FINDORFF Magazin | Mai - Juni 2023
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issN 2567-2061 <strong>Mai</strong> | JUNi <strong>2023</strong><br />
<strong>FINDORFF</strong><br />
WeiL KLeider LeUte MacheN<br />
Imageberaterin Louise Lorenz<br />
FUNdaBar<br />
Orientalische Mittelmeerküche<br />
iM eiNsatZ Für die MeNscheN<br />
Neue Ortsamtsleiterin Cornelia Wiedemeyer<br />
WWW.MagaZiNeFUerBreMeN.de
Ihre<br />
Spende<br />
hilft!<br />
Wir können so<br />
viel schaffen,<br />
wenn wir zusammenstehen.<br />
Deutsches Rotes Kreuz e.V.<br />
IBAN: DE63 3702 0500 0005 0233 07<br />
BIC: BFSWDE33XXX<br />
www.drk.de
editorial<br />
Liebe Findorfferinnen<br />
und Findorffer!<br />
Philipp Fuhr<br />
Findorffer<br />
Geschäftsleute e.V.<br />
Seit Januar habe ich für die Findorffer Geschäftsleute<br />
viele Aufgaben übernommen.<br />
Unter anderem auch die Planung und Organisation<br />
von Events und Veranstaltungen.<br />
Mit viel Freude und Engagement plane ich<br />
so für Sie alle Events wie das Late-Night-<br />
Shopping, das jetzt am Freitag, dem 12. <strong>Mai</strong><br />
stattfinden wird. Aber auch große Veranstaltungen<br />
wie das Torfhafenfest, das am Samstag,<br />
dem 29. April stattfand. Dabei versuche<br />
ich immer den schmalen Grat zwischen althergebrachtem<br />
und neuem zu finden, damit<br />
für alle etwas dabei ist, das Freude bereitet.<br />
Ich denke bei dem Torfhafenfest ist das gut<br />
gelungen und für uns alle war etwas dabei,<br />
dass uns ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert<br />
hat und so freue ich mich auf viele weitere<br />
gemeinsame Erlebnisse, die wir dank<br />
des Engagements der Findorffer Geschäftsleute<br />
in Findorff genießen dürfen. Dabei sind<br />
wir aber auch auf Sie als Findorffer*innen<br />
angewiesen. Gerne können Sie jederzeit<br />
Ideen einbringen, wie es auch eine tolle Findorfferin<br />
beim Torfhafenfest gemacht hat. So<br />
wurde das Findorff Lied auf ihren Wunsch<br />
vom Neustädter Shanty Chor vorgetragen.<br />
Danke für diese tolle Idee.<br />
Auch in nächster Zukunft warten einige tolle<br />
Events und Veranstaltungen auf Findorff. Am<br />
Freitag, dem 12. <strong>Mai</strong> ist wie bereits erwähnt<br />
das Late-Night-Shopping und die Planungen<br />
für das diesjährige Dorfffest haben ebenfalls<br />
bereits begonnen. Dieses Jahr wird es am<br />
Sonntag, dem 20. August auf dem Findorff<br />
Markt stattfinden. Außerdem gibt es für den<br />
gemeinsamen Austausch monatlich wechselnd<br />
das Frühaufsteher Frühstück bzw. den<br />
Evening Talk, wo Sie mich auch jedes Mal<br />
antreffen und ansprechen können.<br />
Liebe Grüße<br />
Philipp Fuhr<br />
Rolladen<br />
Markisen<br />
Jalousien<br />
Insektenschutz<br />
Vordächer<br />
Terrassendächer<br />
Garagentore<br />
Rollos<br />
Wintergartenbeschattung<br />
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<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong> 3
iNhaLtsverZeichNis<br />
stiLBeratUNg<br />
Louise Lorenz kennt sich mit Mode,<br />
schnitten, stoffen, Formen und<br />
Farben aus<br />
die NeUe<br />
ortsaMtsLeiteriN<br />
„demokratie funktioniert nur,<br />
wenn sie gelebt, und vor allem,<br />
wenn sie glaubhaft vorgelebt<br />
14 18<br />
wird“, fi ndet cornelia Wiedemeyer.<br />
FUNdaBar<br />
Funda Klein-ellinghaus ist<br />
Findorfferin mit Leib und<br />
seele und zaubert wahre<br />
gaumenfreuden<br />
22<br />
Frisch geMischtes<br />
06 Aktuell, informativ, menschlich:<br />
unser buntes Stadtteilleben<br />
FiNdorFFer geschÄFtsLeUte<br />
12 Torfhafenfest war ein voller Erfolg:<br />
Einfahrt der historischen Torfkahnarmada<br />
begeisterte wieder viele<br />
Menschen<br />
iMageBerateriN<br />
14 In der Beratung geht es um<br />
Farben, Schnitte, um den individuellen<br />
Stil – und um das eigene<br />
Selbstwertgefühl. Als Fachfrau<br />
bringt Louise Lorenz beides zusammen.<br />
ortsaMtsLeiteriN<br />
corNeLia WiedeMeyer<br />
18 Soziales Engagement ist für sie<br />
eine Lebenshaltung. Im Zentrum<br />
dieses Engagements steht für die<br />
neue Ortsamtsleiterin immer der<br />
Mensch.<br />
KÖchiN aUs LeideNschaFt<br />
22 Funda Klein-Ellinghaus sorgt mit<br />
ihrer fundabar für wahre Gaumenfreuden<br />
BürgervereiN FiNdorFF<br />
27 Neue Chancen für den Stadtteil<br />
rUNdUM gesUNd<br />
28 Experten und Sportbegeisterte<br />
predigen es seit vielen Jahren,<br />
zahlreiche wissenschaftliche<br />
Studien bestätigen es: Schwimmen<br />
ist gesund und hat viele positive<br />
Effekte auf den Körper.<br />
FaMiLie & co<br />
32 Sicherheit für Kinder im Straßenverkehr:<br />
Was Eltern tun können,<br />
um ihre Kinder im Straßenverkehr<br />
vor Schaden zu bewahren<br />
4<br />
FiNdorFF <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong>
12<br />
torFhaFeNFest<br />
War eiN voLLer<br />
erFoLg<br />
die einfahrt der historischen<br />
torfkahnarmada<br />
begeisterte wieder viele<br />
Menschen<br />
rUNdUM<br />
gesUNd<br />
die vielen positiven<br />
effekte, die schwimmen<br />
auf den Körper hat, erfahren<br />
sie auf unseren<br />
gesundheitsseiten 28<br />
ÄrZte iM stadtteiL<br />
40 Die Ärztetafel in Findorff<br />
sPort iM stadtteiL<br />
41 Neuigkeiten von der SG Findorff<br />
iMPressUM<br />
42 Wer, was und wann<br />
AZ_HaarstudioKess_FM_02-23_Layout 1 13.03.23 09:34 Seite 1<br />
WIR FÜHREN DIE 4-TAGE-WOCHE EIN<br />
haarstudio KESS<br />
Kerstin schwalbe<br />
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1. SAMSTAG IM MONAT 8 - 14 UHR<br />
FiNdorFF <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong> 5
Frisch gedrUcKt<br />
claudia hammond<br />
Miteinander<br />
Freundlichkeit macht glücklich<br />
Auf der Grundlage neuester Forschungsergebnisse<br />
aus Psychologie<br />
und Neurowissenschaften<br />
zeigt Claudia Hammond was<br />
Freundlichkeit in unserem Leben<br />
bewirken kann, und was<br />
echte Freundlichkeit bedeutet.<br />
Denn ein freundliches Miteinander<br />
ist nicht nur die Grundlage<br />
einer funktionierenden<br />
Gesellschaft, sie ist auch unerlässlich<br />
für unsere Selbstfürsorge.<br />
Anhand ihrer „sieben<br />
Schlüssel der Freundlichkeit“<br />
räumt die Autorin auf mit<br />
Mythen – wie dem, dass<br />
Freundlichkeit Schwäche bedeutet<br />
–, erklärt, warum die<br />
Welt schon jetzt ein freundlicherer<br />
Ort ist, als wir denken, und zeigt effektive Strategien auf, um mehr<br />
Freundlichkeit in unser Leben zu integrieren.<br />
Herausgeber: DuMont<br />
Gebundene Ausgabe:<br />
336 Seiten<br />
ISBN: 978-3832181925<br />
Abmessungen:<br />
14,1 x 2,7 x 20,8 cm<br />
Preis: 24,00 Euro<br />
»»» dumontbuchverlag.de<br />
Verlosung!<br />
2 x „Miteinander “<br />
Einfach eine E-<strong>Mai</strong>l bis<br />
zum 15. <strong>Juni</strong> an:<br />
gewinnen@magazine-bremen.de<br />
Der Rechtsweg ist<br />
ausgeschlossen.<br />
hauptblüte der<br />
rhododendron & azaleen<br />
Botanische Führung im<br />
Rhododendronpark am 19. <strong>Mai</strong><br />
Parkleiter Dr. Hartwig Schepker, Stiftung Bremer Rhododendronpark,<br />
führt Interessierte am 19. <strong>Mai</strong> von 17 bis 18.30 Uhr durch Rhododendron<br />
und Azaleen. Auf diesem Rundgang zu den schönsten Rhododendron-<br />
und Azaleen-Blüten im Park erfährt man viele Details zur<br />
weltweit größten Rhododendron-Sammlung und zur Hauptblütezeit.<br />
Im Gegensatz zu vielen anderen Rhododendron-Sammlungen und<br />
-Gärten dieser Welt sind in der Bremer Sammlung alle großen<br />
Rhododendron-Gruppen vertreten: die großblumigen immergrünen<br />
Rhododendron, die farbenprächtigen sommergrünen Azaleen, die<br />
ganzjährig belaubten japanischen Azaleen, die kleinblättrigen Zwerg-<br />
Rhododendron, die aus Südostasien stammenden Vireyas, die nicht<br />
winterharten Topf-Azaleen und natürlich die extrem abwechslungsreichen<br />
Rhododendon-Arten, die das genetische Ausgangsmaterial<br />
für die zuvor genannten Züchtungsgruppen darstellen.<br />
Für die Teilnahme ist keine Anmeldung erforderlich, getroffen wird<br />
sich vor dem botanika-Eingang. Die Führung kostet 5 Euro, für Schüler,<br />
Studenten und bBR-Mitglider ist sie kostenfrei.<br />
»»» rhododendronparkbremen.de<br />
6<br />
FiNdorFF <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong>
und<br />
Das Elterncafé findet an jedem Freitag von 15 bis 18 Uhr statt. Treffpunkt<br />
ist das Nachbarschaftshaus „Nahbei“.<br />
elterncafé<br />
im Nahbei<br />
Alle Eltern aufgepasst: Jeden Freitag lädt der Martinsclub Bremen e.V.<br />
Eltern mit jüngeren Kindern in das Nachbarschaftshaus NAHBEI in<br />
Findorff zum kostenlosen Elterncafé ein.<br />
SPARGEL von<br />
tagesfrischer Genuss<br />
im Teufelsmoor<br />
Restaurant Tietjens Hütte<br />
Tel. 04791- 982 95 60<br />
www.tietjens-huette.de<br />
Hier bietet der Martinsclub Raum für Begegnungen zwischen verschiedenen<br />
Familien aus Findorff und umzu. Eine Spielecke für die<br />
Kleinen sorgt für Spiel und Spaß. Bei gemeinsamen Bastel- oder Malstunden<br />
sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Während die<br />
Kinder spielen, besteht für die Eltern die Möglichkeit, sich bei einem<br />
Kaffee oder Tee mit anderen Müttern und Vätern auszutauschen.<br />
Ansprechpartnerinnen stehen diesem Austausch unterstützend zur<br />
Seite. Bei Bedarf lädt das Elterncafé Expert*innen aus anderen Einrichtungen<br />
und Institutionen ein, um zu gewünschten Themen und<br />
Fragen, die im Erziehungsalltag aufkommen, zu beraten.<br />
Organisiert wird das Elterncafé vom Martinsclub Bremen e. V., der<br />
Frühberatungsstelle Mitte, der Erziehungsberatungsstelle Mitte und<br />
dem Amt für Soziale Dienste der Stadt Bremen.<br />
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.<br />
Das Elterncafé findet an jedem Freitag von 15 bis 18 Uhr statt. Treffpunkt<br />
ist das Nachbarschaftshaus „Nahbei“, Findorffstr. 108, 28215<br />
Bremen-Findorff.<br />
Für weitere Informationen steht Ihnen Simon Brukner vom Martinsclub<br />
per E-<strong>Mai</strong>l unter s.brukner@martinsclub.de oder telefonisch<br />
unter 0421-83569914 bereit.<br />
»»» martinsclub.de<br />
FiNdorFF <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong> 7
frisch gemischtes für Findorff<br />
Eine Momentaufnahme in Chicago<br />
Übersee-Museum Bremen, Foto: Volker Beinhorn<br />
American Dreams –<br />
Bilder aus den USA<br />
Ausstellung<br />
im Kabinett Übersee<br />
„Vom Tellerwäscher zum Millionär“ – Die Überzeugung, dass jeder<br />
Mensch durch harte Arbeit seine Ziele erreichen kann, manifestiert<br />
sich in dem Begriff American Dream.<br />
Diese Idee begegnet uns in unterschiedlichsten Versionen in der Popkultur,<br />
