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Neustrelitz 1-2023

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Das Kundenmagazin der Stadtwerke <strong>Neustrelitz</strong> 1 | <strong>2023</strong><br />

Das geht ganz<br />

schnell:<br />

Am Leea gibt<br />

es eine neue<br />

Ladesäule<br />

Seite 6<br />

Energie<br />

leben<br />

06<br />

05<br />

Infos zu Energiepreisbremsen<br />

03<br />

Unser Regionales Netz<br />

RE.NE wächst<br />

4.000. Kunde surft<br />

im Strelix-Netz<br />

stadtwerke-neustrelitz.de


2 Inhalt, Editorial<br />

Fossile Energien sind<br />

in <strong>Neustrelitz</strong> chancenlos<br />

Die Stadtwerke <strong>Neustrelitz</strong> sind dem Ziel, Fernwärme zu 100 Prozent aus erneuerbaren<br />

Energien zu gewinnen, ein großes Stück nähergekommen. Für einen<br />

Transformationsplan wurden jetzt Fördermittel im Rahmen der Bundesförderung<br />

für effiziente Wärmenetze (BEW) zugesichert. Wozu braucht es in <strong>Neustrelitz</strong><br />

diesen Plan bei Biomasse-Heizkraftwerk, Photovoltaikanlagen und Biogasanlage?<br />

Ein Transformationsplan zeigt den Weg, wie ein Wärmenetz bis spätestens<br />

2045 treibhausneutral funktionieren kann. Das passt bestens in die Philosophie<br />

der Stadtwerke <strong>Neustrelitz</strong>. Das Unternehmen möchte ohnehin seine Kunden<br />

mit Fernwärme unabhängig von fossilen Energieträgern versorgen.<br />

Läuft alles wie geplant, dann kann der Transformationsplan bis Ende <strong>2023</strong>/<br />

Anfang 2024 stehen. Auf dieser Basis können dann Investitionen festgelegt<br />

und der Umbau begonnen werden. In dem Plan werden wichtige Wegmarken<br />

aufgezeigt, wie zum Beispiel der Bedarf an zusätzlichen Anlagen wie Wärmespeicher,<br />

Wärmepumpen oder Erweiterungen des Biomasse-Heizkraftwerkes.<br />

Inhalt<br />

Liebe Kundinnen und Kunden,<br />

2 Editorial<br />

3 Strelix: 4.000. Kunde am Netz<br />

4 Das Regionale Netz RE.NE<br />

wächst Stück für Stück<br />

5 Aus Breitlandnet wird RE.NE<br />

6 Stadtwerke aktuell<br />

7 Stadtwerke Sponsoring<br />

8 Leea: Neue Kurse und Projekte<br />

9 Tiergarten: Stadtgeschichte<br />

erleben<br />

10 Stadtwerke und Nachhaltigkeit:<br />

Gemeinsam für den Klimaschutz<br />

12 Mensch, Umwelt, Technik:<br />

LNG-Terminals<br />

14 Kurznews<br />

15 Rezept: Gemüsefrittata<br />

mit Spargel<br />

16 Rätsel, Impressum<br />

Energiepreisdeckel, Energiekrise, Energiemangellage …<br />

das sind Begriffe, die uns in den zurückliegenden Monaten stark beschäftigt haben.<br />

Als Grundversorger für <strong>Neustrelitz</strong> und das Umland ist es unsere Aufgabe, Sie mit<br />

Strom, Fernwärme, Gas, Wasser und Internet verlässlich zu versorgen. Wir müssen an<br />

dieser Stelle nicht auf die aktuelle Situation in der Ukraine und auf dem Energiemarkt<br />

eingehen. Wir alle wissen, welche Folgen und finanziellen Auswirkungen das für uns<br />

und die Grundversorgung unserer Kunden hatte.<br />

Inzwischen greift der Energiepreisdeckel. Als eines von wenigen Stadtwerken können<br />

wir mit Stolz darauf verweisen, dass bei uns nicht alle Kunden von den vom Bund festgelegten<br />

Bremsen betroffen sind. Der Grund dafür: Unsere Strompreise sind niedriger.<br />

Das liegt zum einen an unseren umsichtigen und vorausschauenden Energieeinkäufen<br />

sowie auch daran, dass wir uns seit Jahrzehnten für neue Technologien einsetzen. Zwei<br />

Beispiele: Unser Biomasse-Heizkraftwerk verwandelt Hackschnitzel aus Waldrestholz,<br />

Baum- und Strauchschnitt in Wärme und Strom, und die von unseren Photovoltaikanlagen<br />

aus Sonnenlicht gewonnene Energie wird direkt ins Netz gespeist. In Zukunft,<br />

das versprechen wir Ihnen, setzen wir weiterhin auf erneuerbare Energien, denn:<br />

WIR MACHEN ZUKUNFT.<br />

Herzlichst<br />

Frank Schmetzke (Geschäftsführer)<br />

und Vincent Kokert (Geschäftsführer)<br />

Titelbild: © Stadtwerke <strong>Neustrelitz</strong>, Bild Seite 2: © Stadtwerke <strong>Neustrelitz</strong>


