04.04.2023 Aufrufe

CityGlow Hannover April Ausgabe 2023

Erstellt für die, die eine gute und exklusive Mischung aus regionalen Themen aus Hannover und Umgebung schätzen. Hier erfahren Sie nicht nur das Neuste aus der Mode und Luxuswelt sondern auch Freizeit, Kunst, Kultur, Wohnen und kulinarisches findet hier Platz. Genießen Sie jede Seite unserer April Ausgabe.

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04.<strong>2023</strong><br />

CITYGLOW<br />

WWW.CITYGLOW.DE<br />

6,90 EURO<br />

AUCH IM ABO<br />

Jazz in der<br />

Landeshauptstadt<br />

Was Louis<br />

Armstrong und<br />

<strong>Hannover</strong><br />

gemeinsam<br />

haben<br />

Eine Nacht in<br />

<strong>Hannover</strong><br />

Die besten Tipps<br />

zum Ausgehen<br />

eine Bühne<br />

für alle<br />

open Mic<br />

in <strong>Hannover</strong><br />

HANNOVERLEBEN<br />

Unsere TOP 5<br />

Italienische<br />

Küchen in<br />

<strong>Hannover</strong>


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Lieblingsplätze<br />

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++ Die neuesten Möbeltrends auf drei Etagen ++<br />

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Öffnungszeiten:<br />

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Jordanstraße<br />

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26<br />

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Mo. - Fr. 10 Mo. - 19 Uhr - Fr. 10 - 19 Uhr<br />

30173 <strong>Hannover</strong> 30173 <strong>Hannover</strong><br />

Sa. 10 - 18 Uhr Sa. 10 - 18 Uhr Tel.: 05 11 / 8 Tel.: 07 07- 050<br />

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Die Herausgeber/in: Michael Panusch und Magdalena Barge<br />

EDITORIAL<br />

Die Zeichen stehen auf Frühling, und dementsprechend verlagern sich<br />

unsere Freizeitaktivitäten wieder zunehmend nach draußen. Das warme<br />

Wetter und der Sonnenschein locken die Menschen wieder ins Freie, um<br />

die erblühende Natur zu genießen. Steht euch in dieser Zeit der Sinn eher<br />

nach einem gemütlichen Spaziergang oder möchtet ihr doch lieber etwas<br />

mehr Action? In dieser <strong>Ausgabe</strong> der <strong>CityGlow</strong> findet ihr Tipps für die<br />

spannendsten Locations und Aktivitäten in <strong>Hannover</strong> und der Region für<br />

die Osterferien, die Groß und Klein begeistern. Außerdem stellen wir euch,<br />

anknüpfend an unseren Bericht aus dem vergangenen Monat, weitere besondere<br />

Cafés vor, die für die nötige schmackhafte Stärkung sorgen.<br />

Zudem läuten wir auch musikalisch das Frühjahr ein: Ein besonderes<br />

kulturelles Highlight der niedersächsischen Landeshauptstadt bildet der<br />

von Musikfreunden weltweit hochgeschätzte Jazzkeller. Hier standen<br />

schon viele, auch internationale, Stars der Szene auf der Bühne. Grund<br />

genug für uns, diese Kulturinstitution und den Jazz-Standort <strong>Hannover</strong><br />

einmal näher zu beleuchten. Zu gewinnen gibt es auch etwas, also: Musikfans<br />

aufgepasst und schaut mal auf unserer Homepage vorbei!<br />

Viel Spaß mit diesen und viele weiteren faszinierenden Stories wünscht euch<br />

euer <strong>CityGlow</strong>-Team<br />

<strong>CityGlow</strong>Magazin<br />

Foto: © Hermann Kolbeck<br />

Gratis<br />

Peelings, Obst,<br />

Gesichtsmasken,<br />

Heiß- u. Kaltgetränke<br />

zu ausgewählten<br />

Aufgüssen<br />

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Fit durch den Frühling<br />

Die besten Outdoor-Spo(r)ts in <strong>Hannover</strong><br />

Der Frühling ist da und mit ihm die Sonne und Wärme.<br />

Die angenehmen Frühjahrstemperaturen locken die <strong>Hannover</strong>aner<br />

aus dem Winterschlaf und laden dazu ein, aktiv zu<br />

werden. Wir von der <strong>CityGlow</strong> haben für euch die besten Outdoor-Spots<br />

zum Sport machen zusammengestellt – perfekt für<br />

alle, die auf ihre Sommerfigur hinfiebern, aber auch für jeden, der<br />

einfach an der frischen Luft den Kopf frei bekommen möchte –<br />

kostenlos und unkompliziert.<br />

Die schönsten Laufrouten<br />

Der Klassiker: Einmal um den Maschsee<br />

Nahezu jeder laufbegeisterte <strong>Hannover</strong>aner wird<br />

die „Maschsee-Runde“ mindestens einmal gelaufen<br />

sein. Die Route ist etwa 6 km lang und führt<br />

konstant am See entlang – eine der beliebtesten<br />

Laufstrecken in <strong>Hannover</strong>. Auch wer noch auf der<br />

Suche nach einem Lauf-Buddy ist, wird am Maschsee<br />

fündig werden, denn täglich sieht man dort<br />

Massen an Joggern um <strong>Hannover</strong>s Stadtsee laufen.<br />

Die Sightseeing-Tour:<br />

Um <strong>Hannover</strong> (noch) besser kennenzulernen und seine Ausdauer zu trainieren, ist<br />

ein Lauf entlang des roten Fadens perfekt. Der „rote Faden“ führt an 36 verschiedenen<br />

Sehenswürdigkeiten der Landeshauptstadt entlang. Die 4,2 km lange Rundtour<br />

startet am Ernst-August-Platz vor dem Hauptbahnhof und endet dort auch wieder.<br />

Wir finden: die perfekte Laufroute für alle, die neu in der Stadt sind, aber auch für<br />

