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(Evelyn Hang PEP Bericht f\374r Webseiten)

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zugewiesen bekommt, da

zugewiesen bekommt, da er sie nicht ordnungsgemäß ausführt. Er wurde immer nervöser je länger sein Name bei der Verteilung nicht genannt wurde. Als er dann doch seine Wäscheklammer neben einen Dienst heften durfte, zeigte er sich sichtlich erleichtert, auch wenn er unzufrieden mit seinem „Restplatz“ war. Aaron war sich in dem Moment bewusst, dass die Beauftragung mit einem Dienst nicht nur eine Zusatzaufgabe neben dem regulären Unterricht bedeutet, sondern auch für die Zugehörigkeit zur Klassengemeinschaft steht. 2.3Reflexion der Beobachtungen In der Klasse 1a der B***-Grundschule haben sich Regeln und Rituale zum festen Bestandteil des alltäglichen Klassenlebens etabliert. Sie helfen der Lehrerin sowie den SchülerInnen den Schulalltag zu strukturieren und in kleine Einheiten zu gliedern. Den Beteiligten wird so ein Gefühl von Sicherheit vermittelt und das Gemeinschaftsbewusstsein der Gruppe wird gestärkt. Die Regeln wurden vorbildlich in die Klasse eingeführt und verkörpern das Ideal der „Regeln über Regeln“. Die Rituale sind kindgerecht und passen zum Erziehungskonzept der Schule. Das Ergebnis dieser Beobachtungsreihe ist also durchweg positiv. Die genaue Beobachtung der Regeln und Rituale der Klasse erwies sich auch für meine ersten Erfahrungen mit der Lehrerrolle und der Gestaltung von Unterricht als sehr hilfreich. 16

3. Erste Erfahrungen mit der Lehrerrolle und der Gestaltung von Unterricht 3.1 Die Unterrichtsvorbereitung Die Lehrerin gab mir den Tag und das Thema meiner ersten Unterrichtsstunde vor. Ich sollte den Buchstaben „D“ in der Klasse einführen. Eine weitere Rahmenbedingung erleichterte mir die Unterrichtsvorbereitung: Neue Buchstaben wurden in der Klasse 1a bisher immer mit Hilfe eines Stationslaufes eingeführt und es war ratsam das bekannte Schema beizubehalten, um die Kinder nicht mit zu vielen neuen Eindrücken zu überfordern. Bei einem Treffen mit meiner Praktikumsgruppe überlegten wir gemeinsam, ob mein Unterrichtskonzept bisher so vertretbar sei und weitere Anregungen und Ideen zu dem Thema wurden gesammelt. Dieser Gedankenaustausch war wichtig für mich, da ich so meine eigenen Gedanken ordnen konnte und meine schlimmsten Befürchtungen schon im Vorfeld zerstreut wurden. Zuhause fertigte ich dann einen Verlaufsplan der Stunde an (siehe Anhang 3.1). Ich formulierte zur Sicherheit meine einleitenden Worte, malte die Symbolkarten (Anhang 3.2) und sammelte die noch fehlenden Materialen. Zuletzt entwarf ich den Laufzettel für die Kinder (Anhang 3.3) und kopierte ihn in entsprechender Anzahl. Eine Notiz mit all den noch zu erledigenden Dingen sorgte dafür, dass ich nichts vergaß. In der Pause vor der Stunde präparierte ich den Klassenraum so, dass alles bereitstand, als die Kinder wieder hereinkamen. 3.2 Die Unterrichtsstunde Einen „Schock“ erlebte ich direkt in der ersten Minute. Die Kinder sollten den Buchstaben anhand der mitgebrachten Gegenstände erraten, jedoch war er ihnen ohnedies schon bekannt. Trotzdem fuhr ich mit meinem Konzept fort. Ein „Plan B“ wäre an dieser stelle von Vorteil gewesen. Ich war freudig überrascht, wie viele Kinder bereits wussten, wie man das „D“ schreibt und welche rege Beteiligung es an der Gesprächsrunde gab. Leider achtete ich deshalb nicht penibel auf die Einhaltung der Gesprächsregeln (melden etc.), was ein Fehler war, denn: lässt man einmal Fehlverhalten durchgehen, ist es schwer wieder „Ordnung“ herzustellen. 17

Sportabzeichen Bericht f-374r Vereinsheft 2010
(Microsoft PowerPoint - Auswertung f\374r Klasse 2.ppt)