mitteilungen 7/12 - Gemeinde Eglisau

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mitteilungen 7/12 - Gemeinde Eglisau

Themenschwerpunkte:

Sommerlust und Frust 3

Portrait: Samuel Liechti und

seine Gusseisenöfen 46

mitteilungen 7/12

gemeinde eglisau | www.eglisau.ch

Inhalt:

Editorial 3

Aktuell 5

Polit. Gemeinde 10

Gesundheit 15

Schule 17

Evang. Ref. Kirche 24

Röm. Kath. Kirche 26

Kultur 27

Senioren 30

Ortsvereine 36

Portrait 46


Veranstaltungskalender Juli, August, September 2012 Zusammengestellt vom KdO Eglisau

JULI

1. Juli (So)

11.00 Uhr

Kath. Kirche Glattfelden

Eucharistiefeier mit

anschl. Pfarreisommerfest

Kath. Pfarrei

2. Juli (Mo)

Senioren-Wanderung:

Albispass-Station Sihlbrugg

(Verschiebedatum Montag, 9. Juli)

Pro Senectute

3. Juli (Di)

Ab 8.30 Uhr

Frauerümli

Frauezmorge

Frauenverein

4. Juli (Mi)

13.30 Uhr

Restaurant Sonne

Seniorentreff: Hock und Jassen

Seniorenclub

4. Juli (Mi)

Kindercoiffeuse

Elternverein

5. Juli (Do)

14.00 Uhr

Weierbachhus

Treffen für Senioren: Welten zwischen

Afrikas Wüste und Appenzell

(Hanna Brauchli Pfister)

Frauenverein / Kath. Frauenverein

6. Juli (Fr)18.00 Uhr

Sommernachts-Fest

Dörfliverein Tössriederen

7. Juli (Sa)

Rhein/Salzhausplatz

Schüler-Rheinschwimmen mit

Zopfzmorgen

Schule

7. Juli (Sa)

Alters- und Pflegeheim Weierbach

Sommernachtsfest

Alters- und Pflegeheim Weierbach

8. Juli (So)

Amphitheater Hüntwangen

Kant. Jungschwingertag

Jodelklub

8. Juli (So)

17.00 Uhr

Im Hof der ref. Kirche

Serenade

Ref. Kirche / Kulturkommission

14. Juli (Sa)

Beginn Sommerferien

Schule

14. Juli (Sa)

9.00 bis 12.00 Uhr

Untergass

Städtli-Zmorge

(nur bei guter Witterung!)

IG Städtli

18. Juli (Mi)

13.30 Uhr

Besenbeiz

Seniorentreff: Hock und Jassen

Seniorenclub

19. Juli (Do)

20.30 Uhr

Chileplatz

OpenAir BigBand-Konzert:

north big band

Christoph Hagedorn

20. -22. Juli (Fr-So) Ca.21 Uhr

Chileplatz

Filmtage Eglisau 2012

Fr. 20. Juli: «Von der Kunst sich

durchzumogeln»

Sa. 21. Juli: «Die Anonymen

Romantiker»

So. 22. Juli: «Alles Koscher»

filmtage-eglisau

(www.filmtage-eglisau.ch)

25. Juli (Mi)

13.30 Uhr

Altersheim

Seniorentreff: Hock und Jassen

Seniorenclub

1. August (Mi)

Salzhausplatz

1. Augustfeier

AUGUST

6. August (Mo)

Senioren-Wanderung:

UmikenBrugg

(Verschiebedatum:

Montag, 13. August)

Pro Senectute

9. August (Do)

14.00 Uhr

Schiffsteg Salzhausplatz

Treffen für Senioren: Schifffahrt

Frauenverein / Kath. Frauenverein

11./12. August (Sa/So)

Lochmühle

Rhyfäscht

Pontonier-Fahrverein

19. August (So)

Ab 10.00 Uhr

Dörflizmorge

Dörfliverein Tössriederen

15. August (Mi)

13.30 Uhr

Restaurant Krone

Seniorentreff: Hock und Jassen

Seniorenclub

24. August (Fr)

18.00 bis 19.30 Uhr

Schützenhaus

Obligatorisches Schiessen

Schützengesellschaft

25. August (Sa)

14.30 bis 16.30 Uhr

Weidlingsfahrt für Rheininteressierte

VIVA

25. August (Sa)

16.00 Uhr

Sommerplausch

FDP Eglisau

27. August (Mo)

14.30 bis 16.00 Uhr

Alters- und Pflegeheim Weierbach

Volkstümlicher Nachmittag mit

Peter Hartmann

Alters- und Pflegeheim Weierbach

29. August (Mi)

13.30 Uhr

Restaurant Rank

Seniorentreff: Hock und Jassen

Seniorenclub

29. August (Mi)

20.00 Uhr

Haus der Bildung- Sitzungszimmer,

Schulhaus Städtli

Höck FDP Eglisau

FDP Eglisau

1. September (Sa)

8.45 Uhr

Treffpunkt:

Anschlagbrett Tössriederen

Springkrautsammlete

Dörfliverein Tössriederen

1. September (Sa)

Stand Event

FDP Eglisau

SEPTEMBER

1. September (Sa)

Bibliothek

10 Jahre Bibliothek Eglisau:

ZackZack-ein Clownstheater!

Mit Pepe und Tommy

Bibliothek

1. September (Mi)

14.30 bis 16.30 Uhr

Weidlingsfahrt für

Rheininteressierte

VIVA

2. September (So)

15.00 Uhr

Spital Dielsdorf

Spitalsingen Jodlervereinigung

Zürcher Unterland

Jodelklub

3. September (Mo)

Senioren-Wanderung:

Amdener-Höhenweg

(Verschiebedatum:

Montag, 10. September)

Pro Senectute

4. September (Di)

Ab 8.30 Uhr

Frauerümli

Frauezmorge

Frauenverein

6. September (Do)

14.00 Uhr

Kath. Pfarreizentrum

Treffen für Senioren:

Gemeinsamer Anlass

Frauenverein / Kath. Frauenverein /

Pro Senectute / Ref. und Kath.

Kirchgemeinde

8. September (Sa)

Bezirksgesangsfest

Sängerbund

8. September (Sa)

Spätsommermarkt

VIVA

12. September (Mi)

13.30 Uhr

Rheinfels

Seniorentreff: Hock und Jassen

Seniorenclub

19. September (Mi)

Seniorentreff: Seniorenreise

Seniorenclub

23. September (So)

Abstimmungen

26. September (Mi)

13.30 Uhr

Rheinfels

Seniorentreff: Hock und Jassen

Seniorenclub

28. September (Sa)

8.45 Uhr

Treffpunkt:

Anschlagbrett Tössriederen

Waldputzete

Dörfliverein Tössriederen

30. September (So)

Alters- und Pflegeheim Weierbach

Sonntagsbrunch

Alters- und Pflegeheim Weierbach


Impressum

Herausgeber: Gemeinde Eglisau

Redaktion: Gemeindeverwaltung

Auflage: 2100 Ex.

erscheint 12 x jährlich

Druck: OS Druck Eglisau

Fotos: Gemeindeverw. und Th. Heller

Gestaltung/DTP: atelierheller.ch

Gedruckt auf 100% Altpapier

Redaktionsschluss: 18. Juli 2012

mitteilungen 7/12

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Sommerlust und Frust

Den längsten Tag haben wir bereits hinter uns gelassen, doch

die satte frohe Ferienzeit steht noch vor uns. Zeit zum Feiern

und zum Geniessen. Wir erinnern uns an das Chübel- und

Spaghettifest, das Drachenbootrennen und die Party im Schützenhaus.

Die Hochzeit oder Klassenzusammenkunft. Das Jazzschiff auf

dem Rhein. Die private Fete bei der Badi. Der Höck im Hirschen, in

der Rhybar oder vor dem Rank.

Doch des einen Freud ist oft des andern Leid. Wie leicht wird die Lust

der Feiernden zum Frust der stillen Müden, die Ruhe und Erholung

suchen und nicht fündig werden, sei es im Schlaf oder in der Stille.

So telefoniert mir an einem schönen Samstagabend ein erboster

Bürger aus dem Burgquartier um 23.15 Uhr. Er und seine Kinder

möchten schlafen und fühlen sich durch die Musik aus dem Zelt am

Rhein gestört. Er kann nicht verstehen, warum wir bis 1.00 Uhr in

der Frühe eine Bewilligung gegeben haben. Wenn ich ihm so zuhöre,

so kann ich ihn sogar verstehen. Doch eben war ich mit meiner

Familie selbst noch im Festzelt und habe die fröhliche Atmosphäre

am Rhein genossen.

Wenn ich zuweilen mit andern Gemeindepräsidenten diskutiere, so

finden diese, unsere Eglisauer Probleme seien auf hohem Niveau und

sozusagen Luxussorgen. Sie würden ja nur aus diesem beneidens -

werten Überangebot von Freizeitwert, Beschaulichkeit und Aktivitäten

aller Art entstehen. Sie selbst seien halt entweder in einem still

gelegenen «Kaff» oder dann eben in einer klar turbulenten Stadt

zuhause. Wir hingegen hätten eben diesen bewundernswerten Mix

von verwunschenen Rebwegen und idyllischem Rheinufer, Schifffahrt

und Wanderwegen, Landstädtchen-Idylle und bunt belebten Aussenquartieren.

editorial

3

Ursula Fehr

Gemeindepräsidentin


editorial

4

Persönlich bin ich darüber sehr glücklich und stimme diesem Loblied

gern bei. Und doch fühle ich mich hie und da bei meinen Einkäufen

im Städtli oder bei den nun immer regelmässiger werdenden Schwimm -

ausflügen im Rhein wie eine wandelnde Plakat-Säule, die fortwährend

mit unterschiedlichen Wünschen und Anregungen, Impulsen

und Warnungen beklebt wird: Mehr oder weniger Belebung, Feierlichkeiten,

Belustigung oder doch lieber mehr Ruhe, Frieden und Besinnung?

Ich kann sie alle verstehen und nehme ihre Anliegen ernst.

Die Anregungen und Begehrlichkeiten nach mehr und die Lärmklagen

und Sehnsüchte nach weniger. Ich erlebe dabei die Wünsche der jungen

Familie, frisch eingezogen an der Chrüzackerstrasse oder des

jungen Ehepaars beim Bahnhof. Aber auch die Frührentner in der

Burg, welche die schöne Aussicht auf den Rhein so schätzen, dass

sie das Flussufer am liebsten ganz für sich allein haben möchten.

Haben wir doch selbst erlebt, welche Unterschiede des Sommerlebens

zwischen der aussichtslosen aber ruhigen Bleibe am Salomon

Landolt-Weg und der turbulenten Balkonaussicht auf den Rhein an

der Burgstrasse herrschen. Nämlich in unserer Überbrückungs -

wohnung während der Hausrenovation vergangenen Jahres.

Dass mir so viele und unterschiedliche Anliegen anvertraut werden,

schätze ich, und ich fühle mich zusammen mit meinen Kollegen im

Gemeinderat angespornt, Möglichkeiten des Konsenses und der Ausgewogenheit

zu finden. Die gute Zusammenarbeit mit weiteren

Behörden und Gruppierungen stimmt uns hoffnungsvoll, dass wir

diese wichtigen «Luxusprobleme» ebenfalls lösen können. Zusammen

mit Ihnen, Ihrer Einsicht und Toleranz und dem frommen Wunsch

von Theodor Fontane:

Nicht nur in Eglisau.

Leicht zu leben ohne Leichtsinn,

heiter zu sein ohne Ausgelassenheit,

Mut zu haben ohne Übermut –

das ist die Kunst des Lebens.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen eine moderat heitere Sommerzeit.

> Gemeindepräsidentin Ursula Fehr


Bauausschreibungen

Beatrice Tanner, Schaffhauserstrasse 29, Eglisau

• Neubau Schallschutz- und Sichtschutzwand, Kat.-Nr. 2353,

bei Vers.-Nr. 731, Schaffhauserstrasse 29, Eglisau (W2A)

Peter und Madeleine Niederhauser, Zürcherstrasse 42,Eglisau

• Sitzplatzüberdachung, Kat.-Nr. 2681, Vers.-Nr. 208,

Zürcherstrasse 42, Eglisau (W+G3)

Roman Hebeisen, Breitistrasse 8, 8185 Winkel / Andrea Hebeisen

und Simon Zeller, Chränzlerstrasse 8, 8302 Kloten (Grundeigen -

tümer: Erbengemeinschaft Johann Hebeisen / Projektverfasser:

schmidli architekten & partner, Tannewäg 26, 8197 Rafz)

• Einbau von 2 Wohneinheiten in bestehende Liegenschaft,

Kat.-Nr. 557, Vers.-Nr. 383, Burgstrasse 44, Eglisau (KB)

Beejan und Katharina Ouliaei, Eigenackerstrasse 84, Eglisau

• Neubau Sichtschutzwand, Kat.-Nr. 2709, bei Vers.-Nr. 1279,

Eigenackerstrasse 84, Eglisau (W2A)

Planauflage / Rechtsmittelbehelfe

Planauflage während 20 Tagen bei der Gemeinderatskanzlei. Während

dieser Zeit können Baurechtsentscheide schriftlich bei der Gemeindeverwaltung

angefordert werden. Wer das Begehren nicht innert

dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft

ab Zustellung des Baurechtsentscheides (§§ 314 bis 316 PBG).

