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Feuerwehr Hamburg - RSA

FEUERWEHR BARMBEK Leon

FEUERWEHR BARMBEK Leon Bauer 10b/Rt 2012 Die Fahrzeughalle schlecht geguckt. Mensch, an diese Feuerwehrjacke könnte ich mich echt gewöhnen. „So wisst ihr denn auch was hier hinter mir steht?“ frage ich die Kinder „Das ist die Drehleiter“ sagt einer vollkommen richtig. „Ratet doch mal wie hoch die ist“. 10 Meter. Darauf waren sich die Kids einig. „Nicht ganz, es sind 30 Me- ter“. „Boooaahhh ist das hoch, habt ihr da keine Angst oben drauf?“ „Nein, Angst haben wir nicht, höchstens Respekt vor der Höhe, durch Angst macht man Fehler und das wäre Fatal“ antworte ich, als wäre die Drehleiter mein 2. Zuhause. Andreas holte „meine“ Gruppe zu sich und sie gingen auf den Flur – Probealarm für die kleinen –. Gespannt hören sie den Alarmgong an, bis einer ruft „darf ich auf die Drehleiter“. „Nein, das geht nicht“ sagen Andreas und Ich, ich immer noch in meiner Rolle als Feuerwehrmann, wie im Chor. „Aber wir können sie mal auf den Hof fahren und ausfahren“ bot Andreas an. Dazu sagten die Kids natürlich nicht nein. Also raus auf den Hof. Einer fährt die DL aus der Halle. Ich übernehme die „Umgebungssicherung“ sprich, die Kinder auf Sicherheitsabstand halten. Keine 30 Sekunden später steht die DL da, mit voll ausgefahrenem Leiterpark. Da staunte selbst ich nicht schlecht. Noch schnell ein paar Fotos vor der DL, dann macht sich die Klasse auch schon wieder auf den Weg zur Schule. „So Leon, lauf und hol dir nen‘ Helm, jetzt geht’s hoch.“ Im Laufschritt besorgte ich mir aus dem HLF einen Helm. Aufsetzten und wieder 5

FEUERWEHR BARMBEK Leon Bauer 10b/Rt 2012 raus auf den Hof. Und da ist der Korb der DL schon unten auf dem Boden. Ein anderer Kamerad kommt, ebenfalls mit Jacke und Helm, aus der Halle und steigt mit mir in den Korb. „Haste Höhenangst?“ fragt er mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht. „Bis jetzt noch nicht“ antworte ich. Wir lachen und schon geht’s hoch. „So sind oben!“ „Das sind schon 30 Meter?“ frage ich erstaunt „Ja. Du hast glück, das ist eine neue DL, die gleicht sämtliche Schwingungen aus, wie du merkst wackelt der Korb hier oben nur wenn man sich bewegt. Also alles ganz easy hier oben, früher war das anders.“ Das glaube ich ihn sofort. Ohne Technische Helferlein wäre das wesentlich wackeliger hier oben. Aber so, wie er schon sagt, ganz easy. Schnell ein paar Fotos machen, TRUDE von oben hat auch etwas. Eine 360° Drehung später, einem netten Smalltalk in 30m, und ein blick durch das Fenster vom Esszimmer später fahren wir schon wieder runter. Unter uns fährt gerade das HLF2 mit Sondersignalen vom Hof. Unten erzähle ich dem Kameraden was genau ich hier eigentlich mache, und er findet es super dass ich zu ihnen an die Wache gekommen bin. So etwas haben sie doch allemal lieber als nervige Grundschulklassen. Schon wieder lachen wir. Das wird hier oft. Die Jungs hier, sind wohl die stärkste Gemeinschaft die ich jemals gesehen habe. Wie sie so schön sagen „Wir sind eine Familie“. „So jetz gibts Mittach“ sagt Andreas im perfektem Hamburgisch. Spaghetti stehen auf dem Speiseplan. Hört sich gut an. Ich setzte mich zwischen zwei andere Kameraden und wir Essen alle gemeinsam unsere Portionen. „Ohne Mampf kein Kampf“. Nach ein paar, nicht ganz jugendfreien, Witzen kam die Frage auf „Sag mal, wie alt biste eigentlich?“. „Heute 17 geworden“ „Hey Jungs, unser Prakti hat heute Geburtstag“. Leicht geehrt, das ist der „Prakti“ und nicht einfach „der Typ von der schule aus Eidelstedt“ bin, nehme ich Geburtstagsgrüße von allen Seiten entge- gen. Schon war ich Thema Nummer eins am Tisch. Wir redetet gemütlich über meine und ihre Arbeit, und auf die Frage was ich beruflich machen will, die ich am Morgen wohl noch mit Fotograf beantwortet hätte, antwortete ich sofort „Feuerwehrmann, was sonst“. Der Tagesraum „War klar, solche wie dich brauchen wir“ sagte der Wachleiter. Und mal wieder ging der Alarm los. RTWK – Kaufmann – muss raus. Andreas springt auf, „Das ist ja heute meiner!“ ruft er und rennt mit einem anderen Kollegen los. Dreht dann auf halben Weg wieder um, um mich, sollten wir uns nicht mehr sehen, zu verabschieden. Keine Minute später hörten wir in auch schon mit Martinhorn vom Hof fahren. Der Wachleiter kam zu mir und fragte mich, wie ich den Tag hier bis jetzt finde. „Ich hätte wohl kaum einen besseren Ort für meinen 17. Geburtstag finden können.“ sagte ich lachend. „Da du jetzt ja alles hier gesehen hast; wie lange willst du noch bleiben?“ fragt er „Wenn’s nach mir geht, würd ich noch bis morgen früh hier bleiben, aber zuhause wartet gleich schon die halbe Familie. Vielleicht sollte ich mich an meinem Geburtstag doch 6

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