in Hollywoodfilmen und Romanen. Sie bestimmt unsere Vorstellung<br />
vom Land der unbegrenzten Möglichkeiten.<br />
Die Ausstellung versammelt rund 60 Fotografien des Bremer Fotografen<br />
Volker Beinhorn. Die Bilder erzählen von seinen persönlichen<br />
Träumen von Amerika, von der Lage im Land, von Hoffnungen und<br />
dem (vergeblichen) Streben nach Glück.<br />
»»» uebersee-museum.de<br />
Institutionen und Vereine, sowie Kulturschaffende, Künstler und<br />
Menschenrechtsaktivisten gestalten am 1. Juli ab 15 Uhr im Bremer<br />
Rhododendronpark einen Markt mit Infoständen, Mitmachaktionen<br />
und Kulturbeiträgen<br />
Kultur-Mitmach-Markt<br />
im Rhododendronpark<br />
Verschiedene Institutionen und Vereine, sowie Kulturschaffende,<br />
Künstler und Menschenrechtsaktivisten gestalten jeden Sommer im<br />
Bremer Rhododendronpark einen Markt mit Infoständen, Mitmachaktionen<br />
und Kulturbeiträgen: den Kultur-Mitmach-Markt, oder kurz<br />
KuMiMa. Dabei steht dieses Jahr am Samstag, 1. Juli ab 15 Uhr ein<br />
anderer Artikel aus der UN-Charta für Menschenrechte im Vordergrund.<br />
Im Jahr <strong>2023</strong> dreht sich beim KuMiMa alles um Ökologie<br />
und Frieden.<br />
Der Bremer Rhododendronpark ist auch Garten der Menschenrechte,<br />
in dem die Artikel aus der UN-Menschenrechtscharta auf bronzenen<br />
Spruchbändern zu finden sind. Der Markt wird vom Freundeskreis<br />
Garten der Menschenrechte und vom Informationszentrum für<br />
Menschenrechte und Entwicklung (biz Bremen) organisiert.<br />
Der Eintritt zum Kultur-Mitmach-Markt frei.<br />
»»» botanika-bremen.de<br />
8<br />
<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong>
Bis zum Juli <strong>2023</strong> läuft „Bremen wird bunt“ in den drei Sprachfassungen<br />
noch in den Bremer Filmkunsttheatern<br />
Bremen wird bunt<br />
– Die Jahre 1930 bis 1959<br />
Die Stadt an der Weser in frühen Farbfilmen<br />
Seit einigen Wochen läuft in den Sälen der drei Kinos der Bremer<br />
Filmkunsttheater, die Dokumentation „Bremen wird bunt – Die Jahre<br />
1930 bis 1959 von Daniel Tilgner“. Der Film porträtiert Bremen<br />
in historischen Farbfilmen aus drei Jahrzehnten, gedreht lange vor<br />
Einführung des Farbfernsehens. Nach der vom Publikum gefeierten<br />
Premiere im März erhielt der Film begeisterte Kritiken und freut sich<br />
über hohen Zuspruch. Manfred Brocki, Betreiber und Programmmacher<br />
von Schauburg, Gondel und Atlantis, erinnert sich nicht<br />
an viele Filme, die in den ersten zehn Tagen nach ihrem Einsatz in<br />
seinem Haus einen solchen Besucherandrang erlebt haben. „Es ist<br />
25 Jahre her, da hatten wir bei dem Joseph Vilsmaier-Film Comedian<br />
Harmonists ähnliche Besucherzahlen in den ersten Wochen. Für<br />
viele in Bremen scheint der Film ein Ereignis zu sein.“ Die Produzenten<br />
Matthias Greving und Hermann Pölking berichten von 5.118<br />
Besucherinnen und Besuchern in den ersten Tagen. „Und wir sind<br />
optimistisch, dass es so weitergeht. Denn jetzt kommen noch die<br />
englische und die niederdeutsche Fassung ins Kino“, wagt Hermann<br />
Pölking (Helden der Geschichte) eine Aussage. Die englische Version<br />
Bremen in Colour – The years 1930 to 1959 hat am Donnerstag,<br />
dem 13. April um 18.00 Uhr im Rahmen des Filmfests Bremen ihre<br />
Uraufführung. „Bremen ist international. Mit unserer englischen Fassung<br />
wollen wir einen Personenkreis erreichen, der das Englische<br />
besser als die komplizierte deutsche Sprache beherrscht, also auch<br />
all die Menschen, die nur auf Zeit in Bremen leben, Einwohner der<br />
Stadt, die vor nicht langer Zeit zugezogen sind und auch Besucherinnen<br />
und Besucher auf Stippvisite“, begründet Matthias Greving (Kinescope<br />
Film) die Entscheidung. „Ein kleiner Beitrag, damit Bremen<br />
ihnen vertraut und noch schneller Heimat wird.“<br />
Bis zum Juli <strong>2023</strong> läuft „Bremen wird bunt“ in den drei Sprachfassungen<br />
noch in den Bremer Filmkunsttheatern Schauburg, Atlantis<br />
und Gondel.<br />
»»» bremerfilmkunsttheater.de<br />
<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong> 9
Bremens schmucke Wände<br />
Bunker- und Haus-Bemalungen in Bremen<br />
Das Programm »Kunst im öffentlichen Raum« (KiöR) wurde 1973<br />
vom Bremer Senat durch Prof. Manske und seine Kommission überarbeitet<br />
und löste die seit 1952 bestehende Kunst-am-Bau-Regelung<br />
ab. Bremen war damit bundesweit die erste Stadt, welche die Kunst<br />
im öffentlichen Raum als Landes- bzw. kommunales Kunstprogramm<br />
formulierte. Anlass für diese Änderung waren die ca. 170 Bunker<br />
im Bremer Stadtgebiet, die sich damals nicht einfach abreißen und/<br />
oder irgendwie anders beseitigen ließen. Über eine Ausschreibung in<br />
Künstlerkreisen mit Honorar-Verträgen wurden zwischen 1977 und<br />
2009 diverse Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg im Bremer Stadtgebiet<br />
mit Riesengemälden »verziert«. Somit wurden die negativen Anmutungen<br />
dieser Schutzbauten und die Erinnerung an Kriegszeiten<br />
über die Optik sehr ästhetisch und künstlerisch verändert.<br />
haben die Autoren Jens Emigholz und Prof. Roland W. Schulze mit<br />
diesem Buch eine Bestandsaufnahme aller bemalten Bunker und der<br />
ausführenden Künstler recherchiert, herausragende private Fassadengemälde<br />
fotografi ert und besprochen sowie einige Beteiligte und<br />
Künstler dazu interviewt. Abgerundet wird der Ausfl ug in die Fassadengemälde<br />
mit Situations- und Erfahrungsberichten sowie Tipps für<br />
Hauseigner, Architekten und Stadtplaner, die auch Interesse haben,<br />
solche Wandbemalungen einzusetzen.<br />
Jens Emigholz, Prof. Roland W. Schulze<br />
248 Seiten | 17 x 24 cm | Klappenbroschur<br />
ISBN: 978-3-95651-313-8 |<br />
Preis: 34,90 Euro<br />
Weil inzwischen einige der Bunker-Bilder stark verwittert oder aufgrund<br />
von Bunker-Privatisierungen übergestrichen worden sind,<br />
»»» kellnerverlag.de<br />
10<br />
FiNdorFF <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong>
In jedem Stadtteil<br />
gibt es berühmte<br />
Wandgemälde<br />
Am 2. <strong>Juni</strong> um 11 Uhr kommen unzählige Bremerinnen und Bremer<br />
zum Mitsingfest „Bremen so frei – Ein Fest in 11 Liedern“ zusammen<br />
anmelden und mitsingen! „Bremen<br />
so frei – ein Fest in 11 Liedern“<br />
Musik und Geschichte<br />
am 2. <strong>Juni</strong> auf dem Marktplatz<br />
Renommierte Musikfeste gibt es einige im Land – das Musikfest<br />
Bremen zum Beispiel. Doch was ist mit Liedern über Bremen? Mit<br />
Liedern, die nicht nur von Künstlerinnen und Künstlern vorgetragen,<br />
sondern gemeinsam von vielen Menschen an einem Ort gesungen<br />
werden? Was 2017 als Experiment begann, entwickelt sich step by<br />
step zur neuen Tradition, die beides verbindet. Wenn am Freitag,<br />
2. <strong>Juni</strong>, um 11 Uhr unzählige Bremerinnen und Bremer zum Mitsingfest<br />
„Bremen so frei – Ein Fest in 11 Liedern“ zusammenkommen,<br />
wird es wieder musikalisch auf dem Bremer Marktplatz. In elf<br />
Liedern wird die Bremer Geschichte von der Gründung bis heute<br />
lebendig. Ob Rathaus oder Roland als Wahrzeichen und Schmuckstücke<br />
Bremens, die Gründung Bremerhavens oder auch der Fuß von<br />
Claudio Pizarro – es ist von allem etwas dabei! Die Lieder, komponiert<br />
von den Worpsweder Gebrüdern Jehn und getextet von der<br />
Bremerin Imke Burma fassen in einem großen Bogen die Geschichte<br />
der Hansestadt und des Landes zusammen. Das Mitsingfest ist eine<br />
gesungene Liebeserklärung an Bremen und Bremerhaven und außerdem<br />
der jährliche Auftakt der Bremer Welterbetage, die sich dem<br />
Bremer Welterbe mit Rathaus und Roland widmen. Auf die Besucherinnen<br />
und Besucher warten dann zahlreiche informative und<br />
abwechslungsreiche Veranstaltungen. Seit 2004 gehören das Bremer<br />
Rathaus und der Roland als Zeugnisse bürgerlicher Selbstbestimmung<br />
zum UNESCO-Welterbe.<br />
Alle können mitsingen<br />
Schulklassen und Chöre, die bei dem schönen Gemeinschaftserlebnis<br />
am 2. <strong>Juni</strong> mitmachen möchten, können sich auf: www.bremen-sofrei.de<br />
anmelden. Dort stehen auch Liedtexte, Noten und Videos zur<br />
Information bereit.<br />
Das Mitsingfest richtet sich an alle, die gerne singen. Und auch an<br />
die, die das Singen gerne lernen wollen. Und natürlich auch an diejenigen,<br />
die auf dem Marktplatz einfach nur lauschen möchten. Texthefte<br />
werden am 2. <strong>Juni</strong> auf dem Marktplatz kostenlos verteilt.<br />
»»» bremen-so-frei.de<br />
Erhältlich in jeder Buchhandlung (auch als E-Book)<br />
AZ_RA-Ordemann_FM_02-19_Layout 1 13.12.22 11:30 Seite 1<br />
Anwaltsbüro Christiane Ordemann<br />
Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeitsrecht<br />
Arbeitsrecht<br />
Verkehrsrecht<br />
Erbrecht<br />
Zivilrecht<br />
Einvernehmliche<br />
Scheidungen<br />
Forderungsmanagement<br />
und Inkasso<br />
Etwa 170 Bunker im Bremer Stadtgebiet<br />
gaben zwischen 1977 und 2009<br />
Anlass, sie mit großen Wandgemälden<br />
zu verschönern. Weil inzwischen einige<br />
der Bunker-Bilder stark verwittert oder<br />
übergestrichen worden sind, haben<br />
die Autoren mit diesem Buch eine<br />
Bestandsaufnahme aller bemalten<br />
Bunker und der ausführenden Künstler<br />
recherchiert, herausragende private<br />
Fassadengemälde fotografiert und<br />
besprochen sowie einige Beteiligte<br />
und Künstler dazu interviewt.<br />
Jens Emigholz, Prof. Roland W. Schulze<br />
Bremens schmucke Wände<br />
Bunker- und Haus-Bemalungen in der Hansestadt<br />
248 Seiten | 17 x 24 cm | Klappenbroschur<br />
ISBN 978-3-95651-313-8 | 34,90 Euro<br />
Findorffstr. 106 · 28215 Bremen · Tel. (0421) 277 99 33<br />
www.christiane-ordemann.de<br />
FiNdorFF <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong> 11
Schöne Momente<br />
beim Torfhafenfest!<br />
12<br />
FiNdorFF <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong>
Findorffer Geschäftsleute e. V.<br />
FiNdorFF <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong> 13
Gelernt hat Louise Lorenz in einer<br />
kleinen Schneiderei in Hamburg<br />
Blankenese, machte dann einige<br />
Stationen quer durch Deutschland<br />
und sammelte schließlich Erfahrungen<br />
am Theater, bevor sie sich<br />
im Jahr 2013 nach einer Weiterbildung<br />
mit ihrer Imageberatung<br />
selbstständig machte.<br />
14<br />
FiNdorFF <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong>
Weil K leider<br />
Leute machen…<br />
Louise Lorenz ist eine Fachfrau. Sie kennt sich mit Mode, mit Schnitten, Stoffen,<br />
Formen, Farben aus. Und sie kennt sich mit Menschen aus, ihren unterschiedlichen<br />
