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KURT 04/2023

KURT – Dein Magazin für Gifhorn Ausgabe April/Mai 2023

KURT – Dein Magazin für Gifhorn
Ausgabe April/Mai 2023

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kostenfrei Dein Magazin für Gifhorn April/Mai <strong>2023</strong><br />

<strong>KURT</strong><br />

Programm-Feuerwerk<br />

in Gifhorns Stadthalle<br />

Vorverkaufsstart für die neue Saison <strong>2023</strong>/2024 –<br />

mit den Queenz of Piano und 14 weiteren Shows


Seitenkopf<br />

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Hören für mehr Lebensfreude<br />

Ob Konzert, Oper, Big Band oder Schulaufführung<br />

– Musik öffnet unsere Herzen.<br />

Doch dazu muss sie erst durch die Ohren.<br />

Liegt eine Hörminderung vor, muss man<br />

nicht zwangsläufig auf einen natürlichen<br />

Musikgenuss verzichten.<br />

Im Laufe des Lebens lässt das Hörvermögen<br />

der meisten Menschen langsam nach.<br />

In der Regel ist der Verlauf schleichend und<br />

ein ganz natürlicher Prozess. Insbesondere<br />

das Verstehen von Sprache in Gesellschaft<br />

bereitet dann vielen Menschen Schwierigkeiten.<br />

Aber auch das Musikhören wird beeinträchtigt,<br />

wenn unser Gehör bestimmte<br />

Frequenzen nicht mehr wahrnimmt. Moderne<br />

Hörsysteme können helfen, eine Hörschwäche<br />

gut auszugleichen und die Freude<br />

an der Musik lange zu bewahren.<br />

Sprachverständlichkeit & Musikgenuss.<br />

Je früher eine Hörminderung erkannt wird,<br />

desto besser lässt sie sich ausgleichen. Moderne<br />

Hörsysteme ermöglichen neben einem<br />

exzellenten Sprachverstehen auch wieder<br />

einen uneingeschränkten Musikgenuss<br />

in gewohnter Klangqualität.<br />

Bestes Hören – nahezu unsichtbar.<br />

Das neue Mini-Hörgerät ViO T ist eines der<br />

kleinsten Hörgeräte auf dem Markt. Es verschwindet<br />

komplett im Gehörgang und bietet<br />

ein wunderbar ausgewogenes Klangbild. Bezeichnend<br />

für das ViO T ist neben der äußerst<br />

gute Tonqualität das automatische Anpassen<br />

an verschiedene Hörsituationen, wie z. B. im<br />

Konzertsaal oder draußen beim Open-Air-<br />

Festival.<br />

Kostenlos Testhören im Alltag.<br />

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die neuen ViO T Mini-Hörgeräte<br />

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Und wo sehe ich nun Teil 4?<br />

Das Publikum war völlig außer sich bei den Teilen<br />

1 und 2 der Kempowski-Saga in Gifhorns<br />

Stadthalle. Es spendete beide Male kräftigen und<br />

langanhaltenden Applaus. Doch nachdem nun in<br />

Kürze Teil 3 gezeigt wird, soll vorzeitig Schluss<br />

sein – den vierten und letzten Teil der Reihe,<br />

zunächst angepriesen für die Spielzeit<br />

<strong>2023</strong>/2024, will man uns nun nicht<br />

mehr zeigen. Warum?<br />

„Aus großer Zeit“ stand im März<br />

2022 auf dem Programm, „Tadellöser<br />

& Wolf“ im Januar. Zugegeben, viele<br />

Plätze blieben leider frei – doch selten<br />

habe ich so großes, mitreißendes, aufwühlendes,<br />

packendes Theater gesehen wie in diesen<br />

beiden Inszenierungen. Brillant das einfache<br />

Bühnenbild, das umso mehr die treffend vorgetragenen<br />

Dialoge in den Vordergrund rückt. Komik<br />

und Katastrophe liegen dicht beieinander<br />

in Walter Kempowskis Mammut-Romanzyklus<br />

„Deutsche Chronik“, in dem er den Niedergang<br />

des deutschen Bürgertums im 20. Jahrhundert<br />

exemplarisch an seiner eigenen Familiengeschichte<br />

erzählt. Das perfekt eingespielte Ensemble<br />

des Altonaer Theaters zieht das Publikum<br />

über mehrere Stunden kurzweilig in seinen Bann.<br />

Dabei geht es um nicht weniger als Weltkrieg<br />

und Rassenwahn, Wirtschaftskrise<br />

und Bombenhagel. Ein Juwel in unserer<br />

Theaterlandschaft.<br />

Die Freude auf Teil 3 ist groß: „Ein<br />

Kapitel für sich“ am 20. April. Wo<br />

ich Teil 4 sehe? Keine Ahnung. Die<br />

Stadthalle hat sich angesichts mieser<br />

Ticketverkäufe leider von ihrem Plan verabschiedet<br />

und zeigt im nächsten Theater-Abo<br />

stattdessen vier Komödien. Vielleicht ist es dem<br />

Gifhorner Publikum ja selbst zuzuschreiben, dass<br />

ihm kein großes Theater mehr zugetraut wird.<br />

Bastian Till Nowak<br />

nowak@kurt-gifhorn.de<br />

Editorial<br />

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voll auf Digitalisierung gesetzt.<br />

Doch wie kommt die<br />

an? <strong>KURT</strong>-Praktikantin Luisa<br />

Gottschalk hat sich im Lehrerzimmer<br />

und bei ihren Mitschülerinnen<br />

und Mitschülern<br />

umgehört. » Seite 24<br />

Gifhorn<br />

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Tel. 0 53 71 - 956 05 66<br />

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DAHLER Gifhorn<br />

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Bodemannstraße 13 (Immobilienvilla), 38518 Gifhorn<br />

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dahler.com/gifhorn<br />

Foto: Michael Uhmeyer<br />

2 <strong>KURT</strong><br />

<strong>KURT</strong> 3


Die 5 <strong>KURT</strong> Highlights<br />

Tanz in den Mai<br />

geht in Runde zwei<br />

1„Nachdem der Tanz in den Mai im<br />

vergangenen Jahr gleich beim ersten<br />

Mal in Gifhorn so viel Zuspruch bekommen<br />

hat, wird die Veranstaltung<br />

in diesem Jahr erneut aufgelegt“, verkündet<br />

Serina Hoffmann, Leiterin des<br />

Fachbereichs Kultur in Gifhorns Stadtverwaltung.<br />

Und so dürfen wir ein zweites Mal<br />

über das Steinparkett unserer Innenstadt discofoxen.<br />

Doch auch für die weniger Leichtfüßigen wird‘s<br />

ein Fest – denn Unterhaltung gibt es satt: Von 18 bis 19.30 Uhr spielt der Gifhorner<br />

Feuerwehr-Musikzug, um 18.15 Uhr setzt die Feuerwehr dem Maibaum die Krone auf,<br />

ab 18.45 Uhr folgt der Bändertanz der USK-Trachtentanzgruppe. Um 19 Uhr steht der<br />

Fassanstich durch Bürgermeister Matthias Nerlich an, danach gibt‘s 30 Liter Freibier.<br />

Und ab 19.30 Uhr legt DJ Bernd Bendig Partymusik zum Tanzen und Feiern auf. „Diesmal<br />

sogar bis Mitternacht“, kündigt Serina Hoffmann voller Vorfreude an.<br />

Sonntag, 30. April, 18 bis 24 Uhr, Marktplatz, Gifhorn, Eintritt frei<br />

2<br />

Lucy<br />

Foto: Michael Uhmeyer<br />

van Kuhl zwischen<br />

Chanson und Kabarett<br />

Yoga für die Bauchmuskeln kündigt Gifhorns<br />

Kulturverein an. Derart soll nämlich Lucy van<br />

Kuhls Programm auf das Publikum wirken. Sie<br />

möchte Gifhorn mit „Dazwischen“ unterhalten<br />

durch sensible Chansons und knackig-pointierte<br />

Kabarett-Lieder. Die Musikerin beobachtet ihre<br />

Umwelt, ihre Mitmenschen und sich. Pizza oder<br />

Pasta? Arbeit oder Leben? Sie beschäftigt sich<br />

mit den kleinen und großen Fragen des Alltags<br />

und dem Zustand zwischen diesen Entscheidungen.<br />

Und dabei zeigt sie, wie aufregend der<br />

„Dazwischen“-Zustand sein kann.<br />

4<br />

Die<br />

3<br />

Unser Gifhorn durch die grüne Brille sehen<br />

Foto: Michael Uhmeyer<br />

Wer öfters durch unsere Innenstadt bummelt,<br />

der wird es vielleicht gar nicht mehr<br />

wahrnehmen, aber: Überall in Gifhorn finden<br />

wir eingespielte Ökosysteme und Biotope.<br />

Wie diese funktionieren, weiß Leonie Hunkert.<br />

Gifhorns Klimaschutzmanagerin startet<br />

mit der Naturschutzjugend (NAJU), dem<br />

Jugendverband des NABU, eine ökologische<br />

Stadtführung – für Interessierte von 8 bis<br />

14 Jahren. Wer mehr über Gifhorns grüne<br />

Zukunft wissen möchte, liest auch unser großes<br />

Interview mit Leonie Hunkert » Seite 10.<br />

Montag, 24. April, 17 Uhr bis 19 Uhr, Anmeldung per Mail an naju@nabu-gifhorn.de<br />

Anwohner<br />

des Wittkopswegs<br />

laden zum Stöbern<br />

Die Sonne kommt raus – und Gifhorn folgt.<br />

Denn die Lust aufs Bummeln steigt. Passt<br />

doch, dass im Wittkopsweg ein 1100 Meter<br />

langer Hof- und Garagenflohmarkt veranstaltet<br />

wird. Auf dem kann geschlendert,<br />

gestöbert und gekauft werden. Wer davon<br />

geschafft ist, findet auch Stände, die sich um<br />

das leibliche Wohl sorgen. Zudem werden<br />

Spenden für die Hospiz-Stiftung gesammelt.<br />

Sonntag, 23. April, 10 bis 16 Uhr<br />

Wittkopsweg, Gifhorn<br />

5<br />

Kinderfrühstück:<br />

Spaß und Genuss<br />

Fetzige Lieder singen, spannende Geschichten<br />

hören, tolle Sachen basteln und dabei<br />

auch noch futtern – dazu lädt die Evangelische<br />

Gemeinschaft Gifhorn ein. Der Veranstalter<br />

freut sich über Jungs und Mädchen<br />

im Alter von 3 bis 12 Jahren, die Lust auf<br />

ein Kinderfrühstück haben. Und damit das<br />

ungestört möglich ist, können die teilnehmenden<br />

Kiddies ihre Erziehungsberechtigten<br />

im Elterncafé abgeben, wo sie sich mit<br />

anderen Erwachsenen austauschen dürfen.<br />

Foto: Paul Zimmer<br />

Samstag, 22. April, 20 Uhr, Schloss, Schlossplatz 1, Gifhorn<br />

Vorverkauf: ab 15 Euro beim Kulturverein im Kavalierhaus,<br />

Steinweg 3, Gifhorn, Tel. 05371-813924<br />

Samstag, 22. April, 9.30 bis 12 Uhr<br />

Evangelische Gemeinschaft Gifhorn<br />

Calberlaher Damm 112, Gifhorn<br />

4<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong> 5


kostenfrei Dein Magazin für Gifhorn Okt./Nov. 2022<br />

Umfrage<br />

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Was ist Dein Glücksbringer?<br />

<strong>KURT</strong>-Praktikantin Luisa Gottschalk hat sich in Gifhorn umgehört<br />

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Ja, ich habe ein Auto<br />

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Am Laubberg 12<br />

38518 Gifhorn<br />

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mail@kurt-gifhorn.de<br />

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kostenfrei Nov./Dez. 2022<br />

Kreis Gifhorn<br />

<strong>KURT</strong><br />

Eine sehr gute Freundin hat mir ein Haargummi mit einem<br />

Schutzengel-Anhänger geschenkt. Wenn ich es trage,<br />

gibt es immer wieder Zufälle, die mich freuen. Etwa habe<br />

ich Geld auf der Straße gefunden und das letzte Buch im<br />

Laden bekommen, das ich unbedingt haben wollte.<br />

Chiara Teichert (15), Schülerin aus Gifhorn<br />

Ich habe mit 15 Jahren eine Kette von meiner Oma<br />

geschenkt bekommen. Wenn ich sie trage, bin ich<br />

immer sehr glücklich. Außerdem hat sie mich bei<br />

der Geburt meines ersten Kindes begleitet und<br />

mir Glück gebracht. Da war ich noch sehr jung.<br />

Lendita Mursli (34), Hausfrau aus Gifhorn<br />

Ich habe im Jahr 2009<br />

einen Stoffhund von<br />

meiner Mutter und<br />

einen Stoffesel von<br />

meinem Arzt geschenkt<br />

bekommen. Diese beiden<br />

Stofftiere haben mich bei<br />

all meinen OPs begleitet und mir Glück<br />

gebracht, dass alles gut verläuft.<br />

Nico Ziegler (14), Schüler aus Triangel<br />

Meinen Glücksbringer habe ich<br />

im Jahr 2010 von meiner Tochter<br />

bekommen. Es ist ein kleines<br />

blau-weißes Schaf in Form eines<br />

Anhängers – und bringt mir<br />

Glück, wenn ich Auto fahre.<br />

Frederic Kuhm (41),<br />

Ingenieur aus Gifhorn<br />

Als ich sechs war, haben mir<br />

meine Eltern eine Kette von Sylt<br />

mitgebracht. Sie bringt mir bei<br />

Arbeiten in der Schule und in<br />

schwierigen Situationen Glück.<br />

Isabell von Possel (19),<br />

Abiturientin aus Kästorf<br />

Ich habe seit langer Zeit<br />

ein vierblättriges Kleeblatt.<br />

Woher ich es habe, ist mir<br />

nicht mehr ganz bewusst.<br />

Wohl gab es auch noch<br />

keine Situation, in der es<br />

mir konkret Glück gebracht<br />

hat. Jedoch glaube ich<br />

daran, dass es trotzdem ein<br />

Glücksbringer für mich ist.<br />

Christina Lehne (67),<br />

pensionierte Lehrerin<br />

aus Gamsen<br />

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Silvester-Knaller in<br />

Gifhorns Stadthalle<br />

„Bis es Euch gefällt!“ – Matthias Brodowy glänzt<br />

mit poetischem Kabarett und virtuosem Pianospiel<br />

Meine goldenen Fußballschuhe sind meine Glücksbringer.<br />

Die habe ich mir vor ein paar Monaten von meinem<br />

Taschengeld gekauft, weil ich sie so toll fand. Sie haben<br />

mir auch schon mal Glück gebracht, als ich beim Training<br />

ein Tor in die obere rechte Ecke geschossen habe.<br />

Florian Gottschalk (10), Schüler aus Kästorf<br />

6<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong> 7


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7 einfache<br />

Rezepte,<br />

um unseren<br />

Spargel<br />

zuzubereiten<br />

Ob weißes oder grünes Gold:<br />

Lasst Euch von <strong>KURT</strong> inspirieren<br />

Von Malte Schönfeld<br />

Eben sind wir noch nächtens bibbernd<br />

unter der Bettdecke hervorgeschlüpft,<br />

um die Heizung wieder anzustellen, doch<br />

tagsüber strahlt uns die Aprilsonne frech<br />

in den vom Mantel befreiten Nacken. Tatsächlich,<br />

der Frühling ist da! Und in den<br />

ersten Frühlingswochen startet demgemäß<br />

in Gifhorn die Spargelzeit. Vermutlich<br />

gibt es keine Saison, die in unserer Region<br />

derart heiß erwartet wird. Doch immer<br />

dieselben Gerichte? Das muss nicht sein.<br />

Deswegen hat sich <strong>KURT</strong> für Euch 7 einfache<br />

Rezept-Ideen überlegt, die Ihr ohne<br />

große Probleme und mit nur wenigen<br />

Kenntnissen zu Hause nachkochen könnt.<br />

Viel Spaß und guten Appetit!<br />

1<br />

Mit Wiener Schnitzel und Petersilienkartoffeln<br />

In fast allen Gifhorner Gastronomien wird unser Spargel mit einem Schnitzel<br />

angeboten. Ein Wiener Schnitzel besteht bekanntlich aus Kalbfleisch, es<br />

wird flachgeklopft, eine wässrige oder zu feste Panade kann den Appetit verderben.<br />

Die Kür ist die Sauce Hollandaise. Dazu Petersilienkartoffeln. Et voilà!<br />

Pasta al Limone<br />

Je näher der Sommer rückt,<br />

desto angenehmer sind<br />

leichte (oder wenigstens<br />

leicht schmeckende)<br />

Gerichte. Dazu gehört ein<br />

unterschätzter Evergreen der italienischen<br />

Küche: Pasta al Limone. Die Zitronen-<br />

Parmesan-Sauce ist schnell gemacht, der<br />

2<br />

milde weiße Spargel stößt mit seinem<br />

milden Temperament einfach hinzu.<br />

Grüne Spargelsuppe<br />

Helle Spargelsuppe zuzubereiten,<br />

ist keine Überraschung.<br />

Doch habt Ihr schon mal eine<br />

grüne Spargelsuppe ausprobiert?<br />

Sanfte Schalotten zusammen mit<br />

Räuchertofu anbraten, ein kleiner<br />

Schuss Worchestersauce,<br />

dann den Spargel dazu und<br />

4<br />

Gemüsebrühe. Am Ende<br />

alles pürieren – fertig!<br />

3<br />

Mit Speck und Garnelen<br />

Selten funktioniert die Kombination aus Fisch<br />

und Fleisch. Doch serviert man weißen Spargel<br />

mit Speckwürfelchen und Garnelen, kommen die<br />

Gäste aus dem Staunen nicht mehr heraus. Spannend:<br />

Die Garnelen würzig<br />

mit Knoblauch und Chiliringen<br />

anbraten, das gibt<br />

dem Gericht Feuer. Dazu<br />

goldene Dillkartoffeln.<br />

Mit Schinken und Remoulade<br />

Ein heimischer Klassiker. Schnell den<br />

gekochten weißen Spargel in die Kochschinkenscheiben<br />

eingerollt. Nun geht‘s<br />

an die Remoulade, auch die lässt sich<br />

binnen Minuten zubereiten: Senf, Essig, Zitronen, Joghurt, ein<br />

bisschen Öl, Pfeffer, Salz, Gemüse – ein Klacks.<br />

5<br />

6<br />

Tagliatelle al Salmone<br />

Wie gut Lachs und Grünspargel harmonieren,<br />

könnt Ihr mit einem einfachen Nudelgericht<br />

unter Beweis stellen. Vorzugweise<br />

Tagliatelle kochen, die binden die Kräuter-<br />

Sahne-Sauce (gerne mit Weißwein!) bestens. Dazu würzig angebratener<br />

Spargel, der vergrößert das Geschmacksspektrum merklich.<br />

Im Blätterteig überbacken und mit Gemüse garniert<br />

Zu selten sieht man in deutschen Küchen Spargel im Blätterteig. Dabei passen<br />

diese beiden Komponenten perfekt zusammen! Die Blätterteigtaschen lassen<br />

sich auch noch mit Frischkäse und Grillgemüse füllen. Sagenhaft lecker!<br />

7<br />

8<br />

<strong>KURT</strong><br />

<strong>KURT</strong> 9


Stadtentwicklung<br />

Stadtentwicklung<br />

Klimaschutz<br />

endet nicht<br />

einfach so<br />

plötzlich<br />

Gifhorns neue Klimaschutzmanagerin Leonie Hunkert<br />

erklärt <strong>KURT</strong>, wie wir lernen müssen, uns anzupassen<br />

Leonie Hunkert ist die erste Klimaschutzmanagerin der Stadt Gifhorn.<br />

Seit Oktober – und nach einem Bachelor in Umweltwissenschaften<br />

an der Leuphana Universität Lüneburg – bekleidet die 24-Jährige<br />

das neu geschaffene Amt. Für die Serie „Stadtentwicklung“ trafen<br />

sich <strong>KURT</strong>-Volontär Malte Schönfeld und Chefredakteur Bastian Till<br />

Nowak mit ihr, um über die neue Heizung im Rathaus, grüne Energie-<br />

Gewinnung und Optimismus in Zeiten der Klimakrise zu sprechen.<br />

Frau Hunkert, welche Aufgaben<br />

haben Sie als Klimaschutzmanagerin<br />

eigentlich – und welche<br />

Befugnisse?<br />

Meine Stelle als Klimaschutzmanagerin<br />

ist eine von der Nationalen<br />

Klimaschutzinitiative<br />

des Bundesministeriums für<br />

Wirtschaft und Klimaschutz<br />

geförderte. Es handelt sich um<br />

eine Stabsstelle, was bedeutet,<br />

dass ich keinem bestimmten<br />

Fachbereich angehöre. Fachlich<br />

bin ich Stadtbaurat Oliver<br />

Bley zugeordnet.<br />

Meine Hauptaufgabe ist,<br />

den „Masterplan 100% Klimaschutz“<br />

des Bundesministerium<br />

für Wirtschaft und<br />

Klimaschutz umzusetzen.<br />

Hauptsächlich befasse ich<br />

mich in diesem Rahmen mit<br />

den Themen Energie und Radverkehr.<br />

Wenn wir den Vergleich zu einer<br />

anderen Stabsstelle – der Gleichstellungsbeauftragten<br />

– ziehen:<br />

Die muss zu bestimmten Entscheidungen<br />

gehört werden und hat<br />

Seit Oktober 2022 ist<br />

Leonie Hunkert die neue<br />

Klimaschutzmanagerin<br />

der Stadt Gifhorn. Ihre<br />

Stabsstelle ist vom Bundeswirtschaftsministerium<br />

befristet gefördert.<br />

Foto: Michael Uhmeyer<br />

das Recht, zu allen Ratsvorlagen<br />

Stellungnahmen abzugeben.<br />

Die beiden Stellen können<br />

nicht miteinander verglichen<br />

werden. Die Gleichstellungsbeauftragte<br />

wird direkt vom Rat<br />

gewählt und hat von daher eine<br />

andere Position mit eigenem<br />

Rahmen und entsprechenden<br />

Aufgaben und Rechten.<br />

Frustriert es Sie als Klimaschutzmanagerin<br />

denn nicht, das<br />

luftig-leichte Stadtradeln zu organisieren,<br />

aber gleichzeitig bei der<br />

zukunftsweisenden Entscheidung<br />

über die neue Heizungsanlage des<br />

Rathauses nicht beteiligt zu sein?<br />

Ich finde, dass das Stadtradeln<br />

eine wichtige öffentlichkeitswirksame<br />

Aktion ist, die Menschen<br />

zu einem klimafreundlicheren<br />

Handeln anregt. Von<br />

daher macht es mir großen<br />

Spaß, solch eine Aktion zu organisieren.<br />

Zur Heizungsanlage möchte<br />

ich sagen: Ich war in diese<br />

Entscheidung nicht direkt<br />

involviert, bin aber der Meinung,<br />

dass die Politik und<br />

die Verwaltung die richtige<br />

Entscheidung getroffen haben,<br />

auch unter wirtschaftlichen<br />

Gesichtspunkten. Es ist<br />

ja auch geplant, das Rathaus<br />

energieeffizient zu sanieren.<br />

Das bedeutet, dass auch der<br />

Energieverbrauch sinken wird<br />

und dann einer der Gaskessel<br />

zu Gunsten der Wärmepumpe<br />

abgeschaltet werden kann.<br />

Als Klimaschutzmanagerin<br />

hätte ich mir natürlich sofort<br />

die nachhaltigere Variante »<br />

Frau Hunkert,<br />

wie schützt die Stadt<br />

Gifhorn das Klima?<br />

Es werden bereits viele Klimaschutzmaßnahmen<br />

in laufende<br />

Planungen eingebunden – zum<br />

Beispiel Versickerungsflächen auf<br />

Grundstücken, die Baumschutzsatzung<br />

oder Retentionsflächen<br />

als Hochwasserschutzmaßnahme.<br />

Ich sehe da viele Schnittstellen,<br />

wo der Klimaschutz bedacht<br />

wird – etwa bei den Umweltplanerinnen<br />

und -planern und bei der<br />

Stadtentwicklung.<br />

10<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong> 11


Stadtentwicklung<br />

Stadtentwicklung<br />

» gewünscht, aber man muss<br />

auch die Gegebenheiten betrachten.<br />

Leben wir denn noch in Zeiten, in<br />

denen Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit<br />

gegeneinander<br />

abgewogen werden dürfen?<br />

Natürlich müsste der Klimaschutz<br />

noch deutlicher im Fokus<br />

stehen. Aber wir leben in<br />

einer Welt der Wirtschaftlichkeit.<br />

Auch wir als Verwaltung<br />

müssen verantwortungsbewusst<br />

haushalten, denn wir<br />

haben ja nur ein begrenztes<br />

Budget zur Verfügung, aus<br />

dem alle Aufgaben finanziert<br />

werden müssen.<br />

Sie haben im Oktober angefangen,<br />

Ihre Stelle ist befristet gefördert<br />

auf drei Jahre. Ist das nicht etwas<br />

zu kurz, um etwas zu bewegen?<br />

Grundsätzlich ist die Stelle<br />

für drei Jahre gefördert, das<br />

ist richtig. Danach gibt es die<br />

Möglichkeit, die Förderung für<br />

zwei weitere Jahre zu verlängern.<br />

Im Anschluss daran kann<br />

dann überlegt werden, ob sich<br />

meine Stelle in der Stadtverwaltung<br />

verstetigt.<br />

Klimaschutz ist kein Thema,<br />

das plötzlich endet – und auch<br />

nicht nach drei Jahren. Deswegen<br />

ist es wichtig, dass die Stelle<br />

fest etabliert wird – übrigens<br />

nicht nur in Gifhorn, sondern<br />

in allen Kommunen.<br />

Wie hängen Klimaschutz, Umweltschutz<br />

und Tierschutz in Gifhorn<br />

zusammen?<br />

Meistens wird ein Prinz draus!<br />

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Es gibt viele Wechselwirkungen<br />

