Magazin Mitarbeitende Solothurner Spitäler 1/23 – Netzwerk
Knapp 4'300 Menschen arbeiten bei uns, den Solothurner Spitälern. Vernetzt sind wir über verschiedene Kanäle. Stellvertretend zeigen wir auf den folgenden Seiten ein paar Netzwerke auf. Sie sind nicht vollständig, sondern lassen sich beliebig weiterspinnen. Und: Es liegt an mir, das Netz stets aktuell zu halten.
Knapp 4'300 Menschen arbeiten bei uns, den Solothurner Spitälern. Vernetzt sind wir über verschiedene Kanäle. Stellvertretend zeigen wir auf den folgenden Seiten ein paar Netzwerke auf. Sie sind nicht vollständig, sondern lassen sich beliebig weiterspinnen. Und: Es liegt an mir, das Netz stets aktuell zu halten.
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Informationen für <strong>Mitarbeitende</strong> der <strong>Solothurner</strong> <strong>Spitäler</strong><br />
MAGAZIN<br />
APRIL 20<strong>23</strong><br />
NETZWERK<br />
INTERNE<br />
KOOPERATIONEN<br />
Eingebunden in der Arbeitswelt. S6<br />
VERNETZTE<br />
NAHRSTOFFE<br />
Wie viel bleibt hängen? S10<br />
MEDIZIN-<br />
STRATEGIE<br />
«Am Puls» der Medizin. S14
INHALT<br />
EDITORIAL<br />
VERBUNDEN<br />
LOGIMEN.<br />
ESSEN DIGITAL<br />
BESTELLEN.<br />
SEITE 16<br />
Knapp 4300 Menschen arbeiten in unseren Häusern. Alle sind über verschiedene<br />
Kanäle miteinander vernetzt. Stellvertretend zeigen wir auf<br />
den folgenden Seiten ein paar <strong>Netzwerk</strong>e auf. Sie sind nicht vollständig,<br />
sondern lassen sich beliebig weiterspinnen.<br />
MITARBEITENDEN-<br />
UMFRAGE.<br />
IN WELCHEM MOMENT<br />
HAT MIR MEIN NETZWERK<br />
BESONDERS GEHOLFEN?<br />
SEITE 18<br />
CIRS KONZEPT KSO.<br />
ÜBERARBEITETES<br />
KONZEPT<br />
SEITE 22<br />
PRÄVENTION SOH.<br />
LANCIERUNG<br />
WETTBEWERBSIDEEN.<br />
SEITE 26<br />
BAYAN BANA IST SEIT<br />
25 JAHREN IM KSO.<br />
DAS JUBILÄUMSPORTRÄT.<br />
SEITE 35<br />
Wo Gian Trionfinis Wollfaden wohl landen mag?<br />
Wer diese Zeile liest: Bitte zurückblättern. Zum Titelbild: Nadia Sabatino<br />
wirft mir als Leser den Wollknäuel zu. Was das Foto damit aussagen vermag?<br />
Wir können ihn uns gegenseitig übergeben und so am Beziehungsnetz<br />
arbeiten. Genau dies ist auch der wortwörtlich rote Faden dieser Ausgabe:<br />
Exemplarisch zeigen wir Teile unseres <strong>Netzwerk</strong>es auf. Ich bin überzeugt<br />
davon, dass wir jede und jeden damit einbinden können, wenn wir den Faden<br />
nur weiterverfolgen.<br />
Gespräche im Vereinslokal, Schwatzen vor dem Dorfladen oder auf einer<br />
Zugfahrt: Möglichkeiten zum Austausch scheinen schier unbegrenzt. So erfahre<br />
ich Neuigkeiten und lerne mein Vis-à-vis besser kennen. Gespräche<br />
dieser Art können auch ganz nett sein, oder? Doch was hat dies mit Network<br />
ing gemein? Was bedeutet dieser Anglizismus überhaupt? Folgendes<br />
lässt sich festhalten: Klassisches Networking findet im beruflichen Rahmen<br />
statt. Es geht schlicht darum, dass ich Kontakte zu Menschen, welche für<br />
mein berufliches Wirken wichtig sind, aufbaue und pflege.<br />
Seit der letzten Ausgabe <strong>–</strong> sie erschien anfangs Dezember <strong>–</strong> ist einiges passiert.<br />
Auch in unseren Häusern. Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter sind<br />
gegangen und andere gekommen, um solche zu werden. Es liegt also an mir,<br />
das Netz stets aktuell zu halten, auch betreffend alten Seilschaften.<br />
WILLKOMMEN<br />
IN DER SOH.<br />
SEITE 30<br />
Ich wünsche viel Spass beim Schmökern <strong>–</strong> und auch beim <strong>Netzwerk</strong>en.<br />
GIAN TRIONFINI | REDAKTIONSLEITER SOH MAGAZIN<br />
HANNES.TRIONFINI@SPITAL.SO.CH<br />
MAGAZIN Ausgabe 1 | April 20<strong>23</strong> Redaktionsteam Lara Allemann, Direktion HRM; Maja Bamert, Bürger spital Solothurn; Isabelle<br />
Fleury, Spital Dornach; Rita Füeg, Bürgerspital Solothurn; Raphael Meister, Kantonsspital Olten; Philipp Saner, Kantonsspital<br />
Olten; Gabriela Siegenthaler, Direktion Pflege; Marc Thöni, Psychiatri sche Dienste Redaktion Gian Trion fini Fotos Hanspeter<br />
Bärtschi (Seiten 1<strong>–</strong>3, 6<strong>–</strong>15, <strong>23</strong>, 35), fotomtina Tom und Tina Ulrich (20, 29, 31, 32), Felix Gerber (2), Timo Orubolo Fotografie (25),<br />
AdobeStock (21, 27), shutterstock.com (2, 4, 5, 10, 27), zvG (16<strong>–</strong>19, 21, 26, 28) Layout und Lithos Rothus Medien, Solothurn, Thomas<br />
Krummenacher Konzept IBL und Partner AG, Solothurn Druck Stämpfli AG, Bern Auflage 7500 Exemplare Erscheinen dreimal<br />
jährlich, die nächste Ausgabe erscheint im Juli 20<strong>23</strong> Redaktion soH MAGAZIN, <strong>Solothurner</strong> <strong>Spitäler</strong> (soH), Schöngrün strasse 36a,<br />
4500 Solothurn, T 032 627 44 34, E-Mail: hannes.trionfini@spital.so.ch, Internet www.solothurnerspitaeler.ch Titelbild Für einmal<br />
nicht als Leitende Radiologiefachfrau unterwegs: Nadia Sabatino.<br />
2<br />
3
FOKUS<br />
NETZE<br />
VON TECHNIK<br />
UND TIEREN ZU<br />
TIPPS<br />
In der Ausübung einer beruflichen Tätigkeit<br />
sind Menschen aufeinander angewiesen.<br />
Ein funktionierendes Networking ist von hoher<br />
Bedeutung. Technische <strong>Netzwerk</strong>e prägen<br />
unseren Alltag ebenso. Doch welche Aufgaben<br />
haben Netze sonst noch?<br />
NETZWERK NATUR:<br />
FANTASTISCHE<br />
ÖKOSYSTEME<br />
Beeindruckend ist, wenn ein natürliches <strong>Netzwerk</strong><br />
funktioniert. Ein Beispiel (eines von vielen …) gefällig?<br />
Jim Estes entdeckte in den 70ern die Bedeutung<br />
des Seeotters in Alaska: Indem die Otter Seeigel jagen<br />
und fressen, halten sie diese Population zurück.<br />
Fehlen die putzigen Jäger, dann vermehren sich die<br />
Seeigel und fressen die Tangwälder weg, welche wiederum<br />
Lebensraum und Nahrung für viele andere<br />
Arten darstellen. Solche Schlüsselarten, welche ein<br />
voneinander abhängiges Netz beeinflussen, gibt es<br />
selbstverständlich auch in unseren Breitengraden.<br />
Gerade auch einst von Menschenhand ausgerottete<br />
Jäger an der Spitze der Nahrungskette braucht es:<br />
Sie regulieren den Bestand anderer Tiere auf natürliche<br />
Weise <strong>–</strong> nur, dass nicht selten der Mensch etwas<br />
dagegen hat …<br />
MEHR ALS VISITENKARTEN<br />
AUSTAUSCHEN<br />
Tipps fürs Networking:<br />
• Passende Anlässe zum Networking besuchen.<br />
• Softskills erweitern <strong>–</strong> also meine fachübergreifenden<br />
Kompetenzen und Persönlichkeitseigenschaften.<br />
• Besser wenige, dafür hochwertige Kontakte knüpfen.<br />
• Networking-Events vor- und nachbereiten.<br />
• Bereit sein, etwas von sich zu geben.<br />
• Kontakte bewusst pflegen.<br />
UNTER NETWORKING<br />
VERSTEHEN WIR<br />
DEN AUFBAU SOWIE<br />
DAS HALTEN<br />
VON BEDEUTENDEN<br />
BEZIEHUNGEN.<br />
ANTIKES NETZ<br />
ZWISCHEN WELTEN<br />
Riesig war das Strassennetz bereits zu Zeiten der<br />
Römer. Es hat wesentlich zum wirtschaftlichen und<br />
politischen Wachstum beigetragen. Dank den Strassen<br />
waren dem Römischen Reich angegliederte Provinzen<br />
und Gebiete untereinander schnell erreichbar.<br />
Nebst den Händlern wurden die Strassen vorwiegend<br />
von Soldaten genutzt. Doch auch kaiserliche<br />
Kuriere (cursus publicus) konnten darauf Botschaften<br />
von einem Ort zum andern überbringen. Eigens<br />
dafür errichteten die Römer damals mutationes<br />
(Pferdewechselstatio nen) sowie mansiones, was einer<br />
heutigen Raststätte nahekommt.<br />
DIGITALE<br />
VERNETZUNG:<br />
ERSTE E-MAIL<br />
1969 hatten wir Woodstock, den Vietnamkrieg oder<br />
auch die Mondlandung. Rückblickend bedeutender<br />
als der Wettlauf zum Erdtrabanten war folgendes<br />
Ereignis: Am 29. Oktober besagten Jahres wurde die<br />
erste Nachricht in einem digitalen <strong>Netzwerk</strong>, also von<br />
einem Computer zum andern, verschickt. Allerdings<br />
kamen die Pioniere beim ersten Versuch nicht besonders<br />
weit. Der Informatikstudent Charles S. Kline<br />
wollte nämlich das Wort «LOGIN» übermitteln. Doch<br />
stürzte das System bereits nach zwei Buchstaben<br />
ab. Gleichentags klappte es dann doch noch. Zwei<br />
Jahre später bestand das <strong>Netzwerk</strong> dann bereits aus<br />
15 Computern. Während die Mondlandung von Millionen<br />
Menschen verfolgt wurde, nahm vom erwähnten<br />
Versuch damals kaum jemand Notiz.<br />
4<br />
5
FOKUS<br />
ALLERLEI<br />
GEDRUCKTES<br />
«Einst war ich bei der damaligen Leiterin Ökonomie,<br />
Schwester Rosmarie, in der Apotheke, im Zentrallager<br />
und im internen Transportdienst tätig. Heute wirke ich<br />
in der hauseigenen Druckerei. Es ist mir wichtig, dass<br />
ich einen anständigen Service bieten und andern so ihre<br />
Arbeit erleichtern kann. Visitenkarten, Flyer, Plakate<br />
bis hin zu Formularen: All das drucken wir hier bei<br />
uns und liefern es an alle Standorte.»<br />
RATNA KUNAPATHY | DRUCKEREI | BÜRGERSPITAL SOLOTHURN<br />
«Dank Herrn Kunapathys kompetentem Fachwissen<br />
bekomme ich schnell, was ich benötige.»<br />
VERA HABEGGER | CHEFARZTSEKRETÄRIN | KANTONSSPITAL OLTEN<br />
«An der Zusammenarbeit mit Ratna schätze ich<br />
die hohe Qualität, mit der er meine Druckaufträge<br />
ausführt. Und ich mag seine hilfsbereite und<br />
fröhliche Art.»<br />
KARIN JAUN | SACHBEARBEITERIN PFLEGEDIENSTE MBA<br />
BÜRGERSPITAL SOLOTHURN<br />
6<br />
7
FOKUS<br />
«Wir können uns stolz schätzen, dass wir hier am KSO ein spezialisiertes<br />
Zentrum für robotergestützte Magen-Darm-Chirurgie und europäisches<br />
Referenzzentrum für robotische Hernienoperationen mit dem daVinci Xi<br />
sein dürfen. Dies erfordert hohe Ansprüche ans ganze Behandlungsteam:<br />
Gemeinsam können wir Grosses schaffen für unsere Patientinnen und<br />
Patienten, welche von den schonenden Eingriffen in Viszeralchirurgie,<br />
Urologie und Gynäkologie profitieren können.»<br />
IM SPITAL<br />
UND EUROPÄISCH<br />
VERNETZT<br />
PROF. ULRICH DIETZ | CHEFARZT CHIRURGIE | KANTONSSPITAL OLTEN<br />
«An der Zusammenarbeit mit Prof. Dietz<br />
schätze ich, dass er klar strukturiert arbeitet<br />
und sehr wertschätzend ist.»<br />
VERA HABEGGER | CHEFARZTSEKRETÄRIN<br />
KANTONSSPITAL OLTEN<br />
«Den Austausch mit Prof. Dietz<br />
schätze ich sehr, weil er ein guter<br />
Teacher ist mit seiner konstruktiven,<br />
strukturierten und wertschätzenden<br />
Art. Gerade von<br />
seinem grossen Erfahrungsschatz<br />
in der roboterassistierten<br />
Chirurgie können wir jüngeren<br />
Kollegen profitieren.»<br />
DR. MED. CHANTAL HUBER<br />
OBERÄRZTIN CHIRURGIE<br />
KANTONSSPITAL OLTEN<br />
Austausch mit...<br />
• SAHC, Schweizerische Arbeitsgruppe<br />
für Hernienchirugie<br />
• Prof. Yusef Kudsi, robotischer Chirurg<br />
in Boston, USA<br />
«Wenn ich mit Dr. Paganoni zusammenarbeite,<br />