jeden, der <strong>Hannover</strong> noch besser kennenlernen möchte.<br />

Jogging-Liebe in<br />

der Eilenriede:<br />

In Europas größtem Stadtwald lässt es sich<br />

besonders gut laufen Das Waldgebiet umfasst<br />

etwa 80 km Wander- und Laufwege: ideal, um<br />

kurz den Alltag hinter sich zu lassen, aber<br />

auch, um für den nächsten Marathon zu trainieren.<br />

Ein weiterer Pluspunkt: Da die Eilenriede<br />

an mehrere Stadtteile wie die Südstadt,<br />

das Zooviertel und Kleefeld grenzt, ist sie<br />

von nahezu überall aus gut erreichbar.<br />

Fit unter freiem<br />

Himmel:<br />

Für die Laufmuffel unter euch haben<br />

wir hier noch ein paar Alternativen:<br />

An vielen Ecken <strong>Hannover</strong>s<br />

findet ihr kleine Fitnessparks. Dort<br />

könnt ihr euch nach eurem Spaziergang<br />

noch ein wenig austoben<br />

– ein bisschen wie ein Spielplatz<br />

für Erwachsene. Neben modernen<br />

„Calisthenics-Parks“ findet ihr in<br />

<strong>Hannover</strong> auch einige Trimm-<br />

Dich-Pfade, welche der eine oder<br />

andere von uns vielleicht noch von<br />

früher kennt.<br />

Ein Text von Jana Finze<br />

Bilder: ©Jana Finze<br />

4 CITYGLOW


Eine Nacht<br />

in <strong>Hannover</strong><br />

Die besten Tipps<br />

zum Ausgehen<br />

Und für<br />

euer ultimatives<br />

Bar-Hopping-Erlebnis<br />

haben wir auch<br />

eine Übersicht<br />

einiger Bars für<br />

euch:<br />

Nach langer Zeit wollt ihr<br />

wieder los, alle haben Zeit<br />

und wollen was erleben.<br />

Am Ende sieht aber jeder<br />

Abend bei euch gleich aus,<br />

weil ihr euch nicht von eurer<br />

Stammkneipe loslösen könnt.<br />

Aber kein Problem: Wir haben ein<br />

paar Tipps für eine abwechslungsreiche<br />

Nacht in <strong>Hannover</strong>!<br />

Stimmungskanone Karaoke<br />

In <strong>Hannover</strong>s Karaoke-Bars könnt ihr<br />

mal alles rauslassen – ob in einer großen<br />

Gruppe oder mit einem Freund,<br />

Karaoke ist in jedem Fall ein Stimmungsmacher.<br />

Und keine Sorge: Natürlich<br />

seid ihr nicht verpflichtet, euch<br />

hinters Mikro zu stellen, aber probiert<br />

es einfach selbst mal aus! Es macht riesigen<br />

Spaß!<br />

In Bahnhofsnähe findet ihr die Karaoke-Bar<br />

„DownTown“, die täglich für<br />

euch geöffnet hat. Die „Bar Romantis“<br />

in der Lavesstraße bietet wechselnde<br />

Events, immer samstags könnt ihr dort<br />

Karaoke singen. Auch im Irish Pub<br />

„Dublin Inn“ in der Altstadt gibt’s jeden<br />

Montag und Freitag Karaoke-Abende.<br />

Ab nach draußen!<br />

Ihr seid kein Freund von großer Organisation?<br />

Kein Problem! <strong>Hannover</strong> ist<br />

als Kiosk-Stadt besonders gut für alle<br />

geeignet, die Clubs und Bars lieber meiden.<br />

Besonders zum Frühlingsanfang<br />

geht Limmern besonders gut. Unser<br />

Tipp: An der Limmerstraße findet ihr<br />

unter anderem einen Kiosk, an dem ihr<br />

frisch gezapftes Bier vom Fass bekommen<br />

könnt.<br />

Trinken mit Tradition<br />

Wie wär´s mit ein bisschen Kult? Das<br />

Kultmixgetränk „Lüttje Lage“, was aus<br />

Kornbrand und dem speziellen Lüttje-Lage-Schankbier<br />

besteht und aus<br />

zwei verschiedenen Gläsern getrunken<br />

wird, wird in vielen Bars in <strong>Hannover</strong><br />

ausgeschenkt. Im Brauhaus Ernst August<br />

in der Altstadt könnt ihr außerdem<br />

frisch gezapftes, selbstgebrautes hannöversches<br />

Bier genießen! Auch hier gibt’s<br />

immer wieder wechselnde Themenabende<br />

mit Live-Musik.<br />

Ein Text von Jana Finze<br />

Foto: Kontscha v. Pizza Dünn & Dünner<br />

CITYGLOW 5


Zwischen PC und Papier:<br />

Eine Creatorin geht unter die Autoren<br />

Neulich eine eigene<br />

Sendung, jetzt ein Buch –<br />

Sandra startet dieses Jahr so<br />

richtig durch.<br />

Diese Powerfrau ist<br />

unermüdlich und lässt sich<br />

durch nichts aufhalten.<br />

Uns erzählt sie, worum es in<br />

ihrem Buch geht und wie sie<br />

mit Rückschlägen umgeht.<br />

Sandra Czok<br />

Fotos: © Sasi Sellathurai<br />

@sandra_czok<br />

@sandraczok<br />

@sandraczoki<br />

Wir haben gehört, dass du ein eigenes<br />

Buch schreibst. Um was geht es darin?<br />

Das ist völlig richtig, allerdings muss<br />

ich direkt korrigieren. Ich schreibe es<br />

nicht allein, sondern gemeinsam mit<br />

19 wundervollen Creator/-innen, die<br />

unterschiedlicher nicht sein können.<br />

Jede und jeder von ihnen beschreibt<br />

seinen ganz eigenen Weg, welcher<br />

divers beleuchtet wird. Das Buch gibt<br />

einen Mehrwert für die Branche und<br />

vor allem für diejenigen, die mit dem<br />

Gedanken spielen, Content Creator zu<br />

werden. Erschreckenderweise sind es<br />

mittlerweile 2/3 der Jugendlichen, die<br />

von solch einer Karriere träumen. Wir<br />

möchten mit unserem Buch aufklären<br />

und über Sonnen- und Schattenseiten<br />

sprechen. Es geht um private Themen,<br />

aber auch um wertvolle Tipps und<br />

Tricks oder aber Zukunftsprognosen.<br />

War ein eigenes Buch schon immer<br />

dein Traum?<br />

Tatsächlich schon, allerdings habe ich<br />

es eher zu einem späteren Zeitpunkt<br />

gesehen. In meinen Kopf schwirrte eine<br />

Art Lebensratgeber gemischt mit guten<br />

Portion Humor und ein wenig Biografie<br />

herum. Aber manchmal kommt es<br />

anders, als man denkt. Als die Anfrage<br />

vom Autorenclub reinkam, habe ich<br />

6 CITYGLOW


ehrlich gesagt gar nicht lange drüber<br />

nachgedacht und die Chance wahrgenommen.<br />

Ich bin sehr aufgeschlossen,<br />

was neue Ideen angeht und plötzlich<br />

war ich Autorin. So schnell geht’s. Mein<br />

ursprünglicher Plan rückt jetzt also<br />

weiter in den Hintergrund. Irgendwann<br />

wird der richtige Zeitpunkt kommen.<br />

Jetzt heißt es erstmal CREATORS CRE-<br />

ATION, was übrigens noch nicht der<br />

finale Name ist. Aber psst.<br />

Kommst du gut voran oder hast du<br />

auch mal Schreibblockaden?<br />

Ich verrate euch ein Geheimnis: Ich<br />

muss gar nicht schreiben. Das ist der<br />

Clou daran. Beim Autorenclub wird<br />

mittels eines besonderen Systems gearbeitet.<br />

In Form von Interviews wird das<br />

gesprochene Wort im Vorfeld transkribiert.<br />

Das Schreiben wird erst im späteren<br />

Schritt bei den Feinheiten zum Thema.<br />

Außerdem stellt dieses Buch eine<br />

spezielle Form dar. Sprich, es lebt und<br />

entwickelt sich mit seinen Autor/-innen.<br />

Erst dann wissen wir ganz genau,<br />

wo die Reise hingeht. Das Projekt ist<br />

also superspannend.<br />

Ein Buch zu schreiben bedeutet auch,<br />

sich zurückzuziehen damit die Gedanken<br />

fließen können. Kannst du die<br />

Ruhe im deinem sonst so turbulenten<br />

Leben gut aushalten?<br />

Das Projekt startete tatsächlich schon<br />

2022 für mich. Parallel zur Hochzeitsplanung,<br />

um genauer zu sein. Seither<br />

entwickelte ich gemeinsam mit der Redaktion<br />

ein Konzept, einen roten Faden<br />

und das komplette Casting für die<br />

potenziellen Autor/-innen. Erst in der<br />

zweiten Phase ging es thematisch für<br />

mich in die Tiefe. Anders als gedacht,<br />

fiel es mir eher schwer, mich zu entscheiden,<br />

welche Dinge in diesem Buch<br />

thematisiert werden sollen. Wir stecken<br />

immer noch in diesem Prozess, weil wir<br />

uns dafür wirklich viel Zeit nehmen. Ich<br />

bin da sehr dankbar, denn mich möchte<br />

natürlich auch, dass es gut wird! Im<br />

turbulenten Alltag werden also strickte<br />

Termine gemacht, bei denen wir Schritt<br />

für Schritt vorankommen.<br />

Gerade als Content Creator in der<br />

Social-Media Welt wirkt es überraschend,<br />

dass du explizit ein Buch<br />

veröffentlichen möchtest. War das nur<br />

ein Zufall oder war die Entscheidung<br />

explizit?<br />

Ich liebe Bücher. Ich liebe den Geruch<br />

im Buchladen und freue mich wie<br />

ein Kind, wenn ich mit einem neuen<br />

Buch starte. Das war also mehr als klar.<br />

Vielleich ist das auch so ein typisches<br />

Vorurteil, weil man so etwas von einem<br />

Creator nicht erwartet. Natürlich bin<br />

ich sehr onlineaffin, aber ich kann es<br />

auch kaum abwarten, mein Handy auf<br />

die Seite zu legen. Ich gehöre da noch<br />

zu der ersten Generation der Creators,<br />

die die Anfänge miterlebt haben und<br />

gestartet sind, jedoch immer noch eine<br />

Kindheit ohne Onlineprägung hatten.<br />

Daher lege ich großen Wert auf solch<br />

haptische Dinge. Ich bin etwa auch ein<br />

großer Fan von Visionboards oder richtigen<br />

Kalendern.<br />

Denkst du, Gedanken niederzuschreiben<br />

kann auch im Alltag helfen?<br />

Na klar, nicht nur Gedanken! Auch<br />

Träume oder Visionen. Selbst meine<br />

Mutter führt seit Jahren eine Art Heft,<br />

in dem sie lauter Gedanken notiert.<br />

Da ist ordentliches Potenzial drin. Die<br />

Czokis – eine wilde Familie zwischen<br />

Klößchen und Kollektion. Ich sehe es<br />

schon. Spaß bei Seite. Ich finde es superwichtig,<br />

sich Dinge aus dem Kopf<br />

zu schreiben. Gerade wenn man nicht<br />

einschlafen kann, kann ich das sogar<br />

empfehlen! Wer kennt sie nicht, diese<br />

Gedanken, die einen Tag und Nacht<br />

beschäftigen. Wenn wir uns diese von<br />

der Seele schreiben, fühlen wir uns viel<br />

besser. Glaubt mir, das funktioniert<br />

Motivation ist wichtig, aber hast du<br />

auch mal Tage, an denen einfach<br />

nichts läuft?<br />

Die hat doch jeder, oder? Ich muss sagen,<br />

dass mir der Autorenclub durch<br />

das Einsprechen natürlich viel Arbeit<br />

abnimmt. Es macht eine Menge Spaß.<br />

Wir sind allerdings auch noch mittendrin<br />

in diesem Prozess, deswegen gehe<br />

ich da auch mit dem nötigen Respekt<br />

heran und bin gespannt, wie wir das<br />

Ganze entwickeln werden.<br />

Muss man manchmal eine Niederlage<br />

hinnehmen, oder ist aufgeben keine<br />

Option?<br />

Niederlagen gehören absolut dazu. So<br />

ist das Leben und ich finde sie auf eine<br />

Art und Weise auch wichtig, weil sie<br />

uns dazu anregen, alles zu geben. Wenn<br />

man mit all dem Zweifel fertig ist,<br />

schreit man eben kurz und macht dann<br />

weiter mit dem, was man WIRKLICH<br />

WILL. Da gibt es auch so ein gutes<br />

Sprichwort von Bodo Schäfer: „Gewinner<br />

scheitern, bis sie erfolgreich sind.“<br />

Das finde ich gut. Aufgeben ist also<br />

keine Option.<br />

Fashion Week, eigene Sendung, eigene<br />

Buch - hast du manchmal Angst vor<br />

einem Burnout? Kommt da die Freizeit<br />

nicht zu kurz?<br />

Welche Freizeit? Ich muss lange überlegen,<br />

aber ich verbinde wirklich alles<br />

mit dieser Leidenschaft. Oft sieht man<br />

die Dinge nicht direkt. Es passiert meist<br />

einfach wahnsinnig viel im Hintergrund.<br />

Aber klar, natürlich muss ich<br />

da in ein gutes Gleichgewicht kommen<br />

und das alles ab und zu beiseitelegen.<br />

Ich habe manchmal Phasen, in denen<br />

ich nicht so gut zu mir selbst bin, mir<br />

selbst nichts gönne, nicht auf mich und<br />

die Zeichen achte, weil ich zu motiviert<br />

bin. Da stoppt mich mittlerweile meine<br />

Familie. Im Februar hatte ich auch eine<br />

etwas schwierige Phase, die ich nicht so<br />

richtig zuordnen konnte. Ich war innerlich<br />

sehr unruhig und wusste gar nicht,<br />

warum. Höchste Zeit, um wieder regelmäßig<br />

Baden zu gehen. Seither fahre ich<br />

damit ganz gut. Ich lege wieder mehr<br />

Wert auf Dinge, die mir Energie geben<br />

und grenze mich bewusst von Energiesaugern<br />

ab. Dann bleibt genug Power<br />

für die Leidenschaft übrig, denn es war<br />

immer schon das Ziel, mein Hobby, also<br />

die Freizeit, zum Beruf zu machen.<br />

CITYGLOW 7


Unterhaltungstheater Ihr<br />

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Van Life:<br />

A Camper´s Paradise<br />

Wir sind auf die Kanaren gefahren und genießen hier das schöne<br />

Wetter und die traumhafte Landschaft. Doch lasst uns von vorne<br />

anfangen. Wir haben eine Autofähre genommen, damit wir unseren<br />

selbst ausgebauten Van mitnehmen können. Um auf die Kanaren<br />

zu kommen, kann man von den beiden spanischen Häfen Huelva<br />

und Cádiz aus übersetzen. Die Fahrt dauert 30-50 Stunden, je nach<br />

Wetterlage. Die Fähre ist sehr groß, hat ein paar Snack-Bars, ein Restaurant<br />

