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Geschäftsbericht 2010 - Raiffeisenbank eG Simmerath

Geschäftsbericht 2010 - Raiffeisenbank eG Simmerath

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Raiffeisenbank eG

DIE Bank für die Eifel! ®

85 Jahre Erfolgsgeschichte der Raiffeisenbank eG

Anlass für eine tolle Jubiläumsfeier!

Geschäftsbericht 2010

Geschäftsstellen in: SB-Stellen in:

Imgenbroich | Kleinhau | Roetgen | Rurberg | Simmerath | Vossenack Gey | Monschau

1925 – 2010


2

Unsere treuen Mitglieder

Im Rahmen unserer Jubiläumsfeier wurden unsere Mitglieder geehrt,

die uns schon viele Jahre treu zur Seite stehen.

Wir möchten uns auf diesem Wege nochmal für 50 Jahre Vertrauen

herzlich bedanken:

Frau Maria Bermueller Herrn Heinz Hilger

Herrn Heinrich Cremer Herrn Johann Lutterbach

Herrn Clemens Lutterbach Herrn Gregor Frings

Herrn Ferdinand Wollgarten Herrn Peter Marx

Herrn Hermann Krumpen

Für 45 Jahre Vertrauen möchten wir uns ebenfalls nochmal

herzlich bedanken:

Herrn Rolf Jansen Herrn Horst Melka

Katholische Kirchengemeinde Herrn Richard Lennartz

Herrn Bruno Lennartz Herrn Winfried Rau

Herrn Helmut Wilden Herrn Martin Braun

Herrn Peter Schütt Herrn Hans Kieweg

Herrn Hedwig Rüttgers Herrn Rudolf Braun

Herrn Gregor Breuer Herrn Alfons Breuer

Herrn Alois Schneider Herrn Ernst Claus

Herrn Friedhelm Löhrer Herrn Rudi Mertens

Herrn Dieter Jakobs Herrn Josef Boltersdorf

Herrn Willi Stoffels Herrn Manfred Braun

Herrn Otto Luysberg Herrn Heinz Breidenich

Herrn Heinz Koep Herrn Hubert Niehsen

Herrn Hubert Mueller Herrn Edmund Wirtz

Herrn Arnold Thomas Herrn Franz Bermueller

Herrn Alois Bergs Herrn Hermann-Josef David


Information des Vorstandes

Staatsanleihenkrise und Konjunkturentwicklung

Sehr geehrtes Mitglied,

Finanzkrise, Wirtschaftskrise und nun auch noch die Euro-

Staatsanleihenkrise. Das Jahr 2010 war wiederum geprägt von

Krisen und schlechten Nachrichten. Jedoch gab es auch gute

Nachrichten – die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands im

Jahr 2010 – welche von einem kräftigen Konjunkturaufschwung

geprägt war. Das Bruttoinlandsprodukt nahm um

zirka 3,6 % zu und war damit so stark wie noch nie seit der

Wiedervereinigung. Mit diesem Zuwachs hat die deutsche

Wirtschaft einen großen Teil des Einbruchs vom Winterhalbjahr

2008 / 2009 wieder wettgemacht. Dabei zeigte sich im Verlauf

des Jahres 2010 eine beeindruckende Wachstumsdynamik, die

in einem ausgesprochen starken 2. Quartal gipfelte. Die konjunkturelle

Erholung hat zudem seit Jahresbeginn 2010 an

Breite gewonnen, sie wurde nicht mehr allein von einem Anstieg

der Exporte, sondern auch von staatlichen Konsumausgaben

getrieben und auch die privaten Konsumausgaben und

die Bruttoanlageinvestitionen legten spürbar zu.

Während der Staat ein Rekorddefizit aufweist, war bei den

Sozialversicherungen ein kleiner Überschuss zu verzeichnen. Die

Arbeitsmarktlage verbesserte sich und die Verbraucherpreise

zogen moderat – von 0,8 % im Januar 2010 auf 1,7 % im

Dezember 2010 – an.

Anfang des Jahres 2010 begann die Europäische Zentralbank,

wie angekündigt, mit der allmählichen Rückführung der geldpolitischen

Sondermaßnahmen, sie ließ die Jahres- sowie die

Halbjahrestender endgültig auslaufen. Auch kehrte die Europäische

Zentralbank bei längerfristigen Refinanzierungsgeschäften

mit dreimonatiger Laufzeit zwischenzeitlich zur bietungsabhängigen

Zuteilung zurück. Die Zuspitzung der Krise

um die hochverschuldeten GIPS-Staaten (Griechenland, Irland,

Portugal und Spanien) veranlasste die Europäischen Währungshüter

allerdings im Mai, den geplanten Ausstieg aus der Politik

des billigen Geldes wieder auszusetzen und zusätzliche geldpolitische

Sondermaßnahmen zu verabschieden. Dadurch sollte

den Verspannungen an den Finanzmärkten entgegen gewirkt

werden.

Im Mai 2010 kehrte die Europäische Zentralbank zum einen bei

den Langfrist-Tendern mit dreimonatiger Laufzeit wieder zur

Vollzuteilung zurück, zum anderen kaufte die Europäische

Notenbank erstmals in ihrer Geschichte systematisch am

Sekundärmarkt Anleihen Griechenlands und der anderen GIPS-

Staaten, um die Funktion der Märkte für Anleihen dieser

Staaten aufrecht zu erhalten. Der Leitzins von 1 % blieb unverändert

und gleichzeitig wurden riesige Garantieprogramme

und Rettungsschirme von einem gigantischen Ausmaß aufgelegt

und dennoch wurde weiter gegen GIPS-Staaten spekuliert

und diese Investoren setzten somit finanzschwache Eurostaa-

ten unter Druck. Die Renditen griechischer Staatsanleihen mit

10-jähriger Restlaufzeit von unter 6 % zum Anfang 2010 stiegen

auf über 12 % Anfang Mai. Irische Papiere, portugiesische

und spanische Staatsanleihen wurden von den Märkten abgestraft.

Befürchtungen, dass eine Lösung der Schuldenproblematik

ohne eine Belastung der privaten Gläubiger nicht gelingen

kann, verschärften diesen Trend im Jahresverlauf. Die sich

wieder destabilisierende Lage um die Finanzen Irlands zwang

schließlich die irische Regierung als erstes Land des Euroraums

finanzielle Mittel aus dem Rettungsschirm zu beziehen. Ein

Großteil, der im Dezember bewilligten Summe in Höhe von 85

Milliarden Euro, war dabei für die Rettung des stark angeschlagenen

irischen Bankensektors vorgesehen. Obwohl das Vertrauen

der Marktakteure gegenüber Portugal ebenfalls mehr

und mehr nachließ, sah sich die portugiesische Regierung in

2010 noch nicht gezwungen Mittel aus dem Rettungsfonds zu

beantragen. Bundesanleihen profitierten von der Unsicherheit

der Investoren während der Euro darunter litt. So wertete der

Euro massiv gegenüber dem US-Dollar in 2010 ab.

Der Dax zeigte sich erst wenig dynamisch, bevor er ein ordentliches

Wachstum im 4. Quartal hinlegte und sich von der

6.000er-Marke abkoppelte. Ausschlaggebend dafür waren die

Konjunkturdaten aus Deutschland, die eine überraschend kräftige

Expansion der deutschen Wirtschaftskraft in 2010 erkennen

ließen. Zudem löste die Ankündigung und Umsetzung

einer 2 Milliarden schweren Geldspritze für die US-Wirtschaft

durch die US-Notenbank ein Kaufsignal am Dow-Jones, aber

auch am Dax aus. Gegen Ende des Jahres hob die Verabschiedung

eines weiteren Konjunkturpaketes in den USA, das die

Fortschreibung der Steuervergünstigung in den USA vorsieht,

die Stimmung an den Börsen. Viele Anleger erhofften sich von

diesen Maßnahmen eine Konjunkturbelebung der US-Wirtschaft,

die sich positiv auf das Wachstum der Weltwirtschaft

auswirken würde. Somit stieg der Dax im Jahr 2010 um 16,1 %.

