GEMEINDEBRIEF - Gustav-Adolf-Gemeinde

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GEMEINDEBRIEF - Gustav-Adolf-Gemeinde

GEMEINDEBRIEF

Evangelische Gustav-Adolf-Gemeinde

Offenbach-Bürgel

Dezember 2012 - Februar 2013

Schwestern und Brüder


"Praise the Lord"

Gospelchor und Fallou Sy

Gemeindefahrt nach Thüringen

Thüringer Bratwurst,

Wartburg (2x),

vor dem Erfurter

Dom,

J.S.B. - Monogramm

in Eisenach


3 ANDACHT

Siehe, wie fein lieblich ist´s,

wenn Brüder einträchtig beieinander

wohnen! Ps 133,1

Liebe Leserin, lieber Leser!

Geschwister in Eintracht? Wer

selber welche hat, wird bedächtig

den Kopf schütteln und sich an erbitterte

Fehden und neidische Blicke

erinnern. Wenn das Erinnern denn

reicht… Manchmal zieht sich die

Konkurrenz durch das ganze Leben:

Wer erreicht etwas „Vorzeigbares“,

auf wen sind die Eltern stolz?

Geschwister, das ist aber auch

eine Möglichkeit zur Allianz gegen

die Eltern, ein Anlaufpunkt für heikle

Fragen oder die neueste Schwärmerei,

die den Eltern besser verborgen

bleiben sollen. In Brüdern

und Schwestern haben wir die Menschen,

die uns für gewöhnlich die

längste Zeit des Lebens begleiten

und mit denen wir wichtige Erlebnisse

und auch Verantwortung teilen.

Ein aufregendes Thema, dem wir

uns in diesem Heft widmen möchten.

Wie erzieht man seine Kinder gerecht?

Wie verändert sich das Verhältnis

von Geschwistern über die

Jahre? Was ist, wenn man gemeinsam

alt wird?

Jesus selbst war auch kein Einzelkind,

auch wenn die Krippenidylle

dieser Tage das nahelegt. Mehr

dazu auf Seite 31.

Geschwister in Eintracht – das ist

ein schöner und wichtiger Traum.

Gerade im Jahr 2013, wo das

Thema der Lutherdekade „Reformation

und Toleranz“ lautet, werden

wir einen Blick auf die Brüderlichkeit

von evangelischen und katholischen

Christen zu werfen haben. Herr

Pfarrer Puckel, der nun mit St. Pankratius

noch die katholischen

Gemeinden von Rumpenheim

und Waldheim betreut, hat uns

dazu einige Fragen beantwortet

(S. 33 f.)

Auch wer keine Schwester,

keinen Bruder sein eigen

nennen kann, darf sich in geschwisterlicher

Gemeinschaft

fühlen: Als Kinder Gottes

gehören wir zusammen und

kennen viel von den weiteren Familienaspekten:

Konkurrenz und Neid,

aber auch Solidarität und Aufnahme.

Gemeinsam verbrachte Zeit in Gottesdiensten,

beim Singen im Chor,

beim Feiern, Arbeiten und Spielen,

auf Fahrten und in offenen Gesprächen

verbinden Menschen zu einer

Gemeinschaft. Wir stehen einander

bei, wenn einer einen Todesfall in

der Familie hat. Wir laden uns ein

und passen auch ein bisschen aufeinander

auf. Wir freuen uns miteinander,

wenn einer wieder gesund

geworden ist oder nach den Ferien

wieder erholt aussieht.

Das ist gut so und ein großer

Reichtum unserer Gemeinden.

Jesus hat uns zu seinen Geschwistern

gemacht und eingeladen

in die Gotteskindschaft. Vor seiner

Krippe stehen wir und später im Jahr

vor seinem Kreuz. Geschwister und

einander verbunden.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen

ein gesegnetes Weihnachtsfest

und ein frohes und gesundes Neues

Jahr!

Ihre Pfarrerin Amina Bruch-Cincar


GOTTESDIENST

Falls nicht anders angegeben, hält Frau Pfarrerin Bruch-Cincar

den Gottesdienst um 10.30 Uhr.

Das Kirchencafé lädt im Anschluss an den Gottesdienst zum

Gespräch bei Kaffee oder Tee ein.

1. Advent, 2. Dezember, Familiengottesdienst

mit Agapemahl, Vikarin

Biester.

2. Advent, 9. Dezember, Gottesdienst.

24. Dezember, Heilig Abend,

15 Uhr: Familiengottesdienst mit Krippenspiel,

Vikarin Biester und das Kindergottesdienst-Team.

17 Uhr: feierliche Christvesper mit Sologesang,

Pfrn. A. Bruch-Cincar mit Vikarin Biester.

23 Uhr: Christmette mit Gospelchor, Pfrn. Bruch-

Cincar.

25. Dezember, 1. Weihnachtsfeiertag, 18 Uhr: Abendgottesdienst

zum Christfest mit Abendmahl, Vikarin

Biester.

26. Dezember, 2. Weihnachtsfeiertag,10 Uhr Gottesdienst

im Anni-Emmerling-Haus, Pfrn. A. Bruch-Cincar.

30. Dezember, Gottesdienst mit

Pfr. Müller.

31. Dezember, Altjahresabend,

18 Uhr Gottesdienst in St. Pankratius,

Predigt Pfrn. Bruch-Cincar.

6. Januar, Epiphanias,

Abendmahlsgottesdienst.

13. Januar, Gottesdienst mit Pfrn.

Lippek.

20. Januar, Gottesdienst.

27. Januar, Septuagesimae, Gottesdienst

mit Taufmöglichkeit.

4

3. Advent, 16. Dezember, Gottesdienst

mit Taufmöglichkeit.

4. Advent, 23. Dezember, Gottesdienst

mit dem Flötenkreis, Vikarin

Biester.

3. Februar, Abendmahlsgottesdienst.

10. Februar, Estomihi, Gottesdienst

mit Vikarin Biester.

17. Februar, Invokavit, Gottesdienst.

24. Februar, Bei uns ist kein Gottesdienst!

Kommen Sie entweder

zum Dekanatskon�rmandengottesdienst

um 11 Uhr in der Paul-

Gerhard-Kirche oder um 10.30

Uhr nach Waldheim!

1. März, Weltgebetstag.

3. März, Okuli, Abendmahlsgottesdienst


5

KINDERGOTTESDIENST

und mehr

Kindergottesdienste

Sie sind geeignet für Kinder von 4 -10 Jahren und �nden einmal im Monat

samstags vormittags statt. 9.30 Uhr geht es los in der Kirche. Mit Singen,

Erzählen, Malen und Beten feiern wir den Gottesdienst (ca. 30 - 40 Minuten).

Danach ist Zeit zum Toben, es gibt Frühstück. Wir basteln, malen, backen,

kneten etc. bis 11.30 Uhr. Dann können Sie Ihr Kind abholen. Natürlich können

Sie auch dabei bleiben und mitmachen. Im Dezember proben wir an allen

Samstagen von 9.30 - 10.30 Uhr in der Kirche für das Krippenspiel Im neuen

Jahr ist wieder normaler Kindergottesdienst. Und darum wird es gehen:

26. Januar Elia geht seinen Weg

16. Februar Fastnacht ade – Und was kommt jetzt?

Es geht wieder los mit den Krippenspielproben.

Die Proben für das Krippenspiel am Heiligen Abend sind immer

samstags von 9.30 bis 10.30 Uhr in der Kirche, also am 1. Dezember,

8. Dezember, 15. Dezember und am 22. Dezember (Generalprobe).

Alle Jahre wieder … Adventskranz binden

Wann? am Freitag, 30. 11. 12 von 18-21 Uhr, Kindergruppenraum

der GAG

Wie es funktioniert?

Sie bringen Ihr gesamtes Material mit und können - auf Wunsch

mit Anleitung - Ihren Kranz binden und schmücken. Es gibt keine

Teilnahmegebühr.

Was ist das benötigte Material?

•Tannengrün (kurze Stücke), auch Efeu, Beeren, Weidenkätzchen,

etc.

• Kranzrohling aus Stroh oder Metall oder Weiden…

• Bindedraht (wichtig!!!)

• Astschere, evtl. Handschuhe, Kerzen und Schmuck

Wer macht das?... Britta Klüber-Meichsner, Tel. 86777703

Die Diakonie-Station Offenbach

Die Diakoniestation Offenbach

ist eine Einrichtung des Evangelischen

Kirchengemeindeverbandes.

Im Oktober wurde sie wieder der

turnusmäßigen Prüfung durch den

Medizinischen Dienst der Krankenkassen

unterzogen. Geprüft wurden

p�egerische Leistungen, ärztlich

verordnete p�egerische Leistungen

sowie Dienstleistung und Organisation.

In allen drei Bereichen erhielt

die Station die Bewertung „sehr gut“

(1,0). Auch die Befragung der Kunden

ergab ein „sehr gut“ (1,0). Die

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der

Station p�egen regelmäßig etwa

100 Patienten im Stadtgebiet bis zu

viermal täglich.


ZUM NACHDENKEN

Jahreslosung 2013

Hebräer 13,14

Der ersten Hälfte dieses Satzes

stimmen alle zu. Wir haben nichts

Bleibendes und schaffen auch

nichts Bleibendes. Alles, was wir haben,

ist uns geliehen

für eine gewisse Zeit.

Ich weiß, das sieht oft

anders aus und fühlt

sich auch anders an –

als gehörte uns alles,

als besäßen wir die

Dinge und könnten

damit tun und lassen,

was wir wollen. Aber

so, wie es aussieht,

ist es nie. Was heute

sicher scheint, kann

morgen verloren sein.

Das alte Ehepaar,

das jahrelang an seinem

Haus gewerkelt

hat, muss es schließlich

verkaufen, weil

6

ihnen die Arbeit einfach zu viel wird.

Sie ziehen in ein Heim. Die Käufer

des Hauses haben in einem halben

Jahr alles verändert, was dem alten

Paar einmal lieb und teuer war. Was

heute wie ewig aussieht, kann in

ein paar Wochen vorbei sein. Was

uns wertvoll war, ist für die nächste

Generation unbedeutend. Sollen wir

darüber verzweifeln?

Nein, das sollen wir nicht. Wir

sollen es hinnehmen und nicht auf

das starren, was wir unbedingt festhalten

wollen, sondern uns um das

kümmern, was niemals vergeht.

Wer in der Liebe bleibt, verspricht

Gott, bleibt in Gott und Gott in ihm.

Jede Liebe, auch die kleinste, hat

einen Hauch von Ewigkeit um sich.

