Gottes Haus Unser Pfarrbrief Sommer 2011 - Kath. Pfarrgemeinde ...

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Gottes Haus Unser Pfarrbrief Sommer 2011 - Kath. Pfarrgemeinde ...

Neues aus dem Pfarrgemeinderat (PGR)

Wir begrüßen herzlich unser neues Mitglied

Herrn Felix Bünzel, der von den Mitgliedern

des Pfarrgemeinderates satzungsgemäß

hinzugewählt worden ist, nachdem Frau Elke

Schlangen im Frühjahr studienbedingt auf

eigenen Wunsch aus dem PGR ausgeschieden

ist. Wir danken Frau Schlangen für ihr

Engagement und wünschen Herrn Bünzel

einen guten Start und viel Erfolg bei seiner

Mitarbeit.

Am 18. Juni traf sich der Pfarrgemeinderat

Neuss-Mitte zu seinem jährlichen

Klausurtag, um begleitet von einer externen

Moderatorin und unbelastet von einer

immer (zu) langen Tagesordnung einen

guten Einstieg in die Erstellung des vom

Kardinal geforderten Pastoralkonzeptes zu

finden.

Frau Ulla Stollenwerk, unsere Begleiterin

für diesen Tag, stimmte uns mit einem Wort

des Propheten Jesaja (43, 16-19) ein, in dem

es unter anderem heißt: „…Denkt nicht mehr

an das, was früher war; auf das, was vergangen

ist, sollt ihr nicht achten. Seht her, nun

mache ich etwas Neues. Schon kommt es

zum Vorschein, merkt ihr es nicht?...“

Solchermaßen vorbereitet, fiel es uns nicht

schwer zu definieren, wofür wir das Pastoralkonzept

nutzen wollen: Orte zu erhalten, um

unseren Glauben zu leben und Möglichkeiten

zu schaffen, unseren Glauben weitergeben

zu können.

Es geht darum, die Spannung auszuhalten

zwischen der Bewahrung von altem, in

der Vergangenheit Gewachsenem und einer

positiven Entwicklung auf Zukunft hin. Dazu

gehört sicherlich auch, dass wir uns von

Dingen verabschieden müssen, für die keine

Kraft mehr da ist.

Pfarrgemeinderat

Neben bekannten biblischen Bildern,

wie dem Weinstock mit seinen Reben oder

dem Leib mit vielen Gliedern, dessen Haupt

Christus ist, gefiel uns auch gut das allen

Neussern wohlvertraute Bild des Schützenfestes,

das alljährlich in festlichen Umzügen

ein großes Regiment durch die Straßen

ziehen lässt, dessen eigentliches Herz aber in

den einzelnen Zügen schlägt. Und der große

Aufwand Ende August wird getätigt allein

„för de Freud“…

Es ist dem PGR wichtig, in unseren

Gemeinden Gemeinschaft zu erfahren und

für andere erfahrbar zu machen, uns zu

vernetzen (auch mit den vielen Einrichtungen

in Neuss, die nicht von unserem Kirchengemeindeverband

getragen werden, aber

der katholischen Kirche nahestehen) und

auch neue Ideen zu entwickeln, die unserem

„Christ-sein“ mehr Ausstrahlung geben.

Die nächsten konkreten Schritte werden

eine Bestandsaufnahme der Situation

hier vor Ort mithilfe der Sinus-Studie und

anderer aktueller Daten sein. Dann wollen

wir Leitlinien und Ziele entwickeln, um die

„Kirche in den Lebenswelten der Menschen“

zu gestalten, wie es in einem Grundsatzpapier

aus dem Generalvikariat formuliert ist

– immer ausgerichtet an der Fragestellung:

„Was brauchen die Menschen, was suchen

sie bei uns?“

Der Pfarrgemeinderat ist sich bewusst:

„Wir werden nicht alle glücklich machen

können!“ Wir geben uns aber alle erdenkliche

Mühe, mit den vorhandenen Ressourcen

kirchliches Leben, also „Gottes Haus“ in

Neuss-Mitte zu gestalten.

Ursula Kurella

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