zwischen Klimaschutz,<br />

Umweltschutz und Tierschutz.<br />

Wenn ich auf Fleisch verzichte,<br />

um das Klima zu schützen und<br />

Kohlenstoffdioxid einzusparen,<br />

tue ich automatisch auch<br />

etwas für das Tierwohl und<br />

gegen die Erderwärmung, die<br />

wiederum Auswirkungen auf<br />

unsere Ökosysteme hat.<br />

Auch der Schutz der Bäume<br />

spielt eine große Rolle. Werden<br />

beispielsweise in Größenordnungen<br />

Großbäume gefällt,<br />

die unter anderem Schattenspender<br />

für Menschen und<br />

Lebensräume für verschiedene<br />

Tierarten sind, würde sich das<br />

Mikroklima insbesondere in<br />

den Sommermonaten erhöhen,<br />

was zu gesundheitsbeeinträchtigenden<br />

Wärmeinseln führt.<br />

Und es wäre weniger Nahrung<br />

für zum Beispiel Brutvögel und<br />

Fledermäuse vorhanden.<br />

Was kann die Stadt dazu beitragen,<br />

Insekten wie zum Beispiel<br />

die Bienen zu schützen, die für<br />

gesunde Ökosysteme sorgen?<br />

Wenn wir über Insekten sprechen,<br />

sprechen wir über die<br />

Biodiversität, also Artenvielfalt.<br />

Um Insekten zu schützen,<br />

braucht es freie Flächen. Dazu<br />

müssen insektenfreundliche<br />

Pflanzen angepflanzt werden.<br />

Schottergärten sind absolut<br />

kontraproduktiv, dieses Problem<br />

müssen wir angehen.<br />

Ziel muss sein, auf öffentlichen<br />

Flächen so vielfältig wie<br />

möglich Gehölze und Stauden<br />

zu pflanzen. Die müssen klimarobust<br />

und insektenfreundlich<br />

und bestenfalls auch Nährpflanzen<br />

für Bienen sein.<br />

Stichwort Biodiversität: Ein stabiles<br />

Ökosystem kann besonders<br />

gut CO 2 binden, was wichtig ist,<br />

um die globale Erwärmung nicht<br />

in lebensgefährliche Sphären<br />

steigen zu lassen – das gilt für das<br />

Ökosystem Boden wie das Ökosystem<br />

See. Müssen wir uns um<br />

Gifhorner Ökosysteme sorgen?<br />

(überlegt) Auf Dauer gesehen<br />

müssen wir um alle Ökosysteme<br />

Sorge haben, auch in<br />

Gifhorn. Auf jeden Fall sollten<br />

wir die Grünflächen noch vielfältiger<br />

gestalten und so wenig<br />

wie möglich Flächen versiegeln.<br />

Niederschlagswasser sollte<br />

– wo möglich – aufgefangen<br />

und zur Bewässerung genutzt<br />

werden. Auch Wälder und Gewässer<br />

müssen wir weiter ökologisch<br />

umbauen.<br />

Bienen stehen unter Naturschutz. Um ihren Bestand zu sichern, müssen<br />

wir noch mehr insektenfreundliche Pflanzen anpflanzen.<br />

Aktuell geht der Stadtrat von<br />

einem Zuwachs von rund 2000<br />

Einwohnerinnen und Einwohnern<br />

bis 2035 aus. Das geht wohl nicht<br />

ohne zusätzliche Flächenversiegelung.<br />

Was müssen wir tun, um das<br />

Stadtwachstum möglichst klimaverträglich<br />

hinzubekommen?<br />

Laut niedersächsischem Klimaschutzgesetz<br />

müssen wir<br />

ein Entsiegelungskataster aufbauen,<br />

und das ist mir wirklich<br />

sehr wichtig. Hier ist der Fachbereich<br />

Stadtentwicklung federführend.<br />

Dass Flächen, die<br />

nicht zwingend versiegelt sein<br />

müssen, wieder entsiegelt werden,<br />

ist ein wichtiger Schritt.<br />

Wenn nicht, bekommen wir<br />

ein Problem. Wir müssen also<br />

über Nachverdichtung nachdenken<br />

und über das Bauen in<br />

die Höhe. Gleichzeitig dürfen<br />

wir damit aber nicht den Hitzeinsel-Effekt<br />

steigern.<br />

Da gibt’s doch aber auch Modelle,<br />

die von begrünten Fassaden<br />

schwärmen.<br />

Ich finde Urban Gardening und<br />

Grünfassaden total klasse, das<br />

würde ich mir auch für Gifhorn<br />

wünschen. Inwiefern eine Finanzierung<br />

bei städtischen<br />

Maßnahmen möglich ist, muss<br />

aber noch geprüft werden.<br />

Eine Möglichkeit für städtischen<br />

Klimaschutz ist die Förderung<br />

des öffentlichen Nahverkehrs.<br />

Im Mai wird das 49-Euro-Ticket<br />

eingeführt. Meinen Sie, »<br />

12<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong> 13


Stadtentwicklung<br />

Stadtentwicklung<br />

Das besagt der<br />

grüne Masterplan<br />

Ab 2012 unterstützte das<br />

Bundesumweltministerium<br />

19 ausgewählte Kommunen<br />

und Landkreise mit<br />

dem „Masterplan 100%<br />

Klimaschutz“. Masterplan-<br />

Kommunen verpflichteten<br />

sich, ihre Treibhausgasemissionen<br />

bis 2050 um 95<br />

Prozent gegenüber 1990 zu<br />

senken und ihren Verbrauch<br />

an Endenergie in diesem<br />

Zeitraum zu halbieren.<br />

Später wurden 22 weitere<br />

Kommunen und Regionen<br />

in den Vorreiterkreis aufgenommen,<br />

dazu gehört im<br />

Regionalverband Großraum<br />

Braunschweig auch Gifhorn.<br />

Ziel ist es, unsere Energieund<br />

Treibhausgas-Bilanz zu<br />

verbessern und Potenziale<br />

zur Senkung der Treibhausgasemissionen<br />

zu nutzen.<br />

Konkret handelt es sich dabei<br />

für die Stadt Gifhorn um<br />

die Bereiche Verkehr und<br />

Mobilität, Regionalplanung<br />

und Regionalentwicklung,<br />

interkommunale Kooperation,<br />

regionale Wirtschaft und<br />

erneuerbare Energien.<br />

Wichtig sind solche Umsetzungen<br />

nicht nur aus ökologischer<br />

Sicht: Kommunen und<br />

Städte, die die Masterplan-<br />

Vorgaben umsetzen, dürfen<br />

eine höhere Förderquote<br />

– und damit Investitionen<br />

in die Zukunftsfähigkeit der<br />

Stadt – erwarten.<br />

» die Gifhornerinnen und<br />

Gifhorner fahren dann häufiger<br />

mit dem Bus als mit dem Auto?<br />

Ich glaube nicht, dass die<br />

Gifhornerinnen und Gifhorner<br />

in naher Zukunft häufiger mit<br />

dem Bus statt mit dem Auto<br />

fahren werden. Dennoch bietet<br />

das 49-Euro-Ticket eine Chance,<br />

den Busverkehr attraktiver<br />

zu machen.<br />

Was ich mir jedoch gut<br />

vorstellen kann: dass noch<br />

mehr Pendler von und nach<br />

Braunschweig den Zug nutzen<br />

werden. Vor allem, wenn das<br />

Zugfahren günstiger ist als das<br />

Volltanken und der Halbstundentakt<br />

eingeführt wird.<br />

Die Stadtverwaltung<br />

wünscht sich, dass nicht mehr<br />

so viele Mitarbeitende allein<br />

im Auto zur Arbeit fahren.<br />

Deshalb starte ich mit einem<br />

Kollegen ein Projekt: Es geht<br />

um eine Plattform, die Mitarbeitende<br />

vernetzt und Mitfahrgelegenheiten<br />

anbietet. Wir<br />

möchten als Stadtverwaltung<br />

da Vorreiter und Vorbild sein.<br />

Eine andere Form von nachhaltigem<br />

Verkehr sind Sharing-Konzepte.<br />

Car-Sharing ist in Gifhorn<br />

zumindest seit längerem immer<br />

wieder in der Diskussion. Wie ist<br />

da der Stand der Dinge?<br />

Ich kann dazu sagen, dass es<br />

in den nächsten ein bis zwei<br />

Monaten ein konkretes Konzept<br />

geben wird, das den politischen<br />

Gremien vorgestellt<br />

wird.<br />

Ist Bike-Sharing eine Option?<br />

Das Thema ist schon einmal<br />

angegangen worden, konnte<br />

jedoch nicht realisiert werden.<br />

Für mich ist das aber ein Anliegen,<br />

wo ich sage: Da müssen<br />

wir ran!<br />

Blicken wir auf die Gewinnung<br />

grüner Energie: Da wird vermehrt<br />

auf Photovoltaikanlagen gesetzt.<br />

Schulen oder Turnhallen könnten<br />

als Standorte dienen. Wie viele öffentliche<br />

Gebäude sind in Gifhorn<br />

mit PV-Anlagen ausgestattet?<br />

Zusammen mit der Bauverwaltung<br />

war ich von Anfang bei<br />

der Feststellung geeigneter Dächer<br />

involviert, deswegen habe<br />

ich da einen guten Überblick:<br />

Aktuell befinden sich auf<br />

sechs städtischen Gebäuden<br />

Photovoltaikanlagen. Drei Anlagen<br />

sind in der Ausschreibung<br />

und sollen noch in diesem<br />

Jahr aufgebaut werden. Weitere<br />

drei Anlagen sind für <strong>2023</strong><br />

im Haushalt eingeplant, darunter<br />

auch eine Photovoltaikanlage<br />

für das Rathausdach.<br />

Könnten wir innerstädtisch durch<br />

Kleinwindkraftanlagen auf Hausdächern<br />

grüne Energie produzieren<br />

– oder sind das Träumereien?<br />

Wichtig dabei ist die Windhöffigkeit,<br />

also das durchschnittliche<br />

Windaufkommen. Die<br />

ist bei uns eher schwierig, es<br />

rentiert sich nicht. Wir sollten<br />

lieber das Potenzial der Photovoltaik<br />

nutzen.<br />

Wie redet man eigentlich richtig<br />

mit Bürgerinnen und Bürgern über<br />

den Klimaschutz?<br />

Mir persönlich ist es wichtig,<br />

nicht immer nur mit dem erhobenen<br />

Zeigefinger zu reden.<br />

Denn damit schreckt man viele<br />

Bürgerinnen und Bürger ab.<br />

Ich möchte positiv kommunizieren<br />

und motivieren, um<br />

möglichst viele Zielgruppen<br />

mitzunehmen. Ich möchte vermitteln,<br />

dass es den Klimawandel<br />

gibt, ja, und dass die Folgen<br />

verheerend sind. Aber ich<br />

möchte auch deutlich machen,<br />

dass wir noch handeln können.<br />

Zum Beispiel könnten wir jetzt<br />

alle bei der Aktion „Stadtradeln“<br />

mitmachen, die vom<br />

11. bis zum 31. Mai stattfindet.<br />

Was den Klimawandel anbelangt:<br />

Wir dürfen in Anbetracht<br />

der Tatsachen nicht<br />

ohnmächtig werden. Es wird<br />

immer Veränderungen geben.<br />

Der Klimawandel ist eine solche<br />

Veränderung, der wir uns<br />

anpassen müssen.<br />

Gibt es weitere Planungen für<br />

Workshops, Schulungen oder<br />

Thementage? »<br />

… wenn die kleinen<br />

Engel toben<br />

Solarpanele sind auf Gifhorns Dächern keine Seltenheit. Auch die Verwaltung<br />

setzt verstärkt auf Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden.<br />

Wir suchen für die Diakonische Jugend- und<br />

Familienhilfe Kästorf GmbH für die Regionen<br />

Gifhorn und Braunschweig in Voll- oder Teilzeit<br />

Pädagogische<br />

Fachkräfte (d/m/w)<br />

(Diplom-Sozialpädagogen / Erzieher)<br />

Berufspraktikanten (d/m/w)<br />

Wir bieten Ihnen ein verantwortungsvolles<br />

und abwechslungsreiches Aufgabengebiet<br />

mit individuellen Weiterbildungsmöglichkeiten.<br />

Aktuelle Stellenausschreibungen und weitere<br />

Infos finden Sie unter<br />

www.dachstiftung-diakonie.de.<br />

Wir freuen uns auf Ihre Online-Bewerbung!<br />

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Dachstiftung<br />

Diakonie<br />

14<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong> 15


Stadtentwicklung<br />

Frau Hunkert, was bedeutet überhaupt<br />

Klimaneutralität im städtischen Kontext?<br />

Wir sprechen immer über Klimaneutralität, aber das Klimaschutzgesetz<br />

spricht von Treibhausgas-Neutralität. Dieser Begriff beschreibt, wie viel<br />

Treibhausgase wie CO 2, Methan oder Lachgas wir emittieren und wie<br />

viel wir einsparen können. Der Begriff Klimaneutralität ist komplexer und<br />

schließt alle klimarelevanten Handlungen ein, die wir tätigen – sogar die<br />

wärmenden Effekte von Kondensstreifen.<br />

Was die Treibhausgas-Neutralität anbelangt, haben wir zeitlich festgelegte<br />

Ziele. Daran müssen wir als Kommune, als Landkreis und als Bundesland<br />

arbeiten. Zum Beispiel, indem wir den motorisierten Individualverkehr<br />

reduzieren, den Radverkehr und den ÖPNV<br />

steigern, Energie durch energetische Sanierungen<br />

einsparen und erneuerbare Energien ausbauen –<br />

das sind Punkte, die den Ausstoß von Treibhausgasen<br />

reduzieren können. Wohnen, Verkehr und<br />

Industrie sind – wie in den anderen niedersächsischen<br />

Städten – auch in Gifhorn die größten<br />

Treibhausgas-Emittenten.<br />

» Konkretes ist noch nicht geplant,<br />

aber ich habe es vor.<br />

Dazu bin ich auch in engem<br />

Kontakt mit Dr. Katrin Klitzke,<br />

sie ist die Klimaschutzmanagerin<br />

des Landkreises.<br />

Wir planen zum Beispiel eine<br />

Stadtführung für die NABU-<br />

Jugendgruppe als Pilotprojekt.<br />

Übrigens: Demnächst wird<br />

es auf der Website der Stadt<br />

Tipps geben, wie man den Klimaschutz<br />

in den Alltag integrieren<br />

kann.<br />

Können Sie verstehen, dass<br />

manche Menschen sich nicht<br />

mit der Klimakrise auseinandersetzen<br />

wollen?<br />

Ja, kann ich verstehen. Ich<br />

glaube, viele verdrängen das<br />

Problem. Man sagt: Das betrifft<br />

mich alles nicht so sehr,<br />

und ich möchte so weiterleben<br />

wie die vergangenen 20 Jahre.<br />

Gerade wir in Deutschland<br />

fühlen uns in einem sicheren<br />

16<br />

<strong>KURT</strong><br />

Umfeld<br />

und unberührt<br />

von der Klimakrise,<br />

obwohl<br />

wir zu einem Großteil<br />

dafür verantwortlich sind. Man<br />

möchte selbst nichts ändern,<br />

wenn der Nachbar auch nichts<br />

ändert. Das kann ich verstehen.<br />

Am Ende eines längeren<br />

Arbeitstages muss auch ich abschalten,<br />

das ist ganz normal –<br />

eine normale Reaktion auf die<br />

negativen Nachrichten.<br />

Wie schalten Sie denn vom Horror<br />

der Zahlen ab?<br />

Ich mache Sport, gucke Netflix,<br />

koche und gehe mit<br />

Freunden weg. Doch auch<br />

mein Freundeskreis beschäftigt<br />

sich mit dem Thema und<br />

selbst abends in der Bar kommen<br />

wir auf den Klimawandel<br />

zu sprechen. Ich werde immer<br />

wieder zu dem Thema befragt.<br />

Dasselbe gilt für Vegetarismus<br />

und Veganismus, ein ebenso<br />

viel diskutiertes Thema, was ja<br />

auch stark mit der Klimakrise<br />

zusammenhängt.<br />

Wenn Sie es schon ansprechen:<br />

Wann haben Sie das letzte Mal<br />

Fleisch gegessen?<br />

(überlegt lange) Vor zehn Jahren<br />

ungefähr.<br />

Fällt es Ihnen schwer,<br />

optimistisch und<br />

zuversichtlich zu<br />

bleiben?<br />

Ich bin wohl<br />

Realistin,<br />

gebe aber<br />

die Hoffnung<br />

nicht<br />

auf. Denn<br />

sonst hätte<br />

ich ja gar keinen<br />

Antrieb, gegen<br />

die Klimakrise<br />

anzugehen.<br />

Gleichzeitig wird man ungeduldig,<br />

wenn man sieht, dass<br />

sich so wenig verändert und<br />

der Klimawandel bei vielen<br />

noch nicht im Bewusstsein angekommen<br />

ist. Leider werden<br />

immer noch Entscheidungen<br />

getroffen, die so nicht getroffen<br />

werden sollten. Darüber ärgere<br />

ich mich so manches Mal.<br />

Deswegen halte ich mich an<br />

diejenigen, die voll mitziehen<br />

– das gibt mir dann nämlich<br />

Hoffnung.<br />

Autobahn, Kunstmuseum,<br />

Autostadt – in Anlehnung an die<br />

Klima-Aktivisten der „Letzten<br />

Generation“, wo würden Sie sich<br />

am liebsten festkleben?<br />

In meinem Bett zu Hause morgens<br />

um 6 Uhr (lacht).<br />

Gefühle von Kindern sind richtig und wichtig<br />

Der Gifhorner Verein Dialog klärt über sexualisierte und häusliche Gewalt auf<br />

Der Verein Dialog ist eine Fachberatungsstelle<br />

für Kinder, Jugendliche und deren Angehörige,<br />

die von sexualisierter und/oder häuslicher Gewalt<br />

betroffen sind. Betroffenen steht die Tür im<br />

Steinweg 4 immer offen. Auch außer Haus klärt<br />

Dialog auf – zuletzt mit dem Pilotprojekt „Ich<br />

bin ich – und weiß Bescheid“ über Gefühle und<br />

den Umgang mit ihnen in der Kita Calberlah.<br />

Denkbar sei nun eine Fortsetzung an Gifhorner<br />

Kitas, Voraussetzung sei genügend Personal.<br />

„Es ging uns darum“, berichtet Caroline<br />

Wenk, „zu sensibilisieren. Die Kinder<br />

sollen lernen, dass ihre Gefühle richtig<br />

und wichtig sind.“ Gefühle überhaupt<br />

zu benennen, könne für Kinder<br />

schon schwierig sein, betont<br />

die Sozialpädagogin. Genauso sei<br />

das Verständnis darüber schwierig,<br />

dass nicht jedes Kind gleich<br />

empfindet – die einen mögen<br />

es, gekitzelt oder gegruselt zu<br />

werden, die anderen nicht.<br />

Ziel der sechs Einheiten, die<br />

jeweils eine Stunde dauerten und<br />

von Erzieherinnen begleitet wurden,<br />

sei die Selbstwirksamkeit der Kinder gewesen.<br />

Und das selbstbewusste Artikulieren<br />

eines klaren Neins, wie Caroline Wenk im<br />

Hinblick auf sexualisierte Gewalt betont:<br />

„Unser Anliegen ist es klarzumachen, dass<br />

es häufig nicht die Fremden sind, sondern<br />

die Nächsten – 90 Prozent der sexualisierten<br />

Gewalt findet im Nahfeld statt.“ Es<br />

gebe auch Geheimnisse, erklärt sie, die man<br />

nicht bewahren muss.<br />

Mit seinem Büro im Steinweg hat der Verein vor<br />

drei Jahren seine Arbeit begonnen, Schwerpunkte:<br />

Einzelberatungen sowie Präventions- und<br />

Öffentlichkeitsarbeit. Die Beratungen sind vertraulich,<br />

kostenfrei und auf Wunsch anonym.<br />

Sozialpädagogin Caroline Wenk hat Stofftier Ibi auf<br />

dem Arm, sein Name ist das Akronym des erfolgreichen<br />

Projekts „Ich bin ich“.<br />

Foto: Michael Uhmeyer<br />

<strong>KURT</strong>17<br />

Dialog e. V.<br />

Steinweg 4, Gifhorn<br />

Tel. 05371-9451381 und 0163-3682344<br />

dialog-wolfsburg.de/gifhorn<br />

Offene Sprechstunde:<br />

Do. 15 bis 17 Uhr<br />

Engagement<br />

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Engagement<br />

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Engagement<br />

Sie steht Gifhorns Familien zur Seite<br />

Julia Kotulla bietet mit Perspektivwechsel Beratungen und Workshops an<br />

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Mitte März gastierte Dr. Sibylle Gerloff (rechts) für ihre Vortragsreihe in der St. Altfrid-Gemeinde. Den Abend<br />

moderierte Kita-Leiterin Tina Dirksmeyer. Am 19. April findet der Abschluss statt.<br />

Foto: Michael Uhmeyer<br />

Über den gesunden Selbstwert des Kindes<br />

Abschlussvortrag der Caritas Gifhorn mit Dr. Sibylle Gerloff am 19. April<br />

Die Welt der Gefühle zwischen<br />

Eltern und ihren Kindern kann<br />

unendlich groß sein. Doch wer<br />

verschweigt, dass es auch Missverständnisse<br />

und Kommunikationsschwierigkeiten<br />

gibt,<br />

dass jeder seine eigenen Wünsche<br />

und Ansprüche hat, der<br />

läuft Gefahr, diese besondere<br />

Beziehung zu belasten.<br />

In ihrer dreiteiligen Vortragsreihe<br />

blickt Dr. Sibylle<br />

Gerloff auf Einladung der Caritas<br />

Gifhorn in der St. Altfrid-Gemeinde<br />

auf die schönen,<br />

aber auch die vielleicht etwas<br />

anstrengenden Anteile des<br />

Familienlebens.<br />

Den Auftakt im Februar<br />

machte sie mit einem Vortrag<br />

über Erziehung ohne zu<br />

schimpfen, im März lauschte<br />

der gut gefüllte Saal zum Thema<br />

Balance zwischen Kind, Arbeit,<br />

Partnerschaft und mehr.<br />

„Ein spannender Abend“, wie<br />

Tina Dirksmeyer, Leiterin der<br />

Kindertagesstätte St. Altfrid<br />

am Sonnenweg, bewertete.<br />

Dr. Sibylle Gerloff ist Erziehungswissenschaftlerin<br />

und<br />

Diplombiologin, sie arbeitet<br />

unter anderem als freiberufliche<br />

Beraterin und Coachin.<br />

Was ihre Vorträge auszeichnet:<br />

Humor und Charme. Ihr gelingt<br />

es, meint Tina Dirksmeyer,<br />

die „Botschaft auf eine sehr<br />

positive und effektive Weise zu<br />

übermitteln“. Und das nicht<br />

erst seit diesem Winter, wie<br />

die Kita-Leiterin betont: „Frau<br />

Dr. Gerloff begleitet uns fachlich<br />

als Kindertagesstätten<br />

schon über einen sehr langen<br />

Zeitraum und geht von den Inhalten<br />

und Themen immer mit<br />

der Zeit.“<br />

Und deswegen freut sich die<br />

Caritas bereits jetzt auf den<br />

dritten Teil der Vortragsreihe<br />

am 19. April. Diesmal wird der<br />

Selbstwert des Kindes das zentrale<br />

Thema sein.<br />

Abschluss der Vortragsreihe<br />

mit Dr. Sibylle Gerloff:<br />

„Ich bin gut – Kannst Du das auch<br />

sehen? Was ein Kind braucht<br />

für einen gesunden<br />

Selbstwert“<br />

Mittwoch, 19. April<br />

19 Uhr, St. Altfrid<br />

Pommernring 2<br />

Gifhorn<br />

Eintritt: 5 Euro<br />

Familie, Beruf und Freizeit in<br />

einer gesunden Balance zu halten,<br />

ist in einer schnelllebigen<br />

Welt nicht ganz einfach und<br />

verlangt uns einiges ab.<br />

Doch was, wenn Herausforderungen<br />

wirklich zu Schwierigkeiten<br />

werden? Wie geht<br />

man als Eltern damit um,<br />

wenn das eigene Kind in der<br />

Schulklasse außen vor ist oder<br />

im Kindergarten ständig Streitereien<br />

anzettelt?<br />

Julia Kotulla möchte diese<br />

Probleme aus der Welt<br />

schaffen – und Familien neue<br />

Handlungsmöglichkeiten und<br />

Wege aufzeigen. Dafür hat sie<br />

sich mit Perspektivwechsel<br />

selbständig gemacht. Am Fischerweg<br />

in Gifhorn bietet sie<br />

Workshops für Kinder und Elternberatung<br />

an. „Ich möchte<br />

Familien unterstützen“, erklärt<br />

die 38-Jährige. Denn häufig<br />

würden nur die Lösungsstrategien<br />

zur Problembewältigung<br />

fehlen, meint sie. „Ich möchte<br />

Eltern in der Beratung zur Seite<br />

stehen.“<br />

Die gelernte Erzieherin<br />

blickt auf 16 Jahre Berufserfahrung<br />

in Kindertagesstätten<br />

zurück. Eine lange Zeit, in der<br />

Julia Kotulla verschiedene pädagogische<br />

Ansätze kennenund<br />

schätzengelernt hat. Zwischendurch<br />

bildete sie sich als<br />

Fachwirtin für Kita-Einrichtungen<br />

weiter und leitete die<br />

Auszubildenden an. In einem<br />

heilpädagogischen Kindergarten<br />

lernte sie, was integratives<br />

Arbeiten bedeutet. Anderen in<br />

Wie man Eltern bei Fragen und Problemen zur Seite steht, weiß Julia<br />

Kotulla, die mit Perspektivwechsel Beratungen anbietet. Foto: Michael Uhmeyer<br />

der Kommunikation zu helfen<br />

– „da habe ich Spaß und Freude<br />

dran“, lächelt Julia Kotulla,<br />

die zudem einen Kurs in Neurolinguistischem<br />

Programmieren<br />

erfolgreich abschloss.<br />

Ihre Workshops richten sich<br />

an Kinder und Jugendliche von<br />

3 bis 14 Jahre, je nach Umfang<br />

sollen sie bis zu sechs Wochen<br />

dauern. Einzelne Workshops<br />

sollen auch in den Ferien oder<br />

an Feiertagen stattfinden. Die<br />

Workshops sind unabhängig<br />

von den Elternberatungen<br />

buchbar.<br />

Zu den Workshops gehören<br />

Entspannungsübungen aus<br />

Yoga-Praktiken, erholsame<br />

Naturerlebnisse wie das Waldbaden<br />

und stärkendes Selbstbewusstsein-Training.<br />

Es gehe<br />

auch darum, sagt Julia Kotulla,<br />

Alternativen zu Tablet und<br />

Handy anzubieten und Selbstwirksamkeit<br />

zu entwickeln.<br />

Wichtig ist ihr, „auf alle Bedürfnisse<br />

gleichermaßen einzugehen“,<br />

wie sie erläutert.<br />

„Alle Familien sollen gern zu<br />

mir kommen. Da ich mir Chancengleichheit<br />

wünsche, schaffe<br />

ich auch einen Raum für Familien,<br />

die finanziell auf Förderungen<br />

angewiesen sind. Ich<br />

möchte da auch mit anderen<br />

Institutionen zusammenarbeiten“,<br />

unterstreicht Julia Kotulla<br />

ihren Anspruch.<br />

Julia Kotulla – Perspektivwechsel<br />

Beratung und Workshops<br />

Fischerweg 96, Gifhorn<br />

Tel. 0151-10518657<br />

info@juliakotulla.de<br />

juliakotulla.de<br />

18<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong> 19


Eintracht & Bürgersinn<br />

Eintracht & Bürgersinn<br />

300 Gäste feiern<br />

den BSK-Frühlingsball<br />

Nach drei Jahren Pause lud das Bürgerschützenkorps<br />

wieder zum Frühlingsball: Entsprechend<br />

kräftig feierten die 300 Gäste. Auf der<br />

Bühne unterhielt die Band Fair Play, außerdem<br />

beeindruckten Jesper Pedersen und Kay Yvonne<br />

Campe-Pedersen von der Gifhorner Tanzschule<br />

CP Dance sowie ihre jungen Hip-Hop-Dancer.<br />

Nach der Begrüßung durch Major Carsten Gries<br />

ging‘s weiter mit Geburtstagsglückwünschen<br />

für Adjutant Hendrik Schmolke. Ebenfalls Geburtstagskind:<br />

Heike Reuter, Ehefrau des Vize-<br />

Vorsitzenden Thomas. Erfrischungen gab‘s an<br />

der Sektbar. Gifhorns Bürgermeister Matthias<br />

Nerlich war natürlich mit von der Partie genauso<br />

wie einige andere Ehrengäste.<br />

Fotos: Michael Uhmeyer<br />

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20<br />

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Freizeit<br />

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Nordkreis-Radtour und Ganoven-Geschichten<br />

Bis September: Mehr als 70 Führungstermine zum Erkunden des Landkreises Gifhorn<br />

Freizeit<br />

Eine geführte Radtour über<br />

Hankensbüttel und Wahrenholz<br />

zu Opa Ernys Garten in<br />

Weißenberge am 2. Mai bildet<br />

den Auftakt der Führungssaison<br />

in der Region. Die Tourismusgesellschaft<br />

Südheide<br />

Gifhorn bietet in Kooperation<br />

mit Gästeführerinnen und<br />

Gästeführern bis Ende September<br />

über 70 Führungen an.<br />

Bei der Führung „Probier<br />

mal Wittingen“ geht es neben<br />

Stadtgeschichte auch um kulinarischen<br />

Genuss. Von Rade<br />

nach Böckwitz und zurück<br />

fährt man mit dem Fahrrad<br />

entlang des Grünen Bandes.<br />

Und die Gesundheitswanderung<br />

führt durch Brome und<br />

zum Ohresee.<br />

„Mittlerweile ein Klassiker<br />

sind die geführten Wanderungen<br />

durch den Heiligen Hain“,<br />

weiß Jörn Pache, Geschäftsführer<br />

der Tourismusgesellschaft.<br />

Zur Heideblüte im August und<br />

September erleben die Gäste<br />

das größte Heidegebiet der<br />

Region und lauschen den Geschichten<br />

über Hermann Löns<br />

und die Entwicklung und Pflege<br />

der Heide.<br />

Vom 5. Mai bis 29. September<br />

erzählen freitags, ab<br />

17 Uhr, die Stadtführerinnen<br />

Auch Gifhorner Schlossführungen haben einen hohen Unterhaltungswert.<br />

und Stadtführer anschaulich<br />

Gifhorner Geschichte und Geschichten,<br />

Kurioses, Interessantes<br />

und Unterhaltsames –<br />

schließlich ist in der mehr als<br />

800-jährigen Stadtgeschichte<br />

viel geschehen.<br />

Besondere Themenführungen<br />

locken obendrein: Bei der<br />

sprichwörtlichen Stadtführung<br />

„Von Spießbürgern und<br />

Zimtzicken“ werden Fragen<br />

geklärt wie „Werden auf einem<br />

Flohmarkt Flöhe verkauft?“<br />

und „Wie kratzt man die Kurve?“.<br />

Die Erklärungen dazu<br />

werden auf unterhaltsame<br />

Weise mit einer historischen<br />

Stadtführung verbunden. Und<br />

bei „Wahre Geschichte(n) aus<br />

unserer Stadt ...von Adeligen,<br />

Ganoven und anderen Gästen“<br />

erfährt man einiges über ungewöhnliche<br />

Gäste aus vergangenen<br />

Zeiten. Da die Teilnehmerzahlen<br />

begrenzt sind, ist eine<br />

Anmeldung für alle Führungen<br />

erforderlich.<br />

Übrigens: Natürlich können<br />

auch individuelle Führungstermine<br />

vereinbart werden. Von<br />

Montag bis Sonntag stehen die<br />

Gästeführerinnen und Gästeführer<br />

bereit, um Interessierten<br />

unsere Region zu zeigen.<br />

Alle Termine und Informationen:<br />

suedheide-gifhorn.de<br />

Entdecken Sie die Region!<br />

• rund 30 Tourenvorschläge<br />

• Wander- & Radtouren<br />

• Download der Touren auf das Smartphone<br />

• Freizeittipps und Ausflugsziele<br />

• Land- und Hofcafés<br />

Südheide Gifhorn GmbH | Marktplatz 1 | 38518 Gifhorn<br />

Rein ins kühle Nass! Sylvia Pfannschmidt (von links), Gerd Meyerdierks, Detlef Tanke, Bastian Till Nowak, Stefan<br />

Ueltzen und Christoph Pauer rufen gemeinsam zum Entenrennen <strong>2023</strong> auf.<br />

Foto: Michael Uhmeyer<br />

Gifhorn feiert die Rückkehr des Entenrennens<br />

Startschuss fällt am Altstadtfest-Samstag – Verkauf soll Mitte Mai beginnen<br />

Von Malte Schönfeld<br />

Zum ersten Mal seit acht Jahren<br />

findet wieder das beliebte<br />

Entenrennen statt – ganz<br />

Gifhorn feiert die Rückkehr<br />

der Quietscheentchen. Um so<br />

viel Aufmerksamkeit wie möglich<br />

auf das Charity-Event zu<br />

lenken, haben sich die Stiftung<br />

Zeit:Stiften und Co-Veranstalter<br />

<strong>KURT</strong> auf einen besonderen<br />

Veranstaltungstag geeinigt:<br />

den Samstag auf unserem<br />

geliebten Altstadtfest.<br />

Startpunkt ist die Cardenapbrücke,<br />

die Entchen schwimmen<br />

bis zur Brücke an der<br />

Torstraße. Die Regeln sind<br />

einfach: Wer zuerst im Ziel<br />

ist, gewinnt. Unterstützung erfahren<br />

die Organisatoren von<br />

der Freiwilligen Feuerwehr<br />

Gifhorn und dem Aller-Ohre-<br />

Ise-Verband. Der wurde im<br />

Vorfeld für die ökologische Sicherheit<br />

befragt. „Jede Veranstaltung<br />

ist eine Störung für die<br />

Natur, aber wir glauben, für einen<br />

Tag ist das zumutbar“, betont<br />

der Stiftungsvorsitzende<br />

Detlef Tanke.<br />

Neben dem gewöhnlichen<br />

Entenrennen gibt‘s außerdem<br />

das Promi-Entenrennen. Das<br />

Startrecht für Interessierte<br />

kostet 5 Euro (oder 20 Euro für<br />

fünf Enten), an zentralen Stellen<br />

und online soll der Verkauf<br />

Mitte Mai beginnen. Gegen<br />

eine Startgebühr von 250 Euro<br />

und eine Spendenbescheinigung<br />

dürfen die Promi-Enten<br />

ins Wasser gelassen werden –<br />

Ansprechpartner sind Detlef<br />

Tanke und der Stiftungsvorstand.<br />

Der Erlös kommt dem Stiftungszweck<br />

zu: „Mit den vielfältigen<br />

Projekten – von digitalen<br />

Schülerpaketen bis zur<br />

Aufwertung der diakonischen<br />

Altenpflege – profitieren<br />

alle Generationen“, befindet<br />

<strong>KURT</strong>-Herausgeber Bastian<br />

Till Nowak. „Das unterstützen<br />

wir von Herzen gern.“<br />

Ansprechpartner Promi-Enten:<br />

detlef-tanke@t-online.de<br />

Entenrennen beim Altstadtfest:<br />

Samstag, 19. August<br />

Start um 13.30 Uhr<br />

Ise zwischen Cardenap<br />

und Torstraße, Gifhorn<br />

www.suedheide-gifhorn.de<br />

22<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong>23


Digitalisierung<br />

Digitalisierung<br />

Wie steht’s um die Digitalisierung in und um Gifhorn? Seit Corona<br />

und Homeschooling sind Tablets und digitale Lerninhalte im Auf-<br />

schwung. So auch an der IGS Sassenburg, wo ich – Luisa Gottschalk<br />

– zur Schule gehe. Ich bin in der 8. Klasse, absolviere mein Praktikum<br />

in der <strong>KURT</strong>-Redaktion und habe mich an meiner Schule umgehört.<br />