Strelix 3<br />

Ein Produkt der<br />

Stadtwerke <strong>Neustrelitz</strong> GmbH<br />

Irmgard surft jetzt<br />

fix wie nix<br />

4.000 Haushalte haben die Stadtwerke <strong>Neustrelitz</strong><br />

inzwischen an das Glasfaser-Netz Strelix angeschlossen.<br />

Noch bis Ende Juni können sich Interessenten<br />

den kostenlosen Hausanschluss sichern.<br />

Letzte Chance:<br />

2.000 €<br />

sparen<br />

bei Vetragsabschluss<br />

bis zum 30. Juni <strong>2023</strong>*<br />

Irmgard Dörband aus Fürstensee ist die<br />

4.000. Kundin, die nun im schnellen<br />

Glasfaser-Netz Strelix der Stadtwerke<br />

<strong>Neustrelitz</strong> surfen kann.<br />

Stadtwerke-Geschäftsführer<br />

Frank Schmetzke war dabei, als<br />

die FRITZ!Box in der Wohnung der<br />

Rentnerin in Betrieb genommen<br />

wurde. Irmgard Dörband will auch<br />

mit 82 Jahren nicht auf schnelles<br />

Internet verzichten. Über ihr Mobiltelefon<br />

wird sie Strelix auf jeden Fall nutzen.<br />

Irmgard Dörband (links) lässt sich<br />

die Vorteile von Strelix genau erklären<br />

2016 haben die Stadtwerke <strong>Neustrelitz</strong> ihr Glasfaserangebot aus<br />

der Taufe gehoben. Für Strelix haben sie in <strong>Neustrelitz</strong> und den<br />

Ortsteilen bis heute rund 18 Millionen Euro ohne Fördermittel<br />

investiert. „Genau das zeichnet städtische Gesellschaften aus,<br />

dass sie Dinge tun, die nicht sofort wirtschaftlich abbildbar sind“,<br />

betont Frank Schmetzke.<br />

Bilder: © Stadtwerke <strong>Neustrelitz</strong>, © freepik.com<br />

Als die Strelix-Idee bei den Stadtwerken entwickelt wurde, zeichnete<br />

sich bereits ab, dass in der damaligen Förderkulisse kein<br />

Platz für die Residenzstadt war. Stadt und Stadtwerke wollten<br />

aber nicht zulassen, dass <strong>Neustrelitz</strong> auf der Datenautobahn<br />

ausgebremst wird. Inzwischen ist das Netz flächendeckend ausgebaut,<br />

und die Stadtwerke können mit Strelix hohe Geschwindigkeiten<br />

und Leistungsfähigkeit garantieren.<br />

Im vergangenen Jahr haben die Stadtwerke <strong>Neustrelitz</strong> auch damit<br />

begonnen, die Ortsteile Drewin, Klein Trebbow und Fürstensee<br />

mit Strelix auszustatten. Wiesenthal ist bereits erschlossen. Die<br />

Stadtwerke können ihren Kunden somit ein Komplettpaket der<br />

Versorgung anbieten: Strom, Gas, Wasser und nicht zuletzt Telekommunikation.<br />

„Das unterscheidet uns von deutschlandweiten<br />

Mitbewerbern in der Telekommunikation“, so Schmetzke.<br />

Übrigens: Noch bis Ende Juni können sich Interessenten den<br />

kostenlosen Hausanschluss sichern. Setzen Sie sich mit uns<br />

in Verbindung: 03981 474-0.<br />

Stadtwerke-Geschäftsführer Frank Schmetzke (2. v. r.)<br />

gratulierte der 4.000. Strelix-Kundin persönlich<br />

Kontakt<br />

Sie wünschen eine persönliche Beratung?<br />

Sprechen Sie uns an, wir helfen gern.<br />

Bei uns geraten Sie über keine Hotline in<br />

eine Endlosschleife. Wir sind unter der<br />

Telefonnummer 03981 474-0, per E-Mail<br />

unter info@strelix.de oder in unseren<br />

Kundenzentren in der Strelitzer Straße 27<br />

bzw. in der Wilhelm-Stolte-Straße 90<br />

persönlich für Sie da.<br />

Fix wie nix.<br />

* bei Strelix-Neukundenvertragsabschluss


4 Regionales Netz RE.NE<br />

Stück für Stück<br />

Mit einem riesigen Bohrer hat sich das Regionale Netz RE.NE seinen Weg durch die Tiefen unter<br />

Woblitz und Havel bis zum anderen Uferrand gebohrt. Warum? Damit es schon im Sommer in<br />