Vorausgesetzt, wir fragen nicht, was

es uns bringt. Das überlassen wir

Gott. Er wird zurückzahlen, was wir

einsetzen. In seiner Währung. Spätestens

in seiner zukünftigen Stadt.

Michael Becker


7 ZUM MITMACHEN

Einladung zum gemütlichen Adventsnachmittag

Liebe Damen und Herren!

Jetzt ist es bald wieder soweit:

Der Adventskranz wird in unserem

Gemeindesaal aufgerichtet und wartet

darauf, angezündet zu werden.

So viele schöne Adventslieder laden

zum Singen ein.

Am Mittwoch, den 12. Dezember

2012, von 15 bis 17 Uhr

möchten wir Sie zum Adventsnachmittag

im Gemeindesaal begrüßen.

Bringen Sie Partner, Nachbarn und

Freunde gern auch aus den Nachbargemeinden

mit. Wir nehmen uns

Zeit für Geschichten und Besinnliches

wie auch für einen spannenden

Quiz. Gemeinsam werden wir

auch viel singen.

Wir decken unsere Tische liebevoll

und festlich. Viele nette Leute

sind da, mit denen Sie Kaffee trinken

und plaudern können. Ein kleines

Geschenk wartet auf alle.

Der Eintritt ist wie immer kostenlos.

Bitte helfen Sie uns bei der

Planung. Melden Sie sich einfach im

Pfarrbüro an. (Tel. 86 20 91)

Wir freuen uns auf Sie!

Herzliche Grüße

Ihre Pfarrerin Amina Bruch-Cincar

und das Vorbereitungsteam

Ab AbSamstag Freitag 10. 8. Dez. 2012 2010 erhalten Sie bei uns

frisch geschlagene

Weihnachtsbäume

Gewohnte 1A-Qualität aus dem Spessart

seit über über 45 50 Jahren Jahren

Verkauf: Jahnstraße

Verkauf: Jahnstr. neben der Turnhalle

neben der alten Turnhalle

Familienbetrieb Alois Müller / Thomas Gerhard

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ZUM MITMACHEN

Lebendiger Adventskalender

in Bürgel

4. Di

Familie Mott

Kettelerstraße 6

1. Sa

Familie Lauch

Frankenstraße 1

8. Sa

Familie Klüber

Wintergasse 3

22. Sa

Familie

Zdrzalek-Artelt

Von-Behringstraße

26-28

14. Fr

Familie Witting

Strackgasse 16

17. Mo

Familie Beckert

Mecklenburger

Straße 15

13. Do

Gospelchor

Gustav-Adolf-

Kirche

Langstraße 62

9. So

2. Advent

Katholischer

Kirchenchor in

St. Pankratius

8

2. So

1. Advent

Familie Lyssy

Brandenburger

Straße 84

19. Mi

Evangelische

Kindertagesstätte

Langstraße 62

21. Fr

Familie Biernd

Bildstock-Straße

3 a

23. So

4. Advent

Familie

Bruch-Cincar

V.-Behringstr 95


9 ZUM MITMACHEN

7. Fr

Weltladen

Langstraße 62

11. Di

Blumenladen

Chr. Wenzel

Langstraße 35

18. Di

Familie

Mottscheller

Langstraße 38

16. So

3. Advent

Familie

Tremmel

Stiftstraße 55

10. Mo

Familie Lange

Von-Behring-

Straße 30

3. Mo

Familie Heusel

Seestraße 11

24. Mo

15 Uhr Familiengottesdienst

mit Krippenspiel

17 Uhr Christvesper

23 Uhr Christmette mit Gospelchor

Hier sind Sie an diesen Tagen um 18 Uhr

herzlich willkommen!

Bitte eine Tasse für Tee oder Glühwein mitbringen!

Es erwarten Sie ein kurzes Programm und etwas zum

Knabbern.

Danke allen Gastgebern!

12. Mi

Eheleute

Georg-Dammer

Schönbornstraße

23

5. Mi

Familie Janssen

Hesselbuschstraße

26 a

6. Do

Familie

Schneider

Seestraße 68

20. Do

Familie

Stefan-Schmitt

Am Entensee 69

15. Sa

Familie Gröll

Rumpenheimer

Straße 6


BLICK ZUM NACHBARN

Musikalische

Adventsandacht

Samstag, 1. Dezember, 19.00 Uhr

Schlosskirche Rumpenheim

Amina Bruch-Cincar singt Sopranarien zur Adventszeit von J. S. Bach,

Händel, Reger und Cornelius. An der Orgel: Carmenio Ferrulli.

Claudia Biester liest adventliche Texte.

Ökumene geht nicht meinen Sie?

Lassen Sie sich eines Besseren belehren!

10

Wenn die katholische Kirchenkabarettistin ULRIKE BÖHMER mit

ihrer Paraderolle der Erna Schabiewsky auf einer Bühne mit dem

evangelischen Kirchenkabarettisten MICKI WOHLFAHRT und seiner

Figur des Karl Koslowski zusammentrifft - ja dann sind Sie bei einem

Kirchenkabarett-Abend, der Sie durch alle Höhen und Tiefen der

ökumenischen Landschaft führen wird!

Verschenken Sie doch zu Weihnachten eine Eintrittskarte für unser

Ökumenisches Kabarett im Neuen Jahr!

Wir laden am Freitag, 26.01.2013 um 19 Uhr in das Gemeindehaus

der Ev. Erlösergemeinde, Bischofsheimer Weg 33-39 ein.

Karten zu 10 Euro im Vorverkauf gibt es bei Ingrid Awad unter:

069/864040 oder Sylvia Rossigno-Brauburger unter: 06108/78650


11 ZUM MITMACHEN

Bibelteilen in unserer Gemeinde

Wir wollen uns an diesen Mittwochabenden

mit dem Wort Gottes in der Bibel beschäftigen:

Einen Abschnitt lesen, ihn auf uns wirken lassen,

Eindrücke sammeln, sie austauschen, still werden

und beten. So weit, so einfach, denn das „Bibel-

Teilen“ wurde in Afrika entwickelt von Gläubigen

mit und ohne theologische Vorkenntnisse. Wenn

Sie haben, bringen Sie eine Bibel mit, anderenfalls

haben wir hier auch welche vorrätig. Die Stunden

bauen nicht aufeinander auf.

Wir treffen uns:

immer mittwochs 19.30 Uhr im Gemeindesaal

5. Dezember 2012,

23. Januar 2013

20. Februar 2013

Gustav-Adolf-Gospel-Singers auch im KOMM!

Am Donnerstag, den 6. Dezember, werden die Damen in Rot –Schwarz auch

im Basement des Offenbacher Einkaufszentrums KOMM zu hören sein. Zwischen

17 und 18 Uhr gestalten sie das Programm mit ihren schwungvollen

und anrührenden Liedern, wie immer unter der Leitung von Ulrike Fausel.

Videoschnitt – Bilderschau – Reportage

Wir suchen Helfer

Seit dem 1. Januar 2011 wurde unsere

Internet-Homepage gag-buergel.de

über 10.000 mal besucht.

Es wird daher Zeit, dass wir unsere

Kirche auf dieser Plattform und

auch in YouTube zeitgemäß vorstellen.

Einen kleinen Video�lm mit

den Kirchenglocken in Aktion, eine

Beschreibung der Orgel, die Baugeschichte

mit historischen und aktuellen

Bildern und vieles mehr wollen

wir einstellen.

Das „wie“ und mit welchen Mitteln

wir das machen, das steht noch of-

fen. Es wird davon abhängig sein,

welche Kenntnisse bei den Interessierten

vorhanden sind. Aber auch

wer keine PC-Kenntnisse hat, kann

als Drehbuchautor oder Sprecher

gerne mitmachen. Es ist geplant,

ab Mitte Januar 2013 regelmäßig

in den Räumen der Gustav-Adolf-

Gemeinde zu „arbeiten“.

Wer Interesse hat mitzumachen,

der möge sich bitte melden bei Ulrich

Krause Tel. 069-861621, mobil

01520-1737728 oder per e-mail an

ulrich.krause@online.de.


ZUM MITMACHEN

Der Gottesdienst

zum Weltgebetstag

2013 mit dem Bibelzitat

„Ich war fremd

und ihr habt mich aufgenommen“(Matthäus

25,35) fragt: Wie

können wir „Fremde“

bei uns willkommen

heißen? Mutig konfrontiert

der Weltgebetstag

mit den

gesellschaftlichen

Bedingungen in der

„Festung Europa“, in

Über Gott und die Welt –

geistliche und weltliche Musik in unserer Kirche

Das Konzert am 29. September

2012 in unserer Kirche war etwas

ganz Besonderes. Professionell musizierende

Künstler und Laien entfachten

eine Klangfülle, die uns Zuhörenden

das Herz aufgehen ließ.

„Was macht den Menschen singen?“,

damit eröffnete Amina Bruch-

Cincar den geistlichen Teil des

Abends, um gleich darauf mit ihrem

hellen Sopran die Antwort mit der

Arie „O, had I Jubals lyre“ von Georg

Friedrich Händel (1685 - 1759)

zu geben. Das folgende Stück „Wo

1. März 2013

Weltgebetstag

Liturgie aus Frankreich

12

der oft nicht gilt, wozu Jesus Christus

aufruft: „Ich war fremd und ihr

habt mich aufgenommen“. Die weltweiten

Gottesdienste am 1. März

können dazu ein Gegengewicht

sein: Die Weltgebetstags-Bewegung

ist solidarisch und heißt jede

und jeden willkommen. Ein spürbares

Zeichen dafür wird auch mit der

Kollekte gesetzt, die Frauen- und

Mädchenprojekte auf der ganzen

Welt unterstützt. In Frankreich und

Deutschland werden so Projekte für

Frauen mit „Migrationshintergrund“

gefördert, z. B. Flüchtlinge und Asylbewerberinnen.

Ort und Zeit des Gottesdienstes zum Weltgebetstag in

Offenbach sind jetzt noch nicht festgelegt. Sie werden rechtzeitig

in unserem Schaukasten und auf www.gag-buergel.de

bekannt gegeben.

sollt‘ ich �iehen hin?“ von Johann

Sebastian Bach (1685 - 1750) wurde

meisterhaft vorgestellt von Hans-

Wolfram Hooge, der auch der musikalische

Leiter dieser Veranstaltung

war.

„Kol nidrei“ - eine Bitte an Gott -

von Max Bruch (1838 - 1920) wurde

innig vorgetragen von der großartigen

Cellistin Irina Ushakowa, am

Klavier begleitet von Vytis Sakuras,

einem jungen Klaviervirtuosen, der

uns Zuhörer zum Staunen brachte.