Leider konnten davon nicht alle Eifeler profitieren, denn die

Zurückhaltung der Eifeler Bevölkerung im Bereich der Aktien

hielt auch 2010 an.

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Regulierungswut

Das Jahr 2010 war aber auch geprägt von der Regulierungswut

aus Brüssel, Basel und Berlin. Immer neue Anforderungen

machen gerade kleinen Genossenschaftsbanken im administrativen

Aufwand das Leben schwer. Hier nur einige Beispiele, die

Benachteiligungen nennen:

1. Soffin-Stützungsmaßnahmen: Staatlich gestützte

Wettbewerber der Genossenschaftsbanken bieten Konditionen,

die unter Wettbewerbsbedingungen nicht möglich

wären.

2. Restrukturierungsgesetz: Pflicht zur Bankenabgabe

zur Sicherung der systemrelevanten Wettbewerber für alle

Banken (dies sichert den systemrelevanten Banken Wettbewerbsvorteile).

3. Europäische Einlagensicherungsrichtlinien:

Sicherungseinrichtung der Kreditgenossenschaften wird

bislang nicht als gleichwertig erachtet. Folge wäre eine

Doppelbelastung der Kreditgenossenschaften und eine

schlechtere Stellung des Schutzes von 30 Millionen Kunden

der Volks- und Raiffeisenbanken.

4. Anlegerschutzgesetz: Bürokratischer Aufwand, insbesondere

bei kleinen Einheiten, überproportional hoch, so

dass große systemrelevante Akteure relative Wettbewerbsvorteile

erlangen.

5. Bankberater-Registrierung: Die Planungen der

Bundesregierung nur die Bankberater zu registrieren, aber

nicht die Berater am grauen Kapitalmarkt und der Finanzvertriebe,

führt zu überproportionalen Bürokratiekosten

bei den filialgestützten Kreditgenossenschaften.

6. Basel III: Keine Risikoorientierung bei der vorzuhaltenden

Höhe des Eigenkapitals.

7. Verbraucherkreditgesetz: Überproportional hoher

administrativer Aufwand, der trotzdem dem Kunden keinen

Vorteil beschert.

Die Anzahl der Verordnungen, Gesetze und Regulierungen

könnten noch weiter fortgesetzt werden. Letztlich haben alle

eins gemeinsam: sie verhindern zukünftige Krisen nicht und

belasten nur überproportional die gerade in der Finanzkrise

erfolgreichen Volks- und Raiffeisenbanken kleiner Größe. Das

eigentliche „too big to fail“-Problem – wie können systemrelevante

Institute abgewickelt werden – ist bislang immer noch

nicht angegangen worden.

Den Höhepunkt der Geschmacklosigkeit erreicht dann am 27.

Dezember 2010 Bundesverbraucherschutz-Ministerin Aigner,

als sie den Einsatz von verdeckten Ermittlern bei Banken ankündigt.

Die Aufgabe der Ermittler: Sie sollen prüfen, ob bei

Beratungsgesprächen die gesetzlichen Vorgaben eingehalten

werden. Dies soll zum Nutzen der Verbraucher geschehen.

Dabei wurde wohl vergessen, dass Worte und Begriffe mit

Bedacht gewählt werden sollten, denn verdeckte Ermittler

werden zur Aufklärung von Straftaten gemäß § 110 Strafprozessordnung

eingesetzt und somit rückt Frau Aigner Mitarbeiter

und Vorstände von Volks- und Raiffeisenbanken in die Nähe

der organisierten Kriminalität. Es ist an der Zeit, dass sich Verbraucherschutzpolitiker

mit dem beschäftigen, wofür Kreditgenossenschaften

stehen, anstatt pauschal eine ganze Branche

zu kriminalisieren.

Genossenschaftliche Bank bedeutet, den Geschäftszweck an

den Interessen der Mitglieder auszurichten und Kunden langfristig

zu betreuen. Da ist kein Platz für kurzfristige Profitmaximierung

zum Schaden der Kunden. Daher ist Verbraucherschutz

bei der Kreditgenossenschaft in ihrem Geschäftsmodell

von Grund auf ein fester Bestandteil. Die Qualität der Beratungen

wird kontinuierlich überwacht und die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter werden laufend weitergebildet.

Aus unserem täglichen Umgang mit dem was kleine und große

Kunden bewegt, wissen wir, dass die Regulierungen im Verbraucherschutz

in den letzten Jahren den Menschen nicht wirklich

geholfen haben.

Als der Selbstverantwortung und Selbsthilfe verpflichtetes

Unternehmen, das mehr als 85 Jahre ihre Kunden begleitet, ist

uns eins klar: Ohne Eigenverantwortung ist kein wirksamer

Verbraucherschutz möglich. Das gilt für die Anbieter – wie für

die Verbraucherseite. Rund-um-sorglos Pakete helfen ebenso

wenig weiter wie Bevormundung. So ist es uns nicht klar,

warum im Bereich der Beraterregistrierung 300.000 Anlageberater

in der Kreditwirtschaft registriert werden müssen, aber

die 80.000 Berater am grauen Kapitalmarkt und bei den Finanzvertrieben

von der Registrierung ausgenommen sind. Warum

nur die sehr gut ausgebildeten und geschulten Berater bei

Kreditgenossenschaften, Banken und Sparkassen registriert

werden, aber der graue Markt von dieser Pflicht ausgenommen

werden soll, ist nicht zu erklären. Im Sinne des Verbraucherschutzes

kann ein solches Vorgehen jedenfalls nicht sein.

So bleibt ein neues bürokratisches Gebilde mit hohem, laufendem

Pflegeaufwand, mit zweifelhaften Effekten auf den

Schutz des Anlegers. Hinzu kommen erneute Wettbewerbsverzerrungen

zu Lasten der Volks- und Raiffeisenbanken.

Sehr geehrtes Mitglied,

wir könnten die Exzesse der Regulierungswut noch weiter

detailliert ausführen und deren Einfluss auf den Wettbewerb

anprangern, wir denken aber es ist verständlich geworden, was

uns als mitglieder- und kundennahe Raiffeisenbank im

Moment wütend macht. Insbesondere, wenn Sie im weiteren

Verlauf lesen, wie sich unser Geschäftsmodell im Krisenjahr

2010 erfolgreich bewährt hat.


85 Jahre Raiffeisenbank eG

Auf 85 Jahre Raiffeisenbank eG konnten wir 2010 zurückblikken.

Am 24. Dezember 1925 trafen sich – vermutlich nach der

Christmesse – Rurberger Kaufleute, Handwerker, Landwirte

und Arbeitnehmer zur Gründung der damaligen Spar- und

Darlehenskasse Rurberg mit unbeschränkter Haftung, aus der

im Laufe der Jahrzehnte ein Kreditinstitut entstand, das die

Entwicklung der Region maßgeblich beeinflusst. Im November

2010 feierten wir gemeinsam mit unseren 123 Vertretern und

unserer Belegschaft dieses Firmenjubiläum; einige Impressionen

können Sie unserer Titelseite entnehmen. Dass ausgerechnet

dieses Jubiläumsjahr 2010 auch noch das beste Jahr seit

Firmengründung wurde, trifft uns nicht zufällig, sondern daran

haben wir alle hart gearbeitet.

Hervorragendes Ergebnis im Jubiläumsjahr

Die Bank ist weiterhin gewachsen. Die Kundenforderungen

stiegen um 1.863.000 Euro, das entspricht 1,4 % und die Kundeneinlagen

stiegen um 5.300.000 Euro, dies entspricht 3,7 %.

