Gemeindebrief - Evangelische Kirchengemeinde Idstein

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Gemeindebrief - Evangelische Kirchengemeinde Idstein

Veranstaltungen

• Musik bei

Kerzenschein

• Bistro Nacht Café

• 5 Abende

zu Glaubensfragen

Gemeindeleben

• Chefredakteur

gesucht

• Abschied von

Heinke Geiter

• 10 Jahre

Carsten Koch

Stadtgeschichte

Gemeindebrief

Evangelische Kirchengemeinde Idstein

Dezember 2012 / Januar 2013


Inhaltsverzeichnis

2

Andacht

Andacht Kirchenpräsident

Veranstaltungen

Gottesdienste in der Advents- und Weihnachtszeit ............................................ 6

FöV auf dem Weihnachtsmarkt / Andachten zum Weihnachtsmarkt ............... 7

Familiengottesdienst im Wald / Monatsspruch Dezember ................................ 7

Brot für die Welt / Info- und Diskussionsveranstaltung „Krieg in der Seele“ 8

Ruheständler treffen sich ........................................................................................... 9

Musik bei Kerzenschein / Weihnachtsfeier im Gemeindehaus .......................... 10

Jugendgottesdienst ...................................................................................................... 10

Fleischwurstfrühstück / Second Service mit Christina Brudereck ................... 11

Lange Nacht der Spiele .............................................................................................. 11

Gottesdienste am Heiligen Abend / Kinderbibeltag für Grundschulkinder ... 12

Jahresplan 2013 (auszugsweise) ................................................................................ 13

Bistro Nacht Café ....................................................................................................... 14

Rosenmontagsparty im Gemeindehaus / Fünf Abende des Glaubens ............. 15

Gemeindereise nach Rom ......................................................................................... 16

34. Deutscher Evangelischer Kirchentag ................................................................ 17

Gemeindeleben

Austräger für den Gemeindebrief gesucht ............................................................ 18

Frauenkreis sucht Verstärkung / Der Hardanger-Engel ....................................... 19

Chefredakteur für Gemeindebrief dringend gesucht .......................................... 20

Dekanin Heinke Geiter geht in den Ruhestand / Redaktionsschluss .............. 21

Zehn Jahre Carsten Koch in Idstein ........................................................................ 22

Carsten Koch zum „Zehnjährigen“ / Monatsspruch Januar ............................... 23

Krankenhausbesuchsdienst ....................................................................................... 24

Jugend predigt / Spenden für unsere Kirche ......................................................... 25

Stadtgeschichte - Geschichtlicher Hintergrund (Teil 2)

Kinderseiten

Viele Fragen rund um Weihnachten / Freundlicher Weihnachtswichtel ...

Kolumne - Die EURO-Krise und kein Ende

Gottesdienstplan / Jahreslosung 2013

Aktivitäten unserer Gemeinde

Geburtstage / Aus den Kirchenbüchern

Wichtige Adressen

Impressum

3-4

5-6

26-27

28-29

30

31-32

33-35

Eberhardt©pixelio.de

36-38

Hermann

39

40 Titelbild:


Gott kommt zu uns – Aber wie?

- Gedanken zum Advent -

Pfarrer Martin Kuhlmann

Eines der für mich schönsten Adventsgedichte

hat Johannes Jordan

geschrieben:

1. Gott kommt zu uns./ Wir müssen

nicht mehr zweifelnd nach ihm fragen./

Gott kommt zu uns,/ um seine Gnade

allen anzusagen./ Gott kommt zu

uns und lässt uns wieder hoffen./ Sein

großes Herz ist für uns alle offen.I Gott

kommt zu uns!

2. Gott kommt zu uns./ Die Krippe und

das Kreuz sind seine Zeichen./ Gott

kommt zu uns,/ und unsre Trauer soll

der Freude weichen,/ denn Gott lässt

uns durch seine Liebe leben,/ dass wir

sie andren liebend weitergeben./ Gott

kommt zu uns!

*) aus: Detlev Bock (Hg.),

Ihr werdet fi nden, Göttingen 1982

3. Gott kommt zu uns./ Er kommt herab

von seinem ewgen Thron./ Gott

kommt zu uns/ und wird uns gleich in

Christus, seinem Sohn./ Er schenkt uns

seine wunderbaren Gaben,/ dass wir für

alle Zeit zu leben haben./ Gott kommt

zu uns!

4. Gott kommt zu uns./ Wir müssen

uns nicht mehr zu ihm bemühen./ Gott

kommt zu uns./ Nun werden auch im

Schnee die Rosen blühen./ Gott kommt

zu uns in einem kleinen Kinde, / dass

er mit dem, was klein ist, sich verbinde./

Gott kommt zu uns!*

Jedes Mal, wenn ich dieses Gedicht

in der Adventszeit lese, denke ich:

„Ja, Gott, komm! Komm in dieser

Advents- und Weihnachtszeit ganz

besonders mächtig und spürbar in

unsere Welt! Wir haben dich so bitter

nötig: deine Gegenwart, deine

Nähe, deine Liebe, deine Kraft. Ja,

komm, Gott!“

Und dann fallen mir tausend Situationen

ein, in die Gott hinein kommen

müsst, um zu verändern, zu korrigieren,

Richtung zu weisen, Klarheit

zu schaffen, neu zu beleben.

Da ist die junge Mutter mit ihren

zwei kleinen Kindern. Ihr Mann hat

die Familie verlassen. Sie steht alleine

da. Und manches Mal weiß sie nicht

mehr, wie sie das alles noch schaffen

soll: Das Geld reicht hinten und vor-

Andacht

3


Andacht

4

ne nicht, weil sie nicht voll arbeiten

kann. Kindergarten, Schule, einkaufen,

kochen, Hausaufgaben, … Zu

viel!

„Komm, Gott, komm da mitten hinein

in diese Familie und sag dieser

Mutter: Ich bin da für dich. Ich bin an

deiner Seite. Du darfst hoffen und leben!

Komm und lass sie Advent erleben

– dein macht- und liebevoll veränderndes

Einbrechen in ihr Leben.“

Das wäre ein/mein Gebet für diese

drei Menschen in der kommenden

Adventszeit.

Und nun stellen Sie sich einmal

vor, hier bei uns in Idstein würden

in diesen Wochen vor Weihnachten

zwanzig, besser fünfzig, noch besser

hundert oder gar fünfhundert Menschen

mit mir so beten: „Komm,

Gott! Komm zu …“.

Viel Fantasie braucht man eigentlich

nicht dazu. Nehmen Sie sich einen

kleinen Moment Zeit und gehen

Sie Ihren Bekanntenkreis oder die

Nachbarschaft in Ihrer Straße einmal

gedanklich durch. Ihnen fallen

mit Sicherheit Menschen ein, denen

Gottes Advent in ihrem Leben nur

zu wünschen wäre.

Oder stellen Sie sich in Gedanken

einmal unser Krankenhaus oder

eines unserer Seniorenheime vor

und bitten Sie Gott um sein Kommen

zu den Menschen, die dort leben: für

Patienten, Bewohner, Betreuer, Pfl eger,

Ärzte, … „Komm, Gott, komm

da hinein mit dem, was diese Menschen

brauchen für sich oder die

ihnen Anvertrauten.“

Gottes Ankommen erbitten - für

uns selbst, für andere, für diese Welt

- das sollen und dürfen wir in der

Adventszeit tun!

Und darüber werden wir dann erleben,

wie es nicht beim Beten bleiben

wird, denn wer andere in den

Blick und „ins Gebet nimmt“, kommt

darüber selbst auch auf die Füße. Er

wird sich selbst auf den Weg machen

hin zu denen, für die er Gottes Kommen

erbeten hat. Er wird selbst zum

Überbringer der Hoffnungsbotschaft

von der Zuwendung Gottes zu uns

Menschen in dem Kind in der Krippe

von Bethlehem.

Und daraus könnte dann eine wahre

und nicht mehr zu übersehende

„Advents-Bewegung“ werden hier

bei uns in Idstein. Sichtbar zum Beispiel

da, wo jemand abends in der

Dämmerung mit einem kleinen Adventlicht

an einer Haustür klingelt:

„Ich wollte Sie mal besuchen und

mich einen Moment zu Ihnen setzen.

Darf ich reinkommen?“

Machen Sie mit bei dieser „Advents-Bewegung“?

Dann würde

Gottes Advent in diesem Jahr bei

uns sehr konkret und Gott käme mit

und durch uns bei vielen Menschen

an!

Eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit

wünscht Ihnen – auch im

Namen von Pfarrerin Dr. Opel und

des Gemeindebrief-Teams –

Ihr Pfarrer


Nach vorne leben

Gedanken zur Jahreslosung 2013

„Denn wir haben hier keine bleibende

Stadt, sondern die zukünftige

suchen wir.“ (Hebräerbrief 13,14)

Auf dem Gehweg stapeln sich die

Umzugskartons. Gleich muss der

Möbeltransporter kommen. Dann

geht es ab in eine fremde Stadt.

Die neue Arbeit wartet dort schon.

Nicht nur Hemden, Möbel und Teller

machen sich auf den Weg. Im Gepäck

sind auch eine Portion Spannung und

ein Stück Ungewissheit. Zurück bleiben

Freunde und Bekannte. Und für

die Verwandtschaft ist es Zeit, sich

neue Adressen und Telefonnummern

einzuprägen. Die Welt ist in Bewegung.

„Denn wir haben hier keine bleibende

Stadt, sondern die zukünftige

suchen wir.“ Das ist die biblische

Jahreslosung für das Jahr 2013. Sie

zeigt: Schon immer war das Leben

in Bewegung. Die Bibel ist voll von

Beispielen. Abraham und Moses verlassen

ihr Zuhause und suchen für

sich und ihre Familien eine neue

Zukunft. Auch Jesus ist ein festes

Zuhause eher fremd. Er ist auf Wanderschaft.

Gleichzeitig verbinden sich mit

dem Vers der Jahreslosung jene mulmigen

Gefühle und Gedanken, die oft

zu Aufbrüchen gehören. Warum kann

es nicht so bleiben, wie es ist? Es ist

eine menschliche Erfahrung, dass die

Bewegung auch Unsicherheit mit

sich bringt. Es schmerzt, Gewohntes

aufzugeben. Es ist schwer, etwas loszulassen.

Es bleibt gleichzeitig offen,

was auf mich wartet. Und vielleicht

ist das Ziel noch nicht einmal klar.

Wenn alles im Fluss ist, brauche ich

Dinge, die feststehen. Wenn alle in

Bewegung sind, brauche ich einen

Ort, an dem ich bleiben kann.

Die Jahreslosung ermutigt, das Leben

nach vorne zu leben – auf Hoffnung

hin: Neues wagen – im eigenen

Leben, im Zusammenleben mit anderen,

in der Kirche, in unserer Gesellschaft.

Neues wagen, weil Gott Zukunft

schenkt. Das gilt auch dort, wo

wir keine Zukunft mehr sehen. Oft

werden die Worte der Jahreslosung

bei einer Beerdigung gesprochen. Sie

drücken aus, dass Gott eine Zukunft

verheißen hat – auch über den Tod

hinaus. Das ist Hoffnung für die Toten

und für die Lebenden.

Nach christlichem Verständnis

kommt Zukunft von Gott her. Wir

gehen ihr entgegen. Und das große

Hoffnungsbild der Zukunft, die von

Gott her kommt, ist eine neue Welt.

In ihr werden Tränen getrocknet. In

ihr sind Schuld und Gewalt überwunden.

In ihr kommen Schmerzen

nicht mehr vor. Und in ihr hat sogar

der Tod ausgedient. Dieses Hoffnungsbild

gibt Kraft – mitten in den

Aufbrüchen, die das Leben von uns

fordert.