Nun folgte die Arie „The Lord


13 AUS DER GEMEINDE

bless and keep you“ von John Rutter

(geb. 1945), die Melita Schuller mit

ihrem lyrischen Sopran zum Besten

gab. Außerdem sang sie aus dem

Oratorium „Elias“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy

(1809 - 1847)

die Arie „Höre, Israel“ - was für ein

Ohrenschmaus.

Nach der Pause wandte sich das

Programm weltlichen Musikstücken

zu. Den Anfang machten die Fantasiestücke

op. 73 von Robert Schumann

(1810 - 1856), vorgetragen

von der Cellistin Irina Ushakowa,

begleitet von Vytis Sakuras. Es

folgten die „Notturni“, Terzette von

Wolfgang Amadeus Mozart (1719 -

1787), dargeboten von den Sopranistinnen

Amina Bruch-Cincar und

Annette Bigalke sowie von Horst

Scheffel (Bass), am Klavier: Sera�ma

Teffner. Ein musikalisches Feuerwerk!

Melita Schuller folgte mit einer

Arie aus der Oper „Gianni Schicchi“

von Giacomo Puccini, „O mio babbi-

no caro“. Bei diesem Gesang konnte

einem schon das Herz aufgehen.....

Hans-Wolfram Hooge präsentierte

anschließend eine Besonderheit

mit dem Präludium von Anna Stoffers-Assipenko.

Dieses Musikstück

hatte die Komponistin dem Interpreten

gewidmet. Frau Stoffers-Assipenko

war eigens zu diesem Konzert

in unsere Kirche gekommen.

Mit Amina Bruch-Cincar wurde

das Konzert fortgesetzt mit „Brüderlein

und Schwesterlein“ aus der

Operette "Die Fledermaus" von Johann

Strauss (1825 -1899).

Beendet wurde dieses großartige

Konzert mit der Mozart-Arie „Schon

ein Mädchen mit fünfzehn Jahren“

aus der Oper "Cosi fan tutte“, ebenfalls

von Amina Bruch-Cincar gesungen

und von Hans-Wolfram Hooge

begleitet.

Ein großartiger musikalischer

Abend, von uns Zuhörern mit großem

Applaus bedacht.

Hanna Stelling


AUS DER GEMEINDE

Praise the Lord – Konzert des Gospelchors

und Fallou Sy unter der Leitung von Ulrike Fausel

Am 18. November luden die Gustav-Adolf-Gospel-Singers

zu ihrem

Jahreskonzert ein. Umrandet wurde

die Veranstaltung durch die Trommlergruppe

von Fallou Sy & Friends,

die mit kräftigen, für manche Ohren

wohl fast etwas lauten Klängen die

Zuhörer nach Senegal entführten.

Für einen Moment lang glaubte ich,

an einem anderen Ort zu sein, nicht

mehr in Bürgel, sondern irgendwo in

Afrika...

„Ich bin ein Griot, erklärte Fallou,

und wir Griots sind Musiker, Tänzer,

Sänger und unsere Trommeln sind

die Handys der Savanne – jeder

Rhythmus sagt etwas aus... und der

nächste Griot hört zu und erzählt

die Botschaft weiter seinen Leuten

in seinem Dorf.“ Hier übernahmen

die Sängerinnen des Gospelchors

nahtlos, und ihre Botschaft war die

Botschaft des Gospels. Die Sängerinnen

in Rot und Schwarz, die sich

sanft im Takt zur Musik bewegten,

gewannen zunehmend an Fahrt und

erfüllten die Kirche mehr und mehr

mit Klängen und Rhythmen der

Freude.

A m i n a

Bruch-Cincar

führte

jeweils in die

Texte ein,

damit man

auch ohne

E n g l i s c h -

kenntnisse

v e r s t e h e n

konnte, wo-

14

rum es in den Liedern ging: „Ich warte

auf Gott“, „Gott klopft an deine Tür“,

„Preiset den Herrn“ und als ganz moderne

Version: „Gott ist am Telefon,

du kannst Ihm alles erzählen!“

Nach der Pause kam dann nochmals

Fallou Sy und seine Trommlergruppe,

und diesmal bezog der

enthusiastische Griot das Publikum

mit ein, das nach einigem Zögern

mutiger wurde und mit summte,

mit sang und mit klatschte. Auch

die Sängerinnen des Gospelchors

wurden zunehmend sicherer, und

auch das Publikum entspannte sich

und unterstützte den Vortrag mit viel

Applaus, manchmal auch mitten im

Stück.

„Ich spreche nicht gut Deutsch,

aber als Musiker hat man eine Sprache,

die alle verstehen...“ meinte

Fallou, und das konnten die Zuhörer

bestätigen: auch ohne die Worte war

die Begeisterung in allen Darbietungen

zu spüren.

Am Schluss spielten nochmals

alle zusammen und Chor, Klavier

und Trommeln bildeten eine Einheit,

die jenseits von Kultur und Sprache

die Herzen verband.

Nach dem Ende des Programms

und der ‚eingeplanten‘ Zugabe verlangten

die Hörer noch mehr, und

nach einer weiteren Zugabe schickte

Amina Bruch-Cincar das Publikum

mit den weisen Worten nach Hause:

„Es ist besser, wenn man denkt, es

hätte noch mehr sein können...“ Ich

freue mich schon auf das nächste

Konzert. Andreas Kramer


15 ZUM MITMACHEN

Land zum Leben ist ein Grund zur Hoffnung

Auf der Südhalbkugel unserer

Erde ernähren sich Menschen von

dem, was auf ihrem Grund und

Boden wächst. Genug fruchtbares

Land zu besitzen, ist „Grund zur

Hoffnung“! Wer dies hat, braucht

keine Hilfe von anderen. Bauernfamilien

in den Entwicklungsländern

brauchen „Land zum Leben“.

Aber vielerorts besitzen Menschen

keinen of�ziellen Nachweis,

dass ihnen das Stück Land gehört,

das ihre Familien seit Generationen

beackern.

„Brot für die Welt“ engagiert sich

für Kleinbauern und Landlose: Land

muss den Familien sicher sein und

zu allererst die satt machen, die darauf

leben und arbeiten. Wir machen

Foto: Christof Krackhardt

uns stark für eine internationale

Regulierung des Umgangs mit der

Ressource Land. Dem Landraub

muss ein Ende gesetzt werden.

Schließen Sie sich uns an, unterstützen

Sie uns mit Ihrer Spende

und Kollekte! Machen Sie mit bei der

54. Aktion von „Brot für die Welt“.

In diesem Heft �nden Sie ein

braunes Spendentütchen. Dies können

Sie im Gemeindebüro oder beim

Weihnachtsgottesdienst abgeben.

Sie erhalten eine Spendenquittung.


ZUM MITMACHEN

Kreative Kids

Die KREATIVEN KIDS sind zwischen

8 und 12 Jahren alt und treffen sich wieder zu

folgenden Themen:

04. Dezember 2012, Wie passen die Wörter

„Stricken“ und „Gabel“ zusammen? Wir werden

es heraus�nden!

22. Januar 2013: Tontopf-Figuren. Ob

Schutzengel, Frosch, Marienkäfer oder Blumenkind;

es ist vieles möglich.

19. Februar 2013: Bommeln und Quasten.

Wunderschön und kuschelig werden sie sein.

Wir treffen uns an diesen Dienstagen von

15:30 bis 17:30 Uhr im Kindergruppenraum

der Gustav-Adolf-Gemeinde (Langstraße 62)

zum gemeinsamen Basteln.

Bitte meldet euch an unter: Tel.862091 oder 86777703. Materialkosten:

2,00 € je Termin. Leitung: Britta Klüber-Meichsner

16

Kreative Köpfe

Unsere neuen Themen:

28. November: „Sternenzauber“. Wir falten Papiersterne, z. B. einen prächtigen

Bascetta-Stern, einen transparenten Fensterstern oder auch einen Klassiker,

den Fröbelstern.

20. Februar: „Mosaikkugel“; Wir setzen das erfolgreiche Thema Mosaik fort

und versuchen uns diesmal an einer dreidimensionalen Grundform, z. B.

einer Kugel, einem Ei oder einem Kegel.

Um Anmeldung wird gebeten. Beginn ist um 19:30 Uhr im Kindergruppenraum

der GAG. Materialkosten: max. 5,00 € je Termin.

Leitung: Heike Jung und Britta Klüber-Meichsner, Tel. 86777703.

www.kreativekoepfe2011@googlemail.com

Vielen Dank!

Liebe Gemeinde, wir waren und sind schlichtweg überwältigt! Unzählige Strickund

Häkelnadeln, ganz viel tolle Wolle, Anleitungshefte, Bücher, Stickzubehör

und sogar eine neuwertige Nähmaschine (!) haben den Weg zu uns gefunden.

Wir geben einen Teil Ihrer großartigen Spenden weiter, indem wir aus dicker

Wolle Mützen fertigen, die an Bedürftige in Offenbach weitergeleitet werden.

Und trotzdem bleibt uns noch eine große Menge Material für kommende Kreativarbeiten

mit Kindern und Erwachsenen.

Nochmals vielen Dank im Namen aller, Britta Klüber-Meichsner.


17 NACHDENKEN

Weihnachten

ist NICHT nur

Christstollen

SONDERN AUCH:

Vorfreude

Geschenke

Weihnachtsbaum

Tannenduft

Besuch

Singen Warten

Christmette

Familie

Einpacken

Auspacken

Behaglichkeit

Kerzen

Depression Gans essen

Kinderglück

keine Gans essen

Freude

Ehekrach

nach G. Suchan

Mittwoch-Halb-Acht auf dem

Hauptfriedhof in Frankfurt

Trotz Regens war der Besuch des Frankfurter Hauptfriedhofes unter fachkundiger

Führung von Christian Setzepfand ein besonderes Erlebnis. 200

Jahre Stadtgeschichte in Form von Familien-, Firmen-, Künstlergeschichten

wurden sichtbar. Die Grabstätten von Familie Bethmann,

Liesel Christ, Friedrich Stoltze, Arthur Schopenhauer, Alexander

Mitscherlich und Alois Alzheimer sind nur einige

der besonderen Persönlichkeiten Frankfurts, die hier hier

ihre letzte Ruhe gefunden haben.