Die verbrieften Verbindlichkeiten erhöhten sich um 1.011.000

Euro (3,8 %). Auf der Kreditseite hatten wir mit etwas mehr

Wachstum geplant, letztlich konnte aber aufgrund stark nachlassender

Bautätigkeit in unserem Geschäftsgebiet, das geplante

Wachstum von 4 %, nicht erzielt werden. Für die Zukunft

planen wir aus diesem Grund etwas verhaltener bei den Kundenforderungen

mit 2,5 % pro Jahr.

Das gesamte Kundenvolumen stieg um 5.700.000 Euro auf

359.500.000 Euro und beinhaltet auch die Verbundgeschäfte.

Letztlich sind wir mit dem Wachstum sehr zufrieden, konnten

wir doch wiederum unsere Marktanteile weiter ausbauen,

worauf wir besonders stolz sind.

Wir hatten bereits im letzten Geschäftsbericht angekündigt,

dass wir für 2010 einen deutlich höheren Gewinn erwarten

und dies traf auch so ein. Hauptursache für die erfolgreiche

Umsetzung war die steilere Zinsstrukturkurve und damit verbunden

ein höheres Ergebnis aus der Fristentransformation. Da

unsere Kunden vorwiegend kurzfristig Geld bei uns anlegten

und wir dieses fast ausschließlich langfristig in Krediten ausgeliehen

haben, stieg der Zinsüberschuss um 713.000 Euro auf

6.116.000 Euro, dies entspricht einer Verbesserung von 13,2 %.

Das Provisionsergebnis konnten wir gegenüber dem Vorjahr

nicht weiter steigern, es ging leicht um 127.000 Euro auf

1.268.000 Euro zurück. Hauptursache war in diesem Fall die

starke Zurückhaltung der Kundschaft im Wertpapiergeschäft.

Wie bereits erwähnt, konnte damit die Entwicklung im Dax (+

16 %) von unseren Kunden nicht genutzt werden.

Das Provisionsergebnis wird dominiert von den Vermittlungen

von Kleinkrediten (easy credit der Teambank), dem Absatz von

Lebens- und Rentenversicherungen sowie allen Sachversicherungen

der R+V Versicherung, der Vermittlung von Bausparverträgen

der Bausparkasse Schwäbisch Hall und der Vermitt-

lung von Fonds der Union Investment Gesellschaft. Ebenfalls

zählen zu den Provisionserträgen die Gebühren aus dem Zahlungsverkehr,

die stabil blieben.

Die Verwaltungskosten konnten wir erheblich senken. Somit

ging der Personalaufwand um 315.000 Euro auf 3.021.000 Euro

zurück. Die Sachkosten wurden ebenfalls gesenkt, um 294.000

Euro auf 1.764.000 Euro und die Abschreibungen fielen ebenfalls

deutlich um 72.000 Euro auf 408.000 Euro. Der Saldo aus

den sonstigen betrieblichen Erträgen und den sonstigen betrieblichen

Aufwendungen fiel von 424.000 Euro auf 290.000

Euro.

Das Ergebnis vor Bewertung hat sich durch das bessere Zinsergebnis

und die gesunkenen Verwaltungsaufwendungen erheblich

verbessert. Es stieg von 1.600.000 Euro auf 2.400.000

Euro. Auch das Bewertungsergebnis konnten wir beträchtlich

verbessern, es bildet den Risikobedarf ab und verbesserte sich

um 220.000 Euro auf 169.000 Euro, so dass der Überschuss der

normalen Geschäftstätigkeit bei 2.649.000 Euro gegenüber

1.295.000 Euro im Vorjahr liegt. Die Cost-Income-Ratio, die ausdrückt

wie viel Cent wir einsetzen um 1 Euro zu verdienen, verbesserte

sich von 76,6 % auf 68,1 % erheblich und liegt damit

im Plan und nur leicht über dem Verbandsdurchschnitt.

Wir möchten die gestiegene Ertragskraft nutzen, um vor dem

Hintergrund erhöhter Eigenkapitalanforderung (Basel III), die

Substanz der Bank rechtzeitig zu stärken und haben somit dem

Sonderposten für allgemeine Bankrisiken 1.178.000 Euro zugeführt

und möchten den Rücklagen 423.778,36 Euro zuführen;

sofern die Vertreterversammlung zustimmt. Der Vertreterversammlung

schlagen wir eine Dividende von 2 % vor. Aufsichtsrat

und Vorstand haben beschlossen, die Punktwerte aus dem

VR-MitgliederBonus nicht mit 1 Euro je Punkt – wie angekündigt

– zu vergüten, sondern mit 1,25 Euro. Somit werden insgesamt

rund 200.000 Euro wie in den Vorjahren, als wir noch

5,43 % Dividende auszahlten, an unsere Mitglieder ausgeschüttet.

Danke

Dieses gute Ergebnis haben wir vor allem Ihnen – unseren

Mitgliedern und Kunden – zu verdanken und wir möchten uns

auf diesem Weg für die Zusammenarbeit im Geschäftsjahr 2010

herzlich bedanken. Aufgrund unserer konsequenten Geschäftspolitik

und unseres neu eingeführten VR-Mitglieder-

Bonus konnten wir die Zahl unserer Mitglieder abermals steigern.

Von unseren 14.100 Kunden sind inzwischen 6.249 auch

Mitglied der Bank. Wir konnten somit 630 neue Mitglieder im

abgelaufenen Geschäftsjahr begrüßen. Unser Ziel ist es, bis zum

Jahr 2016 7.700 Mitglieder fördern zu können.

Besonders bedanken möchten wir uns auch bei unseren Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern. Wir hatten es bereits vorhin

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erwähnt, der Erfolg trifft uns nicht zufällig, sondern wir haben

alle hart daran gearbeitet. Daher an dieser Stelle ein herzliches

Dankeschön! Unser Dank gilt auch dem Aufsichtsrat. Er hat in

vielen Sitzungen seine Aufsichtsfunktion wahrgenommen, hat

sich mit neuen Themen und Regulierungen auseinandergesetzt,

sich in teilweise mehrtägigen Seminaren in Forsbach und

Montabaur fortgebildet und seine verantwortungsvolle Aufgabe

jederzeit bewusst wahrgenommen. An dieser Stelle für

die konstruktive Zusammenarbeit vielen Dank.

Ausblick

Inzwischen ist es schwierig geworden eine Prognose abzugeben.

Wir sehen mittlerweile fast wöchentlich, dass neue

Szenarien die Welt bedrohen und einen Einfluss auch auf den

Finanzsektor haben. So zuletzt das schwere Erbeben mit

Tsunami und anschließender Reaktorkatastrophe in Japan. Die

Märkte sind extrem volatil geworden und war es früher schon

schwierig für die nächsten drei Jahre eine Prognose abzugeben,

so ist es inzwischen bereits unmöglich geworden, eine

sichere Prognose für das laufende Jahr abzugeben.

Nichts desto trotz sind wir guten Mutes. Wir haben ein funktionierendes

Geschäftsmodell, wir möchten weiter stark wachsen,

wir haben eine Bilanzstruktur, der die derzeitige Zinsstrukturkurve

entgegenkommt und wir haben engagierte Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter. So sind wir auch für das Jahr 2011

überzeugt, dass wir ein gutes Ergebnis erzielen können. Wenn

gleich nicht auf dem Vorjahresniveau, denn es wird beeinflusst

durch Investitionen in die Zukunft – eine energetische Sanierung

unserer Hauptstelle in Simmerath mit einer neu gestalteten

Fassade zur Hauptstraße sowie einer Renovierung unserer

Kundenhalle. Dies wird Einflüsse auf die Verwaltungsaufwendungen

haben und somit das Ergebnis um zirka 200.000 Euro

reduzieren. Auf der anderen Seite prognostizieren wir am kurzen

Ende, also im Laufzeitbereich 1 Tag bis 1 Jahr, steigende

Zinsen, so dass sich unsere Einlagenseite verteuert und damit

unser Zinsergebnis negativ beeinflusst. Bei den Provisionsaufwendungen

gehen wir für 2011 davon aus, dass wir einen

geringen Anstieg verzeichnen können. Die Personalkosten

möchten wir konstant halten und ebenso die Abschreibungen.

