und Ausland; Birgit Franz (HAWK) - AVH-Holzminden

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und Ausland; Birgit Franz (HAWK) - AVH-Holzminden

www.avh-holzminden.de

NR. 189

Juni 2011


19:41 Uhr – die Bombe ist entschärft

Nach dem Fund einer Fliegerbombe wurde am 17. Mai 2011

halb Holzminden evakuiert. Rund 10.000 Holzmindener mussten

für die Bombenentschärfung ihre Wohnungen verlassen. Bei

Baggerarbeiten am Edeka-Markt in der Fürstenberger Straße

wurde am Abend zuvor die 250-Kilogramm-Bombe entdeckt.

(Der TAH berichtete am 18. Mai 2011)

1


INHALT

RUND UM DIE FH

Mit Zeitungsberichten/Textauszügen aus dem Täglichen Anzeiger

Einführung der neuen HAWK-Präsidentin Dienel Seite 3

Die „Mokids“ der HAWK sind umgezogen Seite 6

Hinweis zur Abschlussfeier Seite 6

Bilder von Dieter Strümpel Seite 7

Hallen der Zukunft sollen nachhaltig sein Seite 8

Weiter direkt an der HAWK bewerben Seite 10

Vier neue Experten Seite 12

Schul- und Hausordnung, Teil 3 Seite15

RUND UM DIE FH - MANAGEMENT & BAUEN

Mit Zeitungsberichten/Textauszügen aus dem Täglichen Anzeiger

Kurzbericht aus der Forschung: Bauen mit Lehm Seite 16

Gratis-Literatur Seite 17

RUND UM DIE FH - SOZIALE ARBEIT

Mit Zeitungsberichten/Textauszügen aus dem Täglichen Anzeiger

„Der Tag, an dem sie kamen“ Seite 19

Dem „Alter“ Raum geben Seite 20

NEUES AUS HOLZMINDEN UND UMGEBUNG

Zeitungsberichte/Textauszüge aus dem Täglichen Anzeiger

Der Baron auf der Biotonne Seite 22

Ralf Schwager baut das „Weser-Hotel“ Seite 24

Letzte Bürgerwerkstatt zur Stadtentwicklung Seite 26

Eine bunte Tasche voller Informationen Seite 28

Umfrage zum Standortfaktor Wohnen Seite 30

Kükenfest-Flair wie zu allerbesten Zeiten Seite 32

Fachwerkführungen starten wieder Seite 34

AKTUELLES VON DER ABSOLVENTENVEREINIGUNG

Quartalsweisheit Seite 11

AVHahaha Seite 29

Erinnerung an den Jahresbeitrag Seite 35

Protokoll der Jahreshauptversammlung Seite 36

Neuanmeldungen Seite 44

Geburtstagsliste Seite 45

Holzminden grüßt den Rest der Welt Seite 46

Versammlungskalender Seite 47

Hauptvorstand und Impressum Seite 48

2


RUND UM DIE FH

Der Tägliche Anzeiger Holzminden berichtete am 2. März 2011:

„Wünsche mir vom ,Ältesten’, dass er

solidarisch zur Familie steht“

Wissenschaftsministerin Wanka führt neue HAWK-Präsidentin

Dienel offiziell ins Amt ein / Anerkennung und Respekt bei Festakt

für Vorgänger Thren

Hildesheim/Holzminden (r). Die deutschen

Hochschulen stehen derzeit vor

riesigen Herausforderungen: In diesem

Jahr der doppelte Abiturjahrgang, durch

die Aussetzung der Wehrpflicht noch

verstärkt, und anschließend die Gegenbewegung

mit sinkenden Studierendenzahlen

im Zuge des demografischen

Wandels. Das Projekt „Offene Hochschule

Niedersachsen“, das dieser Entwicklung

entgegenwirken soll, will Menschen

ohne Abitur an ein Studium heranführen.

Doch auch damit sind massive

Anpassungsprozesse programmiert.

All diese Aufgaben zu meistern, dafür

wünsche sie der neuen HAWK-Präsidentin

Prof. Dr. Christiane Dienel eine

glückliche Hand, sagte Niedersachsens

Wissenschaftsminsterin Prof. Dr. Johanna

Wanka beim Festakt zur offiziellen

Amtseinführung Dienels in der Aula

der HAWK in Hildesheim. „Wir brauchen

künftig passgenaue Angebote für unterschiedlichste

Klientel. Hier hat die

HAWK schon einen Vorsprung. Halten

Sie diesen, nutzen Sie ihn und bauen

Sie ihn aus“, gab Wanka der neuen Präsidentin

mit auf den Weg.

Vor den rund 300 Gästen aus Politik,

Wirtschaft, Verbänden, Kirche und Wissenschaft

hob Wanka die Verdienste

von Dienels Amtsvorgänger Prof. Dr. Dr.

h.c. Martin Thren hervor. Thren war vom

Senat der Hochschule nicht wieder

gewählt worden. In seiner Amtszeit seien

nicht unerhebliche Umstrukturierungsprozesse

notwendig gewesen,

sagte Wanka. Sie hob besonders

Threns erfolgreiche Anstrengungen zur

Haushaltskonsolidierung und seine

Aktivitäten zur Neuausrichtung des

HAWK-Standorts Holzminden hervor.

„Ihnen gebührt Respekt, Anerkennung

und Dank“, betonte die Wissenschaftsministerin

unter großem Applaus der

Gäste.

Auch die Hochschulratsvorsitzende,

Barbara Wiedemann, würdigte Threns

Leistungen mit den Worten: “Heute

befindet sich die Hochschule dank Ihres

konsequenten und zukunftsorientierten

Führungsstils und der hervorragenden

Arbeit von Kanzler Dr. Marc Hudy in

einer stabilen finanziellen Lage“, unterstrich

Wiedemann. Sie hob Threns

Duchhaltevermögen und Zielstrebigkeit

hervor: „Sie haben viel Gegenwind zu

spüren bekommen. Und nicht, weil Sie

Dinge falsch oder nicht angepackt

haben, sondern gerade weil Sie sie

trotzdem angegangen sind.“

Thren selbst bedankte sich bei allen

Wegbegleitern seiner sechsjährigen

Amtszeit und wünschte seiner Nachfolgerin:

„Eine Hochschule besitzt im Rahmen

der ihr gegebenen Autonomie die

3


RUND UM DIE FH

Chancen und die Verpflichtung, für sich

selbst Moral, Ethik, Werte und Normen

zu definieren, zu gestalten und umzusetzen.

Möge die HAWK diese Chancen

zu ihrem Besten nutzen.“

Mit launigen Worten moderierte HAWK-

Kanzler Dr. Marc Hudy die Veranstaltung.

Für die musikalische Begleitung

sorgten die „The HAWKIngs“ mit Professor

Martin Thumm an Piano und Gitarre,

Professor Dietmar Lügger am Saxophon,

Professor Hans Lamb am Schlagzeug

und Dipl.-Ing. Tom Kauerz an der

Gitarre. Als Gäste waren Tiana Ruskic

(Gesang) und Paul Luttmann (Piano)

dabei.

Alle HAWK-Standorte waren unter den

Gästen vertreten. Besonders begrüßte

Dienel unter anderem den Hildesheimer

Oberbürgermeister Kurt Machens, den

Göttinger Oberbürgermeister Wolfgang

Meyer und den Holzmindener Bürgermeister

Jürgen Daul sowie den

Geschäftsstellenleiter der IHK Hildesheim,

Gerald Frank. Bundes- und Landtagsabgeordnete

sowie Präsidenten

anderer Hochschulen waren gekommen,

darunter Prof. Dr. Ulrike Beisiegel.

„Dass ich nun als Frau an der Spitze dieser

Hochschule stehe, finde ich weniger

überraschend - das ist zum Glück in

Niedersachsen jetzt Normalität, und viele

anwesende Frauen, an erster Stelle

Frau Ministerin Wanka und Frau Prof.

Beisiegel, Präsidentin der Universität

Göttingen, sind die besten Beweise

dafür, dass Frauen in Niedesachsen

beste Rahmenbedingungen vorfinden,

um in Führungspositionen zu gelangen“,

betonte die neue HAWK-Präsidentin

in ihrer Antrittsrede.

Ihren Vorgänger Thren hob Dienel ganz

besonders hervor: „Es ist mein Ziel,

soweit ich das kann, Konflikte zu befrie-

4

den, Differenzen zu überbrücken, vor

allem aber anzuknüpfen an die vielfältigen

Erfolge und produktiven Auseinandersetzungen,

die Sie, verehrter Kollege

Thren, gemeinsam mit Ihren Vizepräsidenten

gestaltet haben.“ An die Vorrednerinnen

gerichtet, sagte sie: „Sie

haben auf die vielen Ergebnisse meines

Amtsvorgängers hingewiesen. ‘Was du

ererbt von deinen Vätern, erwirb es,um

es zu besitzen’ - sagt Goethe. Das gilt

vor allem für ein in die Zukunft gerichtetes

,Erbstück’ aus Ihrer Amtszeit, Herr

Kollege Thren, den Neubau des Campus’

am Weinberg in Hildesheim. Noch

sind die Vertragsverhandlungen nicht

abgeschlossen, aber ich hoffe mit der

ganzen Hochschule auf ein Gelingen

dieses großen Projekts. Mit diesem

Campus könnten wir noch mehr als bisher

das Gesicht der Stadt Hildesheim

prägen und ein attraktives Umfeld

schaffen, das viele Studierende anzieht

und bindet.“

Die drei HAWK-Standorte Hildesheim,

Holzminden und Göttingen verglich

Dienel mit drei Geschwistern: „Der älteste

und vielleicht auch der selbstbewussteste,

jedenfalls der eigensinnigste

Spross in der Familie HAWK ist zweifellos

Holzminden. Die Herzögliche Baugewerkschule

zu Holzminden kann

stolz auf das Gründungsjahr 1831

zurückblicken. Die heutige Fakulät

Management, Soziale Arbeit, Bauen hat

es geschafft, aus diesem Erbe etwas

wirklich Neues zu schaffen, hat mittlerweile

über 1.000 Studierende und ist

wild entschlossen, diese Zahl noch weiter

zu steigern. Etwas Besseres kann

der Hochschule kaum passieren und

der Stadt Holzminden auch nicht. Da bin

ich dabei! Aber das meine ich auch wörtlich:

Ich wünsche mir vom ,Ältesten’, dass


RUND UM DIE FH

dass er solidarisch zur Familie steht, bei

den Familienaktivitäten mitmacht und

nicht ganz und gar eigene Wege geht.“

Zu ihren Zielen sagte die 46-jährige

Dienel: „Einige konkrete Aufgaben

zeichnen sich schon klar ab: das Stabilhalten

der Studierendenzahlen auch

nach dem großen Andrang der Abitur-

Doppeljahrgänge, die Öffnung der

Hochschule für neue Gruppen von jungen

Menschen, die auf anderem Wege

als dem klassichen Abitur studierfähig

geworden sind. Gesichert werden müsste

die langfristig tragfähige Finanzierung

der Hochschule und Schaffung von

zukünftigen Bewegungsspielräumen,

unter anderem durch verantwortungsvolle,

gemeinsam und solidarisch zwischen

den Fakultäten verhandelte

Berufungspolitik.

Ein zentrales Thema sei auch die Verbesserung

der Lehrsituation durch kluge

Nutzung der Ressourcen und konsequente

Fortsetzung der beginnenden

Prozesse zur Verbesserung der Qualität

der Lehre. In diesem Zusammenhang

hat die HAWK derzeit einen großen Förderantrag

gestellt. Im Wettbewerb der

Bildungsanbieter sei auch entscheidend,

das Profil der Hochschule unverwechselbar

zu machen, lebendig, vielfältig,

menschlich. Außerdem müsse die

Forschung deutlich profiliert und die

Kooperation mit den Partnern ausgeweitet

werden. Das Ziel: Die Hochschule

als Motto in der Region, an den Standorten.

5


RUND UM DIE FH

Der Tägliche Anzeiger Holzminden berichtete am 10. März 2011:

Die „Mokids“ der HAWK sind umgezogen

Kinder von Studierenden und Mitarbeitern der Fakultät M

werden in neuen Räumen betreut

Holzminden (r). Nach längeren Umbauarbeiten

am HAWK-Standort Holzminden

ist nun auch der Bauabschnitt

„Mobile Kinderbetreuung“ soweit fertig,

dass dort bis zu sieben Jungen und

Mädchen betreut werden können. Zu

den Räumen gehören ein großes Spielund

Tobezimmer, ein Ruheraum,

Küchenzeile, Sanitärbereich und ein

„Studierzimmer“ für Eltern.

„Wir freuen uns, dass die Räumlichkeiten

jetzt bezogen werden konnten“, so

Fakultätsgeschäftsführer Dr. Olaf Peterschröder,

„werden aber in diesem Jahr

weitere 10.000 Euro dafür einsetzen,

die Betreuung in Holzminden auszubauen.“

Damit sollen der Außenbereich

gestaltet und das Badezimmer saniert

werden.

Die Kinder werden in Holzminden bisher

von Studierenden mit pädagogischem

Hintergrund der Soialen Arbeit betreut.

Für die Schulferien soll es in diesem

Jahr eine Ferienbetreuung geben. Hierfür

und für Spitzenzeiten in der Betreuung

werden noch eine Honorarkraft

oder Studierende aus anderen Studi-

6

engängen gesucht. Die mobile Kinderbetreuung

springt ein, wenn die reguläre

Tageseinrichtung geschlossen ist, die

Schule ausfällt oder Ferien sind, die

Tagesmutter oder der Babysitter ausfällt,

die Vorlesung, der Termin oder Sitzung

spät liegt, wenn Blockveranstaltungen

oder Exkursionen anstehen,

Lehrveranstaltungen am Wochenende

stattfinden, Prüfungsbelastungen auftreten

oder wenn Tagungsteilnehmer

und Teilnehmerinnen oder Gastdozenten

ihre Kinder mitbringen möchten. In

Notfällen (zum Beispiel Krankheit des

Kindes) kann die Betreuung auch zu

Hause stattinden.