1828 wurde der Friedhof an seinem jetzigen Ort angelegt

- nachdem in der Frankfurter Innenstadt der Platz zu

eng geworden war. Ausschlaggebend war die Lage des

Terrains auf einer Anhöhe im Nordosten der Stadt, wo die

Winde, weil von Westen, günstig standen - und nach Offenbach

zogen! gs


ZUM MITMACHEN

Flötenkreis

Mittwoch Für Erwachsene Ute Schramm

18.45-19.45 Uhr

18

Mittwoch Halb Acht -

Offene Runde für Erwachsene

Treffpunkt: Jeweils der letzte Mittwoch (mit Ausnahmen!) im Monat um

19.30 Uhr im Gemeindesaal. Gäste sind herzlich willkommen. Auskunft bei

Klaus Hillingshäuser, Tel. 86.21.19. Programm siehe Seite 36

Kirchenvorstand

Sitzungen unseres KV am Dienstag, dem 4. Dezember 2012, 8. Januar und

5. Februar 2013.

Friedensgruppe - Weltladen

Wir treffen uns jeweils am ersten Mittwoch im Monat um 20.00 Uhr. Infos

bei Ulla Suchan, Tel. 86.24.63

Theatergruppe „Die Kirchenmäuse“

Montagabends. Infos bei Rüdiger Bock, Tel. 06074 / 2.11.61.73 sowie unter

069 / 83.00.33.52 (Anrufbeantworter) und www.kirchenmaeuse.de.

Gospelchor Chorprobe donnerstags, 20 Uhr

Leitung: Ulrike Fausel

Trommelgruppen am Montag

18-19 Uhr Anfänger, 19-20 Uhr Fortgeschrittene mit monatlichem Beitrag

Im Kindergruppenraum, Leitung Fallou Sy

Kreative Köpfe

am 28. 11. 2012 und 20. 2. 2013 (siehe Seite 16)

Offener Handarbeitstreff

Wir wollen gemeinsam Neues ausprobieren, an dem angefangenen Pullover

einfach mal in Gesellschaft weiterarbeiten oder von Grund auf das Häkeln

oder Stricken erlernen. Jetzt Dienstag! 15. Januar und 05. Februar 2013,

19.30 Uhr im Kindergruppenraum.

Jugendgruppe

Wir treffen uns immer freitags von 18.00 bis 19.30 Uhr im Jugendraum mit

Corinna Böhme-Prömper und Michael Köhler. Das Programm denken wir uns

selbst aus. Bisher haben wir Pizza gebacken, waren Kegeln und gemeinsam

im Kino.


19

Frauenhilfe + Ruheständler

Verantwortlich für die Frauenhilfe: Christa Dünkel, Ursula Prieß,

Renate Zimmermann

Ruheständler: Ruth Rumpf, Helga Jung,

Elke Röhs

12. Dezember 2012, 15.00 Uhr Frauenhilfe + "Advent für alle"

Ruheständler (siehe Seite 7)

9. Januar 2013, 15.00 Uhr Ruheständler Wir begrüßen das

Neue Jahr. Andacht mit

Vikarin Biester

Altengymnastik (nur nach Anmeldung)

Leitung: Ruth Rumpf: Montags 14.30 Uhr und 16.00 Uhr

ZUM MITMACHEN

30. Januar 2013, 14.11 - 17 Uhr

Frauenhilfe und Ruheständler

Kreppelkaffee zur Fastnacht

Mit Livemusik, vielen launigen Vorträgen und Tanzeinlagen!

20. Februar 2013, 15.00 Uhr Frauenhilfe Wir zeigen Dias von den

Aus�ügen

20. März 2013, 15.00 Uhr Ruheständler Im Märzen der Bauer


FREUDE UND LEID

20

Wir gratulieren herzlich den 75-, 80-, 85-jährigen und älteren Gemeindemitgliedern

zum Geburtstag.

Die Jubilare werden vom BESUCHSDIENST unserer Gemeinde besucht.

Wir bitten, uns fehlerhafte Angaben mitzuteilen, damit wir uns entschuldigen

können.

Wir gratulieren im Dezember

02. 12. 2012 Ernst Wachholz (85), Frankenstraße 19

09. 12. 2012 Anni Böddicker (92), Thüringer Straße 9

09. 12. 2012 Anna Göbelt (75), Niedergasse 32

14. 12. 2012 Evelyne Appel (80), Kreuzstraße 24

16. 12. 2012 Anna Hümmer (86), Falltorstraße 22

20. 12. 2012 Simon Eislöffel (99), Bischofsheimer Weg 77

20. 12. 2012 Anna Müller (87), Schönbornstraße 25

20. 12. 2012 Jürgen Möller (86), Cronberger Straße 13

21. 12. 2012 Selma Schick (80), Schönbornstraße 33

22. 12. 2012 Margarete Wenzel (75), Bürgerstraße 1

25. 12. 2012 Ruth Strube (80), Larochestraße 10

28. 12. 2012 Anna König (75), Steinheimer Straße 36

31. 12. 2012 Margot Gnodtke (75), Engelsgäßchen 23

Wir gratulieren im Januar

02. 01. 2013 Margarete Sauer (90), Altkönigstraße 8

07. 01. 2013 Ursula Krapp (75), Langstraße 4

08. 01. 2013 Gerda Neumann (80), Mühlheimer Straße 198

08. 01. 2013 Lotte Scholz (80), Frankenstraße 11

19. 01. 2013 Karl Riehling (90), Arnoldstraße 7

21. 01. 2013 Anna Frey (92), Limburger Weg 15

21. 01. 2013 Helga Laux (75), Rumpenheimer Straße 30

24. 01. 2013 Lilli Warkus (75), Von-Behring-Straße 101

26. 01. 2013 Margot Viehl (91), Mühlheimer Straße 242

26. 01. 2013 Else Hach (88), Arendsstraße 31

29. 01. 2013 Helga Herdt (75), Niedergasse 37

30. 01. 2013 Johanna Keller (80), Brockmannstraße 3


21 FREUDE UND LEID

Wir gratulieren im Februar

01. 02. 2013 Erich Groll (80), Thüringer Straße 9

01. 02. 2013 Elfriede Lampe (75), Schönbornstraße 55

05. 02. 2013 Elisabeth Wacker (80), Bürgerstraße 18

17. 02. 2013 Erwin Bock (75), Von-Behring-Straße 109

18. 02. 2013 Karl Müller (80), Hanauer Straße 18

20. 02. 2013 Trude Hammen (89), Frauhohlwiesenweg 23

22. 02. 2013 Heinz Nickel (89), Schönbornstraße 34

23. 02. 2013 Friedrich Lang (86), Staudenstraße 55

28. 02. 2013 Johanna Grebe (90), Strackgasse 14

28. 02. 2013 Mathilde Laux (90), Von-Behring-Straße 25

Wir wünschen Gottes Segen zur Taufe

Charlotte Klauke 27. 05. 2012

Michelle Messinger 17. 11. 2012

Marcel Messinger 17. 11. 2012

Elias Michael Noori 17. 11. 2012

Robin Lucas Diehlmann 17. 11. 2012

Wir gratulieren zur Hochzeit

Jennifer und Birk Lange 01. 09. 2012

Wir trauern mit den Angehörigen

Margarete Behr (92), Waldkirch 17. 08. 2012

Else Mai (91), Mühlheim 22. 08. 2012

Elisabeth Hardt (91), Elz 04. 09. 2012

Erwin Müller (97), Mühlheim 25. 09. 2012


THEMA: SCHWESTERN UND BRÜDER

Rätselhafte Geschwister

Wissen Sie, wer es war?

1 Siehe 1.Moses 25,Vers 24-26

2 Sängerin *1931, Sänger Italien

3 Weltmeisterelf 1954

4 Widerstand gegen Hitler

5 Märchen: zwei Mädchen und ein

Zwerg

6 Märchen: Gold + Pech

7 Zwei deutsche Brüder: Sänger

und Arzt

8 Bei Wilhelm Busch zu �nden

9 Gründer von Rom

22

Bitte tragen Sie die Namen von Geschwisterpaaren ein. In der grauen Spalte

ergeben sich die Vornamen zweier Jünger Jesu.

10 7x Grand Prix Sieger

11 ukrainischer Boxer

12 englische Prinzen

13 Mädchen in Buch von Enid Blyton

14 ermordeter amerikanischer

Politiker

15 Märchensammler /

Sprachwissenschaftler

16 Siehe 1. Mose 4,8

17 polnische Politiker

18 englische Thronfolger

Bitte schicken Sie Ihre Lösung an das Gemeindebüro mit Postkarte oder per

e-mail ev.gustav-adolf-gemeinde.offenbach@ekhn-net.de. Am 16. Dezember

werden 3 Preise (Modellautos 50/20/10€), gesponsert von Toys Mobil in Bürgel

(www.toys-mobil.de), unter den richtigen Einsendungen ausgelost. Gewinner

werden benachrichtigt. Siehe auch unsere Homepage www.gag-buergel.de


Male oder bastele deine Familie um den Tisch herum.

Mach mit bei unserem Mal- oder Bastelwettbewerb. Wir stellen dein Kunstwerk aus,

und prämieren das schönste Bild mit einer Überraschung!

Einsendeschluss: 31. Januar 2013 im Pfarrbüro: Von-Behring-Straße 95

Vorname und Name:


Gustavs Kinder Kiste

Gustavs Kinder Kiste

Die Seite für dich!

Die Seite für dich!

Knecht Ruprecht

Von drauß‘ vom Walde komm ich her,

Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!

Allüberall auf den Tannenspitzen

Sah ich goldene Lichtlein sitzen;

Und droben aus dem Himmelstor

Sah mit großen Augen das Christkind hervor;

Und wie ich so strolcht‘ durch den � nstern Tann,

Da rief‘s mich mit heller Stimme an:

„Knecht Ruprecht“, rief es, „alter Gesell,

Hebe die Beine und spute dich schnell!

Die Kerzen fangen zu brennen an,

Das Himmelstor ist aufgetan,

Alt‘ und Junge sollen nun

Von der Jagd des Lebens einmal ruhn;

Und morgen �ieg ich hinab zur Erden,

Denn es soll wieder Weihnachten werden!“

Ich sprach: „O lieber Herre Christ,

Meine Reise fast zu Ende ist;

Ich soll nur noch in diese Stadt,

Wo‘s eitel gute Kinder hat.“

„Hast denn das Säcklein auch bei dir?“

Ich sprach: „Das Säcklein, das ist hier:

Denn Äpfel, Nuss und Mandelkern

Essen fromme Kinder gern.“

„Hast denn die Rute auch bei dir?“

Ich sprach: „Die Rute, die ist hier;

Doch für die Kinder nur, die schlechten,

Die trifft sie auf den Teil, den rechten.“

Christkindlein sprach: „So ist es recht;

So geh mit Gott, mein treuer Knecht!“

Von drauß‘ vom Walde komm ich her,

Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!