Vorausgesetzt wir erzielen das notwendige Wachstum und vorausgesetzt

unsere Zinsprognose trifft ein – geringfügiger Zinsanstieg

über alle Laufzeitbereiche – gehen wir im Normalfall

davon aus, ein Betriebsergebnis vor Bewertung von rund 2,6

Millionen Euro erzielen zu können. Die Cost-Income-Ratio soll

bei zirka 69 % liegen, die Eigenkapitalrentabilität nach Bewertung

bei 22,45 %. Dies wäre ein sehr komfortables Ergebnis, um

auch weiterhin den veränderten Eigenkapitalanforderungen zu

genügen.

Unsere Kernziele für 2011 lauten: Weitere Marktanteile gewinnen,

die Kundenzufriedenheit verbessern, jeden Kunden von

der Mitgliedschaft überzeugen und die Risiken frühzeitig erkennen.

Ökologisches Engagement

Nach dem sich unser ökologisches Engagement 2010 darin

zeigte, dass wir 6.000 Buchen (für jedes Mitglied eine Buche)

gepflanzt haben, suchen wir nun noch großflächige Satteldächer

zwecks Anpachtung, um sauberen Strom zu erzeugen,

nach dem letztlich die Freiflächenanlage auf unserem bankeigenen

Gelände in Vossenack nicht genehmigt wurde und wir

mit unseren Kommunen keinen Vertragsabschluss zur Anpachtung

von Dachflächen erzielen konnten. Dabei ist es unser Ziel

unseren eigenen Stromverbrauch von zirka 240.000 Kwh pro

Jahr selber zu produzieren, so dass wir nach den 20 Jahren garantierter

Einspeisevergütung unabhängig vom Strompreis sind.

Die Zukunft wird zeigen, ob wir geeignete private Dächer finden

und pachten können.

Demographische Entwicklung

Risiken, die wir für die Zukunft sehen, sind in der demographischen

Entwicklung begründet. Zu wenig Kinder und Jugendliche

haben nicht nur Einfluss auf die Schulpolitik in unserem

Geschäftsgebiet, sondern bedeuten für uns auch einen Arbeitskräftemangel

sowie bei allen Gewerbetreibenden.

Zusätzliche Herausforderungen im Bereich der Pflege sind zu

erkennen, sowie – und dies betrifft vor allem uns als Bank –

einen Leerstand an Immobilien. Dieser ist bereits in seinen

Anfängen jetzt zu beobachten und wird in den nächsten

Jahren noch stärker werden. Dies macht für uns nicht nur die

Bewertung von Immobilien im Bereich der Kreditvergabe

schwieriger, sondern bedeutet auch für alle, die in der Eifel

Wohneigentum gebildet haben, weiter zunehmenden Druck

auf die Immobilienpreise. Durch die Ausweisung von neuen

Baugebieten in zentralen Lagen, erhöht sich der Leerstand in

der Peripherie und somit der Druck auf die Immobilienpreise.

Dabei kommen überwiegend Objekte an den Markt, die energetisch

einen hohen Sanierungsaufwand bedeuten, was wiederum

vom Käufer kaum zu finanzieren ist. Daher müssen wir

uns zukünftig bei jeder Finanzierung die Frage stellen, ob das

Objekt, wenn es wieder an den Markt kommt, zum finanzierten

Kaufpreis veräußerbar ist.

An dieser Stelle ist die Politik gefordert entsprechende Antworten

zu finden, wie unser Geschäftsgebiet attraktiver werden

kann, um die demographische Entwicklung abzubremsen,

zu mindern und für die verbleibenden Eifeler die jetzige gute

Infrastruktur zu erhalten.

Verbraucher müssen differenzieren

Bereits mehrfach hatten wir auf die Regulierungswut in

Deutschland hingewiesen, mit der die Politik versucht Krisen zu

verhindern. Hierzu ist es aber auch notwendig, dass der

Verbraucher differenziert und sein Verhalten verändert. Der

Verbraucher kauft vielleicht beim Bio-Bauern oder Bananen aus

fairem Handel oder Ökostrom. Jedoch bei Bankdienstleistungen

differenziert er nicht, sondern entscheidet nur nach dem

Preis und löst damit genau diese Krise wieder aus.


Wer sein Geld woanders anlegt und nicht bei der heimischen

Bank, wer seine Geschäfte bei Internetbanken abwickelt und

seine Versicherung beim billigsten Anbieter abschließt, der

riskiert Filialen und Arbeitsplätze vor Ort. Damit wird die nächste

Krise ausgelöst, wenn es nur noch einige wenige große

Anbieter gibt. Wir als Raiffeisenbank eG bekennen uns zur

Dezentralität, nah vor Ort bei den Menschen unserer Region,

präsent in allen vier Kommunen des Geschäftsgebietes. Die

Raiffeisenbank eG bleibt vor Ort und investiert in die Menschen

der Region, in die Region und damit in die Zukunft der Region.

Dass dieses Geschäftsmodell erfolgreich ist, zeigt die Entwicklung

der letzten Jahre und hat inzwischen auch bundesweit

Beachtung gefunden. Dies durften wir erfahren, da ein

Doktorand des genossenschaftlich wissenschaftlichen Lehrstuhls

in Münster eine Doktorarbeit über das Geschäftsmodell

der Raiffeisenbank eG schreibt und hierzu Vorstand und

Vertreter der Raiffeisenbank eG interviewte. Für die Kunden,

für die Mitglieder, für die Menschen in der Region, das ist das

Erfolgsmodell, das auch die wissenschaftliche Forschung interessiert.

Unsere Kundenzufriedenheitsbefragung zeigt ebenfalls

bei dem Punkt „Engagement in der Region“ einen bundesweit

hervorragenden Wert. Jetzt kommt es auf die Eifeler an, ob sie

den Vorteil einer Bank vor Ort erkennen und bereit sind dabei

manchmal auf den besten beziehungsweise günstigsten Preis

zu verzichten, dafür aber langfristig eine Versorgung mit

Bankdienstleistungen in direkter Nähe mit Qualität, Service und

fairen Preisen haben.

Um zukünftig die Kunden vor Ort noch besser betreuen zu

können, denken wir über eine „mobile Filiale“ nach, die regelmäßig

die Orte anfährt, in denen wir mit einer Filiale nicht präsent

sind. Ob sich dies realisieren lässt, wird letztlich davon

abhängig sein, wie eine solche „mobile Filiale“ angenommen

würde und ob sie kostendeckend betrieben werden kann.

Firmenkundenberater

Den Bereich der Firmenkundenbetreuung für Selbstständige,

Freiberufler, Gewerbetreibende und Firmenkunden werden wir

in 2011 weiter ausbauen. Dafür suchen wir noch qualifiziertes

Personal und bilden selber Mitarbeiter zu Juniorberatern aus. In

diesem Geschäftsfeld haben wir uns traditionell schon immer

bewegt. Eine Genossenschaftsbank ist die Bank für den

Mittelstand und wir möchten dieses Geschäftsfeld noch weiter

ausbauen, auch mit einem neuen Produkt, welches speziell auf

Geschäftskunden zugeschnitten ist.