Und so viel kann ich verraten: Nicht alle sind einer Meinung.<br />

Von <strong>KURT</strong>-Praktikantin<br />

Luisa Gottschalk<br />

Schluss mit<br />

Bücher schleppen<br />

Ab der 7. Klasse findet für die Schülerinnen und Schüler der IGS Sassenburg<br />

digitaler Unterricht statt – Die Meinungen darüber gehen auseinander<br />

So fing alles an: Am Ende der<br />

6. Klasse gab es einen Elternabend<br />

in Form einer Videokonferenz.<br />

Dann bekamen wir eine<br />

E-Mail von unserer Schulleiterin<br />

Leona Kötke zugeschickt.<br />

In dieser E-Mail war ein Link,<br />

über den wir unsere iPads in<br />

einem Set bestellen konnten.<br />

Dieses Set bestand aus dem<br />

iPad und einer Hülle. Auf der<br />

Website konnte man dann<br />

zwischen drei Farben wählen.<br />

Ich entschied mich für ein<br />

schlichtes Silber und Schwarz.<br />

Außerdem brauchten wir einen<br />

Apple Pencil, dazu konnte<br />

man ein Versicherungspaket<br />

buchen. Und das nötige Office-<br />

Paket wurde uns kostenfrei zur<br />

Verfügung gestellt.<br />

Zuvor hatten die Schüler<br />

ihre eigenen Geräte mitgebracht.<br />

Neu war jetzt, nicht<br />

mehr eine Vielzahl von verschiedenen<br />

Modellen im Unterricht<br />

unter einen Hut bekommen<br />

zu müssen. „Das hat<br />

sich im Unterrichtsalltag als<br />

sehr schwierig erwiesen, weil<br />

viele Geräte sehr störanfällig,<br />

von verschiedenen Herstellern,<br />

unterschiedlich vom Batteriezustand<br />

und unterschiedlich<br />

modern waren,“ erklärt<br />

mir meine Schulleiterin Frau<br />

Kötke im Interview. Deshalb<br />

habe sich die Lehrerschaft für<br />

den verbindlichen Einsatz von<br />

iPads entschieden.<br />

Inzwischen habe sich nach<br />

Aussage von Leona Kötke die<br />

verbindliche Einführung der<br />

iPads gelohnt: „Die Nutzung<br />

ist täglich in allen Klassen<br />

gegeben, die mit iPads arbeiten,<br />

und tatsächlich hat sich<br />

die Es-funktioniert-schonwieder-nicht-Zeit<br />

bei den Geräten<br />

praktisch auf Null reduziert.<br />

Wir sind sehr zufrieden,<br />

weil die wichtige Lernzeit viel<br />

<strong>KURT</strong>-Praktikantin Luisa Gottschalk hält im Unterricht an der IGS Sassenburg ein Referat über „High-School“-<br />

Filme. Der Bildschirm ihres iPads ist mit dem Smartboard der Klasse synchronisiert.<br />

Foto: Michael Uhmeyer<br />

intensiver genutzt werden<br />

kann und die digitalen Geräte<br />

das Lernen unterstützen.“<br />

Es war von Vorteil, dass alle<br />

Apps die für die Schule benötigt<br />

werden, vorinstalliert<br />

waren. Dazu gehört beispielsweise<br />

„Classroom“. Über diese<br />

App können die Lehrer sehen,<br />

mit was sich die Schüler an<br />

ihren iPads beschäftigen. Wer<br />

nicht dem Unterricht folgt,<br />

sondern stattdessen „Doodle<br />

Jump“ oder „Candy Crush“<br />

spielt, wird auf diese Weise<br />

manchmal ertappt und dann<br />

gerüffelt. Außerdem sind die<br />

iPads durch diese App mit der<br />

Schule vernetzt. Das bedeutet,<br />

dass die Schüler in der Schulzeit<br />

keine Apps aus ihrer Freizeit<br />

nutzen, öffnen oder neu<br />

installieren können. Allerdings<br />

ist es vielen Schülern schnell<br />

gelungen, diese Sperre mit einem<br />

einfachen Trick zu umgehen<br />

– doch wie bei einer guten<br />

Zaubershow sollte man nicht<br />

jeden Trick verraten.<br />

Auch laut Jonas Stroth,<br />

zuständiger Lehrer für die<br />

iPad- und Office-Verwaltung,<br />

besteht die Versuchung, dass<br />

die Schüler sich mit anderen<br />

Dingen beschäftigen als sie<br />

eigentlich sollten: „Allerdings<br />

haben die Lehrkräfte durch das<br />

Mobile Device Management<br />

und durch die administrative<br />

Steuerung der Geräte eine gute<br />

Kontrollmöglichkeit über den<br />

Einsatz im Unterricht“, erklärt<br />

er. Ein Nachteil sei auch, dass<br />

die Schüler für die (fein-)motorische<br />

Entwicklung eigentlich<br />

mit Papier und Stiften arbeiten<br />

sollten. „Aber immerhin nutzen<br />

sie einen digitalen Eingabestift,<br />

welcher dem Gefühl,<br />

einen Stift zu halten, sehr nahe<br />

kommt.“ Um die Handschrift<br />

möglichst real nachzuahmen,<br />

kann man auf dem iPad eine<br />

Folie installieren, die beim Notieren<br />

das Gefühl, auf Papier zu<br />

schreiben, vermittelt.<br />

Erlaubt mir einen kurzen<br />

Exkurs in die vergangenen<br />

Jahre: Ich habe während der<br />

Pandemie leider das Homeschooling<br />

miterleben müssen<br />

und war dadurch quasi<br />

zum Einstieg in die digitale »<br />

Henning Elektrotechnik ∙ Sonnenweg 3 in Gifhorn<br />

Tel. 05371 4544 ∙ info@henning-elektro.de<br />

Gifhorn • Steinweg 15 • www.schuelerhilfe.de/gifhorn<br />

24<br />

<strong>KURT</strong> www.henning-elektro.de<br />

<strong>KURT</strong> 25


Digitalisierung<br />

Digitalisierung<br />

» Unterrichtswelt gezwungen.<br />

Ich musste beispielsweise oftmals<br />

E-Mails verfassen, wenn<br />

ich Fragen hatte und Aufgaben<br />

bearbeitetet habe. Auch<br />

an Videokonferenzen musste<br />

ich teilnehmen. Dies ist mir<br />

teilweise recht schwer gefallen,<br />

weil ich zuvor lediglich ein<br />

Tablet oder einen Computer<br />

bedient, aber noch nie richtig<br />

damit gearbeitet hatte.<br />

Ich kann jedoch auch von<br />

mir sagen, dass ich nach einiger<br />

Zeit immer routinierter<br />

geworden bin. Ich habe dabei<br />

meine Erfahrungen gesammelt<br />

und bin schlussendlich sehr<br />

gut mit dem digitalen Lernen<br />

zurechtgekommen. Trotzdem<br />

erlebe ich auch immer wieder<br />

Rückschläge – zum Beispiel<br />

MEISTERBETRIEB<br />

TRADITION<br />

ist mir beim Verfassen eines<br />

großen Textes, an dem ich lange<br />

gearbeitet hatte, der Inhalt<br />

verloren gegangen, da das Zwischenspeichern<br />

nicht automatisch<br />

funktioniert hat. An dieser<br />

Stelle hätte ich mein iPad<br />

am liebsten aus dem Fenster<br />

geschmissen. Immer wieder<br />

kommt es auch vor, dass die<br />

Batterie der iPads leer ist, weil<br />

es nicht ausreichend geladen<br />

wurde oder zu lange angeschaltet<br />

war. Unsere Lehrer stellen<br />

uns dann zur Abhilfe gerne mal<br />

Powerbanks oder Ladegeräte<br />

zur Verfügung, wenn die eigenen<br />

vergessen wurden.<br />

Doch was denken die Lehrer<br />

über diese chaotische Zeit?<br />

iPad- und Office-Verwalter<br />

Stroth meint: „Der Einstieg<br />

QUALITÄT<br />

WAS WIR BIETEN:<br />

STEILDÄCHER • FLACHDÄCHER<br />

FASSADE • SPENGLERARBEITEN<br />

DACHFENSTER EIN- & AUSBAU<br />

ENERGETISCHE SANIERUNG<br />

REPARATUR & WARTUNGSARBEITEN<br />

Julius Sprengel • 38518 Gifhorn, Rotstraße 5<br />

Tel: 0160. 2553292 • Email: dachdeckerei.js@gmx.de<br />

www.sprengel-dach.de<br />

So sehen die digitalen<br />

Notizen auf dem<br />

iPad von <strong>KURT</strong>-<br />

Praktikantin Luisa<br />

Gottschalk aus.<br />

Foto: Bastian Till Nowak<br />

in die Digitalisierung für die<br />

Schüler begann durch Herausforderungen<br />

und Schwierigkeiten<br />

an den Geräten. Hinzu<br />

kam die lange Nutzung.“ Doch<br />

das Homeschooling habe in<br />

der Rückschau auch etwas Gutes<br />

gebracht: eine Eingewöhnungsphase<br />

für das digitale<br />

Lernen in der Schule selbst.<br />

„Von Vorteil ist auch, dass die<br />

Schüler eine bessere Vertrautheit<br />

mit ihren Geräten haben,<br />

weil sie vorher über Gefahren<br />

und Verhaltensweisen im Internet<br />

aufgeklärt worden sind.“<br />

Seit einem Jahr arbeiten wir<br />

nun mit den iPads im Unterricht.<br />

Auch die Schulbücher<br />

sind inzwischen darauf installiert,<br />

wir müssen keine Bücher<br />

in Papierform mehr anschaffen.<br />

Mir persönlich gefällt<br />

das sehr gut, weil<br />

ich keine schweren Bücher,<br />

Hefte oder Mappen<br />

mehr schleppen<br />

muss. Meine Mutter ist<br />

allerdings der Meinung,<br />

ihr werde der Einblick<br />

in unsere Unterrichtswelt<br />

erschwert, da sie<br />

nun keine dicke Mappe<br />

mit Eselsohren mehr in<br />

die Hand nehmen könne,<br />

um zu schauen, was im Unterricht<br />

gerade so läuft.<br />

Doch was denken meine<br />

Klassenkameradinnen und<br />

Klassenkameraden: lieber analog<br />

oder digital?<br />

„Da ich gut mit dem iPad<br />

zurechtkomme, bevorzuge ich<br />

digitales Arbeiten“, erklärt<br />

Hannah Williges und fügt an:<br />

„Ich habe keine Kopfschmerzen<br />

und kann mich immer gut<br />

auf den Unterricht konzentrieren.“<br />

Andere Mitschüler hingegen<br />

klagen über Kopfweh, wie<br />

Julia Pulverenti: „Manchmal<br />

bekomme ich Kopfschmerzen<br />

oder merke, dass der Bildschirm<br />

meinen Augen nicht<br />

guttut.“ Viereckige Augen<br />

nennt man das wohl. Nico<br />

Ziegler sieht das anders: „Solche<br />

Probleme wie Kopfschmerzen<br />

oder das mit den Augen<br />

habe ich nicht. Sowieso arbeite<br />

ich lieber digital.“ Dazu ergänzt<br />

Julia Pulverenti begeistert:<br />

„Ich finde auch, dass man<br />

mit dem iPad viel schneller<br />

ist.“ Dadurch ist zum Beispiel<br />

die Kram-Phase vor Unterrichtsbeginn<br />

passé – und die<br />

nahm immerhin häufig bis<br />

zu zehn Minuten ein. Denn<br />

das Mitbringen von Büchern<br />

ist Geschichte, das freut Hannah<br />

Williges besonders: „Ich<br />

mag es gern, nun keine Bücher<br />

mehr schleppen zu müssen.“<br />

Außerdem lösen die iPads ein<br />

weiteres Problem, wie Nico<br />

Ziegler erklärt: „Ich finde es<br />

gut, dass beim Tippen meine<br />

Rechtschreibfehler korrigiert<br />

werden.“<br />

Aus meinen Erfahrungen<br />

kann ich sagen, dass auch ich<br />

lieber digital arbeite, weil viele<br />

Arbeitsschritte einfach schneller<br />

möglich sind – ein wissenschaftlicher<br />

Taschenrechner,<br />

wie er für die Sekundarstufe ll<br />

benötigt wird, kann beispielsweise<br />

als App heruntergeladen<br />

werden. Dadurch ergibt sich<br />

auch eine nicht unerhebliche<br />

Kostenersparnis und man hat<br />

ihn integriert immer dabei.<br />

Die Ausrede „Habe ich<br />

zu Hause vergessen“<br />

ist damit Schnee von<br />

gestern. Doch die Kopfschmerzen<br />

und viereckigen<br />

Augen, von denen einige Mitschüler<br />

sprachen, kenne auch<br />

ich leider nur zu gut.<br />

Gerne schicke ich mit meinen<br />

Freunden auch mal kleine<br />

Nachrichten über AirDrop hin<br />

und her, was ursprünglich zum<br />

unkomplizierten Teilen von<br />

Dateien gedacht ist.<br />

In meiner Schule gibt es übrigens<br />

nicht nur iPads, sondern<br />

auch digitale Tafeln, welche<br />

man Smartboards nennt. Auf<br />

diese kann man mit Whiteboardmarkern<br />

schreiben. Die<br />

Tafel wird über AirPlay mit<br />

einem Computer oder einem<br />

iPad verbunden. Das wird<br />

zum Beispiel für Ergebnispräsentationen<br />

genutzt. Die<br />

Lehrer nutzen AirPlay für ihren<br />

Unterricht auch, um etwa<br />

eine Buchseite zu zeigen oder<br />

eine Aufgabe zu erklären. »<br />

26<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong> 27


Digitalisierung<br />

Digitalisierung<br />

» Und YouTube-Videos können,<br />

wenn sie zum Unterrichtsinhalt<br />

passen, auch abgespielt<br />

werden.<br />

Mit Hilfe einer Fernbedienung<br />

lässt sich die „Einfrierfunktion“<br />

herstellen – so<br />

können die Lehrer beispielsweise<br />

parallel eine E-Mail lesen,<br />

während die Schüler eine<br />

Buchseite auf der Tafel sehen.<br />

Office-Verwalter Jonas<br />

Stroth meint, dass er die digitale<br />

Arbeit bevorzuge, da sie<br />

eine große Vielfalt an Methoden<br />

und Anwendungen bietet.<br />

„Mit den iPads können viel<br />

mehr Produkte erstellt werden,<br />

in denen sich Schüler mit<br />

unterschiedlichen Inhalten<br />

auseinandersetzen können. Es<br />

können beispielsweise digitale<br />

Präsentationen, kleine Fotostorys,<br />

Filme, Clips und Podcasts<br />

erstellt werden.“ Je nach<br />

Unterrichtsfach gebe es ganz<br />

verschiedene Herangehensweisen,<br />

welche im Unterricht<br />

ausprobiert und regelmäßig<br />

angewendet werden können.<br />

Jonas Stroth erläutert: „Es ist<br />

etwa möglich, im Literaturunterricht<br />

im Zusammenhang<br />

mit einem Theaterstück eine<br />

Szene zu interpretieren und<br />

nachzuspielen. Wenn einem<br />

Innenausbau<br />

Wohneinrichtung<br />

INDIVIDUELLE<br />

Wohn/Badmöbel<br />

Massivholzmöbel<br />

Einbaumöbel<br />

Innentüren<br />

Treppen<br />

Tischlerei und<br />

Innenausbau<br />

Michael Braun<br />

Tischlermeister<br />

Schüler das nicht so gut gelingt,<br />

kann er die Szene alternativ in<br />

einer graphischen Arbeit darstellen.“<br />

Wir arbeiten mit der Microsoft-App<br />

OneNote. Sie funktioniert<br />

so: Am Anfang eines<br />

neuen Schuljahres erstellen<br />

die Klassenlehrer ein digitales<br />

Kursnotizbuch. Unser aktuelles<br />

wurde mit „8a“ benannt.<br />

Darin befinden sich Ordner<br />

für die verschiedenen Fächer<br />

und Themen, wofür uns Arbeitsblätter<br />

zum Bearbeiten<br />

eingestellt werden. Die Lehrer<br />

können jederzeit Einblick in<br />

unsere digitalen Sammlungen<br />

nehmen und uns Rückmeldungen<br />

dazu geben, indem sie<br />

Bemerkungen reinschreiben.<br />

Der rote Kugelschreiber von<br />

früher hat also ausgedient und<br />

benötigt keine neuen Minen<br />

mehr. Den Zugangslink zum<br />

Kursnotizbuch senden uns die<br />

Lehrer. Wir brauchen uns nur<br />

mit unseren Microsoft-Daten<br />

anzumelden und der Rest passiert<br />

automatisch.<br />

Ich komme sehr gut mit<br />

OneNote klar, es ist sehr<br />

übersichtlich und die Seiten<br />

der vergangenen Stunden sind<br />

viel schneller greifbar. Des Öfteren<br />

treten trotzdem ein paar<br />

Von Wand bis Wand,<br />

von Boden bis Decke!<br />

M.BRAUN<br />

Meister-Fachbetrieb<br />

Kolleweg 7a<br />

38524 Neudorf-Platendorf<br />

Tel. 05378 654<br />

Digitalisierung an der<br />

IGS Sassenburg: Die<br />

Schüler arbeiten an<br />

ihren iPads, Lehrer Frank<br />

Gaubinger erklärt die<br />

Aufgabe am Smartboard.<br />

Foto: Michael Uhmeyer<br />

Probleme auf, dann ist unser<br />

IT-Spezialist Jonas Stroth der<br />

richtige Ansprechpartner.<br />

„Bei den Lehrkräften beziehen<br />

sich die meisten Fragen<br />

auf Anwendungsmöglichkeiten<br />

und auf Fortbildungen zu den<br />

digitalen Endgeräten“, berichtet<br />

er. Es bestehe Handlungsbedarf,<br />

die Lehrer auf die vielfältigen<br />

Einsatzmöglichkeiten<br />

...wir lösen das für Sie!<br />

Herzlichen Glückwunsch und weiterhin<br />

viel Erfolg wünschen wir dem<br />

<strong>KURT</strong> Magazin!<br />

Sebastian Notbom und Team<br />

vorzubereiten und sie in ihrer<br />

eigenen Kompetenz zu unterstützen,<br />

erklärt Jonas Stroth.<br />

„Viele Lehrer sind bereits gut<br />

informiert und probieren neugierig<br />

andere Möglichkeiten<br />

aus, welche sie im Unterricht<br />

nutzen können. Doch ebenso<br />

viele halten sich eher zurück<br />

und bräuchten noch mehr Anleitungen<br />

und Ideen zur sinnvollen<br />

Nutzung der Endgeräte<br />

im Unterricht.“ Die meisten<br />

Probleme seien jedoch technischer<br />

Natur und liegen in der<br />

Struktur des Betriebsystems<br />

der Geräte, erläutert er. „Diese<br />

lassen sich aber meistens<br />

selbst oder mithilfe einer anderen<br />

Lehrkraft lösen.“<br />

Ein häufiger Kritikpunkt in<br />

Bezug auf die Anschaffung der<br />

iPads seien laut Leona Kötke<br />

die hohen Anschaffungskosten<br />

der Geräte. Das könne sie auch<br />

absolut nachvollziehen, erklärt<br />

die Schulleiterin. Allerdings<br />

seien die vorgegebenen Geräte<br />

technisch sehr ausgereift und<br />

punkten mit einer vergleichsweise<br />

langen Lebensdauer.<br />

Der Gesamtbetrag für mein<br />

iPad mitsamt Zubehör lag bei<br />

722 Euro. Darin enthalten ist<br />

auch eine Versicherung gegen<br />

Defekte, Beschädigungen und<br />

Diebstahl. Vor kurzem war<br />

mein Apple Pencil kaputt. Wir<br />

hatten ihn daraufhin reklamiert,<br />

nach einer Woche ist er<br />

unkompliziert ersetzt worden.<br />

Auch die Erfahrungen meiner<br />

Klassenkameraden bei Beschädigungen<br />

oder Defekten waren<br />

durchweg positiv und die Geräte<br />

wurden in relativ kurzer<br />

Zeit ersetzt oder repariert, so<br />

dass die Nutzung schnell wieder<br />

fortgeführt werden konnte.<br />

Während sich das iPad in der<br />

Reparatur befindet, kann man<br />

ein Leihgerät bekommen. So<br />

können die Schülerinnen und<br />

Schüler weiter digital arbeiten<br />

und behalten den nötigen Zugriff<br />

auf ihre Arbeitsblätter.<br />

Meine Schulleiterin Leona<br />

Kötke erklärt, dass die Anschaffungskosten<br />

kein Hindernis<br />

sein müssen: „Familien<br />

können einerseits eine Ratenzahlung<br />

mit derzeit null Prozent<br />

Zinsen und sehr geringen<br />

Teilzahlungen vereinbaren.<br />

Andererseits steht unser Förderverein<br />

als mögliche Unterstützung<br />

zur Verfügung.“<br />

Für Familien, bei denen all<br />

diese Lösungen nicht greifen,<br />

würden schulische Leihgeräte<br />

bereitgestellt, versichert die<br />

Schulleiterin.<br />

38518 Gifhorn Telefon 05371 59393<br />

tischlerei-michaelbraun@t-online.de<br />

Winkeler Straße 19 Telefax 05371 15678<br />

www.Tischler-Braun.de<br />

www.notbom.de E-Mail: info@notbom.de<br />

28<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong>29


Jobs & Karriere<br />

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Best Select – auch was die Ausbildung angeht<br />

Bis zum 31. Mai nimmt Gifhorns Finanzkanzlei Swiss Life Select Bewerbungen an<br />

Jobs & Karriere<br />

Neue Stellen für eine saubere Stadt<br />

Jetzt Bewerbungen für den Gifhorner Ordnungsdienst bis 23. April einreichen<br />

Anzeige<br />

Für eine ganzheitliche Finanzberatung<br />

sind Swiss Life<br />

Select und dort das Team von<br />

Sascha Gurka die richtigen Ansprechpartner.<br />

Ob Vorsorge,<br />

Finanzierung, Geldanlage oder<br />

Versicherungsvergleich – im<br />

Finanzdschungel behalten die<br />

Gifhorner Berater den Überblick.<br />

Sascha Gurka denkt strategisch<br />

– nicht nur bezüglich der<br />

Klienten. Auch in der Finanzkanzlei<br />

wird auf Kontinuität<br />

geachtet. Wer Teil des Teams<br />

werden möchte, hat noch bis<br />

zum 31. Mai die Chance, seine<br />

Bewerbung einzureichen. „Für<br />

das Studium und die Ausbildung<br />

suchen wir je zwei Personen“,<br />

meint der Teammanager.<br />

Kommunikation, Ehrgeiz<br />

und ein leistungsorientierter<br />

Anspruch – das seien die Voraussetzungen,<br />

um bei Swiss<br />

Life Select erfolgreich zu sein,<br />

weiß Sascha Gurka. „Schon viele<br />

junge, ambitionierte Kräfte<br />

haben unser Team bereichert.<br />

Das soll auch so bleiben“, führt<br />

er aus. „Denn sie zu entwickeln<br />

und ihre Karrieren entstehen<br />

zu lassen, ist eines meiner Ziele.<br />

Und zu zweit beim Kunden<br />

macht‘s auch mehr Spaß.“<br />

Seit September 2020 ist<br />

Sandro bei Swiss Life Select<br />

dabei. Er ist dualer Student<br />

der BWL und Wirtschaftspsychologie.<br />

Vier bis fünf Tage<br />

arbeitet der 23-Jährige in der<br />

Kanzlei, samstags finden in<br />

Hannover an der Hochschule<br />

FOM Vorlesungen statt. Klingt<br />

Die Zukunft von Swiss Life Select in Gifhorn: Teammanager Sascha Gurka<br />

(rechts) coacht Sandro und Marina.<br />

Foto: Michael Uhmeyer<br />

auf den ersten Blick anstrengend,<br />

doch Sandro betont:<br />

„Das Selbst- und Zeitmanagement<br />

gibt mir die Möglichkeit,<br />

das Studium nach meinen Vorstellungen<br />

zu gestalten.“ Und<br />

nebenbei bleibt sogar noch<br />

genügend Zeit für den Fußball<br />

beim Wesendorfer SC und das<br />

Fitnessstudio. Zu den Lerninhalten<br />

des Studiums gehören<br />

etwa Psychologie und Unternehmensführung<br />

– aus Sandro<br />

soll mal eine der Führungskräfte<br />

werden.<br />

Noch jung in der Kanzlei ist<br />

dagegen Marina. Die 21-Jährige<br />

steckt mitten im ersten Ausbildungsjahr<br />

zur Kauffrau für<br />

Versicherungen und Finanzanlagen<br />

– und geht voll in ihrem<br />

Beruf auf: „Für die meisten<br />

mögen Finanzen ein trockenes<br />

Thema sein. Doch hier werden<br />

Zahlen zum Leben erweckt.<br />

Gerade, weil jeder sein eigenes<br />

Konzept erhält.“ Sie findet, ein<br />

Überblick über die eigenen Finanzen<br />

sei wichtig, und möchte<br />

jedem helfen, diesen Überblick<br />

zu behalten.<br />

Was sowohl Marina als<br />

auch Sandro positiv bewerten:<br />

die Eigenständigkeit im Job.<br />

Die gehört zu den Markenzeichen<br />

von Swiss Life Select,<br />

das deutschlandweit mehr als<br />

3000 Vertriebspartner beschäftigt.<br />

Bewerbungen bis 31. Mai:<br />

sascha.gurka@swisslife-select.de<br />

Swiss Life Select<br />

Team Sascha Gurka<br />

Michael-Clare-Straße 3, Gifhorn<br />

Tel. und WhatsApp 0172-4156510<br />

sascha.gurka@swisslife-select.de<br />

Sperrmüll, der die Straßen verschandelt,<br />

Hundehaufen auf<br />

dem Gehweg, Unrat in der<br />

Landschaft – die Liste der<br />

Dauerärgernisse ließe sich<br />

endlos weiterschreiben. Doch<br />

das soll sich ändern, denn die<br />

Stadt hat vier neue Stellen<br />

im kommunalen Ordnungsdienst<br />

geschaffen. Bis zum 23.<br />

April kann man sich bewerben.<br />

Was für Stellen sind das?<br />

Es sind Vollzeitstellen. Die Arbeitszeit geht im<br />

wöchentlichen Wechsel bis in den späten Nachmittag<br />

hinein, da in dieser Zeit die Bürgerinnen<br />

und Bürger meist zu Hause sind. Auch am Samstagvormittag<br />

ist man alle 2 Wochen im Einsatz.<br />

Welche Aufgaben hat man?<br />

Im Wesentlichen geht es um die Beachtung der<br />

Satzungen der Stadt Gifhorn, also der Straßenreinigung<br />

oder der Sondernutzung. Besonderes<br />

Augenmerk liegt auch auf anderen ordnungsrechtlichen<br />

Themen, zum Beispiel zur Hundehaltung<br />

und zur Leinenpflicht während der<br />

Brut- und Setzzeit, die Bereitstellung von Sperrmüll<br />

und die Folgen bei Verunreinigungen im<br />

öffentlichen Raum. Hier sollen die neuen Mitarbeitenden<br />

vor allem beratend tätig werden.<br />

Wer kann sich bewerben?<br />

Das können Verwaltungsfachangestellte oder<br />

Vollzugsbeamte sein, ebenso wie Personen, die<br />

die Bereitschaft haben, sich dahingehend zu<br />

qualifizieren.<br />

Welche persönlichen Eigenschaften<br />

sollte man mitbringen?<br />

Man sollte teamfähig und vom Charakter her<br />

ausgeglichen und ruhig sein, ein sicheres Auftreten<br />

haben, ein offenes Ohr für die Probleme<br />

der Bürgerinnen und Bürger und in der Lage<br />

sein, Konfliktgespräche zu führen. Ganz wichtig<br />

Solche Bilder von Gifhorns Sperrmüll<br />

soll es in Zukunft nicht mehr geben.<br />

natürlich: eine Fahrerlaubnis<br />

und körperliche Fitness, da<br />

man überwiegend im Außendienst<br />

arbeitet.<br />

Macht der Job Spaß?<br />

Wer sich mit seiner Stadt identifiziert<br />

und der Meinung ist,<br />

dass Sauberkeit und Ordnung auch<br />

Ausdruck von Lebensqualität sind, dem<br />

macht diese Aufgabe bestimmt auch Freude.<br />

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Im Gifhorner Schuhhaus Galipp warten außerdem die bunten Frühjahrstrends<br />

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Kein Muss, aber ein praktischer Service: Ivo Samland (links) und Jonathan Krämer, Inhaber von Gifhorns Meisterbetrieb<br />