> 29. Juni 2012 / Gemeinderat Eglisau

aktuell

5


aktuell

6

Eglisau: Vollsperrung der Schaffhauserstrasse ab

Freitag, 13. Juli, 20.00 Uhr

Damit Sie auch in Zukunft von einer einwandfrei funktionierenden

Infrastruktur profitieren können, erneuert das kantonale Tiefbauamt

an der Schaffhauserstrasse in Eglisau, Abschnitt Kreisel «Touring-

Garage» bis zur Gemeindegrenze Wil, den Wildschutzzaun, die Entwässerungsleitungen

und den Fahrbahnbelag.

Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 25. Juni. Die Ausführung dauert

voraussichtlich bis 31. Juli (witterungsabhängig). Aus Gründen

der Qualität und der Arbeitssicherheit muss die gesamte Strecke

zwischen dem Ortsausgang Eglisau und der Gemeindegrenze Wil

(Rüdlingerstrasse) für die Dauer der Strassenbauarbeiten komplett

gesperrt werden.

Diese Vollsperrung findet in zwei Etappen statt und dauert vom Freitag,

13. Juli, 20.00 Uhr, bis Sonntag, 29. Juli (witterungsabhängig).

Für die privaten Anstösser ist die Zufahrt zu den Grundstücken im

Bereich der Vollsperrung mit gewissen Einschränkungen möglich. In

der ersten Etappe (13. bis 29. Juli) erfolgt die Sanierung der Schaffhauserstrasse

vom Kreisel «Touring-Garage» bis zur Gemeindegrenze

Wil. Die Umleitung wird signalisiert und erfolgt – zum grossen Teil

im Einbahnverkehr – von Eglisau in Richtung Rafz / Schaffhausen

über die Chrüzacker-, Rafzer-, Steinenkreuz- und Rüdlingerstrasse.

In Richtung Eglisau / Bülach wird der Verkehr via der Rüdlinger-,

Badener Land-, Bahnhof- und Eglisauerstrasse umgeleitet.

In der zweiten Etappe (23. bis 25. Juli) erfolgt die Sanierung des

Kreisels «Touring-Garage». Die Umleitung wird grundsätzlich analog

der ersten Etappe ausgeschildert. Zusätzlich wird der Verkehr in

Richtung Eglisau jedoch über die Bauelenzelgstrasse und den Bau e -

lenzelgweg an der Baustelle vorbeigeführt.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis für diese notwendigen Bau -

arbeiten und die dadurch entstehenden Umstände. Bei Fragen und

Anliegen steht Ihnen die Bauleitung, Dirk Röhm, Calörtscher Hirner,

Ingenieure Geometer Planer, Eglisau, Tel. 043 422 30 50, gerne zur

Verfügung.


Umleitungen:

> Tiefbauamt, Strasseninspektorat / Reto Maag, Projektleitung

Telefonisch unterstützte Selbstbedienung

im Testlauf

Die SBB startet am 2. Juli zusammen mit dem ZVV einen Test. An

ausgewählten Bahnhöfen im Gebiet des ZVV können sich Kundinnen

und Kunden am Ticketautomaten per Telefon bedienen lassen.

Als Pilotbahnhof wurde unter anderem der Bahnhof Eglisau aus -

gewählt. Wenn beim Billettkauf tarifarische Fragen oder Probleme

7


aktuell

In Eglisau können sich im

Rahmen eines Pilotprojektes

Kundinnen und Kunden am

Ticketautomaten per Telefon

bedienen lassen.

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mit der Benutzerführung auftauchen, können die Kundinnen und

Kunden die neue Hotline der SBB anrufen und sich mit einem SBB

Mitarbeitenden verbinden lassen. Dieser kann aus der Ferne auf den

Automaten zugreifen und den Kunden so beim Kauf des richtigen

Billetts unterstützen. Dies ist landesweit der erste Versuch einer aus

Distanz unterstützten Selbstbedienung im öffentlichen Verkehr. Mit

diesem Test soll die Service- und Kundenorientierung der SBB und

des ZVV noch stärker in den Fokus rücken. Der Test dauert voraussichtlich

rund ein Jahr. Nach Auswertung des Tests entscheiden ZVV

und SBB Mitte 2013 über die definitive Einführung der fernunterstützten

Selbstbedienung.

> Schweizerische Bundesbahnen SBB

Beschlüsse der ordentlichen Gemeindeversammlung

vom Donnerstag, 21. Juni, in der Mehrzweckhalle Steinboden

A. POLITISCHE GEMEINDE EGLISAU

1. Jahresrechnung 2011 genehmigt

2. Ramize Sahiti geb. Limani, mit den Kindern Vesa und Ajan,

von Serbien, wohnhaft Bahnstrasse 90, werden eingebürgert

3. Manfred Wirth, von Deutschland, und Vera Filomena Micca Wirth

geb. Micca, von Brasilien, mit dem Kind Leo, von Deutschland,

wohnhaft Tubakstrasse 6, werden eingebürgert


4. Haki Sejfijaj und Luljeta Sejfijaj geb. Arifaj, mit den Kindern

Jeton und Adisa, von Kosovo, wohnhaft Oberseglingerstrasse 18,

Einbürgerung wird abgelehnt

5. Avdirahim Ibrahimi und Halida Ibrahimi geb. Rahmani, von Kosovo,

wohnhaft Bahnstrasse 85, Einbürgerung wird abgelehnt

6. Die revidierten Statuten des Spitalverbandes Bülach werden

genehmigt

B. SCHULGEMEINDE EGLISAU

1. Jahresrechnung 2011 genehmigt

C. EVANG.-REF. KIRCHGEMEINDE EGLISAU

1. Jahresrechnung 2011 genehmigt

2. der Beschaffung eines Flügels wird zugestimmt

Rechtsmittelbelehrung

Die Protokolle und die zugehörigen Akten liegen ab Freitag, 29. Juni,

während den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindever waltung zur

Einsicht auf. Begehren um Berichtigung des Protokolls können als

Rekurs beim Bezirksrat Bülach innert 30 Tagen ab Beginn der Auf -

lage erhoben werden.

Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet,

beim Bezirksrat Bülach, Bahnhofstrasse 3, 8180 Bülach

- wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und

ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen

- und im Übrigen gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss

gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke

oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen schriftlich Beschwerde

erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die

unterliegende Partei zu tragen.

> Die Gemeindebehörden

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gemeinde

gemeinderat

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Aus dem Gemeinderatssitzungszimmer

Wie können genügend Parkplätze für verschiedene Benutzergruppen

zur richtigen Zeit und am richtigen Ort zur Verfügung gestellt werden?

Wie kann gewährleistet werden, dass Bewirtschaftungsmassnahmen

an einem Ort richtig sind und andernorts nicht kontraproduktiv

wirken? Diese und ähnliche Fragen gilt es in Abstimmung mit

anderen raumwirksamen Projekten wie der Revision der kommunalen

Nutzungsplanung, dem Projekt Bollwerk mit den zwei Parkgeschossen,

der Gestaltung des öffentlichen Raums im Generellen und im

Speziellen in den Bereichen Törliplatz und Begegnungszone Städtli,

Städtlibelebung, touristische Ausrichtung etc. zu klären. Der Ge mein -

derat hat in seiner Legislaturplanung festgelegt, die Par kie rungs -

situation in der Gemeinde grundlegend zu überdenken. In einem so

genannten Parkraumkonzept werden Ist-Situation, Nachfrage und

Angebot der Parkplätze im Städtli und in der näheren Umgebung,

Bewirtschaftungsgrundsätze unter Betrachtung des gesamten

Gemeindegebiets und daraus abgeleitet ein Katalog baulicher, organisatorischer

und rechtlicher Massnahmen inkl. Priorisierung und

Kostenschätzung dargelegt. Für diese Arbeiten bedarf die Gemeinde

fachlicher Unterstützung. Aufgrund guter Referenzen, der guten

Ortskenntnisse und der ausgewiesenen raumplanerischen Kompetenz

wurde die PLANAR AG, Zürich, beauftragt ein Vorgehenskonzept

(inkl. Einbezug der Bevölkerung und weiterer Anspruchsgruppen) zu

erarbeiten.

Die Jahresrechnungen 2011 des Sicherheitszweckverbandes Rafzerfeld,

des Betreibungs- und Gemeindeammannamts Rafzerfeld, der

Altersstiftung Eglisau sowie des Ortsmuseums Eglisau wurden genehmigt.

Die Treppe Schnappergässli wird inkl. Entwässerung für

Fr. 14‘000.– saniert, um die Betriebssicherheit zu gewährleisten.

Kindes- und Erwachsenenschutzkreis Bülach Nord –

Anschlussvertrag zwischen den Gemeinden Eglisau und Bülach

Der Bund hat am 19. Dezember 2008 eine Änderung des Zivilgesetzbuches

beschlossen (Erwachsenenschutz, Personenrecht und Kindesrecht).

Kernstück ist die Professionalisierung der Behördenorganisation.

Neu muss die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB)

eine Fachbehörde sein, die interdisziplinär zusammengesetzt ist und

in der die Kernkompetenzen Recht, Soziale Arbeit und Päda -

gogik/Psychologie vertreten sind. Alle Gemeinden im Bezirk Bülach

haben sich zur Umsetzung dieser Reform zur Aufgabenerfüllung in

zwei Kreise zusammengeschlossen. Die Sitzgemeinden der Kreise


ilden die Gemeinden Bülach und Opfikon. Die Zusammenarbeit muss

vertraglich geregelt werden. Gemäss EG KESR Art. 3 Abs. 1 ist die

Gemeindeexekutive für die Beschlussfassung des Anschlussvertrages

zuständig. Der Beschluss muss amtlich mit Rechtsmittelbelehrung

ver öffentlicht werden.

Genehmigungsbeschluss des Gemeinderates vom 18. Juni 2012

Die Gemeinde Eglisau unterzeichnet den Anschlussvertrag mit der

Sitzgemeinde Bülach des Kreises Bülach Nord der KESB Bezirk

Bülach.

• Die Akten können während der Rekursfrist auf der Gemeindeverwaltung

eingesehen werden.

• Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation

an gerechnet, beim Bezirksrat Bülach, Bahnhofstrasse 3, 8180

Bülach, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die im Doppel einzureichende

Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung

enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen

und, soweit möglich, beizulegen.

> Gemeinderat Eglisau / 29. Juni 2012

Baurechtlicher Entscheid

Baubewilligung im ordentlichen Verfahren erteilt:

Patrick Allenspach, Eglisau

• Aufstockung Dachgeschoss, Huebstrasse 14

Rolf und Susanne Wirth, Eglisau

• Umbau Werkstatt (Gewerbeteil) und Anbau Unterstand mit Waschplatz,

Alte Landstrasse 24

Markus und Irène Studer, Eglisau

• Anbau beheizter Wintergarten, Promenadenstrasse 26

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Eglisau

• Renovation mit Einbau behindertengerechter Aufzug und Küche im

1. OG sowie Ausbau Kellerraum im EG, Chilengass 11

ArGe Wohnbau, Eglisau

• Abbruch bestehende Doppelgarage und Landhaus sowie Neubau 2

Mehrfamilienhäuser mit je 5 Wohnungen und Unterniveaugarage,

Stampfistrasse

11


!

gemeinde

gemeinderat

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Im Anzeigeverfahren genehmigt (ohne Projektänderungen/-ergänzungen

von bereits bewilligten Bauten und ohne temporäre Strassenreklamen):

Germana Zaugg Rodriguez Alvarez, Eglisau

• Fenstervergrösserung und Geländermontage, Huebstrasse 15

Evelyn Schaltegger Kalthöfer, Eglisau

• Aussen aufgestellte Luft/Wasser-Wärmepumpe, Guetstrasse 14

Nasser Akhbari, Eglisau

• Erweiterung Wintergarten (Attikageschoss), Quentlistrasse 23

Adrian und Jeannette Grunder, Eglisau

• Sitzplatzüberdachung (bereits erstellt), Mettlenstrasse 30

STWEG Burgstrasse 57-71, c/o Anne-Katharina Ledermann, Eglisau

• Aussen aufgestellte Luft/Wasser-Wärmepumpe und Erweiterung

Technikraum, Burgstrasse 57-71

Redaktionsschluss

August-Mitteilungsblatt: 18 Juli. Texte werden gerne auf

info@eglisau.ch entgegengenommen. Verspätet eingereichte

Manuskripte können nicht mehr berücksichtigt werden.

