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Synthese eines Polymerskeletts im hydrophilen Innenraum von ...

Synthese eines Polymerskeletts im hydrophilen Innenraum von ...

154 ERGEBNISSE UND

154 ERGEBNISSE UND DISKUSSION zurückzuführen. Einzelne verkapselte Monomere konnten, trotz der langen Permeationshalbwertszeiten (s.Kapitel 4.1.4), durch die liposomale Membran permeieren und wurden durch die radikalische Polymerisation auf der Membranaußenseite an DOGM gebunden. Da SEMA und DMAGS in wässriger Umgebung (pH 7,4) nahezu vollständig deprotoniert und geladen vorliegen, haben bereits wenige gebundene Co-Monomere einen starken Einfluss auf das ζ-Potential der Vesikel. Das gemessene ζ-Potential von -31,9 mV lässt eine Abschätzung der Anzahl oberflächlich gebundener Ladungsträger zu. Momm beschreibt den Zusammenhang zwischen dem Gehalt des anionischen Lipids Ei-Phosphatidylglycerol (EPG) in liposomalen EPC-Membranen und dem daraus resultierenden ζ-Potential der Vesikelzubereitung. Er konnte zeigen, dass ein ζ-Potential von -32 mV bereits durch einen verhältnismäßig geringen EPG-Gehalt von ca. 4 mol% verursacht wird (Momm 2004). Unter der Annahme, dass sowohl EPG als auch die Co-Monomere bei pH 7,4 anionisch vorliegen und die Lipidmembran der Polymerliposomen einen Ankeranteil von 2 mol% enthält, wurden statistisch zwei geladene Co-Monomere pro Ankermolekül extraliposomal gebunden. Berücksichtigt man zudem, dass das ζ-Potential während der Polymerisation auch in Abwesenheit von Anker und Co- Monomeren auf einen Wert von ca. -18 mV absinkt, so erniedrigt sich die durchschnittliche Anzahl an extraliposomal gebunden Co-Monomeren weiter. Per definitionem handelt es sich bei der durchschnittlichen Anzahl von maximal zwei Co- Monomereinheiten je DOGM noch nicht um ein Polymer, dennoch könnte sich dieses extraliposomal fixierte Oligomer, über die veränderte Oberflächenladung, auf die Vesikeleigenschaften auswirken.

Intensität Intensität ERGEBNISSE UND DISKUSSION 155 s b a c ζ-Potential [mV] Abbildung 4-31 ζ-Potential von Ankerliposomen vor (a, -9,2 mV) und nach (b, -12,3 mV) der Bestrahlung mit UV-Licht. Nach Zusatzt des Starters DEAP und Bestrahlung mit UV-Licht ändert sich das ζ-Potential auf -17,4 mV (c). s: Standardpartikel -50 mV. s g f ζ-Potential [mV] Abbildung 4-32 ζ-Potential von Monomer- (f) und Polymerliposomen (g) (s: Standardpartikel -50 mV). Das ζ-Potential veränderte sich nach Zusatz von DEAP und Bestrahlung mit UV-Licht erheblich von -5,3 mV auf -31,9 mV.

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