Wesenberg mit dem schnellsten Internet funktioniert.<br />

Stück für Stück, Meter für Meter, unter<br />

Wasser, unter Schienen, über Stock und<br />

Stein haben sich die Landwerke MV Breitband<br />

GmbH in den Landkreisen Mecklenburgische<br />

Seenplatte, Vorpommern-<br />

Greifswald und Rostock vorgearbeitet,<br />

um dort den geförderten Breitbandausbau<br />

voranzutreiben. Doch in Wesenberg, an<br />

Woblitz und Havel, mussten sich die Landwerke<br />

jetzt wohl der größten Herausforderung<br />

beim Glasfaserausbau im Nordosten<br />

von Mecklenburg-Vorpommern stellen:<br />

In der Kleinstadt der Seenplatte ging es<br />

darum, gleich zwei Gewässer mit einer<br />

einzigen Bohrung zu unterqueren.<br />

Der Spezial-Bohrer musste von Experten<br />

der Firma Beermann aus Demmin auf<br />

einer Länge von 540 Metern unterirdisch<br />

durch beide Gewässer gelenkt werden.<br />

Teilweise ging es in fünf Meter Tiefe. Zwei<br />

Tage war der Spezialbohrer im Einsatz,<br />

bis das gegenüberliegende Ufer erreicht<br />

war. Mit dem Abschluss der Bohrungen<br />

konnten die weiteren Voraussetzungen<br />

für den Bau des Regionalen Netzes RE.NE<br />

geschaffen werden. Unter der Erde wurde<br />

ein Schutzrohr von Ufer zu Ufer verlegt,<br />

das anschließend mit Glasfaser bestückt<br />

für Wesenberg und Umgebung das Glasfasernetz<br />

lückenlos macht.<br />

Läuft alles wie geplant, soll spätestens<br />

im Sommer im schnellsten regionalen<br />

Netz in Wesenberg, Blumenholz,<br />

Carpin, Godendorf, Grünow, Möllenbeck,<br />

Priepert, Userin, Wokuhl-Dabelow und<br />

Wustrow gesurft werden können. Mit<br />

der doppelten Gewässerquerung ist<br />

die Anbindung an die Breitbandtrasse<br />

an der Bundesstraße 198 vollzogen. Im<br />

Point of Presence (PoP) – am Sportplatz<br />

in Wesenberg – laufen schließlich die<br />

Fasern im Herzstück des Wesenberger<br />

Breitbandnetzes zusammen. Das kleine<br />

Häuschen steckt voller Technik, von wo<br />

aus schließlich die Haushalte versorgt<br />

werden.<br />

In Wesenberg haben die Landwerke<br />

nicht das letzte Gewässer durchquert: In<br />

der Kleinseenplatte wartet in Mirow die<br />

nächste Herausforderung an der Müritz-<br />

Havel-Wasserstraße, und in Vorpommern-


Strelix 5<br />

Aus Breitlandnet<br />

wird RE.NE<br />

Für die Glasfaser wurde ein Schutzrohr<br />

von Ufer zu Ufer verlegt<br />

Stück für Stück, Meter für Meter, unter Wasser, unter Schienen,<br />

über Stock und Stein – mal reibungslos, mal herausfordernd:<br />

Auf unserem bisherigen Weg haben wir wertvolle Erfahrungen<br />

sammeln dürfen. Nun haben wir sie neu gebündelt, bringen all<br />

unsere Kompetenzen zusammen und so den Netzausbau noch<br />

entschiedener voran.<br />

Wir, das ist die Landwerke MV Breitband GmbH. Dahinter<br />

stehen als Gesellschafter die Stadtwerke <strong>Neustrelitz</strong>, Malchow,<br />

Pasewalk, Rostock und die WEMAG. Das Ziel: die Versorgung<br />

des Nordostens mit lebensnotwendigem schnellem Internet<br />

durch regionale Kraft, also die Errichtung und der Betrieb einer<br />

flächendeckenden und ausbaufähigen Breitbandinfrastruktur.<br />

Unterstützt wird dieses Vorhaben durch den Bund, der den<br />

Breitbandausbau großzügig fördert.<br />

Die Stadtwerke <strong>Neustrelitz</strong> haben bereits eine Menge Erfahrung<br />

in Sachen Glasfaserausbau und ganz <strong>Neustrelitz</strong> mit Strelix<br />

versorgt. Jetzt sagen wir als Betriebsführer der Landwerke:<br />

Hallo Lichtgeschwindigkeit! Hallo Internet! Das Regionale Netz<br />

wird damit zum schnellsten in der gesamten Nachbarschaft<br />

in den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte, Rostock<br />

und Vorpommern-Greifswald. Wir freuen uns, Ihnen RE.NE<br />

vorstellen zu dürfen.<br />

Zwei Tage lang war der Spezialbohrer<br />

im Einsatz<br />

Bilder: © Stadtwerke <strong>Neustrelitz</strong><br />

Greifswald muss beispielsweise die Peene<br />

durchquert werden. Insgesamt bauen die<br />

Landwerke MV Breitband GmbH ein etwa<br />

4.800 Kilometer umfassendes Glasfasernetz<br />

aus. Das entspricht etwa der Strecke<br />

von <strong>Neustrelitz</strong> nach Kairo. Derzeit sind<br />

rund 2.000 Kilometer geschafft – eine<br />

Strecke wie von <strong>Neustrelitz</strong> bis Sofia.