Andacht Kirchenpräsidemt

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Veranstaltungen

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Eines unserer neueren Kirchenlieder

fasst dies in die Worte: „Vertraut

den neuen Wegen, auf die uns

Gott gesandt! Er selbst kommt uns

entgegen. Die Zukunft ist sein Land.

Wer aufbricht, der kann hoffen in

Zeit und Ewigkeit. Die Tore stehen

offen. Das Land ist hell und weit.“

Advents- und Weihnachtszeit

Gottesdienste

und Andachten im Advent

1. Dezember – 17 und 18 Uhr

Adventsandachten

in der Unionskirche

2. Dezember – 11 Uhr

Ökumenischer Gottesdienst

in St. Martin

(mit Posaunenchor)

8. Dezember – 16 Uhr

Festgottesdienst anlässlich der

Verabschiedung von Dekanin

Heinke Geiter (mit Kantorei)

9. Dezember – 10 Uhr

Taufgottesdienst

12. Dezember – 16 Uhr

Gottesdienst

im Phönix-Seniorenzentrum

16. Dezember – 17 Uhr

Familiengottesdienst

an der „Drei-Eichen-Hütte“

(mit Posaunenchor)

Kirchenpräsident

Dr. Volker Jung

22. Dezember – 18.30 Uhr

Jugendgottesdienst

23. Dezember – 10 Uhr

Liedgottesdienst

Weihnachtsgottesdienste

24. Dezember

15 Uhr – Familiengottesdienst

(mit Krippenspiel)

17 Uhr – 1. Christvesper

mit Singspiel „Engelisch für alle“

19 Uhr – 2. Christvesper

22.30 Uhr – Spätmette

(mit Flöten)

25. Dezember – 10 Uhr

Gottesdienst

zum 1. Weihnachtstag

mit Abendmahl und Posaunenchor

26. Dezember – 10 Uhr

Gottesdienst

zum 2. Weihnachtstag


Alle Jahre

wieder auf dem

Weihnachtsmarkt

30. Nov.

01. und 02. Dezember

Hausgebackene Plätzchen, Honigkuchenfi

guren, Apfelsinen und Mitbringsel

bieten die Mitglieder vom

Förderverein für die Kinder- und

Jugendarbeit an ihrem Stand an. Die

Konfi rmanden unterstützen beim

Apfelsinenverkauf. Der Erlös ist für

den FöV und damit für die Kinder-

und Jugendarbeit unserer Kirchengemeinde

bestimmt.

Am Samstag, den 01.12. sind auch

die Freunde unserer Partnergemeinde

in Moshi/Tansania an ihrem Stand

vertreten und verkaufen Holzkunst,

Bastelarbeiten usw. zugunsten der

afrikanischen Brüder und Schwestern.

Am Sonntag verkauft das Fundraising-Team

Kirchenwein und –sekt

und Kirchennudeln für die Renovierung

unserer Kirche.

Besuchen Sie uns! Wir freuen uns!

Monatsspruch

Dezember

Dr. Daniela Opel

Mache dich auf, werde licht;

denn dein Licht kommt,

und die Herrlichkeit des HERRN

geht auf über dir!

Jes 60,1

Andachten

zum

Weihnachtsmarkt

Herzlich willkommen in unserer

schönen Unionskirche! Mitten im

Trubel des Idsteiner Weihnachtsmarktes.

Gönnen Sie sich eine Auszeit in

der Unionskirche. Wärme, Stille,

Licht, Bildbetrachtung, leise Musik,

nachdenken. Spüren, dass Advent

nicht nur Stress und Trubel bedeuten,

sondern Ausrichtung auf Weihnachten

Kommen Sie einfach zur Adventsandacht

vorbei. Am Samstag,

1. Dezember 2012, 17 Uhr und

18 Uhr.

Erika Stanke

Familiengottesdienst

im Wald

- ja geht denn das?

Schön, wenn Sie auch dabei sind

beim Familiengottesdienst am Sonntag,

16. Dezember an der Grillhütte

"Drei Eichen".

Dieses Jahr feiern wir die Waldweihnacht

um 17.00 Uhr als Familiengottesdienst.

Der Posaunenchor wird uns musikalisch

unterstützen.

Lassen Sie sich überraschen von

einem Gottesdienst der etwas anderen

Art.

Susanne Reichert

Veranstaltungen

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Veranstaltungen

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Land zum Leben

Grund zur Hoffnung

Das diesjährige Motto von „Brot

für die Welt“ macht sich die ev. Kirchengemeinde

zu eigen. Es beginnt

die 54. Aktion „Brot für die Welt“.

Zur Erhöhung der Effi zienz ist sie

zwischenzeitlich ökumenisch.

Die kleine Schar der unverdrossenen

Sammler ist konstant geblieben.

Wir sind froh und glücklich, dass

sie uns weiterhin die Treue halten.

Vom 1. Advent bis Weihnachten ist

die Sammelaktion befristet. Dem

Gemeindebrief werden Spendentütchen

beigefügt, die im Gemeindebüro

oder nach dem Gottesdienst abgegeben

werden können. Ausschließlich

Spenden aus den Tütchen gelten

als „Idsteiner Spendenaufkommen“,

von dem wir 20% an unsere Partnergemeinde

in Moshi-Pasua in Tansania

abzweigen dürfen. Diese Regelung

gilt auch für Überweisungen auf das

Konto der Ev. Gemeinde mit dem

Zusatz „Brot für die Welt“. Bei allen

Spendenaufrufen in der Weihnachtszeit

vergessen Sie bitte nicht die 54.

Aktion „Brot für die Welt“.

Joachim Pfeiff

Der Krieg

in der Seele

Informations- und

Diskussionsveranstaltung

am 13.12.2012

Mit den sehr persönlichen Folgen

für im Ausland eingesetzte Soldaten

der Bundeswehr und den hieraus zu

ziehenden Konsequenzen, befasst

sich am 13.12.2012 eine Informations-

und Diskussionsveranstaltung

des „Idsteiner Friedensbündnis“. Die

Veranstaltung fi ndet an diesem Tag

ab 19.30 Uhr im Gemeindehaus statt,

das die evangelische Kirchengemeinde

als Mitglied im Friedensbündnis

hierfür zur Verfügung stellt.

Beispiel Afghanistan:

Die Bundeswehr beteiligt sich seit

Beginn der ISAF-Mission im Jahr

2001. Anfangs mit bis 1.200 Soldaten

auf Kabul beschränkt, trägt Deutschland

seit 2006 die Verantwortung im

Norden Afghanistans. Das Bundestagsmandat

erlaubt den Einsatz von

bis zu 4.900 deutschen Soldaten. Damit

ist Deutschland nach den USA

und Großbritannien drittgrößter

Truppensteller.

Zur Verdeutlichung der Einsatzbelastung

einige Zahlen:

In einem willkürlich gewählten

Zeitraum von einer Woche

(01.10.12 bis 07.10.12 40. KW) re-


gistrierte ISAF landesweit mehr als

530 Sicherheitsvorfälle. Es handelte

sich um Schusswechsel und Gefechte,

Sprengstoffanschläge – darunter

ein Selbstmordattentat in der

Provinz Khost – sowie Vorfälle von

indirektem Beschuss (Mörser und

Raketen). Insgesamt sind bei den

Vorfällen sechs ISAF-Soldaten gefallen;

weitere 54 ISAF-Soldaten wurden

verwundet (Quelle: Presse- und

Informationsstab der Bundeswehr).

Beim Einsatz in Afghanistan sind

bisher 52 deutsche Soldaten zu Tode

gekommen.

Frau Dr. Tina Schröder, Traumatherapeutin

aus Bielefeld, wird an diesem

Abend anhand von Fallbeispielen

erlittene Traumatisierungen von

im Ausland eigesetzten Soldaten beschreiben

und die hieraus erwachsenen

Folgen für die Betroffenen und

deren soziales Umfeld erläutern.

Solche inzwischen vermehrt in den

Medien geschilderten Fälle werfen

aus Sicht des Friedensbündnisses ein

immer kritischeres Licht auf die Auslandseinsätze

der Bundeswehr und

beeinfl ussen – aus nachvollziehbaren

Gründen – deren Bewertung.

Im Rahmen der Veranstaltung soll

deshalb auch die Frage diskutiert

werden, ob es für die mit den Einsätzen

beabsichtigten entwicklungspolitischen

Ziele der Demokratisierung

und Konfl ikteindämmung in den

Einsatzgebieten noch hinreichenden

Rückhalt in der bundesdeutschen

Bevölkerung gibt oder nicht doch

andere Wege zur Zielerreichung beschritten

werden müssen.

Das Idsteiner Friedensbündnis

hofft auf eine rege Beteiligung.

Alfred Strauss

Ruheständler

im Dezember

und Januar

Am Mittwoch, den 19.12.2012

trifft sich der Ruheständlerkreis

zu seiner Weihnachtsfeier. Pfvn. Dr.

Daniela Opel und Sonja Neumann

werden diese für Sie gestalten – mit

Kaffee und Stollen, weihnachtlichen

Geschichten und Liedern. Das Kinder-

und Jugendchorprojekt „Engelisch

für alle“ wird ebenfalls für Sie

auftreten.

Am 16.01.2013 wird es schon

närrisch, denn Fasching ist im Jahr

2013 früh.

Wir beginnen jeweils um 15 Uhr

im großen Saal des evangelischen

Gemeindehauses.

Sonja Neumann

Veranstaltungen

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Veranstaltungen

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Musik bei

Kerzenschein

Am Mittwoch, den 19. Dezember

fi ndet wie in jedem Jahr die

„Weihnachtliche Musik bei Kerzenschein“

in der Unionskirche statt.

Die Musikgruppen unserer Gemeinde

werden adventliche und weihnachtliche

Stücke in der von Kerzenlicht

erleuchteten Kirche aufführen.

Posaunenchor, Flötenensemble, Jugendchor

und Idsteiner Kantorei laden

zum Zuhören und gemeinsamen

Singen in die Unionskirche ein. Los

geht es um 20 Uhr. Wir freuen uns

auf Sie.

Ingrid Henze

Jugendgottesdienst

Keine Lust sonntags früh aufzustehen?

Dann komm zum JuGo,

dem Gottesdienst für alle Jugendlichen

und Junggebliebenen. Es erwartet

Dich ein moderner Gottesdienst

mit Mitmach-Aktionen.

Die nächsten Termine:

Samstag

22. Dezember 2012

Samstag

02. Februar 2013

Los geht es immer um 18.30 Uhr

im Gemeindehaus.

Offene

Weihnachtsfeier

an Heilig Abend

im Gemeindehaus

Möge das Licht der Heiligen Nacht

unser Leben erleuchten und es auch

in unseren Herzen hell und fröhlich

werden – das wünschen wir uns für

alle Menschen in Idstein. Wer dazu

einen geselligen Ort sucht, an dem

gemeinsam an einer festlichen Tafel

gegessen, gesungen und erzählt wird,

ist herzlich willkommen zur diesjährigen

offenen Weihnachtsfeier von

17-19 Uhr.

Anschließend besteht die Möglichkeit,

zusammen den Gottesdienst um

19 Uhr zu besuchen. Bitte bringen

Sie einen kleinen Beitrag zum kalten

Buffet oder ein paar Plätzchen mit.

Um Anmeldung wird gebeten per

Mail an b.wallisch@ev-kirche-idstein.de

oder telefonisch im Gemeindebüro

unter Tel. 2787.

Dort können Sie auch angeben, ob

Sie eine Fahrgelegenheit benötigen.

Birgit Wallisch


Fleischwurst-

Frühstück zwischen

den Jahren

Traditionen leben vom Mitmachen.

