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Ökobilanz für typische YTONG - Institut für ökologische ...

Ökobilanz für typische YTONG - Institut für ökologische ...

82 Bewertung Wichtig

82 Bewertung Wichtig für die Interpretation der als Symbol gezeigten spezifischen Beiträge ist, daß die Gebrauchsphase in dieser Abbildung nicht einbezogen wurde. Denn die Geringerbelastung durch die bessere Wärmedämmung der 24er bzw. der 36,5er YTONG-Wand im Vergleich zur Standardwand kann sinnvoller wie folgt in Prozent ausgedrückt werden. Tabelle 11: Geringerbelastung der 24er und der 36,5er YTONG-Wand in der Gebrauchsphase bezogen auf die spezifischen Beiträge der Standardwand 24er YTONG-Wand 36,5er YTONG-Wand Ressourcenknappheit 2,4% 22,8% Treibhauseffekt 2,4% 22,7% Versauerung 2,4% 22,8 % Eutrophierung 2,4% 22,8% Sommersmog 2,4% 22,8% Die Geringerbelastung, ausgedrückt in geringerem spezifischen Beitrag, ist für die 24er YTONG-Wand in allen Wirkungskategorien mit 2,4% deutlich niedriger als die der 36,5er YTONG-Wand mit etwa 22,8%. 4.2 Diskussion einzelner Parameter Im folgenden soll auf einige Aspekte eingegangen werden, die in der Wirkungsabschätzung keine Berücksichtigung gefunden haben, im Rahmen der ökologischen Betrachtung dennoch relevant sind. Lärm Die schädigenden Wirkungen von Lärm wie vegetative Störungen, Schlafstörungen, Gehörschädigungen etc. werden zunehmend anerkannt und ernst genommen. Aus diesem Grund wird Lärm auch in Ökobilanzen als Umweltwirkung diskutiert. Es existieren zwar für verschiedene Geltungsbereiche (Sondergebiete wie Krankenhäuser und Schulen sowie Wohngebiete, Dorf-, Misch- und Kerngebiete, Gewerbe- und Industriegebiete) Immissionsrichtwerte der TA Lärm und der Verkehrslärmschutzverordnung, die nach Tages- und Nachtwerten differenziert sind, doch die Handhabung in einer Ökobilanz ist noch weitgehend ungeklärt. Relevante Lärmquellen sind innerhalb der YTONG-Werke im wesentlichen die Mühlen und Brecher. Abhängig von der Lage der Werke müßte hier im einzelnen entschieden werden, ob die Mühlen bzw. Brecher Anwohner oder schützenswerte Biotope (oder Tierarten) belästigen. Darüber hinaus sind Transportvorgänge

Bewertung 83 lärmintensiv. Daher sollte auch unter diesem Aspekt (wie auch dem der Energieeinsparung) auf möglichst kurze Wegstrecken geachtet und u.a. die Möglichkeiten des Umstiegs von LKWs auf die Bahn geprüft werden. Naturraumbeanspruchung Unter Naturraumbeanspruchung werden Aspekte wie Flächenverbrauch und die damit einhergehende Zerstörung von Biotopen verstanden. Wichtig ist diese Wirkungskategorie bei sehr flächenintensiven Prozessen wie etwa dem Abbau von Rohstoffen im Tagebau (z.B. Bauxitförderung als Rohstoff der Aluminium- produktion) oder bei land- und forstwirtschaftlichen Produkten. Da auch in diesem Fall die Handhabung noch nicht endgültig geklärt ist, in der ersten Studie 1993 in der Sachbilanz keine flächenbezogenen Daten erhoben wurden und sich die Aktualisierungen weitgehend auf produktionsbezogene Daten und Methode der Wirkungsabschätzung und Bewertung bezogen, kann hier nur verbal darauf eingegangen werden. Mit der Herstellung der im Porenbeton eingesetzten Rohstoffe Sand und Kalk, sowie des Aluminiumrohstoffs Bauxit geht in Folge der Tagebauförderung, die sehr flächenintensiv ist, eine relativ hohe Naturraumbeanspruchung einher. Aufgrund der geringeren Dichte gegenüber anderen Baustoffen werden zwar weniger Rohstoffe für dasselbe Volumen benötigt, auf eine naturnahe Rekultivierung der nicht mehr genutzten Abbauflächen ist dennoch zu achten. Außerdem sollte dieser Aspekt bedacht werden, wenn über eine bessere Wärmeisolierung durch eine größere Wanddicke (und damit höheren Rohstoffbedarf) nachgedacht wird. Demontierbarkeit Porenbetonbausteine sind für einschalige Bauausführungen geeignet, die durch einfachen Wandaufbau und geringe Materialvielfalt gekennzeichnet sind. Damit sind diese im Gegensatz zu komplizierten Wandaufbauten wenig anfällig gegen Ausführungsfehler (Wärmebrücken etc.) und die Recyclingfähigkeit ist als gut einzuschätzen. Die Demontage von Gebäuden aus einschaligen Wänden ist bedeutend einfacher zu bewerkstelligen als bei mehrschaligem Aufbau. Energieverbrauch in der Herstellung Der Energiebedarf zur Herstellung von Porenbetonbaustoffen ist im Vergleich zu anderen Baustoffen gering bis mittel. Da der bei der Bilanzierung ermittelte Energie- äquivalenzwert stark von in der Literatur bisher angegebenen Werten abweicht, ist ein quantitativer Vergleich mit anderen Baustoffen so nicht möglich. Dazu müßten

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