6 Stadtwerke <strong>Neustrelitz</strong> – aktuell<br />

Am Leea geht’s<br />

ganz schnell<br />

mit dem Laden<br />

Die Stadtwerke <strong>Neustrelitz</strong> haben<br />

eine weitere Schnell-Ladesäule am<br />

Landeszentrum für erneuerbare Energien<br />

(Leea) in Betrieb genommen.<br />

Damit betreibt das Unternehmen nun<br />

sechs E-Ladesäulen mit insgesamt<br />

zwölf Ladepunkten. Die fünf anderen<br />

Ladesäulen stehen am Venusberg,<br />

am Leea, in der Bruchstraße, in der<br />

Strelitzer Chaussee bei der AWO-Kita<br />

und am Hafen. Außerdem haben die<br />

Stadtwerke die Betriebsführung für<br />

drei Ladesäulen in Rechlin übernommen.<br />

Bei diesen Ladesäulen soll es<br />

nicht bleiben, weitere Standorte sind<br />

geplant. Dazu gehören auch 22-kW-<br />

Ladestationen am Carolinum, am<br />

Hafen (Parkplatz), am Netto-Parkplatz<br />

Kiefernheide und am Bahnhof.<br />

Insgesamt betreiben die Stadtwerke <strong>Neustrelitz</strong><br />

nun neun Ladestationen<br />

Jahresrechnung<br />

in zwei Briefen<br />

Die mehr als 20.000 Jahresverbrauchsabrechnungen<br />

an die Kunden der Stadtwerke<br />

<strong>Neustrelitz</strong> sahen in diesem Jahr anders aus.<br />

Neben der bekannten Berechnung für Guthaben<br />

beziehungsweise Nachzahlungen wurden<br />

die vom Bund beschlossenen Entlastungen<br />

berücksichtigt: die Senkung der Umsatzsteuer<br />

von Gas und Fernwärme von 19 auf 7 Prozent,<br />

der Wegfall der EEG-Umlage und die Soforthilfen<br />

für Wärme und Gas.<br />

In einem weiteren Schreiben ging es um<br />

mögliche Preisbremsen für Strom, Gas und<br />

Fernwärme. Bei den Strompreisen liegen die<br />

Stadtwerke Neu strelitz mit aktuell 36,09 Cent<br />

pro Kilowattstunde (Arbeitspreis) unter dem<br />

vom Bund vorgeschlagenen Preisdeckel von 40<br />

Cent. Bei Gas und Fernwärme liegt der Deckel<br />

für 80 Prozent des Verbrauchs bei 12 Cent<br />

beziehungsweise 9,5 Cent pro Kilowattstunde.<br />

Stadtwerke müssen<br />

immer wieder<br />

vor Betrügern<br />

warnen<br />

Die <strong>Neustrelitz</strong>er Stadtwerke haben mit Beginn des Jahres immer wieder vor<br />

Betrügern warnen müssen. Auf unterschiedliche Art und Weise wollten die falschen<br />

Mitarbeiter Zugang zu Kundendaten bekommen. Die Stadtwerke warnten<br />

vor unseriös agierenden Energieunternehmen, die unter anderem mit gefälschten<br />

SMS und Anrufen arbeiten. Mehrere Kunden hatten über Anrufer berichtet, die<br />

sich als Mitarbeiter von Energieunternehmen vorstellen und Strom zu günstigen<br />

Tarifen anbieten. Wenige Wochen später waren dubiose Zählerableser in der<br />

Residenzstadt unterwegs, die sich Zugang in Wohnungen verschaffen wollten. In<br />

anderen Fällen wurden Kunden angerufen, um ebenfalls Zählerstände abzufragen.<br />

Die Stadtwerke <strong>Neustrelitz</strong> weisen darauf hin, dass sowohl Zählerstände als<br />

auch seriöse Verträge grundsätzlich nicht telefonisch abgeschlossen werden.<br />

Sensible Daten werden nie per Telefon abgefragt. „Unsere Kunden werden mit<br />

Anschreiben informiert und unsere Mitarbeiter können sich bei zuvor vereinbarten<br />

