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(Evelyn Hang PEP Bericht f\374r Webseiten)

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Vorteilhaft war meine

Vorteilhaft war meine Namenkenntnis in dieser Situation, so dass ich bei Bedarf den ein oder anderen ermahnen oder an die Reihe nehmen konnte. Bei der Nachbesprechung mit der Lehrerin erfuhr ich, dass es besser gewesen wäre, die Laufzettel und Symbolkarten zu einem späteren Zeitpunkt zu verteilen, da es zu viel Unruhe in die Runde brachte. Viele Kinder wussten trotz ausgiebiger Vorbesprechung beim Stationslauf nicht, was sie tun sollten. Sie mussten zu viele Informationen auf einmal verarbeiten und konnten deshalb zum Schluss der Gesprächsrunde nicht mehr richtig folgen. Außerdem hätten die Arbeitsschritte in kleineren „Häppchen“ erklärt werden müssen. Ich hatte nicht erwartet, dass es in der Arbeitsphase Probleme geben würde, da es sich um eine Arbeitsform handelte, die in dieser Form bereits bekannt war. Aus Zeitgründen kam es dann nicht mehr zur gemeinsamen Reflexion. Eine Reflexion sollte immer situationsabhängig stattfinden und nie erzwungen werden, jedoch ist es wichtig auf den Zeitplan Rücksicht zu nehmen und sie mit einzuplanen. Insgesamt empfand ich die Stunde als sehr unruhig. Im Nachhinein überprüfte ich mein Lehrerverhalten auf Fehler, die zu dieser Unruhe geführt haben könnten. Auch die Nachbesprechung mit der Lehrerin brachte Klarheit. Das Einführungspraktikum ist dafür gedacht, erste Erfahrungen mit der Lehrerrolle zu machen und aus diesen zu lernen. Ich habe versucht, diese Möglichkeit zu nutzen und hoffe meine neuen Erkenntnisse in Zukunft richtig umsetzen zu können. 18

4. Berufsanforderungen/Berufswahlmotivation 4.1 Berufsanforderungen an einen Lehrer Der Lehrerberuf erfordert Flexibilität, Stabilität, ein gesundes Selbstbewusstsein, Einfühlungsvermögen, ein schnelles Überblicken und Einschätzen von Situationen, einen breiten Erfahrungsschatz, Sachkenntnis, ein gutes Namensgedächtnis, Organisationstalent, eine gewisse Strenge, sowie Geduld und Diplomatie. Als Lehrer steht man nicht nur in engem Kontakt mit den SchülerInnen, sondern im Idealfall auch mit deren Eltern und mit Kollegen aus der eigenen bzw. aus anderen Schulen. Man muss folglich auf die Ängste, Anliegen etc. anderer Menschen eingehen, sie beraten, zuhören und Kritik annehmen können. Als Sonderpädagoge besteht zusätzlich die Anforderung eventuelle Behinderungen zu erkennen, zu diagnostizieren und entsprechende Fördermaßnahmen einzuleiten. Stresssituationen gehören zum Alltag eines Lehrers dazu; die Kunst ist es diese zu überwinden ohne selber in Panik zu geraten oder andere in Panik zu versetzen. Diese Fähigkeit wird z.B. dann auf eine harte Probe gestellt, wenn ein Kind sich verletzt hat. Ein Lehrer muss seine persönlichen Gefühle oft in den Hintergrund stellen, darf aber dennoch nicht gefühlskalt sein, da das bei der Arbeit mit Kindern fatale Auswirkungen haben kann. Wer verbringt schon gerne seine Zeit mit einem Menschen, der nicht auch mal ärgerlich sein oder lachen kann? Führung und Orientierung auf der einen Seite, Freiheit lassen auf der anderen; auf die Einhaltung von Regeln achten, zugleich aber mal ein Auge zudrücken; Leistungen vergleichend beurteilen, Differenzierungen vornehmen… Die Liste der Aufgaben und der damit verbundenen Anforderungen scheint endlos. Als Lehrer vollführt man stets einen Balanceakt und die Verantwortung, die einem zuteil wird ist groß. Doch es ist eine Herausforderung, die ich gerne annehmen will. 4.2 Lehrerin werden- Motivationsgründe Als Kind von Eltern, die beide als Lehrer tätig sind bzw. waren, hatte ich mir fest vorgenommen: „Ich werde nie Lehrerin!“. Allein der Gedanke daran ließ mich erschaudern. Was änderte diese Einstellung? Mit Kindern habe ich schon immer gern gearbeitet. Erste Erfahrungen mit der „Lehrerrolle“ sammelte ich als Helferin im Kindergottesdienst. Nach drei Jahren Mitarbeit im Hintergrund wies man mir und einer Freundin eine eigene Gruppe zu. 19

Sportabzeichen Bericht f-374r Vereinsheft 2010
(Microsoft PowerPoint - Auswertung f\374r Klasse 2.ppt)