Jugendbeirat und Geschäftsfeld 60+

Sowohl um die jüngeren Kunden möchten wir uns noch mehr

kümmern als bisher und werden hierzu einen Jugendbeirat

gründen. In diesem Jugendbeirat sind 8 – 10 Jugendliche der

Region, die der Bank sagen sollen, welche Erwartungen

Jugendliche an uns als Bank stellen und wie sie Bankgeschäfte

in der Zukunft tätigen möchten. Wir freuen uns auf viele

Impulse. Aber auch im Segment „Kunden älter als 60 Jahre“

möchten wir unsere Bemühungen noch stärker intensivieren

und von ihnen wissen, was sie von einer Bank erwarten und

wie wir ihre Bedürfnisse noch besser abdecken können. Dabei

sehen wir die demographische Entwicklung nicht nur als Risiko,

sondern auch als eine Chance, die es gilt zu nutzen.

Internet und Social Media

Über alle Kundensegmente hinweg stellt die Bank eine erhebliche

Erhöhung im Online-Banking fest sowie im Vertriebsweg

„Internet“. Die Online-Banking-Quote geht inzwischen auf die

40 % zu und bereits vielfach werden Produkte direkt im Internet

abgeschlossen. Wir sehen uns im Hinblick auf den Vertriebsweg

„Internet“ und das Thema „Social Media“ bereits gut

aufgestellt und sind uns sicher, dass wir auch diese Herausforderung

der Zukunft meistern werden.

VR-MitgliederBonus punktet

Begeistert sind wir davon, wie der VR-MitgliederBonus eingeschlagen

ist. Mitglieder bekommen Punkte für die Intensität

ihrer Geschäftsbeziehungen, diese Punkte zahlen sich in Euro

aus. Nicht nur, dass die Mitgliederzahl erheblich angestiegen ist,

sondern auch der Absatz der entsprechenden Produkte, die

bonifiziert werden, hat sich deutlich verbessert. Für die Zukunft

sehen wir noch ein enormes Potenzial, das wir nutzen werden.

Soziales Engagement und Förderung der Region

Die Seiten 12 bis 13 zeigen, dass wir unseren Slogan „DIE Bank

für die Eifel“ zu sein auch 2010 ernst genommen haben, denn

wir haben für gemeinnützige Zwecke insgesamt 48.000 Euro

gespendet. Dabei flossen die Spenden im Jahr 2010 in die

Gemeinde Simmerath und Roetgen. In 2011 und 2012 werden

die Kommunen Hürtgenwald und die Stadt Monschau bedacht.

Die Spendenanfragen überschritten auch im Jahr 2010

die 250.000 Euro Marke.

Daneben hat die Raiffeisenbank eG die heimische Wirtschaft

mit 19.600.000 Euro an Krediten unterstützt sowie mit

1.603.000 Euro Förderkrediten. Insgesamt lag die ausgezahlte

Wirtschaftskraft in Form von Nettogehältern in der Region bei

1.539.842 Euro und an Steuern zahlte die Bank 936.000 Euro,

so dass sich auch die Gemeinde Simmerath über entsprechende

Gewerbesteuer freuen darf. Damit ist die Raiffeisenbank eG

wohl einer der größten Steuerzahler in der Region und dabei

zusätzlich Garant für 60 sichere Arbeitsplätze. Daneben bilden

wir auch weiterhin aus und werden dies auch zukünftig tun.

Wahlen im Aufsichtsrat

Es steht die turnusmäßige Wahl für Frau Ingrid Alt an, für sie ist

die Wiederwahl zulässig. Die stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende

Frau Sigrid Brüll aus Vossenack scheidet leider aus

beruflichen Gründen vorzeitig aus dem Aufsichtsrat aus. Sie

kann die terminlichen Anforderungen an das Aufsichtsratsmandat

mit ihrer beruflichen Herausforderung nicht vereinbaren

und legt daher zum 13. Mai 2011 ihr Aufsichtsratsmandat

vorzeitig nieder. Frau Brüll hätte im Jahr 2012 zur Wahl angestanden.

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Es wäre nun für ein Jahr ein neues Aufsichtsratsmitglied zu

wählen. Wir möchten der Vertreterversammlung jedoch vorschlagen,

darauf zu verzichten und in der Vertreterversammlung

in 2012 ein Hürtgenwalder Mitglied für die nächste Amtsperiode

in den Aufsichtsrat zu wählen. Somit verbliebe auch

ausreichend Zeit für entsprechende Sondierungsgespräche,

denn wir suchen nicht nur eine Persönlichkeit aus dem Hürtgenwald,

die Mitglied ist und eine intensive Geschäftsbeziehung

zur Raiffeisenbank eG pflegt, sondern aufgrund der

hohen Ansprüche, die auch nunmehr seitens der Bankenaufsicht

an Aufsichtsräte gestellt werden, ist eine entsprechende

fachliche Eignung notwendig. Die Suche nach einem geeignetem

Aufsichtsratsmitglied möchten wir in aller Ruhe und nicht

überstürzt in den nächsten Monaten durchführen. Wir sind zuversichtlich

eine geeignete Kandidatin oder Kandidaten zu finden

und bitten um Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.

Wahlen zur Vertreterversammlung

Die Wahlen zur Vertreterversammlung haben stattgefunden.

Eine neue Vertreterversammlung ist zustande gekommen, die

wiederum für 4 Jahre gewählt ist und erstmals in dieser Besetzung

am 13. Mai 2011 zusammen kommen wird. Wir freuen

uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen.

Satzungsänderung / Neue Wahlordnung

In unserer außerordentlichen Vertreterversammlung am 26.

November 2010 haben wir eine neue Wahlordnung eingeführt

und beschlossen, das Vorstand und Aufsichtsrat über die Auszahlung

des Auseinandersetzungsguthabens bestimmen. Letzteres

gewährleistet, dass die Geschäftsguthaben auch weiterhin

Kernkapital darstellen.

Umbau der Hauptstelle in Simmerath

Die Planungen für den energetischen Umbau, die Sanierung

unserer Fassade und die Modernisierung der Kundenhalle sind

im vollen Gange. Wir möchten in Kürze mit dem Umbau unserer

Hauptstelle in Simmerath beginnen. Auf der letzten Seite

unseres Geschäftsberichtes sehen Sie eine Modellzeichnung,

wie Sie die Bank zukünftig bei Ihrem Entree begrüßen wird. Wir

sind der Auffassung, dass wir mit dem Umbau einen gelungen

Auftritt für eine moderne, selbstbewusste Bank gefunden haben,

die mit der Zeit geht und sich dabei aber auch ihrer Tradition

bewusst ist.

VR-Finanzplan

Was uns von anderen Banken unterscheidet ist ein ganz wichtiger

Punkt. Nicht nur unser VR-MitgliederBonus, sondern die

Qualität in der Beratung. Anhand eines mindestens jährlich

stattfindenden ausführlichen Beratungsgesprächs (VR-Finanzplan)

analysieren wir ihre finanzielle Situation, die sich sicherlich

von Jahr zu Jahr verändert und bieten Ihnen auf Basis Ihrer Bedürfnisse

ein maßgeschneidertes, individuelles Konzept. Kein

„Max Mustermann“-Konzept, sondern für Sie persönlich. Darin

spiegelt sich Qualität wider, eine Qualität, die uns deutlich

abhebt von allen anderen Wettbewerbern. Sie haben ein Recht

auf diese Qualität, fordern Sie sie ein. Sie werden sehen, dass

Ihnen der VR-Finanzplan Nutzen stiftet und das ganz unverbindlich.

Fazit

2010 war für die Raiffeisenbank eG ein tolles Jahr. Wir konnten

Jubiläum feiern, wir haben ein hervorragendes Ergebnis erzielt,

wir konnten viele neue Mitglieder gewinnen, wir sind weiter

gewachsen, haben bewiesen, dass unser Geschäftsmodell funktioniert.