dann meistens im Kontext von Projekten für neue<br />
Applikationen oder Anpassungen an bestehenden<br />
Lösungen. Den Austausch mit ihm nehme ich<br />
wertschätzend und konstruktiv wahr.»<br />
ADRIAN MARTINELLI | LEITER MEDIZIN INFORMATIK | SOH<br />
«Der fachliche, aber auch<br />
zwischenmenschliche Austausch<br />
mit meinem Kollegen<br />
Uli Dietz schätze ich sehr.<br />
So wie er arbeitet, denkt er<br />
auch: präzis und besonnen.<br />
Unsere Teams arbeiten<br />
Hand in Hand zusammen.»<br />
DR. MED. RETO PAGANONI<br />
CHEFARZT ANÄSTHESIE<br />
KANTONSSPITAL OLTEN<br />
8<br />
9
FOKUS<br />
VERNETZTE<br />
NÄHRSTOFFE<br />
Wussten Sie, dass es auch beim Essen auf Vernetzung ankommt? Dass<br />
ein Zusammenspiel von verschiedenen Faktoren darüber entscheidet,<br />
wie viel eines gegessenen Nährstoffes tatsächlich von unserem Körper<br />
aufgenommen wird?<br />
Dass zum Beispiel<br />
• die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K nur in Kombination mit Fett<br />
vom Körper aufgenommen werden können? Der Biss in das knackige<br />
Rüebli ist in dieser Hinsicht also erst effizient, wenn es z. B. mit etwas<br />
Salatsauce kombiniert wird.<br />
• die wasserlöslichen Vitamine B und C nicht hitzestabil sind und beim<br />
Kochen deshalb teilweise verloren gehen? Daher ergibt es Sinn, Gemüse<br />
und Früchte nach Möglichkeit auch mal roh zu essen<br />
• gewisse Nährstoffe wie z. B. Betacarotin, welches in orangegelbem und<br />
grünem Gemüse sowie in Obst vorhanden ist, durch das Erhitzen besser<br />
vom Körper aufgenommen werden können?<br />
• die Aufnahme von Eisen (vorhanden in Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchten,<br />
Nüssen, dunkelgrünem Gemüse und Vollkornprodukten) durch gewisse<br />
Stoffe in Tee, Kaffee oder Rotwein verringert werden kann? Daher kann<br />
es bei chronischem Eisenmangel (neben der Einnahme von Supplementen/eisenreichen<br />
Nahrungsmitteln) sinnvoll sein, diese Getränke<br />
in einem gewissen zeitlichen Abstand zur Mahlzeit zu geniessen.<br />
• die Eisenaufnahme aus pflanzlichen Nahrungsmitteln in Kombination<br />
mit Vitamin C gefördert wird? Vitamin C kann z. B. durch einen Spritzer<br />
Zitronensaft im Salatdressing oder ein Stück frisches Obst als Dessert<br />
zugeführt werden<br />
• Kalzium (vorhanden z. B. in Milchprodukten oder grünem Gemüse)<br />
durch die Aufnahme von Vitamin D besser resorbiert wird?<br />
Unser feines Salatrezept aus der Küche der Psychiatrischen Dienste<br />
vernetzt einige dieser Punkte optimal, probieren Sie es doch aus:<br />
Linsen-Apfelsalat mit Balsamico-Zitronendressing<br />
für 4 Personen<br />
125 g Linsen, gekocht<br />
8 Stk. Kirschtomaten, geviertelt<br />
1 Stk. Apfel, in kleine Würfeli geschnitten<br />
50 g Rucola, gewaschen<br />
Sauce:<br />
2 El Balsamico Essig<br />
½ Stk. Bio-Zitrone, Saft und Schale<br />
6 El Apfelsaft<br />
2 El Rapsöl<br />
3 Stiele Zitronenthymian, Blätter abzupfen<br />
Salz und Pfeffer zum Abschmecken<br />
E Guete!<br />
MIT HAUS UND<br />
REGION<br />
VERBANDELT<br />
«Mein <strong>Netzwerk</strong>, aus dem ich Kraft schöpfe<br />
und das mich unterstützt, ist meine Familie<br />
und meine Freunde. Im geschäftlichen Alltag<br />
in der soH pflege ich in Dornach einen fachlichen<br />
und offenen Austausch. Auch im HR<br />
sind wir eng verknüpft und arbeiten Hand in<br />
Hand in allen Bereichen. Über den Benchmark<br />
informiere ich mich im VPSG im Austausch<br />
mit den HR-Leiterinnen der Nordwestschweizer<br />
<strong>Spitäler</strong>. Und täglich pflege ich meine<br />
sozialen Kanäle wie LinkedIn, Instagram,<br />
TikTok und Facebook, um aktuell zu bleiben.»<br />
ILKA BRANDT | HR MANAGERIN | SPITAL DORNACH<br />
«Mit Ilka stehe ich im regen Austausch.<br />
An der Zusammenarbeit mit ihr schätze ich<br />
die Offenheit sehr. Ebenso wichtig sind für<br />
mich Respekt und Anerkennung. Wenn wir uns<br />
aufeinander verlassen können, stärkt dies<br />
den Teamgeist. Gute Gespräche untereinander<br />
verbessern die Produktivität und Qualität.<br />
Wir vom HRM verstehen uns als Dienstleister<br />
in der soH.»<br />
NATALINA LI ROSI | FACHLEITERIN HR ADMIN PAYROLL<br />
«Ilkas pragmatische, humorvolle<br />
Art der Zusammenarbeit schätze<br />
ich sehr. Ebenso auch ihre<br />
Loyalität hier am Standort sowie<br />
gegenüber der ganzen soH.»<br />
IRENE WYSS | DIREKTORIN SPITAL DORNACH<br />
«Ilka und ich sind beide<br />
Mitglieder der Vereinigung<br />
der Personalmanagerinnen<br />
Schweizer Gesundheitsinstitute.<br />
Wir unterstützen<br />
einander in der Praxis<br />
mit Tipps und nützlichen<br />
Tools und tauschen uns auf<br />
Augenhöhe zu aktuellen<br />
Themen und neuen Trends<br />
im HR Management aus.»<br />
EVELINE ERNE | LEITERIN<br />
HUMAN RESOURCES<br />
KANTONSSPITAL BASELLAND<br />
MAJA BAMERT | ASSISTENTIN LEITER SERVICES | BÜRGERSPITAL SOLOTHURN<br />
10<br />
11
FOKUS<br />
ÜBER ZWEI<br />
STANDORTE<br />
HINWEG<br />
«Als Ressortleiter Pflege der Psychiatrischen<br />
Dienste am Standort Solothurn bin<br />
ich auch für Bereiche am Standort Olten<br />
auf dem Areal des KSO verantwortlich.<br />
Dies sind die Station Krisenintervention und<br />
Psychosomatik im 1. Stock Haus M und die<br />
beiden Tageskliniken der Alterspsychiatrie<br />
und des Diagnostik- und Krisenzentrums<br />
in den Häusern T und P. Mein <strong>Netzwerk</strong><br />
mit zuverlässigen, kompetenten und<br />
engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern<br />
am Standort Olten bedeutet mir<br />
sehr viel. Gerade auch deshalb, weil ich<br />
lediglich an einem Tag vor Ort bin.»<br />
BENEDIKT WYSS | RESSORTLEITER PFLEGE<br />
PSYCHIATRISCHE DIENSTE<br />
«Die Zusammenarbeit<br />
mit Andrea<br />
bedeutet für mich<br />
oft Rettung in der Not.»<br />
KASSANDRA CROCI<br />
CO-STATIONSLEITUNG 4 NORD<br />
BÜRGERSPITAL SOLOTHURN<br />
TAGESBETRIEB<br />
GEMEINSAM<br />
ORGANISIEREN<br />
«Mit meinen Teams koordiniere ich die Bettendisposition,<br />
die Operationsleitstelle, den internen<br />
Patiententransport und decke zusätzlich Personalengpässe<br />
ab. Dabei stehen wir in ständigem<br />
Austausch mit Bettenstationen, Tagesklinik,<br />
Patientenadministration, diversen Ambulatorien,<br />
OP und dem Notfallzentrum.<br />
Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, dass unsere<br />
Patienten mit einer durchdachten Planung bestmöglich<br />
umsorgt werden können.»<br />
ANDREA MÜLLER | LEITUNG BETTENDISPOSITION MBA<br />
BÜRGERSPITAL SOLOTHURN<br />
«Andrea ist ein wichtiger Teil, wenn es um die<br />
interdisziplinäre Zusammenarbeit geht. Im Sinne<br />
des Patienten macht sie das Unmögliche möglich.<br />
Sie ist jederzeit erreichbar und kümmert sich<br />
auch um kleine Sachen. Bewundernswert finde ich,<br />
wie Andrea stets den Überblick hat und dabei so<br />
gut gelaunt ist.»<br />
SUSANNE WALPEN | CHEFARZTSEKRETÄRIN<br />
BÜRGERSPITAL SOLOTHURN<br />
«Mit Bene tauschen wir uns regelmässig<br />
aus. Wir bekommen von ihm Halt und<br />
Raum für Flexibilität im Einsatz unserer<br />
fachlichen Kompetenzen. Diese sehr bewegliche<br />
Netzverbindung kommt dadurch auch direkt<br />
unseren Patientinnen und Patienten zugute.»<br />
CHRISTA SANER STV. STATIONSLEITERIN TAGESKLINIK<br />
ALTERSPSYCHIATRIE PD | KANTONSPITAL OLTEN<br />
PFLEGETEAM TAGESKLINIK DIAGNOSTIK- UND KRISEN-<br />
ZENTRUM PD, KANTONSPITAL OLTEN<br />
ANDREAS BRONNER | PFLEGEFACHMANN HF<br />
HERBERT LÜTOLF | PFLEGEFACHMANN HF<br />
NICOLE STAMM | FACHEXPERTIN PFLEGE I<br />
UND BERUFSBILDNERIN HF<br />
ALEXANDRA LI VIGNI | PFLEGEFACHFRAU HF<br />
«Wichtig sind mir die<br />
wertschätzende Zusammenarbeit<br />
mit Bene,<br />
die offene und klare<br />
Kommunikation und das<br />
Vertrauen, welches er<br />
mir entgegenbringt.»<br />
SANDRA GEIGER<br />
STATIONSLEITERIN BZPS<br />
BEHANDLUNGSZENTRUM<br />
FÜR PSYCHOSOMATIK<br />
KANTONSSPITAL OLTEN<br />
«Andrea wirkt auf mich stets so ausgeglichen. Sie<br />
ist eine Schnelldenkerin, empathisch noch dazu.<br />
Diese Eigenschaften überträgt sie auf ihr ganzes<br />
Team. <strong>–</strong> Sie chunnt eifach drus.»<br />
ESTHER GEISSMANN-VON BÜREN | PATIENTENAUFNAHME<br />
BÜRGERSPITAL SOLOTHURN<br />
12 13
FOKUS<br />
NEUE MEDIZINSTRATEGIE SOLOTHURNER SPITÄLER AG<br />
VERNETZT «AM PULS»<br />
DER MEDIZIN,<br />
DER GESUNDHEIT<br />
UND DER MENSCHEN <strong>–</strong><br />
HELFEN SIE MIT!<br />
DIE GANZE<br />
MEDIZINSTRATEGIE<br />
IN EINEM BILD<br />
Wir richten unsere Medizinstrategie nach dem Grundsatz «am Puls» der Medizin, der Gesundheit und<br />
der Menschen neu aus. Dabei stützen wir uns hauptsächlich auf die Grundpfeiler: «wohnortsnahe<br />
Patientenpfade» und «gebündelte Schwerpunktversorgung» für ein nahtlos koordiniertes Gesundheitsnetz<br />
Solothurn. Mit der Unterstützung aller <strong>Mitarbeitende</strong>n wird die Medizinstrategie nun in die<br />
Praxis umgesetzt.<br />
Medizin, Gesundheit, Mensch <strong>–</strong> die drei Orientierungspunkte<br />
der neuen Medizinstrategie: Damit richten<br />
wir in Zukunft unser Augenmerk noch stärker auf die<br />
Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten und auf<br />
die <strong>Mitarbeitende</strong>n <strong>–</strong> auf diejenigen Menschen also,<br />
die der soH ihre Gesundheit anvertrauen und auf diejenigen<br />
Menschen, die Tag und Nacht mit Herzblut<br />
ihr Wissen und Können dafür einsetzen. Zwei der vier<br />
Grundpfeiler zielen auf eine nahtlos koordinierte <strong>–</strong><br />
also interdisziplinär vernetzte <strong>–</strong> medizinische Praxis:<br />
1. Die optimierten, wohnortsnahen Patientenpfade<br />
an allen Standorten mit dem Ziel, dass die<br />
Patientinnen und Patienten nahtlos koordiniert<br />
im Gesundheitsnetzwerk der soH versorgt<br />
werden und<br />
2. die gebündelte, medizinische Schwerpunktversorgung<br />
in eigenen Kompetenzzentren mit<br />
dem Ziel, die Qualität der Spezialversorgung<br />
medizinisch, pflegerisch und therapeutisch<br />
sowie organisatorisch weiter zu verbessern.<br />
Matchentscheidend: «Alle müssen handeln!»<br />
Die konkrete Umsetzung der neuen Medizinstrategie<br />
erfolgt seit Anfang 20<strong>23</strong>. Zentral dabei ist, nach dem<br />
Motto «alle müssen handeln!» sämtliche Ebenen aktiv<br />
mit einzubeziehen: Jede einzelne und jeden einzelnen<br />
<strong>Mitarbeitende</strong>n auf allen Stufen und in allen<br />
Bereichen; natürlich auch die Geschäftsleitung, die<br />
Spitalleitungen und alle Kliniken. Gemeinsam vernetzt<br />
gelingt die Umsetzung <strong>–</strong> und wir schaffen einen<br />
gemeinsamen Erfolg.<br />
Die Kommunikation hat dabei einen entscheidenden<br />
Stellenwert <strong>–</strong> die persönliche, direkte Information,<br />
aber auch speziell aufbereitete Grundlagen, die im<br />