und viele Sitzgelegenheiten. Wir konnten zu gewissen Zeiten<br />

kurz an unser Auto ran, um etwas zu holen oder wegzubringen, aber<br />

wir durften leider nicht die Fahrt im Auto verbringen. Für die, die<br />

etwas mehr Luxus wollen, gibt es auch die Möglichkeit, eine Kabine<br />

dazuzubuchen, damit man ein eigenes Bett und Badezimmer hat.<br />

Der Preis der Überfahrt hängt sehr von der Größe des Fahrzeugs<br />

ab, wir können euch allerdings ans Herz legen, möglichst früh die<br />

Fahrt zu buchen, denn sie ist sehr beliebt und schnell ausgebucht.<br />

Wir mussten drei Monate warten, bis wir einen Platz auf der Fähre<br />

bekommen haben.<br />

Vielfaltige Landschaften auf<br />

einer Insel vereint<br />

30 Stunden später sind wir endlich auf Fuerteventura angekommen<br />

und sind hoch in den Norden der Insel gefahren. Die gesamte<br />

Insel ist wunderschön mit traumhaften und entlegenen Spots im<br />

Süden und vielen kleinen Surf-Städten und zahlreichen Surfspots<br />

im Norden. Das Schönste an der Insel ist, ist wie vielfältig sie ist.<br />

Im Nord-Osten befinden sich die Dünen von Corralejo, eine traumhafte<br />

Wüstenlandschaft, die sich über 8 km an der Küste entlang<br />

streckt. Die Wüste Fuerteventuras ist traumhaft und ein absolutes<br />

Must-See. Es verläuft eine Straße mit vielen Parkmöglichkeiten durch<br />

die Dünen entlang der Küste. Auf der einen Seite schaut man auf eine<br />

scheinbar endlose Dünen-Landschaft mit bis zu 40 Meter hohen Sandbergen.<br />

Auf der anderen Seite flachen die Dünen ab und treffen auf das<br />

kristallklare Meer mit wunderschönen langen Sandstränden.<br />

Fotos: © Nik&Yas Photo<br />

Ideal fur Wassersport-Begeisterte<br />

Die Strände sind nicht nur der<br />

perfekte Platz, um im Wasser zu spielen<br />

und sich zu sonnen, sondern auch, um<br />

Surfen zu lernen. Der Norden von Fuerteventura<br />

ist ein absolutes Surfer-Paradies<br />

und die Sandstrände entlang<br />

der Dünen sind perfekt für Beginner.<br />

Abgesehen vom Wellenreiten weht in<br />

Fuerteventura oft ein starker Wind, der<br />

optimale Bedingungen fürs Kite- und<br />

Windsurfen bietet.<br />

Im Nord-Westen sieht es ganz anders<br />

aus: Nur eine halbe Stunde Fahrt und<br />

die Landschaft wird zu einer Vulkanlandschaft.<br />

Der weiße Sandstrand zu<br />

schwarzen Steinen und Klippen. In<br />

Majanicho tummeln sich besonders viele<br />

Surfer und ein wenig weiter südlich<br />

befindet sich El Cotillo mit traumhaften<br />

Steilküsten und perfekten Wellen für<br />

Anfänger und Fortgeschrittene.<br />

nikandyas<br />

CITYGLOW 9


EINE STADTFÜHRUNG<br />

ZUM GRUSELN<br />

Hintergrundbild: ©Adobe.stock.com/yj<br />

10 CITYGLOW


spezielle Führung ausgebildet“, berichtet Tamara Podesky.<br />

Gemeinsam mit der <strong>Hannover</strong> Marketing und Tourismus<br />

GmbH (HMTG) erarbeitete sie das Konzept. Jede Tour sei<br />

ausgebucht, da spiele auch das Wetter keine Rolle. Durch die<br />

zahlreichen True-Crime-Podcasts, Horrorfilme, Krimidinner<br />

und Serien ist das Interesse an Mordfällen und wahren<br />

Verbrechen so groß wie nie. Tamara Podesky ist selbst leidenschaftlicher<br />

True-Crime-Fan und gibt diese Faszination<br />

an die Teilnehmenden weiter. „Diese kriminelle Energie der<br />

Menschen, was sie dazu bewegt, Verbrechen und Morde zu<br />

begehen, finde ich sehr spannend,“, erklärt sie. Ihr persönlicher<br />

Lieblingsfall ist der Mord an Gerd-Roger Bornemann.<br />

Die Familie des Opfers wurde damals von Gerhard Schröder<br />

vor Gericht vertreten.<br />

VERBORGENE ORTE MIT<br />

GRUSELIGER GESCHICHTE<br />

Die zertifizierte Stadtführerin der HMTG leitet die Gruppe<br />

vom Ernst-August-Platz über den Georgsplatz und die Aegidienkirche<br />

in die Altstadt und bis ans Leineufer. Vor einer<br />

unscheinbaren Metalltür unterhalb der Promenade erzählt<br />

Tamara Podesky von dem Räuber und Mörder Jasper Hanebuth,<br />

der ebenfalls in <strong>Hannover</strong> sein Unwesen trieb. Hinter<br />

dieser Pforte liegt der Hanebuth-Gang, ein Tunnel unter der<br />

Altstadt. Mit einem Schlüssel verschafft Tamara Podesky<br />

allen Interessierten Zugang. Mit einer Handytaschenlampe<br />

bewaffnet und gebückt laufend kann man einige Meter in<br />

den teilweise verschütteten Tunnel hineingehen.<br />

Dunkle Gassen, regennasse Straßen, Nebelschwaden verdecken<br />

die Sicht - so beginnt wohl jeder klassische Krimi. Eine<br />

düstere Atmosphäre wird geschaffen, um eine angespannte<br />

Grundstimmung zu erzeugen. Doch davon ist an diesem<br />

Samstagnachmittag nichts zu spüren. Die Sonne strahlt auf<br />

den kleinen Platz vor der Tourist Info am Ernst-August-<br />

Platz, wo sich bereits eine Menschenmenge gebildet hat.<br />

Freitag- und Samstagnachmittag trifft sich hier eine Gruppe<br />

von 25 Leuten für die Krimi Tour „Dem Verbrechen auf der<br />

Spur“.<br />

Als die Stadtführerin Tamara Podesky ihr Tablet zückt und<br />

zu erzählen beginnt, schafft sie es trotz der warmen Sonnenstrahlen,<br />

den Teilnehmer*innen einen Schauer über den<br />

Rücken zu jagen. In den nächsten zwei Stunden führt Tamara<br />

Podesky die Gruppe durch die Innenstadt <strong>Hannover</strong>s zu<br />

den Originalschauplätzen der Verbrechen. Sie berichtet von<br />

Fällen wie den Kofferbabys, versuchten Banküberfällen, Jasper<br />

Hanebuth, dem Diebstahl des goldenen Leibniz-Kekses<br />

und natürlich dem Serienmörder Fritz Haarmann.<br />

DIE FASZINATION<br />

DER VERBRECHEN<br />

Die Krimi Tour gibt es nun seit gut zwei Jahren. „Nach der<br />

ersten Woche hatten wir bereits über 400 Anfragen, deswegen<br />

haben wir schnell weitere Gästeführer*innen auf diese<br />

Zum krönenden Abschluss der Tour und für den ultimativen<br />

Gruselfaktor beginnt Tamara Podesky ein Lied zu singen:<br />

„Warte, warte nur ein Weilchen, bald kommt Haarmann<br />

auch zu dir, mit dem kleinen Hackebeilchen, macht er Schabefleisch<br />

aus dir.“ Viele der Teilnehmer*innen stimmen mit<br />

ein: „Aus den Augen macht er Sülze, aus dem Hintern macht<br />

er Speck, aus den Därmen macht er Würste und den Rest,<br />

den schmeißt er weg.“<br />

Als drittkriminellste Stadt Deutschlands hat <strong>Hannover</strong> mehr<br />

als genug True-Crime-Fälle zu bieten und so werden im<br />

<strong>April</strong> wieder neue Geschichten in der Führung erzählt. „Es<br />

lohnt sich, die Krimi-Tour öfter zu besuchen und immer<br />

wieder neue Geschichten zu hören, weil wir so einen großen<br />

Pool an Kriminalfällen haben“, erklärt ihr Sohn Nikolas Podesky,<br />

der ebenfalls als Stadtführer arbeitet. Christoph Bulwin,<br />

der Zooviertel-Mord, die Kokain AG und der Überfall<br />

auf die Santander Bank sind nur einige nennenswerte Verbrechen,<br />

die ebenfalls zum Repertoire der Führungen gehören.<br />

Tickets und Termine gibt es unter visit-hannover.de.<br />

Neben dieser True-Crime-Führung gibt es auch noch eine<br />

spezielle „Fritz-Haarmann-Tour“, die Hendrik Seiffert<br />

freitags um 20 Uhr führt, mehr Infos dazu findet ihr unter<br />

fritz-haarmann-tour.de. Außerdem bieten die Stattreisen<br />

<strong>Hannover</strong> die Führung „...ab und zu war wieder einer tot...“<br />