Unentgeltliche Rechtsauskunft Bezirk Bülach

Jeden Montag und Freitag von 14.00 bis 16.30 Uhr, Bezirksgericht

Bülach, Spitalstrasse 13, 8180 Bülach.

Keine telefonischen Auskünfte. Es wird keine Rechtsauskunft im

öffentlichen Recht oder bei laufenden Gerichtsverfahren erteilt. Pro

Rechtsauskunft stehen ca. 15 Minuten zur Verfügung. Bitte bereiten

sie sich vor und nehmen sie die erforderlichen Unterlagen mit, damit

Ihre Frage innert dieser Zeit beantwortet werden kann.

Für Fragen betreffend Wohnungs- und Geschäftsmieten steht ihnen

zusätzlich die Paritätische Schlichtungsbehörde täglich von 14.00

bis 16.30 Uhr unter Tel. 044 863 44 33 für telefonische Auskünfte

zur Verfügung.


Angebot der Gemeinde Eglisau für Erwerbslose

und Bezüger von Sozialhilfe

Von März bis November finden jeweils am 2. Mittwoch des Monats

Kurse zu bestimmten Themen statt. Sie können sich zu den Kursen

via Sozialsekretariat anmelden. Eine Anmeldung ist bis am Montag

vor dem Kurs möglich. Die Teilnahme bleibt wie bisher kostenfrei.

Nutzen Sie dieses Angebot und damit die Möglichkeit, früher wieder

in den Arbeitsprozess zurückzukehren.

Ort: Obergass 59 (Dachgeschoss, Jugendtreff), Eglisau

Eingang von der Rebbergstrasse her benutzen!

Nächster Termin: 11. Juli

Thema: Wie bereite ich mich auf Bewerbungsgespräche vor?

Zeit: 8.30 bis 11.30 Uhr

Kosten: kostenlos

Eintritt: jederzeit möglich

Anmeldung an Gemeindeverwaltung Eglisau, Tel. 043 422 35 04 oder

marlies.trinca@eglisau.ch.

> Gemeinderat und Sozialbehörde Eglisau

Grüngutabfuhr

Jeden Montag (bis 7.00 Uhr bereitstellen)

Kehricht- und Sperrgutabfuhr

Jeden Dienstag (bis 6.30 Uhr bereitstellen)

Wasserversorgung Eglisau

Information Trinkwasser-Qualität 2012

Probenahme durch das kantonale Labor vom 29. Mai:

1. Das Wasser das ins Trinkwassernetz abgegeben wird entspricht

soweit untersucht den chemischen und mikrobiologischen Anforderungen

der Lebensmittelgesetzgebung.

2. Gesamthärte, °fH (französische Härtegrade)

Eglisau ohne Wiler und Tössriederen 31.8

Wiler 2.8

Tössriederen 33.0

13


gemeinde

gemeindeverwaltung

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3. Nitratgehalt, mg/l

Eglisau ohne Wiler und Tössriederen 21.5

Wiler 23.5

Tössriederen 16.5

4. Herkunft des Eglisauer Trinkwassers (2011)

15,4 % eigenes Quellwasser

84,6 % Grundwasser (Stadtforen / Rafzerfeld)

5. Wasserbehandlung

Quellwasser welches ins öffentliche Wassernetz fliesst, wird

mit UV-Licht bestrahlt. Das Grundwasser muss nicht behandelt

werden.

6. Die Zusammensetzung des Trinkwassers in Bezug auf Härte,

Nitrat und anderen Inhaltsstoffen ist veränderlich, da sich das

Wasser aus einer Mischung diverser Quell- und Grundwasser

zusammensetzt.

7. Versorgte Einwohner 2011 : 4490

8. Die Daten sind auch im Internet unter: www.wasserqualitaet.ch.

Wasserversorgung Eglisau / Der Brunnenmeister: Ernst Demuth,

Tel. 079 419 41 88

«Holz isch heimelig»,

sagt der Volksmund. Dem möchte niemand widersprechen. Wie

elegant ist eine Tischplatte aus Kirschbaum? Wie schön die Stube

mit Arvenholz-Täfer? Wie eindrücklich die Brücke über den Dorfbach

aus einheimischer Fichte?

Wer Holz nutzen will wird akzeptieren, dass dafür Bäume gefällt


werden. Die Schweizer Waldwirtschaft macht das dank Überzeugung

und der weltweit strengsten Gesetzgebung in vorbildlicher und

umweltschonender Weise. Die Alternative zum Schweizer Holz?

Import aus Ländern mit zweifelhafter Waldbewirtschaftung und die

Verwendung von Materialien wie Kunststoffe, Beton oder Stahl, die

deutlich umweltschädlicher hergestellt werden.

Im nächsten Mitteilungsblatt: Hier steht die Natur für sie gerade.

Spitex-Dienste Eglisau

Unser Angebot

Wir pflegen Sie nach Austritt aus dem Spital, auf ärztliche Anordnung

hin bei langdauerndem Hilfsbedarf und unterstützen Sie beim

Erledigen der Haushaltarbeiten vor oder nach der Geburt, nach

einem Unfall und bei Krankheit. Die Einsatzzeiten erfolgen in gegenseitiger

Absprache. Gerne informieren wir Sie über unser Angebot!

So erreichen Sie uns:

Spitex-Zentrum: Obergass 1,

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9.00 bis 10.30 Uhr

Mittwoch, 14.00 bis 15.00 Uhr

Tel. 044 867 25 67. Montag bis Freitag, 8.00 bis

12.00 Uhr, 14.00 bis 17.00 Uhr

Samstag/ Sonntag Telefonbeantworter

E-Mail: spitex-eglisau@bluewin.ch

Web-Seite: www.spitex-eglisau.ch

Rotkreuz-Fahrdienst Eglisau

Auskunft und Vermittlung, Tel. 079 286 98 65, Jürg Peter Meier

Mütter-Väterberatung Eglisau

Telefonische Beratung, Tel. 044 804 40 39.

Montag bis Freitag von 8.30 bis 10.30 Uhr erhalten Sie von den Mütterberaterinnen

der Kontaktstelle für Kleinkindfragen telefonische

Beratung:

Sprechstunde im Spitex-Zentrum (Obergass 1, beim Coop)

Elisabeth Keller, Mütter-Väterberaterin HFD

Montag, 9. und 23. Juli, 9.30 bis 11.30 Uhr

Bitte bringen Sie das Gesundheitsheft und eine Unterlage für das

Wickelkissen mit! Hausbesuche nach Absprache.

gemeinde

gesundheit

www.spitex-eglisau.ch

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gemeinde

gesundheit

+ Ärztlicher

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Erziehungsberatung

Silvia Tschupp, Erziehungsberaterin, silvia.tschupp@ajb.zh.ch.

Individuelle Termine nach Voranmeldung sind möglich! Kontakt

Tel. 043 259 95 44.

Vorbereitungskurse für werdende Eltern im

Bezirk Bülach

Im 2012 werden keine Kurse für werdende Eltern angeboten. Für

Hinweise zu anderen Kursangeboten wenden Sie sich bitte an die

Kontaktstelle für Kleinkinderbetreuung Dielsdorf, Tel. 044 855 65

20, oder per E-Mail an kkb.dielsdorf@ajb.zh.ch.

Mein Baby kommt bald zur Welt –

Wie wird meine Geburt im Spital Bülach sein?

Hebammen, Pflegepersonen und Ärzte erklären Ihnen an Informationsabenden

und im Storchen-Kaffee alles rund um die Geburt und

das Wochenbett im Spital Bülach. Es ist uns ein grosses Anliegen,

Ihnen eine individuelle, natürliche und sichere Geburt zu ermöglichen.

Im Anschluss können Sie ein Gebärzimmer und die Wochenbettabteilung

besichtigen (sofern nicht belegt).

Spital Bülach, Spitalstrasse 24, 8180 Bülach, Tel. 044 863 22 11,

gebs@spitalbuelach.ch, www.spitalbuelach.ch, www.geburtshilfe.ch

Notfalldienst

Ist der Hausarzt nicht erreichbar, steht die

Ärzte notfallzentrale unter der Telefonnummer

044 874 92 92 zur Ver fügung.


Sprechstunde der Schulpräsidentin

Montag, 27. August, 18.00 bis 19.00 Uhr, im Haus der Bildung und

Begegnung, Obergass 61, 3. Stock, im Sitzungszimmer neben der

Schulverwaltung.

Gerne empfange ich Sie, um mit Ihnen Ihre Anliegen, Ideen etc. zu

besprechen oder Ihre Fragen zu beantworten.

Ich freue mich auf Ihren Besuch.

> Marianne Fröhlich / Schulpräsidentin

Öffnungszeiten Schulverwaltung

Die Schulverwaltung bleibt in den Sommerferien vom 27. Juli bis

5. August geschlossen. In der übrigen Zeit gelten die üblichen Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag 8.30 bis 11.30 Uhr

Montag, Dienstag und Donnerstag 14.00 bis 16.00 Uhr

Berichte aus der Schulpflege

Prüfungsvorbereitungskurse für die Aufnahme an die Gymnasien

Aufgrund der kantonalen Empfehlungen hat die Schulpflege für die

Prüfungsvorbereitungskurse an der Schule Eglisau ein Konzept ver -

abschiedet. Für interessierte Schülerinnen und Schüler der 6. Primarklasse

und der 2. Sekundarstufe mit einem Notendurchschnitt von

mindestens einer 5 werden Prüfungsvorbereitungskurse angeboten.

Die Kurse haben zum Ziel, den Kindern und Jugendlichen das nötige

Prüfungswissen sowie geeignete Lerntechniken zu vermitteln und

individuelle Wissensdefizite abzubauen. Die 2 Lektionen finden ausserhalb

des Stundenplans statt.

Schulprogramm 2012-2016

Die Schulleitungen haben zusammen mit ihren Schulteams bzw. in

den Stufenkonferenzen das Schulprogramm aktualisiert. Nachdem im

März die Fachstelle für Schulbeurteilung die externe Evaluation

durchgeführt hat, lag der Fokus auf diesen Empfehlungen, welche in

entsprechende Zielsetzungen überführt wurden.

Insbesondere ist der Aufbau der pädagogischen Zusammenarbeit über

alle Schulstufen eines der Ziele für die nächsten 4 Jahre.

Das aktuelle Schulprogramm sowie der Bericht der Fachstelle sind auf

der Website der Schule Eglisau publiziert.

schule

aktuell

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schule

aktuell

Weiterführung des Kurses in heimatlicher

Sprache und Kultur für albanisch sprechende

Kinder im Schuljahr 2012/13

Die Schulpflege hat entschieden, auch im kommenden Schuljahr den

HSK-Kurs Albanisch wieder anzubieten. Der Kurs findet am Mittwoch-

Nachmittag im Schulhaus Städtli statt. Die Eltern beteiligen sich mit

einem Beitrag an den Kosten. Ein Anmeldeformular ist bereits zugestellt

worden.

Baukredit für den Erweiterungsbau Schulanlage

Steinboden angenommen!

Mit einem erfreulich klaren Resultat wurde der Baukredit für den

Erweiterungsbau Schulanlage Steinboden an der Urnenabstimmung

vom 17. Juni angenommen. So können nun die nächsten Schritte in

Angriff genommen werden. Im Juli wird die Baukommission das Baugesuch

einreichen, so dass wie geplant im Januar 2013 mit den Bauarbeiten

begonnen werden kann.

Wir danken den Eglisauer Stimmberechtigen für ihr Vertrauen und für

die Genehmigung des Baukredits. Ein Dankeschön geht auch an die

Ortsparteien für ihre politische Unterstützung.

> Schulpflege, Schulleitung, Lehrerschaft Schule Eglisau

Abstimmung vom 17. Juni 2012

Schule Eglisau: Baukredit für Erweiterungsbau Schulanlage Steinboden

Stimmberechtigte 2908

Stimmrechtsausweise Urne 100

Vorzeitig 8

Brieflich gültig 1237

Nicht unterzeichnet 3 1348

Stimmzettel eingegangen 1317

Ungültige 3

Leere 14

Gültig 1300

Stimmen Ja 963

Nein 337

Stimmbeteiligung 45.29%

Die Vorlage ist angenommen. Eglisau, 29. Juni 2012


Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet,

beim Bezirksrat Bülach

- wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und

ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechts -

sachen

- und im Übrigen gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss

gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke

oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen schriftlich Beschwerde

erhoben werden.

Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen

Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich,

beizulegen.

Neue Parkverbots-Beschilderung ums Schulhaus

Städtli

Die Schulpflege hat das Parkverbot ums Schulhaus Städtli angepasst.

