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Wie gut ... ? Ferienzeit ... Restplatzbörse - KJS Diözese Linz ...

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20 S K L AV E R E I

20 S K L AV E R E I Brieftext, der an den brasilianischen Präsidenten geht. BITTE UNTERSCHREIBE DEN ENGLISCHEN BRIEF AUF DER VORDERSEITE, SCHNEIDE IHN AUS UND SCHICKE IHN AN DAS JUNGSCHARBÜRO, zu Handen von Luggi. DANKE!!!!! Wir werden die Briefe gesammelt nach Brasilien weiterleiten. Sehr geehrter Herr Präsident, Brasilien war der letzte Staat, in dem die Sklavenarbeit abgeschafft wurde. Dennoch existiert die Sklaverei heute weiter, insbesondere in Amazonien (Pará, Mato Grosso), wo ohne staatliche Kontrolle Wälder abgeholzt und in Viehweiden umgewandelt werden. Es handelt sich um die bekannte Praxis der Schuldsklaverei. Zwar wurde im Jahre 1995 ein wirksames System zur Bekämpfung der Schuldsklaverei gegründet: die Schnelle Aufsichtseinheit. Die Arbeit dieser Einheit zeichnete sich bislang durch Unabhängigkeit und Effizienz aus (alle Befehle kamen von der Bundesebene, die Operationen wurden heimlich durchgeführt, die Mitglieder der Einheit werden streng ausgewählt). Auch wenn die Schuldigen bisher keiner wirksamen Bestrafung unterzogen und so zu weiteren Verbrechen animiert wurden, stellte das System einen Fortschritt dar. Das System erreichte die effektive Befreiung von hunderten von versklavten Arbeitern und die Wiederherstellung ihrer Rechte. Außerdem wurde dadurch der ganzen Gesellschaft das Ausmaß dieser empörenden Praxis bewusst. In jüngster Zeit hat Ihre Regierung jedoch dem Druck von den Gruppen nachgegeben, die an einer Forsetzung des Verbrechens interessiert sind, und hat so ihr Engagement gegen die Sklaverei reduziert: das Geheimnis über die Operationen wird nicht immer gewährleistet, die Zentralisierung der Befehle auf Bundesebene nicht respektiert und die Entscheidungen leiden unter einer zunehmenden Bürokratisierung. Aus diesen Gründen gelingen inzwischen keine wirksamen Operationen gegen Sklavenarbeit mehr. Damit die Menschenwürde, die Grundrechte der Bürgerschaft und die von der Regierung ratifizierten internationalen Verpflichtungen respektiert werden, verlange ich von Ihnen, sofortige Maßnahmen einzuleiten die dafür sorgen, dass die Aufsichtseinheit ihre Aufgaben weiter durchführen kann: die Sklavenarbeit abschaffen. Hochachtungsvoll, BITTE UNTERSCHREIBE DEN ENGLISCHEN BRIEF AUF DER RÜCKSEITE. DANKE!!! ausgebildet wurden. Befreiung der Sklaven Auf den Dutzenden von Fazendas, die seit 1995 kontrolliert wurden, wurden Hunderte von versklavten Landarbeitern befreit und ihre arbeitsrechtliche Situation geklärt. In einzelnen Fällen (vor allem im Süden von Pará) waren es die Inspekteure selbst, die später vor der Bundesstaatsanwaltschaft die Rolle der Zeugen übernommen haben, so dass die Strafprozesse gegen die Verantwortlichen, Fazendeiros, Vorarbeiter („gatos“) und Pistoleiros schnell abgewickelt werden konnten. Kritik an der Inspektionsgruppe Aber schon Ende 1999 war eine spürbare Verschlechterung der Arbeit der mobilen I n s p e k t i o n s g r u p p e festzustellen. Die Koordinierungsstelle der Kampagne gegen die Sklavenarbeit in der CPT drückte in einem öffentlichen Dokument ihre Bedenken aus und benannte verschiedene Hindernisse, die ein konsequentes Eingreifen der mobilen Inspektionsgruppe verhinderten: die Geheimhaltungspflicht über die Aktionen der Inspektionsgruppe wurde nicht eingehalten; es ergaben sich Verzögerungen bei der Ausführung der Aufgaben (die vor allem auf fehlende Mittel zurück zuführen sind, hauptsächlich auf fehlende Transportmittel: Autos und Hubschrauber). Dies ging so weit, dass bestimmte dringend erforderliche Befreiungsaktionen nicht durchgeführt wurden, obwohl sie nachdrücklich eingefordert wurden. Dies setzte die der Sklavenarbeit entflohenen Informant-Innen einem großen Risiko aus, sodass diese wochenlang unter schwierigen Bedingungen von Menschenrechtsorganisationen unter Schutz genommen werden mussten. Es liegt nun auch bei uns, den Teil im Rahmen unserer Möglichkeiten beizutragen, die an sich gute Arbeit der Teams wieder zu gewährleisten. 1. Den englischsprachigen Brief aus dieser Boje ausschneiden, unterschreiben und bis spätestens 20. Juni 2001 ans Jungscharbüro (Luggi) schicken. Am besten ihr GruppenleiterInnen tut euch zusammen, und schickt die Briefe gemeinsam ans Büro. 2. Die auf der folgenden