an, die die Teilnehmer*innen durch 500 Jahre hannoversche<br />

Kriminalgeschichte mitnimmt.<br />

Text von Felicia Holtkamp<br />

CITYGLOW 11


Unsere TOP 5<br />

Italienische Küchen in <strong>Hannover</strong><br />

Foto: ©Adobe.stock/Jenifoto Foto: © Noah Vogel<br />

Meike Luedtke und Rebecca Speitel<br />

Wir lieben es immer wieder,<br />

<strong>Hannover</strong> auch kulinarisch zu<br />

entdecken. Gerne testen wir uns<br />

daher durch die Karten der<br />

verschiedensten Restaurants und<br />

Cafés und haben natürlich auch<br />

einige Herzensläden.<br />

Die Gastronomieszene erweitert<br />

sich ständig und häufig werden wir<br />

nach Tipps gefragt. Unsere Liste ist<br />

mittlerweile ziemlich lang und sie<br />

wird auch eher länger als kürzer.<br />

Dieses Mal möchten wir deshalb<br />

ein paar unserer liebsten<br />

italienischen Restaurants<br />

vorstellen, denn italienische<br />

Küche geht bei uns immer.<br />

Wir starten mit Raffaele’s in der<br />

Südstadt. In dem kleinen, schönen<br />

Restaurant in der Geibelstraße<br />

bekommt man Pasta, Antipasti,<br />

Fleisch- und Fischgerichte sowie<br />

knusprige Crossella (Römische<br />

Pizza). Wir schwärmen von Burrata<br />

mit gegrilltem Radicchio, der römischen<br />

Pizza oder dem Saltimbocca<br />

Romana. Es gibt aber auch köstliche<br />

Tagesempfehlungen, die saisonal<br />

variieren. Der Chef, Raffaele Di<br />

Michele, leitet selbst den Service<br />

und führt seinen Laden mit ganz<br />

viel Herzblut. Bis jetzt war alles jedes<br />

Mal ausgesprochen lecker und<br />

wir kommen immer gerne vorbei.<br />

Extratipp: Das Raffaele’s ist eines<br />

der wenigen Restaurants, das auch<br />

montags geöffnet ist.<br />

Das Raffaele’s<br />

12 CITYGLOW


Wer es lieber ganz modern mag, ist im Little Cortile richtig.<br />

In der Pasta-Bar in der Goethestraße gibt es tolle<br />

hausgemachte Pasta, Antipasti und Salate.<br />

Little Cortile<br />

Unsere Empfehlungen sind die Trüffelpasta, Malloreddus Sardi (sardische<br />

Nudeln mit Tomatensoße und Salsiccia), sowie die Calamari,<br />

welche jeden Freitag als Highlight auf der Karte stehen. Vorweg ist der<br />

leckere Espresso Martini eine Sünde wert, den super Drinks gibt es<br />

vor Ort natürlich auch. Hausgemachte Pasta und ein leckerer Cocktail<br />

– so einen Abend darf es für uns gerne gelegentlich mal geben.<br />

Zum Schluss kehren wir erneut in die Südstadt<br />

zurück. Dort hat nämlich vor nicht all zu langer<br />

Zeit das I Mori in der Bandelstraße eröffnet.<br />

Wir waren sofort Fans, denn in dem Familienbetrieb<br />

passt der kulinarische- sowie der Servicepart.<br />

Unser nächster Tipp<br />

befindet sich in Linden,<br />

wobei wir zugeben<br />

müssen, dass es sich hierbei<br />

nicht unbedingt um ein<br />

klassisches italienisches Restaurant<br />

handelt. Pizzafans sollten aber auf jeden Fall mal vorbeischauen.<br />

Es geht um die Pizza Punks an der Limmerstraße.<br />

Unter dem Motto „Anarchy in Napoli“ gibt es bei den Pizza<br />

Punks, wie der Name schon sagt ausschließlich Pizza. Dafür<br />

aber überaus leckere Pizza, die von den italienischen Pizzabäckern<br />

in dem 600-Grad-Steinofen zubereitet wird. Außer<br />

den Klassikern Margherita oder Prosciutto gibt es auch<br />

vegane Optionen. Wir waren besonders begeistert von der<br />

Pizza Bufala und der Pizza Tartufo. Bei unserer nächsten<br />

Linden Tour gibt’s auf jeden Fall mal wieder Pizza.<br />

Vorweg sollte man unbedingt Parmigiana 2.0 probieren,<br />

eine Variation der klassischen Parmigiana<br />

und einfach köstlich. Bei der hausgemachten Pasta<br />

lieben wir u. a. die Linguine mit Vongole. Zum<br />

Abschluss muss man sich dann einfach noch die<br />

Cannolo Siciliano mit Ricottacreme und Pistazie<br />

gönnen: ein Traum! Wir freuen uns jetzt schon auf<br />

den nächsten Besuch, damit wir noch mehr von der<br />

Karte testen können.<br />

Das I Mori<br />

Wir hoffen, wir konnten unsere Liebe zu der hannöverschen Gastroszene ein bisschen teilen.<br />

Über Tipps und Anregungen freuen wir uns aber natürlich auch immer sehr.<br />

Schaut doch mal bei <strong>Hannover</strong>leben auf Instagram vorbei oder sendet uns eine Mail an info@hannoverleben.com.<br />

CITYGLOW 13


Eine Bühne für dich,<br />

eine Bühne für alle<br />

Das Herz klopft, die Knie sind weich. Ein Kampf zwischen Nervosität und Adrenalin.<br />

Für den einen ist es ein Grauen, für den anderen pures Lebensgefühl. Auf der<br />

Bühne stehen zu können und Menschen zu begeistern, ist ein Talent.<br />

Ob als kleines Hobby, das den Alltag bunter gestaltet, ein Talent, welches andere<br />

bereichert oder der Traum, die große Leidenschaft zum Beruf zu machen. Doch wo<br />

fängt man an? Wo ist der Raum, um Kreativität auf der Bühne nachzugehen?<br />

Die Veranstaltungsbranche ist weitreichend - von Comedy über Musik und Poetry,<br />

bis hin zu darstellender Kunst. Auch <strong>Hannover</strong> bietet viele Möglichkeiten, der Sehnsucht<br />

nach der Bühne nachzugehen. Wir haben einiges, sowohl für Laien und Kleinkünstler<br />

als auch für das interessierte Publikum gefunden und sagen: Bühne frei!<br />

Der Ballhof<br />

Das in der Altstadt gelegene Theater am Ballhofplatz<br />

gehört zum Staatstheater <strong>Hannover</strong>. Regelmäßig<br />

finden dort Veranstaltungen rund um Musik und<br />

Schauspiel statt. Neben Vorstellungen der Jungen<br />

Oper und des Jungen Schauspiels gibt es auch die<br />

Möglichkeit, selbst kreativ zu werden:<br />

Impro Café im Ballhof –<br />

„Blitzschnelles Improvisationstheater<br />

zum Mitmachen“<br />

Einmal im Monat, an einem Mittwoch, findet das<br />

Impro Café statt. Hier kann jeder mitimprovisieren,<br />

der Lust hat. Eine Anmeldung ist dafür nicht nötig.<br />

Spontan reagiert, gespielt und interagiert wird nach<br />

den Vorgaben des Publikums. Teil der Vorstellung<br />

ist das Impro-Ensemble „Szene 52“. Die Mitglieder<br />

leiten das Improvisationstheater an und geben damit<br />

der Vorstellung eine Richtung.<br />

Nächster Termin ist am 12. <strong>April</strong> <strong>2023</strong> um 20 Uhr<br />

im Ballhof Café, der Eintritt ist frei.<br />

Offene Bühne im Ballhof<br />

Die Offene Bühne bietet Raum für jede Performance.<br />

Egal ob Comedy, Songs oder Tanz, alles ist erlaubt.<br />

Jedes Talent hat hier die Möglichkeit sich vor<br />

Publikum zu präsentieren.<br />

Anders als im Impro Café bedarf es vor dem Auftritt<br />

einer Anmeldung, in der man sich und die Präsentation<br />

vorstellt. Anmeldung unter:<br />

ballhof.cafe@staatstheater-hannover.de<br />

Die nächste Veranstaltung findet am 27. <strong>April</strong> <strong>2023</strong><br />

um 20 Uhr im Ballhof Café statt (Knochenhauerstr.<br />

28, 30159 <strong>Hannover</strong>), auch hier ist der Eintritt frei.<br />

Stand Up Comedy <strong>Hannover</strong><br />

Comedy ist sehr beliebt, sie reicht von der Kleinkunst<br />

bis hin zur Masse – Lachen macht nun mal<br />

Spaß! Dennoch: Witzig sein ist eine Kunst und als<br />

Comedian tätig zu sein, bedeutet viel Übung.<br />

Die Stand Up Comedy <strong>Hannover</strong> ist eine Organisation,<br />

die in <strong>Hannover</strong> und der Umgebung Comedy-Events<br />

ausrichtet. Hier kannst du dich melden,<br />

wenn du selbst als Comedian auf der Bühne stehen<br />

möchtest oder als Gast einfach nur mitlachst.<br />

„Comedy Open Mic“<br />

Ein Comedy Open Mic eignet sich besonders für<br />

Newcomer, die ihre Gags testen und ein Gefühl für<br />

die Bühne bekommen möchten. Bei einem Open<br />

Mic ist das Mikrofon beziehungsweise die Bühne<br />

offen für jegliche Form von Comedy. Dabei hat<br />

jeder Comedian etwa sieben Minuten Bühnenzeit,<br />

um das Publikum zum Lachen zu bringen. Für das<br />

Publikum ist es eine großartige Möglichkeit, Talente<br />

bei ihrer Entwicklung zu begleiten.<br />

Der nächste Termin ist am 17. <strong>April</strong> um 20 Uhr in<br />

der Hanomacke in der Nordstadt (Königsworther<br />

Platz 1, 30167 <strong>Hannover</strong>). Tickets sind für 9,27<br />

Euro erhältlich, Studenten zahlen 5,67 Euro.<br />

„Open Stage - Musik, Comedy und Poetry”<br />

Wie die Offene Bühne im Ballhof, bietet auch diese<br />

Veranstaltung Raum für jedes Talent, welches sich<br />

traut.<br />

Am 17. Mai um 20 Uhr kannst du dich auf der<br />

Bühne präsentieren oder die Talente beim Performen<br />

begleiten. Die Location ist im Me and All Hotel<br />

in <strong>Hannover</strong> Mitte (Aegidientorplatz 3, 30159<br />

<strong>Hannover</strong>). Der Eintritt ist frei.<br />

14 CITYGLOW


Kulturpalast Linden<br />

Wie zu vermuten, bekommt man hier viel Kultur dargeboten. Besonders<br />

musikalische Veranstaltungen kommen im Kulturpalast Linden zum Tragen.<br />

Neben etablierten Künstlern haben auch Kleinkünstler und Laien die<br />

Chance, ihr Talent und ihre Kunst auf die Bühne zu bringen.<br />

„Songwriter Night“<br />

Die Songwriter Night findet in regelmäßigen Abständen statt. Sie bietet<br />

eine offene Bühne für Musiker jeglicher Art. Ob jung oder alt, Profi oder<br />

Anfänger, eigene Songs oder Cover, vom Einzelkünstler bis zur Band.<br />

Jede Veranstaltung startet mit einem Gast in den Abend, welcher mit einem<br />

kleinen Programm einleitet. Im Anschluss ist die Bühne frei. Es gibt<br />

keine Anmeldung und keine Setlist im Voraus, niemand weiß, was passiert.<br />

Die Gestaltung des Abends ist offen und du kannst sie frei und spontan<br />

mitkreieren.<br />

Die nächste Veranstaltung findet am 26. <strong>April</strong> <strong>2023</strong> von 20-23 Uhr statt<br />