Lebensabschnitten, Fremd- und Selbstwahrnehmung – Selbstwertgefühlen,<br />
Selbstausdruck. Als Imageberaterin bringt sie beides zusammen …<br />
text | frAnziSkA tholeMA<br />
Fotos | verA döPcke<br />
Ich habe mir vor unserem Treffen sehr viele Gedanken über<br />
mein Outfit gemacht und fühle mich jetzt von dir als Modefachfrau<br />
ziemlich durchschaut.<br />
(lacht) Das ist ganz normal! Das geht vielen meiner Kund:innen bei<br />
einem ersten Treffen mit mir so! Aber ich kann versichern, dass es<br />
andersherum genauso ist: Ich denke auch darüber nach, was mein<br />
Gegenüber beispielsweise über meinen Pullover denkt – schließlich<br />
muss ich es als Image- und Stilberaterin ja wissen.<br />
Und schon sind wir mittendrin im Thema Mode. Kleider machen<br />
Leute, man schließt vom Äußeren auf das Innere, ein<br />
erster Blick, ein erster Eindruck – und schon haben wir die<br />
entsprechende Schublade auf ...<br />
Ja, das geht häufi g sehr schnell – und ich wünschte mir, dass wir<br />
uns diesbezüglich alle ein bisschen hinterfragen, uns etwas mehr Zeit<br />
nehmen, um unser Gegenüber richtig zu sehen, richtig anzusehen.<br />
Die Hülle sagt einiges über uns aus, aber sie ist nicht alles. Und trotzdem<br />
– ob man will oder nicht – steckt man schnell in einer Schublade<br />
und bekommt keine zweite erste Chance. Zum Beispiel bei einem<br />
Bewerbungsgespräch oder bei einem ersten Date.<br />
Und da kommst du ins Spiel.<br />
Ja. Manchmal berate ich meine Kund:innen tatsächlich ganz konkret<br />
in und vor diesen Situationen – aber meistens berate ich umfassend<br />
im Hinblick auf eine bereits vorhandene Garderobe, den vorhandenen<br />
Stil. Wir schauen uns an, welche Farben jemandem gut stehen<br />
oder welcher Stil die Persönlichkeit unterstreicht, mehr zum Strahlen<br />
bringt – und mit welchen kleinen Tricks und Kniffen man das<br />
eine etwas kaschiert oder das andere etwas betont.<br />
Ist das eigentlich ein geschlechterspezifisches Thema? Kommen<br />
eher Frauen oder Männer zu dir?<br />
Es sind etwas mehr Frauen als Männer – aber auch Männer kommen<br />
immer häufi ger zu mir. Mode betrifft eben jeden: Männer und Frauen,<br />
Alte und Junge, Reiche und Arme ...<br />
Und wie läuft dann so eine Beratung bei dir ab?<br />
Bei einer Farb- oder Stilberatung besuchen mich meine Kund:innen<br />
in der Regel in meinem Beratungsraum. Wir sitzen dann mehrere<br />
Stunden zusammen, schauen uns erstmal die Pigmentierung oder<br />
die Gesichtsform bis hin zur Analyse der Körperform an. Eine Farbberatung<br />
dauert in der Regel zwei Stunden. Für eine gute Stil- und<br />
Imageberatung benötige ich mehr Zeit – etwa fünf Stunden. Meine<br />
Beratung ist sehr umfassend, fundiert und erfolgt nicht intuitiv, sondern<br />
lässt sich an vielen konkreten Punkten festmachen. Sie ist außerdem<br />
sehr persönlich – daher frage ich vorab viel, höre genau zu,<br />
notiere mir einiges und versuche ein bisschen wie eine Detektivin<br />
herauszufi nden, was sich mein Gegenüber wünscht, wer er oder sie<br />
ist und wie das Äußere dabei unterstützen kann.<br />
Was sind das für Fragen, die du stellst?<br />
Zum Beispiel Fragen nach besonderen Eigenschaften, nach Hobbys<br />
oder konkreten Anlässen. Einer liebt es vielleicht, bei Wind und Wetter<br />
mit dem Hund draußen spazieren zu gehen, eine andere steht<br />
vor einer berufl ichen Beförderung und möchte in der neuen Position<br />
auch etwas anderes ausdrücken. Manche möchten sich nach<br />
einer schwierigen Zeit etwas Gutes tun, und ein anderer steht an der<br />
Schwelle zwischen Studentenleben und Arbeitswelt und will auch<br />
äußerlich einen klaren Schnitt machen. Ich frage also nach dem Le-<br />
FiNdorFF <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong> 15
LoUise LoreNZ iMageBeratUNg<br />
ben, nach den Werten, nach den Träumen und Zielen – all das hat<br />
Einfl uss auf unseren jeweiligen Stil.<br />
Das ist sehr persönlich ...<br />
Ja, das ist es – weil Mode eben sehr persönlich ist. In unserer Kleidung<br />
spiegelt sich unsere Persönlichkeit wider, unsere Geschichte,<br />
unsere Herkunft, worauf wir Wert legen. Also macht es auch etwas<br />
mit uns persönlich, wenn jemand unsere Kleidung ablehnt – wir fühlen<br />
uns dann als ganze Person abgewertet. Und auf der anderen Seite<br />
fühlen wir uns ziemlich gut und wertgeschätzt, wenn uns jemand<br />
ein Kompliment macht, sagt, dass wir toll aussehen. Mode ist Selbstausdruck<br />
und daher – im wahrsten Sinne des Wortes – sehr nah an<br />
uns dran.<br />
Die Beurteilung unseres Aussehens kann sehr verletzend<br />
sein. Gibt es in dieser Hinsicht manchmal schwierige Momente<br />
während deiner Beratung?<br />
Nein. Meine Beratung ist immer wertschätzend, ich akzeptiere die<br />
Menschen so wie sie sind. Für mich gibt es nicht zu große, zu kleine,<br />
zu dicke oder zu dünne Menschen – jeder Mensch kann schön sein.<br />
Sich schön und wohl in der eigenen Haut zu fühlen, hat nichts mit<br />
einer Konfektionsgröße zu tun! Bei mir gibt es keine Abnehm- oder<br />
Zunehmtipps, sondern Tipps, mit dem passenden Stil und der richtigen<br />
Kleidung die eigene Persönlichkeit zu unterstreichen – für ein<br />
positives Selbstwertgefühl und eine rundum tolle Ausstrahlung!<br />
Die Farb- und Stilberatung findet also hier in deinen Räumlichkeiten<br />
statt – du gehst aber auch zu deinen Kund:innen<br />
nach Hause, begleitest sie als Personal Shopperin und „besichtigst“<br />
Kleiderschränke direkt vor Ort. Schaust du da oft<br />
in Abgründe?<br />
Nein, das kann ich wirklich nicht so sagen! Ich fi nde überhaupt nicht<br />
schlimm, was ich zu sehen bekomme! Beim Blick in den Kleiderschrank<br />
stehe ich übrigens auch nicht mit einer Mülltüte daneben!<br />
Häufi g geht es vielmehr darum, zu schauen, wie man Altes neu kombinieren<br />
oder wiederentdecken kann, welches Teil ein gutes zusätzliches<br />
Basic-Teil wäre, welche Wirkung bestimmte Kleidungsstücke<br />
im Schrank haben, welche Teile richtig gut sitzen und welche eher<br />
nicht.<br />
In der Beratung geht es um Farben, Schnitte, um den individuellen Stil<br />
– und um das eigene Selbstwertgefühl.<br />
An diesem Punkt kommt dir sicherlich zugute, dass du als<br />
gelernte Maßschneiderin eine absolute Fachfrau bist und aus<br />
der Mode kommst.<br />
Für meine Arbeit ist das tatsächlich ein großer Vorteil. Als gelernte<br />
Maßschneiderin habe ich natürlich viel Zeit damit verbracht, über<br />
Kleidung und die jeweiligen Träger:innen nachzudenken, zu überlegen,<br />
wie etwas richtig sitzt und an welcher Stelle welche Abnäher<br />
gesetzt sein müssen, damit ein bestimmtes Kleidungsstück die<br />
jeweilige Figur bestmöglich umschmeichelt. Ich habe in meinen Gesellenjahren<br />
in unterschiedlichen kleinen und großen Schneidereien<br />
in verschiedenen Städten Deutschlands gearbeitet, schließlich meine<br />
Meisterprüfung abgelegt, bei einem japanischen Lehrer das Drapieren<br />
gelernt – und über all die Zeit immer wieder und mehr meine<br />
große Liebe für Stoffe und Farben entdeckt. Natürlich profi tiere ich<br />
davon heute bei meiner Arbeit.<br />
Nähst du heute noch selbst?<br />
Das ist ein schwieriges Thema. Lange Zeit konnte ich mir ein Leben<br />
Louise Lorenz ist sich sicher: „Mode ist Kunst. Kunst am Menschen<br />
eben ...“<br />
16<br />
FiNdorFF <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong>
AZ_TomVogel_GartenService_V2_Layout 1 26.04.23 17:57 Seite 1<br />
Ihre positive Art und ihr Mut sind ansteckend, wenn Louise<br />
Lorenz zum Beispiel lachend erklärt: „Wenn man etwas<br />
macht, was man wirklich mag, ist vieles möglich.“<br />
ohne Nähmaschine kaum vorstellen. Wenn ich Zeit dazu habe, nähe<br />
ich auch immer noch gerne Quilts, Applikationen und Patchworkarbeiten,<br />
die ich gerne als Kunstobjekte an der Wand um mich herum<br />
habe. Aber was Bekleidung betrifft, gibt es heute in Deutschland<br />
kaum noch Schneidereien, nicht einmal mehr Musterschneidereien.<br />
Mittlerweile wird der Großteil unserer Kleidung in Billiglohnländern<br />
hergestellt. Und auch, wenn ich mich dagegen engagiere und mich<br />
für mehr Aufklärung diesbezüglich einsetze – ich bin mit dem, was<br />
ich heute mache, sehr, sehr zufrieden.<br />
- RASENMÄHEN & NEUANLAGE<br />
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ANGEBOT AN<br />
Gibt es trotzdem etwas, das du dir für die Zukunft wünschst?<br />
Ich wünsche mir, dass unser Leben hier bunter wird! Dass man auf<br />
der Straße nicht nur eine schwarze Jacke neben der anderen sieht,<br />
sondern mehr Mut, mehr Fröhlichkeit, vielleicht auch mal etwas Verrücktes<br />
entdecken kann! Manchmal möchte ich den Menschen gerne<br />
zurufen, dass sie sich ruhig mal etwas trauen, sich zeigen, Farbe<br />
bekennen und nicht so ängstlich sein sollen! Ja, das würde ich mir<br />
wirklich wünschen ...<br />
Klingt ein bisschen so, als würdest du damit nicht nur etwas<br />
Äußerliches, Modisches meinen…<br />
(lächelt) Wie gesagt, unser Äußeres spiegelt auch immer unsere innere<br />
Haltung, unsere Wünsche und Träume wider ...<br />
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FiNdorFF <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong> 17
Die neue Ortsamtsleiterin Cornelia Wiedemeyer<br />
legt Wert auf das Wesentliche und ist gerne<br />
mit Menschen in Kontakt<br />
18<br />
<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong>
Cornelia<br />
Wiedemeyer<br />
Im Einsatz für<br />
die Menschen<br />
Text | Alexander von der Decken<br />
Fotos | Sabine von der Decken<br />
Diese Frage ist der Klassiker unter den Fragen nach der Sinnhaftigkeit<br />
des Seins: „Warum tun Sie sich das noch an?“ Gestellt<br />
wurde sie Cornelia Wiedemeyer – ihre Antwort: „Weil das ein<br />
wunderbarer Abschluss meiner Biografie ist!“ Was hier von einem<br />
Fragezeichen flankiert wird, bedarf natürlich einer Erklärung:<br />
Cornelia Wiedemeyer ist die neue Leiterin des Ortsamts<br />
West, dem sie seit dem 1. <strong>Mai</strong> <strong>2023</strong> vorsteht. Bleibt die Frage in<br />
der Frage: „Warum antun?“ Ganz einfach: Die 61-jährige Mutter<br />
zweier Kinder und dreier Enkelkinder blickt auf ein erfülltes<br />
Leben in den unterschiedlichsten Bereichen von Politik und Verwaltung<br />
zurück – und: Sie will es jetzt noch einmal wissen.<br />
Apropos Wissen: Cornelia Wiedemeyer bringt ein breit gefächertes<br />
Wissen und jede Menge Erfahrung mit in ihr neues Amt.<br />
Hierzu ein kurzer Blick in ihre Vita: Geboren wurde sie am 6.<br />
August 1961 in Bremen, Besuch des Gymnasiums, es folgte eine<br />
kaufmännische Ausbildung, danach die Tätigkeit als kaufmännische<br />