Seit vielen Jahren gibt es nach dem

Gottesdienst am Sonntag zwischen

den Jahren statt dem Kirchcafé ein

Fleischwurstfrühstück im Gemeindehaus.

Nachdem es im letzten Jahr keinen

Sonntag zwischen den Jahren gab,

freuen wir uns in diesem Jahr umso

mehr auf viele hungrige Gäste am

30.12. nach dem Gottesdienst!

Jörg Fried

„Der Mensch heißt

Mensch, weil er …“

Second Service

mit Christina Brudereck

Am 27. Januar feiern wir unseren

nächsten Second Service (den „etwas

anderen Gottesdienst“). Christina

Brudereck, die schon am Abend

zuvor im Bistro Nachtcafé zu Gast

sein wird, spricht in Anlehnung an

Herbert Grönemeyer zum Thema

„Der Mensch heißt Mensch, weil er

….“. Der Second Service beginnt

um 18 Uhr im Gemeindehaus.

Martin Kuhlmann

Lange Nacht

der Spiele

In den Weihnachtsferien ist es

wieder soweit – die Gelegenheit

zum Spielen (keine Elektronik- oder

Computerspiele) bis die Augen zufallen

(oder das Frühstück fertig

ist). Von Freitag, 11. Januar, 20.00

Uhr, bis Samstag, 12. Januar,

09.00 Uhr, heißt es wieder für alle

spielbegeisterten Jugendlichen (ab

Konfi alter): auf geht´s zur „Langen

Nacht der Spiele“ im Ev. Gemeindehaus.

Schlafsäcke und Isomatten

sollten mitgebracht werden – auch

wenn man sie vielleicht nicht braucht.

Mit dem gemeinsamen Frühstück, zu

dem jede/r etwas mitbringt, beenden

wir am 12. Januar gegen 09.00 Uhr

unsere Aktionsnacht. Eigene Spiele

dürfen gerne mitgebracht werden.

Eine Anmeldung für die Spielenacht

ist erforderlich. Die entsprechenden

Flyer liegen ab 29. November im

Gemeindehaus und in der Kirche

aus. Weitere Infos bei Gemeindepädagogin

Petra Dobrzinski.

Petra Dobrzinski

Veranstaltungen

11


Veranstaltungen

12

In diesem Jahr wird die Wartezeit

auf den Heiligen Abend doppelt verkürzt.

Um 15 Uhr sorgen die Kinder

des Kindergottesdienstes mit ihrem

Weihnachtsbotschaften

Gottesdienste am Heiligen Abend um 15 Uhr und 17 Uhr

Krippenspiel in der Unionskirche

Am Samstag, den 09.02.2013,

laden wir alle Grundschulkinder zu

unserem Kinderbibeltag ins Ev. Gemeindehaus

ein.

Das Thema stand bei Redaktionsschluss

noch nicht fest, aber es wird

bestimmt wieder ein toller gemeinsamer

Tag. Von 10.00 bis ca. 16.00

Uhr erzählen und hören wir biblische

Geschichten, basteln, spielen und

singen. Zum gemeinsamen Abschluss

Krippenspiel für die weihnachtliche

Einstimmung. Die Gottesdienstbesucher

werden von den heiligen drei

Königen mit zur Krippe genommen

und erzählen, was sie auf dem Weg

dorthin alles erleben.

Im Gottesdienst um 17 Uhr werden

die Engel höchstpersönlich den

Idsteinern die frohe Kunde von der

Geburt Jesu überbringen. Nur wie

und in welcher Sprache? Diese Frage

diskutieren die Engel im Himmel.

Vielleicht auf Englisch, der Universalsprache?

Oder doch besser auf

Altgriechisch oder Latein? Oder

vielleicht als Tango in spanischer

Sprache? Kinder und Jugendliche

werden das Singspiel „Eng(e)lisch für

alle“ aufführen.

Dr. Daniela Opel

Kinderbibeltag für Grundschulkinder

(1. - 4. Klasse)

um 15.15 Uhr sind auch alle Eltern,

Großeltern und Geschwister wieder

herzlich eingeladen.

Am Montag, den 14.01., beginnt die

Anmeldung – im Gemeindehaus und

in der Kirche liegen dann die entsprechenden

Flyer aus. Die Teilnehmerzahl

ist begrenzt.

Nähere Infos und Anmeldung bei

Gemeindepädagogin Petra Dobrzinski.

Petra Dobrzinski


Monat Tag Datum Uhrzeit Anlass

Di 15. 20.00 Forum mit „amnesty international“ (Arbeitstitel)

Fr/Sa 25./26. Bistro-Nachtcafé

So 27. 18.00 Second Service

Sa 02. 18.30 Jugendgottesdienst

Mo 11. Rosenmontagsparty

Februar Mi 13. 18.30 Fastenaktion 1. Abend (7 x mittwochs)

Di 19. 20.00 Forum mit Volker Jung

So 24. 11.00 Familiengottesdienst

Fr 01. 19.00 ? Weltgebetstag „Frankreich“ im BDH

März Mo-Fr 11.-15. Chr. Brudereck: Gemeindewoche

Osterferien

ab 23.03.

Sa 16. 18.30 Jugendgottesdienst

So 17. FöV-Bücherbasar

Mo-Sa 01.-06. Gemeinde-Romreise

April So 21. 09.30 Konfi rmation (Pfvn. Dr. D. Opel)

Osterferien

bis 07.04.

Mo 20. 11.00 Ökumenischer Gottesdienst

So 28. 18.00 Kantoreikonzert

So 05. 09.30 Konfi rmation (Pfr. M. Kuhlmann)

Mai Sa 25. 10.00-15.00 Bibeltag für Kids (5. – 7. Klasse)

So 26. 18.00 Bläserkonzert (Kirche)

Juni Sa 16. Dekanatskinderkirchentag

Juli Sommerferien ab 06.07.

Januar

bis 13.01.

Weihnachtsferien

August

Sommerferien

bis 18.08.

September So 08.

Oktober

12.10. - 27.10.

Herbstferien

November

Dezember

23.12. -

11.01.2014

Weihnachtsferien

J a h r e s p l a n 2 0 1 3

- auszugsweise -

Fr/Sa 30./31. Konfi rmanden-Einführungs-Wochenende

So 06. 11.00

Tag des offenen Denkmals

Sinfoniekonzert

Familiengottesdienst zum Erntedankfest

Di 29. 20.00 Großer Hauskreisabend

Mi-Sa 31.-02.11. Fundraising-Musical

Sa 02. 10.00-16.00 Kinderbibeltag (1. – 4. Klasse)

So 24. Weihnachtlicher Basar

So 01. 11.00

Ökum. Gottesdienst und Ökum.

Kindergottesdienst in St. Martin/BDH

So 08. 17.00 Gospelkonzert zum Idsteiner Weihnachtsmarkt

So 15.

11.00

18.00

Familiengottesdienst

Kantoreikonzert

Mi 18. 20.00 Weihnachtliche Musik bei Kerzenschein

Veranstaltungen

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Veranstaltungen

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Bistro-Karten!

Das ideale Weihnachtsgeschenk!

Freitag 25.1.2013

Samstag 26.1.2013

jeweils um 19:30 Uhr

Ev. Gemeindehaus

25.1.2013 „Quo Vadis, Kirche?“

- Was will eigentlich die Evangelische Kirche? –

Talk-Gast: Dekan Oliver Albrecht (Ev. Dekanat Idstein)

Illusion und Täuschungskunst : Mr. Joy

Faszinierende Show - ansteckender Glaube - nach diesem Motto fasziniert Mr. Joy mit Licht und Magie sein Publikum.

Wer denkt, Glaube und Magie passen nicht zusammen liegt hier falsch. Mr.Joy ist wohl der vielfältigste

christliche Darstellungskünstler Europas. Zu seinem Repertoire gehören die Elemente Artistik, Illusionen, Jonglage,

CloseUp oder Täuschungskunst.Alle (un-)denkbaren Gegenstände fl iegen und wirbeln durch die Luft.

Die Botschaft wird ebenfalls mit eingefl ochten: z.B. wird bei einer Jonglage das Evangelium zugleich visuell und

akustisch den Zuschauern verständlich nahe gebracht.

26.1.2013 I have a dream

- von Träumen und Menschen, die viel bewegten -

Talk-Gast: Christina Brudereck (Theologin und Autorin)

Musik und Poesie: Ensemble ”2 Flügel”

(Christina Brudereck: Texte, Benjamin Seipel: Flügel und Gesang)

2 Flügel präsentiert Lieder und Texte voller Widerstand und Hoffnung, Geschichten aus Amerika, Birma, Indien

und unserer Umgebung. Mit ihrer einzigartigen Sprache erzählt Christina Brudereck von Menschen, die sich

Gewalt und Unterdrückung nicht beugten, sondern Zeichen setzten für Gerechtigkeit und Gütekraft. „Egal,

wie sie auch hießen, mich interessiert, warum sie nicht die Flügel hängen ließen.“ Mit kunstvollem Klavierspiel,

Variationen bekannter Lieder, Improvisationen und Gesang verleiht Benjamin Seipel dem Abend eine beeindruckende

Dichte.

Eintritt jeweils 10,- Euro, Kartenvorverkauf ab sofort im ev. Gemeindehaus

(Albert-Schweizer-Straße 4, Tel 2787) oder Silvia Rileit (Tel. 9488090)


Rosenmontagsparty

im Gemeindehaus

Nach dem großen Erfolg im Jahr

2012 wird es auch 2013 wieder eine

Rosenmontagsparty im Gemeindehaus

geben. Bei Büttenreden, Liedern

und sicherlich wieder einem feschen

Männerballett wollen wir uns ein

wenig vom Stress der Kirchenrenovierung

und des Spendensammelns

erholen. Daher lautet das Motto

2013 denn auch:

Wird teuer auch der Kirchenbau,

am Rosenmontag heißt’s

„Helau“!

Der Eintritt für die Party am 11.

Februar 2013 kostet 5,00 Euro, darin

inbegriffen ist auch diesmal wieder

ein Begrüßungssekt oder -saft.

Für das leibliche Wohl wird mit kleinen

Speisen gesorgt sein. Und auch

2013 wollen wir mit dem Erlös den

Förderverein für die Kinder- und Jugendarbeit

unterstützen. Karten gibt

es ab 13. Januar immer sonntags im

Kirchcafé – aber warten Sie nicht zu

lange!

Ute Fried

Fünf Abende

zu großen Fragen

des Glaubens

Vom 11.-15. März 2013 werden

wir wieder eine besondere Woche in

unserer Gemeinde haben. Dieses Mal

werden es „Fünf Abende zu großen

Fragen des Glaubens“ sein. Christina

Brudereck, Theologin und Schriftstellerin,

bekannte Predigerin im

gesamten deutschsprachigen Raum,

die wir schon von zwei Abenden im

Vorjahr zu „Beziehungen und Familie“

kennen, wird uns als Referentin

durch die Abende führen.

Und so lauten die Abende:

Zufall, Schöpfung, Evolution

Ist die Welt gewollt oder

wurde sie ins Leben geliebt?

Jesus, Buddha, Mohammed

Glauben wir alle das Gleiche?

Vater, Sohn, Heiliger Geist

Wieso hat Gott verschiedene

Namen?

Gefoltert, gestorben, tot.

Was geschah mit Jesus?

Gebet, Gemeinschaft, Gott

Wie kommt der Glaube in den

Alltag?

