Aktuelles Heft - VSVI Rheinland-Pfalz Saarland

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Aktuelles Heft - VSVI Rheinland-Pfalz Saarland

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INFO

201 1 /201 2


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 22.06.2011 fand die 41. Mitgliederversammlung im Schloss zu Koblenz

statt, bei der ich durch den 2. Vorsitzenden, Herrn Dr. Manns, vertreten und

in Abwesenheit als 1. Vorsitzender der VSVI bestätigt wurde. Für das mir

damitentgegengebrachteVertrauenbedankeichmich.

Ein besonderer Dank gilt in diesem Jahr der Bezirksgruppe Koblenz für

die hervorragende Organisation der41. Mitgliederversammlung.

Nach einer Phase der Kontinuität wurde derVorstand derVSVI Rheinland-

Pfalz und Saarland e.V. in Teilen neu zusammengestellt. So wurde Herr

Elmar Schnorpfeil nunmehr als Schatzmeister bestätigt (vorher kommissarisch

i.d. Nachfolge für Herrn Bornstedt) und Herr Hendrik Beuke als neuer

Schriftführeri.d. NachfolgefürHerrn Paulsen mitin denVorstand gewählt.

Für dieVertretung der kommunalen Ingenieure konnte Herr Ralf Bernhard

i.d. Nachfolge für Herrn Ludwig gewonnen werden, Herr Dr. Bertram Kühn

wurde vom Vorstand als Beisitzer i.d. Nachfolge für Herrn Conrad als Vertreter

der Arbeitsgemeinschaft rheinland-pfälzischer Ingenieurverbände benannt. Herr Claudius Rotter

wurde mit Blick aufseine langjährigen Verdienste und sein Engagement zum Ehrenmitglied der VSVI

Rheinland-Pfalz und Saarland ernannt. Die Begründung finden Sie in der Niederschrift zu der Mitgliedersammlung

hier im Infoheft.

Leider konnte dieses Ereignis unser ehemaliger VSVI-Vorsitzender, Herr Horst Oltersdorf, nach seinem

plötzlichen Tod im November 2010 nicht miterleben. Auch er gehörte – wie Herr Rotter – zu dem Personenkreis,

die vor und hinter den Kulissen die Belange und Interessen der Ingenieure und der VSVI

immerimAugehatten.

Aufden letzten Seiten des vorliegenden Infoheftes finden Sie in gewohnter Weise eine aktuelle Zusammenstellung

derVSVI-Gremien. DieVereinigung lebtvon dem Engagement ihrerMitglieder; hier sind wir

gutaufgestellt. Ich danke an dieser Stelle allen, die durch dieses Engagement unsere/IhreVereinigung

stärken und aktivhalten.

Satzungsgemäß liegt der Schwerpunkt bei der Förderung der fachlichen Fortbildung der Straßen- und

Verkehrsingenieure. Insofern möchte ich aufdas aktuelle Angebot an Seminaren und Exkursionen hinweisen;

der Arbeitskreis „Berufliche Fortbildung“ hat auch diesmal ein umfassendes, interessantes Fortbildungsangebotzusammengestellt.

Nutzen Sie es!

Unter dem Thema „Stuttgart 21 – ein Projektverändert unsere Planungskultur“ findet das diesjährige 19.

Verkehrs-Symposium am 18. November 2011 entgegen der üblichen Tradition nicht in Bad Kreuznach

sondern in Mainzstatt. Grund hierfürwareine im Nachhinein erfolgteAbsageseitens der bisherigen Lokalität

– trotz vorheriger Terminzusage. Die Fortführung der Tradition der Verkehrs-Symposien als zwischenzeitlich

etablierte Marke derVSVI Rheinland-Pfalz und Saarland e.V. ist mit dem Ausweichen nach

Mainz aber gewährleistet.

Die Entwicklung im Bereich der Straßen- und Verkehrsinfrastruktur bleibt nach wie vor spannend. Die verfassungsmäßige

Schuldenbremse des Landes Rheinland-Pfalz lässt auch in diesem Bereich Auswirkungen

erwarten. Die Vereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure Rheinland-Pfalz und Saarland

e.V. wird diese kritisch verfolgen und die ingenieurberufständigen Interessen und Belange seiner

Mitglieder im Sinne einer nachhaltigen Verkehrsinfrastruktur auch gegenüber der Politik darlegen und

vertreten.

Ich wünsche Ihnen viel Freude an dem neuen Infoheft und freue mich auf kommende gemeinsame

Gespräche im Sinne derVereinigung.

Bernd Hölzgen

(1.Vorsitzender)

VSVI -I NF O 2011 1


Pl atz 1: � Wutbürger� Pl atz 2: � Stuttgart 21� –sol autete di e Rangfol gei n der Wahl � Wort des Jahres 201 1� der Ge-

sell schaft für Deutsche Sprache.

Di ese Neubil dung sei ver wendet worden, �u m ei ner Empörungi n der Bevöl kerung darüber Ausdruck zu geben,

dass politische Entschei dungen überi hren Kopf hi nweg getroffen werden� begründete di e Gesellschafti hre Wahl.

Zu m heuti gen Tag si nd all e Vorgänge, di ei n unserer Gesell schaft mit �Stuttgart 21� verbunden werden, zu m Sy-

nonymgewordenfür ei nen gewandelten Umgang der Bürger miti nfrastrukturell en Großprojekten. Es si nd Zweifel

angebracht, ob solche Vorhaben zukünftig noch durchsetzbar si nd.

All er di ngs wer den wir i n Deutschl and –und gerade hi er –auchi n Zukunft ni cht auf di e Reali si erung weiterer Groß-

pr oj ekte verzi cht en können.

StändigeInvestitionenin unsere Mobilität undin den Transport, etwa die Kapazitätserweiterung bei Häfen und

Fl u ghäf en so wi e der Aus- oder Neubau von Straßen und Schi ene si nd weiterhi n unverzi chtbar.

AuchdieStrom-undKommunikationsnetzemüssenindenkommendenJahrenausgebautundmodernisiertwer-

den.

Ei n er sei t s wirdfehlende Bürgerbeteiligungbeklagt, andererseitsist zu Recht darauf hinzuweisen, dassunser Pla-

nungsrecht ausdrücklich und umfangreich di e betroffene Öffentlichkeit amPl anungsprozess und Rechtsverfahren

beteili gt.

Woli egen di e augenschei nli ch vorhandenen Defi zite: i n zul angen Pl anungsprozessen, i n zu später Bürgerbeteili-

gung, i n schl echter oder nicht vorhandener Öffentlichkeitsarbeit oder i n überholten Kommunikati onsfor men zwi-

schen Bauherr, Pl aner und betroffenen Bürgern?

Ei n Themenkompl ex von wesentli cher Bedeutung für den Pl anungserfol g zukünfti ger I nfrastrukturprojekte - und

deshal b auch ei n � würdi ges� The mafür unser VSVI - Verkehrssymposi u m a m 1 8. 1 1. 201 1 i n Mai nz!

Di e VSVI und FGVSVI Rhei nl and- Pfal z und Saarl and würden si chfreuen, wenn auch Si e si chfür di eses sehr aktu-

elleundalleStraßenbau- undVerkehrsingenieureunmittelbar betreffendeThemainteressieren würdenundder

Ver anstalt ung bei wohnen könnten:

Bitt e merken Si e si ch schon j etzt den Ter mi n vor !

Unterstützt durch: I ngeni eurkammer Rhei nl and- Pfal z und ADAC

– Ar bei t skr ei s Ver kehr spol i ti k, Herr Di pl . -I ng. M. Ber g –


Niederschrift über die 45. Ordentliche Mitgliederver-

samml ung der VSVI Rhei nl and-Pfalz und Saarl and e. V.

am22. Juni 2011i mSchlossin Koblenz.

Tagesor dnungspunkt 1:

Begrüßung

–Herr Dr. Manns–

Mei ne sehr geehrten Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

ichbegrüße Sieganzherzlichzur 45. Ordentlichen Mitglie-

derversa mml ung der Ver ei ni gung der Str aßenbau- und Ver-

kehrsi ngeni eure Rhei nl and-Pfalz und Saarl and am Mitt-

woch, dem22.6.2011imSchlosszuKoblenz.

Übli cher wei se treffen wir uns zur Mitgliederversammlung

der VSVI Ende April, Anfang Mai. I n di esem Jahr war das

Ziel, die Mitgliederversammlung mit der Bundesgarten-

schauinKoblenzzukombinierenundsoeinerundeVeran-

staltungfür Mitgli eder und Gäste zu organisi eren.

Al s Tagungsort war di e Rhei n- Mosel- Hall e vorgesehen. Di e

Verzögerung beimBau der Rhein-Mosel-Halle haben uns

sowohl von der Ter mi npl anung al s auch von dem Fi nden

von Veranstaltungsräu men her i n ernste Schwierigkeiten

gebracht.

Sch wierigkeiten, die zum größten Teil bewältigt werden

konnten, dank der großarti gen Mitwirkung der Bezirks-

gr uppe Kobl enz und i nsbesonder e unser en Koll egi nnen

undKollegenbeiderStadtKoblenz,anderSpitzeHerrFi-

scher alsstellvertretender Leiter desTiefbauamtes.

Aber auch der gesamten Bezirksgruppe Kobl enz mit Herrn

Cor nel y an der Spitze gilt unser Dank. All e organisatori-

schen Probl eme wurden zu unserer vollsten Zufri edenheit

bewälti gt. Schön, wie Sieden Tagundden Abendfür uns

gestaltet haben. Danke dafür.

Not wendi g wurde i m Vorfel d ei ne mehr mali ge Ter mi nver-

schiebung, zuletzt auf den 22.6.2011. Dassdiesnicht alle

Terminkalender vertragen, liegt auf der Hand. Insofern

haben wir – ni cht zul etzt auch wegen der Feri en – ei ni ge

Anwesenheitsdefizite zu beklagen. Wie Sie durch meine

Ver sa mml ungsl eit ung sehen, sogar an vor derst er St ell e. I ch

möchte als erstes unseren 1. Vorsitzenden, Bernd Hölzgen

entschul di gen, der aufgrund der ter mi nli chen Situati on,

sei ner di enstli ch starken Beanspruchung wegen der fri sch

konstitui erten Landesregi erung nur jetzt Gel egenheit fand,

sei nen Jahresurl aub zu neh men. Er bedauert di es sehr,

hofft auf Verständnis und l ässt Sie all e ganz herzlich grü-

ßen.

Ebenfall s absagen musste der Vertreter des Saarl andesi m

Vor st and, Herr Wer ner Sch mitt von der oberst en Str aßen-

baubehörde des Saarl andes, dem Mi ni steri u mfür Umwelt,

EnergieundVerkehr. AuchHerrSchmittgrüßtSiealleganz

herzlich.

Weit er hi n können aus de m Vorst and Herr Tho mas Ferr er o

und Frau Lederer sowieHerr KuhnvomArbeitskreisÖffent-

li chkeitsar beit ni cht dabei sei n.

Alle haben sich entschuldigt, alle grüßen Sie ganz herzlich

und wünschen der Veranstaltung ei nen guten Verlauf.

Dass der Verl auf gut sei n wird, das wollen wir hoffen bzw.

dessen si nd wir unssicher. Mit demSchlossin Koblenzund

di ese m Festsaal hi er, haben wir einenhervorragenden Ver-

anstaltungsort gefunden.

Di e Bundesgartenschau hat dafür gesorgt, dass das

Schl oss und di e gesa mte Stadt Kobl enz si ch �her ausge-

putzt�hatfürihreGäste, zudenen wir unszählen.

Herzli ch Willkommen zur Mitgliederversammlung der VSVI

inKoblenz.

Ganz besonders begrüßen möchtei ch unser Ehren mitgli ed,

Herrn Hans Berenz.

Ebenso gerne begrüße ich auch den Schatzmeister der

Bundesvereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingeni-

eur e, Herr n Dr. Hei nz Kol b. Herr Dr. Kol b hat uns i n den

letzten Jahren über die Aktivitäten der BSVI informiert. Er

wird dies auch heutetun. Wirfreuen uns, dass Siedasind.

Herr Professor Voth hat si ch aus gesundheitli chen Gründen

entschul di gt. Er ist gerade aus ei ner Reha- Maßnahme zu-

rückgekehrtundfühltsichnochnichtinderLagezukom-

men. Erlässt Siejedochallegrüßen.

Grüße ausri chten möchte i ch auch von unseremfrüheren

1. Vorsitzenden, Herrn Präsi dent a. D. Manfred Werz. Er

freut si ch bester Gesundheit mit sei nen 78 Jahren und er-

wartet heute den Besuch sei nes Sohnes Andreas mit der

Famili e aus Ameri ka.

Aus gesundheitli chen Gr ünden ni cht ko mmen kann auch

Bruno Rude. I hmgeht es zur Zeit nicht gut.

Ich möchtedie Gelegenheitnutzen,IhnvonhierimNamen

vonI hnen all en zu grüßen undi hmall es Gutezu wünschen.

Auch Wolfgang Voss gr üßt all e. Er hat kurzfri sti g absagen

müssen.

VSVI -I NF O 2011 3


Ni e derschrift

Mei ne Da men und Herr en,

lassen Sie unsjetzt derimletzten Geschäftsjahr verstor-

benen Mitgli eder, soweit Si e uns bekannt si nd, gedenken.

Ichbittedarum, sichzuerheben.

Gerne möchtei ch hi erbei 2 Personen besonders er wähnen.

Lassen Si e mi ch mit dem Präsi denten der BSVI, Herrn

Jürgen Mitz begi nnen.

Am 1 7. 7. 201 0 ist nach kurzer, schwerer Krankheit unser

Pr äsi dent der BSVI , Herr Senat sr at Jür gen Mi t z i m Alter von

59 Jahren verstorben.

Herr Mitz war seit 1 978 Mitgli ed der VSVI Ni edersachsen

und seit 1 999 Vorsitzender der VSVI Bremen. I n den Jahren

2003 bi s 2007 war er i n den Gremi en der BSVI täti g. Seit

2007 hat er mit großem Engagement al s Präsi dent gewirkt.

Er war ei n ko mpet ent er und wei t si chti ger Pr äsi dent, der di e

Anli egen der I ngeni eure vertreten hat. Wir werdenihn als

Präsi dent und Menschi n guter Eri nnerung behalten.

Am 24. 1 1. 201 0 i st unser ehe mali ger VSVI - Vorsitzender,

Herr Horst Oltersdorfi mAlter von 68Jahrenfür uns alle un-

fassbar gestorben.

Von1999bis2005stander als5. Vorsitzenderinder Reihe

sei ner Vorgänger und hat unsere Landesverei ni gung über

sechs Jahre sehr erfol grei ch geführt. Er hat i n schwierigen

Zeiten die VSVI auf Kurs gehalten und hat die VSVI-Arbeit

st ets i m Hi nbli ck auf Quali t ät und Akt uali t ät her ausgef or dert.

Viele VSVI-Aktivitäten und Angebote wurden unter seiner

Leitung und sei nem Anspruch verbessert, weiter entwickelt

oder neu i nitii ert.

NennenmöchteichhierseinenunentwegtenEinsatzfürdie

Förderung desIngenieurnachwuchses, wozu auch die Ein-

führung des Förderpreises der VSVI für die Diplomarbeiten

gehört. Die Gründung des Arbeitskreises �Junge Mitgli e-

der�, diesichfürunsereIngenieurvereinigungalsGlücksfall

er wi esen hat, das Fachgespräch zwischen den Professo-

ren, Arbeitgebern, den Ver waltungen und der frei en Wirt-

schaft sowi e den studenti schen Vertretern über I ngeni-

euraus- und weiterbil dung sowieüber das wichtige Thema

der Bachel or- und Masterstudi engänge.

Wir bedauern seinen plötzlichen Tod. Wir sind allesehr be-

troffen. Wir haben ei nen i mmer hilfrei chen Freund und Kol-

legenverloren.

Der Vorstand:

4

VSVI -I NF O 2011

Wei t er hi n si n d verst or b en:

Hesch, Walter Geretsried

Er nst, Josef Saarbrücken

Jung, Otto Sein

Becker, Ferdinand Namborn

Engel, Richard Saarbrücken

Wittelsberger, Hel mut Hillscheid

Rünger, Christian Kretz

Güth, Fritz Neuerburg

Schnei der, Reinhold Waldsee

Ott er bach, Klaus Luckenbach

Sauer, Dieter Eitelborn

Rohrbach, Fritz Ludwigshafen

Degro, Werner Saarbrücken

Koll, Franz Bad Neuenahr- Ahr weil er

Kr etzer, Karl Koblenz

Hagner, Gerhard Koblenz

Albrecht, Rai ner-Friedhel m Neuhäusel

Wir werdenihrerin Ehren gedenken.

Tagesordnungspunkt 2:

Geneh mi gung der Ni ederschrift über di e

44. Ordentli che Mitgli ederversamml ung

Die Niederschrift wurdei mJahresheft 2010/2011 veröffent-

licht und all en Mitgliedern zugesandt.

Bi sher si nd der Geschäftsführung kei nerl ei Änderungen vor-

getragen worden. Bestehen I hrerseits Änderungs- oder Er-

gänzungswünsche?

Di esi st ni cht der Fall, so dass di e Ni ederschrift geneh mi gt

ist.

I ch danke Herrn Gest, Herrn Kuhn und Herrn Paul senfür di e

Arbeit, die Niederschrift zusammenzustellen unddruckenzu

lassen.


Tagesor dnungspunkt 3

BerichtüberdieTätigkeitder Vereinigung

Li ebe Koll egi nnen und Koll egen, ich komme nun zu demall-

gemei nen Geschäftsbericht unserer Vorstandsarbeit.

Zur 45. Mitgliederversammlung wurde vollständig undfrist-

gemäßeingeladen. Mit der Einladunghaben Sieauch die

Tagesordnung erhalten. Si nd Si e all e hi er mit einverstan-

den?

Da di es der Fall, damit gilt di e Tagesordnung al s geneh mi gt

Nach Auswertung der ausgel egten Li sten si nd 99 sti mmbe-

rechtigte Mitglieder anwesend. Vielen Dank für Ihr Kom-

men, das zei gt I hr e Ver bundenheit mit der VSVI .

Ichstellefest, dassdieVersammlungbeschlussfähigist.

Als erstes wird I hnen jetzt Herr Dr. Kol b eini ge I nfor ma-

ti onen zur Arbeit der BSVI geben.

Von Sei t en der VSVI Rhei nl an d- Pf al z u nd Saarl and wirkt

Herr Traudeni m Koordini erungsausschuss mit.

Darüber hinausist Herr Ferrero Leiter des Arbeitskreises

�Akkreditierung�in der BSVI.

Bundesverei ni gung BSVI:

–Herr Dr. Kolb–

Mei ne Da men und Herr en,

in diesemJahrfindet wieder die Delegiertenversammlung

der BSVI statt. Veranstaltungsortist Wei mar.

Zurzeit l aufen jedoch bereits di e Vorbereitungen zu m 50.

Gründungsjubiläum der BSVI i m Jahre 2013. Geplant ist

ei ne St er nf ahrt der Landesver ei ni gungen nach Berli n.

Ebenfall s i m Jahre 201 3 wird auch der kommende BSVI-

Prei s vergeben. Di e Vorgaben hi erzu werden i n enger Ko-

operati on mit dem ADAC ent wickelt.

ImletztenJahristeineBSVI-MedaillenachRheinland-Pfalz

gegangen. Ausgezei chnet wurde di e Vorl age des LBMTri er

i m Zuge der Bau maßnah men der A 60 und der B 50 zu m

The ma: � Ver mei dung der Veri nsel ung von Lebensr äu men

seltener Arten�

VonSeitender BSVI bestehtdieAbsicht,injedemJahrdrei

Broschüren heraus zu geben.

Fol gende Themen steheni n di esemJahr an:

Kl i masch utz u n d Str aßenver kehr

Shared Space ( Gemei nschaftsstraßen)

Si ch er h ei t sau di t von Str aßen.

Ni ederschrift

Die Homepage der BSVI wurde überarbeitet. Neu i m An-

gebot i st ei ne Job-Börse.

Von der BSVI wur de ei n Fil m über den Ber uf des Baui ngeni -

eurs beauftragt. Di eser Fil mist jetzt ferti g gestellt und kann

von den Landesverei ni gungen angefordert werden.

Für di e BSVI i st und bl ei bt das maßgebli che Zi el , das An-

sehen der I ngeni eure i n unserer Gesell schaft zu verbes-

sern.

Vi el en Dan k f ür I hr e Auf merks a mk ei t.

–Herr Dr. Manns–

Vi el en Dank Herr Dr. Kol bfür di eI nfor mati onen.

Zur Del egi ertenversamml ung vom 22. – 24. September

201 1 i n Wei mar werden wi r auf j eden Fall mit ei ner gr ößer en

Gruppe vertreten sei n.

VSVI -I NF O 2011 5


Ni e derschrift

IchkommenunzumBericht über dieTätigkeitender Verei-

ni gung

a) Beri cht des 1. Vor si tzenden

WieindenvergangenenJahren möchteichdenBerichttei-

l en. I ch werde ei nen Überbli ck geben und dann di e Vorsit-

zenden der Arbeitskrei se bitten, über i hre Täti gkeiten vor-

zutragen.

Herr Enders wird über das Seminar- und Exkursionspro-

gr a mm vortr agen.

Herr Dr. Kühn wirdinVertretungfürFrauLedererüberden

Ar bei t skr ei s J u n ge Mi t gl i eder beri cht en.

Herr Berg wird über den Arbeitskrei s Verkehrspoliti k beri ch-

ten.

6

All gemei nes und Geschäftsberi cht

Wi r haben di e erf or derli che Ar beit i n 4 Vorst andssitzungen

mit de m er weit ert en Vorst and,

– am21.9.2010in Koblenz

– am3.12.2010in Koblenz

– am13.4.2011 in Treis-Karden und amheutigen

VormittaghierinKoblenzdurchgeführt.

DergeschäftsführendeVorstandhatam9.6.2011 einewei-

tere Sitzung abgehalten.

Weni ge Sitzungenrei chen aus, weil si ch ei ne große kompe-

tente und zuverl ässige Mannschaft di e Arbeit teilt, 7 Vor-

st ands mi t gli eder und 7 Bei si tzer.

An di eser St ell e ei n gr oßes Dankeschön an all e, di e f ür un-

sere Vereinigungarbeiten undzu demgroßen Erfolgbeitra-

gen.

Besonders den Bei sitzern, di e großarti ge Arbeit l ei sten,

möchteichandieser Stelleeinmal Dankesagen. Sieüber-

neh men vi el e Pfli chtaufgaben und garanti eren so di e Ab-

läufe, dieeinesogroße Vereinigung braucht.

Ei ne besondere Herausforderung wari mvergangenen Jahr

der Wechsel der Schat z mei st er von Herrn Bor nst edt zu

Herrn Schnorpfeil.

Das Seminar- und Exkursionsprogrammals unsere Kern-

aufgabe läuft sehr erfolgreich. Herr Enders wird hierzu

spät er det ailli ert vortr agen. I ch möcht e Si e bitt en, di e Ange-

bote auch weiterhi n gut zu nutzen.

Bei sitzer:

VSVI -I NF O 2011

Das 1 8. Bad Kreuznacher Symposi u mfand i ml etzten Jahr

am 18. November mit dem Thema �Verkehr unter Strom!

Ko mmt nach der Abwrack di e El ektroprämi e� statt. Mit dabei

waren2Staatssekretäre. DurchdasProgrammführteder

Moderator Thorsten Link SWR 1. Die Teilnehmerzahlen

war en mi t ca. 250 wiederhöheralsindenVorjahren.

In diesemJahr wird das Symposiumjedoch erstmaligim

Schl oss i n Mai nz stattfi nden. Grund hi erfür waren Sch wie-

ri gkeiten mit de m Kurhotel i n Bad Kreuznach. Herr Berg wird

Si e di esbezüglich später noch näheri nfor mi eren.

Auch i ml etzten Jahr bli eb di e Zahl der Mitgli eder geri ng-

fügi g unter ca. 1 800, zur Zeit bei 1 760. Gegenüber den all-

gemei nen Entwickl ungen in Verei nen können wir damit

noch zufri eden sei n. Erfr euli ch i st auch, dass nach der i n-

zwi schen voll zogenen Beitragserhöhung kei ne großen Ver-

änderungen aufgetreten sind.

Di e Nutzung unserer I nternet- Homepage stei gert si ch von

Jahr zu Jahr. Als Ziel haben wir ins Auge gefasst, dass

zukünftig noch mehr Fachberichte über die Fortbildungs-

themen auf der Homepage ei ngestellt werden. Di e Vorbe-

reitungen bzgl. der Schaffung der nötigen Speicherkapazi-

tätenlaufen bereits.

Das An mel den zu unseren Veranstaltungen über di e Home-

pagefunkti oni ert i nzwischen ausgezeichnet.

I n diesemZusammenhang bitteich Si e, falls noch nicht ge-

schehen, bei der Geschäftsst ell e ver mehrt I hr e I nt er net- Ad-

resse zu hi nterl assen, u m i m Nachri chtenversand noch

mehr Kosten ei nsparen zu können.


UnserInternet-Auftritt wurdei mJahre 2010 geändert. Jede

Bezirksgruppeundjeder Arbeitskreispflegt dieeigene Seite

sel bst. Di e Ei nträge si nd somit aktuell er und schnell er.

Direkter Ansprechpartnerfür unsere Homepageist Herr Mi-

chael Pfeifer i m LBM RP.

Fall s Si e Änderungsvorschl äge zu unserem I nternetan-

gebot haben, bitten wir Sie, uns diese mitzuteilen.

VSVI Bezirksgruppen

Grundsätzlich läuft die Arbeit in den Bezirksgruppen rei-

bungsl os. Di e Veranstaltungsprogramme si nd geneh mi gt

und bereitsin vollem Gange.

Von Seiten der Bezirksgruppen werden Werbeakti onen an

Gymnasienfür den Beruf des Bauingenieurs durchgeführt

und Hochschul patenschaften ei ngesetzt. Angeboten wer-

den Fachvorträge und Baustellenbesichtigungen. Di e Ver-

anstaltungen waren so erfol grei ch, dass wir uns ent-

schl ossen haben, auch zukünfti g ähnliche Akti onen zu orga-

ni si er en.

Die Bezirksgruppenleisten durchihrefachlichen, kultu-

r el l en u nd gesell i gen Ver anst al t u ngen ei n en gr oßen Bei -

tragfürdieLebendigkeitunserer Vereinigung.

Für das große Engagement unserer Bezirksgruppen be-

dankei ch mi ch ganz herzli ch.

Fördergemei nschaft

Di e Zusa m men ar bei t z wischen FGVSVI und VSVI ist sehr

gut. Schli eßli ch wurden von der Fördergemei nschaft i m

Vorsitzende der Bezi rksgr uppen:

Ni ederschrift

Jahre 201 0 ca. 25. 000 bi s 30. 000 €für di e Fortbil dung zur

Verfügung gestellt. Von deni nsgesamt 20 Semi naren wur-

den 1 0 von der FGVSVI beauftragt. Auch bei dem Sympo-

siumtrittdieFördergemeinschaftals Mitveranstalterauf.

FürunsereVereinigungbedankeichmichfürdiefinanzielle

Unterstützung. Ich danke allen Mitgliedern der FGVSVI

sowi e dem Vorstand ganz herzli chfür di e Förderung und di e

Zusammenarbeit. I ch bedanke mi ch persönli ch bei Herrn

Kocks al s Vorsitzenden der F GVSVI.

Mei ne sehr geehrten Damen und Herren,

ei n hervorr agend f unkti oni er endes Syst e m der Ausbil dung,

Nachwuchswerbung und hohe Fachkompetenz darf ni cht

darüber hi nweg täuschen, dass Baui ngeni eure, al so wir

Straßenbau- und Verkehrsingenieure, diei m Wesentlichen

für staatlicheundkommunale Verwaltungen direkt oderindi-

rekttätigsind, miteinerchronischenBehandlungunter Wert

zu tun haben.

Spar maßnah men der öffentli chen Hand wer den oft dort vor-

genommen, wo si e ni cht sofort zu ei nem Aufschrei der Be-

troffenen führen.

Verkehrsanlagen, Straßen schreien nicht, demonstrieren

ni cht, wenn das Gel d f ür ei ne or dnu ngsge mäße Pfl ege u nd

Er halt ung ni cht vor handen i st.

Nach dem Wahl ausgang am 27. März haben wir nun eine

neue Landesregierung und durch den Koalitionsvertragist

kl ar, dass der Verkehr, i nsbesondere der Straßenverkehr es

indennächtenJahrenschwerhaben wird.

Deshal bi st es schon j etzt und wird esin Zukunft noch mehr

notwendi g sei n, dass wir Ingenieure deutlich machen, wie

VSVI -I NF O 2011 7


Ni e derschrift

wichtig die Mobilität und die Verkehrsinfrastruktur für das

Funktionieren unseres Gemeinwesensist. Wir dürfen uns

ni cht scheuen, aufzuzei gen, dassfür di e Erhaltung der Ver-

kehrsinfrastruktur ausreichende Mittel vorgehalten werden

müssen, dass neueInfrastruktur zur Erhaltung und Verbes-

serung der Mobilität notwendi gist, weil di eszu größerer Effi-

zi enzführt undl etztendlich auch umweltfreundlicherist.

MobilitätistkeinSelbstzweck. Mobilitätistbesondersinun-

seren Flächenländern Rheinland-Pfalz und Saarland für

vi el e Mensch en di e Vor ausset zu n g f ür Ar bei t u n d Wohl -

st and. Di es müssen wi r mit verst ärkt er Öff entli chkeitsar beit

der Politi k und der Gesell schaft kl ar machen.

Wir, die Menschen, diefür dieseInfrastruktur zuständig

si nd, woll en für unsere verant wortungsvoll e Arbeit auch

ei ne angemessene Wertschätzung. Auch hi erfür müssen

wirinunsererIngenieurvereinigungkämpfen.

Das soll ei ne unser er wi chti gsten Aufgabeni n naher Zukunft

sei n!

I ch darf nun Herrn Enders bitten über di e Arbeit sei nes Ar-

beitskrei ses vorzutragen.

b) Berichte der Arbeitskreise

Arbeitskreis �Berufliche Bil dung�

–HaraldEnders–

Li ebe Koll egi nnen und Koll egen,

Was Hänschen ni cht l ernt, l ernt Hans ni mmer mehr – so

sagte man früher ei n mal.

Heute gilt: Auch Hans darf si ch auf sei nen Lorbeeren ni cht

ausruhen; das, was wiri mIngenieurstudiumeinmal gelernt

haben, qualifi zi ert ni cht mehr für das ganze Leben.

Dieeinmal erworbeneQualifikationbildetnurnochdasFun-

damentfür daslebensl ange Lernen.

Der Stand der Technik blei bt ni e stehen – er ist i mmer i m

Fl uss.

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VSVI -I NF O 2011

Was si nd nun die Quell enfür das Lebensl angel ernen:

GanzobenmöchteichhierdieFachzeitschriftennennen,

denn di e fl atter n uns Monat für Monat auf den Ti sch – wenn

wir si e nicht aus Kostengründen abbestellt haben.

Vorl esungen, besuchen si cherli ch nur noch di e weni gsten

von uns.

Mitseinenca. 15bis20SeminarenproJahrbietetdieVSVI

ei ne weitere Möglichkeit, mit demStand der Technik Schritt

zu halten.

Bei ei nem Semi nar können wi r – anders al s bei ei ner Zeit-

schrift – mit den Referenten und den anderen Teil neh mern

i n ei nen Di alogtreten. Oftist es ein Di alog auf Augenhöhe.

Bei unseren Semi naren si nd Auftraggeber und Auftrag-

nehmer vertreten und spiegeln so die Zusammensetzung

unserer Vereinigung wider.

I n unseren Semi naren können Auftraggeber i hre Qualitäts-

vorstell ungen darl egen. Genauso gut können Auftr agneh-


mer ihre technischen Möglichkeiten und Innovationen

ei nem breiten Fachpubli ku mvorstell en.

Von unseren Seminarl eitern erwarteich, dass si e ei ne neu-

tral e Posti on ei nneh men.

Nach di esen ei nl ei t enden Be mer ku ngen möcht ei ch auf das

inzwischen abgeschl ossene Semi narprogramm201 0/ 201 1

zurückbli cken:

20Seminarewarengeplantund16wurdendurchgeführt.

Während ei n Semi nar wegen zu geri ngem Teil neh meri nter-

esse abgesagt wurde, werden si e di e drei übri gen Semi nare

imkommendenSeminarprogrammwiederfinden.

Durchschnittli ch haben si ch wi eder 80I nteressenten zu den

Semi naren angemel det –das si nd 1 0%weni ger alsi n Spit-

zenj ahr en . Hi er f or dert di e zuneh mende Ar beitsver di cht ung

ihrenTribut.

Der Renner desl etzten Jahres war wiedereinmal dieVOB:

Di e Semi nare von Herrn Longen und Herrn Di et mar von

Landenberg habeni nsgesamt wieder über 210Teilnehmer

verzei chnet. Also wird esi mnächsten Jahr wieder 2VOB-

Semi nare geben.

Man kann wi eder feststell en, dass unsere Mitgli eder si ch

besondersfür alle Seminareinteressieren, bei denen esum

Qualit ät und Kost en geht.

Insgesamthabenca. 1100Teilnehmer unser Fortbildungs-

angebot genutzt.

Di e Kosten unseres Fortbil dungsangebots pro Semi narteil-

nehmerliegen somit bei unter 25€pro Seminartag.

Kosten

Nach wievorbietetdieVSVI Rheinland-PfalzundSaarland

sei nen Mitgli edern das Semi narprogramm kostenl os an.

Mögli ch wirddiesdurchdiekräftigeUnterstützungdurchdie

Fördergemeinschaft. Dafür möchteich mich bei allen Mit-

gli edern der Fördergemei nschaft herzli ch bedanken.

Demgegenüber haben den Kostenbeiträge für Ni cht mit-

gli eder nochmals erhöht: Soist es nun schon bei ei ner Se-

mi narteilnahmei mJahr ei ne Mitgli edschaft bei der FGVSVI

Ni ederschrift

kostengünsti ger al s di e Über wei sung ei nes Semi narkosten-

beitrags.

Dank

Der Dank, dass Fortbil dung i mmer noch so prei swert mög-

li ch i st, gebührt den Semi nar- und Exkursi onsl eitern und

den vi el en Referenten unser Semi nare. Besonders danken,

möcht e i ch auch mei ne m Vertr et er, Herr n Hi er oni mus der

gemei nsam mit Frau Schnei der aus Cochem und Frau

Schnei der aus Ger ol st ei n f ür di e ko mpl ett e Or gani sati on

der Umsetzung des Programms verantwortli chi st.

I ch bi n besonders froh, dass auch mei n Arbeitgeber, der

Landesbetri eb Mobilität nach wievor voll hinter der VSVI

steht. Di ese Unterstützung i st heute ni cht mehr sel bstver-

st ändli ch, wi e man i n manchem anderen Bundesl and si eht

und das i st dann l etztli ch auch i n den Mitgli ederzahl en ab-

lesbar.

Ausbli ck

Die VSVI möchtedaslebenslangeLernenzumProgramm

machen:

Neudeutsch nennt man das auch�Best-Practice� –von den

Bestenl ernen.

Nachdem Koll ege Bernhard Knoop bei sei nem Seminar

Best- Pr acti ce der Rhei nl and- Pf äl zer auf de m Gebi et der

Straßenbautechnik vorgestellt hat, möchte ich i m kom-

menden Jahre u.a. die Planungsstandardsin Rheinland-

Pf al z vor st ell en l assen.

Insgesamtplanenwirfür daskommendeJahr wiedergut20

Semi nare. Es wird neben der VOB wieder umAsphalt, um

Br ücken und den Baugr und gehen.

I ch würde mi ch freuen, wenn mögli chst vi el e Vertreter aus

Ingenieurbürosundder Bauwirtschaft Ihre Konzepte, Vor-

schl äge und Mögli chkeiten i n Semi naren der VSVI vor-

stellen–unddamitzur Diskussionstellen.

Und Diskussion gehört eben dazu –der stete Meinungsaus-

tausch, die Vielschichtigkeit unsere Mitgliedschaft hält un-

sere Vereinigunglebendig.

VSVI -I NF O 2011 9


Ni e derschrift

Leben Si e mit uns!

Besuchen Si e unsere Semi nare!

Oder noch besser: Tr au en Si e si ch ei n mal sel bst ei n es zu

zusammenzustell en und zu moderi eren.

Und zu m Schl uss verratei ch I hnen noch ei n Gehei mni s: I n

den 19 Jahren, die ich dem Arbeitskreis Fortbildung an-

gehöre, haben wir ei gentlich noch nie ei nen Semi narvor-

schl ag aus den Rei hen unserer Mitgli eder abgel ehnt.

Sprechen Si e mi ch ei nfach an!

Ar bei t skr ei s � J u n ge Mi t gl i eder �

–Dr. BertramKühn–

Sehr geehrter Herr Dr. Manns,

sehr geehrte Damen und Herren,

begi nnen möchten wir unseren Tätigkeitsbericht mit dem

Fachgespräch 201 0 an der HTWdes Saarl andes, bei dem

JungeI ngeni eure ei nen Kurswechsel i n der Di skussi on u m

Bachel or und Master forderten.

Zi el des Fachgespräches war es, ei nen ersten Ei ndruck der

neuen St udi engänge i n der Pr axi s zu er halt en. Di e Sti m-

mungsberichte zwei er junger Bachel or machten jedoch

deutli ch, wieabwertenddie DiskussionumdieAbschlüsse

von den Studi erenden und Absol venten e mpfunden wird:

Auf der ei nen Seite bestünde erheblicher Erkl ärungsnot-

stand z. B. an Baustell en oder man müsse si ch oft mal s für

sei nen Abschl uss rechtferti gen. Es gi bt dagegen aber auch

Erfahrungen, dassi n der Praxi s di e erbrachte Lei stung zählt

und nicht unbedi ngt der Abschl uss.

Di e abschl i eßen de Di skussi onsr u n de zei gt e sehr sch n el l :

All e bi sher geführten Di skussi onen helfen ni cht wirklich wei-

ter. Wir alleredenlediglich über Berufsbezeichnungen und

di skuti eren damit an den jungen Studi erenden vorbei. Auf-

grund der i mmer noch spürbaren allgemei nen Verunsiche-

rung über Si nn und Zweck des Bol ogna-Prozesses bzw.der

neuen Abschl üsse wird offensichtlich nochi mmer verkannt,

dass der Bachelor ein vollwertigerIngenieurist, der kom-

pl exe nat ur wissenschaftliche Zusammenhänge und Prob-

l eme erkennt, Lösungen entwickelt und diese auch um-

10

VSVI -I NF O 2011

setzen kann. Di ese Erkenntni s muss endli chi n di e Köpfe hi-

nei n.

Wir neh men den jungen Menschen sonst das Sel bstver-

tr auen und das Sel bstver st ändni s, das ei n I ngeni eur ent wi-

ckel n muss, u m Probl e mel ösen zu l ernen. Und wir verstär-

ken damit den Trend, i m Anschl uss an ei n Bachel orstudi um

direkt einen Masterabschluss dranzuhängen, aus Angst,

ni cht al s voll ständi ger I ngeni eur anerkannt zu werden.

Damit untergraben wir auch di e Wahrneh mung des I ngeni-

eur ber ufs i n der Öffentli chkeit. Ei ne Ent wicklung, die nicht

zi el f ühr end sei n kann.

Di e Sti mmungsberi chte der jungen Fachkoll egen fordern

ei ne Kursberi chti gungi n der öffentli chen Di skussi on.

Wir müssen bestehende Irrtü mer und fal sche Ei ndrücke

über dieneuen Abschlüssekorrigierenunduns, den Kreis

der Fachkoll egi nnen und -koll egen sowiedie Gesellschaft

weiter über di e Chancen von Bachel or und Master aufkl ä-

ren. Das sind wir unserenjungen I ngenieurkollegen schul-

di g. Wir alle haben diesen Beruf gewählt, um Tagfür Tag

unseren Beitrag an den Di enstl ei stungen für di e Gesell-

schaft zu l eisten und wir alle sind an kompetenten Hoch-

schulen ausgebildete Bauingenieure – Madein Germany.

Vi ell ei cht i st das ei n Weg aus der Di skussi on u m Bachel or,

Master, ProfessionalsundDiplomingenieure?

Das möchten wir bei mdi esjähri gen Fachgespräch 201 1 am

27.10.inTrierherausfinden.

Anknüpfend an das Ergebnis desl etzten Fachgespräches

und der bi sher spür bar en Ver unsi cher ung der Ar beit geber

über die zu erwartenden Qualitäten der Absolventen

möchten wir insbesondere Vertreter aus Ingenieurbüros,

Baufir men/Baui ndustri e bzw. Verwaltung zu Wort kommen

lassen, umerste Bilanz über die ersten Schritte der Ba-

chel or i n der Praxi s zu zi ehen.

Da si ch auch di eI HK mit de m The ma befasst und ei ne Um-

frage zur Zufri edenheit von Unternehmen mit den neuen

Abschl üssen erst ellt hat, haben wir bereits Kontakt mit den

Verfassern aufgenommen und si e gebeten, i hre Ergebni sse

am Fachgespräch zu präsenti eren.

Wenn auch Si e dabei sei n möchten oder über I hre Erfah-

rungen mit den neuen Abschl üssen berichten können, spre-

chen Si e uns nach der Mitgli ederversamml ung ei nfach an.

Um neben der Ausei nandersetzung mit Themen rund um

di eI ngeni eurausbil dung auch direkten näheren Kontakt mit

den Studenten zu bekommen, wurden von jeder Bezirks-

gruppe Hochschul paten benannt, di e den unmittel baren

persönli chen Kontakt zu den jeweili gen Hochschul en und

Fachhochschul en herstell en soll en. Es fand bereits ein

Tr eff en mi t den Pat en und Vertr et er n des Ar bei tskr ei ses

Junge Mitgli eder i n Bad Kreuznach statt, bei de m man si ch

i nt ensi v über di e verschi edenen Mögli chkeit en der Kont akt-

aufnah me und I nteressenswerbung ausgetauscht hat. We-

sentlichesErgebnisder Diskussion war, dasseinalleiniges

Ausl egen oder Aushängen von I nfor mati onsmateri al ni cht

ausrei chend i st. Vi el mehr sollte versucht werden, di e Kon-

takte zu den Professoren zu i ntensi vi eren, di ese bei den

Vorl esungen mit Praxi sbeiträgen zu unterstützen und damit

auch di e VSVI bekannter zu machen. Herr Fi scher ( Pate der

Bezirksgruppe Kobl enz) beri chtet von sehr guten Erfah-

rungen mit der Fachhochschul e Kobl enz, wo er bereits zwei


Professoren für die VSVI und damit auch Mitstreiter ge-

winnen konnte. In der Bezirksgruppe Trier gibt es über

Herr n Bi s mor und Fr au Joche m ebenf all s ber eits erst e vi el -

versprechende Kontakte zur hi esi gen Fachhochschul e, di e

zu ei ner ausgi ebi gen Vorstell ung des VSVI Anfang des

kommenden Wintersemestersführen werden. Der Arbeits-

kreisalsunterstützendeundkoordinierende Stelledes VSVI

dankt den Paten herzlich für die bisher sehr effektiv ge-

knüpften Kontakte und di e durchgeführten Veranstaltungen

und möchte die übrigen Hochschulpaten ani mieren, es den

Koll egen nach zu machen.

Immerwiederhörenwi r von Kol l egi n n en u n d Kol l egen, dass

es gar ni cht so ei nfach sei, i n der VSVI Kontakte zu ander en

Mit gli eder n zu beko mmen. Ger ade neue oder j ünger e Mit-

gli eder scheuen si ch oft, bei Veranstaltungen auf andere

Teilnehmer zuzugehen. Andere Mitglieder wiederumhaben

Vorschläge, was maninnerhalb der VSVI verbessern oder

verändern kann, wissenaber nicht, an wensiesich wenden

können. Wi ederum andere suchen ei nfach fachlichen Kon-

takt über den ei genen Täti gkeitsberei ch hi naus. Di e VSVI

selbstlebtvondenIdeenund Vorschlägenihrer Mitglieder

und möchte den fri schen Wind, den vielein die VSVI mit-

bri ngen, auch nutzen.

