beten lernen Weihnachten 2008 Unser Pfarrbrief - Kath ...

hl.dreikoenige.neuss.de

beten lernen Weihnachten 2008 Unser Pfarrbrief - Kath ...

Unser Pfarrbrief

St. Pius – Hl. Dreikönige – Neuss

beten lernen

Weihnachten 2008


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Liebe Gemeinden,

vor längerer Zeit wurde ich zu einem Schwerkranken

in die Klinik gerufen, um mit ihm

zu beten und das Sakrament der Krankensalbung

zu spenden. Der Patient, nur mit

Mühe in der Lage, sich noch verständlich zu

machen, sah angsterfüllt seinem Sterben

entgegen und bekannte, schon viele Jahre

mit Gott wenig und mit der Kirche gar nichts

mehr zu tun gehabt zu haben. Alles, was ihm

Elternhaus und kirchliche Erziehung beigebracht

hätten, habe er verdrängt. Eigentlich

könne er gar nicht mehr beten, wisse aber

auswendig wenigstens noch ein einziges

Gebet, das Vaterunser.

Mich hat diese Begegnung noch lange

beschäftigt. Immer wieder sprechen mich

Menschen auf ihre Schwierigkeiten mit dem

Beten an. Manche klagen über das vermeint-

lich ritualisierte Gebet im Gottesdienst.

Das sei doch „immer dieselbe Leier“. Dann

erinnere ich mich an jene Begegnung am

Krankenbett. Zum persönlichen Sprechen

mit Gott war der Patient damals nicht

(mehr) in der Lage, aber am alten auswendig

gelernten und so oft verinnerlichten

vorformulierten Gebet aus dem Mund Jesu,

überliefert in der Gemeinschaft der Kirche,

konnte er sich kurz vor seiner letzten Lebensreise

festhalten.

Wenn ich selbst in meinem geistlichen

Leben, vor allem frühmorgens und am späteren

Abend, in den Psalmen lese, dem Gebetsschatz

des Volkes Israel im Alten Testament,

dann finde ich mich oft darin wieder.

Dann kann und darf ich mit einschwingen

in den Gebetsrhythmus der Kirche. Dann

weiß ich mich getragen von den unzähligen

Menschen, die im Laufe der langen Glaubens

geschichte irgendwann in irgendeiner Situation

auch mit diesen Texten ihre Gedanken

auf Gott, den Herrn, gerichtet haben.

In der Feier der Liturgie, besonders in der

Spendung der Sakramente, bin ich froh,

nicht ständig dem eigenen „Gebetssubjektivismus“

ausgeliefert zu sein, sondern im

Dienst der Verkündigung das zuverlässige

Gebet der Kirche zu meinem Gebet machen

zu dürfen.

„Über Gott reden“ wird nicht selten als

mitunter ermüdende „Übung“ der Kirche

verstanden.

Die Kirche ist Zeugnis-Geberin, Bekennende,

Vorbetende, den Glauben Weitergebende.

Sie ist in der Verkündigung der

Frohen Botschaft Brücken-Bauende zu den

Generationen hin. Sie steht immer unter der

Gefahr der Wortlastigkeit, auch in gottesdienstlicher

Feier. „Mit Gott reden“ ist Fähigkeit

des „homo religiosus“, des vom Heili-


gen Geist beseelten Menschen, der Gottes

Abbild ist. Als Gottes Geschöpf kann er

zu seinem Schöpfer in Beziehung treten,

aber in seiner frühkindlichen Hilflosigkeit

muss er nicht nur durch Beziehungen

sprechen, laufen, denken, urteilen, entscheiden

lernen, sondern auch in das Gespräch

mit dem hineinwachsen, dessen Wesen

ihn umfängt: Gott. Meine Welt vor IHM ins

Gebet zu bringen als Stoßseufzer, aber auch

in betrachtender Stille, baut Beziehung zu

IHM auf, der immer auch als der Sich-Mitteilende

Geheimnis bleibt.

In meinem Leben als Christ habe ich nie

die Befürchtung haben müssen, in meinem

Gespräch mit Gott „gegen Wände“ zu reden.

Ent-täuscht, also von einer Täuschung

befreit, wurde ich höchstens dann, wenn ich

meinte, IHM vorschreiben zu müssen, was

er zu tun oder zu lassen oder wie er sich im

Einzelfall mitzuteilen habe. In meinem Beten

habe ich lernen dürfen, mich Gott in allen

Facetten meines Lebens anvertrauen und

Impressum Unser Pfarrbrief Nr. 3/2008

GKZ 384-0 und 385-0

Herausgeber: Pfarrgemeinderat Hl. Dreikönige

und St. Pius, Neuss

erreichbar über Telefon

0 21 31 / 4 25 50 und

0 21 31 / 9 81 50

Redaktion: Marius Fister, Ursula Kurella,

Resi Linßen, Ursula Voigt,

Bernhard Wehres, Karl

Remmen

Kinderpfarrbrief: Gabriele und Michael Panzer,

Gabriele Peschen

E-Mail: Marius@Fister.de

Für den Inhalt der unterzeichneten Artikel sind

die Verfasser verantwortlich.

Fotos: Ludwiga Bickmann, Robert Böcker, Leoni

Braun, Joachim Braun, Familie Hahnen, Natalie

Kamps, Hildegard Linder, Familie Loerper, Pater

Savy Madappilly, Irmgard Nelißen, Gabriele

Peschen, Karl Remmen, Klaus Spickernagel, Uwe

Strunck, Bernhard Wehres, Hildegard Wehres

beten lernen

eben auch mit meinen Bruchstellen „anbieten“

zu dürfen, damit ER wirken kann.

Mit einer persönlichen Erfahrung in der

Begegnung mit einem schwerkranken

Patienten habe ich diese Gedanken eingeleitet.

Ich komme nun darauf noch einmal

zurück. Leider kann ich nicht wissen, wie

sein Leben innerlich zu Ende gegangen ist.

Dies bleibt im intimsten Bereich dessen

verborgen, der von dieser Erde und Weltzeit

hinübergeht. Ich wünsche ihm, dass er bei

allem Versagen, bei allem Glaubenszweifel

und den vielleicht gescheiterten Lebensentwürfen

sein Herz hat öffnen können zum

letzten Anruf an den Vollender allen Lebens:

Herr, sei mir Sünder gnädig!

Pfarrer Herbert Ullmann

Pfarrbüro Hl. Dreikönige: Telefon: 021 31 4 25 50

Öffnungszeiten:

Mo. 9-12 Uhr --

Di. 9-12 Uhr 15-17 Uhr

Mi. 9-12 Uhr 15-17 Uhr

Do. 9-12 Uhr 15-18 Uhr

Fr. 9-10 Uhr 14-16 Uhr

Email: info@hl-dreikoenige-neuss.de

Pfarrbüro St. Pius: Telefon: 02131 98150

Öffnungszeiten:

Mo., Di., Do. 9.00 bis 12.00 Uhr

Mi. 14.00 bis 16.00 Uhr

Fr. 15.00 bis 17.00 Uhr

Email: pfarrbuero@st-pius-neuss.de

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beten lernen

mit den Heiligen Dreikönigen

Die Heiligen Dreikönige, der Legende nach

einem Stern gefolgt, „fanden das Kind in

der Krippe, fielen nieder und beteten es an“

(Mt 2,11). Diese Szene hat Jan Thorn Prikker

in einem Fenster unserer Dreikönigenkirche

gestaltet.

So manches Mal, wenn ich es im linken

Seitenschiff betrachte, möchte ich die drei

Weisen fragen: „Was ist geschehen mit euch,

als ihr den Stern entdeckt habt, jeder in

seiner Heimat, weit voneinander entfernt?

Was hat euch bewegt, einfach los zu ziehen

– allein – auf notreichen Wegen?“ Ich stelle

mir vor, wie berührt und begeistert jeder von

euch gewesen sein muss von dem Geschehen

am Himmel und in euch.

Fragend und suchend, staunend und

vertrauend seid ihr aufgebrochen, das

Heilige zu entdecken.

Ist es euch nicht wie eine Fata Morgana

vorgekommen, als sich bald drei Könige in

der Wüste begegnet sind?

Die gemeinsame Suche, das Gespräch

und die gemeinsame Erfahrung haben euch

gegenseitig bestärkt und gestützt. Manche

Zweifel und Not habt ihr gemeinsam durchgestanden.

„Gemeinsam ist man stark,“ sagen wir.

Auch heute – gerade heute – brauchen wir

Lebens – und Leidensgefährten für unseren

Glaubensweg, um im Gespräch mit Gott und

den Menschen, unseren Weg zu finden.

„Wo zwei oder drei in meinen Namen

versammelt sind, da bin ich mitten unter

ihnen,“ singen wir in einem Kanon.

Ihr drei Weisen lasst euch führen von dem,

der unsichtbar mit euch zieht. So findet ihr

das Gotteskind, jenseits alller Vernunft in

einer Krippe liegend.

Vor lauter Freude und innerer Freiheit könnt

ihr gar nicht anders, als euch und euren

Reichtum hin geben.

Dieser uns legendenhaft überlieferte

Glaubensweg der Heiligen Dreikönige mit

allem, was sie erlebt und in vielen Stufen

erfahren, auch durchlitten haben, kann uns

zeigen, was „beten lernen“ heißt. So gesehen

können Caspar, Melchior, Balthasar uns

Vorbild sein.

Fangen wir noch heute an, unsere Antennen

auf das Heilige auszurichten und Gottes

Zeichen in unserem Leben zu deuten.

Vielleicht begegnen auch wir ihm, Gott, auf

unserem täglichen Weg. Dann werden wir

- wie die Heiligen Dreikönige - fragen und

staunen, danken und vertrauen aber auch

durchhalten, eben: „beten lernen“.

Resi Linßen


eten lernen


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Ein gelungenes Wochenende

Das war ein lebendiges Wochenende, vorbereitet

vom Ausschuss Mission-Entwicklung-Frieden

zum Weltmissionssonntag im

Oktober.

Zum Auftakt am Samstagabend wurde

„Der Raum des Zeltes weit gemacht“ (so

auch das Leitwort des Weltmissionssonntages),

indem der Gospelchor „Harambee“ der

Christuskirche in Neuss bei seinem Debüt in

der Dreikönigenkirche die Vorabendmesse

mit afrikanischen Klängen bereicherte.