Intranet bezogen werden können. Im Mittelpunkt steht<br />
daher auch die Visualisierung der neuen Medizinstrategie<br />
<strong>–</strong> die ganze Medizinstrategie in einem Bild: ein<br />
effektives und effizientes, nahtlos koordiniertes Gesundheitsnetzwerk.<br />
DR. MED. KATHARINA RÜTHER-WOLF | ÄRZTLICHE DIREKTORIN<br />
SOH UND PROJEKTLEITERIN NEUE MEDIZINSTRATEGIE<br />
«Gemeinsam vernetzt<br />
gelingt uns die Umsetzung<br />
der Medizinstrategie»,<br />
hält Dr. med. Katharina<br />
Rüther Wolf, Ärztliche<br />
Direktorin, fest.<br />
14<br />
15
FOKUS<br />
DAS RICHTIGE<br />
ESSEN,<br />
ZUM RICHTIGEN<br />
ZEITPUNKT,<br />
BEIM RICHTIGEN<br />
PATIENTEN<br />
E Guete<br />
liebe Patientin und<br />
lieber Patient<br />
Pflege<br />
Dokumentation der<br />
Essmenge<br />
Eintritt Patient:in<br />
Verpflegungsprozess<br />
Beispiel Bürgerspital Solothurn<br />
Ärzteschaft<br />
Verordnung Kostform<br />
Pflege<br />
Eingabe Kostform<br />
im KISIM<br />
Um oben beschriebenes Ziel zu erreichen, braucht es ein Zusammenspiel<br />
verschiedener Akteure sowie ein funktionales System.<br />
Hotellerie / Pflege<br />
Service der<br />
Patientenmenüs<br />
Logistik<br />
Transport<br />
Diätküche<br />
Kontrolle<br />
Küche<br />
Produktion /<br />
Anrichten Mahlzeit<br />
Hotellerie<br />
Menübefragung /<br />
Eingabe Logimen<br />
Über 1800 Mahlzeiten werden täglich in unseren<br />
<strong>Spitäler</strong>n auf den Stationen serviert. Fragt man die<br />
Patient:innen nach ihrem Spitalaufenthalt, wird sehr<br />
schnell übers Essen berichtet. Essen im Spital scheint<br />
für sie ein wichtiger emotionaler Anker zu sein, da es<br />
fast die einzige Konstante zwischen dem häuslichen<br />
Umfeld und dem Spital darstellt.<br />
Das Essen im Spital hat aber noch eine ganz andere<br />
Dimension. Studien zeigen auf, dass die Ernährung<br />
im Spital vor, während und nach einem operativen<br />
Eingriff von entscheidender Bedeutung für den Heilungsprozess<br />
ist.<br />
Damit unsere Patient:innen das richtige, auf ihre<br />
individuelle Gesundheitssituation abgestimmte und<br />
kostformgerechte Essen erhalten, müssen im Hintergrund<br />
viele verschiedene Berufsgruppen zusammenspannen.<br />
Drehscheibe des Patientenmenü-Bestellvorgangs<br />
ist das System Logimen, welches seit 22 Jahren in<br />
der soH im Einsatz ist. Es ist europaweit eines der<br />
grössten Bestellsysteme. Mit ihm werden sowohl die<br />
Patientenmenüs wie auch der Stationsbedarf bestellt.<br />
Als Basis für die Menüplanung der soH dient ein<br />
Grundraster, welches vom BLV (Bundesamt für Lebensmittelsicherheit<br />
und Veterinärwesen), der SGE<br />
(Schweizerische Gesellschaft für Ernährung) und<br />
der Fachhochschule Bern erarbeitet wurde. Darauf<br />
basierend besteht das Menü idealerweise aus je einem<br />
Drittel Gemüse, Protein und Kohlenhydrate. Das<br />
Grundraster gibt auch vor, wie viele Male pro Woche<br />
ein Lebensmittel beziehungsweise eine Lebensmittelgruppe<br />
auf dem Speiseplan erscheint. Bei der<br />
Menüplanung gilt es ferner zu beachten, dass die Menüs<br />
den individuellen Bedürfnissen und Ansprüchen<br />
aller Standorte gerecht werden.<br />
Dieser komplexen Aufgabe stellt sich die Menügruppe,<br />
bestehend aus den Gastronomieleitern, der Ernährungsberatung<br />
und den Diätköchen der soH. Vier<br />
Mal im Jahr planen sie gemeinsam die Grundmenüs<br />
für das kommende Quartal. Die Ernährungsberatung<br />
ist verantwortlich für alle kostformrelevanten, die<br />
Gastronomie für alle lebensmittelrelevanten Punkte<br />
der Menüplanung. Das Tagesmenü für Patient:innen<br />
und <strong>Mitarbeitende</strong> ist für alle Häuser bindend, von<br />
ihm werden auch die verschiedenen Kostformen abgeleitet.<br />
Das Logimen System wird zentral von der Ernährungsberatung<br />
und der Gastronomie des Bürgerspitals<br />
für alle Standorte bewirtschaftet. Sie haben die<br />
umfassende Diätetik in Form von Artikeln im Logimen<br />
erfasst. So können diese später von der Hotellerie bei<br />
der Patienten-Menü-Befragung einfach an- oder abgewählt<br />
werden. Bei komplexen Ernährungsfragen,<br />
bei Aufbau nach Operationen oder bei Mangelernährung<br />
werden die Ernährungstherapeut:innen beigezogen.<br />
Das Logimen ist mit dem KISIM (Klinikinformationssystem)<br />
vernetzt, in welches die Ärzt:innen nach dem<br />
Patienteneintritt die auf Patient:innen angepasste<br />
Kostform eingeben. Basierend auf die verordnete<br />
Kostform besprechen die Hotelleriemitarbeiter:innen<br />
die Menüs direkt mit den Patient:innen und bestellen<br />
die Menüs mittels Logimen.<br />
In der Küche werden nach der abgeschlossenen Patientenbefragung<br />
die Bestellungen auf individuelle<br />
Karten ausgedruckt. Anhand der Karten bestücken<br />
die Küchenmitarbeitende die Essensplateaus der<br />
Patienten. Die Diätküche kontrolliert die Plateaus,<br />
bevor diese danach von der Logistik mit dem Essentransportwagen<br />
auf die Stationen gefahren werden.<br />
Am Zielort angekommen, werden die Plateaus von<br />
den Hotellerie- und Pflegemitarbeiter:innen an die<br />
Patient:innen verteilt. Beim Abräumen der Plateaus<br />
wird die effektiv verzehrte Essmenge für die Ernährungsberatung<br />
erfasst.<br />
Ende 20<strong>23</strong> erhält das Logimen sein langersehntes<br />
Update und wird auf den neusten Stand gebracht. Die<br />
Verantwortlichen packen diese Chance beim Schopf,<br />
entrümpeln das System, optimieren die Prozessabläufe<br />
und werden per 31.11.<strong>23</strong> das Grundrastermenü<br />
neu definieren. Bei so vielen, über alle Standorte daran<br />
beteiligten Berufsgruppen können wir sicher sein,<br />
dass unsere Patient:innen auch in Zukunft ein Menü<br />
erhalten, das ihnen schmeckt und ihren Bedürfnissen<br />
entspricht.<br />
MAJA BAMERT | ASSISTENTIN LEITER SERVICES<br />
BÜRGERSPITAL SOLOTHURN<br />
WUSSTEN SIE, DASS…<br />
…DIE LOGISTIK SOH-WEIT FÜR DIE PATIENTEN-<br />
VERPFLEGUNG WÖCHENTLICH TOTAL 256 KM<br />
ZURÜCKLEGT?<br />
DAS ENTSPRICHT DER DISTANZ VON DORNACH NACH GENF.<br />
16<br />
17
MITARBEITENDENUMFRAGE<br />
«IN WELCHEM<br />
MOMENT HAT MIR<br />
MEIN NETZWERK<br />
BESONDERS<br />
GEHOLFEN?»<br />
«Mein <strong>Netzwerk</strong> hilft mir bei meiner täglichen Arbeit.<br />
In einem Spital mit unserer Grösse ist dies von<br />
grosser Wichtigkeit. Ein gutes <strong>Netzwerk</strong> fördert auch<br />
eine gute Arbeitsatmosphäre. Die Wege sind kürzer,<br />
man kennt seine Ansprechpartner und Schnittstellen.<br />
Dabei kann man sein <strong>Netzwerk</strong> unterstützen<br />
und wird wiederum unterstützt.<br />
Es können unkomplizierte Lösungen<br />
gefunden werden, was auch<br />
aussenstehenden Personen wie<br />
unseren Patientinnen und Patienten<br />
positiv auffällt.»<br />
SAMUEL HEIM | OBERARZT ANÄSTHESIE<br />
KANTONSSPITAL OLTEN<br />
<br />
?<br />
SOH<br />
UMFRAGE<br />
!<br />
«In der Gastroenterologie haben wir den Anspruch,<br />
Lagerbestände von Verbrauchsmaterialien klein zu<br />
halten. Wie wir in den letzten Jahren alle erfahren<br />
haben, können, ausgelöst durch Krisen, die Lieferzeiten<br />
und die Verfügbarkeit dieser Materialien<br />
stark schwanken. Durch ein sehr gut funktionierendes<br />
internes <strong>Netzwerk</strong> zu den Einkäufern und<br />
zum Zentrallager sowie extern zu den Herstellern<br />
konnte unser Team jedoch immer<br />
eine nahtlose Behandlungspflege<br />
sicherstellen. Daher mein Fazit:<br />
Ohne gut funktionierende <strong>Netzwerk</strong>e<br />
ist unsere Arbeit in der<br />
Pflege schlicht unmöglich.»<br />
JONAS MEIERHANS | DIPL. PFLEGE-<br />
FACHMANN HF | SPITAL DORNACH<br />
<br />
«Seit fast zwei Jahren bin ich als Radiologiefachfrau<br />
im KSO tätig. Es hat mich gefreut, dass ich am<br />
Anfang bereits ein paar bekannte Gesichter gesehen<br />
habe, die schon im KSO waren, als ich vor über 20<br />
Jahren meine Ausbildung hier abgeschlossen habe.<br />
Viele dieser bekannten und neu kennengelernten<br />
Personen haben mir den Einstieg in die Funktion<br />
der leitenden Radiologiefachfrau sehr erleichtert,<br />
indem Sie herzlich und verständnisvoll meine Fragen<br />
beantwortet haben und ein offenes Ohr für meine<br />
Anliegen hatten.<br />
Mein <strong>Netzwerk</strong> hat sich in den letzten zwei Jahren<br />
natürlich vergrössert und ich bin jedes Mal wieder<br />
beeindruckt, wie offen und hilfsbereit Personen<br />
reagieren, wenn ich mit einem Anliegen an sie trete.<br />
Wenn sie nicht die richtige Ansprechperson für<br />
meine Anfrage waren, habe ich die Kontaktdaten der<br />
richtigen Person erhalten. Man wird nicht einfach<br />
«abgewimmelt», sondern man<br />
schaut miteinander. Dies finde<br />
ich in der heutigen schnelllebigen<br />
Zeit sehr wertvoll.»<br />
JEANNINE FUNK-BELKA<br />
LEITENDE RADIOLOGIEFACHFRAU<br />
KANTONS SPITAL OLTEN<br />
<br />
«Durch meine mehrjährige Tätigkeit im BSS kennt<br />
frau hie und da Leute aus den verschiedensten Bereichen;<br />
sei es vom Grüssen in den Gängen, durch<br />
ein Telefongespräch, von einem Personalanlass<br />
oder aus einer Sitzung, an welcher ich protokollieren<br />
durfte oder von sonst woher. Als ich einst humpelnd<br />
in den unterirdischen Gefilden unterwegs war und<br />
von einem Chefarzt angesprochen wurde, hat alles<br />
seinen (guten und schnellen!) Lauf genommen: So<br />
sass ich wenig später in Sprechstunden, den externen<br />
MRI-Termin konnte ich binnen Tagen wahrnehmen<br />
und schlussendlich, schneller als mir lieb war,<br />
lag ich bei Fredy auf dem Schragen zum Gipsen!<br />
Auch die raschen Folgeuntersuchungen<br />
bei externen Spezialisten<br />
verdanke ich meinem geschätzten<br />
<strong>Netzwerk</strong> im BSS.»<br />
LINDA STEINER | ASSISTENTIN<br />
TECHNISCHER DIENST | BÜRGERSPITAL<br />
SOLOTHURN<br />
<br />
«Für mich gab es nicht diesen einen besonderen<br />
Moment. <strong>Netzwerk</strong>e haben alle eines gemeinsam:<br />
Sie verbinden uns Menschen miteinander und geben<br />
uns, wie Stefanie Kloss, Silbermond Frontfrau,<br />
sagen würde: «ein kleines bisschen Sicherheit, in<br />
einer Welt, in der nichts sicher scheint».<br />
Mein <strong>Netzwerk</strong> gibt mir jeden Tag Energie, es hilft<br />
mir mich weiterzuentwickeln, meine Ziele zu erreichen,<br />
den Mut nicht zu verlieren, Unmögliches<br />
zu schaffen, die Perspektive zu<br />
wechseln, das Leben zu geniessen<br />
und macht mich zu dem, was<br />
ich bin. Ein grosser Dank an alle<br />
Menschen in meinem persönlichen<br />
<strong>Netzwerk</strong>.»<br />
MIRJAM GEHRIG | STATIONSLEITUNG 7<br />
SÜD | BÜRGERSPITAL SOLOTHURN<br />
<br />
«Es gibt keinen Moment, den ich speziell hervorheben<br />
möchte, denn mein <strong>Netzwerk</strong> hilft mir<br />