AusdiesemGrundhat der ArbeitskreisJunge Mitglieder am

Samstag, den 21. August 2010 zum ersten Mal zu einem

Schnuppertagder VSVI einladen. Geplant war einkleines

Fr ühst ück a m Ca mpi ngpl atz i n Runkel , bevor es dann mi t

der Bahn nach Fürfurt gi ng, wo wir unsere Kanus über-

nah men und auf der Lahn zurück nach Runkel paddelten.

Natürlichnicht, ohnezwischendurchzupicknickenundden

Bi ergarten anzusteuern. Auskli ngen li eßen wir den sportli-

chen, heißen und geselligen Tag mit einemausgiebigen

Gril l en, bevor wir mit wackeli gen Bei nen, gestählten Ober-

ar men und voll en Bäuchen di e Hei mreise antraten.

Wir hatten uns vom Schnuppertag erhofft, dass wir neben

Neumitgliedern, dieinlockerer Atmosphäre die VSVI erst

ei n weni g�beschnuppern� möchten, auch andere Mitgli eder

Ni ederschrift

besser kennenlernen undneugierigauf das Potential der

VSVI machen. Dabei war es uns wichtig, auchdiejeweilige

Partneri n bzw. den jeweili gen Partner � mit i ns Boot zu ho-

len�.

Spaß an �Ausflügen� in andere sportliche Disziplinen über

di e ei genen Frei zeitakti vitäten hi naus, das Kennenl ernen

anderer Koll egi nnen und Koll egen, ohne dass di e Famili e,

der Part ner oder di e Part neri n außen vor bl ei bt, et was ma-

chen, was man schonl ange ei n mal machen wollte und ni cht

dazu kam. ... der ersten Schnuppertag hat si ch aufjeden Fall

gel ohnt.

Und nach der gel ungenen Prämi ere möchten wir alleneuen

Mitgli eder des VSVI Rheinl and-Pfalz und Saarl and zu

ei nemneuen Schnuppertag amFreitag, den 30. September

ei nl aden. Gepl anti st ei ne Fahrti n der neuen Großrau mdrai-

si ne auf der Dr ai si nenstr ecke z wischen Altenglan und Stau-

dernhei m. Starten werden wir in Lauterecken, von wo aus

wir mit der Draisi ne das Gl antal entlang bis nach Ul met und

zurück gefahren werden. Für das l ei bli che Wohl an Bord

wirdselbstverständlichgesorgt. DieEinladungerhalten Sie

mit dem nächsten Rundschrei ben und über das I nternet.

Oder Siesagen uns gleich Bescheid, falls Sieteilnehmen

möchten, wirlassenIhnen dann dieInfosdirekt zukommen.

Förderprei s 2011

Am 01. Dezember 201 1 endet di e nächste Bewerbungs-

rundefür den Förderpreis der VSVI. Die neuen Flyer sind

bereits an di e Hochschul paten verschi ckt, von dort aus er-

fol gt dieI nfor mation der Hochschul en. Ei ne Neuerung wird

es geben. Zusammen mit der Arbeit und der Bewertung des

Beurteilersist ein Formblatt mit Hinweisen an dieJury mit

abzugeben. Di eses kanni mI nternet auf der Seite der VSVI

ei ngesehen und heruntergel aden werden.

I ch möchte mi ch bei all en Mitgli edern des Arbeitskrei sesfür

i hre Arbeit bedanken undfreue mi ch aufjeden neuen Gei st,

derunsauchweiterhinbeimQuerdenkenunterstützenwill.

VSVI -I NF O 2011 13


Ni e derschrift

Arbeitskrei s �Verkehrspoliti k�

–Michael Berg–

Sehr geehrter Herr Dr. Manns,

li ebe Koll egi nnen und Koll egen,

i m Jahr 201 1 zu m 1 9. Mal: VSVI - Verkehrssymposi u m!

Mit Recht kann man sagen: ei netraditi onsrei che Veranstal-

tung! – zu mal i n unserer schnelll ebi gen Zeit, wo �Trends�

wichtigerscheinenals�Traditionen�.

Traditi onen verbi ndet manin erster Li nie mit I nhalten, aber

natürlich auch mit Orten.

Bad Kr euzn ach al s Ver anst al t u n gsort war si ch er ei n Tei l

di eser ver gangenen 1 8 Sy mposi en.

So f an den auch i m Jahr 201 0 vi el e Kol l egi n n en u n d Kol -

legen den Weg ins Kurpark-Hotel: interessante Vorträge

undeinesehr angeregte Diskussion zumThema�Elektro-

mobilität� gewährleisteten einen kurzweiligen Veranstal-

tungstag.

In Verbindung mit der Gelegenheitzu Gesprächen mit Kol-

l egen(i nnen) und vi elleicht auch dem ei nen oder anderen

Glas WeinkonnteimAnschlussandiePodiumsdiskussion

das Thema weiter verti eft werden, sicher wurde auch das

� Berufli che� – soweit es si ch anbot – noch angesprochen.

Positi ves Feedback hat der Arbeitskrei s auch i m Anschl uss

zu m neuen Moderator erhalten: Herr Thorsten Li nk vom

SWRwar bestensvorbereitet, sehr engagiertinseiner Mo-

derati on undjederzeit �nah� bei m Thema.

Herr Li nk wirdunsauchi mJahre2011 bei unseremSympo-

si u mzur Verfügung stehen.

NebendiesendurchauspositivenAspektenunsererVeran-

staltungi mletzten Jahr mussten die Mitglieder des Arbeits-

kr ei ses Verkehrspoliti k wieder einmal feststellen, dass die

Sicherstellung des organisatorischen Ablaufesin Zusam-

menarbeit mit dem Kurpark-Hotel durchaus Probleme

machte.

Sei en es ei ne durchgängi gfunkti oni erende Veranstaltungs-

t echni k oder ei n r echt zei ti g ber ei t st ehender Pausenkaff ee –

bei den zurückli egenden Symposi en gab es l ei der ständi g

Anl ass zur Kriti k.

Insbesonderedas Maßan Wertschätzung, dasdieHotellei-

tung unserer Vereinigung als Veranstalter entgegen-

br acht e, muss eher � beschei den� gewesen sei n angesi chts

der jetzt i m Frühjahr zu m wi eder h ol t en Mal e vol l zogen en

�Ausl adung� für ei nen bereitsl ängst zugesagten und bestä-

ti gten Ter mi n für 201 1.

Daeinneuer Terminin BadKreuznachzuinhaltlichen Ver-

l ust en f ür unser e Ver anst alt ungi m Nove mber di esen Jahr es

gef ührt hätt e ( ber ei ts ver pfli cht et e Ref er ent en und i nsbe-

sonder e unser Moder at or hätt en absagen müssen! ), ka m

es i m Arbeitskrei s – i n Absprache mit dem Vorstand – zu

dem Entschl uss ei nes Ortswechsel s.

So wirdnundas19. VSVI-Verkehrssymposiumin Mainz,im

Kurfürstli chen Schl oss stattfi nden.

Der Arbeitskrei s i st überzeugt, dass wir unserer Veranstal-

tung auch i n Mai nz ei nen würdi gen Rah men werden bi eten

können:

14

VSVI -I NF O 2011

Wir werden auf' s Neue ei n aktuell es, verkehrspoliti sches

Themadiskutierenundgleichzeitig Raumfinden, umwiein

den vergangenen Jahren, i n Gesprächen mit Koll egen und

Freunden ei n paar i nteressante Stunden zu verbri ngen.

Der Ter mi n ist i nsofern der ursprünglich vorgesehene ge-

blieben: der 1 8. November 201 1, begi nnend um 9: 30 Uhr,

al l es i m � For st er saal � des Kurfürstl i ch en Schl osses i n

Mai nz.

Das di esj ähri ge The ma und der aktuell e Arbeitstitel sei

schon an dieser Stelle verraten: �Stuttgart 21 – ein Projekt

ver ändert unser e Pl anungskult ur! �.

Di e Ver pflicht u n g von Moder at or ( wieder Herr Thorsten

Link) und Referentenistim Wesentlichenabgeschlossen.

Das ge wähl t e Th e ma i st bei des: so wohl hoch akt u el l al s

auchfür uns Straßenbau- und Verkehrsingenieure von all-

gemei nemI nteresse.

WervonunserenKolleginnenundKollegenberuflichStra-

ßenbau- und Verkehrsprojektein der Öffentlichkeit zu ver-

tr et en hat, macht r egel mäßi g di e gl ei che Erf ahr u ng: vo m

ei nzel nen � Wut bür ger� bi s zur an wal tl i ch höchst pr of essi o-

nell vertretenen Bürgerinitiative, jedes Infrastrukturprojekt

wi r d hefti gst kriti si ert i nsbesonder e wegen �f ehl ender� Bür-

gerbeteili gung.

Ist unser Pl anungsrecht, unsere Pl anungskultur nun wirklich

so undemokratisch und�bürgerfeindlich�, wiediesnichtzu-

letztin den Medienimmer wieder kolportiert wird – oder

haben wiresinder Tat miteiner�Gemengelage�zutunaus

Poli ti kver dr ossenhei t ei ner sei t s u nd ei ne m f est gef ahr en en

Pl anungsf or mali s mus ander erseits, wo Ver änder ungen an-

gestrebt werden müssen?

Wir woll en uns dieser Thematik aus sehr unterschi edlichen

Blickrichtungen anlässlich unseres Symposiums 2011 an-

nähern – all erdi ngs weniger aus Sicht des Baui ngeni eurs,

sondern vi el mehr aus Si cht ei nes Sozi al wissenschaftlers,

ei nes PR-Fachmanns, ei nes Planungsrechtl ers und ei nes

Ref er ent en aus der Sch wei z, ei ne m Lan d, wo ei n hohes

Maß an direkter Bürgerbeteili gung seit Jahrzehnten Tradi-

ti on hat.

I n der Überzeugung, dass sowohl der neue Veranstaltungs-

ort, als auch das gewählte ThemaIhr Interesse verdienen,

bedankei ch mi chfürI hre Auf merksamkeit und wünsche uns

allennocheineninteressanten Taghierin Koblenzauf der

BUGA2011!

Vi el en Dan k!


Tagesor dnungspunkt 4:

Rechnungsbericht über das Geschäftsjahr 2010

–Holger Bornstedt–

Li ebe Koll egi nnen, li ebe Koll egen,

auch auf di eser Mitgli ederversamml ung i st es mei ne Auf-

gabe, Si e al s Schatz mei st er unser er Ver ei ni gung über das

Ergebni s und den Verl auf der Ei n- und Ausgabenrechnung

für das Wirtschaftsjahr 2010zuinformieren.

Das Jahr 201 0 war, weni ger für das Zahl enwerk, al sfür di e

Täti gkeit des Schatzmei sters ei n besonderes Jahr, aber

dazu am Ende mehr.

Zunächst zu m Kassenberi cht, der erfr euli cher wei se zu m

Jahresende 201 0 ei nen um 6. 591, 49 € höheren Kassen-

standausweist alsi mHaushaltplanveranschlagt.

Für das Haushaltsjahr 201 0 waren vorgegeben:

an Ei nnahmen 204. 000, 00 €

an Ausgaben 1 73. 600, 00 €

so dassi m Sal do ei n Bestand an

Zahl ungs mittel n von 30. 400, 00 €

verbl ei ben sollte.

DemRechnungsbericht, derI hnen auchi n Kopi evorli egt, ist

zu entneh men, dass bei tatsächli chen

Ei n nah men von 200. 894, 98 €

und Ausgaben von 1 63. 853, 49 €

am 31. 1 2. 201 0 ei n Kassenbestand von 36. 991, 49 €

ausgewiesen wird.

Nach dem Vergl ei ch der Endsal deni st erkennbar, dass bei

Minderei nnahmen von - 3. 1 55, 02 €

Ni ederschrift

auch Mi nderausgaben von − 9. 746, 51 €

zu verzei chnen si nd, und wir somit den

er wart et en Endst and u m 6. 591, 49 €

überschritten haben.

Auf der Ei nnah mensei t e war en Mi n der ei n nah men bei

Pos. 2 Beitragsei nnah men - 91 8. 66 €

Pos. 4 Zuschüsse der FGVSVI - 4. 31 5, 23 €

Pos. 5 Kostenbeiträgen zu Exkursi onen - 1. 1 90, 00 €

Pos. 8 Sonsti ge Erl öse - 200, 00 €

zu verzei chnen.

Di e Unt er schr ei t u n g der an geset zt en Su m me f ür di e Zu-

schüssederFGVSVIliegteinziginderterminlichenAbwick-

l ungzumJahresende, d. h. die Abrechnungvon Zuschüssen

hat erst zu Begi nn des Jahres 201 1 stattgefunden. Di e

FGVSVI hat zugesagt, die Unterstützung auchfür 2011 in

unverminderter Höhe zur Verfügung zu stellen. Dafür mein

herzlicher Dank an die geleistete Arbeit an alle Mitstreiterin

der FGVSVI.

Den Mi nderei nnah men von − 1. 1 90, 00 €bei den Kostenbei-

trägen zu Exkursi onen stehen auch Mi nderausgaben unter

Pos. 4 der Ausgabenseitei n Höhe von - 2. 003, 88 €gegen-

über. I n Summe sind also bei den Exkursionen Minderaus-

gaben von - 81 3. 88 € gegenüber den Haushaltsansätzen

auf getr et en und ei n eff ekti ves Defi zi t von - 86, 1 2 €. I m

Haushaltspl an war berücksi chti gt, dass aus den Exkur-

si onen ei ne Unterdeckung von - 900, 00 € resulti eren

könnte. Da bereits Ei nnahmen für di e Exkursion nach

Tschechi en i m Mai di eses Jahres von 1. 000 € zu ver-

zei chnen waren, bewegen si ch di e Kosten der Exkursi onen

i m gesetzten Rah men. Mei n Dank an all e Exkursi onsl eiter,

di e di e Exkursi onen mit vi el Engagement abgewickelt ha-

ben.

Mehrei nnah men traten auf bei

Pos. 6 Kostenbeiträge zu Semi naren 730, 00 €

Pos. 7 WerbungI nfoheft 2. 705, 00 €

Als Erklärungfür die Erhöhungder Kostenbeiträgezu Semi-

nar en sei ange mer kt, dass di e Gebü hr f ür di e Tei l n ah me

von Nichtmitgliedern vom Vorstand zwischenzeitlich von

30€auf 60 €angehoben wurde. So wird den Teilnehmern

sehr schnell kl ar, dass schon ei ne Seminarteil nahmeteurer

al s u nser Jahr esbei trag i st, u n d wir so hoffentlich schnell

neue Mit gli eder i n unser er Ver ei ni gung begr üßen können.

Von den ver mei ntlich sehr hohen Werbeei nnahmen resul-

ti er en noch 8. 1 25 € vo m Vorj ahr esheft und so mit

22. 580, 00 €aus demI nfoheft 201 0/201 1. Mit Bezug auf di e

Druckkosten von 18.266,50 €(lt. Pos. 6 der Ausgaben)

konnte auch di eses I nfoheft dank ehrenamtlicher Täti gkeit

der Redakti on mehr als kostendeckend erstellt werden

Der Dank gilt all enI nserenten, di e di e Erstell ung unseresI n-

fo- Heft es durch i hr e Wer bung unterstützt haben, und

ebenso all en Beteili gteni n unseren Rei hen.

Damitkommeichzuden Abweichungenaufder Ausgaben-

seite und zunächst zu den Mi nderausgaben, di e i n fol-

genden Pos. zu verzei chnen waren. Dabei möchtei ch nur

si gnifikante Abweichungen von mehr als 300 €näher erläu-

tern.

VSVI -I NF O 2011 17


Ni e derschrift

18

Pos. 1 Beiträge an BSVI - 284, 60 €

Pos. 2 Zeitschriften - 21 8, 1 7 €

Pos. 3 Kosten VSVI Semi nare - 805, 52 €

Pos. 4 Kosten Exkursi onen - 2. 003, 88 €

Di ese Mi nderausgaben habei ch schon kommenti ert.

Pos. 5 Veranstaltungen Bezirksgruppen - 1. 681, 89 €

Di e Kosten l agen mit 1 7. 91 8, 1 1 € nahezu exakt auf dem

Vorj ahr esni veau von 1 7. 905, 80 €, jedoch noch besagte

1. 681, 89 € unt er de mlt. Vorst andsbeschl uss zur Verf ügung

gestellten Budget.

Pos. 6 Druckkosten I nfoheft 201 0/201 1 - 3. 233, 50 €

Zusätzlich zu denI nfor mati oneni mZusammenhang mit den

Werbeei nnah men, sei hi er noch angemerkt, dass di e Kos-

ten gegenüber denen des Vorjahres noch mal s u m979, 37 €

gesenkt werden konnten.

Pos. 7 All g. Geschäftskosten - 1 71. 68 €

Pos. 8 Porto und Bankspesen - 350, 06 €

Pos. 9 Rei sekost en u. AK- Si tzungen - 278, 1 2 €

Pos. 1 1 Sonst. Allgem. Kosten - 289, 56 €

Pos. 1 3 Gäst ef ond - 500, 00 €

Pos. 1 4 Versicherungen - 4, 39 €

Pos. 1 5 Druckkosten all gemei n - 2. 230, 59 €

Hi er hat si ch der Tr end des Vorj ahr es f ort gesetzt und di e

Kosten konnten fast exakt halbi ert werden. Di es ist m. E.

nachi m Wesentli chen auf di e ver mehrte Nutzung desI nter-

netsfür denInformationstransfer zurück zuführenist.

Pos. 1 8 VSVI i nfor mi ert - 1. 946, 50 €

Mehrausgaben traten auf i n

Pos. 1 2 Jahreshauptversamml ung

VSVI -I NF O 2011

201 0i n Saarbrücken 1. 91 8, 22 €

Dasi m Haushaltspl an gesetzte Budget wurdetrotz Kosten-

übernah men der saarl ändi schen Koll egen überschritten.

Der Rückbli ck auf ei ne sehr gel ungene Veranstaltung und

di e Tatsache, dass di e VSVI Rhei nland-Pfalz und Saarland

turnusmäßignur alle10Jahre mit der Mitgliederversamm-

lungimSaarlandzuGastist,relativiertdieerhöhtenAusga- ben.

Pos. 1 6 Symposi u m 540, 08 €

Hi er waren gemäß Haushaltsentwurf noch 4. 700 €für Rest-

kosten des Symposi u ms 2009 berücksi chti gt. Di e Mehr-

kosten resultieren aus 2010. An dieser Stelle möchteich

mi ch gerne und herzli ch bei der I ngeni eurkammer Rhei n-

l and- Pfal z al s Mitveranstalter und Gel dgeber bedanken.

Pos. 1 7 Jahresbeitrag Straßen museu m 250, 00 €

Hi er i st der Jahr es mit gli edsbeitr ag f ür 201 1 i n Höhe von

250 €bereits zu mJahresende 201 0 gezahlt worden.

Pos. 1 9 VSVI- Prei s an Hochschul en 70, 32 €

Nicht ohne Grund zum Schl uss genannt:

Pos. 1 0 Personal kosten 1. 473, 33 €

An di ese m Punkt ko mmei ch auf den Begi nn mei ner Ausf üh-

rungen zurück:

Dort hatteich von einem besonderen Jahr für di e Tätigkeit

des Schatzmei sters gesprochen.

A. Einnahmen

Haushal ts- Rechnungs-

pl an 201 0 beri cht 201 0

EUR EUR

1. Bestandam01.01.2010 25.315,38 25.315,38

2. Beitragseinnahmen 109.950,00 109.031,34

3. Zi nsgutschri ft en 34, 62 68, 49

4. Zuschüsse F GVSVI zu

Semi naren und Symposi um 30. 000, 00 25. 684, 77

5. KostenbeiträgezuExkursionen 8.500,00 7.310,00

6. KostenbeiträgezuSeminaren 2.000,00 2.730,00

7. WerbungInfoheft2010/2011 28.000,00 30.705,00

8. Sonst. Erl öse 200, 00 0, 00

B. Ausgaben

204.000,00 200.844,98

1. BeiträgeanBSVI 15.000,00 14.715,40

2. Zeitschriften Str. u. Autobahn

Verkehrstechnik 24.000,00 23.781,83

3. KostenVSVI Seminare 27.000,00 26.194,48

4. KostenExkursionen 9.400,00 7.396,12

5. Veranst. Bezirksgruppen 19.600,00 17.918,11

6. Druckkosten I nfoheft 201 0/1 1 21. 500, 00 1 8. 266, 50

7. AlIgem. GKu. Bürobedarf,

Internet 3.500,00 3.328,32

8. Port o und Bankspesen 5. 500, 00 5. 1 49, 94

9. Reisekosten und AK-Sitzungen 1. 000, 00 721, 88

10. Personalkosten 2.000,00 3.473,33

11. Sonst. AlIgem. Kosten 1.500,00 1.210,44

1 2. Jahreshauptversamml ung 201 0 9. 500, 00 1 1. 41 8, 22

1 3. Gästefond 500, 00 0, 00

1 4. Versi cher ungen 850, 00 845, 61

15. Druckkostenallgemein 4.000,00 1.769,41

16. Symposium 24.500,00 25.040,08

17. JahresbeitragStr.-Museum

und Sonderzahl ung 1. 250, 00 1. 500, 00

18. VSVIinformiert 2.000,00 53,50

19. VorbereitungVSVI-Preis

an Hochschulen 1.000,00 1.070,32

BestandanZahlungsmitteln

173.600,00 163.853,49

am31.12.2010 30.400,00 36.991,49

204.000,00 200.844,98


Ni ederschrift

Sobotsich mir MittedesletztenJahresdie Möglichkeit der

beruflichen Veränderung nach Ni edersachsen, genauer ge-

sagt Hannover, was es mit sich brachte, dassich di e Täti g-

keit des Schatzmei sters ni cht mehr, wie gewohnt, würde

ausfüll en können.

Nachdemi ch den Vorstand von mei ner Entschei dungi nfor-

mi ert hatte und nach ei ni gen weiteren Gesprächen, erkl ärte

si ch – wieSieesauchschondemInfoheft 2010/2011 ent-

nehmen konnten – Herr El mar Schnorpfeil bereit, di e Auf-

gabendesSchatzmeisterskommissarischzuübernehmen.

Umden Übergang möglichst reibungslos zu gestalten, er-

kl ärte sich freundlicherweise Frau Elke Thönnes, di e mich

und mei nen Vorgänger Herrn Berenz bei der GfB schoni n

langen Jahreni m Sinne der VSVI unterstützt hatte, bereit,

wieder mitzuarbeiten.

Inzwischenist dieVereinsbuchhaltungnicht nur bei der Fa.

Schnorpfeil angekommen und ei ngerichtet, sondern Dank

des Engagements von Frau Sabi ne Portz und Herrn Gün-

ther Pickauch mit neuemLeben, d. h. neuer Softwaregefüllt

worden, ei n erheblicher und nachhaltiger Fortschritt für di e

Datenpfl egei n der gesamten VSVI.

All diesist natürlich nicht ohnezusätzliche Kosten umzuset-

zen, di e sich i m Wesentlichen i n der genannten Pos. des

Rechnungsberichts widerspiegeln.

IchdankeallennamentlichgenanntenPersonenfürIhrEn-

gagement und dem gesamten Vorstand unserer VSVI für

das Verständni sfür mei ne berufli che Entschei dung und di e

jederzeit gewährte Unterstützung.

Ausgehend von di esen Erl äuterungen kann i ch für unsere

Vereinigungerneut–für michpersönlichletztmalig–fürdas

Jahr 201 0 erkl ären, dass di e Fi nanz- und Ver mögensl age

unserer Verei ni gung geordnet i st.

Sämtli che Nachwei se, wieAufstellungen, Buchungsbelege,

etc. si nd vollständi g vorhanden, transparent nach den

Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung dargestellt

und ausgewiesen.

Di e Rechnungsprüfer haben si ch am 1 3. 05. 201 1 hi ervon

überzeugt.

Beschl üsse der Mitgli ederversamml ung und des Vorstan-

des, soweit gefasst, si nd ei ngehalten und umgesetzt wor-

den.

Zum Jahresende 2010 sind keine Verbindlichkeiten oder

sonsti ge Verpfli chtungen ei ngegangen worden, di e das

Vereinsvermögen, das in Höhe von 36.991,49 € aus-

nah msl os aus Bar mi tt el n best eht, bel ast en.

Li ebe Koll egi nnen, li ebe Koll egen,

Ich dankeI hnenfürI hre Auf merksamkeit bei di esemVortrag

und –daich bei der anstehenden Neuwahl nicht mehr kan-

di diere –für di ei mmer gute und sehr angenehme Zusam-

menarbeitin den 6Jahren meiner Tätigkeit als Schatzmeis-

ter, di e wertvoll en Gespräche und Kontakte und die ei nfach

schöne Zeiti nI hrer Mitte.

Aberichbinjanichtausder Weltundwerdemichbestimmt

auf der ei nen oder ander en Ver anst alt ung auch i n Zukunft

bli cken l assen.

Sel bstver st ändli ch st ehe i ch j etzt auch f ür I hr e Fr agen zu m

Rechnungsbericht gerne zur Verfügung.

VSVI -I NF O 2011 19


Ni e derschrift

Tagesor dnungspunkt 5:

Beri cht der Rechnungsprüfer

–Frau Hart-Goldmann–

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 2.5.2011 haben wir i m Hause der Fa. Schnorpfeil i n

Treis-Karden die Kassenprüfungvorgenommen. Anwesend

waren Frau Porz und die Herren Bornstedt, Dittrich, Gest,

Pi ck u nd Sch nor pf eil .

Uns wurden sämtli che Unterl agen und I nfor mati onen des

vergangenen Geschäftsjahres zur Verfügung gestellt.

Wir konnten uns davon überzeugen, dass all e Bel ege vor-

handenunddiesedeneinzelnenPositionendesHaushalts-

pl anes ordnungsgemäß zuzuordnen waren und dass di e

Kasse vorbil dli ch geführt wird.

Di e Aus- und Ei ngänge wurden stichprobenweise kontrol-

liert. Dabei konnten keine Unregel mäßigkeiten festgestellt

wer den. Wir können bestäti gen, dass di eI hnen vorgel egten

Zahl en mit den Ergebni ssen der Prüfung überei nsti mmten.

Es gab kei nerl ei Beanst an du ngen.

Wir bedanken uns bei m Vorstand der VSVI für di e sehr gut

geleistete Arbeit.

Tagesor dnungspunkt 6:

Entl astung des Vorstandes

–Frau Hart-Goldmann–

IchstellehiermitdenAntrag,denSchatzmeisterundden

gesamten Vorstand zu entl asten.

Der Entlastung des Schatzmeisters und des Vorstandes

wurde bei Enthaltung des Vorstandes ohne Gegensti mmen

zugesti mmt.

Herr Dr. Manns:

Ich dankeI hnenfür di e Entl astung des Vorstandes.

Tagesor dnungspunkt 7:

Wahl des Vor stan des

–Herr Dr. Manns–

Ichkommenunzur Wahl desVorstandes.

Mit der Wahl wer den auch ei ni ge Ver änder ungen i m Vor-

stand und bei den Beisitzern verbunden sein.

Herr Bornstedt hat seit deml etzten Jahr ei nen neuen Ar-

beitspl atz außerhal b von Rhei nl and- Pfal z aufgenommen,

sodass esfüri hn ni cht mehr mögli ch war, sei ne Funkti on al s

Schatzmeister weiter zu führen. Wir mussten also auf die

Suche gehen und wir sind sehr froh, dass sich El mar

Schnorpfeil bereit erklärt hat, diese Funktion zu überneh-

men. Ab de m 22. 8. 201 0 wur de er ber eits ko mmi ssari sch al s

Schatzmeister ei ngesetzt. Er hat seitdembereits ei n neues

Programmzur Mitgliedererfassung eingeführt. Esliegt nun

anI hnen, Herrn Schnorpfeil durch die Wahl in sei nem Amt

zu bestäti gen.

Herr Artur Paul sen steht zukünfti g ni cht mehr al s Schrift-

führer der VSVI zur Verfügung. Für ihn schlageich Herrn

20

VSVI -I NF O 2011

Hendri k Beuke vor. Herr Beukei st 38 Jahre alt und arbeitet

imLBMalspersönlicher Referentfür Herrn Hölzgen. Inso-

fern gl aubei ch, dass er di ese Aufgabe gut erfüll en könnte.

Auch Herr Andr eas LudwigstehtfürdieFunktiondesVertre-

ters der kommunalenI ngeni eure nicht mehr zur Verfügung.

Seine Funktion soll zukünftig Herr Ralf Bernhard überneh-

men. Herr Bernhardist 46 Jahre alt und seit 2005 Leiter der

Abteilung Straße und stellvertretender Leiter des Stadtbau-

amtes Landau, zuständi g u. a. für Straßenpl anung, Straßen-

bau, Str aßenunt er halt ung, Br ückenunt er halt ung, ÖPNV

(Einrichtungen und Busbetrieb), Beleuchtung, Wirtschafts-

wege. Nach de m Ref er endari at war er von 1 998 bi s 2005

bei m LB M Kai sersl aut er n, Leit er der HSG' s PI , I , I I und V.

Für die VSVI hat er mehrere SeminarezumThema Kosten-

ei nsparungi m Straßenbau organi si ert und gel eitet.

Zur Wahl des Vorstandes schl age i ch al s Wahll eiter Herrn

Rotter vor.

Gi bt es hi er zu wei t er e Vor schl äge?

Da kei ne Gegensti mmen vorli egen bittei ch Si e, Herr Rotter,

di e Wahll eitung zu übernehmen.

–Herr Rotter–

Vi el en Dan k f ür I hr Vertr au en.

Mei ne Da men und Herr en,

Der ei gentliche Vorstand besteht aus 7 Mitgli edern:

De m 1. Vorsitzenden und sei ne m Vertreter, dem Schatz-

meister und 4 weiteren Vorstandsmitgliedern. Der Vorstand

wirdfür zwei Jahregewählt.

Ich beantrage, per Handzeichen abzusti mmen.

–DerVorschlagwurdeeinstimmigangenommen–.

Herr Hölzgenist zwar nicht anwesend. Er hat sichjedoch

bereit erklärt, auch weiterhin als 1. Vorsitzenden zur Verfü-

gung zu stehen. Gi bt es hi erzu Gegenkandi daten? Das i st

ni cht der Fall. Möchten Si e, dass Herr Höl zgen weiterhi n

1. Vorsitzenderder VSVI bleibt, dannbitteichumIhr Hand-

zei chen.

– Herr Höl zgen wurde ohne Gegensti mmen wiedergewählt–.


Nun zur Wahl von Herrn Dr. Manns zumstellvertretenden

Vorsitzenden. Wenn Si e möcht en, dass Herr Dr. Manns er-

neut zumstellvertretenden Vorsitzenden der VSVI gewählt

wird, dann bittei ch u mI hr Handzei chen.

– Herr Dr. Manns wurde bei Enthaltung sei ner Sti mme ohne

Gegensti mmen wiedergewählt–.

Herr Bornstedtsteht bekanntlichnicht mehr zur Verfügung.

Für i hn wird Herr Schnorpfeil zur Wahl vorgeschl agen. Sind

Si e damit ei nverstanden, dann bittei ch u mI hr Handzei chen.

– Herr Schnorpfeil wurde bei Enthaltung seiner Sti mme

ohne Gegensti mmen wiedergewählt–.

Si n d Si e auch da mi t ei nver st an den, dass Herr Beuke zu-

künfti g di e Funkti on des Schriftführers überni mmt, dann

bi tt e i ch u mI hr Handzei chen.

– Herr Beuke wurde ohne Gegensti mmen gewählt –.

Ich bitteumIhre Zustimmung mit Handzeichen, dass Herr

Bernharddie Funktion des Vertretersder kommunalenIn-

geni eure al s Vorstandsmitgli ed überni mmt.

– Herr Bernhard wurde ohne Gegensti mmen gewählt –.

Herr Enders sowie Herr Schmitt haben sich bereiterklärt,

weit er hi n al s Vorst ands mit gli eder zur Verfügung zu st ehen.

IchbitteumihreZustimmung.

– Herr Enders und Herr Sch mitt wur den ohne Gegen-

sti mmen wiedergewählt–.

Damit i st di e Wahl des Vorstandes abgeschl ossen. I ch gra-

tuliere demneu gewählten Vorstand ganz herzlich. Ich bin

überzeugt, dass die Arbeit der VSVI auch zukünftig zu un-

serer Vollen Zufriedenheit weitergeführt wird.

EsstehtjedochauchnochdieturnusmäßigeWahl eines

Rechnungsprüfers an.

Fr au Hart- Gol d mann hat si ch ber eit er kl ärt auch f ür di e ko m-

menden 4 Jahr e al s Rechnungspr üf er zur Verf ügung zu

st ell en. Wenn si e da mi t ei nver st anden si nd, bi tt e i ch u mI hr

Handzei chen.

Frau Hart- Gol dmann wurde bei Enthaltung i hrer ei genen

Sti mme ei nsti mmi g ge wähl t.

Herr Dr. Manns, bittefahren Sie mit der Sitzungfort.

–Herr Dr. Manns–

IchdankeIhnenallenfür die Wahl desVorstandes.

Mei ne sehr geehrten Damen und Herren,

am Ende des Tagesordnungspunktes Wahl en bedankei ch

mi ch ganz herzli ch bei Herrn Rotter für di e professi onell e

Durchführung der Wahl en.

Ich bedanke michimNamen aller Gewähltenfür das ent-

gegen gebrachte Vertrauen, was wir versprechen, in den

nächsten 2 Jahren für unsere VSVI zu bestäti gen.

Drei Personen schei den heute aus dem bi sheri gen Vor-

st and aus.

Es si nd di es di e Herr en Hol ger Bor nst edt al s Schatz mei st er,

Art ur Paul sen al s Schri ftf ü hrer u n d Andr eas Lu d wigalsVer-

treter der KommunalenIngenieure. Esist einguter Brauch

bei der VSVI Rhei nl and-Pfalz und Saarl and, dass die aus-

schei denden Vorstandsmitgli eder ei n Geschenk erhalten.

Esi st ei ne Wester wäl der Wei nschnell e.

Ni ederschrift

Herr Ludwigistleider nicht anwesend. Er hatsichentschul-

di gt. I nsof er n wer den wir das Geschenk bei ei ner anderen

Gelegenheit überreichen. Hi er aber si nd Herr Paulsen und

Herr Bornstedt.

Herr Paul sen, i m Namen der VSVI Rhei nl and- Pfal z und

Saarl and herzli chen Dank für I hr großes Engagement und

di e hervorragenden Leistungen als Schriftführer.

2001 kam Herr Paul seni n den Vorstand al s Nachfol ger von

Herrn Voss und Herrn Gest. Er musstei n große Fußstapfen

treten, um die hohen Anforderungen und Erwartungen an

den Schriftf ühr er zu erf üll en. Di es hat er mit Br avour get an.

Herr Paul sen, Si e waren uns ei n zuverl ässi ger, all zeit hilfs-

bereiter Koll ege, auch menschli ch i mmer sehr angeneh m.

Wi r danken I hnen f ür di e gel ei st et e Ar bei t.

Ich überreiche I hnen di e Weinschnell e, auf der unten am

Boden ei ngeritzt steht:

�Herrn Artur Paulsen mit einemDankeschönfür seine Vor-

standsarbeit al s Schriftführer von 2001 bi s 201 1, Verei ni-

gungder Straßenbau- und Verkehrsingenieure Rheinland-

Pf al z und Saarl and.

Herr Bornstedt, auch I hnen sagen wir herzlichen Dankfür

Ihre 5 Jahre Vorstandsarbeit als Schatzmeister. Auch Sie

haben al s Nachf ol ger von Hans Ber enz ei ne hohe Messl att e

zu überspri ngen gehabt. Auch Si e haben di ese Aufgabe zu

unserer voll sten Zufri edenheit erl edi gt.

Nicht zuletzt ist unter I hrer Amtsführung ei ne notwendi ge

Beitragsanpassung durchgeführt worden, ohne dass daraus

gr oße Ver werf ungen entst anden si nd.

Auch nach I hrem Ausschei den wegen des berufli chen

Wechsel s nach Norddeutschl and haben Si e uns für ei nen

reibungsl osen Übergang zur Verfügung gestanden. Auch

dafür herzli chen Dank.

Herr Bornstedt, auch I hnen von uns all en Dankefür di e ge-

leistete Arbeit. Ich überreiche Ihnen den Krug der VSVI

Rhei nl and-Pfalz und Saarl and. Bei I hnen ist am Boden er-

wähnt:

� Herr n Hol ger Bor nst edt mit ei ne m herzli chen Dankeschön

für seine Vorstandsarbeit als Schatzmeister von 2005 bis

201 0, Ver ei ni gung der Str aßenbau- und Verkehrsi ngeni -

eure Rhei nl and- Pfal z und Saarl and.�

Wei t er hi n al l es Gute!

VSVI -I NF O 2011 23


Ni e derschrift

Tagesor dnungspunkt 8:

Geneh mi gung des Haushaltspl anes für das Geschäfts-

jahr 2011

– El mar Schnorpfeil –

Sehr geehrte Kollegi nnen und Koll egen,

zunächst möchtei ch mi chfür das Vertrauen bedanken, wel-

ches unserem Hause und mir mit der Wahl zu m Schatz-

mei ster entgegengebracht wurde.

Ein Dankeschön an Herrn Bornstedt und alles Gutefür die

neue berufliche Zukunft.

Mei n besonderer Dank geht an Herrn Gest, der bei der Ei n-

ar bei t ung i n das neue Amt j eder zei t mi t gr oße m Ei nsatz zur

Verfügung stand und den ein oder anderen nervigen Anruf

gel assen entgegennah m.

Di e Buchhaltung wurde mittl erweil ei n ei nem zeitgemäßen

EDV-System und Vereinsprogramm neu organisiert und

kann nun von mehreren Standorten aus bearbeitet werden.

Hi er möcht e i ch auch Herr n Tor st en Johann vo m LB M i n

Koblenz danken, der die komplette Stammdatenpflege

übernommen hat.

Wei t er hi n h ab en wir ei ne neue Bankverbi ndung bei der VR

Bank Rhei n- Mosel ei ngeri chtet, wel che uns das Konto kos-

tenfrei zur Verfügung stellt.

Di es spart demVerei n ca. 600 EURproJahr an Bankgebüh-

ren. Hiermit wäre auch eine treffende Überleitung in das

Thema Haushaltspl an 201 1 gefunden.

Haushaltspl an

I ch möchteI hnen nun kurz den Haushaltspl anfür das Rech-

nungs- und Wirtschaftsjahr 2011 vorstellen, der I hnen auch

inKopievorliegtunddiewi chti gsten Positi onen erl äutern.

Di e Haushaltsansätze si nd i m Vorstand erarbeitet und auf

di e Erfahrungen der Vergangenheit und di e gepl anten Akti-

vitateni mJahre 2011 abgesti mmt worden.

Wirstarten miteinemSaldovortraganZahlungsmittelnzum

01.01.2011von36.991,49EuroindiesesHaushaltsjahr.

Neben di esem Sal dovortrag haben wir weitere Ei nnahmen

in Höhevon177.008,51 Eurogeplant.

Der größte Anteil liegtin den Mitgliedsbeiträgeni. H. von

109.000EUR.

24

VSVI -I NF O 2011

A. Einnahmen

Haushaltspl an 201 1

EUR

1. Bestand am01.01.2011 36.991,49

2. Bei tr agsei nnah men 1 09. 600, 00

3. Zi nsgut schri ft en 1 08, 51

4. Zusch üsse der F GVSVI

zu Semi naren und Symposi u m 27. 000, 00

5. Kost enbei tr äge zu

Exkursi onen 1 4. 500, 00

6. Kost enbei tr äge zu Se mi nar en 2. 800, 00

7. Wer bu ng I nf oheft 201 1 /201 2 23. 000, 00

B. Ausgaben

21 4. 000, 00

1. Beiträge an BSVI 15.000,00

2. Zeitschriften, Str aße und

Aut obahn, Str aßenverkehrst echni k 24. 000, 00

3. Kost en VSVI Se mi nar e 26. 500, 00

4. Kost en Exkur si onen 1 5. 000, 00

5. Veranst. Bezirksgruppen 19.600,00

6. Druckkosten I nfoheft 201 1/201 2 20. 000, 00

7. Bür o mat eri al 500, 00

8. I nt er netkost en 2. 000, 00

9. Tel ef onkost en 250, 00

10. Vorstandssitzungen 1.500,00

11. Porto 4.000,00

12. Bankspesen 800,00

13. ReisekostenundAK-Sitzungen 1.000,00

14. Personalkosten 4.000,00

1 5. Helfertreffen 1. 000, 00

1 6. Jahreshauptversamml ung 201 1 1 3. 500, 00

17. Versicherungen 850,00

18. Druckkosten 2.000,00

19. Symposium 25.000,00

20. Deutsches Straßen museu m

Jahresbeitrag + Sonderzahl ung 1. 500, 00

21. VSVI- Prei s an Hochschul en 500, 00

178.500,00

Bestand Zahl ungs mittel am 31. 1 2. 201 1 35. 500, 00

21 4. 000, 00


Darüberhinaussindeingestellt:

Pos. 4 Zuschüsse der Fördergemei nschaft

zu Semi naren undfür dasi m Herbst

201 1 gepl ante Symposi u m 27. 000, 00 Euro

Pos. 5 Kostenbeitrage als Ei genanteil

an Exkursi onen 1 4. 500, 00 Euro

Der gegenüber dem Vorjahr erhöhte Ei genanteil an Exkur-

si onen ber u ht auf der Exkur si on nach Pr ag. Di ese hat schon

i m Zei tr au m vo m 05. 05. bi s 08. 05. 201 1 mi t 39 Per sonen

und ei nen Kostenbeitrag von 31 0, 00 bzw. 410 Euro/pro

Person stattgefunden.

Pos. 7 Ei nnah men aus Werbung

I nfoheft 201 1/201 2 23. 000, 00 Euro

I m Rechnungsbericht des Vorjahres l ag di eser Betrag um

7. 000 EURhöher. Di esresulti ert aus ei ner Überschnei dung

der Beträgeaus2009, welcheerstin2010vereinnahmt wur-

den. DieBeträgeaus2010wurdenfastvollständigin2010

gezahlt.

Di e gepl anten Ausgabeni n Höhe von 1 78. 500, 00 Euro si nd

inden21. Einzelpositionenausgewiesen. Siesindaufrück-

bezogenen Erfahrungswerte gestützt und an di e sich jahr-

li ch ändernden Kostenstrukturen angepasst.

Zusammenfassendi st der Haushalt 201 1 mit

EinnahmeneinschließlichKassenvortrag

per. 01. 01. 201 1 21 4. 000, 00 Euro

und Ausgabeni n Höhe von 1 78. 500, 00 Euro

gepl ant, so dass wir am31.12.2011

voneinemverbleibendenBarmittel-

bestandi n Höhe von 35. 500, 00 Euro

ausgehen können.

Wenn keine Fragen aus I hren Rei hen bestehen, stell eich

den Antrag an di e Versamml ung, den hi er vorgestellten

Haushaltspl an 201 1 zu geneh mi gen.

Antrag auf jährli chen Mitgli edsei nzug:

Bi sher wur de der Mit gli edsbeitr ag hal bj ährli ch ei ngezogen.

Der halbjährliche Einzugist jedoch bei über 1. 800 Mitgli e-

dern mit ei nemhohen Aufwand verbunden, da di e Rückl äu-

ferquote oft bis zu 10% beträgt. Die Nachbereitung stellt

somit ei nen großen Kostenfaktor dar.

Von daher denken wir darüber nachi mnächsten Jahr, die

Satzung unter §4� .... Sie sind hal bjährlich i m voraus zum

Hal bjahresbegi nn zu zahl en� i n � .... Si e si ndjährli ch i mvo-

rauszumJahresbeginn zu zahlen� abzuändern.

Abschl uss:

Abschli eßend möcht e i ch de m För derver ei n des VSVI f ür

di e Kostenbeteili gung an der heuti gen Mitgli ederversamm-

lungdanken.

Dank an Frau Portz und Herrn Pi ck di e i n unserem Hause

den Großteil der Schatzmeisterarbeiten erledigen.

Der Haushalt für das Geschäftsj ahr 201 1 i st da mit geneh-

mi gt.