Neu ist das Parkieren von Montag bis Freitag von 6.30 bis 17.00 Uhr

verboten. Auf den drei gelben Parkfeldern vor dem Haus der Bildung

und Begegnung dürfen keine fremden Fahrzeuge abgestellt werden.

Für die zwei gelben Parkfelder vis à vis vom Schulhaus Städtli gilt

von Montag bis Freitag von 6.30 bis 18.00 Uhr ein Parkverbot.

Eine Missachtung dieser Verbote wird verzeigt und kann mit Busse

bis zu Fr. 2‘000.– bestraft werden. Wir bitten alle Anwohner und

Besucher, diese Regelungen einzuhalten. Die Schule ist auf die wenigen

Parkplätze um das Schulhaus Städtli herum angewiesen.

> Schulpflege Eglisau

Schüler-Rheinschwimmen mit Zopf-Zmorge

Das traditionelle Schüler-Rheinschwimmen der Schule Eglisau und

der Zopfzmorge finden am Samstag, 7. Juli statt.

Der Entscheid über die Durchführung des Rheinschwimmens wird am

Dienstag, 3. Juli um 18.00 Uhr gefällt. Über die Durchführung werden

die Schülerinnen und Schüler wie immer am Mittwochmorgen

durch die Lehrkräfte informiert.

Muss das Schüler-Rheinschwimmen am Samstag, 7. Juli notfallmässig

wetterbedingt abgesagt werden, findet der Zopfzmorge in jedem

Fall trotzdem statt. Aktuelle Informationen über die Durchführung

des Schwimmens sind am Samstag, 7. Juli ab 6.30 Uhr über die Telefonnummer

1600 erhältlich.

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schule

aktuell

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Achtung: Die Badi sowie die Einwasserungsstellen bei der Lochmühle

und beim Chileplatz sind während der Veranstaltung von

7.00 bis 12.00 Uhr gesperrt. Der Hafen bei der Kirche kann von

10.00 bis 12.00 Uhr ebenfalls nicht benutzt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

> Schulpflege / Elternforum / Frauenverein Eglisau

Klassenzuteilungen Kindergarten und 1. Klasse

Wie jedes Jahr um diese Zeit befasste sich die Schulleitung im April

mit der Zuteilung der neuen Kindergarten-Kinder zu den Kindergärten

resp. der 1. Klässler zu den Primarschulhäusern Städtli und

Steinboden. Die Eltern werden jeweils bis ca. Ende Mai schriftlich

über die Zuteilung ihrer Kinder informiert.

Angesichts der besonderen Lage von Eglisau, dessen Ortsteile durch

den Rhein getrennt sind, sieht sich die Schule bei den Zuteilungen

immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. In erster Linie

legen wir bei den Klassenbildungen Wert auf ausgeglichene Klassengrössen

(und Geschlechterverteilungen). Es ist im Interesse der Kinder,

wenn Klassen nicht übermässig gross werden. So gelingt es den

Lehrpersonen besser, die Kinder individuell zu fördern. Nebst diesen

Kriterien muss der Schulweg für die Kinder bewältigbar sein. Bei langen

Distanzen kommt ein Schulbus zum Einsatz. Ab der 3. Klasse

geht man davon aus, dass der Schüler/die Schülerin den Schulweg zu

Fuss oder mit dem Fahrrad allein bewältigen kann.

All diese Faktoren und Überlegungen können dazu führen, dass ein

Kind nicht ins nächst gelegene Schulhaus oder in den nächst gelegenen

Kindergarten zugeteilt wird. Es ist uns ein grosses Anliegen, die

Zuteilung möglichst optimal für alle Kinder vorzunehmen. Wir danken

den Eltern für ihr Verständnis, wenn ihr Kind nicht ihren Vorstellungen

entsprechend zugeteilt werden kann.

> Schulleitung und Schulpflege

Themenabend «Schulweg als Lernfeld»

«Stehen die Räder des Fahrzeuges still, kann ich die Strasse

überqueren»

Am 21. Mai informierten Verkehrsinstruktor Othmar Brandenberg,

Gemeinderat Roland Wermelinger und Schulleiterin Dorothee Neuhaus

an einer öffentlichen Veranstaltung über das, was Kinder im

Verkehrsunterricht lernen, wer verantwortlich ist für die Sicherheit

und was Kinder auf dem Schulweg lernen können. Interessierte


Eltern haben teilgenommen und es fand ein reger Austausch statt.

Was die Kinder im Verkehrsunterricht lernen ist den meisten Verkehrsteilnehmern

nicht bewusst. Verkehrspolizist Othmar Brandenberg

wies mit Nachdruck darauf hin, dass Kinder lernen, die Strasse

erst zu überqueren, wenn die Räder eines Fahrzeuges still stehen.

Der Fahrzeuglenker ist aufgefordert, das Fahrzeug zum Stillstand zu

bringen. Im Zusammenhang mit Verkehrsregeln machte er auf die

Vorbildfunktion der Erwachsenen aufmerksam.

Gemeinderat Roland Wermelinger informierte über die Schwierigkeiten,

die Gemeindeinteressen auf der Kantonsstrasse (Schaffhauserstrasse-Zürcherstrasse)

wahrzunehmen. Er nahm einige Kritik zu der

Verkehrslage in Eglisau entgegen. In der Zwischenzeit wurde die

Situation Mettlenstrasse von der Kantonspolizei neu überprüft. Es

handelt sich um eine schmale Quartierstrasse, die kein Trottoir

zulässt. Die Hauszufahrten beidseitig der Straße verpflichten zur

besonderen Aufmerksamkeit durch alle Verkehrsteilnehmenden.

Damit die Straße nicht zu schnell befahren werden kann, wurde der

Versatz der Parkplätze gewählt. Die 30er Zone an der Roggenfar -

strasse wird noch dieses Jahr bis auf Höhe des neuen Wohnquartiers

Solaris erweitert. Zu einem späteren Zeitpunkt wird diese Massnahme

auch an der Quentlistrasse und an der Murhalde umgesetzt. Der Winterdienst

über die Passerellen und bei der Unterführung Brückenkopf

Süd wird ausgebaut.

Dorothee Neuhaus stellte fest, dass das eigenständige Zurücklegen

des Schulweges traditionell eine der Entwicklungsaufgaben ist, die

Kinder mit der Einschulung zu bewältigen haben. Untersuchungen

zeigen, dass Kinder den Weg gerne in Begleitung zurücklegen, sie

schätzen soziale Kontakte, auch Streit gehört dazu. Nebst Beziehungspflege,

täglicher Bewegung und Verhalten im Verkehr bietet

der Schulweg noch so manche Gelegenheit, etwas zu lernen und zu

üben. Und sei es, sich dem Wetter entsprechend anzuziehen oder auf

der Strasse freundlich zu grüssen.

> Schulpflege Eglisau

Pedibus – der Schulbus auf Füssen

Wir suchen freiwillige Begleiterinnen und Begleiter für einen be -

grenzten Einsatz von 7 Wochen nach den Sommerferien (20. August)

bis zu den Herbstferien (5. Oktober).

Nach den Sommerferien startet das Pilotprojekt «Pedibus». Der Bus

bringt die kleinen Kindergartenkinder vom Quartier Mettlen zum Kindergarten

Seglingen. Die Kinder gehen zu Fuss in den Kindergarten

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schule

aktuell

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und nach Hause und werden von erwachsenen Personen begleitet.

Sie gehen nach einem fixen Fahrplan und einer vereinbarten Route.

Haben Sie Zeit und Lust, uns bei dieser Aufgabe zu unterstützen? Ihr

Einsatz ist befristet und Sie wählen aus, wann Sie als Pedibus

BegleiterIn eingesetzt werden möchten.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf an die Schulverwaltung unter

Tel. 044 867 19 92 oder

E-Mail an schulverwaltung@eglisau.ch. Herzlichen Dank!

> Schulpflege Eglisau

Auf das neue Schuljahr 2012/13 suchen wir

eine Kindergarten-Lehrperson für 13.5 Wochen -

stunden mit Klassenverantwortung im Kindergarten

Seglingen (Doppelkindergarten)

Unterrichtstage: Mittwoch, Donnerstag ganzer Tag, Freitag

Wir freuen uns auf eine Person mit:

- einer anerkannten Ausbildung als Kindergartenlehrperson

- grossem Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit

- Freude am Beruf und Offenheit für verschiedene Lehr- und

Lernformen

- Motivation, aktiv an der Schulentwicklung und bei Projekten

mitzuarbeiten.

Es erwartet Sie:

- ein gut eingespieltes Team von Kindergärtnerinnen,

Schulischer Heilpädagogin und DaZ-Lehrperson

- eine enge Anbindung an das Team des Schulhauses Steinboden

- eine innovative Schule

- eine konstruktive und kompetente Unterstützung durch die

Schulleitung, Schulverwaltung und Schulpflege.

Ihre Bewerbung mit Foto senden Sie bitte an die Schulverwaltung,

Obergass 61, Postfach 28, 8193 Eglisau.


Unser Lehrer an der 5. Klasse im Schulhaus Steinboden wünscht

sich aufs neue Schuljahr 2012/13

eine engagierte Seniorin bzw. einen engagierten

Senior, als freiwillige Mithilfe im Klassenzimmer

während 2 Stunden pro Woche

Sind Sie interessiert, die Schülerinnen und Schüler im Unterricht

zu unterstützen? Macht es Ihnen Freude, Kinder im Schulalltag

zu begleiten? Wenn Sie gut mit Kindern umgehen können,

sind Sie genau die richtige Person für uns!

Weitere Auskünfte erteilt gerne unsere Schulleiterin Dorothee

Neuhaus, Tel 079 250 83 01 oder

schulleitung-steinboden@schuleeglisau.ch.

> Schulleitung Eglisau

Betreuen Sie gerne Kinder?

Die Primarschule Eglisau bietet seit Sommer 2010 eine Mittagsbetreuung

für Kinder ab dem Kindergarten bis und mit 6. Klasse

an. Ein gut eingearbeitetes Team sucht auf das neue Schuljahr

2012/13 eine neue Kollegin / einen neuen Kollegen.

Betreuungsperson / Springer/in

Die Einsätze am Mittagstisch sind am Montag, Dienstag,

Donnerstag und Freitag von 11.30 bis 13.30 Uhr. Idealerweise

können Sie auch als Springer/in eingesetzt werden und helfen

dann nach Bedarf stundenweise jeweils Montag bis Freitag aus.

Sie bringen mit:

- ausreichend Erfahrung im Umgang mit Schulkindern

- Fähigkeit, selbstständig zu arbeiten

- Initiative, Offenheit, Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit

- gute Deutschkenntnisse

- Führerausweis Kat. B

Wir bieten:

Eine abwechslungsreiche und interessante Aufgabe sowie

zeitgemässe Anstellungsbedingungen.

Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung mit Foto an die

Schulverwaltung Eglisau, Obergass 61, 8193 Eglisau.

Bei Fragen steht Ihnen unsere Mittagstischleiterin Gabriela

Laufer unter Tel. 076 565 10 66 gerne zur Verfügung.

> Schulpflege Eglisau

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Evang. Ref. Kirche

Eglisau

evang. ref. kirche

aktuell

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Evang. ref. Kirche

Gottesdienste

Sonntag, 1. Juli 9.30 Uhr Gottesdienst

Kanzeltausch Wil

Kinderhüeti

Sonntag, 8. Juli 9.30 Uhr Gottesdienst

cand. theol. Manuel Bieler

Kinderhüeti, Chilekafi

Mittwoch, 11. Juli 20.00 Uhr Monatsmitte, Taizé-Feier

im Chor der Ref. Kirche Eglisau

Sonntag, 15. Juli 19.00 Uhr Abendgottesdienst

Pfr. Andreas Weber

Abendmahl

Sonntag, 22. Juli 9.30 Uhr Gottesdienst

Pfr. Andreas Weber

Chilekafi

Sonntag, 29. Juli 9.30 Uhr Gottesdienst

Pfr. Andreas Weber

Seniorenreise nach St. Katharinental

Mittwoch, 15. August, von 12.45 bis ca. 18.30 Uhr.

Bitte beachten Sie die Flyer in der Kirche, das Anschlagbrett oder die

Publikation im Internet und in der Chile-Agenda.

Ersatzwahl Kirchensynode

Die Anordnung einer Ersatzwahl in die evangelisch-reformierte

Kirchensynode für die Amtsdauer 2011 bis 2015 im Synodalwahlkreis

XVII kann unter www.kircheeglisau.ch heruntergeladen werden.

Taufen und Trauungen

Bitte nehmen Sie mit Pfr. Andreas Weber Kontakt auf, Tel. 044 867

02 44. Die nächsten Taufsonntage: 9. September, 28. Oktober.