Angestellte. Das war ihr aber noch nicht genug: Es folgte<br />
das Studium der Wirtschaftswissenschaft an der Uni Bremen.<br />
Wiedemeyer geht es immer auch um Vertiefung. Ihre Devise:<br />
Überblick ist schön, aber Durchblick ist besser. Daher setzte sie<br />
noch einen obendrauf und wurde wissenschaftliche Mitarbeiterin<br />
am „Institut für Konjunktur- und Strukturforschung“ - ebenfalls<br />
an der Uni Bremen. 1991 zog es sie dann in die Politik, sie<br />
trat der SPD bei, und um die Theorie auch in die Praxis einfließen<br />
lassen zu können, wurde sie 1995 Mitglied der Bremischen<br />
Bürgerschaft. 2007 wurde sie Geschäftsführerin des Vereins zur<br />
Förderung der wissenschaftlichen Forschung in Bremen. Seit<br />
2012 war sie kaufmännische Geschäftsführerin des Leibniz-Institut<br />
für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS GmbH.<br />
Die Nennung ihrer Wirkungsbereiche ließe sich noch beliebig<br />
erweitern.<br />
Klar wird, warum Cornelia Wiedemeyer es noch einmal wissen<br />
will: Soziales Engagement ist für sie eine Lebenshaltung und keine<br />
Laune, sie selbst ist seit gut 40 Jahren ehrenamtlich aktiv. Im<br />
Zentrum dieses Engagements steht für die neue Ortsamtsleiterin<br />
<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong> 19
Cornelia Wiedemeyer – neue Leiterin Ortsamt West<br />
Cornelia Wiedemeyer interessieren die großen Zusammenhänge<br />
immer der Mensch. Politik ist so gut und sinnhaft, wie sie bei den<br />
Menschen ankommt. Dieser Hauptnenner ihres Denkens hat sie immer<br />
angetrieben. Und daraus zieht sie auch das Streben in ihrem neuen<br />
Amt. Es geht darum, die Menschen in ihren Alltagssorgen nicht<br />
einfach abzufertigen, es geht darum, sie mit ihren Sorgen ernst zu<br />
nehmen. Das ist ein großer Unterschied, auf den Wiedemeyer sehr<br />
viel Wert legt. Ihr Fokus richtet sich dabei auch auf junge Menschen.<br />
Viele haben sich von der Politik mit ihrer Phrasenhaftigkeit abgewendet.<br />
Und genau das will die Ortsamtsleiterin nicht akzeptieren. Es<br />
geht darum, diese Menschen zurückzugewinnen. Hierfür sei es unter<br />
anderem auch notwendig, den Stellenwert der Beiräte zu erklären.<br />
Dort werde basisdemokratische Arbeit geleistet, die in ihrer Bedeutung<br />
gar nicht hoch genug eingestuft werden kann.<br />
In diesem Zusammenhang, erklärt Wiedemeyer, bietet es sich an,<br />
auch einmal über Jugendbeiräte nachzudenken. Nachwachsende<br />
AZ_Tischlerei_BVoss_HM_03-20_L 16.11.22 11:44 Seite 1<br />
Generationen seien die Zukunft, aber hierfür müsse man sie auch<br />
einbinden und an die Verantwortung heranführen. Denn, davon ist<br />
Wiedemeyer überzeugt: Demokratie funktioniere nur, wenn sie gelebt,<br />
und vor allem, wenn sie glaubhaft vorgelebt wird.<br />
Cornelia Wiedemeyer spielt hiermit auch auf den Bildungsbereich<br />
im weitesten Sinne an. Demokratie sei ein filigranes Pflänzchen, das<br />
gegossen sein will, soll es nicht vertrocknen. Der Spaßfaktor beim<br />
Erlernen gemeinschaftlichen Handelns ist durchaus wichtig, aber er<br />
sollte nicht der einzige Gradmesser sein. Wiedemeyer: Wo, wenn<br />
nicht in der Beiratsarbeit, lässt sich politischer Alltag in all seinen<br />
Facetten so hautnah erfahren. Einer ihrer Schwerpunkte ist damit<br />
benannt. Kommt noch ein weiterer hinzu: Das Ortsamt West umfasst<br />
die Stadtteile Gröpelingen, Walle und Findorff. Hier sei noch einiges<br />
an Synergieeffekten drin. Diese drei Stadtteile repräsentieren rein<br />
quantitativ rund 100.000 Bremerinnen und Bremer, erklärt die Ort-<br />
Fenster<br />
Haustüren<br />
Treppen<br />
Einbaumöbel<br />
Holz und mehr ...<br />
Durch unser gut ausgebildetes Personal<br />
und den modernen Maschinenpark können<br />
alle auszuführenden Leistungen in hoher<br />
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20<br />
<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong>
samtsleiterin. Eine eindrucksvolle Kulisse mit der sich gestalterisch<br />
einiges bewegen lasse. Beiräte, so Wiedemeyer, seien hochpolitische<br />
Einrichtungen – mit ihnen lasse sich basispolitisches Engagement auf<br />
die landespolitische Ebene heben. Das sei Politik pur! Wiedemeyer<br />
lässt keinen Zweifel, sie will noch einmal richtig etwas stemmen. Sie<br />
versteht sich nach eigenem Bekenntnis als Lobbyistin der Beiräte,<br />
um zwischen den politischen Ebenen etwas für die Menschen zu<br />
bewirken.<br />
Effizienz fängt mit einem „E“ an, Digitalisierung mit einem „D“ –<br />
beide Buchstaben liegen im ABC eng beieinander, bei der Ortsamtsarbeit<br />
ließen sie sich sogar effizienzorientiert koppeln. Hier sieht Wiedemeyer<br />
noch Potenzial. Das könne von Sprechstunden via ZOOM<br />
oder anderen Plattformen bis hin zu virtuellen Veranstaltungen oder<br />
Beiratssitzungen reichen, der Möglichkeiten gebe es hier viele. Entscheidend<br />
ist für Wiedemeyer, dass die Kontaktketten der Sache und<br />
den Menschen dienlich sind – ansonsten gilt: Ich trete dafür ein, dass<br />
meine Tür offen bleibt. Und Anregungen werden durch sie sicherlich<br />
durchpassen.<br />
Tja, kommt zum Schluss eine nicht ganz so klassische Frage wie der<br />
Eingangsklassiker, nämlich die Frage: „Welche Hobbys haben Sie?“<br />
Auch hier kommt Wiedemeyers Antwort ohne Umschweife: „Ich bin<br />
gerne mit meinem Mann, mit meinen Kindern und den Enkelkindern<br />
im Garten in der Waller Feldmarsch. Das ist ein Ausgleich, der guttut!“<br />
Da bleibt nur noch zu wünschen: Viel Erfolg als Ortsamtsleiterin<br />
beim Einsatz für die Menschen im Bremer Westen.<br />
Anpacken und handeln – das ist Cornelia Wiedemeyers Devise<br />
Ortsamt West<br />
Waller Heerstraße 99<br />
28219 Bremen<br />
Telefon: 361- 8470<br />
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<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong> 21
Einfach<br />
fundabar<br />
Die fundabar entführt in die orientalische Mittelmeerküche<br />
22<br />
FiNdorFF <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong>
Die fundabar bietet alles, was das orientalische<br />
Herz begehrt: hausgemachte Aufstriche,<br />
Marmeladen, Teigspeisen, Oliven, Salate, warme<br />
Speisen, Eierspeisen, Suppen, Baguette, Sesamringe,<br />
französisches Landweißbrot und vieles<br />
mehr, was den Gaumen erfreut<br />
text | irA Scheidig<br />
Fotos | irA Scheidig, fundAbAr<br />
FiNdorFF <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong> 23
Funda Klein-Ellinghaus bietet<br />
stimmungsvolle Kochevents und<br />
Genussabende sowie Catering für<br />
Feiern und Veranstaltungen für<br />
kleine und größere Gruppen an<br />
Seit März ist die beliebte fundabar in neuen Räumen im Jan-Reiners-<br />
Center zu finden. Der kleine Foodbetrieb ist in die Hemmstraße 240<br />
gezogen, in den 2. Stock über dem Drogeriemarkt Rossmann. Seit<br />
Frühjahr 2019 bereichert die fundabar bereits das kulinarische Angebot<br />
im Stadtteil, da noch im Eckhaus in der Hemmstraße 113. In<br />
den neuen Räumen, die viel mehr Möglichkeiten für kreative Ideen<br />
und deutlich mehr Bewegungsfreiheit bieten, gibt es auch wieder<br />
stimmungsvolle Kochevents und Genussabende sowie Catering für<br />
Feiern und Veranstaltungen für kleine und große Gruppen ab 10 Personen.<br />
„In den alten Räumen wurde es zu eng. Es platzte aus allen Nähten<br />
und ich habe wie beim Spiel Tetris alles hin- und hergeschoben“,<br />
erzählt die Inhaberin Funda Klein-Ellinghaus lachend. Und auch bei<br />
ihren beliebten Genussabenden, die sie regelmäßig anbietet, war die<br />
Personenzahl stark begrenzt. Nun stehen ihr insgesamt über 200<br />
Quadratmeter zur Verfügung, verteilt auf den Hauptraum mit großer<br />
Küche, weitläufigem Essbereich mit schönen Holzmöbeln und gemütlicher<br />
Sofaecke. Mit ihrem Mann Eckehard hat sie alles renoviert<br />
und mit viel Liebe zum Detail ausgestattet und dekoriert. „Die Vorhänge<br />
habe ich extra in er der Türkei bestellt, dort anfertigen lassen<br />
und selbst abgeholt“, erzählt sie. Daneben gibt es einen weiteren<br />
Raum, der für Seminare, Workshops und Tagungen gemietet werden<br />
kann, für die Klein-Ellinghaus dann das Catering übernimmt.<br />
Genussfrühstück neu im Angebot<br />
Nun werden in den großzügigen Räumlichkeiten wieder regelmäßig<br />
die bewährten Kochevents, Genussabende und ganz neu ein<br />
Genussfrühstück angeboten. Einmal im Monat heißt die fundabar<br />
24<br />
<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong>
Frühstücksliebhaber herzlich willkommen. Ab 8 Uhr für Frühaufsteher,<br />
ab 11 Uhr für die Langschläfer. Es wird eine große Auswahl an<br />
Speisen geben wie hausgemachte Aufstriche, Marmeladen, Teigspeisen,<br />
Oliven, Salate, warme Speisen, Eierspeisen, Suppen, Baguette,<br />
Sesamringe, französisches Landweißbrot und vieles mehr, was den<br />
Gaumen erfreut, verspricht Klein-Ellinghaus.<br />
Gemeinsam kochen<br />
Auf ihren Kochevents wird gemeinsam mit ihr gekocht und gegessen.<br />
Ab 6 Teilnehmern geht es los. „Bis 10 Personen können dabei sein,<br />
wenn die Gruppe sich nicht untereinander kennt, damit es nicht zu<br />
groß wird und ich auf jeden eingehen kann. Bei Teams oder zusammengehörenden<br />
Gruppen können es auch bis zu 30 Personen sein,<br />
also bei Feiern, Team-Events oder ähnlichem. Oft stehen Meze-Variationen<br />
im Mittelpunkt, also verschiedene orientalische Vorspeisen,<br />
erzählt die leidenschaftliche Köchin. „Es sind immer Gerichte, die<br />
man zu Hause dann ohne großen Aufwand nachkochen kann“, sagt<br />
sie. Die Grundrezepte bekommt dann jeder mit nach Hause, ebenso<br />
eine hübsche schwarze Kochschürze als Andenken an den Abend in<br />
der fundabar.<br />
Schlemmen an den Genussabenden<br />
Bei den Genussabenden – zwischen Orient und Okzident ab 10 bis<br />
maximal 30 Personen in restaurantähnlicher Atmosphäre kann man<br />
sich dann so richtig verwöhnen lassen, ohne selbst am Herd zu stehen.<br />
Bei verschiedenen Weinen, Bier, Säften, Tee, Mocca und als<br />
Highlight selbstgemachten Liköre kann man den Abend dann nicht<br />
nur kulinarisch genießen.<br />
Köchin aus ganzem Herzen<br />
Als „orientalische Mittelmeerküche“ bezeichnet Klein-Ellinghaus<br />
ihre Kochkunst. „Vom Balkan bis in die arabischen Länder.“ Auch<br />
die reichhaltige osmanische Küche, mit der sie sich intensiv beschäftigt<br />
hat, beeinfl usst ihre Rezepte. Die Köchin aus Leidenschaft hat<br />
ihre Wurzeln in der Türkei, kam als Kind nach Deutschland und<br />
ist in einer multikulturellen Küche mit kurdisch, arabisch und türkischen<br />
Einfl üssen aufgewachsen. Kochbegeistert war sie schon in<br />