Tagesor dnungspunkt 9:

Ni ederschrift

Beri cht über di e Täti gkeiten der Förderge mei nschaft

–Jürgen Kocks–

Si eh e Sei t e 87

Tagesor dnungspunkt 1 0:

Anträge

–Dr. Manns–

Von Seiten des Vorst andes li egt ei n Antr ag vor.

Nach § 3 der Satzung der Verei ni gung der Straßenbau- und

Verkehrsi ngeni eure Rhei nl and- Pfal z und Saarl and e. V.

können Personen als Ehrenmitglieder in die Vereinigung

auf geno mmen wer den, di e si ch u m di e För der ung der Zi el e

der Ver ei ni gung oder i n Erf üll ung i hr er ber ufli chen Auf-

gaben besondere Verdienste erworben haben. Sie werden

auf Vorschl ag des Vorstandes durch di e Mitgli ederver-

samml ung mit 2/3 Mehrheit der Anwesenden zu Ehrenmit-

gli eder n er nannt.

Auf I niti ative des geschäftsführenden Vorstands und bestä-

tigt durch einen Vorstandsbeschlussin der Vorstandssit-

zung am heuti gen Tage, dem 22. 6. 201 1, schl ägt der Vor-

st and der VSVI Rhei nl and- Pf al z und Saarl and e. V. Herr n

Cl audi us Rotter zur Ernennung zum Ehrenmitglied vor.

Der Vorstand begründet di es wiefolgt:

Herr ClaudiusRotterist Diplom-IngenieurimBauingenieur-

wesen und hat seinen Abschlussi mJahre 1 965 an der TH

Karlsruheabgelegt. Unmittelbar nachseinemStudiumbe-

gan n er sei ne Lauf bahn bei der Str aßenver wal t u ng Rhei n-

land-Pfalz und blieb beruflich mit ihr verbunden, bis zu

sei nem Ausschei deni mJahre 2005.

IndieVSVI eingetretenist Herr Rotter am2.4.1972. Schon

immergaltseinbesonderesInteresseder Verkehrspolitik.

So wurde er i m März 1 982 Mitgli ed des BSVI- Ausschusses

�Verkehrspolitik�alsVertreterder VSVI Rheinland-Pfalzund

Saarland. Von Oktober 1988 bis September 1990leitete er

sel bst di esen Ausschuss. Nach sei ner Wahl zu m Vorsit-

zenden der Landesverei ni gung Rhei nl and-Pfal z und Saar-

landverließerdenAusschussundwurde MitgliedimBSVI-

Pr äsi di u m.

Auf Landesebene engagi ert e si ch Herr Rott er zuerst al s

Lei t er des VSVI Ar bei t skr ei ses � Ver kehr ssi cher hei t� i n den

Jahren1988/89.IndieseZeitfiel diebundesweitanerkannte

Ausst ell ung � Wege zu mehr Verkehrssi cher heit� mit Doku-

mentati on, vi el en Ausstell ungster mi nen und zwei Podi u ms-

diskussi onen in Mai nz und Saarbrücken. Auch Semi nare

wurden in di eser Zeit zum Thema abgehalten. Ausstell ung

und Broschüre fanden viel Beachtung i n Rhei nland-Pfalz

undi m Saarl and und wurden wegen i hres Erfol ges von der

Bundesvereinigungfür die gesamte Republik übernommen.

I m Juni 1 988 or gani si ert e und l eit et e Herr Rott er ei ne hoch

interessanteExkursionnachPolen. Hierbei konnteerseine

herkunftsbedi ngten besonderen Kenntni sse über Land,

Leuteund Sprache weitergeben.

I m April 1 991 wurde Herr Rotter zu m 1. Vorsitzenden der

VSVI Rhei nland-Pfalz und Saarl and gewählt. Di es bli eb er

VSVI -I NF O 2011 25


Ni e derschrift

bi s zu m April 1 999. Da mi t err ei cht e er di e z wei tl ängst e

Amtszeit von 8Jahren. Nur Ehrenmitglied Bruno Rudehatte

den Vorsitz mit 1 2 Jahrenl ängeri nne.

I n der Amtszeit von Herrn Rotter fanden vi el ei nteressante

Aktivitäten und Veranstaltungen statt, so zum Beispiel die

erst en dr ei Fa mili ent age der VSVI i n Ger mershei m, Kobl enz

und Mainz, zwei Ingenieurtage unter der Federführung der

Kammer der BeratendenI ngeni eure und noch kurz vor dem

Endeseinerletzten Amtszeit das�Forumi m Museum� zur

För der ung des Deutschen Str aßen museu ms, de m Herr

Rotter sehr nahe stand.

Unvergessli ch wi r d der Na men � Cl audi us Rott er� mit de m

Bad Kreuznacher Verkehrssymposiumverbunden sein. Zu-

sammen mit dem Arbeitskreis�Verkehrspolitik� rief er diese

� Öffentli che Veranstaltung� 1 993i ns Leben undförderte si e

durch ständi ges Engagement i m VSVI Arbeitskrei s �Ver-

kehrspoliti k� zur öffentli chwirksamsten Aktivität der VSVI,

di e weit über die Landesgrenzen von Rhei nl and-Pfalz und

Saarl and bekannt ist. Jährlich werden verkehrspolitisch re-

levante Fragen von einemfachlich hochkarätigen Podium

diskutiertundsoeinemTeilnehmerkreisvonrund250nahe-

gebracht.

Bi s h eut e i st Herr Rott er f ür sei n e VSVI akti v. Ni m mt an Se-

minaren und Exkursionenteil, besucht die Versammlungen

undi st dort auch bereit, Aufgaben zu überneh men, wiez. B.

heute und auch schon vor 2 Jahren den Wahll eiter. Er be-

müht e si ch i mmer über das Tagesgeschäft hi naus, di e

grundsätzliche Ausrichtung der Ingenieurvereinigung im

Auge zu behalten. So konnten sei ne Erfahrungen und sei n

Wissen auch in der Arbeitsgruppefür das Positionspapier

der VSVI Rhei nl and- Pfal z und Saarl and i n 2009 genutzt

wer den. I mmer wieder dienter demVorstandalswertvoller

Berater.

Besonders geschätzt werden an Herrn Rotter sei ne Offen-

heit gegenüber Neuerungen, sei nen fairen, menschli chen

Umgang unterei nander, di e kritische undti efgründi ge Aus-

ei nandersetzung mit anstehenden Problemen und sei n

großes Engagement.

Mei ne Da men und Herr en,

wir vom Vorstand der VSVI Rhei nland-Pfalz und Saarland

e. V. gl auben, dass si ch Herr Cl audi us Rott er u m di e VSVI

besondere Verdi enste er worben hat.

Wirschlagenvor, Herrn ClaudiusRotterzumEhrenmitglied

der VSVI Rhei nl and- Pfal z und Saarl and zu ernennen.

Wenn Si e damit einverstanden si nd, bitteich um Handzei-

chen.

26

VSVI -I NF O 2011

Di e Gegenprobe:

Sti mment h al t u n g:

Gegensti mmung:

Dasi st ni cht der Fall.

Ich erkläre Herrn Claudius Rotter nun zum Ehrenmitglied

der VSVI Rhei nland-Pfalz und Saarl and und überreichei hm

sei ne Urkunde.

–ClaudiusRotter–

I ch bedanke mi ch ganz herzli ch. I ch hätte ni e mit di eser au-

ßerordentlichen Ehrung gerechnet undfreue mich sehr da-

rüber.

Tagesordnungspunkt 11:

Verschi edenes

–Herr Dr. Manns–

Di e Mitgli ederversamml ungist damit beendet. Ich wünsche

uns all en noch ei nen schönen weiteren Verl auf der Veran-

staltung. Denjenigen, die unsjetzt verlassen wünscheich

ei ne gut e Hei mr ei se.


IMPRESSIONEN

22. JUNI 2011

BUGAKOBLENZ


zuKoblenz

Festsaal

im Schloss


Exkursi oni n di e Bretagne

vo m 23. bi s 28. Septe mber 201 0

� Das zarte und bl ühende Gesi cht der Bretagnei st genauso

wirklich wie das wilde und raue� (Roger Vercel, franz.

Schriftstell er, 1 894 –1 957).

DieBretagne, deutschveraltetauchKleinbritannien,isteine

westfr anzösi sche Regi on mi t 4 bz w. hi stori sch gesehen 5

Departements. Die Hauptstädte der Bretagne si nd Rennes

und Nantes. Di e Galli er nannten di eses Land Aremorica,

was so vi el wie�LandamMeer�bedeutet.

Donnerstag, 23. Septe mber 201 0

�Nun Freundelasst es mich einmal sagen: Gut wieder hier

zu sei n, gut euch zu seh' n. Mit mei nen Wünschen, mit

meinen Fragen fühl ich mich nicht allein, gut euch zu

seh' n...�

Di eses Chanson von Li eder macher Hannes Wader war di e

musikalische Begrüßung der Exkursionsteilnehmer – dies

auch vor de m Hi nt er gr und ei ner ganz persönli chen Erf ah-

rungvon Hans-Günter Mayer.

�Unhei mlichpünktlich� um5:30 Uhr erfolgtedieAbfahrt, mit

45 Teil neh mern aus 5 Bezirksgruppen am Morgen des 23.

September an der Saarl andhall e i n Saarbrücken und so

konnte auch das Traditionsfrühstücki m Bus mit Brötchen,

Wur st ( g esp on s ert von ei n e m � Messdi en er� au s der Ro m

Exkursion2009)undCrémantingewohnter Manierge-

nossen werden.

Für das 2. Frühstücki n der Brasseri e Le Coli bri vor der Ka-

thedral e i n Rei ms entschi eden wir uns dann doch für die

französi sche Vari ante ei nes Frühstückes mit �café au l ait et

cr oi ssants�.

Anschließend wurde die Kathedrale unter fachkundiger

Führung von 2 Fremdenführeri nnen besichti gt. Di e Kathe-

dr al e Notr e- Da me von Rei ms gilt al s ei ne der archit ekt o-

nisch bedeutendsten gotischen Kirchen Frankreichs und

gehört seit 1 991 zu m UNESCO- Weltkulturerbe. Jahrhun-

dertel ang wurden hi er di efranzösi schen Köni ge gekrönt.

Die als dreischiffige Basilikagestaltete Kathedrale war mit

Ausnahme der Westfront bereits i m 1 3. Jahrhundert ferti g

gestellt. Markantestes Merkmal der Kathedral e i st i hre mit

Exkursi on Prag

Reli efs und Fi guren rei ch verzi erte Westfassade ( Ferti gstel-

l u ng i m 1 4. Jahr hu n dert) – ei n gr oßarti ges Bei spi el mi tt el al -

terli cher Baukunst. I hre bei den gedrungenen Westtür me mit

ei ner Höhe von 81 msollten ursprüngli ch noch Tur mspitzen

für ei ne Gesamthöhe von 1 20 m erhalten. Das Hauptportal

istderJungfrau Mariagewidmet. DieMitteder Westfassade

wird durch di e Hauptrosette geprägt. Di e Gal eri e der Köni ge

unterhal b der Hauptrosettezeigt di e Taufe Chl odwigsI. und

di e St at uen sei ner Nachf ol ger.

Bi l d 1 : Kat h edr al e von Rei ms

Auch wenn vielevon unsdieseberühmte Kathedraleschon

öfters besichti gt haben, hat der ei n oder andere doch wieder

et was Neues ent deckt und gel er nt. Wobei wir dann auch

bei demThema� Fremdenführer� wären –undhier werden

wirin denkommenden Tageninteressanteundangenehme

Erf ahr ungen machen.

Unser nächstes Ziel ist die Stadt Laon –La Montagne cou-

ronné.

Mi t der Fu ni cul ai r es L aon f ahr en ir w vondemi m Tal gele-

genenBahnhofindieaufeinemBerggelegeneAltstadt.

Seit 1 899 hat ei ne Zahnradbahn di e Altstadt mit dem

Bahnhof verbunden. Das heuti geführerl ose Standseil bahn-

system hat di ese 1 989 abgel öst. Auf 1, 5 km Streckenl änge

überwindet die Bahn einen Höhenunterschiedvon 100 m,

auf 2/3 der Strecke mit ei ner Stei gung von bi s zu 1 3 %.

DieFuniculairesLaon weisti mVergleichzudenklassischen

Standseil bahnen in den Skiregi onen mehrere technische

VSVI -I NF O 2011 31


Exkursi on Bretagne

Besonderheiten auf : anstell e von Stahlrädern hat di e Bahn

Gummireifen, die Spurführung erfolgt durch seitliche Be-

grenzungen der U-för mi gen Fl achstahl-Fahrspuren.

Di e bei den St adtf ühr er erl äut er n uns di e 7 Welt wunder von

Laon und di e Legende von den Ochsen auf der Kathedral e.

Auch wi r wunder n uns über unser en St adtf ühr er, der ei ner-

seitsdieÖffnungszeitenseinesOfficedeTourismenichtak-

zeptieren wollte und andererseits seine Erläuterungen zu

dem �Seil der Ordensbrüder� uns auch heute noch als

großes Gehei mnis erscheinenlässt.

Die7 Wunder von Laon sind die Kathedrale Notre-Dame,

die Klosterkirche Saint-Martin, die Klosterkirche Saint-Vin-

cent, l‘ Etang des Moi nes, der schi efe Tur m der Dame Eve,

der krumme Knochen und der Nagelstei n. Hierist durchaus

ei ne detailli ertere Erkundunglohnenswert.

Nach dem 1. Menu- Groupes i n dem Restaurant Agora i m

Schatten der Kathedrale brachen wir auf zu einemunserer

Höhepunkte der Exkursi on: di e Pont de Nor mandi e zwi-

schen Le Havre und Honfl eur.

Eindrucksvoll, majestätisch und erhaben überspannt das

beei ndruckende Bauwerk das Mündungsgebi et der Sei ne.

Die Pont de Normandie war bei ihrer Fertigstellung ein

Sprung i n ei ne neue Di mensi on, denn si e übertraf di e

Spannweite der bi s dahi n größten Schrägseil brücke der

Wel t gl ei ch u m 40 %.IhrKonstrukteurMichel Virlogeuxer-

hi elt zahlreiche Auszeichnungen für die gel ungene Archi-

32

VSVI -I NF O 2011

tektur und wurde mit de m Bau des Vi aduc de Mill au end-

gültigzueinemStardesinternationalenBrückenbaus.

Virl ogeux betrat mit demBau der Pont de Nor mandi etechni-

sches Neuland.

Di e ei gentli chen Bauarbeiten beganneni mJahre 1 989. Als

Vor ab maßnah me musst e ei ne Behelfsbr ücke erri cht et wer-

den, weil der Boden am nördlichen Ufer nicht ausreichend

tragfähig war, umihn mitschweren Arbeitsgerätenzubefah-

r en. Auch bei der Gr ündung der Pyl one ber eit et e der wei che

Boden an den Uf er n der Sei ne er hebli che Pr obl e me, di e

auch zu Bauverzögerungen führten. Di e Gründung der

beiden Pylone erfolgte auf 56 Pfählen mit einem Durch-

messer von 21 0 c m und ei ner Bohrti ef e von 45 – 60 m, i ns-

gesamt 3000 Meter. Jeder Einzelpfahl hat eine Tragkraft

von 3 300to. Bei der Bauart der 21 5 m hohen Pyl onen ent-

schi ed man si ch für ei n auf den Kopf gestelltes Y. Di e Brük-

kenl änge beträgt 2 1 41 m, di e si ch auf di e bei den Zufahrts-

rampen mit 548 mund 737 msowieauf die Hauptöffnung

von 856 m verteil en.

Für den Bau der Brücke wurden über 70 000 m 3

Beton und

ca. 19000toStahl benötigt. DieHerstellungskostenwerden

auf rd. 300 Mill. €beziffert. Weiteretechnische Beschrei-

bungen und auch persönlichen Eri nnerungen aus der Zeit

der Herstell ung wurden von Rudi Rosport den Exkursi ons-

t eil neh mer n ver mitt elt.


Bild8: Hotel Cheval Blancin Honfleur mit CapChristian

Exkursi on Bretagne

Am Abend errei chen wir das Hotel Cheval Blanci m maleri-

schen, alten Seefahrer- und Seeräuberstädtchen Honfl eur.

Nach ei ne m genussvoll en Abend mahl geht manch ei n Ex-

kursionsteilnehmer�alsTigerzuBettundwachtalsBettvor- legerauf.�

Freitag, 24. September 2010

AmFreitagmorgenführt uns Alexandredurchdiealtehrwür-

di ge, j a f ast verzauber nde Altstadt von Honfleur.

Ni cht nur hi stori sche, sondern auch sehr vi el e menschli che

Daten und Geschichten bringt uns Al exandre mit sei nemuk-

rainischen Charme näher. Alexandre, ein Ukrainer, der in

Berlin studierte und auch dort seine Liebe des Lebens –

ei ne Französi n –fand, kann uns auch mit mancher Lebens-

wei shei t wiez.B.�Liebemachtblind–dieEhebringtdasAu-

genli cht wi eder� des Öft er en er heit er n.

Bei ei ner Bootsfahrt mit der � Cap Chri sti an� durch den Hafen

von Honfl eur bi s auf das offene Meer erkunden wir dann die

Pont de Nor mandi e von der Seeseite her und gel angen

nach einer turbul enten, manchmal auch etwas spritzigen

Bootsfahrt i n den Hafen von

Honfl eur zurück.

Über Cabour g, mit ei ne m wunder bar en Menuei m a m Meer

gel egenen Restaurant Le Beau Site mit anschli eßendem

VSVI -I NF O 2011 33


Exkursi on Bretagne

Verdauungsspaziergang am kilometerlangen Strand von

Cabour g, err ei chen wir amAbenddas Hotel Printaniain Di-

nard, das uns bis Montag beherbergen wird.

Sa mstag, 25. Septe mber 201 0

Am Samstagl ernen wir ei nesehr char mante, sympathische

undfachkundige Reiseleiterin kennen: Hél �ne. Cap Fréhel,

Fort La Latte und Di nan si nd unsere Zi el e und Hél �ne spru-

delt nur so von I nfor mati onen mit der i hr ei genen Begei ste-

rungfür di e Bretagne. Dabei ist sieini hrer Wortwahl doch

etwas vorsi chti ger geworden, denn di e Übersetzung ei nes

�OrnithologieSchutzgebietes�in�Vögel Paradies�lässtden

ei nen oder anderen doch etwas sch munzel n.

Fort La Latteist eine Burg auf dem Gebiet der Gemeinde

Pl evenon. Di e mittel alterli che, gut erhaltene Burg aus dem

14. Jahrhundert hat eine bewegte Geschichte und wurde

auch i n den l etzten Jahren al s Drehort für Ritterfil me ge-

nutzt.

Di e Burgthront auf ei ner schmal en Landzunge am Ei ngang

der Baye de l a Frenaye, etwa 4 km südöstli ch von Cap

Fr ehel und 35 k m von St. Mal o.

Das Cap Frehel li egt ebenfall s auf ei ner Landzunge und

bildetdennördlichstenPunktdesfelsigenVorgebirges. Die

Klippen bestehen aus rötlichem Sandstein, schwarzem

Schi efer und de m von der Cote de Gr anit Rose ber üh mten

rosafarbenen Granit. Siefallen steil zum Meer hin ab und

34

VSVI -I NF O 2011

haben ei ne Höhe von fast 70 m. Di e Wiesen, diedas Kliff-

dach bedecken, si nd amrei zvoll steni m Frühjahr und Som-

mer, wenn hi er Wil dhyazi nthen, Narzi ssen, vi el bl üti ger

Wei ßwurz und Nel ken bl ühen. Hi nter den Kli ppen wachsen

St ech gi nst er u n d Eri ka.

Cap Frehel ist ei n Vogelschutzgebiet, das ei nebunte Vi elfalt

von Brutvögeln beherbergt. Ein typischer Anblick sind die

Möwen, wiesievomimmer wehenden WindimSchwebe-

fl ug getr agen wer den, bevor si e si ch aus gr oßer Höhe

krächzendi ns Wasser fall en l assen. Am Kap sel bst stehen

zwei Leuchttürme.

BeiderdiesjährigenTourdeFrancewardasCapFrehelam

6. Juli das Etappenzi el ei ner l angenfl achen Etappe entl ang

der bretonischen Atlantikküste und viele Exkursionsteil-

nehmer konnten noch ei nmal di e herrliche Kulissei mFern-

sehen bewundern.

Am Nachmittag si nd wirin Dinan, am Ufer der Rance. Süd-

lich von St. Malo gelegenist diese bretonische Stadt von

ei nembeei ndruckenden Ring an Stadt mauern umgeben.

Str at egi sch f ür den Ver kehr z wischen der Normandie und

der nördlichen Küste der Bretagne gelegen, wurde Dinan

überwiegend auf einem Hügel gebaut. Sehenswert ist

neben der mal erischen Altstadt u.a. auch die Abtei Saint-

Magli ore Lehon, ei n ehemali ges Kl oster der Benedikti ner

Mönche.


Treffpunkt unserer Dinanführung mit anschließender Gele-

genheit zum Shoppen für die Damen war der mal erische

Hafen an der Rance.

Hi er begi nnt der Canal d´Ill e- et- Rance, ei ne von Napol eon

ab dem Jahr 1 804 gebaute Wasserstraßenverbi ndung zwi-

schen Rennes und St. Mal o, di e damals notwendi g wurde

umdi e von den Engl ändern verhängte Seebl ockade zu um-

gehen. Der Kanal ist 85 Kil ometer l ang und hat 48 Schl eu-

sen. Er ist heute ohne wirtschaftliche Bedeutung und wird

nur nochtouristisch genutzt.

Sonntag, 26. Septe mber 201 0

Der Sonntag i st für ei ne 90- mi nüti ge geführte Schiffsfahrt

durch di e Baye de St. Mal o r eservi ert, wobei wir auf demof-

fenen Meer ei ne gute Brise Meerl uft schnuppern können

und das herrli che Küstenpanorama der Bretagne vom Meer

aus geni eßen.

Auch haben wir uns von der Meerseite aus dem Gezeiten-

kr aft werk genähert und ni cht nur di e Baui ngeni eur e haben

er kannt, dass besti mmt ei n gr oßer Teil des At o mstr o ms

durch di e Gezeit en der Meer e er setzt wer den könnt e.

Bei der Ankunft i n St. Mal o stei gen wirin einen kleinen Zug

umund erkunden mit dem�Petit Trai n� die Altstadt.

Exkursi on Bretagne

Der historische Stadtkern, i nnerhalb der Stadt mauern,

macht et wa 20 % der Gesa mtfl äche der Stadt aus und wird

von drei Seiten von Wasser u mspült.

I n der Bucht von St. Mal o kann man ei nen der größten Ge-

zeitenunterschiede Europas bestaunen: bis zu 12 m Diffe-

renz zwi schen Ni edri gwasser und Hochwasser. Drei der

vor gel agert en I nsel n Gr and Be, Peti t Be so wiedasFort Na-

ti onal si nd daher bei Ni edri gwasser zu Fuß erreichbar.

Dass auch bei noch so guter Vorbereitung auch ei n mal

etwasnichtso100-prozentigklappt, erleben wiri mRestau-

rant�Cabanedu Marché�: Madamehatunsvergessen!

Doch völli g unkompli zi ert – wieVSVI'ler nun mal sind–ge-

ni eßen wir den Aperitif auf der Straße undl assen uns dann

das für die Bretagne typische Menu-Galettes mit Cidre

sch mecken.

Hél �ne wei ß noch vi el mehr über St. Mal o zu berichten so

z. B., dass di e Ei nwohner von St. Mal o zuerst Mal oui ner

si nd, dann Bretonen und wenn dann noch was übri g bl eibt,

si nd si e auch noch Fr anzosen. Und so i st es ni cht ver wu n-

derlich, dass St. Mal oi m1 7. Jahrhundert etwa 4Jahrel ang

ei ne ei genständi ge Republi k war. Dass di ese Zeitepoche

auch vi el e Seekri ege und Seeschl achten mit si ch brachte,

ist ebensobekannt. Soist auchfolgender Dialogzwischen

ei nem Engl änder und ei nem Mal oui ner überli efert:

VSVI -I NF O 2011 35


Exkursi on Bretagne

Mal oui ner: wir kämpfenfür Geld

Engl änder: wir kämpfenfür die Ehre

Mal oui ner: jeder kämpft für das, was er ni cht hat!

Mi t de m Bu s- de- Mer f ahr en wir auf dem Wasserweg dann

wiedervollerneuer EindrückezumHotel zurück.

Wi e an den vergangenen Tagen ver wöhnte uns an di esem

Abend das Hotel Pri ntani a mit ei nem weiteren bretoni schen

Menue.

Montag, 27. Septe mebr 201 0

Der Montag sollte weiteretechnische und historische High-

lights bringen.

Das Gezeitenkraft werk an der Rancei st auf den ersten Bli ck

nicht zu erkennen – es könnte auch für eine Brücke ge-

halten werden di e St. Mal o und Di nard verbi ndet.

Di e Kr aft wer ksanl age mi t ei n er Gesa mtl än ge von 750 m

umfasstvomlinkenbiszumrechtenFlussuferder Rancefol-

gende Abschnitte:

1. Eine 65 mlange und 13 mbreite Schleuse, diefür eine

36

durchgehende Schifffahrt zwi schen dem Hafenbecken

und dem Meer sorgt; jährlich passieren etwa 20.000

Schiff e di ese Schl euse.

2. Das 390 ml ange und 33 m br ei t e Kr aft wer k, das mi t 24

knoll enför mi gen Aggregaten ausgerüsteti st, deren Lei s-

tungjeweils 10 MWbeträgt.

3. Ei nen 1 63 ml angen Dei ch aus Stei nschüttung, der i n

der FlussmündungeineTrennliniezwischendemKraft-

wer k u nd der kl ei nen I nsel Ch al i bert bil det.

4. Ei nen mobil en Staudamm mit ei ner Länge von 1 1 5 m

Metern, der aus 6 Wehren vom Typ � Waggon� besteht,

mit ei ner Hubhöhe von 1 0 mund ei ner Breite von 1 5 m.

5. Ei nen stromauf wärts angel egten Wasserspei cher mit

ei ner Aufnahmekapazität von 1 84 Mill. Kubikmeter Was-

ser.

6. Ei ne Hauptverkehrsstraße für di e Strecke von Di nard

nach St. Mal o mit ei nem mittl eren Verkehrsaufkommen

von 26 000 Fahrzeugen pro Tag

(60000FZi mSommer).

Wenn di e Brücke über der Schl euse geöffnet wird, ruht der

VSVI -I NF O 2011

Str aßenver kehr auf de m mächti gen Da mm. Alserstes Ge-

zeit enkr aft werk der Welt, 1 961 –1 965 er baut, li ef ert di eses

technischeGroßprojektjährlich600Mio.kWhanelektri-

scher Energie und könnte damit ganz allei n ei ne Stadt wie

Rennes (300000 Ei nwohner) mit Strom versorgen. 24

mächtige Stromgeneratoren werden angetrieben durch den

Wasser str o m, der dur ch di e Gezei t en bedi ngt z wei mal a m

Tagjeweilsin entgegengesetzter Richtung durch die Tur-

bi nen strömt. Und das Tag für Tag ohne weitere Energi e-

kosten.

Der Standort di eses Gezeitenkraft werk wurde mit Bedacht

gewählt: di e Gezeitenunterschi ede gehören zu den größten

der WeltunddasnatürlicheStaubeckenderRance-Mün-

dung, welches bei recht geringer Breite ei ne hohe Wasser-

kapazität bietet,istindieser Regioneinzigartig. Leider ver-

wehrten uns unaufschi ebbare Wartungsarbeiten ei nen

Einblickindieunterder OberflächegelegenTechnikdes

Kr aft wer ks ( sei t de m 8. Juli 201 1 i st di ese Fü hr u ng wieder

mögli ch).

DasJahrhundert-Projekt Grand Baiede Mont St. Michel war

das nächste technische Highligth. Mit Hilfe eines raffiniert

angelegten Staudammessoll das Weltkulturerbe Mont Saint

Mi ch el wieder zu einerInsel werden. Die 1300Jahre alte

Wallfahrtsstätteistfastvollständig mitdemFestlandzusam-

mengewachsen.

Der Bau ei nes Straßendammesi m 1 9. Jahrhundert und di e

Kanalisi erung des Fl üsschens Couesnon, der i n die Bucht

mündet, haben hi erfür gesorgt. Bei de Ei ngriffe haben di e

natürlichen Strömungsverhältnissein der Bucht so verän-

dert, dass angespülter Sand von der Strömung nicht mehr

abgetragen werden kann und si ch vor der I nsel abl agert.

Der wichtigste Baustein des164 Mio.€teuren, von der EU

mitfinanzierten Großprojektes, steht kurz vor seiner Vollen-

dung: einraffiniertangelegter Staudamm.

Der Staudammsoll helfen, natürlich ablaufende Strömungs-

pr ozesse i n der Bucht wiederherzustellenundauchdenka-

nalisi erten Fluss Couesnon wi ederi n sei nen ursprünglichen

Lauf zu bri ngen. Zi el i st, dass der Sand, den der Fl uss mit-

führt und der sich bisher vor der I nsel abl agerte, besser in

der Bucht verteilt wird. Bei Flut werden die Schleusentore

geöff net. Das Meer wasser kann so i n das Fl ussbett hi nei n-

str ö men. Es wi r d dann i n ei ner künstli ch ver gr ößert en Bucht


Bi l d 22: St au da m m Barrage de Cou esn on

i m Hi nterl and, ei ne Art Rückhaltebecken, gesammelt. Zi eht

das Meersichall mählichzurück, werdendieToregeschlos-

sen. Bei Ebbe werden di e ri esi gen Schl eusenventil e dann

vorsi chti g wi eder geöffnet. Zusammen mit dem aufge-

stauten Meer wasser, durch das der Fl ussspi egel des

Couesnon st ei gt und ei ne höher e Fli eßkr aft hat, tr ägt der

Fl uss nun die Ablagerungen durch einen relativ schmalen

Spalt der Schl eusent or e weit hi naus i n di e Meer esbucht,

st att den Sand, wiebisher, vordemMontSaint Michel abzu-

lagern.

In den nächsten Jahren wird der rd. 2 kmlange Verbin-

dungsdammvomFestl andzu den vor den Füssen des Mont

Sai nt Mi chel li egenden Parkpl ätzen zurückgebaut. Besu-

cher können dann zu Fuß oder mit ei nem Zubri ngerbus

über ei ne neue, fili grane Brücke aus Stahl und Holz zum

Mont Sait Mi chel gel angen. Di eses Bau werk, auf Stel zen er-

ri chtet, soll di e ko mpli zi erten Strö mungs- und Gezeitenver-

hältnisse nicht stören. Das Gesamtprojekt soll 2015 fertig

sei n.

Bei der Bevöl kerung und den vi el en Tagestouri sten stößt

di eser mi ttl er er wei l e ei n geri cht et e Shuttl ever kehr vo m

neuen großen Parkpl atz gegen ei ne Gebühr auf großen Wi-

derstand. Ei n Großteil der Besucher spart si ch di e Gebühr

und ni mmt einen wunderschönen Spaziergang über den

noch vorhandenen Dammdafürin Kauf.

Anschli eßend erkl o mmen wir den Mont St. Michel selbst.

Gl ü ckl i ch er wei se kon nten wir unsere Reiseführeri n Hél�ne

auchfür di e Besi chti gung des Mont St. Mi chel gewinnen.Im

Jahr e 708 soll di e Geschi chte des Mont Sai nt Mi chel be-

gonnen haben, als Aubert, Bi schof von Avranches, ei n Hei-

li gtu m zu Ehren des Erzengel s erri chten li eß. I m 1 0. Jh.

ließen sich Benedikti ner mönche ni eder, während sich

gl ei chzei ti g ei n Dorf ent wickelte. Als unei nnehmbare Vertei-

di gungsei nheit i m Hundertjähri gen Kri eg wurde der Mont

Saint Michel auch ei n Beispi el militärischer Architektur und

einSymbolwertfürdienationaleIdentität.

Die Abtei Mont Saint Michel ist ein einzigartiges Bauwerk:

i hr Gr u ndri ss gl ei cht kei n e m ander en Kl ost er. Weil si e di e

Pyramidenform des Berges berücksichtigen mussten,

l egten di e Baumeister des Mittel alters di e Gebäude schne-

ckenför mi g u mden Granitfel sen an. Di e Abtei kirche auf de m

Gi pf el r u ht auf Kr ypt en, di e ei ne Pl attf or m bil den, di e das

Exkursi on Bretagne

Gewicht ei ner 80 ml angen Kirchetragen. Das Prunkstück

der Abt ei , das Gebäu de � Mer veil l e�, zeu gt vo m Können der

Bauhandwerker des 13. Jahrhunderts. I hnen gelang es,

z wei dr ei st öcki ge Baut en an st eil en Fel sen anzul ehnen.

Ni cht nur di e topografi schen Zwänge, sondern auch di e

Grundregel n des Kl osterl ebens haben di e weitere Archi-

tektur des Mont Saint Michel besti mmt.

Am Nach mi tt ag st and di e Rennstr ecke 24- Heur es Le Mans

auf dem Programm. Di e 24 Stunden von Le Mans i st ei n

Langstreckenrennen für Sportwagen, bei dem die Automo-

bi l h er st ell er di e Zuverl ässi gkei t u nd den Ent wicklungsstand

ihrer Fahrzeuge unter Beweis stellen. In den ersten Jahren

war es nur den Fahrern selbst erlaubt, Reparaturen mit

Bordwerkzeug durchzuführen. Heute dürfen die Wagen in

den Boxen von Mechanikern repariert werden. Bleibt der

Wagen all erdi ngs auf der Rennstrecke li egen, darf der

Fahrer keinefremde Hilfein Anspruch nehmen. Ziel des

Rennens ist es, möglichst vi el e Runden i nnerhal b von 24

Stunden zurückzul egen. Das Rennen i st auch bekannt für

sei ne l ange Ger ade. Dabei handel t es si ch u m ei ne nahezu

5kmlangeGerade, aufderfrüher Geschwindigkeitenvon

über 400 km/h errei cht wurden. 1 990 wurden aus Si cher-

heitsgründen zwei Schi kanen ei ngebaut. Das erste Rennen

wurde 1 923 ausgetragen. Legendär war der 1 925 ei nge-

führteLe-Mans-Start,beidemdieFahrerüberdieFahrbahn

zu i hren vor der Boxengasse aufgestellten Fahrzeugen

spri nten mussten und stehend starteten.

VSVI -I NF O 2011 37


Exkursi on Bretagne

Seit 1 991 erfol gt aus Si cherheitsgründen ei n fli egender

Start nach vorhergehender Einführungsrunde. Erfolg-

reichster FahrerinLe Mansist der DäneTomKristensen mit

8Siegen.

Erläuterungen zu Organisation, Reglement, Rennleitung

und Rennüberwachung sowieein Blickins Pressezentrum

und di e Boxengasse li eßen uns di e Welt des Motorsports

besser verstehen.

Am Abend genossen wir einfranzösisches Menue mit an-

schli eßender Zaubervorst ell ung von Magi er � Herz Köni g� i m

38

VSVI -I NF O 2011

Hotel Le Grand Monarquei n Chartres, deren Kathedral e wir

am Di enstagmorgen ei nen Kurzbesuch abstatteten.

Di enst ag, 28. Sept e mber 201 0

Schließlich wartete Paris auf uns. Monsieur Steiner, ein ge-

bürti ger Deutscher, sti egi n der Höhe des Eiffeltur msi n den

Bus und somit bekamen wir noch ei ne kurze Stadtrundfahrt

mitfachkundigenErläuterungen. Durchein Missverständnis

beiseinerAgenturwareraufAbwasser-undAbfallingeni-

eurevorbereitet, sodass wirnunauchüberdiesesbestimmt

schwierigeThemainder Weltstadt ParisBescheidwissen.

Unser Bus hat uns dann amI nstitut Monde Arab abgesetzt

undistvondortausmitunseremGepäcksolonachSaar-

br ücken HBF gefahr en.

Die Dachterrasse des Monde Arab, direkt an den Seineu-

fern gel egen bot uns herrli che Ausbli cke über Pari s.

Von dort gi ng es über di e Il e St. Loui s zu m Rest aur ant Loui s

Phili ppe, wo wir mit herrlicher Aussicht auf die Seineinsel

unddieKathedrale Notre Dameunser Abschlussmenüge-

ni eßen konnt en.

Danach gab es den obli gatorischen Kathedral enbesuch mit

ei ne m Rundgan g dur ch Al t- Pari s und das Quarti er Lati n.

Mi t der Metr o gi n g es dan n zu m Gar e de L´ Est.

Leider waresunseremVSVI-MitgliedDr. GerhardSchinner

durch sei nen Tod i m Januar 201 0 ni cht mehr mögli ch, uns

sein Lebenswerk, dieTGV-Verbindungzwischen Frankfurt

undParis, dieeralsBundesbahnbevollmächtigterindieTat

u mgesetzt hat, per sönli ch vorzust ell en. Bei m Abschl uss der

Provence-Exkursi on 2008 wurde di es mit I h m abgespro-

chen. Es hat all e Exkursi onsteil neh mer gefreut, dass sei ne

Fr au Chri sti ane mit Tocht er Mi ri a m uns bei di eser Exkursi on

begl eitet haben und wir haben sei ner nicht nur bei der Zug-

fahrt gedacht.

I m Gare de L´Est wartete der TGV auf uns, der uns in 1

Stunde und 50 Minuten nach Saarbrücken brachte, wo

unser Busf ahr er, Herr Lauscher, uns er wart et e.

Übri gens war uns auch di esmal Herr Lauscher ei n u msi chti-

ger, kompetenter �Kapitän der (Land-)Straße�.

Sechs erei gni s- und erl ebensrei che, fröhli che und unbe-

schwerte Tage l agen hi nter uns, mit den Verkehrsmittel n


Exkursi on Bretagne

Rei sebus, Standseil bahn, Schiff, Petit-Trai n, Metro und

TGV.

Bestehende Freundschaften wurden verti eft, neue Freund-

schaften wurden geschl ossen. Di esi sti n erster Li ni e ei n Er-

gebni s und Verdi enst der gesamten VSVI-Exkursi ons-

gruppe und freut i m Besonderen auch di e Organi satoren

der Exkursi on.

Nachtreff en i n Metz a m 29. – 30. Januar 201 1

Vi er Monate nach der Exkursi on fand das Nachtreffen am

29./30. Januar 201 1 i n Metz statt, an demfast all e Exkursi-

onsteilnehmerteilnehmenkonnten.

Ei n Bil dband über di e Reise, zusammengestellt von Marc

Schiff el s und ei n Vi deofil m von Walt er Koeni g li eßen uns

noch ei nmal di e�Bretagne� genießen und von neuen Ziel en

träu men.

VSVI -I NF O 2011 39


Bezirksgruppe Kai sersl autern

e Mail: kl @vsvi-rl psaar. de

Nachl ese zur Exkursi on an di e B 1 0 zur Besi chti gung

der neuen Fl uchtstoll en am 1 9. Mai 201 0

Nachdem di e Exkursi on an di e B 1 0- Baustell e ursprüngli ch

schon i m Januar stattfinden sollte, klappte es dieses Mal

besser. Di e Besi chti gung der neuen Fl uchtstoll en, mit denen

di e bestehenden Straßentunnel an der B 1 0 bei Annweil er

nachgerüstet werden, war die erste Exkursion unserer Be-

zirksgr uppei n di ese m ni cht mehr ganz soj ungen Jahr.

Eine Nachrüstung der vorhandenen Tunnel ist aus Sicher-

heitsgründen erforderlich. An den Tunnel n werden neben

ei ner modernen Sicherheitstechnik auch Fl uchtstoll en er-

ri chtet. Nach den aktuell en Tunnel- Ri chtli ni en i st bei ei ner

Tunnellängevon>400 meinevölligneueBetriebs-undSi-

cher heitst echni k erf or derli ch. Dazu gehört, dass z. B. all e

ca. 300 m Notausgänge vorhanden sei n müssen, u m bei

ei nem Brand den Tunnel möglichst schnell verl assen zu

können. Sol che Fl uchtei nri chtungen werden jetzt an den

Straßentunnel n bei Annweil er nachträglichi nstalli ert.

Am Staufer-Tunnel wurden i n den l etzten Monaten zwei

neueFluchtstollenvon116mbzw.147mLängeindenBerg

vorgetri eben. Di e Arbeiten an den bei den neuen Fl ucht-

stoll en si nd weitgehend abgeschl ossen, zusätzli ch wurde

ei n schon bestehender Fl uchtstoll en moderni si ert. Am

Löwenherz-Tunnel waren di e Tunnel bauer bei unserer Ex-

kursion noch dabei, sich Meter um Meterin den massiven

Fels vorzuschaffen. Der Felsabbau erfolgt hier durch

Sprengarbeiten. Bei unserem Besuch wurde gerade die

nächste Sprengung vorbereitet. Di e Abmessungen des

Tunnelausbruchs (Tunnelquerschnitt) sind relativ klein, da

dieFluchtstollensokonzipiertsind, dasssich Personenzu

Fuß aus dem Tunnel retten sollen (Selbstrettung statt

Fr e mdr ett ung).

NebendemBauvonFluchtstollenwerdendieTunnelinden

nächsten 1, 5 Jahren general überholt und moderni si ert.

Ni cht n ur di e Betri ebst ech ni k wi r d er neuert, sonder n auch

di e Tunnel wände opti sch aufgehellt. Für den Umbau si ndje-

weils 17 Wochen angesetzt. Während der Bauarbeiten wird

di e B 1 0 voll gesperrt. Di e Sperr ung l äuft j e weil s von Ende

Mai bi s Ende September, wobei i n di esem Jahr zwei der

Tunnel undi n 201 1 di ebei denrestlichen Tunnel umgerüstet

werden. Die Ausstattung mit neuester Sicherheitstechnik

sowi e di e Moder ni si er ungsar beit en an den Tunnel n bei

Ann weil er kost en r und 20 Mi o. Eur o.

Bevor wir sorichtigin die Annweilerer Bergwelt vordrangen,

wur de u ns das Pr oj ekt mi t sei nen Facett en bei ei ner Po wer-

Point-Präsentation vorgestellt. Bei manschließenden Rund-

gang über die Baustelle unter fachkundiger Führung der

Tunnel bauer konnten wir dann die bergmännischen Ar-

VSVI -I NF O 2011 41


Beri chte der Bezi rksgru ppen

beiteni m Tunnel hautnah miterl eben. An den Fl uchtstoll en

wurde überall noch fleißig gearbeitet, wobei i m Staufer-

Tu nnel ber ei t s di e Rest ar bei t en i m Gange war en, währ end

bei mLöwenherz-Tunnel der Tunnel ausbruch noch zi emlich

amAnfang war.

Nachdenvielentollen Eindrückender Baustelleließen wir

den Tagi n geselli ger Rundei m Café Escher in Annweil er

auskli ngen. Ei n kl ei ner Wer mutstropfen war di e wieder

ei n mal eher beschei dene Teil neh merzahl. Ob es an der

Ter mi nverl egung oder dem regneri schen Wetter gel egen

hat, darüber l ässt si ch nur spekuli eren. Den 8 Teil neh mern

sowi e Frau Magi n vom LBM Speyer und Herrn Graubner

von der Tunnel baufi r ma ei n herzli ches Dankeschön f ür I hr e

Beiträge zu m Geli ngen unserer Exkursi on.

Famili enausfl ug nach Kobl enz ( mit Besuch der BUGA)

vom 02. – 04. Juli 201 0

42

VSVI -I NF O 2011

Am 2. Juli macht en si ch Mit gli eder unser er Bezi rksgr uppe,

ei ni ge mi t Fa mil i e, von Kai ser sl aut er n st art en d, mi t de m Zu g

auf nach Kobl enz. Herrliches Wetter und ei ne Menge Span-

nung und Erwartungen i m Gepäck erreichten wir heil und

pünktli ch unser Zi el – Dank der vorzügli chen Organi sati on

dur ch Mi chael Pf ei f er. I m Foyer des Hot el s wur den wir von

Herrn Gest aus demVorstand der Landesvereinigung be-

gr üßt.

Auf de m Weg zur erst en Ge mei nschaftsver anst alt ung, de m

Kobl enzer Altstadtfest, warfen wir einen ersten Blickin eine

Baustell e am Zentral pl atz. Zu sehen gab es den Baugru-

benverbau und Fundamente des entstehenden �Foru m Mit-

telrhein�.