Am Sonntagmorgen nahmen rund 50

Personen die Gelegenheit wahr, das vom

Ausschuss vorbereitete Frühstück anzunehmen.

Dabei konnten sie unter 13 verschiedenen

Brotsorten wählen, selbst zubereitete

Aufstriche ausprobieren und bei fair

gehandeltem Kaffee mit den Gemeindemitgliedern

ins Gespräch kommen. Bei dieser

Veranstaltung wurde für die Unterstützung

der Priesteramtskandidaten in Lira, Uganda,

eine Spendensumme von 260,- Euro erzielt.

Zusätzlich wurden nach jeder Hl. Messe in Hl.

Dreikönige fair gehandelte Schokoladen vom

Team des Eine-Welt-Ladens angeboten.

Am Ende waren sich alle einig, dass sich der

Einsatz gelohnt hatte.

Wer dem Ausschuss Mission - Entwicklung

- Frieden oder dem Team des Eine-

Welt-Ladens beitreten möchte, ist herzlich

eingeladen, sich mit uns über das Pfarrbüro

Hl. Dreikönige in Verbindung zu setzen.

Cornelia Weiler

Mission - Entwicklung - Frieden

AKTION „PFAIRRGEMEINDE“

Der Diözesanrat im Erzbistum

Köln sowie der Generalvikar

haben im Spätsommer

zur Beteiligung an der

Aktion „PFAIRRGEMEINDE“

aufgerufen. „Wer sich beteiligt,

verpflichtet sich, den

Konsum von Kaffe, Tee, Kakao, Orangensaft,

Rosen, Wein, Baumwolle, Süssigkeiten

etc. soweit wie möglich auf fair gehandelte

Produkte umzustellen.“ „PFAIRRGEMEINDE“

wird, „wer die in der Selbstverpflichtung

aufgeführten Fragen überwiegend positiv

beantworten kann.“ Nach Diskussion im Pfarrgemeinderat,

mit dem Ausschuss Mission-

Entwicklung-Frieden und mit dem Team des

Eine-Welt-Ladens hat die Pfarrgemeinde Hl.

Dreikönige diese Selbstverpflichtung unterschrieben.

Wir hoffen, dass die Beteiligung

an dieser Aktion dazu beiträgt, dieses Thema

mehr in den Blick der Öffentlichkeit zu rücken

und so mithilft, Gruppierungen, die das bisher

nicht tun, zu animieren, z.B. mal einen Kaffee

aus dem breiten Sortiment des Eine-Welt-

Ladens zu probieren oder zu verschiedenen

Anlässen fair gehandelte Süssigkeiten, Wein

oder Sonstiges zu verschenken.

Beim diesjährigen Martinsmarkt und beim

Empfang zu Beginn des neuen Kirchenjahres

war das Team von Hl. Dreikönige mit einem

Sortiment im Pius-Pfarrheim vertreten - eine

Idee, die sicherlich ausbaufähig wäre ...

Der Diözesanrat möchte den langjährigen

und engagierten Einsatz des Sachausschusses

Mission - Entwicklung - Frieden und des

Eine-Welt-Ladens würdigen und hat Vertreter

unserer Pfarrgemeinde zur Überreichung

einer Urkunde für Mittwoch, den 17. Dezember

ins Maternushaus eingeladen.

Ursula Kurella


Kohle – Kuchen – Kirche

Am wunderbar trockenen Dienstag,

7. Oktober, mit goldener Oktobersonne fuhr

unser Bus nach einer halbstündigen Einführung

in die Geologie, Geographie und Historie

in den Tagebau Garzweiler ein. Die junge

und trotzdem sehr sachkundige Führerin

wurde nur einen ganz kurzen Moment

unruhig, als sie die tiefen Spuren der schweren

Fahrzeuge im sehr feuchten Boden sah.

Der Rheinbraun-Fachmann aber meinte:

„Alles OK!” so konnten wir uns den stählernen

Kolossen auf der unteren Sohle bis auf

wenige Zentimeter nähern – beeindruckend

die Ausmaße dieser Schaufelradbagger

(wie auch der Absetzer und der Bandanlagen),

der Raupenketten, der Motoren,

der Schaufeln ( jede einzelne kann einen

VW-Golf schlucken), und das alles nur, damit

wir es hell, warm und gemütlich haben. So

hat eine Landschaft im Laufe der letzten

hundert Jahre ihren Charakter entscheidend

geändert: Auskohlen und rekultivieren in

ständiger Abfolge; Rheinbraun (oder heute

genauer RWE Power) weist immer wieder

auf diesen erfolgreichen Kreislauf hin. Die

Tagebaue Garzweiler und Hambach heute,

Gemeindefahrt

das rekultivierte Gebiet der Ville südlich von

Köln gestern. Ein Erlebnis, dies alles hautnah

mitzuerleben.

Mittagspause in Café „Zur Klus“ mit der

St. Jans Kapelle (vermutlich im 8./9. Jahrh.

entstanden) in Haren mit herrlichem selbstgebackenen

Kuchen, für Harte: Federweißer

und Zwiebelkuchen.

Der Nachmittag in Millen. Herr Gotthard

Grein führte mit großem Engagement

durch „seine“ St. Nikolaus Kirche mit dem

Höhepunkt der Quirinus-

Kapelle und der dort befindlichen

Reliquie. Natürlich

sangen wir das Quirinus-Lied

mit allen Strophen, das Herr

Grein noch nicht kannte, er

sang uns dann „sein“ Quirinus-

Lied (das wir nicht kannten).

Ein wunderbarer, erlebnisreicher

und besinnlicher Tag.

Klaus Spickernagel

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Ein Jahr online

Wir heißen unsere neuen

Messdiener in Hl. Dreikönige

willkommen..

Neussnews

Vor einem Jahr fing alles an. Pater Savy drehte den ersten Clip: die Messdienereinführung in

Hl. Dreikönige. Ein paar begeisterte Jugendliche fertigten schnell den ersten Beitrag an. Sie

gründeten eine Internetseite, in der sie die Clips veröffentlichten.

Doch es wurde ziemlich bald langweilig, nur

von vergangenen Ereignissen zu berichten.

Etwas Neues musste her. Nach langen Überlegungen

hatte das Neussnews-Team die Idee:

Liveübertragungen. Im Internet wurde recherchiert

und probiert bis es klappte. Dann ging es

los mit der ersten Liveübertragung: Der Primiz

von Kaplan Mohr. Nach und nach wurde verbessert

und erneuert. Schließlich kam man auf die

Idee einfach Livenachrichten zu veröffentlichen,

und zwar jeden 2. Sonntag. Zack war ein

Jahr Neussnews um! Das will das Team feiern.

Deshalb wird es in Kürze eine DVD mit allen Clips

von Neussnews geben. Das NeussNews-Team würde sich natürlich freuen, wenn Sie sich

die Livenachrichten und Events anschauen würden. Infos dazu gibt es auf der Internetseite:

www.neussnews.tv Markus Marcinek

Messdiener


Der 95. Geburtstag!

Herzlich bedanken wir uns bei allen Mitgliedern

und Freunden der kfd Hl. Dreikönige, die

zum Gelingen des Fest-Gottesdienstes und

der anschließenden Feier zum 95-jährigen

Bestehen beigetragen haben. Über die rege

Teilnahme und Gratulationen haben wir uns

sehr gefreut.

Wir konnten eine stimmungsvolle Festmesse

mit Diözesanpräses Msgr. Robert Kleine und

Kaplan Savy feiern. Msgr. Kleine hielt eine

lebendige Predigt zum Thema „Miteinander

der Generationen“. Musikalisch untermalt

wurde die Messe von Michael Führer an

der Orgel, Klaus Theißen am Saxophon und

Rudolf Salz an der Gitarre. Ihnen allen herzlichen

Dank!

Ein besonderer Dank gilt Dechant Ullmann

für seine Glückwünsche, verbunden mit

einer großzügigen Geldspende. Unsere

Freude darüber ist groß. Auch durften wir

uns über die Glückwünsche und einen

Blumenstrauß von der Dekanatsvorsitzenden

Petra Indenhuck freuen.

kfd

Viele unserer Jubilarinnen, die zwischen

25 und 60 Jahre unserer Gemeinschaft

angehören, wurden von Msgr. Kleine und der

Teamsprecherin Karin Krummen geehrt.

Sehr stolz waren wir darüber, dass wir die

Kollekte der Festmesse in Höhe von 250 EUR

der Leiterin der Initiative für Brustkrebspatientinnen

im Johanna-Etienne-Krankenhaus,

Frau Hodißen, am Tag der offenen Tür

überreichen konnten. Sie zeigte sich sehr

erfreut und wird uns auch in Zukunft über

ihre Initiative berichten.

Termine

Karin Krummen und Hildegard Weber

Am 07.01.2009, 15.00 Uhr laden

wir alle Frauen ein „zu Gast bei den

Dreikönigen“ zu sein. Wir dürfen uns

auch auf den Besuch der Sternsinger

freuen. Näheres wird noch bekannt

gegeben.

Am Montag, 09.02.2009, 15.00 Uhr,

und Mittwoch, 11.02.2009, 18.00 Uhr

finden die kfd-Karnevalssitzungen

statt. Näheres wird noch bekannt

gegeben.

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Wer glaubt ist nicht allein

Am 26. September 2008 fuhren wir 44

Pius-MessdienerInnen versehen mit einem

Reisesegen nach Windeck-Rosbach in die

Jugendherberge. Nach dem Abendessen

bezogen wir die 4er-Zimmer. Die neuen

Minis bekamen einen Paten, der auf sie

achtete und tatkräftig beim Koffertragen

und Bettenbeziehen half. Dann veranstalteten

wir einen Kennenlern-Abend mit vielen

Spielen. Die Stimmung explodierte spätestens

bei unserem geliebten Schüttelspiel.

Nach dem Abendgebet lasen uns die älteren

Minis vor. Dann begann die Nachtruhe –

mehr oder weniger!

Mit guten Vorsätzen begannen viele Minis

den Tag unter professioneller Anleitung mit

Aerobic und Laufen. Mit Frühstück und der

Botschaft: „Wir sind alle Kinder Gottes“

gestärkt, verließen wir die Jugendherberge

zu einer Waldrallye. Wir lösten spannende

Aufgaben im Wald (Baumstamm sägen,

Tierspuren finden, Pflanzen des Waldes

suchen und bestimmen). Am Nachmittag

erwarteten uns die Rosbacher Messdiener

bei wunderschönem Wetter auf dem Kirchplatz.