eigentlich tagtäglich in verschiedensten Arbeitssituationen.<br />
Ob beim Bedienen und Abholen der Post<br />
an den verschiedenen Aussenstandorten mit unseren<br />
PD-eigenen Fahrzeugen oder bei kniffligen und<br />
anspruchsvollen Arbeitstätigkeiten im Technischen<br />
Dienst. Ich konnte mir in all den<br />
Jahren ein wertvolles <strong>Netzwerk</strong><br />
aufbauen, welches ich schätze<br />
und pflege sowie stetig versuche<br />
weiterzuentwickeln.»<br />
ERICH DAUMÜLLER | TECHNISCHER<br />
DIENST | PSYCHIATRISCHE DIENSTE<br />
<br />
«In der Berufsbildung helfen mir die Kontakte<br />
zu anderen Lehrbetrieben respektive zu anderen<br />
Berufsbildnern oder Ausbildungsverantwortlichen<br />
besonders. Die Ziele der <strong>Netzwerk</strong>e sind, Erfahrungen<br />
in der Betreuung von Lernenden auszutauschen,<br />
einander gegenseitig zu unterstützen,<br />
Informationen einzuholen,<br />
Pro bleme zu diskutieren und<br />
Fragen zu stellen.»<br />
HANNA BOLINGER | KOORDINATORIN<br />
BERUFLICHE GRUNDBILDUNG<br />
ADMINISTRATION & SERVICES<br />
<br />
19
AKTUELL<br />
VIZE-SCHWEIZER-<br />
MEISTERIN KOCHT IM KSO<br />
Für einmal richtete Michelle Beganovic nicht<br />
in unserer Oltner Spitalküche an, sondern an der<br />
Schweizer Meisterschaft für Kochlernende<br />
«Gusto <strong>23</strong>». Von neun Finalist:innen schaffte sie<br />
es auf den grossartigen zweiten Platz.<br />
MITARBEITENDEN-<br />
BEFRAGUNG 20<strong>23</strong><br />
Michelle steckt mitten im zweiten Ausbildungsjahr zur<br />
Köchin. Nebst der Ausbildung in Küche und Berufsschule,<br />
entschied sie sich zusätzlich zur Teilnahme an<br />
einem Wettbewerb. Dies sei gleichbedeutend mit einem<br />
Verzicht auf beachtlich viel Freizeit. Vergangenen<br />
Herbst reichte die Jungköchin also ein eigens kreiertes<br />
Menü ein und schaffte es damit prompt in den<br />
Final. Ende März fand sie sich mit acht weiteren Teilnehmenden<br />
in der Endrunde von «Gusto <strong>23</strong>» wieder.<br />
In Montreux kochten sie unter den scharfen Blicken<br />
der fachkundigen internationalen Jury ihr Menü nach.<br />
Es gibt kaum Unternehmen, die langfristig erfolgreich sind und keine zufriedenen <strong>Mitarbeitende</strong>n haben.<br />
Um die Zufriedenheit zu messen, braucht es eine <strong>Mitarbeitende</strong>nbefragung. Die nächste startet Ende April<br />
20<strong>23</strong> <strong>–</strong> machen Sie mit!<br />
Im Jahre 2016 fand die zweite <strong>Mitarbeitende</strong>nbefragung<br />
in den <strong>Solothurner</strong> <strong>Spitäler</strong>n statt. Etwa 47 %<br />
aller <strong>Mitarbeitende</strong>n haben damals teilgenommen.<br />
Die Befragung half der Geschäftsleitung, ein Bild über<br />
die Zufriedenheit der <strong>Mitarbeitende</strong>n zu erhalten. Die<br />
jeweiligen Direktionen haben daraus diverse Massnahmen<br />
ergriffen und umgesetzt.<br />
Im April/Mai 20<strong>23</strong> findet nun die nächste <strong>Mitarbeitende</strong>nbefragung<br />
statt, um den Puls der <strong>Mitarbeitende</strong>n<br />
zu fühlen, Brennpunkte zu evaluieren und<br />
entsprechende Massnahmen einzuleiten. Denn nur<br />
mit zufriedener Belegschaft kann eine hohe Dienstleistungsqualität<br />
für Patientinnen und Patienten garantiert<br />
werden.<br />
Wo drückt der Schuh? Wo sind Verbesserungen nötig?<br />
Wie können wir Fluktuationen vermeiden? Nur mit<br />
Ihnen, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, können<br />
wir diese Fragen beantworten. Deshalb ist es wichtig,<br />
dass Sie an der Befragung teilnehmen.<br />
Auch in diesem Jahr wird die Befragung in Zusammenarbeit<br />
mit der Firma Mecon measure & consult<br />
GmbH stattfinden <strong>–</strong> eine Firma, mit der die soH schon<br />
in den Jahren 2013 und 2016 <strong>Mitarbeitende</strong>nbefragungen<br />
durchgeführt hat. Wenn Sie den Fragebogen<br />
ausgefüllt haben, gehen Ihre Antworten direkt an die<br />
Firma Mecon. Damit ist garantiert, dass die Daten<br />
vollständig anonym erhoben werden. Ihren Vorgesetzten,<br />
der Geschäftsleitung und dem HR sind keine<br />
Rückschlüsse auf Ihre Person möglich.<br />
Die Befragung wird online durchgeführt, die Zugangsdaten<br />
werden Ihnen Ende April 20<strong>23</strong> per E-Mail zugestellt<br />
werden. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />
ohne soH E-Mail-Adresse wird es eine andere Lösung<br />
geben.<br />
Die Umfrage muss bis spätestens am 2. Juni 20<strong>23</strong><br />
ausgefüllt werden. Bitte nehmen Sie sich die Zeit<br />
und beteiligen Sie sich an der Befragung; denn nur<br />
so lernen wir Ihre Bedürfnisse kennen. Besten Dank.<br />
LARA ALLEMANN | ASSISTENTIN DIREKTORIN HRM<br />
Bis ins Detail vorbereitet<br />
Zur Kreation gehörte eine Vorspeise unter dem Motto<br />
«Schweizer Rindvieh». Der Hauptgang musste ein ovolacto-vegetarisches<br />
Gericht sein, basierend auf Bio-<br />
Produkten. Während der Vorbereitung kochte Michelle<br />
ihr Menü zehnmal durch, einzelne Arbeitsschritte<br />
gar bis zu zwanzigmal. «Sehr wertvoll waren dabei<br />
Tipps von Karina Fruman», lässt die junge Preisträgerin<br />
verlauten. Karina, vom Kochteam KSO, ist als<br />
Koordinatorin der Schweizer Jugend-Kochnationalmannschaft<br />
eine sehr erfolgreiche Wettbewerbsteilnehmerin<br />
und coacht ihre junge Berufskollegin.<br />
Praktikum als verdienter Lohn<br />
Welche Fähigkeiten braucht es für solche Erfolge?<br />
«Optimistisch bleiben und stets optimieren wollen»,<br />
entfährt es Michelle spontan. Natürlich sei eine Begeisterung<br />
fürs Kochen und an Lebensmitteln an sich<br />
ebenfalls unabdingbar. Am Wettbewerb selbst werde<br />
sehr auf die Hygiene geachtet, also sind auch Reinlichkeit<br />
und Ordnungssinn gefragt. Mit dem zweiten<br />
Platz verbunden ist ein einwöchiger Aufenthalt in<br />
Stockholm. Dort wird sie Tommy Myllymäki vom Restaurant<br />
AIRA über die Schultern schauen dürfen. «Da<br />
Tommy in Montreux in der Jury war, konnte ich ihn bereits<br />
kennenlernen», meint Michelle. «Ich freue mich<br />
riesig auf mein Praktikum im hohen Norden.» Sie hat<br />
es sich wahrhaftig verdient.<br />
Der zweite Platz am<br />
«Gusto<strong>23</strong>» bringt<br />
Michelle Beganovic<br />
nach Schweden.<br />
20 21
AKTUELL<br />
PATIENTENSICHERHEIT:<br />
LERNEN AUS FEHLERN<br />
Ein zentrales Hilfsmittel für die Patientensicherheit stellt das CIRS dar. Längst ist das Reporting-System<br />
zur Qualitätssteigerung bei uns implementiert. Für die SanaCERT-Zertifizierung des Kantonsspitals Olten hat<br />
das bestehende Konzept eine grundlegende Überarbeitung erfahren.<br />
Überarbeitetes Konzept<br />
Einer Herkules-Aufgabe gleich kommt die Vorbereitung<br />
hinsichtlich einer Zertifizierung. Diverse Details<br />
in Prozessen und Dokumenten müssen gründlich<br />
kontrolliert, bereitgestellt oder aufgearbeitet werden.<br />
Das Kantonsspital Olten durchläuft im aktuellen Jahr<br />
die Zertifizierung durch SanaCERT. Längst angelaufen<br />
sind die entsprechenden, notwendigen Vorarbeiten.<br />
So haben unter anderem die Kolleginnen vom Qualitätsmanagement<br />
auch das bestehende CIRS-Konzept<br />
erweitert. Beispielsweise haben sie den CIRS-Wirkungskreis<br />
definiert. Weitere Neuerungen sind:<br />
• Die verständlichere Kategorisierung sowohl für<br />
CIRS- wie auch für Nicht-CIRS-Fälle.<br />
• Neu werden die Fälle, für die schnellere Bearbeitung,<br />
durch Gruppenmanager (GM) triagiert und<br />
nicht nur durch das Qualitätsmanagement (QM).<br />
Die GM sind CIRS-Mitglieder, welche für diese Rolle<br />
zusätzlich geschult wurden.<br />
• Die Gruppenmanager besprechen die Fälle in ihren<br />
Bereichsgruppen (operative Medizin, nicht operative<br />
Medizin, IDN / IDIS / IMC, OP-Bereich). Die Ergebnisse<br />
dieser Besprechungen und Bearbeitung<br />
«WIRD IN DER BEHANDLUNG VON PATIENTINNEN<br />
UND PATIENTEN EIN POTENZIELLER FEHLER<br />
FESTGESTELLT, DANN SOLLTE OHNE ZU ZÖGERN<br />
EINE CIRS-MELDUNG VERFASST WERDEN.»<br />
PETRA BOLICK<br />
|<br />
QUALITÄTSBEAUFTRAGE KANTONSSPITAL OLTEN<br />
der Fälle werden, falls Schnittstellenprobleme<br />
bestehen, an der CIRS-Koordinationssitzung (KG)<br />
einmal pro Monat vorgestellt.<br />
• Ausgearbeitete und umgesetzte Meldungen aus den<br />
CIRS Fällen werden breit kommuniziert.<br />
CIRS: WAS IST DAS?<br />
CIRS steht für Critical Incident Reporting System,<br />
also für ein Berichtsystem über kritische<br />
Vorkommnisse. Es ist ein Instrument, welches,<br />
im Spitalumfeld, die Patientensicherheit verbessern<br />
soll. Wer eine Unsicherheit, Beinahe-Ereignisse<br />
oder einen Fehler ohne Komplikationen<br />
oder Schadensfolge in der Behandlung von Patient:innen<br />
feststellt, setzt im CIRS eine Meldung<br />
ab, mit Absender oder auch anonym. Die Meldungen<br />
müssen sanktionsfrei notiert werden.<br />
Entsprechende Fachkräfte aus den Bereichen<br />
nehmen die Meldung auf und prüfen, ob es eine<br />
Optimierungsmassnahme braucht, und initiiert<br />
diese dann auch. Das grosse Ziel: die Sicherheit<br />
von Patient:innen, aber auch von <strong>Mitarbeitende</strong>n<br />
stetig zu erhöhen. Damit der Zugang aufs<br />
CIRS-System rasch möglichst erfolgen kann, ist<br />
es eigens auf der Startseite des Intranets platziert.<br />
«MIT JEDER CIRS-MELDUNG BESTEHT<br />
DIE MÖGLICHKEIT, DIE SICHERHEIT ALLER<br />
BETEILIGTEN ZU ERHÖHEN. GEHEN WIR<br />
DIES GEMEINSAM AN!»<br />
DARIA STOHLER<br />
|<br />
PROJEKTLEITERIN QUALITÄTSMANAGEMENT SOH<br />
Ziel: lernende Organisation<br />
Durch das Optimieren von Abläufen und die Beseitigung von Gefahrenquellen<br />
soll die Wiederholung von kritischen Ereignissen<br />
reduziert werden. Zum anderen ist das CIRS ein Instrument, welches<br />
den Schritt zu einer lernenden Organisation unterstützt. Die<br />
<strong>Mitarbeitende</strong>n haben die Möglichkeit, kritische Ereignisse und<br />
dazu konkrete Vorschläge zur Verbesserung beziehungsweise<br />
Vermeidung eingeben zu können.<br />
Die gewonnenen Erkenntnisse helfen, die Qualität und Effizienz<br />
der Arbeit zu erhöhen und somit auch Kosten zu senken.<br />
Welche Fälle melden?<br />
Gemeldet werden können sämtliche Beinahe-Ereignisse, welche<br />
bei Patient:innen, <strong>Mitarbeitende</strong>n oder anderen Personen einen<br />
Nachteil hätten bewirken können oder bewirkt haben. Dieser<br />
Nachteil kann organisatorischer, medizinischer Art sein oder die<br />
Zufriedenheit des Patienten betreffen.<br />
Fallbesprechungen<br />
sind ein wesentlicher<br />
Bestandteil von CIRS:<br />
Petra Bolick, QM, und<br />
Michèle Schneeberger,<br />
GM und Leiterin Pflege<br />
Intensivstation, erör-<br />
CIRS <strong>–</strong> GEMEINSAM LERNEN UND SICHERHEIT VON PATIENT:INNEN SOWIE MITARBEITENDEN ERHÖHEN<br />
tern eine ein gegangene<br />
Meldung.<br />