Martin Kuhlmann

Veranstaltungen

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Veranstaltungen

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Petersplatz in Rom

Gemeindereise nach Rom

Die Ev. Kirchengemeinde bietet

eine sechstägige Flugreise in die ewige

Stadt an. Los geht es am Ostermontag

(01.04.2013). Das Programm

sieht vor, dass wir am Dienstag, den

02.04.2013 die Vatikanischen Museen,

Sixtinische Kapelle, Peterskirche besichtigen

und nachmittags die Piazza

Navona, Trevibrunnen und Spanische

Treppe besuchen. Am Mittwoch, den

03.04.2013 stehen die Kirchen S. Giovanni

in Laterano und Santa Maria

Maggiore und ein anschließender

Gang durch das „protestantische

Rom“ auf dem Programm. Donnerstags

(04.04.2013) führen uns unsere

Wege nach Trivoli, Subiaco und zu

den Waldensern. Am Freitag, den

05.04.2013 ist ein Besuch der Kirche

S. Clemente, des Konstantinbogens,

des Kolloseums und des Forum Ro-

manum geplant. Abends gibt es ein

rustikales Abschiedsessen in den Albaner

Bergen. Samstags besichtigen

wir die Katakomben an der Via Appia

Antica, die Grabeskirche des Paulus

und die Stätte seiner Hinrichtung.

Anmelde- und Reiseinformationen

erhalten Sie im Gemeindebüro (Tel.

2787/E-Mail: gemeindebuero@evkirche-idstein.de).

Der Anmeldeschluss ist der

31.12.2012.

Interessenten wenden sich gerne

an Pfarrvikarin Dr. Daniela

Opel (Tel.2781/E-Mail: d.opel@

ev-kirche-idstein.de) oder Pfarrer

Martin Kuhlmann (Tel. 3106/E-Mail:

m.kuhlmann@ev-kirche-idstein.de).

Pfvn. Dr. Daniela Opel

und Pfarrer Martin Kuhlmann


Alle zwei Jahre versetzt der Kirchentag

eine deutsche Stadt in einen Ausnahmezustand.

Rund 100.000 Menschen

kommen zusammen, um ein

Fest des Glaubens zu feiern und über

die Fragen der Welt nachzudenken.

Kirchentag heißt: spannende Diskussionen,

spirituelle Höhepunkte,

einen Austausch zwischen den Konfessionen

und Religionen, gute Musik

und vieles mehr.

Die Veranstaltungen des Kirchentages

sind so vielfältig wie das religiöse

und gesellschaftliche Leben:

Sie greifen soziale, ethische und politische

Themen auf. Stellen Fragen

nach der gerechten Gestaltung einer

globalisierten Welt, der Bewahrung

der Schöpfung und der Würde des

Menschen. Sie führen Gespräche

über Theologie und Spiritualität.

„Soviel Du brauchst“

(2. Mose 16,18)…

Seit 2003 bietet das Evangelische

Dekanat Bad Schwalbach unter Leitung

von Gemeindepädagogin Astrid

Hamm Gruppenfahrten für Erwachsene

zu den Evangelischen und Ökumenischen

Kirchentagen an.

Erstmals sind Plätze im Gruppenquartier

und im Zug auch für die

Kirchengemeinden des Dekanates

Idstein reserviert.

Falls Sie also Lust und Interesse haben,

im nächsten Jahr mitzufahren,

sind Sie herzlich dazu eingeladen.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte

an Frau Silvia Stafast vom Dekanatsbüro,

Tel. 06126 – 4017710

Astrid Hamm

Veranstaltungen

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Gemeindeleben

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Austräger

für den Gemeindebrief gesucht

Für folgende Straßen in Idstein (sortiert nach „Austrage-Bezirken“) suchen

wir Gemeindebrief-Austräger und Austrägerinnen:

Bad Homburger Str. / Auf der Bockshahn

Eppsteiner Weg / Königsteiner Str.

Bad Sodener Str. / Kronberger Str.

Richard-Klinger-Str. / Wiesbadener Str. (ab Bahnlinie)

Auroffer Str.

In der Eisenbach ab Nr. 35, aber nur ungerade

In der Eisenbach ab Nr. 52, aber nur gerade

Martin Luther Str. / Löhergasse

Obergasse / Frölenberg / Rodergasse

König-Adolf-Platz / Himmelsgasse

Am Hexenturm / Schlossgasse / Schulgasse

Bitte melden Sie sich bei Herrn Peter Welsch unter Tel. 3369 oder im

Gemeindebüro unter Tel. 2787, wenn Sie uns helfen möchten.


Frauenkreis sucht Verstärkung

Das Leitungsteam des Frauenkreises

benötigt ab Februar 2013

personelle Verstärkung, da Erika

Stanke auf eigenen Wunsch aus dem

Team ausscheidet. Schwerpunkt der

Tätigkeit wird die Mitwirkung bei

der inhaltlichen und logistischen

Vorbereitung und Gestaltung der

monatlichen Treffen sein.

Bei der Entstehung des Engels in

Hardanger-Sticktechnik sind viele

fl eißige Hände der Mitarbeiterinnen

des ökumenischen Handarbeitskreises

Idstein tätig. In aufwändiger

Arbeit werden die Kleidchen

und Mieder liebevoll

in Idstein gestickt. Köpfe,

Hände, Haare und Bänder

werden über Ebay

kostengünstig im Internet

besorgt, die Teile für den

Ständer werden bei einem

Baumarkt eingekauft und

von dem Ehemann einer

Mitarbeiterin für den Zusammenbauvorbearbeitet.

Die Einzelteile werden dann zur

Endmontage zu einer ehemaligen

Mitarbeiterin in die Schweiz geschickt,

die fertigen Engel kommen

dann wieder nach Idstein, wo sie

viele Menschen zur Weihnachtszeit

erfreuen sollen.

Der Hardanger-Engel

Weitere Auskünfte erteilen gerne

Pfr. Martin Kuhlmann (Tel. 3106),

Ingeborg Karle (Tel. 0177 - 8448799)

oder Mechthilde Scheid (Tel. 29159),

die die Zusammenkünfte mit den

Frauen gerne weiterführen würden,

wenn sich die gewünschte Verstärkung

des Teams herbeiführen lässt.

Mechthilde Scheid

Sie können die Engel ab November

im evangelischen Gemeindehaus

jeweils montags von 14:30 bis 16:30

Uhr für 15,00 € erwerben, am besten

bestellen Sie jedoch diese bei

Frau Schwan unter der

Rufnummer 06126-3722

vor.

Der Erlös aus dem Verkauf

geht anschließend

jeweils zur Hälfte an die

katholische und an die

evangelische Kirchengemeinde

Idstein. Die

katholische Gemeinde

nutzt die Spende zur Unterstützung

des brasilianisches

Kinderheims Educandario

Jesus Mestre in Igazi.

Die evangelische Gemeinde hilft

dem Förderverein für die Kinderund

Jugendarbeit der evangelischen

Kirchengemeinde in Idstein.

Gisela Niedziella

Gemeindeleben

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Gemeindeleben

20

Evangelische Kirchengemeinde Idstein

sucht dringend !!!

Wir suchen ab sofort auf ehrenamtlicher

Basis für unseren Gemeindebrief

einen

Chefredakteur (m/w)

Wir sind eine große und sehr

aktive Gemeinde

und freuen uns

über jeden, der zu

uns kommt - sei es

uns näher kennen

zu lernen oder um

mit uns in unserer

Gemeinde zu leben

und zu arbeiten.

Dem Gemeindebrief

kommt die

wichtige Aufgabe

zu, über Termine,

Veranstaltungen und Neues aus

unserem Gemeindeleben zu informieren.

Zur Verstärkung unseres Redaktionsteams

suchen wir ab sofort

eine/n Chefredakteur/in bei der/

dem die Fäden zusammenlaufen.

Aufgaben:

Als Chefredakteur/in koordinieren

Sie die Erstellung

unseres Gemeindebriefs,

der fünfmal im Jahr in einer

Aufl age von 6.400 Exemplaren

erscheint. Sie erstellen einen Themenplan

für jede Ausgabe, terminieren

die Redaktionssitzungen

gemeinsam mit den übrigen Redaktionsmitgliedern,

nehmen die

fertigen Beiträge

per E-Mail entgegen,

redigieren sie

und leiten Sie an

die Grafi k weiter.

Voraussetzung:

Wir wünschen

uns eine/n Chefredakteur/in,

die/

der Kontakte

pfl egt und Spaß

an der ehrenamtlichen

Arbeit hat. Sie organisieren

sehr gerne und sind idealerweise

ein aktives Mitglied unserer Gemeinde.

Weitere Informationen:

Bei Interesse wenden Sie sich

bitte an Dr. Daniela Opel.

Telefon: 06126/2781

E-Mail: d.opel@ev-kirche-idstein.de


Im Jahr 2004 wurde Heinke Geiter

zur hauptamtlichen Dekanin gewählt.

Drei Punkte waren ihr beim

Antritt ihres Amtes besonders wichtig:

Die Sprachfähigkeit im Glauben

zu fördern, die Vernetzung der Kirchengemeinden

in der Region voranzubringen

und eine handelnde und

diakonische Kirche zu sein. „Nur

dann ist Kirche wirklich Kirche“, sagt

sie. Vieles davon ist ihr sicherlich gelungen.

Das Thema Sprachfähigkeit im

Glauben ist durch das Angebot von

Grundkursen in biblischer Theologie,

durch zahlreiche Glaubenskurse,

die Schaffung der Stelle für evangelische

Identität sowie durch die

EKHN-weit beachteten Prädikantenkurse

gut erfüllt worden. Heinke

Geiter setzte sich dafür ein, ein

Haus der Kirche und Diakonie zu

schaffen. Dieser Traum ist in Erfüllung

gegangen. Im Haus der Kirche

wohnen und arbeiten Menschen,

hier sind das Tafelbüro, der Finanz-

Dekanin Heinke Geiter

geht in den Ruhestand

lotsendienst, die Tagesstätte, die Diakoniestation

und das Dekanat untergebracht.

Auch die Hospizbewegung

ist eine Erfolgsgeschichte. Bald werden

fünf Hauptamtliche im Bereich

der ambulanten Palliativversorgung

beschäftigt. Und es gebe noch Vieles

mehr zu nennen, was unsere Dekanin

auf den Weg gebracht hat. Wir

sind dankbar für viel – oft auch ganz

persönlichen Einsatz – den Heinke

Geiter Haupt- und Ehrenamtlichen

im Dekanat hat angedeihen lassen.

Am Samstag, den 08. Dezember wird

sie in einem Festgottesdienst um 16

Uhr in der Unionskirche verabschiedet.

Dr. Daniela Opel

Redaktionsschluss

für die nächste Ausgabe

des Gemeindebriefes

Februar / März 2013

ist der

03. Januar

Artikel, die nach diesem Termin geliefert

werden, können in der Ausgabe nicht

mehr berücksichtigt werden.

Gemeindeleben

21


Gemeindeleben

22

Zehn Jahre Carsten Koch in Idstein

Kirche macht Musik – Musik macht

Kirche, und in unserem Dekanat gilt

das besonders: die Arbeit des Kantors

der Idsteiner Kirchengemeinde

und unseres Dekanats, Carsten

Koch, kann sich hören lassen und das

jetzt schon seit zehn Jahren. Dafür

sind wir dankbar, auch und gerade im

Dekanat.

Wir wissen, dass es nicht selbstverständlich

ist, hier bei uns im

ländlichen Raum einen so hervorragenden

Musiker so lange schon in

unserer Mitte zu haben. Dabei ist es

nicht nur die Qualität seiner Arbeit,

sondern es sind sein freundlicher

Umgang mit musikalischen und auch

unmusikalischen Menschen, sein Engagement,

das nicht nachlässt, sondern

eher stärker wird von Jahr zu

Jahr und seine Fähigkeit, nicht nur

ganz große Konzerte auf die Beine

zu stellen und sich als exzellenter

Dirigent zu erweisen, sondern auch

in kleinen Projekten liebevoll und

sorgfältig mitzuwirken, was wir an

ihm so schätzen.