Angefeuert von ihnen,versuchten wir

in unterschiedlichen Gruppen Höchstleistungen

bei der Spiele-Olympiade zu erreichen.Wir

hatten eine Menge Spaß. Durch

Hotdogs und Getränke gestärkt, feierten wir

gemeinsam mit der Gemeinde Rosbach die

Messe. 12 Pius-Messdiener unterstützten

die Rosbacher Messdiener am Altar. Nach

anstrengendem Aufstieg zur Jugendherberge

bei sternenklarem Himmel ließen wir

den Abend mit Gesellschaftsspielen ruhig

ausklingen. Der Nachmittag in Rosbach und

die gemeinsame Messe waren eine beeindruckende

Erfahrung für uns alle, die uns

gezeigt hat: „Wer glaubt, ist nie allein.“

Messdiener

Der Sonntag begann mit müden aber fröhlichen

Gesichtern. Nach Morgengebet und

Frühstück fanden wir uns in Kleingruppen

zur Vorbereitung des Bunten Abends zusammen.

Manche tanzten, andere performten

Songs, wieder andere studierten Sketche

ein. Nachmittags brachen wir zu einer 6

km langen abenteuerlichen Wanderung

zur Burg Alt-Windeck auf. Wir besuchten

das Heimatmuseum, in dem wir eine

Rallye machten, bei der uns eine nette alte

Dame begleitete. Zum Dank sangen wir

das Neusser Heimatlied und eine Humba.

Danach besichtigten wir die Burgruine,

von der man die Jugendherberge sah. Nach

unserer Rückkehr bereiteten wir den Bunten

Abend weiter vor. Viele Jungen verkleideten

sich als Mädchen und wurden von Zimmer

33 vorzüglich geschminkt. Der BUNTE

ABEND wurde ein Riesenspaß. Es wurde

getanzt, gelacht und getobt.

Nach dem anstrengenden Abend waren

das Aufstehen und das Aufräumen der

Zimmer schwer. Nachdem wir dies geschafft

hatten, bereiteten wir die Tischmesse vor.

Nachmittags fuhren wir in die Heimat

unseres Kaplans: DATTENFELD. Hier besichtigten

wir die Kirche und wanderten an der

Sieg entlang zu Kaplan Mohrs Elternhaus.

Dort wurden wir mit duftenden Waffeln

und Getränken herzlich empfangen.

Anschließend spielten wir

einige Spiele im Garten, bevor

wir uns verabschiedeten und in

unsere geliebte Heimat und zur

Piuskirche zurückfuhren.

Weil es so schön war: Gib mir

ein H, gib mir ein U, gib mir ein M,

gib mir ein B, gib mir ein A ...

Eva-Maria, Franziska, Simon, Jakob,

Katharina, Katharina, Charlotte, Julia,

Georg, Sandra, Max, Theresa


„Bei Dir, Gott, ist die

Quelle des Lebens, in

Deinem Licht schauen

wir das Licht (Ps 36)“

Unter diesem Titel präsentierte

der Ausschuss Kunst

und Kultur im PGR eine

Ausstellung christlichmeditativer

Bilder von

Brigitte Krings, die am ASG

in Düsseldorf als Dozentin

für Meditation und Kontemplation

tätig ist. Der Raum

der Piuskirche bot den richtigen und intimen

Rahmen, den diese Bilder benötigen.

Überraschte Gesichter

sah man bei

vielen Gottesdienstbesuchern

am Abend

des 5. September in der

Abendmesse, fand hier

doch etwas statt, was

so noch nicht gewesen.

Im Anschluss an diesen

wie auch den anderen Gottesdiensten bot

Brigitte Krings Bildmeditationen an, zu

denen sich regelmäßig eine kleine Schar von

Interessenten einfand.

Kunst bei uns

Brigitte Krings befasste sich schon sehr früh

intensiv mit dem Christentum, besuchte

Seminare und Exerzitien in verschiedenen

Klöstern. Aus diesen spirituellen Erfahrungen

sind Kunstwerke spirituellen und religiösen

Inhalts entstanden. Im Zentrum hier

standen die Kreuzesdarstellungen, Bilder

aus unterschiedlichen zum Teil kostbaren

Materialien und aufwändig gestaltet.

Die Reaktion der Besucher, die sich mit den

Bildern und ihrer Präsentation auseinandersetzten,

war sehr vielfältig. Intensiv studierten

sie die Bilder und nutzten auch das

Angebot der zu jedem Bild erstellten schriftlichen

Erläuterungen, lasen die Zitate aus

der Bibel oder waren in stummer Betrachtung

vertieft.

Den musikalischen Rahmen gestalteten

Alfred Book am Freitag und Samstag,

während am Sonntag Barbara Offermanns

und Marie-Antoinette Oldenkott-Lonnes die

abschließende Meditation mit ihren Instrumenten

bereicherten. Glücklich der, der

Gelegenheit hatte, alle Beiträge zu erleben.

Klaus Spickernagel

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Wer war der Heilige Papst Pius X.?

Über dem Hauptportal unserer

Dreikönigenkirche findet man eine Inschrift

in lateinischer Sprache. Übersetzt lautet sie:

»Unter dem Pontifikat Pius X. ist diese Kirche

im Jahr des Herrn 1911 zu Ehren der drei

Weisen erbaut worden.«

Sicher war das ein Grund für den damaligen

Pastor von Heilige Dreikönige, Peter

Richrath, die neu zu gründende Gemeinde

im Krankenhausviertel unter das Patronat

des Heiligen Papstes Pius X. zu stellen.

Guiseppe Sarto ist 1835 in Riese in Norditalien

geboren. Er war das älteste von acht

Kindern. Seine Eltern waren arme Leute, der

Vater Briefträger. Guiseppe wurde Priester,

war Kaplan und Pfarrer, wurde mit 49 Jahren

zum Bischof von Mantua geweiht und von

Papst Leo XIII. zum Kardinal und Patriarchen

von Venedig ernannt. Als er nach dessen

Tod zur Wahl eines neuen Papstes nach

Rom fuhr, hatte er die Rückfahrkarte schon

gelöst. Als eine Frau ihm wünschte, Papst

zu werden, antwortete er: „Da haben Sie

aber eine niedrige Meinung vom Heiligen

Geist!“ Und seinen Venezianern rief er von

der Gondel aus zu: „Tot oder lebendig: Ich

komme wieder!“ Aber er wurde zum Papst

gewählt. Es war ein denkwürdiges Konklave.

Sein Mitfavorit war Kardinal Rampolla,

Staatssekretär des verstorbenen Papstes

Leo XIII. Als sich abzeichnete, dass Rampolla

gewählt werden könnte,verhinderte Kaiser

Franz Josef von Österreich dessen Wahl und

machte den Weg frei für Kardinal Sarto. Das

war das letzte Veto der Kirchengeschichte,

denn Pius verbot die weltliche Einmischung

in die Papstwahl.

Papst Pius X. war und blieb Seelsorger. Sein

Wahlspruch: „Alles in Christus erneuern“

findet sich im Jugendheim, von Piusfrauen

in Keramik gestaltet. Getreu diesem

Wahlspruch erneuerte Pius die Kirchenmusik,

besonders den Gregorianischen Choral,

er reformierte das Messbuch, den Kalender

und das Brevier (das tägliche Stundengebet

der Priester). Er verbesserte die Priesterausbildung

und sorgte dafür, dass nach

600 Jahren erstmals das Kirchenrecht neu

gefasst wurde. Er bahnte der damals noch

umstrittenen Liturgischen Bewegung den

Weg, der zu grundlegenden Reformen durch

das Zweite Vatikanische Konzil führen sollte.

(Einführung der Volkssprache statt Latein,

Zelebrieren zum Volk hin usw.) Vor allem

aber setzte er sich für die Frühkommunion

der Kinder ein. Bis dahin lag das Erstkommunionalter

bei etwa 14 Jahren. So war Pius X.

ein großer Reformpapst.

Er war der Ansicht, dass jeder Papst sich

auch um Politik kümmern müsse. Mit aller

Strenge wandte er sich gegen den Modernismus

und Reformkatholizismus, z.B. zeitgenössische

„Irrlehren“ wie Historismus und

Evolutionismus , z.B. Darwin; damals wie

heute aktuelle Themen. Auf diesen Gebieten

ist sein Pontifikat sehr umstritten.


Unser Pfarrpatron

Papst Pius X. litt unsäglich

unter dem Ausbruch

des 1. Weltkrieges. Er starb

wenige Tage später, am 20.

August 1914.

1931 wurde er selig – und am

29. Mai 1954 heilig gesprochen.

Unser langjähriger

Pastor, Pater Winfried, der zu

dieser Zeit in Rom studierte,

nahm an beiden Feierlichkeiten

teil. Er schilderte

uns hier oft in bewegenden

Worten, wie er vielen

Gläubigen helfen durfte,

zum Leichnam des heiligen

Papstes in die Cappella della

Presentatione im Petersdom

zu gehen und den

gläsernen Sarg zu berühren.

(Der Orden der Salvatorianer,

nahe beim Petersplatz,

betreut diese Kapelle sowie

Tauf- und Sakramentskapelle).

Frau Hochgürtel hat unser

Pfarrsiegel gestaltet. Es

zeigt den Markuslöwen von

Venedig, Stern und Anker in

bewegter See, Zeichen des

Glaubens in bewegter Zeit.

Wir dürfen uns freuen,

diesen heiligen Papst als

Pfarrpatron zu haben.

Hans Kühling

Kirchenchor hat Tradition

Kirchenchor

Am 28. 6. fand unser Jahresausflug nach Monschau

statt. Wir besuchten die Senfmühle und eine Vorführung

in der Glasbläserei. Nachmittags ging‘s nach

Rurberg, wo die meisten per Schiff zur Urftseemauer

fuhren. Nachdem wir noch einem Umzug mit Blasmusik

begegneten, brachte der Bus uns über Nideggen durch

die schöne Landschaft mit Rursee- und Siebengebirgsblick

wieder nach Neuss.

Am 16. 11. feierten wir unser Stiftungsfest. Langjährige

Chormitglieder wurden geehrt: Elisabeth Wehres für 65

Jahre, Trude Stüsgen 60, Karl-Heinz Vieten 50, Catharina

Maria Alberts 35, Ingrid Nottebohm 30 und Trude

Bednarek für 20 Jahre als Sänger im Kirchenchor.