(Deisterstraße 24, 30449 <strong>Hannover</strong>). Zu Gast ist: She Phoenix, eine junge<br />

Solokünstlerin, die mit ihrer Musik eine raue Atmosphäre schafft.<br />

Auch hier ist der Eintritt frei.<br />

Wortwerkstatt-Slam im Kulturhaus<br />

Hölderlin Eins<br />

Comedy Show von Stand Up<br />

Comedy <strong>Hannover</strong><br />

Foto: © "Macht Worte"<br />

Foto: ©Stand Up<br />

Comedy <strong>Hannover</strong><br />

Foto: © Matthias Stehr<br />

Macht Worte – Slam Poetry und live -Literatur<br />

Tiefsinn, Witz und Pointen - Poetry Slams liegen im Trend und sind eine<br />

faszinierende Form des Ausdrucks.<br />

„Macht Worte“ bildet durch ein seit Jahren andauerndes Engagement<br />

in der Literatur-Szene eines der führenden Live-Literatur-Netzwerke im<br />

deutschsprachigen Raum. Neben großen Veranstaltungen gibt es regelmäßige,<br />

offen und einfach zugängliche Poetry Slams.<br />

Wer Mut und zwei selbstgeschriebene Texte mit einer Länge von je höchstens<br />

7 Minuten mitbringt, kann sich auf offene Listen setzen lassen, um die<br />

eigene Poesie vor Publikum darzubieten. Offene Poetry Slams sind zum<br />

Beispiel: der „Nordstadtsnack, „Listn’Up“ oder „Jazz’nPoetry“. Die Anmeldung<br />

erfolgt per Mail unter: machtworte@langeleine.de<br />

Nächste Veranstaltungen:<br />

„Nordstadtschnack“<br />

Am 14. <strong>April</strong> <strong>2023</strong> um 20 Uhr, in der Bürgerschule Nordstadt.<br />

Der Eintritt umfasst etwa 4-9 Euro.<br />

“List’n Up”<br />

Am 15. <strong>April</strong> <strong>2023</strong> um 19:00 Uhr,<br />

im Stadtteilzentrum Lister Turm.<br />

„Macht Worte!”<br />

Am 20. <strong>April</strong> <strong>2023</strong> um 20 Uhr, im Kulturzentrum Faust.<br />

Der Eintritt umfasst etwa 7-9Euro.<br />

Wir wünschen dem Publikum: Gute Unterhaltung! und allen<br />

Künstler:innen unter euch: Hals- und Beinbruch!<br />

Von Ellen Thomsen<br />

"Macht Worte" Poetry Slam<br />

Oper <strong>Hannover</strong> Saal<br />

Illustrationen: Adobe.stock.com/paul_craft<br />

CITYGLOW 15


Wieso schaffe<br />

einfach<br />

ich es<br />

nicht?<br />

Bild: © Christina Pörsch<br />

Illustration: ©Adobe.stock.com/Passakorn<br />

Deutschlands führende Expertin für<br />

ganzheitlich nachhaltiges Leben<br />

Christina Christiansen<br />

Doch wieso schafft er es einfach<br />

nicht, sich daran zu halten?<br />

Die klare Antwort ist: Weil er sich dazu<br />

entscheidet, sie nicht einzuhalten. Die<br />

Abmachung ist ihm nicht wichtig genug.<br />

Diese Frage stellt sich Thomas<br />

immer wieder.<br />

Wenn er am Montagmorgen auf dem<br />

Weg zum Büro ist, nimmt er es sich<br />

ganz fest vor. Am Dienstag ist er sich<br />

sicher, dass es ihm heute gelingen wird.<br />

Und am Mittwoch ist er fest überzeugt,<br />

dass die Woche ja gerade erst angefangen<br />

hat und es noch nicht zu spät ist.<br />

Dann ist Donnerstag. Freitagabend<br />

verlässt er das Büro und gesteht sich<br />

entmutigt ein: ich habe es wieder nicht<br />

g e s c h a fft .<br />

Thomas hat sich fest vorgenommen,<br />

jeden Tag um 18:00 Uhr das Büro zu<br />

verlassen. Ab dann will er nur noch für<br />

seine Frau da sein. Sich mit ihr unterhalten<br />

und einen schönen Abend mit<br />

ihr verbringen. Doch am Montag kam<br />

noch dieser wichtige Anruf kurz vor<br />

18:00 Uhr, den er annehmen musste.<br />

Am Dienstag wollte er noch schnell<br />

die eine E-Mail beantworten, was dann<br />

doch länger dauerte. Und am Mittwoch<br />

war er so im Flow, dass er völlig die Zeit<br />

vergaß.<br />

Früher hat Monika ihn freudestrahlend<br />

begrüßt, wenn er die Haustür aufschloss.<br />

Heute ruft er nach ihr und hört nur ein<br />

leises „Hier“ aus dem Wohnzimmer.<br />

Noch nicht mal ein flüchtiges Küsschen.<br />

Sie hat ihm gesagt, dass es so nicht<br />

weitergehen kann. Dass sie sich immer<br />

mehr auseinanderleben. Dass sie ihre<br />

gemeinsame Zeit vermisst.<br />

Thomas versteht das und auch er möchte<br />

gern mehr Zeit mit seiner Monika<br />

verbringen. Wieder so richtig Spaß<br />

miteinander haben. Deshalb die chung mit 18:00<br />

Abma-<br />

Uhr.<br />

Wenn er kurz vor 18:00 Uhr einen<br />

Anruf annimmt, weiß er, dass er nicht<br />

rechtzeitig zu Hause sein wird. Wenn<br />

er merkt, dass die E-Mail doch deutlich<br />

länger dauert als gedacht, weiß er, dass<br />

er wieder zu spät kommen wird. Und<br />

wenn er sich keinen Wecker setzt, der<br />

ihn daran erinnert, dass es gleich Zeit<br />

ist, nach Hause zu fahren, weiß er, dass<br />

er diesen privaten Termin, der ihm<br />

doch eigentlich so wichtig ist, vergisst.<br />

Thomas muss für sich eine Frage ehrlich<br />

beantworten: Was ist mir wirklich wichtig?<br />

Alle Handlungen richten sich dann<br />

automatisch danach.<br />

Und wie ist es bei dir? Was ist<br />

dir wirklich wichtig?<br />

16 CITYGLOW


Bild: © Andrea Davis Kronlund<br />

Jazz in der Landeshauptstadt<br />

Was Louis Armstrong und <strong>Hannover</strong> gemeinsam haben<br />

Starke Rhythmen, beeindruckende Improvisationskünste,<br />

gute Laune: dafür steht Jazz - und das mitten in <strong>Hannover</strong>.<br />

Der Jazz Club <strong>Hannover</strong> ist weit mehr als eine einfache Kulturinstitution.<br />

Eine lange Geschichte, weltberühmte Künstler<br />

und ein starkes Team machen den in Linden gelegene<br />

Jazzkeller zu einem der populärsten Orte für Jazz-Musik in<br />

Europa. Auch wir von der <strong>CityGlow</strong> haben großes Interesse<br />

am Club und den Künstlern. Daher planen wir derzeit eine<br />

Jazzkolumne, welche unsere kommenden <strong>Ausgabe</strong>n mitgestalten<br />

soll.<br />

Frischer Wind im Kohlenkeller<br />

Der 1966 gegründete Jazzkeller zeichnet sich nicht nur<br />

durch eine Vielzahl an atemberaubenden Konzerten aus,<br />

sondern auch durch eine spannende Geschichte. Eine Historie,<br />

welche bereits etliche Jahre früher ihren Anfang nahm.<br />

So zählte <strong>Hannover</strong> schon lange Zeit zuvor zu der bedeutendsten<br />

deutschen Stadt, wenn es um das Thema Jazz ging.<br />

Zu den Vorgängerinstitutionen des hannoverschen Jazzclubs<br />

gehört der „Swing-Club <strong>Hannover</strong>“, aus dem sich später<br />

der „Deutsche Hot Club <strong>Hannover</strong>“ etablierte. Letztendlich<br />

brachten die jazzbegeisterten Mitglieder des sozialistischen<br />

Jugendverbandes den ehemaligen Kohlekeller in einem Jugendheim<br />

auf dem Lindener Berg zum Klingen. So wurde<br />

der Keller in den 50-er Jahren von Jugendlichen eigenhändig<br />

ausgebaut und Stück für Stück zu dem, was er heute ist.<br />

Mittlerweile hat der Verein 100 ehrenamtliche Mitglieder,<br />

darunter auch viele jüngere Menschen. „Das ist auf einige<br />

Modernisierungen zurückzuführen, die bereits vor Corona<br />

begonnen haben“, meint die Jazzclubvorsitzende Vanessa<br />

Erstmann. Vor allem im Bereich Marketing gab es einige<br />

Veränderungen, welche sich nun endlich auszahlen. Dazu<br />

zählen zum Beispiel neue Plakate, Programmhefte, Social-Media-Kanäle<br />

und eine eigene Webseite. Doch auch<br />

durch den Einsatz für Studierende lockt der Club junge<br />

Gesichter an. So stellt der Verein den Keller für die jährliche<br />

Abschlussprüfung der Jazzstudierenden der Hochschule<br />

für Musik und Theater bereit. Ziel ist es nicht nur, frischen<br />

Wind in den Zuschauerraum zu bringen, sondern auch auf<br />

die Bühne. Geplant ist eine Reihe, die sich an Nachwuchsmusiker<br />

richtet. Das Konzertangebot ist breit: HipHop-Jazz,<br />

Elektro-Jazz, Funk, Soul, Blues, Swing… „Wir geben keine<br />

Definition vor, was Jazz ist und was nicht“, betont Vanessa<br />

und schleicht sich damit in die Herzen der Nachwuchsmusiker.<br />

<strong>Hannover</strong>s Jazzfamilie<br />

Vanessa selbst ist durch Umwege im Jazzclub gelandet. Sie<br />

erinnert sich an ihre Doktorarbeit über das Image <strong>Hannover</strong>s,<br />

für die sie 2015 die Geschichte des verwinkelten Jazzkellers<br />

erforschte. Letztendlich wurde sie durch ihre Liebe<br />

zu <strong>Hannover</strong> und viele gute Ideen 2020 zur Vorsitzenden<br />

des Clubs ernannt. Mit Begeisterung erzählt sie von der<br />

Jubiläumsveranstaltung 2016, welche sie miterleben durfte.<br />

In diesem Zusammenhang nennt sie große Talente, die bis<br />

dahin die Bühne des Clubs belebten: Lionel Hampton, Klaus<br />

Doldinger, Duke Ellington und Ida Nielsen – Namen, die<br />

auch außerhalb der Jazzszene bekannt sind. So ist Vanessas<br />

persönliches Highlight neben den zahlreichen Stars, welche<br />

jedes Jahr den Club besuchen, die familiäre Situation im<br />

Verein.<br />

Auch dieses Jahr dürfen sich Jazzfans auf internationale Stars<br />

wie Kenny Garrett, Bobby Sparks und Harvey Mason freuen.<br />

Wir von der <strong>CityGlow</strong> dürfen Karten für die Jazz Night am<br />

17. Mai im Kuppelsaal verlosen. Weitere Infos dazu findet<br />

ihr auf der Webseite der <strong>CityGlow</strong> <strong>Hannover</strong>. Viel Glück!<br />