Der Service ist für die Studierenden

kostenfrei. Lehrende und Beschäftigte

der HAWK zahlen zwei Euro pro Stunde.

Wer Betreuung braucht, wendet sich an

mokidshol@hawk-hhg.de oder an das

Betreuungstelefon 0176/78451299.

Handelt es sich nicht um einen Notfall,

wird um Anmeldung mindestens 24

Stunden im voraus gebeten. Infos gibt

es im Internet unter www.hawk-hhg.de/

holzminden/holzminden_169194.php.

Abschlussfeier am 1. Juli 2011

Im Rahmen der diesjährigen Entlassung der Absolventinnen und Absolventen der

HAWK Fachhochschule Holzminden findet am 1. Juli 2011 um 10:00 Uhr die offizielle

Feier mit Übergabe der Abschlusszeugnisse in der Stadthalle in Holzminden

statt. Um 14:30 Uhr beginnt der traditionelle Meisterumzug ab dem Reichspräsidentenhaus.

Der abendliche Bachelor- und Masterball findet im Lichthof der Fachhochschule

statt und wird um 21:00 Uhr für alle Gäste geöffnet. Der Kartenvorverkauf

hierfür startet am 14. Juni in der FH.


RUND UM DIE FH

Der Tägliche Anzeiger Holzminden berichtete am 31. März 2011:

Bilder von Dieter Strümpel für die HAWK -

in alter Verbundenheit

Holzminden (r). Auf Wunsch der HAWK

wurden Gebäude der Fachhochschule

in Holzminden mit Bildern von Dieter

Strümpel ausgestattet. Im Laborgebäude,

der Bücherei, der Mensa (unten

„Augenblick“) und neuerdings auch im

Dekanat der Hochschule (rechts „Bildungszentrum“)

schmücken thematiisierte,

Realitäten abstrahierende Bilder

die Wände. Es ist deshalb nicht überraschend,

wenn der ehemalige Professor

Dieter Strümpel duch die Räume der

Fachhochschule streift, meist, wie er

sagt, „der Toilette wegen“. Auf seinen

Besuch angesprochen, schwärmt er

stets über den gelungenen Ausbau „seiner

alten Bauschule“. Über die hochmodernen

Einrichtungen, die neue architektonisch

gelungenen Gebäude und

vor allem über den unermüdlichen Ein-

satz einiger Personen, denen dieser

„Super-Campus“ zu verdanken sei. Und

auch bei Zusammentreffen mit ehemaligen

Kollegen und Mitarbeitern gibt es

immer noch interessante Gespräche.

Doch zurück zu den Bildern: Nun ist eingetreten,

was mit Bildern von Dieter

Strümpel immer wieder passiert, die als

vorübergehende Leihgaben vorgesehen

waren: Man möchte sie nicht mehr

missen! So geschehen auch in der Holzmindener

Hochschule. Doch weil die

HAWK die Bilder nicht käuflich erwerben

kann, blieb als Lösung nur die

Schenkung. Hierfür gilt ein herzliches

Dankeschön der Fachhochschule ihrem

ehemaligen Professor Dieter Strümpel.

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RUND UM DIE FH

Der Tägliche Anzeiger Holzminden berichtete am 31. März 2011:

Hallen der Zukunft sollen nachhaltig sein

HAWK und Hochschule OWL informieren zusammen mit

Hallenbauspezialisten ELF

Holzminden (pd). Der Begriff ist in aller

Munde, aber was er im Wirtschaftsalltag

konkret bedeutet und welche Konsequenzen

er für Entwicklung und Umsetzung

hat, bleibt oft im Dunkeln: Der

Begriff „Nachhaltigkeit“ speziell auch im

Bereich der Konstruktion und des Bauens.

In Zusammenarbeit mit der Holzmindener

Hallenbaufirma ELF referierten

und diskutierten verschiedene Experten

der Holzmindener und Höxteraner

Hochschulen am Dienstag im Lichthof

der HAWK während einer Fachtagung

über das Thema „Nachhaltigkeit

8

im Hallenbau“. An dieser Fortbildung

nahmen rund 70 Architekten und Bauingenieure

aus der weiteren Region teil.

Was Nachhaltigkeit insgesamt für die

Erstellung von Hallen- und Funktionsbauten

bedeutet, darüber waren sich

zwar alle Referenten irgendwie einig.

Dennoch waren die Schwerpunkte in

der Definition bei den Vorträgen durchaus

unterschiedlich gewichtet. Während

Professor Achim Rubert als Dozent

für Stahlbau, Baumechanik, Statik und

Brandschutz an der HAWK den Aspekt

Professor Dr. Manfred Sietz (am Pult) stellte sein Konzept für nachhaltigen Hallenbau vor.

Foto. pd


RUND UM DIE FH

der besonderen Zuverlässigkeit von

Bauten im Sinne ihrer langfristigen

Sicherheit in den Vordergrund stellte,

hatte Professor Reinhard Lamers,

ebenfalls an der HAWK auf die Bereiche

Bauphysik und Konstruktion spezialisiert,

bei dem Begriff „Nachhaltigkeit“

eher die Energieeffizienz im Fokus.

Professor Dr. Manfred Sietz von der

Hochschule OWL sah die Gefahr einer

potenziell doppelten Unumkehrbarkeit

von Prozessen bei nicht nachhaltigem

Bauen als gegeben an, nämlich einer

sozialen und einer Umwelt schädigenden.

Sein Konzept für den zukünftigen

Bau von Hallen schloss neben ökologischen

Punkten wie Wärmedämmung,

Schaffung von Ausgleichsflächen in

Form von Biotopen mit Teichanlagen,

Einsatz Erneuerbarer Energien oder

Einbau einer Regenwassernutzungs-

Anzeige Funtastic

anlage auch die behindertengerechte

Bauweise und die Schaffung einer sozial

verträglichen Arbeitssituation ein.

Dass ökologischer und gesellschaftspolitischer

Anspruch nicht mit der Wirtschaftlichkeit

kollidieren müsse, zeigte

überdies ein Vertreter der gelebten Praxis

auf. Eckhard Froböse, Geschäftsführer

der aufstrebenden Holzmindener

Hallenbau-Firma ELF und Mit-Initiator

der Tagung, zeigte anhand seines

Unternehmens die Möglichkeit und

Chancen einer erfolgreich umgesetzen

Nachhaltigkeit im Baubereich auf. Bei

einer Betriebsbesichtung am Nachmittag

lernten die an dieser Fortbildung teilnehmenden

Architekten und Bauingenieure

die Firma ELF am Lüchtringer

Weg und ihre Auffassung von Nachhaltigkeit

bei Planung und Bau von Hallen

kennen.

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RUND UM DIE FH

Der Tägliche Anzeiger Holzminden berichtete am 30. April 2011:

Weiter direkt an der HAWK bewerben

Erleichterung an Hochschulen: Geplantes zentrales Zulassungsverfahren

„Studienstart“ verschoben

Holzminden (r). Beim Zulassungsverfahren

für die Studiengänge der HAWK

in Hildesheim, Holzminden und Göttingen

bleibt es für dieses Wintersemester

2011/2012 beim bewährten Verfahren,

dass sich die Studieninteressierten

direkt an der Hochschule um einen Studienplatz

bewerben können. Dies gilt

ebenso für die anderen niedersächsischen

Hochschulen.

Ursprünglich war der Start eines neuen,

bundesweiten Bewerbungssystems für

zulassungsbeschränkte Studiengänge

für Mitte Mai geplant, wurde aber jetzt

von der Stiftung für Hochschulzulassung

verschoben, die das entsprechende

Online-Portal „Hochschulstart.de“

betreibt. Die Stiftung ist Nachfolgeorganisation

der ZVS, der Zentralstelle zur

Vergabe von Studienplätzen.

Auch HAWK-Präsidentin Professorin

Dr. Christiane Dienel begrüßt diese Entscheidung,

„denn die Stärke der HAWK

ist ein unbürokratisches und sehr

schnelles Zulassungsverfahren für Studieninteressierte.

Gerade im kommenden

Wintersemester, in dem der niedersächsische

Doppeljahrgang an die

Hochschulen kommt, darf die Studienplatzvergabe

und Zulassung nicht durch

ein fehlerhaftes Softwaresystem

gefährdet werden.“

An der HAWK wären insgesamt 19

zulassungsbeschränkte Bachelor-Studiengänge

an allen drei Standorten Hil-

10

desheim, Holzminden und Göttingen

betroffen gewesen. Ausgenommen von

den vorgesehenen Verfahren wären an

der HAWK ohnehin die künstlerischen

Studiengänge mit Eignungsprüfung der

Fakultäten Gestaltung und Erhaltung

von Kulturgut in Hildesheim sowie alle

Master-Studiengänge gewesen. Auch

der Bachelor-Studiengang Ergotherapie,

Logopädie und Phyisiotherapie

wäre nicht betroffen gewesen, weil er

nur Fachschulabsolventen ins vierte

Semester aufnimmt.

Das Niedersächsische Ministerium für

Wissenschaft und Kultur hatte die Entscheidung

der Stiftung für Hochschulzulassung

den Start des dialogorientierten

Zulassungsverfahrens zu verlegen,

schon zuvor positiv aufgenommen.

Angesichts der noch nicht gelösten

technischen Probleme hatte sich Niedersachsen

für eine Verschiebung des

Starts in Abstimmung mit den anderen

Bundesländern ausgesprochen. Vor

dem Hintergrund des doppelten Abiturjahrgangs

betonte die niedersächsische

Wissenschafsministerin Professorin Dr.

Johanna Wanka: „Die gute Vorbereitung

der Hochschulen auf den starken Jahrgang

darf nicht duch ein unausgereiftes

Zulassungsverfahren beeinträchtigt

werden. Jetzt haben unsere Hochschulen

Planungssicherheit und können die

erwarteten Studierenden sicher aufnehmen.


RUND UM DIE FH

„Das bisherige, dezentrale Zulassungsverfahren

hat sich in Niedersachsen

bewährt“, stellte der Vorstandsvorsitzende

der Landeshochschulkonferenz,

Professor Dr.-Ing. Jürgen Hesselbach,

klar. „Es ist die derzeit einzige Möglichkeit,

den Studienbewerbern Sicherheit

und Service bei ihrem Zulassungsverfahren

zu bieten“, so der LHK-Vorsitzende

und Präsident der Technischen Universität

Braunschweig. Grundsätzlich

befürworten die niedersächsischen

Hochschulen ein bundesweit einheitliches

Verfahren zur Vereinfachung des

Zulassungsprozesses. „Die übereilte

Einführung in diesem Jahr wäre jedoch

kontraproduktiv gewesen. Wir können

den Bewerberinnen und Bewerbern

nicht zumuten, dass Systemschwächen

erst im laufenden Betrieb, sozusagen

auf ihrem Rücken, ausgeräumt werden“,

erläuterte Hesselbach. Laut dem

Zukunfsvertrag und der Zielvereinbarungen

hatten sich die niedersächsischen

Hochschulen darauf vorbereitet,

das dialogorientierte Zulassungsverfahren

flächendeckend einzuführen. In

den letzten Wochen habe sich allerdings

zunehmend abgezeichnet, dass

das komplexe EDV-Vohaben noch nicht

für die Anwendung ausgereift ist.

Ziel des neuen Verfahrens ist, Unklarheiten

an den Hochschulen zu vermeiden,

ob alle Bewerber sich auch tatsächlich

einschreiben wollen. Viele Studieninteressierte

bewerben sich derzeit

gleich mehrfach, damit sie sicher einen

Studienplatz bekommen. So bleiben

viele Studienplätze oft wochenlang bis

zu den tatsächlichen Einschreibungsterminen

frei, und dann sind Nachrückverfahren

notwendig. Das neue Zulassungsverfahren

sollte dies verhindern.

Quartals-Weisheit . . .

Mancher lehnt eine gute Idee bloß deshalb ab, weil sie nicht

von ihm ist.

Luis Bunuel

spanisch-mexikanischer Filmemacher (1900-1983)

11


RUND UM DIE FH

Der Tägliche Anzeiger Holzminden berichtete am 17. Mai 2011:

Vier neue Experten untermauern

Spitzenqualität der Ausbildung

HAWK-Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen in Holzminden

stellt neue Lehrende vor

Holzminden (spe). Vier renommierte

Wissenschaftler verstärken jetzt die

Lehre am HAWK-Standort Holzminden.

Professor Dr. Rainer Vahland, Dekan

der Fakultät Management, Soziale

Arbeit, Bauen, freut sich, dass die exzellenten

Kompetenzen der vier Experten

die erstklassige Qualität der Ausbildung

an der Hochschule in Holzminden untermauern.

Professor Dr. Wessel Gehlker

wurde für das Fachgebiet Heizungstechnik/Strömungslehre

im Studiengang

Gebäudetechnik berufen. Professor

Dr. Andree Rebmann, berufen für

das Fachgebiet Bauprojektmanagement,

lehrt in den Studiengängen

Baumanagement, Immobilienwirtschaft

und –management sowie Wirtschaftsingenieur

Infrastruktur. Dr. Wolfgang von

Werder lehrt als Gastdozent im Studiengang

Gebäudetechnik, der ab dem Wintersemester

unter „Energie- und

Gebäudetechnik“ firmieren soll. Finanziert

wird seine Stelle über mindestens

vier Jahre von Stiebel Eltron. Und Hochschuldozent

Dr. Ulrich Hundertmark

verstärkt die Fakultät in der juristischen

Lehre. Bislang musste sie mit einem

Juristen auskommen.