Kundenbesuchen immer ausweisen.“<br />

Bild: © Stadtwerke <strong>Neustrelitz</strong>


Stadtwerke <strong>Neustrelitz</strong> – Sponsoring 7<br />

Jetzt<br />

25%<br />

Rabattcoupon<br />

sichern!<br />

Stadtwerke sind<br />

fester Partner als<br />

Sponsor und Spender<br />

in der Residenzstadt<br />

Für Kunden der Stadtwerke <strong>Neustrelitz</strong> gibt<br />

es eine Rabatt aktion bei den Schlossgarten-<br />

Festspielen der Theater und Orchester GmbH.<br />

Sie können sich einen 25 %-Rabattcoupon<br />

in einem der Kundenzentren in der Wilhelm-<br />

Stolte-Straße 90 oder in der Strelitzer Straße 27<br />

sichern und diesen beim Theater-Service in der<br />

Stre litzer Straße 38 einlösen.<br />

Sport oder Kultur, Festival oder Stadtfeste ... Die Stadtwerke<br />

<strong>Neustrelitz</strong> sind als Sponsor und Spender aus der<br />

Stadt nicht wegzudenken. Gerade hat Geschäftsführer<br />

Frank Schmetzke eine Sponsorenurkunde für die Volleyballakademie<br />

des Polizeisportvereins (PSV) an Ulrich<br />

Zander übergeben. Damit kann der PSV seine Kinder- und<br />

Jugendarbeit weiter ausbauen.<br />

Bilder: © Stadtwerke <strong>Neustrelitz</strong><br />

Beim PSV engagieren sich die Stadtwerke nicht nur<br />

für den Nachwuchs, sondern drücken als Sponsor der<br />

2. Männermannschaft die Daumen –<br />

genau wie den Fußballern der TSG<br />

und den Wassersportlern des<br />

WSV. Außerdem sorgen die<br />

Stadtwerke beim Immergut-Festival<br />

und bei den<br />

Festspielen für Strom<br />

und setzen mit dem<br />

Carolinum gemeinsam<br />

Projekte um.<br />

Ulrich Zander vom PSV (rechts)<br />

freut sich über die Unterstützung<br />

der Stadtwerke


8 Leea<br />

Leea-Erlebniswelt und Bistro<br />

Öffnungszeiten:<br />

Dienstag bis Samstag 10 bis 17 Uhr<br />

Ferienzeiten:<br />

Montag bis Samstag 10 bis 17 Uhr<br />

Jugendliche beim<br />

Escape Game „General<br />

Solutions“<br />

Bitte beachten Sie die Feiertagsregelung<br />

auf www.leea-mv.de.<br />

Upcycling lernen<br />

Jeden Mittwoch bietet das Leea einen kreativen Workshop<br />

für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an.<br />

Dabei werden zum Beispiel aus leeren Tetra-Paks bunte<br />

Utensilos hergestellt oder aus alten Hosen besondere<br />

Taschen genäht. Unter professioneller Anleitung lernen<br />

die Teilnehmer vielfältige Arbeitstechniken kennen. Dabei<br />

werden unterschiedlichste Materialien verwendet, neben<br />

Tetra Paks auch Glas, Papier, Pappe und Stoffe. Hieraus<br />

werden neue und nachhaltige Produkte zum Mitnehmen<br />

erschaffen. Der Unkostenbeitrag beträgt 7 Euro je Nachmittag,<br />

es gibt aber auch eine 5er-Karte für 30 Euro. Ein<br />

Einstieg ist jederzeit möglich.<br />

Anmeldungen unter 03981 4490101 oder<br />

Buero@leea-mv.de, weitere Infos unter<br />

www.leea-mv.de.<br />

Projekttag<br />

„Learning<br />

by Gaming“<br />

Was macht die Digitalisierung mit unserer Gesellschaft<br />

und mit unserer Demokratie? Dieser Frage widmete<br />

sich im Leea der Projekttag „Learning by Gaming“ von<br />

Zehntklässlern der IGS <strong>Neustrelitz</strong>. Dabei ging es um die<br />

Digitalisierung und ihre möglichen Auswirkungen. Das<br />

Szenario: Ein großer Technologiekonzern entwickelt ein<br />

Social-Scoring-System, das verhindert werden muss.<br />

Gemeinsam mit den Jugendlichen wurde untersucht,<br />

welche Datenspuren bei verschiedenen Aktivitäten hinterlassen<br />

werden und welche Verknüpfungsmöglichkeiten<br />

sich daraus ergeben. Zum Projekttag gehörte auch ein<br />

Quiz zur Erkundung des Leea.<br />

Bilder: © Landeszentrum für erneuerbare Energien (Leea), © freepik.com<br />

Der Robotikkurs<br />

ist kostenlos!<br />

Robotikkurs hat begonnen<br />

Immer donnerstags von 15:30 bis 17 Uhr geht es im Leea um das Thema<br />

Robotik. Einsteiger und Fortgeschrittene ab 10 Jahren können bei diesem<br />

kostenlosen Angebot verschiedene Roboter kennenlernen. Das Landeszentrum<br />

will damit die Angebote in den Bereichen Mathematik, Informatik,<br />

Naturwissenschaften und Technik (MINT) ausbauen und eine sogenannte<br />

MINT-Anlaufstation werden. Ein Einstieg in den Kurs ist jederzeit möglich –<br />

bisher ist er aber so gut gebucht, dass nur Plätze auf der Warteliste frei sind.<br />

Anmeldungen unter 03981 4490101 oder Buero@leea-mv.de,<br />

weitere Infos unter www.leea-mv.de.


Tiergarten 9<br />

Der Tiergarten<br />

erzählt ein Stück<br />

Stadtgeschichte<br />

Der Tiergarten der Stadtwerke <strong>Neustrelitz</strong> ist einer der ältesten<br />

Anlagen in Mecklenburg-Vorpommern. Noch vor der Stadtgründung<br />

wurde in der Nähe des Zierker Sees im Jahr 1721 ein<br />

Wildgatter als damals herzogliches Jagdrevier angelegt. Auf<br />

dem Gelände wurde ausschließlich Damwild gehalten. Das alte<br />

Hirschtor auf dem Schlossberg erinnert bis heute an diese Zeit.<br />

Rund 450 Tiere leben heute auf dem Gelände. Die Tradition des<br />

Herzogs Damhirsche zu halten, wurde aufrechterhalten. Neben<br />

dem Wild haben unter anderem Berberaffen, Mufflons, Tauben,<br />

Zwergziegen, Lamas, Stachelschweine und zahlreiche weitere<br />

Tiere hier ihr Zuhause. Ergänzt wird die Anlage mit großzügigen<br />

Grünflächen, Wasserspielen und Spielplätzen.<br />

Tiergarten<br />

Öffnungszeiten<br />

Unser Tiergarten hat ganzjährig geöffnet.<br />

Januar bis März<br />

9 Uhr bis 16 Uhr<br />

Bilder: © Tiergarten <strong>Neustrelitz</strong><br />

April und Mai<br />

9 Uhr bis 18 Uhr<br />

Juni bis August<br />

9 Uhr bis 19 Uhr<br />

September und Oktober<br />

9 Uhr bis 18 Uhr<br />

November und Dezember<br />

9 Uhr bis 16 Uhr<br />

Mit einer Jahreskarte ist tierisches<br />

Vergnügen an 365 Tagen garantiert<br />

Sichern Sie sich unsere Jahreskarte und erleben<br />

Sie den Tiergarten zu jeder Jahreszeit. Auf<br />

der Internetseite www.tiergarten-neustrelitz.<br />

de können Sie das Antragsformular ausfüllen<br />

und versenden oder wenn Sie damit vor Ihrem<br />

Besuch an die Kasse kommen, kann die Karte<br />

ganz einfach ausgedruckt werden. Die Jahreskarte<br />

kostet für Erwachsene 50 Euro und für<br />

Kinder bis 14 Jahre 30 Euro. Eine Familienkarte<br />

ist für 100 Euro zu haben.


10 Stadtwerke und Nachhaltigkeit<br />

Gemeinsam<br />

für den Klimaschutz<br />

Klimaschutz braucht starke Akteure vor Ort. Die Stadtwerke haben sich selbst hohe Ziele<br />

gesteckt und sie unterstützen ihre Kundinnen und Kunden bei der Umsetzung eigener<br />

Projekte. Gemeinsam entsteht so die nachhaltige Basis für eine lebens werte Zukunft und<br />

