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Wie gut ... ? Ferienzeit ... Restplatzbörse - KJS Diözese Linz ...

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18 L A N D S P I E L

18 L A N D S P I E L Gedanken zum Spiel: S pielidee: einer skrupellosen Bande von LandspekulantInnen soll das Handwerk gelegt werden. Vier Teams schließen sich zusammen, um ihr Paroli zu bieten - und Land vor deren Zugriff zu schützen. Dazu ist viel Infoaustausch und enge Zusammenarbeit notwendig. Werden sie es schaffen die SpekulantInnen zu vertreiben? Einstieg ins Thema Land Dieses Brettspiel ist als Einstieg ins Thema Land gedacht (Bildungsschwerpunkt der Dreikönigsaktion). Es soll auf lockere Art As-pekte des Themas anreißen, die eigene Lebenswelt berühren und vor allen Dingen auch Spaß machen. Das Rundherum des Spiels war bald klar. Bei der Spielgeschichte, die ja nur fiktiv sein kann, zweifelte ich ein paar Tage. Sind diese international agierenden LandspekulantInnen nicht doch weit her geholt? Natürlich, das ist der reine Spielteil, der ist nicht die Wirklichkeit, aber trotzdem. Dann kam ein Mail von einer Projektpartnerin und sie erzählt darin von einem Konzern, der versucht, Land zu pachten, um es für den Plantagenanbau zu nützen. Nicht nur, dass die Methoden des Landerwerbs immer zweifelhafter werden. Die jahrelange Arbeit, um die Bauernfamilien der Umgebung für biologischen Anbau zu interessieren und davon zu überzeugen, damit die Nutzbarkeit des Bodens erhalten bleibt und die Bauern aus der Abhängigkeit von Konzernen und Banken kommen, wäre dahin. Plantagenanbau erfolgt technisch und unter Einsatz verschiedener Chemiekeulen. So ganz fiktiv ist die Geschichte ja doch nicht. Also schließen wir uns zusammen und probieren es - wenigstens im Spiel. Connection ist angesagt, Verbindung, Verknüpfung, zusammen fügen. Der Titel des Spiels spricht drei Ebenen an: 1) „Get connected“: im Spiel geht es darum, gemeinsam Informationen zu sammeln, einander gegenseitig zu unterstützen wenn es um den Austausch von Wissen und Information geht. 2) „Zusammenhänge erkennen“: Die Quizfragen und die Beschreibungen von Lebenssituationen reißen auch Zusammenhänge an: unsere Muttertagsblumen aus Kenia, unser Schnitzel gewachsen auf den Sojaplantagen Brasiliens, unser Haarshampoo aus der philippinischen Kokosnuss,... und vieles andere mehr. 3) „Von der virtuellen zur realen Connection“: Das Spiel bietet die Möglichkeit, mit anderen Jungschargruppen in anderen Pfarren und vielleicht sogar mit Kindergruppen im Ausland in Kontakt zu treten. Denn das Spiel kann verändert und ergänzt werden. Eine Gruppe macht zwei Fotos aus ihrem Lebensalltag, beschreibt in wenigen Sätzen acht Alltagssituationen und bietet dieses Set zum Tausch mit anderen Gruppen an. Dann können neue Kärtchen ins eigene Spiel gebracht werden - und vielleicht entsteht ein intensiverer Dialog? „Das Spiel ist Teil des Bildungsschwerpunktes Land“ in der Dreikönigsaktion. Es richtet sich an die Jungschargruppen der 10- bis 14jährigen. Für Jüngere werden Methoden mit den Fotos angeboten. Methodische Anregungen für die Weiterarbeit sind auch ausreichend vorhanden. http://www.dka.at/connection/ default.htm ist die begleitende Homepage, auf der du vieles zum Einstieg in die Thematik Land ist das Brettspiel gedacht. Es soll auch die eigene Lebenswelt der SpielerInnen berühren. Foto: DKA Archiv, Wien

Sklaverei in Brasilien Eine Tatsache vor hunderten von Jahren?!?!? Luggi Frauenberger W ir schauen im Jahr 2001 nach Brasilien, dem größten lateinamerikanischen Staat und müssen feststellen, dass in diesem Land das längst ausgestorben geglaubte Unmögliche wieder auf der Tagesordnung steht: die Sklaverei. Im konkreten Fall Brasilien handelt es sich um Schuldsklaverei, d.h. dass Leute ihre Schulden an die Gläubiger nicht mehr zurück zahlen können und dafür unentgeltlich und unter Zwang arbeiten müssen. Hier eine Information von CPT, jener Projektpartner- Innenorganisation, die die Antisklavereikampagne in Brasilien betreibt: Die Daten der letzten Jahre (selbst die Daten des Arbeitsministeriums) zeigen, dass die Praxis der Sklavenarbeit in Brasilien weiterhin besteht, vor allem im Süden von Pará, Maranhão und Mato Grosso. Dabei stellen die aufgedeckten Fälle mit Sicherheit nur einen Teil des Eisbergs dar. Mobile Inspektions- gruppe seit 1995 Bei seinem Amtsantritt 1995 schuf Fernando Henrique Cardoso, der Präsident der Republik, ein wirkungsvolles Instrument für den Kampf gegen die Sklavenarbeit: die mobile Inspektionsgruppe, die direkt dem Sekretariat für Arbeitsaufsicht (SIT) im Arbeitsministerium in Brasília untersteht. Um deren Unabhängigkeit gegenüber Druck von Seiten der politisch und wirtschaftlich einflussreichen Gruppen in den Bundesstaaten zu garantieren, setzten sich die Inspektionsgruppen aus Finanzbeamten, Ärzten und Arbeitsingenieuren zusammen, alles Freiwillige, die jeweils aus anderen als dem inspizierten Bundesstaat stammen. Im allgemeinen handelt es sich um kompetente und mutige Fachleute, die speziell für diese Aufgabe Menschen, die unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten müssen, soll durch die Briefaktion geholfen werden. Foto: Fazenda Brasil Verde, 1997, Pará W E I T B L I C K DE OLHO ABERTO PARA NÃO VIRAR ESCRAVO! Kampagne der brasiliansichen Landpastoral gegen Sklaverei! Mr President, The last country to abolish slavery, Brazil today continues with this practice, especially in the Amazon Region (Pará and Mato Grosso.) where the forest are being brought down and the land turned into grazing pasture, with no regulation. This slavery is called „debt-slavery.“ In 1995 an effective system for combating this evil was set up: the Mobile Surveillance Unit. This operated under conditions that guaranteed independence and agility (central command at federal level, secrecy in operation, careful selection of agents). Even though there was not effective punishment for those involved in this crime, which led to repeated offences by the same people, this system was a positive step forward. As a result hundreds of workers on the land, held in slavery, were freed, restoring their rights, and uncovering for Brazilian Society the seriousness of this problem. However today, because of the constant pressure of groups interested in continuing this crime, your Government has stepped backwards, abandoning its commitment: there are clear signs that secrecy around these operations no longer holds, there is no longer centralised command of the operation, and the necessary logistic resources are not available, while bureaucracy slows down the action and as a result there is no longer any effective action against slave labour. In the name of human dignity and the basic rights of citizenship, and faithfulness to the commitments ratified internationally by the Brazilian Government, I ask that urgent action be taken so that the Mobile Surveillance Unit may be able to carry out its functions so fundamental in the eradication of slave labour. Yours, Exmo Sr. Fernando Henrique Cardoso Presidente da República Palácio da Alvorada 70.000-000 BRASÍLIA DF Brasil 19

März 2010 - KJS Diözese Linz - Katholische Jungschar
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