JOVO Hörsysteme, präsentieren stolz ihre neue App. <br />

Foto: Çağla Canıdar<br />

Wer möchte, holt sich jetzt die neue JOVO-App<br />

Der Gifhorner Hörgeräteakustiker bietet seinen Kunden noch mehr Service<br />

Termine einpflegen, Hörtestdaten<br />

ablesen, Update-Erinnerung<br />

– die neue App von JOVO<br />

Hörsysteme kann so einiges.<br />

Mit ihr, versprechen die beiden<br />

Inhaber Jonathan Krämer<br />

und Ivo Samland, wird es noch<br />

mehr Service für die Kundinnen<br />

und Kunden geben.<br />

Der Gifhorner Meisterbetrieb<br />

für Hörgeräteakustik, der<br />

direkt am Schillerplatz liegt,<br />

legt großen Wert auf einen modernen<br />

Umgang. Passend dazu<br />

präsentiert das JOVO-Duo<br />

nun stolz seine neue App. „Sie<br />

zu installieren, ist kein Muss.<br />

Und ob man die App nutzt<br />

oder nicht, wirkt sich natürlich<br />

nicht auf die Hörqualität aus“,<br />

versichert Ivo Samland.<br />

Dafür soll sie die Kommunikation<br />

zwischen den Hörgeräteakustikmeistern<br />

und der<br />

Kundschaft erleichtern. Wer<br />

die App installiert, wird schnell<br />

in den Genuss der Übersichtlichkeit<br />

kommen. Ganz unkompliziert<br />

sind auf den ersten<br />

Blick alle Features einzusehen.<br />

So in etwa das Hörgerät des<br />

Kunden, die Seriennummer,<br />

die Hörtestdaten, bevorstehende<br />

Termine und so weiter.<br />

„Wenn der Kunde beim<br />

Fernsehen ein neues Gerät<br />

austestet und feststellt, dass es<br />

noch nicht korrekt eingestellt<br />

ist, kann er uns direkt in der<br />

App schreiben. Wir bekommen<br />

dann die Nachricht, die wird<br />

auch in der Kartei gespeichert,<br />

und können beim nächsten<br />

Termin darüber sprechen“, betont<br />

Jonathan Krämer.<br />

Gut ein Jahr war die App<br />

in der Entstehung, nun ist sie<br />

endlich da – und die JOVO-<br />

Inhaber sind zufrieden. Jonathan<br />

Krämer meint: „Das hat<br />

hier sonst keiner, die App ist<br />

ein Alleinstellungsmerkmal<br />

und ein Zeichen der Moderne.“<br />

JOVO Hörsysteme<br />

Schillerplatz 6, Gifhorn<br />

Mo., Mi., Do. 10 bis 13 Uhr<br />

und 14 bis 18 Uhr<br />

Di. 10 bis 13 Uhr und 14 bis 20 Uhr<br />

Fr. 10 bis 14 Uhr<br />

Tel. 05371-7505067<br />

info@jovo-gifhorn.de<br />

jovo-gifhorn.de<br />

Wer auf der Suche nach neuen<br />

Schuhen durch Gifhorns<br />

Fußgängerzone streift, den<br />

führt der Weg unweigerlich<br />

ins Schuhhaus Galipp. Gleich<br />

im Eingang fällt der Blick auf<br />

lustige, bunte Socken und<br />

wunderschöne Taschen – ein<br />

richtiger Blickfang.<br />

Was in diesem Sommer an<br />

den Füßen getragen wird?<br />

„Auf jeden Fall Farbe“, erklärt<br />

Modeberaterin Sonja Straube<br />

begeistert: „Wir finden viele<br />

Pastelltöne, aber auch eine<br />

Rückkehr zu knalligen Tönen<br />

wie einem Froschgrün oder einem<br />

krassen Pink.“<br />

Natürlich hat die Schuhmode<br />

auch ruhige Momente. Klassiker<br />

und Galanterie gehören<br />

zum Standard. Unvermindert<br />

bleibt auch der sportliche Einfluss,<br />

verbunden mit viel Komfort<br />

und Lässigkeit. Sneaker in<br />

unglaublicher Farb- und Materialvielfalt<br />

springen einem sofort<br />

ins Auge, sobald man das<br />

Geschäft betritt.<br />

Zum Einkaufserlebnis bei<br />

Galipp gehört auch immer<br />

die gute Tasse Kaffee und ein<br />

nettes Gespräch. „Wir nehmen<br />

uns gerne Zeit, um unsere<br />

Kundinnen und Kunden<br />

zu betüddeln, verwöhnen<br />

Sie wissen, was der Sommer modisch bringt: Maike Galipp-Le Hanne (von<br />

links), Sonja Straube, Heike Lonsing und Elmira Bifeld.<br />

Foto: Michael Uhmeyer<br />

und umsorgen“, strahlt Sonja<br />

Straube. Und weiter: „Wer spezielle<br />

Beratung braucht, kann<br />

auch gerne einen Termin vereinbaren.“<br />

Übrigens: Zurzeit lockt das<br />

Schuhhaus Galipp mit der<br />

Smiley-Aktion. Auf ungefähr<br />

3000 Paar Schuhe, die mit einem<br />

Smiley-Sticker markiert<br />

sind, gibt es 30 Prozent Rabatt.<br />

„Ein Grund mehr, bei uns<br />

reinzuschauen“, schlägt Sonja<br />

Straube vor.<br />

Schuhhaus Galipp<br />

Steinweg 63, Gifhorn<br />

Mo. - Sa. 9.30 bis 18 Uhr<br />

Tel. 05371-5888810<br />

galipp-schuhmode.de<br />

36<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong> 37


Stolpersteine<br />

Stolpersteine<br />

Jugendliche verlegen<br />

Steine der Erinnerung<br />

Team der Kästorfer Dachstiftung Diakonie lässt fünf Stolpersteine ein<br />

Sven Landgrebe (von<br />

links), Maurice Wieczorek,<br />

Veronika Kin, Fenja<br />

Passekel, Lorena Nova<br />

Theel verlegten in<br />

Kästorf Stolpersteine.<br />

Foto: Torge Bleicher<br />

Sie übernahmen die liegengebliebene Arbeit des Künstlers: Zur<br />

Erinnerung und zum Gedenken an fünf Heimkinder, die in der Zeit<br />

des Nationalsozialismus zwangssterilisiert wurden, haben Jugendliche<br />

und Mitarbeitende der Dachstiftung Diakonie gemeinsam fünf<br />

Stolpersteine auf dem Gelände der Diakonie Kästorf verlegt.<br />

Die Stolpersteine, die vor dem<br />

ehemaligen Fürsorgeerziehungsheim<br />

Rischborn in den<br />

Gehweg eingelassen wurden,<br />

erinnern an Franz Buda, Wilhelm<br />

Fink, Hans Löwenstein,<br />

Hermann Neure und Gretus<br />

Schütte. Alle fünf galten in der<br />

NS-Zeit als vermeintlich erbkrank<br />

und wurden gegen ihren<br />

Willen sterilisiert. „Nach ihrer<br />

Entlassung aus dem Erziehungsheim<br />

kämpften die fünf<br />

Männer in der Wehrmacht“,<br />

berichtet Dr. Steffen Meyer,<br />

Unternehmenshistoriker bei<br />

der Dachstiftung Diakonie, aus<br />

der Forschung. Hermann Neure<br />

überlebte den Krieg nicht<br />

und starb 1944 in der Nähe<br />

von Riga.<br />

Anlass des Termins war<br />

die Stolpersteinverlegung des<br />

Künstlers Gunter Demnig am<br />

25. Oktober 2022 in Kästorf,<br />

die nicht reibungslos verlief.<br />

Wegen zu großer Spaltmaße<br />

brach der Künstler seine Arbeit<br />

überraschend an der letzten<br />

Verlegestelle ab, ließ fünf<br />

Stolpersteine und rund 60 verdutzte<br />

Teilnehmerinnen und »<br />

38<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong>39


Stolpersteine<br />

Stolpersteine<br />

» Teilnehmer zurück und<br />

fuhr weiter nach Bad Gandersheim.<br />

Steffen Meyer<br />

machte aus der Überraschung<br />

eine Tugend und<br />

kündigte an, die zurückgelassenen<br />

Steine<br />

mit Jugendlichen aus<br />

der Jugendhilfeeinrichtung<br />

selbst zu verlegen.<br />

Zehn Jugendliche –<br />

darunter die Auszubildende<br />

Fenja Passekel – schwangen<br />

nun also im Frühjahr die<br />

Kellen, mischten Beton an und<br />

ließen die Steine vorsichtig in<br />

den Boden ein. „Ihr müsst den<br />

überschüssigen Beton schnell<br />

von den Messingplatten und<br />

Gehsteinen abwischen, bevor<br />

er hart wird“, drängte der<br />

Pädagoge und Leiter des Förderzentrums,<br />

Andreas Hübenthal,<br />

fachkundig zur Eile.<br />

Zusammen mit Teamleiter<br />

Sven Landgrebe, der FJSlerin<br />

Veronika Kin und Katharina<br />

Gries von der Historischen<br />

Handwerklich begabt: Veronika<br />

Kin (links) und Fenja Passekel<br />

verlegen den Stolperstein für<br />

Wilhelm Fink. Foto: Torge Bleicher<br />

Kommunikation unterstützte<br />

er die Jugendlichen<br />

tatkräftig.<br />

Die 16-jährige Fenja<br />

wurde von ihrer Vorgesetzten<br />

extra für die Verlegung<br />

freigestellt und war<br />

engagiert dabei: „Ich finde<br />

es wichtig, dass wir uns mit<br />

unserer Geschichte beschäftigen<br />

und an Menschen erinnern,<br />

denen es in der Einrichtung<br />

nicht gutging“, betont die<br />

angehende Industriekauffrau.<br />

Nach vollbrachter Tat<br />

schwärmten die Teilnehmerinnen<br />

und Teilnehmer aus, um<br />

in Kleingruppen die in den<br />

beiden Vorjahren auf dem Gelände<br />

eingelassenen neun Stolpersteine<br />

und ihre Inschriften<br />

gründlich zu putzen.<br />

Zu einem Zerwürfnis mit<br />

dem Künstler kam es übrigens<br />

nicht, wie Steffen Meyer anmerkt:<br />

„Die interne Verlegung<br />

erfolgte mit Gunter Demnigs<br />

Einverständnis, der im Oktober<br />

wieder persönlich nach<br />

Kästorf kommen wird, um<br />

weitere zehn Stolpersteine zu<br />

verlegen.“<br />

Zu diesem Thema ist auch die<br />

Broschüre „Stolpersteine in der<br />

Diakonie Kästorf“ erschienen,<br />

kostenfrei erhältlich im Stadtarchiv,<br />

in der Stadtbücherei und bei<br />

der Diakonie in Kästorf.<br />

Veronika Kin (von links), Fenja Passekel und Katharina Gries bringen<br />

vor einem Gebäude der alten Arbeiterkolonie in Kästorf die oxidierten<br />

Stolpersteine wieder – gut lesbar – zum Glänzen.<br />

Foto: Steffen Meyer<br />

Die Forschung zu Opfern des<br />

Nationalsozialismus in und aus<br />

Gifhorn geht weiter.<br />

Hinweise sammelt das Kulturbüro:<br />

Tel. 05371-88226<br />

kultur@stadt-gifhorn.de<br />

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Sport<br />

Sport<br />

Familienevent<br />

verspricht Action<br />

in der Flutmulde<br />

8. Gifhorner Lauftag: Startgelder, Spenden und<br />

Einnahmen gehen an Förderverein ready4work<br />

Dick angestrichen im Sportkalender eines jeden Jahres wird von<br />

Athletinnen und Athleten der Region der Gifhorner Lauftag. Am<br />

Sonntag, 23. April, geht das Familienevent auf der Sportanlage<br />

Flutmulde in seine achte Auflage. Ein besonderer Tag, denn: Die<br />

Startgelder, Spenden und auch Einnahmen aus den Verkäufen<br />

werden an den Förderverein ready4work weitergeleitet, der beim<br />

Regionalverbund für Ausbildung zusätzliche Ausbildungsplätze<br />

unterstützt. In insgesamt elf verschiedenen Disziplinen geht es<br />

daneben aber natürlich auch um das sportliche Kräftemessen, der<br />

Startschuss fällt um 9 Uhr. Veranstalter sind der VfR Wilsche-Neubokel,<br />

der Kreissportbund Gifhorn und der MTV Gifhorn.<br />

Eines ist schon jetzt klar: Die<br />

Sportler und Zuschauer können<br />

sich auf eine große Laufparty<br />

freuen. Verpassen sollten<br />

die Besucherinnen und Besucher<br />

auf keinen Fall die vier<br />

großen Startblöcke.<br />

Klar, die Königsdisziplin des<br />

Lauftages ist sicherlich die 42,2<br />

Kilometer lange Marathon-<br />

Strecke für die Erwachsenen.<br />

Doch natürlich geht‘s auch kürzer,<br />

wie Karsten Hoffmann, der<br />

an der Koordination beteiligt<br />

war, weiß: „Der schönste und<br />

ganz besondere Moment an<br />

diesem Tag sind für mich der<br />

Inklusionslauf und Bambini-<br />

Lauf.“ Als in Gifhorn bekannter<br />

Moderator wird er zusammen<br />

mit Jutta Müller-Bernhard von<br />

der Kreisverwaltung zudem<br />

das bunte Bühnenprogramm<br />

leiten. Denn ein Lauftag ohne<br />

Rahmenprogramm, das wäre<br />

ja unvorstellbar!<br />

Was seine beiden favorisierten<br />

Läufe – den Inklusionslauf<br />

und den Bambinilauf – angeht,<br />

da wird Showman Karsten<br />

Hoffmann emotional: „Ganz<br />

ehrlich, da kommen einem<br />

schon Tränen in die Augen.“<br />

Es seien natürlich Tränen der<br />

Insgesamt elf Disziplinen<br />

werden beim<br />

8. Gifhorner Lauftag<br />

ausgefochten. Startgelder,<br />

Spenden und<br />

Einnahmen gehen<br />

an den Förderverein<br />

ready4work.<br />

Fotos: Michael Uhmeyer<br />

Freude: „Es ist das absolute<br />

Highlight. In den Vorjahren<br />

haben wir gesehen, dass da<br />

mächtig Action im Stadion ist.“<br />

Um 9 Uhr gehen die Marathonis<br />

auf die Strecke. Wie<br />

gewohnt ist auch die halbe<br />

Strecke, also 21,1 Kilometer,<br />

im Plan. Außerdem dürfen sich<br />

beim Bike-&-Run-Halbmarathon<br />

zwei Sportler ein Fahrrad<br />

teilen und auf der Strecke beliebig<br />

tauschen. Dazu dürfen<br />

Teams beim Marathon auch<br />

als Staffel antreten. Eine Stunde<br />

später wird‘s auf der Laufbahn<br />

der Flutmulde richtig<br />

eng, wenn sich die Athletinnen<br />

und Athleten auf der 5 Kilometer<br />

langen Wendestrecke<br />

zum Firmen-, Team- und Einzellauf<br />

messen.<br />

Bevor die vielen Kinder um<br />

11.30 Uhr an den Start gehen,<br />

werden sie vom Zappeltier und<br />

von „Frank und seinen Freunde“<br />

mit Spiel und Tanz aufgewärmt<br />

– niemand soll sich eine<br />

Zerrung zuziehen. Danach werden<br />

die Jüngsten je nach Alter<br />

ein bis drei Runden um den<br />

Sportplatz laufen – angefeuert<br />

von Eltern, Geschwistern,<br />

Großeltern und Freunden.<br />

Um 12 Uhr machen sich die<br />

Inklusionsteams auf die gleiche<br />

Strecke. Vier Läuferinnen und<br />

Läufer – davon mindestens<br />

einer mit Beeinträchtigung<br />

– werden um das schnellste<br />

Inklusionsteam wetteifern.<br />

Alle dürfen sich im Ziel auf die<br />

Zicken-Medaille freuen.<br />

8. Gifhorner Lauftag:<br />

Sonntag, 23. April<br />

ab 9 Uhr, Flutmulde<br />

Winkeler Straße 2, Gifhorn<br />

Infos und Anmeldung:<br />

vfr-wilsche-neubokel.de<br />

13. Südheide-<br />

Marathon<br />

Läufe: Marathon, Einzel- oder<br />

Staffelwertung<br />

Streckenlänge: 42,2 km<br />

zwei Runden<br />

Altersbegrenzung: ab 18 Jahre<br />

Startgebühr: ab 17 Euro<br />

(Nachmeldegebühr 5 Euro)<br />

Start: 9 Uhr auf der<br />

Sportanlage Flutmulde<br />

Die Strecke führt überwiegend<br />

über Wald- und Feldwege. In<br />

der Streckenkarte (siehe Link)<br />

sind schlechte Wegabschnitte<br />

gekennzeichnet.<br />

Link zur Strecke: alltrails.com/<br />

explore/map/sudheide-marathon--3?u=m<br />

Die Marathonstaffel kann aus beliebig<br />

vielen Personen bestehen.<br />

Ein Wechselpunkt (Leiferde),<br />

der mit dem Auto erreichbar<br />

ist, wird in der Streckenkarte<br />

vorgeschlagen. Es können aber<br />

auch andere Wechselpunkte<br />

frei gewählt werden. Wichtig ist,<br />

dass die Schlussläuferin oder der<br />

Schlussläufer die Startnummer<br />

mit dem Zeitmesschip trägt.<br />

44<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong>45


Sport<br />

Sport<br />

Bike & Run<br />

Marathon/Halbmarathon als Team:<br />

Ein Läufer und ein Radfahrer<br />

Bei den Bike-&-Run-Team-Wettkämpfen über die Halbmarathon-Distanz<br />

starten die 2er-Teams mit einem Fahrrad und<br />

wechseln sich beim Laufen und Radfahren beliebig ab. Das<br />

Fahrrad ist wie ein Staffelstab zu übergeben.<br />

Streckenlänge: 21,1 km eine Runde<br />

Altersbegrenzung: ab 16 Jahre<br />

Startgebühr: 20 Euro<br />

(Nachmeldegebühr 5 Euro)<br />

Start: Sportanlage Flutmulde<br />

Marathon-Start: 9 Uhr<br />

Halbmarathon-Start: 10 Uhr<br />

Link zur Strecke: alltrails.com/<br />

explore/map/sudheide-marathon-<br />

-3?u=m<br />

Halbmarathon<br />

Streckenlänge:<br />

21,1 km eine Runde<br />

Altersbegrenzung: ab 16 Jahre<br />

Startgebühr: 15 Euro<br />

(Nachmeldegebühr 5 Euro)<br />

Start: 10 Uhr auf der<br />

Sportanlage Flutmulde<br />

Auch Walker können auf die<br />

Strecke.<br />

Die Strecke führt überwiegend<br />

über Wald- und Feldwege.<br />

In der Streckenkarte sind<br />

schlechte Wegabschnitte<br />

gekennzeichnet.<br />

Link zur Strecke:<br />

alltrails.com/explore/map/<br />

sudheide-marathon--3?u=m<br />

Bambini- &<br />

Schülerlauf<br />

Streckenlänge:<br />

• 400 m für Kinder, die noch<br />

nicht in der Schule sind<br />

• 800 m für Grundschulkinder<br />

• 1200 m ab Klasse 5<br />

Altersbegrenzung:<br />

bis 12 Jahre<br />

Startgebühr: keine<br />

Start: ab 11.30 Uhr auf der<br />

Sportanlage Flutmulde<br />

Auf die Plätze, fertig, los: Beim Bambinilauf entscheidet die Klassenstufe darüber, welche Distanz die Kinder<br />

laufen. Mit dem 400-Meter-Lauf, dem 800-Meter-Lauf und dem 1200-Meter-Lauf gibt es drei Distanzen.<br />

Läuft bei uns ...<br />

Deine Ausbildung bei der<br />

Dachstiftung Diakonie<br />

Die Dachstiftung Diakonie ist ein modernes diakonisches Unternehmen und Arbeit geberin<br />

von mehr als 5000 Menschen in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.<br />

Bei uns kannst du eine Ausbildung zum/zur Erzieher:in oder zur Pflegefachkraft absolvieren. Und<br />

jedes Jahr bilden wir tolle Menschen im Handwerk aus. Möglich sind auch Ausbildungen zum/zur<br />

Industriekaufmann/-frau, Gebäudereiniger:in, Koch/Köchin, Fachinformatiker:in Systemintegration,<br />

Hotelfachmann/-frau oder ein duales Studium. Übrigens: Du kannst bei uns auch ein<br />

Freiwilliges Soziales Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst machen :-)<br />

Du hast Fragen? Schreib uns gern eine E-Mail an<br />

personal@dachstiftung-diakonie.de<br />

Dachstiftung<br />

oder schau mal auf unserer Karriere-Seite vorbei:<br />

karriere.dachstiftung-diakonie.de<br />

Diakonie<br />

46<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong> 47


Sport<br />

Sport<br />

Inklusionslauf<br />

Vier Teilnehmer*innen bilden ein<br />

Team. Alle laufen gleichzeitig. Die<br />

vier Zeiten werden addiert und ergeben<br />

das Teamergebnis. Mindestens<br />

ein Teilnehmer mit Handicap.<br />

Streckenlänge: 800 m<br />

(zwei Runden auf der Bahn)<br />

Altersbegrenzung: keine<br />

Startgebühr: 10 Euro für das Team<br />

(Nachmeldegebühr 5 Euro)<br />

Start: 12 Uhr auf der Sportanlage<br />

Flutmulde<br />

Eines der Highlights beim<br />

Gifhorner Lauftag: Auch in<br />

diesem Jahr findet wieder der<br />

beliebte Inklusionslauf statt.<br />

5 Kilometer Team- & Firmenlauf<br />

und Einzellauf<br />

Vier Teilnehmer*innen bilden ein Team. Alle laufen<br />

gleichzeitig. Die vier Zeiten werden addiert und ergeben<br />

das Teamergebnis.<br />

Streckenlänge: 5 km<br />

Altersbegrenzung: ab 12 Jahre<br />

Startgebühr: 6 Euro (Nachmeldegebühr 5 Euro)<br />

Start: 10.10 Uhr auf der Sportanlage Flutmulde<br />

Sonderwertung:<br />

• Teilnehmerstärkste Schule<br />

• Schnellste Firma (mit Wanderpokal)<br />

• Schnellstes Inklusionsteam<br />

Die Strecke führt überwiegend über Wald- und Feldwege.<br />

Link zur Strecke: alltrails.com/explore/map/karte-<br />

24-februar-2022-19-46-uhr-27debb4?u=m<br />

5 Kilometer Walken<br />

Streckenlänge: 5 km<br />

Altersbegrenzung: keine<br />

Startgebühr: 6 Euro<br />

(Nachmeldegebühr 5 Euro)<br />

Start: 10.20 Uhr auf der Sportanlage Flutmulde<br />

Die Strecke führt überwiegend über Wald- und<br />

Feldwege.<br />

Link zur Strecke:<br />

alltrails.com/explore/map/karte-24-februar-<br />

2022-19-46-uhr-27debb4?u=m<br />

Wir wünschen allen Läuferinnen<br />

und Läufern viel Spaß & Erfolg!<br />

8. Gifhorner<br />

Lauftag am<br />

23. April <strong>2023</strong><br />

Wir sind dabei!<br />

In unserem EGGER Werk in Gifhorn mit ca. 450 Mitarbeitern<br />

sind wir stolz auf unsere starke Verbundenheit mit der<br />

gesamten Region. Als Familienunternehmen sorgen wir<br />

nicht nur für sichere Arbeitsplätze, sondern unterstützen<br />

auch regionale Projekte.<br />

Mehr unter www.egger.com/gifhorn<br />

48<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong>49


Essen & Trinken<br />

Essen & Trinken<br />

Eine Zeitreise<br />

im rätselhaften<br />

Kaninchenbau<br />

Das Weghaus Meinholz an der südlichen Grenze des<br />

Landkreises Gifhorn darf man wirklich besuchen<br />

Manche Dinge erklären sich in wenigen Augenblicken, für andere<br />

braucht es ganze Tage – und in seltenen Fällen dauert es 30 Jahre,<br />

bis Geheimnisse gelüftet werden. <strong>KURT</strong>s Gastro-Tester Malte<br />

Schönfeld kennt den Landkreis, seine Sportplätze, Dorfgemeinschaftshäuser<br />

und stationären Blitzer. Beinahe täglich fährt er an<br />

der Bundesstraße 4 entlang. Sie verbindet den Norden mit dem<br />

Süden des Landes. Und immer wieder tauchte ihm da das Weghaus<br />

Meinholz auf. Doch erst jetzt machten Malte und seine Begleitung<br />

sich auf den Weg, um sich wunderlandmäßig in diesen rätselhaften<br />

Kaninchenbau am südlichen Ende unseres Landkreises zu stürzen.<br />

Für unseren<br />

Gastro-Tester Malte<br />

Schönfeld hat sich<br />

mit dem Besuch im<br />

legendären Weghaus<br />

Meinholz ein lang gehegter<br />

Traum erfüllt. <br />

Von Malte Schönfeld<br />

Ich bin aufgeregt. Tut, tut. Die<br />

linke Hand hält den Hörer am<br />

Ohr, mit der rechten kratze ich<br />

mir Schorf aus dem Nasenflügel.<br />

Eine schlimme Angewohnheit,<br />

verdammte Macke. Ob da<br />

wirklich jemand rangeht? Tut,<br />

tut. Knistern in der Leitung.<br />

Wenn nicht, bleibt dieses Geheimnis<br />

vermutlich für immer<br />

vor mir verschlossen. Dann<br />

plötzlich: „Ja. Hallo. Wie kann<br />

ich Ihnen behilflich sein?!“<br />

Wenige Tage später. Runter<br />

die B 4, Meine, Fachwerkhöfe,<br />

Eichenwurzeln drücken<br />

Waschbetonplatten hoch,<br />

Autoschlangen an Ampeln.<br />

Raus aus dem Dorf.<br />

Dann taucht vor uns dieses<br />

Gebäude auf, an dem ich schon<br />

hunderte Male vorbeigefahren<br />

bin. Fast hätte meine Begleitung,<br />

die den Wagen lenkt, die<br />

Einfahrt verpasst. Sie geht in<br />

die Eisen und wir biegen rechts<br />

ab – da ist es! Irgendwie wirkt<br />

es wie verlassen, wie ein Relikt,<br />

ein Fossil, die wuchernden Büsche<br />

versperren von der Straße<br />

die Sicht. Doch ja, das ist es:<br />

das Weghaus Meinholz.<br />

Wir treten ein. Und alles ist<br />

in etwa so, wie ich mir das vorgestellt<br />

habe: eine Holztheke<br />

mit hohen Schnaps-Regalen,<br />

meterhohe beige Gardinen,<br />

gebügelte Tischdecken, ein<br />

spiegelndes Rheingold-Reklame-Schild<br />

– Zeitreise pur. Es<br />

wirkt, als wäre Bonn noch unsere<br />

Hauptstadt.<br />

Da schlurft Herr Lothar Lüters<br />

aus der Küche. „Ah genau,<br />

wir hatten telefoniert, hier bitte<br />

Platz nehmen“, weist er uns<br />

den Weg. Im hinteren Teil des<br />

Lokals sitzt noch ein Ehepaar,<br />

ansonsten sind wir die einzigen<br />

Ganz verzückt war Maltes<br />

Begleitung von ihren<br />

überbackenen Spätzle und<br />

dem vielseitigen Gemüse im<br />

Weghaus Meinholz.<br />

Gäste. Hinter den Gardinen<br />

rauschen die LKW vorbei.<br />

Wer ins Weghaus kommen<br />

möchte, sollte reservieren. Das<br />

wünschen sich zumindest Lothar<br />

und Gisela Lüters, die die<br />

Gaststätte 1969 übernahmen.<br />

Man spürt die Tradition aus<br />

jeder Fuge quillen. Hinter<br />

meiner Begleitung hängt<br />

ein Foto inklusive Erklärtext,<br />

es zeigt das Weghaus im<br />

Jahre 1931. „Bevor der große<br />

Blödmann kam“, nickt Lothar<br />

Lüters und reicht uns die Karte.<br />

Schnell entscheiden wir uns<br />

für überbackenes Gemüse und<br />

Sauce à la Hollandaise und<br />

Lachsfilet auf einem Gemüsebett,<br />

dazu Salzkartoffeln.<br />

Während wir auf unser Essen<br />

warten, noch ein Blick auf<br />

den Erklärtext: Tatsächlich<br />

mussten die passierenden<br />

Fuhrwerke um 1820 an diesem<br />

Ort ein Wegegeld entrichten,<br />

daher der Name.<br />

Und noch während ich<br />

das Foto anvisiere, steht<br />

plötzlich Herr Lüters wieder<br />

neben mir: „Wir lagen<br />

früher an der Grenze vom »<br />

50<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong> 51


Essen & Trinken<br />

Eine Zeitreise in die Vergangenheit: <strong>KURT</strong>s Gastro-Tester Malte Schönfeld<br />