Text von Hanna Wiesner<br />

CITYGLOW 17


18 CITYGLOW


ANZEIGE<br />

100€,<br />

Foto: © Hanno Keppel<br />

1000€,<br />

10000€<br />

Sachwertmaklerin<br />

Antje Hagedorn-Bergmann<br />

MIT AGRONARO<br />

– clever in den Klimaschutz investieren<br />

Bereits in der vergangenen <strong>Ausgabe</strong> der <strong>CityGlow</strong> <strong>Hannover</strong> haben wir<br />

Sie über ökologisches Investieren mit Holz informiert. So sind Investments<br />

dieser Art nicht nur profitabel, sondern vor allem nachhaltig.<br />

Daher arbeitet Sachwertmaklerin Antje Hagedorn-Bergmann<br />

auch mit Genossenschaften zusammen, die sich für eine sauberere<br />

Umwelt einsetzten. Mit Agronaro eröffnet man sich eine angesehene<br />

Möglichkeit, angemessene Gewinne zu erzielen und sich für unseren<br />

Planeten einzusetzen.<br />

Mit Miscanthus für die Umwelt<br />

Wer in Agronaro investiert, investiert in Miscanthus – auch bekannt als<br />

Chinaschilf. Die Naturpflanze bietet mehr als nur einen Vorteil. Durch<br />

den lückenlosen Verbrauch der Pflanze und das schnelle Wachstum ist<br />

Miscanthus nahezu perfekt geeignet, um grüne Erträge zu erzielen. So<br />

können zum Beispiel Legobausteine oder Verpackungsmaterialien aus<br />

dem gewonnenen Granulat entstehen. Aus Abfallprodukten des Anbauprozesses<br />

werden weitere nützliche Materialien gewonnen. Dazu zählt<br />

unter anderem Phenol als ein Zwischenprodukt für die Produktion von<br />

Kunststoff. Doch damit nicht genug: vom Biodünger bis zum umweltfreundlichen<br />

Autofahren – mit Miscanthus öffnen sich zahlreiche neue<br />

Türen.<br />

Überdies bindet das Chinaschilf durch sein schnelles Wachstum von bis<br />

zu acht Zentimetern pro Tag 35 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Hektar. So<br />

betont die Gesellschaft stolz, dass Sie mit einer Investition von 2000€ dafür<br />

sorgen, dass ein PKW ungefähr 25 Jahre lang klimaneutral fährt.<br />

Antje Hagendorn-Bergmann, Ihre Sachwertmaklerin<br />

frage@sachwertmaklerin.de, www.sachwertmaklerin.de<br />

Und so funktioniert`s<br />

Entscheiden Sie sich nach Beratung<br />

mit Anje Hagedorn-Bergmann für eine<br />

Mitgliedschaft bei Agronaro, liegen die<br />

Einstiegsgebühren aktuell bei 2000 €.<br />

„Mit mindestens zwei Jahren Laufzeit<br />

und 7,5% Dividende pro Jahr ist dies eine<br />

schöne Möglichkeit, ökologisch etwas zu<br />

unterstützen und zu nutzen“, meint Anje<br />

Hagdorn-Bergmann. Bestenfalls werden so<br />

nach 20 Jahren aus 2000€ 8500€. Gearbeitet<br />

wird mit Ihrem Geld in Tschechien, da hier<br />

noch viel freies Ackerland zur Verfügung<br />

steht. Weitere Vorteile sind die zentrale<br />

Lage, die niedrigen Energiepreise und die<br />

hohe Anzahl an Fachkräften. Als Mitglied<br />

bei Agronaro haben Sie die Möglichkeit,<br />

jederzeit nachvollziehen zu können, wo<br />

genau Ihre Miscanthus-Pflanzen angebaut<br />

werden. Entscheiden Sie sich gemeinsam<br />

mit Anje Hagedorn-Bergmann für Agronaro<br />

und werden Sie zum Klimahelden.<br />

CITYGLOW 19


Foto: ©Adobe.stock/lubero<br />

Heißer Kaffee an<br />

Frühlingstagen<br />

Auf unserer Recherche sind<br />

wir auf weitere kulinarische<br />

Schätze gestoßen, die wir euch<br />

nicht vorenthalten wollen!<br />

Café-Wetter ist 365 Tage im<br />

Jahr, jede Jahreszeit bringt ihre<br />

Vorzüge mit sich. Jetzt ist der<br />

Frühling endlich angekommen<br />

und wann könnte es schöner<br />

sein, ein Tässchen Kaffee oder<br />

Tee trinken zu gehen? Mit<br />

den folgenden Empfehlungen<br />

nehmen wir euch mit auf eine<br />

kleine Café -Weltreise durch<br />

<strong>Hannover</strong>.<br />

Foto: ©Teestübchen<br />

<br />

<br />

Am historischen Ballhofplatz ist das<br />

Teestübchen zu finden. Ein gemütlicher<br />

Ort zum Verweilen und abschalten. Vor<br />

etwa 52 Jahren wurde das Café eröffnet<br />

und ist seither nicht mehr aus dem<br />

hannoverschen Altstadt-Bild wegzudenken.<br />

Mit viel Liebe und Tradition<br />

wird das Teestübchen, von Beginn an,<br />

von Familie Bohnecke geführt. Besonders<br />

Teeliebhaber:innen kommen<br />

hier auf ihre Kosten, denn die Auswahl<br />

an Teesorten ist groß. Das Sortiment<br />

umfasst über 40 Teesorten, welche in<br />

einem Kännchen mit Stövchen serviert<br />

werden. Doch nicht nur Tee, sondern<br />

auch Kaffee- und Kuchenvariationen<br />

verwöhnen den Gaumen der Kunden.<br />

Außerdem gibt es eine kleine Frühstückskarte<br />

sowie Snacks und Wein<br />

für den Abend. Neben einem schönen<br />

Nachmitttag lässt sich hier auch der<br />

Morgen verbringen und der Tag ausklingen.<br />

Adresse: Ballhofplatz 2, 30159 <strong>Hannover</strong><br />

Geöffnet: Montag bis Donnerstag von<br />

10.00 bis 23.00 Uhr und Freitag bis<br />

Sonntag von 9.30 bis 23.00 Uhr<br />

20 CITYGLOW


Im Zentrum <strong>Hannover</strong>s am Steintor, haben wir eine Besonderheit unter<br />

den Cafés entdeckt. Bereits das Ambiente nimmt den Kunden mit auf<br />

eine Reise in den Orient. Von Torten über Baklava bis hin zu Feingebäck:<br />

Die Vielzahl der türkisch-orientalischen Süß- und Backwaren ist groß,<br />

lecker und ästhetisch. Hier isst das Auge mit! Die Köstlichkeiten werden<br />

frisch und mit qualitativen Produkten hergestellt. Wer gerne Gebäck vernascht,<br />

wird hier auf jeden Fall fündig. Auch Eis und herzhafte Speisen<br />

werden in der Patisserie angeboten.<br />

Adresse: Münzstraße 7, 30159 <strong>Hannover</strong><br />

Geöffnet: Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 0 Uhr, Freitag und<br />

Samstag von 7.30 bis 2.00 Uhr und am Sonntag von 8.00 bis 0 Uhr<br />

<br />

Das 24grad ist eine Oase für alle Kaffeeliebhaber: innen. Das Café<br />

steht für Qualität, Nachhaltigkeit und faire Bedingungen in der Kaffeeproduktion.<br />