Wir hatten alle Kosten und Risiken im Griff, konnten

uns bereits jetzt zukunftsgerecht ausrichten und haben nicht

nur fantastische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zum Teil

seit mehreren Jahrzehnten für uns tätig sind, sondern konnten

auch ausgezeichnete Kräfte hinzugewinnen.

Dies alles stimmt uns sehr zuversichtlich, macht uns stolz und

wir freuen uns über dieses Ergebnis und gehen davon, dass Sie

unsere Freude teilen.

Den eingeschlagenen Weg möchten wir auch in den nächsten

Jahren weitergehen, Marktanteile hinzugewinnen und für Sie,

die Menschen in der Eifel als „DIE Bank für die Eifel“ da sein!

Olaf Jansen Dietmar Müller

Vorstandsvorsitzender Vorstandsmitglied

Raiffeisenbank eG

DIE Bank für die Eifel! ®

Impressum

Gesamtherstellung

Rainer Valder | Mediendesign Druck | 52393 Hürtgenwald

Telefon 02429.901023 · Telefax 02429.901024

www.mediendesigner.com | info@mediendesigner.com


Eigenkapital der Bank Betreutes Kundenvolumen in T€

Rücklagen in T Geschäftsguthaben in T Fonds für allg. Bankrisiken in T

14400

13200

12000

10800

9600

8400

7200

6000

4800

3600

2400

1200

0

8000

7000

6000

5000

4000

3000

2000

1000

6000

5500

5000

4500

4000

3500

3000

2500

2000

1500

1000

0

500

0

2008 2009 2010

1848

3694

6392

Provisionsüberschss in T

Zinsüberschuss + lfd. Erträge in T

1395

5403

Abschreibungen in T

Personalkosten in T

Sachkosten in T

480

3336

2058

1948

3726

6692

Zins- und Provisionsüberschüsse

1268

6116

2009 2010

Verwaltungsaufwendungen

408

3021

1764

2009 2010

3126

3993

7158

400000

350000

300000

250000

200000

150000

100000

50000

0

450

400

350

300

250

200

150

100

50

0

3000

2500

2000

1500

1000

500

0

319770

Saldo sonstige Erträge u. sonstige

Aufwendungen in T

424

Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit

Steuern

1295

469

338386

353847

2007 2008 2009 2010

290

2009 2010

2649

2009 2010

936

359545

Saldo Sonstige Erträge und Aufwendungen

Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit

und Steuern

9


10

Unsere Traumreisen 2010

Reisen Sie mit der Raiffeisenbank eG in ferne Länder …

… oder nahe und vertraute Urlaubsziele

Bank-Reisen-Ausblick:

2011: Israel 19.09. – 07.10.2011

2012: Südafrika im Frühjahr

2013: Australien im Frühjahr

Ihr Ansprechpartner: Oliver Lapp

Ein absolutes Highlight unser bisherigen Reise fand

im Mai 2010 statt:

15 Mitglieder der Raiffeisenbank eG erlebten das

Reich der Mitte: CHINA von Peking bis Shanghai.

Die Gruppe war beeindruckt von der Geschichte

und der Gegenwart.

Mallorca – die schönste Insel im Mittelmeer, wollten 37 Kunden gemeinsam

bei herrlichem Wetter mit der Raiffeisenbank eG erleben.


Bericht des Aufsichtsrates

Sehr geehrtes Mitglied,

der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr 2010 die ihm nach Gesetz,

Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen.

In mehreren Sitzungen hat der Vorstand den Aufsichtsrat über den

Geschäftsverlauf und Vorgänge von besonderer Bedeutung informiert.

Geschäftspolitische Grundsatzfragen, die Risikosteuerung

der Bank und ihre strategische Ausrichtung wurden eingehend erörtert.

Die erforderlichen Beschlüsse wurden unter Beachtung der

gesetzlichen und satzungsgemäßen Bestimmungen gefasst. Der

Aufsichtsrat hat einen Kreditausschuss, einen Personalausschuss

sowie einen Belegprüfungsausschuss gebildet. Der Aufsichtsrat, beziehungsweise

dessen Ausschüsse, haben eigene Prüfungen durchgeführt

und sich über die Prüfungsergebnisse der internen Revision

sowie externer Prüfungen des Verbandes umfassend informiert.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates ließ sich zusätzlich in regelmäßigen

Arbeitsgesprächen mit den Vorstandsmitgliedern über wichtige

Vorgänge informieren, so dass jederzeitiger Informationsfluss

zwischen Aufsichtsrat und Vorstand gewährleistet war. Der Aufsichtsrat

hat den vom Vorstand erstellten Jahresabschluss und den

Lagebericht der Raiffeisenbank eG sowie den Vorschlag für die

Verwendung des Bilanzgewinns eingehend geprüft; Einwendungen

ergaben sich nicht. Der Aufsichtsrat wurde in seiner Sitzung

am 7. April 2011 über die Ergebnisse der gesetzlichen Prüfung

durch die Verbandsprüfer unterrichtet und wird seinerseits der

Vertreterversammlung Bericht erstatten.

Die anwesenden Vertreter der Prüfungsverbände haben über die

wesentlichen Themen der Prüfung ausführlich berichtet und standen

den Mitgliedern des Aufsichtsrates zur Beantwortung weiterer

Fragen zur Verfügung. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung

den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.

Dezember 2010 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung

des Jahresüberschusses zu beschließen.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand für die vertrauensvolle, mit

hohem und persönlichem Einsatz geleistete Arbeit und allen Mitar-

Aufsichtsrat

Vorsitzender

Dieter Lutterbach, Simmerath-Rurberg

Stellvertretende Vorsitzende

Sigrid Brüll, Hürtgenwald-Vossenack

Ingrid Alt, Monschau-Kalterherberg

Walter Wilden, Simmerath

Frank Förster, Simmerath-Eicherscheid

Jochen Bongenberg, Hürtgenwald-Bergstein

beiterinnen und Mitarbeitern für ihr hervorragendes Engagement

im Jahr 2010!

Der Aufsichtsrat hat sich in den vergangen Jahren durch mehrere

Seminare fortgebildet und bildet sich nachwievor an der Akademie

Deutscher Genossenschaften in Montabaur und der Akademie

Rheinischer Genossenschaften in Forsbach weiter, da die erforderliche

Sachkunde inzwischen einen höheren Stellenwert einnimmt als

vor einigen Jahren.

Durch Ablauf der Wahlzeit scheidet in diesem Jahr Frau Ingrid Alt

turnusgemäß aus dem Aufsichtsrat aus. Für Frau Alt ist die Wiederwahl

möglich, zu der sie sich gerne bereit erklärt hat. Aus beruflichen

Gründen möchten Frau Sigrid Brüll, stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende,

das Aufsichtsratsmandat zum 13. Mai 2011

niederlegen. Bei der Vertreterversammlung 2012 hätte Frau Brüll

zur Wiederwahl angestanden, so dass ein neues Aufsichtsratsmitglied

nur für ein Jahr gewählt werden könnte.

Vorstand und Aufsichtsrat haben daher beschlossen ein neues Aufsichtsratsmitglied

aus dem Hürtgenwald bis zur Vertreterversammlung

2012 zu suchen und durch diese im Jahr 2012 wählen zu

lassen, ihr Einverständnis vorausgesetzt. Die kommenden Wochen

und Monate sollen zu ausführlichen Gesprächen mit mehreren

Kandidaten aus dem Hürtgenwald genutzt werden. Die Bank sucht

eine Persönlichkeit, die bereits Mitglied der Raiffeisenbank eG ist,

eine intensive Geschäftsbeziehung zur Bank pflegt und in Hürtgenwald

gut vernetzt und akzeptiert ist. Diese Person sollte die erforderliche

Sachkunde für ein Aufsichtsmandat mitbringen, in dem

zum Beispiel eine selbstständige Tätigkeit bereits ausgeführt oder

ein Unternehmen geleitet wird. Wir sind guten Mutes, dass wir für

dieses Mandat einen guten Kandidaten (weiblich oder männlich)

finden, der gerne bereit ist einen Teil seiner Freizeit für dieses wichtige

Amt bei der Raiffeisenbank eG zur Verfügung zu stellen.