nimmt sich seinen Lachs, das Gemüsebett und die Kartoffeln vor.<br />

» Königreich Hannover und dem<br />

Herzogtum Braunschweig.“ Sehr<br />

diplomatische Lage, entgegne ich.<br />

Dann kommt unser Essen.<br />

Und das ist ganz prächtig. Meine<br />

Begleitung kriegt das Lächeln<br />

gar nicht mehr aus dem Gesicht.<br />

Uns beiden gefällt die große Auswahl<br />

an Gemüse, von Karotten<br />

über Brokkoli, Bohnen und roten<br />

Zwiebeln bis hin zum Sellerie.<br />

Dazu lobpreist meine Begleitung<br />

ihre Spätzle – die Kartoffelbeilage<br />

ist frei wählbar! –, schaufelt<br />

und schaufelt. Und auch meinem<br />

Fisch darf ich applaudieren,<br />

wenngleich eine Prise zu viel Salz<br />

auf den Teller geraten ist, was<br />

aber zweifellos zu verzeihen ist.<br />

Was ein wenig schade ist: dass<br />

die Karte keine Vorspeisen und<br />

Nachspeisen führt. Verträumt<br />

stelle ich mir vor, wie wohl hier<br />

eine stark-würzige Hühnersuppe<br />

geschmeckt haben muss,<br />

damals, weit vor dem großen<br />

Blödmann, irgendwann im<br />

19. Jahrhundert. Als es eben<br />

noch Kinderkönige, Kurfürstentümer<br />

und Zollvereine gab.<br />

Als die Hufe der Kutschpferde<br />

klackerten und der Biedermeier<br />

opulente Hüte einforderte.<br />

Ich stelle mir vor, wie ich 1875<br />

zur Eröffnung des Weghauses<br />

Kaninchen bestelle und dafür<br />

meinen Chapeau Claque abnehme.<br />

Hach.<br />

Wir begleichen die Rechnung.<br />

Inzwischen hat ein weiterer<br />

Gast Platz genommen. Er<br />

erzählt von Verteidigungsminister<br />

Pistorius, Solarenergie<br />

und der Letzten Generation –<br />

ich verstehe kein Wort, er muss<br />

aus der Zukunft stammen.<br />

Weghaus Meinholz<br />

Meinholz 3, Meine<br />

Di. - Mi. & Fr. - So. ab 11.30 Uhr<br />

Tel. 053<strong>04</strong>-2493<br />

weghaus-meinholz.de<br />

Deutsche<br />

Küche<br />

Birdie<br />

Golfclub Gifhorn<br />

Wilscher Weg 69, Gifhorn<br />

Tel 05371 6878596<br />

Mo - Fr: ab 12:30<br />

Sa - So: ab 09:30<br />

Deutsches Haus<br />

Torstr. 11, Gifhorn<br />

Tel 05371 8180<br />

Mo: 17:30 - 21:00<br />

Di - Sa: 11:30 - 14:00<br />

und 17:30 - 21:00<br />

Flutmulde<br />

Winkeler Str. 2, Gifhorn<br />

Tel 05371 9373835<br />

Mo, Di, Do - Sa:<br />

11:00 - 14:00<br />

und 17:00 - 22:00<br />

So: 11:00 - 21:00<br />

Gaststätte<br />

Brauner Hirsch<br />

Schulstr. 1, Isenbüttel<br />

Tel 01525 3599326<br />

Di - So: 17:00 - 24:00<br />

Gasthaus Schaper<br />

Hamburger Str. 29, Gamsen<br />

Mo, Di, Do - Sa: ab 17:30<br />

So: ab 12:00<br />

Gaststätte<br />

Zur Waldesruh<br />

Krümmeweg 35, Wilsche<br />

Tel 0175 25<strong>04</strong>656<br />

Mi - Fr: 16:00 - 22:00<br />

Sa, So: 12:00 - 22:00<br />

Geschmacksmanufaktur<br />

Bahnhofstr. 16, Calberlah<br />

Di - So: 17:00 - 23:00<br />

Hofbräu-Eck<br />

Hauptstr. 28, Meinersen<br />

Tel 05372 5069<br />

Mi - So: 10:30 - 14:00<br />

und 17:00 - 22:00<br />

Isenbütteler Hof<br />

Hauptstr. 3, Isenbüttel<br />

Tel 05374 671220<br />

Mo - Mi, Fr, Sa:<br />

17:30 - 22:00<br />

Landgasthaus Zum Pilz<br />

Lüneburger Str. 9<br />

direkt an der B4<br />

Wesendorf<br />

Tel 05376 8908710<br />

Mo - So: 09:00 - 20:00<br />

Mehrgenerationenhaus<br />

im Georgshof<br />

Steinweg 20, Gifhorn<br />

Mo - Fr: 12:00 - 14:00<br />

my Bernsteinsee<br />

Bernsteinallee 5, Stüde<br />

Mo, Fr - So: 12:00 - 20:00<br />

Restaurant Jägerhof<br />

Bromer Straße 4, Gifhorn<br />

Tel 05371 98930<br />

Mo - So: 10:00 - 20:00<br />

Schützenheim<br />

Dannenbüttel<br />

Am Schützenheim 1<br />

Dannenbüttel<br />

Tel 05371 9351903<br />

Mo: ab 18:00<br />

Di, Do, Fr: ab 17:00<br />

So: 10:30 - 21:00<br />

Svens Schützen-Wiese<br />

Celler Str. 30, Gifhorn<br />

Tel 05371 7247900<br />

Mo - Fr: 09:00 - 14:00<br />

und 16:30 - Ende<br />

Sa, So: 09:00 - Ende<br />

SV Gaststätte<br />

Leiferde<br />

Gilder Weg 64, Leiferde<br />

Mi - Fr: 17:00 - 23:00<br />

Sa: 16:00 - 23:00<br />

So: 12:00 - 21:00<br />

Zum Deutschen<br />

Heinrich<br />

Im Achtertor 2<br />

Wilsche<br />

Tel 05371 7775<br />

Mi - Fr: 16:00 - 22:00<br />

Sa: 11:00 - 23:00<br />

So. 11:00 - 21:00<br />

Zum Isetal<br />

Im Winkel 4, Kästorf<br />

Tel. 05371 7073<br />

Täglich nach Vereinbarung<br />

Zum Landhaus<br />

Allerstr. 4<br />

Dannenbüttel<br />

Tel 05371 5895539<br />

Mo - Fr: 17:00 - 21:00<br />

Sa: 11:00 - 14:00<br />

und 17:00 - 21:0<br />

So: 11:00 - 14:00<br />

Essen & Trinken<br />

Das probieren wir mal aus!<br />

Essen und Trinken in Gifhorn und um Gifhorn herum<br />

International<br />

Mr. Barman‘s<br />

Bier- und Weinkeller<br />

Braunschweiger Str. 15<br />

Gifhorn<br />

Mi - Sa: 18:00 - 22:00<br />

Route 4<br />

Gifhorner Str. 4<br />

Ausbüttel<br />

Tel 05374 9850<br />

Di - Do: 16:30 - 22:00<br />

Fr - So: 10:00 - 22:00<br />

52 <strong>KURT</strong><br />

<strong>KURT</strong> 53


Essen & Trinken<br />

Essen & Trinken<br />

Schlossrestaurant<br />

Zentgraf<br />

Schlossplatz 1<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 866655<br />

Mi: 12:00 - 14:30<br />

und 18:00 - 23:00<br />

Do - So: 12:00 - 23:00<br />

Fisch<br />

Teichgut-Schänke<br />

Teichgut 1, Groß Oesingen<br />

Di - So: 11:30 - 14:00<br />

und 17:00 - 21:00<br />

Italienisch<br />

Da Pippo am Tankumsee-Campingplatz<br />

Dannenbütteler Weg 7<br />

Isenbüttel<br />

Tel 05374 9180391<br />

Di - Fr: 12:00 - 14:30<br />

und 17:00 - 22:00<br />

Sa, So: 12:00 - 22:00<br />

La Fontana<br />

Celler Str. 28<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 9405270<br />

Mo - Mi, Fr - So:<br />

11:30 - 14:30<br />

und 17:30 - 22:30<br />

La Piazza<br />

Marktplatz 1<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 8959770<br />

Mo, Mi bis Fr: 11:30 - 14:30<br />

und 17:30 - 22:30<br />

Sa - So: 11:30 - 22:30 Uhr<br />

Localino –<br />

Eiscafé, Restaurant<br />

Hauptstr. 30a<br />

Meinersen<br />

Tel 05372 974474<br />

Mo - So: 10:30 - 22:00<br />

L‘Osteria<br />

Steinweg 5, Gifhorn<br />

Tel 05371 9361657<br />

Mo - Fr: 16:30 - 22:00<br />

Sa, So: 11:00 - 22:00<br />

Wir öffnen unsere Außengastronomie<br />

und freuen uns auf einen<br />

schönen Sommer mit euch!<br />

Whisky, Wein, edle Spirituosen,<br />

Schokolade und vieles mehr.<br />

Wiertz Genussvoll<br />

Steinweg 12, 38518 Gifhorn<br />

Tel. 05371 63 69 331<br />

Mangia e Bevi<br />

Braunschweiger Str. 10<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 5898168<br />

Mo, Mi - Fr, So:<br />

11:30 - 14:30<br />

und 17:30 - 22:30<br />

Sa: 17:30 - 22:30<br />

Pizza Ponti<br />

Calberlaher Damm 14<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 150130<br />

Mo: 17:00 - 21:30<br />

Di - So: 11:30 - 21:30<br />

Pizzeria Piccola Italia<br />

Steinweg 64, Gifhorn<br />

Tel 05371 8959069<br />

Di - So: 11:30 - 21:00<br />

Villa Nova<br />

Alter Postweg 2<br />

Gifhorn<br />

Di - Sa: 11:30 - 15:00<br />

und 18:00 - 23:00<br />

So: 11:30 - 15:00<br />

und 17:30 - 23:00<br />

Griechisch<br />

Akropolis<br />

Limbergstr. 25a<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 51511<br />

Di - So: 17:00 - 23:00<br />

Sa: 11:30 - 14:00<br />

und 17:00 - 23:00<br />

So: 11:30 - 14:00<br />

und 17:00 - 22:00<br />

Athen<br />

Braunschweiger Straße 1<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 9379739<br />

Mo - Do: 11:30 - 14:30<br />

und 17:00 - 23:00<br />

Fr - So: 11:30 - 23:00<br />

Georgia‘s Taverne<br />

Am Sportplatz Eyßelheide 1<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 8397575<br />

Di - Sa: 08:30 - 12:00 und<br />

16:00 - 22:00<br />

So: 08:30 - 12:00 und<br />

13:00 - 21:00<br />

Steinweg 38 • 38518 Gifhorn<br />

Eis-Lieferung<br />

Tel. 05371 12 886<br />

Whatsapp: 0172 97 34 374<br />

täglich von 12 bis 20 Uhr.<br />

Lieferung ab einem<br />

Bestellwert<br />

von 10 €.<br />

La Caféteria<br />

Braunschweiger Str. 32<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 15950<br />

Mo - So: 08:00 - 24:00<br />

Mykonos<br />

Braunschweiger Str. 109<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 7509393<br />

Mo - Sa: 10:00 - 24:00<br />

So: 10:00 - 22:00<br />

Platon<br />

Schubertstr. 32<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 3161<br />

Mo, Mi - So: 12:00 - 14:30<br />

und 17:30 - 22:00<br />

Rhodos<br />

Schulstr. 20<br />

Isenbüttel<br />

Mo - Do: 17:30 - 23:30<br />

Fr - So: 11:30 - 14.30<br />

und 17:30 - 23:30<br />

Samos<br />

Molkereistr. 2<br />

Ehra-Lessien<br />

Tel 05377 771<br />

Di - Fr: 12:00 - 14:30<br />

und 17:30 - 23:30<br />

So: 12:00 - 15:00<br />

und 17:30 - 22:30<br />

Syrtaki<br />

Alter Postweg 20<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 6874474<br />

Mo, Mi - Sa:<br />

17:00 - 23:00<br />

So: 12:00 - 14:30<br />

und 17:00 - 23:00<br />

Tennisclub Restaurant<br />

Bleiche<br />

Knickwall 6b, Gifhorn<br />

Mo - So: 9:00 - 12:00 und<br />

17:00 - 22:00<br />

Türkisch<br />

Aras Restaurant<br />

Braunschweiger Str. 91<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 7406947<br />

Mo - So: 10:00 - 23:00<br />

M&G Gemüse<br />

Kebap<br />

Fuchsienweg 1<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 9383461<br />

Mo - Sa: 11:00 - 21:00<br />

So: 12:00 - 21:00<br />

Ocakbası<br />

Grillrestaurant<br />

Braunschweiger Str. 137e,<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 7506991<br />

Mo - So: 10:00 - 22:00<br />

Syrisch<br />

Al-Dar<br />

Braunschweiger Str. 117<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 589400<br />

Di - So: 12:00 - 14:30<br />

und 18:00 - 23:00<br />

Libanesisch<br />

Al Sesam<br />

Cardenap 2-4<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 6722092<br />

Di - Sa: 09:00 - 17:00<br />

Thailändisch<br />

Bun Thai<br />

Hindenburgstr. 1a<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 8956144<br />

Mo - Sa: 11:00 - 20:00<br />

So: 12:00 - 20:00<br />

Vietnamesisch<br />

Sushi Restaurant<br />

Viet Küche<br />

Braunschweiger Str. 4<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 6367456<br />

Mo - So: 11:00 - 22:30<br />

Chinesisch<br />

Asia Haus China Perle<br />

Steinweg 12, Gifhorn<br />

Tel 05371 50166<br />

Mo - Sa: 09:30 - 18:00<br />

Mr. Lee<br />

Hamburger Str. 68, Gamsen<br />

Di - So: 11:30 - 15:00<br />

und 17:30 - 23:00<br />

Tang Dynasty<br />

Braunschweiger Str. 139b<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 56021<br />

Mo, Mi - So: 11:30 - 14:30<br />

und 17:30 - 20:30<br />

Wokman<br />

Sonnenweg 20, Gifhorn<br />

Tel 05371 938057<br />

Di - So: 11:30 - 22:30<br />

Japanisch<br />

Sushifans<br />

Limbergstr. 52, Gifhorn<br />

Tel 0176 20069057<br />

Di - Sa: 11:00 - 14:30<br />

und 17:00 - 21:00<br />

So: 11:00 - 14:30<br />

und 16:00 - 21:00<br />

Yoko Sushi<br />

Sonnenweg 12, Gifhorn<br />

Tel 05371 7502874<br />

Di - Do: 11:00 - 14:30 und<br />

17:00 - 21:00<br />

Sa, So: 12:00 - 21:00<br />

Indisch<br />

Masala Taste of India<br />

Braunschweiger Str. 93<br />

Gifhorn<br />

Mo - So: 10:00 - 22:00<br />

Bistro, Imbiss<br />

& Brasserie<br />

Bistro in der Allerwelle<br />

Zur Allerwelle 1, Gifhorn<br />

Di - So: 09:30 - 18:00<br />

Brasserie Paula‘s<br />

Steinweg 21, Gifhorn<br />

Tel 05371 7591412<br />

Di - Sa: 11:30 - 22:00<br />

Cappu Bistro<br />

Steinweg 4, Gifhorn<br />

Tel 05371 935256<br />

Mo - Do: 09:00 - 21:30<br />

Fr, Sa: 09:00 - 24:00<br />

So: 13:00 - 21:00<br />

Freizeitzentrum Malibu<br />

Sonnenweg 4-6, Gifhorn<br />

Tel 05371 990815<br />

Di - So: ab 17:00<br />

Grill-Kate<br />

Pyritzer Str. 2, Gifhorn<br />

Mo, Di, Do - Sa:<br />

11:00 - 23:00<br />

So: 11:00 - 22:00<br />

La Cantina<br />

Steinweg 61, Gifhorn<br />

Tel 0179 4577123<br />

Mo - Fr: 11:00 - 18:00<br />

Sa: 10:00 - 14:30<br />

PUB | BAR | BISTRO<br />

Come to where<br />

the flavour is!<br />

Unsere Öffnungszeiten<br />

MI | DO | FR | SA ab 18 Uhr<br />

Küche bis 22 Uhr<br />

Unsere Öffnungszeiten:<br />

Mo. 15 - 18:30 Uhr<br />

BIER- & WEINKELLER<br />

Di - Fr. 10 - 18:30 Uhr • Sa. 10 - 14 Uhr<br />

54 <strong>KURT</strong><br />

Find us here: Braunschweiger Straße 15, 38518 Gifhorn ... or check on<br />

<strong>KURT</strong> 55


Essen & Trinken<br />

Fast Food<br />

Burger & Fries Atelier<br />

Steinweg 36, Gifhorn<br />

Tel 05371 9371077<br />

Di - So: 11:30 - 22:00<br />

Schütte-Burger<br />

Steinweg 29, Gifhorn<br />

Di - Sa: 11:30 - 18:00<br />

Döner<br />

Calberlaher<br />

Kebab Haus<br />

Hauptstr. 34, Calberlah<br />

Mo - So: 10:30 - 21:00<br />

Ceylan Imbiss<br />

Hamburger Str. 24, Gamsen<br />

Mo - So: 10:00 - 22:00<br />

Chilli Imbiss<br />

Braunschweiger Str. 5<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 619<strong>04</strong><strong>04</strong><br />

Mo - So: 11:00 - 23:00<br />

Döner 63<br />

Am Wendehof 3, Isenbüttel<br />

Mo - Sa: 11:00 - 20:00<br />

So: 12:00 - 20:00<br />

Leiferde Grillhaus<br />

Dorfstr. 17, Leiferde<br />

Tel 05373 930919<br />

Di - Sa: 11:00 - 22:00<br />

So: 12:00 - 21:00<br />

Pasha Grillhaus<br />

Zum Holzplatz 2, Triangel<br />

Mo - Sa: 10:30 - 21:00<br />

So: 12:00 - 21:00<br />

Side Döner<br />

Calberlaher Damm 21<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 813683<br />

Mo - So: 10:30 - 22:00<br />

Tatses Imbiss<br />

Braunschweiger Str. 112a<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 813727<br />

Mo - Sa: 10:00 - 22:00<br />

Tatses Imbiss II<br />

Gifhorner Str. 2, Wesendorf<br />

Tel 05376 890644<br />

Mo - Sa: 10:00 - 21:30<br />

So: 12:00 - 21:30<br />

Café<br />

Bio-Hofcafé Der Hof<br />

Zum Hof 1, Isenbüttel<br />

Tel 05374 95570<br />

So: 14:30 - 17:00<br />

Café Aller<br />

Cardenap 5, Gifhorn<br />

Mo - Fr: 10:00 - 16:00<br />

Sa: 10:00 - 13:00<br />

Café Elsbeth<br />

Hauptstr. 2, Hillerse<br />

Tel 0160 94872646<br />

Fr: 14:00 - 17:00<br />

Sa, So: 08:00 - 11:30<br />

und 14:00 - 17:00<br />

Café Hüüs Hoff<br />

Försterweg 6, Wahrenholz<br />

Mo - Fr: 05:30 - 18:30<br />

Sa: 05:30 - 18:00<br />

So: 07:00 - 10:00<br />

und 13:30 - 17:00<br />

Café Lüdde<br />

Hauptstr. 10, Kästorf<br />

Tel 05371 73527<br />

Di - Fr: 06:00 - 18:00<br />

Sa: 06:00 - 12:00<br />

So: 08:00 - 11:00<br />

Café Magie<br />

Steinweg 32, Gifhorn<br />

Mo - Fr: 06:00 - 18:00<br />

Sa: 06:00 - 15:00<br />

So: 07:30 - 12:00<br />

und 13:30 - 17:00<br />

Culinari<br />

Steinweg 60, Gifhorn<br />

Tel 05371 6199286<br />

Mo - Fr: 10:00 - 18:00<br />

Sa: 10:00 - 14:00<br />

Fritzcafé<br />

Hillerser Str. 1, Dalldorf<br />

Do - Sa: 14:00 - 20:00<br />

So: 10:00 - 20:00<br />

Hofcafé Betzhorn<br />

Bauerneck 10, Betzhorn<br />

Tel 05835 467<br />

Mo, Mi - So: ab 14:00<br />

Im Leifert‘s<br />

Steinweg 64, Gifhorn<br />

Tel 05371 56873<br />

Mo - Fr: 07:30 - 18:30<br />

Sa: 07:30 - 18:00<br />

So: 08:00 - 17:00<br />

Landcafé Neubokel<br />

Alter Kirchweg 2a, Neubokel<br />

Tel 05371 13533<br />

Mi - So: 14:00 - 18:00<br />

Modes Heide-Café<br />

Mühlenriedeweg 20, Winkel<br />

Tel 05371 4977<br />

Mi - Sa: 12:00 - 18:00<br />

So: 10:00 - 18:00<br />

Meyers Hofcafé<br />

Ringstr. 3, Isenbüttel<br />

Tel 05374 918891<br />

Mo - Do: 08:30 - 13:00<br />

Fr - So: 08:30 - 13:00<br />

und 14:30 - 18:00<br />

Panorama Café<br />

im Wasserturm<br />

Braunschweiger Str. 37a<br />

Gifhorn<br />

Tel 05371 936033<br />

Mi - So: 09:00 - 11:30<br />

und 14:30 - 17:30<br />

Schokolatte<br />

Braunschweiger Straße 20<br />

Gifhorn<br />

Mo - Sa: 09:00 - 01:00<br />

So: 09:00 - 24:00<br />

Wiertz Genussvoll<br />

Steinweg 12, Gifhorn<br />

Tel 05371 6369331<br />

Mo: 15:00 - 18:30<br />

Di - Fr: 10:00 - 18:30<br />

Sa: 10:00 - 14:00<br />

Eiscafé<br />

Adria<br />

Schillerplatz 1, Gifhorn<br />

Tel 05371 52319<br />

Mo - Sa: 09:30 - 22:00<br />

So: 10:00 - 22:00<br />

Coletti<br />

Steinweg 24, Gifhorn<br />

Tel 05371 3843<br />

Mo - Sa: 09:00 - 22:00<br />

So: 10:00 - 22:00<br />

Dolomiti<br />

Steinweg 38, Gifhorn<br />

Tel 05371 12886<br />

Mo - So: 09:00 - 22:00<br />

Bar, Pub,<br />

Club & Kneipe<br />

Alt Gifhorn<br />

Am Weinberg 1, Gifhorn<br />

Di - Fr: 17:00 - 23:00<br />

Astra Stuben<br />

Braunschweiger Str. 85<br />

Gifhorn<br />

Mo - So: 14:00 - 24:00<br />

Bei Micha<br />

Sonnenweg 30, Gifhorn<br />

Tel 05371 3987<br />

Di - So: ab 17:00<br />

Flax<br />

Braunschweiger Str. 3a<br />

Gifhorn<br />

Di - So: ab 19 Uhr<br />

H1 Bier- & Rock-Bar<br />

Steinweg 26, Gifhorn<br />

Mo, Di, Do: 11:00 - 24:00<br />

Mi: 10:00 - 24:00<br />

Fr: 11:00 - 02:00<br />

Sa: 10:00 - 02:00<br />

So: 11:00 - 23:00<br />

Fehlt<br />

eine Location,<br />

die wir vergessen<br />

haben? Dann schreibt uns<br />

eine Mail an redaktion@<br />

kurt-gifhorn.de oder ruft<br />

an unter Tel. 05371-<br />

9418001.<br />

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Pfingstsonntag, 28. Mai<br />

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56 <strong>KURT</strong><br />

<strong>KURT</strong> 57<br />

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20 Jahre Holzofenbrot:<br />

Das Unikat aus Ahnsen<br />

Torsten Hacke, Bäckermeister der Bäckerei Hacke, löst Corona-Versprechen ein<br />

Ein Meister seines<br />

Fachs: Vor 20 Jahren<br />

nahm Torsten Hacke<br />

die Arbeit am Holzofenbrot<br />

auf. Noch<br />

immer gehört es<br />

dem Sortiment an.<br />

Fotos: Michael Uhmeyer<br />

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Mehrfach preisgekrönt, ein ewiger Kaufgrund bei der Kundschaft<br />