Land ist Freiheit - Land ist Leben Unterstütze ein Projekt der CPT durch der Verkauf von „gesprengten Ketten“ Menschen, die ein eigenes Stück Land besitzen, sind keine Sklaven! „Die Verteilung des fruchtbaren Landes in Brasilien ist ein Skandal“, berichtet Antonio Canuto, Projektpartner der Dreikönigsaktion von der CPT: „Wenigen Großgrundbesitzern gehören riesige Ländereien, die armen LandbewohnerInnen besitzen nichts. Für die landlosen Bauernfamilien sind die Folgen fatal: chronische Unterernährung, Mangelerkrankungen und eine hohe Kindersterblichkeit. Diese Not treibt viele landlose Familien in die Sklaverei.“ Mit Hilfe der CPT sichern die Landlosen ihren Familien ein eigenes Stück Land. Mit speziellen Anbaumethoden wird auch in den trockenen Gebieten eine Selbstversorgung möglich. So kannst du die Aktion planen: Ketten sind das Symbol für Unfreiheit und Gefangenschaft. Wir sprengen für unsere Projektpartner symbolisch die Ketten ihrer Knechtschaft und verkaufen die einzelnen Kettenglieder. Mit dem Erlös kannst du ein „Partner unter gutem Stern“-Projekt für landlose Bauern in Brasilien unterstützen. (Dreikönigsaktion, Bank für Tirol und Vorarlberg, BLZ 16300, KtoNr: 130-210-201, Verwendungszweck: Brasilien - CPT) Das einzige, was du brauchst, ist eine lange dicke Kette (in jedem Baumarkt erhältlich) und einen Bolzenschneider (von jedem/jeder HandwerkerIn auszuborgen). Verkaufe am Sonntag nach der Messe die Kettenglieder zu einem Stückpreis von - sagen wir einmal - 10,- ATS. Du kannst auch Infomaterial zu dem Problem und die zur Kampagne herausgekommenen Postkarten auflegen. Infos zu „Partner unter gutem Stern“- Projekten und Sklaverei in Brasilien bekommst du unter www.dka.at W E I T B L I C K Neu: die entwicklungspolitische Medienstelle - Ein spannendes Angebot speziell für Sommerlager! www.epolmedia.at - ist eine neue, interessante Homepageadresse, die auch für dich ab Mai das offene Tor zur entwicklungspolitischen Mediathek darstellt und dir für deine Jungschararbeit und die Sommerlager spannende Angebote bringt. Auch für Arbeiten in der Schule kann diese Mediathek genutzt werden. Der Arbeitskreis WEKEF der Diözese Linz und die Dreikönigsaktion haben gemeinsam diese Stelle geschaffen, die ca. 500 verschiedenste Materialien zum Themenbereich Entwicklung/“Dritte Welt“ vereint und die dort entliehen werden können. FUSSBALLERINNEN IN DER JUNGSCHAR AUFGEPASST!! Im Juni/Juli 2003 - da ist was los in Oberösterreich! Laut unsererPlanungen für den Bildungsbereich der DKA streben wir den Besuch einer Fussballmannschaft der Organisation MYSA aus Nairobi in Kenia bei uns in Ober-österreich an. Was dahinter steckt? Buben und Mädchen sollen miteinander Fussball spielen, über ihre Umweltaktionen und Aidskampagnen redet (gutes Englischsprachtraining!) und über ihr Leben in den Slums der Millionenstadt berichten. Meine Bitte an dich/euch in der Pfarre und im Dekanat: Besprecht bitte die Möglichkeit, ob ihr grundsätzlich an einem Besuch mit Austausch und Fussballspiel CD-Roms, Bücher, Videos, Materialkoffer, Dekorationsmaterialien aus dem Süden, Spiele, usw. sind in riesiger Menge vorhanden. Neben einer umfangreichen Beratung und einer Beschreibung aller Materialien im Internet hat epolmedia.at auch eine Neuigkeit anzubieten. Es ist die österreichweit 1. Einrichtung dieser Art, bei der auch eine Onlinebestellung möglich ist. Wir freuen uns auf deine Besuche bei epolmedia, sei es nun im realen Raum, dem „blauen Container an der Nordseite des Diözesanhauses“ (nähe Tiefgarageneinfahrt) oder im virtuellen Raum unter www.epolmedia.at. interessiert wäre. Ich will bei diesem einige Hunderttausendschilling kostenden Projekt mal abfragen, ob sowas von euch auch gewollt wird. BITTE, meldet euch bei Interesse (das heißt jetzt noch nichts Fixes!) bei mir im Jungscharbüro bis zum September 2001. Ich frage deshalb schon jetzt, da ich mindestens mit 1 1⁄2 Jahren Vorbereitungszeit rechnen muss. Und vielleicht heißt es im Frühsommer 2003: „MYSA MEETS JUNGSCHAR!“ Email: 21

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