Das gesamte Team ist beteiligt<br />
Alle Teammitglieder sind eingeladen, über kritische Ereignisse<br />
zu berichten und Vorschläge zur Vermeidung zu formulieren, als<br />
Beteiligter oder als Beobachter.<br />
Wie wird gemeldet?<br />
Die Meldungen können anonym oder nicht anonym von jedem<br />
PC-Arbeitsplatz aus über das CIRS-Meldeformular im Intranet<br />
erfolgen. Wenn sich «nicht anonym» meldet, kann auf Rückfrage<br />
mit allfällig relevanten Zusatzinformationen über die Situation<br />
in der Bearbeitung der Thematik noch besser weiterhelfen.<br />
Was passiert danach?<br />
Die CIRS-Meldungen werden von der CIRS-Gruppe analysiert,<br />
anonymisiert und für alle <strong>Mitarbeitende</strong>n sichtbar geschaltet.<br />
Mögliche Lösungsansätze werden diskutiert, abgeklärt, vorgeschlagen<br />
oder sofort umgesetzt. Sämtliche Verbesserungsmassnahmen<br />
werden zeitnah dokumentiert und veröffentlicht.<br />
22<br />
<strong>23</strong>
AKTUELL<br />
KANTONSSPITAL OLTEN<br />
VORBEREITUNGEN FÜR<br />
ZERTIFIZIERUNG LAUFEN<br />
AUF HOCHTOUREN<br />
Im Kantonsspital Olten steht am 5. und 6. Juni<br />
die Erstzertifizierung nach SanaCERT Suisse an.<br />
UNSER NEUER<br />
DIREKTOR PFLEGE<br />
Seit Februar leitet Christoph Schröder<br />
die Direktion Pflege. Bei der Ausübung<br />
seiner neuen Funktion kann er auf<br />
seinen breiten Erfahrungsrucksack<br />
zurückgreifen, aber auch auf sein<br />
Team der bestens funktionierenden<br />
Direktion.<br />
SanaCERT Suisse ist bei der schweizerischen Akkreditierungsstelle<br />
(SAS, SECO) für die Zertifizierung von Managementsystemen<br />
akkreditiert (gemäss ISO/EN 17021-1:2015). Die Stiftung<br />
SanaCERT Suisse zertifiziert das Qualitätsmanagement von <strong>Spitäler</strong>n<br />
und Kliniken und von Einrichtungen der Langzeitpflege. Die<br />
Qualitätsarbeit wird anhand von einzelnen Standards beurteilt:<br />
Das Qualitätssystem am KSO wird anhand der<br />
folgenden acht Standards zertifiziert:<br />
• Grundstandard Qualitätsmanagement<br />
• Infektionsprävention und Spitalhygiene<br />
• Chirurgie<br />
• Umgang mit kritischen Ereignissen<br />
• Umgang mit akut verwirrten Patientinnen<br />
und Patienten<br />
• Sichere Medikation<br />
• Dekubitusprävention und -behandlung<br />
• Umgang mit bewegungseinschränkenden<br />
Massnahmen<br />
Auditorinnen und Auditoren überprüfen diese Standards innerhalb<br />
eines Audits vor Ort in den jeweiligen Bereichen am KSO und<br />
führen eine sogenannte «Peer Review» durch. Dabei beurteilen<br />
«Gleichgestellte» («Peers»; in leitender Funktion arbeitende<br />
Ärztinnen, Ärzte, Pflegefachpersonen, Verwaltungsfachleute),<br />
inwieweit die Qualitätsstandards erfüllt sind. Das Auditteam formuliert<br />
bei Nichterreichen des Solls bzw. Nichtkonformität mit<br />
den Standards präzise Auflagen und Empfehlungen. Bei erfolgreichem<br />
Erfüllen aller Standards wird ein Zertifikat überreicht,<br />
das drei Jahre Gültigkeit hat.<br />
SUSANA SANCHEZ VÁZQUEZ | LEITERIN QUALITÄTSMANAGEMENT SOH<br />
Durch und durch mit der Pflege<br />
verbunden<br />
Christoph Schröder liess sich in seiner<br />
Heimatstadt Meschede im Sauerland (DE)<br />
in Nordrhein-Westfalen zum diplomierten<br />
Pflegefachmann ausbilden. Später<br />
wechselte er nach Paderborn, bevor er<br />
1991 in die Schweiz ans Kantonsspital<br />
Aarau kam. Dort absolvierte er diverse<br />
Zusatzausbildungen bis zum Experten<br />
und Berufsbildner Intensivpflege, um als<br />
wichtigen Karriereschritt die Leitung der<br />
Abteilung Intensivpflege zu übernehmen.<br />
Der Wahlschweizer entschied sich 2009<br />
für einen MAS Managed Health Care, den<br />
er am Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie<br />
abschloss. Vor seinem<br />
Wechsel zu uns war Christoph Schröder<br />
als Leiter Pflegedienst Mitglied des erweiterten<br />
Managementteams der Klinik<br />
Hirslanden Zürich. Unser neuer Direktor<br />
Pflege ist geprägt von seinem sehr breiten<br />
Erfahrungsschatz in privaten und öffentlichen<br />
<strong>Spitäler</strong>n.<br />
Christoph Schröder hat zwei erwachsene<br />
Kinder und lebt mit seiner Ehefrau in Erlinsbach<br />
SO.<br />
Wir begrüssen Christoph Schröder herzlich<br />
und wünschen ihm einen guten Start<br />
bei uns in der soH.<br />
DREI FRAGEN AN CHRISTOPH SCHRÖDER<br />
Was war Ihr erster Eindruck von Ihrer neuen Wirkungsstätte?<br />
Christoph Schröder: Mir wurde ein guter Einblick an den verschiedenen<br />
Standorten ermöglicht. So konnte ich die soH sehr gut kennenlernen und mit<br />
den <strong>Mitarbeitende</strong>n in Kontakt treten. Es entstanden interessante Gespräche.<br />
Alle <strong>Mitarbeitende</strong>n sind motiviert mich in meiner neuen Funktion zu<br />
unterstützen. Ich bin beeindruckt von der Pflege und was an der soH geleistet<br />
wird. Die <strong>Mitarbeitende</strong>n sind engagiert und stellen unsere Patientinnen und<br />
Patienten in den Mittelpunkt ihrer Tätigkeit.<br />
Welche Projekte beschäftigen Ihre Direktion aktuell am stärksten?<br />
Die <strong>Mitarbeitende</strong>nrekrutierung und -bindung haben für mich oberste Priorität.<br />
Erste Massnahmen konnten initiiert werden. Es wurde konzeptionell<br />
sehr viel erarbeitet. Dies gilt es zu konsolidieren, wie aber auch die weitere<br />
Bearbeitung zu priorisieren.<br />
Wie lautet eine Kernbotschaft, welche Sie Ihren Kolleginnen<br />
und Kollegen mit in den Alltag geben wollen?<br />
Suchen Sie, wie auch ich, den Austausch, und lassen Sie uns gemeinsam in<br />
die Zukunft gehen. Gemeinsam für eine kompetente Pflege. Um als Team,<br />
die zukünftigen Herausforderungen zu bewältigen. Vielen Dank für Ihr Engagement<br />
und Ihren Einsatz für unsere Patientinnen und Patienten.<br />
24<br />
25
AKTUELL<br />
WETTBEWERB<br />
PATIENTENPFAD MIT<br />
PRAVENTION<br />
Letztes Jahr wurde unter dem Namen «Wettbewerb Patientenpfad mit Prävention» ein neuer Fördertopf für interne Projekte<br />
aus den <strong>Solothurner</strong> <strong>Spitäler</strong>n, die entlang des Patientenpfads Prävention mitintegrieren und so zu einem Gesundheitspfad<br />
werden, eingerichtet.<br />
Es wurden innovative Projekte aus allen Standorten und vielen<br />
verschiedenen Fachbereichen eingegeben. Aus den 13 Eingaben<br />
wurden fünf Projekte für die Förderung durch Prävention soH<br />
ausgewählt. Die Fördersumme betrug insgesamt CHF 90 000. Die<br />
Gewinnerprojekte sind alle aktiv an der Umsetzung und werden<br />
Ende September 20<strong>23</strong> abgeschlossen sein.<br />
Aufgrund der hohen Motivation der <strong>Mitarbeitende</strong>n und der Projekterfolge<br />
für die Patient:innen wird im Mai 20<strong>23</strong> eine zweite<br />
Ausschreibung erfolgen unter Miteinbezug von vor- und nachgelagerten<br />
Institutionen. Mehr dazu werden Sie zu gegebener Zeit<br />
über das Intranet erfahren. Wir freuen uns auf Ihre Eingaben.<br />
Welche Projekte werden aktuell gefördert?<br />
Im optimierten Patientenpfad «Osteoporose Tertiärprävention»<br />
am Kantonsspital Olten wird allen stationären Patient:innen mit<br />
bereits erlittenen Frakturen die Möglichkeit der Osteoporoseabklärung<br />
und Evaluation einer adäquaten medikamentösen Therapie<br />
angeboten. Dank des Projekts erfolgen die Abklärungen<br />
zeitnah und koordiniert und tragen so zur Vorbeugung weiterer<br />
osteoporotischer Frakturen bei.<br />
Mit dem Projekt «Proteinzufuhr für Seniorinnen und Senioren»<br />
wird erreicht, dass im Spital angebotene Seniorenmenüs in allen<br />
3 Hauptmahlzeiten pro halbe Portion je 25<strong>–</strong>30 g Protein enthalten.<br />
Dazu werden Rezepte und Menüvorschläge kreiert und berechnet.<br />
Die neuen Menüvorschläge werden an allen Standorten<br />
verfügbar sein. So wird sichergestellt, dass ältere Patient:innen<br />
während dem Spitalaufenthalt genügend Protein zu sich nehmen.<br />
Damit wird dem Verlust an Muskelmasse bei den Senior:innen<br />
vorgebeugt.<br />
Im Projekt «Verbesserte Abklärung und Behandlung von Nierensteinpatient:innen<br />
in der Hausarztpraxis» werden Hausärzt:innen<br />
mit Nierensteinanalysesets ausgestattet, welche das Nierensteinzentrum<br />
am Kantonsspital Olten bereitstellt. Denn zur<br />
korrekten leitlinienkonformen Metaphylaxe ist die Steinanalyse<br />
zentral. Ergänzend werden die Leitlinien zur Metaphylaxe auf der<br />
Homepage oder als Flyer zur Verfügung gestellt. Ziel ist eine<br />
verbesserte Rezidivprophylaxe und langfristig eine Senkung der<br />
Rezidivrate.<br />
26<br />
Teilnehmer:innen im Adipositas-Programm zur Lifestyle-Modifikation<br />
bei Adipositas.<br />
Am Bürgerspital Solothurn werden Patienten mit Adipositas<br />
(BMI >30 kg/m 2 ) im Rahmen des Projekts «Multimodales Therapieprogramm<br />
Adipositas» über vier Monate zweimal pro Woche<br />
ambulant mit Sporttherapie und Interventionen zur Lebensstiländerung<br />
betreut. Das Ziel ist, mögliche Folgeerkrankungen wie<br />
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, aber auch orthopädische Leiden<br />
zu verhindern und die Adipositas selbst günstig zu beeinflussen.<br />
Ergänzt wird dieses Programm durch eine multidisziplinäre ärztliche<br />
Betreuung, Ernährungs- und Lifestyleberatung.<br />
Mit dem Projekt «Spitalspaziergang» werden Patient:innen und<br />
ihre Angehörigen dazu motiviert, sich im Spital auch ausserhalb<br />
ihres Zimmers zu bewegen und sogar das Areal zu erkunden.<br />
Sie erhalten Informationen und Tipps zum Gesundheitsverhalten<br />
passend zum Spitalkontext. Zum Beispiel, wie wichtig bereits in<br />
der frühen Hospitalisationsphase die Bewegung und körperliche<br />
Aktivität für eine gute Erholung und einen raschen Austritt sind.<br />
Verschiedene Posten in und um das neue Bürgerspital Solothurn<br />
werden als «Trail», einerseits digital mit einer App, aber auch<br />
analog mit Plakattafeln umgesetzt.<br />
KATHRIN REINLI | LEITERIN PRÄVENTION SOH<br />
PATIENTEN-<br />
RÜCKMELDUNG<br />
DER ANDEREN ART<br />
Ende 2022 fand eine sehr erfreuliche Rückmeldung seinen Weg<br />
ins Kantonsspital Olten. Eine Patientin denkt dankbar an einen<br />
Aufenthalt und an die Freundlichkeit, die ihr von allen <strong>Mitarbeitende</strong>n<br />
dort widerfahren ist. Um ihren Dank auszudrücken, hat<br />
sie ein Gedicht geschrieben. Diese überaus sympathische Geste<br />
gelang bereits ins Intranet. Hier nochmals in voller Länge:<br />
Dank an die Mitarbeiter:innen<br />
des Kantonsspitals Olten<br />
Das Schicksal hielt uns fest in Olten,<br />
obwohl wir an sich weiterwollten.<br />
Wir wollten nämlich nach Italien<br />
doch kamen nur wir nach Spitalien.<br />
Der Mensch, er denkt,<br />
ein And’rer lenkt.<br />
Das Helfen wurd’ hier gross geschrieben,<br />
die Krankheit schnell wieder vertrieben,<br />
