Antike porträts

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Antike porträts

hellenischer . . . VtUker

— XL —

S. 32 Taf. I, 5 IV, 14 (Philetairos) und IV, 15 (Eumenes). — Ders., Die Münzen der

Dynastie von Pergamon, Abhandlungen der Preussischen Akademie der Wissenschaften 1884 S. 23. 37

Taf. Iff. (Philetairos) S. 13 Taf. III 18 (Eumenes). — H. v. Fritze, Die Münzen von Pergamon, ebd. 1910

S. 7 ff. II 24 Taf. Iff. (Philetairos) S. 26 Taf. II, 14 (Eumenes). — Ders. in Zeitschrift für Numismatik

XXIV 1904 S. II 8 f. (Eumenes). — Catalogue of greek coins in the British Museum, Mysia S. 117 Nr. 47

Taf. 24, 5 (Eumenes). — Head, Historia nummorum 2. Aufl. S. 532 ff.] — Doch lassen sich folgende

Erwägungen anstellen: Unter den pergamenischen Herrschern — 284 bis 133 — kommen die beiden

letzten, Attalos II und III — 159 bis 133 — kaum in Frage, da der Stil des Kopfes früher zu sein

scheint. Ebenso scheiden die beiden ersten aus Philetairos und Eumenes I — 284 bis 241 — , weil

Abb. 14a— b. Att.ilos ?, ohne die spätere Haartour; nach Gips in Leipzig.

sie noch nicht Könige waren, sondern Vasallen der Seleukiden, wenn auch Eumenes I sich 262 faktisch

selbständig gemacht hatte ; bei ihren Bildnissen ist daher das Diadem noch nicht zu erwarten ; Philetairos

sieht überdies anders aus (s.o.). Es bleiben noch Attalos I — 241 bis 197 — und Eumenes II —

197 bis 159 — , von denen wieder Eumenes II ausscheidet, weil seine oben erwähnten Münzen andere

Züge zeigen. Somit käme man auf Attalos I, den Galliersieger. Errichtet wäre die Statue wegen der

erwähnten nachträglichen Umarbeitung des Stirnhaares ins Heroische noch vor dem Tode des Attalos,

197 v. Chr. — Gegengründe: Zugegeben, dass wegen des Fundortes der Kopf wahrscheinlich einen

Herrscher von Pergamon darstellt, so kommen ausser den Attaliden bis 262 v. Chr. auch ihre Lehns-

herren, die Seleukiden, in Betracht, — also Seleukos Nikator und Antiochos I Soter. Das Schutz-

verhältnis war besonders eng zwischen Philetairos und Seleukos Nikator, mit dessen Bildnis Philetairos

ausschliesslich prägte und dessen Leichnam er dem Mörder zu würdiger Bestattung abkaufte ; gewiss hat

er daher auch Statuen seines Lehnsherrn in Pergamon errichtet, wo ja überdies damals vermutlich ein

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