„Das ist einer der schönsten Anlässe für

einen Dekan und zeugt davon, dass es

weitergeht am Standort und unsere

Arbeit bestätigt und gewürdigt wird“,

kommentierte Dekan Professor Dr. Rai-

12

ner Vahland, als er dem TAH seine vier

neuen Kollegen vorstellte. Damit lehren

am HAWK-Standort Holzminden 41

Professoren und Dozenten.

Die Professur von Professor Dr. Gehlker

ist auf Initiative des Niedersächsischen

Wissenschaftsministeriums für vier Jahre

aus sogenannten Innovationsmitteln

des Landes finanziert worden. Damit

unterstützt das Ministerium aktiv den

Aufbau des innovativen Studiengangs

Gebäudetechnik. Die HAWK ist sehr

dankbar für die Förderung ihres modernen

Studienprofils in Holzminden. Nach

Ablauf der vier Jahre übernimmt die

HAWK die Finanzierung der Professur.

Wessel Gehlker, 1956 in Ditzumerverlaat

im Kreis Leer/Ostfriesland geboren,

absolvierte eine Ausbildung zum

Maschinenschlosser an der Jansen-

Werft in Leer und besuchte die Fachoberschule

Technik in Leer. Anschließend

studierte er Maschinenbau an

der Hochschule Osnabrück (Schwerpunkt:

Thermische Strömungsmaschinen

und ihr Wirkungsgrad) und Elektrotechnik

an der Ingenieurhochschule

Mittweida in Sachsen. Beides schloss er

mit dem „Dipl.-Ing“ ab und promovierte

1994 zum Dr.-Ing. Gehlker arbeitete als

Projekt- und Laboringenieur und Innovationsberater

sowie als Wissenschaftlicher

Mitarbeiter, schließlich als Professor

am Institut für Seefahrt der FH OOW.


RUND UM DIE FH

Professor Dr. Rainer Vahland, Dekan der Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen (Mitte),

freut sich über die Verstärkung im Team: Dr. Ulrich Hundertmark, Dr. Wolfgang von Werder,

Professor Dr. Wessel Gehlker und Professor Dr. Andree Rebmann (von links). Foto: spe

Seit 1. September verwaltete er eine

Professur für Strömungslehre, Heizungs-

und Energietechnik an der

HAWK in Holzminden und wurde im

Februar als Professor im Studiengang

Gebäudetechnik berufen. Befasst ist er

hier zurzeit mit der Ausstattung der neuen

Labore für Heizungs- und Kältetechnik

sowie Lüftungs- und Klimatechnik.

Zu seinen Lehrthemen gehören die Luftführung

in Räumen, Zu- und Abluftströme

und der Wärmeverlust durch die

Wand. „Ich bin mit Leidenschaft in einem

Feld tätig, in dem genau die aktuell relevanten

Themen behandelt werden“,

erklärt Gehlker und verweist auf das

Energiekonzept der Bundesregierung.

Professor Dr. Andree Rebmann, 1962 in

Fallersleben/Wolfsburg geboren, war

nach einem Bauingenieur-Studium an

der TU Braunschweig zu nächst Projektleiter

bei einer Ingenieurgesellschaft. Er

promovierte am Institut für Bauwirtschaft

und Baubetrieb der TU Braunschweig,

war anschließend Leiter

Inland bei CES Consulting Engineers

Salzgitter und Geschäftsführer von

Wolfsburg Consult. Als Bauüberwacher

und Oberbauleiter sowie im Bereich der

Projektsteuerung war er auf zahlreichen

Großbaustellen im Erdbau, Ingenieurbau

und Hochbau tätig. Seine Professur

an der HAWK in Holzminden hat er seit

1. September 2010 inne. Rebmann lehrt

Projektmanagement in den Studiengängen

Baumanagement, Immobilienwirtschaft

und -management sowie Wirtschaftsingenieur

Infrastruktur. Er habe

in der Praxis immer wieder festgestellt,

dass es an den Schnittstellen zu Problemen

komme, weil sich die Fakultäten

nicht richtig abstimmten. „Holzminden

hat die Chance, es besser zu machen“,

13


RUND UM DIE FH

sagt Rebmann und betont die fakultätsübergreifende,

praixisbezogene

Lehre am Standort.

Dr. Wolfgang von Werder hat eine

besondere Verbindung zum HAWK-

Standort Holzminden. Zum einen war er

zwei Jahre lang leitender Mitarbeiter bei

Stiebel Eltron, zum anderen hat er als

selbstständiger Dienstleiter verschiedene

Projekte in Holzminden betreut: Die

Niedrigenergiesiedlung Hofanlage

Brombeerweg, die KfW40-Häuser im

Lupinenweg und die energetische

Sanierung der Kindergärten Neue

Straße und den Neubau der Kita in der

Bahnhofstraße, deren passive Energietechnik

von der HAWK wissenschaftlich

und zu Lehrzwecken betreut werden

wird. Dr. von Werder lehrt als Gastdozent

im Studiengang Gebäudetechnik,

für mindestens vier Jahre finanziert von

Stiebel Eltron. Die HAWK ist für diese

große Unterstützung des jungen,

hochmodernen Studiengangs sehr

dankbar, belegt sie doch auch die enge

Einbindung des Studiums in die Berufspraxis.

Von Werder, 1951 in Hannover

geboren, hat Elektrotechnik an der Uni

Hannover und an der TU Berlin studiert.

Er arbeitete als Entwicklungsingenieur

und promovierte zum Dr.-Ing. an der TU

Berlin. Unter anderem als Abteilungsleiter

Entwicklung bei ABB, Bereichsleiter

Industrielle Kommuikationstechik beim

MG i-tec und Leiter Produktmanagement

und Vertriebsdienste bei Stiebel

war er in der freien Wirtschaft tätig. An

der HAWK hatte er seit 2007 einen Lehrauftrag

für Bauliches Energiesparen

inne, bevor er zum 1. September 2010

Gastdozent im neuen Studiengang

Gebäudetechnik wurde. „Ich bin sehr

glücklich, Gelegenheit zu haben, an der

HAWK einen neuen Studiengang mit

aufzubauen, der im bundesdeutschen

14

Vergleich sehr gut dasteht“, sagt Dr. von

Werder. Die Einbindung in das Projekt

Kindergarten Bahnhofstaße sei ein

besonders gutes Praxisbeispiel und

bedeute für die HAWK eine Sonderstellung.

Hochschuldozent Dr. Ulrich Hundertmark

wird mit seinem Fach, der juristischen

Lehre, in allen Studiengängen

der Fakultät lehren. Seine berufliche

Erfahrung, die er einbringt, hat er vornehmlich

im Steuer- und Haushaltsrecht

und im Vergabewesen. Hundertmark,

Jahrgang 1956, studierte Rechtswissenschaften

in Berlin und Göttingen und

promovierte dort an der Georg-August-

Universität zur Umweltverträglichkeitsprüfung.

Zunächst als Rechtsanwalt

tätig, wechselte er in den höheren

Dienst der Steuerverwaltung, war Justiziar

bei der Oberfinanzdirektion Hannover,

schließlich Referent im Finanzministerium

und Leiter der Niedersächsischen

Kommunalprüfungsanstalt. Der

Allrounder, an der HAWK als Dozent seit

Anfang des Jahres, wird neben der Lehre

auch die Koordination beim Aufbau

des neuen berufsbegleitenden Online-

Studiengangs Finanz- und Investmentmanagement

übernehmen. Den

Studierenden will er „eine solide juristische

Grundausbildung geben“.


RUND UM DIE FH

„Schul- und Hausordnung

der Staatsbauschule Holzminden“ von 1960

4. Teil

28.

29.

30.

31.

32.

33.

34.

Schul- und Hausordnung

der Staatsbauschule Holzminden

Anstößiges Verhalten außerhalb der Schule, insbesondere Randalieren in

Wirtschaften und auf den Straßen, mutwillige Beschädigung fremden Eigentums,

Anrempelei der Polizei, wird als grober Unfug auch schuldisziplinarisch

bestraft.

Stud.-Selbstverwaltung

Zu Beginn des Semesters wählt jede Klasse einen Klassenobmann, die Klassenobmänner

wählen den Schulobmann und die erforderlichen Referenten

(Wohnungs-, Kultur-, Fürsorge- usw. Referenten.)

Der Direktor hat das Ablehnungsrecht und kann Neuwahl verlangen. Bei Ablehnung

des Neuwahlergebnisses durch den Direktor bestimmt das Lehrerkollegium

den betr. Obmann oder Referenten. Zweck der Stud.-Selbstverwaltung:

Enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Schule und Studierenden

zum Besten beider Teile und zur Aufrechterhaltung von Ordnung und Disziplin

innerhalb und außerhalb des Schulhauses. Die Stud.-Selbstverwaltung,

vertreten durch den Schulobmann, die Klassenobmänner und die Sozialreferenten,

entscheidet zusammen mit den Klassenleitern unter Vorsitz des Direktors

über den Schulgelderlaß, die Studienbeihilfen, etwaige Stipendien und die

Besetzung des Internats.

Besprechungen der Stud.-Selstverwaltung können in der Mensa und im Lesezimmer

des Internats stattfinden.

Der Beitritt zu Verbindungen, die der Direktor genehmigt hat, ist gestattet. Vom

Tragen der Verbindungsabzeichen (Band und Mütze) in der Öfentlichkeit ist

vorläufig Abstand zu nehmen. Die Verbindungen sollen ihre Mitglieder zu Fleiß,

Pünktlichkeit, Hilfsbereitschaft und guten Umgangs- und Gesellschaftsformen

erziehen, deren Weiterbildung fördern und Freizeit sinnvoll gestalten.

Den Studierenden, besonders der unteren Semester, wird empfohlen, der

musikalisch-gesanglichen und der sportlichen Vereinigung beizutreten und

sich auch recht zahlreich an den philosophisch-literatischen Abendveranstaltungen

zu beteiligen.

Bei geselligen Klassen- und Vereinsveranstaltungen in der Mensa, die der ausdrücklichen

Genehmigung des Direktors bedürfen, ist bezüglich der Ordnung

und Disziplin und des Schlusses den Anordnungen der Wirtin Folge zu leisten.

Bekanntmachungen innerhalb des Schulgebäudes bedürfen der Genehmigung

des Direktors. Das gilt auch für Umlaufschreiben

15


RUND UM DIE FH - MANAGEMENT & BAUEN

Kurzbericht aus der Forschung an der HAWK

in Holzminden

Bauen mit Lehm: entwerfen – bemessen – herstellen

An der HAWK in Holzminden wird seit Jahren wissenschaftliche Forschung im

Lehmbau betrieben. Zusammen mit dem Netzwerk Lehm e. V. werden aktuelle

Ergebnisse vorgestellt, ausgeführte Beispiele präsentiert und normative Entwicklungen

diskutiert. Für Freitag, den 17. Juni 2011, 14:00 – 19:00 Uhr laden die Fakultät

Management, Soziale Arbeit, Bauen und das Netzwerk Lehm e. V. Sie herzlich

zu Forschungsbericht und Mitgliederversammlung im Laborgebäude, Billerbeck 2 in

Holzminden ein.

Programm

• Moderner Lehmbau: Beispiele aus dem In- und Ausland; Birgit Franz (HAWK)

HAWK-Forschungsergebnisse im Lehmbau: Festigkeit, Tragfähigkeit und Energieeinsatz;

Georg Maybaum und Hans-Josef Ziesen (HAWK)

• Lehmbau in sakralen Räumen: Erdung und Unvergänglichkeit für ein Kolumbarium

im ländlichen Raum; Birgit Franz und Jochen Siebert (Fa. Wilfried Siebert,

Volkmarsen-Ehringen)

• Instandsetzung und Ertüchtigung von Stampflehmwänden; Masterstudent B. Eng.

Alexander Moll (HAWK)

• Diskussion der (DIN-)Normentwürfe (Baulehm, Steine, Mörtel, Putz); Mitglieder

des Netzwerk Lehm e. V.

Mitgliederversammlung des Netzwerks Lehm e. V. nach gesonderter Tagesordnung;

Dieter Brauch (pilosith, Parensen) mit Michael Braun (Agentur MCB, Friedland)

und Georg Maybaum

Begleitende Ausstellung: Erdung und Unvergänglichkeit; Projektarbeit, Studiengang

Architektur

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Ihre Anmeldung senden Sie bitte per Mail an: info.netzwerklehm.de

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RUND UM DIE FH - MANAGEMENT & BAUEN

Der Tägliche Anzeiger Holzminden berichtete am 26. März 2011:

Gratis-Literatur ist „eine Investition in Wissen“

Abonnements und Bücher für über 100.000 Euro für Studierende

der Immobilienwirtschaft an der HAWK in Holzminden

Holzminden (vat). „Eine Investition in

Wissen bringt immer noch die besten

Zinsen“ - mit diesem Zitat Benjamin

Franklins begann Professor Dr. Rainer

Vahland seine Rede. Der Dekan der

Fakultät Management, Soziale Arbeit,

Bauen unterstrich hiermit, wie bedeutend

die Fortführung der Spende von

Patenschaftsabonnements und Büchern

durch den Immobilien Manager

Verlag ist. Die Beschenkten, Studierende

von Immobilienwirtschaft und -management

an der HAWK Holzminden,

zeigten ihre Wertschätzung durch zahlreiche

Anwesenheit bei der Übergabe.

Schon seit mehreren Jahren ist es auf

Initiative von Professor Dr. Jürgen

Erbach gelungen, den Marktführer für

immobilienwirtschaftliche Fachliteratur,

den Immoblilien Manager Verlag, und

mehrere Immobilienfirmen zu gewinnen,

um die Studierenden mit aktuellster

Literatur zu versorgen. Und die kann

sich sehen lassen! 500 Jahresabonnements

der Zeitung „Immobilien Manager“

und 400 Exemplare des Adressenverzeichnisses

„Who is Who“ sowie weitere

Bücher aus dem Rudolf-Müller-Verlag

übergab Chefredakteur Christof

Hardebusch für die HAWK-Bibliothek.

