige Stellung ein.

Die elektrotechnische Industrie hat auch einen relativ

großen Anteil an der Gesamtindustrie der Region.

Ihre Bedeutung wächst auch weiter dank der

Investitionsaktivität ausländischer Investoren. Eine

große Konzentration der elektrotechnischen Industrie

ist vor allem in den Städten Liptovský Hrádok, Nižná

und Trstená.

Handel 7%

AUSLÄNDISCHE DIREKTINVESTITIONEN

IN DER REGION

Transport 2%

Die Lage der Region in der Nähe von

Industriegebieten in der Tschechischen Republik

Bauwesen 5%

und Polen bildet das Potential für enge

grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit

Industrie insgesamt 43%

ausländischen Gesellschaften und erhöht gleichzeitig

die Attraktivität für ausländische Investoren. Das

Volumen der Auslandsinvestitionen erreichte zu

Ende des 3. Vierteljahres 2001 einen Betrag von

Quelle: Statistisches Amt der Slowakischen Republik

213,65 € (4,5%). Eine Besonderheit der Struktur der

Industrie ist der relativ hohe Anteil vom tschechischen

DIE WICHTIGSTEN INVESTOREN

Kapital.

Investor Land Gesellschaft Industriebranche

Alcatel Deutschland Alcatel Liptovský Hrádok Elektrotechnische Industrie

Punch Belgien Punch Námestovo Elektrotechnische Industrie

Ferona Tschechische Republik Ferona Zilina Handel

Ina Deutschland Deutschland INA Kysucké Nové Mesto Maschinenbau

Ecco Dänemark Ecco Martin Schuhherstellung

Neusiedler Österreich SCP Ružomberok Papier

Matsushita Japan Matsushita Electronic Components Trstená Elektrotechnische Industrie


ARBEITSMARKT

Die Arbeitskraft in der Region zeichnet sich dank der langen Industrietraditionen durch besondere Flexibilität und Erfahrung aus Der Großteil der

Universitätsausgebildeten konzentriert sich in den Bezirken Žilina und Martin. Der Anteil der Universitätsausgebildeten an der Gesamtbevölkerung beträgt

8,5%. 22,3% der Gesamtbevölkerung sind im vorproduktiven Alter und 18,8 % im nachproduktiven Alter

BEVÖLKERUNG UND LÖHNE

Bezirk Anzahl Erwerbstätiger Durchschnittliche Durchschnittliche

Stand 12/2001 Monatsgehalt Monatslohn

(SKK) (SKK)

Stand 09/2001 Stand 09/2001

Bytča 15 692 10382 9861

Čadca 43 065 8586 7291

Dolný Kubín 17 991 10876 9902

Kysucké Nové Mesto 15 931 11421 10470

Liptovský Mikuláš 37 336 11043 9189

Martin 52 095 11670 9488

Námestovo 24 374 9215 8139

Ružomberok 31 104 10776 9451

Turčianske Teplice 8 922 9637 8084

Tvrdošín 15 415 10033 8894

Žilina 80 550 11777 10379

Region Žilina 342 475 10935 9477

Quelle: Statistisches Amt der Slowakischen Republik und Nationales Arbeitsamt

ARBEITSLOSIGKEIT (12/2001)

Bezirk Arbeitslosenquote Arbeitslosenzahl Darunter

(%) Frauen Absolventen

Bytča 15,74 2470 983 120

Čadca 18,67 8041 3267 473

Dolný Kubín 23,76 4275 1853 210

Kysucké Nové Mesto 22,63 3605 1670 155

Liptovský Mikuláš 15,88 5930 2546 300

Martin 17,76 9254 4039 467

Námestovo 20,42 4978 2152 317

Ružomberok 18,52 5760 2397 258

Turčianske Teplice 19,12 1706 730 97

Tvrdošín 22,33 3442 1437 197

Žilina 13,72 11051 4490 642

Region Žilina

Quelle: Nationales Arbeitsamt

17,67 60512 25564 3236

ARBEITSLOSERZAHL NACH

BILDUNGSNIVEAU (09/2001)

Höhereausbildung

73%

Quelle: Nationales Arbeitsamt

Grundausbildung

23%

Universitätsausbildung

4%

AUSBILDUNG UND UNIVERSITÄTEN

In der Region gibt es 286 Grundschulen, 23

Gymnasien, 50 Fachschulen und 33 Berufsschulen.

Drei Institutionen bieten Universitätsausbildung

aus: die Technische Universität Žilina, die

Militärakademie in Liptovský Mikuláš und die

Komenský-Universität in Martin.

VERKEHRSWESEN UND INFRASTRUKTUR

Die Region ist eine wichtige internationale Kreuzung, die

die Verkehrsnetze der Slowakei, der Tschechischen Republik

und der Polnischen Republik verbindet. Für den Flugverkehr

kann der regionale Flughafen in Žilina genutzt werden, der

auch für internationale Gelegenheitsflüge bestimmt ist.

Die Region wird von zwei Autobahnen europäischer

Bedeutung durchkreuzt - die E-50 verbindet die Tschechische

Republik mit der Ukraine und die E-75 Österreich mit der

Tschechischen Republik. Das gesamte Straßennetz besteht

aus 1973km Landstraßen, davon sind 435 km Straßen

1. Klasse. Die Autobahnverbindung mit der Hauptstadt

Bratislava befindet sich zur Zeit im Bau. Gegenwärtig

besteht die Autobahnverbindung bis nach Ladce, 50 km von

Žilina entfernt. Die vollständige Autobahnverbindung soll in

nächster Zukunft fertiggestellt werden.

TEPLICE

Die Region hat ausgezeichnete Bedingungen für die

Verbindung des Eisenbahnnetzes der Slowakischen

Republik mit europäischen Netzen. Hier verbindet sich

die Hauptstrecke Bratislava – Košice durch Žilina mit

den Eisenbahnstrecken aus benachbartem Polen und

Tschechien durch Čadca.

Die Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen sind

Slovenské Telekomunikácie – Festnetz, Eurotel und Globtel

– Mobiltelefonie. Diese Dienstleistungen sind in der ganzen

Slowakischen Republik einheitlich. Die Preise von Gas und

Strom sind ebenfalls die gleichen in der ganzen Slowakei.

Die Gebühren für die Wasserversorgung und Kanalisation

sind unabhängig und ändern sich von Bezirk zu Bezirk. In

der Stadt Žilina zahlen die Einwohner 18,70 Sk pro m 3

Wasser und 15,10 Sk pro m 3 Abwasser ( 12/2001 ). Die

angeführten Preise sind ohne 10% Umsatzsteuer.

53


Agentur für Regionalentwicklung Žilina

MISSION

Die Agentur für Regionalentwicklung

in Žilina (ARR) wurde als eine

außerhalb der Regierung stehende,

nicht auf Gewinn ausgerichtete und

gemeinnützige Vereinigung von

rechtlichen Personen im September

1999 gegründet. Ihre Mission ist

die Koordinierung der

Regionalentwicklung vor allem durch

Vorbereitung und Realisierung von

Projekten der Regionalentwicklung

und grenzüberschreitender

Zusammenarbeit. ARR in Žilina ist ein

Mitglied des Integrierten Netzwerks

von regionalen

Entwicklungsagenturen in der SR.

MITGLIEDER

Universität Žilina

Ekoenergie, die das

EU-Informationszentrum in Žilina

betreibt

Stiftung für Europäische Studien

Region Beskydy, Vereinigung von

Städten und Ortschaften

Slowakische Handels- und

Industriekammer

ARR arbeitet mit anderen staatlichen

Institutionen,

Selbstverwaltungsinstitutionen, nicht

auf Gewinn ausgerichteten und

sonstigen Institutionen.

ARR arbeitet intensiv mit

einheimischen und ausländischen

Institutionen und hat erfolgreich eine

ganze Reihe von Projekten

abgeschlossen.

TÄTIGKEITSBEREICH

• Vorbereitung und Realisierung der

folgenden Projekte:

- Projekte der Entwicklung

regionaler Infrastruktur

- Unternehmensunterstützung

- Unterstützung von Regionen,

Städten und Ortschaften

- Tourismus- und

Landesentwicklung

- Projekte für internationale

Zusammenarbeit

- auf die Verwendung der

Vorbeitrittsfonds der EU

ausgerichtete Projekte

• Ausbildungsaktivitäten, die darauf

ausgerichtet sind, das

Kenntnisniveau und die Qualität

der durch die Selbstverwaltungen,

ihre Vereinigungen oder andere

Institutionen vorgelegten Projekte zu

erhöhen

• Vorbereitung und Veröffentlichung

verschiedener Werbe-,

Informations- und

Bildungsmaterialien und

Publikationen

DIE WICHTIGSTEN

VORBEREITETEN UND

ABGESCHLOSSENEN PROJEKTE

Projekt: “Reduzierung der

Treibhausgasemissionen durch

Nutzung von Biomasse im

Nordwesten der Slowakei”.

Gesamtkosten des Projekts 5,4 Mio.

USD, das Projekt befindet sich

gegenwärtig in der

Realisierungsphase. Das Projekt setzt

sich zum Ziel, Kohle und Koks,

die gegenwärtig zum Heizen in 44

Schulen und anderen öffentlichen

Einrichtungen in den Regionen Žilina

und Trenčín verwendet werden, mit

Biomasse zu ersetzen und eine Anlage

zur Produktion von Holzpaletten aus

Biomasse zu errichten.

• ARR ist einer der Gründer des

Projektes der Errichtung des

Wissentschaftlich-technischen Parks

in Žilina, in Zusammenarbeit mit

der Universität Žilina. Der Park

sollte in März 2001 entstehen.

• Projekt: “Gründung der Regionalen

Energieagentur Žilina” – unterstützt

im Rahmen des SAVE II-Programms,

mit Projektkosten von insgesamt 10

Mio. SKK.

Projekt ”Regionale Entwicklung,

Verwendung von Biomasse und

Energieersparnisse in der Ortschaft

Klokočov (Bezirk Čadca) und Lúky

(Bezirk Púchov).” Das

Gesamtbudget betrug 20 Mio. SKK.

Das Projekt wurde zum Teil aus

slowakischen Quellen und zum Teil

im Rahmen des DEPA-Programms

finanziert.

Kontakt:

Agentur für Regionalentwicklung Žilina

Republiky 1, 010 01 Žilina

Ladislav Židek, RNDr. – Direktor

Tel./Fax.: 041-5622 295

E-mail: arrza@stonline.sk

http: //www.arrza.sk


R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

GRUNDDATEN

Fläche: 6978,5 ha

Einwohnerzahl: 33 007

- davon:

Vorproduktives Alter 18,2%

Produktives Alter 65,3%

Nachproduktives Alter 16%

Wirtschaftlich tätige Bevölkerung: 17 354

Prozentanteil der wirtschaftlich tätigen

Bevölkerung: 52,6%

ARBEITSLOSIGKEIT

Arbeitslosendaten:

Die Arbeitslosenquote in der Stadt beträgt

ungefähr 13–15 %, die Arbeitslosen sind

vorwiegend männlich, mit niedrigerer Ausbildung.

Die Stadt Liptovský Mikuláš

MUDr. Alexander Slafkovský

Bürgermeister

Kontakt: MÚ, Štúrova 1989, 031 42 Liptovský Mikuláš,

Tel:+421 44 5621394, Fax: +421 44 5621396

Sehr geehrte Freunde,

ich bin sehr gern, dass ich die Möglichkeit habe, Sie zum Investieren in Liptov, einer

Region mit traditionsreicher, gut entwickelter und vielfältiger Industrie, die durch ausgebildete

Arbeitskraft unterstützt wird, einzuladen. Leider hat die übermäßige Orientierung auf die Märkte

des ehemaligen sozialistischen Blocks eine bestimmte Stagnation der Technologie und der

Produktinnovation verursacht. Gegenwärtig liegt die Arbeitslosenquote im oberen Liptov und

in der Stadt Liptovský Mikuláš, in der ich der Bürgermeister bin, bei ungefähr 13%. Die Stadt

hat zusammen mit benachbarten Gemeinden eine Vereinigung gegründet, die die Gründung

eines Industrieparks in unseren Fluren vorbereitet hat. Das dafür vorgesehene Land ist zu 90%

im privaten Eigentum und identifiziert. Unsere Stadt ist außerdem der Sitz der Technischen

Hochschule, deren Absloventen der schnellen Entwicklung von Investitionen helfen können.

Investieren in Liptov heißt – erfolgreich sein.

SCHULWESEN

Technische Militärhochschule

Militärakademie

Handelsakademie, Hotelschule

Höhere technische Schule für Bauwesen

Höhere Berufsschulen

Gesamtanzahl von Studenten an allen

Schulen ca. - 4000

BILDUNGSNIVEAU

Universitätsausbildung: 8,5%

Höhere Ausbildung: 52,5%

Berufliche Ausbildung: 15,5%

Grundausbildung: 23,5%

GRÜNDE FÜRS INVESTIEREN

• Gut entwickelte und vielfältige Industrie

• Stabile Industrieunternehmen mit

ausländischer Beteiligung

• Genügend qualifizierter Arbeitskraft

• Verfügbare Grundstücke zum Ausbau

eines Industrieparks

• Aktivität der Stadt bei Zusammenarbeit

mit potenziellen Investoren

INDUSTRIE

Lederverarbeitung 31,7 %,

Textilindustrie 25,4 %,

Lebensmittelindustrie 12,7 %

Durchschnittslohn in der Industrie: 8 500,- Sk

Die wichtigsten, gegenwärtig sind im Bezirk

Liptovský Mikuláš tätige Unternehmen sind:

Holzverarbeitung und Holzprodukte

SWEDWOOD Slovakia s.r.o.

TATRA TIMBER s.r.o.

Elektrotechnik

ALCATEL Slovakia a.s.

Maschinenbau

Liptovské strojárne plus a.s.

Lebensmittelindustrie

GeLiMa a.s.

Schuhherstellung

Gábor s.r.o. –

ETABLIERTE AUSLÄNDISCHE INVESTOREN

Slowakisches Unternehmer Ausländischer Investor Land Branche Mitarbeiterzahl

Swedwood Slovakia, s.r.o. Swedwood Schweiz 100% Holzverarbeitung 460

Gabor, s.r.o. Gabor Österreich 100% Schuhherstellung 500

Gelima, a.s. Weishardt holding Frankreich Lebensmittelindustrie 200

• Günstige geographische Lage und

klimatische Bedingungen für die

Entwicklung von Sommer- und

Wintertourismus

• bestehende Reisezentren

55


56

R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

FLÄCHE

der geplante Industriepark sollte in erster

Phase eine Fläche von ungefähr 140 ha

einnehmen.

EIGENTUMSSTRUKTUR

• Die Grundstücke innerhalb der Zone sind

meist im privaten Besitz, in einem Verhältnis

von 75:25 gegenüber dem öffentlichen

Besitz. Die eigentumsrechtlichen Beziehungen

werden nach definitiver Gegenehmigung der

Studie des Industrieparks gelöst.

FUNKTIONALE AUSNÜTZUNG

• Im Industriepark LIPTOV sollten

vorzugsweise leichte Industriebranchen

(elektrotechnische Industrie, Herstellung von

Möbeln, Schuhherstellung, Handel und

Dienstleistungen) ohne negative Einflüsse

auf die Umwelt entwickelt werden. Einige

Investoren haben bereits ihr Interesse

geäußert, in der Zone ansässig zu werden

und für den Teil, der im Einklang mit

dem Raumentwicklungsplan ist, wird zur Zeit

bereits die Projektdokumentation vorbereitet.