Energie zu bezahlbaren Preisen.<br />

Die Energieversorger vor Ort haben ihre Rolle als Treiber und<br />

Gestalter der Energiewende weiter gestärkt. Und das gleich in<br />

doppelter Hinsicht: Sie haben das eigene Unternehmen im Blick<br />

und stellen sich für die Zukunft neu auf. Das klimaneutrale Stadtwerk<br />

wird zur Blaupause für die kommenden Jahre. Nachhaltigkeitsstrategien<br />

helfen dabei, sich immer wieder zu hinterfragen<br />

und gemeinsam mit der Stadt als kommunalem Partner aktiv zu<br />

werden.<br />

Und dann sind da die Kundinnen und Kunden. Sie sind durch<br />

die Verwerfungen am Energiemarkt derzeit mit hohen Kosten<br />

konfrontiert und denken um. Die hohe Abhängigkeit von fos-<br />

silen Brennstoffen aus dem Ausland hat ihren Preis, und wer<br />

die finanziellen Mittel dafür hat, plant den Einsatz regenerativer<br />

Technologien in den eigenen vier Wänden. Doch auch durch<br />

Verhaltensänderungen im Alltag kann man viel bewegen. In<br />

jedem Fall empfehlen sich die Experten der Stadtwerke vor Ort<br />

als kompetente Ansprechpartner.<br />

Rundum gut informiert<br />

Wo die Energieversorger vor Ort aktiv sind und welche Möglichkeiten<br />

sich den Bürgerinnen und Bürgern bieten, zeigt unser<br />

Überblick.<br />

Die dezentrale Energiewende ist der Schlüssel zum Erfolg. Fernund<br />

Nahwärme, Solaranlagen oder Wasserkraftwerke, die Beteiligung<br />

an Windparks, die Unterstützung von Bürgergenossenschaften,<br />

Investitionen in den Netzausbau oder auch Kooperationen mit<br />

Unternehmen, die zukunftsfähige und klimaschonende Projekte<br />

verfolgen – all das und vieles mehr gehört zum Nachhaltigkeitsprofil<br />

der Stadtwerke dazu.<br />

Stadtentwicklung wird gemeinsam<br />

mit den Versorgungsunternehmen vor<br />

Ort neu gedacht. Das Sparpotenzial<br />

im Gebäudesektor ist nach wie vor<br />

groß. In der Smart City von morgen<br />

sind die Dinge miteinander digital<br />

vernetzt, und innovative Technologien<br />

senken den Energiebedarf.


Stadtwerke und Nachhaltigkeit 11<br />

Sämtliche Prozesse im<br />

Arbeitsalltag der Stadtwerke<br />

werden stetig hinterfragt<br />

und die Möglichkeiten der<br />

Digitalisierung ausgelotet.<br />

Effizientes Arbeiten kommt<br />

nicht nur den Kunden und der<br />

Servicefreundlichkeit zugute,<br />

sondern schont wertvolle<br />

Ressourcen.<br />

Wir sind<br />

für sie da!<br />

Bei Fragen rund um alle Themen der<br />

Energiewende, zu Ihrem persönlichen<br />

Projekt oder zu möglichen<br />

Sparpotenzialen melden Sie sich<br />

gern im Kundencenter Ihres<br />

Stadtwerks. Wir freuen<br />

uns auf Sie!<br />

Bild: © Alexey Kirillov / stock.adobe.com<br />

Auch der Treibstoff für die<br />

Verkehrswende kommt von<br />

den Stadtwerken: Ladestationen<br />

für zu Hause und<br />

unterwegs, ein öffentlicher<br />

Nahverkehr, der mit Ökostrom<br />

oder Wasserstoff fährt,<br />

Förderprogramme für E-Autos<br />

oder E-Lastenfahrräder sowie<br />

Sharing-Modelle eröffnen Möglichkeiten<br />

für jeden Bedarf.<br />

Ohne das Bewusstsein in der Bevölkerung<br />

für die Dringlichkeit und die Chancen<br />

der Energiewende läuft es nicht rund.<br />

In ihren Kundencentern, bei Informationsveranstaltungen,<br />

in Beratungsgesprächen<br />

sowie durch eine kompetente Energieund<br />

Effizienzberatung finden Kundinnen<br />

und Kunden der Stadtwerke problemlos<br />

Zugang zu den wichtigen Zukunftsthemen.


12 Mensch, Umwelt, Technik<br />

LNG-Terminals –<br />

die schwimmende<br />

Alternative<br />

Deutschland stellt sich bei der Energieversorgung neu auf. Auch für die möglichst krisensichere<br />

Belieferung mit Erdgas werden die Weichen gestellt. Der wichtige Rohstoff wird jetzt in flüssiger<br />

Form per Schiff angeliefert. Unter Hochdruck entstehen LNG-Terminals. Doch was ist das<br />

überhaupt und wie funktionieren sie?<br />

Die Abkürzung LNG steht für Liquefied Natural Gas. Dabei handelt es sich um<br />

herkömmliches Erdgas, das unter hohem Druck auf etwa -164 Grad Celsius<br />

heruntergekühlt und dadurch verflüssigt wird. Es ist farblos, ungiftig und hat<br />

einen Methananteil von rund 98 Prozent.<br />

Erdgasmarkt mit LNG<br />

Kraft- und<br />

Grundstoffmarkt<br />

Verflüssigung<br />

Importterminal<br />

Produktion<br />

LNG-Tanker<br />

Pipelines &<br />

Gas Hubs<br />

Upstream<br />

Downstream


Mensch, Umwelt, Technikt 13<br />

Bild: © Wojciech Wrzesień / stock.adobe.com<br />

Welche Vorteile bietet LNG?<br />

Flüssiges Erdgas ist stark komprimiert und benötigt deshalb deutlich weniger Platz als das gasförmige Produkt. Sein Volumen<br />

verringert sich etwa um den Faktor 600. Das vereinfacht den Transport. LNG kann flexibel mit Spezial-Schiffen auch in weit entfernte<br />

Länder geliefert werden. Der aufwendige, teure und häufig umstrittene Bau von Pipelines entfällt.<br />

Welche Rolle spielt Flüssiggas im europäischen Energiemix?<br />

Die Kapazität der LNG-Import-Terminals in Europa liegt bei insgesamt rund 241 Milliarden Kubikmeter pro Jahr. Die Energiemenge<br />

könnte rein rechnerisch etwa 40 Prozent des europäischen Erdgasbedarfs decken. Bisher allerdings werden die vorhandenen<br />