In der Christmette singen

wir diesmal Motetten, am

2. Weihnachtstag um 10

Uhr die Clemensmesse von

Goller und am 6. 1. 09 um

18 Uhr die Messe in G-dur

von Franz Schubert. Ab Ende

Januar steht die Neueinstudierung

der Johannespassion

von Hermann Schroeder

für Karfreitag auf dem Plan.

Neben den Hochämtern an

den Hauptfesten wirken wir

bei der Erstkommunion am

Weißen Sonntag mit.

Im Herbst dürfen wir uns dann erinnern, dass der

Kirchenchor erstmals bei der Grundsteinlegung der

Dreikönigenkirche am 7.11.1909 gesungen hat.

Wir freuen uns immer über Mitsänger.

Wir proben Freitag abends ab

19.30 Uhr. Nähere Informationen bei

Michael Führer, Tel: 409298 (Chorleiter)

oder bei Holger Lindenthal, Tel. 3143710

(Vorsitzender). www.m-fuehrer.de

Michael Führer

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Vom zeichenhaften Leben

Einmal im Jahr, am Festtag der „Erscheinung

des Herrn“, wird ein Dankabend gefeiert mit

all jenen, die in den Pfarreien Heilige Dreikönige

und St. Pius X . ehrenamtlich tätig sind.

Wer auch immer in einer Gemeinde, sozialen

Einrichtung, im Pfarrgemeinderat oder in

Vereinen aktiv ist, weiß, wie viele Stunden,

Besorgungen, Gedanken zu einer gelingenden

Veranstaltung gehören. Vieles von dem

wird neben oder nach dem Berufsleben

geleistet und zwar ohne Bezahlung. Darin

liegt der Reiz des Ehrenamtes: Für Andere da

zu sein. Ob es dem Tätigen bewußt ist oder

nicht: Er lebt und wirkt zeichenhaft.

Seit jeher gehört zur christlichen Tradition

der Eigenbeitrag zum Wohl einer Gemeinschaft,

das heißt Glauben leben. Das ist

heute in schrumpfenden Pfarreien notwendiger

als in der wachsenden Urkirche.

Bereits im Sozialdienst katholischer

Männer in der Schuldnerberatung fest

engagiert, hatte – neben den bestehenden

Bereichen an Ehrenämtern – vor 14 Jahren

Joseph Ingerfeld den Vorsitz der Vinzenz-

Konferenz übernommen. Ihr stellte sich

durch die Aussiedler aus Osteuropa ein völlig

neues Aufgabenfeld: Hilfe in Sprachkursen,

Wohnraumbeschaffung, Suche nach einem

Vinzenzkonferenz

Studienplatz, Berufsvorbereitung, Entschuldung

bei aufgenötigten Käufen und anderes

mehr. Ein Helferinnenkreis betreute deren

Kinder. Später stießen auch jüdische Familien

zu den angebotenen Kursen der Vinzenz-

Konferenz. Und mit allen gemeinsam werden

weiterhin Führungen unternommen und

Feste gefeiert.

Ausgelöst durch persönliche Erfahrung

entwickelt sich eine weitere Aufgabe: Die

würdige Begleitung bei der Bestattung

unbekannter Personen ohne Angehörige.

Spontan hat unser Vorsitzender den Gedanken

aufgegriffen und an den ersten Überlegungen

noch teilnehmen können; ein Anliegen

nach seinem Herzen („Ein stadtweit

fester Arbeitskreis wäre zu bilden“).

Wer er war? Von Kollegen ist zu hören: „Ein

gerader, feiner, ein honoriger Mann“. Zeichenhaft

zu sein ist unserem Vinzenz-Bruder

Joseph Ingerfeld noch im Tod geschenkt

worden, als Christus ihn heimholte, „sehr

früh am ersten Tag der Woche ...“(Mk 16,2).

Und Juden aus seinem Sprachkurs nahmen

teil am Seelenamt und begleiteten „den

guten und getreuen Knecht ...“ (Mt 25, 23) auf

seinem letzten Weg.

Elmar Siepe


Am 9. November starb kurz nach der Vollendung

ihres 96. Lebensjahres in Paderborn

mit Frau Leifeld eine der ganz profilierten

Persönlichkeiten unserer Pfarre in der

Nachkriegszeit. Von 1945 bis 1980 war sie bei

uns als Seelsorgehelferin und Pfarrsekretärin

tätig. Zu dieser Zeit gab es die pastoralen

Dienste der Gemeinde- oder Pastoralreferentinnen

noch nicht. Mehreren Pfarrern

hat sie treu und unermüdlich gedient und

war gewissermaßen „mit der Gemeinde

verheiratet“. Dort, wo jetzt im Pfarrhaus das

Sitzungszimmer untergebracht ist, unmittelbar

neben dem Büro, hatte sie ihren

Wohnraum. Hier lebte sie sehr bescheiden

und setzte sich von früh bis spät für die

Belange der Pfarrgemeinde ein. Es spricht für

ihre Beheimatung in Neuss, dass Frau Leifeld

auch nach ihrem Ruhestand Hl. Dreikönige

treu blieb. Noch bis vor wenigen Wochen war

sie im Viertel unterwegs und pflegte ihre

Kontakte. Ein plötzlich erforderlich gewordener

Krankenhausaufenthalt entkräftete

sie so, dass sie nicht in ihre Wohnung

in einem unserer Häuser neben der Kirche

zurückkehren konnte, sondern mit Hilfe

der Familie einen Pflegeplatz in ihrer alten

westfälischen Heimat in Anspruch nehmen

musste. Dort ist sie am Sonntag, dem 9.

November, verstorben, nach einem erfüllten,

im Glauben bewährten und in der Gemeinschaft

der Kirche verwurzelten Leben.

Der Bischof von Osnabrück, Dr. Franz-Josef

„Zum Altare Gottes will ich treten,

zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf.“

Ps. 42,4

Nachruf

Die Pfarrgemeinde Hl. Dreikönige trauert um die langjährige Seelsorgehelferin

Ludowika Leifeld

Bode, ein Neffe der Verstorbenen, betonte in

seiner sehr persönlichen und bewegenden

Predigt bei den Exequien in Kirchborchen

bei Paderborn, dass sie die ganzen Jahre

hindurch Neuss als ihre Heimat angenommen

hat, ohne freilich damit ihre familiären

Wurzeln und die Pflege der verwandtschaftlichen

Beziehungen zu vernachlässigen. Ihr

tiefer Glaube, so der Bischof, habe aber in ihr

das tiefe Bewusstsein ausgeprägt, dass, wie

der Völkerapostel Paulus schreibt, „unsere

wahre Heimat im Himmel ist“. Aus dieser

Gewissheit hat sie gelebt. Ihre geerdete

Frömmigkeit hat sie auf viele Menschen

ausgestrahlt. In Gottes guten Händen ist ihr

Leben nun auf ewig geborgen. Im Gebet und

tiefer Dankbarkeit wissen wir uns über den

Tod hinaus verbunden.

Pfarrer Herbert Ullmann

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Pfarrfest St. Pius

Bibel im Zelt

Sommernachtslauf Team „Pius läuft“


Nacht der offenen Kirchen, St. Pius und Hl. Dreikönige

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“Feel the Spirit”

Bei der Taufe haben unsere Eltern und Paten stellvertretend

“Ja” zum Glauben gesagt. Die wenigsten

werden sich bewusst an ihre eigene Taufe

erinnern. Beim Sakrament der Firmung bin ich

selbst gefragt: Das, was früher andere für mich

getan haben, soll ich jetzt selber tun. Ich bin gefordert,

mich für oder gegen die Firmung zu entscheiden.

Dazu muss ich natürlich einiges wissen, um

entscheiden zu können. Die Vorbereitungszeit

der Firmlinge unserer Gemeinden steht unter der

Überschrift „Feel the Spirit“; „Spüre den Geist“.

Der heilige Geist ist es, der uns in der Firmung

geschenkt wird. Der heilige Geist, der uns unterstützt

bei unseren Entscheidungen, bei unserem

Tun. Und diesen Geist sollen die Jugendlichen

bei ihrer Vorbereitung zu spüren bekommen:

In Gottesdiensten. In Gesprächen. In Gebeten.

In Aktionen. Hier sollen sie Glauben erfahren.

Sie sollen sehen: Wer glaubt ist nicht allein, wie

es Papst Benedikt über seine Bayernreise 2006

geschrieben hat.

Glaube bedeutet Gemeinschaft, die trägt. Immer

mehr sollen wir über den Glauben lernen, und

schließlich eben auch darüber sprechen. Zeugnis

ablegen. Ausstrahlen. „Wovon das Herz voll ist,

davon spricht der Mund“ (Lk 6, 45): So sagt das die

Bibel.

Wenn dann die Jugendlichen ihre Entscheidung

getroffen haben steht am Ende der Vorbereitungszeit

vielleicht die Firmung. In ihr werden die

Firmlinge „besiegelt mit der Gabe Gottes, dem

Heiligen Geist“ (Spendeformel des Sakramentes).

Begleiten wir unsere Firmlinge auf ihrem Weg

mit unserem Gebet. Und bitten wir Gott, dass die

Firmlinge ihren Glauben weitergeben, wenn sie

das Sakrament der Firmung empfangen!

