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Feuerwehr Hamburg - RSA

FEUERWEHR BARMBEK Leon

FEUERWEHR BARMBEK Leon Bauer 10b/Rt 2012 Der Kaufmann ist der Ersatz RTW. Aber ich zeige dir am besten gleich die anderen 3 RTWs, die werden ge- Der Rettungswagen „Kaufmann“ rade gereinigt in der anderen Halle.“. „Hier haben wir noch das KLF – Kleinlöschfahrzeug – und den B- Dienst. Der B-Dienst wird bei großen Einsätzen gerufen und übernimmt an der Einsatzstelle die Führung“. Dann gehen wir in die 2. Fahrzeughalle, wo die Rettungswagen stehen. Dort sind gerade alle fleißig am Desinfizieren der Fahrzeuge. Andreas wird gerufen und muss kurz weg, also rede ich ein paar Wörter mit den Männern. Sie erzählen das die RTWs jeden Tag einmal Grundgereinigt werden und alle 3 Tage Desinfiziert, außer natürlich es ist nach einem „blutigen“ Einsatz nötig, dann wird es auch öfters gemacht. Dann zeigt mir einer der Männer schnell den RTW von innen, ein EKG mit Defibrillator, Krankentrage, Notfallrucksack und Intubationsbesteck, auch ein paar Medikamente haben sie an Board. Alles was sie zum Menschenleben retten brauchen. Andreas kommt wieder, er will mir den Rest der Wache zeigen. Unterrichtsraum, Telegrafenzimmer, Küche, Essbereich, „Wohnzimmer“ und die Zimmer wo die Männer ruhen – Ein Feuerwehrmann schläft nicht, er ruht – können. So, Zeit zum Frühstück, Andreas und Ich sind die letzten die zum Essen kommen. Ein paar Brötchen und zwei Tassen Kaffee später, wird auf einmal im ganzen Haus das Licht heller, und da wo es aus war, geht es an. Eine Sekunde später geht der Alarmgong los, 3 Helle und 2 Dunkle Töne sind abwechselnd zu hören, auf der Einsatztafel (in jedem Raum befindet sich eine) fangen drei Felder an zu Blinken – HLF1, HLF2 und DL – Einsatz für den gesamten Löschzug, sagt Andreas. Bevor er den Satz beendet hatte waren die Männer die los mussten, bereits aufgesprungen und auf dem Weg zu den Fahrzeugen. Aus dem Fenster sehe ich wie der Löschzug, keine 40 Sekunden nach der Alarmierung los fährt. Während wir die Tische abräumen, geht wieder das Licht an, RTW Anton und Berta müssen raus, scheint wohl ein großer Einsatz zu sein. „Wollen wir doch mal gucken wo die alle hinfahren“, wir gehen zum Telegrafenzimmer, dort steht ein Computer und der Notfalldrucker, auf dem werden die Einsatzdetails auf ein Papier gedruckt, damit die Männer wissen worum es geht, aber vor allem wo sie denn überhaupt hin müssen. Andreas druckt einen für mich aus - FEUY in der Genslertraße – FEUY steht für „Feuer mit Menschenleben in Gefahr“. Oha, da scheint ganz schön was los zu sein. Was für ein Mist dass ich nicht mit darf, aber da spielt die Versicherung nicht mit, wenn etwas passiert. Andreas meinte, ich kann mich jetzt frei auf der Wache bewegen. Ich ging wieder in die Fahrzeughalle und sprach dort mit ein paar Kameraden, einen, nennen wir in Sebastian, fragte ich wie lange er denn schon bei der Hamburger Feuerwehr sei. „Ich bin jetzt in meinem ersten Jahr bei der Feuerwehr, letzten Sommer habe ich die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.“ „Und bist du zufrieden? ist das dein Traumberuf?“ fragte ich weiter, „Voll und ganz, Feuerwehrmann, das ist das was ich schon immer sein wollte, ich bin seit ich 10 Jahre alt bin durchgängig in der Feuerwehr. Erst in der Jugendfeuerwehr, dann in der Freiwilligen und jetzt hier, als Berufsfeuerwehrmann.“ „Wie HLF 1 DL HLF 2 KLF B-Dienst Fremd A B C K NEF F Die Einsatztafel - Hier wären das HLF2, die DL, der B-Deinst, der RTW Anton, das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) und der RTW Friedrich im Einsatz. (NEF und RTWF sind stationiert am AK Barmbek) war die Ausbildung und vor allem wie war der Einstellungstest?“ „Die Ausbildung war, für mich, eigentlich einfach, da ich ja schon seit Jahren aktiv in der Feuerwehr bin. An den Einstellungstest erinnere ich mich noch sehr gut. Ich hatte einen riesen schiss vor der 3