Ein Gesamtwert von 111.000 Euro ist es,

den der Verlag aus der Verlagsgruppe

Rudolf Müller und die weiteren Sponsoren,

„Bremer Bau“ aus Paderborn, „Part

AG“ aus Bad Gandersheim und „Roloff

Bau“ aus Holzminden, für die HAWK

„lockermachten“. Vahland stellte nach

einem Dank dazu heraus, trotz des

Internets sei es für die Studierenden

immer noch wichtig, das Wissen in Bü-

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RUND UM DIE FH - MANAGEMENT & BAUEN

Freude bei der Übergabe des Lesestoffs für angehende Immobilienwirte, von links: Bernhard

Funk, Dekan Professor Dr. Rainer Vahland, Christof Hardebusch, Professor Dr. Dieter Grommas,

Vera Pape von der HAWK-Bilbiothek. Foto: vat

chern und Zeitungen im Gesamtzusammenhang

zu sehen. Das Geschenk könne

vielfältig genutzt werden, es komme

nicht nur den Studierenden und der

Hochschule zu Gute, sondern auch der

Gesellschaft, die die Studierenden mit

ihrem Wissen weiterentwickeln.

Auch der neue Dekan der Fakultät, Professor

Dr. Dieter Grommas, ließ es sich

nicht nehmen, ein paar Worte an die

Immobilienwirtschaftler zu richten. Er

unterstrich, dass allein aus Hochschulmitteln

die Bereitstellung von Literatur in

dieser Häufigkeit und Aktualität nicht

möglich sei. Vor zwei Jahren wurde die

Verbindung zwischen Verlag und Hochschule

mit einem jährlich stattfindenden

Dikussionsforum intensiviert. Auch die

nächste Diskussionsrunde mit dem

Thema „Wie viel Bürger verträgt die

18

Stadtentwicklung?“ ist schon fest

geplant. Dieses Thema hat, auch mit

Blick auf die Holzmindener Bürgerwerkstatt

vor wenigen Tagen, besondere

Relevanz.

Von den Diskussionsrunden schwärmte

auch Christof Hardebusch und fand zu

der großzügigen Kooperation klare

Worte. „Wir machen das sehr gerne!“ Er

unterstrich, „wir brauchen die Nähe zu

Wissenschaft und Forschung“. Es sei

wichtig, über den Tellerrand zu schauen

und die kritische Reflexion im Redaktionsalltag

nicht zu kurz kommen zu lassen.

Und dann gab Professor Rainer

Vahland den Studierenden noch ein

Schlusswort mit auf den Weg: „Nehmen

Sie diese Veranstaltung zum Anlass,

den Hebel selbst in die Hand zu nehmen!“


RUND UM DIE FH - SOZIALE ARBEIT

Der Tägliche Anzeiger Holzminden berichtete am 30. März 2011:

„Der Tag, an dem sie kamen“

Jan Schametat präsentiert seine Filmdokumentation in Boffzen

Boffzen (r.) „Der Tag, an dem sie kamen“

ist eine Filmdokumentation über die

letzten Kriegstage 1945 auf dem Gebiet

der heutigen Samtgemeinde Boffzen.

Am Sonntag, 3. April, um 14.30 stellt Jan

Schametat in der Gaststätte „Zum

Weserkrug“ in Boffzen das Zeitzeugenprojekt

vor, das im September letzten

Jahres bereits mit dem Sonderpreis der

Stadt Holzminden ausgezeichnet wurde.

Im Anschluss daran findet eine Diskussionsrunde

statt. Wer sich an dem

Projekt beteiligen möchte, hat an diesem

Tag Gelegenheit, Kontakt mit Jan

Schametat zu knüpfen.

Jan Schametat, Jahrgang 1985, lebt in

Boffzen. Nach dem Abitur absolvierte er

– neben seiner Tätigkeit beim Projekt

Begegnung und in der Jugendpflege bei

der Samtgemeinde Boffzen – sein Studium

der Sozialen Arbeit an der HAWK

Holzminden. Im letzten Jahr schloss er

sein Studium mit der Note „sehr gut“ ab.

Derzeit arbeitet er als Sozialarbeiter

sowohl in den Jugendräumen in der

Samtgemeinde Boffzen als auch in

anderen sozialen Projekten. Zudem hat

Jan Schametat im nächsten Semester

einen Lehrauftrag an der HAWK zum

Thema „Oral History“.

Sein Interesse galt schon immer der

Geschichte und dabei insbesondere der

Heimatgeschichte. Bereits im Leistungskurs

Geschichte fertigte er eine

Facharbeit über die Rolle der Kathagenbergbrücke

im Zweiten Weltkrieg an

oder untersuchte für die Kreisdenkmal-

pflege steinzeitliche Siedlungen durch

Feldbegehungen.

Im Rahmen seines aktuellen Zeitzeugenprojektes

„Der Tag, an dem sie

kamen“ hat er bereits eine Vielzahl an

spannenden heimatgeschichtlichen

Erinnerungen konservieren können. Ein

zentraler Gedanke treibt ihn an: Heimatgeschichte

aufheben, bevor sie verlorengeht.

Jan Schametat präsentiert seinen Film

im Rahmen des Jahresprogramms für

das Glasmuseum Boffzen. Aus organisatorischen

Gründen findet der Vortrag

in der Gaststätte „Zum Weserkrug“ statt.

Nach einer Präsentation besteht die

Möglichkeit, bei Kaffee und Kuchen mit

dem Autor zu sprechen.

19


RUND UM DIE FH - SOZIALE ARBEIT

Der Tägliche Anzeiger Holzminden berichtete am 19. Mai 2011:

Dem „Alter“ Raum geben

Studierende der HAWK Holzminden im Dialog mit Senioren

Holzminden (r). Um im Rahmen ihres

Seminars „Zeitreise in den Alltag von 80-

Jährigen“ die Bedürfnisse und Anforderungen

älterer Menschen besser verstehen

zu können, trafen sich Studierende

der Sozialen Arbeit der HAWK in Holzminden

und Seniorinnen und Senioren

des Gesprächskreises „Aktiv leben -

gesund alt werden“ zu einem Erfahrungsaustausch.

In enger Kooperation mit dem Seniorenservicebüro

des Landkreises Holzminden

wurde ein Treffen der Generationen

möglich. Ziel war es, junge Menschen,

die sich auch beruflich für ältere Menschen

engagieren werden, für die

Lebenswelten und Bedürfnisse der älteren

Generation zu sensibilisieren.

In lebhaft geführten Gesprächen kamen

junge wie ältere Teilnehmende mit Themen

in Konkakt, mit denen sie sich sonst

nur wenig beschäftigen, wie zum Beispiel

Lebenswelten und Familienstrukturen

früher und heute, körperliche Veränderungen

mit zunehmendem Lebensalter,

aber auch Sport und Kochrezepte

standen im Mittelpunkt der

Gespräche.

Für beide Generationen war die Möglichkeit

zum Meinungsaustausch wichtig,

um die jeweils andere Altersgruppe

besser verstehen zu können und deren

Sichtweisen und Standpunkte kennenzulernen.

Das Fazit des interessanten und kurzweiligen

Nachmittages wurde treffend

20

durch eine Teilnehmerin beschrieben:

„Wie schnell sich die Welt doch verändert.“

Sicherlich fühlt sich jede(r) manchmal

deutlich älter, als es der Ausweis verrät.

Wie es sich anfühlt, körperlich gleich

viele Jahre mehr „auf dem Buckel“ zu

haben, simuliert ein modularer Altersanzug.

Er verhilft auf eine Zeitreise in die

Zukunft, ins Alter, simuliert körperliche,

altersbedingte Veränderungen im Lebensalter,

etwa der Eltern oder Großeltern.

Diese Erfahrung kann dazu beitragen,

Bedürfnisse und Anforderungen

älterer Menschen besser zu verstehen

und Menschen, die im direkten Kontakt

zur älteren Generation stehen, zu sensibilisieren.

Im Rahmen des Kooperationsprojektes

haben die Studierenden die gewonnenen

Erkenntnisse ideenreich durch die

Planung und konkrete Gestaltung von

„Alterssimulationsanzügen“ umgesetzt.

Sie wollten selbst die körperlichen Einschränkungen,

die mit dem Alter einhergehen,

am eigenen Leib hautnah erfahren

und für sich die Frage beantworten,

ob alltägliche Bewegungsabläufe mit 80

Jahren so gut funktionieren wie mit 25.

Unter anderem Seniorenbegleiter sind

am Sonnabend, 28. Mai, von 10 bis 14

Uhr in den Lichthof der Fachhochschule

am Haarmannplatz nach Holzminden

eingeladen, die entwickelten Altersanzüge

gemeinsam mit den Studierenden

zu testen, sich auszutauschen, gegen-


RUND UM DIE FH - SOZIALE ARBEIT

seitig Informationen und Anregungen zu

geben. Die Studenten haben für diesen

Tag Ideen entwickelt und ein Programm

zusammengestellt, in welchen Situatio-

nen mit welchen Alltagsgegenständen

oder Hilfsmitteln ein „Erleben des Alters“

möglich ist.

Die Studierenden der HAWK suchen das Gespäch mit den Senioren Foto:TAH

MÜLLER-ALTVATTER BETONFERTIGTEILE

Holzminden - Magdeburg

Elementdecken � Doppelwände � Fertigteile DIN 1045

Lüchtringer Weg 29 � 37603 Holzminden � Telefon 0 55 31 / 94 06-0

Postfach 1364 � 37593 Holzminden � Telefax 0 55 31 / 94 06-99

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NEUES AUS HOLZMINDEN UND UMGEBUNG

Der Tägliche Anzeiger Holzminden berichtete am 5. März 2011:

Der Baron auf der Biotonne

und andere Abfall-Geschichten

Dieter Strümpel hat zehn Bilder für die Abfallwirtschaft des

Landkreises Holzminden gemalt

22

VON THOMAS SPECHT

Die Abfallwirtschaft im Landkreis Holzminden

umfasst viele Bereiche und

Handlungsfelder. Der Holzmindener

Professor Dieter Strümpel kennt sie alle,

hat er doch um 1980 die Einführung des

Fachs Abfallwirtschaft an der Fachhochschule

Holzminden maßgeblich mitgestaltet.

Damals entstanden mehrere

Diplomarbeiten zum Thema, Ausstellungen

und die erste Abfallfibel für den

Landkreis Holzminden. Die Gemeinde

Polle wurde unter dem Slogan „Vermeiden,

Vermindern, Verwerten“ mit dem

„Müll-Minimierungs-Modell“ unter

Strümpels Führung zur Modellkommune.

Heute, längst im Ruhestand, beobachtet

Dieter Strümpel die Entwicklung

der Abfallwirtschaft im Kreis noch immer

mit großem Interesse. Und nicht nur

das: Er beschäftigt sich in künstlerischer

Form damit, hat zehn Bilder gemalt zu

unterschiedlichen Themen, die die

Abfallwirtschaft ganz konkret betreffen,

sie beschreiben und widerspiegeln. Die

Bilder sind entstanden für das neue

Gebäude der AWH in der Weseraue

(ehemals E.on). Sie wurden angekauft

von der AWH und schmücken nun als

kleine Ausstellung dauerhaft die Wände

des modernen Baus.Die Bilder, alle im

Format 90 mal 90 Zentimeter, sind nicht

nur Schmuck und bringen Farbe ins

Haus, sondern sind auch informativ. Sie

weisen auf Abfallproblematiken hin und

geben so manche Informationen über

Tätigkeiten der AWH und den Abfallwirtschaftskreislauf.

Dieter Strümpel hat

das neue Gebäude gemalt, ein Behälterfahrzeug

vor dem Wertstoffhof, was

Hinweise auf getrenntes Sammeln und

die Anlieferung auf den Wertstoffhof

gibt. Der Erfassung recyclefähiger Fraktionen

finden sich in dem Motiv Papiertonnen

wieder. Hier kommt auch der

Tägliche Anzeiger zu künstlerischen

Ehren. Strümpel stellt die Vorteile des

Recyclings heraus und thematisiert den

Ressourcenschutz. Eine schematische

Übersicht des Kreisgebietes gibt Hinweise

auf verschiedene Annahmestellen.

Ein Bild zeigt die Sondermüllerfassung,

ein anderes einen Komposthaufen. So

wird die Bedeutung der Grüngutsammlung

als auch der Kompostierung im

eigenen Garten aufgegriffen. Strümpel

schenkte dieses Bild der AWH „aus alter

Verbundenheit“ zum Einzug in das neue

Gebäude in der Weseraue. Strümpels

Ausdrucksweise ist klar und von schematisierter

Reduziertheit – und nicht

bierernst, sondern oft „mit zwinkerndem

Pinsel“ in Szene gesetzt: So der auf

einer Biotonne reitende Münchhausen,

der aus verrottenden braunen Blättern

frühlingshaftes Grün macht. Wer genauer

hinsieht, erkennt AWH-Mitarbeiter Jo-


NEUES AUS HOLZMINDEN UND UMGEBUNG

Professor Dieter Strümpel schenkte der AWH zum Einzug in der Weseraue dieses Bild von

einem Komposthaufen. Darüber freut sich AWH-Leiter Martin Böhner, der selbst bei Dieter

Strümpel studierte . Foto: spe

achim Merker, der in der Laienspielgruppe

und beim Münchhausen-Musical

in Bodenwerder den Baron gibt.

