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Bauholz, Bauholztransport und Forstwirtschaft im Altenburger Land ...

Bauholz, Bauholztransport und Forstwirtschaft im Altenburger Land ...

Teil erfolgten Abbruch

Teil erfolgten Abbruch dokumentiert wissen wollten und die Denkmalschutzbehörde von der Notwendigkeit der Finanzierung überzeugten (KLÖPPEL 2002 mdl.). Sowohl im Stadtgebiet von Altenburg, als auch in den Dörfern des Altenburger Osterlandes gibt es eine Vielzahl von Gebäuden, deren bauhistorische Untersuchung aus der Sicht der Denkmalpflege erforderlich ist. Vielfach verfallen diese Objekte oder werden gar abgebrochen, ohne dass eine Dokumentation angefertigt wurde. In derartigen Fällen ist vor Beginn der Sanierung und erst recht vor Abbruch generell eine dendrochronologische Bauholzuntersuchung zu fordern. Dabei ist nicht nur die Altersbestimmung, sondern – wie hier gezeigt werden konnte - auch die Ermittlung der Holzart von Bedeutung. Deshalb erweist sich diese Untersuchung auch dann als notwendig, wenn die Bauzeit bekannt ist. Sofern aus Geldmangel auf eine derartige Untersuchung verzichtet werden muss, sollten wenigstens Holzproben aufgehoben werden, um diese Recherche später nachholen zu können. Die Ergebnisse dendrochronologischer Bauholzuntersuchungen haben nicht nur für die Denkmalpflege Bedeutung, sondern auch für andere Wissenschaftsbereiche. Die konzentrierte dendrochronologische Bauholzuntersuchung öffentlicher Gebäude des Altenburger Landes böte die Möglichkeit zur Erstellung einer regionalen Tannen-Chronologie. Ein derartiges Projekt könnte Ansatzpunkte zu einer noch genaueren Betrachtung des Tannenproblems im Altenburg- Zeitzer Lößhügelland und dem gesamten nördlichen Erzgebirgsvorland liefern (vgl. BAADE 2003). 5 Zusammenfassung Über die Zusammenhänge von Forstwirtschaft, Holzhandel und Bauwesen vom Mittelalter bis ins 19. Jh. sind bisher wenig gesicherte Angaben publiziert worden. Die vorliegende Arbeit stellt die das Altenburger Land betreffenden Angaben zusammen, verdeutlicht Problemstellungen und bietet so eine Grundlage für spezielle Untersuchungen. Ausgehend von den Ergebnissen dendrochronologischer Bauholzuntersuchungen wurden die im Altenburger Land genutzten Bauholzarten, deren Herkunft und Verwendung erörtert. Der Leinaforst, die einzige nennenswerte früher im Besitz des Landesherrn befindliche Bauholzressource im Amt Altenburg, lieferte vorrangig Bauholz für Bauten des Landesherren und öffentliche Gebäude. Daher ermöglichen die Ergebnisse der dendrochronologischen Bauholzuntersuchungen öffentlicher Gebäude (Schlosskomplex, Rathaus, Verwaltungsgebäude und Sakralbauten in Altenburg) Rückschlüsse auf Vegetation und Forstwirtschaft im Leinaforst.

Ritterguts-, Kirchen- und Bauernwälder haben zur Bauholzversorgung des Altenburger Landes zweifellos beigetragen. Weil zu diesen Wäldern Akten aber erst aus jüngerer Zeit und nur sporadisch überliefert sind, bleibt der Umfang der von dort bezogenen Bauholzmenge unklar. Hinweise auf Fichten- und Kiefernbestände in der Altenburger Region vor 1700 konnten bisher nicht ermittelt werden. Nachgewiesen wurde die Verwendung von Bauholz aus benachbarten Territorien in erheblichen Mengen. Die Herkunft des im Altenburger Land verbauten Floßholzes bleibt unklar. 6 Dank Möglich wurde diese Untersuchung nur durch die Zusammenarbeit mit den Unteren Denkmalschutzbehörden der Stadt Altenburg (Herr Fröhlich, Herr Heidrich) und des Landkreises Altenburger Land (Frau Müller, Herr Dr. Mehlig). Weitere Unterlagen stellte Herr Scherf (Silbitz) zur Verfügung. Besondere Mühe bereitete die Ermittlung der sehr verstreut lagernden Quellen. Hilfreich bei deren Ermittlung waren die Mitarbeiter des Thüringischen Staatsarchivs Altenburg (Frau Lorenz, Frau Baum, Frau Schilling), des Ratsarchivs der Stadt Altenburg (Frau Schreiber), des Stadtarchivs Zwickau (Frau Teichert) und des Schloss- und Spielkartenmuseums Altenburg (Frau Künzl). Beim Recherchieren von Fakten wurde ich unterstützt durch das Stadthistorische Museum Leipzig, das Museum der Stadt Pegau (Herr Peter) das Städtische Museum Zwickau (Herr Dr. Löffler) und das Museum Werdau (Herr Kreßner). Wichtige Anregungen und Hinweise zu verschiedenen Problemen gaben die Herren Klöppel und Wolf (Geschichts- und Altertumsforschende Gesellschaft des Osterlandes zu Altenburg). Zur Klärung spezieller Probleme trugen die Herren Dr. Anhalt, Kluge und Mattern (Altenburg), Dr. Hartmann und Dr. Scholz (Leipzig), Dr. Sachenbacher (Weimar), Dr. Keil (Zeitz) sowie Mitarbeiter des Schloss- und Spielkartenmuseums Altenburg (Herr Noack, Herr Gawlik) bei. Ihnen allen möchte ich an dieser Stelle nochmals ganz herzlich danken.

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