Kaplan Michael Mohr

Firmung am 20. Januar 2009 für

den Seelsorgebereich Neuss-Mitte

in Hl. Dreikönige

Al-Natour, Rami

Antony, Camille

Aprigliano, Antonio

Berning, Christina

Boenki, Dennis

Bongartz, Annika

Bruchmann, Melanine

Claus, Matthias

Diekers, Jan-Christian

Fink, Antonia

Flint, Gianna

Giesen, David

Glebowska, Anna

Grasmehr, Dirk

Grunwald, Nadja

Haeffs, Jean-Paul

Hellendahl, Alexander

Hellendahl, Sebastian

Hilgers, Rebecca

Hirt, Christina

Hoppe, Dennis

Hüsch, Theresa

Klass, Georg

Klass, Kristina

Korte, Nils

Krapohl, Jonas

Kretzer, Jasmin

Krings, Lisa

Kulpanowski, Adrian

Kurella, Sonja

Landen, Armando

Leinweber, Regina

Marx-Zakowski, Clara

Mostert, Melina

Mostoviak, Paulina

Navamgnanar, Sheran


Firmung 2009

Niesporek, Andrea

Paumen, Sandra

Pelzer, Hannah

Philipp, Berit

Pickartz, Richard

Richers, Teresa

Römer, Julia

Ritters, Justine

Rulf-Baldermann, Sara

Sakowski, Patrick

Sauer, Regina

Scheuer, Colin

Schiller, Christoph

Schramm, Pascal

Schütz, Julian

Schwarz, Anna

Silva Cabral, Daniela

Sitter, Maria

Skaliks, Lauren

Sosnik, Matthias

Sosnik, Sebastian

Steentjes, Eva-Maria

Straaten, Nikolaus

Tiemeier, Lucas

Tolo, Laura

Urbach, Nathalie

Vetten, Laura

von Schönfeld, Cornelia

Vossen, Delia

Vossen, Lucas

Wist, Klaudius

Wojnarowski, Alexandra

Zentgraf, Amanda

Chorfahrt 2008

Junger Chor

Wie in jedem Jahr hieß es auch dieses Mal für

14 Sänger des „Jungen Chores“ Koffer packen,

um auf gemeinsame Chorfahrt in die Herbstferien

zu fahren. Verschlagen hat es uns in den

Schwarzwald, nach Feldberg/Falkau, wo wir

im gleichnamigen neu renovierten Haus des

Erzbistums Freiburg untergebracht waren. Ein

hochmoderner Proben- und Tagungsraum mit

Spitzenklavier und toller Akustik wurde uns zur

Verfügung gestellt.

In der Hauskapelle feierten wir den Familiengottesdienst,

den wir mit einigen mehrstimmigen

Stücken mitgestalteten.

Doch waren wir nicht nur zum Singen und

Proben in den Schwarzwald gefahren. Vielmehr

wollten wir die Natur genießen und die nähere

Umgebung kennen lernen. So wurde ein ganzer

Vormittag zum (Wald-) Wandertag, bei dem

wir dank unserer singenden Biologielehrerin so

einiges lernen und entdecken konnten.

Natürlich durften wir uns das nur 20 km Luftlinie

entfernte Freiburg mit seinem Münster mit

Marktplatz nicht entgehen lassen. Und wie der

Zufall es wollte, kamen wir zur rechten Zeit ins

Münster, um einer Harfenspielerin zuzuhören,

die nach dem Mittagsläuten einige meditative

Stücke spielte.

Ein weiteres Highlight war der Tagesausflug

nach St. Peter, wo wir eine Führung durch die

Barockkirche, die Rokokobibliothek und den

Fürstensaal erlebten und sogar im Fürstensaal

den Kanon „Jubilate Deo“ mit Begleitung am

Flügel singen durften. Dieses Erlebnis werden

die Beteiligten mit Sicherheit nicht so schnell

vergessen.

Die Chorfahrt war ein voller Erfolg und eine

Frage bleibt offen: „Wohin fahren wir nächstes

Jahr?“

Annika Nix, Melanie Olzem-Kamps u. Andreas Grob.

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Ein herzliches Danke unserem Pastor!

Aufgrund des Projektes „Wandel gestalten –

Glauben entfalten“ des Erzbistums Köln wird

Pfarrer Herbert Ullmann ab 1. Januar 2009

den Vorsitz in den Kirchenvorständen St. Pius

und Hl. Dreikönige und damit die Leitung

der Pfarreien an Oberpfarrer Msgr. Guido

Assmann abgeben.

Vor fünf Jahren übernahm Herr Pastor

Ullmann, der damalige Direktor des

Marianum in Neuss, neben der Leitung des

Marianum auch die Leitung unserer beiden

Gemeinden Hl. Dreikönige und St. Pius,

zunächst kommissarisch, dann als Pfarrer.

Schon nach einem Jahr in seiner Doppeltätigkeit

kam das Projekt „Zukunft Heute“ auf

ihn mit beiden Kirchenvorständen zu. Dies

bedeutete wiederum ein erhebliches Maß an

Mehrarbeit – galt und gilt es doch in unseren

Pfarreien und in Gemeinschaft mit St.

Quirin eine Reduzierung der Flächen, sowie

Stundenkürzungen bei den Folgediensten

umzusetzen. Diese und viele andere nicht

Kirchenvorstände

leichte Aufgaben meisterte Pastor Ullmann

mit viel Geschick und Menschlichkeit mit

seinen Kirchenvorständen oft bis an die

Grenze der Belastbarkeit.

Im Namen der Kirchenvorstände St. Pius und

Hl. Dreikönige danken wir unserem Pastor

Herbert Ullmann sehr herzlich. Wenn er

auch als Vorsitzender der Kirchenvorstände

ausscheidet, bleibt er uns als Seelsorger, der

für die Fragen, Anregungen und Nöte seiner

Gemeindemitglieder stets ein offenes Ohr

hat, erhalten. Wir freuen uns daher auf noch

viele Jahre mit ihm.

Winfried Weichsel und Andrea Wahlen


2009 - Jahr der Veränderungen

19.000 Katholiken der Neusser Innenstadtpfarreien

St. Quirin, St. Marien, Hl. Dreikönige

und St. Pius rücken enger zusammen.

Bereits in diesem Jahr ist die Zusammenarbeit

zwischen den Priestern und

pastoralen Mitarbeitern der vier Gemeinden

gut angelaufen. Kirchenvorstände,

Pfarrgemeinderäte und Sachausschüsse

haben Kontakt aufgenommen und bereits

erste gemeinsame Projekte auf den Weg

gebracht. Erzbischof Joachim Kardinal

Meisner hat dem einstimmigen Votum der

vier Pfarreien entsprochen und die Struktur

der Pfarreiengemeinschaft festgelegt sowie

den Namensvorschlag „Neuss-Mitte“ für den

Seelsorgebereich übernommen.

Am 1.1.2009 wird Oberpfarrer Monsignore

Guido Assmann leitender Pfarrer für

St. Quirin, St. Marien, Hl. Dreikönige und

St. Pius. Monsignore Wilfried Korfmacher

und Pfarrer Herbert Ullmann werden ihm ab

Januar als Pfarrvikare zur Seite stehen. Die

gewählten Pfarrgemeinderäte und Kirchenvorstände

arbeiten 2009 unter der Leitung

von Oberpfarrer Assmann unverändert

weiter.

In den Pfarren Hl. Dreikönige und St. Pius

werden wir im 1. Halbjahr 2009 Diakon

Heinz-Günter Beckers, Kaplan Michael Mohr

und Pater Savy Madappilly verabschieden

müssen. Die beiden Kapläne treten

planmäßig neue Stellen an

und Diakon Beckers geht in

den Ruhestand. Ab Sommer

wird sich dies in der täglichen

Arbeit bemerkbar machen.

Im November 2009 wird ein

neuer gemeinsamer Pfarrgemeinderat

für alle vier

Seelsorgebereich Neuss-Mitte

Gemeinden gewählt. Das Erzbistum hat

signalisiert, dass bis Ende des Jahres die

Satzung für den neuen Pfarrgemeinderat

verabschiedet wird. Die bestehenden Pfarrgemeinderäte

werden 2009 die Wahl vorbereiten.

Der neue Pfarrgemeinderat wird eine

andere Arbeitsweise als die bisherigen Pfarrgemeinderäte

haben. Offen ist, ob die Anbindung

an die Gruppen rund um die einzelnen

Kirchtürme über Ortsausschüsse und/oder

Sachausschüsse erfolgen soll.

Für die Kirchenvorstände ändert sich die

Arbeitsweise 2010 mit der Errichtung des

Kirchengemeindeverbandes. Dabei werden

eine Reihe von Aufgaben (Betriebsträgerschaft

aller Kindertagesstätten, Anstellungsträgerschaft

von Folgediensten und

eigenfinanzierten Anstellungsverhältnissen,

...) an den Kirchengemeindeverband

übertragen. Die vier Pfarrgemeinden bleiben

als selbstständige Einheiten bestehen. Die

Kirchenvorstände der vier Kirchengemeinden

verwalten jeweils in eigener Verantwortung

das Kapitalvermögen und den Grundbesitz

und sorgen für die Instandhaltung der

Gebäude.

Marius Fister

Das „pastorale Kernteam

des Seelsorgebereichs Neuss-Mitte“ stellt sich vor:

Samstag, 17.01. 17:30 Vorabendmesse in St. Pius X

Samstag, 17.01. 19:00 Vorabendmesse in Hl. Dreikönige

Sonntag, 18.01. 11:15 Hl. Messe in St. Marien

Sonntag, 18.01. 18:00 Hl. Messe in St. Quirin

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Neues Pfarrzentrum kommt

Gemeindemitglieder waren in die Planungen

mit einbezogen

Dechant Herbert Ullmann ist „ganz begeistert“,

wenn er auf die Pläne schaut. Der

Seelsorger der Innenstadt-Gemeinden

Heilige Dreikönige und St. Pius präsentierte

jetzt bei einer Pfarrversammlung den

Entwurf für ein neues Pfarrzentrum neben

der Dreikönigenkirche.

Ein eingeschossiges Hauptgebäude - behindertengerecht

und durch variable Trennwände

flexibel nutzbar -, dazu die einem

Kreuzgang ähnlichen Arkaden um den Kirchhof

und ein separates Haus für Bücherei

und Ein-Welt-Laden gleich an Sakristei und

Dreikönigenstraße - das Architektenbüro

Wichmann hat die Wünsche der zuvor befrag-

Pfarrzentrum Hl. Dreikönige

ten Gruppen und Verbände gut berücksichtigt.

Und darauf legten Pastor Ullmann und

der Pfarrgemeinderat großen Wert. Schließlich

konnten die Gläubigen selbst an einer

Stellwand in der Kirche Anregungen geben.

350 qm Fläche wird es umfassen - halb soviel

wie der marode Altbau; die Vorgaben aus dem

Projekt „Zukunft heute“ wurden hier eingearbeitet.

Herbert Ullmann erklärt, weshalb

die Millionen-Investition „die einzig realistische

Möglichkeit“ ist, eine Begegnungsstätte

zu haben: „Das bisherige Pfarrzentrum

ist erheblich sanierungsbedürftig, und die

aktuellen Auflagen des Brandschutzes sind

enorm. Teilabriss und Sanierung wären teurer

gekommen!“ Eine größere, zweckgebundene

Erbschaft sichert zudem den Eigenanteil der

Gemeinde an der Baumaßnahme. Wenn die

Vorarbeiten wie geplant

über die Bühne gehen,

könnte nach Karneval

mit dem Abriss begonnen

werden. „Es ist

bereits mit den Verantwortlichenabgesprochen,

dass etwa die

Karnevalsveranstaltungen

der Gemeinde erst

2011 wieder dort stattfinden“,

so Ullmann.