Industriepark Liptov

LOKALITÄT

Das Gelände liegt im südöstlichen Teil von Liptovský Mikuláš, auf der Grenze

zwischen den Fluren Okoličné und Závažná Poruba und wird durch den Fluss

Váh, die D1-Autobahn und die nordwestliche Grenzlinie der Flur Závažná

Poruba abgegrenzt. Die restliche Fläche im Grünen, die für den Ausbau in erster

Phase bestimmt ist, wird durch die östliche Grenze der Bebauung von Liptovský

Mikuláš im Westen, durch die öffentliche Straße zwischen Liptovský Mikuláš

und Liptovský Hrádok im Norden, die öffentliche Straße nach Uhorská Ves und

Lipt. Ján im Osten und durch den Váh im Süden abgegrenzt.

Vorteile:

- Verfügbare Infrastruktur- und Verkehrsnetze und Mülldeponien

- Nähe der Haupteisenbahnstrecke Bratislava – Košice

- Interesse ausländischer Investoren

TECHNISCHE VER- UND ENTSORGUNG

STROMVERSORGUNG

• verfügbar direkt im Industriepark, 110 kV

Leitungen mit möglicher Kapazitätserhöhung

des bestehenden Umspannwerks.

GASVERSORGUNG

• eine Mitteldruckgasleitung (STL DN-110)

durchkreuzt direkt das Gelände /den

bestehenden Industrieteil/, bzw. führt entlang

der Grenze des neu geplanten Teils –

Möglichkeit der Erweiterung auf die ganze

Fläche des Industrieparks

WASSERVERSORGUNG

• verfügbar direkt im Industriepark (DN 300);

eine Kanalisationsleitung (DN 500) ist

ungefähr 0,8 km vom Gelände entfernt und

führt in die städtische Wasserkläranlage.

KANALISATION

• Über den Ausbau der Kanalisation wird noch

nachgedacht.

MÜLLDEPONIE

• In der Nähe (ungefähr 6 km entfernt)

befinden sich zwei Mülldeponien der III.

Bauklasse, ferner die Mülldeponie Veterná

Poruba für festen Kommunalabfall und

die Mülldeponie Žadovica. In Partizánska

Ľupča, ungefähr 20 km entfernt ist die neue

regionale Mülldeponie Liptov. Eine stationäre

Verbrennungsanlage ist ca. 5 km entfernt.

VERKEHRSSCHLIESSUNG

STRAßEN

• Der Industriepark liegt direkt zwischen der

D1-Autobahnauffahrt in Richtung Žilina und

Poprad und der öffentlichen Straße I/18,

die 500 m vom Gelände entfernt ist.

EISENBAHN

• Ein Vorteil des vorgeschlagenen Standortes

ist die Nähe der wichtigsten Eisenbahnstrecke

Bratislava – Košice (ungefähr 200 m entfernt)

FLUGHAFEN

• Poprad (50 km entfernt).

Kontakt: MÚ, Liptovský Mikuláš, RNDr. Dušan Tekeljak, Abteilung für Umwelt und Raumplanung, Tel: +421 44 5522012,16, Fax: +421 44 5621396,

E-Mail: lmikulas@mikulas.sk

Liptov


BAU- UND HANDELSGESELLSCHAFT

Errichtung von:

- Industriekomplexen

- ökologischen Bauten

- zivilen Bauten

- kleinen Wasserkraftwerken

- Wohnhäusern

Technische Mittel

• Sicherheitssysteme,

Brandmeldeanlagen

• Kamerasysteme

• Zugriffs- und

Arbeitsbesuchskontrollsysteme

• Sicherheitstüren, Hoteltresoren

• Kontrolle des Bewachungsdienstes

Organisatorische Mittel

• Risikoanalysen,

Umgebungsanalysen

• Verbrechertypologie

• Vorbereitung von Richtlinien

SICHERHEITSTECHNOLOGIEN

Wir bieten Ihnen eine

komplexe Betreuung

des Vermögens des Kunden

• Sicherheitsprüfungen vom

Vermögensschutz

• Effizienzprüfungen vom

Vermögensschutz

Physischer Vermögensschutz

• diagnostische Untersuchung von

Personen

• primäre Vorbereitung von Personen

• weitergehende Vorbereitung von

Personen

Priemyselná 1. 031 01 Liptovský Mikuláš, Slowakei

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R E G I O N S O F S L O V A K I A

Region PREŠOV

Allgemeine Informationen

Die Region Prešov gehört zu den größten Regionen der Slowakei und hat auch

die größte Einwohnerzahl. Die Region hat einen berglichen Charakter mit dem

bekanntesten Nationalpark der Hohen Tatra im Westen. In der Region gibt es

reiche Wasservorräte, wie z.B. die Flüsse Poprad oder Topľa oder der Wasserdamm

Domaša – der ein bedeutendes Sommerzentrum der Slowakei ist.

Die Region grenzt an Polen und die Ukraine, sowie drei weitere Regionen der

Slowakei. Hinsichtlich der ethnischen Zusammensetzung ist die Starke Minderheit

der Ruthenen zu erwähnen

REGION PREŠOV (2001)

Bezirk Fläche (km2 ) Anzahl Bevölkerung Bevölkerungs Bevölkerungs

Gemeinden -dichte -wachstum (%)

Bardejov 937 86 75 889 81 /km2 2.07

Humenné 754 61 65 186 86 /km2 0.71

Kežmarok 839 42 63 153 74 /km2 8.45

Levoča 357 33 31 595 88 /km2 6.46

Medzilaborce 427 23 12 580 30 /km2 -2.72

Poprad 1 123 29 103 475 92 /km2 2.59

Prešov 934 91 162 418 172 /km2 4.80

Sabinov 483 43 53 831 110 /km2 6.12

Snina 805 34 39 583 49 /km2 -2.04

Stará Ľubovňa 624 44 50 744 81/km2 4.42

Stropkov 389 43 20 631 53 /km2 7.25

Svidník 550 68 33 422 61 /km2 -3.56

Vranov n. Topľ. 769 68 76 392 99 /km2 5.26

Quelle: Statistisches Amt der Slowakischen Republik

STRUKTUR AUSGEWÄHLTER INDUSTRIEBRANCHEN NACH DER ANZAHL DER

BESCHÄFTIGTEN IN DER REGION PREŠOV, STAND 06/2001.

Liegenschaften 2%

Andere Zweige 45% Transport 2%

Finanzielle Vermittlung 0,15%

Bauwesen 4%

Handel 4%

Post und Telekommunikation 0,01%

Landwirtschaft 8%

Quelle: Statistisches Amt der Slowakischen Republik

Hotels, Restaurants 1%

Industrie insgesamt 34%

WIRTSCHAFT

Die Region Prešov ist die wirtschaftlich schwächste

Region der Slowakei, mit vorwiegend

landwirtschaftlichem Charakter. Aufgrund des

niedrigeren internen Entwicklungspotenzials ist

die Industrie in der Region nicht besonders gut

entwickelt. Bedingt durch den landwirtschaftlichen

Charakter der Region sind die meisten

Unternehmen in der Lebensmittelverarbeitung

tätig. Die Industrie ist in einzelnen Zentren der

Region konzentriert. Das BIP der Region zu

Marktpreisen stellte im Jahre 2000 9,13% des BIP

der ganzen Slowakei dar.

INDUSTRIESTRUKTUR

Vier Industriebranchen nehmen den größten

Anteil an der Produktion und an den Exporten

der Region ein (Lebensmittelindustrie, chemische

Industrie, Maschinenbau und Textilindustrie). Mit

Ausnahme der chemischen Industrie sind die

Industrieunternehmen gleichmäßig in der ganzen

Region verteilt. Die chemische Industrie wird

nur durch ein Paar großer Unternehmen in den

Bezirken Humenné und Poprad.vertreten.

In Vergangenheit hatte die elektrotechnische

Industrie eine wichtige Position in der Region. Ihr

Anteil lag über dem landesweiten Durchschnitt.

Dieser Anteil ist jedoch durch das Etablieren

neuer ausländischer Gesellschaften in weiter

entwickelten Regionen der Slowakei gesunken.

Die wichtigsten Unternehmen sind Tesla Stropkov

(Telefongeräte) und Poprad (Waschmaschinen

und Haushaltsgeräte).

AUSLÄNDISCHE DIREKTINVESTITIONEN

Die Region Prešov hat die niedrigsten Zuflüsse vom

Auslandskapital. Die Entwicklung von gegenseitigen

Beziehungen mit ausländischen Partnern ist für die

Wirtschaft der Region besonders wichtig, da es

ihr an internen Ressourcen für ihre Entwicklung

fehlt. Der wichtigste Konkurrenzvorteil ist der

Überschuss an Arbeitskraft. Das Volumen der

Auslandsinvestitionen erreichte zu Ende des 3.

Vierteljahres 2001 einen Betrag von 121,30 €

(2,6%).

DIE WICHTIGSTEN INVESTOREN

Investor Land Gesellschaft Industriebranche

Rhodia, Nylstar Frankreich Rhodia Humenné Chemie

South African Beweries Österreich Pivovar Šariš, a.s. Lebensmittelindustrie

F.i.a.t. Italien ZVL Auto Prešov Automobilindustrie

GFT Torino Italien Svik Svidník Textil

Rhodia Industrial Yarns Niederlanden Rhodia Industrial Yarns Slovakia, a.s., Humené Chemie

KRONOSPAN HOLDINGS LIMITED Zypern Kronospan Slovakia, s.r.o. Prešov Holzverarbeitung


ARBEITSMARKT

Prešov gehört zu den durch die Arbeitslosigkeit am härtesten betroffenen Regionen. Das schafft besonders günstige Bedingungen für ausländische Investoren,

da es in der Region genug billiger Arbeitskraft gibt. Außerdem zahlt das Arbeitsamt höhere finanzielle Förderungen für jeden neu geschaffenen Arbeitsplatz.

24,8% der Gesamtbevölkerung sind im vorproduktiven Alter und 13,3 % im nachproduktiven Alter Der Anteil der Universitätsausgebildeten beträgt 8,5%.

BEVÖLKERUNG UND LÖHNE

Bezirk Anzahl Erwerbstätiger Durchschnittliche Durchschnittliche

Stand 12/2001 Monatsgehalt Monatslohn

(SKK) (SKK)

Stand 09/2001 Stand 09/2001

Bardejov 38 112 8270 6930

Humenné 31 518 10886 9533

Kežmarok 33 593 8975 7134

Levoča 14 506 8931 7357

Medzilaborce 6 165 9104 8211

Poprad 52 043 11515 10115

Prešov 77 845 10345 8751

Sabinov 27 080 8573 7190

Snina 18 691 9283 8033

Stará Ľubovňa 22 997 8773 7384

Stropkov 9 632 8408 6997

Svidník 15 820 8368 6665

Vranov nad Topľou 36 785 9157 8332

Region Prešov 384 787 9891 8458

Quelle: Statistisches Amt der Slowakischen Republik und Nationales Arbeitsamt

ARBEITSLOSIGKEIT (12/2001)

Bezirk Arbeitslosenquote Arbeitslosenzahl Darunter

(%) Frauen Absolventen

Bardejov 24,68 9405 4209 333

Humenné 24,94 7861 3470 429

Kežmarok 31,25 10497 4466 321

Levoča 26,20 3800 1577 147

Medzilaborce 26,07 1607 665 58

Poprad 20,66 10753 4895 466

Prešov 23,80 18530 7698 842

Sabinov 28,65 7758 3425 268

Snina 27,95 5225 2335 250

Stará Ľubovňa 19,89 4573 2193 218

Stropkov 27,26 2626 1158 107

Svidník 24,60 3891 1680 180

Vranov nad Topľou 30,10 11071 4509 462

Region Prešov 25,36 97597 42280 4081

Quelle: Nationales Arbeitsamt

ARBEITSLOSERZAHL NACH

BILDUNGSNIVEAU (09/2001)

Höhereausbildung

62%

Quelle: Nationales Arbeitsamt

Grundausbildung

35%

Universitätsausbildung

3%

AUSBILDUNG UND UNIVERSITÄTEN

In der Region gibt es mehr als 480 Grundschulen

und 125 Mittelschulen.

Das Zentrum des Schulwesens ist die Stadt Prešov,

in der die Fakultäten zweier Universitäten ansässig

sind – der neu gegründeten Universität Prešov

und der Technischen Universität Košice.

VERKEHRSWESEN UND INFRASTRUKTUR

Das Eisenbahn- und Straßennetz der Region

ist relativ gut entwickelt. Die Region hat einen

internationalen Flughafen in Poprad, der vor

allem für Gelegenheitsflüge genutzt wird. Das

Zentrum der Region, Prešov, ist 40 km von dem

zweitwichtigsten Flughafen der Slowakei in Košice

entfernt.

Die Region ist mit einem relativ dichten Straßennetz

bedeckt, das sowohl Autobahnen als auch

internationale und lokale Straßen einschließt. Die

Gesamtlänge der Straßen der I. Klasse beträgt 560km.

Die Region hat nur 13,5 km Autobahnen. Die

Wirbelsäule des Eisenbahnnetzes besteht aus zwei

wichtigsten Bahnlinien in Ost-West-Ricthung (Žilina –

Košice – die Ukraine) und Nord-Süd-Richtung (Polen

– Prešov – Košice - Ungarn).

Die Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen

sind Slovenské Telekomunikácie – Festnetz, Eurotel

und Globtel – Mobiltelefonie. Diese Dienstleistungen

sind in der ganzen Slowakischen Republik einheitlich.

Die Preise von Gas und Strom sind ebenfalls die

gleichen in der ganzen Slowakei. Die Gebühren für die

Wasserversorgung und Kanalisation sind unabhängig

und ändern sich von Bezirk zu Bezirk. In der Stadt Žilina

zahlen die Einwohner 23,00 Sk pro m Wasser und

17,00 Sk pro m Abwasser (12/2001). Die angeführten

Preise sind ohne 10% Umsatzsteuer.

59


60

R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

BEVÖLKERUNG UND BEVÖLKERUNGSSTRUKTUR

GRUNDDATEN

Lage: zentraler Teil der Ostslowakei, im

nördlichen Teil Košicer Beckens

Bevölkerung: 92 786 Einwohner

Transportinfrastruktur: Die Stadt hat eine

günstige Lage auf der traditionellen Kreuzung

von West-Ost und Nord-Süd-Verbindungen.

Durch die Stadt führen bedeutende

internationale Land- und Eisenbahnstraßen

Richtung Polen und Ukraine.