Nun sprecht, wie ich‘s hierdrinnen � nd!

Sind‘s gute Kind, sind‘s böse Kind?

Theodor Storm.


Gustavs Kinder Kiste

Die Seite für dich!

T A U F E T W E I N G Q

A W E P R U T Z U I L I

L A S F K R I P P E O D

A L T A R M F G H J C K

R L K R E U Z Y O C K W

V K I R C H T U R M E A

B N M E Q R S E G E N S

E R B R O T T Z E I O S

P A S K A N Z E L D F E

H O C H Z E I T G H J R

G O T T E S D I E N S T

Siebzehn verschiedene

Wörter haben sich in diesem

Buchstaben-Dickicht

versteckt. Alle sind sie

in oder an unserer Kirche.

Findest Du sie alle?

Du musst waagerecht und

senkrecht lesen.

Diese Wörter kannst du im Dickicht � nden: Altar, Brot, Glocken, Gottesdienst, Hochzeit,

Kanzel, Kreuz, Kirchturm, Kreuz, Krippe, Orgel, Pfarrer, Segen, Talar, Taufe, Turmuhr,

Wasser, Wein,


Gustavs Kinder Kiste

Die Seite für dich!

?

Grübel, grübel

Nur eine von den drei Antworten ist richtig. Welche?

A) Was brachten die Weisen aus dem Morgenland als Geschenk mit?

1. Myrrhe

2. Öl

3. gesäuertes Brot

B) Wie hieß der römische Kaiser, der zu der Zeit regierte, als Jesus

geboren wurde?

1. Herodes

?

2. Augustus

3. Nero

C) Wie verhielt sich Jesus, als Kinder zu ihm gebracht wurden?

1. Er schickte sie genervt weg

2. Er verteilte Süßigkeiten

3. Er legte die Hände auf sie, betete und segnete sie

D) Wie nennt man die bildhaften Geschichten, welche Jesus erzählt

hat?

1. Psalmen

2. Krimis

3. Gleichnisse

E) Wer erhielt von Gott den Auftrag, die Menschen und Tiere vor

der Sint�ut zu retten?

1. Lukas

?

2. Noah

3. Elia

F) Welcher Prophet wurde von einem großen Fisch verschlungen und

später wieder ausgespuckt?

1. Jeremia

2. Jesaja

3. Jonas

?

G) Wodurch wurden die Menschen, die an Jesus glaubten, zu

Angehörigen der christlichen Gemeinde?

1. Abendmahl

2. Segen Jesu

3. Taufe

Richtig ist: A1, B2, C3, D3, E2, F3, G3

?


27 THEMA: SCHWESTERN UND BRÜDER

Meine Schwester und ich

8525.

Achttausendfünfhundertfünfundzwanzig

Kilometer liegen zwischen

meiner Schwester Marlene und mir.

Außerdem sieben Stunden. Zwischen

Bürgel und dem Städtchen

Rowlett in Texas, wo sie seit Juli als

Austauschschülerin wohnt.

Früher, da hätte ich mir diesen

Abstand manchmal sehnlich gewünscht!

Zum Beispiel, wenn sie

den ganzen Tag lautstark Musik von

Teeniestar „Hannah Montana“ hörte,

oder mir beim Abendessen ständig

vor das Schienbein trat (natürlich

ganz unbeabsichtigt!). Aber fangen

wir vorne an: Ich bin Alissa, 19 Jahre

alt und erzähle von meiner Schwester

Marlene (16) und mir.

Auch wenn wir uns auf Babyfotos

zum Verwechseln ähnlich sehen,

sind wir charakterlich ziemlich verschieden.

Während Marlene sich

gut selbst beschäftigte, sich Bilderbücher

anschaute oder malte,

forderte ich Aufmerksamkeit, wollte

vorgelesen bekommen oder alle mit

Fragen löchern.

Und heute? Marlene hat das

letzte Jahr praktisch komplett mit

Rudern verbracht (7 mal die Woche

Training), ich kann mehr mit Theater

anfangen. Und doch sind wir uns

seit drei Jahren sehr nahe. Wir gehen

zusammen shoppen, erzählen

uns die wichtigsten Neuigkeiten und

schenken uns zu Geburtstagen und

Weihnachten immer die besten Geschenke.

Als ich letzten Winter viel

für mein Abitur lernte, klopfte Marlene

häu�g an und fragte: „Duu, darf

ich mich auf dein Sofa setzen?

- Ich bin auch ganz leise und

störe dich gar nicht!“ Dann blätterte

sie ihre Modezeitschriften

durch, während ich mich durch

die Industrialisierung in England

ackerte.

Es ist schön, große Schwester

zu sein und zu wissen: Jemand

baut auf mich. Und zu diesem

Job gehört mehr als beim Referat

ausarbeiten zu helfen oder

Bio zu erklären.

Wenn Marlene völlig fertig von

Schule und Training heimkam (was

durchaus mal vorkommen kann bei

G8 und Leistungssport), machte

ich ihr eine heiße Schokolade und

nahm sie in den Arm. Und wenn sie

etwas auf dem Herzen hatte, sah ich

ihr das an der Nasenspitze an.

Aber natürlich ist sie auch immer

für mich da. Für meine Prüfungen

schenkte sie mir eine Postkarte, auf

der steht: You can do it! Und klebte

ein großes Plakat an den Schulzaun.

Als ich bei einer Party eingeladen

war und mir die Klamotten

aus meinem eigenen Schrank nicht

mehr ge�elen, stellte meine kleine

Schwester mein Out�t zusammen.

Jetzt ist das schwierig. Wir halten

Kontakt durch Skype (Videotelefonie

über das Internet) und Whatsapp

(Kurznachrichten, die mit dem

Handy verschickt werden). Marlene

schrieb mir erst vor einer Woche:

„Ich vermisse es, mit dir stundenlang

durch die Küche zu tanzen!“

(Für alle, die es noch nicht probiert


THEMA: SCHWESTERN UND BRÜDER

haben: Großartige Methode zum

Stressabbau)

Ja, das vermisse ich auch: Ich

vermisse den regelmäßigen Zeitschriftenaustausch,

zusammen

Filme zu schauen, sogar das „Was

du anhast, sieht irgendwie komisch

28

aus!“ und die vielen mehr oder weniger

ernsten Gespräche.

In sieben Monaten werde ich mit

meiner ganzen Familie und Marlenes

Freunden am Flughafen stehen

und - ich weiß es jetzt schon – weinen,

dass sie endlich wieder da ist.

Schmeckt mein Eis besser,

wenn mein Bruder keines bekommt?

Einkauf im Supermarkt. Der

Sohn (3) entdeckt ein kleines Auto,

Modell: supertolle Feuerwehr. Na

gut … es landet im Einkaufswagen.

Und die Tochter (9) zu Hause? Muss

die jetzt auch ein Auto bekommen?

Immerhin wollen wir als Eltern doch

gerecht sein. Immerzu bemühen

wir uns, unseren Kindern zu zeigen,

dass wir sie genau gleich lieb haben.

Wenn es sein muss, wird bei uns

die Schokolade mit der Briefwaage

abgewogen. Ganz schön stressig ist

das für Eltern. Funktioniert es? Offensichtlich

nicht.

„Eifersucht ist ganz normal“ hört

man oft als Kommentar zum Ge-

schwisterverhältnis. Manche Eltern

versuchen dennoch den Eifersuchtsstreit

zu unterdrücken, wüste Drohungen

„wenn du deiner Schwester

nichts abgibst, nehme ich dir das

Handy weg“, habe ich vergangene

Woche in der S-Bahn gehört.

Eifersucht ist ein riesiges Thema,

ganze Bücherschränke füllen

die Ratgeber, und in den virtuellen

Diskussionsforen geht es hoch her.

Kein Wunder! Manche Familien

können von Eifersucht und Konkurrenzleid

ein Lied singen: Da ist

die eine Tochter – gerade in einer

schwierigen Phase – , sie fühlt sich

zurückgesetzt gegenüber ihrer älteren

Schwester. „Es ist so schwer

mit diesen Kind“, ein verständlicher

Seufzer von Eltern, verbunden

mit erleichterter Feststellung „zum

Glück ist ihre Schwester anders“.

Von außen betrachtet ist Rat schnell

zur Stelle: Das wäre doch mal eine

gute Gelegenheit für unsere viel beschworene

„Elterngerechtigkeit“,

hier könnten wir gut zeigen, dass

wir alle Kinder gleich wahrnehmen

und nicht immer nur zu dem Kleinen

oder der Großen, dem Sohn oder

der Tochter halten ... Wahres ist na-


29

THEMA: SCHWESTERN UND BRÜDER

türlich in diesem Hinweis enthalten,

denn es ist ja eine Binsenweisheit:

Pia (14) braucht anderes als Tim (5).

Vermutlich ist auch Anna anders als

Lisa – obwohl sie Zwillinge sind.

Vielleicht ist schon viel gewonnen,

wenn man diese unterschiedlichen

Bedürfnissen erkennt und respektiert,

die Bedürfnisse der großen

und kleinen Menschen in der Familie.

Dann steht neben der Gleichbehandlung

und Fairness untereinan-

Achtundsiebzig Jahre

Eine lange gemeinsame Zeit ist zu Ende

Achtundsiebzig Jahre sind wir

brüderlich und schwesterlich miteinander

umgegangen. Jetzt hat diese

Beziehung durch den Tod ein jähes

Ende gefunden. In den einzelnen Lebensetappen

war unser gegenseitiges

Verhältnis ganz unterschiedlich.

Ich erinnere mich, dass mir in der

Kinderzeit meine elf Jahre ältere

Schwester bei manchem Streit mit

Nachbarskindern wie ein Schutzengel

zu Hilfe gekommen ist.

Wenige Jahre später mit Beginn

des Weltkrieges verschwand Ines

für Jahre aus meinem Blickfeld: Arbeitsdienst,

Kriegshilfsdienst, dann

der Beginn einer Berufsausbildung.

Zum Glück war sie zu Hause, als

wir Ende des Krieges vor den Russen

auf die Flucht gehen mussten.