Möglichkeiten nur knapp zur Hälfte genutzt. (Quelle: Branchenverband Zukunft Gas)<br />

Wie gut ist Deutschland auf LNG-Lieferungen vorbereitet?<br />

Bis zum Jahreswechsel 2022/23 gab es hierzulande keine eigene Infrastruktur für die Anlieferung von LNG. Flüssigerdgas kam<br />

auf Umwegen über Import-Terminals in Nachbarländern wie Frankreich, Polen, den Niederlanden oder Belgien ins Land. Auch<br />

Häfen etwa in Großbritannien sowie Italien und Spanien verfügen über entsprechende Anlagen. Europaweit waren Anfang <strong>2023</strong><br />

insgesamt 43 Flüssigerdgas-Terminals in Betrieb. In Wilhelmshaven, Brunsbüttel und Stade sollen auf lange Sicht drei feste LNG-<br />

Terminals entstehen. Bis dahin setzt man auf sechs schwimmende Terminals. Der erste Anleger ging am 17. Dezember 2022 in<br />

Wilhelmshaven in Betrieb. Ende <strong>2023</strong> soll hier ein zusätzliches Schwimmterminal entstehen. Mitte Januar fiel der Startschuss für<br />

ein privatwirtschaftliches Import-Terminal in Lubmin an der Ostsee. Wenige Tage später lief in Brunsbüttel das schwimmende<br />

LNG-Spezialschiff „Höegh Gannet" ein.<br />

Wie funktionieren LNG-Terminals?<br />

Die hoch technisierten Industrieanlagen nehmen das flüssige Erdgas auf, führen es in den gasförmigen Zustand zurück und<br />

speisen den Energieträger ins bestehende Erdgasnetz ein. LNG kann aber auch in komprimierter Form auf kleinere Schiffe, Lastwagen<br />

oder in Tanks für den Güterverkehr auf der Schiene „verladen“ werden. Als schwimmende Terminals fungieren während<br />

der Übergangsphase Spezialschiffe, die vor der deutschen Küste LNG von den großen Tankern abpumpen, das Gas direkt an<br />

Bord weiterverarbeiten und an einem speziell dafür vorgesehenen Anleger andocken können.<br />

Woher kommt das Flüssiggas?<br />

Hauptlieferant für LNG nach Deutschland waren bisher die USA. Seitdem Russland als Anbieter für konventionelles Gas ausgefallen<br />

ist, sind die Bundesregierung und die großen deutschen Energieunternehmen auf der Suche nach neuen Bezugsquellen.<br />

Mit Qatar wurde bereits eine weitreichende Energiepartnerschaft vereinbart. Zu den weltweit größten Flüssigerdgas-Exporteuren<br />

zählen unter anderem auch die Vereinigten Arabischen Emirate, Australien, Algerien, Indonesien. Nigeria und Malaysia.<br />

Und was ist mit der Energiewende?<br />

Kritiker bemängeln die hohen Investitionen in LNG-Terminals, die bei der Umsetzung der Energiewende mittelfristig nicht mehr<br />

benötigt werden. Auch dafür soll es eine Lösung geben: Die in Planung befindlichen, fest installierten Anlagen könnten nach den<br />

Plänen der Bundesregierung später für die Aufnahme und Verarbeitung von grünem Wasserstoff genutzt werden.


14 Kurznews<br />

Kosten checken<br />

Wie man beim Heizen sparen kann, hat sich herumgesprochen. Doch<br />

was ist eigentlich mit dem warmen Wasser? Eine Umfrage der gemeinnützigen<br />

Beratungsgesellschaft „co 2online“ hat gezeigt: 66 Prozent der<br />

Teilnehmer wussten nicht, wie viel Warmwasser sie verbrauchen. Mit<br />

75 Prozent lag der Anteil derer, die keine Ahnung davon hatten, welche Kosten<br />

daraus entstehen, noch deutlich höher. Die Wissenslücke kann teuer werden,<br />

denn rund 15 Prozent der häuslichen Energie fließt in die Warmwasserbereitung.<br />

Das Beratungsportal www.warmwasserspiegel.de kann<br />

Abhilfe schaffen. Neben vielen Tipps zum Sparen findet sich<br />

dort auch ein Wasser-Check, der Verbrauch und Sparpotenzial<br />

individuell berechnet.<br />

Bilder: © Tiko, © Olga Rai / stock.adobe.com, © freepik.com<br />

Vorteile nutzen<br />

Die Installation von Balkon-Solaranlagen soll einfacher werden. Der<br />

„Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE)“<br />

befürwortet bis zu einer Grenze von 800 Watt einen Anschluss an<br />

die haushaltsübliche Schuko-Steckdose. Damit könnte ein großes<br />

Hindernis entfallen. Außerdem soll eine Anmeldung der Anlage bei der<br />

Bundesnetzagentur künftig ausreichend sein. Auch diese Änderung ist<br />

im Gespräch: Bisher musste für die Balkon-Anlage ein Zweirichtungsstromzähler<br />

vom Netzbetreiber installiert werden. Der VDE regt an, bei<br />

Kleinanlagen auf den Wechsel zu verzichten.<br />

Wachsam<br />

bleiben<br />

Moderne Heizung, gut gedämmt, neue Fenster – energetisch<br />

sanierte Altbauten können bis zu 80 Prozent an Energiekosten<br />

sparen. Doch so mancher Eigentümer wartet vergeblich auf den<br />

großen Spareffekt. Zum Erfolgshemmer wird häufig der Rebound-<br />

Effekt: Nach der Sanierung ändert sich das Heizverhalten. Wo vorher<br />

konsequent gespart wurde, agiert man wieder großzügiger.<br />

Wie sich der Rückfall in alte Gewohnheiten<br />

verhindern lässt und welche Sanierungsmaßnahmen<br />

sich auszahlen, kann man zum Beispiel unter<br />

www.zukunftaltbau.de erfahren.