Gestärkt durch ei n gemei nsames Abendmahl i m Restaurant

Alt Cobl enz machten si ch Kl ei ngruppen auf di e Erkundung

der Al t st adt. Auf ander e Wei se war kei n Dur chko mmen

durch di e Menschen menge. Frau Jung, i n Kobl enz aufge-

wachsen, unt er wies in die Geschichte der Stadt, deren

Pl ät ze – all e r a mmel vol l mi t f ei er n den Menschen – u nd di e

dort befindlichen Denkmäler. Die Gastronomie unterstüt-

zend endete der erste Exkursionstag gegen Mitternacht bei

immernochherrlichemWetter.

Pünktlich setzte sich die Gruppe am Folgetag nach dem

Frühstück i n Ri chtung Fahrradverl ei h i n Bewegung. Jeder

f and ei n Rad oder et was, was so ähnli ch aussah. Mi t Rei se-

provianti m Gepäck( Obst und noch Gesünderes) gel angten

wi r über di e Vor ort e von Kobl enz auf ei nen schönen Rad-

weg, dessen spektakulärster Teil (neben der Rast) ohne

Fr age di e Quer ung der Mosel über di e Gül ser Ei senbahn-

br ücke war.

Das sch wül- war me Wetter tri eb fast all en den Schwei ß auf

di e Stirn und den Durst i n di e Kehl e. Nahe des Bahnhofes

Wi nni ngen gab es, l ei cht verspätet, di e erste Rast. Herr

Pf ei f er überr ascht e hi er – wi e stets – mit Erfrischungen, die

weg gi ngen, wiediewarmenSemmeln: Herrlichfrische, ge-


kühlte Lyonerwurst, Käse und Brötchen aus seiner �Sattel-

bar�. Ei n Genuss der besonderen Art mit fri schem Obst al s

Nachschl ag. Gestärkt und voll er Er wartungen errei chte di e

Gruppe, durch di e engen Gassen des Ortesfl ani erend, das

Wei n g ut Fr ed Kn eb el . Der Winzer erwarteteuns, anfänglich

etwas missmutig, mitzunehmender Dauer allerdingsfröhli-

cher wer dend. Lag es an uns oder an sei ne m Wei n? Ge-

naues wei ß man nicht.

Neben der er hol enden Kühl e des Wei nkell ers genossen wir

auch dessen Füll ung. Wir probierten ausschließlich Ries-

lingweine unterschiedlichen Ausbaus und Alters. Nach der

achten Fl asche hatten wi r das f achger echt e Verkost en ver-

innerlicht, d.h. wir waren in der Lage, alle Geschmacks-

nerven unserer Zunge am Wei nteil haben zul assen. Gl ei ch-

l auf end nah men di e Diff er enzi erf ähi gkeit und das Er kennen

des Buketts ab. Wirtranken Wein, das wussten wir.

Nach der Radtour und der Weinprobe blickten wir dem

dritten Höhepunkt des Tages entgegen. Das Spi el Deutsch-

l and vs. Argenti ni en stand an. Wir nahmen i m Gasthaus

�Zur Alten Post� unsere Plätze vor der Leinwand (public

vi e wing) ein. Die vollmundige Ankündigung des Wirtes,

jedesTor miteinerLokalrundezubedenken, gerietfürihnin

ei n betri ebswirtschaftliches Fi asko. Zur Abrundung des oh-

nehi n schon gel ungenen Tages bescherten uns unsere Na-

ti onal ki cker ei nen gr andi osen Si eg ( vi er zu null ! ).

Das bestellte Schiff, das uns den Rückweg nach Kobl enz er-

leichtern sollte, hatte uns versetzt und damit wiederinden

Sattel gezwungen. Gestärkt mit dem ei nen oder anderen

Promille und ei nemunbändi gem Nati onalstolz machten wir

uns auf dem Hei mweg.

Den Abend genossen wir i m Weindorf bei Koblenz, i m

Frei en, bei schönem Wetter und ei nem herrlichen Am-

biente. Bei gutemEssen, guter Unterhaltung und nach dem

ei nen oder anderen Schl ummertrunkfanden all e zum Hotel

zurück.

Beri chte der Bezi rksgru ppen

Der dritte undl etzte Tag begann mit dem Auschecken und

ei ne m Fu ß mar sch zu m Gel ände der Gartenschau. Herr

Gest gab uns erneut die Ehre. Das renovierte Schloss,

dessen Vor pl atz, nach der Verl egung der Parkpl ätzei n ei ne

Ti efgarage, neu gestaltet wird, war Ausgangspunkt unserer

Exkursionunter AnleitungeinerqualifiziertenFührung. Ent-

l ang des Rhei ns durchschritten wir die Baustelle und er-

hi el t en bal d den Bli ck auf di e bauli che Attr akti on der Gart en-

schau, di e Seil bahn. Wir unterstützen den Bahnbetrieb und

genossen bei herrli chem Wetter ei nen ebenso grandi osen

Ausbli ck auf den Rhei n, das Deutsche Eck, Kobl enz und

dessen Umgebung. Das Gel ände u m di e Festung Ehren-

br ei t st ei n si eht noch sei ner Vol l endu ng ent gegen, hi er u nd

da waren ersten Anzei chen auf Pfl anzen erkennbar.

Den anschli eßenden Hei mweg nah men di e Teil neh mer zu

Fuß, mit dem Auto, oder mit der Bahn i n Angriff. Bei m An-

blickdesBetzeswusstendieBahnreisenden, siewarenheil

angekommen. Ei ne Veranstaltung war zu Ende, deren Teil-

nahme sich mehr als gel ohnt hatte. Di e Mischung aus Jung

und ni cht ganz so Jung, I ngeni eur mit Famili e oder Partner,

tr u g maßgebli ch zu m Gel i ngen bei . Gr oßer Dank gebü hrt

VSVI -I NF O 2011 43


Beri chte der Bezi rksgru ppen

de m Or gani sat or Herrn Mi ch ael Pf ei f er, den � Offi zi el l en� der

VSVI, den Führern durch Weingut und Gartenschau und

ni cht zul etzt j ede m Teil neh mer.

c

Akti Xon(

s)tag der j ungen Mi t gli eder der Bez.- Gr. KL

Nachl ese zu m Bau m- Hoppi ng a m Sa mstag, 24. Sep-

tember 2010

Außerhalb des regulären Exkursionsprogrammes trafen

si ch ei n paar der j ungen Mit gli eder von unser er Bezi rks-

gruppe i m K 1-Kl etter wal d am Fröhnerhof. Pünktli ch

zum Aufstiegin die Baumkronen hatte sich der Himmel

et was auf gekl art. I nsgesa mt war en 1 1 Er wachsene und 3

Ki n der mi t von der Parti e. Bevor wir dieinsgesamt 8 Kletter-

parcoursin Angriff nehmen konnten, stand erst noch eine

Ei n wei su ng i n di e wi chti gst en Si cher heitsr egel n i m Kl ett er-

wal d an. Das Anzi ehen der Kl etterausrüstung stellte unser

Geschi ck gl ei ch zu Begi nn auf di e Pr obe.

Danach gi ng es endli ch hi nauf auf di e Bäu me i m Kl ett er-

wal d. Dabei brauchte es außer Geschi ckli chkeit und Koordi-

nati on auch eine Porti on Mut, um sich oben i n den Baum-

kronen entl ang zu hangel n. Nach ersten zaghaften

Versuchen auf den Einstiegsrouten wurden dann schnell

auch di e et was schwierigeren Parcoursausprobiert. Oban

wackeli gen Reif en entl ang hangel n oder über Fässer l auf en

– die abwechslungsreichen Parcours in luftiger Höhe

konnt en bal d mehr oder weni ger mühel os ge mei st ert wer-

den.

44

VSVI -I NF O 2011

Alle hattenrichtig viel Spaß bei mBaum-Hopping. Selbst die

ni cht ger ade so mmerli ch war men Te mper at ur en konnt en

di e Sti mmung nichttrüben. Bei der Kraxel ei wurde es ei nem

richti g war m. Ob so manche Schwei ßperl e nur der Anstren-

gung geschul det war oder auch mal Angstschwei ß dabei

war,ließsichausder Fernenichtimmer eindeutigbeurtei-

len.

Da di e Kl etterei auf Dauer schon an den Kräften zehrte und

uns schon ei ni ges abverl angt wurde, mussten nach dem

Ausfl ug i n di e Bau mwipfel dieleeren Akkusschnell wieder

aufgefüllt werden. I n der Fl ammkuchenhütte i n Mehli ngen

konnten all e bei l eckeren Fl ammkuchen wieder Kräftetan-

ken. Es wurde vi el erzählt und auch über di e beste Techni k

auf den Bau mpfaden phil osophi ert.

Fazit: Di e Sti mmung war kl asse und all e hatten vi el Spaß an

demersten Acti ontag unserer Bezirksgruppe. Außer wacke-

li gen Kni en, Erschöpfung undsichlangsamankündigendem

Muskel kater si nd all e heil gebli eben.

Vi el en Dank an all e, di e mi t ge macht haben. Vi ell ei cht fi ndet

si ch j a wi eder mal ei ne Gel egen hei t, f ür ei ne besonder e Ak-

ti on, di e ger ne auch wiederaußerhalbdesüblichenExkursi-

ons- Programmes stattfi nden kann.

Wir vomVorstandfreuen uns überjedeIdee, wiewir unsin

der Bezirksgruppe noch besser kennenl ernen können. Für

entsprechende Vorschl äge si nd wiri mmer offen.

Nachl ese zur Exkursi on an di e Grünbrücke bei Watten-

hei mund zur Besichti gung der Baustellei n Enkenbach

am02. Februar 2011

Von de m enor men Zuspr uch zu unser er er st en Exkursi on i n

di ese m Jahr an di e Gr ünbr ücke über di e A 6 und zur Bau-

stell e ei ner Umfahrung von Enkenbach-Alsenborn waren

wir schonein wenigüberrascht. Bei denletzten Exkursionen

unserer Bezirksgruppe konnten wir manchmal nur ein paar

Teil neh mer begr üßen, so dass wir uns dieses Mal für eine

gemeinsameExkursion mitderBezirksgruppeausLudwigs-

hafen entschi eden hatten. Di e Resonanz der An mel dungen

zei gte dann schon sehr früh, dass wir mit den bei den Bau-

stellendierichtige Wahl getroffenhatten. Selbstdas Winter


wetter und Temperaturen knapp umden Gefrierpunkt hielt

ni e mand von ei ne m Besuch der Baust ell en ab. Mit 35 Teil-

neh mer n unser er Bezi rksgr uppe und 1 4 Koll egen und Koll e-

gi nnen von der Bezi r ksgr uppe Lud wigshafen konnten wir

deshalbfast schon einerekordverdächtige Teilnehmerzahl

verzei chnen.

Dank destoll en Ei nsatzes unserer i mprovi si erten Busshutt-

le-Flottekamen allezur Baustelle�Grünbrücke – Watten-

hei mer Wald�, unseremersten Programmpunkt. Wegen der

winterlichen Temperaturen musste der ursprünglich vorge-

sehene Betoni erter mi n kurzfristi g verschoben werden. Das

Betoni eren des zweiten Bogens der knapp 45 m breiten

Br ücke haben wir deshalbleider verpasst.

Von Vol ker Pri ebe und Vol ker Acht el vo m LB M Kai sersl au-

t er n und Herr n Wagner von der ausf ühr enden ARGE Hör-

ni g/Faber wurde uns dann di e Baumaßnahme anhand von

Pl änen erl äut ert. Da di e Gr ünbr ücke besonders zur Ver net-

zung von Lebensräu men wil dl ebender, bedrohter Ti erarten

gebaut wird, wurden uns mit Wil dkatze, Luchs und Rot-

hirsch auch etwas über di e späteren Nutzer sol cher Bau-

wer ke er zähl t.

Eine Benutzung der Grünbrücke durch Wanderer ist nicht

gepl ant. Deshal b werden di e Rampen mit 1: 3 rel ativ steil

hergestellt. Für Wanderer ist di e Querung damit eher unat-

traktiv. Die Wege auf die Grünbrücke werden noch mit Erd-

wäll en und Bewuchs versehen, damit das Gel ände noch un-

wegsa mer wird.

Beri chte der Bezi rksgruppen

Neben der ei gentli chen Brücke werden zu bei den Seiten der

Autobahn bis zur nächsten Unterführung bzw. Betriebs-

di enst br ücke Zäune erri cht et. Di ese wer den dann noch mi t

einem speziellen Überkletterschutz versehen, damit die

Wildkatze nicht an einer anderen Stelle die Autobahn über-

queren kann.

Di e Gr ü n br ücke wird aus Mitteln des Konjunkturpro-

gr a mmes I I der Bundesr egi er ung fi nanzi ert. Aus di ese m

Grund muss di e Brücke ni cht nur bi s zu m 31. 1 2. 201 1 ferti g

gestellt, sondern bi s dahi n auch kompl ett abgerechnet sei n.

Nach ei nemkurzen Abstecher an das Aufl ager des Bogens

gi ng es dann mit den Shuttlebussen zurück zum Wal dpark-

pl atz zu den abgestellten Autos. Über di e Autobahn fuhren

wir dann i n Richtung Enkenbach und konnten dabei di e

Gr ünbr ücke von unt en aus der Si cht der Aut of ahr er betr ach-

ten.

Auf der Baustell ei n Enkenbach angekommen gab es zu m

Aufwär men erst mal ei nen hei ßen Becher Kaffee und zur

Stärkung auch Kuchen. Nach Kaffee und Kuchen waren

dann all e wiederbeiKräftenundbereitfürdenzweitenPro-

grammpunkt unserer heutigen Exkursi on. Auf Plänen, di e

auf der Baustell e an Bauzäunen aufgehängt waren, be-

kamenwirvonVolkerPriebeundHerrnKoffvonderaus- führenden Firma Klostermann die Maßnahmei mEinzelnen

erläutert. Der Bahnhofsbereich von Enkenbach spi elt dabei

eine besondere Rolle. Während unseres Besuches wurden

voneinemBohrgerätLöcherfürdiePfählevorbereitet. Die

spät er e Str aße gr äbt si ch hi er bi s zu 7 – 8 mti ef i ns Gel ände

ein. Unter den beiden Hauptgleisen der Bahnstrecke�Hoch-

speyer-Bad Münster am Stein� muss die Straße durchge-

steckt werden. I m Gleisbereich dürfen die Arbeiten nur in

der Zeit vom 01. November bi s zu m 30. April des Fol ge-

jahresdurchgeführt werden. Hieristi mmer nur dieSperrung

ei nes Gl ei ses mögl i ch.

Di e entsprechende Bahnbrücke muss deshal b exakt i n

diesem Zeitfenster hergestellt sein. Da die Straße gleich

unter zwei Gl eisen hi ndurch muss, können di ebei den Bahn-

brücken ni cht gl ei chzeiti g gebaut werden. Si e werden zeit-

li ch u m ei n Jahr versetzt erri cht et. I n den So mmer monat en

wird dann überwi egend an dem Trogbauwerk gearbeitet.

Di eses wird wegen dem hoch anstehenden Grundwasser

i mSchutzeei nes Verbaues hergestellt. An der Stirnseiteder

Baugrube waren eine Bohrpfahl wand und auch Spund-

wändezu erkennen. Di esesorgenfür di e nöti ge Abstützung

VSVI -I NF O 2011 45


Beri chte der Bezi rksgru ppen

der benachbarten Gl eisanl agen. Der Aushub der Baugrube

erf ol gt i m Schutze der so gesi chert en Baugr uben wände.

Nach denvielentollen Eindrücken der Baustellenfanddie

dritte Halbzeit danni mCafé Will enbacher an demzentral en

Pl at z i n Enkenbach st att. Di e kal t en Fü ße wur den dabei

schnell wieder war m. Nach Kaffee und Kuchen und ei nem

gemütli chen Pl ausch traten wir dann den Nachhauseweg

an. UnsereersteExkursionfür2011 mitvielenschönenEin-

dr ücken z wei er i nt er essant er Baust ell en gi ng da mit zu En-

de.

Wir würden unsfreuen, wenn wir bei künftigen Exkursionen

wiedereinensogutenZuspruchhinbekämen. WerjetztLust

bekommenhatundwervielleichtauchmalabseitsdernor-

mal en Baustell en mit der VSVI et was unter neh men möchte,

der kann si ch ger ne auf der I nt er netseit e unser er Bezi rks-

gruppe der VSVI über di e verschi edenen Akti vitäten i nfor-

mi er en. Au ßer Exkursi onst er mi nen fi ndet si ch dort auch ei n

Hi n wei s auf u nser en mon atl i ch en St a mmti sch i m Paul an er

amAltenhof. Wer Zeit und Lust hat, dort mal vorbei zu kom-

men, i st j ederzeit ger ne willkommen.

EindickesDankeschönnochmalsdenKollegenundKolle-

gi nnen von der Bezirksgruppe Ludwigshafenfür dasInte-

r esse u nd di e Tei l nah me an u nser er ge mei nsa men Exkur si -

on.

Neu mitgli eder der Bezirksgruppe Kai sersl autern

3958 50 302 Fingerhuth, Ralph, Dannenfels

3959 50 302 Neu, Eri k, Enkenbach- Alsenborn

3948 50 801 Ruppert, Thomas, Schwanhei m

3974 50 302 Schei d, Peter, St. Wendel

3961 50 209 Sch mitt, Marco, Marpi ngen

3988 50 209 Schröer, Dirk, Wal dmohr

3993 50 209 Schütz, Sar ah, Helt ersber g

3976 50 302 Thi el e, Tobi as, Pir masens

46

VSVI -I NF O 2011


Bezirksgruppe Kobl enz

e Mail: ko @vsvi-rl psaar. de

Auch i m zurückli egenden Beri chtsjahr haben wir wieder

ei ne Vi elzahl von Veranstaltungen durchgeführt. Ei n ganz

besonder er Dank geht an di e Or gani sat or en, ohne der en

ehrenamtli ches Engagement di ese Vi elfalt ni cht mögli ch

wär e.

Besuch der Burgfestspi el e Mayen

–Musical�JesusChristSuperstar�–am29.Juli2010

Ei ne et was ander e Auff ü hr u ng erl ebt en di e 29 Tei l n eh mer,

di e di eses Jahr ge mei nsa m mi t der VSVI di e Bur gf est spi el e

i n Mayen besuchten. Das Stück �Jesus Christ Superstar�

war als Rock- und Pop- Oper angekündi gt und machte di e-

ser Bezeichnung all e Ehre. Ei ndrucksvoll wurden di eletzten

Tage von Jesus geschil dert sowie dargestellt, wie er vom

VolksheldenzumSündenbockwurdeundihnseineAn-

hänger nach und nach verließen. Passend zur Dramaturgie

am Ende des Opernstücks begann es etwa 1 0 Mi nuten vor

Aufführungsendekräftigzuregnen.

Das Publi ku m bedankte si ch am Schl uss mit ei ne m großen

Appl aus bei den Künstl ern, denen auch der Regen ni chts

anhaben konnte. Ei nmal mehr hatten si e gezei gt, dass si e

si ch beachtli ch i n i hre Roll en hi nei n stei gern und sehr gute

schauspi el eri sch e Lei st u ngen bi et en.

�Finale Baustellenexkursion BUGA2011� am Mittwoch,

29. September 201 0

Bei herrli che m Sonnenschei n tr af en si ch 96 Mit gli eder der

VSVI , u m si ch ü ber den akt u ell en Fort schri tt der Ar bei t en f ür

di e B U GA 201 1 zu i nf or mi er en. Für di e Baust ell enf ühr ung

konnte der technische Leiter der BUGA2011 GmbH, Herr

Di pl.-I ng. Berthol d Stückl e, gewonnen werden.

Al s erst er BU GA- Ker nber ei ch wur de der Pl atz vor de m kur-

fürstli chem Schl oss besi chti gt. Bei m Anbli ck der Pfl anzar-

beiten i n den Zirkul arbauten fi el es dem ei n oder anderen

schwer, sich di e ursprüngliche Nutzung als Behördenpark-

pl atz wiedervorzustellen. DieBlechkarossen wurdendurch

ei n Arr ange ment von i n Kast enfor m geschnittenen Li nden

sowie von Staudenwechselflorbeeten ersetzt. Vorbei sind

auch di e Zeiten, al s vor dem Schl oss ei ne Gebirgsl and-

schaft aus den Aushub massen der Ti efgarage gel agert

wur de. Hi er wer den zur BU GA 201 1 ebenf all s gr oßfl ächi ge

Wechselfl orfl ächen vorgesehen. Nach der BUGA 201 1

werden di ese i n Rasenfl ächen u mgewandelt, da di e Pfl ege

immense Summen verschlingen wird. Alleine i m BUGA-

Hal bjahr werden vom 1 5. April 201 1 bi s zu m 1 6. Oktober

2011 rd. 1 Mio. Euro nur für die Unterhaltung der Beet-

fl ächen ver ausgabt.

Anschli eßend gi ng esi n den Schl osspark. Hi er entsteht ei ne

Parkanlage in Anlehnung an den auch in Koblenz wir-

kenden bedeutendsten Landschaftsarchitekten des Kl assi-

zi smus, Peter Joseph Lenné(*29. Sept. 1 789i n Bonn, † 23.

Jan. 1 866 i n Potsdam). Jedoch wollten di e BUGA- Pl aner

keine Kopie von Lenné gestalten, viel mehr ging es umeine

moder ne I nt er pr et ati on des Gart enkünstl ers i ns 21. Jahr-

hundert. Weiter gi ng es durch di e neu hergestellte Öffnung

Beri chte der Bezi rksgruppen

der preußi schen I nfanteri emauer zu den neuen Rhei ntrep-

pen. Herr Stückl e stelltei n sei nen Ausführungen besonders

di e Nachhal ti gkei t i n den Vor der gr und. Di e I dee der B U GA-

Pl aner i st es, über ei ne neue durchgängi ge Achse di e I n-

nenstadt an den Rhei n zuführen. Vom Schi enenhaltepunkt

Mitte werden die Gäste zukünfti g über di e neue Schloss-

straße, das neu gestaltete Schl ossrondell und di e neue

Straße � Neustadt� auf den Schl osspl atz geführt. Anschli e-

ßend gelangt der Besucher durch den umgebauten und ge-

öffneten Mitteltr akt des Schl osses i n den Schl osspark, u m

über dieSchlosstreppezumRheinzugelangen. Damitdas

hochwerti g gestaltete Areal umdas Schl oss auch dauerhaft

erhalten werden kann, soll di eser Berei ch nach französi-

sche m Vor bil d i n der Nachtzeit geschl ossen wer den.

Nach der Besi chti gung der Schl osstreppe führte uns Herr

Stückle über dasteil weise bereits neu hergestellte Konrad-

Adenauer Ufer zur Seil bahn. Gerade di e Sani erung der

Uf er mauer dur ch das st ädti sche Ti ef baua mt musst e mi t

ei nem erhebli chen Zeitdruck durchgeführt werden. Gl ei ch-

zeitigwurdeeineNeuordnungderSchiffsanlegestellenum- gesetzt, sodass das modernste Personenbi nnenschiff-

fahrtsufer Deutschl ands entst anden i st. Di e Landebr ücken

si nd mit allen notwendi gen Ver- und Entsorgungsanl agen

ausgestattet worden; so können auch Hotelschiffei hre di e-

sel betri ebenen Generatoren abstell en und den Strom über

ei n l ei st u n gsf ähi ges Str o mn et z bezi eh en. Hi erf ür musst en 3

druckwasserdichte Trockentransformatorenin die Uferpro-

menade ei ngegraben werden. Ebenso kann das Schmutz-

wasser der Schi ff e nun mehr über das st ädti sche Kanal netz

zur Kläranlagegeführt werden. Durchden Umbau des Ufers

konntesoei n nachhalti ger Beitragfür den Umweltschutz ge-

l ei st et wer den. Di e Ar beit en der Uf er mauer begannen i m

Oktober 2008 und konnten Anfang August 201 0 mit nur

ei ner 1- wöchi gen Verzögerung gegenüber dem ursprüngli-

chem Bauzeitenpl an beendet werden. Di es all es bei dem

str engen Wi nter und auch der Ei nhaltung des Kostenbud-

gets.

MitdemverkehrlichemRückgratderBUGA2011,derneuen

Seilbahn, ging es zu dem Hauptkernbereich der BUGA

201 1 auf das Festungspl ateau. Lei der war uns nach der

Seil bahnfahrt für ei nen kurzen Zeitraum Herr Stückl e ab-

handen gekommen, er konnte aber zu m Gl ück wieder ge-

funden werden. Der Festungsrückeni sti n Anl ehnung an di e

militärische Funkti on der Festung Ehrenbreitstei n als ge-

deckter Gang konzi pi ert. Das Büro Topotek1 aus Berli n

hattei n ei nem Wettbewerb durch das Land Rhei nland-Pfalz

i mJahr 2004 di e Entreegestaltung zur Festung gewonnen.

Di e B U GA- Pl an er h aben di eses Konzept konsequ ent wei -

tergeführt, sodass ein gesamtheitliches Ensemble ent-

st anden i st. Ei ne zusätzli che Attr akti on wird die Aussichts-

plattform werden, die eine besondere Sicht auf das

Mi tt el r h ei ntal u n d das Neu ieder w Beckenermöglicht. Be-

sonders bei den jüngeren oder vi ell ei cht auch bei den jung

gebli ebenen BUGA-Besuchern wird ein naturnaher Aben-

t euer spi el pl atz ei ne Haupt attr akti on dar st ell en.

Den Abschl uss der Exkur si on bil det e di e Besi chti gu ng des

Blumenhofes an der Kastor-Basilika. Er ist der dritte und

auch der kl ei nst e Ker nber ei ch der BU GA 201 1. Von daher

ist der Blumenhof als Ort der Besinnlichkeit konzipiert wor-

den. Hi er wird demBesucher die Möglichkeit gegeben sich

zu entschl euni gen.

VSVI -I NF O 2011 47


I nsgesamt war es ei n schöner sonni ger und i nfor mati ver

Nach mittag. Es war ei ne deutli che Vorfreude auf di e erste

Bundesgartenschau in Rhei nland-Pfalz i m kommenden

Jahr zu spüren. Zu di esem Gefühl hat Herr Stückl e durch

seine Ausführungen, trotz leichter Erkältung und strapa-

zi erter Sti mmbänder, nachhalti g bei getragen.

Di r k Fi sch er

Exkursi on nach Bad Neuenahr- Ahr weil er a m 22. Okt.

2010 – Besichti gung der Römervilla und Regierungs-

bunker i n Ahr weil er

Für den � Gol denen� Oktober war ei ne Exkursi on an di e Ahr

nach Bad Neuenahr- Ahr weil er zur Römervill a und zu m Re-

gi er ungsbunker vor gesehen.

Zur Veranstaltung am 22. Oktober 201 0 wurde mit Rund-

schrei ben vom September ei ngel aden. Es hatten sich 1 6

Teil neh mer über den VSVI angemel det, von denen dann 1 4

an der Exkursi onteil genommen haben. Mit den Mitarbeitern

aus unserem Büro haben wir dann die Teilnehmeranzahl

auf 21 Personen stei gern können, um di e Mi ndestteil neh-

merzahl für die vorgesehenen (vergünsti gten Gruppen-)

Führungen zu errei chen.

Am Exkur si onst ag war der Hi mmel bedeckt und es war be-

reits sehr kühl, aber es hat zumindest nicht geregnet (erst

am Abend zei gte si ch der Gol dene Oktober).

I n der gut ei nstündi gen Führung wurden uns das Leben und

di e Verst ändni s welt der � alt en� Rö mer an der Ahr nahege-

br acht. Erstaunli ch i st i mmer wieder, wie die Archäologen

aus den verschi edenen Ausgrabungsschi chten und der

Lage von �Trü mmern� das mit den Jahrhunderten si ch ver-

ändernde Aussehen ei nes Gebäudes rekonstrui eren und

einzel nen Zeitperi oden zuordnen sowiedasHaushaltsleben

und di e Badevergnügungen abl esen können. Di e sehr en-

gagi ert e Museu msf ühr eri n konnt e den Teil neh mer n das zu

Sehende sehr l ebendi g und pl ausi bel erl äutern. Am Ende

wurdeder vorgeseheneZeitrahmenfür den Besuch der Rö-

mervill a sogar l ei cht überschritten.

Anschli eßend gi ng es zu Fuß den steil en Bergweg zum Re-

gi er ungsbunker hi nauf, der nach gut 20 Mi nut en err ei cht

wurde. Durch diesen Aufstieg war den Teilnehmern, nach

den doch sehr kühl en Bedi ngungeni n der Römervill a, end-

lich mal wieder warm.

Beri chte der Bezi rksgruppen

I m Regi er ungsbunker hatt e man uns ber eits er wart et und es

gi ng nach ei ner kurzen Verschnaufpause auch direkti n das

Er di nner e. Zur All gemei nen Überraschung stellte sich das

Tunnel system, gegenüber den et was wi dri gen Außenbedi n-

gungen, mit sei nen konstant 1 2 Grad Cel si us (!), al s ange-

nehm war mdar.

I n der nun mehr fol genden, ebenfall s gut ei nstündi gen Füh-

rung wurdeunsdiegegenüber der Römerzeit doch sehrre-

duzi erte Architektur ei nes Zweckbaus mit fragli che m Über-

lebensziel vorgeführt. Die in allen Räumlichkeiten sehr

spartanische Ausstattung, die nach heutigen Gesichts-

punkten sehr anti k wirkenden technischen Einbauten (ins-

besonder e der El ektr oni k und Tel eko mmuni kati on) und di e

brachi al en, ato msi cheren, mehrfach verschachtelten Ab-

schnittsverschl üsse der Tunnel anl age waren schon beei n-

dr uckend.

Einerder wenigenfarbigenLichtblickeistdasSofaimPräsi-

dentenzi mmer. Zu ei ner Behandl ungi mKrankenbereich der

Tunnel anl age konnte si ch angesi chts ei nesfußpedal betri e-

benen Zahnbohrers kei ner der Exkursionsteil nehmer ent-

schließen. ZumAbschlussdesBunkerbesucheskann man

wohl für all e Teil neh mer sagen, dass kei ner ei nen l änger-

fristigen Aufenthalt in einem solchen �Ingenieurbauwerk�

frei willi g machen würde. Di e Sonne und der bl aue Hi mmel

am Bunkerausgang wurden daher auch freudi g begrüßt.

Damit war der offi zi ell e Teil der Exkursi on beendet. Mit 1 3

Personen si nd wir dann noch durch di e Ahr weil er Wei n-

berge zu m� Sal vador Dali� angehauchten Restaurant Förs-

t ers- Wei nt err assen ge wandert und haben dort den Tag mit

Fl ammkuchen und Federrotem auskli ngen l assen. Mit der

ei nbrechenden Abenddämmerung si nd wir dann wiederzu-

rückzumParkplatzgelaufen.

I nsgesamt wurde der Nach mittag von den Teil neh mern al s

sehrinteressantundinformativbewertet.

Exkursi on

�Rheinhafen-Andernach� am04. November 2010

Der hi st ori sch ge wachsene Haf en Ander nach hat si ch zu

ei nem der bedeutendsten Umschl agpl ätze am Mittelrhei n

entwi ckelt. Das Spektru m der Umschl agsgeräte deckt all e

möglichen Kundenwünsche vom Stückgut bis zum Mas-

sengut sowiedenContainerumschlagab. Durchdiegroßen

Lagerfl ächen, di e i m Berei ch des neuen Hafens hochwas-

VSVI -I NF O 2011 49


Beri chte der Bezi rksgruppen

serfrei angeboten werden können, gilt der Hafen Andernach

besondersfür qualitativ hochwerti ge Güter als sicherer Um-

schl agsort. Über ei n sehr gutes Prei s-Lei stungsverhältni s,

gepaart mit dem Bewusstsei n, jederzeit qualitati v hochwer-

ti ge Di enstl ei stung anzubi eten und zu li efer n, steht der

Hafen Andernach bei vi el en Kunden hoch i m Kurs. So

wurden hi er i m vergangenen Jahr z. B. rund 1 00000 to

Streusalzper Schiff angeli efert und auf demLandweg weiter

transporti ert.

I m Rahmen der Exkursi on konnten di e Teil nehmer das Ha-

fengelände unter fachkundiger Führung des Hafenamtslei-

ters, Herrn Seul, besichtigen und dabei viel Wissenswertes

über di e Hi stori e, di e kauf männi sche und techni sche Orga-

ni sati on des Haf ens sowi e über die Zukunft des Hafens und

vi el es mehr erfahr en. I nsgesa mt 1 0 Teil neh mer nutzten

di ese Mögli chkeit und bedankten si ch am Endefür di e sehr

informativeundinteressanteFührungbeimHafenamtsleiter

mi t ei ne m kl ei n en Wei npr äsent. Di e Ver anst al t u ng war f ür

di e Teil neh mer kostenfr ei. Der VSVI entstanden bi s auf das

Wei npr äsent ebenfall s kei ne Kosten.

Exkursi on

�Umbau der Kobl enzer I nnenstadt� am17. Nov. 2010

I mJahr 201 1 fi ndeti n Kobl enz die Bundesgartenschau statt.

UmdieInnenstadt noch attraktiver zu gestallten, wurdei m

VorfeldanvielenEckengebaut. EinenEinblickineinenTeil

dieser Baustellen konnten sichi m November 2010 18 Mit-

gli eder unter der Leitung von Frank Wodki ewiczund Oliver

Wei n an d versch aff en.

Di e rund 500 ml ange Fußgängerzone Löhrstraße / Markt-

straße wurdein den vergangenen Jahren grundlegend neu

gestaltet. Hi erbei i st ei n Großteil der Versorgungs- und

Entsorgungsei nrichtung erneuert und der kompl ette Stra-

ßenrau m mit neuen Oberfl ächenbel ägen hergeri chtet wor-

den. Di e gesa mt e Bau maßnah me f and unt er Aufr echt er hal -

tung des Fußgängerverkehrs statt.

Ei ne Besonderheit stellt di e gebundene Bauweisei m Zuge

der Löhrstraße dar. Aufgrund des starken Andi enungsver-

kehrs, der Notwendi gkeit ei ner intensiven Rei ni gungsmög-

lichkeit und Vorteilei mBaubetrieb wurden die14cmBeton-

platten auf Drai nasphalt verl egt. Herr Ernst vompl anenden

Architekturbüro erläuterte die Planung.

50

VSVI -I NF O 2011

I m weiteren Verl auf konnten noch di e Bau maßnah men Neu-

stadt un mittel bar i m Berei ch des Bundesgartenschauei n-

gangs und di e Neugestaltung des Kapuzi nerpl atzesi n Eh-

renbreitstein unter Erläuterungen vom Straßenplaner der

Stadt Koblenz, Herrn Breitbach, besichtigt werden.

�Besichtigung der Laboratorien der Fachhochschule

Kobl enz� a m 1 4. Deze mber 201 0

Die Professoren Gerl ach und Scholl führten 1 4 Mitgli eder

der VSVI durch di e neuen Laboratori en an der Fachhoch-


schul e Kobl enz. Unseren Rundgang haben wir in dem

Neubau der Fachhochschul e Kobl enzi m Betonl abor begon-

nen. Herr Wei ß von der FH Kobl enz führte di e modernen

Geräte zur Herstell ung von Beton unterschi edli cher Güte

vor. Anschli eßend gi ng es zur amtli chen Prüfstell efür ni cht-

metallischeBau- und Werkstoffe. Vorbei sinddieZeiten, als

sich ein Großteil der Prüflaborein den Kellerräumen der

alten Fachhochschul e am Fi nkenherd befand. Di e heuti gen

Forschungs- und Prüfeinrichtungen sind in hellen großzü-

gi gen Räu men untergebracht. Neben fast z. T. hi stori sch an-

mutenden Pr üf maschi nen befi nden si ch hoch moder ne Ma-

schi nen, di ezu den Größten und Besteni n Europagehören.

Ei ndrucksvoll hat uns Herr Di pl.-I ng(FH) Leif di e Funktions-

weisen der unterschiedlichen Prüf maschi nen und ei nes

Fassadenprüfstandes vorgestellt. Ei nen Höhepunkt der Ex-

kursi on stellte di e Vorführung ei nes Fli eßgewässer modell s

i m Wasserbaulabor dar. Durch die Versuchseinrichtung mit

ei n e m Wehr konnt e ei n � Wechsel spr u ng� si cht bar ge macht

werden. Natürlich waren wi r auch von der Gr öße der Ver-

suchsanl age und der Lautstärke des Versuches beei n-

dr uckt.

ImVermessungslabor zeigte uns Prof. Gerlach die mo-

der nst e Gener ati on der Lei ca- Theodolit en. Ni cht nur i n der

Fotographi e zählt Lei ca zu den führenden Marken, sondern

auch bei den Ver messungsgeräten Der ei n oder andere

mag sich an sein eigenes Studi umeri nnert haben, als ältere

Theodoliten zu gebrauchen waren. Weiter gi ng es zur amtli-

chen Prüfstell efür Straßenbaustoffe &-recycli ng. Herr Prof.

Scholl undsein Mitarbeiter Herr Hümmerich zeigten diverse

Pr üf met hoden wi e�Er wei chungspunkt Ri ng und Kugel� oder

�Nadelpenetration� vonbituminösemBindemittel. Auch gab

es Marshall-Probekörper zum Anfassen. Daneben wurden

verschiedene Verfahrenzur Qualitätsprüfungvon ungebun-

denen Baustoffen gezei gt.

Den Abschlussder Exkursionbildetedie Besichtigungdes

Erd- und Grundbaul abors. Ei ni ge Geräte zur Bodenerkun-

dung eri nnerten an ei n überdi mensi onales Sorti ment von

Zahnarztbohr er n. Daneben gab es Ger äte für den Versuch

der Fli eßgr enze nach Casagr ande, Tri axi al versuch, Scher-

f esti gkeitsversuch oder auch den Pr oct or versuch. Dur ch ei n

Modell hat uns abschli eßend Herr Pr of. Gerl ach di e I rr ever-

sibilität des Bodensbei einem Grundbruchveranschaulicht.

Die Herren Prof. Gerlach und Prof. Scholl haben uns zu

ei ne m schönen Deze mbernach mittag unter de m Motto

�Wi ssenschaft zu m Anfassen� verholfen.

Neujahrsempfang 2011 i m Restaurant �Pegel haus� am

28. Januar 201 1

Ei gentli ch hatte di e VSVI-Bezirksgruppe Kobl enz zu ei nem

Neujahrsempfang 201 1 i m Restaurant Bl u menhof gel aden.

Durch di e bei den nur 1 Woche zeitversetzten Hochwasser-

wellendesRheinsimJanuar2011 wurdedasRestaurant

Bl u menhof derart geschädi gt, dass ei ne I nbetri ebnah me

zu m28. 01. 201 1 l ei der ni cht erfol gen konnte. �Absagen oder

Umorganisieren?�wardieFrage4TagevordemVeranstal-

tungstermin. Wir haben uns für das Umorgani si eren ent-

schi eden. Wir konntenfür den Neujahrsempfang das Res-

taurant Pegel haus als Ersatzstandort gewi nnen. Di e Lage

Beri chte der Bezi rksgruppen

desPegelhausesisteinzigartig, dieAussichtaufden Rhein

gr andi os. All erdi ngs war der Gebäudezuschnitt nicht ge-

ei gnet das Abendesseni n Büffetfor mei nzuneh men, so dass

wir auch hier ei ne Änderung als Menü vorgenommen ha-

ben. Für ei nen Teil der Gäste wurdei m wintergartenähnlich

verglasten Dachgeschoßeingedeckt, derandereTeil nahm

imErdgeschossPlatz.

Nach ei nem Sektempfang mit �Fi ngerfood� nahmen di e

Gäste i hr e Pl ätze ei n. Der Gebäudearchitektur geschul det

musste die offizielle Begrüßung unserer Gäste durch un-

seren 1. Vorsitzenden, Herrn Bernd Cornely, zwei mal erfol-

gen. Mit 56 Gästen wurden unsere Erwartungen weit über-

troffen. Das Restaurant Pegel haus war bi s auf den l etzten

Pl at z beset zt. Bei ei ne m i t ali eni schen Menü u nd di ver sen

Tischgetränken konnten vieleinteressante Gespräche ge-

f ührt wer den, bi s di e Letzt en gegen Mitt er nacht das Lokal

verl assen hatten.

�Bl aue Bütt 2011�i m Café Hahn amSonntag, 06. 03. 2011

Unter dem Motto – �Die BUGAki mmt!� ... oder hacke-

str ack dur chs di chte Gr ün –warauchdiesesJahrbeider

Bl au en Bütt ( Alternativkarneval) mal wieder einiges geba-

cken.

Zur Ver anstaltung a m Sonntag, de m 06. März 201 1 (l etzte

Vorst ell ung der Sessi on) wur de ber eits i m Deze mber 201 0

ei ngel aden. Es konnten noch rechtzeitig 20 Karten für den

VSVI si chergestellt werden.

Di e erste An mel dung ka m di es mal zeitgl ei ch (! ) mit der Mail -

Veröffentlichung der Veranstaltung, dann erl ahmten di e An-

mel dungen und erst kurz vor der Ver anst alt ung konnt en

dann doch noch all e Karten vergeben werden.

Auch wenn esi m Cafe Hahn mal wieder sehr beengt war,

hatteni n ei nemsehr kurzweili gen Programmdann all e Teil-

neh mer i hren Spaß an den Vorträgen. Neben den teil wei se

etwasgewagten Zoten des Elektroprinzen(Roberto Capa-

toni) hatten u.a. auch Willi und Ernst ei ni ges zur BUGAund

den Begl eitu mständen zur BUGA(den städti schen Baustel-

l en) zu sagen. Auch di e �gepl ante� Absenkung (Tunneli e-

rung) des Rheineszur Gewi nnung von staufrei en Verkehrs-

flächenin Koblenzwar einThema. DieTUSKoblenzstand

wieimmer außerhalbjeder Kritik. Bei einigen Situationen

konntensichverständlicherweiseselbstdieDarsteller, die

insgesamtsehrprofessionell agierten, dasLachennichtver-

kneifen. Aus den Reakti onen der Teil neh mer war abzul e-

sen, dass di eser Abend sehr zur Entspannung bei getragen

hatte und di e Zeit mal wiederviel zuschnell vergangenwar.

VSVI -I NF O 2011 51


Beri chte der Bezi rksgruppen

Exkursion �Hochwasserschutzfür die Koblenzer Stadt-

teile Lützel, Neuendorf und Wallershei m� am28.03.2011

Kobl enz, di e Stadt an zwei Fl üssen, erl ebt regel mäßi g grö-

ßer e Hoch wasser er ei gni sse. U m di e St adt eil e Lützel, Neu-

endorf und Wall ershei m künftig schützen zu können, wird

auf ei ner Länge von rund 3, 8 km von der Europabrücke bi s

zur St adt gr enze Wall ershei m ei n Hoch wasserschutz erri ch-

tet. Etwa35, 5ha Fl äche mitrund 535 Wohn- und Geschäfts-

häuser n wer den so vor ei ne m 1 0-j ähri gen Hoch wasser ge-

schützt. Der Hauptteil der Arbeiten findet unter der Erde

st att. So wird durch Bohrpfahl- und Spundwände sowie mit

Drai nagen und aufwändi gen Pumpwerken und Schachtbau-

wer ken ei n Ansti eg des Gr und wasser s über das Gel ändeni -

52

VSVI -I NF O 2011

veau verhindert. Ergänzend werdeni mHochwasserfall mo-

bil e Schutzwändei nstalliert. Nach ei ner Ei nführung und Er-

l äuter ung der Gesa mt maßnah me i m Baucontai ner der örtli -

chen Baul eit ung durch den Baul eit er, Herr n Oliver Stracke,

wur de ei n Teil der Maßnah me i n der Örtli chkei t besi chti gt.

Hi erbei zei gte si ch di e besondere Di mensi on des Projektes;

di e Wege zu den ei nzel nen Baustell en warenrechtl ang. Ak-

t u el l wur den Ar bei t en zur Spu nd wandher st el l u n g dur chge-

führt; hierbei konnte man die Tätigkeit von großem Bohr-

gerät beobachten. An der Exkursi on, durchgeführt und

or gani si ert von Fr ank Wodki e wicz, nahmen 39 Teil nehmer

teil.

Mi t gli eder ver sa mml ung der Bezi r ksgr uppe Kobl enz a m

31. März 201 1

Am 31. März 201 1 f and unser e di esj ähri ge Mit gli ederver-

samml ungi m Bootshaus am Mosel stauseei n Kobl enz statt.