indem verband des Schicksals Gunst<br />
sich mit der Kunst<br />
des Heilens und der Prävention,<br />
sodass dann nach 3 Tagen schon<br />
wegen gebesserter Verfassung<br />
erfolgen konnte die Entlassung.<br />
Dankbar denken wir zurück,<br />
hierher zu kommen war ein Glück!<br />
Und das gesamte Personal<br />
war einfach nur phänomenal.<br />
Bleibt so, das möchte man Euch sagen<br />
so wie Ihr wart in diesen Tagen. Danke!<br />
Wir freuen uns über die erfolgreiche Zertifizierung<br />
des «Darmkrebszentrums soH, Bürgerspital Solothurn»<br />
durch die Deutsche Krebsgesellschaft.<br />
Um das Darmkrebszentrum zertifizieren zu lassen,<br />
war viel Aufwand nötig: Die einzelnen Kliniken und<br />
ihre <strong>Mitarbeitende</strong>n durchliefen einen langen Prozess,<br />
in dem sie die Qualität ihrer Arbeit unter Beweis<br />
stellen mussten. Dieser Aufwand hat sich gelohnt. Es<br />
ist ein grosses interdisziplinäres und interprofessio-<br />
WECHSEL IN<br />
DER REDAKTION<br />
Wie sich das Redaktionsteam zusammensetzt, ist im<br />
Impressum oder im Intranet zu erfahren. So begrüsse<br />
ich Philipp Saner, KSO, und Marc Thöni, PD, neu<br />
in unserem Team. Sie folgen auf Isabella Meyer und<br />
Oli Röpke: Sie beide, unabhängig von der Dauer, welche<br />
sie im Redaktionsteam mitwirkten, sind dadurch<br />
aufgefallen, dass sie sich äusserst engagiert für das<br />
soH MAGAZIN eingesetzt haben. Stets hatten sie eine<br />
Idee oder prägten Diskussionen mit ihren wertvollen<br />
Beiträgen. Eine richtig fruchtbare Zusammenarbeit<br />
war das <strong>–</strong> bleibt dieses <strong>Netzwerk</strong> auch nach ihrem<br />
Weggang bestehen…? Dies liegt auch an mir. So bedanke<br />
ich mich bei Isabella und Oli von ganzem Herzen.<br />
Sie werden auch an neuer Wirkungsstätte als<br />
emsige, umsichtige Kollegin oder Kollege ihren Teil<br />
ans grosse Ganze einbringen.<br />
GIAN TRIONFINI | REDAKTIONSLEITER SOH MAGAZIN<br />
ZERTIFIZIERT: DARMKREBSZENTRUM SOH,<br />
BÜRGERSPITAL SOLOTHURN<br />
nelles <strong>Netzwerk</strong> entstanden als Vertrauensbasis für<br />
eine hochstehende Behandlung.<br />
Dieter Hänggi, Direktor Bürgerspital Solothurn a. i. /<br />
Leiter Pflegedienst: «Ganz herzlichen Glückwunsch<br />
dem ganzen Team für diese Anerkennung aber auch<br />
den Erfolg!»<br />
Mehr Infos und ein<br />
virtueller Rundgang<br />
gefällig?<br />
27
AKTUELL<br />
RÜCKBLICK<br />
INTERVIEW MIT MARTINA GÜNTER<br />
DAS GLUCK LINK NURSE<br />
INFEKTIONSPRAVENTION<br />
ZU HABEN<br />
VERABSCHIEDUNG<br />
ROMAN KISSLING<br />
Nach 16 engagierten Jahren in verschiedenen Positionen in der<br />
soH <strong>–</strong> die letzten sechs Jahre als Direktor Finanzen <strong>–</strong> macht<br />
Roman Kissling seinen nächsten Karriereschritt in einem anderen<br />
Unternehmen.<br />
Warum hast du die Ausbildung zur Link Nurse gemacht?<br />
Martina Günter: Meine damalige Abteilungsleiterin, Doris Altermatt,<br />
hatte die Wichtigkeit der Infektionsprävention früh erkannt.<br />
So fragte sie mich im 2016 an, ob ich diese Rolle übernehmen<br />
möchte.<br />
Was hast du dabei gelernt?<br />
Die verschiedenen Hygiene-Richtlinien sind mir viel präsenter<br />
geworden. Auch vertiefte ich mein Wissen bezüglich Infektionsprävention<br />
auf der IDIS.<br />
Welche Vorteile hat es für deine Abteilung?<br />
Dadurch, dass die Kolleginnen und Kollegen eine direkte Ansprechperson<br />
betreffend Fragen zu Infektionsprävention und Spitalhygiene<br />
haben, ist das Thema auf der Abteilung viel präsenter<br />
geworden. Das Einhalten von Richtlinien kann ich direkt überprüfen<br />
und gegebenenfalls fachliche Inputs geben. Auch leiste ich<br />
dort mit meiner Vorbildfunktion einen wichtigen Beitrag. All dies<br />
trägt zur evidenzbasierten Pflege bei.<br />
Martina Günter ist Ansprechperson<br />
für Infektionsprävention auf der IPS.<br />
Die Beobachtungen kann sie gleich in<br />
einer entsprechenden App eingeben.<br />
Wie sind deine Erfahrungen mit dieser Aufgabe?<br />
Ich bin in der Rolle der Link Nurse vom Team gut akzeptiert und<br />
werde um Rat gefragt. So sind im Rahmen der tollen interdisziplinären<br />
Zusammenarbeit auch Freundschaften entstanden.<br />
Was ist dein Ziel?<br />
Ich möchte, dass wir auf der Abteilung die Infektionsprävention<br />
weiterhin grossschreiben zum Schutz von unseren Patientinnen<br />
und <strong>Mitarbeitende</strong>n, und dass das Thema Hygiene als wichtiger<br />
Aspekt anerkannt wird. Ich wünsche mir, dass alle Berufsgruppen,<br />
die auf der IDIS den Patienten mitbetreuen, den Schmuck<br />
(z. B. Uhren und Ringe) ablegen und dies nicht nur dann, wenn<br />
ich Clean-Hands-Erfassungen mache.<br />
BEATE MÜLLER | FACHEXPERTIN INFEKTIONSPRÄVENTION |<br />
BÜRGERSPITAL SOLOTHURN | FÜHRTE EIN INTERVIEW MIT:<br />
MARTINA GÜNTER | DIPL. EXPERTIN INTENSIVPFLEGE UND LINK<br />
NURSE INFEKTIONSPRÄVENTION | KANTONSSPITAL OLTEN<br />
Roman Kissling begann seine Karriere kurz nach der Gründung<br />
der soH im September 2006 als Assistent des damaligen Direktionspräsidenten<br />
Dr. Kurt Altermatt. Hier leitete er Projekte für die<br />
gesamte soH. Nach seiner Weiterbildung zum Medizincontroller<br />
wurde er 2011 zum Leiter des Medizincontrollings befördert. In<br />
dieser Funktion führte er das heutige DRG System ein. Berufsbegleitend<br />
absolvierte er erfolgreich den MAS in Health Administration.<br />
2016 wurde Roman Kissling als Nachfolger von Doris<br />
Barnert durch den Verwaltungsrat bestätigt und übernahm als<br />
CFO die Gesamtverantwortung in der Direktion Finanzen. Unter<br />
seiner Führung wurde die digitale Transformation in der Direktion<br />
Finanzen stetig weiterentwickelt. Durch die Realisierung diverser<br />
Digitalisierungsprojekte wie dem Kreditorenworkflow, die<br />
Teilnahme am Abrechnungsstandard SHIP und die Einführung<br />
von WiCareNow zur vereinfachten ambulanten Leistungserfassung<br />
konnten die Prozesse effizienter gestaltet und der Standardisierungsgrad<br />
erhöht werden. Mit der REKOLE-Zertifizierung<br />
(Revision der Kostenrechnung und Leistungserfassung) wurde<br />
ein weiterer wichtiger Meilenstein in der kontinuierlichen Entwicklung<br />
der Direktion Finanzen gelegt. REKOLE ist ein System,<br />
das landesweit eine Vereinheitlichung der schweizerischen Spital-Kostenrechnungsstandards<br />
gewährleistet und die Transparenz<br />
in der Kostenrechnung der <strong>Spitäler</strong> regelt.<br />
Mit der Implementierung des Talentmanagements und dem damit<br />
verbundenen Modell der Karrierepfade wurde die gezielte<br />
Weiterentwicklung der <strong>Mitarbeitende</strong>n der Direktion Finanzen<br />
ermöglicht und Perspektiven offengelegt. Seit der Einführung<br />
konnte das Talentmanagement seine Praxistauglichkeit bereits<br />
mehrfach beweisen und den Wissenserhalt und -ausbau innerhalb<br />
der Direktion sicherstellen.<br />
Wir wünschen Roman Kissling alles Gute und danken ihm für<br />
seinen langjährigen und intensiven Einsatz für die soH.<br />
MARKUS JAEGGI FIECHTER | LEITER CONTROLLING SOH UND<br />
MICHAEL STURZENEGGER | DIREKTIONSASSISTENT DIREKTION<br />
FINANZEN<br />
29
PERSONAL<br />
INTERNA<br />
NOVEMBER 22 BIS FEBRUAR <strong>23</strong><br />
HERZLICH WILLKOMMEN IM BÜRGERSPITAL SOLOTHURN<br />
Annaheim Pascale<br />
Auroi Jocelyne<br />
Avdyli Flurije<br />
Bajinovic Milka<br />
Balanis Thomas<br />
Basagic Asmir<br />
Baumgartner Julia<br />
Bazdan Marina<br />
Beer Kati<br />
Binggeli Rahel<br />
Boog Fabienne<br />
Buser Thea<br />
Czepan Matyas<br />
Danz Stefanie<br />
Deutschmann Fabiola<br />
Dziubenko Valentyna<br />
Elsner Andreas<br />
Faivre Jennifer<br />
Fejzulahi Arbion<br />
Fischlin Claudia<br />
Flury Julian<br />
Gauch Natasa<br />
Gerber Sabrina<br />
Gonin Philippe<br />
Gugler Leoni<br />
Gurevich Kate<br />
Habtu Mary<br />
Haller Sarah<br />
Hartmann Isabel<br />
Henguely Bettina<br />
Heuer Alisha<br />
Hoffmann Tanja<br />
Holtz Almeida Paulo<br />
Iseli Jasmin<br />
Jenni Aileen<br />
Kälin Severin<br />
Kallen Jana<br />
Ärztin<br />
Ärztin<br />
Mitarbeiterin Unterhaltsreinigung<br />
Fachfrau Gesundheit EFZ<br />
Oberarzt Gastroenterologie meV<br />
Leitender Arzt Orthopädie / Handchirurgie<br />
Ärztin<br />
Leiterin ZSVA<br />
Mitarbeiterin Hotellerie Service<br />
Dipl. Pflegefachfrau HF<br />
Arztsekretärin<br />
Mitarbeiterin Hotellerie Service<br />
Oberarzt Gastroenterologie<br />
Medizinische Praxisassistentin<br />
Sachbearbeiterin Verwaltung Patientenund<br />
Publikumsdienste<br />
Mitarbeiterin Pflege<br />
Oberarzt Chirurgie<br />
Studierende Fachfrau Operationstechnik<br />
Fachmann Gesundheit EFZ<br />
Leitende Ärztin Plastische Chirurgie soH<br />
Arzt<br />
Mitarbeiterin Unterhaltsreinigung<br />
Dipl. Hebamme FH<br />
Oberarzt Anästhesie<br />
Arztsekretärin<br />
Ärztin<br />
Fachfrau Gesundheit EFZ<br />
Arztsekretärin<br />
Ärztin<br />
Pflegeassistentin<br />
Medizinische Praxisassistentin<br />
Fachfrau Gesundheit EFZ<br />
Pflegeassistent<br />
Arztsekretärin<br />
Fachfrau Gesundheit EFZ<br />
Dipl. Pflegefachmann HF<br />
Studierende Pflegefachfrau HF<br />
Kanagalingam Sathes Kumar Stv. Leiter ZSVA<br />
Kisova Martha<br />
Kramer Joëlle<br />
Krebs Michael<br />
Kuhn Christine<br />
Kully Eliane<br />
Küppers Zino<br />
Läderach Jana<br />
Lammer Andreas<br />
Lewald Sophia<br />
Linder Olivier<br />
Lossier Ricarda<br />
Pflegeassistentin<br />
Fachfrau Gesundheit EFZ<br />
Sachbearbeiter Kur- und Rehavermittlung<br />
Fachfrau Gesundheit EFZ<br />
Dipl. Pflegefachfrau HF<br />
Assistent Standortleiterin Hauswirtschaft<br />
Dipl. Pflegefachfrau HF / Berufsbildnerin HF/FH<br />
Arzt<br />
Medizinische Praxisassistentin<br />
Arzt<br />
Dipl. Pflegefachfrau HF<br />
Lüthi Manuela<br />
Maragiannis Kosmas<br />
Mathys Esther<br />
McMahon Keelya<br />
Meili Yvette<br />
Mijic Doris<br />
Moravcik Katarina<br />
Muhadri Leonora<br />
Müller Stefanie<br />
Müller Sonja<br />
Nauer Ursula<br />
Niebuhr Norbert<br />
Niederberger Beatrice<br />
Pfeil Laura<br />
Picariello Naomi<br />
Rahmani Marketa<br />
Reck Stefan<br />
Reinhardt Nicole<br />
Rodriguez Diego<br />
Romano Edoardo<br />
Rosales Sarmiento Luz<br />
Rüber Fabienne<br />
Rychener Andrea<br />
Salzmann Anja<br />
Sarikabadayi Ali<br />
Schmid Tanja<br />
Schmid Fabienne<br />
Schmid Christine<br />
Schmutz Chloé<br />
Schneeberger Petra<br />
Serraglia Laura<br />
Simon Fabienne<br />
Skolnikova Janka<br />
Sorbara Rosamaria<br />
Stoverink Trüb Andrea<br />
Strandt Sarah<br />
Tanovska Petya<br />
Sachbearbeiterin Patientenaufnahme<br />
Arzt<br />
Dipl. Pflegefachfrau HF<br />
Studierende Fachfrau Operationstechnik<br />
Oberärztin Allgemeine Innere- und<br />
Notfallmedizin<br />
Mitarbeiterin Grund-/Spezialreinigung<br />
Dipl. Pflegefachfrau HF<br />