Angebote:

Für Jugend:

• Ameisli und Jungschar, jeden 2. Samstag um 14.00 Uhr beim

Schulhaus Städtli, Programm auf www.jungschieglisau.ch


• Ameisli (7 bis 9 Jahre)

Samstag, 7. Juli, 15.00 Uhr, Gala-Dinner, Eltern sind herzlich

willkommen, Treffpunkt Eltern: 18.00 Uhr, Schluss: 20.00 Uhr

Samstag, 15. bis 21. Juli, SOLA, Infos folged

• Jungschar (10 bis 15 Jahre)

Samstag, 7. Juli, Dä Rih rüeft! Infos folged

Samstag, 15. bis 21. Juli, SOLA, Anmeldung folgt!

Für Erwachsene:

• Frauentreff: Dienstag, 10. Juli, 11.00 Uhr, Grillplausch im

Roggenfar bei Fam. Elsbeth und Paul Zingg, Auskunft:

Monika Strobel, Tel. 044 886 67 80

• Frauenpalaver: im Juli kein Frauenpalaver,

Auskunft: Ingrid de Heer-Lotsy, Tel. 044 867 16 26 und

Ruth Schenker, Tel. 044 867 09 50

• Männerforum: Dienstag, 10. Juli, Rheinabend. Besammlung um

19.00 Uhr beim Kirchenplatz. Etwas zum Bräteln mitbringen.

Auskunft: Jürg Freudiger, Tel. 044 867 37 08

• Bibel im Zentrum: Dienstag, 3. Juli, 20.00 Uhr, Dienstag, 17. Juli,

20.00 Uhr, Bibellektüre mit Pfr. Andreas Weber, im ref. Kirch -

gemeindehaus

• Kirchenchor: Wir proben jeweils am Montag im ref. Kirchge -

meindehaus von 20.00 bis 21.30 Uhr, ausser in den Schulferien.

• Andacht im Altersheim: jeweils donnerstags, 10.00 Uhr

• Hauskreise: Suchen Sie Anschluss an einen Hauskreis?

Stefan Lamprecht, Hauskreisverantwortlicher, gibt Ihnen gerne

Auskunft: Tel. 044 867 23 71

Telefonnummern:

• Pfr. Andreas Weber, Tel. 044 867 02 44,

andreas.weber@kircheeglisau.ch

• Suzanne Moore, Tel. 044 867 23 20, diakonie@kircheeglisau.ch

• Redaktion, Reservationen für Kirche und Räume im Kirchgemeindehaus

über Tel. 079 440 37 56 (Montag bis Freitag, 9.00 bis

12.00 Uhr) oder sekretariat@kircheeglisau.ch

• Internet: www.kircheeglisau.ch

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Kath. Pfarrei

Für genaue Angaben

beachten Sie jeweils das

Forum. Für Fragen,

Tel. 044 867 21 21. Sie

finden uns auch unter

www.glegra.ch.

röm. aktuell kath. kirche

aktuell

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Römisch Katholische Kirche

Gottesdienste

Sonntag, 1. Juli 11.00 Uhr Eucharistiefeier in Glattfelden mit

anschl. Sommerfest

Samstag, 7. Juli 18.00 Uhr Segnungsgottesdienst in Eglisau

Mitwirkung: Familienband Ledergerber,

Apéro

Sonntag, 15. Juli 10.00 Uhr Eucharistiefeier in Eglisau

Sonntag, 22. Juli 10.00 Uhr Eucharistiefeier in Rafz

Samstag, 28. Juli 18.00 Uhr Eucharistiefeier in Eglisau

Pfarreisommerfest

Alle Pfarreiangehörige sind zum Sommerfest um die Kirche in Glattfelden

am Sonntag, 1. Juli, herzlich eingeladen. Wir beginnen mit

dem Familiengottesdienst um 11.00 Uhr. Der Kinderchor wird den

Gottesdienst musikalisch mitgestalten. Im Anschluss gibt es Grilliertes

und Getränke zum Selbstkostenpreis.

Einladung zum Segnungs-Gottesdienst, Samstag, 7. Juli, 18.00

Uhr, in Eglisau

Bist du eher klein oder gehörst du zu den Grossgewachsenen? Bist

du sportlich oder eher bewegungsmüde? Machen dir Prüfungen keine

Mühe oder kreist dein Notendurch-schnitt immer etwa um die knappe

vier herum? Schön, dass wir alle unterschiedlich und einzigartig

sind! Und wir alle dürfen mit unseren Eigenschaften und Fähigkeiten

immer wieder auf die liebende Zuwendung Gottes vertrauen. Doch als

Gegenüber einer Beziehung braucht es auch unsererseits immer

wieder ein Zugehen auf Gott hin. Machen wir dies beim Segnungs-

Gottesdienst! Pfarrer Stanislav wird jede Schülerin und jeden Schüler

ab dem 1. Kindergarten bis zur 3. Oberstufe persönlich segnen.

Eingeladen zu diesem Gottesdienst sind selbstverständlich auch die

Erwachsenen. Musikalisch umrahmt wird die Feier von der Familienband

Ledergerber aus Rafz. Doch wir hören auch die Laute einer

E-Gitarre, nämlich von der 15-jährigen Ministrantin, Julia Rehm, aus

Rüdlingen.


Ortsmuseum Eglisau

Wir öffnen das Ortsmuseum im Weierbachhus am Sonntag, 1. Juli,

von 14.30 bis 17.00 Uhr.

Die Sonderausstellung des Vereins HistoriAV ist jetzt zum letzten Mal

offen. Benutzen Sie also diese zweieinhalb Stunden, die seltenen

Schätze dieses Vereins (nochmals) zu besichtigen.

Während den Sommerferien ist keine Sonderausstellung geplant. Die

permanente Sammlung über die Geschichte von Eglisau ist jedoch

am Sonntag, 5. August, wiederum von 14.30 bis 17.00 Uhr zugänglich.

Führungen durch das Museum und Städtliführungen sind jederzeit

möglich. Anfragen an Esther Meier, Tel. 044 867 34 84 oder

esther.m.meier@bluewin.ch.

> Ortsmuseumskommission / Maurice Schneider

Bauernmuseum Eglisau

Das Museum ist am Sonntag, 8. Juli, von 14.00–16.00 Uhr geöffnet.

Kontakt: Thomas Koch / info@bauernmuseum-eglisau.ch,

www.bauernmuseum-eglisau.ch.

> Thomas Koch / Bauernmuseum

Bibliothek Eglisau

Bibliothek Eglisau, Obergass 61, 8193 Eglisau, Tel. 044 867 36 11

E-Mail: kontakt@bibliothek-eglisau.ch, www.bibliothek-eglisau.ch

Öffnungszeiten

Mo, Do 10.00 bis 12.00 Uhr / 15.00 bis 20.00 Uhr

Di, Mi, Fr 10.00 bis 12.00 Uhr / 15.00 bis 18.00 Uhr

Sa 10.00 bis 12.00 Uhr

Öffnungszeiten während den Sommerferien:

16. Juli bis 19. August

Jeweils Montag: 10.00 bis 12.00 Uhr / 15.00 bis 20.00 Uhr

Samstag: 10.00 bis 12.00 Uhr

Vorschau:

10 Jahre Bibliothek im Haus der Bildung und Begegnung

Samstag, 1. September (ab 13.00 Uhr)

ZackZack – ein Clownstheater! Mit Pepe und Tommy.

Neu: Kostenlose Nutzung von WLAN in der Bibliothek.

> Bibliothek Eglisau

KULTUR

aktuell

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FRAUENVEREIN EGLISAU

senioren

aktuell

30

Wir gratulieren zu folgenden, besonderen

Anlässen:

• 4. Juli, Armin Huber, Rheinsfelderstrasse 32,

Vollendung des 80. Altersjahres

12. Juli, Johannes Dünki, Burgstrasse 4,

Vollendung des 90. Altersjahres

• 20. Juli, Alwin Schneider, Stadtbergstrasse 24,

Vollendung des 80. Altersjahres

• 23. Juli, Eleonora Fehr-Zarotti, c/o Alters- und Pflegeheim Weierbach,

Weierbachstrasse 4, Vollendung des 100. Altersjahres!

Treffen für Senioren

Donnerstag, 5. Juli, 14.00 Uhr, Weierbachhus Eglisau.

Eintauchen in Seelenlandschaften – Welten zwischen Afrikas

Wüste und Appenzell

Martin Pfister, Lehrer und Heilpädagoge, war lange Zeit Hirte auf der

Fälenalp im Appenzell. Hanna Brauchli stammt aus Rorbas, hat als

Köchin und Sozialpädagogin viele Erfahrungen gesammelt. Sie reiste

viele Jahre in die Wüste Afrikas.

Die beiden erzählen und nehmen uns mit auf die Reise in Welten, die

unterschiedlicher nicht sein könnten. Wir freuen uns, wenn Sie mit

dabei sind.

Herzlich willkommen! Auf Wunsch organisieren wir gerne eine Fahrgelegenheit

für Sie.

> Frauenverein Eglisau / Annekäthi Ledermann, Tel. 044 867 31 68 /

Helen Hangartner, Tel. 044 867 04 00

Seniorenreise 2012

Eglisau – Engelberg – Bänklialp – Eglisau

Nach intensivem Regen in der Nacht, begrüsste uns die Sonne am

Morgen unserer Reise und bereitete uns einen tollen Start. An der

Quentlistrasse trafen sich unsere drei Cars der Firma Köchli, mit den

Chauffeuren Thomas, Edi und Thomas zum gemeinsamen Start.

Pünktlich wie immer fuhren wir los via Nordring, Gubrist bis kurz vor

Luzern, wo uns unsere Chauffeure mit einem Abstecher «übers Land»

überraschten.


Vorbei am Rotsee gelangten wir nach Luzern wo wir zu unserer

Linken einen ersten Anblick vom Vierwaldstättersee bekamen, zu

unserer Rechten, die Kapellbrücke und vor uns der Bahnhof von

Luzern. Weiter ging es wieder aus der Stadt zur Autobahn, vorbei an

Hergiswil bis Stans, da verliessen wir die Autobahn endgültig und

nahmen das Engelberger-Tal in Angriff. Eindrücklich die Natur und

spannend die Erklärungen unseres Chauffeurs. Gekonnt schlängelten

sich unsere drei Cars in Richtung Engelberg und schon bald kamen

wir unserem Ziel näher. Nun kam aber die wirkliche Herausforderung,

die Strasse hoch zur Bänklialp wurde schmaler die Brücke kleiner,

doch unsere erfahrenen Chauffeure schafften das problemlos und

parkierten direkt vor dem Restaurant Bänklialp.

Das Mittagessen war ein weiterer Höhepunkt. Der Salat und das

Menu war ein Genuss, der Coup «Bänklialp» die Krönung.

So verliessen um 14.00 Uhr über hundert zufriedene Gäste das

Restaurant in Richtung Engelberg, die einen zu Fuss die anderen mit

den Cars, ganz nach Wunsch. Die Kloster-Käserei war sehenswert,

ebenso der liebevolle Kloster-Blumenladen, und speziell die reich

geschmückte Kloster-Kirche. Interessant war auch der Verdauungsspaziergang

durchs Bergdorf oder ganz einfach ein Schwatz auf

einem sonnigen Bänkli.

Um 16.00 Uhr war der Start zum Heimweg angesagt. Engelberg –

Stans, weiter zum Seelisbergtunnel, Flüelen, auf der Axenstrasse

dem Urnersee entlang. Bei Brunnen durchfuhren wir einen Platzregen,

da wurde uns nochmals bewusst, welches Wetterglück wir

31


senioren

aktuell

32

geniessen durften. Vorbei am Lauerzersee ging es zur Autobahn in

Richtung Zürcher Unterland. Als uns Chauffeur Thomas auf den Uetliberg

aufmerksam machte, war uns klar die Reise geht langsam zu

Ende. Um 18.15 Uhr erreichten wir Eglisau, und waren froh, dass

alles gut gelaufen war und wir alle Gäste gesund verabschieden

konnten. Ein herrlicher Tag.

Bei der Gemeinde Eglisau bedanken wir uns ganz herzlich für die alljährliche

grosszügige Unterstützung. Herzlichen Dank!

Wir freuten uns sehr, dass wir unter den Treuen auch dieses Jahr wieder

einige neue Gesichter begrüssen durften und hoffen auf Ihre

Teilnahme an einem unseren nächsten Anlässen.

> Für das Team der Pro Senectue / Ruth Bächtold

«Weisch no?» – Erinnerungen an die Schulzeit

in den 1940er Jahren

Über 70 ehemalige Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1927 bis

1935 kamen ans gemeinsame Klassentreffen in Eglisau. Es wurde ein

fröhlicher, unbeschwerter Tag, an dem viele Erinnerungen ausgetauscht

wurden.

Otto Angst aus Wallisellen, der das Klassentreffen der Jahrgänge

1927 bis 1935 angeregt hat, freut sich über die mehr als 70 Anwesenden.