Sein Trost an die Pfarrei:

„Wir werden dann für

die nächsten 50 Jahre

moderne, technisch

innovative und finanzierbareRaummöglichkeiten

für unser

Gemeindeleben erhalten.

Thilo Zimmermann,

Kirchenzeitung v. 12.9.2008


„Ökosau? – nein, ich bestimmt nicht!“

Genau das oder Ähnliches haben wir an

unserem Aktionstag am verkaufsoffenen

Sonntag Anfang November oft gehört. Mit

provozierenden Plakaten lockten die Pfadinder

viele Menschen an ihren Stand auf dem

Marktplatz. Dort wurden Aktionen rund um

Ökologie für Jung und Alt angeboten.

Alles begann im August: In einer Leiterrunde

spielten wir das Assoziationen-Spiel

aus der „Heldenzeit-Arbeitshilfe“ und hatten

so viel Spaß dabei, dass wir es gleich noch

einmal spielten und Ideen sammelten, wie

wir uns mit einer Aktion beteiligen könnten.

Ziemlich schnell stand fest, dass es uns

wichtig war, alle Alterstufen einzubinden

und schon im Vorfeld in den Meuten- und

Truppstunden etwas dafür vorzubreiten.

Da die Wölflinge schon bei vielen

Öko-Aktionen in diesem Jahr dabei waren,

überlegten sie sich ihre Lieblings-Aktionen

des Zootages und der MEUTErei-Galapagos-Insel

durchzuführen. Die Jungpfadfinder

bastelten bzw. bauten ökologische Spielbretter

und entwickelten einen Fragebogen

rund um den Artenschutz. Ganz fleißig

sammelten die Pfadfinder Tombola-Preise,

deren Erlös für den Schutz des Regenwaldes

gespendet werden sollte. Auch die Rover

beteiligten sich mit einer Sammelaktion an

einer weltweiten Unterschriftenaktion für

den Artenschutz (Pro Wildlife e.V.).

Neben einem Info-Stand rund um unsere

Jahresaktion und die DPSG konnten die

Interessierten auch testen lassen, wie

ökologisch sie leben. Gerade diejenigen, die

anfangs meinten, eher ein „Umweltengel“

zu sein, lasen sich später ganz genau die

Energie-Spartipps für zu Hause durch.

Während die Erwachsenen ihre ökolo-

Pfadfinder

gische Lebensweise testeten oder das

ein oder andere Los für den guten Zweck

einlösten, bastelten die Kinder Portemonnaies

aus Tetra Paks oder bemalten Steine

mit Fröschen, die sie dann zusammen

mit „Frosch-Schutz-Karten“ verschenken

durften.

Nicht nur die gute Lage in der Neusser

Innenstadt, das super Wetter und die

überfüllte Innenstadt machten unseren

Öko-Tag so erfolgreich, sondern auch das

wirklich spürbare Interesse der Neusser an

Pfadfinderarbeit und an unserer Jahresaktion

„Heldenzeit für Nachhaltigkeit“.

Abschließend lässt sich sagen, dass es sich

richtig lohnt, für ein Thema aktiv zu werden,

mit allen Stufen Ideen zu spinnen und dann

gemeinsam öffentlichkeitswirksam zu

handeln, denn neben großzügigen Spenden

für den Regenwald und den Artenschutz

konnten wir neue Mitglieder für unseren

Stamm gewinnen und sind abends glücklich

und erschöpft in unsere Betten gefallen.

Natalie Kamps

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Bewegung im St. Pius- Kindergarten...

Der St. Piuskindergarten ist auf dem Weg

zum zertifizierten Bewegungskindergarten.

Sieben oder acht Jahre des Sichbewegens

und Spielens sind notwendig, um einem Kind

die sensomotorischen Fähigkeiten zu vermitteln,

die Grundlage für seine intellektuelle,

soziale, und persönliche Entwicklung sind.

(Piaget 1980)

Über die Bewegung lernt ein Kind seine

Fähigkeiten und Fertigkeiten kennen, sich

einzuschätzen und baut so Selbstvertrauen

auf. Es erschließt sich seine Umwelt, eignet

sich vielfältige Materialerfahrungen an,

erfährt soziale Kontakte und lernt im Miteinander

aufeinander zu achten, Regeln einzuhalten.

Bewegung schafft die Voraussetzung

für kognitive Prozesse und ist für den Auf–

und Ausbau der Vernetzungsstrukturen im

Zentralnervensystem und für die plastische

Ausgestaltung der kindlichen Hirnareale von

zentraler Bedeutung.

Umso alarmierender erscheint uns in

diesem Zusammenhang ein „chronischer

Bewegungsmangel“ angesichts zurückgehender

Möglichkeiten für notwendige

Alltagsbewegungserfahrungen der Kinder. Es

mangelt an „Bewegungsräumen“ und Zeit,

Anreizen und Herausforderungen, Freiräumen

zum selbstbestimmten Experimentieren

und „ganz normalen“ vielfältigen

Bewegungsanlässen im Alltag.

Von daher fiel uns – Team, Eltern und

Träger - die Entscheidung nicht schwer,

unsere Einrichtungskonzeption unter diesem

Blickwinkel neu zu überdenken, und als

Bewegungskindergarten Bewegungserziehung

als einen wichtigen Schwerpunkt

unserer pädagogischen Arbeit zu verankern.

Ein durch den Landessportbund zertifizierter

Bewegungskindergarten muss folgende

Kindergarten

Kriterien erfüllen:

„Bewegungserziehung“ im pädagogischen

Konzept

Sonderausbildung der Erzieherinnen

Bewegungsraum und kindgerechte

Ausstattung – Innen wie Außen

Elternzusammenarbeit und Öffentlichkeitsarbeit

Kooperation mit einem ortsansässigen

„kinderfreundlichen“ Sportverein.

Die Sonderausbildung der Erzieherinnen ist

bereits abgeschlossen – mit der TG- Neuss als

gewünschten Kooperationspartner sind erste

Gespräche und Ideen ausgetauscht, aber

auch zum Teil schon in die Praxis umgesetzt

worden. Die konzeptionelle Weiterentwicklung

wird durch Fortbildung und Fachberatung

begleitet.

Bei der Material- und Raumausstattung

gibt es sicher noch Handlungsbedarf –

wohingegen sich bei den Kindern unser frisch

sanierter Rutsch- und Kletterhügel auf dem

Außengelände größter Beliebtheit erfreut.

Ein ganz besonderes und herzliches Dankeschön

an Alle – Eltern, Träger, Gemeindemitglieder,

Freunde und Förderer unseres Kindergartens,

für ihre tatkräftige und auch finanzielle

Unterstützung, damit das Projekt

„Bewegungskindergarten“ in die Praxis

umgesetzt werden kann!

So kommt erstmals, auf Anregung von

Herrn Pastor Ullmann, der Erlös des diesjährigen

Pfarr- und Kindergartenfestes in

vollem Umfang dem Kindergarten zugute!

Engagierte HelferInnen „soweit das Auge

reichte“ sorgten für ein rundum gelungenes

Fest. Viele – auch „neue Leute“ – waren

inklusive Kuchenspenden dabei und haben

einfach mit angepackt. Für die Kinder konnte

eine beträchtliche Summe erwirtschaftet

werden. Nochmals Danke! im Namen aller

Kinder. Evelyn Thiofil


Jakobsweg

Wir waren dann mal weg....

Sie wandern gerne in schöner Umgebung

und netter Gesellschaft? Auf alten (Jakobs-)

Pilgerpfaden? Unter kundiger Führung? 15

Kilometer? Das schaffen Sie! Sie kümmern

sich um nichts, außer vernünftiger Kleidung.

Zur vereinbarten Uhrzeit gehts in Pius los.

Die vorbereitete Wegbeschreibung führt Sie

im privaten PKW oder als Fahrgast zum Treffpunkt.

Sind alle da, geht‘s los!

Sie schweigen, beten,

plaudern, erleben die Natur,

hängen Ihren Gedanken nach

oder genießen einfach.

Der abwechslungsreiche Weg

ist von 2 charmanten Damen

bereits erkundet und nicht

schwierig. Fehlt eine Markierung,

macht das nichts! Sie sind

der Sorgen ledig: Frau Huth und

Frau Voigt zeigen, wo es lang

geht. (Danke nochmal für die

perfekte Organisation!) Herrlich,

sich mal um nichts kümmern zu

müssen! Durch die schon herbstlich

verzauberte Natur, vorbei an

dem verlassenen Kloster Schwarzenbroich,

geht es von Düren durch den

Hürtgenwald. Da ist eine ehemalige Kirche,

von Bomben zerstört und von engagierten

Bürgern zu einem Gemeindezentrum liebevoll

und fachgerecht hergerichtet. „Zufällig“

ist jemand mit dem Schlüssel da und lässt

die „Pilger“ ein. Man darf auch mal aufs Klo.

3 Generationen, von der erfahrenen Trier-

Wallfahrerin bis zum Jugendlichen, wandern

hier harmonisch miteinander. Schlehen für

den „Aufgesetzten“ werden gepflückt. Ein

Kreuz mitten im Wald gibt Rätsel auf. Mittag

Jakobsweg

wird es. Die Laufenburg taucht auf. Heißer

Tee und eine leckere Mahlzeit in gemütlicher

Atmosphäre werden serviert. Sie sind

der erwartete und umsorgte Gast! Gestärkt

geht es auf die letzte Etappe. Kurz vor dem

Ziel die alte Klosterkirche Wenau. Sie dürfen

sich einer Führung anschließen.

Wanderung und Kultur, Gesellschaft und

Besinnung. Niemand drängt sich auf. Doch

es gibt genug Gelegenheit zum intensiven

Gespräch: Mit dem Partner, den Kindern,

Geschwistern, Freunden, Fremden! Alles

möglich, auf dem „Pilger-Weg“!

Endstation Schevenhütte: Ein Dorfgasthof

mit sensationellem selbstgebackenem

Kuchen und leckerem Kaffee. Macht der

Wirt normalerweise nicht: Nur für die „Pius-

Pilger“.

Apropos, es hat fast die ganze Zeit so was

von geregnet. Hat keinem was ausgemacht.

Zu Hause genießt man das warme Bad dann

umso mehr.