Um nah an den Produkten zu sein, besucht das 24grad<br />

Team hin und wieder Produzenten in Südamerika und Asien. Der<br />

Nachhaltigkeitsgedanke findet sich nicht nur in den Produkten wieder,<br />

sondern auch in der Einrichtung. Das Café ist überwiegend mit<br />

Möbelstücken der 50-er und 60-er Jahre eingerichtet. Ein besonderes<br />

Flair, das an die Blüte der ersten Röstereien erinnert. Kaffee in allen<br />

möglichen Geschmacksrichtungen, unterschiedlich zubereitet. Neben<br />

dem Genuss fern vom Alltagsstress im Ladencafé lassen sich auch<br />

verschiedene Kaffeesorten im hauseignen Shop erwerben. Wer gerne<br />

selbst Experte werden möchte, kann bei der Kaffeerösterei Seminare<br />

besuchen. Um derartige Schulungen durchzuführen, gibt es die Brew<br />

Bar, eine Erweiterung der Rösterei.<br />

Adresse: Engelbosteler Damm 52, 30167 <strong>Hannover</strong><br />

Geöffnet: Montag bis Freitag von 8.00 bis 19.00Uhr,<br />

Samstag von 9.00 bis 19Uhr und am Sonntag von 10.00 bis 19.00Uhr<br />

<br />

Foto: ©24grad Kaffeerösterei<br />

Unsere Caféreise führt uns von der einheimischen<br />

Küche über den Orient bis<br />

hin nach Ostasien.<br />

Richtig gehört, Kaffee geht auch auf Vietnamesisch.<br />

Das Viet Kafe in der Altstadt<br />

steht für die traditionelle Kaffeekultur<br />

aus dem Hochland Vietnams. Neben Kaffee<br />

gibt es auch eine Vielfalt an vietnamesischen<br />

Teespezialitäten und wer etwas<br />

Hunger oder nur Appetit mitbringt, findet<br />

hier etwas sowohl für den süßen als<br />

auch den pikanten Gaumen.<br />

Foto: ©Viet Kafe<br />

Adresse: Knochenhauerstraße 23,<br />

30159 <strong>Hannover</strong><br />

Geöffnet: Montag bis Samstag von<br />

10.00 bis 19.30 Uhr und am Sonntag<br />

von 10.30 bis 19.30 Uhr<br />

Text von Ellen Thomsen<br />

CITYGLOW 21


Foto: ©Marc Metzler | FaceClub<br />

Rollenbilder und<br />

(un)erfüllte<br />

Erwartungen<br />

Was sind eigentlich die klassischen Rollenbilder und<br />

Stereotype einer Mutter und was bedeutet es eigentlich genau,<br />

eine „starke Frau“ zu sein?<br />

22 CITYGLOW


Das Wort „Rollenbild“ steht für die klassische Vorstellung<br />

der Gesellschaft oder dem persönlichen Umfeld,<br />

wie eine bestimmte Person in einer bestimmten<br />

Rolle, Funktion oder Tätigkeit zu agieren hat. Diese<br />

Vorstellung ist häufig sehr einseitig, kann verletzen<br />

und setzt die Person, von der die jeweilige „Rolle“<br />

erwartet wird, nicht selten unter Druck. Besonders<br />

wir Frauen und Mütter sind häufig mit diesen Erwartungen<br />

an uns konfrontiert. Zum einen geschieht dies<br />

durch Fremde, die etwa ein anderes Lebensmodell<br />

haben und ihre eigene Realität anderen überstülpen.<br />

Leider sind wir aber auch immer wieder im Freundeskreis<br />

oder im familiären Umfeld davon betroffen.<br />

Das Problem an diesen Rollenbildern ist vor allem<br />

der Druck, der damit einhergeht, alles schaffen zu<br />

müssen und den Erwartungen anderer gerecht zu<br />

werden. Zeitgleich legen wir uns auch noch selbst<br />

großes Gewicht auf die Schultern mit dem Bestreben,<br />

alles schaffen zu müssen. Wir Frauen sollen die Kinder<br />

großziehen, den Haushalt schmeißen, nebenbei<br />

noch blendend aussehen, eine fürsorgliche Ehefrau<br />

sein, Karriere machen und das alles mit einer spielerischen<br />

Leichtigkeit und einem Lächeln auf den<br />

Lippen. Nicht zu vergessen, dass auch Sport und ein<br />

Hobby wichtig sind, soziale Kontakte gepflegt werden<br />

müssen und ab und an mal ein Moment nur für<br />

sich selbst sollte natürlich auch noch drin sein. Am<br />

Ende dieser Liste angekommen, ist glaube ich jedem<br />

bewusst, dass es menschlich schier unmöglich ist,<br />

jeden dieser Punkte mit einem Haken zu versehen.<br />

So unmöglich dies auch klingt, sind es dennoch die<br />

Rollen, die bewusst oder unbewusst von uns erwartet<br />

werden und die wir auch von uns selbst erwarten.<br />

Aber wie das Sprichwort „Man kann nicht auf allen<br />

Hochzeiten gleichzeitig tanzen“ schon beschwört, so<br />

verhält es sich auch hier: DAS kann niemand schaffen<br />

und das Schönste daran ist, dass wir das auch gar<br />

nicht müssen!<br />

Hohe Erwartungen<br />

an die „starken<br />

Frauen“<br />

Was tun wir nun gegen die verstaubten Ansichten<br />

von Fremden oder die Erwartungen von Bekannten<br />

und uns selbst an unsere „Rolle“? Ich liebe eine angeregte<br />

Diskussion und ich liebe es auch, gute Argumente<br />

zu hören, die eine andere Meinung als meine<br />

vertreten, aber was ich schon lange für mich aufgegeben<br />

habe, ist, andere zu belehren oder mich für<br />

etwas zu rechtfertigen, was mein Gegenüber eh nicht<br />

verstehen möchte oder kann. Aufklärung ist ebenso<br />

wichtig wie das Sensibilisieren für unterschiedliche<br />

Lebensmodelle, aber nicht um jeden Preis! Viel<br />

wichtiger ist das persönliche Wohlbefinden und das<br />

selbstbewusste Vertreten der eigenen Werte, Wünsche<br />

und Vorstellungen!<br />

Stärke bedeutet doch, nicht in eine Erwartungshaltung<br />

zu gehen, sondern aufzustehen und nach vorne<br />

zu treten, um das Lebensmodell anzustreben und zu<br />

leben, das uns glücklich macht. Es bedeutet, Umwege<br />

zu nehmen, nach einem Scheitern wieder aufzustehen,<br />

Gegenwind zu akzeptieren und nicht müde zu<br />

werden, uns das Leben zu kreieren, welches uns erfüllt!<br />

Es bedeutet NEIN zu sagen, um mich selbst vor<br />

Überlastung oder Überforderung zu schützen und es<br />

bedeutet auch, anzunehmen, dass man nicht immer<br />

in jedem Bereich zu 100% funktionieren kann.<br />

Unterschiedliche<br />

Lebensentwürfe<br />

akzeptieren<br />

Ich bin der Meinung, dass wir Frauen, jede auf ihre<br />

ganz eigene Art und Weise, alle stark sind und dass<br />

es dabei doch keinerlei Wertung bedarf, ob ich nun<br />

morgens ins Büro fahre, meine Kinder in die Schule<br />

bringe, den Schichtdienst antrete oder aber zum<br />

Sport gehe. Wenn mich am Abend zuvor der Gedanke<br />

an den nächsten Tag erfüllt und ich jeden Tag (mal<br />

mehr und mal weniger) etwas daran arbeite, proaktiv<br />

das zu verfolgen, was mich bewegt, dann bin ich eine<br />

starke Frau!!!<br />

Anlass für meine Gedankengänge war unter anderem<br />

ein tolles Event in Hamburg, welches ich anlässlich<br />

des internationalen Frauentags am 8.3. besucht habe<br />

und bei dem ich als Speakerin zu einem Panel-Talk<br />

zu genau diesen Themen eingeladen war. Eine großartige<br />

Gesprächsrunde und ein anregender Austausch<br />

von völlig unterschiedlichen Frauen! Frauen<br />

aus unterschiedlichen Branchen, mit unterschiedlichen<br />

Ausbildungen und Lebensläufen sowie unterschiedlichen<br />

Lebensmodellen. Doch einte uns alle<br />

eins: Wir wollten das klassische Rollenbild der “starken<br />

Frau“, die alles alleine schafft, aufbrechen, denn<br />

in einem waren wir uns alle einig: Der internationale<br />

Frauentag ist wichtig, um Missstände aufzuzeigen,<br />

aber es ist an uns, 365 Tage im Jahr dafür aufzustehen!<br />

Für Frauen, für Männer, für eine real gelebte<br />

Gleichberechtigung – Hand in Hand!<br />

X Ann-Kathrin Hellge<br />

CITYGLOW 23


KREATIVKOLUMNE<br />

VON ANDRE VATERNAM<br />

IST SUCHMASCHIENENOPTIMIERUNG IN<br />

ZEITEN VON SOCIAL MEDIA NOCH WICHTIG?<br />

In einer Zeit, in der Social-Media-Plattformen wie Facebook, Instagram und TikTok das digitale<br />

Marketing dominieren, stellt sich die Frage: Ist Suchmaschinenoptimierung (SEO) noch wichtig?<br />