Die Stadt Prešov

Ing Juraj Kopčák

Bürgermeister

Kontakt: MÚ, Hlavná 73, 080 68 Prešov,

Tel: +421 51 7723041, Fax: +421 51 7734809,

E-mail: tkacik.radnica@presov.sk

Land Prešov Bezirk Prešov Stadt Prešov

Bevölkerung insgesamt 788 899 162 418 92 786

davon Männer 387 874 109 200 44 634

Frauen 401 025 53 218 48 152

Anzahl Erwerbstätiger 384 787 77 845 46 025

davon Männer 203 796 40 673 23 223

Frauen 180 991 37 172 22 802

Anteil Erwerbstätiger in % 48,8 47,9 49,6

davon vorproduktives Alter 22,8 21,9 20,1

produktives Alter 60,9 61,1 63,8

postproduktives Alter 15,9 16,4 15,4

Arbeitslose insgesamt 86 869 16 970 9 617

Prozenanteil von Arbeitslosen an erwerbstätiger Bevölkerung 22,6 21,8 20,9

ETABLIERTE AUSLÄNDISCHE INVESTOREN

Slowakisches Unternehmen Ausländischer Investor Land %-Anteil FDI Mitarbeiterzahl

ZVL Auto, s.r.o Prešov ZVL Italia S.p.A Italien 100 590

Kronospan Slovakia, s.r.o. Prešov Kronospan Holding Limited Zypern 100 300

EGOTEX, s.r.o. Prešov Abital Cofezioni S.p.A Italien 60 120

SPINEA s.r.o. Prešov BF Investment Luxemburg 56 130

BETATEX s.r.o. Prešov Text West B.v.B.A u. Gesell. Belgien 100 170

Gemor Fashion s.r.o Prešov Holding Morsman B.V. Niederlanden 81 180

Im Industriesektor in unserer Stadt und in der nahen Umgebung sind einige ausländische Firmen tätig, die ihre Kapitalanteile vor allem im Maschinenbau, in der

holzverarbeitenden Industrie, Lebensmittel- und Textilindustrie haben. Dieses Auslandskapital kommt aus Zypern, Luxemburg, Italien, Niederlanden, Frankreich, BRD,

Südafrika und anderen Ländern.

GRÜNDE FÜRS INVESTIEREN

• günstige geographische Lage

• entwickelte Industriestruktur

• hoher Anteil von Erwerbstätigen

• freie Flächen für den Ausbau von

Industrieparks

SCHULWESEN

Grundschulen: 22

Mittelschulen: 33

Universitäten: Universität Prešov – 5 Fakultäten

(pädagogische Fakultät, philosophische

Fakultät, Fakultät für Human- und

Naturwissenschaften, griechisch-katolische

theologische und orthodoxe theologische

Fakultät) und Technische Universität Košice mit

der externen Fakultät für

Produktionstechnologien und der externen

Dientsstelle der Fakultät für Maschinenbau.

• geeignete Struktur des Schulwesens

• gut ausgebautes Handelsnetz und

Dienstleistungen auf einem hohen

Niveau

INDUSTRIE

• Maschinenbau und elektrotechnische

Industrie mit einem 30-prozentigen Anteil an

der Gesamtindustrie

• Lebensmittelindustrie mit einem

18-prozentigen Anteil

• Holzverarbeitende Industrie, Textil- und

Kleidungsindustrie – 10 %

• sonstige Bereiche haben einen Anteil von 2 %

an der Gesamtindustrie

Zu den größten Unternehmen in der Stadt

zählen:

ZPA Krížik Holding (Elektrotechnik),

OZKN, a.s. (Textil),

ZVL Auto, s.r.o. (Maschinenbau),

Solivary, a.s. (Lebensmittelindustrie)

Durchschnittlicher Lohn in der Industrie:

10.417 SKK


R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

GRUNDDATEN

Fläche: 72,77 km 2

Einwoherzahl: 33.550

Davon:

Vorproduktives Alter 23,37 %

Produktives Alter 64,69 %

Nachproduktives Alter 11,90 %

Anzahl Erwerbstätiger:

- in der Stadt: 19.859

- im Bezirk: 26.321

SCHULWESEN

8 Grundschulen

2 Gymnasien

4 Fachschulen

4 Berufsschulen

ARBEITSLOSIGKEIT

Arbeitsloseranzahl im Bezirk 9.406

Arbeitslosenquote 24,68 %

Arbeitsloseranzahl in der Stadt 3.788

Arbeitslosenquote: 22,75 %

Die Stadt Bardejov

MUDr. Boris Hanuščák

Bürgermeister

Kontakt: MÚ, Radničné nám. 16, 085 01 Bardejov,

Tel.: +421 54 472 2641, Fax: +421 54 472 2476

E-Mail: primator@bardejov.sk, www.bardejov.sk

Die Stadt Bardejov, gegründet auf dem Zusammenfluss der Flüsse Topľa und Lukavica auf der

Kreuzung von Handelswegen von Ungarn nach Polen und Halič, ist heute eine Stadt mit fast

34 tausend Einwohnern. Die Stadt wird zum ersten Mal im Jahre 1241 erwähnt. In 1986 wurde

der Stadt der Europäische Preis – die Goldene Medaille für ihre Bemühungen um das Erhalten

und Erneuern des Kulturerbes gewährt und in 2001 wurde die Stadt in das Verzeichnis des

Weltkulturerbes UNESCO eingetragen.

Heute ist Bardejov ein beliebtes Ziel von Touristen und Badgästen. Die Stadt will in Zukunft auf

dem Potential von Schuhherstellung, Holzverarbeitung, Bauindustrie und Maschinenbau bauen.

Beschäftigungsstruktur in Bardejov:

Industrie 18,74%

Landwirtschaft 3,06%

Bauwesen 18,59%

Verkehr und Telekommunikation 3,84%

Schulwesen 3,82%

Gesundheits- und Sozialdienstleistungen 10,14%

Handel und Dienstleistungen 23,42%

Selbstbeschäftigte 18,28%

Arbeitsloseranzahl nach Ausbildung:

Grundausbildung 16,49%

Berufsschule ohne Abitur 37,62%

Berufsschule mit Abitur 12,70%

Vollständige höhere Ausbildung 21,73%

Gymnasium 3,35%

Universitätsausbildung 3,82%

Sonstiges 4,28%

Anzahl Arbeitsloser nach Altersstruktur:

unter 18 Jahre 5,01%

unter 24 Jahre 28,05%

25 – 29 Jahre 15,49%

30 – 39 Jahre 26,95%

40 – 49 Jahre 24,50%

• bestehende Industriebasis

• ausreichende Rohstoffvorkommen

• mehrere stabile Industrieunternehmen

• genügend Arbeitskraft

• günstige Lage für grenzüberschreitende

Zusammenarbeit mit Polen

• günstige geographische und klimatische

Bedingungen für die Entwicklung von

Tourismus, bedeutende kulturelle und

INDUSTRIE

Der Anteil von Industrie an der

Gesamtwirtschaft beträgt 31,4 %.

Die wichtigsten Branchen in der Stadt sind:

Maschinenbau, Schuhherstellung,

Textilindustrie, Bauwesen und der Betrieb

von Bädern.

Maschinenbau

SB Inmart a.s., 471 Mitarbeiter

Schuhherstellung

Jas Export a.s., 1278 Mitarbeiter

Bauwesen

Bardejovské pozemné stavby a.s.,

311 Mitarbeiter

Textilindustrie

Girex Fashion, 345 Mitarbeiter

der

Bardejovské kúpele a.s., 444 Mitarbeiter

ETABLIERTE AUSLÄNDISCHE INVESTOREN

Slowakisches Unternehmer Ausländischer Investor Land Branche Mitarbeiterzahl

Lorenz Shoe Fashion group a.s. Hoegel AG Österreich Schuhherstellung 600

Moravolesk, Lazne Lipová Tschechien Glasschleifen 120

GRÜNDE FÜRS INVESTIEREN

historische Denkmäler, eingetragen im

Verzeichnis des Welterbes, und gute

der

• bedeutendes Potential von kleinen und

mittelgroßen Unternehmen

• freie vorbereitete Grundstücke und

Gelände mit ausgebauter Infrastruktur

• günstige Preise von Liegenschaften

• Programme zur Investitionsförderung

61


62

R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

FLÄCHE

• Die Fläche des Industrieparks Bardejov -

Norden sollte 20 Hektar betragen, davon

ist zum Vermieten für Produktionshallen eine

Fläche von 17.070 m2 bestimmt.

EIGENTUMSSTRUKTUR

• Das Gelände wird im 100-prozentigen

Eigentum der Stadt Bardejov sein.

FUNKTIONALE AUSNÜTZUNG

• Produktionshallen, Lagerhäuser

auf dem Gelände komplett ausgebaut

Industriepark Bardejov – Nord

LOKALITÄT

Der Industriepark Bardejov – Norden ist ein Teil der Industriezone

JAS Bardejov innerhalb des bestehenden Geländes der Firma JAS, a.s.,

gegen die momentan ein Konkursverfahren geführt wird. Das Gelände

befindet sich im nordöstlichen Teil der Stadt Bardejov auf einer ebenen

Fläche. Das Gelände hat eine Fläche von ungefähr 20 Hektar.

Vorteile:

- komplett ausgebaute Geländeinfrastruktur

- genügende Anzahl von Arbeitskräften

TECHNISCHE VER- UND ENTSORGUNG

STROMVERSORGUNG

• Leistung des Umspannwerkes 6 x 1,000 = 6

MW installierte Leistung,

• technisches Maximum bis 5 MW

• Beleuchtung

- das ganze Gelände ist umzäunt und beleuchtet

- Anzahl der Lichtkörper: ca. 80 Pfeiler VO mit

Entladungsröhren mit einer Leistung von 70 W

– 400 W.

- Umfang des ganzen Geländes ca. 1400 m

WASSERVERSORGUNG

Kapazität – Leistung der Aufbereitungsanlage

20 l/sek

• 1. Brunnen 7,5 l/sek – Industriewasser

• 2. Brunnen 7,5 l/sek – Trinkwasser

• Oberflächenwasser 20 l/sek, Nutzung als

Trinkwasser möglich

• Kläranlage – 11,6 l/sek – Einleitung ins

Sammelgewässer

WÄRMEENERGIE

• Gas: 11 MW installierte Leistung

• Kohle: 10,5 MW installierte Leistung

VERKEHRSSCHLIESSUNG

STRAßEN

• Industriepark Bardejov – Norden ist von

der öffentlichen Straße Nr. 1/77 Bardejov –

Poprad gut erreichbar.

• Länge ca. 1400 m mit einer Breite von

4 – 6 m

• Oberfläche harzartig, zum Teil aus Beton

EISENBAHN

• Mit der Eisenbahn ist er vom Bahnhof

Bardejov mit einem Schleppgleis erreichbar.

• Schleppgleis – Gesamtlänge 2,5 km

FLUGHAFEN

• Entfernung vom Flughafen Košice ca.

90 Kilometer.

Kontakt: MÚ, Radničné nám. 16, 085 01 Bardejov, Tel.: +421 54 472 2641, Fax: +421 54 472 2476, E-mail: primator@bardejov.sk, www.bardejov.sk


R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

FLÄCHE

• Der Industriepark mit einer Gesamtfläche von

8,30 ha liegt im nördlichen Teil des bebauten

Teils der Ortschaft Huncovce, zwischen dem

Fluss Poprad und der Abzweigung zur Mühle.

Beide Wasserläufe grenzen das Gelände ab

und bestimmen dessen Charakter. In der

Lokalität befindet sich nur das Sportgelände

des Sportvereins Tatran. Das ganze Gelände

hinter dem Fußballplatz in Westrichtung kann

in Zukunft nach Anforderungen der künftigen

Investoren gestaltet und angepasst werden.

EIGENTUMSSTRUKTUR

• Slowakischer Bodenfonds, Boden mit

niedrigster Bonität

FUNKTIONALE AUSNÜTZUNG

• Die Ortschaft ließ bereits die technische

Dokumentation zum Vorschlag des

Industrieparks und der Lösung von

Infrastrukturnetzen (Straßen, Kanalisation,

Industriezone – Huncovce

LOKALITÄT

Die Ortschaft Huncovce liegt am Bergfuß der Hohen Tatra, in der Nachbarschaft

des Nationalparks TANAP, außerhalb des Schutzgebiets. Von der Bezirkshauptstadt

Kežmarok ist sie 4 km und von Poprad, wo sich auch ein Flughafen befindet, 12 km

entfernt. In der Ortschaft leben zur Zeit 2300 Einwohner, im Bezirk Kežmarok

gehört sie daher zu mittelgroßen Siedlungen. Ihren Sitz haben hier mehrere kleinere

Handwerkerbetriebe und ein größerer landwirtschaftlicher Betrieb.

Vorteile:

- nahe Verkehrsadern – Eisenbahn, Hauptstraßen und Flughafen

- nahe Erholungsgebiete – Hohe Tatra, thermale Bäder, TANAP, historische Städte

- entwickelte Unternehmensstrukturen in der Ortschaft

- geklärte Eigentumsverhältnisse bezüglich des Industrieparkes und niedriger Preis von

Liegenschaften

- der Industriepark ist ein Bestandteil des genehmigten Raumentwicklungsplans der

Gemeinde

- verfügbare Energiequellen, Infrastrukturnetze und Wasserläufe

Wasserleitung, Gasversorgung) ausarbeiten,

beide befinden sich in der Phase der

Studiendurchführung. Für die

HS-Verbindungsleitung und das

Umspannwerk wurde bereits eine gültige

Baugenehmigung herausgegeben (Typ des

Umspannwerkes – TSB 630).

TECHNISCHE VER- UND ENTSORGUNG

STROMVERSORGUNG:

• durch den Industriepark führt eine 22

kV-Hochspannungsleitung

GASVERSORGUNG

• Mitteldruckgasleitungen führen direkt durch

einen Randteil des Industrieparks

WASSERVERSORGUNG

• die Möglichkeit der Nutzung der

Wasserleitung des Versorgungsnetzes Spiš-

Poprad (Lipt. Teplička – Kežmarok)

KANALISATION

• 900 m vom Gelände entfernt befindet sich

eine Kläranlage

VERKEHRSSCHLIESSUNG

STRAßEN

• 600 m entfernt ist die öffentliche Straße

I. Klasse I/67

EISENBAHN

• gleiche Entfernung wie oben

FLUGHAFEN

• Poprad – 12 km,

• Košice – 98 km

Kontakt: OÚ, Ing. Majerčák Jozef Bürgermeister, Hlavná 32, 059 92 Huncovce, Telefon: +421 52 4562 333, Funktelefon:+421 905 728366

Huncovce

63


Formatsäge

Unterfräsmaschinen

Kombinierte Maschinen

Bandschleifmaschinen

Stiftbohrer

Holzdrehbanken

Vorschubeinrichtungen

Dickenfräsmaschine

Schlichtfräser


Die Gesellschaft DREPAL s.r.o.

vertreten durch ihren

Eingentümer Štefan Tomas ist

in der Stadt Kežmarok seit

dem Jahr 1990 tätig. Der

nordöstliche Teil der Slowakei

unter der Hohen Tatra bietet

reiche Vorkommen von

Holzmasse und deshalb wurden

die Produktion von Holzpaletten und

Tischlerei

als unser tragendes Programm

gewählt.

Seit dem Jahr 2000 besitzt DREPAL

s.r.o das in der Stadt unter dem

Namen “Pradiareň” ( Spinnerei)

bekannte Gelände – ehemaliges

Gelände der Textilgesellschaft

TATRAĽAN.

Das Gelände und sämtliche

Räumlichkeiten sind rekonstruiert und

bereit, dem künftigen Investor gute

Bedingungen zur Ausübung seiner

geschäftlichen Tätigkeit zu bieten.