und damit nicht aus dem Sortiment wegzudenken – die Bäckerei<br />

Hacke aus Ahnsen feiert 20 Jahre Holzofenbrot. Auch wenn sich die<br />

Zubereitung leicht gewandelt hat, noch immer besticht es durch<br />

seinen rustikalen Charakter. Dafür sorgen Bäckermeister Torsten<br />

Hacke und seine Gesellen noch höchstpersönlich. Anlässlich des<br />

runden Geburtstags würdigte der Chef das Holzofenbrot bei einem<br />

kleinen Charity-Verkauf, sogar sein einstiger Mentor Fridolin Renz<br />

aus dem baden-württembergischen Heiligkreuztal war zu Gast.<br />

Von Malte Schönfeld<br />

Wie das damals ablief, daran<br />

kann sich Torsten Hacke noch<br />

gut erinnern: 2003 sprossen<br />

seiner Erinnerung nach „die<br />

Backdiscounter wie Pilze aus<br />

dem Boden“. Sie drückten die<br />

Preise und fluteten den Markt.<br />

„Meine Ansage war: Da müssen<br />

wir mit Qualität drauf antworten.“<br />

Bei einem Kollegen in<br />

Wolfenbüttel stieß er<br />

auf das aromatische<br />

Holzofenbrot. Das<br />

wollte er auch für die<br />

eigene Bäckerei in<br />

Ahnsen entwickeln.<br />

Typisch für das Holzofenbrot<br />

der Bäckerei Hacke<br />

aus Ahnsen ist die charakterstarke<br />

Kruste.<br />

In Heiligkreuztal, tief im Süden<br />

Deutschlands, wurde er<br />

bei Fridolin Renz und dessen<br />

Holzofen fündig – nach ein<br />

paar Tagen des Probebackens<br />

kehrte Bäckermeister Hacke<br />

nach Ahnsen zurück und legte<br />

draußen auf dem Hof mit dem<br />

inzwischen legendären Holzofenbrot<br />

los. Der Rest ist eine<br />

Erfolgsgeschichte.<br />

Ursprünglich wurde der<br />

Ofen mit Fichtenholz angefeuert.<br />

„Doch das qualmt zu sehr“,<br />

erklärt Bäckermeister Hacke.<br />

Auf den Ruß zu verzichten,<br />

würde auch die Nachbarn freuen.<br />

Der Ahnsener setzt stattdessen<br />

auf umweltfreundliche<br />

Pallets, ebenfalls aus Fichte.<br />

Die geben ihr natürliches Aroma<br />

an den Schamottstein ab,<br />

beim Prozess des Backens gehen<br />

diese in den traditionellen<br />

Hacke-Sauerteig über. Um das<br />

Brot auch wirklich Holzofenbrot<br />

nennen zu dürfen, müssen<br />

in der Backkammer die Pallets<br />

vorher verbrennen. Im Ergebnis<br />

besticht das Brot mit seinem<br />

kräftigen Aroma und der<br />

charakteristischen Kruste.<br />

Spezialisiert ist die Bäckerei<br />

Hacke auf Brot, Brötchen und<br />

Flammenkuchen. Die Kunden<br />

kommen dabei nicht<br />

nur aus den umliegenden<br />

Dörfern in die Verkaufsstätten<br />

in Ahnsen und<br />

Meinersen. Teilweise<br />

legen sie richtig Kilometer<br />

zurück, wie<br />

Torsten Hacke berichtet:<br />

„Burgdorf, Hannover,<br />

sogar Bad Harzburg<br />

– wir haben bei<br />

uns einen echten Brot-<br />

Tourismus geschaffen. Es<br />

war die richtige Entscheidung,<br />

bei unseren Produkten auf die<br />

Qualität zu setzen.“<br />

Das unverkennbare Aroma<br />

und die einzigartige Würze<br />

gelingen der Bäckerei Hacke<br />

nicht nur durch das besondere<br />

Backverfahren – 2020<br />

stellte die Bäckerei Hacke den<br />

zweiten gläsernen Holzbackofen<br />

fertig, die Kundinnen und<br />

Kunden können also live bei<br />

der Zubereitung dabei sein.<br />

Es liegt auch am Team, dass<br />

Torsten Hacke umgibt. „Eine<br />

Fertigmischung aufzureißen,<br />

kann jeder. Bei uns arbeiten<br />

aber Leute, die wissen, wie es<br />

richtig geht. Meine Mitarbeiter<br />

haben das nötige Fachwissen.“<br />

Doch es gibt auch noch einen<br />

anderen Grund: Bei der<br />

Auswahl der Zutaten wird in<br />

Ahnsen penibel darauf geachtet,<br />

regionale Erzeuger einzubeziehen.<br />

Seien es die vier Tonnen<br />

Salz pro Jahr, das Mehl,<br />

die Heidelbeeren und die Erdbeeren<br />

– die Bäckerei Hacke<br />

setzt auf Betriebe und Firmen<br />

im Umkreis. Eine Vertrauensbasis<br />

habe man sich aufgebaut,<br />

erklärt Torsten Hacke. Nur so<br />

könne der hohe Standard gewahrt<br />

werden.<br />

Anfang April feierte die Bäckerei<br />

nun einen Charity-Verkauf:<br />

Wie vor 20 Jahren ging<br />

ein Teil des Gesamterlöses an<br />

den Verein „Helfen vor Ort“.<br />

À propos vor Ort: Extra aus<br />

Heiligkreuztal reiste Fridolin<br />

Renz an, der Torsten Hacke<br />

am Holzofen anlernte und ihm<br />

den ersten Holzofen auch verkaufte.<br />

Der Star-Gast bot den<br />

Gästen kostenfrei schwäbische<br />

Dinetten an – wann kommt<br />

man schon mal in den Genuss<br />

dieser Spezialität? Damit löste<br />

Torsten Hacke ein Corona-<br />

Versprechen ein, um seinen<br />

treuen Kunden ein Dankeschön<br />

auszurichten.<br />

Bäckerei Hacke<br />

Dorfstraße 14, Ahnsen<br />

Mo. - Fr. 5.30 bis 12 Uhr<br />

und 14 bis 18 Uhr<br />

Sa. 5.30 bis 11 Uhr<br />

So. 7.30 bis 10 Uhr<br />

Tel. 05372-5269<br />

info@baeckerei-hacke.de<br />

baeckerei-hacke.de<br />

58<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong>59


Musik<br />

Musik<br />

Ich musste mich<br />

daran erinnern,<br />

kein Gott zu sein<br />

Gifhorns Dudelsackspieler Alexandra Scheckel und<br />

Tom Zimball spielten in Wacken vor 80.000 Menschen<br />

Wie ist das, in Wacken vor mehr als 80.000 Zuschauerinnen und<br />

Zuschauern zu spielen? Die Antwort kennen die Dudelsackspieler<br />

Alexandra Scheckel (41) und Tom Zimball (59): Denn die beiden<br />

Gifhorner standen im vergangenen Jahr für die Band Grave Digger<br />

auf der großen Bühne des Heavy-Metal-Festivals. Aber auch<br />

kleinere Gigs beeindrucken das Paar, das ansonsten nämlich als<br />

Duo Highland Sound mit irischem und schottischem Folk auftritt.<br />

Als nächstes sind sie in Peine zu bestaunen, wo am 6. und 7. Mai das<br />

23. Highland Gathering stattfindet – dann wieder vor einer Riesenkulisee<br />

von 25.000 erwarteten Zuschauerinnen und Zuschauern.<br />

Was für eine<br />

Crowd: Wer wie<br />

Alex und Tom auf<br />

dem Wacken Open<br />

Air auf der Bühne<br />

steht, blickt in ein<br />

wahres Meer aus<br />

Metalheads.<br />

Foto: Torben Hoppe<br />

Von Matthias Bosenick<br />

Alex und Tom sind noch heute<br />

geplättet von der Metal-Show,<br />

ihrem wahrscheinlich größten<br />

Auftritt. „Es können nicht<br />

mehr Zuschauer werden als in<br />

Wacken“, ist Tom überzeugt.<br />

Die beiden begleiteten dort die<br />

Heavy-Metal-Band Grave Digger<br />

bei ihrem Konzert zu deren<br />

40-jährigen Bestehen. Da<br />

Grave Digger sich häufig mit<br />

der Geschichte Schottlands befassen,<br />

war es nur angemessen,<br />

den runden Geburtstag mit<br />

gleich 50 Dudelsackspielerinnen<br />

und Spielern zu begehen.<br />

Und über die Kontakte im eigenen<br />

Dunstkreis stießen Alex<br />

und Tom dazu.<br />

Ein seltenes Glück, seinen<br />

Wacken-Einstand direkt als<br />

Künstler zu feiern. Der Blick<br />

von der Bühne sei schier unfassbar<br />

gewesen, schildert<br />

Alex: „In den vorderen Reihen<br />

erkennt man gerade noch Gesichter<br />

– man guckt zum Horizont<br />

und alles ist beige.“ Und<br />

Tom meint: „Wie der Sänger<br />

von Grave Digger die Massen<br />

anstachelt und die Leute gehen<br />

ab – das ist wie im alten<br />

Rom. Man muss sich daran erinnern,<br />

dass man kein Gott ist!<br />

Da kriegste Gänsepelle – es ist<br />

aber auch erschreckend.“<br />

Begeistert berichtet Alex von<br />

crowdsurfenden Rollstuhlfahrern<br />

und aufgeheizten Circle<br />

Pits und Mosh Pits – was ein<br />

Spektakel! Wie eine Masse<br />

abgeht, wenn eine Rockband<br />

spielt, „da hast Du als Dudelsackspieler<br />

keine Vorstellung<br />

von“, staunt Tom. Als dritten<br />

Gifhorner nahmen sie Torben<br />

Hoppe mit, er spielte im Dudelsack-Schulprojekt<br />

Pulschmoor<br />

Pipers, was die beiden<br />

initiiert hatten. „Als erster Auftritt<br />

war das für ihn gleich der<br />

Hammer,“ meint Tom.<br />

Nicht nur nach Schleswig-<br />

Holstein, auch zum Rockharz<br />

Open Air in Sachsen-Anhalt<br />

begleiteten die drei Grave Digger.<br />

„Da war alles ein bisschen<br />

kleiner“, sagt Alex, 20.000<br />

Leute diesmal. Aber dafür etwas<br />

entspannter für die Künstler,<br />

stellten die beiden fest.<br />

„Wacken ist stark getaktet“,<br />

erzählt Alex. Beispielsweise<br />

mussten sie mit dem Bus zur<br />

Bühne gefahren werden, und<br />

weil der etwas zu früh eintraf,<br />

drehte er eine Extrarunde,<br />

damit die Musiker die Bühne<br />

pünktlich betreten konnten.<br />

Auf die Sekunde genau. „Es<br />

wird runtergezählt:<br />

Gleich geht’s<br />

los, und ebenso,<br />

wenn’s von der<br />

Bühne wieder<br />

runtergeht“, zählt<br />

Tom vor. Zugaben<br />

zu spielen sei den<br />

Bands wegen des<br />

engen Zeitplans nicht<br />

möglich. „Und wegen<br />

der Sicherheitsvorschriften<br />

darf man als aktiver Teilnehmer<br />

nicht aufs Festivalgelände“,<br />

so Alex.<br />

Anders beim Rockharz. „Da<br />

kamen wir auch Backstage<br />

mit anderen Künstlern in »<br />

Hier durften die Künstler auch<br />

glückliche Gäste sein: Tom (links),<br />

Alex und ihr Schüler Torben auf<br />

dem Festivalgelände vom Rockharz<br />

Open Air.<br />

Foto: Tom Zimball<br />

60<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong>61


Musik<br />

Musik<br />

» Kontakt“, schwärmt Alex.<br />

Denn plötzlich standen die Gifhorner<br />

neben den brasilianischen<br />

Metal-Legenden von Sepultura.<br />

Von der Welt der Rockstars<br />

fasziniert grinst Tom: „Irgendwer<br />

spricht mich an wegen<br />

Dudelsackbau, ich denke,<br />

den kennste doch – das war<br />

der Sänger von In Extremo!“<br />

Dabei war der Zusammenschluss<br />

mit Grave Digger für<br />

Alex und Tom nicht der erste<br />

mit einer harten Rockband:<br />

„Wir haben mal mit einer<br />

AC/DC-Coverband gespielt“,<br />

erzählt Alex. Die Band hatte einen<br />

Proberaum im Schweinestall.<br />

„Es war genau, wie man<br />

es sich vorstellt: zerschlissene<br />

Sofas, sitzen auf Getränkekisten<br />

– und die Band war so laut,<br />

dass man die Dudelsäcke gar<br />

nicht gehört hat“, lacht Tom.<br />

Dennoch sind Metal und<br />

Hardrock für Alex und Tom<br />

privat nicht die erste Wahl,<br />

wenn sie zu Hause Musik auflegen.<br />

Bluesrock nennt Tom<br />

stattdessen, „und wenn ich<br />

trommle, dann zu Green Day,<br />

Nicht nur im Pit ging‘s heiß her, auch auf der Wacken-Bühne kamen die<br />

Gifhorner Alex und Tom ein wenig ins Schwitzen. <br />

Foto: Baul Muluy Pipes and Drums<br />

Max Raabe oder Scottish und<br />

Irish Folk – es sollte melodisch<br />

sein.“ Tom trommelt nämlich<br />

auch, oder, wie Alex sagt: „Er<br />

kann so gut wie alles spielen,<br />

Tasten- und Schlaginstrumente,<br />

und ich Saite und Gesang.“<br />

Zusammen bilden sie so das<br />

Folkduo Highland Sound, und<br />

als dieses nahmen sie jüngst<br />

zu Hause eine Demo-CD auf,<br />

mit der sie sich für Konzerte<br />

bewerben wollen. „Vier Lieder<br />

sind darauf, Scottish und Irish<br />

Folk – kein Dudelsack“, betont<br />

Tom. Alex ergänzt: „Wir entführen<br />

auf unterhaltsame Art<br />

und Weise die Leute musikalisch<br />

in einen Pub nach Schottland<br />

oder Irland.“ Sie strahlt:<br />

„Es war schon immer ein<br />

Traum von uns, eine CD aufzunehmen,<br />

und wir bewegen uns<br />

langsam darauf zu.“<br />

Als Dudelsackduo traten<br />

Alex und Tom in Gifhorn<br />

schon häufig in Erscheinung.<br />

Etwa auf dem Altstadtfest, bei<br />

dem Kulturfest Gifhorn International,<br />

in der Grille oder<br />

www.wellness-sauna-gifhorn.de<br />

So viele Dudelsackspieler auf einem Haufen: Im Kreis seiner Unterstützer posiert Chris Boltendahl, Frontmann<br />

der Heavy-Metal-Band Grave Digger, für die auch Alex und Tom spielten.<br />

Foto: Baul Muluy Pipes and Drums<br />

im inzwischen geschlossenen<br />

Whiskygeschäft Angels‘ Share<br />

im Speicherhof. Quartalsweise<br />

richteten Highland Sound dort<br />

eine Art Wohnzimmerkonzert<br />

aus. Das Ziel: die schottische<br />

Lebensart nach Gifhorn tragen.<br />

Die beiden ließen auch<br />

dort die Texte im Hintergrund<br />

durchlaufen, damit das Publikum<br />

mitsingen konnte: „Musik<br />

machen und Spaß dabei<br />

haben“, bringt Tom es auf den<br />

Punkt. Der Kontakt zu Angels‘<br />

Share besteht übrigens immer<br />

noch – dieses Jahr spielen die<br />

beiden gleich zweimal am neuen<br />

Standort in Stralsund.<br />

Ansonsten zieht es sie vorrangig<br />

als Reisende nach<br />

Schottland, erst 2022 waren<br />

sie im Nordwesten. „Das war<br />

ein Traum“, schwärmt Alex.<br />

„Die Äußeren Hebriden“,<br />

nickt Tom. „Die Landschaft<br />

ist faszinierend, die Offenheit,<br />

freundliche Leute, die Hilfsbereitschaft“,<br />

fährt er fort.<br />

Auch musizierten die beiden<br />

bereits in ihrem Sehnsuchtsland,<br />

etwa in Gifhorns Partnerstadt<br />

Dumfries mit einer<br />

Dudelsackband. Denkt Alex an<br />

Schottland, spricht sie von Liebe<br />

und vergenauert es augenzwinkernd:<br />

„Es ist ein leichter<br />

Fanatismus.“ Tom grinst: „Ich<br />

habe gleich mehrere Kilts im<br />

Schrank!“<br />

Schon als Kind faszinierte<br />

Tom der Dudelsack, als er in<br />

Bielefeld das dort stationierte<br />

schottische Regiment an der<br />

Radrennbahn aufmarschieren<br />

sah. „Am liebsten mochte ich<br />

den Mann mit der Basstrommel<br />

und dem Tigerfell über<br />

dem Kopf. Der Klang hat mich<br />

sofort mitgerissen“, erinnert er<br />

sich. Später wurde er Fan der<br />

Folkrockband Runrig.<br />

Alex dagegen kam nicht<br />

zum Instrument, sondern das<br />

Instrument kam zu ihr – ein<br />

Studienfreund führte sie in<br />

Hildesheim an den Dudelsack<br />

heran. So landete sie in einer<br />

Pipe Band, mit der sie an<br />

Wettbewerben teilnahm – und<br />

Tom kennenlernte, 2007 war<br />

das. „Wir sind uns im Quintett<br />

nähergekommen und heute<br />

verheiratet“, lacht Alex. Tom<br />

ergänzt: „Was anfangs musikalisch<br />

klappte, klappt auch 24<br />

Stunden am Tag – ich hab das<br />

große Los gezogen.“ Alex nickt:<br />

„Ich auch – die Musik hat uns<br />

zusammengebracht.“<br />

So gründeten Alex und<br />

Tom 2010 Highland Sound,<br />

zunächst als Dudelsack-Duo,<br />

dann als Folk-Duo, und zogen<br />

zunächst nach Hannover und<br />

bald nach Gifhorn. Sie spielen<br />

auf Geburtstagen, Hochzeiten,<br />

Beerdigungen und geben auch<br />

Unterricht. Außerdem nehmen<br />

sie an den vier in Deutschland<br />

pro Jahr ausgerichteten Competitions<br />

teil, Wettbewerben,<br />

bei denen Dudelsackspieler aus<br />

aller Welt gegeneinander antreten.<br />

Als nächstes sind Alex<br />

und Tom daher als Mitglieder<br />

der German Thistle Pipes and<br />

Drums in Peine dabei, beim<br />

Highland Gathering. Jetzt aber<br />

wieder ohne Grave Digger.<br />

23. Highland Gathering –<br />

Highland Games, Musik<br />

und schottische Kultur:<br />

Samstag, 6. Mai, ab 10 Uhr<br />

Sonntag, 7 . Mai, ab 11 Uhr<br />

Stadtpark Peine<br />

info@highland-sound.de<br />

highland-sound.de<br />

62<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong>63


Stadthalle Gifhorn – Spielzeit <strong>2023</strong>/2024<br />

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All das bringt die neue<br />

Spielzeit in der Stadthalle<br />

Die Karten für die neuen Abo-Reihen in Gifhorns Stadthalle sind ab 2. Mai zu haben<br />

Stadthalle Gifhorn – Spielzeit <strong>2023</strong>/2024<br />

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Es wird ein Vergnügen, die neue Spielzeit <strong>2023</strong>/2024 in der Gif-<br />

horner Stadthalle! In Kürze sind die neuen Abonnements zu haben<br />

Foto: Oliver Fantitsch<br />

Sonntags-Abo:<br />

Frau Bachmanns<br />

kleine Freuden<br />

Eva Bachmann, Witwe eines<br />

Scheidungsanwalts, spielt gern<br />

die Rolle der Match-Macherin.<br />

Sich ab und zu junge Männer<br />

zum Lunch einzuladen mag ja<br />

ganz nett sein, aber den verzweifelten<br />

Terry mit der gerade<br />

erst von einem Flirt enttäuschten<br />

Kira zusammenzubringen<br />

und für ein wunderbares Happy<br />

End zu sorgen, die Herausforderung<br />

nimmt Frau Bachmann<br />

selbstredend an.<br />

Sonntag, 7. Januar 2024<br />

16 Uhr, Stadthalle<br />

Schützenplatz 2, Gifhorn<br />

Foto: Alvise Predieri<br />

und <strong>KURT</strong> gewährt schon jetzt einen ersten, exklusiven Blick in die<br />

Kulissen des Theater-, Sonntags- und Kleinkunst-Abos. Erhältlich<br />

sind alle Abos übrigens bei der Konzertkasse der Aller-Zeitung<br />

ab dem 2. Mai, Wahl-Abos ab dem 15. Mai. Der Freiverkauf von<br />

Einzelkarten startet am 15. August. Alle weiteren Infos rund um den<br />

Vorverkauf im Internet: stadthalle-gifhorn.de/tickets<br />

Kleinkunst-Abo: Özgür Cebe<br />

kommt endlich nach Gifhorn<br />

„Rechte würden mich auf den Mond schießen.<br />

Und linke Extremisten auf den Mars. Heißt ja<br />

nicht umsonst Roter Planet“, sagt Özgür Cebe<br />

über sich selbst. Tiefenentspannt und immer<br />

authentisch sucht und findet der Kölner Comedian<br />

in jeder Alltagssituation humorvolle Anekdoten, denn<br />

Lachen ist die beste Medizin und bei Özgür die Antwort auf (fast) alles.<br />

Freitag, 1. März 2024, 20 Uhr, Stadthalle, Schützenplatz 2, Gifhorn<br />

Theater-Abo: Das perfekte Geheimnis<br />

Temporeich, hochamüsant und mit viel psychologischem Gespür<br />

geht das Stück der Frage nach, wie transparent das Smartphone<br />

seine Besitzer macht und wie privat eigentlich Privates noch sein<br />

kann. Eine gesellschaftliche Denksportaufgabe, verpackt in eine<br />

unterhaltsame Komödie mit einem exzellenten Darstellerensemble.<br />

Ein echtes „well made play“.<br />

Freitag, 20. Oktober, 20 Uhr, Stadthalle, Schützenplatz 2, Gifhorn<br />

Foto: Jasin Mjumjunov<br />

„Ein Weihnachtstraum“ (oben links) vereint Rock, Pop und Traditionals, LEO (unten links) stellt die Schwerkraft<br />

auf den Kopf und die Queenz of Piano überzeugen mit Virtuosität.<br />

Fotos: Steve Vinash/Andy Phillipson/Ben Wolf / Artwork: Dirk Rudolph<br />

Breakdance, Akrobatik und Comedy<br />

Das Kleinkunst-Abo in Gifhorns Stadthalle überzeugt mit Ausnahmetalenten<br />

Das Kleinkunst-Abo ist „The<br />

Art of Entertainment“! Gleich<br />

zum Saisonstart am 29. September<br />

sind mit den Queenz of<br />

Piano zwei Ausnahmekünstlerinnen<br />

zu erleben. Sie verbinden<br />

die Virtuosität klassischer<br />

Musik mit der Atmosphäre<br />

eines Popkonzerts. Die Entertainerinnen<br />

Jennifer und Ming<br />

sprengen die Grenzen zwischen<br />

E- und U-Musik, Hoch- und<br />

Popkultur: Ed Sheeran, Chopin,<br />

AC/DC, Beethoven, Pharrell<br />

Williams und viele mehr in<br />

einer Performance.<br />

Bei „Goldberg Moves“ am<br />

18. Oktober steht fest: Bach<br />

muss man tanzen! Die furiose<br />

Show bestreiten vielseitige<br />

und talentierte Künstler aus<br />

den Bereichen Breakdance,<br />

Hip Hop, Pop & Lock, Contemporary,<br />

Artistik und Video Art<br />

– zu einem Remix der Musik<br />

von Johann Sebastian Bach.<br />

Leise rieselt der Schnee<br />

ganz bestimmt nicht, wenn<br />

Bandleader Uwe Müller und<br />

sein Ensemble am 15. Dezember<br />

mit der Musik-Show „Ein<br />

Weihnachtstraum“ auf der<br />

Bühne stehen. Pop, Rock, Traditionals<br />

und humorvoll-skurrile<br />

Weihnachtsgeschichten<br />

erwarten die Gäste.<br />

Die atemberaubende Akrobatik-Performance<br />

von LEO<br />

stellt am 16. Januar die Gesetze<br />

der Schwerkraft auf den<br />

Kopf. Er schwebt an der Wand,<br />

scheint senkrecht genauso<br />

gut wie waagerecht laufen zu<br />

können, ist sein eigenes Gravitationszentrum.<br />

Das wortlose<br />

Spiel mit den Gesetzen der<br />

Schwerkraft ist Körpertheater<br />

auf höchstem Niveau.<br />

Zum Abschluss am 1. März<br />

ist endlich Comedian Özgür<br />

Cebe in Gifhorn zu erleben –<br />

mit seinem brandaktuellen<br />

Programm „Frei!“. Ein großes<br />

Wort, aber was bedeutet es?<br />

Wir sehen Menschen die frei<br />

sind oder es sein wollen, aber<br />

frei von was? Lactose? Gluten?<br />

Mit Witz, Satire und nicht immer<br />

schmerzfrei, packt Özgür<br />

die ganz krassen Themen an.<br />

64<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong>65


Stadthalle Gifhorn – Spielzeit <strong>2023</strong>/2024<br />

Anzeige<br />

Stadthalle Gifhorn – Spielzeit <strong>2023</strong>/2024<br />

Vier Komödien und ein großes Historiendrama<br />

Das Theater-Abo der Stadthalle kommt leichter und unterhaltsamer daher denn je<br />

Anzeige<br />

Die Musical-Komödie „Himmlische Zeiten“ (oben) nimmt alles aufs Korn<br />

– von Hochzeiten und Scheidungen bis zu Schönheits-OPs. Und das musikalische<br />

Duo Lissi & Herr Timpe (rundes Foto) entführt in die leichtfüßige gute,<br />

alte Zeit der 50er und 60er Jahre.<br />

Fotos: Fritz-Remond-Theater/Nici van Grote (Picasso Pictures Dortmund)<br />

Auf die kleinen Freuden kommt es an<br />

Sonntags-Abo mit Opernband, zwei neuen Ohnsorg-Komödien und vielem mehr<br />

Das Sonntags-Abo ist wie<br />

immer eine kunterbunte Mischung!<br />

Es startet am 1. Oktober<br />

mit „Himmlische Zeiten“.<br />

Beziehungskisten, Hochzeiten,<br />

Scheidungen, Älterwerden<br />

und Schönheits-OPs: Die<br />

Musical-Komödie nimmt alles<br />

aufs Korn. In einer Privatklinik<br />

treffen eine Karrierefrau, eine<br />

Rentnerin, eine junge Mutter<br />

und eine alternde Diva aufeinander.<br />

Eine quicklebendige<br />

Komödie, die das Leben und<br />

die Freundschaft feiert.<br />

Weihnachtlich wird es beim<br />

Auftritt von „The Cast“ am<br />

3. Dezember. Die Opernband<br />

schafft den Spagat zwischen<br />

Puccini und White Christmas:<br />

Mit ihrer „Winter Show“ haben<br />

die sechs jungen Sängerinnen<br />

und Sänger ein Programm kreiert,<br />

das die Weihnachtszeit<br />

zum Klingen bringt.<br />

Wir spoilern nicht, wenn wir<br />

an dieser Stelle schon einmal<br />

verraten, dass nach Neujahr<br />

nicht nur eine Komödien-Neuproduktion<br />

aus dem Hamburger<br />

Ohnsorg-Theater zu Gast<br />

ist, sondern zwei. Aber der<br />

Reihe nach! Am 7. Januar gastiert<br />

das Ensemble mit „Frau<br />

Bachmanns kleine Freuden“.<br />

Die Witwe eines Scheidungsanwalts<br />

neigt zu Langeweile<br />

und lädt sich daher regelmäßig<br />

Handelsvertreter in ihre Wohnung<br />

ein – allerdings ohne die<br />

Absicht irgendwas von ihnen<br />

kaufen zu wollen...<br />

Dazwischen wartet am<br />

25. Februar ein musikalisches<br />

Bonbon: Das Duo „Lissi & Herr<br />

Timpe“ verbindet modernen<br />

Sound mit der leichtfüßigen<br />

Zeit der 50er und 60er Jahre.<br />

Wenn man vor dem geistigen<br />

Auge plötzlich Bill Ramsey auf<br />

einer Party singen hört, während<br />

sich Connie und Peter auf<br />

der Couch zu alten Schlagern<br />

näherkommen, dann ist man<br />

bei Lissi, Herrn Timpe und ihrer<br />

Band genau richtig.<br />

Doppelt hält besser: Mit<br />

dem versprochenen zweiten<br />

Ohnsorg-Gastspiel schließt<br />

das Sonntags-Abo am 7. April.<br />

„Die lieben Eltern“ ist eine<br />

charmante Komödie über die<br />

Familie, Liebe, Geld und die<br />

wechselhaften Höhen und Tiefen<br />

der Gefühle, die verborgenen<br />

Seiten, die in jedem und<br />

jeder schlummern, und über<br />

das, was Eltern ihren Kindern<br />

schulden – und umgekehrt.<br />

Im Theater-Abo geht’s um die<br />

Wurst: Die Komödie „Extrawurst“<br />

steht am Ende einer<br />

Reihe hochgradig unterhaltsamer<br />

Vorstellungen. Los geht’s<br />

am 20. Oktober allerdings mit<br />

„Das perfekte Geheimnis“ und<br />

einem Abend unter Freunden,<br />

der völlig aus dem Ruder läuft.<br />

Sieben Freunde spielen<br />

beim gemeinsamen<br />

Abendessen ein gefährliches<br />

Spiel:<br />

Jede Nachricht,<br />

die im Laufe des<br />

Abends auf den<br />

sieben Handys<br />

ankommt, wird<br />

laut vorgelesen,<br />

jedes Foto oder<br />

Video bekommen<br />

alle zu sehen. Bei dieser<br />

schlagfertigen Gesellschaftskomödie<br />

landen alle gut gehüteten<br />

Geheimnisse offen auf<br />

dem Tisch.<br />

Weiter geht’s am 19. Dezember<br />

mit einem kleinen Juwel:<br />

„Die Streiche des Scapin“. Diese<br />

Komödie wurde für Molières<br />

Theatertruppe zum Kassenschlager<br />

und gehört seitdem zu<br />

den meistgespielten des französischen<br />

Theaters. Scapin,<br />

der schlitzohrige Diener von<br />

Léandre, soll helfen, seinem<br />

Dienstherrn Geld zu beschaffen.<br />

Gleichzeitig mischt er sich<br />

in anderer Leute Heiratspläne<br />

ein. Es entspinnt sich ein<br />

schlagfertiges Possenspiel.<br />

Im neuen Jahr wird es am<br />

25. Januar dann sofort tödlich:<br />

In der mordsvergnügli-<br />

chen Krimikomödie<br />

„Achtsam Morden“<br />

nach dem Bestseller von<br />

Karsten Dusse wird nicht lange<br />

gefackelt. Damit die Work-<br />

Life-Balance ausgewogener<br />

ausfällt, muss der gestresste<br />

Anwalt Björn auf Wunsch seiner<br />

Frau ein Achtsamkeitsseminar<br />

bei dem Therapie-Guru<br />

Joschka besuchen – mit mörderischen<br />

Konsequenzen, die<br />

auch an einem Mafiaboss nicht<br />

spurlos vorbeigehen.<br />

Ein großes, beeindruckendes<br />

Drama ist am 15. März<br />

„Die Reise der Verlorenen“.<br />

Die Irrfahrt des Passagierschiffs<br />

St. Louis im Jahr 1939<br />

ist historisch verbürgt. Erfolgsautor<br />

Daniel Kehlmann bringt<br />

die Ereignisse als packendes<br />

Schauspiel auf die Bühne:<br />

„Die Reise der Verlorenen“ (oben) schildert den<br />

ausweglosen Fluchtversuch von 937 Juden auf<br />

der St. Louis. „Die Streiche des Scapin“ (rundes<br />

Foto) ist ein Juwel von Molière. Foto: Hermann Posch/Philipp Plum<br />

937 Juden fliehen mit dem<br />

Schiff aus Hamburg über den<br />

Atlantik. Doch weder in Kuba<br />

noch in den USA oder Kanada<br />

dürfen sie von Bord gehen. Die<br />

St. Louis wird nach Hamburg<br />

zurückbeordert.<br />

Das Theater-Abo schließt<br />

am 18. April mit der bereits<br />

erwähnten „Extrawurst“. Eine<br />

Formsache eskaliert zum<br />

Kulturkampf am Grill: Die<br />

Mitgliederversammlung des<br />

Tennisclubs einer deutschen<br />

Kleinstadt soll über die Anschaffung<br />

eines neuen Grills<br />

für die Vereinsfeiern abstimmen.<br />

Kein Problem – gäbe es<br />

da nicht den Vorschlag, zusätzlich<br />

einen eigenen Grill für das<br />

einzige türkische Mitglied des<br />

Clubs zu finanzieren, um auch<br />

halal grillen zu können.<br />

66<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong> 67


Kopfüber<br />

Für meinen Beruf wäre es vorteilhaft, wenn<br />

man nicht nur das Fragen mag, sondern auch<br />

das Schreiben. Und Wörter müssen einem etwas<br />

bedeuten. Da ist der Journalist vermutlich<br />

wie der Schriftsteller. Ich befürchte, jeder Journalist<br />

führt ein eigenes Wörterbuch. In meinem<br />

stehen folgende Begriffe (ohne emotionale Reihenfolge):<br />

opak, Waldfrevel, Archipel, Springins-Feld,<br />

Vexierspiel, solcherlei. In welchem<br />

Satz sie landen werden, weiß ich noch nicht.<br />

Aber gut, dass sie schonmal da sind.<br />

Meine journalistischen Stücke versuche<br />

ich, immer nach zwei Grundsätzen<br />

zu schreiben: Alle ist wahr, alles ist<br />

unterhaltsam. Wenn es nicht wahr<br />

ist, steht es nicht auf dem Papier.<br />

Wenn Sie es nicht gerne lesen mögen,<br />

wenn ich es nicht gerne lesen<br />

mag, war ich nicht gut genug. Ich<br />

finde, ein guter Journalist sollte auch<br />

ein guter Stilist sein. Ein Stück sollte<br />

Eleganz und Musik haben, sagt man. Meine haben<br />

sie vermutlich seltener als ich mir das wünsche<br />

– doch auch da arbeite ich dran.<br />

Weshalb ich Ihnen das schreibe, hat einen bestimmten<br />

Grund. Ich möchte Sie etwas bitten.<br />

Tag für Tag, Woche für Woche, Ausgabe für<br />

Ausgabe sorgen wir uns, manchmal bis in die<br />

späten Abendstunden, um Ihnen eine unterhaltsame<br />

Lektüre zu bieten, kleine Stücke und große<br />

Stücke, ein Schmunzler hier, eine ungewusste<br />

Info da – immer wieder ein kleiner <strong>KURT</strong> mit<br />

einem großen, pochenden Herz.<br />

Doch fortan wird sich alles ändern. Denn<br />

ChatGPT, dieser Wunder-Algorithmus des<br />

maschinellen Lernens, manche sagen schon<br />

Künstliche Intelligenz, ist nun da. Er ist in unsere<br />

Welt getreten und wird sie in Brand stecken<br />

oder retten – je nachdem welch Apologet<br />

man fragt. Und doch richtet sich meine Bitte an<br />

Sie: Vertrauen Sie bitte weiter in Redaktionen,<br />

in denen Menschen sitzen und grübeln und sich<br />

die Haare raufen und streiten. Und ich verspreche<br />

angstvoll, besser zu werden.<br />

Ich glaube, liebe Leserinnen und Leser, es ist an<br />

der Zeit, dass ich Ihnen etwas über meine Arbeit<br />

und meine Arbeitsweise erzähle. Denn in<br />

Zukunft wird sich da etwas verändern.<br />

Wenn ich Ihnen sagte, dass ich von<br />

Kindesbeinen an Journalist werden wollte,<br />

dann wäre das gelogen. Ich vermute, kein Kind<br />

will Journalist werden. Wieso auch? Für Kinder<br />

ist das ein fast unsichtbarer Beruf. Man<br />

baut keine futuristischen Autos, erlebt die<br />

Welt von oben oder rettet Haustieren<br />

das Leben, wenn sie in Scherben getreten<br />

sind.<br />

Kinder in den 90ern, also als ich<br />

zur Schule ging, wollten das werden:<br />

Ingenieur, Astronaut, Tierärztin.<br />

Sowas schrieb man neben<br />

seinem Portraitfoto (Fishbone-Pullover)<br />

und seiner Lieblingsfarbe (Gelb)<br />

in Freundschaftsbücher. Ich weiß noch, mit<br />

welchem Traumberuf ich mich in den Freundschaftsbüchern<br />

meiner Klassenkameraden verewigte:<br />

Archäologe. Und einmal sogar: Drogenkurier.<br />

Gerade hatte ich eine Folge TKKG<br />

gehört, da sprach ein Drogenkurier, dass er mit<br />

einer Fahrt nach Spanien und zurück 10.000<br />

Mark verdient hätte. Das bisschen Auto fahren,<br />

die warme Sonne auf der Haut, das vakuumierte<br />

Päckchen im Reifen versteckt – Drogenkurier,<br />

ja, das leuchtete mir als 10-Jähriger ein.<br />

Wie so häufig im Leben, kam es dann leider<br />

anders. Inzwischen habe ich mich aber sehr gut<br />

damit arrangiert, nicht in Spanien arbeiten zu<br />

dürfen. Ich mag es, Journalist zu sein. Ich mag<br />

es, mit Menschen zu sprechen und ihnen Fragen<br />

zu stellen. Ich liebe Fragen. Und gute Antworten.<br />

Hoffentlich: Je besser die Fragen, desto<br />

besser die Antworten. Ein Interview zu führen<br />

ist ein Handwerk. Wie jedes beliebige andere<br />

Handwerk, kann man das lernen. Noch bin ich<br />

nicht so gut wie ich sein möchte. Irgendwann<br />

vielleicht schon.<br />

Das Schützenwesen in der Stadt Gifhorn hat eine mehr als 500-jährige<br />

Geschichte. Schriftliche Überlieferungen lassen den Schluss zu, dass bereits<br />

um das Jahr 1500 in unserer Stadt Schützenfeste gefeiert wurden.<br />

Trotzdem dauerte es bis zum Jahr 1822, bis einige Bürger der Stadt<br />

an den Magistrat den Antrag stellten, einen Schützenverein gründen zu dürfen.<br />