Ein wenig neidisch??

Sind Sie doch einfach beim nächsten Mal

dabei! „Lüften“ Sie sich und Ihre Lieben mal

wieder! Willi Windeck

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Kinderpfarrbrief

Der Kinderpfarrbrief

erscheint diesmal mit einer

neuen Ausgabe zu jedem

Adventssonntag. Er listet

auch jeweils die Adventsfenster

der kommenden

Woche auf und liegt an

den Schriftenständen zum

Mitnehmen aus.

Erntedankfest der

Kleinen in St. Pius

Auch in diesem Jahr wurde

wieder das Erntedankfest

mit den Kleinsten unserer

beiden Gemeinden gefeiert.

Alles, was der liebe Gott für

uns geschaffen hat, wurde

von den Kindern mitgebracht

und dankend auf

den Gabentisch gelegt.

Im Anschluss trafen wir

uns zu einem gemeinsamen

„Abendbrot“ in der

Piusstube, wo wir frisch

gebackenes Brot, Kuchen

und Apfelsaft sowie Obst

und Gemüse gereicht haben.

Licht der Hoffnung

Herzliche Einladung zum

ökumenischen Aussendungsgottesdienst

für das

Friedenslicht aus Bethlehem

mit Kreisjugendseelsorger

Marcus Bussemer.

Die Feier ist am Donnerstag,

18.Dezember um 18 Uhr in St.

Pius. Weitere Informationen

unter www.friedenslicht.de

Weihnachtsgottesdienste

Wer an den Feiertagen nicht

zuhause in Neuss ist und

sich über die Gottesdienstzeiten

an seinem Urlaubsort

informieren möchte,

kann das unter einem Internetportal

der evangelischen

und katholischen Kirche

Deutschlands tun. www.

weihnachtsgottesdienste.de

DJK-Rheinkraft

Während das Pfarrzentrums

Hl. Dreikönige

umgebaut wird, werden das

Mittwochs-Tanzen sowie die

Donnerstags-Gymnastik der

DJK-Rheinkraft nach St. Pius

verlegt.

Somit bietet die DJK-Rheinkraft

ab Januar 2009

wöchentlich folgende Aktivitäten

an:

Dienstags ab 06.01.2009:

Gymnastik: 10 – 11 Uhr

(wie bisher)

Donnerstags ab

08.01.2009: Gymnastik:

10 – 11 Uhr

Mittwochs: ab 07.01.2009:

Tanzen/Folklore: 17 – 19

Uhr

Wir sind der Pfarre St. Pius

dankbar, dass sie uns dies

ermöglicht.

Aus gegebenem Anlass

weisen wir daraufhin, dass

die angebotene Gymnastik

zwar für „Senioren“ ist, dass

wir jedoch keinesweg eine

„Sitzgymnastikgruppe“ sind.

Mit unserer Tanz-Jahresabschlussfeier

am Mittwoch,

17.12.2009, 17 Uhr, wird sich

vorläufig der Tanzkreis

von der Dreikönigenpfarre

verabschieden müssen.

Im September machte die

Tanzgruppe der DJK -Rheinkraft/Pfarre

Dreikönige

ihren Jahresausflug zum

Nikolauskloster. Wir wurden

durch Pater Andreas gut

aufgenommen und tanzten

dort 3-4 Stunden.


Bücherei Hl. Dreikönige

Die Bestellungen der

Buchausstellung können

abgeholt werden:

S0. 10-12:30 Uhr und Mi.

16:30 bis 18 Uhr.

Kommunionkleiderbörse

Am Samstag, 10.01.2009

findet wieder die traditionelleKommunionkleiderbörse

im Pfarrzentrum Hl.

Dreikönige statt. Ab 9.00

Uhr können Verkäufer ihre

Kleider, Anzüge, Schuhe

und Zubehör abgeben.

Von 10.00-12.00 Uhr

findet dann der Verkauf

statt. Nähere Informationen

erfolgen zeitnah über

die Grundschulen und die

Pfarrnachrichten.

„Ein Segen für die

Liebe…“

…ist das Thema eines

Wortgottesdienstes am

Valentinstag, Samstag,

14.02.2009 um 20.00 Uhr

in der Kirche Hl. Dreikönige.

An diesem Abend sind

verliebte, junge & ältere,

fromme & weniger fromme

Paare, Christinnen & Christen

aus allen Konfessionen

eingeladen, sich bewusst

Zeit zu schenken für einander

und für Gott – im

gemeinsamen Singen, im

Beten, im Nachdenken und

Hören, im Betrachten und

Da-sein.

In diesem Jahr wird Kreisjugendseelsorger

Marcus

Bussemer diesen Gottesdienst

mit uns feiern.

Anschließend gibt es die

Möglichkeit zur Begegnung

im Pfarrzentrum.

Romfahrt

Die Gemeinde Hl. Dreikönige

plant zum 100jährigen

Jubiläum 2011 eine Pilgerfahrt

nach Rom.

Für eine Vorplanung wäre

es wichtig zu erfahren,

ob an einer solchen Reise

grundsätzliches Interesse

besteht. Die Reisezeit wird

über 6 Tage in den Oktoberferien

2011 sein. Am Schriftenstand

liegen orangefarbene

Fragebögen aus,

die Sie bitte bei Interesse

ausgefüllt bis Ende Dezember

2008 im Pfarrbüro

abgeben.

Neues Gesicht im Pfarrgemeinderat

Nachdem Frau Bongartz

aus persönlichen Gründen

leider ihr Pfarrgemeinderatsmandat

niedergelegt

hat, hat der Pfarrgemeinderat

in seiner letzten Sitzung

Marcel Loerper als neues

Mitglied für die restliche

Kurz und knapp

Amtszeit hinzugewählt.

Er ist noch Schüler, seit

einigen Jahren in der

Messdienerschaft St. Pius

u.a. auch als Leiter aktiv, er

ist Mitglied bei den Pfadfindern

und aktiver Schütze.

Wir danken ihm für seine

Bereitschaft, im Pfarrgemeinderat

mitzuarbeiten

und wünschen ihm viel

Erfolg.

Frau Bongartz hat sich

während ihrer aktiven

Zeit im Pfarrgemeinderat

besonders im Bereich

Kleinkindergottesdienst,

Familienausschuss und

Kinderbibeltag engagiert

und hat im Wesentlichen

zur Überarbeitung des

„grünen Heftes“ für Neuzugezogene

beigetragen.

Stets ist es ihr ein besonderes

Anliegen, das Zusammenwachsen

der beiden

Pfarreien und die Zusammenarbeit

im Seelsorgebereich

zu fördern. Wir

danken ihr herzlich für ihr

Engagement.

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Kinder suchen Frieden

Kinder leiden oft unter den

kriegerischen Auseinandersetzungen,

werden

selbst Opfer von Gewalt

und werden als Kindersoldaten

missbraucht.

Die SternsingerInnen wollen den Segen

Gottes in die Häuser tragen und mit dem

„ersungenen“ Geld notleidenden Kindern in

Asien, Afrika, Ozeanien, Lateinamerika und in

Osteuropa helfen. So werden weltweit über

3.000 Projekte - wie in Kolumbien - unterstützt,

die Kinder aus kriminellen Banden

herausholen, ihnen Unterkunft, Zuwendung,

eine Ausbildung und damit

eine gesicherte Zukunft und

hoffentlich ein Leben in Frieden

und ohne Gewalt ermöglichen.

Vom 3. bis 6. Januar 2009

werden die Sternsinger wieder

durch unsere beiden Pfarren

ziehen. Kinder, Jugendliche und

Erwachsene, die bereit sind,

die Sternsinger-Aktion tatkräftig

zu unterstützen, sollten

sich möglichst bald bei Familie

Wehres (Tel. 42102, für Hl. Dreikönige)

oder für St. Pius bei Frau

Linder (Tel. 205066) melden. Am

Freitag, 2. Januar 2009 findet in

beiden Pfarrzentren zeitgleich

um 11 Uhr das Basteln der Kronen,

das Anprobieren der Gewänder

und die Information über die

Sternsinger-Aktion statt.

Sternsinger-Aktion

Die Sternsinger werden am Samstag, 3.

Januar um 10 Uhr in einem Wortgottesdienst

in St. Pius ausgesandt und sind

bis einschließlich Dienstag, 6. Januar in

unseren Pfarren unterwegs. Am Dreikönigstag,

6. Januar werden die SternsingerInnen

und ihre Begleiter aus Hl. Dreikönige und

St. Pius die Hl. Messe um 11.30 Uhr in der

Dreikönigenkirche mitfeiern.

Wie in jedem Jahr liegen vom 3. Adventssonntag

bis zum Neujahrstag 2009 in der

Dreikönigenkirche Liste aus, in die sich alle

aus der Dreikönigenpfarre eintragen sollten,

die auf jeden Fall den Besuch der Sternsinger

wünschen. In der Pius-Pfarre hoffen die

Sternsinger wieder alle Häuser besuchen

zu können, daher werden in der Piuskirche

keine Listen ausliegen.