Ärztin<br />
Dipl. Pflegefachfrau HF<br />
Dipl. Fachfrau Operationstechnik HF<br />
Sekretärin Chefarzt<br />
Arzt<br />
Mitarbeiterin Hotellerie Service<br />
Medizinische Praxisassistentin<br />
Dipl. Fachfrau Operationstechnik HF<br />
Mitarbeiterin Unterhaltsreinigung<br />
Leitender Arzt Chirurgie<br />
Dipl. Pflegefachfrau HF<br />
Arzt<br />
Arzt<br />
Hausärztin Notfallpraxis<br />
Ärztin<br />
Mitarbeiterin Hotellerie Service<br />
Arztsekretärin<br />
Mitarbeiter Grund-/Spezialreinigung<br />
Arztsekretärin<br />
Standortleiterin Publikumsdienste<br />
und Hotellerie<br />
Dipl. Pflegefachfrau HF<br />
Ärztin<br />
Pflegeassistentin<br />
Dipl. Pflegefachfrau HF<br />
Studierende Fachfrau Operationstechnik<br />
Mitarbeiterin Unterhaltsreinigung<br />
Sachbearbeiterin Verwaltung Patientenund<br />
Publikumsdienste<br />
Dipl. Ergotherapeutin HF<br />
Dipl. Pflegefachfrau<br />
Oberärztin Frauenklinik<br />
Tesoro Christian Fachmann Gesundheit EFZ /<br />
Berufsbildner EFZ/EBA<br />
Thomann Jessica<br />
Tschanz Beatrice<br />
Ungethüm Lora<br />
Varescon Jean-Pascal<br />
Vatovic Damir<br />
Vazquez Cristobo Lisa<br />
Vekic Jasmina<br />
Vieira Fregolente Eduardo<br />
Vogel Anita<br />
von Rohr Frauke<br />
Mitarbeiterin Hotellerie Service<br />
Dipl. Pflegefachfrau HF<br />
Medizinische Praxisassistentin<br />
Arzt<br />
Mitarbeiter Grund-/Spezialreinigung<br />
Dipl. Pflegefachfrau HF<br />
Breast Care Nurse<br />
Arzt<br />
Dipl. Pflegefachfrau HF / Wundexpertin<br />
Leiterin Sozialberatung<br />
Wagner Julia<br />
Mitarbeiterin Hotellerie Service<br />
Wälti Sarah<br />
Weidenbach Lucy<br />
Welling Petra<br />
Studierende Fachfrau Operationstechnik<br />
Ärztin<br />
Dipl. Fachfrau Operationstechnik HF<br />
Werminghausen Anne Clara Ärztin<br />
Witmer Lea<br />
Dipl. Pflegefachfrau HF<br />
Wütschner Dominik Dipl. Sozialarbeiter FH<br />
Wyer Anouschka<br />
Medizinische Praxisassistentin<br />
Ye Shirley<br />
Ärztin<br />
Zamarian Renate<br />
Sachbearbeiterin Patientenaufnahme<br />
Zarinska Marija<br />
Ärztin<br />
Zegem Ayca<br />
Dipl. Pflegefachfrau HF<br />
Zesiger Daniela<br />
Sachbearbeiterin Innere Medizin<br />
Zingg Lena<br />
Ärztin<br />
Zollinger Michèle<br />
Sekretärin Chefarzt<br />
HERZLICH WILLKOMMEN IM KANTONSSPITAL OLTEN<br />
Berger Julian<br />
Arzt<br />
Biedermann Sabrina<br />
Bösch Eva<br />
Bosshard Piet<br />
Breitenstein Patricia<br />
Bürgler Ramona<br />
Büttiker Petra<br />
Caviezel Daniel<br />
Christ Masero Ursula<br />
Christidis Spyridon<br />
Clopath Franca<br />
Dietrich Aline<br />
Fellmann Jasmin<br />
Filipovic Aleksandra<br />
Fischer Alice<br />
Fischer Karin<br />
Flückiger Paul<br />
Furrer Marc<br />
Gashi Nasibe<br />
Gasser Rahel<br />
Gebreselassie Hiwot<br />
Gojniczek Anna<br />
Grabber Nadine<br />
Dipl. Expertin Intensivpflege NDS HF<br />
Dipl. Logopädin<br />
Leitender Arzt Urologie<br />
Dipl. Pflegefachfrau HF<br />
Dipl. Pflegefachfrau HF<br />
Ärztin<br />
Oberarzt<br />
Oberärztin Anästhesie<br />
Technischer Sterilisationsassistent<br />
Mitarbeiterin Unterhaltsreinigung<br />
Dipl. Pflegefachfrau HF<br />
Arztsekretärin<br />
Dipl. Pflegefachfrau HF<br />
Dipl. Pflegefachfrau FH<br />
Fachfrau Gesundheit EFZ<br />
Arzt<br />
Stv. Chefarzt Urologie<br />
Mitarbeiterin Unterhaltsreinigung<br />
Oberärztin Frauenklinik<br />
Oberärztin Medizin<br />
Dipl. Fachfrau Operationstechnik HF<br />
Dipl. Fachfrau Operationstechnik HF<br />
Habermacher Sibylle Dipl. Ergotherapeutin FH<br />
Herrmann Sophie<br />
Ärztin<br />
Hosseini Sara<br />
Ärztin<br />
Huber Marina<br />
Ärztin<br />
Husi Nina<br />
Dipl. Hebamme FH<br />
Jeker Nikola<br />
Arzt<br />
Jeyakumar Jeyapirithika Studierende Fachfrau Operationstechnik<br />
Kaur Amarrinder<br />
Hausärztin NOFOL<br />
Knapp Katharina<br />
Ärztin<br />
Koller Brolese Eliane Ärztin<br />
Krämer Annika<br />
Ärztin<br />
Kreienbühl Leonie<br />
Fachfrau Gesundheit EFZ<br />
Kunz Viviane<br />
Oberärztin Medizin<br />
Kurmann Anita<br />
Dipl. Pflegefachfrau HF<br />
Lagger Christina<br />
Arztsekretärin<br />
Lanz Alain<br />
Dipl. Pflegefachmann HF<br />
Larios Eleftherios<br />
Oberarzt Kardiologie<br />
Listyo Silke<br />
Hausärztin NOFOL<br />
Lochmann Livia<br />
Dipl. Pflegefachfrau HF<br />
Malushi Meriton<br />
Arzt<br />
Marian Patrizia<br />
Sachbearbeiterin Verwaltung<br />
Matusa Daniela<br />
Pflegeassistentin<br />
Memeti Seljvije<br />
Pflegeassistentin<br />
Morgenthaler Lea<br />
Ärztin<br />
Müller Michelle<br />
Dipl. Pflegefachfrau HF<br />
Peier Stephanie<br />
Medizinische Praxisassistentin<br />
Peier Marion<br />
Aushilfe<br />
Pereira Batista Braga Joana Ärztin<br />
Portmann Carina<br />
Mitarbeiterin Anmeldung / Empfang<br />
Prenaj Merlinda<br />
Dipl. Pflegefachfrau HF<br />
Ragonesi Talisa<br />
Ärztin<br />
Sama Angela<br />
Dipl. Pflegefachfrau HF<br />
Schenker Rahel<br />
Medizinisch-Technische Assistentin<br />
Schoepke Linus Oberarzt i. V.<br />
Schweizer Verena<br />
Dipl. Expertin Intensivpflege NDS HF<br />
Seifert Manuela<br />
Medizinische Praxisassistentin<br />
Seiler Christoph<br />
Leitender Arzt Chirurgie<br />
Seldüz Elif<br />
Fachfrau Gesundheit EFZ<br />
Sieche Doris<br />
Dipl. Expertin Notfallpflege NDS HF<br />
Stucki Miriam<br />
Ärztin<br />
Theofanakis Anna<br />
Dipl. Hebamme FH<br />
Tran Dat Hoang<br />
Diätkoch<br />
Tschumi Christian<br />
Leitender Arzt Plastische Chirurgie soH<br />
Vergos Georgios<br />
Arzt<br />
Völkel Maria<br />
Mitarbeiterin Restaurant<br />
von Arb-Rauber Nicole Mitarbeiterin Room Service<br />
von Petersdorff Vittoria Ärztin<br />
von Rütte Christina<br />
Ärztin<br />
Wehrle Julian<br />
Oberarzt Anästhesie<br />
Wolter Daniel<br />
Arzt<br />
Wyss Jessica<br />
Dipl. Pflegefachfrau HF<br />
Zeller Nadja<br />
Mitarbeiterin Room Service<br />
Zeneli Lejla<br />
Technische Sterilisationsassistentin<br />
30<br />
31
PERSONAL<br />
HERZLICH WILLKOMMEN IM SPITAL DORNACH<br />
Altwegg Olivia<br />
Arnold Isabelle<br />
Assadian Mustafa<br />
Boog Olivier<br />
Dell’Era Manuela<br />
Dreier Stefanie<br />
Herren Mirjam<br />
Jäggi Miriam<br />
Knappe Leopold<br />
Koechlin Michael<br />
Liechti Jeannine<br />
Markwalder Nadine<br />
Medwedew Swetlana<br />
Migga Alexandra<br />
Müller Philip<br />
Oehl Claudia<br />
Orhan Funda<br />
Reissenberger Pamela<br />
Schepperle Harald<br />
Schindler Géraldine<br />
Van der Linde Jacoba<br />
Vigneswaran Vijitha<br />
Zairi Lorentina<br />
Sinani Azel<br />
Ärztin<br />
Ärztin<br />
Oberarzt<br />
Mitarbeiter Pflege<br />
Medizinische Praxisassistentin<br />
Fachfrau Gesundheit EFZ<br />
Studierende Pflegefachfrau HF<br />
Ärztin<br />
Arzt<br />
Arzt<br />
Arztsekretärin<br />
Dipl. Pflegefachfrau HF<br />
Dipl. Expertin Anästhesiepflege HF<br />
Mitarbeiterin Pflege<br />
Arzt<br />
Dipl. Pflegefachfrau HF<br />
Medizinische Praxisassistentin<br />
Ärztin<br />
Oberarzt Anästhesie<br />
Dipl. Pflegefachfrau HF<br />
Mitarbeiterin Pflege<br />
Pflegeassistentin<br />
HERZLICH WILLKOMMEN IN DEN<br />
PSYCHIATRISCHEN DIENSTEN<br />
Balla Agnes<br />
Bortis Tanja<br />
Catarinella Michele<br />
Fedan Agnieszka<br />
Fidalgo Andrade Judit<br />
Hauser Estelle<br />
Luder Nadja<br />
Minoski Hristijan<br />
Munz Chantal<br />
Neuner Michael<br />
Pichler Corina<br />
Portokalakis Petros<br />
Rosset Valérie<br />
Sacharuk Julian<br />
Spieker Diana<br />
Strub Susanne<br />
Tautscher Corinne<br />
Wasserfallen Sabine<br />
Mitarbeiterin Zentrale Operationsleitstelle<br />
Dipl. Experte Anästhesiepflege HF<br />
Ärztin<br />
Mitarbeiterin Sekretariat<br />
Arzt<br />
Mitarbeiterin Abwaschküche<br />
Ärztin<br />
Psychologin<br />
Fachfrau Gesundheit EFZ<br />
Arzt<br />
Psychologin<br />
Arzt<br />
Mitarbeiterin Restaurant<br />
Arzt<br />
Psychotherapeutin<br />
Bewegungs- und Sporttherapeut<br />
Psychologin<br />
Psychologin<br />
Mitarbeiterin Empfang / Telefonzentrale<br />
Psychologin<br />
HERZLICH WILLKOMMEN IN DEN<br />
MEDIZINISCHEN QUERSCHNITTDIENSTEN<br />
Aebi Karin<br />
Angéloz Simone<br />
Borisov Vladislav Oberarzt i. V.<br />
Buchmüller Elmar<br />
Bui Hau<br />
Burkhalter Fabian<br />
Dipl. Rettungssanitäterin HF<br />
Studierende Rettungssanitäterin<br />
Dipl. Rettungssanitäter HF<br />
Leitender Biomedizinischer Analytiker<br />
Dipl. Rettungssanitäter HF<br />
Cam Sümeyye<br />
El Baz Yassir<br />
Gerber Beatrice<br />
Hedhli Ayoub<br />
Kernen Melanie<br />
Klötzli Priska<br />
Kohler Jasmin<br />
Kümin Markus<br />
Müller Silvan<br />
Ruppen Florian<br />
Schilling Selina<br />
Schlup Yannick<br />
Spruijt Jacobus<br />
Widmer Franziska<br />
Zanetti Madlaina<br />
Dipl. Biomedizinische Analytikerin HF<br />
Leitender Arzt Radiologie<br />
Dipl. Radiologiefachfrau HF<br />
Spitalfacharzt<br />
Dipl. Radiologiefachfrau HF / Co-Fachleiterin CT<br />
Studierende Rettungssanitäterin<br />
Studierende Rettungssanitäterin<br />
Dipl. Rettungssanitäter HF<br />
Studierener Rettungssanitäter<br />
Dipl. Rettungssanitäter HF<br />
Dipl. Radiologiefachfrau HF<br />
Transportsanitäter mit eidg. FA<br />
Dipl. Radiologiefachmann HF / Co-Fachleiter CT<br />
Spitalapothekerin<br />
Medizinische Praxisassistentin mbA<br />
HERZLICH WILLKOMMEN IN DER ÄRZTLICHEN DIREKTION<br />
Forner Susann<br />
Business Analystin / Projektleiterin<br />
HERZLICH WILLKOMMEN IN DER<br />
MEDIZINISCHEN UNTERNEHMENSENTWICKLUNG<br />
Amport Marianne<br />
Bader Yvonne<br />
Fuchs Martina<br />
Leistungsmanagerin<br />
Leistungsmanagerin<br />
HERZLICH WILLKOMMEN IM STAB<br />
Bachmann Fabiola<br />
Sachbearbeiterin Leistungsmanagement<br />
Projektleiterin Marketing und Kommunikation<br />
HERZLICH WILLKOMMEN IN LOGISTIK / ZENTRALEINKAUF<br />
Hamid Abdulrazak<br />
Rudolf von Rohr Janou<br />
Logistiker<br />
Logistiker EFZ<br />
HERZLICH WILLKOMMEN IN DER DIREKTION PFLEGE<br />
Schröder Christoph<br />
Direktor Pflege soH<br />
HERZLICH WILLKOMMEN IN DER DIREKTION FINANZEN<br />
Härtel Sören<br />
Marti Sven<br />
Schmid Yves<br />
Medizinischer Codierer<br />
Controller<br />
Controller<br />
HERZLICH WILLKOMMEN IN DER DIREKTION HRM<br />
Aeschbacher Corinne<br />
Ingold Manuela<br />
Klausener Dominic<br />
Li Rosi Natalina<br />
Vogt Valentin<br />
Zimmermann Geraldine<br />
HR Managerin<br />
Juristin Personalrecht<br />
Sachbearbeiter HRM<br />
Fachleiterin HR Admin / Payroll<br />
Mitarbeiter HR Administration<br />
HR Managerin / Projektleiterin<br />
HERZLICH WILLKOMMEN IN DER ZENTRALWÄSCHEREI<br />
Fili Kittiya<br />
Mitarbeiterin Finishbereich<br />
HERZLICHE GRATULATION ZUM DIENSTJUBILÄUM<br />
BÜRGERSPITAL SOLOTHURN<br />
Suter Heidi Dipl. Pflegefachfrau HF / Wundexpertin 40<br />
Thommen-Fischer Susanne Dipl. Pflegefachfrau HF Intensivpflege 35<br />
Josavac Milja Mitarbeiterin Finishbereich 30<br />
Misteli-Gerber Renate Dipl. Pflegefachfrau HF 30<br />