Als dem stattgegeben wurde, gründeten 39 Bürger am 4. Mai 1823 den „Freywilligen<br />

Bürgerschützenverein“ – der erste Name unseres heutigen Uniformierten Schützenkorps<br />

von 1823 e.V.<br />

Vieles hat sich in den vergangenen 200 Jahren ereignet, der Verein ist inzwischen auf<br />

weit mehr als 700 Mitglieder angewachsen – ob sich das die Gründer träumen lassen<br />

haben? Das alles und noch viel mehr ist in dieser Jubiläumsschrift nachzulesen.<br />

Kopfüber<br />

Über Job und Angst<br />

Von Malte Schönfeld<br />

200 JAHRE USK GIFHORN<br />

Von den Anfängen der Menschheit<br />

bis zum 200. Jubiläum des Gifhorner USK<br />

<strong>KURT</strong>-Leselehrling Mia Anna Elisabeth Timmer reiste durch die Zeit<br />

1823-<strong>2023</strong><br />

<strong>KURT</strong> Verlag<br />

Ein echtes<br />

Gifhorner Original<br />

Von Gifhorn über Gifhorn für<br />

Gifhorn ist die Sammlung zum<br />

200. Jubiläum des Uniformierten<br />

Schützenkorps (USK). Zusammengestellt<br />

wurde sie von<br />

Ehrenhauptmann Klaus-Dieter<br />

Oppermann. Neben ihm listet das<br />

Autorenverzeichnis 23 weitere<br />

Beteiligte auf. Diese kreativen<br />

Köpfe haben in 41 Kapiteln alles<br />

zusammengetragen, was es über<br />

ihr USK zu wissen gibt. So lernt<br />

der Leser das Korps kennen:<br />

Tradition, Historie und die Mitglieder, die Herz und Seele des Vereins sind.<br />

Besonders fällt das durch die zusammengetragenen Anekdoten auf, über<br />

die nicht nur als Schütze zu schmunzeln ist. Das beweist: Das Buch ist für<br />

alle, nicht nur für Angehörige der Schützenschar. Denn 200 Jahre USK<br />

stehen nicht allein für 200 Jahre Schützenwesen. Sie stehen für 200 Jahre<br />

Ehrenamt, Geselligkeit und Gemeinschaft in unserer Heimatstadt. Somit<br />

gehört die Sammlung einfach ins eigene kleine Archiv. Nicht nur das Lesen<br />

lohnt sich – auch mal Durchblättern und die Bebilderung bewundern.<br />

Zu finden sind dabei die einen oder anderen bekannten Gesichter. Mein<br />

Tipp: Ein außergewöhnlicher Genuss wird das DIN-A5-Büchlein, wenn es<br />

begleitend mit dem USK-Jubiläumsbier zu Gemüte geführt wird.<br />

200 Jahre USK Gifhorn – 1823 bis <strong>2023</strong>, 232 Seiten, <strong>KURT</strong>-Verlag,<br />

erhältlich ab 5. Mai beim USK, Bestellungen an info@usk-gifhorn.de<br />

Literatur<br />

Erste Steinzeit-Liebe<br />

Der Übergang von Kindheit zum<br />

Erwachsensein bleibt doch jedem tief<br />

im Gedächtnis – wohl auch Roc‘hai, der<br />

im Umbruch der Zeit von einem Leben<br />

mit der Natur zu einem Leben von der<br />

Natur die Pflichten und Genüsse des<br />

Erwachsenseins erlebt wie seine erste<br />

Liebe. Auch wenn diese in der Steinzeit<br />

vollkommen anders ihren Raum findet.<br />

Doch mit ihrem detailreichen Schreibstil<br />

schenkt die Gifhornerin Karola Briese<br />

dem Unwissenden Verständnis und<br />

schafft so eine Wohlfühlgeschichte für<br />

historisch-interessierte Romantiker.<br />

Karola Briese: Dämmerung<br />

der Wölfe, 250 Seiten, A-Verlag,<br />

12,90 Euro, ISBN 978-3-96760-024-7<br />

Hast Du ein Buch für uns? Sende uns gerne ein Rezensionsexemplar an Magazin <strong>KURT</strong>, Am Laubberg 12, 38518 Gifhorn.<br />

<strong>KURT</strong>-Leselehrling Mia Anna Elisabeth Timmer erreichst Du per Mail timmer@kurt-gifhorn.de sowie unter Tel. 05371-9418001.<br />

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<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong>69


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<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong> 71


Original & Fälschung<br />

Wussten Sie, dass das Eiscafé Adria das erste<br />

in Gifhorn mit Stühlen vorm Laden waren?<br />

1986 übernahm Egidio Fiore – Im gleichen Jahr gab‘s eine gravierende Neuerung<br />