Viele Menschen hat Carsten Koch

in den letzten zehn Jahren mit sei-

ne Konzerten begeistert – ob Beethoven

– Symphonien, Oratorien

oder andere große mit der Kantorei

und der Nassauischen Kammerphilharmonie

gestaltete Werke oder

Kantaten-Gottesdienste und hat so

den Mitwirkenden und den Hörern

die Botschaft von unserem großen,

menschenfreundlichen Gott durch

die Musik nahegebracht.

Carsten Koch bringt Kirche zum

Klingen nicht nur in Idstein, sondern

in unserer ganzen Region, in der Arbeit

mit der Kantorei, in der Förderung

von Kindern und Jugendlichen,

in seinen Chören oder in Dekanats-

Projekten wie der Nacht der Kirchen

und bei der Förderung unserer Organisten

– um nur ein paar Beispiele

zu nennen. Dafür sind wir dankbar

und gratulieren ihm ganz herzlich.

Wir hoffen, dass wir noch zu vielen

seiner Dienstjubiläen hier in Idstein

etwas werden schreiben können.

Oliver Albrecht

und Heinke Geiter


Carsten Koch zum „Zehnjährigen“

Am 1. Januar 2003 kam Carsten

Koch als Nachfolger von Edwin

Müller nach Idstein. Damit ist er am

1. Januar 2013 zehn Jahre Kantor in

unserer Gemeinde und im Dekanat,

und wir wollen es nicht versäumen,

Carsten Koch für diese

zehn Jahre unseren besonderen

Dank zu sagen.

Wir sind froh und

dankbar, einen so wunderbaren,

vielseitig begabten

und hoch professionellen

Musiker,

Organisten, Chorleiter

und Dirigenten in unserer

Gemeinde haben

zu dürfen. Gerade in dem Carsten Koch

nun vergangenen „Jahr der Kirchenmusik“

ist uns der Reichtum, den wir

in und an ihm haben besonders bewusst

geworden. Jeder erinnert sich

an die vielen von ihm verantworteten

und geleiteten Konzerte der Kantorei

zusammen mit Orchestern, an seine

Sinfonie-Konzerte mit den Nassau-

Monatsspruch

Januar

ischen Philharmonikern, zuletzt Beethovens

„Neunte“, die unvergessen

bleiben wird.

Aber damit noch lange nicht genug:

Carsten Koch ist ein begabter

Organist und Pianist, dem die kirchenmusikalischanspruchsvolle

Gestaltung

unserer Gottesdienste

obliegt, der aber auch in

der modernen Kirchenmusik,

in Jazz und Pop

ebenso zuhause ist wie

in der Klassik und in der

Welt der Gospelmusik.

Auch mit den Kindermusicals

hat er in den

letzten beiden Jahren

neue Akzente in unserer

Gemeinde gesetzt.

Danke, Carsten, für Deine wunderbare

Arbeit in Idstein! Wir können

uns nur wünschen, dass Du noch

für viele Jahre unser Kantor bist und

bleibst!

Für den Kirchenvorstand

Martin Kuhlmann

Du tust mir kund den Weg

zum Leben:

Vor dir ist Freude die Fülle und

Wonne zu deiner Rechten ewiglich.

Ps 16,11

Gemeindeleben

23


Gemeindeleben

24

Krankhausbesuchsdienst

Der Krankenhausbesuchsdienst

trifft sich alle zwei Monate zum gegenseitigen

Austausch und zur Aufteilung

verschiedener Aufgaben. Seit

2006 ist er ökumenisch und wird

von Gemeindereferentin Martina

Jüstel und einigen Helferinnen der

Katholischen Pfarrgemeinde Sankt

Martin tatkräftig unterstützt.

Auch wenn unsere Gesprächsrunde

in letzter Zeit kleiner geworden

ist, gibt der Besuch bei Patienten

sehr viel von dem zurück, was an

Kraft, Ausdauer und Motivation

investiert wurde. Die Gespräche in

diesem Kreis sind zuweilen von einer

ansteckenden Fröhlichkeit und

einer gewissen Heiterkeit.

Dennoch gibt es inzwischen große

Unzufriedenheit und irgendwo auch

etwas Frustration: „Bei den Geburtstagsbesuchsdiensten

machen doch

so viele mit, warum werden wir vom

Krankenhausbesuchsdienst immer

weniger?“

Krankheit und Tod werden leider

in unserer Gesellschaft immer mehr

ausgeblendet, was zählt, ist der gesunde

Mensch. Dagegen hat Kirche

einen ganz besonderen Auftrag, Besuche

bei Kranken sind wichtiges

Merkmal christlicher Gemeindearbeit.

Und je mehr Menschen sich

dafür einsetzen, desto weniger sind

die Einzelnen belastet oder sogar

überfordert. Momentan ist es noch

möglich, dass die Mitglieder des ökumenischenKrankenhausbesuchsdienstes

nur einmal im Monat an

einem Tag in einer ihnen zugeteilten

Woche kranke Menschen im Idsteiner

Krankenhaus besuchen. Wir suchen

dringend jüngere, aufgeschlossene

Menschen, die sich vorstellen

können, einmal im Monat oder jeden

zweiten Monat an einem Tag in der

Woche in der Idsteiner Helios-Klinik

Krankenbesuche zu machen. Dabei

kommt es nicht darauf an, sich in

möglichst vielen Patientenzimmern

aufzuhalten. Manchmal kommt nur

ein einziges, dafür aber sehr intensives

Gespräch zustande. In schwierigen

Fällen stehen Ihnen die Krankenhausseelsorgerinnen

zur Seite,

im Gespräch und in der Seelsorge an

den Mitarbeitenden. Ebenso sind die

Krankenhausseelsorgerinnen selbst

vor Ort, um Menschen in schwierigen

Situationen zu begleiten und

zu stärken. Wir bieten das Gespräch,

Krankensegnung und -salbung,

Abendmahl bzw. die heilige Kommunion

zur Stärkung und Hilfe an.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann melden Sie sich am besten

bei Pfarrerin Stefanie Glaser, Tel.

953415 oder bei Frau Elfriede Michel,

Tel. 52560.

Pfarrerin

Stefanie Glaser


Jugend predigt

Mit 16 Jahren predigen – geht das?

Mareike „Mäx“ Stübing, engagierte

Mitarbeiterin in unserer Kirchengemeinde

– nicht nur im Jugendgottesdienst,

sondern in vielen Bereichen –,

hat sich dieser Herausforderung gestellt

und bei dem deutschlandweit

ausgeschriebenen Wettbewerb „Jugend

predigt“ eine Predigt zur Jahreslosung

2012 eingereicht.

Die Freude und Aufregung war

groß, als sie zur Finalrunde in die

Lutherstadt Wittenberg eingeladen

wurde. Drei Tage lang konnte die

junge Predigerin dort mit professionellen

Coaches in verschiedenen

Workshops an ihrer Predigt arbeiten

und feilen. Am vierten Tag, dem

30.10., war es soweit: alle Predigten

wurden vor einer Jury gehalten.

Mareike platzierte sich in den „Top

Ten“! Wir freuen uns mit ihr und

gratulieren der jungen Nachwuchspredigerin

in unserer Gemeinde

herzlich.

Super, Mäx!

Petra Dobrzinski

Spenden

für unsere Kirche

„Bücher habe ich genug, ebenfalls

Tassen im Schrank“, dachte sich ein

Mitglied unserer Gemeinde und bat

ihre Gäste anlässlich ihres Geburtstages

um eine Spende für die Renovierung

unserer Kirche. Ihr Hinweis

auf den Einladungskarten, dass die

Sanierung unseres Idsteiner Kleinods

ihr sehr am Herzen liegt, fi el

auf fruchtbaren Boden. Am Ende des

Festes kam die stattliche Summe von

625,00 € zusammen, die im Gemeindebüro

freudig in Empfang genommen

wurde.

Wir danken allen Menschen, die innovativ,

begeistert, kreativ und charmant

für die Erhaltung der Unionskirche

sammeln!

Ein freundliches Gemeindeglied

Gemeindeleben

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Stadtgeschichte

26

725 Jahre Stadtrechte

Geschichtlicher Hintergrund (Teil 2)

Im 1.Jh. n. Chr. wurde von den Römern

erstmals eine befestigte Grenze

zum Schutz der rechtsrheinischen

Besitzungen errichtet. Der endgültige

Ausbau des Limes erfolgte unter

Kaiser Caracalla (211-217), der sich

gegen einfallende Alemannen erwehren

musste. Der Verlauf des Limes

in unserem Gebiet ging von Kemel

nach Alteburg, weiter über den

Feldberg, bis zum Kastell Saalburg.

Auch in Alteburg bei Heftrich lag ein

kleines Limeskastell. Das Gebiet von

Idstein lag nördlich des Grenzwalles,

also nicht auf Römergebiet. Noch im

3. Jh. gab Rom die Kastelle auf und

verlegte seine Truppen auf das linke

Rheinufer. Damit war der Taunus den

Alemannen und später den Franken

ausgeliefert.

Die erste Besiedlung Idsteins liegt

im Dunkel der Geschichte. Aber es

ist sehr gut möglich, dass schon früh

auf dem Felsen über der heutigen

Stadt, also im Mündungsdreieck von

Wörsbach und Wolfsbach, sich eine

militärische Befestigungsanlage, fränkischen

Ursprungs, befand.

So stammen erstmals Berichte von

Siedlungen im Taunusbereich um Idstein

aus der Zeit Karls des Großen.

Aber vor allem von Mainz aus begann

schon im 4. Jh. die Missionierung

des Taunus. Ihr folgte eine Welle von

Kirchengründungen im Untertaunus

und somit eine Vorherrschaft des

Bistums, die bis ins 12. Jh. reichte.

Die Burg Etichestein (Idstein),

zweifelslos strategisch günstig gelegen,

wird erstmals 1102 erwähnt.

Ihr Name deutet auf ihren Erbauer

hin. Unter dem Erzbischof Adalbert

erwarb das Bistum Mainz im frühen

12. Jh. die Burg Eppstein und auch Idstein

wird in diesem Zusammenhang

erwähnt. Adalbert war verwandt mit

den Grafen von Laurenburg, ein Geschlecht,

das sich nach der gleichnamigen

Burg an der Lahn nannte.

Die Burg in Idstein war zu dieser

Zeit vermutlich im Besitz des Grafen

Udalrich, dem auch Eppstein gehörte

und der mit seinem Tod diese dem

Erzbischof von Mainz vermachte.

Dieser belehnte die Grafen von Laurenburg

mit der Idsteiner Burg (etwa

um 1125).

Mit dem Tod Erzbischof Adalberts

(1134) schwand der Einfl uss des

Bistums Mainz in Idstein, während

Eppstein unter der Oberhoheit von

Mainz blieb.

Das Gebiet um den heutigen Untertaunus

war in viele kleine Herrschaftsgebiete

aufgeteilt. Neben Eppstein

gab es z.B. noch die Vogtei des

Klosters Bleidenstadt und die Grafschaft

Katzenelenbogen. Die Grafen


von Laurenburg, die zu dieser Zeit

auch Vögte von Bleidenstadt waren,

mussten sich in diesem Wirrwarr

von Lehen und Besitztümer, wo jeder

gegen jeden kämpfte, behaupten.

Mitte des 12. Jh. erbauten die Grafen

von Laurenburg an der Lahn die

Burg Nassau und nannten sich seitdem

„Grafen von Nassau“.

1255 teilten die Grafen Otto

und Walram ihren Besitztum. Die

Lahn wurde Grenze zwischen dem

nördlichen, ottonischen und dem

südlichen, walramischen Teil. Idstein

wurde Hauptburg der walramischen

Linie der Grafen von Nassau.