SEO und Social Media Marketing<br />

(SMM) erfüllen unterschiedliche, aber<br />

komplementäre Funktionen im digitalen<br />

Marketing. Während SEO dazu<br />

beiträgt, die Sichtbarkeit einer Webseite<br />

in den organischen Suchergebnissen<br />

von Suchmaschinen zu erhöhen, liegt<br />

der Schwerpunkt von Social Media auf<br />

der Schaffung und Pflege von Kundenbeziehungen<br />

und der Interaktion mit<br />

der Zielgruppe. Beide Strategien können<br />

in Kombination dazu beitragen, die<br />

Online-Präsenz eines Unternehmens zu<br />

stärken und neue Kunden zu gewinnen.<br />

Die kurze Antwort auf die Frage ist: Ja,<br />

SEO ist nach wie vor wichtig, auch in<br />

Zeiten von Social Media. Warum? Weil<br />

Suchmaschinen wie Google immer<br />

noch die primäre Methode sind, um<br />

Informationen im Internet zu finden.<br />

Laut einer Studie von Statista nutzen<br />

weltweit rund 92% der Internetnutzer<br />

Google als Suchmaschine. Viele Nutzer<br />

verwenden Suchmaschinen, um nach<br />

Informationen, Produkten und Dienstleistungen<br />

zu suchen, und Unternehmen,<br />

die in den Suchergebnissen weit<br />

oben erscheinen, haben daher einen<br />

Vorteil gegenüber ihren Mitbewerbern.<br />

Natürlich hat auch Social Media seine<br />

eigenen Vorteile, insbesondere, wenn<br />

es um Engagement und Markenbekanntheit<br />

geht. Social Media bietet Unternehmen<br />

die Möglichkeit, mit ihrem<br />

Publikum direkt in Kontakt zu treten,<br />

Inhalte zu teilen und eine Community<br />

aufzubauen. Die Kombination aus SEO<br />

und SMM kann also sehr effektiv sein<br />

und helfen, Ihre SEO-Bemühungen zu<br />

verbessern, indem es Ihre Online-Präsenz<br />

und Markenbekanntheit erhöht,<br />

was wiederum zu mehr Verlinkungen<br />

auf Ihre Website führen kann.<br />

HIER SIND EINIGE TIPPS,<br />

UM IN DER SUCHMASCHI-<br />

NE BESSER GELISTET ZU<br />

WERDEN:<br />

Optimieren Sie Ihre Website für Suchmaschinen:<br />

Stellen Sie sicher, dass Ihre<br />

Website technisch einwandfrei ist und<br />

dass sie gut strukturiert und benutzerfreundlich<br />

ist. Verwenden Sie relevante<br />

Schlüsselwörter und Phrasen in Ihren<br />

Inhalten und Meta-Tags, um sicherzustellen,<br />

dass Ihre Website von den richtigen<br />

Zielgruppen gefunden wird.<br />

Erstellen Sie hochwertigen Inhalt: Stellen<br />

Sie sicher, dass Ihr Inhalt interessant,<br />

informativ und relevant ist. Bieten<br />

Sie Ihren Kunden einen Mehrwert und<br />

nutzen Sie Bilder und Videos, um Ihre<br />

Botschaft zu vermitteln.<br />

Nutzen Sie Social Media, um Ihre Inhalte<br />

zu teilen: Veröffentlichen Sie Ihre<br />

Inhalte auf verschiedenen Social-Media-Plattformen,<br />

um mehr Sichtbarkeit<br />

und Verlinkungen auf Ihre Website zu<br />

erhalten. Nutzen Sie auch Social-Media-Plattformen,<br />

um Feedback von Ihren<br />

Kunden zu erhalten und Ihre Inhalte<br />

und Angebote zu verbessern.<br />

Verwenden Sie lokale SEO: Wenn Sie<br />

ein lokales Unternehmen haben, stellen<br />

Sie sicher, Ihre Website für lokale<br />

Suchanfragen zu optimieren. Nutzen Sie<br />

lokale Schlüsselwörter und Phrasen wie<br />

etwa „<strong>Hannover</strong>“ und registrieren Sie<br />

Ihr Unternehmen in Online-Verzeichnissen<br />

und Branchenbüchern.<br />

Verwenden Sie Backlinks: Suchen<br />

Sie nach Möglichkeiten, hochwertige<br />

Backlinks auf Ihre Website zu erhalten.<br />

Backlinks sind Verlinkungen von anderen<br />

Websites auf Ihre Website und<br />

stellen einen wichtigen Faktor für SEO<br />

dar. Sie signalisieren Google damit, dass<br />

Ihre Website wertvolle Informationen<br />

enthält und andere Websites Ihre Inhalte<br />

als relevant erachten.<br />

Nutzen Sie Keyword-Recherche-Tools:<br />

Keyword-Recherche-Tools können Ihnen<br />

helfen, die richtigen Schlüsselwörter<br />

und Phrasen für Ihre Website zu finden.<br />

Verwenden Sie diese Instrumente,<br />

um relevante Keywords zu finden, die<br />

von Ihrer Zielgruppe gesucht werden.<br />

Analysieren Sie Ihre Ergebnisse: Verwenden<br />

Sie Tools wie Google Analytics<br />

(bitte rechtssicher), um Ihre SEO-Bemühungen<br />

zu analysieren und zu optimieren.<br />

Analysieren Sie Ihre Rankings,<br />

Traffic-Quellen und Konversionsraten,<br />

um zu verstehen, was funktioniert und<br />

was nicht.<br />

Bleiben Sie auf dem neuesten Stand:<br />

Die Welt des Online-Marketings verändert<br />

sich ständig. Bleiben Sie auf dem<br />

neuesten Stand, indem Sie sich über die<br />

neuesten Trends und Entwicklungen<br />

in der Branche informieren. Lesen Sie<br />

Blogs, nehmen Sie an Webinaren teil<br />

und folgen Sie Experten auf Social-Media-Plattformen.<br />

Insgesamt ist es wichtig, dass Unternehmen<br />

ihre Marketingstrategien so<br />

gestalten, dass sie auf beiden Kanälen<br />

präsent sind, sowohl auf Suchmaschinen<br />

als auch in sozialen Netzwerken.<br />

SEO bleibt eine wichtige Strategie, um<br />

die Sichtbarkeit und das Ranking in den<br />

Suchergebnissen zu erhöhen, während<br />

SMM eine effektive Möglichkeit ist, um<br />

mit dem Publikum in Kontakt zu treten<br />

und eine Community aufzubauen. Eine<br />

intelligente Kombination beider Strategien<br />

kann dabei helfen, die Reichweite<br />

und Sichtbarkeit des Unternehmens<br />

zu maximieren und den Erfolg im Online-Marketing<br />

zu steigern.


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WWW.CITYGLOW.DE<br />

Das Kultur & Lifestyle Magazin<br />

<strong>CityGlow</strong>Magazin<br />

Impressum<br />

Herausgeber/in: <strong>CityGlow</strong> GbR.<br />

Michael Panusch (V.i.S.d.P.); 0172 - 5140181<br />

Magdalena Barge; 0160 - 91566522<br />

Rabbethgestraße 42, 30880 Laatzen/Rethen<br />

Vertrieb<br />

Erscheint monatlich. Kostenlose Auslage an<br />

Auslagestellen im Raum <strong>Hannover</strong><br />

Urheberrechte<br />

Die Urheberrechte für Anzeigenentwürfe, Fotos,<br />

Vorlagen sowie für die Gestaltung bleiben beim<br />

Verlag. Jeglicher Nachdruck von Artikeln, Fotos,<br />

Zeichnungen und dergleichen bedarf der<br />

ausdrücklichen Zustimmung des Verlages.<br />

25 CITYGLOW<br />

Haftung und Gewähr<br />

Programminformationen werden kostenlos<br />

abgedruckt, eine Gewähr für die Richtigkeit kann<br />

daher nicht übernommen werden.<br />

Für eingesandte Fotos, Artikel etc. kann leider<br />

keine Gewähr übernommen werden.<br />

Namentlich gekennzeichnete Beiträge<br />

entsprechen nicht unbedingt der Meinung<br />

der Redaktion.<br />

Technische Betreuung CITYGLOW Online<br />

Prometheus UG (haftungsbeschränkt)<br />

prometheus-webdesign-hannover.de<br />

info@prometheus-international.de<br />

Redaktion<br />

Michael Panusch: michael@cityglow.de<br />

Elena Rauschert, Jana Finze, Hanna Wiesner,<br />

Felicia Holtkamp, Ellen Thomsen, Tom Haferkorn<br />

Redaktion und Anzeigen<br />

Michael Panusch; michael@cityglow.de<br />

0172 - 5140181<br />

Gestaltung<br />

Magdalena Barge; gestaltung@cityglow.de<br />

0160 - 91566522<br />

Bildnachweis<br />

Titelbild: © Noah Vogel<br />

Inhalt: 123rf.com, Adobe Stock und wie angegeben


Foto: ©Adobe.stock/luckybusiness<br />

Ferien in <strong>Hannover</strong> – keine Langeweile in Sicht<br />

Die Osterferien in Niedersachsen<br />

stehen vor der Tür. Vom 27. März bis<br />

zum 11. <strong>April</strong> <strong>2023</strong> sind die Schulen<br />

geschlossen. Wie der perfekte Ferientag<br />

aussehen könnte, zeigen wir<br />

hier. Spoiler: Langeweile kommt in<br />

<strong>Hannover</strong> jedenfalls nicht auf.<br />

Kinderwald<br />

Raus an die frische Luft<br />

Der Kinderwald <strong>Hannover</strong> ist ein sieben Hektar<br />

großes Waldstück im Mecklenheider Forst, in<br />

dem Kinder und Jugendliche den Wald selbst<br />

gestalten können. Besonders im Frühling lohnt<br />

sich ein Abstecher in die Herrenhäuser Gärten<br />

oder den danebenliegenden Berggarten, um die<br />

Flora und Fauna zu bestaunen. Als grüne Lunge<br />

<strong>Hannover</strong>s zieht die Eilenriede besonders viele<br />

Ausflügler*innen an. Ein Aussichtsturm, Spielplätze,<br />

ein Labyrinth oder lange Spazierwege<br />

– der Stadtwald hat einiges zu bieten. Besondere<br />

Highlights sind dabei der Erlebnishof WAKITU<br />

oder die Waldstation Eilenriede.<br />

In luftiger Höhe<br />

Es geht hoch hinaus in den Hochseilgärten <strong>Hannover</strong>s. Im PirateRock<br />

in Isernhagen können die Masten eines Piratenschiffs erklommen<br />

oder der Sprung von der Planke gewagt werden. Weitere<br />

Kletterwälder sind der Hochseilgarten Springe, einer der ersten<br />

Deutschlands, oder der Seilgarten <strong>Hannover</strong> an der Hohenzollernstraße.<br />

Hier ist Adrenalin pur garantiert. Den Griff sollte man<br />

auch in den Kletterzentren nicht verlieren. Hallen wie GriffReich,<br />

KletterBar, der escaladrome oder die BetaBoulderhalle bieten<br />

Kletterelemente an steilen Wänden.<br />

26 CITYGLOW


:<br />

Foto: ©Adobe.stock/ackF<br />

Steinhuder Meer<br />

Ein Ausflug in <strong>Hannover</strong>s Umgebung lohnt sich besonders zum Steinhuder<br />

Meer. Wenn es warm genug ist, kann auf der Badeinsel Steinhude<br />

oder am Badestrand Weiße Düne geschwommen werden. Auch hier gibt<br />

es wieder einen Hochseilgarten namens SeaTree Abenteuerpark. Weitere<br />

Freizeitmöglichkeiten bieten das Minigolf, der Fahrradverleih, das<br />

Bergbaumuseum oder der Brüder Grimm Märchenweg. Ein beliebtes<br />

Ausflugsziel für Familien ist der Dinosaurier-Park in Münchehagen, wo<br />

sie die Urzeittiere in ihrer Originalgröße bestaunen können.<br />

An verregneten Tagen<br />

Jeden Freitag ist der Eintritt in die hannoverschen<br />

Museen kostenlos. Das Kindermuseum<br />

Zinnober bietet für die Kleinen<br />

Erlebnisstationen zum Anfassen und behandelt<br />

die Themen Wissenschaft, Kunst,<br />

Musik und Alltagswelt. Auch Institutionen<br />

wie das Sprengel Museum oder das Museum<br />

August Kestner haben Angebote<br />

für Kinder. Richtig austoben können sich<br />

Klein und Groß stattdessen in Trampolinhallen<br />

wie Jump/One oder Superfly.<br />

Tierisch gut<br />

Von ausgestorbenen zurück zu lebendigen Tieren: Der Erlebnis-Zoo <strong>Hannover</strong> ist<br />

ein klassischer Anlaufpunkt, um Lebewesen jeglicher Größe bewundern zu können.<br />

Direkt mit den Tieren in Kontakt kommen kann man beispielsweise beim geführten<br />

Ponyreiten am Reitstall Stolberg, bei Sina’s Ponywelt oder der Lister Ponyschule. Für<br />

Hundefreunde gibt es die Möglichkeit, sich im Tierheim <strong>Hannover</strong> als Gassi-Geher<br />

registrieren zu lassen. Interessierte müssen hierfür eine kostenlose Schulung besuchen,<br />

um daraufhin ehrenamtlich mit den Hunden spazieren gehen zu können.<br />

Ein Text von: Felicia Holtkamp<br />

Wir freuen uns<br />

auf Ihr Lacheln.<br />

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CITYGLOW 27


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