jungen Jahren. Sie lässt sich immer wieder inspirieren, improvisiert,<br />
entwickelt Rezepte, entdeckt Zutaten neu und zaubert daraus wahre<br />
Gaumenfreuden. Eine Karte gibt es nicht, auch nicht beim Catering.<br />
Aber natürlich berücksichtigt sie Wünsche und Unverträglichkeiten.<br />
In ihre Küche kommen nur frische und natürliche Zutaten und sie<br />
verwendet selbst zusammengestellte Gewürzmischungen, Fertigprodukte<br />
fi ndet man bei ihr nicht. Es gibt bei ihr viel Vegetarisches<br />
und Veganes, aber auch ein wenig Fleisch, damit jeder auf seinen<br />
Geschmack kommt. Viel Gemüse und Hülsenfrüchte kommen auf<br />
den Tisch. Beim Einkauf setzt sie wenn irgend möglich auf saisonale<br />
und regionale Lebensmittel. Vieles kauft sie auf dem Findorffer Wochenmarkt.<br />
„Ich koche gerne und aus vollem Herzen, hantiere gerne mit Essen<br />
und mag es, das Kochen auch anderen zu vermitteln. Und freue<br />
mich natürlich auch immer über das schöne Feedback“, erzählt sie<br />
lächelnd. „Ich habe nie das Gefühl, es ist Arbeit“, freut sich Klein-<br />
FiNdorFF <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong> 25
fundabar<br />
Seit März ist die beliebte fundabar in neuen Räumen im Jan-Reiners-Center zu finden. Der kleine Foodbetrieb ist in die Hemmstraße 240 gezogen,<br />
in den 2. Stock über dem Drogeriemarkt Rossmann.<br />
Ellinghaus. „Es ist mein Leben und hier ist mein zweites Zuhause.“<br />
Das Kochen ist nicht ihr gelernter Beruf, sondern eine echte Berufung.<br />
Sie hat lange Jahre als Gesundheits- und Pflegewissenschaftlerin<br />
gearbeitet, bis sie vor einigen Jahren viel Mut bewies, aus ihrem<br />
Beruf ausstieg und sich ihren Traum vom hauptberuflichen Kochens<br />
erfüllte. Die Idee der fundabar war geboren. Bereut hat sie es nie,<br />
sagt sie rückblickend.<br />
Findorfferin mit Leib und Seele<br />
Dass sie mit der fundabar in Findorff bleiben wollte, war ihr klar. Sie<br />
lebt im Stadtteil, liebt die kurzen Wege. „Hier kennen mich alle und<br />
ich mag die angenehme Atmosphäre auch mit den anderen Findorffer<br />
Geschäftsleuten“, sagt sie. Ihre Kunden kommen allerdings aus<br />
allen möglichen Stadtteilen und auch aus dem Umland.<br />
Große Eröffnung<br />
Am 5. März wurde die Eröffnung mit einem Tag der offenen Tür<br />
gefeiert. Die Inhaberin bat ihre Gäste darum, anstatt Blumen und<br />
Geschenke mitzubringen, lieber etwas Geld in die aufgestellte Spendendose<br />
zu stecken. Der Erlös war für den Bremer Tierschutzverein<br />
sowie für eine Tierschutzorganisation im betroffenen Erdbebengebiet<br />
in der Türkei.<br />
Die aktuellen Termine stehen immer auf der Website und in den sozialen<br />
Medien. Die Veranstaltungen finden nur mit Anmeldung statt,<br />
das ist für die Planung wichtig, da diese schnell ausgebucht sind.<br />
Getränke sind immer inklusive. Geschenkgutscheine für einen Genussmoment<br />
in der fundabar sind auch immer ein schönes Präsent.<br />
www.fundabar-catering.de<br />
26<br />
<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong>
Bürgerverein Findorff e.v.<br />
gestra will Findorff verlassen<br />
Die am 31. Oktober 1902 in Bremen gegründete Gestra will ihren<br />
Stammsitz im Stadtteil Findorff verlassen und in das zukünftige<br />
Steingut-Quartier nach Grohn umziehen. Nach Angaben des Bauressorts<br />
soll das Unternehmen fünf Hektar eines Wohn- und Gewerbeprojekts<br />
im Bremer Norden übernehmen. Dieser Schritt sei<br />
notwendig, weil der bisherige Firmenstandort in Findorff zu klein<br />
geworden sei. Ganz neu sind die Umzugspläne des Herstellers von<br />
Armaturen und Regeltechnik nicht. Bereits vor zehn Jahren gab es<br />
Überlegungen dazu. Damals war das Ziel jedoch ein Grundstück im<br />
Technologiepark Bremen.<br />
Der Schwerpunkt künftiger Nutzungen liegt im Bereich des Wohnens.<br />
Freiflächen sollen entwickelt werden, die Aufenthaltsqualitäten<br />
bieten. Neue Durchwegungen sollen geschaffen werden. Einzelhandels-Nutzungen<br />
sollen das Angebot ergänzen, vorzugsweise<br />
kleine Ladeneinheiten mit nahversorgungsrelevanten Sortimenten<br />
bis 800 m2 Verkaufsfläche. Insgesamt soll ein breites Spektrum an<br />
Wohnungstypologien angeboten werden, um das Stadtteilzentrum<br />
für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen - auch für generationsübergreifendes<br />
Wohnen - attraktiv zu machen.<br />
Den städtebaulichen Wettbewerb, der ausgeschrieben wurde, hat das<br />
Architekturbüro Bolles + Wilson aus Münster gewonnen.<br />
Dies waren die Ergebnisse von vor zehn Jahren: Findorff bekommt<br />
auf dem GESTRA-Gelände ein neues, attraktives Quartier mit einem<br />
schönen, zentralen Platz – direkt an der letzten verbliebenen<br />
Mißler-Halle. Die ehemalige Auswandererhalle sollte aus Gründen<br />
des Denkmalschutzes erhalten bleiben. Neue Wege sollten entstehen,<br />
die die Ortsteile Regensburger Straße und Findorff-Bürgerweide besser<br />
verbinden. Ein zentraler Platz sollte für hohe Aufenthaltsqualtät<br />
sorgen und die Wege zwischen Hemmstraße und Münchener Straße<br />
waren als sogenannter Shared Space angelegt. Ein breites Spektrum<br />
an Wohnungstypologien war vorgesehen, um das Gebiet für viele Bevölkerungsgruppen<br />
attraktiv zu machen. In Zahlen ausgedrückt sah<br />
das Siegerkonzept folgende Nutzungsanteile vor:<br />
· Wohnen rund 19.600 qm<br />
· Altenwohungen rund 2.900 qm<br />
· Dienstleistungen rund 3.700 qm<br />
· Einzelhandel und Gastronomie, rund 3.500 qm<br />
Dass die Gestra Findorff verlässt, wird der Bürgerverein Findorff<br />
mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachten. Das<br />
Unternehmen hat den Stadtteil unterstützt. Besonders bei der Sanierung<br />
der Jan-Reiners-Lok konnte man sich auf Gestra verlassen.<br />
Das lag auch daran, dass Gestra eine enge Verbindung zur Lok hatte.<br />
Nachdem die Jan-Reiners-Lok ihren Dienst eingestellt hatte, wurde<br />
sie bei Gestra als „Dampfmaschine“ genutzt und erhielt dafür eine<br />
An- und Umbauten. Als sie auch bei Gestra durch moderne Maschinen<br />
ersetzt wurde, ging die Jan-Reiners-Lok in das Eigentum des<br />
Bürgervereins Findorff über.<br />
Mit dem Umzug ergeben sich aber auch viele neue Möglichkeiten<br />
für Findorff. Man kann gut auf die Pläne des Wettbewerbs zurückgreifen.<br />
In der Sitzung der Baudeputation am 13. April wurde nicht<br />
nur über den Bebauungsplan für das „Steingut“-Gelände gesprochen,<br />
sondern auch über die Chancen für Findorff. Sowohl die Senatorin<br />
Schaefer als auch die Senatsbaudirektorin Frau Dr. Reuther<br />
haben zugesagt, die damaligen Ziele weiterzuverfolgen und an neue<br />
Herausforderungen anzupassen. Eine besondere Chance ergibt sich<br />
durch die denkmalgeschützte Mißler-Halle. Hier könnte endlich<br />
umgesetzt werden, wonach sich viele Findorffer:innen sehnen: ein<br />
Haus für die Bevölkerung. An zentraler Stelle könnten Vereine und<br />
Initiativen ein Zuhause finden. Die in Findorff existierende Kulturszene<br />
hätte eine Möglichkeit, sich zu zeigen. Jetzt wäre die Gelegenheit,<br />
auch für Findorff Räume zu haben, die den Interessen der Bevölkerung<br />
entgegenkommt.<br />
Wohngebiet „vogelweide“<br />
Neuer Bebauungsplan<br />
Mit Deputationsbeschluss vom 13. April <strong>2023</strong> wurde die Planaufstellung<br />
für den Bebauungsplan 2549 gefasst Ziel ist es, den Charakter<br />
des Quartiers künftig vor grundlegenden Veränderungen zu<br />
schützen und seine Gestalt zu bewahren. Vorab hatte der Findorffer<br />
Bauausschuss dem einstimmig zugestimmt.<br />
Das Ensemble der insgesamt 98 „Eigenheime am Bürgerpark“,<br />
das von Utbremer Ring, Innsbrucker, Bozener und Hemmstraße<br />
umschlossen ist, wurde im Jahr 1936 vom Gemeinnützigen Bremer<br />
Bauverein nach Plänen von August Abbehusen (1975-1941)<br />
errichtet. Zum Schutz von Gebieten, die von wichtiger städtebaulicher<br />
oder historischer Bedeutung für eine Kommune sind, sieht<br />
Paragraf 172 des Baugesetzbuches das Instrument der Erhaltungssatzung<br />
vor.<br />
Für das weitere Verfahren wurde von Stadtplaner Max Graap zugesagt,<br />
Beirat und Bewohnerschaft ausführlich an dem Prozess zu<br />
beteiligen.<br />
FiNdorFF <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong> 27
28<br />
FiNdorFF <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong>
schWiMMeN<br />
7 Gründe, warum Schwimmen<br />
so gesund ist<br />
text | breMer bäder<br />
Fotos | MArcuS MeYer<br />
Schwimmen ist gelenkschonend<br />
und stärkt das Herz<br />
Schwimmen ist eine der gesündesten Sportarten<br />
überhaupt - aber warum eigentlich?<br />
Dies Frage ist schnell zu beantworten, denn<br />
es gibt zahlreiche wissenschaftliche Gründe,<br />
die belegen, dass Schwimmen die körperliche<br />
Fitness unterstützt und erhält.<br />
1. Schwimmen trainiert das<br />
Herz- Kreislauf System<br />
Um sich über Wasser zu halten, ist der Körper<br />
permanent in Bewegung. Allein diese<br />
Tatsache fördert bereits die Durchblutung.<br />
Ob langsam oder schnell - Schwimmen<br />
hat immer einen besonderen Nebeneffekt.<br />
Durch den Wasserdruck werden die Organe<br />
massiert und die Durchblutung gestärkt. Das<br />
Herz muss kräftiger arbeiten, weil das Blut in<br />
den Brustraum zurückgedrängt wird. Dieser<br />
Vorgang trainiert den Herzmuskel, der sich<br />
bei regelmäßigem Training an die Belastung<br />
anpasst und so leistungsfähiger wird. Sportschwimmen<br />
ist in jedem der Bremer Bäder<br />
möglich, besonders empfehlenswert ist allerdings<br />
das Horner Bad mit seinen 50 Meter<br />
Bahnen. Hier finden regelmäßig Schwimmwettkämpfe<br />
statt – hier ist Platz für viele<br />
Trainingseinheiten.<br />
2. Schwimmen stärkt den Rücken<br />
Vor allem der Rücken wird beim Schwimmen<br />
trainiert, die Bewegung im Wasser<br />
wirkt sich auch auf die Lungenfunktion<br />
und auf die Durchblutung aus. Beim Brustschwimmen<br />
werden die langen Rückenstrecker,<br />
die Gesäß- und Beinmuskulatur<br />
gestärkt, außerdem die Arme und die Schultern.<br />
Beim Kraulschwimmen wird besonders<br />
die Armmuskulatur stark beansprucht, aber<br />
auch die Rückenmuskeln werden gefordert.<br />
Der gesündeste Schwimmstil ist das Rückenschwimmen<br />
- allerdings nur wenn er richtig<br />
ausgeführt wird. Der Rücken sollte gerade<br />
gehalten werden, die Hüfte geht nach oben,<br />
und die Bauchspannung sorgt für eine Streckung<br />
der Rückenmuskulatur, die durch<br />
langes Sitzen häufig verkümmert ist. Wer<br />
seinen Schwimmstil verbessern möchte,<br />
kann bei der Bremer Bäder GmbH spezielle<br />
Technik Kurse buchen. Neben guten Tipps<br />
und vielen Anregungen trifft man hier auch<br />
Gleichgesinnte.<br />