Wie sah es aber zu jener Zeit in

und um Idstein aus? Wir wissen wenig

über diese Epoche. Aber man

kann davon ausgehen, dass das Gefolge

der Grafen, die Burgmannen,

sich mit ihren Familien in der Nähe

der Burg ansiedelten. Ringsherum

lagen die aus fränkischer Zeit stammenden

Siedlungen, wie Wörsdorf,

Walsdorf, Bermbach, Heftrich, Auroff,

Eschenhahn.

Zwischen der Burg, den an der

Burg angelehnten Höfen der Burgmannen

und den erwähnten Siedlungen

dürfte sich ein reger Handel

entwickelt haben.

Auch mag die Vermutung richtig

sein, dass die Grafen von Nassau

schon früh für sich und ihre Burgmannen

eine Kirche errichtet haben.

Ob diese ihren Platz dort hatte, wo

heute die Unionskirche steht, lässt

sich nicht beweisen. Darauf schließen

kann man, weil im Turm der Unionskirche,

der ehemaligen Martinskirche,

romanische Reste entdeckt

wurden und auch der Platz in unmittelbarer

Nähe der Burg lag.

Die Burgmannen, deren Höfe

Lehen der Grafen waren, bildeten

den niederen Adel. Sie waren die

Ritterschaft. Die Grafen stützten

sich militärisch auf sie und auf die

leibeigenen Bauern. Die Ritter nannten

sich damals „Ritter von Idstein

oder „Ritter von Bermbach“, je nach

dem, wo ihr Hofgut lag. Sie durften

ein eigenes Siegel führen.

Idstein und die umliegenden Siedlungen

entwickelten sich stetig. Der

Bedarf an Handel und Gewerbe

nahm ständig zu, was vor allem dem

Umstand zu verdanken war, dass der

Ort nunmehr Residenzburg der walramischen

Grafen von Nassau war.

So ist es nicht verwunderlich, dass

der spätere König, Graf Adolf von

Nassau, sich von König Rudolf von

Habsburg, das Privileg der Stadtrechte

erbat, dem dieser am 3. Mai

1287 nachkam.

Doch was bedeutete diese Stadtrechtsverleihung

konkret? Wie ging

sie vor sich und wer war dieser Rudolf

von Habsburg und sein Nachfolger

auf dem Königsthron, Adolf von

Nassau?

Davon mehr in der nächsten Ausgabe

des Gemeindebriefes.

Dieter Seiler

Stadtgeschichte

27


Kinderseite

28

Viele Fragen rund um Weihnachten

Für diesen Gemeindebrief haben

wir Idsteiner Kinder gefragt, was sie

rund um Weihnachten schon immer

mal wissen wollten. Viele geistreiche

Fragen sind zusammengekommen.

Zum Beispiel: Was ist das Besondere

an Weihnachtsmärkten?

Und: Was ist der Unterschied

zwischen Weihnachtsmann und

Christkind?

Über den Weihnachtsmarkt zu

schlendern, das geht euch vielleicht

auch so, macht Spaß. Wir haben Heike

Bentzien von der Idsteiner Tourist-Info

gefragt, warum das so ist:

„Die tolle Fachwerkkulisse mit dem

einheitlichen Bild der Weihnachtsstände

davor ist etwas Besonderes.“

Sie fi ndet auch die weihnachtliche

Beleuchtung in der Fußgängerzone

schön und dass so viele Idsteiner

Vereine mitmachen. „Viele freuen

sich, Bekannte und Freunde zu treffen,

mit denen man zusammensteht

und plaudert.“

Auch Horst Baier, der bei der

Stadtverwaltung den Markt hauptsächlich

verantwortet, mag die familiäre

Atmosphäre. Obwohl: „Unser

Weihnachtsmarkt, mit mittlerweile

über100 Ständen, zieht Besucher aus

dem gesamten Rhein-Main-Gebiet

an. Auch, weil wir eine der wenigen

lebenden Krippen in Deutschland

haben.“ Ehrenamtliche Helfer aus

der Stadtverwaltung sowie Mit-

glieder von „Idstein aktiv“ schlüpfen

in die Kostüme von Maria, Josef,

Hirte, Engel und König. „Aber Esel,

Schafe, Ziegen, die sind echt.“

Ursprünglich haben sich Menschen

auf Weihnachtsmärkten mit

Vorräten für den Winter eingedeckt.

Heute verbreiten sie vor allem besinnliche

Stimmung. Der Idsteiner

Weihnachtsmarkt wurde 1973 auf

Initiative der Stadt Idstein und der

Werbegemeinschaft (heute „Idstein

aktiv“) wiederbelebt und seither stetig

ausgebaut und weiterentwickelt.

In diesem Jahr fi ndet er statt vom

30.11. bis 02.12.

Auf Weihnachtsmärkten sieht man

häufi g Weihnachtsmänner. Wir haben

Pfarrer Kuhlmann gefragt: Was

unterscheidet den Weihnachtsmann

vom Christkind? Er fi ndet

die Frage gar nicht simpel, denn: „DIE

Antwort gibt es nicht. Es existieren

viele Geschichten, aber nicht alle sind

historisch belegbar.“ Die älteste sei

die vom Nikolaus. Er hat etwa 270

nach Christus gelebt und war der Bischof

der Stadt Myra, (heute Demre,

Türkei). Nikolaus hat Menschen in

Not geholfen und beschenkt. Er tat

das heimlich, denn er mochte keinen

Ruhm. Weil er so viel Gutes getan

hat, wurde sein Todestag – 6. Dezember

– geehrt. „Martin Luther hat diese

Heiligenverehrung nicht gefallen“,

erklärt Pfarrer Kuhlmann. „Deshalb


wollte er den Feiertag abschaffen.

Stattdessen sollte das Christkind an

Weihnachten die Geschenke bringen.“

Auch das Christkind hat etwas

mit Schenken zu tun. „Jesus Christus

hat sich uns Menschen geschenkt, er

war und ist ein Geschenk Gottes.“

Das Christkind wird häufi g als Kind

im weißen Hemdchen und mit Goldlöckchen

dargestellt.

Und der Weihnachtsmann? Den

hat in den 1860er Jahren der Zeichner

Thomas Nast erstmals als

schenkenden Stanta Claus, als heiligen

Nikolaus, gezeichnet. Dieser ist

1931 zu Werbezwecken vom Getränkehersteller

Coca-Cola in einen

molligen Mann mit Bart und rotem

Outfi t verwandelt worden – in den

Weihnachtsmann.

„Eigentlich ist es egal, wer uns

die Geschenke bringt“, fasst Pfarrer

Kuhlmann zusammen. „Freude haben

am Freude schenken, darum geht es

an Weihnachten!“

Silvia M. Bergmann

Freundlicher Weihnachtswichtel

Ein Wichtel ist der ideale Begleiter

durch die Adventszeit. Er verschönert

deinen

Schreibtisch, das

Bücherregal und

passt in jede

Ecke. Für deinen

eigenen Wichtel

benötigst du

eine ausgediente

Toilettenpapierrolle

als Körper.

Die verkleidest

du mit Geschenk-

oder

Bastelpapier. Der

Hut besteht aus

schwarzer Pappe

– einfach einen

Kreis mittels

Wasserglas aufzeichnen, ausschneiden,

einen Schnitt vom Rand bis in die

Mitte machen, die Ränder mit Klebstoff

fi xieren, schon hast du ein dreieckiges

Hütchen

gezaubert. Watte

für den Bart

und die Augen,

noch zwei Pupillen

aus der Pappe

ausgestanzt

(das machst du

mit einem Locher),

schon ist

der Wichtel fertig.

Und auch

wenn der Wichtel

manchmal

etwas grimmig

dreinschaut, hat

er doch ein sonniges

Gemüt und

ein freundliches Wesen.

Viel Vergnügen beim Basteln!

Silvia M. Bergmann

Kinderseite

29


Kolumne

30

Die EURO–Krise und kein Ende

Sie beherrscht seit Monaten

die Nachrichten. Derzeit hat die

Bundesregierung 22 Mrd. EUR in

den Rettungsfond ESM eingezahlt

und bürgt für weitere 168 Mrd.

EUR. Der Ankauf von Staatsanleihen

aus den betroffenen Ländern

durch die EZB könnte infl ationäre

Auswirkungen haben. Man spekuliert

über einen Staatsbankrott

Griechenlands.

Die währungspolitischen Zusammenhänge

sind für den Normalbürger

nur schwer zu durchschauen,

zumal die Tagespresse

auch nicht immer zur Aufklärung

beiträgt.

Deshalb der Versuch, etwas

Klarheit zu schaffen. Eine Geldmengenerhöhung

und eine gleichzeitige

Niedrigzinspolitik heizt

die Konjunktur an. Steigende

Nachfrage führt aber zu Preiserhöhungen.

Ein Staat kann nicht bankrott gehen.

Er kann nur zahlungsunfähig

werden. Es gibt keinen Rauswurf

aus der EURO–Zone. Dies ist in

dem Vertrag von Maastricht nicht

vorgesehen. Übrig bliebe der freiwillige

Austritt und die Rückkehr

zur nationalen Währung. Dies

würde dem entsprechenden Staat

die Möglichkeit geben, sich der

Zahlungsunfähigkeit durch das An

werfen der Notenpresse zu entziehen,

was zur Folge hätte, dass der

Wechselkurs zum EURO sinken

würde. Sinkender Wechselkurs

bietet aber vermehrte Chancen

für den Export und damit für

mehr Wachstum. Für Griechenland

ein gangbarer Weg?

Der Nachteil ist die vermutlich

psychologische Wirkung. Der

Austritt eines Landes aus der

EURO–Zone könnte den EURO

gegenüber dem Dollar erneut unter

Druck setzen. Importe würden

teurer. Also doch kein gangbarer

Weg?

Wir hatten übrigens in

Deutschland schon einmal eine

ähnliche Situation. In den Siebziger-Jahren

wurde Deutschland

überschwemmt mit sogenannten

EURO-Dollars. Diese wurden

spekulativ gegen die DM eingesetzt.

Der Wechselkursanstieg

dieser führte zu sinkenden Exporten

und zu einem massiven

Konjunktureinbruch. Doch der

damalige Bundeskanzler Helmut

Schmidt vertrat die Auffassung,

kein Wachstum ohne Preisstabilität.

Diese hängt aber entscheidend

von gemäßigten Tarifabschlüssen

ab. Die Zeche würde wieder einmal

der „kleine Mann“ bezahlen.

Vielleicht sollten die Politiker im

EURO-Raum einmal über diese

Zusammenhänge nachdenken.

Dieter Seiler


Gottesdienstplan

Dezember 2012 / Januar 2013

Datum Uhrzeit Anlass

01.12.

17:00

18:00

02.12. 11:00

08.12. 16:00

09.12. 10:00

Adventsandacht

zum Weihnachtsmarkt

Adventsandacht

zum Weihnachtsmarkt

Ökm. Gottesdienst

zum 1. Advent

(mit Bläser in St. Martin)

Gottesdienst zur Verabschiedung

von Dekanin H. Geiter

Gottesdienst zum 2. Advent

(mit Taufen)

12.12. 16:00 Gottesdienst

im Phönix-Seniorenzentrum

16.12. 17:00

22.12. 18:30

Waldweihnacht an der

„Drei-Eichen-Hütte“

(mit Posaunenchor)

Jugend-Gottesdienst

(im Gemeindehaus)

Pfarrer

(verantwortlich)

Präd. E. Stanke

Präd. E. Stanke

Pfvn. Dr. D. Opel /

Pfr. J. Paul

Propst Dr. S. Rink /

Team

Pfvn. Dr. D. Opel

Pfvn. Dr. D. Opel

Pfr. M. Kuhlmann /

Team

Team

23.12. 10:00 Gottesdienst zum 4. Advent Pfvn. Dr. D. Opel

24.12.