Drepal

Slowakei – Hohe Tratra - Kežmarok

Auf dem Gelände bieten wir zur

Vermietung an:

- das zentrale dreistöckige Gebäude

– ein Stockwerk hat ca. 1200 m 2

Produktionsfläche. Die

Räumlichkeiten eignen sich

besonders für die Produktion von

elektrotechnischen Produkten oder

Kunststoffwaren, für leichten

Maschinenbau oder

Chemieproduktion oder eine andere

Produktion, die keine schweren

Maschinen erfordert

- Lagerfläche von ca. 2000 m 2 am

Umfang des ganzen Geländes

Auf dem Gelände steht zur Verfügung

– 1000 kW Elektrizität, Erdgas, Wasser,

Kanalisation

Mitarbeiter können lokale öffentliche

Verkehrsmittel verwenden.

Vorteile des Standortes:

- attraktive Lokalität in der Nähe der

Hohen Tratra, gesunde Umwelt

- nutzungsbereite Räumlichkeiten

- gute Erreichbarkeit durch

Straßenanbindung

- Entfernung vom Flughafen Poprad 25

km, vom Flughafen Košice 120 km

- Eisenbahn in der Nähe des

Geländes

- hohe Arbeitslosigkeit in der Stadt

und ihrer Umgebung – mehr als 30

% - genug qualifizierte Arbeitskräfte,

gegebenfalls mit der Möglichkeit

ihrer Umschulung.

Drepal s.r.o.

Pradiareň 46

060 01 Kežmarok

Tel./Fax.: 00421-52-45322 268

00421-52-4525 919

Sehr geehrte Investoren,

wir bieten Ihnen die Möglichkeit, aus den Vorteilen unseres

Geländes zu profitieren und ich persönlich freue mich auf unsere

Zusammenarbeit.

Štefan Tomas

Eigentümer


66

R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

GRUNDDATEN

Fläche: 63 km 2

Einwohnerzahl: 55.969

Darunter:

Vorproduktives Alter 20%

Produktives Alter 70%,

Nachproduktives Alter 10%

Erwerbstätige Anzahl: 36.647

Prozentanteil der Erwerbstätigen an der

Gesamtbevölkerung im produktiven Alter: 66%

ARBEITSLOSIGKEIT

Arbeitslosenquote: 12.85%

Anteil an der Gesamtbevölkerung im produktiven

Alter, darunter Frauen 50.4%

Die Stadt Poprad

Ing. Štefan Kubik

Bürgermeister

Kontakt: MÚ, Popradské nábrežie 2802/3, 058 01 Poprad,

Telefon: +421 52 7721 37, Fax: +421 52 7721 218,

E-Mail: primator@msupoprad.sk

Heute eine Stadt mit fast 60 tausend Einwohnern entstand durch die Verschmelzung von fünf

ursprünglich voll unabhängigen Stätdten der Region Spiš, die vor allem durch die Entwicklung von

Tourismus im 20. Jahrhundert motiviert war.

Heute ist Poprad eine Stadt mit wachsendem Wirtschaftspotential, dank vor allem der guten

Erreichbarkeit und der günstigen geographischen Lage. Die Stadt ist der Sitz von vielen Unternehmen,

Banken, Verwaltungsinstitutionen, Hotels und ungefähr zehn Medien.

Die günstigen geographischen und klimatischen Bedingungen ermöglichten Poprad die Entwicklung

verschiedener Sportarten. Die reiche Sporttradition hat die Stadt zum Schauplatz einer Vielzahl

sportlicher Ereignisse auf nationaler und internationaler Ebene vorbestimmt. Eine bedeutende Aktivität,

die zur Vorstellung der Stadt und der ganzen Slowakei in der Sportwelt beigetragen hat, war die

Kandidatur von Poprad für die Olympischen Winterspiele im Jahre 2002 und 2006.

Arbeitslosigkeit nach Ausbildung

Grundausbildung 25,7%

Höhere Ausbildung mit Abitur 32,53%

Höhere Ausbildung ohne Abitur 37,13%

Universitätsausbildung 4,63%

SCHULWESEN

- 13 Grundschulen

- 2 Gymnasien

- 3 technische höhere Schulen

- 6 Berufsschulen

- externe Dienststelle der UMB Banská Bystrica

- externe Dienststelle der Ökonomischen

Universität

• eine Gruppe stabiler

Industrieunternehmen, einige mit

Auslandsbeteiligung

• genügend qualifizierter Arbeitskraft

• günstige Lage für grenzüberschreitende

Zusammenarbeit mit Polen

• gut entwickeltes Netz von Banken

INDUSTRIE

Die wichtigsten Industriebranchen in der Stadt

sind Maschinenbau und Lebensmittelindustrie.

Durchschnittlicher Monatslohn in der Industrie:

11.590 SKK

Die wichtigsten Unternehmen in der Stadt:

Maschinenbau:

Tatravagónka a.s. 2061 Mitarbeiter

Tatramat a.s. 450 Mitarbeiter

Whirlpool Slovakia s.r.o. 700 Mitarbeiter

Schule Slovakia s.r.o. 145 Mitarbeiter

Lebensmittelindustrie:

Tatrakon s.r.o. 177 Mitarbeiter

Pivovar Tatran s.r.o. 147 Mitarbeiter

Bauwesen:

Slov-via a.s. 196 Mitarbeiter

ETABLIERTE AUSLÄNDISCHE INVESTOREN

Slowakisches Unternehmer Ausländischer Investor Land Branche Mitarbeiterzahl

Slov-via a.s. Eurovia Frankreich Bauwesen 196

Sachsenring – Tatramat s.r.o. Sachsenring Automobiltechnik Deutschland Automobilindustrie 98

Schule Slovakia s.r.o. Julius Schule Druckguss GmbH Deutschland Maschinenbau 145

GRÜNDE FÜRS INVESTIEREN

• bestehendes Netz von unterstützenden

Beratungs- und Konsultationszentren

(Slowakische Handels- und

Industriekammer, RPIC, Agentur für die

Entwicklung von Tourismus)

• gute geographische Lage und

klimatische Bedingungen für Sommer-

und Wintertourismus

• bestehende touristische Zentren


R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

FLÄCHE

• 192 ha

EIGENTUMSSTRUKTUR

• 100% im Eigentum von Privatpersonen

TECHNISCHE VER- UND ENTSORGUNG

STROMVERSORGUNG

• Das Gelände wird aus der

Hochspannungsversorgungsanlage Poprad I

versorgt, in der viele oberirdische

Hochspannungsleitungen zusammenlaufen.

Der südliche Teil der Zone wird mit einer

22 kV Hochspannungsleitung versorgt

(40 MW – eigene Leistung, 2 x 60 MW –

Abnahme aus dem Stromversorgungsnetz)

GASVERSORGUNG

• Die Zone kann mit Gas aus einem dichten

Netzwerk von lokalen Gaslinien innerhalb

der Bebauung der Stadt versorgt werden.

Der nördliche Teil der Zone mit größeren

Industriebetrieben wird zu einem

Hochdrucknetz durch Regulierungsstationen

angeschlossen. Der südliche Teil wird aus

einem Mitteldrucknetz des lokalen

integrierten Systems versorgt.

Industriezone Poprad - Ost

LOKALITÄT

Die Industriezone POPRAD-OST liegt im östlichen Teil der Stadt Poprad,

zwischen dem Stadtteil Poprad Stráže, der öffentlichen Straße I/18, der

Bahnlinie Nr. 180 Žilina – Košice und der öffentlichen Straße I/67.

Die Industriezone besteht aus zwei Teilen – im Norden ist die Industriezone

Spišská Sobota – Matejovce, deren Erweiterung nicht vorgesehen ist und im

Süden die Unternehmens-, Produktionsdienstleistungs und Distributionszone

“Stráže”, die für eine weitere Entwicklung geeignet ist.

Vorteile:

- nahe der Straße I/18 (E50)

- naher Bahnhof (1 km entfernt)

- internationaler Flughafen (5 km entfernt)

- ausgebaute Infrastruktur

WASSERVERSORGUNG

• Die Zone wird mit Trinkwasser aus dem

städtischen Wasserversorgungsnetz mit einer

DN 100 Wasserleitung versorgt, der südliche Teil

mit der DN 500 Wasserleitung nach Kežmarok.

Ein Teil der Zone hat keine öffentliche

Wasserleitung, mit möglicher Versorgung mit

Infrastrukturwasser aus dem Velický Bach, aus

dem das Wasser in einen Wassertank mit

2000 m 3 Kapazität gepumpt wird.

KANALISATION

• Abwässer werden durch das städtische

Kanalisationsnetz abgeleitet. Im nördlichen

Teil der Zone gibt es

Kanalisationssammelleitungen, während der

südliche Teil keine öffentliche Kanalisation

hat. Gemäß dem genehmigten Raumplan von

Poprad ist der Ausbau einer Kanalisation

geplant.

ÖKOLOGISCHE INFRASTRUKTUR

• eine Deponie für Festabfall (22 km)

• eine Verbrennungsanlage für Industrieabfälle

auf dem Gelände der Gesellschaft Chemosvit

a.s. Svit (13 km)

VERKEHRSSCHLIESSUNG

STRAßEN

• die E50 Straße als eine wichtige Verbindung

zwischen der Ost- und Westslowakei, die I/67

Straße von Polen nach Rožňava; die geplante

D1 Autobahn wird 150 m von der nördlichen

Grenze der Zone führen

• Entfernung der Industriezone zur Autobahn:

2,3 km von der nächsten Auffahrt, 1,75 km

Luftlinie

EISENBAHN

der Bahnhof Poprad-Tatry (1 km entfernt),

die Bahnlinie 180 Žilina Košice und die

Bahnlinie Poprad-Tatry – Plaveč weiter nach

Polen

FLUGHAFEN

• Poprad-Tatry (5 km)

Kontakt: MÚ, Ing. Štefan Kubík Bürgermeister, Popradské nábrežie 2802/3, 058 01 Poprad, Tel: +421 52 7721 377, Fax: +421 52 7721 218,

E-mail: primator@msupoprad.sk, www.poprad.sk

Poprad - Ost

67


68

R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

GRUNDDATEN

Fläche: 24, 8 km 2

Einwohnerzahl: 17 500

Anzahl der wirtschaftlich tätigen Bevölkerung:

10 357

Anteil der wirtschaftlich tätigen Bevölkerung: 59%

ARBEITSLOSIGKEIT

Arbeitslosenzahl: 2034

Arbeitslosenrate: 19,64 %

SCHULWESEN

Mittelschulen:

Gymnasium, Hotelfachschule,

Landwirtschaftsmittelschule, Vereinigte

Kunstmittelschule, Mädchenfachschule,

2 mittlere Fachlehranstalten.

Die Stadt Kežmarok

Ing. František Grohola

Bürgermeister

Kontakt: MÚ, Hlavné námestie 1, 060 01 Kežmarok,

Tel/Fax: +421 52 4522621,

www.kezmarok.sk

Kežmarok [Kesmark] besitzt durch seine Lage und sein Potenzial sämtliche Voraussetzungen

für eine rasante Entwicklung.

Seine geographische Lage auf einer Fläche von 24, 8 km 2 in der malerischen Landschaft von

Spiš [Zips] in der Nähe der Hohen Tatra in einer Entfernung von 15 km vom Flughafen

von Poprad bzw. 120 km vom Flughafen von Košice sowie in der Nähe einer Kreuzung

internationaler Verbindungsstraßen / Poprad / - schafft günstige Voraussetzungen für

Investitionen.

Wir laden Sie zur Mitarbeit in unserer historischen und zugleich modernen Stadt ein, die unter

gleichzeitiger Erhaltung einer gesunden Umwelt mit der Zeit Schritt halten sowie ihr Erbe

erhalten, festigen und entfalten will.

Gemeinsame Vorhaben -das bedeutet nicht nur eine Chance für unsere Stadt, sondern auch für

all diejenigen, die beschließen mit uns zusammenzuarbeiten. Jeder, der in Kežmarok investieren

möchte und zur Weiterentwicklung der lokalen Wirtschaft beiträgt, wird entgegenkommender

Haltung sowie der Gunst der Stadtführung begegnen.

BILDUNGSSTRUKTUR

Ausgebildete und billige Arbeitskräfte – etwa

50% der Einwohner haben eine Bildung mit

Abitur, d. h. 12 Studienjahre

INDUSTRIE

Die Industrie ist durch Nahrungsmittel-, Textil-

und Holzbearbeitungsbetriebe vertreten.

Ausländische Investoren aus Belgien und der

Bundesrepublik Deutschland sind im Bereich

der Produktion von Kunststoffteilen und in

der elektrotechnischen Industrie tätig. Die

Investitionsangebote der Stadt setzen Investitionen

im Bereich industrieller Bauten, der

Handelstätigkeit bzw. der Errichtung eines Hotels

oder des Wohnungsbaus voraus. Ein potenzieller

Investor kann sich ein günstiges Umfeld für dessen

• Langfristige Wirtschaftstraditionen,

gesunde Umwelt

• Geeignete Grundstücke und niedrige

Immobilienpreise

• Qualifizierte und verfügbare

Arbeitskräfte

• Geeignete Strom-, Gas- und

Wasserverteilungsanlagen

Tätigkeit durch Miete oder Verkauf verschiedener

Objekte der Stadt oder von anderen Subjekten

verschaffen. In der Industrie und Produktion sind

38% der Einwohner beschäftigt, davon in der

Nahrungsmittel-, Textil- und Bekleidungsindustrie

jeweils ca. 600 Personen.

Im Bereich Handel und Dienstleitungen sind 28%

der Bevölkerung beschäftigt.

