Aufrufe
vor 5 Jahren

Ökobilanz für typische YTONG - Institut für ökologische ...

Ökobilanz für typische YTONG - Institut für ökologische ...

76 Bewertung 4 Bewertung

76 Bewertung 4 Bewertung In der Wirkungsabschätzung werden quantitativ erfaß- und beschreibbare Umweltwirkungen behandelt. Zugrunde liegen weitgehend objektive, naturwissen- schaftlich begründete Ursache-Wirkungsabschätzungen. Die Bewertung dagegen ist gekennzeichnet durch ihren subjektiven, wertenden Charakter und ist daher von der Wirkungsabschätzung zu unterscheiden. In der Bewertung werden Hierarchisierungen der Umweltwirkungen vorgenommen sowie weitere Parameter verbal argumentativ diskutiert. Die Bewertung wird in zwei Schritten durchgeführt: • Bildung spezifischer Beiträge • Diskussion einzelner qualitativer Parameter 4.1 Spezifische Beiträge Ziel der Bildung spezifischer Beiträge ist es, einen Bezug zwischen den in einer Produkt-Ökobilanz erfaßten Umweltbelastungen eines Produktes und der gesamten Umweltproblematik im Untersuchungssystem herzustellen. Dadurch soll Wesentliches von Unwesentlichem unterschieden werden. Die Ergebnisse der Wirkungsabschätzung können danach beurteilt werden, ob sie für den untersuchten örtlichen und zeitlichen Raum von Bedeutung sind, ob von ihnen ein großer oder kleiner Einfluß ausgeht. Dazu werden die spezifischen Beiträge der untersuchten Wirkungskategorien miteinander verglichen. Die spezifischen Beiträge werden im folgenden für die Wirkungskategorien Ressourcenknappheit, Treibhauseffekt, Versauerung und Eutrophierung sowie für Substanzen, die zur Bildung von Photooxidantien beitragen, gebildet. Nach Schmitz et al. erfolgt die Bildung der spezifischen Beiträge durch Division der in der Wirkungsabschätzung ermittelten Wirkungsindikatoren durch die für einen bestimmten Zeitraum (in der Regel von einem Jahr) ermittelten Werte im Untersuchungsgebiet. Dazu wird vom Umweltbundesamt (UBA) folgender mathematischer Zusammenhang gebildet:

Bewertung 77 _ X (Fn ub x ÄFj wk) Spezifischer Beitrag wk = X (Fn Ges x ÄFj wk) wobei: WK Wirkungskategorie AFWK = Äquivalenzfaktor der jeweiligen Wirkungskategorie F r i, UB = F Stofffracht des Stoffes i je funktionaler Einheit des r i, UB = Untersuchungsobjektes Fr, Ges = i = Jährliche Stofffracht des Stoffes i im Untersuchungsgebiet Stoff i (von 1 bis n) Die Bildung der spezifischen Beiträge selbst kann auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen. Für den im Nenner der genannten Formel stehenden Koeffizienten können folgende Möglichkeiten genannt werden: • Bildung anhand der aktuell bestehenden ökologischen Belastung, • Bildung anhand einer zukünftig zu erwartenden ökologischen Belastung, • Bildung anhand von Umweltqualitätszielen oder von Umweltzielen. Zumindest die dritte der genannten Möglichkeiten nimmt eine ausdrückliche Bewertung vor, denn Umweltqualitätsziele oder Umweltziele unterliegen immer einem Abwägungsprozeß, der von subjektiven Werten und Werturteilen geprägt ist. Die Bildung der spezifischen Beiträge ist nicht ohne Probleme. Dazu gibt es auch eine rege Fachdiskussion. Wir wollen nachfolgend kurz auf einige Probleme schlag- wortartig hinweisen: Bezugsgebiet Die in der Sachbilanz erhobenen Daten beziehen sich auf Input- und Outputströme, die sich über den gesamten Lebenszyklus eines Produktes erstrecken. Damit werden auch Emissionen und Verbrauche, die außerhalb Deutschlands stattfinden, erfaßt. Folglich müßten auch für jede einzelne der betrachteten Wirkungskategorien die Frachten derselben Stoffe weltweit erfaßt werden. Datenverfügbarkeit Eng mit dem vorherigen Punkt verzahnt ist das Problem, daß Daten - erst recht in weltweitem Maßstab - kaum vorliegen bzw. nur unter großen Mühen und mit Hilfe von Annahmen und Analogieschlüssen erhoben werden können.

IBU Institut Bauen und Umwelt e.V. - Ytong
expeed.de - Institut für ökologische Wirtschaftsforschung
Mit Holz in die Zukunft? - Institut für ökologische Wirtschaftsforschung
Bauerngärten in Niederösterreich - Institut für ökologischen ...
NEU: Projektbericht als Download - Institut für ökologischen ...
Klimawirkungen der - Institut für ökologische Wirtschaftsforschung
Einleitung - Institut für ökologische Wirtschaftsforschung
Die Ökobilanz. Ein betriebliches Informationssystem - Institut für ...
Ökologischer Umbau des Steuersystems - Institut für ökologische ...
SJ - Institut für ökologische Wirtschaftsforschung
Ökobilanzen: Methode der ökologischen Knappheit ... - Öbu
SJtAr "X - Institut für ökologische Wirtschaftsforschung
Ökonomisches und ökologisches Denken - Institut für ökologische ...
Schriftenreihe des IÖW 203/13 (pdf) - Institut für ökologische ...
Ökologisch entscheiden und planen - Institut für ökologische ...
Typische Brandschäden im Winter - Institut für Schadenverhütung ...
managementsystemen - Institut für ökologische Wirtschaftsforschung
1 - Institut für ökologische Wirtschaftsforschung
Zielkonflikte zwischen Klima - Institut für ökologische ...
KÖLN - Institut für ökologische Wirtschaftsforschung
Zusammenfassung - Institut für ökologische Wirtschaftsforschung
J - Institut für ökologische Wirtschaftsforschung
Funktionsorientierung und Ökoleasing - Institut für ökologische ...
Typisch Türkin? - Institut für Medienverantwortung
Beiträge zur ökologischen Ökonomie - Institut für ökologische ...
Zukunftstechnologie Brennstoffzelle? - Institut für ökologische ...
Qualitätssicherung - Institut für ökologische Wirtschaftsforschung
Nicht wachsen oder anders wachsen? - Institut für ökologische ...
1 - Institut für ökologische Wirtschaftsforschung