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Ökobilanz für typische YTONG - Institut für ökologische ...

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42 Wirkungsabschätzung

42 Wirkungsabschätzung 3.4 Auswahl und Diskussion der verwendeten Gewichtungsalgorithmen Hinsichtlich der Gewichtungsalgorithmen besteht sowohl auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene bei den Kategorien Treibhauseffekt und Ozonabbau Konsens. Im UA2 des DIN-NAGUS werden darüber hinaus in Arbeitsgruppen Vorschläge für die anderen Wirkungskategorien erarbeitet, die jedoch erst in der „entwicklungsbegleitenden Normung" erprobt werden sollen, bevor eine Einigung darauf erzielt werden kann. Ressourcenknappheit Die Ressourcenknappheit wird in Anlehnung an die "Ökobilanz von Getränke- verpackungen" des Umweltbundesamtes (Schmitz et al., 1995) als Knappheit der fossilen Energieträger Gas, Öl, Stein- und Braunkohle behandelt. Wasser und andere Ressourcen werden in der Bewertung qualitativ berücksichtigt. Die Knappheit der fossilen Energieträger wird relativ zu Rohöl in Rohöläquivalenzfaktoren ausgedrückt; dieser Äquivalenzfaktor errechnet sich wie folgt: R ÄqRohstoff = R stat.Rohö/ R stat. Rohstoff x Hu Rohstoff /Hu Rohöl I k 9l R Äq : Rohöl-Ressourcen-Äquivalenzfaktor [dimensionslos] Rstat: Statische Reichweite [in Jahren] Hu: unterer Heizwert [in kJ/kg bzw. kJ/Nm 3 ] Tabelle 1: Rohöl-Ressourcen-Äquivalenzfaktoren, statische Reichweiten und untere Heizwerte für verschiedene Rohstoffe Rohstoffe stat. Reichweite [a] Hu [MJ/Nm 3 bzw. t] Rohöläq.faktor Braunkohle 200 8303 0,0409 Rohgas 60 31736 0,5212 Steinkohle 160 29809 0,1836 Rohöl 42 42622 1,0000

43 Wirkungsabschätzung In der Sachbilanz wurden verschiedene Primärenergieträger ermittelt, die verein- fachend den o.g. Rohstoffen zugeordnet werden: Erdgas, Propangas: Heizöl EL, Heizöl S, Diesel: Die eingesetzte Elektroenergie wird auf der Basis des jeweils zugrundegelegten Erzeugungsmixes in Primärenergieträger überführt und auf die 4 Rohstoffarten umgerechnet, z.B. Elektroenergie: Steinkohle 29,0 %, Braunkohle 26,0%, Rohgas 9,0%, Rohöl 2,0% (und Kernenergie 27,0 %, Wasserkraft 5,0%, Müllverbrennungs- anlagen 2,0%) (GhK/ÖI, 1995). Treibhauseffekt Das Treibhauspotential wird mithilfe des Global Warming Potential (GWP) dargestellt. Die Gewichtungsalgorithmen sind auf Kohlendioxid normiert, das eins gesetzt wird. In der vorliegenden Wirkungsabschätzung wird das Global Warming Potential mit dem Zeithorizont 100 Jahre betrachtet (= GWP 100), da dies die gebräuchlichste Anwendung ist. Die Äquivalenzfaktoren für den Treibhauseffekt wurden einer Studie des holländischen „Centre for Environmental Science (CML)" (Heijungs et al., 1992) und einem Bericht der „Gesellschaft für Consulting und Analytik im Umweltbereich" (Klöpffer, W.; Renner, I., 1995) entnommen. Versauerung Die mit dem Begriff Versauerung umschriebenen Umweltwirkungen wurden bereits erläutert. In der vorliegenden Wirkungsabschätzung wird das Versauerungs- potential, Acidification Potential, wiederum mit den Faktoren von CML gebildet. Substanzen, die erst nach der Oxidation (wie z.B. Ammoniak) oder der Hydrolyse (wie z.B. S02) zur Versauerung beitragen, gehen dabei ebenfalls ein. Im Modell von CML werden nur Luftemissionen berücksichtigt, Wasseremissionen fließen nicht ein. Eutrophierung Rohgas Rohöl Fernwärme: Steinkohle Die Äquivalenzfaktoren für das Eutrophierungspotential werden in Phosphat- oder Phosphoräquivalenten ausgedrückt, d.h. relativ zu Phosphat bzw. Phosphor- emissionen. Auch zur Abbildung des Eutrophierungspotentials werden die Äquivalenzfaktoren aus CML und C.A.U. verwendet.

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