Die einzelnen Jahrgänge organisieren regelmässige Klassentreffen

in der Umgebung von Eglisau, doch die letzte grössere

Zusammenkunft fand 1997 anlässlich des Städtlifest statt. «In meinem

Alter trifft man die Leute oft nur noch an den Beerdigungen»,

sagt er. Er wollte seine Kameraden sehen, so lange es ihnen noch

gut ging. In den damaligen Klassen-Verantwortlichen Christine

Züllig-Heller aus Bülach und Georg Bodmer und Thomas Fritschi aus

Eglisau fand er Unterstützung. Die Jahrgänge 1927 bis 1935 gingen

alle zusammen ins Schulhaus Städtli. Während die Jüngsten die

1. Primarklasse besuchten, waren die Ältesten bereits in der 3. Se -

kundarklasse. «Die 3. Sekler sagten den Kleinen damals noch, was

sich gehört», sagt Otto Angst und lacht.

Von Eglisau nach Jenbach im Tirol

Sie kamen aus Lausanne, Muralto oder Chur, aber auch aus Eglisau,

Bülach oder Oberglatt. Die Teilnehmerin, die es am weitesten weg

zog seit ihrer Schulzeit ist Martha Salvenmoser-Huster. Sie wohnt

seit 36 Jahren in Jenbach im Tirol. «Ich zog der Liebe wegen dorthin»,

sagt sie in Tiroler Dialekt. Aufgewachsen ist sie in Seglingen.


Ihre Mutter arbeitete im Restaurant Metzgerhalle im Service, ihr

Vater war Glasbläser in der Glashütte Bülach. Da das Klassentreffen

diesmal mehrere Jahrgänge umfasst, erkennt sie nicht gleich alle

Anwesenden sofort wieder. Doch je länger man jemandem ins Gesicht

schaue, desto mehr erinnere einen dieses an den Kameraden von früher,

sagt sie.

Während es Klassenkameraden gibt, die in Kalifornien oder England

wohnen, heute jedoch nicht anwesend sein können, lebt Willi

Hablützel seit seiner Geburt in Eglisau. Er wäre gerne für eine Zeit in

die Fremde gezogen, doch dann kam der Krieg. Der Vater war im

Aktivdienst, die Mutter und Kinder bewirtschafteten den Bauernhof

mit Tieren, Ackerland und Rebbergen. «Ich konnte nicht mehr weg»,

sagt er. Er sei jedoch sehr zufrieden so wie es sei. Die Eglisauer

gehen vor allem in der Adventszeit bei Hablützels vorbei und kaufen

sich den Christbaum ab Hof. «Der Krieg hat unsere Jugend geprägt,

sie war dennoch schön», sagt Margrit Huber-Wittweiler. Sie hätten

viel entbehren müssen, doch sie seien zufrieden gewesen. «Die

Eltern hatten noch Zeit für uns Kinder».

Städtli wieder aufleben lassen wie früher

Nach dem Mittagessen richtete die Gemeindepräsidentin Ursula Fehr

das Grusswort an die Anwesenden. Sie sprach über den grossen

Reichtum an Erinnerungen, den die Anwesenden in sich trügen, ein

Schatz, welcher nicht verloren gehen dürfe. Sie erwähnte aber auch

das starke Wachstum Eglisaus in den letzten Jahren, welches auch

die Anwesenden festgestellt haben. «Das Städtli lebt gar nicht mehr,

weil es keine Läden mehr hat», sagt Albert Bachmann, der seinerzeit

an der Untergass wohnte. Damals gab es noch drei Bäckereien, zwei

Metzgereien, den Lebensmittelladen Simon, die Drogerie Graf und

weitere Dienstleistungsangebote. Bachmanns Schulkamerad Othmar

Zehnder wohnte auf der gegenüberliegenden Strassenseite. Die bei-

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senioren

aktuell

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den bastelten eine Seilbahn über die Gasse und tauschten ihre

Geheimnisse aus. Als Zehnder einmal im Spital war, besuchte ihn der

10jährige Bachmann, indem er den Bahnschienen nach von Eglisau

nach Bülach marschierte. Die Züge hätten jeweils gepfiffen. Dann

sprang er zur Seite.

Viele Entbehrungen in den Kriegsjahren

Albert Bachmann erzählt vom Dreiradvelo, mit dem er die Untergass

hinunter gefahren sei. Mit den Schuhen bremste er. Als seine Mutter

feststellte, dass die Schuhsohlen abgewetzt waren, schmiss sie das

Dreirad kurzerhand in den Rhein. «Ja, das waren andere Zeiten

damals», sinniert er. Sein Vater war im Militär, seine Mutter arbeitete

bei der Druckerei im Städtli, der kleine Albert lieferte über Mittag

die Brote der Bäckerei Breiter zur Kundschaft oder putzte die Bleche

in der Backstube. Später trug er die Milch der Bauern zur Hütte. So

verdiente er einige Batzen dazu. «Von den Lebensmittelmarken

konnten wir kaum leben», sagt er. Auf den abgemähten Stoppel -

feldern lasen die Buben liegengelassene Ähren auf und trugen sie

in die Mühle. Vom wenigen Mehl konnte die Mutter Brot backen.

Vom Waldboden sammelten die Kinder Rinde und fuhren sie mit dem

Leiterwagen nach Hause. Die Stube war wieder für einige Stunden

warm.

Dennoch war Albert Bachmann glücklich und erzählt von den Streichen,

welche sie als Buben gespielt hätten. Lehrer Gubler trug

jeweils am Montag einen frisch gewaschenen weissen Mantel. Die

Buben spritzten ihm mit der Feder, welche sie im Tintenfass tunkten,

den Rücken voll, wenn er an den Bänken vorbei ging. Dafür habe der

Lehrer einem Kameraden einen nassen Schwamm über dem Kopf ausgedrückt.

Im Religionsunterricht bei Pfarrer Brassel versteckte sich

die Klasse unter den Bänken und löschte das Licht. Als der Pfarrer

kam, glaubte er, keiner sei zum Unterricht erschienen. Die Anführer

wurden vor die Kirchenpflege zitiert, zuhause gab es eine Ohrfeige.

«Ich war ein lebhaftes Kind», schmunzelt Albert Bachmann. Sie

hätten noch gelebt, sagt er – heute sei man nur noch elektronisch

vernetzt.

Schwimmunterricht beim Badi Marti

Otto Angst, dessen Eltern die Metzgerei Angst an der Untergass

betrieben, erinnert sich an seine ersten Schwimmversuche. Das

legendäre «Badi Marti», die Aufsicht in der Rheinbadi, sollte ihn im

Auftrag seiner Mutter schwimmen lernen. Die Mutter versprach ihr

einen fetten Braten dafür. Der kleine Otti wollte aber nicht schwim-


men lernen, widersprach aber seiner Mutter nicht. Er packte seine

Badehose ein, verschwand für eine Stunde, benetzte die Badehose

im Brunnen und kehrte nach Hause zurück. Es kam wie es kommen

musste. Mutter Angst fragte Badi Marti beim nächsten Besuch in der

Metzgerei nach den Fortschritten ihres Sohnes und erfuhr dabei,

dass dieser noch gar nie in der Badi war. Das gab Schelte! Auch war

früher das Fussballspielen auf der Strasse verboten, obwohl es kaum

Verkehr hatte. Der 4. Klässler Angst und seine Kollegen bekamen

vom Gemeindepräsidenten persönlich eine Busse von drei Franken,

als sie das Verbot missachteten.

Sargnägel, Güllenwagen und Hühner in der Stube

An den Tischen wird lebhaft erzählt und gelacht – von Frau Blöchlinger,

welche die Nachtschwärmer im Städtli mit einem Krug Wasser

aus dem Fenster begoss, von Tante Kathrin im Weierbachhus und

deren roter Katze, vom Fischen der Egli aus dem Rhein beim Salzhausplatz,

vom Restaurant Trübli, in dem man nebst Wein und Bier

auch «Sargnägel» (Brissago) kaufen konnte, von der alten Frau im

Wiler, die in der Stube Hühner und Schweine hielt und wundervoll

Geschichten erzählen konnte. Aber auch vom umgestürzten «Güllenwagen»,

der von Pferden gezogen wurde und eine Kurve verfehlte.

Das ganze Gespann stürzte in die Reben, die Pferde wurden buchstäblich

von den Stickeln aufgespiesst. Ein «Oh, wie grausam», geht

durch die Runde.

Beim anschliessenden Lichtbildervortrag hört man immer wieder

Ausrufe wie: «Das ist doch der Dünki» – «daneben des Badmeisters

Tochter – ja die mit den langen Zöpfen und den Puffärmeln». Und

dort der «Thomas und Wilfried». Chic sehen die schwarzen Konfirmationskleider

aus, die jungen Herren im Anzug mit Krawatte, die Mädchen

im eleganten Kleid. Aber auch «Du warst immer mein Schwarm,

ich habe es dir nur nie gesagt», ist zu hören. Das Gegenüber des

unerkannten Verehrers erwidert spontan: «Es reicht auch jetzt noch»

– und beide lachen herzhaft.

Auf der Schifffahrt am Nachmittag auf dem Rhein, beim Besuch im

Ortsmuseum und beim anschliessenden Beisammensein im Garten

der Caféteria im Altersheim wurden bis spät in den Abend Erinnerungen

ausgetauscht – Erinnerungen von unschätzbarem Wert – auch

für die Nachwelt.

> Margrith Waiblinger-Rodel

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Bülach – Glattfelden – Eglisau – Rafzerfeld

Umfahrung Eglisau jetzt!

ORTSVEREINE

AKTUELL

36

Verein Umfahrung Eglisau

Am 18. Juni war es wieder einmal soweit; die Motionen 55/56 zur

Umfahrung waren für die Sitzung des Kantonsrats traktandiert.

Der Text der Motion 55 vom 12. August 2009 lautet:

«Der Regierungsrat wird beauftragt, auf der Grundlage des vom

Kantonsrat am 26. März 2007 verabschiedeten Verkehrsrichtplans

ein Ausführungsprojekt für die Umfahrung Eglisau vorzulegen. Die

dazugehörigen Projektgenehmigungs- und Einwendungsverfahren

sowie die weiteren notwendigen Vorarbeiten sind sofort aufzunehmen,

dem Kantonsrat ist rasch möglichst ein abstimmungsreifes

Projekt für die Umfahrung Eglisau zuhanden der Volksabstimmung

vorzulegen».

Und Motion 56:

...ein Ausführungsprojekt für den Autobahnzusammenschluss

Bülach-Glattfelden vorzulegen…

Der Verein Umfahrung Eglisau steht in engem Kontakt zu Kantons -

räten des Zürcher Unterlandes, welche die Motionen im Kantonsrat

vertreten. Diese sehen eine gute Chance für die Überweisung der

Motionen, wohlwissend, dass dem Regierungsrat 4 Jahre zur Ausführung

zustehen.

Leider wurde die angekündigte Debatte im Kantonsrat ein weiteres

Mal aus Zeitgründen verschoben, ein Ersatztermin ist noch nicht

bestimmt.

Der Verein Umfahrung ist sich bewusst, dass der Weg bis zur Verwirklichung

einer Umfahrung lang sein wird. Deshalb setzt er sich in

Übereinstimmung mit dem Gemeinderat für die rasche Umsetzung

von Verbesserungsmassnahmen ein. Dazu gehören Verbesserungen

der Verkehrssicherheit, Schallschutzmassnahmen, Reduktion der

Luftverschmutzung, Steuerung des Verkehrsflusses zur Gewährleistung

des Innerortsverkehrs. Das kantonale Amt für Verkehr hat diesbezüglich

bereits Gespräche mit dem Gemeinderat aufgenommen.

Zur Verbesserung des Durchgangsverkehrs erwägt das Amt für Verkehr

Möglichkeiten zum Ausbau der Hardwald-Strecke und des Kreisels

Chrüzstrasse, sowie Massnahmen zur Dosierung des Verkehrs an

der Ortsdurchfahrt. Eine «Beschleunigung» des Durchgangsverkehrs

kann aber zu einer zusätzlichen Behinderung des Innerortsverkehrs

führen. Es gilt also, diese Planungen wachsam zu begleiten.


Auf keinen Fall dürfen solche kurzfristigen Massnahmen als Argument

dazu dienen, den Beginn des Planungs- und Entscheidungsprozesses

einer Umfahrung hinauszuschieben. Mit der prognostizierten

Zunahme des Verkehrs von 20 bis 25 % auf dieser Achse in den nächsten

15 Jahren droht auch mit Entschärfungsmassnahmen eine

dramatische Verschlechterung der Situation in Eglisau!

Der Verein Umfahrung hofft bis zum nächsten «Stamm» am 17. Oktober

über einen Entscheid des Kantonsrats berichten zu können. Der

geplante Stamm vom 11. Juli entfällt.

