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(Evelyn Hang PEP Bericht f\374r Webseiten)

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der Schule schon völlig

der Schule schon völlig eingenommen und ich freute mich auf das, was da wohl noch kommen mochte. Während des Vorbereitungsseminars, das wöchentlich vier Monate lang dienstags in den Räumlichkeiten der Grundschule stattfand, und den zwei Wochen meiner Praktikumstätigkeit, hatte ich dann Gelegenheit die Schule näher kennen zu lernen. Die B****-Grundschule ist eine städtische Gemeinschaftsschule im Dortmunder Stadtteil Körne-West. Sie teilt das Gebäude mit einer katholischen Grundschule, deren „Territorium“ sich durch die grauen Wände abhebt und die einen eigenen Schulhof besitzt. Jedes Kind muss vor der Einschulung eine Art „Eignungstest“ durchlaufen, bei dem sein motorisches, mathematisches, logisches und sprachliches Grundwissen überprüft und eingestuft wird. Die Eltern werden im Anschluss daran auf eventuelle Defizite hingewiesen, so dass dem Kind durch rechtzeitig eingeleitete Fördermaßnahmen der Schulstart erleichtert werden kann. Zurzeit lernen in der B***-Grundschule 1 ca. 180 SchülerInnen aus über zehn verschiedenen Nationen. Die acht Klassenverbände stehen unter der Obhut von elf Lehrerinnen. Selbstständigkeit ist der Leitgedanke der Schule und so tragen seit einem Jahr einige Schüler und Schülerinnen aus dem dritten und vierten Schuljahr Sorge dafür, dass auch Streitigkeiten bzw. Konflikte selbstständig gelöst werden. Die „Streitschlichter“ sind durch orange Bauarbeiterwesten gekennzeichnet und haben vor ihrem Einsatz auf dem Schulgelände eine halbjährige Ausbildung in der Streitschlichtungs-AG durchlaufen. Tanz, Flöten, Chor und Englisch im dritten und vierten Schuljahr sind weitere Arbeitsgemeinschaften, denen sich die Schüler anschließen können. Die Homepage der Schule ist während der Projekttage im September entstanden und wurde von den Kindern im hauseigenen Computerraum selbst entworfen und gestaltet. Die Kräuterspirale vor dem Gebäude ist eine Gemeinschaftsarbeit der Eltern, Lehrerinnen und SchülerInnen aus dieser Zeit. Die Eltern werden gerne in das Schulleben einbezogen; so gibt es z.B. Lesemütter, den Förderverein und eine rege Beteiligung der Eltern an den verschiedenen Projekttagen und Schulfesten. Diese Zusammenarbeit ist nicht nur wichtig um solche Aktivitäten überhaupt erst zu ermöglichen, sondern sie trägt erheblich zu einem positiven Schulklima bei. Das Schulgebäude liegt inmitten einer verkehrsberuhigten Zone. Engpässe sorgen dafür, dass die Kinder gefahrlos die Straße überqueren können. Obwohl das Gebäude selbst über eine eigene, kleine Sporthalle verfügt, findet der Sportunterricht außerhalb des Schulgeländes statt. 4

Die Halle, die ca. 300 Meter von der Schule entfernt liegt, wirkt zwar von außen heruntergekommen, macht aber von innen einen sehr gepflegten Eindruck und verfügt über einen großen Bestand von Geräten und Spielmaterialien. Die Unterrichtsräume und das Schulgebäude wurden nach einem Konzept im Sinne der psychologisch begründeten Farbenlehre gestaltet. Ergänzend unterstützen Bilder und Plakate der Kinder an den Wänden der Flure die freundliche Atmosphäre und geben der Schule ihre persönliche Note. Die Schulbibliothek, in Projektarbeit erstellt, kann bald ihren Betrieb aufnehmen. Zur Motivation hängt in dem Bibliotheksraum schon jetzt ein Plakat mit den Worten: „Schock deine Eltern - lies ein Buch!“. Mein erster positiver Eindruck von der Schule hat sich bestätigt und ich konnte während des Praktikums feststellen, dass der Leitspruch „Hilf mir, Wege zu finden, es selbst zu tun“ nicht nur auf das Schulleben im Allgemeinen zutrifft, sondern auch in den Klassen sinngerecht umsetzt wird. 1.2. Die Hospitationsklasse „Wie ihr sicher bemerkt habt, sind heute zwei neue liebe Menschen in unserer Klasse zu Gast, die die nächsten zwei Wochen mit uns verbringen werden…“. So wurden Marco und ich der Klasse 1a der B***-Grundschule vorgestellt, in der wir von da an 10 Tage lang hospitieren durften. Achtzehn Augenpaare musterten uns neugierig und der Empfang durch die Kinder war genauso herzlich wie unsere Einführung in die Klassengemeinschaft. Die SchülerInnen hatten zu dem Zeitpunkt bereits Erfahrung mit Gästen in ihrem Unterricht, da eine andere Praktikumsgruppe in ihrer Klasse während des Semesters hospitiert hatte. Der Klassenverband der 1a besteht aus elf Jungen und sieben Mädchen. Zwei der Jungen, die aus dem zweiten Schuljahr zurückgestuft wurden, sind erst im November zu der Klasse gestoßen. Öscan hat sich gut in das neue soziale Umfeld integriert, während Aaron noch starke Schwierigkeiten hat die neue Situation zu akzeptieren. Er ist vermehrt verhaltensauffällig. 1 Einige der nachfolgenden Informationen entstammen der schulinternen Informationsbroschüre (siehe Anhang 1) 5

Sportabzeichen Bericht f-374r Vereinsheft 2010
(Microsoft PowerPoint - Auswertung f\374r Klasse 2.ppt)