15:00

17:00

Familien-Gottesdienst

mit Krippenspiel

1. Christvesper

(mit Singspiel)

Pfr. M. Kuhlmann /

Team

Pfvn. Dr. D. Opel

19:00 2. Christvesper Pfvn. Dr. D. Opel

22:30

25.12. 10:00

Spätmette

(mit Flöten)

Weihnachts-Gottesdienst

(mit Abendmahl

und Posaunenchor)

Pfr. M. Kuhlmann

Pfr. M. Kuhlmann

Gottesdienstplan

31


Gottesdienstplan

32

Datum Uhrzeit Anlass

26.12. 10:00 Gottesdienst

zum 2. Weihnachtstag

Pfarrer

(verantwortlich)

Pfrn. M. Lehmann,

Steinfi schbach

30.12. 10:00 Gottesdienst Pfvn. Dr. D. Opel

31.12. 17:00

Gottesdienst zum Altjahrsabend

(Abendmahl und Gospelchor)

06.01. 10:00 Gottesdienst

(mit Abendmahl)

09.01. 16:00 Gottesdienst

im Phönix-Seniorenzentrum

13.01. 10:00 Gottesdienst

(mit Taufe)

Pfr. M. Kuhlmann

Präd. P. Born

Pfvn. Dr. D. Opel

Pfvn. Dr. D. Opel

20.01. 10:00 Gottesdienst Pfr. M. Kuhlmann

27.01.

10:00 Gottesdienst Pfvn. Dr. D. Opel

18:00

Gottesdienstplan

Dezember 2012 / Januar 2013

- Fortsetzung -

Second Service

„Der Mensch heißt Mensch,

weil er …“

Jahreslosung 2013

Denn wir haben hier keine bleibende Stadt,

sondern die zukünftige suchen wir.

Hebräerbrief 13,14

Ch. Brudereck /

Team


Gottesdienstkreise

• Kindergottesdienst

sonntags um 10 Uhr im Gemeindehaus parallel zum Erwachsenen-Gottesdienst,

verantw.: Gemeindepädagogin Petra Dobrzinski

• Familiengottesdienst

16.12. um 17 Uhr an der Grillhütte „Drei Eichen“

Kontakt: Pfr. Martin Kuhlmann

• Second Service

27.01. um 18.00 Uhr „Der Mensch ist Mensch, weil er …“

Kontakt: Martin Kuhlmann, ℡ 3106

• Jugendgottesdienst

22.12. um 18.30 Uhr

verantw.: Gemeindepädagogin Petra Dobrzinski

• Ökumenischer Gottesdienst von Frauen für Frauen

verantw.: Renate Sieb, ℡ 3986, und Gerda Nixdorff, ℡ 52997,

Cornelia Sauerborn-Meiwes, ℡ 95 19 17

Kirchenmusik (Verantw.: Carsten Koch, ℡ 9595345)

• Kinderchor

Pausiert nach den Herbstferien. Neues Projekt ab Januar/Februar 2013.

Stattdessen: Weihnachtsprojekt für 9 bis 13jährige „Eng(e)lisch für Alle“

an folgenden Mittwochen von 15.30 Uhr bis 16.30 Uhr: 05.12.; 12.12.; 19.12.

• Jugendchor

mittwochs 19 -20 Uhr

Idsteiner Kantorei

mittwochs 20 - 22 Uhr

• Posaunenchor

montags 19.30 Uhr, Verantw.: Dr. Walter Kamm ℡ 957908

• Flötenensemble

für Fortgeschrittene, Jugendliche und Erwachsene

Verantw.: Gisela Schuster, ℡ 3633

• Gospelchor „Union Gospel Singers“

02.12. 14 Uhr Probe für Gospelkonzert um 17 Uhr (in der Unionskirche)

Proben donnerstags 20 Uhr: 20.12. mit Weihnachtsfeier; 17.01.; 07.02.;

15.02. – 17.02. Probenwochenende im Martin-Niemöller-Haus in Arnoldshain

Verantw.: Karlheinz Theobald, ℡ 91717

Hauskreise

• Hauskreis: alle 14 Tage, montags, 20 Uhr,

Kontakt: Evi Lehmeier-Schulz, ℡ 53289 oder Manfred Mantey, ℡ 955965 u. 4815

• Hauskreis: jeden 2. und 4. Montag im Monat, 20 Uhr,

Kontakt: Jutta Weber ℡ 5991377 oder Klaus Herden ℡ 999839

• Hauskreis: alle 14 Tage, dienstags, 19 Uhr,

für junge Erwachsene ab 20 Jahren

Kontakt: Daniel Abschinski, ℡ 951300 u. ℡ 0162 – 2496735

• Hauskreis: alle 14 Tage, dienstags, 20 Uhr,

Kontakt: Waltraud Happ, ℡ 5058442 oder Sebastian Burger, ℡ 953853

• Hauskreis: alle 14 Tage, donnerstags, 20 Uhr,

Kontakt: Juliane Kuhlmann, ℡ 3106 oder Gerwald Rüd, ℡ 227584

• Hauskreis: alle 14 Tage, donnerstags, 20 Uhr,

Kontakt: Susanne Reichert, ℡ 589648 oder Markus Klein, ℡ 953845

• Hauskreistreffen im Gemeindehaus: etwa vier Mal im Jahr

Kontakt: Marie Luise Grün-Kosak, ℡ 8145

Aktivitäten unserer Gemeinde

33


Aktivitäten unserer Gemeinde

34

Gesprächs-, Bibel und Gebetskreise

• Bibelgesprächskreis

jeweils 20 Uhr im Gemeindehaus; 18.12.; 22.1.

Verantw.: Pfr. M. Kuhlmann

• Gebet für die Gemeinde

mittwochs 19.30 Uhr im Gemeindehaus; 12.12.;16.1.;30.1.

Verantw.: Pfr. M. Kuhlmann

• Offener Gebetstreff am Morgen

freitags 8 Uhr im Gemeindehaus.

Kontakt: Waltraud Happ, ℡ 505 844 2

• Ökumenisches Frauenfrühstück

Verantw.: Mechthilde Scheid ℡ 229159

• Frauenkreis

Der Frauenkreis trifft sich jeden 2. Mittwoch im Monat, jeweils 15.00 Uhr

im Gemeindehaus, mit Kaffee/Tee und Kuchen. Gäste sind willkommen.

12. 12.: Adventstreffen mit Geschichten, Gedichten, Liedern

09.01.: Unter dem Motto „Berichtenswerte Ereignisse aus dem Idsteiner Land – von

den 20er Jahren bis 2010“ zeigt Stefan Gärth ausgewählte Fotos

Ansprechpartnerin: Mechthilde Scheid, ℡ 229159

Meditative Angebote

• Offene Meditationsabende

einmal im Monat im Gemeindehaus um 19.30 Uhr,

17.12.; 21.01.: Infos und Kontakt: Juliane Kuhlmann, ℡ 3106

Diakonische Dienste

• Besuchsdienst

Senioren-Geburtstage ab 75 Jahre, Tauf-Gedenken (1. - 4. Tauftag)

und Neuzugezogene; Verantw.: Brigitte Krekel, ℡ 988915 und Erika Stanke, ℡ 4893

• Ökumenischer Krankenhausbesuchsdienst

Verantw.: Elfriede Michel, ℡ 52560; Pfrn. Stefanie Glaser, ℡ 953415

• Ökumenisches Kleiderlager

Verantw.: Elfriede Michel, ℡ 52560 und Ursula Busse ℡ 51513

• Arbeitskreis Asyl - Verantw.: Waldemar Markert, ℡ 92422

• Basar - Verantw.: Karin Künzel, ℡ 53624

• Gottesdienst im Altenheim

Vinzenz von Paul-Haus: dienstags 17 Uhr; Verantw.: Pfrn. Stefanie Glaser, ℡ 953415

Phönix-Seniorenzentrum: jeden 2. Mittwoch im Monat

12.12., 16 Uhr; Verantw.: Pfvn. Dr. Daniela Opel, ℡ 2781

09.01., 16 Uhr; Verantw.: Pfvn. Dr. Daniela Opel, ℡ 2781

Spiel und Hobby

• Keramikkurs

Verantw.: Katinka Schneider, ℡ 588979

• Kindertöpfern

mittwochs 15.15 - 16.45 Uhr; Verantw.: Birgit Zielke, ℡ 55686

• Ökumenischer Handarbeitskreis

montags 14.30 - 16.30 Uhr

Verantw.: Frau Niedziella, ℡ 4274 und Frau Schwan, ℡ 3722


Spiel und Hobby (Fortsetzung)

• Ökumenisches Nähkästchen

samstags 10 – 13 Uhr

15.12.

Verantw.: Tanja Thielking, ℡ 959868

Kinder- und Jugendarbeit (verantw.: Gemeindepädagogin Petra Dobrzinski)

• Kindergottesdienst

sonntags 10 bis 11 Uhr im Gemeindehaus.

Vorbereitung KiGo-Team: mittwochs 18.15 Uhr

• Kinderbibeltag (1. – 4. Klasse)

09.02.

• Kinderclub (1. – 4. Klasse)

freitags 16 – 17.15 Uhr (nicht in den Schulferien)

Petra Dobrzinski und Team

• Kidsclub (5. – 7. Klasse)

montags 16 – 17.15 Uhr (nicht in den Schulferien)

Petra Dobrzinski

• Jugendspecials (ab 8. Klasse)

Freitag, 14.12., 19.30 – 21.30: Uhr Kreativabend im Jugendkeller

(verantw.: Petra Dobrzinski, Daniel Abschinski)

Freitag, 28.12., 19.30 Uhr: LAN-Party (verantw.: Daniel Abschinski)

Freitag, 11.01., 20.00 Uhr: Lange Nacht der Spiele (verantw.: Petra Dobrzinski)

Samstag, 26.01.: Besuch Rebstockbad/Ffm (verantw.: Petra Dobrzinski)

• Jugendclub „MissionX – the youthclub“

Termine nach Absprache

Verantw.: Daniel Abschinski, ℡ 951300 oder 0162-2496735

• Jugendtheatergruppe „Mirad!“

Verantw.: Evi Reiner, Thomas Waldow, David Reiner, ℡ 91531

• Krabbelkreis (Kinder ab sechs Monaten)

dienstags 9.30 Uhr; Verantw. und Anmeldung: Ines Schulz ℡ 584039

donnerstags 9.30 Uhr; Verantw. und Anmeldung: Ines Schulz ℡ 584039

Fördervereine, Besondere Aktionen

• FÖV, Förderverein für Kinder- und Jugendarbeit

Ansprechpartnerin: Simone Lang, ℡ 229456 (AB), Email: foev@ev-kirche-idstein.de

• Förderkreis Kirchenmusik

(Ökumenischer Verein zur Förderung der Kirchenmusik in Idstein)

Ansprechpartner: Dr. Tilman Westhaus, ℡ 57819

• Partnerschaft Moshi

Ansprechpartner: Jörg Fried, ℡ 560226, Fax 71635,

Email: j.fried@ev-kirche-idstein.de

Seniorengruppen

• Ruheständlerkreis

19.12.: 15.00 Uhr im Gemeindehaus: Weihnachtsfeier

16.01.: 15.00 Uhr im Gemeindehaus: Faschingsfeier

Verantw.: Sonja Neumann ℡ 588838

Aktivitäten unserer Gemeinde

35


Geburtstage

36

Dezember

01.12. Renate Thurn (76)

01.12. Johanna Schulze (88)

03.12. Heini Moog (80)

03.12. Gunter Degenthof (79)

04.12. Helmut Wunderer (83)

04.12. Gisela Kircher (91)

06.12. Dora Oehmke (76)

07.12. Lieselotte Engel (81)

07.12. Irma Born (79)

07.12. Gertraud Rosie (80)

08.12. Mechthilde Scheid (75)

08.12. Charlotte Ulte (88)

09.12. Werner Dambeck (77)

09.12. Johanna Tobias (90)

09.12. Günter Rückert (77)

09.12. Gerda Kunerl (75)

10.12. Ingeborg Ludwig (87)

11.12. Günther Hoffmann (75)

16.12. Sabine Guckes (76)

16.12. Klaus Gleich (89)

16.12. Christa Petzold (90)

17.12. Lothar Ott (76)

17.12. Lise Merten (93)

17.12. Erika Angenend (90)

19.12. Mathilde Rückert (88)

19.12. Hannelore Habl (82)

19.12. Elisabeth Klag (79)

20.12. Erika Rücknagel (83)

21.12. Marlis Göbl (76)

21.12. Christa Hack (79)

21.12. Christa Reim (76)

23.12. Gisela Pesenti (84)

25.12. Margarete Buhrdorf (91)

26.12. Inge Leven (77)

26.12. Christa Hedenus (76)

29.12. Ulrich Zimmermann (76)

Wir gratulieren!