Durchschnittslohn in der Industrie: 8 199,- SKK

Die wichtigsten Unternehmen in der Stadt:

Textil- und Bekleidungsindustrie:

Tatraľan,a.s. 400 Mitarbeiter

Nahrungsmittelindustrie:

Podtatranská hydina,a.s. 182 Mitarbeiter

Maschinenbau:

Tatrapoma, a.s. 158 Mitarbeiter

ETABLIERTE AUSLÄNDISCHE INVESTOREN

Slowakisches Unternehmer Land Branche Mitarbeiterzahl

Plastiflex Slovakia s.r.o Belgien Produktion von Kunststoffteilen: 120

KACO Elektrotechnika,s.r.o. Deutschland Elektrotechnische Industrie 92

GRÜNDE FÜR INVESTIEREN:

• Guter Entwicklungsgrad der

Telekommunikationssysteme

• Für potenzielle Investoren angebotene

Objekte der Stadt

• Entgegenkommende Haltung der

Stadtvertreter gegenüber potenziellen

Investoren


Agentur für Regionalentwicklung Tatry – Spiš

bietet folgende Dienstleistungen an:

REGIONALE ENTWICKLUNG

• Bearbeitung von Plänen der

wirtschaftlichen und sozialen

Entwicklung von Gemeinden und ihren

Vereinigungen

• Bearbeitung von Projekten für

Förderprogramme

• Informieren über Förderprogramme für

Vorbeitrittsländer

• Bearbeitung von Konzepten der

Entwicklung aller Lebensbereiche der

Gemeinde

• Bearbietung von

Durchführbarkeitsstudien

• Bearbeitung von Kosten-Nutzen-

Analysen

• Bearbeitung von Preiskarten

• Bearbeitung von Karten der

Investitionsmöglichkeiten

• geographische Informationssysteme

RAUMENTWICKLUNG

Unterlagen für die Raumplanung

• urbanistische Studie

• allgemeiner Raumplan

• Raumentwicklungsprognose

• raum-technische Unterlagen

DOKUMENTATION FÜR RAUMPLANUNG

• Raumplan der Region

• Raumplan der Gemeinde

• Raumplan der Zone

SCHUTZ VOR LUFTVERUNREINIGUNG

• Einholung von Genehmigungen zum

Ausbau und Durchführung von

Tätigkeiten

• Berechnung der Gebühren für

Luftverunreinigung

• Bearbeitung von Programmen zur

Emissionssenkung

• Bearbeitung von

technisch-betrieblichen und technischorganisatorischen

Maßnahmen zur

Sicherstellung des Schutzes vor

Luftverunreinigung beim Betrieb der

Verunreinigungsquellen

• Vermittlung von Emissionsmessungen

und der Erstellung von

Fachstellungnahmen

ABFALLWIRTSCHAFT

• Bearbeitung von

Abfallwirtschaftsprogrammen

• Ausarbeitung von Projekten der

getrennten Abfallsammlung

• Bearbeitung von Havarieplänen für den

Fall der Freisetzung von gefährlichen

Abfällen in die Umwelt

• Bearbeitung von Betriebsordnungen für

Mülllagerstätten und –deponien

• Bearbeitung von Identifikations-,

Evidenz- und Begleitpapieren und

Jahresberichten

• Einholung von Genehmigungen und

Stellungnahmen

• Vermittlung der Entsorgung von

Abfällen, gefährlichen Abfällen und

problematischen Substanzen

• Vermittlung der Erstellung von

fachlichen Stellungnahmen und

Analysen im Zusammenhang mit der

Abfallwirtschaft

• Beratung bei Durchführung von

geschäftlicher Tätigkeit im Bereich

Abfälle

WASSERWIRTSCHAFT

• Einholung von Genehmigungen,

Zustimmungen und Stellungnahmen im

Bezug zur Wasserwirtschaft

• Bearbeitung von Plänen für den Fall

einer havarieartigen Verschlechterung

der Wasserqualität

• Bearbeitung von Betriebs- und

Manipulationsanweisungen für

Wasserwerke

• Bearbeitung von Studien und

Stellungnahmen

NATURSCHUTZ

• ökoligisch stabile Raumsysteme

• Bearbeitung von graphischen

Darstellungen des Natur- und

Raumschutzes

• Bearbeitung von Programmen des

Natur- und Raumschutzes

INGENIEURTÄTIGKEITEN

• Beurteilung der Einflüsse von

Änderungen der Produktion,

Technologie und Investitionsvorhaben

auf die Umwelt

• Bearbeitung von Vorschlägen auf

Verbesserung der Wasser- und

Abfallwirtschaft und Senkung der

Emissionen

• Ingenieurtätigkeit im Bauwesen

• Bearbeitung von Betriebs-, Gemeinde-

und Regionkonzepten des

Naturschutzes und der

Raumentwicklung

• komplexe Beratung in allen Bereichen

der Umwelt

• Bearbeitung von Dokumentation zur

Beurteilung der Umwelteinflüsse von

Bauten und Tätigkeiten (EIA)

• Prüfung von Umwelteinflüssen

• Bearbeitung von Programmen zum

Schutz des Natur- und Kulturerbes

• Erstellung von Beurteilungen und

Expertisen

• methodische Hilfe bei Bearbeitung von

Ansuchen um Subventionen aus dem

Staatlichen Umweltfond, bzw. anderen

externen Finanzierungsquellen

DIENSTLEISTUNGEN FÜR

UNTERNEHMEN

• Beratung bei Firmenauflösungen und

Konkursverfahren

• Dolmetscherdienstleistungen und

amtliche Übersetzungen

• Bearbeitung von

Unternehmensprojekten

• Informieren über staatliche

Förderprogramme

• Steuerberatung und

Jahresabschlussprüfung

• Buchführung und Finanzberatung

• Informieren über EK-Förderprogramme

• fachliche Stellungnahmen

• Erstellung von Internetseiten

• Zurverfügungstellung von

Informationen aus der Euro Info

Centrum Datenbank –

Informationsservice für Unternehmer

• Partnersuche

• Informieren über die Organisation der

SOPK – Slowakische Handels- und

Industriekammer, ŽK –

Gewerbekammer, SPK – Slowakische

Landwirtschaftskammer usw.

• Nutzung von elektronischen

Datennetzen

Kontaktadresse:

Regionale Entwicklungsagentur Tatry - Spiš

Dr. Fischera 4, 060 01 Kežmarok

Tel/Fax: +421 (0) 52/4681681, 4681682

IČO: 37793641, DIČ: 0037793641

Email: rra.tatry.spis@szm.sk

Bank connection: ČSOB a.s. POPRAD

Account No. 113529963/7500

http://www.agentura.host.sk


70

R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

GRUNDDATEN

Fläche :

Innerhalb der Bebauung 260,16 ha,

Außerhalb der Bebauung 1004,6 ha

Einwohnerzahl: 6 135

Bevölkerung im produktiven Alter: 66,2%

Bevölkerung im nachproduktiven Alter: 9,5%

Durchschnittlicher Monatslohn: 8 573,- Sk

ARBEITSLOSIGKEIT

Arbeitslose Gesamtanzahl: 723

Arbeitslosenquote: 17,8%

SCHULWESEN

1 Gymnasium

1 Landwirtschaftliche Berufsschule

Insgesamt mehr als 550 Studenten

Die Stadt Lipany

Ing. Eduard Vokál

Bürgermeister

Kontakt: MÚ, Krivianska 1, 082 71 Lipany,

Telefon: +421 51 4572163, Fax: +421 51 4572545,

E-Mail: mulipany@nextra.sk

Die Stadt Lipany liegt im oberen Tal des Flusses Torysa, ungefähr 30 km nordwestlich vom

Zentrum der Region, Prešov, mit dem sie mit der Straße 1/68 und der Eisenbahnstrecke

Prešov- Muszyna verbunden ist. Die Stadt hat mehr als 6 tausend Einwohner und ist

ein Zentrum von 20 umliegenden Ortschaften mit insgesamt 25 tausend Einwohnern.

Hier sind das Schulwesen, Dienstleistungen, Gesundheitswesen, Handel, Kultur und

Sporteinrichtungen konzentriert.

Die Stadt ist ein Verwaltungs-, Industrie- und Kulturzentrum des nördlichen Teils des

Bezirks Sabinov.

In der Stadt entwickeln sich Dienstleistungen und Handel in allen Bereichen. Auf dem Gebiet

der Stadt gibt es zwei Standorte, die für den Ausbau von Industrieparks geeignet sind. Beide

sind Bauplätze im Grünen und haben eine Fläche von je 5 ha. In unmittelbarer Nähe der

Grundstücke sind alle Infrastrukturnetze zur Verfügung – Strom, Wasser, Kanalisation

und Gas. Durch die Stadt führt die international wichtige Straße I/68 und die Eisenbahn

(Strecke Prešov-Plaveč). In Richtung Košice, bzw. Poprad liegen zwei internationale

Flughäfen, ungefähr 70 km entfernt. Im Rahmen des Gesetzes über die Gründung von

Industrieparks will die Stadt potenzielle Investoren unterstützen. Zu der Attraktivität

des Standortes tragen auch qualifizierte Arbeitskraft, verlässliche Zulieferer, gute

Erreichbarkeit (Flughafen, Straße/, freundschaftliche Unternehmensumwelt und gute

Infrastruktur bei.

INDUSTRIE

In Vergangenheit waren in der Stadt der

Maschinenbau, die Textilindustrie und die

Landwirtschaft gut entwickelt.

Gegenwärtig ist die Firma ODEVA s.r.o. Lipany

am bekanntesten, die Kleidungsstücke vor

allem fürs Export herstellt. Die sonstigen

Firmen und Selbständige beschäftigen sich

mit Kunststoffverarbeitung, Herstellung von

Fenstern, Bauarbeiten, Herstellung von

Arzneimitteln und Maschinenbau.

In der Stadt tätige Firmen:

Odeva, s.r.o.- Kleidungherstellung

700 Mitarbeiter

Aluminium systém, s.r.o.

Herstellung und Montage von Aluminium-

und Kunststoffkonstruktionen

GRÜNDE FÜRS INVESTIEREN

• gute klimatische Bedingungen für die

Entwicklung von Tourismus und

Freizeitindustrie

• Industriezonen auf Bauplätzen im

Grünen mit verfügbarer technischer

Infrastruktur und Verkehrsinfrastruktur

Auto-ZVL- Herstellung von Komponenten für

Rollenlager

Ultra plast, s.r.o.

Vakuumverarbeitung von Kunststoffen,

Herstellung von Kunststoffschwimmbecken

und kleinen Wasserkläranlagen

Liptec, s.r.o.Herstellung von Anlagen für die

Lebensmittelindustrie

Elektro, s.r.o.- Herstellung von

Stromverteilern

Medicproduct, k.p.- Herstellung von

Arzneimitteln

Medicum, s.r.o.- Gesundheitspflege

anbietende Gesellschaft 23 Mitarbeiter,

45-prozentiger Anteil der Stadt

ETABLIERTE AUSLÄNDISCHE INVESTOREN

Slowakisches Unternehmer Land Branche Mitarbeiterzahl

Orac Décor Belgien Polyuretan 70

• verfügbare Dienstleistungen und

Entwicklung des Handels in allen

Bereichen

• Absicht der Stadt, potenzielle

Investoren zu unterstützen

• qualifizierte Arbeitskraft


R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

FLÄCHE

• Die Industriezone von Chemes a.s. Humenné

hat eine Fläche von 64,8 ha, davon sind

22,7 ha mit Industriegebäuden (chemische

Industrie, Maschinenbau, Textilindustrie),

mit Einrichtungen für Stromerzeugung und

mit administrativen Gebäuden bebaut. In der

Zone gibt es genug freie Flächen zum Ausbau

von Industriehallen und Lagerhäusern für

Firmen aus verschiedenen Branchen.

• Freie Flächen: 3 ha Grünfläche

EIGENTUMSSTRUKTUR

Novachem, a.s. – 50,7%, Treuhandfonds –

38,3%, Stadt Humenné – 8 %, RIF – 3 %.

FUNKTIONALE AUSNÜTZUNG

• die bereits bestehende Industriezone von

Chemes a.s. Humenné kann um freie Flächen

in der Zone und in ihrer Nähe erweitert

werden. In der Zone kann eine Produktions-

und Dienstleistungszone gegründet werden,

mit günstigen Bedingungen für geschäftliche

Tätigkeit. Es besteht die Möglichkeit der

Anbindung an die bereits bestehende

Industrieproduktion in der Zone von Chemes

a.s. Humenné, bzw. an die Industriezone der

Stadt Humenné – Gutmanovo.

Industriezone

Chemes Humenné

LOKALITÄT

Die Industriezone liegt im südwestlichen Teil der Stadt Humenné und hat eine

günstige geographische Lage in der Nähe der Grenze zu drei Staaten – Polen,

Ungarn und der Ukraine.

Vorteile:

- Grundstücke im Eigentum von Chemes a.s. Humenné

- Möglichkeit langzeitiger Vermietung

- Entgegenkommen der Stadt

- Präsenz ausländischer Investoren in der Industriezone schon seit 1992 – Frankreich,

Italien, Dänemark

- Möglichkeit der Anbindung an alle Infrastrukturnetze

TECHNISCHE VER- UND ENTSORGUNG

STROMVERSORGUNG

• direkt in der Industriezone (110/22/6 kV

Umspannwerk)

GASVERSORGUNG

• direkt in der Industriezone

WASSERVERSORGUNG

• Nutzwasser (demineralisiertes,

dekarbonisiertes Wasser, Kühlwasser)

• Trinkwasser direkt in der Industriezone

KANALISATION

• direkt innerhalb der Industriezone

• Die Kanalisation führt in eine Kläranlage

(chemische und biologische Behandlung)

direkt innerhalb der Industriezone und dann

in eine städtische Sammelleitung, die zur

städtischen Kläranlage führt

MÜLLDEPONIE

• eigene Deponie für festen Kommunalabfall –

10 km von der Zone

• städtische Deponie für festen

Kommunalabfall – 2 km von der Zone

VERKEHRSSCHLIESSUNG

STRAßEN

• die Industriezone liegt in der Nähe der

geplanten Umgehungsstraße der Stadt

Humenné, eine direkte Anbindung an

Hauptstraßen besteht bereits

EISENBAHN

• durch die Zone führt ein Schleppgleis

und entlang der Grenze der Zone die

Hauptstrecke

FLUGHAFEN:

• Košice – 95 km von der Zone entfernt

Chemes Humenné

Kontakt: CHEMES a.s. Humenné, Chemlonská 1, 066 33 Humenné, Kontaktperson: Ing. Peter Mauritz, Leiter der Abteilung für Strategie

Tel.: +421 47 7763911, Fax +421 57 7763754, E-Mail: p.mauritz@chemes.sk

71


72

R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

Soľ

FLÄCHE:

• 8 ha, davon 6 ha im Besitz eines Eigentümers

TECHNISCHE VER- UND ENTSORGUNG

STROMVERSORGUNG:

• durch eine 22 kV Hochspannungsleitung, die

am Rand des Geländes verläuft

GASVERSORGUNG:

• möglich durch Anschluss an das lokale

Mitteldruckgasversorgungsnetz im bebauten

Teil der Ortschaft. Am nördlichen Rand des

Geländes verläuft eine Hochdruckgasleitung

mit der Möglichkeit des Ausbaus einer

eigenen Gasregulierstation.

Industriezone Soľ

LOKALITÄT

Die Industriezone Soľ liegt am Rande der Ortschaft Soľ, im Bezirk Vranov nad

Topľou, 10 km von der Bezirkshauptstadt Vranov nad Topľou und 38 km von

der Landeshauptstadt Prešov entfernt. Das Gelände liegt zwischen der öffentlichen

Straße I/18 und der Eisenbahnstrecke Prešov-Strážske-Humenné. Vom Wohngebiet

der Ortschaft ist sie durch eine Parkbegrünung abgetrennt. Gegenwärtig

befinden sich auf dem Gelände Gebäude von PoľnoTopľa Vranov nad Topľou.

Vorteile:

- nahe Lage zu der öffentlichen Straße I/18

- Bahnhofladebereich in der Nähe des Geländes

- Gleiche Entfernung zu Grenzübergängen zu Polen, Ungarn

und zur Ukraine

WASSERVERSORGUNG:

• aus dem Wasserversorgungsnetz der

Ortschaft durch eine DN 100 Wasserleitung,

die 30 m von dem Gelände entfernt ist. Die

Wasserversorgung wird in zweiter Hälfte des

Jahres 2002 zur Verfügung sein, da sich die

Wasserleitungen noch im Ausbau befinden

KANALISATION:

• die Ortschaft hat keine eigene Kanalisation,

in der Nähe des Grundstücks (20 m) laufen

jedoch die Wasserläufe Topľa und Slaný

Potok, in die Wasser aus eigener Kläranlage

eingeleitet werden kann.

MÜLLDEPONIE

• Deponie für Kommunalabfall ist 18 km

entfernt

Kontakt: MÚ, Ing. Berta Jozef, Bürgermeister, 094 35 Soľ, Tel./Fax: +421 57 4496382, E-Mail: ocu.sol@slovanet.sk

VERKEHRSSCHLIESSUNG

STRAßEN:

• die Ortschaft liegt an der öffentlichen Straße

I/18, die die Bezirkshauptstadt Vranov nad

Topľou mit der Landeshauptstadt Prešov

verbindet. Von dieser Straße zweigen sich die

Straße der III. Klasse Soľ – Rudlov und die

öffentliche Straße Soľ – Jastrabie nad Topľou ab.