Original<br />

Original & Fälschung<br />

Von Mia Anna Elisabeth Timmer<br />

und Michael Arnold<br />

Wieder haben wir eine historische<br />

Aufnahme von Heinz<br />

Gabriel erhalten – Danke<br />

dafür! Darauf sehen wir das<br />

Eiscafé Adria am Gifhorner<br />

Schillerplatz im Jahr 1986. Ein<br />

ebenso lieber Dank gilt dem damaligen<br />

Besitzer des Eiscafés,<br />

Egidio Fiore. Er gestattete uns,<br />

die Aufnahme zu verwenden.<br />

Jüngere Gifhornerinnen und<br />

Gifhorner mögen auf diesem<br />

Bild keine Besonderheit erkennen<br />

– die älteren Bürgerinnen<br />

und Bürger wissen hingegen<br />

gewiss, was hier sonderlich<br />

ist: ein Wandel, der aus unserer<br />

heutigen Gifhorner Innenstadt<br />

kaum wegzudenken<br />

ist. Heinz Gabriel und Günter<br />

Dröge klären in ihrer Buchreihe<br />

„Gifhorner Ansichten“ auf:<br />

„Anfang der 80er Jahre hatte<br />

das Eiscafé Adria eine Neuerung<br />

für Gifhorn vorgenommen<br />

– eine Bestuhlung vor<br />

dem Geschäft.“ Potzblitz!<br />

In Gifhorn war es laut Heinz<br />

Gabriel und Günter Dröge<br />

zuvor unüblich. Denn „man<br />

kannte dies bisher nur aus dem<br />

Urlaub im Süden, entsprechend<br />

skeptisch waren anfänglich<br />

die Gifhorner“, schildern<br />

die Autoren. Der junge Mann,<br />

der da so cool auf seinem Fahrrad<br />

lehnt und ein Eis bestellt,<br />

könnte diese Bestuhlung also<br />

vielleicht gar nicht so cool gefunden<br />

haben. Heute hingegen<br />

beäugen wir es wohl eher misstrauisch,<br />

wenn ein Gifhorner<br />

Gastronom bei Sonnenschein<br />

keine Stühle rausstellt.<br />

Selbst wenn es diese Stühlerevolution<br />

nicht gegeben hätte,<br />

schrieb das Eiscafé Adria in<br />

Gifhorn Geschichte, denn das<br />

gibt es bereits seit 1975. Egidio<br />

Fiore war jedoch nicht von<br />

Anfang an sein Besitzer. Zuvor<br />

gehörte es seinem Verwandten<br />

Francesco Sarubbi, der zur Eröffnung<br />

mit einer Anzeige aufrief:<br />

„Außer italienischen Eisspezialitäten<br />

halten wir für Sie<br />

ebenso alkoholische Getränke<br />

bereit.“ Schon der erste Inhaber<br />

hatte wohl ein Gespür für<br />

die Bedürfnisse seiner Kunden.<br />

Im Jahr 1986 übernahm Egidio<br />

Fiore das Eiscafé. Den weiteren<br />

Verlauf erklären Heinz<br />

Gabriel und Günter Dröge:<br />

„Mit Unterstützung von Adriana<br />

Fiore, Aurelio Fiore, Damiano<br />

Gioia und seines Sohnes<br />

Nandino verwöhnte er in den<br />

nächsten Jahren seine Gäste.“<br />

Außerdem verbesserte der<br />

damalige Inhaber noch mehr:<br />

„1990 erfolgte eine vollständige<br />

Neugestaltung des Eiscafés.<br />

Im Innenraum wurden die<br />

Sitzmöglichkeiten verdreifacht<br />

und auch vor dem Haus gab es<br />

nach der Vergrößerung des Geschäfts<br />

mehr Plätze als vorher“,<br />

beschreiben Heinz Gabriel und<br />

Günter Dröge. Anlässlich dazu<br />

warb das Eiscafé mit dem Slogan<br />

„jetzt größer + schöner“<br />

und lud Jung und Alt zur Wiedereröffnung<br />

ein. So durften<br />

sich die Erwachsenen über einen<br />

Eröffnungssekt freuen und<br />

die Kinder erhielten einen Rabatt:<br />

„Unsere kleinen Gäste begrüßen<br />

wir mit einem Waffeleis<br />

(3 Kugeln) zum Nostalgiepreis<br />

von 90 Pfennig statt 1,50 Deutschen<br />

Mark“, heißt es in einer<br />

Zeitungsanzeige.<br />

Doch wie wurde Egidio Fiore<br />

überhaupt ein Gifhorner?<br />

„Nachdem er in Italien eine<br />

Hotelfachschule besucht hatte,<br />

machte er sich im Juni 1979<br />

nach Gifhorn auf, um seine<br />

Deutschkenntnisse zu verbessern.<br />

So kam er zu seinen Verwandten<br />

nach Gifhorn, die dort<br />

eine Eisdiele am Schillerplatz<br />

betrieben“, wissen Heinz Gabriel<br />

und Günter Dröge. Dort<br />

arbeitete er im Geschäft mit<br />

und erlernte den Zauber der<br />

Eisherstellung.<br />

30 Jahre nach der Übernahme<br />

von Egidio Fiore folgte ein<br />

neuer Besitzer: Im Februar<br />

2016 übergab der Gifhorner<br />

Gelatieri seine Traditions-Eisdiele<br />

an Anderson Lopes – der<br />

es auch heute noch betreibt –<br />

und Fernando Pinto.<br />

Haben auch Sie historische Gifhorner<br />

Aufnahmen? Mailen Sie gerne<br />

an redaktion@kurt-gifhorn.de.<br />

Finden Sie die 13 Fehler in dieser Fälschung<br />

Auflösung auf Seite 75.<br />

72<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong> 73


Geschichte<br />

Tipps & Termine<br />

Wie finden Juden Platz in Gifhorns Geschichte?<br />

Annette Redeker klärt über die frühere jüdische Gemeinde unserer Stadt auf<br />

Von Mia Anna Elisabeth Timmer<br />

„Der jüdische Friedhof und<br />

die Geschichte der Gifhorner<br />

Juden“ – über dieses Thema<br />

referiert Annette Redeker jetzt<br />

in der Gifhorner Geschichtswerkstatt.<br />

Sie schildert die Historie<br />

der jüdischen Gemeinde,<br />

die es bis Ende des 19. Jahrhunderts<br />

in Gifhorn gab – bis<br />

alle Mitglieder verstorben oder<br />

verzogen waren. Unter anderem<br />

werden die Familien Menke<br />

und Friedberg vorgestellt.<br />

Vertreter beider Familien bemühten<br />

sich vor allem im 19.<br />

Jahrhundert um Integration<br />

und Anerkennung in der Stadt.<br />

So etwa der Gifhorner Ehrenbürger<br />

Alexander Menke,<br />

der sich maßgeblich an der<br />

kulturellen Entwicklung unserer<br />

Stadt beteiligte – und das<br />

auch nach einem Umzug in die<br />

Hafenstadt Hamburg. Durch<br />

seine Initiative schmückt das<br />

Historische Museum Schloss<br />

Gifhorn bis heute das Angebot<br />

unserer Stadt. „Und der Apfelsinenball<br />

verdankt seinen<br />

Maschstraße 22 • 38518 Gifhorn<br />

05371 42 64<br />

fewogreiner@t-online.de<br />

www.ferienwohnunggifhorn.de<br />

Auch Artur und Johanna Menke gehörten zur jüdischen Gemeinde in Gifhorn,<br />

von der noch heute der Jüdische Friedhof an der Lutherstraße zeugt.<br />

Namen Menke, der die damals<br />

noch sehr exotischen Orangen<br />

zum Tanzvergnügen des<br />

Schützenvereins spendete“,<br />

berichtet Annette Redeker, die<br />

auch am 2019 erschienenen<br />

Buch „Der jüdische Friedhof<br />

in Gifhorn – Geschichte, Dokumentation,<br />

Spurensuche“<br />

aus der Schriftenreihe unseres<br />

Stadtarchivs mitwirkte.<br />

Zu ihrer ehrenamtlichen Arbeit<br />

zählen nicht nur Vorträge,<br />

<br />

<br />

sondern auch Führungen über<br />

den Jüdischen Friedhof: „Da<br />

ist die Hütte voll“, bereitet<br />

ihr die anhaltend große Resonanz<br />

besondere Freude. Ihr<br />

Wunsch: „Ich will eine Wahrnehmung<br />

des Themas, also informieren<br />

und erinnern.“<br />

Dienstag, 25. April<br />

19 Uhr, Eiskeller<br />

Lindenstraße 21, Gifhorn<br />

Eintritt frei<br />

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Wo<br />

ist wann was<br />

los? <strong>KURT</strong> druckt<br />

auch Deinen Termin:<br />

Sende einfach eine<br />

Mail an redaktion@<br />

kurt-gifhorn.de.<br />

Fr. 14.<strong>04</strong>.<br />

Cover-Rock-Konzert:<br />

The AC/DCs<br />

Tribute Band<br />

Einlass: 19 Uhr,<br />

Beginn: 20 Uhr,<br />

Kultbahnhof, Am Bahnhof<br />

Süd 9, Gifhorn, Tickets:<br />

24,80 Euro pro Person.<br />

Klassik-Konzert:<br />

FarbTon<br />

20 Uhr, Schloss,<br />

Schlossplatz 1, Gifhorn,<br />

Tickets: ab 15 Euro<br />

pro Person.<br />

Konzert: Konstantin<br />

Wecker Trio<br />

20 Uhr, Stadthalle,<br />

Schützenplatz 2, Gifhorn,<br />

Tickets: ab 44,85 Euro<br />

pro Person.<br />

Sa. 15.<strong>04</strong>.<br />

Klassik-Konzert:<br />

Varian Fry Quartett<br />

20 Uhr, Kloster Isenhagen,<br />

Klosterstraße 2, Hankensbüttel,<br />

Tickets: 17 Euro<br />

pro Person, Schüler und<br />

Studenten: 5 Euro.<br />

Führung über den<br />

Alten Friedhof<br />

14.30 Uhr, Alter Friedhof,<br />

Am Weinberg 8, Gifhorn,<br />

Teilnahme: 4 Euro pro Person.<br />

Bilderbuch-Kino<br />

für Kinder:<br />

„Zilly und Zingaro –<br />

Reise um die Welt“<br />

15 Uhr, Samtgemeindebücherei,<br />

Schulstraße 31,<br />

Isenbüttel, für Kinder<br />

ab 5 Jahren.<br />

Rock-Konzert:<br />

Keine Lösung<br />

und Moorkater<br />

20 Uhr, H1 Bier- und<br />

Rockbar, Steinweg 26,<br />

Gifhorn, Tickets: 5 Euro<br />

pro Person.<br />

Fußball-Oberliga:<br />

SV Ramlingen-<br />

Ehlershausen –<br />

MTV Gifhorn<br />

15 Uhr, Rasenplatz,<br />

Akazienweg 10,<br />

Burgdorf.<br />

Ü40-Party<br />

im Tanzlokal<br />

Bei Micha<br />

20 Uhr, Bei Micha,<br />

Sonnenweg 30, Gifhorn,<br />

Eintritt: 5 Euro<br />

pro Person.<br />

Klassik-Konzert:<br />

Varian Fry Quartett<br />

20 Uhr, Klosterkirche<br />

Isenhagen, Klosterstraße 2,<br />

Hankensbüttel.<br />

So. 16.<strong>04</strong>.<br />

Jazz-Frühstück mit<br />

The Brudy Ensemble<br />

Einlass: 10 Uhr,<br />

Beginn: 11 Uhr, Kulturzentrum,<br />

Am Eichenkamp 1,<br />

Meinersen, Vorverkauf:<br />

12 Euro pro Person,<br />

Tageskasse: 16 Euro<br />

pro Person.<br />

Waldbaden<br />

am Tankumsee<br />

10.30 bis 13 Uhr,<br />

Treffpunkt: Verwaltungsgebäude<br />

am Tankumsee,<br />

Isenbüttel, Anmeldung:<br />

info@yogafit-nancy.de,<br />

Teilnahme: 38 Euro<br />

pro Person.<br />

Modellauto- und<br />

Eisenbahnbörse<br />

11 bis 16 Uhr, Einlass:<br />

11 bis 15 Uhr, Stadthalle,<br />

Schützenplatz 2, Gifhorn,<br />

Eintritt: 5 Euro pro Person,<br />

Kinder bis 10 Jahre:<br />

kostenfrei.<br />

Di. 18.<strong>04</strong>.<br />

Vortrag:<br />

„Kraniche – Ein Vogel<br />

verzaubert uns“<br />

mit Dirk Gildemann, 18.30<br />

Uhr, Rathaus, Gutsstraße<br />

11, Isenbüttel, Eintritt frei.<br />

Blutspende<br />

in Triangel<br />

16 bis 19.30 Uhr,<br />

Sport- und Freizeitstätte,<br />

Hasenbuschweg 50,<br />

Triangel.<br />

ADFC-Feierabendradtour<br />

17.30 Uhr, Dauer: ca. 2<br />

Stunden, Treffpunkt: Schleusendamm<br />

2, Gifhorn.<br />

Informationsveranstaltung:<br />

Energieeinsparung<br />

und -beratung<br />

mit Björn Thiele, Veranstalter:<br />

CDA Kreisverband<br />

Gifhorn, 19 Uhr, Schützenwiese,<br />

Celler Straße<br />

30, Gifhorn, Anmeldung:<br />

Tel. 0170-7436668 oder<br />

horstganz@gmx.de.<br />

Mi. 19.<strong>04</strong>.<br />

Blutspende<br />

in Wittingen<br />

14 bis 19 Uhr,<br />

DRK-Zentrum,<br />

Hindenburgwall 23,<br />

Wittingen.<br />

Ausstellungseröffnung:<br />

„200 Jahre USK“<br />

19 Uhr, Rathaus,<br />

Marktplatz 1, Gifhorn.<br />

Meditation<br />

am Abend<br />

19.30 bis 21 Uhr,<br />

Paulusgemeinde,<br />

Brandweg 38,<br />

Gifhorn, Anmeldung:<br />

anja.barth@evlka.de,<br />

Teilnahme: 5 bis 10 Euro<br />

pro Person.<br />

Do. 20.<strong>04</strong>.<br />

Theater:<br />

„Ein Kapitel für sich“<br />

3. Teil der Kempowski-Saga,<br />

20 Uhr, Stadthalle,<br />

Schützenplatz 2,<br />

Gifhorn, Tickets:<br />

ab 20,70 Euro<br />

pro Person.<br />

Original & Fälschung: Auflösung von Seite 73<br />

74<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong> 75<br />

Foto: G2 Baraniak


Tipps & Termine<br />

Tipps & Termine<br />

Fr. 21.<strong>04</strong>.<br />

Blutspende<br />

in Schwülper<br />

15.30 bis 19.30 Uhr,<br />

Okerhalle, Hauptstraße 20a,<br />

Schwülper.<br />

Roths Frühlingswiesn<br />

in Isenbüttel<br />

ab 18 Uhr, Wiesn<br />

Gehrenkamp,<br />

Gehrenkamp 1a,<br />

Isenbüttel, Tickets:<br />

Tel. 05374-955150 oder<br />

info@roth-catering.de,<br />

Teilnahme: ab 25 Euro<br />

pro Person.<br />

Diskussion:<br />

Aufrüstung und<br />

Waffenlieferungen<br />

mit der Europaabgeordneten<br />

Viola von Cramon<br />

und dem Bundestagsabgeordneten<br />

Frank Bsirske,<br />

Veranstalter: Bündnis 90/<br />

Die Grünen Kreisverband<br />

Gifhorn, 19 Uhr,<br />

Mehrgenerationenhaus,<br />

Steinweg 20, Gifhorn.<br />

Blues-Konzert:<br />

Abi Wallenstein<br />

und Blues Culture<br />

Einlass: 19 Uhr,<br />

Beginn: 20 Uhr, Kultbahnhof,<br />

Am Bahnhof Süd 9,<br />

Gifhorn, Tickets:<br />

21,69 Euro<br />

pro Person.<br />

Comedy-Show mit<br />

Marlene Jaschke:<br />

„Hier bin ich<br />

Mensch...“<br />

20 Uhr, Stadthalle,<br />

Schützenplatz 2,<br />

Gifhorn, Tickets:<br />

ab 28,30 Euro<br />

pro Person.<br />

Sa. 22.<strong>04</strong>.<br />

Flohmarkt:<br />

„Kindersachen“<br />

9.30 bis 12 Uhr, Kindertagesstätte<br />

Spatzennest,<br />

Wilscher Weg 59, Gifhorn.<br />

Foto: Michael Uhmeyer<br />

Kinderfrühstück mit<br />

Spielen und Theater<br />

9.30 bis 12 Uhr,<br />

Evangelische Gemeinschaft,<br />

Calberlaher Damm 112,<br />

Gifhorn, für Kinder<br />

zwischen<br />

3 und 12 Jahren.<br />

Tanzturnier und<br />

Breitensportwettbewerb<br />

13.30 Uhr, Tanzsportclub<br />

Gifhorn, Adam-Riese-<br />

Straße 14, Gifhorn.<br />

Tag der offenen Tür<br />

der Kreismusikschule<br />

und der Kreisvolkshochschule<br />

in Wittingen<br />

14 bis 17 Uhr,<br />

Kreismusikschule-<br />

Außenstelle,<br />

Zimmerplatz 12, Wittingen.<br />

Roths Frühlingswiesn<br />

in Isenbüttel<br />

ab 18 Uhr, Wiesn Gehrenkamp,<br />

Gehrenkamp 1a,<br />

Isenbüttel, Tickets:<br />

Tel. 05374-955150 oder<br />

info@roth-catering.de,<br />

Teilnahme: ab 25 Euro<br />

pro Person.<br />

Kabarett mit<br />

Lucy van Kuhl:<br />

„Dazwischen“<br />

20 Uhr, Schloss,<br />

Schlossplatz 1, Gifhorn,<br />

Tickets: ab 15 Euro<br />

pro Person.<br />

So. 23.<strong>04</strong>.<br />

8. Gifhorner Lauftag<br />

9 Uhr, Flutmulde,<br />

Winkeler Straße 2,<br />

Gifhorn, Anmeldung:<br />

vfr-wilsche-neubokel.de.<br />

Familientag und<br />

Flohmarkt am<br />

Tankumsee<br />

9 bis 16 Uhr, Tankumsee,<br />

Dannenbütteler Weg 12,<br />

Isenbüttel, Teilnahme<br />

kostenfrei.<br />

Hof- und Garagenflohmarkt<br />

im<br />

Wittkopsweg<br />

10 bis 16 Uhr,<br />

Wittkopsweg, Gifhorn,<br />

Spenden gehen an die<br />

Hospiz-Stiftung Gifhorn.<br />

Achtsamkeit:<br />

Waldbaden<br />

10 bis 12.30 Uhr,<br />

Ruhewald, Gutsstraße 11,<br />

Ribbesbüttel, Anmeldung:<br />

waldbaden-mitchristiane.de,<br />

Teilnahme:<br />

30 Euro pro Person.<br />

Tag der offenen Tür<br />

im Nabu<br />

11 bis 17 Uhr, Nabu-<br />

Artenschutzzentrum,<br />

Hauptstraße 20,<br />

Leiferde.<br />

Tanzturnier und<br />

Breitensportwettbewerb<br />

12 Uhr, Tanzsportclub<br />

Gifhorn, Adam-Riese-<br />

Straße 14, Gifhorn.<br />

Fußball-Oberliga:<br />

MTV Gifhorn –<br />

Rotenburger SV<br />

15 Uhr, GWG-Stadion<br />

(Flutmulde),<br />

Winkeler Straße 2,<br />

Gifhorn.<br />

Schülerkonzert<br />

in der Alten Schule<br />

Wasbüttel<br />

15 Uhr, Alte Schule,<br />

Mittelstraße 1,<br />

Wasbüttel.<br />

Mo. 24.<strong>04</strong>.<br />

Blutspende<br />

in Meinersen<br />

15.30 bis 19.30 Uhr,<br />

Kulturzentrum,<br />

Am Eichenkamp 1,<br />

Meinersen.<br />

Exkursion:<br />

„Städteplanung<br />

und Klimaschutz“<br />

mit Klimaschutzmanagerin<br />

Leonie Hunkert und der<br />

Naturschutzjugend (Naju) in<br />

der Gifhorner Innenstadt,<br />

17 Uhr, Gifhorn, Anmeldung:<br />

naju@nabu-gifhorn.de,<br />

für Jugendliche zwischen<br />

8 und 14 Jahren.<br />

Treffen der<br />

Fotogruppe<br />

Isenbüttel<br />

18.30 Uhr, Treffpunkt,<br />

Schulstraße 31, I<br />

senbüttel.<br />

Di. 25.<strong>04</strong>.<br />

Vortrag:<br />

„Der jüdische Friedhof<br />

und die Geschichte der<br />

Juden in Gifhorn“<br />

mit Annette Redeker,<br />

19 Uhr, Eiskeller,<br />

Lindenstraße 21,<br />

Gifhorn.<br />

Mi. 26.<strong>04</strong>.<br />

Meditation<br />

am Vormittag<br />

9 bis 10.30 Uhr,<br />

Epiphaniasgemeinde,<br />

An der Kirche 2, Gifhorn,<br />

Anmeldung: anja.barth@<br />

evlka.de, Teilnahme:<br />

5 bis 10 Euro<br />

pro Person.<br />

Delegiertenversammlung<br />

des<br />

Seniorenbeirates<br />

Gifhorn<br />

15 bis 17 Uhr,<br />

Rathaus, Marktplatz 1,<br />

Gifhorn.<br />

Blutspende<br />

in Didderse<br />

16.30 bis 19.30 Uhr,<br />

Sporthalle, Pappelweg 5a,<br />

Didderse.<br />

Do. 27.<strong>04</strong>.<br />

Online-Vortrag:<br />

„Arbeitsunfähig,<br />

erwerbsgemindert –<br />

was nun?“<br />

mit Kai Bursie, 16 bis 17.30<br />

Uhr, Anmeldung bis 24.<strong>04</strong>.:<br />

weiterbildung@sovd-nds.de.<br />

Fr. 28.<strong>04</strong>.<br />

Blutspende in Müden<br />

16 bis 19.30 Uhr,<br />

Bürgerhaus,<br />

Hauptstraße 12,<br />

Müden.<br />

Sa. 29.<strong>04</strong>.<br />

Theaterfrühstück<br />

9.30 Uhr, Stadthalle,<br />

Schützenplatz 2, Gifhorn,<br />

Teilnahme: ab 15 Euro<br />

pro Person.<br />

Vortrag:<br />

„Neuer Blick auf<br />

das alte Gifhorn“<br />

mit Martin A. Seth,<br />

11 Uhr, Kavalierhaus,<br />

Steinweg 3, Gifhorn.<br />

Matinee im<br />

Kavalierhausgarten<br />

mit den Honolulus<br />

19 Uhr, Kavalierhaus,<br />

Steinweg 3, Gifhorn.<br />

So. 30.<strong>04</strong>.<br />

Theaterfrühstück<br />

9.30 Uhr, Stadthalle,<br />

Schützenplatz 2, Gifhorn,<br />

Teilnahme: ab 15 Euro<br />

pro Person.<br />

Verkaufsoffener<br />

Sonntag in Gifhorn<br />

13 bis 18 Uhr, Innenstadt,<br />

Steinweg, Gifhorn.<br />

Führung durch den<br />

Ruhewald Ribbesbüttel<br />

14 Uhr, Parkplatz,<br />

Ruhewald, Gutsstraße 11,<br />

Ribbesbüttel, Anmeldung:<br />

Tel. 0160-3039571<br />

oder info@ruhewaldribbesbuettel.de<br />

Fußball-Oberliga:<br />

SC BW Papenburg –<br />

MTV Gifhorn<br />

15 Uhr, Rasenplatz, Hans-<br />

Nolte-Straße 30, Papenburg.<br />

Tanz in den Mai<br />

auf dem Gifhorner<br />

Marktplatz<br />

ab 18 Uhr, Marktplatz,<br />

Gifhorn.<br />

Tanz in den Mai<br />

beim TSC Gifhorn<br />

Einlass: 18.30 Uhr,<br />

Beginn: 19 Uhr,<br />

Tanzsportclub Gifhorn,<br />

Adam-Riese-Straße 14,<br />

Gifhorn, Eintritt:<br />

30 Euro pro Person.<br />

Tanz in den Mai im<br />

Tanzlokal Bei Micha<br />

20 Uhr, Bei Micha,<br />

Sonnenweg 30, Gifhorn,<br />

Eintritt: 5 Euro pro Person.<br />

Karaoke in den Mai<br />

im Flax<br />

21 Uhr, Flax, Braunschweiger<br />

Straße 3a, Gifhorn,<br />

Eintritt frei.<br />

Mo. 01.05.<br />

Lesung mit<br />

Bernd Stelter:<br />

„Wer älter wird,<br />

braucht Spaß<br />

am Leben“<br />

19.30 Uhr, Realschule,<br />

Schulstraße 3, Calberlah,<br />

Tickets: 20 Euro pro Person.<br />

Mitbringfrühstück<br />

in Wasbüttel<br />

9.30 Uhr, Alte Schule,<br />

Mittelstraße 1, Wasbüttel.<br />

Di. 02.05.<br />

Radtour:<br />

„Kloster, Mühlen und<br />

Opa Ernys Garten“<br />

13 Uhr, Länge: ca. 40 km,<br />

Dauer: ca. 4 bis 5 Stunden,<br />

Treffpunkt: Aldi-Parkplatz,<br />

Hindenburgstraße 1,<br />

Hankensbüttel, Anmeldung<br />

bis 28.<strong>04</strong>.: Tel. 05831-<br />

9934900 oder urlaub@<br />

suedheide-gifhorn.de, Teilnahme:<br />

5 Euro pro Person.<br />

ADFC-Feierabendradtour<br />

17.30 Uhr, Dauer:<br />

ca. 2 Stunden, Treffpunkt:<br />

Schleusendamm 2, Gifhorn.<br />

Mi. 03.05.<br />

Blutspende in Rethen<br />

17 bis 20 Uhr,<br />

Feuerwehrgerätehaus,<br />

Heinrichstraße 5, Rethen.<br />

Fr. 05.05.<br />

Markttag auf dem<br />

Unsahof Leiferde<br />

14 bis 18 Uhr, Unsahof,<br />

Hauptstraße 7, Leiferde,<br />

Eintritt frei.<br />

Stadtführung:<br />

„Probier mal Wittingen<br />

– Ein Stadtrundgang<br />

für alle Sinne“<br />

14.30 Uhr, Treffpunkt:<br />

Touristinformation,<br />

Lange Straße 29, Wittingen,<br />

Anmeldung: Tel. 05831-<br />

9934900 oder urlaub@<br />

suedheide-gifhorn.de, Teilnahme:<br />

5 Euro pro Person.<br />

Blutspende<br />

in Hankensbüttel<br />

16 bis 20 Uhr, Gymnasium,<br />

Amtsweg 11, Hankensbüttel.<br />

Foto: Gianfranco Roselli<br />

Konzert:<br />

The Italian Tenors<br />

20 Uhr, Stadthalle,<br />

Schützenplatz 2, Gifhorn.<br />

Freitags-Stadtführung<br />

in Gifhorn<br />

17 Uhr, Treffpunkt:<br />

Brunnen, Marktplatz 1,<br />

Gifhorn, Anmeldung:<br />

Tel. 05371-937880 oder<br />

info@suedheidegifhorn.de,<br />

Teilnahme:<br />

5 Euro pro Person, Kinder<br />

unter 14 Jahren: kostenfrei.<br />

Sa. 06.05.<br />

Grand Prix – Interner<br />

Musikwettbewerb der<br />

Kreismusikschule<br />

10 Uhr, Kreismusikschule,<br />

Freiherr-vom-Stein-<br />

Straße 24, Gifhorn.<br />

Fahrraddemo:<br />

Kidical Mass<br />

15 Uhr, Treffpunkt: Schloss,<br />

Schlossplatz 1, Gifhorn.<br />

Musikwettbewerb:<br />

„Meinersen muckt“<br />

19 Uhr, Kulturzentrum,<br />

Am Eichenkamp 1,<br />

Meinersen, Eintritt:<br />

8 Euro, Schüler: kostenfrei.<br />

Rock-and-Roots-<br />

Konzert:<br />

Elisabeth Lee Band<br />

feat. Martin Hauke<br />

Einlass: 19 Uhr,<br />

Beginn: 20 Uhr, Kultbahnhof,<br />

Am Bahnhof Süd 9, Gifhorn,<br />

Tickets: 21,69 Euro<br />

pro Person.<br />

Live Musik: Frantic<br />

Tornado und Hot Filter<br />

20.30 Uhr, Flax, Braunschweiger<br />

Straße 3a,<br />

Gifhorn, Eintritt frei.<br />

76 <strong>KURT</strong><br />

<strong>KURT</strong> 77


Kreisverband<br />

Gifhorn e.V.<br />

Tipps & Termine<br />

Tipps & Termine<br />

Spende Blut – rette Leben.<br />

Mo<br />

17.<strong>04</strong>.<br />

Di<br />

18.<strong>04</strong>.<br />

Mi<br />

19.<strong>04</strong>.<br />

Fr<br />

21.<strong>04</strong>.<br />

Mo<br />

24.<strong>04</strong>.<br />

Di<br />

25.<strong>04</strong>.<br />

Fr<br />

28.<strong>04</strong>.<br />

Fr<br />

05.05.<br />

Mo<br />

08.05.<br />

Di<br />

09.05.<br />

Fr<br />

12.05.<br />

Neudorf-Platendorf<br />

Mehrzweckhalle<br />

Am Mittelpunkt 9<br />

15:30 - 19:30 Uhr<br />

Triangel<br />

Sport- und Freizeitstätte<br />

Hasenbuschweg 50<br />

16:00 - 19:30 Uhr<br />

Wittingen<br />

DRK-Zentrum<br />

Hindenburgwall 23<br />

14:00 - 19:00 Uhr<br />

Schwülper<br />

Okerhalle<br />

Hauptstraße 20 a<br />

15:30 - 19:30 Uhr<br />

Meinersen<br />

Kulturzentrum<br />

Am Eichenkamp 1<br />

15:30 - 19:30 Uhr<br />

Stüde<br />

Bürgerhaus<br />

Im Hägen 2<br />

15:30 - 19:00 Uhr<br />

Müden an der Aller<br />

Bürgerhaus<br />

Hauptstraße 12<br />

16:00 - 19:30 Uhr<br />

Hankensbüttel<br />

Gymnasium<br />

Amtsweg 11<br />

16:00 - 20:00 Uhr<br />

Hankensbüttel<br />

Gymnasium<br />

Amtsweg 11<br />

16:00 - 20:00 Uhr<br />

Knesebeck<br />

Grundschule<br />

Kirchstraße 8<br />

15:30 - 19:30 Uhr<br />

Brome<br />

Gemeindehaus<br />

Hauptstraße 6<br />

16:00 - 19:00 Uhr<br />

Bei Fragen zur Blutspende (kostenlos):<br />

0800 11 949 11<br />

So. 07.05.<br />

Exkursion:<br />

„Vogelgesang<br />

im Viehmoor“<br />

6 bis 8 Uhr, Gifhorn,<br />

Treffpunkt: Parkplatz<br />

im Viehmoor, Leiferde,<br />

Anmeldung:<br />

Tel. 05373-6677 oder<br />

nabu@nabu-gifhorn.de.<br />

Offene Gärten im<br />

Landkreis Gifhorn:<br />

Adelheid und<br />

Ulrich-Dieter Standt<br />

nach Vereinbarung,<br />

Wittenacker 5, Meine,<br />

Anmeldung: Tel. 053<strong>04</strong>-<br />

2932, Eintritt frei.<br />

Radtour:<br />

„Tour durch<br />

die Natur“<br />

10 Uhr, Länge: ca. 35 km,<br />

Treffpukt: Flutmulde,<br />

Winkeler Straße 2,<br />

Gifhorn.<br />

Offene Gärten im<br />

Landkreis Gifhorn:<br />

Kerstin und Fred<br />

Heidenreich<br />

10 bis 18 Uhr,<br />

Am Osterberg 56a,<br />

Mellin, Eintritt:<br />

1 Euro pro Person.<br />

Flohmarkt<br />

für Frauen<br />

14 bis 16 Uhr, Sport- und<br />

Freizeitstätte, Hasenbuschweg<br />

50, Triangel.<br />

Fußball-Oberliga:<br />

MTV Gifhorn –<br />

1. FC Germania<br />

Egestorf-Langreder<br />

15 Uhr, GWG-Stadion<br />

(Flutmulde),<br />

Winkeler Straße 2,<br />

Gifhorn.<br />

Offene Gärten im<br />

Landkreis Gifhorn:<br />

Erika Grund<br />

16 bis 18 Uhr,<br />

Wiesenring 23,<br />

Tiddische,<br />

Eintritt frei.<br />

78<br />

<strong>KURT</strong><br />

Mo. 08.05.<br />

Blutspende<br />

in Hankensbüttel<br />

16 bis 20 Uhr,<br />

Gymnasium, Amtsweg 11,<br />

Hankensbüttel.<br />

Di. 09.05.<br />

Radtour: „Von Turm<br />

zu Turm – Radtour<br />

entlang alter Kirchwege<br />

zu den Kirchen von<br />

Altendorf und Brome“<br />

14 Uhr, Dauer:<br />

ca. 3 bis 4 Stunden,<br />

Treffpunkt: Gasthaus Glupe,<br />

Hauptstraße 40,<br />

Tülau, Anmeldung:<br />

Tel. 05831-9934900 oder<br />

urlaub@suedheidegifhorn.de,<br />

Teilnahme: 3 Euro<br />

pro Person.<br />

Konzert: The Orchestral<br />

Sound of U2<br />

20 Uhr, Stadthalle,<br />

Schützenplatz 2, Gifhorn,<br />

Tickets: ab 43,90 Euro<br />

pro Person.<br />

Mo. 10.05.<br />

Vortrag:<br />

„Clever alt werden“<br />

mit Dr. med. Ulrich Prang,<br />

16 bis 17 Uhr, Rathaus,<br />

Marktplatz 1, Gifhorn,<br />

Eintritt frei.<br />

Online-Vortrag:<br />

„Ran an den Tisch –<br />

Kinderernährung ohne<br />

Stress und Mäkeln“<br />

19 bis 20.30 Uhr, Anmeldung:<br />

www.unser-ferienprogramm.de/papenteich,<br />

Teilnahme: 5 Euro<br />

pro Person.<br />

Do. 11.05.<br />

Mini-Kicker-Turnier<br />

<strong>2023</strong>: „Gifhorn kickt“<br />

Marktplatz, Gifhorn.<br />

Familien-Workshop:<br />

„Wichteltüren basteln“<br />

17 Uhr, Café Museum Burg<br />

Brome, Junkerende, Brome,<br />

Teilnahme: 5 Euro<br />

pro Person.<br />

Fr. 12.05.<br />

Mini-Kicker-Turnier<br />

<strong>2023</strong>: „Gifhorn kickt“<br />

Marktplatz, Gifhorn.<br />

Öffentliche Sitzung<br />

des Seniorenbeirates<br />

der Stadt Gifhorn<br />

9.30 bis 11 Uhr, Rathaus,<br />

Marktplatz 1, Gifhorn.<br />

Freitags-Stadtführung<br />

in Gifhorn<br />

17 Uhr, Treffpunkt: Brunnen,<br />

Marktplatz 1, Gifhorn, Anmeldung:<br />

Tel. 05371-937880<br />

oder info@suedheide-gifhorn.de,<br />

Teilnahme: 5 Euro<br />

pro Person, Kinder unter<br />

14 Jahren: kostenfrei.<br />

Theater: „The great<br />

Leonardo oder die<br />

Nacht der Arthrose“<br />

18 Uhr, Remmler Hof,<br />

Bahnhofstraße 4, Brome,<br />

Tickets: 12 Euro pro Person,<br />

Kinder: 5 Euro.<br />

Bauchredner-Show<br />

mit Dietmar Belda<br />

19 Uhr, Sport- und Freizeitstätte,<br />

Hasenbuschweg 50,<br />

Triangel, Eintritt: 19 Euro<br />

pro Person.<br />

Sa. 13.05.<br />

Mini-Kicker-Turnier<br />

<strong>2023</strong>: „Gifhorn kickt“<br />

Marktplatz, Gifhorn.<br />

Dorfflohmarkt<br />

in Groß Oesingen<br />

10 bis 17 Uhr,<br />

Groß Oesingen.<br />

Dorfflohmarkt<br />

in Wasbüttel<br />

11 bis 15 Uhr, Alte Schule,<br />

Mittelstraße 1, Wasbüttel.<br />

Radtour: „Fahrradtour<br />

durch das Isetal nach<br />

Gifhorn und zurück“<br />

13 Uhr, Länge: ca. 70 km,<br />

Dauer: ca. 6 bis 7 Stunden,<br />

Treffpunkt: Aldi-Parkplatz,<br />

Hindenburgstraße 1,<br />

Hankensbüttel, Anmeldung:<br />

Tel. 05831-9934900 oder<br />

urlaub@suedheide-gifhorn.<br />

de, Teilnahme: 5 Euro<br />

pro Person.<br />

Tag der offenen Tür<br />

der Kreismusikschule<br />

und der Kreisvolkshochschule<br />

Gifhorn<br />

14 bis 17 Uhr,<br />

Kreismusikschule,<br />

Freiherr-vom-Stein-<br />

Straße 24, Gifhorn.<br />

Frauenflohmarkt:<br />

„Modewinkel“<br />

15 bis 18 Uhr, Stadthalle,<br />

Schützenplatz 2, Gifhorn,<br />

Eintritt: 2,50 Euro<br />

pro Person.<br />

Theater: „The great<br />

Leonardo oder die<br />

Nacht der Arthrose“<br />

15 und 19 Uhr,<br />

Remmler Hof,<br />

Bahnhofstraße 4,<br />

Brome, Tickets: 12 Euro<br />

pro Person, Kinder: 5 Euro.<br />

Benefizkonzert:<br />

„Sauberes Wasser<br />

für Uganda“<br />

mit EMmens, Amy Baker<br />

und Moorkater, 18.30 Uhr,<br />

Gymnasium, Amtsweg 11,<br />

Hankensbüttel.<br />

Theater:<br />

„Willkommen<br />

bei den Hartmanns“<br />

20 Uhr, Stadthalle,<br />

Schützenstraße 2, Gifhorn,<br />

Tickets: ab 20,70 Euro<br />

pro Person.<br />

So. 14.05.<br />

Mini-Kicker-Turnier<br />

<strong>2023</strong>: „Gifhorn kickt“<br />

Marktplatz, Gifhorn.<br />

Führung:<br />

„Die Vogelwelt<br />

am Tankumsee“<br />

mit Dirk Gildemann, 10 Uhr,<br />

Treffpunkt: Verwaltungsgebäude<br />

am Tankumsee,<br />

Isenbüttel, Anmeldung:<br />

info@fremdenverkehrsverein-isenbüttel.de,<br />

Teilnahme kostenfrei.<br />

Fußball-Oberliga:<br />

MTV Gifhorn –<br />

SV Ahlerstedt/<br />

Ottendorf<br />

15 Uhr, GWG-Stadion<br />

(Flutmulde), Winkeler<br />

Straße 2, Gifhorn.<br />

Theater:<br />

„The great Leonardo<br />

oder die Nacht<br />

der Arthrose“<br />

16 Uhr, Remmler Hof,<br />

Bahnhofstraße 4, Brome,<br />

Tickets: 12 Euro pro Person,<br />

Kinder: 5 Euro.<br />

Mo. 15.05.<br />

Blutspende<br />

in Brome<br />

16 bis 19 Uhr,<br />

Gemeindehaus,<br />

Hauptstraße 6,<br />

Brome.<br />

Blutspende<br />

in Ribbesbüttel<br />

16 bis 19.30 Uhr,<br />

Sporthalle, Birkenweg 2,<br />

Ribbesbüttel.<br />

Di. 16.05.<br />

Blutspende<br />

in Isenbüttel<br />

15 bis 19.30 Uhr,<br />

Schulforum,<br />

Schulstraße 31,<br />

Isenbüttel.<br />

Foto: Austin Britt<br />

Stadtführung:<br />

„Historische<br />

Stadtführung durch<br />

über 1240 Jahre<br />

Geschichte –<br />

Die Bürgermeisterroute<br />

in Wittingen“<br />

16 Uhr, Treffpunkt:<br />

St. Stephanus-Kirche,<br />

Gänsemarkt 1a, Wittingen,<br />

Anmeldung: Tel. 05831-<br />

9934900 oder urlaub@<br />

suedheide-gifhorn.de,<br />

Teilnahme: 5 Euro<br />

pro Person.<br />

ADFC-Feierabendradtour<br />

17.30 Uhr, Dauer:<br />

ca. 2 Stunden, Treffpunkt:<br />

Schleusendamm 2, Gifhorn.<br />

Mi. 17.05.<br />

Blutspende<br />

in Gifhorn<br />

9 bis 19.30 Uhr,<br />

Stadthalle, Schützenplatz 2,<br />

Gifhorn.<br />

Wittinger<br />

Stadt-Melange<br />

14.30 Uhr, Treffpunkt:<br />

Touristinformation,<br />

Lange Straße 29, Wittingen,<br />

Anmeldung: Tel. 05831-<br />

9934900 oder urlaub@<br />

suedheide-gifhorn.de, Teilnahme:<br />

5 Euro pro Person.<br />

Do. 18.05.<br />

Blues-Konzert:<br />

Big Daddy Wilson<br />

& Band<br />

Einlass: 19 Uhr,<br />

Beginn: 20 Uhr, Kultbahnhof,<br />

Am Bahnhof Süd 9, Gifhorn,<br />

Tickets: 26,87 Euro<br />

pro Person.<br />

<strong>KURT</strong> 79


Tipps & Termine<br />

Raum für Notizen<br />

Fr. 19.05.<br />

Freitags-Stadtführung<br />

in Gifhorn<br />

17 Uhr, Treffpunkt:<br />

Brunnen, Marktplatz 1,<br />

Gifhorn, Anmeldung:<br />

Tel. 05371-937880 oder<br />

info@suedheidegifhorn.de,<br />

Teilnahme:<br />

5 Euro pro Person, Kinder<br />

unter 14 Jahren:<br />

kostenfrei.<br />

Americana-Songwritersoul-Konzert:<br />

Jaimi Faulkner<br />

Einlass: 19 Uhr,<br />

Beginn: 20 Uhr,<br />

Kultbahnhof,<br />

Am Bahnhof Süd 9,<br />

Gifhorn, Tickets:<br />

19,62 Euro pro Person.<br />

Sa. 20.05.<br />

Familiensamstag<br />

10 bis 16 Uhr,<br />

zwischen Schillerplatz<br />

und Ceka-Brunnen,<br />

Gifhorn.<br />

Offene Gärten im<br />

Landkreis Gifhorn:<br />

Anne Christine Reetz<br />

ab 13 Uhr, Im Oberdorf 7,<br />

Alvesse bei Edemissen,<br />

Eintritt frei.<br />

Stadtführung:<br />

„Handwerk,<br />

Handel und<br />

Kaufmannshäuser<br />

in Wittingen“<br />

14 Uhr, Treffpunkt:<br />

Touristinformation,<br />

Lange Straße 29, Wittingen,<br />

Anmeldung: Tel. 05831-<br />

9934900 oder urlaub@<br />

suedheide-gifhorn.de,<br />

Teilnahme: 5 Euro<br />

pro Person.<br />

Tanz- und Musikshow:<br />

„Cornamusa –<br />

World of Pipe Rock<br />

and Irish Dance“<br />

20 Uhr, Stadthalle,<br />

Schützenplatz 2, Gifhorn.<br />

So. 21.05.<br />

Internationaler<br />

Museumstag in<br />

der Burg Brome<br />

14 bis 17 Uhr, Burg,<br />

Junkerende, Brome.<br />

Offene Gärten im<br />

Landkreis Gifhorn:<br />

Kerstin und Fred<br />

Heidenreich<br />

10 bis 18 Uhr,<br />

Am Osterberg 56a,<br />

Mellin, Eintritt: 1 Euro<br />

pro Person.<br />

Offene Gärten im<br />

Landkreis Gifhorn:<br />

Anne Christine Reetz<br />

ab 13 Uhr, Im Oberdorf 7,<br />

Alvesse bei Edemissen,<br />

Eintritt frei.<br />

Radtour: „Wasser,<br />

Wald und Heide –<br />

Besonderheiten<br />

zwischen Gifhorn<br />

und dem Bockling<br />

erfahren“<br />

14.30 Uhr, Länge:<br />

ca. 57 km, Treffpunkt:<br />

Ambiente, Bokensdorfer<br />

Weg 20a, Westerbeck,<br />

Anmeldung: Tel. 01525-<br />

7523454 oder joerg.<br />

thaden@adfc-gifhorn.de.<br />

Plattdeutscher<br />

Nachmittag<br />

15 bis 18 Uhr,<br />

Kulturzentrum,<br />

Am Eichenkamp 1,<br />

Meinersen, Teilnahme:<br />

10 Euro pro Person.<br />

Fußball-Oberliga:<br />

TuS Bersenbrück –<br />

MTV Gifhorn<br />

15 Uhr, Rasenplatz,<br />

Hastruper Weg,<br />

Bersenbrück.<br />

Mo. 22.05.<br />

Treffen der<br />

Fotogruppe<br />

Isenbüttel<br />

18.30 Uhr, Treffpunkt,<br />

Schulstraße 31, Isenbüttel.<br />

Di. 23.05.<br />

Radtour: „Von Turm zu<br />

Turm – Radtour zu den<br />

Kirchen in Tülau und<br />

Ehra“<br />

14 Uhr, Dauer:<br />

ca. 3 bis 4 Stunden,<br />

Treffpunkt: Gasthaus Glupe,<br />

Hauptstraße 40, Tülau,<br />

Anmeldung: Tel. 05831-<br />

9934900 oder urlaub@<br />

suedheide-gifhorn.de, Teilnahme:<br />

3 Euro pro Person.<br />

Do. 25.05.<br />

Vortragsabend mit<br />

Albrecht von Lucke:<br />

„Demokratie auf der<br />

Kippe – Das Jahrzehnt<br />

der Entscheidung“<br />

18.30 bis 20 Uhr, Kulturzentrum,<br />

Am Eichenkamp 1,<br />

Meinersen, Eintritt frei.<br />

Fr. 26.05.<br />

Freitags-Stadtführung<br />

in Gifhorn<br />

17 Uhr, Treffpunkt:<br />

Brunnen, Marktplatz 1,<br />

Gifhorn, Anmeldung:<br />

Tel. 05371-937880 oder<br />

info@suedheide-gifhorn.<br />

de, Teilnahme: 5 Euro pro<br />

Person, Kinder unter<br />

14 Jahren: kostenfrei.<br />

So. 28.05.<br />

Offene Gärten im<br />

Landkreis Gifhorn:<br />

Margit und Hans<br />

Schwier<br />

11 bis 17 Uhr,<br />

Sonnenweg 61,<br />

Gifhorn, Eintritt frei.<br />

Mo. 29.05.<br />

Mühlenfest an<br />

der Wassermühle<br />

in Wahrenholz<br />

11 bis 18 Uhr, Wassermühle,<br />

Hauptstraße 66,<br />

Wahrenholz.<br />

Mühlentag an der<br />

Windmühle Ohrdorf<br />

10 bis 16 Uhr, Windmühle,<br />

Windmühle 1, Ohrdorf,<br />

Teilnahme kostenfrei.<br />

Radtour: Stadt, Land<br />

und Geschichte(n)“<br />

13 Uhr, Länge: ca. 25 km,<br />

Dauer: ca. 4 Stunden,<br />

Treffpunkt: St. Stephanus-<br />

Kirche, Gänsemarkt 1a,<br />

Wittingen, Anmeldung:<br />

Tel. 05831-9934900 oder<br />

urlaub@suedheide-gifhorn.<br />

de, Teilnahme: 5 Euro<br />

pro Person.<br />

Di. 30.05.<br />

Geschichtswerkstatt:<br />

„Entwicklung der<br />

Stadt Gifhorn in den<br />

60er Jahren Teil II“<br />

mit Manfred Birth,<br />

19 Uhr, Eiskeller,<br />

Lindenstraße 21,<br />

Gifhorn.<br />

ADFC-Feierabendradtour<br />

17.30 Uhr, Dauer:<br />

ca. 2 Stunden, Treffpunkt:<br />

Schleusendamm 2, Gifhorn.<br />

Der nächste <strong>KURT</strong><br />

erscheint am 12. Mai.<br />

Redaktions- und<br />

Anzeigenschluss<br />

ist am 28. April.<br />

Einsendungen per E-Mail an<br />

redaktion@kurt-gifhorn.de.<br />

Raum für Notizen<br />

Tschüss,<br />

Gifhorn!<br />

Von Marieke Eichner<br />

Fühlt sich irgendwie komisch an: Ich<br />

habe meine Ausbildung beendet, das<br />

Volontariatszeugnis in der Hand – mein<br />

letzter Tag in der <strong>KURT</strong>-Redaktion.<br />

Ein letztes Mal springt morgens der Kollege<br />

auf den Beifahrersitz. „Grüßgrüß!<br />

Was hast Du am Wochenende angestellt?“<br />

Ein letztes Mal im Büro den Hallo-wach-<br />

Kaffee kochen. „Wollt Ihr auch?“ Ein letztes<br />

Mal der Praktikantin Schreibtipps<br />

geben. „So machst Du unsere Leserinnen<br />

und Leser neugierig!“<br />

Das waren turbulente zwei Jahre –<br />

eigentlich ja schon mehr als drei, meine<br />

Zeit als Honorarkraft mitgerechnet. Mein<br />

erster Text, Veranstaltungsankündigung<br />

zum Thema Prä-Astronautik. Verrückt.<br />

Mein erstes Mal Homeoffice. Hallo Corona,<br />

was zur Hölle passiert hier gerade?!<br />

Egal – „Gifhorn hält zusammen“!<br />

Auch wenn das Schützenfest abgesagt<br />

wird, dann feiern wir eben online – und<br />

sammeln eine unglaubliche Summe für<br />

den Gifhorner Kinderfonds. In Sachen<br />

Schlammgruben wurde dann ganz tief<br />

im Dreck gewühlt, schließlich schlägt<br />

das Thema hohe Wellen – alle potentiell<br />

gesundheitsgefährdenden Altlasten-Verdachtsfälle<br />

werden untersucht. Und wieder<br />

Lockdown, die Gastronomie wieder<br />

geschlossen, der Kollege und ich bauen<br />

im Büro ein Lebkuchenhaus. Ich gebe mir<br />

größte Mühe, in seinem Artikel erklärt er<br />

mich zur Küchenmatrone. Unvergessen:<br />

Schneewehen, mein Lupo und ich versuchen<br />

ins Büro zu gelangen – keine Chance.<br />

Schließlich mit Nachbarskindern das<br />

Gefährt wieder in die Parklücke geschoben<br />

und für <strong>KURT</strong> einen Schneemann<br />

gebaut. Dann irgendwie immer noch<br />

wieder Lockdown, die Kollegin und ich<br />

spazieren durch Gifhorn, sie fotografiert<br />

mich auf einem Baum, ich schreibe darüber.<br />

„Oh, wie schön ist Gifhorn!“ Und<br />

Gifhorns Bücher erst! Ich finde so viele,<br />

das muss ich erzählen. Der Lesestapel<br />

wächst. Aber da passiert noch so viel<br />

mehr in meiner Heimatstadt, das hängt<br />

doch alles mit großen gesellschaftlichen<br />

Themen zusammen, „warte, ich mach mir<br />

da mal eine Notiz“ – eine Kolumne muss<br />

her! Schließlich steigende Papierpreise,<br />

fallende Umsätze, neue PR-Idee: „Gifhorn<br />

sagt Danke“. Und Marieke Eichner auch.<br />

Danke, Gifhorn! Für ein beschauliches<br />

Aufwachsen in der Stadt und im Grünen.<br />

Danke, Gifhorn, für Deine vielen Geschichten.<br />

Und Danke, Gifhorn, dass Du<br />

sie mich hast finden und erzählen lassen.<br />

Nun also die letzte gemeinsame Mittagspause,<br />

auf der Suche nach einem<br />

italienischen Restaurant. Das erste geschlossen<br />

– Trauerfall. Das zweite geschlossen<br />

– Ruhetag. Das dritte geschlossen<br />

– Winteröffnungszeiten. Nach dem<br />

Spaziergang durch die Innenstadt an der<br />

Braunschweiger Straße gelandet. Alles<br />

irgendwie symptomatisch. Abends der<br />

Weg zum Auto, meine vier Grünlilien aus<br />

dem Büro unterm Arm, Beat Happening<br />

auf den Ohren, Nieselregen im Gesicht.<br />

„Tschüss, Gifhorn!“ Wir hatten eine<br />

gute Zeit. Aber nun ist‘s Zeit für den<br />

Tapetenwechsel.<br />

80<br />

<strong>KURT</strong> <strong>KURT</strong>81


<strong>KURT</strong><br />

<strong>KURT</strong> druckt<br />

klimaneutral<br />

66,262<br />

Tonnen CO 2<br />

wurden<br />

bereits kompensiert<br />

Mit Hilfe des klimaneutralen<br />

Drucks unterstützt <strong>KURT</strong> das<br />

Regenwaldschutzgebiet<br />

Madre de Dios in Peru.<br />

In Madre de Dios leben seltene<br />

Tierarten und indigene<br />

Völker. Ihre Lebensgrundlage<br />

wird von vielen Seiten bedroht.<br />

Mit dem Waldschutzprojekt<br />

gleicht <strong>KURT</strong> seit<br />

Anfang 2020 seine CO 2<br />

-Bilanz<br />

aus – dank Abonnenten,<br />

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Glauben<br />

& Zweifeln<br />

Matthias<br />

Bosenick<br />

Pauken<br />

& Trompeten<br />

Michael<br />

Arnold<br />

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& Fälschung<br />

Impressum<br />

<strong>KURT</strong> ist Dein Magazin für Gifhorn. Es erscheint monatlich und liegt an rund 300 Stellen in und um Gifhorn aus. Herausgeber:<br />

Bastian Till Nowak. Redaktion: Bastian Till Nowak (Chefredakteur), Marieke Eichner, Selina Sanft, Malte Schönfeld, Mia Anna Elisabeth<br />

Timmer. Redaktionelle Mitarbeit: Matthias Bosenick, Jens Neumann, Martin Wrasmann, Luisa Gottschalk (Praktikantin). Layout: Michael<br />

Arnold, Erwin Klein, Aileen Kristen, Bastian Till Nowak, Selina Sanft. Fotos (sofern nicht anders angegeben): Ben Wolf (Titelfoto),<br />

Dirk Rudolph (Artwork Titelfoto), Çagla Canıdar, Bastian Till Nowak, Mia Anna Elisabeth Timmer, Michael Uhmeyer, Adobe Stock sowie<br />

jeweilige Veranstalter und Kooperationspartner. Comic: Greta von Richthofen, Bastian Till Nowak. Verlag: Snuna, Bastian Till Nowak &<br />

Ben Weber GbR, Am Laubberg 12, 38518 Gifhorn, snuna.com. Auflage: 6000 Exemplare. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Juliane<br />

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Gifhorner<br />

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die Gemeinschaft und das G


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