Tschirren Thomas Stv. Leiter Technischer Dienst 25<br />
Cupa Barbara Leiterin ZSVA 20<br />
Fehrenbacher Silvia Sachbearbeiterin Verwaltung 20<br />
Reinhart Andreas<br />
Fachgruppenleiter Technische Dienste:<br />
Sanitär 20<br />
Bur Esther Sekretärin Chefarzt 15<br />
Heutschi Jenni Sylvia Sachbearbeiterin Patientenaufnahme 15<br />
Kovacevic Matija Mitarbeiterin Nasszone 15<br />
Kurdoglu Zehra Leistungsmanagerin 15<br />
Moser Katharina Medizinische Praxisassistentin 15<br />
Rentsch Simon Leitender Radiologiefachmann HF 15<br />
Schnell Regula Sachbearbeiterin Patientenaufnahme 15<br />
Tschanz Melanie Dipl. Pflegefachfrau HF 15<br />
KANTONSSPITAL OLTEN<br />
Dörig Guido Dipl. Experte Intensivpflege NDS HF 35<br />
Ludäscher Mirjam Ressortleiterin Pflege 35<br />
Sarbach-Hirt Esther Dipl. Biomedizinische Analytikerin HF 35<br />
Schmidlin-Utzinger Beatrice Dipl. Pflegefachfrau HF 35<br />
Virgolini Birgitt Stationsleiterin 35<br />
Bolick-Füglistaller Petra Qualitätsbeauftragte I 30<br />
Matisa Drazen Mitarbeiter Pflege 30<br />
Bana Bayan Fachfrau Gesundheit EFZ 25<br />
Bloem Eugène Dipl. Physiotherapeut FH 25<br />
Brisevac Milena Leiterin Restaurant 25<br />
Hortelao-Mendes Maria José Pflegeassistentin 25<br />
Eisner Lukas Chefarzt Chirurgie /<br />
Chefarzt Departement Operative Medizin 25<br />
Zolli Pierre Transportsanitäter mit eidg. FA 25<br />
Bätscher Bianca Dipl. Fachfrau Operationstechnik HF 20<br />
Gundlach Michael Dipl. Experte Anästhesiepflege NDS HF 20<br />
John-Scheuber Elisabeth Dipl. Pflegefachfrau HF 20<br />
Kampadathil Juby Dipl. Pflegefachfrau HF 20<br />
Zwahlen Pascal Dipl. Rettungssanitäter HF 20<br />
Bächler Tanja Dipl. Pflegefachfrau HF 15<br />
Briker Ana Dipl. Expertin Notfallpflege NDS HF 15<br />
Hüsler Katja Stv. Stationsleiterin 15<br />
Kiefer Fatima Dipl. Pflegefachfrau HF 15<br />
Lekaj-Tunaj Vera Mitarbeiterin Küche 15<br />
Leibundgut Irene Dipl. Pflegefachfrau HF 15<br />
Mauro-Poch Monika Teamleiterin Patientenaufnahme 15<br />
Mingrone Walter Leitender Arzt Medizin / Onkologie 15<br />
Neziri Gjilsime Dipl. Pflegefachfrau HF 15<br />
Rauber-Erni Gabriela Mitarbeiterin Zentrale Operationsleitstelle 15<br />
Spielmann Corin Dipl. Pflegefachfrau HF 15<br />
SPITAL DORNACH<br />
Matic Mara Fachfrau Gesundheit EFZ 35<br />
Vögelin-Maurer Nicole Dipl. Pflegefachfrau HF 25<br />
Kanagu Subramaniam Mitarbeiter Küche 20<br />
Rizzo Daniela Dipl. Pflegefachfrau HF 15<br />
PSYCHIATRISCHE DIENSTE<br />
Pannarakunnel Jain Joseph Dipl. Pflegefachmann HF 20<br />
Wietkamp-Hesseling Eva Maria Dipl. Ergotherapeutin HF /<br />
Stv. Leiterin Spezialtherapien 20<br />
Schürch Mirjam Dipl. Pflegefachfrau HF 15<br />
DIREKTION HRM<br />
Di Bernardo Leimgruber Nadia Beauftragte Integration 25<br />
Wuffli Barbara HR Managerin / Projektleiterin 20<br />
Manzo Annemieke Kleinkinderzieherin 15<br />
PENSIONIERUNGEN <strong>–</strong><br />
ALLES GUTE FÜR IHREN WEITEREN LEBENSWEG<br />
BÜRGERSPITAL SOLOTHURN<br />
Hänggi-Müller Sonja Arztsekretärin 30.11.22<br />
Reinhart Andreas<br />
Radovanovic-Maric Mirjana<br />
Fachgruppenleiter<br />
Technische Dienste: Sanitär 31.01.<strong>23</strong><br />
Teamleiterin Finishbereich<br />
Zentralwäscherei 30.11.22<br />
Schaad Claudia Arztsekretärin 31.12.22<br />
Suter Heidi Dipl. Pflegefachfrau HF /<br />
Wundexpertin 31.12.22<br />
Mäder-Roth Edith<br />
Sachbearbeiterin Verwaltung<br />
Patienten- und Publikumsdienste 31.12.22<br />
Fleischli Annemarie Mitarbeiterin Praxis Gynäkologie 31.12.22<br />
Cupa Barbara Leiterin ZSVA 31.01.<strong>23</strong><br />
Marti-Riesen Monique Fachfrau Gesundheit EFZ 31.01.<strong>23</strong><br />
Thommen-Fischer Susanne<br />
Dipl. Pflegefachfrau HF<br />
Intensivpflege 31.01.<strong>23</strong><br />
Puvaneswaran<br />
Puvanendrakumaran Leiter Abwaschküche 28.02.<strong>23</strong><br />
32<br />
33
PERSONAL<br />
JUBILÄUMSPORTRÄT<br />
KANTONSSPITAL OLTEN<br />
Jaggi-Fricker Bernadette Pflegeassistentin 31.12.22<br />
Anderegg Ottilie<br />
Sachbearbeiterin Kur- und<br />
Rehavermittlung 31.01.<strong>23</strong><br />
Arnejo Bertha Mitarbeiterin Cafeteria 31.01.<strong>23</strong><br />
Grolimund Beatrice Arztsekretärin mbA /<br />
Case Managerin 31.01.<strong>23</strong><br />
Kamer Irene Krankenpflegerin FA SRK 31.01.<strong>23</strong><br />
Müller-Herzog Vreni Dipl. Pflegefachfrau HF 31.01.<strong>23</strong><br />
Plüss-Ulrich Silvia Sekretärin Chefärztin 31.01.<strong>23</strong><br />
Pratas Janeiro<br />
Maria da Conceicao Mitarbeiterin Unterhaltsreinigung 31.01.<strong>23</strong><br />
Studer Dominik Standortleiter Gastronomie 31.01.<strong>23</strong><br />
Weber Maria Mitarbeiterin Unterhaltsreinigung 31.01.<strong>23</strong><br />
Amsler CianciVreni Dipl. Pflegefachfrau HF /<br />
Diabetesberaterin 28.02.<strong>23</strong><br />
Baumann-Christ Beatrice Pflegeassistentin 28.02.<strong>23</strong><br />
SPITAL DORNACH<br />
Kureekal Mathew Mitarbeiter Pflege 30.11.22<br />
Stäuble Manuel Leitender Arzt Anästhesie 30.11.22<br />
Dreier Susanne Mitarbeiterin Physiotherapie 31.01.<strong>23</strong><br />
PSYCHIATRISCHE DIENSTE<br />
Fröhlicher-Godenzi Alice Mitarbeiterin Sekretariat 31.12.22<br />
Hurni Luterbacher Monika Arztsekretärin 31.12.22<br />
HERZLICHE GRATULATION<br />
ZUM AUSBILDUNGSABSCHLUSS!<br />
DIPL. PFLEGEFACHFRAU HF SOMATIK<br />
Nrecaj Tanja<br />
Zegem Ayca<br />
DIPL. FACHFRAU OPERATIONSTECHNIK HF<br />
Fischer Corinne<br />
DIPL. RETTUNGSSANITÄTERIN HF<br />
Angéloz Simone<br />
Bruder Monika<br />
Schneuwly Ylenia<br />
DIPL. EXPERTIN NOTFALLPFLEGE NDS HF<br />
Richner Milena<br />
DO<br />
BSS<br />
KSO<br />
BSS<br />
KSO<br />
BSS<br />
BSS<br />
BEFÖRDERUNGEN<br />
BÜRGERSPITAL SOLOTHURN<br />
Baerel Linda<br />
Cordi Sarah<br />
Kellner Christoph<br />
Kocher Vivienne<br />
Mariathas Premathasan<br />
Mohan Vignes<br />
Neuenschwander Saskia<br />
Steiner Nina<br />
von Deimling Christian<br />
Yogarasa Mahinthan<br />
KANTONSSPITAL OLTEN<br />
Agatic Veronika<br />
Burkhalter Peter<br />
Gmati Omar<br />
Halfmann-Aeby Nicole<br />
Hochuli Daniel<br />
Huber Noëlle<br />
Hug-Walser Eveline<br />
Lauper-Marti Ruth<br />
Leistner Detlef<br />
Mauro-Poch Monika<br />
Meister Lucien<br />
Sampogna Vincenzo<br />
Saner Philipp<br />
Schürmann Mathias<br />
Stocker Ramona<br />
Weiss Neidhart Claudia<br />
SPITAL DORNACH<br />
Hoffmann Tobias<br />
Homberger Lea<br />
PSYCHIATRISCHE DIENSTE<br />
Gutweniger Karin<br />
Scekic Lazar<br />
Völke Tait-Jamieson Annik<br />
DIREKTION INFORMATIK<br />
Blunier Urs<br />
DIREKTION HRM<br />
Gadient Moniek<br />
Jorns Liliane<br />
ZENTRALWÄSCHEREI<br />
Libourki Fdila<br />
Sekretärin Chefarzt<br />
Teamleiterin Küche<br />
Oberarzt Orthopädie<br />
Stv. Stationsleiterin<br />
Stv. Leiter Abwaschküche<br />
Oberarzt Medizin<br />
Teamleiterin Diätküche<br />
Stellvertretende Leitende<br />
Ernährungsberaterin<br />
Oberarzt Orthopädie<br />
Leiter Abwaschküche<br />
Leitende Ergotherapeutin<br />
Leiter Pflege Anästhesie<br />
Stv. Leiter Küche<br />
Stv. Leiterin Allgemeine Verwaltung<br />
Leiter Pflege Zentrale Operationsabteilung<br />
Stationsleiterin<br />
Sekretärin Chefarzt<br />
Sekretärin Chefärztin<br />
Leiter ZSVA<br />
Teamleiterin Patientenaufnahme<br />
Leitung Publikumsdienste und Gastronomie<br />
Leiter Küche<br />
Ressortleiter Pflege<br />
Stv. Leiter Pflege Anästhesie<br />
Stv. Leiterin Pflege Notfall<br />
Leiterin Pflege Diabetesberatung<br />
Stv. Chefarzt Medizin<br />
Leitende Arztsekretärin<br />
Leitende Psychologin<br />
Stv. Stationsleiter<br />
Leitende Psychologin<br />
Leiter ICT Service Desk & Support<br />
Stv. Leiterin HR Service Center<br />
Leiterin HR Service Center<br />
Teamleiterin Finishbereich<br />
Wer sich mit der gebürtigen Irakerin unterhält, sieht<br />
sich einer temperamentvollen, interessierten Frau<br />
gegenüber. Ihre Geschichte erzählt sie gerne und<br />
lässt dabei klar erkennen, dass sie ihren Beruf mit<br />
Stolz und Freude ausübt.<br />
In ihrer alten Heimat Irak absolvierte Bayan Bana<br />
einst das Gymnasium. Danach schloss sie, weil sie<br />
Menschen helfen und Gutes tun wollte, eine Ausbildung<br />
in der Pflege ab. So arbeitete sie denn in einem<br />
Spital. Alles hat sich so gut angefühlt, war fürs Leben<br />
angerichtet <strong>–</strong> bis sie dann flüchten musste. Als junge<br />
Frau gelangte sie in die Türkei, eine Zwischenstation<br />
auf einem langen Weg in eine neue Heimat. Durch<br />
die UNO vermittelt wollte sie ursprünglich in die USA<br />
weiterreisen, angeboten wurde ihr das unbekannte<br />
Land mit Alpen, Jura und etwas zwischendrin.<br />
In der Schweiz angekommen, musste sich Bayan<br />
Bana neu orientieren. Die ersten Monate verbrachte<br />
sie im Kanton Schwyz, dann folgte der Umzug nach<br />
Olten. Sprache und Kultur waren ihr verständlicherweise<br />
völlig fremd. Wie soll sie sich für ein Leben<br />
hier einrichten? Geht es allenfalls weiter oder gar<br />
wieder zurück? Was würden ihre Ausbildung und die<br />
Berufserfahrung hier zählen? Die letzte Frage konnte<br />
sie mit dem Schweizerischen Roten Kreuz klären:<br />
Bayan Bana musste eine fachliche sowie sprachliche<br />
Prüfung ablegen, wobei sich die zweite als wesentlich<br />
grössere Schwierigkeit darstellte. Mindestens das Niveau<br />
von B1 hatte sie zu erreichen, was sie dann auch<br />
schaffte und ihr die Anerkennung als FaGe einbrachte.<br />
Bayan verständigt sich in Arabisch, Kurdisch, Persisch,<br />
Türkisch und Deutsch. Vor allem aber spricht<br />
die Fachfrau Gesundheit mit ihren Augen. Bei kurzen<br />
Unterhaltungen im Stationszimmer auf der D5 vom<br />
KSO, in den Gängen sowie in den Patientenzimmern<br />
ist immer wieder mal auch ein Lachen zu vernehmen:<br />
Der muntere Austausch mit anderen Menschen bedeutet<br />
ihr viel. Wie würde Bayan Bana den Pflegeberuf<br />
bewerben? Weil sie es seit ihrer Entscheidung<br />
einst immer wieder bestätigt kriegt: «Ich helfe und<br />
tue etwas Gutes.»<br />
25 JAHRE<br />
BAYAN BANA<br />
FACHFRAU GESUNDHEIT<br />
KANTONSSPITAL OLTEN<br />
Am 5. Mai ist Internationaler Tag der Händehygiene<br />
IN DER RUBRIK «DAS JUBILÄUMSPORTRÄT» WERDEN<br />
MITARBEITENDE DARGESTELLT, DIE EIN ARBEITS-<br />
JUBILÄUM AB 15 JAHRE FEIERN. DAS LOS ENTSCHEIDET,<br />
WER JEWEILS PORTRÄTIERT WIRD.<br />
34<br />
35
Bürgerspital<br />
Solothurn<br />
Schöngrünstrasse 42 | 4500 Solothurn<br />
T 032 627 31 21<br />
info.bss@spital.so.ch<br />
Spital<br />
Dornach<br />
Spitalweg 11 | 4143 Dornach<br />
T 061 704 44 44<br />
info.do@spital.so.ch<br />
Kantonsspital<br />
Olten<br />
Baslerstrasse 150 | 4600 Olten<br />
T 062 311 41 11<br />
info.kso@spital.so.ch<br />
Psychiatrische<br />
Dienste<br />
Weissensteinstrasse 102 | 4503 Solothurn<br />
T 032 627 11 11<br />
info.pd@spital.so.ch