EISENBAHN:

• durch Soľ führt die Eisenbahnstrecke Prešov

– Strážske – Humenné. In der Nähe liegt ein

Bahnhof mit der Möglichkeit des Auf- und

Abladens

FLUGHAFEN

• Košice, 85 km entfernt

GRENZÜBERGÄNGE:

• nach Polen, Ungarn und zur Ukraine, alle drei

ca. 70 –90 km entfernt

Soľ


Regionale Entwicklungsagentur Prešov

esentstand in Oktober 1998 als eine nicht auf Gewinn

ausgerichtete Vereinigung von rechtlichen Personen

Ihre Mission ist die Unterstützung

einer komplexen und nachhaltigen

Entwicklung des Prešover Landes

DIE AGENTUR ORIENTIERT SICH

AUF DIE FOLGENDEN INHALTE:

• organisatorische und

methodische Hilfe für die

Selbstverwaltungen der

Ortschaften und Städte und ihre

Vereinigungen bei der Analyse

des jetzigen Zustands und der

Ressourcen für die Ausarbeitung

von Entwicklungsstrategien und

projekten;

• Konsultationen und Beratung im

Bereich Finanzierung von

Entwicklungsaktivitäten;

• organisatorische und

methodische Hilfeleistung beim

Organisieren von regionalen und

sub-regionalen Partnerschaften

zur Unterstützung von

Entwicklungsaktivitäten;

• Konsultationen, Beratung,

Entwerfen und Leiten von

Marketingprojekten der Region

oder der Ortschaften;

• Analyse der Situation der

romischen Minderheit, Entwerfen

von Projekten zur Abschaffung

der Disproportionen zwischen der

romischen Minderheit und dem

Rest der Gesellschaft;

• Informations- und

Ausbildungsaktivitäten in der

regionalen Entwicklung.

BISHERIGE ERGEBNISSE:

Projekte:

PROJEKT DER TOURISMUSENTWICKLUNG

VEĽKÁ DOMAŠA – KRAPO als

Generalmanager (das Volumen der

Arbeiten und Lieferungen 203 Mio.

SKK, teilfinanziert aus EU-Fonds mit

einem Betrag von 120 Mio. SKK

– nach der Durchführbarkeitstudie,

Realisierung und Finanzierung

beginnen in März 2002).

Projekt der Verbesserung der Stellung

der Roma in der Region Spiš (Phare

98) – fachliche Zusammenarbeit und

Ausbildungstätigkeit beim Bilden von

internen Strukturen in romischen

Kommunitäten

PROJEKT DER LANDESWEITEN

SELBSTVERWALTUNG DER ROMA – KRAPO

als Urheber und Vorarbeiter (der

Entwurf ist in der Agenda des

Ausschusses des Nationalrats der SR

für Minderheiten und

Menschensrechte; durch das Amt

des Regierungsvorsitzenden der SR

wurde das Projekt zur Teilfinanzierung

aus dem Förderprogramm des

Norwegischen Königsreichs

empfohlen).

PROJEKT DER ENTWICKLUNG VON

SELBSTVERWALTUNGEN IN ROMISCHEN

SIEDLUNGEN – KRAPO als Urheber

und Vorarbeiter (durch das Amt

des Regierungsvorsitzenden der SR

wurde das Projekt zur Teilfinanzierung

aus dem Förderprogramm des

Norwegischen Königsreichs

empfohlen).

Methodiken:

HANDBUCH DER GESTALTUNG,

ORGANISIERUNG UND DER AKTIVITÄTEN VON

SUBREGIONALEN ENTWICKLUNGSVEREINEN

(Ortschaften, Städte,

unternehmerische Subjekte und

außerhalb der Regierung stehende

Organisationen) – KRAPO als der

Besitzer

Publikationen:

REGION PREŠOV – CHANCEN FÜRS

UNTERNEHMEN UND GESCHÄFT (ein Katalog

von 300 Betrieben nach

Geschäftszweigen), herausgegeben in

1999.

REGION PREŠOV – grundlegende Text- und

Bildinformationen, herausgegeben in

1999.

Angehörigkeit zu anderen

Organisationen und Zusammenarbeit:

Mitgliedschaft in der SLOWAKISCHEN

ASSOZIATION FÜR REGIONALENTWICKLUNG

(vereint 95 % regionaler

Entwicklungsagenturen in der

Slowakischen Republik).

Angehörigkeit zum INTEGRIERTEN

NETZWERK REGIONALER

ENTWICKLUNGSAGENTUREN beim

Ministerium für Ausbau und

Regionalentwicklung der SR.

Zusammenarbeit mit dem Landesamt

in Prešov und mit Bezirskämtern in der

Region, sowie mit

Selbstverwaltungsorganen in mehreren

Städten und Ortschaften in der Region

Prešov.

Wir bereiten uns auf eine intensive

Zusammenarbeit mit den Organen

des Prešover

Selbstverwaltungslandes.

Kontakte:

Regionale Entwicklungsagentur Prešov

Duchnovičovo nám. 1

080 00 Prešov

Tel./fax: +421-51 7725 480


74

R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

Region KOŠICE

Allgemeine Informationen

Die Region Košice liegt im südlichen Teil des Landes und gemessen nach der

Bevölkerung ist sie die zweitgrößte Region der Slowakei. Die Region besteht

aus zwei großen geographischen Teilen – aus dem Ostslowakischen Tiefland und

dem Bergsystem Spiš-Gemery.

Im Nordwesten grenzt die Region an die Regionen Prešov und Banská Bystrica,

bzw. an Ungarn und die Ukraine. Die Nachbarländer prägten auch die ethnische

Zusammensetzung der Region, die sich durch starke Minderheiten der Ungarn

und Ruthenen auszeichnet.

KOŠICE REGION (2001)

Bezirk Fläche (km2 ) Anzahl Bevölkerung Bevölkerungs Bevölkerungs

Gemeinden -dichte -wachstum (%)

Gelnica 584 20 30 332 51 /km2 0,53

Košice I 87 1 68 549 756 /km2 1,15

Košice II 81 1 82 913 1017 /km2 4,02

Košice III 18 1 31 797 1787 /km2 -0,76

Košice IV 59 1 58 782 1028 /km2 -7,91

Košice - okolie 1533 112 105 882 66 /km2 6,53

Michalovce 1019 78 109 332 106 /km2 1,27

Rožňava 1173 62 61 808 52 /km2 -0,03

Sobrance 587 47 23 173 152 /km2 -4,35

Spišská N. Ves 538 36 92 322 44 /km2 5,86

Trebišov 1074 82 103 080 94 /km2 2,29

Region insgesamt 6753 438 767 970 113 /km2 1,88

Quelle: Statistisches Amt der Slowakischen Republik

STRUKTUR AUSGEWÄHLTER INDUSTRIEBRANCHEN NACH DER ANZAHL DER

BESCHÄFTIGTEN IN DER REGION KOŠICE, STAND 06/2001.

Andere Zweige 40%

Post und

Telekommunikation 0,02%

Liegenschaften 5%

Landwirtschaft 6%

WIRTSCHAFT

Die Region Košice ist die zweitwichtigste Region in

der Slowakei, gemessen nach der Exporteffizienz

und pro Kopf BIP. Die Region ist besonders

wichtig aufgrund der bestehenden Industriebasis,

mit einer schlüsselwichtigen Position in der

slowakischen Wirtschaft. Die Industrie ist vor

allem in den Bezirken Košice und Michalovce

konzentriert. Vertreten sind alle Branchen – von

Lebensmittelindustrie bis hin zum Hüttenbau.

Das BIP der Region zu Marktpreisen stellte im

Jahre 2000 14,05% des BIP der ganzen Slowakei

dar.

INDUSTRIE STRUKTUR

Aus der Hinsicht der industriellen Struktur gehören

zu den wichtigsten Branchen die Metallindustrie,

sowie die chemische und elektrotechnische

Industrie. Die dominierende Branche ist die

Metallindustrie, die 60 % der Industrieproduktion

und 50 % der Exporte der Region einnimmt. Der

wichtigste Vertreter dieser Branche ist die größte

Gesellschaft in der Region - U.S. Steel Košice.

Zwei weitere Industriebranchen sind stark

exportorientiert. Chemko Strážske beschäftigt

sich mit organischer und anorganischer Chemie.

Die elektrotechnische Industrie ist vor allem durch

ausländische Firmen, wie z.B. BSH Antriebe und

Pumpen Michalovce vertreten.

Finanzielle Vermittlung 1%

Hotels, restaurants 1,4%

Bauwesen 5% Industrie insgesamt 36%

AUSLÄNDISCHE DIREKTINVESTITIONEN

IN DER REGION

In den letzten Jahren hat sich der Zufluss von

ausländischen Direktinvestitonen in die Region Košice

vergrößert. Der Hauptgrund war die Änderung

des Eigentümers eines der größten Slowakischen

Unternehmen – der Gesellschaft VSŽ Košice und

die Bildung eines gemeinsamen Unternehmens mit

Handel 3%

US Steel. Diese Transaktion zählt zu den größten

Transport 3%

Investitionen in der Slowakei. Später erwarb die

US Steel Majoritätsbeteiligung in dem Metall

produzierenden Teil der Gesellschaft. Das Volumen

Quelle: Statistisches Amt der Slowakischen Republik

DIE WICHTIGSTEN INVESTOREN

der Auslandsinvestitionen erreichte zu Ende des

3. Vierteljahres 2001 einen Betrag von 850,37 €

(18,0%).

Investor Land Gesellschaft Industriebranche

US Steel USA U.S. Steel Košice, s.r.o. Metallurgie

Hygiene Products Schweden SCA Hygiene Products, s.r.o. Gemerská Hôrka Textilindustrie

Embraco Italien Embraco, s.r.o. Spišská Nová Ves Maschinenbau

Siemens and Bosch Deutschland BSH Drives and Pumps, s.r.o., Michalovce Elektrotechnische Industrie

Matsushita Electronic Japan Matsushita Audio-Video Slovakia Krompachy Elektrotechnische Industrie

Molex USA Molex Kechnec Elektrotechnische Industrie

USX Global Holdings B. V. USA, Österreich VSŽ Holding, a.s. Metallindustrie

AQUAFIL s.p.a. Italien Cenon, s.r.o., Strážske Chemische Industrie


ARBEITSMARKT

Die Region ist gut mit erhahrener Arbeitskraft ausgestattet. Die Einwohner finden ihre Beschäftigung vor allem in der Industrie und im Dienstleistungssektor. Arbeitslosenquote

ist hoch besonders in Bezirken mit vorwiegend landwirtschaftlichem Charakter, in denen es an Unternehmensaktivität fehlt.

22,2 % der Gesamtbevölkerung sind im vorproduktiven Alter und 17,9 % im nachproduktiven Alter. Der Anteil von Personen mit Universitätsausbildung beträgt 7,2 %.

BEVÖLKERUNG UND LÖHNE

Bezirk Anzahl Erwerbstätiger Durchschnittliche Durchschnittliche

Stand 12/2001 Monatsgehalt Monatslohn

(SKK) (SKK)

Stand 09/2001 Stand 09/2001

Gelnica 14 158 8916 7136

Košice I 32 240 11393 9485

Košice II 39 706 16839 15700

Košice III 16 722 11391 8426

Košice IV 29 546 11304 9056

Košice - surroundings 49 963 9990 8394

Michalovce 51 768 10399 9374

Rožňava 30 796 9512 7651

Sobrance 11 371 7819 6324

Spišská Nová Ves 42 576 10041 8691

Trebišov 48 399 8727 6755

Region Košice 367 245 11792 10388

Quelle: Statistisches Amt der Slowakischen Republik und Nationales Arbeitsamt

ARBEITSLOSIGKEIT (12/2001)

Bezirk Arbeitslosenquote Arbeitslosenzahl Darunter

(%) Frauen Absolventen

Gelnica 29,22 4137 1881 143

Košice I 16,87 5439 2609 230

Košice II 17,67 7018 3337 386

Košice III 21,40 3579 1749 209

Košice IV 17,26 5100 2509 259

Košice – surroundings 31,00 15488 6834 589

Michalovce 32,92 17040 7541 578

Rožňava 32,94 10144 4169 296

Sobrance 32,49 3694 1520 136

Spišská Nová Ves 27,31 11627 5029 401

Trebišov 33,53 16226 6930 571

Region Košice

Quelle: Nationales Arbeitsamt

ARBEITSLOSERZAHL NACH

BILDUNGSNIVEAU (09/2001)

27,09 99492 44108 3798

Höhereausbildung

60%

Quelle: Nationales Arbeitsamt

Grundausbildung

37%

Universitätsausbildung

3%

AUSBILDUNG UND UNIVERSITÄTEN

In der Region gibt es 340 Grundschulen, 15 Prozent

davon unterrichten in ungarischer Sprache. Die Zahl der

höheren Schulen beträgt 150 und diese werden von

47 311 Studenten besucht.

Die Hochschulen sind in der Stadt Košice konzentriert,

dazu zählen die Technische Universität, die Universität

von P. J. Šafárik, die Universität der veterinären

Medizin, die Landwirtschaftliche Hochschule (600

Studenten) und die Flughochschule (300 Studenten).

VERKEHRSWESEN UND INFRASTRUKTUR

Die Region hat gut entwickelte Verkehrsnetze mit dem

Hauptverbindungspunkt in Košice. Košice hat auch

einen Flughafen von internationaler Bedeutung.

Die wichtigsten Eisenbahnstrecken, die die Region

Košice durchkreuzen, sind der Ost-West-Korridor

(Praha – Košice – Čierna n. Tisou) und der Nord-Süd-

Korridor (Polen – Košice – Ungarn).

In der Region gibt es nur 40 km Autobahnen, die einzige

Autobahn verbindet Košice mit Prešov, der Hauptstadt

der Nachbarregion. Andere wichtige Verbindungen

verlaufen parallel mit der Eisenbahn – die eine läuft von

Bratislava durch Žilina nach Košice und die andere von

Bratislava durch Zvolen nach Košice.

Die Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen

sind Slovenské Telekomunikácie – Festnetz, Eurotel und

Globtel – Mobiltelefonie. Diese Dienstleistungen sind

in der ganzen Slowakischen Republik einheitlich. Die

Preise von Gas und Strom sind ebenfalls die gleichen in

der ganzen Slowakei.

Die Gebühren für die Wasserversorgung und

Kanalisation sind unabhängig und ändern sich von

Bezirk zu Bezirk. In der Stadt Košice zahlen die

Einwohner 23,00 Sk pro m 3 Wasser und 17,00 Sk pro

m 3 Abwasser ( 12/2001 ). Die angeführten Preise sind

ohne 10% Umsatzsteuer.

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R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

FLÄCHE

• 190 ha

EIGENTUMSSTRUKTUR

• Gemeinde und private Eigentümer, gemäß

Grundbucheintragungen

FUNKTIONALE AUSNÜTZUNG

• Ein Standort mit der Möglichketi der Schaffung

von günstigen Arbeitsbedingungen im

multi-funktionalen Park mit direkter Anbindung

an die Stadt Košice. Der Standort bietet

Möglichkeiten zum Ausbau einer Produktionszone,

einer getrennten wirtschaftlichen Zone

und Informationszone, sowie einer Verwaltungszone

und kann auch als Ausbildungs-

und Forschungszentrum genutzt werden. Der

vorgeschlagene Standort bietet die Möglichkeit

der Verbindung mit bestehendem wissenschaftlichem

Park und der Ausnutzung

des Potentials der Technischen Universität in

Košice.