Nach den Beri cht en über di e Ver anst alt ungen des abgel au-

fenen Jahres, ei nemÜberblick über die Entwicklungder Mit-

gliederzahlen und demKassenbericht erfolgte die Entlas-

tung und Neuwahl des Vorstandes. Der bisherige Vorstand

stellte si ch auch für di e ko mmenden zwei Jahre zur Verfü-

gung und wurde von der Mitgli ederversamml ung i n sei nen

Ämtern bestäti gt.

ImAnschlussandieoffizielle Mitgliederversammlunginfor-

mi ert e Pr of. Dr. Markus Hol zbach von der Off enbacher

Hochschulefür Gestaltung über ausgewählte Projekte der

leichten Architektur. Nachfolgend eine Übersicht der aktu-

ell en Vor st ands mi t gl i eder der Bezi r ksgr u ppe Kobl enz:

1. Vorsitzender

Bernd Cornel y LBM Cochem- Kobl enz

2. Vor si tzender

Di r k Fi sch er Ti ef bau a mt St adt Kobl enz

Kassenwart

WinfridPracht LBMRheinland-Pfalz

Bei sitzer

Mi ch ael Sch ön ef el d I n g. - Bür o Sch ön ef el d

Andr eas Scheuer LB M Di ez

Hans Vogel LBM Cochem- Kobl enz

Fr ank Wodki ewicz Tiefbauamt Stadt Koblenz

Oliver Wei nand I ng.-Büro Wei nand

Paul Ni dens LBM Autobahnamt Montabaur

Neumitglieder der BezirksgruppeKoblenz

3978 1 0 504 Arens, Marco, Winningen

3981 1 0 203 Dilli g, Tobi as, Kastell aun

3944 10203 Görlitz,Sebastian,Koblenz

3971 10 203 Klein, Natalie, Argenthal

3983 1 0 504 Kurtscheid, Peter, Rheinbrohl

3947 1 0 204 Mertes, Markus, Hill eshei m

3956 1 0 203 Müll er, Gerd, Cochem

3960 10 203 Schneider, Sabine, Weiler

3991 1 0 1 06 Tometschek, Mi chael, Eitel born

3957 1 0 302 Trott, Henri k, Kobl enz


Beri chte der Bezi rksgru ppen

Bezirksgruppe Ludwigshafen

eMail: lu@vsvi-rlpsaar.de

Tagesexkursi on nach Luxe mburg

Am 01. Juli 201 0l ud di e BG Ludwigshafenzueiner Exkur-

si on ei n, di e ni cht der fachli chen Fortbil dung, sondern der

All ge mei nbil dung di ent e. Es gi ng i n di e St adt Luxe mbur g,

HauptstadtdesgleichnamigenGroßherzogtumsundso-

wohl bedeutenderFinanzplatz, alsauch, nebenBrüssel und

Str aßbur g, ei ner der dr ei Regi er ungssitze der Eur opäi schen

Uni on. Di e Stadt zählt 90000 Ei nwohner und wird geprägt

durch das Petruss-Tal, i hre Festungsreste und di e Altstadt,

dievon der UNESCOals Weltkulturerbe anerkanntist.

Nach der dreistündigen Busfahrt erreichten wir den Place

del a Constituti on, von wo aus wir unsere Stadtführungstar-

teten. Begleitet von einem Gästeführer entdeckten wir Lu-

xe mburg und sei ne Sehenswürdi gkeiten teil s mit de m Bus,

teil s zu Fuß und bekamen dabei ei nen ersten Ei ndruck über

di e Stadt undi hre Geschi chte. Danach waren wir gut gerüs-

tet, unsere Erkundungen erst ei n mal auf ei gene Faust fort-

zusetzen.

Nach ei ne m ge mütli chen Bu mmel dur ch di e Altstadt ver-

bunden mit ei nemkl ei nen Mittagsi mbissfol gten di e Besich-

ti gung der Bock-Kasematten und ei n Rundgang durch di e

Festungsanlage–diessinddieHauptattraktionender Stadt

Luxemburg. Hierfürtrafen wir unsamfrühen Nachmittag mit

demGästeführer an der St. Michael Kircheundstarteten un-

sere Besi chti gung. WirwarenbeeindrucktvondenzumTeil

schon 1 644entstandenen undvi ele Kil ometerlangen unter-

54

VSVI -I NF O 2011

irdi schen Gal eri en, wel che auf verschi edenen Ebenen an-

gelegt, biszu40 mhinabindieTiefereichen.

Am spät en Nach mi tt ag tr at en wi r mit vi el en i nt er essanten

Ei ndrücken und schönen Eri nnerungen i m Gepäck unsere

Rückreise an und li eßen den Abend bei ei nem Zwischen-

st opp f ür ei ne Br ot zei t mi t Wei n pr obe i n der Wei nst u be Hol z

Wei sbr odt i n Wei sen hei m a m Ber g i n ge mütli cher At mo-

sphäre auskli ngen.

Ei n pri ckel nder Jahr esabschl uss

DieJahresabschlussfeier2010fandam1. Dezember2010

in Kombination mit einer BesichtigungimSektschloss Wa-

chenhei mstatt.

DieSektkellereizähltzudenältesteninDeutschlandist mitt-

l erweil e ei ne Akti engesellschaft, di e mehrheitlich zur Reh-

Gruppe gehört. Zu den wi chti gsten Marken der Reh- Gruppe

gehörenFaber, Feist, BelmontundKleineReblaus. Schloss

Wachenhei mi st der Li ef er ant von Pr e mi u m Pr odukt en di e-

ser Fir mengruppe. Di e Wei ne zur Versektung kommen

mei st aus der Regi on, mit de m Sch wer punkt auf Ri esli ng al s

Gr u n d wei n.

Bei einer umfangreichen Besichtigung des Kellersundder

Abfüll anl age konnte man so manches Wissenüber Sekter-

wer ben. Von A wi e Agraffe( Drahtbügel der den Korken hält)

über di e verschi edenen Gär met hoden, bi s Z wieZuckerge-

halte, di e den Sekt i n Kl assen ei nteil en. I nteressant war

auch, dass Sekt gegenüber Wei n nur kurz und stehend ge-

lagert werdensoll umQualitätseinbußenzuvermeiden.

Ei ne abschließende Verkostung mit ei ner kl ei nen Auswahl

des Sorti ments konnte di e 26 Teil neh mer i n Sachen Qualität

überzeugen.

NacheinemkleinenFußmarsch wurdendieTeilnehmer mit

wei hnachtlichen Gerichteni mRestaurant Lugi nsl and, eben-

fallsin Wachenhei m, verwöhnt. I n angenehmer At mosphäre

kl ang di e Jahresabschl ussveranstaltung aus.

Jahresauftakt mit der Exkursi on zur Grünbrücke über

die A6 und Umgehungsstraße Enkenbach-Alsenborn

Ge mei nsa m mit der Bezi rksgr uppe Kai sersl auter n, di e

di ese Exkur si on or gani si ert hat, besi chti gt en wir am 02.

Febr uar 201 1 zwei i nter essante Bau maßnah men i n unser er

Regi on. Zunächst wurde di e Bau maßnah me Grünbrücke

über die A6 besichtigt, welcheein Teil einerInitiativezum

Schutz von bedr oht en Ti er art en i st. Mit der Anl age von Que-

rungshilfen für Ti ere und zur Vernetzung von Lebens-

räumen an Straßen(MAQ) wird damit ein wichtiger Beitrag

zu m Naturschutz gel ei stet. Das Brückenbauwerk wird aus

den Mittel n des Konjunkturprogramms II der Bundesregi e-

rungfi nanzi ert.


ImAnschlussdaranfuhrenwir zur Baustelle B 48/L 395 –

Umgehung Enkenbach-Alsenborn. Dort besichtigten wir die

Arbeiten zu m Bau der neuen Umgehungsstraße Enken-

bach-Alsenborn.

Di e Bezirksgruppe Ludwi gshafen bedankt si ch bei der Be-

zirksgruppe Kaiserslauternfür die Durchführung dieser ge-

mei nsa men Exkursi on.

Halbtagesexkursionzur PfinztalbrückeimZugeder A8

Karl sr uhe – Stuttgart

Am 1 2. Mai 201 1 hatte de BG Ludwigshafen einentechni-

schenLeckerbisseninihremExkursionsprogramm, wodie

Er wartungen über ei nen regen Zuspruch recht hoch waren.

Der Besuch ei ner großen Brückenbaustellekann mit Sicher-

heit al s ei ne fachli ch i nteressante, dem Fortbil dungsge-

danken fol gende Veranstaltung angesehen werden, l ei der

war die Resonanzjedoch sehr geri ng. Dasisti nsbesondere

aus de m Gr und bedauerli ch, weil es i m Ei nzugsber ei ch der

BGLudwigshafenderzeit nur wenigeProjektegibt, dievon

derGrößehervergleichbarsindundwodasTaktschiebe-

verfahren so hautnah begutachtet werden kann.

Doch kommen wi r zu m Beri cht über di e Exkursi on. Di e A 8

Karl sruhe – Stuttgart wird derzeiti m Abschnitt Karlsbad bis

Pforzhei m West 6-streifi g ausgebaut. Außer dem Strecken-

ausbau i st auch der Neubau verschi edener Bauwerke un-

u mgängli ch. Ei n Hi ghli ght i st der Neubau der Tal brücke

über di e Pfi nz. Mit ei ner Gesamtlängevon knapp 500 mund

ei ner Höhe von bi s zu 24 mi st si e ei nes der gr ößer en Bau-

werke, di e i m Zuge des A8-Ausbaus gebaut werden. Si e

wird i m Taktschi ebeverfahren hergestellt. Bauherr i st das

RegierungspräsidiumKarlsruhe.

Nach der Anrei se mit ei nem Bus wurden wir gegen 15:30

UhramBaubürovondemProjektverantwortlichendesBau-

herrn, Herrn Dr. Jens Hari ch, begrüßt und i n den Bespre-

chungsrau m ei ngel aden, i n dem er uns di e wichtigsten De-

tail s über das Bauwerk erkl ärte. Dabei gi ng er ni cht nur auf

di e all ge mei nen t echni schen Dat en ei n, sonder n erl äut ert e

darüberhinausauchnochdieBesonderheiten, diesichaus

der Gestaltung des Bauwerks, des Untergrundes und der

äußeren Randbedi ngungen, wie z.B. Grundwasserschutz,

Sicherheit deri mTal verl aufenden Kreisstraße, Lär mschutz

er gaben.

Ergänzend erl äuterte er gemei nsam mit ei nemKoll egen des

di e Strecke pl anenden I ngeni eurbüros di e Besonderheiten

bei der Streckenentwässerung, bei der di e Pfi nztal querung

ebenfalls ei ne große Roll e spi elt, weil hi er das anfall ende

Oberfl ächen wasser auf kurzer Di st anz i ns Tal her abgel eit et

wer den muss. Gel öst wur de di es auf ei ner Widerlager-Seite

mitdertechnischeherseltenanzutreffendenLösungmittels

Wirbelfallschacht.

Anschli eßend f ol gt e der Fuß marsch zur Br ücke. Dort

wurden uns all e Ei nzel heiten, di e mit dem Bau der Brücke

undi nsbesondere mit demTaktschi ebeverfahreni n Zusam-

menhang stehen, ausführli ch erl äutert. Herr Dr. Hari ch er-

kl ärt e äußer st kur z weili g und i nt er essant und man konnt e

ausjedemseiner Wortedie Begeisterung, dieerfür diese

Maßnahme mitbringt, heraushören. Vi el zu schnell war di e

Zeit vor über, sodass wir gegen 1 7: 45 Uhr di e Rückrei se an-

traten.

Beri chte der Bezi rksgruppen

Dank an dieser Stelle noch einmal dem Regierungspräsi-

di u m Karl sruhe, hi er vertreten durch Herrn Dr. Hari ch, dass

uns eine Besichtigung er möglicht wurde und für die Be-

treuung vor Ort.

Neu mitgli eder der Bezirksgruppe Ludwigshafen

3942 30 507 Hütt ner, El ke, La mpert hei m

VSVI -I NF O 2011 55


Beri chte der Bezi rksgru ppen

Bezirksgruppe Mai nz/Bad Kreuznach

eMail: mz-kh@vsvi-rlpsaar.de

08. Juli 201 0 � Kai ser- Wilhel m-Tunnel in Cochem und

BUGA Baustelle�

Gegen kurz vor 9: 00 Uhr begann unser e Busfahrt mit 26

Personen nach Kobl enz.

Es wird di e erste Bundesgartenschau i n Rhei nl and- Pfal z

sei n.

Fr au Büchner, Mi t ar bei t eri n der B U GA 201 1 st el l t u ns di e

Berei che des neuen Bl u menhofes am Deutschen Eck und

nach der Fahrt mit der ebenfall s neu gebauten Seil bahn, di e

FreilandschauenaufdemPlateauEhrenbreitsteinvor.

Di e Freil andschauen u mfassen ei ne Fl äche von 40000 m 2

,

vom Wetter geschützt begeistern über den gesamten Aus-

st el l u ngszei tr au m ( 1 5. April bi s 1 6. Okt ober 201 1 ) mehr al s

20 wechselnde Hallenschauen in zwei Blumenhallen mit

ei ner Fl äche vonje ca. 2000 m 2

jeden Besucher der Garten-

schau.

I m Kompetenzzentru m Grün stell en si ch di e gärtneri schen

Berufsstände vor.

Di e atemberaubende Fahrt mit der BUGA Seil bahn über

den Rhei n hi nauf zur Festung Ehrenbreitstei n zählt zu den

Höhenpunkten des Besuchs auf der Bundesgartenschau

Kobl enz 201 1. Mit ei ner Länge von knapp 850 Metern und

bi s zu 7 600 Fahr gäst en pr o St unde zähl t di e B U GA Seil -

bahn i n Kobl enz zu den größten i hrer Art i n Europa außer-

halb der Alpen. Einen spektakulären Blick ins Welterbe

�Oberes Mittelrheintal� versprechen die 18 Panoramakabi-

nen. Für den besonderen Genussverfügt ei neder Seil bahn-

Kabi nen über ei nen Gl asboden. I n weni gen Mi nuten errei cht

der Besucher di e prachtvoll bunten Bl u menhall en und di e

Außenanl agen rund um di e altehrwürdi ge Festung Ehren-

breitstei n. I n den Räu men der Festung öffnet si chfür di e Be-

sucher unt er ander e m ei ne Ausst ell ung r und u m Land und

Leute. I mI nnenhof der Festungfi nden auf der Hauptbühne

regel mäßig Veranstaltungen und Konzertestatt.

EinVorteilfüralleBesucher–eineHin-undRückfahrtpro

TagmitderSeilbahnbleibtfüralleGästederBUGAKoblenz

201 1 kostenfrei.

Nach ei ner kur zen Mi tt agspause gi ng di e Fahrt wei t er nach

Coche m.

Zusammen mit Hel mut Probst, Bürgermeister der Ver-

bandsgemei nde Cochem, und Herbert Hilken, Stadtbürger-

56

VSVI -I NF O 2011

meister Cochem, eröffnete die Deutsche Bahn am1 3. März

201 0 i n der Endertstr aße 8 i n Coche m das I nfo- Center für

das Jahrhundertbauprojekt Neuer Kaiser- Wil hel m-Tunnel.

Auf 225 Quadratmeter Ausstellungsflächekönnen sichinte-

ressi erte Personen von Di enstag bi s Samstag, jeweil s von

13:00bis19:00Uhr, überdasBauprojektinformieren.

Besucher gr uppen können nach Ter mi nver ei nbar ung auch

außerhal b di eser Öffnungszeiten di e Ausstell ung besichti-

gen.

Gl ei chzeiti g begannen i n Cochem di e für den Neubau der

zweiten Tunnelröhre erforderlichen Brückenbaumaßnah-

men mit ei nem symboli schen Spatensti ch. Damit werden

jetzt auch auf Cochemer Seite di e ersten Bau maßnah men

si chtbar. Neben der Brücke, di e an den bestehenden Kai-

ser- Wil hel m-Tunnel anschließt, wird bis Sommer 2011 eine

weitere Brücke gebaut. Das Gebäude Endertstraße 9 wird

zurückgebaut, an sei ner Stell e wird 201 2 di e Tunnelvor-

tri ebsmaschi ne, nachdemsi e 4, 2 Kilometer durch den Fels

zurückgel egt hat, aus dem Beg kommen.

Die90mlangeund10MeterbreiteTunnelvortriebsma-

schi ne mit ei nem Gesamtgewicht von 1 71 0 Tonnen wurde

ei gens f ür den Neu en Kai ser- Wil hel m-Tunnel gebaut.

900000 Tonnen Gestei n müssen ausgebrochen werden,

di e auf der Schi ene abtransporti ert und i m Wester wal d zur

Renaturi erung ei ner Tongrube ei ngesetzt werden. 77000

Tonnen Bet on wer den f ür di e Herst ell ung der Tunnel schal e

benötigt. Nach der Fertigstellung der neuen Röhre kann

dann der alte Kai ser- Wil hel m-Tunnel erneuert und auf ei n-

gl ei si gen Betri eb u mgebaut werden. Ab 201 6 wird der Zug-

verkehr an der Mosel wiederzweigleisig,jedochinzwei ge-

trennten Tunnelröhrenl aufen.

Ei ne Erhöhung der Streckenkapazität wird durch den

Neubau daher nicht erreicht, jedoch wird durch die zweite

Tunnelröhre und di e Erneuerung des bestehenden Tunnels

si cher gest ell t, dass auchi n Zukunft di e Mosel str ecke f ür den

Zugverkehr befahr bar bl ei bt.

Auch währ end der Bauzeit muss der Zugverkehr ni cht unt er-

br ochen wer den. I nsgesa mt wer den 200 Milli onen Eur o i n-

vesti ert.

Aus Sicherheitsgründen konnten nur 1 4 Personen der

Gruppe die Tunnelvortri ebsmaschi nei m Ei nsatz vor Ort be-

sichti gen. Ei n weiterer technischer Höhepunkt nach der

Koblenzer Seilbahnfahrt undangenehmkühleErholungim

Tunneli nnern an di esemhei ßen Sommertag.

ImAnschlussandieTunnelbesichtigunggeselltensich�die

Fahrensl eute� zu m Rest der Gruppe, wel che angesi chts der

hohen Temperaturen von über 35˚ den Auskl angi m Hotel

� Moselterrasse� i n Ell er bereits vorgezogen hatten.

Dankgilt allen Teilnehmernzusagen, diediszipliniert und

pünktlich die Exkursion unter diesen schwierigen Bedin-

gungen begl eitet und damit dazu bei getragen haben, dass

di ese i nteressanten Baustell enführungen i n Kobl enz und

Coche ml ange i n Eri nner ung bl ei ben.

26. Aug. 201 0 �Exkursi on zur Coface- Arena nach Mai nz�

Gr oßer An dr an g h err scht e bei m Besuch der Baust el l e i n

Mainz. Viele Fans des Fußballclubs Mainz 05 besuchten


ebenfall s den Neubau �I hres Stadi ons� und mussten hi erfür

ei nen Ei ntri tt von 1 5, 00 €/Person ber appen. Für uns war der

Besuch kostenl os, dafür hatten wir einigeZeit aufzuwenden,

bi s wir unseren Führer, Herr Di pl.-I ng. Wei ß von BAM

Deutschl and AG auf de m Gel ände mit den vi el en Besucher-

Contai nernfanden. Di e Deutsche Tochter ei ner niederl ändi-

schen Akti engesellschaft baut das Stadi on für veran-

schlagte 46 Millionen Euro in Mainz-Bretzenhei m. Als

Träger tritt di e städti sche Grundstückver wertungsgesell-

schaft ( GVG) auf, der Gr undst ückser wer b sowiedieInfra-

struktur werden zwischen Stadt und Land geteilt.

Herr WeißstellteineinemLichtbildvortragseineFirmaund

den Neubau der Arena vor. Dabei gi ng er auf di e wesentli-

chen Konstrukti onsel emente wieBesuchertribünen, Zufahr-

ten, Zugänge, Versorgungs-, Mannschafts-, Zuschauer-

und VI P- Räu me ausführli ch ei n.

Anschli eßend begl eitete er uns über di e Baustell e und wir

konnten ei nenfast abgeschl ossenen Rohbau besi chti gen.

Di e Haupttri büne mit den steil en Stufen aus Betonferti g-

teilenfür die Besucher war fertig gestellt, die mächtigen

Montagehebefahrzeuge hi erfür wurden bereits wieder ab-

gebaut. Die Ausbauarbeitenlaufen auf vollen Touren, die

Baustelleist zeitweise mit 180 Personen besetzt.

Di e Ar en a wirkt mit i hren vi er frei stehenden Tri bünen und

deneinrahmenden mächtigenrotenTorbögenoptischgroß-

artig, sieist an allenvier Seiten offen undbietet 33500Fans

Pl atz, di e Spi el eli ve zu erl eben.

Baubegi nn war i mJuli 2009, man rechnet mit der Ferti gstel-

lungimJuni 2011, die Bauzeit beträgt somit 2Jahre und

wird gemäß Aussagevon Herr Weißeingehalten.

Di ei nsgesamt 22 Mitgli eder aus dem Rau mI dar- Oberstei n,

Mainz und Bad Kreuznach waren von der Vorstell ung der

Bau maßnah me beei ndruckt, bedankten si ch für di e mehr

als zweistündi ge Führung und konnten di e Baustell erecht-

Beri chte der Bezi rksgruppen

zeiti g verl assen, bevor ei n mächti ges Sommergewitter den

schönen Tagi m August beendete.

08. Okt ober 201 0 � Feder wei ßer abendi n Gensi ngen�

Aufgr und wichtiger organisatorischer Raumzwänge des

Weinhauses Hessin Gensingen musste unsertraditionell

bereits vorbestellter Feder wei ßerabend u m ei ne Woche

verschoben werden.

Am Freitag vor dem Tag der Deutschen Ei nheit wollte ei ne

Mehrheit der Gäste des Wei ngutes Hess ei n � Münchener

Oktoberfest� veranstalten, welches mit unserem Feder-

wei ßenf est t ot al kolli di ert e.

Tr otz di eser Ter mi nverschi ebung und den Schulf eri en

kamen wi eder 20 Personen, welche sich kl ar für den Rhei n-

land-Pfälzer-Abendentschiedenhatten.

Di e mit besonderen Leckerei en gespi ckte Spei senkarte und

ei n wieder sehr guter Weinjahrgang überzeugte alle, die

ri chti ge Entschei dung getroffen zu haben.

04. Dezember 201 0 �Jahresabschl ussfei er i m Brauhaus

Gol dener Engel i n I ngel hei m�

DiediesjährigeAbschlussfeiereinesereignisreichenJahres

201 0fandi m neu gebautem Brauhaus � Gol dener Engel� i n

Ingelheimstatt.

Di e Räu me des moder n en Br au h auses si n d V-f ör mi g i n

ei nem konti nuierlichen Fassadenband um ei nen I nnenhof

anei nander gerei ht.

Schlitzeinder Fassadelassenden Blickauf diekupfernen

Braukessel und auf di e Rei hung der Edelstahll agertankszu.

I mI nnern si nd all e Stati onen des Brauprozesses von der

Malzmühle, über das Sudhaus, die Lagerkessel bis zum

Zapfhahnfür dieBesucher erlebbar. Das Sudhausin Kup-

ferausführung wurde von der Firma Kaspar Schulz (seit

1677 Hersteller von Brauereianlagen) aus Bamberg herge-

st ell t.

Der Bezirksgruppenvorsitzende Herr Olk konnte vor einer

gegenüber demVorjahr deutli ch gestei gerten Mitgli ederzahl

von74PersoneneinenRückblickaufdieAktivitätenund

Vorkommni sse des Verei ns vorneh men. Er dankte all en Mit-

wirkenden für die erfolgreiche Zusammenarbeit und wün-

scht e all en für di e Zukunft all es Gute und der Ver ei ni gung

wei t er hi n Erf ol g.

Nach ei nem deftigen, wohlschmeckenden Menü, folgte zur

Unterhaltung der Gäste eine musikalische Darbietung der

Gruppe �Acht Zylinder� mit regionalen Gesangseinlagen

ausdemHunsrück. DenAbschlussbildeteauchindiesem

Jahr ei ne reichhaltige und schöne Tombol a, wofür den

Sponsoren an di eser Stell e nochmal s Dank für di e durch-

dachte Auswahl gesagt sei.

Besonders haben si ch di e Organi satoren über den guten

Besuch und die gute Auswahl des Veranstaltungsortes

201 0i n I ngel hei m gefreut.

12. Mai 2011 �Mitgliederversammlung�

Am 12.05.2011 fand die Mitgliederversammlung der Be-

zirksgruppe Mainz/ Bad Kreuznachi m�Brauwerk� in Bad

VSVI -I NF O 2011 57


Beri chte der Bezi rksgru ppen

Kreuznach statt, an der 36 Mitgli eder der Bezirksgruppeteil-

nahmen.

Nach ei ner kurzweili gen Ei nführung i n di e Kunst des Brau-

ens durch Herrn Si mon Dück, eröffnet Herr Olkdie Mitglie-

derversamml ung.

Nach Beri cht en über ver gangene Ver anst alt ungen, wur den

di e Er gebni sse der Mi t gli eder befr agung über zukünfti ge

Veranstaltungen vorgetragen. Den Mitliedern wurdeschrift-

lich Vorschlägefür Exkursionen und Seminare zukommen

gel assen u mi m Vorfel d das j eweili ge I nt er esse für di e Ver-

anstaltungen zu erfragen, bzw. neue Anregungen dem Vor-

stand zu geben.

Herr Ol k eri nnert an di e Jahreshauptversamml ung der VSVI

am22.06.2011 i mSchloss zu Koblenz. Für die Teilnehmer

an der Jahreshauptversammlung steht ein kostenloser Bus

mit Abfahrt am Mi cheli nparkpl atz zur Verfügung.

Nach dem Beri cht der Kassenwärti n und deren Entl astung

durchdenKassenprüfer, erfolgteauchdieEntlastungdes

Vorst andes.

Di eturnusgemäßen Wahl en ergaben ei ne ei nsti mmi ge Wie-

der wahl des Gesamtvorstandes.

Nach Schli eßung der Sitzung wurdei n gemütlicher Runde

und mit dem ei n oder anderen sel bst gebrauten Bi er über

di e alten und neuen Zeiten gepl audert.

1. Vorsitzender: Norbert Olk

2. Vor si tzender: Robert Kämpf

Geschäftsführer: Tobi as Retzl er

Kassen wärti n: Anj a Ul ri ch- Lei mi g

Beirat: Mi chael Kauf mann,

58

VSVI -I NF O 2011

Joachi mI mmesberger, Gil bert Korte,

Michael Groß, Sylvia Schönenberg,

Torsten Müll er, Gui do Thei s

07. Juni 201 1 � Baustell enexkursi on zur A62�

Auf Einladung der VSVI-Bezirksgruppe Kaiserslautern

nahmen kurzfristi g 5 Mitgli eder der BG Mai nz/Bad Kreuz-

nach an der Baustell enexkursi on teil.

Das LB M Kai sersl autern setzt i n Auftragsver waltung für das

Autobahnamt Montabaur di e Fahrbahn der A 62 auf meh-

rere Kilometerin Asphaltbauweiseinstand.

Auftr agneh mer di eser Bau maßnah mei st di e ARGE Juche m

/STRABAG.

I n den Geschäftsräu men der Fa. Juchemi n Ni eder wörres-

bach stellten Herr Pri ebe und Herr Mi x di e gesamten De-

ckeni nst andsetzungsar bei t en i m Det ail vor. Anschli eßend

erfolgtedie Besichtigungder Asphaltmischanlageauf dem

Werksgel ände der Fir ma Juchem, wo ei n Teil des Wal zas-

phaltesfür di e Maßnah me produzi ert wird.

Nach der Anfahrt mit dem Bus wurden di e Ei nbauarbeiten

vom Vertreter der Fir ma Vögel e vor Ort ei ngehend erl äutert.

Der I nstandsetzungsabschnitt war ca. 3, 6 kml ang, so dass

bei einer Breitevon 11,50 meine Tagesleistungvon über

41 000 qm Deckschi cht (3, 5 cm) ei ngebaut wurde.

Umdiese hohe Vorgabe einhalten zu können, mussten alle

Parameter perfekt aufeinander abgesti mmt sein. Drei

Mischanl agen stellten das benöti gte Mischgut her, das ei ne

Ar mada von LK Wzur Baust ell e tr ansporti ert e. Der Ei nsatz

ei nes Beschi cker s st el l t den r ei bu ngsl osen, u nt er br e-

chungsfrei en Ei nbau si cher. LKW-Stöße, die bei m Heran-

fahren an die Abdruckrollen des Fertigers auftreten können,

werdengänzlichvermieden. Ausgestattet miteiner Einbau-

bohl e SB 250 TP1 baut der Ferti ger i n ei ner Regel ei n-

baubreite von 11,50 mein. Dank der großen Steifigkeit des

Bohl enrah mens ( starre Bohl e ) i st ei n absol ut ebener

Einbau auch bei großen Breiten stets gewährleistet.


Das Pressleistensystem des Fertigers, mit dem die hohen

Vorver di cht ungs wert e r eali si ert wer den, kann über di e ge-

sa mt e Ar bei t sbr ei t e ei ngeset zt wer den, was ei n en posi ti ven

EinflussaufdieEbenflächigkeithat.

Gegenüber dem Kompakt-Asphaltei nbau fährt bei di esem

Verfahren der Ferti ger auf der bereits vorgeferti gten ver-

dichteten Asphaltbinderschicht bzw.Tragschicht.

Di e i nter essante Ver anstaltung endete an di ese m i deal en

Einbautag mit hochsommerlichen Temperaturen bei ge-

kühlten Getränken auf demBaustelleneinrichtungsplatz der

ARGE.

19. Juni 2011 �Radtour Rheingau/Rheinhessen�

Lei der kamen zur di esjähri gen Famili en-Fahrradtour nur 8

Teilnehmer und was sehr bedauert wurde, keine jungen

Famili en.

Das Wetter war bi s auf ei nen kurzen Schauer auf der ca.

28 kml angen Strecke mit Temperaturen u m1 7 Grad ei gent-

li ch al s i deal für di e Radtour zu bezei chnen. Di e weni gen

Teil neh mer wurden dafür von den schönen Wohngebi eten

und Gemeindenlinks undrechts des Rheines und denland-

schaftlichreizvollenAuenselbst mitbleibendenEindrücken

bel ohnt.

LosgingdieFahrtbei der Bäckerei LüninginIngelheimzur

Rhei nf ähr e. Nach de m Übersetzen mit der Aut of ähr e f uhr en

wiri n gemütli chemTempovon Östri ch- Winkelrheinaufwärts

bi s nach Eltvill e. I n der kurfürstli chen Burg wurde der über

Jahre angelegte Rosengarten und Teile der Burganlage

besichti gt.

Nach kurzer Pausefuhren wi r weit er r hei nauf wärts an herr-

schaftli chen Vill en vorbei bi s zur Fahrradfähre Wall uf bei

Wi esbaden. Mit di esem u mgebauten Schiff fuhren wir

wieder auf dierheinland-pfälzische Seite bei Budenheim

und nach kurzer Fahrt kehrten wir zur Mittagspausein Hei-

denfahrt ei n. Das Restaur ant � Rhei nterr assen� bi etet durch-

gehend ei nei ndivi duelle Speisekartefür all e Geschmäcker

zu günsti gen Prei sen an. Wir genossen den Blick auf die

Rhei nl andschaft en bei ei ne m sch mackhaft en Essen u n d

sammelten neue Kräftefür die weitere Radtour.

Nach di eser ausgi ebi gen Rast radelten wir dann zum Aus-

gangspunkt nachI ngel hei mzurück.

Beri chte der Bezi rksgruppen

Tr ot z kü hl /ge wittrigemWetterentschädigtendieRheinauen

entl ang der ebenen Fahrstrecke mit ei ner beei ndruckenden

Naturl andschaft di e Tourteil neh mer.

Neu mitgli eder der BG Mai nz/ Bad Kreuznach

3966 20 302 Bertram, Ti m, Bi ngen

3987 20 205 Densborn, Juli a, I ngel hei m

3995 20 206 Erdi nc, Nazi m, Mehli ngen

3952 20 302 Hi ppi ch, Haral d, Bi ngen

3955 20 402 Hol wei n, Kl aus, Asbach

3977 20 302 Jobeli us, Oliver, Bruttig-Fankel

3941 20 206 Kunz, Sebasti an, Bad Kreuznach

3946 20 402 Pal ka, Mel ani e, Stadecken- El shei m

3963 20 302 Powerci usky, Chri sti an, Bad Kreuznach

3990 20 206 Zi mmer mann, Robert, Spabrücken

VSVI -I NF O 2011 59


Beri chte der Bezi rksgru ppen

Landesbezirksgruppe Saar

eMail: saar @vsvi-rl psaar. de

I mzurückliegenden Berichtsjahr 2010/2011 fandinnerhalb

der Landesbezirksgruppe Saar wieder eine Vielzahl von

Veranstaltungen statt. Insgesamt wurden 3 Landessemi-

nare sowie6Exkursionendurchgeführt. All e unser e Ver an-

staltungen innerhal b der Landesbezirksgruppe fi nden auf-

grund der sehr hohen Qualität auch eine entsprechend gute

Resonanz und ansehnliche Teil nehmerzahl en unserer Mit-

gli eder.

Mei n besonder er Dank geht an di e Or gani sat or en der Se mi -

nare und Exkursi onen, ohne deren ehrenamtli ches Engage-

ment di ese Veranstaltungen ni cht mögli ch wären. Di e Akti vi-

täten und die Mithilfe des Beirates zeigen, dass wir eine

akti ve bzw. lebendigeVereinigungsind.

Mi t gl i eder ent wicklung

Di e Mi t gl i eder ent wi ckl ung der Landesbezirksgruppe Saar

ist weiterhin sehr positiv. Der Altersdurchschnitt sinkt wei-

terhi n durch di e hohe Zahl von neuen jungen Mitgli edern.

Seit 2007 verzei chnen wir einestetige Zunahmean Mitglie-

dern. Hi erbei hatten wiri mJahr 2009 268 Mitgli eder, i mJahr

201 0 281 Mitgli eder undjetzt aktuell i m Juni 201 1 282 Mit-

gli eder. Dabei stehen den 7 Kündi gungen sowie3Verstor-

bene 1 1 Neuaufnahmen gegenüber, was i nsgesamt ei n

Pl us von 1 Mitgli ed bedeutet. Di e Landesbezirksgruppe wird

weiterhin Werbungfür neue Mitglieder durchführen, insbe-

sondere gi bt es noch ei n hohes Potenzi al neben den Hoch-

schulenbei denKommunen, StädtenundGemeinden.

Landessemi nare

Insgesamt sindvon der Landesbezirksgruppe3 Seminare

des Fortbil dungsprogramms 201 0/201 1 i m Saarl and mit Er-

folg durchgeführt worden.

I m November 2010fand unser Seminar �Aktuelle Themen

der VOB� i m Haus des Gastesi n Wei skirchen unter der Lei-

tung von Herrn Peter Longen statt. Für die rd. 100 Teil-

neh mer r ef eri ert en Herr Rechtsan walt Dr. Kohl und Herr

Dausner sowi e Herr Dr. Asmus al s Präsi dent des Landge-

ri chtes Kai sersl autern.

ImFebruar2011folgteimParkhotel WeiskirchendasSe-

mi nar zu m The ma � Asphaltstr aßenober bau� unt er der Lei -

tung von Herrn Wolfgang Sauer sowie Herrn Thomas

Motsch vom Landesbetri eb für Straßenbau Neunkirchen.

Auch hi er konnt en ca. 95 Personen begr ü ßt wer den. Ref e-

renten waren Herr Dr. Arlt, Herr Platzek, Herr Ninnig, Herr

Heppenhei mer, Herr Sommer und Herr Schnei der.

Den Abschluss unserer Seminarreihe machte unser Bei-

ratsmitglied Herrn Prof. Dr. Jürgen Schneider von der HTW

Saarbrücken mit dem Thema �Die neuen Richtli ni en für

Lichtsignalanlagen RiLSA2010�. 30 Teilnehmer im Haus

des Gastesin Weiskirchenkonntensich dieinteressanten

Vorträge von den Referenten Herr Häckel mann, Herr Ange-

nendt, Herr Karajan und Herrn Brdlik anhören.

Exkursi on �Besi chti gung der Air Base Ramstein�

Am10. Juni 2010 erfolgte unter der Leitung unseres 2. Vor-

sitzenden Herr n Walt er Eber har dt ei ne 1/2-t ägi ge Exkursi on

zur Air Base nach Ramstei n. Es war ei ne sehr i nteressante

60

VSVI -I NF O 2011

undbeeindruckende Baustelle, dieden 18Teilnehmernin

bl ei bender Eri nnerung sei n wird.

Nach der Begrüßung durch den zuständi gen Projekt ma-

nager vo m LBB Kai sersl aut er n Herr n Lupatsch erf ol gt e ei ne

Vorstellung der Aufgaben und der Funktion des LBB. I mAn-

schl uss erl äut ert e der Ober baul eit er der Fi r ma Ki rchhoff

Herr Kull di e Bau maßnah me Ra mpe1, Phase 2.

Bei der Baumaßnahmehandeltessichum70000m 2

Beton-

fl äche, di e al s Abstellfl äche für Gr oßr au mfl ugzeuge di ent.

NebendieserFlächewerdenzusätzlichverschiedeneKlein-

fl ächeni mBereich der Start- und Landebahn zusammenge-

l egt ei nschli eßl i ch ei ner besonder s abgegr enzt en Bet an-

kungsfl ächenfür di e Fl ugzeuge.

Weiterhin sind die zugehörigen Entwässerungsarbeiten,

Regenrückhaltebecken mit auf wendi gen Prüfgeräten sowie

VorklärbeckenindiesemBereichangeordnet worden.

Im Anschluss an die Besichtigung der Baumaßnahme

wur de ei ne U mf ahr ung der gesa mt en Air Base mit Erläute-

rungen von Herrn May, demdeutschen Direktor der ameri-

kanischen Planungs- und Bauabteil ung sowieHerrn Walter

Eberhardt durchgeführt. Di e vorhandene Landebahnfür die

Großraumflugzeugebesitzt eineLängevon 3, 6kmbei einer

Br ei t e von 55 m. Auf der Air Baselebenauf einer Flächevon

rd. 24km 2

30000 Menschen ei nschli eßli ch ei ner kompl etten

Infrastrukturfür die Soldaten mit denjeweiligen Familien.


Exkursi on �6-tägi ge Exkursi oni n di e Bretagne�

I m Herbst 2011 fand unter der bewährten Reiseleitung der

bei den Herren Wolfgang Sauer und Hans- Günther Mayer

vom23. 09. bi s 28. 09. 201 1 di e 6-tägi ge Exkursi oni n di e Bre-

tagne statt.

Ende September machten si ch 45 wissensdurstigeundun-

terneh mungsl usti ge Mitgli eder zu ei ner 6-tägi gen Exkursi on

i n di e Bretagne/Nor mandi e auf. Di e Rei segruppe – mit Mit-

gli edern der Bezirksgruppe Tri er verstärkt – erl ebte ei n u m-

fangreiches, anstrengendes aber auch abwechsl ungsrei-

ches und kurzweili ges Exkursi onsprogramm.

Höhepunkte der Rei se waren di e Pont de Nor mandi e, das

Gezeitenkr aft werk La Rance, das pr oj et Bai e de Mont St.

Michel , di e Rennstreckei n Le Mans und ei ne kurze Stadt-

führungin Paris.

Neben den Schwerpunkten der fachli chen Themen wurden

aber auch Land und Leut e erkundet und näher gebr acht,

sowi e i nnerhal b der VSVI- Gruppe bestehende Freund-

schaften verti eft und neue Freundschaften geschl ossen.

Weitere Erl äuterungen si nd demausführli chen Rei seberi cht

i n di esemI nfoheft zu entneh men.

Exkursion�Besichtigung Neubau des Baumarktes Bau-

haus�in Saarbrücken

Am Di enst ag, 30. Nove mber 201 0f and di e Besi chti gung der

Neuerrichtung des Baumarktes Bauhaus in Saarbrücken

st att. Tr otz des kur zfri sti gen Wintereinbruchshaben10 Mit-

gli eder der Landesbezirksgruppe Saar an der Veranstaltung

teilgenommen.

Di e Fa. Bauhaus AG, Mannhei m erstellt an der Dudweil er

Landstraße i n Saarbrücken den Neubau ei nes Baufach-

marktes auf demehemali gen Gel ände des Güterbahnhofs.

Neben dem ei gentli chen Gebäude des Bau marktes auf

ei ner Länge von 300 Met er wird auf demca. 5 ha großen

GeländedergrößteBauhaus-FachmarktinDeutschlander-

st ell t ei nschl . ei n es Kundenpar kpl at zes f ür r d. 350 Pk w

sowi e ei ner Lkw-Anli eferung.

Di e Bau maßnah me u mfasst den Straßenbau an der B 41 /

Dudweiler Landstraße, die Herstellung der Entwässerung,

di e Anordnung ei nes Kundenparkpl atzes ei nschl. den Ne-

benfl ächen sowieden Hochbaufür die Erstellungdes Ge-

bäudes. Die Anbindung des Geländes erfolgt an die B41 mit

Beri chte der Bezi rksgruppen

Hilfeeiner neuen Lichtsignalanlagesowieeiner separaten

Lkw- Anli eferung (ebenfall s mit Hilfe ei ner Li chtsi gnal anl a-

ge).

Di e Ausführungspl anung der Baumaßnahme wurdei mBau-

büro der Fa. Depenbrock von Herrn Wittmeyer(Bauleitung

Bauhaus AG) und Herrn Schäffer (Bauleitung Fa. Depen-

brock) anhand der Pl anunterl agen erläutert. I m Anschl uss

wur de di e Baust ell e vor Ort besi chti gt.

Exkursi on �Besi chti gung der Kli ngenthal brücke� bei

Eppel born

ImFrühjahr2011fandan2verschiedenenTagenaufgrund

des geri ngen Pl atzbedarfs vor Ort di e Besi chti gung der

Brückensanierung Klingenthalbrücke bei Eppelborn mit

i nsgesa mt 32 Personen st att. Herr Carst en Chassar d vo m

Landesbetrieb für Straßenbau Neunkirchen erläuterte am

25. Januar sowie am01. Februar im Baubüro der Firma

aventas dieInstandsetzung und die Verstärkung der Bau-

maßnah me.

Di e Kli ngenthal brücke besteht aus zwei getrennten Über-

bauten. Es handelt si ch u mjeweil s u m ei ne 9 bzw. 10-feld-

ri ge Tal brücke mit Hohlkastenquerschnitt, l ängs und quer

vorgespannt. Di e Herstell ung erfol gte abschnittsweise auf

Lehrgerüst, wobei die Spanngli eder i njedem Bauabschnitt,

wi e damal s übli ch, voll gestoßen wurden. Di es stellt ei ne

Sch wachstell e dar, di e zu beheben i st.

VSVI -I NF O 2011 61


Beri chte der Bezi rksgru ppen

Das Bauwerk i st entsprechend de m zu m Zeitpunkt des

Baus gültigemLastbild BK60 bemessen. Brücken dieser

Brückenklassesindnachheutigen Erkenntnissenaufgrund

der gesti egenen Verkehrsbel astungen ni cht zukunftsfähi g

und daher zu ertüchtigen(Verstärkung oder Ersatz).

I n der Pl anungsphase wurden di e Vari antenI nstandsetzung

mit Verstärkung und Ersatzneubau untersucht. Di eI nstand-

setzung mit Verstärkung hat sich als wirtschaftlichste Lö-

sung herausgestellt, so dass das BMVBS al s Kostenträger

di eser zusti mmt e. Di e Baukost en betr agen ca. 5 Mi o. Eur o.

Um di e stati schen Probl eme der Brücken zu beheben,

werden zusätzliche externe (d.h. ohne Verbund) Spann-

gli eder i n di e Hohl käst en ei ngebaut. Au ßer de m wer den di e

Stege der Hohl kästen mit Gewindestäben zur Aufnahme

der Schubkräfteverstärkt.