Unsere Mutter hätte uns ohne die

tatkräftige Hilfe ihrer Ältesten kaum

vor den Kämpfen um unsere Heimatstadt

in Sicherheit bringen können,

gab es doch zu der Zeit noch einen

Nachkömmling von zwei Jahren.

der zum Beispiel auch das Mitleid

und die Verantwortung füreinander

– je nach Fähigkeit natürlich, denn

auch da kann Tim anderes leisten

als Pia oder Vater Peter und Mutter

Tina. Wenn dieser Blickwinkel untereinander

gilt, hat vielleicht die große

Tochter gar nicht mehr das Gefühl,

etwas zu entbehren, wenn die Mutter

und der Bruder vom Einkauf kein

Spielzeugauto für sie mitbringen.

Claudia Biester

Nach der Rückkehr

war unser

Haus von den Besatzernbeschlagnahmt.

Aber meine

Schwester – damals

eine junge Frau von

21 Jahren – wagte

es, in den Keller

des Hauses einzusteigen

und für uns

Kartoffeln und Kohlen

herauszuholen.

Und wie oft sind wir

in den Hungerjahren

gemeinsam über Land gezogen,

um etwas Essbares von den Bauern

zu erbetteln.

Als die Mutter mit uns Kindern

dem Vater in den Westen nachfolgte,

da reisten wir um nicht aufzufallen

getrennt. Die ältere Schwester

fuhr mit mir, und wir beide fassten

das wie ein gemeinsames Abenteuer

auf.


THEMA: SCHWESTERN UND BRÜDER

Das Zusammensein der Familie

im Westen war nur kurz. Ines versuchte

ihr Glück mit der neu gefundenen

großen Liebe in Südamerika

und war damit schon wieder außer

Reichweite.

Acht Jahre später war Ines mit

Mann und zwei Kindern aus Uruguay

zurück in Deutschland. Die

Lebensumstände dort waren zu

dürftig gewesen und ohne Aussicht

auf Besserung. Aber es gab damals

nicht allzu viel Miteinander mit ihr.

Zwei oder drei Mal im Jahr kamen

wir bei den Eltern zusammen. Ines

litt still unter dem Mann, der sich in

einer Sekte vergrub. Ich war vom

Beruf und der jungen Familie absorbiert.

So richtig warm geworden sind

wir erst sehr viel später. Ines war zu

ihrem jüngsten Sohn in dessen neue

Wohnung gezogen. Man konnte nun

ungestört reden. Ich war gesichert

im Beruf und familiär hatte sich bei

mir alles zum Besten gewendet. Nun

besuchten wir uns regelmäßig. Ines

war nach dem Tod unserer Eltern die

Einzige, die sich noch an alte Familientraditionen

und Begebenheiten

erinnern konnte. So hatten wir viel

zu erzählen. Das war eine schöne

Zeit, in der ich Ines erst so richtig

schätzen und lieben gelernt habe.

Vor einigen Jahren erfuhren wir

bei einem Besuch, dass sich die

Sozialbehörde für Ines interessierte,

weil sie mehrfach verwirrt in der Stadt

aufgegriffen worden war. Auf dem

Amt erfuhr ich zu meinem Schrecken,

dass sie in ein geschlossenes

30

Alten- und P�egeheim gebracht werden

sollte. Zum Glück wurde mir die

Betreuung für ihre Vermögensangelegenheiten

und andere behördliche

Dinge übertragen.

Seitdem sind wir einmal im Monat

zu Ines gefahren. Anfangs konnten

wir noch gemeinsam die neue Umgebung

erkunden, aber Ines konnte

sie sich nicht mehr einprägen.

Regelmäßig haben wir miteinander

sprechen geübt, früher vertraute

Wörter hervorgeholt und viele passende

Spiele gespielt. Ines konnte

fast bis zum Schluss lesen und sich

an altbekannten Bilderbüchern und

Verslein erfreuen. Ich hatte die Hoffnung,

dass all dies die fortschreitende

Demenz verzögern könne. Und

ich war froh, ihr etwas zurückgeben

zu können für das, was sie einst für

mich und uns getan hatte.

Schließlich kam ein Besuch, bei

dem wir sie ganz verändert in ihrem

Bett vorfanden. Wie vermutet hatte

sie einen Schlaganfall erlitten. Der

wurde aber erst nach etlichen Tagen

im Krankenhaus sicher diagnostiziert.

Der Sohn und ich mussten

entscheiden, welchen Verlauf Ines‘

weiteres Leben nehmen sollte. Trotz

vieler guter Ratschläge wehre ich

mich innerlich noch immer dagegen,

dass wir damals nur zwei gleichermaßen

schreckliche Alternativen

hatten.

Ich hatte meine Schwester sehr,

sehr lieb, gerade weil sie ein so

schweres Leben gehabt hat.

A. K.


31

THEMA: SCHWESTERN UND BRÜDER

Jesus – ein Einzelkind?

Das möchte man meinen, wenn

man ahnungslos die Worte des

Glaubensbekenntnisses mitspricht:

…und an seinen eingeborenen

Sohn, unseren Herrn.“ Eingeboren,

so lernen es unsere Kon�rmanden,

heißt einzig geboren und hat nichts

mit Ureinwohnern abgeschiedener

Weltregionen zu tun.

Also doch ein Einzelkind?

– Hm, ja, wie

man´s nimmt, lautet

dazu die zögerliche

Antwort. Tatsache ist:

Jesus ist der einzige

Mensch, in dem sich

Gott offenbart hat, in

dem er Mensch geworden

ist. Da brauchen

wir nicht mehr

weitersuchen, Jesus

ist es und gut.

Und dennoch hat

Jesus gleich zwei

stattliche Geschwisterkreise.

Wie das?

Zum einen lesen

wir in Mk 6,3, was

die Leute in seinem Heimatort verwundert

sagen, als Jesus dort seine

Antrittspredigt hält: „Ist er nicht der

Zimmermann, Marias Sohn und der

Bruder des Jakobus und Joses und

Judas und Simon? Sind nicht auch

seine Schwestern bei uns?“

Sieh an: Bei Maria und Josef

gab es insgesamt fünf Söhne und

mindestens zwei Töchter, die leider

nicht namentlich genannt werden.

Dass Jesus sich mit diesem leiblichen

Geschwisterkreis nicht zufrie-

den gab, musste Maria hinnehmen,

als sie mit ihrer Familie ihren Erstgeborenen

bei einer seiner Versammlungen

sprechen wollte. Da ließ er

sie stehen und bekannte sich zu

seinen Anhängern: „Wer den Willen

tut meines Vaters im Himmel, der ist

mir Bruder und Schwester und Mutter“.

(Mt 12,50) Eine herbe Schlappe

für die leiblichen

Angehörigen. Haben

sie sich verärgert von

Jesus abgewendet? –

So sieht es nicht aus,

denn wir �nden Maria

unter dem Kreuz wieder,

wir lesen von ihr

und ihren Söhnen, als

die Jünger sich nach

Himmelfahrt zusammenschließen

zur Jerusalemer

Gemeinde.

Dort wird vor allem

Jakobus eine der drei

Säulen werden, auch

einer, dem der Auferstandene

begegnet

ist. Was für ein großer

Glaube steckt nur dahinter, wenn einer

in der Lage ist, seinen leiblichen

Bruder, mit dem er aufgewachsen

ist, als den Messias zu bekennen!

Soweit die Verwandtschaft aus

Nazareth. Die wahre Familie Jesu

aber sind die Jüngerinnen und Jünger.

Eben alle, die Gottes Willen tun.

Weil wir denselben Vater im Himmel

haben, ist auch Jesus unser Bruder

und wir seine Familie.

Zu einer Familie gehört man

ohne eigenes Zutun, man wird ja


THEMA: SCHWESTERN UND BRÜDER

hineingeboren. So ist es auch mit

der christlichen Gemeinde: Wir gehören

dazu durch die Taufe. Für

diese Gabe hat unser Bruder Jesus

Christus sich aufgeopfert in den Tod.

Wie schön, dass wir uns den Platz in

Gottes Reich nicht erarbeiten müssen,

dass es hier nicht nach Ansehen

und Leistung geht – eben wie in

einer richtigen Familie!

In einer guten Familie ist man

füreinander da. In der Gemeinde

treffen Menschen aufeinander, die

einander helfen. Diese Hilfe wird gebraucht,

ebenso wie Menschen, die

um diese Hilfe zu bitten wagen.

In jeder Familie gibt es Kon�ikte

und zuweilen auch Streit. Das ist in

der christlichen Gemeinde nicht an-

32

ders – jedenfalls solange sie noch

nicht zur ewigen Seligkeit gelangt

ist. Kein Grund, sich zu erschrecken,

wenn in der Sache gestritten wird,

denn es gibt nun mal verschiedene

Wege, die zum Ziel führen.

Zwar ist eine Familie eine Welt für

sich, dennoch wirkt sie nach außen.

In der Weise, wie wir Gemeinde

sind, sollte ein Strahlen und Leuchten

nach außen gehen, dass Gäste

gern kommen und sich bei uns wohlfühlen.

Wir sollen Salz der Erde und

Licht der Welt sein. Also die Liebe

Gottes in Wort und Tat nach außen

tragen. Wir möchten, dass Gottes

Familie wächst, und möglichst viele

Menschen Jesus als ihren Bruder

erfahren. A. B-C.

Zwei Eingänge eine Tür

Ein Doppelportal der Kirche St. Petri

in Bautzen, die seit langer Zeit sowohl

von katholischen wie auch von

evangelischen Christen als Gotteshaus

genutzt wird.

Zwei Eingänge und doch eine Tür.

Es ist eine Frage des Standpunktes,

was für den Betrachter überwiegt –

das Trennende oder das Verbindende.

Eines ist klar: es ist eine Tür zum

gemeinsamen Gebet.


33

THEMA: SCHWESTERN UND BRÜDER

Ein Bruder in Christo

Ein neuer katholischer Pfarrer für Offenbach-Ost

Am 2. September 2012 wurde

Herr Pfarrer Andreas Puckel feierlich

in sein Amt in der katholischen Pfarrgruppe

Offenbach-Ost, das sind die

Pfarreien St. Pankratius Bürgel, Heilig

Geist Rumpenheim und Heilig

Kreuz Waldheim, eingeführt. Jetzt im

November werken im Pfarrhaus gerade

die Weißbinder, alle Türen sind

abgeklebt, aber Pfarrer Puckel �ndet

doch noch einen ruhigen Raum. Der

46-jährige empfängt mich freundlich

und wir sind schnell in einem lebhaften

Gespräch.

Pfarrer Puckel ist ein echter

Offenbacher. In St. Peter war er

schon während seiner Schulzeit am

Leibniz-Gymnasium aktiv. Nach der

Zivildienstzeit im „Gelben Haus“ in

Offenbach folgte das Theologie-Studium

an St. Georgen in Frankfurt.