Rezept 15<br />

veggie<br />

Zutaten für eine<br />

Frittata (Ø 28 cm)<br />

250 g grüner Spargel<br />

2 Stangen Lauchzwiebel<br />

1 Handvoll Babyspinat<br />

125 g Kirschtomaten<br />

6 Eier<br />

50 ml Sahne<br />

75 g Parmesan, gerieben<br />

Schale einer halben Zitrone<br />

Salz, Pfeffer<br />

Italienische Kräuter, frisch oder<br />

getrocknet (z. B. Oregano,<br />

Rosmarin, Basilikum, Thymian)<br />

oder frischen Dill<br />

1 EL Olivenöl<br />

Gemüsefrittata<br />

mit Spargel<br />

Zubereitung<br />

1. Vom Spargel die holzigen Enden abbrechen und in kleine Stücke schneiden.<br />

2. Lauchzwiebel in feine Ringe schneiden, Kirschtomaten halbieren, Babyspinat<br />

waschen und gut abtropfen lassen.<br />

3. Die Eier aufschlagen, mit Sahne vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.<br />

4. Schale einer halben Zitrone abreiben, gemeinsam mit den Kräutern in die Eier-<br />

Mischung rühren und die Hälfte des Parmesans zugeben.<br />

Bilder: © Kürşat Ünsal, © Gorilla / iStockphoto.com<br />

5. Öl in einer ofenfesten Pfanne erhitzen. Den Spargel darin circa 5 Minuten<br />

anbraten. Zwiebeln und Tomaten kurz unterheben und das Gemüse anschließend<br />

mit der Eier-Mischung bedecken. Spinat darübergeben und<br />

kurz bei mittlerer Hitze auf dem Herd stocken lassen.<br />

6. Die Frittata nun mit dem restlichen Käse bestreuen und im vorgeheizten<br />

Backofen bei 190 °C (Ober- / Unterhitze) 8 bis 10 Minuten backen.<br />

Tipp<br />

Hierzu passt<br />

luftgetrockneter<br />

Schinken oder frischer<br />

grüner Salat


16 Rätsel, Impressum<br />

Mitmachen<br />

und gewinnen<br />

Lösen Sie unser Rätsel<br />

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etwas Glück einen<br />

Stadtwerke-Grillkoffer<br />

inkl. Grillschürze.<br />

Wissen Sie ’s?<br />

1. Starker Wind<br />

2. Bunt, nicht schwarz oder weiß<br />

3. Heißgetränk<br />

4. Backware, Grundnahrungsmittel<br />

5. Weide-/Huftier<br />

6. Zerbrechliches Material<br />

7. Eine Getreideart<br />

8. Fröhliche Feier/Veranstaltung<br />

9. Klebstoff<br />

10. Öffentliches Verkehrsmittel<br />

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Lösungswort<br />

Name, Vorname<br />

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Hinweise zum<br />

Datenschutz unter:<br />

ogy.de/stadtwerke-neustrelitz-DSGVO<br />

6.<br />

7.<br />

1.<br />

3.<br />

4.<br />

9.<br />

Stadtwerke <strong>Neustrelitz</strong> GmbH<br />

Wilhelm-Stolte-Straße 90<br />

17235 <strong>Neustrelitz</strong><br />

Telefon 03981 474-0<br />

Telefax 03981 474-299<br />

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Unsere Kundenzentren in der<br />

Strelitzer Straße 27 und der<br />

Wilhelm-Stolte-Straße 90:<br />

Öffnungszeiten<br />

Mo.<br />

9:00 bis 12:00 Uhr<br />

13:00 bis 16:00 Uhr<br />

Di.<br />

9:00 bis 12:00 Uhr<br />

13:00 bis 18:00 Uhr<br />

Mi.<br />

9:00 bis 12:00 Uhr<br />

13:00 bis 16:00 Uhr<br />

Do.<br />

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13:00 bis 16:00 Uhr<br />

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Kundenmagazin der<br />

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Verantwortlich<br />

Frank Schmetzke<br />

Vincent Kokert<br />

Redaktion<br />

Anett Seidel<br />

Petra Hannen / Körner agentur GmbH<br />

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Design und Herstellung<br />

Körner agentur GmbH<br />

Humboldtstraße 32<br />

70771 Leinfelden-Echterdingen<br />

koerneragentur.de<br />

Einsendeschluss ist der 9. Juni <strong>2023</strong>.<br />

Lösen Sie unser Rätsel und senden Sie das<br />

gesuchte Wort per Postkarte, in einem Brief<br />

oder per Mail an die Stadtwerke <strong>Neustrelitz</strong>.<br />

Teilnehmen können alle Kundinnen und Kunden der SWN. Nicht<br />

teilnahmeberechtigt sind Mitarbeiter/-innen des Unternehmens<br />

und ihre Angehörigen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />

Stadtwerke <strong>Neustrelitz</strong> GmbH<br />

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Soweit in diesem Magazin das generische<br />

Maskulinum bei Personengruppen verwendet<br />

wurde, ist dies geschlechtsneutral<br />

gemeint und umfasst sowohl maskuline<br />

als auch feminine Personen und zudem<br />

alle diversen Menschen.<br />

Bild: © Stadtwerke <strong>Neustrelitz</strong>

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