Neben der Verst ärkungs maßnah me erf ol gt ei ne Er neue-

rung der Verschleißteile sowieder Schutzplanken, Kappen

und Fahrbahnbel ag. Vorhandene Roll enl ager werden durch

Kal ottenl ager ersetzt. Di e Übergangskonstruktionen und di e

Entwässerungsei nrichtungen werden erneuert und eineI n-

st andsetzung der Bet onoberfl ächen dur chgef ührt.

Exkursi on � Besi chti gung der Her mann Neuber ger Sport-

schul e� i n Saarbrücken

Am 7. April 201 1 wur de di e Besi chti gung der Her mann Neu-

berger Sportschule in Saarbrücken mit 22 Teilnehmern

62

VSVI -I NF O 2011

dur chgef ührt. Herr Ger d Meyer al s Pr äsi dent des Landes-

sportverbands für das Saarl and begrüßte di e Teil neh mer.

I m Anschl uss erl äut ert e der Exkursi onsl eit er Herr Ber nd

Zimmer dieChronologiederkonzeptionellenundbaulichen

Entwi ckl ung der Her mann Neuber ger Sportschul e von 1 995

bi s 201 1 .

Der Landessportverband Saar (LSVS) baut momentan ei ne

Multifunktionssporthalle und ein Akademiegebäudefür die

DHPG ( Deutsche Hochschul e für Präventi on und Gesund-

heitsmanagement). I n di e Her mann Neuberger Sportschul e

wurden in den letzten 10 Jahren ca. 60 Millionen in den

Ausbau und Moder ni si er ung i nvesti ert. Si e wur de zur mo-

dernsten Sportschul ei n Deutschl and ausgebaut undi st ei n

Aushängeschil d für das Saarl and.

Herr Zi mmer als Projektplaner und Tragwerksplaner stellte

das Projekt �Neue Multifunkti onssporthall e� vor und Herr

Br aun al s Baul ei t er der Ar ge Moder nbau / OB G / Gr oß er-

läuterteden aktuellen Ausführungsstandbzw.Ausführungs-

detail s.

I m Anschl uss fand ei n Rundgang über den Campus der

Landessportschul e ei nschl. der Besi chti gung der Lei chtath-

letikhalle, die DHPG, das Haus der Athleten, die Albert

Wag n er Sch wimmhallesowi e di e Sport mensa statt. Den

AbschlussinderSportmensamachteeingemeinsames

Abendessen mit hervorragender Verkösti gung durch den

St ar koch Si ggi Wei l er.


Exkur si on � Besi chti gung von Bau maßnah men i m Be-

reich der Berliner Promenade�in Saarbrücken

Am Tag der di esj ähri gen Mit gli ederver sa mml ung 201 1 f and

ei ne 2-stündi ge Besi chti gung der verschi edenen Bau maß-

nahmeni mBereichder Berliner Promenadein Saarbrücken

st att. Am Nach mi tt ag des 1 2. Mai 201 1 haben 26 VSVI - Mi t-

gli eder i m Bürgeri nfor mati onszentru mdas Projekt der Stadt

Saar br ücken � Revit ali si er ung der Berli ner Pr o menade� be-

si chti gt. Nach ei ner kurzen Begrüßung durch Werner Gas-

pard, Leiter des Straßenamtes der Stadt Saarbrücken und

Mitgli edi m Beirat der Landesbezirksgruppe Saar, erl äuterte

derProjektleiter UlrichHeimannvomPlanungsamtdieMaß-

nahme.

Er beschri eb dabei di e hi stori sche und städtebauli che Be-

deut ung der Berli ner Pr o menade und erl äut ert e di e Bedeu-

tung des aktuellen Projektes der Revitalisierungfür dieI n-

nenstadt der Landeshauptstadt. Di e ei nzel nen Maßnah men

wurden anhand von Pl änen ausführlich vorgestellt.

Der Gesamtumfang beläuft sich mit den Teilprojekten der

Verbindungsstraßen zur Bahnhofstraße, der unteren Pro-

menade und Saaruferzone, der oberen Promenade und

dem Rabbi ner Rülff Pl atz auf rd. 26 Mi o. €, dieübereine

Bauzei t von et wa 2, 5 Jahr en u mgesetzt wer den.

Es werden dabei Arbeiteni m Berei ch des Wasserbaus, des

Hochbaus, des konstruktiven I ngeni eurbaus und des Stra-

ßen- bzw. Tiefbaus ausgeführt. Der gesamte Bereichist als

städtebauli ches Sani erungsgebi et ausgewiesen, so dass

Beri chte der Bezi rksgruppen

di e Stadt auch Mittel des Landes, des Bundes und der EU

zur Städtebauförderung erhält und die privaten Eigentümer

ebenfall s zuI nvestiti onen ani hren Gebäuden angeregt wer-

den.

Nach der Vorstell ung des Projektesi mstädtischenI nfor ma-

ti onszentrum an der Berli ner Promenade erfol gte ei n ge-

mei nsa mer Rundgang über di e gesa mte Baust ell e unter der

f achkundi gen Leit ung der Ober baul eit er des Str aßena mt es,

Bernhard Wentz, Alexander Brill und Thomas Müller.

Mi t gl i eder ver sa m ml u n g 201 1

UnserediesjährigeMitgliederversammlungfandam12. Mai

201 1, wie gewohnt, im Ruderclub Undinein Saarbrücken

st att. Es st anden Neu wahl en an mi t ei ner Ver änder ung: i m

Beirat ausgeschi eden i st Herr Peter Longen von der Fir ma

Schnorpfeil. I hm gilt mein besonderer Dankfür di e Mithilfe

bei der Organi sati on von VSVI-Veranstaltungen. Vor all em

für di e jahrel ange Durchführung der sehr erfol grei chen

VOB-Semi narei mSaarl and. AlsDankeschönfürseinEnga-

gement und die geleistete Arbeitfür die VSVI dankte der

Vorstand miteinemWeinpräsent. SeinNachfolgerimBeirat

ist Herr Mathias Glemser von der Firma Dittgen. Sein Amt

al s Vertr et er der fr ei en Wi rt sch aft bei der För der ge mei n-

schaft über ni mmt Herr Walt er Eber har dt von der Fi r ma

OBG.

NachfolgenddieaktuellenVorstandsmitgliederderLandes-

bezirksgruppe Saar:

1. Vorsitzender:

Gerhard Kohns, I ng.-Büro Kohns PLAN

2. Vor si tzender:

Wal t er Eb er h ar dt, Fa. OB G

Schriftführer:

Tho mas Motsch, Lf S Neunki rchen

Vertreter des Saarlandesi mLandesvorstand:

Wer n er Sch mi tt, MU E V Saar br ü cken

Beirat:

Jürgen Holz LfS Neunkirchen

Wolfgang Sauer LfS Neunkirchen

Wer ner Gaspar d L HS Saar br ücken

Di et er Mat hi s Kr ei sst adt Saarl oui s

Gui do Li eser Fa. Backes

Mathi as Gl e mser Fa. Dittgen

Bernd Zi mmer I ng.- Büro Zi mmer

Joachi m Sch war z I ng. - Bür o Sch war z

Prof. Dr. Jürgen Schneider HTWSaarbrücken

Nach de m Täti gkeitsberi cht über di e Ver anst alt ungen des

abgel aufenen Jahres und ei nem Ausbli ck auf di e neu ge-

planten Veranstaltungen wurden 2 VSVI-Mitglieder für ihre

25-jähri ge Mitgli edschaft i n unserer Verei ni gung geehrt:

Ausbli ck für 2011 / 201 2

–WolfgangSauer, Weiskirchen–

–Aribert Burkart,Illingen–

Für das neue Semi nar- und Exkursi onsprogramm 201 1/

201 2l aufen bereits di e Pl anungen und Vorbereitungen.

VSVI -I NF O 2011 63


Beri chte der Bezi rksgru ppen

Als Semi nare si nd gepl ant: �Aktuell e Themen der VOB�,

�Wasserwirtschaft und Entwässerung�, �Straßenerhaltung

i n Kommunen�, �Baurecht und Kostenteil ung� sowie�Aktu-

ell e Themeni m Asphaltstraßenoberbau�.

I m Herbst 2011 ist eine Besichtigung einer Aufbereitungs-

anlagei n der Dilli nger Hütte vorgesehen. Ei ne Neuheit wird

i m Oktober 201 1 erst mal s den VSVI- Mitgli edern angeboten.

Der 1. Wei nabend der Landesbezirksgruppe Saar wirdi m

Rau m Ho mburg durchgeführt.

ImSommer2012istvom13. bis15. Juni eine3-tägigeRad-

Exkursi on i m Saarl and mit Standort Homburg gepl ant. Es

werden z. B. neben den Besi chti gungen von aktuell en Bau-

stellen, Lösungsansätze bei der Radwegepl anung und Rad-

wegbeschil derungen angesehen sowie 3Tagestourenvon

jeweil s 50 – 60 Kil ometer angeboten.

Weitere Veranstaltungen werden nach Abschl uss der Pl a-

nungenfrühzeiti g den Mitgli edern der Landesbezirksgruppe

Saar mitgeteilt.

Neu mitgli eder der Bezirksgruppe Saar

3986 60 302 Bi skupek, Mark, Illi ngen

3985 60 302 Fröhli ch, Stefan, Merzi g

3973 60 402 Kä mpf, Hei ko, Merch weil er

3972 60 402 Kiefer, Markus, Wallerfangen

3989 60 602 Marx, Hubert, Spi esen- El versberg

3965 60 574 Mathi s, Di eter, Wall erfangen

3964 60 602 Pfannebecker, Peter, Saarbrücken

3984 60 302 Sch meltzer, Marco, St. I ngbert

3962 60 302 Schul er, Haral d, Püttli ngen

3980 60 21 8 Spurk, Thomas, Saarl oui s

3970 60 301 Wilhelm, Dietmar, Saarbrücken

64

VSVI -I NF O 2011


Beri chte der Bezi rksgru ppen

Bezirksgruppe Tri er

eMail: tr @vsvi-rlpsaar.de

Mi t gl i eder ver sa m ml u n g

Am12. April 2011 eröffnete Herr Bismor die Mitgliederver-

samml ung der Bezirksgruppe Tri er i m WIP-Centeraufdem

Petri sberg.

Er begrüßte di e Mitgli eder der Bezi ksgruppe und besonders

den Ehrenvorsitzenden Herrn Udo Ru ml and. Vor Begi nn der

Abarbeitung der Tagesordnung beri chtete traditi onsgemäß

Herr Jan Eitel, Geschäftsführer der Ent wicklungsgesell-

schaft Petri sberg den Anwesenden über di e gepl ante Ent-

wi ckl ung auf dem durch di e EGP er worbenen ehemali gen

I ndustri egel ände Tri er- West und demehemali gen Militärge-

ländeTrier-Feyen.

Zu Beginn der Sitzung gedachten di e anwesenden Mit-

gli eder der verstorbenen Koll egen des abgel aufenen Ge-

schäftsjahres. Anschließend erfolgte dieInformation über

den Stand der Mitgli eder der Landesverei ni gung und der

Bezirksgruppe Tri er. Herr Bi smor bedankte si chfür di e Wer-

bung neuer Mitgli eder. I nsgesamt 8 gut besuchte Veranstal-

tungen standen auf dem Programm der Bezirksgruppe i m

vergangenen Jahr. Nach dem Rechnungsberi cht ernannten

di e An wesenden Herr Udo Ru ml and zu m Wahll eit er f ür di e

Entl ast ung und di e Wahl des Vor st andes. Dabei bedankt e

si ch Herr Ru ml and f ür di e i m l et zt en Jahr gel ei st et e Ar bei t

des Vorstandes und des Beirats. Der alte Vorstand wurde

entl astet. Herr Marti n Bi smor wurde al s 1. Vorsitzender be-

st äti gt.

Bereitsin der Beiratssitzung vom26.05.2010 wurdevorge-

schl agen, dass Herr Chri st oph Schnor pf eil und Herr Di et er

Thel en al s neue Mitgli eder i m Beirat aufgenommen werden

sollten. In der weiteren Beiratssitzung am2.2.2011 hat Herr

Paul Si mon di e Täti gkeit al s er st er st ell vertr. Vorsitzender

abgetreten, bl ei bt aber weiter al s Mitgli edi m Beirat täti g.

EbenfallsindieserSitzungwurdeHerrPeterBraun(vor-

malszweiter Stellvertreter) als erster Stellvertreter und Herr

66

VSVI -I NF O 2011

Di et er Thel en al s z weit er St ell vertr et er vor geschl agen. De m

Wunsch des l angjähri gen Beiratsmitgli edes Herr Gerhard

Thar ang sei ne Täti gkei t i m Bei r at ni eder zul egen, wur de

durchdieVersammlungentsprochen. DieVersammlungbe-

stäti gte di e vorgeschl agenen Beirats- und Vorstandsverän-

derungen.

Herr Bi smor bedankte si ch bei Herrn Paul Si mon für sei ne

langjährige, aktiveVorstandsarbeit.

EsfolgtenInformationen über geplante Veranstaltungenin

201 1/201 2.

Di e Kol l egen WinfriedSchmittundArnoldEidenorgani-

si er en mit Herr n Hans Günt er Mayer ei ne Exkursi on i n di e

Pr ovence. Als möglicherTerministder19. bis26. April 2012

vor gesehen. Wei t er i st ei ne I n di enr ei se f ür 201 2/201 3 vor-

gesehen.

Weiterhi n steht ei ne Besi chti gung des neuen Werkes der

Fi r ma Vögel e i n Lu d wigshafenaufdemProgramm.

Herr Bi smor eri nnerte an di e 45. Ordentli che Mitgli ederver-

samml ung am22. Juni 201 1 i n Kobl enz. Weiter bedankte er

si ch bei m Vorstand und dem Beirat für di e gute Zusammen-

arbeit. Ei n ganz besonderer Dank gi ng dabei an di e Ge-

schäftsstelleder FirmaKöhler, undhier besondersanFrau

Weber f ür di e gel ei st et e Ar bei t.

Nach ei ner Pause fol gte der Vortrag des Koll egen Kurt

Müll er über unser e St udi enr ei se nach I ndi en vo m 27. März

bi s 7. April 201 0.

Über di e gepl ant e Exkur si on nach Südi ndi en 201 2/201 3 i n-

f or mi ert e uns spät er Herr Schr odt vo m Rei seunt er neh men

Maurya Tours, Tri er.

BesichtigungderDillingerHütte

Bereitsi mJanuar 2010 waren Vorbereitungenfür die Werks-

besi chti gung der Dilli nger Hüttenwerke notwendi g; i nsgesamt

21 Mitgli eder unserer Bezirksgruppe besi chti gten dann di e

Di l l i n ger Hüttea m 1 . Ju ni 201 0.


Neben dem sehr i nteressanten Vortrag über Geschi chte

des Werks und der Besi chti gung des Produkti onsgel ändes

mit derindividuellenundsachkundigenFührungdurchden

ehemaligen Mitarbeiter Herrn Eric Körtgen, erhielten wir de-

taillierteI nfor mationen über das Stahl werk.

DieersteStation wardieBesichtigungder Hochöfenfürdie

Herstellung des Roheisens. Weiter ging es zum Stahl werk.

Hi er wird dasfl üssi ge Rohei sen zu Stahl verarbeitet.

I n der Stranggussanl age erfol gt di e Herstell ung von Bram-

men. I m Gr ob wal z wer k, mi t ei ner Länge von 1 600 m, wer-

den diese Brammen zu Blechen verarbeitet. Hier erhalten

die BlecheihreendgültigeFormineiner Dickezwischen 3

und 410 Milli meter. ZumSchlussstand die Besichtigung der

Kokerei, di efür di e Roheisenherstell ung notwendi gen Koks

herstellt, auf dem Programm.

Wi r er hi elt en Ei nbli cke über di e gesa mt e Pr odukti onspal ett e

der Grobblechherstellung bis zur Fertigung konstruktiver

St ahl ko mponent en f ür di e spät er e Ver ar beit ung zu Bohri n-

seln, Pipelines, Brückenträgern, Baggerschaufeln, Druck-

behältern oder Schiffen. Zu m Auskl ang der Exkursi on

wur de ei n Zwi schenstoppi m Brauhaus Mettl ach ei ngel egt.

Besi chti gung JTI i n Tri er

Di e Besi chti gung des drittgrößten Zi garettenproduzenten

der Welt, der Japan TobaccoI nternati onal (JTI), Werk Tri er,

st and i m Juni 201 0 auf de m Pr ogr a mm. Anl ass der Besi chti -

gung war der Bau des neuen Hochregall agers mit ei ner

Länge von 84 Meter und ei ner Höhe von 26 Meter. Für di e

I nfr astr ukt ur der Au ßenanl agen di eses Hochr egall agers mit

ei ner rund 7 500 m 2

großen Fl äche waren das I ngeni eur-

büro Boxleitner und die Bauunternehmung Köhl er, beide

aus Tri er, beauftragt.

Bei einer sachkundigen Einführung erfuhren wir, dass JTI

für di e Zukunft technol ogi sch gut gerüstet i st. Di es wurde

uns durch Statistiken belegt.

Das Werk Tri er mitrund 1 800 Mitarbeitern –einer der größ-

ten Arbeitgeber der Stadt – produziert jährlich über 50 Milli-

ar den Zi gar ett en, di e i n Deutschl and und wei t er en 53 Län-

dern der Welt vertri eben werden.

Bei der Werksbesi chti gung konnten wir diehoch entwickelten

Maschi nen und Produkti onswege der Zi garettenherstell ung

begutachten.

Di e stei genden Produkti onszahl en des Tri erer JTI- Werkes

erf or dert en den Bau ei nes neuen Hochr egall agers mit den

dazu erf or derli chen Außenanl agen und der dazugehöri gen

Beri chte der Bezi rksgruppen

Beleuchtung, Entwässerung und Markierung. Die Besichti-

gung di eser Fl äche stand am Ende des Programms.

Besi chti gung des Kenner Beton werkes Ei den

Bei der Besichtigung des Kenner Betonwerkes Ei den i n

Kenn bei Trier stand die Produktion von Schleuderbeton-

und Vortriebsrohren und di e Herstell ung von Schachtei n-

bauteil en auf dem Programm. Zu Begi nn der Werksführung

erl äut ert e uns Herr Ni kol aus Ei den, Geschäftsf ühr er des

Kenner Betonwerkes Ei den, die Ursprünge des Famili enun-

ternehmens. Diesereichen bisin die 1930er Jahre zurück,

wo der Fuhrunternehmer Ei den mit Sand- und Ki estrans-

porten den Grundstei n zur EntwicklungdesheutigenBeton-

werkeslegte. HeuteproduziertdieFirmaEidenBetonrohre,

St ahl bet onr ohr e, Schacht baut eil e und Schacht bau wer ke.

Daneben steht auch di e Herstell ung von Transportbeton

aller Güteklassen auf demProgramm. Diefür die Herstel-

l ung di eser Produktenotwendi gen Sandeund Ki ese werden

aus ei genen Gruben gefördert und aufbereitet. Di e Mit-

glieder erhielten einen Gesamtüberblick über die Herstel-

lungvonBetonrohrenundSchachtbauteilen.

Hochschul paten

Nach weit er er Absti mmung mit Pr of. St ütt gen von der F H

TrierfandimNovember 2010eineVorstellungder VSVIim

5. Se mest er des Fachber ei chs Baui ngeni eur s wesen st att.

Frau Jochem und Herr Bi smor erl äutern kurz i hren berufli-

chen Werdegang und di e Funkti oneni n der VSVI.

Anhand des � Positi onspapi ers� mi t sei nen ei nzel nen Thesen

erl äut ert e Fr au Joche m den St udent en, wel cher Wert hi nt er

der Arbeit der Straßenbau- und Verkehrsingenieure steckt,

wel che zukünfti gen Aufgaben di e Stundenten er warten und

wie wichtig die Weiterbildung und der Austausch mit Kol-

l egen i n di ese m Ber ufsver band i st. Herr Bi s mor erl äut ert e

anhand der Präsentati on � Wir sind–wir wollen –wir bieten�

di e Mögli chkeiten, di e di e VSVI den Studenten bi etet. Zi el

der Diskussionsrunde war es, die Studenten auf die VSVI

neugi eri g zu machen und si efür gemei nsame Exkursi onen

und Weiterbildungsmöglichkeiten zu begeistern.

W- eit er wur de mit Pr of. St ütt gen ver ei nbart, ei ne Pr äsent a-

ti on � Baul eitertäti gkeiten aus der Si cht des Auftr aggebers

und des Auftragnehmers� zu Begi nn des Wintersemesters

201 1/201 2 an der FH durchzuführen.

Ni kol ausessen

Das traditionelle Nikolausessen in der Adventszeit fand

dieses Jahri m Restaurant �Georg´s� statt. I mumgebauten

Restaurant am Südbad Tri er hatte der Veranstaltung ei nen

festlichen Rahmen.

Ca. 50

Teil neh mer n

wur de ei n

tolles Menü

gerei cht.

VSVI -I NF O 2011 67


Beri chte der Bezi rksgru ppen

Baustellenbesichtigungeines RÜBder StadtwerkeTrier

Ei ne si cherli ch äußerst i nteressante Bau maßnah me stand

a m 26. August 201 0 auf de m Pr ogr a mm unser er Bezi rks-

gruppe. Kurz hi nter dem Ende der A 602 aus Norden kom-

mend, zu Begi nn der B 49, führen di e Stadtwerke Tri er ei n

mit 5,8 Mio. Euro veranschlagtes Entwässerungsvorhaben

durch. Dabei handelt es si ch u mden Neubau des Hochwas-

serrückhaltebeckens, des Ausl asskanal s zur Mosel sowie

des Hoch wasser pu mp werkes an der Zur mai ener Str aße i n

Tri er Nor d.

Di eneuen Forderungen zur Reinhaltung der Mosel machten

es nun notwendi g, i n Sachen Abwasser großeI nvestiti onen

zu täti gen.

ZuBeginnder BaustellenbesichtigungstellteunsHerr Dipl.-

I ng. Carsten Bi nder von den Stadtwerken Tri er das Projekt

vor. Das Vorhaben wi r d auf der Fl äche her gest ellt, wo be-

reits 1 901 di e erste Abwasserrei ni gungsanl age entstand.

Ber eits 1 91 1 erf ol gt e der erst e U mbau der Anl age. U m 1 930

wurdeaufderFlächedanndasheutenocharbeitende

Hoch wasser pu mp werk erst ellt, der en 3 Pu mpen von 1 926

immernochinBetriebsind.

Seit Nove mber 2009 wi r d auf di eser Fl äche ei n Regenüber-

l aufbecken ( RÜB) mit ei nem Vol u men von 2 650 cbm – auf-

geteiltin 6 Kammern –errichtet, das bei Starkregen verhin-

dert, dass Mi schwasser i n di e Mosel abgel eitet werden

muss, sondern sukzessive der Kläranlage zufließen kann.

Ei ne Not entl ast ung zur Mosel i st all er di ngs auch i m Bau.

Fall s jedoch di e Mosel starkes Hochwasser führt und di e

Becken übervoll si nd, wi r d das neue Hoch wasser pu mp wer k

ei ngeschaltet, das bisheri ge 80Jahre alte wird nicht mehr

benöti gt. Nach der Präsentati on stellte uns Herr Di pl. -I ng.

Bi nder von den St adt werken Tri er den Bauf ortschritt der

Maßnah me vor. Da der Grundwasserspi egel mit der Mosel

korrespondi ert, musste vorab für di e Baugrube ei ne Bohr-

pfahl wand erstellt wer den. Zu m Besi chti gungszeitpunkt

wur den di e Ka mmer wände er st ell t.

Di e Becken er halt en nach Ferti gst ell ung der Ka mmer n ei ne

45cmdicke Abdeckung, di e ei ne Überschüttung mit Rasen-

ansaat erhält, sodass man weder von der B 49 noch von

Mosel her di e Anl age zu Gesi cht beko mmt.

Di e Beseiti gung vo m kont a mi ni ert en Mat eri al der fr üher en

Anl agen verschl angen stol ze 400. 000 Euro. Di e Ferti gstel-

l ung der Bau maßnah me i st für den August 2011 vorgese-

hen.

Nach der Besichtigung der Baustelletraf sich die Gruppe

zu m Gedankenaustausch i n Zurl auben.

68

VSVI -I NF O 2011

Herbst wanderung

Die diesjährige Herbstwanderung führte uns ins Moseltal.

Di e ausgedehnte Tour verli ef über di e alte Römerstraße,

den Ausonis- und Stefan-Andres- Weg über den sehr natur-

nahen Wanderweg gegenüber dem Weinort Mehri ng. Nach

ei nem kurzen Ansti eg nah men wir Kurs auf den höchsten

Punkt, den AussichtsturmFünf-Seen-BlickDer 20,5 mhohe

höl zer ne Aussi chtst ur m mi t 5 St ock wer ken gewährt ei nen

grandi osen Bli ck auf das Moseltal zwischen Hunsrück und

Eifel. Vorspri ngende Bergkuppen er mögli chten uns ei nen

off enen Bli ck auf di e 5 Mosel windungenbei Mehring/ Det-

zem. Vom Tur m aus erkannte man di e starken Fl uss-

schlingender Mosel mitihrenflachen Hängen, die mit Wald

oder Reben bewachsen si nd. Zum Auskl ang der Wande-

rungtraf sich die Gruppei mRestaurant�Zum Moseltal�.

Beri cht Wei nprobe Grünhaus

Zur di esjähri gen Wei nprobe hat der Vorstand i m Oktober

zum Wei ngut Maxi mi n Grünhaus ei ngel aden. Das Wei ngut

liegt bei Trierin der Gemeinde Mertesdorfim Weinbaube-

reich Ruwer.

Empfangen wurde di e Gruppe vom Gutsbesitzer Carl von

Schubert persönli ch i n abendli cher Dämmerung direkt i m


Schl osshof des Schl osses Grünhaus, wel ches auf das 1 6.

Jahrhundert zurückgeht undi m 1 9. Jahrhundert erbaut wur-

de. Wir konnten erfahren, dass di e geschl ossene Wei nberg-

l age Maxi mi n Grünhaus am Südhang des Grünebergs eine

34 Hektar große Rebfl äche u mfasst. Di eses Wei ngut wurde

biszumEnde des 1 8. Jahrhundertsvon der Abtei Sankt Ma-

xi mi n be wirtschaftet.

Nach der Säkul ari sati on unt er Kai ser Napol eon war der Be-

trieb bis 1810 unter französischer Verwaltung. In diesem

Jahr e kauft e nach ei ner Verst ei ger ung der erst e weltli che

Besitzer das Gut, wel ches dann 1 882 vom Ururgroßvater

des j etzi gen Besi tzer s er wor ben wur de. Sei t 1 981 wird das

Gut von Carl von Schubert gel eitet.

Nachder HistorieerfolgteeineFührungdurchdiealten

Fasskell er, wo i n kl assi schen Ei chen- Fuderfässern und i n

kl ei nen Edelstahltanks di e Moste mit natürlicher Wil dhefe

vergären

Bei einer Weinprobe mit12ausgesuchten Weinenkonnten

wir von Carl von Schubert i m Saal des Schl ossgutes vi el

Wissenswertesüber Bewirtschaftung, Traubenleseunddie

Gärung erfahren. Für all e Teil nehmer war di ese Wei nprobe

sehr aufschl ussrei ch und unterhaltsam.

St a mmti sch

Zumfesten Bestandteil unserer Bezirksgruppeist der Stamm-

ti schi m Bl esi usgarten geworden. Aml etzten Donnerstagi m

MonattrifftsicheineGruppevonmehrerenMitgliedernzur

nichtfachlichen Diskussion. Seitnun3Jahrenschmücktein

von Koll egen Kl aus Baltes auf wendi g gefor mtes VSVI

Schil d di e Sta mmti schr unde.

Baustell enbesi chti gung

Pu mpspei cher kr aft wer k Vi anden i n Luxe mbur g

Am Mittwoch, dem24. November 2010, starteten knapp 30

Mit gli eder unser er Ver ei ni gung zur Besi chti gung der Bau-

st ell e Pu mpspei cher kr aft wer k ( PS W) Vianden.

Beri chte der Bezi rksgruppen

Di e Société Él ectri que de l' Our (SEO), deren Hauptakti o-

näre der Staat Luxemburg sowiedieFa. RWEPower sind,

er weit er n derzeit das Pu mpspei cher kr aft werk i n Vi anden

umdieelfte Maschine.

Herr Holl von der Fa. Strabag sowieder Leiter des Pump-

spei cherkr aft werkes, Herr Mi chael Moltr echt, erl äut ert en un-

serer Gruppe di e Aufgaben ei nes Pu mpspei cherkraftwerkes

und die Leistungsdaten des Werkes Vi anden.

Nach Abschl uss der Bauarbeiten für das Schachtkraft werk

M11 wird das PSWVianden mit einer Leistung von 1 290

MWdasdrittgrößte Pumpspeicherwerkin Europasein.

Den Zuschl ag f ür di e Er wei t er u ngsar bei t en er hi el t di e Ar-

beitsgemei nschaft Zübli n, Strabag, Jäger. Das Auftragsvo-

lumen beträgt netto ca. 65 Mio. €. Unser Mitglied Marco

Bier, Niederlassungsleiter der Fa. Strabag, Darmstadt, er-

mögli cht e uns di e Besi chti gung di eser i nt er essanten Bau-

st ell e.

Zu den Besonderheiten di eses Projektes zähl en neben der

t echni schen Ko mpl exi t ät, ei ne str aff e Bauzei t, pönali si ert e

Vertragster mi ne und strenge Arbeitszeitvorgaben durch di e

Luxemburger Gesetzgebung, auch die Verfl echtung der ei n-

zel nen Konzer nfi r men.

Nachdem wirdurchdieVorträgeeinenumfassendenÜber-

blick über di e Maßnahmeerhalten hatten, wurdedi e Gruppe

VSVI -I NF O 2011 69


Beri chte der Bezi rksgru ppen

geteilt und zu m Ei nen durch di e bestehende Kraftwerksan-

lageundzumAnderendurchdieBaustellegeführt.

Sehr beei ndruckt von den Di mensi onen di eser Baustell e

wurde uns auf Ei nl adung ei n Mittagessen gerei cht.

Nach mittags besi chti gten wir noch die Baustelle des Ober-

beckens. Dort hatten wir die Möglichkeit, von der Besucher-

plattformdas größtenteils bereitsfertig gestellte Becken zu

besichtigen. Für dieAbdichtungwurdehiereineDichtungs-

schi cht aus Asphaltbi nder 0/1 6 und Asphaltbeton 0/1 1 mit

sehr geri ngen Hohlrau mgehalten gebaut.

70

VSVI -I NF O 2011

Nach ei n e m erl ebni sr ei chen Tag tr at en wir schließlich

gegen 1 5: 30 Uhr unsere Hei mfahrt nach Tri er an.

Neu mitgli eder der Bezirksgruppe Tri er

3975 40 205 Arenz, Thomas, Tri er

3954 40 204 Becker, Dajana, Wall enborn

3950 40 402 Bollrenrath, Markus, Mehri ng

3979 40 205 Breit, Caroli ne, Her meskeil

3968 40 602 Di etzen, Andreas, Gut weil er

3982 40 204 Dillschnei der, Laura, Gusenburg

3949 40 402 Görgen, Oliver, Trier

3953 40 600 Hack, Björn, Lambertsberg

3992 40 505 Kri schel, Eri c, Tri er

3967 40 205 Kusmi erz, Mi chael, Fürth

3945 40 205 Rentz, Andreas, Schwei ch

3994 40 205 Schnei der, Guido, Loshei mam See

3951 40 602 Sei dner, Caroli ne, Tri er

3969 40 602 Weber, Eduard, Luxembourg

3943 40 204 Wielvers, Mario, Prüm


Wirtschaftsmediation: Außergerichtliche

Konfli ktl ösung bei Straßenbau- und Verkehrsprojekteni

n der Regi on

Di e Bu n desr egi er u n g will die Streitkulturin Deutschlandver-

ändern. Mit Hilfe der Mediation soll dies gelingen. Ein ent-

sprechendes Gesetz zur Förderung der Mediation und an-

derer Verfahren der außergeri chtli chen Konfli ktbeil egung

( Medi ati onsgesetz) ist bereits beschlossen und befi ndet

sich vor seiner Verabschi edung. Es begründet die Basisfür

eineeffiziente, kooperativeundgerichtsferne Konfliktbeile-

gung bei wi rt sch aftli ch en Str ei ti gkei t en. Zi el i st, di e Kost en

für Konfliktbeteiligtezu minimieren, die Streitdauer zuver-

kürzen und di e Geri chte zu entl asten. Doch bei den poten-

zi ell en Str ei t part ei en i n der Wirtschaftist das Mediationsver-

fahren bi sl ang kau m bekannt. Ungenaue Begriffli chkeiten

kursierenin den Medien undtragenteil weise eher zur Ver-

wirrung als zur Aufkl ärung bei. Der fol gende Beitrag soll

daher di e wesentli chen Merkmal e der Medi ati on sowieihre

Vort eil e aufzei gen.

Medi ati on

Medi ati on i st ei n str ukt uri ert es Verf ahr en der außer geri chtli-

chen Streitbeil egung bei dem di e Beteili gten sel bst mit Hilfe

eines neutralen Dritten, des Mediators, eine einvernehm-

liche Lösungfür ihren Konflikt erarbeiten. Diese Form der

Konfliktl ösung kannjederzeit, d. h. i njedemProjektabschnitt

–auch parall el zu anhängi gen Gerichtsverfahren –durchge-

f ührt wer den. Das Verf ahr en i st absol ut vertr auli ch. Der Me-

di at or i st zur Ver sch wiegenheit verpflichtet. Die Parteien

führen die Mediationfrei willi g durch, d. h. di e Medi ati on kann

auch jederzeit wiederbeendet werden.

Vor aussetzung i st zunächst, dass si ch di e Part ei en auf di e

Durchführung ei nes Mediati onsverfahrens und ei nen Me-

di at or ei ni gen. Hi erf ür kann z. B. ei ne Medi ati onskl ausel i n

den Projektvertrag aufgenommen werden. Di e Kosten des

Mediationsverfahrenssindi.d.R. wesentlichgeringeralsdie

ei nes Geri cht sverf ahr ens.

I m Vergleich zu anderen außergerichtlichen Streitbeile-

gungsverfahren wie dem Schiedsgerichtsurteil oder dem

Gerichtsvergleich hat die Mediation den Vorteil, dass sich

di e str ei t enden Part ei en ni cht de m Urt ei l ei nes Dri tt en beu-

gen. Sie können ei genständi g und frei willig innovative Lö-

sungsopti onen ausl oten und di ese aufi hre praktische Reali-

si er barkeit hi n über pr üf en. Der Medi at or urt eilt dabei ni cht.

Eristneutraler Dritter, der mittelsbesonderer Kommunikati-

onstechnikenin verschiedenen Schritten die Kommunika-

tionder Parteienherstellt, diesesteuertundallparteilichdas

Ergebni s fördert. Auf ei ne schnell e und effi zi ente Wei se

kann damit ei ne den wirklichen Interessen der Beteiligten

entsprechende Lösung gefunden werden.

VSVI -I NF O 2011 71


Wirtschaftsmediation

Di eser I nt er essen- basi ert e Ansat z er mögl i cht es den Par-

teien zudem, Drittein das Mediationsverfahren einzubezie-

hen, unabhängi g vom Bestehen etwai ger gesetzlicher An-

spruchsgrundl agen.

Gr oßpr oj ekt e i m Straßenbau und Ver kehr

Wiebei anderen Projektvorhaben bergen vor allem Groß-

projektei m Straßenbau und Verkehr zahlreiche Konfliktpo-

tentialeinsich. Nebenlangwi eri gen Pl anungs- und Umset-

zungsprozessensinddieseProjektedurcheineVielzahl von

Beteili gten gekennzeichnet wi e bei spi el s wei se de m Land,

den Kommunen, Architekten, pl anenden Fachi ngeni euren,

ausführende ( Ti efbau-) Unterneh men. Dabei gilt es, gl ei ch-

zeitig die Interessen von Unternehmen und (un-) mittelbar

betroffenen Bürgern zu berücksi chti gen, u mwelt- und natur-

schutzrechtliche Überl egungen sowie regionalpolitische

St an dortü berl egu n gen anzust el l en.

72

VSVI -I NF O 2011

Konfli ktthemen entstehen dabei z. B. i m Um-

gang mit Vor- und Nachunternehmern,

wegen Mängel n, der Zahl ungsabwicklun-

gen, bei Behi nderungsanzei gen. Di ese

Themensind mit hohen Prozessrisikenver-

bunden u. a. wegen nachträgli cher Sachver-

haltsfeststellung einzelner Planungs-, Ent-

schei dungs- und Umsetzungs- bzw. Bau-

phasen. Verzögerungen i m Bau, z. B. durch

di e geri chtli che Auf ar bei t ung der ko mpl exen

Sachverhalte, verursachen schnell hohe

Fol geschäden und-kosten, bei denen es u m

di e wi rt schaftl i che Exi st enz ei nzel ner Bet ei -

ligter gehen kann. Mediation kann hier

zeitnah und kostengünsti g Abhilfe schaffen

und trägt damit zu m Erhalt des Betri ebes

bei.

Di e mi t u nt er extr e men I nt er essen gegen-

sätze der Beteiligten bringen eine große

Konfliktdynamikmitsichundsindvonhoher

Emotionalitätgeprägt. Diesistinsbesondere

dann kriti sch, wenn hi erdurch Geschäftsbe-

zi ehungen betroffen und bel astet werden,

an deren Fortbestehen beide Geschäftspartner Interesse

haben oder sogar darauf angewiesensind.

Fazit: Bei Großprojektenist ein aktives und effizientes Kon-

fliktmanagement erforderlich, umden Erfolg des Projektes

nicht zu gefährden und diesesin der Zukunft zu sichern.

Dr ohende l ang wierige undteure Gerichtsverfahren können

mit Hilfe der Medi ation schnell und kostengünstig abge-

wendetwerden.DieMediationstelltdieKommunikationzwi- schen den Beteili gten ( wi eder) her und kann somit zu ei ner

eigenverantwortlichen Lösung führen. Die Basis für eine

weiterekünftige Zusammenarbeit kann mit Mediationsver-

fahren sichergestellt werden.

Innerbetriebliche Mediation

Etwai ge bestehende i nnerbetri ebliche Konflikt mecha-

ni s men helf en dort ni cht weit er, wo si ch di e Bet eili gt en de m


Vorgesetzten oder ei ner unternehmensinternen Stell e nicht

öffnen woll en oder können. Bei i nnerbetrieblichen Streiti g-

keiten woll en di e Betroffenen pri vate Themen häufi g ni cht

i m Unterneh men bekannt werden l assen, z. B. u m gesell-

schaftliche Fol gen zu ver meiden. Auch bestehender Wett-

bewerb zwi schen Koll egen kann das Verhalten des Ei n-

zelnen gegenüber dem/n Vorgesetzen verändern undsteht

damit ei ner betri ebsi nternen Konfli ktl ösung entgegen.

Das Medi ati onsverfahren gewährl ei stet, dass Konfli kte –ge-

si chtswahrendfür den Ei nzel nen –ni chti n der Öffentli chkeit

ausgetragen, sondern vertrauli ch behandelt werden. Di e

Hi nzuzi ehung ei nes all en Partei en verpfli chteten, neutral en

Dritten schafft Vertrauen bei den Beteiligten und kann nicht

zul etzt kommunikative Defizitein der Führungsebene aus-

gl ei chen. Soll en di e Gr undl agen ei ner wei t er en Zusa mmen-

arbeit gel egt und Störungen i m Betri ebsabl auf für di e Zu-

kunft ver mi eden werden, i st di e Medi ati on al s nachhalti ger

Konfliktlösungsmechanismus dasideale Mittel.

Medi ati onsgesetz

Das gepl ante Medi ati onsgesetz enthält u. a. Besti mmungen

zur Neutralität und den Aufgaben des Medi ators. Geregelt

werdensoll auch, dassdas Verhandlungsergebnis- ähnlich

ei ne m Urt ei l – vo m Geri cht oder ei ne m Not ar f ür voll -

streckbar erklärt werden kann. Dadurch werden die Ergeb-

nisseschnell realisierbar und alleamProjekt Beteiligten er-

halten Planungssicherheitfür die Zukunft.

Wirtschaftsmediation

Anl ass für den Gesetzent wurf i st di e U msetzung der EU-

Richtlinie 2008/52/EG, die Vorgabenfür die Mediationin

gr enzü ber schr ei t enden Zi vil - u nd Han del sstr ei ti gkei t en

macht. Das Medi ati onsverfahren wirdkünftig–außerinder

Strafprozessordnung – in allen deutschen Prozessord-

nungen ver ankert sei n. Di e Ver pfli cht ung zur Versch wie-

genheit des Medi ators und dessen Zeugni sver wei gerungs-

r echt tr agen u. a. dazu bei , di e Vertr aul i chkei t des

Verfahr ens zu si cher n.

Praxi sti pp

• Vereinbaren Sie mitIhren Geschäftspartnern schon bei

Vertragsabschlusseine MediationsklauselfürdenFall

mögli cher Str ei ti gkei t en.

• Sprechen Si eI hre Rechtsschutzversicherung an. Oft

über ni mmt di ese di e Kost en f ür ei ne Medi ati on.

• KontaktierenSie Mediationsverbände. Diesegeben

Auskunft bei Fragen zu m Verfahren oder der Medi ato-

renauswahl. Von Vorteil ist di e Auswahl fachspezifi-

scher Medi atoren. Diese könnenihr Spezi al wissen,ihre

Branchenerfahrung und Fachkompetenz unterstützend

i n den Verhandlungsprozess ei nfließenl assen.

VSVI -I NF O 2011 73


Se mi narprogra mm 201 1/2012

Di e Teil nah me an Semi naren i st für VSVI-und FGVSVI- Mit-

gliederinderRegelkostenlos. Fahrtkosten, Spesenund

evtl. Übernachtungen (bei Ei ntagesveranstaltungen) müssen

vo m Teil neh mer sel bst getr agen wer den, sof er n ni cht der

Arbeitgeber ei nen Zuschuss l ei stet. Für mögli che zweitä-

gige Veranstaltungen gelten Sonderregelungen bezüglich

der Übernachtung.

Für di e Vor ber eit ung der Se mi nar e i st es unerl ässli ch, di e

Teil neh merzahl –i nsbesonder e f ür di e Ber eitst ell ung ange-

messen großer Tagungsräume –frühzeiti g zu kennen. Wir

bittendaherumeinerechtzeitigeschriftlicheAnmeldungan

den Seminarleiter. Seminarbezogene Anmeldeformulare

erhalten Si e mit den jeweili gen Ankündi gungen i n den

Rundschreiben. Anmeldeschlussistinaller Regel 14Tage

vor der Veranstaltung.

Di e Tei l n ah me an Se mi n ar en wirdnicht bestätigt. Bei Verle-

gung, Teil ung oder Absage ei nes Semi nars ergeht sel bst-

verständli ch Nachri cht an di e Angemel deten.

AnmeldungenzuSeminarensolltennurerfolgen, wenneine

Teilnahmeauchgesichertist. Bei ausnahmsweisen Verhin-

derungen ist ei ne Absage erforderlich, schon um anderen

I nteressenten ni cht den Semi narpl atz wegzuneh men.

NichtmitgliederinVSVI oder FGVSVI müsseneineTeilneh-

mer gebühr, von z. Zt. 60 €j e Se mi nar, entri chten. Ansonsten

ist die Seminarteilnahme nicht möglich. Der Kostenbeitrag

i st vor der Veranstaltung auf ei nes der VSVI-Konten zu ent-

ri chten.

Ni cht mi t gl i eder n wi r d der Ei ntritt i n di e Ver ei ni gung bz w. die

Fördergemei nschaft nahe gel egt. Di e Semi narl eiter geben

hi er über Auskunft.

Bei unter 1 5 An mel dungen wird ei n Semi nar abgesagt.

Das Se mi narprogramm 2011/201 2 stellt wiedereinumfang-

reiches und vi elfälti ges Bildungsangebot mit aktuell en The-

men dar. Der Vorstandl ädt Si e zur Teilnahme ei n.

Di e Veranstaltungen der Landesverei ni gung stehen bi s zur

Verabschi edung des Programms durch das Beschl ussgre-

mi u m d er F GVS VI u nt er Vor b eh al t.

Di e akt u al i si ert en I n h al t e, wie Seminarleiter, Termine etc.,

entneh men Si e bitte unserer Homepage bzw. den Rund-

schrei ben.