> Alfred Meister / Vorstand Verein Umfahrung Eglisau

10 Jahre VIVA Eglisau

Am 13. März 2002 fand die Gründungsversammlung von VIVA

Eglisau im Weierbachhus statt. In den Statuten wird der Zweck

des Vereins mit folgenden Worten umschrieben:

«Der Verein fördert die harmonische Entwicklung von Eglisau

mit Schwerpunkt Städtli.

Ein sinnvolles Nebeneinander von Gewerbe und Einwohnern

soll bestehen bleiben und bereichert werden. Das Städtli soll

in seiner Eigenart und Einmaligkeit erhalten bleiben und durch

vielfältige Nutzungsmöglichkeiten seine Attraktivität für Hauseigentümer,

Bewohner und Gäste festigen».

In den vergangenen 10 Jahren haben sich viele Vorstands- und

Vereinsmitglieder intensiv mit Fragen zur Lebensqualität in

Eglisau befasst, nach Lösungen gesucht und für deren Realisierung

Hand geboten. An dieser Stelle möchten wir allen aktiven

Vereinsmitgliedern herzlich danken.

Am 30. Juni feierten die Vereinsmitglieder 10 Jahre VIVA Eglis -

au mit einem tollen Fest im Weierbachhus. VIVA Eglisau blickt

mit freudiger Erwartung auf die nächsten 10 Jahre und möchte

mithelfen, dass die Eglisauerinnen und Eglisauer sich in ihrer

Gemeinde wohl fühlen können.

> Vorstand VIVA Eglisau

e n g a g i e r t , n a c h h a l t i g , h e r z l i c h

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ORTSVEREINE

AKTUELL

38

Samariterverein Eglisau

Blutspenden im August

!

Warum ist Blutspenden wichtig?

Bei vielen Unfällen und Krankheiten sind die Patienten auf Blutprodukte

angewiesen. 1'300 Blutspenden reichen in der Schweiz

gerade mal für einen Tag. Künstliches Blut gibt es nicht, denn

das lebenswichtige Blut mit seinen vielfältigen Funktionen kann

nur der Körper selbst bilden. Auf Blutspenden werden wir deshalb

auch in Zukunft nicht verzichten können, wenn wir Kranken

und Verletzten helfen wollen!

Helfen Sie mit! Unser nächster Blutspende-Anlass ist am Donnerstag,

30. August, von 18.00 bis 20.30 Uhr im Schulhaus

Steinboden.

Nothilfekurs im September

Da der geplante Nothilfekurs im Juni nicht durchgeführt werden

konnte, bietet der Samariterverein im September erneut einen

Kurs an. Der Nothilfekurs richtet sich an alle, die nach einem

Unfallereignis nicht tatenlos zusehen möchten. Der Kurs findet

im Feuerwehrgebäude Bauelenzelg in Eglisau statt. Dieses Jahr

führen wir den Nothilfekurs neu an 2 Tagen durch:

Samstag, 8. September 8.00 bis 12.00 Uhr

12.00 Uhr*

13.00 bis 17.00 Uhr

*Mittagsverpflegung wird offeriert durch den Samariterverein

Freitag, 14. September 20.00 bis 22.00 Uhr

Der Kursausweis ist 6 Jahre gültig!

!

Auskunft und Anmeldung:

Franziska Beuchat, dipl. Kursleiterin, Tel. 079 748 89 77

E-Mail: spatzenfraenzi@bluewin.ch.

> Patrizia Schweizer / Aktuarin Samariterverein Eglisau


Sehr geehrte Festbesucherinnen und Festbesucher

An zwei schönen Tagen durften wir Sie mit unserem Risotto und weiteren

Köstlichkeiten verwöhnen. Dafür bedanken wir uns herzlich.

An dieser Stelle veröffentlichen wir noch die Gewinner der Verlosung

«Risottoplausch».

1.Rang Hofer Hans-Peter und Franziska

Salomon Landolt-Weg 7 b

8193 Eglisau

Risottoplausch für bis zu 20 Personen

2. Rang Binz Peter

Werftstrasse 42

8302 Kloten

2 Flaschen Wein

3. Rang Truniger Johann Karl

Burgstrasse 48

8193 Eglisau

1 Flasche Wein

Wir wünschen allen viel Vergnügen und hoffen, Sie im nächsten Jahr

wieder begrüssen zu dürfen.

Und noch dies:

Unsere Proben finden jeweils am Donnerstag, 20.00 Uhr, in der

Städtli-Aula statt. Neue Sänger sind jederzeit herzlich willkommen.

Probieren Sie’s doch einfach einmal!

Weitere Infos finden Sie im Internetportal unter

www.saengerbund-eglisau.ch.

> Sängerbund Eglisau / Martin Sandmeier, Aktuar

Ehemalige Tonhalle Musiker an der Serenade

in Eglisau

8. Juli, 17.00 Uhr, reformierte Kirche

Falls Sie die Konzerte des Tonhalle Orchesters oder die Aufführungen

der Oper besuchen, ist es Ihnen sicher auch schon so ergangen: Auf

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ORTSVEREINE

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AKTUELL

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einmal sitzt da jemand Neuer auf dem Podium, und ein Musiker, dem

sie schon seit Jahren, vielleicht Jahrzehnten gerne zugehört haben,

ist nicht mehr da. Dies ist für den Zuhörer oft unverständlich, doch

auch Orchestermusiker müssen irgendwann in den Ruhestand treten,

selbst wenn sich ihr Spiel noch auf höchstem Niveau befindet. Meist

wird das Instrument danach nicht an den Nagel gehängt, sondern es

wird erst recht weiter musiziert. Von Ruhestand also keine Spur,

Musik war schliesslich immer weit mehr als ein Beruf.

Am Sonntag, 8. Juli, 17.00 Uhr, vereinen sich nun sechs ehemalige

Bläser des Tonhalle Orchesters und der Oper Zürich, Hans Martin

Ulbrich, Heinz Hofer, Jakob Hefti, Hans-Ulrich Wopmann, Gerd

Vosseler und Erich Zimmermann und die Dübendorfer Margrit und

Jörg Forrer zu einem Konzert in der Lazariterkirche Gfenn. Gespielt

werden die berühmte Serenade in C-moll «Nacht Musique» KV 388

von Wolfgang Amadeus Mozart und das Oktett in Es-dur von Ludwig

von Beethoven. Im April des Jahres 1782 liess Kaiser Joseph II eine

kaiserliche Harmonie gründen, ein Bläseroktett, bestehend aus je

zwei Oboen, Klarinetten, Hörnern und Fagotten, das beispielsweise

bei der Tafel oder verschiedenen Anlässen im Freien zu spielen hatte.

Die Entstehung von Mozarts Serenade in C-moll ist mit Sicherheit

mit der Gründung des kaiserlichen Ensembles in Zusammenhang zu

stellen. In einem Brief an seinen Vater schrieb Mozart: «Ich habe

geschwind eine Nacht Musique machen müssen, aber nur auf Harmonie,

sonst hätte ich sie für Sie auch gebrauchen können».

Beethovens Oktett für Blasinstrumente entstand etwa 1792, um die

Zeit, als der junge Komponist in Wien bei Haydn studierte. Er schrieb

es für das Tafelmusik-Ensemble des österreichischen Erzherzogs

Maximilian Franz, der in Bonn, Beethovens Geburtsstadt, resi dierte.

Das Konzert verspricht also einiges: Zwei wunderschöne Werke,

gespielt von Musikern, mit welchen Sie vielleicht in der Tonhalle

oder in der Oper schon manch unvergessliche Aufführungen erlebt

haben.

Eintritt frei, Kollekte.

Das Konzert wird von der Kirchenpflege Eglisau und der Kulturkommission

Eglisau unterstützt.

> Walter Forrer


Städtli-Zmorge in Eglisau am Samstag,

14. Juli

Die IG Städtli, eine Interessgemeinschaft von Gewerblern, Gaststätten

und Bewohnern, die den einmaligen Eglisauer Ortsteil

erhalten und beleben möchten, lädt zum Sommerferienstart in

die Untergass zum Frühstück. Wir tischen für Sie Brötchen,

Speck, Eier, frische Waffeln und Kaffee auf. Das alles zu fairen

Preisen. Der Erlös fliesst in die IG Städtli-Kasse, das hilft

weitere Kultur-Projekte zu finanzieren. Ausserdem bietet der

Bio-Laden «Vier Jahreszyte» Leckereien aus seinem Sortiment

an, da er dann für vier Wochen in die Sommerpause geht.

Die Frühstückstafel ist am Samstag, 14. Juli, von 9.00 bis

12.00 Uhr, leider nur bei guter Witterung. Auskunft gibt Tel.

043 810 75 00. Wir freuen uns auf Sie!

> IG Städtli Eglisau

Film-Genuss unter freiem Himmel

Mitten in den Sommerferien flimmern auf dem Chileplatz Eglisau

nach dem Eindunkeln wieder liebenswerte Filme über die Gross-Leinwand

an der Kirchenfassade!

Freitag, 20. Juli:

Von der Kunst sich durchzumogeln

Die Romanze übers Erwachsenwerden spielt im stimmungsvollen New

York.

Samstag, 21. Juli:

Die Anonymen Romantiker

Finden in dieser warmherzigen französischen

Komödie Angélique und Jean-René ihr ganz

persönliches Rezept für die Liebe?

Sonntag, 22. Juli:

Alles Koscher

Eine haarsträubende britische Komödie über Vorurteile,

Identität und Dogmen.

Weiter Informationen finden sie unter www.filmtage-eglisau.ch.

> Christoph Hagedorn / Projektleiter

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IG

STÄDTLI

EGLISAU


ORTSVEREINE

AKTUELL

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Frauenverein Eglisau

Frauezmorge

Dienstag, 3. Juli, ab 8.30 Uhr im Frauerümli, Stadtbergstrasse 9,

Eingang oberhalb der Treppe. Alle Frauen sind herzlich willkommen.

Zopfzmorge unter den Linden

Samstag, 7. Juli, ab 8.30 Uhr auf dem Salzhausplatz.

Auch dieses Jahr bieten wir, ergänzend zum Rheinschwimmen der

Schule Eglisau, den traditionellen Zopfzmorge unter den Linden an.

Der Erlös fliesst wiederum in den Kultur- und Sportfonds der Schule

Eglisau. Näheres erfahren Sie unter Rubrik Schule. Sollte das Rheinschwimmen

wegen schlechter Witterung kurzfristig abgesagt werden

müssen, wird aber der Zopfzmorge trotzdem stattfinden.

> Der Vorstand Frauenverein / www.frauenverein-eglisau.ch,

info@frauenverein-eglisau.ch

Erstes OpenAir Big Band Konzert in Eglisau

Am Donnerstag, 19. Juli, um 20.30 Uhr, spielt auf dem Chileplatz in

Eglisau die «north big band» auf. Die zwanzig jungen Musiker aus

Zürich bringen ihr reichhaltiges Repertoire aus Swing, Rock, Latin

und Funk mit. Die klassischen Stücke sind auch tanzbar und versprechen

einen unvergesslichen Abend unter freiem Himmel am Rhein!

Die Bar mit kleinen Snacks ist ab 19.00 Uhr offen. Tickets zu Fr. 35.–

gibt es bei DOMUS, Untergass 21, Eglisau (14.00 bis 18.00 Uhr) oder

unter info@openairbigband.ch. Bei schlechter Witterung findet das

Konzert in der Kirche statt.

> Christoph Hagedorn


Pontoniere Eglisau auf Kurs Richtung

Eidgenössisches 2012

Die Pontoniere Eglisau sind mittlerweile erfolgreich in die Saison

gestartet. Seit Mitte April trainieren wir wieder zweimal pro Woche

auf dem Rhein. Der erste Wettkampf dieser Saison war der Adler Cup

im Mai in Aarau. Die Sektion Eglisau startete mit 10 Fahrerpaaren am

Wettkampf, darunter 8 Jungpontoniere. Das Fahrerpaar Heinz Glauser

und Willi Frei konnten in der Kategorie D einen Kranz gewinnen. Eine

Woche später fand in Bremgarten ein Sektionswettkampf statt. Wir

starteten mit zwei Gruppen mit je drei Booten. Beim Sektionswettkampf

wird nicht jedes Boot einzeln gewertet, sondern es werden

alle Punkte der Sektion zusammengezählt. Zusätzlich zu den Wettkampf

Elementen wie Ziellandungen, Durchfahrten und das Umfahren

eines Felsens kommen noch das Übersetzen in einer Linie und die

gemeinsame Stachelfahrt. Beim Übersetzen in der Linie überquert

die ganze Gruppe gemeinsam den Fluss. Dabei müssen alle Boote im

gleichen Takt rudern und die Abstände zwischen den Booten müssen

stimmen. Bei der gemeinsamen Stachelfahrt stachelt die ganze Sektion

miteinander im Takt eine vorgegebene Strecke. Bewertet werden

wiederum die Distanzen und der Takt. Die Sektion Eglisau konnte am

Wettkampf in Bremgarten den 16. Platz belegen und einen Silberkranz

mit nach Hause bringen.

