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Synthese eines Polymerskeletts im hydrophilen Innenraum von ...

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158 ERGEBNISSE UND

158 ERGEBNISSE UND DISKUSSION Abbildung 4-35 Mögliche Erklärung für die Membrandeformationen nach Stauch et al. 2002. (bI und cI): Das Polymerwachstum bewirkt den Zerfall eines eingeschlossenen Vesikels in mehrere kleine Membrankügelchen. (bII und cII): Das Polymerwachstum deformiert das eingeschlossene Vesikel. 4.5.3.2 Auswirkung des Polymers auf die Permeationskinetik von Glucose In den folgenden Experimenten sollte untersucht werden, ob ein inneres, in der Membran verankertes Polymerskelett, das Permeationsverhalten hydrophiler Stoffe durch die liposomale Membran beeinflusst. Stellvertretend für niedermolekulare, hydrophile Moleküle wurde Glucose verwendet. Die Permeation von Glucose in den Intraliposomalraum (on-Kinetik) wurde mithilfe der zeitaufgelösten PFG-NMR beobachtet. Das Messprinzip der zeitaufgelösten PFG-NMR am Beispiel der on- Kinetik von Glucose ist Gegenstand von Kapitel 1.3.2. Die Herstellung der polymergefüllten Liposomen und die Durchführung der Messungen erfolgte wie unter 3.5.4 beschrieben. Abbildung 4-36 zeigt die Zunahme des intraliposomalen Anteils an Glucose bis zum Konzentrationsausgleich. Die mittlere Permeationshalbwertszeit lag bei 1 h 48 min (±15 min). Bei einem mittleren Vesikeldurchmesser von 202 nm errechnete sich ein Permeationskoeffizient von 3,37*10 -10 cm·s -1 (Kapitel 1.3.3).

elative Signalintensität des FID I rel 1 0,9 0,8 0,7 0,6 0,5 ERGEBNISSE UND DISKUSSION 159 0 10000 20000 30000 40000 50000 Zeit [sec] Abbildung 4-36 On-Kinetik von Glucose in Liposomen mit künstlichem Polymerskelett. Die Zunahme des Anteils an intraliposomaler Glucose erfolgte mit einer mittleren Halbwertszeit von 1 h 48 min (±15 min). Der Permeationskoeffizient für die on-Kinetik von Glucose in EPC-Liposomen mit einem DOGM-Anteil zwischen 0 und 3 mol%, lag durchschnittlich bei ca. 8,0*10 -11 cm·s -1 (s. Kapitel 4.1.7). Folglich wurde die Permeationsgeschwindigkeit von Glucose aufgund des verkapselten pSEMA/DMAGS-Co-Polymers um den Faktor 4 beschleunigt. Dies ist vermutlich auf Membrandefekte zurückzuführen, welche die Permeation von Glucose durch die Lipidmembran erleichtern. Das Ausmaß der Membranschädigung durch das Co-Polymer ist in etwa vergleichbar mit der Schädigung durch einen DOGM-Gehalt von ≥3 mol%.

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