20 bis 30 Arbeitsstunden stecken in

jedem Bild. Alle zehn entstanden innerhalb

von zwei Monaten. AWH-Leiter

Martin Böhner freut sich über Strümpels

künstlerische Auseinandersetzung mit

seinem Betrieb und die für alle sichtbaren

Ergebnisse an den Wänden. Martin

Böhner hat einst selbst studiert an der

Fachhochschule in Holzminden, bei

Professor Strümpel auch das Fach

Abfallwirtschaft belegt, das die HAWK

noch heute anbietet. So gibt es noch

eine Verbindung, die bis heute trägt.

Viele Erkenntnisse aus dem Poller Forschungsprojekt

sind in die heutige

Abfallwirtschaft des Landkreises eingeflossen.

So schließt sich der Abfallwirtschaftskreislauf.

23


NEUES AUS HOLZMINDEN UND UMGEBUNG

Der Tägliche Anzeiger Holzminden berichtete am 10. März 2011:

Ralf Schwager baut in Holzminden

das „Weser-Hotel“

Das Ofenhaus an der Nordstraße wird zum Beherbergungsbetrieb

für Radtouristen

Holzminden (spe). Ralf Schwager wird

Hotelier, und Holzminden bekommt ein

neues Hotel. Der Holzmindener

Geschäftsmann will an der Nordstraße

ein Hotel mit 50 Doppelzimmern bauen,

das sich in den Sommermonaten in

erster Linie für Radtouristen ein Übernachtungsangebot

bietet. Für das

„Weser-Hotel“, so der Arbeitstitel, soll

das seit Jahren ungenutzte Ofenhaus

des ehemaligen Gaswerks umgebaut

und um einen im rechten Winkel angebauten

Neubautrakt ergänzt werden.

Schwager wird als Investor und Betreiber

auftreten, eine GmbH gründen und

sowohl das rund 2.000 Quadratmeter

große Grundstück als auch das Ofenhaus

von der Stadt kaufen.

Jetzt also auch noch Hotelier! „Ich

mach’s, und es wird funktionieren“, kündigt

Ralf Schwager an. „Ich habe keine

negative Stimme gehört. Alle haben

bestätigt, der Bedarf ist da.“ Nur seine

Frau habe erwogen, er sei nun völlig

duchgedreht. „Geld muss man bewegen“,

entgegnet Ralf Schwager, und

dies tue er lieber in seiner Heimatstadt -

in diesem Fall im siebenstelligen

Bereich. Ohne Ofenhaus hätte es kein

Hotel gegeben. Er habe Lust, im

Bestand zu bauen und daran, ein historisches

Gebäude für die Stadt Holzminden

zu erhalten. Dessen Geschichte soll

sich im Haus widerspiegeln mit alten

24

Fotos und Informationen. „Eine Kiste mit

vier Wänden kann jeder bauen“, sagt

Schwager. Die Stadt gibt grünes Licht,

bringt Flächennutzungsplan- und Bebauungsplanänderung

auf den Weg.

Und bald wird es ernst.

„Vor eineinhalb Jahren habe ich mir das

Ofenhaus angesehen und festgestellt,

dass es ein wunderschönes Gebäude

ist, das man wieder nutzen müsste“,

sagt Schwager. In der Folge habe er sich

über verschiedene Nutzungsmöglichkeiten

Gedanken gemacht. „Auf einem

langen Lauf ist mir bei Kilometer 18 die

Idee gekommen, ein Hotel zu bauen“, so

der Holzmindener Macher. 50.000 Menschen

im Jahr fahren an Holzminden

vorbei, die meisten mit dem Fahrrad -

für sie (aber auch für Monteure, Dienstleister

und Vertreter, die bei den großen

Holzmindener Unternehmen Station

machen) will er in Wesernähe ein Hotel

bauen, das gut und zeitgemäß ausgestattet,

aber kostengünstig sein soll. In

das Projekt werde lokaler Hotelsachverstand

einfließen, ohne bereits Namen

zu nennen.

Nur Frühstück wird hier angeboten,

ansonsten keine Gastronomie, keine

Theke und keine Restaurantküche. Ralf

Schwager: „Der Gast kann entscheiden,

ob er im Hotel frühstücken will oder

nicht. Die Hotelbesucher sollen in die

Innenstadt gehen, um dort die Gastrono-


NEUES AUS HOLZMINDEN UND UMGEBUNG

mie zu nutzen, sie sollen raus auf den

Marktplatz, an die Weser, in die Restaurants

und Gaststätten.“

Diverse Entwurfsplanungen hat das

Architekturbüro Sauerbier, Wagner,

Giesler aus Eisenach nach den Vorstellungen

des künftigen Bauherrn erstellt.

Nun liegt eine bereits recht konkrete

Planung vor, die für die Gestaltung der

Außenfassade eine verklinkerte und

eine verputzte Version vorsieht. Vorgespräche

mit Holzmindener Baugesellschaften

und Handwerksbetrieben sind

geführt. Geplant ist ein reines Übernachtungshotel

mit insgesamt 2.500

Quadratmetern Nutzfläche in beiden

Gebäuden und 50 Doppelzimmern, als

„Natur- und Wohlfühlzimmer“ konzipiert

und mit Holzmöbeln, Parkett, Wohlfühlsesseln

und Internetanschluss ausgestattet

sowie mit großzügigen Bädern.

Das „Weser-Hotel“ verfügt auf drei Etagen

über Rezeption und Frühstücksraum,

zum Teil barrierefreie Zimmer,

Dachterrasse, Waschraum, eine Wohnung

für das Betreuerehepaar, einen

„Luftraum“ über zwei Etagen und

unterm Dach einen 180 Quadratmeter

großen Raum, der als Versammlungsraum

oder auch ganz anders genutzt

werden könnte. Hinzu kommt eine Penthousewohnung.

Schwager will ein energetisches

Konzept mit Nutzung regenerativer

Energien umsetzen. Sein

Wunsch ist es, aus dem Hotel ein „Vorzeigeprojekt“

mit Modellcharakter zu

machen.

Auf dem Grundstück entstehen 20 Parkplätze

und überdachte, abschließbare

Fahrradports. Die Erschließung des

Grundstücks ist über den Parkplatz

Nordstraße geplant. Ein umfangreicher

Service soll insbesondere für Radtouristen

geboten werden mit Fahrradwerkstatt

und Verleihstation für Elektrofahrräder.

So könne auch der Solling radtouristisch

erschlossen werden.

Bis zur Realisation gibt es noch viel zu

tun. Wann Baubeginn ist, steht noch

nicht fest. Er hängt auch von den Förderanträgen

ab, die Schwager stellen

will. Am liebsten will er das „Weser-

Hotel“ schon im Frühjahr nächsten Jahres

eröffnen, spätestens jedoch im

Frühjahr 2013.

Entwurf des Hotels aus der Feder des Architekturbüros

Sauerbier, Wagner, Giesler.

Rechts das Ofenhaus

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NEUES AUS HOLZMINDEN UND UMGEBUNG

Der Tägliche Anzeiger Holzminden berichtete am 18. März 2011:

Südumgehung, Stadtpark, Bülte II:

die Zukunft Holzmindens?

Letzte Bürgerwerkstatt zur Stadtentwicklung Holzmindens

Holzminden (vat). Die letzte öffentliche

Station auf dem Weg zum Integrierten

Stadtentwicklungskonzept (ISEK) fand

am Mittwoch im Holzmindener HAWK-

Lichthof statt. Bereits zwei Mal war in der

Bürgerwerkstatt unter der Leitung der

Stadtplaner Dominik Geyer und Professor

Martin Hoelscher gemeinsam über

die Zukunft Holzmindens diskutiert worden.

Bevor es erneut an die Arbeit in Projektgruppen

ging, riefen Hoelscher und

Geyer die sechs Handlungsfelder ins

26

Gedächtnis, zu denen Bürger, Rat und

Planer Prioritäten und Vorschläge erarbeiten

wollten. Beim Handlungsfeld

„Freiraumvernetzung“ kritisierte Hoelscher,

dass die Namensgeberin Holzminde,

genau wie der Hasselbach, nicht

präsent sei und in das Stadtgefüge eingebunden

werden müsse. Im abgelegenen

Stadtpark müsse sich der Besucher

fragen, „wo ist denn jetzt die Stadt, die

dazu gehört?“ Hier müsse ein Angebot

positioniert werden, das den Namen

„Stadtpark“ auch verdiene, vielleicht

südlich der Jugendherberge an der We-

Im Lichthof der HAWK stellten die Teilnehmer der Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse vor. Foto: vat


NEUES AUS HOLZMINDEN UND UMGEBUNG

ser. Auch das Weserufer müsse überdacht

werden.

Beim Handlungsfeld „Siedlungsentwicklung“

gehe es darum, Pendler zu

binden. Investitionsbereitschaft junger

Familien müsse man in den Bestand in

der Innenstadt und der angrenzenden

Lagen lenken, nicht in Neubauten auf

der grünen Wiese. Ein weiteres Feld,

das Aktion erfordert, ist „Gewerbeentwicklung“.

Holzminden biete keinen

Spielraum mehr für Gewerbeflächen.

Für Unternehmen wie Stiebel oder Symrise

müssten Flächen aber unmittelbar

bereitstehen. „Bülte II steht da noch in

den Sternen“, so Geyer. Im Feld „Altstadt

und Silhouette“ wurde der Fokus

vor allem darauf gelegt, Leerstände zu

vermeiden und eine Haupteinkaufsstraße

zu erhalten. Auch das Thema

„Wege und Verbindungen“ müsse in

Angriff genommen werden. Vor allem

der Haarmannplatz ist hier Thema.

Sinnvoll sei eine Südumgehung entlang

der Bahntrasse, um den Haarmannplatz

zu entlasten. Auch der Bezug von Bahnhof

und Innenstadt müsse verbessert

werden. Das letzte Feld „Stadteingänge“

benötigte nur einen Kommentar:

„Der erste Eindruck prägt“. Und nun

hieß es, „wie kann all das räumlich ausgestaltetet

werden?“. Dieser konkrete

Einstieg in die Themen erfolgte in vier

Arbeitsgruppen. Nach der Diskussion

innerhalb der Gruppen wurde bei der

Präsentation deutlich: den Grundannahmen

des vorgestellten Strukturkonzepts

stimmten alle zu. Besonders viele

positive Meinungen gab es zum Thema

„Südumgehung“, damit schlage man

zwei Fliegen mit einer Klappe: weniger

Verkehr, mehr Besucher in der Innenstadt.

In der Arbeitsgruppe „Wohnen“

diskutierte man die Frage: „Wie kann

man vorhandene Bestände, gerade in

den Kernlagen, wieder attraktiv für

Bewohner machen? Was fehlt?“ Die

eindeutige Antwort: Ruhe! Zum Beispiel

am Kreuz Liebig- und Sollingstraße

gebe es viel zu viel Straßenverkehr, hier

fehle die Verkehrsberuhigung zum Beispiel

mit einer Tempo-30-Zone.

Auch in der Arbeitsgruppe „Freiraum“,

geleitet von Martin Hoelscher, versuchte

man Prioritäten zu setzen. Hohe

Bedeutung habe das Weserufer und

dessen Verbindung zur Fußgängerzone.

Zu diesem Thema betonte Hoelscher:

„Nichts wird überplant“ und beruhigte

damit Bedenken zum Verbleib der

vorhandenen Kleingärten.

Die Arbeitsgruppe „Gesamtstadt“, geleitet

von Dominik Geyer, sah die Auflösung

des Missverhältnisses von

Arbeitsplatz- und Wohnraumzentralität

als erste Priorität. Die Abtrennung der

Wohngebiete durch die Bahnlinie müsse

man, zum Beispiel durch eine Überführung,

aufheben. „Eine Herkulesaufgabe“,

gab Geyer zu. Die Kaufattraktivität

der Innenstadt müsse verbessert

werden. Das Problem dabei, „als Planer

kann man die Privateigentümer nicht

beeinflussen“. Auch das Stichwort

„Stadtgalerie“ stand im Raum. Der Vorschlag

aus den Teilnehmerreihen, dies

in der Jakobspassage zu realisieren,

führte zu einer regen Diskussion. Ein

weiteres Fazit: Anstatt einen neuen

Stadtpark zu planen, müsse der alte

„reanimiert“ werden. Und dabei waren

sich alle Besucher einig: vor allem die

Verbindung zur Innenstadt muss verbessert

werden!

Beim Thema Tourismus gab es selbstkritische

Stimmen aus den Besucherreihen.

„Wir Einwohner müssen uns selbst

an die Nase fassen! Wir dürfen Holzmin-

27


NEUES AUS HOLZMINDEN UND UMGEBUNG

den nicht schlechtreden, sondern müssen

selbstbewusst dazu stehen.“ Zum

Abschluss gab Hoelscher noch einen

kurzen Ausblick: Die Planer stünden

kurz vor Beendigung ihrer Arbeit. Am 20.

Mai wollen sie einen endgültigen Bericht

vorlegen, der dann durch die Ausschüs-

Holzminden (nig). Mit einer Willkommens-Tasche

sollen zukünftig Neubürger

in Holzminden und auch Bewerber

bei Holzmindener Unternehmen in ihrer

neuen Heimat begrüßt werden. Das

Stadtmarketing plant gemeinsam mit

der Stadt, eine extra bedruckte Tasche

zu füllen mit allem, was wichtig ist für

jemanden, der neu in diese Stadt

kommt. Das sind Stadtpläne und Broschüren,

aber auch Gutscheine von heimischen

Geschäften und der Gastronomie.

