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Nr. 6 Borussia Mönchengladbach 11.11.2012 - SpVgg Greuther Fürth

Nr. 6 Borussia Mönchengladbach 11.11.2012 - SpVgg Greuther Fürth

4 TOP-THEMA

4 TOP-THEMA KLEEBLATT-MAGAZIN | NR. 6 | 11.11.2012 NUR NOCH TESTS GEGEN DIE BESTEN Oberes Bild: Nach nicht einmal einer Minute schoss der Dortmunder Timo Konietzka (rechts) 1963 das erste Tor der Bundesliga-Geschichte. Im Vordergrund jubelt Lothar Emmerich. Unteres Bild: Für das Kleeblatt blieben, um sich mit den Besten zu messen, nur Freundschaftsspiele. Hier ein Foto vom Gastspiel der soeben aufgestiegenen Mönchengladbacher im August 1965. Borussia- Keeper Orzessek fängt hier eine Flanke ab. Die Tore zum 1:1-Endstand schossen Jupp Heynckes zur Gladbacher Führung und SpVgg-Abwehrmann Klaus Slatina. [Fotos: dpa/SpVgg-Archiv]

KLEEBLATT-MAGAZIN | NR. 6 | 11.11.2012 TOP-THEMA KAMPF UM DIE BUNDESLIGA Der Fürther SFV-Funktionär Paul Flierl war einer der Gegner Der Vorsitzende der SpVgg Fürth, Fritz Grässler, ehrt seinen Vorgänger Paul Flierl (rechts). Flierl war lange Zeit einer der einflussreichsten deutschen Fußballfunktionäre und wollte die Bundesliga unbedingt verhindern. [F: Archiv der SpVgg] Wenigstens ein Fürther durfte dann doch mitmachen: Während seine SpVgg die Qualifikation nicht geschafft hatte, empfing Bundeskanzler Ludwig Erhard den ersten Bundesligameister, den 1. FC Köln, im Palais Schaumburg in Bonn. Die Kleeblättler, einer der wichtigsten Vereine in den ersten Jahrzehnten des deutschen Fußballs, waren dabei nur Zuschauer. Über die Gründung der Bundesliga ist an vielen Orten schon sehr viel geschrieben worden. Wir wollen an dieser Stelle einen Blick aus Sicht der SpVgg auf die Gründung und die Vorgeschichte der deutschen Eliteliga werfen. Während in anderen Ländern wie England, Spanien oder Italien der Berufsfußball längst an der Tagesordnung war, konnte man sich in Deutschland lange Zeit nicht durchringen. Weder zu einer einheitlichen, deutschlandweiten Spielklasse, noch zu einer Satzung, die das Fußballspielen als Beruf erlaubte. Dabei war man 1933 kurz davor gewesen. Im Mai 1933 sollte ein DFB-Bundestag stattfinden, der ein Berufsspieler-Statut sowie die Einführung einer Reichsliga beschließen sollte. Doch die politischen Entwicklungen verhinderten dies. Den Nationalsozialisten, am 30. Januar 1933 durch Hitlers Ernennung zum Reichskanzler endgültig an die Macht gekommen, passte das Vorhaben nicht in ihre Pläne. Sie wollten auch den Sport ihrer Ideologie un- 5 terordnen, ein Berufsfußballer war da nicht vorgesehen. So kamen die Pläne auf die Halde, und erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurden wieder Anläufe genommen. Als man unter der Regie der beiden Stuttgarter Dr. Fritz Walter und Franz Sackmann bereits Ende 1945 eine süddeutsche Oberliga ins Leben gerufen hatte, wurde auch darüber diskutiert, diese zu einer Profiliga zu machen. Da sich die zunächst selbst verwaltete Oberliga dann doch dem erst 1949 wieder gegründeten Süddeutschen Fußballverband an schloss, wurden die Pläne erneut vertagt. Westen forderte einheitliche Liga Während man im Fußballwesten immer wieder die Einführung einer einheitlichen Klasse forderte, war der Süden, der sich alleine für stark genug hielt, dagegen. Ein führender Protagonist der Ablehnung war vor allem der Fürther Paul Flierl, 1950 – 1952 Präsident der SpVgg Fürth und führender Funktionär des SFV. Flierl war 1933, bei der Auflösung des SFV durch die Nazis, der letzte Präsident gewesen. Bei der Wiedergründung 1949 wurde er Vize-Präsident. Schon vor dem Krieg hatte sich Flierl stets gegen Bundesliga und Berufsfußball positioniert – nach dem Krieg war das nicht anders. Als er 1957 die Chronik zum 60-jährigen Bestehen des Verbandes verfasste, wandte er sich an mehreren Stellen gegen eine einheitliche deutsche Liga. Fortsetz. nächste Seite

Nr. 15 Borussia Dortmund 13.04.2013 - SpVgg Greuther Fürth
Nr. 4 Hamburger SV 06.10.2012 - SpVgg Greuther Fürth
Nr. 14 Eintracht Frankfurt 31.03.2013 - SpVgg Greuther Fürth
Nr. 11 VfL Wolfsburg 09.02.2013 - SpVgg Greuther Fürth
Nr. 13 - TSG Hoffenheim (09.03.2013) - SpVgg Greuther Fürth
Nr. 17 SC Freiburg 11.05.2013 - SpVgg Greuther Fürth
Nr. 1 FC Bayern München 25.08.2012 - SpVgg Greuther Fürth
Nr. 2 FC Schalke 04 15.09.2012 - SpVgg Greuther Fürth
Nr. 16 Hannover 96 26.04.2013 - SpVgg Greuther Fürth
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Nr. 6 Erzgebirge Aue 16.10.2011 - SpVgg Greuther Fürth
Nr. 9 FC Augsburg 15.12.2012 - SpVgg Greuther Fürth
Nr. 8 VFB Stuttgart 01.12.2012 - SpVgg Greuther Fürth
Nr. 3 Fortuna Düsseldorf 25.09.2012 - SpVgg Greuther Fürth
Nr. 17 Fortuna Düsseldorf 29.04.2012 - SpVgg Greuther Fürth
Werder Bremen (27.10.2012) - SpVgg Greuther Fürth
Nr. 12 Bayer Leverkusen 24.02.2013 - SpVgg Greuther Fürth
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Nr. 7 1. FC Nürnberg 24.11.2012 - SpVgg Greuther Fürth
Nr. 3 FC Ingolstadt 04 19.08.2011 - SpVgg Greuther Fürth
Nr. 2 Dynamo Dresden 06.08.2011 - SpVgg Greuther Fürth
Nr. 15 Energie Cottbus 05.04.2012 - SpVgg Greuther Fürth
Nr. 1 Eintracht Frankfurt 15.07.2011 - SpVgg Greuther Fürth
Nr. 4 MSV Duisburg 09.09.2011 - SpVgg Greuther Fürth
Nr. 5 1860 München 25.09.2011 - SpVgg Greuther Fürth
Nr. 13 Alemannia Aachen 09.03.2012 - SpVgg Greuther Fürth
Nr. 8 FSV Frankfurt 20.11.2011 - SpVgg Greuther Fürth
Nr. 16 FC St. Pauli 13.04.2012 - SpVgg Greuther Fürth
Nr. 10 FSV Mainz 05 26.01.2013 - SpVgg Greuther Fürth
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