Industriepark - Pereš

LOKALITÄT

Das Gelände des Industrieparks befindet sich in der Stadt Košice, einem

bedeutenden Zentrum mit optimalen geographischen, wirtschaftlichen

und sozialen Bedingungen für Etablierung von Investoren.

Vorteile:

- direkte Anbindung an wichtige öffentliche Landstraßen und an einen

internationalen Flughafen mit der Güterbeförderung

- direkte Anbindung an die bestehende Straßenbahnlinie zwischen

Košice und U.S. Steel (ein bereits etablierter Investor), zusammen mit

optimalem Zugang zu bedeutenden Siedlungsgebieten in Košice

- klare Eigentumsbeziehungen

TECHNISCHE VER- UND ENTSORGUNG

STROMVERSORGUNG

• in Ausbauphase 1 (Leistung bis 5 MW) muss

eine außenliegende Hochspannungsleitung

(7 km lang) zum Kraftwerk Haniska und eine

auf dem Gelände des Industrieparks liegende

22 kV Leitung gebaut werden. Weitere Bauphasen

(Leistung bis 12 MW) erfordern Einspeisung

aus dem neu geplanten Umspannwerk

VSE 110/22 kV, befindlich in Kosice-Lunik.

Dies wird durch zwei an bestehende Leitungen

angeschlossene Hochspannungsleitungen sicher

gestellt, diese müssen als ein Teil des Industrieparks

gebaut werden.

GASVERSORGUNG

• eine Hochdruckgasleitung, die Abzweigung

ist in einer Entfernung von der existierenden

Rohrleitung von ca. 7 km eingeplant und

diese wird in eine neue Regulierungsstation

mit Hochdruck-/Mitteldruckstufe geführt.

WASSERVERSORGUNG

• die Rohrleitungen werden an bestehende

Wasserleitungen angeschlossen. Wasser kann

in einem Wasserbecken mit genügender

Kapazität von 5000 m 3 und 2x10 000 m 3

gesammelt werden. Die Länge der Wasserleitungen

beträgt 690 m.

KANALISATION

• Sammelbecken für Niederschlagswasser.

Zweiteiliges Kanalisationsnetz für Abwässer.

Reiningung von Abwässern in städtischer

Kläranlage.

VERKEHRSSCHLIESSUNG

STRAßEN

• Landstraße II. Klasse zur Staatsgrenze

EISENBAHN

• eine wichtige Nord-Süden-Verkehrsader und

ein Eisenbahnnetz durchkreuzen die Stadt

Košice

FLUGHAFEN

• in der Nähe des Geländes

Kontakt: MÚ Košice, Trieda SNP 48/A, 04011 Košice, Tel: +421 55 6419212, Fax: +421 55 6419580, E-Mail: mmkol@ccsun.tuke.sk, www.kosice.sk,

Stewart Data Slovakia s.r.o., Hlavatého 3, 811 03 Bratislava, Tel :+421 2 54419651, Fax: +421 2 54413591, E-Mail: sds@internet.sk, www.stewart.com


R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

KOŠICE

KECHNEC

FLÄCHE

• Die Gesamtfläche des Standortes beträgt

332 Hektar. Im jetzigen Zustand handelt

es sich um 310 Hektar Grünfläche und 22

Hektar des bestehenden Betriebs Molex.

FUNKTIONALE AUSNÜTZUNG

• Der Industriepark ist vor allem für Industrieproduktion,

Lagerwirtschaft und zum Teil

auch Dienstleistungen bestimmt. Ein weiterer

Bestandteil des künftigen Industrieparks ist

die geplante Kiesförderstelle Berek mit einer

Fläche von 66 Hektar im östlichen Teil der

Flur. Hier ist die Errichtung eines Betriebs für

die Produktion von Betonprodukten geplant.

TECHNISCHE INFRASTRUKTUR:

STROMVERSORGUNG

• 22 kV – Anschluss auf dem Gelände

• 110 kV Leitung führt außerhalb des Geländes,

7,5 km entfernt

• 400 kV Leitung führt durch das Gelände

Industriepark Kechnec

GASVERSORGUNG

• die Leitung führt durch das Gelände, Durchschnitt

der Rohrleitung DN 300 mm, Druck

VTL 6,4 mit Anschlussmöglichkeit

WASSERVERSORGUNG

• Nutzwasserzuleitung auf dem Gelände mit

einer Kapazität von 22 l/s, Durchschnitt der

Rohrleitung 1000 mm

• Trinkwasserversorgung in der Ortschaft,

außerhalb des Geländes, 5,7 km entfernt.

Kapazität 171 l/s, Durchschnitt der Rohrleitung

250 mm

• Wasserspeicher mit 2 x 400 m3 Volumen in

der Ortschaft

HEIZLEITUNG

• 2 x Rohrleitung mit 700 mm Durchschnitt –

4,500 km

KANALISATION

• Rohrleitung auf dem Gelände mit einem

Durchschnitt von 300 mm

KLÄRANLAGE

• 2 km entfernt, Kapazität 1200 EO, Erweiterung

auf 3500 EO

LOKALITÄT

Der Park befindet sich im Flurgebiet Kechnec,

Bezirk Košice.

Vorteile:

- der Park befindet sich auf einer landeswichtigen

und überregionalen Siedlungs- und Verbindungsachse

(Košice - Staatsgrenze - Miskolc (HU)) in

der Nähe von VSŽ (US Steel)

- bestehende ausländische Investoren, z.B. Molex,

US Steel (in der Nähe)

- klare Eigentumsverhältnisse

VERBRENNUNGSANLAGE

• liegt 17 km vom Industriepark entfernt

TELEKOMMUNIKATIONSLEITUNGEN

• ausreichende freie Kapazitäten von Telefon-

und Datenleitungen

VERKEHRSSCHLIESSUNG

STRAßEN

• Anbindung an die Verkehrsstraße der

I. Kategorie I/68 (diese ist als Nord-

Süden-Straßenverbindung

EISENBAHN

• Anbindung an elektrifizierte Bahnstrecke

Košice - Miskolc

• Umschlagplatz im Bahnhof, Entfernung vom

Industriepark 7 km

• Entfernung bis zum nächsten Terminal 11 km

FLUGHAFEN

• Entfernung bis zum internationalen Flugplatz

in Košice 15 km

Kontakte: OÚ, Jozef Konkoly Bürgermeister, 044 58 Kechnec, Slowakische Republik, Tel.: +421 55 7282511, Fax: +421 55 7282512,

E-Mail: obeckechnec@stonline.sk, http: //web.stonline.sk/obeckechnec/

Kechnec

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R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

FLÄCHE

• 27,24 ha im Katastergebiet Rožňavská Baňa

(17,09 ha) und Nadabula (10,15 ha)

EIGENTUMSSTRUKTUR

• Die Stadt Rožňava besitzt im Katastergebiet

Rožňavská Baňa Grundstücke mit einer

Fläche von 58.781,0 m2. Der überwiegende

Teil der Grundstücke in den Ortschaften

Rožňavská Baňa und Nadabula ist im

Eigentum von ŽELBA a.s. Spišská Nová Ves –

161 613,5 m2 und Bane š.p. Spišská Nová Ves

in Liquidation (40 542,50 m2). Grundstücke

mit einer Fläche von 11488,0 m2, meistens

unter den Gebäuden, sind im Eigentum

privater Gesellschaften, die auf dem Gelände

des künftigen Industrieparks tätig sind.

FUNKTIONALE AUSNÜTZUNG

• Der Industriepark schafft gute Bedingungen

für die Entwicklung hochanspruchsvoller

Produktion mit hohem Mehrwertanteil,

sowie für die Verarbeitungsindustrie

(Holzverarbeitung und Herstellung von

Baumaterialien), Verarbeitung von Eisen und

Erforschung neuer Technologien.

Industriepark Rožňava

LOKALITÄT

Der Ausbau des Industrieparks Rožňava ist gemäß dem

gültigen Raumplan innerhalb der Industriezone im nordwestlichen

Teil der Stadt geplant.

Vorteile:

- Funktionale Nutzung

- Auf den Umweltschutz ausgerichtete Produktionsprogramme

- Finanzielle Unterstützung von der EU zum Fertigbau der

Infrastruktur

TECHNISCHE VER- UND ENTSORGUNG

• Die Infrastrukturnetze sind nicht ausreichend

ausgebaut. Im Rahmen der Vorbeitrittshilfe

wurde Anfang des Jahres das Projekt FICHE

zur Finanzierung des Ausbaus und der

Rekonstruktion der Infrastruktur auf dem

Gelände des künftigen Industrieparks

erarbeitet. Dieses Projekt wurde durch die EU

genehmigt und eine finanzielle Unterstützung

von 2,4 Mio. EUR wurde zugesagt. Aus

diesem Betrag soll die Infrastruktur

(Versorgungs- und

Kommunikationsleitungen, sowie

Kanalisation) aus- und fertiggebaut werden.

VERKEHRSSCHLIESSUNG

Kontakt: MÚ, Ing. František Kardoš, Bürgermeister, Šafarikova 79, 048 01 Rožňava, Tel: +421 58 7773288, Fax: +421 58 7881291,

E-Mail: primator@roznava.sk, www.roznava.sk

STRAßEN

• Die Zugangsstraße zum Gelände ist bereits

gebaut. Die Lokalität ist gut von den

Hauptverkehrsstraßen I.50 (Zvolen – Košice)

und I/67 (Rožňava - Poprad) gut erreichbar

– Entfernung zwischen den beiden Straßen

300 m.

EISENBAHN

• Eisenbahnverbindung direkt bis nach

Rožňavská Baňa. Die Hauptstrecke ist 2 km

von der Zone entfernt.

FLUGHAFEN

• Der am nächsten gelegene internationale

Flughafen ist in Košice, ca. 70 km von

Bratislava entfernt.

Rožňava


R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

GRUNDDATEN

Fläche: 5.200 ha

Einwohnerzahl: 41.000

Einwohnerzahl (ganzes Bezirk): 109.332

Erwerbstätige Anzahl (ganzes Bezirk): 55.687

ARBEITSLOSIGKEIT

Arbeitslose Anzahl: 5.400

Nach Altersgruppen:

Unter 29 Jahre 40%

30-49 Jahre 40%

Nach Ausbildung

Grundausbildung 20%

Höhere Ausbildung 75%

Hochschulausbildung 5%

SCHULWESEN

Gymnasien 2

Höhere Schulen mit Abitur 7

Berufsschulen 4

Universitäten 3

Externe Dienststellen der

Ökonomischen Universität Bratislava

Universität von St. Cyril und St. Methodius

Trnava

Universität Trnava

Die Stadt Michalovce

Ing. Jozef Bobík,

Bürgermeister

Kontakt: MÚ, Nám. Osloboditeľov 30, 071 01 Michalovce,

Tel: +421 56 64 41528, Fax: +421 56 6443520,

msumi@ke.psg.sk

Unsere historische und gleichzeitig junge Stadt ist dank ihrer Lage, aber vor allem

dank der sprichwörtlichen Offenheit, Toleranz und Arbeitswilligkeit ihrer Bewohner

das Zentrum des östlichsten Teils der Slowakei. Die Stadt liegt im nördlichen Teil des

Ostslowakischen Tieflands, auf dem Fluss Laborec. In der Nähe der Stadt liegt der

größte künstliche See in der Slowakei - Zemplínska Šírava. Die Stadt konnte ihre

Position als das Zentrum der Ostslowakei auch in den heutigen Zeiten halten und

sogar weiter ausbauen, trozt den schnellen und heftigen Veränderungen. Unsere Zeit

bringt viele Herausforderungen und Probleme, aber ebenfalls große Gelegenheiten.

Deshalb lade ich Sie im Namen der Bewohner von Michalovce ein - kommt und teilt

diese Gelegeneheiten mit uns.

BILDUNGSNIVEAU

Universitätsausbildung 6,2%

Vollständige höhere Ausbildung 24,5%

Höhere Ausbildung 32,9%

Grundausbildung 31,5%

INDUSTRIE

Durchschnittslohn in der Industrie: 11.704 SKK

Die Industrie befindet sich zur Zeit in einer

Umstrukturierungs- und Modernisierungsphase,

wobei der Großteil der getätigten Investitonen

auf Technologie und Produktionsanlagen anfällt

und nur ein kleinerer Teil für den Ausbau

von neuen Gebäuden ausgegeben wurde. Bei

allen unten angeführten Gesellschaften, mit

Ausnahme von Baugesellschaften, ist der Anteil

von Exporten an der Gesamtproduktion

besonders hoch (50 – 100%).

Industrie 35

Bauwesen 17

Verkehr 7

Handel 17

Landwirtschaft 4

• Überschuss an qualifizierter

Arbeitskraft mit relativ niedrigen

Lohnkosten

• Große Entwicklungsgelegenheiten

Die wichtigsten Unternehmen in den einzelnen

Branchen sind:

Elektrotechnische Industrie

Siemens Automotive s.r.o.

BSH Drives und Pumps s.r.o.

Bauwesen

Kerko a.s.,

PSJ Chemkostav a.s.,

Scorp s.r.o., Ineko v.o.s.,

Cestné Stavby a.s.,

Ekostav s.r.o.,

Kerex s.r.o.,

Cassposs a.s.

Textilindustrie

Zekon a.s.,

Odeta v.d.

Lebensmittelindustrie

Zempmilk a.s.,

MPC a.s.

ETABLIERTE AUSLÄNDISCHE INVESTOREN

Slowakisches Unternehmer Ausländischer Investor Land Branche Mitarbeiterzahl

Siemens Automotive s.r.o. Siemens AG Deutschland Automobilindustrie 1.100

Zempmilk a.s. Fromageries Bel SA Frankreich Lebensmittelindustrie 300

BSH Drives and Pumps s.r.o. Bosch Siemens A.G. Deutschland Elektrotechnische Industrie 1,000

Cestné stavby a.s. Eurovia SA. Frankreich Bauwesen 200

Trancerie Emiliani s.r.o. Trancerie Emiliani s.a. Italien Maschinenbau

GRÜNDE FÜRS INVESTIEREN

• Hauptstraßen und Eisenbahnstrecken

• Lage in der Nähe der Grenze zu drei

Staaten (die Ukraine, Ungarn, Polen)

• ausgebaute technische Infrastruktur

und Verkehrsinfrastruktur

• etablierte ausländische Investoren

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R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

GRUNDDATEN

Fläche: 70 km 2

Einwohnerzahl: 22.342

davon 51,5 % Frauen

Anzahl Erwerbstätiger: 11.098

Anteil Erwerbstätiger in Prozent: 49,7 %

Anteil Einwohner im produktiven Alter: 63,5 %

Durchschnittlicher Monatslohn in der Wirtschaft:

9.919 SKK

ARBEITSLOSIGKEIT

Arbeitslosenzahl 2.689 Personen

davon 1.058 Frauen (39,35 %)

Arbeitslosenquote nach Ausbildung:

höhere Ausbildung und Universitätsausbildung 3,34 %

vollständige mittlere Ausbildung mit Abitur 26,4 %

mittlere Fachausbildung ohne Abitur 0,9 %

Berufsausbildung 30,1 %

vollständige Grundausbildung 36,4 %

nicht beendete Grundausbildung, keine Ausbildung 2,86 %

Die Stadt Trebišov

Ladislav Michalanský

Bürgermeister

Kontakt: MÚ, M.R. Štefánika 862, 075 02 Trebišov,

Tel: +421 56 672 2665, Fax: +421 56 672 6668,

E-Mail: trebisov@mail.viapvt.sk, Web: www.trebisov.sk

Willkommen in Trebišov – einer Stadt im südostlichen Teil der Ostslowakei, dem

Zentrum des südlichen Zemplíns im fruchtbaren Ostslowakischen Tiefland, in einer

Höhe von 109 Meter über Meeresspiegel. Dank der günstigen Lage – vor allem für

grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Handel (Ukraine, Ungarn) – und der

guten Verkehrsanbindung an diese Länder besitzt die Stadt gute Voraussetzungen für

weiteren wirtschaftlichen Wachstum.