FiNdorFF <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong> 29
3. Schwimmen ist gelenkschonend<br />
Eine Sportart, die die Muskeln trainiert, ohne die Gelenke zu belasten?<br />
In jedem Fall Schwimmen! Bei regelmäßigem Training können<br />
sich Beschwerden wie Gelenkschmerzen verbessern. Sportler, die<br />
aufgrund von Verletzungen nicht trainieren können, fühlen sich im<br />
Wasser wohl und erholen sich schneller, wenn sie Schwimmen gehen.<br />
Hier heißt die Devise: viel bewegen - wenig belasten!<br />
4. Schwimmen ist in jedem Alter möglich<br />
Schwimmen sollte man so früh wie möglich - vom Babyschwimmkurs<br />
bis über Angebote für Senioren gibt es viele Möglichkeiten sich im<br />
Wasser zu bewegen. Entspannen und genießen – das sieht man häufig,<br />
wenn Babies im Wasser sind. Babies lieben das Wasser, je häufiger<br />
man mit ihnen baden geht, desto schneller lernen sie schwimmen.<br />
Beim Stadtmusikantenkurs machen Kinder im Kindergartenalter<br />
erste Schwimmversuche, danach geht es zu den Abzeichen Bronze,<br />
Silber und Gold. Schwimmen lernen ist in jedem Alter möglich und<br />
macht in einer Gruppe besonders viel Freude.<br />
5. Schwimmen lindert Schwangerschaftsbeschwerden<br />
Schwimmen in der Schwangerschaft empfinden viele werdende<br />
Mütter als angenehm. Durch den Auftrieb bekommen sie ein leichtes<br />
Körpergefühl, Beschwerden durch Wassereinlagerungen, müde<br />
Beine und Krampfadern werden abgemildert. Die Bremer Bäder<br />
GmbH bietet Kurse speziell für Mütter an. Nicht nur während der<br />
Schwangerschaft, auch nach der Geburt wird Wasser als sehr wohltuend<br />
empfunden. Beliebt sind die Aquafit mit Baby Kurse: während<br />
die Mutter trainiert, schlummert das Baby im Babysafe.<br />
30<br />
FiNdorFF <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong>
6. Schwimmen hilft bei Übergewicht<br />
Für Übergewichtige ist Schwimmen ein guter Einstieg ins regelmäßige<br />
Sporttreiben. Da Herz, Kreislauf, Knochen und Gelenke häufig<br />
vorbelastet sind, ist es sinnvoll, sich langsam an die Bewegung zutasten und sich nicht zu überanstrengen. Die Verletzungsgefahr ist<br />
gering, die Erfolge schnell spürbar. Bei regelmäßigem Training ändert<br />
sich das Körpergefühl und die Motivation bleibt lange erhalten. Insgesamt<br />
wird greraten vier Stunden Sport in der Woche zu treiben, um<br />
langfristig abzunehmen. Wer Lust auf Abwechslung in seine sportlichen<br />
Aktivitäten bringen möchte, sollte einen AquaTrainings Kurs<br />
ausprobieren. In der Gruppe macht es häufig noch mehr Spaß sich zu<br />
bewegen und am Ball zu heran-<br />
bleiben.<br />
HINEIN INS VERGNÜGEN!<br />
Die Bremer Bäder freuen sich auf Ihren Besuch<br />
Infos zu allen Bädern und Angeboten auf<br />
www.bremer-baeder.de<br />
7. Schwimmen macht glücklich<br />
Wer regelmäßig Sport treibt weiß, wie gut die Bewegung tut. Ein perfekter<br />
Start in den Tag – durch Schwimmen ist man im Alltag glücklicher<br />
und zufriedener. Nach der Arbeit noch eine Runde Schwimmen?<br />
Ebenfalls eine gute Idee, denn der Kopf wird frei, die Muskeln<br />
entspannen sich und man kann besser schlafen. Insgesamt bieten<br />
die Bremer Bäder ein großes und vielseitiges Angebot! Ob kleineres<br />
Stadtteilbad oder großes Sportbad – alle Bäder sind auf das gesamte<br />
Stadtgebiet verteilt und gut erreichbar. Öffnungszeiten, Kursangebot<br />
und viele weitere Informationen gibt es auf der Homepage unter<br />
www.bremer-baeder.de, bei Facebook und Instagram.<br />
www.bremer-baeder.de<br />
FiNdorFF <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong> 31
„Familie & Co“<br />
Grafik by sketchnotes-by-diana.com<br />
Sicherheit für Kinder<br />
im Straßenverkehr<br />
Was Eltern tun können, um ihre Kinder im<br />
Straßenverkehr vor Schaden zu bewahren<br />
Interview | Birgit Rehders mit Verena Nölle,<br />
Koordinatorin für Mobilitäts- und Verkehrserziehung im Land Bremen<br />
32<br />
<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong>
„Familie & Co“ <br />
Kinder gehören zu den<br />
schwächsten Verkehrsteilnehmern<br />
und müssen sich<br />
heute in einer Welt zurechtfinden,<br />
in der sie immer weniger<br />
Raum zum Spielen und zum<br />
unbeschwerten Austoben haben. Im<br />
Straßenverkehr werden sie mit Anforderungen konfrontiert, denen<br />
sie häufig nicht gewachsen sind. Aufgrund ihrer entwicklungsbedingten<br />
Besonderheiten sehen, hören und erleben sie den Straßenverkehr<br />
anders als Erwachsene. Was für Erwachsene selbstverständlich<br />
erscheint, müssen Kinder noch lernen. Vor allem jüngere<br />
Kinder lassen sich leicht ablenken und reagieren spontan. Erst zum<br />
Ende der Kindergartenzeit mit ungefähr sechs Jahren stellt sich ein<br />
Gefahrenbewusstsein ein.<br />
Frau Nölle, warum sind Kinder im Straßenverkehr besonders<br />
gefährdet?<br />
Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter sind einerseits körperlich<br />
noch kleiner, andererseits können sie das Verhalten anderer noch<br />
nicht so schnell einschätzen wie Erwachsene.<br />
Was gibt es bei Fahrbahnüberquerungen zu beachten?<br />
Wenn möglich, sollten Kinder zur Querung einer Straße eine Ampel<br />
oder einen Zebrastreifen benutzen. Auch wenn dieser Weg dann mit<br />
einem kleinen Umweg verbunden ist. Aber im praktischen Leben<br />
gibt es natürlich nicht immer eine Ampel oder einen Zebrastreifen<br />
in der Nähe.<br />
Ab dem neuen Schuljahr <strong>2023</strong>/24 wird es für alle Schulanfänger:innen<br />
in Bremen ein Schülerarbeitsheft zum Einstieg in die Verkehrserziehung<br />
geben. Durch das Heft werden unsere vier Bremer Stadtmusikanten<br />
und der Eisbär aus Bremerhaven führen.<br />
Vorab schon einmal unsere Seite, wie man am besten eine Straße<br />
quert.<br />
Ungesicherte Überwege<br />
16<br />
Am Kantstein<br />
bleibe ich stehen.<br />
Ab wann sollten Kinder richtiges Verhalten im Straßenverkehr<br />
lernen? <br />
Gut ist es, wenn Eltern mit ihren Kindern das Verhalten im Straßenverkehr<br />
von klein auf üben. Durch den stetigen Übungsprozess<br />
lernen Kinder sich richtig im Straßenverkehr zu verhalten. So lernen<br />
sie Schritt für Schritt sich immer sicherer im Straßenverkehr zu bewegen.<br />
Ich hebe meinen<br />
Arm hoch. So<br />
zeige ich, dass<br />
ich die Straße<br />
queren will.<br />
Ich schaue nach<br />
links und nach<br />
rechts – und<br />
noch mal nach<br />
links.<br />
Wenn alle<br />
Fahrzeuge<br />
stehen, gehe ich<br />
zügig über die<br />
Straße.<br />
Entwicklung & Herausgeber: aber sicher! c/o Landesverkehrswacht<br />
Bremen e.V. | Illustration: Mario Ellert<br />
Gestaltung: SCHRÖDERS BÜRO, Mirja Wenkelewsky<br />
Wie sollten sich Kinder an Ampeln und Zebrastreifen verhalten?<br />
Verena Nölle, Koordinatorin für Mobilitäts- und Verkehrserziehung im<br />
Land Bremen<br />
Hier ist es wichtig, dass Eltern gute Vorbilder sind. “Bei rot bleibe<br />
ich stehen, bei grün darf ich gehen.“ Kinder sollten immer warten,<br />
bis die Ampel grün zeigt. Bevor man über die Straße geht, sollte man<br />
sich immer vergewissern, dass alle Fahrzeuge zum Stehen gekommen<br />
sind! Augenkontakt zum Fahrer bzw. zur Fahrerin hilft immer.<br />
<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong> 33
ADAC | ADFC | Senatorin für Kinder und Bildung | Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau |<br />
Feuerwehr | Polizei | Schulexpress | Sparkasse Bremen | Unfallkasse | Landesverkehrswacht | WESER-KURIER<br />
„Familie & Co“<br />
Wie ist die Verkehrserziehung in Bremen an den Schulen verankert?<br />
Wer selber geht,<br />
der ist schon groß!<br />
In Klasse 1 lernen die Kinder die Grundregeln, wie man am besten zu<br />
Fuß zur Schule kommt. Hiermit soll die Selbstständigkeit der Kinder<br />
gefördert werden. „Wer selber geht, der ist schon groß!“ war zum<br />
Schulanfang unsere große Schulanfangskampagne. Damit unsere<br />
Schulanfäner:innen in der dunkelen Jahreszeit gut zu sehen sind, verteilen<br />
wir zum Schulanfang Warnwesten. Außerdem haben Lehrkräfte<br />
die Möglichkeit, sich einen Satz Roller mit Helmen für die beiden<br />
ersten Klassen auszuleihen, um die Grobmotorik der Schüler:innen<br />
zu stärken und zu fördern.<br />
Ab Klasse 3 geht es dann in Richtung Fahrradausbildung. Spätestens<br />
zum Ende des vierten Schuljahres wird von den Kontaktpolizist:innen<br />
der Fahrradführerschein angenommen. Und damit alle Kinder diesen<br />
auch bestehen, gibt es in Bremen zwei Verkehrsschulen: eine in der<br />
Vahr und eine weitere in Bremen Nord. Zusätzlich unterstützen wir<br />
mit zwei mobilen Fahrradschulen, die zu den Schulen kommen und<br />
das Fahrradfahren mit den Kindern üben. Ein Schülerarbeitsheft zur<br />
Theorieausbildung wird kostenlos an alle Schulen verteilt.<br />
Gemeinsam für ein verkehrssicheres Bremen<br />
Name:<br />
Klasse:<br />
Entwicklung & Herausgeber: aber sicher! c/o Landesverkehrswacht<br />
Bremen e.V. | Illustration: Mario Ellert<br />
Gestaltung: SCHRÖDERS BÜRO, Mirja Wenkelewsky<br />
Was gibt es für Kinder zu beachten, wenn sie zwischen geparkten<br />
Autos unterwegs sind?<br />
Kinder sind oft nicht größer als die Motorhaube eines Autos. Deshalb<br />
sollten sich Kinder langsam an den Fahrbahnrand herantasten. Eine<br />
Hand nach vorne ausstrecken hilft immer, um den Fahrzeugen anzudeuten,<br />
dass hier gleich ein Kopf zwischen den Autos hervorkommt,<br />
um zu schauen, ob die Fahrbahn frei ist.<br />
Und wer in Klasse 3 noch nicht Fahrradfahren kann, darf gerne unser<br />
kostenloses Fahrradintensivtraining in der ersten Woche der Sommerferien<br />
besuchen.<br />
Daher geht mein Dank an zahlreiche Bremer Unternehmen und Stiftungen,<br />
die uns diese Projekte finanzieren. Ohne ihre Unterstützung<br />
wäre diese Arbeit nicht umzusetzen.<br />
www.aber-sicher-bremen.de<br />
www.landesverkehrswacht-bremen.de<br />
Auf welche weiteren (Gefahren-)situationen sollten Eltern<br />
ihre Kinder aufmerksam machen?<br />
Je größer ein Fahrzeug, desto gefährlicher! Ganz besonders müssen<br />
alle Fußgänger:innen sowie Fahrradfahrer:innen bei LKWs aufpassen.<br />
Je größer ein Fahrzeug, desto mehr Bereiche gibt es, die für den<br />
Fahrer bzw. die Fahrerin nicht zu sehen sind – der sogenannte Tote<br />
Winkel.<br />
Wie kann man feststellen, was das eigene Kind bereits kann<br />
und was es noch lernen soll?<br />
Mein Appell an Eltern: Probieren Sie es mal mit einem Rollentausch.<br />
Lassen Sie Ihr Kind zeigen, was es schon alles weiß und kann. So<br />
sehen Sie, wie sich Ihr Kind im Straßenverkehr zurechtfindet und<br />
können Ihr Kind vielleicht schon kleine Wege zum Bäcker oder ähnliches<br />