Regelungder Dienstbefreiungbei Teilnahmean

Seminaren und Exkursionen

Bedi enst et e i m Ber ei ch des L B M Rhei nl . - Pf al z können i n

der Regel bi s zu 6 Tage Di enstbefrei ung für Semi nare

(davon bi s zu 3 Tagefür Exkursi onen) i n Anspruch neh men.

An Rei sekost en für Se mi nar e wird ein Zuschuss nach der

StufeAdesLandeskostengesetzesgezahlt. AndereVer-

waltungen und Fir men haben sich di eser Regel ung ange-

schl ossen.

Di e Semi nare der VSVI si nd Bestandteil des Fort-und Wei-

terbildungsprogramms des LBM Rheinl.-Pfalz(siehe Rund-

schr ei ben ZA/3 vo m 6. Juli 2005 – Fort- u nd Wei t er bi l du ng

imLSV).

VSVI -I NF O 2011 75


Ve ranstalt u n ge n de r Lan des ve rei ni gu n g

Fachberei ch �Allgemeine Themen�

76

Se mi nar- Nr. 1 – 201 1 / 201 2

�AktuelleThemender VOBI�

Se mi narl eit er: Di pl. -I ng. Walt er Eber har dt

FGVSVI

VSVI -I NF O 2011

c/o OB G Hochbau G mb H & Co. KG

Illinger Straße 150

66564 Ott weil er

Tel.: 06824 3000- 0

Fax: 06824 3000-1 399

eMail: w. eberhardt @obg-hochbau. de

Ter mi n: Mitt woch, 09. Nove mber 201 1

Ort: Fl ai r Par kh ot el Wei ski r ch en

The men: • Neuer ungen i n der VOB/A

• Entwicklungender VOB/B

Se mi nar- Nr. 2 – 201 1 / 201 2

�AktuelleThemender VOBII�

Se mi n arl ei t er: Di pl . -I n g. ( F H) Di et mar v. Lan den ber g

FGVSVI

c/o Landesbetri eb Mobili t ät Ger ol st ei n

Baubüro A 1

Dauner Straße 22

54552 Dockweil er

Tel.: 06592 9003-63

Fax: 06592 9003-64

eMail: dietmar.landenberg@

lbm-gerolstein.rlp.de

Ter mi n: Fr ühj ahr 201 2

Ort: ZAP E m mel sh ausen

Themen: • Nachtragsmanagement

• Grundwisseni mBauvertragsrecht

(VSVI- Mitgli eder könnenjeweils ei nen ei genen

Mitarbeiter kostenfrei entsenden)


Se mi nar- Nr. 3 – 201 1 / 201 2

�Baurecht/ Kostenteilung�

Se mi narl eiter: Di pl.-I ng. Werner Sch mitt

Se mi nar- Nr. 5 – 201 1 / 201 2

� Mobilität i ml ändli chen Rau m�

Se mi narl ei t er: N. N.

Di pl . -I n g. Jür gen Hol z

Ter mi n: Fr ühj ahr 201 2

c/o Landesbetri eb f ür Str aßenbau

Li ndenall ee 2a

66538 Neunkirchen

Tel.: 06821 1 00-204

Fax: 06821 1 00-203

eMail: j. hol z @lfs. saarl and. de

Ter mi n: Fr ühj ahr 201 2

Ort: Saarl an d

Themen: • Kreuzungsrecht/Kostenteil ung

Ort: BZ E m mel sh ausen

Themen: • Handlungsempfehl ungfür ei nen

FGVSVI

• Maßnahmeninnerorts/

OD- Ri chtli ni en

• Planfeststellung

• Sonstige Verfahren zur Baurecht-

beschaffung

attr akti ven, u mwel tfr eundli chen

undleistungsfähigen ÖPNVin der

Fl äch e

• For men der diff er enzi ert en Bedi e-

nung

• PraktischesBeispiel �Bürgerbus�

• Anforderungen des ÖPNVbei m

Straßen ausbau

Se mi nar- Nr. 4 – 201 1 / 201 2

Ve ranst alt u n ge n de r Lan des ve rei ni gu n g

�Streitigkeiteni mZusammenhang mit Bauprojekten

– Chancen der Medi ati on�

Se mi narl eiter: Di pl.-I ng. ( FH) Stefan Koch

c/o Landesbetri eb Mobili t ät

Coche m- Kobl enz

Ravenéstraße 50

5681 2 Cochem

Tel.: 02671 983- 1 00

Fax: 02671 983-290

eMail: stefan.koch@lbm-cochem.rlp.de

Ter mi n: Di enstag, 22. Nove mber 201 1

Ort: Bil dungszentru m Emmel shausen

Themen: • Konfli ktpotenzi al e bei Bauvorhaben

und Großprojekten

• Chancen und Möglichkeiten der

Medi ati on

• Praktische Anwendung,

Fall anal ysen, Roll enspi el e

www. vsvi-rl psaar. de

VSVI -I NF O 2011 77


Ve ranstalt u n ge n de r Lan des ve rei ni gu n g

Fachbereich �Straßenplanung�

78

Se mi nar- Nr. 6 – 201 1 / 201 2

�NeueVerfahrenzur Bemessungvon Straßenver-

kehrsanl agen�

Se mi narl eiter. Dr.-I ng. Horst Hanke

FGVSVI

VSVI -I NF O 2011

c/o Verkehrshol di ng Saarl and

Südkai 4

66470 Saarl oui s

Tel.: 06831 892202

Fax: 06831 85971

eMail: h. hanke @saarhafen. de

Ter mi n: Fr ühj ahr 201 2

Ort: Ho mbur g/ Saar

Themen: • Bemessung von Querschnitten der

Se mi nar- Nr. 8 – 201 1 / 201 2

frei en Strecke ( Autobahnen, Land-

str aßen, St adtstr aßen)

• Bemessung von Knotenpunkten

• Ei nsatz von Si mul ati onsverfahren

� U mwel t bel ange bei der Straßenpl anung�

Semi narl eiter: Dr.-I ng. Horst Hanke

FGVSVI

Se mi nar- Nr. 1 0 – 201 1 / 201 2

�Best practice: Planungsstandardsin RLP�

Se mi narl ei t er: N. N.

Ter mi n: Fr ühj ahr 201 2

Ort: Kai ser sl aut er n

c/o Ver kehr shol di ng Saarl and

Südkai 4

66470 Saarl oui s

Tel.: 06831 892202

Fax: 06831 85971

eMail: h. hanke @saarhafen. de

Ter mi n: Fr ühj ahr 201 2

Ort: Tri er

The men: • Aktuell e r echtli che

Rah menbedi ngungen

• Aktuellefachliche

Rah menbedi ngungen

Themen: • Differenzi erte Pl anungsstandards

in RLP

• Mit verfügbaren Straßenbau mittel n

i n di e Länge bauen! ?

• Querschnitte, Knotenpunkte,

Landespfl egerische Ausgl eichs-

maßnah men

Se mi nar- Nr. 7 – 201 1 / 201 2

�Wasserwirtschaft/ Entwässerung�

Semi narl eiter: Di pl.-I ng. Bernd Zi mmer ( VSVI)

FGVSVI

Dr. -I ng. Mar kus Ott ( Fort bil dungs-

referent BWKLVH/RP/S)

c/o I BZ G mb H

Tri erer Straße 225

66663 Merzi g

Tel.: 06861 991 20-0

Fax: 06861 991 20-99

eMail: b.zi mmer @ibz-gmbh.de

Ter mi n: Fr ühj ahr 201 2

Ort: Mer zi g

Themen: • Kli mawandel und Starkregen:

Begrenzung des Schadenspoten-

ti al s von Extr e mni ederschl ägen

durchfachübergreifendei ntelli-

gente Lösungsansätze

• Anpassungsfähi gkeit der I nfra-

str ukt ur en

Se mi nar- Nr. 9 – 201 1/201 2

�Dieländliche Ortsdurchfahrt�

• Flächen und Kanalkataster, Kanal-

datenbankenfürBundesautobah- nen, Bundes- und Landstraßen

Semi narl eiter:. Di pl.-I ng. Karl-Josef Töl kes

FGVSVI

c/o Landesbetri eb Mobili t ät Ger ol st ei n

Brunnenstraße 1

54568 Gerol stei n

Tel.: 06591 81 8- 1 84

Fax: 0261 291 41-61 00

eMail: karl-josef.toelkes@

lbm-gerolstein.rlp.de

Ter mi n: Donnerstag, 1 5. März 201 2

Ort: Bu n desar chi v Kobl enz

Themen: • Versch. Aspekteund Problema-

ti ken von Ortsdurchfahrten

• RAST

• Entwässerung

• Vermessung

• Oberflächen

• Straßenraumgestaltung


Se mi nar- Nr. 1 1 – 201 1 / 201 2

�Techni sche u. wasserrechtli che Aspekte der Ober-

fl ächenentwässerungi mZuge von Straßenbau maß-

nah men�

Semi narl eiter: Dipl.-I ng. (FH) Si mone Schäfer

FGVSVI

c/o Landesbetri eb Mobili t ät Ger ol st ei n

Br unnenstr aße 1

54568 Gerol stei n

Tel.: 06591 81 8- 1 40

Fax: 0261 291 41-61 05

eMail: si mone.schaefer @

lbm-gerolstein.rlp.de

Ter mi n: Donnerstag, 1 9. April 201 2

Ort: Bu n desar chi v Kobl enz

Themen: • Abfl üsse aus Außengebi eten

• Wasserrechtliche Tatbeständei m

Zuge von Straßenbau maßnahmen

• Straßenent wässerung und

Hochwasserschutz

Ve ranst alt u n ge n de r Lan des ve rei ni gu n g

www. vsvi-rl psaar. de


Ve ranstalt u n ge n de r Lan des ve rei ni gu n g

Fachbereich�Betrieb�

80

Se mi nar Nr. 1 2 – 201 1 / 201 2

�Straßenerhaltungi n Kommunen�

Semi narleitung: Dipl.-I ng. Werner Gaspard

FGVSVI

(Landeshauptstadt Saarbrücken)

Di pl . -I n g. Di et er Mat hi s

( Krei sstadt Saarl oui s)

Di pl . -I n g. Tho mas Mot sch

(Landesbetri ebfür Straßenbau)

c/o Kohns PLAN G mb H

Köni gsbahnstraße 5

66538 Neunkirchen

Tel.: 06821 9062 – 0

Fax: 06821 9062 – 62

eMail: g.kohns @ing-kohns. de

Termin: Dienstag, 17. April 2012

Ort: Saarl an d

The men:. Zustandsbewertung und Budget

VSVI -I NF O 2011

• Erhaltungssystemati k und

-methoden

• Koordination mit Leitungsträgern

• Instandsetzungvon Aufbrüchen

Se mi nar- Nr. 1 3 – 201 1 / 201 2

�Neuerungeni mBetriebsdienst�

Semi narl eiter: Di pl.-I ng.(FH) Bruno von Landenberg

c/o Landesbetri eb Mobili t ät Ger ol st ei n

Br unnenstr aße 1

54568 Gerol stei n

Tel.: 06591 81 8- 1 69

Fax: 06591 81 8-88

eMail: bruno.landenberg@

lbm-gerolstein.rlp.de

Ter mi n: Donnerstag, 22. März 201 2

Ort: Kobl enz

The men: • Wirtschaftli chkeit i m Betri ebsdi enst

• Steuerung des Betriebsdienstes

• der kommunale Bauhof


Fachberei ch �Straßenbau�

Se mi nar Nr. 1 4 – 201 1 / 201 2

�AsphaltstraßenoberbauI�

Semi narl eitung: Di pl.-I ng. Wolfgang Sauer

FGVSVI

Di pl . -I n g. Tho mas Mot sch

c/o Landesbetri eb f ür Str aßenbau

Li ndenall ee 2a

66538 Neunkirchen

Tel.: 06821 1 00-504

Fax: 06821 1 00-285

eMail: w. sauer @lfs. saarl and. de

Ter mi n: 8. März 201 2

Ort: Fl ai r Par kh ot el Wei ski r ch en

The men: • Lär mar me / Lär mmi nder nde

Asphalte(i nnerorts)

Se mi nar- Nr. 1 5 – 201 1 / 201 2

�AsphaltstraßenoberbauII�

Se mi nar- Nr. 1 6 – 201 1 / 201 2

• Qualitätssicherungi m Asphaltbau

• Einsatzbeschränkungenfür

Asphal t bef esti gungen ?

Se mi narl eiter: Di pl. -I ng. ( FH) Heri bert Müsseni ch

FGVSVI

c/o Landesbetri eb Mobili t ät

Rhei nl and- Pfal z

Fri edri ch- Ebert- Ri ng 1 4 – 20

56068 Kobl enz

Tel.: 0261 3029-1 220

Fax: 0261 3029-1 077

e Mail: heri bert. muesseni ch @l b m. rl p. de

Ter mi n: 1 3. Deze mber 201 1

Ort: ZAP Emmel shausen

The men: • Lär mopti mi erte Asphalt-

befesti gungen

�Kanäleverlegen, aberrichtig�

Semi narl eitung: Dipl.-I ng. (FH) Jens Schopphoven

c/o GTM

Geotechni k Mittel r hei n GmbH

Robert- Bosch- Str. 7a

56566 Neuwied

Tel.: 02631 978339-0

Fax: 02631 978339-9

Ter mi n: Donnerstag, 02. Februar 201 2

Ort: Bu n desar chi v Kobl enz

The men: • Offene Bau wei se / Gr abenl ose

Bauwei se ( Rohrvortri eb)

• Baugrunduntersuchung und Bau-

gr undbeurteil ung

• Bodenverbesserungen/ Kanal-

grabenverfüll ungen

• Qualitätssicherung

Se mi nar- Nr. 1 7 – 201 1 / 201 2

Ve ranst alt u n ge n de r Lan des ve rei ni gu n g

�Sanierungsorientierte Vorerkundungi m

Straßenbau�

Se mi narl eitung: Di pl.-I ng. ( FH) Sascha Münz

c/o Che m. Techn. Labor at ori u m

H. Hart G mb H

Robert-Bosch-Str. 7

56566 Neuwied

Tel.: 02631 97848- 0

Fax: 02631 97848-48

Ter mi n: Di enstag, 28. Februar 201 2

Ort: Bu n desar chi v Kobl enz

The men: • Pr obenah me u. Erfassung des I st-

zustandes

• Untersuchungsmethodik

• Verwertung Asphalt u. Boden

• Erarbeitung vonI nstandsetzungs-

vorschl ägen

Se mi nar- Nr. 1 8 – 201 1 / 201 2

�Erhaltungsbauweisen�

Se mi narl eiter: Di pl.-I ng. ( FH) Heri bert Müsseni ch

FGVSVI

c/o Landesbetri eb Mobili t ät

Rhei nl and- Pfal z

Fri edri ch- Ebert- Ri ng 1 4 – 20

56068 Kobl enz

Tel.: 0261 3029- 1 220

Fax: 0261 3029-1 077

eMail: heribert. muessenich@lbm.rlp.de

Ter mi n: 20. März 201 2

Ort: Kobl enz

The men: • Sonder bau wei sen

www. vsvi-rl psaar. de

VSVI -I NF O 2011 81


Ve ranstalt u n ge n de r Lan des ve rei ni gu n g

Fachbereich �KonstruktiverIngenieurbau und Geotechnik�

82

Se mi nar- Nr. 1 9 – 201 1 / 201 2

�WasserimBaugrund�

Se mi narl eiter: Di pl.- Geol. Uwe Schroeder

FGVSVI

c/o Landesbetri eb Mobili t ät

Coche m- Kobl enz

Außenst ell e Kobl enz

Fri edri ch- Ebert- Ri ng 1 4 – 20

56068 Kobl enz

Tel.: 0261 3029- 2760

Fax: 0261 3029-2870

eMail: uwe.schroeder @lbm-cochem.rlp.de

Ter mi n: Di enstag, 24. April 201 2

Ort: ZAP E m mel sh au sen

Themen: • Erkundung u. Untersuchung der

VSVI -I NF O 2011

GW-Situation

• Wasserhaltungsmaßnahmenin

schwi eri ger Baugrundsituati on

• Versi cker ung und Abl eit ung

• Auswirkungen auf Gründung und

Hangstabilität

• Subrosion, Karst

Se mi nar- Nr. 20 – 201 1 / 201 2

�I ngeni eurbau werke – Ertüchti gung für den Verkehr

der Zukunft�

Semi narl eiter: Prof. Dr.-I ng. Manfred Keuser

FGVSVI

inZusammenarbeit mit

Dr. -I ng. Bertr a m Kühn

An mel deadr esse:

Dr. -I ng. Bertr a m Kühn

c/o VerheyenI ngenieure GmbH

Wil hel mstraße 88

55543 Bad Kreuznach

Tel.: 0671 84400- 1 4

Fax: 0671 84400-50

eMail: b. kuehn @verheyen-i ngeni eure. de

Ter mi n: Fr eitag, 21. Oktober 201 1

Ort: Str aßen museu m Ger mer sh ei m

The men: • Mögli chkeiten und Gr enzen

zerstörungsfrei er Messverfahren

• Dauerhafti gkeitsbemessung von

Betonbrücken

• Probabilistik/Teilsicherheits-

bei werte/ Nachrechnung

• Verstärkung von Massi vbrücken

• Stahl br ücken, Massi vbr ücken


Se mi nar- Nr. 21 – 201 1 / 201 2

�Schäden u. Sanierungin der Geotechnik�

Se mi narl eiter: Di pl.-I ng. Marco Sch mitt

inZusammenarbeit mit

Dr. -I ng. M. Luber

c/o Landesbetri eb Mobili t ät

Kai sersl autern

Morl auter er Str aße 20

67657 Kai sersl autern

Tel.: 0631 3631-209

Fax: 0261 291 41-8388

eMail: marco.schmitt @

lbm-kaiserslautern.rlp.de

Ter mi n: Di enstag, 1 3. März 201 2

Ort: Kai ser sl auter n

Themen: • Mechani sche Grundl agen der

Schadensbeurteil ung

• Ursachen und Sicherung eines

Fel ssturzes

• Sani erung sehr großer, rutschge-

fährdeter Schüttungen

• Fehler bei der Bodenstabilisierung

mi t h ydraul i sch en Bi n d e mi tt el n

• Massive Schäden durch Boh-

rungeninquellfähigemGestein

Se mi nar- Nr. 22 – 201 1 / 201 2

Ve ranst alt u n ge n de r Lan des ve rei ni gu n g

�Rutschungeni n W-undSW-Deutschland�

Se mi narl eiter: Dr. Manuel Lauterbach

Forschungsstell e Rutschungen e. V.

an der Johannes Gutenberg-Univer-

si t ät Mai nz

An mel deadr esse:

GEO- CENTER Mai nz

Mo mbacher Str aße 49 – 53

551 22 Mai nz

Tel.: 061 31 384083

Fax: 061 31 387076

eMail: fsr@geo-international.info

Ter mi n: Mai 201 2

Ort: Uni Mai nz

Themen: • Neue Kenntnisse aus Forschung u.

PraxisindenFachgebieten

• Stabilisierungsmaßnahmen/

Fel ssi cherungen / Schutzsysteme/

Beobachtungs methodei m Hi nbli ck

auf Schadensreduzi erung und

Ri si ko mi n der u n g

VSVI -I NF O 2011 83


Exkursionsprogramm2011/2012

Exkursi on- Nr. E 1 – 201 1 / 201 2

�3-tägi ge Rad-Exkursi oni m Saarl and�

Semi narl eitung: Di pl.-I ng. Werner Kohns

Di pl . -I n g. Ger h ar d Koh ns

c/o Kohns PL AN G mb H

Köni gbahnstraße 5

66538 Neunkirchen

Tel.: 06821 9062-0

Fax: 06821 9062-62

eMail: g. kohns @i ng-kohns. de

Ter mi n: 1 3. bi s 1 5. Juni 201 2

Ort: Ho mbur g/ Saar

Themen: • Tagestouren vonjeweil s

50 bi s 60 km

• Exkursion zur praktischen Erfah-

rung guter Lösungsansätzebei der

Radwegepl anung auf vorhandenen

stillgelegtenBahnlinienunter

Einbezi ehung des vorhandenen

Wirtschaftswegenetzes, z. B.

• Radweg-Beschilderungen

• Gefahrenstelleni mklassifizierten

Straßen n et z

• Sinnvolle Gestaltung des Sicher-

heitsstreifen zwischenFahrbahnu.

Radweg

Ve ranst alt u n ge n de r Lan des ve rei ni gu n g

NebendenExkursionenderLandesvereinigungwerdendurchdieBezirksgruppenweitereKurzexkursionenangeboten.

Di e Teil nah me an Exkursi onen wirdbesondersbestätigt.

Der Bewerber i st sodann zur Teil nah me und zur Entri ch-

tung des Rei seprei ses verpfli chtet. Di e Teil nah mei st nur

dann gesichert, wenn der Kostenanteil i nnerhal b von

1 4 Tagen nach Er halt der Bestäti gung auf ei ne m der VSVI-

Konten ei ngegangeni st. I m Kostenanteil des Teil neh mers

i st ei ne Versi cherungsgebühr enthalten. Versi chert si nd

all e VSVI- und FGVSVI- Mitgli eder.

Wer tr otz ver bi ndli cher An mel dung an der Exkursi on ni cht

t eil neh men kann, i st ber echti gt ei nen Er satzt eil neh mer zu

benennen. I m Fall e des Rücktritts kann der Veranstalter

ei ne ange messene Ent schädi gung verl angen.

Di e Festl egung der Ter mi ne für Tagesexkursi onen erfol gt

jeweilsunterBerücksichtigungdesBaufortschrittesderEx-

kursi onszi el e. Hi erzu bitten wir dieaktuellen Rundschreiben

und die Ankündi gungeni mI nternet zu beachten.

Exkursi on- Nr. E 2 – 201 1 / 201 2

�Prüfverfahreni mStraßenbau�

Se mi narl eitung: Di pl.-I ng. ( FH) Sascha Münz

c/o Che m. Techn. Labor at ori u m

H. Hart G mb H

Robert-Bosch-Str. 7

56566 Neuwied

Tel.: 02631 97848- 0

Fax: 02631 97848-48

Ter mi n: Fr ühj ahr 201 2

Ort: Labor Hart, Neu wied

Themen: • Prüfungeni m Erdbau

• Labortechnische Ermittlungvon

Bodenkennwerten

• Prüfverfahren Asphalt u. Bitu men

• Probenah me von gebundenen u.

ungebundenen Baustoffen

VSVI -I NF O 2011 85


Ve ranstalt u n ge n de r Lan des ve rei ni gu n g

Exkursi on- Nr. E 3 – 201 1 / 201 2

�Bremerhaven–Verkehrswegeinalle Welt�

Semi narl eitung: Di pl.-I ng. Robert Kämpf

Str o mber ger Str aße 51

55545 Bad Kreuznach

Tel.: 0671 31 663

eMail: robert.d.kaempf @web.de

Ter mi n: 1 0. bi s 1 3. Mai 201 2

Ort: Br e mer h aven

Themen: • Vortrag zur Verkehrsentwicklung

der Hanse-Stadt Bremerhaven

• Besichtigung des Hapag-Lloyd

Contai nerter mi nals miti nterner

Führung

• Besi chti gung der Kai serschl euse

und der Nordschl euse

(Erweiterungund Neubau)

• Instandsetzung Columbuskai

und alter Fischereihafen

• Deicherhöhungi m Stadtgebi et

Br e mer haven

• I nfor mati on und Baustell enbesi chti -

gung über Windenergieanlagen

• I nfor mati on über Pl anung und Bau

des neuen Hafentunnels

• Neubau der Gebäudeanl age:

Zoo a m Meer

Änder ungen i m Pr ogra mm bl ei ben

vorbehalten; bitte beachten Sie

di e akt uell en Rundschr ei ben und

di e Ankündi gungen i mI nt er net !

www.vsvi-rlpsaar.de


Bei tr ag der För der ge mei nschaft

(FGVSVI)

eMail: kocks@kocks-ing.de

Li ebe Mitgli eder und Freunde der Fördergemei nschaft,

unsere Gemeinschaft umfasst zum 31. 12. 2010 291 I nstitu-

ti onen und Personen. Bei geri ngfügi gen Sch wankungen i m

Laufe ei nes Geschäftsjahres können wir damit über Jahre ein

gl ei chbl ei bendes I nt er esse an unser en För der auf gaben er ken-

nen. Dasi st erfreuli ch, denn di e Vertretung der I nteressen der

Straßen-undVerkehrsingenieurein Rheinland-Pfalzunddem

SaarlandnimmtanBedeutungeherzudennab. VieleProjekte

werden heute i n der öffentli chen Di skussi on entschi eden, so

dass eine Unterstützung von VSVI und BSVI in der Öffentlich-

keitsarbeit geboten erschei nt. I n di eser Hi nsi cht erfreuli ch ent-

wi ckel n si ch di e Symposi en, an denen regel mäßi g Vertreter

der VSVI, der BSVI und der Öffentli chkeit teil neh men.

Unverändert erfolgreich verlaufen auch die Seminare der

VSVI, di e teil wei se i m Auftrag der FGVSVI durchgeführt wer-

den. MitdenEinnahmenausBeiträgenundSpendenkonnten

i mBeri chtsjahr 1 1 Veranstaltungen durchgeführt und gefördert

werden mit mehr al s 700 Teil neh mern aus der Wirtschaft, den

Landesbetrieben und den kommunalen Ämtern.

DiefinanziellenZuwendungenbeliefensichimBerichtsjahrauf

25. 684, 77 Euro. Das Verei nsver mögen beträgt 26. 601, 58 Euro.

Der Vorstand erwartet eine gleichbleibende Entwicklung der

Ei nnahmen und Ausgaben i m Geschäftsjahr 2011. Di e ord-

nungsgemäße Abrechnung und Verwendung der Beiträge

nach dem Verei nszweck wurde von den Rechnungsprüfern

bestäti gt.

Die Mitgliederversammlung am31.03.2011 fand wieder ge-

mei nsam mit der Bezirksgruppe Kobl enz i n den Räu men der

Rhenani a statt. Er wartungsge mäß war der Zuspruch ni cht so

gr oß wi e i n den vergangenen Jahren auf dem Rhei nschiff.

Dennoch freuen wir uns über jeden, der den Weg zu unserer

Jahresversamml ung fi ndet. An di eser Stell e ist ei n Nachtrag

zu m Protokoll der Mitgli ederversamml ung vom 29. 04. 201 0 zu

machen. Herr Di pl. -I ng. Wer ner Kohns i st sel bstverst ändli ch

wieder als Mitgliedinden Vorstandder FGVSVI gewählt wor-

den, auch wenn di e Endredakti on ei nen entsprechenden Ver-

merk ver mi ssen l ässt.

Insgesamtblickenwir auf einerfolgreiches Geschäftsjahr 2010

zurück. ZumZeitpunkt der Abfassungdieses Artikelssind wir

schon mitten i m Jahr 201 1 und können bestäti gen, dass si ch

di e Ar bei t der F GVSVI wei t er posi ti v ent wickelt.

VSVI -I NF O 2011 87


88

VSVI -I NF O 2011

Bezirksgruppe Kobl enz

Geschäftsst ell e: c/o Landesbetri eb Mobili t ät

Coche m- Kobl enz

Ravenéstraße 50, 5681 2 Coche m

Tel.: 02671 983- 1 1 3, Fax: 02671 983- 290

Bezirksgruppe Kobl enz

eMail: ko@vsvi-rlpsaar.de

Nov. 201 1 Besi chti gung Baustell e Zentral pl atz Kobl enz

Januar 201 2 Neujahrsempfang 201 2

Februar 201 2 �Bl aue Bütt� i m Café Hahn

Winter2012 BesichtigungSchloss-ApothekeinKoblenz

Frühjahr 201 2 Besi chti gung Asphalt mi schanl age der Fa.

EUROVI Ain Koblenz

März/April 201 2 Mitgliederversammlung

Veranstaltungen der Landesverei ni gung

22. Nov. 201 1 Semi nar- Nr. 4 – 201 1 / 201 2

� Str ei ti gkei t en i m Zusa mmenhang mi t

Bauprojekten – Chancen der Medi ati on�

13. Dez. 2011 Seminar-Nr. 15–2011/2012

�AsphaltstraßenoberbauII�

Bezirksgruppe Ludwigshafen

Geschäftsstell e: c/o Eurovi a Teerbau GmbH

Ni ederl assung Ludwigshafen

Am Herrschaftswei her 1 7, 67071 Ludwigshafen

Tel.: 06237 9768-40, Fax: 06732 9768-97

eMail: lu@vsvi-rlpsaar.de

Bezirksgruppe Ludwigshafen

20. Okt. 201 1 Semi nar I ngeni eurbüro Haber mehl &

Foll man, AM Ruchhei m

20. Okt. 201 1 Mitgli ederversamml ung

(i m Anschl uss an o. a. Se mi nar)

Veranstaltungen der Landesverei ni gung

21. Okt. 201 1 Semi nar- Nr. 20 – 201 1 / 201 2

�I ngeni eurbau werke – Ertüchti gung für den

Verkehr der Zukunft�

02. Febr. 201 2 Semi nar- Nr. 1 6 – 201 1 / 201 2

�Kanäleverlegen, aberrichtig�

28. Febr. 201 2 Semi nar- Nr. 1 7 – 201 1 / 201 2

�Sanierungsorientierte Vorerkundungi m

Straßen bau�

15. März2012 Seminar-Nr. 9–2011/2012

�Dieländliche Ortsdurchfahrt�

20. März 201 2 Semi nar- Nr. 1 8 – 201 1 / 201 2

�Erhaltungsbauweisen�

22. März 201 2 Semi nar- Nr. 1 3 – 201 1 / 201 2

�Neuerungeni mBetriebsdienst�

19. April 2012 Seminar-Nr. 11 –2011/2012

�Technischeu. wasserrechtliche Aspekteder

Oberfl ächenentwässerungi mZuge von

Str aßenbau maßnah men�

24. April 201 2 Semi nar- Nr. 1 9 – 201 1 / 201 2

�WasserimBaugrund�

Frühjahr2012 Seminar-Nr. 2–2011/2012

� Akt uell e The men der VOB I I �

Frühjahr2012 Seminar-Nr. 5–2011/2012

�Mobilitätimländlichen Raum�

Fr ühj ahr 201 2 Exkur si on- Nr. E2 – 201 1 / 201 2

�Prüfverfahreni mStraßenbau�

Bezirksgruppe Mai nz/Bad Kreuznach

Geschäftsstelle: Tobias Retzler,

c/o I GBIn g. Gesel l schaft i m Kr ei s Bi r kenf el d mb H,

I m Schützenrech 48, 55743I dar Oberstei n

Tel.: 06784 1 020 od. 1 029, Fax: 06784 6529

eMail: mz-kh@vsvi-rlpsaar.de

Bezirksgruppe Mai nz/ Bad Kreuznach

N. N.

VeranstaltungenderLandesvereinigung

10. bis Exkursion-Nr. E3–2011/2012

13. Mai 2012 �Bremerhaven –Verkehrswegein alle Welt�

Mai 201 2 Semi nar- Nr. 22 – 201 1 / 201 2

�Rutschungeni n W-undSW-Deutschland�


Bezirksgruppe Kai sersl autern

Geschäftstelle: c/oLandesbetrieb Mobilität

Kai sersl autern

Morl auter er Str aße 20, 67657 Kai sersl auter n

Tel.: 0631 3631-234, Fax: 0631 3631-225

eMail: kl @vsvi.rlpsaar.de

Bezirksgruppe Kaiserslautern

201 1/201 2 Stammti schjeden 1. Montagi m Monat. Ab

17:30Uhrim�Paulaner�/Altenhofin

Kai sersl autern

Januar 201 2 Neujahrsessen

So mmer 201 2 Exkursi on zur Baustell e A6, 6-spuri ger

Ausbau bei Kai sersl aut er n

Veranstalt ungen der Landesverei ni gung

13. März2012 Seminar-Nr. 21 –2011/2012

�Schäden und Sanierungin der Geotechnik�

Fr ühj ahr 201 2 Se mi nar- Nr. 1 0 – 201 1 / 201 2

�Best practi ce: Pl anungsstandardsi n RLP�

Bezirksgruppe Tri er

Geschäftsstell e: c/o H. Köhl er, Baugesell schaft mbH

Gottbill str aße 1 6, 54294 Tri er

Tel.: 0651 82775-1 1, Fax: 0651 8277575

Bezirksgruppe Tri er

eMail: tr @vsvi-rlpsaar.de

17. Okt. 201 1 Besichti gung Braunkohl etagebau Garzweiler

i m Rhei ni schen Br aunkohl er evi er ( R WE)

18. Nov. 2011 Nikolausessen

19. bis Exkursion Brücke von Mill au

24. April 201 2 und Provence

201 2 Besi chti gung des Basalt Hartstei nwerkes,

St ei n br uch Mi ch el bach

B50n Hoch mosel übergang

Deponi eabdi chtungeni n Dilli ngen, Orschol z

oder Mettl ach

Baustell enbesi chti gung Hafenbecken Tri er

Bau der 2. Schl eusenkammer

Mosel schl euse Tri er

Veranstalt ungen der Landesverei ni gung

Frühjahr 201 2 Semi nar- Nr. 8 – 201 1 / 201 2

�Umweltbel ange bei der Straßenpl anung�

Veranstaltungen bei den Bezi rksgruppen

Landesbezirksgruppe Saar

Geschäftstell e: c/o I ngeni eur bür o Kohns Pl an GmbH

Köni gsbahnstr aße 5, 66538 Neunkirchen

Tel.: 06821 9062-23, Fax: 06821 9062-62

eMail: saar @vsvi-rlpsaar.de

Landesbezirksgruppe Saar

Herbst 201 1 Besi chti gung ei ner Aufbereitungsanl agei n

der Dilli nger Hütte

21. Oktober 201 1 Wei nabend 201 1

Fr ühj ahr 201 2 Exkursi on � Gr oßt ankl ager Saar haf en� i n

Saarlouis/Dilli ngen

Fr ühj ahr 201 2 Exkursi on � Ber g werk Saar� i n Ensdorf

Veranstaltungen der Landesvereinigung

09. Nov. 201 1 Semi nar- Nr. 1 – 201 1 / 201 2

�AktuelleThemen der VOBI�

24. Nov. 201 1 Semi nar- Nr. 7 – 201 1 / 201 2

�Wasserwirtschaft/ Entwässerung�

08. März 201 2 Semi nar- Nr. 1 4 – 201 1 / 201 2

�AsphaltstraßenoberbauI�

17. April 2012 Seminar-Nr. 12–2011/2012

�Straßenerhaltungin Kommunen�

Frühjahr 201 2 Semi nar- Nr. 3 – 201 1 / 201 2

�Baurecht/ Kostenteilung�

Frühjahr 201 2 Semi nar- Nr. 6 – 201 1 / 201 2

�NeueVerfahrenzur Bemessungvon

Str aßenver kehr sanl agen�

13. bis Exkursion-Nr. E1 –2011/2012

15. Juni 2012 �3-tägigeRad-ExkursionimSaarland

VSVI -I NF O 2011 89


8. Fachgespr äch der VSVI a m 28. Okt. 201 0

Bachel or und Master – I ngeni eure für di e Zukunft?

Junge I ngeni eure fordern Kurswechsel i n der Di skus-

si on u m Bachel or und Mast er.

Auszug aus Wikipedia

Was sagen aber di e neuen Absol venten über di e Akzeptanz

ihrer Abschlüsse?

WiewerdensieindenBetriebenoderBürosaufgenommen,

wiefindensiesichzurecht? Werdensieunterstütztoder

weitergebildet? Was würden sie an Ausbildungsinhalten

verändern? Si nd die neuen Abschl üsse eine Chance?

Knapp 50 Vertr et er von Hochschul en, Ar beit geberver-

bänden der Bauwirtschaft, I ngeni eurkammern und Straßen-

bauver waltungen der Länder Rhei nl and-Pfal z und Saarl and

trafen si ch am 28. Oktober 201 0 an der Hochschul e für

Techni k und Wirtschaft des Saarl andes zum 8. Fachge-

spräch der VSVI

1

,umsichdarübereinBildzumachen.

Herr Pr of. Dr. Pet er Bött cher, Pr odekan der Fakul t ät Ar chi -

tektur und Baui ngeni eur wesen der HTW gab i n sei nem

Gr u ß wort ei n en Rückbl i ck ü ber di e Ent wicklungder Bauin-

geni eurausbil dungi m Rah men des Bol ogna-Prozesses.

Di eser zwanginsbesonderei n Deutschl and zu ei nem Um-

denken i n der I ngeni eurausbil dung, denn i m Gegensatz zu

der bisher üblichen Unterschei dung zwi schen der anwen-

dungsori enti erten I ngeni eurausbil dung an Fachhoch-

schulen ei nerseits und der theori e- bzw. führungsorien-

ti erten Ausbil dung an Uni versitäten oder Techni schen

Hochschulen andererseits sah das Bol ogna- Modell eine

aufei nander aufbauende Ausbil dungi n zwei Stufen vor.

Da der akademi sche Grad Di pl om bereitsfür di e alten Stu-

di engänge vergeben war, übernahm man di e bei m Bol og-

na- Abkommen vorgeschl agenen akademi schen Grade Ba-

chel or und Master.

An der HTWin Saarbrückenläuft die Bachelorausbildung

nun bereits seitfünf Jahren mit Erfolg. Die ersten zwei Jahr-

gänge habeni hr Studi u mabgeschl ossen.

Bernd Höl zgen, Vorsitzender der VSVI beri chtete, dass di e

neuen Abschlüsse auch bei m Landesbetri eb Mobilität

Rhei nl and- Pfal z angekommen sei en. Ei ner der j ungen Kol-

l egen, di e aktuell di e Laufbahnfür den höherentechni schen

Verwaltungsdienst eingeschlagen haben, hat seinen Mas-

terabschl uss an ei ner Fachhochschul e er worben.

Die VSVI möchte mithelfen, die Forschung, die Praxis und

di e Behörden mit den neuen Abschl üssen vertraut zu ma-

chen und si ch al s Fachverei ni gungfür garanti ert gut ausge-

bildeten Nachwuchseinzusetzen.

Wi e sehr di e Mei nu ngen über di e St udi enr ef or m di ff eri er en,

zeigedieForderungder BauindustrieimRahmender Kul-

tusministerkonferenz, die Studienausrichtung zum Diplom-

I ngeni eur bei zubehalten bzw. wiedereinzuführen.

Herr Thomas Ferrero, Mitgli ed des Arbeitskrei ses Akkredi-

ti erung, berichtete über die Aktivitäten der Bundesverei ni-

gung der Straßenbau- und Verkehrsi ngeni eure ( BSVI), di e

i n Deutschl and r und 1 8 000 I ngeni eur e vertri tt.

Drei Aspekte beherrschen di e Di skussi on:

• Qualifikation des Bachelors

Es zeichnet sich di e Forderung zur 7-semestri gen Ausbil-

dungab, wobei hierallerdingsderpsychologischeAspekt

( mehr Zeit = besser e Ausbil dung) ei ne ( zu) gr oße Roll e

spi ele. Hi er bestehe nach wievor einvitalerInteressens-

unterschi ed zwischen Universitäten und Fachhochschu-

len. Aussagen, in 7 Semestern sei kein berufsbefähi-

gender Abschl uss zu erreichen, bri ngen zusätzlich

Unruheni n di e Di skussi onen.

• Akademische Grade of engi neering / of science

Sowohl bei den Studi erenden al s auch bei den Arbeitge-

bern bestehen derzeit große Unsi cherheiten. Gab es bei

den Diplomingenieuren früher nur die Unterscheidung

zwischenTHundFH, sogibtes mittlerweilesowohl beim

Bachel or al s auch bei m Master di e bei den akade mi schen

Gr ade of en gi n eeri n g u n d of sci ence .

• Wastun mit demDiplom-Ingenieur?

Hi er bei gi bt es n ur dr ei Mögl i chkei t en:

• Zurück zum Diplomingenieur, was auf Grund der neuen

Hochschul gesetzgebungjedoch kau m mögli ch sei n dürf-

te.

• Bachel or- und Masteri ngeni eur ersetzen di e Di pl omi nge-

nieure vollständig: Gleichzeitig werden i mmer mehr

Sti mmenl aut, di e den Di pl omi ngeni eur behalten woll en.

• Ergänzung des Bachelor- bzw. Masteri ngeni eurs durch

denDiplomingenieur: Bei dieserKonstellationwürdendie

unterschiedlichenInteressen von Universitäten und Fach-

hochschul en wi eder voll aufei nander treffen.

Vor diesem Hintergrundsehe die BSVI noch großen Hand-

l ungsbedarf. Si e empfi ehlt, si ch wieder auf alte Tugenden

zu besi nnen, di e Qualität der Ausbil dung zu sichern und

Ressenti ments gegen di e neuen Abschl üsse abzubauen.

Herr Moritz Mai kä mper, der extr a aus Cottbus zu m Fachge-

spräch angereist war, berichtete über die Tätigkeit des Stu-

denti schen Akkrediti erungspool s, der Studi erende für di e

Mi t wirkung an Akkrediti erungsverfahren schult.

Seiner Ansichtnachliegeesinder Hauptverantwortungder

Hochschul en, ei n ge mei nsa mes Qu ali t ät sver st ändni s f ür

di e neuen Abschl üsse zu ent wickeln. Ein großes Problem

sei di e noch i mmer best ehende Unkennt ni s der Hi nter-

gründeundZieledesBologna-Prozesses.

Al s Höhepunkt der Ver anst alt ung beri cht et en anschli eßend

diebeidenjungen Bachelorabsolventen, Herr MarioPeiker

( B. Eng. ) und Herr Chri sti an Mi scho( B. Eng. ) über i hr e er st en

Erf ahr ungen bz w. dieihrer MitstreiterimBerufsleben.

Herr Pei ker st udi ert e an der F H Kobl enz und i st derzeit bei

einergemäßRAPStr(RichtlinienfürdieAnerkennungvon

Prüfstell en für Baustoffe und Baustoffgemi schei m Straßen-

bau) anerkannten Bodenprüfstelle und I ngeni eurbüro be-

VSVI -I NF O 2011 95


schäfti gt. Miti hmzusammen begannen 45 Studi enanfänger

das Studi u m an der FH Kobl enz, beendet haben es mit i h m

l edi gli ch 8 Koll egen i n der Regel studi enzeit. Di e gesamte

Studi enzeit war geprägt von ei nem hohen Zeitdruck. Über

40 Kl ausuren und sonsti ge Prüfungen wareni n drei Jahren

zu bestehen, daneben noch verschi edene Prakti ka.

Ei ne Er wei t er u n g auf 7 Se mest er wür de er sehr begr ü ßen,

alleineschonausdemGrund, ummehr Zeitfür praktische

Erfahrung und einen ersten Kontakt zu potentiellen Arbeit-

gebern zu bekommen.

I n Anbetracht des hohen Leistungsdrucks während der ge-

samten Studi enzeit fi ndet Herr Pei ker di e aktuell e Di skus-

si on u m den Ver gl ei ch z wischen dem Diplom-Ingenieur

( F H) u n d de m Bachel or of Engi neeri n g ni cht zi el f ü hr end, da

ein Bachelorstudiumnicht als Studiumlight oder gar als

Technikerabschl uss gesehen werden darf. Ei ne solche Dis-

kussi onführe dazu, dass di e Leistungeni m Studi umabge-

wert et und der Ber ufsei nsti eg er sch wert wer de.

Ähnlichsieht esauch Christian Mischo, der als Bauleiterin

einem mittelständischen Bauunternehmen angestelltist.

Auf der ei nen Seite bestünde erheblicher Erkl ärungsnot-

stand z. B. an Baustell en oder man müsse si ch oft mal s für

sei nen Abschl uss rechtferti gen. Es gi bt dagegen aber auch

Erfahrungen, dassin der Praxis die erbrachte Leistungzählt

und nicht unbedingt der Abschluss.

Di e anschli eßende Di skussi on, an der auch vi er Masterstu-

di erendeteil nah men, zei gte sehr schnell:

All e bi sher geführten Di skussi onen helfen ni cht wirklich wei-

ter. Wir redenlediglich über Berufsbezeichnungen und dis-

kuti eren damit an denjungen Studi erenden vorbei.

