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Der Orden der Allerheiligsten Dreifaltigkeit von der Erlösung der Gefangenen und seine Tätigkeit in den habsburgischen Ländern (1688–1783) Entstehung und Verbreitung des Ordens Von Elisabeth Pauli Der heute in der Öffentlichkeit nahezu unbekannte Orden der Trinitarier war in der Habsburgermonarchie vom Ende des 17. Jahrhunderts bis zum Ende des 18. Jahrhunderts sehr präsent in der Wahrnehmung der zeitgenössischen Gesellschaft 1 , und zwar aufgrund seiner im Vergleich zu vielen anderen katholischen Orden „spektakulären“ Haupttätigkeit, der Befreiung christlicher Gefangener „aus den Händen der Ungläubigen“ 2 . Begründet wurde der „Ordo Sanctissimae Trinitate de redemptione captivorum“, zu Deutsch: „Orden der Allerheiligsten Dreifaltigkeit von der Erlösung Gefangener“, in den 1190er Jahren von Johannes de Matha (1154–1213) und Felix von Valois (1127–1212) in Frankreich 3 . Die Genehmigung zur Errichtung ihres ersten „Hauses der Barmherzigkeit“ (benannt Cerfroid) erhielten die beiden vom französischen König, Philipp II. August. Unter Absprache mit dem Bischof von Paris, Odo, und dem Abt von Saint-Victor, Absalon, wanderten die beiden Ordensgründer Anfang 1198 nach Rom, um von Papst Innozenz III. die Approbation zu erlangen. Schon am 16. Mai 1198 wurden die ersten drei Häuser des Ordens unter päpstlichen Schutz gestellt und die Ordensregeln am 8. Dezember bestätigt. Die Approbation des Ordens ge- 1 Nach der Aufhebung des Ordens in der Habsburgermonarchie durch Joseph II. kam es erst um 1900 zu einer neuerlichen Ansiedlung dieser geistlichen Gemeinschaft im Gebiet des heutigen Österreich, freilich mit veränderter Aufgabenstellung. Heute bestehen Ordensniederlassungen in Mödling und Wien (Mexikoplatz). 2 Hierzu Elisabeth PAULI, Die Trinitarier in Österreich von 1688 bis 1783. Der Orden der Allerheiligsten Dreifaltigkeit von der Erlösung Gefangener in der Habsburgermonarchie und seine Befreiungstätigkeit (Dipl. Graz 2004). Die Forschungen zu diesem Thema setze ich derzeit im Rahmen des FWF-Projekts „Karitative religiöse Orden im frühneuzeitlichen Mitteleuropa“ fort. 3 Richard von KRALIK, Geschichte des Trinitarierordens. Von seiner Gründung bis zur seiner zweiten Niederlassung in Österreich (Wien - Innsbruck - München o.J. [1920]) 11–13.

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