alleine zurücklegen lassen.<br />
34<br />
<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong>
„Familie & Co“ <br />
Maritimer Familientag<br />
am Speicher XI<br />
Erneut veranstaltet die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH gemeinsam<br />
mit dem Überseestadt Marketingverein e.V. am 7. <strong>Mai</strong> rund<br />
um den Speicher XI den Maritimen Familientag.<br />
In der Bremer Überseestadt steigt am 7. <strong>Mai</strong> von 11 bis 17 Uhr ein<br />
großes Fest mit einem Programm für jeden Geschmack und jedes<br />
Alter: Der Maritime Familientag auf dem Platz zwischen Speicher XI<br />
und BLG-Forum steht für Spiel, Spaß und gute Unterhaltung – alle<br />
Aktionen sind kostenlos.<br />
Focke-Museum<br />
Schiff ahoi!<br />
Nach einem Rundgang durch die maritime Sammlung des Focke-Museums<br />
können Kinder ab acht Jahren gemeinsam mit Anke Osterloh-<br />
Wesemann am Sonnabend, 20. <strong>Mai</strong> von 14.30 bis 16 Uhr Schiffscollagen<br />
aus maritimen Materialien basteln: Neben dem klassischem<br />
Bastelzubehör kommt hier auch alles, was das Meer so anspült, zum<br />
Einsatz.<br />
Eine Anmeldung ist erwünscht unter kasse@focke-museum.de oder<br />
der Telefonnummer (0421) 699600-0. Die Teilnahmegebühr beträgt<br />
vier Euro.<br />
Schiffscollagen für Kinder ab 8 Jahren.<br />
Ob große Sprünge auf dem Megatrampolin, Schaukeln in der Schiffsschaukel<br />
oder Entenangeln – für Kinder wird allerlei geboten. Sie<br />
können sich schminken lassen, lustige Figuren von einem Ballonkünstler<br />
ergattern und sich in der Kinderspielecke austoben. Oder<br />
wie wäre es, einmal selbst Kapitänin oder Kapitän zu sein und ein<br />
ferngesteuertes Schiff zu fahren?<br />
Fiete Hansen aus dem Hafenmuseum lädt zu einer maritimen Führung<br />
ein: Er kennt den Hafen wie seine Westentasche und hat allerhand<br />
„to vertellen“: Wie kommt der Kakao aus Übersee bis in unsere<br />
Tasse? Wie schwer ist ein Kaffeesack? Und was ist ein Lukenvize?<br />
Außerdem geht es mit Fiete und Möwe Helga auf Schatzssuche. Mit<br />
den ruhmreichen Piraten Kapt‘n Hein und Smudje Bill werden für<br />
das Piratenpatent seemännische Aufgaben gelöst.<br />
Seifenblasenkünstler Elias aus Belgien, der bereits bei der Fest-Premiere<br />
im Jahr 2019 das Publikum in seinen Bann zog, ist auch diesmal<br />
dabei mit seiner Riesenseifenblasen-Show. Bauchredner Sven Janßen<br />
trainiert die Lachmuskeln, das Theater Interaktiwo zeigt „Die Bremer<br />
Stadtmusikanten fahren Schiff“, und bei der Zaubershow mit<br />
Käpt‘n Blackmoore und Piratenjenny sind die Kinder mittendrin. Unter<br />
dem Titel „Alarm im Schwarm“ tönen frische Schallwellen aus<br />
der Konzertmuschel von Zaches + Zinnober. Für Snacks, Süßes und<br />
Erfrischungen ist beim Maritimen Familientag ebenfalls gesorgt.<br />
»»» ueberseestadt-bremen.de<br />
Rallye durch das<br />
Schaumagazin<br />
Familien mit Kindern können mit der Rallye das Schaumagazin des<br />
Focke-Museums erkunden. Die Fragen können mit Hilfe eines Mediaguides<br />
beantwortet werden, der kostenfrei an der Kasse ausgeliehen<br />
werden kann. Am Ende wartet ein kleines Geschenk auf diejenigen,<br />
die die Rallyefragen beantwortet haben.<br />
Keine Anmeldung erforderlich. Kinder und Jugendliche haben freien<br />
Eintritt. Das Suchspiel ist kostenfrei an der Kasse erhältlich.<br />
Für Familien mit Kindern ab 8 Jahren.<br />
»»» focke-museum.de<br />
<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong> 35
„Familie & Co“<br />
verlosung von schulranzen-sets<br />
für von armut betroffene Kinder<br />
Zeisner-Stiftung unterstützt Projekt<br />
aufgrund des hohen Bedarfs<br />
Aufgrund der stark gestiegenen Lebenshaltungskosten rechnet der<br />
Caritas-Stiftungsfonds AHoi mit einer besonders hohen Nachfrage<br />
bei der diesjährigen Schulranzenaktion für Erstklässler aus Familien<br />
mit geringem Einkommen. „Die finanzielle Lage war bereits vor der<br />
Energiekrise für viele Bremer Familien sehr angespannt“, weiß Sozialberaterin<br />
Sarina Paap, die das Schulranzen-Projekt koordiniert. „Mit<br />
Eintrudeln der ersten Nebenkostenabrechnungen wird klar, dass die<br />
Anschaffung von Schulranzen, Sportbeutel, Federmappe, Malkasten,<br />
etc. viele Familien finanziell überfordern wird.“ „Wir freuen uns,<br />
dass die Zeisner-Stiftung das Projekt erneut mit 6.600 Euro unterstützt“,<br />
so Caritasdirektor Martin Böckmann. „So erleben 50 Kinder<br />
einen unbeschwerten Start in den so wichtigen Lebensabschnitt der<br />
Ausbildung.“ Patricia Zeisner, Vorstandsmitglied der Zeisner-Stiftung<br />
sagt: „Durch unsere private Stiftung möchten wir jungen Menschen<br />
in der Region Bremen die Chance auf eine erfolgreiche Zukunft ermöglichen.<br />
Bildung ist dafür der Grundstein – deshalb fördern wir<br />
dieses Projekt gern.“ Stiftungsbeirat Horst Neugebauer erklärt: „Den<br />
Bedarf schätzen wir in diesem Jahr extrem hoch ein. Entsprechend<br />
würden wir uns über weitere Spenden für das Projekt freuen.“<br />
Spendenkonto:<br />
Caritas-Stiftungsfonds AHoi<br />
Stichwort: Schulranzenaktion<br />
IBAN: DE40 2905 0101 0082 4825 89<br />
Swift-BIC: SBREDE22XXX<br />
<br />
Der Caritas-Stiftungsfonds AHoi wurde im Jahr 2019 gegründet und<br />
unterstützt Menschen in Not, die in Bremen leben. AHoi steht für<br />
Allgemeine Hilfen – offen und individuell. Die Unterstützung erfolgt<br />
schnell und unkompliziert. Die Schulranzenaktion findet zum vierten<br />
Mal statt. Die private Zeisner-Stiftung wurde Anfang 2011 in<br />
Grasberg gegründet. Als Stiftungszweck haben sich die Gründer die<br />
finanzielle Förderung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen<br />
zum Ziel gesetzt.<br />
cornelia Funke, tammi ruth hartung<br />
das grüne Königreich<br />
Die Kraft der Natur und die Magie<br />
der Pflanzen, verwoben in einer<br />
einzigartigen Geschichte<br />
Die zwölfjährige Caspia muss den gesamten Sommer mit ihren Eltern<br />
in Brooklyn verbringen. Dabei hasst sie Großstädte, allen voran New<br />
York. Zu viele Menschen, zu laut, zu schmutzig. In dem Kinderzimmer<br />
des Apartments, das die Familie gemietet hat, steht eine Kommode,<br />
in der Caspia Briefe von einem blinden Mädchen entdeckt, das<br />
an der Seite ihres Botaniker-Vaters in den 50er und 60er Jahren die<br />
Welt bereiste und Pfl anzen auf ihre ganz eigene Art beschrieb. Jeder<br />
Brief wird mit einem Pfl anzenrätsel eröffnet. Und so macht Caspia<br />
sich auf die Suche, um die Rätsel zu lösen, und kommt dabei den<br />
unterschiedlichsten Pfl anzen auf die Spur: Rose, Zimt, Löwenzahn,<br />
Bambus und vielen weiteren. Ganz nebenbei lernt sie die Orte und<br />
Menschen in ihrer neuen Nachbarschaft kennen ...<br />
und schlägt nach und nach Wurzeln<br />
an einem Ort, von dem sie es nie<br />
vermutet hätte.<br />
Autor: Cornelia Funke,<br />
Tammi Ruth Hartung<br />
Verlag: Dressler<br />
Umfang: 208 Seiten<br />
Alter: ab 10 Jahren<br />
ISBN: 978-3-7513-0106-0<br />
Preis: 18,– Euro<br />
»»» oetinger.de<br />
Verlosung!<br />
2 x „Das grüne Königreich“<br />
Einfach eine E-<strong>Mai</strong>l bis<br />
zum 15. <strong>Juni</strong> an:<br />
gewinnen@magazine-bremen.de<br />
Der Rechtsweg ist<br />
ausgeschlossen.<br />
»»» ahoi-caritas-bremen.de<br />
36<br />
FiNdorFF <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong>
„Familie & Co“ <br />
Podiumsdiskussion zum Thema TikTok<br />
Expertinnen und Experten beantworten am 24. <strong>Mai</strong> Fragen zu Chancen<br />
und Risiken der Kurzvideo-Plattform im Universum® Bremen<br />
Schminktutorials, Basteltipps, Erklärvideos oder Dancemoves – es<br />
gibt fast nichts, was nicht auf der Kurzvideo-Plattform TikTok geteilt<br />
wird. Doch auch Fake News, lebensbedrohliche Trends und Hate<br />
Speech werden dort in Sekundenschnelle verbreitet. Die vornehmlich<br />
junge Zielgruppe, aber auch Eltern und Lehrkräfte stehen vor der<br />
Herausforderung, mit dem vielschichtigen Netzwerk umzugehen.<br />
Die Podiumsdiskussion „TikTok: Fun oder Gefahr?“ im Universum ®<br />
Bremen soll Interessierten einen umfassenden Einblick bieten. Am<br />
24. <strong>Mai</strong> sprechen Gäste aus unterschiedlichen Bereichen von 19 Uhr<br />
bis 20.30 Uhr über die Potenziale und Gefahren, welche TikTok mit<br />
sich bringt.<br />
Der Eintritt beträgt 6 Euro. Tickets sind im Vorverkauf unter (0421)<br />
3346-0 oder shop.universum-bremen.de erhältlich. Eventuelle Restkarten<br />
werden an der Abendkasse verkauft.<br />
Fun oder Gefahr? Um diese Frage dreht sich die Podiumsdiskussion am<br />
24. <strong>Mai</strong> im Universum ® Bremen. (Bildquelle: Universum ® Bremen)<br />
»»» universum-bremen.de<br />
An diesen Kulturorten<br />
ermög lichen wir allen<br />
unter 18 Jahren den<br />
KOSTENLOSEN Besuch.<br />
Kosten<br />
los.<br />
Mehr Infos und Bedingungen ( * ) unter:<br />
www.sparkasse-bremen.de/vorteile<br />
Stark. Fair. Hanseatisch.<br />
Kunsthalle<br />
Bremen<br />
Hafenmuseum<br />
Übersee-<br />
Museum*<br />
botanika*<br />
Universum ®<br />
Bremen*<br />
Focke-Museum<br />
Museen<br />
Böttcherstraße<br />
Weserburg<br />
Atlantis<br />
Filmtheater*<br />
<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong> 37
„Familie & Co“<br />
großes Kinderfest im Blockland<br />
Das Kinder- und Familienfest findet<br />
am 04. <strong>Juni</strong> von 11 bis 17 Uhr<br />
„Kommt mit Kind und Kegel“, fordert der Vorstand vom Heimatverein<br />
alle Blocklander und Freunde des Blocklandes auf, am Sonntag,<br />
4. <strong>Juni</strong> zum Kinderfest ins Blockland zu kommen.<br />
Es soll ein Tag mit Spaß für die Kinder und zum Klönen für die Älteren<br />
werden. Dafür hat sich der Vorstand vom Heimatverein einiges<br />
einfallen lassen.<br />
Dankenswerterweise unterstützen 15 Sponsoren das Kinderfest, so<br />
dass Highlites wie Splashball (laufen auf dem Wasser) sowie ein Spielmobil<br />
kostenlos den Kindern zur Verfügung gestellt werden können.<br />
Außerdem sind die Hüpfburg, eine Heuspielburg und das Ponyreiten<br />
beliebte Aktivitäten der Kinder. Neben dem Kinderschminken wird<br />
auf dem riesigen Sandberg eifrig gebuddelt und gebaut, aber auch<br />
alte Spiele wie Bretterlaufen, Dosen werfen und die Schokokusswurfmaschine<br />
werden von den Kindern gerne angenommen. Dagmar<br />
Schütte wird wieder mit den Kindern Heumäuse basteln.<br />
Die Blocklander Feuerwehr öffnet für interessierte eines ihrer Einsatzfahrzeuge<br />
und man kann kleine Löschübungen an einem Holzhaus<br />
vornehmen.<br />
Bei der Tombola gibt es über 1.000 attraktive Preise zu gewinnen.<br />
Die Lose sind häufig schnell ausverkauft, da es keine Nieten gibt. Wer<br />