Simmerath, im April 2011

Dieter Lutterbach, Aufsichtsratvorsitzender

Vorstand

Vorsitzender

Olaf Jansen, Diplom-Kaufmann, Simmerath-Rurberg

Dietmar Müller, Dipl. Bankbetriebswirt ADG, Düren

Genossenschaftsregister GnR 248 Amtsgericht Aachen

Zentralinstitut

Westdeutsche Genossenschafts-Zentralbank eG (WGZ-Bank),

Düsseldorf/Münster

Bestätigungsvermerk

Zum vollständigen Jahresabschluss hat der Rheinisch-Westfälische Genossenschaftsverband e.V., Münster/Köln, den uneingeschränkten

Bestätigungsvermerk erteilt. Der Jahresabschluss mit dem Bestätigungsvermerk, der Lagebericht, der Bericht des Aufsichtsrates sowie der

Vorschlag für und der Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses werden im elektronischen Bundesanzeiger offen gelegt.

11


12

Die Bank in der Öffentlichkeit

der Raiffeisenbank eG

„Wir tun was für unsere Region!“

Unsere Region für Besucher attraktiver machen, das

ist eine von vielen Herausforderungen für den Vorstandsvorsitzenden

Olaf Jansen. Aus diesem Grund

unterstützt die Raiffeisenbank eG die immer beliebter

werdenden Oldtimer Days in Monschau. Die erwirtschafteten

Einnahmen der Oldtimer Days kommen

dem Kinderhospizverein zu Gute.

Für den Ort Rollesbroich gab es

sprichwörtlich was auf die Ohren.

Mit einer professionellen

Musikanlage können zukünftig

die Rollesbroicher Vereine nach

Herzenslust feiern und sich die

Anlage beim Ortskartell ausleihen.

Eine Hörprobe durfte bei

der Übergabe selbstverständlich

auch nicht fehlen.

„Nichts ist schöner als ein herzhaftes Kinderlachen

und strahlende Kinderaugen!“

So freute sich Olaf Jansen als er dem Ortskartell Roetgen

eine riesige Hüpfburg überreichen konnte, auf

die alle Roetgener Vereine zurückgreifen können.


Eine weitere Station im Jahr 2010:

Das Ferienlager auf dem Dedenborner

Sportplatz. Die Raiffeisenbank eG

brachte dort insgesamt 105 Kinder

zum Strahlen. Mit einer Geldspende

ging für diese Kinder ein tolles Urlaubserlebnis

in Erfüllung. Bereits zum

17. Mal fand das fünftätige Ferienlager

diesmal unter dem Motto: „Robin

Hood“ statt.

Gesammelte Spendenübergabe in den Räumlichkeiten der

Raiffeisenbank eG Simmerath. Die vier Eicherscheider Vereine

freuten sich über die großen und kleinen Schecks.

Über den sogenannten „Dauerauftrag“ konnte sich die

StädteRegion Aachen auch 2010 wieder freuen. So wurde wieder

vielen Kinder ein unvergessliches Ferienerlebnis im Kinder-

Mitmachzirkus ZappZarap ermöglicht.

13


14

Auszug aus Jahresabschluss & Gewinn- und Verlustrechnung 2010

Aktivseite 1. Jahresbilanz zum 31.12.2010

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Barreserve

a) Kassenbestand 1.526.531,28 1.176

b) Guthaben bei Zentralnotenbanken

darunter: bei der Deutschen

0,00 0

Bundesbank 0,00 ( 0)

c) Guthaben bei Postgiroämtern 0,00 1.526.531,28 0

2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung

bei Zentralnotenbanken zugelassen sind

a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen

sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen

darunter: bei der Deutschen Bundesbank

0,00 0

refinanzierbar 0,00 ( 0)

b) Wechsel 0,00 0,00 0

3. Forderungen an Kreditinstitute

a) täglich fällig 10.392.312,46 9.780

b) andere Forderungen 2.320.607,93 12.712.920,39 2.561

4. Forderungen an Kunden

darunter:

durch Grundpfandrechte

135.515.079,48 133.652

gesichert 102.356.609,37 ( 99.950)

Kommunalkredite 42.382,18 ( 77)

5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

a) Geldmarktpapiere

aa) von öffentlichen Emittenten

darunter: beleihbar bei der Deutschen

0,00 0

Bundesbank 0,00 ( 0)

ab) von anderen Emittenten

darunter: beleihbar bei der Deutschen

0,00 0,00 0

Bundesbank 0,00 ( 0)

b) Anleihen und Schuldverschreibungen

ba) von öffentlichen Emittenten

darunter: beleihbar bei der Deutschen

25.973.061,66 28.034

Bundesbank 25.973.061,66 ( 28.034)

bb) von anderen Emittenten

darunter: beleihbar bei der Deutschen

32.550.057,88 58.523.119,54 25.124

Bundesbank 29.090.413,41 ( 20.950)

c) eigene Schuldverschreibungen 0,00 58.523.119,54 0

Nennbetrag 0,00 ( 0)

6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 23.008,13 23

6a. Handelsbestand

7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

0,00 0

a) Beteiligungen

darunter:

7.633.900,00 7.653

an Kreditinstituten

an Finanzdienst-

329.900,00 ( 349)

leistungsinstituten 0,00 ( 0)

b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

darunter:

bei Kreditgenossen-

1.341.994,88 8.975.894,88 1.326

schaften

bei Finanzdienst-

1.050.000,00 ( 1.050)

leistungsinstituten 0,00 ( 0)

8. Anteile an verbundenen Unternehmen

darunter:

25.000,00 25

an Kreditinstituten

an Finanzdienst-

0,00 ( 0)

leistungsinstituten 0,00 ( 0)

9. Treuhandvermögen 147.041,05 206

darunter: Treuhandkredite 147.041,05 ( 206)

10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand

einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 0,00 0

11. Immaterielle Anlagewerte: 103

a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte

und Werte 0,00 0

b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und

ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und

Werten 31.801,00 0

c) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0

d) geleistete Anzahlungen 0,00 31.801,00 0

12. Sachanlagen 4.518.747,37 4.681

13. Sonstige Vermögensgegenstände 965.876,49 1.064

14. Rechnungsabgrenzungsposten 130.438,51 168

15. Aktive latente Steuern 0,00 0

16. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 298.652,88 0

Summe der Aktiva 223.394.111,00 215.576


Passivseite

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

a) täglich fällig 1.639,92 2

b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 30.829.241,60 30.830.881,52 30.173

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

a) Spareinlagen

aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist

von drei Monaten 21.823.647,23 18.187

ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist

von mehr als drei Monaten 21.985.264,85 43.808.912,08 22.791

b) andere Verbindlichkeiten

ba) täglich fällig 70.740.060,58 67.715

bb) mit vereinbarter Laufzeit

oder Kündigungsfrist 32.419.057,97 103.159.118,55 146.968.030,63 33.019

3. Verbriefte Verbindlichkeiten

a) begebene Schuldverschreibungen 27.568.753,37 26.558

b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 0,00 27.568.753,37 0

darunter:

Geldmarktpapiere 0,00 ( 0)

eigene Akzepte und

Solawechsel im Umlauf 0,00 ( 0)

3a. Handelsbestand 0,00 0

4. Treuhandverbindlichkeiten 147.041,05 206

darunter: Treuhandkredite 147.041,05 ( 206)