Diese Holzminden-Tasche ist nicht nur

für Menschen gedacht, die nach Holzminden

ziehen, sondern auch Anreiz für

Bewerber, die bei Holzmindener Unternehmen

zu einem Vorstellungsgespräch

anreisen. „Wir wollen alles tun,

damit sich auch deren Familien hier

wohlfühlen“, meint Stadtmanager Ralf

Schwager, der mit Mitarbeiterin Katrin

28

se wandert. Zur öffentlichen Abschlusspräsentation

ihrer Arbeit luden sie für

den 30. Juni ein. Ein Dank, auch von

Bürgermeister Daul, ging an die Teilnehmer.

Den Blick von außen durch Lokalwissen

der Einwohner zu ergänzen, sei

extrem wichtig.

Der Tägliche Anzeiger Holzminden berichtete am 7. April 2011:

Eine bunte Tasche voller Informationen

Neubürger und Bewerber sollen mit nützlicher Begrüßungstasche

überrascht werden

Masur die Idee vorstellt. „Die bunte

Tasche voll mit Informationen soll helfen,

sich hier schnell zurechtzufinden

und Kontakte zu knüpfen.

Die Hochglanztaschen werden aufwändig

bedruckt, sollen im Mai zur Verfügung

stehen und dann über das Stadtmarketing-Büro

und direkt über die

Holzmindener Unternehmen verteilt

werden. Was genau in diesen Taschen

steckt, das lassen die Initiatoren noch

offen.

„Wir freuen uns über Ideen und möglichst

viele Vereine, Gastronomen und

Geschäfte, die sich beteiligen wollen.“

Vom Bäcker bis zur Versicherung ist

alles möglich. Das können Gutscheine

sein für eine Schnuppermitgliedschaft

oder besondere Rabatte. „Alle seriösen

Angebote, außer Parteiwerbung, sind

uns willkommen“, sagt Katrin Masur.


NEUES AUS HOLZMINDEN UND UMGEBUNG

Stadtmanager Ralf Schwager undStadtmarketing-Mitarbeiterin Katrin Masur wollen Neubürger

in der Stadt Holzminden besonders herzlich willkommen heißen. Foto:nig

2.000 Taschen wurden zunächst

bestellt. „Wollen wir hoffen, dass die

nach einem Jahr schon vergriffen sind“,

meint Schwager. Im vergangenen Jahr

seien 750 Menschen erstmals nach

Holzminden gezogen, 350 zudem wieder

zurückgekommen. Dass diese Zahl

weiter steigt, dazu soll das Willkommensgeschenk

von Stadt und Stadtmarketing

einen kleinen Beitrag leisten.

Schwager: „Sie soll die breite Palette

von Möglichkeiten zeigen, die wir hier in

Holzminden zu bieten haben.

AVHahaha

Fragt ein Mathematiker den anderen: „Eh, wie hoch ist diese Schranke?“ Klettert

derjenige rauf, misst, kommt runter und sagt: „Na, 4,32 Meter.“ Sagt der erstere:

„Bist du doof, warum hast du nicht gewartet, bis die Schranke runter kommt?“

Sagt der andere: „Nee, du bist doof, ich wollte ja wissen, wie hoch, nicht, wie breit.

29


NEUES AUS HOLZMINDEN UND UMGEBUNG

Der Tägliche Anzeiger Holzminden berichtete am 7. April 2011:

17 Fragen sollen der Stadt helfen,

lebenswerter zu werden

Stadt Holzminden hat gemeinsam mit den Unternehmen und der

Uni Hildesheim eine Umfrage gestartet zum Standortfaktor Wohnen

Holzminden (bs). Jetzt sind die Holzmindener

gefragt. Was ist ihnen wichtig

an und in der Stadt? Die günstige Wohnung?

Die Nähe zum Arbeitsplatz? Das

kulturelle Angebot? Oder ein gutes

Betreuungsangebot für Kinder? Auf 17

Fragen will die Stadt Holzminden Antworten

haben. Gemeinsam mit den

großen Holzmindener Unternehmen

und der Uni Hildesheim wurde der Fra-

30

genkatalog entwickelt, der – ganz anonym

– auf der Homepage der Stadt Holzminden

ausgefüllt werden kann. Das

Ziel dieser in der Region wohl einmaligen

Fragebogenaktion des „Netzwerkes

Personal“: die Stadt Holzminden

gemeinsam noch lebenswerter zu

machen.

Den Holzmindener Unternehmen

brennt die Frage inzwischen auf den Nä-

Haben den Fragebogen entwickelt (von links): Heinrich Bergmann (O-I Glasspack), Gerhard

Tyrchan (Müller + Müller), Dietrich Leisner (Sitebel Eltron), Christina Drewes (Stadt Holzminden),

Frank Pellmann (Symrise), Gerhard Starke (Stiebel Eltron) und Bürgermeister Jürgen

Daul. Foto: bs


NEUES AUS HOLZMINDEN UND UMGEBUNG

geln: Wie gerne leben ihre Mitarbeiter

eigentlich in der Stadt? Und was muss

getan werden, um die Mitarbeiter von

morgen für Holzminden zu gewinnen?

Eine wichtige Frage für eine Region, die

schrumpft, deren Wirtschaft aber floriert.

Gemeinsam mit der Uni Hildesheim

und Chistina Drewes von der Stadt

Holzminden entwickelten die großen

Vier - Symrise, Stiebel Elron, Müller +

Müller und O-I Glasspack - die Umfrage,

stellten sie jeweils ins Intranet und

erhielten bereits innerhalb kürzester

Zeit gut 800 Antworten.

Doch das ist den Netzwerkern mit Bürgermeister

Jürgen Daul noch nicht

genug. „Wir als Stadt möchten wissen,

welche Anforderungen die Bürger an

Holzminden stellen“, erklärt Daul. Deshalb

ist die Umfrage seit gestern auch

online auf der Homepage der Stadt

Holzminden auszufüllen. Unter

www.holzminden.de unter der Rubrik

„Aktuelles“ kann der Fragebogen aufgerufen,

beantwortet und gleich abgeschickt

werden. Von der Sauberkeit der

Stadt bis hin zu Betreuungsangeboten

für Senioren - hier können die Holzmindener

und die, die es werden wollen,

Antworten geben, welche „weichen

Standortfaktoren“ ihnen wirklich wichtig

sind. „Wir sind auf dem richtigen Weg,

wir fragen die, die von unseren Entscheidungen

betroffen sind“, glaubt

Bürgermeister Daul. Die Umfrage sei

ein gutes Beispiel, wie Stadt und Industrie

zusammenarbeiten, immerhin geht

es hier „um einen Wettbewerb der Köpfe.

Wir haben als Stadt unsere Bringschuld.

Die Mitarbeiter-Aquise ist nur

dann erfolgreich, wenn sich auch der

Partner und die Familie in der Stadt wohl

fühlen“. Die Ergebnisse der Umfrage,

verspricht Daul deshalb, „werden maßgeblich

unser Handeln beeinflussen.“

„Der Standort muss so attraktiv werden,

dass es zukünftig leichter wird, Mitarbeiter

für Holzminden gewinnen zu können“,

wünscht sich Dietrich Leisner

(Stiebel Eltron). „Wir haben viele Mitarbeiter

aus der Region. Aber es kommen

immer wieder Fach- und Führungskräfte

von weit her. Dann ist interessant, was

bietet die Stadt“, betont Frank Pellmann

(Symrise). „Es ist wichtig, jungen Menschen

eine attrative Stadt zu bieten“,

fügt Gerhard Starke (Stiebel Eltron) hinzu.

„Wir hatten eine sehr positive Resonanz

in unserem Betrieb auf den Fragebogen,

weil wir unsere Mitarbeiter auch

direkt angesprochen haben. Die waren

überrascht, denn so etwas gab es ja

noch nie“, schildert Gerhard Tyrchan

(Müller + Müller). Und auch Heinrich

Bergmann (O-I, Glashütte Holzminden)

bestätig für sein Unternehmen und seine

Mitarbeiter, „sehr positiv ist die Fragebogenaktion

aufgenommen worden“.

Bis zum Freitag, 15.April, besteht jetzt

die Möglichkeit, den Fragebogen auf

www.holzminden.de unter dem Button

„Aktuelles“ online auszfüllen. Dann wird

die Uni Hildesheim die Umfrage auswerten.

„Ich hoffe, dass sich die Stadt

Holzminden der Antworten annimmt“,

mahnt Frank Pellmann zum Schluss.

Jürgen Daul nickt: „Mit der nüchternen

und zutreffenen Analyse, wo sind die

Wünsche und Bedarfe, wird sich die

Politik intensiv auseinandersetzen.“

31


NEUES AUS HOLZMINDEN UND UMGEBUNG

Der Tägliche Anzeiger Holzminden berichtete am 11.April 2011:

Kükenfest-Flair wie zu allerbesten Zeiten

Sonniges Frühlingswetter beschert den Holzmindenern ein

prächtiges Stadtfest

Holzminden (rei). Diesmal stimmte einfach

alles beim Holzmindener Kükenfest:

Das bestmögliche Wetter, ein buntes

und gefälliges Showprogramm

sowie ein interessanter Aussteller-Mix

bescherten der Stadt ein Kükenfest-

Flair wie zu allerbesten Zeiten.

Nachdem Bürgermeister Daul und Werbekreis-Vorsitzender

Heine das Fest

um 12 Uhr mit zwei übergroßen Allersheimer

Bieren offiziell eröffnet hatten,

füllte sich die Innenstadt langsam, aber

sicher. Ab dem frühen Nachmittag herrschte

dann das bekannte Kükenfest-

Gedrängel, das die Fans dieses Festes

offenbar so mögen. Dennoch blieb überall

Platz und Zeit für einen Plausch mit

Freunden, einen Kaffee in der Sonne

oder sogar Informationsgespräche –

zum Beispiel über die neuesten Automodelle.

32

„Hoch hinaus“ steht bei den Kindern immer

wieder hoch im Kurs

Ein Prost zur Eröffnung:

Vertreter von Stadt und

Werbekreis stoßen auf

das Gelingen des Kükenfestes

an


NEUES AUS HOLZMINDEN UND UMGEBUNG

So „steif“ wie es hier aussieht, zogen die Trommler von

„Drum Storm“ ihre Show wahrlich nicht ab Fotos: rei/jb

Spaß machte vor allem den

Kindern Zauberer Daniel

Winkler – und die Premiere

des „Küken-Talks“ unter

Moderation von Christian

Reineke war ein nettes

Schmankerl zwischendurch.

Gut angekommen sind auch

die Showeinlagen auf und an

der Bühne: Die „Stageband“

gefiel mit ihrem Gute-Laune-

Sound ebenso wie die phongewaltigen

Trommler von

„Drum Storm“. Ihr Rhythmus

ging jedem in die Beine –und

fürs Auge bot die Formation

auch noch was.

Zauberer Daniel Winkler brachte die passenden „Frühlingsblumen“

zum Kükenfest mit

Toller Spaß: Mit dem Segway

durch den Parcours

33


NEUES AUS HOLZMINDEN UND UMGEBUNG

Der Tägliche Anzeiger Holzminden berichtete am 5. Mai 2011:

Fachwerkführungen starten wieder

Manfred Blumes Fachwerkführungen (hier bei einem

Stopp in der Weserstraße) waren im letzten Jahr gut

besucht. Ab Freitag geht es wieder einmal im Monat auf

Zeitreise durch die Altstadt. Foto: Blume

34

Holzminden (spe) Am Freitag,

6. Mai, starten die Fachwerkführungen

durch Holzmindens

Altstadt in die zweite Saison.

Einmal monatlich wird

Manfred Blume wieder Interessierte

zu 22 baulich gut

erhaltenen und repräsentativen

Bauern- und Bürgerhäusern

führen. Treffpunkt zu den

mindestens eineinhalbstündigen

Führungen ist immer am

ersten Freitag im Monat um 17

Uhr am Marktbrunnen.

300 Holzmindener, Bürger der

Region und Touristen, Vereine

und ehemalige Bauschüler

hat Manfred Blume im letzten

Jahr zu ausgewählten Fachwerkhäusern

der einstigen

Ackerbürgerstadt Holzminden

geführt, zu Gebäuden, die

zum Teil behutsam und stilvoll

restauriert worden sind. Anschaulich

und unterhaltsam,

personalisiert und anekdotenreich

informiert er über Baustil,

die Zeit ihrer Entstehung

und das Leben in den Häusern

und Straßen Alt-Holzmindens

– aus einer Zeit, in der die

Uhren noch anders gingen,

als in den Dielen Hochzeiten

gefeiert und die Toten aufgebahrt wurden. Architekturgeschichte und soziales

Umfeld werden lebendig. Auch ein Blick in die Diele eines Ackerbürgerhauses am

Johannismarkt und eines Bürgerhauses in der Kirchstraße wird gewährt.

Anmeldungen für die Führungen nimmt das Stadtmarketing unter 05531/992960

entgegen.


AKTUELLES VON DER ABSOLVENTENVEREINIGUNG

Hiermit ermächtige/n ich/wir die Absolventenvereinigung der Fachhochschule Holzminden

e.V. bis auf Widerruf, meinen/unseren Jahresbeitrag in Höhe von 18,00 Euro

pro Einzelmitglied bei Fälligkeit durch Lastschrift von untenstehendem Konto einzuziehen.

Name, Vorname:

Ort, Datum:

Anschrift des Kontoinhabers:

Bank:

Jahresbeitrag

2011 ist fällig

Bankleitzahl: Girokonto-Nr.

Unterschrift:

Meine Beiträge habe ich überwiesen einschl. Beitragsjahr ...............

Die Einzugsermächtigung soll gelten ab sofort �

Erinnerung

Der Mitgliedsbeitrag ist nach unserer

Satzung bis spätestens 1. Juli jeden

Jahres zu begleichen. Bis dahin sind es

nur noch wenige Tage.

Der Schatzmeister bittet deshalb alle

noch manuell überweisenden Mitglieder,

deren Jahresbeitrag 2011 bisher

noch aussteht, um entsprechende Veranlassung.