trägt wohl in diesem Jahr den Hauptgewinn nach Hause?<br />
Für Verpflegung ist auch gesorgt. Es gibt Pommes, Hot Dogs, Bratwurst<br />
und Getränke. Familie Kaemena biete ihr leckeres Bio-Eis an<br />
und auf der Diele wird selbstgebackener Kuchen und Kaffee angeboten.<br />
Der Heimatverein freut sich, wenn möglichst viele Gäste mit dem<br />
Fahrrad kommen. Für die Gäste, die auf einen Pkw angewiesen sind,<br />
fällt eine kleine Parkgebühr in Höhe von 3 Euro an.<br />
Das Kinder- und Familienfest findet am 4. <strong>Juni</strong> von 11 bis 17 Uhr am<br />
Dorfgemeinschaftshaus Niederblockland 20, 28357 Bremen statt.<br />
Bei Fragen können Sie sich gerne an Tina Schnakenberg wenden:<br />
01731646566<br />
»»» blockland.de<br />
Oldtimertrecker bieten Treckerrundfahrten an. Manchmal dürfen die<br />
Kids auch selber fahren.<br />
38<br />
FiNdorFF <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong>
ÄRZTE & APOTHEKEN IN <strong>FINDORFF</strong><br />
aLLgeMeiNMediZiN haUtKraNKheiteN<br />
Praxis am findorffmarkt<br />
carmen groninga<br />
Winterstraße 54<br />
28215 bremen<br />
(0421) 35 50 61<br />
uta Stepper & beate Wilson<br />
Augsburger Straße 8<br />
28215 bremen<br />
(0421) 35 46 47<br />
dr. med. Jörg Janssen<br />
Admiralstraße 157<br />
28215 bremen<br />
(0421) 35 43 66<br />
dr. med. klaus zimmermann<br />
brandtstraße 54<br />
28215 bremen<br />
(0421) 35 57 67<br />
gemeinschaftspraxis<br />
dr. Spatz & Partner<br />
hemmstraße 345<br />
28215 bremen<br />
(0421) 35 35 35<br />
hausärztliche gemeinschaftspraxis<br />
dr. Maya trapp, elke Sennholz und<br />
daniel kleimann<br />
hemmstraße 214<br />
28215 bremen<br />
(0421) 35 10 10<br />
aUgeNheiLKUNde<br />
dr. med. Michael Schlenz<br />
Admiralstraße 157<br />
28215 bremen<br />
(0421) 35 41 31<br />
FraUeNheiLKUNde<br />
dr. Astrid kania & katja hitzegrad<br />
hemmstraße 212 – 240<br />
28215 bremen<br />
(0421) 35 04 744<br />
Martina bolte, frank davidsmeyer,<br />
dr. Marion Jagdt, dr. Sibylle von forster<br />
hemmstraße 157<br />
28215 bremen<br />
(0421) 354 14 14<br />
haLs-NaseN-ohreN<br />
Antje r. elsholz,<br />
dr. kirsten bremerich-koeppen<br />
hemmstraße 133<br />
28215 bremen<br />
(0421) 35 42 42<br />
regina lüers<br />
hemmstraße 157<br />
28215 bremen<br />
(0421) 35 55 45<br />
christine demerath<br />
Admiralstraße 21<br />
28215 bremen<br />
(0421) 620 68 44<br />
heiLPraKtiKer<br />
dr. med. regine von gerkan<br />
lohmannstraße 98<br />
28215 bremen<br />
(0421) 37 58 21<br />
kathleen giersch<br />
falkenberger Straße 66<br />
28215 bremen<br />
(0421) 390 90 50<br />
naturheilpraxis Schwanenberg<br />
Andrea hella Schwanenberg<br />
geibelstraße 4<br />
28215 bremen<br />
(0421) 4 91 99 81<br />
iNNere MediZiN<br />
dr. med. Sigrid geerken-gröticke<br />
Am Weidedamm 4<br />
28215 bremen<br />
(0421) 35 18 18<br />
KiNderheiLKUNde<br />
dr. Wolfgang Soldan,<br />
dr. Silke uenzelmann,<br />
und Anne Stadler<br />
hemmstraße 212<br />
28215 bremen<br />
(0421) 350 90 50<br />
KieFer-chirUrgie<br />
Schumann & rolfsen<br />
Praxis für chirurgische zahn-,<br />
Mund- und kieferheilkunde<br />
hemmstraße 157<br />
28215 bremen<br />
(0421) 37 81 78 0<br />
PhysiotheraPie<br />
Physio therapiepraxis flunker-Appenrodt<br />
hemmstraße 202<br />
28215 bremen<br />
(0421) 35 19 45<br />
Physio vital findorff<br />
Münchener Straße 42-44<br />
28215 bremen<br />
(0421) 35 36 52<br />
Praxis für Physiotherapie<br />
karim Abdel-hadi<br />
hemmstraße 157<br />
28215 bremen<br />
(0421) 350 46 75<br />
reha findorff<br />
hemmstraße 214<br />
28215 bremen<br />
(0421) 37 80 112<br />
Weis & trabulsi<br />
innsbrucker Straße 120<br />
28215 bremen<br />
(0421) 247 04 76<br />
LUNgeNFacharZt<br />
Pneumologikum am bürgerpark<br />
dr. med. Marcus berkefeld<br />
hemmstraße 212<br />
28215 bremen<br />
(0421) 22 159 320<br />
NeUroLogie<br />
helge lübbert & gunther eichstädt<br />
hemmstraße 233<br />
28215 bremen<br />
(0421) 35 46 82<br />
orthoPÄdie<br />
orthopädische gemeinschaftspraxis<br />
regina langhammer, Stefan balkausky<br />
und dr. Ares Akbar<br />
hemmstraße 233<br />
28215 bremen<br />
(0421) 35 20 95<br />
PsychotheraPie<br />
Psychotherapeutische Praxis<br />
ute kampen<br />
dresdener Straße 15<br />
28215 bremen<br />
(0421) 35 74 43<br />
sPrachheiLKUNde<br />
Atemschulung, Sprechtechnik,<br />
Stimmtraining<br />
elisabeth frintrop<br />
frielinger Straße 44<br />
28215 bremen<br />
(0178) 59 17 533<br />
Praxis für logopädie und PäPki<br />
Andreas Pohl<br />
Plantage 13<br />
28215 bremen<br />
(0421) 37 62 822<br />
izedin fejzullahu<br />
hemmstraße 233<br />
28215 bremen<br />
(0421) 37 61 000<br />
UroLogie<br />
ZahNMediZiN<br />
die zahnärzte<br />
dr. edzard fink & Peter knor<br />
hemmstraße 214<br />
28215 bremen<br />
(0421) 35 85 85<br />
dr. Anke charlotte krüger<br />
hemmstraße 202<br />
28215 bremen<br />
(0421) 35 60 67<br />
dr. med. dent. Annika behrendt<br />
halberstädter Straße 17<br />
28215 bremen<br />
(0421) 35 22 66<br />
zahnärzte findorff<br />
bastian romberg & dr. tobias blasse<br />
innsbrucker Straße 96<br />
28215 bremen<br />
(0421) 37 17 77<br />
zahnarztpraxis Primadent<br />
zahnärztin teodora irikova<br />
heinrich-böll-Straße 1<br />
28215 bremen<br />
(0421) 37 35 20<br />
findorff-Apotheke<br />
Admiralstraße 159<br />
28215 bremen<br />
(0421) 37 78 78<br />
aPotheKeN<br />
Jan-reiners-Apotheke<br />
hemnmstraße 214<br />
28215 bremen<br />
(0421) 35 19 35<br />
roland Apotheke<br />
hemmstraße 231<br />
28215 bremen<br />
(0421) 35 19 55<br />
Alle Angaben sind ohne gewähr<br />
findorffer logopädiehaus<br />
dorothea hunke<br />
karlshafener Straße 36<br />
28215 bremen<br />
(0421) 378 14 11<br />
vitalis-Apotheke<br />
hemmstraße 345<br />
28215 bremen<br />
(0421) 38 18 14<br />
FiNdorFF <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong> 39
Showgruppe der SGF-Landessieger bei den Bremer Tuju Stars <strong>2023</strong> (Foto von Micha Bustian)<br />
sg Findorff<br />
Showgruppe wird Landessieger bei den Tuju Stars<br />
Am 18. März fand der diesjährige Landesentscheid der Tuju-Stars<br />
beim SV Grambke-Oslebshausen statt. Im Mittelpunkt dieses Wettbewerbs<br />
stehen junge Turn-Vereinsgruppen, die aus den Bereichen<br />
Turnen, Akrobatik, Gymnastik, Zirkus und vieles mehr eine selbst<br />
einstudierte Showvorführung präsentieren. Mit der Choreografi e<br />
zum Thema „Colours of Change“ konnte die Showgruppe der SG<br />
Findorff die Jury überzeugen und sich mit 48 Punkten den ersten<br />
Platz sichern. Die junge Gruppe sicherte sich so die Qualifi zierung<br />
für das Bundesfi nale im Herbst <strong>2023</strong>. Die Freude über diesen Erfolg<br />
war riesengroß.<br />
40<br />
FiNdorFF <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong>
Boule-Meisterschaft<br />
Jetzt bewerben!<br />
Die erste Bremer Boule-Meisterschaft fand bei tadellosem Osterwetter<br />
am Montag, 15. April neben dem Weserstadion statt. Ausgerichtet<br />
wurde das Turnier von der SG Findorff, die den aus Frankreich stammenden<br />
Kugelsport schon seit den frühen 1990er Jahren zu ihren<br />
Angeboten zählt. Die neue Meister-Trophäe wurde nach vier Spielrunden<br />
einem Triplette (Dreier-Team) aus der Neustadt überreicht.<br />
Kontakt über: www.petanque.sg-fi ndorff.de<br />
Informationen bei: Ulli Brülls, Abteilungsleiter, Tel.: (0421) 4985818<br />
Plätze frei bei<br />
seniorenfi t/sitzgym<br />
Ein Vereins- und Kursangebot<br />
Interessierte können in diesem Vereinsangebot ihre Beweglichkeit,<br />
Muskelkraft, Ausdauer und Gleichgewichtssinn trainieren. Die<br />
Übungen können im Sitzen und Stehen ausgeführt werden. Zwischendurch<br />
und am Ende der Stunde werden entspannende und<br />
regenerierende Elemente eingebaut.<br />
Die Stunde fi ndet statt am Mittwoch: 15.30 bis 16.30 Uhr Innsbrucker<br />
Str. 84. Weitere Informationen in der Geschäftsstelle der SGF,<br />
Tel.: (0421) 35 27 35<br />
Die Findorff Youngstars mit neuen Trikots<br />
Findorff youngstars<br />
mit neuem Outfit<br />
Unsere inklusive Fußballmannschaft, die Findorff Youngstars, starten<br />
in dieser Saison der Bunten Liga mit neuen Trikots, die von der Roland<br />
Klinik Bremen gespendet wurden.<br />
Bei der Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes auf der BSA Findorff<br />
am 24. Marz <strong>2023</strong> liefen die Youngstars zum ersten Mal mit den<br />
neuen Trikots auf. Wir sagen herzlichen Dank an die Roland Klinik<br />
Bremen.<br />
sg FiNdorFF<br />
hemmstraße 357-359 · 28215 bremen<br />
tel. (0421) 35 27 35<br />
www.sg-fi ndorff.de<br />
FiNdorFF <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong> 41
iMPressUM | MAgAzine für breMen<br />
IMPRESSUM<br />
Herausgeber<br />
Lars Hendrik Vogel<br />
Verlag<br />
VOGEL MEDIA<br />
Mühlenweg 9, 28355 Bremen<br />
Tel. +49 (421) 200 75 90<br />
info@vogelmedia.de<br />
Chefredakteur<br />
Lars Hendrik Vogel [LHV] V.i.S.d.P.<br />
LHV@magazine-bremen.de<br />
Wir siNd MitteNdriN<br />
Menschlich, bürgernah, Leben pur!<br />
Drei <strong>Magazin</strong>e für drei liebenswerte Stadtteile<br />
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Ihre Redaktion des <strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong>s<br />
Redaktion & Autoren<br />
Jutta Barth<br />
Esther Bieback<br />
Alexander von der Decken<br />
Annika Kothe<br />
Birgit Rehders<br />
Ira Scheidig<br />
Franziska Tholema<br />
Diana Meier-Soriat<br />
Ti telfoto<br />
Vera Döpcke<br />
Media- & Anzeigenberatung<br />
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Nr. 01/<strong>2023</strong><br />
Gestaltung & Druckvorstufe<br />
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alle zwei Monate<br />
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Manuskripte, Bilder, Dateien und Datenträger.<br />
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können ohne ausdrückliche Vorbehalte<br />
veröffentlicht werden.<br />
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mit Genehmigung und Quellenangabe<br />
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Lars heNdriK vogeL<br />
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Das nächste <strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong><br />
erscheint am 13. Juli <strong>2023</strong><br />
42<br />
FiNdorFF <strong>Magazin</strong> | <strong>Mai</strong> - <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong>
e m i s s i m a - w o m e n s - c h a r i t y - n i g h t . d e<br />
Am Freitag, 6. Oktober ab 19 Uhr im PARKHOTEL Bremen<br />
- MIT EINEM FEINEN SHOWPROGRAMM PRÄSENTIERT VON TV- & GALA-MODERATOR YARED DIBABA -<br />
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