29.12. Erika Steinberger (87)

29.12. Christa Mehnert (87)

30.12. Lieselotte Zahn (86)

30.12. Barbara Hölzel (91)

31.12. Margot Cremer (87)

31.12. Helga Deutschmann (77)

31.12. Auguste Wachenfeld (79)

Januar

01.01. Gerda Schäfer (81)

01.01. Friedel Wicht (85)

02.01. Marga Tiemeyer (92)

02.01. Gerda Nixdorff (82)

03.01. Gertrud Marzolf (76)

03.01. Emma Hoheisel (88)

04.01. Werner Höhn (87)

04.01. Teda Gleich (86)

04.01. Karla Härtl (78)

04.01. Ingeborg Pfeiffer (90)

04.01. Ilse Buschmann (85)

05.01. Ruth Broßmer (78)

05.01. Irene Diener (86)

05.01. Herbert Grandpierre (75)

06.01. Irmgard Brechter (80)

06.01. Ernst Neubrand (79)

06.01. Else Schütz (81)

08.01. Ute Sabiel (76)

08.01. Käthe Stein (84)

08.01. Eva Maron (93)

09.01. Werner Klaus (86)

10.01. Johannes Fleischer (79)

10.01. Harm Van Brussel (75)

10.01. Christoph Hirschmann (80)

11.01. Lieselotte Preikschat (84)

11.01. Doris Adt (79)

12.01. Helga Spiess (91)

Wir veröffentlichen Geburtstage zum 75. und dann jedes Jahr. Falls Sie keine Veröffentlichung

wünschen, wollen Sie dies bitte unserem Gemeindebüro (Tel. 2787) mitteilen.


Wir gratulieren!

Januar (Forstsetzung)

13.01. Ingrid Schmith (84)

13.01. Hanne Racke (77)

14.01. Karl-Wilhelm Albrecht (78)

14.01. Johanna Friedrich (82)

14.01. Gertrude Groeschke (93)

14.01. Elli Schäfer (78)

14.01. Bojana Staab (91)

15.01. Rosemarie Schneider (75)

15.01. Elfriede Schnatz (89)

15.01. Anneliese Löwner (79)

16.01. Erika Schütz (88)

17.01. Elisabeth Sobolowski (81)

18.01. Heinz Horn (75)

18.01. Edith Schartmann (83)

18.01. Brunhilde Herrmann (94)

19.01. Klaus Tretner (85)

20.01. Horst Diels (82)

20.01. Erna Kaltwasser (77)

22.01. Otto Schütz (77)

22.01. Joachim Pfeiff (83)

22.01. Edgar Dobrow (77)

22.01. Bernd Zimmermann (77)

23.01. Theodor Neubrand (78)

23.01. Erika Pecher (77)

25.01. Elfriede Geiselhardt (89)

25.01. Bernhard Fleisch (80)

25.01. Anna Müller (90)

26.01. Wanda Tretner (77)

26.01. Gisela Greuling (76)

28.01. Renate Skarek (77)

28.01. Erich Schuster (80)

28.01. Elli Zarda (82)

29.01. Ilse Schenderlein (93)

30.01. Elise Holubetz (75)

31.01. Ilse Belletz (81)

Taufen

02.09.

Theo Steinmetz

09.09.

Lucy Kindler

Louisa Köble

Josefi ne Zessel

Luis Stiller

16.09.

Mira Ziemianski

13.10.

Charlotte Brüßler

14.10.

Anja Schröder

Ava Schaa

Jonas Doriath

Gustav Conrad

20.10.

Henriette Tieck

Tim Tieck

Wir veröffentlichen Geburtstage zum 75. und dann jedes Jahr. Falls Sie keine Veröffentlichung

wünschen, wollen Sie dies bitte unserem Gemeindebüro (Tel. 2787) mitteilen.

Geburtstage / Aus den Kirchenbüchern

37


Aus den Kirchenbüchern

38

Trauungen

28.07.

Dominic John

und

Sabrina John

(geb. Stern)

15.09.

Matthias Feix

und

Ewa Feix

(geb. Macinska)

15.09.

Gerhard Schuster

und

Katharina Schuster

(geb. Happ)

29.09.

Rainer Maikranz

und

Annette Maikranz-Roder

(geb. Rinneberg)

13.10.

Christopher Tögel

und

Ellen Tögel

(geb. Lübke)

13.10.

Sebastian Brüßler

und

Daniela Brüßler

(geb. Diehl)

Goldene

Hochzeit

50 Jahre

04.01.2013

Ernst und Marianne Stricker

Diamantene

Hochzeit

60 Jahre

20.12.2012

Gerhard und Christel Großkopf

Eiserne

Hochzeit

65 Jahre

19.12.2012

Gerhard und Ingeborg Ludwig

30.01.2013

Erich und Irmgard Kiekhöfel

Bestattungen

07.09. Friedrich Hoffmann (76)

19.09. Martin Brandt (49)

25.09. Erika Zeyen (87)

26.09. Eduard Reutershan ((68)

04.10. Eva Lehmann (80)

05.10. Johanna Lohfi nk (85)

10.10. Peter Schlieter (75)

12.10. Dietrich Keßler (88)

09.11. Gertrud Emeritzy (88)


Vorsitzender des Kirchenvorstandes Jörg Fried

Schöne Aussicht 9, ℡ 560226, Fax 71635

E-Mail: j.fried@ev-kirche-idstein.de

Gemeindebüro

Montag - Mittwoch: 10.00 bis 12.00 Uhr

Donnerstag: 16.00 bis 18.00 Uhr

Pfarramt I (Ost)

Sprechstunden nach Vereinbarung

Pfarramt II (West)

Sprechstunden im Gemeindehaus

Donnerstag 19.10 - 20.00 Uhr

Küsterin

Kernzeit: Dienstag - Samstag 10.00 - 12.00 Uhr

Gemeindepädagogin

Sprechstunde im Jugendbüro (Dachgeschoss)

nach Vereinbarung

Dekanatskantor und Organist

Sprechstunde im Gemeindebüro nach Vereinbarung

Altenheim- und Krankenhausseelsorge

Pfarramt Wallrabenstein

Albert-Schweitzer-Straße 4, ℡ 27 87, Fax 46 95

E-Mail: gemeindebuero@ev-kirche-idstein.de

Sekretariat Gemeindebüro: Isolde Sponer

Pfarrvikarin Dr. Daniela Opel

Taubenberg 6, ℡ 2781, Fax 55134

E-Mail: d.opel@ev-kirche-idstein.de

Pfarrer Martin Kuhlmann

Im Güldenstück 2, ℡ 31 06, Fax 37 21

E-Mail: m.kuhlmann@ev-kirche-idstein.de

Eva Haering, ℡ 98 81 41, ℡ 0170 - 1768629

E-Mail: e.haering@ev-kirche-idstein.de

Petra Dobrzinski,

℡ 98 80 82, ℡ 0162 - 8 70 79 42

E-Mail: p.dobrzinski@ev-kirche-idstein.de

Carsten Koch, ℡ 9595345

E-Mail: c.koch@ev-kirche-idstein.de

Pfarrerin Stefanie Glaser

Taunusblick 27, 65510 Hünstetten

℡ 95 34 15, Fax 95 38 37

E-Mail: glaser.s@t-online.de

Telefonseelsorge Kostenlose Telefonnummern

℡ 0800-1110111 oder ℡ 0800-1110222

Ökumenisches Kleiderlager

Öffnungszeiten: Do.15.00 - 17.00 Uhr

Annahme: jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat

Ausgabe: jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat

Veitenmühlweg - Kalmenhofgelände

Verantwortlich: Elfriede Michel, ℡ 5 25 60

Ev. Dekanat (Haus der Kirche) Dekanin Heinke Geiter

Fürstin-Henriette-Dorothea-Weg 1, ℡ 40 17 71 0

Fax 40 17 71 90

E-Mail: ev.dekanat.idstein@ekhn-net.de

Diakonie Diakoniestation

(Häusliche Krankenpfl ege)

Mobiler Sozialer Dienst / Diakonisches Werk

Haus der älteren Mitbürger

Hospizbewegung im Idsteiner Land e.V.

Spendenkonten Gemeinde - VR-Bank Untertaunus

Gemeinde - Naspa Idstein

Kantorei - Naspa Idstein

Verein zur Förderung der Kinder und

Jugendarbeit - VR-Bank Untertaunus

Hospizbewegung i.Idsteiner Land e.V., VR Bank

Förderverein Kirchenmusik VR Bank Untertaunus

Kirchenrenovierung, VR Bank Untertaunus

Fürstin-Henriette-Dorothea-Weg 1

℡ 94 18 10, Fax 94 18 15

E-Mail: ev.diakoniestation.idstein@ekhn-net.de

Homepage: www.diakoniestation-idstein.de

Schulgasse 7, ℡ 95 19 500

Schulgasse 7, ℡ 95 19 500

Ute Eisele-Renkewitz, F.-Henriette-Dorothea-Weg 1

℡ 0171 - 8 30 80 82, ℡ 40 177 199

BLZ 510 917 00, Konto 159 506

BLZ 510 500 15, Konto 352 140 015

BLZ 510 500 15, Konto 352 210 145

BLZ 510 917 00, Konto 121 062 03

BLZ 510 917 00, Konto 121 164 03

BLZ 510 917 00, Konto 101 890 04

BLZ 510 917 00, Konto 107 777 04

www.ev-kirche-idstein.de

Die angegebenen Telefon-Nrn. haben, sofern nicht vermerkt, die Vorwahl von Idstein 06126

Wichtige Adressen

39


Impressum

Herausgeber: Evangelische Kirchengemeinde Idstein

Redaktion: Dr. Daniela Opel (verantwortlich)

Tel. 06126 - 2781

E-Mail: gemeindebrief@ev-kirche-idstein.de

Elfi Albers, Silvia M. Bergmann, Ingrid Henze, Anja Paulmann,

Dieter Seiler, Christiane Sünert, Dieter Willmann

Aufl age: 6.400 Exemplare, fünf Ausgaben pro Jahr

Druck: Gemeindebriefdruckerei, Martin-Luther-Weg 1

29393 Groß Oesingen

Verteilung Gemeindebrief: Gemeindebüro, ℡ 06126 - 2787

Namentlich unterzeichnete Artikel geben nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion wieder.

Der Gemeindebrief ist kostenlos – aber nicht kostenfrei. Für freundliche

Spenden mit dem Vermerk „Gemeindebrief“ auf eines unserer Konten sind

wir dankbar.

Foto: Willmann

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