Eine Einzugsermächtigung würde die

ehrenamtliche Verwaltungsarbeit erleichtern.

H. M.

ab Beitragsjahr ............

zu senden / zu faxen an Schatzmeister (Adressen s. Hauptvorstand AVH)

35


AKTUELLES VON DER ABSOLVENTENVEREINIGUNG

Protokoll der Jahreshauptversammlung

vom 09.04.2011 in der Mensa der HAWK in Holzminden

Tagesordnung

1. Begrüßung der Teilnehmer/innen und Feststellung der Beschlussfähigkeit

2. Totenehrung

3. Mitteilungen

a) von der FH

b) von der AVH

c) von den Ortsgruppen

4. Geschäftsbericht 2010/2011

5. Kassenbericht 2010

6. Bericht der Kassenprüfer

Entlastung des Vorstandes

7. Ehrungen

8. Wahl eines/r Kassenprüfer/in

9. Neugestaltung Mitgliederblatt

10. Werbemaßnahmen für neue Mitglieder

11. Haushaltsplanentwurf 2011

12. Anträge

13. Festlegung des Termins und des Tagungsortes für die Sitzung des

„Erweiterten Vorstandes“ im Herbst 2011

14. Verschiedenes

TOP 1

Der 1. Vorsitzende Bernhard Scholz

eröffnet um 14.50 Uhr die Versammlung

und begrüßt alle Anwesenden, besonders

den Studiendekan der HAWK

Herrn Prof. Dr. Ohm, den Geschäftsführer

der HAWK Herrn Olaf Peterschröder,

den Vorsitzenden der Bürgerinitiative

„Pro Hochschule“ Herrn Ralf Schwager

und die zu ehrenden Mitglieder.

Es sind anwesend Vertreter der OGs BI,

BS, H, HM, HOL, EIN undund einige

Einzelmitglieder.

Grüße von Gerrit Ernst werden überbracht.

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Geschäftsführer der HAWK Olaf Peterschröder

und Studiendekan der HAWK Prof. Dr.

Ohm


AKTUELLES VON DER ABSOLVENTENVEREINIGUNG

Vorsitzender der Bürgerinitiative „Pro Hochschule“

Ralf Schwager

Es wurde fristgerecht im Januar 2011

eingeladen, die Versammlung ist beschlussfähig.

Es liegen keine Dringlichkeitsanträge

vor.

Die Tagesordnung wird einstimmig wie

folgt geändert. Die Tops 11 und 12 werden

getauscht.

In seinem Grußwort begründet der Vorsitzende

der Bürgerinitiative „Pro Hochschule“

den Fortbestand der Initiative,

obwohl keine akute Existenzsicherung notwendig ist, damit, dass die bestehenden

Strukturen für „eventuelle Notfälle“ wichtig seien. Die BI unternimmt kleinere Aktivitäten

wie das Gutscheinheft für Erstsemester, Erforschung der Wohnsituation für

Studenten in Holzminden und bemüht sich, die Anstrahlung des HAWK Gebäudes

zu installieren.

TOP 2

Die Vereinigung gedenkt der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder. (Anlage 2)

TOP 3 a

Der 1. Vorsitzende übergibt das Wort an Prof. Dr. Ohm. Dieser gibt einen kurzen

Überblick über die Situation der HAWK (Anlage 3).

Prof. Dr. Ohm stellt am Ende seines Berichts den Antrag auf Unterstützung für ein

Tutorenprojekt, dass unter TOP 11 neu behandelt wird.

Bernhard Scholz dankt dem Studiendekan für seine Ausführungen. Es folgt eine kurze

Aussprache in der darüber informiert wird, dass der Campus live dieses Jahr in

Göttingen stattfinden wird.

TOP 3b gleichzeitig TOP 4

Bernard Scholz gibt in seinem Geschäftsbericht einen Überblick über die Mitgliederentwicklung

in der AVH. Am 01.01.2010 waren es 914 Mitglieder, 4 Neumitglieder,

11 Todesfälle, 15 ausgetreten, 8 ausgeschlossen (gem. Satzung), d.h. am

01.01.2011 884 Mitglieder.

Die AVH hat in der HAWK Stelen mit den Mitteilungsblättern aufgestellt, deren Absatz

sich dadurch deutlich erhöht hat.

Der Vorstand trifft sich regelmäßig.

Bernhard Scholz nimmt an den Veranstaltungen in der HAWK teil, dem Neujahrsempfang

mit der Stadt Holzminden, den Bürgerversammlungen zum Stadtentwicklungskonzept,

der Vortragsreihe der Fa. E.L.F. und an den Jahreshauptversammlungen

der Freunde der HAWK und der BI.

Der 1. Vorsitzende macht darauf aufmerksam, dass zu Pfingsten im Rahmen des

Internationalen Straßentheaters in Holzminden ein Treffen aller anwesenden AVH

Mitglieder in der HAWK stattfinden soll.

Er führt aus, dass 1961 von 830 Mitgliedern 710 in Ortsgruppen organisiert waren,

jetzt ist das Verhältnis eher umgekehrt.

37


AKTUELLES VON DER ABSOLVENTENVEREINIGUNG

Die Festschrift zum 100-jährigen Bestehen der Bauschule wird vorgelegt.

Bernhard Scholz dankt dem Vorstand für die geleistete Arbeit und erinnert an das 90jährige

Bestehen der AVH im Jahr 2012.

TOP 3c

OG GÖ

Der 1. Vorsitzende ist zurück getreten, da er beruflich vorwiegend auswärts arbeitet.

Die Suche nach einem Nachfolger gestaltet sich schwierig.

OG BS

Andreas Busch lädt ein zu einer Radtour von Lauenförde nach Holzminden am

18.08.2011 mit Besichtigung von HAWK und Stadt Holzminden. Die Radfahrgruppe

ist sehr aktiv, hingegen die Wandergruppe wird sich aus Altersgründen auflösen.

OG HM

Jürgen Giesecke berichtet, dass die Ortsgruppe keinen Mitgliederschwund hat und

im September 2011 ihr 60-jähriges Jubiläum feiert. Den Ball der Bauschaffenden gibt

es nicht mehr.

OG BI

Egon Sumaski berichtet von den Exkursionen der kleinen Ortsgruppe, die auch die

Schwierigkeiten der verschiedenen Altersgruppe kennt.

OG EIN

Gerald Strohmeier berichtet von stetigen Mitgliederzahlen einer altersmäßig gut

durchmischten Gruppe. Mit auch anderen Institutionen zusammen werden Vorträge

und Besichtigungen organisiert. Er schlägt vor, dass sich die OGs gegenseitig zu

ihren Veranstaltungen einladen.

OG HOL

Markus Wüchner berichtet von den monatlichen Treffen der Holzmindener. Trotz

attraktiver Programmangebote sind kaum junge Mitglieder anwesend.

Bernard Scholz informiert über eine geplante Busfahrt nach Hamburg am

21.05.2011 zur Besichtigung der Baustelle der Kollegin Silke Pförtner, dem Hotelund

Büroneubau „Tanzende Türme“. Er lädt alle Kollegen und auch die Studenten

herzlich ein, daran teilzunehmen.

TOP 5

Hr. Hartmut Meyer trägt den Kassenbericht vor (Anlage 4)

TOP 6

Eckhard Trappe trägt den Bericht der Kassenprüfer vor. Siegmar Klie und er hätten

die Kasse geprüft. Die Kasse wurde vorbildlich geführt und er bedankt sich bei dem

Kassenführer. Er beantragt Entlastung des Vorstandes. Bei Stimmenthaltung des

Vorstandes wird diese einstimmig erteilt.

TOP 7

Der 1. Vorsitzende nimmt die Ehrungen vor (Anlage 5)

TOP 8

Eckhard Trappe erklärt sich bereit das Amt des Kassenprüfers erneut zu übernehmen

und wird einstimmig gewählt.

38


AKTUELLES VON DER ABSOLVENTENVEREINIGUNG

TOP 9

Bernhard Scholz stellt mehrere ehemalige Versionen des Mitteilungsblattes vor. Liane

Lensch-Kaese stellt Entwürfe für eine neue Titelblatt Gestaltung vor (Anlage 6).

Ein farbiges Cover würde 150,- mehr kosten. Prof. Dr. Ohm und Olaf Peterschröder

machen den Vorschlag, das Mitteilungsblatt hochschulintern überarbeiten zu

lassen, vielleicht mit wechselnden Fotos auf dem Titelblatt.

TOP 10

Der 1. Vorsitzende hat Kontakt zu Catharina Albrecht aufgenommen, die dem Festausschuss

zur Diplomfeier 2011 angehört. Im Vorfeld der Feier soll über diesen Kontakt

Mitgliederwerbung im Diplomsemester versucht werden. Gespräche sind für

den Mai vorgesehen.

TOP 12

Es liegen vier Anträge vor.

a. Die Professoren Dr. Frantz und Dr. Maybaum beantragen 600,- für Forschungsarbeiten

b. Die HAWK beantragt 1.500,- für einen Kurzdistanzbeamer

c. Prof. Dr. Ohm beantragt 440,- für ein Tutorenprojekt

d. Die BI stellt den Antrag auf Unterstützung des Anstrahlens der HAWK-Fassade in

Höhe von 1.000,- (12.000,- gesamt, davon 2.000,- Stadtmarketing, 6.000,-

Stadt Holzminden, 3.000,- BI)

e. Die Fahrt nach HH s.o. soll gefördert werden

Alle Anträge werden befürwortet.

TOP 11

Der Entwurf des Haushaltsplans 2011 (Anlage 7) wird von Hartmut Meyer vorgestellt.

Dem Haushaltsplan 2011 wird einstimmig zugestimmt.

TOP 13

Der Termin für die Sitzung des Erweiterten Vorstandes wird auf den 15.Oktober 2011

in Hameln festgelegt.

TOP 14

Es wird vorgeschlagen, die Ehrung der Toten zukünftig „Ehrung Verstorbener“ zu

nennen.

Im Mitteilungsblatt wird es als irreführend empfunden, dass die Kassenprüfer im

Rahmen des Vorstandes genannt werden obwohl sie kein Teil des Vorstandes sind.

Der 1. Vorsitzende dankt allen Anwesenden für ihr Kommen und bedankt sich bei

den Vertretern der Hochschule und Herrn Schwager mit einem kleinen Präsent und

schließt um 17.40 Uhr die Versammlung.

Holzminden, den 08.05.2011

Schriftführerin 1. Vorsitzender

Marlies Grebe Bernhard Scholz

39


AKTUELLES VON DER ABSOLVENTENVEREINIGUNG

Folgende Mitglieder wurden geehrt (zu TOP 7):

Eckhart Koch 25 Jahre Mitgliedschaft

Horst Bredenkamp 40 Jahre Mitgliedschaft Walter Dormann 40 Jahre Mitgliedschaft

Siegfried Zieboll 25 Jahre Mitgliedschaft

40

Gerald Strohmeier 25 Jahre Mitgliedschaft

Werner Honigmund 50 Jahre Mitgliedschaft


AKTUELLES VON DER ABSOLVENTENVEREINIGUNG

Rolf Börner 50 Jahre Mitgliedschaft Bärbel Gutschke 50 Jahre Mitgliedschaft

Zu TOP 2

Die Vereinigung gedenkt der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder

Eichholz Alfred 37603 Holzminden

Kulp Albert 37133 Friedland

Blöcher Gerhard 58509 Lüdenscheid

Herrmann Kurt 30826 Garbsen

Barrenscheen Eberhard 68165 Mannheim

Felsch Friedrich 37133 Friedland

Stiller Konrad 53173 Bonn

Exner Georg 31855 Aerzen

Bals Paul 44975 Bochum

Hoffs Heinrich 46284 Dorsten

Frauendorf Hubertus 37075 Göttingen

In 2011 verstorben:

Frasch Hans 4795 Bochum

41


AKTUELLES VON DER ABSOLVENTENVEREINIGUNG

42

Absolventenvereinigung der Fachhochschule Holzminden

HAUSHALTSPLAN 2011

A. Einnahmen Ergebnis 2010 Veranschl.2011

Beiträge:

Einzelmitglieder 3.272,00 2.700,00

Einzelmitglieder (Lastschrift) 6.732,00 6.400,00

Ortsgruppen 7.662,00 7.300,00

Zinsen

Sparbuch 1 0,24

Sparbuch 2 0,11

Habenzinsen Bank 0,00

Habenzinsen Festzins-Kono 233,44

Werbung 1.863,99 2.500,00

Spenden 61,00

Sonstige Einnahmen 45,99

B. Ausgaben

19.870,77 18.900,00

Mitteilungsblatt 7.244,97 8.800,00

Porto 132,69 150,00

Büromaterial 135,95 200,00

Aufwandsentschädigung 750,00 750,00

Hautvers., Erw. Vorstandssitzung 1.092,09 1.100,00

Gebühren Bank, Notar, Amtsgericht, Internet 240,16 250,00

Jubiläum, Ehrungen, Verschiedenes 163,80 200,00

Fahrtkosten 0,00 0,00

Mitgliedsbeitrag „Freunde der FH“ -100,00 100,00

Zuschuss FH 4.717,08 5.600,00

Sonst. Zuschüsse FH + Studierende 200,00 200,00

Rückerstattung von Beiträgen 234,00 250,00

Auskünfte bei Gemeinden 5,00 30,00

Sonstigen Ausgaben / Unvorhergesehenes 557,59 600,00

15.573,33 18.230,00

Aufgestellt: Wehrheim/Holzminden 07.04.2011 B. Scholz H. Meyer

Genehmigt:Holzminden,09.04.2011 1. Vorsitzender 1. Schatzmeister

durch Mitgliederversammlung


AKTUELLES VON DER ABSOLVENTENVEREINIGUNG

Kassenbericht 2010 Stand 31.12.2010

Sparkonto 1 Sparkonto 2 Festzinskonto Girokonto

ab 30.12.2010 bis 29.12.2010

Einnahme Ausgabe Einnahme Ausgabe Einnahme Ausgabe Einnahme Ausgabe

Stand 01.01.2010 94,36 0,00 0,00 0,00 6.225,00 0,00 20.286,29 0,00

Einnahmen

Beiträge:

Einzelmitglieder 3.272,00

Einzelmitglieder (Lastschrift) 6.732,00

Ortsgruppen 7.662,00

Zinsen

Sparbuch 1 + 2 0,24 0,11

Habenzinsen Bank 0,30 0,00

Habenzinsen Festzins-Kto 233,44

Werbung 1.863,99

Spenden 61,00

Sonstige Einnahmen 45,99

Ausgaben

Mitteilungsblatt 7.244,97

Porto 132,69

Büromaterial: 135,95

Aufwandsentschädigung. 750,00

Hauptvers. Erw. Vorstandssitzung 1.092,09

Gebühren Bank, Notar, Amtsgericht, Internet 240,16

Jubiläum, Ehrungen, Versch. 163,80

Fahrtkosten 0,00

Mitgliedsbeitrag „Freunde der FH“ 100,00

Zuschuss FH 4.717,08

Sonstige Zuschüsse FH + Studierende 200,00

Rückerstattung von Beiträgen 234,00

Auskünfte bei Gemeinden 5,00

Sonstige Ausgaben 557,59

Interner Geldverkehr

Festzinskonto an

Sparbuch 2 6.458,44 6.458,44

94,60 0,00 6.458,55 0,00 6.458,44 6.458,44 39.923,27 15.573,33

Saldo am 31.12.2010 94,60 6.458,55 0,00 24.349,94

Vermögensstand am 01.01.2011 30.903,09

Aufgestellt im am 01.01.2011 gez. H. Meyer gez. B. Scholz

(1. Schatzmeister) (1. Vorsitzender)

Geprüft am 10.04.2011 Kassenprüfer gez. S. Klie gez. E. Trappe

43


AKTUELLES VON DER ABSOLVENTENVEREINIGUNG

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Neuanmeldungen vom 1. März bis 31. Mai 2011

Kiene Sebastian 37643 Negenborn

Prof. Dr.-Ing. Kubat Bernd 37603 Holzminden

Der Fehlerteufel hat in der Märzausgabe des Mitteilungsblattes zugeschlagen:

Das Treffen anlässlich des 11. Internationalen Straßentheater-Festivals

findet am Samstag, den 11. Juni 2011 um 11.00 Uhr im Lichhof der Fachhochschule

statt.


Geburtstagsliste

der AVH vom 1. Juli bis 30. September 2011

80 Jahre und älter

Sievers Paul 32423 Minden 23.08.1914

Flagmeier Paul 32602 Vlotho 15.08.1918

Hadler Rolf 42117 Wuppertal 30.07.1920

Kues Gustav 37574 Einbeck 18.08.1921

Möckel Herbert 44265 Dortmund 02.09.1921

Jablonowski Gerhard 37603 Holzminden 01.07.1922

Kerl Friedrich 37170 Uslar 29.09.1922

Prehn Friedrich 42549 Velbert 26.09.1922

Wagner Emil 45529 Hattingen 31.07.1922

Abshoff Karl-Heinz 44803 Bochum 16.09.1925

Hapke Horst 45699 Herten 17.09.1925

Nieper Hermann 38104 Braunschweig 21.08.1925

Flagmeier Fritz 32602 Vlotho 16.07.1926

Schlüter Fritz 31787 Hameln 04.07.1926

Geese Karl-Heinz 76661 Philippsburg 16.09.1927

Ruppenthal Wolfgang 38108 Braunschweig 26.08.1927

Plaßmann Peter 59597 Erwitte 17.07.1928

Baumgarten Dieter 37671 Höxter 20.08.1930

Joester Hans-Heinrich 44319 Dortmund 30.07.1930

Mölle Gustav 38364 Schöningen 28.09.1930

Paul Manfred 38124 Braunschweig 21.08.1930

Lange Hans-Jürgen 38104 Braunschweig 30.07.1931

Sünnemann Herbert 37632 Eimen 14.09.1931

75 Jahre

Lawin Lothar 30175 Hannover 04.09.1936

Mommertz Eckhard 38108 Braunschweig 09.09.1936

70 Jahre

Klay Klaus-Jochen 38729 Lutter am Barenberge17.07.1941

Göhe Jürgen 38159 Vechelde 23.07.1941

Kuhr Gerd 46485 Wesel 24.07.1941

Sprenger Peter 30519 Hannover 01.09.1941

Groth Rüdiger 31303 Burgdorf 03.09.1941

65 Jahre

Kloss Winfried 31785 Hameln 18.07.1946

Grauten Norbert 47807 Krefeld 20.09.1946

60 Jahre

Weinrich . Joachim 38124 Braunschweig 05.07.1951

Kasper Bernd 38239 Salzgitter 01.09.1951

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Geburtstagsliste

der AVH vom 1. Juli bis 30. September 2011

50 Jahre

Lasota Artur 38300 Wolfenbüttel 12.08.1961

40 Jahre

Teuteberg Andrea 21244 Buchholz 08.07.1971

Moser Michael 78467 Konstanz 16.07.1971

Ballhausen Claus 31787 Hameln 18.07.1971

Raab Markus 37520 Osterode 31.07.1971

Hansen Sven 34346 Hann. Münden 20.08.1971

Ehbrecht Steffen 37643 Negenborn 06.09.1971

Geweke Sven 33330 Gütersloh 08.09.1971

Tünnermann Stefanie 31840 Hessisch Oldendorf 20.09.1971

30 Jahre

Köhler Frederik 33034 Brakel 27.07.1981

Becker Henrik 33034 Brakel 17.08.1981

Holzminden grüßt den Rest der Welt“

- Historische Postkarten -

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Versammlungskalender

OG Bielefeld: gegr. 1927

Vors. Dipl.-Ing. Egon Sumaski

Werther Berg 6, 33824 Werther,

Telefon 0 52 03 / 13 81

Vers. Jeden 1. Dienstag im Monat um

19.00 Uhr im Restaurant .Castello.,

Gadderbaumer Str. 27,

33602 Bielefeld

OG Braunschweig: gegr. 1927

Vors. Dipl.-Ing. Andreas Busch

Panneweg 2, 38173 Stickte

Telefon (0 53 05) 13 25

E-mail: andi[Ät]a-busch.de

Vers. Auf besondere Einladung mit

Angabe des Tagungslokals,

Hinweis in Braunschweiger

Zeitung .Stadtspiegel.

OG Einbeck: gegr. 1986

Vors. Baudirektor Gerald Strohmeier,

Teichenweg 59, 37574 Einbeck,

Telefon 0 55 61/ 29 02

Vers. Auf besondere Einladung

Hotel HasenjÄger.

OG GÄttingen: gegr.1951

Vors. Dipl.-Ing. Thomas Heinrich

Auf der Eisenhufe 13, 37127 Dransfeld,

Tel. 0 55 02 / 99 92 65, Fax 99 92 66

feliesheinrich(Ät)aol.com

Vers. Termine auf Anfrage

OG Hameln: gegr. 1951

Vors. Dipl.-Ing. JÅrgen Giesecke,

Rosenstr. 14, 31787 Hameln

JMJGiesecke(Ät)aol.com

Vers. Jeden 2. Donnerstag im Monat

im RattenfÄngerhaus

OsterstraÇe 28, 31785 Hameln

OG Hannover: gegr. 1983

Vors. Dipl.-Ing. Peter Sprenger

Frankenfeldstr. 4, 30519 Hannover

Telefon (0 511) 839783

e-mail: pe.sprenger(Ät)t-online.de

Vers. Jeden 3. Dienstag der ungeraden Monate

um 20:00 Uhr im Restaurant „La Contessa“

Bandelstr. 2, 30171 Hannover

OG Holzminden: gegr. 1926

Vors. Dipl.-Ing. Markus WÅchner

Grimmenstein 11a, 37603 Holzminden,

Telefon 0 55 31 / 58 60, Fax 1 37 94

markus(Ät)architekt-wuechner.de

Vers. Jeden 2. Montag im Monat um 20 Uhr

im Hotel .Buntrock., KarlstraÇe

HAWK Hochschule fÅr

Angewandte Wissenschaft und Kunst

Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/

GÄttingen: gegr. 1831

StudiengÄnge in Holzminden,

Haarmannplatz 3, 37603 Holzminden,

Tel. 0 55 31 / 1 26-0, Fax 0 55 31 / 12 61 50

Internet-Adr.: http://www.hawk-hhg.de

e-mails ans Sekretariat:

Kohlenberg(Ät)hawk-hhg.de

Petra.Schneider(Ät)hawk-hhg.de

Vereinigung der Freunde der StudiengÇnge

in Holzminden (Haarmannplatz 3, 37603 HOL)

BÅrgerinitiative

Zukunft fÅr unseren Hochschulstandort.

Postfach 12 61, 37594 Holzminden

mail(Ät)studieren-in-holzminden.de

www.studieren-in-Holzminden.de

KARTELL der Holzmindener Corporationen,

AH-VerbÇnde: gegr. 1931

Dipl.-Ing. Hans-Heinrich Besbard

Hofetstieg 11, 31073 Delligsen

Tel. 0 51 87 / 45 93

Freie Burschenschaft BRUNONIA

zu Holzminden: gegr. 1872

Dipl.-Ing. Hans-Heinrich Besbard,Hofetstieg 11,

31073 Delligsen, Tel. 0 51 87 / 45 93

Landsmannschaft CATONIA zu Holzminden:

gegr. 1867

Dipl.-Ing. Helmut Theissen, Architekt,

Thorner Str. 3, 37120 Bovenden,

Tel. 05 51 / 82 00 60

Burschenschaft CHERUSCIA zu Holzminden

gegr. 1958

Dipl.-Ing. Hartmut Minde, Uhlandstr. 23

12529 SchÖnefeld, Tel. 0 33 79 / 44 75 51

Landsmannschaft RHENO-SAXONIA

zu Holzminden, gegr. 1856

Claus Timmermann, Akazienweg 44

37083 GÖttingen, Tel. 05 51 / 70 43 64

Nonius(Ät)Timmermann-Goe.de

Freie Burschenschaft R. C. WALDECIA

zu Holzminden, gegr. 1908

Dipl.-Ing. Renate Hamel

Talblick 1, 34479 Breuna

Landsmannschaft WESTFALIA zu

Holzminden, gegr. 1864

Dipl.-Ing. Harald Wilhelmus

Zur HÖhe 34, 04463 Seifertshain

Tel. 03 42 97 / 98 73 17

h.wilhelmus(Ät)t-online.de


Hauptvorstand der AVH (gegrÄndet 1922)

1. Vorsitzender Bernhard Scholz, OststraÅe 29, 37603 Holzminden,

Telefon (0 55 31) 29 38,

2. Vorsitzender Jens-Martin Wolff, Berberitzenweg 13, 37603 Holzminden

Telefon (0 55 31) 76 83,

1. SchriftfÄhrerin Marlies Grebe, Unter dem Kiekenstein 20, 37603 Holzminden,

Telefon (0 55 31) 23 69,

2. SchriftfÄhrer Markus WÄchner, Grimmenstein 11a,37603 Holzminden,

Telefon (0 55 31) 58 60, Fax 1 37 94,

1. Schatzmeister Hartmut Meyer, SchieÅgraben 18, 61273 Wehrheim/Ts,

Telefon (0 60 81) 5 93 39, Fax 44 79 81

2. Schatzmeister Hanno KÇhler, Himbeerbusch 25, 37603 Holzminden,

Telefon (0 55 31) 1 02 93,

Kontakt zur FH Prof. Dr.-Ing. Wilfried Ohm, Haarmannplatz 3, 37603 Holzminden,

FH-Telefon (0 55 31) 126 164,

Beisitzer Alfred Bleinagel, Im Heidekamp 15,

38112 Braunschweig, Telefon (05 31) 31 14 79

Beisitzer Dierk Mairose, Leipziger StraÅe 21/35, A-1200 Wien,

Telefon und Fax 00 43-1-3 34 01 60

Beisitzer Hans-Heinrich Besbard, Hofetstieg 11, 31073 Delligsen,

Tel. (0 51 87) 45 93

KassenprÄfer Eckhardt Trappe, Sonnenbrink 1, 37671 HÇxter-Stahle

Telefon (0 55 31) 47 59

KassenprÄfer Siegmar Klie, PapiermÄhle 25, 37603 Holzminden,

Telefon (0 55 31) 50 62

Ehrenmitglieder: Alfred Bleinagel aus Braunschweig, Prof. Christian SchlÄnz aus

Holzminden, Hans-Dieter Lips aus Hameln.

Der Jahresbeitrag fÄr Einzelmitglieder betrÉgt 18,-- Euro, zahlbar bis 1.Juli jeden Jahres

Konto des AVH-Hauptvorstandes:

Nr. 27.102.409 bei Braunschweigische Landessparkasse, BLZ 250 500 00.

Impressum:

Mitteilungsblatt der Absolventenvereinigung der Fachhochschule Holzminden e.V.

Herausgeber: Absolventenvereinigung der Fachhochschule in Holzminden e.V.,

OststraÅe 29, 37603 Holzminden, www.avh-holzminden.de

Druck: Funtastic MEDIA LeiÅe HÇschen GbR

Erscheinen: vierteljÉhrlich

Bezugspreis: ist im Mitgliedsbeitrag enthalten

Schriftleitung: Liane Lensch-Kaese, Heiko Lensch, Hafendamm 7, 37603 Holzminden

Tel.: (05531) 14 09 02

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