Werner und Hildegard Wehres


Gottesdienste Weihnachten 2008

Mittwoch, 24. Dezember - Heilig Abend

Hl. Dreikönige 15.00 h Krippenfeier

17.00 h Kinderchristmette (mit Tonleiter)

21.45 h Vorfeier zur Christmette

22.00 h Christmette (mit Kirchenchor)

St. Pius 16.00 h Kinderchristmette (mit Krippenspiel)

17.30 h Kinder- und Jugendchristmette

mit traditionellen Weihnachtsliedern

21.00 h Christmette der Kroaten

24.00 h Christmette der polnischen Gemeinde

Donnerstag, 25. Dezember - Hochfest der Geburt des Herrn

Hl. Dreikönige 10.00 h Hl. Messe (es singt der Junge Chor)

11.30 h Hl. Messe

St. Pius 15.00 h Hl. Messe der polnischen Gemeinde

19.00 h Festmesse (mit Spontan-Chor)

Freitag, 26. Dezember - Fest des Hl. Stephanus

Hl. Dreikönige 10.00 h Hochamt (mit Kirchenchor)

11.30 h Hl. Messe

St. Pius 10.00 h Hl. Messe

15.00 h Messe der polnischen Gemeinde

Sonntag, 28. Dezember - Fest der Unschuldigen Kinder

Hl. Dreikönige 10.00 h Hl. Messe – Weltmissionstag der Kinder

(mit Kindersegnung)

11.30 h Hl. Messe

St. Pius 16.00 h Kinderandacht mit Segnung der Kinder

Mittwoch, 31. Dezember - Hl. Silvester

Hl. Dreikönige 18.00 h Jahresabschlussmesse

Donnerstag, 1. Januar - Neujahr / Hochfest der Gottesmutter Maria

Hl. Dreikönige 11.30 h Hochamt

19.00 h Hl. Messe

St. Pius 10.00 h Hl. Messe

Samstag, 3. Januar

St. Pius 10.00 h Wortgottesdienst mit

Aussendung der Sternsinger

Montag, 5. Januar

Hl. Dreikönige 19.00 h Vorabendmesse

Dienstag, 6. Januar - Hochfest der Erscheinung des Herrn /

Fest der Hl. Drei Könige

Hl. Dreikönige 11.30 h Hl. Messe mit Abschluss der Sternsingeraktion

18.00 h Patrozinium, anschl. Empfang der

Ehrenamtler beider Gemeinden

29


30

getauft:

Ben Hillecke 17.08.2008

Franco Franciamore 17.08.2008

Finn Kehrberg 31.08.2008

Clemens Constantin Lausch 06.09.2008

Leonard Alms 06.09.2008

Niklas Alms 06.09.2008

Franka Alms 06.09.2008

Astrid Alms 06.09.2008

Madeleine Maria Wittek 07.09.2008

Maximilian Magnus Mundel 14.09.2008

Victoria Harff 14.09.2008

Philip Nikolaus Leibig 14.09.2008

Bennet Lindenthal 12.10.2008

Leni Kiefer 12.10.2008

Lea Glomb 19.10.2008

getraut:

Georg Hahnen und Carola Köhler 20.09.2008

verstorben:

Constanze Mausberg-Sticker geb. Sticker 20.08.2008 76 Jahre

Karl Peter Lenzen 27.08.2008 76 Jahre

Georg Peter Krafczyk 30.08.2008 74 Jahre

Käthe Braitsch geb. Dormann 10.09.2008 87 Jahre

Theodor Jakob Leusch 11.09.2008 76 Jahre

José Perez-Alvarez 16.09.2008 52 Jahre

Magdalena Boles geb. Krämer 17.09.2008 90 Jahre

Auguste Elisabeth Krahe geb. Jansen 26.08.2008 96 Jahre

Helga Maria Neess 19.09.2008 77 Jahre

Alfons Weller 28.09.2008 79 Jahre

Marianne Pöhler 29.09.2008 67 Jahre

Barbara Sauren geb. Steffens 06.10.2008 87 Jahre

Georg Juchellek 10.10.2008 88 Jahre

Irmgard Schulte 11.10.2008 78 Jahre

Hans-Willi Ohmen 12.10.2008 64 Jahre

Dieter Hans Winzek 14.10.2008 66 Jahre

Josef Wienands 23.10.2008 76 Jahre

Lidia Herdt geb. Fuchs 26.10.2008 55 Jahre

Wilhelmine Lorenz geb. Kamp 29.10.2008 93 Jahre

Chronik

Hl. Dreikönige und St. Pius


Termine der Pfarrgemeinden

Hl. Dreikönige und St. Pius

Datum Uhrzeit Veranstaltung Ort

30.12.-04.01. kfd-Diözesanverband: Jahres-End-

Tage alleinlebender Frauen

Engelskirchen

03.-06.01. Sternsinger in unseren Gemeinden unterwegs Hl. Dreikönige/St. Pius

06.01. Tag des ewigen Gebets Hl. Dreikönige

06.01. 18:00 h Festmesse zum Patrozinium und Abend des Dankes Hl. Dreikönige

07.01. 15:00 h kfd zu Gast bei den Dreikönigen Hl. Dreikönige

08.01. 18:00 h Neujahrsempfang des Katholikenrates Kloster Immakulata

10.01. 10:00 h Kommunionkleiderbörse Hl. Dreikönige

11.01. 18:00 h Jugendmesse "P10" St. Pius

16.01. 19:00 h Dreikönige im Karneval - 1.Sitzung Hl. Dreikönige

17./18.01. Einführung des "Pastoralen

Kernteams SSB Neuss-Mitte"

vgl. Pfarrnachrichten

18.01. 15:30 h Ökumenischer Stadtgottesdienst St. Quirin

19.01. 20:00 h oekumen. Abendgebet St. Pius

20.01. 18:00 h Spendung des Firmsakraments durch

Weihbischof Dr. Woelki

Hl. Dreikönige

21.01. Tag des ewigen Gebets St. Pius

21.01. 20:00 h Spätschicht (oekumen. Gebet) Hl. Dreikönige

23.01. 19:00 h Dreikönige im Karneval - 2.Sitzung Hl. Dreikönige

23.-25.01. Wochenendfahrt der Ministranten Hl. Dreikönige Freisheim

30.01. 19:00 h Dreikönige im Karneval - 3.Sitzung Hl. Dreikönige

31.01. 6. Novesia Ministrale (Fußballturnier der Ministranten) Marienberg

08.02. 18:00 h Jugendmesse "P10" St. Pius

09.02. 15:00 h Karnevalssitzung der kfd Dreikönige Hl. Dreikönige

11.02. 18:00 h Karnevalssitzung der kfd Dreikönige Hl. Dreikönige

18.02. 20:00 h Spätschicht Hl. Dreikönige

06./07.03. 18:00 h Klausurtagung des Pfarrgemeinderates Bensberg

08.03. 10:00 h Familienmesse und Verabschiedung

von Diakon Beckers

Hl. Dreikönige

08.03. 18:00 h Jugendmesse "P10" St. Pius

18.03. 20:00 h Spätschicht Hl. Dreikönige

21./22.03. 10:00 h Kinderbibeltag

12.04. 18:00 h Jugendmesse "P10" St. Pius

15.04. 20:00 h Spätschicht Hl. Dreikönige

03.05. 18:00 h Quirinusfest und Prozession St. Quirin

10.05. 18:00 h Jugendmesse "P10" St. Pius

20.05. 20:00 h Spätschicht Hl. Dreikönige

14.06. 18:00 h Jugendmesse "P10" St. Pius

17.06. 20:00 h Spätschicht Hl. Dreikönige

21.06. 10:00 h Familienmesse und Verabschiedung

der Kapläne Savy und Mohr

St. Pius

26.-28.06. Kevelaerwallfahrt Seelsorgebereich

31


conceptwise.de

Die Redaktion wünscht allen

Leserinnen und Lesern

„Gott wohnt in ihrer Mitte“

Die diesjährige Adveniat-Aktion

stellt das Thema Großstadtpastoral

in den Mittelpunkt. Derzeit leben

in Lateinamerika knapp 70 Prozent

der Menschen in Millionenstädten,

Tendenz steigend. Dies birgt für die

Kirche neue Herausforderungen. In den

meisten Städten Lateinamerikas gibt

es enorme Unterschiede zwischen Arm

und Reich, zwischen Barackensiedlungen

und abgeschotteten Reichenvierteln,

zwischen armseligen Hütten ohne

Wasser und Strom und klimatisierten

Villen mit Swimmingpool und Garten.

Nicht nur für die Neuzugezogenen,

sondern auch für die große Mehrheit

der Menschen bedeutet das Leben

in der Stadt lange Wege zum oftmals

unsicheren Arbeitsplatz, schmale

Geldbeutel, Enge, Lärm und Luftverschmutzung.

Am Weihnachtsfest sind wir in

Deutschland seit Jahrzehnten zur

Solidarität mit der Kirche in Mittel- und

Südamerika aufgefordert. Sorgen Sie

mit Ihrer Spende dafür, dass Liebe und

Güte auch in den Großstädten Lateinamerikas

eine Chance erhalten und so

Gottes Wohnen unter den Menschen

erfahren lassen. www.adveniat.de

ein gesegnetes Weihnachtsfest


2

beten lernen 3

beten lernen

mit den Heiligen Dreikönigen 4

beten lernen 5

Mission - Entwicklung - Frieden 6

Ein gelungenes Wochenende 6

AKTION „PFAIRRGEMEINDE“ 6

Gemeindefahrt 7

Kohle – Kuchen – Kirche 7

Neussnews 8

Ein Jahr online 8

Messdiener 8

kfd 9

Der 95. Geburtstag! 9

Termine 9

Messdiener 10

Wer glaubt ist nicht allein 10

Kunst bei uns 11

„Bei Dir, Gott, ist die Quelle des Lebens, in Deinem Licht schauen wir das Licht (Ps 36)“ 11

Wer war der Heilige Papst Pius X.? 12

Unser Pfarrpatron 13

Kirchenchor 13

Kirchenchor hat Tradition 13

Vinzenzkonferenz 14

Vom zeichenhaften Leben 14

Nachruf 15

Die Pfarrgemeinde Hl. Dreikönige trauert um die langjährige Seelsorgehelferin Ludowika Leifeld 15

16

“Feel the Spirit” 18

Firmung am 20. Januar 2009 für den Seelsorgebereich Neuss-Mitte in Hl. Dreikönige 18

Firmung 2009 19

Junger Chor 19

Chorfahrt 2008 19

Kirchenvorstände 20

Ein herzliches Danke unserem Pastor! 20

Seelsorgebereich Neuss-Mitte 21

2009 - Jahr der Veränderungen 21

Das „pastorale Kernteam

des Seelsorgebereichs Neuss-Mitte“ stellt sich vor: 21

Pfarrzentrum Hl. Dreikönige 22

Neues Pfarrzentrum kommt 22

Pfadfinder 23

„Ökosau? – nein, ich bestimmt nicht!“ 23

Kindergarten 24

Bewegung im St. Pius- Kindergarten... 24

Jakobsweg 25

Jakobsweg 25

Kurz und knapp 26

Kinderpfarrbrief 26

Erntedankfest der Kleinen in St. Pius 26

Licht der Hoffnung 26

Weihnachtsgottesdienste 26

DJK-Rheinkraft 26

Bücherei Hl. Dreikönige 27

Kommunionkleiderbörse 27

„Ein Segen für die Liebe…“ 27

Romfahrt 27

Sternsinger-Aktion 28

Kinder suchen Frieden 28

Gottesdienste Weihnachten 2008 29

Chronik 30

getauft: 30

getraut: 30

verstorben: 30

Termine der Pfarrgemeinden 31

„Gott wohnt in ihrer Mitte“ 32

Inhalt

33

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