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Ökobilanz für typische YTONG - Institut für ökologische ...

Ökobilanz für typische YTONG - Institut für ökologische ...

40 Wirkungsabschätzung

40 Wirkungsabschätzung Wirkungsbilanz/Bilanzbewertung (UA2). Auf internationaler Ebene existiert die International Standardisation Organisation (ISO). Darüber hinaus befaßt sich die Society of Environmental Toxicology and Chemistry (SETAC) auf europäischer und internationaler Ebene mit diesem Thema. Dieser Zusammenschluß von Wissen- schaftlern leistete sehr viel Vorarbeit, auf die in den Normungsgremien nun aufgebaut werden kann. Diese etwas ausführliche Darstellung der mit dem Thema Produkt-Ökobilanzen befaßten Einrichtungen soll verdeutlichen, wie schwierig es ist, einen Diskussions- stand festzuhalten, da auf diesen Ebenen unterschiedlich weitgehende Über- einkünfte erzielt werden konnten und die Entwicklungsdynamik z.T. sehr groß ist. In der hier vorgelegten Wirkungsabschätzung der YTONG-Produktanwendungen orientieren wir uns am Diskussionsstand im UA2. Dort wurde eine vorläufige sogenannte Standardliste an Wirkungskategorien festgelegt, die in jeder Ökobilanz berücksichtigt werden sollen. Diese Standardliste enthält folgende Wirkungskategorien: • Ressourceninanspruchnahme • Treibhauseffekt • Ozonabbau • Versauerung • Eutrophierung • Humantoxizität • Ökotoxizität • Sommersmog • Lärm • Naturraumbeanspruchung Diese Liste konnte in der Wirkungsabschätzung der YTONG-Baustoffe nicht vollständig bearbeitet werden, zum einen aufgrund fehlender Daten (bspw. über Flächenverbrauch), zum anderen, da Emissionen, die bspw. den Ozonabbau bedingen, im Untersuchungssystem nicht entstehen. In der internationalen Normungsdiskussion konnte eine Einigung auf eine derartige Liste noch nicht erzielt werden; hier werden vielmehr verschiedene Vorschläge diskutiert. Die in der vorliegenden Ökobilanz bearbeiteten Wirkungskategorien können teilweise quantitativ und teilweise qualitativ dargestellt werden. Die Zielvorstellung in der Wirkungsabschätzungsdiskussion ist es, alle Wirkungskategorien quantitativ abzubilden. Derzeit stehen jedoch nicht für jede Wirkungskategorie allgemein akzeptierte Aggregationsverfahren zur Verfügung, so daß teilweise (noch) qualitativ vorgegangen werden muß. Qualitativ bedeutet hierbei verbal argumentativ, also die

41 Wirkungsabschätzung Wirkung(en) beschreibend, ohne Zahlenwerte einzusetzen und zu einer Zahl zu aggregieren. Weiterhin kann zwischen globalen und regional/lokal auftretenden Wirkungen unterschieden werden. Globale Wirkungen sind unabhängig vom Entstehungsort und damit in einer Ökobilanz methodisch bedingt mit größerer Genauigkeit erfaßbar. Dazu zählen der Treibhauseffekt (GWP = Global Warming Potential) und der Ozonabbau (ODP = Ozone Depletion Potential). Sowohl Versauerung als auch Eutrophierung sind dagegen Umweltwirkungen, die regional wirken und je nach den Gegebenheiten in unterschiedlichem Maße problematisch sind. Treffen versauernde Emissionen bspw. auf einen Kalkboden, werden sie neutralisiert (und stellen demnach kein oder ein geringes Problem dar), treffen sie auf Böden mit geringer Säurepufferkapazität, treten z.T. erhebliche Schäden auf. Dasselbe gilt vom Prinzip her für die Eutrophierung. Daher sind diese beiden Wirkungskategorien in ihrer Aussagekraft weniger sicher als Ozonabbau und Treibhauseffekt. In der Wirkungsabschätzung der Ökobilanz YTONG-Produktanwendungen wurden folgende Wirkungskategorien berücksichtigt: Quantitativ: global: • Ressourcenknappheit • Treibhauseffekt regional: • Versauerung • Eutrophierung Qualitativ: • Humantoxizität • Ökotoxizität (gemeinsam mit Humantoxizität) In der anschließenden Diskussion einzelner Parameter werden darüber hinaus die Umweltwirkungen Naturraumbeanspruchung und Lärm angesprochen sowie im Kapitel „spezifische Beiträge" näherungsweise der Beitrag zum Sommersmog an- hand der NMVOC-Werte abgeschätzt. Im Lebenszyklus der YTONG-Baustoffe tre- ten keine Emissionen auf, die zum Ozonabbau beitragen, daher wird diese Wir- kungskategorie nicht dargestellt.

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