Die Bergstraße und Darmstadt waren

die ersten Stationen als Kaplan.

Es folgte die erste Pfarrstelle in Großen-Buseck

im Landkreis Gießen.

Hier war er verantwortlich für 4000

Katholiken in 13 Dörfern. Er erinnert

sich gerne an die Zeit auf dem Land,

wo die Amtswege kurz waren. Hier

trafen sich der Bürgermeister, der

Apotheker und der Pfarrer tatsächlich

noch ab und zu im Wirtshaus.

In der Pfarrgruppe Offenbach-Ost

gehören noch mehr Menschen als in

Großen-Buseck zum Wirkungskreis

von Pfarrer Puckel. Den Kontakt zu

den Menschen zu bekommen, das

ist deshalb Pfarrer Puckel ein wichti-

ges Anliegen. So gratuliert er

gerne selbst den älteren Geburtstagskindern.

Dabei lernt

er Menschen kennen, denen

er sonst nie begegnen würde.

Er erfährt unerwartete Lebensumstände

und Schicksale.

Er merkt dabei, dass er in

seiner offenen Art, wie er auf

die Menschen zugeht, angenommen

wird.

Ich frage, ob das Zusammengehen

der drei bisherigen

Gemeinden klappen

wird. Noch ist es Zeit für ein

gegenseitiges Beobachten

und Kennenlernen. Pfarrer Puckel

meint, dass alle drei Gemeinden

in ihrer je eigenen Art eigenständig

bleiben sollten, dass es aber zu verstärkter

Zusammenarbeit und Konzentration

kommen muss.

Wie sieht Pfarrer Puckel das

Verhältnis der beiden Konfessionen

zueinander? Ich erwähne dazu

das Thema dieses Gemeindebriefs:

Geschwister. Spontan fällt ihm dazu

ein, dass Jesus als seine ersten

Nachfolger zwei Brüder ausgewählt

hat: Simon und Andreas. Geschwister

kennen sich gegenseitig am besten.

Sie sind zwar niemals gleich,

sondern eigenständige Persönlichkeiten.

Man sollte deshalb nicht

versuchen, sie gleich zu machen.

Die Chance liegt darin, die gleichen

Wurzeln und das gegenseitige Verständnis

füreinander zu nutzen, um


THEMA: SCHWESTERN UND BRÜDER

gemeinsam Dinge zu erreichen, die

allein nicht machbar sind. Wir sollten

als Christen die Probleme der Menschen

aus unserem Glauben heraus

gemeinsam angehen.

Die Botschaft Jesu und das Umsetzen

in den Alltag der Menschen

ist nicht so sehr nach evangelisch

und katholisch zu unterscheiden,

hier gehört vieles zusammen. Das

uns Verbindende ist viel wichtiger

als das Trennende, und auf die Fragen

der Menschen heute gibt es

überzeugende Antworten von Gott

her, der die Einheit will.

So, wie wir den Geschwistern

ihre eigene Identität lassen, so ist

es auch mit den Nationen, Kulturen

und Religionen, die uns begegnen.

Natürlich ist es wichtig, dass wir uns

bewusst machen, welche Bedeutung

einzelne Riten und Symbole

Einvernehmliche Regelung oder Streit

Über das Erben

Man hört immer

wieder, dass

sich Geschwister

nach dem Tod der

Eltern um deren

Erbe streiten. Was

weiß der Jurist von

diesem Aspekt des

geschwisterlichen

Zusammenlebens?

Ich frage Herrn Alexander

Wolfram,

Rechtsanwalt und

Notar in Offenbach-

34

im Selbstverständnis einer Konfession

oder Religion haben. Für den

Katholiken etwa ist der Leib Christi

tatsächlich präsent beim Abendmahl,

und er erkennt dies bei seiner

Teilnahme an. Das Wissen um das

Selbstverständnis des anderen ist

Voraussetzung für Toleranz und Gemeinsamkeiten

im ökumenischen

und interreligiösen Gespräch

Zum Ende kommen wir wieder

zu weniger tief schürfenden Gedanken.

Ja, Herr Pfarrer Puckel ist

gerne wieder in Offenbach. Er freut

sich auf die Arbeit hier, auf die Begegnungen

mit Menschen und auf

gemeinsames Beten und Feiern,

Sprechen und Begleiten.

Vielen Dank für das Gespräch,

Herr Pfarrer Puckel.

A. K.

Bürgel und Fachanwalt für Erbrecht.

An einer Reihe von teils erschreckenden,

teils amüsanten Fällen

erläutert er mir in seiner Kanzlei die

Tücken des Erbrechts und wie man

selbst gestaltend eingreifen kann.

Grundsätzlich wird der Anwalt

und Notar in zwei verschiedenen

Situationen tätig. Erstens können

vorsorglich und im allseitigen Einvernehmen

Regelungen für den

Ernstfall gefunden, formuliert und

notariell beurkundet werden.


35

THEMA: SCHWESTERN UND BRÜDER

Der juristische Rat von Herrn

Wolfram lautet, zunächst einmal

rechtzeitig fachmännischen Rat einzuholen,

um den eigenen Spielraum

für die Gestaltung kennen zu lernen.

Juristisch fundierte Informationen

erhält man nicht am Stammtisch!

Und es sollten die Verhältnisse am

besten vorsorglich und im allgemeinen

Einverständnis aller Beteiligten

geregelt werden. Ein Beispiel hierfür

ist ein Testament oder gar ein Erbvertrag,

zu dem die Kinder ihr Einverständnis

erklären. In manchen

Fällen emp�ehlt sich die Übertragung

des Vermögens an die Kinder

zu Lebzeiten. Dabei kann man auch

festlegen, dass das übertragene Gut

später ohne Angabe von Gründen

zurückgefordert werden kann.

Zumindest sollten alle Menschen

rechtzeitig durch eine Vorsorgevollmacht

vorsorgen, damit nicht im

Falle eines Falles ein familienfremder

Betreuer vom Gericht bestimmt

wird. Eine Vorsorgevollmacht ist

wesentlich wirksamer als ein Patiententestament

oder Betreuungsverfügung.

Gibt es Grundbesitz, sollte

die Vorsorgevollmacht in jedem Fall

notariell beurkundet werden.

Das zweite Aufgabengebiet von

Herrn Wolfram betrifft den Streitfall.

Beim Fachanwalt für Erbrecht geht

es häu�g um Streit zwischen den

erbberechtigten Kindern untereinander

und eventuell mit einem überlebenden

Elternteil. Herr Wolfram

vertritt dabei eine der Parteien im

Prozess, wobei er unter Umständen

versucht, vorher doch noch zu einer

einvernehmlichen Regelung zu gelangen.

In jedem Fall streiten Geschwister

anders miteinander als Menschen

ohne diese Bindung. Ihr Verhältnis

zueinander ist viel emotionaler.

Längst zurück liegende Vorkommnisse

spielen plötzlich eine Rolle

und drängen eine nüchterne Betrachtungsweise

in den Hintergrund.

Streitfälle zwischen Geschwistern

können absurde Züge annehmen.

Ihr Verhalten lässt sich oft nur durch

frühere Verletzungen erklären.

Mag sein, dass eines der Geschwister

durch das Schicksal begünstigt

wurde, was zu Neidgefühlen

geführt hat. Herr Wolfram erwähnt

den Fall, dass sich nach dem Tod

ihres Vaters die Kinder aus dessen

erster Ehe mit der später geheirateten

Stiefmutter und deren leiblichen

Kindern streiten. Es gibt also viele

mögliche Anlässe für Streit. Im Einzelfall

könnte nur ein Psychologe

den tieferen Grund dafür heraus�nden.

Herr Wolfram ist sich bewusst,

dass er eine eingeschränkte Sichtweise

auf die Häu�gkeit von Streitigkeiten

unter Geschwistern hat, denn

er hat es ja nur mit den Fällen zu tun,

bei denen sich die Geschwister nicht

einigen können. In der Mehrzahl der

Fälle dürften Geschwister aber wohl

die Probleme einvernehmlich und

friedlich regeln.

Auf jeden Fall sollte man sich

über ein Erbe wie über einen Lottogewinn

zu freuen. Einen Anspruch

auf ein Erbe hat man nämlich nicht!

Herr Wolfram, ich danke Ihnen

sehr für das Gespräch.

A. K.


MITTWOCH-HALB-ACHT

36

Mittwoch-Halb-Acht: Unser aktuelles Programm

19. Dezember 2012, 19.30 Uhr: Weihnachtsfeier. Jeder bringt etwas zum Essen

mit, Getränke gibt es aus dem Weltladen. Wir sind schon gespannt auf

besinnliche und lustige Weihnachtsgeschichten und passende Gedichte, die

der eine oder andere vortragen wird. Dazu können wir wieder einige Adventsund

Weihnachtslieder singen.

30. Januar 2013, 19.30 Uhr: Können Sie mich hören? Der Hörgeräteakustik-

Meister Jan Portscher erzählt uns alles über das Hören an sich und speziell

die Probleme mit der Schwer(er)hörigkeit im Alter. Dabei wird es um die

biologischen Zusammenhänge des Hörens und die psychosomatischen Verbindungen

zwischen dem Hören und den damit verbundenen Emp�ndungen

gehen. Durch kleine Experimente wird dies veranschaulicht.

27. Februar 2013, 19.30 Uhr: Wie politisch soll Religion, wie religiös darf

Politik sein? Anlässlich der Feier "800 Jahre Thomanerchor Leipzig" hielt Verteidigungsminister

Thomas de Maizière einen Vortrag, der auszugsweise in

der "Zeit" abgedruckt wurde. Wir diskutieren darüber und bilden uns unsere

Meinung.

Die Gruppe Mittwoch-Halb-Acht heißt so, weil sie sich üblicherweise am

(letzten) Mittwoch eines Monats um Halb Acht Uhr im Gemeindesaal trifft,

um sich über ein vorher festgelegtes Thema zu informieren, darüber zu

diskutieren und eine eigene Meinung zu bilden. Jeder ist willkommen.


37 KINDERTAGESSTÄTTE

Neues aus der Kita

Seit das neue Kindergartenjahr

am 13. August begonnen hat, haben

wir schon vielen neuen Kinder

geholfen, sich einzugewöhnen, und

wir werden 2013 noch weitere neue

Kinder begrüßen.

Alle Kindertagesstättenkinder haben

im Herbst 2012 einen 3-tägigen

Aus�ug in den Wald gemacht. Dort

wurde auf Baumstämmen geklettert,

Höhlen aus Holz gebaut, Frösche

gefangen und betrachtet.