5. Sonstige Verbindlichkeiten 550.270,28 450

6. Rechnungsabgrenzungsposten 363.896,86 363

6a. Passive latente Steuern 0,00 0

7. Rückstellungen

a) Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen 418.015,00 1.244

b) Steuerrückstellungen 397.475,93 218

c) andere Rückstellungen 989.002,02 1.804.492,95 1.014

8. - - - 0,00 0

9. Nachrangige Verbindlichkeiten 0,00 0

10. Genussrechtskapital 383.468,94 767

darunter: vor Ablauf von

zwei Jahren fällig 383.468,94 ( 767)

11. Fonds für allgemeine Bankrisiken 3.126.300,00 1.948

darunter: Sonderposten

nach § 340e Abs. 4 HGB 0,00 ( 0)

12. Eigenkapital

a) Gezeichnetes Kapital 3.992.692,29 3.726

b) Kapitalrücklage 0,00 0

c) Ergebnisrücklagen

ca) gesetzliche Rücklage 2.028.000,00 1.955

cb) andere Ergebnisrücklagen 5.130.221,64 7.158.221,64 4.737

d) Bilanzgewinn 500.061,47 11.650.975,40 503

Summe der Passiva 223.394.111,00 215.576

1. Eventualverbindlichkeiten

a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen

abgerechneten Wechseln 0,00 0

b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und

Gewährleistungsverträgen 372.278,41 453

c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten

für fremde Verbindlichkeiten 0,00 372.278,41 0

2. Andere Verpflichtungen

a) Rücknahmeverpflichtungen aus

unechten Pensionsgeschäften 0,00 0

b) Platzierungs- u. Übernahmeverpflichtungen 0,00 0

c) Unwiderrufliche Kreditzusagen 5.726.005,67 5.726.005,67 4.747

darunter: Lieferverpflichtungen

aus zinsbezogenen

Termingeschäften 0,00 ( 0)

15


16

Auszug aus Jahresabschluss & Gewinn- und Verlustrechnung 2010

2. Gewinn- und Verlustrechnung

für die Zeit vom 01.01.2010 bis 31.12.2010

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Zinserträge aus

a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 7.253.608,06 7.417

b) festverzinslichen Wertpapieren und

Schuldbuchforderungen

3.182.470,80 10.436.078,86 3.011

2. Zinsaufwendungen

3. Laufende Erträge aus

4.501.007,39 5.935.071,47 5.116

a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 0,00 0

b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 181.395,73 90

c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 0,00 181.395,73 0

4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungsoder

Teilgewinnabführungsverträgen 0,00 0

5. Provisionserträge 1.417.006,53 1.542

6. Provisionsaufwendungen 149.492,47 1.267.514,06 147

7. Nettoertrag/-aufwand des Handelsbestands 0,00 0

8. Sonstige betriebliche Erträge

10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

447.725,24 487

a) Personalaufwand

aa) Löhne und Gehälter

ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für

2.523.689,95 2.283

Altersversorgung und für Unterstützung

darunter: für

497.791,56 3.021.481,51 1.053

Altersversorgung 79.581,56 ( 669)

b) andere Verwaltungsaufwendungen 1.763.802,61 4.785.284,12 2.058

11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf

immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 407.826,86 480

12. Sonstige betriebliche Aufwendungen

13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und

bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen

157.613,76 64

zu Rückstellungen im Kreditgeschäft

14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten

Wertpapieren sowie aus der Auflösung

97.842,40 665

von Rückstellungen im Kreditgeschäft

15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen,

Anteile an verbundenen Unternehmen und wie

0,00 97.842,40 0

Anlagevermögen behandelte Wertpapiere

16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an

verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen

0,00 0

behandelten Wertpapieren 267.009,10 267.009,10 615

17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 773,93 1

19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 2.649.374,53 1.295

20. Außerordentliche Erträge 214.586,88 0

21. Außerordentliche Aufwendungen 250.455,00 0

22. Außerordentliches Ergebnis 35.868,12 ( 0)

23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 930.380,37 460

darunter: latente Steuern 0,00 ( 0)

24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen 5.399,20 935.779,57 8

24a. Einstellungen in Fonds für allgemeine Bankrisiken 1.178.383,00 100

25. Jahresüberschuss 499.343,84 727

26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 717,63 1

27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen

500.061,47 728

a) aus der gesetzlichen Rücklage 0,00 0

b) aus anderen Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 0

500.061,47 728

28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen

a) in die gesetzliche Rücklage 0,00 73

b) in andere Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 152

29. Bilanzgewinn 500.061,47 503


Lernen ist wie Rudern gegen den Strom;

sobald man aufhört, treibt man zurück … Benjamin Britten

Unsere Mitarbeiter streben nach Weiterentwicklung und Qualifikation. Das macht uns sehr

stolz und wir unterstützen Sie auch gerne dabei.

Wir gratulieren unseren Mitarbeitern zu Ihren erfolgreichen Abschlüssen im Jahr 2010:

Brunhilde Dahlen

Diplomierte Bankbetriebswirtin Management

Auch im Jahr 2010 haben wir viele unserer Mitarbeiter durch Weiterbildungen und Seminare

unterstützt. Die Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter war uns:

40.380 Euro

Torben Wilden

Bankfachwirt IHK

wert. Von dieser Weiterentwicklung können wir alle profitieren …, Sie – als Mitglied, Kunde

der Raiffeisenbank eG Simmerath, unsere Mitarbeiter selber und wir als Arbeitgeber.

17


18

Neue Mitarbeiter bei der Raiffeisenbank eG

Wir begrüßen unsere neuen Mitarbeiter, die uns seit 2010 tatkräftig unterstützen.

Inge Buchholz

KundenServiceCenter

Selma Kerinc

Unsere Auszubildenden:

Janika Flosdorf und Janik Schreiber

KundenServiceCenter

Nebojsa Janjic

Kundenberater Kleinhau


Unser „Raiffeisenwald“

Eine Buche für jedes Mitglied!

Raiffeisenbank eG – DIE Bank für die Eifel – ist

nicht nur unser Slogan, sondern verdeutlicht unsere

tiefe Verbundenheit zu unserer wunderschönen naturbelassenen

Region! Selbst die Eifel bleibt nicht von klimatischen

Veränderung verschont. Dem wollen wir entgegenwirken

und unsere schöne Eifel erhalten! Aus diesem

Grund entstehen durch die Pflanzung von insgesamt

6.000 Buchen mehrere Hektar neuer Eifelwald.

In Simmerath wurden bereits 5.000 Buchen gepflanzt.

Der Simmerather Forstbetriebsleiter wählte eine geeignete

Fläche im Buhlert in der Nähe des Michelshofes zur

Pflanzung der Rotbuchen. Im Frühjahr 2011 werden die

restlichen 1.000 Buchen in Hürtgenwald gepflanzt.

Dies hat neben dem Klimaschutz noch eine weitere

wichtige Bedeutung für uns und die Region – der

„Raiffeisenwald“ verkörpert unsere starke Gemeinschaft!

Raiffeisenbank eG

DIE Bank für die Eifel!

Die Buche ist ein Multitalent

für Mensch und Umwelt:

• Eine Buche speichert bis zu 6 kg

CO2 pro Tag und trägt damit aktiv

zum Klimaschutz bei.

• Dabei werden pro Jahr über 3 Mio.

Liter Sauerstoff erzeugt.

• Auch als Wasserspeicher und Luftfilter

erbringt die Buche Höchstleistungen.

• Zur Erholung können sich Einheimische

und Gäste gleichermaßen am

Eifelwald erfreuen.

• Wirtschaftlich gesehen erbringen die

Buchen im „Erntealter“ von etwa 130

Jahren den nachfolgenden Generationen

einen beträchtlichen Ertrag.

19


www.mediendesigner.com

Ausblick 2011

„Unser Kunde steht im Mittelpunkt … !“

Das war eine unserer Anforderungen an den Architekten!

Raiffeisenbank eG

DIE Bank für die Eifel! ®

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