Aufgrund der i mmer noch spürbaren allgemeinen Verunsi-

cherung über Si nn und Zweck des Bol ogna- Prozesses bzw.

der neuen Abschl üsse wird offensichtlich nochi mmer ver-

kannt, dass ei n Bachel or ei n voll werti ger I ngeni eur ist, der

kompl exe natur wissenschaftliche Zusammenhänge und

Probl eme erkennt, Lösungen entwickeltunddieseauchum-

setzen kann. Di ese Erkenntni s muss endli chi n di e Köpfe hi-

nei n.

Wir neh men den jungen Menschen sonst das Sel bstver-

tr auen und das Sel bstver st ändni s, wel ches ei n I ngeni eur

ent wickeln muss, um Probleme lösen zu lernen. Und wir

verstärken damit den Trend, i m Anschl uss an ei n Bachel or-

st udi u m di r ekt ei nen Mast er abschl uss dr anzuhängen, aus

Angst, nicht als vollständiger I ngeni eur anerkannt zu wer-

den.

Damit untergraben wir auch di e Wahrneh mung des I ngeni-

eur ber ufs i n der Öff entli chkeit. Ei ne Ent wicklung, die nicht

zi el f ü hr end sei n kann.

Di e heuti gen Sti mmungsberi chte der jungen Fachkoll egen

f or der n ei ne Kursberi chti gung i n der öff entli chen Di skussi -

on.

Wir müssen bestehende Irrtü mer und fal sche Ei ndrücke

über di e neuen Abschl üsse korri gi eren und uns, den Krei s

der Fachkoll egi nnen und –koll egen sowiedie Gesellschaft

weiter über die Chancen von Bachelor und Master aufklä-

ren. Das sind wir unseren jungen I ngeni eurkoll egen schul-

di g. Wir alle haben diesen Beruf gewählt, um Tagfür Tag

unseren Beitrag an den Di enstl ei stungen für di e Gesell-

schaft zu l ei sten und wir alle sind an kompetenten Hoch-

schulen ausgebildete Bauingenieure – Madein Germany.

Vielleichtist dasein Wegausder DiskussionumBachelor,

Master, ProfessionalsundDiplomingenieure? Wir als VSVI

bl ei ben dr an!

1

DasFachgesprächder VSVI hat sichalsjährliches Gesprächsforumetabliert. Potentielle Arbeitgeber und Ausbildungszentrensindeingeladen, ge-

meinsameinenkonstruktivenBeitraginder DiskussionüberdieAusbildungssituationunddieBerufschancendesIngenieurnachwuchseszuleistenund

ge mei nsa me Zi el e zu ver ei nbar en.

Fachgespräch

VSVI -I NF O 2011 97


Exkursi on nach Prag

Di e VSVI- Exkursi on vom 05. bi s 08. Mai 201 1 war noch

ni cht ganz 4 Stunden alt, da schallten fol gende Sätze aus

gl ei ch z wei Mü nder n von Di enst st ell enl ei t er n des L B M

Rhei nl and- Pfal z: � Mensch, war das hoch i nteressant. Für

unshatsichdieExkursionschonjetzt mehralsgelohnt.

Theor eti sch können wir schon umkehren.�

Aber der Rei he nach. Was war passi ert ? Di e nun schon zu m

zweiten mal i n sehr souveräner Art von Herrn Bernhard

Knoop und Professor Dr.-Ing. Manfred Keuser organisierte

Exkursion, diesmal nach Prag, war amDonnerstag, den 05.

Mai mit Abfahrt u m 7: 00 Uhr i n Lautzenhausen (fr otzel nd

auch Bohr-Hausen genannt) und pünktlichem Zwischen-

st opp bei der Aut obahn mei st er ei u m 8: 30 Uhr i n Hei des-

hei mgestartet. An Bord dessehr komfortablen Reisebusses

der Fir ma Bohr befanden sich 39 gut gel aunte und erwar-

tungsfrohe VSVI- Mitgli eder.

Di e Gruppe, bunt gemi scht i n Alter, Geschlecht und Arbeit-

geberschaft, hatte es si ch i m Bus noch ni cht ganz ge mütli ch

gemacht, alsgegenkurzvor11 UhrdasersteExkursions-

ziel erreicht wurde, die Haseltalbrückei mZugeder BAB A3

bei Marktheidenfeld. Die Gruppe wurde auf der Baustelle

von Herrn Ltd. BauDir Günther Kleiner, Abteilungsleiter

Brückenbau bei der Autobahndirekti on Nordbayern, emp-

fangen. Nach einemetwa 40 min. Vortrag zur Autobahndi-

rektion selbst sowiezumRück- und Neubau der Haseltal-

br ücke, schl oss si ch ei ne et wa 20 mi n. Besi chti gung der

Baustell e an. Di e Brücke sel bst mit ei ner Länge von 678, 0 m

ei ner Br ei t e z wi schen den Gel ändern von 36, 0 m und damit

mit ei ner Fl äche von 24 750 m 2

sel bsti st schon beei ndru-

ckend. Berücksichtigt mandannnochdiemax. Spannweite

von 58, 0 m sowi e di e maxi mal e Höh e ü ber Tal gr u n d von

70, 0 m oder auch di e Brückenbaukosten von rund

35,4Mio.€istschonklar, dassmanesnicht miteinemganz

al l t ägl i ch en Bau wer k zu t u n h at. Was aber h att e n u n di ese

Ausrufe der bei den Di enststell enl eiter hervorgerufen? Es

waren vor all em di e Erfahrungen der Autobahndirekti on

bei m Rückbau der bestehenden Brücke, di ei n Teil en kon-

venti onell rückgebaut, d. h. vor Ort i n Teil e zerl egt und dann

abgel assen wurde. Zu m Teil kamen aber auch Spren-

gungen zumEinsatz, mit denen die Unterbauten, diesich

un mittel bar neben dem vorher neu erri chteten 1. Überbau

befanden, rückgebaut wurden. Di e positi ven wieauchnega-

tiven Erfahrungen der Autobahndirektion Nordbayern so-

wohl i n der Ausschrei bung als auch i n der Ausführung der

Rückbau methoden waren aus verschi edenen aktuell en An-

l ässen (z. B. ei ner ganz ähnli chen Situati on bei m Ausbau

der BAB A6 bei Kai sersl autern) soi nteressant, dass gl ei ch

nach dem Vortrag Visitenkarten ausgetauscht und weiterer

Erfahrungsaustausch verei nbart wurde. Und so fragte si ch

auch schon mancher, wie die Exkursion überhaupt noch

besser werden kann, wenn schon der erste Halt für ei ni ge

Teil neh mer an aktuell e m Pr axi sbezug ni cht mehr zu über-

bi et en war !

Wer aber das Organi sati onsgespann Herr Knoop und Pro-

fessor Keuser schon mal kennen gel ernt hat, der wei ß, dass

es i mmer noch ei nen draufzusetzen gi bt. Doch zunächst

gi ng es nach der Baustell e weiter zu ei nemnahe gelegenen

Autohof, wosichalleTeilnehmerbei einemzünftigen Mittag-

essen stärken konnten. Danach gi ng es weiter i n ei nem

St ück n ach Pr ag, wo wir gegen 1 9: 30 Uhr ankamen und uns

nach dem Ei nchecken i n ei nem sehr zentral gel egenen Alt-

stadthotel all e noch zu ei nem gemei nsamen Abendessen

undgemütlichenAusklangversammelnkonnten.

VSVI -I NF O 2011 99


Exkursi on Prag

So mancher ging an di esem Abend rel ativ früh ins Bett,

denn das Programm hatte für den kommenden Tag ei nen

10 Stunden Exkursions-Marathonvorgesehen, der, wiesich

dann aber herausstellte, aufgrund sei ner hoch interes-

santen Bauwerke und Vorträge so kurzweili g war wie ein

Morgenspaziergang. Was alsofolgte warenin der Reihen-

f ol ge der Zi el e, das Aut obahna mt i n Pr ag, di e Tr oj a Br ücke,

ei n Mittagessen, der i nnerstädtische Straßentunnel Bl anka,

Brückenbauprojekte des I ngeni eurbüros Novak & Partner

und ei n kürzli ch ferti g gestellter Autobahnabschnitt des

neuen Prager Ri ngs. Und was gab es an den ei nzelnen

Stellen alleszu erfahren? Zunächstfiel auf, dass an dem

Tag Herr Lenner, ei n Assi st ent von Herr n Pr of essor Keuser,

zur Gr uppe sti eß, der zusa mmen mit sei ner Mutt er erst ens

den Bus si cher durch Prag manövri erte und zweitens auch

sämtliche sprachliche Kli ppen ganz sicher umschiffte, denn

beidesind aus der Tschechischen Republik und überdies

mit direkten Verbi ndungen zu mI ngeni eurbüro Novak und

Partner, welches der Val bek-I ngeni eurgruppe mit Hauptsitz

Li berec angehört und auch örtlich wiefachlich bestens mit

allendiskutiertenThemenvertrautist. Andieser Stelleauch

ei nen ganz herzlichen Dank an bei defür di etoll e und mit Si-

cherheit bei den zahlrei chen Fachfragen häufi g ni cht ganz

einfache Übersetzungsarbeit und Führung.

Nun aber zumI nhaltlichen: I mAutobahnamt wurden wir von

Herrn Jan Horeni, dem Leiter der Pressestell e, empfangen.

Nach der Vorstellung des Amtes selbst (zuständigfür 17

Ni ederl assungen mit i nsgesamt 1 700 Leuten Personal,

1 165kmAutobahn-Verantwortung und 5817km�Klasse 1�

Straßen, vergleichbar unseren Bundesstraßen sowie 1,5

Milliarden Euro Bauumsatzin 2011) wurden die aktuellen

Ent wi ckl ungen sowohl i m Bau al s auch i m Verkehr vor ge-

stellt und anschli eßend rege di skuti ert. Hi erzu ei n paar

Sti ch pu nkt e:

• Zwi schen 1 990 und 2005 gab es auf den Autobahnen

100

ei ne Zunahme des Verkehrs um90 %, washeutebiszu

50 000 KFZ/ Tag rund u m Prag geführt hat.

• Hauptinvestitionenlagennach1989imWesentlichenim

Ausbau des Autobahnnetzes, d. h. i m Neubau, während

di e Unterhaltung bestehender I nfrastruktur und I ngeni-

eurbauwerke deutli ch vernachl ässi gt wurde. Zwischen

2006 und 201 0 wurden fast 300 km neue Autobahn i n

Betri eb genommen.

VSVI -I NF O 2011

• Seit2007gibteseineLKW-MautfürLKWüber12t mit

ei ner Ei nnahme von 952 Mi o. €i m Zeitraum 2007 bis

201 0, wovon et wa 40 % aus dem Transitverkehr stam-

men.

• Neue Aufl agen bei den Rau mordnungsverfahren und

auch neue Ei nspruchsverfahren haben di e Zeitenfür di e

Schaffung des Baurechts i n den l etzten Jahrzehnten

deutli ch verl ängert, so dass man i nzwischenvon biszu

1 0 Jahren Pl anungszeit ausgehen muss. U. a. i st da-

durch bi sher di e Schli eßung des Prager Autobahnri ngs

imOstenwi e auch i m Norden noch i mmer ni cht abge-

schl ossen.

Aus den vorgenannten weni gen Punkten l ässt si ch schon

abl esen, dass si ch bei den sehr ähnli chen Probl em- und

Fragestell ungen i m Vergl eich zur Situati on i n Deutschl and

ei ne rege Diskussion und Mei nungsaustausch unmittel bar

anschl oss. Hi erbei zei gte si ch, dass di e Koll egen aus der

Tschechi schen Repu bl i k ber ei t s ei nen r egel mäßi gen Erf ah-

rungsaustausch mit den Koll egen i n Bayern i nitii ert haben,

von dem durchaus vielleicht auch andere Bundesländer

pr ofiti er en könnten.

Bei der dannfolgenden Baustellenbesichtigung der Troja-

Brücke über di e Mol dau wurde di e Gruppe von Professor

Jan L. Vítek Ph. D., C. Eng. der ausführenden Fir ma Metro-

stavj.s.c. herzlich empfangen und mitfachkundiger Leitung

über die Baustelle geführt. Diese Brücke hat gl eich mehrere

Besonderheiten zu bieten. Mit einer Hauptspannweite von

r und 200, 0 m und ei ner Br ei t e von f ast 35, 0 mi st der Netz-

werkbogenträger schon ei n Schwergewicht unter den Bo-

genbrücken. Der Verkehrsraum wirdi m Bereich zwischen

den bei denl ei cht zur Brücken mittel achse genei gten Bögen

von zwei Straßenbahnli ni en genutzt, während jeweil s

außen li egend zwei Fahrspuren je Fahrtri chtung undje ei n

Geh- und ei n Radweg angeordnet si nd. Di e Bögen aus ge-

schweißten Stahlträgern, Querträger undeinein Längs- wie

auch Querrichtung vorgespannte Betonfahrbahn bil den das

Haupttragwerk. Der Bogensti chi st mit 20, 0 mungewöhnli ch

geri ng, was zu ei nem Verhältnis Bogenstich zu Spannweite

von 1 : 1 0 führt. Di e rund 200 Hänger mit ei nem Durch-

messer bi s maxi mal 1 05 mm wer den aus Stahl r undpr ofil en

gebil det. Al s Beton kommt ei n C50/60 für di e Fahrbahn-

pl att e und ei n C70/85 f ür di e vor gef erti gt en, l ängs vor ge-

spannt en Quertr äger zu m Ei nsatz. Di e währ end der Füh-


ung gezeigten Visualisierungen der Brückei mEndzustand,

l assen ei ne sehr l eichte undfili gran wirkende Konstruktion

vermuten, diejedochauchihrenPreishat. Mit45 Mio. €er-

gi bt si ch ei n auf di e Br ückenfl äche bezogener Pr ei s von

rund 5. 250 €/qm, was mehr als das Doppelte ei nes Schätz-

kostenansatzes für konventi onell e und durchaus auch

schöne, fili grane Brückenentwürfe in Deutschl and ent-

spri cht.

Nach ei ner kurzen Stärkung i n ei ner benachbarten Gast-

stätte gi ng es dann gleich nahtl os weiter zumStraßentunnel

Bl anka, der Teil des Lückenschl ussesi mi nneren Stadtri ng

wer den wird. Nach ei ner ausführli chen Präsentati on des

Proj ektes durch I ng. Mil osl av Hadrava, ebenfall s von der

Fi r ma Metr ost av, u nd kur zen Fil m gab es auch hi er di e Mög-

li chkeit, ei nen Bli ck auf di e Baustell e zu werfen.

Ei ni ge besonders I nt er essi ert e durft en sogar i n di e Bau-

grube abstei gen und die Tunnel baustelle voni nnen besich-

ti gen. Auch di eses Proj ekt hatte ei ni ge Besonderheiten auf-

zuwarten. Neben dem Bau i m i nnerstädti schen Berei ch

unter dicht bebauten zum Teil historischen Stadtgebiet hat

der 6,5kmlangeTunnel soeinigeszu bieten. 2,7kmdes

Tunnel s wer den i n geschl ossener und 2, 8 k m i n off ener

Bauweiseerstellt. Inklusivealler zugehörigen Brückenund

der oberirdi schen verkehrsbauli chen Maßnah men wird der

Lückenschl ussrund eine Milli arde €kosten. Hi erbei werden

amEnde2,4 Mio. m 3

Erde bewegt sei n und 70000t Beweh-

rungverbautsein. Die Querschnittsflächepro Röhrebeträgt

in2-spurigenAbschnitten124m 2

undi n 3-spurigen 1 73 m 2

.

I mBereich der geschlossenen Bauweisekonntebei guten

Exkursi on Prag

Bedi ngungen 3, 0 m pro Tag Baufortschritt erzi elt werden.

BisaufeinenEinbruch mitKraterfortsatzbisandieGelän-

deoberfl äche verli ef der Bau bi sher tr otz st ändi g wech-

sel nder und zu m Teil schwieriger Baugrundverhältnisse

ohne Probl eme. Doch, wieimmer wenngerademal allesgut

läuft, kamesauchauf dieser Baustellegenaueine Woche

vor unsere m Besuch anders al s all e dachten. Bei Erdar-

beiteni mBereich der offenen Tunnel bauweise wurdenrund

20 Gräber aus dem 900 Jahrhundert n. Chr. entdeckt, mit

denvon allen Bauherrn gefürchteten Folgenfür die Baustel-

le.

Und weiter ging esan diesemFreitagnachmittagins Büro

Novak & Partner, wel ches u. a. für di e Pl anung der Troj a

Br ücke ver ant wortli ch i st. Hi er wur den wi r mit ei ner über-

schäumenden Füll e an Getränken, an Schnittchen und

herzlicher Gastfreundlichkeit von Frau Kopkova, einem Mit-

gli ed der Geschäftsf ühr ung, Herr n Hanu¿, de m Leit er der

Ni ederl assung, und Herr n Si st ek, de m Pr oj ektl eit er der

Tr oj a- Br ücke e mpf an gen. En dl i ch mal si t zen u n d durch-

schnaufen werden eini ge gedacht haben, aber schon gl eich

wurdemanvoneinemspannendenRittdurchdieUnterneh-

mensgeschi chte und di e wesentli chen Projekte des I ngeni-

eurbüros aus denträgen Gedanken geri ssen. Gegründeti m

Jahre 1 992 mit i m wesentli chen Kunden aus Deutschl and

und ausschli eßli ch aus dem Berei ch Brückenbau, hat si ch

das Büro ständi g weiter entwickeltund mitseiner Aufnahme

indieValbek-Gruppein2003seineBandbreitederangebo-

tenenI ngeni eurdi enstl ei stungen erhebli ch er weitert. Zu den

hervorzuhebenden Bauprojekten gehört di e Pl anung des

Tanzhausin Prag(1 994-1 996), der U-Bahn BauabschnittI V

VSVI -I NF O 2011 101


Exkursi on Prag

i n Pr ag ( 1 997), der 1 . Pr ei s i n ei ne m Mol daubr ücken wett be-

werb1999, dieStadtringerweiterung2006-2009, derTunnel

Blanka(2008-2009), der StegüberdieBerounkainBeroun

201 0, di e Troja- Brücke 201 0-201 1 sowie eine Autobahn-

br ücke i m Ber ei ch des äußer en Ri ngs u m Pr ag ( 2007-

201 1). Mit 2, 1 km Gesamtl änge, wovon rund 650 mi m Frei-

vorbau und voll integraler Bauweise erstellt wurden, ist

di ese i nsgesa mt 65 000 m 2

gr oße und r und 85 Mi o. €teur e

Br ücke schon ei ne her ausr agende Ref er enz. So her ausr a-

gendi njedemFall, dass erste Sti mmen aus der Gruppe, di e

zaghaft ei n vorzeiti ges Ende des l angen Tages gefordert

hatten, von der breiten Mehrheit u mgesti mmt wurden, da

man si ch di e Besi chti gung di eses kürzli ch ferti g gestellten

Bauwerks dann doch ni cht entgehenl assen wollte.

AlsowiederaufdenBusaufgesessen, einerstesStärkungs-

bier –nur so zur Sicherheit –die Kehlerunter gespült und

schon standen wir unter dem vor beschri ebenen Bauwerk,

deml etzten Stopp di eses Mammut-Freitages. Undtatsäch-

lich, dieses besondersi n den Pfeil ern sehr ansprechend ge-

staltetes Bauwerkhätte mani mpersönlichen Eindrucknicht

mi ssen dürfen. Ganz abgesehen davon, dass di e Bel euch-

tung des Bauwerks mit der späten Nachmittagssonne eine

perfekte Kuli ssefür ei n schönes Gruppenfoto gebil det hat.

Danach war dann für di esen Tag Schl uss mit den Besi chti-

gungen. Zurück am Hotel �Best Western Kampa� hatten all e

Teil nehmer denrestlichen Abend zur frei en Verfügung, was

vi eleumgehend mit ei nemfußl äufi gen Rundgangi mHerzen

von Prag mit Karls-Brückegernenutzten.

AmSamstagmorgennachdemFrühstückstiegenwir ge-

mei nsa m mit unser e m Stadtführ er Max i n den Bus. Zu-

102

VSVI -I NF O 2011

nächst fuhren wir ein Stück durch die Stadt, wobei uns

schon flei ßi g Sehenswürdi gkeiten erkl ärt wurden. Der Bus

fuhr über das Spartakusstadium(eines der größten Stadien

der Welt) auf di e Prager Burg. Von da aus gi ng es zu Fuß

wei t er.

Die Prager Burg, Sitz der Regierung, liegt ganz erhaben

über der Stadt. Von dort konnte man u. a. di e deutsche Bot-

schaft sehen. Dort hatte Genscher di e berühmten Worte ge-

spr ochen, di e spät er auch zur Ei nhei t gef ührt hatt en.

Weil der heili ge Nepomuk si ch gewei gert hatte, di e Bei chte

der Köni gi n de m Köni g zu erzähl en, wur de er von der Karl s-

br ücke geworfen. Wir erfuhrenauch, dassesnicht nur einen

Pr ager Fenst er st urz, sonder n über 6 gegeben hatt e.

Auf de m Weg hi nunt er zur Mol dau kehrt en wirin eines der

Häuser der Famili e Lobkowitzein. Mit einemAudiosystem

auf de m Kopf konnte man wunderbar i n di e Geschi chte des

Landes ei ntauchen. Ei n Vorfahre der Famili e war der ent-

schei dende För der er von Beet hoven, der i h m di e nöti ge fi -

nanzi ell e Unabhängi gkeit verschafft hatte.

Di e Famili e musste vor den Kommuni stenfli ehen und verl or

alles. Nach der Wendekehrten siezurück und hatten ein

Jahr Zeit, u mi hr e Anspr üche geltend zu machen. Fast all es

er hi elt en si e zur ück, was auch ei ne gr oße kult ur ell e Ver ant-

wortung bedeutete.


Di e Mi ttagspause f an d i n ei n e m kl ei n en Rest aur ant i m

Zentr u m bei böh mi sche m Essen statt. Anschli eßend führte

Stadtführer Max uns an den historischen Häuserfassaden

durch di e Altstadt. Überall tauchten �große Namen� auf:

Keppl er, Antoni n Dvorak, Smetana, Vacl v Havel.

Bei der Bombardi erung Dresdens hatten si ch wohl ei ni ge

Bomber verirrt und dannirrtümlich Bomben auf Prag gewor-

Exkursi on Prag

fen. Hi er si nd dann �nur� 700 Häuser zerstört worden. Di e

Führ ung endet e an der Karl sbr ücke.

Nach ei ner kurzen Erhol ung i m Hotel konnte das Theater

mit der Aufführung�Laterna Magica� erlebt werden. Es war

eineindruckvollesSchauspiel ausTanz, Theater, Musikund

Licht. Anschli eßend wurdei n dem bekannten Brauhaus U

Fleckuin Pragder Abend mit Dunkelbier ausklingengelas-

sen.

Am Sonntagmorgen gi ng es dann zurück nach Deutsch-

land, wo wir müde, aber voller neuer Eindrücke und Erfah-

rungen, nach einer sehr intensiven Exkursion amspäten

Nach mittag wiederin Rheinland-Pfalzeintrafen.

Wir danken ganz herzlich i m Namen aller Exkursionsteil-

nehmern den beiden Organisatoren Herrn Bernhard Knoop

und Professor Dr.-I ng. Manfred Keuser für di e ausgezeich-

nete Organi sati on. Der Dank geht auch an Frau Renate

Kl öppi n ger f ür i hr perf ekt es Wirken i m Vorfeld der Exkur-

si on, z. B. bei der Ordnung der Hotel zi mmer wünsche. Wir

könnten uns vorstell en, dass ni cht weni ge der Teil neh mer

alleineaufgrundder Ankündigung, dassdiesesTeamauch

die nächste Exkursion organisieren wird, jetzt schoninsge-

hei mbeschl ossen haben, wieder mitzufahren. Solassenwir

uns überraschen, ob das nächste Zi el tatsächli ch i n Itali en

li egen wird.

VSVI -I NF O 2011 103


VSVI - Ar bei t skr ei s � Ber ufli che Fort bil dung�

eMail: fortbil dung@vsvi-rl psaar.de

Leiter: Haral d Enders, Landesbetri eb Mobilität Gerol stei n

Vertr et er: Di r k Hi er oni mus, Landesbetri eb Mobili t ät

Coch e m- Kobl enz

Mitgli eder: Pl anung: Frau Breitbach / Frau Schl ebusch

Str a ß e n b au: H er r Mü ss e ni c h

Br ü ck en b au/ Geot ech ni k: Herr Winkler

Betri eb: Herr B. v. Landenber g

All gemei ne Themen: Herr Hi eroni mus

Pr ogr a m mko m mi ssi on: De m j ährl i ch zu m Zwecke der Ber at u n g des

Weiter bil dungspr ogra mmes zusa mmentretenden Gr e mi u m gehör en

an: Die MitgliederdesArbeitskreises�BeruflicheFortbildung�, die Beauftragt

en der Bezi rksgr uppen, di e Se mi nar- und Exkursi onsl eit er.

VS VI - Ar bei t skr ei s � Öff e ntl i c h kei t sar b ei t �

eMail: oeffentlichkeitsarbeit @vsvi-rlpsaar. de

Leiter: Marc Kuhn, Landesbetri eb Mobilität Tri er

Mitgli eder: Johannes Meyer, Landesbetri eb Mobilität Tri er

Paul- Hans Pawli k, Landesbetrieb Mobilität

Rhei nl and- Pf al z, Kobl enz

VSVI - Ar bei tskr ei s � Ver kehr spoli ti k�

eMail: verkehrspolitik@vsvi-rlpsaar.de Leiter: Mi chael Berg, Schönhofen I ngeni eure, Kai sersl autern

Mi t gl i e d er : H a n s Mi c h a el B ar t ni c k,

Landesbetri eb Mobilität Tri er

Th o mas Ferr er o, KU G-I n geni eur e, Lu d wi gshafen

Hei ko Fi nger, Landesbetri eb Mobilit ät

Rhei nl and- Pf al z, Kobl enz

Jürgen Menge, Mi ni steriu m desI nnern für Sport und

InfrastrukturRheinland-Pfalz, Mainz

Axel Th ös, ATP Axel t Th ös Pl an u n g, Saar br ü ck e n

Gui do Wacht, Lan desbetri eb Mobi l i t ät Tri er

Mar kus Wer h an, V- Kon, Tri er

VSVI - Ar bei tskr ei s � Junge Mi t gli eder�

eMail: akjumi @vsvi-rlpsaar.de Lei t eri n: Yvonne Leder er, Landesbetri eb Mobili t ät Speyer

Mitgli eder: Di rk Henke, Landesbetri eb Mobilität

Rhei nl and- Pf al z, Kobl enz

Th o mas Ar enz, Lan desbetri eb Mobi l i t ät Tri er

Chri st oph La mbert,

Landesbetri eb Mobilität Kai sersl autern

Bertr a m Kühn, I ngeni eur bür o Ver heyen, Bad Kr euznach

Jens Schopphoven, GMT GmbH, Neuwied

Vorsitzender: Di pl. - Kauf mann Jür gen Kocks, Bl u menstr aße 1 6,

56070 Kobl enz · e Mail: gf @kocksi ng. de

Vertr et er des Di pl . -I n g. J ür gen Gest, Sch weden pf ad 1 ,

Vor si t zen den: 56073 Kobl enz

Sch at z mei st er: Di pl . -I n g. ( F H) Lu dger Sch n ei der,

InderLangmark32, 56295Kerben

Vertr et er der Wal t er Eber h ar dt, Gol dr egen weg 1 1 ,

Fr ei en Wirtschaft: 66450Bexbach Vertreter des Dipl.-Ing. Werner Kohns, Distel weg9, Saarl andes: 66424 Ho mbur g

Vertr et er der Di pl . -I n g. Ber n d Höl zgen, Auf de m San d 30,

VSVI : 561 91 Wei t er sbur g

§7–Beschlussgremium

DemBeschlussgremiumgehörensechs Persönlichkeitenan:

1. Ei n Beauftragter des für Verkehrzuständigen Mi nisteriums des

Landes Rhei nl and- Pfal z, der zugl ei ch den Vorsitz führt.

2. Ei n Beauftragter des für Verkehrzuständigen Mi nisteriums des

Saarl andes.

3. Ei ne de m Str aßenbau- und Str aßenverkehrs wesen zugewandt e,

an h er vor r ag e n d er St el l e t äti g e P er s ö nl i c h k ei t,

vertr et er des Vor si tzenden i st.

di e z u gl ei c h St el l -

4. Ei n s el bst än di g er Rec ht s an wal t.

5. Ei n Mi t gl i e d d es Vor st an d es g e mä ß § 6 u n d

6. ei n Mitgli ed des Vorstandes der Verei ni gung der Straßenbau- und

Verkehrsi ngeni eure Rhei nl and- Pfal z und Saarl and e. V.

Das Beschl u ssgr e mi u mi st von der Mi t gl i eder ver sa m ml u n g zu best äti -

gen.

Das Beschl ussgr e mi u m hat dar über zu entschei den, ob di e von de m

Vorstand der �Vereini gung der Straßenbau-und Verkehrsi ngenieure Rh ei nl an d- Pf al z u n d Saarl an d e. V. � vor g eschl ag en en Ver an st al -

tungen der Zweckbestimmungnach § 2 entsprechen.

Pr äsi di u m der BSVI :

Pr äsi d enti n: Di pl . -I n g. Chri sti an e Ehr h ar dt

Hoch- und Ti efbaua mt, St adt Nürti ngen

Vi zepräsi dent: Di pl.-I ng. Rai ner Popp, Oberste Baubehördei m

Bayeri schen St aats mi ni st eri u m des I nner n

Sch at z mei st er: Dr. -I n g. Karl Hei nz Kol b, Lei t er Tech ni k u n d

Sonder bet eili gung Deut ag G mb H & Co. KG, Li nz

Dem Präsi di u mgehören weiterhi n an:

Di e Vor si t zen den der 1 4 VSVI - L an desver ei ni gu n gen, der Vor si t zen de

des BSVI - Koordi ni erungsausschusses und der Vorsitzende der Forschungsgesellschaftfür

Straßen- und Verkehrswesen.

Geschäft sst el l e der BSVI :

Ei chstraße 1 9, 301 61

Fax: 38851 42

Hannover, Tel. 051 1 31 2604,

I nt er n et: www. bsvi.de · eMail: info@bsvi.de

BSVI- Koor di ni er ungsausschuss:

Vorsitzende: Di pl.-Ing. KonradRothfuchs, Argus Stadt- und

Ver kehr spl an u n g, Ha mbur g

StändigesMitglied Dipl.-Ing. ArnoTrauden, Landesbetrieb

Rh ei nl an d- Pf al z

und Saarland: Mobi l i t ät Rh ei nl an d- Pf al z, Kobl enz

Ständi ger Vertreter: Prof. Dr.-I ng. Jürgen Schnei der, HTWSaarbrücken

Di e Er gebni sse der BSVI - Ausschuss Ar beit wer den über er weit erte

VorstandssitzungendurchdieBezirksgruppenvorständean die Mi t gl i ed er basi s ver mi tt el t.

VSVI -I NF O 2 01 1 113


114

Bezi r ks gr u p pe Kai ser sl a ut er n, e Mai l : kl @vsvi - rl psaar. de

1. Vorsitzende: Esther Jung, c/o Mi ni steri u m desI nnern für Sport undI nfrastruktur Rhei nl and- Pfal z,

E mmer ansstr. 39, 551 1 6 Mai nz, Tel.: 061 31 1 6- 2285, e Mail: kl @vsvi -rl psaar. de

Stellv. Vorsitzender: Stefan Zodet, c/oLBMKaiserslautern, Morlauterer Straße20, 67655 Kaiserslautern,

Tel.: 0631 351 82- 24, Fax: 0631 3631 - 351 82- 30,

e Mai l : st ef an. z od et @l b m- k ai s er sl aut er n. rl p. d e

Stell v. Vorsitzender: Fr anz-Josef Donauer, c/o BORAPAI ngeni eur gesell schaft mbH, Stel enber ger Weg 5,

67665 Kai sersl auter n, Tel.: 0631 351 82- 24, Fax: 0631 351 82- 30,

e Mail: donauer @borapa. de

Bei r at: Karl - Hei nz Faber, Chri sti n e Gabel man n, An dr eas Herr man n,

Robert Kautsch, Ber nd Zi r kel

Geschäftsstell e: Gabi Wenkenbach, c/o LBM Kaisersl autern, Morl auterer Straße 20, 67657

Kai sersl aut er n, Tel.: 0631 3631 - 234, Fax: 0631 3631 - 225, e Mail: kl @vsvi -rl psaar. de

Bezi r ksgr uppe Kobl enz, e Mail : ko @vsvi -rl psaar. de

1 . Vor si t zen der: Ber n d Cor n el y, c/ o L B M Coche m- Kobl en z, Raven éstr aße 50,

5681 2 Coche m, Tel.: 02671/ 983- 1 1 2,

Fax: 02671 983- 290 od. PC- Fax: 0261 291 41 - 3459,

eMail: ko@vsvi-rlpsaar.de

2. Vor si t zen der: Di r k Fi sch er, Ti ef bau a mt St adt Kobl en z

Kassen wart: Wi nfrid Pracht, LBMRheinland-Pfalz

Bei r at: Paul Ni dens, Andr eas Scheuer, Mi chael Schönefel d, Hans Vogel, Oli ver Wei nand,

Fr ank Wodki e wi cz

Gesch äft sst el l e: c/ o L an d es b etri eb Mobi l i t ät Coch e m- Kobl en z, Raven éstr a ße 50, 5681 2 Coch e m,

Tel.: 02671 983- 1 1 3, Fax: 02671 983- 290, ko @vsvi -rl psaar. de

Bezi r ksgr uppe Lud wi gshafen, eMail: lu@vsvi-rlpsaar.de

1. Vorsitzender: Johannes Rauch, c/oI BES Baugrundi nstitut GmbH, Fritz- Voi gt- Str., 67433 Neustadt

Tel.: 06321 4996- 00, Fax: 06321 4996- 29, e Mail: j ohannes. r auch @i bes- g mbh. de

2. Vorsitzender: Marti n Freudenberg, c/o Stadtverwaltung Ludwigshafen,

Watt st r . 1 0 9 a, 6 7 0 6 5 L u d wi gshafen, Tel.: 0621 504- 6604, Fax: 0621 504- 3290,

eMail: marti n.freudenberg @l udwigshafen.de

Geschäftsführer: Mike Herr mann, c/o Eurovi a Teerbau GmbH, Ni ederl assung Ludwigshafen,

Am Herrschaftswei her 1 7, 67071 Ludwigshafen, Tel.: 062379768-40,

Fax: 06237 9768- 97, e Mail: mi ke. herr mann @eur ovi a. de

Beirat: Andreas Beck, Thomas Ferrero, Benno Ku mmer mehr

Gesch äft sst el l e: c/ o Eur ovi a Teer bau G mb H, Ni ederl assu n g Lu d wi gshafen,

Am Herrschaftswei her 1 7, 67071 Ludwigshafen, Tel.: 062379768-40,

Fax: 06237 9768- 97, e Mail: l u @vsvi -rl psaar. de

VSVI -I NF O 2 01 1


Bezi r ksgr uppe Mai nz/ Bad Kr euznach, e Mail : mz- kh @vsvi -rl psaar. de

Anschriftenverzeichnis der Bezi rksgruppen

1. Vorsitzender: Norbert Olk, c/oLBMBad Kreuznach, Al zeyer Str aße 27, 55543 Bad Kr euznach

Tel.: 0671 804- 1 001, Fax 0671 804- 2001,

eMail: mz-kh @vsvi-rlpsaar.de

2. Vor si t zen der: Robert Kä mpf, Str o mber ger Str aße 51 , 55545 Bad Kr eu zn ach, Tel . : 0671 31 663

eMail: robert.d.kaempf @web.de

Kassen warti n: Anj a Ul ri ch- Lei mi g, L B M Bad Kr euzn ach, Tel . : 0671 804− 1 324

Bei r at: Mi chael Gr oß, Joachi mI mmesber ger, Mi chael Kauf mann, Gil bert Korte, Torsten Müll er,

Sylvi a Schönenberg, GuidoThei s

Gesch äft sst el l e: Tobi as Ret zl er, c/o I GB I n g. Gesel l sch aft i m Kr ei s Bi r kenf el d mb H, I m Sch üt zenr ech 48,

55743 I dar Oberstei n, Tel.: 06784 1 020 od. 1 029, Fax: 06784 6529

Lan desbezi r ksgr u ppe Saar, e Mai l : saar @vsvi -rl psaar. de

1. Vorsitzender: Gerhard Kohns, c/oI ngenieurbüro Kohns PLAN GmbH, Königsbahnstraße 5,

66538 Neunki rchen, Tel.: 06821 9062- 23, Fax: 06821 9062- 62

2. Vorsitzender: Walter Eberhardt, c/o OBG Hochbau GmbH & Co. KG, Illi nger Straße 1 50,

66564 Ott weil er, Tel.: 06824 30001 3- 1 0, Fax: 06824 30001 3- 99

Bei r at: Wer n er Gas p ar d, Mat hi as Gl e ms er, J ür g e n Hol z, Gui d o Li es er, Di et er Mat hi s, Th o mas

Mot sch, Wol f gan g Sau er, Pr of. Dr. J ür gen Sch n ei der, Wer n er Sch mi tt, J oachi m Sch war z,

Ber nd Zi mmer

Geschäftsstell e: c/oI ngenieurbüro Kohns PLAN GmbH, Königsbahnstraße 5, 66538 Neunkirchen,

Tel.: 06821 9062- 23, Fax: 06821 9062- 62, e Mail: saar @vsvi-rl psaar. de

Ehr envorsitzender: Wolfgang Hol schuh

Bezi r ksgr uppe Tri er, e Mail : tr @vsvi -rl psaar. de

1 . Vor si tzender: Marti n Bi s mor, Schubert pl atz 2, 54294 Tri er, Tel . : 0651 308632

eMail: tr @vsvi-rlpsaar.de

Vertreter: Peter Braun, c/o LBM Tri er, Dasbachstraße 1 5c, 54292 Tri er, Tel.: 0651 9796−1 603

Vertr et er: Di et er Th el en, c/o SBT, Al kuinstraße9, 54292 Trier, Tel.: 0651 71030−0

Beirat: Frank Barthel, Bernd Ksyk, KurtMüller, Udo Rumland, ChristophSchnorpfeil, Winfried

Sc h mi t t , H er b er t Sc h mi t z, R al f Sc h mi t z, P a ul Si mo n, Kl a uittenkämper s W

Geschäftsstelle: c/o H. Köhler, BaugesellschaftmbH, Gottbillstraße16, 54294Trier, Tel.: 0651 82775- 1 1, Fax 0651 82775- 75

Ehrenvorsitzender: Werner Wendt, Tri er, Udo Ruml and, Tri er

VSVI -I NF O 2 01 1 115


Vor st an d der VSVI Rhei nl an d- Pf al z u n d Saarl an d e. V.

1. Vorsitzender: Bernd Höl zgen, Landesbetri eb Mobilität Rhei nl and- Pfal z,

116

VSVI -I NF O 2 01 1

56068 Kobl enz, Fri edri ch- Ebert- Ri ng 1 4- 20, Tel.: 0261 3029- 1 1 04, Fax: 3029- 1 1 40

eMail: vorsitzender@vsvi-rlpsaar.de Stell vertretender Vorsitzender, Dr. Kl aus Manns, MannsI ngenieure, Gesch äft sf ü hr er, 56422 Wirges, Südstraße14, Tel.: 02602671899, Fax: 936330

Vertreter der Berat. I ngenieure: eMail: geschaeftsstelle@vsvi-rlpsaar. de

Schatzmeister: El mar Schnorpfeil, Schnorpfeil GmbH,

Kastell auner Str aße 51, 56253 Tr ei s- Karden, Tel.: 02672 6926, Fax: 6950,

eMail: schatzmeister@vsvi-rlpsaar.de Schri ftf ü hr er: Hen dri k Beuke, Lan desbetri eb Mobi l i t ät Rh ei nl an d- Pf al z,

56068 Kobl enz, Fri edri ch- Ebert- Ri ng 1 4- 20, Tel.: 0261 3029- 1 1 22, Fax: 3029- 1 1 40

eMail: schriftfuehrer@vsvi-rlpsaar.de Ber ufl i ch e F ort bi l d u n g: Har al d E n d er s, L an d es b etri e b Mobi l i t ät Ger ol st ei n,

54568 Gerol stei n, Br unnenstr aße 1, Tel.: 06591 81 8- 1 83, Fax: 81 8- 87

eMail: fortbildung@vsvi-rlpsaar.de

Vertr et er der Ko mmunal en Ralf Ber nhar d, Ti ef baua mt der St adt Landau,

I ngeni eure: 76829 Landau i n der Pfal z, Köni gstr aße 21, Tel.: 06341 1 3- 6001, Fax: 1 3- 6009

eMail: kommunen@vsvi-rlpsaar.de Vertreter des Saarlandes: Werner Schmitt, Oberste Straßenbaubehörde des Saarlandes, (i m Vorst and der VSVI Rhei nl and- Mi ni st eri u mf ür U mwelt, Ener gi e und Verkehr, Ref er at B/5 Str aßenbau

Pfal z und Saarl and e. V. ) 661 1 7 Saarbr ücken, Kepl erstr aße 1 8, Tel.: 0681 501 - 3369, Fax: 501 - 3509

eMail: saarland@vsvi-rlpsaar.de

Bei si t zer ( Öff entl i chkei t sar bei t): Mar c Ku h n, Lan desbetri eb Mobi l i t ät Tri er,

54292 Tri er, Dasbachstr aße 1 5c, Tel.: 0651 9796- 1 501

e Mail: oeffentli chkeitsarbeit @vsvi-rl psaar. de

Bei sitzer ( AG r hei nl. - pf äl zi scher Dr. Bertr a m Kühn, Ver heyen-I ngeni eur e Gmb H & Co. KG

I ngeni eurver bände): 55543 Bad Kr euznach, Wil hel mstraße 88, Tel.: 0671 84400-14, Fax: 84400-50

eMail: verbaende@vsvi-rlpsaar.de

Beisitzer(BeruflicheFortbildung DirkHieronimus, LandesbetriebMobilitätCochem-Koblenz, und Rundschr ei ben): 5681 2 Coche m, Ravenéstraße 50, Tel.: 02671 983- 1 55

eMail: fortbildung@vsvi-rlpsaar.de

Beisitzer ( Verkehrspolitik): Mi chael Berg, Schönhofen I ngenieure, 67657 Kai sersl auter n, Hertel sbr unnenri ng 5, Tel.: 0631 341 24- 1 5, Fax: 43745

eMail: verkehrspolitik@vsvi-rlpsaar. de

Beisitzerin (Junge Mitgli eder): Yvonne Lederer, LBM Speyer, PM Neubau, Dahn-Bad Bergzabern,

66994 Dahn, Pi r masenser Str. 1 7, Tel.: 06391 405- 240, Fax: 405- 21

eMail: akjumi @vsvi-rlpsaar.de

Beisitzer Jürgen Gest, LBM Autobahnamt Montabaur,

( Mitgli ederservi ce, neue Medi en): 5641 0 Montabaur, Bahnhofspl atz 1, Tel.: 02602 924- 1 00, Fax: 924- 4560

eMail: info@vsvi-rlpsaar.de

Bei sitzer Tho mas Ferr er o, KU G-I ngeni eur e,

( Akkr editi er ung): 67059 Ludwigshafen, Ernst-Boehe-Straße23, Tel.: 06215602-248, Fax: 5602-233,

eMail: tferrero.kug@gauff.com

Landesgeschäftsstell e: VSVI Rhei nl and-Pfal z und Saarland e. V., Tel.: 02602671 899, Fax: 936330

c/ o Man n s I n g e ni e ur e, Sü dstr a ß e 1 4, 56422 Wirges

Rechnungspr üfer: Ingo Dittrich, Neustadt-Wied · Gudrun Hart-Goldmann, Melsbach

Ehren mitgli eder: Hans Berenz, Kaufmann Bruno Rude, Abteil ungsdirektor a. D.

Kl aus Betzi nger, Di pl. -I ng. Wolfgang Voss, Di pl. -I ng.

Alfr ed Ebert, Bau-I ng. ( gr ad. ) Bert hol d Vot h, Hochschull ehr er a. D.

Cl a u di u s R ott er , Di pl . - I n g. Ma nf r e d Wer z, Pr äsi d e nt a. D.

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