Zum Erntedankfest wurde mit allen

Kindern das Thema „Kürbis“ besprochen.

In Altersgruppen wurden Kürbisse

betrachtet, Kürbisbilder gemalt

und es gab auch Kürbisgerichte.

Dieses Thema wurde auch beim

Mittagessen in der Kindertagesstätte

aufgegriffen, wo es auch eine

Kürbissuppe gab.

Als Abschluss des Projektes fand

am 07.10.2012 ein Gottesdienst

gemeinsam mit der Pfarrgemeinde

statt.

Das Zuckerprojekt mit den Schuleinsteigern

ist gestartet. Die Kinder

haben dabei verschiedene Zuckerarten

kennengelernt, die im Bistro

ausgestellt sind.

Auch erfahren die Kinder, wie viel

Zucker in verschiedenen Lebensmitteln

steckt und es wird eine zuckerfreie

Woche geben, in die auch das

tägliche Frühstück eingebunden ist.

Unser diesjähriges Laternenfest

war ein voller Erfolg. Mit selbst gebastelten

Laternen liefen Eltern und

Kinder singend durch Bürgel. Beim

anschließenden Lagerfeuer wurde

nochmals kräftig gesungenen, bevor

man sich bei heißen Getränken und

Essen erwärmte.

Das Kindertagesstättenteam

möchte sich noch recht herzlich bei

der Viktoria Apotheke für die großzügige

Spende bedanken. Mit diesem

Geld werden neue Bücher für

die Kinder gekauft.

Ab Januar 2013 begrüßen wir die

neue Mitarbeiterin Frau Ulrike Bender,

(35 Stunden wöchentliche Arbeitszeit)

in der Kindertagesstätte.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Zum Schluss möchte das Kindertagesstättenteam

noch alle Interessierten

zum Adventsgottesdienst

der Kindertagesstätte am Mittwoch,

dem 19. 12. 2012, um 17 Uhr und

zum anschließenden Betrachten

des Adventsfensters einladen.

Im Namen des gesamten KITA-

Teams wünscht Ihnen eine schöne

Advents- und Weihnachtszeit

Ihre Tanja Kleemann


WELTLADEN

Biblisch kochen - geht das ?

Die Bibel

befasst

sich nicht

direkt mit

dem Thema

Ernährung,

trotzdem

werden

Pflanzen,

Früchte und

der Verzehr verschiedener Nahrungsmittel

erwähnt. So heißt es

in 1. Mose, 18,8: „Und er trug

Butter und Milch auf und von

dem Kalbe, das er zubereitet

hatte, und setzte es ihnen vor

und blieb stehen vor ihnen unter

dem Baum, und sie aßen“.

Na, ja, Milch zum Mittagessen

ist nicht jedermanns Sache und

im Winter unter einem Baum

essen auch nicht direkt.

Heute gibt es Kochrezepte,

die die damals gebräuchlichen

Fleischarten, Gemüse und

Früchte sowie Gewürze verwenden.

So können wir vielleicht

einen kleinen Eindruck bekommen,

wie sich die Menschen

ernährten.

Moses war als Hebräer geboren,

wuchs aber wie ein ägyptischer

Prinz auf

und genoss

allen Luxus

und die

Privilegien

dieser Zeit.

Wir wollen

daher uns

vorstellen,

wir wären

38

Die Weltladengruppe der Gustav-Adolf-Gemeinde versuchte es -

und es klappte !

bei einem Bankett am ägyptischen

Königshof.

Sie als Gäste sind jetzt hier hergekommen,

entweder in ihrem

Wagen oder zu Fuß, oder sind

Sie sogar in einer Sänfte getragen

worden? Der Raum, den

Sie betreten haben, duftet nach

Myrrhe oder Weihrauch. Diener

salben Ihre Stirne mit wohlriechendem

Öl . Diejenigen von Ihnen,

die eine lange Reise hinter

sich haben, können ihre Hände

und Füße in Wasser in goldenen

Schüsseln baden. Musikanten

spielen Harfe, Lyra, Gitarre,

Tamburin, Pfeife und Flöte.

Zu Beginn der Mahlzeit wurde

eine Reihe von Vorspeisen

serviert. Dazu gehörte auch eine

frühere Art unseres Kohls, von

dem man glaubte, dass er das

Verlangen nach Wein anrege.

Eine Suppe, etwa Mandelcremeoder

Linsensuppe folgte. Man

aß sie besonders gern, da gerade

Suppenlöffel aus Elfenbein,

Alabaster oder Bronze in Mode

waren.

Reiche Ernten galten als Segen

Gottes. In der Bibel werden

frische Nahrungsmittel dankbar

besungen: die Süße der Früchte,

der Reichtum an Milch, Käse

und Oliven, herzhaftes Getreide

(Bulgur), die besonderen

Vorzüge von Mandeln, Feigen,

Trauben, Zwiebeln, Kümmel und

Kräutern.

Das Motiv von Schafen, vom

Schäfer und der Herde, zieht


39 WELTLADEN

sich wie ein goldener Faden

durch die ganze Heilige Schrift.

Das Hüten der Herde war eine

wichtige Beschäftigung und

beeinflusste alle Bereiche des

Lebens. Ein Hirte und seine

Familie mussten essen, wann

immer sich die Gelegenheit bot.

Fleisch wurde üblicherweise als

Eintopf zubereitet. Lammfleisch

war für die Juden eine große

Delikatesse. Für die Ägypter

hingegen waren Milch und die

Wolle so wichtig, dass sich

ein Tabu entwickelte, was den

regelmäßigen Fleischgenuss

untersagte.

Unser Fleisch wurde mit Feigen

und Gewürzen wie Kümmel und

Koriander geschmort. Traditionell

ist auch Bulgur, gekochte

Weizengrütze.

Paulus kam etwa um 60 n.Chr.

nach Rom, zur Zeit der Herrschaft

Neros. Üppiges Essen

war schick bei den Feinschmeckern

jener Zeit. Für manchen

Römer endeten die Tafelfreuden

mit dem finanziellen Ruin. Ein

Bankett konnte anfangen mit:

Muscheln, Wacholderdrosseln

und andere Singvögel mit Spargel,

mit Austern gefüllte Pasteten,

Quallen, Rippchen von Reh

oder Hirsch, Purpurschnecken.

Zum Hauptgericht gehörte vielleicht

Euter vom Mutterschwein,

ein Eberkopf, Gerichte aus

Fischleber, Flamingozungen,

…. Zum Abschluss gab es ein

köstliches Dessert, genau wie

bei uns heute. Allerdings war

Schokolade noch nicht bekannt

aber wohl die Gewürze, die wir

verwendet haben.

Am 11.November wurde unter

diesem Motto ein Gemeindeessen

gekocht und ca. 50

Personen serviert. Alles was

hier erwähnt wird, konnte es

natürlich nicht geben, wie z.B.

Wacholderdrosseln, Fasanenzungen,

Euter vom Mutterschwein.

Aber einiges war doch

möglich, Rezepte dazu können

Sie im Weltladen erhalten.

us

ACHTUNG - IM DEZEMBER HAT

DER WELTLADEN

GEÄNDERTE

ÖFFNUNGSZEITEN:

Montag, Dienstag, Mittwoch,

Donnerstag, Freitag:

10 - 13 und 15 - 18 Uhr

Samstag 10 - 16 Uhr

AUSSERDEM:

An jedem Freitag vor den

Adventswochenenden gibt es

vor dem Laden ab 16.30 Uhr

(Ausnahme: am 7.12. ab 18 Uhr

beim Adventsfenster)

Glühwein und eine Kleinigkeit zu

essen !


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Fax: 069 / 86.77.78.97

Öffnungszeiten: Mo 14 - 16 Uhr,

Di+Do+Fr 10 - 12 Uhr

Pfarrstelle:

Pfarrerin Frau Amina Bruch-Cincar

Von-Behring-Straße 95, Tel.86.20.91

Sprechstunden der Pfarrerin

Frau A. Bruch-Cincar: Di 10 - 12 Uhr

und nach Vereinbarung

Pfarrsekretärin: Frau G. Palcer

Vikarin: Frau Claudia Biester

Internet: www.GAG-Buergel.de

e-mail: GAG-Buergel@t-online.de

Gemeindezentrum:

Langstraße 62.

Hausmeisterin: Frau Carmen Wolff

Kegelbahn: Die Kegelbahn wird

zum Jahresende geschlossen.

Kindertagesstätte:

Langstraße 62, Tel. 86.37.99

Leiterin: Frau Michaela Rögner

Stvtr. Leiterin: Frau Tanja Kleemann

Diakoniestation, der P�egedienst

unserer evangelischen Gemeinden:

63065 Offenbach, Ludo-Mayer-Str. 1

Tel. 98.54.25.40

Leiterin: Frau Martina Desch

Hilfe für Ältere, Kranke, Behinderte

über das Pfarrbüro, Tel. 86.20.91

Konten für Spenden u. a.:

Städt. Sparkasse Offenbach BLZ

505 500 20, Konto 604 75 30 und

Vereinigte Volksbank Maingau

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1900 Exemplare

Impressum

Herausgeber: Kirchenvorstand der Ev.

Gustav-Adolf-Gemeinde, Von-Behring-Str. 95,

63075 Offenbach

Redaktionsteam dieser Ausgabe:

Pfrn. Amina Bruch-Cincar, Claudia Biester,

Dr. Andreas Kaestner, Ullrich Krause

Verantwortlich i. S. d. Presserechts:

Pfrn. A. Bruch-Cincar

Anregungen, Leserbriefe, Veranstaltungsberichte,

Fotos aus dem Gemeindeleben und

ähnliches sind willkommen. Redaktionelle

Kürzungen und Änderungen vorbehalten.

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben

die Auffassung des Verfassers wieder.

Der nächste Gemeindebrief

erscheint am 28. 02. 2013

Redaktionsschluss: 21. 02. 2013


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10 Gründe für einen

Gottesdienstbesuch

1. Eine Stunde für mich, aber nicht allein.

2. Danke! Ein Konzert ohne Eintritt.

3. Ich genieße den besonderen Ort.

4. Ich singe mit.

5. Mein Gebet wird hörbar mit

hineingenommen in das Gebet vieler.

6. Ich spüre: Gott interessiert sich

für mein Leben.

7. Ich erfahre was Neues von Gott.

8. Ich leihe mir die Worte anderer,

um Gott zu loben (und lerne so nebenbei

eine Fremdsprache.)

9. Ich habe teil an den Problemen anderer

Menschen und bete sogar für sie.

10. Das tut gut: Ich erhalte den Segen.

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