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Synthese eines Polymerskeletts im hydrophilen Innenraum von ...

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56 MATERIAL UND GERÄTE

56 MATERIAL UND GERÄTE Gerät Typbezeichnung (Hersteller) Mikrotom Ultracut E (Reichert und Jung) Mikroliterspritzen, gasdicht CAMAG Linomat, #1001 (Hamilton, Bonaduz, CH) Fraktionensammler FRAC-100 (Pharmacia Biotech, Freiburg) Trockenschrank Tv10u (Memmert, Schwabach) Millipore ® -Wasseraufbereitungssystem Simplicity 185 (Millipore, Eschborn) Flüssigszintillationszähler (ß-Counter) Tri-Carb-Liquid Scintillation Analyzer 1900 TR (Packard Instrument Company, Meriden, USA)

3 Methoden 3.1 Herstellung der Liposomen 3.1.1 Filmmethode METHODEN 57 Die Lipidkomponenten der Zubereitung wurden in einen 100 ml Rundkolben eingewogen und in einer kleinen Menge absolutiertem Tetrahydrofuran (THF) vollständig gelöst. Gegebenenfalls wurde Ankermonomer 1,2-Distearyl-3- octaethylenglykol-glycerolethermethacrylat (DOGM) in entsprechendem Anteil, meist 2 mol% bezogen auf das Membranlipid, zugesetzt. Das Lösungsmittel wurde bei 220 mbar und einer Wasserbadtemperatur unter 40 °C am Rotationsverdampfer entzogen. Um letzte Lösungsmittelreste aus dem entstandenen Lipidfilm zu entfernen, wurde der Druck im Rotationsverdampfers für 5 Minuten auf 20 mbar abgesenkt, und der Lipidfilm zuletzt für mindestens 1 Stunde im Hochvakuum bei < 0,1 mbar nachgetrocknet. Der Film wurde durch Zugabe der erforderlichen Menge Puffer, bzw. wässriger Co- Monomerenlösung dispergiert. Bis zum vollständigen Ablösen des Films wurde der Kolben unter Normaldruck für ca. 30 Minuten rotiert. Beim Dispergieren von DOGMhaltigen Filmen wurde die Temperatur kurzzeitig auf 60 °C erhöht, um eine homogene Mischung der Lipidkomponenten zu gewährleisten. Es entstand eine milchig- weiße MLV-Dispersion. 3.1.2 Extrusion Die mittels Filmmethode (Kapitel 3.1.1) hergestellte MLV-Dispersion wurde im Rundkolben 3-mal hintereinander in flüssigem Stickstoff eingefroren und bei Raumtemperatur langsam aufgetaut („Frier-Tau-Zyklen“). Die anschließende Extrusion erfolgte mit einem LiposoFast ® -Extruder durch Polycarbonatmembranen definierter Porengröße. Dabei wurde die liposomale Zubereitung mit Hilfe von Hamilton ® -Spritzen zunächst 21-mal durch Polycarbonatmembranen der Porengröße 400 nm und anschließend 21-mal durch 200 nm-Polycarbonatmembranen gedrückt. Die hohe Anzahl an Membranpassagen bei hohem Druck gewährleistete die zuverlässige Zerkleinerung großer Vesikel und eine effiziente Reduktion der

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