FEUERWEHR BARMBEK Leon Bauer 10b/Rt 2012 theoretischen Prüfung, Mathe ist nicht meine Stärke“ erzählt er lachend „Aber irgendwie hab ich es dann doch geschafft und die Sportprüfung hab ich mit links geschafft, die war nicht alt zu schwer. Vor der 30 Meter Drehleiter hatte ich etwas bammel, aber einige Kollegen sprachen uns Mut zu, andere erzählten Geschichten von ihrem Einstellungstest. Damals hätte man noch einen Handstand oben auf der Drehleiter machen müssen, bei anderen müsste man auf der Rückseite wieder runterklettern. Heute wäre das doch alles so leicht geworden. Das hat dann doch die Stimmung gelockert, und ich hab die 30 Meter ohne Probleme geschafft.“. Im Hintergrund hörte ich ein paar Kollegen darüber lachen, diese Art der Aufmunterung bei dem Einstellungstest haben sie wohl alle bekommen. Andreas kam zu mir und fragte mich ob ich bei der Einweisung des neuen EKG und Defibrillationsgerät dabei sein möchte, ich sagt natürlich ja und wir gingen in den Unterrichtsraum - wo im Übrigen in der Bereitschaftszeit, die in der Hamburger Feuerwehr berüchtigten Barmbeker LAN-Partys stattfinden Der Unterrichtsraum – dort wartete schon ein andere Kollege mit dem Gerät, genannt „Corpuls 3“. Ich hörte bei der knapp 30 Minütigen Einführung des Gerätes zu, und wurde, was mir extrem positiv an der Feuerwehr und deren Gemeinschaft auffiel und immer wieder auffällt, behandelt wie einer ihrer, ich hatte wirklich das Gefühl dass der Kollege, Andreas und Mir dieses neue Gerät erklärt. Ich durfte genau wie Andreas, alles drücken, ausprobieren, testen, mir wurden alle Unterlagen des Gerätes gegeben und so weiter. Dann klingelte, dachte ich, wieder der Alarm. Es war dann doch nur die Türklingel. Heute kam noch eine Grundschulklasse zu Besuch, um die Andreas sich auch kümmern soll. Er ging also los, der Klasse, ähnlich wie mir am Anfang, - allerdings wesentlich verkürzt und auf das „interessante“ beschränkt - die Wache und die Fahrzeuge zu zeigen und zu erklären. Ich sah mich in der Zwischenzeit weiter auf der Wache um. Im Flur hängt eine Menge von Wappen. Während ich so vor dieser Wand stand und Die „Wappenwand“ mir die Wappen ansah, kam ein anderer Kamerad vorbei und frage mich ob ich denn wüsste was ich mir da ansehe. „Die Wappen der Wachen in Hamburg nehme ich mal an, oder?“ „Ganz genau, seit ein paar Jahren hat jede Hamburger Wache ein eigenes Logo, ihr Wappen. Ein Kamerad war vor ein paar Jahren in New York zu Gast beim FDNY (Fire Department New York) und sah dass dort alle Wachen ihr eigenes Logo hatten. Dies schlug er dann in Hamburg auch vor, und der Vorschlag wurde angenommen. Jetzt findet man diese Wappen auf den Wänden in den Wachen und jede Wache hat ihr Wappen auf ihren Fahrzeugen drauf“. Das ist doch mal eine nette Sache, denk ich mir so. Am Ende des Flures sehe ich Andreas mit ca. 25 kleinen, total aufgedrehten Kindern. „So etwas gehört dazu. Öffentlichkeitsarbeit ist Wichtig. Wer weiß, vielleicht ist unter den Kindern ja jemand der heute nach Hause geht und sagt er will Feuerwehrmann werden.“ erzählte der Kamerad. Wenn dieser, der heute nach Hause geht und Feuerwehrmann werden will, mal nicht sogar ich seien werde. Ich folgte Andreas zusammen mit der Klasse in die Fahrzeughalle, mein Lieblingsort der Wache – Feuerwehrautos sind einfach toll –. Ein anderer Kamerad brachte mir eine Feuerwehrjacke „zeih die mal an, dann denken die kleinen du gehörst dazu. Dann nimmste Andreas mal ein paar Kids ab“. Gesagt getan. Schon war ich, zu mindestens für die kleinen, ein waschechter Feuerwehrmann und ich zeigte ihnen mit meinem Halbwissen die andere Seite des HLFs, an der anderen war Andreas zugange. Und ich konnte, erstaunlicher Weise, jeder der Fragen fachgerecht beantworten, da hat der Kollege, der neben mir der an der DL geschraubt hat, mal nicht 4

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