Die ersten Wettkämpfe der Saison haben wir erfolgreich bestritten,

aber das Highlight der Saison, das Eidgenössische Pontonier-Wettfahren

in Klingnau, steht noch vor der Tür. Neben den Wettkämpfen

Die Pontoniere Eglisau

sind mit diversen Wettkämpfen

erfolgreich in die Saison

gestartet.

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ORTSVEREINE

AKTUELL

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im Sektions- und Einzelfahren messen sich Pontoniere aus der ganzen

Schweiz vom 28. Juni bis am 1. Juli in den Disziplinen Bootsfährenbau,

Einzelschnüren, Gruppenschnüren und Schwimmen. Die

Gruppe von Eglisau, die am Bootsfährenbau Wettkampf in Klingau

starten wird, trainiert schon seit Wochen jeden Samstagmorgen in

Eglisau. Beim Bootsfährenbauwettkampf baut eine Gruppe von 8

Personen eine Gierfähre. Dabei muss mit Hilfe einer Winde und

einem Zweibein ein Drahtseil über den Fluss gespannt werden. Dazu

überquert ein Teil der Gruppe mit einem Übersetzboot den Fluss und

befestigt das Drahtseil. Gleichzeitig verankert der andere Teil der

Gruppe die Winde und stellt das Zweibein. Das Aufbauen einer solchen

Fähre dauert etwas über zehn Minuten. Bewertet werden das

Einhalten der Sicherheits-bestimmungen, die technische Richtigkeit

der Konstruktion, das Funktionieren der Fähre und die Zeit. Auch für

den Einzel- und Sektionswettkampf trainieren wir fleissig in Rheinsfelden.

Bei den Schnürwettkämpfen werden auf Zeit, entweder alleine

oder in der Gruppe diverse Seilverbindungen erstellt. Bewertet

werden wiederum die Zeit und die Korrektheit. Wir freuen uns auf die

zahlreichen Wettkämpfe am Eidgenössischen und wünschen allen

Teilnehmern einen sportlichen und erfolgreichen Wettkampf.

Nach dem Eidgenössischen ist die Saison für unser aber noch lange

nicht vorbei. Wir freuen uns schon auf das Rheinfest am 11. und 12.

August in der Lochmühle in Eglisau. Am Samstag ab 16.00 Uhr und

am Sonntag ab 11.00 Uhr wird unser Festzelt für sie geöffnet sein.

Im Festzelt servieren wir ihnen Fisch- und Wurstspezialitäten. Wir

freuen uns auf ein geselliges und unvergessliches Rheinfest.

> Dominik Bischof / www.pontoniere-eglisau.ch

Theaterklasse VIII und Gäste präsentieren das

Musik Theater «RATS»

«...Ein kleines Städtchen mit lieben Menschen, wie könnte es anders

sein! Jeder geht seinem Frieden nach und trinkt den guten Wein. Nur

da gibt es eine Plage. Sie krabbeln und beissen und knabbern und

schei......nbar ohne aufzuhören.......»!

Mit:

Francois Bachmann, Nora Binkert , Nina Eikel, Jenny Eikel, Sophie

Fröhlich, Ella Guldenschuh, Simone Gross, Leoni Krt, Raffael Leu,

Vera Loistl, Saverio Maiorano, Marlene Rau, Adisa Rudahni, Elif Sert.


Gäste: Schüler aus der Begabungsförderung

Sprache, JAMs Tanzkinder und ad hoc Band.

Leitung: Jacqueline Moro.

Dienstag, 3. Juli, 19.00 Uhr

Mittwoch, 4. Juli, 19.00 Uhr

Bühne Steinboden Eglisau.

Im Anschluss zum Theaterstück gibt es einen Apéro.

Eintritt frei! (Kollekte)

> Theaterklasse Eglisau / Jacqueline Moro

Training Knabenschiessen

Vom 8. bis 10. September findet in Zürich das beliebte Knabenschiessen

statt, wo sich über 4‘000 Jugendliche in einem spannenden

Wettkampf messen. Teilnehmen dürfen im 2012 alle Mädchen

und Jungen von 13 bis 17 Jahren (Jahrgang 1995 bis 1999).

Die Nachwuchsförderung der Rafzerfelder Schützenvereine organisiert

für die Jugendlichen ein Training.

Das Training findet statt am:

Donnerstag, 23. August, 17.30 bis 20.00 Uhr, Schützenhaus Rafz.

Das Training ist für alle Jugendlichen kostenlos (Programm 1 x

schiessen). Damit wir das Training einigermassen koordinieren können,

wird gebeten, sich vorgängig mit Name, Vorname, Adresse, und

Telefon anzumelden.

Anmeldungen direkt bei:

Rene Burgener, Quentlistrasse 86, 8193 Eglisau, Tel.

076 501 16 28, rene.burgener@zuerich.ch oder über

das Kontaktformular auf www.sg-rafz.ch (Nachwuchs

/ Kontakt / Burgener Rene).

Wir freuen uns auf euren Besuch!

> Nachwuchsförderung Schiesssport Rafzerfeld

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Das nächste Portrait im Rahmen der Stafettenweitergabe erscheint im August

Alte Öfen sind wie ein Bild von Mona Lisa

Samuel Liechti restauriert und sammelt

mit Leidenschaft alte Guss -

eisenöfen und Herde. In mehr als

dreissig Jahren hat er siebzig Öfen

restauriert. In seiner Wohnung

stehen mehrere davon und erzählen

ihre Geschichte.

ich vor vielen Jahren per

Zufall auf den ersten Guss -

«Als

eisenofen stiess, wusste ich

noch nicht, dass ich mich dafür begeistern

könnte, alte Öfen zu restaurieren»,

sagt Samuel Liechti. Er war fasziniert

von der Perfektion und Präzision,

welche die Konstruktion der Öfen aus

dem 18. und 19. Jahrhundert aufwies.

Der wahre Künstler sei jedoch der

Modellbauer gewesen, betont Samuel

Liechti. Dieser habe vor dem Giessen

des Ofens aus Ton ein Modell hergestellt,

nach welchem der Ofenbauer

den Ofen giessen konnte. Die deutschen

Ofenbaukünstler hatten so exotische

Namen wie Potthoff und Flume,

Buderus oder Boekhof und stellten

ebensolche Öfen her mit Namen wie

Hausfreund-, Kleeblatt- oder Walküreofen.

Aber auch einen Armeleuteofen,

Spiritus- oder Schützengrabenofen gab

es seinerzeit. Die Bezeichnungen lassen

teilweise darauf schliessen, wo sie

ver wendet wurden.

Bügeleisenofen als Arbeitsgerät

In Samuel Liechtis Wohnung stehen 22

Öfen und Zubehörteile. Es sind kleinere

und grössere Öfen, oval, zylindrisch

und viereckig. Ein Etagenofen aus dem

Jahr 1850 ist verziert mit Pferd und

Reiter, ein Plattenschiffofen weist

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nebst der Feuerung einen Kochteil auf,

der Regulier Säulenofen hat die Form

eines Turms und der Petrolofen aus

dem Jahr 1890 ist ein wahres Juwel.

Die Verzierungen erinnern an ein Kirchenfenster.

Zu Beginn der Ofenbaukunst

fand man ausschliesslich biblische

Motive auf Kacheln und Türchen,

später wurden auch weltliche Motive

eingefügt.

Das wohl faszinierendste Modell in

Samuel Liechtis Sammlung ist ein

Bügeleisenofen, hergestellt um das

Jahr 1870. In speziellen Fächern wurden

damals die Bügeleisen aufgeheizt.

«Diese Öfen standen wohl in einem

Hotelbetrieb oder in einer Schneiderei»,

sagt er. Mehrere kleinere Öfen

stehen im oberen Stock seiner Wohnung,

wo auch Zubehör wie Kacheln,

Brikettzangen, Brikettschachteln oder

ganz kleine Öfen ausgestellt sind, die

einer kleinen Schnapsflasche ähnlich

sehen. In einem Muschelkohlebecken

(darin wurde früher Kohle aufbewahrt)

lagert Samuel Liechti das Anzündholz


– man darf sie nicht zerstören

für seinen Schwedenofen. «Die alten

Öfen würden alle noch funktionieren»,

sagt er. Doch Ersatzteile bekomme man

keine mehr dafür.

Zeugen von unschätzbarem Wert

Wir alle kennen den Kachelofen, doch

was ein Vogesen-, Hopewell- oder Wirtschaftsaufsatzofen

ist, weiss nur der

Fachmann. Der deutsche Hausfrauenofen

hat ein einsteckbares Wasserschiff,

der Margarethenofen besonders

elegante Füsse und der Postamentofen

einen podestartigen Unterbau. Die

Öfen wurden meist in Deutschland

und Österreich hergestellt. Auswanderer

trugen das Knowhow in die Welt

hinaus. Samuel Liechti hat sich viel

Wissen durch das Studieren von Fachliteratur

angeeignet. Er besitzt über

fünfzig Fachbücher. In einem deutschen

Museum lernte er vor Jahren

einen Mann kennen, der ihm Tipps gab,

wie man alte Öfen restaurieren kann.

«Nachdem ich das Museum besichtigt

und das damalige Kunsthandwerk

bewundert hatte, hat mich das Ofenvirus

infiziert», sagt Samuel Liechti.

Fortan verbrachte er seine Freizeit und

seine Ferien mit dem Restaurieren alter

Öfen. Er schraubte sie auseinander,

befreite sie von Rost, Staub und Asche.

Er reinigte Platten, Rahmen und Ringe

und besorgte verschiedene Ersatzteile.

«Ich war angefressen von dieser Ar -

beit», sagt er. Die Öfen fand er auf

Flohmärkten oder bei Händlern. Die

einen kosteten so viel wie ein guter

Gebrauchtwagen. Samuel Liechti kauft

aber nicht jeden Ofen. Beim Preis gibt

es eine Schmerzgrenze. Trotzdem sagt

Portrait

er: «Einen alten Ofen zum Tode zu verurteilen

ist, als würde man die Mona

Lisa zu einem Scherenschnitt machen».

Jeder Ofen habe seine ureigene

Geschichte. Es interessiert ihn, wo der

Ofen einst gestanden hat und wie er

verwendet wurde. Und findet er es

nicht heraus, so stellt er sich vor, wie

es gewesen sein könnte. So findet man

in seiner Wohnung auch Geschichten,

Gedichte oder Sätze, mit denen er die

Öfen beschreibt.

47


Glücklich ist,

wer mit einem antiken Ofen

sein Zuhause

mit Gemütlichkeit bereichert.

In jedem Haus geht es gut,

in dem das Feuer im Ofen das Seine tut.

Die Wärme ist des Holzers Lohn.

Freund lass dich zum Ofen hin

verachte mich nicht, wenn kalt ich bin

und schätz mich,

wenn warm ich bin.

Ein Berner namens Johann Walt

hat schauderhaft kalt,

in des Winters rauhen Tagen

man den Frost in den Klamotten spürt,

schritt Walt frohen Mutes nach Hause

und setzte in der Stube sich zum Ofen,

um die abstrahlende Wärme zu geniessen,

dachte warum dies so lange geht

bis der Ofen sich erwärmt,

er hat die Streichhölzer vergessen.

48

Portrait

Kein Ofensouvenir aus Neuseeland

Heute kauft und restauriert Samuel

Liechti keine Öfen mehr. Doch immer

noch zieht es ihn an Ausstellungen

oder Brocante – einfach so und aus

Interesse an der alten Kunst, wie er

sagt. Ausserdem habe er durch sein

Hobby auch viele interessante Menschen

kennen gelernt. Vor zweieinhalb

Jahren ist Samuel Liechti von Zürich

nach Eglisau gezogen. Er wollte nach

seiner Pensionierung aufs Land hinaus.

Hier hat er eine grössere Wohnung als

in der Stadt und somit auch mehr Platz

für seine Öfen. Einmal im Monat staubt

er sie ab. «Es ist, als würde ich sie

erneut restaurieren», sagt er.

Samuel Liechti unternimmt ausgedehnte

Spaziergänge und reist mit dem

Generalabonnement durch die Schweiz.

Am liebsten ist er jedoch zuhause. Im

nächsten Winter wird er jedoch wieder

einmal Ferien machen und seinen Cousin

in Neuseeland besuchen, den er

seit vielen Jahren nicht mehr gesehen

hat. «Ich werde bestimmt keinen Ofen

als Souvenir mitbringen», sagt er und

lacht.

> Margrith Waiblinger-Rodel

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