SCHULWESEN

In Trebišov gibt es keine Hochschulen.

Die am nächsten liegenden Hochschulen sind in

Michalovce und Košice - 25, bzw. 55 km entfernt.

7 mitttlere Schulen und Fachschulen

Gymnasium

Kirchliches Gymnasium

Handelsakademie

Vereinte mittlere Schule

Mittlere Mädchenschule

Berufsschule

Berufsschule mit Internat

• freie Kapazitäten und Gelände, geeignet

zur Ausübung von geschäftlicher Tätigkeit

• für neue wirtschaftliche Aktivitäten

und Unternehmensformen geeignete

Gelände

• freie und billige Arbeitskraft

• Eisenbahn, Breitspurbahn mit der

Möglichkeit von Güterumschlag, bzw.

Austausch des Fahrgestells bei den

Waggons (Handel mit der Ukraine und

Russland)

INDUSTRIE

Die Entwicklung der industriellen Produktion in

der Stadt trägt die Folgen des Übergangs auf neue

Wirtschaftsbedingungen. Nach einigen Jahren

Stagnation zeigen sich die ersten Anzeichen

einer Belebung durch den Eintritt vom

auslädnischen Kapital in einige Firmen auf dem

Gebiet der Stadt. Der überwiegende Sektor

ist Lebensmittelindustrie, gefolgt vom

Maschinenbau.

Durchschnittslohn in der Industrie: 8.235,- SKK

Bedeutende Unternehmen:

Maschinenbau

Vagónka a.s. 430 Mitarbeiter

Bauwesen

Inico, s.r.o. 125 Mitarbeiter,

Landwirtschaft

Agro.Holding 203 Mitarbeiter

ETABLIERTE AUSLÄNDISCHE INVESTOREN:

Slowakisches Unternehmer Ausländischer Investor Land Branche Mitarbeiterzahl

Leonidas, s.r.o. Trebišov Leonidas Belgien Lebensmittelindustrie - Süßigkeiten 90

Lessafre Trebišov, a.s. Lessafre Frankreich Lebensmittelindustrie 50

Texwash Gonser, s.r.o. Gonser Deutschland 100 % Textilindustrie 84

Teresab, s.r.o. Ungarn 100 % Lebensmittelindustrie 100

GRÜNDE FÜRS INVESTIEREN IN DER STADT

• genügende Kapazitäten der technischen

Infrastruktur

• Landstraßen- und Eisenbahnanbindung

an die Landeshauptstadt Košice (55

km)

• Flugverkehr – 55 km (Flughafen Košice)

• Möglichketen der Entwicklung der

Lebensmittelindustrie

• günstige Lage – Straßen- und

Eisenbahnanbindung an die Ukraine

(40 km) und Ungarn (30 km)


FLÄCHE

• Fläche des Geländes ist 6 Hektar

EIGENTUMSSTRUKTUR

• Eigentum der Stadt Trebišov

FUNKTIONALE AUSNÜTZUNG

• Industrie und geschäftliche Tätigkeiten, bzw.

Produktion verschiedener Art

SLOVENSKÉ NOVÉ MESTO

Industriepark Trebišov

LOKALITÄT

Der Standort befindet sich östlich vom zentralen Teil der Stadt

Trebišov – bei dem Fluss Trnávka – Straßen Varichovská und

Š. Moyzesa

TECHNISCHE INFRASTRUKTUR

Die Leitungen der technischen Infrastruktur

führen entlang bestehender Verkehrsstraßen,

die das Gelände des Industrieparks abgrenzen.

Der Standort kann an bestehende technischen

Infrastruktur angeschlossen werden.

STROMVERSORGUNG

• elektrische Leitungen und Anlagen

(HS-Leitung und Umspannwerk)

GASVERSORGUNG

• Mitteldruckleitung DN 100

WASSERVERSORGUNG

• Wasserleitung DN 250

KANALISATION

• Kanalisation mit Kläranlage

Vorteile:

- geeignete technische Infrastruktur

- Gelände im Eigentum der Stadt

- Möglichkeit der Nutzung des Gewässers Trnávka als

Nutzwasserquelle

- niedriger Preis

VERKEHRSSCHLIESSUNG

STRAßEN

• Die Lokalität ist mit städtischen Landstraßen

an die Landstraße der I. Kategorie Nr. I/79

angeschlossen.

EISENBAHN

• Die Eisenbahnanbindung ist 1500 m entfernt.

Es besteht die Möglichkeit der Nutzung

von Breitspurbahn für etwaige geschäftliche

Aktivitäten in der Ukraine und Russland.

FLUGHAFEN

• Der am nächsten gelegene Flughafen liegt in

Košice, 55 km entfernt.

VRANOV NAD TOPĽOV

TREBIŠOV

Kontakt: MÚ, Ladislav Michalanský Bürgermeister, M.R. Štefánika 862, 075 02 Trebišov, Tel: +421 56 672 2665, Fax: +421 56 672 6668,

E-Mail: trebisov@mail.viapvt.sk, www.trebisov.sk

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R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

GRUNDDATEN

Fläche: 66,7 km 2

Einwohnerzahl: 38 999

Bevölkerungsstruktur:

Vorproduktives Alter: 20,71 %

Produktives Alter: 64,66%

Nachproduktives Alter: 14,64 %

Durchschnittlicher Monatslohn in der

Wirtschaft 9,900 SKK

ARBEITSLOSIGKEIT

Arbeitslosenzahl in der Stadt 3 665

Arbeitslosenzahl im Bezirk 11 627

Arbeitslosenquote 27,31%

Die Stadt Spišská Nová Ves

Ing. Karol Mitrík

Bürgermeister

Kontakt: MÚ, Štefánikovo nám. 5, 052 80 Spišská Nová Ves

Tel.: +421 53 446 2272, Fax: +421 53 442 6980

E-mail: radnica@mestosnv.sk, www.mestosnv.sk

Spišská Nová Ves wird oft als das Tor zum Slowakischen Paradies bezeichnet. Und dieser Vergleich

ist nicht übertrieben. Er drückt jedoch nur eine der vielen charakteristischen Merkmale dieser Stadt,

die zum ersten mal bereits im Jahre 1268 erwähnt wurde, wobei die archeologischen Entdeckungen

noch weiter in die Vergangenheit gehen.

Mehr als 730 Jahre Geschichte der Stadt bringt bis heute unzählige Anregungen. Trotz schwerer

wirtschaftlicher Lage wollen wir die Atmosphäre beibehalten, die einer Bezirkshauptstadt gehört.

Unsere Stadt bietet viele sowohl reale als auch perspektive Möglichkeiten der Entwicklung einer

modernen vielfältigen Wirtschaft. Eine wertvolle Devise sind reiche Industrietraditionen der Region

und der Wille, sie weiter zu entwickeln.

SCHULWESEN

Höhere Schulen 6

Gymnasien 2

Höhere technische Schulen 3

Externe Diensstelle der Ökonomischen Fakultät

der Matej-Bel-Universität in Banská Bystrica

Externe Diensstelle der Pädagogischen Fakultät

der Universität von Constantine, dem

Philosophen in Nitra

Externe Diensstelle der Fakultät für

Krankenpflege und Sozialarbeit der Universität

Trnava

INDUSTRIE

Die Prioritätsbranchen sind Metallproduktion,

Maschinenbau, Holzabbau und –verarbeitung,

Herstellung von Baumaterialien, Förderung von

Rohstoffen, Textil- und Lebensmittelindustrie.

Bis zu 70 % aller Industriebetriebe in der Region

sind in der Stadt Spišská Nová Ves konzentriert.

• gutes allgemeines Bildungsniveau,

Fachlichkeit und Verfügbarkeit von

Arbeitskraft

• Lage auf der grenze zwischen der

mitteleuropäischen und

osteuropäischen Region

Bedeutende Unternehmen:

Hüttenbau

Želba, a.s. 1530 Mitarbeiter

Maschinenbau

BMZ, a.s. 300 Mitarbeiter

Strojspiš, Jochman-Netzsch und ExTOS,

Bauwesen

Bobor O.K., Noves und APS Alkon.

Die Stadt will die Wiederbelebung der

Holzproduktion in der Stadt initiieren und das

in der Form der Gründung eines Industrieparks

auf den bestehenden Geländen (4ha) und

Grundstücken (12ha) im Eigentum der heute

nicht mehr produzierenden Gesellschaften.

Dieses Projekt wird durch die EU im Rahmen

des Phare-Projektes unterstützt. .

ETABLIERTE AUSLÄNDISCHE INVESTOREN

Slowakisches Unternehmer Ausländischer Investor Land Branche Mitarbeiterzahl

Embraco Slovakia, s.r.o. Embraco S.A. Brasilien Herstellung von Kompressoren 1100

GRÜNDE FÜRS INVESTIEREN

• Naturressourcen (Holz, Rohstoffe,

Mineralquellen) und Naturschönheit

• reiche Kultur und Geschichte

• langjährige Industrietraditionen

• wirtschaftliches, industrielles und

kulturelles Zentrum von Spiš


R E G I O N E N D E R S L O W A K E I

TECHNISCHE INFRASTRUKTUR:

FLÄCHE

• 888 Ha, davon 40 Ha freie Bauplätze im

Grünen

• In der Zone sind 11 Gesellschaften tätig,

davon sind 2 ausländische Gesellschaften.

EIGENTUMSSTRUKTUR

• ein Eigentümer – die Gesellschaft Chemko

a.s. Strážske

FUNKTIONALE AUSNÜTZUNG

• chemische Produktion und verwandte

Bereiche

• Maschinenbau, elektrotechnische Industrie

und Holzverarbeitung

Industriezone – Strážske

TECHNISCHE VER- UND ENTSORGUNG

STROMVERSORGUNG

• 40 MW- eigene Quelle, 2 x 60 MW –

Netzeinspeisung

GASVERSORGUNG

• 2 MPa

WASSERVERSORGUNG

• Nutzwasser, DEMI-Wasser, dekarbonisiertes

Wasser, Kühlwasser und Trinkwasser

WASSERDAMPF

• 0,5 bis 2,6 MPa, Stickstoff-, Wasserstoff-

und CO2-Anschluss

ÖKOLOGISCHE INFRASTRUKTUR

• chemisch-biologische Abwässerkläranlage

• Verbrennungsanlage für Abgase und

2 Verbrennungsanlagen für flüssige Abfälle

• Deponie für gefährliche Abfälle

LOKALITÄT

Die Zone liegt im nord-östlichen Teil der Region

Košice, in der Nähe der Stadt Strážske.

Vorteile:

- übersichtliche Eigentumsbeziehungen

- stark entwickelte Infrastruktur

- Serviceunterstützung hoher Qualität

- Überschuss an Arbeitskräften

- günstige geographische Lage

VERKEHRSSCHLIESSUNG

STRAßEN

• die Zone liegt auf internationaler Straße E-50

EISENBAHN

• Bahnhof Strážske – 2 km, Breitspurbahn –

Bahnhof Bánovce n/ Ondavou (24 km)

FLUGHAFEN

• Košice – 80 km, Užhorod (Ukraine) – 70 km

IN DER ZONE ANGEBOTENE

DIENSTLEISTUNGEN

Bahn- und Straßenverkehrsdienstleistungen,

Zollabfertigung, Bankdienstleistungen,

Herstellung und Wartung von Maschinen,

elektrischen Anlagen und Messgeräten, Bau-

und Projektionsdienstleistungen,

Telekommunikations- und Postdienstleistungen,

EDV-Dienstleistungen, Brandschutz,

Bewachung, medizinische Dientsleistungen und

Verpflegung.

Kontakt: Industrial Zone Stražske, Priemyselná 772, 072 22 Srážske, Slovakia, Tel. +421 56 649 1642, +421 56 649 1177, Fax: +421 56 649 1114,

E-Mail: zonestraske@chemko.sk

83


SARIO bietet folgende Dienstleistungen an:

WIR BEGLEITEN

• Investoren bei Realisierung von Projekten auf Bauplätzen im Grünen

• slowakische Gesellschaften bei Gründung von gemeinsamen Unternehmen mit ausländischen Partnern

• ausländische Partner bei Akquisition von slowakischen Unternehmen

• Investoren von der Anfangsuntersuchung der wichtigsten Umgebungsfaktoren bis hin zum erfolgreichen

Abschluss des Investitionsprojektes

• unsere Klienten bei ihrer Suche nach dem besten Standort, nach Grundstücken und Zulieferern

• Partner im Prozess der Antragstellung auf Investitionsförderungen in Form von Steuerbegünstigungen,

Zuschüssen für die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen und für die Umschulung von Arbeitssuchenden

für diese Arbeitsplätze

WIR BIETEN AN

• eine Datenbank von Land und Grundstücken, die den Investoren zur Verfügung stehen

• eine Datenbank von Investitionsgelegenheiten

• Industrieparks

• Regionalanalysen und –studien

• Zusammenarbeit mit regionalen Institutionen

WIR MACHEN WERBUNG FÜR

• die Slowakei und ihr Investitionsklima

• Investititonsprojekte ausländischer Investoren

• Anreize für ausländische Investoren

• potenzielle Standorte von Industriezonen und –parks

WIR STELLEN BEREIT:

• relevante Informationen für die Ausarbeitung von Exportstrategien für slowakische Unternehmen für

ihren Einstieg auf ausländische Märkte (Informations- und Bibliothekdienstleistungen)

• Informationen über slowakische Gesellschaften und Märkte für auslädnische Gesellschaften und

Institutionen

• regelmäßige gezielte Verbreitung von Informationen

• Beratung zu Informationsquellen und Gewinnung von Geschäftskontakten

• Verwaltung der staatlichen Förderprogramme des Wirtschaftsministeriums der SR für kleine und

mittelgroße Unternehmen

• Realisierung der PHARE Exportförderprogramme und der Programme zur Förderung des Zustroms von

Auslandsinvestitionen


REGIONEN DER SLOWAKEI, veröffentlicht von SARIO

SARIO, š.p.o. Martinčekova 17, 821 01 Bratislava, tel.: +421 2 581 00 338, fax: +421 2 581 00 319, e-mail: elena.hudcovicova@sario.sk, viera.kosikova@sario.sk, regiony@sario.sk, www.sario.sk

Graphische Gestaltung: Vena, s. r. o., DeskTop Publishing: Vena, s.r.o., Übersetzung: Ing. M. Hudák, Ausgedruckt in der Slowakei

Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieser Publikation darf ohne die vorherige Zustimmung von SARIO in keiner Weise und mit keinen Mitteln reproduziert, in einem Speicherungssystem

gespeichert oder verbreitet werden.

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