Antike porträts

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Antike porträts

— XXXVI —

S. 264, ig). — jetzt in Neapel, Museo Nazionale No. 5590. — (Guida del Museo Nazionale No. S90

S. 221. — * Römische Mitteilungen IV 1889 S. 3 2 ff. Wolters. XIII 1898 S. 69 ff. Six. — Aradt-

Bruckmann, Porträts Taf. loi. 102.) — Die Augen besonders eingesetzt, nur das linke antik; die

Wimpern waren Bronzestreifen, wovon oben ein Rest erhalten; das Weiße ist Elfenbein, für die Iris

ist eine Höhlung eingetieft, — die Einlage fehlt — in der Mitte mit besonderer Einsenkung für die

Pupille; in dieser Reste von Glasmasse (?) Haar am Schädel gestutzt, um Stirn und Nacken

länger ; o-eschwungene Strähne, wirr und locker. Diadem (Imhoof - Blumer, Porträtköpfe auf Münzen

hellenischer .... Völker S. 7 f. — Pauly-Wissowa, Realenzyklopädie V, i Sp. 303 ff. Mau. — Daremberg-

Saglio, Dictionnaire II, i S. 119, alles nicht erschöpfend); es ist hinten beschädigt und geflickt,

auch fehlen die herabfallenden Enden. — Kopie der späten Republik oder ersten Kaiserzeit. — Benennung:

durch Münzbildnisse, die Seleukos Nikator meist in seinem späteren Alter darstellen; sie finden

sich i) auf seinen eigenen Münzen, ferner besonders 2) auf denen seines Mitregenten und Nachfolgers

Abb. II. Seleukos Nikator, Neapel. Abb. 12. Amastris, Harvard, s. Tafel 24.

Antiochos I Soter s. Tafel 61, 15 und 3) seines Vasallen Philetairos von Pergamon, ebd. 16.

(Vgl. Imhoof-Blumer, Porträtkcipfe auf Münzen hellenischer Vcilker S. 28 Taf. I, 3. — Ders.,

Monnaies grecques S. 423 ff. — Ders., Die Münzen der Dynastie von Pergamon, Abhandlungen der

Preussischen Akademie der Wissenschaften 1884 S. 21 f. Taf. I, 3. 4. — *Six a. a. O. S. 69 f. — * Head,

Historia nummorum 2. Aufl. S. 755 ff-, dort Nachwese.) Datierung des Vorbildes nach oben, durch das

Diadem, nach 306 v. Chr., wo Seleukos den Königstitel annahm; da er in höherem Alter erscheint,

wird man noch Jahrzehnte herabgehen können; er starb 281 v. Chr. — Es gab viele Statuen des

Seleukos Nikator, darunter solche von Bryaxis (Plinius 34, 73), Aristodemos (ebd. 34, 87) und Lysippos

(Löwy, Inschriften griechischer Bildhauer Nr. 487, verschollene Inschrift aus Rom von einer Kopie).

Der Neapler Kopf erinnert an Lysippos. — (Anderes Porträt des Seleukos in Erbach: Römische Mit-

teilungen XIII 1 898 S. 66 ff. Six. — Weitere, meines Erachtens irrige Benennungen aufgeführt bei

Wace, Journal of hellenic studies XXV 1905 S. 93 f.) Vgl. Tafel 27, sog. Attalos.

23. Ptolemaios I SoTER, König 306, t 283 v. Chr. — Kopf, gebrochen. Parischer Marmor.

Gesicht 0.24 m. Aus Griechenland, jetzt im Louvre, Salle du Gladiateur Nr. 457. (Römische Mitteilungen IV

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