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Hochschule Fulda

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2. Struktur des SS 2011

2. Struktur des SS 2011 – nur für die Bachelorstudiengänge 21.03. – 06.05.11 1. Semesterhälfte 09.05. – 13.05.11 Kompaktwoche 16.05. – 20.05.11 Projektwoche 23.05. – 01.07.11 2. Semesterhälfte 04.07 – 15.07.11 Prüfungszeitraum Die Lehrveranstaltungen und die Modulbeschreibungen des Fachbereichs sind ab Anfang März über Quispos abrufbar. https://qisweb.verw.fh-fulda.de/qisserver/rds?state=user&type=0 Bachelor of Science Oecotrophologie (B.Sc.): Ernährung, Gesundheit, Lebensmittelwirtschaft [grundständiger Studiengang] Durch das Studium erwerben die Studierenden die für eine selbständige und verantwortliche Tätigkeit in Beruf und Gesellschaft notwendigen gründlichen Fachqualifikationen im Bereich der Oecotrophologie. Es befähigt sie, auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden verantwortlich zu arbeiten und zu entscheiden. Studienstruktur 3 Semester Grundlagenstudium davon: 12 Module zur Wissensverbreiterung: Grundlagen der Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften, Sozialwissenschaftliche Grundlagen, Wirtschaft I: Wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen, Ernährung I: Ernährungsphysiologie, Lebensmittel I: Verarbeitete Lebensmittel, Technik I, Wirtschaft II: Funktionsbereiche der BWL, Recht, Kommunikation, Lebensmittel II: Lebensmittelsicherheit und –mikrobiologie, Ernährung II: Humanernährung Modulen zur Wissenserschließung und zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen: Forschungsmethoden I-II, Sprache oder Culture – Nutrition - Sustainability), davon 1 Projekt-Modul in Zusammenarbeit mit der beruflichen Praxis über 3 Semester 3 Semester Vertiefungsstudium, davon je nach gewählter Vertiefungsrichtung 9 bis 11 Module, die der Wissensvertiefung dienen (Semester 4 – 6) 1 Semester „Berufspraktische Studien“ mit integrierter Praxisphase und anschließender Bachelor-Arbeit im 5. Semester 80

Der Bachelor-Studiengang bietet fünf alternative Vertiefungsrichtungen an. Sie orientieren sich an den Berufsfeldern und dem aktuellen Bedarf an Fachkräften: Ernährung und Gesundheit - Die ernährungsabhängigen Erkrankungen nehmen zu, die Kosten im Gesundheitssektor steigen. Fachkräfte mit wissenschaftlichfundierter Ausbildung sind gefragt, die interdisziplinär im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention agieren können. Die Studierenden erwerben die Qualifikationen zur Analyse individueller Situationen, sowie zur Entwicklung, Umsetzung und Evaluierung von Konzepten - entsprechend nationaler und internationaler Standards. Ernährungswirtschaft - In einer globalisierten Ernährungswirtschaft sind Unternehmen stärker gefordert, sich an den Bedürfnissen der Verbraucher zu orientieren, systematisch in neue Produkte und Leistungen zu investieren, deren Qualität sicher zu stellen und diese mittels Marketingstrategien erfolgreich in Märkte einzuführen. Die Studierenden erwerben Kompetenzen, Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und zu vermarkten, die Qualität von Produkten zu beurteilen, zu lenken und zu sichern, und die erforderlichen Daten zu erheben und auszuwerten. Ernährungs- und Gesundheitskommunikation - Das Wissen um Ernährung und Gesundheit ist allgegenwärtig. Die Medien sind voll und doch gibt es immer mehr Essstörungen und übergewichtige Menschen. Ernährungs- und Gesundheitskommunikation setzt bei der Frage an, wie die Kommunikation gestaltet sein muss, um Menschen tatsächlich zu erreichen und sie zu einer Verhaltensänderung zu bewegen. Studierende lernen, wissenschaftliche Erkenntnisse spezifisch für die Zielgruppen aufzubereiten (Diversity Management). International Nutrition - Kernthema der Vertiefungsrichtung ist die Ernährung im entwicklungspolitischen Kontext. Die Studierenden erlangen Kompetenzen in Gesundheitsfragen bezogen auf Schwellen- und Entwicklungsländern und verstehen die Rolle des Ernährungsstatus für Gesundheit und Entwicklung. Sie verstehen Strategien der und erarbeiten Konzepte für die Entwicklungszusammenarbeit. International Nutrition qualifiziert für eine verantwortliche Tätigkeit in staatlichen oder nicht-staatlichen Organisationen. Lebensmittelbewertung - Die Studierenden lernen die Qualität von Lebensmitteln und deren Sicherung zu beurteilen. Sie befassen sich theoretisch und praktisch mit sensorischen, chemischen, biochemisch und molekularbiologischen Analyse- und Bewertungsmethoden. Sie erwerben Kompetenzen, wie sich Daten zur Entscheidungsfindung nutzen lassen und haben die formalen Voraussetzungen für eine Tätigkeit in der Laborleitung. 81